Warnung vor Blaualgen im Speyerlachsee

Gesundheitsauswirkungen auf Mensch und Tier

Speyer / Speyerlachsee - Das Landesamt für Umwelt (LfU) hat am Speyerlachsee ein vermehrtes Vorkommen der Blaualge festgestellt. Grundsätzlich ist die Alge für den Menschen nur dann schädlich, wenn sie direkt und in großen Mengen eingenommen wird. Halter von Tieren hingegen sollten darauf achten, dass ihre Tiere am Speyerlachsee nicht ins Wasser gehen und kein Wasser von dem betroffenen Binsfeldsee trinken. Schon geringe Mengen können für die Tiere tödlich sein. Die sogenannte Blaualge (Cyanobakterien)  ist toxisch und kann bei empfindlichen Menschen zu Asthma führen. Eltern von kleineren Kindern, ältere Menschen sowie Menschen mit einem geschwächtem Immunsystem sollten keine Risiken eingehen und bis zur Entwarnung auf das Baden im Speyerlachsee verzichten.

Bei der Massenentwicklung der so genannten „Blaualge“ , die keine Pflanze, sondern ein zur Photosynthese fähiges Kleinstlebewesen ist, verfärbt sich das Wasser olivgrün bis türkisblau. Diese auffällig gefärbten Bereiche sollten alle Badegäste meiden. Grundsätzlich sollte man nach dem Baden im Speyerlachsee sich gründlich mit Frischwasser abduschen, empfiehlt die Umweltbehörde.

Weiterführende Informationen sowie die Mitteilung der Entwarnung hat die Stadt Speyer auf der Startseite der Homepage www.speyer.de

Text: Stadt Speyer Foto: Landesamt für Umwelt (LfU)

18.08.2018


OB heißt Azubis im Stadthaus willkommen

Gruppenbild vor dem Stadthausportal mit Oberbürgermeister Hansjörg Eger, Klaus Oechsler (1.V.li.) und Alexandra Bayer (3.v.li.)

Speyer - Erwartungsfroh und „ein bisschen aufgeregt“ trafen sich gestern im Dienstzimmer von Oberbürgermeister Hansjörg Eger acht Jugendliche, die bei der Stadtverwaltung ihre Ausbildung beginnen: zwei Inspektor-Anwärter, drei zukünftige Verwaltungsfachangestellte, eine Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste und zwei Gärtner.

„Nutzen Sie die Ausbildungszeit, um viele Fragen zu stellen“, motivierte der OB die Neulinge im Stadthaus. Ohne Eigeninitiative könne kein gutes Ausbildungsergebnis erzielt werden, was wiederum die Chancen für eine Zukunftsperspektive bei der öffentlichen Verwaltung erhöhe. Mit Blick auf die Altersstruktur wies Klaus Oechsler, Leiter der Personalabteilung, darauf hin, dass die Stadtverwaltung qualifizierten Nachwuchs benötige.

Aktuell bietet die Stadt Speyer 28 jungen Menschen Chancen zum Berufseinstieg: 14 im Verwaltungsbereich und 7 Baubetriebshof, im Beamtenverhältnis stehen sechs Inspektor-Anwärterinnen sowie ein männlicher Kollege, informiert Ausbildungsleiterin Alexandra Bayer.

Stadt Speyer

03.08.2018


Aus Fremden werden Nachbarn

Fest der Begegnung in der Flüchtlingsunterkunft Birkenweg

Speyer / Flüchtlingsunterkunft Birkenweg - Sie sind nun nicht mehr der „Fremde aus der Kaserne gegenüber“, sondern Schaahin aus dem Iran und Felix aus Nigeria. Der Grund dafür: Bewohner der kommunalen Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge im Birkenweg haben gemeinsam mit den Mitarbeiter der sozialen Betreuung, am vergangenen Wochenende die Nachbarschaft aus dem Birkenweg zum Fest der Begegnung eingeladen.

Ziel der Veranstaltung war, den Anwohnern aus der Nachbarschaft, die Einrichtung, deren Mitarbeiter und Bewohner vorzustellen.

Die Premiere sei gelungen, freut sich Bürgermeisterin Monika Kabs, und kündigt eine zweite Auflage im Rahmen der Interkulturellen Woche im September an.

Bei einer Führung konnten die Besucher einen kleinen Einblick in die Räumlichkeiten und den Alltag der Bewohner gewinnen.

Bürgermeisterin Kabs wie die sozialen Betreuer hatten viele Fragen zu beantworten.

Emotional berührt waren die Gäste beim Lesen in den rund 30 Briefen, in denen Geflüchtete sich und ihr jetziges Leben in Deutschland vorstellen.

Team der Betreuerinnen


„Die Geflüchteten haben wochenlang an den Briefen gearbeitet. Sie waren unglaublich gerührt, dass sich die Menschen die Zeit genommen haben, sie kennenzulernen,“ berichtet Melissa Müller, die gemeinsam mit Stella Meinel, Silke Beck und Christa Lehnert für die soziale Betreuung im Birkenweg 94 zuständig ist.



Die Gastfreundschaft reichte weit über geöffnete Türen hinaus. Bewohner wie ehrenamtliche Helfer sorgten für ein internationales Buffet mit kulinarischen Spezialitäten aus neun Ländern. Ob „Kibbeh“ aus Syrien oder „Zigni“ aus Eritrea, es blieben keine Wünsche offen. Als musikalische Botschafter ihrer Heimatländer engagierten sich Felix Enadeghe aus Nigeria und Schaahin Moghimi Rezazade aus dem Iran mit Gitarrenmusik.

Neben Weltmusikklängen  sorgten sie auch mit populären Songs wie „Hotel California“ von der kalifornischen Band Eagles für den musikalischen Rahmen der Völkerverständigung. Es wurde gemeinsam getanzt und gelacht. „Musik kennt keine Landessprache und eignet sich unabhängig von Herkunft und Alter um in Kontakt zu kommen“, wirbt Bürgermeisterin Kabs für gelebte Vielfalt in Speyer. Zusätzlich bot die „youngcaritas“ mit Wasserspielen und einer Kreativecke Unterhaltung für die Kleinen beim Begegnungsfest.

Stadt Speyer

26.07.2018


Städtefreundschaft Schwetzingen / Speyer

70 Menschen aus Schwetzingen radelten nach Speyer

Von Daniel Kemmerich

Schwetzingen / Speyer - Zu einer Neuauflage der Radtour nach Speyer lud die Stadt Schwetzingen die interessierte Bevölkerung am Samstag, 14. Juli 2018 ein. Mitradeln konnte jeder, egal welcher Altersgruppe. Neben der Intensivierung der Kontakte zwischen Speyer und Schwetzingen will die Stadtverwaltung insbesondere die „Kurpfalzroute“ ins Bewusstsein der Bevölkerung rufen und - bei traumhaften Wetter - einfach auch den Zusammenhalt in der Bürgerschaft fördern.

Auf der Strecke der „Kurpfalzroute“, des Radwanderwegs zwischen Heidelberg und Speyer, ging es über Ketsch und sich anschließende weitgehend autofreie Wege nach Speyer. Um 12 Uhr begrüßte Oberbürgermeister Hansjörg Eger die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei einem Empfang im Historischen Rathaus der Stadt in der Maximilianstraße.

Dabei äußerten beide Bürgermeister, wie sehr diese Verbindung mittlerweile gelebt werde und auch dass sie nach Oberbürgermeister Eger`s Ausscheiden aus dem Amt (31.12.2018) diese Freundschaft weiterführen wollen.

Sowohl Bürgermeister René Pöltl wie auch Oberbürgermeister Hansjörg Eger betonten, dass sie mittlerweile auch privat sehr gut befreundet seien und dies "in jedem Fall" weiterführen werden.

Die im regelmäßigen Wechsel stattfindenden Radtouren gibt es seit dem Jahr 2000. Seither begegnet man sich in der Regel alle zwei Jahre in den jeweiligen Städten.

Da am Sonntag der Brezelfestlauf stattfand, schlug Oberbürgermeister Hansjörg Eger vor, man könne doch auch mal einen Lauf zwischen den Städten mit wechselndem Start/Ziel initiieren. Jedenfalls wurde dies gleich an Manfred Dams (Stadtverwaltung Schwetzingen) delegiert und auch er wolle Herr Damaschke daran setzen. Er selbst habe ja bald "mehr Zeit" und hoffe dann auf den ein oder anderen Besuch mehr in Schwetzingen.

Mitglieder der Radsportvereine RSV Kurpfalz und RSG Schwetzingen begleiteten die Gruppe, um diese ein wenig zu betreuen. So wurde dann auch in diesem Jahr die Strecke in einer neuen Rekordzeit absolviert.

Im Anschluss an den Empfang in Speyer stand dann die weitere Zeit zur freien Verfügung. Wer wollte, konnte an der Stadtführung „Anno Domini“ teilnehmen. Diese Kostümführung ist eine kurzweilige Zeitreise durch die Stadtgeschichte von Speyer. Sie dauert 1,5 Stunden. Die Rückfahrt erfolgte eigenständig in kleinen Gruppen.

Wie viele Schwetzinger im Anschluss noch das Brezelfest "unsicher" machten, haben wir nicht in Erfahrung bringen können. Aber alle Beteiligten hatten auf jeden Fall viel Spaß und so freuen wir uns schon darauf, im nächsten Jahr mit nach Schwetzingen zu fahren.

Sehen Sie hier das Fotoalbum zum Besuch der Radfahrer aus Schwetzingen:

Lektorin: Speyer 24/7 News, ank

19.07.2018


Lutherpreis „Das unerschrockene Wort“

Im kommenden Jahr wird erneut der Preis „Das unerschrockene Wort“ verliehen, den 15 Lutherstädte in Ost und West, darunter auch die Stadt Speyer, 1993 gestiftet haben. Die nächste Preisverleihung wird im Frühjahr 2019 in der Universitätsstadt Marburg stattfinden. Der mit 10 000 Euro dotierte Preis wird alle zwei Jahre in dem Bewusstsein verliehen, dass in einem freiheitlich demokratischen Gemeinwesen das freie Wort zu den wichtigsten konstitutiven Elementen gehört.

Der Preis soll an Frauen und Männer verliehen werden, die in einer besonderen Situation oder einem konkreten Anlass, aber auch beispielhaft über einen größeren Zeitraum hinweg, in Wort und Tat für die Gesellschaft, die Gemeinden, den Staat bedeutsame Aussagen gemacht und gegenüber Widerständen vertreten haben. Dabei soll es weniger um eine Zustandsbeschreibung gehen als um wegweisende, zukunftsorientierte Überlegungen. Zu den früheren Preisträgern gehören unter anderen der syrische Rechtsanwalt Mazen Darwish und das Syrische Zentrum für Medien und Meinungsfreiheit, die Journalistin Andrea Röpke und der Liedermacher Stephan Krawczyk.

Bis zum 10. September 2018 besteht die Möglichkeit, neue Vorschläge für die Preisvergabe bei der Stadtverwaltung Speyer einzureichen. Die Namensvorschläge sollten mit einer kurzen Begründung versehen an die Stadt Speyer, Abteilung Kultur, Marketing & Kommunikation, Maximilianstr. 100, 67346 Speyer, E-Mail: matthias.nowack@stadt-speyer.de, geschickt werden.

Stadt Speyer

19.07.2018


Speyer auf dem Weg zur Inklusion

Oberbürgermeister Eger überreicht Behindertenbeauftragten Ernennungsurkunde

v.R.: Oberbürgermeister Hansjörg Eger, Brigitte Mitsch und Helmut Krämer bei der offiziellen Ernennung als Behindertenbeauftragte der Stadt Speyer

Speyer - Einen herzlichen Dank namens des Rates und der Bürgerschaft adressierte Oberbürgermeister Hansjörg Eger an Brigitte Mitsch und Helmut Krämer bei der offiziellen Ernennung als Behindertenbeauftragte der Stadt Speyer im Rathaus. Nachdem der Stadtrat Ende April beiden Personalien als Nachfolge des Ende 2017 verstorbenen Wolfgang Brendel zustimmte, erfolgte heute die Urkundenübergabe, wonach Mitsch und Krämer für die Dauer von zwei Jahren diese ehrenamtliche Aufgabe gleichberechtigt wahrnehmen.

Auch ohne Urkunde seien sie schon für die Belange und Interessen Behinderter in Speyer im Einsatz gewesen, versichern beide und berichten OB Eger von Begegnung mit Menschen, die für ein offenes Ohr dankbar seien. Als Behindertenbeauftragte wollten sie zum einen Lobbyarbeit für Barrierefreiheit in baulicher und zum anderen in gesellschaftlicher Hinsicht betreiben. Letzteres sei nur zu erreichen, indem der Austausch zwischen Behinderten und Nicht-Behinderten gefördert werde. Nur gemeinsam sei Inklusion möglich, pflichtete Eger bei.

Stadt Speyer

12.07.2018


„Versuch macht klug!“

Forscherfest in der Kita Cité de France

Speyer / Kita Citè de France - Läuft mein Schatten mit mir mit? Was passiert, wenn ich die Grundfarben rot, gelb und blau mische? Wie ändert sich das selbstgemalte Bild auf dem Drehteller unterhalb des Kaleidoskops? Auf Fragen wie diese wissen die Kinder der städtischen Kindertagesstätte Cité de France mittlerweile eine Antwort. Denn beim Sommerfest wurde ein Forscherparcour eröffnet, dessen Experimentierstationen den Kindern für eine ganze Woche zur Verfügung standen und entsprechend dem Motto „Versuch macht klug“ die Freude am Lernen förderte.

„Versuch macht klug!“ bietet Kindern in Kitas den Zugang zu elementaren naturwissenschaftlichen und technischen Erfahrungen und macht ihnen auf diese Weise viele Erscheinungen ihres Alltags verständlich. „Die Kinder haben die Projektwoche intensiv zum eigenaktiven Experimentieren genutzt“, berichtet Einrichtungsleiterin Rosi Henrich. Beim Sommerfest hätten die Kinder über die Kuh im Unendlichkeitsspiegel nur gestaunt, nach der Projektwoche könnten sie die immer wiederkehrende Reflexion erklären, benennt Rosi Henrich einen von vielen Lernerfolgen. Der Dank der Kitaleitung geht an die Stiftung Pfalzmetall, die die kindgerechten Experimentierstationen aus den Bereichen Wirkung und Kräfte, Licht, Farbe und Spiegel, Wasser und Luft sowie Magnetismus und Strom für die pädagogische Arbeit zur Verfügung stellen.

Text: Stadt Speyer Foto: Kita Citè de France

06.07.2018


Mit Blumenschmuck Trost spenden

Speyer / Friedhof - Mit Sommerflor hat das Gärtnerteam des Speyerer Friedhofs unter Leitung von Andy Englert den Schriftzug „SPEYER“ auf dem großen Beet am Hauptweg vor der Trauerhalle gestaltet.

Mit ihrem kreativen Einsatz möchten sie den Trauernden auf dem Weg von der Trauerhalle zum Grab einen tröstlichen Anblick schenken: „Wir denken, es tut gut, wenn das Auge beim Vorbeiziehen auch nur für einen Moment die bunte Vielfalt wahrnimmt“, erläutert Englert die Motivation der Friedhofsgärtner.

Auch Friedhofsbesucher, die zur Grabpflege unterwegs seien, freuten sich erfahrungsgemäß über die saisonal wechselnde Bepflanzung, und Lokalpatrioten ließen ihren Blick umso lieber auf dieser Bepflanzung ruhen.

Stadt Speyer

21.06.2018


Kita Wola Sommerfest

Pflichttermin für Sportfans und Fußballmuffel!

Von Maria Benita Braun

Speyer / Kita Wola - Wollte man dem Thema Fußball für eine Weile entkommen und dennoch dem Sport nahebleiben, so gab es am 16.06. keinen besseren Ort als die KITA WOLA. Deren Sommerfest stand nämlich unter dem Thema „OLYMPIA“.

Frau Weber, die Leiterin der Einrichtung, begrüßte gegen 10.20 Uhr die Gäste und los ging es mit einer Reise ins antike Griechenland. Ja, da konnten die Eltern, Großeltern und Begleiter noch was lernen!

Sehr informativ und anschaulich wurde die Geschichte der olympischen Spiele dargeboten.

Dann sah man Flammen tanzen, starke Gewichtheber schwerste Gewichte heben und Hockeyprofis den Schläger schwingen. Mit viel Engagement, Liebe und selbstgebastelten Requisiten bis hin zu eigens gestalteten T-Shirts boten die Kinder des Kindergartens, der Krippe und des Horts eine kurzweilige Show.

Danach konnte man sich selbst in einigen Disziplinen erproben, sich an einem Kuchenbuffet olympischen Ausmaßes bedienen und mit einer vielleicht nicht ganz olympischen, aber doch liebevoll aufgebauten Modelleisenbahn seinen Runde drehen und sogar dabei noch etwas gewinnen!

Olympisches Gold geht an die KITA WOLA für ein gelungenes Sommerfest mit vielen Attraktionen!

Lektorin: Speyer 24/7 News, ank

18.06.2018


Der Speyerer Süden wächst - Grundschule im Vogelgesang und Pestalozzischule erhalten Erweiterungsbauten

Speyer / Speyer-Süd - Am Priesterseminar, in der Windhorststraße und am Russenweiher wird in naher Zukunft kräftig gebaut. Das heißt aber auch: Junge Familien werden kommen, die Schülerzahlen in der Grundschule im Vogelsang und auch in der Pestalozzischule werden steigen.

Um die richtigen Weichen zu stellen, haben sich Oberbürgermeister Hansjörg Eger und Bürgermeisterin Monika Kabs vor Ort ein Bild gemacht. Dabei wurde mit den beiden Schulleiterinnen Karina Kauf und Gerlinde Arens vereinbart, dass die Grundschule zunächst dreizügig werden soll. Die Planungen dazu sind abgeschlossen, entsprechende Förderanträge werden vorbereitet.

Beide Schulen werden Anbauten erhalten, um zusätzliche Unterrichtsräume und auch einen Gymnastikraum  unterzubringen. Um die Barrierefreiheit zu verbessern, wird die Pestalozzischule einen weiteren Aufzug erhalten. Damit können  die Schülerinnen und Schüler auch das Außengelände besser nutzen.

Auch im Außenbereich soll nachgebessert werden, die Tartan-Bahn für den Schulsport soll entsprechend ertüchtigt werden. Nach Auskunft von Oberbürgermeister Hansjörg Eger werden insgesamt rund 1,7 Millionen Euro in die Erweiterung der beiden Schulgebäude und die Aufwertung der Außenanlagen fließen.

Stadt Speyer

07.06.2018


Rat soll über Hundestrand und Anleinpflicht im Binsfeld entscheiden

Speyer / Binsfeld - Der Hundestrand im Naherholungsgebiet Binsfeld kann noch in der Badesaison 2018 ausgewiesen werden, vorausgesetzt der Rat stimmt der Verwaltungsvorlage zu, wonach die Gefahrenabwehrverordnung der Stadt Speyer entsprechend geändert werden soll. „Nachdem die Genehmigung zur geänderten Rechtsverordnung durch die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion vorliegt, kann nun der Rat sein Votum abgeben“, erläutert Beigeordnete Stefanie Seiler die Verfahrensschritte.

Nach umfangreichen Begehungen seitens der Ordnungsbehörde gemeinsam mit der unteren Wasser- und Naturschutzbehörde soll der Bereich auf der Halbinsel nach der sogenannten Franzosenbrücke als Hundebadestrand ausgewiesen werden. An allen anderen Badestränden besteht weiterhin Badeverbot für Hunde. Darüber hinaus soll in der Gefahrenabwehrverordnung für das gesamte Naherholungsgebiet Binsfeld für die Badesaison von Mai bis September eine Anleinpflicht festgeschrieben werden, die in Speyer bisher nur für die bebauten Ortslagen gilt.

Notwendig ist die Änderung der Rechtsverordnung aus Verwaltungssicht, weil die Klagen von Badegästen über freilaufende Hunde im Naherholungsgebiet Binsfeld bei der Ordnungsbehörde gehäuft aufgetreten sind und die Kontrollen durch den Kommunalen Vollzugsdienst die Beschwerdelage bestätigt haben.

Stadt Speyer

07.06.2018


Friedhofsentwicklung online

Speyer / Friedhof - Auf der Homepage der Stadt Speyer wurden die Informationen zum Friedhof um den Unterpunkt „Arbeitsgruppe Friedhofsentwicklung“ erweitert.

Dort können jetzt chronologisch die Protokolle zu allen Sitzungen abgerufen werden. In den Seitenboxen werden zusätzliche Informationen und Hintergrundmaterial zur Verfügung gestellt.

Da die Arbeitsgruppe seit zwei Jahren öffentlich tagt und auf größtmögliche Transparenz Wert gelegt wird, wurde die online-Präsentation auch in diesem Bereich erweitert:

https://www.speyer.de/sv_speyer/de/Rathaus/Standesamt/Friedhof/Arbeitsgruppe%20Friedhofsentwicklung/

Stadt Speyer

07.06.2018


Stadtverwaltung forciert den Aufbau von E-Government Angeboten – Stadtwerke bauen  Leitungskapazitäten aus

Speyer - E-Government ist für die Stadtverwaltung Speyer ein wichtiges Thema. Das demonstrierte Oberbürgermeister Hansjörg Eger bei einem Pressegespräch im Stadthaus mit einem neuen Angebot der Verwaltung: Ab 1.  Juli 2017 kann neben bereits vorhandenen Online-Angeboten auch die Hundesteuer am heimischen PC beantragt werden.  Andere Online-Angebote sind bereits im Netz verfügbar oder befinden sich im Aufbau bzw. in der Testphase. Nutzen kann man derzeit das Online-Fundbüro der Stadtverwaltung, den  Online-Traukalender des Standesamtes, die Mängelmelder-App, Ticketsysteme und Bürgerservice-Angebote auf der Internetseite www.speyer.de. Hinzu kommt ein Online-Tool zur Bürgerbeteiligung, das bereits erfolgreich bei einer Umfrage zur geplanten Ehrung von Helmut Kohl eingesetzt wurde. Für den weiteren Ausbau der Online-Verwaltung wurde eine neue Stelle in der Hauptverwaltung geschaffen, die seit Januar 2018 von Maike Threin betreut wird.

Mit E-Government Angeboten der Verwaltung ist die Optimierung von Prozessen und die verstärkte Nutzung digitaler Medien verbunden, sagt der Oberbürgermeister: „Die Serviceleistungen der Verwaltung können verbessert und die  Kundenzufriedenheit gesteigert werden“.

Hinzu kommen Angebote der Stadtwerke Speyer (SWS), so Eger. Dort wird am Aufbau eines W-LAN Netzes gearbeitet, zunächst vom Festplatz über den Domplatz bis zum Postplatz, das in den Folgejahren in der Innenstadt kontinuierlich ausgebaut werden soll.

Die Digitalisierung ist an Leitungskapazitäten gebunden. Deshalb haben die SWS  in den letzten Jahren bereits ca. 130 km Glasfaserkabel verlegt. Auch dieser Ausbau wird stetig vorangetrieben mit den Arbeiten am Leitungsnetz der SWS im gesamten Stadtgebiet. Dabei liegt ein Schwerpunkt auf der  Anbindung der Schulen im Stadtgebiet. Oberbürgermeister Hansjörg Eger erwartet einen konkreten Ausbauvorschlag im September /Oktober.

Für Geschäftskunden werden die SWS ab Herbst 2018 auch ein neues Glasfaser-Internet-Angebot unterbreiten mit Datenübertragungen von 1000 Mbit/sec und einem Potenzial im Gigabit-Bereich. Dieses Produkt wird mit weiteren IT-Services der SWS verbunden sein.

Damit zeigt die Stadt Speyer mit leistungsstarken Partnern, insbesondere den Stadtwerken, dass die Weichen für die digitale Zukunft gestellt sind. Unterstützung des Landes beim Ausbau der digitalen Infrastruktur ist jedoch auch in Speyer weiter erforderlich, so der Oberbürgermeister, damit die Domstadt im Vergleich mit Kommunen in Baden-Württemberg wettbewerbsfähig bleibt.

Stadt Speyer

05.06.2018


Schaukelpferd, Speyerer Brezel und viel Sonnenschein

OB Eger weiht Kita Seekätzchen ein

Speyer / Kita Seekätzchen - Der kleine Jaron hat sichtlich Freude auf dem neuen Schaukelpferd. Er ist eines von 70 Kindern, die bei der offiziellen Einweihung ihrer Kita „Seekätzchen“ heute Vormittag mit der Sonne um die Wette strahlen. Grund zur Freude hat auch Oberbürgermeister Hansjörg Eger, denn mit der Kita-Seekätzchen weiht er den sechsten Kita-Neubau seit 2011 ein. „Somit bietet die Stadt Speyer über 2400 Betreuungsplätze an,“ beziffert er und unterstreicht die Bedeutung des Standortfaktors Vereinbarkeit von Beruf und Familie, der Auswirkungen auf die Entscheidung für den Wohnort hat.

Mit der Inbetriebnahme der Kita Seekätzchen konnte die Betreuungsquoten für 1-jährige Kinder auf 22 Prozent, bei Ganztagesplätzen auf 60 Prozent und bei 2-6jährigen Kindern auf 95,6 Prozent ausgebaut werden. Da weitere Kitas gebaut bzw. bestehende erweitert werden, kündigte Eger die Vollversorgung bei 2-6 Jährigen für das Kita-Jahr 2020/2021 an.

Die neue Betreuungseinrichtung in der Seekatzstraße bietet Betreuungsmöglichkeiten für 108 Kinder: 75 Ganztagesplätze, 13 Teilzeit-Plus-Plätze (Betreuung bis 14 Uhr) und 20 Krippenplätze für Kinder unter 3 Jahren. Eger dankte dem Team der Kita-Seekätzchen unter der Leitung von Angelina Schäck für ihre pädagogisch Arbeit und die engagierte Aufbauarbeit, hinsichtlich Konzeption und entsprechender Inneneinrichtung. Ein weiterer Dank adressierte er an Ingenieure, Baufirmen und städtische Mitarbeiter, die zur erfolgreichen Realisierung des 2,25 Mio Euro Baus -zuzüglich 160.000 Euro für die Innenausstattung- beigetragen haben. Ein weiterer Dank ging an das Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung, das die Maßnahme mit knapp 620.000 Euro förderte.

Der erste Spatenstich für den Kita-Neubau erfolgte im November 2016; die Inbetriebnahme im Februar 2018 und nach der Fertigstellung der Außenanlage feierten alle von Seesternen und Seemöwen über Seerobben bis zu Seeräubern gemeinsam mit Stadtvorstand, Mandatsträgern und Vertretern kirchlicher und freier Kita-Träger, denen Oberbürgermeister Eger für die gute Zusammenarbeit am Standort Speyer dankte, die Einweihung ihres Hauses. Zu den Gästen zählte auch Dagmar Stubl von der Geschäftsleitung der Buchhandlung Osiander, die als Einweihungsgeschenk drei Taschen bepackt mit Kinderbüchern und Spielen als Gastgeschenk überreichte. „Den Kindern wünsche ich eine fröhliche, unbeschwerte Zeit, viel Freude beim gemeinsamen Spielen, Werkeln und Sammeln wertvoller Erfahrungen und Eindrücke“, leitet OB Eger über zu Brezeln und Saft.

Stadt Speyer

05.06.2018


Mit Hirsch-Krone Gutes tun

Speyerer Tafel freut sich über 1.000 Euro Spende

v.l.: David Demmerle - Geschäftsführer der Schorlekönig GmbH, Beigeordnete Stefanie Seiler, Matthias Ehrenberg, Geschäftsführer DRK-Kreisverband Speyer e.V., Karin Maier, Teamleiterin Speyerer Tafel

Speyer / Tafel Speyer e.V. - „Wir sind unserem Ziel, den aktuellen Aufnahmestopp bei der Speyerer Tafel aufzuheben, ein Stück näher gekommen,“ freut sich Matthias Ehrenberg, Kreisgeschäftsführer des DRK-Kreisverbandes Speyer, bei der Spendenübergabe dieser Tage vor dem Tafelladen in der Seekatzstraße. Bei der 1.000 Euro Spende handelt es sich um die Siegerprämie des Spendenwettkampfs “Speyer sucht den Platzhirsch” der Frühjahrsmesse. Das 4-köpfige Team der „Schorlekönige“ konnte die zweite Auflage dieses Wettbewerbs auf der Speyerer Festwiese für sich entscheiden. Die gekrönten Häupter gingen zur Unterstützung der Speyerer Tafel an den Start. Beigeordnete Stefanie Seiler dankte als zuständige Dezernentin für Messen und Märkte dem Siegerteam für ihren Einsatz für die gute Sache und der Sparkasse Vorderpfalz als Sponsor der Siegerprämie.

Matthias Ehrenberg kündigt an, mit den Spendengeldern Lebensmittel zuzukaufen, da die Lebensmittelspenden für die Tafel mittlerweile nicht mehr ausreichen würden, um den Dienstbetrieb in gewohntem Umfang aufrechterhalten zu können. Beigeordnete Seiler dankte dem DRK, das die Führung der Speyerer Tafel im Mai übernommen hat, und der „grandiosen Teamleiterin“ Karin Maier, stellvertretend für das ehrenamtliche Helferteam der Speyerer Tafel, das in mühsamer Kleinstarbeit die Lebensmittelspenden der Supermärkte für Bedürftige zusammentrage, sortiere und ausgebe. Teamleiterin Maier und Geschäftsführer Ehrenberg nutzten die Spendenübergabe zum Appell: „Die Speyerer Tafel ist auf die ehrenamtliche Mithilfe angewiesen und benötigt dringend weitere Helferinnen und Helfer zur Unterstützung!“

Die „Schorlekönig GmbH“ habe viel Spaß beim Wettbewerb u.a. mit Quiz, Ran an den Speck oder Naschen nach Zahlen gehabt, versichert David Demmerle, und mindestens genauso viel Freude dabei, ihren Gewinn an die wertvolle ehrenamtliche Arbeit der Speyerer Tafel weiterzugeben. Das seien zwei gewichtige Gründe als Titelverteidiger bei der Platzhirschsuche anlässlich der Frühjahrsmesse 2019 anzutreten, kündigt „Schorlekönig“ Demmerle an.

Stadt Speyer

05.06.2018


Chinesische Delegation aus Ningde in Speyer – Wirtschaftskontakte, Kulturaustausch und Bürgerreise geplant

Bürgermeisterin Yang Fang und Oberbürgermeister Hansjörg Eger beim Eintrag ins Goldene Buch der Stadt

Speyer / Ningde (China) - Mögliche Wirtschaftskontakte und die Fortführung des kulturellen Austauschs standen im Vordergrund der Gespräche mit einer Delegation aus der chinesischen Partnerstadt Ningde am Wochenende. Oberbürgermeister Hansjörg Eger hat die Gäste am Sonntag im Neuen Trausaal des Rathauses empfangen. Dort hat sich die Delegation aus Ningde, angeführt von Bürgermeisterin Yang Fang, auch in das Goldene Buch der Stadt eingetragen. Eger bezeichnete die Kontakte nach China als „wertvoll und wichtig“, und deshalb wolle er „die internationalen Beziehungen von Speyer weiter intensivieren“. Neben einem Stadtrundgang mit Pressesprecher Matthias Nowack und einer kurzen Visite im Künstlerhauses in der Sämergasse haben die Gäste aus China auch das Atelier und den Kunstgarten von Martin Eckrich in Schifferstadt besucht, der dort gegenwärtig Arbeiten zeigt, die während seines dreimonatigen Aufenthaltes in Ningde 2017 entstanden sind.

Bürgermeisterin Yang Fang überreicht Oberbürgermeister Hansjörg Eger ein Gastgeschenk.

Die beiden Städte Worms und München standen ebenfalls auf dem Reiseprogramm der Expertengruppe aus Ningde. In Worms hat die Delegation am diesjährigen Rheinland-Pfalz teilgenommen. In München stehen Wirtschaftskontakte auf der Agenda. Die Partnerschaft zwischen Speyer und Ningde hat Oberbürgermeister Hansjörg Eger 2013 für die Stadt Speyer begründet. Worms ist ein Jahr später in diesen Dreierbund eingetreten.

Der Besuch in Speyer diente auch der Vorbereitung einer geplanten Bürgerreise nach Ningde vom 11. bis 24. Oktober 2018, die Bürgermeisterin Monika Kabs anführen wird. Für diese Reise nach China, die neben einem dreitägigen Besuch der Partnerstadt auch nach Shanghai, Suzhou, Fuzhou, Wuyishan und Macau führen wird, sind noch wenige Plätze verfügbar. Infos dazu und Anmeldeformulare gibt es bei der Stadtverwaltung (Kontakt: Lisa Schönhöfer, Tel. 142259, lisa.schoenhoefer@stadt-speyer.de).

Stadt Speyer

05.06.2018


Russenweiher: Untersuchungsergebnis und Machbarkeitsstudie

Stadt, Uni und Angler informieren

Speyer/Russenweiher/Gemeindezentrum der Auferstehungskirche - Die gewässerökologischen Ergebnisse des Russenweihers der Universität Koblenz-Landau liegen vor. Nun gilt es, Anwohner und Nutzer zu den Maßnahmenoptionen zu befragen. Hierzu laden Stadt und Anglerfreunde am Samstag, 16. Juni 2018, von 14 bis 16 Uhr in das Gemeindezentrum der Auferstehungskirche am Renngraben ein. „Die Veranstaltung ist der Auftakt zur Beteiligung der Bürger an der Fortführung des Projekts, das die Stadt Speyer seit 2017 in Kooperation mit der Universität Koblenz-Landau durchführt“, so Beigeordnete Stefanie Seiler.

Nachdem die Wissenschaftler der Universität Koblenz-Landau die gewässerökologischen Ergebnisse vorgestellt haben, können Anwohner und andere Nutzer des Russenweihers ihre Ideen an einem Stand der Universität einbringen. Ferner informieren die Anglerfreunde Speyer e.V. über ihre ehrenamtliche Arbeit am Russenweiher und versorgen die Besucher mit Speisen und Getränken. Da vor Ort nur wenige Parkplätze zur Verfügung stehen, wird um Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln gebeten.

Der Russenweiher, ein von Nährstoffen belastetes Gewässer, das immer wieder Unterstützung benötigt, seit März 2017 über eine ganze Vegetationsperiode von Wissenschaftlern der Universität Koblenz-Landau untersucht. Nun werden in einem zweiten Teil der Studie Maßnahmenoptionen, die zur Verbesserung der Gewässerökologie beitragen können, hinsichtlich der Kosten und aus gesellschaftlicher Perspektive bewertet. Nach der Sommerpause führen Interviewer der Universität Landau dazu in mehreren Stadtteilen vertiefte Befragungen der Haushalte und Nutzergruppen durch. Die Ergebnisse fließen in die Machbarkeitsstudie ein, die zu neunzig Prozent über Fördermittel des Landes aus der Aktion Blau Plus finanziert wird. Sie soll der Stadt Informationen dazu liefern, wie sie weiter mit dem Russenweiher verfahren soll.

Weitere Informationen:

www.speyer.de

www.uni-koblenz-landau.de

www.aktion-blau-plus.rlp.de

Stadt Speyer

01.06.2018


Neues Raumkonzept für die Verwaltung - Stadtverwaltung erwirbt die ehemalige Sparkassen-Geschäftsstelle Alte Münze

Speyer / ehemalige Sparkassen-Geschäftsstelle Alte Münze - Im März dieses Jahres hat der Stadtrat dem Erwerb des Anwesens Maximilianstraße 93/94, der ehemaligen Sparkassen-Geschäftsstelle Alte Münze, von der Sparkasse Vorderpfalz zugestimmt. Gestern (24.05.2018) hat Oberbürgermeister Hansjörg Eger den notariellen Kaufvertrag unterzeichnet.

Das Foyer des Gebäudes wird der Sparkasse als SB-Bereich auch weiter zur Verfügung stehen, aber in die ehemalige Schalterhalle wird das Bürgerbüro 1 einziehen, das gegenwärtig in der Salzgasse aus allen Nähten platzt. In dessen Räume wird dann die städtische Poststelle nachrücken. Bisher mussten die täglich angelieferten Pakete und die auf Handkarren gestapelten Postwannen unter Körpereinsatz  über 17 Treppenstufen getragen werden. Der zukünftig barrierefreie Zugang zur städtischen Poststelle in der Salzgasse stellt für eigene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wie externe Zusteller eine große Erleichterung dar. Der Auszug der Poststelle aus dem Stadthaus wiederum schafft neue Möglichkeiten dort, einzelne Abteilungen auch räumlich zusammenzufassen.

„Mit dem Bezug der leerstehenden Büroflächen der früheren Sparkassen-Zweigstelle kann die Stadtverwaltung ihr Raumkonzept verbessern, wonach die einzelnen Abteilungen eines Fachbereichs möglichst unter einem Dach arbeiten sollten“, so Oberbürgermeister Hansjörg Eger. Ziel sind kurze Wege, die nachweislich die verwaltungsinterne Kommunikation verbessern. Denn im persönlichen Austausch findet sich in der Regel schneller eine konstruktive Lösung von Problemen als mit langen E-Mail-Korrespondenzen.

Die Raumnot der Verwaltung ist durch den Personalzuwachs der letzten Jahre deutlich gewachsen, auch wenn der Löwenanteil der neuen Stellen im Kitabereich zu verzeichnen ist. Um Gesetzesvorgaben erfüllen zu können, wurden auch im Verwaltungsbereich zahlreiche neue Stellen geschaffen. Die Stadtverwaltung Speyer beschäftigt derzeit mehr als 1000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Stadt Speyer

25.05.2018


„Vive la classe 4a“ - Wellensiek Video Preis geht in diesem Jahr an eine Schülerproduktion der Zeppelinschule

Speyer / Zeppelinschule - Zum zweiten Mal in Folge hat eine Schülerproduktion das Rennen um das beste Video des Jahres 2017 gemacht: Der Film „Vive la classe 4a“ einer vierten Klasse der Zeppelinschule hat den mit 1.000 Euro dotierten Töns-Wellensiek-Video-Preis 2017 gewonnen. Der von Hagen Krebs eingereichte Beitrag befasst sich auf amüsante und technisch ausgereifte Weise mit dem Unterricht einer bilingualen Klasse der Zeppelinschule. Das Video, das auch im Kontext eines Schüleraustausches mit Frankreich entstanden ist, habe die technischen Möglichkeiten des Mediums in vollem Umfang genutzt und den bilingualen Zweig der Schule sehr charmant präsentiert, so die Begründung der Jury.

Von insgesamt sechzehn eingereichten Beiträgen hat die Jury vier ausgezeichnet. Der zweite  Preis, dotiert mit 800 Euro, wurde dem Wettbewerbsbeitrag „Totentanz“ von Dr. Rainer Bickel zugesprochen, einem anspruchsvollen Kunstvideo, das sich intensiv und hoch artifiziell mit der Ausstellung „Totentanz“ des Speyerer Künstlers Wolf Spitzer auseinandersetzt. Platz drei, dotiert mit 700,- € belegt ein Video von Wolfgang Schuch über das Odyssey-Skulpturenprojekt des englischen Künstlers Robert Koenig, das 2017 im Rahmen des Reformationsjubiläums im Stadtzentrum von Speyer zu sehen war. Einen Förderpreis in Höhe von 300,- Euro erhält auf Initiative der Jury und mit Zustimmung des Stifters ein Video zu einem Leseprojekt der Pestalozzischule über Robinson Crusoe.

Die Zahl und Qualität der 2017 eingereichten Beiträge sei im Vergleich zu den Vorjahren erneut gestiegen, so die Jury. Unter den sechzehn Beiträgen im Wettbewerb waren vier Schülerproduktionen.

Die Preise werden von Bürgermeisterin Monika Kabs und Stifter Töns Wellensiek im August dieses Jahres im Historischen Rathaus verliehen. Für den bereits laufenden Wellensiek Video-Wettbewerb 2018 wollte die Jury erneut kein festes Thema vorgeben. „Speyer bunt und lokal“ heißt deshalb auch das Motto der nächsten Runde, und damit ist der Wettbewerb wieder weit geöffnet für alle, die gerne Filme produzieren. Einsendeschluss für den Wellensiek-Videopreis 2018 ist der 1. März 2019.

Stadt Speyer

24.05.2018


Bürgerreise nach China im Oktober

Theaterbesuch in Speyers Partnerstadt Ningde bei der letzten Bürgerreise nach China mit Bürgermeisterin Monika Kabs in der Mitte

Speyer/China - Zu einer außergewöhnlichen Chinareise mit Besuch von Speyers Partnerstadt Ningde lädt die Stadt Speyer vom 11. bis 24. Oktober 2018 interessierte Bürgerinnen und Bürger ein.

Die 14-tägige Reise beginnt in Shanghai, der quirligen Wirtschaftsmetropole am Huangpu-Fluss. Vorgesehen sind auch Erkundungen der beiden „Wasserstädte“ Tongli und Suzhou westlich von Shanghai, die mit ihren Kanälen und berühmten chinesischen Gärten noch ein traditionelles Bild von China erkennen lassen. „Im Himmel gibt es das Paradies, auf Erden gibt es Suzhou“, heißt ein berühmtes chinesisches Sprichwort, auf dessen Spuren die Reiseteilnehmerinnen und -teilnehmer wandeln werden. Mit dem Zug geht es dann weiter nach Ningde, der Partnerstadt von Speyer, die durch einen riesigen Naturhafen, die Sanduao-Bucht, geprägt ist. Am genauen Programm in der Partnerstadt wird noch gefeilt, aber sicher ist, dass dort eine ganze Reihen von Überraschungen auf die Reisegruppe aus Speyer warten werden.

Auf den weiteren Stationen der Reise können die Besucher tief in die chinesische Kultur eintauchen. In Wuyishan, das zum UNESCO Weltnaturerbe zählt, stehen kleine Wanderungen in den Wuyi-Bergen auf dem Programm sowie eine Fahrt mit dem Bambusfloß auf dem „Fluss der neun Windungen“. Den Schlusspunkt der Reise bildet ein Besuch in Macau, um dem portugiesische Kolonialerbe Chinas nachzuspüren, aber auch um eine spektakuläre Skyline zu erleben. Von Hongkong aus fliegt die Gruppe zurück nach Frankfurt.

Wer mitfahren will ins Reich der Mitte und die chinesische Partnerstadt von Speyer kennenlernen will, kann sich bis zum 27. Mai 2018 bei der Stadtverwaltung für die Reise anmelden. Kontakt und ausführliche Unterlagen: Lisa Schönhöfer, Tel. 06232 142259, lisa.schoenhoefer@stadt-speyer.de

Stadt Speyer

22.05.2018


Blütenreich und ohne Gift

Speyer auf dem Weg zur Pestizidfreien Kommune

Speyer - Die Stadtgärtnerei kommt bei der Pflege öffentlicher Grünanlagen bereits seit Jahren ohne den Einsatz des Unkrautvernichtungsmittels Glyphosat aus. Der Glyphosatverzicht soll zukünftig auf alle städtischen Flächen, auch verpachtete landschaftliche Nutzflächen, ausgeweitet werden, so ein Antrag der Stadtratsfraktion „Die Linke“ Anfang des Jahres. Nahezu zeitgleich hat die Stadt die Broschüre „Naturnahes Gärtnern“ aufgelegt, da der Einsatz von Pestiziden auch bei Privat- und Kleingärten beliebt ist. Den nächsten konsequenten Schritt sieht Umweltdezernentin Stefanie Seiler darin, sich der Kampagne des Bundes für Umwelt- und Naturschutz (BUND) „Pestizidfreie Kommune“ anzuschließen. Dies soll im Umweltausschuss nach der Sommerpause beraten werden, kündigt die Beigeordnete an.

Dort solle die Diskussion über den Wirkstoff Glyphosat hinaus geführt werden, da bei sehr vielen Pestiziden, neben dem eigentlichen Verwendungszweck, vielfältige unerwünschte Auswirkungen auf die Artenvielfalt nachgewiesen sind. Pestizide dezimieren Honigbienen, Wildbienen, Schmetterlinge, Fledermäuse und Vögel, die auf Wildkräuter und Insekten als Lebensraum und Nahrungsquelle angewiesen sind. Aktuell wurden durch die EU für die Freiland-Anwendung drei Stoffe aus der Gruppe der Neonicotinoide verboten, deren tödliche Wirkung auf Bienen inzwischen nachgewiesen werden konnte.

Im Hinblick auf die Bieneninitiative Speyer, dem Beitritt der Stadt Speyer zum Bündnis „Kommunen für Biologische Vielfalt“ auf Antrag der Grünen-Stadtratsfraktion Ende 2017 und dem Antrag der CDU-Stadtratsfraktion sukzessive naturnahe, insektenfreundliche „Eh da-Flächen“ herzustellen, wäre die verstärkte Berücksichtigung und Entwicklung von naturnahen Strukturen wie Wegraine, Gewässerrandstreifen oder kleineren Brachflächen ohne Pestizidbehandlung ein wichtiges Ziel. Eine Beteiligung an der Kampagne des BUND wäre daher wünschenswert, um künftig im Sinne einer Selbstverpflichtung verzichtbare Pestizid-Anwendungen zu vermeiden.

Text: Stadt Speyer Foto: Speyer 24/7 News, dak

08.05.2018


„Frühstücksbuffet für Bestäuberinsekten“

Die Bieneninitiative stiftet Schulen bienenfreundliche Pflanzenpakete

Speyer - Bis Anfang Mai können sich Speyerer Schulen um ein Wildblumensortiment bewerben und damit das Blütenangebot für Biene Hummel und Co auf ihrem Schulgelände erweitern.

Die Bieneninitiative Speyer möchte mit der Aktion „ Frühstücksbuffet in der Schule für Biene Hummel und Co.“ auf die Bedeutung der Bestäuberinsekten für den Erhalt der Artenvielfalt und auf ihre Rolle in der Erzeugung der Lebensmittel aufmerksam machen.

Mehr als die Hälfte der 570 Wildbienenarten in Deutschland gelten als bedroht. Es ist gar nicht so schwer, etwas zu ihrem Schutz zu tun. Am Wichtigsten ist es, dass wir Nahrungsquellen bereitstellen: Blühende Pflanzen, die Nektar-und Pollen spenden sind für alle Bienen unentbehrlich, heimische Wildblumen können auch seltenen Arten zum Überleben verhelfen.

Die Bieneninitiative stellt mit den Wildstauden für Kübel oder Beet ein pflegeleichtes Minigärtchen zur Verfügung. Vielleicht ein Einstieg ein weiteres Engagement für Biene, Hummel und Co. an der Schule?

Interessierte Lehrerinnen und Lehrer können sich bei der Bieneninitiative melden.

Die Aktion „ Frühstücksbuffet für Biene Hummel und Co“ wird durch eine Förderung der Stiftung Energie und Umwelt der Stadtwerke Speyer ermöglicht

zur Bieneninitiative gehören: Netzwerk Umweltbildung Speyer und Rheinpfalz e.V., Pollichia Ortsguppe Speyer, Imkerverein Speyer e.V., Rucksackschule des Forstamts Rheinauen, Nachhaltigkeitsmanagement, Grünflächenplanung, Volkshochschule, Stadtbücherei

Nähere Infos bei: info@bieneninspeyer.de

www.speyer.de/bienen/

Doris Hoffmann, Stadtimkerin
0171 1046683

Bieneninitiative Speyer

07.05.2018


Sophie La Roche sucht neuen Untermieter

Speyer / Sophie La Roche Haus - Das Sophie La Roche Haus in der Maximilianstraße 99, ein Haus mit großer Vergangenheit, sucht nach einem neuen Mieter für das Geschäft im Erdgeschoss.

Die Stadt Speyer vermietet dort ab 1. Juni ein Ladengeschäft mit drei Räumen und insgesamt 86 qm. Bis Januar 2018 war dort das Antiquariat Bücherwurm untergebracht. Angebote mit kulturellem Bezug sollen bei der Vermietung bevorzugt werden, nachdem im Sophie La Roche Haus bereits eine Galerie und ein Antiquariat residieren. Das überzeugendste Konzept für die künftige Nutzung wird den Zuschlag erhalten, so eine Presse-Info der Stadtverwaltung.

Schriftliche Bewerbungen unter Hinzufügung einer Konzeption nimmt die Immobilienverwaltung der Stadt Speyer, Große Himmelsgasse 10 entgegen.

Besichtigungstermine können vorab telefonisch von 8.30 bis 12 Uhr, Tel. 06232/142215, vereinbart werden.

Stadt Speyer

29.04.2018


Wo drückt der Schuh?

"Soziale Stadt Speyer-Süd" startet Bürgerbefragung

Speyer-Süd - Wo drückt der Schuh in Speyers Süden? Antworten auf diese Frage und Anregungen, wie der Stadtteil positiv weiterentwickelt werden kann, ist Ziel der aktuellen Bürgerbefragung „Soziale Stadt Speyer-Süd“. Ab 20. April landen in den Briefkästen des Fördergebietes zwei Fragebögen pro Haushalt, die bis zum 7. Mai ausgefüllt werden können. Um umfassende Informationen über Stärken und Schwächen des Stadtteils gewinnen zu können, ist die Sicht der Menschen gefragt, die dort wohnen und somit die Experten für ihr Wohnumfeld und ihre Nachbarschaft sind. „Je höher die Bürgerbeteiligung ist, desto genauer das Ergebnis und desto zielgerichteter die Maßnahmen, die umgesetzt werden“, wirbt Steffen Schwendy, Projektleiter Soziale Stadt, für die Teilnahme.

Die Sicherheit des Schulwegs, Qualität von Freizeit- und Einkaufsmöglichkeiten oder Orte gefühlter Unsicherheit sind Themen, die im Fragebogen genauso angesprochen werden wie das Image von Speyer-Süd und das Gemeinschaftsgefühl seiner Bewohner. Drei DIN A4-Seiten umfasst die Befragung, die sich an alle Bewohnerinnen und Bewohner des Untersuchungsgebiets "Soziale Stadt Speyer-Süd" richtet, die mindestens 14 Jahre alt sind. Die Fragen sind leicht verständlich, damit der Fragebogen in nur wenigen Minuten ausgefült werden kann.

Für den Rücklauf der Fragebögen stehen insgesamt sechs öffentlichen Urnen, verteilt im gesamten Stadtteilgebiet. Während der regulären Öffnungszeiten sind die Standorte Blumenhaus Neumann, Apotheke Platz der Stadt Ravenna, Kiosk am Melchior-Heß-Park und Haus Pamina in der Paul-Egell-Straße zugänglich. Hingegen rund um die Uhr stehen die Sammelboxen in den Aral-Tankstellen in der Industriestraße und in der Landauer Straße zur Verfügung. Darüber hinaus haben Eltern, deren Kinder die Grundschule im Vogelgesang oder die Kindertagesstätten Rulandstraße, St. Markus oder Seekätzchen besuchen, die Möglichkeit, die Fragebögen in der Urne der jeweiligen Einrichtung einzuwerfen. An allen Standorten liegen auch weitere Exemplare der Fragebögen bereit.

Speyer-Süd wurde mit einem Teilgebiet im Dezember 2017 in das Bund-Länder Förderprogramm „Soziale Stadt“ aufgenommen. Mithilfe des Programms sollen in den kommenden Jahren die Lebens- und die Aufenthaltsqualität im Projektgebiet verbessert werden. Im Februar hatten bereits über 200 Interessierte die Auftaktveranstaltung besucht und einzelne Themenbereiche diskutiert, so dass die Planer erkennen konnten, wo "der Schuh drückt".

Stadt Speyer

19.04.2018


Speyerer Schüler bauen Wildbienennisthilfen

Eine Aktion der Wildbieneninitiative Speyer und der Rucksackschule des Forstamts mit Unterstützung der Stadtwerke Speyer

Speyer - Über 750 Wildbienenarten gibt es in Deutschland. Viele davon sind in Ihrer Existenz durch die Vernichtung von Lebensräumen bedroht. Ein heimlicher, kaum bemerkter Artenschwund.

Um dagegen etwas zu tun und um auf das Problem aufmerksam zu machen, hat sich in Speyer eine Wildbieneninitiative gegründet, Mitglieder der Initiative sind:

  • Imkerverein Speyer mit den Stadtimkern
  • Netzwerk Umweltbildung Speyer – Rheinpfalz e. V.
  • Pollichia-Ortsgruppe Speyer
  • Rucksackschule des Forstamtes Pfälzer Rheinauen
  • Stadt Speyer mit Grünflächenplanung und Nachhaltigkeitsmanagement
  • Stadtbibliothek Speyer
  • Volkshochschule Speyer

Die Rucksackschule des Forstamts Pfälzer Rheinauen beteiligte sich u.a. an den Aktivitäten der Bieneninitiative durch den Bau von Wildbienennisthilfen mit Schülern aus Speyer und Umgebung.

Der Förderverein der Rucksackschule unterstützte die Aktion mit über 1000.- Euro, sodass Gerätschaften angeschafft und Holz eingeschnitten werden konnte.

Auch wenn diese Nisthilfen nicht den absolut seltenen Arten zugute kommen, so sind sie doch ein wertvoller Ersatz für Strukturen in der Landschaft, die selten geworden sind. So sind Bäume mit abgestorbenem Holz, wie alte Obstbäume und Totholzbäume kaum mehr in der vorderpfälzischen Landschaft zu finden.

Um eine gute Verteilung der Nisthilfen im Stadtgebiet zu erreichen haben sich die Stadtwerke der Stadt Speyer bereit erklärt die eigenen Gebäude, z.B. die Trafostationen, zu Verfügung zu stellen.

Am Montag den 16.4. konnten nun fünf Häuschen in Speyer mit Nisthilfen, die das Logo der Stadt Speyer zur Vorlage hatten, von Mitarbeitern der Rucksachschule und der Stadtwerke angebracht werden.

Dies soll keine Einzelaktion bleiben. Die Rucksackschule plant den Bau von Wildbienennisthilfen in das Winterprogramm für Schulklassen aufzunehmen.

Kontakt:
Forstamt Pfälzer Rheinauen
Am Hasenspiel 33
76756 Bellheim
07272 92780
Email: rucksackschule.speyer@wald-rlp.de

Sehen Sie hier das Video zur neuen Wildbienennisthilfe:


Sehen Sie hier die Fotogalerie zur neuen Wildbienennisthilfe:

Text: Forstamt Pfälzer Rheinauen, Volker Westermann Foto: Speyer 24/7 News, dak Video: Speyer 24/7 News, mah

17.04.2018


Seiler soll endlich liefern – OB Eger fordert Friedhofskonzept ein

Beigeordnete Stefanie Seiler (SPD)

Speyer / Friedhof - Das Friedhofskonzept, das immer noch nicht vorliege, habe mittlerweile eine lange Vorgeschichte, so Oberbürgermeister Hansjörg Eger in einer Stellungnahme zur gegenwärtigen Diskussion um das Standesamt. Beigeordnete Stefanie Seiler habe es in ihrer zweieinhalbjährigen Amtszeit nicht geschafft, ihm ein schlüssiges Konzept vorzulegen.

Eger erinnerte daran, dass die Beigeordnete in alle Gespräche, die eine Organisationsuntersuchung des Standesamtes betrafen, eingebunden war. Frau Seiler selbst habe eine weitergehende Organisationsuntersuchung zum Friedhof abgelehnt, so Eger.

Oberbürgermeister Hansjörg Eger (CDU)

Unabhängig davon gab es auf der Grundlage der durchgeführten Untersuchung keinerlei Personalreduzierungen beim Friedhof. Vielmehr warte er, so Eger, seit längerem auf ein  Friedhofskonzept, aus dem die Personalstärke konkret abgeleitet werden kann. Trotz mehrerer Nachfragen liegen ihm belastbare Daten für ein solches Konzept nicht vor. Auch die sechste Sitzung der Friedhofs-AG, an der er selbst teilnahm, habe dafür keine Erkenntnisse geliefert. Und - wenig überraschend - auch im Ratsinformationssystem der Stadt Speyer seien bisher dazu keine Informationen hinterlegt.

Insofern wäre es an der Zeit, dass Frau Seiler als zuständige Dezernentin endlich liefert, anstatt andere für Versäumnisse in ihrem Zuständigkeitsbereich verantwortlich zu machen.

Text: Stadt Speyer Foto: Speyer 24/7 News, dak

09.04.2018


Lärmaktionsplan des Eisenbahn-Bundesamtes - Stadt benennt Lärmbrennpunkte und fordert Lärmminderung

Speyer / Berlin - Im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung zur Erstellung eines Lärmaktionsplans hat die Stadt Speyer zum wiederholten Male das Eisenbahn-Bundesamt (EBA) auf die hohe Betroffenheit von Speyerer Bürgern durch Schienenverkehrslärm und auf konkrete Lärmbrennpunkte hingewiesen. „Weder inhaltlich noch formal wurde die Stellungnahme, die die Stadt Speyer in der 1. Phase der Öffentlichkeitsbeteiligung abgegeben hatte, berücksichtigt“, stellt Beigeordnete Stefanie Seiler fest. Auch sei der Prioritätenliste des EBA für die Durchführung von Lärmminderungsmaßnahmen nicht zu entnehmen, wann im Bereich der Stadt Speyer mit Lärmminderungsmaßnahmen gerechnet werden könne, erläutert Umweltdezernentin Seiler die Notwendigkeit, auch die 2. Phase der Öffentlichkeitsbeteiligung, die im März 2018 abgelaufen war, zu nutzen, um auf die Lärmprobleme der Kommune hinzuweisen.

Die Stadtverwaltung Speyer hatte bereits in der 1. Phase der Öffentlichkeitsbeteiligung im Sommer 2017 mit Unterstützung eines Fachbüros (GSB GbR, Prof. Dr. Kerstin Giering) die Lärmkartierung für das Stadtgebiet kritisch auf Plausibilität überprüft und auf entsprechende Defizite hingewiesen. Von Schienenlärm besonders betroffen sind beispielsweise die Anwohner der Iggelheimer Straße, Waldstraße, Hirsch- und Hasenstraße, aber auch Storchenpark, Obere Langgasse und die Schützenstraße zählen zu den Schienenlärm-Brennpunkten. Als aktive Maßnahmen der Lärmbekämpfung benennt die Stadt in ihrer aktuellen Stellungnahme u.a. Lärmschutzwände im innerstädtischen Bereich, Reduzierung der Durchfahrtgeschwindigkeit im bewohnten Bereich und Einbau von Schienenstegdämpfern. Seien aktive Lärmschutzmaßnahmen nicht möglich, solle ergänzend auf passive Schallschutzmaßnahmen abgestellt werden, so die städtische Stellungnahme. Ferner betont Beigeordnete Seiler, dass die Stadt das EBA darüber informiert habe, welche schienennahen Flächen in Zukunft als Wohngebiete entwickelt werden sollen, um frühzeitig auf mögliche künftige Konflikte hinzuweisen.

Im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung zur Erstellung eines Lärmaktionsplans für die Haupteisenbahnstrecken mit einem Verkehrsaufkommen von über 30.000 Zügen pro Jahr hatten Bürger, Lärmschutzvereinigungen, Kommunen sowie weitere Einrichtungen, die von Schienenlärm betroffen sind, die Möglichkeit, auf Lärmprobleme aufmerksam zu machen und Stellungnahmen einzureichen. Das Eisenbahn-Bundesamt beginnt nun mit der Auswertung der Befragung, die Ergebnisse sollen Mitte 2018 veröffentlicht werden.

Text: Stadt Speyer Foto: Speyer 24/7 News, dak

05.04.2018


Soziale Stadt SP-Süd: Protokoll

Speyer-Süd - Im Namen der Stadt Speyer sowie den beiden Büros Stadtberatung Dr. Sven Fries sowie Bierbaum.Aichele.landschaftsarchitekten, möchte ich mich bei Ihnen nochmals für Ihr Kommen, insbesondere aber für Ihre anregende Mitarbeit bei der Auftaktveranstaltung „Soziale Stadt Speyer-Süd“ bedanken! Dank Ihrer Mitwirkung haben wir an diesem Abend viele wichtige Erkenntnisse über das Gebiet erlangt, die wir so in den weiteren Prozess mitnehmen. Gerne werden wir Sie in den kommenden Wochen und Monaten auch über weitere Mitwirkungsmöglichkeiten informieren.

Zunächst sende ich Ihnen aber wunschgemäß das angefügte Protokoll der Veranstaltung zu Ihrer Information. Das Protokoll ist öffentlich – Sie dürfen es also gerne auch an andere Interessierte weitergeben. In den kommenden Tagen wird es auf der städtischen Homepage (http://www.speyer.de/sv_speyer/de/Standort/Stadtentwicklung --> Soziale Stadt Speyer Süd) auch zum Herunterladen bereit gestellt.

Bei Rückfragen zum Protokoll oder auch zum Projekt insgesamt, dürfen Sie sich gerne jederzeit an mich (Kontaktdaten siehe unten) oder von Seiten der Stadt an Jana Sturm (Tel.: 06232/142462, eMail: jana.sturm@stadt-speyer.de) wenden.

Text: Büro Stadtberatung Dr. Sven Fries, Dr. Rebecca Körnig-Pich Foto: Petra Steinbacher

05.04.2018


Axivas spendet der CoLab diverse Netzwerk-Komponenten

v.l.: Dirk Schäck, Head of ICT Administration, Axivas GmbH; Sascha Strüber, Auszubildender, CoLab gGmbH; Marcel Kunz, IT-Administrator, Axivas GmbH; Jörg Schwarz, Chief Information Officer, Axivas GmbH

Speyer - Die Axivas Deutschland GmbH übergab der CoLab mehrere Managed Switches, welche nach einer umfangreichen Netzwerk-Konsolidierung und Modernisierung nicht mehr benötigt werden. Da sie jedoch zu schade zum Wegwerfen und noch voll funktionsfähig sind, entschieden die Verantwortlichen, diese einer gemeinnützigen Einrichtung zu spenden. Die Wahl fiel dabei auf die CoLab gGmbH, deren Konzept den Entscheidern bei Axivas sehr gefiel. Dort bekommen in Not geratene Jugendliche, welche komplett den Boden unter den Füßen verloren haben, die Möglichkeit, eine Ausbildung in technischen Berufen zu absolvieren.


Die Switches werden in die bestehende Infrastruktur eingebunden werden. Hierbei können die Jugendlichen lernen, wie man ein Computernetzwerk aufbaut und betreut. Ein Switch ist ein Gerät, über das verschiedene Geräte in einem Computernetzwerk verbunden werden. Managed Switches verfügen neben den grundlegenden Funktionen zusätzlich über Steuer- und Überwachungsfunktionen wie z. B. IP-Filterung, Priorisierung für Quality of Service, Routing.

Zur Axivas:

Axivas liefert international lückenlosen Vertrieb. Dabei ist sie in den Branchen IT, Telekommunikation, Automation, Gesundheit, Medizin und Logistik tätig.

Die Kernkompetenz der Axivas liegt in der Ausführung professioneller Marketing- und Vertriebsdienstleistungen: Das ganzheitliche Konzept beinhaltet Sourcing, Beratung & Training sowie Tools.

CoLab gemeinnützige GmbH

04.04.2018




OB Eger und Moderator Peter Bauer besprechen Vorgehen und mögliche Eckdaten für gemeinschaftliches Wohnen

Gesprächsrunde am 26.03.2018 im Stadthaus

Speyer - Dass Rat und Verwaltung ein gemeinschaftliches und generationenübergreifendes Wohnprojekt in Speyer begrüßen, hat Oberbürgermeister Hansjörg Eger gegenüber Peter Bauer Berater der Planungsgemeinschaft bei der gestrigen Gesprächsrunde im Stadthaus bekräftig. Zur Vorbereitung eines Prozesskonzeptes –entsprechend des CDU-Antrags für die Ratssitzung am 26. April 2018, hat OB Eger Peter Bauer von plus TEAM und Rainer Kroll von wohnprojekt+ gemeinsam mit Stadtentwickler Bernd Reif, der Leiterin der Stadtplanung Kerstin Trojan und Projektbegleiter Leander Lebeau sowie Verwaltungsdirektorin Sabine Dittus zum Abstimmungsgespräch in seine Dienstzimmer eingeladen.

Zunächst gelte es, alle preisrelevanten Faktoren für das Grundstück wie Altlastenerkundung, Naturschutzfachliche Belange, Versickerungsfunktion für das Quartier Normand, Erschließungs- und Infrastrukturkosten, zu untersuchen, um sicherzustellen, dass „von keiner Seite Luftschlösser gebaut werden“, betont Baudezernent Eger. Hierzu wird die Stadtplanung die wesentlichen Klärungspunkte und die weitere Vorgehensweise auch zeitlich einordnen und mit den Beratern der Planungsgemeinschaft Peter Bauer und Rainer Kroll abstimmen.

Es besteht Konsens in der Runde, dass erst auf Basis einer soliden Grundlagenermittlung über einen Grundstückseinstandspreis für eine mögliche Grundstücksoption gesprochen werden könne. Darüber hinaus sei die Frage zu klären, ob eine Grundstücksoption für das gesamte Gelände des Sportplatzes Normand oder für Teilflächen an die Planungsgemeinschaft vergeben werden soll und kann, ferner ob das Areal nach einem Moderationsverfahren oder mittels Konzeptvergabe entwickelt werden soll. In diesem Zusammenhang, erinnert OB Eger daran, dass die Stadt Speyer als Grundstückseigentümer vergaberechtliche und haushaltsrechtliche Aspekte zu beachten habe.

Einigkeit herrschte darüber, dass eine Planungswerkstatt für das Sportplatz-Gesamtgelände erst sinnvoll ist, wenn die Frage der Grundstückspreisobergrenze „seriös geklärt“ ist. Aufgabe der Planungswerkstatt sei, aufbauend auf gemeinsam entwickelten Leitlinien für das Gebiet einen städtebaulichen Rahmenplan zu erarbeiten. Da hierzu ausreichend fachlicher Vorlauf benötigt wird, erscheint allen Beteiligten das Frühjahr 2019 ein realistischer Zeitraum. Stadtplanung und plus TEAM betonen unisono, dass es großer Anstrengung bedarf, die hohen und vielfältigen politischen Vorgaben für das „Zukunftsquartier“ mit der Zielsetzung, bezahlbaren Wohnraum in nennenswertem Umfang zu schaffen, in Einklang zu bringen.

Vor diesem Hintergrund ist auch daran gedacht, die Planungsgemeinschaft weiter in den Planungsprozess intensiv einzubeziehen. Oberbürgermeister Eger sagte zu, dass ein frühzeitiger Informationsaustausch zu den weiteren Schritten erfolgen wird.

Text: Stadt Speyer Foto: Speyer 24/7 News, dak

28.03.2018


Frühlingserwachen in Speyer - Altpörtel öffnet am 30. März

Speyer / Altpörtel - Endlich - der Frühling steht in den Startlöchern, denn nicht nur die ersten Sonnenstrahlen locken, nein, auch das Altpörtel öffnet am Freitag, 30.03.2018 nach monatelanger Winterpause und ausgiebigem Frühjahrsputz wieder seine Pforten. Von Montag bis Freitag können die Aussichtsplattform sowie die Sonderausstellungen zum „Reichskammergericht“ und zur „Stadtmauer“ von 10-12 Uhr und von 14-16 Uhr besucht werden. Samstags, sonntags und feiertags sind die Öffnungszeiten von 10-17 Uhr.

Genießen Sie den spektakulären Blick über die Maximilianstraße bis weit über den Dom hinaus. Bei klarem Himmel reicht die Sicht vom Haardtgebirge bis zum Odenwald. Also Fernglas und Kamera nicht vergessen!

Der Eintritt beträgt für Erwachsene 3,00 Euro, ermäßigt 2,00 Euro und mit der SpeyerCARD erhalten Sie dieses Erlebnis sogar kostenfrei.

Weitere Informationen: Tourist-Information Speyer, Maximilianstraße 13 in 67346 Speyer, Tel.:  +49 (0) 6232 142392, E-Mail: Touristinformation@stadt-speyer.de

Text: Stadt Speyer Foto: Speyer 24/7 News, dak

27.03.2018


Speyer bekommt Helmut-Kohl-Ufer

Speyer- Die Rheinpromenade in Speyer wird zu Ehren des im Juni vergangenen Jahres verstorbenen Altkanzlers in Helmut-Kohl-Ufer umbenannt, das hat der Stadtrat Donnerstag Abend in seiner Sitzung beschlossen.

Neben der Rheinpromenade, für deren Umbenennung 25 Ratsmitglieder votierten, standen noch zwei Alternativen zur Abstimmung: auf den „Bauhof“ entfielen 7 Stimmen und für die Karl-Leiling-Allee erhoben drei Mandatsträger ihre Hand.

Der Abstimmung im Rat war eine Bürgerbeteiligung mittels online-Befragung vorausgegangen, bei der die Rheinuferpromenade (40,63 %) ebenfalls vorne lag, gefolgt von „Bauhof“ (32,14 %) und Karl-Leiling-Allee (21,70 %).

Die Ehrung für Altkanzler Dr. Helmut Kohl als großen Europäer und Förderer der Stadt Speyer, die er sich zu Lebzeiten als Grabstätte ausgewählt hat, war in den politischen Gremien der Domstadt unstrittig.

Nach Beratungen im Ältestenrat wurde in der Ratssitzung im November 2017 bereits beschlossen, Dr. Helmut Kohl in dieser Form zu ehren und die Ehrung am Tag der Deutschen Einheit, 3.10.2018, vorzunehmen.

Text: Stadt Speyer Foto: Speyer 24/7 News, dak

17.03.2018


Kommentar zur Umbenennung der Rheinpromenade

Von Daniel Kemmerich

Speyer – Nachdem die Beerdigung von Altbundeskanzler Helmut Kohl (CDU) in Speyer schon für Aufsehen und vor allem Aufregung sorgte, folgt nun Kapitel 2. Die Umbenennung einer bestehenden Straße/Platz zu seinen Ehren.

Bereits beschlossene Sache durch den Ältestenrat und die Stadtratssitzung im November 2017, folgt nun die offizielle Ankündigung. Dieser voraus ging eine Onlineumfrage, bei der es keine Möglichkeit für ein „Nein“ gab, so dass diese eher den Charakter einer Bestätigung als einer wirklichen Wahl darstellte.

Gerade einmal 1.120 Menschen nutzen die Möglichkeit zur Abstimmung, was der Stadtrat aber als Legitimation nutzte, um die Rheinpromenade am 03.10.2018 dann zur „Helmut-Kohl-Promenade“ umzubenennen. Bezeichnend, dass sein Grab immer noch schmucklos und trist im Adenauerpark vor sich hin vegetiert, allerdings immerhin kameraüberwacht wird. Ebenfalls bezeichnend, dass die Rheinpromenade stets die erste Stelle ist, die vom Hochwasser in Speyer betroffen ist.

Immerhin hat die Stadtverwaltung „gelernt“ - und anders als beim Logo dieses Mal zumindest den Anschein eines demokratischen Prozesses erahnen lassen - und dem Bürger den Eindruck einer Wahlmöglichkeit vermittelt.

17.03.2018


Lions Club Speyer Palatina: Insgesamt 8.500,00 € an Spenden für zwei gemeinnützige Speyerer Organisationen

v.l.: Lions Club Präsident Palatina Speyer, Timo Renner; Leiterin Altenheim St. Martha, Gudrun Wolter; Leiterin Projekt SeHT, Inge Bellmann

Speyer - Am heutigen Mittwoch, den 14.03.2018, fand in den Räumlichkeiten des Speyerer Unternehmens Finanzrenner am Königsplatz die Übergabe der Spendenerlöse aus der Schokoladenschutzengelaktion 2017 statt.


6.000,00 € Spendenerlös gingen zugunsten der Musiktherapie im Speyerer Altenzentrum St. Martha und wurden vom aktuellen Clubpräsident Timo Renner an die Einrichtungsleiterin Frau Gudrun Wolter überreicht.


v.l.: Leiterin Speyerer Altenzentrum St. Martha, Gudrun Wolter und Lions Club Präsident Palatina Speyer, Timo Renner bei der Scheckübergabe

Weitere 2.500,00 € wurden an Frau Inge Bellmann vom Projekt SeHT übergeben.


Das Speyerer Projekt SeHT unterstützt Menschen mit Teilleistungsschwächen.


Die Summe konnte mit dem Verkauf der Schutzengelschokolade in der Vorweihnachtszeit erzielt werden.


Wie in den Jahren zuvor waren die Herstellungskosten durch diverse Sponsoren abgedeckt.


Ab sofort können wieder Förderanträge für die Schokoladenschutzengelaktion 2018 gestellt werden.


v.l.: Leiterin Inge Bellmann vom Projekt SeHT und Lions club Palatina Speyer Präsident Timo Renner bei der Scheckübergabe

Richtlinien und Anträge stehen auf der Webseite www.lc-speyer-palatina.de zur Verfügung.


Bis Mitte April sind die Anträge einzureichen, da im Mai die Entscheidung für die diesjährige Förderung fällt.


Durch eine Satzungsänderung können sich dieses Jahr erstmalig Einrichtungen bewerben, die sich dem Natur-, Tier- und Umweltschutz verschrieben haben.


Der Lions Club Speyer Palatina plant aktuell eine weitere Aktion, die sich lokal ebenso wie der Schokoladenverkauf etablieren und mittelfristig einen ähnlichen Erfolg erzielen soll.

Text: Lions Club Speyer Palatina Foto: Speyer 24/7 News, dak

14.03.2018


Wohnungsbaupolitik nicht den Querelen des Wahlkampfes opfern

Eger setzt auf konsequente Umsetzung von Baulandstrategie und Wohnungsmarktkonzept

Speyer - Dass er jetzt ein lokales "Bündnis für Wohnen" einberufe, sei nur der nächste konsequente Schritt, um in Speyer für alle Menschen - unabhängig von Alter oder sozialer Schicht - Wohnraum zu schaffen, so Oberbürgermeister Hansjörg Eger in einer Stellungnahme zur derzeitigen Diskussion um die Wohnungsbaupolitik. Er verfolge diesen Weg sehr konsequent seit der Einführung eines integrierten Stadtentwicklungskonzeptes. Nachdem der Stadtrat mit Verzögerungen die Erstellung einer von ihm vorgeschlagenen Baulandstrategie beschlossen hat, werden derzeit die Details für die Sozialquote und das sog. „Einheimischenmodell“ erarbeitet. „Diese große Aufgabe ist zu bedeutend für Speyer, um sie den Querelen des Wahlkampfes zu opfern“, so Eger wörtlich.

Seine Bemühungen um ein integriertes Wohnungsmarktkonzept in den letzten Jahren ließen sich lückenlos dokumentieren. Das zeigen die Planungen zur Bebauung des Russenweiher-Areals, des Geländes am Priesterseminar, die Nachverdichtung durch die GEWO in Speyer West und die derzeitigen Planungen am Mausbergweg. Weitere Baupotentiale sind bereits definiert, sowohl im sozialen Wohnungsbau als auch in den preisgünstigeren Segmenten. Ergänzend hinzu kommen die Aktivitäten im Rahmen der Sozialen-Stadt-Projekte. Eger fordert in diesem Zusammenhang Beigeordnete Stefanie Seiler auf, zur sachlichen Auseinandersetzung zurück zu kehren und mit diesem Thema nicht die Bürgerschaft zu spalten.

Text: Stadt Speyer Foto: Speyer 24/7 News, dak

14.03.2018


Salierbrücke - Auswirkungen auf den Straßenverkehr sollen auf das unvermeidbare Maß reduziert werden

Speyer - In einer großen Gesprächsrunde mit wichtigen Speyerer Einrichtungen und Organisationen hat Oberbürgermeister Hansjörg Eger am Montag die Anliegen und Interessen der Stadt mit Blick auf die anstehende Sanierung der Salierbrücke zusammengetragen und gebündelt. Mit am Tisch saßen Vertreterinnen und Vertreter der IHK, der Kreishandwerkerschaft, des Einzelhandelsverbandes, des Kaiserdom- und Edith-Stein-Gymnasiums, des Vincentius- und des Diakonissenkrankenhauses, des DRK-Rettungsdienstes, des Hotel- und Gaststättenverbandes sowie der Landwirtschaftskammer.

Einig war man sich in der Ausgangssituation, dass die Sanierung der Brücke unausweichlich ist, aber die beabsichtigte Vollsperrung für annähernd zwei Jahre zu erheblichen Beeinträchtigungen für alle Beteiligten führen wird. Diskutiert wurden eine ganze Reihe von denkbaren flankierenden Maßnahmen, wie die Verkehrsströme in und aus der Stadt aufrechterhalten werden können. Die Öffnung der Standspur auf der Ausweichroute der A 61 über den Rhein, ein möglicher Fährbetrieb zwischen Speyer und dem badischen Ufer sowie  Ausweichlösungen für den ÖPNV waren dabei nur einige wichtige Forderungen aus der Runde.

Eger sicherte zu, das Ergebnis dieser ersten Diskussionsrunde in den vom Regierungspräsidium Karlsruhe gegen Ende des Monats erstmals tagenden Projektbegleitkreis einzubringen und sich dort für vertretbare Lösungen im Interesse der Stadt einzusetzen. „Damit soll erreicht werden, dass Anregungen und Bedenken von allen Betroffenen formuliert werden und eine möglichst verträgliche, von allen Seiten mitzutragende Lösung gefunden wird.“ Sein erklärtes Ziel dabei ist, die Auswirkungen auf den Straßenverkehr auf das unvermeidbare Maß zu reduzieren, so Eger.

Die städtische Beigeordnete Stefanie Seiler betonte als Verkehrsdezernentin in der heutigen Gesprächsrunde sowie in einem aktuellen Schreiben an die Verkehrsminister links und rechts des Rheins, Roger Lewentz (RLP) und Winfried Herrmann (BW), die Notwendigkeit „eines praktikablen Ausweichkonzeptes für die Verkehrsströme“. Seiler fordert eine einseitige Fahrbahnsperrung mit Öffnung von Hockenheim nach Speyer sowie die Einrichtung eines Fährbetriebes für Pendler zu prüfen. Darüber hinaus möchte sie eine verbindliche Festlegung der involvierten Stellen beider Bundesländer, was die Kostenübernahme beispielsweise von Zusatzleistungen des ÖPNV oder durch die Einrichtung eines Fährbetriebs anbelangt, erwirken.

Text: Stadt Speyer Foto: Speyer 24/7 News, dak

13.03.2018


Information des Diakonissen Krankenhaus Speyer zur geplanten Sanierung der Salierbrücke

1. Situation des Diakonissen-Stiftungs-Krankenhauses, seiner Patienten und Mitarbeitenden

Speyer - Das Diakonissen-Stiftungs-Krankenhaus mit rund 25.000 stationären Patienten und etwa 15.000 ambulanten Notfällen im Jahr spielt eine wichtige Rolle in der Gesundheitsversorgung der Region.

Rund 24% der Patienten kommen aus Baden-Würtemberg, ein großer Teil als Notfall, bei dem jede Minute zählt. Allein am ersten Wochenende im März 2018 wurden sechs Herzinfarktpatienten über den Rhein ins Diakonissen-Stiftungs-Krankenhaus gebracht. Im vergangenen Jahr wurden 3.100 ambulante Notfälle aus dem rechtsrheinischen Gebiet im Diakonissen-Stiftungs-Krankenhaus verzeichnet.

Mit rund 2.800 Geburten im Jahr ist das Diakonissen-Stiftungs-Krankenhaus Speyer die geburtenstärkste Klinik in Rheinland-Pfalz und der Metropolregion, etwa 27% der hier versorgten Frauen kommen aus Baden-Württemberg.

Die Diakonissen Speyer-Mannheim sind einer der größen Arbeitgeber der Region. In ihren Speyerer Einrichtungen im Krankenhaus, in der Hauptverwaltung, in Seniorenzentren und Schulen sowie Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe und im Hospiz beschäftigen sie 2.300 Menschen. Knapp 400 von ihnen wohnen auf der baden-württembergischen Rheinseite und pendeln täglich über den Rhein, über die Hälfte von ihnen zählt zu den 1.400 Mitarbeitenden des Diakonissen-Stiftungs-Krankenhauses.

2. Positionen des Diakonissen-Stiftungs-Krankenhauses zur geplanten Brückensanierung

Eine Rheinquerung über die Salierbrücke ist nach Informationen des Regierungspräsidiums Karlsruhe einspurig in Richtung Pfalz für alle PKW und den Rettungsdienst bei Tempo 30 statisch möglich und bautechnisch machbar.

Bei einer Sperrung der Salierbrücke während der Baumaßnahme sollte eine Befahrbarkeit der Brücke für Rettungswagen und Notarzteinsatzfahrzeuge an 24 Stunden am Tag sichergestellt sein.

Eine Rheinquerung über die Salierbrücke sichert die medizinische Versorgunng tausender Menschen in Speyers baden-württembergischen Nachbargemeinden.

Diakonissen Mannheim/Speyer, Dr. Katja Jewski

13.03.2018


Einwurf

Speyer - Die geplante und dringend benötigte Sanierung der Salierbrücke ist ja schon langfristig bekannt. Während auf badischer Seite mehrere Abgeordnete und Bürgermeister bereits aktiv am Planen sind und auch bereits Alternativen wie Gespräche mit Fährbetreibern stattfanden, ist die - ungleich stärker betroffene -  Speyerer Seite nun auch langsam dabei, dieses massive Problem anzugehen.

So wurden auch von Speyerer Seite Anfragen an Fährbetreiber gestellt, welche wohl Fähren für bis zu 16 PKW bereitstellen könnten, welche die Rheinhäuserquerung sowie die bei Altrip stärken könnten. Wieso es von baden-württembergischer Seite heißt, dass sogar  Fähren für Busse und LKW bereitstünden und diese über die Nato-Rampen anlanden könnten, ist noch zu klären.

Fakt ist: Die Brücke aus dem Jahr 1955 (Fertigstellung und Übergabe am 03.November 1956) gehört dringend ertüchtigt und gestärkt. Zuletzt geschah dies im Sommer 1977, allerdings auch nur für die Fahrbahn. Teile der Brücke ruhen also noch immer auf den Pfeilern des Jahres 1935 und das bei dem heutigen Verkehr.

20 Monate sind avisiert bei einer Vollsperrung; dass dies nicht funktioniert, war gestern allen Beteiligten schnell klar. Während die badische Seite eher landwirtschaftlich geprägt ist, pendeln viele Baden-Württemberger/innen täglich nach Speyer. Auch die Schulzentren Speyer haben viele Schüler/innen von der badischen Seite und nicht zuletzt ist Speyer auch das medizinische Zentrum der Region. So verzeichnen die Krankenhäuser der Diakonie sowie das Vincentiuskrankenhaus gut ein Viertel der Patienten aus Baden-Württemberg.  Und nicht zuletzt müssen auch die Mitarbeiter diese erreichen können, gerade in Zeiten von Fach- und Pflegekräftemangel ein wichtiger Punkt.

Daher wurde von den meisten Gesprächsteilnehmer/innen die Version einer einseitigen Teilsperrung favorisiert. Diese würde zwar mindesten 6 Monate länger dauern, aber wohl das kleinere Übel darstellen. In wieweit auch Fährertüchtigungen erfolgen und ob es eventuell sogar die Möglichkeit gibt, dass die Standspur der Autobahnbrücke als dritte Spur genutzt wird, ist nun zu prüfen.

Speyer 24/7 News, dak

13.03.2018


Heinrich-Lang-Platz wird umgestaltet

Siedler benennen ihre Wünsche bei Auftaktveranstaltung

Speyer - Rund 60 Siedler aus Speyer-Nord sind am Donnerstag Abend (08.03.2018) der Einladung von Oberbürgermeister Hansjörg Eger zur Auftaktveranstaltung „Umgestaltung des Heinrich-Lang-Platzes“ in den Gemeindesaal von St. Konrad gefolgt und haben die Möglichkeit der direkten Bürgerbeteiligung genutzt.

Dem intensiven Austausch ging eine Vorstellung erster Planungsskizzen mit Ausstattungsbeispielen zur Platzumgestaltung durch Bernd Hoffmann vom Büro Hoffmann und Röttgen, Limburgerhof voraus. Er erläuterte die Ausführungsvarianten von der kleinen Platzlösung bis zur großen Lösung unter Einbeziehung der angrenzenden Straßenflächen.

Danach wurden in Kleingruppen Ideen entwickelt und notwendige Infrastruktur für den Platz formuliert und im Dialog mit Baudezernent OB Eger, Fachbereichsleiter Stadtentwicklung Bernd Reif und Steffen Schwendy, Speyers Planer öffentlicher Grün- und Spielfläche, sowie weiteren Mitarbeitern beraten und diskutiert. Mitunter stellte sich heraus, dass nicht alle Wünsche kompatibel sind. Während die einen Anwohner zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität einen Freisitz und eine begehbare Wasserfontäne wünschen, mahnen die Organisatoren von Siedlerfest, Adventlicher Siedlung und anderer Aktivitäten, an, dass das Mobiliar ebenerdig abzuschrauben sei, die Infrastruktur zur Wasser- und Stromversorgung bei Festen verbessert werden sollte sowie ein Platz für das Feuerwerk freizuhalten sei. Hier nahm OB Eger zum einen den Wunsch von Senioren mit, Sitzbänke mit größerer Sitzhöhe zu installieren und Spielmöglichkeiten, die sich nicht am Platz realisieren lassen, an anderer Stelle in Speyer-Nord zu ergänzen. Zur Verbesserung der Sauberkeit wünschen sich die Bürger am Heinrich-Lang-Platz Abfallbehälter und dogstation sowie einen Kronenrückschnitt der Platanen.

Intensiv war auch der Austausch über Verkehrsflächen. Die Einbeziehung des Birkenwegs wurde durchaus begrüßt, die längs angeordnete Parkbucht sollte erhalten bleiben. Hingegen „Am Anger“ zeigte sich Bereitschaft, auf einige Stellplätze zugunsten zusätzlicher Baumpflanzungen zu verzichten. Die Reduzierung dieser Parkflächen sollen durch zusätzliche Stellplätze im Nussbaumweg kompensiert werden, wobei die Gesamtzahl der Stellplätze unverändert beibehalten werden solle. Ebenfalls im Nußbaumweg besteht das Bedürfnis, die Querung für Fußgänger in Höhe des Seppel-Scherer-Weges zu verbessern. Ferner wurde der Wunsch nach einer Ladestation für Elektroautos und eine car-sharing Station formuliert.

„Ziel des Planungsteams ist, möglichst viele Anregungen in der Entwurfsplanungen zu berücksichtigen und diese nach der Sommerpause den Siedlern in Speyer-Nord vorzustellen“, erklärt OB Eger das weitere Vorgehen. Er freue sich, dass die aufgezeigten Mitwirkungsmöglichkeit wie das Angebot einer Patenschaft oder bei der Umgestaltung des Heinrich-Lang-Platzes auch die 72-Stunden-Aktion des BDKJ ins Auge zu fassen, positiv von den Siedlern aufgenommen wurde, so der Oberbürgermeister in seinem Schlusswort.

Stadt Speyer

10.03.2018


Soziale Stadt Speyer-West

OB überreicht Förderbescheide für 6300 Euro

Speyer-West - Über ihre erfolgreiche Bewerbung um Projektförderung aus dem Verfügungsfond der Sozialen Stadt Speyer-West freuen sich Kinderschutzbund, Verein ZWANZIG10 Jugendkultur und die Frauenrunde der Quartiersmensa Q+H. Oberbürgermeister Hansjörg Eger überreichte am Montag (5.3.2018) im Quartiersbüro am Berliner Platz Förderbescheide von insgesamt 6.300 Euro. „Alle drei Projekte fördern das gesellschaftliche Zusammenleben im Quartier“, ist Oberbürgermeister Eger von deren zielgerichteten Effekten für eine integrierte Stadtentwicklung überzeugt.

Die höchste Fördersumme in Höhe von 4.000 Euro nahm Christel Koch für den Kinderschutzbund entgegen, um ab August in Speyer-West ein Projekt zur Entlastung von Alleinerziehenden zu realisieren. Unter dem Titel „Aha! Atemholen für Alleinerziehende!“, bietet der Kinderschutzbund an zwei Samstagen im Monat für drei Stunden ein kostenfreies und kurzfristig buchbares Betreuungsangebot für 2-6Jährige durch qualifizierte Tagesmütter an.

Zusammenhalt und Kreativität will Frank Arbogast im Jugendcafé Speyer-West mit einem Cajon-Projekt fördern. Dafür erhält der Verein ZWANZIG10 Jugendkultur 1.300 Euro aus dem Verfügungsfond. Unter Anleitung eines erfahrenen Perkussionisten können Jugendliche zunächst ihr eigenes Cajon, eine Art Kistentrommel, bauen und danach beim gemeinsamen Trommelworkshop, lernen auf ihrem Instrument zu spielen. Zum einen gehe es darum, die Spieltechnik zu erlernen, zum anderen aufeinander zu hören, was beim gemeinsamen Musizieren unverzichtbar sei, betont Frank Arbogast den sozialen Aspekt.

Das dritte Förderprojekt „Frauen treffen Frauen“ wird mit 1.000 Euro unterstützt. Die engagierten Frauen vom Mittwochstreff in der Quartiersmensa Q+H wollen Flüchtlingsfrauen auch in Sachen Mobilität fördern. Mit Unterstützung des ADFC sollen Flüchtlingsfrauen lernen, auf dem Zweirad am Straßenverkehr teilzunehmen. „Denn in ihren Herkunftsländern ist Frauen das Radfahren verboten“, erklärt Christa Eigen den Projekthintergrund. Mit dem Fördergeld könne die Fahrradwerkstatt von Q+H Ersatzteile finanzieren, um allen Kursteilnehmerinnen ein verkehrstüchtiges Fahrrad zur Verfügung stellen zu können.

Stadt Speyer

08.03.2018


Sammelergebnis Dreck-weg-Tag

Nachholtermine in Eigenregie

Gruppenbild Jugendstadtrat Speyer

Speyer - Insgesamt wurde beim 16. Dreck-weg-Tag am vergangenen Wochenende 53 Kubikmeter Restmüll, 5 Kubikmeter Schrott und 2 Kubikmeter Glas auf Speyerer Gemarkung eingesammelt. Aufgrund der Witterung haben einige Gruppen abgesagt und angekündigt die Aktion bis Ende März in Eigenregie nachzuholen. Damit die Anfahrt ihrer Sammelpunkte durch den Baubetriebshof erfolgen kann, bittet die Umweltabteilung die Nachholtermine unter der Rufnummer 14 22 52 mitzuteilen.

Nicolas Herbin mit einer gefundenen Pfanne

Von Schnee und Eis nicht abschrecken ließen sich u.a. 10 Mitglieder des Jugendstadtrates (JSR). Sie gingen am Samstag planmäßig auf Tour und sammelten wilden Müll entlang der Joachim-Becherstraße. Von der Dimension der Vermüllung an der LKW-Haltestelle waren sie negativ überrascht, hatten sie doch in den ersten 30 min bereits sechs Müllsäcke befüllt. Eine regelrechte „Müllkipp" in den Hecken, hätten sie nicht erwartet, gibt JSR-Vorsitzende Sophie Oppinger ihren Eindruck wieder. Ihr Stellvertreter Christian Fisch findet neben der Quantität auch die Qualität problematisch. Denn in die Natur wird nicht nur Glas und Verpackungsmüll aller Art geworfen, sondern auch achtlos Sondermüll wie Ölkanister, Dosen mit Lacken und Butangas entsorgt. Hinzukommen LKW-Seitenspiegel, Radkappen, Kochtöpfe und Pfannen, unappetitliche Funde wie mit Urin befüllte Flaschen und ausgediente Kleidung.

Teodora Talpeanu mit einem gefundenen LKW Spiegel

Umweltdezernentin Stefanie Seiler, unterstützte die Jugendlichen zwischenzeitlich beim Müllsammeln und dankte ihnen für ihre tatkräftige Unterstützung beim kollektiven Frühjahrsputz der Stadt Speyer. Wie in der Siemensstraße geplant, sehe sie auch für den LKW-Haltestreifen in der Johann-Joachim Becher Straße die Sperrung der Parkfläche als Problemlösung vor Ort. Die Nachfrage bei den ansässigen Firmen habe ergeben, so die Beigeordnete im Austausch mit dem JRS, dass es sich nicht um hiesigen Lieferverkehr sondern um Durchreisende handle. Angesichts einer nicht ausreichenden Anzahl an Autohöfen entlang der Strecke, könne es nicht Aufgabe der Kommune sein, die Kosten zu tragen, die aus dieser fehlenden Infrastruktur resultierten, ist die städtische Beigeordnete überzeugt.

Christian Fisch findet eine "Palstikwanne"

Insgesamt wurde beim 16. Dreck-weg-Tag am vergangenen Wochenende 53 Kubikmeter Restmüll, 5 Kubikmeter Schrott und 2 Kubikmeter Glas von großen wie kleinen Helfern eingesammelt, die andere auf Speyerer Gemarkung wild entsorgt haben. Ferner weist die Sammelstatistik auf:

Sondermüll:
8 Autoreifen
7 Eimer Dispersionsfarbe
6 Kanister Öl
1 Gasflasche
2 Feuerlöscher
2 m2 Dachabdeckung Asbest
1 Leuchtstoffröhre

Elektroschrott:
1 Drucker
1 PC Bildschirm
1Staubsauger

Sperrmüll:
zwei Matratzen
ein Sitzmöbel

besondere Funde:
1 Safe und am Neuen Hafen hat der BUND in der Nähe des Kriegerdenkmals die Überreste einer Begräbnisstätte gefunden: ein leere Urne ohne Deckel und zwei Kerzenständer.

Stadt Speyer

06.03.2018


Dreck-weg-Tag mit internationaler Beteiligung

Umweltdezernentin mit Kita St. Konrad und Flüchtlingen beim Müllsammeln

"Internationale" Helfer beim Dreck-Weg-Tag 2018

Speyer - Sie kommen aus Syrien, Afghanistan, Pakistan, Eritrea, Nigeria und Aserbaidschan und leben in der städtischen Flüchtlingsunterkunft im Birkenweg. Heute habe sie sich gemeinsam mit Sozialarbeiterinnen der Fachstelle Asyl und ehrenamtlichen Flüchtlingshelfern tatkräftig am Dreck-weg-Tag der Stadt Speyer beteiligt. Umweltdezernentin Stefanie Seiler dankte der Gruppe aus Neu- und Altspeyerern für ihr vorbildliches Bürgerengagement.

Umweltdezernentin Stefanie Seiler (SPD) mit ihrer Tochter Marie

Auf dem Weg zur ihrem eigentlichen Sammelgebiet, dem Skater-Park in Speyer-Nord, befüllten sie bereits zwölf Müllsäcke entlang der Spaldinger Straße mit Verpackungsmüll, darunter viele „coffee to go“ Becher. An der Skaterbahn kamen lediglich ein ausgedienter CD-Player und eine leere Flasche dazu. Umweltdezernentin Seiler begleitete die internationale Gruppe zurück über den Birkenweg, vorbei an den zwei Bushaltestellen bis zur Unterkunft im Birkenweg 94. „Außer den unzähligen Zigarettenkippen an und um die Bushaltestelle, haben wir deren Umfeld sowie das des Kleidercontainers in ordentlichem Zustand vorgefunden“, so Seilers Bestandsaufnahme beim heutigen Ortstermin.

Lukas mit seiner "Trophäe"

Zuvor dankte die Umweltdezernentin stellvertretend für alle kleinen Teilnehmer am kollektiven Frühjahrsputz der katholischen Kindertagesstätte St. Konrad. Die 3 -6 Jährigen der Regenbogen-, Wolken- und Sonnengruppe zogen mit Müllsäcken, Greifzangen und Handschuhen ausgestattet zum Spielplatz Ruhhecke. Da sie das Spielgelände ebenfalls in einem sehr sauberen Zustand vorfanden, ging es zurück Richtung Waldseer Straße, wo in den Hecken des Straßenbegleitgrüns reichlich wilder Müll auf sachgerechte Entsorgung wartete. Neben Glasscherben nahm der Plastikmüll die Spitzenposition ein. Der kleine Lukas hält wie eine Trophäe ein Verpackungsnetz für Kartoffeln hoch, bevor er es in dem richtigen Müllsack, „dem gelben“, entsorgt.

Gemeinsam mit den Kindern und Jugendlichen von 21 Kitas und 14 Schulen haben sie heute 10 Kubikmeter Restmüll und 1,1 Kubikmeter Glas im Stadtgebiet zusammengetragen. Ferner fanden sie einen Staubsauger, einen Feuerlöscher, einen Autoreifen, zwei Matratzen und ein Sitzmöbel. Morgen setzten 622 ehrenamtliche Kräfte von 53 Vereinen und Verbänden den kollektiven Frühjahrsputz auf Speyers Gemarkung fort.

Stadt Speyer

05.03.2018

Anmerkung der Redaktion: Die Einladung zum Dreck-Weg-Tag 2018 erfolgte am 28.02.2018 gegen 14:37 Uhr. Da ein lange im Vorfeld bekannter Termin, leider wieder einmal, sehr kurzfristig kommuniziert wurde konnten wir am Freitag nicht mehr teilnehmen. Als zweiter Termin wurde  "Samstag, 11.März 2018, um 10:30 Uhr" angekündigt weshalb wir davon ausgingen, dass in diesem Jahr, an 2 Wochenenden D-W-T stattfindet.

Das diese Datum gar nicht existiert und es sich lediglich um einen (der vielen) Schreibfehler der Pressestelle handelt, können wir in diesem Jahr, leider nur mit der Pressemeldung der Stadt Speyer sowie deren Foto`s dienen. Wir bitten dies zu entschuldigen und hoffen das die Pressestelle der Stadt Speyer zukünftig gründlicher und vor allem langfristig bekannte Termine frühzeitig kommuniziert.


OB weiht Erweiterungsbau der Kita Pusteblume ein

Speyer-Nord - Stadt- und Landesfahne knattern im scharfen Wind, die Kälte rötet die Wangen, aber der Gesang auf dem Vorplatz der Kita Pusteblume erwärmt die Herzen der Besucher der gestrigen Einweihungsfeier im Birkenweg. Der Erweiterungsbau der städtischen Einrichtung in Speyer-Nord ist bezugsfertig. 500.000 Euro Bau- und 50.000 Euro Ausstattungskosten wurden investiert.

Oberbürgermeister Hansjörg Eger dankte dem Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung für die Förderung mit nahezu 190.000 Euro. „Durch den Anbau haben wir 10 Betreuungsplätze im Regelbereich und fünf integrative Plätze hinzugewonnen. Darüber hinaus wurden eine neue Spiel- und Bewegungshalle und ein Besprechungszimmer für die Erzieherinnen gebaut und die von der Buchhandlung Osiander gespendete Küche optimal eingepasst“, fasst Oberbürgermeister Eger den Mehrgewinn für Speyers einzige integrative Kindertagesstätte zusammen. Über all das und den neu gepflanzten Birnenbaum im Innenhof freut sich auch Kita-Leiterin Bettina Hampel mit ihrem Team.

Neben dem kompletten Stadtvorstand und Vertretern des Rates zählten auch amtierende und ehemalige Kita-Leiterinnen wie Doris Heintz zu den Gästen. Nachdem die Kleinen den Großen in ihrem Liedbeitrag erzählten, warum sie gerne in den Kindergarten gehen, was es da alles zu sehen und zu hören gibt, wurden sie von Bürgermeisterin Monika Kabs mit einem Netz Bällen beschenkt. Es folgten die Einladung zum Griff in den obligatorischen Brezelkorb und zum Rundgang durch die neuen Räumlichkeiten.

Die Kita Pusteblume verfügt nun über insgesamt 75 Betreuungsplätze, davon sind 25 integrative Plätze für Kinder mit Behinderung.

Stadt Speyer

05.03.2018


Ready Steady Go! – Bürgermeisterin Monika Kabs startet heute in ihre zweite Amtszeit

Speyer - Besser hätte der Termin nicht passen können: Mit der Begrüßung der Schülerinnen und Schüler der Realschulen plus der Burgfeld- und der Siedlungsschule zur Ausbildungsmesse „Ready Steady Go“ im Historischen Rathaus startete Monika Kabs heute Morgen in ihre zweite Amtszeit als Bürgermeisterin.

Am 18. Juni 2017 wurde sie mit großer Mehrheit im Speyerer Stadtrat für weitere acht Jahre in ihrem Amt bestätigt. In ihrer zweiten Amtsperiode sieht sie Schwerpunkte im weiteren Ausbau der Kinderbetreuung, der Einrichtung eines Ganztagesgymnasiums sowie im Ausbau der Jugendförderung und Jugendhilfe.

Stadt Speyer

01.03.2018


Kinder- und Jugendfest 2018

Vereine sind zum Mitmachen aufgerufen

Speyer - Seit dem Jahr 2000 ist das Kinder- und Jugendfest in der Walderholung fester Bestandteil der Speyerer Kinder- und Jugendarbeit. Im zweijährigen Rhythmus präsentieren zahlreiche Vereine, Verbände, Einrichtungen und Gruppen ihre Angebote für Kinder und Jugendliche und laden zum Mitmachen ein.

Bereits zum neunten Mal organisieren Stadtsportverband und Jugendförderung am 16. September 2018 das Kinder- und Jugendfest in der Walderholung. Vereine und Verbände, Einrichtungen und Initiativen der Kinder- und Jugendarbeit sind aufgerufen sich am Fest mit einem Aktionsstand und/oder einem Beitrag zum Bühnenprogramm zu beteiligen und auf diesem Weg die große Vielfalt attraktiver Angebote für Kinder und Jugendliche in Speyer zu präsentieren.

Gerlinde Görgen vom Stadtsportverband freut sich auf die Veranstaltung: „Das Kinder- und Jugendfest bietet Familien, Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit sich über das reichhaltige Freizeitprogramm in Speyer zu informieren. Diese Chance, das eigene Angebot zu präsentieren, wird erfahrungsgemäß von vielen Vereinen und Einrichtungen gerne genutzt.“ Und der Leiter der Jugendförderung, Ingo Faus, ergänzt: „Wir gehen davon aus, dass wieder etwa 40 Mitwirkende aus den Bereichen Kultur und Sport, Rettungs- und Hilfsdienste, Kirchen und Umwelt sowie aus der offenen Jugendarbeit in der Walderholung vertreten sein werden.“

Die Veranstalter halten am bewährten Ablauf des Festes fest und somit wird auch diesmal das Programm aus zwei Teilen bestehen: An Aktionsständen werden die jungen Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit haben zu spielen, zu basteln und sich zu bewegen. Gleichzeitig wird auf der Bühne ein Einblick in die Arbeit der Vereine geboten.

Während die Vereine, die bei den letzten Veranstaltungen mitgewirkt haben, bereits schriftlich zur erneuten Teilnahme eingeladen wurden, freuen sich Gerlinde Görgen (Tel. 980 461) und Ingo Faus (Tel. 6773-120) über weitere interessierte Vereine und Einrichtungen und eine telefonische Kontaktaufnahme. Die Meldebögen für interessierte Vereine stehen auf der Internetseite der Jugendförderung www.jufö.de auch zum Download bereit.

Stadt Speyer / Jugendförderung

28.02.2018


Applaus-Rakete in der Kita Pusteblume gezündet

Städtische Einrichtung feiert Kücheneinweihung

Kinder und Gäste singen gemeinsam das Fliegerlied: "so stark wie ein Tiger“

Speyer - „So stark wie ein Tiger“ und „so groß wie ‚ne Giraffe“ fühlten sich die Schützlinge der städtischen Kindertagestätte Pusteblume als sie aus voller Kehle das Fliegerlied sangen: „Heut ist so ein schöner Tag!“ Anlass war die offizielle Übergabe ihrer neuen Kita-Küche, für deren Einweihung wunschgemäß Pizza auf dem Speiseplan steht. „Der erste Schritt zur Frischküche“, betont Bürgermeisterin Monika Kabs, die gemeinsam mit Oberbürgermeister Hansjörg Eger der Einladung am vergangenen Freitag in den Birkenweg 16 gefolgt ist.

Bei der Edelstahlküche handelt es sich um die Wirtschaftsküche des ehemals betriebenen Cafés der Buchhandlung Osiander. Oberbürgermeister Eger dankt Dagmar Stubl und Stefanie Rubino von der Geschäftsleitung für die großzügige Sachspende. „Denn eine Edelstahlküche, deren Neuwert bei über 10.000 Euro liegt, hätten wir uns als Kommune nicht leisten können.“ Die Buchhändlerinnen ihrerseits freuten sich über die nachhaltige wie sinnvolle Nutzung und danken für den herzlichen Empfang mit drei lautstarken Applaus-Raketen. Neben den Ehrengästen aus Stadthaus und Buchhandlung steht auch die kleine Marie im Mittelpunkt. Anlässlich ihres fünften Geburtstages darf sie sich über die Krone auf ihrem Kopf sowie einen Eiskönigin-Kalender von Osiander freuen.

v.l.: Bürgermeisterin Monika Kabs, Oberbürgermeister Hansjörg Eger, Osiander-Geschäftsführerin Dagmar Stubl und Abteilungsleiter Michael Stöckel zünden mit den Kindern die Applaus-Rakete

Kita-Leitung Bettina Hampel erläuterte, dass von den 75 Kinder, die die Einrichtung besuchen, täglich 65 Kinder in der Pusteblume bekocht werden. „Zuvor waren hatten wir eine Verteilerküche und wurden über die Kita Regebogen mitversorgt“, erläutert Hampel. Im Zuge des Erweiterungsbaus, der am 1. März 2018 eingeweiht wird, konnte die Infrastruktur passgenau für die gespendete Küche geschaffen werden. Vor dem Einbau war die Küche für ein Jahr lange in der Garage der Kita eingelagert, nachdem sie mit Unterstützung einer Elterninitiative „in aller Frühe“ - vor den Öffnungszeiten der Buchhandlung- bei der Speyerer Osiander Filiale abgeholt wurde. „Namens der Stadt darf ich allen, die an diesem erfolgreichen Gemeinschaftsprojekt beteiligt waren, herzlich danken“, so OB Eger abschließend.

Stadt Speyer

21.02.2018


Informationsveranstaltung oder Wahlkampf – zur beschlossenen Erweiterung der Aufnahmeeinrichtung für Asylbegehrende (AfA) in Speyer

Von Daniel Kemmerich

Speyer – „Bürgerinformation zur Aufnahmeeinrichtung für Asylbegehrende (AfA) Speyer“ - so der Titel des Flyers, den ca. 500 Bürgerinnen und Bürger am 06.02.2018 sehen konnten. Sofern sie es denn überhaupt in die Turnhalle auf dem ehemaligen Gelände der Kurpfalzkaserne Speyer schafften.

Einerseits schlecht kommuniziert in Bezug auf den Ort der Einfahrt- bzw. Parkmöglichkeit, weshalb viele am Eingang Nord (Birkenweg Kurve hoch zur Spaldinger Straße) auf einen uninformierten Sicherheitsdienst ( derselbe, der die Kaserne beaufsichtigt/bewacht) trafen, der widerwillig den Durchgang zum Veranstaltungsort ermöglichte.

Widerwillig liegt wohl daran, dass die durchgeführte Reinigungsaktion des Vortags wohl entweder die Bereiche im unmittelbaren Umfeld des Veranstaltungsortes betrafen oder aber diese mittlerweile bereits wieder unansehnlich wirkten. So waren Erbrochenes, Müll und Fäkalien nur einige der Dinge, die einen in unmittelbarer Nähe zum Wohnblock bzw. zum Mülleimer begegnen konnten. Auch zerstörte Tische lagen „dekorativ“ vor den Gebäuden.

Weiter ging es durch unbeleuchtete und schummrige Wege entlang der ehemaligen Kantine. Ob es am schlechten Weg, den behelfsmäßigen Zäunen oder aber den vorranging dunkelhäutigen jungen Männern lag… man fühlte sich nicht sehr Wohl.

Endlich am Veranstaltungsort angelangt, erfuhr man, dass die Sicherheitskontrollen, wie überall auf dem Gelände und egal an welchem Tag, lapidar und lasch waren. Trotz der Widrigkeiten der Ankunft am Veranstaltungsort war das Interesse deutlich höher als bei der einzig anderen Veranstaltung dieser Art, als es darum ging zu verkünden, dass eine AfA auf dem Gelände der ehemaligen Kurpfalz-Kaserne entstehen solle. So waren lange Schlangen am ehemaligen Haupttor (welches ja auch explizit ausgegrenzt wurde in der Einladung) zu beobachten genauso wie die überforderte Taschenkontrolle am eigentlichen Eingang am neuen Parkplatz der Turnhalle, neben dem Haupttor, am Ende der Spaldinger Straße. So wurde dies aber leider nirgends mitgeteilt, bewusst oder einfach nur aus Inkompetenz, bleibt dahingestellt.

Und auch die Situation am Tor glich einem Chaos. Lange Staus, nicht genügend Parkplätze, aber dafür wenigstens schlecht informiertes Personal. Wer es doch irgendwie an den Veranstaltungsort schaffte, musste nochmals Glück haben, denn obwohl Einlass ab 18.30 Uhr war, wurde die Halle ab 18:45 Uhr bereits wegen Überfüllung geschlossen. Bei über 50.000 Einwohnern vielleicht schlecht kalkuliert, dass die Kapazität bei 500 Personen endet, denn das Interesse war riesig.

Hatten auch bereits im Vorfeld die AfD genauso wie die Interessenverbände Pro Asyl, CDU und Junge Union, SPD und Jusos ihre Mitglieder motiviert und versucht, zum Besuch der Veranstaltung zu bewegen. Und selbst „Zeitungen“ wie der Durchblick versuchten nochmals Stimmung zu erzeugen.

Und natürlich hat sich vieles getan, seit die Bürger vor einem Jahr darüber Informiert wurden, dass es dort keinen sozialen Wohnungsbau oder gar eine Aufwertung von Speyer-Nord geben sondern stattdessen eine Aufnahmeeinrichtung für Asylbegehrende (AfA) eingerichtet wird. So waren es dann auch viele Bürgerinnen und Bürger, die sich gern Gehör verschafft hätten und sich Antworten auf ihre Fragen erhofften. Leider konnten viele an der Veranstaltung nicht mehr teilnehmen oder kamen gar nicht erst bis zu dieser. Ein Zeichen, dass diese Veranstaltungen nicht nur einmalig beim Verkünden bestehender Tatsachen, sondern regelmäßig erfolgen sollten.

Begona Herman, ADD-Vizepräsidentin und Moderatorin der Veranstaltung, begrüßte die Anwesenden und stellte ihre Gesprächspartner vor: Integrationsministerin Anne Spiegel (BÜ90/Grüne), Oberbürgermeister Hansjörg Eger (CDU), Abteilungspräsident Michael Hartard vom BAMF, Vizepräsident Eberhard Weber vom Polizeipräsidium Rheinpfalz in Ludwigshafen, Steffen Renner Einrichtungsleiter der AfA Speyer sowie Markus Schneider stellvertretender Niederlassungsleiter der LBB Landau. Im Anschluss erläuterte sie den Ablauf, dass es genug Zeit für Fragen und dass es 3 Regeln gäbe:

  1. Jeder kommt zu Wort – aber nur einmal
  2. Der Umgang mit dem Gegenüber soll respektvoll erfolgen
  3. Es soll beim Thema der Veranstaltung geblieben werden.

Anne Spiegel (BÜ90/Grüne), Ministerin für Familie, Frauen, Jugend, Integration und Verbraucherschutz, begrüßte ebenfalls die anwesenden Redner, aber auch ihren Stab der Mitarbeiter, was gleich für Unmut im Saal sorgte. Sie erklärte, dass die Entscheidung für Speyer unter anderem gefallen sei, da „die Mietzinsfreiheit und die Qualität der Infrastruktur“ für diesen Standort sprächen. Und so traf das Land Rheinland-Pfalz im Juni 2017 den Beschluss, Speyer zur vollwertigen AfA auszubauen und aufzustocken. Aufgrund von fallenden Zahlen bei der Neueinreise von Flüchtlingen sollen künftig 4 AfAs den Bedarf des Landes decken.

Dabei sollen bis zu 1.125 Menschen zwischen 3 – 6 Monaten in Speyer untergebracht werden, bevor sie weiter auf die Gemeinden und Städte im Kreis verteilt werden. Durch den Ausbau würden auch 110 neue Arbeitsplätze entstehen und Speyer davon profitieren. Ihre Rede und Aussagen wurden immer wieder von Zwischenrufen, aber auch Fragen unterbrochen, doch genauso gab es viele Buhrufe bis hin zu „Spiegel tritt zurück“ Rufen, aber auch Applaus.

Oberbürgermeister Hansjörg Eger (CDU) quittierte Spiegels Aussagen mit der Bemerkung, dass es „Fluch und Segen zugleich sei, mit einer guten Infrastruktur gesegnet zu sein“. Auch sprach er davon, dass man im Jahre 2015 noch von einer vorübergehenden Unterbringung ausging, aber damals ja bereits bis zu 900 Personen im Gespräch gewesen sein. Den Schritt, nun eine dauerhafte AfA zu etablieren, begrüße er zwar nicht unbedingt, da er die Fläche der ehemaligen Kaserne gerne anderweitig genutzt hätte, aber „man dürfe Menschen in Not nicht im Regen stehen lassen, sondern muss helfen“ war sein Statement. Und immerhin sei ja beschlossen, dass ein Teil des Geländes der ursprünglich geplanten Nutzung zugeführt werden könne.

Der Einrichtungsleiter der AfA Speyer, Steffen Renner, gab einen Stand zu den Leistungen der AfA. Über Aufnahme, Unterbringung, Versorgung, medizinische und soziale Betreuung bis hin zum abschließenden Transfer in die Gemeinde oder Stadt werde alles von der AfA Speyer aus übernommen. So sind über 3.600 Flüchtlinge aufgenommen und verteilt worden, aktuell sind 450 Bewohner dort, wovon 312 Bewohner männlich, 138 Bewohner weiblich – und 93 Kinder sind. Auch 69 Kinder wurden in der Zeit in Speyer geboren. Dass das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) nun direkt in die AfA ziehe, erleichtere die Wege und lasse auf bessere Prozesse hoffen.

Markus Schneider, der stellvertretende Niederlassungsleiter der LBB Landau, informierte über die bereits fertig umgebauten Gebäude (7 und 8) und zeigte Bilder vom jetzigen Zustand. Bis Oktober und Dezember 2018 sollen die Gebäude 9 und 13 folgen.

Die Kita sei bereits fertig und bis Sommer 2019 solle alles geschafft sein. Im laufenden Betrieb nicht gerade ein Leichtes.

Michael Hartard, Abteilungspräsident beim BAMF, erläuterte die Aufgaben, die künftig in der Einrichtung selbst übernommen werden. So werden künftig Asylanträge direkt vor Ort entgegengenommen und Befragungen und Anhörungen gestartet. Auch soll künftig der Reiseweg zurückverfolgt werden und das mittels GPS-Daten der Handys. Sprachcomputertest und Gespräche mit Dolmetschern runden das Ganze ab und führen zu der abschließenden Entscheidung. Solche Verfahren wurden über 600.000 Mal im letzten Jahr durchgeführt und die offenen Verfahren von 470.000 auf 68.000 reduziert. Ob dabei auch die ganzen anhänglichen Klagen sind, wurde nicht genannt.

Um die Verfahren möglichst innerhalb von 3, aber spätestens bis zu 6 Monaten,  abzuschließen plant das BAMF, 58 Mitarbeiter in Speyer zu beschäftigen.

Und auch mehr Polizei erhält Speyer und sei ja ohnehin nicht allein, wie Vizepräsident Eberhard Weber vom Polizeipräsidium Rheinpfalz in Ludwigshafen begann. So werde mittlerweile auch eine Präventionsstreife in Speyer-Nord eingesetzt (A.d.R.: 1x pro Woche). Auch die Ermittlungsgruppe Migration sei direkt mit 6 Personen in der AfA vor Ort. Er erzählte viel von Statistiken und auch, dass noch keine Daten ableitbar seien, da Ausländerkriminalität erst seit 2015 gesondert erfasst würde. Somit gäbe es zwar Zahlen für 2016, aber noch keine für 2017.

Aber es sei wieder ein Anstieg der Kriminalität, insbesondere im Bereich Diebstähle und Körperverletzung, zu verzeichnen, aber dies könne man nicht mit einem Anstieg an der ausländischen Bevölkerung assoziieren. So hat er zwar selbst ausgeführt, dass 1,2 % Ausländeranteil in der Bevölkerung von Deutschland für 14 % der Verbrechen verantwortlich sei… dies aber wohl nicht bezeichnend wäre.

Insbesondere stellte er heraus, dass die PI viele Schulungen und Informationsveranstaltungen durchführe, um den Flüchtlingen Brauchtum und Werte zu vermitteln. Und sollte es wirklich einmal zu ernsthaften Problem kommen, wäre Schifferstadt direkt dort und auch die Polizeiinspektion 1 aus Ludwigshafen hätte eine schnelle Eingriffsmöglichkeit. Weitere Informationen konnte er aus einsatztaktischen Gründen nicht nennen.

Nach dieser Vorstellungs- und Informationsrunde, die sehr geordnet und diszipliniert ablief, folgte die Fragerunde, welche sehr hitzig wurde. So hatten diverse politische Parteien ihre Mitglieder mobilisiert und instruiert, einige saßen mit einer roten Karte im Publikum, um symbolisch die „Rote Karte“ für Gesagtes zu zeigen.

Andere hatten gleich Prominente Führsprecher, so waren: Johannes Steiniger (MdB CDU) und Nicole Höchst (MdB AfD) als erstes zu nennen. Steiniger als Mitglied des Bundestages für seinen Wahlkreis und Nicole Höchst als Bewohnerin Speyers und Mitglied des Bundestages.

Matthias Joa (MdL AfD) aus Germersheim hat ein vitales Interesse daran, zu sprechen. Ist Germersheim doch ein Paradebeispiel für eine gescheiterte Integrationspolitik und liegt genau zwischen Speyer und Kandel. Doch auch Joachim Paul (MdL AfD) hatte gleich zu Beginn der Fragerunde einen Auftritt, der zeigte, wohin es geht. Und so gab es viele Sprecher aus den Reihen der AfD, aber auch von vielen besorgten Bürgerinnen und Bürgern und Anwohnern.

Eines der häufigsten Probleme stellt wohl dar, dass auf dem Gelände Alkoholverbot herrscht. Deshalb würden wohl viele Bewohner im „nahen Umfeld“ vorglühen und teils auch ihre Notdurft an Ort und Stelle verrichten. Da es nur einen einzigen Einzelhändler in Speyer-Nord gibt, sind die Wege und Wegstrecken auch ziemlich klar zu verfolgen.

Und auch der Einzelhändler ist wohl bekannt, nachdem teilweise 3 x am Tag die Polizei wegen Ladendiebstählen vor Ort ist. Letzteres übrigens ein Einwand eines Stadtrates der Bürgergemeinschaft Speyer (BGS). Aber auch andere Stadträte wie Alois Röbosch sparten nicht mit Kritik, aber die Fragen blieben leider unbeantwortet.

So auch die Frage einer Anwohnerin nach der Übernahme der Kosten von Schäden. Die Polizei teilte ihr nur mit, dass sie zivilrechtlich vorgehen könne, aber dort vermutlich nichts zu holen sei. Ein anderer wolle wissen was mit den Immobilienpreisen geschehe.

Und so sprachen viele Bürgerinnen und Bürger hauptsächlich ihren Protest und Unmut aus. Auf vieles wurde gar nicht oder nur ausweichend eingegangen. Mitgenommen wurde, dass man sich des Müllproblems annehmen werde, aber auch dass öfter als 1x jährlich eine solche Veranstaltung notwendig, ist um ins Gespräch zu kommen.

Letzteres wurde immer hitziger, so beleidigte der Redakteur Klaus Stein wiederholt Nicole Höchst und trat dann sogar ans Mikrophon mit den Worten: „Ich bin lieber ein dummer Gutmensch als ein stinkender Schwarzbrauner“. Im anschließenden Disput wurde er von einem Sicherheitsbediensteten beinahe des Saales verwiesen.

Nachdem dann sogar körperliche Angriffe auf Nicole Höchst erfolgten, die Bereitschaft Fragen zu beantworten oder diese überhaupt noch zu hören schwand und es mittlerweile nach 22 Uhr war, wurde die Veranstaltung beendet. Der halbe Saal hatte bis zu diesem Zeitpunkt die Turnhalle aber bereits verlassen.

Lesen Sie auch den Kommentar "Einer" unter: https://speyer24news.de/Verschiedenes/Einer-geht-durch-die-Stadt/

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08.02.2018


Arno-Reinfrank-Literaturpreis für Berliner Autor Björn Kuhligk

Schriftsteller Björn Kuhligk erhält den Arno-Reinfrank-Literaturpreis der Stadt Speyer

Der Schriftsteller Björn Kuhligk erhält den mit 5000 Euro dotierten Arno-Reinfrank-Literaturpreis der Stadt Speyer. Ausgezeichnet wird er für seine Lyrik, vor allem für Die Sprache von Gibraltar, sein „XXL-Gedicht“, wie er es nennt, in dem er das Schicksal der Flüchtlinge in der spanischen Exklave Melilla verarbeitet. Es sei im Sinne Arno Reinfranks (1934-2001), wie Björn Kuhligk gesellschaftspolitische und ökonomische Zusammenhänge in lyrische Sprache übersetze, heißt es in der Begründung der Jury, die kürzlich unter Vorsitz von Oberbürgermeister Hansjörg Eger in Speyer tagte.

Juryentscheid

Björn Kuhligks eindringliche Verse, das Ergebnis seiner Reise im Oktober 2015 nach Gibraltar, ans Ende Europas, Europas Ende, sei eine Poesie der Fakten im Sinne Arno Reinfranks, befindet die Jury. In gebundener Sprache in der Nähe zur Prosa spiegeln sich wechselseitig objektive Fakten und Impressionen, persönliche Sensibilität und Reflexion. „Kuhligks Langgedicht ist kritisch und selbstkritisch, angerührt und schuldbewusst – aber illusionslos, unpathetisch, abwechselnd ernsthaft und spielerisch-distanziert“, so die Jury.

Kuhligks Lyrik berührt Grenzen: die der Gesellschaft und die des poetisch Sagbaren. Angekommen in der Krise am Rande der Gesellschaft, sieht er sich als VISA-König, als einer der Satten und Sieger aus einer Überflussgesellschaft dem Elend der Ausgegrenzten gegenüber. Er hat es aufgegeben, hier zwischen Patrouillenbooten und Hügeln nach Schönheit zu suchen. „Und genau aus dieser Begegnung entsteht seine Poesie der Fakten“, resümiert die Jury.

Arno-Reinfrank-Literaturpreis

Alle drei Jahre wird der Arno-Reinfrank-Literaturpreis vergeben, dessen Preisgeld die Witwe des Schriftstellers, Jeanette Koch-Reinfrank, stiftet. Die bisherigen Preisträger waren Jan Wagner, Monika Rinck, Daniela Dröscher und Svenja Leiber. Die Preisverleihung wird am Mittwoch, dem 24. Oktober 2018, um 19:30 Uhr im Historischen Rathaus der Stadt Speyer stattfinden.

In Erinnerung an den 2001 in London verstorbenen Reinfrank sollen laut Satzung mit dem Preis deutschsprachige Schriftstellerinnen und Schriftsteller für herausragende literarische Leistungen in Lyrik oder Prosa ausgezeichnet werden, die im Sinne des Werks von Arno Reinfrank den Idealen des Humanismus und der Aufklärung verpflichtet sind beziehungsweise sich literarisch mit den Prozessen und Phänomenen von Wissenschaft und Technik auseinandersetzen. So wird sich der Preisträger Björn Kuhligk auch in seiner Festrede bei der Preisverleihung im Oktober 2018 mit dem literarischen Werk Arno Reinfranks beschäftigen. Am Abend darauf lädt die Stadt Speyer zur Autorenlesung mit Björn Kuhligk in den Historischen Ratssaal ein.

Björn Kuhligk wurde 1975 in Berlin geboren, wo er lebt und arbeitet. Er ist Mitglied im PEN-Zentrum Deutschland und erhielt bereits zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Kunstpreis Literatur der Land Brandenburg Lotto GmbH (2013) sowie Arbeitsstipendien des Berliner Senats (2008 und 2015) und das Grenzgänger-Stipendium der Robert Bosch Stiftung (2015). Vor seinem Gedichtband Die Sprache von Gibraltar (2016) erschienen im Hanser Verlag bereits Es gibt hier keine Küstenstraßen (2001), Am Ende kommen Touristen (2002), Großes Kino (2005), Von der Oberfläche der Erde (2009) und Die Stille zwischen null und eins (2013).

Jury Arno- Reinfrank-Literaturpreis

Der Jury gehören neben Jeanette Koch-Reinfrank als Stifterin und dem Oberbürgermeister der Stadt Speyer, Hansjörg Eger, die vorangegangene Preisträgerin Svenja Leiber, als Vertreter des rheinland-pfälzischen Ministeriums für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur Michael Au sowie der an der Wayne University in Detroit in den USA lehrende Literaturwissenschaftler und Reinfrank-Kenner Prof. Dr. Guy Stern und Reinfrank-Freund Dr. Eckhart Pilick an.

Arno Reinfrank (1934-2001), in Mannheim geboren und in Ludwigshafen aufgewachsen, ging nach diversen Studienaufenthalten in Paris und Berlin 1955 aus Protest gegen die restaurative Politik der Bundesrepublik nach England und lebte bis zu seinem Tode am 28. Juni 2001 in London. Reinfrank war Generalsekretär des P.E.N.-Zentrums deutschsprachiger Autoren im Ausland und ist Träger zahlreicher Ehrungen und Literaturpreise. Sein vielgestaltiges und umfangreiches Werk umfasst publizistische Arbeiten, Prosa, Theaterstücke, Mundartgeschichten und Lyrik. Im Zentrum seines lyrischen Schaffens steht sein dichterisches Hauptprogramm, die zehnbändige Poesie der Fakten, in der er sich zu den Fragen einer industrialisierten Welt äußert und auf symbolische Weise wissenschaftliche Fakten der modernen Welt auf den schriftstellerisch-ästhetischen Bereich überträgt.

Weitere Infos: http://www.arno-reinfrank.de/

Text: Stadt Speyer Foto: Achim Wagner

02.02.2018


Naturnahes Gärtnern – Stadt Speyer veröffentlicht Broschüre

Philipp Straßer und Beigeordnete Stefanie Seiler

„Naturnahes Gärtnern“ lautet der Titel der Broschüre, die Umweltdezernentin Stefanie Seiler (SPD) heute (29.01.2018) im Stadthaus vorgestellt hat. Sie erscheint begleitend zum Programm der Bieneninitiative Speyer und dem Beitritt der Stadt Speyer zum Bündnis „Kommunen für Biologische Vielfalt“ und rechtzeitig zur beginnenden Gartensaison.

„Wer einen naturnahen Garten anlegt oder seinen Balkon begrünt, hat viel Spaß mit der Natur und hilft beim Umwelt- und Klimaschutz“, wirbt Beigeordnete Seiler. Sie dankt Philipp Straßer für die farbenfrohe Broschüre, die er während seines dreimonatigen Praktikums beim Nachhaltigkeitsmanagement der Stadt Speyer erstellt hat. Der Bachelorstudenten von der TH Bingen weiß, dass gerade in Zeiten des Klimawandels naturnahe Grünflächen in der Stadt durch ihre abkühlende Wirkung ein wertvolles Potential darstellen. Daneben locken Pflanzen viele bestäubende Insekten an, die unseren Speiseplan mit Obst, Beeren und Gemüse bereichern. Gärten und Balkone bieten jedem Einzelnen die Möglichkeit, die Schutzgüter Boden, Luft, Wasser, Tiere und Pflanzen zu fördern und so die besondere Lebensqualität in Speyer zu erhalten.

„Die Broschüre hat nicht den Anspruch eines perfekt ausgearbeiteten Ratgebers“, so Straßer, aber sie biete einen Einblick in das Thema naturnahes Gärtnern und wolle vor allem dazu motivieren. Sie steht digital als PDF-Download auf der Stadthomepage oder als Druckexemplar beim Nachhaltigkeitsmanagement der Stadt Speyer und bei den Veranstaltungen der Bieneninitiative Speyer zur Mitnahme bereit. Ein Ansichtsexemplar der Broschüre „Naturnahes Gärtnern“ wird auch auf einem Büchertisch der Stadtbibliothek ausgestellt, der aktuell Informationen und Bücher rund um das Thema „Biene, Hummel & Co.“ präsentiert. Wer noch mehr erfahren möchte, ist zum Programm der Bieneninitiative Speyer eingeladen.

Weitere Informationen:

Stadtverwaltung Speyer

Nachhaltigkeitsmanagement

Sandra Gehrlein

Telefon 06232 / 14-24 90

Email: sandra.gehrlein@stadt-speyer.de

www.speyer.de

Stadt Speyer

29.01.2018


Energie- und BauMesse Speyer

Von Samstag, 20.01.2018 bis Sonntag, 21.01.2018 stellten wieder über 50 Ausstellerinnen und Aussteller ihre Waren und Dienstleistungen einem großen Publikum vor. Oberbürgermeister Hansjörg Eger (CDU) eröffnete gemeinsam mit Hans-Joachim Ritter, Vorstand der Energieagentur Speyer-Neustadt, die Messe.

Unter den ersten Gästen waren aber auch Angelika Wöhlert und Gottfried Jung (beide CDU) sowie Irmgard Münch-Weimann (BÜ90/Grüne) zu entdecken. Und auch sonst war die Begeisterung für diese spezielle Messe ungebrochen - wurde in diesem Jahr doch erstmals auch Eintritt für die Messe verlangt.

Aber wer sich wirklich beraten und informieren lassen wollte, scheute dies nicht und so ist die Energieagentur Speyer-Neustadt/Südpfalz als Ausrichter mit rund 3.000 Besuchern sehr zufrieden. Und zu sehen gab es hier viel, von Schimmelbekämpfung über Insektenschutzgittern bis hin zu Sicherungstechnik gab es vieles zu besichtigen. Besonderes Interesse herrschte an den Ständen zur Einbruchssicherung, aber auch beim Thema Smarthome (Vernetzung vieler Dinge in Haus/Wohnung), beides Themen, die in den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung gewinnen.

So sind mittlerweile 8 von 10 Häusern mit der digitalen Welt verbunden. Was leider nicht vor den vielen Keller- und Wohnungseinbrüchen der letzten Zeit schützt, aber doch ein erster Schritt sein kann. Wie man sein Haus richtig sichern kann, erklärte die Polizei an ihrem Stand.

Um überhaupt erst zu Haus und Wohnung zu kommen, braucht es natürlich einen Bauträger. Derer waren ebenfalls einige auf der Messe zu finden, so unter anderem auch Speyers neustes Prestigeobjekt „Wohnen am Fluss“. Dieses zeigte Modelle der  gerade im Bau befindlichen Häuser und Wohnungen und informierte über die Wohnquartiere Port_Side und Park_Side.

Sarah Will Immobilien ging noch einen Schritt weiter und führte gleich virtuell durch eine komplette Wohnung. Getreu ihrem Motto „Vom Wohntraum zum Wohnraum“  geht dieses innovative Unternehmen immer neue Wege. So schaffte es, als eines der ersten im Kreis, eine Drohne an. Mittels dieser konnte sich der künftige Haus/Wohnungsbesitzer einen Überblick verschaffen, als ob er schon auf seinem Balkon stehen würde. Und auch Neubauprojekte ließen sich so leicht aus der Luft dokumentieren und beobachten.

Nun hat das Immobilienbüro die Anschaffung einer Virtual Reality Brille gestemmt. Mittels dieser ist es möglich, einen eher langweiligen und meist auch schwer vorstellbaren zweidimensionalen Grundriss in 3D darzustellen.

Und nicht nur das, der Kunde kann sich in diesem frei bewegen und erhält somit einen Einblick, als ob das Gebäude schon fertig wäre.

So verwundert es nicht, dass Sarah Will Immobilien ebenfalls expandierte und nun auch in Speyer (Korngasse 28) zu finden ist. Aber auch der klassische Handwerksbetrieb wie beispielsweise Maler Oppinger fehlte natürlich nicht auf der Messe. Im letzten Jahr erstmals dort erkannte er schnell, welches Potential diese Messe hat und so war es selbstverständlich, dass er auch in diesem Jahr wieder mit dabei ist.

Traditionsfamilienbetriebe wie Schlör & Faß zählen schon zu festen Größen der Messe. So war an allen Ständen viel Informatives zu hören und interessierte Besucher/innen zu sehen. Aber auch die Fachvorträge konnten sich eines regen Publikums erfreuen. So wundert es nicht, dass mit dem 26. und 27.Januar 2019 bereits der nächste Termin feststeht.

Lektor: Speyer 24/7 News,ank Foto: Speyer 24/7 News, dak


10 Jahre „Mahlzeit“ Speyer

Ein Grund zum Feiern oder ein Armutszeugnis ?

Von Daniel Kemmerich

Brigitte Galle, Angelika dick und Monika Ahnert bei der Essensausgabe

Speyer – Am 12.01.2018 war Feiern angesagt im Martin-Luther-King Haus. Die „Mahlzeit“ Speyer feierte ihr bereits 10-jähriges Bestehen. Das Bedürftigen-Projekt der protestantischen Gesamtkirchengemeinde, Diakonissen Speyer-Mannheim sowie der Interessengemeinschaft Behinderter und ihrer Freunde (IBF) luden zum Festessen und gemeinsamen Feiern ein.

Hierzu bereitete der Koch Keller ein Festmenü bestehend aus einer Petersilienwurzelsuppe, einer kalten Fisch- und Salatplatte sowie eines Rinderbratens mit Nudeln, Kartoffeln und Karottengemüse zu. Daher wunderte es auch niemanden, dass an diesem Tag volles Haus war.

Chefkoch Keller beim Braten schneiden

Normal gibt die „Mahlzeit“ zwischen 30 und 40 Portionen an Bedürftige aus. Hierzu meldet man sich bis spätestens 11:30 Uhr an und erhält für 1€ eine Suppe, einen Salat und eine warme Speise.

Meistens gibt es auch einen kleinen Nachtisch und Wasser sowie Apfel- und Orangensaft zum Trinken. Manchmal sogar noch eine „Überraschung“, wenn einer der Sponsoren etwas zur Verfügung gestellt hat.

Ins Leben gerufen wurde die Idee der „Mahlzeit“ beim Neujahrsempfang der Stadt Speyer vor 10 Jahren. Oberin Isabelle Wien und der damalige Dekan Friedhelm Jakob wollten einen Ort schaffen, an dem jeder, unabhängig von Stellung, Leistung und Heimat, willkommen ist und eine warme Mahlzeit erhält.

Was für ein Stein damit ins Rollen kam, zeichnete sich sehr schnell ab. So ist der Bedarf an einer solchen Einrichtung, genau wie der „Tafel“ Speyer, leider auch heute immer noch wichtig. Vielleicht sogar wichtiger als damals. Denn meist sind es Rentner und Senioren, die zu den Gästen der „Mahlzeit“ zählen. Aber auch junge Familien, Obdachlose und Hartz IV Empfänger sind dankbare Gäste.

Oberin Isabelle Wien, der Diakonisse Speyer-Mannheim

Die vielen freiwilligen Helfer, manche wie Christiane Reith bereits seit der ersten Ausgabe dabei, freuen sich zu sehen, wie dankbar ihnen die Menschen sind. Und so sind sie es, die montags, dienstags, donnerstags und freitags an der Essensausgabe stehen und dort viel Lob und Dank erfahren.

Das musikalische Programm der Feier bestritt der „Blues Wolf“ Wolfgang Schuster gemeinsam mit Peter Stahl. Dekan Jäckle lobte die vorbildliche Arbeit aller Beteiligen und drückte sein Bedauern aus, dass der damalige Dekan Friedhelm Jakob heute verhindert war. Ebenso Stefan Wagner, bis zum Sommer 2017 eine der treiben Kräfte bei der „Mahlzeit“. Er betrieb die „Mahlzeit“ lange als Herzensprojekt, weshalb es zu traurig für ihn sei, bei dieser Feier dabei zu sein.

Dekan Jäckle der protestantischen Gesamtkirchengemeinde Speyer

So war er es auch, der Dinge anstieß wie die Suche nach Sponsoren und der auch mal ein Essen in einem Restaurant organisierte. Dekan Jäckle ergänzte, wie wichtig es sei, „die Menschen zu gewinnen und die zu erreichen, die Hilfe brauchen“. Ein wenig Tagesstruktur sei einer der Punkte, der vielen ebenfalls helfe, aber der schönste sei, dass die „Mahlzeit“ ihren Sinn auch im Christlichen finde „ Zum Mahl zusammenzukommen, miteinander essen und Zeit zu verbringen und den Anderen zu akzeptieren und zu schätzen“.

„Blues Wolf“ Wolfgang Schuster gemeinsam mit Peter Stahl

Leider sei es auch ein Armutszeugnis, dass so etwas überhaupt und auch nach 10 Jahren noch nötig sei. In einem der reichsten Länder der Welt beobachte man auch gerade in einer wohlhabenden Stadt wie Speyer, dass immer mehr Menschen auf dieses Angebot wie auch auf „die Tafel“ angewiesen seien.

Brigitte Mitsch, 1. Vorsitzende der Interessengemeinschaft für Behinderte und ihre Freunde (IBF) fügte hinzu, wie gerne die IBF dieses wichtige Projekt mit unterstütze. Die IBF ist es, die das Essen von der Küche des Diakonissenkrankenhauses zum Martin-Luther-King Haus an der Gedächtniskirche fährt.

Brigitte Mitsch, 1. Vorsitzende der Interessengemeinschaft für Behinderte und ihre Freunde (IBF)

Der protestantische Bastelkreis Schwegenheim, vertreten durch 3 seiner Mitglieder, überreichte 800 € als Spende zur weiteren Projektsicherung. Lidl sponserte Frischhaltedosen, die Dekan Jäckle anschließend an die vielen Gäste überreichte. So könne eventuell Übriggebliebenes mitgenommen und müsse nicht entsorgt werden. Etwas, das in Deutschland, aber auch in den anderen Industrieländern, leider viel zu häufig vorkomme. Und der AV 03 hatte Freikarten für die anstehenden Wettkämpfe.

Und so gingen alle, wieder einmal, mit einem vollen Bauch und einem guten Gefühl, nach Hause. Wir wünschen der „Mahlzeit“ weiterhin alles Gute und hoffen, dass es in Zukunft statt mehr weniger Menschen werden, die solche Angebote in Anspruch nehmen müssen. Bei Altersarmut, stetig steigenden Kosten für Miete und Lebenshaltung bei immer höheren Abgaben ist das leider eine schwache Hoffnung.

Lektor: ank Foto: Speyer 24/7 News, dak

15.01.2018


Demo des Bündnis für Demokratie & Zivilcourage

von Daniel Kemmerich

Am Samstagmittag, dem 13.01.2018, versammelten sich 150 - 200 Personen hinter dem Bündnis für Demokratie & Zivilcourage. Angeführt von Personen der Lokalpolitik, darunter Oberbürgermeister Hansjörg Eger (CDU), Bürgermeisterin Monika Kabs (CDU), Dezernentin Stefanie Seiler (SPD), Fraktionsvorsitzender Irmgard Münch-Weimann (BÜ90/Grüne) sowie Vertretern des DGB, des Frauenhauses Speyer und des Marsches für Europa (Pulse of Europe). Aber auch Landtagsabgeordneter Reinhard Oelbermann (CDU) sowie viele Mitglieder der Jugendparteien von CDU und SPD waren unter den Teilnehmern.

Organisiert wurde die Kundgebung durch Sabrina Albers, welche u.a. auch für das Magazin Kettenhund schreibt und die Aktion zur Verlegung der Stolpersteine in Speyer angestoßen hat.

Begleitet wurde der Marsch, vom Altpörtel bis zum Rathaus, durch ein starkes Aufgebot an Sicherheitskräften. Auf Nachfrage erfuhren wir das 80 Mann der Einsatzgruppe beteiligt waren da eventuell von Gewalt durch Autonome auszugehen sei.

Diesmal suchte das Bündnis für Demokratie & Zivilcourage aber nicht den Schulterschluß mit der Antifa und somit kam es zu keinen Zwischenfällen. Auch insgesamt gab es wenig Beachtung und teilweise sogar Verwunderung und Kopfschütteln bei den Passanten. Selbst kritische Stimmen konnten wir mehrfach aufschnappen als wir den Marsch begleiteten.

Sehen Sie hier das Fotoalbum zur Kundgebung am 13.01.2018:


Speyer wendet sich gegen Gewalt, Hetze und Fremdenhass

Die Stadtspitze der Stadt Speyer und das Bündnis für Demokratie und Zivilcourage unterstützten die für den kommenden Samstag geplante Kundgebung gegen Gewalt, Hetze und Fremdenhass in der Maximilianstraße.  Stadtspitze und Bündnis verurteilen die Straftaten von Kandel und Speyer. Die politisch Verantwortlichen der Stadt und das Bündnis wenden sich aber gleichermaßen gegen rechtspopulistische und rassistische Hetze in sozialen Netzwerken und in öffentlichen Äußerungen, die das Ziel hat, aus diesen Straftaten politisches Kapital zu schlagen.

„Speyer ist eine „Stadt ohne Rassismus“ und eine „Stadt mit Courage“, in der es keinen Platz für Gewalt und Fremdenfeindlichkeit gibt. Angesichts der Ereignisse zum Jahreswechsel verurteilen wir jedwede Gewalt gegen Einzelpersonen und Gruppen, sei es wegen ihrer Nationalität, ihrer ethnischen oder sozialen Herkunft oder wegen eines Handicaps, ihres Glaubens oder ihrer sexuellen Orientierung.

Die Instrumentalisierung der Opfer für politische Zwecke und zur Emotionalisierung und Eskalation der gegenwärtigen Diskussion lehnen wir ebenfalls strikt ab.

Die Straftäter müssen von Polizei und Justiz, die unsere Unterstützung verdienen, zur Rechenschaft gezogen werden. Die Gesetze zu ihrer Verurteilung sind vorhanden und müssen konsequent angewendet werden.

Speyer ist eine weltoffene Stadt. Wir alle sind gefordert ein tolerantes Miteinander zu bewahren.“

Unterzeichner für die Stadt Speyer:

  • Hansjörg Eger
  • Monika Kabs
  • Stefanie Seiler

Unterzeichner für das Bündnis für Demokratie und Zivilcourage:

Sabrina Albers

Werner Ruffing

Text: Stadt Speyer Foto: Speyer 24/7 News, dak

10.01.2018


Nachfolge der städtischen Gleichstellungsbeauftragten steht fest

Die neue Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Speyer, Lena Dunio-Özkan

Lena Dunio-Özkan ist ab 1. April 2018 die neue Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Speyer. Sie folgt auf Inge Trageser-Glaser, die sich über 20 Jahre in dieser Funktion engagierte und im Dezember 2017 in den Ruhestand ging.

Die 32-jährige Dunio-Özkan ist in Essen geboren und hat an der Universität Mannheim Sozialwissenschaften studiert und 2011 ihr Diplom abgelegt. Im Anschluss an ihr Studium war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Mannheim in der europäischen Sozialforschung tätig. Auf die Elternzeit der zweifachen Mutter folgte eine Ausbildung zur Mediatorin und die Mitarbeit im Bereich Gleichstellung an der Dualen Hochschule Mosbach.

Lena Dunio-Özkan setzte sich gegen 31 Mitbewerberinnen durch. Bewerbungen gingen überwiegend aus Rheinland-Pfalz und aus Baden-Württemberg ein, aber auch aus anderen Bundesländern.

Text: Stadt Speyer Foto: xing

04.01.2018


Soziale Stadt Speyer-West

Jetzt Fördergelder aus Verfügungsfonds beantragen

Für Projekte, die sich an den Zielen des integrierten Entwicklungskonzeptes (IEK) der Sozialen Stadt Speyer-West ausrichten, stehen im Verfügungsfonds 10.000 Euro zur Verfügung, wobei ein Zuschuss pro Maßnahme im Regelfall 5.000 € nicht übersteigen soll.

Gefördert werden kleinteilige Maßnahmen, bürgerschaftliche Aktionen und Projekte von Vereinen mit zielgerichteten Effekten im Gebiet der „Sozialen Stadt Speyer-West“. Diese können zu einer Aufwertung des Wohnumfeldes führen oder ihren Schwerpunkt im gesellschaftlichen Zusammenleben haben, durch offene soziale, kulturelle oder sportliche Angebote. Schriftliche Anträge zur Projektförderung können alle natürlichen und juristischen Personen, wie z. B. Einzelpersonen, Gruppen und Vereine, stellen.  Antragsfrist ist der 16. Februar 2018.

Förderanträge und -richtlinien sind direkt im Quartiersbüro am Berliner Platz oder bei der Stadt Speyer (Anschrift: Stadt Speyer, Fachbereich Stadtentwicklung und Bauwesen „Soziale Stadt Speyer-West“, Stadthaus, Maximilianstraße 100, 67346 Speyer) erhältlich.

Die Mitglieder der Kernarbeitsgruppe „Soziale Stadt Speyer-West“ werden über die Mittelvergabe entscheiden.  Zwei Monate nach erfolgter Zusage kann mit den Maßnahmen begonnen werden. Die Auszahlung der Mittel erfolgt grundsätzlich nach Abschluss der Projekte.

Stadt Speyer

02.01.2018


Startschuss für das neue Wohngebiet „Am Priesterseminar“

OB Eger überreicht GSW die ersten Baugenehmigungen

Oberbürgermeister Hansjörg Eger übergibt GSW-Geschäftsführer Gerhard Müller die Baugenehmigungen für 16 Doppelhaushälften

Im Speyerer Stadthaus war bereits „Bescherung“, denn im Dienstzimmer von Oberbürgermeister Hansjörg Eger wurde der symbolische Startschuss für die Entstehung eines neuen Wohngebietes mit rund 170 Wohneinheiten im Süden der Stadt gegeben. Dazu übergab OB Eger dem Geschäftsführer des Gemeinnützigen Siedlungswerks Speyer (GSW) Gerhard Müller die Baugenehmigungen für 16 Doppelhaushälften, den ersten Bauabschnitt für das „Wohnen am Priesterseminar“. Und OB Eger nahm mit Stadtentwickler Bernd Reif die Bauanträge für Teil zwei der zukünftigen Wohnbebauung am Priesterseminar mit 104 barrierefreien Eigentumswohnungen und 50 barrierefreien Mietwohnungen von Thomas Andres, dem technischen Leiter der GSW, entgegen. Bereits im Januar 2018 soll mit der Erschließung begonnen werden. Der Beginn der Hochbauarbeiten ist für Sommer 2018 terminiert.

OB Eger und Stadtentwickler Bernd Reif nehmen die Bauanträge von Thomas Andres und Gerhard Müller entgegen

„Jetzt können wir zielgerichtet und adressatengerecht anfangen zu bauen, um dem hohen Bedarf an Wohneinheiten, besonders im preisgünstigen Segment für junge Familien entsprechen zu können“, freut sich OB Eger. Den Auftakt bilden 16 Doppelhaushälften mit drei familienfreundlichen Haustypen mit Wohnflächen von 146qm, 161qm und 174 qm, deren Verkaufspreise sich zwischen 459.500 Euro und 559.555 Euro bewegen. Als zusätzlichen Benefiz räumt die GWS für jedes Kind einen Nachlass von 2.500 Euro auf den Verkaufspreis ein. Zur Einrichtung eines Kinderzimmers. „Das Angebot an kostengünstigem Wohneigentum für junge Familien ist so hoch, dass Speyerer Familien mit Kindern bevorzugt werden“, informiert Geschäftsführer Müller. Man habe entsprechend der Baulandstrategie der Stadt Speyer ein Punktesystem entwickelt, wonach Familien mit Kindern aus Speyer präferiert werden, auch Familien mit einer pflegebedürftigen Person im Haushalt sollen begünstigt werden und Berufspendler, deren Kinder in Speyerer Bildungseinrichtungen betreut werden. „Wir bauen für Selbstnutzer und nicht für Kapitalanleger“, unterstreicht GSW-Aufsichtsratsvorsitzender Benjamin Schmitt. Baudezernent und Stadtentwickler danken dem Siedlungswerk dass sie mit diesem „ambitionierten Bauprojekt“ auf freiwilliger Basis die Parameter der Baulandstrategie einem ersten Praxistest unterziehen. Im Gegenzug dankt Geschäftsführer Müller seitens des Bauherrn für die konstruktive Begleitung der Stadtplanung und erinnert an die vielen Hürden, die im Vorfeld zu nehmen waren: Lärmschutzgutachten, Klimagutachten, Entwässerungskonzept und die Frage der Archäologie, denn im Bereich des Germansberges befindet sich ein ausgedehntes frühchristliches Gräberfeld. Herausforderungen bei der Erschließung des Grundstückes wurden durch die Drehung des Gartens und Verlegung der Mauer des benachbarten Karmelitinnenklosters begegnet. Somit kann der westliche Teil des Priesterseminar-Areals zur Wohnbebauung genutzt werden.

Hintergrund zum neuen Baugebiet

Angesichts des hohen Drucks nach bezahlbarem Wohnraum für alle sozialen Schichten, hat die Stadt Speyer die Chance ergriffen, auf dieser Fläche ein weiteres Baugebiet zu erschließen. Der Stadtrat hat in seiner Sitzung im März 2017 der Änderung des Flächennutzungsplanes "Am Priesterseminar" zugestimmt. Der Bebauungsplan "Am Priesterseminar" ist seit September 2017 rechtskräftig. Dieser wurde geändert, um neben diesem neuen Wohngebiet auch ein flächenmäßig untergeordnetes Mischgebiet für die Unterbringung von Handel und Dienstleitung ausweisen zu können.

Mit Blick auf die hohe Wohnbaulandnachfrage in Speyer verwies OB Eger auf Nachfolgeprojekte in Speyer-Süd: in der Windhorststraße werden 43 neue Wohneinheiten entstehen und der Bebauungsplan „Russenweiher“, weist weitere 120 Wohneinheiten aus.

Stadt Speyer

27.12.2017


Neue Rufnummer für das Friedhofsbüro

Das Büro des Speyerer Friedhofs ist ab sofort telefonisch mit einer neuen Sammelrufnummer erreichbar.  Unter der neuen Tel. Nr. 14 25 06 sind zu den Bürozeiten (Mo. - Fr. von 08.00 bis 12.00 Uhr und Mo. - Do. von 13.00 bis 16.00 Uhr) sowohl der Friedhofsverwalter Wolfgang Tyroller als auch Ilona Wellinger zu erreichen. Friedhofsbesucher und Hinterbliebene erhalten unter dieser Nummer fundierte Auskünfte zu Trauerfeiern, Bestattungen, Grabformen, Pachtlauf- und Ruhezeiten und vieles mehr …

Stadt Speyer

12.12.2017


Der Genuss steht im Vordergrund - Tourist-Information hat 2018 neue Tasting Touren im Angebot

Im kommenden Jahr stehen in Speyer Genuss und Lebensfreude an erster Stelle. Jeden zweiten Freitag im Monat hat die Tourist-Information der Stadt Speyer besondere Genusserlebnisse im Angebot. Dabei orientiert sich Speyer an der durch die Deutsche Zentrale für Tourismus (DZT) initiierten Themenkampagne „Kulinarisches Deutschland“ für das Jahr 2018. In den Mittelpunkt der Tasting Touren rücken süße Leckereien und erlesene Getränke auf handwerklich höchstem Niveau. Mit Herzblut und Leidenschaft präsentieren Manufakturisten und Gastgeber ihre Produkte und verwöhnen den  Gaumen mit ausgewählten Kostproben.

Auftakt ist am 12. Januar 2018. Im Rahmen des Seminars „Was guten Kaffee ausmacht!“ gelangt die Welt des Kaffees in den Fokus. Das feine Gebräu hat es vor allem den Deutschen angetan, es ist das beliebteste Getränk hierzulande! Und als echter Fan weiß man: Kaffee ist nicht gleich Kaffee. Höchste Zeit, den Gaumen zu schulen! Erleben Sie eine professionell durchgeführte Kaffee Degustation und freuen Sie sich auf eine inspirierende Reise durch die Welt des schwarzen Energiespenders. Ein weiteres Seminar ist am am 09.11.2018 geplant.

Matcha-Tee gilt gemeinhin als Superfood. Der zu feinstem Pulver vermahlene Grüntee ist zum begehrten Trendgetränk geworden. Lernen Sie die Kunst des professionellen Teeaufbrühens kennen und schauen Sie dem Teekenner Mathias Münzenberger bei der Arbeit über die Schulter. Los geht es am 09.02.2018 um 18:00 Uhr an der Tourist-Information. Ein zweites Grüntee-Seminar erwartet Sie am 12.10.2018.

Im März dreht sich alles um Kakao. Dass Schokolade glücklich macht, wusste bereits der aztekische König Montezuma. Und seien Sie mal ehrlich. Naschen Sie nicht auch mal ganz gerne ein Stück leckere Schokolade? Ja? Dann sind Sie bei unserer „Zuckersüßen Fairführung“ am 09.03.2018 genau richtig. Falls Sie diesen Termin nicht wahrnehmen können, seien Sie am 12.12.2018 mit dabei.

Alle Welt trinkt Gin. Und auch wir finden, dass dieses spannende Getränk viel zu lange ignoriert worden ist. Denn beim Gin gibt es viele verschiedene Sorten, von großen und kleinen Anbietern, im Geschmack klassisch oder verspielt, am besten pur oder mit Tonic. Degustieren Sie mit uns am 13.04.2018 oder am 13.07.2018.

Im Mai dreht sich alles um das Thema Wein. Und was gibt es Besseres als amüsante Geschichten bei einem guten Glas Wein. Oder Zwei? Wandern Sie mit uns von Wein zu Wein und von Geschichte zu Geschichte. Probieren Sie von unseren vollmundigen und amüsanten Weingeschichten. Entweder am 11.05.2018 oder alternativ am 14.09.2018.

Am 08.06.2018 erwartet Sie ein Abend ganz im Zeichen der Meeresbewohner. Bei unserer Speyerer Küchenparty „Fisch meets Muschel“ sind all jene in ihrem Element, die Fisch und Meeresfrüchte lieben. Küchenkünstler Stefan Walch bereitet für Sie außergewöhnliche Kreationen aus Neptuns Reich. Ganze Fische, Muscheln und andere Krustentiere können Sie in bester Qualität genießen.

Ein weiteres Highlight erwartet Sie am 10.08.2018, die Grill & Wok Akademie Speyer. Erleben Sie BioSpitzen-Koch und Küchenkünstler Stefan Walch am Rost. Er bereitet für Sie ein Drei-Gänge-Menü komplett am Grill zu – und gibt dabei vielleicht auch noch den ein oder anderen Tipp für Interessierte. Mit Stefans sommerlichen Leckereien wird diese Grillparty zum ausgelassenen Schlemmerfest, versprochen!

Neben den genannten öffentlichen Genuss und Tasting Touren können Sie die Angebote für sich und Ihre Familie oder Ihre Freunde auch an Ihrem Wunschtermin buchen. Unsere Gutscheine für Tasting Touren eignen sich phantastisch als Geschenk zu Weihnachten oder als Geburtstagsüberraschung.

Weitere Informationen und Kontakt: Tourist-Information Speyer, Maximilianstr. 13, 67346 Speyer, Tel: +49 (0) 6232 142392, E-Mail: touristinformation@stadt-speyer.de.

Stadt Speyer

12.12.2017


Stadt und Malteser danken Friedrich II.

Mit historischer Führung Café Malta unterstützt

Stadtführer Frank Seidel, historisch gewandet und gekrönt als Kaiser Friedrich II.

Über eine Spende von 350 Euro zur Unterstützung des Café Maltas, freut sich der Malteser Hilfsdienst der Diözese Speyer. Dies ist der Erlös einer Zeitreise durch 8 Jahrhunderte, zu der Stadtführer Frank Seidel, historisch gewandet und gekrönt als Kaiser Friedrich II., im Rahmen der diesjährigen Herbstmesse eingeladen hatte. Bei der Spendenübergabe im Stadthaus dieser Tage richtete Beigeordnete Stefanie Seiler (SPD) als zuständige Dezernentin für Messen und Märkte ihren Dank gleich an mehrere Adressanten: an den engagierten Stadtführer, der auf Grundlage intensiver Recherche im Stadtarchiv die „lehrreiche und kurzweilige Führung“ konzipiert hat, an den Schaustellerverband, der den Teilnehmern Speisen und Getränke spendierte, und an den Malteser Hilfsdienst für seine wertvolle Arbeit für an Demenz erkrankte Menschen und ihre pflegenden Angehörigen.

Frank Seidel freut sich, dass nach der Premiere zur Frühjahrsmesse auch die zweite Auflage seiner Führung rund um das Thema Messen und Märkte auf positive Resonanz stieß. Straßennamen wie Roßmarktstraße und Korngasse könne man sich ja noch herleiten, aber dass die Speyerer Herbstmesse auf das Jahr 1245 zurückgeht, in dem Kaiser Friedrich II. die Abhaltung einer 15tägigen Messe gewährte, und diese Urkunde zu den erhaltenen Schätzen des Speyerer Stadtarchivs gehöre, lasse Staunen, bestätigt Beigeordnete Stefanie Seiler (SPD), die ebenfalls an der Führung teilgenommen hat. Und das er mit diesem Führungsformat nicht nur den stadtgeschichtlichen Horizont von Speyerern wie Besuchern erweitere, sondern auch den Erlös Projekten zukommen lassen könne, die nicht so eine starke Lobby hätten, freut Frank Seidel.

v.l.: Dirk Wachsmann, Frank Seidel, Alfred Wittner, Beigeordnete Stefanie Seiler (SPD)

Grund zur Freude hat auch Dirk Wachsmann, Diözesangeschäftsführer der Malteser, der die Spende gemeinsam mit Finanzberater Alfred Wittner entgegennahm. „Die Herausforderungen, die die Demenzerkrankung an unsere Gesellschaft stellt, haben vielen noch nicht in toto begriffen“, so Wachsmann, der das Café Malta in der Quartiersmensa Q+H und im Mehrgenerationenhaus Speyer-Nord ebenso wie das Nachtcafé im Alten- und Pflegezentrum St. Martha als kleine Schritt in die richtige Richtung bezeichnet. Während die Malteser Demenzbegleiter mit den dementen Cafébesuchern singen, Gedächtnistraining und Sitzgymnastik durchführen, können sich die pflegenden Angehörigen eine Auszeit, ein kleines Zeitfenster für sich nehmen. Beigeordnete Seiler dankte den Maltesern für ihr vielfältiges Engagement zusätzlich zu den Kerndiensten und verwies im Zusammenhang Demenz auf die „Lokale Allianz für Menschen mit Demenz“, die unter Federführung des Seniorenbüros der Stadt Speyer gegründet wurde.

Stadt Speyer


Erstes gleichgeschlechtliche Ehepaar in der Geschichte der Stadt Speyer nach der neuen gesetzlichen Regelung im neuen Trausaal das Ja-Wort geben

Beigeordnete Stefanie Seiler (SPD) gratuliert Hayet Dima und Nadine Zündel zur Hochzeit.

Am Dienstagvormittag, 05.12.2017, hat sich das erste gleichgeschlechtliche Ehepaar in der Geschichte der Stadt Speyer nach der neuen gesetzlichen Regelung im neuen Trausaal das Ja-Wort geben. Beigeordnete Stefanie Seiler (SPD) zählte zu den ersten Gratulanten und überreichte seitens der Stadt einen Blumengruß verbunden mit den besten Wünschen für den weiteren gemeinsamen Lebensweg.

Bei dem frisch vermählten Ehepaar handelt es sich um zwei Frauen aus Ludwigshafen, die sich beim Standesamt Speyer den Termin bereist vor der politischen Diskussion und der rechtlichen Änderung für die  „Begründung einer eingetragenen Lebenspartnerschaft“ reserviert hatten.

Hayet Dima und Nadine Zündel freuten sich gemeinsam mit Familie und Freunden, dass das Gesetz seit 1. Oktober 2017 ihnen den Weg zur Zivilehe geebnet hat. Nach der heutigen Speyerer Premiere wird im Dezember 2017 eine weitere gleichgeschlechtliche Ehe beim Standesamt Speyer geschlossen, „dann von zwei Männern“, informiert Standesamtsleiter Hartmut Jossé.

Seit der Gesetzesänderung wurden einige der 68 zwischen den Jahren 2001 und 2017 geschlossen Lebenspartnerschaften durch Erklärung in eine Ehe umgewandelt. Es gibt aber auch Paar, die es bei der eingetragenen Lebenspartnerschaft belassen.

Stadt Speyer


Unglaubliches Gewusel - Martin Eckrich lebt und arbeitet zweieinhalb Monate in Ningde

Aus dem herbstlichen Deutschland in das hochsommerliche, subtropische Südchina:  Martin Eckrich, Mitglied des Speyerer Künstlerbundes, erkundet derzeit für ihn völlig neue kulturelle Zusammenhänge in der südchinesischen Stadt Ningde. Auf Vermittlung der Stadt Speyer lebt und arbeitet Eckrich seit 10. Oktober in der chinesischen Partnerstadt von Speyer. Insgesamt zweieinhalb Monate wird er sich dort aufhalten.

Gegenwärtig bereitet er eine Ausstellung seiner in Ningde gefertigten Bilder und Tonarbeiten vor, die am 8. Dezember in einer städtischen Kunsthalle der Partnerstadt gezeigt werden. Dafür studiert er auch ein Musical mit professionellen chinesischen Musikern und Tänzern ein. Wer Eckrich kennt, weiß, dass die Performance für ihn ein wichtiges künstlerisches Ausdrucksmittel ist.

Im Sommer 2015 war Yuanchang Tang aus Ningde Stipendiat des Künstlerbundes im Künstlerhaus in der Sämergasse. Im Gegenzug hat Martin Eckrich jetzt die Gelegenheit, die chinesische Partnerstadt kennenzulernen. Sowohl der Speyerer Oberbürgermeister Hansjörg Eger als auch seine Kollegin in Ningde betrachten den Künstler- und Kulturaustausch als wichtige Stütze der Partnerschaft.

„Mein großer Respekt vor der Begegnung mit den Menschen hier, dem äußerst quirligen  Straßenverkehr, der anderen Sprache hat sich mittlerweile etwas gelegt“, schreibt Eckrich in einem Mail an das Partnerschaftsbüro der Stadtverwaltung. Trotz des unglaublichen „Gewusels“ würden alle darauf achten, dass keiner zu Schaden kommt. Es gebe viele moderne elektrische Verkehrsmittel, sehr viele Fahrzeuge hätten allerdings größere Probleme mit dem deutschen TÜV, vermutet Eckrich. „Es ist bemerkenswert wie emsig und fleißig die Menschen hier sind und mit welch einfachen Mitteln sie ihren Alltag und Lebensunterhalt bestreiten. Alles geschieht in größeren Gruppen, der Tanz auf öffentlichen Plätzen am Abend, die modernen Tänze der Jungen und auch das einheitliche Marschieren“. Vieles sei von langen Traditionen geprägt.

Über die eigene Arbeit hinaus hat er bereits einige Künstlerkollegen in Ningde in ihren Ateliers besucht und ihre doch sehr andere Art zu malen studiert. An der Universität von Ningde, auf deren Campus er wohnt, hat er mit einem Vortrag und einer Performance vor Studenten die europäische Art Kunst zu machen erläutert. Kurz vor Weihnachten will Martin Eckrich wieder in die Pfalz zurückkehren. Auf das künstlerische Ergebnis darf man gespannt sein.

Stadt Speyer


Muslime spenden für Lebenshilfe und Jugendförderung

Spendenübergabe im Stadthaus

v.l.: Bürgermeisterin Monika Kabs, Muhammad Siddique Shahid, Adeel Ahmad Shad und Gerhard Wissmann

Die Unantastbarkeit der Menschwürde, die Solidarität gegenüber anderen Religionen und die Loyalität zu dem Land, in dem man lebt, sind nur drei Gemeinsamkeiten, die Christen und Muslime verbinden. Dies betonten Vertreter der Ahmadiyya Muslim Jamaat Gemeinde bei der offiziellen Spendenübergabe von 1600 Euro, dem Erlös ihres Charity Walks im Domgarten anlässlich der Interkulturellen Woche. Die Summe setzt sich aus Startgeldern und Spenden für den pakistanischen Imbiss zusammen, den Läufer und Unterstützer, als gemeinsames Picknick auf der Domwiese genossen.

Während sich Geschäftsführer Gerhard Wissmann für Spendengelder in Höhe von 1.000 Euro für die Bewohner der Lebenshilfe Speyer-Schifferstadt freute und den Charity-Walk mit Teilnehmern mit und ohne Behinderung als Aktion gelebter „Inklusion“ lobte, dankte Bürgermeisterin Monika Kabs für die 600 Euro-Spende zur Unterstützung der Arbeit der städtischen Jugendförderung.

Doch vor allem sei sie Imam Adeel Ahmad Shad und Vorsitzendem Muhammad Siddique Shahid für ein weiteres Zeichen des Integrationswillens der Gemeindemitglieder dankbar. Kabs erinnerte in diesem Zusammenhang an Baumpflanzaktionen als Zeichen „für Frieden und Freundschaft“ in Domgarten und Woogbachtal sowie an die tatkräftige Unterstützung der Jugendorganisation der Ahmadiyya Muslim Gemeinde, beim Dreck-weg-Tag und am Neujahrsmorgen. Bereits zum dritten Mal in Folge helfen Gemeindemitglieder dem Trupp des städtischen Baubetriebshofes dabei, Domplatz und Maximilianstraße von den Hinterlassenschaften der Silvesternacht zu befreien.

„Dieses Land hat uns viel gegeben, mit gemeinnützigen Aktionen und Gesten für ein friedliches Miteinander, möchten wir etwas zurückgeben“,  betont Gemeindevorsitzender Shahid und verweist darauf, dass die Ahmadiyya Muslim Jamaat als islamische Gemeinschaft, deren Mitglieder alle pakistanischer Herkunft sind, mit dem Körperschaftsstatus des öffentlichen Rechts ausgestattet sei.

Stadt Speyer


Sieger des diesjährigen Malwettbewerbs „Speyerer Schutzengel“ stehen fest

Verkaufsstart der begehrten Engel-Schokolade am 11.11.2017 beim Speyerer Martinszug

Speyer - Bereits zum vierten Mal veranstaltete der Lions Club Palatina den Malwettbewerb an den Speyerer Grundschulen. Die Resonanz ist überwältigend. Mehr als 1000 Schüler haben sich daran beteiligt und den Wettbewerb endgültig zur festen Institution werden lassen.

Am Donnerstag, den 09.11.2017, wurden die drei Gewinnerkinder von den Repräsentanten des Clubs Timo Renner und Alison Grewenig in den Schulen besucht und ausgezeichnet. Zudem freut sich jede Klasse über EUR 250,00 Zuschuss zur Klassenkasse.

Die Gewinner sind Oliver Seider, 2b, von der Grundschule im Vogelgesang, Luisa Nofz, 4c, von der Salierschule und Anastacia Selzer, 4a, von der Woogbachschule, deren Engelbilder die Banderolen der drei Schokoladensorten zieren.

Vogelgesang Grundschule, 2b, Gewinner Oliver Seider

Neu im Sortiment der Chocolaterie-Schokolade ist in diesem Jahr erstmals die Geschmacksrichtung „Himbeeren in Zartbitter“.

Offizieller Verkaufsstart der Schokolade ist wie in den Jahren zuvor beim Speyerer St. Martins Umzug am Samstag, den 11.11.2017. Sowohl am Fischmarkt als auch am Heidentürmchen können dort drei leckere Sorten der qualitativ hochwertigen Schokolade zum Preis von EUR 5,00 pro Tafel erstanden werden.

Salierschule, 4c, Gewinnerin Luisa Nofz

Weitere Verkaufsaktionen des Clubs finden auf dem Weihnachtsmarkt des Berliner Platzes (10.12) sowie der Speyerer Postgalerie (02. und 16.12.) statt. Sämtliche Termine sind im Pressebereich der Clubwebseite und der Facebookseite nachzulesen.

Ab Montag, dem 13.11. kann die Schokolade mit den Gewinnerbildern an den Verkaufsstellen erworben werden. Diese sind u. a. Spei´rer Buchladen, Einhorn Apotheke, Bären Apotheke, GEWO, Bea Benz, EP: Seidel, Axel Walther, Finanzrenner, Optik Steck, Judomaxx, Intersport Scheben, Preuss Schneidwaren, Käse Baader, Antje Liebscher, Engel & Völker, Deutsche Bank, Radsport Stiller, Trendkosmetik Petra Spieß, St. Martha Altenzentrum

Woogbachschule, 4a, Gewinner Anastacia Selzer

Der Erlös der diesjährigen Engelaktion geht zugunsten der Musiktherapie im Speyerer Altenzentrum St. Martha und an das Projekt SeHT, welches Menschen mit Teilleistungsschwächen unterstützt.

Timo Renner, aktueller Clubpräsident, sowie alle Mitglieder des LC Speyer Palatina sind zuversichtlich, dass auch die diesjährige Verkaufsaktion an die guten Ergebnisse der Vorjahre anknüpfen wird.

Lions Club Speyer Palatina


Stadtarchiv lädt zum Filmabend ins Rathaus

Reminiszenzen der 1950er Jahre

Alte Bilder und v.a. Filme lassen die Erinnerung an die Vergangenheit besonders lebendig werden. Deshalb heißt es am Mittwochabend, 15.11.2017, um 18:30 Uhr „Film ab!“ im Historischen Ratssaal.  Karl Fücks aus Edesheim wird im Rahmen der Vortragsreihe „Mittwochabend im Stadtarchiv“ Filmschätze aus den 1950er Jahren vorführen. Gezeigt werden u.a. Filmsequenzen von der Einweihung der Speyerer Rheinbrücke 1956 oder der Walderholung Speyer. Gedreht wurden die Filme von Vereinsmitgliedern des Filmamateurclubs Speyer.

Der gebürtige Speyerer Karl Fücks war seit 1970 Mitglied des Filmamateurclubs Speyer. Schon früh, in den 1980er Jahren, beschäftigte er sich mit der Geschichte des Nationalsozialismus. Er veröffentlichte „Antifaschistische Stadtführer“ zu Speyer, Landau, Neustadt sowie Edenkoben und beteiligte sich am Aufbau des Archivs zur „Geschichte des antifaschistischen Widerstands Pfalz“. Auch zur Geschichte der pfälzischen Synagogen erarbeitete er eine Publikation. Der Lokalgeschichte von Edesheim, wo er heute lebt, gilt sein besonderes Interesse. 2004 wurde Karl Fücks aufgrund seines vielfältigen ehrenamtlichen Engagements mit der Verdienst-Medaille des Landes Rheinland-Pfalz ausgezeichnet.

Stadt Speyer / Stadtarchiv


Städtische Kita Cité de France weiterhin reggio zertifiziert

Bürgermeisterin Kabs und Kita Team freuen sich über Auszeichnung

Die städtische Kindertagesstätte „Cité de France“ ist mit einer Auszeichnung in die Woche gestartet. Im Beisein von Bürgermeisterin Monika Kabs nahm Kita-Leiterin Rosi Henrich das Zertifikat entgegen, das die Mitgliedschaft der kommunalen Einrichtung im Netzwerk der Reggio-Einrichtungen in Deutschland bis 2021 verlängert. Überreicht wurde die Urkunde vom Vorsitzenden Dialog Reggio Deutschland e.V. Prof. Dr. Tassilo Knauf.

Kabs dankte dem Kitateam der „Cité de France“, das es bereits seit 2013 die Reggio-Pädagogik in ihre tägliche Arbeit integriere und somit die Vielfalt in Speyers Kita Landschaft um einen weiteren pädagogischen Schwerpunkt bereichere. „Es gibt Eltern, die gezielt ihre Kinder in einer reggio-inspirierten Einrichtung anmelden,“ weiß die Bildungsdezernentin. Kabs und Kita Team folgten gemeinsam mit Michael Stöckel, Abteilungsleiter der städtischen Kindertagesstätten, und den Elternvertretern Karolin Höhl und Marike Daut, Prof. Knaufs Impulsvortrag zum Thema: „Kinder lernen anders - Gegensatzpaare als Prinzipien der reggio-inspirierten Arbeit.“

Anhand der Qualitätsdimensionen in Kindertagesstätten (Zeit, Raum, Material, Personal, Aktion) erklärte der Erziehungswissenschaftler die Bedeutung für die Selbst-Bildung der Kinder. Dabei nahm er Bezug auf die Reggio-Pädagogik, nach deren Grundkonzept Erzieher mit den Stärken und nicht gegen die Schwächen der Kinder arbeiten. Die Kinder sollen sich individuell nach ihren Möglichkeiten entfalten und selbst verwirklichen.

Die konkreten und praktischen Antworten der Reggio- Pädagogik auf die Grundfragen des Lernens sei schon vor 25 Jahren von einer Forschungsgruppe der UNESCO als „beste Vorschulpädagogik der Welt“ ausgezeichnet worden, betonte der Referent abschließend.

Stadt Speyer


Landesweites Pilotprojekt

Stadt eröffnet Geburtenregister im Diakonissen-Stiftungskrankenhaus

„Speyer hat auf Landesebene ein weiteres Alleinstellungsmerkmal“, betont Beigeordnete Stefanie Seiler nicht ohne Stolz am Montag bei der offiziellen Eröffnung des Geburtenregisters des Standesamtes Speyer direkt im Diakonissen-Stiftungskrankenhaus. „Im Sinne der Kundenfreundlichkeit kommt das Standesamt als Dienstleister vor Ort“, erläutert Seiler die Motivation, ein „kommunales Büro in kirchlichen Räumen“ zu beziehen.

Die Vorteile liegen auch für Jonas Sewing, Geschäftsführer des Diakonissen-Stiftungskrankenhauses, auf der Hand: „Als geburtenstärkste Klinik in Rheinland-Pfalz freuen wir uns sehr, den frischgebackenen Eltern künftig einen Behördengang ersparen zu können. Dank der Kooperation mit dem Speyerer Standesamt ist nun eine Beurkundung direkt bei uns im Krankenhaus möglich.“

Die Feuertaufe im Livebetrieb wurde bestanden. Die ersten Kunden vor Ort, die Eltern des am Freitag geborenen Tim Kreß, ließen den neuen Erdenbürger im neu geschaffenen Geburtenregister des Standesamtes Speyer beurkunden und waren vom Dienstleitungsservice begeistert. Seiler, selbst Mutter einer 2jährigen Tochter, weiß, dass man als Eltern dankbar für jede Entlastung ist. „Gerade Eltern aus der Region profitieren von dem Angebot der Beurkundung des Neugeborenen direkt im Krankenhaus“, richtet Seiler den Blick auf das große Einzugsgebiet der Speyerer Geburtenklinik. Hieraus resultiere auch die Tatsache, dass die Stadt Speyer mit nur 50.000 Einwohnern das zweitgrößte Geburtenregister im Land habe. Im Jahr 2016 wurden 2.800 Geburten in Speyer beurkundet und im laufenden Jahr wurden bereits 2.500 Geburtsurkunden ausgestellt.

In einer Testphase von einem Monat betreuen die Standesbeamtinnen Christine Fahrnbach und Yasmin Ulses das Servicebüro, das der Stadt von den Diakonissen Speyer-Mannheim mietfrei zur Verfügung gestellt wird, zunächst montags und mittwochs von 9 bis 12 Uhr. Danach erfolgt die Auswertung und gegebenenfalls Anpassung der Öffnungszeiten.

Text: Stadt Speyer Foto: Diakonissen Speyer-Mannheim


Speyer – ein lohnendes Besuchsziel

OB empfängt Schwetzinger Delegation

Was haben das Schwetzinger Schloss und das Speyerer Rathaus gemeinsam? Die Antwort war den Gästen beim gestrigen Empfang durch Oberbürgermeister Hansjörg Eger im neuen Trausaal bekannt.

Als Mitarbeiter der Schlossverwaltung Schwetzingen kennen sie den Baumeister der barocken Sommerresidenz des kurpfälzischen Hofes und wissen, dass Johann Adam Breunig (1660 – 1727) auch über die Landesgrenzen hinaus bewundernswerte Architektur geschaffen hat.

Dies war aber nicht alleiniger Grund, Speyer als Ziel des diesjährigen Betriebsausflugs zu wählen, versicherte Leiterin Sandra Moritz. Beeindruckt zeigte sich die 18köpfige Delegation nicht nur von den historischen Archivräumen -dem heutigen Trausaal, wo sie bei Wein und Brezel die Speyerer Gastfreundschaft genossen, sondern auch von Egers Führung durch Rathaus und anschließen Stadtratssitzungssaal.

Besonders aufmerksam verfolgten die Gäste die Ausführungen des OBs über die bewegte Geschichte des Triptychons „Allegorie auf Kunst und Wissenschaft“ des Speyerer Malers Hans Purrmann. Die Zerstörung dieses Gemäldes konnte im Nationalsozialismus dadurch verhindert werden, dass es durch eine große Hakenkreuzfahne mit darüber gehängtem Hitlerbild verdeckt wurde.

Stadt Speyer


Kommunale Entwicklungskooperation stärken - Eger besucht Yavne und Jericho

Blick auf Jericho, Israel

Von einer viertägigen Reise nach Israel und Palästina ist am Sonntag Oberbürgermeister Hansjörg Eger nach Speyer zurückgekehrt. Er hat dort zusammen mit Pressesprecher Matthias Nowack die israelische Partnerstadt Yavne besucht und gleichzeitig neue Kontakte in die Westbank, nach Jericho, geknüpft.

OB Hansjörg Eger mit Zvi Gov-Ari in Yavne

In Yavne hat Eger mit dem Kollegen Zvi Gov-Ari die Weichen für das 20-jährige Partnerschaftsjubiläum mit der israelischen Partnerstadt  gestellt, das Ende November 2018 in Speyer gefeiert werden soll. Dazu wird auch ein kultureller Beitrag aus Yavne erwartet. Darüber hinaus haben die beiden Stadtchefs über die Fortführung des Schüleraustauschs und einen möglichen Austausch der beiden Musikschulen gesprochen.

Im Auftrag von „Engagement Global“ hat Eger auch die palästinensische Stadt Jericho besucht und wurde vom dortigen Kollegen Salem Ghrouf warmherzig empfangen. Jericho, älteste Stadt der Welt  mit zahlreichen bedeutenden Kulturdenkmälern, wünscht sich einen Erfahrungsaustausch im Bereich des Tourismus-Marketings. Eger hat vorgeschlagen, über Engagement  Global ein entsprechendes Kooperationsprojekt zu beantragen und darüber die Kontakte mit Jericho zu intensivieren.

OB Hansjörg Eger mit Salem Ghrouf in Jericho

Auffallend war bei den Gesprächen mit beiden Stadtoberhäuptern, dass der Friedensprozess zwischen Israelis und Palästinensern in einer tiefen Krise steckt. Man spricht nicht mehr miteinander, sondern nur noch übereinander. „Das werden wir mit unseren kommunalen Kontakten nicht ändern können“, so der Oberbürgermeister. „Aber vielleicht können wir künftig, als Ansprechpartner für beide Seiten, einen kleinen Beitrag zur Dialogbereitschaft auf der lokalen Ebene liefern. Das würde ich bereits als großen Erfolg betrachten.“ Eger ist auch stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses für mittlere Städte im Deutschen Städtetag und Mitglied des Beirates für entwicklungspolitische Zusammenarbeit des Landes Rheinland-Pfalz.

Die Reise der kleinen Speyerer Delegation wurde unterstützt von Engagement Global und der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ). Sie ist Teil einer Initiative des Deutschen Städtetages, mit der die kommunale Entwicklungskooperation zwischen Deutschland und den palästinensischen Gebieten gestärkt werden soll.

Stadt Speyer


Maximilianstraße mit neuen Abfallbehältern ausgestattet

Deckel gegen Müllsünder und Krähen

Beigeordnete Stefanie Seiler (SPD) gemeinsam mit Peter Gerlach vom Baubetriebshof

Sie sind pulverbeschichtet, anthrazitfarben und haben einen verschließbaren Deckel mit einer runden Lochöffnung. Die Rede ist von 20 neuen Abfallbehältern, die entlang der Maximilianstraße den Gehweg säumen.

Bei der Schaffung von Sauberkeit und Ordnung im Stadtgebiet seien Abfallbehälter mit Deckel unter zwei Aspekten wichtig, erläutert Beigeordnete Stefanie Seiler: „Zum einen wird so die illegale Entsorgung von Hausmülls in öffentlichen Abfallbehältern erschwert und zum anderen können Krähen nicht mehr im Abfall picken und diesen im Umfeld verteilen können.“

Peter Gerlach vom Baubetriebshof demonstrierte beim Ortstermin die verbesserte Leerungspraxis.

Der herausnehmbare Innenbehälter wird mit einem Müllsack bestückt und ausgetauscht. Das ermöglicht, dass durch den Siebboden kein Speiseeis oder sonstigen flüssigen Reste, den Abfallbehälter selbst und den gepflasterten Gehweg verschmutzen.

Der herausnehmbare Innenbehälter wird ist einem Müllsack bestückt

Wie das Vorgängermodell wird auch dieser Abfallbehälter mit Pfahl in einer Bodenhülse versenkt, damit er vor Großveranstaltungen von den Mitarbeitern des Baubetriebshofs herausgenommen werden kann. „Im Sinne der Stadtbildpflege werden wir in der nächsten Anschaffungsrunde die Abfallbehälter auf dem Königs- und Postplatz austauschen“, kündigt Seiler die nächsten Schritte an.

Neuer Abfallbehälter mit Deckel

Bereits im September wurden im Domgarten 26 Abfallbehälter ausgetauscht und dabei die Standorte optimiert, so war der Vier-Jahreszeiten-Weg über Bedarf bestückt und am beliebten Spielgerät Spinne gab es bisher keine Entsorgungsmöglichkeit.

Abfallbehälter dieses Modells, für das sich die Stadtverwaltung vor einigen Jahren entschieden hat, finden sich bereits im Adenauer-Park, im Quartier Normand und auf der alla hopp!- Anlage.

Stadt Speyer

Lesen Sie hierzu auch den "Einer geht durch die Stadt..." unter: https://speyer24news.de/Verschiedenes/Einer-geht-durch-die-Stadt/


„Haus der kleinen Forscher“

Speyer bringt Nachhaltigkeit in Kitas, Horte und Grundschulen

Wo kommt mein Apfel her? Wer hat ihn unter welchen Bedingungen geerntet? Können sich eigentlich alle Menschen einen Apfel leisten? Bildung für nachhaltige Entwicklung ist ein Bildungskonzept, das Mädchen und Jungen darin stärken will, unsere komplexe Welt mit ihren begrenzten Ressourcen zu erforschen, zu verstehen und aktiv zu gestalten. Kinder erkennen: „Mein Handeln hat Konsequenzen. Ich kann etwas tun, um die Welt ein Stück zu verbessern.“

Am 23. Oktober 2017 eröffnet Stefanie Seiler, Beigeordnete der Stadt Speyer, in der Jugendherberge Speyer eine Fortbildung für pädagogische Fach- und Lehrkräfte aus dem Kita-, Hort- und Grundschulbereich zum Thema Nachhaltigkeit. Dieses neue Fortbildungsangebot wird in Speyer erstmals vom 23. bis 25. Oktober angeboten. Die Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ erweitert damit ihr Angebot an Fortbildungen und Materialien um Bildung für nachhaltige Entwicklung. Lokaler Fortbildungsanbieter der bundesweiten Bildungsinitiative ist das Karlsruher Institut für Technologie.

„Wir wollen gemeinsam mit Kindern und ihren Familien Nachhaltigkeit in unserer Stadt gestalten“, freut sich Stefanie Seiler über das neue Fortbildungsangebot, das ein weiterer Baustein zur Umsetzung der lokalen Nachhaltigkeitsziele der Agenda 2030 ist. In den letzten Jahren wurden mit Speyerer Kitas und Grundschulen bereits verschiedene Projekte zum Thema Nachhaltigkeit wie ein Wettbewerb für die Gestaltung von Stofftaschen oder die Kindermeilen-Aktion durchgeführt.

Warum ist Bildung für nachhaltige Entwicklung wichtig?

Unser Alltag und unsere Umwelt verändern sich immer schneller und werden immer komplexer. Die Ressourcen unserer Erde sind begrenzt. Daher ist es wichtig, dass alle Menschen verantwortungsvoll mit ihnen umgehen. Um diesen Herausforderungen zu begegnen, brauchen Kinder die Fähigkeit, vernetzt zu denken: Wie hängen Dinge zusammen? Welche Folgen hat das, was ich tue?

Das Themenfeld ist vielfältig. Kinder können beispielsweise erforschen, welche Vielfalt an Pflanzen und Tieren sie umgibt und wie sie sie erhalten können, aus welchen Materialien ihr Spielzeug besteht, wie es hergestellt wurde oder wie Menschen in anderen Erdteilen ihr Brot backen.

Erstmals Fortbildungen für Kita-Leitungen

Zum ersten Mal bietet die Stiftung auch Fortbildungen für Kita-Leitungen an, um sie dabei zu unterstützen, ihre Einrichtung als Ganzes nachhaltig zu gestalten – vom inhaltlichen Angebot über das regionale Essen bis hin zum Ressourcenverbrauch. Dabei greift sie auf die Erfahrungen und das breite Unterstützernetz der „UN-Dekade Bildung für nachhaltige Entwicklung“ zurück.

Weiterführende Informationen finden Sie unter: www.haus-der-kleinen-forscher.de/nachhaltigkeit

Über die Stiftung „Haus der kleinen Forscher“

Die gemeinnützige Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ engagiert sich seit 2006 für eine bessere Bildung von Mädchen und Jungen im Kita- und Grundschulalter in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT). Seit 2016 entwickelt die Initiative darüber hinaus ein Angebot zur Bildung für nachhaltige Entwicklung.

Partner der Stiftung sind die Helmholtz-Gemeinschaft, die Siemens Stiftung, die Dietmar Hopp Stiftung und die Deutsche Telekom Stiftung. Gefördert wird das „Haus der kleinen Forscher“ vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.

Gemeinsame Pressemeldung der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ und der Stadt Speyer Foto: Stadt Speyer


Neue Fahrradboxen am Hauptbahnhof Speyer eingeweiht

Von Daniel Kemmerich

Oberbürgermeister Hansjörg Eger (CDU) und  Bürgermeisterin Monika Kabs (CDU) weihten gemeinsam mit Helmut Reimer, Leiter der Abteilung Tiefbau, die neuen Fahrradboxen am Hauptbahnhof Speyer ein.

Wie im Radkonzept im Mai beschlossen sollten die veralteten Fahrradabstellboxen durch neue ersetzt werden. Da diese doppelstöckig sind erweitert sich die Kapazität auf 34 Abstellplätze. Die Unterbringung von Gepäck ist dabei genauso gewährleistet wie ein leichtes ein und Ausladen des Fahrrades in den zweiten Stock.

Ein gewünschter „Nebeneffekt“, das Abkürzen über die niedrigen, alten Fahrradboxen um noch eben den Zug zu erreichen ist somit erledigt. Und auch die alten Fahrradboxen werden nicht entsorgt sondern erfüllen, demnächst, eine zusätzliche Bedarfsdeckung an ihrem neuen Standort unter der „Schneckennudelbrücke“ in der Burgfeldstraße.

Die neuen Boxen hatten mit 30.500 € einen guten Preis, allerdings zeigt das 15 Boxen bereits vermietet wurden auch deutlich den Bedarf an diesen. Pendler aber natürlich auch andere Interessierte haben die Möglichkeit, diese Boxen, für 9,62 € bei der Stadt Speyer, zu mieten. Auskünfte hierzu erteilt Frau Christiane Beutler von der Immobilienverwaltung unter der Telefonnummer (06232) 14-2720 oder per Mail unter christiane.beutler@stadt-speyer.de

Aber auch in der Sammelfahrradabstellung, vor dem Hauptbahnhof Speyer, hat sich etwas getan. Auch dort hat ein neues Fahrradlagerungssystem seinen Einzug gehalten. Dieses ist ebenfalls 2 stöckig und bietet somit, bei gleichem Platzbedarf, Platz für 72 Fahrräder.

Diese können zusätzlich, sehr leicht, an einem massiven Bügel angeschlossen werden und sind somit sehr sicher aufbewahrt. Ein nicht zu unterschätzender Vorteil in der heutigen Zeit. Natürlich hatte auch dieses Aufbewahrungssystem mit 17.500 € seinen Preis.

Eine gute Investition in einer Fahrradstadt wie Speyer, wie wir finden. Und auch im Thema Einsichtbarkeit in die Fahrradunterstellung wird etwas getan. So werden die hohen Mettalwände gekürzt was einen zusätzlichen Überblick verschafft und es Dieben erschweren soll im versteckten zu arbeiten. Auch wird es für zusätzliches Licht sorgen und das ganze attraktiver gestalten.

Nachdem ja auch die Bahnhofstraße und der Hirschgraben gerade saniert werden und demnächst hoffentlich in voller Pracht erstrahlen, fehlt eigentlich nur noch die Sanierung des Viaduktes und dem „ewigen Schandfleck“ zwischen Viadukt und Denn`s Biomarkt.

Aber vielleicht wird sich ja auch diesem bald angenommen… wir sind gespannt.


Spatenstich für Erweiterung der Woogbachschule erfolgt

v.l.: „Spatenstich Woogbachschule 2“: Schülerinnen und Schüler der Klasse 3b beim Spatenstich zur Erweiterung der Woogbachschule mit Oberbürgermeister Hansjörg Eger, Rolf Meyerer, Elternvertreterin Nina Hemmerich, Bürgermeisterin Monika Kabs und Schulleiterin Heike Neugebauer

Den offiziellen Startschuss für die Bauarbeiten zur Erweiterung der Woogbachschule gaben gestern Morgen Oberbürgermeister Hansjörg Eger und Bildungsdezernentin Monika Kabs, gemeinsam mit Schulleiterin Heike Neugebauer, Elternvertreterin Nina Hemmerich und Rolf Meyerer vom ausführenden Unternehmen Philipp u. Wahl aus Ludwigshafen.

Tatkräftig unterstützt wurden sie dabei von den Schülerinnen und Schülern der Klasse 3b, die sich – nachdem sie für den musikalische Rahmen gesorgt hatten – sichtbar über die Abwechslung vom normalen Schulalltag freuten.

Für insgesamt 2,1 Mio. Euro entsteht in den kommenden zwei Jahren ein Anbau an das bestehende Gebäude der Grundschule im Speyerer Westen. Auf drei Etagen entstehen dabei neun zusätzliche Klassenzimmer. Gefördert wird das Vorhaben mit 975.000 EUR aus Landesmitteln, wie Oberbürgermeister Eger den anwesenden Gästen, darunter Vertreterinnen und Vertreter des Stadtrats sowie der beteiligten Ausschüsse und Unternehmen, erläuterte.

„Spatenstich Woogbachschule 1“: Musikalische Begleitung des Spatenstichs zur Erweiterung der Woogbachschule durch die Klasse 3b unter Leitung der Klassenlehrerin, Fr. Deubel

Die Erweiterung war aufgrund der gestiegenen Schülerzahlen in den vergangenen Jahren nötig geworden, eine Entwicklung, die auch in absehbarer Zeit nicht nachlassen werde, so Bürgermeisterin Kabs. Zudem steige der Bedarf an Ganztagesplätzen und auch dem werde mit dem Anbau Rechnung getragen.

Einige Klassen der Woogbachschule sind wegen des Raummangels momentan in der Burgfeldschule untergebracht; Schulleiterin Neugebauer freute sich gestern daher über die Aussicht, in Zukunft alle Klassen der Schule unter einem Dach unterbringen zu können.

Stadt Speyer


Neue Welt entdecken, Vorurteile abbauen - FSA Youth Exchange sucht Gastfamilien

Lerato bei Familie Buss erlebt zum ersten Mal Schnee

Der „Freundeskreis für Südafrika“ (FSA) sucht für sein Austauschprogramm 2017 Gastfamilien, die für vier Wochen oder für 3 Monate einen südafrikanischen Jugendlichen aufnehmen. Die Schülerinnen und Schüler der Klassen zehn bis zwölf sind 15 bis 18 Jahre alt. Sie werden während ihres Deutschland-Aufenthaltes am Unterricht eines Gymnasiums oder einer Realschule teilnehmen.

Junge Südafrikaner und deutsche Familien haben so die Chance, eine neue Welt zu entdecken und Vorurteile abzubauen.

Die Jugendlichen kommen von Oktober bis Januar 2018 für 3 Monate und von Dezember bis Januar 2018 für vier Wochen.

Der FSA organisiert die Bahnfahrt zu und von den Gastfamilien, sowie die Kranken- und Haftpflichtversicherung und ist als Ansprechpartner jederzeit für die Gastfamilien erreichbar. Die Gastfamilien bieten den Jugendlichen Unterkunft, Verpflegung und die Teilnahme am Familienalltag und sollten möglichst Kinder im Alter zwischen 14 und 18 Jahren haben.

Der FSA ist eine unpolitische Privatinitiative und wurde 1996 in Pretoria (SA) gegründet.

Das deutsche Büro befindet sich in Süddeutschland und wird von Nicole Ip geleitet. Sie ist seit 1999 für die Auswahl und Betreuung der deutschen Gastfamilien und Schüler zuständig.

Interessierte Familien können bei ihr unverbindlich und kostenlos die Broschüre „Die Faszination Südafrikas zu Hause erleben“ anfordern: Telefon 0931/3590770, E-Mail: nicole@fsayouthexchange.de, Webseite: www.fsayouthexchange.de. Adresse: Nicole Ip, Angermaierstr. 75, 97076 Würzburg.

Text: Stadt Speyer Foto: FSA Youth Exchange


Ausstellung „Konsum & Regenwald“ eröffnet mit Handy-Sammelaktion

Als Beitrag zur Fairen Woche 2017 hat Umweltdezernentin Stefanie Seiler die Ausstellung „Konsum & Regenwald“ am Montagnachmittag (18.09.17) im Glaspavillon des Rathausrückgebäudes (Maximilianstraße 12) eröffnet. Die Ausstellung der gemeinnützigen Stiftung OroVerde wird bis 28. September gezeigt und kann von Montag bis Donnerstag 9 bis 18 Uhr und Freitag von 9 bis 13 Uhr besucht werden. Begleitend wird eine Handy-Sammelaktion durchgeführt.

„Die Ausstellung zeigt Alternativen auf, wie wir nachhaltig einkaufen können und dabei etwas zum Regenwaldschutz beitragen“, wirbt Beigeordnete Seiler für den Besuch der Ausstellung. Einen verantwortungsvollen Konsum zu fördern ist eines der Ziele, die die Stadt mit der Unterzeichnung der Agenda2030-Resolution verfolgt. Als Fairtrade-Stadt unterstützt Speyer dabei den Fairen Handel.

Seiler freut sich besonders über den Besuch von Schulklassen. Beim Nachhaltigkeitsmanagement der Stadt gibt es kostenfreies Begleitmaterial ab Klassenstufe 7 für Lehrkräfte, um die Ausstellungsthemen zu vertiefen. Insgesamt elf Banner geben Einblicke in die globalen Folgen des heutigen Konsums und stellen dabei die größten Treiber der Entwaldung vor, durch die artenreiche Lebensräume und ein wichtiger Puffer für das Weltklima zerstört werden. Themenschwerpunkte der Ausstellung sind Bodenschätze, Palmöl, Soja & Fleisch, Papier und Kakao.

Begleitend gibt es ganz praktische Tipps beispielweise die Teilnahme an einer Handy-Sammelaktion. Ziel ist es, wertvolle Rohstoffe aus Althandys zurück zu gewinnen, denn mit dem Rohstoffabbau ist nicht nur die Abholzung großer Regenwaldflächen verbunden. Häufig findet der Rohstoffabbau unter Menschenrechtsverletzungen statt. Es gibt erst wenige Anbieter, die Handys mit konfliktfreien Materialien herstellen.

Wer während des Ausstellungszeitraums ein Althandy abgeben möchte, kann dieses jeweils vormittags 9 bis 13 Uhr im Büro des Nachhaltigkeitsmanagement der Stadt (Maximilianstr. 12, Zimmer 16) abgegeben. Für Schulklasse, die an der Sammelaktion teilnehmen, haben die Stadtwerke Speyer eine kleine süße Belohnung gespendet. Die Handys werden in einer Sammelbox der Telekom einer Weiterverwertung und einem fachgerechten Recycling zugeführt. Die Erlöse kommen Naturschutz- und Umweltschutzprojekten der Deutschen Umwelthilfe zu Gute.

Weitere Informationen:

www.speyer.de

www.regenwald-schuetzen.org

Stadt Speyer


Speyer ist um 25 Bürger/innen reicher

von Daniel Kemmerich

Seit 12.09.17 ist unsere Domstadt, auf einen Schlag, um 25 Bürger/innen größer geworden.

Oberbürgermeister Hansjörg Eger (CDU) durfte, im historischen Ratssaal, die neuen Bürger/innen auf die Verfassung einschwören und Ihnen die Einbürgerungskunden überreichen.

Eine junge Neuspeyererin hatte sogar Geburtstag, ein sehr willkommenes Geschenk. Mit einer anderen neuen Bürgerin teilt der Oberbürgermeister seinen Geburtstag, allerdings nicht das Jahr wie Er, mit Bedauern, mitteilen musste.

Auch erlangten, in Speyer geborene, an diesem Tage die deutsche Staatsbürgerschaft. Eine Ehre mit der auch Pflichten verbunden sein, wie der Oberbürgermeister aufklärte. So wäre es eine Bürgerpflicht sich am demokratischen Prozess zu beteiligen und wählen zu gehen.

Viele der Neudeutschen freuen sich bereits darauf, dies am Sonntag den 24.09.2017, erstmalig erleben zu dürfen. Und sollten die Wahlunterlagen nicht eintreffen, etwas was in Speyer leider schon einmal vorkommen kann wie wir wissen, dann sofort im Wahlbüro melden. Notfalls auch gerne bei Herrn Oberbürgermeister Hansjörg Eger selber, wie Er freundlich anbot.

Ihm Sei es wichtig das möglichst alle Aufgerufenen zur Wahl gehen sollen, nur so sei eine wirkliche Demokratie zu erhalten. Auch Sei es ihm wichtig die aufkommenden Strömungen zu bekämpfen und Speyer weiterhin als "Stadt ohne Rassismus, Stadt mit Courage" zu präsentieren.

So freue es Ihn besonders das auch wieder 2 Speyerer Schulen den Titel "Schule ohne Rassismus" erlangen könnten. Dies zeige das Speyer eine offene Stadt sei die sich darauf freue, ihre neuen Bürgerinnen und Bürger aber auch Flüchtlinge und Asylbegehrende, Willkommen zu heißen.

Nachdem alle ihre Einbürgerungsurkunden erhalten hatten und sich Eger versicherte, das dem wirklich so sei, ein Fehler der Ihm vor Jahren einmal passiert ist. Daher war Er froh zu hören, das niemand der Anwesenden mehr auf seine Einbürgerung warte.

Gemeinsam würde die Nationalhymne gesungen, einen kurzen Ausschnitt sehen Sie als Video. Die gesamte Veranstaltung wurde musikalisch gekonnt von Peter Seiler am Klavier begleitet.

Im Anschluss gab es die Möglichkeit, sich unter den Fahnen, mit oder ohne Oberbürgermeister, fotografieren zu lassen. Eine Gelegenheit für ein Gruppenfoto gab es leider nicht.

Beim "Speyerer Gedeck", Brezel und Wein, kam man sich in Gesprächen, näher. Dabei konnte man überall hören wie glücklich und zufrieden man sei, nun auch endlich Bürger/in des Landes zu sein, indem man schon so lange lebe. Auch freuen sich viele darauf am 24.9. zur Wahl gehen zu dürfen.

Speyer 24/7 News heißt alle neue Bürgerinnen und Bürger herzlich Willkommen und wünscht eine angenehme Zeit in Speyer, einer wunderschönen Stadt die sehr vieles zu bieten hat.


Gemeinsam anpacken und etwas bewegen

Erste Mitmachkonferenz der Initiative #inSPEYERed erfolgreich zu Ende gegangen

Rund 25 Jugendliche und junge Erwachsene fanden sich vorletzten Samstag (2.9.) in der Jugendförderung ein, um bei der ersten Speyerer Mitmachkonferenz einen ganzen Tag lang gemeinsam Ideen für eine bunte, lebenswerte Stadt zu entwickeln. Am Ende entstanden verschiedene Projekte, die gemeinsam weiterverfolgt werden sollen.

Kurzvorträge zu bereits bestehenden Initiativen lieferten den Teilnehmern am Vormittag wichtige Impulse und die Erkenntnis, dass es oft keines großen Aufwandes bedarf, Dinge in die Hand zu nehmen und etwas zu bewegen. Ideen und Begeisterung sind der erste Schritt, dann einfach loslegen, ohne Angst vorm  Scheitern, waren sich die Referenten vom Buchbrett Speyer, der Engagierten Jugend Neustadt und dem Flüchtlingsfrauen-Frühstück Speyer einig.

In einer Brainstorming-Runde konnten die Teilnehmer dann selber Ideen sammeln. Zusammen legte man Themen fest, die am Nachmittag in Workshops erarbeitet werden sollten. Nach dem gemeinsamen Mittagessen begaben sich alle in ihre Arbeitsgruppen.

Ob Stadtplan mit Angeboten für Jugendliche, eine Plattform zur Onlinepartizipation und Vernetzung Engagierter oder ein Projekt zur Unterstützung der biologischen Vielfalt in der Stadt – heraus kamen zahlreiche spannende Vorschläge und einige konkrete Projekte, die in kleineren Gruppen weiterverfolgt werden sollen.

Initiatoren wie Teilnehmer zeigten sich sehr zufrieden mit Verlauf und Ergebnissen der Konferenz und freuen sich darauf, gemeinsam an der praktischen Umsetzung der Ideen zu arbeiten.

Informationen über den aktuellen Stand der Projekte und über zukünftige Aktionen können der Homepage der Initiative und den sozialen Medien entnommen werden.

www.inspeyered.de

Stadt Speyer


Supervision für Ehrenamtliche in der Flüchtlingsarbeit in Speyer

Am Dienstag, den 19. 09. 2017 laden die Kooperationspartner für Ehrenamtsfortbildungen in der Flüchtlingsarbeit in Speyer zu einer Informationsveranstaltung zum Thema Supervision ein. Prof. Dieter Wittmann wird diese besondere Form der Begleitung vorstellen und erklären.

Eingeladen sind alle freiwillig Engagierten in der Flüchtlingsarbeit in Speyer, die mehr über Supervision erfahren und/oder an einer solchen in Speyer teilnehmen möchten.

Die aus einer ehrenamtlichen Mitarbeit in der Flüchtlingsarbeit entstehenden Belastungen, wie etwa die Konfrontation mit Not und Leid und/oder abweichende Normen und Werte können für den Einzelnen sehr einschneidend sein.

Ab Oktober 2017 bieten die Kooperationspartner den ehrenamtlich Tätigen in der Flüchtlingsarbeit eine Supervision an. Dazu bringen Teilnehmende Fälle aus ihrer ehrenamtlichen Arbeit ein. In der Gruppe werden spezifische Erfahrungen und Fragestellungen miteinander diskutiert und mithilfe gewonnener Einsichten Hilfsstrategien erarbeitet und erprobt. Ziel ist die physische und psychische Stabilisierung der Teilnehmenden.

Verbindliche Anmeldung zur Supervision vor Ort oder über die Speyerer Freiwilligenagentur Telefon: 0 62 32 - 14 26 93 oder ehrenamt@stadt-speyer.de

Vortrag und Teilnahme an der Supervision sind kostenfrei!

Stadt Speyer


VII. Internationales Erzählfest zu Gast in Speyer - Speyer beteiligt sich am Internationalen Erzählfest der „Offensive Bildung“

Geschichten aus dem Märchenwald in der Gemeinschaftsunterkunft Birkenweg

„Geschichten aus dem Märchenwald“  – vom steppenden Bär, dem kleinen Fuchs und der Hexe, für große und kleine Menschen zum Hören, Sehen und Staunen erzählt Selma Scheele am Dienstag, 19.09.2017, in der Gemeinschaftsunterkunft der Stadt Speyer im Birkenweg 94. Die Fachstelle Asyl freut sich, dass das rote Erzählzelt des VII. Internationalen Erzählfestes auch in Speyer aufgeschlagen wird. Entsprechend dem Festivalmotto „Geschichten suchen ein Zuhause“, entführt Selma Scheele von 14.20 bis 15.20 Uhr mit Worten, Gestik und Mimik Kinder ab drei Jahren und ihre Eltern in den Märchenwald. Dabei hilft der Erzählerin auch ihr Sprachtalent. Sie hat nicht nur an der Berliner Universität der Künste Theaterpädagogik studiert, sondern spricht auch fließend Türkisch und Englisch.

Das Internationale Erzählfest der „Offensive Bildung“ in der Metropolregion Rhein-Neckar will Menschen und Kulturen zusammenbringen. Hierzu werden vom 17. bis 24.09.2017 Erzählkünstlerinnen und Erzählkünstler aus verschiedenen Ländern und Kulturen auch an Orten und in Einrichtungen auftreten, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, Menschen mit Fluchterfahrungen und Migrationshintergrund zu integrieren. Im Fokus stehen dabei wie immer die Kinder.

Bereits zum siebten Mal veranstaltet das Heinrich Pesch Haus, Katholische Akademie Rhein-Neckar, ein internationales Erzählfest. Geschichtenerzähler aus aller Welt besuchen wieder Einrichtungen in der Metropolregion und schlagen ihr rotes Erzählzelt auf öffentlichen Plätzen auf. Ihre Geschichten verzaubern nicht nur kleine, sondern auch große Menschen.

Als langjähriger Hauptsponsor engagiert sich wieder die BASF SE für das einzigartige Erzählevent. Finanzielle Unterstützung kommt in diesem Jahr auch von der Heinrich Pesch Stiftung.

Entstanden ist das Internationale Erzählfest aus dem Projekt „Erzählwerkstatt“ der „Offensive Bildung“. In der „Offensive Bildung“ engagieren sich seit 2005 Wirtschaft, Spitzenverbände, Träger von Kindertagesstätten, Schulen, Wissenschaft und Fachpraxis gemeinsam für gute und vielseitige frühkindliche Bildung in den Kitas und Grundschulen in der Metropolregion Rhein-Neckar. Bis heute haben 470 Einrichtungen an den Projekten teilgenommen, davon 440 Kindertagesstätten, 24 Grundschulen und 6 pädagogische Fachschulen. Hierbei wurden über 3.600 pädagogische Fach- und Lehrkräfte geschult und über 41.000 Kinder erreicht (Stand: 30. September 2016).

Weitere Informationen auf der Website www.die-welt-erzaehlt.de und
www.offensive-bildung.de .

Stadt Speyer / Heinrich Pesch Haus


Speyer auf Wachstumskurs

Gewerbegebiet Nachtweide erschlossen

v.l.: Stadtrat Friedel Hinderberger, Beigeordnete Stefanie Seiler, OB Hansjörg Eger, Johannes Merz, Christian Hanemann, Stadträtin Helga Spitzer

Gewerbetreibende in Speyer können sich über eine neue Fläche freuen. Gestern Nachmittag hat Oberbürgermeister Hansjörg Eger gemeinsam mit Christian Hanemann, Obermeister der Glaserinnung Vorderpfalz, das Band in den Stadtfarben rot-weiß zur offiziellen Eröffnung des Gewerbegebietes Nachtweide durchgeschnitten. Bei der Nachtweide handelt es sich um eine Erweiterung von rund drei Hektar Fläche des bestehenden Gewerbegebietes Schlangenwühl. Hierzu wurden städtische Feld-, Wald- und Wiesenflächen in Gewerbeflächen umgewandelt. Die Fläche liegt an der neu angelegten 500 m langen Verbindungsstraße zwischen Tullastraße und der Straße Am Rübsamenwühl.

Christian Hanemann und OB Hansjörg Eger schneiden das Band in den Stadtfarben rot-weiß durch

„Die geplanten Erschließungskosten von rund 1,5 Mio Euro wurden eingehalten“, betont OB Eger und benennt die einzelnen Maßnahmen: Nach der Kampfmitteltechnischen Untersuchung wurde ein Straßendamm aufgeschüttet, Kanalbauarbeiten und Erschließungsarbeiten für Wasser, Strom und Telekommunikation durchgeführt, bevor die Tiefbauer die Straße asphaltieren und Gehwege wie Parkstreife gepflastert wurden und die Straßenbeleuchtung mit LED-Leuchten errichtet wurde. Bereits vorbereitet sind die Baumscheiben, die im Herbst nächsten Jahres mit 39 Bäumen bepflanzt werden.

Als erstes Gewerbe wird sich die Glaserei Hanemann in der Nachtweide ansiedeln. Der 1914 gegründete Meisterbetrieb mit Firmensitz in der Karmeliterstraße wird von der Innenstadt in die Nachweide umsiedeln. Planungsziel ist Baubeginn im Herbst 2017. „Die Nachfrage des Speyerer Mittelstandes ist groß“, weiß Wirtschaftsförderin Silvia Gonsior: „Der Stadtrat hat bereits 8 Ansiedlungen zugestimmt,“ freut sie sich gemeinsam mit Christiane Feiniler-Lehr von der städtischen Wirtschaftsförderung. Unter den Gewerken sind der Elektrobetrieb Johannes Merz, eine Landschaftsgärtnerei mit Gartenarchitekturbüro, eine Schreinerei, ein Malerbetrieb, eine Kunstschlosserei und ein REHA – Ausstatter. Drei Grundstücke stehen noch zur Verfügung.

Stadt Speyer


Wifö erweitert Serviceangebot und lädt zur offenen Sprechstunde

Silvia Gonsior von der städtischen Wirtschaftsförderung

„Warum kann ich nicht einfach eine lila Markise an meinem Geschäftshaus anbringen?“ So oder ähnlich könnte eine Frage lauten, die Silvia Gonsior von der städtischen Wirtschaftsförderung am Freitag, 11.08.2017, während der ersten offenen Wifö-Sprechstunde zu hören bekommt. Immer Freitagvormittags, zwischen 8 und 10 Uhr, steht die Bürotür der Wirtschaftsförderung (Maximilianstraße 100, Zr. 205) offen, um Ideen vorzutragen, Fragen zu stellen oder auch mal Ärger loszuwerden. Natürlich kommt die Wirtschaftsförderung auch direkt vor Ort zum Kunden, Anruf ( Tel. 0 62 32/14 22 80) oder E-Mail ( wirtschaftsfoerderung@stadt-speyer.de ) genügt.

Das Angebot der offenen Sprechstunde dient Austausch und Kommunikation zwischen Stadt einerseits und Handel, Gewerbetreibenden, Gastronomie und Dienstleistern andererseits, auch könne es den Informationsfluss zwischen den Akteuren untereinander verbessern. Dass der Bedarf bestehe, habe sich im Rahmen der Veranstaltungsreihe der Wifö bestätigt. Nicht nur vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussion über den „Wandel im Handel“ gelte es, die Koordinationsmöglichkeiten eines Innenstadtnetzwerkes auszuschöpfen.

Stadt Speyer, Wirtschaftsförderung


„Nutzen Sie Ihre Chance!“

Bürgermeisterin Monika Kabs begrüßt städtische Azubis

Die Brezel als Grundnahrungsmittel anzuerkennen, sei sicherlich eine der geringsten Herausforderungen, denen man sich als Azubi bei der Stadt Speyer stellen müsse, bereitet Bürgermeisterin Monika Kabs die städtischen Nachwuchskräfte auf ihren neuen Lebensabschnitt vor. In Vertretung von OB Hansjörg Eger hieß sie heute die Azubis im Stadthaus willkommen. In den drei Ausbildungsjahren werde es vermutlich auch Aufgaben geben, die den Vorstellungen vielleicht nicht entsprechen, „aber beißen Sie sich durch“ appelliert Bildungsdezernentin Kabs an die junge Generation, „das schult fürs Leben“.

Angesicht der Tatsache, dass sich fünf der zwölf Neulinge auf Empfehlung aus dem Familien- und Freundeskreis für einen Ausbildungsplatz bei der Stadt Speyer beworben haben, „sind wir als Arbeitgeber attraktiv“, resümiert die Bürgermeisterin. Dies bestätigt Klaus Oechsler als Leiter der Personalabteilung mit dem Hinweis, dass sich allein die vier Azubis zum Verwaltungsfachangestellten gegenüber 200 Mitbewerbern durchgesetzt haben. Die weiteren Ausbildungskandidaten werden zur Bauzeichnerin, zur Elektronikerin, zum Metallbauer und zum Gärtner ausgebildet. Darüber hinaus haben bereits am 1. Juli vier Inspektoren-Anwärterinnen ihr Duales Bachelor-Studium begonnen.

Aktuell bietet die Stadt Speyer 29 jungen Menschen Chancen zum Berufseinstieg: 13 im Verwaltungsbereich und 8 Baubetriebshof, im Beamtenverhältnis stehen 7 Inspektor-Anwärterinnen sowie ein männlicher Kollege.

Stadt Speyer


Die jüdische Kultusgemeinde der Rheinpfalz erhält eine neue Thora Rolle

von Daniel Kemmerich

Es war ein großer Festtag für die Synagoge Beith-Schalom, in Speyer. Am Montag, den 03.07.2017, waren viele Gäste, bei strahlendem Sonnenschein, im Garten am Weidenberg zusammengekommen. Der Anlass war die neue Thorarolle, welche mit der Gemeinde „verheiratet“ werden solle wie der Rabbiner erklärte.

Der rheinland-pfälzische Minister für Kultur, Konrad Wolf,  kam in Vertretung für Ministerpräsidentin Malu Dreyer (beide SPD), welche an diesem Tag leider verhindert war. Abraham Lehrer, der Vizepräsident des Zentralrats der Juden sowie mehrere Rabbiner aus dem ganzen Bundesgebiet kamen um diesen Tag zu zelebrieren. MdL Rheinhard Oelbermann sowie Oberbürgermeister Hansjörg Eger (beide CDU) waren Seiten der Lokalpolitik zugegen.

Marina Nikiforova, die Geschäftsführerin der Jüdischen Gemeinde Rheinpfalz freute sich das so viele Mitglieder der Gemeinde aber auch Freunde, der Einladung gefolgt sein. So hat die Gemeinde seit zwei Jahren Spenden gesammelt und auf diesen Tag gewartet bis die neue Thora Rolle in Speyer einziehen durfte.

Die Thora ist eine handgeschriebene Rolle aus Pergament die um die 25.000 Euro gekostet hat. Auf Ihr befinden sich, in hebräischen Text, die fünf Bücher Mose, welche von einem Sofer (ausgebildeter Schreiber), per Hand auf das Pergament geschrieben werden. Das Pergament selbst stammt aus Häuten von Tieren welche rituell rein gehalten und geschlachtet wurden.

Obwohl die Thora nie berührt wird und auch meist, in ihrem feierlichen Tuch im Thoraschrein ruht, war Sie dennoch Alt. Die 49 Jahre gingen nicht an Ihr vorbei und so war es stets ein Wagnis die Rolle der Gemeinde zu präsentieren und auf dem Bima, dem Lesestein, zu lesen. Da aber, laut dem Glauben, kein einziger Buchstabe beschädigt sein darf wurde es dringend Zeit für eine Neue.

Wir durften bei der feierlichen „Hochzeit“ dabei sein und wünschen der jüdischen Kultusgemeinde Speyer viele Jahre voller friedvoller Gebetszeremonien.

Sehen Sie hier ein Video zum Einzug der neuen Thorarolle in der jüdischen Kultusgemeinde Speyer


Betrachten Sie hier das umfangreiche Bilderalbum

Video: mah Foto: dak


alla hopp! bringt jetzt auch in Speyer die Menschen zusammen

Speyer. Fast neun Monate sind seit der jüngsten Eröffnung einer alla hopp!-Anlage vergangen. In der Zwischenzeit wurde an den vier ausstehenden Standorten fleißig gewerkelt.

In Speyer war es nun am Freitag soweit: Die 16. der insgesamt 19 Bewegungs- und Begegnungsstätten, die die Dietmar Hopp Stiftung im Gesamtvolumen von knapp 45 Millionen Euro der Metropolregion Rhein-Neckar spendet, wurde unter großem Besucherandrang feierlich der Domstadt übergeben.

Vor einem Monat noch konnten sich die künftigen Nutzer bei einer Baustellenbegehung ein Bild von dem 6.300 Quadratmeter großen Gelände in der Dr.-Eduard-Orth-Straße machen. Dabei lobte Grit Orwat vom verantwortlichen Planungsbüro Elke Ukas Landschaftsarchitekten die „zügige Projektumsetzung“ in der Domstadt. Jetzt können die Menschen in und um Speyer die alla hopp!-Anlage ganz offiziell in Beschlag nehmen und getreu dem Aktionsmotto „Bewegung reinbringen“. Die Umgebung des Areals passt sehr gut ins Zielgruppenprofil: In unmittelbarer Nähe befinden sich Sportanlagen, eine Schule sowie ein Seniorenstift. Die Anlage versteht sich somit als Bindeglied von urban bis naturnah gestalteter Freifläche.

„Speyer ist um eine Attraktion reicher geworden! Das verdanken wir der Dietmar Hopp Stiftung, die ihr großzügiges Füllhorn über die Metropolregion ausgeschüttet hat, um im wörtlichen Sinne für Bewegung zu sorgen. Wir freuen uns, dass viele Ideen und Wünsche der zukünftigen Nutzer umgesetzt werden konnten, allen voran die bundesweit attraktive Parkouranlage sowie die ‚Sprich-mich-an-Bank‘ zur persönlichen Begegnung“, so Speyers Oberbürgermeister Hansjörg Eger in seiner Begrüßungsrede. Zuvor hatte ein von Felix Gaudo moderiertes buntes Bühnenprogramm mit Liedvorträgen und Tanzeinlagen die zahlreichen Besucher in Stimmung gebracht.

Graffiti- und Bewegungskunst auf Betonklötzen

Wie bei den Vorgänger-Anlagen zwischen Bürstadt im Norden, Ilbesheim (Westen), Rülzheim (Süden) und Ravenstein (Osten) wurden auch in Speyer die Wünsche aus der Bevölkerung in Beteiligungsprozessen erarbeitet und zum Großteil umgesetzt. Die Anhänger der Parkour-Szene konnten sich dabei besonders einbringen. „Hier ist eine der besten Anlagen deutschlandweit entstanden“, gibt Grit Orwat das Feedback der Parkour-Läufer weiter. Die jungen Männer und Frauen, die sich artistisch und ohne Hilfsmittel über Hindernisse hinwegbewegen, haben die Betonblöcke in einer eigenen Graffiti-Aktion bunt gestaltet. Die „Traceurs“, wie die Parkour-Läufer im Fachjargon genannt werden, durchschnitten nach dem offiziellen Teil symbolisch ein rotes Band und zeigten den staunenden Zuschauern ihre Bewegungskunst zwischen Beton und Stahl.

„Aber natürlich finden sich auch in Speyer die alla hopp!-typischen Elemente, wie Generationenkarussell, Trampoline, Mikadowald, Trailtreppe, Eingangsschirm und Spielpavillon“, so Katrin Tönshoff, Geschäftsstellenleiterin der Dietmar Hopp Stiftung.
Sandra Zettel, die als Projektleiterin die Gesamtaktion verantwortet, ergänzt: „In den knapp acht Monaten seit dem Spatenstich Anfang November ist hier eine schöne Begegnungsstätte für Jung und Alt entstanden. Genau das ist auch die Idee hinter der Aktion alla hopp!.

Die Anlage soll ein Treffpunkt für Menschen aller Generationen sein, sie sollen gemeinsam Sport treiben, sich austauschen – einfach eine schöne Zeit miteinander verbringen.“

„Die Speyerer Anlage verfügt über gleich zwei Alleinstellungsmerkmale“, erklärt Grit Orwat. Zum einen die `Sprich-mich-an-Bank´ im Eingangsbereich, die aus einem kleinen Tisch und zwei Sitzen besteht und den Nutzer dazu animieren soll, sich einen Gesprächspartner einzuladen. Zum anderen Richtung Norden ein zusätzlicher Zugang als Anbindung zum benachbarten Seniorenstift. „Diesen Bereich haben wir mit Fitnessgeräten für Senioren und Sitzgruppen zum Ausruhen ausgestattet sowie zusätzliche schattenspendende Bäume gepflanzt“, so Orwat.

Kinder halfen im Bau-Endspurt mit

Schon bei der Baubegehung Ende Mai war die Begeisterung über einige Elemente der Anlage deutlich spürbar. Das „Wasserspiel“ im Spielpavillon oder der Kletterhügel mit Schiffscontainer, der nah an dem im Kinderworkshop entwickelten Modell realisiert wurde, kamen sehr gut an. Mitte Juni hatten Kinder der Kindertagesstätten „Kunterbunt“ und „Abenteuerland“ tatkräftig im alla hopp!-Endspurt mitgeholfen. Da die Anlage in direkter Nachbarschaft zu beiden Einrichtungen liegt, haben die Kids das Baugeschehen hautnah mitverfolgt und mit mitgebrachten Schaufeln Sand im Kleinkinderspielbereich eingebracht und verteilt. Der Bewegungsparcours wird durch einfache Turnelemente für jedermann ergänzt, neben den verschiedenen Spielräumen ist zudem ein Naturerlebnisbereich zum Erforschen, aber auch für den Rückzug und die Naturbeobachtung entstanden.

„Von klein bis groß, von städtisch bis naturnah – die alla hopp!-Anlage bietet allen Menschen unterschiedliche, attraktive und neugierig machende Bewegungsräume“, so Grit Orwat. „Wir freuen uns sehr, dass Speyer nun einen neuen Freiraum für die vielfältigsten Begegnungen der Menschen im gemeinsamen Sport, Spiel, Treffen und zum Gesunderhalten bekommt.“

Als Dankeschön für das Geschenk an die Stadt nahm Katrin Tönshoff aus den Händen
von Oberbürgermeister Eger ein Präsent entgegen. Während auf der Bühne weitere Tanzgruppen ihre Sporttauglichkeit unter Beweis stellten, testeten viele Besucher bereits
die Geräte „ihrer“ neuen alla hopp!-Anlage.

19 alla hopp!-Anlagen

Die Bewegungs- und Begegnungsanlagen in Schwetzingen, Abtsteinach, Deidesheim, Rülzheim, Schwarzach, Ketsch, Bürstadt, Hemsbach, Sinsheim, Buchen, Edenkoben, Ilbesheim, Ilvesheim, Ravenstein und Heidelberg sind bereits eröffnet worden und stehen allen Besuchern kostenfrei zur Verfügung. Die drei ausstehenden in Grünstadt, Meckesheim und Mörlenbach werden im Herbst ihrer Bestimmung übergeben.

Informationen zu der Aktion und den 19 Kommunen finden Sie unter www.alla-hopp.de.

Kurzprofil alla hopp!

Die Aktion alla hopp! ist ein Angebot für alle und verbindet Jung und Alt durch die Freude an der Bewegung. Die Dietmar Hopp Stiftung errichtet dazu 19 generationsübergreifende Bewegungs- und Begegnungsräume. Das ganzheitliche Konzept zur Bewegungsförderung wurde gemeinsam mit Experten erarbeitet. Die 290 Kommunen der Metropolregion Rhein-Neckar konnten sich bis 30. September 2013 online bewerben. 127 Kommunen hatten sich für eine Anlage interessiert und sich online beworben. Am 5. Juni 2014 wurden die 19 begünstigten Kommunen bekannt gegeben und auf www.alla-hopp.de veröffentlicht.

Größe, Module und Ausstattung

Für eine alla hopp!-Anlage empfiehlt sich eine Größe von mindestens 5.000 Quadratmetern. Jede alla hopp!-Anlage besteht aus 3 bis 4 Modulen, die sich an unterschiedliche Zielgruppen richten und doch Raum für Gemeinsamkeit und Begegnung bieten. Dies umfasst: einen Bewegungsparcours für Jedermann. Hier wird an verschiedenen Stationen in einer Art Zirkeltraining der gesamte Bewegungsapparat trainiert. Zahlreiche der Geräte sind niedrigschwellig. Verschiedene Schwierigkeitsstufen für Anfänger und Fortgeschrittene werden auf leicht verständlichen Hinweisschildern erläutert. Die Anlagen bieten zudem Nutzungsmöglichkeiten für Rollstuhlfahrer und Menschen mit Gehhilfe, einen Kinderspielplatz, auf dem kleinere Kinder (ca. bis sechs Jahre) spielen und ihre Motorik und Sinneswahrnehmung schulen. Dies wetterunabhängig, denn es gibt einen Pavillon, der auch Sitzgelegenheiten und Sanitäranlagen bietet einen naturnahen Spiel und Bewegungsplatz für Kinder im Schulalter (ca. sechs bis zwölf Jahre). Hier finden Schulkinder Raum für freies Spielen, Toben, Klettern, Hangeln und Balancieren. In Planungswerkstätten wird der Spiel- und
Bewegungsplatz gemeinsam mit Kindern erarbeitet.

optional ein viertes Modul, ein Parcours für jugendliche Sportler, etwa Inliner, Skater oder (Dirt-)Biker, falls eine ausreichend große Fläche verfügbar ist und Bedarf in der Stadt oder Gemeinde ist.

Mit der Aktion alla hopp! schlägt die Dietmar Hopp Stiftung eine Brücke zwischen ihren vier Förderbereichen Sport, Medizin, Soziales und Bildung. Für die auf mehrere Jahre angelegte Aktion alla hopp! plant die Dietmar Hopp Stiftung einen Betrag in Höhe von rd. 45 Millionen Euro ein.

Ziele

Die Aktion bringt die ganze Region in Bewegung! Damit erreicht alla hopp! drei Ziele:

Bewegung fördern: alla hopp! möchte Menschen jeden Alters und Fitnessgrads, mit und ohne Behinderung, für Bewegung begeistern und motivieren. Die Devise: Gemeinsame Bewegung ohne Leistungsgedanken.

Begegnung ermöglichen: alla hopp! schafft Raum für Begegnung und verbindet die Generationen durch die Freude an der Bewegung.

Gesundheit schützen: Mit Bewegung können Jung und Alt einen aktiven Beitrag zum Erhalt der eigenen Gesundheit leisten.

Kosten

Die alla hopp!-Anlagen sind kostenfrei für alle Generationen nutzbar. Hier zählen der Spaß an der Bewegung und der Begegnung. Die Kommune stellt das Grundstück zur Verfügung und sorgt später für die Instandhaltung der Anlage.

Kurzprofil Team alla hopp!

Bewegung und Begegnung der Generationen ist die Devise der Aktion alla hopp! der Dietmar Hopp Stiftung. Das Team alla hopp! steht stellvertretend für alle aktiven Bürger der Metropolregion Rhein-Neckar. Bewegung fördert die körperliche und geistige Fitness. Gemeinsames Sporttreiben macht Spaß und stärkt den sozialen Zusammenhalt. Zum Team alla hopp!, das nach und nach vorgestellt wird, gehören Menschen aller Generationen. Die Team-Mitglieder haben Vorbildcharakter und spornen zur Bewegung an. Sie berichten, welche Bedeutung Sport für ihr eigenes Leben hat und woraus sie ihre Motivation für Bewegung schöpfen.

Das Pilotprojekt Schwetzingen

Um im Vorfeld der Förderaktion Erkenntnisse für eine optimale Umsetzung des Projekts alla hopp! zu erhalten, errichtet die Dietmar Hopp Stiftung in Schwetzingen eine separate Pilotanlage. Die Anlage befindet sich auf dem 6.673 m² großen ehemaligen Fußballfeld der DJK Schwetzingen an der Sternallee. Sie dient als Modell für die weiteren 18 Anlagen. Die Anlage wurde am 8. Mai 2015 ihrer Bestimmung übergeben

Über die Dietmar Hopp Stiftung

Die Dietmar Hopp Stiftung wurde 1995 gegründet, um die Umsetzung gemeinnütziger Projekte zu ermöglichen. Das Stiftungsvermögen besteht überwiegend aus SAP-Aktien, die Dietmar Hopp aus seinem privaten Besitz eingebracht hat. Seit ihrer Gründung hat die Stiftung, die zu den größten Privatstiftungen Europas zählt, rund 550 Millionen Euro ausgeschüttet. Der Schwerpunkt der Förderaktivitäten liegt in der Metropolregion Rhein-Neckar, mit der sich der Stifter besonders verbunden fühlt. Auf Antrag fördert die Stiftung Projekte gemeinnütziger Organisationen in den Bereichen Jugendsport, Medizin, Soziales und Bildung in der Metropolregion Rhein-Neckar. Die Förderrichtlinien können auf der Website eingesehen und entsprechende Anträge an die Geschäftsstelle in St. Leon-Rot gerichtet werden. Darüber hinaus setzt die Dietmar Hopp Stiftung ihre satzungsgemäßen Zwecke durch eigene Förderaktionen um. Die bisher größte Aktion will unter dem Titel „alla hopp!“ alle Generationen für mehr Bewegung begeistern. Daher spendet die Stiftung Bewegungs- und Begegnungsanlagen an 19 Kommunen der Region im Gesamtwert von 45 Millionen Euro. Die Dietmar Hopp Stiftung ist Mitglied im Bundesverband Deutscher Stiftungen, im Verein Zukunft Metropolregion Rhein-Neckar und in der Sportregion Rhein-Neckar e.V.

Dietmar Hopp Stiftung
Raiffeisenstraße 51
68789 St. Leon-Rot
T: 06227 8608550
F: 06227 8608571
info@dietmar-hopp-stiftung.de
www.dietmar-hopp-stiftung.de

Sehen Sie hier das Fotoalbum zur Eröffnung sowie einige Bilder von der Feier bei Tanzschule Thiele:

Text: Showmaker Entertainment Foto: dak


Speyer und seine Trauerfälle

von Daniel Kemmerich 

Während die Stadt sich dieser Tage gerade bereiterklärt hat, laut einem Zitat von Oberbürgermeister Hansjörg Eger (CDU) in der Rheinpfalzausgabe vom 20.06.2017 (In Zukunft sei eine Unterstützung der Stadt denkbar, sagte Eger: „Es ist eine Frage der Respektsbekundung gegenüber einem großen Politiker, sich bei der Pflege und dem Unterhalt nicht aus der Verantwortung zu ziehen.“), die Kosten für den Unterhalt und die Pflege des Grabes von Altkanzler Dr. Helmut Kohl gibt es leider auch viele Schicksale die vergessen bleiben.

So ist es den Eheleuten Walburg zu verdanken das diese Schicksale nicht vergraben und vergessen werden. Selbst durch einen Trauerfall in der Familie auf dem Speyerer Friedhof zugegen stellten Sie einen unschönen Erdhügel im Umfeld des Grabes fest. Dieser war nicht einfach eine Unachtsamkeit der Friedhofsverwaltung sondern tatsächlich ein Grab.

Das Grab von Rafael zum ersten Geburtstag

Dies erfuhren Walburg`s auf Nachfragen bei den entsprechenden Stellen. So ist laut Auskunft der zuständigen städtischen Dezernentin Stefanie Seiler (SPD)  Rafael das erste Kind das in Speyer sozial bestattet wurde. Insgesamt sein 40 Sozialbestattungen im Jahr 2016 auf dem Speyerer Friedhof durchgeführt worden wovon bei 15 die Stadt Speyer die Gesamtkosten übernahm. Im aktuellen Jahr sind es 6 Bestattungen für die die Stadt Speyer aufkommen musste.

Das dies natürlich ein Kostenfaktor ist den die Stadt Speyer, die bekanntermaßen ja verschuldet ist, gerne gering hält ist verständlich. Aber ein Erdhügel der kaum als Grab erkennbar ist und noch nicht einmal ein Kreuz mit dem Namen des Verstorbenen trägt ist wirklich traurig.

Teile der Gruppe "Hilfe für das kleine Sternenkind Rafael aus Speyer" mit den Eheleuten Walburg in der Mitte.

Besonders traurig wenn man mitbekommt welches Aufheben um einen Menschen gemacht wird wo es eindeutig Hinterbliebene gibt und bestimmt auch mehr als genug Mittel um für die Grabpflege selbst aufkommen zu können. So verwundert es nicht nur die Facebookgruppe „Hilfe für das kleine Sternenkind Rafael aus Speyer“ https://www.facebook.com/groups/1914344785335961/

Sondern auch viele Bürger/Innen. Es ist schon deprimierend wenn ein Oberbürgermeister mit seiner Dezernentin das ehrenamtliche Engagement sehr gut findet, lobt und gerne mehr tun würde aber die Stadt ja leider kein Geld hätte. Und nicht ganz eine Woche später wohl überraschend Geld auftauchte oder wieder einmal gezeigt wird wo die Prioritäten sitzen.

Nachdem das neue Speyer Stadtlogo schon kläglich scheiterte und dennoch viel Geld gekostet hat wird nun ja der neue Haltepunkt Süd forciert. Und um sicher zu gehen das man sich in seiner politischen Laufbahn wenigstens ein Denkmal setzt wird nun spontan die Übernahme vom Altkanzlergrab kundgetan.

Fehlt wirklich nur noch das der von der CDU und den Linken getragene Vorschlag einer Kohl Straße oder Platzes durchkommt.

Aber Gelder um wirklich wichtige Projekte zu unterstützen und zu fördern sind leider keine vorhanden. Und so waren es viele Aktive, der mittlerweile über 150 Mitglieder zählenden Gruppe die am ersten Geburtstag vom kleinen Rafael dort waren. Gemeinsam wurde am, mittlerweile sehr schönen Grab, gedacht und Luftballons in den Himmel steigen lassen. Das dieses Grab genauso wie ein weiteres vergessenes Grab mittlerweile wirklich als solche erkennbar sind liegt an der unermüdlichen Arbeit von Walburgs und der Gruppe. Ohne ihre ehrenamtliche Arbeit und viele Sponsoren die sich bereit erklärten schnell und unbürokratisch zu helfen wäre dies nicht möglich gewesen.

Andere erkennen den "Wert" dieser Arbeit und unterstützen spontan mit einer Spende.

Und selbst andere Menschen, die bei der Aktion auf dem Friedhof zugegen waren, zückten spontan ihren Geldbeutel um die Aktion zu unterstützen. Wirklich schön wie viele Menschen diese Gruppe schon zusammengeführt und hat und was, in dieser kurzen Zeit, bereits alles erreicht werden konnte.

So war es ein schöner erster Geburtstag von Rafael und alle die dabei waren gingen mit einem guten Gefühl nach Hause. Seitens der Stadtoberen war übrigens, obwohl der Termin bekannt war, niemand zugegen. Diese bereiten sich wohl auf den Samstag vor wo es wichtiger ist zu repräsentieren und darzustellen als eine gute Sache zu unterstützen.

Foto: "Luftballons": privat , restliche: dak


Probenahme am Russenweiher

Speyer Corinna Vaßholz (orange Jacke),Marius Petrenz (ohne Mütze), Tobias Schmitt (blaue Mütze), Martin Lipka (Angelverein-Pullover)

Ortstermin mit Uni Koblenz-Landau

Seit März laufen die Probenahmen durch Wissenschaftler der Universität Koblenz-Landau am Russenweiher. Am heutigen Freitag war Umweltdezernentin Stefanie Seiler vor Ort, als Corinna Vaßholz als wissenschaftliche Leitung den Nachen von Martin Lipka, einem ortsansässigen Anglerfreund, zur Probenahme bestieg.

„Erste Messergebnisse liegen bereits vor, allerdings ist die kritische Sommersituation noch nicht erreicht“, erklärt Vaßholz, die von den wissenschaftlichen Mitarbeitern Marius Petrenz und Hiwi Tobias Schmitt unterstützt wird.

„In den letzten Jahren ist es im Russenweiher immer zu Algenbildung und Geruchsbelästigung gekommen,“ veranschaulicht Seiler das Umkippen des Sees und erinnert daran, dass der Einsatz von Belüftern, die Schaffung einer Flachwasserzone und Entenfütterungsverbote das Grundproblem nicht beheben konnten.

Deshalb werden über eine komplette Vegetationsperiode Sediment-, Wasser- und Pflanzenproben auf Nähstoffgehalte analysiert, die Fischpopulation untersucht und eine Grundwasseranalyse durchgeführt.

Im Herbst kann dann die Auswertung der Ergebnisse erfolgen und im nächsten Jahr sollen mit den unterschiedlichen Nutzergruppen Interviews zu möglichen Maßnahmen durchgeführt werden. Vor diesem Hintergrund wird das weitere Vorgehen entschieden.

Über den gesamten Untersuchungszeitraum unterstützt der ortsansässige Verein Anglerfreunde Speyer e.V. die Arbeiten der Universität und stellt ihnen den Container und das Boot zur Verfügung.

„Martin Lipka ist immer zur Stelle, wenn am Ufer des Russenweihers die Wissenschaftler ‚Angelfreund hol über‘ rufen“, freut sich Umweltdezernentin Seiler und dankt für das ehrenamtliche Engagement.

Im Januar 2017 hat die Stadt mit der Universität Koblenz-Landau einen Kooperationsvertrag geschlossen. Ziel ist die Erstellung einer Machbarkeitsstudie, die zu neunzig Prozent über Fördermittel des Landes aus der Aktion Blau Plus finanziert wird.

Dazu werden bis Ende diesen Jahres Gewässeruntersuchungen zur Beurteilung von Handlungsoptionen durchgeführt. Im nächsten Jahr erfolgt die umweltökonomische Bewertung möglicher Maßnahmen mit Hilfe von Interviews.

Weitere Informationen:

www.speyer.de

www.uni-koblenz-landau.de

www.aktion-blau-plus.rlp.de

Text: Stadt Speyer Foto:Stadt Speyer und Universität Koblenz-Landau


Kult(o)urnacht 2017 – trotz anfänglich schlechtem Wetter wieder ein großer Erfolg

Von Daniel Kemmerich

Am Freitag, dem 09.06.2017, fand die diesjährige Kult(o)urnacht zum bereits 17. Mal statt.  30 Kultureinrichtungen der Dom- und Kaiserstadt Speyer luden von 19:00 bis 01:00 Uhr zu vielfältigen Angeboten, Ausstellungen und Liveunterhaltung ein.

Wie in jedem Jahr fungierte das Kult(o)urnacht Armbändchen nicht nur als Einlassberechtigung sondern ebenfalls als Nahverkehrsticket so das die Busse wieder fleissig genutzt wurde. Leider meinte es Petrus in diesem Jahr nicht ganz so gut mit den Speyerern und ihren vielen Gästen denn kurz vor 19 Uhr zog ein kräftiges Gewitter mit Starkregen über die Region hinweg.

Aber als echter Kult(o)urnachtfan und insbesondere als Speyerer und Expionier macht einem ein wenig Regen ja nichts aus. Dies sagten sich zum Glück sehr viele so das, trotz des sehr schlechten Wetters, bereits zum Beginn viele Menschen unterwegs waren.

Speyer 24/7 News begann seine Tour mit dem Besuch der bekannten Trommelgruppe „AFABATO“ unter Leitung von Rainer Körber, welche um 19 Uhr bei der Gedächtniskirche spielte. Wie immer waren viele Fans aber auch neue Gesichter im Vorraum der Gedächtniskirche zu sehen die euphorisch im Takt der Trommelbässe mitwippten.

Weiter ging es von dort, noch im strömenden Regen, zum Altpörtel welches mit der Dauerausstellung Reichskammergericht und am späteren Abend mit Livemusik von Susann und Band lockte. Wir nutzten allerdings mal wieder die Gelegenheit ein paar schöne Aufnahme von Speyer und Umgebung zu machen, auch wenn die Fernsicht leider nicht so ergiebig war. Dennoch lohnt eine Besteigung des 55m hohen und damit einem der höchsten und bedeutendsten Stadttore Deutschlands immer.

Von dort führte der Weg weiter zur Sparkasse Vorderpfalz Hauptstelle Speyer, welche gleich mit 3 Punkten lockte. Zum einen gab es eine Ausstellung in Zusammenarbeit mit der Galerie Kulturraum welche Werke aus Sparkassenbesitz im Geschäftsraum zeigte. Die Beat-Show machte dazu geniale Stimmung mit Hits der sechziger und siebziger Jahren.

Um das Ganze noch heißer zu machen gab es 3 x die Show der Firedancer. Leider waren wir schon zu der Vorstellung um 20 Uhr dort wo es natürlich noch viel zu Hell war. Denn mittlerweile hatten sich zum Glück die Regenwolken verzogen und pünktlich zum Beginn der Feuershow kam die Sonne hervor und machte die geniale Vorstellung leider kaum sichtbar. Von Besuchern der Vorstellungen um 21:30 und 23 Uhr haben wir gehört das Sie bei Nacht wirklich sehr beeindruckend war.

Dar das gute Wetter nun doch wieder die „üblichen Massen“ auf die Straße lockte wurde es an vielen Lokations schnell voll. Das schwülfeuchte Wetter tat ein übriges so das wir uns entschlossen dem Trubel erst einmal zu entgehen und statt dessen ein gutes irisches Guinness zu genießen.

Denn, obwohl leider nicht mit das Programm aufgenommen, gab es auch im Irish Pub Inside in Speyer Livemusik von Christian Riesbeck. Besitzer Christian Lied, auch „Liedl“ genannt hatte auf jeden Fall den richtigen Riecher als er Christian Riesbeck bei einem Spaziergang durch Speyer spielen hörte und Ihn kurzerhand für den Auftritt verpflichtete.

So gestärkt und erholt ging es dann, auf einen kurzen Abstecher, in den Berzelhof von Alexandra Remus und ihrem Team. Dort stellte die Künstlerin Stefanie Andres ihre „Layers + Abstracts“ aus welche von Patrick Ra soundtechnisch untermalt wurden. Leider ist der Berzelhof schon längst kein „Geheimtipp“ mehr und gerade an diesem Tag war es extrem voll dort. Wohl auch dem guten Essen in Form von saisonalen Flammkuchen geschuldet.

Daher ging es, am Dom vorbei zum historischen Museum der Pfalz Speyer. Dort konnte man zwischen 19 – 22 Uhr den Turm besteigen und aus diesem Blickwinkel über Speyer schauen.

Auch die Ausstellungen „Weltbühne Speyer“ sowie die Sammlungsausstellungen „Urgeschichte“, „Römerzeit“, „Domschatz“ und „Weinmuseum“ waren bis 24 für die Besucher zu besichtigen.

Wir kamen aber um die gute Partystimmung mit DJ Seemann einzufangen welcher wieder im Innenhof des Museums das Volk zum Tanzen und Feiern brachte.

Von dort führte uns der Weg langsam aber sicher nach Hause, allerdings nicht ohne vorher noch zum Abschluss das Klezmer Quartett Heidelberg zu hören welches im Judenhof und Jüdischem Museum SchPIRA aufspielte.

Auch diese eine „feste Größe“ im Kult(o)urnachtprogramm der letzten Jahre. Und auch die Illumination macht diese Gedenk- und Begegnungsstätte schon fast zu einem „Pflichtbesuch“ bei der Kult(o)urnacht.

Passend zum Thema Illumination und ob der räumlichen Nähe zum Kulturhof Flachsgasse machten wir, auf dem Weg nach Hause, noch einen kleinen Abstecher.