Speyer:


Land bewilligt Zuschüsse für Schulbaumaßnahmen

Mainz / Speyer - Aus dem Schulbauprogramm des Landes Rheinland-Pfalz stellt die Landesregierung der Stadt Speyer finanzielle Förderungen in Höhe von insgesamt 245.000€ zur Verfügung. „Die Gelder kommen dem Erweiterungsbau der Woogbachschule und den brandschutztechnischen Umbaumaßnahmen am Schwerdgymnasium zugute“, so Oberbürgermeisterin Stefanie Seiler. „Ich freue mich, dass die Arbeiten gut vorangehen und voraussichtlich zeitplangemäß abgeschlossen werden können“.

Für die in den Sommerferien 2018 begonnenen Brandschutzertüchtigungen am Schwerdgymnasium bewilligte die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) mit Bescheid von Dezember 2018 erste Fördergelder in Höhe von 125.000€. Insgesamt stellt das Land 730.000€ an Zuschüssen in Aussicht. Die beiden Treppentürme, die künftig als zusätzliche Fluchtwege dienen werden, wurden bereits errichtet. In den Sommerferien 2019 werden die notwendigen Umbaumaßnahmen der Bestandsgebäude vorgenommen und der anlagentechnische Brandschutz installiert. Zuletzt erfolgt der Bau der Aufzüge zum Schuljahreswechsel 2020.

Darüber hinaus fließen 120.000€ aus dem Fördertopf des Landes in den Erweiterungsbau der Woogbachschule. Insgesamt sind dort Fördermittel in Höhe von 975.000€ vorgesehen, bereits zur Verfügung gestellt wurden 240.000€.
An der Woogbachschule entsteht seit September 2017 ein dreistöckiger Anbau, der Platz für neun weitere und dringend benötigte Klassenzimmer bietet. Zurzeit werden Innenausbauarbeiten durchgeführt, die in den Sommerferien abgeschlossen werden, sodass zum Schuljahresbeginn 2019/20 erste Klassen in den neuen Räumen unterrichtet werden können.

Stadt Speyer

16.01.2019


III Weg und Bündnis für Demokratie und Zivilcourage bei Demo am Berliner Platz

Speyer ist bunt – ca. 500 Gegendemonstranten stehen 40 Neonazis gegenüber

Von Daniel Kemmerich

Speyer-West / Berliner Platz - Am Samstagmittag war viel los auf dem Berliner Platz in Speyer-West. In den letzten Tagen hatte die rechtsextreme Partei „Der III Weg“ mittels Flugblätter versucht, für ihre Demonstration unter dem Motto „Wir werden aktiv – komm und mach mit! UN-Migrationspakt und Multikulti-Chaos stoppen!“ zu werben.

Wenig erfolgreich, wie sich am Samstag bei gerade einmal ca. 40 Teilnehmern auf der Seite der Rechtsextremen zeigte.

Oberbürgermeisterin Stefanie Seiler (SPD) bei ihrer Rede

Im Gegenzug hatte das „Bündnis für Demokratie und Zivilcourage Speyer“, dem unzählige Vereine, Parteien und Institutionen angeschlossen sind, gemeinsam mit dem Kulturzentrum Eckpunkt Speyer zum friedlichen und lautstarken Gegenprotest aufgerufen. Aufgrund der Vernetzung folgten diesem Aufruf nicht nur viele Speyererinnen und Speyerer, sondern auch Gruppen wie „Kandel gegen Rechts“, „Kaiserlich Kurpfälzische Antifa – KKA“ sowie allgemein Antifa und sogar „Schwarzer Block“.

Sabrina Albers vom "Bündnis für Demokratie und Zivilcourage"


Und so standen ca. 400 Personen (die Polizei spricht von 500) bei feucht- kaltem Nieselwetter am Berliner Platz, um ihre Position zu vertreten.

Es sprachen u.a. die neue Oberbürgermeisterin der Stadt Speyer, Stefanie Seiler (SPD),  Sabrina Albers vom „Bündnis für Demokratie und Zivilcourage Speyer“ und der Vorsitzende des örtlichen DGB Axel Elfert.  (Livevideo)

Axel Elfert (mit Fahne), Vorsitzender des DGB Speyer

Dabei wurden sie unterstützt durch eine Vielzahl an Vuvuzelas (Tröten), Ratschen, Kuhglocken und sogar einem Dudelsackspieler; Trillerpfeifen wurden durch das Ordnungsamt verboten. Dennoch schaffte es die Menge spielend, die Reden des III Wegs zu übertönen und die Veranstaltung der Neonazis zu stören.

Allerdings wollte diese wohl, bis auf die angereisten Mitglieder des III Weges selbst, eh keiner sehen oder hören. Und so packten diese auch nach gut 1,5 h ihre Sachen zusammen und verließen Speyer. Weshalb der III Weg sich ausgerechnet Speyer als Ort ausgesucht hat, bleibt für viele ein Rätsel, dies betonte auch nochmals Oberbürgermeisterin Stefanie Seiler in ihrer Rede. So sei es eine Schande, dass „heute wieder Faschisten in Speyer stehen“.

Ähnliche Worte fand auch Sabrina Albers und dankte allen Anwesenden für ihr zahlreiches Kommen und ihren friedlichen Protest.

Gesichert wurden die Veranstaltung und der Weg vom Bahnhof und an diesen zurück von geschätzt einer Hundertschaft an Polizei und Ordnungsamt. Somit verlief auch, bis auf einige verbale Schlagabtäusche, alles friedlich. Lediglich am Hauptbahnhof in Schifferstadt sei es wohl zu einem Vorfall gekommen, der in Verbindung mit der Demonstration stehe. In diesem ermittelt aber die Bundespolizei und es liegen bislang keine weiteren Informationen vor.

Bleibt nur für Speyer und die Steuerzahler zu hoffen, dass weitere „Aufmärsche“ gar nicht erst wieder stattfinden. Speyer ist bunt und trägt nicht umsonst den Titel „Speyer – Stadt ohne Rassismus mit Courage“.

Sehen Sie hier das Fotoalbum zur Veranstaltung:

Foto und Video: S24N, dak Lektorin: S24N, ank

07.01.2019


Erste Vorboten für das Gryne Band in Speyer

Speyer - 2019 wird sich ein Grynes Band durch das Zentrum von Speyer ziehen, das mit zahlreichen kulturellen, künstlerischen und gärtnerischen Ideen verwoben ist. Vier Winterpflanzgefäße, die ersten Vorboten dieser groß angelegten Beteiligungsaktion, wurden jetzt am Festplatz und am Platz der Partnerstädte aufgestellt.

Sie werben schon vor dem Jahreswechsel für ein grünes Band durch Speyer, das sich vom 17. Mai bis zum 29. September 2019 mit Beteiligung von Geschäften, Vereinen, Verbänden, Schulen und Privatpersonen durch die Speyerer Innenstadt schlängeln wird: vom Bahnhof über den Adenauerpark, die Wormser Straße, den Guido-Stiftsplatz, die Maximilianstraße bis zum Parkplatz Festplatz (Klipfelsau). Mit einem „Seitenarm“ wird dieses gryne Band zum Altpörtel, über den Postplatz und die Gilgenstraße bis zur Gedächtniskirche gezogen. Hinterlegt man es mit dem Speyerer Stadtplan, entsteht die Form eines „Y“.

Ein umfangreiches Kultur- und Ausstellungsprogramm ist mit dem Grynen Band verbunden. Dazu wurden als besondere Aktionsflächen der Adenauerpark, der St. Guido-Stifts-Platz, die Maximilianstraße und der Kulturhof ausgewählt. Die ersten vier „Winterpflanzgefäße“ - vom Baubetriebshof der Stadt Speyer gebaut und von der Stadtgärtnerei liebevoll bepflanzt - weisen frühzeitig auf dieses große Beteiligungsprojekt hin.

Text: Stadt Speyer Foto: Klaus Venus

25.12.2018


Bei Schnee und Eis sind Stadt, Hauseigentümer und Mieter gefragt

Speyer - Der Winter hat nun auch in unseren Breitengraden Einzug gehalten. Anlass für die Stadtverwaltung, an die Aufgaben des Winterdienstes zu erinnern. Stadt und Bürger sind weitgehend in die Pflicht genommen, die Verkehrssicherheit vor allem für Fußgänger zu gewährleisten.

Der städtische Betriebshof ist für den Winterdienst gut gerüstet. So stehen 500 Tonnen Salz und 36 000 Liter Lauge zur Ausbringung durch Fahrzeuge und Mitarbeiter bereit. Die Kommune ist im Straßenwinterdienst verpflichtet, die Fahrbahnen innerörtlich an gefährlichen und verkehrswichtigen Stellen zu räumen und zu streuen. Dies erfolgt nach Prioritäten. Vor diesem Hintergrund appelliert die Stadt an die Verkehrsteilnehmer, ihre Fahrweise den Straßenverhältnissen anzupassen.

Bei Spazier- und Abkürzungswegen, die als Verbindungswege genutzt werden, ist der Winterdienst eingeschränkt.

Entsprechend der Straßenreinigungssatzung sind Bürgerinnen und Bürger verpflichtet, den vor ihrem Grundstück liegenden Straßenanteil von Eis und Schnee freizuhalten. Der Zeitpunkt der Räum- und Streupflicht beginnt vor Eintritt des Berufsverkehrs, d.h. an Werktagen vor 7 Uhr, und endet in den Abendstunden um 20 Uhr. An Sonn- und Feiertagen beginnt die Streupflicht eine Stunde später.

Zu räumen ist ein Streifen von 1,50 Meter Breite in der Regel entweder auf dem Gehweg oder in verkehrsberuhigten Bereichen auf dem entsprechenden Straßenanteil entlang der Grundstücksgrenze. Wer an einen Fußgängerüberweg, an einer Straßenkreuzung oder eine Straßeneinmündung angrenzt, für den gilt die Streupflicht in Verlängerung der Gehwege bis zur Straßenmitte. Nicht nur Hauseigentümer auch Mieter sind hier in die Pflicht genommen. Wer den Winterdienst nicht selbst ausführen kann, muss für eine Vertretung sorgen. Ausdrücklich verweist die Stadt darauf, dass der Schnee am Rand aufgehäuft und nicht auf die Fahrbahn geschaufelt werden soll. Letzteres kann mit einem Bußgeld bis zu 500 € geahndet werden, weil es dazu führt, dass bei Tauwetter Schmelzwasser nicht in den Straßenabläufe und Rinnen abfließen kann.

Darüber hinaus sollte darauf geachtet werden, dass Hydrantendeckel freigehalten werden, um im Brandfall auffindbar zu sein.

Die Glätte sollte in der Hauptsache mit abstumpfenden Mitteln, wie z. B. Sand oder Splitt bekämpft werden. Nur wenn Eisglätte auf diese Weise nicht wirksam beseitigt werden kann, darf Salz verwendet werden. In diesem Fall soll aber ein ausreichender Abstand zu Straßenbäumen und anderer Bepflanzung eingehalten werden. Denn Streusalze schädigen Bäume, Pflanzen und das Grundwasser.

Abschließend verweist die Stadt auf ihre gesetzliche Verpflichtung, die Erfüllung der an die Anlieger übertragenen Streupflicht zu kontrollieren.

Text: Stadt Speyer Foto: S24N, dak

12.12.2018


OB dankt Sponsor für Weihnachtsbaum vor dem Dom

v.l.: OB Eger, Jürgen Siewerth (Geschäftsführer Palatina GeoCon GmbH & Co.KG), Gernot Eberhard (Palatina GeoCon GmbH & Co.KG), Dr. Jan Weinreich (Generalbevollmächtigter / Project South bei Neptune Energy)

Speyer / Domvorplatz - „Dank privater Sponsoren ist das Speyerer Wahrzeichen auch im Jahr 2018 weihnachtlich geschmückt“, so Oberbürgermeister Hansjörg Eger beim Pressetermin am Donnerstag (29.11.2018) auf dem Domplatz vor der 15 Meter hohen Nordmanntanne (sehen Sie hier ein Livevideo zur Ansprache). Gefällt wurde sie am Dienstag im Garten von Familie Gauweiler in der Bebelstraße, denen OB Eger für die Baumspende herzlich dankte.

Verladen wurde sie am Mittwoch in den frühen Morgenstunden und zum Domplatz transportiert. Mit Hilfe des Autokrans von Stahlbau Merckel wurden 1,8 m Stamm des 2,6 Tonnen schweren Nadelbaumes in der Bodenhülse versenkt und von den städtischen Mitarbeitern der Abteilung Stadtgrün wind- und wetterfest installiert sowie mit roten und goldenen Kugeln geschmückt.

Für die Finanzierung von Transport und Aufstellung, was mit nahezu 6000 Euro zu Buche schlägt, konnte Eger zum 7. Mal in Folge dem Erdölförderkonsortium, vertreten von Geschäftsführer Gernot Eberhard und Prokurist Jürgen Siewerth der Palatina GeoCon GmbH & Co.KG sowie Dr. Jan Weinreich, von Neptune Energy Deutschland (dem Nachfolgeunternehmen der ENGIE E&P Deutschland GmbH) danken.

Für die Beleuchtung, die in Abstimmung mit dem Bistum entsprechend dem Kirchenjahr vom 21. Dezember bis Mariä Lichtmess (2. Februar) erstrahlen wird, sorgen die Stadtwerke.

Sehen Sie hier ein Fotoalbum zur Veranstaltung:

Text: Stadt Speyer Foto: Speyer 24/7 News, sos Video: Speyer 24/7 News, dak

01.12.2018




Internationaler Gedenktag „NEIN zu Gewalt an Frauen!“

Aktionsfahne vor Rathaus gehisst

Speyer - Um bundesweit ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen zu setzen, wird seit 2001 am heutigen internationalen Gedenktag „NEIN zu Gewalt an Frauen!“ in den deutschen Städte die Aktionsfahnen von TERRE DES FEMMES gehisst. Die Stadt Speyer engagiert sich von Anfang an. Oberbürgermeister Hansjörg Eger, Bürgermeisterin Monika Kabs und die städtische Gleichstellungsbeauftragte Lena Dunio-Özkan hissten heute zur Mittagszeit gemeinsam die Flagge vorm Speyerer Rathaus. Insgesamt weht die Aktionsfahne an 58 Stellen in Speyer. (Livevideo)

Als weiteres Zeichen ließen die VertreterInnen des Arbeitskreises Gewalt, der kontinuierlich in Speyer zusammenarbeitet, unterstützt von Ratsmitgliedern sowie den Serviceclubs Zonta und Soroptimisten 200 Luftballons, bedruckt mit dem Aktions-Claim, und festgeschnürter Aktionspostkarte in den klaren Himmel aufsteigen. (Livevideo)

2017 wurden in Deutschland fast 140.000 Frauen und Männer von ihrem Partner oder Ex-Partner misshandelt oder bedroht - zu mehr als 80 Prozent Frauen, aber auch mehrere Tausend Männer.

Die Täter kommen aus allen Schichten, häusliche Gewalt geht durch alle Gruppen.

Fotogalerie zum Event:

Stadt Speyer

26.11.2018


„Betriebliches Gesundheitsmanagement“ für kommunale Kitas

Kooperationsvereinbarung im Stadthaus unterzeichnet

vordere Reihe v.l.: Reinhard Tenzer, Bürgermeisterin Monika Kabs, Saskia Wollny, Manfred Breitenbach, OB Eger hintere Reihe v.l.: Annette Steinmetz (AOK), Michael Stöckel (Stadt Speyer, Abteilungsleiter Kindertagesstätten), Isabell Dombrowski (DRV)

Speyer - Gesundheit am Arbeitsplatz ist ein wesentlicher Produktivitätsfaktor. Gesunde Mitarbeiter sind motivierter, kreativer und beeinflussen das Betriebsklima positiv.

Grund genug für die Stadtverwaltung Speyer, ab sofort ein „Betriebliches Gesundheitsmanagement“ in den städtischen Kindertagesstätten einzuführen.

Um die höchstmögliche Qualität an Know-how zu bekommen, will die Verwaltung mit der AOK Rheinland-Pfalz/Saarland, der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz und Bund sowie der Unfallkasse Rheinland-Pfalz kooperieren.

Das Projekt ist zunächst befristet bis 31.12.2019 und soll zielgerichtete, strukturierte und verbindliche Maßnahmen festlegen, um die physische wie auch psychische Gesundheit der Beschäftigten, ihre Arbeitsfähigkeit und Gesundheitskompetenz zu sichern und zu fördern.

Ziel ist es, die Gesundheit von Beschäftigten in Betrieben zu erhalten und damit Lebensqualität, Mobilität und Leistungsfähigkeit der beschäftigten Arbeitnehmer nachhaltig zu verbessern und längst möglich zu erhalten.

v.l.: Oberbürgermeister Hansjörg Eger, Saskia Wollny (Geschäftsführerin DRV RLP), Manfred Breitbach (Geschäftsführer Unfallkasse RPL), Reinhard Tenzer (AOK Bezirksgeschäftsführer)

Oberbürgermeister Hansjörg Eger begrüßt die Kooperation im Kitabereich: „Der Aufgabenkatalog in der frühkindlichen Bildungsarbeit hat sich in den letzten Jahren wesentlich erweitert. Die Belastungen für unsere Erzieherinnen und Erzieher sind größer geworden.“ Vor diesem Hintergrund danke die Stadt den Projektpartnern für das Angebot, bewährte Ansätze in der Gesundheitsförderung in den städtischen Kitas fortzuführen und auszubauen. „Sollte das Projekt erfolgreich arbeiten, können andere Abteilungen sicherlich profitieren,“ zeigt Oberbürgermeister Eger Perspektiven auf.

Die Geschäftsführer der drei kooperierenden Sozialversicherungsträger, Reinhard Tenzer (AOK), Saskia Wollny (DRV) und Manfred Breitbach (UK) wollen bewährte Präventionsstrategien einbringen. Darüber hinaus gibt es, in einer sich ständig ändernden Arbeitswelt, immer wieder auch neue Initiativen.

Tenzer, Wollny und Breitbach berichten einvernehmlich: „Auch das Betriebliche Gesundheitsmanagement hält nicht inne und wird von uns immer weiter entwickelt.“

Stadt Speyer

21.11.18


Der Umbau des Platzes der Stadt Ravenna brennt unter den Nägeln

„Sozialen Stadt Speyer-Süd"-Bürger setzen Schwerpunkte

Speyer-Süd /Platz der Stadt Ravenna - Spannend wurde es für die rund 120 Interessierten, die sich vergangene Woche in der Auferstehungskirche im Speyerer Neuland über den aktuellen Stand in der „Sozialen Stadt Speyer-Süd“ informierten. Denn im Gegensatz zu den ersten Beteiligungsrunden, konnten Oberbürgermeister Hansjörg Eger und die Planer bereits konkrete bauliche und soziale Maßnahmen zur Verbesserung des Lebens im Fördergebiet vorstellen, unter denen jeder Teilnehmer seine persönlichen Favoriten auswählen konnte. Dabei nahm der Umbau des Platzes der Stadt Ravenna die Spitzenposition ein, dicht gefolgt von dem Wunsch nach einem Steg über die B39. Viel Zustimmung erhielt auch der Vorschlag, ein Jugendfreizeitgelände im Neuland mit einer Spiel- und Sportanlage zu bauen. Mit diesem deutlichen Stimmungsbild im Gepäck, können die Planer nun ein passgenaues Maßnahmenpaket für die kommenden Jahre schnüren – und die weitere Bürgerbeteiligung für die Einzelmaßnahmen planen. Bereits am Samstag, 8. Dezember 2018, werden beim gemeinsamen Adventsmarkt der Grundschule im Vogelgesang und der Pestalozzi Schule zwischen Tannen und Weihnachtsgebäck Ideen für die Neugestaltung des Platzes der Stadt Ravenna gesammelt.

Grundsätzlich wohnen die Menschen gerne in Speyer-Süd, so das Stimmungsbild bei der Informationsveranstaltung zum Förderprojekt „Soziale Stadt Speyer-Süd“. Als Pluspunkte wurden die Nähe zur Natur, die gute Verkehrsanbindung, ein attraktives Ortsbild, viele Spielplätze und Freiräume genannt. Dem gegenüber stehen Plätze, die funktionale und gestalterische Mängel aufweisen, die Klage über zu viele Raser im Wohngebiet und der Wunsch nach einer Aufwertung der Reithalle. Als weiterer Nachteil wird empfunden, dass der Stadtteil durch die B 39 zerschnitten wird, die Nahversorgung unbefriedigend ist, Fuß- und Radwegeverbindungen Lücken aufweisen. Ferner müssten Maßnahmen ergriffen werden, die das Sicherheitsgefühl insbesondere bei der Unterführung am Priesterseminar und entlang des Haspelwegs verbessern. Die Jugendlichen wünschen sich einen Treffpunkt mit Grillgelegenheit und monieren, dass der Bolzplatz im Closweg schwer zu finden und der Boden zu uneben ist. Sie haben Speyer-Süd mit der Videokamera unter Anleitung von Profis des Offenen Kanals unter die Lupe genommen. Sophie Oppinger, Vorsitzende vom Jugendstadtrat, erhielt begeisterte Resonanz auf die Präsentation der filmischen Schlaglichter auf Stärken und Schwächen von Speyer-Süd aus Sicht der Jugend. Als erste Reaktion darauf wurde der Ausbau des Spielplatzes im Haspelweg zum Spiel- und Sportgelände von den Planern ebenso vorgeschlagen wie der Ausbau des Grüngürtels südlich des Vogelgesangs. „Der Neubau eines Bolzplatzes neben dem Spielplatz Vogelgesang könnte den Kindern und Jugendlichen, die sich aktuell am Platz der Stadt Ravenna treffen, eine Alternative bieten“, ist Projektleiter Steffen Schwendy überzeugt. Damit bestünde die Möglichkeit, den Platz der Stadt Ravenna anderweitig zu nutzen.

Die Quartiersmanagerin der „Sozialen Stadt“, Kerstin Ulm, wird in den nächsten Jahren die Umsetzung der Projekte begleiten und auch dabei die Bürgerinnen und Bürger einbinden. In diesem Zusammenhang wurde formuliert, dass die Stärkung des Treffpunkts mit Quartiersbüro in der Windthorststraße wünschenswert wäre und eine starke Unterstützung durch Bewohnerinnen und Bewohner des Quartiers sowie den Stadtteilverein für eine gute Akzeptanz sorgen.

Großen Zuspruch fand die Ankündigung, dass die Stadt sich beim Fördermittelgeber dafür einsetzen wird, das Neuland in das Fördergebiet einzubeziehen. Dank der Hinweise der Bewohnerinnen und Bewohner dieses Gebiets, konnten wertvolle Maßnahmen identifiziert werden, wie z.B. ein Jugendfreizeitgelände, das auf dem Bolzplatz im Süden des Neulands entstehen könnte.

„Doch bevor die Bauarbeiten beginnen können, müssen die Maßnahmen erst mit dem Fördermittelgeber abgestimmt, im Bauausschuss beraten und schließlich im April 2019 durch die politischen Entscheidungsträger im Stadtrat beschlossen werden“, so der abschließende Hinweis von Oberbürgermeister Eger zum Verfahrensweg.

Text: Stadt Speyer Foto: Stadtberatung Dr. Sven Fries, © Petra Steinbacher

16.11.2018


OB Hansjörg Eger zum Gedenken an 100 Jahre Kriegsende in Chartres

Chartres (F) / Speyer - Während in Paris am Sonntag, 11.11.2018 mit großer internationaler Beteiligung an das Ende des Ersten Weltkrieges vor 100 Jahren erinnert wurde, hat zeitgleich in Chartres, der französischen Partnerstadt Speyers, ebenfalls eine Gedenkveranstaltung mit europäischer Note stattgefunden.

Daran hat Oberbürgermeister Hansjörg Eger, sein Chartrainer Amtskollege Jean-Pierre Gorges und die Bürgermeisterin der portugiesischen Partnerstadt von Chartres, Évora, teilgenommen.

Mit einer Kranzniederlegung am Denkmal der Chartrainer Gefallenen, einem Gottesdienst in der Kathedrale und einem Empfang im Rathaus hat man auch in Chartres an den Jahrestag des Waffenstillstandes erinnert.

Eger wurde dabei die besondere Ehre zu Teil, im Chartrainer Rathaus einen Redebeitrag zu halten.


Der Speyerer Oberbürgermeister sprach in diesem Zusammenhang von der großen Bedeutung der deutsch-französischen kommunalen Partnerschaften in der Annäherung zwischen Frankreich und Deutschland und schloss mit einem Appell zur engagierten Fortführung dieser guten Beziehungen: „Arbeiten wir gemeinsam auf allen Ebenen und besonders auf kommunaler Ebene in unseren Städten am gegenseitigen Verständnis und gegen das Vergessen für den Erhalt des Friedens ohne Mauern, die ansonsten für uns zum Gefängnis werden. Aus der Verwurzelung in der eigenen Region und im Bewusstsein unserer Identität sind wir nur in einem friedlichen und vereinten Europa ohne Nationalismen und Egoismen stark, um auch gegen Anfeindungen anderer solidarisch zu bestehen“, so Eger in seinem Redebeitrag.

Vom 30. Mai bis 2. Juni 2019 wird in Chartres das 60-jährige Jubiläum der Städtepartnerschaft zwischen Chartres und Speyer gefeiert.

Stadt Speyer

13.11.2018


Gedenken anlässlich der Reichspogromnacht (09.11 auf 10.11.1938)

Ca. 200 Menschen gedachten gestern Abend in Speyer diesem dunkelsten Kapitel deutscher Geschichte

Von Daniel Kemmerich

Speyer – In der Nacht vom 09. November auf 10. November 1938 hat das NS-Regime und ihre Schergen über 1.400 Synagogen, Betstuben und Versammlungsräume der jüdischen Bevölkerung gebrandschatzt und zerstört.

Weiterhin wurden zigtausende Geschäfte, Wohnungen und jüdische Friedhöfe zerstört, hunderte Menschen ermordet und ca. 30.000 Menschen in Konzentrationslagern inhaftiert.

80 Jahre ist es her, aber noch nicht vergessen. Und dies ist auch gut so in Zeiten auflebenden Extremismus innerhalb Europas und Deutschlands. So herrscht gerade heute wieder Extremismus, sowohl von links wie von rechts und verdirbt die Köpfe der Leichtgläubigen.

Gestern Abend kamen ca. 200 Bürgerinnen und Bürger in der Synagoge Beth Schalom bei einem emotionalen Gedenken zusammen. Oberbürgermeister Hansjörg Eger hielt eine mahnende Rede, in der er betonte, wie wichtig es sei, diesen Abschnitt Deutscher Geschichte niemals in Vergessenheit geraten zu lassen. Auch würde heute die Sprache oft genutzt, um auszugrenzen, zu beleidigen und zu diffamieren. „Vergessen wir nicht, wozu der Mensch fähig ist. Im Guten wie im Bösen“, sagte Eger.

Im Anschluss folgten die Musikstücke „From Jewish Life No.1“, „Berceuse sfaradite“, “Recitativ and Dance”, “Schoàh” (siehe Video) und die Titelmelodie des Films  “Schindler`s Liste“, vorgetragen von Daniel Spektor (Violine), Alexander Levental (Piano & Schlagzeug), Elina Feiertag (Violoncello) sowie als Sprecherin Tamara Ibragimova.

Die bekannte Linksaktivistin und Initiatorin Sabrina Albers führte gemeinsam mit DGB-Stadtverbandsvorsitzenderm Axel Elfert, Europaaktivist Bernd Rückwardt sowie Bürgermeisterin Monika Kabs und Oberbürgermeister Hansjörg Eger den Schweigemarsch von der Synagoge. In der Maximilianstraße stellte sie stellvertretend für alle verfolgten und ermordeten jüdischen Mitbürger die Familien Altschüler, Cahn und Mayer vor und erzählte deren Geschichte.

Weiter ging es an den ehemaligen Standort der Synagoge, welche, auch in Speyer, in der Reichspogromnacht niedergebrannt wurde. DGB-Stadtverbandsvorsitzender Axel Elfert warnte davor, rechtsradikale Strömungen zu ignorieren oder zu verharmlosen. Ebenfalls nutzte er die Gelegenheit, um vor „Andersdenkenden“ zu warnen und notfalls sogar zum Kampf auf der Straße aufzurufen. (Livevideo)

Für den Jugendstadtrat kamen Christian Fisch sowie Teodora Talpeanu und betonten, dass Mahnen heute wichtiger denn je sei. „Die Geschichte dürfte sich niemals wiederholen“.

Den Abschluss bildete das gemeinsam gesungene Lied „Moorsoldaten“, musikalisch umrahmt durch den „Blueswolf“ Wolfgang Schuster.

Sehen Sie hier eine Fotoshow zum Gedenken an die Reichskristallnacht:


Sehen Sie hier das Video zum Lied "Schoàh" von Tamara Ibragimova:

Foto: Speyer 24/7 News, nie Video: Speyer 24/7 News, dak Lektorin: Speyer 24/7 News, ank

09.11.2018


Freies WLAN für die Maximilianstraße

Stadtwerke installieren fünf Hotspots

Speyer-Maximilianstraße - Speyer wird digital. Dafür sorgen die Stadtwerke Speyer (SWS) in Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsförderung der Stadtverwaltung. Mit dem öffentlichen SpeyerWLAN ist eine Versorgungslücke der Neuzeit in der Innenstadt geschlossen worden. Zirka 100.000 Euro haben die SWS in die Umsetzung der Hotspots zwischen Dom und Altpörtel investiert. Ein Ausbau soll folgen.

SWS-Geschäftsführer Wolfgang Bühring

„Wir wollen eine Kommunikation schaffen, die den Bürgern alles möglich macht“, hob SWS-Geschäftsführer Wolfgang Bühring am 29. Oktober bei der offiziellen Inbetriebnahme in der Tourist-Information hervor. Einige Geschäfte und Lokale böten zwar bereits ein drahtloses, lokales Netzwerk an. Der Zugang mache aber den Unterschied, lenkte Bühring ein. So einfach wie möglich haben sollen es die Nutzer im Falle des kooperativen Angebots von SWS und Stadt.

Gemeinsam für ein digitales Speyer: (v. l.) Jürgen Hermes (Bereichsleiter SWS), Hansjörg Eger (OB Stadt Speyer), Wolfgang Bühring (Geschäftsführer SWS), Stefan Nitsche (Bereichsleiter SWS)

„Wichtig ist, dass sich niemand über eingeschränkte Nutzungsmöglichkeiten Gedanken machen muss“, stellte Bühring heraus. Schnell sollen die Kunden die virtuelle Welt in vollem Umfang nutzen können. Sichergestellt werde das durch einen Fingerdruck auf das Netzwerk „@SpeyerWLAN FREE“, das in einer Liste verfügbarer Netzwerke angezeigt wird. Danach müssen die Nutzungsbedingungen akzeptiert werden und das Internet ist in vollem Umfang nutzbar.

Stefan Nitsche, Bereichsleiter Informationstechnologien bei den SWS, berichtete von Reichweitemessungen, die die idealen Standorte der fünf Hotspots entlang der Maximilianstraße hervorbringen sollten. Zu finden sind diese am Stadthaus, am Blauen Haus, am Historischen Rathaus, an der Alten Münze und am Kaufhof. Ein weiterer Punkt soll am „Kochlöffel“ folgen. „Die Nutzer sollen an einem Stück durchlaufen können, ohne sich immer wieder neu ins Netz einwählen zu müssen“, so Nitsche.

W-Lan Antenne an der "Alten Münz"

Gut vorbereitet haben die SWS die Umsetzung des freien WLAN für Speyer, wie Jürgen Hermes (Bereichsleiter Anlagen/Netze) ausführte: „Wir legen schon seit Jahren Leerrohre in die Straßen.“ Eine Ausweitung des WLAN ist somit problemlos möglich und auch gewollt. Weitere Teilabschnitte sollen 2019 zum einen in der Gilgenstraße/Wormser Straße bis zur Luzerngasse und Bahnhofstraße bis Obere Langgasse, zum anderen am Bahnhofsvorplatz und im Bereich Villa Ecarius folgen. Der Festplatz steht als letzte Station auf dem Plan. Weitere 180.000 Euro wollen die SWS nochmals einbringen.

Gut und wichtig findet Oberbürgermeister Hansjörg Eger die Vernetzung, der die eingetretene flächendeckende Versorgung mit freiem Internet lobte. 500 Euro habe das Land beigesteuert, informierte er außerdem und erklärte dazu: „Pro Kommune wird ein Hotspot gefördert.“

Wolfgang Bühring wies zudem auf den gewährleisteten Sicherheitsaspekt hin. Zwar sei das Netzwerk unverschlüsselt, jedoch garantiere der leistungsorientierte Partner der SWS, über den SpeyerWLAN läuft, das Filtern unsauberer Inhalte. Je zwei Stunden kann das kostenfreie Internet täglich von Speyer-Besuchern genutzt werden. Kunden der SWS können sich mit ihrer Kundennummer registrieren und dann acht Stunden frei surfen.

Sehen Sie hier ein Livevideo zur Einweihung der ersten Speyerer W-Lanpunkte.

Text: Stadtwerke Speyer GmbH Foto & Video: Speyer 24/7 News, dak

08.11.2018


Erstes Suppenfest am Speyerer Geschirrplätzel erfährt großen Zuspruch

Rund 3.000,00 € wurden für den Härtefonds der Stadt Speyer erwirtschaftet

Speyer - Die Mitglieder des Lions Club Palatina Speyer kamen bei herbstlichen Temperaturen ordentlich ins Schwitzen. Bereits gegen 14:00 Uhr waren fast alle Suppentöpfe leer. 195 Liter Suppe, gestiftet von 13 vorwiegend Speyerer Gastronomen, fanden in Rekordzeit ihren Abnehmer. Kurz darauf folgten Wein und Sekt. Gegen 15:00 Uhr meldete die bis 18:00 Uhr angesetzte Veranstaltung frühzeitigen Ausverkauf.

„Damit haben wir nicht gerechnet. Der Ansturm hat uns als Clubteam alles abverlangt. Es war eine tolle Veranstaltung, die von Speyerern und Touristen super angenommen wurde. Binnen weniger Stunden konnten rund 3.000,00 € für den Härtefonds der Stadt Speyer erwirtschaftet werden. Ein hervorragendes Ergebnis. Wir nehmen viel Positives mit, werden den Tag intern Revue passieren lassen, und planen das Suppenfest im kommenden Jahr zu wiederholen.“, so Clubpräsidentin Andrea Schuff.

Michael Stöckel, zuständig für Kindertagesstätten und Kindertagespflege bei der Stadt Speyer, stand ebenfalls hinter den Töpfen und schenkte zusammen mit den Lions Mitgliedern Suppe aus.

Der Club verzichtete bei der Bewirtung seiner Gäste komplett auf Plastik. So waren u. a. die Suppenbecher aus Zuckerrohr, die Tabletts aus Palmblättern und die Suppenlöffel aus 100% biologisch abbaubarem PLA.

Nach dem Suppenfest ist vor dem Schutzengelschokoladenverkauf. Die beliebte Schokolade wird wieder vom Lions Club Speyer Palatina ab dem 10.11.2018 verkauft.

www.lc-speyer-palatina.de

LC Speyer Palatina, Timo Wiesinger

05.11.2018


Gästeführer Frank Seidel und der Schaustellerverband Speyer übergeben großzügige Spende

Das Projekt "Warmnachtsbaum" geht in das Projekt "Winterbus" auf

Von Daniel Kemmerich

v.l.: Gästeführer Frank Seidel, Beigeordnete Stefanie Seiler, Vorsitzender des Schaustellerverband Speyer Alexander Lemke, Stefan Wagner (Winterbus Speyer), und 2. Vorsitzende Schaustellerverband Speyer Benita Barth

Speyer-Herbstmesse / Gastronomie Lemke - Am Donnerstag 25.10.2018 lud Beigeordnete Stefanie Seiler (SPD) gemeinsam mit dem Schaustellerverband und Gästeführer Frank Seidel zur Spendenübergabe ein.

Übergeben wurde der eingespielte Betrag, den die 4. Historische Führung durch die Speyerer Messe- und Marktgeschichte erbrachte. Der Schaustellerverband Speyer fand den Spendenzweck so wichtig, dass sie sich spontan entschlossen, selbst nochmal bei den Schaustellern zu sammeln, wie uns Vorsitzender Alexander Lemke mitteilte. Und so kam innerhalb kürzester Zeit die stattliche Summe von 834.-€ zusammen.

Sehen Sie hier ein Livevideo zur symbolischen Spendenübergabe

Diese geht in diesem Jahr an die neugegründete Initiative „Winterbus“. In den letzten zwei Jahren gab es ja bereits die von Rosi Schmitt gegründete Initiative „Warmnachtsbaum“ welche im Adenauerpark einen Baum mit Päckchen ausstattete. In diesen befanden sich warme Kleidung, Schlafsäcke, aber auch Hygieneartikel, Wäsche und andere Dinge des Bedarfs. Nachdem Initiatorin Rosi Schmitt ankündigte, dieses Projekt in diesem Jahr aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr weiterzuführen, entstand schnell eine Interessengruppe, die sich dieses Problems annahm.

Stefan Wagner, bekannt u.a. durch Projekte wie die „Mahlzeit“, sammelte schnell viele Menschen um sich, die bereit waren, zu helfen und zu unterstützen.  Schnell wurden weitere Kontakte geknüpft, und Beigeordnete Stefanie Seiler, Gästeführer Frank Seidel und auch die Schausteller wurden dieses Problems gewahr.

Konkrete Zahlen gibt es leider keine, aber geschätzt leben rund 70 Menschen „ohne Obdach“ auf den Straßen Speyers. Da Stefan Wagner und seine vielen ehrenamtlichen HelferInnen diese bereits gut kennen und auch wissen, wo sie sich meist aufhalten, entstand die Idee zum „Winterbus“.


Kennt man solche Projekte als „Kältebus“ aus anderen Städten, setzt diese Projekt neu an. Anders als es bei anderen Projekten der Fall ist, werden Menschen nicht nur informiert, wo sie Obdach finden können, sondern erhalten direkt und umgehend benötigte Hilfe. Daher ist die gespendete Summe ein absoluter Glücksfall, da hiermit dringend benötigte Isomatten sowie winterharte Schlafsäcke (ermöglichen noch eine wohlige Temperatur bei 0 ° Außentemperaturen) angeschafft und an Bedürftige verteilt werden können.

Gestartet wird das Projekt Mitte November und läuft wohl bis Mitte März. Somit ist die härteste Zeit auf der Straße hoffentlich etwas erträglicher und möglichst vielen Menschen wird geholfen.

Ebenfalls unterstützt die AWO das Projekt, indem sie kostenfrei den Kleinbus zur Verfügung stellte, mit dem einzelne Punkte angefahren werden können. Die Stadt selbst hilft mit einem festen Standpunkt (der ehemalige Kiosk am Eingang des Messplatz), bei welchem ebenfalls auch Spenden abgegeben werden können.

Da es sich um eine private Initiative handelt und nicht um einen eingetragenen Verein handelt, sind Geldspenden nicht möglich. Wir werden aber nochmals mit dem Schaustellerverband sprechen, ob es nicht doch die Möglichkeit gibt, ein Spendenkonto über diese einzurichten. Was an Sachspenden willkommen ist und natürlich die neusten Informationen rund um das Projekt „Winterbus Speyer“ gibt es unter der Email winterbus.speyer@gmail.com sowie in Facebook in der eigenen Gruppe „Winterbus Speyer“.

Sehen Sie hier das Fotoalbum zur symbolischen Spendenübergabe:

Foto: Speyer 24/7 News, nie Video: Speyer 24/7 News, dak Lektorin: Speyer 24/7 News, ank

26.10.2018


1000 Euro Belohnung

1000 Euro bekommt derjenige, der sachdienliche Hinweise liefert, die zur Ergreifung und rechtswirksamen Verurteilung der Täter führen. Kontaktaufnahme mit Name und Telefon-Nr. bitte an diese Email-Adresse: buergerbegehrenspeyer2018@web.de

Speyer - Ende September wurde das Haus der AfD-Bundestagsabgeordneten Nicole Höchst mit linksextremistischen Haßparolen besprüht. Die Initiatoren und Macher vom parteiunabhängigen „Bürgerbegehren Speyer 2018“, wurden während ihrer Unterschriften-Sammelaktion von Frau Höchst unterstützt. Nicht alleine deshalb verurteilen wir diese schändliche Tat ausdrücklich, sondern weil  wir in der politischen Auseinandersetzung  grundsätzlich Gewalt gegen Menschen und Sachen ablehnen.  Das „Bürgerbegehren Speyer 2018“ setzt sich für die Weiterverfolgung des ursprünglichen Masterplanes für das Konversionsgelände der Kurpfalzkaserne ein, ebenso wie für die Gewährleistung der öffentlichen Sicherheit in unserer Stadt. Dazu gehört auch die Ahndung politischer Straftaten durch Extremisten jeder Coleur.

Sachbeschädigung am Wohnhaus der MdB Nicole Höchst (AFD) in Speyer.

Eine Voraussetzung, wie sie in Speyer nicht grundsätzlich erfüllt zu sein scheint. Denn die Resolution gegen Extremismus, vom Speyerer Stadtrat im Juni veröffentlich und auf der Website der Stadt nachzulesen, fokussiert ausschließlich auf Rechtsextremismus und ist so formuliert, als wäre sie von der SED-Nachfolgepartei DIE LINKE in Kooperation mit der lokalen Antifa verfaßt worden. Diese  Unausgewogenheit läßt vermuten, daß linksextreme Aktivisten in Speyer Narrenfreiheit genießen oder seitens der Obrigkeit zumindest wohlwollende Duldung erfahren.

Das wäre kein Wunder, denn das „Speyerer Bündnis für Demokratie und Zivilcourage“ ist mit der Stadtführung, allen Parteien und städtischen Behörden bestens vernetzt und hat eine wichtige Scharnierfunktion zu den regionalen, linksextremen Organisationen inne.

Um die Täter zu fassen, welche die Sachbeschädigung am Haus der Bundestagsabgeordneten Höchst zu verantworten haben, wurde vom „Bürgerbegehren Speyer 2018“ eine Belohnung ausgesetzt.

1000 Euro bekommt derjenige, der sachdienliche Hinweise liefert, die zur Ergreifung und rechtswirksamen Verurteilung der Täter führen.

Kontaktaufnahme mit Name und Telefon-Nr. bitte an diese Email-Adresse: buergerbegehrenspeyer2018@web.de

Sehen Sie hierzu auch den Videobeitrag des Bürgerbegheren Speyer 2018:

Bürgerbegehren Speyer / Matthias Schneider

23.10.2018


Astronaut Fred Haise in Speyer zu Gast

Gruppenbild vor Rathaus, v.l.: Michaela Layher, Hermann Layher, Fred Haise, Dakota Woodall, OB Hansjörg Eger, Ausstellungsleiter Gerhard Daum

Speyer - Fred Haise, Mitglied der Crew der bekannten Apollo 13-Mission, hat sich heute Vormittag (14.10.2018) in das Goldene Buch der Stadt Speyer eingetragen.

Anlass für seinen Speyerbesuch ist das 10jährige Jubiläum der Raumfahrtausstellung „Apollo and beyond“ des Technik Museums Speyer. Oberbürgermeister Hansjörg Eger dankte Familie Layher und dem Team des Technik Museums, dass es ihnen wiederholt gelungen ist, ehemalige Astronauten in die Raumfahrtausstellung nach Speyer zu bewegen: „ein Aushängeschild für die Stadt, über das wir uns sehr freuen“, betont OB Eger nicht ohne Stolz.

Apolloaustronaut Fred Haise und seine Enkeltochter Dakota Woodal haben sich ins goldene Buch der Stadt Speyer eingetragen.

Der Besucherzuspruch sei ein deutlicher Beleg dafür, dass es der „Crew“ des Technik Museums gelinge, die Raumfahrtausstellung mit viel Einsatz und Kreativität spannend und interessant zu halten.

Der heutige Aktionstag, konzipiert zwischen Apollo, Buran und Enterprise, für den der Weltraumreisende Fred Haise mit seiner Enkeltochter Dakota Woodall aus den USA angereist ist, sei ein weiterer Publikumsmagnet, freut sich der OB und lädt zum stadtgeschichtlichen Exkurs bei Brezeln und Wein.

Sehen Sie hier das Livevideo zum Eintrag ins Goldene Buch der Stadt Speyer

Text: Stadt Speyer Foto & Video: Speyer 24/7 News, dak

14.10.2018


Noch keine Entwarnung für Speyerlachsee

Blaualgenaufkomme nach wie vor über Grenzwert

Speyer / Speyerlachsee - Tiere sollten nach wie vor kein Wasser aus dem Speyerlachsee trinken, so die Warnung des Landesamt für Umwelt (LfU), aufgrund der nachgewiesenen Cyanobakterien, eine toxische Blaualgenart.

Da schon die Aufnahme geringer Mengen dieser Bakterienart für Tiere tödlich sein können, werden die Warnhinweise am Speyerlachsee auch nach Ende der Freiluft-Badesaison beibehalten. Aufgrund der anhaltenden Wärme tagsüber ist der See immer noch im geschichteten Zustand. „Die typische Herbstdurchmischung hat noch nicht eingesetzt“, erläutert die LfU. Gerade im Uferbereich zeigen sich die Cyanobakterien als grünliche Schlieren auf dem See. Aktuell untersucht die LfU  den Speyerlachsee im 14-tägigen Rhythmus.

Stadt Speyer

12.10.2018


Erste E-CarSharing-Station in Speyer

stadtmobil und Stadtwerke kooperieren

Gemeinsam für nachhaltige Mobilität: (v. l.) SWS-Geschäftsführer Wolfgang Bühring, stadtmobil-Vorstand Miriam Caroli, SWS-Bereichsleiter Ralf Lang, OB Hansjörg Eger

Speyer - An der Speyerer Stadthalle haben die Stadtwerke Speyer (SWS) gemeinsam mit ihrem Kooperationspartner stadtmobil Rhein-Neckar (stadtmobil) die erste E-CarSharing-Ladestation in der Domstadt in Betrieb genommen.

Oberbürgermeister Hansjörg Eger bezeichnete den Ausbau der E-Mobilität-Infrastruktur und das damit verbundene E-CarSharing-Angebot als wichtigen Schritt, die Klimaziele, die bereits 2008 vom Stadtrat beschlossen wurden, weiter voranzubringen. „Neben der Investition in erneuerbare Energien ist es wichtig, den Stadtverkehr im Blick zu behalten“, sagte Eger. „Mit E-CarSharing machen wir einen wichtigen Schritt in Richtung nachhaltige Mobilität. Wir wollen die Bürger ermuntern auf das eigene Fahrzeug oder zumindest den Zweitwagen zu verzichten“. Emissionen könnten so gesenkt werden, so Eger.

„Wer sich einmal bei stadtmobil zum CarSharing angemeldet hat, kann das E-Fahrzeug sowie mehr als 540 weitere Fahrzeuge in der Region nutzen“, informierte stadtmobil-Vorstand Miriam Caroli. CarSharing sei auch in Speyer schon seit vielen Jahren eine echte Alternative für alle Menschen ohne eigenes Auto und jetzt funktioniere der Mietservice auch e-mobil. „Wir sind sehr froh, einen Partner wie die Stadtwerke gefunden zu haben“, betonte Caroli. „Unsere Ziele, Umwelt und Klima durch insgesamt weniger Autoverkehr zu entlasten passen perfekt zusammen.“ Im Rahmen der Kooperation kümmert sich stadtmobil um die Auswahl und den Betrieb des Elektrofahrzeugs, die Kundenbetreuung, Verwaltung und Abrechnung.

Die erste E-CarSharing-Ladestation in der Domstadt. Standort: Linke Seite der Stadthalle Speyer, am Ende des Parkplatzes.

Realisiert wurden die Parkfläche sowie die E-Ladestation mit einer Leistung von 22 Kilowatt von den Stadtwerken Speyer. Es ist die siebte E-Ladestation, die die SWS derzeit im Stadtgebiet installiert haben. Zudem sind zwei E-Schnell-Ladestationen in Betrieb. „Als Infrastrukturdienstleister für die Stadt Speyer und die Region ist es unsere Aufgabe, Wohlbefinden zur Verfügung zu stellen und auch in Zukunftstechnologien zu investieren“, so SWS-Geschäftsführer Wolfgang Bühring.

Freuen sich über den Ausbau der E-Mobilität: SWS-Geschäftsführer Wolfgang Bühring (links) gemeinsam mit Oberbürgermeister Hansjörg Eger

In diesem Zusammenhang machte der Stadtwerke-Chef auf das Laden der Fahrzeuge aufmerksam: „Es ist wichtig, dass die Fahrzeuge Strom aus erneuerbaren Energien laden. Dafür sorgen wir mit unseren Anlagen aus Wind und Photovoltaik.“ Nur so könne die Energiewende vorangebracht werden. Auch habe man mit dem „Parkplatz Stadthalle“ einen optimalen Standort für das E-CarSharing gefunden. „Allein durch die geschickte Standortwahl neuer Ladestationen können Kosten für den Netzausbau optimiert werden“, so Bühring. Günstig seien Orte, an denen die Leute einige Zeit verweilen und bereits hohe Anschlussleitungen vorhanden seien.

Eine zweite E-CarSharing-Ladestation wollen die Kooperationspartner im November am Dom (Edith-Stein-Platz) in Betrieb nehmen.

Text: Stadtwerke Speyer GmbH Foto: privat

12.10.2018


Bevölkerungsbeteiligung zur Zukunft des Russenweihers

Expertenteam der Universität Koblenz-Landau nehmen Wasserproben Foto: Stadt Speyer

Speyer-Neuland / Russenweiher - Der Russenweiher im Neuland hat in der Vergangenheit immer wieder für Schlagzeilen gesorgt, da er mehrfach unter Sauerstoffmangel im Wasser litt und es zu einem Fischsterben kam. Weil die bisherigen Maßnahmen, die Wasserqualität zu verbessern, bestenfalls zu einer gewissen Stabilisierung führten, haben Experten der Universität Koblenz-Landau die Problematik im Auftrag der Stadt Speyer genauer untersucht.

Die Ergebnisse der gewässerökologischen Studie zeigen, dass vor allem über das Grundwasser, aber auch den nahe gelegenen Renngraben große Mengen an Nährstoffen in den Russenweiher gelangen, die bereits eine dicke Schlammschicht am Boden des Sees gebildet haben. Jeder See unterliegt durch den Aufbau von Schlamm am Grund einem natürlichen Verlandungsprozess. Aufgrund der hohen Nährstoffbelastung verläuft dieser Prozess am Russenweiher recht schnell über wenige Jahrzehnte. Sowohl die Nährstoffbelastung, als auch die schnelle Verlandung können aufgrund des Grundwasserzustroms nicht aufgehalten, sondern wenn überhaupt nur verzögert werden.

Für die Stadt Speyer stellt sich nun die Frage, wie sie mit den neuen Erkenntnissen zum Russenweiher umgeht. Sicher ist, dass das Gelände am Russenweiher dauerhaft für die Freizeitnutzung erhalten bleibt. Offen ist allerdings, welche Maßnahmen bezüglich des Sees ergriffen werden. Belässt man es bei den aktuell durchgeführten Maßnahmen, wodurch keine weiteren Kosten entstehen würden? Soll durch weitere Maßnahmen der ökologische Zustand des Sees verbessert und die Gefahr des Umkippens weiter gesenkt werden? Oder soll die Verlandung mit allen Mitteln verzögert werden? Da die Maßnahmen nicht nur unterschiedliche Ziele verfolgen, sondern auch sehr unterschiedliche Kosten für die Stadt zur Folge haben, möchte die Stadt Speyer die Bevölkerung in diese Entscheidung miteinbeziehen. Im Rahmen einer repräsentativen Bevölkerungsbefragung der Universität Koblenz-Landau soll die Wertschätzung der Bevölkerung für die einzelnen Maßnahmen ermittelt werden. Außerdem sollen erste Ideen und Wünsche der Bevölkerung für die zukünftige Gestaltung des Geländes erhoben werden.

Im Oktober werden daher Studierende der Universität Koblenz-Landau zufällig ausgewählte Haushalte der Stadt Speyer befragen. Die Stadtverwaltung Speyer bittet diese, ihre Meinungen und Wünsche bezüglich des Russenweihers mitzuteilen.

Die Gesamt-Studie wird zu 90% über Fördermittel der „Aktion Blau Plus“ durch das Ministerium für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten des Landes Rheinland-Pfalz finanziert.

Stadt Speyer, Kultur, Marketing & Kommunikation

08.10.2018

Expertenteam der Universität Koblenz-Landau nehmen Wasserproben Foto: Stadt Speyer


3-Sterne superior für das Hotel-garni Goldener Engel, Speyer

Speyer - Lothar Weinand, Vizepräsident des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes Rheinland-Pfalz, hat der Familie Schaefer ganz herzlich zur Auszeichnung ihres Hauses mit 3-Sterne superior gratuliert.

Weinand unterstrich dabei die großen Anforderungen an die Auszeichnung und hob den vorbildlichen Servicegedanken der Hotelfamilie hervor. Oberbürgermeister Hansjörg Eger schätzt Familie Schaefer als Treiber für die qualitätsvolle Tourismusentwicklung in Speyer und betonte, dass insbesondere in der Hotellerie sich viele touristische Partner aktiv darum bemühen, ihr Angebot im Sinne der Gäste zu optimieren und durch die stetige Verbesserung den Erfolg für die Zukunft sichern.

Der Goldene Engel ist seit fünf Generationen in Familienbesitz und verfügt heute über 45 Zimmer, die Weinbar  „Zwischen den Engeln“ und das Kellerrestaurant „Zum alten Engel“.

Stadt Speyer

02.10.2018


Noch freie Plätze für das Jugendprogramm in den Herbstferien und bei den monatlichen Tagesausflügen

Speyer - Du hast noch keine Pläne für die Herbstferien?? Dann könnten wir das Richtige für dich haben. Wir haben zwei Online-Nächte bei denen du dich auf unseren Rechnern mit verschiedenen Netzwerk-, Strategie- und Simulationsspielen mit deinen Freunden messen, auf der PS4 eine Runde Fifa, Fortnite, SingStar oder Crash Bandicoot zocken kannst.

Oder du willst mal abends mit deinen Freunden ins Schwimmbad?? Dann ist vielleicht der Ausflug ins Miramar eher etwas für dich. Dort gibt es jede Menge Rutschen, die du ausprobiert haben solltest. Von „Grüner Hai“, „Grauer Wal“, „Hurricane Loop“ und der neuen Rutsche „AquaCrater“ gibt es noch einige mehr. Nasser Spaß ist also vorprogrammiert. Bei der anschließenden Übernachtung wird sich zeigen, wer immer noch nicht genug hat. Bei allen Aktionen wird in der Jufö übernachtet und gegessen. Dort hast du die Möglichkeit mit Kicker, Billard, Dart, Tischtennis und anderen Spielen etwas Bewegung und Abwechslung in die Nacht zu bringen.

Der Ausflug ins Miramar findet am Freitag, den 28. September 2018 auf Samstag, den 29. September 2018 statt.
Die Lange Nacht der Spiele „online1“ findet am Freitag, den 28. September 2018 auf Samstag, den 29. September 2018 und „online2“ findet am Freitag, den 12. Oktober 2018 auf Samstag, den 13. Oktober 2018 jeweils in der Jugendförderung statt.

Für folgende Ausflüge, immer zum Monatsende, kannst du dich ebenfalls noch anmelden:

  • am 27. Oktober 2018 geht es zum Glowgolf & Lasertag nach Mannheim.
  • am 24. November 2018 fahren wir in die Eisdisco nach Eppelheim.
  • am 15 Dezember 2018 besuchen wir den Weihnachtsmarkt in Straßburg.
  • am 26. Januar 2018 machen wir Maligos Welt & Bacejump Landau.

Genauere Infos für das Herbstferienprogramm und den zu Ausflügen findest du auf unserer Homepage unter www.jufö.de. Wir freuen uns schon auf dich.

Stadtverwaltung Speyer, Fachbereich Jugend, Familie, Senioren, Soziales, Jugendförderung

21.09.2018


Im Seniorenbus zum Wochenmarkt

„Soziale Stadt“ und AWO erweitern Angebot auf Speyer-Süd

Speyer - Damit auch Senioren aus Speyer-Süd einen Wochenmarkt besuchen können, kooperiert das Quartiersmanagement der „Sozialen Stadt Speyer-Süd“ mit dem AWO Fahrdienst. Freitagmorgens um 9 Uhr startet der AWO-Bus vor dem Quartiersbüro in der Windthortstraße 18 und um 11.30 Uhr rollen die Räder vom Berliner Platz zurück zum Quartiersbüro. Das kostenlos Angebot startet diesen Freitag, 21.9.2018. Lediglich eine Anmeldung ist bis einen Tag zuvor beim AWO Seniorenhaus unter der Rufnummer 06232-81040 erforderlich.

Die Einkaufssituation in Speyers Süden ist nicht ideal und gehört daher zu den zentralen Themen der „Sozialen Stadt“, die mit gezielten Maßnahmen langfristig städtebauliche, wirtschaftliche und soziale Aspekte verbessert. „Gerade für ältere Menschen ohne Auto ist dies eine schwierige Situation,“ schildert die Quartiersmanagerin. „Vor diesem Hintergrund haben wir kurzerhand beschlossen, den Senioren einen Markttag anzubieten", benennt Sturm die Motivation, das AWO-Angebot aus Speyer-West auf den Süden der Stadt auszuweiten.

Die Erfahrungen aus Speyer-West zeigen, dass der Besuch auf den Wochenmarkt für viele zu einem wöchentlichen Ritual geworden ist. Denn neben der breiten Angebotspalette an frischen Waren, bietet der Markttag auch die Möglichkeit, soziale Kontakte zu pflegen. Man freue sich, Bekannte zu treffen und ein kleines Schwätzchen zu halten. So wundert sich Quartiersmanagerin Kerstin Ulm nicht darüber, dass die Beteiligungsaktionen der „Sozialen Stadt“ gezeigt hat, dass auch in Speyer-Süd Bedarf für einen Wochenmarkt besteht.

Kontakt:

Quartiersbüro „Soziale Stadt Speyer-Süd“
Kerstin Ulm
Windthorststraße 18
67346 Speyer
Telefon: 06232 / 14 29 20
E-Mail: kerstin.ulm@stadtberatung.info

Kultur, Marketing & Kommunikation, Barbara Fresenius

19.09.2018


Bunte Werbekampagne für Speyer in der französischen Partnerstadt – Vorbereitungen für das 60-jährige Partnerschaftsjubiläum laufen an

Oberbürgermeister Hansjörg Eger mit dem für die Partnerschaften zuständigen Beigeordneten von Chartres Patrick Geroudet.

Chartres (F) / Speyer - 24 Großbanner mit bunten Speyerer Motiven werben am Boulevard Adelphe Chasles, einer zentralen Einfallstraße in das Zentrum von Chartres, für die deutsch-französische Städtefreundschaft, die schon 1959 begründet wurde. Zur Eröffnung dieser farbenfrohen Präsentation von Speyer in Chartres waren Oberbürgermeister Hansjörg Eger, Pressesprecher Matthias Nowack und der Vorsitzende des Freundeskreises Speyer-Chartres, Günter Ott, am zurückliegenden Wochenende nach Chartres gereist.

Die Ausstellung im öffentlichen Raum umfasst 24 großformatige Fotos der beiden Speyerer Fotografen Klaus Landry und Klaus Venus. Sie zeigen die Domstadt von ihrer schönsten Seite mit den markanten Sehenswürdigkeiten, der pittoresken Altstadt und Schnappschüssen von den großen Speyerer Festen. Besonderes Interesse weckte bei der Ausstellungseröffnung ein Foto des Brezelfestumzuges, auf dem der Stadtratswagen mit Brezel werfenden Stadträtinnen und Stadträten abgelichtet ist. Über diesen Speyerer „Brauch“ wollten die Chartrainer Gäste der Ausstellungseröffnung dann doch genauer informiert werden.

Oberbürgermeister Hansjörg Eger und sein Chartrainer Amtskollege Jean-Pierre Gorges betonten die große Bedeutung der deutsch-französischen Zusammenarbeit für die Fortführung des europäischen Projektes. Das 60-jährige Jubiläum Chartres-Speyer im nächsten Jahr sei eine gute Gelegenheit, die Partnerschaft auf lokaler Ebene neu zu beleben und neue Akzente zu setzen. Erste Projekte dafür wurden verabredet. Der 2017 begonnene Austausch der beiden Musikschulen soll zum Partnerschaftsjubiläum, das in Chartres gefeiert wird, fortgesetzt werden. Darüber hinaus übergab Eger ein Exposé des Speyerer Künstlerbundes, der sich anlässlich des Jubiläums 2019 eine Gemeinschaftsausstellung in Chartres vorstellen kann. Weitere Begegnungen von Vereinen sind geplant.

Das 60-jährige Jubiläum der Partnerschaft wird vom 30. Mai bis 2. Juni in der französischen Partnerstadt gefeiert. Speyer Bürgerinnen und Bürger, die an diesem Wochenende 2019 mit nach Chartres reisen wollen, könne sich schon heute für die 4-tägige Busreise bei der Stadtverwaltung oder beim Freundeskreis anmelden. Kontakt: Lisa Schönhöfer, lisa.schoenhoefer@stadt-speyer.de, Tel. 142259.

Stadt Speyer

19.09.2018


Gemeinsam für die Stadt werben - Stadtverwaltung und Interessenverbände planen Marketing-Konzept

Speyer - Mit einer gezielten gemeinsamen Marketingkampagne für Speyer wollen Stadtverwaltung, Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft (WES), die Leistungsgemeinschaft „Herz Speyers“, der Bund der Selbständigen Römerberg-Speyer (BdS) und andere Interessenverbände während der Zeit der Sanierung der Salierbrücke für die Domstadt werben. Dazu hat die Stadtverwaltung jetzt eine Ausschreibung zu einem Ideenwettbewerb auf den Weg gebracht. Die Ergebnisse sollen Anfang Oktober vorliegen.

Gesucht wird ein prägnanter und ausdrucksstarker Slogan oder „Claim“, der die Vorteile der Einkaufsstadt und der touristischen Attraktivität von Speyer für Besucher und Kunden gleichermaßen hervorhebt. Die geplante gemeinsame Kampagne soll dazu beitragen, Speyer auch während der Sanierung der Brücke als vielfältige Einkaufsstadt und lohnenswertes touristisches Ziel darzustellen. Insgesamt soll der Bekanntheitsgrad der Domstadt weiter ausgebaut und die Stadt in den Köpfen der Besucher und Kunden als attraktives Ziel verankert werden.

Sowohl der amtierende Oberbürgermeister Hansjörg Eger als auch seine Nachfolgerin Stefanie Seiler unterstützen die Initiative und wollen neben den bereits vorhandenen finanziellen Zusagen für ein gemeinsames Stadtmarketing weitere Mittel für die geplante Marketingkampagne einwerben.

Erste Vorschläge für einen Slogan sind nach Auskunft von Pressesprecher Matthias Nowack bereits eingegangen. Neben einigen gezielt angesprochenen Werbeagenturen sind auch die Speyerer  aufgerufen, sich an der Suche nach einem griffigen Slogan zu beteiligen. Vorschläge können bis zum 28. September unter der Mail-Adresse kommunikation@stadt-speyer.de oder auch per Post an die Stadt Speyer, Abt. Kultur, Marketing und Kommunikation, Maximilianstraße 100, geschickt werden.

Text: Stadt Speyer, Kultur, Marketing & Kommunikation Matthias Nowack Foto: Klaus Landry

13.09.2018


Rund 14.000 Besucher/innen kommen zum SWR Familienfest

Speyer - Am Sonntag, 09.09.2018 veranstaltet SWR auf dem Gelände des Technik Museum Sinsheim/Speyer ein großes Familienfest. Schnell warn alle Karten vergriffen, bei Topacts wie Wincent Weiß, Glasperlenspiel, Vanessa Mai und Chris Cosmo auch kein Wunder.

Aber auch ansonsten wurde vieles geboten und gezeigt. Über Fahrsicherheitstrainings, Tigerentenreiten bis hin zu Kletterparcours und vielem anderem wurde für Groß und Klein vieles geboten.

Das sommerliche Wetter tat ein übriges und alle verbrachten einen schönen Tag mit tollen Acts.

Impressionen vom SWR Familienfest:


Christian "Chako" Habekost:


Chris Cosmo:

 


Vanessa Mai:


Glasperlenspiel:

Speyer 24/7 News, dak

10.09.2018

 

Auseinandersetzung in Erstaufnahmeeinrichtung für Asylbegehrende (AfA Speyer)

Afa Speyer bei Nacht, Archivbild @ S24N

Speyer / AfA - Ein derzeit in der Erstaufnahmeeinrichtung für Asylbegehrende untergebrachter, 30-jähriger Zuwanderer aus Somalia hielt sich am Montagabend unberechtigt in einem ausschließlich für Frauen- und Familien vorgesehenen Wohngebäude der Unterkunft auf.

Nachdem er durch den Sicherdienst mit Hinweis auf die Hausordnung aus dem Gebäude verwiesen worden war, kam es zu einer Solidarisierungsaktion von ca. 40 Landsleuten. Aus dieser Gruppe heraus wurde das Sicherheitspersonal der Unterkunft tätlich angegriffen, wobei auch Gegenstände als Schlagwerkzeuge eingesetzt wurden. 

Archivbild aus der AfA Speyer @S24N

Durch den Einsatz von starken Polizeikräften konnte die Auseinandersetzung beendet und die Situation beruhigt werden. Ein an der Auseinandersetzung beteiligter Zuwanderer brach sich vermutlich das Handgelenk, fünf Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes wurden leicht verletzt. Die Verletzten wurden vor Ort durch das DRK versorgt.

Gegen 14 Zuwanderer wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Verdachts des schweren Landfriedensbruchs eingeleitet. Der Hauptaggressor wurde in Gewahrsam genommen. Die Ermittlungen zum genauen Geschehensablauf dauern an.

(Nachtrag zur Meldung 04.09.2018) - Auseinandersetzung in Erstaufnahmeeinrichtung für Asylbegehrende (AfA) Speyer

In Zusammenarbeit mit der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion Trier (ADD) wurden am heutigen Tag mehrere Zuwanderer, die  nach derzeitigem Ermittlungsstand in die Auseinandersetzung involviert waren, in andere Aufnahmeeinrichtungen des Landes verlegt. Bei den hierzu erforderlichen polizeilichen Einsatzmaßnahmen wurde die Polizeiinspektion Speyer auch durch Beamte des Polizeipräsidiums Einsatz, Logistik und Technik unterstützt. Die Ermittlungen zum Geschehensablauf der Auseinandersetzung vom 03.09.2018 dauern weiterhin an.

Text: Polizeidirektion Ludwigshafen, Polizeiinspektion Speyer Foto: S24N, dak

05.09.2018


Camp an der B 39 / B 9

Der ehemalige Lagerplatz von Herrn Glock

Speyer - Mitarbeiter der Verwaltung haben Herrn Glock gestern (22.08.2018) einen Platzverweis erteilt: man hat ihn aufgefordert, sein Camp abzubauen und das Gelände zu verlassen, was er nach Aufforderung getan hat. Die Verwaltung hat das kleine Camp auf diesem städtischen Grundstück mehrere Jahre toleriert. Man hat ihm auch immer wieder Angebote für eine feste Unterkunft gemacht, die er zu keiner Zeit akzeptiert hat.

Leider hat er damit begonnen, auf diesem Grundstück die Ratten zu füttern. Deshalb gab es massive Beschwerden der angrenzenden Grundstückseigentümer. Einsätze des Schädlingsbekämpfers waren erfolglos, da er die Ratten kontinuierlich weiter gefüttert hat. Aufforderungen, diese Fütterungen zu unterlassen, ist er leider nicht nachgekommen. Um weiteren Schaden abzuwenden, blieb nur noch die Möglichkeit eines Platzverweises.

Text: Stadt Speyer Foto: S24N, privat

23.08.2018


Kommentar

von Daniel Kemmerich

Mittels massiver Baumstämme wurde der "Lagerplatz" unbrauchbar gemacht.

Horst Glock ist vielen Speyerinnen und Speyerer bekannt. Viele kannten den Mann „nur“ als den Obdachlosen, welcher seit 8 Jahren sein Quartier gegenüber der BFT Tankstelle am Ende der Landauer Straße aufgeschlagen hat.

Anderen war der Mensch dahinter auch bekannter und so wissen viele darüber zu berichten, dass er ein gebildeter, freundlicher und ordentlicher Mensch war. Er ist nie jemanden zur Last gefallen und wollte auch nichts haben oder hat gar gebettelt. Bei der Tafel Speyer bekam er immer ein wenig Nahrung und auch der Eine oder die Andere brachte ihm etwas vorbei. Geld nahm er nie an, wohl aber ein belegtes Brötchen, eine warme Suppe oder eine Handvoll Tabak.

Dass er keine Hilfe annahm, lag an vielem, er wollte seinen Freiraum haben und fühlte sich in einer Wohnung beengt und einfach nicht mehr wohl. So gab er auch schnell die Wohnung auf, die ihm schon einmal durch die Stadt gestellt wurde. Die Stadt war es auch, die bereits schon einmal einen Kammerjäger dort vorbeischickte, um einem Rattenbefall entgegen zu wirken.

Eine erneute Beschwerde des Grundstückseigners war dann am 22.08.2018 der Anlass, dass die Polizei Speyer mit 2 Streifenwagen anrückte und Herrn Glock einen Platzverweis aussprach. Durch wiederholtes Anfüttern der Ratten sei er für deren Vermehrung und das Entstehen eines Problems verantwortlich. So zumindest die Begründung der Stadt zu dieser Räumungsaktion.

Wer allerdings in diesem Gebiet wohnt, weiß, dass es eher an der Nähe zum Speyerbach liegt und dort in der ganzen Region, genau wie auch in der Schützenstraße, an der Gedächniskirche und in West entlang des Woogbachtals vermehrt Ratten auftauchen. Und gerade das Überangebot an Nahrungsquellen sorgt für einen stetigen Anstieg dieser Nagetiere. Selbst Nutrias sind ja wieder entlang des Woogbachs aufgetaucht. Inwieweit ein halbes Brötchen am Tag dann einen Ausschlag gegeben hat… fraglich.

In jedem Fall sorgte das Stadtgrün im Auftrag der Dezernentin Stefanie Seiler (SPD), dafür, dass dieser Platz endgültig nicht mehr als Lagerstätte genutzt werden kann, indem sie 2 massive Baustämme dort auslegte, wo Herr Glock sogar kehrte, um seine Stelle reinlich zu halten.

Wir finden, rechtlich absolut richtig gehandelt, menschlich absolut daneben. Sollte jemand wissen wo Herr Glock sich zur Zeit befindet bitten wir darum es der Stadt Speyer oder auch uns mitzuteilen, vielen Dank.

Foto: S24N, privat

23.08.2018


Warnung vor Blaualgen im Speyerlachsee

Gesundheitsauswirkungen auf Mensch und Tier

Speyer / Speyerlachsee - Das Landesamt für Umwelt (LfU) hat am Speyerlachsee ein vermehrtes Vorkommen der Blaualge festgestellt. Grundsätzlich ist die Alge für den Menschen nur dann schädlich, wenn sie direkt und in großen Mengen eingenommen wird. Halter von Tieren hingegen sollten darauf achten, dass ihre Tiere am Speyerlachsee nicht ins Wasser gehen und kein Wasser von dem betroffenen Binsfeldsee trinken. Schon geringe Mengen können für die Tiere tödlich sein. Die sogenannte Blaualge (Cyanobakterien)  ist toxisch und kann bei empfindlichen Menschen zu Asthma führen. Eltern von kleineren Kindern, ältere Menschen sowie Menschen mit einem geschwächtem Immunsystem sollten keine Risiken eingehen und bis zur Entwarnung auf das Baden im Speyerlachsee verzichten.

Bei der Massenentwicklung der so genannten „Blaualge“ , die keine Pflanze, sondern ein zur Photosynthese fähiges Kleinstlebewesen ist, verfärbt sich das Wasser olivgrün bis türkisblau. Diese auffällig gefärbten Bereiche sollten alle Badegäste meiden. Grundsätzlich sollte man nach dem Baden im Speyerlachsee sich gründlich mit Frischwasser abduschen, empfiehlt die Umweltbehörde.

Weiterführende Informationen sowie die Mitteilung der Entwarnung hat die Stadt Speyer auf der Startseite der Homepage www.speyer.de

Text: Stadt Speyer Foto: Landesamt für Umwelt (LfU)

18.08.2018


OB heißt Azubis im Stadthaus willkommen

Gruppenbild vor dem Stadthausportal mit Oberbürgermeister Hansjörg Eger, Klaus Oechsler (1.V.li.) und Alexandra Bayer (3.v.li.)

Speyer - Erwartungsfroh und „ein bisschen aufgeregt“ trafen sich gestern im Dienstzimmer von Oberbürgermeister Hansjörg Eger acht Jugendliche, die bei der Stadtverwaltung ihre Ausbildung beginnen: zwei Inspektor-Anwärter, drei zukünftige Verwaltungsfachangestellte, eine Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste und zwei Gärtner.

„Nutzen Sie die Ausbildungszeit, um viele Fragen zu stellen“, motivierte der OB die Neulinge im Stadthaus. Ohne Eigeninitiative könne kein gutes Ausbildungsergebnis erzielt werden, was wiederum die Chancen für eine Zukunftsperspektive bei der öffentlichen Verwaltung erhöhe. Mit Blick auf die Altersstruktur wies Klaus Oechsler, Leiter der Personalabteilung, darauf hin, dass die Stadtverwaltung qualifizierten Nachwuchs benötige.

Aktuell bietet die Stadt Speyer 28 jungen Menschen Chancen zum Berufseinstieg: 14 im Verwaltungsbereich und 7 Baubetriebshof, im Beamtenverhältnis stehen sechs Inspektor-Anwärterinnen sowie ein männlicher Kollege, informiert Ausbildungsleiterin Alexandra Bayer.

Stadt Speyer

03.08.2018


Aus Fremden werden Nachbarn

Fest der Begegnung in der Flüchtlingsunterkunft Birkenweg

Speyer / Flüchtlingsunterkunft Birkenweg - Sie sind nun nicht mehr der „Fremde aus der Kaserne gegenüber“, sondern Schaahin aus dem Iran und Felix aus Nigeria. Der Grund dafür: Bewohner der kommunalen Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge im Birkenweg haben gemeinsam mit den Mitarbeiter der sozialen Betreuung, am vergangenen Wochenende die Nachbarschaft aus dem Birkenweg zum Fest der Begegnung eingeladen.

Ziel der Veranstaltung war, den Anwohnern aus der Nachbarschaft, die Einrichtung, deren Mitarbeiter und Bewohner vorzustellen.

Die Premiere sei gelungen, freut sich Bürgermeisterin Monika Kabs, und kündigt eine zweite Auflage im Rahmen der Interkulturellen Woche im September an.

Bei einer Führung konnten die Besucher einen kleinen Einblick in die Räumlichkeiten und den Alltag der Bewohner gewinnen.

Bürgermeisterin Kabs wie die sozialen Betreuer hatten viele Fragen zu beantworten.

Emotional berührt waren die Gäste beim Lesen in den rund 30 Briefen, in denen Geflüchtete sich und ihr jetziges Leben in Deutschland vorstellen.

Team der Betreuerinnen


„Die Geflüchteten haben wochenlang an den Briefen gearbeitet. Sie waren unglaublich gerührt, dass sich die Menschen die Zeit genommen haben, sie kennenzulernen,“ berichtet Melissa Müller, die gemeinsam mit Stella Meinel, Silke Beck und Christa Lehnert für die soziale Betreuung im Birkenweg 94 zuständig ist.



Die Gastfreundschaft reichte weit über geöffnete Türen hinaus. Bewohner wie ehrenamtliche Helfer sorgten für ein internationales Buffet mit kulinarischen Spezialitäten aus neun Ländern. Ob „Kibbeh“ aus Syrien oder „Zigni“ aus Eritrea, es blieben keine Wünsche offen. Als musikalische Botschafter ihrer Heimatländer engagierten sich Felix Enadeghe aus Nigeria und Schaahin Moghimi Rezazade aus dem Iran mit Gitarrenmusik.

Neben Weltmusikklängen  sorgten sie auch mit populären Songs wie „Hotel California“ von der kalifornischen Band Eagles für den musikalischen Rahmen der Völkerverständigung. Es wurde gemeinsam getanzt und gelacht. „Musik kennt keine Landessprache und eignet sich unabhängig von Herkunft und Alter um in Kontakt zu kommen“, wirbt Bürgermeisterin Kabs für gelebte Vielfalt in Speyer. Zusätzlich bot die „youngcaritas“ mit Wasserspielen und einer Kreativecke Unterhaltung für die Kleinen beim Begegnungsfest.

Stadt Speyer

26.07.2018


Städtefreundschaft Schwetzingen / Speyer

70 Menschen aus Schwetzingen radelten nach Speyer

Von Daniel Kemmerich

Schwetzingen / Speyer - Zu einer Neuauflage der Radtour nach Speyer lud die Stadt Schwetzingen die interessierte Bevölkerung am Samstag, 14. Juli 2018 ein. Mitradeln konnte jeder, egal welcher Altersgruppe. Neben der Intensivierung der Kontakte zwischen Speyer und Schwetzingen will die Stadtverwaltung insbesondere die „Kurpfalzroute“ ins Bewusstsein der Bevölkerung rufen und - bei traumhaften Wetter - einfach auch den Zusammenhalt in der Bürgerschaft fördern.

Auf der Strecke der „Kurpfalzroute“, des Radwanderwegs zwischen Heidelberg und Speyer, ging es über Ketsch und sich anschließende weitgehend autofreie Wege nach Speyer. Um 12 Uhr begrüßte Oberbürgermeister Hansjörg Eger die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei einem Empfang im Historischen Rathaus der Stadt in der Maximilianstraße.

Dabei äußerten beide Bürgermeister, wie sehr diese Verbindung mittlerweile gelebt werde und auch dass sie nach Oberbürgermeister Eger`s Ausscheiden aus dem Amt (31.12.2018) diese Freundschaft weiterführen wollen.

Sowohl Bürgermeister René Pöltl wie auch Oberbürgermeister Hansjörg Eger betonten, dass sie mittlerweile auch privat sehr gut befreundet seien und dies "in jedem Fall" weiterführen werden.

Die im regelmäßigen Wechsel stattfindenden Radtouren gibt es seit dem Jahr 2000. Seither begegnet man sich in der Regel alle zwei Jahre in den jeweiligen Städten.

Da am Sonntag der Brezelfestlauf stattfand, schlug Oberbürgermeister Hansjörg Eger vor, man könne doch auch mal einen Lauf zwischen den Städten mit wechselndem Start/Ziel initiieren. Jedenfalls wurde dies gleich an Manfred Dams (Stadtverwaltung Schwetzingen) delegiert und auch er wolle Herr Damaschke daran setzen. Er selbst habe ja bald "mehr Zeit" und hoffe dann auf den ein oder anderen Besuch mehr in Schwetzingen.

Mitglieder der Radsportvereine RSV Kurpfalz und RSG Schwetzingen begleiteten die Gruppe, um diese ein wenig zu betreuen. So wurde dann auch in diesem Jahr die Strecke in einer neuen Rekordzeit absolviert.

Im Anschluss an den Empfang in Speyer stand dann die weitere Zeit zur freien Verfügung. Wer wollte, konnte an der Stadtführung „Anno Domini“ teilnehmen. Diese Kostümführung ist eine kurzweilige Zeitreise durch die Stadtgeschichte von Speyer. Sie dauert 1,5 Stunden. Die Rückfahrt erfolgte eigenständig in kleinen Gruppen.

Wie viele Schwetzinger im Anschluss noch das Brezelfest "unsicher" machten, haben wir nicht in Erfahrung bringen können. Aber alle Beteiligten hatten auf jeden Fall viel Spaß und so freuen wir uns schon darauf, im nächsten Jahr mit nach Schwetzingen zu fahren.

Sehen Sie hier das Fotoalbum zum Besuch der Radfahrer aus Schwetzingen:

Lektorin: Speyer 24/7 News, ank

19.07.2018


Lutherpreis „Das unerschrockene Wort“

Im kommenden Jahr wird erneut der Preis „Das unerschrockene Wort“ verliehen, den 15 Lutherstädte in Ost und West, darunter auch die Stadt Speyer, 1993 gestiftet haben. Die nächste Preisverleihung wird im Frühjahr 2019 in der Universitätsstadt Marburg stattfinden. Der mit 10 000 Euro dotierte Preis wird alle zwei Jahre in dem Bewusstsein verliehen, dass in einem freiheitlich demokratischen Gemeinwesen das freie Wort zu den wichtigsten konstitutiven Elementen gehört.

Der Preis soll an Frauen und Männer verliehen werden, die in einer besonderen Situation oder einem konkreten Anlass, aber auch beispielhaft über einen größeren Zeitraum hinweg, in Wort und Tat für die Gesellschaft, die Gemeinden, den Staat bedeutsame Aussagen gemacht und gegenüber Widerständen vertreten haben. Dabei soll es weniger um eine Zustandsbeschreibung gehen als um wegweisende, zukunftsorientierte Überlegungen. Zu den früheren Preisträgern gehören unter anderen der syrische Rechtsanwalt Mazen Darwish und das Syrische Zentrum für Medien und Meinungsfreiheit, die Journalistin Andrea Röpke und der Liedermacher Stephan Krawczyk.

Bis zum 10. September 2018 besteht die Möglichkeit, neue Vorschläge für die Preisvergabe bei der Stadtverwaltung Speyer einzureichen. Die Namensvorschläge sollten mit einer kurzen Begründung versehen an die Stadt Speyer, Abteilung Kultur, Marketing & Kommunikation, Maximilianstr. 100, 67346 Speyer, E-Mail: matthias.nowack@stadt-speyer.de, geschickt werden.

Stadt Speyer

19.07.2018


Speyer auf dem Weg zur Inklusion

Oberbürgermeister Eger überreicht Behindertenbeauftragten Ernennungsurkunde

v.R.: Oberbürgermeister Hansjörg Eger, Brigitte Mitsch und Helmut Krämer bei der offiziellen Ernennung als Behindertenbeauftragte der Stadt Speyer

Speyer - Einen herzlichen Dank namens des Rates und der Bürgerschaft adressierte Oberbürgermeister Hansjörg Eger an Brigitte Mitsch und Helmut Krämer bei der offiziellen Ernennung als Behindertenbeauftragte der Stadt Speyer im Rathaus. Nachdem der Stadtrat Ende April beiden Personalien als Nachfolge des Ende 2017 verstorbenen Wolfgang Brendel zustimmte, erfolgte heute die Urkundenübergabe, wonach Mitsch und Krämer für die Dauer von zwei Jahren diese ehrenamtliche Aufgabe gleichberechtigt wahrnehmen.

Auch ohne Urkunde seien sie schon für die Belange und Interessen Behinderter in Speyer im Einsatz gewesen, versichern beide und berichten OB Eger von Begegnung mit Menschen, die für ein offenes Ohr dankbar seien. Als Behindertenbeauftragte wollten sie zum einen Lobbyarbeit für Barrierefreiheit in baulicher und zum anderen in gesellschaftlicher Hinsicht betreiben. Letzteres sei nur zu erreichen, indem der Austausch zwischen Behinderten und Nicht-Behinderten gefördert werde. Nur gemeinsam sei Inklusion möglich, pflichtete Eger bei.

Stadt Speyer

12.07.2018


„Versuch macht klug!“

Forscherfest in der Kita Cité de France

Speyer / Kita Citè de France - Läuft mein Schatten mit mir mit? Was passiert, wenn ich die Grundfarben rot, gelb und blau mische? Wie ändert sich das selbstgemalte Bild auf dem Drehteller unterhalb des Kaleidoskops? Auf Fragen wie diese wissen die Kinder der städtischen Kindertagesstätte Cité de France mittlerweile eine Antwort. Denn beim Sommerfest wurde ein Forscherparcour eröffnet, dessen Experimentierstationen den Kindern für eine ganze Woche zur Verfügung standen und entsprechend dem Motto „Versuch macht klug“ die Freude am Lernen förderte.

„Versuch macht klug!“ bietet Kindern in Kitas den Zugang zu elementaren naturwissenschaftlichen und technischen Erfahrungen und macht ihnen auf diese Weise viele Erscheinungen ihres Alltags verständlich. „Die Kinder haben die Projektwoche intensiv zum eigenaktiven Experimentieren genutzt“, berichtet Einrichtungsleiterin Rosi Henrich. Beim Sommerfest hätten die Kinder über die Kuh im Unendlichkeitsspiegel nur gestaunt, nach der Projektwoche könnten sie die immer wiederkehrende Reflexion erklären, benennt Rosi Henrich einen von vielen Lernerfolgen. Der Dank der Kitaleitung geht an die Stiftung Pfalzmetall, die die kindgerechten Experimentierstationen aus den Bereichen Wirkung und Kräfte, Licht, Farbe und Spiegel, Wasser und Luft sowie Magnetismus und Strom für die pädagogische Arbeit zur Verfügung stellen.

Text: Stadt Speyer Foto: Kita Citè de France

06.07.2018


Mit Blumenschmuck Trost spenden

Speyer / Friedhof - Mit Sommerflor hat das Gärtnerteam des Speyerer Friedhofs unter Leitung von Andy Englert den Schriftzug „SPEYER“ auf dem großen Beet am Hauptweg vor der Trauerhalle gestaltet.

Mit ihrem kreativen Einsatz möchten sie den Trauernden auf dem Weg von der Trauerhalle zum Grab einen tröstlichen Anblick schenken: „Wir denken, es tut gut, wenn das Auge beim Vorbeiziehen auch nur für einen Moment die bunte Vielfalt wahrnimmt“, erläutert Englert die Motivation der Friedhofsgärtner.

Auch Friedhofsbesucher, die zur Grabpflege unterwegs seien, freuten sich erfahrungsgemäß über die saisonal wechselnde Bepflanzung, und Lokalpatrioten ließen ihren Blick umso lieber auf dieser Bepflanzung ruhen.

Stadt Speyer

21.06.2018


Kita Wola Sommerfest

Pflichttermin für Sportfans und Fußballmuffel!

Von Maria Benita Braun

Speyer / Kita Wola - Wollte man dem Thema Fußball für eine Weile entkommen und dennoch dem Sport nahebleiben, so gab es am 16.06. keinen besseren Ort als die KITA WOLA. Deren Sommerfest stand nämlich unter dem Thema „OLYMPIA“.

Frau Weber, die Leiterin der Einrichtung, begrüßte gegen 10.20 Uhr die Gäste und los ging es mit einer Reise ins antike Griechenland. Ja, da konnten die Eltern, Großeltern und Begleiter noch was lernen!

Sehr informativ und anschaulich wurde die Geschichte der olympischen Spiele dargeboten.

Dann sah man Flammen tanzen, starke Gewichtheber schwerste Gewichte heben und Hockeyprofis den Schläger schwingen. Mit viel Engagement, Liebe und selbstgebastelten Requisiten bis hin zu eigens gestalteten T-Shirts boten die Kinder des Kindergartens, der Krippe und des Horts eine kurzweilige Show.

Danach konnte man sich selbst in einigen Disziplinen erproben, sich an einem Kuchenbuffet olympischen Ausmaßes bedienen und mit einer vielleicht nicht ganz olympischen, aber doch liebevoll aufgebauten Modelleisenbahn seinen Runde drehen und sogar dabei noch etwas gewinnen!

Olympisches Gold geht an die KITA WOLA für ein gelungenes Sommerfest mit vielen Attraktionen!

Lektorin: Speyer 24/7 News, ank

18.06.2018


Der Speyerer Süden wächst - Grundschule im Vogelgesang und Pestalozzischule erhalten Erweiterungsbauten

Speyer / Speyer-Süd - Am Priesterseminar, in der Windhorststraße und am Russenweiher wird in naher Zukunft kräftig gebaut. Das heißt aber auch: Junge Familien werden kommen, die Schülerzahlen in der Grundschule im Vogelsang und auch in der Pestalozzischule werden steigen.

Um die richtigen Weichen zu stellen, haben sich Oberbürgermeister Hansjörg Eger und Bürgermeisterin Monika Kabs vor Ort ein Bild gemacht. Dabei wurde mit den beiden Schulleiterinnen Karina Kauf und Gerlinde Arens vereinbart, dass die Grundschule zunächst dreizügig werden soll. Die Planungen dazu sind abgeschlossen, entsprechende Förderanträge werden vorbereitet.

Beide Schulen werden Anbauten erhalten, um zusätzliche Unterrichtsräume und auch einen Gymnastikraum  unterzubringen. Um die Barrierefreiheit zu verbessern, wird die Pestalozzischule einen weiteren Aufzug erhalten. Damit können  die Schülerinnen und Schüler auch das Außengelände besser nutzen.

Auch im Außenbereich soll nachgebessert werden, die Tartan-Bahn für den Schulsport soll entsprechend ertüchtigt werden. Nach Auskunft von Oberbürgermeister Hansjörg Eger werden insgesamt rund 1,7 Millionen Euro in die Erweiterung der beiden Schulgebäude und die Aufwertung der Außenanlagen fließen.

Stadt Speyer

07.06.2018


Rat soll über Hundestrand und Anleinpflicht im Binsfeld entscheiden

Speyer / Binsfeld - Der Hundestrand im Naherholungsgebiet Binsfeld kann noch in der Badesaison 2018 ausgewiesen werden, vorausgesetzt der Rat stimmt der Verwaltungsvorlage zu, wonach die Gefahrenabwehrverordnung der Stadt Speyer entsprechend geändert werden soll. „Nachdem die Genehmigung zur geänderten Rechtsverordnung durch die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion vorliegt, kann nun der Rat sein Votum abgeben“, erläutert Beigeordnete Stefanie Seiler die Verfahrensschritte.

Nach umfangreichen Begehungen seitens der Ordnungsbehörde gemeinsam mit der unteren Wasser- und Naturschutzbehörde soll der Bereich auf der Halbinsel nach der sogenannten Franzosenbrücke als Hundebadestrand ausgewiesen werden. An allen anderen Badestränden besteht weiterhin Badeverbot für Hunde. Darüber hinaus soll in der Gefahrenabwehrverordnung für das gesamte Naherholungsgebiet Binsfeld für die Badesaison von Mai bis September eine Anleinpflicht festgeschrieben werden, die in Speyer bisher nur für die bebauten Ortslagen gilt.

Notwendig ist die Änderung der Rechtsverordnung aus Verwaltungssicht, weil die Klagen von Badegästen über freilaufende Hunde im Naherholungsgebiet Binsfeld bei der Ordnungsbehörde gehäuft aufgetreten sind und die Kontrollen durch den Kommunalen Vollzugsdienst die Beschwerdelage bestätigt haben.

Stadt Speyer

07.06.2018


Friedhofsentwicklung online

Speyer / Friedhof - Auf der Homepage der Stadt Speyer wurden die Informationen zum Friedhof um den Unterpunkt „Arbeitsgruppe Friedhofsentwicklung“ erweitert.

Dort können jetzt chronologisch die Protokolle zu allen Sitzungen abgerufen werden. In den Seitenboxen werden zusätzliche Informationen und Hintergrundmaterial zur Verfügung gestellt.

Da die Arbeitsgruppe seit zwei Jahren öffentlich tagt und auf größtmögliche Transparenz Wert gelegt wird, wurde die online-Präsentation auch in diesem Bereich erweitert:

https://www.speyer.de/sv_speyer/de/Rathaus/Standesamt/Friedhof/Arbeitsgruppe%20Friedhofsentwicklung/

Stadt Speyer

07.06.2018


Stadtverwaltung forciert den Aufbau von E-Government Angeboten – Stadtwerke bauen  Leitungskapazitäten aus

Speyer - E-Government ist für die Stadtverwaltung Speyer ein wichtiges Thema. Das demonstrierte Oberbürgermeister Hansjörg Eger bei einem Pressegespräch im Stadthaus mit einem neuen Angebot der Verwaltung: Ab 1.  Juli 2017 kann neben bereits vorhandenen Online-Angeboten auch die Hundesteuer am heimischen PC beantragt werden.  Andere Online-Angebote sind bereits im Netz verfügbar oder befinden sich im Aufbau bzw. in der Testphase. Nutzen kann man derzeit das Online-Fundbüro der Stadtverwaltung, den  Online-Traukalender des Standesamtes, die Mängelmelder-App, Ticketsysteme und Bürgerservice-Angebote auf der Internetseite www.speyer.de. Hinzu kommt ein Online-Tool zur Bürgerbeteiligung, das bereits erfolgreich bei einer Umfrage zur geplanten Ehrung von Helmut Kohl eingesetzt wurde. Für den weiteren Ausbau der Online-Verwaltung wurde eine neue Stelle in der Hauptverwaltung geschaffen, die seit Januar 2018 von Maike Threin betreut wird.

Mit E-Government Angeboten der Verwaltung ist die Optimierung von Prozessen und die verstärkte Nutzung digitaler Medien verbunden, sagt der Oberbürgermeister: „Die Serviceleistungen der Verwaltung können verbessert und die  Kundenzufriedenheit gesteigert werden“.

Hinzu kommen Angebote der Stadtwerke Speyer (SWS), so Eger. Dort wird am Aufbau eines W-LAN Netzes gearbeitet, zunächst vom Festplatz über den Domplatz bis zum Postplatz, das in den Folgejahren in der Innenstadt kontinuierlich ausgebaut werden soll.

Die Digitalisierung ist an Leitungskapazitäten gebunden. Deshalb haben die SWS  in den letzten Jahren bereits ca. 130 km Glasfaserkabel verlegt. Auch dieser Ausbau wird stetig vorangetrieben mit den Arbeiten am Leitungsnetz der SWS im gesamten Stadtgebiet. Dabei liegt ein Schwerpunkt auf der  Anbindung der Schulen im Stadtgebiet. Oberbürgermeister Hansjörg Eger erwartet einen konkreten Ausbauvorschlag im September /Oktober.

Für Geschäftskunden werden die SWS ab Herbst 2018 auch ein neues Glasfaser-Internet-Angebot unterbreiten mit Datenübertragungen von 1000 Mbit/sec und einem Potenzial im Gigabit-Bereich. Dieses Produkt wird mit weiteren IT-Services der SWS verbunden sein.

Damit zeigt die Stadt Speyer mit leistungsstarken Partnern, insbesondere den Stadtwerken, dass die Weichen für die digitale Zukunft gestellt sind. Unterstützung des Landes beim Ausbau der digitalen Infrastruktur ist jedoch auch in Speyer weiter erforderlich, so der Oberbürgermeister, damit die Domstadt im Vergleich mit Kommunen in Baden-Württemberg wettbewerbsfähig bleibt.

Stadt Speyer

05.06.2018


Schaukelpferd, Speyerer Brezel und viel Sonnenschein

OB Eger weiht Kita Seekätzchen ein

Speyer / Kita Seekätzchen - Der kleine Jaron hat sichtlich Freude auf dem neuen Schaukelpferd. Er ist eines von 70 Kindern, die bei der offiziellen Einweihung ihrer Kita „Seekätzchen“ heute Vormittag mit der Sonne um die Wette strahlen. Grund zur Freude hat auch Oberbürgermeister Hansjörg Eger, denn mit der Kita-Seekätzchen weiht er den sechsten Kita-Neubau seit 2011 ein. „Somit bietet die Stadt Speyer über 2400 Betreuungsplätze an,“ beziffert er und unterstreicht die Bedeutung des Standortfaktors Vereinbarkeit von Beruf und Familie, der Auswirkungen auf die Entscheidung für den Wohnort hat.

Mit der Inbetriebnahme der Kita Seekätzchen konnte die Betreuungsquoten für 1-jährige Kinder auf 22 Prozent, bei Ganztagesplätzen auf 60 Prozent und bei 2-6jährigen Kindern auf 95,6 Prozent ausgebaut werden. Da weitere Kitas gebaut bzw. bestehende erweitert werden, kündigte Eger die Vollversorgung bei 2-6 Jährigen für das Kita-Jahr 2020/2021 an.

Die neue Betreuungseinrichtung in der Seekatzstraße bietet Betreuungsmöglichkeiten für 108 Kinder: 75 Ganztagesplätze, 13 Teilzeit-Plus-Plätze (Betreuung bis 14 Uhr) und 20 Krippenplätze für Kinder unter 3 Jahren. Eger dankte dem Team der Kita-Seekätzchen unter der Leitung von Angelina Schäck für ihre pädagogisch Arbeit und die engagierte Aufbauarbeit, hinsichtlich Konzeption und entsprechender Inneneinrichtung. Ein weiterer Dank adressierte er an Ingenieure, Baufirmen und städtische Mitarbeiter, die zur erfolgreichen Realisierung des 2,25 Mio Euro Baus -zuzüglich 160.000 Euro für die Innenausstattung- beigetragen haben. Ein weiterer Dank ging an das Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung, das die Maßnahme mit knapp 620.000 Euro förderte.

Der erste Spatenstich für den Kita-Neubau erfolgte im November 2016; die Inbetriebnahme im Februar 2018 und nach der Fertigstellung der Außenanlage feierten alle von Seesternen und Seemöwen über Seerobben bis zu Seeräubern gemeinsam mit Stadtvorstand, Mandatsträgern und Vertretern kirchlicher und freier Kita-Träger, denen Oberbürgermeister Eger für die gute Zusammenarbeit am Standort Speyer dankte, die Einweihung ihres Hauses. Zu den Gästen zählte auch Dagmar Stubl von der Geschäftsleitung der Buchhandlung Osiander, die als Einweihungsgeschenk drei Taschen bepackt mit Kinderbüchern und Spielen als Gastgeschenk überreichte. „Den Kindern wünsche ich eine fröhliche, unbeschwerte Zeit, viel Freude beim gemeinsamen Spielen, Werkeln und Sammeln wertvoller Erfahrungen und Eindrücke“, leitet OB Eger über zu Brezeln und Saft.

Stadt Speyer

05.06.2018


Mit Hirsch-Krone Gutes tun

Speyerer Tafel freut sich über 1.000 Euro Spende

v.l.: David Demmerle - Geschäftsführer der Schorlekönig GmbH, Beigeordnete Stefanie Seiler, Matthias Ehrenberg, Geschäftsführer DRK-Kreisverband Speyer e.V., Karin Maier, Teamleiterin Speyerer Tafel

Speyer / Tafel Speyer e.V. - „Wir sind unserem Ziel, den aktuellen Aufnahmestopp bei der Speyerer Tafel aufzuheben, ein Stück näher gekommen,“ freut sich Matthias Ehrenberg, Kreisgeschäftsführer des DRK-Kreisverbandes Speyer, bei der Spendenübergabe dieser Tage vor dem Tafelladen in der Seekatzstraße. Bei der 1.000 Euro Spende handelt es sich um die Siegerprämie des Spendenwettkampfs “Speyer sucht den Platzhirsch” der Frühjahrsmesse. Das 4-köpfige Team der „Schorlekönige“ konnte die zweite Auflage dieses Wettbewerbs auf der Speyerer Festwiese für sich entscheiden. Die gekrönten Häupter gingen zur Unterstützung der Speyerer Tafel an den Start. Beigeordnete Stefanie Seiler dankte als zuständige Dezernentin für Messen und Märkte dem Siegerteam für ihren Einsatz für die gute Sache und der Sparkasse Vorderpfalz als Sponsor der Siegerprämie.

Matthias Ehrenberg kündigt an, mit den Spendengeldern Lebensmittel zuzukaufen, da die Lebensmittelspenden für die Tafel mittlerweile nicht mehr ausreichen würden, um den Dienstbetrieb in gewohntem Umfang aufrechterhalten zu können. Beigeordnete Seiler dankte dem DRK, das die Führung der Speyerer Tafel im Mai übernommen hat, und der „grandiosen Teamleiterin“ Karin Maier, stellvertretend für das ehrenamtliche Helferteam der Speyerer Tafel, das in mühsamer Kleinstarbeit die Lebensmittelspenden der Supermärkte für Bedürftige zusammentrage, sortiere und ausgebe. Teamleiterin Maier und Geschäftsführer Ehrenberg nutzten die Spendenübergabe zum Appell: „Die Speyerer Tafel ist auf die ehrenamtliche Mithilfe angewiesen und benötigt dringend weitere Helferinnen und Helfer zur Unterstützung!“

Die „Schorlekönig GmbH“ habe viel Spaß beim Wettbewerb u.a. mit Quiz, Ran an den Speck oder Naschen nach Zahlen gehabt, versichert David Demmerle, und mindestens genauso viel Freude dabei, ihren Gewinn an die wertvolle ehrenamtliche Arbeit der Speyerer Tafel weiterzugeben. Das seien zwei gewichtige Gründe als Titelverteidiger bei der Platzhirschsuche anlässlich der Frühjahrsmesse 2019 anzutreten, kündigt „Schorlekönig“ Demmerle an.

Stadt Speyer

05.06.2018


Chinesische Delegation aus Ningde in Speyer – Wirtschaftskontakte, Kulturaustausch und Bürgerreise geplant

Bürgermeisterin Yang Fang und Oberbürgermeister Hansjörg Eger beim Eintrag ins Goldene Buch der Stadt

Speyer / Ningde (China) - Mögliche Wirtschaftskontakte und die Fortführung des kulturellen Austauschs standen im Vordergrund der Gespräche mit einer Delegation aus der chinesischen Partnerstadt Ningde am Wochenende. Oberbürgermeister Hansjörg Eger hat die Gäste am Sonntag im Neuen Trausaal des Rathauses empfangen. Dort hat sich die Delegation aus Ningde, angeführt von Bürgermeisterin Yang Fang, auch in das Goldene Buch der Stadt eingetragen. Eger bezeichnete die Kontakte nach China als „wertvoll und wichtig“, und deshalb wolle er „die internationalen Beziehungen von Speyer weiter intensivieren“. Neben einem Stadtrundgang mit Pressesprecher Matthias Nowack und einer kurzen Visite im Künstlerhauses in der Sämergasse haben die Gäste aus China auch das Atelier und den Kunstgarten von Martin Eckrich in Schifferstadt besucht, der dort gegenwärtig Arbeiten zeigt, die während seines dreimonatigen Aufenthaltes in Ningde 2017 entstanden sind.

Bürgermeisterin Yang Fang überreicht Oberbürgermeister Hansjörg Eger ein Gastgeschenk.

Die beiden Städte Worms und München standen ebenfalls auf dem Reiseprogramm der Expertengruppe aus Ningde. In Worms hat die Delegation am diesjährigen Rheinland-Pfalz teilgenommen. In München stehen Wirtschaftskontakte auf der Agenda. Die Partnerschaft zwischen Speyer und Ningde hat Oberbürgermeister Hansjörg Eger 2013 für die Stadt Speyer begründet. Worms ist ein Jahr später in diesen Dreierbund eingetreten.

Der Besuch in Speyer diente auch der Vorbereitung einer geplanten Bürgerreise nach Ningde vom 11. bis 24. Oktober 2018, die Bürgermeisterin Monika Kabs anführen wird. Für diese Reise nach China, die neben einem dreitägigen Besuch der Partnerstadt auch nach Shanghai, Suzhou, Fuzhou, Wuyishan und Macau führen wird, sind noch wenige Plätze verfügbar. Infos dazu und Anmeldeformulare gibt es bei der Stadtverwaltung (Kontakt: Lisa Schönhöfer, Tel. 142259, lisa.schoenhoefer@stadt-speyer.de).

Stadt Speyer

05.06.2018


Russenweiher: Untersuchungsergebnis und Machbarkeitsstudie

Stadt, Uni und Angler informieren

Speyer/Russenweiher/Gemeindezentrum der Auferstehungskirche - Die gewässerökologischen Ergebnisse des Russenweihers der Universität Koblenz-Landau liegen vor. Nun gilt es, Anwohner und Nutzer zu den Maßnahmenoptionen zu befragen. Hierzu laden Stadt und Anglerfreunde am Samstag, 16. Juni 2018, von 14 bis 16 Uhr in das Gemeindezentrum der Auferstehungskirche am Renngraben ein. „Die Veranstaltung ist der Auftakt zur Beteiligung der Bürger an der Fortführung des Projekts, das die Stadt Speyer seit 2017 in Kooperation mit der Universität Koblenz-Landau durchführt“, so Beigeordnete Stefanie Seiler.

Nachdem die Wissenschaftler der Universität Koblenz-Landau die gewässerökologischen Ergebnisse vorgestellt haben, können Anwohner und andere Nutzer des Russenweihers ihre Ideen an einem Stand der Universität einbringen. Ferner informieren die Anglerfreunde Speyer e.V. über ihre ehrenamtliche Arbeit am Russenweiher und versorgen die Besucher mit Speisen und Getränken. Da vor Ort nur wenige Parkplätze zur Verfügung stehen, wird um Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln gebeten.

Der Russenweiher, ein von Nährstoffen belastetes Gewässer, das immer wieder Unterstützung benötigt, seit März 2017 über eine ganze Vegetationsperiode von Wissenschaftlern der Universität Koblenz-Landau untersucht. Nun werden in einem zweiten Teil der Studie Maßnahmenoptionen, die zur Verbesserung der Gewässerökologie beitragen können, hinsichtlich der Kosten und aus gesellschaftlicher Perspektive bewertet. Nach der Sommerpause führen Interviewer der Universität Landau dazu in mehreren Stadtteilen vertiefte Befragungen der Haushalte und Nutzergruppen durch. Die Ergebnisse fließen in die Machbarkeitsstudie ein, die zu neunzig Prozent über Fördermittel des Landes aus der Aktion Blau Plus finanziert wird. Sie soll der Stadt Informationen dazu liefern, wie sie weiter mit dem Russenweiher verfahren soll.

Weitere Informationen:

www.speyer.de

www.uni-koblenz-landau.de

www.aktion-blau-plus.rlp.de

Stadt Speyer

01.06.2018


Neues Raumkonzept für die Verwaltung - Stadtverwaltung erwirbt die ehemalige Sparkassen-Geschäftsstelle Alte Münze

Speyer / ehemalige Sparkassen-Geschäftsstelle Alte Münze - Im März dieses Jahres hat der Stadtrat dem Erwerb des Anwesens Maximilianstraße 93/94, der ehemaligen Sparkassen-Geschäftsstelle Alte Münze, von der Sparkasse Vorderpfalz zugestimmt. Gestern (24.05.2018) hat Oberbürgermeister Hansjörg Eger den notariellen Kaufvertrag unterzeichnet.

Das Foyer des Gebäudes wird der Sparkasse als SB-Bereich auch weiter zur Verfügung stehen, aber in die ehemalige Schalterhalle wird das Bürgerbüro 1 einziehen, das gegenwärtig in der Salzgasse aus allen Nähten platzt. In dessen Räume wird dann die städtische Poststelle nachrücken. Bisher mussten die täglich angelieferten Pakete und die auf Handkarren gestapelten Postwannen unter Körpereinsatz  über 17 Treppenstufen getragen werden. Der zukünftig barrierefreie Zugang zur städtischen Poststelle in der Salzgasse stellt für eigene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wie externe Zusteller eine große Erleichterung dar. Der Auszug der Poststelle aus dem Stadthaus wiederum schafft neue Möglichkeiten dort, einzelne Abteilungen auch räumlich zusammenzufassen.

„Mit dem Bezug der leerstehenden Büroflächen der früheren Sparkassen-Zweigstelle kann die Stadtverwaltung ihr Raumkonzept verbessern, wonach die einzelnen Abteilungen eines Fachbereichs möglichst unter einem Dach arbeiten sollten“, so Oberbürgermeister Hansjörg Eger. Ziel sind kurze Wege, die nachweislich die verwaltungsinterne Kommunikation verbessern. Denn im persönlichen Austausch findet sich in der Regel schneller eine konstruktive Lösung von Problemen als mit langen E-Mail-Korrespondenzen.

Die Raumnot der Verwaltung ist durch den Personalzuwachs der letzten Jahre deutlich gewachsen, auch wenn der Löwenanteil der neuen Stellen im Kitabereich zu verzeichnen ist. Um Gesetzesvorgaben erfüllen zu können, wurden auch im Verwaltungsbereich zahlreiche neue Stellen geschaffen. Die Stadtverwaltung Speyer beschäftigt derzeit mehr als 1000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Stadt Speyer

25.05.2018


„Vive la classe 4a“ - Wellensiek Video Preis geht in diesem Jahr an eine Schülerproduktion der Zeppelinschule

Speyer / Zeppelinschule - Zum zweiten Mal in Folge hat eine Schülerproduktion das Rennen um das beste Video des Jahres 2017 gemacht: Der Film „Vive la classe 4a“ einer vierten Klasse der Zeppelinschule hat den mit 1.000 Euro dotierten Töns-Wellensiek-Video-Preis 2017 gewonnen. Der von Hagen Krebs eingereichte Beitrag befasst sich auf amüsante und technisch ausgereifte Weise mit dem Unterricht einer bilingualen Klasse der Zeppelinschule. Das Video, das auch im Kontext eines Schüleraustausches mit Frankreich entstanden ist, habe die technischen Möglichkeiten des Mediums in vollem Umfang genutzt und den bilingualen Zweig der Schule sehr charmant präsentiert, so die Begründung der Jury.

Von insgesamt sechzehn eingereichten Beiträgen hat die Jury vier ausgezeichnet. Der zweite  Preis, dotiert mit 800 Euro, wurde dem Wettbewerbsbeitrag „Totentanz“ von Dr. Rainer Bickel zugesprochen, einem anspruchsvollen Kunstvideo, das sich intensiv und hoch artifiziell mit der Ausstellung „Totentanz“ des Speyerer Künstlers Wolf Spitzer auseinandersetzt. Platz drei, dotiert mit 700,- € belegt ein Video von Wolfgang Schuch über das Odyssey-Skulpturenprojekt des englischen Künstlers Robert Koenig, das 2017 im Rahmen des Reformationsjubiläums im Stadtzentrum von Speyer zu sehen war. Einen Förderpreis in Höhe von 300,- Euro erhält auf Initiative der Jury und mit Zustimmung des Stifters ein Video zu einem Leseprojekt der Pestalozzischule über Robinson Crusoe.

Die Zahl und Qualität der 2017 eingereichten Beiträge sei im Vergleich zu den Vorjahren erneut gestiegen, so die Jury. Unter den sechzehn Beiträgen im Wettbewerb waren vier Schülerproduktionen.

Die Preise werden von Bürgermeisterin Monika Kabs und Stifter Töns Wellensiek im August dieses Jahres im Historischen Rathaus verliehen. Für den bereits laufenden Wellensiek Video-Wettbewerb 2018 wollte die Jury erneut kein festes Thema vorgeben. „Speyer bunt und lokal“ heißt deshalb auch das Motto der nächsten Runde, und damit ist der Wettbewerb wieder weit geöffnet für alle, die gerne Filme produzieren. Einsendeschluss für den Wellensiek-Videopreis 2018 ist der 1. März 2019.

Stadt Speyer

24.05.2018


Bürgerreise nach China im Oktober

Theaterbesuch in Speyers Partnerstadt Ningde bei der letzten Bürgerreise nach China mit Bürgermeisterin Monika Kabs in der Mitte

Speyer/China - Zu einer außergewöhnlichen Chinareise mit Besuch von Speyers Partnerstadt Ningde lädt die Stadt Speyer vom 11. bis 24. Oktober 2018 interessierte Bürgerinnen und Bürger ein.

Die 14-tägige Reise beginnt in Shanghai, der quirligen Wirtschaftsmetropole am Huangpu-Fluss. Vorgesehen sind auch Erkundungen der beiden „Wasserstädte“ Tongli und Suzhou westlich von Shanghai, die mit ihren Kanälen und berühmten chinesischen Gärten noch ein traditionelles Bild von China erkennen lassen. „Im Himmel gibt es das Paradies, auf Erden gibt es Suzhou“, heißt ein berühmtes chinesisches Sprichwort, auf dessen Spuren die Reiseteilnehmerinnen und -teilnehmer wandeln werden. Mit dem Zug geht es dann weiter nach Ningde, der Partnerstadt von Speyer, die durch einen riesigen Naturhafen, die Sanduao-Bucht, geprägt ist. Am genauen Programm in der Partnerstadt wird noch gefeilt, aber sicher ist, dass dort eine ganze Reihen von Überraschungen auf die Reisegruppe aus Speyer warten werden.

Auf den weiteren Stationen der Reise können die Besucher tief in die chinesische Kultur eintauchen. In Wuyishan, das zum UNESCO Weltnaturerbe zählt, stehen kleine Wanderungen in den Wuyi-Bergen auf dem Programm sowie eine Fahrt mit dem Bambusfloß auf dem „Fluss der neun Windungen“. Den Schlusspunkt der Reise bildet ein Besuch in Macau, um dem portugiesische Kolonialerbe Chinas nachzuspüren, aber auch um eine spektakuläre Skyline zu erleben. Von Hongkong aus fliegt die Gruppe zurück nach Frankfurt.

Wer mitfahren will ins Reich der Mitte und die chinesische Partnerstadt von Speyer kennenlernen will, kann sich bis zum 27. Mai 2018 bei der Stadtverwaltung für die Reise anmelden. Kontakt und ausführliche Unterlagen: Lisa Schönhöfer, Tel. 06232 142259, lisa.schoenhoefer@stadt-speyer.de

Stadt Speyer

22.05.2018


Blütenreich und ohne Gift

Speyer auf dem Weg zur Pestizidfreien Kommune

Speyer - Die Stadtgärtnerei kommt bei der Pflege öffentlicher Grünanlagen bereits seit Jahren ohne den Einsatz des Unkrautvernichtungsmittels Glyphosat aus. Der Glyphosatverzicht soll zukünftig auf alle städtischen Flächen, auch verpachtete landschaftliche Nutzflächen, ausgeweitet werden, so ein Antrag der Stadtratsfraktion „Die Linke“ Anfang des Jahres. Nahezu zeitgleich hat die Stadt die Broschüre „Naturnahes Gärtnern“ aufgelegt, da der Einsatz von Pestiziden auch bei Privat- und Kleingärten beliebt ist. Den nächsten konsequenten Schritt sieht Umweltdezernentin Stefanie Seiler darin, sich der Kampagne des Bundes für Umwelt- und Naturschutz (BUND) „Pestizidfreie Kommune“ anzuschließen. Dies soll im Umweltausschuss nach der Sommerpause beraten werden, kündigt die Beigeordnete an.

Dort solle die Diskussion über den Wirkstoff Glyphosat hinaus geführt werden, da bei sehr vielen Pestiziden, neben dem eigentlichen Verwendungszweck, vielfältige unerwünschte Auswirkungen auf die Artenvielfalt nachgewiesen sind. Pestizide dezimieren Honigbienen, Wildbienen, Schmetterlinge, Fledermäuse und Vögel, die auf Wildkräuter und Insekten als Lebensraum und Nahrungsquelle angewiesen sind. Aktuell wurden durch die EU für die Freiland-Anwendung drei Stoffe aus der Gruppe der Neonicotinoide verboten, deren tödliche Wirkung auf Bienen inzwischen nachgewiesen werden konnte.

Im Hinblick auf die Bieneninitiative Speyer, dem Beitritt der Stadt Speyer zum Bündnis „Kommunen für Biologische Vielfalt“ auf Antrag der Grünen-Stadtratsfraktion Ende 2017 und dem Antrag der CDU-Stadtratsfraktion sukzessive naturnahe, insektenfreundliche „Eh da-Flächen“ herzustellen, wäre die verstärkte Berücksichtigung und Entwicklung von naturnahen Strukturen wie Wegraine, Gewässerrandstreifen oder kleineren Brachflächen ohne Pestizidbehandlung ein wichtiges Ziel. Eine Beteiligung an der Kampagne des BUND wäre daher wünschenswert, um künftig im Sinne einer Selbstverpflichtung verzichtbare Pestizid-Anwendungen zu vermeiden.

Text: Stadt Speyer Foto: Speyer 24/7 News, dak

08.05.2018


„Frühstücksbuffet für Bestäuberinsekten“

Die Bieneninitiative stiftet Schulen bienenfreundliche Pflanzenpakete

Speyer - Bis Anfang Mai können sich Speyerer Schulen um ein Wildblumensortiment bewerben und damit das Blütenangebot für Biene Hummel und Co auf ihrem Schulgelände erweitern.

Die Bieneninitiative Speyer möchte mit der Aktion „ Frühstücksbuffet in der Schule für Biene Hummel und Co.“ auf die Bedeutung der Bestäuberinsekten für den Erhalt der Artenvielfalt und auf ihre Rolle in der Erzeugung der Lebensmittel aufmerksam machen.

Mehr als die Hälfte der 570 Wildbienenarten in Deutschland gelten als bedroht. Es ist gar nicht so schwer, etwas zu ihrem Schutz zu tun. Am Wichtigsten ist es, dass wir Nahrungsquellen bereitstellen: Blühende Pflanzen, die Nektar-und Pollen spenden sind für alle Bienen unentbehrlich, heimische Wildblumen können auch seltenen Arten zum Überleben verhelfen.

Die Bieneninitiative stellt mit den Wildstauden für Kübel oder Beet ein pflegeleichtes Minigärtchen zur Verfügung. Vielleicht ein Einstieg ein weiteres Engagement für Biene, Hummel und Co. an der Schule?

Interessierte Lehrerinnen und Lehrer können sich bei der Bieneninitiative melden.

Die Aktion „ Frühstücksbuffet für Biene Hummel und Co“ wird durch eine Förderung der Stiftung Energie und Umwelt der Stadtwerke Speyer ermöglicht

zur Bieneninitiative gehören: Netzwerk Umweltbildung Speyer und Rheinpfalz e.V., Pollichia Ortsguppe Speyer, Imkerverein Speyer e.V., Rucksackschule des Forstamts Rheinauen, Nachhaltigkeitsmanagement, Grünflächenplanung, Volkshochschule, Stadtbücherei

Nähere Infos bei: info@bieneninspeyer.de

www.speyer.de/bienen/

Doris Hoffmann, Stadtimkerin
0171 1046683

Bieneninitiative Speyer

07.05.2018


Sophie La Roche sucht neuen Untermieter

Speyer / Sophie La Roche Haus - Das Sophie La Roche Haus in der Maximilianstraße 99, ein Haus mit großer Vergangenheit, sucht nach einem neuen Mieter für das Geschäft im Erdgeschoss.

Die Stadt Speyer vermietet dort ab 1. Juni ein Ladengeschäft mit drei Räumen und insgesamt 86 qm. Bis Januar 2018 war dort das Antiquariat Bücherwurm untergebracht. Angebote mit kulturellem Bezug sollen bei der Vermietung bevorzugt werden, nachdem im Sophie La Roche Haus bereits eine Galerie und ein Antiquariat residieren. Das überzeugendste Konzept für die künftige Nutzung wird den Zuschlag erhalten, so eine Presse-Info der Stadtverwaltung.

Schriftliche Bewerbungen unter Hinzufügung einer Konzeption nimmt die Immobilienverwaltung der Stadt Speyer, Große Himmelsgasse 10 entgegen.

Besichtigungstermine können vorab telefonisch von 8.30 bis 12 Uhr, Tel. 06232/142215, vereinbart werden.

Stadt Speyer

29.04.2018


Wo drückt der Schuh?

"Soziale Stadt Speyer-Süd" startet Bürgerbefragung

Speyer-Süd - Wo drückt der Schuh in Speyers Süden? Antworten auf diese Frage und Anregungen, wie der Stadtteil positiv weiterentwickelt werden kann, ist Ziel der aktuellen Bürgerbefragung „Soziale Stadt Speyer-Süd“. Ab 20. April landen in den Briefkästen des Fördergebietes zwei Fragebögen pro Haushalt, die bis zum 7. Mai ausgefüllt werden können. Um umfassende Informationen über Stärken und Schwächen des Stadtteils gewinnen zu können, ist die Sicht der Menschen gefragt, die dort wohnen und somit die Experten für ihr Wohnumfeld und ihre Nachbarschaft sind. „Je höher die Bürgerbeteiligung ist, desto genauer das Ergebnis und desto zielgerichteter die Maßnahmen, die umgesetzt werden“, wirbt Steffen Schwendy, Projektleiter Soziale Stadt, für die Teilnahme.

Die Sicherheit des Schulwegs, Qualität von Freizeit- und Einkaufsmöglichkeiten oder Orte gefühlter Unsicherheit sind Themen, die im Fragebogen genauso angesprochen werden wie das Image von Speyer-Süd und das Gemeinschaftsgefühl seiner Bewohner. Drei DIN A4-Seiten umfasst die Befragung, die sich an alle Bewohnerinnen und Bewohner des Untersuchungsgebiets "Soziale Stadt Speyer-Süd" richtet, die mindestens 14 Jahre alt sind. Die Fragen sind leicht verständlich, damit der Fragebogen in nur wenigen Minuten ausgefült werden kann.

Für den Rücklauf der Fragebögen stehen insgesamt sechs öffentlichen Urnen, verteilt im gesamten Stadtteilgebiet. Während der regulären Öffnungszeiten sind die Standorte Blumenhaus Neumann, Apotheke Platz der Stadt Ravenna, Kiosk am Melchior-Heß-Park und Haus Pamina in der Paul-Egell-Straße zugänglich. Hingegen rund um die Uhr stehen die Sammelboxen in den Aral-Tankstellen in der Industriestraße und in der Landauer Straße zur Verfügung. Darüber hinaus haben Eltern, deren Kinder die Grundschule im Vogelgesang oder die Kindertagesstätten Rulandstraße, St. Markus oder Seekätzchen besuchen, die Möglichkeit, die Fragebögen in der Urne der jeweiligen Einrichtung einzuwerfen. An allen Standorten liegen auch weitere Exemplare der Fragebögen bereit.

Speyer-Süd wurde mit einem Teilgebiet im Dezember 2017 in das Bund-Länder Förderprogramm „Soziale Stadt“ aufgenommen. Mithilfe des Programms sollen in den kommenden Jahren die Lebens- und die Aufenthaltsqualität im Projektgebiet verbessert werden. Im Februar hatten bereits über 200 Interessierte die Auftaktveranstaltung besucht und einzelne Themenbereiche diskutiert, so dass die Planer erkennen konnten, wo "der Schuh drückt".

Stadt Speyer

19.04.2018


Speyerer Schüler bauen Wildbienennisthilfen

Eine Aktion der Wildbieneninitiative Speyer und der Rucksackschule des Forstamts mit Unterstützung der Stadtwerke Speyer

Speyer - Über 750 Wildbienenarten gibt es in Deutschland. Viele davon sind in Ihrer Existenz durch die Vernichtung von Lebensräumen bedroht. Ein heimlicher, kaum bemerkter Artenschwund.

Um dagegen etwas zu tun und um auf das Problem aufmerksam zu machen, hat sich in Speyer eine Wildbieneninitiative gegründet, Mitglieder der Initiative sind:

  • Imkerverein Speyer mit den Stadtimkern
  • Netzwerk Umweltbildung Speyer – Rheinpfalz e. V.
  • Pollichia-Ortsgruppe Speyer
  • Rucksackschule des Forstamtes Pfälzer Rheinauen
  • Stadt Speyer mit Grünflächenplanung und Nachhaltigkeitsmanagement
  • Stadtbibliothek Speyer
  • Volkshochschule Speyer

Die Rucksackschule des Forstamts Pfälzer Rheinauen beteiligte sich u.a. an den Aktivitäten der Bieneninitiative durch den Bau von Wildbienennisthilfen mit Schülern aus Speyer und Umgebung.

Der Förderverein der Rucksackschule unterstützte die Aktion mit über 1000.- Euro, sodass Gerätschaften angeschafft und Holz eingeschnitten werden konnte.

Auch wenn diese Nisthilfen nicht den absolut seltenen Arten zugute kommen, so sind sie doch ein wertvoller Ersatz für Strukturen in der Landschaft, die selten geworden sind. So sind Bäume mit abgestorbenem Holz, wie alte Obstbäume und Totholzbäume kaum mehr in der vorderpfälzischen Landschaft zu finden.

Um eine gute Verteilung der Nisthilfen im Stadtgebiet zu erreichen haben sich die Stadtwerke der Stadt Speyer bereit erklärt die eigenen Gebäude, z.B. die Trafostationen, zu Verfügung zu stellen.

Am Montag den 16.4. konnten nun fünf Häuschen in Speyer mit Nisthilfen, die das Logo der Stadt Speyer zur Vorlage hatten, von Mitarbeitern der Rucksachschule und der Stadtwerke angebracht werden.

Dies soll keine Einzelaktion bleiben. Die Rucksackschule plant den Bau von Wildbienennisthilfen in das Winterprogramm für Schulklassen aufzunehmen.

Kontakt:
Forstamt Pfälzer Rheinauen
Am Hasenspiel 33
76756 Bellheim
07272 92780
Email: rucksackschule.speyer@wald-rlp.de

Sehen Sie hier das Video zur neuen Wildbienennisthilfe:


Sehen Sie hier die Fotogalerie zur neuen Wildbienennisthilfe:

Text: Forstamt Pfälzer Rheinauen, Volker Westermann Foto: Speyer 24/7 News, dak Video: Speyer 24/7 News, mah

17.04.2018


Seiler soll endlich liefern – OB Eger fordert Friedhofskonzept ein

Beigeordnete Stefanie Seiler (SPD)

Speyer / Friedhof - Das Friedhofskonzept, das immer noch nicht vorliege, habe mittlerweile eine lange Vorgeschichte, so Oberbürgermeister Hansjörg Eger in einer Stellungnahme zur gegenwärtigen Diskussion um das Standesamt. Beigeordnete Stefanie Seiler habe es in ihrer zweieinhalbjährigen Amtszeit nicht geschafft, ihm ein schlüssiges Konzept vorzulegen.

Eger erinnerte daran, dass die Beigeordnete in alle Gespräche, die eine Organisationsuntersuchung des Standesamtes betrafen, eingebunden war. Frau Seiler selbst habe eine weitergehende Organisationsuntersuchung zum Friedhof abgelehnt, so Eger.

Oberbürgermeister Hansjörg Eger (CDU)

Unabhängig davon gab es auf der Grundlage der durchgeführten Untersuchung keinerlei Personalreduzierungen beim Friedhof. Vielmehr warte er, so Eger, seit längerem auf ein  Friedhofskonzept, aus dem die Personalstärke konkret abgeleitet werden kann. Trotz mehrerer Nachfragen liegen ihm belastbare Daten für ein solches Konzept nicht vor. Auch die sechste Sitzung der Friedhofs-AG, an der er selbst teilnahm, habe dafür keine Erkenntnisse geliefert. Und - wenig überraschend - auch im Ratsinformationssystem der Stadt Speyer seien bisher dazu keine Informationen hinterlegt.

Insofern wäre es an der Zeit, dass Frau Seiler als zuständige Dezernentin endlich liefert, anstatt andere für Versäumnisse in ihrem Zuständigkeitsbereich verantwortlich zu machen.

Text: Stadt Speyer Foto: Speyer 24/7 News, dak

09.04.2018


Lärmaktionsplan des Eisenbahn-Bundesamtes - Stadt benennt Lärmbrennpunkte und fordert Lärmminderung

Speyer / Berlin - Im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung zur Erstellung eines Lärmaktionsplans hat die Stadt Speyer zum wiederholten Male das Eisenbahn-Bundesamt (EBA) auf die hohe Betroffenheit von Speyerer Bürgern durch Schienenverkehrslärm und auf konkrete Lärmbrennpunkte hingewiesen. „Weder inhaltlich noch formal wurde die Stellungnahme, die die Stadt Speyer in der 1. Phase der Öffentlichkeitsbeteiligung abgegeben hatte, berücksichtigt“, stellt Beigeordnete Stefanie Seiler fest. Auch sei der Prioritätenliste des EBA für die Durchführung von Lärmminderungsmaßnahmen nicht zu entnehmen, wann im Bereich der Stadt Speyer mit Lärmminderungsmaßnahmen gerechnet werden könne, erläutert Umweltdezernentin Seiler die Notwendigkeit, auch die 2. Phase der Öffentlichkeitsbeteiligung, die im März 2018 abgelaufen war, zu nutzen, um auf die Lärmprobleme der Kommune hinzuweisen.

Die Stadtverwaltung Speyer hatte bereits in der 1. Phase der Öffentlichkeitsbeteiligung im Sommer 2017 mit Unterstützung eines Fachbüros (GSB GbR, Prof. Dr. Kerstin Giering) die Lärmkartierung für das Stadtgebiet kritisch auf Plausibilität überprüft und auf entsprechende Defizite hingewiesen. Von Schienenlärm besonders betroffen sind beispielsweise die Anwohner der Iggelheimer Straße, Waldstraße, Hirsch- und Hasenstraße, aber auch Storchenpark, Obere Langgasse und die Schützenstraße zählen zu den Schienenlärm-Brennpunkten. Als aktive Maßnahmen der Lärmbekämpfung benennt die Stadt in ihrer aktuellen Stellungnahme u.a. Lärmschutzwände im innerstädtischen Bereich, Reduzierung der Durchfahrtgeschwindigkeit im bewohnten Bereich und Einbau von Schienenstegdämpfern. Seien aktive Lärmschutzmaßnahmen nicht möglich, solle ergänzend auf passive Schallschutzmaßnahmen abgestellt werden, so die städtische Stellungnahme. Ferner betont Beigeordnete Seiler, dass die Stadt das EBA darüber informiert habe, welche schienennahen Flächen in Zukunft als Wohngebiete entwickelt werden sollen, um frühzeitig auf mögliche künftige Konflikte hinzuweisen.

Im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung zur Erstellung eines Lärmaktionsplans für die Haupteisenbahnstrecken mit einem Verkehrsaufkommen von über 30.000 Zügen pro Jahr hatten Bürger, Lärmschutzvereinigungen, Kommunen sowie weitere Einrichtungen, die von Schienenlärm betroffen sind, die Möglichkeit, auf Lärmprobleme aufmerksam zu machen und Stellungnahmen einzureichen. Das Eisenbahn-Bundesamt beginnt nun mit der Auswertung der Befragung, die Ergebnisse sollen Mitte 2018 veröffentlicht werden.

Text: Stadt Speyer Foto: Speyer 24/7 News, dak

05.04.2018


Soziale Stadt SP-Süd: Protokoll

Speyer-Süd - Im Namen der Stadt Speyer sowie den beiden Büros Stadtberatung Dr. Sven Fries sowie Bierbaum.Aichele.landschaftsarchitekten, möchte ich mich bei Ihnen nochmals für Ihr Kommen, insbesondere aber für Ihre anregende Mitarbeit bei der Auftaktveranstaltung „Soziale Stadt Speyer-Süd“ bedanken! Dank Ihrer Mitwirkung haben wir an diesem Abend viele wichtige Erkenntnisse über das Gebiet erlangt, die wir so in den weiteren Prozess mitnehmen. Gerne werden wir Sie in den kommenden Wochen und Monaten auch über weitere Mitwirkungsmöglichkeiten informieren.

Zunächst sende ich Ihnen aber wunschgemäß das angefügte Protokoll der Veranstaltung zu Ihrer Information. Das Protokoll ist öffentlich – Sie dürfen es also gerne auch an andere Interessierte weitergeben. In den kommenden Tagen wird es auf der städtischen Homepage (http://www.speyer.de/sv_speyer/de/Standort/Stadtentwicklung --> Soziale Stadt Speyer Süd) auch zum Herunterladen bereit gestellt.

Bei Rückfragen zum Protokoll oder auch zum Projekt insgesamt, dürfen Sie sich gerne jederzeit an mich (Kontaktdaten siehe unten) oder von Seiten der Stadt an Jana Sturm (Tel.: 06232/142462, eMail: jana.sturm@stadt-speyer.de) wenden.

Text: Büro Stadtberatung Dr. Sven Fries, Dr. Rebecca Körnig-Pich Foto: Petra Steinbacher

05.04.2018


Axivas spendet der CoLab diverse Netzwerk-Komponenten

v.l.: Dirk Schäck, Head of ICT Administration, Axivas GmbH; Sascha Strüber, Auszubildender, CoLab gGmbH; Marcel Kunz, IT-Administrator, Axivas GmbH; Jörg Schwarz, Chief Information Officer, Axivas GmbH

Speyer - Die Axivas Deutschland GmbH übergab der CoLab mehrere Managed Switches, welche nach einer umfangreichen Netzwerk-Konsolidierung und Modernisierung nicht mehr benötigt werden. Da sie jedoch zu schade zum Wegwerfen und noch voll funktionsfähig sind, entschieden die Verantwortlichen, diese einer gemeinnützigen Einrichtung zu spenden. Die Wahl fiel dabei auf die CoLab gGmbH, deren Konzept den Entscheidern bei Axivas sehr gefiel. Dort bekommen in Not geratene Jugendliche, welche komplett den Boden unter den Füßen verloren haben, die Möglichkeit, eine Ausbildung in technischen Berufen zu absolvieren.


Die Switches werden in die bestehende Infrastruktur eingebunden werden. Hierbei können die Jugendlichen lernen, wie man ein Computernetzwerk aufbaut und betreut. Ein Switch ist ein Gerät, über das verschiedene Geräte in einem Computernetzwerk verbunden werden. Managed Switches verfügen neben den grundlegenden Funktionen zusätzlich über Steuer- und Überwachungsfunktionen wie z. B. IP-Filterung, Priorisierung für Quality of Service, Routing.

Zur Axivas:

Axivas liefert international lückenlosen Vertrieb. Dabei ist sie in den Branchen IT, Telekommunikation, Automation, Gesundheit, Medizin und Logistik tätig.

Die Kernkompetenz der Axivas liegt in der Ausführung professioneller Marketing- und Vertriebsdienstleistungen: Das ganzheitliche Konzept beinhaltet Sourcing, Beratung & Training sowie Tools.

CoLab gemeinnützige GmbH

04.04.2018




OB Eger und Moderator Peter Bauer besprechen Vorgehen und mögliche Eckdaten für gemeinschaftliches Wohnen

Gesprächsrunde am 26.03.2018 im Stadthaus

Speyer - Dass Rat und Verwaltung ein gemeinschaftliches und generationenübergreifendes Wohnprojekt in Speyer begrüßen, hat Oberbürgermeister Hansjörg Eger gegenüber Peter Bauer Berater der Planungsgemeinschaft bei der gestrigen Gesprächsrunde im Stadthaus bekräftig. Zur Vorbereitung eines Prozesskonzeptes –entsprechend des CDU-Antrags für die Ratssitzung am 26. April 2018, hat OB Eger Peter Bauer von plus TEAM und Rainer Kroll von wohnprojekt+ gemeinsam mit Stadtentwickler Bernd Reif, der Leiterin der Stadtplanung Kerstin Trojan und Projektbegleiter Leander Lebeau sowie Verwaltungsdirektorin Sabine Dittus zum Abstimmungsgespräch in seine Dienstzimmer eingeladen.

Zunächst gelte es, alle preisrelevanten Faktoren für das Grundstück wie Altlastenerkundung, Naturschutzfachliche Belange, Versickerungsfunktion für das Quartier Normand, Erschließungs- und Infrastrukturkosten, zu untersuchen, um sicherzustellen, dass „von keiner Seite Luftschlösser gebaut werden“, betont Baudezernent Eger. Hierzu wird die Stadtplanung die wesentlichen Klärungspunkte und die weitere Vorgehensweise auch zeitlich einordnen und mit den Beratern der Planungsgemeinschaft Peter Bauer und Rainer Kroll abstimmen.

Es besteht Konsens in der Runde, dass erst auf Basis einer soliden Grundlagenermittlung über einen Grundstückseinstandspreis für eine mögliche Grundstücksoption gesprochen werden könne. Darüber hinaus sei die Frage zu klären, ob eine Grundstücksoption für das gesamte Gelände des Sportplatzes Normand oder für Teilflächen an die Planungsgemeinschaft vergeben werden soll und kann, ferner ob das Areal nach einem Moderationsverfahren oder mittels Konzeptvergabe entwickelt werden soll. In diesem Zusammenhang, erinnert OB Eger daran, dass die Stadt Speyer als Grundstückseigentümer vergaberechtliche und haushaltsrechtliche Aspekte zu beachten habe.

Einigkeit herrschte darüber, dass eine Planungswerkstatt für das Sportplatz-Gesamtgelände erst sinnvoll ist, wenn die Frage der Grundstückspreisobergrenze „seriös geklärt“ ist. Aufgabe der Planungswerkstatt sei, aufbauend auf gemeinsam entwickelten Leitlinien für das Gebiet einen städtebaulichen Rahmenplan zu erarbeiten. Da hierzu ausreichend fachlicher Vorlauf benötigt wird, erscheint allen Beteiligten das Frühjahr 2019 ein realistischer Zeitraum. Stadtplanung und plus TEAM betonen unisono, dass es großer Anstrengung bedarf, die hohen und vielfältigen politischen Vorgaben für das „Zukunftsquartier“ mit der Zielsetzung, bezahlbaren Wohnraum in nennenswertem Umfang zu schaffen, in Einklang zu bringen.

Vor diesem Hintergrund ist auch daran gedacht, die Planungsgemeinschaft weiter in den Planungsprozess intensiv einzubeziehen. Oberbürgermeister Eger sagte zu, dass ein frühzeitiger Informationsaustausch zu den weiteren Schritten erfolgen wird.

Text: Stadt Speyer Foto: Speyer 24/7 News, dak

28.03.2018


Frühlingserwachen in Speyer - Altpörtel öffnet am 30. März

Speyer / Altpörtel - Endlich - der Frühling steht in den Startlöchern, denn nicht nur die ersten Sonnenstrahlen locken, nein, auch das Altpörtel öffnet am Freitag, 30.03.2018 nach monatelanger Winterpause und ausgiebigem Frühjahrsputz wieder seine Pforten. Von Montag bis Freitag können die Aussichtsplattform sowie die Sonderausstellungen zum „Reichskammergericht“ und zur „Stadtmauer“ von 10-12 Uhr und von 14-16 Uhr besucht werden. Samstags, sonntags und feiertags sind die Öffnungszeiten von 10-17 Uhr.

Genießen Sie den spektakulären Blick über die Maximilianstraße bis weit über den Dom hinaus. Bei klarem Himmel reicht die Sicht vom Haardtgebirge bis zum Odenwald. Also Fernglas und Kamera nicht vergessen!

Der Eintritt beträgt für Erwachsene 3,00 Euro, ermäßigt 2,00 Euro und mit der SpeyerCARD erhalten Sie dieses Erlebnis sogar kostenfrei.

Weitere Informationen: Tourist-Information Speyer, Maximilianstraße 13 in 67346 Speyer, Tel.:  +49 (0) 6232 142392, E-Mail: Touristinformation@stadt-speyer.de

Text: Stadt Speyer Foto: Speyer 24/7 News, dak

27.03.2018


Speyer bekommt Helmut-Kohl-Ufer

Speyer- Die Rheinpromenade in Speyer wird zu Ehren des im Juni vergangenen Jahres verstorbenen Altkanzlers in Helmut-Kohl-Ufer umbenannt, das hat der Stadtrat Donnerstag Abend in seiner Sitzung beschlossen.

Neben der Rheinpromenade, für deren Umbenennung 25 Ratsmitglieder votierten, standen noch zwei Alternativen zur Abstimmung: auf den „Bauhof“ entfielen 7 Stimmen und für die Karl-Leiling-Allee erhoben drei Mandatsträger ihre Hand.

Der Abstimmung im Rat war eine Bürgerbeteiligung mittels online-Befragung vorausgegangen, bei der die Rheinuferpromenade (40,63 %) ebenfalls vorne lag, gefolgt von „Bauhof“ (32,14 %) und Karl-Leiling-Allee (21,70 %).

Die Ehrung für Altkanzler Dr. Helmut Kohl als großen Europäer und Förderer der Stadt Speyer, die er sich zu Lebzeiten als Grabstätte ausgewählt hat, war in den politischen Gremien der Domstadt unstrittig.

Nach Beratungen im Ältestenrat wurde in der Ratssitzung im November 2017 bereits beschlossen, Dr. Helmut Kohl in dieser Form zu ehren und die Ehrung am Tag der Deutschen Einheit, 3.10.2018, vorzunehmen.

Text: Stadt Speyer Foto: Speyer 24/7 News, dak

17.03.2018


Kommentar zur Umbenennung der Rheinpromenade

Von Daniel Kemmerich

Speyer – Nachdem die Beerdigung von Altbundeskanzler Helmut Kohl (CDU) in Speyer schon für Aufsehen und vor allem Aufregung sorgte, folgt nun Kapitel 2. Die Umbenennung einer bestehenden Straße/Platz zu seinen Ehren.

Bereits beschlossene Sache durch den Ältestenrat und die Stadtratssitzung im November 2017, folgt nun die offizielle Ankündigung. Dieser voraus ging eine Onlineumfrage, bei der es keine Möglichkeit für ein „Nein“ gab, so dass diese eher den Charakter einer Bestätigung als einer wirklichen Wahl darstellte.

Gerade einmal 1.120 Menschen nutzen die Möglichkeit zur Abstimmung, was der Stadtrat aber als Legitimation nutzte, um die Rheinpromenade am 03.10.2018 dann zur „Helmut-Kohl-Promenade“ umzubenennen. Bezeichnend, dass sein Grab immer noch schmucklos und trist im Adenauerpark vor sich hin vegetiert, allerdings immerhin kameraüberwacht wird. Ebenfalls bezeichnend, dass die Rheinpromenade stets die erste Stelle ist, die vom Hochwasser in Speyer betroffen ist.

Immerhin hat die Stadtverwaltung „gelernt“ - und anders als beim Logo dieses Mal zumindest den Anschein eines demokratischen Prozesses erahnen lassen - und dem Bürger den Eindruck einer Wahlmöglichkeit vermittelt.

17.03.2018


Lions Club Speyer Palatina: Insgesamt 8.500,00 € an Spenden für zwei gemeinnützige Speyerer Organisationen

v.l.: Lions Club Präsident Palatina Speyer, Timo Renner; Leiterin Altenheim St. Martha, Gudrun Wolter; Leiterin Projekt SeHT, Inge Bellmann

Speyer - Am heutigen Mittwoch, den 14.03.2018, fand in den Räumlichkeiten des Speyerer Unternehmens Finanzrenner am Königsplatz die Übergabe der Spendenerlöse aus der Schokoladenschutzengelaktion 2017 statt.


6.000,00 € Spendenerlös gingen zugunsten der Musiktherapie im Speyerer Altenzentrum St. Martha und wurden vom aktuellen Clubpräsident Timo Renner an die Einrichtungsleiterin Frau Gudrun Wolter überreicht.


v.l.: Leiterin Speyerer Altenzentrum St. Martha, Gudrun Wolter und Lions Club Präsident Palatina Speyer, Timo Renner bei der Scheckübergabe

Weitere 2.500,00 € wurden an Frau Inge Bellmann vom Projekt SeHT übergeben.


Das Speyerer Projekt SeHT unterstützt Menschen mit Teilleistungsschwächen.


Die Summe konnte mit dem Verkauf der Schutzengelschokolade in der Vorweihnachtszeit erzielt werden.


Wie in den Jahren zuvor waren die Herstellungskosten durch diverse Sponsoren abgedeckt.


Ab sofort können wieder Förderanträge für die Schokoladenschutzengelaktion 2018 gestellt werden.


v.l.: Leiterin Inge Bellmann vom Projekt SeHT und Lions club Palatina Speyer Präsident Timo Renner bei der Scheckübergabe

Richtlinien und Anträge stehen auf der Webseite www.lc-speyer-palatina.de zur Verfügung.


Bis Mitte April sind die Anträge einzureichen, da im Mai die Entscheidung für die diesjährige Förderung fällt.


Durch eine Satzungsänderung können sich dieses Jahr erstmalig Einrichtungen bewerben, die sich dem Natur-, Tier- und Umweltschutz verschrieben haben.


Der Lions Club Speyer Palatina plant aktuell eine weitere Aktion, die sich lokal ebenso wie der Schokoladenverkauf etablieren und mittelfristig einen ähnlichen Erfolg erzielen soll.

Text: Lions Club Speyer Palatina Foto: Speyer 24/7 News, dak

14.03.2018


Wohnungsbaupolitik nicht den Querelen des Wahlkampfes opfern

Eger setzt auf konsequente Umsetzung von Baulandstrategie und Wohnungsmarktkonzept

Speyer - Dass er jetzt ein lokales "Bündnis für Wohnen" einberufe, sei nur der nächste konsequente Schritt, um in Speyer für alle Menschen - unabhängig von Alter oder sozialer Schicht - Wohnraum zu schaffen, so Oberbürgermeister Hansjörg Eger in einer Stellungnahme zur derzeitigen Diskussion um die Wohnungsbaupolitik. Er verfolge diesen Weg sehr konsequent seit der Einführung eines integrierten Stadtentwicklungskonzeptes. Nachdem der Stadtrat mit Verzögerungen die Erstellung einer von ihm vorgeschlagenen Baulandstrategie beschlossen hat, werden derzeit die Details für die Sozialquote und das sog. „Einheimischenmodell“ erarbeitet. „Diese große Aufgabe ist zu bedeutend für Speyer, um sie den Querelen des Wahlkampfes zu opfern“, so Eger wörtlich.

Seine Bemühungen um ein integriertes Wohnungsmarktkonzept in den letzten Jahren ließen sich lückenlos dokumentieren. Das zeigen die Planungen zur Bebauung des Russenweiher-Areals, des Geländes am Priesterseminar, die Nachverdichtung durch die GEWO in Speyer West und die derzeitigen Planungen am Mausbergweg. Weitere Baupotentiale sind bereits definiert, sowohl im sozialen Wohnungsbau als auch in den preisgünstigeren Segmenten. Ergänzend hinzu kommen die Aktivitäten im Rahmen der Sozialen-Stadt-Projekte. Eger fordert in diesem Zusammenhang Beigeordnete Stefanie Seiler auf, zur sachlichen Auseinandersetzung zurück zu kehren und mit diesem Thema nicht die Bürgerschaft zu spalten.

Text: Stadt Speyer Foto: Speyer 24/7 News, dak

14.03.2018


Salierbrücke - Auswirkungen auf den Straßenverkehr sollen auf das unvermeidbare Maß reduziert werden

Speyer - In einer großen Gesprächsrunde mit wichtigen Speyerer Einrichtungen und Organisationen hat Oberbürgermeister Hansjörg Eger am Montag die Anliegen und Interessen der Stadt mit Blick auf die anstehende Sanierung der Salierbrücke zusammengetragen und gebündelt. Mit am Tisch saßen Vertreterinnen und Vertreter der IHK, der Kreishandwerkerschaft, des Einzelhandelsverbandes, des Kaiserdom- und Edith-Stein-Gymnasiums, des Vincentius- und des Diakonissenkrankenhauses, des DRK-Rettungsdienstes, des Hotel- und Gaststättenverbandes sowie der Landwirtschaftskammer.

Einig war man sich in der Ausgangssituation, dass die Sanierung der Brücke unausweichlich ist, aber die beabsichtigte Vollsperrung für annähernd zwei Jahre zu erheblichen Beeinträchtigungen für alle Beteiligten führen wird. Diskutiert wurden eine ganze Reihe von denkbaren flankierenden Maßnahmen, wie die Verkehrsströme in und aus der Stadt aufrechterhalten werden können. Die Öffnung der Standspur auf der Ausweichroute der A 61 über den Rhein, ein möglicher Fährbetrieb zwischen Speyer und dem badischen Ufer sowie  Ausweichlösungen für den ÖPNV waren dabei nur einige wichtige Forderungen aus der Runde.

Eger sicherte zu, das Ergebnis dieser ersten Diskussionsrunde in den vom Regierungspräsidium Karlsruhe gegen Ende des Monats erstmals tagenden Projektbegleitkreis einzubringen und sich dort für vertretbare Lösungen im Interesse der Stadt einzusetzen. „Damit soll erreicht werden, dass Anregungen und Bedenken von allen Betroffenen formuliert werden und eine möglichst verträgliche, von allen Seiten mitzutragende Lösung gefunden wird.“ Sein erklärtes Ziel dabei ist, die Auswirkungen auf den Straßenverkehr auf das unvermeidbare Maß zu reduzieren, so Eger.

Die städtische Beigeordnete Stefanie Seiler betonte als Verkehrsdezernentin in der heutigen Gesprächsrunde sowie in einem aktuellen Schreiben an die Verkehrsminister links und rechts des Rheins, Roger Lewentz (RLP) und Winfried Herrmann (BW), die Notwendigkeit „eines praktikablen Ausweichkonzeptes für die Verkehrsströme“. Seiler fordert eine einseitige Fahrbahnsperrung mit Öffnung von Hockenheim nach Speyer sowie die Einrichtung eines Fährbetriebes für Pendler zu prüfen. Darüber hinaus möchte sie eine verbindliche Festlegung der involvierten Stellen beider Bundesländer, was die Kostenübernahme beispielsweise von Zusatzleistungen des ÖPNV oder durch die Einrichtung eines Fährbetriebs anbelangt, erwirken.

Text: Stadt Speyer Foto: Speyer 24/7 News, dak

13.03.2018


Information des Diakonissen Krankenhaus Speyer zur geplanten Sanierung der Salierbrücke

1. Situation des Diakonissen-Stiftungs-Krankenhauses, seiner Patienten und Mitarbeitenden

Speyer - Das Diakonissen-Stiftungs-Krankenhaus mit rund 25.000 stationären Patienten und etwa 15.000 ambulanten Notfällen im Jahr spielt eine wichtige Rolle in der Gesundheitsversorgung der Region.

Rund 24% der Patienten kommen aus Baden-Würtemberg, ein großer Teil als Notfall, bei dem jede Minute zählt. Allein am ersten Wochenende im März 2018 wurden sechs Herzinfarktpatienten über den Rhein ins Diakonissen-Stiftungs-Krankenhaus gebracht. Im vergangenen Jahr wurden 3.100 ambulante Notfälle aus dem rechtsrheinischen Gebiet im Diakonissen-Stiftungs-Krankenhaus verzeichnet.

Mit rund 2.800 Geburten im Jahr ist das Diakonissen-Stiftungs-Krankenhaus Speyer die geburtenstärkste Klinik in Rheinland-Pfalz und der Metropolregion, etwa 27% der hier versorgten Frauen kommen aus Baden-Württemberg.

Die Diakonissen Speyer-Mannheim sind einer der größen Arbeitgeber der Region. In ihren Speyerer Einrichtungen im Krankenhaus, in der Hauptverwaltung, in Seniorenzentren und Schulen sowie Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe und im Hospiz beschäftigen sie 2.300 Menschen. Knapp 400 von ihnen wohnen auf der baden-württembergischen Rheinseite und pendeln täglich über den Rhein, über die Hälfte von ihnen zählt zu den 1.400 Mitarbeitenden des Diakonissen-Stiftungs-Krankenhauses.

2. Positionen des Diakonissen-Stiftungs-Krankenhauses zur geplanten Brückensanierung

Eine Rheinquerung über die Salierbrücke ist nach Informationen des Regierungspräsidiums Karlsruhe einspurig in Richtung Pfalz für alle PKW und den Rettungsdienst bei Tempo 30 statisch möglich und bautechnisch machbar.

Bei einer Sperrung der Salierbrücke während der Baumaßnahme sollte eine Befahrbarkeit der Brücke für Rettungswagen und Notarzteinsatzfahrzeuge an 24 Stunden am Tag sichergestellt sein.

Eine Rheinquerung über die Salierbrücke sichert die medizinische Versorgunng tausender Menschen in Speyers baden-württembergischen Nachbargemeinden.

Diakonissen Mannheim/Speyer, Dr. Katja Jewski

13.03.2018


Einwurf

Speyer - Die geplante und dringend benötigte Sanierung der Salierbrücke ist ja schon langfristig bekannt. Während auf badischer Seite mehrere Abgeordnete und Bürgermeister bereits aktiv am Planen sind und auch bereits Alternativen wie Gespräche mit Fährbetreibern stattfanden, ist die - ungleich stärker betroffene -  Speyerer Seite nun auch langsam dabei, dieses massive Problem anzugehen.

So wurden auch von Speyerer Seite Anfragen an Fährbetreiber gestellt, welche wohl Fähren für bis zu 16 PKW bereitstellen könnten, welche die Rheinhäuserquerung sowie die bei Altrip stärken könnten. Wieso es von baden-württembergischer Seite heißt, dass sogar  Fähren für Busse und LKW bereitstünden und diese über die Nato-Rampen anlanden könnten, ist noch zu klären.

Fakt ist: Die Brücke aus dem Jahr 1955 (Fertigstellung und Übergabe am 03.November 1956) gehört dringend ertüchtigt und gestärkt. Zuletzt geschah dies im Sommer 1977, allerdings auch nur für die Fahrbahn. Teile der Brücke ruhen also noch immer auf den Pfeilern des Jahres 1935 und das bei dem heutigen Verkehr.

20 Monate sind avisiert bei einer Vollsperrung; dass dies nicht funktioniert, war gestern allen Beteiligten schnell klar. Während die badische Seite eher landwirtschaftlich geprägt ist, pendeln viele Baden-Württemberger/innen täglich nach Speyer. Auch die Schulzentren Speyer haben viele Schüler/innen von der badischen Seite und nicht zuletzt ist Speyer auch das medizinische Zentrum der Region. So verzeichnen die Krankenhäuser der Diakonie sowie das Vincentiuskrankenhaus gut ein Viertel der Patienten aus Baden-Württemberg.  Und nicht zuletzt müssen auch die Mitarbeiter diese erreichen können, gerade in Zeiten von Fach- und Pflegekräftemangel ein wichtiger Punkt.

Daher wurde von den meisten Gesprächsteilnehmer/innen die Version einer einseitigen Teilsperrung favorisiert. Diese würde zwar mindesten 6 Monate länger dauern, aber wohl das kleinere Übel darstellen. In wieweit auch Fährertüchtigungen erfolgen und ob es eventuell sogar die Möglichkeit gibt, dass die Standspur der Autobahnbrücke als dritte Spur genutzt wird, ist nun zu prüfen.

Speyer 24/7 News, dak

13.03.2018


Heinrich-Lang-Platz wird umgestaltet

Siedler benennen ihre Wünsche bei Auftaktveranstaltung

Speyer - Rund 60 Siedler aus Speyer-Nord sind am Donnerstag Abend (08.03.2018) der Einladung von Oberbürgermeister Hansjörg Eger zur Auftaktveranstaltung „Umgestaltung des Heinrich-Lang-Platzes“ in den Gemeindesaal von St. Konrad gefolgt und haben die Möglichkeit der direkten Bürgerbeteiligung genutzt.

Dem intensiven Austausch ging eine Vorstellung erster Planungsskizzen mit Ausstattungsbeispielen zur Platzumgestaltung durch Bernd Hoffmann vom Büro Hoffmann und Röttgen, Limburgerhof voraus. Er erläuterte die Ausführungsvarianten von der kleinen Platzlösung bis zur großen Lösung unter Einbeziehung der angrenzenden Straßenflächen.

Danach wurden in Kleingruppen Ideen entwickelt und notwendige Infrastruktur für den Platz formuliert und im Dialog mit Baudezernent OB Eger, Fachbereichsleiter Stadtentwicklung Bernd Reif und Steffen Schwendy, Speyers Planer öffentlicher Grün- und Spielfläche, sowie weiteren Mitarbeitern beraten und diskutiert. Mitunter stellte sich heraus, dass nicht alle Wünsche kompatibel sind. Während die einen Anwohner zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität einen Freisitz und eine begehbare Wasserfontäne wünschen, mahnen die Organisatoren von Siedlerfest, Adventlicher Siedlung und anderer Aktivitäten, an, dass das Mobiliar ebenerdig abzuschrauben sei, die Infrastruktur zur Wasser- und Stromversorgung bei Festen verbessert werden sollte sowie ein Platz für das Feuerwerk freizuhalten sei. Hier nahm OB Eger zum einen den Wunsch von Senioren mit, Sitzbänke mit größerer Sitzhöhe zu installieren und Spielmöglichkeiten, die sich nicht am Platz realisieren lassen, an anderer Stelle in Speyer-Nord zu ergänzen. Zur Verbesserung der Sauberkeit wünschen sich die Bürger am Heinrich-Lang-Platz Abfallbehälter und dogstation sowie einen Kronenrückschnitt der Platanen.

Intensiv war auch der Austausch über Verkehrsflächen. Die Einbeziehung des Birkenwegs wurde durchaus begrüßt, die längs angeordnete Parkbucht sollte erhalten bleiben. Hingegen „Am Anger“ zeigte sich Bereitschaft, auf einige Stellplätze zugunsten zusätzlicher Baumpflanzungen zu verzichten. Die Reduzierung dieser Parkflächen sollen durch zusätzliche Stellplätze im Nussbaumweg kompensiert werden, wobei die Gesamtzahl der Stellplätze unverändert beibehalten werden solle. Ebenfalls im Nußbaumweg besteht das Bedürfnis, die Querung für Fußgänger in Höhe des Seppel-Scherer-Weges zu verbessern. Ferner wurde der Wunsch nach einer Ladestation für Elektroautos und eine car-sharing Station formuliert.

„Ziel des Planungsteams ist, möglichst viele Anregungen in der Entwurfsplanungen zu berücksichtigen und diese nach der Sommerpause den Siedlern in Speyer-Nord vorzustellen“, erklärt OB Eger das weitere Vorgehen. Er freue sich, dass die aufgezeigten Mitwirkungsmöglichkeit wie das Angebot einer Patenschaft oder bei der Umgestaltung des Heinrich-Lang-Platzes auch die 72-Stunden-Aktion des BDKJ ins Auge zu fassen, positiv von den Siedlern aufgenommen wurde, so der Oberbürgermeister in seinem Schlusswort.

Stadt Speyer

10.03.2018


Soziale Stadt Speyer-West

OB überreicht Förderbescheide für 6300 Euro

Speyer-West - Über ihre erfolgreiche Bewerbung um Projektförderung aus dem Verfügungsfond der Sozialen Stadt Speyer-West freuen sich Kinderschutzbund, Verein ZWANZIG10 Jugendkultur und die Frauenrunde der Quartiersmensa Q+H. Oberbürgermeister Hansjörg Eger überreichte am Montag (5.3.2018) im Quartiersbüro am Berliner Platz Förderbescheide von insgesamt 6.300 Euro. „Alle drei Projekte fördern das gesellschaftliche Zusammenleben im Quartier“, ist Oberbürgermeister Eger von deren zielgerichteten Effekten für eine integrierte Stadtentwicklung überzeugt.

Die höchste Fördersumme in Höhe von 4.000 Euro nahm Christel Koch für den Kinderschutzbund entgegen, um ab August in Speyer-West ein Projekt zur Entlastung von Alleinerziehenden zu realisieren. Unter dem Titel „Aha! Atemholen für Alleinerziehende!“, bietet der Kinderschutzbund an zwei Samstagen im Monat für drei Stunden ein kostenfreies und kurzfristig buchbares Betreuungsangebot für 2-6Jährige durch qualifizierte Tagesmütter an.

Zusammenhalt und Kreativität will Frank Arbogast im Jugendcafé Speyer-West mit einem Cajon-Projekt fördern. Dafür erhält der Verein ZWANZIG10 Jugendkultur 1.300 Euro aus dem Verfügungsfond. Unter Anleitung eines erfahrenen Perkussionisten können Jugendliche zunächst ihr eigenes Cajon, eine Art Kistentrommel, bauen und danach beim gemeinsamen Trommelworkshop, lernen auf ihrem Instrument zu spielen. Zum einen gehe es darum, die Spieltechnik zu erlernen, zum anderen aufeinander zu hören, was beim gemeinsamen Musizieren unverzichtbar sei, betont Frank Arbogast den sozialen Aspekt.

Das dritte Förderprojekt „Frauen treffen Frauen“ wird mit 1.000 Euro unterstützt. Die engagierten Frauen vom Mittwochstreff in der Quartiersmensa Q+H wollen Flüchtlingsfrauen auch in Sachen Mobilität fördern. Mit Unterstützung des ADFC sollen Flüchtlingsfrauen lernen, auf dem Zweirad am Straßenverkehr teilzunehmen. „Denn in ihren Herkunftsländern ist Frauen das Radfahren verboten“, erklärt Christa Eigen den Projekthintergrund. Mit dem Fördergeld könne die Fahrradwerkstatt von Q+H Ersatzteile finanzieren, um allen Kursteilnehmerinnen ein verkehrstüchtiges Fahrrad zur Verfügung stellen zu können.

Stadt Speyer

08.03.2018


Sammelergebnis Dreck-weg-Tag

Nachholtermine in Eigenregie

Gruppenbild Jugendstadtrat Speyer

Speyer - Insgesamt wurde beim 16. Dreck-weg-Tag am vergangenen Wochenende 53 Kubikmeter Restmüll, 5 Kubikmeter Schrott und 2 Kubikmeter Glas auf Speyerer Gemarkung eingesammelt. Aufgrund der Witterung haben einige Gruppen abgesagt und angekündigt die Aktion bis Ende März in Eigenregie nachzuholen. Damit die Anfahrt ihrer Sammelpunkte durch den Baubetriebshof erfolgen kann, bittet die Umweltabteilung die Nachholtermine unter der Rufnummer 14 22 52 mitzuteilen.

Nicolas Herbin mit einer gefundenen Pfanne

Von Schnee und Eis nicht abschrecken ließen sich u.a. 10 Mitglieder des Jugendstadtrates (JSR). Sie gingen am Samstag planmäßig auf Tour und sammelten wilden Müll entlang der Joachim-Becherstraße. Von der Dimension der Vermüllung an der LKW-Haltestelle waren sie negativ überrascht, hatten sie doch in den ersten 30 min bereits sechs Müllsäcke befüllt. Eine regelrechte „Müllkipp" in den Hecken, hätten sie nicht erwartet, gibt JSR-Vorsitzende Sophie Oppinger ihren Eindruck wieder. Ihr Stellvertreter Christian Fisch findet neben der Quantität auch die Qualität problematisch. Denn in die Natur wird nicht nur Glas und Verpackungsmüll aller Art geworfen, sondern auch achtlos Sondermüll wie Ölkanister, Dosen mit Lacken und Butangas entsorgt. Hinzukommen LKW-Seitenspiegel, Radkappen, Kochtöpfe und Pfannen, unappetitliche Funde wie mit Urin befüllte Flaschen und ausgediente Kleidung.

Teodora Talpeanu mit einem gefundenen LKW Spiegel

Umweltdezernentin Stefanie Seiler, unterstützte die Jugendlichen zwischenzeitlich beim Müllsammeln und dankte ihnen für ihre tatkräftige Unterstützung beim kollektiven Frühjahrsputz der Stadt Speyer. Wie in der Siemensstraße geplant, sehe sie auch für den LKW-Haltestreifen in der Johann-Joachim Becher Straße die Sperrung der Parkfläche als Problemlösung vor Ort. Die Nachfrage bei den ansässigen Firmen habe ergeben, so die Beigeordnete im Austausch mit dem JRS, dass es sich nicht um hiesigen Lieferverkehr sondern um Durchreisende handle. Angesichts einer nicht ausreichenden Anzahl an Autohöfen entlang der Strecke, könne es nicht Aufgabe der Kommune sein, die Kosten zu tragen, die aus dieser fehlenden Infrastruktur resultierten, ist die städtische Beigeordnete überzeugt.

Christian Fisch findet eine "Palstikwanne"

Insgesamt wurde beim 16. Dreck-weg-Tag am vergangenen Wochenende 53 Kubikmeter Restmüll, 5 Kubikmeter Schrott und 2 Kubikmeter Glas von großen wie kleinen Helfern eingesammelt, die andere auf Speyerer Gemarkung wild entsorgt haben. Ferner weist die Sammelstatistik auf:

Sondermüll:
8 Autoreifen
7 Eimer Dispersionsfarbe
6 Kanister Öl
1 Gasflasche
2 Feuerlöscher
2 m2 Dachabdeckung Asbest
1 Leuchtstoffröhre

Elektroschrott:
1 Drucker
1 PC Bildschirm
1Staubsauger

Sperrmüll:
zwei Matratzen
ein Sitzmöbel

besondere Funde:
1 Safe und am Neuen Hafen hat der BUND in der Nähe des Kriegerdenkmals die Überreste einer Begräbnisstätte gefunden: ein leere Urne ohne Deckel und zwei Kerzenständer.

Stadt Speyer

06.03.2018


Dreck-weg-Tag mit internationaler Beteiligung

Umweltdezernentin mit Kita St. Konrad und Flüchtlingen beim Müllsammeln

"Internationale" Helfer beim Dreck-Weg-Tag 2018

Speyer - Sie kommen aus Syrien, Afghanistan, Pakistan, Eritrea, Nigeria und Aserbaidschan und leben in der städtischen Flüchtlingsunterkunft im Birkenweg. Heute habe sie sich gemeinsam mit Sozialarbeiterinnen der Fachstelle Asyl und ehrenamtlichen Flüchtlingshelfern tatkräftig am Dreck-weg-Tag der Stadt Speyer beteiligt. Umweltdezernentin Stefanie Seiler dankte der Gruppe aus Neu- und Altspeyerern für ihr vorbildliches Bürgerengagement.

Umweltdezernentin Stefanie Seiler (SPD) mit ihrer Tochter Marie

Auf dem Weg zur ihrem eigentlichen Sammelgebiet, dem Skater-Park in Speyer-Nord, befüllten sie bereits zwölf Müllsäcke entlang der Spaldinger Straße mit Verpackungsmüll, darunter viele „coffee to go“ Becher. An der Skaterbahn kamen lediglich ein ausgedienter CD-Player und eine leere Flasche dazu. Umweltdezernentin Seiler begleitete die internationale Gruppe zurück über den Birkenweg, vorbei an den zwei Bushaltestellen bis zur Unterkunft im Birkenweg 94. „Außer den unzähligen Zigarettenkippen an und um die Bushaltestelle, haben wir deren Umfeld sowie das des Kleidercontainers in ordentlichem Zustand vorgefunden“, so Seilers Bestandsaufnahme beim heutigen Ortstermin.

Lukas mit seiner "Trophäe"

Zuvor dankte die Umweltdezernentin stellvertretend für alle kleinen Teilnehmer am kollektiven Frühjahrsputz der katholischen Kindertagesstätte St. Konrad. Die 3 -6 Jährigen der Regenbogen-, Wolken- und Sonnengruppe zogen mit Müllsäcken, Greifzangen und Handschuhen ausgestattet zum Spielplatz Ruhhecke. Da sie das Spielgelände ebenfalls in einem sehr sauberen Zustand vorfanden, ging es zurück Richtung Waldseer Straße, wo in den Hecken des Straßenbegleitgrüns reichlich wilder Müll auf sachgerechte Entsorgung wartete. Neben Glasscherben nahm der Plastikmüll die Spitzenposition ein. Der kleine Lukas hält wie eine Trophäe ein Verpackungsnetz für Kartoffeln hoch, bevor er es in dem richtigen Müllsack, „dem gelben“, entsorgt.

Gemeinsam mit den Kindern und Jugendlichen von 21 Kitas und 14 Schulen haben sie heute 10 Kubikmeter Restmüll und 1,1 Kubikmeter Glas im Stadtgebiet zusammengetragen. Ferner fanden sie einen Staubsauger, einen Feuerlöscher, einen Autoreifen, zwei Matratzen und ein Sitzmöbel. Morgen setzten 622 ehrenamtliche Kräfte von 53 Vereinen und Verbänden den kollektiven Frühjahrsputz auf Speyers Gemarkung fort.

Stadt Speyer

05.03.2018

Anmerkung der Redaktion: Die Einladung zum Dreck-Weg-Tag 2018 erfolgte am 28.02.2018 gegen 14:37 Uhr. Da ein lange im Vorfeld bekannter Termin, leider wieder einmal, sehr kurzfristig kommuniziert wurde konnten wir am Freitag nicht mehr teilnehmen. Als zweiter Termin wurde  "Samstag, 11.März 2018, um 10:30 Uhr" angekündigt weshalb wir davon ausgingen, dass in diesem Jahr, an 2 Wochenenden D-W-T stattfindet.

Das diese Datum gar nicht existiert und es sich lediglich um einen (der vielen) Schreibfehler der Pressestelle handelt, können wir in diesem Jahr, leider nur mit der Pressemeldung der Stadt Speyer sowie deren Foto`s dienen. Wir bitten dies zu entschuldigen und hoffen das die Pressestelle der Stadt Speyer zukünftig gründlicher und vor allem langfristig bekannte Termine frühzeitig kommuniziert.


OB weiht Erweiterungsbau der Kita Pusteblume ein

Speyer-Nord - Stadt- und Landesfahne knattern im scharfen Wind, die Kälte rötet die Wangen, aber der Gesang auf dem Vorplatz der Kita Pusteblume erwärmt die Herzen der Besucher der gestrigen Einweihungsfeier im Birkenweg. Der Erweiterungsbau der städtischen Einrichtung in Speyer-Nord ist bezugsfertig. 500.000 Euro Bau- und 50.000 Euro Ausstattungskosten wurden investiert.

Oberbürgermeister Hansjörg Eger dankte dem Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung für die Förderung mit nahezu 190.000 Euro. „Durch den Anbau haben wir 10 Betreuungsplätze im Regelbereich und fünf integrative Plätze hinzugewonnen. Darüber hinaus wurden eine neue Spiel- und Bewegungshalle und ein Besprechungszimmer für die Erzieherinnen gebaut und die von der Buchhandlung Osiander gespendete Küche optimal eingepasst“, fasst Oberbürgermeister Eger den Mehrgewinn für Speyers einzige integrative Kindertagesstätte zusammen. Über all das und den neu gepflanzten Birnenbaum im Innenhof freut sich auch Kita-Leiterin Bettina Hampel mit ihrem Team.

Neben dem kompletten Stadtvorstand und Vertretern des Rates zählten auch amtierende und ehemalige Kita-Leiterinnen wie Doris Heintz zu den Gästen. Nachdem die Kleinen den Großen in ihrem Liedbeitrag erzählten, warum sie gerne in den Kindergarten gehen, was es da alles zu sehen und zu hören gibt, wurden sie von Bürgermeisterin Monika Kabs mit einem Netz Bällen beschenkt. Es folgten die Einladung zum Griff in den obligatorischen Brezelkorb und zum Rundgang durch die neuen Räumlichkeiten.

Die Kita Pusteblume verfügt nun über insgesamt 75 Betreuungsplätze, davon sind 25 integrative Plätze für Kinder mit Behinderung.

Stadt Speyer

05.03.2018


Ready Steady Go! – Bürgermeisterin Monika Kabs startet heute in ihre zweite Amtszeit

Speyer - Besser hätte der Termin nicht passen können: Mit der Begrüßung der Schülerinnen und Schüler der Realschulen plus der Burgfeld- und der Siedlungsschule zur Ausbildungsmesse „Ready Steady Go“ im Historischen Rathaus startete Monika Kabs heute Morgen in ihre zweite Amtszeit als Bürgermeisterin.

Am 18. Juni 2017 wurde sie mit großer Mehrheit im Speyerer Stadtrat für weitere acht Jahre in ihrem Amt bestätigt. In ihrer zweiten Amtsperiode sieht sie Schwerpunkte im weiteren Ausbau der Kinderbetreuung, der Einrichtung eines Ganztagesgymnasiums sowie im Ausbau der Jugendförderung und Jugendhilfe.

Stadt Speyer

01.03.2018


Kinder- und Jugendfest 2018

Vereine sind zum Mitmachen aufgerufen

Speyer - Seit dem Jahr 2000 ist das Kinder- und Jugendfest in der Walderholung fester Bestandteil der Speyerer Kinder- und Jugendarbeit. Im zweijährigen Rhythmus präsentieren zahlreiche Vereine, Verbände, Einrichtungen und Gruppen ihre Angebote für Kinder und Jugendliche und laden zum Mitmachen ein.

Bereits zum neunten Mal organisieren Stadtsportverband und Jugendförderung am 16. September 2018 das Kinder- und Jugendfest in der Walderholung. Vereine und Verbände, Einrichtungen und Initiativen der Kinder- und Jugendarbeit sind aufgerufen sich am Fest mit einem Aktionsstand und/oder einem Beitrag zum Bühnenprogramm zu beteiligen und auf diesem Weg die große Vielfalt attraktiver Angebote für Kinder und Jugendliche in Speyer zu präsentieren.

Gerlinde Görgen vom Stadtsportverband freut sich auf die Veranstaltung: „Das Kinder- und Jugendfest bietet Familien, Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit sich über das reichhaltige Freizeitprogramm in Speyer zu informieren. Diese Chance, das eigene Angebot zu präsentieren, wird erfahrungsgemäß von vielen Vereinen und Einrichtungen gerne genutzt.“ Und der Leiter der Jugendförderung, Ingo Faus, ergänzt: „Wir gehen davon aus, dass wieder etwa 40 Mitwirkende aus den Bereichen Kultur und Sport, Rettungs- und Hilfsdienste, Kirchen und Umwelt sowie aus der offenen Jugendarbeit in der Walderholung vertreten sein werden.“

Die Veranstalter halten am bewährten Ablauf des Festes fest und somit wird auch diesmal das Programm aus zwei Teilen bestehen: An Aktionsständen werden die jungen Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit haben zu spielen, zu basteln und sich zu bewegen. Gleichzeitig wird auf der Bühne ein Einblick in die Arbeit der Vereine geboten.

Während die Vereine, die bei den letzten Veranstaltungen mitgewirkt haben, bereits schriftlich zur erneuten Teilnahme eingeladen wurden, freuen sich Gerlinde Görgen (Tel. 980 461) und Ingo Faus (Tel. 6773-120) über weitere interessierte Vereine und Einrichtungen und eine telefonische Kontaktaufnahme. Die Meldebögen für interessierte Vereine stehen auf der Internetseite der Jugendförderung www.jufö.de auch zum Download bereit.

Stadt Speyer / Jugendförderung

28.02.2018


Applaus-Rakete in der Kita Pusteblume gezündet

Städtische Einrichtung feiert Kücheneinweihung

Kinder und Gäste singen gemeinsam das Fliegerlied: "so stark wie ein Tiger“

Speyer - „So stark wie ein Tiger“ und „so groß wie ‚ne Giraffe“ fühlten sich die Schützlinge der städtischen Kindertagestätte Pusteblume als sie aus voller Kehle das Fliegerlied sangen: „Heut ist so ein schöner Tag!“ Anlass war die offizielle Übergabe ihrer neuen Kita-Küche, für deren Einweihung wunschgemäß Pizza auf dem Speiseplan steht. „Der erste Schritt zur Frischküche“, betont Bürgermeisterin Monika Kabs, die gemeinsam mit Oberbürgermeister Hansjörg Eger der Einladung am vergangenen Freitag in den Birkenweg 16 gefolgt ist.

Bei der Edelstahlküche handelt es sich um die Wirtschaftsküche des ehemals betriebenen Cafés der Buchhandlung Osiander. Oberbürgermeister Eger dankt Dagmar Stubl und Stefanie Rubino von der Geschäftsleitung für die großzügige Sachspende. „Denn eine Edelstahlküche, deren Neuwert bei über 10.000 Euro liegt, hätten wir uns als Kommune nicht leisten können.“ Die Buchhändlerinnen ihrerseits freuten sich über die nachhaltige wie sinnvolle Nutzung und danken für den herzlichen Empfang mit drei lautstarken Applaus-Raketen. Neben den Ehrengästen aus Stadthaus und Buchhandlung steht auch die kleine Marie im Mittelpunkt. Anlässlich ihres fünften Geburtstages darf sie sich über die Krone auf ihrem Kopf sowie einen Eiskönigin-Kalender von Osiander freuen.

v.l.: Bürgermeisterin Monika Kabs, Oberbürgermeister Hansjörg Eger, Osiander-Geschäftsführerin Dagmar Stubl und Abteilungsleiter Michael Stöckel zünden mit den Kindern die Applaus-Rakete

Kita-Leitung Bettina Hampel erläuterte, dass von den 75 Kinder, die die Einrichtung besuchen, täglich 65 Kinder in der Pusteblume bekocht werden. „Zuvor waren hatten wir eine Verteilerküche und wurden über die Kita Regebogen mitversorgt“, erläutert Hampel. Im Zuge des Erweiterungsbaus, der am 1. März 2018 eingeweiht wird, konnte die Infrastruktur passgenau für die gespendete Küche geschaffen werden. Vor dem Einbau war die Küche für ein Jahr lange in der Garage der Kita eingelagert, nachdem sie mit Unterstützung einer Elterninitiative „in aller Frühe“ - vor den Öffnungszeiten der Buchhandlung- bei der Speyerer Osiander Filiale abgeholt wurde. „Namens der Stadt darf ich allen, die an diesem erfolgreichen Gemeinschaftsprojekt beteiligt waren, herzlich danken“, so OB Eger abschließend.

Stadt Speyer

21.02.2018


Informationsveranstaltung oder Wahlkampf – zur beschlossenen Erweiterung der Aufnahmeeinrichtung für Asylbegehrende (AfA) in Speyer

Von Daniel Kemmerich

Speyer – „Bürgerinformation zur Aufnahmeeinrichtung für Asylbegehrende (AfA) Speyer“ - so der Titel des Flyers, den ca. 500 Bürgerinnen und Bürger am 06.02.2018 sehen konnten. Sofern sie es denn überhaupt in die Turnhalle auf dem ehemaligen Gelände der Kurpfalzkaserne Speyer schafften.

Einerseits schlecht kommuniziert in Bezug auf den Ort der Einfahrt- bzw. Parkmöglichkeit, weshalb viele am Eingang Nord (Birkenweg Kurve hoch zur Spaldinger Straße) auf einen uninformierten Sicherheitsdienst ( derselbe, der die Kaserne beaufsichtigt/bewacht) trafen, der widerwillig den Durchgang zum Veranstaltungsort ermöglichte.

Widerwillig liegt wohl daran, dass die durchgeführte Reinigungsaktion des Vortags wohl entweder die Bereiche im unmittelbaren Umfeld des Veranstaltungsortes betrafen oder aber diese mittlerweile bereits wieder unansehnlich wirkten. So waren Erbrochenes, Müll und Fäkalien nur einige der Dinge, die einen in unmittelbarer Nähe zum Wohnblock bzw. zum Mülleimer begegnen konnten. Auch zerstörte Tische lagen „dekorativ“ vor den Gebäuden.

Weiter ging es durch unbeleuchtete und schummrige Wege entlang der ehemaligen Kantine. Ob es am schlechten Weg, den behelfsmäßigen Zäunen oder aber den vorranging dunkelhäutigen jungen Männern lag… man fühlte sich nicht sehr Wohl.

Endlich am Veranstaltungsort angelangt, erfuhr man, dass die Sicherheitskontrollen, wie überall auf dem Gelände und egal an welchem Tag, lapidar und lasch waren. Trotz der Widrigkeiten der Ankunft am Veranstaltungsort war das Interesse deutlich höher als bei der einzig anderen Veranstaltung dieser Art, als es darum ging zu verkünden, dass eine AfA auf dem Gelände der ehemaligen Kurpfalz-Kaserne entstehen solle. So waren lange Schlangen am ehemaligen Haupttor (welches ja auch explizit ausgegrenzt wurde in der Einladung) zu beobachten genauso wie die überforderte Taschenkontrolle am eigentlichen Eingang am neuen Parkplatz der Turnhalle, neben dem Haupttor, am Ende der Spaldinger Straße. So wurde dies aber leider nirgends mitgeteilt, bewusst oder einfach nur aus Inkompetenz, bleibt dahingestellt.

Und auch die Situation am Tor glich einem Chaos. Lange Staus, nicht genügend Parkplätze, aber dafür wenigstens schlecht informiertes Personal. Wer es doch irgendwie an den Veranstaltungsort schaffte, musste nochmals Glück haben, denn obwohl Einlass ab 18.30 Uhr war, wurde die Halle ab 18:45 Uhr bereits wegen Überfüllung geschlossen. Bei über 50.000 Einwohnern vielleicht schlecht kalkuliert, dass die Kapazität bei 500 Personen endet, denn das Interesse war riesig.

Hatten auch bereits im Vorfeld die AfD genauso wie die Interessenverbände Pro Asyl, CDU und Junge Union, SPD und Jusos ihre Mitglieder motiviert und versucht, zum Besuch der Veranstaltung zu bewegen. Und selbst „Zeitungen“ wie der Durchblick versuchten nochmals Stimmung zu erzeugen.

Und natürlich hat sich vieles getan, seit die Bürger vor einem Jahr darüber Informiert wurden, dass es dort keinen sozialen Wohnungsbau oder gar eine Aufwertung von Speyer-Nord geben sondern stattdessen eine Aufnahmeeinrichtung für Asylbegehrende (AfA) eingerichtet wird. So waren es dann auch viele Bürgerinnen und Bürger, die sich gern Gehör verschafft hätten und sich Antworten auf ihre Fragen erhofften. Leider konnten viele an der Veranstaltung nicht mehr teilnehmen oder kamen gar nicht erst bis zu dieser. Ein Zeichen, dass diese Veranstaltungen nicht nur einmalig beim Verkünden bestehender Tatsachen, sondern regelmäßig erfolgen sollten.

Begona Herman, ADD-Vizepräsidentin und Moderatorin der Veranstaltung, begrüßte die Anwesenden und stellte ihre Gesprächspartner vor: Integrationsministerin Anne Spiegel (BÜ90/Grüne), Oberbürgermeister Hansjörg Eger (CDU), Abteilungspräsident Michael Hartard vom BAMF, Vizepräsident Eberhard Weber vom Polizeipräsidium Rheinpfalz in Ludwigshafen, Steffen Renner Einrichtungsleiter der AfA Speyer sowie Markus Schneider stellvertretender Niederlassungsleiter der LBB Landau. Im Anschluss erläuterte sie den Ablauf, dass es genug Zeit für Fragen und dass es 3 Regeln gäbe:

  1. Jeder kommt zu Wort – aber nur einmal
  2. Der Umgang mit dem Gegenüber soll respektvoll erfolgen
  3. Es soll beim Thema der Veranstaltung geblieben werden.

Anne Spiegel (BÜ90/Grüne), Ministerin für Familie, Frauen, Jugend, Integration und Verbraucherschutz, begrüßte ebenfalls die anwesenden Redner, aber auch ihren Stab der Mitarbeiter, was gleich für Unmut im Saal sorgte. Sie erklärte, dass die Entscheidung für Speyer unter anderem gefallen sei, da „die Mietzinsfreiheit und die Qualität der Infrastruktur“ für diesen Standort sprächen. Und so traf das Land Rheinland-Pfalz im Juni 2017 den Beschluss, Speyer zur vollwertigen AfA auszubauen und aufzustocken. Aufgrund von fallenden Zahlen bei der Neueinreise von Flüchtlingen sollen künftig 4 AfAs den Bedarf des Landes decken.

Dabei sollen bis zu 1.125 Menschen zwischen 3 – 6 Monaten in Speyer untergebracht werden, bevor sie weiter auf die Gemeinden und Städte im Kreis verteilt werden. Durch den Ausbau würden auch 110 neue Arbeitsplätze entstehen und Speyer davon profitieren. Ihre Rede und Aussagen wurden immer wieder von Zwischenrufen, aber auch Fragen unterbrochen, doch genauso gab es viele Buhrufe bis hin zu „Spiegel tritt zurück“ Rufen, aber auch Applaus.

Oberbürgermeister Hansjörg Eger (CDU) quittierte Spiegels Aussagen mit der Bemerkung, dass es „Fluch und Segen zugleich sei, mit einer guten Infrastruktur gesegnet zu sein“. Auch sprach er davon, dass man im Jahre 2015 noch von einer vorübergehenden Unterbringung ausging, aber damals ja bereits bis zu 900 Personen im Gespräch gewesen sein. Den Schritt, nun eine dauerhafte AfA zu etablieren, begrüße er zwar nicht unbedingt, da er die Fläche der ehemaligen Kaserne gerne anderweitig genutzt hätte, aber „man dürfe Menschen in Not nicht im Regen stehen lassen, sondern muss helfen“ war sein Statement. Und immerhin sei ja beschlossen, dass ein Teil des Geländes der ursprünglich geplanten Nutzung zugeführt werden könne.

Der Einrichtungsleiter der AfA Speyer, Steffen Renner, gab einen Stand zu den Leistungen der AfA. Über Aufnahme, Unterbringung, Versorgung, medizinische und soziale Betreuung bis hin zum abschließenden Transfer in die Gemeinde oder Stadt werde alles von der AfA Speyer aus übernommen. So sind über 3.600 Flüchtlinge aufgenommen und verteilt worden, aktuell sind 450 Bewohner dort, wovon 312 Bewohner männlich, 138 Bewohner weiblich – und 93 Kinder sind. Auch 69 Kinder wurden in der Zeit in Speyer geboren. Dass das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) nun direkt in die AfA ziehe, erleichtere die Wege und lasse auf bessere Prozesse hoffen.

Markus Schneider, der stellvertretende Niederlassungsleiter der LBB Landau, informierte über die bereits fertig umgebauten Gebäude (7 und 8) und zeigte Bilder vom jetzigen Zustand. Bis Oktober und Dezember 2018 sollen die Gebäude 9 und 13 folgen.

Die Kita sei bereits fertig und bis Sommer 2019 solle alles geschafft sein. Im laufenden Betrieb nicht gerade ein Leichtes.

Michael Hartard, Abteilungspräsident beim BAMF, erläuterte die Aufgaben, die künftig in der Einrichtung selbst übernommen werden. So werden künftig Asylanträge direkt vor Ort entgegengenommen und Befragungen und Anhörungen gestartet. Auch soll künftig der Reiseweg zurückverfolgt werden und das mittels GPS-Daten der Handys. Sprachcomputertest und Gespräche mit Dolmetschern runden das Ganze ab und führen zu der abschließenden Entscheidung. Solche Verfahren wurden über 600.000 Mal im letzten Jahr durchgeführt und die offenen Verfahren von 470.000 auf 68.000 reduziert. Ob dabei auch die ganzen anhänglichen Klagen sind, wurde nicht genannt.

Um die Verfahren möglichst innerhalb von 3, aber spätestens bis zu 6 Monaten,  abzuschließen plant das BAMF, 58 Mitarbeiter in Speyer zu beschäftigen.

Und auch mehr Polizei erhält Speyer und sei ja ohnehin nicht allein, wie Vizepräsident Eberhard Weber vom Polizeipräsidium Rheinpfalz in Ludwigshafen begann. So werde mittlerweile auch eine Präventionsstreife in Speyer-Nord eingesetzt (A.d.R.: 1x pro Woche). Auch die Ermittlungsgruppe Migration sei direkt mit 6 Personen in der AfA vor Ort. Er erzählte viel von Statistiken und auch, dass noch keine Daten ableitbar seien, da Ausländerkriminalität erst seit 2015 gesondert erfasst würde. Somit gäbe es zwar Zahlen für 2016, aber noch keine für 2017.

Aber es sei wieder ein Anstieg der Kriminalität, insbesondere im Bereich Diebstähle und Körperverletzung, zu verzeichnen, aber dies könne man nicht mit einem Anstieg an der ausländischen Bevölkerung assoziieren. So hat er zwar selbst ausgeführt, dass 1,2 % Ausländeranteil in der Bevölkerung von Deutschland für 14 % der Verbrechen verantwortlich sei… dies aber wohl nicht bezeichnend wäre.

Insbesondere stellte er heraus, dass die PI viele Schulungen und Informationsveranstaltungen durchführe, um den Flüchtlingen Brauchtum und Werte zu vermitteln. Und sollte es wirklich einmal zu ernsthaften Problem kommen, wäre Schifferstadt direkt dort und auch die Polizeiinspektion 1 aus Ludwigshafen hätte eine schnelle Eingriffsmöglichkeit. Weitere Informationen konnte er aus einsatztaktischen Gründen nicht nennen.

Nach dieser Vorstellungs- und Informationsrunde, die sehr geordnet und diszipliniert ablief, folgte die Fragerunde, welche sehr hitzig wurde. So hatten diverse politische Parteien ihre Mitglieder mobilisiert und instruiert, einige saßen mit einer roten Karte im Publikum, um symbolisch die „Rote Karte“ für Gesagtes zu zeigen.

Andere hatten gleich Prominente Führsprecher, so waren: Johannes Steiniger (MdB CDU) und Nicole Höchst (MdB AfD) als erstes zu nennen. Steiniger als Mitglied des Bundestages für seinen Wahlkreis und Nicole Höchst als Bewohnerin Speyers und Mitglied des Bundestages.

Matthias Joa (MdL AfD) aus Germersheim hat ein vitales Interesse daran, zu sprechen. Ist Germersheim doch ein Paradebeispiel für eine gescheiterte Integrationspolitik und liegt genau zwischen Speyer und Kandel. Doch auch Joachim Paul (MdL AfD) hatte gleich zu Beginn der Fragerunde einen Auftritt, der zeigte, wohin es geht. Und so gab es viele Sprecher aus den Reihen der AfD, aber auch von vielen besorgten Bürgerinnen und Bürgern und Anwohnern.

Eines der häufigsten Probleme stellt wohl dar, dass auf dem Gelände Alkoholverbot herrscht. Deshalb würden wohl viele Bewohner im „nahen Umfeld“ vorglühen und teils auch ihre Notdurft an Ort und Stelle verrichten. Da es nur einen einzigen Einzelhändler in Speyer-Nord gibt, sind die Wege und Wegstrecken auch ziemlich klar zu verfolgen.

Und auch der Einzelhändler ist wohl bekannt, nachdem teilweise 3 x am Tag die Polizei wegen Ladendiebstählen vor Ort ist. Letzteres übrigens ein Einwand eines Stadtrates der Bürgergemeinschaft Speyer (BGS). Aber auch andere Stadträte wie Alois Röbosch sparten nicht mit Kritik, aber die Fragen blieben leider unbeantwortet.

So auch die Frage einer Anwohnerin nach der Übernahme der Kosten von Schäden. Die Polizei teilte ihr nur mit, dass sie zivilrechtlich vorgehen könne, aber dort vermutlich nichts zu holen sei. Ein anderer wolle wissen was mit den Immobilienpreisen geschehe.

Und so sprachen viele Bürgerinnen und Bürger hauptsächlich ihren Protest und Unmut aus. Auf vieles wurde gar nicht oder nur ausweichend eingegangen. Mitgenommen wurde, dass man sich des Müllproblems annehmen werde, aber auch dass öfter als 1x jährlich eine solche Veranstaltung notwendig, ist um ins Gespräch zu kommen.

Letzteres wurde immer hitziger, so beleidigte der Redakteur Klaus Stein wiederholt Nicole Höchst und trat dann sogar ans Mikrophon mit den Worten: „Ich bin lieber ein dummer Gutmensch als ein stinkender Schwarzbrauner“. Im anschließenden Disput wurde er von einem Sicherheitsbediensteten beinahe des Saales verwiesen.

Nachdem dann sogar körperliche Angriffe auf Nicole Höchst erfolgten, die Bereitschaft Fragen zu beantworten oder diese überhaupt noch zu hören schwand und es mittlerweile nach 22 Uhr war, wurde die Veranstaltung beendet. Der halbe Saal hatte bis zu diesem Zeitpunkt die Turnhalle aber bereits verlassen.

Lesen Sie auch den Kommentar "Einer" unter: https://speyer24news.de/Verschiedenes/Einer-geht-durch-die-Stadt/

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