Germersheim & Landkreis Germersheim (GER)


Versammlung am 19. Januar 2019 in Wörth

Wörth - Bei der Kreisverwaltung Germersheim ist (Stand 16.01.2019) für Samstag, 19. Januar 2019, eine Versammlung in Wörth angemeldet.

Das „Frauenbündnis Kandel“ hat eine Versammlung mit dem Thema „Sicherheit und Zukunft für unsere Frauen und Kinder – Datenschutz und Missbrauch politischer Ämter“ angemeldet. Im Kooperationsgespräch von Stadt Wörth, Polizei, Anmelder und Kreisverwaltung wurden folgender Versammlungsort und Aufzugsstrecke festgelegt:
Die Versammlung beginnt um 14 Uhr auf dem Parkplatz am Bahnhofsvorplatz und endet auch dort spätestens um 23 Uhr. Der Aufzug verläuft über die Hanns-Martin-Schleyer-Straße, Ludwigstraße, Ottstraße, Zügelstraße, Heilbachstraße, Luitpoldstraße, Ludwigstraße, Pfarrstraße, Königstraße, Bahnhofstraße, Ludwigstraße, Hanns-Martin-Schleyer-Straße zurück zum Parkplatz am Bahnhofsvorplatz. Kundgebungen sind an der Ecke Ottstraße/Zügelstraße und am Karl-Josef-Stöffler-Platz vorgesehen. Erwartet werden laut Anmelder ca. 50 bis 100 Personen.

An diesem Samstag ist mit Einschränkungen auch für den Verkehr zu rechnen. Um eine entsprechende Beschilderung kümmert sich die Stadt Wörth. Sie ist auch am Demo-Tag für die Umsetzung der verkehrsrechtlichen Anordnung zuständig, die Polizei regelt den fließenden Verkehr. Die Kreisverwaltung weist darauf hin, dass sich trotz der Festlegungen in den Kooperationsgesprächen, die gemeinsam mit den Anmeldern und Vertretern der Stadt, Polizei und Kreisverwaltung stattfinden, jederzeit Änderungen während des Demonstrationsgeschehens ergeben können.

Kreisverwaltung Germersheim

17.01.2019


Jugendamt – Eingeschränkte Erreichbarkeit vom 21. bis 25. Januar

Landkreis Germersheim - Die Kreisverwaltung Germersheim weist darauf hin, dass die Sozialen Dienste des Jugendamtes in der Woche vom 21. bis 25. Januar 2019 wegen eines internen Umzugs nur eingeschränkt erreichbar sind.

Für dringende Anfragen stehen die Mitarbeiter/innen des Sozialen Dienstes unter der Telefonnummer des zentralen Beratungstelefons (07274/53-432) innerhalb der üblichen Öffnungszeiten dennoch zur Verfügung.

Kreisverwaltung Germersheim

17.01.2019


Sonderabfuhr für Glas in Berg, Neuburg und Scheibenhardt

Zusatzabfuhrtermin am Samstag, 19.Januar 2019

Berg / Neuburg / Scheibenhardt - Die Firma Südmüll wird am kommenden Samstag, 19. Januar in den Gemeinden Berg, Neuburg und Scheibenhardt eine Zusatztour bei der Glasabfuhr einlegen. Grund ist der zu lange Abstand von rund acht Wochen zwischen der letzten Tour und der nächsten im Abfallkalender vermerkten Abfuhr.

Wer in den betroffenen Gemeinden sein Glas abholen lassen will, kann es am Samstag, 19. Januar bis spätestens 6 Uhr morgens am Straßenrand bereitstellen.

Kreisverwaltung Germersheim

17.01.2019


Landräte und Oberbürgermeister für eine Reaktivierung der Bahnstrecke Landau-Germersheim

Kosten-Nutzen-Untersuchung ist nächster wichtiger Schritt

Landau / Germersheim - Die Reaktivierung und der Erhalt der Schienenstrecke zwischen Landau und Germersheim war Schwerpunktthema der Landräte Dr. Fritz Brechtel (GER) und Dietmar Seefeldt (SÜW) sowie Oberbürgermeister Thomas Hirsch (LD) beim gemeinsamen Arbeitsfrühstück am Mittwoch, 9. Januar 2019. Die drei Verwaltungschefs sprechen sich deutlich für eine Bahnverbindung zwischen Landau und Germersheim aus: „Grundsätzlich befürworten und unterstützen wir jede Verbesserung und möglichen Ausbau des öffentlichen Schienenpersonennahverkehrs, so auch für die Bahnstrecke zwischen Landau und Germersheim. Dabei spielen neben finanziellen Aspekten für uns hierbei die Themen Umweltschutz und Mobilität der Menschen in der Südpfalz eine große Rolle“, so Hirsch, Brechtel und Seefeldt.

Landrat Brechtel informierte darüber, dass die Geschäftsstelle des Zweckverbands Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz Süd (ZSPNV Süd) schon vor Weihnachten 2018 mit dem zuständigen Referat im Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau vereinbart hat, sich baldmöglichst mit einer neuen Nutzen-Kosten-Untersuchung für die Wiedereinführung des Schienenpersonennahverkehrs zwischen Landau und Germersheim zu befassen. „Die von `Südpfalz-Mobil´ angeführten Detailpunkte werden bei der Grundlagenerarbeitung einbezogen“, sagt Brechtel. Wann das Gutachten erarbeitet werden kann, wird derzeit noch abgestimmt.

Seefeldt, Hirsch und Brechtel besprechen regelmäßig Themen, die von südpfalzweiter Relevanz sind, um diese in einem kooperativen Miteinander in den Blick zu nehmen und anzugehen.

Gemeinsame Pressemitteilung der Stadt Landau in der Pfalz und der Landkreise Südliche Weinstraße und Germersheim

17.01.2019


Anmeldetermine der weiterführenden Schulen im Landkreis Germersheim

Landkreis Germersheim - Im Januar und Februar 2019 sind die Anmeldetermine für die weiterführenden Schulen im Landkreis Germersheim:

  • Realschule Plus Bellheim, Schulstraße 4, 18.02.2019 - 22.02.2019 von 8 - 12 Uhr (nach telefonischer Vereinbarung), www.rs-plus-bellheim.de
  • Geschwister-Scholl-Realschule Plus Germersheim, Römerweg 2, 15.02.2019 von 7 – 13 Uhr, 18.02.2019 – 21.02.2019 von 7 - 16 Uhr, 22.02.2019 von 7 - 13 Uhr, www.realschuleplus-germersheim.de
  • Richard-von-Weizsäcker Realschule Plus Germersheim, August-Keiler-Str. 35, 16.02.2019 von 9 – 12 Uhr, 18.02.2019 - 20.02.2019 von 8 – 15 Uhr, 21.02.2019 von 8 - 12 Uhr, www.realschule-germersheim.de
  • Realschule Plus Kandel, Jahnstraße 18, 09.02.2019 von 9 - 12 Uhr, 11.02.2019 von 9 – 15 Uhr, 12.02.2019 – 13.02.2019 von 9 – 12 Uhr, www.realschule-kandel.de
  • Realschule Plus Lingenfeld, Schillerstraße 10-12, 04.02.2019 - 22.02.2019 von 8 - 11 Uhr, 09.02.2019 von 10 - 13 Uhr, www.rsplus-lingenfeld.de
  • IGS Kandel, Jahnstraße 20, 5. Klassen: 26.01.2019 von 9 - 12 Uhr, 28.01.2019 von 9 – 12 Uhr und 14 – 16 Uhr, 29.01.2019 von 9 - 12 Uhr. 11. Klassen: 11.02.2019 – 12.02.2019 von 9 – 12 Uhr und 14 - 16 Uhr, www.igs-kandel.de
  • IGS Wörth, Forststraße 1a, 5. Klassen: 26.01.2019 von 10 - 13 Uhr, 28.01.2019 und 29.01.2019 von 8 - 16 Uhr, 11. Klassen: 13.02.2019 und 14.02.2019 von 10 – 16 Uhr, 15.02.2019 von 8 – 14 Uhr, www.igs-woerth.de
  • IGS Rheinzabern, Jockgrimer Straße 100, 5. Klassen: 26.01.2019 von 9 - 13 Uhr, 28.01.2019 und 29.01.2019 von 8 - 16 Uhr. 11. Klassen: 09.02.2019 von 10 - 14 Uhr, 11.02.2019 von 10 - 16 Uhr, 12.02.2019 von 10 - 20 Uhr, www.igs-rheinzabern.de
  • IGS Rülzheim, Schulstraße 17, 5. Klassen: 26.01.2019 von 9 - 13 Uhr, 28.01.2019 von 9 - 17 Uhr, 29.01.2019 von 9 – 17 Uhr. 11. Klassen: 09.02.2019 von 10 – 13 Uhr, 11.02.2019 von 16 – 18 Uhr, 15.02.2019 von 13 – 15 Uhr, jeweils nach telefonischer Absprache (gilt nur für Oberstufe), www.igs-ruelzheim.de
  • Goethe Gymnasium Germersheim, August-Keiler-Straße 34, 11.02.2019 von 10 - 12 Uhr und 14 - 18 Uhr, 12.02.2019 – 13.02.2019 von 10 – 12 Uhr, 14 - 16 Uhr, www.goethe-gym-ger.de.
  • Europa-Gymnasium Wörth, Forststraße 1, 15.02.2019 von 14 – 16.00 Uhr, 16.02.2019 von 10 – 12 Uhr, 18.02.2019 - 19.02.2019 von 14 - 16 Uhr, www.egwoerth.de
  • Berufsbildende Schule Germersheim, Standort Germersheim: Paradeplatz 8, Standort Wörth: Hanns-Martin-Schleyer-Straße 3, Anmeldung aufgrund der Winterferien täglich bis spätestens Freitag 22.02.2019, Montag – Donnerstag von 07:30 – 16:00 Uhr und Freitag von 07:30 – 12:00 Uhr, www.bbs-germersheim.de

Kreisverwaltung Germersheim

17.01.2019


Gebührenbescheide für die Abfallentsorgung im Kreis Germersheim werden verschickt

Landkreis Germersheim - Ende Januar verschickt die Kreisverwaltung Germersheim die Bescheide für die Abfallentsorgungsgebühren. Adressaten sind Grundstückseigentümer bzw. Hausverwaltungen.
Der Gebührenbescheid beinhaltet die Endabrechnung des Jahres 2018 und die Höhe der Vorausleistungen für das laufende Jahr. Diese sind jeweils zum 1. März, zum 1. Juli sowie zum 1. November fällig.

Bei zu spät erfolgter Bezahlung fallen Verwaltungsgebühren an, die man bei rechtzeitiger Zahlung der Abfallgebühren umgehen kann. Mit Erteilung einer Einzugsermächtigung (SEPA Mandat) werden die Gebühren automatisch zum geforderten Termin abgebucht.
Die dazu nötigen Formulare liegen dem Gebührenbescheid bei und werden auch nach telefonischer Anforderung bei der Kreisverwaltung unter der Telefonnummer 07274/53-256 gerne zugesandt.

Im Internet unter www.kreis-germersheim.de/abfallwirtschaft ist das Formular für die Einzugsermächtigung (SEPA Mandat) unter der Rubrik Formulare ebenfalls zu finden. Dieses muss mit Unterschrift per Post an die Kreisverwaltung geschickt oder gefaxt werden.
Die Kreisverwaltung bittet darum, auf den Überweisungsträgern die Eigentümernummer anzugeben. Zahlungseingänge ohne die Eigentümernummer können nicht zugewiesen und somit nicht ordnungsgemäß verbucht werden.

Kreisverwaltung Germersheim

17.01.2019


Versammlungen am 12. Januar 2019 in Kandel

Kandel - In Kandel finden am Samstag, 12. Januar 2019, fünf Versammlungen statt. Im Kooperationsgespräch von Verbandsgemeinde Kandel, Polizei, Anmelder und Kreisverwaltung wurden folgende Versammlungsorte und Aufzugsstrecken festgelegt:

„Kandel gegen Rechts“ demonstriert von 13 bis 19 Uhr an der Ecke Gartenstraße/Georg-Todt-Straße unter dem Motto „Menschenrechte statt rechte Menschen“. Vorübergehend wird die Versammlung an die Ecke Sommerstraße/Bahnhofstraße verlegt. Erwartet werden ca. 200 Personen.
Außerdem hat „Kandel gegen Rechts“ eine Versammlung in der Nansenstraße nördlich der Juststraße angemeldet. Diese findet unter dem Motto „Kein Recht auf Nazipropaganda“ statt und beginnt um 14 Uhr. Sie endet, wenn der Aufzug des Frauenbündnisses den Bereich passiert hat. Hier werden 50 Personen erwartet.

Die Versammlung des „Frauenbündnisses Kandel“ zum Thema „Innere Sicherheit – Sozialpolitik – EU-Politik“ beginnt um 14 Uhr auf dem Parkplatz am Bahnhofsvorplatz und endet auch dort spätestens um 23 Uhr. Der Aufzug verläuft über die Holbeinstraße, Raiffeisenstraße, Rheinstraße, Nansenstraße, Juststraße, Marktstraße, Bahnhofstraße zurück zum Ausgangspunkt. Kundgebungen sind an der Ecke Raiffeisenstraße/Rheinstraße und am Kreisel/Ecke Nansenstraße vorgesehen. Erwartet werden ca. 300 Personen.

Das Bündnis „Wir sind Kandel“ hat eine Versammlung auf dem Parkplatz südlich des Bahnhofs angemeldet. Von 14 bis 17 Uhr findet diese zum Thema „Wir schützen unsere Demokratie vor rechten Parolen“ statt. Erwartet werden 150 Personen.

Die „Omas gegen Rechts“ versammeln sich von 13 bis 18 Uhr am Friedensengel auf dem Marktplatz unter dem Motto „Lautstark für den Frieden“. Erwartet werden 200 Teilnehmer.

An diesem Samstag ist mit erheblichen Einschränkungen auch für den Verkehr zu rechnen. Um eine entsprechende Beschilderung kümmert sich die Verbandsgemeinde. Sie ist auch am Demo-Tag für die Umsetzung der verkehrsrechtlichen Anordnung zuständig, die Polizei regelt den fließenden Verkehr. Die Kreisverwaltung weist darauf hin, dass sich trotz der Festlegungen in den Kooperationsgesprächen, die gemeinsam mit den Anmeldern und Vertretern der Verbandsgemeinde, Polizei und Kreisverwaltung stattfinden, jederzeit Änderungen während des Demonstrationsgeschehens ergeben können.

Text: Kreisverwaltung Germersheim Foto: Speyer 24/7 News,dak

09.01.2019


Genuss-Highlights der Spargelsaison 2019

Flyer „Pfälzer Spargelgenuss“ erscheint druckfrisch zur Urlaubs-Messe CMT in Stuttgart

Kreis Germersheim / Stuttgart - Die Südpfalz und der Rhein-Pfalz-Kreis bieten zur Spargelsaison 2019 wieder ein buntes Veranstaltungsprogramm rund um das königliche Gemüse, das keine Wünsche offen lässt. Darf es Spargelschnaps oder ein Spargelbuffet sein? Eine Wanderung oder eine Radtour zum Thema Spargel oder vielleicht auch eine Führung auf dem Spargelacker? Wollten Sie schon immer einmal selber Spargel stechen oder einen Urlaub erleben, der Sie zum Pfälzer Spargelexperten macht? Im Flyer „Pfälzer Spargelgenuss 2019“ finden Spargelliebhabern alle Angebote rund um das „weiße Gold“ im Landkreis Germersheim und dem Rhein-Pfalz-Kreis.

Den Flyer zum ersten Mal in den Händen halten können die Besucher der Urlaubs-Messe CMT in Stuttgart. Vom 12. – 20. Januar präsentiert sich der Südpfalz-Tourismus Landkreis Germersheim e.V. dort gemeinsam mit anderen Pfälzer Tourismusregionen am Gemeinschaftsstand des Pfalz.Touristik e.V. in Halle 8. Mit dabei sind neben dem druckfrischen Spargelgenuss-Flyer weitere neu aufgelegte Broschüren wie das neue Unterkunftsverzeichnis der Rheinebene, der Gastronomiewegweiser „Gut essen“ oder der Veranstaltungskalender, sowie bewährte Informationsbroschüren und Rad- und Wanderkarten für den Urlaub in der Südpfalz.

Selbstverständlich kann der Spargelflyer ab 14. Januar dann auch beim Südpfalz-Tourismus Landkreis Germersheim e.V. (Tel. 07274/53-300, info@suedpfalz-tourismus.de) sowie beim Tourismusverein Rhein-Pfalz-Kreis e.V. (Tel. 0621/5909-414, info@rhein-pfalz-aktiv.de) bestellt werden oder als digitales PDF-Dokument auf den Webseiten www.suedpfalz-tourismus.de und www.rhein-pfalz-aktiv.de heruntergeladen werden. Ende Januar wird der Flyer dann auch in den Büros für Tourismus in den Verbandsgemeinden des Landkreises Germersheim sowie in allen Stadt-, Verbandsgemeinde- und Gemeindeverwaltungen im Rhein-Pfalz-Kreis erhältlich sein.

Kreisverwaltung Germersheim

08.01.2019


Pflegeeltern sein - eine Aufgabe für Sie?

Infos und Antworten gibt es völlig unverbindlich beim Pflegekinderdienst

Kreis Germersheim - Wer ist bereit, Kinder aufzunehmen und ihnen für begrenzte Zeit oder längerfristig ein Zuhause zu geben? Das Jugendamt des Landkreises Germersheim sucht immer Menschen, die einem Kind einen Platz in ihrer Familie anbieten wollen, Zeit und Verständnis aufbringen und bereit sind, mit dem Jugendamt zusammenzuarbeiten. Sie sind eingeladen, unverbindlich Kontakt zum Pflegekinderdienst des Jugendamtes Germersheim aufzunehmen.

Es gibt unterschiedliche Gründe, weshalb ein Kind kurzzeitig oder dauerhaft nicht in seiner Herkunftsfamilie leben kann. Dazu gehören psychische Erkrankung, Suchterkrankung oder Überforderung der Eltern, Vernachlässigung bzw. Verwahrlosung des Kindes, körperliche Misshandlung oder sexueller Missbrauch. „Diese Kinder brauchen Sicherheit, Geborgenheit und Zuwendung. Pflegeeltern müssen sich  bewusst machen und besonderes Verständnis dafür aufbringen, dass die Kinder ihre eigene Geschichte, ihre eigenen Erfahrungen und Beziehungen aus ihrer Herkunftsfamilie mitbringen – und sich eventuell entsprechend verhalten und äußern“, beschreibt Denise Hartmann-Mohr, Leiterin des Jugendamtes.

Wenn eine Trennung des Kindes von seinen Eltern erfolgen muss, prüft das Jugendamt stets sorgfältig, ob und welche Pflegefamilie besonders für dieses spezielle Kind geeignet ist. Dabei wird auch überlegt, ob eine zeitlich befristete Pflege oder eine langfristige Aufnahme in eine Pflegefamilie in Frage kommt. Die Aufgabe des Pflegekinderdienstes (PKD) ist es, eine passende Pflegefamilie für ein bestimmtes Kind zu finden.
„Aber keine Familie, die ein Kind bei sich aufnimmt, wird ins kalte Wasser geworfen“, erklärten die Mitarbeiterinnen des PKD. Mit Seminaren werden Bewerber auf die verantwortungsvolle Aufgabe vorbereitet, das Jugendamt berät und begleitet die Pflegefamilie und die Pflegekinder kontinuierlich und ist immer Ansprechpartner.
Das nächste Vorbereitungsseminar für interessierte Pflegekind-Bewerber findet voraussichtlich im März 2019 statt, sofern sich genügend Interessenten melden.

„Wer sich dafür interessiert, Pflegemama oder Pflegepapa zu werden, macht dies mit sehr viel Herz und aus voller Überzeugung. Aber natürlich ist es kein Ehrenamt, auch wenn manche diese Aufgabe so sehen mögen. Pflegeeltern erhalten Geld für diese eigentlich unbezahlbare Aufgabe. Nur wer selbst mal Pflegeeltern war oder so nah dran ist wie die Mitarbeiterinnen des Pflegekinderdienstes, weiß, welche Freuden und welche Anstrengungen hinter dem Pflegeelterndasein stecken können. Abgesehen davon käme es deutlich teurer, wenn eine Jugendhilfeeinrichtung für Kinder eintreten müsste, die ansonsten gut in eine Pflegefamilie eingebunden werden“, betont der Erste Kreisbeigeordnete und zuständige Dezernent Christoph Buttweiler. Er animiert alle, die den Gedanken in sich tragen, Pflegeeltern zu werden, völlig unverbindlich mal beim Pflegekinderdienst des Jugendamtes anzurufen. „Das verpflichtet noch zu gar nichts“, so Buttweiler.

Weitere Informationen gibt es bei den Mitarbeiterinnen des Pflegekinderdienstes
Susanne Antoni, Tel: 07274/53-215, E-Mail: s.antoni@kreis-germersheim.de
Gaby Gauweiler, Tel: 07274/53-160, E-Mail: g.gauweiler@kreis-germersheim.de
Leonie Eberle, Tel: 07274/53-492, E-Mail: l.eberle@kreis-germersheim.de
Michaela Ebersold, Tel. 07274/53-492, E-Mail: m.ebersold@kreis-germersheim.de.

Kreisverwaltung Germersheim

08.01.2019


Umstrukturierungsanträge für Rebpflanzungen im Jahr 2019

Anträge, Teil 2, für EU-Umstrukturierung 2019 bis 31. Januar 2019 elektronisch stellen

Kreis Germersheim - Anträge, Teil 2, (Datenträgerbegleitscheine), können ab Mittwoch, den 2. Januar bis spätestens Donnerstag, den 31. Januar 2019 bei der Kreisverwaltung Germersheim im Sachgebiet Agrarförderung - eingereicht werden (Ausschlussfrist). Für Flächen im Weinbergsflurbereinigungsverfahren (nur außerhalb des Landkreises Germersheim) gilt im Jahr der Besitzeinweisung eine gesonderte Antragsfrist. Sie endet spätestens am Dienstag, den 30. April 2019.

Die Antragstellung, Teil 2, erfolgt 2019 direkt online über das bewährte WeinInformationsPortal (WIP) der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz unter dem folgenden Link: Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz | WIP - Weininformationsportal | Willkommen in Rheinland-Pfalz.

Die Antragstellung über das WIP erleichtert durch Fehlerhinweise das Ausfüllen des Antrages. Für die elektronisch erfassten und versandten Daten, muss das automatisch erzeugte PDF-Dokument (Datenträgerbegleitschein) nur noch ausgedruckt und unterschrieben fristgerecht bei der Kreisverwaltung Germersheim, Sachgebiet Agrarförderung, Luitpoldplatz 1, 76726 Germersheim, eingereicht werden.

Voraussetzung für die Förderung ist, dass die jetzt beantragten Flächen bereits im Antragsverfahren, Teil 1 beantragt wurden. Ein „Nachmelden“ nicht beantragter Flächen des Teiles 1 ist nicht mehr möglich.

Die Pflanzung kann in diesem Programm mit allen in Rheinland-Pfalz klassifizierten Rebsorten erfolgen. Wie bereits in den Vorjahren werden auch nicht klassifizierte Rebsorten im Rahmen von genehmigten Anbauversuchen gefördert.

Für den Landkreis Germersheim sind die folgenden Maßnahmen und Fördersätze relevant:

  • Maßnahmen 31 und 41 (Flachlagen): 10.000 €/ha
  • Maßnahmen 33 und 43 (Extensive Anlagen):   9.000 €/ha
  • Maßnahme 52 und 62: (Nutzung gebrauchter Materialien) 6.000 €/ha
  • Die Maßnahmen 52 und 62 bieten den Winzern die Möglichkeit, eine vorhandene Unterstützungsvorrichtung weiter zu verwenden bzw. gebrauchtes Material einzusetzen. Damit wird der inzwischen hohen Lebensdauer der Materialien sowie der Nachhaltigkeit Rechnung getragen.

Antragsteller, die ab dem Jahr 2019 eine Unterstützung aus dem Umstrukturierungsprogramm beantragen, dürfen die Einreichung Ihres Antrages auf Agrarförderung (Gemeinsamer Antrag) bis spätestens 15. Mai 2019 und den Folgejahren nicht vergessen.

Weitere Informationen gibt es auf der Homepage der Kreisverwaltung Germersheim www.kreis-germersheim.de/, Bereich Agrarförderung.

Kreisverwaltung Germersheim

08.01.2019


Grenzübergreifende Rheinpark-Guides gesucht!

Am 20. September 2018 ist der INTERREG-V-Lenkungsausschuss für die Auswahl von Kleinprojekten zum siebten Mal seit dem Start des Kleinprojektaufrufs zusammengetreten. In dieser Sitzung wurde das Lehrgangsprogramm des Projekts „Ausbildung von Rheinpark-Guides im PAMINA-Raum“ genehmigt. Hierbei sollen interessante und praktisch umsetzbare Führungen für das Gebiet des Eurodistrikts PAMINA erarbeitet werden. Träger des Kleinprojektes, das mit 60 % EU-Fördermittel bezuschusst wird, ist der PAMINA Rheinpark / Parc Rhénan e.V.

LK GER / LK KA / LK RA / Elsass (F) - Bei diesem Kleinprojekt geht es vor allem darum, das Ausbildungsangebot für Rheinpark-Guides zweisprachig deutsch-französisch auf beiden Seiten des Rheins auszubauen, da es eine solche Ausbildung bislang nur auf badischer Seite gab. Ein grenzüberschreitendes Schulungsprogramm der Volkshochschulen der Landkreise Rastatt, Karlsruhe, Germersheim sowie der grenzüberschreitenden Université Populaire PAMINA VHS de Wissembourg wurde zusammen mit dem PAMINA-Rheinpark/Parc Rhénan e.V. für den Raum Nordelsass, Südpfalz und Landkreis Karlsruhe konzipiert. Das Schulungsprogramm enthält neben dem theoretischen Schulungsunterricht (Wissenserwerb) ein Praxistraining vor Ort (Übungen wie zum Beispiel eine gemeinsame PAMINA-Rheinpark Museumsführung, oder die Planung und Durchführung einer geführten Radtour) und besteht aus 13 Modulen. Neben den inhaltlichen Schwerpunkten (Naherholungstourismus, Natur, Geschichte, Freizeit und Kultur) bietet die Ausbildung auch allerhand pädagogisches Rüstzeug für die künftigen Rheinpark-Guides, selbstständig und souverän Gruppenführungen übernehmen zu können.

Der Abschluss der Ausbildung bildet eine theoretische und eine praktische Prüfung. Bei bestandener Prüfung erhält jeder Teilnehmer ein Zertifikat "Ausgebildeter Rheinpark-Guide".

Lehrgangstart:

Die grenzüberschreitende Ausbildung von Rheinpark-Guides, die Ende Februar 2019 starten wird, richtet sich an deutschen und französischen Teilnehmer und dauert ca. 1 Jahr. Die Ausbildung findet im Wechsel an allen 4-VHS-Standorten statt, womit ein Einblick in die jeweiligen Besonderheiten des Naturraums vor Ort gegeben werden soll. Die Kurs-Termine und jeweiligen Treffpunkte werden den vorgemerkten Interessenten bekannt gegeben.

Anmeldung:

Bei Interesse, bitte bei den jeweiligen Volkshochschulen anmelden:
Teilnehmer
aus dem Landkreis Germersheim bei vhs@kreis-germersheim.de
aus dem Landkreis Karlsruhe bei info@vhs-karlsruhe-land.de
aus dem Landkreis Rastatt bei vhs@landkreis-rastatt.de
aus dem Elsass bei info@up-pamina-vhs.org

Kosten:

Die Kursgebühren richten sich nach der Anzahl der Teilnehmer/innen:
ab 185 € bei 20-25 Teilnehmer/innen
zzgl. eigene Anfahrt zu den Lehrgangsorten im genannten PAMINA-Rheinpark-Gebiet.

Platzreservierungen sind ab sofort möglich. Die verbindliche Anmeldung erfolgt mit Bekanntgabe der Kurstermine Ende Januar 2019 an die Interessenten. Die Vergabe der Lehrgangsplätze erfolgt nach Reihenfolge des Eingangs der Rückmeldungen.

Weitere Informationen unter: www.pamina-rheinpark.org

PAMINA-Rheinpark / Parc Rhénan e.V.

08.01.2019


Bürgersprechstunden von Landrat Dr. Fritz Brechtel

Neu ab Januar 2019 auch Bürgersprechstunden vom Ersten Kreisbeigeordneten Christoph Buttweiler

Kreis Germersheim - Persönlich mit den Menschen in Kontakt stehen und ein offenes Ohr für die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger zu haben, das ist Landrat Dr. Fritz Brechtel wichtig. Deshalb bietet er an wechselnden Orten des Kreises Bürgersprechstunden an. Im Gespräch mit dem Landrat können direkte Anliegen, Tipps, Probleme, kurzum alles, was die Menschen mit Blick auf die Zuständigkeit des Kreises auf dem Herzen haben, erörtert werden. Ziel der Bürgersprechstunde ist es, nicht nur von bürgernaher Verwaltung zu reden, sondern sie auch „da, wo der Schuh drückt“ zu praktizieren. In Entscheidungsvorgänge, mit denen sich bereits ein Gericht befasst, darf der Landrat jedoch nicht eingreifen. Ähnliches gilt für Dinge, die in die Kompetenz anderer Behörden oder der Gemeinden fallen. In solchen Fällen hat er allenfalls die Möglichkeit, sich das Problem anzuhören und sich um eine Vermittlung zu bemühen.

Die Bürgersprechstunden 2019 des Landrats finden statt in der:

  • Verbandsgemeinde Lingenfeld    Mittwoch, 13.02.2019, ab 15.30 Uhr
  • Verbandsgemeinde Rülzheim      Donnerstag, 14.03.2019, ab 15.30 Uhr
  • Stadt Wörth                                  Donnerstag, 25.04.2019, ab 15.30 Uhr
  • Verbandsgemeinde Jockgrim       Montag, 20.05.2019, ab 15.30 Uhr
  • Stadt Germersheim                      Donnerstag, 13.06.2019, ab 16 Uhr
  • Verbandsgemeinde Bellheim       Mittwoch, 21.08.2019, ab 15.30 Uhr
  • Verbandsgemeinde Hagenbach   Donnerstag, 26.09.2019, ab 15.30 Uhr
  • Verbandsgemeinde Kandel          Donnerstag, 31.10.2019, ab 15.30 Uhr
  • Verbandsgemeinde Lingenfeld    Mittwoch, 18.12.2019, ab 15.30 Uhr

Interessierte können sich schon jetzt bei der Persönlichen Referentin des Landrats, Nadine Dietrich, Tel. 07274/53-202 oder per E-Mail n.dietrich@kreis-germersheim.de unter Nennung ihres Anliegens anmelden.

Text: Kreisverwaltung Germersheim Foto: S24N, dak

08.01.2019


K 16 zwischen Scheibenhardt und Büchelberg wieder frei für Autos und Radfahrer

Neu ausgebaute Strecke freigegeben

Kreis Germersheim / K 16 - „Nach rund vier Wochen Bauzeit ist die Kreisstraße zwischen Scheibenhardt und Büchelberg wieder frei und in einem hervorragendem Zustand“, sagte Landrat Dr. Fritz Brechtel bei der offiziellen Freigabe der frisch ausgebauten K 16 Mitte Dezember. „Nicht nur für Autofahrer, sondern auch für Radfahrer ist der Ausbau eine gute Nachricht, da diese Strecke als Teil des Südpfalzradweges gern von Radlern befahren wird.“

Die Kreisstraße 16 ist eine wichtige Verbindungsstraße, die von der B 427 in Minfeld über Büchelberg bis zur L 545 in Scheibenhardt verläuft. Der jetzt neu ausgebaute 3.000 m lange Streckenabschnitt zwischen Scheibenhardt und Büchelberg befand sich in einem sehr schlechten Zustand. Nach vier Wochen Bauzeit wurde dieser Abschnitt freigegeben. Er war der dritte Teil des bereits in den Jahren 2010 (550 m) und 2012 (650 m) durchgeführten Bestandsausbaus der gesamten Strecke (4.200 m) zwischen Büchelberg und Scheibenhardt.

Zur offiziellen Freigabe der Strecke waren auch Staatssekretär Andy Becht aus dem rheinland-pfälzischen Verkehrsministerium, Mario Brandenburg, MdB, Ortsbürgermeister Edwin Diesel aus Scheibenhardt und Jürgen Stephany, stellvertretender Ortsvorsteher von Büchelberg, gekommen. Die Kosten für den Ausbau des jetzt wieder freigegebenen Streckenabschnitts der K 16 belaufen sich auf rd. 535.000 Euro. Das Land leistet einen Zuschuss in Höhe von 65 %, das sind rd. 348.000 Euro. Der Eigenanteil des Landkreises beträgt rd. 187.000 Euro. Landrat Brechtel bedankt sich beim Land für die finanzielle Unterstützung und bei allen Beteiligten für die Zusammenarbeit und das gute Gelingen des Bauprojektes.

Kreisverwaltung Germersheim

08.01.2019


In den Ruhestand verabschiedet

Bei der Verabschiedung: (v.li) Werner Deubig und Landrat Dr. Fritz Brechtel.

Germersheim - Werner Deubig wurde kürzlich von Landrat Dr. Fritz Brechtel im Rahmen einer kleinen Feierstunde in den Ruhestand verabschiedet.

Nach seiner Ausbildung zum Bankkaufmann war er zunächst in einer Bank tätig bevor er Mitte 1979 zur Kreisverwaltung Germersheim kam und dort die Angestelltenprüfung ablegte. Nahezu 40 Jahre war Werner Deubig im Fachbereich „Straßenverkehr, Kfz-Zulassung“ in der Führerscheinstelle tätig.

Landrat Dr. Fritz Brechtel dankte Werner Deubig für sein langjähriges Engagement und wünschte ihm für die Zukunft alles Gute. Den Glückwünschen und dem Dank schlossen sich Dezernentin Tanja Koch, der Leiter des Fachbereichs „Straßenverkehr, Kfz-Zulassung“ Peter Stiltz, Personalchef Ralph Lehr und der Personalratsvorsitzende Klemens Puderer an.

Kreisverwaltung Germersheim

08.01.2019


Netzwerk Familienbildung legt Erziehungspass-Broschüre für Stadt Landau, Landkreis Südliche Weinstraße und Landkreis Germersheim neu auf

„Mit dem Erziehungspass macht Erziehung Spaß“: Das Netzwerk Familienbildung hat die Erziehungspass-Broschüre für die Stadt Landau, den Landkreis Südliche Weinstraße und den Landkreis Germersheim jetzt neu aufgelegt.

Städte Landau und Germersheim / LK SÜW & LK GER - „Mit dem Erziehungspass macht Erziehung Spaß“: Das ist seit über zehn Jahren das Motto des Erziehungspasses des Netzwerks Familienbildung Landau-Südliche Weinstraße. Die dazugehörige Broschüre ist jetzt in der sechsten Auflage neu erschienen und ab sofort in vielen Einrichtungen in der Stadt Landau, im Landkreis Südliche Weinstraße und im Landkreis Germersheim erhältlich.

Entwickelt wurde der Erziehungspass im Netzwerk Familienbildung von den Koordinatorinnen des Hauses der Familie in Landau und des Kinderschutzbundes Landau/Südliche Weinstraße. Die Jugendämter der Stadt Landau sowie der Landkreise Südliche Weinstraße und Germersheim haben den Neudruck der Erziehungspass-Broschüre finanziert.

Im Erziehungspass stellt das Netzwerk Familienbildung die Angebote der Familienbildungsträger in der Region vor. Unter anderem sind folgende Familienbildungsträger beteiligt: Der Kinderschutzbund Landau/Südliche Weinstraße, der Kinderschutzbund Germersheim, das Haus der Familie in Landau, das Haus der Familie in Bad Bergzabern, die Caritas-Zentren Landau und Germersheim, Querbeet Herxheim, die Familienbüros im Landkreis Germersheim, die Mehrgenerationenhäuser in der Region, das Frauen- und Familienzentrum Kandel, die AOK und viele mehr. Insgesamt listet der Erziehungspass rund 50 Kurse, Info-Veranstaltungen und offene Treffs für Schwangere, Paare und Familien. Alle Angebote behandeln erziehungsrelevante Themen von der Geburt bis zur Pubertät.

Als kleiner Anreiz dient ein Bonuspunkte-System: Beim Besuch einer der Veranstaltungen händigt die Kursleitung den Teilnehmerinnen und Teilnehmern ein Bonusheft aus, in dem die Anzahl der dafür gewährten Bonuspunkte quittiert wird. Nimmt man danach bei einem anderen Anbieter an einer Veranstaltung teil, können dort die Bonuspunkte von der Kursgebühr abgezogen werden. Auch für kostenlose Angebote gibt es Bonuspunkte, die bei anschließenden kostenpflichtigen Angeboten verrechnet werden können.

Die Erziehungspass-Broschüre verweist auch auf die Internetseite www.erziehungspass.de. Hier finden sich weitere Hilfsangebote für Familien in der Region, die ständig aktualisiert werden.

Die  4.500-fache Neuauflage der Erziehungspass-Broschüre wird wieder von Hebammen, Geburtsstationen, Ärztinnen und Ärzten, Therapeutinnen und Therapeuten, Referentinnen und Referenten in der Familienbildung, Beratungsstellen, Kindertagesstätten und Schulen als niedrigschwelliger Einstieg in die Unterstützung zur Erziehung an Familien weitergegeben. Ziel ist die Stärkung der Be- und Erziehungskompetenz aller Eltern in der Region.

Text: Gemeinsame Pressemitteilung der Stadt Landau in der Pfalz und der Landkreise Südliche Weinstraße und Germersheim Foto: Stadt Landau in der Pfalz

08.01.2019


Abfuhrtermine für 770l und 1.100l Abfallbehälter im Internet abrufbar

Kreis Germersheim - Während die gedruckten Abfallkalender 2019 für Müllgefäße bis 240l Volumengröße direkt an alle Haushalte im Landkreis Germersheim verteilt wurden, sind die Termine der Container (770l und 1.100l) ausschließlich im Internet abrufbar. Sie können aber ganz komfortabel auf der Homepage der Abfallwirtschaft abgerufen und ausgedruckt werden.

Seit 13. Dezember steht die Internetversion aller Abfuhrtermine des Landkreises unter www.kreis-germersheim.de/abfallwirtschaft unter der Rubrik Abfallkalender 2019 zum Abruf bereit.

Betroffene Eigentümer bzw. Mieter, die über keinen Internetzugang verfügen, können einen Ausdruck ihres Kalenders direkt bei der Kreisverwaltung unter der Telefonnummer 07274/53 342 anfordern.

Kreisverwaltung Germersheim

08.01.2019


Meldepflicht für alle Nutztierarten

Kreis Germersheim - Der Fachbereich Gesundheit und Verbraucherschutz der Kreisverwaltung Germersheim informiert: Aufgrund des Auftretens der Blauzungen-Erkrankung bei Rindern im Landkreis Rastatt wird ausdrücklich auf die grundsätzliche Meldepflicht gemäß Viehverkehrsverordnung hingewiesen, darunter fallen besonders alle Rinder, Schafe, Ziegen, Gehegewild bis hin zu Lamas und kamelartigen oder sonstigen Wiederkäuern. Tierhalter werden gebeten dafür den Vordruck „Meldung von Tieren“, der auf der Internetseite der Kreisverwaltung Germersheim eingestellt ist zu benutzen.

Unabhängig von der dringenden Notwendigkeit alle Wiederkäuer zu melden, weist das Veterinäramt auf die Meldepflicht auch aller anderen Nutztierarten hin (z.B. Geflügel, Pferde, etc.).

Darüber hinaus muss jede Tierhaltung auch dem Fachbereich Umwelt, Landwirtschaft, NGP-Bienwald der gleichen Kommunalbehörde gemeldet, sowie eine Unternehmensnummer bei gleicher Stelle beantragt werden. Dazu gibt es den Vordruck „Antrag auf Erteilung einer Unternehmensnummer“.

Die Vordrucke zur „Meldung von Tieren“, „Anmeldung von Einhufern“ und „Antrag auf Erteilung einer Unternehmensnummer“ finden Tierhalter auf der Internetseite der Kreisverwaltung Germersheim: https://www.kreis-germersheim.de/kv_germersheim/Unsere%20Themen/Veterin%C3%A4rwesen%20und%20Verbraucherschutz/Tierseuchenbek%C3%A4mpfung/Anzeige%20der%20Tierhaltung/

Kreisverwaltung Germersheim

08.01.2019


Fischerprüfung erfolgreich abgelegt

Kreis Germersheim - 51 Personen haben in der zweiten Fischerprüfung dieses Jahres die Fischerprüfung bestanden. Der Prüfungsausschuss unter dem stellvertretenden Vorsitzenden Manfred Schmitz sowie der Kreisbeigeordnete Michael Braun gratulierten und überreichten den erfolgreichen Teilnehmern die Fischerprüfungszeugnisse. Mit diesen kann nun die Ausstellung eines Fischereischeines bei der Stadt-/Verbandsgemeindeverwaltung beantragt werden.

Die Fischerprüfungen finden landeseinheitlich zweimal jährlich, im Juni und im Dezember, jeweils am ersten Freitag, statt. Zulassungsvoraussetzungen zur Fischerprüfung sind u.a. ein Mindestalter von 13 Jahren sowie die Teilnahme an einem mindestens 35-stündigen Vorbereitungskurs.

Innerhalb von zwei Stunden müssen in den fünf Prüfungsgebieten „Allgemeine Fischkunde“, „Spezielle Fischkunde“, „Gewässerkunde“, „Gerätekunde“ sowie „Gesetzeskunde“ jeweils zehn Fragen im Ankreuzverfahren beantwortet werden.
Die Prüfung gilt dann als bestanden, wenn mindestens sieben Fragen aus jedem Sachgebiet richtig beantwortet werden. Eine mündliche Nachprüfung ist dann erforderlich, wenn nur in einem Sachgebiet weniger als sieben Fragen richtig beantwortet wurden.

Am 7. Juni 2019 findet die nächste Fischerprüfung statt. Auskünfte hierzu erteilt die Kreisverwaltung Germersheim, Untere Fischereibehörde, Tel. 07273/53-145.

Kreisverwaltung Germersheim

08.01.2019


Unterschiedliches Wissen am Demonstrationstag führte zu unterschiedlichen Auffassungen

Kandel / Germersheim - „Die Kreisverwaltung lügt nicht“, weist Landrat Dr. Fritz Brechtel den Vorwurf deutlich zurück, „Was inzwischen nach vielen Gesprächen, u.a. mit der Polizei, deutlich wurde, ist, dass die verschiedenen beteiligten Behörden mit unterschiedlichem Detailwissen und damit in der Konsequenz mit unterschiedlicher Wahrnehmung in das Demonstrationsgeschehen gegangen sind. Das hat leider zu unterschiedlichen Interpretationen einzelner Momente geführt“, so der Landrat weiter und betont, dass die Mitarbeiter der Versammlungsbehörde „meine Aufforderung, die Hauptstraße frei von Demos zu halten, umgesetzt haben. Das war nicht einfach! Es gab im Vorfeld eine ungute Gemengelange. Nachträglich zum Kooperationsgespräch mit dem `Frauenbündnis Kandel´ kam der Wunsch der Verbandsgemeinde Kandel, die Hauptstraße von Demos freizuhalten. Dies wurde von der Kreisverwaltung unter hohem Zeitdruck in Form eines neuen Bescheides so umgesetzt und vom Verwaltungsgericht durch Urteil bestätigt.
Trotz dieser Spannungen im Vorfeld ist es gelungen, und dies sollte in Richtung aller Versammlungsteilnehmer doch betont werden, dass beide Versammlungen stattfinden konnten, beide weitgehend friedlich verlaufen sind und alle ihrem guten Recht auf Versammlung und Meinungsfreiheit nachgehen konnten. Dafür danke ich der Polizei und meiner Behörde ausdrücklich.“

Durch die nachträgliche kurzfristige Verlegung der Aufzugstrecke hatte sich jede Behörde auf den 1. Dezember neu vorbereitet. Es wurden dabei nicht – und werden nie – alle Details, darunter einsatztaktische Erwägungen und Notwendigkeiten besprochen. „Meine Mitarbeiter sind in der Eile der Verlegung der Demostrecke des `Frauenbündnisses´ auf eine möglichst nicht anfechtbare Alternative und dem Bestreben, die Demos raus aus der Hauptstraße zu halten, daher von einer zeitlich überschaubaren Sperrung der Hauptstraße für den Verkehr ausgegangen. Für sie war klar, dass die Geschäfte frei von Demonstrationen, aber fußläufig erreichbar bleiben“, erklärt Brechtel, „Was meine Mitarbeiter definitiv nicht kannten, sind die für den Demo-Tag notwendigen polizeitaktischen Vorgehensweisen. So wussten sie nicht im Detail, wann genau und wie lange die Hauptstraße gesperrt wird. Für die Polizei war darüber hinaus völlig klar und übliches Vorgehen, dass der fließende und parkende Verkehr zurückgeleitet werden muss.“

An dieser Situation erhitzen sich nun die Gemüter. Aus dem Kooperationsgespräch mit „Kandel gegen Rechts“ sind die Mitarbeiter der Kreisverwaltung mit dem Eindruck hinausgegangen, die Polizei bereite sich auf den Fall vor, dass wider der Absprache Gegendemonstranten auf die Hauptstraße gehen. Als die Mitarbeiter der Versammlungsbehörde nun an der Kreuzung Bahnhofstraße/Rheinstraße ankamen, wurde diese Auffassung bestätigt, da die Hamburger Gitter bereits gestellt waren und sich Gegendemonstranten an diesen befanden. „Diese Schilderungen sind glaubhaft. All dies erklärt mir nun auch, weshalb sich die Situation so zugespitzt hat, sich Vorwürfe gegen die Kreisverwaltung, meine Mitarbeiter und meine Person richten und wir von manchen sogar fälschlicherweise als Lügner dargestellt werden“, so Brechtel, „In Kenntnis dessen, dass sich jede Behörde in der angespannten Lage durch die kurzfristige Verlegung der Demostrecke des `Frauenbündnisses´ wohl sehr auf ihre ureigenen Aufgaben konzentriert hat, appelliere ich an alle, die Stimmung nicht weiter anzuheizen.
Natürlich werden wir, ebenso wie alle beteiligten Behörden, aus diesen Erfahrung lernen und künftig an Stellschrauben drehen. Wir lassen uns aber nach wie vor nicht auseinanderdividieren. Stattdessen wünschen wir uns, dass wir nach vorne schauen und radikalen Kräften keinen Aufschub leisten. Eines sollte auch nicht vergessen werden: Das Versammlungsrecht ist ein hohes Gut unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung. Dieses zu gewährleisten, ist die gesetzliche Aufgabe der Versammlungsbehörde - ob es uns persönlich passt oder nicht.“

Text: Kreisverwaltung Germersheim Foto: S24N, dak

09.12.2018


Abfallgebühren bleiben auch 2019 stabil

Landrat Brechtel: Abfallwirtschaft des Landkreises mit guten Ergebnissen

Landkreis Germersheim - Auch im Jahr 2019 werden die Müllgebühren im Landkreis Germersheim nicht angehoben. Der Kreistag hat in seiner letzten Sitzung in diesem Jahr der Vorlage des Abfallwirtschaftsausschusses zugestimmt. „Damit ist es der Abfallwirtschaft des Landkreises Germersheim erneut gelungen die Müllgebühren konstant zu halten. Seit bereits achtzehn Jahren wurden die Gebühren nicht erhöht. Sie konnten in diesem Zeitraum sogar etwas abgesenkt werden“, so Landrat Dr. Fritz Brechtel. Und dies entgegen dem Trend allgemeiner Preissteigerungen.

Der Jahresabschluss für das Jahr 2017 weist einen Gewinn von 307.000 Euro aus. Daran hatten Mehreinnahmen aus dem Altpapierverkauf in Höhe von 210.000 Euro einen wesentlichen Anteil. Die Summe aus den Altpapiererlösen war erfreulicherweise deutlich höher als nach den Vorausschätzungen erwartet werden konnte.

Da die Wertstoffhöfe im Landkreis immer mehr an Zulauf gewinnen, wird es erforderlich sein das Personal am Wertstoffhof Berg um eine Stelle aufzustocken.

Der Jahresetat der Abfallwirtschaft für 2019 liegt bei rund 11,9 Millionen Euro, denn so hoch sind die errechneten Aufwendungen für das nächste Jahr. Dieser Zahl steht eine Summe von 11,6 Millionen Euro an geplanten Einnahmen gegenüber. Diese speisen sich hauptsächlich aus den Abfallgebühren sowie den Erlösen auf dem Wertstoffmarkt. Schwankungen bei den geschätzten Einnahmen sind durch Preisbewegungen auf dem Rohstoffmarkt und durch Nachfrageschwankungen am Müllheizkraftwerk des ZAS in Pirmasens möglich.

„Der Abfallwirtschaft des Landkreises Germersheim ist es gelungen, wirtschaftlich auf festen Füßen zu stehen und den Bürgern im Landkreis neben der stabilen Gebührensituation einen hervorragenden Service zu bieten“, so Landrat Dr. Fritz Brechtel: „Die drei Wertstoffhöfe punkten mit guten Öffnungszeiten und guter Erreichbarkeit. Zudem unterhält der Landkreis eine stationäre Problemmüllsammelstelle, die täglich für die Bürger geöffnet hat.“
„Desweiteren“, so Brechtel, „bieten wir zweimal im Jahr die Problemmüllabholung in nahezu allen Gemeinden im Kreis an wie auch die zwei Sperrmülltermine jährlich, die auf Abruf bestellbar sind, sowie die Heckenabfuhr im Frühjahr und Herbst. Diese Angebote kann jeder Haushalt ohne zusätzliche Kosten in Anspruch nehmen.“

Kreisverwaltung Germersheim

09.12.2018


Landkreise Germersheim und Südliche Weinstraße und Stadt Landau unterzeichnen Kooperationsvereinbarung mit NVS-Naturstiftung

Bundesministerin Julia Klöckner als Impulsgeberin zu Gast

Dieter Zeiß und Kurt von Nida (NVS-Naturstiftung), Landrat Dr. Fritz Brechtel, Landrat Dietmar Seefeldt und Oberbürgermeister Thomas Hirsch (v.l.) haben vergangenen Freitag den Kooperationsvertrag zur "Aktion Südpfalz-Biotope" unterzeichnet. Auch die Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Julia Klöckner, war als Impulsgeberin zu Gast.

LK GER & LK SÜW - Durch eine enge Zusammenarbeit der Landkreise Südliche Weinstraße und Germersheim sowie der Stadt Landau mit der Stiftung zum Schutz von Landschaft und Natur in der Südpfalz (NVS-Naturstiftung) sollen Synergieeffekte genutzt und Biotopflächen ökologisch aufgewertet werden. Finanziert wird die Aktion insbesondere aus Mitteln der naturschutzrechtlichen Ersatzzahlungen. Der Vertrag über eine engere Kooperation zur Aufwertung und Betreuung von Biotopen in der Südpfalz wurde am Freitag in Bornheim unterzeichnet. Im Rahmen der Veranstaltung fand auch eine Podiumsdiskussion zum Thema „Förderung der Biodiversität im landwirtschaftlichen Kontext“ mit Reinhold Hörner (Landwirtschaftschaftskammer Rheinland-Pfalz), Kurt von Nida, Dieter Zeiß (NVS-Stiftung) und Andreas Schumacher (BASF SE, Leiter Nachhaltigkeit DACH) statt.

„Das ist ein beispielhaftes Projekt – deutschlandweit vorbildlich. Mit dieser Vereinbarung werden neue Synergien geschaffen, die die Zusammenarbeit untereinander erleichtert und einen ökologischen Mehrwert zum Erhalt der Biodiversität schaffen kann. Dies ist ein Gemeinschaftswerk, bei dem es wichtig ist, dass alle, Landwirte, Naturschutz, Winzer, Wirtschaft und Politik vor Ort und alle engagierte Bürgerinnen und Bürger als Akteure zusammen arbeiten. Moderne Landwirtschaft und Umweltschutz dürfen kein Widerspruch sein.
Wir müssen gemeinsam dafür sorgen, dass unsere Insekten, unser Boden und unsere natürlichen Ressourcen geschont werden, wir Biodiversität fördern können und wir mithilfe der Ackerbaustrategie und der Digitalisierung Zielkonflikte auflösen“, setzte die Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Julia Klöckner, einen wichtigen Impuls.

„Die Pflege und Entwicklung von Maßnahmen zur Erhaltung und Verbesserung des Landschaftsbildes und des Naturhaushaltes können weder durch staatliches oder kommunales Handeln allein, noch durch das vielfältige ehrenamtliche Engagement von Vereinen und Verbänden bewältigt werden. Nur in der engen Zusammenarbeit des amtlichen und ehrenamtlichen Naturschutzes können wir in Zeiten schwindender Artenvielfalt und Destabilisierung unseres Ökosystems noch Wesentliches bewegen. Dazu ist es unumgänglich, dass die verschiedenen Akteure an einem gemeinsamen Strang ziehen“, sind sich die Landräte Dr. Fritz Brechtel und Dietmar Seefeldt sowie Oberbürgermeister Thomas Hirsch und die Vorsitzenden der NVS-Naturstiftung Kurt Garrecht, Dieter Zeiß und Kurt von Nida einig.

Wesentliche Aufgabe der „Aktion Südpfalz Biotope“ ist die Einrichtung einer Anlauf-, Koordinierungs- und Beratungsstelle für die ökologische Aufwertung öffentlicher und privater Flächen. Außerdem führt der Zweckbetrieb in enger Abstimmung mit den Partnern Projekte zur Biotopaufwertung und Projektbetreuung durch.

Damit eine solche, in Rheinland-Pfalz modellhaft neue, Initiative auch eine wirtschaftliche Heimat hat, wird die Aktion Südpfalz-Biotope innerhalb der NVS-Naturstiftung als Zweckbetrieb geführt. Ein großes Netz von mindestens sechzig Kümmerern soll die ehrenamtliche Basis in den Gemarkungen bilden. Dabei sind sowohl gebietsübergreifende als auch lokale Maßnahmen, die ausschließlich in einem Kreis- oder Stadtgebiet durchgeführt werden, vorgesehen. Finanziell gefördert wird der Naturschutz in der Südpfalz durch die Stiftung Natur und Umwelt in Mainz. Der Vorstand mit Ministerin Ulrike Höfken an der Spitze gab dem Antrag statt, die Aktion Südpfalz-Biotope für drei Jahre mit der teilweisen Förderung von zwei Personalstellen ins Laufen zu bringen.

„Unser großer Dank gilt den weitsichtigen Befürwortern in Mainz und der Geschäftsführung der Stiftung Natur und Umwelt Rheinland-Pfalz“, betonte Kurt von Nida beim Dank an die Förderstelle, die hier auch Mittel der Lotterie Glücksspirale zum Wohl des südpfälzischen Naturhaushalts einsetzt.

Gemeinsame Pressemitteilung der Landkreise Germersheim und Südliche Weinstraße und der Stadt Landau in der Pfalz

09.12.2018


Verwaltungsgericht bestätigt Bescheid der Kreisverwaltung Germersheim - Hauptstraße bleibt frei von Demos

Landrat Brechtel: Rechte der Bürgerinnen und Bürger und der Gewerbetreibenden werden genauso gewahrt wie das Recht auf Versammlungsfreiheit

Kandel / Neustadt - Das Verwaltungsgericht Neustadt hat der Kreisverwaltung Recht gegeben und den Bescheid, der die Strecke der Demonstration des Frauenbündnisses Kandel am 1. Dezember festlegt, bestätigt. Damit verläuft der Aufzug weder am Weihnachtmarkt vorbei noch durch die Hauptstraße und an den bis abends geöffneten Geschäften vorbei.
Die ursprünglich vorgesehene Strecke, die u.a. durch die Hauptstraße führen sollte, wurde durch die Kreisverwaltung geändert und dem Anmelder per Bescheid mitgeteilt. Gegen diesen Bescheid hatte der Anmelder beim Verwaltungsgericht Neustadt einen Eilantrag eingereicht.

Die Begründung des Verwaltungsgerichts stützt die Argumentation der Kreisverwaltung und bestätigt, dass nach dem Versammlungsgesetz die Versammlung von bestimmten Auflagen abhängig gemacht werden kann, „wenn nach den zur Zeit des Erlasses der Verfügung erkennbaren Umständen die öffentliche Sicherheit oder Ordnung bei Durchführung der Versammlung oder des Aufzuges unmittelbar gefährdet sei. Davon sei hier auszugehen.“ Außerdem erkennt das Gericht die geäußerten Sicherheitsbedenken als schlüssig und nachvollziehbar an. Auch würden die Rechtsgüter der Weihnachtsmarktbesucher und der Geschäftsinhaber in der Hauptstraße sowie der Verkehr gerade im Verlauf des Weihnachtsmarktes in einer nicht zu gerechtfertigten Art und Weise beeinträchtigt.

„Ich freue mich sehr, dass das Gericht unserer Begründung gefolgt ist und mit dem Bescheid der Kreisverwaltung die berechtigten Interessen der Bürger, der Geschäftsleute und der Besucher des Christkindelmarktes in der Innenstadt gewahrt werden können. Das hohe demokratische Gut der Versammlungsfreiheit bleibt weiterhin gewährleistet, gleichzeitig wird den Grundrechten der Kandeler Bürgerinnen und Bürger Rechnung getragen. Der ungestörte Besuch der Hauptstraße und des Christkindelmarktes ist damit möglich. Ich danke den Mitarbeiterinnen der Kreisverwaltung und den beteiligten Polizeibeamten, die seit Monaten unter erheblichen zusätzlichen Belastungen unermüdlich dabei sind, unseren Rechtsstaat zu schützen“, erklärt Landrat Dr. Fritz Brechtel.

Text: Kreisverwaltung Germersheim Foto: S24N, dak

09.12.2018


Statement von Landrat Dr. Fritz Brechtel zum Gutachten der Landesregierung in Sachen Kommunalreform: Besser interkommunale Zusammenarbeit anstelle von Zwangsfusionen.

Germersheim - Ich bin vom Gutachten der Landesregierung überrascht. Weder mir noch der Geschäftsstelle des Landkreistages liegt das Gutachten vor. Deshalb kann ich mich im Detail nicht dazu äußern. Zwangsfusionen lehne ich ab. Sie führen in der Regel zu Bürgerferne, mir ist kein Fall einer Zwangsfusion bekannt, der zu wirtschaftlichen Vorteilen geführt hätte. Wichtiger aber als jede Form von Zwangsfusion, deren Vorteile nicht nachgewiesen sind, sind eine klare Aufgabenteilung unter den Kommunen und eine gute Zusammenarbeit unter Nachbarn. In der Südpfalz arbeitet der Landkreis Germersheim mit der Stadt Landau und dem Landkreis Südlicher Weinstraße bereits sehr gut zusammen. Diesen Weg möchte ich gemeinsam mit Oberbürgermeister Thomas Hirsch und Landrat Dietmar Seefeldt Weitergehen. Eine gute interkommunale Zusammenarbeit ist der bessere Weg anstelle von Zwangsfusionen.

Text: Kreisverwaltung Germersheim Foto: S24N, dak

09.12.2018


Abfallkalender für das Jahr 2019

Verteilung in der 49. Kalenderwoche

Landkreis Germesheim - Anfang Dezember, in der 49. Kalenderwoche, werden die Abfallkalender für 2019 im Landkreis Germersheim an die Haushalte verteilt.
Der gedruckte Müllkalender enthält alle Leerungstermine für Abfallgefäße bis 240l Volumen. Zudem informiert der Kalender über die Termine und Standorte der mobilen Problemmüllsammlung und die Öffnungszeiten der drei Wertstoffhöfe sowie der stationären Problemmüllsammelstelle im Landkreis. Auch die Telefonnummern und E-Mail-Adressen der Entsorgungspartner Firma SUEZ Süd, Firma Remondis sowie Firma Süd-Müll sind dort vermerkt.

Firma Süd-Müll holt im neuen Jahr ausschließlich Altglas ab. Die Abholung des Gelben Sackes wird ab 2019 von Firma Remondis durchgeführt. Alle anderen Abfälle wie Restmüll, Bioabfall, Papier, Sperrmüll und Heckenschnitt werden weiterhin von Firma SUEZ abgefahren.

Beim Sperrmüll wird es weiterhin zwei kostenlose Sperrmülltermine pro Jahr geben. Diese sind ausschließlich „auf Abruf“. Das hat den Vorteil, dass die Bürger des Landkreises Germersheim weitgehend nach ihrem persönlichen Bedarf den Termin der Sperrmüllabholung planen können.
Um einen Sperrmülltermin zu erhalten genügt es, sich bei der Entsorgerfirma SUEZ Süd GmbH, Rülzheim telefonisch (07272/7005-46) oder schriftlich (z.B. per Mail) für die Sperrmüllabfuhr anzumelden. In der Regel wird der angemeldete Sperrmüll dann innerhalb der darauf folgenden drei Wochen kostenlos abgeholt.

Für größere Abfallbehälter ab einem Volumen von 770l bzw. 1.100l gilt der gedruckte Abfallkalender nicht. Diese Abfallbehälter haben gesonderte Leerungstermine, die man voraussichtlich ab Mitte Dezember im Internet abrufen kann.
Wer keinen Kalender in seinem Amtsblatt vorfindet kann sich ab Mittwoch, 12. Dezember ein Exemplar bei der Kreisverwaltung Germersheim oder bei seiner Verbandsgemeinde- bzw. Stadtverwaltung abholen. Die Internetversion des Abfallkalenders ist voraussichtlich ab Mitte Dezember unter www.kreis-germersheim.de/abfallwirtschaft zu finden. Dort ist auch der an die Haushalte verteilte Kalender als PDF hinterlegt ist und kann jederzeit ausgedruckt werden.

Kreisverwaltung Germersheim

09.12.2018


Weihnachtsfreude schenken

Protestantischer Frauenkreis überreicht Weihnachtspäckchen für Klienten des Sozialpsychiatrischen Dienstes

Bei der Übergabe der Weihnachtspäckchen: (v.l.) Dr. Clemens Grüninger (Gesundheitsamt der Kreisverwaltung Germersheim), Margret Däuwel (protestantischen Frauenkreis) und Volker Schwerdtfeger (Sozialpsychiatrischen Dienst, Gesundheitsamt der Kreisverwaltung Germersheim).

Landkreis Germesheim - 20 liebevoll zusammengestellte und verpackte Weihnachtsgeschenke hat der protestantische Frauenkreis Germersheim auch in diesem Jahr für Klienten des Sozialpsychiatrischen Dienstes (SpDi) gespendet. „Für viele unserer Kunden ist es das einzige Weihnachtsgeschenk und damit wirklich was Besonderes“, erklären die Mitarbeiter des SpDi und danken Margret Däuwel vom Frauenkreis, die die Päckchen überbrachte.
Volker Schwerdtfeger, Iris Bockow, Anke Bouché, Pia Kurz und Evi Kehrt vom SpDi verteilen die Weihnachtsgeschenke an einige ihrer Klienten, also psychisch kranke Menschen, Suchtkranke sowie Menschen, die sich in einer Lebenskrise befinden.

Der sozialpsychiatrische Dienst berät und betreut die betreffenden Personen individuell und kostenlos. Die Idee, an Klienten des sozialpsychiatrischen Dienstes Weihnachtsüberraschungen zu verteilen, wurde 1986 geboren. Seitdem bereiten die Frauen ihnen völlig unbekannten Menschen eine Freude. Sie erhalten anonymisiert den Hinweis zu Alter, Geschlecht und Personenzahl im jeweiligen Haushalt, sowie eine Anregung, was im Einzelfall sinnvoll erscheint.

Kreisverwaltung Germersheim

09.12.2018


Die Biotonne im Winter

Landkreis Germesheim - Wenn die Temperaturen in den Minusbereich absinken kann der Bioabfall an den Tonnenwänden festfrieren, so dass diese möglicherweise nur unvollständig geleert werden. Der Grund hierfür liegt im hohen Wassergehalt von Küchenabfällen wie z.B. gekochten Gemüseresten oder dem Inhalt von Kaffee – und Teefiltern.

Je kälter es wird, desto sorgfältiger sollte deshalb der Bioabfall in Zeitungspapier verpackt werden, da das Papier die Feuchtigkeit bindet und somit dem Festfrieren entgegenwirkt, so die Kreisverwaltung Germersheim.

Die Müllwerker haben bei gefrorenen Tonnen kaum Eingriffsmöglichkeiten, da der Leerungsvorgang automatisiert ist. Es kann daher passieren, dass eine Tonne trotz mehrmaligem Rütteln nicht oder nur teilweise entleert wird.

Gegen eingefrorene Mülltonnen kann man aber etwas tun. So gibt die Kreisverwaltung folgende Ratschläge: Eine Maßnahme gegen das Einfrieren ist neben dem Einpacken der Bioabfälle beispielsweise auch das Auskleiden der Abfalltonnen mit reichlich zerknülltem Zeitungspapier um einen Puffer gegen die niedrigen Außentemperaturen zu schaffen. Auch sollte man möglichst wenig feuchte Abfälle in die Tonnen füllen (zum Beispiel Kaffee- und Teefilter vorher gut abtropfen lassen).
Eine weitere hilfreiche Maßnahme besteht darin, den gefrorenen Müll vor der Abholung z.B. mit einem Spaten zu lockern oder, falls die Möglichkeit besteht, die Tonne in Frostnächten an einem geschützten Ort, zum Beispiel einer Garage unterzubringen und erst am frühen Morgen zur Leerung bereitzustellen.

Kreisverwaltung Germersheim

09.12.2018


Datafizierung – Demokratiebildung – Zukunft!

Volkshochschulverband feiert 70-jähriges Jubiläum

Mainz / Landkreis Germersheim - Der Verband der Volkshochschulen von Rheinland-Pfalz e.V. feiert sein 70-jähriges Bestehen: ein Grund zurückzublicken und sich den neuen Herausforderungen der Weiterbildung zu stellen. Dazu hat der Landesverband zu einem Festakt in das Landesmuseum nach Mainz eingeladen.

Landtagspräsident Hendrik Hering, seit April d.J. Vorsitzender des vhs-Landesverbandes, begrüßte die rund 150 Gäste aus den Ministerien und der Landes- und Kommunalpolitik sowie vieler Kooperationspartner und Unterstützer und natürlich aus den 68 staatlich anerkannten Volkshochschulen von Rheinland-Pfalz im gut gefüllten Plenarsaal des Landtages.

Über 30.000 Veranstaltungen und Kurse werden jährlich mit mehr als 400.000 Teilnahmen in 900.000 Unterrichtsstunden von den 68 rheinland-pfälzischen Volkshochschulen durchgeführt.

Hering betonte: „Volkshochschulen besetzen die Themen, die sich aus den gesellschaftlichen Notwendigkeiten und Entwicklungen unserer Zeit ergeben. Unsere Aufgabe ist es beispielsweise heute, einen qualifizierten Beitrag für die Integration vieler Menschen in Rheinland-Pfalz zu leisten, durch Bildungsangebote zweite und dritte Chancen zu ermöglichen, für den Wissensdurst vieler Menschen ein adäquates Angebot vorzuhalten, die Digitalisierung mit entsprechenden Bildungsangeboten zu begleiten und der politischen Bildung neue Aufmerksamkeit zu schenken.“

Dies unterstrich auch Staatsminister Prof. Dr. Konrad Wolf in seinem Grußwort: „Volkshochschulen sind offene Türen und sie öffnen Türen. Für Menschen, die sich weiterbilden wollen, gibt es dort kaum Zulassungsvoraussetzungen oder Zugangsbeschränkungen. Volkshochschulen helfen Menschen, ihre Lebenschancen zu erweitern und selbstbestimmt ihren Weg zu gehen. Deshalb sind sie unverzichtbar.“

Wie gut vernetzt der vhs-Landesverband bundesweit ist, zeigte der Verbandsdirektor des Deutschen Volkshochschulverbandes (DVV), Ulrich Aengenvoort. Im Reigen der 16 Landesverbände sei der rheinland-pfälzische hochangesehen sowie ein enger und verlässlicher Partner.

Unter dem Blickwinkel „Datafizierung, Roboter und die Zukunft der Demokratie“ untersuchte Prof. Dr. Caja Thimm von der Universität Bonn die Herausforderungen der Bildung und spannte dabei einen Bogen vom Gründungsgedanken der Volkshochschulen bis hin zu ihren jetzigen Aufgaben, dabei zeigte sie auch die enge Verknüpfung von Digitalisierung und Demokratiebildung auf. Hier sind die Volkshochschulen zukünftig besonders gefragt.

Im Rahmen des Festaktes wurden 11 vhs-Kursleitende stellvertretend für rund 10.000 in Rheinland-Pfalz besonders geehrt. Eine unabhängige Fachjury mit renommierten Vertreter/innen aus Politik und Wissenschaft sowie der Weiterbildungspraxis hatte die Preisträger/innen in den Kategorien „Bemerkenswert lange Tätigkeit in der vhs“, „Herausragendes Engagement“, „Besonders kreative Kurskonzepte/Ideen“ sowie zwei Sonderpreise für herausragende Verdienste ermittelt. In der Kategorie „Herausragendes Engagement“ wurde auch Horst Müller, langjähriger Dozent im Bereich Berufliche Bildung an der Kreisvolkshochschule Germersheim für seine besonderen Verdienste ausgezeichnet.

Gezeigt wurde außerdem ein neuer Imagefilm, der die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in den Mittelpunkt rückt und die große Bandbreite des vhs-Programms aufzeigt.

Kontakt und weitere Fragen:
Verband der Volkshochschulen von Rheinland-Pfalz e.V.
Steffi Rohling, Verbandsdirektorin  
Tel.: 0 61 31 – 2 88 89 10, Email: rohling@vhs-rlp.de, www.vhs-rlp.de

Verband der Volkshochschulen von Rheinland-Pfalz e.V.

09.12.2018


Naturschutzgroßprojekt Bienwald: Umsetzungserfolge sollen fortgesetzt werden

Förderung für das Naturschutzgroßprojekt verlängert / Wertvoller Beitrag zum Erhalt der biologischen Vielfalt in Deutschland

Bienwald - Die Förderung für das Naturschutzgroßprojekt Bienwald wird verlängert: Das Bundesamt für Naturschutz hat den entsprechenden Bescheid an die Landkreise Germersheim und Südliche Weinstraße als Projektträger übergeben. Damit stehen bis Ende 2020 weitere 2,3 Millionen Euro für die Umsetzung von Maßnahmen zur Verfügung. Das Naturschutzgroßprojekt Bienwald wird zu 70 Prozent vom Bundesumweltministerium, zu 20 Prozent vom rheinland-pfälzischen Umweltministerium und zu 10 Prozent von den Projektträgern finanziert.

„Ziel des Vorhabens ist insbesondere der Schutz und die Entwicklung der eiszeitlichen Schwemmfächerlandschaft des Bienwaldes mit einem der größten Naturwälder des Landes. Die Landschaft des Bienwaldes ist damit nicht nur im nationalen, sondern auch im europäischen Maßstab einmalig“, erläutert BfN-Präsidentin Prof. Beate Jessel. Das flächenmäßig größte und qualitativ hochwertigste Feuchtwaldgebiet Südwestdeutschlands zeichnet sich aus durch eine hohe Naturnähe und zahlreiche bundes- und europaweit bedeutsame Vorkommen seltener und gefährdeter Tier- und Pflanzenarten wie Wildkatze oder der extrem seltene und vom Aussterben bedrohte Drüsige Ehrenpreis.

„Das Naturschutzgroßprojekt Bienwald hat für den Erhalt von Lebensräumen und der Artenvielfalt eine besondere Bedeutung. Umso mehr freue ich mich, dass die Förderung durch das Bundesumweltministerium verlängert wurde“, sagte die rheinland-pfälzische Umweltministerin Ulrike Höfken. „Mit den zusätzlichen Mitteln sollen bis Ende 2020 die Maßnahmen aus dem Pflege- und Entwicklungsplan abgeschlossen werden, die bislang noch nicht vollständig umgesetzt werden konnten. Dazu zählt etwa die Entwicklung von lichten Trockenwäldern auf den wertvollen Dünenstandorten, die Etablierung halboffener Weidelandschaften und die Entwicklung extensiven Grünlandes.“

„Die Verlängerung bedeutet, dass wichtige, bereits angestoßene Maßnahmen noch zu Ende geführt und damit die einzigartige Natur im Bienwald und an seinen Randbereichen langfristig gesichert werden. Im gesamten Projektgebiet leben beispielsweise die größte Mittelspechtpopulation in Rheinland-Pfalz, mehr als 2200 Käferarten, 143 Vogelarten, 15 Fledermausarten und 46 Libellenarten. Die Menschen hier wissen um die Schönheit ihrer Landschaft. Schon heute gilt der Bienwald als Geheimtipp für Naturliebhaber, die die Region mit dem Fahrrad oder Fuß gern erkunden. Durch das Projekt wird diese einmalige Landschaft auch künftig für die Menschen im Einklang mit der Natur erlebbar sein“, so die Landräte Dr. Fritz Brechtel (Germersheim) und Dietmar Seefeldt (Südliche Weinstraße).

Mit Unterstützung von Landesforsten Rheinland-Pfalz konnten bislang fast 1.700 Hektar zusammenhängende Naturwaldfläche dauerhaft gesichert werden. Über eine Neuausrichtung der jagdlichen Praxis werden Störungseffekte auf die Naturwaldfläche zukünftig weitgehend reduziert. Darüber hinaus ermöglichten die Fördermittel, mehr als 10 000 Alt- und Biotopbäume aus der forstwirtschaftlichen Nutzung zu nehmen. Insgesamt wurden in der ersten Projektphase seit 2009 7,552 Millionen Euro für Zwecke des Naturschutzes in der Region bewilligt.

Die Projektschwerpunkte liegen auf dem Schutz der charakteristischen Biotope im Wald und Offenland mit den dort lebenden Tier- und Pflanzenarten sowie dem Ausbau eines Biotopverbundes. Darüber hinaus dienen Maßnahmen zur natürlichen Gewässerentwicklung und naturschutzgerechter Bewirtschaftung (z.B. Streuobstflächen) einer nachhaltigen Regionalentwicklung.

Bis zum Ende des Förderzeitraumes sind  in den kommenden zwei Jahren vor allem noch weitere Maßnahmen zum Schutz der wertvollen Binnendünen  im Wald vorgesehen. Im Offenlandbereich soll nach dem erfolgreichen Abschluss der Flurbereinigungsverfahren die Entwicklung von Extensivgrünland beispielsweise durch die Entfernung standortuntypischer Aufforstungen und die Entwicklung großflächiger halboffener Extensivweiden vollständig umgesetzt werden. „Damit wird sich das Programm chance.natur weiter als Chance für den Bienwald und die Region etablieren“, sagt die BfN-Präsidentin.

Hintergrund:
„chance.natur“

Mit dem Programm „chance.natur“ verfolgt die Bundesregierung das Ziel, die herausragenden repräsentativen Landschaften Deutschlands zu erhalten und zu sichern. Bislang wurden 80 Naturschutzgroßprojekte mit einer Gesamtfläche von mehr als 3.700 Quadratkilometern gefördert. Dafür hat der Bund seit 1979 rund 500 Millionen Euro bereitgestellt. Derzeit stehen jährlich 14 Millionen Euro für den Erhalt und die Optimierung bundesweit bedeutender Natur- und Kulturlandschaften zur Verfügung.

Das Land Rheinland-Pfalz ist künftig an vier laufenden Naturschutzgroßprojekten beteiligt. Neben dem Bienwald sind dies das NGP „Obere Ahr – Hocheifel“, das NGP „Bänder des Lebens“ in der Nationalparkregion und das NGP „Neue Hirtenwege im Pfälzerwald“.

Text: Gemeinsame Pressemitteilung des Bundesamtes für Naturschutz und des rheinland-pfälzischen Umweltministeriums Foto: Speyer 24/7 News, dak

09.12.2018


Verteilung der gelben Säcke

Landkreis Germersheim - In der ersten Dezemberwoche beginnt im Landkreis Germersheim wieder die Verteilung der gelben Wertstoffsäcke an die Haushalte.

Die Firma Remondis, die ab Januar 2019 mit der Abholung der gelben Säcke beauftragt ist, wird an jeden Haushalt zwei Rollen mit je 15 Säcken verteilen.

Bei einem größeren Bedarf können gelbe Säcke auch bei den Verbandsgemeinde- bzw. Stadtverwaltungen sowie bei der Kreisverwaltung in Germersheim persönlich abgeholt werden.

Die gelben Säcke werden leider sehr oft missbräuchlich verwendet, wodurch immer wieder Engpässe bei der Nachlieferung entstehen. Deshalb weist die Kreisverwaltung darauf hin, gelbe Säcke ausschließlich für das Sammeln von Leichtverpackungen wie zum Beispiel Joghurtbecher, Milchverpackungen, Tetra-Paks oder Konservendosen zu verwenden.

Die Firma Remondis ist als Vertragspartner des Dualen Systems ab Januar 2019 zuständig für die Abfuhr der gelben Säcke im Landkreis Germersheim. Bei Nachfragen oder Beschwerden ist die Firma telefonisch erreichbar unter 0800/12 23 255 (kostenloses Servicetelefon) oder per Mail: info@remondis.de.

Text: Kreisverwaltung Germersheim Foto: Remondis SE & Co. KG

09.12.2018


Ditib nimmt Klage zurück

Modellgrafik der geplanten Moschee

Germersheim / Neustadt - Im Rahmen des Gerichtsverfahrens vor dem VG Neustadt hat Ditib am 15.11.2018 die gegen die Aufhebung der Baugenehmigung eingereichte Klage in der mündlichen Verhandlung zurückgenommen. Damit ist die Baugenehmigung durch die Kreisverwaltung rechtskräftig aufgehoben und die Rechtsposition der Kreisverwaltung, dass diese aufzuheben war, vollumfänglich bestätigt. Die Kosten des Verfahrens trägt Ditib.

Da Ditib jederzeit berechtigt gewesen wäre, ein neues Baugenehmigungsverfahren zu beantragen, hat das Gericht im Rahmen dieser mündlichen Verhandlung angeregt, das bisherige Baugenehmigungsverfahren auf den Stand vor Erteilung der nunmehr bestandskräftig aufgehobenen Baugenehmigung im Jahr 2016 zurückzusetzen. Es obliegt nun Ditib neue Bauunterlagen einzureichen. Sollten diese Unterlagen eingereicht werden, wird die Kreisverwaltung den Bauantrag von neuem unter Beteiligung der zuständigen Behörden prüfen. Zum Ausgang des Genehmigungsverfahrens kann die Kreisverwaltung deshalb noch keine Aussagen machen.

Text: Kreisverwaltung Germersheim Grafik: Ditib

09.12.2018


Südpfalz-Energie übergibt „Landauer Erklärung“an Landrat Fritz Brechtel und Kreisbeigeordnete Jutta Wegmann

v.l.: Wolfgang Thiel (Initiative Südpfalz-Energie e.V.), Sascha Rachow (Klimaschutzmanager KV Ger), Landrat Dr. Fritz Brechtel, Kreisbeigeordnete Jutta Wegmann und Dr. Gerhard Lausterer (Initiative Südpfalz-Energie e.V.).

„Der Landkreis Germersheim ist bereits seit Jahren aktiv im Klimaschutz“, so Landrat Dr. Fritz Brechtel, „Wir sind uns dessen bewusst, dass die Auswirkungen des Klimawandels auch im Landkreis Germersheim zu spüren sind. Deshalb ist es wichtig darauf zu reagieren und Anpassungsmaßnahmen zu entwickeln.“

Ein weiterer Baustein, der in die Initiativen in Sachen Klimaschutz des Kreises einfließen wird, ist die „Landauer Erklärung“, die jetzt von Wolfgang Thiel und Dr. Gerhard Lausterer von der Initiative Südpfalz-Energie e.V. an Landrat Brechtel übergeben wurde.

Die „Landauer Erklärung“ ist das Ergebnis einer Runde aus Bundestagsabgeordneten, Landtagsabgeordneten und Klimaschutzexperten der Kommunen, die konkrete Maßnahmen zum Klimaschutz und entsprechende Ziele formuliert hat. Eingeladen dazu hatte die Initiative Südpfalz-Energie e.V. Von der Kreisverwaltung Germersheim nahm an der Runde der Klimaschutzmanager Sascha Rachow, teil.

In der Erklärung formulierte Ziele sind u.a. der Wunsch, dass alle Kommunen ein Klimaschutzkonzept erstellen, ein Klimaschutzmanagement einführen und eigene Ziele für den Klimaschutz formulieren. Außerdem sollte Klimaschutz zu einer kommunalen Pflichtaufgabe mit einer entsprechenden finanziellen Ausstattung werden. Als erstrebenswert aufgeführt ist zudem die zeitnähere Erstellung des Landesklimaschutzberichts und dass das Land ein Klimaschutzgutachten/Energiesteckbrief für alle Kommunen erstellt. Auf Bundesebene wird der schnellere und sozialverträgliche Ausbau der erneuerbaren Energien thematisiert und das Ziel formuliert, den Eigenverbrauch von erneuerbaren Energie von Steuern und Abgaben zu entlasten.

„Der Landkreis Germersheim verfügt bereits über ein Klimaschutzteilkonzept und hat seit 2017 ein Klimaschutzmanager angestellt. Ein integriertes Klimaschutzkonzept wurde vor kurzem bereits beantragt. Ein Ergebnis des Klimaschutzmanagements ist die Ausweitung des Energieeinspart-Projektes an fast allen Schulen des Landkreises und die Einführung eines Energiemanagements“, berichtete Landrat Fritz Brechtel und dankten zusammen mit der für Klimaschutz zuständigen Kreisbeigeordneten Jutta Wegmann den Akteuren von Südpfalz-Energie e.V. für ihre Arbeit. Die „Landauer Erklärung“ unterstreiche die Bedeutung des Engagements, das der Kreis in Sachen Klimaschutz bereits zeigt, und unterstützt das Bestreben, weiter konstruktiv und zielorientiert auch auf Kreisebene zu handeln und immer neue Projekte für unsere Umwelt anzustoßen, so Brechtel und Wegmann.

Kreisverwaltung Germersheim

09.12.2018


Geschenk-Tipp zu Weihnachten – Bücher aus dem Landkreis Germersheim

Buch 1 – MenschenWege im Landkreis Germersheim

Fast 100 berührende, einzigartige, persönliche Erlebnisse zum Thema „Kommen – Gehen – Bleiben“ bündelt Buch das „MenschenWege im Landkreis Germersheim“. „Das Buch ist eine Schatzkiste“, sagt Brechtel über das einzigartige Werk, „Auf rund 250 Seiten nehmen wir teil an Erlebnissen der Zeitzeugen, an Erinnerungen, an schweren und erleichternden Berichten.“

Das Kommen und Gehen, das Bleiben, das Wegmüssen und Heimkommen prägen den Landkreis Germersheim. Eine Gruppe von 48 Spurensuchern hat sich im Jahr 2017 in 26 Gemeinden im Landkreis Germersheim auf die Suche nach diesen Erinnerungen und Geschichten gemacht – „und viele spannende und ergreifende Antworten erhalten“, berichtet die Projektleiterin des Projektes „Spurensicherung, 200 Jahre Landkreis Germersheim“, Marianne Stein, Theater Kauderwelsch.

Das Buch ist das Ergebnis eines besonderen Projekts im Rahmen des Kreisjubiläums „200 Jahre Landkreis Germersheim“. Ziel war nicht nur das Konservieren von historischen Fakten und das Skizzieren von Entwicklungen, sondern auch die Dokumentation von Erinnerungen einzelner Personen. „Meist sind es schmerzliche Erinnerungen, aber auch Dankbarkeit, Zuversicht und Hoffnungen für die Zukunft spricht aus ihren Erzählungen“, so Landrat Brechtel.

„Gehen – Kommen – Bleiben, MenschenWege im Landkreis Germersheim“ mit zahlreichen Abbildungen, Fotografien und Karten, gebunden, kostet 18 Euro und ist bei der KVHS, Tel. 07274/53-319, E-Mail: k.traeber@kreis-germersheim.de, erhältlich. Die ISBN-Nummer lautet ISBN 978-3-00-059315-4.

Buch 2 – „Schriftenreihe zur Geschichte des Landkreises Germersheim“ (Band 5)

Der fünfte Band der „Schriftenreihe zur Geschichte des Landkreises Germersheim“ beleuchtet das Thema „200 Jahre Landkreis Germersheim“. So greift Ludwig Hans die Bedeutung der Verwaltungsstrukturen auf, die während der „Franzosenzeit“ gelegt wurden, als große Teile der Pfalz von 1798 bis 1814 zum französischen Departement „Donnersberg“ gehörten. Aus den zur damaligen Zeit nach französischem Muster geschaffenen „Kantonen“ Germersheim und Kandel bildete der bayerische König Max I. Joseph das Landkommissariat Germersheim. Auch geht Hans der Frage nach, in welchen Gebäuden in Germersheim die Behörde, die zunächst „Landkommissariat“, dann „Bezirksamt“, schließlich „Landratsamt“ hieß, und seit 1974 die Bezeichnung „Kreisverwaltung“ führt, ihren Sitz hatte bzw. heute immer noch hat. Diesen Aspekt der Geschichte des Landkreises und seiner Verwaltungsbehörde, vertieft die Kunsthistorikerin Dr. Claudia Gross beispielhaft, indem sie eine baugeschichtliche Einordnung des heutigen Kreishauses am Luitpoldplatz vornimmt, das in den Jahren vor dem Ersten Weltkrieg als Offizierswohngebäude in der damaligen Garnisons- und Festungsstadt Germersheim in der Formensprache des Jugendstils errichtet worden war.

In der Reihe der biografischen Portraits der Landkommissäre, Bezirksamtmänner und Landräte wird in diesem Band die Biografie des Landrates Ludwig Schmitt nachgezeichnet, der während der NS-Zeit, von 1937 bis 1945, dem Landkreis vorstand. Der Beitrag von Karl-Heinz Rothenberger befasst sich mit dem Bau von Brücken über den Rhein im Gebiet des Landkreises in einem Zeitraum vom frühen 19. Jahrhundert bis in die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts.

Ulrich Himmelmann und Richard Petrovszki stellen den 2013 im Wald bei Rülzheim von Raubgräbern aufgefundenen Schatzfund vor, der in der Zeit der Völkerwanderung dort vergraben wurde, und unternehmen eine archäologische sowie kunstgeschichtliche Bestimmung und Einordnung der Fundstücke. Der Sprachwissenschaftler Josef Schwing befasst sich in „Die Südostpfalz als Mundartlandschaft“ mit den im Landkreis Germersheim gesprochenen Ortsdialekten und verortet diese im Rahmen einer übergreifenden Mundartforschung, die in der Pfalz bereits im 19. Jahrhundert ihre Anfänge fand.

Schriftenreihe zur Geschichte des Landkreises Germersheim, Band 5 (2018), 200 Jahre Landkreis Germersheim (1818-2018), ISBN 978-3-9815628-3-5, gebunden, 220 Seiten, zahlreiche Abbildungen (Fotografien, Pläne, Karten), schwarz-weiß und in Farbe, kostet 19,80 Euro.

Alle vorausgegangenen Bände 1 bis 4 aus den Jahren 2010, 2012, 2014 und 2016 sind einzeln für je 19,80 Euro erhältlich. Bei Abnahme mehrerer Bände kosten zwei Bände zusammen 29,80 Euro, jeder weiterer Band zusätzlich 10 Euro. Erhältlich sind die Bücher bei der KVHS, Tel. 07274/53-319, E-Mail k.traeber@kreis-germersheim.de.

Kreisverwaltung Germersheim

09.12.2018


Zehn Teilnehmer absolvieren Aufbaukurs für „Ehrenamtliche Betreuer“

Germersheim - Zehn Absolventen des Aufbaukurses für „Ehrenamtliche Betreuer“ haben ihre Teilnahmezertifikate erhalten. Der Erste Kreisbeigeordnete Christoph Buttweiler und Norbert Pirron, Betreuungsbehörde von der Kreisverwaltung Germersheim gratulierten den Absolventen, überreichten die Zertifikate und überbrachten außerdem im Namen von Landrat Dr. Fritz Brechtel Glückwünsche.

Die Betreuungsbehörde der Kreisverwaltung Germersheim und die drei Betreuungsvereine im Landkreis Germersheim, Arbeiterwohlfahrt, Lebenshilfe und Sozialdienst Katholischer Frauen und Männer, führten wieder einen Aufbaukurs für „Ehrenamtliche Betreuer“, durch. An vier Abende befassten sich die Teilnehmer mit Vorsorgemöglichkeiten, Richterliche Aufgaben im Betreuungsverfahren, SGB XII und Pflegeversicherung und ambulante Pflege.

Sozialdezernent und Erster Kreisbeigeordneter Christoph Buttweiler wünscht den Kursteilnehmern, dass sie am Ehrenamt „gesetzlicher Betreuer“ lange Freude haben werden. Außerdem gebühre ihnen großer Respekt, denn verbunden mit der Übernahme des Amtes nähmen die ehrenamtlichen Betreuer eine besondere Verantwortung im komplexen Bereich des Betreuungsrechts wahr.

Im Landkreis haben etwa 1.900 Personen einen gesetzlichen Betreuer, ca. zwei Drittel dieser Betreuer sind ehrenamtlich tätig.

Der nächste Grundkurs findet im Frühjahr 2019 statt. Nähere Informationen dazu gibt es bei den Betreuungsvereinen und bei der Betreuungsbehörde.

Kreisverwaltung Germersheim

09.12.2018


Landrat Brechtel verleiht Goldene Feuerwehr-Ehrenzeichen

Rülzheim / LK GER - 37 Feuerwehrangehörige haben von Landrat Dr. Fritz Brechtel das Goldene Feuerwehr-Ehrenzeichen erhalten. Die Auszeichnung wurde ihnen im Rahmen der Dienstbesprechung der Wehrführer und Wehrleiter am 13. November 2018 in Rülzheim verliehen. 26 der 37 Feuerwehrkameraden konnten die Ehrung persönlich entgegen nehmen.

Mit dem Goldenen Feuerwehr-Ehrenzeichen für 45 Jahre pflichttreue Diensterfüllung wurden ausgezeichnet Peter Nikolaus Gast (Schaidt), Norbert Martin (Schaidt), Ronny Pfrengle (Wörth), Edgar Gabriel (Scheibenhardt), Helmut Poß (Kandel), Ulrich Gensheimer (Steinweiler), Norbert Knauber (Steinweiler), Bernhard Wolf (Hördt), Edwin Götz (Kuhardt), und Michael Johann (Rülzheim).

Geehrt wurden für 35 Jahre pflichttreue Diensterfüllung Rainer Böser (Maximiliansau), Michael Schaaf (Maximiliansau), Thomas Häußler (Knittelsheim), Volker Zaucker (Hagenbach), Andreas Carl (Scheibenhardt), Volker Betzer (Rheinzabern), Uwe Mühldorfer (Erlenbach), Jörg Thürwächter (Freckenfeld), Thomas Burrer (Kandel), Detlef Willms (Kandel), Peter Abraham (Lustadt), Bernd Heinrich (Schwegenheim), Martin Becker (Weingarten), Stefan Becker (Weingarten), Thomas Föhr (Weingarten) und Mario Boltz (Leimersheim).

Verhindert waren Harry Fischer (45 Jahre, Maximiliansau), Manfred Bohlender (45 Jahre, Erlenbach), Bernhard Gehrlein (45 Jahre, Hördt), Bruno Heubel (45 Jahre, Rülzheim),
Daniel Fuhrmann (35 Jahre, Wörth), Klaus Nuss (35 Jahre, Neuburg), Stephan Pfalzgraf (35 Jahre, Erlenbach), Dirk Scheid (35 Jahre, Erlenbach), Jürgen Wagemann (35 Jahre, Erlenbach), Jörg Frech (35 Jahre, Freckenfeld) und Stefan Trauth (35 Jahre, Steinweiler).

Landrat Dr. Brechtel sprach allen seine Anerkennung und großen Respekt aus: „Wie Sie sich in Ihrer Freizeit für Ihre Mitmenschen und noch dazu seit so vielen Jahren einsetzen, das ist nicht selbstverständlich. Ich danke Ihnen dafür ganz herzlich. Meine Anerkennung gilt aber auch den Familien und Freunden für ihr Verständnis und ihre Unterstützung. Danke!“

Kreisverwaltung Germersheim

09.12.2018


Abfallkalender: Fehlende Leerungstermine am 31. Dezember

Betrifft Kalender Wörth, Maximiliansau und Berg/Neuburg/Scheibenhardt

Die Kreisverwaltung Germersheim teilt mit, dass in den gedruckten Abfallkalendern für die Orte Wörth und Maximiliansau sowie für Berg, Neuburg und Scheibenhardt am 31. Dezember Leerungstermine z.T. nicht vermerkt sind.

Daher folgender Hinweis der Kreisverwaltung: In Wörth wird am 31. Dezember neben dem Biomüll sowohl Papier als auch der gelbe Sack abgefahren. In Maximiliansau wird am 31. Dezember neben dem Bioabfall ebenfalls der gelbe Sack abgefahren. In den Orten Berg, Neuburg und Scheibenhardt wird am 31. Dezember die graue Tonne entleert.

Bürger dieser Gemeinden können also am Montag, 31. Dezember die aufgeführten Tonnen bzw. gelbe Säcke zur Leerung bzw. Abholung bereitstellen.

Kreisverwaltung Germersheim

09.12.2018


Elektrifizierung der Bahnstrecke Neustadt-Landau-Wörth

Bund stellt Finanzmittel bereit – Landrat Brechtel: Sehr gut für Menschen und Umwelt

Neustadt / Landau / Wörth - „Der Bund stellt im Bundeshaushalt 2019 Geld für die Elektrifizierung der Bahnstrecke Neustadt-Landau-Wörth bereit. Damit kann die Planungsleistungen für diese Strecke finanziert werden. Das ist eine sehr gute Nachricht für die Menschen in unserer Region“, so Landrat Dr. Fritz Brechtel.

Im Rahmen der „Förderinitiative zur Elektrifizierung regionaler Bahnstrecken“ des Bundes werden für 2019 die Planungen für drei Streckenelektrifizierungen in Deutschland priorisiert, darunter die Strecke Neustadt-Landau-Wörth. Das teilt heute der südpfälzische Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Gesundheit, Dr. Thomas Gebhart, mit.

Landrat Brechtel freut sich, denn „mit der Elektrifizierung der Bahnstrecke Neustadt-Landau-Wörth verbessern wir zum einen die Mobilität unserer Bürgerinnen und Bürger, zum anderen leisten wir mit der Umstellung von Diesel- auf Elektrofahrzeuge einen wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz. Die Bereitstellung der Planungsmittel ist ein wichtiger erster Schritt zur Umsetzung. Dass der Bund Mittel bereitstellt, zeigt, welche hohe Priorität dieser Strecke aus Bundessicht zukommt.“

Kreisverwaltung Germersheim

09.12.2018


Gedenken an die Opfer der Gewaltherrschaft

Mit einer Spende haben Landrat Dr. Fritz Brechtel (links) und Bürgermeister Marcus Schaile (rechts) zur Freude von Oberstleutnant Martin Hess die Sammlung des Luftwaffenausbildungsbataillons für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge unterstützt.

Landkreis Germersheim - Landrat Dr. Fritz Brechtel, Bürgermeister Marcus Schaile und die Sparkasse Germersheim-Kandel waren drei der Anlaufstellen der Haus- und Straßensammlung des Luftwaffenausbildungsbataillons für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge. Der Standortälteste und zugleich Kommandeur des Luftwaffenausbildungsbataillons Oberstleutnant Martin Hess sammelte bei ihnen sowie bei den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Germersheim. Die Spendenbereitschaft war groß, so dass weit über 1000 Euro zusammen kamen. Noch bis 25. November werden freiwillige Soldatinnen und Soldaten im Stadtgebiet Germersheim, in Sondernheim, Hambach und Westheim unterwegs sein und im Rahmen von Haus- und Straßensammlungen für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge sammeln.

Der Volksbund unterhält, betreut und pflegt in staatlichem Auftrag die Gräber der deutschen Kriegstoten im Ausland. Darüber hinaus engagiert sich der Volksbund auch auf einigen Kriegsgefangenenfriedhöfen, um auch diesen Opfern der Gewaltherrschaft ein würdiges Gedenken zu schaffen.

Kreisverwaltung Germersheim

08.11.2018


Die menschliche Seite des grenzüberschreitenden Arbeitsmarkts

Ende September hat in den Räumen des EVTZ Eurodistrikt PAMINA in Lauterbourg das halbjährliche KICK-OFF „Grenzüberschreitendes Mentoring“ stattgefunden.

PAMINA-Raum - Es ist weithin bekannt, dass sich der Arbeitsmarkt in Deutschland in einigen Bereichen besser als in Frankreich entwickelt und mit Fachkräftemangel kämpft. Diese Situation kann daher für französische Arbeitssuchende eine echte Chance sein.

Dennoch ist das „Matching“ von Arbeitnehmer und Arbeitgeber nie einfach und eine Unterstützung hierbei ist hilfreich.
Ziel der Veranstaltung – die vierte seit den Beginn der Aktion Anfang 2017 – war daher, deutsch-französische Tandems zu bilden, die aus jeweils einem französischen Arbeitssuchenden und einer Führungskraft eines deutschen Unternehmens aus dem PAMINA-Raum besteht.

Das Motto: Begleiten und begleitet werden um den Erwartungen des deutschen Arbeitsmarktes besser gerecht zu werden. Beide Seiten haben einen konkreten Nutzen von diesem individuellen und maßgeschneiderten Austausch. Der Mentee profitiert von den Erfahrungen und Kenntnissen seines Mentors und verbessert so seine Integrationschancen auf dem deutschen Arbeitsmarkt. Der Mentor unterstützt seinen Mentee und hat gleichzeitig die Gelegenheit, seine interkulturellen Kenntnisse zu vertiefen und durch regelmäßig organisierte Treffen sein berufliches Netzwerk zu erweitern.
13 deutsche Unternehmen mit insgesamt 16 Mentoren haben sich bisher auf dieses Abenteuer eingelassen. Seit Beginn des Projekts wurden 24 Tandems gebildet, 6 davon bei diesem vierten Kick-Off.

Träger des Projekts ist der EVTZ Eurodistrikt PAMINA, die Umsetzung des Mentoring-Programms obliegt dem GIP-FCIP Alsace. Das Programm steht Arbeitssuchenden offen, die die Sprache des Nachbarlandes beherrschen und sich auf dem grenzüberschreitenden Arbeitsmarkt bewerben, sowie Führungskräften für die die Teilnahme am Programm einen greifbaren menschlichen Mehrwert hat.

Diese Initiative erhält eine Förderung des Europäischen Union im Rahmen des Programms INTERREG V Oberrhein „Fachkräfteallianz PAMINA: Berufsfelder mit Bedarf, grenzüberschreitende Arbeitskräfte“.

Nähere Informationen unter: https://www.eurodistrict-pamina.eu/de/fachkraefteallianz-pamina.html#.W8hy6KJCelQ

Eurodistrict Pamina

08.11.2018


Integrationskonzept des Landkreises wird überarbeitet

Erster Kreisbeigeordneter Buttweiler: Konzept stets an Gegebenheiten anpassen

Landkreis Germersheim - Die Vermittlung von demokratischen Grundwerten insbesondere an Jugendliche – darauf wird die Leitstelle für Integration der Kreisverwaltung Germersheim im kommenden Jahr ein Fokus legen. Das hat der Erste Kreisbeigeordnete Christoph Buttweiler in der letzten Sitzung der Steuerungsgruppe Integrationskonzept angeregt: „In diesem Zusammenhang soll auch das Integrationskonzept des Landkreises Germersheim an die aktuelle Situation angepasst werden“, so Buttweiler, „Schließlich müssen Verwaltung und Politik ihr Handeln immer wieder den sich stets verändernden Gegebenheiten durch Einwanderung und gesellschaftliche Entwicklungen anpassen.“

In Zusammenarbeit mit über 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmers aus verschiedenen Initiativen, Vereinen, freien Trägern, Migrantenselbstorganisationen, Schulen und Verwaltungen wurde im Jahr 2015 das Integrationskonzept für den Landkreis Germersheim erarbeitet. Begleitet wurde der Prozess unter der Leitung von Landrat Dr. Brechtel von der Steuerungsgruppe Integrationskonzept. Bis dato prüft die Steuerungsgruppe die jährliche Fortschreibung des Integrationskonzepts und spricht Handlungsempfehlungen für den Kreistag aus. Im kommenden Jahr werden die einzelnen Bereich des Integrationskonzeptes, „Bildung, Kita, Schule“, „Ausbildung, Beruf“, „Familie, Gesundheit, Pflege“, „Partizipation, Teilhabe“, überarbeitet.

Bislang wurden etliche Ziele des Integrationskonzepts umgesetzt, darunter die Interkulturelle Assistenzen an Kitas und Schulen, das Projekt Willkomm, die Zusammenstellung und Verteilung von Willkommensordner, die Einführung der Integreat-App sowie die Koordination von Bildungsangeboten für Neuzugewanderte. Außerdem werden seit zwei Jahren die Interkulturellen Woche organisiert und Netzwerkkonferenzen und Info-Veranstaltungen angeboten.

Kreisverwaltung Germersheim

08.11.2018


Zehn Jahre Netzwerk „Kindeswohl und Kindergesundheit im Landkreis Germersheim“

Vernetzt sein und passende Hilfe anbieten – schnell, unkompliziert, kostenlos

Landkreis Germersheim - „Gemeinsam und effektiv zum Schutz von Kindern handeln, das ist das Kernziel des Netzwerkes ‚Kindeswohl und Kindergesundheit im Landkreis Germersheim‘“, fasste es die Netzwerkkoordinatorin, Annette Heck, während der diesjährigen Netzwerkkonferenz in Wörth zusammen. Seit zehn Jahren pflegt das Jugendamt im Landkreis Germersheim das lokale und interdisziplinäre Netzwerk zur Förderung des Kindeswohls und zur Verbesserung des Kinderschutzes und der Kindergesundheit. Vor zehn Jahren ist das entsprechende Landesgesetz in Kraft getreten, das solche Netzwerke insbesondere befürwortet, dazu wird es durch das Bundes-Kinderschutzgesetz seit 2012 gestützt.

„Kinderschutz ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe und braucht die Achtsamkeit der Gemeinschaft“, betonte der Erste Kreisbeigeordnete Christoph Buttweiler in seiner Begrüßung der Netzwerkkonferenz-Teilnehmer, die ganz im Zeichen Miteinanders und des zehnten Netzwerk-Geburtstags stand. Überschrieben war der Tag mit „Warum Kinderschutz nur im Netzwerk gelingen kann“, was auch zentrales Thema des praxisnahen Gastvortrags „Kooperation und Kommunikation im Netzwerk“ von Dr. Mike Seckinger, Deutsches Jugendinstitut München, war.

Rund 180 Fachkräfte aus den Bereichen der Medizin, Pädagogik, Justiz und weitere, die mit Kindern, Jugendlichen und deren Eltern in Kontakt kommen, nutzten die Netzwerkkonferenz auch diesmal wieder, um sich zu informieren, sich kennenzulernen und vor allem in einen konstruktiven Austausch zu treten. „Wenn man sich gegenseitig kennt und die Handlungsabläufe in den Organisationen und Einrichtungen versteht, können viel gezielter angemessene Hilfen und Unterstützungen angeboten werden“, so Denise Hartmann-Mohr, Leiterin des Jugendamtes des Landkreises Germersheim und nennt ein Beispiel, wie schnell, unkompliziert, ohne Antrag und kostenlos durch eine enge Vernetzung geholfen werden konnte: „Einmal rief eine junge Mutter bei der Netzwerkkoordinatorin „Kindeswohl und Kindergesundheit“ an und wollte weitere Elternbrief wie sie sie in der Willkommenstasche des Landkreises erhalten hatte. Während des Gesprächs begann die Frau zu weinen und erzählte – von ihrem neun Monate alten Baby, das keine Nacht durchschläft und viel schreit, von ihrem Mann, der sehr krank ist. Die Anruferin war verzweifelt. Den Vorschlag, ihre Telefonnummer an die Familienhebamme weiterzugeben, die sich dann bei ihr melden würde, nahm sie an. Schon am nächsten Tag war die Familienhebamme der Frühe Hilfen im Landkreis Germersheim, Jutta Breichler, dort und für die Familie da. Nach wenigen Tagen entspannte sich die Situation und das Kind begann durchzuschlafen.“ „Das ist, was wir uns unter Frühen Hilfen vorstellen: Kein Antrag, keine Wartezeit. Einfach schnelle Hilfe“, sagt Christoph Buttweiler, „Deshalb ist die Netzwerkarbeit so wichtig und wird auch in den kommenden Jahren intensiv fortgesetzt.“

Kreisverwaltung Germersheim

08.11.2018


Landrat Brechtel: „Kreisverwaltung vertritt geltendes Recht und verhält sich neutral.“

Demonstrationen müssen angezeigt werden – Appell zum respektvollen Umgang miteinander

Landrat Dr. Fritz Brechtel

Landkreis Germersheim / Kandel - Die Kreisverwaltung teilt wiederholt mit, dass die Versammlungsfreiheit ein Grundrecht ist, für dessen Ausübung keine Genehmigung erteilt werden muss. Wer eine Versammlung unter freiem Himmel oder einen Aufzug veranstalten möchte, muss dies grundsätzlich bei der zuständigen Behörde anmelden. Dies gilt für jedermann und somit natürlich auch für Mandatsträger. In Rheinland-Pfalz muss diese Anmeldung bei der Kreisverwaltung erfolgen.

Landrat Dr. Fritz Brechtel appelliert an alle, sich an das für jeden gleichermaßen geltende Recht und Gesetz zu halten.

Wird eine öffentliche Versammlung unter freiem Himmel oder ein Aufzug ohne Anmeldung durchgeführt, ist dies nach § 26 Nr. 2 Versammlungsgesetz strafbewährt. Die strafrechtliche Prüfung und Verfolgung obliegt den Strafverfolgungsbehörden. Sobald Versammlungen im öffentlichen Raum (Gehweg, Straße, Verkehrsinseln usw.) stattfinden, gelten die vorgenannten Grundsätze. „Sollten öffentliche Versammlungen ganz oder teilweise auf einer geplanten Aufzugsstrecke einer zuvor angemeldeten und bestätigten Versammlung stattfinden, darf diese Demonstration nicht zielgerichtet in der Wahrnehmung und Ausübung ihrer Versammlungsfreiheit gestört werden“, so Brechtel.

Durch die Anmeldung einer Versammlung – die spätestens 48-Stunden vor der Bekanntgabe zu erfolgen hat – wird die Behörde insbesondere in die Lage versetzt, Auflagen im Interesse der öffentlichen Sicherheit und Ordnung zu prüfen und vor einer Versammlung zu erlassen.

Die Behörde kann das Versammlungsrecht einschränken, muss dabei immer das mildeste Mittel wählen. Verbot oder Auflage sind nur möglich, wenn zum Zeitpunkt der entsprechenden Verfügung klar zu erkennen ist, dass die öffentliche Sicherheit oder Ordnung durch diese Versammlung unmittelbar gefährdet ist. Es müssen konkrete und nachvollziehbare tatsächliche Anhaltspunkte vorliegen.

Behörde und Anmeldende sollen nach Versammlungsrecht und einschlägiger Rechtsprechung miteinander kooperieren. In der Regel weist die Versammlungsbehörde in Kooperationsgesprächen auf unterschiedliche Interessenslagen hin und sucht mit den Beteiligten nach Lösungen, um einen möglichst störungsfreien Verlauf zu gewährleisten. Es soll dabei ein Kompromiss gefunden werden, der allen Interessen/Beteiligten gerecht wird. Es ist dabei das Recht auf Durchführung einer Versammlung sowie das Recht auf Durchführung einer Gegen-Versammlung mit dem Schutz der öffentlichen Sicherheit und Ordnung in Ausgleich zu bringen.
Kooperationsgespräche können entfallen, wenn es aufgrund der Anzahl der Anmeldungen und/oder bei kurzfristigen Anmeldungen unmöglich ist, diese noch stattfinden zu lassen. Nach einer Anmeldung muss die Versammlungsbehörde für jede einzelne angemeldete Versammlung einen entsprechenden Bescheid erstellen, in dem u.a. alle Auflagen deutlich formuliert sind.

Die nötige Gefahrenprognose obliegt der Kreisverwaltung als Versammlungsbehörde. Dabei bedient sich die Kreisverwaltung des Sachverstandes der Polizei. Die Leitung des Polizeieinsatzes am Tag der Versammlung/en obliegt der Polizei.
Kollidieren verschiedene Grundrechte oder stehen sich unterschiedliche Interessenslagen gegenüber, muss die Versammlungsbehörde abwägen und einen entsprechenden Kompromiss herbeiführen. Beeinträchtigte Rechte Dritter können dann in die Abwägung mit einfließen, wenn hierzu konkrete Tatsachen bekannt und nachgewiesen sind. Das BVerfG hat hierzu entschieden, dass solche Beeinträchtigungen, die typischerweise mit der Massenhaftigkeit der Ausübung der Versammlungsfreiheit einhergehen, von der Allgemeinheit ertragen werden müssen.

„Wir sehen die Problemlage der Menschen in Kandel“, so Landrat Fritz Brechtel, „und wir wissen, dass das Grundrecht der Versammlungsfreiheit dort stark strapaziert wird.“ „Die Stadt Kandel kann die Häufigkeit, aber auch die Anzahl an Demonstrationen kaum mehr ertragen. Die Menschen in Kandel sind stark beeinträchtigt und haben aus Angst vor den Demonstranten schon Veranstaltungen abgesagt. Auch Handel und Gewerbe sind betroffen“, erklärt Landrat Dr. Brechtel. Er weist nochmals deutlich darauf hin, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Versammlungsbehörde neutral nach Recht und Gesetz handeln – nach Recht und Gesetz, das für alle gleichermaßen gilt: „Auch wenn Emotionen nicht ausgeschlossen werden können, so fordere ich dazu auf, sich gegenüber den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Kreisverwaltung so zu verhalten, wie man es doch sicherlich in seiner eigenen guten Kinderstube mal beigebracht bekommen hat. Jedes Aufeinandertreffen, jedes Gespräch sollte wohl in einem sachlichen und respektvollen Miteinander stattfinden können!“

Auf der Homepage der Kreisverwaltung Germersheim finden Interessierte Informationen zum Thema Versammlungen unter www.kreis-germersheim.de/versammlungsrecht.

Text: Kreisverwaltung Germersheim Foto: Speyer 24/7 News, dak

08.11.2018


Kreisjugendring Germersheim e.V. / Neue Vorstandschaft gewählt

Generationswechsel im Kreisjugendring - Schaaf beendet Engagement nach 27 Jahren

v.l.: Natalie Dernberger, Silke Umann, Heike Keppel, Hannah Schneider ; Hintere Reihe: Matthias Peck, Achim Frey, Thorsten Rheude

Kandel - In der Mitgliederversammlung des Kreisjugendrings (KJR) wurde am Montag, den 29.10.2018, Natalie Dernberger (Evangelische Jugend Germersheim) als neue Vorsitzende gewählt. Im Kreisjugendring haben sich Vereine, Verbände und Dachorganisationen, die im Landkreis Germersheim in der Kinder- und Jugendarbeit aktiv sind zusammengeschlossen, um ihre Interessen gegenüber der Politik zu vertreten, um Schulungen und Fortbildungen anzubieten und um Netzwerke zwischen den ehrenamtlich Aktiven zu bilden.

Jürgen Schaaf (ebenfalls Evangelische Jugend Germersheim) trat - verbunden mit dem Wunsch, dass eine neue Generation den KJR gestalten möge - nicht zur Wiederwahl an. Schaaf war als Gründungsmitglied 27 Jahre im Verein aktiv, zuletzt seit 2011 als erster Vorsitzender. Seine Nachfolgerin ist seit 2016 Jugendreferentin in der Evangelischen Jugendzentrale Germersheim und seitdem als beratendes Mitglied im Kreisjugendring aktiv. Die 32jährige Religionspädagogin betreut in der Jugendzentrale die Aus- und Weiterbildung der Ehrenamtlichen und übernimmt die Organisation von Freizeiten.

Nach über 20 Jahren Engagement im KJR trat auch Stefan Gadinger (Jugendmusikverein Zeiskam) nicht erneut zur Wahl an. Gadinger war zuletzt Kreisrechner des Rings und davor ein Jahrzehnt als Schriftführer tätig. Zu seinem Nachfolger wurde Thorsten Rheude (Bund der deutschen katholischen Jugend, BDKJ) gewählt. Achim Frey (Jugendmusikverein Zeiskam) wurde als stellvertretender Vorsitzender im Amt bestätigt. Hannah Schneider (Evangelische Jugend Germersheim) wurde als Schriftführerin neu in den Vorstand gewählt. Sie folgt auf Michaela Schweitzer, die mit Unterbrechungen auf über 10 Jahre Mitgliedschaft im Vorstand zurückblicken kann.

Christoph Buttweiler, Erster Kreisbeigeordneter, und Denise Hartmann-Mohr, Leiterin des Jugendamtes im Landkreis Germersheim, nutzten die Versammlung für ihren Antrittsbesuch beim KJR und würdigten das Engagement: "Mit vergleichsweise geringen Mitteln wird hier viel auf die Beine gestellt" lobte Hartmann-Mohr und Buttweiler ergänzte "Es ist wie an vielen Stellen im Ehrenamt: man kann nicht oft genug dafür danken".

Neu im Vorstand sind zudem Silke Umann (Internationaler Bund), Heike Keppel (CVJM Kandel) und Matthias Peck (BDKJ) als Beisitzer. Beratende Mitglieder im Vorstand sind die beiden Kreisjugendpfleger Jeanette Zikko-Giessen und Mirco Leingang.

Evangelische Jugendzentrale Germersheim

08.11.2018


K 16 – Bestandsausbau zwischen Büchelberg und Scheibenhardt

Büchelberg & Scheibenhardt - Am 12. November 2018 beginnen die Arbeiten zum Ausbau der Fahrbahn im Zuge der Kreisstraße 16 zwischen Büchelberg und Scheibenhardt auf einer Länge von etwa 3 km. Die Arbeiten erfolgen unter Vollsperrung der K 16 im gesamten Baubereich.

Die Umleitungstrecke erfolgt über das klassifizierte Straßennetz von Büchelberg kommend über die K 22, die B 9 und L 554 nach Neulauterburg und daran anschließend über die L 545 in Richtung Scheibenhardt. In Gegenrichtung umgekehrt (s. Skizze).

Die Kosten für die gesamte Baumaßnahme liegen bei etwa 540.000 Euro.

Je nach Witterung werden die Arbeiten ca. vier Wochen dauern.

Der Landesbetrieb Mobilität Speyer bittet alle Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis für die auftretenden Verkehrsbehinderungen während der Bauzeit.

Landesbetrieb Mobilität Speyer

08.11.2018


Lager- und Bereitstellungssysteme der Kardex Produktion Deutschland GmbH in Bellheim

Unternehmensbesuch durch Landrat Dr. Brechtel

v.l.: Bürgermeister Dieter Adam, Landrat Dr. Fritz Brechtel, 1. Beigeordnete Gertrud Trapp, Werkleiter Michael Röther.

Bellheim-Kardex Produktion Deutschland GmbH - Die zur Kardex-Gruppe gehörende Kardex Produktion Deutschland GmbH in Bellheim fertigt auf 60.000 qm mit 350 Mitarbeitern automatisierte Lager- und Bereitstellungssysteme. Einen ausführlichen Überblick über Produkte und Produktionsstandort gaben kürzlich Head of Finance and Administration Rolf Mössner sowie Werkleiter Michael Röther. Gäste waren Landrat Dr. Fritz Brechtel, Bürgermeister Dieter Adam, die 1. Beigeordnete der OG Bellheim Gertrud Trapp sowie die Wirtschaftsförderin des Landkreises Germersheim Maria Farrenkopf.

Ob Kleinteilelagerung, Werkzeug- oder auch Medikamentenlagerung: Bei den Lagerlösungen liegt der Fokus von Entwicklung und Produktion stets auf Effizienz und Zuverlässigkeit für die Kunden unterschiedlichster Branchen. Das Personal des Kunden kann so durch Einsparung von Warte- und Wegezeiten effizienter arbeiten. Dasselbe gilt bei Systemen für Kommissionierungen oder für das Dokumentenmanagement.

Die Leistungen der Kardex geht über die reine Produktion hinaus: „Wir bieten auch den Service an den Maschinen, die in der Regel 10 bis 30 Jahre im Einsatz sind, oder realisieren Erweiterungen", so Werkleiter Röther, „Weltweit sind inzwischen mehr als 100.000 Maschinen installiert.“

Im Rundgang durch die Produktion zeigt sich Landrat Dr. Fritz Brechtel beeindruckt: „Sich immer wieder neue Kundenkreise zu erschließen und selbst dabei effizient zu bleiben, funktioniert nur bei entsprechender Innovationsfähigkeit und -bereitschaft. Dies gelingt in diesem Werk!" „Uns ist wichtig, die Unternehmens-Entwicklung zu unterstützen. Die vertrauensvolle und effektive Zusammenarbeit mit unserer Verwaltung, z.B. bei den uns vorgestellten baulichen Erweiterungsplänen, ist hierbei eine wichtige Säule", so Brechtel weiter. Wirtschaftsförderin Maria Farrenkopf ergänzt: „Für die Gastfreundlichkeit seitens des Unternehmens bedanken wir uns sehr. Der reale Austausch fördert die Vernetzung der Akteure innerhalb unseres Landkreises. Dies soll schließlich vor allem unseren Unternehmen im Landkreis dienen. Erste Anknüpfungspunkte für konkrete Projekte konnten heute schon gefunden werden.“

Wirtschaftsförderungsgesellschaft Landkreis Germersheim mbH

08.11.2018


Job-Checker: Ein Schritt in Richtung Berufswahl

Landkreis Germersheim - Job-Checker – der Name ist Programm: Das Entdecken und Ausprobieren von Stärken und Fähigkeiten und damit der Berufswahl einen Schritt näher kommen, diese Chance hatten rund 100 Schülerinnen und Schüler bei der Aktion „Job-Checker“ der Jugendberufshilfe des Landkreises Germersheim. „Das Angebot ist ein Baustein, durch den die Schüler ihren beruflichen Werdegang klarer erkennen können. Es freut uns zu sehen, dass wieder eifrig ausprobiert und getüftelt wurde und so das Thema Berufswahl nochmals einen besonderen Stellenwert erhält“, betont Landrat Dr. Fritz Brechtel.

Schülerinnen und Schüler der Geschwister-Scholl Realschule, der Nardinischule und des Berufsvorbereitungsjahres der Berufsbildenden Schule Germersheim nahmen Mitte Oktober am Job-Checker in der Kreis-Aula teil. An 20 Stationen konnten Aufgaben mit Bezug zur Arbeitswelt durchgeführt werden. Tisch eindecken, Servietten bügeln und Nagelbank waren einige der Stationen, die von den ehrenamtlichen Ausbildungspaten, Schulsozialarbeitern und weiteren Helferinnen und Helfern angeboten und betreut wurden. Der Erste Kreisbeigeordnete Christoph Buttweiler zeigte sich besonders von der Betonung handwerklicher Aufgabenstellungen beeindruckt, die von Jungen und Mädchen gleichermaßen mit Engagement und Freude angenommen wurden.

Schülerinnen und Schüler der Berufsbildenden Schule Germersheim beteiligten sich ebenfalls an den Stationen und stellten die Schülerfirma „Vulto Oscuro“ sowie den „Roboterarm“ aus dem Unterricht der Höheren Berufsfachschule vor. Die „Cafébar“ für die Helferinnen und Helfer wurde vom Wirtschaftsgymnasium der Berufsbildenden Schule gemanagt. Selbst gebackener Kuchen sowie kalte und heiße Getränke stärkten in den Pausen die Helferinnen und Helfer.

Kreisverwaltung Germersheim

08.11.2018


Startschuss für die Onlinevariante des Ferien- und Freizeitkalender 2019

Freizeit- und Ferienveranstaltungen 2019 frühzeitig melden

Landkreis Germersheim - Mittlerweile sind erste Rückmeldungen verschiedener Veranstalter von Ferienmaßnahmen für das Jahr 2019 beim Kreisjugendamt eingegangen. Somit kann die neue Onlinevariante des Ferien- und Freizeitkalenders 2019 starten. Die entsprechenden Angebote wurden bereits auf der Homepage des Landkreises Germersheim eingestellt. Unter www.kreis-germersheim.de/ferienkalender haben interessierte Eltern nun die Chance, sich frühzeitig über Betreuungsmöglichkeiten für ihre Kinder zu informieren.

Die Liste der Angebote wird stetig, um die von den Veranstaltern neu beim Jugendamt gemeldete Ferien- und Freizeitangebote, erweitert.

Die gedruckte Variante des Kalenders wird voraussichtlich ab Mitte Februar 2019 unter anderem in den Verwaltungen des Landkreises, in den Familienbüros und bei den Schulsozialarbeiter/innen und Jugendpfleger/innen im Landkreis erhältlich sein.

Um Angebote und Veranstaltungen im Ferien- und Freizeitkalender zu veröffentlichen benötigt man einen Vordruck des Jugendamtes. Diesen Vordruckgibt es unter www.kreis-germersheim.de in der RubrikKreisverwaltung, Formulare Downloads, Bereich Freizeit und Ferien. Er kann auch unter der E-Mail-Adresse m.leingang@kreis-germersheim.de angefordert werden.

Für die Onlineplattform benötigt das Jugendamt eine schnellstmögliche Meldung der Angebote. Für die gedruckte Variante des „Ferien- und Freizeitkalenders“, wird um Rücksendung des Vordruckes bis spätestens 13.12.18 auf obige E-Mail Adresse gebeten. Natürlich ist auch eine Rücksendung per Post an die Kreisverwaltung Germersheim, Jugendförderung, 17er Straße 1, 76726 Germersheim oder per Fax an die Nummer 07274/53-15 578 möglich. Für Rückfragen und weitere Informationen steht Mirco Leingang unter Telefon 07274/53-372 gerne zur Verfügung.

Kreisverwaltung Germersheim

08.11.2018


Was ist los in der Südpfalz? - Gastgeberverzeichnis Rheinebene 2019/2020 und der neue Veranstaltungskalender Südpfalz erschienen

Germersheim / Speyer / Ludwigshafen - Genusskultur am Rhein verspricht der neue Urlaubskatalog „Rhein- und Auenland Pfalz“ für die beiden Landkreise Germersheim und Rhein-Pfalz-Kreis sowie die Stadt Speyer. Auf acht Doppelseiten erfahren die Gäste, wo es sich am besten Radfahren und Wandern lässt und was es in der Rheinebene zu erleben und entdecken gibt. Im Anschluss haben die Gäste die Wahl, ob sie in einem der Hotels, Gästehäuser oder einer der Ferienwohnungen oder doch lieber inmitten der freien Natur auf einem der Wohnmobil- und Campingstellplätze übernachten möchten.

„Was ist los in der Südpfalz 2019?“ - Der Veranstaltungskalender Südpfalz für den Landkreis Germersheim im praktischen Hosentaschenformat enthält mehr als 200 Veranstaltungen: Überregional bedeutsame Feste, Märkte, Sport- und Kulturveranstaltungen sowie Führungen aller Art.

Von Radaktionstagen über Stadtfeste, Garten- und Kräutermärkte bis zu hochkarätigen Sport- und Kulturveranstaltungen reicht das vielfältige Angebot. Selbstverständlich dürfen auch die traditionsreichen Feste und Märkte nicht fehlen. Genauso vielfältig wie die Genüsse und lebensfroh wie die Südpfälzer sind die zahlreichen Feste und Veranstaltungen, die in die Südpfalz locken.

Erhältlich sind das Gastgeberverzeichnis Rheinebene sowie der Veranstaltungskalender außerdem beim Südpfalz-Tourismus Landkreis Germersheim e.V., Luitpoldplatz 1, 76726 Germersheim, Tel. 07274/53-300, E-Mail: info@suedpfalz-tourismus.de ; das Gastgeberverzeichnis Rheinebene auch bei der Tourist-Information Speyer, Maximilianstr. 13, 67346 Speyer, Tel. 06232/142 392, touristinformation@stadt-speyer.de sowie im Kreishaus Rhein-Pfalz-Kreis Europaplatz 5, 67063 Ludwigshafen, Tel. 0621/5909 414, thomas.eberhard@kv-rpk.de

Kreisverwaltung Germersheim

08.11.2018


Übung – Übung –Übung NACHBERICHT Übung – Übung –Übung

Tierseuchenverbund Rheinpfalz übte erfolgreich Einsatz nach fiktivem Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest – Neue Erkenntnisse fließen in Abläufe ein

Dekontamination Fahrzeuge

Landkreis Germersheim - Es war nur ein Testlauf! Zwei Tage lang hat der Tierseuchenverbund Rheinpfalz (Landkreise Germersheim, Südliche Weinstraße, Rhein-Pfalz-Kreis und Bad Dürkheim) den Echtfall geübt: eine Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest (ASP) bei Wildschweinen im Bienwald und in einem Hausschweinestall. Zwei Tage lang übte der Krisenstab die Abläufe, trommelte alle notwendigen Organisationen und Fachberater zusammen, um erforderliche Maßnahmen festzulegen und umzusetzen. Sicherheitszonen und Absperrgebiete wurden festgelegt, Einsatzkräfte, das Absuchen eines Waldareals, das Bergen und die Probeentnahme von Tierkadavern und das sichere Ausschleusen von Fahrzeugen und Personen koordiniert. Rund 50 Personen waren dafür jeweils den ganzen Tag im Krisenzentrum im Einsatz.

„Die gemeinsamen Übungen im Tierseuchenverbund Rheinpfalz haben sich seit vielen Jahren bewährt. Die Mitarbeiter kennen sich, im Notfall sind die Ansprechpartner schnell gefunden und jeder kann auf die Unterstützung des anderen zählen. Wir alle müssen auch über Kreisgrenzen hinweg für alle möglichen Szenarien vorbereitet sein, darunter die Afrikanische Schweinepest“, so die Landräte der Verbunds-Landkreise, Hans-Ulrich Ihlenfeld (DÜW), Dr. Fritz Brechtel (GER), Dietmar Seefeldt (SÜW) und Clemens Körner (RPK).
Die Afrikanische Schweinpest ist für Menschen und allen Tiere NICHT gefährlich – außer eben für Schweine, bei denen eine Infektion mit dem Virus meist tödlich endet. Neben den schweren Erkrankungen in den Wildschweinbeständen hätte ein Ausbruch der Seuche außerdem gravierende wirtschaftliche Folgen.

Suchtrupp im Wald - An Fundstelle

Am zweiten Übungstag liefen die erforderlichen Maßnahmen im Fundgebiet an: Suchtrupps strömten aus, um verendete Wildschweinkadaver bzw. Dummies (Sandsäcke)zu bergen und Proben zu entnehmen. Auch Dekontaminationsschleusen für Fahrzeuge und für Personen gingen in den Testbetrieb. Die Fachleute zeigten sich zufrieden, denn sowohl die Suche wie auch die Abläufe an den Schleusen funktionierten bestens. Hier waren insgesamt rund 100 Personen aktiv, außerdem kamen etliche Übungsbeobachter, u.a. von Landesseite, dazu.
Die Kreischefs wissen um die wichtige Arbeit ihrer Fachleute in den Verwaltungen und aller Organisationen, „denn die Afrikanische Schweinepest kann schneller näher an die Pfalz rücken als wir es uns natürlich erhoffen. Die Übung gibt uns Sicherheit in den Abläufen und in der Umsetzung der vorgegeben Maßnahmen. Eine Seuche macht nicht an Grenzen halt, nicht an Ländergrenzen, nicht an Kreisgrenzen.“

Die Übung im Stab und im Bienwald wurde von Fachleuten aus allen vier Kreisverwaltungen und mit Unterstützung des Technisches Hilfswerks, des Deutschen Roten Kreuzes, der Feuerwehren, der Forstverwaltungen, der (Bundes-)Polizei, der Malteser, der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft, der Bundeswehr und Vertretern des Jagdverbandes und der Landwirtschaft durchgeführt.

Im südlichen Teil des Landkreises Germersheim kam es am Mittwoch, 24. Oktober, aufgrund der Übung im Bienwald zu einem erhöhten Aufkommen von Einsatzfahrzeugen. Die Kreisverwaltung weist aber nochmals darauf hin, dass es sich um eine reine Übung gehandelt hat. Es gab keinen Grund zur Besorgnis! Die Landräte ergänzen daher: „Die Übung hat bewiesen, dass die Zusammenarbeit gut funktioniert, aber auch gezeigt, wo wir vielleicht etwas nachbessern können. Genau deshalb betreiben wir diesen Aufwand. Wir werden daher in den kommenden Jahren weiter gemeinsam üben. Unser Dank gilt allen Kräften, die an beiden Tagen im Einsatz waren, viele davon sogar ehrenamtlich. Danke!“

Kreisverwaltung Germersheim

08.11.2018


Prozesswärme im weltweiten Einsatz

Wirtschaftsförderung Landkreis Germersheim: Unternehmensbesuch bei der AURA GmbH & Co. KG durch Landrat Dr. Brechtel

v.l.: Wirtschaftsförderin Maria Farrenkopf, Landrat Dr. Fritz Brechtel, Geschäftsführer Heinrich Gschwindt, Bürgermeister Marcus Schaile.

Germersheim-AURA GmbH & Co. KG - „Der Binnenhafen hier in Germersheim, ebenso wie der Gleis- und der Bundesstraßen-Anschluss sind überaus vorteilhafte Standortfaktoren für uns", betont Geschäftsführer Patric Burkhart von der AURA GmbH & Co. KG. Zusammen mit Senior-Geschäftsführer Heinrich Gschwindt begrüßte er vor Kurzem Landrat Dr. Fritz Brechtel, Bürgermeister Marcus Schaile und die Wirtschaftsförderin des Landkreises Germersheim Maria Farrenkopf in seinem Unternehmen in der Germersheimer Siebeinstraße.

Die AURA GmbH & Co. KG baut Lösungen für die industrielle Prozesswärme. Die weltweiten Kunden kommen u.a. aus den Branchen Öl und Gas, Papier und Karton, Kunststoff, Holz, Chemie sowie Ernährung. „So wird z.B. das Frittierfett für eine bekannte deutsche Kartoffelchips-Marke durch eine AURA Anlage aufgeheizt", veranschaulicht Burkhart während des Rundgangs durch den Betrieb: „Wir bauen aber auch Anlagen zur Aufbereitung von Rohöl und liefern diese direkt an die Erdölfelder, z.B. im Irak. Nach dieser Aufbereitung wird das geförderte Rohöl über Pipelines an Raffinerien weitertransportiert." Der Preis für die stets individuell und nach Kundenwunsch konzipierten Anlagen variiert zwischen 10.000 und 5 Millionen Euro. „Wir überzeugen unsere Kunden durch die Funktionalität und Qualität unserer Anlagen. Dies erreichen wir dadurch, dass Planung und Produktion im selben Haus stattfinden", so Burkhart.

Beschäftigt werden ausschließlich Facharbeiter, Techniker, Betriebswirte und Ingenieure. „Dass die meisten der 77 Mitarbeiter aus der nächsten Umgebung, z.B. Bellheim oder Knittelsheim kommen, freut mich", so Landrat Dr. Brechtel, „Attraktive Arbeitsplätze in Wohnortnähe bei zukunftsfähigen Unternehmen, das sind Faktoren, die den Landkreis Germersheim so attraktiv machen". „Apropos erfolgreich", ergänzt Geschäftsführer Gschwindt, „mit aktuell 4.993 Projekten haben wir bald die 5.000er-Marke geknackt.“ Auch an das Thema Ausbildung wagt sich das Unternehmen nun: Durch Zusammenarbeit mit der Dualen Hochschule in Mannheim plant man jetzt erstmalig im eigenen Hause einen Studenten des Ingenieurwesens auszubilden. Über weitere Ausbildungsangebote wird bereits nachgedacht.

Wirtschaftsförderungsgesellschaft Landkreis Germersheim mbH

08.11.2018


Anmeldetermine der weiterführenden Schulen im Landkreis Germersheim

Im Januar und Februar 2019 sind die Anmeldetermine für die weiterführenden Schulen im Landkreis Germersheim:

Realschule Plus Bellheim, Schulstraße 4, 18.02.2019 - 22.02.2019 von 8 - 12 Uhr (unter telefonischer Vereinbarung), www.rs-plus-bellheim.de

Geschwister-Scholl-Realschule Plus Germersheim, Römerweg 2, 15.02.2019 von 7 – 13 Uhr, 18.02.2019 – 21.02.2019 von 7 - 16 Uhr, 22.02.2019 von 7 - 13 Uhr, www.realschuleplus-germersheim.de

Richard-von-Weizsäcker Realschule Plus Germersheim, August-Keiler-Str. 35, 16.02.2019 von 9 – 12 Uhr, 18.02.2019 - 20.02.2019 von 8 – 15 Uhr, 21.02.2019 von 8 - 12 Uhr. Infoabend am 27.11.2018 um 18.30 Uhr, www.realschule-germersheim.de

Realschule Plus Kandel, Jahnstraße 18, 09.02.2019 von 9 - 12 Uhr, 11.02.2019 von 9 – 15 Uhr, 12.02.2019 – 13.02.2019 von 9 – 12 Uhr, www.realschule-kandel.de

Realschule Plus Lingenfeld, Schillerstraße 10-12, 04.02.2019 - 22.02.2019 von 8 - 11 Uhr, 09.02.2019 von 10 - 13 Uhr, www.rsplus-lingenfeld.de

IGS Kandel, Jahnstraße 20, 5. Klassen: 26.01.2019 von 9 - 12 Uhr, 28.01.2019 von 9 – 12 Uhr und 14 – 16 Uhr, 29.01.2019 von 9 - 12 Uhr. 11. Klassen: 11.02.2019 – 12.02.2019 von 9 – 12 Uhr und 14 - 16 Uhr, www.igs-kandel.de

IGS Wörth, Forststraße 1a, 5. Klassen: 26.01.2019 von 10 - 13 Uhr, 28.01.2019 und 29.01.2019 von 8 - 16 Uhr, 11. Klassen: 13.02.2019 und 14.02.2019 von 10 – 16 Uhr, 15.02.2019 von 8 – 14 Uhr, Infoabend MSS: 14.11.2018 19 Uhr, Infoabend für Viertklässler: 19.11.2018 um 19 Uhr, www.igs-woerth.de

IGS Rheinzabern, Jockgrimer Straße 100, 5. Klassen: 26.01.2019 von 9 - 13 Uhr, 28.01.2019 und 29.01.2019 von 8 - 16 Uhr. 11. Klassen: 09.02.2019 von 10 - 14 Uhr, 11.02.2019 von 10 - 16 Uhr, 12.02.2019 von 10 - 20 Uhr, www.igs-rheinzabern.de

IGS Rülzheim, Schulstraße 17, 5. Klassen: 26.01.2019 von 9 - 13 Uhr, 28.01.2019 von 9 - 17 Uhr, 29.01.2019 von 9 – 17 Uhr. 11. Klassen: 09.02.2019 von 10 – 13 Uhr, 11.02.2019 von 16 – 18 Uhr, 15.02.2019 von 13 – 15 Uhr, jeweils nach telefonischer Absprache (gilt nur für Oberstufe).
www.igs-ruelzheim.de

Goethe Gymnasium Germersheim, August-Keiler-Straße 34, 11.02.2019 von 10 - 12 Uhr und 14 - 18 Uhr, 12.02.2019 – 13.02.2019 von 10 – 12 Uhr, 14 - 16 Uhr. Infoveranstaltung: 28.01.2019 um 19.30 Uhr, www.goethe-gym-ger.de.

Europa-Gymnasium Wörth, Forststraße 1, 15.02.2019 von 14 – 16.00 Uhr, 16.02.2019 von 10 – 12 Uhr, 18.02.2019 - 19.02.2019 von 14 - 16 Uhr, www.egwoerth.de

Berufsbildende Schule Germersheim, Standort Germersheim: Paradeplatz 8, Standort Wörth: Hanns-Martin-Schleyer-Straße 3, Anmeldung bis spätestens 01.03.2019, montags bis donnerstags von 7.30 – 16 Uhr und freitags von 7.30 – 12 Uhr (Ger) bzw. 7.30 – 14 Uhr (Wörth). Infoabend am 29.01.2019 (BBS Wörth) und 31.01.2019 (BBS Ger) jeweils 17 – 19 Uhr, www.bbs-germersheim.de

Folgende Schulen laden demnächst zu einem Tag der offenen Tür ein:

  • Goethe-Gymnasium Germersheim am 24.11.2018 von 9.30 – 12.30 Uhr
  • Realschule Plus Lingenfeld am 01.12.2018 von  10 – 13 Uhr
  • Realschule Plus Bellheim am 24.11.2018 von 12.30 – 17 Uhr
  • IGS Rheinzabern am 24.11.2018 von 10 - 14 Uhr
  • Realschule Plus Kandel am 24.11.2018 von 11:30 – 14 Uhr
  • IGS Kandel am 01.12.2018 von 9 – 13 Uhr
  • IGS Wörth am 08.12.2018 von 10 Uhr
  • Europa-Gymnasium Wörth am 11.01.2019 von 15 – 17.30 Uhr
  • Richard-von-Weizsäcker Realschule Plus Germersheim am 12.01.2019 von 9.30 – 12.30 Uhr
  • Geschwister-Scholl-Realschule Plus Germersheim am 11.12.2018 von 15 – 18 Uhr

Kreisverwaltung Germersheim

08.11.2018


Band 5 der „Schriftenreihe zur Geschichte des Landkreises Germersheim“ erschienen

„Schriftenreihe zur Geschichte des Landkreises Germersheim. 200 Jahre Landkreis Germersheim 1818-2018“

v.l.: Josef Schwing (Autor), Landrat Dr. Fritz Brechtel, Karl-Heinz Rothenberger (Autor) und Ludwig Hans (Autor).

Landkreis Germersheim - 200 Jahre sind vergangen, seit der Landkreis Germersheim als eines von insgesamt zwölf königlich-bayerischen Landkommissariaten im Bereich der Pfalz gebildet wurde und eine eigene Verwaltung erhielt. Der Landkreis Germersheim gehört damit nicht nur zu den ältesten Landkreisen innerhalb der heutigen Pfalz, sondern hat diese zwei Jahrhunderte auch weitgehend ohne nennenswerte räumliche Veränderungen an der Gesamtfläche des Kreisgebietes überstanden.

Der fünfte Band  der „Schriftenreihe zur Geschichte des Landkreises Germersheim“ beleuchtet mit einer Reihe von Beiträgen das Thema „200 Jahre Landkreis Germersheim“.
So beleuchtet Ludwig Hans die weitreichende Bedeutung der Verwaltungsstrukturen, die während der  „Franzosenzeit“ gelegt wurden, als große Teile der Pfalz von 1798 bis 1814 zum französischen Departement „Donnersberg“ gehörten. Aus den zur damaligen Zeit nach französischem Muster geschaffenen „Kantonen“ Germersheim und Kandel bildete der bayerische König Max I. Joseph wenige Jahre danach das Landkommissariat Germersheim.

In einem weiteren Beitrag unter dem Titel „Vom Landkommissariat zur Kreisverwaltung: Die Behörde und ihre Dienstgebäude im Wandel der Zeit“ geht Hans der Frage nach, in welchen Gebäuden in Germersheim die Behörde, die zunächst „Landkommissariat“, dann „Bezirksamt“, schließlich „Landratsamt“ hieß, und seit 1974 die Bezeichnung „Kreisverwaltung“ führt, ihren Sitz hatte bzw. heute immer noch hat.

Diesen Aspekt der Geschichte des Landkreises und seiner Verwaltungsbehörde, vertieft die Kunsthistorikerin Dr. Claudia Gross beispielhaft, indem sie eine baugeschichtliche Einordnung des heutigen Kreishauses am Luitpoldplatz vornimmt, das in den Jahren vor dem Ersten Weltkrieg als Offizierswohngebäude in der damaligen Garnisons- und Festungsstadt Germersheim in der Formensprache des Jugendstils errichtet worden war.

Mit dem Ersten Weltkrieg fand die aus dem 19. Jahrhundert stammende  Ordnung von Gesellschaft und Politik mit dem Ersten Weltkrieg ihr Ende. Dies gilt auch für die Besuche bayerischer Könige im heutigen Landkreis Germersheim, die sich von Max I. Joseph im Jahr 1816 bis zu Ludwig III. 1914 nachweisen lassen und für die damalige Kreisbevölkerung stets herausragende Ereignisse von besonderer Bedeutung darstellten. Zeitgenössischen Schilderungen und Presseberichte liefern ein detailliertes Bild, das Ludwig Hans zusammengefügt hat.

In der Reihe der biografischen Portraits der Landkommissäre, Bezirksamtmänner und Landräte  wird in diesem Band die Biografie des Landrates Ludwig Schmitt nachgezeichnet, der während der NS-Zeit, von 1937 bis 1945, dem Landkreis vorstand.

Der Beitrag von Karl-Heinz Rothenberger befasst sich mit dem Bau von Brücken über den Rhein im Gebiet des Landkreises in einem Zeitraum vom frühen 19. Jahrhundert bis in die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts.

In eine Zeit lange vor der Gründung des Landkreises Germersheim führen Ulrich Himmelmann und Richard Petrovszki mit ihrem Beitrag. Sie stellen den 2013 im Wald bei Rülzheim von Raubgräbern aufgefundenen Schatzfund vor, der in der Zeit der Völkerwanderung dort vergraben wurde, und unternehmen eine archäologische  wie auch kunstgeschichtliche Bestimmung und Einordnung der Fundstücke.

Der Sprachwissenschaftler Josef Schwing befasst sich in seinem Beitrag „Die Südostpfalz als Mundartlandschaft“ mit den im Bereich des Landkreises Germersheim gesprochenen Ortsdialekten und verortet diese im Rahmen einer übergreifenden Mundartforschung, die in der Pfalz bereits im 19. Jahrhundert ihre Anfänge fand.

Schriftenreihe zur Geschichte des Landkreises Germersheim, Band 5 (2018). 200 Jahre Landkreis Germersheim (1818-2018), ISBN 978-3-9815628-3-5, gebunden, 220 Seiten, zahlreiche Abbildungen (Fotografien, Pläne, Karten), schwarz-weiß und in Farbe, 19,80 €.

Alle vorausgegangenen Bände 1 bis 4 aus den Jahren 2010, 2012,2014 und 2016 sind einzeln für jeweils 19,80 € erhältlich. Bei Abnahme mehrerer Bände im „Paket“ kosten zwei Bände zusammen 29,80 €, jeder weiterer Band zusätzlich 10 €.
Die Kreisvolkshochschule Germersheim nimmt Bestellungen auch per Telefon unter 07274-53319 oder per Email an k.traeber@kreis-germersheim.de entgegen.

Kreisverwaltung Germersheim

19.10.2018


Noch besser erreichbar: Verbraucherzentrale Germersheim in neuem Raum

Landrat Brechtel übergibt Schlüssel zu neuem Beratungsraum

Germersheim / Kreisverwaltung - Die Verbraucherzentrale Germersheim ist innerhalb der Kreisverwaltung Germersheim umgezogen. Ab sofort finden die Verbraucherrechtsberatung und die Energieberatung in Raum 0.02 statt – im Erdgeschoss direkt links neben der Information. Landrat Dr. Fritz Brechtel übergab heute symbolisch den Schlüssel zum neuen Beratungszimmer.

„Ich freue mich, den Bürgerinnen und Bürgern die Beratung der Verbraucherzentrale noch leichter zugänglich machen zu können und die Präsenz der Beratungsangebote im Haus weiter zu stärken“, so Brechtel bei der Schlüsselübergabe.

Die Verbraucherzentrale bietet im neuen Raum wie gewohnt jeden Donnerstag von 10 bis 15 Uhr Beratungen im Verbraucherrecht an. Ärger mit dem Telefon- oder Internetanbieter, Abofallen, untergeschobene Verträge, überhöhte Handwerkerrechnungen, Inkassoforderungen oder Flugverspätungen und Reisemängel sind nur einige der Themen, zu denen die Beraterin Dr. Julia Gerhards Information und Unterstützung anbietet. Sie ist dankbar für die aktive Unterstützung ihrer Arbeit durch den Kreis: „Die Fragestellungen und Probleme werden immer komplexer. Verbraucher benötigen mehr denn je zuverlässige Ansprechpartner vor Ort, die sie neutral und unabhängig beraten und sie dabei unterstützen, ihre Rechte durchzusetzen.“

An jedem ersten und dritten Freitag im Monat bietet die Verbraucherzentrale außerdem eine Energieberatung an. Architekt Friedrich Knoll berät kostenlos zu energetischem Bauen und Sanieren, Heizsystemen, Dämmung, Energiesparmaßnahmen und vielem mehr.

Kreisverwaltung Germersheim

19.10.2018


Jetzt wird’s wild in der Südpfalz

Wilde Woche in der Südpfalz eröffnet

Edenkoben - Mit einer von Jagdhornbläsern umrahmten Feierstunde im Hotel & Restaurant Pfälzer Hof in Edenkoben wurden die „Wilden Wochen“ - eine Initiative der Kreisgruppen Südliche Weinstraße und Germersheim des Landesjagdverbandes Rheinland-Pfalz e.V. und der Tourismusvereine Südliche Weinstrasse e.V. und Südpfalz-Tourismus Landkreis Germersheim e.V., am 17.10. offiziell eröffnet. Rund 20 Gastronomen, die sich an der Aktion beteiligen, bringen im November und Dezember Wildbret aus dem Pfälzerwald, dem Bienwald und den Rheinauen auf den Tisch. Sie haben ihre Häuser mit einem entsprechenden Schild markiert und werden von den beiden Tourismusvereinen mit einem neuen Flyer und auf der Webseite www.soschmecktdiesuedpfalz.de/wilde-wochen beworben.

„Unser Ziel ist es, mit den Wildwochen Südpfalz Einheimische und Gäste für Wild aus heimischer Jagd zu begeistern“, erklärte Landrat Dietmar Seefeldt bei seiner Begrüßung. „Das ist auch nicht schwer, denn Wildbret – also das verzehrbare Fleisch von freilebenden Tieren, die dem Jagdrecht unterliegen - ist ein sehr hochwertiges Fleisch mit hohem Mineralstoff- und Vitamingehalt bei gleichzeitig geringem Fettanteil. Und wer Wildfleisch statt Rind- oder Schweinefleisch aus Massentierhaltung isst, leistet obendrein einen Beitrag zum Klimaschutz weil das Futter im heimischen Wald reichlich vorhanden ist und nicht mit großem CO2-Ausstoß von weither transportiert werden muss. Außerdem unterliegen die Tiere keinem Schlacht- und Transportstress.“

„Die Wildwochen sind eine gemeinsame Aktion unserer beiden Landkreise, Produkte aus der Region zu fördern. Das Fleisch von Wildschwein, Reh- und Rotwild aus dem heimischen Wald gilt als natürliches und regionaltypisches Lebensmittel, weil es im Gegensatz zu den Nutztieren des Menschen in seiner natürlichen Umwelt lebt. Wir freuen uns sehr darüber, dass viele Gastronomen bei den hiesigen Jägern Fleisch einkaufen und so dafür sorgen, dass das geschossene Wild auch eine sinnvolle und äußerst schmackhafte Verwendung findet. Regionaler und `mehr Bio´ geht gar nicht“, so Landrat Dr. Fritz Brechtel.

Kreisjagdmeister SÜW Jörg Sigmund erklärte, dass es aktuell besonders viele Wildschweine gibt, weil sie so viel Nahrung finden. „Wegen des langen warmen Sommers wurden die Früchte sehr früh reif und es gibt besonders viele und große Buchäckern, Eicheln und Kastanien. Der Tisch ist für die Tiere reich gedeckt.

Weil viele Schweine aber auch viele Schäden bedeuten, sind wir Jäger verpflichtet, Wild zu schießen, um Überpopulationen zu vermeiden.“

Er erinnerte damit an die Rolle der Jäger als nachhaltige Nutzer und leidenschaftliche Schützer der Natur, die dafür sorgen, dass der Wald im Gleichgewicht gehalten wird.

Klaus Walter, der als Vorsitzender der Kreisgruppe Südliche Weinstraße des Landesjagdverbandes rund 700 Jäger vertritt, freut sich darüber, dass die Jäger wegen der Wildwochen gerade eine große Nachfrage nach Wildfleisch aus der Gastronomie erfahren. „Nichts motiviert uns Jäger mehr, als zu wissen, dass unser Wildfleisch von Gastronomen und Verbrauchern gut angenommen wird und als leckeres Wildgericht auf dem Teller landet. Übrigens ist im rheinland-pfälzischen Wald die Verwendung von bleifreier Munition für die Jäger vorgeschrieben. Beim Wildschwein kommt nur Fleisch in den Verkauf, das auf Trichinen untersucht ist und dessen Strahlenbelastung unterhalb des gesetzlichen Schwellenwertes liegt“, erläuterte Walter.

Nähere Infos zu den Wilden Wochen finden Sie auf: www.soschmecktdiesuedpfalz.de/wilde-wochen

Hier gibt’s Wild aus der Region:

•    Weinstube Spelzenhof, Altdorf
•    Landgasthof Gräfenhausen, Annweiler
•    Restaurant im Kurhaus Trifels, Annweiler
•    Ritterhof zur Rose, Burrweiler
•    Restaurant Schneider, Dernbach
•    Weinstube am Stäffelsberg, Dörrenbach
•    Hotel und Restaurant Pfälzer Hof, Edenkoben
•    Birkenthaler Hof, Eußertal
•    Landgasthof Klosterstüb’l, Eußerthal
•    Koch’s Restaurant, Kandel
•    Hotel zum Riesen, Kandel
•    Hotel Soho, Landau
•    Hotel und Restaurant Castell, Leinsweiler
•    Restaurant Consulat des Weins, St. Martin
•    Gasthaus & Wildmetzgerei zur Kalmit, Maikammer
•    Gasthaus zum Winzer, Maikammer
•    Gasthof zum Lamm, Neupotz
•    WeinRestaurant Fritz Walter, Niederhorbach
•    Gasthaus zum goldenen Lamm, Ramberg
•    Restaurant Zum Bahnhof 1894, Rohrbach
•    Zur Hofschänke, Winden

Weitere Infos bei:

Südpfalz-Tourismus Landkreis Germersheim e.V., Silke Wiedrig, Tel. 07274/53-300,
E-Mail: info@suedpfalz-tourismus.de, www.suedpfalz-tourismus.de
Südliche Weinstrasse e.V., Uta Holz, Tel. 06341/940-417,
E-Mail: presse@suedlicheweinstrasse.de, www.suedlicheweinstrasse.de

Text: Kreisverwaltung Germersheim Foto: Speyer 24/7 News, dak

19.10.2018


Zwei Schulen im Landkreis Germersheim erhalten das Berufswahlsiegel 2018

v.l.: Erster Kreisbeigeordneter Christoph Buttweiler, von der IGS Kandel: Susanne Heid, Markus Willich, Rüdiger Böckmann, von der RS Plus Lingenfeld Maren Flockerzi und Elmar Frick, Wirtschaftsförderin Maria Farrenkopf. Foto: Agentur für Arbeit

Landau / Landkreis Germersheim - „Schulen müssen Schüler entlassen, die ausbildungsfähig sind“, so Ralf Haug, Jurymitglied des Netzwerks Berufswahlsiegel Südpfalz und Schulleiter in Landau, in seiner Laudatio im Rahmen der Preisverleihung Ende September in Landau.
Die insgesamt sieben mit dem Berufswahlsiegel ausgezeichneten Schulen überzeugten die Jury bezüglich ihrer Berufs- und Studienorientierung mit zielführenden Konzepten, mit einer herausragenden Umsetzung in der Praxis sowie mit ihrem außerordentlichen Engagement, das über das vorgegebene Pflichtprogramm hinausgeht. Dabei prüfte die insgesamt vierzehnköpfige Jury, mit Vertretern u.a. aus Wirtschaft, Bildung und Kammern nicht nur die schriftlichen Unterlagen der insgesamt zehn Bewerberschulen, sondern führte vor Ort jeweils ausführliche Audits durch. „Durch die Gespräche mit den Schulleitern, Lehrern, mit externen Schulpartnern, mit den Eltern und mit den Schülern selbst ergibt sich letztendlich ein transparentes Bild, wie die Berufsorientierung an den Schulen tatsächlich gelebt und erlebt wird“, erläutert die Wirtschaftsförderin des Landkreises Germersheim Maria Farrenkopf, die ebenfalls zur Jury gehört. „Besonders freue ich mich über die Verleihung des Siegels an zwei unserer Schulen im Landkreis Germersheim: unsere Realschule Plus in Lingenfeld und unsere Integrierte Gesamtschule in Kandel“, so der Erste Kreisbeigeordnete Christoph Buttweiler, „dem persönlichen Engagement der Akteure vor Ort für unsere Schüler kann nicht genug gedankt werden.“ In seiner Laudatio für die Realschule Plus in Lingenfeld betonte Haug den sehr individuellen Ansatz und die Vernetzung aller Akteure. „Die IGS Kandel veranstaltet seit Jahren den Markt der Berufe, der über die Schulgrenze hinaus von Schülerinnen und Schülern aus der Südpfalz besucht wird“, so Haug weiter, „Die Rückmeldungen von Schüler- und Lehrerseite und von der Seite der teilnehmenden Unternehmen sind hervorragend.“ Die Jury hebt zudem besonders die sehr engagierten Lehrkräfte und den Mut auch zur Einwirkung auf die Eltern hervor. Neben dem Zertifikat selbst wurden den Gewinner-Schulen Siegel-Schilder überreicht, die sicherlich bald die Eingänge zu ihren Schulgebäuden zieren werden.

Text: Kreisverwaltung Germersheim Foto: Agentur für Arbeit

19.10.2018


A65/ B10, Fahrbahnerneuerung zwischen Trog und Rheinbrücke kurz vor dem Abschluss

Karlsruhe-Maxau / Wörth - Die Bauarbeiten auf der B 10 zwischen der Rheinbrücke bei Karlsruhe-Maxau und der AS Wörther Kreuz werden in der 43. Kalenderwoche abgeschlossen.

Nach der Grunderneuerung des linken Fahrstreifens in Richtung Ludwigshafen endet nun die zweite Bauphase mit der grundhaften Erneuerung des rechten Fahrstreifens sowie der Erneuerung von Entwässerungseinrichtungen am Fahrbahnrand.

In den beiden Bauabschnitten wurden zusammen rund 7.500 m² Fahrbahn in Asphaltbauweise erneuert. Die Baukosten belaufen sich dabei auf ca. 1 Mio. €, diese trägt der Bund als Baulastträger für die Bundesstraßen und Autobahnen.

Der Abbau der gesamten Baustellenverkehrsführung erfolgt nach Plan am Mittwoch, den 24. September 2018. Die Anschlussstelle Maximiliansau in Fahrtrichtung Ludwigshafen ist nach dem Abbau der Baustellenverkehrsführungen wieder frei.

In der darauffolgenden Woche sollen die Mittelstreifenüberfahrten mit Schutzeinrichtungen noch abschließend geschlossen werden. Dies geschieht noch einmal im Schutze von Tagesbaustellen mit Spurreduzierung. Hierbei kann es leider erneut zu Verkehrsbehinderungen im Straßenraum kommen.

Der Landesbetrieb Mobilität, Autobahnamt Montabaur, bittet die Verkehrsteilnehmer noch einmal um Verständnis für die Behinderungen im Rahmen des Gesamtrückbaus der Baustelle.

Landesbetrieb Mobilität Rheinland-Pfalz, Autobahnamt Montabaur

19.10.2018


Landrat Brechtel unterstützt die Aktion

„Kinder helfen Kindern – Weihnachtspäckchenkonvoi“

Landkreis Germersheim - „Erst wenn Kinderaugen leuchten, ist wirklich Weihnachten“, sagt Landrat Dr. Fritz Brechtel. Deshalb unterstützt er gern die Aktion „Kinder helfen Kindern – Weihnachtspäckchenkonvoi“ und ruft dazu auf, sich ebenfalls daran zu beteiligen. Der Ursprungsgedanke war, dass Kinder ein Spielzeug von sich abgeben, um einem Kind in Osteuropa eine Freude zu bereiten. Die Eltern stocken das Weihnachtspäckchen dann etwa mit Süßigkeiten, Kinderkleidung, Schulbedarf, Hygieneartikeln oder weiterem Spielzeug auf. Natürlich werden auch Päckchen, die Erwachsene gepackt haben, gern entgegengenommen.

Die Schuhkartons können für Jungen oder Mädchen, jeweils in den Altersklassen 3 bis 6 Jahre, 7 bis 10 Jahre und 11 bis 15 Jahre gepackt werden. Auch Unisex-Päckchen sind möglich. Die Dinge, die in die Kartons kommen, müssen neuwertig oder sehr gut erhalten sein, gut haltbar, kindgerecht und auch gerne nützlich sein. Als persönlichen Gruß können die Kinder auch eine Weihnachtskarte basteln und beilegen. „Zum Schluss die Schuhkartons als Weihnachtpäckchen verschnüren und ein Stück Weihnachtsfreude auf den Weg schicken“, so Landrat Brechtel.

Alle in Deutschland gesammelten Pakete – im vergangenen Jahr waren es rund 132.000 Stück – werden in LKW verladen und im Konvoi nach Rumänien, Moldawien, Bulgarien und in die Ukraine gefahren, wo sie vor allem in entlegenen und ländlichen Regionen an bedürftige Kinder verteilt werden, u.a. in Waisen- und Krankenhäusern, Behinderteneinrichtungen, Kindergärten und Schulen.

Hinter der bundesweiten Aktion stehen in der Südpfalz: Ladies´ Circle 46 SÜW, Tangent Club 46 SÜW, Round Table 64 Südpfalz, Old Table 64 Südpfalz und Old Table 664 Südpfalz (in Gründung).
Die Päckchen aus der Südpfalz müssen bis spätestens 17. November an einer der Sammelstellen abgegeben werden. Dazu zählen das Geschäft Papierfix in der Landauer Königstraße, der diesjährige Verkaufsstand des Landauer Adventskalenders auf dem Rathausplatz, die Firma ROPA Stahl in der Danziger Straße in Bad Bergzabern sowie mehrere Privatleute.
Auch bei der Kreisverwaltung Germersheim am Luitpoldplatz 1 in Germersheim können die Päckchen zu den üblichen Öffnungszeiten an der Information abgegeben werde. Alle Adressen, Informationen, notwendigen Aufklebern mit den Altersangaben etc. gibt es auf der Internetseite www.weihnachtspaeckchenkonvoi.de. An vielen Stellen liegen auch Flyer zur Aktion aus.

Wer ein Päckchen abgibt, wird gebeten, zusätzlich 2 Euro zu spenden, um einen Teil der anfallenden Kosten, etwa für Sprit, zu decken. Zudem ist die südpfälzische Round-Table-Familie auf der Suche nach geeigneten Lagermöglichkeiten und nach weiteren ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern.

Kreisverwaltung Germersheim

19.10.2018


In den Herbstferien „weitergelernt“: Eindrückliche Bildungsfahrt für Jugendliche

Heute schon anmelden für ein „Berlin 2019“

Landkreis Germersheim / Berlin - Auch in diesem Jahr hat die politische Bildungsfahrt des Kreisjugendamtes Germersheim nach Berlin bei den 15 junge Teilnehmerinnen und Teilnehmern tiefe Eindrücke hinterlassen. „Die Fahrt nach Berlin hat viele positive Seiten – wir haben neue Freunde gefunden, viele tolle Erfahrungen gemacht, viel gelernt- egal ob über die Architektur in Berlin oder die Zustände in der DDR. Jedoch kam auch der Spaß nicht zu kurz“, resümieren die jungen Berlinfahrer.
Denn nicht nur Bildung stand auf dem Programm. Neben ausreichend Zeit für den Besuch vieler Sehenswürdig- und Einkaufsmöglichkeiten gab es auch kulturelle Angebote wie eine Berliner „Street Art“-Tour mit Graffiti-Workshop sowie der Besuch eines Improvisationstheaters.

Diese Fahrt der Kreisverwaltung Germersheim wurde auf Einladung des Bundestagsabgeordneten Dr. Tobias Lindner vom Besucherdienst des Deutschen Bundestages gefördert. Im Bundestag berichtete dieser von seinem „spannenden und abwechslungsreichen Alltag als Politiker“. Ein Besuch im Bundesrat mit realitätsgetreuem Planspiel ließ die Teilnehmer nachempfinden, wie Entscheidungen für die Bundesrepublik Deutschland getroffen werden. Es wurde lebhaft über ausgewählte Themen diskutiert und schließlich ein Gesetzesentwurf formuliert.

Das Bildungsprogramm war vielschichtig. Die Gruppe besuchte u.a. die Gedenkstätte „Blindenwerkstatt Otto Weidt“, das „Deutsch-Russische Museum“ und das „Jüdische Museum“ sowie die ehemalige Stasi-Haftanstalt „Gedenkstätte Berlin-Höhenschönhausen“. Diese Besuche nahmen die jungen Teilnehmer auch emotional mit. „Leere und Benommenheit - diese Gefühle ließen sich im Jüdischen Museum verspüren, gelungen umgesetzt mithilfe von diversen Kunstwerken und der Form des Gebäudes“, formulierte es die Teilnehmerin Vivien Kretz. In der Gedenkstätte „Blindenwerkstatt Otto Weidt“ beeindruckte sie „mit welchem Mut sich Menschen trotz den Bedrohungen des Nazi-Regimes für einander eingesetzt haben und dafür selbst ihre Existenz riskierten.”

„Klar, dass diese Gedanken und Themen in den Köpfen weiterkreisen, was ja auch ein Ziel dieses seit 2003 bestehenden Bildungsangebotes ist“, sagt Jugenddezernent und Erster Kreisbeigeordneter der Kreisverwaltung Germersheim Christoph Buttweiler und wirbt schon einmal für die Bildungspolitische Fahrt 2019: „Die ersten Schritte für die Neuauflage sind bereits in die Wege geleitet.“
Die nächste Berlinfahrt findet in der ersten Herbstferienwoche vom 28. September bis 5. Oktober 2019 statt. Anmeldungen sind ab sofort bei der Kreisjugendpflegerin Jeanette Zikko-Giessen möglich, Tel. 07274/53-372, E-Mail: j.zikko@kreis-germersheim.de.

Kreisverwaltung Germersheim

19.10.2018


Innovationsführer des deutschen Mittelstands: GMS Electronic Vertriebs GmbH in Jockgrim

Unternehmensbesuch durch Landrat Dr. Brechtel

Jockgrim / GMS - Ein Modellauto, das über das Smartphone ähnlich einer Spielekonsole gesteuert werden kann und dabei identische, detailgenaue Fahreigenschaften wie das Originalfahrzeug zeigt, war eines der Beispiele, an dem der geschäftsführende Gesellschafter Markus Gebhart im Rahmen des Unternehmensbesuchs durch Landrat Dr. Brechtel und Wirtschaftsförderin Maria Farrenkopf im September seine Produktpalette veranschaulichte.

Die GMS Electronic Vertriebs GmbH, die seit 2005 ihren Sitz in Jockgrim hat, beliefert weltweit Kunden aus den Bereichen Automotive, Industrie, Medizintechnik, Luftfahrt und Audio mit elektronischen Baugruppen, die entsprechend Kundenwunsch bestückt wurden. Ein sehr großer Lagerbestand an elektronischen Bauteilen auf der einen sowie Zugriff auf Lagerkapazitäten von weltweit verteilten Herstellern und Distributoren auf der anderen Seite garantieren dem Kunden Schnelligkeit und Flexibilität. Mit den Bauteilen werden bei der eigenen Produktionsgesellschaft, der EKM Elektronik in Chemnitz mit 145 Mitarbeitern, Baugruppen gefertigt und direkt an den Kunden weiterversendet. Die rund 20 Mitarbeiter in Jockgrim bieten dem Kunden den dazugehörigen Komplettservice. „Dieser beginnt beim Layout und geht über die Preis- und Lieferzeitermittlung aller Komponenten, Definition des Produktionsprozesses bis hin zur Materialdisposition“, so Gebhart, „Meine Mitarbeiter hier sind dabei Vertriebs- und Einkaufs-Experten in einer Person“. „Im vergangenen Jahr wurde das Unternehmen zudem mit einem Innovationspreis, dem ‚TOP 100-Siegel‘ geehrt“, so Landrat Dr. Brechtel, „damit wurde der GMS Electronic Vertriebs GmbH eine besondere Innovationskraft bescheinigt. Ich habe im Rahmen meines heutigen Besuchs auch gespürt, wie sehr eine moderne Führungskultur mit flachen Hierarchiestrukturen zum Erfolg eines Unternehmens und zur Zufriedenheit der Mitarbeiter beiträgt.“

Kreisverwaltung Germersheim

19.10.2018


LUST AUF SÜDPFALZ – Die Südpfalz präsentiert Spaß, Natur und Genuss auf der Offerta

Karlsruhe / Messe - Der Südpfalz-Tourismus Landkreis Germersheim e.V. präsentiert erneut gemeinsam mit der Stadt Germersheim, den Museen der Verbandsgemeinde Jockgrim und Südliche Weinstrasse e.V. vom 27. Oktober bis 4. November die Besonderheiten der Südpfalz auf der Verbrauchermesse „Offerta“.

Direkt im Eingangsbereich der Halle 1 der Karlsruher Messe erhalten die Besucher vielfältige Informationen zu Rad- und Wanderwegen sowie Freizeit- und Einkehrmöglichkeiten. Druckfrisch sind der Veranstaltungskalender Südpfalz 2019 erhältlich, der Urlaubskatalog Rhein- und Auenland Pfalz 2019/2020 sowie der neue Genussflyer „Wilde Wochen in der Südpfalz“ mit Tipps, bei welchen Gastronomen man Wildgerichte vom heimischen Wild genießen kann. Ein buntes Bühnenprogramm und Pfälzer Spezialitäten gibt es zusätzlich am Südpfalztag, der traditionell am Offerta-Dienstag stattfindet. Die Bühne am Haupteingang ist am 30. Oktober ab 14.30 Uhr fest in Südpfälzer Hand. Die stimmgewaltigen Damen vom Ensemble Stimmalarm machen den Auftakt. Deutschsprachiger Rock `N Roll, fetzige Schlager und moderner Deutsch-Pop erwarten die Zuhörer. Die Hip street boys und die Mädels vom TSC Royal Rülzheim e.V. sorgen mit ihren Tänzen für Unterhaltung. Die Südpfälzer Hoheiten und Landrat Dr. Fritz Brechtel erzählen Interessantes über die Südpfalz. Ab 12.30 Uhr darf geschlemmt werden. Auf der Kochbühne in der DM-Arena kocht Faycal Bettioui vom Restaurant „Zur Krone“ aus Neupotz, der diesjährige Gewinner des Jurypreises beim Wettbewerb „So schmeckt die Südpfalz“. Am „Freundinnentag“ am 31.10. erhalten Freundinnen von 16 – 18 Uhr beim Wein- und Sektgut Rosenhof aus Steinweiler sowie beim Weingut Kehrt aus Winden ein Glas Secco gratis. Südpfälzer Weine können während der gesamten Messe beim Wein- und Sektgut Rosenhof sowie bei den Weingütern Heintz aus Minfeld und Kehrt aus Winden verkostet werden. Die Hofmetzgerei Kerth aus Kandel-Minderslachen, das Reptilium Landau mit seinen exotischen Tieren und nicht zuletzt die „Herxemer“ Schokoküsse runden die Vielfalt der Angebote aus der Südpfalz ab. Das Terra-Sigillata-Museum Rheinzabern, das Ziegeleimuseum Jockgrim und das Haus „Leben am Strom“ halten allereilei Geschichte(n) bereit. Am Freitag heißt es wieder „Bellheimer Tag“. Die „Bellheimer Lords“ verteilen kostenlos Bier der Bellheimer Brauerei. Der Südpfalz-Tourismus Verbandsgemeinde Bellheim e.V. informiert über die Freizeitmöglichkeiten rund um Bellheim. Auf der Aktionsfläche präsentieren sich in diesem Jahr der Abenteuerpark Kandel am 28.10., die Holzwerkstätte Hennersdorf vom 27. bis 29.10., die Burg Berwartstein vom 01. bis 04.11. sowie Familie Klotz von Pfalz-Lamas am 28.10., vom 31.10. bis 01.11 sowie am 04.11.

Sie finden die Südpfalz in Halle 1. Stand A.18 + A.01.
Weitere Informationen: Südpfalz-Tourismus Landkreis Germersheim e.V. www.suedpfalz-tourismus.de

Kreisverwaltung Germersheim

19.10.2018


Vielfalt verbindet. Interkulturelle Woche im Landkreis Germersheim

„Vielfalt verbindet“ lautet auch in diesem Jahr das Motto der bundesweiten Interkulturellen Woche (IKW), an der sich der Landkreis Germersheim wieder beteiligt.

Kreis Germersheim - Aus organisatorischen Gründen hat sich die Kreisverwaltung Germersheim entschieden, die Interkulturelle Woche in diesem Jahr vom 22. bis 28. Oktober durchzuführen. Dies jedoch nicht ohne die Projekte, die bereits im September stattgefunden haben, ebenfalls tatkräftig zu unterstützen.

„Die ganze Woche über gibt es im ganzen Landkreis verteilt ganz unterschiedliche Veranstaltungen“, wirbt Landrat Dr. Fritz Brechtel für die Vielfalt und das Miteinander während der Interkulturellen Woche, „An diesen Terminen können sich alle sehr bewusst rassistischen und nationalistischen Strömungen entgegenstellen, gemeinsam diskutieren und über kulturelle Unterschiede hinweg zusammen Zeit verbringen.“ Auch der Erste Kreisbeigeordnete Christoph Buttweiler betont: „Die Interkulturelle Woche ist eine Chance, sich gegenseitig und die Besonderheiten verschiedener Kulturen besser kennenzulernen.“

Das Netzwerk Integration der Kreisverwaltung Germersheim sowie zahlreiche Vereine, Schulen, Ehrenamtliche und sonstige Akteure haben auch in diesem Jahr wieder mehr als 30 Veranstaltungen für die Interkulturelle Woche in den Städten und Verbandsgemeinden des Landkreises auf die Beine gestellt. Eine Broschüre mit allen Veranstaltungen gibt es bei den Familienbüros, in den Verbandsgemeinden und verschiedenen Geschäften im Landkreis und als Download auf der Homepage der Kreisverwaltung unter www.kreis-germersheim.de/ikw.

Zu den Veranstaltungen sind alle Interessierten herzlich eingeladen.

Weitere Informationen zur bundesweiten Interkulturellen Woche gibt es unter www.interkulturellewoche.de.

Kreisverwaltung Germersheim

15.10.2018


Erlebnistag Streuobst in Büchelberg

Streuobstwiesenbesitzer pressten rund 5.600 Liter Apfelsaft

Büchelberg - Vor kurzem fand zum achten Mal der Streuobstaktionstag in Büchelberg statt, gemeinsam veranstaltet vom Naturschutzgroßprojekt Bienwald, dem Ortsbezirk Büchelberg, dem Kulturkreis Büchelberg, dem Bienenzuchtverein und dem Saftomobil Herxheim. Das „Saftomobil“, eine mobile Saftpresse aus Herxheim war zu Gast und Obstwiesenbesitzer aus der Region konnten ihren eigenen naturtrüben Apfelsaft pressen.

Da im letzten Jahr durch die Spätfröste die Obsternte ausfiel, hatten viele Streuobstbesitzer ihre Apfelsaftvorräte aufgebraucht. Dieses Jahr hingegen ist ein sehr gutes Obstjahr und so nahmen die Obstbaumbesitzer das Angebot der Saftpressung sehr gut an.

25 Streuobstbesitzer fanden sich in Büchelberg ein und es wurden an diesem Tag insgesamt ungefähr neun Tonnen Äpfel zu 5.600 Litern Saft verarbeitet.

In der mobilen Saftpresse werden die Äpfel zunächst gesäubert, dann klein gehäckselt und anschließend ausgepresst. Der Saft wird in praktische 5 Liter Bag in Box – Verpackungen abgefüllt und ist durch die Pasteurisierung ungeöffnet mindestens 18 Monate, und geöffnet mindestens 3 Monate haltbar.

Wie bereits die Jahre zuvor wurde auch dieses Mal ein buntes Rahmenprogramm rund um das Thema Streuobst geboten. Und so konnte neben der vollautomatischen Saftpressung auch die traditionelle Apfelsaftherstellung mit einer Spindelpresse bestaunt und ausprobiert werden. Bevor der selbstgepresste Saft jedoch probiert werden konnte, mussten die einzelnen Arbeitsschritte in teilweise schweißtreibender Handarbeit erledigt werden. Der auf diese Weise hergestellte Saft wurde in einem Kessel wie früher auf 78 Grad erhitzt und damit haltbar gemacht.

Für das leibliche Wohl sorgten freiwillige Helfer des Kulturkreises Büchelberg und so gab es passend zum Thema Streuobst verschiedene Apfelkuchen mit Kaffee. Aber auch Bratwürste fanden reißenden Absatz. Der Erlös aus dem Verkauf des Essens kommt der Seniorenarbeit des Ortsbezirks zu Gute.

Der Aktionstag wurde gemeinsam vom Naturschutzgroßprojekt Bienwald, dem Ortsbezirk Büchelberg, dem Kulturkreis Büchelberg, dem Bienenzuchtverein und dem Saftomobil Herxheim durchgeführt.

Ohne Bienen gäbe es keine Bestäubung und damit auch kein Obst. Der Bienenzuchtverein Kandel informierte rund um die Honigbiene und bot verschiedenste Honigsorten zum Probieren an.

Das Naturschutzgroßprojekt sieht vor allem in der Nutzung und Verwertung des Obstes einen wesentlichen Faktor, durch den die Streuobstwiesen im Gebiet erhalten werden. Um Büchelberg erstreckt sich ein breiter Streuobstgürtel, der als prägender Bestandteil der Kulturlandschaft und Lebensraum für seltene und gefährdete Tier- und Pflanzenarten besonders wertvoll und schützenswert ist. Aus diesem Grund wurden verschiedene Maßnahmen wie die Neupflanzung von Obstbaumhochstämmen, die Entbuschung von Flächen, der Schnitt alter Obstbäume oder die Nachzucht alter regionaltypischer Sorten vom Projekt gefördert, was den Büchelbergern viele Vorteile gebracht hat.

Kreisverwaltung Germersheim

15.10.2018


Übung – Übung –Übung

Tierseuchenverbund Rheinpfalz übt Einsatz nach fiktivem Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest

Kreis Germersheim - Am 23. und 24. Oktober 2018 wird im Landkreis Germersheim eine Tierseuchenübung mit dem Szenario „Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest (ASP)“ durchgeführt. Angenommen wird ein Seuchenausbruch im Landkreis Germersheim.
Bei Ausbruch einer Tierseuche tritt der Tierseuchenverbund Rheinpfalz zusammen. Dieser besteht aus den Veterinären und deren Mitarbeitern der Landkreise Germersheim, Südliche Weinstraße, Rhein-Pfalz-Kreis und Bad Dürkheim. An beiden Tagen wird die Stabsarbeit im Krisenzentrum, am zweiten Tag auch der aktive Einsatz im Wald geübt.

Der erste Übungstag sieht einen positiven Befund bei einem Wildschwein vor, von dem aus entsprechende Restriktionszonen gebildet werden (Gefährdeter Bezirk mit einer Kernzone und 15-18 km um den Ausbruchsort, Pufferzone mit mind. 30 km um den Ausbruchsort).(Beobachtungsgebiet, 15 km um den Fundort der Zentralzone, Pufferzone, 30 km um den Fundort der Zentralzone). Im Krisenstab geht es dann um die Einleitung und Abstimmung der Maßnahmen mit betroffenen Gebieten in benachbarten Bundesländer oder Staaten. Unterstützung erhält der Stab von den benötigten Fachberatern wie Forst oder Polizei.

Am zweiten Übungstag wird die Stabsarbeit mit einem Ausbruch in einem Stall für Hausschweine fortgesetzt. Im Bienwald wird darüber hinaus eine aktive Übung mit Unterstützung von Polizei, Forstverwaltung, Tierärzten aus dem Tierseuchenverbund, Feuerwehren und Hilfsorganisationen aus dem Landkreis Germersheim stattfinden. Es wird die Suche nach verendeten Wildschweinen, deren Bergung, Dokumentation, Dekontamination von Fahrzeugen und Personal geübt.

Im Einsatz sind im Rahmen der Übung aus dem Landkreis Germersheim Feuerwehr, DLRG, THW, DRK, MHD, außerdem Tierärzte aus dem Verbund Bad Dürkheim, Südliche Weinstraße Rhein-Pfalz-Kreis und Germersheim und Personal aus den Veterinärämtern. Dazu kommen Stabspersonal aus dem Landkreis Germersheim und dem beteiligten Verbund, Mitarbeiter der Forstverwaltung und der Bundespolizei, Übungsbeobachter usw.

Insgesamt werden an den beiden Tagen rund 150 Personen im Einsatz sein.

Die Kreisverwaltung Germersheim weist darauf hin, dass es vor allem am zweiten Übungstag, am Mittwoch, 24. Oktober 2018, im südlichen Teil des Landkreises Germersheim zu einem erhöhten Aufkommen von Einsatzfahrzeugen kommt. Da es sich um eine Übung handelt, gibt es jedoch keinen Grund zur Besorgnis.

Kreisverwaltung Germersheim

15.10.2018


Nächste Sitzung des Kreisrechtsausschusses

Germersheim / Kreisverwaltung - Die nächste öffentliche Sitzung des Kreisrechtsausschusses findet unter dem Vorsitz von Oberregierungsrätin Tanja Koch am Donnerstag, 25. Oktober 2018, ab 9 Uhr, in der Kreisverwaltung Germersheim, Luitpoldplatz 1, Sitzungssaal 1.OG, Raum 1.05, 76726 Germersheim, statt.

Kreisverwaltung Germersheim

15.10.2018


Sprechstunde der Aids-Hilfe Landau im Gesundheitsamt Germersheim: Terminänderung im November und Dezember

Germersheim / Gesundheitsamtes - Das gemeinsame Beratungsangebot des Gesundheitsamtes der Kreisverwaltung Germersheim und der Aids-Hilfe Landau findet im November und Dezember nicht wie üblich am ersten, sondern jeweils am zweiten Donnerstag im Monat (08.11.18 und 13.12.18) von 13.30 bis 15 Uhr in den Räumen des Gesundheitsamtes in Germersheim, Hauptstraße 25, statt. Die Beratung zu Themen wie HIV und andere sexuell übertragbare Krankheiten, sowie auch die Möglichkeit einer Testung auf HIV, erfolgen weiterhin ohne vorherige Anmeldung sowie anonym und kostenfrei. Weitere Informationen erhalten Interessierte unter 07274/53448 oder 06341/88688.

Kreisverwaltung Germersheim

15.10.2018


Von November bis Ende April Leerung der Biotonnen 14-tägig

Kreis Germersheim - In der kalten Jahreszeit, von Anfang November bis Ende April, werden die Biotonnen alle zwei Wochen geleert. Darauf weist die Kreisverwaltung Germersheim hin.

Wer den Terminservice der Abfallwirtschaft nutzt erhält seine persönlichen Abfuhrtermine (inkl. Verlegungen) ganz einfach per Mail zugeschickt. Dafür registrieren kann man sich ganz einfach auf der Homepage der Abfallwirtschaft unter www.kreis-germersheim.de/denkdran.

Kreisverwaltung Germersheim

15.10.2018


Dritte Abschlagszahlung für Müllgebühren fällig

Kreis Germersheim - Am 1. November ist im Kreis Germersheim die 3. Abschlagszahlung der Müllgebühren für das Jahr 2018 fällig.

Die Abfallwirtschaft der Kreisverwaltung Germersheim erinnert die betroffenen Grundstückseigentümer an die rechtzeitige Zahlung.

Der Gebührenbescheid wird immer zu Beginn des aktuellen Kalenderjahres verschickt. Er weist die Höhe sowie die Fälligkeitstermine der zu zahlenden Abschlagsbeträge aus.

Gehen die Müllgebühren nicht fristgerecht ein müssen zusätzlich Verwaltungsgebühren erhoben werden. Wer eine Einzugsermächtigung / SEPA-Lastschriftmandat erteilt hat erhält die Garantie, dass die Abfallgebühren immer fristgerecht abgebucht werden.

Das Formular hierfür kann beim Fachbereich Abfallwirtschaft unter Telefon 07274/53 256 angefordert werden. Es ist ebenso im Internet unter www.kreis-germersheim.de/abfallwirtschaft unter der Rubrik Formulare abrufbar und muss unterschrieben an die Kreisverwaltung geschickt bzw. gefaxt werden.

Die Behörde bittet darum, bei Zahlungen unbedingt die Eigentümernummer auf den Überweisungsträgern anzugeben. Ohne diese Angabe können die eingehenden Beträge nicht zugeordnet werden.

Kreisverwaltung Germersheim

15.10.2018


Buchsbaumzünsler- wie befallene Pflanzen entsorgen?

Kreis Germersheim - Der Buchsbaumzünsler, ein Schädling an Buchspflanzen, frisst an befallenen Pflanzen innerhalb kürzester Zeit die Blätter und schädigt auch die Triebe. Wird er nicht früh genug erkannt und bekämpft, kann es zum Absterben der Buchsbaumpflanzen kommen. Befallene Pflanzenteile sollten daher schnell entsorgt werden.

Die Kreisverwaltung Germersheim weist darauf hin, dass kleine Mengen an Buchsschnitt über die Biotonne oder Bioabfallsäcke entsorgt werden können. Die Bioabfallsäcke sind zum Preis von 2,30 Euro erhältlich und können am Leerungstag der Biotonne verschlossen am Straßenrand zur Abholung bereitgestellt werden. Ihr Volumen beträgt 120 l, die Verkaufsstellen findet man im Abfallkalender.

Größere Mengen an Buchsabfall sollten ausschließlich am Wertstoffhof Westheim angeliefert werden, möglichst verpackt in Säcken. So ist gewährleistet, dass alle Buchsabfälle des Landkreises letztendlich dem Kompostwerk Westheim zugeführt werden. Bei der professionellen Rottesteuerung des Kompostwerkes erhitzt sich die Kompostmiete in kurzer Zeit so stark, dass ein Temperaturniveau erreicht wird, bei dem die verschiedenen Stadien des Zünslers sicher abgetötet werden.

Die Anlieferung der befallenen Buchspflanzen an den Häckselplätzen der Gemeinden ist nicht zulässig. Die hier angelieferten Pflanzenabfälle lagern oft über einen längeren Zeitraum, so dass sich der Schädling von hier aus weiter verbreiten könnte. Auch von einer Eigenkompostierung befallener Pflanzenteile im eigenen Garten rät die Kreisverwaltung dringend ab.

Kreisverwaltung Germersheim

15.10.2018


Ab 17. Oktober wieder Abfuhr der Heckenabfälle im Kreis Germersheim

Am 17. Oktober beginnt im Landkreis Germersheim wieder die Abfuhr der sperrigen Grünabfälle im Rahmen einer Straßensammlung.

Landkreis Germersheim - Zum Heckenschnitt gehören gebündelte Gartenabfälle zwischen 0,5 und 2 Metern Länge. Wegen der Kompostierbarkeit sollte dabei verrottbares Bindematerial verwendet werden. Wurzelwerke sowie Baumstämme mit einem Durchmesser über 10 cm können bei der Straßenabholung nicht mitgenommen werden. Sie müssen direkt am Wertstoffhof Westheim oder beim Wertstoffhof an der Deponie Berg angeliefert werden. Ihre Entsorgung ist gebührenpflichtig, da sie noch vorbehandelt werden müssen.

Beistellungen in Plastiksäcken, Kartons etc., die mit kleinerem Schnittgut gefüllt sind, werden nicht mit der Heckensammlung erfasst. Sie können über die Biotonne bzw. den Papiersack für Bioabfall entsorgt werden. Die nächstgelegenen Verkaufstellen für die Papiersäcke sind im Abfallkalender zu finden. Die Säcke haben ein Volumen von 120l und kosten 2,30 Euro pro Stück. Nichtsperrige Grünabfälle wie z.B. kleineres Schnittgut, Laub oder Rasenschnitt werden jederzeit gegen Gebühr an den Wertstoffhöfen Berg und Westheim angenommen, für die privaten Nutzer einer Biotonne ist die Anlieferung sogar kostenlos.

Wer außerhalb der Abfuhrtermine sperrigen Grünschnitt entsorgen möchte kann diesen an den Wertstoffhöfen Westheim oder Berg anliefern. Sperrige Heckenabfälle aus Privathaushalten werden dort kostenlos entgegengenommen. Am Wertstoffhof Rülzheim (auf dem Betriebsgelände der Firma SUEZ Süd GmbH) können Grünabfälle aus Platzgründen nicht angenommen werden. Nach Angaben der Kreisverwaltung halten allerdings viele Gemeinden und Städte Häckselplatze vor, an denen Heckenschnitt meist wohnortnah angeliefert werden kann.

Infos über die lokalen Sammelorte und Öffnungszeiten erhalten Sie bei der jeweiligen Verwaltung oder im entsprechenden Amtsblatt bzw. Stadtanzeiger. Allgemeine Informationen zum Thema Abfallentsorgung im Kreis Germersheim können unter www.kreis-germersheim.de/abfallwirtschaft abgerufen werden.

Kreisverwaltung Germersheim

04.10.2018


Netzwerkkonferenz zum Thema „Warum Kinderschutz nur im Netzwerk gelingen kann“

Wörth / Festhalle - Das „Lokale Netzwerk Kinderschutz und Kindergesundheit“ des Kreisjugendamtes lädt interessierte Fachleute zur interdisziplinären Netzwerkkonferenz am Mittwoch, 24. Oktober 2018, 13 bis 18 Uhr, zum Thema „Warum Kinderschutz nur im Netzwerk gelingen kann“ ein. Die Veranstaltung findet in der Festhalle Wörth, Am Festplatz 1, 76744 Wörth am Rhein statt. Angesprochen sind alle, die im professionellen Zusammenhang mit Kindern, Jugendlichen und Familien arbeiten (LehrerInnen, ÄrztInnen, ErzieherInnen, Hebammen, BeraterInnen, etc).

Inhalte der Netzwerkkonferenz sind u.a. Fragen wie: Welche Abstimmungsprozesse und Strukturen benötigen wir im Netzwerk, damit Kooperation gelingt und struktureller Bestandteil unserer Berufspraxis bleibt oder wird? Welchen Beitrag können wir selbst leisten? Und gibt es hierzu klar definierte Erfolgskriterien, die dazu beitragen können, dieses Ziel gemeinsam zu erreichen? Die Teilnahme ist kostenfrei. Im Anschluss an die Fachkonferenz findet in der Festhalle eine kleine Feier zum 10-jährigen Bestehen des Netzwerkes statt.

Für Anmeldungen (bis 12. Oktober 2018) und Rückfragen steht in der Kreisverwaltung Germersheim, Fachbereich Jugendhilfe, Annette Heck, 17er-Str. 1, 76726 Germersheim, Tel. 07274/53-373, Fax 07274/53-15597, E-Mail: a.heck@kreis-germersheim.de, zur Verfügung.

Kreisverwaltung Germersheim

04.10.2018


Beim Freiwilligentag 2018 der Metropolregion Rhein-Neckar wurde viel geschafft

Landkreis Germersheim - Unter dem Motto „wir-schaffen-was“ hat am 15. September 2018 der sechste Freiwilligentag der Metropolregion Rhein-Neckar stattgefunden. An diesem Tag haben viele Freiwillige tatkräftig mit angepackt, um zuvor gemeldete Projekte innerhalb eines Tages umzusetzen. In 74 Städten und Gemeinden der Metropolregion Rhein-Neckar wurde bei über 370 Mitmach-Aktionen für die gute Sache gebastelt, gebacken, gegärtnert, geschrubbt, gestrichen, gespielt, geschraubt, gelesen, getüftelt, musiziert, renoviert oder repariert.

Die Bandbreite reichte von handwerklichen Projekten in Kitas und Schulen über Umweltaktionen in Naturschutzgebieten bis hin zu sozialen Projekten mit Kindern, Senioren oder Behinderten. „Auch im Landkreis Germersheim wurde im Rahmen des Freiwilligentages viel geschafft und Bleibendes erschaffen“, so Landrat Dr. Fritz Brechtel.

In Zeiskam beispielsweise wurde der Kinderspielplatz Johanniterstraße verschönert, Sträucher und Bäume geschnitten und die Spielgeräte neu gestrichen.

In einem zweiten Projekt wurden am Bolzplatz in der Nähe der Fuchsbachhalle die Hecken stark zurückgeschnitten und als drittes Projekt wurde die Querungshilfe für Radfahrer am Ortsausgang Richtung Hochstadt bepflanzt.

In Germersheim wurde der Freiwilligentag mit der Europaweiten Aktion „Rhine clean up“ kombiniert und an vielen Stellen in Germersheim und Sondernheim das Rheinvorland sowie das Naherholungsgebiet und die umliegenden Bäche und Gewässer von Unrat und Schmutz befreit.

Die Grundschule Dorschberg in Wörth am Rhein bepflanzte die Hochbeete im Schulgarten und verschönert damit die Aussicht und Lernumgebung für die Schulkinder. Auch im Foyer wurden die Kübel neu bepflanzt.

Der Schulhof der St. Nepomuk-Grundschule in Wörth-Schaidt hat mehr Farbe erhalten.

Am Bürgerhaus in Wörth-Maximiliansau und am Pfortzer Wind/Skulpturenpark wurde alles dafür getan, dass die Wege und Plätze sich im Frühjahr in ein Blütenmeer verwandeln.

Als symbolisches Dankeschön erhielten alle Helfer das blaue Wir-schaffen-was-T-Shirt. Der nächste Freiwilligentag findet wieder am 19. September 2020 statt.

Kreisverwaltung Germersheim

04.10.2018


Großes Kino zeigt Filme über das Älterwerden – Schwerpunkt „Digitalisierung § Teilhabe“

9. Europäische Filmfestival der Generationen im Landkreis Germersheim vom 18. bis 28. Oktober

Landkreis Germersheim - Das Europäische Filmfestival der Generationen gastiert in diesem Jahr wieder in der Metropolregion Rhein-Neckar. Im Landkreis Germersheim heißt es vom 18. bis 28. Oktober auch an mehreren Orten im Landkreis Germersheim wieder „Vorhang auf“ und „Eintritt frei“.

Wie kein anderes Festival trägt das Europäische Filmfestival zum Dialog der Generationen bei. Im Anschluss an jede Filmvorführung kommt das Publikum mit ausgewählten Fachleuten und ehrenamtlich Aktiven aus der Seniorenarbeit, aus der Pflege, aus der Altenhilfe, der Politik und aus Demografie-Projekten ins Gespräch. So wird das Filmthema vertieft und die Bedeutung des Demografischen Wandels für das eigene Leben und das eigene Altern greifbarer. Mit dem diesjährigen Schwerpunkt „Digitalisierung & Teilhabe“ thematisieren viele Filme die Chancen, aber auch die Herausforderungen, die mit einer immer weiter technisierten Welt einhergehen. Die Diskussionen nach den Filmvorführungen ermöglichen den Dialog der Generationen, können aber auch genutzt werden, um lokale Projekte und Angebote bekannt zu machen.

Im Landkreis Germersheim werden während der Festivalwoche in zehn Gemeinden siebzehn Filmvorführungen mit anschließenden Gesprächsrunden stattfinden. Der Eintritt ist frei.

In Bellheim steht der Film „Vergiss mein nicht“ am Donnerstag, 25. Oktober, 18 Uhr, im Altenzentrum Haus Edelberg Bellheim, Adenauerring 11, auf dem Programm. Veranstalter ist der AK Gerontopsychiatrie der Pflegekonferenz der Kreisverwaltung Germersheim.

Außerdem wird der Film „Ein Mann namens Ove“ am Freitag, 26. Oktober, 17 Uhr, in der Festhalle Bellheim, Zeiskamer Str. 64, gezeigt. Veranstalter ist die Verbandsgemeinde Bellheim.

In Berg ist der Film „Die Herbstzeitlosen“ am Freitag, 26. Oktober, 19 Uhr, im Evangelischen Gemeindezentrum, Körnerstr. 2, zu sehen. Veranstalter ist der Seniorenbeirat der Verbandsgemeinde Hagenbach.

In Berg/Neulauterburg steht der Film „Monsieur Pierre geht online“ am Dienstag, 23. Oktober, 18 Uhr, im Eurodistict PAMINA, Hagenbacher Str. 5a, auf dem Programm. Der Film wird in Originalsprache mit deutschen Untertiteln gezeigt. Veranstalter ist der Eurodistrict PAMINA Neulauterburg.

Im Regina Kino in Germersheim, Sandstr. 12a, werden die Filme „Monsieur Pierre geht online“ (Montag, 22. Oktober, 18.30 Uhr), „Man lernt nie aus“ (Dienstag, 23. Oktober, 18.30 Uhr), „Die schönen Tage“ (Mittwoch, 24. Oktober, 18.30 Uhr), „Heute bin ich blond“ (Donnerstag, 25. Oktober, 18.30 Uhr) und „Song for Marion“ (Freitag, 26. Oktober, 18.30 Uhr) gezeigt. Veranstalter ist das Seniorenbüro der Stadt Germersheim.

Außerdem wird der Film „Dieses bunte Deutschland“ am Sonntag, 28. Oktober, 15 Uhr, im Haus Interkultur im Lamotte Park Germersheim gezeigt. Veranstalter ist der Verein Interkultur Germersheim e.V.

In Hagenbach ist der Film „Family Business“ am Mittwoch, 24. Oktober, um 18.30 Uhr im Kulturzentrum am Stadtrand, Am Stadtrand 1a, zu sehen. Veranstalter ist der Seniorenbeirat der Verbandsgemeinde Hagenbach.

In Lingenfeld steht der Film „Man lernt nie aus“ am Freitag, 19. Oktober, 19 Uhr, im Katholischen Pfarrheim St. Martinus, Kirchstr. 19, auf dem Programm. Veranstalter ist der Bürgerverein der Verbandsgemeinde Lingenfeld e.V.

In Lustadt wird am Freitag, 26. Oktober, 19 Uhr, im Bürgersaal des Rathauses, Obere Hauptstraße 140, der Film „Monsieur Pierre geht online“ gezeigt. Veranstalter ist der Bürgerverein der Verbandsgemeinde Lingenfeld e.V.

In Rülzheim wird am Donnerstag, 18. Oktober, um 17 Uhr, im Centrum für Kunst und Kultur, Kuntzengasse 3-4 „Monsieur Pierre geht online“ gezeigt. Veranstalter ist der Südpfalz-Tourismus Verbandsgemeinde Rülzheim e.V.

Außerdem wird am Montag, 22. Oktober, um 14 Uhr, im Tagesbegegnungszentrum St. Elisabeth der Sozialstation Rülzheim, Kuhardter Str. 37, „Vergiss mein nicht“ gezeigt. Veranstalter ist der Arbeitskreis Gerontopsychiatrie der Pflegekonferenz der Kreisverwaltung Germersheim.

In Schwegenheim steht am Montag, 22. Oktober, um 17 Uhr, im Dorfgemeinschaftshaus, Jahnstraße, „Ein Mann namens Ove“ auf dem Programm. Veranstalter ist der Bürgerverein der Verbandsgemeinde Lingenfeld e.V.

In Westheim wird am Dienstag, 23. Oktober, 17 Uhr, im Bürgerhaus Westheim, Kleiner Saal, Martin-Luther-Weg 1, der Film „Dieses bunte Deutschland“ gezeigt. Veranstalter ist der Bürgerverein der Verbandsgemeinde Lingenfeld e.V.

Alle Veranstaltungen im Landkreis Germersheim finden Interessierte auf der Übersicht der Geschäftsstelle Regionale Pflegekonferenz der Kreisverwaltung Germersheim auf www.kreis-germersheim.de.

Das Gesamtprogramm, Informationen zu den Filmen und alle Veranstaltungen in der Metropolregion sowie zur Eröffnung des Filmfestivals am 18. Oktober in Neustadt an der Weinstraße gibt es unter www.filmfestival-generationen.de.

Bundesweiter Veranstalter des Europäischen Filmfestivals der Generationen ist das Kompetenzzentrum Alter der Universität Heidelberg. Festivalleiter ist der Gerontologe Dr. Michael Doh. Die Verantwortung der regionalen Koordinierung in der Metropolregion Rhein-Neckar (MRN) liegt bei dem vom Verband Region Rhein-Neckar (vrrn) getragenen Netzwerk Regionalstrategie Demografischer Wandel (RDW).

Kreisverwaltung Germersheim

25.09.2018


A65/ B10, Fahrbahnerneuerung zwischen der Rheinbrücke Karlsruhe-Maxau und der Anschlussstelle Wörther Kreuz; zweiter Bauabschnitt startet.

Rheinbrücke bei Karlsruhe-Maxau und der AS Wörther Kreuz - Die Bauarbeiten für den ersten Bauabschnitt auf der B 10 zwischen der Rheinbrücke bei Karlsruhe-Maxau und der AS Wörther Kreuz werden planmäßig in der 39. Kalenderwoche abgeschlossen. In dieser ersten Bauphase wurden der linke Fahrstreifen in Richtung Ludwigshafen grundsaniert und die Entwässerungseinrichtungen am Mittelstreifen erneuert.

Der Umbau der Baustellenverkehrsführung für den zweiten Bauabschnitt erfolgt jetzt planmäßig ab Donnerstag, dem 27. September 2018. Mit den Bauarbeiten im zweiten Bauabschnitt beginnt die Baufirma Anfang der kommenden ersten Oktoberwoche.

Sodann wird der rechte Fahrstreifen in Richtung Ludwigshafen auf einer Länge von rund 700 m ebenfalls grundhaft in Asphalt erneuert.

Während des zweiten Bauabschnitts wird die Anschlussstelle Maximiliansau in Fahrtrichtung Ludwigshafen wie bereits angekündigt voll gesperrt. Eine entsprechende Umleitung über die Ausfahrt zur B9 in Richtung Germersheim ist ausgeschildert.

In Fahrtrichtung Karlsruhe bleibt die bisherige Verkehrsführung auf der B10 bestehen und damit auch die nur einspurige Befahrbarkeit auf begrenzter Streckenlänge.

Voraussichtlich bis zum 20. Oktober 2018 wird die Sanierung der Fahrbahn abgeschlossen sein und die Baustellenverkehrsführung sodann zurück gebaut.

Der Landesbetrieb Mobilität, Autobahnamt Montabaur, bittet die Verkehrsteilnehmer weiterhin um Verständnis für die dringend notwendigen Erneuerungsarbeiten an der Fahrbahn.

Landesbetrieb Mobilität Rheinland-Pfalz, Autobahnamt Montabaur–Autobahnmeisterei Kandel

25.09.2018


Nachtragshaushalt Landkreis Germersheim 2018 verabschiedet

Landkreis Germersheim - „Mit dem Nachtragshaushalt 2018 legt der Landkreis Germersheim eine solide Fortschreibung seiner Haushaltsentwicklung vor. Danach können wir das bisher ausgewiesene Defizit von 1,9 Mio. Euro durch Verbesserungen von 4,3 Mio. Euro auf einen „rechnerischen“ Überschuss von 2,4 Mio. Euro verbessern“, stellt Landrat Dr. Brechtel den Nachtragsetat vor. Die Erträge des Ergebnishaushalts liegen bei 207,7 Mio. Euro; die Aufwendungen bei 205,3 Mio. Euro.

„Im Ergebnis sind wir aber unzufrieden. Es droht eine finanzielle Schieflage: Das Land kürzt uns im Finanzausgleich ab 2018 ca. 5 Mio. Euro jährlich. Mangels nachvollziehbarer Berechnungen und einer nicht vorliegenden Gesetzesfolgenabschätzung haben wir das bisher nicht berücksichtigt“, erklärt der verärgerte Kreischef und beurteilt die angespannte Situation: „Trotz einer im Land einmaligen gemeinsamen Erklärung der kommunalen Spitzenverbände (Landkreistag, Gemeinde- und Städtebund, Städtetag) war die Landesregierung nicht bereit, den Finanzausgleich aus Landesmitteln um 300 Mio. Euro aufzustocken. Das hätten alle Kommunen dringend gebraucht, um wichtige Aufgaben für die Bürgerinnen und Bürger zu erfüllen und die Verschuldung zurückzuführen. Dem kreisangehörigen Raum entstehen dadurch deutliche Nachteile.“

Die im Nachtragshaushalt ausgewiesen Veränderungen umfassen daher auf der Aufwandsseite überwiegend Verbesserungen aus niedrigeren Fallzahlen und Kosten für den Asylbereich sowie bei Leistungen zur Sicherung der Lebensgrundlage („Hartz IV“) (zusammen 4,4 Mio. Euro). Verbesserten Gebühreneinnahmen bei der Zulassungsstelle in Germersheim und Fahrerlaubnissen (230.000 Euro) stehen höhere Aufwendungen für den Bauunterhalt (525.000 Euro) gegenüber.

Durch Verschiebung von Investitionsmaßnahmen in Folgejahre und verstärkte Mittelabrufe beim Land fallen die notwendigen Investitionskredite (bisher 15,1 Mio. Euro, neu 9,6 Mio. Euro) niedriger aus. Insgesamt ergeben sich Verbesserungen in Höhe von 9,8 Mio. Euro bei den Liquiditäts- und Investitionskrediten entgegen der Ausgangsplanung 2018 mit 139,3 Mio. Euro. Gegenüber dem geplanten Endstand 2017 steigt die Verschuldung dennoch um 3,4 Mio. Euro auf 129,5 Mio. Euro.

Kreisverwaltung Germersheim

24.09.2018


Info-Veranstaltung im „K.“ in Karlsruhe:

KVV bietet Fahrkartenschulung für Senioren am 9. November an

Karlsruhe / "K" - Der Karlsruher Verkehrsverbund (KVV) bietet am Freitag, 9. November, eine allgemeine Fahrkartenschulung für Senioren in den Räumen des Karlsruher Informationspavillons „K.“ an.

Norbert Kleinlercher informiert die Teilnehmer der kostenlosen Informationsveranstaltung von 13.30 Uhr bis 17 Uhr über die unterschiedlichen Tickets, die im Verbundgebiet erworben werden können.

Wer gerne an der Fahrkartenschulung im November teilnehmen möchte, sollte sich aufgrund der erfahrungsgemäß hohen Nachfrage möglichst frühzeitig unter Telefon (0721) 133 55 77 für die Veranstaltung anmelden. Die Teilnehmerzahl ist auf 35 Personen begrenzt.

Karlsruher Verkehrsverbund (KVV)

24.09.2018


Kreisweiter Ferien- und Freizeitkalender 2019 - Erstmals auch als Onlineplattform

Freizeit- und Ferienveranstaltungen 2019 schon jetzt melden

Kreis Germersheim - „Der Ferien- und Freizeitkalender bietet jungen Familien mit Kindern bzw. alleinerziehenden Elternteilen, die nach Ferienbetreuungsmöglichkeiten für ihre Kinder suchen, einen hilfreichen ersten Überblick. Insofern dient er für sie als praktische Orientierungshilfe und trägt somit auch zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie bei“, sagt Landrat Dr. Fritz Brechtel und freut sich, dass der jährlich aufgelegte Kalender so gut von Kindern, Jugendlichen und Eltern angenommen wird.

„Interessierte Eltern wenden sich oftmals bereits vor Jahresende an das Kreisjugendamt, um für ihre Kinder die Ferienbetreuung für das nächste Jahr zu organisieren. Deshalb soll für das Jahr 2019 erstmals eine Internetplattform realisiert werden, auf der die Angebote schon deutlich vor Erscheinen des Ferien- und Freizeitkalenders dargestellt werden können“, so der Erste Kreisbeigeordnete Christoph Buttweiler. Dies setzt allerdings eine frühe Meldung der Angebote durch deren Träger voraus.

Aus diesem Grund beginnt das Jugendamt schon jetzt, gleich nach Eingang der Angebote, diese für das Jahr 2019 zu erfassen. Diese Angebote erscheinen dann sofort auf der beschriebenen Internetplattform und auch in der gedruckten Version des Ferienkalender, der voraussichtlich Mitte Februar 2019 zur Verfügung stehen wird. Neben Ferienfreizeiten werden auch ganztägige (Ferien-) Veranstaltungen wie z.B. Kinderferienwochen, Spielaktionen und Spielfeste für Menschen mit und ohne Beeinträchtigungen sowie Vorträge und Seminare für ehrenamtliche Jugendgruppenleiter/innen gerne aufgenommen. Insbesondere gefragt sind Maßnahmen in den Oster-, Sommer-, Herbst- und Winterferien.

Die gedruckte Variante des Kalenders wird voraussichtlich ab Mitte Februar 2019 unter anderem in den Verwaltungen des Landkreises, in den Familienbüros und bei den Schulsozialarbeiter/innen und Jugendpfleger/innen im Landkreis erhältlich sein.

Um Angebote und Veranstaltungen im Ferien- und Freizeitkalender zu veröffentlichen benötigt man einen Vordruck des Jugendamtes. Diesen Vordruck gibt es unter www.kreis-germersheim.de in der Rubrik Kreisverwaltung, Formulare Downloads, Bereich Freizeit und Ferien. Er kann auch unter der E-Mail-Adresse m.leingang@kreis-germersheim.de angefordert werden.

Für die Onlineplattform benötigt das Jugendamt eine schnellstmögliche Meldung der Angebote. Für die gedruckte Variante des „Ferien- und Freizeitkalenders“, wird um Rücksendung des Vordruckes bis spätestens 13.12.18 auf obige E-Mail Adresse gebeten. Natürlich ist auch eine Rücksendung per Post an die Kreisverwaltung Germersheim, Jugendförderung, 17er Straße 1, 76726 Germersheim oder per Fax an die Nummer 07274/53-15 578 möglich. Für Rückfragen und weitere Informationen steht Mirco Leingang unter Telefon 07274/53-372 gerne zur Verfügung.

Kreisverwaltung Germersheim

24.09.2018


Neu in der Präventionskette im Landkreis Germersheim:

Traumpädagogische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen

Kinder und Jugendliche mit traumatischen Erfahrungen können nun gezielt auch im Landkreis Germersheim eine traumpädagogische Unterstützung erhalten. Das berichtete der Erste Kreisbeigeordnete Christoph Buttweiler in der Sitzung des Jugendhilfeausschusses im September. Im Rahmen der Weiterentwicklung der Präventionskette im Landkreis Germersheim hat die Verwaltung des Jugendamtes in Kooperation mit dem Caritas-Zentrum Germersheim die Fachstelle „Traumapädagogik“ einrichten können, „sodass jetzt eine weitere Lücke in der Präventionskette geschlossen ist und wir für Kinder und Jugendliche mit traumatischen Erfahrungen ein wirklich wichtiges und gutes Angebot vorhalten“, so die Jugendamtsleiterin Denise Hartmann-Mohr.

Zur Zielgruppe gehören Kinder und Jugendliche, beschreibt die Jugendamtsleiterin, die sowohl wiederkehrende traumatische Erfahrungen, z.B. wiederholter sexueller Missbrauch, als auch einmalige Ereignisse, z.B. Autounfall, gemacht haben.

Neben der Einzelfallarbeit und der Elternarbeit umfasst das Angebot auch ein Beratungs- und Informationsangebot für Fachkräfte, die in ihrem beruflichen Alltag mit Kindern und Jugendlichen mit traumatischem Erfahrungshintergrund konfrontiert sind. Dies betrifft in erster Linie Fachkräfte in Kitas, Schulen, aber auch Pflegeeltern und Fachkräfte aus den Sozialen Diensten.

Ansprechpartner ist das Caritas-Zentrum Germersheim, Traumapädagogische Fachstelle, 17er-Straße 1, 76726 Germersheim, Tel. 07274/9491-0, www.caritas-zentrum-germersheim.de.

Traumapädagogik ist eine junge Fachdisziplin. „Sie ist als Unterstützung von traumatisierten Mädchen und Jungen im pädagogischen Alltag zu verstehen“, betont Denise Hartmann-Mohr und ergänzt, dass Traumaarbeit grundsätzlich notwendig sei, da Mädchen und Jungen mit traumatischen Erfahrungen Überlebensstrategien entwickelt haben, die ihnen den Zugang zur sozialen Teilhabe, zu Gleichaltrigen und auch Erwachsenen erschwert und kaum ermöglichen.

Die Mitglieder des Jugendhilfeausschusses begrüßten einhellig die Initiative der Verwaltung, da somit früh präventiv gearbeitet werden kann und Folgeproblematiken bei den Kindern und Jugendlichen und damit letztlich auch Folgekosten erspart werden können.

Kreisverwaltung Germersheim

24.09.2018


Landrat Brechtel  und Jugenddezernent Buttweiler: Landkreis Germersheim steht für eine bedarfsdeckende und qualifizierte Kindertagesbetreuung

Die Zahl der Plätze in Kindertagesstätten im Landkreis Germersheim ist von 2008 bis 2017 um ca. 1000 Plätze gestiegen. Waren es im Jahr 2008 noch 4633, standen 2017 bereits 5641 Plätze zur Verfügung. Vor allem benötigte Ganztagesplätze wurden dabei ausgebaut, hier stiegen die Zahlen von 1750 auf 2938 Plätze. Auch weiterhin gehört der Landkreis Germersheim zu den Kreisen in Rheinland-Pfalz, die anhaltend einen steigenden Bedarf im Bereich der Kindertagesbetreuung aufweisen. „Steigender Bedarf und der damit einhergehende bedarfsgerechte Ausbau der Kindertagesbetreuung gemeinsam mit den kommunalen und freien Kita-Trägern sowie den Kindertagespflegepersonen bilden sehr deutlich ab, dass sich der Landkreis seit Jahren ständig weiterentwickelt“, so der Erste Kreisbeigeordnete und Jugend- und Sozialdezernent Christoph Buttweiler. Dass eine bedarfsgerecht aufgestellte Kindertagesbetreuung für die Ansiedlung von Firmen ein wichtiger Standortfaktor und für Familien ein wesentliches Merkmal ist, um den Landkreis als einen attraktiven Wohnstandort mit Blick auf Vereinbarkeit von Familie und Beruf wahrzunehmen, darauf weist Landrat Dr. Fritz Brechtel hin.

Um den quantitativen und qualitativen Ausbau der Kindertagesbetreuung zu gewährleisten, nutzt das Jugendamt des Landkreises Germersheim verschiedene Mittel. Als ein Instrument der frühzeitigen Planung wird bereits seit 2014 kurz nach der Geburt eines Kindes ein Elternfragebogen verschickt. Anhand dieses Vordrucks können Eltern eine Rückmeldung geben, ab wann und in welcher Form ein Betreuungsplatz benötigt wird. Außerdem melden die Gemeinden monatlich die Belegungszahlen der Einrichtungen (nach Kinderzahlen, Betreuungsformen, Benutzerzeiten) an die Kreisverwaltung. Somit kann die kommunale Fachberatung für die Kindertagesstätten und die Bedarfsplanung zusammen mit Kita-Trägern und Kita-Leitern rechtzeitig planen und handeln – auch was den Bedarf an Kindertagespflege anbelangt.„Wichtig ist der Kreisverwaltung Germersheim zudem eine bedarfsgerechte Personalausstattung der Einrichtungen. Dass dieses Personal in den Kitas auch entsprechende Angebote zur Qualifizierung, Information und Unterstützung erhält, liegt uns und ihren Trägern am Herzen“, so die Jugendamtsleiterin Denise Hartmann-Mohr. Bereits vor sechs Jahren hatte Landrat Brechtel diverse Unterstützungsmaßnahmen für das Kitapersonal im Rahmen der gesetzlichen und wirtschaftlichen Möglichkeiten vereinbart. Dazu gehörte, ein höheres Stundenkontingent für Leitungsfreistellung zu bewilligen, woraus sich wiederum die Möglichkeit der personellen Unterstützung in der Gruppenarbeit, für Elternarbeit und für Verwaltungsaufgaben ergab.

„Außerdem wurde auf den bestehenden Fachkräftemangel reagiert und bereits im April 2016 im Jugendhilfeausschuss beschlossen, die duale Ausbildung zum Erzieher/zur Erzieherin als zusätzliche Stelle zu fördern“, so der Erster Kreisbeigeordneter Buttweiler. Und weiter betont Landrat Dr. Fritz Brechtel, „dass der Landkreis trotz angespannter Haushaltslage die Kita-Träger grundsätzlich darin unterstützt, das bedarfsgerecht notwendige Personal im gesetzlichen Rahmen auszuschöpfen bzw. vorzuhalten“.

Kreisverwaltung Germersheim

24.09.2018


Berufsbildende Schule mit Leuchtturm-Charakter für Rheinland-Pfalz

Weiterentwicklung beider Standorte Germersheim und Wörth

Germersheim / Wörth - „Die Berufsbildende Schule im Landkreis Germersheim wird in den Schwerpunkten „KFZ-Technik“ und „Metall/Produktion“ so weiterentwickelt, dass sie „Leuchtturm-Charakter“ für gesamt Rheinland-Pfalz erhält“, so Landrat Dr. Fritz Brechtel nach der Kreistagssitzung am Dienstag, 18. September. Der Kreistag stimmte dem Konzept zur Weiterentwicklung zum Kompetenzzentrum für Metall- und Elektroberufe im Zuge der vierten industriellen Revolution (Industrie 4.0) zu.

Der Schulleiter der Berufsbildenden Schule, Rainer Sprotte, und sein Stellvertreter, Ingolf Käsmeier, stellten die Konzepte an beiden Standorten, Germersheim und Wörth, vor: Der „KFZ-Standort“ Germersheim soll zum Aus- und Weiterbildungszentrum für Elektro-Mobilität/Hochvolt-Technologie weiterentwickelt werden. Dafür sprachen sich die Kreistagsmitglieder für eine Erweiterung der Sachausstattung (Modelle und Anschauungsmaterialien) der bestehenden KFZ-Werkstatt aus. Der Schwerpunkt „Metall/Produktion“ in Wörth wird zum Aus- und Weiterbildungszentrum für Industrie 4.0 entwickelt. Hierfür soll eine „Smart Factory“, eine sogenannte Modellfabrik zur Nachbildung der Produktionstechnik eines produzierenden Unternehmens oder eines anderen techn. Prozesses, zur Simulation der realen Arbeitswelt und zur realitätsnahen Vermittlung betrieblicher Anforderungen an zukünftige Facharbeiter angeschafft werden.

„Der Landkreis schafft damit ein in Rheinland-Pfalz einmaliges Wissenszentrum“, betonte auch der für Schulen zuständige Erste Kreisbeigeordnete, Christoph Buttweiler, „Der Landkreis Germersheim ist ein starker und stetig wachsender Wirtschaftsstandort, der in weiten Teilen besonders geprägt ist von der Automobil- und Produktionsindustrie. Für die Ausbildung von Fachkräften für unsere Region, insbesondere in den Metall- und Elektroberufen, trägt die BBS eine große Mitverantwortung. Mit Blick auf die Veränderungen in Produktion und Mobilität wird die Schule nun in die Lage versetzt, auch in Zukunft ein weitreichendes und differenziertes Bildungsangebot für den Erwerb beruflicher und berufsübergreifender Kompetenzen vorzuhalten.“

Der Hauptausschuss des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) hat im Zuge der vierten industriellen Revolution (Industrie 4.0) die Teilnovellierung der industriellen Metall- und Elektroberufe zum 01.08.2018 beschlossen. Die modernisierten Ausbildungsordnungen enthalten Neuerungen und Themen wie „Digitalisierung der Arbeit, Datenschutz und Informationssicherheit“ und widmen sich der Aktualisierung der betrieblichen und schulischen Lerninhalte. Auch deshalb sieht es der Kreistag als erforderlich an, die Qualität der Fachkräfteausbildung an der BBS zu sichern, die „Versorgung“ mit Fachkräften zu gewährleisten, für Arbeitnehmer Fortbildungsangebote zu generieren, ein technologisches Wissenszentrum mit überregionaler Bedeutung zu schaffen und damit die Vernetzung der regionalen Betriebe 4.0 des Kreises untereinander zu ermöglichen.

Die Kreisverwaltung Germersheim geht von einem Kostenaufwand von ca. 300.000 Euro für die Sachausstattung E-Mobilität/Hochvolt-Technologie in Germersheim und von ca. einer Mio. Euro für die Anschaffung der „Smart Factory“ in Wörth aus. „Wir führen bereits erste Gespräche wegen möglicher Förderungen. Das Ministerium für Bildung Rheinland-Pfalz begrüßt das Projekt und hat grundsätzliche Unterstützung erklärt“, so Buttweiler. Auch wurde eine Förderung beim Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Rheinland-Pfalz angefragt.

„Im gesamten Projekt werden Kooperationen mit ansässigen Firmen angestrebt. Sie haben großes Interesse, gut ausgebildete Fachkräfte vor Ort zu finden. Der Kreisverwaltung als Schulträger ist daher die Weiterentwicklung des Bildungsangebotes ein andauerndes und wichtiges Anliegen“, ergänzt Landrat Dr. Fritz Brechtel.

Kreisverwaltung Germersheim

24.09.2018


Kreistag verabschiedet Resolution für eine bessere Finanzausstattung der Kommunen in Rheinland-Pfalz

Landrat Brechtel: Landesfinanzausgleichsgesetz bedeutet gravierende finanzielle Verluste für den Landkreis Germersheim

Germersheim - „Kommt das Landesfinanzausgleichsgesetz (LFAG) wie von der Landesregierung vorgesehen, verliert der Landkreis Germersheim einschließlich des kreisangehörigen Raumes jährlich ca. 5 Millionen Euro“, so Landrat Dr. Fritz Brechtel, „Damit gehören wir zu den Verlierern der beabsichtigten Änderung. Es gibt für den Landkreis Germersheim keine Möglichkeit, den künftig jährlich anfallenden Verlust zu kompensieren.“

Der Kreistag fordert die Landesregierung deshalb in einer in der Kreistagssitzung am 18. September 2018 mit großer Mehrheit verabschiedeten Resolution auf, die Bedenken aller kommunalen Spitzenverbände ernst zu nehmen und die beabsichtigte Gesetzesänderung nachzubessern, um damit den kreisangehörigen Raum nachhaltig zu stärken.

In der Resolution werden der Landesregierung nochmals die Folgen aufgezeigt, wenn keine angemessene Finanzausstattung der Kommunen erfolgt. Landrat Brechtel: „Zum Nachteil unserer Bürgerinnen und Bürger könnten wir wichtige gesetzliche Pflichtaufgaben wie beispielsweise soziale Aufwendungen, Schulen, Kitas, Verkehrsinfrastruktur oder wichtige Zukunftsaufgaben wie Breitbandausbau, Digitalisierung, Mobilität nicht oder nur durch Schuldenaufnahme leisten.“ Wollte der Landkreis die fehlenden finanziellen Mittel durch höhere Einnahmen ausgleichen, müsste er die Kreisumlage um etwa 3 Kreisumlagepunkte erhöhen. „Der Landkreis Germersheim hat bereits mit die höchste Kreisumlage in Rheinland-Pfalz. Eine weitere Erhöhung würde die Kreiskommunen zusätzlich belasten“, betonte der Kreischef.

Neben der drohenden Verschuldensspirale und der Gefahr, dass der ländliche Raum von zukünftigen Entwicklung abgehängt wird, wird in der Resolution deutlich gemacht, „dass wir den vorgesehenen Änderungsentwurf zum LFAG für verfassungswidrig halten“ so Landrat Dr. Fritz Brechtel.

Gemeinsam mit den kommunalen Spitzenverbänden fordert der Kreistag das Land deshalb dazu auf, die Landkreise, kreisfreien Städte und Gemeinden finanziell so angemessen ausstatten, dass diese ihre gesetzlichen Pflichtaufgaben erfüllen können, ohne Schulden machen zu müssen. Hierzu fordern die kommunalen Spitzenverbände einhellig, deutlich mehr als die vorgesehenen 60 Mio. Euro, nämlich 300 Mio. Euro zusätzliche Mittel zur Verfügung zu stellen. Weiterhin müsse das neue LFAG muss so gestaltet werden, dass keine kommunale Gebietskörperschaft weniger erhält, als sie nach dem aktuellen System erhalten würde. Letztendlich, so die Forderungen, „muss eine Gesetzesfolgenabschätzung durchgeführt werden, ehe das neue LFAG in Kraft tritt, damit man die Folgen des neuen Gesetzes abschätzen kann. Dies ist eine Selbstverständlichkeit und nach Auffassung des Landkreises Germersheim auch rechtlich zwingend geboten. Das wird aber bislang vom Land verweigert. Man kann daraus nur den Schluss ziehen, dass die Landesregierung die Folgen ihres Handelns gar nicht erkennen will. Eine solche Handlungsweise bei einem so gravierenden Gesetzesvorhaben ist in höchstem Maße unverantwortlich!“, so der Landrat abschließend.

Die Landesregierung berät am Mittwoch, 19. September 2018, in 2. Lesung über die Gesetzesänderung.

Kreisverwaltung Germersheim

24.09.2018


Die Südpfalz noch stärker vernetzen: 4. Arbeitsfrühstück von OB Hirsch, Landrat Seefeldt und Landrat Dr. Brechtel

Landau - Zum vierten Mal kamen Landaus Oberbürgermeister Thomas Hirsch, der Landrat des Landkreises Südliche Weinstraße, Dietmar Seefeldt, und der Landrat des Landkreises Germersheim, Dr. Fritz Brechtel, jetzt zu einem gemeinsamen Arbeitsfrühstück zusammen. Im OB-Büro im Landauer Rathaus standen verschiedene Südpfalz-Themen auf der Tagesordnung – von A wie Abfallwirtschaft bis Z wie Zusammenarbeit im Tourismus.

„Ein enger Austausch zwischen den Verwaltungsspitzen kann für alle Seiten wichtige Impulse liefern“, zeigten sich die drei südpfälzischen Verwaltungschefs überzeugt. Ihre Bilanz der Treffen, die seit Sommer 2017 mit wechselnden Gastgebern regelmäßig stattfinden, fällt positiv aus. „Die gute interkommunale Zusammenarbeit zwischen der kreisfreien Stadt Landau, dem Landkreis Südliche Weinstraße und dem Landkreis Germersheim ist ein wichtiger Baustein des Erfolgs in der Region Südpfalz. Bei vielen Themen muss man das Rad nicht neu erfinden, sondern kann auf Erfahrungen anderer Verwaltungen aufbauen“, so Hirsch, Seefeldt und Dr. Brechtel.

Beim jüngsten Treffen standen neben der Situation im Zweckverband Abfallverwertung Südwestpfalz (ZAS) unter anderem Verkehrsthemen wie der weitere Ausbau des Schienen-ÖPNV in der Region und die Förderung von Radschnellwegen, etwa für Pendlerinnen und Pendler sowie für Touristinnen und Touristen, auf dem Programm. Die drei Verwaltungschefs wollen die Kräfte im Bereich Tourismus künftig noch stärker bündeln und dabei vor allem auf die südpfälzischen Stärken Wein, Wald und Wasser setzen. Auch die wirtschaftliche Entwicklung in der Region und damit zusammenhängend die Gewinnung von Fachkräften, die Ausbildungsmöglichkeiten in der Südpfalz und eine noch stärkere Einbindung der universitären Angebote waren Themen des kollegialen Austauschs.

„In allen Bereichen gilt es, Netzwerke aufzubauen, Potentiale zu nutzen und Synergieeffekte zu erzielen“, sind sich OB und Landräte einig. „Dies gilt nicht nur für Verwaltung und Politik, sondern in besonderem Maße auch für Unternehmen, Einrichtungen und Institutionen in der Südpfalz.“

Dies ist eine gemeinsame Pressemitteilung der Stadt Landau in der Pfalz und der Landkreise Südliche Weinstraße und Germersheim

24.09.2018


Foto-Ausstellung „Typisch. Mein Landkreis Germersheim“

Preisträger gekürt - Ausstellung bis 28. September zu sehen

„Teilnehmer Fotowettbewerb“ von Britta Hoff, im Hintergrund ist die Serie von Tobias Wambsganß zu sehen.
„Vernissage Fotowettbewerb 1a“: Links Tobias Wambsganß mit einem der Bilder aus seiner Serie, die Platz 1 belegte, mittig Landrat Dr. Fritz Brechtel mit einem der Bilder von Steffen Abel, die den 2. Platz Serie erreichte, rechts Thorsten Wagner, dessen Serie auf Platz 3 landete. (Fotohinweis: Britta Hoff)

Kandel - „Mehr als 60 Teilnehmer haben 160 Fotos eingeschickt. Das ist eine tolle Resonanz auf unseren Wettbewerb, zu dem wir anlässlich unseres Kreisjubiläums eingeladen hatten. Danke dafür. Die meisten Fotos waren wirklich sehr sehenswert, teilweise intensiv und ausdrucksstark“, sagte Landrat Dr. Fritz Brechtel der Preisverleihung und Ausstellungseröffnung zum Fotowettbewerb „200 Jahre Landkreis“. Bis in die Ausstellung schafften es dann 43 Bilder von 27 Fotografen. „Die prämierten Bilder beeindrucken durch außergewöhnliche Bildideen und Kreativität. Es sind allesamt gelungene Fotografien, die den jeweiligen Moment perfekt einfangen und bei denen Stimmung, Licht, Farben und Ort wunderbar zusammen passen“, so Fotografin und Jury-Mitglied Britta Hoff.

„Preisverleihung Fotowettbewerb 3a“: Vernissage im Foyer der Sparkasse Germersheim-Kandel in Germersheim.

Vergeben wurden Preis für ganze Serien, es gab Einzelpreise und auch die drei Kinder, die den Mut hatten, sich am Wettbewerb zu beteiligen, erhielten Anerkennungspreise. Gewonnen haben: Tobias Wambsganß (Serie 1. Platz), Steffen Abel (Serie 2. Platz), Thorsten Wagner (Serie 3. Platz). Für weitere Serien erhielten einen Preis Jürgen Müller, Giulio Gröbert und Peter Mees, ein Sonderpreis für die Aufarbeitung historischer Fotos ging an Julius Niederer. 17 Einzelpreise gingen an Wilfried Glauber, Marliese Altvater, Nadine Sojka, Andrea Gütermann, Tanja Becker, Klaus Wünschel, André Westfeld, Robin Sehringer, Andrea Abt, Heike Kugelmann-Fischer, Roselieb Prehn-Irle, Ulrich Boeyng, Martina Schröder, Olav Loch, Joachim Schröder, Udo Tirolf und Henning Borowski sowie die jungen Teilnehmer Partick Fauter, Ralib Alyase und Daniel Kiefer.

Die prämierten Bilder sind noch bis einschließlich 19. September im Foyer der Sparkasse Germersheim-Kandel in Germersheim, Tournuser Platz 1, zu den üblichen Öffnungszeiten zu sehen. Anschließend wandert die Ausstellung in das Foyer der Sparkasse nach Kandel, Gartenstraße 3. Die Bilder können dort vom 20. bis 28. September zu den Öffnungszeiten betrachtet werden.

Mehr Informationen zum Kreisjubiläum „200 Jahre Landkreis Germersheim“ gibt es unter www.kreis-germersheim/200jahre.

Text: Kreisverwaltung Germersheim Foto: (1) Britta Hoff, (2 & 3) Kreisverwaltung Germersheim

24.09.2018


Naturschutzgroßprojekt Bienwald - Neue Sprechzeiten

Kreis Germersheim / Bienwald - Die neuen Sprechzeiten der Mitarbeiter des Naturschutzgroßprojektes Bienwald sind montags bis donnerstags von 8.30 bis 12.00 Uhr und von 13.30 bis 16.00 Uhr sowie freitags von 8.30 bis 12.00 Uhr im Projektbüro in Kandel, Georg-Todt-Straße 2, (Bahnhofsgebäude, 1. Stockwerk). Nach telefonischer Absprache sind auch außerhalb der genannten Zeiten entsprechende Termine möglich.

Interessierte melden sich bitte unter 07275/617099-0 oder E-Mail m.wuest@kreis-germersheim.de an.

Kreisverwaltung Germersheim

24.09.2018


Vergärungsanlage Westheim – Baustart im September

Immissionsschutzrechtliche Genehmigung und Erbbaurechtsvertrag liegen vor

Bei der Vertragsunterzeichnung: von links (sitzend) Landrat Dr. Fritz Brechtel und Oliver Grimm, Geschäftsführer der Suez Süd GmbH, dahinter stehend v.li. Rechtsanwalt Martin Adams und Reiner Glock, Geschäftsführer der Biogutvergärung Bietigheim GmbH. (Foto: Kreisverwaltung Germersheim)

Westheim - „Für den Bau der Vergärungsanlage Westheim im Landkreis Germersheim liegen nun alle rechtlichen Genehmigungen und Vertragsunterzeichnungen vor“, so Landrat Dr. Fritz Brechtel. Seit drei Monaten laufen bereits vorbereitende Arbeiten auf dem Gelände des bisherigen Kompostwerkes in Westheim auf dem die Vergärungsanlage entstehen soll.

Nachdem die immissionsschutzrechtliche Genehmigung der SGD Süd für den Bau der Biogutvergärungsanlage mit einer Jahreskapazität von 48.000 t vorlag erfolgte die Vertragsunterzeichnung für das Erbbaurecht zwischen der Kreisverwaltung Germersheim und der Firma Suez Süd GmbH mit der Option der Unterverpachtung an die Biogutvergärung Bietigheim GmbH. Der Erbbauvertrag enthält eine um fünf Jahre verlängerte Laufzeit und läuft bis zum Jahr 2040. Da alle rechtlichen Genehmigungen zeitnah erteilt wurden kann der Bau der Anlage wie geplant im September starten.

Bauherr der rund 17 Mio. teuren Anlage ist die Biogutvergärung Bietigheim GmbH (BVB). Sie wird die Vergärungsanlage auf dem Gelände des Kompostwerkes Westheim errichten. Das Gelände hat die Firma SUEZ Süd GmbH vom Landkreis Germersheim im Rahmen eines Erbbaurechtsvertrages gepachtet. SUEZ wird es an die Firma BVB zum Bau und Betrieb der Vergärungsanlage weiterverpachten. Diese wird die bestehenden Anlagen des in die Jahre gekommenen Kompostwerkes in das neue Nutzungskonzept integrieren. Erforderliche Erweiterungsbauten werden die bisherige Anlage ergänzen.

Die neue moderne Vergärungsanlage wird, so die Planung der BVB, Mitte 2019 in Betrieb gehen. Sie wird Bioabfälle aus den getrennten Sammlungen der Landkreise Germersheim und Ludwigsburg sowie der Stadt Karlsruhe verwerten und dabei rund 34 Mio. kWh Biogas erzeugen. Dieses Gas wird vor Ort gereinigt und zu Erdgasqualität aufgearbeitet. Somit kann es vom Gasnetzbetreiber CREOS direkt in die an der Landstraße L538 verlaufende Gashochdruckleitung eingespeist werden.

Die Betreiberfirma BVB hob die gute Zusammenarbeit zwischen allen Beteiligten hervor. Nur durch das reibungslose Zusammenwirken zwischen Landkreis Germersheim, SGD Süd, Gasnetzbetreiber CREOS, Verpächter SUEZ Süd und den beteiligten Fachplanern konnte der Zeitplan eingehalten werden. Nun kann mit voller Kraft der Bau der Anlage vorangetrieben werden.

Dies bestätigt Landrat Dr. Fritz Brechtel, der in der geplanten Anlage die Möglichkeit sieht, Bioabfälle einer umweltgerechten und effektiven Verwertung zuzuführen mit zusätzlicher Erzeugung von Biogas. „Zudem zeigt sich hier ein positives Beispiel länderübergreifender und interkommunaler Zusammenarbeit von Landkreisen und Kommunen der beiden Bundesländer Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg“, so Brechtel.

Kreisverwaltung Germersheim

24.09.2018


Anstehende Gesetzesänderung zum Landesfinanzausgleich wäre finanzieller „GAU“ für den Landkreis Germersheim

Landrat Brechtel wendet sich mit Bitte um Hilfe an die Landtagsmitglieder

Kreis Germersheim / Mainz - „Wenn die vorgesehene Gesetzesänderung zum Landesfinanzausgleich kommt wie derzeit vorgesehen, müsste der Landkreis Germersheim einen jährlichen Verlust von rund 5 Mio. Euro verkraften. Das wäre ein finanzieller ‚Gau‘, der nicht kompensiert werden könnte“, verdeutlicht Landrat Dr. Brechtel. Der Kreischef hat sich an die Landtagsmitglieder mit der Bitte um Unterstützung gewandt. Brechtel: „Das Vorgehen der Landesregierung ist nicht verfassungskonform. Die Gesetzesänderung geht generell zu Lasten der Bürgerinnen und Bürger im ländlichen Raum und klärt nicht die Situation um eine aufgabenangemessene Finanzausstattung durch das Land Rheinland-Pfalz. Es besteht die Gefahr, dass der ländliche Raum von wichtigen Zukunftsentwicklungen abgeschnitten wird.“

Am 16. August 2018 hatte der Innenausschuss des Landtages mit den Stimmen der Regierungsfraktionen den Gesetzesentwurf der Landesregierung zum Landesfinanzausgleich ohne Änderungen beschlossen. Daraufhin kritisierten die kommunalen Spitzenverbände in einer bis dahin einmaligen Aktion gemeinsam die Finanzreform.

Landrat Dr. Brechtel: „Die Vertreter aller Kommunen in Rheinland-Pfalz - also neben den Landkreisen und Gemeinden auch die kreisfreien Städte, egal welcher Parteizugehörigkeit – haben auf die negativen Folgen aufmerksam gemacht und das neue Gesetz abgelehnt. Das ist in Rheinland-Pfalz ein bislang einmaliger Vorgang. Sie haben auf die anhaltende Unterfinanzierung im Finanzausgleich hingewiesen. Das Land hat zum wiederholten Mal nicht zur Kenntnis genommen, dass damit eine massive Verschuldung der rheinland-pfälzischen Kommunen verbunden ist. Und: Die kommunalen Gestaltungsspielräume werden eingeengt. Das Land selbst stellt keine originären und ausreichenden Finanzmittel aus dem Landeshaushalt zur Verfügung.“

Landrat Brechtel hat dies jetzt zum Anlass genommen, den Mitgliedern des Landtages einen persönlichen Brief zu schreiben. Dabei schildert er die voraussichtlichen Auswirkungen auf den Landkreis: „Wenn das Gesetz in dieser Form beschlossen wird, fehlen uns jährlich über 5 Mio. Euro. Das bedeutet für uns einen finanziellen ‚Gau‘, den wir nicht kompensieren können. Wir haben im Landkreis Germersheim bereits jetzt mit die höchste Kreisumlage (einheitlicher Hebesatz ca. 50 v. H.) in Rheinland-Pfalz. Die höchsten Aufwendungen haben wir im Bereich soziale Leistungen, die wir für unseren Bürgerinnen und Bürgern zu erbringen haben. Dazu kommt unser Investitionsprogramm mit dem Schwerpunkt im Schulbereich. Das Vorgehen des Landes halte ich für nicht verfassungskonform.“
Brechtel bedauert zudem, dass die Ministerpräsidentin bislang den zeitnahen Dialog mit den Spitzenverbänden über das neue Gesetz verweigert. „Ein angebotener Gesprächstermin liegt erst im November, zu einem Zeitpunkt, an dem das neue Gesetz längst beschlossen sein soll“, so Brechtel.

Der Landrat unterstützt die Forderungen der kommunalen Spitzenverbände, nämlich:

1. Angemessene Finanzausstattung. Die Landesregierung soll die Landkreise, kreisfreien Städte und Gemeinden finanziell so angemessen auszustatten, dass sie ihre gesetzlichen Pflichtaufgaben erfüllen können, ohne Schulden machen zu müssen. Die kommunalen Spitzenverbände fordern einhellig vom Land 300 Mio. Euro zusätzliche Mittel.

2. Das neue Gesetz (LFAG) so zu gestalten, dass keine Kommune schlechter gestellt wird, als es mit dem alten LFAG der Fall wäre.

3. Zuerst eine Gesetzesfolgenabschätzung durchzuführen. Diese Selbstverständlichkeit verweigert die Landesregierung bislang. „Offenbar will die Landesregierung bewußt die Folgen ihres Handelns nicht erkennen. Das ist den Menschen in Rheinland-Pfalz gegenüber unverantwortlich“, so Landrat Brechtel abschließend.

Kreisverwaltung Germersheim

24.09.2018


Schizophrenie – Symptome, Verlauf und Behandlungsmöglichkeiten

Kreis Germersheim - Schizophrenie ist eine schwerwiegende psychische Erkrankung mit häufig weitreichenden Folgen für die Betroffenen und ihr Umfeld. Die Betreuungsbehörde Kreisverwaltung Germersheim und die Betreuungsvereine im Kreis Germersheim, AWO, Lebenshilfe und SKFM laden daher zu einem Vortrag ein, in dem das Störungsbild beschrieben sowie die möglichen Ursachen und Zusammenhänge der Entstehung dargestellt und die Behandlungsmöglichkeiten erläutert werden. Den Vortrag hält am Mittwoch, 26. September 2018, 18.30 Uhr, der Dipl.-Psychologe und Psychotherapeut Horst Köster im katholischen Pfarrheim St. Michael in Bellheim, Hauptstraße 98. Der Eintritt ist frei.

Kreisverwaltung Germersheim

24.09.2018


Siegerehrung in Pirmasens

Solarbootregatta 2018 am Epplesee - Realschulen Plus Kandel und Lingenfeld erfolgreich

„Siegerehrung_Pirmasens“, (v.l.): Elmar Frick, Dietrich Bügener, Sascha Rachow, Christoph Buttweiler, Daniel Uebel, Tobias Zapf, Luca Schmitt, Marc Mayer, Jonathan Meisner, Silas Horn. (Foto: Kreisverwaltung Germersheim)

Pirmasens - Gleich zwei Teams aus zwei Schulen im Landkreis Germersheim waren bei der Solarbootregatta im Juni erfolgreich und wurden jetzt dafür geehrt. Im Dynamikum in Primasens gratulierten ihnen neben Vertretern des Landes auch der Schuldezernent des Landkreises Germersheim, Christoph Buttweiler: „Dies ist ein großartiges Projekt. Beeindruckend, was Schüler und Lehrer der Realschulen Plus in Kandel und Lingenfeld in der Projektzeit geleistet haben. Herzlichen Glückwunsch zu diesem herausragenden Engagement und zu dieser Teamleistung.“

Die Schülerinnen und Schüler hatten seit Oktober 2017 mit sehr viel Engagement ihre Solarboote durch die Unterstützung der betreuenden Lehrer selbst gebaut. Einzig die Solarmodule und der Elektromotor wurden durch Sponsoren gestiftet.

Tagessieger der Schüler-Solarbootregatta des pädagogischen Landesinstituts auf dem Epplesee im Süden des Landkreises wurde schließlich das Team der Realschule plus Kandel, betreut durch ihrem Lehrer im Wahlpflichtfach „Technik und Naturwissenschaft“, Max Wagner: Mit ihrem beeindruckenden Solarboot „Sonnenfänger“ gewannen sie in der Schülerklasse gleich alle drei Disziplinen und den „Norbert-Wilms-Preis“-Zuschauerpreis.

Das Team der Realschule Plus Lingenfeld mit Ihrem Boot „Concept One“, betreut durch ihre Lehrer Dietrich Büngener und Ralf Stutzenberger, beeindruckte durch die Bauweise ihres Bootes. Dieses bestand hauptsächlich aus recyclingfähigen Materialien und trat den Beweis an, dass ein Boot aus Pappe seetauglich sein kann. Das Team der „Concept One“ belegte den sechsten Platz.

„Boote der Teilnehmer“, (v l.) Realschule Plus Bad Dürkheim, Realschule Plus Edenkoben, Realschule Plus Pirmasens, Realschule Plus Speyer, Realschule Plus Kandel, Realschule Plus Lingenfeld, Realschule Plus Bad Bergzabern. (Foto: Pädagogisches Landesinstitut Rheinland-Pfalz 2018)

Der Landkreis Germersheim unterstützte das erfolgreiche Projekt finanziell als auch organisatorisch. Mit im Boot war der Klimaschutzmanager des Landkreises Germersheim Sascha Rachow: „Das Projekt zeigt, dass Klimaschutzprojekte Spaß machen und die Schülerinnen und Schüler dabei fächerübergreifend theoretisch und in der praktischen Umsetzung sehr viel lernen können.“

Im Juni 2018 wurde erstmals auf dem Epplesee im Landkreis Germersheim die Solarbootregatta ausgetragen. Das Projekt zielt auf eine Stärkung der Schulform Realschule Plus ab und stellt vor allem die Stärken und den pädagogischen Ansatz dieser Schulform in den Vordergrund. Weiterhin ist das Projekt als ein Beitrag zur MINT-Initiative der Landesregierung zu sehen (MINT = Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik). Die Schülerinnen und Schüler arbeiteten im Team an der konkreten Projektumsetzung und erhielten so einen vertieften Einblick in regenerative Energie- und Antriebsformen und zugrundeliegendes naturwissenschaftliches Wissen.

Text: Kreisverwaltung Germersheim Foto: (1) Kreisverwaltung Germersheim, (2) Pädagogisches Landesinstitut Rheinland-Pfalz 2018

24.09.2018


Klimawandel in Rheinland-Pfalz: Starkregen, Hitze, Dürre – was nun?

NEU: Coaching für Kommunen

Bei der Vorstellung des Projektes „KlimawandelAnpassungsCOACH RLP“: (v.r.) Christian Kotremba (KlimawandelAnpassungsCOACH), Dr. Ulrich Matthes (Rheinland-Pfalz Kompetenzzentrum für Klimawandelfolgen), Hans-Joachim Ritter (Vorsitzender der Stiftung für Ökologie und Demokratie e.V. und Projektleiter), Landrat Dr. Fritz Brechtel (Landkreis Germersheim) und Bürgermeister Marcus Schaile (Stadt Germersheim).

Kreis Germersheim - In Rheinland-Pfalz sind die Folgen des Klimawandels deutlich zu spüren. Mittlerweile vergeht kein Jahr ohne extreme Wetterereignisse, dies zeigte sich auch in diesem Jahr.Ein neues Projekt der Stiftung für Ökologie und Demokratie e.V., „KlimawandelAnpassungsCOACH RLP“, möchte Kommunen bzw. Landkreise in Rheinland-Pfalz bei der Anpassung an die Folgen des Klimawandels sowie bei der Integration des Themas in Verwaltungsabläufe beraten und unterstützen.

Die Wetterextreme nehmen drastisch zu. Immer wieder fallen unwetterartige Starkniederschläge, zahlreiche Kommunen und Privatpersonenerleidenin nur wenigen Stunden immense Schäden.Andererseits folgen Hitzeperioden mit hohen Temperaturen und wenig Niederschlag in den Sommermonaten, die in vielen Regionen zu extremer Dürre im Land führen. Dr. Ulrich Matthes vom Kompetenzzentrum für Klimawandelfolgen: „In Rheinland-Pfalz war der Zeitraum von April bis August 2018 mit 17,4 Grad Celsius der wärmste seit Beginn der Wetteraufzeichnungen im Jahr 1881.“ Die Folgen sind: deutlicher Anstieg der Waldbrandgefahr, Pflanzen zeigen Schäden bedingt durch langanhaltende Trockenheit, Gewässer kippen um, Flüsse versiegen, der Borkenkäfer breitet sich im Wald vermehrt aus. Eine besondere Belastung für die menschliche Gesundheit sind Tropennächte. Weil in solchen Nächten die Temperatur auch nachts nicht unter 20 Grad Celsius fällt, kann sich der menschliche Organismus nicht ausreichend regenerieren. „An der Klimastation Bad Bergzabern gab es in diesem Jahr fast 20 Tropennächte“, so Dr. Ulrich Matthes. All dies sind klare Indizien für den menschengemachten Klimawandel.

„Um die Herausforderungen der Zukunft meistern und die Lebensqualität erhalten zu können, ist eine frühzeitige Anpassung an den Klimawandel immens wichtig“, betont Projektleiter Hans-Joachim Ritter, der Vorsitzende der Stiftung für Ökologie und Demokratie e.V. In den nächsten drei Jahren betreut sein Projekt bis zu 14 Pilotkommunen und -Landkreise der verschiedenen Naturräume in Rheinland-Pfalz. Klimawandel-AnpassungsCOACH Christian Kotremba ist eng vernetzt mit dem Kooperationspartner Rheinland-Pfalz Kompetenzzentrum für Klimawandelfolgen in Trippstadt.

In einer ersten Coachingphase vermittelt er Hintergrundwissen zum Thema Klimawandel und hilft den Kommunen bei der klimatischen Ersterfassung. Im Dialog werden Handlungsfelder identifiziert und konkrete Anpassungsmaßnahmen auf die Kommunen zugeschnitten. Ein wichtiger Bestandteil ist die Überführung dieser Maßnahmen in die Praxis: in Planungsinstrumente, Verwaltungsabläufe und interne Strukturen der Kommunen.Danach sollen die Ergebnisse in die Fläche übertragen werden, damit auch andere Kommunen im Land profitieren und mögliche, sinnvolle Wege der Klimaanpassung in ihre Verwaltungsabläufe einbinden können.

„Der Landkreis Germersheim ist bereits seit Jahren aktiv im Klimaschutz“, so Landrat Dr. Fritz Brechtel: „Wir sind uns dessen bewusst, dass die Auswirkungen des Klimawandels auch im Landkreis Germersheim zu spüren sind. Deshalb ist es wichtig darauf zu reagieren und Anpassungsmaßnahmen zu entwickeln aber auch gleichzeitig den Ausstoß der Treibhausgase zu reduzieren. Zurzeit nimmt der Landkreis Germersheim die Hilfe des KlimawandelAnpassungsCOACH Rheinland-Pfalz in Anspruch um Anpassungsmaßnahmen zu entwickeln und die verschiedenen Akteure in der Kreisverwaltung für das Thema Klimawandelanpassung zu sensibilisieren. Gleichzeitig beschäftigt der Kreis Germersheim einen Klimaschutzmanager, der dabei hilft den Ausstoß der Treibhausgase zu reduzieren.“

Mit Hilfe des KlimawandelAnpassungsCOACH wurden im August mit Mitarbeitern der Verwaltung Fachworkshops durchgeführt. Aus den Ergebnissen dieser Workshops sollen nun Maßnahmen entwickelt werden.

„Die Themenbereiche der Fachworkshops waren menschliche Gesundheit, Bauen, Bevölkerungs- und Katastrophenschutz sowie Landwirtschaft. Die Ergebnisse der Workshops werden derzeit ausgewertet. Konkret soll beispielsweise ein Dachflächenbegrünungskataster aufgebaut werden, in dem dann Interessierte nachschauen können, welche Dachflächen für eine Begrünung besonders geeignet wären. Nun sind wir froh, dass wir das Thema Klimawandel, mit Unterstützung des KlimawandelAnpassungsCOACH als eine der Modellkommunen verstärkt angehen können“, so Brechtel.

Bürgermeister Marcus Schaile ergänzt: „Mit Unterstützung der Experten können wir gemeinsam passgenaue Konzepte der Klimawandelanpassung entwickeln, damit wir für die Zukunft gerüstet sind. In einem ersten Arbeitsgespräch wurden auch schon ganz konkrete Ansätze für die Stadt Germersheim herausgearbeitet. So sollen beispielsweise in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Wetterdienst Profil-Messfahrten zur Ermittlung des Temperaturniveaus im Stadtbereich und im Umland durchgeführt werden. Geplant sind dabei drei Messfahrten, um Hitze-Hot-Spots zu ermitteln und kaltluftproduzierende Flächen und Kaltluftbahnen sowie deren Auswirkungen auf die Umgebung festzustellen Angedacht ist außerdem, eine Liste mit Baum-Arten-Empfehlungen für Stadtbäume entwickeln zu lassen, die z.B. besser mit Trockenstress oder Hitze zurechtkommen und weniger anfällig für Schädlinge sind. Auch eine Auflistung von Festsetzungsmöglichkeiten der Klimaanpassung in der Bauleitplanung der Stadt Germersheim sowie die Unterstützung bei der weiteren Entwicklung des innerstädtischen Radwegekonzeptes sowie die Aufstellung eines Grünflächenkatasters sind weitere geplante Maßnahmen.“

Das Projekt wird gefördert durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit.

KONTAKT

Stiftung für Ökologie und Demokratie e.V.
Siemensring 54, 76761 Rülzheim
Tel.: 07272/3648, Fax.: 07272/76612
E-Mail: stiftung-fuer-oekologie-u-demo@t-online.de
www.stiftung-oekologie-u-demokratie.de

KlimawandelAnpassungsCOACH
Christian Kotremba
Arbeitsort:
Rheinland-Pfalz Kompetenzzentrum für Klimawandelfolgen
Hauptstraße 16, 67705 Trippstadt
Tel. 06306/911-124
E-Mail: christian.kotremba@klimawandel-rlp.de

Text: Kreisverwaltung Germersheim Foto: Stadtberatung Dr. Sven Fries

24.09.2018


Leiter der Kommunalaufsicht in den Ruhestand verabschiedet

Unter drei Landräten war er tätig: nun wurde Herbert Wirth in der Kreisverwaltung Germersheim von Landrat Dr. Fritz Brechtel in den Ruhestand verabschiedet.

1979 kam Herbert Wirth als Kreisinspektoranwärter zur Kreisverwaltung Germersheim. Nach seiner Ausbildung war er zunächst in der Zentralabteilung tätig und wechselte 1986 ins Jugendamt als Sachbearbeiter für Erziehungs- und Familiengeld. Gut zwei Jahre danach ging Herbert Wirth zur Kommunalaufsicht, wo er 1991 zum Abteilungsleiter bestellt wurde. 2009 wurde er dann Leiter des Fachbereiches 41 – Ordnung, Kommunalaufsicht, Katastrophenschutz.

Im Rahmen einer kleinen Feierstunde dankte Landrat Dr. Fritz Brechtel Kreisverwaltungsrat Herbert Wirth für die langjährige hervorragende Zusammenarbeit und wünschte ihm für die Zukunft alles erdenklich Gute. Die leitende staatliche Beamtin Tanja Koch schloss sich dem Dank und den guten Wünschen an.

Kreisverwaltung Germersheim

04.09.2018


B10, Start der Fahrbahnerneuerung zwischen der Rheinbrücke Karlsruhe-Maxau und der Anschlussstelle Wörther Kreuz

Rheinbrücke Karlsruhe-Maxau- Die B10 zwischen der Rheinbrücke bei Karlsruhe-Maxau und der Anschlussstelle (AS) Wörther Kreuz wird in Fahrtrichtung Ludwigshafen auf einer Strecke von ca. 700 m grundhaft in Asphalt erneuert.

Die Grunderneuerung ist in zwei Bauabschnitte gegliedert. Im ersten Bauabschnitt erfolgt die Grunderneuerung des linken Fahrstreifens in Fahrtrichtung Ludwigshafen. Im zweiten Bauabschnitt wird sodann die Erneuerung des rechten Fahrstreifens in Fahrtrichtung Ludwigshafen angegangen. Hierzu wird der Verkehr an dem entsprechenden Baufeld in einer so genannten 3+1 - Verkehrsführung vorbeigeführt. Dies bedeutet, dass eine Fahrspur auf die Gegenfahrbahn übergeleitet wird und eine Fahrspur auf der Richtungsfahrbahn Ludwigshafen verbleibt. Damit liegen also drei Fahrspuren auf der Fahrbahn Karlsruhe, eine auf der Fahrbahn Ludwigshafen. Die Spur in Richtung Ludwigshafen wird je nach Bauabschnitt (1 oder 2) rechts bzw. links an dem Baufeld vorbeigeführt. Ab Höhe der Ausfahrt Wörth/ Germersheim in Fahrtrichtung Karlsruhe ist die B10 auf begrenzter Streckenlänge nur einspurig befahrbar. Im Anschluss fließt dann die Überleitung von der B9 aus Richtung Germersheim auf die B10 in Richtung Karlsruhe in die Baustellenverkehrsführung als Spuraddition ein. Ab diesem Punkt ist die Fahrtrichtung Karlsruhe dann wieder zweispurig befahrbar.

Während des zweiten Bauabschnittes wird die AS in Höhe des Einkaufzentrums „Maximilian Center Wörth am Rhein“ in Fahrtrichtung Ludwigshafen für ca. 3 Wochen voll gesperrt. Eine entsprechende Umleitung wird ausgeschildert.

Insgesamt müssen rund 8.000 m2 Fahrbahn grundhaft erneuert sowie die Entwässerung im Mittelstreifen saniert werden.

Die Einrichtung der Verkehrsführung erfolgt in der 35. Kalenderwoche. Die Bauarbeiten beginnen dann in der 36. Kalenderwoche. Für die Bauarbeiten ist eine Bauzeit von 6 Wochen vorgesehen.Danach erfolgt der Abbau der Verkehrsführung. Witterungsbedingt kann es zu zeitlichen Verschiebungen kommen.

Die Arbeiten sollten ursprünglich gemeinsam mit den Ertüchtigungsarbeiten an der Rheinbrücke Karlsruhe-Maxau durchgeführt werden. Aufgrund von technischen Ausführungsproblemen bei der Herstellung von Probemustern für den einzusetzenden Spezialbeton wurden die Arbeiten an der Rheinbrücke in den Oktober verschoben. Die Arbeiten zur Fahrbahnerneuerung der B10 müssen jedoch vor dem Winter abgeschlossen werden. Daher werden die Arbeiten jetzt getrennt von den Brückenertüchtigungsarbeiten vorgezogen. Der Landesbetrieb Mobilität, Autobahnamt Montabaur (LBM ABA Montabaur) bittet die Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die dringend notwendigen Arbeiten.

Landesbetrieb Mobilität

04.09.2018


Interessantes zum Kraut- & Rübenradweg

Kreis Germersheim - Die Interessengemeinschaft Kraut- und Rüben Radweg e.V. hat ein Relaunch ihrer Webseite durchgeführt. Unter www.kraut- und-rueben-radweg.de finden Interessierte alle Informationen zum und rund um den Radweg. Darauf weist der Tourismusverein Südpfalz-Tourismus Landkreis Germersheim hin.

Der Themenradweg führt an Weinbergen, Getreide- und Tabakfeldern, Obstplantagen und Gemüseäckern vorbei. Er verläuft von Bockenheim aus durch das Weinanbaugebiet Pfalz und die Rheinebene bis nach Schweigen-Rechtenbach an der deutsch-französischen Grenze. Der überwiegend ebene Radweg ist besonders bei Genussradlern beliebt, da man immer wieder am Wegesrand bei den Partnern des Radweges einkehren kann, die typische regionale Produkte und Spezialitäten anbieten.

Der 139 km lange Kraut- und Rüben Radweg führt auf rund 50 km durch den Landkreis Germersheim; von Freisbach, über Schwegenheim, Weingarten, Lustadt, Zeiskam, Bellheim nach Ottersheim und dann wieder von Erlenbach bei Kandel, über Kandel, Minfeld, Freckenfeld, Schaidt.

Auf der Webseite, www.kraut- und-rueben-radweg.de, wird der Radweg mit Höhenprofil, Karte, die einzelnen Mitglieder und Radstationen und viele weitere Informationen vorgestellt.

Kreisverwaltung Germersheim / Südpfalz Tourismus

02.09.2018


Brandschutzmängel in der Rheinberghalle Kuhardt

Schnelle und gute Lösungen durch konstruktives Miteinander der Verwaltungen – Nur kurzzeitige Schließungen

Kuhardt / Rheinberghalle - „Es ist ein Beispiel für gute Zusammenarbeit“, sagt Landrat Dr. Fritz Brechtel und begrüßt die konstruktiven Gespräche, in denen schnelle Lösungen gefunden wurden, die Mängel an der Rheinberghalle in Kuhardt zu beseitigen und damit längere Schließungen zu verhindern. Denn das aktuelle Ergebnis eines Brandschutzsachverständigen hatte ergeben, dass die Halle gravierende Mängel, vor allem im Brandschutz, aufweist.

Die Verbandsgemeinde Rülzheim hat die Objektbetreuung der Rheinberghalle 2017 übernommen. Um abschätzen zu können, ob in den kommenden Jahren Maßnahmen anstehen, wurde eine Begehung und Ersteinschätzung durch die Verwaltung vorgenommen. Die dabei festgestellten Mängel nahm der Gemeinderat der Ortsgemeinde Kuhardt zum Anlass, einen Brandschutzsachverständigen mit der detaillierten Betrachtung der Halle zu beauftragen. Das Ergebnis des Gutachters wurde der Kreisverwaltung Mitte August vorgelegt. In der Bewertung wurden gravierende Mängel bei der Umsetzung von brandschutztechnischen Anforderungen festgestellt. „Ab diesem Zeitpunkt war klar, dass eine uneingeschränkte Nutzung der Halle nicht zu gewährleisten ist“, erläutert Ortsbürgermeister Roland Eiswirth, „Mit dem Ziel, eine für alle Seiten vertretbare Lösung zu finden, wurde daher das Gespräch mit der Kreisverwaltung gesucht.“

Bei einer gemeinsamen Begehung im August mit Ortsgemeinde, Kreis- und Verbandsgemeindeverwaltung wurden die problematischen Punkte vor Ort in Augenschein genommen. „Die Rheinberghalle verfügte zum Zeitpunkt der Begehung in ihrer Gesamtheit über derartige Mängel, die ohne eine Umsetzung von Kompensationsmaßnahmen zu einer Stilllegung der Halle geführt hätten“, sagt Michael Gauly, Dezernent für den Bereich „Bauen und Kreisentwicklung“ in der Kreisverwaltung Germersheim, und betont weiter, dass „zielorientierte Gespräche und die gemeinsame Suche nach vernünftigen Lösungen zu einem schnellen und für alle Seiten tragbaren Ergebnis geführt haben.“

Vorübergehend wurde der Betrieb in der Halle eingestellt. „Damit und mit der kurzfristigen Information der Ratsmitglieder, der Vereine und dem betroffenen Gastwirt hat der Ortsbürgermeister die richtige Entscheidung getroffen“, stellt der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Matthias Schardt klar, „denn Brandschutz ist erforderlich! Unsere Bürger verlassen sich darauf, dass unsere öffentlichen Gebäude sicher sind, gerade bei Einrichtungen die auch von unseren Kindern genutzt werden.“

Zwischenzeitlich ist absehbar, dass Teilbereiche der Halle nach und nach wieder in Betrieb genommen werden können. „Voraussetzung hierfür ist die Umsetzung der im Zuge eines konstruktiven fachlichen Austausches zwischen Kreisverwaltung und Verbandsgemeinde festgelegten Kompensationsmaßnahmen“, so Gauly. „Bei den Kompensationsmaßnahmen handelt es sich um bauliche Maßnahmen, die mehr oder minder kurzfristig umsetzbar sind“, erläutert Landrat Dr. Brechtel. Dazu gehören beispielsweise die Erneuerung des Notausstiegs im Bereich Kegelbahn im Keller und eine flächendeckende Ausstauung des Gebäudes mit funkvernetzten Rauchmeldern.

Landrat Brechtel: „Wir sehen aber Licht am Ende eines glücklicherweise sehr kurzen Tunnels und können so den Erfordernissen der Vereine Rechnung tragen.“

Nach dem derzeitigem Verlauf der Umsetzung ist davon auszugehen, dass der Trainingsbetrieb in der Halle in wenigen Tagen wieder freigegeben werden kann. Auch die Nutzung der Kegelbahn soll ebenfalls kurzfristig mit einem Zeithorizont von voraussichtlich zwei Wochen wieder möglich sein.

Kreisverwaltung Germersheim

02.09.2018


US-Depot - Verwaltungsgericht bestätigt Auffassung der Kreisverwaltung

Neustadt / Germersheim - „Entgegen wiederholter Behauptungen handelt es sich beim US-Depot zweifelsfrei um eine militärische Anlage. Diese Auffassung der Kreisverwaltung hat das Verwaltungsgericht in Neustadt durch seine Entscheidung am Montag bestätigt“, so Landrat Dr. Fritz Brechtel, der sich hiermit auch eine Rückkehr auf eine sachliche, konstruktive und saubere Gesprächsebene wünscht.

Die Kreisverwaltung sah sich in den vergangenen Monaten einer Vielzahl öffentlicher Anschuldigungen und Vorwürfe ausgesetzt. Diese reichten von dem Vorwurf, dass Pflichten nicht erfüllt oder Zuständigkeiten entgegen geltendem Recht abgestritten würden bis hin zum Vorwurf der Vertuschung. Darüber hinaus wurden in der Öffentlichkeit von verschiedener Seite eigene Einschätzungen als juristische Tatsachen dargestellt, die das Gericht in seiner Entscheidung jetzt als haltlos zurückgewiesen hat.

Vor diesem Hintergrund wurde die Entscheidung durch das Verwaltungsgericht als neutrale Instanz auch seitens der Kreisverwaltung mit großer Spannung erwartet. „Das Ergebnis freut mich besonders in der Hinsicht, dass für jedermann erkennbar ist, dass die Kreisverwaltung sehr wohl ihren gesetzlichen Verpflichtungen nachkommt“, sagt Landrat Dr. Brechtel.

Das Gericht hat in aller Deutlichkeit die von der Kreisverwaltung durchgehend vertretene Rechtsauffassung bestätigt: Das Gefahrstofflager ist eine Anlage, die der militärischen Landesverteidigung dient und von aufgrund völkerrechtlicher Verträge in der Bundesrepublik Deutschland stationierten Truppen genutzt wird: „Gemäß § 59 Bundesimmissionsschutzgesetztes – BImSchG - in Verbindung mit § 1 Abs. 2 der 14. Verordnung zur Durchführung des BImSchG (Verordnung über Anlagen der Landesverteidigung – 14.BImSchV) ist das Bundesamt für Infrastruktur, Umweltschutz, Dienstleistungen  der Bundeswehr (BAIUDBw) zuständig.“(Ziffer 1.1. der Entscheidung des VG Neustadt).

„Die Zuständigkeit für die Überwachung der Anlage, als auch die geforderte Stilllegung liegt damit ausdrücklich nicht beim Landkreis“, betont Brechtel.

Er bedauert es, dass der Antragsteller in Kenntnis der Rechtsauffassung der Kreisverwaltung bis zur Entscheidung des Verwaltungsgerichts die Position vertreten hat, dass der Kreis zuständig sei und vor diesem Hintergrund die Kreisverwaltung als Adressat des Gerichtsverfahrens ausgewählt hat.

„Ebenfalls nicht gelten lassen wir die Argumentation, dass Behördenstreitigkeiten den Antragsteller in das Gerichtsverfahren gezwungen hätten. Der Antragsteller hätte ebenso gut das von ihm angestrengte Widerspruchsverfahren vor dem Kreisrechtsausschuss abwarten können“, so Michael Gauly, Dezernent des Bereich „Bauen und Umwelt“ in der Kreisverwaltung, „Dieses Verfahren ist seit dem 18. Juni 2018 gegen die Ablehnung des Antrages auf Stilllegung beim Kreisrechtsausschuss anhängig. Vor diesem Hintergrund erschließt es sich der Kreisverwaltung nicht, weshalb der Antragsteller am 3. Juli 2018 ohne erkennbare Notwendigkeit Kosten und Mühen für ein parallel laufendes Verfahren vor dem Verwaltungsgericht auf sich genommen hat, obwohl die gleiche Fragestellung auch Gegenstand des anhängigen Widerspruchsverfahrens war mit dessen zeitnaher Entscheidung gerechnet werden konnte.“ Letztlich hat erst das Verfahren vor dem Verwaltungsgericht dazu geführt, dass das laufende Widerspruchsverfahren bis zur Entscheidung des Gerichts faktisch ruhte.

„In der Gesamtschau sollten alle Beteiligten nun dem Verwaltungsgericht dankbar sein. Die Richter haben sich differenziert mit der hoch komplexen Rechtslage auseinandergesetzt und diese für jedermann transparent beleuchtet“, führt der Landrat aus, „Die Entscheidung des Verwaltungsgerichtes als neutrale Instanz ist nur ein Zwischenschritt in der öffentlichen Diskussion rund um das Gefahrstofflager. Ich sichere den Bürgerinnen und Bürgern des Landkreises Germersheim weiterhin zu, dass die Sicherheit der Bevölkerung und der Schutz unserer natürlichen Lebensgrundlagen für mich weiterhin oberste Priorität hat. Ich bitte aber auch darum, dass die Kreisverwaltung entgegen der Darstellungen der letzten Monate auch als kompetente, ihren Pflichten gerecht werdende Institution wahrgenommen wird.“

Kreisverwaltung Germersheim

02.09.2018


Buttweiler: Die Schulen brauchen technische Fachkräfte

Technische Fachkräfte zur Unterstützung der Lehrerinnen und Lehrer bei der pädagogischen Arbeit fordert der Erste Kreisbeigeordnete des Landkreises Germersheim, Christoph Buttweiler. In einem Schreiben an die Bildungsministerin des Landes Rheinland-Pfalz, Dr. Stefanie Hubig, macht Buttweiler deutlich, dass ihm alle Schulleitungen im Landkreis Germersheim berichten, dass das Lehrerpersonal überwiegend die Betreuung der technischen Ausstattung übernehme. Kritisiert werde auch, dass das Land keine Fortbildungen u.a. für die Bereiche technischer Assistent und Bibliothekar anbietet.

„Sich um die technische Ausstattung zu kümmern, kann nicht Aufgabe der Lehrkräfte sein. Sie müssen von technischen und administrativen Tätigkeiten entlastet werden, damit sie sich auf ihre Kernkompetenzen und -aufgaben konzentrieren können“, fordert Buttweiler, „Gerade in einer ständig digitaler werdenden Ausbildungswelt und der rasanten Entwicklung rund um den Themenkomplex 4.0 sind technische Fachkräfte in den Schulen umso wichtiger.“ Er verweist darauf, dass Medien wie Smartboards oder Tablets als selbstverständliche Instrumente bei der Gestaltung von Unterricht eingesetzt und diese angesichts immer fließender werdender Übergänge zwischen Hard- und Software an den sich ständig wandelnden Unterrichtsalltag angepasst werden müssen.

Buttweiler erinnert in seinem Schreiben an Ministerin Hubig auch daran, dass das Land selbst das Lernen und den Umgang mit Medien als unabdingbaren Bestandteil des Unterrichts sieht: „Die Möglichkeit der Einstellung technischer Fachkräfte ist bereits im Schulgesetz verankert und schon in den Gesetzesmotiven als erforderlich bezeichnet worden.“ Weiterhin bezieht sich der Erste Kreisbeigeordnete auf ein früheres Urteil des OVG Rheinland-Pfalz, aus dem sich ergibt, „dass z.B. Diplombibliothekare nicht selbst am Unterricht teilnehmen müssen, jedoch vom Land einzustellen sind und der Kostenträgerschaft des Landes unterliegen, da sie die pädagogische Arbeit unterstützen.“

Begrüßenswert findet Christoph Buttweiler, dass derzeit erste Gespräche zur Fortschreibung einer mit dem damaligen Minister für Wissenschaft und Weiterbildung Prof. Dr. Emil Jürgen Zöllner und den kommunalen Spitzenverbänden geschlossenen Vereinbarung zur Aufgabenabgrenzung zwischen Schule auf der einen Seite und Schulträger auf der anderen aufgenommen wurden.

Er möchte das Land in dieser grundsätzlichen Ausrichtung unterstützen und begrüßt daher ebenso, dass seitens des Landes Lehrer als Fachkräfte für das Kreismedienzentrum des Landkreises Germersheim freigestellt sind. „Doch die technische Orientierung muss weiter gehen; unsere Lehrer brauchen, um qualifiziert für und mit unseren Kindern und Jugendlichen arbeiten zu können, technische Unterstützung durch Fachkräfte.“ In seinem Schreiben bittet Buttweiler Ministerin Hubig um Informationen zu hierzu geplanten Schritten des Landes.

Kreisverwaltung Germersheim

02.09.2018


Radschnellweg Schifferstadt - Speyer – Wörth

Kreis beteiligt sich an Studie – Rheinquerung dabei besonders im Blick

Schifferstadt / Speyer / Wörth - „Die Entwicklung von Radschnellwegen ist für den Landkreis Germersheim ein wichtiger Bestandteil des zukünftigen, multimodalen Mobilitätsangebotes“, so Landrat Dr. Fritz Brechtel. Die Bedeutung des Themas hat der Kreisausschuss in seiner letzten Sitzung unterstrichen und einer Beteiligung an der Machbarkeitsstudie „Radschnellweg Schifferstadt - Speyer – Wörth“ zugestimmt.

„Gerade in den Ballungsräumen werden die Verkehrsprobleme größer, Lärm- und Schadstoffbelastung steigen“, sagte Brechtel, „Gleichzeitig wird die Nutzung von Pedelecs und E-Bikes immer beliebter. Mit Radschnellwegen bzw. Radschnellverbindungen sollen deutschlandweit längere Wegstrecken leichter, sicherer und vor allem schneller mit dem Fahrrad zurückgelegt werden können.“

Im Rahmen einer vom Land beauftragten "Potenzialbetrachtung Radschnellverbindungen in Rheinland-Pfalz" aus dem Jahr 2014 wurde der Korridor "Oberrhein zwischen Karlsruhe/Wörth und Worms" als grundsätzlich gut geeigneter Raum eingestuft. Der Verband Region Rhein-Neckar (VRRN) hat nun mit dem rheinland-pfälzischen Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Verkehr (MWVLW) vereinbart, die Entwicklungsmöglichkeiten von Radschnellwegen für den regionalen Pendlerverkehr in der Metropolregion vertiefend zu untersuchen.

Geplant ist eine Aufteilung in drei Streckenabschnitte. Der im Landkreis Germersheim verlaufende südliche Abschnitt umfasst die Verbindung Schifferstadt - Speyer - Wörth. Landrat Brechtel: „Besonders berücksichtigt wird dabei im Raum Wörth die Rheinquerung und Anbindung nach Karlsruhe. Damit dient die Machbarkeitsstudie auch als Potenzialanalyse für einen möglichen Radschnellweg im Zuge der 2. Rheinbrücke und schließt an die Machbarkeitsstudie für den Raum Karlsruhe an. Außerdem sollen auch die Anbindung in Richtung Ost-West, also Kandel, und nach Süden, also Hagenbach, berücksichtigt werden.“

Der VRRN möchte die Studie im Einvernehmen mit der Stadt Speyer und den Landkreisen Rhein-Pfalz-Kreis und Germersheim beauftragen.

Die Kosten für die Machbarkeitsstudie „Radschnellweg Schifferstadt - Speyer – Wörth“ belaufen sich auf insgesamt maximal 100.000 Euro. Das MWVLW übernimmt 80 % der Kosten. Die Stadt Speyer und die beiden Landkreise übernehmen die nicht durch Zuschüsse gedeckten Kosten entsprechend der jeweiligen Streckenanteile. Auf den Landkreis Germersheim entfallen maximal 15.000 Euro. Der VRRN übernimmt die Sach- und Nebenkosten für die inhaltliche und organisatorische Begleitung des Projekts.

Kreisverwaltung Germersheim

16.08.2018


Künstler aus vergangener Zeit

Ausstellung in Jockgrim – Vernissage am 26. August

Jockgrim / Zehnthaus - Zu einer weiteren besonderen Veranstaltung im Rahmen des Kreisjubiläums „200 Jahre Landkreis Germersheim“ sind alle herzlich eingeladen.

Am Sonntag, 26. August 2018, 11 Uhr, wird im Zehnthaus in Jockgrim eine Ausstellung eröffnet, die die Werke „Künstler aus vergangener Zeit“ in den Fokus rückt. Zu allen Zeiten haben die Landschaft und das Lebensgefühl im Landkreis Germersheim Künstlerinnen und Künstler inspiriert.

Die Ausstellung befasst sich ausschließlich mit Künstlern, die von Mitte des 19. Jahrhunderts bis ins Jahr 2013 nachweislich im Landkreis Germersheim gelebt und gewirkt haben. Die Ausstellung „Künstler aus vergangener Zeit“ gehört zu den Höhepunkten des Jubiläumsjahres und wurde eigens zu diesem Anlass erarbeitet.

Die Vernissage findet am Sonntag, 26. August, 11 Uhr, im Zehnthaus in Jockgrim, Ludwigstraße 26, statt. Sie wird bis 30. September 2018 zu sehen sein.

Öffnungszeiten:

  • Freitag 20- 22 Uhr
  • Samstag 15-17 Uhr
  • Sonntag 11-17 Uhr

Öffnungszeiten der Ausstellung anlässlich des Hinterstädelfestes:

  • Freitag, 7.9., geschlossen
  • Samstag, 8.9., 15-19 Uhr
  • Sonntag, 9.9., 11-19 Uhr

Kreisverwaltung Germersheim

13.08.2018


Änderungen bei der Entsorgung: Gegenstände mit fest verbauter Elektrofunktion zählen zu Elektrogeräten

Kreis Germersheim - Ab 15. August gibt es Änderungen bei der Erfassung und Verwertung von Elektro- und Elektronikaltgeräten. Sämtliche Elektronikgeräte werden ab dann in den Anwendungsbereich des Elektro- und Elektronikgerätegesetzes fallen. Gegenstände mit fest verbauten elektrischen Bestandteilen zählen dann zur Fraktion Elektrogeräte. Das teilt die Abfallwirtschaft der Kreisverwaltung Germersheim mit.

Ganz neu zu den Elektrogeräten gehören ab Mitte August zum Beispiel Möbel mit fest verbauten elektrischen Bestandteilen. Bisher wurden sie als Möbelholz entsorgt.

Dabei unterscheidet der Gesetzgeber grundsätzlich zwischen körperlich verbundenen und eigenständigen Elektrogeräten. Körperlich verbundene Elektrogeräte sind so hergestellt, dass sich das elektrische oder elektronische Bauteil nur unter großem Aufwand oder durch Zerstörung entfernen lässt. Dazu gehören zum Beispiel Tresore mit elektrischem Schloss, Badezimmermöbel mit Beleuchtung, beleuchtete Spiegel oder elektronisch verstellbare Fernsehsessel. Diese Gegenstände zählen künftig zu den Elektrogeräten. Sie werden weiterhin wie gewohnt beim Sperrmüll auf Abruf mitgenommen oder können wie bisher kostenfrei an den Wertstoffhöfen abgegeben werden.

Kleinere Gegenstände mit elektrischen Bestandteilen wie Weihnachtsmützen oder Fahrradhelme mit Beleuchtung oder Turnschuhe mit Beleuchtung in den Sohlen, bei denen die Elektrik kaum zu entfernen ist können nicht mehr über die Restmülltonne entsorgt werden, da sie nun als Elektrogerät eingestuft sind. Sie können aber kostenfrei an den Wertstoffhöfen abgegeben werden. Auch beim Sperrmüll auf Abruf können sie mit dazugestellt werden. Allerdings müssen Batterien und Akkus zuvor entfernt und ordnungsgemäß über die Sammelstellen entsorgt werden.

Kann bei einem Gegenstand das elektrische bzw. elektronische Bauteil leicht ausgebaut werden sollte man dies tun. Ein Beispiel hierfür ist eine Schrankwand oder Küchenzeile mit austauschbarer Beleuchtung. Die Möbel gehören wie bisher zum Möbel-Sperrmüll. Das ausgebaute elektrische Bauteil zählt zu Elektrogeräten. Beides kann separat und kostenfrei beim Sperrmüll auf Abruf bzw. an den Wertstoffhöfen entsorgt werden.

Kreisverwaltung Germersheim

10.08.2018


Am Tag der Deutschen Einheit in Berlin

Noch Plätze frei - Herbstferien-Wohngemeinschaft für junge Menschen ab 15 Jahren

Kreis Germersheim / Berlin - Jugendliche sind nicht an Politik interessiert? „Von wegen! Die Erfahrungen aus den bisherigen bildungspolitischen Reisen des Kreisjugendamtes Germersheim zeigen ein anderes Bild“, betonen Landrat Dr. Fritz Brechtel undErster Kreisbeigeordneter Christoph Buttweiler. Deshalb veranstaltet das Kreisjugendamt bereits zum 14. Mal immer auf Einladung eines Bundestagabgeordneten, in diesem Jahr von Dr. Tobias Lindner, eine 7-tägige bildungspolitische Fahrt in die Bundeshauptstadt Berlin. Angesprochen sind Jugendliche und junge Erwachsene ab 15 Jahre, die von der lebendigen Stadt Berlin bereits fasziniert sind oder diese gerne kennenlernen möchten. Die Fahrt findet in den Herbstferien vom 29. September bis 6. Oktober 2018 statt.

Bei individuellen Führungen im Bundestag und Bundesrat gewinnen die Teilnehmer Einblicke in die politische Praxis und Gremienarbeit. Neben dem Berlin von heute stehen die Geschehnisse des „alten“ Berlins im Blickpunkt, bspw. der Besuch der Gedenkstätten „Normannenstraße“, „Hohenschönhausen“, „Tränenpalast“ und dem Deutsch-Russischen Museum Karlshorst.

Natürlich bleibt auch Zeit, kulturelle Höhepunkte kennenzulernen und die Stadt zu erkunden. Gemeinsam geht es sonntags in den Mauerpark zur größten Freiluft-Karaoke-Party der Stadt, Street Art mit Graffiti Workshop und als Höhepunkt besuchen die Teilnehmer/innen die Veranstaltungen und Open Air-Bühnen am Tag der Deutschen Einheit.

Die Teilnehmergruppe wird als zeitlich befristete Wohngemeinschaft, d.h. in Mehrbettzimmern mit Wohnküche in der „Alten Feuerwache“, zusammenleben.

„Mit dem Besuch in Berlin möchten wir die politische und ethische Urteilsfähigkeit junger Menschen fördern. Wir wollen sie anregen, sich in Entscheidungen, die ihr direktes Umfeld betreffen, durch politisches und demokratisches Handeln einzumischen“, so Jugenddezernent Buttweiler.

Das Angebot auf einen Blick:

  • Termin: Samstag, 29. September, ab 8:00 Uhr bis Samstag, 6. Oktober, am späten Abend
  • Teilnehmerbeitrag: 300 Euro, Inhaber*innen der Jugendleiter*innen-Card ermäßigt
  • Leistungen: An- und Abreise mit der Deutschen Bahn ab Bahnhof Germersheim, Übernachtungen mit Frühstück, ein 7-Tage-Ticket für S- & U-Bahn, alle Eintrittsgelder des offiziellen Programms, Betreuung der Gruppe, Haftpflicht- und Unfallversicherung

Anmeldung und Informationen gibt es beim Kreisjugendamt Germersheim, Jeanette Zikko-Giessen, E-Mail: j.zikko@kreis-germersheim.de, Tel. 07274/53-372.

Text: Kreisverwaltung Germersheim Foto: Speyer 24/7 News, dak

08.08.2018


Berufsbildende Schule: Ausbau für das digitale Zeitalter

Landrat: Lernfabrik 4.0 hat Leuchtturm-Charakter für gesamt Rheinland-Pfalz

Germersheim und Wörth / Berufsbildenden Schule - „Durch die Digitalisierung verändern sich die Arbeitsprozesse und es entstehen neue Berufsbilder“, so der für Schulen und Bildung zuständige Erste Kreisbeigeordnete Christoph Buttweiler. Darauf müsse auch die Aus- und Weiterbildung reagieren und sich verändern.

Wie das an den beiden Standorten Germersheim und Wörth der Berufsbildenden Schule geplant ist und umgesetzt werden soll, das haben der Schulleiter der Berufsbildenden Schule, Rainer Sprotte, und sein Stellvertreter, Ingolf Käsmeier, bereits im Kreisausschuss vorgestellt.

Der Hauptausschuss des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) hat im Zuge der vierten industriellen Revolution (Industrie 4.0) die Teilnovellierung der industriellen Metall und Elektroberufe zum 01.08.2018 beschlossen. Die modernisierten Ausbildungsordnungen enthalten wichtige Neuerungen und Themen wie „Digitalisierung der Arbeit, Datenschutz und Informationssicherheit“ und widmen sich der Aktualisierung der betrieblichen Ausbildungsinhalte und der schulischen Lerninhalte.

„In einer sich fortdauernd verändernden Arbeitswelt beruht unser wirtschaftlicher Wohlstand gerade im Landkreis Germersheim zunehmend auf dem Niveau und Vorhandensein modern ausgebildeter Fachkräfte. Insbesondere mit dem Projekt „smart facory“ wird die Qualität der Fachkräfteausbildung für die Region zukunftsfest gesichert, es wird die weitere Vernetzung regionaler Betriebe ermöglicht und gleichzeitig ein technologisches Wissenszentrum mit überregionaler Bedeutung geschaffen“, so Landrat Dr. Fritz Brechtel.

Dazu werden an beiden Standorten Schwerpunkte gesetzt. Die Berufsbildende Schule am Standort Germersheim soll den Schwerpunkt „KFZ-Technik“ erhalten und zum Aus- und Weiterbildungszentrum für Elektro-Mobilität/Hochvolt-Technologie weiterentwickelt werden.

Hierfür ist eine Erweiterung der Sachausstattung (Modelle und Anschauungsmaterialien) zur adäquaten Unterrichtung in den Räumlichkeiten der bestehenden KFZ-Werkstatt erforderlich. Die Kosten dafür werden mit rund 300.000 Euro beziffert.

Am Standort Wörth wird der Schwerpunkt auf „Metall/Produktion“ liegen. Die Berufsbildende Schule soll dort zum Aus- und Weiterbildungszentrum für Industrie 4.0 weiterentwickelt werden. Hierfür soll eine „Smart Factory“ (eine sog. Modellfabrik) angeschafft werden. Diese „Smart Factory“ simuliert die reale Arbeitswelt, beispielsweise vom Transport aus dem Hochregallager über die Bearbeitung und die Qualitätskontrolle bis hin zum Transport in den Vertrieb. Die Anschaffung der „Smart Factory“ wird rund 1 Mio. Euro kosten.

Mögliche finanzielle Förderungen durch Bund und Land werden noch geprüft. Kooperationen mit ansässigen Firmen und mögliche finanzielle Unterstützungen zur Umsetzung des Konzeptes sind angestrebt.

„Der Landkreis schafft mit dieser  Weiterentwicklung seiner Berufsbildenden Schule ein Wissenszentrum mit „Leuchtturm-Charakter“ für gesamt Rheinland-Pfalz“, so Landrat Dr. Fritz Brechtel.

Auch der Kreisausschuss unterstützt die Weiterentwicklung der Berufsbildenden Schule in Germersheim und Wörth zum Kompetenzzentrum für Metall- und Elektroberufe im Zuge der vierten industriellen Revolution (Industrie 4.0). Die Weichen dafür sollen im Laufe des nächsten Schuljahres gestellt werden.

Text: Kreisverwaltung Germersheim Foto: S24N, dak

05.08.2018


40-jähriges Dienstjubiläum von Roland Osterbrink

Germersheim - Im Rahmen einer kleinen Feierstunde hat Roland Osterbrink sein 40-jähriges Dienstjubiläum begangen.

1978 begann Roland Osterbrink seine Ausbildung zum Verwaltungsangestellten bei der Kreisverwaltung Germersheim und wurde 1980 in die Verkehrsabteilung übernommen. Drei Jahre später legte er die Angestelltenprüfung I ab, 1995 die Angestelltenprüfung II. Im Jahr 2001 wechselte Osterbrink in die Bußgeldstelle, wo er bis heute tätig ist.

Landrat Dr. Fritz Brechtel dankte Roland Osterbrink für sein langjähriges Engagement und der Verbundenheit zur Kreisverwaltung Germersheim und wünschte ihm weiterhin alles Gute. Den Glückwünschen und dem Dank schlossen sich der Personalchef Ralph Lehr, die Leitende staatliche Beamtin, Tanja Koch, der stellvertretende Fachbereichsleiter, Marc Leppla, und Marion Sefrin im Namen des Personalrats an.

Kreisverwaltung Germersheim

05.08.2018


‚Verband Pflegehilfe‘ hat nichts mit Pflegestützpunkten in RLP zu tun

Kostenlose und unabhängige Beratung in den vier Pflegestützpunkten im Landkreis

Landkreis Germersheim - Die Verbraucherschutzzentrale Rheinland-Pfalz weist ausdrücklich darauf hin, dass der ‚Verband Pflegehilfe‘, der sich auf seiner Website auch „bundesweiter Pflegestützpunkt“ nennt, ein kommerzielles Vermittlungsunternehmen ist. Auch Landrat Dr. Fritz Brechtel betont: „Der ‚Verband Pflegehilfe‘ hat nichts mit den Pflegestützpunkten zu tun, die Pflegebedürftige und ihre Angehörigen im gesetzlichen Auftrag unabhängig und kostenfrei bei allen Fragen rund um die Pflege informieren und beraten.“ Im Landkreis Germersheim kündigte der ‚Verband Pflegehilfe‘ in einer Pressemitteilungen einen „neuen Pflegestützpunkt“ für die Gemeinde bzw. Stadt im Landkreis Germersheim an, mit kostenloser Information zu pflegerelevanten Themen.

„Die vier Pflegestützpunkte in unserem Landkreis sind wie alle Pflegestützpunkte in Rheinland-Pfalz von den Kranken- und Pflegekassen beauftragt, umfassende und unabhängige Auskunft und Beratung nach dem Sozialgesetzbuch und zu landesrechtlich vorgesehenen Sozialleistungen und sonstigen Hilfeangeboten durchzuführen“, ergänzt Valkana Krstev, in der Kreisverwaltung zuständig für Pflegestrukturplanung.

Im Landkreis Germersheim stehen bei Fragen rund um die Pflege die Mitarbeiterinnen der vier Pflegestützpunkte in Germersheim, Kandel, Rülzheim und Wörth zur Verfügung. Landrat Dr. Fritz Brechtel: „Wer schon einmal in der Familie mit Krankheit und Pflege konfrontiert war, weiß wie notwendig eine rasche und umfassende Beratung ist.“ Finanziert werden die Pflegestützpunkte durch Zuschüsse der Pflegekassen, des Landes und der Kreisverwaltung Germersheim.

An den Standorten Kandel, Wörth, Rülzheim und Germersheim bieten fachlich qualifizierte Beraterinnen kostenlos und trägerneutral Informationen und Unterstützung bei allen Fragen rund um das Thema Pflege und Betreuung von kranken, alten, behinderten und pflegebedürftigen Menschen. Betroffene und ihre Angehörigen erfahren dabei, welche konkreten und passgenauen Hilfe- und Entlastungsangebote es für die jeweilige Situation gibt, wie die Hilfeleistungen zu organisieren sind, wie die Finanzierung zu regeln ist und welche Kostenübernahmen erhältlich sind. Christoph Buttweiler, Erster Kreisbeigeordneter und Sozialdezernent, hebt eine weitere wichtige Aufgabe der Pflegestützpunkte hervor: „Neben der Einzelfallberatung bringen die Kolleginnen der Pflegestützpunkte ihre Sachkunde und ihre Erfahrung aktiv in die Weiterentwicklung der Pflegestrukturen im Landkreis ein und arbeiten aktiv in der Regionalen Pflegekonferenz des Landkreises mit. Wir stehen zu unseren Pflegestützpunkten im Landkreis. Wir sind dankbar, für die hervorragende Arbeit die hier geleistet wird und die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit allen Mitgliedern der Pflegekonferenz.“

Ansprechpartner(innen) in den Pflegestützpunkten im Landkreis Germersheim

Stadt Germersheim, VG Lingenfeld
Bismarckstr. 12, 76726 Germersheim
Frau Ahilger, Frau Stepp, Tel. 07274/ 70 30 932  
Frau Scheib, Tel. 07274/ 70 30 177

VG Rülzheim, VG Bellheim
Verbandsgemeindeverwaltung
Am Deutschordensplatz 1, 76761 Rülzheim
Frau Geiger, Tel. 07272/ 75 03 42
Frau Pfirrmann,  Tel. 07272/ 97 29 68

Stadt Wörth, VG Hagenbach
Artur-Nisio-Str. 23 ,76744 Wörth
Frau Duthweiler,  Tel. 07271/ 13 20 335
Frau Pfirrmann, Tel. 07271/ 13 20 336

VG Kandel, VG Jockgrim
Gartenstr. 8, 76870 Kandel
Frau Adling & Frau Bohlender
Tel. 07275/ 94 87 775
Frau Scheib, Tel. 07275/ 94 87 774

Kreisverwaltung Germersheim

01.08.2018


Kommunen schaffen zusätzliche Parkplätze für Pendler

Landrat: Umsteigen auf die Bahn, um Rheinbrückenstau zu umgehen

Landkreis Germersheim - „Alle Kommunen entlang den Schienenstrecken im Landkreis Germersheim sind bereit, zusätzliche Parkmöglichkeiten zu schaffen und damit ein einfaches Umsteigen vom Auto in die Bahn zu ermöglichen. „Bereits im Mai hat der Kreis die Kommunen angeschrieben und um Bereitstellung von zusätzlichem Parkraum gebeten“, so Landrat Dr. Fritz Brechtel, „Mittlerweile ist klar: Zu den bestehenden etwa 1300 Parkplätzen an den Bahnhaltestellen werden mindestens 850 zusätzliche Parkplätze zur Verfügung stehen.“

Nach Zählungen gibt es bereits heute ca. 450 freie P+R-Kapazitäten auf den bestehenden Parkplätzen. Die weiteren 850 Plätze werden überwiegend in Rülzheim, Rheinzabern und Jockgrim entstehen. In Rülzheim sind rund 250 Plätze im Umfeld der Haltstelle „Freizeitzentrum“ vorgesehen, in Rheinzabern ca. 140 am Marktplatz Nähe Bahnhof, rund 250 an der Freizeitanlage Kandeler Straße und weitere Kapazitäten am Stadion entlang der Kandeler Straße. Jockgrim sieht ca. 120 Parkmöglichkeiten am Bürgerpark vor und insgesamt 40 am Bürgerhaus und in der Untere Buchstraße. Hagenbach bietet 15 neue Parkplätze am Bahnhof an, Schaidt zwölf Plätze an der Kulturhalle, Bellheim „Am Mühlbuckel“ nochmals 15. „Aber auch alle anderen Städte und Gemeinden wie Kandel und Wörth signalisieren die Bereitschaft, Stellplätze zu ermöglichen. Hier sind jedoch noch Gesprächen mit privaten Eigentümern zu führen“, sagt Landrat Brechtel. Für die Finanzierung zusätzlicher Stellplätze zwischen Landau und Wörth ist Landrat Dr. Brechtel bereits in Kontakt mit dem Regierungspräsidium Karlsruhe getreten.

Für die steigende Zahl an Bahnnutzern werden zudem mehr Plätze in den Zügen benötigt. Landrat Dr. Brechtel hat sich dafür eingesetzt, dass es zusätzliche Kapazitäten durch Zusatzwagen und Zusatzzügen geben wird: „Außerdem werden ausgewählte Bahnen zusätzliche Haltpunkte anfahren. Die Kommunen, die Verkehrsunternehmen, der Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Süd und der Landkreis zeigen den Pendlern Alternativen zur erschwerten Autofahrt auf und möchten erreichen, dass während aller Bauphasen die Bevölkerung der südlichen Pfalz mobil bleibt.“

„Ich danke allen Kommunen dafür, dass wir gemeinsam den anstehenden Verkehrsproblemen im Rahmen der Rheinbrückensanierung entgegentreten, zumal damit auch erhebliche Kosten entstehen“, sagt Brechtel. Der Kreischef wird sich in den Kreisgremien dafür einsetzen, dass sich der Kreis bei den entstehenden Zusatzkosten beteiligt.

Der Kreis hat bei den Kommunen auch freie Bike + Ride-Möglichkeiten abgefragt. Auch hier zeigten sich die Gemeinden und Städte kooperativ und sind bereit weitere Abstellflächen bei Bedarf zur Verfügung zu stellen.

Der Zweckverband Schienenpersonennahverkehr bereitet in Abstimmung mit Landrat Dr. Brechtel aktuell einen Flyer mit allen Informationen für die Pendler vor. Dieser wird dann u.a. bei allen Kommunen entlang der Bahnstrecken Landau – Karlsruhe, Germersheim – Karlsruhe, Wörth – Karlsruhe, bei den Verkehrsunternehmen und in der Kreisverwaltung Germersheim erhältlich sein.

Kreisverwaltung Germersheim

01.08.2018


Park & Ride statt Rheinbrückenstau

Änderungen und zusätzliche Kapazitäten von S-Bahn und Stadtbahn

Landkreis Germersheim - Anstatt im Auto auf der Rheinbrücke im Stau zu stehen, haben der Landkreis Germersheim, die Verkehrsunternehmen und der Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Süd an Möglichkeiten gearbeitet, zusätzliche Kapazitäten in S- und Stadtbahnen zur Verfügung zu stellen.

Rund 3.000 zusätzliche Sitzplätze an Werktagen stellen die Albtal-Verkehrs-Gesellschaft (AVG) und DB Regio während der Ertüchtigung der Rheinbrücke Maxau zur Verfügung. Am Wochenende ist das Zusatzangebot noch größer. Schon heute gibt es bereits zusätzliche Züge, zusätzliche Plätze und zusätzliche Haltepunkte. Mit Baubeginn gibt es noch weitere Zusatzzüge:

Zusätzliche Fahrten auf der S3 (ab Baubeginn)
Germersheim / Wörth – Karlsruhe montags bis freitags:

  • S3 Germersheim (6.42 Uhr) - Karlsruhe (7.29 Uhr), mit Halten in Rülzheim Freizeitzentrum und Rheinzabern Alte Römerstraße
  • S3 Wörth (8.04 Uhr) - Karlsruhe (8.20 Uhr)
  • S3 Wörth (19.37) Uhr - Karlsruhe (19.49 Uhr)

Karlsruhe - Wörth / Germersheim montags bis freitags:

  • S3 Karlsruhe (7.46 Uhr) - Wörth (7.58 Uhr)
  • S3 Karlsruhe (17.09 Uhr) - Germersheim (17.48 Uhr)
  • S3 Karlsruhe (18.45 Uhr) - Wörth (18.57 Uhr)

Frühe Zusatzfahrten der S51 und S52 an den Sonntagen mit Vollsperrung der Rheinbrücke (seit 30.7.):

  • S51 Germersheim (4.37 Uhr) - Wörth Bahnhof (5.09 Uhr)

In Wörth Bahnhof besteht Anschluss an eine S5 in die Karlsruher Innenstadt (5.13 Uhr)

  • S52 Wörth Bahnhof (6.09 Uhr) - Germersheim (6.41 Uhr)

In Wörth Bahnhof wird der Anschluss aus der S5 aus der Karlsruher Innenstadt abgenommen (Ankunft 6.04 Uhr)

In Germersheim besteht Anschluss an eine S3 in Richtung Mannheim (6.49 Uhr)

Verlängerung einzelner S5-Stadtbahnen montags bis freitags (seit 30.7.):

  • S5 von KA Rheinbergstraße (ca. 11.47 Uhr) nach Wörth Bahnhof (ca. 11.56 Uhr)
  • S5 von Wörth Bahnhof (12.01 Uhr) nach KA Rheinbergstraße (ca. 1208 Uhr)
  • S5 von KA Rheinbergstraße (ca. 12.47 Uhr) nach Wörth Bf (ca. 12.56 Uhr)
  • S5 von Wörth Bahnhof (13.01 Uhr) nach KA Rheinbergstraße (ca. 13.08 Uhr)

Verstärkung mit zweitem angehängten Fahrzeug (+100 Sitzplätze) montags bis freitags (seit 30.7.):

  • Wörth Badepark 7.15 Uhr – Söllingen Bahnhof 8.25 Uhr
  • Germersheim 7.25 Uhr – Karlsruhe Rheinhafen 8.47 Uhr
  • Wörth Badepark 7.45 Uhr – Söllingen Bahnhof 8.55 Uhr
  • Karlsruhe Albtalbahnhof 14.39 Uhr – Germersheim Bahnhof 15.45 Uhr
  • Karlsruhe Albtalbahnhof 15.39 Uhr – Germersheim Bahnhof 16.45 Uhr
  • Karlsruhe Albtalbahnhof 16.39 Uhr – Germersheim Bahnhof 17.39 Uhr
  • Diese Fahrt verkehrt zwischen Wörth Bahnhof und Germersheim 5 – 8 Minuten früher)
  • Karlsruhe Albtalbahnhof 17.39 Uhr – Germersheim Bahnhof 18.45 Uhr

Außerdem halten die Eilzüge der S52 mit Abfahrt am Albtalbahnhof Karlsruhe um 15.39 Uhr, 16.39 Uhr und 17.39 Uhr in Richtung Germersheim zusätzlich in Rheinzabern Alte Römerstraße und Rülzheim Freizeitzentrum.

Achtung frühere Abfahrt auf der S5 montags bis freitags (seit 30.7.):

  • S5 verkehrt ab KA Rheinbergstraße (Abfahrt neu 6.20 Uhr) ein bis zwei Minuten früher bis Wörth Badepark (Ankunft neu 6.35 Uhr)
  • S5 verkehrt ab Wörth Badepark (Abf. neu 6.22 Uhr) bis KA Rheinbergstraße (Ankunft neu 6.37 Uhr) drei Minuten früher

Diese Verlegungen sind Auswirkungen der zusätzlichen Fahrten von DB Regio.

Einen Wermutstropfen durch die Zusatzangebote gibt es: Durch die Zusatzhalte in Rheinzabern Alte Römerstraße und Rülzheim Freizeitzentrum können in Germersheim manche Anschlüsse an die S-Bahn Rhein-Neckar in Richtung Speyer nicht mehr erreicht werden

Kreisverwaltung Germersheim

01.08.2018


Gehen – Kommen – Bleiben: MenschenWege im Landkreis Germersheim

Szenische Lesungen - Erinnerungen auf die Bühne gebracht - Noch freie Termine

Landkreis Germersheim - Vollbesetzte Reihen und beeindruckte Besucher unterstreichen – die Szenischen Lesungen „Gehen – Kommen – Bleiben: MenschenWege im Landkreis Germersheim“ im Mai waren ein voller Erfolg. Die Schauspieltruppe rund um Marianne Stein bietet daher noch weitere Termine an, an denen die sich Zuschauer auf König Max von Bayern, den Wiener Kongress freuen, sich von Flucht vor Armut, Not und Verfolgung ergreifen und in persönliche Schicksale eintauchen können. 22 Schauspielerinnen und Schauspieler stehen dabei auf der Bühne und nehmen ihre Zuschauer mit auf eine Rundreise durch fünf Kontinente. Eine Gruppe Erzähler liest dazu aus ausgewählten Biografien.

Das Kommen und Gehen, das Bleiben, das Wegmüssen und Heimkommen prägte und prägt unseren Landkreis. Viele Menschen unter uns, Nachbarn, Freunde, Bekannte und Verwandte, kennen dies aus eigener Erfahrung oder vom Hörensagen im Verwandten- und Bekanntenkreis. Eine Gruppe Spurensucher hatte sich in 26 Gemeinden im Kreis Germersheim auf die Suche nach diesen Erinnerungen und Geschichten gemacht – und viele spannende und ergreifende Antworten erhalten.

Freie Termine, an denen die Szenische Lesung auch in Ihrem Ort aufgeführt werden könnten, sind: 23.11., 30.11., 1.12. und 2.12.2018. Wenn Sie das Bühnenstück in Ihrer Gemeinde zeigen wollen, setzen Sie sich bitte mit Karin Träber, E-Mail k.traeber@kreis-germersheim.de, Tel. 07274/53-319 in Verbindung.

Kreisverwaltung Germersheim

01.08.2018


L540 zwischen Bellheim und Rülzheim für alle Verkehre voll gesperrt.

Bellheim & Rülzheim / Speyer - Der Landesbetrieb Mobilität Speyer teilt mit, dass die Arbeiten der Ortsumgehung Bellheim im Zuge der Landesstraße 509 mit dem Bau des südlichen Kreisverkehrsplatzes beginnen. Während der Bauarbeiten wird die Landesstraße 540 zwischen Bellheim und Rülzheim ab Mittwoch, den 8. August 2018 voll gesperrt.

Die Bauarbeiten für diesen Abschnitt sollen bis zum Jahresende abgeschlossen sein.

Für den Verkehr ist eine weiträumige Umleitung über die Bundesstraße 9 eingerichtet. Der Anliegerverkehr wird innerörtlich umgeleitet.

Busbetriebe und Rettungsdienste sind über die Sperrung informiert.

Die BRH viabus GmbH teilt mit, dass durch die Vollsperrung der L540 die Linien 596 und 552 betroffen sind.

Die BRH viabus GmbH bittet um Beachtung und möglicherweise auftretende marginale Verspätungen aufgrund der Umleitungsstrecken zu entschuldigen.

In einem weiteren Abschnitt beginnt im Herbst 2018 am westlichen Ortseingang von Bellheim aus Richtung Knittelsheim kommend, der Bau eines weiteren Kreisverkehrsplatzes, der die Ortsumgehung an die vorhandene Landesstraße 509 anbindet.

Der Landesbetrieb Mobilität Speyer bittet die Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis für auftretende Verkehrsbehinderungen und wird über die weiteren Abläufe der Baumaßnahme informieren.

Der offizielle erste Spatenstich der Ortsumgehung Bellheim durch Staatssekretär Andy Becht erfolgt am Montag, 13. August, um 17.30 Uhr.

Text: Landesbetrieb Mobilität Speyer Foto: Speyer 24/7 News, dak

01.08.2018


Gelebte deutsch-polnische Freundschaft: Tolles Miteinander im Zeltlager

Kandel - Nach vier Tagen gemeinsame Erlebnisse wie Freizeitpark, Schwimmbad, essen, Disco und Wanderrallye haben sich die Teilnehmer des deutsch-polnischen Jugendzeltlagers der Jugendfeuerwehren in Kandel tränenreich voneinander verabschiedet.

„So hab ich das noch nicht erlebt“, staunten die Betreuer. Die rund 150 Kinder und Jugendlichen aus dem Landkreis Germersheim und dem polnischen Partnerlandkreis Krotoszyn haben die Tage in den Zelten fest zusammengeschweißt. Sprachbarrieren wurden durch Englischkenntnisse oder Kommunikation mit Händen und Füßen gemeistert, die Betreuer unterstützten geschickt das gute Miteinander. „Das nenne ich gelungene, gelebte Partnerschaft“, sagte Landrat Dr. Brechtel schon während des Aufenthalts.

Zeltaufbau klappt gemeinsam besser.

Seit 2008 besuchen sich die Jugendorganisationen der Feuerwehren abwechselnd alle zwei Jahre. Diesmal im Bus dabei war auch der Landrat des Partnerkreises, Stanislaw Szczotka, der diesen Begegnungen ebenfalls große Bedeutung zumisst. Landrat Brechtel: „Es ist inzwischen eine feste Größe in unserer Partnerschaft. Darauf sind wir schon etwas stolz.“

Stolz ist der Kreischef dabei besonders auf die Feuerwehren und Hilfsorganisationen im Landkreis Germersheim. Sie alle halfen auch in diesem Jahr wieder tatkräftig bei der Organisation des Zeltlagers. „Ehrenamtlich“, bemerken Mathias Deubig von der Kreisverwaltung und Dominik Zobel, Kreisjugendfeuerwehrwart des Kreises, die das Zeltlager federführend organisieren: „Alle haben geholfen, ob es ums Essen ging, um die Getränke, die Organisation von Programmpunkten, bei spontanen Änderungen. Egal, worum es ging, es war ein tolles Team, wir konnten uns aufeinander verlassen.“

Kreisverwaltung Germersheim

28.07.2018


Veranstaltungen Kreisjubiläum im August 2018 im Landkreis Germersheim

 

 

Künstler aus vergangener Zeit

Ausstellung in Jockgrim – Vernissage am 26. August

Jockgrim / Zehnthaus - Zu einer weiteren besonderen Veranstaltung im Rahmen des Kreisjubiläums „200 Jahre Landkreis Germersheim“ sind alle herzlich eingeladen. Am Sonntag, 26. August 2018, 11 Uhr, wird im Zehnthaus in Jockgrim eine Ausstellung eröffnet, die die Werke „Künstler aus vergangener Zeit“ in den Fokus rückt. Zu allen Zeiten haben die Landschaft und das Lebensgefühl im Landkreis Germersheim Künstlerinnen und Künstler inspiriert. Die Ausstellung befasst sich ausschließlich mit Künstlern, die von Mitte des 19. Jahrhunderts bis ins Jahr 2013 nachweislich im Landkreis Germersheim gelebt und gewirkt haben. Die Ausstellung „Künstler aus vergangener Zeit“ gehört zu den Höhepunkten des Jubiläumsjahres und wurde eigens zu diesem Anlass erarbeitet. Die Vernissage findet am Sonntag, 26. August, 11 Uhr, im Zehnthaus in Jockgrim, Ludwigstraße 26, statt. Sie wird bis 30. September 2018 zu sehen sein.

Öffnungszeiten:
Freitag 20- 22 Uhr
Samstag 15-17 Uhr
Sonntag 11-17 Uhr

Öffnungszeiten der Ausstellung anlässlich des Hinterstädelfestes:
Freitag, 7.9., geschlossen
Samstag, 8.9., 15-19 Uhr
Sonntag, 9.9., 11-19 Uhr


Tabak-Einlese-Wettbewerb in Hatzenbühl am 26. August

Hatzenbühl / Musikverein - Zu den Veranstaltungen im Jubiläumsjahr "200 Jahre Landkreis Germersheim" gehört auch der traditionelle Tabak-Einlese-Wettbewerb des Musikvereins Hatzenbühl, der in diesem Jahr am Sonntag, 26. August, 18 Uhr, zum 30. Mal durchgeführt wird.

Dazu laden Landrat Dr. Fritz Brechtel, die 6. Hatzenbühler Tabakkönigin Ann-Kathrin I. und der Musikverein Hatzenbühl alle Bürgermeister/innen des Landkreises Germersheim recht herzlich ein. Die Finalisten erhalten einen Siegerpokal, gestiftet von Landrat Brechtel, der mit der 6. Hatzenbühler Tabakkönigin Ann-Kathrin I. und mit der diesjährigen Pfälzer Weinkönigin Inga I. aus Einselthum aus dem Zellertal die Siegerehrung vornehmen wird.

Die Teilnehmer zu Beginn Schürze, Nadel, Faden. Den Startschuss "An die Nadel los" gibt ein anwesender Ehrengast. Der Wettbewerb der Gruppe ist dann beendet, wenn ein Teilnehmer sein Bündel mit den Tabakblättern eingefädelt hat. Gewonnen hat, wer die meisten Blätter eingefädelt hat. Mit dem Wettbewerb, der Hatzenbühler Tabakkönigin und der Tabakblüte am Revers der Musikanten und am Notenständerbehang erinnert der Musikverein seit vielen Jahren schon an die nun über 445-jährige Tabaktradition in Hatzenbühl.

Hatzenbühl ist die älteste Tabak anbauende Gemeinde Deutschlands und war vor der Gemeindereform auch die größte Tabak anbauende Gemeinde Deutschlands. 1989 war es der damalige 1. Vorsitzende des Musikvereins Hatzenbühl, Norbert Werling, der den Tabak-Einlese-Wettbewerb im Rahmen des traditionellen Sommernachtsfest einführte. In den ersten Jahren rekrutierten sich die Teilnehmer aus der einheimischen Bevölkerung, seit 1995 messen sich auch bekannte Persönlichkeiten aus der Region sowie Hoheiten aus ganz Deutschland an der Einlese-Nadel.


Museumsnacht Rheinaue-Museum Neuburg am 31. August

Neuburg / Rheinaue-Museum - Der Förderverein Rheinaue-Museum Neuburg und die Gemeinde laden ein zur Museumsnacht am Freitag, 31. August 2018, ab 18 Uhr. Das Museum befindet sich in der Ortsmitte im und um das Rathaus in der Hauptstraße 50/52 beim Schiffermast und den Kirchen.

Es wird wieder Foto- und Filmmaterial aus vergangenen Zeiten, z.B. die Schiffer- und Fischerfeste der 1960er Jahre, gezeigt und auch der Kalender zum Jubiläumsjahr 2019 der Gemeinde „800 Jahre Neuburg“ vorgestellt. Der Kalender enthält eine Auswahl von Ansichten im Vergleich „Früher und heute“. Auch zum Kauf angeboten wird das Buch „Gehen – Kommen – Bleiben/MenschenWege im Landkreis Germersheim“, das anlässlich des Jubiläums „200 Jahre Landkreis Germersheim“ aufgelegt wurde.

Kreisverwaltung Germersheim

26.07.2018


Kommunen schaffen zusätzliche Parkplätze für Pendler

Landrat: Umsteigen auf die Bahn, um Rheinbrückenstau zu umgehen

Landkreis Germersheim - „Alle Kommunen entlang den Schienenstrecken im Landkreis Germersheim sind bereit, zusätzliche Parkmöglichkeiten und damit ein einfaches Umsteigen vom Auto in die Bahn zu ermöglichen. „Bereits im Mai hat der Kreis die Kommunen angeschrieben und um Bereitstellung von zusätzlichem Parkraum gebeten“, so Landrat Dr. Fritz Brechtel, „Mittlerweile ist klar: Zu den bestehenden etwa 1300 Parkplätzen an den Bahnhaltestellen werden mindestens 850 zusätzliche Parkplätze zur Verfügung stehen.“

Nach Zählungen gibt es bereits heute ca. 450 freie P+R-Kapazitäten auf den bestehenden Parkplätzen. Die weiteren 850 Plätze werden in Rülzheim, Rheinzabern und Jockgrim entstehen. In Rülzheim sind rund 250 Plätze im Umfeld der Haltstelle „Freizeitzentrum“ vorgesehen, in Rheinzabern ca. 140 am Marktplatz Nähe Bahnhof, rund 250 an der Freizeitanlage Kandeler Straße und weitere Kapazitäten am Stadion entlang der Kandeler Straße. Jockgrim sieht ca. 120 Parkmöglichkeiten am Bürgerpark vor, und insgesamt 40 am Bürgerhaus und in der Untere Buchstraße. Hagenbach bietet 15 neue Parkplätze am Bahnhof an, Schaidt zwölf Plätze an der Kulturhalle, Bellheim „Am Mühlbuckel“ nochmals 15. „Aber auch alle anderen Städte und Gemeinden wie Kandel und Wörth signalisieren die Bereitschaft, Stellplätze zu ermöglichen. Hier sind jedoch noch Gesprächen mit privaten Eigentümern zu führen“, sagt Landrat Brechtel.
Für die Finanzierung zusätzlicher Stellplätze zwischen Landau und Wörth ist Landrat Dr. Brechtel bereits in Kontakt mit dem Regierungspräsidium Karlsruhe getreten.

Für die steigende Zahl an Bahnnutzern werden zudem mehr Plätze in den Zügen benötigt. „Zusätzliche Kapazitäten wird es durch Zusatzwagen und Zusatzzügen geben, außerdem ist vorgesehen, dass ausgewählte Bahnen zusätzliche Haltpunkte anfahren. Die Kommunen, die Verkehrsunternehmen, der Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Süd und der Landkreis zeigen den Pendlern Alternativen zur erschwerten Autofahrt auf und möchten erreichen, dass während aller Bauphasen die Bevölkerung der südlichen Pfalz mobil bleibt.
Anstatt im Auto auf der Rheinbrücke im Stau zu stehen, wollen wir Möglichkeiten aufzeigen um mit der Bahn zur Arbeit zu gelangen.“

„Ich danke allen Kommunen dafür, dass wir gemeinsam den anstehenden Verkehrsproblemen im Rahmen der Rheinbrückensanierung entgegentreten, zumal damit auch erhebliche Kosten für die Kommunen entstehen werden“, sagt Brechtel. Allerdings sind die anfallenden Kosten für die Beschilderung, Befestigung und Herrichtung der zusätzlich angebotenen Parkplätze noch zu ermitteln. Landrat Dr. Brechtel wird sich in den Kreisgremien dafür einsetzen, dass sich der Kreis bei den entstehenden Zusatzkosten beteiligt.
Der Kreis hat die Kommunen auch nach freien Bike + Ride Möglichkeiten gefragt. Auch hier zeigten sich die Gemeinden kooperativ und sind bereit weitere Abstellflächen bei Bedarf zur Verfügung zu stellen.

Der Zweckverband Schienenpersonennahverkehr bereitet in Abstimmung mit Landrat Dr. Brechtel zur Zeit einen Flyer mit allen Informationen für die Pendler vor. Dieser wird dann u.a. bei allen Kommunen entlang der Bahnstrecken Landau – Karlsruhe, Germersheim – Karlsruhe, Wörth – Karlsruhe,, bei den Verkehrsunternehmen, in Betrieben und in der Kreisverwaltung Germersheim erhältlich sein.

Text: Kreisverwaltung Germersheim Foto: Speyer 24/7 News, dak

19.07.2018


Zwei „Junge Botschafter“ aus dem Landkreis Germersheim in Serbien und auf den Philippinen

v.l.: Timon Baral, Landrat Dr. Fritz Brechtel und Ronja Leonhardt bei ihre Treffen. Die beiden MRN-Botschafter zeigten vor der Kreisverwaltung in Germersheim Flagge für ihr Gastland.

Landkreis Germersheim / Kandel / Rülzheim - Ronja Leonhardt aus Rülzheim und Timon Baral aus Kandel sind „Junge Botschafter der Metropolregion Rhein-Neckar“. Ein Jahr lang werden sie in einer neuen Familien, in einer anderen Kultur, in einem fremden Land leben, zur Schule gehen, die Sprache lernen – und ihre Heimat repräsentieren.

„Ein ganzes Jahr alleine im Ausland erfordert große Offenheit und auch eine gute Portion Mut. Es erweitert aber auch ungemein den Horizont und ist eine Bereicherung für das ganze Leben“, so Landrat Dr. Fritz Brechtel, „Ich wünsche Ihnen eine schöne und spannende Zeit mit vielen neuen Erfahrungen.“ Der Kreischef hatte die beiden Jugendlichen vor Abreise in die Kreisverwaltung eingeladen und mit ihnen über ihr Auslandjahr gesprochen.

Timon Baral (17) aus Kandel startet Ende August nach Serbien. Zum ersten Mal hat sich ein Schüler im Rahmen dieses Programmes für das Gastland Serbien entschieden. Mit ausschlaggebend war, dass er dort ein Musikgymnasium besuchen kann. Außerdem hat seine eigene Familie schon einigen Gastschülern ein vorübergehendes Zuhause geboten. „Dabei habe ich gesehen, was für neue Perspektiven es eröffnen kann“, erzählte Timon Baral. Der Schüler besucht hier das Gymnasium in Bad Bergzabern.

Bereits in „ihr“ Land gestartet ist Ronja Leonhardt aus Rülzheim. Die 16-Jährige Schülerin der IGS Rülzheim verbringt das Auslandsjahr auf den Philippinen. „Schon seit der siebten Klasse möchte ich ein Auslandjahr machen“, berichtete Ronja Leonhardt. Auch sie wünscht sich, dass sie in der Zeit völlig in diese andere Kultur eintauchen und die Sprache lernen kann.

Landrat Dr. Fritz Brechtel freut sich drauf, immer wieder im Blog von den Erlebnissen der beiden Schüler zu lesen. Im Gastland sind die Jugendlichen mehr als nur Vertreter ihrer Heimatorte, sie machen die gesamte Rhein-Neckar-Region bekannt. Vorbereitet durch einen gemeinsamen Workshop und mit verschiedenen Präsentationsmaterialien im Gepäck werden sie Gastfamilien, Mitschülern, Lehrern und neuen Freunden ihre Heimat näherbringen und den interkulturellen Dialog stärken. Über ihre Erlebnisse berichten sie während des Schuljahrs regelmäßig auf www.botschafter-rhein-neckar.de.

Bewerbungen für einen Auslandsaufenthalt im Schuljahr 2019/20 sind bis zum 31. Oktober 2018 bei AFS möglich, verbunden mit der Chance auf ein von der SAP SE gefördertes Stipendium. Weitere Informationen unter www.botschafter-rhein-neckar.de.

Kreisverwaltung Germersheim

18.07.2018


Land bezuschusst BBS-Bistro für ein weiteres Jahr

Rheinland-Pfalz / Germersheim / BBS - „Vom ersten Jahr an unterstützt die Kreisverwaltung Germersheim das Erfolgsmodell BBS-Bistro und damit das Ziel `Kein Schüler ohne Abschluss´. Auch das Land Rheinland-Pfalz sieht, wie wichtig dieses Projekt ist und unterstützt es für ein weiteres Schuljahr mit 25.000 Euro“, so Landrat Dr. Fritz Brechtel. Die Zusage des Landes hat der Kreis jetzt erhalten.

Insgesamt wird für die Projektklasse, die bei der Berufsbildenden Schule am Standort Wörth eingerichtet ist, pro Schuljahr mit Kosten in Höhe von rund 71.000 Euro gerechnet. Der Landkreis trägt ca. 39.500 Euro z. B. für Personal, Räume und Ausstattung, rund 6.500 Euro finanzieren sich durch den Verkauf des Essens.

Seit 2008 ist der Landkreis Projektträger und unterstützt das BBS Bistro mit einem außerordentlichen administrativen Aufwand. Es wurden und werden von der Kreisverwaltung fortlaufend u. a. aufwändige Abstimmungen mit der Schule, Sponsoren, möglichen Zuschussgebern, Fach- und Aufsichtsbehörden, Personal, Betrieben etc. geführt, die zum Gelingen und dem Fortbestand des BBS-Bistros maßgeblich beitragen.

„Lernschwache Schülerinnen und Schüler erhalten durch das BBS-Bistro mit seiner berufsorientierten Projektarbeit eine letzte Chance zu einem erfolgreichen Schulabschluss. Die Abschlussquote liegt bei 50 bis 70 %“, sagt der für Schulen zuständige Erste Kreisbeigeordnete Christoph Buttweiler. Die BBS-Bistro-Klasse besteht im Durchschnitt aus 14 Schüler/innen. Nach dem Abschluss wird ein Viertel der Schüler direkt in einen Ausbildungsbetrieb, häufig ins Gastronomiegewerbe, vermittelt, andere Schüler durch Hilfsinstitutionen, beispielsweise die Arbeitsagentur.

Kreisverwaltung Germersheim

18.07.2018


Die Südpfalz für Nachtschwärmer

So wird die Nacht zum Tag

Südpfalz / Landkreis Germersheim - Lange und laue Sommernächte sind eine fabelhafte Kulisse, um die Südpfalz mal ganz anders zu entdecken.

Erklimmen von Baumwipfeln, und so den Blick auf die erleuchtete Stadt schweifen lassen, oder bei Laternenschein sich schaurig gruselige Anekdoten aus historischen Zeiten erzählen lassen? Für Romantiker steht eine Reise zu den Sternen auf dem Programm und Abenteurer zieht es für ein einmaliges Nachterlebnis in ein Maislabyrinth. So lassen Nachtschwärmer die Nacht zum Tag werden:

Reise zu den Sternen

Die Sternwarte Bellheim (Zeiskamer Str. 68, Bellheim) öffnet ihre Pforten und bietet Beobachtungsabende mit Sternenführung. Je Termin und Sternenkonstellation werden unterschiedliche Objekte, wie zum Beispiel Sommer- oder Herbststernhimmel, Mond, Saturn, Mars, Milchstraße, Sternhaufen, Galaxien oder Doppelsterne betrachtet. Die Führung dauert ca. 1 Stunde, danach ist weiteres Beobachten möglich. Die Veranstaltung findet nur bei klarem und wolkenlosem Himmel statt. Der Eintritt ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Termine: 17. August, 14. September, 12. Oktober, 16. November, 14. Dezember 2018.

Im Schutz der Nachtwächter durch Leimersheim und Jockgrim

„...hört ihr Leute, lasst euch sagen...!“ – mit dem Jockgrimer Nachtwächter auf Tour durch die Dämmerung! Bei seinem Rundgang durch den idyllischen alten Ortskern „Hinterstädtel“ gelangt er an manch unheimlichen Ort und erzählt fantastische Geschichten aus der Dorfchronik. Erfahren Sie bei Laternenschein und einem kleinen Imbiss, was sich in den dunklen Gassen so alles zugetragen hat. Anmeldung unter 0721-567449. Teilnahme: 9,00 €, bis 14 Jahre 5,00 €, inkl. kleinem Imbiss. Termine: 31. Juli, 31. August, 18. September, 26. Oktober, 13. November und 14. Dezember 2018.
Begleiten Sie den Nachtwächter bei einem seiner historisch belegten Wachgänge durch die Gassen von Leimersheim - und tauchen dabei ein in die wechselvolle und interessante Geschichte des alten Fischerdorfs am Rhein! Bei diesem etwas anderen Dorfrundgang stehen nicht die historischen Eckdaten im Mittelpunkt, sondern das Lebensgefühl der Leimersheimer in den letzten Jahrhunderten und das Leben mit und um den naheliegenden Rhein. Ergänzt wird die Führung durch Theaterszenen, die sehr bildhaft Geschichten der Vergangenheit darstellen. Insgesamt dauert der Rundgang ca. 1,5 Stunden und endet mit einem Umtrunk im Rathaus. Anmeldung unter 07272-2624. Termin: 20. Oktober, 17. November, 01. Dezember 2018, jeweils ab 19:00 Uhr. Treffpunkt: Heimatmuseum Fischerhaus, Untere Hauptstraße 42, Leimersheim.

Nachtklettern im Abenteuerpark

Da sich das Nachtklettern in den letzten Jahren immer größerer Beliebtheit erfreut hat, wird der Abenteuerpark Kandel (Badallee, Kandel) auch in diesem Jahr Termine anbieten, an denen nach Einbruch der Dunkelheit die Besucher mit einer Stirnlampe ausgestattet, die Parcours im schönen Kandler Bienwald erkunden können. Durch bunte Lichteffekte und nahezu komplette Stille wird ein tolles Ambiente geschaffen. Um das Nachtklettern noch bunter zu gestalten, werden einige Termine ein einiges Motto erhalten. Lassen Sie sich überraschen! Als Gruppe, Verein oder Firma können Sie das Nachtklettern auch exklusiv buchen und haben an diesem Abend den Abenteuerpark Kandel alleine für sich. In entspannter Atmosphäre kann Ihre Gruppe den Abend mit einem leckeren Grillbuffet am Lagerfeuer, ausklingen lassen. Eintritt: 28,00 €, Schüler, Studenten 25,00 €, Kinder 23,00 €. Termin: 13. Juli, 25. August, 14. September 2018

Nachtlabyrinth

Das Nachtlabyrinth am Seehof in Leimersheim garantiert Spaß und Spannung für die ganze Familie! Nach Einbruch der Dunkelheit geht's los, mit Live-Musik, Lagerfeuer und Spezialitäten vom Grill. Taschenlampe nicht vergessen! Die Stempelstellen im Dunkeln zu finden, ist besonders schwierig und ein riesiges Abenteuer für Gross und Klein. Jede richtig abgestempelte Karte, nimmt an der Verlosung teil, bei der es 3 x 150 € zu gewinnen gibt. Eintritt 3,00 €, Kinder ab 3-16 Jahren 2,00 €. Termin: 25. August, 22. September 2018, jeweils 21 - 24 Uhr

Kreisverwaltung Germersheim

18.07.2018


„Little Kuba“ am Rhein

Südpfalz statt Südamerika – 400 Jahre Tabakanbau

Germersheim/München -  Weite Tabakplantagen, die in der warmen Mittagssonne ihren markanten herben Duft verströmen und dazwischen die unverwechselbaren Trockenschuppen mit den Holzlamellen – überraschend anders präsentiert sich die Südpfalz in den Verbandsgemeinden Jockgrim und Kandel. Dort fühlt sich so mancher Urlaubsgast wie im karibischen Kuba. Mit ihrer 400 Jahre alten Geschichte ist Hatzenbühl die älteste Tabakgemeinde Deutschlands. Egal, ob unterwegs auf dem Tabakrundweg, entlang der 40 kilometerlangen Tabaktour oder beim Tabakeinlesewettbewerb auf dem Sommernachtsfest – in der Südpfalz wandeln Interessierte ganzjährig auf den geschichtsreichen Pfaden der Tabakpflanze.

Dem Tabak auf der Spur

Vier Jahrhunderte lang prägte der Tabakanbau die Familien in der Gemeinde Hatzenbühl und hatte eine große soziale und wirtschaftliche Bedeutung für die Menschen in der Südpfalz. Auch heute identifiziert sich die Region noch stark mit dem Tabak und bietet interessierten Besuchern zahlreiche Möglichkeiten, die Tradition mit allen Sinnen zu erleben: Mehr über den Anbau erfahren Gäste etwa auf dem zwei kilometerlangen Tabakrundweg in Hatzenbühl. Informationstafeln entlang des Weges führen von der Einsaat bis zur Ernte durch das Tabakjahr und geben jede Menge Wissenswertes über die exotische Pflanze preis. Führungen auf dem Tabakrundweg können unter der +49 (0)7275-9181007 oder per Mail an tabakrundweg@hatzenbuehl.de vereinbart werden. Für Radler empfiehlt sich die 40 Kilometer lange Südpfalz-Tabaktour. Entlang der Tabakfelder mit ihrem intensiven Duft geht es von Ottersheim und Bellheim über Rülzheim bis nach Hatzenbühl und weiter nach Herxheim/Hayna. Dabei entdecken die Aktivurlauber alte Fachwerkhäuser, malerische Bauerndörfer und machen unterwegs bei den Direktvermarktern einen Zwischenstopp. Zudem veranstaltet die Gemeinde Hatzenbühl jährlich im August ein Sommernachtsfest, auf dem sich alles rund um das Nachtschattengewächs dreht. Bei einem Tabakeinlesewettbewerb messen sich Teilnehmer in ihrer Geschicklichkeit, wenn sie möglichst flink die großen Blätter auf traditionelle Weise mit einer 30 zentimeterlangen Nadel zu einem Bandelier auffädeln. Alle zwei Jahre wird dort außerdem die neue Tabakkönigin der Südpfalz als deutschlandweite Repräsentantin gewählt. Ein Stückchen duftendes „Südpfalz-Feeling“ nehmen sich Pflanzenfreunde in Form von Tabaksamen als Andenken mit nach Hause. Diese sind in der Verbandsgemeindeverwaltung Jockgrim kostenlos erhältlich.

Links: Tabakfeld mit Trockenschuppen © Südpfalz-Tourismus Landkreis Germersheim e.V. Mitte: Tabakeinlesewettbewerb © Südpfalz-Tourismus Landkreis Germersheim e.V. Rechts: Tabakernte © Südpfalz Tourismus Verbandsgemeinde Kandel e.V.

Wie der Tabak in die Südpfalz kam

Nach der Einführung der Tabakpflanze nach Europa Ende des 15. Jahrhunderts wurde der südpfälzische Pfarrer Anselm Anselmann knapp hundert Jahre später auf das exotische Nachtschattengewächs aufmerksam. Der markanten Pflanze mit ihren lichtgrünen ledrigen Blättern, den rosafarbenen Blütenkronen und dem herben Duft wurden bereits damals heilende Kräfte zugesprochen. 1573 baute der Geistliche erstmals Tabak im heimischen Pfarrgarten an. Dank des mediterranen Klimas mit 1.800 Sonnenstunden im Jahr und den besonderen Bodenverhältnissen, bietet die Südpfalz sehr gute Bedingungen für den Tabakanbau und so mauserte sich die kleine Gemeinde bis zum späten 20. Jahrhundert mit 265 Hektar Anbaufläche zur größten Tabakgemeinde der Nation. Bis heute bauen einige wenige Betriebe die Nutzpflanze an und aufmerksame Beobachter entdecken die mehr als 300 typischen Tabakschuppen der Region, in denen einst die Blätter nach der Ernte zum Trocknen gelagert wurden. Heute bilden die Orte Neupotz und Kandel das Zentrum des modernen Tabakanbaus. Die hochwertigen Erzeugnisse aus der aufwändigen Landwirtschaft sind etwa in Form von Pfalzzigarillos und der Pfalz-Zigarre im Pfalzshop, in regionalen Tabakläden und im Einzelhandel erhältlich.

Weitere Informationen gibt es bei Südpfalz-Tourismus Landkreis Germersheim e.V. unter +49 (0) 7274 53300 oder auf www.suedpfalz-tourismus.de. Weitere News, Bilder und Videos auf Facebook.

Südpfalz-Tourismus Landkreis Germersheim e.V.

11.07.2018


Erholsame Tagesausflüge und beliebte Ferienziele in der Südpfalz:

Ferienspaß am Wasser - Radeln, Wandern und Baden

Kreis Germersheim - Raus aus dem Alltag, rein ins Urlaubsvergnügen! Getreu diesem Motto kommt die ganze Familie auch in der Südpfalz auf ihre Kosten. Mit Beginn der Sommerferien und aktuell warmen bis heißen Temperaturen sind besonders solche Ausflugsziele und Urlaubsregionen gefragt, die auch Erfrischungen im kühlen Nass ermöglichen oder schattige Touren entlang des Rheins bieten.

Die sehr gut ausgeschilderten Radwandertouren in der Südpfalz bieten ganz unterschiedliche Naturerlebnisse, die durch verschlungene Auenwälder und über sonnendurchflutete Lichtungen führen. Entlang des Rheins sind die Radwege meist flach und somit auch für weniger sportliche Radler ein echtes Erlebnis mit vielen Möglichkeiten, Freizeit und Genuss zu verbinden. So bieten viele Dörfer und Gemeinden regionale Spezialitäten in den umliegenden Ausflugslokalen und wunderschöne Außensitzplätze für kleine Pausen – ein Eldorado für sportlich Aktive, Naturgenießer und Familien gleichermaßen. Und nicht umsonst wird dieser Landstrich oft „Paradies für Radfahrer“ genannt: Die Radstrecken des über 500 km langen Wegenetzes sind durchweg eben, führen durch unberührte Natur und laden Radler zu Erlebnis- und Genusstouren ein.

Beispiele gefällig? Grenzenloses Fahrvergnügen bietet der deutsch-französische „Pamina-Radweg“ durch das Lautertal. Immer am Wasser entlang geht es auf dieser flachen Strecke von 57 Kilometern Länge (+18 km in Frankreich) von Hinterweidenthal über Wissembourg (F) zur Rheinfähre Neuburg-Neuburgweier.

Der „Riesling-Zander-Radweg“ führt Sie quer durch die Südpfalz vom Rand des idyllischen Pfälzerwalds bei Pleisweiler-Oberhofen durch romantische Dörfer über sanft geschwungene Weinberge und entlang von fruchtbaren Gemüsefeldern bis zu den ursprünglichen Rheinauen bei Neupotz. Gemütliche Weinstuben und Restaurants laden die Radwanderer zum Genuss köstlicher Fischgerichte und Gemüsespezialitäten ein. Bei erntefrischen regionalen Erzeugnissen, ausgesuchten Weinen und der sprichwörtlichen Pfälzer Gastfreundschaft werden Sie einen unvergesslichen Urlaubstag erleben!

Auf dem „Kraut-und-Rüben-Radweg“ erkunden Sie auf einem 140 km langen Themenradweg von Bockenheim an der Weinstraße über die Bienwaldstadt Kandel bis nach Schweigen-Rechtenbach am Deutschen Weintor das gesamte Spektrum der Südpfalz.

Sie radeln entspannt von Hof zu Hof und erleben die fruchtbare Kulturlandschaft von der Produktion bis zum Genuss köstlicher Gaumenfreuden. Zwischen Pfälzer Rheinauen und Rebenmeer besucht er in ausgeprägten Schwüngen unzählige Direktvermarkter, die in ihren historischen Weingütern und urigen Hofläden die Radwanderer mit erntefrischen Produkten kulinarisch verwöhnen.

Zur Erfrischung sollte ein Sprung ins kühle Nass nicht fehlen – dafür gibt es zahlreiche klare Baggerseen und Schwimmbäder entlang der Routen. Und natürlich bieten Rhein und Rheinauen attraktive Gelegenheiten zum Angeln und Schwimmen sowie zu individuellen oder geführten Kanutouren.

Kreisverwaltung Germersheim

11.07.2018


Verbesserung der Palliativversorgung im Kreis Germersheim

Selbstbestimmung und Würde in der letzten Lebensphase: Neues Angebot SAPV bei Pflegekonferenz vorgestellt

Kreis Germersheim - Die meisten Menschen wünschen sich zuhause zu sterben, in der vertrauten Umgebung, im Kreise vertrauter Menschen. Die Realität ist jedoch ernüchternd: die überwiegende Mehrheit stirbt im Krankenhaus oder im Pflegeheim. Diese Diskrepanz und ein neues Palliativversorgungsangebot im Landkreis Germersheim waren Anlass, das Thema „Ganzheitliche Versorgung und Begleitung am Lebensende“ auf die Tagesordnung der letzten Kreispflegekonferenz zu setzen.

Seit Anfang des Jahres bietet das Palliativnetz Süd- und Vorderpfalz in Trägerschaft der Diakonissen Speyer-Mannheim eine spezialisierte ambulante Palliativversorgung (SAPV) für schwerkranke sterbende Menschen im Kreis Germersheim. Annette Becker-Annen, zuständig für die Leitung und Koordination des Palliativnetzes stellte zusammen mit dem ärztlichen Leiter Dr. Klaus Lander dieses Angebot den Mitgliedern der Pflegekonferenz vor.
„Zentrales Ziel der Regionalen Pflegekonferenz ist die Verbesserung der Zusammenarbeit aller professionellen und ehrenamtlichen Akteure sowie die Vernetzung vorhandener Angebote im Kreis, um in gemeinsamer Verantwortung für gute Lebens- und Versorgungsbedingungen von Hilfe- und Pflegebedürftigen und ihrer Angehörigen im Landkreis zu sorgen“, so der Erste Kreisbeigeordnete und Sozialdezernent Christoph Buttweiler in seiner Begrüßung.

Und genau diese Kooperation und Vernetzung seien wichtige Grundlagen für die wirkungsvolle Arbeit des SAPV-Teams, das auch für den Kreis Germersheim zuständig ist, so Annette Becker-Annen. Das multiprofessionelle Team ergänzt die Versorgung schwerkranker Menschen in der letzten Lebensphase durch die niedergelassenen Ärzte, Pflegedienste, stationäre Langzeitpflege und Hospizdienste. Der überwiegende Teil der Palliativpatienten wird durch die Haus- und Fachärzte und Pflegedienste ausreichend versorgt. Das SAPV-Team kommt erst zum Einsatz, wenn die Problemlagen und Bedürfnisse der Patienten so komplex sind, dass eine dauerhafte und frühzeitige palliativmedizinische Beratung und die ergänzende Mitbehandlung durch das spezialisierte Team erforderlich ist.
Primär geht es darum, möglichst lange die bestmögliche Lebensqualität und Selbstbestimmung des Menschen mit einer fortgeschrittenen lebensbegrenzenden Erkrankung zu erhalten, zu fördern und ihnen ein Leben zu Hause, in einem Pflegeheim oder in der stationären Behinderteneinrichtung und ein würdevolles Sterben zu ermöglichen. Mit der 24-stündigen Erreichbarkeit des SAPV-Teams an sieben Tagen der Woche und der vernetzenden Tätigkeit innerhalb des regionalen Palliativnetzes, können in Notfällen belastende und nicht gewünschte Einweisungen in Krankenhäuser vermieden werden. Aufklärung, Beratung und Anleitung von Patienten und deren Angehörige gehören ebenso zum Arbeitsalltag des SAPV-Teams.

„Wir sind eine Ergänzung, die den Patienten zugutekommen soll. Wir werden tätig, wenn der verordnende Arzt einschätzt, dass die unheilbare Erkrankung fortschreitet, eine Symptomlast vorliegt (wie Schmerzen, Atemnot, Übelkeit, Erbrechen) und die Lebenszeit auf nur noch wenige Tage, Wochen oder Monate begrenzt ist,“ so Dr. Lander. Deshalb ist die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit allen Akteuren im palliativen/hospizlichen Netzwerk unerlässlich.

Die Begleitung und Beratung der Sterbenden und der Familien wird weiterhin von ambulanten Hospizdiensten erbracht. Eine Kooperationsvereinbarung zwischen dem SAPV Speyer-Germersheim dem Ambulante Hospiz- und Palliativberatungsdienst im Kreis Germersheim bildet die Grundlage des gemeinsamen Versorgungsauftrags.
„Die spezialisierte ambulante Palliativversorgung dient den schwerstkranken Menschen und Angehörigen als sehr gutes und wichtiges Angebot für eine individuelle und würdevolle Palliativversorgung. Die Möglichkeit dieser spezialisierten ambulanten Palliativversorgung ist vielen jedoch noch unbekannt. Daher sollten die Betroffenen informiert werden“, erklärte Sozialdezernent Buttweiler zum Abschluss der Pflegekonferenz.

Weitere Informationen zur spezialisierten ambulanten Palliativversorgung (SAPV) gibt es beim Palliativnetz-Süd- und Vorderpfalz, SAPV-Team Speyer-Germersheim, Hilgardstr. 26, 67346 Speyer, Tel. 06232/22-2288, sapv@diakonissen.de, www.diakonissen.de.

Kreisverwaltung Germersheim

11.07.2018


KULT2018 – Der Kulturpreis der TechnologieRegion Karlsruhe: Denkmalschätze gesucht. Ein Projekt der KulturRegion Karlsruhe

KULT2018: Denkmalschätze gesucht

Karlsruhe - Die TechnologieRegion Karlsruhe möchte mit ihrem Kulturpreis 2018 engagierte menschliche „Denkmalschätze“ auszeichnen, für die aktiver Denkmalschutz oft mehr als ein Hobby ist. Die Ausschreibung richtet sich daher an Privatpersonen oder Gruppen aus der TechnologieRegion Karlsruhe, die ehrenamtlich Denkmale oder Erinnerungsstätten sanieren und pflegen zugänglich machen, vermitteln oder immer wieder ins öffentliche Bewusstsein rücken. Für Konzeption und Durchführung des KULT2018 ist die KulturRegion Karlsruhe zuständig.

Die offizielle Ausschreibung finden Sie zusammen mit dem Bewerbungsformular online unter www.trk.de/kult Einsendeschluss für den KULT2018 ist Montag, der 10. September 2018.

„Viele bestens erhaltene Monumente, Zeitzeugnisse sowie Schätze aus Kunst und Kultur erinnern an die großen Traditionen und erinnern uns daran, dass zu einer prosperierenden Zukunft auch eine lebendige Vergangenheit gehört“; erklärt Jochen Ehlgötz, Geschäftsführer der TechnologieRegion Karlsruhe GmbH, „Mit dem KULT2018 möchten wir ein Zeichen setzen für das besondere Engagement all jener, die unsere Geschichte durch ihre ehrenamtliche Arbeit mit Denkmalen lebendig halten und erfahrbar machen.“

KULT2018: Denkmalschutz von A bis Z

Es muss dabei nicht gleich eine Kirche, ein Schloss oder ein teures Ausstellungsstück in einem Museum sein. Bemerkenswerter Denkmalschutz fängt oftmals schon im Kleinen an – zum Beispiel bei Grenzsteinen oder Feldkreuzen. Die Palette möglicher betreuter Objekte reicht daher von A wie archäologische Denkmale über historische Bahnanlagen und Gartendenkmale bis hin zu Z wie Ziehbrunnen.

„Das Kulturerbe in unserer Region zu sichern, ist eine wichtige gesellschaftliche Verantwortung, denn oft handelt es sich um unwiederbringliche Zeugnisse der Geschichte, die Generationen und Kulturen verbinden“, betont Prof. Dr. Gerd Hager von der KulturRegion Karlsruhe. „Wir freuen uns daher außerordentlich, dass der Kulturpreis der Technologieregion Karlsruhe, der 2018 zum fünften Mal verliehen wird, das ehrenamtliche Engagement für den Erhalt und die gesellschaftliche Vermittlung von Denkmalen in den Fokus rückt.“ Als Preisgelder winken insgesamt 2.000 Euro. „Im Vordergrund steht für uns jedoch die öffentliche Wertschätzung und Auszeichnung als ,Denkmalschatz‘ der TechnologieRegion Karlsruhe“, so Hager.

KULT2018: Wer kann sich als Denkmalschatz bewerben?

Gesucht werden Initiativen aus der TechnologieRegion Karlsruhe – das sind die Stadtkreise Baden-Baden und Karlsruhe sowie die vier Landkreise Germersheim, Karlsruhe, Rastatt und Südliche Weinstraße – die auf Dauer angelegt sind, bereits Ergebnisse erzielt haben und Perspektive auf Weiterführung bieten. Für die Bewerbung ist es unerheblich, wann das Engagement begann. Dieses sollte allerdings keine kommerziellen oder gewinnorientierten Interessen verfolgen. Mögliche Belege können unter anderem Vorher-Nachher-Abbildungen, Veranstaltungsprogramme, Unterrichtseinheiten, Zeitungsartikel usw. sein.

Die Bewerbung sollte vorzugsweise online erfolgen und inklusive Anlagen fünf DIN A4 Seiten nicht überschreiten. Alle Informationen und den Ausschreibungsflyer gibt es online unter www.trk.de/kult Einsendeschluss ist Montag, der 10. September 2018. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Eine Fachjury bestehend aus Fachleuten und Repräsentanten der TechnologieRegion Karlsruhe GmbH und der KulturRegion Karlsruhe wird alle Bewerbungen sichten und nach einem Kriterienkatalog bewerten. Die Verleihung der Preise mit Präsentation der Preisträger ist für den 14. Dezember 2018 geplant. Der genaue Ort und der zeitliche Rahmen werden noch bekannt gegeben.

TechnologieRegion Karlsruhe GmbH

11.07.2018


Grundsteinlegung mit Zeitkapsel

Neubau der IGS Wörth gestartet –moderne Fach- und Klassenräume entstehen

Wörth / IGS - Die Bauarbeiten für die Erweiterung der IGS haben begonnen. Um keine Zeit zu verlieren, war der Baubeginn bereits Anfang April 2018, jetzt haben Landrat Dr. Fritz Brechtel, Philipp Jähne von der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD), Bürgermeister Dr. Dennis Nitsche und Schulleiter Jörg Engel den symbolischen „Spatenstich“ mit Grundsteinlegung gefeiert und dabei in den entstehenden Neubau eine Zeitkapsel versenkt.

„Der Neu- und Umbau der IGS in Wörth ist ein wichtiger Schritt in der Weiterentwicklung des Bildungsstandorts Landkreis Germersheim. Es ist uns ein besonderes Anliegen den Schülerinnen und Schülern möglichst optimale Lernbedingungen zu bieten“, so Landrat Dr. Fritz Brechtel und lobte die sehr gute Zusammenarbeit mit der Stadt Wörth bei diesem Schulbauprojekt.

Der Neubau ist vom Architektenbüro „sander.hofrichter“ aus Ludwigshafen als kompakter Kubus über drei Geschosse mit einem Sockel aus grünen Fassadenelementen und mit Innenhof konzipiert. Der Massivbau mit tragenden Stahlbetonstützen und –wänden wird im Erdgeschoss mit vorgehängten Faserzementplatten verkleidet, die Obergeschosse erhalten ein Wärmedämmverbundsystem mit Putz.

Die Räume gruppieren sich um den Innenhof, um möglichst viele Räume mit Tageslicht zu versorgen.

Im Erdgeschoss befinden sich der Haupteingang, die Fachklassen Chemie-Physik-Biologie sowie die Haustechnik, im ersten Obergeschoss eine Bibliothek und Klassenräume für die Jahrgangsstufe 10 und im zweiten Obergeschoss die Räume für die Oberstufe (Klassen 11 bis 13).

Insgesamt entstehen fünf Fachklassenräume, sechs Klassenräume und neun Kursräume, ein Medienraum und Lehrerstützpunkt sowie eine große Bibliothek für Schüler und Lehrer.
Im Anschluss an den Neubau ist die Sanierung des Hauptgebäudes und des Mittelbaus geplant.
Gleichzeitig mit den Gebäuden wird auch der gesamte Außenbereich um den Neubau, Altbau und die Mensa herum umgestaltet und erhält ein modernisiertes Aussehen.

Dafür investiert der Kreis Germersheim als Bauträger gemeinsam mit der Stadt Wörth viel Geld. Rund acht Mio. Euro wird der Neubau kosten, weitere rund elf Mio. Euro die Sanierung der Bestandsgebäude. Das Land fördert die Gesamtmaßnahme mit 8.255.000 Euro, wovon auf den Neubau knapp vier Mio. Euro entfallen.

Auf eine zeitgemäße Medienausstattung in jedem Klassensaal und moderne Fachräume für Biologie, Chemie, Physik sowie ein großes Lernzentrum mit PC-Arbeitsplätzen, darauf freuen sich die Schülerinnen und Schüler der IGS Wörth samt Lehrerkollegium und Schulleiter Jörg Engel. Davor heißt es jetzt noch ein bisschen warten, die Übergabe des Neubaus an die Schulgemeinschaft zur Nutzung ist für November 2019 geplant. Die anschließende Bestandssanierung soll bis etwa Ende 2021 abgeschlossen sein.

„Leider kommt es während der Bauzeit zu Beeinträchtigungen, die sich nicht vermeiden lassen“, so Brechtel. So sei Baulärm nicht zu verhindern und während der Bestandssanierung müsse der Unterricht in Containern stattfinden. Dafür könne man sich schon jetzt auf das Ergebnis freuen und auch darauf, dass man an der IGS Wörth im nächsten Schuljahr erstmals das Abitur machen könne.

Beiträge der Schulgemeinschaft für Ohr (Schulband der IGS Wörth), Auge (Darstellendes Spiel) und Gehirn (Ausführungen zur Zeitkapsel des Leistungskurses Geschichte der MSS 11) bereicherten den Festakt.

Kreisverwaltung Germersheim

06.07.2018


Welcome – Bienvenue – Willkommen

Offizielle Eröffnung: Das Welcome Center TechnologieRegion Karlsruhe nimmt Arbeit auf

v.l. Oberbürgermeister und Aufsichtsratsvorsitzender der TechnologieRegion Karlsruhe GmbH Dr. Frank Mentrup, die Leiterin des Welcome Centers Petra Bender, Staatssekretärin Katrin Schütz und der Geschäftsführer der TechnologieRegion Karlsruhe GmbH Jochen Ehlgötz.

Karlsruhe / Welcome Center TechnologieRegion - Mit einer Eröffnungsfeier hat nun das Welcome Center TechnologieRegion seine Arbeit auch offiziell aufgenommen. In ihren Grußworten betonten Katrin Schütz, Staatssekretärin im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg und Karlsruhes Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup, Aufsichtsratsvorsitzender der TechnologieRegion Karlsruhe GmbH, die Bedeutung von Welcome Centern. TRK-Geschäftsführer Jochen Ehlgötz und Welcome Center Leiterin Petra Bender unterstrichen die Sicherung des Fachkräfte- bedarfs als wichtige Zukunftsaufgabe der Region. Das Welcome Center dient als Anlaufstelle für den weiteren Ausbau der Willkommenskultur der Region und der Gewinnung von interna-tionalen Fachkräften.

„Internationale Fachkräfte und die Unternehmen der TechnologieRegion zusammenzubrin-gen“, formuliert Petra Bender, die neue Leiterin des Welcome Centers der TRK ihr Ziel. „Für beide Zielgruppen – für die Unternehmen, die Fachkräfte aus dem Ausland benötigen und für die internationalen Fachkräfte selbst, soll das Welcome Center wertvoller und hilfreicher Ansprechpartner sein“, so die diplomierte Sozialpädagogin.

Zum 1. Mai hatte das Welcome Center als Anlaufstelle seine Arbeit mit Unterstützung des Landes aufgenommen. „Den Fachkräftebedarf zu sichern ist eine bedeutende Zukunfts- aufgabe für die baden-württembergische Wirtschaft und ein wichtiges Anliegen der Landesregierung“, so Staatssekretärin Katrin Schütz. „Mit der Förderung unserer Welcome Center unterstützen wir internationale Fachkräfte und deren Familien dabei, in Baden-Württemberg anzukommen. Außerdem begleiten wir unsere Unternehmen, wenn es darum geht, internationale Fachkräfte zu rekrutieren und eine Willkommenskultur im Betrieb zu leben. Gerade für kleine und mittlere Unternehmen sind die Welcome Center wichtige Ansprechpartner.“

Die Region zu Gast bei der Eröffnung des Welcome Centers der TRK.

Die letzten Wochen waren für Petra Bender dadurch geprägt, das Center aufzubauen und in der Region als Anlaufstelle mit den verschiedenen Dienstleistungen für Unternehmen und Fachkräfte bekannt zu machen. „Für die Zukunft unseres Standortes ist es unverzichtbar, internationale Fachkräfte für die Region zu gewinnen“, ist sich der Aufsichtsratsvorsitzende der TRK, Dr. Frank Mentrup (Oberbürgermeister der Stadt Karlsruhe) sicher, „Durch die Lage der Region in direkter Nachbarschaft zu Frankreich, aber auch durch internationale Unternehmen und Wissenschaftseinrichtungen hat die Region eine lange Historie der Willkommenskultur, auf dieser kann das Welcome Center jetzt aufbauen.“

„Das Welcome Center stellt eine wichtige Säule der Aktivitäten der TRK GmbH dar“, erläutert TRK-Geschäftsführer Jochen Ehlgötz, „Die Angebote und Mehrwerte, die wir Unternehmen, Gründern, Wissenschaftseinrichtungen und Kommunen bereits machen, werden so, nicht einmal ein Jahr nach der Gründung, um einen weiteren wichtigen Baustein ergänzt.“ Inzwischen sind die ersten Beratungsgespräche erfolgt und Veranstaltungsformate werden zurzeit entwickelt. Aktuell ist auch die Stelle eines weiteren Mitarbeitenden im Welcome Center zu besetzen.

Die Räumlichkeiten des Welcome Centers sind in der Geschäftsstelle der TRK GmbH im Technologiepark Karlsruhe untergebracht, wo es in Zukunft immer öfter heißt: Welcome, Bienvenue, Willkommen in der TechnologieRegion Karlsruhe!

Weitere Informationen finden Sie unter: welcome.trk.de

Zur TechnologieRegion Karlsruhe GmbH

Die TechnologieRegion Karlsruhe GmbH ist ein regionaler, bundeslandübergreifender Stand-ortvermarkter mit den Schwerpunkten Wirtschaft, Innovation und Wissenschaft. Gemeinsam denken, testen, umsetzen und so Fortschritt erzielen ist der Antrieb für die 26 Gesellschafter aus dem Innovationsdreieck Wirtschaft, Wissenschaft und Kommunen, die 2017 die Gesell-schaft gegründet haben. Ihr Ziel: Ein Zukunftslabor schaffen für die Themen-Trias Energie, Mobilität und Digitalisierung – und zwar auf dem „Fast Track“. Gesellschafter sind unter an-derem die EnBW, das KIT, die Kammern, Städte und Landkreise wie Karlsruhe, Baden-Baden, Bruchsal oder Germersheim.

Text: TechnologieRegion Karlsruhe GmbH Foto: ARTIS, Uli Deck

06.07.2018


Familienfreundliche Kreisverwaltung Germersheim zum vierten Mal ausgezeichnet

Für die Kreisverwaltung Germersheim nahm der Erste Kreisbeigeordnete Christoph Buttweiler (dritter von rechts) das Zertifikat von John-Philip Hammerssen und Oliver Schmitz entgegen.

Landkreis Germersheim / Berlin - „Familienfreundlichkeit ist im Landkreis Germersheim und damit auch in der Kreisverwaltung Germersheim ein wichtiges Thema. Wir nutzen für unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und auch zugunsten des Dienstleistungsunternehmens Kreisverwaltung die Vorteile, die uns eine familienfreundliche Personalpolitik eröffnet. Entsprechend erfolgreich haben wir uns zum vierten Mal der Auditierung durch die gemeinnützige Hertie-Stiftung gestellt“, sagt Landrat Dr. Fritz Brechtel.

Am Mittwoch, 27. Juni 2018, wurden die Zertifikate zum „audit berufundfamilie“ und zum „audit familiengerechte hochschule“ von Schirmherrin Dr. Franziska Giffey, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, und John-Philip Hammersen Geschäftsführer der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung, sowie Oliver Schmitz, Geschäftsführer der berufundfamilie Service GmbH überreicht. Für die Kreisverwaltung Germersheim waren der Erste Kreisbeigeordnete Christoph Buttweiler und Personalchef Ralph Lehr nach Berlin gereist, um das Zertifikat in Empfang zu nehmen.

Zum ersten Mal hatte die Kreisverwaltung das Zertifikat im Jahr 2008 erhalten. In den vergangenen Jahren nahm die Kreisverwaltung Germersheim weiter am Auditierungsverfahren „berufundfamilie“ teil und betrachtete die Entwicklung der Personalpolitik der Kreisverwaltung aus dem Blickwinkel von Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Gemeinsam mit einem selbstständigen Auditor wurden dabei stetig die bereits bestehenden Maßnahmen fortentwickelt, erreichte Ziele protokolliert und noch weiterführendere Ziele vereinbart.

Jetzt wurde der Kreisverwaltung Germersheim das Zertifikat zum vierten Mal erteilt. „Darauf können alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreisverwaltung stolz sein“, so Landrat Dr. Fritz Brechtel und bedankt sich bei der Arbeitsgruppe sowie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihre Vorschläge und Mitarbeit. „Dass die Kreisverwaltung Germersheim diese Auszeichnung bekommt, bedeutet nicht nur die Weiterführung einer familienbewussten Personalpolitik, sondern auch eine Stärkung des Images des Landkreises als familienfreundlicher Region“, resümiert Landrat Brechtel, „Die Auszeichnung ist außerdem Bestätigung für das Erreichte und Ansporn, weitere Fortschritte bei diesem Thema zu erreichen.“

Arbeitgeber, die das „audit berufundfamilie“ durchlaufen haben, machen in Bereichen wie Arbeitszeitflexibilisierung oder Telearbeit deutlich attraktivere Angebote als der Durchschnitt der deutschen Unternehmen. 265 Unternehmen, Institutionen und Hochschulen wurden in den vergangenen zwölf Monaten erfolgreich auditiert und erhielten nun das Zertifikat für ihr Engagement. Erstmals zertifiziert wurden 142 Arbeitgeber. 64 nahmen das Zertifikat zum zweiten Mal und 77 zum dritten Mal, 74 zum vierten, 31 zum fünften und acht sogar zum sechsten Mal entgegen.

Text: Kreisverwaltung Germersheim Foto: berufundfamilie, Thomas Ruddis / Christoph Petras

06.07.2018


25-jähriges Dienstjubiläum

Im Rahmen einer kleinen Feierstunde hat Ruth Burckhart ihr 25-jähriges Dienstjubiläum begangen.

Landrat Dr. Fritz Brechtel dankt Ruth Burckhart für 25 Jahre Dienst.

Germersheim / Kreisverwaltung - 1993 begann Ruth Burckhart bei der Kreisverwaltung Germersheim ihre Ausbildung im gehobenen nichttechnischen Dienst. Nach Beendigung ihrer Ausbildung war sie zunächst im Rechnungsprüfungsamt, später dann im Bereich „Hilfe zur Arbeit“ beschäftigt. Bereits als Mitarbeiterin im Fachgebiet „Hilfe zur Arbeit“ hat Ruth Burckhart das Thema ARGE von Anfang an begleitet. Nach Gründung der ARGE wurde sie 2005 zur stellvertretenden Geschäftsführerin der ARGE und im November 2008 dann zur Geschäftsführerin der ARGE, dem heutigen Jobcenter Landkreis Germersheim, bestellt.

Landrat Dr. Fritz Brechtel dankte Ruth Burckhart für ihr langjähriges und enormes Engagement und wünschte ihr weiterhin alles Gute. Den Glückwünschen und dem Dank schlossen sich Personalchef Ralph Lehr und der Personalratsvorsitzende Klemens Puderer an.

Kreisverwaltung Germersheim

06.07.2018


Freiwilligentag 2018 der Metropolregion Rhein-Neckar

Landrat ruft zum Mitmachen auf – Schon zahlreiche Projekte angemeldet

Metropolregion Rhein-Neckar - Unter dem Motto „wir-schaffen-was“ findet am 15. September 2018 der sechste Freiwilligentag der Metropolregion Rhein-Neckar statt. An diesem Tag packen Freiwillige wieder tatkräftig mit an, um zuvor gemeldete Projekte innerhalb eines Tages umzusetzen. Vereine, Firmen, Schulen, Kindergärten und weitere Einrichtungen haben die Möglichkeit an diesem Tag gemeinnützige Projekte mit Freiwilligen umzusetzen. Landrat Dr. Fritz Brechtel ruft die Einwohnerinnen und Einwohner des Kreises Germersheim auf, sich aktiv daran zu beteiligen: „Ehrenamtliches Engagement spielt bei uns eine große Rolle. Der Freiwilligentag ist eine schöne Gelegenheit, dies unter Beweis zu stellen.“

Es sind schon zahlreiche Mitmach-Aktionen gemeldet, weitere können angemeldet werden. Geeignet sind Projekte, die innerhalb eines Tages, gemeinsam von mehreren Freiwilligen durchgeführt werden können. Die Anmeldung und Vorstellung des Projektes erfolgt unter www.wir-schaffen-was.de.

Bürgerinnen und Bürger, die die Vielfalt ehrenamtlichen Engagements an einem Tag ausprobieren und andere unterstützen möchten, können je nach Interesse und Fähigkeiten aus einer Liste von Projekten wählen. Diese Liste ist ebenfalls unter www.wir-schaffen-was.de abrufbar und wird regelmäßig erweitert.

Alle zwei Jahre findet der Freiwilligentag der MRN statt. Im Jahr 2016 beteiligten sich rund 7300 Menschen in 390 gemeinnützigen Projekten.

Kreisverwaltung Germersheim

06.07.2018


Fischerprüfung erfolgreich abgelegt

23 Prüflinge stellten sich in der Aula der Berufsbildenden Schule Germersheim den Anforderungen der ersten Fischerprüfung des Jahres 2018 im Landkreis Germersheim.

Germersheim / Landkreis GER - Die Fischerprüfungen finden landeseinheitlich zweimal jährlich, im Juni und im Dezember, jeweils am ersten Freitag statt. Zulassungsvoraussetzungen zur Fischerprüfung sind u.a. ein Mindestalter von 13 Jahren sowie die Teilnahme am Vorbereitungskurs mit mindestens 35 Stunden.

Innerhalb von zwei Stunden mussten die Prüflinge ihr Wissen in den fünf Prüfungsgebieten „Allgemeine Fischkunde“, „Spezielle Fischkunde“; „Gewässerkunde“, „Gerätekunde“ sowie „Gesetzeskunde“ beweisen. Pro Sachgebiet waren dabei jeweils 10 Fragen, also insgesamt 50 Fragen, zu beantworten. Die Prüfung gilt dann als bestanden, wenn mindestens sieben Fragen aus jedem Sachgebiet richtig beantwortet werden. Eine mündliche Nachprüfung ist dann erforderlich, wenn in nur einem Sachgebiet weniger als sieben Fragen richtig beantwortet wurden.

Der Prüfungsausschuss unter dem Vorsitz von Günter Hartenstein (Rülzheim) sowie der für das Fischereiwesen zuständige Kreisbeigeordnete Michael Braun gratulierten den 21 Jungfischer/innen zur bestandenen Prüfung und überreichten das Fischerprüfungszeugnis, mit dem diese bei ihrer zuständigen Verbandsgemeinde- bzw. Stadtverwaltung einen Fischereischein beantragen können.

Im Dezember findet die nächste Fischerprüfung statt. Auskünfte hierzu erteilt die Kreisverwaltung Germersheim, Untere Fischereibehörde, Tel. 07274/53-145.

Kreisverwaltung Germersheim

06.07.2018


Rund 220 junge Sportlerinnen und Sportler beim Jugendsportfest des Kreises Germersheim

Grosse Freude - der Wanderpokal JU 16 ging an das Europa-Gymnasium Woerth

Kandel - Beim 39. Jugendsportfest des Kreises am 20. Juni 2018 in Kandel, haben die jungen Sportlerinnen und Sportler hervorragende Ergebnisse errungen. Rund 220 Teilnehmer aus sieben Schulen kämpften um den Sieg in den Leichtathletik-Einzelkämpfen und um Punkte für die Schulwertung. Das Europa-Gymnasium Wörth erkämpfte sich den Wanderpokal der Schulen in der Altersklasse JU 16 und die IGS Rheinzabern den Pokal der JU 14.

Die Gewinner der von Landrat Dr. Fritz Brechtel zur Verfügung gestellten Ehrenpreise waren bei den weibl. Jugend 16, Anna Heid vom Europa-Gymnasium Wörth, die den Preis für ihre Leistung im Weitsprung (4,96 m) erhielt, und bei der männl. Jugend 16, Jonathan Becker, ebenfalls vom Europa Gymnasium Wörth, für seine Leistung beim Hochsprung (1,60 m).

Strahlende Sieger- der Wanderpokal JU 14 ging an die IGS Rheinzabern

Schon bei der Eröffnung des 39. Jugendsportfest des Landkreises Germersheim lachte die Sonne und die jungen Sportler fanden in dem bestens präparierten Stadion in Kandel sehr gute Bedingungen für die Wettkämpfe vor. Rund 220 Sportlerinnen und Sportler aus sieben Schulen kämpften um den Sieg in den Einzelwettbewerben und um Punkte für die Schulwertung.

Ergebnisse (1. Plätze):

Schüler JU 16:
100m-Lauf: Sören Fuchs, IGS Kandel, 12,64 sek.
800m-Lauf: Jakob Blessing, Europa-Gymnasium Wörth, 2,23 min.
Kugelstoßen: Aaron Yüksel, Goethe-Gymnasium Germersheim, 11,13  m.
Weitsprung: Jonathan Becker, 5,25 m
Hochsprung: Jonathan Becker, , Europa-Gymnasium Wörth, 1,60 m

Schülerinnen JU 16:
100m-Lauf: Anna Heid, Europa-Gymnasium Wörth, 13,26 sek.
800m-Lauf: Da Silva Ceunyvania, IGS Rülzheim, 2:45:51 min.
Hochsprung: Anna Heid, Europa-Gymn. Wörth,  1,38 m.
Kugelstoßen: Emili Rudi, Europa-Gymnasium Wörth,  8,88 m.
Weitsprung: Anna Heid, Europa-Gymnasium Wörth, 4,96 m.

Schüler JU 14:
75m-Lauf: Albin Rrahmani, IGS Wörth, 10,38 sek.
Weitsprung: Omid Azizi, IGS Rülzheim, 4,55 m.
Ballweitwurf: Dominik Barbe, IGS Rheinzabern, 48,5 m.

Schülerinnen JU 14:
75m-Lauf: Katharina Feigel, IGS Kandel, 11,48 sek.
Weitsprung: Kathrin Röther, IGS Rheinzabern, 4,02 m
Ballweitwurf: Bastienne Boltz, Europa-Gymnasium Wörth, 37,00 m.

männliche JU 18
100m-Lauf: Johann Maczek, Europa-Gymnasium Wörth, 12,10 sek.
Weitsprung: Moritz Brune, IGS Rheinzabern, 5,34 m.
Kugelstoßen Paul Hambsch, Goethe-Gymn. Germersheim, 11,70 m.

weibliche JU 18:
100m-Lauf: Ellen Röther, Europa-Gymnasium Wörth, 13,45 sek
Weitsprung: Ellen Röther, Europa-Gymnasium Wörth, 4,30 m
Kugelstoßen: Sanja Oser, Europa-Gymnasium Wörth, 8,80 m.

Die drei Bestplatzierten in den einzelnen Altersklassen bekamen ihre Urkunde von Norbert Pirron, dem Organisator des Sportfestes bei der Kreisverwaltung, überreicht. Einen besonderen Dank richtet er im Namen von Landrat Dr. Fritz Brechtel an die vielen ehrenamtliche Kampfrichter dank deren Hilfe das Sportfest durchgeführt werden kann.
Norbert Pirron bedankte sich außerdem besonders beim TSV Kandel der die Wettkampfstätten vorbereitet hat, dem Malteser Hatzenbühl, der schon viele Jahre für die Verpflegung sorgt und dem DRK Kandel für den Sanitätsdienst.

Die kompletten Ergebnislisten sind auf der Homepage der Kreisverwaltung Germersheim unter www.kreis-germersheim.de unter Pressemitteilungen abrufbar.

Kreisverwaltung Germersheim

26.06.2018


Manfred Keller erhält Ehrenplakette des Landkreises Germersheim

Landrat Dr. Fritz Brechtel (links) hat Manfred Keller (rechts) im Beisein dessen Ehefrau die Ehrenplakette verliehen.

Germersheim - Manfred Keller aus Kuhardt hat am 19. Juni 2018, eine große Ehrung erfahren. Im Rahmen der Kreistagsitzung hat Landrat Dr. Fritz Brechtel Manfred Keller für seine besonderen Verdienste für den Kreis Germersheim die Ehrenplakette in Gold des Landkreises Germersheim verliehen.

Manfred Keller war 35 Jahre lang ehrenamtlich als Kreisjagdmeister für den Landkreis Germersheim tätig und stand dem Landkreis mit Rat und Tat zur Verfügung. Von der Jägerschaft gewählt, wurde der passionierte Jäger Keller im Turnus von jeweils fünf Jahren stets wiedergewählt. 2016 wurde er von diesem langjährigen Ehrenamt verabschiedet. Jedoch nicht ganz, denn seither stellt Keller seine Erfahrung weiterhin ehrenamtlich als stellvertretender Kreisjagdmeister zur Verfügung. „Für dieses große ehrenamtliche Engagement für den Landkreis, insbesondere für den Bereich des Naturschutz- und Umweltschutz bedanke ich mich herzlich“, so Landrat Dr. Fritz Brechtel bei der Ehrung: „Sie sind eine wertvolle Stütze der Unteren Jagdbehörde und unverzichtbarer kompetenter Berater im jagdlichen Bereich.“

Das Aufgabenprofil des Kreisjagdmeisters ist vielseitig. In seiner Eigenschaft als Kreisjagdmeister war Manfred Keller auch gleichzeitig Vorsitzender des Jägerprüfungsausschuss und Vorsitzender des Kreisjagdbeirates. Er war fachlicher Berater und tauschte sich regelmäßig mit der Unteren Jagdbehörde aus. Er zeichnete sich aus durch die hervorragende Organisation und Vorbereitung sowohl der Jägerprüfungen als auch der Sitzungen des Kreisjagdbeirates.

Auch der bei der Kreisverwaltung für das Jagdwesen zuständige Kreisbeigeordnete Michael Braun dankte Manfred Keller für dessen menschlichen Umgang mit den verschiedensten Interessenvertretern aus Jagd, Naturschutz und Landwirtschaft.

Kreisverwaltung Germersheim

20.06.2018


Tablet-Fortbildung im Kreismedienzentrum Germersheim

Die neuen Medien halten auch in der Schule Einzug. Deshalb hat das Kreismedienzentrum Germersheim in Zusammenarbeit mit dem Pädagogischen Landesinstitut eine ganztägige Lehrerfortbildung zum Thema „Tablet in der Schule“ angeboten.

Referent Tobias Bachert erläuterte den 24 Lehrerinnen und Lehrern dabei die Funktionen verschiedener Apps. Er zeigte u.a. wie man interaktive Bücher erstellt, Trailer und Filme gestaltet oder mit einem Greenscreen eine Nachrichtensendung simuliert. Außerdem gab es mehrere praktische Arbeitsphasen. Besonders viel Spaß hatten die Teilnehmer/innen beim Rückstoßversuch mit der Luftballonrakete. Da wird eine Schnur durch einen Strohhalm gezogen und an beiden Enden befestigt. Am Strohhalm wird ein aufgeblasener Luftballon befestigt. Wenn nun der Luftballon schnell die Luft verliert, bewegt sich der Strohhalm mit Ballon in schneller Geschwindigkeit. Aus diesem Versuch wurde ein Erklärfilm hergestellt.

Alle waren sich einig, dass man viele Schülerinnen und Schüler mit Apps gut motivieren kann und dass Fortbildungen dieser Art vermehrt angeboten werden sollten.

Kreisverwaltung Germersheim

19.06.2018


Aktion Südpfalz-Biotope

Landkreis Germersheim & Südliche Weinstraße - Die Landräte der Landkreise Germersheim und Südliche Weinstraße sowie der Oberbürgermeister von Landau und die Stiftung zum Schutz von Landschaft und Natur in der Südpfalz (NVS-Naturstiftung) wollen die gemeinsame Aktion Südpfalz-Biotope starten. Ziel ist es, die besonders artenreichen und schutzwürdigen Biotope der Südpfalz, Ausgleichflächen, Saumbiotope und Geländestrukturen zu pflegen und zu entwickeln und damit den Artenreichtum und unsere Biodiversität zu erhalten und zu verbessern.

Diese „Aktion Südpfalz-Biotope“ ist eine Kooperation zwischen den Landkreisen Germersheim und Südliche Weinstraße, der Stadt Landau und der Stiftung zum Schutz von Landschaft und Natur in der Südpfalz auf der Basis langjähriger vertrauensvoller Zusammenarbeit zwischen amtlichem und ehrenamtlichem Naturschutz. Es ist der Beginn eines neuen Weges, die Interessen des Gesetzgebers, der Behörden und der Bürgerinnen und Bürger der Südpfalz gemeinsam zum Schutz und zur Pflege unserer Natur zu bündeln. „In der Struktur der südpfälzischen Landespflege wird hier ein weiteres Element eingefügt, das die Arbeit der Ehrenamtlichen hinzunimmt. Hinter der Stiftung stehen ja 1.700 Mitglieder des Naturschutzverbandes Südpfalz“, erklärt Kurt von Nida von der NVS-Naturstiftung.

Auch Landrat Fritz Brechtel, Germersheim, betont: „Unsere Südpfalz hat eine wunderschöne und schutzwürdige Natur und Landschaft und viele im Naturschutz aktive Bürgerinnen und Bürger. Mit der Aktion Südpfalz-Biotope können wir ehrenamtliches Engagement und Verwaltungshandeln optimal verbinden, um unsere Tier- und Pflanzenwelt zu erhalten und zu pflegen. In Zeiten des Artenrückganges, Stichwort Bienensterben, ist dies besonders wichtig.“

Gleichzeitig eröffnet das gemeinsame Vorgehen die Möglichkeit, Fördermittel zu aktivieren und Gemeinden einzubinden. Teilbereiche des förderfähigen Gesamtprojekts sind zum Beispiel die Biotopaufwertung öffentlichen und privaten Besitzes sowie der Biotopverbund Südpfalz inklusive Hohlwegen. Es geht auch um die Sensibilisierung und Qualifizierung von kommunalen Mitarbeitern oder ehrenamtlichen Helfern bei der Geländearbeit und Biotoppflege. Das Projekt wurde bereits mit dem Fördermittelgeber positiv diskutiert.

Landrat Dietmar Seefeldt, Südliche Weinstraße, ergänzt: „Durch diese Kooperation besteht die schöne Möglichkeit, die Entwicklung und Pflege von Biotopen in der gesamten Südpfalz Kräfte zu bündeln und gemeinsam im Sinne des Naturschutzes zu handeln. Schließlich macht Naturschutz nicht an Grenzen halt.“

„Die Stadt Landau will sich gerne in solch ein südpfalzweites Vorgehen einbringen, das von den Landräten initiiert wurde“, so Oberbürgermeister Thomas Hirsch, Landau, „Gerade angesichts der notwendigen Siedlungsentwicklung in unserer Stadt kommt der gleichzeitigen Schaffung von naturnahen Schutz- und Ausgleichsflächen eine große Bedeutung zu.“

Zum weiteren Vorgehen ist geplant, die Aktion öffentlich vorzustellen und um Zustimmung zu werben. Erste Förderanträge wurden bereits im Entwurf eingereicht. Außerdem ist ein Kooperationsvertrag in Vorbereitung, um die Zusammenarbeit der Kreis- und Stadtverwaltungen und deren Unteren Naturschutzbehörden mit der Stiftung als Partner zu sichern. Damit die große gesellschaftliche Aufgabe, die Natur und Landschaft der Südpfalz zu erhalten, gemeinsam angegangen werden kann.

Gemeinsame Pressemitteilung des Landkreises Südliche Weinstraße, der Stadt Landau und des Landkreises Germersheim

15.06.2018


Diakonie vergibt Helmut-Simon-Preis gegen Armut und für Inklusion, soziale Gerechtigkeit und Integration – Preis ist offen für alle

Landkreis Germersheim - In diesem Jahr vergibt die Diakonie in Rheinland-Pfalz wieder den „Helmut-Simon-Preis gegen Armut und für Inklusion, soziale Gerechtigkeit und Integration“. Landrat Dr. Fritz Brechtel weist auf diesen Preis hin, „da die Diakonie damit das Engagement von Personen, Initiativen oder Institutionen fördert, die sich ehrenamtlich oder hauptamtlich für die Überwindung von Armut und sozialer Ausgrenzung einsetzen.“

Der Preis wird an Personen, Initiativen oder Institutionen in Rheinland-Pfalz verliehen, die sich konkret für die Rechte armer und ausgegrenzter Kinder, Jugendlicher und Erwachsener einsetzen und deren Selbstbestimmung stärken, individuelle Hilfen zur Überwindung der Folgen von Armut, Flucht und Ausgrenzung anbieten, sich öffentlich für die Überwindung von Armut und Ausgrenzung einsetzen, die gesellschaftliche Integration bzw. Inklusion der Betroffenen betreiben oder zu einem vernetzten Hilfesystem im Gemeinwesen beitragen.

Der Preis ist mit einem Gesamtwert in Höhe von 10.000 Euro dotiert. Er richtet sich nicht nur an konfessionelle Initiativen, sondern ist offen für alle. Bewerben können sich Einzelpersonen, Initiativen und Institutionen in Rheinland-Pfalz bis zum 21. September 2018. Weitere Informationen gibt es unter www.diakonie-rlp.de.

Kreisverwaltung Germersheim

15.06.2018


Zu Gast bei der DBK David + Baader GmbH in Rülzheim

Wirtschaftsförderung Landkreis Germersheim: Dritte Station der Betriebserkundungs-Tournee

Dr. Andreas Stratmann, Technischer Geschäftsführer der DBK David + Baader GmbH präsentiert das Unternehmen vor Teilnehmern der Betriebserkundungs-Tournee.

Rülzheim / Landkreis Germersheim - Ein herzliches Willkommen erfuhr die Gruppe von Lehrern, Berufswahlkoordinatoren, Ausbildungspaten sowie von Fachkräften in der Berufsberatung und Jugendarbeit auch beim dritten Termin der Betriebserkundungs-Tournee im Mai: „Sehr gerne stellen wir Ihnen heute unser Unternehmen vor“, so Geschäftsführer Dr. Andreas Stratmann vor rund 20 Gästen, „was 1946 als Elektrofachgeschäft in Kandel begann, ist heute ein weltweit agierendes Unternehmen, das auf Elektrowärme und Elektronik spezialisiert ist. Wir bieten die gesamte Palette von der Konzepterstellung über Entwicklung und Validation bis hin zur Serienproduktion sowohl von Standardprodukten, besonders aber von kundenspezifischen Lösungen. In allen Industrien, wo im Produkt oder im Produktionsprozess Wärme eine Rolle spielt, sind wir mit unseren Heizsystemen die Spezialisten.“ 700 Mitarbeiter zählt die DBK GmbH weltweit, davon arbeiten rund 350 in Rülzheim.

Nach wie vor wächst das Unternehmen, daher werden im Kampf um Nachwuchskräfte regelmäßig die Ärmel hochgekrempelt: „Wir zeigen uns zum Beispiel auf den regionalen Ausbildungsmessen“, erläutert Personalleiterin Ullrich, „zudem ermöglichen wir Praktika und Ferienjobs, damit Schüler genauer in unseren Betriebsalltag hineinschnuppern können.“ Regelmäßig ausgebildet werden Industriemechaniker, Fachinformatiker (Fachrichtung Systemintegration), Fachkräfte für Lagerlogistik und Industriekaufleute. Duale Studienplätze werden sowohl angehenden Wirtschaftsingenieuren als auch Elektrotechnikern angeboten.

Werkleiter Jean-Michel Franck bei der Werksführung vor Teilnehmern der Betriebserkundungs-Tournee.

„Die Bereitschaft, den Vertretern der Berufsberatung das Unternehmen vorzustellen, war von Seiten der DBK sofort da“, freut sich Wirtschaftsförderin Maria Farrenkopf, „und auch das Interesse seitens der eingeladenenFachkräfte, die ja direkt mit den Schülern arbeiten, war erfreulich groß. So waren alle angebotenen Plätze ganz schnell ausgebucht.“ WerkleiterJean-Michel Franck führte die Gruppe im Anschluss an die Präsentation noch durch das Unternehmen. Hier konnten sich die Gäste ein konkretes Bild von den Produktionsprozessen und den Arbeitsplätzen machen. „Nach diesen drei erfolgreichen Betriebserkundungen in Hagenbach, Wörth und Rülzheim in diesem Frühjahr ist es mir ein großes Anliegen, die Tournee im Kreis Germersheim bald weiter fortzuführen“, so die abschließende Einschätzung von Wirtschaftsförderin Farrenkopf.

Kreisverwaltung Germersheim / Wirtschaftsförderung

13.06.2018


Falschbefüllungen der Biotonnen vermeiden

Landkreis Germersheim - Das Abfallentsorgungsunternehmen Suez Süd GmbH hat im Landkreis Germersheim vermehrt Falschbefüllungen von Biotonnen festgestellt. Insbesondere in großen Wohneinheiten wie Hochhäusern oder Wohnblocks sind die Biotonnen oft sehr stark mit Abfällen wie Kunststoffen, vor allem Plastiktüten und allen Arten von Restmüll durchsetzt.

Die Abfallwirtschaft der Kreisverwaltung bittet im Interesse aller dringend um eine richtige Befüllung der Biotonne. Denn der hohe Anteil an Störstoffen führt dazu, dass diese Fehlwürfe im Kompostwerk aufwendig herausgesiebt und als Restmüll entsorgt werden müssen. Somit können die Bioabfälle nur mit einem kostenintensiven Sortieraufwand verwertet werden. Daneben sind die gesetzlichen Anforderungen an die Qualität des erzeugten Kompostes in jüngster Zeit gestiegen. Denn Ziel ist die Verwertung des erzeugten Kompostes im Gartenbau oder der Landwirtschaft. Damit wird der in der Abfallgesetzgebung angestrebte Stoffkreislauf geschlossen. Wenn hochwertige Lebensmittel erzeugt werden sollen, muss auch der dabei ausgebrachte Kompost hochwertig sein.

Die Biotonne darf ausschließlich mit Garten-/Grünabfällen sowie Speiseresten und Küchenabfällen aus dem Haushalt befüllt werden. Die Speise- und Küchenabfälle können eingewickelt in Zeitungspapier oder in Papiertüten in die Biotonne geworfen werden, da das Papier im Gegensatz zu Plastiktüten bei der Kompostierung des Biomülls verrottet. Biologisch abbaubare „Plastiktüten“ (z.B. Maisstärkebeutel) hingegen, sind in der Kompostierung eines Kompostwerkes Störstoffe. Sie verrotten zu langsam und dürfen daher nicht in die Biotonnen gegeben werden.

Die Kreisverwaltung weist darauf hin, dass das Abfallentsorgungsunternehmen Suez Süd GmbH verstärkt die Befüllung von Biotonnen überprüfen wird.
Sollte im Rahmen dieser Kontrollen in einer Biotonne Restmüll entdeckt werden, wird an der Tonne eine gelbe Karte befestigt. Darauf der Hinweis, dass die Tonne falsch befüllt ist. Die Tonne wird trotzdem nochmals geleert. Im Wiederholungsfall aber wird eine rote Karte angebracht, und die betroffene Biotonne wird nicht mehr entleert. Dann muss der Inhalt der Biotonne eigenhändig nachsortiert werden, oder eine kostenpflichtige Sonderleerung beantragt werden. Auch sollte darauf geachtet werden, dass die Biotonne nur so gefüllt wird, dass der Deckel noch geschlossen werden kann.

Kreisverwaltung Germersheim

13.06.2018


Hugo, Hoppel und der Müll

500 Vorschulkinder lernen Abfalltrennung

Sondernheim und Wörth - Im den katholischen Pfarrheimen von Sondernheim und Wörth ging es am 6. und 7. Juni hoch her.
Auf Einladung der Abfallwirtschaft des Landkreises gastierte dort das Umwelt-Puppentheater Knab aus Pfinztal mit dem Stück „Sonjas neue Wohnung“ und hat vor den rund 500 Vorschulkindern tolle Geschichten zum Thema Abfall lebendig werden lassen.

Das Puppentheater Knab kommt mit seinen Stücken bereits zum fünften Mal in den Landkreis Germersheim, der auch die Kosten übernimmt.
Wieder dabei waren die Sympathieträger Rabe Hugo und sein Hasen-Freund Hoppel sowie die kleine Eule Sonja. Die drei durchlebten aufregende Geschichten rund um das Thema illegale Müllablagerungen, bei denen die Kinder zum Mitdenken animiert wurden.

Der Besuch des Theaterstücks ist für die Kindergartenkinder kostenlos. Allerdings sollte im betreffenden Kindergarten bereits das Aktionsprogramm Umwelterziehung stattgefunden haben, das ebenfalls durch die Abfallwirtschaft des Landkreises durchgeführt wird.

Seit dem Start der Aktion vor fünf Jahren besuchen regelmäßig zwei Mitarbeiterinnen der Kreisverwaltung Germersheim jedes Jahr nahezu alle Kindergärten im Landkreis, um bereits die Vorschulkinder mit dem Thema Abfall vertraut zu machen.
Kindergärten, die einen Termin mit der Umwelterziehung buchen möchten, können unter der Telefonnummer 07274/53 377 (Frau Neubert) oder 07274/53 142 (Frau Stern) Kontakt aufnehmen.

Kreisverwaltung Germersheim

13.06.2018


Der Landkreis Germersheim präsentierte sich beim Rheinland-Pfalz-Tag 2018 in Worms

Worms / Landkreis Germersheim - Bei strahlendem Sonnenschein und blauem Himmel startete pünktlich um 12.30 Uhr der Festumzug in Worms. Trotz der großen Hitze waren die Straßen mit Zuschauern gut gefüllt und die Stimmung war bestens.

Der Landkreis Germersheim präsentierte sich mit der Startnummer 29 im Amphibienfahrzeug des THW. Mit dabei waren der Bellheimer Lord Ludwig I., die Zeiskamer und Pfälzische Zwiebelkönigin Sandra I., das Knittelsheimer Kätzel Laura I., das Bärenpaar Alexandra und Thomas aus Ottersheim sowie die Rosenprinzessin Sonja aus Weingarten.

Der Festumzug wurde live im SWR-Fernsehen übertragen.

Außerdem war der Südpfalz-Tourismus Landkreis Germersheim e.V. beim Markt der Städte und Landkreise während der gesamten drei Tage mit einem Info-Stand vor Ort. Die Besucher waren besonders an den Rad- und Wanderkarten interessiert und natürlich an den Veranstaltungskalendern.

Kreisverwaltung Germersheim

13.06.2018


Jugendempfang in Worms

v.l.: Jugendpflegerin der Verbandsgemeinde Kandel Katharina Hilber, Jan Düthmann, Ministerpräsidentin Malu Dreyer, Marie Keppel.

Worms / Landkreis Germersheim - Am Freitag, 1. Juni 2018 hat die rheinlandpfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer zum traditionellen Jugendempfang im Rahmen des Rheinland-Pfalz-Tages in das Berufsbildungswerk nach Worms eingeladen.

Damit dankte sie den Jugendlichen unterschiedlicher sozialer Institutionen für ihr ehrenamtliches Engagement. Aus dem Landkreis Germersheim nahm die Verbandsgemeindejugendpflege Kandel mit zwei Jugendlichen, Marie Keppel und Jan Düthmann, teil.

Kreisverwaltung Germersheim

13.06.2018


Sachbereiche Schulbuchausleihe, Mittagsverpflegung und Schülerbeförderung ziehen um

Germersheim - Die Sachbereiche Schulbuchausleihe, Mittagsverpflegung und Schülerbeförderung (Fachbereich Schulen und Bildung der Kreisverwaltung Germersheim) ziehen vom Luitpoldplatz 1 in die Bismarckstraße 4 und sind deshalb am Montag, 11. Juni 2018 geschlossen.

Ab Dienstag, 12. Juni 2018 sind die Sachbearbeiter/innen in der Bismarckstraße 4, Erdgeschoss, zu den gleichen Öffnungszeiten wir bisher (Montag bis Freitag 8.30 bis 12 Uhr sowie Dienstag 13.30 bis 16 Uhr und Donnerstag, 13.30 bis 18 Uhr) zu erreichen.

Kreisverwaltung Germersheim

05.06.2018


Jägerprüfung erfolgreich abgelegt

Vier Jungjäger haben im Landkreis Germersheim die Jägerprüfung erfolgreich abgelegt und ihren ersten Jagdschein erhalten.

Die Prüfungsausschussmitglieder und Ausbildungsleiter freuen sich gemeinsam mit den Prüflingen über die bestandenen Prüfungen.

Landkreis Germersheim - Seit vergangenem September haben ehrenamtliche Ausbilder der Kreisgruppe Germersheim Landesjagdverband Rheinland-Pfalz die angehenden Jäger an vielen Lehrgangstagen sowie Schießstandterminen auf die Prüfung vorbereitet. Die frischgebackenen Jäger lobten die vielseitige und interessant gestaltete Ausbildung der Kreisgruppe und die Kompetenz der Ausbilder.

Im ersten Teil der Jägerprüfung mussten die Jungjäger ihr Können im Schießen mit Schrot, Kugel und Kurzwaffe auf stehende und bewegliche Ziele zeigen. Danach stand die landeseinheitliche schriftliche Prüfung an. Hierbei sind in jedem von sechs Sachgebieten jeweils 20 Fragen zu beantworten. Nach bestandener schriftlicher Prüfung folgte wenige Tage danach die mündlich-praktische Prüfung im Forsthof Schaidt. Dieser letzte Prüfungsteil beinhaltet neben Sachwissen auch das praktische Können, wie beispielsweise der Umgang mit der Waffe auf der Jagd, das Aufbrechen von Wild sowie Kenntnisse über Pflanzen, Tiere und Wildkrankheiten.

Die Prüfung wurde von einer Kommission aus sechs ehrenamtlich berufenen Prüfern unter dem Vorsitz des Kreisjagdmeisters Jochen Geeck durchgeführt. Dieser beglückwünschte die sichtlich erleichterten Prüflinge zur bestandenen Prüfung.

Auch der bei der Kreisverwaltung Germersheim für das Jagdwesen zuständige Kreisbeigeordnete Michael Braun gratulierte den Jungjägern und lobte die hochqualifizierte Ausbildung. „Die vielfältigen Aufgaben bei der Ausübung der Jagd erfordern ein hohes Maß an Verantwortung gegenüber Mensch und Umwelt. Obwohl die Jägerschaft einen wertvollen Beitrag zum Erhalt und Schutz unserer Kulturlandschaft beiträgt, steht sie mehr und mehr im kritischen Blick der Öffentlichkeit“, so Kreisbeigeordneter Braun: „Für die nächste Jägerprüfung 2019 befinden sich bereits zehn neue Prüflinge in Ausbildung. Darüber freuen wir uns, denn dies spricht für eine gute Ausbildung und ist wohl das größte Lob für die Ausbilder der Kreisgruppe Germersheim.“

Außerdem wurde Klaus-Dieter Fischer für seine langjährige ehrenamtliche Mitgliedschaft im Jägerprüfungsausschuss geehrt. Kreisbeigeordneter Michael Braun bedanke sich im Namen der Kreisverwaltung Germersheim und der Kreisgruppe Germersheim - Landesjagdverband Rheinland-Pfalz herzlich bei ihm.

Kreisverwaltung Germersheim

05.06.2018


Partnerlandkreis Krotoszyn feiert 20. Jahrestag der Landkreisbildung

20 Jahre Partnerschaft der Landkreise Krotoszyn und Germersheim

Landkreise Krotoszyn und Germersheim - Der polnische Partnerlandkreis des Landkreises Germersheim, Krotoszyn, feiert seine Gründung vor 20 Jahren. Zu diesem Anlass hat der polnische Landrat Stanislaw Szczotka u. a. Delegationen aus den Partnerkreisen in Ungarn und Deutschland eingeladen. Sein Amtskollege Landrat Dr. Fritz Brechtel und eine Delegation fahren vom 7. bis 10. Juni ins knapp 900 Kilometer entfernte Krotoszyn. Zu der neunköpfigen Delegation zählen Personen aus Verwaltung, Tourismus und Weinbau.

Auf einem Markt in Krotoszyn präsentieren sich im Rahmen des Kreisjubiläums Verwaltungen, Hilfsorganisationen, Schulen und auch die Partnerlandkreise. Der Südpfalz Tourismus Landkreis Germersheim e. V. (SÜD) wird die Schönheiten der Region sowie Urlaubs- und Freizeitmöglichkeiten vorstellen, Familie Bohlender vom Rosenhof in Steinweiler bietet Wein und Saft an. Landrat Brechtel wird im Rahmen einer festlichen Kreistagssitzung ein Grußwort zum Thema Bedeutung der Landkreise halten und dabei auch auf die inzwischen zehn Jahre andauernde Partnerschaft zwischen den beiden Landkreises eingehen.

Kreisverwaltung Germersheim

05.06.2018


Zu Gast bei der Unternehmensgruppe NUSS in Wörth

Zweite Station der Betriebserkundungs-Tournee

Wolfgang Hoffmann, Geschäftsführer der Logistik Center NUSS GmbH mit Teilnehmern der Betriebserkundungs-Tournee.

Wörth / Logistik Center NUSS GmbH - „Flexibilität, Mitdenken und Interesse für die Arbeit“, benennt Wolfgang Hoffmann, Geschäftsführer der  die mit wichtigsten Eigenschaften, die ein Mitarbeiter mitbringen sollte: „Denn zu 95 Prozent ist für die Mitarbeiter kein Tag wie der andere, und spontane Reaktionen können erforderlich sein.“ Gemeinsam mit Alexander Ditz, Geschäftsführer der Spedition NUSS GmbH sowie Personalsachbearbeiterin Johanna Clödy begrüßte Hoffman im Mai die Gäste der Betriebserkundungs-Tournee im Schulungsraum des Unternehmens, das im Industriegebiet „Oberwald“ in Wörth beheimatet ist.

Im Rahmen der Unternehmenspräsentation und der Erläuterung der angebotenen Ausbildungsberufe kamen die Führungskräfte in den angeregten Austausch mit der Gruppe von Lehrern, Berufswahlkoordinatoren, Ausbildungspaten sowie von Fachkräften in der Berufsberatung und Jugendarbeit. Dabei wurde deutlich: Bei der Unternehmensgruppe wird weit mehr als Lkw gefahren. Neben dem klassischen Speditionswesen gehören auch Lagerhaltung, Kommissionierung, Montagearbeiten bis hin zur weltweiten Retouren-Abwicklung zum Portfolio.

„Wir bilden aus in den Berufen Kaufmann/-frau für Spedition und Logistikdienstleistung, Fachkraft für Lagerlogistik und natürlich den/die Berufskraftfahrer/in“, zählt Johanna Clödy auf, „mit dem Dualen Bachelor Logistik bieten wir zudem eine akademische Ausbildung in Kooperation mit der Hochschule Ludwigshafen an.“ „Dabei wird zum Beispiel die Ausbildung zum Kaufmann für Spedition und Logistikdienstleistung schnell live“, ergänzt Alexander Ditz, „unsere Auszubildenden werden nicht nur zum Zuschauen daneben gesetzt, sondern übernehmen schnell verantwortliche Aufgaben mit echtem Kundenverkehr.“

Die Ausbildung zum Berufskraftfahrer ist sogar schon ab 16 Jahren möglich. Vor dem Lenken des Fahrzeuges selbst stehen Themen wie Fahrzeugtechnik und -wartung oder auch Ladungssicherung im Vordergrund. Bis zu zehn Ausbildungsplätze pro Jahr wären möglich. „Wir besetzen Stellen aber nur dann, wenn wirklich geeignete Bewerber da sind. Dabei spielen die Schulnoten nicht unbedingt die wichtigste Rolle“, betont Hoffmann: „Zeigt ein Bewerber echtes Interesse und erweckt den Anschein von Zuverlässigkeit und Vertrauenswürdigkeit gepaart mit lösungsorientiertem Denken, so geben wir demjenigen gerne die Chance auf einen Ausbildungsplatz, der auch langfristig Perspektiven aufzeigt.“

Nach der Unternehmenspräsentation rundete ein Gang durch den Betrieb den Besuch ab. Die Vertreter der Berufsberatung folgten mit großem Interesse der Führung durch Alexander Ditz und Wolfgang Hoffmann. „Nur durch den persönlichen Kontakt und die Besichtigung vor Ort können die Vertreter der Berufsberatung ein realitätsnahes Bild des Unternehmens und seiner Tätigkeitsfelder mitnehmen, um dieses dann in ihre Gespräche mit den Schülern einfließen zu lassen“, so Wirtschaftsförderin Maria Farrenkopf, die die Betriebserkundungs-Tournee in diesem Jahr wiederbelebt hatte: „Umso mehr freue ich mich über die Bereitschaft der NUSS Unternehmensgruppe, entsprechend Aufwand und Zeit zu investieren. Ich bin überzeugt, dass manch ein Schüler mehr nun über konkrete Empfehlung hier in Wörth vorstellig werden wird.“

Kreisverwaltung Germersheim

05.06.2018


Noch Plätze frei für Qualifizierung zum/zur SeniorTrainer/SeniorTrainerin

Lambrecht / Mainz - Nach der Berufszeit sehen Ältere die Chance, sich in Bereichen ehrenamtlich zu engagieren, die sie evtl. schon immer interessiert haben, wozu aber bisher zu wenig Zeit übrig war. Die eigene Lebenserfahrung einzubringen, Kompetenzen und Wissen an Jüngere weitergeben, all das gelingt als SeniorTrainer/in.

Interessierte können das Handwerkszeig dazu in einem fünftägigen Kurs erwerben. In drei Modulen (am 8./9. August und 18./19. September in der PfalzAkademie in 67466 Lambrecht und am 23. Oktober im Sozialministerium in Mainz) werden die Teilnehmenden auf ihr bürgerschaftliches Engagement vorbereitet. Auf dem Lehrplan stehen beispielsweise Themen wie Grundlagen der Gruppenpädagogik, Öffentlichkeitsarbeit, Projektplanung oder die Gewinnung von Mitstreitern. Zwischen den Modulen erhalten die angehenden SeniorTrainer/SeniorTrainerinnen Einblick in die Landschaft des freiwilligen Engagements und entwickeln bei Bedarf eigene Projekte.

Von der Flüchtlingshilfe, über Ausflüge mit Pflegeheim-Bewohnern bis zur Lese-Patin für Kinder, u.v.m. reicht die Palette der Einsatzmöglichkeiten. Der Kostenbeitrag für Kurs und Verpflegung beträgt 50 Euro/Person.

Informationen zum Kurs erhalten Interessierte direkt beim Ministerium, www.seniortrainer-rlp.de bzw. www.seniortrainerin-rlp.de.

Interessierte aus dem Landkreis können sich gerne auch an die Geschäftsstelle der Regionalen Pflegekonferenz der Kreisverwaltung wenden, Frau Valkana Krstev, Tel. 07274/53-279 oder E-Mail: v.krstev@kreis-germersheim.de.

Kreisverwaltung Germersheim

05.06.2018


72 Personen eingebürgert

Germersheim - Aus 32 Ländern, darunter die Türkei, Marokko, Polen, Vietnam, Rumänien, Griechenland, Kamerun, Algerien, Italien und der Kosovo kommen die 72 Personen, die jetzt ihre Einbürgerungsurkunde erhalten haben. Seit dem 28. Mai 2018 sind sie deutsche Staatsbürger.

Landrat Brechtel überreichte im Bürgersaal der Stadtverwaltung Germersheim die Einbürgerungsurkunden: „Ich möchte Ihnen gratulieren. Sie bereichern durch Ihre Entscheidung die Gesellschaft der Bundesrepublik Deutschland. Als deutsche Staatsbürger haben Sie Rechte und Pflichten. Für das weitere Leben hier ist Integration aber der zentrale Begriff.“ Dabei sei Integration keine Einbahnstraße, sondern erfordere die entsprechende Bereitschaft und Toleranz von allen Seiten. Landrat Brechtel empfiehlt, sich z. B. in Kindergärten und Schulen zu engagieren und Mitglied in einem der vielen Vereine zu werden.

Musikalisch umrahmt wurde die Einbürgerung am Flügel von Kirsten Häusler von der Germersheimer Musikschule.

Kreisverwaltung Germersheim

05.06.2018


Landrat Dr. Brechtel: Aktionstag „Radel ins Museum“ war erfolgreich

Museen zufrieden mit der Besucherzahl

Landkreis Germersheim - Zum 21. Mal hat der Südpfalz-Tourismus Landkreis Germersheim e. V. zum Aktionstag „Radel ins Museum – Tag der offenen Museen Südpfalz“ eingeladen. Der Aktionstag findet jedes Jahr am 1. Sonntag im Mai statt.

Die teilnehmenden Museen sind bei freiem Eintritt von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Die Eröffnung fand dieses Jahr im Ziegeleimuseum Jockgrim statt. Knapp 1500 Besucher und Radler haben die teilnehmenden Museen besucht. Der Vorsitzende des Vereins Südpfalz-Tourismus Landkreis Germersheim e.V. (SÜD) Landrat Dr. Fritz Brechtel und die Museen zeigten sich zufrieden mit den Besucherzahlen. Landrat Dr. Fritz Brechtel begrüßte bei der Eröffnungsveranstaltung am Ziegeleimuseum in Jockgrim bei bestem Radlerwetter die Anwesenden. In seiner Ansprache dankte der Landrat allen Mitwirkenden und im Besonderen den vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern in den Museen. Besonders freute ihn, dass auch der Landrat des Nachbarlandkreises Südliche Weinstraße Dietmar Seefeldt der Einladung gefolgt war, da sich erneut auch die
Museen in Bornheim, Rohrbach und Bad Bergzabern am Aktionstag beteiligt hatten. Ortsbürgermeisterin Sabine Baumann sowie Bürgermeister Karl Dieter Wünstel schlossen sich in ihren Grußworten den Dankesworten an. Der Musikverein Jockgrim umrahmte die Eröffnung musikalisch. Die Zeiskamer Zwiebelköngin Sandra Schopfer, der Bellheimer Lord Ludwig Stahl, das „Knittelsheimer Kätzel“ Laura Stadel sowie die gerade erst neu gekrönte Hatzenbühler Tabakkönigin Ann-Kathrin Wendel bereicherten die Eröffnungsfeier mit ihrer Anwesenheit.

Im Anschluss an die Eröffnung erfolgte das traditionelle „Anradeln“, bei welchem diesmal auch zwei Herren des Radsportvereins Rheinzabern in Frack und Zylinder mit Draisinen dabei waren. Landrat Dr. Fritz Brechtel sowie Dr. Thomas Gebhart, MdB und Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Gesundheit, nutzten die Gelegenheit für eine Probefahrt auf der Draisine. Nach der Eröffnung verliehen Dr. Fritz Brechtel, Verbandsvorsteher des ZSPNV SÜD, sowie Michael Heilmann, Verbandsdirektor des ZSPNV SÜD, dem Bahnhof Jockgrim das Prädikat „Wanderbahnhof“ und überreichten die zugehörige Plakette an die Ortsbürgermeisterin Sabine Baumann.

Bei strahlendem Sonnenschein waren in diesem Jahr viele Radler unterwegs. Auch die weiteren Angebote wie z.B. die Tabakführungen, die Fahrten mit dem Römerschiff Lusoria Rhenana, die Polderführungen mit dem Fahrrad sowie die Stadtführung in Germersheim wurden sehr gut angenommen.

Kreisverwaltung Germersheim

25.05.2018


Polnische Läufer erfolgreich beim Südpfalz-Lauf in Rülzheim

Rülzheim / Krotoszyn (PL) - Fünf Läufer aus dem Partnerlandkreis Krotoszyn in Polen sind beim Südpfalz-Lauf an den Start gegangen – und waren erfolgreich. Hunderte Läufer waren in Rülzheim am Start. Landrat Dr. Fritz Brechtel schickte die Gäste des Landkreises auf die Strecke. Bei idealem Wetter und einer hervorragenden Organisation der Leichtathletik Gemeinschaft (LG) Rülzheim ging es für die polnischen Gäste auf der zehn Kilometer langen Strecke überwiegend durch den Wald.

v.l.: Landrat Dr. Fritz Brechtel mit den Läufern aus dem polnischen Partnerlandkreis Krotoszyn, Maciej Sobkowiak, Karol Olejniczak, Justyna Olejniczak, Andrzej Maciejewski und Piotr Grzempowski.

Gut vorbereitet und mit bester Stimmung erzielten die polnischen Sportler vom Klub Sportowy Krotoszyn, nachdem Sie vom LG Rülzheim besonders herzlich empfangen wurden, sehr gute Platzierungen. Justyna Olejniczak erreichte den 1. Platz bei den Frauen allgemein. Piotr Grzempowski konnte sich den 2. Platz der Männer seiner Altersklasse erlaufen. Karol Olejniczak und Andrzej Maciejewski platzierten sich auf dem 3. Platz in Ihrer Altersklasse.

Pia Winkelblech, Läuferin aus Kandel, erreichte den 2. Platz der Frauen allgemein im Halb-Marathon. Sie war auch im letzten Jahr bei der ersten Begegnung der Läufer aus unserer Region in Polen dabei. Dabei hatte das deutsche Läufer-Team am Krotosz-Lauf in Krotoszyn teilgenommen haben. „Die neue Verbindung im Bereich „Laufen“, die wir im letzten Jahr mit unseren polnischen Freunden schaffen konnten, wurde im Rahmen dieser tollen Veranstaltung, weiter gefestigt und ausgebaut“, so Landrat Dr. Fritz Brechtel.

Kreisverwaltung Germersheim

25.05.2018


Eingliederungshilfeverbund Südpfalz hat eigene Homepage

v.l.: Der Erste Beigeordnete des Landkreises Germersheim, Christoph Buttweiler, und Landrat Dietmar Seefeldt haben die Homepage des Eingliederungshilfeverbundes Südpfalz gemeinsam mit Nico Felix (Modus Media), Erika Naumer-Klein (AG Interessenvertretung), Miriam Spieß (Geschäftsstelle Eingliederungshilfeverbund), Mathias Rösch (Behindertenbeauftragter Land RLP), Udo Kuhn (Modus Media) und Thomas Moser (Einrichtungsleiter Caritas) symbolisch freigeschaltet.

Landau - Mit einem symbolischen Start wurde die Homepage des Eingliederungshilfeverbundes Süpfalz für die Nutzerinnen und Nutzer freigeschaltet. Sie ist ab jetzt unter www.eghv-suedpfalz.de erreichbar. Gemeinsam haben am 23. Mai der Landesbeauftragte für die Belange behinderter Menschen Rheinland-Pfalz, Matthias Rösch, der Vorsitzende des Eingliederungshilfeverbundes, Sozialdezernent Christoph Buttweiler (GER), Landrat Dietmar Seefeldt (SÜW) und Oberbürgermeister Thomas Hirsch (LD) den Startschuss für die neu aufgebaute barrierefreie Verbundhomepage im Haus am Westbahnhof in Landau gegeben.

Im Zentrum der Homepage steht die Hilfestellung für Menschen mit Behinderungen und ihre Angehörigen bei der Suche nach Informationen, Angeboten und Beratung in der Region Südpfalz. Verschiedene Suchfunktionen helfen den Nutzerinnen und Nutzern dabei, passende Angebote der Mitglieder des Eingliederungshilfeverbunds zu finden oder unterschiedliche Hilfemöglichkeiten kennenzulernen. Daneben vermittelt die Homepage auch zu externen Hilfen und Angeboten wie den Behindertenbeauftragten der Landkreise und Verbandsgemeinden oder Selbsthilfegruppen und zeigt, welche Veranstaltungen und Neuigkeiten es bei den Verbundmitgliedern gibt. „Sie kann damit für Menschen mit Behinderung umfangreiche Unterstützung bei einer selbstbestimmten Teilhabe am gesellschaftlichen, kulturellen und beruflichen Leben bieten“, so Seefeldt, Hirsch und Buttweiler.

v.l.: Sorgten für die musikalische Umrahmung: Adnan Bozkurt und Mario Grischy

Die Homepage wurde von der Arbeitsgruppe „Interessenvertretung“ des Eingliederungshilfeverbunds Südpfalz aufgebaut, sodass unter anderem Menschen mit Behinderungen, Angehörige und weitere Interessenvertreter beteiligt waren. Dabei wurden die Anforderungen von Menschen mit unterschiedlichsten Behinderungen bei der Internetnutzung berücksichtigt und die Barrierefreiheit bei allen Funktionen in den Vordergrund gestellt.

So hat sich die Arbeitsgruppe beispielsweise mit Farbkontrasten und Skalierung der Schriftgröße, der Verständlichkeit der Inhalte und der akustischen Ausgabe von Texten und Bildern auseinandergesetzt. Miriam Spieß von der Geschäftsstelle Eingliederungshilfeverbund weist dennoch darauf hin, „dass das Angebot der Homepage immer wieder überarbeitet und an Anforderungen der Nutzerinnen und Nutzer angepasst wird. Hinweise und Rückmeldungen der Nutzer werden dabei mit berücksichtigt und eingearbeitet.“ Sie ist erreichbar per E-Mail, m.spiess@kreis-germersheim.de oder telefonisch unter 07274/53-429.

Zum Hintergrund

Der Eingliederungshilfeverbund wurde 2008 als Zusammenschluss von Leistungsträgern (Sozialämtern), Einrichtungen und Diensten der Behindertenhilfe und Interessenvertretern in der Region Südpfalz (Kreise Germersheim und Südliche Weinstraße und Stadt Landau) gegründet. Zentrales Thema ist die Verbesserung von Strukturen und Angeboten der Eingliederungshilfe in der Verbundregion. Die AG Interessenvertretung des Eingliederungshilfeverbunds Südpfalz wurde Ende des Jahres 2011 ins Leben gerufen, um die Interessen von Menschen mit Behinderung und ihren Angehörigen in die Verbundarbeit einzubringen.

Text: Landkreise Südliche Weinstraße / Germersheim / Stadt Landau Foto: Landkreis SÜW

25.05.2018


Läufer aus dem Partnerlandkreis Krotoszyn zu Gast im Landkreis Germersheim

Weitere Begegnung – Aktive Läufer aus Krotoszyn nehmen am Südpfalzlauf 2018 in Rülzheim teil

Rülzheim/Krotoszyn (PL) - Nachdem im vergangenen Jahr zum ersten Mal Läufer aus unserer Region am Krotosz-Lauf in Krotoszyn teilgenommen haben, besuchten nun im Gegenzug Läufer aus dem Partnerlandkreis den Landkreis Germersheim. Hier nahmen sie beim Südpfalzlauf 2018 am Pfingstmontag, 21. Mai 2018, in Rülzheim teil.

Die fünf polnischen Gäste verbrachten das Wochenende vom 19. bis 21. Mai im Landkreis Germersheim. Bei gemeinsamen Ausflügen lernten sie zusammen mit den deutschen Läufern, die im letzten Jahr nach Krotoszyn gereist waren, die Region kennen und starteten am Pfingstmontag zum 10-km-Lauf in Rülzheim.

„Sport verbindet. Nachdem wir über das Laufen eine weitere Verbindung zu unserem polnischen Partnerlandkreis schaffen konnten, freut es mich besonders, dass jetzt der erste Besuch der Sportler bei uns anstand. Der Südpfalzlauf in Rülzheim ist ein optimaler sportlicher Rahmen, um die langjährige Partnerschaft zu festigen und weiter auszubauen. Ein besonderer Dank geht an die Leichtathletik Gemeinschaft Rülzheim, für die reibungslose Organisation des Südpfalzlauf 2018 und an die Läufer Tanja Grießbaum, Pia Winkelblech und Daniel Brendel“, so Landrat Dr. Fritz Brechtel.

Kreisverwaltung Germersheim

23.05.2018


Kreis initiiert Studie zur Schwimmfähigkeit von Kindern

Kooperation mit der Universität in Landau

v.l.: Rudolf Storck, Schulsportreferent ADD Neustadt, Landrat Dr. Fritz Brechtel, Ralf Eggers, Dipl. Sportwissenschaftler an der Uni in Landau.

Kreis Germersheim/Landau - „Deutschland wird zum Nichtschwimmerland.“ „Immer mehr Kinder können nicht schwimmen.“ Diese Schlagzeilen rütteln auf. „Wir müssen das Thema ernst nehmen. Immer weniger Kinder können richtig schwimmen, immer mehr Menschen ertrinken“, so Landrat Dr. Fritz Brechtel. Und weiter: „Wir brauchen belastbare Daten zu diesem Thema und daraus resultierend gute Strategien, um gegen diesen Mangel anzugehen.“ Auf Initiative von Landrat Brechtel untersucht das Institut für Sportwissenschaften der Universität Koblenz-Landau, Campus Landau, die Schwimmfähigkeit von Kinder im Landkreis Germersheim mit dem Ziel, entsprechend gesicherte Zahlen und Erkenntnisse vorzulegen.

In den Monaten Mai und Juni 2018 wird die Uni eine Erhebung an den Grundschulen im Kreis Germersheim durchführen. Dafür hat Landrat Brechtel alle Grundschulen und die Träger angeschrieben und um Kooperation gebeten. „Wir halten diese Studie für sehr sinnvoll. Die Obere Schulaufsichtsbehörde der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) ist informiert und unterstützt die Studie“, so Brechtel und der Jugend- und Sozialdezernent Christoph Buttweiler. Offizieller Projektstart ist am 17. Mai im Lingenfelder Schwimmbad, die Federführung hat Ralf Eggers, Diplom Sportwissenschaftler an der Uni Koblenz-Landau.

Schon jetzt sind die Reaktionen der Schulleitungen gegenüber dem Projektteam ausnahmslos sehr positiv. Das berichtete Ralf Eggers: „Alle freuen sich auf das Projekt und einen konstruktiven Dialog. Die Schulen haben betont, dass das Thema unglaublich wichtig für die Schülerinnen und Schüler ist und sie sich letztlich eine Verbesserung der Situation versprechen.“ Denn darin sind sich alle einig: Schwimmen zu können ist ein wichtiger Baustein in der Bildung unserer Kinder!

Untersucht wird in der Studie die Schwimmfähigkeit der Schülerinnen und Schüler der 3. oder 4. Klassen. Ziel der Studie unter ist es zum einen, die Bedeutung der Schwimmfähigkeit, insbesondere bereits in jungen Jahren, herausstellen, und zum anderen, die Schwimmfähigkeitsquote von Schülerinnen und Schülern im Kreis festzustellen. „Bestenfalls können daraus schon konkrete Hinweise gewonnen werden, wie wir mehr Kinder zu Schwimmern machen können. Damit ist die Studie eine wichtige gemeinsame Initiative des Landkreises mit der Uni Landau, um die Sicherheit unserer Kinder zu erhöhen“, betonen Brechtel und Buttweiler.

Kreisverwaltung Germersheim

23.05.2018


Verstärkung für die ehrenamtliche Jugendarbeit im Kreis Germersheim

Kreis Germersheim - „Vielen Dank dafür, dass Sie sich für Ihre Mitmenschen engagieren“, mit diesen Worten dankte der Erste Kreisbeigeordnete Christoph Buttweiler den 18 jungen Menschen zwischen 15 und 65 Jahren, die sich an zwei Wochenenden im April/Mai zum/r amtlich legitimierten Jugendgruppenleiter/in ausbilden ließen. Als Anerkennung für diese Leistung erhalten alle Teilnehmer/innen die Jugendleiter/innen-Card (JuleiCa).

Veranstaltet wurde die Schulung vom Kreisjugendamt Germersheim in bewährter Kooperation mit dem Kreisjugendring Germersheim. Die Jugendleiter/innen-Card gilt als bundesweit anerkannter Qualifizierungsnachweis.

„Die neuen JuleiCa-Inhaber/innen haben sich in der Schulung nicht nur wertvolles Wissen für ihre Ehrenamt in der außerschulischen Kinder- und Jugendarbeit angeeignet. Durch die Juleica werden sie zusätzlich durch finanzielle Vergünstigungen bei Kommunen und Geschäften, sowohl bundesweit als auch im Landkreis Germersheim, für ihre Bemühungen belohnt“, betonte Jugenddezernent Buttweiler.

Informationen über Vergünstigungen von Inhaber/innen der JuleiCa sowie dem nächsten Schulungstermin gibt es im Jugendamt der Kreisverwaltung Germersheim, Jeanette Zikko-Giessen, Tel. 07274/53-372, E-Mail j.zikko@kreis-germerheim.de.

Kreisverwaltung Germersheim

08.05.2018


Christoph Buttweiler zum Vorsitzenden des Jugendhilfeausschusses gewählt

Germersheim - Zu Beginn der letzten Sitzung des Jugendhilfeausschusses wurde der Erste Kreisbeigeordnete Christoph Buttweiler (Bild links) einstimmig zum Vorsitzenden des Jugendhilfeausschusses gewählt.

Der stellvertretende Vorsitzende Alois Herrmann (Bild rechts) gratulierte zur Wahl.

Kreisverwaltung Germersheim

08.05.2018


Rheinland-Pfalz-Tag 2018  -  Die Südpfalz ist wieder dabei

Worms/Landkreis Germersheim - Der Landkreis Germersheim präsentiert sich beim nächsten Rheinland-Pfalz-Tag vom 1. - 3.6.2018 in Worms mit einem Informationsstand. Der Verein Südpfalz-Tourismus Landkreis Germersheim e.V. informiert auf dem Markt der Städte und Landkreise die Besucherinnen und Besucher über die zahlreichen attraktiven Ausflugs- und Freizeitmöglichkeiten und verteilt die neuesten Rad- und Wanderbroschüren sowie den Urlaubsführer der Südpfalz.

Ein Höhepunkt beim Rheinland-Pfalz-Tag ist wie in jedem Jahr der große Festzug am Sonntag, 3.6.2018 ab 12.30 Uhr. Der Landkreis Germersheim wird gemäß den Landesvorgaben mit einer Zugnummer vertreten sein: mit einem Amphibienfahrzeug des THW mit den Südpfalz-Hoheiten, Zeiskamer und Pfälzische Zwiebelkönigin Sandra, Bellheimer Lord Ludwig, Knittelsheimer Kätzel Laura, Ottersheimer Bärenpaar Alexandra und Thomas, Rosenprinzessin Sonja und Tabakkönigin Ann-Kathrin. Der Festzug wird außerdem vom SWR in der Zeit von 15 bis 18 Uhr übertragen.

Weitere Informationen zum Rheinland-Pfalz-Tag sind im Internet unter www.rlp-tag.de erhältlich.

Kreisverwaltung Germersheim

08.05.2018


Malwettbewerb der Schulen im Rahmen „200 Jahre Landkreis Germersheim“ - Preisverleihung an 226 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus neun 9 Schulen

„Ihr seid alle Gewinner!“ So beglückwünschte Landrat Dr. Fritz Brechtel die 226 Kinder und Jugendlichen, die sich am Wettbewerb für Schulen im Rahmen des Jubiläumsjahrs „200 Jahre Landkreis Germersheim“ beteiligt haben.

Landkreis Germersheim/IGS Rülzheim - „200 Jahre Landkreis Germersheim - Veränderung, Entwicklung, Beständigkeit, Zukunft“ lautete das übergeordnete Motto zu den vorgegebenen Modulen: „Natur“ für die Klassen 1 bis 4, „Wasser“ für die Klassen 5 bis 7, „Freizeit“ für die Klassen 8 bis 10 und „Wirtschaft und Bildung“ für die Oberstufen. Eingereicht wurden schließlich 191 Werke, Einzel-, Paar- und Gruppenarbeiten.
„Es war eine schwere Entscheidung“, so Brechtel bei der Preisverleihung in der IGS Rülzheim. Und so erhielt jeder Schüler mindestens einen Teilnehmerpreis.

Ein Schulpreis ging an die Grundschule Berg (Eis-Gutschein), Klassenpreise erhielten die Richard  von Weizäcker Realschule Germersheim, Klasse 5a (Eis-Gutschein), die Grundschule Jockgrim, Klasse 4a und 4b (Eis-Gutschein), und das Goethe Gymnasium Germersheim, Klasse 9b und 10 y (Gutscheine „Fußgolf“ in Kandel).

Bei den Einzelpreisen erreichten einen zweiten Platz Julia Biel, Tim, Engelmann, Mika Gaschler, Kaan Akin, Lukas Philipp, Veronica Ammersbach, Julia Bui Ngoc Yen und Manuel Dold (alle IGS Wörth, Klasse 5d, je ein Gutschein Badepark in Wörth).
Erste Plätze erreichten Justin Hüls und Erwin Vscheschewski, beide von der Schule mit dem Förderschwerpunkt Sprache (Klasse 2d, je eine Familienkarte für den Zoo in Landau). Weitere erste Plätze belegen von der IGS Rülzheim Sven Klein (Kl. 5c), Yannic-Paul Weske (Kl. 9), Celina Götz (Kl. 9), Kira Scheppach (Kl. 10) und Lisa-Marie Schallinatus (Kl. 10), vom Europa Gymasium Wörth Silas Scherrer (Kl. 5a), Jula Werling (5a) und Anna Horst (Kl. 5f), von der Geschwister-Scholl-Realschule Plus Germersheim Julian Albrecht, Nikola Radzinska, Michelle Seitz und Linda Heinrich (alle Kl. 10), vom Goethe Gymnasium Germersheim Emily Höpfner, Sophie Opfer, Sena Engin, Kaviya Vikitharan und Klara Kalausek, (alle Kl. 9). Sie alle erhielten eine Eintrittskarte in den Abenteuerpark in Kandel.

Kritisch betrachtet und bewertet wurden die vielen Werke von der Jury-Mitgliedern, den Künstlerinnen und Lehrerinnen Anne-Marie Sprenger, Marita Mattheck und Gwendolyn Reiter sowie Nicole Fuchs aus dem Fachbereich Schulen der Kreisverwaltung. Nicole Fuchs berichtete: „Das war eine besondere Aufgabe – und nicht einfach. Auch innerhalb der Jury waren wir uns nicht immer einig. Schließlich liegt es ja im Auge des Betrachters, wie Kunst bei jedem einzelnen ankommt.“

Landrat Dr. Brechtel dankte den Unterstützern des Wettbewerbs: Lehrer, Schüler und Mitarbeiter der IGS Rülzheim, Sparkasse Germersheim-Kandel, Fußgolf in Kandel und der Abenteuerpark Fun Forest in Kandel sowie den Stadtwerken Wörth für die Eintrittskarten in den Badepark. Ein besonderes Dankeschön ging an die drei Schüler der IGS Rülzheim, Jamy, Till und Dominic, die mit Ihren Klavierbeiträgen der Preisverleihung einen festlichen Rahmen verliehen.
Nach den Sommerferien werden viele der Kunstwerke in den verschiedenen Standorten der Kreisverwaltung ausgestellt.

Kreisverwaltung Germersheim

08.05.2018


Ressourceneffizienz: Materialflusskostenrechnung mit der UKOM-Ideenbrauerei in Germersheim

Landkreis Germersheim - Unternehmen der Region waren Mitte April nach Germersheim eingeladen, um sich mit Experten und Gewerbetreibenden über den Nutzen von Material- und Ressourceneffizienzmaßnahmen auszutauschen. Dazu lud die Wirtschaftsförderung des Landkreises Germersheim erstmalig in Kooperation mit dem Umweltkompetenzzentrum Rhein-Neckar (UKOM) e.V. ein.

„Aufgrund durchschnittlicher Materialkosten des verarbeitenden Gewerbes von knapp 45% der Gesamtkosten ist dieses Thema in Deutschland von besonderer Relevanz. Das birgt ungeahnte Einsparpotenziale“, führte Jürgen Junker, Erster Vorstandsvorsitzender des UKOM e.V. und CEO der Junker Filter GmbH die knapp 20 Gäste in das Thema ein. Es folgte ein Überblick über Praxiserfahrungen der Ressourceneffizienz in Rheinland-Pfalz:„Die vom Landesamt für Umwelt Rheinland-Pfalz angebotenen EffChecks ermöglichen regional ansässigen Betrieben die Ermittlung und Hebung ihrer Ressourceneffizienzpotenziale von der Energie bis hin zum Materialeinsatz“, so der Leiter des dortigen Referats für Ressourceneffizienz, Robert Weicht. Das VDI Zentrum Ressourceneffizienz GmbH präsentierte darüber hinaus ein kostenfrei zugängliches Tool, den VDI ZRE Kostenrechner, mit Hilfe dessen Materialstoffströme einzelner Produkte ermittelt und anschließend optimiert werden können. Ebenfalls praxisnah war der Vortrag von Julian Nuss, Leiter der Materialwirtschaft bei der Junker Filter GmbH, über die Vorzüge und Möglichkeiten der Nutzung von Materialflusskostenrechnungen und der Bilanzierung von CO2-Fußabdrücken für industrielle Güter.

„Von Praktikern, für Praktiker!“, so Wirtschaftsförderin Maria Farrenkopf, „Die Unternehmen zu dem ganz konkreten Thema Ressourceneffizienz zusammen zu bringen, war unser Ansinnen. Der UKOM e.V. steht auch neben seiner bekannten Ideenbrauerei für weitere Unterstützung gerne zur Verfügung“. Weitere Informationen: Umweltkompetenzzentrum Rhein-Neckar e.V., Tel: 06221/65068-75, Internet: www.ukom.de, E-Mail: info@ukom.de

Kreisverwaltung Germersheim

08.05.2018


SÜD am „Stand der Region“ auf dem Mannheimer Maimarkt

Mannheim-Maimarkt/Kreis Germersheim und Südliche Weinstraße - Auch in diesem Jahr präsentierte der Verein Südpfalz-Tourismus Landkreis Germersheim (SÜD) die Vielfalt der Südpfalz am 1. Mai auf dem Mannheimer Maimarkt.

Am „Stand der Region“ in Halle 35 erhielten die Besucher an diesem Tag vielfältige Informationen zu Freizeitangeboten sowie Wander-, Radwander- und Einkehrmöglichkeiten in der Südpfalz.

An der Weintheke wurden von Gina und Oliver Heintz aus Minfeld Weine von ihrem Weingut angeboten. Silke Wiedrig, Südpfalz-Tourismus Landkreis Germersheim e.V., und Frauke Vos-Firnkes, Stadtverwaltung Germersheim, waren sehr zufrieden mit der Resonanz.

Besonders die Veranstaltungskalender und der Hofladenführer sowie die Aktivangebote wie Radfahren interessierten die Besucher, die überwiegend aus dem Rhein-Neckar-Raum angereist waren.

Kreisverwaltung Germersheim

08.05.2018


MenschenWege im Landkreis Germersheim

Ein Buch voller Erinnerungen und Zeitzeugenberichte – Ein Projekt im Rahmen des Jubiläums „200 Jahre Landkreis Germersheim“

Germersheim - Fast 100 berührende, einzigartige, persönliche Erlebnisse zum Thema „Kommen – Gehen – Bleiben“ bündelt das jetzt von Landrat Dr. Fritz Brechtel vorgestellt Buch „MenschenWege im Landkreis Germersheim“. „Das Buch ist eine Schatzkiste“, sagte Brechtel bei der Buchvorstellung Anfang Mai, „Auf rund 250 Seiten nehmen wir teil an Erlebnissen der Zeitzeugen, an Erinnerungen, an schweren und erleichternden Berichten.“

Das Kommen und Gehen, das Bleiben, das Wegmüssen und Heimkommen prägten und prägen den Landkreis Germersheim. Viele Menschen, Nachbarn, Freunde, Bekannte und Verwandte, kennen dies aus eigener Erfahrung oder vom Hörensagen im Verwandten- und Bekanntenkreis. Eine Gruppe von 48 Spurensuchern hat sich im Jahr 2017 in 26 Gemeinden im Landkreis Germersheim auf die Suche nach diesen Erinnerungen und Geschichten gemacht – „und viele spannende und ergreifende Antworten erhalten“, berichtete die Projektleiterin des Projektes „Spurensicherung, 200 Jahre Landkreis Germersheim“, Marianne Stein, Theater Kauderwelsch. Zusammen mit Sayeeda Rennhofer hat sie das Projekt organisiert, Mitstreiter gesucht und gefunden, Interviews verschriftlicht – bis sie schlussendlich in diesem Buch veröffentlicht wurden. Aus der Quintessens des Ganzen entstand darüber hinaus unter der Regie von Marianne Stein noch ein Bühnenstück, das in verschiedenen Orten im Landkreis aufgeführt wird.

Es ist ein besonderes Projekt im Rahmen des Kreisjubiläums „200 Jahre Landkreis Germersheim“. Ziel war nicht nur das Konservieren von historischen Fakten und das Skizzieren von Entwicklungen, sondern auch die Dokumentation von Erinnerungen einzelner Personen. „Meist sind es schmerzliche Erinnerungen, aber auch Dankbarkeit, Zuversicht und Hoffnungen für die Zukunft spricht aus ihren Erzählungen“, so Landrat Brechtel.

Der besondere Dank von Landrat Brechtel und Marianne Stein gilt den Interviewern, die sich auf den Weg zu jenen Zeitzeugen gemacht und das Erzählte festgehalten haben. Brechtel: „Nach dem Lesen der Interviews wurde mir klar: Dies war in vielen Fällen sicherlich für beide Seiten – für Interviewte und für Interviewer – ein schwieriger und emotionaler Prozess. Das Ergebnis dieses Prozesses ist u.a. in einem Buch greifbar und nachlesbar – und für künftige Generationen ein Schatzkästchen, in dem Geschichte lebendig sein darf.“
Der Dank gilt auch der Zukunfts- und Innovationsstiftung der Sparkasse Germersheim-Kandel für die großzügige finanzielle Unterstützung dieses Projektes.“

Die aktuellen, jetzt durchgeführten Interviews spiegeln Geschichte und Geschichten der letzten 85 Jahre wider. Das Gehen, Bleiben und Kommen im Landkreis Germersheim hat natürlich eine noch viel längere Geschichte. Deshalb wurde für das Buch auch auf eindrucksvolle, ältere Überlieferungen zurückgegriffen. „Ich wünsche den Leserinnen und Lesern fesselnde Lesemomente. Werden Sie mittelbare Zeugen der Zeitzeugen und damit Teil der hier wachgehaltenen Erinnerungen“, so der Kreischef.

Das Buch „Gehen – Kommen – Bleiben, MenschenWege im Landkreis Germersheim“ mit zahlreichen Abbildungen, Fotografien und Karten, gebunden, gibt es für 18 Euro. Die Kreisvolkshochschule Germersheim nimmt Bestellungen auch telefonisch unter 07274/53-319 oder per E-Mail, k.traeber@kreis-germersheim.de, entgegen. Die ISBN-Nummer lautet ISBN 978-3-00-059315-4.

Kreisverwaltung Germersheim

08.05.2018


US-Depot - Landrat Brechtel: Sicherheit für Mensch und Umwelt steht an erster Stelle

Kreisverwaltung ist an geltendes Recht gebunden.

Germersheim/US-Depot - „Als Landrat und als Bürger unseres Landkreises ist mir die Sicherheit und der Schutz der Menschen und unserer Umwelt besonders wichtig. Mir ist klar, dass das Thema `Gefahrstofflager im US-Depot´ die Menschen umtreibt, ja sogar Angst macht. Diese Sorgen nehme ich ernst. Was ich in der Position als Landrat tun kann, um Ängsten entgegenzutreten und für eine maximale Sicherheit zu sorgen, das tue ich -auch gemeinsam mit den Fachleuten in der Kreisverwaltung“, erklärt Dr. Fritz Brechtel. Insofern unterstützt er von Anfang entsprechende Aktivitäten aus der Bevölkerung und auch die avisierte Resolution der im Stadtrat Germersheim vertretenen Parteien. „Diese Resolution sehe ich als positives Signal in Richtung Kreisverwaltung, denn die Forderung nach Sicherheit unterstützt die Kreisverwaltung in ihrem Vorgehen. Die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger und unserer Umwelt steht an erster Stelle“, so Brechtel.“

Zum Sachstand: Im Zusammenhang mit der geplanten Erweiterung des Gefahrstofflagers im US-Depot Germersheim wurden bei der Kreisverwaltung im Januar überarbeitete Antragsunterlagen eingereicht. Die Kreisverwaltung, Untere Immissionsschutzbehörde, prüfte diese Unterlagen auf Vollständigkeit und Plausibilität. „Zum Inhalt kann ich schon sagen, dass die Lagerung von `sehr giftigen Stoffen´ nicht mehr Gegenstand des Antrages ist“, berichtet Brechtel, „Insofern wurde bereits ein erster Teilerfolg erzielt.“
Die detaillierte und tiefergehende Prüfung der Unterlagen übernimmt aktuell ein externes, unabhängiges Fachgutachterbüro. Außerdem wurden die betroffenen Fachbehörden erneut beteiligt und um Stellungnahmen gebeten.

„Das ist der Sachstand“, erklärt Landrat Brechtel, „Am Ende dieses Verfahrensschrittes steht fest, ob erhebliche negative Auswirkungen auf unsere Umwelt zu erwarten sind. Wenn ja, ist eine umfassende Umweltverträglichkeitsprüfung erforderlich. Leider kann ich eine solche Prüfung nicht vorab generell anordnen. Wenn es eine Möglichkeit gibt, werde ich diese einfordern.“

Der Handlungsrahmen für die Kreisverwaltung ist darüber hinaus an die Frage geknüpft, ob das Lager als zivile statt als militärische Einrichtung eingestuft ist. Das für die Überwachung zuständige Bundesamt für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen der Bundeswehr (BAIUD) hat das US-Depot als militärische Einrichtung eingestuft. Zuständige Behörden müssen im Zuge von Genehmigungsverfahren sowie bei der Überwachung von Anlagen der Landesverteidigung und den auf Grunde völkerrechtlicher Verträge in der Bundesrepublik Deutschland stationierten Truppen nach den Vorschriften des Immissionsschutzrechts verfahren. Brechtel: „Wir bewegen uns folglich im Bereich einer militärischen Einrichtung. Entsprechend der Einstufung haben wir keinen Ermessenspielraum“, so der Kreischef.“ Diese zwischenstaatlichen Verpflichtungen ergeben sich beispielsweise aus der Mitgliedschaft in der NATO und der Erfüllung hierzu bestehender völkerrechtlicher Verträge.

Im Zuge des Verfahrens wurde immer wieder die Fragestellung aufgeworfen, ob die Kreisverwaltung einseitig von Bestimmungen abweichen kann. Hintergrund der Frage sind die seitens des Gesetzgebers erlassenen abweichenden gesetzlichen Bestimmungen für Verfahren zur Genehmigung und der Überwachung militärischer Anlagen. Landrat Brechtel: „Auch wenn ich persönlich die Sicherheit und den Schutz unserer Bevölkerung ohne Wenn und Aber über militärische und gewerbliche Interessen stelle, muss sich die Kreisverwaltung innerhalb des gegebenen gesetzlichen Rahmens bewegen.“

Kreisverwaltung Germersheim

08.05.2018


Zu Gast bei der F&B Nutzfahrzeug-Technik GmbH in Hagenbach

Wirtschaftsförderung Landkreis Germersheim startet ihre Betriebserkundungs-Tournee

Hagenbach - Bis auf den letzten Platz besetzt war der Schulungsraum der F&B Nutzfahrzeug-Technik GmbH in Hagenbach. Unternehmer Hardy Bertsche und Geschäftsführer Stefan Gerber begrüßten die Gruppe von Lehrern, Ausbildungspaten und Fachkräften in der Berufsberatung und Jugendarbeit. „Die Initiative der Wirtschaftsförderung zu dieser Betriebserkundungs-Tournee finden wir klasse“, freut sich Geschäftsinhaber Bertsche: „Wir stellen heute unser Unternehmen, unsere Produktionsprozesse und unsere Aus- und Weiterbildungsangebote vor. Diese Informationen und Eindrücke aus erster Hand können unsere Gäste, die als Multiplikatoren in Richtung Schüler und Jugend agieren, dann eins zu eins weitergeben. In Zeiten des Nachwuchsmangels ist diese Betriebserkundungs-Tournee eine nicht alltägliche, aber umso effizientere Möglichkeit Ausbildungsmarketing zu betreiben.“

Die F&B Nutzfahrzeug-Technik GmbH ist spezialisiert auf hochwertige Aus- und Umrüstung von Nutzfahrzeugen in enger Zusammenarbeit mit der Daimler AG, deren Niederlassungen und Vertretern sowie mit namhaften Aufbauherstellern. 1996 gegründet, beschäftigt das Unternehmen heute über 70 Mitarbeiter, viele davon mit handwerklicher Ausbildung. Ausgebildet wird der/die Kraftfahrzeugmechatroniker/in, im kaufmännischen Bereich der Kaufmann/die Kauffrau für Büromanagement und in baldiger Zukunft auch der/die Lackierer/in.

„Als Leiterin des Arbeitskreises Schule-Wirtschaft habe ich mich über die große Resonanz auf unsere Einladung sehr gefreut“, so die Wirtschaftsförderin des Landkreises Germersheim, Maria Farrenkopf: „Die Kombination von Unternehmenspräsentation, Vorstellung der Ausbildungsberufe und Information über den Recruiting-Prozess einerseits und einer Führung durch den Betrieb andererseits kommt als Veranstaltungsformat sehr gut an.“ Bei der Betriebsführung konnten sich die Gäste LKWs mit unterschiedlichster Nutzungsbestimmung ansehen, an denen gerade gearbeitet wurde. „Aktuell arbeiten wir an ca. 35 Aufträgen parallel“, erläutert Geschäftsführer Gerber, „diese reichen vom Einbau einer zuschaltbaren Doppellenkung für ein Abfallwirtschaftsunternehmen in Australien bis zur kompletten Umrüstung eines Actros-Chassis zu einem Werks-Feuerwehrfahrzeug“.

Kreisverwaltung Germersheim

08.05.2018


Demonstrationen müssen nicht genehmigt werden

Kreis Germersheim/Kandel - Um einer irrigen Annahme wiederholt entgegenzutreten, weißt die Kreisverwaltung Germersheim erneut darauf hin, dass die Kreisverwaltung nicht Genehmigungsbehörde für Versammlungen ist. Versammlungen müssen nicht genehmigt werden. Die Versammlungsfreiheit ist ein Grundrecht, für dessen Ausübung keine Erlaubnis erteilt werden muss. Das Versammlungsgesetz sieht keine Genehmigung für Versammlungen unter freiem Himmel vor. Wer eine Versammlung unter freiem Himmel oder einen Aufzug veranstalten möchte, muss dies lediglich bei der zuständigen Behörde anmelden. Zuständig ist in Rheinland-Pfalz die Kreisverwaltung; in anderen Bundesländern ist diese Aufgabe vollständig der Polizei übertragen.

Durch die Anmeldung einer Versammlung – die innerhalb der gesetzlichen 48-Stunden-Frist zu erfolgen hat – wird die Behörde insbesondere in die Lage versetzt, Auflagen im Interesse der öffentlichen Sicherheit und Ordnung zu prüfen und vor einer Versammlung zu erlassen.

Die Versammlungsbehörde kann das Versammlungsrecht einschränken, muss dabei aber immer das mildeste Mittel wählen. Verbot oder Auflage sind nur möglich, wenn zum Zeitpunkt einer entsprechenden Verfügung klar zu erkennen ist, dass die öffentliche Sicherheit oder Ordnung durch diese Versammlung unmittelbar gefährdet ist. Es müssen konkrete und nachvollziehbare tatsächliche Anhaltspunkte vorliegen. Bloße Vermutungen und Befürchtungen reichen nicht aus.

Behörde und Anmeldende sollen nach Versammlungsrecht und einschlägiger Rechtsprechung miteinander kooperieren. In den hierzu stattfindenden Kooperationsgesprächen weist die Versammlungsbehörde auf unterschiedliche Interessenlagen hin und sucht mit den Beteiligten nach Lösungen, um einen möglichst störungsfreien Verlauf zu gewährleisten. Es soll dabei ein Kompromiss gefunden werden, der allen Interessen/Beteiligten gerecht wird. Es ist dabei das Recht auf Durchführung einer Versammlung sowie das Recht auf Durchführung einer Gegen-Versammlung mit dem Schutz der öffentlichen Sicherheit und Ordnung in Ausgleich zu bringen.

Die nötige Gefahrenprognose obliegt der Kreisverwaltung als Versammlungsbehörde. Dabei bedient sich die Kreisverwaltung des Sachverstandes der Polizei. Die Leitung des Polizeieinsatzes am Tag der Versammlung/en obliegt der Polizei.

Die Grundrechte der Menschen in Kandel sind natürlich betroffen. In Kandel finden mittlerweile regelmäßig wiederkehrend insbesondere in der Kernstadt mehrere Demonstrationen statt. Kollidieren verschiedene Grundrechte oder stehen sich unterschiedliche Interessenslagen gegenüber, muss die Versammlungsbehörde abwägen und einen entsprechenden Kompromiss herbeiführen. Beeinträchtigte Rechte Dritter können dann in die Abwägung mit einfließen, wenn hierzu konkrete Tatsachen bekannt und nachgewiesen sind. Bloße Störungen oder befürchtete Übergriffe genügen für behördliche Einschränkungen der Versammlungsfreiheit nicht. Das BVerfG hat hierzu entschieden, dass solche Beeinträchtigungen, die typischerweise mit der Massenhaftigkeit der Ausübung der Versammlungsfreiheit einhergehen, von der Allgemeinheit ertragen werden müssen. Über Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts hinaus gibt es eine umfangreiche Einzelfallbesprechung, die sich mit den Aspekten „Auflagen“ und „Verbot“ befassen.

„Wir sehen die Problemlage der Menschen in Kandel und wollen ihnen helfen, damit auch ihre Grundrechte gewahrt werden“, so Landrat Fritz Brechtel. „Die Stadt Kandel mit ihren engen Gassen kann die Demonstrationen kaum mehr ertragen. Die Menschen in Kandel sind stark beeinträchtigt und haben aus Angst vor den Demonstranten schon Veranstaltungen abgesagt. Handel und Gewerbe ist betroffen. Soweit dies rechtlich möglich ist, sollten Versammlungen in der Innenstadt verhindert werden – was allerdings äußerst schwierig sein dürfte“, erklärt Landrat Dr. Brechtel. „Ob es im Einzelfall gelingen kann, z.B. den Markplatz von Versammlungen freizuhalten, dürfte rechtlich umstritten sein. Hierzu brauchen wir u.a. mehr konkrete Fakten. Die Mitarbeiter der Kreisverwaltung sammeln derzeit sämtliche Fakten, die bei der Prüfung von künftigen Auflagen mit einbezogen werden. Mit den betroffenen Bürgern und Gewerbetreibenden haben wir bereits Gespräche aufgenommen“, ergänzt der Jurist und Erste Kreisbeigeordnete Christoph Buttweiler.

Kreisverwaltung Germersheim

08.05.2018


„Wie schmeckt die Südpfalz?“ – Wettbewerb hat Genießer zum Bewerten eingeladen.

Kräftig, erdig oder pikant im Geschmack: Aufregend und raffiniert waren die Monate Januar bis März, denn KRAUT & RÜBEN stand im Mittelpunkt der Südpfälzer Gastronomen - nun stehen die Sieger fest.


Gastronomiewettbewerb „So schmeckt die Südpfalz“ erfolgreich beendet – Die Sieger stehen fest!

Germersheim/Landau - Im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung wurden am 23.04.2018 im Hohenstaufensaal in Annweiler die Siegerbetriebe des Gastronomie-wettbewerbs „So schmeckt die Südpfalz“ ausgezeichnet. Insgesamt wurden vier Preise verliehen: der Jurypreis in den Kategorien „Restaurant“ und „Weinstube & Gasthaus“, der Publikumspreis und die Auszeichnung als Geheimtipp. Bewertet wurden der Geschmack und die Kreativität bei der Umsetzung des Menüs sowie das Ambiente, der Service und die Anforderungen an Regionalität und Saisonalität des Menüs sowie der Speisekarte.

Der Preis der Fachjury in der Kategorie „Weinstube & Gasthaus“ ging an einen Wettbewerbsdebütanten, die Weinstube Brennofen in Ilbesheim. Die Jury war beeindruckt vom professionellen Service und dem hohen Grad an Kreativität der Küche beim Thema Kraut & Rüben, mit dem Gäste im Brennofen verwöhnt werden. Der Preis der Fachjury in der Kategorie „Restaurant“ ging an den letztjährigen Geheimtipp, das Restaurant Zur Krone in Neupotz. Die moderne Küche der Krone überzeugte die Jury in diesem Jahr mit einem besonders eleganten, fein gewürzten und bestens abgestimmten Menü – eine Steigerung nach dem schon tollen Einstieg im letzten Jahr. Das Restaurant Zur Krone bietet gehobene Küche, ohne abgehoben zu sein.

Das Publikum wählte dieses Jahr das Restaurant Kapeller Hopfestubb in Kapellen-Drusweiler zum Liebling. Hier hat neben der Regionalität und Saisonalität des Menüs insbesondere der freundliche Service und die Atmosphäre überzeugt. Auf Platz zwei schaffte es der Gewinner aus dem Vorjahr, das Klosterstüb´l in Eußerthal und auf Platz drei das Restaurant Zur Krone in Neupotz.

Den Preis als Geheimtipp der Region konnte sich ebenfalls ein Wettbewerbsdebütant, das Restaurant im Kurhaus Trifels in Annweiler-Bindersbach sichern, von welchem die Jury besonders überrascht war. Insbesondere der Geschmack des Menüs, die durchweg kreative Darbietung der Speisen auf dem Teller und der professionelle Service konnten hier punkten.

Landrat Dietmar Seefeldt, Landkreis Südliche Weinstraße, bedankte sich bei seiner Begrüßung bei allen nominierten Betrieben für die Teilnahme und die vielen wunderbaren Kraut & Rüben-Menüs. „Wir sind heute hier, um diese Gastronomen zu feiern. Sie tragen dazu bei, dass die Produkte unserer regionalen Erzeuger in einer kreativen Küchenkultur Verwendung finden und somit fester Bestandteil der Genusskultur unserer Region bleiben“, lobte er und machte deutlich, dass die gemeinsame Ausrichtung des Wettbewerbs „So schmeckt die Südpfalz“ ein Zeichen für die gute Zusammenarbeit der touristischen Partner in der Südpfalz ist.

Insgesamt neun Wochen lang konnten die Gäste in den 19 nominierten Restaurants die kreativen Kraut & Rüben-Menüs verkosten. 3.533 Bewertungen wurden in dieser Zeit von den Gästen abgegeben. Dabei zeigten sich nicht nur die Südpfälzer als Kraut & Rüben-Genießer, sondern vor allem auch Besucher aus den Nachbarregionen sowie die Urlaubsgäste. Landrat Dietmar Seefeldt, gratulierte bei der anschließenden Preisverleihung den Preisträgern des Publikumspreises und überreichte die Siegerurkunde an den Erstplatzierten, das Restaurant Kapeller Hopfestubb in Kapellen-Drusweiler. „Wieder haben zahlreiche Gäste die Möglichkeit genutzt, mehrere Restaurants zu besuchen. Es ist gelungen, den Gästen ein Bild der Südpfalz als gastfreundliche, authentische und innovative Genussregion zu vermitteln“, betonte er. Während seiner Laudatio lobte Jurymitglied Matthias Mangold die Gastfreundschaft der Gastronomen und merkte an: „Wenn ein Lokal als Rückmeldung der Gäste Meinungen wie ′perfekter Rundumservice′, ′super Bedienung′, ′Essen hervorragend′ oder ′alles in allem genial′ bekommt, hat es nicht nur alles richtig gemacht - das sind auch alles Gründe, genau da mal hinzugehen.“

Bei der Verleihung des Jurypreises an die Weinstube Brennofen in Ilbesheim und das Restaurant Zur Krone in Neupotz griff Landrat Dr. Fritz Brechtel, Landkreis Germersheim, das Motto des Wettbewerbs nochmals auf: „So vielfältig wie Kraut & Rüben ist auch die Gastronomie in der Südpfalz und sind die Teilnehmer unseres Wettbewerbs. Genießer finden hier gehobene Restaurants mit feinem Flair, urige Gasthäuser mit familiärem Service und kleine Weinstuben mit besonderen Spezialitäten. Sie alle haben gemeinsam, dass sie die Südpfalz in ein Genießerland verwandeln. Unsere engagierten Köche zauberten aus den feinsten Zutaten der Hofläden der Region aufregende und raffinierte Menüs, die teilweise unterschiedlicher nicht sein konnten. Mit der Vergabe von zwei Jurypreisen, in den Kategorien „Restaurant“ sowie „Weinstube & Gasthaus“, kommt der Vielfältigkeit der Südpfälzer Gastronomie in diesem Jahr besondere Bedeutung zu.“ In ihrer Laudatio betonte Kerstin Getto für die Jury, wie kreativ die Weinstube Brennofen in Ilbesheim das Kraut & Rübenmenü umsetzte und so die Jury mit allen drei Gängen begeisterte. „Besonders gefallen hat uns als Jury die ideenreiche Umsetzung des Themas Kraut & Rüben, klassisch und immer mit einem kreativem Schlenker“, so Getto. Jurymitglied Dieter Luther lobte in seiner Laudatio die gekonnte Umsetzung der geforderten Kriterien des Restaurant Zur Krone in Neupotz sowie den spielerischen Umgang mit den Aromen und die Gewürzvielseitigkeit des Kraut & Rüben-Menüs.

Den Preis für den Geheimtipp konnte der Beigeordnete der Stadt Landau, Rudi Klemm, an das Restaurant im Kurhaus Trifels in Annweiler-Bindersbach übergeben. „Bei ihrer Genussreise durch die abwechslungsreichen Kraut & Rüben-Menüs konnten die Gäste in diesem Jahr auch wieder neue Wettbewerbsteilnehmer besuchen. Und wie man sieht, brauchen sich die Debütanten nicht zu verstecken“, bemerkte er bei seiner Vorstellung. Laudatorin Eva Klag-Ritz betonte: „In dieser Küche sind Meister am Werk, Menschen, die sich auf ihr Handwerk verstehen.“ Dabei hatte die Jury vor ihrem Besuch weder von Moritz Sommer noch von Roman Filgertshofer, den beiden Profis am Herd, jemals etwas gehört. „Was soll ich sagen: Wenn, wie in dieser Idylle, Kreativität auf Können trifft, kann die Überraschung nicht ausbleiben. Nein, sie wird zum Genuss“, so Eva Klag-Ritz.

Landrat Dietmar Seefeldt, Landrat Dr. Fritz Brechtel und Beigeordneter Rudi Klemm bedankten sich bei der Fachjury, bestehend aus Eva Klag-Ritz, Kerstin Getto, Ulrike Stöckle, Dieter Luther, Matthias Mangold, Markus Giffhorn, Matthias Kantereit und Thomas Langhauser für das Engagement und überreichten eigens zum Wettbewerb angefertigte Torten des Café Theobald aus Herxheim. Aus den zahlreichen Publikumsbewertungen wurden 19 Gewinner ermittelt. Diese erhalten je ein Menü für zwei Personen in einem der 19 nominierten Restaurants. Mehrere der Gewinner waren extra angereist, um ihre Gutscheine persönlich entgegenzunehmen. Die weiteste Anreise hatte Jutta Haager aus Schwäbisch Gmünd, die das Stiftsgut Keysermühle bewertete und mit einem Gutschein des Inklusionshotel Kurpfalz belohnt wurde.

Von der Vielfalt und Kreativität der Genussregion Südpfalz konnten sich die Gäste der festlichen Preisverleihung beim anschließenden Empfang überzeugen. Sie wurden kulinarisch verwöhnt mit Fingerfood-Spezialitäten aller nominierten Betriebe, die von den Schülern der Hotelfachschule Südliche Weinstraße perfekt präsentiert wurden. Dazu gab es Sekt und Weine der Weingüter Franz Hahn aus Albersweiler, Uebel aus Landau-Nußdorf, Heintz aus Minfeld und Spieß aus Weingarten/Pfalz – sowie Bieren der Bellheimer Brauerei und Südpfalz-Saft aus Frankweiler. Für die witzige Dekoration zum Thema „Kraut & Rüben“ wurden die Organisatoren mit Gemüse der Adam Theis GmbH aus Hochstadt unterstützt.

Die beiden Landräte und Beigeordneter Rudi Klemm sind sich einig: „Der Wettbewerb hat sich etabliert und kommt an. Die überaus positive Resonanz der Betriebe machte sich besonders dieses Jahr bemerkbar. Im Vergleich zum letzten Mal, wo der Wettbewerb in der Hochsaison im Herbst stattfand, war die Teilnehmerzahl in den sonst eher ruhigen Wintermonaten Januar bis März fast genauso hoch. Das bestätigt, dass wir mit dem Wettbewerb auf dem richtigen Weg sind, die Südpfalz als moderne und ideenreiche Genussregion noch bekannter zu machen. Das nächste Wettbewerbsthema steht bereits fest: von Mitte April bis Mitte Juni 2019 wird es um das königliche Gemüse „Spargel“ gehen.“

Begleitend zum Wettbewerb ist beim KnechtVerlag Landau, das Buch „Südpfalz-Küche – Kraut & Rüben“ veröffentlicht worden. Die Leserinnen und Leser finden ausgewählte Rezepte der köstlichen Wettbewerbsmenüs zum Nachkochen und Genießen. Erhältlich ist das Buch für 12,99 Euro im ausgewählten Buchhandel sowie bei den Tourismusbüros Südpfalz-Tourismus in Germersheim und Südliche Weinstraße in Landau.

Kreisverwaltung Germersheim

08.05.2018


Antwortschreiben Schulsport Wörth an Bürgermeister Nitsche

Germersheim - Auf die Antwort des Bürgermeisters mit Schreiben vom 16.4.2018 nehme ich Bezug. Ebenso auf die Reaktion in der Rheinpfalz.

Zunächst stelle ich klar, dass unser Schreiben nicht nur von Landrat und Schuldezernent unterzeichnet wurde, sondern auch von allen Schulleiterinnen und Schulleitern der weiterführenden Schulen in Wörth.

Selbstverständlich respektieren wir die Entscheidungskompetenz des Wörther Stadtrates, deshalb haben wir keine „Warnung“ ausgesprochen (Zitat Rheinpfalz), sondern pflichtgemäß unserer Sorge und Befürchtung bezüglich negativer Folgen für die die Wörther Schulen mit insgesamt ca. 3600 Schülerinnen und Schülern Ausdruck verliehen. Damit verbinden wir die Erwartung, dass Sie diese Argumente und Plausibilitätsüberlegungen bei Ihrer Entscheidung berücksichtigen.

Wir sind uns einig, dass die Belange der Schulen bei den Planungen der Stadt Wörth zur Verlegung städtischer Freisportgelände zu berücksichtigen sind. Die Schulleitungen und die Schüler sehen diese Belange bis dato noch nicht als ausreichend evaluiert. Die Stadt Wörth wird sicherlich bei allen Beschlüssen ihre planerische Verantwortung gegenüber den Schülerinnen und Schülern sowie gegenüber den Eltern und Lehrern berücksichtigen. Bei den anstehenden städteplanerischen Beschlüssen sollte daher der Auftrag an die Verwaltung erteilt werden, alles Notwendige zu veranlassen, damit es zu keiner Verringerung der Kapazitäten oder sonstigen Verschlechterung für den Schulsport kommt. Die Kreisverwaltung wirkt dabei bereits in dieser frühen Planungsphase selbstverständlich gerne mit. Daher wird das Gesprächsangebot erneuert.
Zu den einzelnen Aussagen Ihrer Antwort halten wir fest:

zu 1.) „Die Schulleitungen stimmten den Sportstätten auf dem Schauffele-Gelände als ERGÄNZENDES Angebot zu“

Diese Darstellung ist unzutreffend. Die Schulleitungen erklären einvernehmlich, dass die Sportstätten auf dem Schauffele-Gelände lediglich für die Abnahme von Prüfungen in der Oberstufe oder für die Bundesjugendspiele genutzt werden könnten. Eine regelmäßige Nutzung ist aufgrund der weiten Entfernung keinesfalls möglich. Es ist unstrittig, dass bei einem Ausbau des Schauffele-Geländes zu einem Sport- und Freizeitareal zwei Freisportanlagen (Stadion und Kunstrasenplatz) in schulischer Nähe wegfallen würden und demnach der regelmäßige Schulsport auf nur einer Freisportanlage hinter der Dorschberg-Grundschule für alle Schulen nicht mehr sichergestellt werden kann. Ein ergänzendes Angebot auf dem Schauffele-Gelände wäre für die Schulen daher nicht ausreichend. Dies wurde in mehreren Schreiben der Kreisverwaltung und der Schulelternbeiräte (auch nach der Gesprächsrunde im Dezember 2017) gegenüber der Stadt Wörth kommuniziert. Unseres Erachtens werden diese negativen Folgen gegenüber den Entscheidungsträgern nicht klar dargestellt.

zu 2.) „keine Bedarfszahlen für Freisportflächen kommuniziert“

Die Schulleiterinnen und Schulleiter der Wörther Schulen haben dem Schulträger einvernehmlich bestätigt, dass die Nutzung der verbleibenden  Freisportanlage für alle Schulen in Wörth nicht ausreichen wird.  Dies erklären die Schulleitungen auch durch Unterzeichnung des Schreibens vom 16.4.2018. Es ist davon auszugehen, dass in den Monaten  April bis Oktober die regulären Schulsportstunden gemäß den Lehrplanvorgaben auf dem Freigelände durchgeführt werden. Derzeit ist die Freisportanlage auf dem Dorschberg von der Integrierten Gesamtschule und der Dorschberg-Grundschule voll belegt. Dass hier keine weiteren rd. 2.000 Schülerinnen und Schüler ihren Schulsport abhalten können, dürfte einleuchten. Mit dem Sportreferatsleiter der ADD/NW fand heute Vormittag ein Gespräch statt. Hierbei wurden uns folgende Punkte mündlich dargelegt:

  • Die Platzverhältnisse auf dem Freisportgelände am Dorschberg reichen für einen ordnungsgemäßen Schulsport der 5 Schulen in Wörth nicht aus.
  • Der Schülertransport zum Schauffele-Gelände für den Regelsportunterricht ist nicht leistbar. Selbst wenn er leistbar wäre, würde er zu Verlusten der Unterrichtszeiten für die betroffenen Schulen führen und wäre demnach eine Ungleichbehandlung zwischen den Schulen.
  • Es kommt im laufenden Schuljahr zu Nutzungseinschränkungen durch jahreszeitlich bedingte Wetterverhältnisse und feste Termine der Schulen (insbesondere geplante Sportfeste, Bundesjugendspiele, Sportabzeichen und Abiturprüfungen). Demnach wird eine Freisportanlage den Bedarf von 5 Schulen und rd. 3.600 SchülerInnen in den Sommermonaten nicht decken können.

zu 3.) „Einrichtung einer Sportanlage auf dem Gelände der BBS“

Das Hauptproblem sind die entfallenden Freisportanlagen. Die Errichtung einer Sporthalle auf dem Gelände der BBS würde nicht weiterhelfen. Sie wurde lediglich „als prüfbare Alternative“ in einem Nebensatz erwähnt. Hierzu gab es allerdings keine weiteren Ausführungen.

zu 4.) „Kreis befördert bereits jetzt SchülerInnen der SFL Wörth zur Tullahalle nach Maximiliansau“

Es handelt sich hier um 10 Sportstunden für insgesamt ca. 60 Schüler in der Woche, die in der Tullahalle in Maximiliansau abgehalten werden. Die Schülerinnen und Schüler der SFL Kreis Germersheim am Standort Wörth werden zu diesem Zweck im Rahmen eines freige-stellten Schülerverkehrs zur Sportstätte hin und zurück befördert. In den Sommermonaten wird der Sportunterricht überwiegend im Stadion in Wörth durchgeführt.  Demnach entfällt der Transport. Die Beförderung für alle Schulen in Wörth (insb. des EGW, der BBS und der FS mit rd. 200 Sportstunden pro Woche für insgesamt ca. 2000 Schüler) kann hier, wie mehrfach begründet, nicht in Betracht gezogen werden.

Das von Ihnen bisher nicht zugesagte Gespräch sollte nun terminiert werden, damit die Fakten besprochen und in weitere Prüfungen einbezogen werden können.

Den Stadtrat bitten wir, unsere Informationen bei seiner Entscheidung zu berücksichtigen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Fritz Brechtel
Landrat

17.04.2018


Stärkung der außerschulischen Jugendarbeit

Höhere Zuschüsse für Angebote der „Sozialen Bildung“

Landkreis Germersheim - „Vereine, kirchliche und nicht-kirchliche Gruppen, Jugendtreffs und viele mehr übernehmen mit ihren Bildungs- und Freizeitangebote für junge Menschen eine wichtige gesellschaftliche Aufgabe in unserem Landkreis“, betonen Landrat Dr. Fritz Brechtel und der Erste Kreisbeigeordnete Christoph Buttweiler. Der Landkreis zahlt daher zusätzlich zum Zuschuss des Landes pro Teilnehmer 1,50 Euro für Angebote im Bereiche „Soziale Bildung“. „Vereine und Verbände können zusätzlich für ihre Ferien- und Freizeitangebote diese 1,50 Euro gemäß der Kreisrichtlinien zur Förderung der Jugendarbeit beim Kreisjugendamt Germersheim beantragen“, so Buttweiler.

Das Land zahlte bisher 2 Euro pro Teilnehmer, ab dem 1. Mai erhöht das Land diese Unterstützung. Das Ministerium für Familien, Frauen, Jugend, Integration und Verbraucherschutz (MFFJIV) hat darüber informiert, dass der Tagessatz für Soziale Bildung auf 2,50 Euro steigt.

Informationen, wie diese Förderungen von Freizeitmaßnahmen beim Landkreis und beim Landesjugendamt beantragt werden können, gibt es beim Kreisjugendamt Germersheim, Jutta Werling, Tel. 07274/53-433, E-Mail: j.werling@kreis-germersheim.de.

Kreisverwaltung Germersheim

17.04.2018


„Keine übereilte Beschlussfassung zur Verlegung der Freisportanlagen!“

Schulleitungen der weiterführenden Schulen und Schulträger appellieren gemeinsam an Dr. Nitsche und die Stadt Wörth – Einladung zu Gespräch bisher nicht angenommen

Wörth - Die Schulleitungen der weiterführenden Schulen in Wörth, Landrat Dr. Fritz Brechtel und der für Schulen zuständige Erste Kreisbeigeordnete, Christoph Buttweiler, haben heute in einem Brief an Bürgermeister Dr. Nitsche und die Stadträtinnen und Stadträte nochmals in aller Eindringlichkeit für ein besonnenes Vorgehen bei der Diskussion und der Entscheidung für oder gegen eine Verlegung der Freisportanlagen auf das Schauffele-Gelände plädiert. „Wir appellieren damit an Ihre Verantwortung gegenüber den Schülerinnen und Schülern. Die beabsichtigte Beschlussfassung entsprechend der im Hauptausschuss der Stadt Wörth gefassten Beschlusslage halten wir für übereilt. Würde das Projekt Schauffele-Gelände in der aktuell vorgesehenen Form umgesetzt werden, bliebe nur noch die kleine Freisportanlage hinter der Grundschule erhalten. Alle anderen Freisportanlagen auf dem Dorschberg würden wegfallen. Damit sind gravierende Nachteile für den Schulsport der betroffenen Wörther Schulen zu befürchten“, heißt es in dem Schreiben.

Mit Blick auf die morgige Ratssitzung haben die Schulleitungen der Wörther Schulen und die Kreisverwaltung als Schulträger gemeinsam folgende Erklärungen und Hinweise verschriftlicht:

  1. Regelmäßiger Sportunterricht durch Nutzung der auf dem „Schauffele-Gelände" geplanten Freisportanlagen ist nicht sinnvoll möglich und kann bei der Planung daher nicht unterstellt werden.
  2. Auch das eventuell ertüchtigte Freigelände hinter der Dorschberg-Grundschule reicht für den Schulsport der betroffenen derzeit rund 3600 Schülerinnen und Schüler nicht aus. Alle Schulen sind gemäß Lehrplan gehalten und müssen in der Lage sein, den Schulsport in der Regel von April bis Oktober auf Freigelände auszuüben. Dies wäre am Dorschberg unter Berücksichtigung der Belegungs- und Lehrpläne künftig nicht möglich.
  3. Eine mögliche andere oder weitere Alternative ist derzeit weder den Schulleitungen noch dem Schulträger bekannt. Weiterführende Kompromissvorschläge sind uns weder hinreichend bekannt noch wurden sie mit uns abgestimmt.
  4. Die Schulleitungen der Wörther Schulen plädieren für den Erhalt der für die Schulen gut erreichbaren Bienwaldhalle am derzeitigen Standort.

Landrat Brechtel und Schuldezernent Buttweiler bedauern sehr, dass die seitens des Schulträgers ausgesprochene Einladung zu einem Gespräch von der Stadt Wörth bisher nicht angenommen wurde. Sie sind der Auffassung, dass vor einer derart die kommenden Jahrzehnte prägenden Entscheidung im Interesse des Schulstandortes Wörth sämtliche Beteiligte gehört werden müssen. Landrat Brechtel schlägt daher wiederholt und dringend „ein gemeinsames Gespräch vor mit der Stadt Wörth, vertreten durch den Bürgermeister, Vertretern des Stadtrates, dem Schulträger, den Schulleitungen und der Schulaufsichtsbehörde ADD. Auch sonstige Schulorgane, z.B. der Schulelternbeirat und SMV sind zu informieren und zu beteiligen.“

Ziel des Gesprächs sollte sein, sämtliche Fakten zu klären und mögliche sinnvolle Verfahren festzulegen. Ferner müssten sämtliche Fakten sicher evaluiert sein, diese „Evaluation ist bisher nicht ausreichend erfolgt. Wir bitten darum, die Beschlussfassung solange zurückzustellen, bis die o.g. schulischen Aspekte sicher geklärt sind“, so Landrat Brechtel und Schuldezernent Buttweiler.

Kreisverwaltung Germersheim

17.04.2018


Pfälzer Spargelgenuss – Feste und Veranstaltungen rund um das „weiße Gold“ im Landkreis Germersheim und im Rhein-Pfalz-Kreis

Genuss-Highlights der Spargelsaison 2018 im Flyer „Pfälzer Spargelgenuss“

Landkreis Germersheim - Die Südpfalz und der Rhein-Pfalz-Kreis bieten zur Spargelsaison 2018 wieder ein buntes Veranstaltungsprogramm rund um das königliche Gemüse, das keine Wünsche offen lässt. Darf es Spargelschnaps oder ein Spargelbuffet sein? Eine Wanderung oder eine Radtour zum Thema Spargel oder vielleicht auch eine Führung auf dem Spargelacker? Wollten Sie schon immer einmal selber Spargel stechen oder einen Urlaub erleben, der Sie zum Pfälzer Spargelexperten macht? Im Flyer „Pfälzer Spargelgenuss 2018“ finden Spargelliebhabern alle Angebote rund um die weißen Stangen im Landkreis Germersheim und dem Rhein-Pfalz-Kreis.

Die 24 Erzeugerbetriebe in beiden Landkreisen, die in der Übersichtskarte zu finden sind, bieten köstlichen Spargel während der Saison täglich frisch ab Hof und die Gastronomen kreieren daraus vortreffliche Gerichte. Und wer den passenden Wein zu seinem Spargelgericht sucht, wird bei den aufgeführten Weingütern garantiert fündig. Da kann man sich schon jetzt auf die Spargelzeit freuen.

Im Landkreis Germersheim wird dem Spargel alle Ehre gemacht: Der Hofmarkt Zapf, Am Holderbühl 1, 76870 Kandel bietet an den Freitagen, 20. und 27. April, 4., 11., 18. und 25. Mai sowie 1. und 8. Juni ein großes Spargelbuffet an. Anmeldungen unter Tel. 07275/9887710. Weitere Infos unter www.hofmarkt-zapf.de.

In Rheinzabern steigt am Montag, 30. April (ab 18 Uhr) und Dienstag, 1. Mai 2018 in Hoffmann´s Hof, An der alten Neupotzer Str. 4, ein Spargelfest mit Leckereien vom Spargel und Livemusik. Weitere Infos dazu unter www.hoffmannshof.de.

In der 1A Kochschule, Hauptstr. 89, 76756 Bellheim können Spargelliebhaber beim Kochkurs am Freitag, 4. Mai, um 18 Uhr unter Anleitung erfahrener Küchenmeister den Spargel in verschiedenen Variationen zubereiten und genießen. Anmeldung unter Tel. 07272-9870141. Weitere Informationen gibt es unter www.1a-die-kochschule.de

Zu den Hördter Spargeltagen laden der Spargelhof Frey und der Südpfalz-Tourismus VG Rülzheim e.V. am Wochenende 5. (ab 16 Uhr) und 6. Mai (ab 11 Uhr) ein. Geboten werden u.a. Spargelgerichte sowie ein buntes Unterhaltungsprogramm. Weitere Infos unter www.suedpfalztourismus-ruelzheim.de.

Das Hotel zur Pfalz, Marktstr. 57, 76870 Kandel bietet in seinem Restaurant am Freitag, 25. Mai, ab 19 Uhr ein abendliches Spargelbuffet mit allem was das Spargel- und Genießerherz höher schlagen lässt. Auch Räucherlachs, Meeresfrüchte, kleine Rumpsteaks uvm. werden aufgetischt. Anmeldung unter Tel. 07275-98550. Weitere Infos dazu unter www.kochs.xyz.

Bei „Spargel à la Carte“ am Alten Sägewerk Mittelmühle, Mittelmühlstr. 7a, 76756 Bellheim, gibt es am 27. Mai Kulinarisches und Historisches rund um den Spargel, Spargelgenuss frisch auf den Tisch und Führungen vom Spargelfeld zur Produktion. Weitere Informationen unter www.kulturverein-bellheim.de

Auch in diesem Jahr können Gäste für ein Wochenende oder länger, alleine oder in der Gruppe, Spargelgenuss satt erleben. Der Südpfalz-Tourismus  Landkreis Germersheim e.V. erstellt Spargelfreunden ein individuelles Angebot für genussvolle Tage in der spargelfeinen Südpfalz. So werden Gäste zum Südpfälzer Spargelexperten!

Im Rhein-Pfalz-Kreis gibt es ebenfalls zahlreiche Veranstaltungen, die im Flyer „Pfälzer Spargelgenuss“ enthalten sind.

Erhältlich ist der Spargelflyer ab sofort beim Südpfalz-Tourismus Landkreis Germersheim e.V. (Tel. 07274/53-300, info@suedpfalz-tourismus.de), beim Tourismusverein Rhein-Pfalz-Kreis e.V. (Tel. 0621/5909-414, info@rhein-pfalz-aktiv.de) sowie als digitales PDF-Dokument auf den Webseiten www.suedpfalz-tourismus.de und www.rhein-pfalz-aktiv.de. Der Flyer ist auch in den Büros für Tourismus in den Verbandsgemeinden des Landkreises Germersheim sowie in allen Stadt-, Verbandsgemeinde- und Gemeindeverwaltungen im Rhein-Pfalz-Kreis erhältlich.

Kreisverwaltung Germersheim

17.04.2018


13 weiterführende Schulen im Landkreis machen mit beim Energieeinsparprojekt Fifty-Fifty

Landkreis Germersheim - „Energiesparen zu etwas Selbstverständlichem machen und davon auch noch profitieren“, ist das Ziel unseres Energieeinsparprojekts Fifty-Fifty“, sagt Landrat Dr. Fritz Brechtel beim offiziellen Start des Projekts an 13 Schulen des Landkreises Germersheim. Am 11. April 2018 haben die Schulleiterinnen und Schulleiter dieser 13 Schulen und Landrat Brechtel gemeinsam die Teilnahmeerklärungen unterzeichnet.
Das Ziel des Projektes ist es, die Schüler zu motivieren die Energie verantwortungsvoll (Wärme, Strom, Wasser, Abfall) zu nutzen und Energie durch die Änderung des Nutzerverhaltens einzusparen. Dabei soll besonders ein Fokus auf die verbrauchte Energie gelegt werden, die verbraucht aber nicht benötigt wird. Landrat Brechtel erklärt, dass das gelernte Nutzungsverhalten sich dann nicht nur auf die Schule beschränkt: „Die Schüler sollen sich mit dem Thema Energieverbrauch beschäftigen und die dabei gelernten Energiespartipps mit nach Hause nehmen und so Multiplikatoren für den Klimaschutz werden.“

Bereits seit dem Jahr 2013 läuft am Goethe-Gymnasium Germersheim das Pilotprojekt Fifty-Fifty sehr erfolgreich. Die Schülerinnen und Schüler haben durch ihr Engagement und mit Unterstützung von Lehrkräften und Hausmeistern beachtliche Erfolge erzielt, nämlich Einsparungen zwischen sieben und 15 Prozent (Wärme, Strom, Wasser). Dieser bewusste Umgang mit Ressourcen und die erreichten Einsparungen wurden mit barer Münze belohnt. Als Anreiz erhalten die teilnehmenden Schulen die Hälfte der eingesparten Energiekosten, um diese für eigene Projekte zu nutzen. Und wenn es mal nicht so klappt und die Einsparungen geringer als die Mindestprämie ausfallen, so gibt es dennoch einen Betrag zwischen 500 und 1000 Euro, der sich an der Anzahl der Schülerzahl orientiert.

Kreisverwaltung Germersheim

13.04.2018


Rheinradweg zur schönsten EuroVelo Route gekürt

Landkreis Germersheim / RheinauenRadweg - „Entlang dem Rhein ist es besonders schön. Unsere Rheinauen sind eine einmalig schöne Landschaft und können beim Radfahren auf dem RheinauenRadweg hervorragend erlebt werden. So freut es mich besonders, dass der Rheinradweg zur schönsten EuroVeloRoute gekürt wurde. Die Auszeichnung ist eine Bestätigung für die Attraktivität unserer Landschaft und unseres sehr gut ausgebautes Radwegenetz“, so Landrat Dr. Fritz Brechtel.

Auf der diesjährigen Internationalen Tourismus Börse in Berlin wurde als schönste EuroVelo Route dem Rheinradweg EuroVelo15 der erste „EuroVelo Cycle Tourism Award“ verliehen. Im Rahmen des ersten Cycle Tourism Day auf der ITB Berlin wurde der Preis von Michael Cramer, Mitglied des Europäischen Parlaments und ehemaliger Vorsitzender des Ausschusses für Verkehr und Tourismus, überreicht.

Der Rhein fließt auf einer Länge von 1233 km durch die vier Länder Schweiz, Frankreich, Deutschland und die Niederlande. Der Rheinradweg begleitet den Fluss von der Quelle bei Andermatt in den Schweizer Alpen bis zu seiner Mündung in die niederländische Nordsee.

In Rheinland-Pfalz durchläuft der Radweg den Landkreis Germersheim mit einer Strecke von etwa 50 km. Von der französischen Grenze südlich von Neuburg führt der Rheinradweg über Wörth, Leimersheim, Germersheim weiter bis nach Lingenfeld.  Seine flache Streckenführung ist für die ganze Familie geeignet und entlang des Rheins und in den Rheinauen können Radfahrer die Natur bestaunen.
Zahlreiche Themenradwege kreuzen den Rheinradweg im Landkreis Germersheim und ermöglichen einen idealen Abstecher zu weiteren sehenswerten Orten und Naturlandschaften.  Der Dt.-Frz.-PAMINA-Radweg-Lautertal stößt südlich von Neuburg auf den Rheinradweg und führt durch den südlichen Teil der Bienwaldregion nach Wissembourg. Von Wörth verläuft der Petronella-Rhein-Radweg über Kandel nach Bad Bergzabern und bei Neupotz verbindet der Riesling-Zander-Radweg den Rhein mit der Deutschen Weinstraße. Ebenfalls entlang des Wassers fahren Radler auf dem Klingbach-Radweg und auf dem Queichtal-Radweg, der in Germersheim auf die EuroVelo 15 stößt. Entlang der Strecken können Radfreunde die regionalen Spezialitäten genießen, in den Hofläden einkaufen, Museen besichtigen und weitere Freizeitaktivitäten erleben. Fahrradfreundliche Unterkünfte laden zu einer erholsamen Pause für Rad und Radler ein. Dank der guten Bahnverbindungen gibt es mehrere gute Ausgangspunkte im Landkreis Germersheim, die Fahrt auf dem Rheinradweg zu beginnen.

Weitere Infos zu den Radwegen im Landkreis Germersheim bei Südpfalz-Tourismus Landkreis Germersheim e.V., Tel. 07274/53-300, E-Mail: info@suedpfalz-tourismus.de, www.suedpfalz-tourismus.de. Informationen zum Rheinradweg finden Sie unter www.rheinradweg.eu.

Kreisverwaltung Germersheim

13.04.2018


Freiwilligentag „Wir schaffen was!“

Landrat Brechtel ruft zur Teilnahme auf

Landkreis Germersheim - Am 15. September 2018 steigt in der Metropolregion Rhein-Neckar zum sechsten Mal der Freiwilligentag, der größte seiner Art bundesweit. Unter dem Motto „Wir schaffen was!“ setzen an dem Spätsommer-Samstag Bildungseinrichtungen, Vereine und Organisationen wieder zahlreiche gemeinnützige Projekte mit Hilfe von Freiwilligen um. Alle 290 zur Metropolregion gehörenden Kommunen sind aufgerufen, sich zu beteiligen. Auch Unternehmen aus der Metropolregion Rhein-Neckar haben verschiedene Möglichkeiten, um am Freiwilligentag 2018 selbst aktiv zu werden. Sie können einerseits Teams zur Unterstützung von Projekten bilden, ein eigenes Projekt anbieten oder eine Projektpatenschaft übernehmen. Landrat Dr. Brechtel weist besonders auf den Freiwilligentag hin: „In unserem Landkreis gibt es viele engagierte Menschen. Sich für die Gemeinschaft einsetzen, ist für viele selbstverständlich. Sicherlich gibt es auch im Rahmen des „Wie-schaffen-was“-Tages tolle Möglichkeiten, ein gutes Projekt tatkräftig zu unterstützen. Schon jetzt ein Dankeschön an alle, die am Aktionstag teilnehmen.“

Das Freiwilligentag-Team der Metropolregion Rhein-Neckar informiert, berät und gibt Tipps zur Durchführung des Freiwilligentags vor Ort sowie zur Mobilisierung von Teilnehmern. Fragen beantwortet das Team unter Tel. 0621 10708-444 oder E-Mail freiwilligentag@m-r-n.com. Inzwischen ist auch die zentrale Online-Plattform www.wir-schaffen-was.de pünktlich zur Einreichungsphase für Projekte komplett überarbeitet und erstrahlt in neuem Glanz. Ab sofort können Projekte angemeldet werden.

Kreisverwaltung Germersheim

13.04.2018


Köstliche Genüsse aus dem Landkreis

v.l.: Hermann Pau, Landesinnungsmeister, Markus Scherer, Metzger (Metzgerei und Partyservice Scherer), Wolfgang Gehrlein, Metzger (Metzgerei Gehrlein), Stefan Abele, Bäcker und Konditor (Konditorei Abele), Maria Farrenkopf, Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Landkreises Germersheim, Landrat Dr. Brechtel, Axel Schulz, Inhaber, Wirt (Garni Hotel zum Hirsch Wörth), Silke Wiedrig, Südpfalz Tourismus Landkreis Germersheim, Manfred Kreger, Inhaber, Wirt (Gasthof zum Lamm Neupotz)

Landkreis Germersheim - Beim traditionellen Frühlingsbesuch der Vertreter der Bäcker- und Fleischerinnung sowie der Wirte in der Kreisverwaltung Germersheim nutzte Landrat Dr. Fritz Brechtel die Gelegenheit, um sich über die aktuelle Situation in den Betrieben zu informieren: Eine immer größere Herausforderung für diese drei Branchen ist es, dem Fachkräftemangel zu begegnen. Ebenso bereitet die neue Datenschutzgrundverordnung der EU den kleineren Betrieben durchaus Sorge, denn die gestellten Anforderungen sind sehr hoch. Bei der Kundenbindung und Kundenwerbung gilt es, sich den Herausforderungen der digitalen Welt zu stellen. Die Bandbreite reicht hier von der Veröffentlichung der eigenen Öffnungszeiten im Internet bis hin zum eigenen Newsletter.

Landrat Brechtel betonte die Bedeutung der Branchen: „Unsere Bäcker und Metzger stellen eine große Auswahl hervorragender Produkte her und unsere Wirte bieten ihren Gästen diese vielfältigen Genüsse. Und dabei stimmt auch der Service. Das alles zusammen ist ein wichtiges Kriterium auch für die Menschen hier und für unsere Gäste, die gerne immer wieder kommen und sich bei uns kulinarisch verwöhnen lassen.“ Er verdeutlichte auch, dass immer mehr Menschen bei Kauf und Genuss von Produkten besonderen Wert auf Qualität und Regionalität legen. Dabei sei ein gutes Miteinander der verschiedenen Gewerbe und Handwerke im Landkreis Germersheim wichtig. „Dass das Zusammenspiel stimmt, davon können wir uns alle überzeugen und beispielsweise Produkte aus unserer Region kaufen und die Angebote genießen“, sagte Brechtel.

Kreisverwaltung Germersheim

13.04.2018


Den Kopf auf Sternen betten

„Kreger’s Ferienwohnungen“ mit vier Sternen ausgezeichnet

Neupotz - Neupotz ist um zwei 4-Sterne-Ferienwohnungen reicher: Manfred Kreger, Gastronom und Gastgeber mit Leib und Seele, überzeugt in direkter Nachbarschaft zu seinem Restaurant „Zum Lamm“ mit stilvoll und modern eingerichteten Ferienwohnungen in „Kreger’s Gasthaus“. Seit knapp zwei Jahren beherbergt der 55-jährige Koch mit Meisterprüfung darin Feriengäste und Geschäftsreisende. Nun hat er sich den objektiven Klassifizierungskriterien des Deutschen Tourismusverbandes (DTV) gestellt und wurde mit einem hervorragenden Ergebnis von 4 Sternen belohnt.

Neben der Sauberkeit und der modernen, hellen und freundlichen Einrichtung punkten die beiden Wohnungen bei der Klassifizierung beispielsweise mit Fahrradabstellraum inkl. E-Bike-Lademöglichkeit, Frühstücks- und Wäscheservice und einem großen Balkon als besonderer Blickfang. Mit großer Glasfront zu Küche und Wohnbereich spendet dieser selbst an trüben Tagen viel Licht. Die neuen Wohnungen in Kreger’s Gasthaus ergänzen das kulinarische Angebot im Restaurant Zum Lamm, das 2019 sein 100-jähriges Bestehen feiert.

„In vielen Bereichen seit Jahren engagiert und geschätzt, prägt Familie Kreger mit dem Restaurant Zum Lamm die kulinarische Landkarte des Landkreises Germersheim. Mit den tollen 4-Sterne-Wohnungen in Kreger’s Gasthaus gehört sie nun auch zu den Vorzeigebetrieben im Ferienwohnungssegment“, lobt Landrat Dr. Fritz Brechtel, Vorsitzender des Südpfalz-Tourismus Landkreis Germersheim e.V. (SÜD) bei der Überreichung der Urkunden. Karl Dieter Wünstel, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Jockgrim und privat immer wieder gerne Gast im Hause Kreger, ist begeistert: „Mit der Auszeichnung der Wohnungen bestätigt sich die fortwährende Qualität mit der Herr Kreger, seine Frau Ulrike und Tochter Sophia ihr Gasthaus führen.“ Neupotz‘ Ortsbürgermeister Roland Bellaire und sein 1. Beigeordneter Gerfried Sand sind stolz auf das neue 4-Sterne-Angebot in ihrer Gemeinde und wissen ihre Gäste bei Familie Kreger in den besten Händen. Die Gastgeber selbst freuen sich über die Anerkennung und bedanken sich für die gute Zusammenarbeit der letzten Jahre: „Seit wir 1994 den Familienbetrieb in vierter Generation übernommen haben, haben wir bei unseren Ideen und Vorhaben immer viel Unterstützung erfahren. Die Auszeichnung mit 4 Sternen und vor allem die positive Resonanz der Gäste, die bisher in den Wohnungen übernachtet haben, macht uns stolz und bestätigt uns in dem was wir tun.“, so Manfred Kreger.

Für Urlaubsgäste wirken Sterne magisch. In der schönsten Zeit des Jahres wollen Gäste wissen, was sie erwartet und legen daher immer mehr Wert auf Qualität und ein stimmiges Preis-Leistungsverhältnis. Im Bewusstsein der Gäste sind die Sterne als verlässliche Orientierungshilfe verankert. Für Vermieter sind die Sterne die ideale Möglichkeit, die Qualität ihres Angebots objektiv zu beweisen - ein wichtiges Vermarktungsinstrument und Wettbewerbsvorteil gegenüber anderen Betrieben. Um mit einer bestimmten Sterneanzahl werben zu dürfen, müssen Vermieter ihr Objekt aber zunächst klassifizieren lassen.

Die Klassifizierungen von Ferienwohnungen, -häusern und Privatzimmern im Landkreis Germersheim werden vom SÜD e.V. nach den Richtlinien des DTV vorgenommen. Wer Interesse an einer Klassifizierung hat, kann sich beim Südpfalz-Tourismus Landkreis Germersheim e.V. unter 07274/53300 oder per Mail an info@suedpfalz-tourismus.de melden.

Kreisverwaltung Germersheim

11.04.2018


Von Mai bis Oktober wieder wöchentliche Leerung der Biotonnen im Landkreis Germersheim

Landkreis Germersheim - Die Kreisverwaltung teilt mit, dass in der warmen Jahreszeit die Bewohner des Landkreises Germersheim wieder die Möglichkeit haben, ihre Biotonnen wöchentlich leeren zu lassen. Der Zeitraum, in dem die Biotonnen jede Woche angefahren werden, erstreckt sich von Anfang Mai bis Ende Oktober.

In diesem Zusammenhang gibt die Kreisverwaltung den Tipp, den Terminservice der Abfallwirtschaft zu nutzen. Hier bekommt man seine persönlichen Abfuhrtermine (inkl. Verlegungen) ganz einfach per Mail zugeschickt und verpasst somit keine Leerung mehr. Dafür registrieren kann man sich auf der Homepage der Abfallwirtschaft unter www.kreis-germersheim.de/denkdran.

Kreisverwaltung Germersheim

11.04.2018


Termin-Verlegungen der Abfallentsorgung wegen Feiertagen im Mai

Landkreis Germersheim - Im Mai kann es durch die Feiertage am 1.Mai sowie Christi Himmelfahrt (10. Mai), Pfingstmontag (21. Mai) und Fronleichnam (31. Mai) zu Verschiebungen bei den Müllabfuhrterminen kommen. So werden Abfuhrtermine teilweise vorgezogen oder auch nachgefahren. Die Einwohnerinnen und Einwohner sollte sich unbedingt am Abfallkalender orientieren, denn darin sind die Änderungen bereits vermerkt.

In diesem Zusammenhang gibt die Kreisverwaltung den Tipp, den Terminservice der Abfallwirtschaft zu nutzen. Hier bekommt man seine persönlichen Abfuhrtermine (inkl. Verlegungen) ganz einfach per Mail zugeschickt. Dafür registrieren kann man sich auf der Homepage der Abfallwirtschaft unter www.kreis-germersheim.de/denkdran.

Kreisverwaltung Germersheim

11.04.2018


Umweltsammlung fördert zahlreiche illegale Ablagerungen zutage

Engagierte Helferinnen und Helfer im gesamten Kreisgebiet unterwegs

Landkreis Germersheim - Der Wettergott hat es mit den umweltbewussten Bürgern im Landkreis Germersheim am 3. März nicht gut gemeint. Pünktlich zum geplanten Termin der Umweltsammlung schneite es was das Zeug hält. Obwohl der Schnee genauso schnell wie er gekommen war auch wieder wegtaute, führte er zu einer Absage der Umweltsammlung in fast allen Ortsgemeinden. In den darauffolgenden Wochen wurde sie nachgeholt. So haben sich in fast allen Gemeinden und Städten im Landkreis viele Vereine, Parteien, Schulen und Privatinitiativen wieder auf den Weg gemacht, um den illegal entsorgten Müll aus der Natur zu entfernen. Die Menge der im Landkreis Germersheim im Rahmen dieser Umweltsammlung zusammengetragenen illegalen Abfälle ist trotz widriger Umstände durch das Wetter beträchtlich.
Das Resultat der Sammlung waren knapp 22 Tonnen Abfälle, die in die Verbrennung gehen werden. Des Weiteren 119 Pkw-Reifen, drei LKW Reifen, ein Monitor, 52 kg flüssige Dispersionsfarben sowie zahlreiche kleine Elektrogeräte. In rund 3000 Säcken haben die freiwilligen Helfer die Abfälle zusammengetragen.
Kopfschütteln bei Landrat Dr. Fritz Brechtel: „Es ist unglaublich, was alles illegal abgelagert wird und welch große Mengen die Helferinnen und Helfer an Müll zusammengetragen haben.“

Bei der Kreisverwaltung Germersheim liefen wieder die Fäden dieser Umweltaktion zusammen. Die Kosten der Entsorgung der gesammelten Abfälle werden vom Landkreis getragen, der zudem die Gemeinden und Städte bei der Verpflegung der Helfer durch einen finanziellen Zuschuss unterstützt. Insgesamt bewegen sich die Kosten des Landkreises um die 20.000 Euro. Auch die Gemeinden und Städte sind organisatorisch stark gefordert mit der Durchführung der Aktion. „Ein Dankeschön des Landkreises geht“, so Landrat Brechtel, „auch an unsere Entsorgerfirma SUEZ Süd in Rülzheim. Sie engagiert sich seit vielen Jahren am Umwelttag, sowohl personell als auch finanziell, und drückt damit ihre Verbundenheit mit dem Kreis und seinen Bürgern aus“.
Dieses Jahr haben sich wieder sehr viele Personen beteiligt. „Bürgersinn wird im Landkreis Germersheim ganz groß geschrieben“, so Landrat Dr. Fritz Brechtel und der für Natur und Umwelt zuständige Kreisbeigeordnete Michael Braun. Beiden ist es ein großes Bedürfnis, sich bei allen Freiwilligen zu bedanken: „Es ist toll, wie viele ehrenamtliche Helferinnen und Helfer im gesamten Landkreis Germersheim unsere Landschaft von Abfällen gesäubert haben. Vielen Dank an alle!“

Kreisverwaltung Germersheim

11.04.2018


Zum Stand der Planungen der Stadt Wörth in Sachen „Schauffele-Gelände" teilt die Kreisverwaltung mit:

Wörth - Die Verlagerung von Sportanlagen in Wörth Richtung Schauffelegelände würde nach jetzigem Planungsstand zu einer Verschlechterung des Schulsportes im Bereich der Freisportanlagen führen. Ein ausreichend ausgearbeiteter Kompromissvorschag wurde bisher von der Stadt Wörth an die Kreisverwaltung nicht herangetragen oder erläutert. Die erforderlichen Gespräche haben noch nicht stattgefunden. Die Kreisverwaltung hat die Stadt Wörth im Nachgang insbesondere mit Blick auf die Beschlüsse des Hauptausschusses zu Gesprächen eingeladen.

Soweit die Planungen der Stadt Wörth die Verlagerung des Schulsports an die neu geplante Anlagen des „Schauffele-Geländes" vorsieht sowie als Kompromissvorschlag eine Ertüchtigung der Freisportanlage am Dorschberg, wird hierdurch eine erhebliche Verschlechterung des Schulsportes insbesondere im Bereich der Freisportanlagen befürchtet. Derzeit wird die Sportanlage am Dorschberg von der IGS genutzt, die von der Planung betroffenen städtischen Anlagen werden vom Europagymnasium und der BBS genutzt. Es bestehen sowohl von den Schulleitungen, als auch den Elternvertretern und seitens der Kreisverwaltung erhebliche Bedenken, da auch eine evtl. Ertüchtigung der Freisportanlage Dorschberg nicht die erforderliche Kapazität für eine gemeinsame Nutzung im Regelschulbetrieb für den Freiluftsport erreichen dürfte. Die Schulen haben bereits aktuell einen Mehrbedarf an Nutzungszeiten angemeldet, was sowohl Hallen- als auch Sportplatzzeiten betrifft. Die Erreichbarkeit des „Schauffele-Geländes" wird nach wie vor von der Mehrheit der Schulen als schlecht bewertet und die Aufrechterhaltung des Unterrichts in Abhängigkeit der dortigen geplanten Anlagen als unmöglich.

In Bezug auf die schulischen Bedarfe an Freisportanlagen in Wörth weist die Kreisverwaltung erneut darauf hin, dass nach wie vor kein Prüfergebnis dahingehend vorliegt, ob die Freisportanlage auf dem Dorschberg alleine für den Schulsport von fünf Grund- und weiterführenden Schulen mit insgesamt 3.600 Schülern und Schülerinnen ausreichend ist. Die Kreisverwaltung hat weiterhin große Bedenken. Die Freisportanlage steht derzeit für den Schulsport der Dorschberg-Grundschule und der Integrierten Gesamtschule zur Verfügung und ist nach Aussage der Schule, insbesondere in den Sommermonaten, durchgehend belegt.

Daher hat die Kreisverwaltung bei der zuständigen ADD angefragt, ob und unter welchen Bedingungen eine ertüchtigte Dorschberg-Freiluftanlage für den Schulsport ausreichend ist. Auch hierzu stehen Informationen und Gespräche noch aus.

Die Kreisverwaltung ist Schulträger und damit in erster Linie den Interessen und Notwendigkeiten der Schulen und Schüler verpflichtet. Gerade in Wörth war dies bisher in einem jahrzehntelangen und guten Miteinander mit der Stadt problemlos möglich. Wörth ist ein historisch gewachsener Schulstandort, der zunehmend bei Schülern und Eltern an Attraktivität gewonnen hat. Das basiert u.a. auf diesem konstruktiven Miteinander zwischen Stadt und Kreis bzw. Schulen.

Ein Alleingang der Stadt würde in erheblichem Maß die Schulen und vor allem ihre Schülerinnen und Schüler treffen. „In Gesprächen wurde die Kernproblematik zwar angesprochen, die negativen Folgen einer Verlagerung der Sportstätten für die Schülerinne und Schüler von der Stadt bisher jedoch nicht ausreichend und ernsthaft berücksichtigt", begründet Landrat Dr. Fritz Brechtel sein Angebot zu umfassenden Gesprächen an Stadt und Schulleitungen.

In Wörth sind die Bedingungen für die Schulen bisher auch für das Unterrichtsfach Sport gut. Die räumliche Nähe und die Ausstattung sind adäquat. Mit einer Verlagerung der Sportstätten, würde viel wertvolle Unterrichtszeit wegfallen. Der Transport der Schüler würde nicht nur Zeit, sondern auch eine erhebliche Summe für dann notwendige Schülerbeförderung kosten. Da eine Nutzung der Stadtbahn nicht realistisch erscheint, müssten Busse eingesetzt werden, was nicht nur unter schulischen, sondern auch unter ökologischen Gesichtspunkten als nicht vertretbar angesehen wird. „Die Schulleitungen und Schulelternbeiräte der Wörther Schulen fordern zurecht, dass der gesetzlich geregelte Schulsport ohne zeitliche Einschränkungen zum Wohle der Kinder auch weiterhin gewahrt bleiben muss", erklärt auch Schuldezernent und Erster Kreisbeigeordneter Christoph Buttweiler.

Die Kreisverwaltung wird daher zeitnahe Gespräche mit ADD, Schulleitungen und Stadtverwaltung führen. „Alle Beteiligten sollten ihrer Verantwortung auch für den Schulsport gerecht werden und Lösungen finden, die den Schulsport nicht verschlechtern", so Landrat Dr. Brechtel.

Kreisverwaltung Germersheim

04.04.2018


Wohn-Pflege-Gemeinschaft in Neuburg eingeweiht

Landrat: Projekt kann Ansporn und Beispiel für weitere Gemeinden im Landkreis sein

Neuburg - Nach Jahren der Vorbereitung wurde jetzt in Neuburg eine „Wohn-Pflege-Gemeinschaft“ mit zwölf Plätzen eingeweiht. Einige hundert Besucher machten sich Mitte März ein Bild von der neuen ambulanten Wohn-Pflege-Gemeinschaft „Am Dorfplatz“. Das große Interesse im Dorf und in der Region hat uns sehr gefreut", sagte die Vorsitzende Arnika Eck. Landrat Dr. Fritz Brechtel fand lobende Worte für den Bürgerverein: „Neuburg schreibt Geschichte. Das Bundes-Modellprojekt ‚Gemeinsam älter werden – zuhause‘ hat vor Jahren im Landkreis den Boden bereitet und Unterstützung geliefert für den Aufbau einer solchen Wohngruppe. Neuburg zeigt, dass eine gut organisierte Zusammenarbeit zwischen Bürgerschaft und Pflegeprofis eines ambulanten Dienstes sogar die 24-Stunden-Pflege in eine kleine Gemeinde bringen kann.“

„Ich gehe hier nicht mehr weg!", sagen oder denken zumindest die meisten älter werdenden Menschen und meinen damit, dass sie auch bei gesundheitlichen Einschränkungen gerne in der vertrauten Umgebung bleiben wollen. Sollte dies bei höherem Pflegebedarf nicht mehr möglich sein, wollen sie zumindest im Wohnort, im Wohnquartier bleiben und nicht in ein entferntes Heim umziehen müssen. In Neuburg geht dieser Wunsch jetzt in Erfüllung. Eigentümer der neuen Einrichtung ist der Bürgerverein Neuburg, der bereits seit Jahren durch den Aufbau ehrenamtlich geleisteter Hilfen dazu beiträgt, dass Ältere, ergänzend zur ambulanten Pflege, bedarfsgerechte Unterstützung erhalten.

Tatkräftige Hilfe bekamen die örtlichen Aktivisten bei der Entwicklung des Projekts von der Kreisverwaltung. Durch Beratung in vielen fachlichen und organisatorischen Fragen trug die Geschäftsstelle der Regionalen Pflegekonferenz dazu bei, das Projekt zu realisieren. Für Harald Nier, langjähriger Mitarbeiter der Kreisverwaltung, ist klar: „Letztlich brauchen wir überall in den Gemeinden Wohn-Pflege-Gemeinschaften dieser Art, damit nicht nur die Wünsche Älterer berücksichtigt werden, sondern damit einfacher und effizienter als in einem großen Heim dem steigenden Bedarf an Hilfeleistungen und dem Mangel an Fachkräften begegnet werden kann.“ Seitens der Kreisverwaltung wurde vorausschauend bereits vor Jahren das innovative Konzept „Pflege 5.0“ einer wohnortsbezogenen, pflegerischen Vollversorgung entwickelt und als fachliche Entwicklungsleitlinie von der Pflegekonferenz bestätigt. Landrat Brechtel und Sozialdezernent Christoph Buttweiler sind sich sicher: „Wenn sich, wie prognostiziert, in wenigen Jahrzehnten die Zahl der über 80-Jährigen nahezu verdreifacht hat, reichen die herkömmlichen Altenhilfekonzepte nicht mehr aus. Wir müssen in unseren Gemeinden zukunftsfähige, sog. Sorgende Gemeinschaften entwickeln, in denen professionelle, ambulante Pflege- und Servicedienste und bürgerschaftlich organisierte Nachbarschaftshilfen Hand in Hand arbeiten. Dabei sind Wohn-Pflege-Gemeinschaften wie Neuburg ein zentraler Baustein.“

Der Bürgerverein bietet zwölf Senioren mit Pflegebedarf ein Zuhause in einer kleinen, überschaubaren Einheit mit zeitgemäßem Wohnen. „Den Menschen, die hier leben, soll trotz Pflegebedarf eine Perspektive gegeben werden", so Eck. Unterstützung kommt vom Betreuungsteam dort, wo sie gebraucht wird. Vorhandene Ressourcen der Bewohner gilt es allerdings zu erhalten und zu fördern. Der Grad der Selbstbestimmung ist hoch. So bestimmen die Bewohner beispielsweise, was gekocht wird und wirken dabei mit, Wäsche kann zusammen gemacht und die Freizeitgestaltung geplant werden.

„Das „Seniorenwohnen am Dorfplatz“ in Neuburg ist ein wichtiger Meilenstein, der Ansporn und Beispiel für weitere Gemeinden im Landkreis sein kann. An vielen Orten sind es die Seniorenbeauftragten und Seniorenbeiräte der Gemeinden, die mit hoher Aufmerksamkeit und erheblichem Zeiteinsatz ergänzende Hilfen, Fahrdienste, kleinere Handreichungen etc. für die ältere Generation organisieren. Auch hier bildete das Bundesmodellprojekt den Rahmen, in dem die Kreisverwaltung nicht nur die Berufung von Seniorenbeauftragten initiierte, sondern auch ein fachlich begleitetes Netzwerk geschaffen hat, in dem sich die Beauftragten regelmäßig treffen und ihre Erfahrungen darüber austauschen, auf welche Weise sorgende Gemeinschaften vor Ort gefördert werden können“, so Brechtel.

Kreisverwaltung Germersheim

30.03.2018


Schülerfahrkarten online beantragen

Landkreis Germersheim - Im Landkreis Germersheim werden auch im Schuljahr 2018/2019 die Schülerbeförderungstickets online beantragt. Für das kommende Schuljahr steht den Eltern, deren Kinder in eine weiterführende Schule im Landkreis Germersheim wechseln, das Eingabeportal auf der Homepage der Kreisverwaltung Germersheim zur Verfügung. Ein Infobrief für die Eltern über das genaue Verfahren liegt bei den Schulen bereit und ist auf der Kreishomepage eingestellt.

Die Onlinebeantragung garantiert eine schnelle Bearbeitung und ermöglicht auch das elektronische Beifügen notwendiger Unterlagen, wie z. B. dem Passbild. Falls die Eltern nicht die Möglichkeit haben Anhänge einzuscannen, können diese auch direkt an die Kreisverwaltung Germersheim versendet werden oder an der weiterführenden Schule zur Weitergabe abgegeben werden. Nach erfolgreicher Antragstellung erhält der Nutzer eine Bestätigungsmail. Sollte Ihnen keine Bestätigungsmail zugehen, wurde der Antrag auch nicht erfolgreich übermittelt.

Im Landkreis Germersheim besuchen ca. 9.700 Schülerinnen und Schüler die kreiseigenen Schulen. Insgesamt, also mit den Schülerinnen und Schülern der Grundschulen, bestellt bzw. erstellt die Kreisverwaltung jährlich 4.000 Schülerbeförderungstickets.

Den Antrag und viele weitere nützliche Informationen finden Sie unter www.kreis-germersheim.de im Bereich „Formulare Downloads - Schülerbeförderung“. Für Eltern ohne Internetzugang ist die Antragstellung auch in den Schulsekretariaten oder bei der Kreisverwaltung Germersheim möglich.

Schülerinnen und Schüler aus dem Landkreis Germersheim, die keine kreiseigene Schule, sondern weiterführende Schulen im Landkreis Südliche Weinstraße, der Stadt Landau oder Speyer besuchen, müssen sich dort bei den jeweiligen Städten/Kreisen und Schulen registrieren.

Kreisverwaltung Germersheim

30.03.2018


Landrat Brechtel: „Kleine Pfalzlösung“ ist und bleibt vom Tisch

Germersheim / Berlin - „Die „Kleine Pfalzlösung“ ist und bleibt vom Tisch – auch, wenn das andernorts nicht gern gesehen wird“, betont Landrat Dr. Fritz Brechtel und bekräftigt seine Aussage vom Februar: „Das Bundesministerium vertritt erfreulicherweise eine deutlich ablehnende Haltung zur „Kleinen Pfalzlösung“. Für diese klare Position bin ich sehr dankbar. Außerdem wurde diese von der DB Netz AG bestätigt, eine erneute Beauftragung einer Untersuchung wird es nicht geben.“

Mit großem Erstaunen hatte der Landkreis Germersheim im Herbst 2017 auf eine Ankündigung der DB Netz AG reagiert, die sogenannte „Kleine Pfalzlösung“ im Rahmen der Ausbauplanungen im Eisenbahnkorridor Frankfurt-Mannheim-Karlsruhe weiter zu untersuchen. Dabei hatte der Parlamentarischen Staatssekretär Enak Ferlemann diese Variante bereits im Jahr 2015 aufgrund des geringen Potenzials für die Aufnahme zusätzlichen Güterverkehrs als nicht ausreichend eingestuft.

Landrat Dr. Brechtel hatte das Thema in seiner Funktion als Fraktionsvorsitzender der CDU-Fraktion des Verbands Region Rhein-Neckar im Herbst 2017 sofort aufgegriffen und den Vorsitzenden des Verbands Region Rhein-Neckar, Stefan Dallinger, gebeten, mit dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur und der DB-Netz Kontakt aufzunehmen. „Im Ergebnis kam von DB Netz die Zusage, dass die einmal angedachte „Kleine Pfalzlösung“ nicht weiter verfolgt wird“, so Brechtel, „Für die Südpfalz ist das eine sehr gute Nachricht. Wer ernsthaft darüber nachdenkt, den Güterverkehr in unsere Region zu lenken, muss sich darüber bewusst sein, dass verstopfte Straßen und starke Lärmbelästigungen für die Bewohnerinnen und Bewohner alltäglich würden. Dagegen wehre ich mich vehement.“

Kreisverwaltung Germersheim

27.03.2018


12. Grundkurs für ehrenamtliche Betreuer abgeschlossen

22 neue Betreuerinnen und Betreuer im Landkreis Germersheim

Landkreis Germersheim - Die Betreuungsbehörde des Landkreises Germersheim und die drei Betreuungsvereine, Arbeiterwohlfahrt, Lebenshilfe und Sozialdienst Kath. Frauen und Männer führen schon seit dem Jahr 2009 Grundkurse für ehrenamtliche Betreuer durch. Seitdem wurden etwa 200 Personen geschult. Jetzt hat der 12. Grundkurs erfolgreich abgeschlossen. An den fünf Abenden haben 22 Teilnehmer regelmäßig teilgenommen. Die Teilnehmer bekamen am letzten Abend ihre Zertifikate von Norbert Pirron, Betreuungsbehörde der Kreisverwaltung Germersheim, überreicht. Im Landkreis Germersheim, haben zur Zeit rund 1800 Personen einen gesetzlichen Betreuer, rund 75 % davon werden durch ehrenamtliche Betreuer betreut. „Dies ist eine beachtliche Zahl. Nicht alle Kreise können auf eine so große Zahl an ehrenamtlichen Betreuern zurückgreifen“, betont Landrat Dr. Brechtel und dankt den engagierten Betreuerinnen und Betreuern und den Mitarbeitern der Betreuungsbehörde und den Betreuungsvereinen.

Die Betreuungsbehörde und die Betreuungsvereine führen zudem zahlreiche Infoveranstaltungen zum Thema „Vorsorgemöglichkeiten“ durch. „Dadurch motivieren wir viele Menschen dazu, sich mit dem Thema zu beschäftigen und rechtzeitig vorzusorgen“, so Norbert Pirron. Auch Sozialdezernent Christoph Buttweiler unterstreicht: „Zwar ist einerseits in den letzten Jahren ein Rückgang der Betreuungen festzustellen, andererseits sind die öffentlichen Beglaubigungen gestiegen. Dies ist eine positive Entwicklung.“

Der nächste Aufbaukurs findet ab dem 16. Oktober 2018 statt. Die Kurse umfassen fünf Abende, an denen ein Einblick in die verschiedenen Aufgabengebiete eines Betreuers vermittelt wird. Die Teilnehmer erhalten am Ende des Kurses ein Teilnahmezertifikat. Seit dem Jahr 2012 haben Interessierte auch die Möglichkeit, einen Aufbaukurs zu besuchen. In den bisherigen sechs Aufbaukursen haben 90 Personen teilgenommen. Dieser Kurs besteht aus vier Abenden, die Inhalte sind noch spezieller. Als Referenten für die Kurse sind Betreuungsrichter, Leiter/innen der Fachabteilungen „Soziales“, die Leiter der Betreuungsvereine und der Leiter der Betreuungsbehörde, tätig. Die Kurse, jeweils ein Grund- und ein Aufbaukurs, finden jährlich im Wechsel südlichen Teil und nördlichen Teil des Kreises Germersheim statt.

Kreisverwaltung Germersheim

27.03.2018

Schüler-Anmeldezahlen an weiterführenden Schulen im Landkreis Germersheim für das Schuljahr 2018/2019

Landkreis Germersheim - Die weiterführenden Schulen im Landkreis Germersheim sind bei Eltern und Schülern beliebt. Das zeigen die diesjährigen Anmeldezahlen, die mit 977 Neuanmeldungen für die künftigen 5. Klassen gegenüber dem Vorjahr leicht steigen (2017: 952). „Die Eltern schätzen das breit gefächerte Schulangebot im Kreis Germersheim und unser Bestreben, unseren Kindern die bestmögliche Schulausbildung zu ermöglichen und damit den Grundstein für eine erfolgreiche Berufsausbildung zu legen. Das sehe ich auch als einen Gewinn für die Entwicklung unseres Landkreises“, sagt Landrat Dr. Fritz Brechtel.

„Die Integrierte Gesamtschule (IGS) ist mit insgesamt 379 Neuanmeldungen in Rülzheim (105, 2017:112), Rheinzabern (75, 2017: 64), Kandel (90, 2017: 107) und Wörth (109, 2017: 110) die am stärksten nachgefragte Schulform“, so Christoph Buttweiler, Dezernent für Schulen und Bildung: „Jedoch gibt es gemessen am Vorjahr einen geringfügigen Rückgang.“

Die Gymnasien im Landkreis verzeichnen mit 322 Neuanmeldungen ebenfalls einen leichten Rückgang ihrer Schülerzahlen, wobei sich diese Entwicklung sehr ungleich verteilt: beim Europa-Gymnasium in Wörth steigen die  Anmeldungen (2018: 197 gegenüber 171 im Vorjahr), beim Goethe-Gymnasium in Germersheim sinken sie (125 gegenüber 168).

Die fünf kreiseigenen Realschulen plus in den Orten Germersheim, Kandel, Lingenfeld und Bellheim verbuchen mit insgesamt 276 Neuanmeldungen einen Zuwachs von 56 Anmeldungen gegenüber dem Vorjahr: Richard-von-Weizsäcker-Realschule plus Germersheim 127 (92), Geschwister-Scholl-Realschule plus Germersheim 30 (30), Realschule plus Kandel 52 (52), Realschule plus Lingenfeld 35 (18), Realschule plus Bellheim 32 (28).

Kreisverwaltung Germersheim

23.03.2018

Zuwendung des Landes für das „Netzwerk Familien stärken“

Landkreis Germersheim  - „Für Maßnahmen des Förderprogramms `Familienbildung im Netzwerk´ hat das Land Rheinland-Pfalz in diesem Jahr dem Landkreis Germersheim erneut eine zweckgebundene Landeszuwendung in Höhe von 15.000 Euro bewilligt“, teilt der Erste Kreisbeigeordnete Christoph Buttweiler mit. Die Förderung gilt rückwirkend für die Zeit vom 1. Januar 2017 bis 31. Dezember 2017. Mit der Zuwendung wird eine Viertel Stelle zur Koordination des Netzwerkes „Familien stärken“ im Landkreis finanziert.

Ziel der Förderung ist es, Familien in unterschiedlichen Lebenssituationen und Lebenslagen präventiv und frühzeitig zu unterstützen. Familienbildung soll alle Familien erreichen, vor allem diejenigen, die sich in schwierigen Situationen befinden.

Dabei ist die zweckgebundene Landeszuwendung zur Erstellung und Weiterentwicklung eines Handlungskonzeptes sowie zur Koordination eines Familienbildungsnetzwerkes zu verwenden. „Im Landkreis Germersheim konnte der Auf- und Ausbau der Familienbüros in allen Verbandsgemeinden und Städten des Landkreises mit Beratungs- und Familienbildungsangeboten vor Ort in Zusammenarbeit mit den Freien Trägern sozialraumorientiert realisiert werden“, so Landrat Fritz Brechtel. Die Weiterentwicklung der Familienbüros zu „Häusern der Familie“ als regionale Anlaufstellen im Landkreis ist ein weiteres Ziel. Zur Erstellung einer Rahmenkonzeption finden in diesem Jahr weitere Workshops mit der Servicestelle „Netzwerk Familie stärken“ in Mainz statt.

Für allgemeine Fragen zum Netzwerk „Familien stärken“ im Landkreis Germersheim steht Interessierten in der Kreisverwaltung Denise Hartmann-Mohr, 17er Straße 1, Zimmer 7.03 (7. Etage), 76726 Germersheim, Telefon 07274/53-270, E-Mail: d.hartmannmohr@kreis-germersheim.de zur Verfügung.

Kreisverwaltung Germersheim

23.03.2018


Sachstand der erneuten Altersüberprüfung von unbegleiteten minderjährigen Ausländern im Landkreis Germersheim

Zum Sachstand der erneuten Altersüberprüfung im Landkreis Germersheim berichtet Landrat Brechtel wie folgt:  Am 22. Februar 2018 waren dem LK 82 umA zugewiesen. Bisher gibt es bei den Altersüberprüfungen folgende Änderungen:

  • Bei 4 umA wurden die Hilfen gemäß der Hilfeplanung regulär beendet (Hilfeplan-Ziel oder Höchstalter sind erreicht). Bei 3 umA wurden die Hilfen aufgrund der Familienzusammenführung beendet.
  • Bei einem umA wurde die Hilfe beendet, weil er im Rahmen der der erneuten qualifizierten Inaugenscheinnahme zur Altersfeststellung seinen Antrag auf Hilfe für junge Volljährige zurückgezogen hat.

Damit wird aktuell noch 74 umA Hilfe gewährt.

Bei 25 dieser 74 umA wurde das Alter zweifelsfrei festgestellt, entweder durch vorliegende Ausweispapiere (19) oder durch medizinische Untersuchung (6).
Somit verbleiben von den ursprünglich 82 umA noch 49 Personen, die in den nächsten Wochen noch zu prüfen sind.

Wie bereits berichtet, wird zunächst erneut eine qualifizierte Inaugenscheinnahme durchgeführt. Ergeben sich Zweifel, so können auch medizinische Methoden eingesetzt werden.

Kreisverwaltung Germersheim / Kreisjugendamt Germersheim

23.03.2018


Landkreis Germersheim betreibt umfassende Schulsozialarbeit

2018 wird Schulsozialarbeit an drei Realschulen plus im Landkreis aufgestockt

Landkreis Germersheim - Als familien-, kinder- und jugendfreundlicher Landkreis investiert der Landkreis Germersheim trotz defizitären Kassen rund 480.000 Euro in Schulsozialarbeit, um den Kindern und Jugendlichen im Landkreis eine gute Zukunftschance zu ermöglichen. Die Kommunen ergänzen diese Investition mit weiteren rund 200.000 Euro.

Außerdem erhält der Landkreis Germersheim 2018 für insgesamt zehn Schulen eine zweckgebundene Förderung des Landes Rheinland-Pfalz für Schulsozialarbeit in Höhe von 206.550 Euro. Das teilt der Erste Kreisbeigeordnete Christoph Buttweiler mit. „Schulsozialarbeit bringt Methoden und Herangehensweisen in die Schulen mit ein, die durch die Schulen allein nicht realisiert werden könnten. Deshalb ermöglicht die gemeinsame Zuwendung von Land, Kreis und Kommunen, die nicht mehr wegzudenkende pädagogische Ressource Schulsozialarbeit an Schulen zu betreiben“, so Buttweiler weiter. Schulsozialarbeit wird im Kreis Germersheim an allen Realschulen plus, Integrierten Gesamtschulen sowie der Eduard-Orth-Grundschule im Landkreis durch einen Festbetrag entsprechend dem Stellenanteil mitfinanziert.

„Aktuell bauen wir die Schulsozialarbeit etwas aus. 2018 erhöhen wir an drei Realschulen plus im Landkreis von je 0,5 Stellenanteil auf je 0,75 Stellenanteil “, so Landrat Dr. Fritz Brechtel. „Damit können wir die Schulen, die keine weiteren oder nur in geringem Umfang vorgehaltenen Jugendhilfeprojekte an der Schule haben, etwas unter die Arme greifen“, so Brechtel weiter.

Kreisverwaltung Germersheim

23.03.2018


Ab 21. März wieder Abfuhr der Heckenabfälle im Kreis Germersheim

Kreis Germersheim - Am 21. März beginnt im Landkreis Germersheim wieder die Abfuhr der sperrigen Grünabfälle im Rahmen einer Straßensammlung.

Zum Heckenschnitt gehören gebündelte Gartenabfälle zwischen 0,5 und 2 Metern Länge. Wegen der Kompostierbarkeit sollte dabei verrottbares Bindematerial verwendet werden.

Wurzelwerke sowie Baumstämme mit einem Durchmesser über 10 cm können bei der Straßenabholung nicht mitgenommen werden. Sie müssen direkt am Wertstoffhof Westheim oder beim Wertstoffhof an der Deponie Berg angeliefert werden. Ihre Entsorgung ist gebührenpflichtig, da sie noch vorbehandelt werden müssen.

Beistellungen in Plastiksäcken, Kartons etc., die mit kleinerem Schnittgut gefüllt sind, werden nicht mit der Heckensammlung erfasst. Sie können über die Biotonne bzw. den Papiersack für Bioabfall entsorgt werden. Die nächstgelegenen Verkaufsstellen für die Papiersäcke sind im Abfallkalender zu finden. Die Säcke haben ein Volumen von 120l und kosten 2,30 Euro pro Stück. Nichtsperrige Grünabfälle wie z.B. kleineres Schnittgut, Laub oder Rasenschnitt werden jederzeit gegen Gebühr an den Wertstoffhöfen Berg und Westheim angenommen, für die privaten Nutzer einer Biotonne ist die Anlieferung sogar kostenlos.

Wer außerhalb der Abfuhrtermine sperrigen Grünschnitt entsorgen möchte, kann diesen an den Wertstoffhöfen Westheim oder Berg anliefern. Sperrige Heckenabfälle aus Privathaushalten werden dort kostenlos entgegengenommen. Am Wertstoffhof Rülzheim (auf dem Betriebsgelände der Firma SUEZ) können Grünabfälle aus Platzgründen nicht angenommen werden. Nach Angaben der Kreisverwaltung halten allerdings viele Gemeinden und Städte Häckselplatze vor, an denen Heckenschnitt meist wohnortnah angeliefert werden kann.

Infos über die lokalen Sammelorte und Öffnungszeiten erhalten Sie bei der jeweiligen Verwaltung oder im jeweiligen Amtsblatt bzw. Stadtanzeiger.

Allgemeine Informationen zum Thema Abfallentsorgung im Kreis Germersheim können im Internet unter www.kreis-germersheim.de/abfallwirtschaft abgerufen werden.

Die Abfuhrtermine für Heckenabfälle:

  • 21.03.2018, Bezirk 3: Wörth 1und 2, Maximiliansau 1 und 2, Hagenbach 1 und 2, Scheibenhardt, Berg, Neuburg.
  • 22.03.2018, Bezirk 2: Ottersheim, Knittelsheim, Hördt, Kuhardt, Rülzheim 1 und 2.
  • 11.04.2018, Bezirk 4: Steinweiler, Erlenbach, Winden, Kandel 1 und 2, Minfeld, Freckenfeld, Schaidt, Büchelberg, Vollmersweiler.
  • 12.04.2018, Bezirk 1: Zeiskam, Lustadt 1 und 2, Bellheim 1, 2 und 3, Freisbach, Weingarten, Schwegenheim, Westheim.
  • 18.04.2018, Bezirk 5: Germersheim 1, 2, 3 und 4, Sondernheim 1 und 2, Lingenfeld 1 und 2.
  • 19.04.2018. Bezirk 6: Leimersheim, Neupotz, Rheinzabern 1 und 2, Jockgrim 1 und 2, Hatzenbühl.

Kreisverwaltung Germersheim

14.03.2018


Landesehrennadel an Udo Türk verliehen

Bei der Ehrung (v.l.): Bernd Weber vom SPD Ortsverband Rheinzabern, der ehemalige Verbandsbürgermeister Uwe Schwind, MdL Barbara Schleicher-Rothmund, Udo Türk, Landrat Dr. Fritz Brechtel, Verbandsbürgermeister Karl Dieter Wünstel und Ortsbürgermeister Gerhard Beil.

Germersheim / Rheinzabern - Udo Türk aus Rheinzabern hat am 9. März 2018 für sein ehrenamtliches Engagement die Landesehrennadel erhalten. Landrat Dr. Fritz Brechtel überreichte ihm die Auszeichnung im Rahmen einer kleinen Feierstunde in der Kreisverwaltung Germersheim.

Udo Türk hat sich durch seinen persönlichen und jahrelangen Einsatz in der Kommunalpolitik sowie in mehreren Vereinen verdient gemacht.

Seit nunmehr 33 Jahren ist er aktives Mitglied im Gemeinderat Rheinzabern und zusätzlich 18 Jahre im Verbandsgemeinderat tätig. In der SPD ist er seit 1972 aktives Mitglied.

Neben seinem kommunalpolitischen Engagement ist Udo Türk seit rund 30 Jahren Mitglied im Musikverein „Lyra“ Rheinzabern. Davon war er zehn Jahre lang im Ausschuss des und weitere rund zehn Jahre im Management des Verbandsjugendorchesters tätig.

Auch im sportlichen Bereich ist Udo Türk aktiv. So ist er seit rund 40 Jahre Mitglied im Fußballverein Rheinzabern „SVO“ und im Schützenverein Rheinzabern „St. Hubertus Rheinzabern“ engagiert er sich seit rund zehn Jahren.

Seit 40 Jahren ist Udo Türk nun schon Mitglied der „IG-Metall“ und war dort 20 Jahre lang als Vertrauensmann aktiv.

Von 2002 bis 2014 war er darüber hinaus als ehrenamtlicher Patientenfürsprecher im Kreis Germersheim für das Krankenhaus in Kandel tätig.

Landrat Dr. Brechtel dankte Udo Türk für sein großes ehrenamtliches Engagement in so vielen Bereichen und wünschte ihm alles Gute.

Den Glückwünschen schlossen sich auch Verbandsbürgermeister Karl Dieter Wünstel und Ortsbürgermeister Gerhard Beil sowie die Anwesenden an.

Kreisverwaltung Germersheim

14.03.2018


„Typisch. Mein Landkreis Germersheim“

Fotowettbewerb zum Jubiläum des Landkreises Germersheim –Teilnahme noch bis Ende Juni möglich

Landkreis Germersheim - Der Landkreis feiert in diesem Jahr seinen 200. Geburtstag. Zu diesem Anlass hat die Kreisverwaltung Germersheim zu einem Fotowettbewerb aufgerufen, der unter dem Motto „Typisch. Mein Landkreis Germersheim“ steht. „Jeder, der gerne fotografiert, kann seine schönsten Aufnahmen zu diesem Thema einreichen. Bei der Motivwahl sind dem Ideenreichtum und der Kreativität keine Grenzen gesetzt“, so Landrat Dr. Fritz Brechtel. Eine Teilnahme ist noch bis Ende Juni möglich.

Die besten Bilder werden gegen Ende des Jubiläumsjahres in einer Ausstellung gezeigt und im Online-Auftritt des Landkreises präsentiert. Unter allen Einsendungen werden Geld- und Sachpreise im Wert von insgesamt 3.000 Euro vergeben.

Wer mitmachen will, kann per E-Mail bis zu drei Motive an folgende Adresse schicken: fotowettbewerb@kreis-germersheim.de. Die Teilnahmebedingungen und weitere Informationen zum Wettbewerb sind auf der Homepage des Landkreises unter www.kreis-germersheim.de/200jahre zu finden.

Die Digitalfotos müssen im jpg-Format zugesandt werden. Sie müssen eine Größe von mindestens 1 MB haben und dürfen maximal 10 MB nicht überschreiten, die Auflösung muss bei mindestens 300 dpi liegen. 

Teilnahmeschluss ist der 30. Juni 2018.

Kreisverwaltung Germersheim

14.03.2018


Änderung des Landesfinanzausgleichsgesetzes zum 01.01.2018

Reaktion von Landrat Brechtel auf Medieninfo der Landtagsabgeordneten Schleicher-Rothmund

Landkreis Germersheim - „Wenn der Landesfinanzausgleich, wie von der Landesregierung geplant, geändert wird, erhält der Landkreis Germersheim ab 2018 jährlich rund 5 Mio. Euro weniger, als er nach derzeitiger Regelung erhalten würde. Dies entnehmen wir der Berechnung des Innenministeriums, die uns dazu vorliegt“, so Landrat Dr. Fritz Brechtel „Diese Probeberechnung sollte Frau Schleicher-Rothmund ebenfalls bekannt sein.

Landrat Dr. Brechtel hält den von Schleicher-Rothmund angestellten Vergleich für nicht aussagekräftig: „Man muss vielmehr die Ergebnisse des alten mit dem neuen System vergleichen. Nur dann sind die Veränderungen nachvollziehbar.“
Es mag sein, dass der Landkreis Germersheim in 2018 aufgrund verschiedener Effekte 3 Mio. Euro mehr Ausgleichszahlung vom Land erhält als im Vorjahr. Zusammen mit den ausfallenden 5 Mio. Euro wären das 8 Mio. Euro, die der Landkreis zur Haushaltskonsolidierung dringend gebraucht hätte.

„Würde das vom Land geplante Gesetz so in Kraft treten, wären in den künftigen Jahren deutlich negative Effekte bei den Kreisfinanzen zu erwarten. Kurz: Der Landkreis Germersheim wäre mit der große Verlierer der Änderung des Landesfinanzausgleichsgesetzes. Ich appelliere daher an die Landesregierung und an alle in der Region verantwortlichen Abgeordneten, gegen diese Gesetzesänderung zu stimmen“, so Brechtel.

Die neu berechneten Zahlen sind erschreckend. Ohne weiteren finanziellen Ausgleich würde die Verschuldung entsprechend zunehmen. Schulsanierungen, Sporthallenbau, Investitionen in Kindertagesstätten oder soziale Projekte wären entweder nicht durchführbar oder müssten zeitlich zurückgestellt werden.

„Ich erwarte, dass der geplante Landesfinanzausgleich für alle fair geändert wird. Damit sich dadurch die Kommunen und der Landkreis Germersheim weiterhin so nachhaltig, familienfreundlich und sozial weiterentwickeln können, wie die Bürgerinnen und Bürger dies zu Recht von uns erwarten“, gibt Landrat Brechtel zu Bedenken.

Weiterhin stellt Landrat Brechtel klar, dass die Landkreise durchaus Verständnis für die Situation der kreisfreien Städte aufbringen und in Solidarität zu diesen die Notwendigkeit der jetzt für 2018 angekündigten zusätzlichen Mittel nicht in Abrede stellen. Anders als von der Landesregierung dargestellt und so von Frau Schleicher-Rothmund übernommen, soll der Aufwuchs im Kommunalen Finanzausgleich in Höhe von insgesamt rd. 132 Mio. Euro im Jahr 2018 allerdings nicht hälftig auf den Landkreisbereich und die kreisfreien Städte verteilt werden. Vielmehr sehe der Gesetzentwurf des Landes lediglich Mehreinnahmen für den gesamten Landkreisbereich in Höhe von rd. 38 Mio. Euro vor, wobei die Landkreise insgesamt sogar weniger Geld erhalten sollen, als nach der bisherigen Rechtslage.

Der von Frau Schleicher-Rothmund dargestellte positive Finanzierungssaldo der Landkreise sei bekanntlich ausschließlich auf eine Vorauszahlung des Landes für die Jahre 2018 und 2019 zurückzuführen. Gemeinsam forderten die 24 Landkreise nunmehr vom Land, über den diskutierten Gesetzentwurf ebenfalls wie die zwölf kreisfreien Städte mindestens in der Summe rd. 95 Mio. Euro zusätzlich zu erhalten, um sich für die Zukunft rüsten zu können. Ansonsten müssten dringend notwendige Investitionen in den Bereichen Verkehr und Bildung, der Unterhaltung der Infrastruktur und damit der Standortsicherung langfristig verschoben werden. Denn, anders als von der Abgeordneten dargestellt, hätten auch die Landkreise mit ihren Städten und Gemeinden in der Summe ebenso hohe Schulden wie die kreisfreien Städte.

„Ich hoffe“, so Landrat Dr. Brechtel abschließend, „dass die kommunalen Spitzenverbände in ihren Bemühungen um eine Verbesserung der Finanzausstattung aller Kommunen und eine Nachbesserung des vorliegenden Gesetzentwurfs kurzfristig Erfolg haben. Alles andere wäre ein völlig falsches Signal!“

Kreisverwaltung Germersheim

14.03.2018


200 Jahre Landkreis Germersheim

Landkreis Germersheim / Rheinzabern / Leimersheim / Minfeld - Die Veranstaltungen im April: Kirchenkonzert, Nachtwächterführung und Kunst auf öffentlichen Flächen

Kirchenkonzert: Choral & Variation
Die Musikwelt war und ist stets geprägt von Traditionen einerseits und Veränderungen andererseits. Unter dem Titel „Choral & Variation“ wird der Musikverein Lyra Rheinzabern diesen Kontrast aus unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchten und zu Gehör bringen. Eine Veränderung steht dabei in besonderer Weise im Mittelpunkt: Mit dem Konzert am Samstag, 14. April 2018, 19.30 Uhr, Pfarrkirche St. Michael Rheinzabern, Hauptstraße, präsentiert sich der Musikverein Lyra Rheinzabern e.V. erstmals in einem Kirchenkonzert. Der Eintritt ist frei, um eine Spende zugunsten einer gemeinnützigen Einrichtung oder eines Vereins wird gebeten.

Begegnungen aus 200 Jahren mit den Nachtwächtern
Im Heimatmuseum in Leimersheim findet am 21. April ab 20 Uhr eine Nachtwächterführung durch das Dorf mit überraschenden Begegnungen statt. Treffpunkt ist das Heimatmuseum in Leimersheim, Untere Hauptstraße 42, Leimersheim. Die Führung dauert etwa 90 Minuten. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Kunst auf öffentlichen Flächen in Minfeld
In Minfeld begegnet man auf Schritt und Tritt „Kunst im öffentlichen Raum“: Sei es auf dem Mundoplatz, vor der katholischen Kirche, im Pfarrgarten der protestantischen Kirche oder in der Limoursstraße. Die Kunstwerke verdankt der Ort seiner 2006 zum ersten Mal durchgeführten Veranstaltung „Kunst auf öffentlichen Flächen“, bei der einige Kunstwerke dem Ort als Dauerleihgabe geblieben sind. Ob Skulpturen aus Stein oder Holz, großformatige Plastik oder Werke aus Stahl – viel Interessantes gibt es bei einem Rundgang durch das Dorf zu entdecken.

Zum 12. Mal findet das Kunst-Event in Minfeld in diesem Jahr statt und zu den schon im Ort aufgestellten Kunstwerken gesellen sich diesmal Werke von Ralf Ehmann aus Rottenburg am Neckar, Winfried Becker aus Kempten, Petra Ditter aus Brühl und Wolfgang Ternis aus Flörsheim-Dalsheim.
Feierlich eröffnet wird die Veranstaltung am 22. April 2018 um 11 Uhr in der Kulturscheune Minfeld. Die Laudatio hält Evelyn Hoffmann. Zu sehen ist das Kunst-Event in der erweiterten Form bis zum 31.Oktober 2018. 30 Kunstwerke sind als Dauerleihgabe das ganze Jahr über zu sehen.

Kreisverwaltung Germersheim

14.03.2018


Sanierung der Rheinbrücke zwischen Wörth und Karlsruhe

Stuttgart / Kreis Germersheim - „Beim Gespräch in Stuttgart heute wurde die Ausweitung des SPNV-Angebotes zwischen Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg während der Bauarbeiten an der Rheinbrücke zwischen Wörth und Karlsruhe besprochen“, so Landrat Dr. Fritz Brechtel. Er war gemeinsam mit Vertretern des Landkreises Karlsruhe Land und der Stadt Karlsruhe sowie der Verkehrsunternehmen des Regierungspräsidiums Karlsruhe am Donnerstag, 1. März 2018 im Baden-Württemberger Verkehrsministerium in Stuttgart.

Die Baumaßnahmen an der Wörther Rheinbrücke starten ab Anfang August 2018 und werden voraussichtlich bis Ende September 2019 andauern. Während der Bauphase wird es absehbar zu starken Verkehrsbeeinträchtigungen kommen.
Landrat Brechtel weist darauf hin, dass in einem ersten Schritt der Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz Süd (ZSPNV) in seinem Auftrag bereits ein umfangreiches Angebot auf der Schiene insbesondere für die Pendler erarbeitet hat: „Während der Bauzeiten werden zusätzliche Züge bereitstehen. Zusätzlich zum heutigen Angebot werden je Werktag insgesamt rund 2.600 Sitzplätze (Summe beide Richtungen von und nach Karlsruhe) angeboten. Auch für die voraussichtlich vier Wochenenden, an denen die Autobrücke voll gesperrt sein wird, haben wir als ZSPNV Süd ein umfangreiches Entlastungsprogramm erstellt“, so Brechtel. So werden während der Vollsperrungen der Rheinbrücke an Wochenenden insgesamt ca. 14.000 zusätzliche Sitzplätze je Wochenende bereitgestellt. Dies betrifft die Fahrten zwischen der Südpfalz und Karlsruhe. Es handelt sich bei Germersheim und Karlsruhe von morgens bis nachmittags um einen 30-Minutentakt durch stündliche Zusatzzüge der S-Bahn Rhein-Neckar sowie längere Züge zwischen Neustadt, Landau.

In einem Schreiben hatte sich Landrat Dr. Fritz Brechtel vergangene Woche auch in seiner Funktion als Verbandsvorsteher des ZSPNV an das Regierungspräsidium Karlsruhe als Projektträger gewandt und ein Gesamtkonzept gefordert, wie der Verkehr während der Bauzeit bewältigt werden soll. Nun haben das Ministerium für Verkehr, der Zweckverband SPNV Rheinland-Pfalz Süd (ZV SPNV RLP Süd) und die Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg GmbH (NVBW) in Zusammenwirken mit den betroffenen Eisenbahnverkehrsunternehmen DB Regio AG und AVG auf Veranlassung des Regierungspräsidium Karlsruhe ein Konzept entwickelt, um Zusatzleistungen und Verstärkungen der regulären Züge für die betroffene Bevölkerung im SPNV anbieten zu können.
Dies gilt für Leistungen der S-Bahn Linie Rhein-Neckar (Netz 6a) und die S-Bahn-Linien S 5 und S 51/52 (Netz 7 und Verkehrsvertrag Wörth – Germersheim), sowie die Linien RE 6 und RB 51 von Neustadt/Weinstraße nach Karlsruhe Hbf. Die Finanzierung des Angebots erfolgt anteilig durch das Verkehrsministerium und die weiteren betroffenen Aufgabenträger.

Pendler werden gebeten über die Homepage des ZSPNV Bedarfsanmeldungen einzureichen, für welche Betriebe eventuell Transferfahrten per Bus nötig werden.

Kreisverwaltung Germersheim

02.03.2018


Maria hilf! Ein Pflegefall und die Rettung aus Polen?

Gastspiel des Chawwerusch-Theaters am 23. März 2018 in der Stadthalle Kandel