Speyer 24 / 7 News

 

Polizeimeldungen

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(Neustadt / Weinstraße) - Wir sind mobil", ein Verkehrssicherheitsprogramm für die Generation 65 plus

Auch 2018 bietet die Polizei Neustadt in Zusammenarbeit mit der Kreisverkehrswacht Bad Dürkheim Süd ein Verkehrssicherheitstraining für die "Generation 65plus" an. Nach den großen Erfolgen in den letzten Jahren erhalten auch in diesem Jahr Seniorinnen und Senioren die Möglichkeit zur Teilnahme an diesem speziell auf diese Zielgruppe abgestimmten Verkehrssicherheitstraining. Das Training ist kostenlos, aber mit Sicherheit nicht umsonst. Das haben auch die Erfahrungen der Teilnehmer aus den vergangenen Veranstaltungen gezeigt. Alle äußerten sich überrascht, wieviel sich trotz langer Fahrpraxis im täglichen Straßenverkehr noch erlernen lässt.

Termine:

  • Mittwoch, 11.07.2018, 13.00 h - ca. 16.30 h
  • Donnerstag, 27.09.2018, 13.00 h - ca. 16.30 h
  • Mittwoch, 17.10.2018, 13.00 h - ca. 16.30 h

Die Teilnehmerzahl ist pro Termin auf 12 Personen begrenzt. Nutzen Sie diese Möglichkeit und melden sich bei der Polizeidirektion Neustadt unter der Tel.-Nr. 06321/854-102 oder 854-263 zu diesem Training an. Wir freuen uns auf Sie, denn wir wollen, dass Sie sicher fahren!

Neben einer theoretischer Einheit zu Beginn werden überwiegend fahrpraktische Übungen angeboten. Diese Übungen werden mit dem eigenen Fahrzeug durchgeführt, um optimal damit umgehen zu können.

Die praktischen Übungen beinhalten folgende Themen.

- Optimale Sitzposition

Wie sitze ich bequem und trotzdem sicher? Lenkradhaltung - eine liebgewonnene Eigenart -

- Der "tote" Winkel - gut zu wissen für Fußgänger, Radfahrer und Autofahrer - Verhalten nach dem Unfall

Verwendung von Warndreieck und Verbandskasten (eine realitätsnahe Übung ohne Vorbereitung)

- Gefahrenbremsung

Wie verändert sich der Bremsweg bei verschiedenen Geschwindigkeiten? Wie bremse ich mit ABS?

- Rückwärtsfahren

Wie kann ich eingeschränkte Beweglichkeit mit Hilfe der Außenspiegel aus gleichen?

Ihre Verkehrssicherheitsberater der Polizei Neustadt freuen sich auf Sie!

Polizeipräsidium Rhein-Neckar-Pfalz

19.06.2018


Neuer Präsident von 50.000 ehrenamtlich aktiven Maltesern

Georg Khevenhüller steht dem Malteser Hilfsdienst vor

v.l. : Der neue Vizepräsident Albrecht Prinz von Croy, der scheidende Präsident Dr. Constantin von Brandenstein, Kardinal Woelki und der neue Präsident Georg Khevenhüller vor der Segnung im Kölner Dom

Speyer - Der 57-jährige Unternehmer Georg Khevenhüller ist neuer ehrenamtlicher Präsident des Malteser Hilfsdienstes. Die 180 Delegierten der Malteser Bundesversammlung wählten ihn am Samstag, 16. 6. 2018, in Köln zum Nachfolger von Dr. Constantin von Brandenstein, der 26 Jahre an der Spitze der katholischen Hilfsorganisation gestanden hatte. Unter den Delegierten waren drei Vertreter aus der Diözese Speyer.

Khevenhüller sagte nach seiner Wahl: „Ich will unseren Hilfsdienst in die Zukunft führen, und die Herausforderungen, die sich uns in Gesellschaft und Politik stellen, mit allen Maltesern zusammen meistern.“ Der neue Präsident, der bis zum Jahre 2012 bereits einige Jahre Vizepräsident war, sagte weiter: „Wir Malteser sind Teil der katholischen Kirche und setzen uns aus christlicher Überzeugung für Menschen in Not ein. Unser Fundament ist und bleibt das Ehrenamt. Heute engagieren sich in Deutschland so viele Menschen wie noch nie ehrenamtlich. Sie tragen dazu bei, dass die Schwächeren in der Gesellschaft Hilfe bekommen und ihre Würde behalten. Freiwilliges Engagement kann viel und manchmal sogar mehr bewirken als bezahlte Dienstleistungen und es stärkt den Zusammenhalt in unserem Land. Unsere Gesellschaft könnte noch viel mehr von diesem Engagement gebrauchen. Dazu benötigen wir bessere Bedingungen für Menschen, die sich neben Schule, Beruf oder Familie für das Allgemeinwohl einsetzen – zum Beispiel durch weniger Bürokratie, eine großzügige Freistellung für Einsätze im Katastrophenschutz und durch mehr Anerkennung ihres Engagements.“

Seit 1992 war Dr. Constantin von Brandenstein Präsident des Hilfsdienstes. In seiner Zeit wuchs die Zahl ehrenamtlicher sozialer Dienste der Malteser. Dazu zählen insbesondere ambulante Hospizgruppen, Betreuungsangebote für Einsame und demenziell Erkrankte oder der Schulsanitätsdienst. Darüber hinaus wuchs die Zahl der Fördermitglieder des Hilfsdienstes von 500.000 auf 900.000. Brandenstein selbst, der stets einen Mitgliedsantrag in der Tasche trägt, warb allein 1.100 neue Mitglieder persönlich für den Hilfsdienst.

Zum Vizepräsidenten hat die Bundesversammlung Albrecht Prinz von Croy gewählt. Der 59-jährige Unternehmensberater und Journalist aus Köln ist einer von drei Stellvertretern in der Hilfsorganisation und bereits seit Jahren Präsidiumsmitglied.

Im Malteser Hilfsdienst engagieren sich 50.000 Malteser ehrenamtlich für Menschen in Notlagen. Zu den zentralen Aufgaben gehören der Zivil- und Katastrophenschutz, die Erste-Hilfe-Ausbildung, die Hospizarbeit, der Besuchs- und Begleitungsdienst sowie die Jugend- und Auslandsarbeit, Rettungsdienst, Hausnotruf und Menüservice.

Malteser Hilfsdienst e.V., Diözesangeschäftsstelle Speyer

19.06.2018


(Speyer) - Brand einer Absauganlage, keine Verletzten.

Vorläufige Pressemitteilung der Feuerwehr Speyer

Am 14.6.2018 wurde die Feuerwehr Speyer 14:23 Uhr zu einem Brand eines Fertigungsbetriebes in die Industriestraße gerufen.

In einer Absauganlage haben sich Gummiablagerungen und Filtermaterial entzündet. Dadurch kam es zu einem Feuer in der Absauganlage und zu einer starken Rauchentwicklung.

Beim Eintreffen der Feuerwehr, die mit 16 Personen und fünf Fahrzeugen anrückte, war die Fertigungs- und Lagerhalle bereits geräumt.

Das Feuer wurde mit einem C-Rohr bekämpft, die Absauganlage ausgeräumt, mit der Wärmebildkamera kontrolliert und mit einem Belüftungsgerät belüftet.

Der anwesende Rettungsdienst brauchte nicht eingreifen.

Über Brandursache und Sachschaden können wir leider keine Auskunft geben.

Presse- und Medienteam der Feuerwehr Speyer

14.06.2018


(Kaiserslautern / Speyer) - THW Speyer hilft nach Starkregen in Kaiserslautern

Heftige Starkregenfälle setzten am 11. Juni die Innenstadt und das Umland von Kaiserslautern teilweise meterhoch unter Wasser. Um erfolgreich gegen die Wassermassen ankämpfen zu können, waren neben der Feuerwehr auch die THW Ortsverbände Kaiserslautern, Hauenstein, Pirmasens und Speyer im Einsatz. Das Technische Hilfswerk (THW) Speyer unterstützte den Einsatz mit 27 Helfern.

Um 18:10 Uhr wurde gesamte Technische Zug Speyer nach Kaiserslautern alarmiert. Mit sechs LKW und vier Anhängern, darunter die komplette Pumpenausstattung der Fachgruppe Wasserschaden / Pumpen (WP), fuhren die Helferinnen und Helfer in Richtung Einsatzort. Dort galt es mehrere Einsatzstellen, teileweise parallel, abzuarbeiten.

An der ersten Einsatzstelle musste eine Wiese entwässert werden, deren Wasser sich in die angrenzenden Keller drückte. Mittels vier Chiemsee-Pumpen konnte schnell Hilfe geleistet werden. Innerhalb kürzester Zeit senkten die Pumpen den Wasserstand soweit, dass kein Wasser mehr in die Keller nachlief.

Noch während den Aufbauarbeiten verlegte die 1. Bergungsgruppe zu einer zweiten Einsatzstelle. Der Starkregen hatte eine Straße etwa einen Meter hoch unter Wasser gesetzt. Das Wasser war bereits abgeflossen, jedoch waren viele Keller in der Straße überflutet. Mit Notstromerzeuger und Tauchpumpen unterstützten die Ehrenamtlichen die Feuerwehr. Kurz darauf fuhr auch ein Teil der Fachgruppe WP an die Einsatzstelle an. Neben den Kellern war auch eine Tiefgarage mit Wasser vollgelaufen. Durch ein Fenster wurden die Saugschläuche der Großpumpe Hannibal in die Garage gelegt und gemeinsam mit der DIA-Großpumpe der Feuerwehr das Wasser abgepumpt.

Nach Beendigung der Pumparbeiten des ersten Einsatzes wurden die Einheiten an einer weiteren Schadensstelle benötigt: Der Keller einer Spinnerei war ebenfalls vollgelaufen. An diesem Ort mussten Pumpen und Licht aufgebaut sowie lange Schlauchstrecken verlegt werden, um das Wasser weit genug weg zu transportieren. Die Speyerer Freiwilligen lösten hier die Feuerwehr und andere THW Einheiten ab. Die 1. Bergungsgruppe und die WP-Teileinheit unterstützten diese Arbeiten nach Abschluss ihrer vorherigen Aufgaben.

Einsatzende war nach über 12 Stunden gegen 06:45 Uhr am kommenden Tag.

Die Fachgruppe Wasserschaden / Pumpen ist das wichtigste Instrument des THWs im Kampf gegen Überflutungen. Die Speyerer WP verfügt über eine Gesamtpumpleistung von über 24m³/min. Mit den verschiedenen Pumpen kann nicht nur bei Hochwasser erfolgreich und schnell geholfen werden, sondern auch bei Wassereinbrüchen in Tiefgaragen oder Keller. Dabei erstreckt sich das Spektrum der leistungsfähigen Pumpen von einer autarken Schmutzwasserpumpe auf einem Anhänger bis hin zu elektrobetrieben Tauchpumpen.

Sie möchten bei Unwettern oder anderen Unglücksfällen auch ehrenamtlich helfen? Dann kommen Sie zu unserer Grundausbildung. Diese findet jeden Donnerstag von 19:30 bis 22:30 Uhr im THW Speyer, Industriestraße 9, statt. Ein Einstieg ist jederzeit möglich. Weitere Informationen finden Sie unter www.thw-speyer.de oder per Mail an ov-speyer@thw.de

THW Speyer, Christopher Sohn

12.06.2018


(Speyer) - Polizeiübung mit Hubschrauber in Speyer

Am 06.06.2018 fand auf dem Bundeswehrübungsgelände in Speyer im Rahmen einer Ausbildungsmaßnahme von Kräften der Abteilung Spezialeinheiten der Polizei Rheinland-Pfalz eine Übung mit Beteiligung des Polizeihubschraubers statt. Die ganztägig angelegte Übung dauerte bis in die Nacht hinein.

Über den Inhalt und Umfang der Übung können aufgrund der notwendigen Geheimhaltung der Einsatzmaßnahmen und Taktiken keine weiteren Auskünfte erteilt werden.

Text: Polizeipräsidium Einsatz, Logistik und Technik Foto: Speyer 24/7 News, dak

08.06.2018


(Mannheim/Heidelberg/Rhein-Neckar-Kreis) - Viertes Treffen der muslimischen Gemeinden / konstruktiver Dialog wird vor Ort fortgesetzt.

Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Mannheim, des Rhein-Neckar-Kreises und der Stadt Heidelberg

Viertes Treffen der muslimischen Gemeinden mit Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis, Stadt Heidelberg, Polizeipräsidium und dem Mannheimer Institut für Integration und interreligiösen Dialog.

16 Verantwortliche muslimischer Gemeinden aus dem Rhein-Neckar-Kreis und Heidelberg begrüßte Polizeipräsident Thomas Köber am 14. Mai zum mittlerweile vierten Erfahrungs- und Gedankenaustausch.

Eingeladen hatte dieses Mal die DITIB-Moschee in Ladenburg, deren Sekretärin Frau Özdemir neben den Teilnehmerinnen und Teilnehmern auch  Bürgermeister Wolfgang Erichson aus Heidelberg,  Dezernent Christoph Schauder vom Landratsamt, Talat Kamran vom Mannheimer Institut für Integration und interreligiösen Dialog, sowie Fatih Sahan vom DITIB-Landesverband Baden begrüßte.

Ladenburgs Bürgermeister Stefan Schmutz ging wie alle anderen Beteiligten in seinen einführenden Worten auf die Wichtigkeit des Austauschs und der Begegnung ein, bei dem auch kontroversen Ansichten Raum gegeben werden müsse.

Talat Kamran betonte darüber hinaus, dass das persönliche Kennenlernen der Schlüssel für eine erfolgreiche Integration und einen fruchtbaren Dialog sei.

Frau Prof. Dr. Havva Engin stellte anschließend ihre wissenschaftliche Auswertung zum Projekt "Religiöse Radikalisierung von muslimischen Jugendlichen - Aufklärung und Sensibilisierung der Elternhäuser" vor, das sie gemeinsam mit den Moscheegemeinden Sinsheim, Hockenheim und Schwetzingen im Jahr 2017 umgesetzt hatte. Das Projekt, unterstützt und getragen vom Verein Prävention Rhein-Neckar e.V., gliederte sich in vier verschiedene Workshops zu den Themen Religiöse Vielfalt, Erziehungsgrundlagen, Radikalisierung von jungen Menschen und Beratungsangebote. Es gelang den Moderatorinnen des Projekts eine  angemessene Zahl von jungen Eltern über die Moscheegemeinden zu erreichen und sie im Rahmen der Workshops für Fragen der elterlichen Erziehungskompetenz im Kontext religiöser Radikalisierung zu sensibilisieren.

Der Erfolg des Projekts blieb nicht unbeobachtet. Das ZDF berichtete in seiner Dokumentation "Das Drehbuch des Terrors" über das seiner Meinung nach beispielgebende Vorhaben auf dem Gebiet der Prävention im Rhein-Neckar-Kreis.

Im Anschluss an die Ausführungen diskutierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, unter ihnen auch Bürgermeisterin Christiane Staab aus Walldorf, über die Wichtigkeit von Bildung und Teilhabe muslimischer Kinder und Jugendlicher in der Rhein-Neckar-Region. Schnell wurde klar, dass es hier den "goldenen Weg" nicht geben wird, allerdings eine frühe Sprach- und Bildungsförderung und das verständliche Aufzeigen der schulischen Möglichkeiten für die Eltern von zentraler Bedeutung sind.

Als gemeinsame Schnittmenge in Bezug auf Radikalisierung Jugendlicher seien das Versagen von Anerkennung und  das Vorhandensein von Ausgrenzungen   festzustellen, so Prof. Dr. Havva Engin. Insofern sei es von eminenter Wichtigkeit, Eltern in ihrer Rolle zu stärken und sie für dieses Thema zu sensibilisieren. Hierbei spielten auch die Bildungsreinrichtungen eine große Rolle.

Der Erfahrungsaustausch endete mit einem gemeinsamen Abendessen in der Moschee. Polizeipräsident Köber bedankte sich für das hohe Engagement aller Beteiligten und verabschiedete die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit dem Ausblick auf das nächste Treffen im Herbst.

Polizeipräsidium Mannheim

30.05.2018


Verstärkung gesucht! – Grundausbildung im THW Speyer

Speyer/THW - Unter dem Motto „Lerne zu helfen!“ bietet das Technische Hilfswerk (THW) Speyer am 7. Juni eine Informationsveranstaltung zur Grundausbildung im THW an. Gesucht werden Frauen und Männer, Improvisationstalente, Teamplayer und Technikinteressierte ab 17 Jahren – aber auch Hobbyköche und Logistiker.

Am 7. Juni sind alle Interessierten um 20:00 Uhr in die Unterkunft des Ortsverbands in der Industriestraße 9 in Speyer eingeladen. Der Ausbildungsbeauftragte Andreas Zimmermann gibt einen Überblick über die Grundausbildung im THW. Diese ist Voraussetzung um im THW aktiv helfen zu können. Die halbjährige Ausbildung bereitet die Helferanwärter auf die Herausforderungen im Einsatz und bei Übungen im THW-Alltag vor. Alle notwendigen theoretischen und praktischen Kenntnisse, von der Struktur des THW bis zur Bedienung eines Motortrennschleifers, werden dabei von Grund auf vermittelt. Am Ende steht eine Prüfung, in der das Gelernte angewendet wird. Anschließend dürfen die neuen Helferinnen und Helfer aktiv am Einsatzgeschehen teilnehmen.

Aber auch andere unterstützende Funktionen können besetzt werden: So wird etwa die Stelle des ehrenamtlichen Kochs im Ortsverband altersbedingt frei. Spaß am Kochen und an Lebensmitteln sowie logistisches Organisationstalent sind bei dieser Aufgabe nötig, um die Helferinnen und Helfer nicht nur im Einsatzfall versorgen zu können.

Ein Einstieg in die Grundausbildung ist auch nachträglich jederzeit möglich. Weitere Informationen gibt es unter www.thw-speyer.de oder per Mail an ov-speyer@thw.de.

THW Speyer, Christopher Sohn

29.05.2018


In zwei Tagen beginnt das Strohhutfest 2018 - Auch wir sind für Ihre Sicherheit wieder dabei!

Frankenthal - In der Zeit von Donnerstag, 31.05.2018, bis einschließlich Sonntag, 03.06.2018, findet in Frankenthal das 45. Strohhutfest statt. Wie in den letzten Jahren wird die Polizei Frankenthal wieder in Kooperation mit der Stadtverwaltung Frankenthal für die Sicherheit auf dem Fest sorgen.

Leider kam es in den letzten Jahren auf dem Fest immer wieder zu verschiedenen Straftaten, unter anderem mehreren Körperverletzungsdelikten, Diebstählen und Sachbeschädigungen sowie Widerstandsdelikten gegen die Einsatzkräfte. Außerdem mussten mehrere Personen des Festes verwiesen bzw. sogar in Gewahrsam genommen werden.

Wir werden gemeinsam mit der Stadtverwaltung Frankenthal sowohl auf dem Fest als auch um das Fest herum präsent sein, um frühzeitig Störungen zu erkennen und konsequent zu beseitigen.

Die Polizei setzt auch in diesem Jahr auf die bewährten Maßnahmen der zurückliegenden Strohhutfeste. Die stationäre   Videoüberwachung von erkannten Brennpunkten, wie Teilen der Kanalstraße,   der Carl-Theodor-Straße, die Willy-Brandt-Anlage und der Rathausplatz wird  fortgeführt. Auch werden wieder Bodycams eingesetzt. Das vorrangige Ziel dieser Maßnahmen ist es weiterhin, die Bekämpfung der Gewaltkriminalität zu optimieren bzw. wirksam zu ergänzen. Ferner werden wir durch den offenen Kameraeinsatz eine deeskalierende bzw. vorbeugende Wirkung erzeugen. Die Videoüberwachung erfolgt vorrangig in den Abend- und Nachtstunden des jeweiligen Veranstaltungstages.

Sämtliche Einsatzmaßnahmen der Polizei  aus Anlass des Strohhutfestes sind mit der Stadtverwaltung abgestimmt. Diese hat ihrerseits neben der Kameraüberwachung des Rathausplatzes - wie in den vergangenen Jahren auch - eine Allgemeinverfügung, welche unter Anderem das Mitführen oder Verzehren mitgebrachter alkoholhaltiger Getränke auf dem Festgelände verbietet, erlassen. Die Vorkehrungen aus dem Vorjahr, die einem Anschlag vorbeugen sollen, werden auch in diesem Jahr aufgebaut.

Auch in diesem Jahr werden wir  konsequent gegen Personen vorgehen, die einen friedlichen Festverlauf stören. Unfriedlichen Besuchern gegenüber wird die Polizei ein Platzverweis für den Innenstadtbereich der Stadt Frankenthal aussprechen. Dieser Platzverweis kann für alle Festtage und sogar im Einzelfall auf die Folgejahre erweitert werden. In hartnäckigen Fällen werden wir gewaltbereite Personen und Randalierer in Gewahrsam nehmen, um Schlägereien und andere Straftaten  zu verhindern.

Auch Kraftfahrzeugführer rücken über die Strohhutfesttage in den Fokus polizeilicher Kontrollen.

Für Fahrradfahrer gilt: Wer alkoholisiert am Straßenverkehr teilnimmt riskiert seine Gesundheit und seinen Führerschein!

Wir als Polizei Frankenthal hoffen, dass uns durch die geplanten Maßnahmen ein friedliches Strohhutfest 2018 bevorsteht und wünschen allen Besuchern eine schöne Zeit auf dem Fest!

Folgen Sie uns auch auf Twitter unter @Polizei_FT.

Wir wollen, dass Sie sicher Leben!  Ihre Polizei Frankenthal

Polizeidirektion Ludwigshafen / Polizeiinspektion Frankenthal

29.05.2018


Fußballbegegnung SV Waldhof Mannheim - KFC Uerdingen; polizeiliche Bilanz der Einsatzmaßnahmen

Mannheim - Am 27.05.2018 fand um 14.00 Uhr das Relegationsrückspiel zum Aufstieg in die 3. Liga zwischen dem SV Waldhof Mannheim und dem KFC Uerdingen im Carl-Benz-Stadion statt. Nach Angaben des Veranstalters besuchten insgesamt 24.000 Zuschauer das Spiel, davon 3.000 Gästefans.

Im Vorfeld der Begegnung versammelten sich etwa 800 Waldhof-Anhänger auf dem parallel stattfindenden Stadtfest in Mannheim und zogen dann in einem Fanmarsch über die Augusta-Anlage/ Theodor-Heuss-Anlage in Richtung Carl Benz Stadion. Auf dem Fanmarsch wurden bengalische Feuer abgebrannt und Böller gezündet. Außerdem kam es zwischenzeitlich zu Verkehrsbeeinträchtigungen. Aus dem Fanmarsch wollten sich etwa 60 Personen in Richtung Gästeparkplatz absetzen, die wurde durch Anwendung von Pfefferspray von Einsatzkräfte der Polizei verhindert. Gegen 12.40 Uhr nutzte ein Fanbus mit KFC Uerdingen Fans nicht den von der Polizei empfohlen Anfahrtsweg, sondern fuhr am Carl-Benz-Stadion vorbei und wurde kurz vor dem Gartenschauweg in Höhe eines Szenetreffs von Waldhof-Fans von Anhängern des SV Waldhofs attackiert. Auf den Bus wurden unter anderem Flaschen und Gläser geworfen. Dank des schnellen Einschreitens seitens der Polizei konnte der Bus seine Anhänger Gästeeingang abliefern. Ein Uerdingenfan erlitt bei dem Vorfall eine Platzwunde am Kopf. Ob ein Schaden am Bus entstand bedarf weiterer Ermittlungen.

Zu Beginn des Spiels wurden Rauchtöpfe in der Osttribüne über einen längeren Zeitraum im Rahmen einer Choreographie abgebrannt. Die Choreografie wurde aus dem Gästefanblock mit Böllerzündungen beantwortet. Während des Spiels kam es kurz nach 14.30 Uhr auf der Gästetribüne zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Anhänger des KFC Uerdingen und des SV Waldhof Mannheim. Der Ordnungsdienst des Veranstalters wollte die Gruppierungen voneinander trennen. Hierbei wurden mehrere Ordner durch Schläge und Tritte verletzt. Infolge dessen unterstützte die Polizei mit starken Kräften den Ordnungsdienst des Stadions. In der Folge konnten weitere Auseinandersetzungen im Gästefanblock verhindert werden. Nachdem im Heimblock wahrgenommen worden war, dass es im Gästebereich zu Ausschreitungen gekommen war, versuchten etwa 80 zum Teil vermummte Waldhofanhänger hinter der Nord-Tribüne vorbei an den Gästeblock zu gelangen. Auch hinter der Süd-Tribüne versuchten Heimanhänger zu den Gästen zu gelangen. Beides wurde durch starke Polizeikräfte verhindert. Kurz vor 15.30 Uhr wurden im Gästebereich sechsmal Pyrotechnik gezündet.

Ab der 76. Spielminute kam es zu Provokationen und Pöbeleinen von Waldhof Anhängern ausgehen von der Südtribüne in Richtung Gästetribüne. Auch diese Situation konnte durch verstärkte Polizeipräsenz statisch gehalten werden, eine Eskalation wurde verhindert. Beim Spielstand von 1:2 wurden gegen 15.45 Uhr von der Osttribüne, in der Anhänger des SV Waldhof standen, massiv Pyrotechnik abgebrannt und teilweise auf das Spielfeld verschossen. Es handelte sich um sog. bengalische Feuer, Rauchtöpfe, Silvesterleuchtraketen und Böller. Ein Ordner wurde dabei verletzt. Hierauf unterbrach der Schiedsrichter die Partie und führte die Mannschaften vom Feld. Unter der Berücksichtigung von Verhältnismäßigkeitsgrundsätzen und Abwägung verschiedenster, möglicher Einsatzszenarien entschloss sich der Polizeiführer dazu keine aktive Intervention auf der Osttribüne bezüglich der Pyrotechnik durchzuführen. Dies hätte mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit zu massiven Zusammenstößen zwischen Polizei und Anhängern des SV Waldhof Mannheim geführt und eine nicht tragbare Eskalation und Gefährdung der Akteure geführt. Nachdem die Lage sich offensichtlich beruhigt hatte, entschied sich der Schiedsrichter in Absprache mit dem Polizeiführer, die Partie erneut anzupfeifen. Nachdem das Spiel wieder angepfiffen wurde, kam es erneut zu Straftaten gegen das Sprengstoffgesetzes ausgehend von der Osttribüne, worauf der Schiedsrichter das Spiel abpfiff.

Nach Abpfiff kümmerten sich die Polizeikräfte um Aufrechterhaltung der Fantrennung. Mehrfach versuchten nun Waldhof Anhänger zu den Gästefans vorzudringen, was aufgrund massiver Polizeipräsenz verhindert werden konnte.

Um die sichere Abreise der Fanbusse aus Uerdingen zu gewährleisten, wurde rund um den Gartenschauweg und dem dortigen Bereich der Theodor-Heuss-Anlage massive Polizeikräfte zusammengeführt.

Nach einer Festnahme von zwei Waldhofanhängern nach vorausgegangener Körperverletzung zum Nachteil eines Ordners, nahe des bereits eingangs erwähnten Szenetreffs von Waldhof Anhängern, kam es zu Ausschreitung.

Einsatzkräfte wurden von Waldhofanhängern, die vor dem Szenetreff standen, mit Flaschen und Gläsern beworfen. Auf einen Polizeibeamten, der am Boden lag wurde massiv eingetreten u.a. auch gegen den Kopf und in den Unterleib. Der Schutzausrüstung sei Dank, dass der Beamte nur leicht verletzt wurde. Der Aggressor konnte im Nachgang von Einsatzkräften festgenommen werden.

Die Einsatzkräfte wurden zudem von Anhängern aus dem Szenetreff mit einer großen Mülltonne und einer Bierbank beworfen. Die Randalierer wurden unter Anwendung von Zwangsmaßnahmen in den Szenetreff zurückgedrängt, der Außenbereich geräumt und die störungsfreie Abfahrt der Busse aus Uerdingen gewährleistet. Während dieser Maßnahmen wurden insgesamt drei Polizeibeamte leicht verletzt.

Bezüglich der Straftaten, die durch Pyrotechnik begangen wurden, werden die Videoaufzeichnungen im Nachgang des Spieltages ausgewertet und die Verantwortlichen zur Anzeige gebracht. Hierbei handelt es sich nicht nur um einen Verstoß gegen die Stadionverordnung, sondern auch um Verstöße gegen das Sprengstoffgesetz. Außerdem besteht hier der Verdacht von Körperverletzungsdelikten. Es wurden mehrere Ermittlungsverfahren wegen Landfriedensbruchs eingeleitet. Die Ermittlungen werden mit der gewohnten Akribie durchgeführt, in der Hoffnung die Tatverdächtigen ermitteln zu können.

Während der Abreise kam es außerdem zu zwei Körperverletzungsdelikten in der Nähe des Hauptbahnhofs, zwei Tatverdächtige konnten vorläufig festgenommen werden.

Insgesamt wurden 45 Personen während des Einsatzes verletzt, davon sechs Polizeibeamte. Es wurden zehn Festnahmen getätigt. Bislang wurden 24 Strafanzeigen gefertigt, deren Zahl sich nach der Auswertung der Videoaufnahmen noch erhöhen wird.

Sollten sich weitere Erkenntnisse ergeben, folgen Nachberichte.

Text: Polizeipräsidium Mannheim Foto: SV Waldhof Mannheim 07

29.05.2018


Ermittlungsgruppe Relegation eingerichtet, Zeugen gesucht!

Pressemeldung 1

Nach den Vorkommnissen am Sonntag beim Relegationsrückspiel um den Aufstieg in die 3. Fußballliga wurde am Montag eine Ermittlungsgruppe, die sog. "EG Relegation" beim Polizeipräsidium Mannheim eingerichtet.

Die aus sechs Beamten bestehende EG wertet derzeit Video- und Bildmaterialien aus, um Tatverdächtige auszumachen und diese identifizieren zu können. Des Weiteren laufen Ermittlungen wie Pyrotechnik ins Stadion gelangen konnte. Außerdem sollen durch die Auswertung der Bildmaterialien andere Straftaten, wie Körperverletzungsdelikte, Sachbeschädigungen, mögliche Landfriedensbrüche erkannt und beweiskräftig gesichert werden und mögliche Tatverdächtige einem Strafverfahren zugeführt werden.

Die Polizei bittet in diesem Zusammenhang mögliche Zeugen sich unter der Email-Adresse: mannheim.pp.dr.eg-relegation@polizei.bwl.de zu melden und ihre Wahrnehmungen mitzuteilen.

Des Weiteren besteht die Möglichkeit Bild- und Videomaterial der EG Relegation zukommen zu lassen, so dass mögliche Straftäter identifiziert werden können.

Hierzu der Link: https://bw.hinweisportal.de/~portal/de/select

Sollten Sie als Zeuge in Frage kommen und an einer lückenlosen Aufklärung der Vorkommnisse interessiert sein, so nutzen sie diese Möglichkeiten.

Polizeipräsidium Mannheim

29.05.2018


Stadtfest Mannheim 2018; Zwischenbilanz

Mannheim - Das Mannheimer Stadtfest war an den ersten beiden Tagen bei herrlichem Wetter sehr gut besucht. Jeweils über 100.000 Besucher wurden an beiden Tagen gezählt.

Der Einsatzleiter des Polizeireviers Mannheim-Innenstadt ist bislang zufrieden mit dem Verlauf. Die eingesetzten Beamten mussten bislang die Ermittlungen wegen zwei Körperverletzungsdelikten, Beleidung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte aufnehmen.

Zwei Besucher wurden wegen zu starker Alkoholeinwirkung kurzfristig in Gewahrsam genommen.

In einigen Fällen wurden Auseinandersetzungen einzelner Personen und Personengruppen durch rechtzeitiges Einschreiten verhindert und Platzverweise erteilt.

Als neuralgischer Punkt entwickelte sich an beiden Tagen der Bereich um die Bühne am Wasserturm. Beide Konzerte waren am den jeweiligen Abenden außergewöhnlich gut besucht, sodass die Freifläche vor der Bühne den Besucherstrom nicht mehr aufnehmen konnte. Dazu musste für rund drei Stunden der Friedrichsring ab dem Maritimhotel in Richtung Luisenring komplett gesperrt werden. In Richtung Hauptbahnhof wurde die linke Spur ebenfalls gesperrt. Nach Ende der Konzerte wurde die Straße gegen 23.30 Uhr wieder freigegeben.

Polizeipräsidium Mannheim

29.05.2018


Feuerwehr Speyer: Neue Truppführer ausgebildet

Speyer - Vom 19.03.2018 bis zum 04.05.2018 fand der diesjährige Truppführerlehrgang statt. Ziel der Ausbildung ist die Befähigung zum Führen eines Trupps nach Auftrag innerhalb der Gruppe oder Staffel.

Der Trupp ist die kleinste Einheit und besteht üblicherweise aus zwei Feuerwehrangehörigen, einem Truppführer und einem Truppmann. Diese Art von Einheit ist Bestandteil der Einheiten Staffel oder Gruppe und somit keine selbstständige operierende Einheit. Eine der Einsatzkräfte fungiert als Truppführer.

Unter Lehrgangsleiter HBM Peter Collet und seinem Team von 9 Ausbildern mussten die 10 Teilnehmer insgesamt 50 Unterrichtsstunden die Schulbank drücken. Dabei wurde den Teilnehmern folgende Themen intensiv vermittelt:

  • Rechtsgrundlagen (Aufgabenträger)
  • Brennen und Löschen (Löschmitteleigenschaften)
  • Fahrzeugkunde (Einteilung / Übersicht / Einsatzbereiche)
  • ABC - Gefahrstoffe (Gefahrstoffeigenschaften)
  • Verhalten bei Gefahren (Verantwortung des Truppführers)
  • Löscheinsatz (Aufgabenverteilung in der Staffel)
  • Brandsicherheitswachdienst (Aufgaben)
  • Technische Hilfeleistung (Aufgaben / Maßnahmen)
  • Einsatztaktik mit Hilfe von Planspielen

Wir gratulieren den Herren Paul Sester, Thomas Michel, Fabian Dexheimer, Denis Lunkeit, Yannick Drixler, Jonas Werner, Stefan Sommerfeld, Lars Kormannhaus, Jan Krick und Florian Vidmayer zur erfolgreichen Teilnahme an diesem Lehrgang.

Presse- und Medienteam der Feuerwehr Speyer, Marc Vidmayer

07.05.2018


Neue Helfer für das THW Speyer

Grundausbilder Andreas Zimmermann mit Rike Varelmann und Franko Seibt
Rike Varelmann nimmt Hebekissen zum Bewegen von Lasten in Betrieb

Speyer- Seit Samstag, dem 28. April, verstärken zwei neue Helfer das Technische Hilfswerk (THW) Speyer. An diesem Tag fand die Grundausbildungsprüfung für den Regionalbereich Neustadt a.d.W. im Ortsverband Pirmasens statt.

Die Prüfung bestand aus 40 theoretischen Fragen und praktischen Aufgaben an insgesamt sechs Stationen.

Franko Seibt kuppelt einen Schlauch an eine Tauchpumpe

Dort mussten Aufgaben z.B. in den Bereichen Holz-, Metall- und Gesteinsbearbeitung, Bewegen von Lasten, Beleuchtung und Arbeiten mit hydraulischer Schere und Spreizer bewältigt werden. Nach bestandener Prüfung sind nun alle neuen Helfer befähigt an zukünftigen Einsätzen teilzunehmen.

Herzlichen Glückwunsch an Rike Varelmann und Franko Seibt.

Wer Interesse an der ehrenamtlichen Mitarbeit im THW hat, kann sich jederzeit beim THW Speyer melden. Die Grundausbildung findet dort kontinuierlich jeden Donnerstagabend statt. Willkommen ist jeder ab 17 Jahren, besondere Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Weitere Informationen finden Sie auch unter www.thw-speyer.de

THW Speyer, Christopher Sohn

07.05.2018


Feuerwehr Speyer: Erfolgreiche Ausbildung zum Sprechfunker

Speyer - In der Zeit vom 19.4. bis zum 28.4.2018 absolvierten sechs Feuerwehrmänner die Ausbildung zum Sprechfunker. Nach derGrundausbildung ist das die folgende Weiterbildungsstufe für die neuen Feuerwehrmänner. Unter Lehrgangsleiter Wolfgang Schmitt und seinem vierköpfigen Ausbilderteam lernte man intensiv:

  • rechtliche Grundlagen
  • physikalische Grundlagen
  • Verkehrsarten und Verkehrsformen
  • Gerätekunde Digitalfunk
  • Fernmeldeorganisation
  • Gerätekunde in der Praxis
  • Funkrufnamen
  • Meldungen, Sprechübungen
  • Kartenkunde

und natürlich setzte man das Gelernte mittels Funkübungen auch in die Praxis um.

Wir gratulieren Amon Alvermann, Marvin Böhl, Dustin Handermann, Marius Hartz, Jan Lukas Junek und Klaus Mohr zum bestandenen Sprechfunker recht herzlich.

Presse- und Medienteam der Feuerwehr Speyer, Marc Vidmayer

07.05.2018


THW Einsatz nach Brand am 30. April

Speyer - Am Abend des 30.04.2018 um 23:38 Uhr wurde das THW Speyer zu einer Gebäudesicherung nach einem Brand im Ziegelofenweg in Speyer von der Polizei angefordert.

Im Einsatz waren 12 Helfer und drei Fahrzeuge. Der Einsatz war nach rund 2 Stunden beendet.

THW Speyer, Christopher Sohn

07.05.2018


Wohnungsbrand am 30.04.2018 im Ziegelofenweg, eine Person leicht verletzt.

Vorläufige Pressemitteilung

Speyer - Um 22:39 Uhr wurde die Feuerwehr Speyer zu einem Wohnungsbrand im ersten Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses im Ziegelofenweg gerufen.

Der Bewohner der Wohnung konnte sich über den Balkon auf die hinter dem Haus befindliche Wiese retten und verletzte sich dabei leicht.

Über den Balkon wurde die Brandbekämpfung aufgenommen. Das Feuer konnte rasch gelöscht werden. Der Verletzte wurde vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht.

Alle Bewohner des Mehrfamilienhauses wurden durch die Polizei noch vor den Brandbekämpfungsmaßnahmen ins Freie verbracht.

Alle Wohnungen wurden vor dem Wiedereinzug der evakuierten Bewohner auf Schadgase geprüft. Hier konnten keine positiven Messergebnisse festgestellt werden.

Im Einsatz waren sechs Fahrzeuge und 23 Feuerwehrmänner. Über Ursache des Brandes und Schadenshöhe können wir leider keine Auskunft geben.

Die Kripo ermittelt.

Presse- und Medienteam der Feuerwehr Speyer, Marc Vidmayer

07.05.2018


Raus aus der Schule, rein ins THW

Speyer - Für Neugierde und jede Menge Spaß sorgte das THW Speyer am Donnerstag (26.04.2018), das seine Türen für den jährlich stattfindenden Girls’Day öffnete.

Statt zur Schule zu gehen konnten Schülerinnen in technische Berufe reinschnuppern und den Arbeits- und Berufsalltag miterleben.

Insgesamt neun Schülerinnen aus der Speyerer Umgebung hatten am Donnerstag den Weg ins THW gefunden. Nach der Vorstellungsrunde mussten sie sich dann doch noch einmal für 20 Minuten wie in der Schule konzentrieren und lauschten einem Vortrag über die vielfältigen Aufgaben des THW. Darauf folgte eine kurze Führung durch die Unterkunft, die an den Fahrzeugen endete. Hier war nun Anfassen und Ausprobieren angesagt: Wie schwer ist die Kettensäge wirklich? Und wie fit muss ein Atemschutzgeräteträger sein, um die Sauerstoffflasche tragen zu können? Wie viele Badewannen pumpt die große Hannibal-Pumpe in einer Minute? Auf diese und viele weitere Fragen durften sich die Schülerinnen selbst eine Antwort bilden.

Richtig zur Sache ging es aber erst danach: An drei Stationen wurden die THW-Geräte vorgeführt. Mit eigener Muskelkraft – und mit Hilfe von Umlenkrollen - zogen sich die Schülerinnen am Höhenrettungssatz den Übungs-Turm hinauf. Der schwere hydraulische Spreizer wurde feinfühlig eingesetzt, um einen Tennisball von einem Verkehrsleitkegel zum nächsten zu transportieren, während mit der Schere ein Stück Metallrohr abgeschnitten wurde. Voller Begeisterung meisterten die Mädchen das Hochheben eines Betonklotzes – diesmal nicht mit Muskelkraft, sondern mit den Hebekissen. Diese werden mit Luft aufgeblasen und heben somit nicht nur schwere Betonteile, sondern auch neugierige Schülerinnen nach oben.

Mit viel Elan wurden nach der Mittagspause die blauen Fahrzeuge bestiegen: Es ging an den Rhein, um eine offene Förderstrecke aufzubauen. Mit einer Chiemsee-Pumpe wurde Wasser in einen Faltbehälter gefördert, mit einer Weiteren wieder hinaus. Dabei sorgte das milde Wetter für viel Spaß beim Umgang mit dem Wasser und den technischen Geräten.

Am Nachmittag endete der Tag, der nicht nur den Schülerinnen, sondern auch den Helferinnen und Helfern viel Spaß gemacht und ihnen viele spannende Eindrücke und Einblicke beschert hatte.

THW Speyer, Christopher Sohn

07.05.2018


Schwerer LKW-Unfall B9 - eine schwerstverletze Person

Vorläufige Pressemeldung: Einsatz Feuerwehr Speyer 21.04.2018 LKW Unfall

Speyer - Am 21.04.2018 wurden um 16:20 Uhr die Feuerwehren Speyer und der Verbandsgemeinde Dudenhofen-Römerberg zu einem schweren Verkehrsunfall auf die Auffahrt von der B9 zur K27 gerufen.

Ein Betonmischer lag im Feld auf der Seite, der Fahrer war bereits aus dem Fahrzeug befreit und wurde durch den anwesenden Rettungsdienst und den Notarzt des Rettungshubschraubers versorgt.

Die Feuerwehr Speyer stellte den Brandschutz sicher und unterstützte bei den Rettungsmaßnahmen.

Über Schadensursache und -höhe können wir keine Angaben machen. Die Feuerwehr Speyer war mit sechs Fahrzeugen und 26 Personen im Einsatz.

Feuerwehr Speyer, Marc Vidmayer

22.04.2018


Übung für den Ernstfall

THW und Feuerwehr üben gemeinsam den Hochwasserschutz

Speyer - Am Samstag, den 07.04.2018 übten das THW OV Speyer sowie die Facheinheiten Wasserschutz und Technische Hilfe der Feuerwehr Speyer gemeinsam den Hochwasserschutz.

Geübt wurde der Betrieb einer Sandsackfüllstraße und das Errichten verschiedener Sandsackersatzsysteme.

Neben den technischen Aspekten wurde auch die Hygiene an der Einsatzstelle gelehrt. An der gemeinsamen Übung waren insgesamt 35 Personen beteiligt.

Übungsleitung und Ansprechpartner für Rückfragen: Herr Christoph Flörchinger von der Feuerwehr Speyer.

Feuerwehr Speyer

07.04.2018

THW - Speyer

Bronze für 25 Jahre außergewöhnliches Engagement

v.l.: Landesbeauftragter für Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland Werner Vogt, Ortsbeauftragter des THW Speyer Jan Görich und Bundessprecher Frank Schulze

Speyer - Der Ortsbeauftragte des THW Speyer, Jan Görich, wurde am vergangenen Freitag (02. März 2018) mit dem Ehrenzeichen in Bronze des Technischen Hilfswerks (THW) ausgezeichnet. Die Verleihung der dritthöchsten THW-Ehrung fand im Rahmen der Tagung der Orts- und Kreisbeauftragten des Landesverbands Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland durch den Landesbeauftragten Werner Vogt statt.

Görich trat 1993 dem THW bei. Nach Abschluss der Grundausbildung qualifizierte er sich schnell durch verschiedene Lehrgänge und Ausbildungen zum Spezialisten. Als Kraftfahrer und Bootsführer unterstützte er den Ortsverband schon tatkräftig, bevor er 1998 als Gruppenführer die Verantwortung über die Fachgruppe Infrastruktur übernahm. 2001 wurde Görich zum Ausbildungsbeauftragten berufen. 10 Jahre lang kümmerte er sich um die Qualität der Ausbildung im Ortsverband und bildete in dieser Zeit die Grundausbildung aus. Darüber hinaus nahm er an zahlreichen Einsätzen im In- und Ausland teil, sei es regional in Speyer und Umgebung, bei den Hochwassern 2002 und 2013 an der Elbe oder 2015 in den USA nach Hurricane Katrina.

Ab 2011 bekleidete Görich das Amt des stellvertretenden Ortsbeauftragten. Im März 2013 wurde er zum Ortsbeauftragten ernannt. Damit übernahm er die ehrenamtliche Funktion des Behördenleiters des Ortsverbands Speyer. Zuvor war er zusätzlich als Vorsitzender in der Helfervereinigung des Ortsverbandes engagiert.

Ein wichtiges Anliegen war und ist Görich die Kameradschaft im Ortsverband. So organisierte in der Vergangenheit regelmäßig Freizeiten für die Helferschaft und unterstützt diese noch heute. Aber auch außerhalb der eigenen Reihen ist ihm die Zusammenarbeit mit anderen Organisationen, besonders der Freiwilligen Feuerwehr Speyer, sehr wichtig. Als aktives Mitglied des Speyerer Blaulichtstammtisches geht er gemeinsam mit Rettungsdiensten, Feuerwehr und Stadt den städtischen Katastrophenschutz an.

Trotzdem bleibt Görich noch Zeit für seine Frau Stefanie und die beiden Zwillinge, die ihren Mann und Vater tatkräftig im THW unterstützen.

THW Speyer

05.03.2018


Havariertes Schiff auf dem Rhein freigeschleppt

Das Containerschiff hatte in der Nacht einen Steiger gerammt und Leck geschlagen

Mannheim - Das in der Nacht auf dem Rhein havarierte Containerschiff ist freigeschleppt und liegt nun gesichert im Hafen. Der Unfallort am Terminal Nord ist wieder freigelegt. Aktuell werden im Hafen die Container von dem havarierten Schiff abgeladen.

„Der Unfall zeigt, dass Schiffsunfälle auf den wichtigen Bundeswasserstraßen Rhein und Neckar im zweitgrößten europäischen Hafenzentrum immer wieder einmal vorkommen können und deshalb eine gute Gefahrenabwehr notwendig ist“, so Erster Bürgermeister und Feuerwehrdezernent Christian Specht. „Ich danke allen Einsatzkräften, die seit der Nacht und über den ganzen Tag hinweg an der Unfallstelle am und auf dem Wasser im Einsatz waren. Bei diesen eisigen Temperaturen stellte das eine ganz besondere Herausforderung dar. Ich bin erleichtert, dass Schlimmeres verhindert werden konnte.“

Erster Bürgermeister Christian Specht (links) macht sich ein Bild von der Lage vor Ort bei dem havarierten Containerschiff im Mühlauhafen.

Der rund 180 Meter lange Schubverband „Orfeo II“ hatte in der Nacht einen Steiger gerammt und war leck geschlagen. Um 2 Uhr ging bei der Wasserschutzpolizei der Notruf ein. Die Feuerwehr Mannheim war seit der Nacht mit dem Feuerlöschboot vor Ort, um das Wasser und den Kraftstoff aus dem Schiff zu pumpen. Der Schiffsverkehr an der Unfallstelle konnte während des gesamten Einsatzes ungehindert weiterlaufen.

Bei dem Einsatz waren rund 80 Hilfskräfte der Feuerwehren Mannheim und Ludwigshafen, von Polizei, DLRG, THW, Rettungsdienst sowie die Notfallseelsorge vor Ort.

Verletzt wurde bei dem Schiffsunfall niemand.
Wie es zu der Havarie kommen konnte, ist noch unklar.

Stadt Mannheim

28.02.2018


Containerschiff auf dem Rhein havariert – Vorausichtlich kein Rhein-Alarm notwendig

2. Meldung

Das im Mühlauhafen havarierte Schiff Orfeo II

Mannheim - Am 27.02.2018, gegen 2.00 Uhr, ging bei der Wasserschutzpolizei Mannheim der Notruf des Containerschiffs „Orfeo II“ (nicht, wie ursprünglich gemeldet „Ortreo II“) ein. Das Schiff hatte – vermutlich bei einem Wendemanöver – am Interterminal Nord im Mühlauhafen einen Steiger gerammt und war leck geschlagen. Die Feuerwehr Mannheim war mit dem Feuerlöschboot vor Ort, um das Wasser und austretenden Kraftstoff aus dem Schiff zu pumpen. Die Pumparbeiten werden derzeit noch fortgeführt. Von der Ladung des Schiffes geht keine Gefahr für die Bevölkerung aus.

Nach derzeitiger Lage wird es nicht notwendig, Rhein-Alarm auszulösen. Das Schiff wird stabilisiert und droht nicht, zu sinken. Das eingetretene Wasser und der ausgetretene Kraftstoff werden weiterhin von der Feuerwehr abgepumpt.

Bei dem Unfall wurde niemand verletzt. Die Feuerwehr ist mit 50 Einsatzkräften vor Ort. Der Schiffsverkehr an der Unfallstelle ist nicht gesperrt und wird von der Wasserschutzpolizei geregelt.

Containerschiff auf dem Rhein havariert - 1. Meldung

Mannheim - Am 27.02.20, gegen 2.00 Uhr, ging bei der Wasserschutzpolizei Mannheim der Notruf des Containerschiffs „Ortreo II“ ein. Das Schiff hatte – vermutlich bei einem Wendemanöver – am Interterminal Nord im Mühlauhafen einen Steiger gerammt und war leck geschlagen.

Die Feuerwehr Mannheim war mit dem Feuerlöschboot vor Ort, um das Wasser und austretenden Kraftstoff aus dem Schiff zu pumpen. Die Pumparbeiten werden derzeit noch fortgeführt. Die Lage ist stabil. Von der Ladung des Schiffes geht keine Gefahr für die Bevölkerung aus. Ob aufgrund des Austritts von Kraftstoff, Rhein-Alarm ausgelöst werden muss, wird derzeit geprüft.

Bei dem Unfall wurde niemand verletzt. Die Feuerwehr ist mit 50 Einsatzkräften vor Ort.

Text: Stadt Mannheim Foto: Feuerwehr Mannheim

28.02.2018


Neue Fernmeldefahrzeuge für den Katastrophenschutz der Stadt Speyer

von Sigurd Mack

Speyer - Am 24. Februar 2018 wurden von Oberbürgermeister Hansjörg Eger (CDU) zwei neue Fernmeldefahrzeuge der Facheinheit Information und Kommunikation (IuK) des Katastrophenschutzes der Stadt Speyer offiziell übergeben. Bei den Fahrzeugen handelt es sich um einen Fernmeldekraftwagen (FeKW) sowie einen Führungskraftwagen (FüKW). Die beiden neuen Fahrzeuge ersetzen insgesamt vier Katastrophenschutzfahrzeuge des Bundes aus den 80er Jahren.

Das Einsatzgebiet dieser Facheinheit und der Fahrzeuge ist die Bewältigung größerer Schadenslagen im IuK-Bereich. Dies umfasst Funk, Telefon und Datenverbindungen für die anderen Einheiten des Katastrophenschutzes wie die verschiedenen Schnelleinsatzgruppen und die Feuerwehr. Die Fahrzeuge wurden von der Facheinheit IuK entsprechend den speziellen Anforderung für die Stadt Speyer geplant und während des Baus betreut. Bereits vor der Übergabe fand eine intensive Einweisung des Personals durch den Hersteller statt.

Der FüKW ist eine mobile Führungsstelle mit Funk- Telefon und Datenverbindungen. Neben dem regulären BOS Behördenfunk  (analog und digital) stehen an zwei Arbeitsplätzen  Telefon und Fax über Mobilfunk zur Verfügung. Bei längerfristigen Einsätzen werden Telefon und Datenverbindung über das Festnetz oder wenn dieses, z.b. nach längeren Stromausfällen, nicht verfügbar ist über Satellit sichergestellt. Neben Einsätzen in Speyer ist das Fahrzeug auch für den überörtlichen Einsatz vorgesehen, beispielsweise zur Unterstützung der Einheiten des Hochwasserschutzes. Entsprechender Platz für Gepäck ist vorgesehen, eine weitere Besonderheit ist ein Klappmountainbike zur Erkundung und für Meldertätigkeiten. Das Fahrzeug ersetzt zwei Fahrzeuge des Bundes aus den Jahren 1978 und 1985.

Der Fernmeldekraftwagen verfügt über eine umfangreiche Ausstattung um Daten und Kommunikationsverbindungen zwischen einzelnen Führungsstellen aufzubauen und zu unterhalten. Bei längerfristigen Einsätzen ist hier der Einsatz von Feldkabel sinnvoll. Auf dem Fahrzeug sind 8 x 850m Feldkabel sowie umfangreiche Ausrüstung zum Leitungsbau verlastet. Ein Großteil dieser Ausrüstung wurde vom Vorgängerfahrzeug übernommen. Sie stammt aus den 80er Jahren ist aber dank der robusten militärischen Bauweise immer noch voll einsatzfähig. Gleiches gilt für die analogen und digitalen Feldtelefone, die unübertroffen robust und damit auch unter widrigsten Bedingungen einsatzfähig sind. Diese Ausrüstung wird regelmäßig bei Großveranstaltungen wie zum Beispiel Rheinland-Pfalz Tag genutzt. Weiterhin kommen verschieden Datenmodems zum Einsatz mit denen über Feldkabel Führungsstellen untereinander vernetzt werden. Dieses Fahrzeug ersetzt zwei Fahrzeuge aus den Jahren 1982 und 1986. Weiterer Platzbedarf wird über einen zukünftigen wirtschaftlichen Abrollbehälter gesichert.

Beide Fahrzeuge erlauben es dem Katastrophenschutz den geänderten Anforderungen des digitalen Zeitalters an Sprach- und vor allem Datenkommunikation gerecht zu werden.

Freiwillige Feuerwehr Speyer

27.02.2018


(Ludwigshafen) - Mann mit Messer löst Polizeieinsatz aus

Polizeiliche Erstmeldung

Am Donnerstag 18.01.2018, um 10.19 Uhr, wurde der Polizei eine aggressive Person in der Postbank in Ludwigshafen am Rathausplatz gemeldet. Die Person hantiere mit einem Messer und würde auf die Polizei warten.

Beamte vor Ort erkannten den mit einem Messer bewaffneten  43-jährigen Ludwigshafener und forderten ihn auf, das Messer wegzulegen.

Da der Mann den mehrmaligen Aufforderungen, das Messer wegzulegen, nicht nachkam und weiterhin aggressiv gegen die Polizei vorging, wurde durch die Beamten die Schusswaffe eingesetzt. Dabei wurde der Mann am Bein verletzt. Der Rathausplatz musste kurzzeitig komplett gesperrt werden. Es wird nachberichtet. (Stand 11:40 Uhr, 18.01.2018)

Text: Polizeipräsidium Rheinpfalz Foto: Speyer 24/7 News, zot

18.01.2018


(Eberbach/Rhein-Neckar-Kreis) - Schulbus kracht in Hauswand / 48 Verletzte in Baden Württemberg

Bei einem Schulbus-Unfall in Eberbach in Baden-Württemberg sind 47 Menschen verletzt worden, darunter auch Kinder. Der Bus sei am Dienstagmorgen in eine Hauswand gefahren.

Der Unfall wurde von einer Polizeisprecherin in Mannheim bestätigt. Die Zahl der Verletzten hat sich von 20 auf 47 erhöht, darunter sind viele Kinder.

Lebensgefahr nicht ausgeschlossen

37 Menschen seien leicht und zehn schwer verletzt worden, sagte ein Sprecher der Polizei in Eberbach. Bei fünf Schwerstverletzten könne Lebensgefahr nicht ausgeschlossen werden.

Den Angaben zufolge sind unter anderem drei Rettungshubschrauber vor Ort.

Der Unfall ereignete sich im Rhein-Neckar-Kreis an der Landesgrenze zu Hessen, östlich von Mannheim.

Den Angaben zufolge ist der Bus am Dienstagmorgen von der Fahrbahn abgekommen, mit mehreren Autos zusammengestoßen und frontal in eine Hauswand gekracht.

Der Bus bringe jeden Morgen die Schüler aus den umliegenden Gemeinden nach Eberbach, sagte der Polizeisprecher.

Telefonnummer für Angehörige

Es wurde eine zentrale Rufnummer der Sammelstelle in Eberbach eingerichtet, heißt es in einer Polizeimeldung.

Angehörige können sich hier unter der Telefonnummer 06271 920946 melden.

Der Unfall ereignete sich im Rhein-Neckar-Kreis an der Landesgrenze zu Hessen, östlich von Mannheim. © Google Earth

Text: dpa Foto: "Busunfall" dpa / Rene Priebe; "Karte" Google Earth

16.01.2018


THW-Einsatz nach Gebäudebrand

Speyer - Ein Hausbrand in Speyer löste in den frühen Morgenstunden des 13. Januars einen Großeinsatz der Feuerwehr Speyer aus. Nach Ende der Löscharbeiten wurde das Technische Hilfswerk (THW) Speyer alarmiert, um das Gebäude zu sichern.

Auslöser war vor dem Haus abgestellter Sperrmüll, der in Brand geriet. Das Feuer griff auf das Wohnhaus über und sorge für erhebliche Schäden am Gebäude. Die umliegenden Wohnungen wurden wegen der staken Rauchentwicklung evakuiert. Im Einsatz waren 53 Feuerwehrleute mit 13 Einsatzfahrzeugen. Während des Einsatzes verletzte sich ein Feuerwehrmann leicht.

Nach den Löscharbeiten kam das THW Speyer in den Einsatz. Mehrere Fenster mussten mit Spanplatten gesichert werden. Neben den Fenster musste zusätzlich ein Durchgang von der Straße zum Innenhof verschlossen werden. Durch den Brand hatten sich Deckenteile gelöst, die herabzustürzen drohten. Vor dem Haus waren mehrere PKW abgestellt, die durch die Flammen teils stark beschädigt wurden. Bei einem Fahrzeug war anderem auch das Cabrio-Dach geschmolzen. Dieses wurde in eine Plane eingepackt, um den Zugriff auf den Innenraum zu verhindern.

Im Einsatz waren neun Helfer und Helferinnen des THW Speyer mit dem GKW 1, dem MTW TZ, dem GW-ES und dem Kipper.

THW Speyer, chs


Nach Messerangriff in Kandel: Mädchen beendete Beziehung / Eltern stellten Strafanzeige bei der Polizei / Beschuldigter bereits aufgefallen

Kandel – Es ist eine Tat, die einfach nur unfassbar ist und die Menschen wütend macht. Ein 15-jähriges Mädchen hatte fast ihr ganzes Leben noch vor sich und musste auf unvorstellbare Weise sterben. Wie Polizei und Staatsanwaltschaft nun bekanntgaben, handelt es sich bei dem mutmaßlichen Täter um den früheren Freund der Jugendlichen. Dieser hatte sie am Mittwochnachmittag in einem dm-Markt in Kandel mit einem Küchenmesser so schwer verletzt, dass sie kurz nach ihrer Einlieferung in einem Krankenhaus starb. Der 15 Jahre alte Beschuldigte kam im Frühjahr 2016 als unbegleiteter minderjähriger Jugendlicher nach Deutschland. Bereits im vergangenen September fiel er wegen einer Körperverletzung auf.

Momentan sieht es danach aus, dass der Tatverdächtige, gegen den die Behörden Haftbefehl wegen des dringenden Verdachts des Totschlags erließen, zufällig auf das Opfer in dem dm-Markt traf. Nach einem Streit stach er unvermittelt mit einem Küchenmesser, welches eine Klingenlänge von 20 cm besaß, auf das Mädchen ein. „Trotz sofortiger Reanimation und weiteren Erste Hilfe-Maßnahmen kam für die 15-Jährige aus dem Bereich Kandel jede Hilfe zu spät“, erklärte Angelika Möhlig. Die Leitende Oberstaatsanwältin sagte, dass Angestellte und Kunden den Mann bis zum Eintreffen der Polizei festhielten. Um 15.22 Uhr ging der Notruf bei der Leitstelle ein. Sehr schnell waren die verständigten Streifenwagen sowie die Kräfte des Rettungsdienstes an der Örtlichkeit. Zum Zeitpunkt des Geschehnisses befanden sich zwischen 15 und 20 Personen in dem Geschäft.

Wohnhaft in Wohngruppe in Neustadt

„Bis zum Abend liefen vor Ort die Ermittlungsarbeiten. Auch Zeugen wurden vernommen“, sagte der Leiter der Ermittlungsgruppe, Dieter Lippold. Weitere Erkenntnisse konnten bislang noch nicht gemacht werden. Im Frühjahr 2016 kam der junge Afghane nach Deutschland und wurde zunächst in einer Einrichtung in Hessen untergebracht, bevor er dann im Mai in einer Jugendhilfeeinrichtung im Landkreis Germersheim lebte. „Im September wurde er dann in eine Wohngruppe nach Neustadt verlegt. Hier lebt er mit mehreren Heranwachsenden“, teilte Eberhard Weber mit. Der Polizeivizepräsident ergänzte, dass der Jugendliche im vergangenen Monat aufgrund einer körperlichen Auseinandersetzung, im Anschluss an eine Beleidigung, auf einem Schulhof in Wörth polizeilich in Erscheinung trat. Ein weiteres Vergehen stellte die illegale Einreise zu Beginn dar.

Vorladung nicht gefolgt

Am 15. Dezember erstatteten die Eltern des Opfers Strafanzeige wegen Verletzungen persönlicher Rechte, Nötigung und Bedrohung bei der Polizei. „Wir wissen bisher, dass die beiden eine mehrmonatige Beziehung hatten. Diese wurde seitens des Mädchen Anfang Dezember beendet, sodass es zu den genannten Delikten kam“, sagte Weber. Nur zwei Tage später erfolgte eine sogenannte fernmündliche Gefährderansprache des Tatverdächtigen und am Tag darauf eine persönliche in der Schule. Der dann verordneten Vorladung folgte der 15-Jährige, der einen Status als Asylbewerber hat, allerdings nicht. „Das führte dazu, dass er am 27. Dezember, am Tattag, in den Vormittagsstunden von den Kollegen aufgesucht wurde und ein weiteres Gespräch stattgefunden hatte“, hieß es weiter. Am Nachmittag ereignete sich die Tat in dem Drogeriemarkt.

Nach der Trennung schien sich der Heranwachsende nicht mit der Situation abgefunden zu haben und bedrohte das Mädchen unter anderem mit den Worten, dass er „sie abpassen würde“. Die Kontaktaufnahme in den letzten Tagen mit dem Opfer geschah zum einen über soziale Netzwerke, aber auch über das Telefon. Derzeit dauern die Ermittlungen der Kriminaldirektion Ludwigshafen an.

Text: Daniel Klier, FW MRN Foto: Polizei Rheinpfalz


Großzügige Spenden für den THW Nachwuchs in Speyer

Speyer - Am Montagabend durften sich der Helferverein sowie die Mini- und Jugendgruppe des THW Speyer gleich zwei Mal freuen: Insgesamt 1.750 Euro bekamen die Verantwortlichen als Spende übergeben.

Eingeladen waren der Vorstand des Helfervereins, Vertreter des Ortsverbandes sowie die Mini- und Jugendbetreuer auf der Weihnachtsfeier der Weiberbratenvereinigung Berghausen e. V. Die Vorsitzende Ingrid Simon überreichte neben dem THW ebenso der Lebenshilfe und dem Wünschewagen jeweils eine Spende über 750 Euro.

Anschließend besuchten Andreas und Brigitte Lutz den Ortsverband Speyer. Anlässlich des 25-jährigen Firmenjubiläums des Ambulante Hilfen-Zentrum (AHZ) Andreas Lutz wurden 1.000 Euro zu Gunsten der Jugendarbeit gespendet. Der Vorsitzende des THW-Helfervereins, Andreas Zimmermann, nahm den Scheck entgegen und bedankte sich bei Andreas Lutz. Er hob gemeinsam mit Lutz die langjährige Beziehung beider Einrichtungen hervor. Ob mit Spenden einerseits oder der steten Einsatzbereitschaft andererseits, wie etwa 2014, als ein Brand die Bürogebäude des AHZ in Mitleidenschaft gezogen hatte und THW und Feuerwehr ausgerückt waren, um zu helfen.

Lutz betonte auch die Win-Win Situation für beide Seiten: Sowohl das Ehrenamt als auch die Pflege haben Probleme, Nachwuchs zu finden. Mit dem Geld wird vor allem die Arbeitskleidung der Mini-Gruppe finanziert, die aktuell nicht vom THW übernommen wird, wie der Ortsbeauftrage Jan Görich darlegte. Aktuell besteht die Minigruppe aus 12, die Jugendgruppe aus 17 Kindern und Jugendlichen.

THW Speyer, Christopher Sohn

13.12.2017