Tipps & Veranstaltungen der Rettungsdienste:


Einladung Bürgerforum "Wohnungseinbruch"

(Römerberg / Dudenhofen) - Bürgerforum "Wohnungseinbruch" am Mittwoch, den 30.01.2019, 16:00 Uhr im Bürgerhaus in Dudenhofen

Die Verbandsgemeinde Römerberg-Dudenhofen, das Präventionszentrum des Polizeipräsidiums Rheinpfalz und die Polizeiinspektion Speyer möchten Sie zum Thema "Wohnungseinbruch" informieren.

Auch Bürger der Verbandsgemeinde Römerberg-Dudenhofen sind in der Vergangenheit Opfer von Wohnungseinbrechern geworden. Uns ist es daher ein besonderes Anliegen, im Rahmen der Bürgerbeteiligung mit Ihnen in Dialog zu treten, Ihre Anregungen aufzunehmen und Sie im Rahmen unserer Möglichkeiten über Vorsorge und Prävention eines Wohnungseinbruchs zu informieren.

Nach einem Grußwort von Herrn Verbandsbürgermeister Manfred Scharfenberger werden wir  Sie über die Kriminalitätsentwicklung in diesem Phänomenbereich in Speyer und speziell in der Verbandsgemeinde und die Möglichkeiten informieren, wie Sie sich am besten dagegen sichern. Im Anschluss stehen Ihnen die Experten der Polizei mit ihrer Fachkompetenz für Fragen zur Verfügung.

Weitere Informationen erhalten Sie im Internet unter https://kriminalpraevention.rlp.de/de/einbruchschutz und auf der Website der Verbandsgemeindeverwaltung unter www.vgrd.de

Alle Bürger sind herzlich eingeladen.

Polizeipräsidiums Rheinpfalz und die Polizeiinspektion Speyer

18.01.2019


Infotruck zum Thema "Einbruchschutz" macht am 23.01.2019 Halt am Einkaufszentrum

EINSTEIGEN BITTE... DAMIT BEI IHNEN NIEMAND EINSTEIGT!

(Heidelberg-Rohrbach) - Als besonderes Serviceangebot zum Thema " Wirksamer Schutz vor Wohnungseinbruch" ist das Polizeipräsidium Mannheim mit einem Infotruck des LKA Baden-Württemberg, einer mobilen Beratungsstelle, am 23.01.2019 in Heidelberg-Rohrbach  zu Besuch:

  • 10.00 - 18.00 Uhr Parkplatz Einkaufszentrum / REWE Center
  • Felix-Wankel-Str. 20
  • Heidelberg-Rohrbach

Der Infotruck beherbergt eine komplette Beratungsstelle. Dort gibt es die Möglichkeit, sich zum Thema Wohnungseinbruch zu informieren. Man bekommt dort einen schnellen und umfassenden Überblick, wie man sich durch mechanische und elektronische Sicherungstechnik schützen kann. Ein weiterführender und kostenloser Service der Kriminalprävention ist außerdem die Vor-Ort-Beratung, bei der Fachberater zu interessierten Bürgern nach Hause kommen und eine speziell auf ihr Haus bzw. ihre Wohnung ausgerichtete Schwachstellenanalyse erstellen. Im Informationsfahrzeug besteht die Möglichkeit zur Vereinbarung eines Termins.

Für weitere Fragen steht die Kriminalpolizeiliche Beratungsstelle in Heidelberg: 0621/174-1234 jeweils zwischen Montag und Freitag in der Zeit von 08.00 und 16.00 Uhr zur Verfügung.

Per E-Mail:beratungsstelle.hd@polizei.bwl.de

Polizeipräsidium Mannheim

18.01.2019


Feuerwehr und Stadt Speyer geben Tipps

Richtiger Umgang mit Feuerwerk: So wird Silvester auch wirklich der Knaller!

Metropolregion - Morgen steigt die Party des Jahres – Raketen und Böller gehören für die meisten zum Feiern dazu. Damit Silvester auch dieses Jahr der Knaller wird, solltest Du diese Tipps der Feuerwehr beachten.

So wie der Tannenbaum an Weihnachten, gehört für viele das Feuerwerk zum Jahreswechsel dazu. Seit Freitag (28. Dezember) sind Raketen, Böller und Co. wieder im Handel erhältlich und sind für den Großteil der Bevölkerung ein fester Bestandteil einer gelungenen Silvester-Party. Im vergangenen Jahr haben die Deutschen insgesamt 137 Millionen Euro für Feuerwerkskörper ausgegeben.

Die Stadtverwaltung weist darauf hin, dass Feuerwerkskörper nur am 31. Dezember und am 1. Januar (18Uhr  - 2 Uhr) abgebrannt werden und auch nicht Jugendlichen zur Aufbewahrung übergeben werden dürfen. Das bedeutet, dass die Eltern/Erziehungsberechtigten die pyrotechnischen Gegenstände verwahren sollten. Sie sind auch für die Sicherheit beim Abbrennen der Silvesterfeuerwerke für (sich und) ihre Kinder verantwortlich. Kinder und Jugendliche dürfen auf keinen Fall alleine mit Feuerwerkskörpern hantieren.

Außerdem weist die Verwaltung darauf hin, dass das Abbrennen pyrotechnischer Gegenstände in unmittelbarer Nähe von Kirchen, Krankenhäusern, Kinder- und Altersheimen unzulässig ist. Wie in den Vorjahren dürfen auch auf dem Weihnachtsmarkt und in der Maximilianstraße im Bereich von der Einmündung Schustergasse bis einschließlich des Domvorplatzes grundsätzlich keine Feuerwerkskörper abgebrannt werden. In der Silvesternacht wird das Areal des Weihnachts- und Neujahrsmarkts vom östlichen Ende der Maximilianstraße bis zur Einmündung in die Schustergasse abgesperrt. Diese Allgemeinverfügung wurde auch für den Teilbereich des Weihnachts- und Neujahrsmarkts mit der Schlittschuhbahn vor dem Altpörtel erlassen. Auch in diesem Teilbereich der Maximilianstraße werden Absperrgitter aufgebaut und Einlasskontrollen durchgeführt. Ein Sicherheitsdienst wird gemeinsam mit Mitarbeitern der Stadtverwaltung Speyer und der Polizei Speyer dafür sorgen, dass das Abbrennverbot in beiden Bereichen eingehalten wird.

Rechtsgrundlage für das Abbrennverbot stellt die Satzung über die Durchführung des Weihnachtsmarktes aus dem Jahre 2007 dar wonach Verstöße mit einem Bußgeld bis zu 5.000 Euro geahndet werden können. Für den Bereich vor dem Altpörtel greift die  Anordnung eines Abbrennverbots für Feuerwerkskörper. Die Allgemeinverfügung wurde hierzu entsprechend ergänzt:  „Das Abschießen und Abbrennen von Feuerwerkskörpern der Kategorie F2 -ehemals Klasse II- (Kleinfeuerwerk, z.B. Raketen, Schwärmer, Knallkörper, Batterien etc.) ist über das vom 02.01. bis 30.12. bestehende Abbrennverbot hinaus, auch am 31.12.2017 und am 01.01.2018 im Bereich des Altpörtels innerhalb der Grenzen Gutenbergstraße bis zum Altpörtel im Westen, Korngasse im Norden, Gebäude Maximilianstraße 56 im Osten und Maximilianstraße im Süden einschließlich der jeweiligen Straßenfläche, verboten.“

Der Weihnachtsmarkt ist am  31. Dezember von 11 bis 15 Uhr geöffnet. Ab dem 1. Januar ist er wieder von 13 bis 21 Uhr geöffnet.

Ebenfalls ist es nicht gestattet "zu früh" (lediglich am 31.12.2018 zwischen 18 - 2 Uhr erlaubt) zu böllern oder gar illegales Feuerwerk abzubrennen.

Der Bußgeldkatalog Rheinland-Pfalz sagt:

  • ohne eine Genehmigung ein Feuerwerk der Kategorie 2 außerhalb der festgelegten Zeiten (31. Dezember - 1. Januar) ausgelöst    Bußgeld bis zu 10.000 €
  • einen nicht zertifizierten Knaller (z. B. "Polen-Böller") verwendet, betrieben oder hergestellt    Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe bis zu 50.000 €
  • Gefährdung von Leib und Seele oder fremde Sachen von einem bedeutendem Wert mit einem Feuerwerkskörper    Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder Geldstrafe

Damit Jahreswechsel gebührend gefeiert werden kann und reibungslos verläuft, solltest Du folgende Sicherheitstipps der Feuerwehr unbedingt beachten – denn nur so wird Silvester auch wirklich der Knaller!

Sicherheitshinweise zum richtigen Umgang mit Feuerwerk:

  • Silvesterfeuerwerk nur in regulären Geschäften wie zum Beispiel in Supermärkten kaufen
  • Zugelassene Böller sind bei ordnungsgemäßem Gebrauch handhabungssicher, deshalb: Gebrauchsanleitung aufmerksam lesen und diese konsequent einhalten
  • Nur Feuerwerkskörper verwenden, die optisch keine Mängel erkennen lassen; fehlgezündete Feuerwerkskörper und Blindgänger nicht wieder anzünden, sondern entsorgen
  • Feuerwerkskörper nur auf ebenen und freien Flächen abbrennen.
  • Angezündete Knallkörper sofort wegwerfen. Mutproben, wie zu langes Halten des angezündeten Knallkörpers unterlassen
  • Niemals nach Personen werfen oder zielen
  • Immer einen ausreichenden Sicherheitsabstand zu Personen und Gebäuden einhalten
  • Sind an Feuerwerkskörpern Hilfsmittel zum sicheren Stand (z.B. Klappfüße) vorhanden, diese unbedingt nutzen
  • Zum Abschuss von Raketen geeignete „Rampen“ wie zum Beispiel schwere Flaschen verwenden, am besten eigenet sich z.B. eine Wasserflaschenkiste.
  • Äste, Balkone oder andere Hindernisse dürfen nicht in der Flugbahn der Feuerwerkskörper sein
  • Das Abbrennen von Feuerwerk in geschlossenen Räumen ist streng verboten
  • Feuerwerkskörper gehören nicht in Kinderhand. Kinder und Jugendliche dürfen nur ungefährliche Artikel abbrennen und müssen dabei beaufsichtigt werden
  • Funktioniert das Feuerwerk nicht, mindestens 15 Minuten warten und sich in dieser Zeit nicht nähern. Danach kann das Feuerwerk zum Beispiel in einen mit Wasser gefüllten Eimer gelegt und anschließend im Hausmüll entsorgt werden

In diesem Sinne wünschen wir allen einen friedlichen und schönen Jahreswechsel sowie einen guten Start in das Jahr 2019.

Speyer 24/7 News / Feuerwehr / Stadt Speyer

30.12.2018


Initiative "Sicherer Autokauf im Internet" / Seit zehn Jahren klare Offensive gegen Internetbetrüger

(Mannheim) - Die gemeinsame Initiative von ADAC, Polizei, AutoScout24 und mobile.de informiert über aktuelle Betrugsmethoden im Internet/www.sicherer-autokauf.de zum Jubiläum im neuen Design

Noch nie war es so einfach wie heute, im Internet ein Auto zu kaufen oder zu verkaufen - das zieht aber nicht nur seriöse Nutzer, sondern auch   Betrüger an. Auf www.sicherer-autokauf.de können sich Autokäufer und -verkäufer über aktuelle Betrugsmethoden und Schutzmöglichkeiten informieren. Rund 3,5 Millionen Besucher nahmen das Angebot der Initiative "Sicherer Autokauf im Internet" bereits seit Gründung vor zehn Jahren in Anspruch.

"Je mehr Menschen online ein Auto kaufen oder verkaufen möchten, desto wichtiger wird die Aufklärung über schwarze Schafe und gängige Betrugsmethoden", sagt Silvia Schattenkirchner, Sprecherin der Initiative und Leiterin Verbraucherrecht der Juristischen Zentrale des ADAC. Ziel der Initiative "Sicherer Autokauf im Internet" ist es, Nutzer von Online-Fahrzeugmärkten für Sicherheitsfragen rund um den Autokauf und -verkauf im Netz zu sensibilisieren, umfassend zu informieren und konkrete Hilfestellungen zu geben.Mit Erfolg: "Jeden Monat suchen rund 9.000 Besucher auf unserer Seite nach Rat und Sicherheitstipps", so Schattenkirchner. "Mit dem Relaunch der Website haben wir das Informationsangebot nun noch übersichtlicher und transparenter gemacht."

Neue Website: klarer Aufbau und aktuelle Tipps

Die Neugestaltung der Website unterstreicht das Commitment der Kooperationspartner, sich langfristig für einen sicheren Autokauf im Internet einzusetzen. Und ihre Tipps sind gefragt: Die meisten Nutzer greifen direkt auf die Website zu, ohne den Weg über Suchmaschinen oder verweisende Domains gewählt zu haben, was für die Bekanntheit der Seite spricht. Vor allem die Hinweise zur Fahrzeugübergabe an Dritte, Ratschläge zur Bezahlung sowie Informationen über gängige Betrugsmethoden werden gelesen.

Durch die neue Seitenstruktur können Nutzer jetzt noch zielgerichteter die für sie relevanten Bereiche ansteuern. Unter der Überschrift "Autokauf im Internet - ja, aber sicher", finden sie alles, was sie wissen müssen, um ohne Risiko zum neuen Auto zu kommen: vom Suchen und Finden eines Fahrzeugs über die richtige Form der Kontaktaufnahme, die Bedeutung der Besichtigung des Autos bis hin zum Vertragsabschluss und zur Bezahlung.

Unter "Allgemeine Tipps und häufige Betrugsmethoden" finden sich die Informationen jeweils für Autokäufer und -verkäufer aufgegliedert. "Wir aktualisieren diesen Bereich regelmäßig, um möglichst schnell über neue Maschen zu informieren und Betrugsfälle zu verhindern", erklärt Initiativen-Sprecherin Silvia Schattenkirchner. Neu hinzugefügt wurden beispielsweise Methoden rund um Importfahrzeuge zum Schnäppchenpreis oder den unbeabsichtigten Vertragsschluss per E-Mail. Bei Letzterem bittet der Betrüger den Autoverkäufer unter einem Vorwand, auf eine von ihm geschickte "Test-E-Mail" eine kurze Bestätigung zu schicken oder ein "Ok" zu senden. Tatsächlich handelt es sich bei diesen E-Mails aber um eine Kaufvertragsbestätigung - meist zu einem deutlich geringeren Preis als dem tatsächlichen Wert des Fahrzeugs.

Wer das Gefühl hat, eventuell mit einem Betrüger in Kontakt zu sein, erfährt unter der Sektion "Erste Hilfe", auf welche Warnhinweise er achten sollte und wie er am besten auf einen Betrugsversuch reagiert. Darüber hinaus erhält der Nutzer hilfreiche Kontakte zu Ansprechpartnern bei den Portalen sowie der Polizei.

Silvia Schattenkirchner, Leiterin Verbraucherrecht der Juristischen Zentrale des ADAC

"Die Initiative leistet aus Sicht des ADAC einen wertvollen Beitrag zur Kriminalprävention, da die Website ständig aktualisiert und bei Bedarf um neue, noch unbekannte Betrugsmethoden ergänzt wird."

Harald Schmidt, Geschäftsführer der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes

"Durch ein sicherheitsbewusstes Verhalten beim Online-Kauf von Kraftfahrzeugen kann Betrügern nachweislich das Handwerk gelegt werden. Je besser wir über ihre Methoden informieren, mit denen Verbraucher um Geld oder Ware gebracht werden, desto weniger kommt es zu realen Vorfällen. Mit der Initiative 'Sicherer Autokauf im Internet' haben wir einen äußerst geeigneten Partner gefunden, um in diesem wichtigen Bereich Beratung und Unterstützung zu leisten."

Andrea Fuhrken, Head of Customer Service bei www.mobile.de

"Wir arbeiten kontinuierlich daran, den Autokauf im Internet zu vereinfachen. Dazu gehört auch, ihn noch sicherer zu machen. Hierbei leistet die Initiative 'Sicherer Autokauf' einen wichtigen Beitrag."

Jochen Kurz, Director Product bei AutoScout24

"Für AutoScout24 haben die Sicherheit seiner Nutzer und Datensicherheit oberste Priorität. Deswegen arbeiten wir daran, auf unserer Plattform ein sicheres Kauf- oder Verkaufserlebnis zu ermöglichen - hierzu zählen eine ausgefeilte Sicherheitstechnik und der Einsatz eines eigenen Sicherheits-Teams. Genauso wichtig ist aber auch die Aufklärung und Information der Nutzer - diese fördern wir auch durch die Initiative 'Sicherer Autokauf im Internet'."

Über die Initiative "Sicherer Autokauf im Internet"

Die Initiative "Sicherer Autokauf im Internet" (www.sicherer-autokauf.de) wurde Anfang 2007 von den führenden Internet-Fahrzeugmärkten AutoScout24 und mobile.de zusammen mit dem ADAC ins Leben gerufen. Im März 2008 schloss sich auch die Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes als Partner an. Ziel der langfristig angelegten Initiative ist es, Nutzer von Online-Autobörsen für Sicherheitsfragen rund um den Autokauf im Netz zu sensibilisieren, umfassend zu informieren und konkrete Hilfestellung zu geben. Sprecher der Initiative ist Silvia Schattenkirchner, Leiterin Verbraucherrecht der Juristischen Zentrale des ADAC.

Kontakt Silvia Schattenkirchner Sprecherin der Initiative Telefon: +49 89 76 76 61 41 silvia.schattenkirchner@adac.de

achtung! GmbH Friedemann König Straßenbahnring 3 20251 Hamburg Telefon: +49 40 45 02 10-660 friedemann.koenig@achtung.de

Polizeipräsidium Mannheim

21.12.2018


Tipps zu Online-Einkäufen                                   

(Ludwigshafen) - Nur noch 4 Tage bis Weihnachten. Bei vielen kommt jetzt Panik auf, aber gehen Sie wegen noch fehlender Geschenke kein Risiko ein. Beachten Sie besonders bei "Last Minute" Online-Einkäufen die folgenden Tipps:

  • Impressum prüfen!

Betreiber von Online-Shops sind verpflichtet, auf ihrer Internetseite im Impressum unter anderem den Firmennamen, die geographische Adresse und eine E-Mail-Adresse anzugeben. Unstimmigkeiten im Impressum oder fehlende Kontaktdaten können ein Hinweis darauf sein, dass es sich um einen Fake-Shop handelt. Ist auf der Internetseite überhaupt kein Impressum vorhanden, sollte auf gar keinen Fall dort bestellt werden.

  • Bewertungen kritisch hinterfragen!

Vor dem ersten Kauf gilt es, sich über den Ruf des Unternehmens zu informieren. Kundenbewertungen können gefälscht sein. Hier gilt es misstrauisch zu bleiben. Informieren Sie sich bei unterschiedlichen Bewertungsportalen und holen Sie sich ein Meinungsbild ein.

  • Gütesiegel auf Echtheit prüfen!

Verwendet der Shop ein Gütesiegel, kann durch einen Mausklick auf das Siegelemblem überprüft werden, ob der Online-Shop es rechtmäßig verwendet. Bei frei erfundenen, nichtssagenden Labels ist Vorsicht geboten. Unter http://internet-guetesiegel.de/ sind vertrauenswürdige Siegel zusammengestellt.

  • Sichere Zahlungsmethoden wählen!

Sichere Zahlungsmethoden bieten einen guten Schutz. Am sichersten ist die Bezahlung nach Erhalt einer Rechnung oder das Erteilen einer Einzugsermächtigung, also die Zahlung per Lastschriftverfahren. Zahlen Sie nicht mit riskanten Zahlungsmethoden wie der Vorauskasse, wenn Sie den Onlineshop nicht kennen.

  • Günstige Preise hinterfragen!

Wird das Produkt auffallend günstiger angeboten als in anderen Shops, ist Skepsis angebracht.

  • Bestellbutton muss korrekt sein!

Um den Bestellvorgang abzuschließen, muss der Bestellbutton mit der Aufschrift "Zahlungspflichtig bestellen", "Jetzt kaufen" oder "Zahlungspflichtig buchen" beschriftet sein. Sollte es auf dem Bestellbutton nur "Anmelden" oder "Bestellen" heißen, ist Vorsicht geboten.

  • Vorsicht bei vergriffener Ware!

Hinweise darauf, dass die Ware im Lager vorhanden ist und als sofort lieferbar deklariert ist, obwohl sie auf anderen Seiten nicht mehr lieferbar ist oder nur nach langer Lieferzeit wieder, sind ein weiteres Indiz für einen Fake-Shop.

Wer Opfer eines Fake-Shops geworden ist, sollte Strafanzeige bei der nächsten Polizeidienststelle erstatten und sich umgehend bei seinem Geldinstitut erkundigen, ob es den gezahlten Kaufpreis zurückholen kann. Wenige Stunden nach einer Onlinebestellung ist dies meist noch möglich. Bei anderen Zahlungsarten wie dem Lastschriftverfahren kann die Zahlung noch bis zu acht Wochen nach Einzug rückgängig gemacht werden.

Polizeipräsidium Rheinpfalz

20.12.2018


Weihnachtsprävention / Tipps für ein sicheres Zuhause in der Weihnachtszeit

(Ludwigshafen) - Wohnungseinbruchsdiebstähle werden vornehmlich in der sogenannten dunklen Jahreszeit begangen. Dies liegt daran, dass eine Abwesenheit von Hausbewohnern für Täter leicht erkennbar ist, weil es bereits früh dunkel wird und in den Häusern und Wohnungen kein Licht brennt. Als besonders kritisch sind die späten Mittagsstunden und frühen Abendstunden anzusehen, weil dort häufig Hausbewohner noch nicht von der Arbeit nach Hause gekehrt sind oder die Zeit nach der Arbeit für den Einkauf nutzen und es bereits dunkel ist.

Insbesondere bei Einfamilienhäusern versuchen die Täter regelmäßig den Zugang ins Objekt von uneinsehbaren Bereichen zu erlangen. Diesbezüglich sind insbesondere Terrassentüren oder -fenster Angriffsobjekte, wobei mit entsprechender Übung ein Aufhebeln der Angriffsobjekte erreicht wird. Die Eigentümer statten diesen Bereich meist mit entsprechendem Sichtschutz aus, was die Täter für ihre Zwecke nutzen.

In Mehrfamilienhäusern ist vornehmlich die Wohnungseingangstür Angriffsziel, wobei zuvor durch Klingeln und/oder Klopfen überprüft wird, ob die Bewohner sich in der Wohnung aufhalten. Mit Hilfe der Bürgerinnen und Bürger  will die Polizei gemeinsam Stärke zeigen, um den Wohnungseinbrüchen zu begegnen.

Deshalb die Bitte der Polizei:

  • Falls Sie eine Beobachtung gemacht haben, auch wenn Sie Ihnen belanglos erscheint, teilen Sie diese sofort Ihrer zuständigen Polizeidienststelle mit.
  • Bei Gefahr, also Hilferufen, ausgelöste Alarmanlagen oder in dringenden Verdachtsfällen alarmieren Sie sofort die Polizei über den Notruf 110.
  • Geben Sie an: Was ist passiert? Wo und wann ist es passiert? Wer sind Sie und wie sind Sie erreichbar?
  • Die Täter wählen Objekte bevorzugt nach folgenden Kriterien aus: Die Wohnung ist dunkel, es ist keine Geräuschquelle in der Wohnung zu hören, der Wohnungsinhaber nimmt bei Probeanrufen das Telefon nicht ab, der Briefkasten ist nicht geleert.
  • Die Gefahr, Opfer eines Wohnungseinbruches zu werden, kann man erheblich reduzieren.

Die Polizei empfiehlt:

  • Signalisieren Sie niemals Abwesenheit. Viele Täter scheuen die Konfrontation mit Zeugen. Sie fühlen sich entdeckt und lassen von dem Objekt ab.
  • Besprechen Sie den Anrufbeantworter so, dass Fremde beim Abhören ihre Abwesenheit nicht erkennen können.
  • Sprechen Sie Ihre Nachbarschaft an. Ein wachsamer Nachbar erkennt sehr schnell, wenn ungewohnte oder verdächtige Aktivitäten vor dem Haus oder auf dem Grundstück stattfinden.
  • Achten Sie auf fremde Fahrzeuge und fremde Personen in Ihrer Nachbarschaft. Bei einem Verdacht informieren Sie die Nachbarn und verständigen Sie die Polizei. Jeder Hinweis kann wichtig sein. Meldungen nimmt die Ermittlungsgruppe unter der Telefonnummer 0621 / 963 - 1113 oder die Notrufnummer 110 entgegen.
  • Auch bei kurzer Abwesenheit  sollten Fenster, Balkon- und Terrassentüren geschlossen werden. Gekippte Fenster machen es dem Täter sehr leicht. Die geöffnete Garage, in der kein Fahrzeug steht, sollte ebenfalls verschlossen werden. Rollläden, die tagsüber geschlossen bleiben, signalisieren Abwesenheit. Die Wohnungseingangstür sollte immer abgeschlossen sein, nur ins Schloss ziehen, reicht nicht aus.
  • Einbrecher wollen in sehr kurzer Zeit in das Objekt gelangen, um nicht entdeckt zu werden. Die Mehrzahl der Einbrecher, so haben Untersuchen ergeben, kommen in weniger als 3 Minuten in das Objekt. Deshalb empfiehlt die Polizei unter anderem mechanische Sicherungsvorkehrungen, die dieser sogenannten " Widerstandszeit" standhalten.
  • Wertgegenstände wie Schmuck und Bargeld sollten in der Wohnung nicht in einer Schublade oder im Kleiderschrank in einer Kassette aufbewahrt werden. Besser ist es, Schließfächer zum Beispiel bei Banken oder ein Wertschutzbehältnis (Safe) zu nutzen. Zudem sollten Wertgegenstände mit einem Bandmaß oder einem Vergleichsgegenstand fotografiert werden, um die Größenunterschiede auf dem Farbfoto erkennen zu können. Die Fotografien sollten getrennt von den Wertsachen aufbewahrt werden.

Was bleibt nach einem Wohnungseinbruch ?

  • Ein Einbruch kann für viele Opfer zum Albtraum werden. Dabei ist die psychische Belastung oft schlimmer als der materielle Schaden. Das Sicherheitsgefühl, die persönliche Sicherheit, ist beeinträchtigt. Unterschiedliche Reaktionen werden bei den Opfern ausgelöst. In Zusammenarbeit mit vielen anderen Hilfsorganisationen führen Polizeibeamte im Rahmen der Opfernachsorge Gespräche mit den Betroffenen.
  • Im Informationszentrum, Bismarckstraße 116, erhalten die Bürger eine kostenlose Broschüre, die ihnen einen Überblick über Sicherungsmöglichkeiten und wichtige Verhaltensgrundsätze für den Einbruchschutz gibt.

Polizeipräsidium Rheinpfalz

06.12.2018


Thementisch der Polizeiinspektion Schifferstadt und der Sicherheitsberater für Senioren / Prävention in der Vorweihnachtszeit

(Schifferstadt) - Die Polizeiinspektion Schifferstadt informiert gemeinsam mit den ehrenamtlichen Sicherheitsberatern für Senioren über aktuelle Gefahren und Risiken in der dunklen Jahreszeit. Daneben kommen die Themen Trickbetrug, sicheres Einkaufen und Taschendiebstahl, die gerade den älteren Teil der Bevölkerung treffen zur Sprache. An den Tischen können individuelle Beratungen stattfinden und Fragen direkt vor Ort beantwortet werden. Zudem ist die Vermittlung einer professionellen Einbruchsschutzberatung bei Interessenten zu Hause möglich.

Die Polizeiinspektion Schifferstadt hat sich die Sicherheit von Senioren als besonderes Ziel gesetzt. Das im Jahr 2014 ins Leben gerufene Projekt für Seniorensicherheit wird speziell in diesem Bereich tätigen Polizeibeamten koordiniert mit dem Ziel, das Selbstvertrauen und Sicherheitsgefühl der älteren Mitbürger zu stärken. Die ehrenamtlichen Sicherheitsberater fungieren dabei als Bindeglied zwischen Bürger, Gemeinde und Polizei und sind für diesen Bereich besonderes ausgebildet.

Termin:

  • Freitag, den 21.12.2018, 09:00 - 13:00 Uhr, Kurpfalzstraße / Weinbietstraße, 67125 Dannstadt-Schauernheim

Rückfragen werden an die Polizeiinspektion Schifferstadt unter 06235 495-0 oder pischifferstadt@polizei.rlp.de erbeten. Die Polizei und die Sicherheitsberater freuen sich auf Ihren Besuch.

Polizeiinspektion Schifferstadt

28.11.2018


Sicherheit auf Weihnachtsmärkten

(Ludwigshafen) - Im gesamten Bereich des Polizeipräsidiums Rheinpfalz werden Weihnachts-, Winter- und Silvestermärkte betrieben. Stimmungsvolle Atmosphäre im weihnachtlichen Lichterglanz sorgt für die passende Einstimmung auf das Fest der Liebe. Weihnachtsmärkte symbolisieren zum einen das Christentum zum anderen die Konsumkultur. Zudem erfreuen sich die Märkte immer über sehr viele Besucher. Die Bedrohungslage in Deutschland und in Europa ist nach wie vor unverändert, sodass auch der diesjährigen Weihnachtsmarktsaison eine besondere Bedeutung beizumessen ist. Aufgrund des zu erwartenden hohen Besucheraufkommens, der meist zentralen Lage und offener Zugangsmöglichkeiten, besteht eine besondere Gefährdungsrelevanz. Den Sicherheitsbehörden liegen aktuell keine Erkenntnisse vor, aus denen sich eine konkrete Gefährdung speziell für Weihnachtsmärkte in Deutschland ableiten lassen könnte. Aufgrund der aktuellen Gefährdungseinschätzung besteht keine Veranlassung, auf die Durchführung von Weihnachtsmärkten oder deren Besuch zu verzichten. Gleichwohl stehen die Weihnachtsmärkte im besonderen Fokus von Polizei und Sicherheitsbehörden. Das Polizeipräsidium Rheinpfalz wird auch in diesem Jahr alle notwendigen Maßnahmen ergreifen, um den Bürgerinnen und Bürgern ein hohes Maß an Sicherheit auf unseren Märkten zu gewährleisten. Bereits im Vorfeld fanden Sicherheitsgespräche zwischen der Polizei, den Veranstaltern und den Kommunen statt. Während der Märkte werden wir eine sichtbare Präsenz von uniformierten Polizisten zeigen. Diese werden auch gemeinsam mit den kommunalen Vollzugsdiensten die Märkte bestreifen. Ebenso werden zivile Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte zum Einsatz kommen. Auf dem Weihnachtsmarkt in Ludwigshafen auf dem Berliner Platz wird zudem auch eine polizeiliche Videoüberwachung durchgeführt, für den Thomas Nast Nikolausmarkt in Landau ist eine solche Überwachung ebenfalls vorgesehen.

Abgesehen von dieser abstrakten Gefährdungssituation sind Weihnachtsmärkte aber auch Tummelplatz von Taschen- und Trickdieben. Damit man den Bummel über den Weihnachtsmarkt unbeschwert genießen kann,  kann jeder einzelne Bürger etwas tun. Für sicheres Verhalten auf Weihnachtsmärkten haben wir folgende Tipps:

  • Geld, Zahlungskarten, Papiere und andere Wertgegenstände immer in verschiedenen verschlossenen Innentaschen der Kleidung dicht am Körper tragen.
  • Nur so viel Bargeld und Zahlungskarten mitnehmen, wie tatsächlich benötigt wird.
  • Hand- und Umhängetaschen immer mit der Verschlussseite dicht am Körper tragen.
  • Im Gedränge verstärkt auf Wertsachen achten.
  • Misstrauisch sein, wenn man plötzlich angerempelt oder "in die Zange" genommen wird.
  • Wenn es doch zum Diebstahl gekommen ist und die Zahlungskarte gestohlen wurde, diese sofort mit dem Sperrnotruf 116 116 sperren.

Polizeidirektion Ludwigshafen

23.11.2018


Taschendiebe unterwegs auf Weihnachtsmärkten

Tipps der Polizei für einen unbeschwerten Bummel

Taschendiebstahl Quelle: polizei-beratung.de

(Mannheim / Heidelberg / Rhein-Neckar-Kreis) - Bald beginnen wieder die Weihnachtsmärkte und viele Menschen freuen sich schon darauf. Mit der Familie von Stand zu Stand bummeln, eine Tasse Punsch mit den Kolleginnen und Kollegen trinken - für viele gehört dieser vorweihnachtliche Marktbesuch zur Adventszeit einfach dazu. Leider ziehen diese Menschenansammlungen auch Taschendiebe besonders an. Das unübersichtliche Gedränge zwischen den Marktständen bietet ihnen gute Gelegenheit, unbemerkt zuzuschlagen. Um den Langfingern die Diebestour zu vermasseln, helfen die Tipps der Polizeilichen Kriminalprävention. Sie sind auf der Klappkarte "Schlauer gegen Klauer" kurz zusammengefasst.

Trotz eines sehr erfreulichen Rückgangs um 24,5% bei angezeigten Taschendiebstählen im Bereich des Polizeipräsidiums Mannheim ist Vorsicht geboten.  2017 wurden 1.761 Taschendiebstähle zur Anzeige gebracht, gegenüber 2.333 Fällen in 2016. Die Tendenz der ersten zehn Monate des Jahres 2018 zeigt eine weitere Abnahme in diesem Deliktsfeld.  Die Aufklärungsquote bei Taschendiebstählen sank von 12,4% im Jahr 2016 auf 9,1% im Jahr 2017.

Der Dezember bleibt auch weiterhin ein "attraktiver" Monat für Taschendiebe. Laut polizeilicher Kriminalstatistik wurden allein im Dezember 2017 im Stadtkreis Mannheim 116 Fälle und im Stadtkreis Heidelberg 51 Fälle registriert. Im gesamten Rhein-Neckar-Kreis kam es im Dezember 2017 zu 20 Taschendiebstählen.

In der jährlichen Weihnachtszeit setzt das Polizeipräsidium Mannheim seine bewährten Präsenz- und Überwachungsmaßnahmen der letzten Jahre weiterhin fort. Insbesondere auf den größeren Weihnachtsmärkten in der Region werden verstärkt sowohl sichtbare als auch verdeckte Maßnahmen durchgeführt. Die jeweils bei den Polizeirevieren Mannheim-Oststadt und Heidelberg-Mitte ansässigen Ermittlungsgruppen "Unbarer Zahlungsverkehr" (UBZ) unterstützen dabei die Revierkräfte und haben ein besonderes Augenmerk hinsichtlich der Bekämpfung des Taschendiebstahls. Für ihre Anliegen stehen den Bürgern zusätzlich der Container der Polizei auf dem Paradeplatz Mannheim bzw. die Sonderwache auf dem Bismarckplatz in Heidelberg als Anlaufstelle zur Verfügung.

"Die Taschendiebe suchen ganz gezielt die Enge auf den Märkten. Einer lenkt dann das Opfer ab, der Zweite stiehlt die Beute und ein Dritter nimmt das Diebesgut an sich und entschwindet damit im Gedränge", sagt Harald Schmidt, Geschäftsführer der Polizeilichen Kriminalprävention. Innerhalb weniger Sekunden sind auf diese Art Brieftasche, Handy oder Kreditkarten verschwunden. Die Diebe sind meist nur schwer ausfindig zu machen, wenn sie nicht gerade auf frischer Tat ertappt werden - zumal die Opfer den Verlust häufig erst später bemerken und darum auch keinen Täter beschreiben können. Beliebt ist auch der Drängel-Trick: Ein Dieb rückt unangenehm dicht an das Opfer heran, bis es sich ärgerlich abwendet und dadurch eine umgehängte Tasche oder die in der Manteltasche befindliche Geldbörse quasi "griffbereit" anbietet. Eine weitere immer wieder erfolgreiche Masche der Diebe ist, die Kleidung des potenziellen Opfers angeblich "versehentlich" mit Ketchup, Senf oder einer Flüssigkeit zu beschmutzen, um durch den anschließenden Reinigungsversuch vom Diebstahl der Wertsachen abzulenken.

Manchmal lassen sich Taschendiebe schon am typisch suchenden Blick erkennen: Sie meiden den direkten Blickkontakt zum Opfer und schauen eher nach der Beute (z.B. Hand- oder Umhängetasche).

Damit Sie den Bummel über den Weihnachtsmarkt unbeschwert genießen können, gibt Ihnen die Polizei folgende Tipps:

  • Nehmen Sie nur so viel Bargeld und Zahlungskarten mit, wie Sie tatsächlich benötigen.
  • Tragen Sie Geld, Zahlungskarten, Papiere und andere Wertgegenstände immer in verschiedenen verschlossenen Innentaschen der Kleidung möglichst dicht am Körper.
  • Tragen Sie Hand- und Umhängetaschen immer mit der Verschlussseite zum Körper.
  • Achten Sie gerade in einem Gedränge verstärkt auf Ihre Wertsachen. Werden Sie misstrauisch, wenn Sie plötzlich angerempelt oder "in die Zange" genommen werden.
  • Wenn es doch zum Diebstahl gekommen ist und Ihnen Ihre Zahlungskarte entwendet wurde, lassen Sie diese sofort mit dem Sperrnotruf 116 116 sperren. Wenn sich Ihre Bank diesem Notruf nicht angeschlossen hat, wenden Sie sich direkt an Ihr Kreditinstitut.
  • Damit Ihre Debitkarte (z.B. girocard, früher EC-Karte) auch für das elektronische Lastschriftverfahren gesperrt werden kann, für das Sie lediglich eine Unterschrift brauchen, müssen Sie den Verlust bei der Polizei melden. Erst dann wird die Karte beim Bezahlen in Geschäften auch im Lastschriftverfahren abgelehnt.

Weitere Informationen gibt es auf der Klappkarte "Schlauer gegen Klauer" mit Piktogrammen und allen wichtigen Telefon- und Sperrnummern von Debit- und Kreditkarten. Die Klappkarte ist kostenlos bei jeder (Kriminal-)Polizeilichen Beratungsstelle erhältlich oder kann unter http://www.polizei-beratung.de/medienangebot/medienangebot-details/detail/23.html heruntergeladen werden.

Die Klappkarte "Schlauer gegen Klauer" enthält neben den Tipps auch einen Notfallpass zum Heraustrennen mit allen wichtigen Telefon- und Sperrnummern von Debit- und Kreditkarten sowie eine Checkliste mit Sofortmaßnahmen für Opfer und Zeugen, damit diese nach einem Diebstahl richtig reagieren können. Die Klappkarte ist kostenlos bei jeder (Kriminal-)Polizeilichen Beratungsstelle erhältlich oder kann unter http://www.polizei-beratung.de/medienangebot/medienangebot-details/detail/23.html heruntergeladen werden.

PROFIL PROGRAMM POLIZEILICHE KRIMINALPRÄVENTION

Das Programm Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes (ProPK) verfolgt das Ziel, die Bevölkerung, Multiplikatoren, Medien und andere Präventionsträger über Erscheinungsformen der Kriminalität und Möglichkeiten zu deren Verhinderung aufzuklären. Dies geschieht unter anderem durch kriminalpräventive Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und durch die Entwicklung und Herausgabe von Medien, Maßnahmen und Konzepten, welche die örtlichen Polizeidienststellen und andere Einrichtungen, zum Beispiel Schulen, in ihrer Präventionsarbeit unterstützen.

Text: Polizeipräsidium Mannheim Foto: Polizei-Beratung.de Grafik : Polizeiliche Kriminalprävention

23.11.2018


"Sextortion" / Neue Erpressungsmasche; Vorsicht vor Zahlungsaufforderungen per E-Mail!

(Mannheim / Heidelberg / Rhein-Neckar-Kreis) - Seit April dieses Jahres stellt das Polizeipräsidium Mannheim zunehmend den Versand von E-Mails mit einer neuen Erpressermasche fest.

Die Entstehungsgeschichten, die letztendlich zu den Erpressungen führen, stellen sich sehr differenziert dar. Alle Erpressungen haben allerdings denselben Charakter, die unter der Bezeichnung "Sextortion", einer Verknüpfung der englischen Worte Sex und Extortion (Erpressung) zusammengefasst werden.

Die derzeit gängigste Version ist derzeit folgende: Die bislang unbekannten Täter verschicken E-Mails und teilen den Empfängern mit, deren Computer gehackt und einen Trojaner installiert zu haben.

Die Absender behaupten weiter, den Angeschriebenen beim Besuch von Webseiten mit pornografischen Inhalten und damit verbundenen sexuellen Handlungen gefilmt zu haben.

Sie drohen damit, die angeblich gefertigten Videos zu veröffentlichen und fordern die Adressaten auf, mehrere hundert Euro an eine angegebene Bitcoin-Adresse zu transferieren, um die Veröffentlichung zu vermeiden.

Derartige Erpresser-E-Mails gehen dabei auch bei Empfängern ein, deren Computer gar nicht über eine eingebaute Kamera verfügt.

Bisher liegen keine Hinweise vor, dass die Computer der Empfänger tatsächlich gehackt wurden oder dass die von den Tätern genannten Videos tatsächlich existieren.

In Mannheim, Heidelberg und dem Rhein-Neckar-Kreis wurden seit Anfang April 2018 mittlerweile 115 Fälle bei der Polizei angezeigt. Bei all diesen Fällen handelt es sich ausschließlich um versuchte Erpressungen. Zu einer Geldzahlung war es nicht gekommen.

Die Ermittler gehen davon aus, dass in diesem Deliktsfeld eine hohe Dunkelziffer existiert. Die tatsächliche Anzahl der Erpressungsform "Sextortion" lässt sich deshalb nur erahnen. Sie dürfte jedoch mindestens  in die Zehntausende gehen.

Dieses Phänomen ist nicht nur in der hiesigen Region verbreitet, sondern deutschlandweit bekannt. Ob die Täter in diesen, der Polizei unbekannten Erpressungsfällen erfolgreich waren, lässt sich derzeit nicht abschätzen.

Das Phänomen "Sextortion" betrifft Männer und Frauen, wobei die meisten Opfer männlich sind. Nach den bisherigen Erkenntnissen sind die Täter bandenmäßig organisiert und agieren vom Ausland, insbesondere von Osteuropa aus.

Um sich besser zu schützen, rät die Polizei allen Empfängern solcher oder ähnlicher erpresserischer E-Mails:

Antworten Sie nicht auf derartige E-Mails.

  • Überweisen Sie kein Geld an die Absender.
  • Erstatten Sie Anzeige bei der Polizei.
  • Virenschutzsysteme auf dem Smartphone, Laptop, Tablet oder Computer sollten immer auf dem aktuellen Stand sein.

Anzeigen werden bei jeder örtlich zuständigen Polizeidienststelle entgegen genommen.

Umfangreiche Informationen und Tipps zur Kriminalitätsvorbeugung sind auch auf der Internetseite www.polizei-beratung.de abrufbar.

Polizeipräsidium Mannheim

24.08.2018


Seniorin übergibt 12.000 Euro an vermeintlichen Verwandten, Zeugen gesucht! Präventionshinweise der Polizei

(Brühl / Rhein-Neckar-Kreis) - Am Mittwoch gegen 12 Uhr erhielt eine Rentnerin aus Brühl, Mannheimer Straße einen Anruf von einem angeblichen Verwandten. Dieser gab an, dass er ein Haus ersteigert habe und dringend 12.000 Euro benötige. Die ältere Dame hob daraufhin unmittelbar 12.000 Euro von ihrem Konto ab und ging wieder nach Hause. Ihr vermeintlicher Verwandter meldete sich danach erneut telefonisch und gab an, dass er nicht selbst das Geld abholen könne, jedoch eine Frau als Bevollmächtigte vorbeischicken würde. Wie mit dem "Verwandten" besprochen, übergab die Rentnerin gegen 14.30 Uhr vor der Haustür einer Abholerin ein Kuvert mit den 12.000 Euro. Nach der Übergabe bekam die Brühlerin noch einen Anruf einer vermeintlichen Bankangestellten, die eine "Blitzüberweisung" bestätigte, offensichtlich um die Frau von der Korrektheit des angeblichen Hauskaufs zu überzeugen.

Nachdem sich die Seniorin bei ihrem richtigen Verwandten erkundigte, bemerkte sie, dass sie einem Trickbetrug auf dem Leim gegangen war und erstattete Anzeige.

Die Abholerin wurde wie folgt beschrieben:

  • 170 cm
  • mitteleuropäisches Aussehen
  • dunkle schulterlange Haare
  • sprach deutsch ohne Akzent
  • auffällig breites Becken
  • gepflegtes Äußeres
  • schwarzes Kostüm, braune Handtasche und hatte ein Handy am Ohr

Zeugen des Vorfalls oder Personen, denen verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Tatzeitraum aufgefallen sind, werden gebeten, sich mit der Kriminalpolizei unter 0621 174 4444 zu melden und ihre Wahrnehmungen mitzuteilen.

Bei dem hier geschilderten Fall handelt es sich um einen Fall einer bekannten Betrugsmasche, einem sog. Enkeltrick.

Die Polizei rät in solchen Fällen:

  • Seien Sie misstrauisch!
  • Fragen Sie den Anrufer nach Details des Familienlebens, die er als Fremder nicht wissen kann!
  • Nennen Sie am Telefon nie Namen oder machen Angaben zu ihrem  Vermögen!
  • Rufen sie den echten Enkel oder Verwandten, der vermeintlich am Telefon gewesen sein soll, unter seiner bekannten Nummer an und fragen Sie nach, ob er es wirklich war, der kürzlich anrief.
  • Halten sie nach einem Anruf, bei dem es um finanzielle Forderungen ging, in jedem Fall Rücksprache mit ihrer Familie.
  • Übergeben Sie niemals Geld an unbekannte Personen.
  • Rufen Sie im Zweifel die Polizei an.
  • Wer Opfer des Enkeltricks oder anderer Trickbetrügereien geworden ist, sollte dies auf jeden Fall der Polizei melden.
  • Prüfen Sie ihren Eintrag im Telefonbuch und lassen Sie ggf. ihren Vornamen löschen oder nur Anfangsbuchstaben eintragen.

Polizeipräsidium Mannheim

24.08.2018

 

Der Schulweg beginnt bereits am Abend zuvor

(Edenkoben / Deutschland) - Seit Montag sind die Sommerferien zu Ende und die Kinder müssen wieder die Schule besuchen. Ein ganz neuer und besonderer Lebensabschnitt kommt auf die Schulanfänger(-innen) zu. Sie müssen ab Dienstag den Schulweg bestreiten. Anfangs noch in Begleitung der Eltern, schon nach kurzer Zeit werden sie diese Strecke alleine mit ihren Schulkameraden meistern. Nach wie vor gehören Kinder zu den schwächsten Verkehrsteilnehmern und  verdienen daher im besonderen Maße Rücksicht. Zu gefährlichen Situation kann es oftmals kommen, weil die sie den Anforderungen des Straßenverkehrs noch nicht gewachsen sind. Dazu kommt, dass sie bedingt durch ihre Körpergröße nur bis zu einer gewissen Augenhöhe den Verkehrsraum visuell erfassen können. Folgende Hinweise möchte die Polizei Edenkoben den Eltern und Schulkindern mit auf den Weg geben: Bleiben Sie stets Vorbild! Gehen Sie immer mit gutem Beispiel voran. Durch vorbildliches und korrektes Verhalten lernen Kinder mehr als ständige Ermahnungen. Den Schulweg planen Suchen Sie Ihrem Kind einen geeigneten Schulweg anhand des ausgehändigten Schulwegplans aus. Der kürzeste Weg muss nicht immer der sicherste sein. Achten Sie dabei auf schwierige und unübersichtliche Stellen (bspw. Kreuzungen, Eimündungen Grundstücksein- und -ausfahrten). Gewöhnen Sie Ihr Kind an das Benutzen von ampelgeregelte Fußgängerüberwegen, Zebrastreifen, an Über- und Unterführungen. Üben Sie mit Ihrem Kind den Schulweg Schon vor Schulanfang ist es wichtig, mit dem Kind den Schulweg zu üben. Wichtig ist, dem Kind den Schulweg vertraut zu machen. Am besten üben Sie den Schulweg auch zu der Zeit, zu der das Kind zur Schule geht. Dem Kind sollte dabei der Geh-weg und die Fahr - bahn verdeutlicht werden. Ausgeschlafen auf den Schulweg Sorgen Sie dafür, dass das Kind am Abend rechtzeitig zu Bett geht. Ausgeruhte Kinder können sich besser auf das Verkehrsgeschehen einstellen. "Der Schulweg beginnt bereits am Abend zuvor."

Begleiten Sie anfangs Ihr Kind zu Fuß bis zur Schule Auf jeden Fall sollten Sie Ihr Kind anfangs zu Fuß zur Schule begleiten. Gehen Sie rechtzeitig los und nehmen Sie auch immer den gleichen Weg. Dabei sollten allerdings Besorgungen oder anderweitige Erledigungen unterbleiben. Die Konzentration sollte sich dabei auf das Kind richten. Der erste "Alleingang" Beobachten Sie Ihr Kind beim ersten "Alleingang". Sie bekommen ganz schnell das Gefühl, ob Sie ihrem Kind alleine den Schulweg zutrauen. Beobachten Sie das Verhalten. Loben Sie Ihr Kind, wenn es sich richtig verhält! Nach Schulende Anfangs sollten Sie ihr Kind nach dem Unterricht noch abholen. Auch der Rückweg sollte stets derselbe sein. Wenn Ihr Kind alleine geht, sollte es nach dem Unterricht zunächst nach Hause kommen, bevor es Schulfreunde besucht. Die Kleidung des Kindes Damit die Verkehrsteilnehmer die Schulkinder besser erkennen, sollten diese auffällige, helle und leuchtende Kleidung tragen. Insbesondere in der dunkeln Jahreszeit sind Reflektoren an Schulranzen und Kleidung besonders wichtig, um im Verkehrsraum besser gesehen zu werden. Elterntaxis vermeiden Bringen Sie Ihr Kind zu Fuß zur Schule. Erhöhtes Fahrzeugaufkommen bedeutet für alle Schulkinder eine erhöhte Gefahrensituation. Notfalls parken Sie Ihr Fahrzeug in ausreichender Entfernung zur Schule. Dadurch können die Gefahren im Bereich der Schule minimiert und die Selbständigkeit der Schüler im Straßenverkehr gefördert werden. Wenn Sie Ihr Kind anfangs mit dem Auto zur Schule bringen, lassen Sie es  an der Gehwegseite aussteigen. Dadurch vermeiden Sie Gefahren beim Türöffnen und Überqueren der Straße. Die Polizei Edenkoben wünscht seinen Schulanfängern (-innen) einen guten Start, stets einen sicheren Schulweg und vor allem gute Noten.

Polizeiinspektion Edenkoben

07.08.2018


(Frankenthal / Deutschland) - Hitzewelle

Puhh diese Hitze! Tipps für die heißen Tage

Bereits in den vergangenen Tagen konnten wir die für unsere Region sehr warmen Temperaturen spüren. Auch in diesem Jahr haben wir wieder Temperaturen über 30 Grad, manche sprechen sogar von 35 Grad. Aus diesem Grund möchten wir unseren Aufruf aus dem vergangenen Jahr nochmals wiederholen und Euch Präventionstipps für die heißen Tage geben! Die hohen Temperaturen betreffen alle Lebensbereiche.

Das Haus ist aufgeheizt, das Fahrzeug und natürlich direkt in der Sonne kann man es teilweise kaum aushalten.

Was kann man tun, damit man nicht überhitzt?

Wie kommt man gut mit diesem Wetter klar?

Wer noch Urlaub hat der kann das nächste Freibad aufsuchen, doch auch hier sollte man gewisse Vorkehrungen treffen.

  • Die aller wichtigste Regel lautet sicher: Viel trinken, vor allem Wasser !
  • Wer ältere Angehörige hat, der sollte diese ebenfalls dazu animieren regelmäßig zu trinken.
  • Unnötige Anstrengungen sollten vermieden werden.
  • Wer wenigstens etwas Erleichterung im eigenen Zuhause haben will, der sollte früh morgens gut lüften und sobald die Temperaturen steigen alle Fenster verschließen und - wenn möglich - die Rollläden schließen. Ventilatoren helfen zumindest gefühlt.
  • Wer tagsüber mit dem Fahrzeug unterwegs ist, der sollte erst das Auto öffnen und die warme Luft rauslassen. Im Anschluss kann die Klimaanlage helfen. Eine Sonnenschutzfolie, die man auf der Frontscheibe befestigt, kann dafür sorgen, dass das Fahrzeug sich nicht allzu sehr aufheizt.
  • Und ganz klar: Es werden weder Menschen noch Tiere bei dieser Hitze im Auto gelassen. Keine Minute!
  • Aktuell ist die Wald- und Flächenbrandgefahr sehr hoch. Es kam auch hier in der Region bereits zu Bränden. Deswegen: Keine glühenden Gegenstände wie Grillkohle oder Zigaretten unachtsam wegwerfen! Nur dort grillen, wo es explizit erlaubt ist. Auch immer für den Notfall mindestens einen Eimer Wasser parat stehen haben.
  • Wer noch Urlaub hat und die Zeit an einem Weiher genießen kann, der sollte an die Gefahren am Wasser denken! Und gerade bei dieser Hitze gilt: Eincremen nicht vergessen, schattiges Plätzchen suchen und natürlich erst abkühlen bevor man ins Wasser springt.

Es gibt noch viele weitere nützliche Tipps. Achtet auf Eure Nachbarn und Freunde. Hitzschlag oder Überhitzung kann gefährlich werden.

Gemeinsam für Ihre Sicherheit - 24/7 im Haupt- und Ehrenamt

Text: Polizeidirektion Ludwigshafen / Polizeiinspektion Frankenthal Foto: Speyer 24/7 News, dak

26.07.2018


Hausnotruf – Stiftung Warentest prüft Dienstleistung für Sicherheit, gesellschaftliche Teilhabe und Lebensqualität

(Berlin / Deutschland) - Aufgrund der hohen Nachfrage nach Hausnotrufdiensten hat die Stiftung Warentest die Dienstleistungsqualität – wie schon 2011– einer Prüfung unterzogen. Verglichen wurden neun Hausnotrufdienste. Die Testergebnisse werden heute in der aktuellen August-Ausgabe der Zeitschrift „test“ der Stiftung Warentest veröffentlicht.

Im Fokus der Prüfung standen die Qualität der telefonischen Beratung und/oder der Beratung im Haushalt des potenziellen Kunden, die Inbetriebnahme des Gerätes und die Einweisung zur Handhabung sowie die Qualität der Notrufbearbeitung. Besonders hoch bewertet wurde die Leistung der Notrufzentralen. Sie macht 50 % der Wertung aus.

Der Hausnotruf, ein tragbarer Notrufsender, mit dem im Notfall auf Knopfdruck Hilfe angefordert werden kann, ist eine wichtige Dienstleistung, damit insbesondere Ältere und Menschen mit körperlichen Einschränkungen möglichst lange und sicher in ihrer gewohnten Umgebung leben können.

Mittlerweile nutzen bald eine Million Menschen in Deutschland das Angebot, sich im Notfall rund um die Uhr direkt mit einer der rund 180 Notrufzentralen verbinden zu lassen. In der Notrufzentrale sind persönliche Daten der Kunden hinterlegt, die eine schnelle Hilfe deutlich erleichtern: Adresse, Zugang zur Wohnung, Gesundheitszustand, Vorerkrankungen, verordnete Medikamente, aber auch Kontaktdaten von Angehörigen und Bezugspersonen. Dies ist ein besonderer Mehrwert gegenüber dem Notruf über kommunale Rettungsstellen (112).

Die Anbieter von Hausnotrufdiensten beraten ihre Kunden individuell zu den benötigten und gewünschten Leistungen. Neben der Komplettleistung gemäß SGB XI – der direkten Verbindung mit einer Notrufzentrale per Funksender, der um den Hals oder am Armband getragen wird – können auch Zusatzleistungen wie etwa telefonische Erinnerungen zur Medikamenteneinnahme, ein Sturzmelder oder die Hinterlegung eines Schlüssels vereinbart werden.

Ein wichtiges Kriterium für die Qualität des Anbieters ist, dass durch qualifizierte Kräfte in der Notrufzentrale und beim Kunden vor Ort kompetent und vor allem schnell geholfen wird.

Ab Pflegegrad 1 übernehmen die Pflegekassen auf Antrag die Kosten für die Basisleistung, also die Installation eines Notrufsystems sowie die 24-Stunden-Aufschaltung auf die Notrufzentrale. Der Dienstleister muss allerdings von der Pflegeversicherung anerkannt sein.

Der Hausnotruf hilft nicht nur im Notfall unkompliziert und schnell. Er ist auch eine wichtige soziale Hilfestellung: In weniger als fünf Prozent aller Notrufe ist es erforderlich, sofort den Rettungsdienst zu rufen. In 20 bis 30 Prozent der Fälle können bereits Angehörige, Nachbarn oder ein Bereitschaftsdienst den Betroffenen helfen.

Hausnotruf, „Hilfe auf Knopfdruck für alle“, leistet einen wichtigen Beitrag, um ein sicheres, soziales und selbstbestimmtes Leben – nicht nur im Alter – zu fördern. Zudem werden Rettungsdienste entlastet, die ambulante Versorgung gefördert sowie Kosten für das Gemeinwesen gesenkt.

Hintergrund

Die Initiative Hausnotruf und der Bundesverband Hausnotrufdienste haben sich zum Ziel gesetzt, für mehr Sicherheit im Alter zu sorgen. Damit Menschen möglichst lange in ihrem vertrauten Umfeld mit einem Höchstmaß an Lebensqualität und Sicherheit leben können.

Ihre Ansprechpartner

Initiative Hausnotruf


Matthias Langer
Tel.: 030 - 269 97 166
E-Mail: langer@initiative-hausnotruf.de
www.initiative-hausnotruf.de


Bundesverband Hausnotrufdienste

Matthias Sandrock
Tel.: 0561 - 982 04 0
m.sandrock@bv-hausnotrufdienste.de
www.bewo.com

Deutsches Rotes Kreuz


Susanne Pohl
Tel.: 030 - 85 404-161
E-Mail: pohls@drk.de
www.drk.de


Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.


Therese Raatz
Tel.: 030 - 269 97 360
E-Mail: medien@johanniter.de

www.johanniter.de

LIBIFY Technologies GmbH


Philipp Stuppnik
Tel.: 089 416 172 649
E-Mail: philipp.stuppnik@libify.com
www.libify.de


Malteser Hilfsdienst e.V.


Dieter Schlüter
Tel.: 0221 - 98 22 22 03
E-Mail: dieter.schlueter@malteser.org
www.malteser.org

Sonotel


Michaela Stevens
Tel.: 040 - 86 66 64 10
E-Mail: mail@sonotel.de
www.sonotel.de


Volkssolidarität


Ralf Glück
Tel: 0385 - 303 47 484
Ralf.glueck@volkssolidaritaet.de
www.hausnotruf-vs.de

Gemeinsame Presseerklärung von: Initiative Hausnotruf, Bundesverband Hausnotrufdienste, Deutsches Rotes Kreuz, Johanniter-Unfall-Hilfe e.V., LIBIFY Technologies GmbH, Malteser Hilfsdienst e.V., Sonotel und Volkssolidarität

26.07.2018


(Ludwigshafen) - Polizeipräsidium Rheinpfalz: Warnung vor SPAM-Emails mit unserem Namen!

In den vergangenen Tagen wurden wir mehrfach darüber informiert, dass E-Mails mit dem Absender-Namen "Polizeipräsidium Rheinpfalz" empfangen wurden. In diesen E-Mails war stets ein Link enthalten, verbunden mit der Aufforderung auf diesen zu klicken, um weitere Informationen zu erhalten.

Das Polizeipräsidium Rheinpfalz warnt ausdrücklich vor diesen E-Mails. Wir sind nicht der Absender, es handelt sich dabei um sogenannte "Fake-Mails", die vermutlich zu einer Schädigung oder Infiltration des Rechnersystems führt, wenn man dem Link folgen würde.

Das Polizeipräsidium Rheinpfalz verschickt grundsätzlich keine E-Mails mit enthaltenen Verlinkungen. Bei unseren E-Mails ist stets die absendende Organisationseinheit im E-Mail-Namen enthalten. So lautet zum Beispiel die E-Mail-Adresse der Pressestelle im Polizeipräsidium: pprheinpfalz.presse@polizei.rlp.de. Ebenso enden alle unsere Mail-Adresse immer mit einem Hinweis auf die landeseigene Domain rlp.de

Sollten sie eine Fake-Mail mit dem Namen Polizeipräsidium Rheinpfalz erhalten, ignorieren und löschen Sie diese. Öffnen Sie auf gar keinen Fall den darin enthaltenen Link.

Polizeipräsidium Rheinpfalz

14.07.2018


(Mannheim/Heidelberg/Rhein-Neckar-Kreis) - Silvesterkracher! Sicherer Umgang / Polizei informiert auf Deutsch, Englisch, Französisch und Arabisch über den sicheren Umgang mit Silvesterfeuerwerk

illegales Feuerwerk

Knalltraumen, Verbrennungen, zerfetzte oder abgerissene Körperteile und andere schwere Verletzungen bis hin zum Tod - das können die Folgen von unsachgemäßem Gebrauch von Silvesterknallern, aber auch das Abbrennen illegaler, selbstgebastelter Böller sein. Letzteres ist nicht nur gefährlich - zum Teil sogar lebensgefährlich - sondern auch strafbar. Ein Informationsblatt der Polizei klärt auf, was beim Umgang mit Silvesterfeuerwerk zu beachten ist. Es ist auch in den Sprachen Englisch, Französisch und Arabisch erhältlich.

"Jedes Jahr erleiden unzählige Menschen an Silvester schwere, zum Teil schwerste Verletzungen bis hin zum Tod, weil sie illegale, selbstgebastelte Böller zünden, oder einfachste Sicherheitsmaßnahmen nicht beachten, wie z.B. ausreichend Abstand zu Umstehenden zu halten. Dem wollen wir mit unserem Informationsblatt entgegenwirken", erklärt Gerhard Klotter, Vorsitzender der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes. Das Informationsblatt der Polizei erläutert deshalb, wo Käufer in Deutschland zugelassene Böller erwerben und woran sie diese erkennen können. Denn in Deutschland zugelassene Böller sind - wird die Gebrauchsanleitung beachtet - sicher. Zudem erhalten Feiernde wichtige Tipps zum sicheren Abbrennen von Knallern und erfahren, wo das Zünden von Feuerwerkskörpern nicht erlaubt ist.

Ausdrücklich wird in dem Informationsblatt davor gewarnt, Silvesterknaller aus dem Ausland zu kaufen. Diese sind möglicherweise ungeprüft und damit in Deutschland nicht nur verboten, sondern unter Umständen sogar lebensgefährlich. Auch das selber Basteln von Böllern ist nicht nur strafbar, sondern ebenfalls lebensgefährlich! Denn bei selbst hergestellten Feuerwerkskörpern können unter Umständen schon geringste thermische oder mechanische Einwirkungen zu einer Explosion führen. Sachbeschädigungen, aber auch schwerwiegende Körperverletzungen bis hin zum Tod können die Folge sein. Zudem droht eine Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu fünf Jahren.

Tipps der Polizei zum sicheren Nutzen von Feuerwerkskörpern:

  • Silvesterfeuerwerk nur in regulären Geschäften, z.B. Supermärkten, kaufen. Dort kann man sicher sein, in Deutschland zugelassenes und damit sicheres Feuerwerk zu erhalten.
  • Zugelassene Böller sind bei ordnungsgemäßem Gebrauch handhabungssicher, deshalb: Gebrauchsanleitung aufmerksam lesen und diese konsequent einhalten.
  • Nur Feuerwerkskörper verwenden, die optisch keine Mängel erkennen lassen.
  • Fehlgezündete Feuerwerkskörper und Blindgänger nicht wieder anzünden, sondern entsorgen.
  • Feuerwerkskörper nur auf ebenen und freien Flächen abbrennen.
  • Immer einen ausreichenden Sicherheitsabstand zu Personen und Gebäuden einhalten.
  • Sind an Feuerwerkskörpern Hilfsmittel zum sicheren Stand (z.B. Klappfüße) vorhanden, diese unbedingt nutzen.
  • Zum Abschuss von Raketen geeignete "Rampen" (z.B. schwere Flaschen) verwenden.
  • Äste, Balkone oder andere Hindernisse dürfen nicht in der Flugbahn der Feuerwerkskörper sein.
  • Das Abbrennen von Feuerwerk in geschlossenen Räumen ist streng verboten.
  • Funktioniert das Feuerwerk nicht, mindestens 15 Minuten warten und sich in dieser Zeit nicht nähern. Danach kann das Feuerwerk zum Beispiel in einen mit Wasser gefüllten Eimer gelegt und anschließend im Hausmüll entsorgt werden.
  • Beachten Sie auch unter Umständen vorhandene, örtliche Verbote und Einschränkungen.

Das Informationsblatt der Polizei zum sicheren Umgang mit Silvesterfeuerwerk kann kostenlos im Internet heruntergeladen werden: http://www.polizei-beratung.de/medienangebot/detail/225-umgang-mit-silvesterfeuerwerk/

Text und Foto: Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz

27.12.2017


(Bad Dürkheim) - Tipps für die sichere Fahrt zur Weihnachtszeit

In der Weihnachtszeit bestimmen oft Nässe, Nebel, Schnee, Laub und Dunkelheit die Verhältnisse auf den Straßen. Heute kam es auch in Bad Dürkheim und Umgebung zu ersten Schneefällen. Mit nachfolgenden Hinweisen wollen wir Ihnen Tipps zur Verfügung stellen, wie Sie sicher durch die Weihnachtszeit und die Wintermonate  fahren können. Unsere Tipps für Sie:

Führen Sie einen Wintercheck durch oder lassen Sie bei der nächstgelegenen Werkstatt Ihr Fahrzeug auf Wintertauglichkeit prüfen.  Neben Winterreifen und einer intakten Lichtanlage sollten weitere Fahrzeugteile und -zubehör auf den Winter vorbereitet werden.

Achten Sie immer auf eine klare Sicht beim Fahren! Hier gilt es rechtzeitig schlierende Scheibenwischblätter auszutauschen und ausreichend Frostschutzmittel  in der Scheibenwaschanlage zu haben.

Besorgen Sie sich folgende Winterausrüstung für Ihr Fahrzeug: Antibeschlagtuch, Eiskratzer, Handfeger, Schaufel, Scheibenfrostschutz und Wolldecke.

Polizeipräsidium Rheinpfalz, 01.12.2017


(Mannheim/Heidelberg/Rhein-Neckar-Kreis) - Weihnachtsmärkte sind beliebt bei Taschendieben / Polizei gibt Tipps für einen unbeschwerten Bummel

Der Besuch eines Weihnachtsmarkts gehört für viele im Advent einfach mit dazu - leider auch für Taschendiebe. Während die Besucher an den zahlreichen Ständen stöbern oder sich angeregt bei einer Tasse Punsch unterhalten, schlagen die Diebe blitzschnell zu. Und dazu nutzen die Diebe am liebsten Menschenansammlungen und das unübersichtliche Gedränge. Seit Jahren ist deshalb der Monat Dezember in der Statistik der am meisten belastete Monat bei Taschendiebstählen.

Im Bereich des Polizeipräsidiums Mannheim wurden im Jahr 2016 insgesamt  2.333 Taschendiebstähle angezeigt, gegenüber 2.651 Fällen in 2015. Dies entsprach einem Rückgang um 12 %, erfreulich war auch die Steigerung der Aufklärungsquote auf 12,4 %. Und die Tendenz der ersten zehn Monate des Jahres 2017 zeigt eine weitere starke Abnahme in diesem Deliktsfeld.

Laut polizeilicher Kriminalstatistik wurden allein im Dezember 2016 im Stadtkreis Mannheim 124 Fälle und im Stadtkreis Heidelberg 88 Fälle registriert. Das sind durchschnittlich in Mannheim vier Diebstähle pro Tag (2015 noch fünf bis sechs), in Heidelberg immerhin knapp drei pro Tag. Im gesamten Rhein-Neckar-Kreis kam es 2016 zu 36 Taschendiebstählen.

Das Polizeipräsidium Mannheim ist auf die Weihnachtsmärkte vorbereitet und wird, insbesondere auf den größeren Weihnachtsmärkten in der Region, verstärkt sowohl sichtbare als auch verdeckte Präsenz- und Überwachungsmaßnahmen durchführen. Die beiden Ermittlungsgruppen Unbarer Zahlungsverkehr (UBZ) bei den Polizeirevieren Mannheim-Oststadt und Heidelberg-Mitte unterstützen dabei die Revierkräfte und haben ein besonderes Augenmerk hinsichtlich der Bekämpfung des Taschendiebstahls.

Mit dem Container auf dem Paradeplatz in Mannheim, der gemeinsam von der Polizei und dem Kommunalen Ordnungsdienst betrieben wird sowie der Sonderwache auf dem Bismarckplatz in Heidelberg, stehen den Bürgern zusätzlich Anlaufpunkte für ihre Anliegen zur Verfügung.

Die Polizei gibt hilfreiche Tipps, wie sich Besucherinnen und Besucher vor dem Griff in die Tasche schützen können. Sie sind auf der Klappkarte "Schlauer gegen Klauer!" kurz zusammengefasst, die bei jeder Polizeidienststelle und im Internet unter www.polizei-beratung.de erhältlich ist.

In den engen Gassen zwischen den Weihnachtsmarktständen ist zum Beispiel der Drängel-Trick sehr beliebt. "Ein Dieb rückt unangenehm dicht an das Opfer heran, bis es sich ärgerlich abwendet und dadurch eine umgehängte Tasche oder die Geldbörse in der Manteltasche quasi "griffbereit" anbietet", so Gerhard Klotter, Vorsitzender der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes. "Innerhalb weniger Sekunden sind Brieftasche, Kreditkarte oder das Handy verschwunden." Dabei laufen die Maschen der Diebe oft nach dem gleichen Schema ab: Einer lenkt das Opfer ab, der Zweite stiehlt die Beute und gibt sie an einen Dritten weiter, der dann verschwindet. Werden die Diebe nicht auf frischer Tat ertappt, sind sie meist nur schwer ausfindig zu machen - zumal die Opfer den Verlust meist erst spät bemerken und die Täter in vielen Fällen nicht beschreiben können.

Taschendiebe lassen sich manchmal schon am typisch suchenden Blick erkennen. Sie meiden den direkten Blickkontakt zum Opfer und schauen eher nach der Beute (z. B. Hand- oder Umhängetasche). Dabei suchen die Diebe gerne die Enge - die Gänge zwischen den Buden auf dem Weihnachtsmarkt bieten sich dazu besonders an. Eine weitere erfolgreiche Masche der Diebe ist, die Kleidung des potenziellen Opfers angeblich versehentlich mit Ketchup, Senf oder einer Flüssigkeit zu beschmutzen. Beim anschließenden Reinigungsversuch lenken sie das Opfer wortreich vom zeitgleichen Diebstahl der Wertsachen ab.

Die Polizei gibt hilfreiche Tipps gegen die Tricks von Taschendieben:

  • Nehmen Sie bei einem Bummel über den Weihnachtsmarkt nur so viel Bargeld mit, wie Sie tatsächlich benötigen.
  • Tragen Sie Geld, Zahlungskarten und Papiere immer in verschiedenen, verschlossenen Innentaschen der Kleidung möglichst dicht am Körper.
  • Tragen Sie Hand- und Umhängetaschen immer mit der Verschlussseite zum Körper.
  • Achten Sie gerade in einem Gedränge verstärkt auf Ihre Wertsachen. Werden Sie misstrauisch, wenn Sie plötzlich angerempelt oder "in die Zange" genommen werden.
  • Notieren Sie niemals Ihre PIN irgendwo im Portemonnaie (schon gar nicht auf der Zahlungskarte).
  • Sollten Ihnen Zahlungskarten abhandengekommen sein, lassen Sie diese sofort für den weiteren Gebrauch sperren, z. B. telefonisch über den bundesweiten Sperr-Notruf 116 116.

Die Klappkarte "Schlauer gegen Klauer" enthält neben den Tipps auch einen Notfallpass zum Heraustrennen mit allen wichtigen Telefon- und Sperrnummern von Debit- und Kreditkarten sowie eine Checkliste mit Sofortmaßnahmen für Opfer und Zeugen, damit diese nach einem Diebstahl richtig reagieren können. Die Klappkarte ist kostenlos bei jeder (Kriminal-)Polizeilichen Beratungsstelle erhältlich oder kann unter http://www.polizei-beratung.de/medienangebot/medienangebot-details/detail/23.html heruntergeladen werden.

PROFIL PROGRAMM POLIZEILICHE KRIMINALPRÄVENTION

Das Programm Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes (ProPK) verfolgt das Ziel, die Bevölkerung, Multiplikatoren, Medien und andere Präventionsträger über Erscheinungsformen der Kriminalität und Möglichkeiten zu deren Verhinderung aufzuklären. Dies geschieht unter anderem durch kriminalpräventive Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und durch die Entwicklung und Herausgabe von Medien, Maßnahmen und Konzepten, welche die örtlichen Polizeidienststellen und andere Einrichtungen, zum Beispiel Schulen, in ihrer Präventionsarbeit unterstützen.

Polizeipräsidium Mannheim


(Mannheim/Heidelberg/Rhein-Neckar-Kreis) - Die dunkle Jahreszeit steht vor der Tür, sichern Sie Haus und Hof!

Ein Einbruch in den eigenen vier Wänden kann das Sicherheitsgefühl und das Wohlbefinden der Betroffenen nachhaltig beeinträchtigen: Nicht nur der materielle Schaden, sondern häufig auch dauerhafte psychische Belastungen sind die Folgen für die Opfer. Denn die Täter dringen in die Privatsphäre ein, wühlen in den persönlichsten Sachen und stehlen womöglich Gegenstände, an denen Lebenserinnerungen hängen.

Auch wenn im Zeitraum von Januar bis Ende September die Zahl der Wohnungseinbrüche im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Mannheim zurückging und die Aufklärungsquote deutlich gesteigert werden konnte, gilt dennoch der Grundsatz, dass mit Beginn der dunklen Jahreszeit, spätestens mit dem Wechsel von Sommer- auf Winterzeit Ende Oktober auch das Risiko von Wohnungseinbrüchen wieder steigt.

Diesem Umstand begegnet das Polizeipräsidium Mannheim auf breiter Ebene: Seit der Polizeireform im Jahr 2014 gibt es beim Polizeipräsidium Mannheim die BAO Wohnungseinbruch, die als zentraler Ansprechpartner für diesen Deliktsbereich fungiert und bereits einige beachtliche Erfolge vorweisen konnte. Sie setzt sich aus Kräften von Schutz- und Kriminalpolizei zusammen. Unterstützt werden diese Kollegen von einer großen Zahl an Beamten des Polizeipräsidiums Einsatz, die als zusätzliche Präsenzstreifen an den jeweiligen Brennpunkten ihren Dienst versehen. Da bei der Bevölkerung zudem ein nach wie vor ein hohes Informationsbedürfnis in Sachen Einbruchsschutz besteht, wird die Kriminalpolizeiliche Beratungsstelle insbesondere bei Großveranstaltungen und Fachmessen Präsenz zeigen.

Dennoch gibt es auch Positives zu berichten: So wurden seit Jahresbeginn nicht nur weniger Wohnungseinbrüche zur Anzeige gebracht, auch über das Versuchsstadium kommen viele Einbrecher nicht hinaus, nicht zuletzt, weil viele Bürger sicherheitstechnisch aufgerüstet haben.

Die nachfolgenden Informationen sollen Ihnen Tipps und Ratschläge geben, wie Sie sich und Ihr Eigentum noch wirkungsvoller schützen können.

Wenn Sie Ihr Haus verlassen - und sei es nur für kurze Zeit - schließen Sie unbedingt Ihre Haustüre ab, das gilt auch für Fenster, Balkon- und Terrassentüren!

  • Vorsicht! Gekippte Fenster sind offene Fenster und von Einbrechern leicht zu öffnen
  • Verstecken Sie Ihren Schlüssel niemals draußen. Einbrecher finden jedes Versteck!
  • Wenn Sie Ihren Schlüssel verlieren, wechseln Sie den Schließzylinder aus.
  • Achten Sie auf Fremde in der Wohnanlage oder auf dem Nachbargrundstück.
  • Geben Sie keine Hinweise auf Ihre Abwesenheit. Rollläden sollten zur Nachtzeit - und keinesfalls tagsüber - geschlossen werden!
  • Erleichtern Sie Einbrechern das Erreichen Ihres Balkons nicht durch Aufstiegshilfen wie Mülltonnen oder Leitern!
  • Meist werden Fenster, Türen und Balkontüren mit einfachem Werkzeug aufgehebelt. Leicht erreichbare Fenster-, Terrassen- und Balkontüren sind dabei besonders gefährdet. Übliche Fensterkonstruktionen bieten keinen Schutz vor Einbrechern. Die Beratungsstelle der Polizei kann Ihnen zeigen, worauf es bei Fensterrahmen, Beschlägen und Verglasungen ankommt.
  • Einbrecher kommen oft tagsüber, wenn üblicherweise niemand zu Hause ist, nämlich zur Schul-, Arbeits- und Einkaufszeit, am frühen Abend oder an den Wochenenden.
  • In der dunklen Jahreszeit nutzen Einbrecher die frühe Dämmerung aus. Es gibt viele Möglichkeiten, ein Haus oder eine Wohnung belebt und bewohnt erscheinen zu lassen, auch in den Zeiten, in denen die Bewohner nicht anwesend sind. Eine der Möglichkeiten sind Zeitschaltuhren, die durch wechselnde Beleuchtungen Anwesenheit vortäuschen können.
  • Seien Sie aufmerksam und verständigen Sie bei verdächtigen Wahrnehmungen sofort die Polizei über den Notruf 110 oder eines der örtlich zuständigen Polizeireviere. Legen Sie keine falsche Scheu an den Tag! Rufen Sie die Polizei lieber einmal zu viel, denn zu wenig an! Ihre Mitteilungen können für die Ermittler von entscheidender Bedeutung sein.

Zwecks Terminabsprachen zu einbruchstechnischen Optimierungen Ihrer Wohnung oder Ihres Hauses wenden Sie sich bitte an eine der beiden Beratungsstellen der Polizei: Kriminalpolizeiliche Beratungsstelle Mannheim:  0621/174-1212 oder Kriminalpolizeiliche Beratungsstelle Heidelberg:  0621/174-1234. Die Vor-Ort-Beratungen sind kostenfrei!

Polizeipräsidium Mannheim


(Ludwigshafen) - Falscher Polizeibeamter am Telefon

Ein Unbekannter versuchte am Sonntagabend (15.10.2017) Informationen über Vermögensverhältnisse von einer 63-Jährigen zu entlocken. Die Ludwigshafenerin wurde gegen 21 Uhr unter der Nummer 0621 110  angerufen. Am anderen Ende der Leitung war ein Mann, der sich als Polizeibeamter ausgab. In dem Telefongespräch teilte der Unbekannte mit, dass Einbrecher festgenommen wurden. Bei den Einbrechern hätte man einen Zettel mit dem Namen der 63-Jährigen festgestellt. Das Gespräch wurde glücklicherweise von der 32-jährigen Tochter mitverfolgt, die das Telefongespräch sofort beendete. Ein weiterer Betrugsversuch fand bei einer 54-jährigen Ludwigshafenerin statt. Die Frau wurde ebenfalls um 20.15 Uhr von einem Unbekannten angerufen, der sich als Polizeibeamter ausgab. Auch hier reagierte die Angerufene vorbildlich und beendete das Gespräch.

Die Vorgehensweise der Trickbetrüger ist dabei bundesweit immer die gleiche: Die erste Kontaktaufnahme verläuft meist über das Telefon. Beim Anruf erscheint auf dem Telefondisplay eine gefälschte Telefonnummer - oft zusammen mit der 110 - und am Apparat meldet sich ein vermeintlicher Polizeibeamter, der sich nach der sicheren Aufbewahrung der Wertgegenstände des Opfers erkundigt. Oftmals nennt er als Grund für den Anruf einen Einbruch in der Nachbarschaft, weshalb nun auch die Wertgegenstände des Betroffenen nicht mehr sicher seien. Er bietet an, dass ein Polizist in Zivil vorbeikommen werde, um die Wertsachen aufzubewahren bis die Gefahr vorüber sei. Doch nicht nur auf die Sachgegenstände, auch auf die Konten und Bankdepots ihrer Opfer haben es die Trickbetrüger abgesehen. Unter dem Hinweis, die Bankmitarbeiter seien korrupt, sollen die Angerufenen ihre Konten und Bankdepots leeren und dem falschen Polizeibeamten übergeben. Da die Täter überaus vertrauenserweckend und rhetorisch geschickt auftreten, fällt es den Geschädigten oft sehr schwer die Betrügermasche zu durchschauen. Reagiert ein Opfer dann doch einmal misstrauisch, wird es unter Druck gesetzt, indem ihm der Vorwurf gemacht wird, es behindere eine polizeiliche Ermittlung, wenn es nicht kooperiere sowie sich zu absoluter Verschwiegenheit verpflichte.

Wichtige Hinweise und Tipps:

  • Die Polizei wird Sie niemals um Geldbeträge bitten oder nach Passwörtern fragen.
  • Die Polizei ruft Sie niemals unter der Polizeinotruf-Nummer 110 an. Das tun nur Betrüger. Sind Sie sich unsicher, wählen Sie die Nummer 110. Benutzen Sie dabei aber nicht die Rückruftaste, da Sie sonst möglicherweise wieder bei den Betrügern landen, sondern wählen Sie die Nummer selber. Sie können sich aber auch an das örtliche Polizeirevier wenden.
  • Sprechen Sie am Telefon nie über Ihre persönlichen und finanziellen Verhältnisse.
  • Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen.
  • Deponieren Sie weder Geld noch Wertsachen auf Grund einer Anweisung des angeblichen Polizeibeamten vor dem Haus oder der Wohnung.
  • Polizeibeamte in Zivil sind verpflichtet, sich auszuweisen.
  • Zeigen Sie Fremden nie Ihr Bargeld und machen Sie auch keine Angaben zu sonstigen Wertsachen.
  • Wehren Sie sich gegen zudringliche Besucher notfalls auch energisch, indem Sie laut sprechen oder um Hilfe rufen.
  • Klären Sie lebensältere Familienangehörige,  Nachbarn und Bekannte auf. Glauben Sie Opfer eines Betrugs geworden zu sein? Wenden Sie sich sofort an die örtliche Polizeidienststelle und erstatten Sie Anzeige.

Weitere Informationen zum Thema "Falscher Polizeibeamter" finden Sie unter: http://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/betrug-im-namen-der-polizei/

Polizeipräsidium Rheinpfalz


(Frankenthal) - Schulbeginn = Verkehrschaos? - Das muss nicht sein:

In wenigen Tagen ist es wieder für zahlreiche Schüler und Schülerinnen soweit, - das neue Schuljahr beginnt.

Doch nicht nur das, für viele Kinder startet das Abenteuer Schule mit der Einschulung in die Grundschule. Ein neuer, aufregender Lebensabschnitt für Eltern und Kinder beginnt. Natürlich kommen da viele Fragen auf, auch was die Sicherheit des Schulweges betrifft. Viele Schulen beklagen die sogenannten "Elterntaxis". Dieser mittlerweile umgangs-sprachliche Begriff veranschaulicht das Phänomen, dass Kinder und Jugendliche in Form eines bequemen Transportservices von ihren Eltern in deren Fahrzeug zur Schule oder zum Verein gefahren werden, am besten direkt vor die Eingangstür. An so mancher Schule sorgt dies morgens zu Schulbeginn zu so manchem Verkehrschaos. Durch verbotswidriges Halten oder riskante Wendemanöver behindern Eltern dabei nicht nur andere Verkehrsteilnehmer, sondern gefährden zum Teil auch die Kinder - ihre eigenen eingeschlossen. Dabei führt gerade die Eigenständigkeit der Kinder auf dem Schulweg zur Erlangung von Verkehrskompetenz.

Der ADAC und auch wir als Polizei empfehlen daher sogenannte "Hol- und Bringzonen" an Schulen. Es handelt sich dabei um speziell eingerichtete Haltezonen für Elterntaxis in der Nähe der jeweiligen Schule. Die Haltezonen liegen dabei in verkehrsruhigeren, sicheren Bereichen, so dass der übrige Fahrzeugverkehr nicht durch haltende Fahrzeuge eingeschränkt wird. Einige Schulen kennzeichnen diese Bereiche mit extra angefertigten Schildern und bieten so eine sichere Ein-und Ausstiegszone für die Schulkinder. Sie liegen meist etwa 200-300 Meter von der Schule abgesetzt, so dass die Kinder trotzdem einen kurzen aber sicheren Fußweg zurücklegen müssen.

Dieser Fußweg fördert nicht nur die Eigenständigkeit sondern auch das Sozialverhalten der Kinder, da sie von den "Hol- und Bringzonen" meist in Gruppen zur Schule laufen.

Einige Frankenthaler Schulen stellen bereits Überlegungen bezüglich solcher Zonen an oder haben etwas in einer ähnlichen Form eingerichtet.

Auch in diesem Jahr werden wir wieder verstärkt Schulwegkontrollen zu Beginn des Schuljahres an den verschiedenen Schulen im Dienstgebiet durchführen und die Eltern zum Thema sicherer Schulweg informieren.

Damit sie Ihre Kinder sicher zur Schule bringen raten wir außerdem:

  • Sichern Sie Ihr Kind auch auf Kurzstrecken immer mit einem geeigneten Kindersitz! 30 Prozent aller Schulkinder sind innerorts gar nicht oder nicht richtig gesichert, oft mit schlimmen Folgen!
  • Wenn sie noch andere Kinder mitnehmen, achten sie darauf, dass jedes Kind einen passenden Kindersitz hat.
  • Lassen Sie Ihr Kind nie zur Fahrbahn hin aussteigen!
  • Fahren Sie im Schulbereich besonders vorsichtig und rücksichtsvoll und bleiben sie aufmerksam!
  • Achten Sie darauf, Ihre und andere Kinder durch Einparken und Zurücksetzen sowie beim Ein- und Aussteigen nicht zu gefährden!
  • Darüber hinaus hat sich die Polizeiinspektion Frankenthal verstärkt dem Thema Ablenkung im Straßenverkehr angenommen und dafür einen neuen Dokumentationsflyer für Handyverstöße entwickelt. Dieser wird mit Beginn des neuen Schuljahrs zur Sicherheit, insbesondere der jüngeren Verkehrsteilnehmer, eingesetzt.

Wir wollen, dass ihre Kinder sicher zur Schule kommen - Ihre Polizei Frankenthal


Wir für Euch

Eure Sicherheits- und Hilfsorganisationen geben Präventionstipps für die heißen Tage                    

(Frankenthal/Rhein-Pfalz-Kreis) - Wenn der Wetterdienst recht behält, wird es in der kommenden Woche sehr heiß. Temperaturen über 30 (manche sprechen sogar von 38) Grad sollen erreicht werden.

Präventiv möchten wir Euch - alle Sicherheits- und Hilfsorganisationen der Stadt Frankenthal und des Umlandes - ein paar Tipps zu Eurer Sicherheit mit auf den Weg geben.

Rund um den Alltag:

  • Denkt daran viel zu trinken. Vor allem Wasser statt Rieslingschorle. Habt Ihr ältere Angehörige, dann animiert sie dazu, regelmäßig zu trinken.
  • Lasst keine Kinder oder Tiere eben schnell mal im Auto. Auch der Sprung in die Apotheke oder kurz zum Einkauf kann schon tödlich sein!
  • Macht zu Hause Rollläden runter - damit das Haus wenigstens etwas kühler bleibt. Denkt aber daran: Keine Fenster gekippt oder offenstehen lassen - das freut Diebe!
  • Wer in der Sonne unterwegs ist, sollte sich eincremen und einen Sonnenhut tragen - sonst gibt's schnell einen Sonnenbrand oder Sonnenstich! Trag lange Kleidung oder zumindest tragt Sonnencreme mit LSF30 oder gar 50 auf. Informiert Euch über den aktuellen UV-Index unter: http://www.dwd.de/DE/leistungen/gefahrenindizesuvi/gefahrenindexuvi.html
  • Wer die Zeit an einem Weiher oder im Strandbad verbringen kann - der sollte sich ein schattiges Plätzchen suchen. Niemals überhitzt ins Wasser springen!  Besser: Langsam ins Wasser gehen, dann kann der Körper abkühlen.
  • Achtet darauf gerade im Wald oder an Gebüschen keine glühenden Gegenstände (Grillkohle, Zigaretten etc.) wegzuwerfen - hier droht Brandgefahr.
  • Achtet darauf, dass der Katalysator eines Fahrzeuges sehr heiß werden kann. Wenn das Auto auf Grünflächen steht, könnte dies einen Brand verursachen.
  • Vermeidet unnötige Anstrengungen - die Hitze belastet den Körper.
  • Versucht die warme Luft eurer Wohnung bis spätestens 8 Uhr gegen Kühle zu tauschen.
  • Nehmt die Reaktionen Eures Körpers ernst und scheut Euch nicht zum Arzt zu gehen bei Schwindel, Übelkeit oder Benommenheit. Das könnte die Reaktion eures Körpers auf einen Sonnenstich sein.
  • Checkt Eure Medikamente. Manche Medikamente müssen kühl gelagert werden und müssen bei diesen Temperaturen in den Kühlschrank.
  • Unnötige Geräte in der Wohnung abschalten, diese produzieren Wärme und kosten Strom.
  • Lasst zuerst die Wärme aus Eurem Auto durch Öffnen der Türen und schaltet erst dann die Klimaanlage ein, so kann sie schneller für einen kühlen Kopf sorgen. Habt Ihr keine nehmt Euch ein Handtuch ins Auto und legt es auf Euren Sitz - dass kann sonst zu unangenehmen Verbrennungen führen.
  • Tragt Mückenschutzmittel auf, wenn Ihr abends am See die Seele baumeln lasst. Die nervigen Schwellungen gehen meist erst nach einigen Tagen weg. 

Text: Geminsam von Feuerwehr Frankenthal, Feuerwehr Rhein-Pfalz Kreis, Technisches Hilfswerk Frankenthal, Malteser Frankenthal, Polizei Frankenthal Foto: dak


Das Landeskriminalamt warnt aus aktuellem Anlass vor betrügerischen Telefonanrufen falscher Polizeibeamte

In Rheinland-Pfalz mehren sich derzeit Fälle von betrügerischen Telefonanrufen im Namen der Polizei und mit den Rufnummern der Polizei.

(Ludwigshafen) - Die Betrüger täuschen vor, dass sie Polizeibeamte einer örtlichen Polizeidienststelle, Kriminalbeamte des Landeskriminalamtes, des Bundeskriminalamtes oder auch einer Ermittlungsgruppe der Kriminalpolizei seien. In Ihrem Telefondisplay kann eine gefälschte Vorwahlnummer zusammen mit der 110 erscheinen. Es sind jedoch keine Polizisten am Telefon, sondern Trickbetrüger.

Diese behaupten zum Beispiel am Telefon, es habe zuletzt vermehrt Einbrüche in ihrer Umgebung gegeben oder dass man bei festgenommenen Dieben einen Zettel mit der Adresse des Angerufenen gefunden habe. Daher möge man bitte die Bargeld und Schmuckbestände überprüfen. Die Betrüger versuchen so ihre Opfer auszuspionieren, um an ihr Hab und Gut zu kommen.

Danach folgt der Tipp, den Schmuck und/oder das Bargeld von einem Kriminalbeamten abholen zu lassen. Dieser werde es an einen sicheren Ort bei der Polizei bringen und zurückbringen, sobald die Gefahr gebannt sei. Durch diese Vorgehensweise, bei der die Opfer in Angst versetzt werden, haben Betrüger schon hohe Summen erbeutet.

Das Besondere dieser Masche ist, dass die Täter mit Hilfe von Computerprogrammen dafür sorgen, dass auf dem Telefondisplay der Angerufenen die Nummer der entsprechenden Behörde oder Dienststelle angezeigt werden. Das wirkt glaubwürdig. Dieser Trickbetrug ist auch als Call ID-Spoofing bekannt.

So schützen Sie sich vor solchen Betrügern:

  • Lassen Sie sich nicht einschüchtern oder drängen!
  • Geben Sie keine persönlichen Daten heraus!
  • Beenden Sie das Gespräch - legen Sie auf!
  • Notieren Sie - wenn möglich - Uhrzeit, Namen und Telefonnummer!
  • Rufen Sie bitte anschließend Ihre Polizeidienststelle an oder 110 und erstatten Sie Anzeige!
  • Merken Sie sich: Ein Polizeibeamter wird Sie nie über die Notrufnummer 110 zuhause anrufen!
  • Die Polizei wird sich niemals am Telefon nach Wertgegenständen, Geld oder Aufbewahrungsorte erkundigen.
  • Bitten Sie Familienangehörige, Nachbarn oder Freunde um Unterstützung!

Weitere Infos zum Thema: http://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/betrug-im-namen-der-polizei/

Des Weiteren informiert die Broschüre "Sicher zu Hause" (www.polizei-beratung.de) über Gefahren am Telefon oder an der Haustür. Hier wird auch über falsche Polizeibeamte aufgeklärt.

Auch die Verbraucherzentrale hat Tipps zum Phänomen Call ID Spoofing: http://www.verbraucherzentrale.nrw/call-id-spoofing

Text: Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz Foto Verbraucherzentrale NRW