Speyer / Aktuell


Absage einer Veranstaltung der Stadtbibliothek Speyer und der Rucksackschule

Speyer / Stadtbibliothek - Am Samstag, dem 13. Oktober war die jährliche Pilz-Wanderung für Kinder und anschließendem Essen von der Stadtbibliothek Speyer und der Rucksackschule des Fortsamtes Pfälzer Rheinauen mit Volker Westermann geplant.

Leider ist es zur Zeit viel zu trocken. Deshalb gibt es keine Pilze und wir müssen die Veranstaltung zum ersten Mal absagen.

Stadtbibliothek Speyer

10.10.2018


Arno-Reinfrank-Literaturpreis für Björn Kuhligk

Preisverleihung und Lesung mit Berliner Autor

 

"Björn Kuhligk" © Achim Wagner

Speyer / Historischen Ratssaal - „Die Sprache von Gibraltar“ überschreibt der Berliner Autor Björn Kuhligk sein Langgedicht - eindringliche Verse, in denen er das Schicksal der Flüchtlinge in der spanischen Exklave Melilla verarbeitet. Für diese „Poesie der Fakten“ wird der Berliner Autor mit dem 5.000 Euro dotierten Arno-Reinfrank-Literaturpreis ausgezeichnet. Zur feierlichen Preisverleihung am Mittwoch, dem 24. Oktober 2018, um 19.30 Uhr lädt Speyers Oberbürgermeister Hansjörg Eger in den Historischen Ratssaal ein. Hierzu werden Björn Kuhligk aus Berlin und die Stifterin des Preisgeldes, die Reinfrank Witwe Jeanette Koch, aus London anreisen. Die Laudatio hält Michael Au, Literaturreferent des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur Rheinland-Pfalz. Aus Wien hat sich der Literaturwissenschaftler Konstantin Kaiser angesagt, um als Mitherausgeber die druckfrische Anthologie „Die Zwischermaschine. Ausgewählte Gedichte von Arno Reinfrank“ vorzustellen. Ferner wird sich Preisträger Björn Kuhligk im Rahmen der feierlichen Preisverleihung mit dem literarischen Werk Arno Reinfranks auseinandersetzen. Kuhligks eigenes literarisches Schaffen steht am darauffolgenden Abend im Focus. Der Eintritt zur Autorenlesung mit Björn Kuhligk am Donnerstag, 25.10.2018, um 20 Uhr, im Historischen Ratssaal ist frei.

Juryentscheid

Björn Kuhligks eindringliche Verse, das Ergebnis seiner Reise im Oktober 2015 nach Gibraltar, ans Ende Europas, Europas Ende, sei eine Poesie der Fakten im Sinne Arno Reinfranks, befindet die Jury. In gebundener Sprache in der Nähe zur Prosa spiegeln sich wechselseitig objektive Fakten und Impressionen, persönliche Sensibilität und Reflexion. „Kuhligks Langgedicht ist kritisch und selbstkritisch, angerührt und schuldbewusst – aber illusionslos, unpathetisch, abwechselnd ernsthaft und spielerisch-distanziert“, so die Jury.

Kuhligks Lyrik berührt Grenzen: die der Gesellschaft und die des poetisch Sagbaren. Angekommen in der Krise am Rande der Gesellschaft, sieht er sich als VISA-König, als einer der Satten und Sieger aus einer Überflussgesellschaft dem Elend der Ausgegrenzten gegenüber. Er hat es aufgegeben, hier zwischen Patrouillenbooten und Hügeln nach Schönheit zu suchen. „Und genau aus dieser Begegnung entsteht seine Poesie der Fakten“, resümiert die Jury.

Björn Kuhligk wurde 1975 in Berlin geboren, wo er lebt und arbeitet. Er ist Mitglied im PEN-Zentrum Deutschland und erhielt bereits zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Kunstpreis Literatur der Land Brandenburg Lotto GmbH (2013) sowie Arbeitsstipendien des Berliner Senats (2008 und 2015) und das Grenzgänger-Stipendium der Robert Bosch Stiftung (2015). Vor seinem Gedichtband Die Sprache von Gibraltar (2016) erschienen im Hanser Verlag bereits Es gibt hier keine Küstenstraßen (2001), Am Ende kommen Touristen (2002), Großes Kino (2005), Von der Oberfläche der Erde (2009) und Die Stille zwischen null und eins (2013).

Arno-Reinfrank Literaturpreis

In Erinnerung an den 2001 in London verstorbenen Schriftsteller Arno Reinfrank (1934-2001) wird der Literaturpreis alle drei Jahre vergeben. Gestiftet wird er von Jeanette Koch zusammen mit der Stadt Speyer und in Kooperation mit der Kulturstiftung Speyer. Bisher ging die Auszeichnung an Svenja Leiber (2015), Daniela Dröscher (2012) Monika Rinck (2009) und Jan Wagner (2006). Mit dem Preis sollen laut Satzung deutschsprachige Schriftsteller für herausragende literarische Leistungen in Lyrik oder Prosa ausgezeichnet werden, die im Sinne des Werkes von Arno Reinfrank den Idealen des Humanismus und der Aufklärung verpflichtet sind beziehungsweise sich literarisch mit den Prozessen und Phänomenen von Wissenschaft und Technik auseinandersetzen.

Kurzvita Arno Reinfrank

"Arno Reinfrank" © Mischa Erben Wien

Arno Reinfrank (1934-2001), geboren in Mannheim und in Ludwigshafen aufgewachsen, ging nach diversen Studienaufenthalten in Paris und Berlin 1955 aus Protest gegen die restaurative Politik der Bundesrepublik nach England und lebte bis zu seinem Tode am 26. Juni 2001 in London.

Reinfrank war Generalsekretär des P.E.N.-Zentrums deutschsprachiger Autoren im Ausland und ist Träger zahlreicher Ehrungen und Literaturpreise. Sein vielgestaltiges und umfangreiches Werk umfasst publizistische Arbeiten, Prosa, Theaterstücke, Mundartgeschichten und Lyrik. Im Zentrum seines lyrischen Schaffens steht die zehnbändige „Poesie der Fakten“, in der sich Reinfrank zu den Fragen einer industrialisierten Welt äußert und auf symbolische Weise wissenschaftliche Fakten der modernen Welt auf den schriftstellerisch-ästhetischen. Bereich überträgt.

Arno Reinfrank Auszeichnungen:

  • Kurt-Tucholsky-Buchpreis Hamburg 1957
  • Kurt-Tucholsky-Prämie Kiel 1964
  • Förderpreis der Stadt Ludwigshafen 1964
  • Föderstipendium des Kultusministeriums Rheinland-Pfalz für Arbeitsaufenthalt in Paris1967
  • Fördergabe des Pfalzpreises für Literatur 1968
  • Förderpreis des Landes Rheinland-Pfalz 1973
  • Villa-Massimo-Stipendium 1978/79
  • Robert-Blum-Preis 2001 (posthum)

Text: Stadt Speyer Foto: "Björn Kuhligk" © Achim Wagner; "Arno Reinfrank" © Mischa Erben Wien

10.10.2018


Von lebensfrohen Chorsängern und selbstbewussten Bauchtänzerinnen

Speyer beteiligt sich am europäischen Filmfestival der Generationen

Speyer - Auf Initiative des städtischen Seniorenbüros beteiligt sich Speyer vom 19. bis 26. Oktober 2018 auch in diesem Jahr wieder am europäischen Filmfestival der Generationen, das Oberbürgermeister Hansjörg Eger am 19. Oktober, um 15 Uhr im „Treff“ der Parmina Residenz Speyer (Paul-Egell-Straße 24) offiziell eröffnen wird. Im Verbund mit der Metropolregion Rhein-Neckar werden insgesamt neun Kinofilme rund um das Thema „Digitalisierung & Teilhabe“ gezeigt. Der Eintritt ist frei.

Die Filme erzählen beispielsweise von einer jungen Frau, die gegen den Krebs kämpf, von Internet-Dating, einem lebensfrohen Seniorenchor, von selbstbewussten Bauchtänzerinnen, Senior-Praktikanten oder jungen Geflüchteten und deren schwierigem Neubeginn in Deutschland.

Den Filmvorführungen über Chancen und Herausforderungen einer immer weiter technisierten Welt schließt sich ein Publikumsgespräch mit Experten an. Hierzu konnte das Seniorenbüro den ambulante Hospiz- und Palliativberatungsdienst, das Netzwerk Demenz, die Pflegerischen Schulen der Diakonissen wie des St. Vincentius-Krankenhauses, die Gleichstellungsstellen von Stadt und Universität, VHS und Stadtbibliothek, Tanz-Treff-Thiele, PKgesundheitscoaching und seien Förderverein als Kooperationspartner gewinnen.

Ziel des Filmfestivals ist es, den Dialog zwischen den Generationen sowie die Themen Alter und Altern, Demenz und demografischer Wandel zu vertiefen und mittels der Diskussion auf lokale Angebote zum Thema hinzuweisen. „Im Idealfall können aus den jeweiligen Gesprächen sogar Initiativen und Projekte entstehen“, zeigt Ria Krampitz, Leiterin des Seniorenbüros Speyer, Zukunftsperspektiven auf.

Filmtitel

  • Heute bin ich blond
  • Monsieur Pierre geht online
  • Young@Heart
  • Hinter den Wolken
  • Die schönen Tage
  • Ich, Daniel Blake
  • Die mit dem Bauch tanzen
  • Man lernt nie aus
  • Dieses bunte Deutschland

Infos:

Programmübersicht unter: www.speyer.de

Gedruckte Programmflyer sind im Seniorenbüro erhältlich.

Stadt Speyer, Kultur, Marketing & Kommunikation

03.10.2018


21 Tage Stadtradeln vom 27.08. – 16.09.2018

Umweltradeln für die gute Sache

Oberbürgermeister Hansjörg Eger (CDU) und die städtische Klimaschutzmanagerin Fabienne Körner eröffnen das Stadtradeln 2018

Speyer – Am Montag, 27.08.2018 eröffnete Oberbürgermeister Hansjörg Eger (CDU) das Stadtradeln in Speyer (Livevideo zur Eröffnung). Speyer nimmt bereits zum sechsten Mal an dieser deutschlandweiten Aktion teil. Hintergrund ist ein Verzicht auf KFZ, Motorrad und ÖPNV, um damit eine signifikante Einsparung an CO2 zu erzielen.

Es können über die Website Teams gebildet werden, welche  gemeinsam für die gute Sache möglichst viele km erradeln. Geehrt werden die erfolgreichsten Kommunen, die erfolgreichsten Einzelfahrer und die erfolgreichsten Teams mit den meisten gefahrenen Kilometern.

So trafen sich gestern 21 Radlerinnen und Radler zum gemeinsamen Auftakt am Geschirrplätzel. Mit dabei waren die städtische Klimaschutzmanagerin Fabienne Körner und Hans Wels, Seniortrainer und Projektleiter des „Umwelt radeln“.

Die kleine 7km Tour führte an einige Brennpunkten und geänderten Stellen in der Stadt Speyer, um über die Neuerungen zu berichten.

So ging es z.B. an die Kreuzung Finanzamt / Johannesstraße, die nun als Fahrradfahrer/in auch entgegen der Fahrtrichtung befahren werden darf. Auch hätte man Vorfahrt vor möglichen KFZ, die aus der Großen Greifengasse beim Finanzamt kommen. Allerdings ist dies vielen, trotz entsprechender Beschilderung, nicht geläufig und somit immer noch eine Gefahrenstelle. Also lieber auf die Vorfahrt verzichten statt unter ein Auto zu kommen.

Ebenfalls wissen viele Radfahrer nicht, dass sie ab 16 Personen aufwärts als Gruppe zählen und somit mehr Rechte haben. Z.B. darf man dann auch nebeneinander fahren. Ebenfalls zählt die Gruppe als eine Person und kann somit über Ampelanlagen fahren, sobald der erste der Gruppe bei Grün über diese fährt. Sollte die Ampel zwischenzeitlich auf Rot schalten, darf dennoch die gesamte Gruppe diese überfahren.

Auch wissen viele nicht, dass man bei stehendem Verkehr rechts an den Fahrzeugen vor zur Ampel fahren darf. Am Adenauerpark ist dies nach dem Umbau sogar durch eine rot eingezeichnete Sperrfläche für Radfahrer gekennzeichnet. Der Gedanke dahinter ist, dass andere Verkehrsteilnehmer so leichter die Radfahrer wahrnehmen, da diese vor den Fahrzeugen stehen und nicht seitlich versuchen, anzutreten und somit leichter übersehen werden könnten. Dass sich dies noch nicht bei allen Fahrern herumgesprochen hat, zeigte sich gestern wieder mehr als deutlich. So fuhren viele KFZ auf die für Radfahrer eingezeichnete Fläche und selbst Verkehrsteilnehmer mit „Handy am Ohr“ konnten wir dort beobachten.

Weiter ging es zu dem Fahrradstellplatz beim Bahnhof, bei welchem eine Neugestaltung bereits im letzten Jahr begonnen wurde. So sind Metallplatten entfernt worden, um mehr Sicht in die Stellfläche zu bieten, um möglichen Diebstahl vorzubeugen und auch ein höheres Sicherheitsgefühl zu bieten. Leider gab es auch hier bereits einige, die sich darüber beschwert haben, dass nun das Licht aus der Stellfläche den Verkehr stören würde. Fabienne Körner demonstrierte die neuen doppelgeschössigen Fahrradhalterungen, welche auch sehr gut angenommen würden.

Sperrfläche für Radfahrer am Hirschgraben / Bahnhofstraße

Ebenfalls wurden die neuen doppelgeschössigen Fahrradboxen erwähnt. Nachdem es in den letzten Jahren sogar Wartelisten für diese gab, gibt es nun sogar noch freie Kapazitäten. Fahrradboxen können monatlich über das Stadtmanagement angemietet werden und bieten noch mehr Sicherheit für Fahrräder und haben darüber hinaus auch noch ein wenig Stauraum.

Und auch an die Emobilität wird gedacht, und so wird es demnächst noch eine Ladestation für Akkus am Bahnhof geben.

Nächster Stopp war der Kreisel an der Auestraße/Tullastraße. Kreisel stellen leider immer noch eine Gefahrenstelle für Radfahrer dar. So wissen leider viele nicht, dass Radfahrer bei den Querungen Vorfahrt haben… ein Recht, auf das man nicht immer pochen sollte.

In beide Richtungen befahrbarer Radweg in der Franz-Kirrmaier-Straße

Bei der Kreuzung Franz-Kirrmaier-Straße / Ziegelofenweg besichtigten wir den in beide Richtungen befahrbaren Radweg. Baulich ist es dort leider nicht möglich, auf beiden Seiten einen Radweg einzurichten und so war dies die einzig praktikable Lösung. Durch den Dom Park ging es an die neugestaltet Kreuzung Industriestraße / Festplatz. Dort ist alles so wie es eigentlich gerne gewünscht werden würde. Lediglich ein abgesenkter Bordstein wird noch kommen, um die Radfahrer/innen  von dem Dom Park aus auf die Straße zu leiten. Ein Befahren, wie sonst üblich, entlang des Gehweges vom Festplatz Richtung Museumsbuckel ist nicht mehr gewünscht und auch nicht mehr zulässig.

Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhielten noch einige kleine Präsente und freuten sich über diese informative und kurzweilige Radtour durch Speyer.

Wer nun Lust hat, ebenfalls bei der einen oder anderen Tour mitzumachen: Jeweils am Freitag und Samstag finden geführte Touren vom Geschirrplätzel aus statt.

Wer sich nicht selbst anmelden ,aber seine km dennoch erfasst wissen möchte, kann diese auch in den Briefkasten des Stadtradelns beim Rathaus einwerfen. Diese werden dann im Team Speyer erfasst.

Gerne dürfen Sie sich aber auch dem Team Presseradler anschließen unter: https://www.stadtradeln.de/index.php?&id=171&team_preselect=363637

Foto und Video: Speyer 24/7 News, dak Lektorin Speyer 24/7 News, ank

30.08.2018

Mietspiegelbefragung Speyer

Speyer - Bei der Befragung von Vermietern und Eigentümern zur Neuauflage des Speyerer Mietspiegels, die derzeit von einer Hamburger Immobilienberatungsgesellschaft im Auftrag der Stadt Speyer durchgeführt wird, hat sich bedauerlicherweise in der Datenaufbereitung ein Fehler eingeschlichen. Die falsche Zuordnung von Namen und Adressen hat dazu geführt, dass den angeschriebenen Personen fehlerhafte Befragungsunterlagen zugesandt wurden.

Die Immobilienberatungsgesellschaft hat sich für diesen Fehler in der Datenaufbereitung entschuldigt und wird in Kürze korrigierte Erhebungsunterlagen verschicken. Die Stadtverwaltung empfiehlt allen Betroffenen, die letzte Woche in Umlauf gebrachten fehlerhaften Erhebungsunterlagen zu vernichten und die Nachsendung der korrekten Unterlagen abzuwarten.

Stadt Speyer

11.07.2018


KABS e.V. ( Kommunales Aktionsgemeinschaft Schnacken) bitte darum tote Vögel zu melden

Speyer - Die Kommunale Aktionsgemeinschaft zur Bekämpfung der Schnakenplage (Kabs e.V.) bitte Bürger darum zu melden wenn sie einen toten Vogel gefunden haben.

Wie der wissenschaftliche Direktor der Kabs e.V., Norbert Becker, mitteilt, gebe es aktuell Fälle, in denen Vögel Opfer des von Stechmücken übertragenen Usutu-Virus geworden Sein.

Die Kabs e.V. würde dies gern näher untersuchen. Meldungen an Norbert Becker, Telefon 0170 850 67 88

Mehr Informationen zur Kabs e.V.: https://www.kabsev.de/

Mehr Informationen zum Usutu-Virus (Wikipedia): https://de.wikipedia.org/wiki/Usutu-Virus

S24N

02.07.2018


Selbstbehauptungskurse für Kindertagesstätten  und Grundschulkinder

BB Bank fördert mit 5.000.- € das Projekt

Bettina Trauth von der BB-Bank Speyer übergibt KITA Leiterin Martina Otten den Scheck

Speyer / KITA Farbklecks – Die Stadt Speyer plante, einen Selbstbehauptungskurs für Vorschulkinder durchzuführen. Leider waren die finanziellen Mittel der Stadt dafür nicht ausreichend, weshalb die BB-Bank dieses Projekt mit 5.000.-€ unterstützte.

So konnten nicht nur alle städtischen KITA`s an dem Projekt teilnehmen, sondern sogar noch 3 Grundschulklassen aus den Schulen Vogelgesang, im Ehrlich und Woogbach.

Durchgeführt wurde der Selbstbehauptungskurs durch SeSiSta- Selbstbewusst/Sicher/Stark. Herr Zindler vermittelte in einem 1 wöchigen Kurs mit 1h Unterrichtseinheiten spielerisch den Umgang mit Gefahrensituationen.  So wurden „Klassiker“ wie der Mann im Auto, der mit Süßigkeiten lockt, durchgespielt, aber auch Verhaltensregeln mittels kleiner Reime eingeübt.

„Spricht mich jemand an, lauf ich einfach weiter dann“ war z.B. einer der Reime, die die Kinder verinnerlicht haben.  Aber auch, dass Mama und Papa (natürlich auch Oma und Opa) immer wissen müssen, wo sie hingehen und mit wem war Teil des Unterrichts. Auch wurde, da leider gerade ältere Mitschüler/innen die jungen mobben, geübt, wie sie sich schnell aus ihrem Schulranzen befreien können „ 1,2,3, schon bin ich frei“.

Martina Otten als Leiterin der städtischen Kindertagesstätte Farbklecks freute sich, dass „ihre Kinder“ den Anwesenden von BB-Bank und Stadt so eindrucksvoll zeigen konnten, wie gut sie aufgepasst haben und wie verinnerlicht das erworbene Wissen von vor 3 Wochen noch sitzt. Die ehemalige Leiterin der BB-Bank Speyer, Bettina Trauth, freute sich, gemeinsam mit ihrem neuen Kollegen und Leiter der BB-Bank Speyer, Herrn Köhler darüber ein solch wichtiges Projekt fördern zu können.

Auch wurde bereits angekündigt, dass es sich nicht um eine einmalige Sache, sondern um ein nachhaltiges Projekt handeln soll, das möglichst im nächsten Jahr wieder durchgeführt werden soll. Die BB-Bank gab jedenfalls zu verstehen, dass sie auch künftig solch wichtige Projekte als Partner mitfinanzieren würde.

Als Dank der Kitagruppe Farbklecks gab es hierfür auch noch ein Ständchen der Kleinen, welches sie zum Sommerfest der KITA einstudiert hatten.

Text: S24N Foto: Speyer 24/7 News, dak Lektorin: Speyer 24/7 News, ank

28.06.2018


Pläne für die Sanierung der Salierbrücke vorgelegt - Eger fordert flankierende Maßnahmen für Speyer

Speyer / Salierbrücke - Gestern (06.06.2018) hat zum zweiten Mal der Projektbegleitkreis zur Sanierung der Salierbrücke in Altlußheim getagt. Ergebnis: Die Salierbrücke soll für die Dauer der Sanierung voll gesperrt werden, aber mittels Ampelschaltung für einen ÖPNV-Shuttledienst und die Rettungsdienste in beide Richtungen befahrbar bleiben. Fahrräder und Fußgänger können die Brücke passieren. Das ist die vom Regierungspräsidium Karlsruhe bevorzugte Variante, welche die Behörde am 18. Juni in der Stadthalle auch der Speyerer Öffentlichkeit präsentieren will. „Mit den vorgelegten Plänen müssen und können wir arbeiten“, so Eger, „aber wir sollten in Speyer zusätzlich flankierende Maßnahmen ergreifen, um die Auswirkungen der Sanierungsarbeiten abzufedern.“ Auch bleibe er bei seinen Forderungen nach Bauzeitenoptimierung und längerfristiger Planung beim Bund und den beiden betroffenen Bundesländern. Wenn die Lebensdauer der Brücke mit der Sanierung um 20 bis 25 Jahre verlängert werden kann, dann sollte man mit Blick auf langwierige Genehmigungsverfahren schon jetzt an einen Neubau denken. In einer eng verflochtenen Metropolregion dürfe der Rhein nicht wieder zur Grenze werden.

Eger wird am kommenden Mittwoch, 13.06.2018, den Speyerer Gesprächskreis zur Salierbrücke einladen, um über die Ergebnisse der gestrigen Sitzung zu informieren und Konzepte zu diskutieren, wie man in der Domstadt die festgelegten Sanierungspläne abfedern kann.  Er denkt dabei an einen zusätzlichen Fährbetrieb über den Rhein, die bereits zugesagte Optimierung der Umleitungsstrecken am Speyerer Kreuz und auch gezielte Marketingmaßnahmen mit dem Handel, um befürchteten Umsatzeinbußen entgegenzuwirken. „Speyer darf in der Sanierungsphase nicht von den Verkehrsströmen abgeschnitten werden. Deshalb müssen wir alles tun, um die Auswirkungen der Brückensanierung auf die Stadt zu begrenzen.“

Um den Speyerer Forderungen Nachdruck zu verleihen, hat Oberbürgermeister Hansjörg Eger gestern 3576 Unterschriften an das Regierungspräsidium Karlsruhe übergeben, die in den letzten Wochen von der  Speyerer CDU gesammelt wurden.

Text: Stadt Speyer Foto: Speyer 24/7 News, dak

07.06.2018


31. Stipendiat des Künstlerbundes angekommen

OB-Empfang für Emil Srkalovic aus Graz

v.l.: Reinhard Ader, Vorsitzender des Künstlerbundes, Stipendiat Emil Srkalovic, OB Hansjörg Eger

Speyer - Emil Srkalovic aus Graz wurde gestern (04.06.2018) als 31. Stipendiat des Künstlerbundes von Oberbürgermeister Hansjörg Eger im Neuen Trausaal offiziell in Speyer willkommen geheißen. Neben Reinhard Ader als Vorsitzendem waren weitere Mitglieder des Speyerer Künstlerbundes der Einladung zum Empfang gefolgt.

Der in Bosnien geborene und seit 1992 in Graz lebende Künstler dankte der Stadt für die Finanzierung und den Künstlerbundkollegen für die Organisation und Betreuung seines dreimonatigen Arbeitsstipendiums im Künstlerhaus in der Sämergasse. Eger erinnert daran, dass Emil Srkalovic der zweite Österreicher unter den Stipendiaten sei. Er folgt auf Aurelia Llois-Jurtschitsch aus Wien, die Stipendiatin aus dem Jahre 1996, die sich in Speyer mit dem Wickelobjekt „Große Speyerkugel“ verewigt hat, das im Landesbibliothekszentrum über dem Eingangsbereich schwebt. Das kunstinteressierte Publikum sei schon gespannt auf Srkalovics Werkschau im August, am Ende seines dreimonatigen Arbeitsaufenthaltes, versichert Eger. Emil Srkalovic ist Sohn zweier akademische Maler, d.h. er ist in die Welt der Kunst hineingeboren und im Atelier aufgewachsen: „Ich habe viel bei meinen Eltern gelernt und mein erstes Bild bereits mit 15 Jahren verkauft“, berichtet Emil Srkalovic vom Beginn seines künstlerischen Werdegangs.

Stadt Speyer

06.05.2018


Strahlende Gesichter bei strahlendem Sonnenschein

Spendenübergabe ans Frauenhaus

v.l.: Bürgermeisterin Monika Kabs, Thomas Knerr, Silvia Bürger, Daniela Knerr, Klaus Fresenius

Speyer / Frauenhaus - Über eine Spende in Höhe von 800 Euro für das Speyerer Frauenhaus freute sich dessen Leiterin Diplom Pädagogin Silvia Bürger. Heute Nachmittag nahm sie bei Fahrrad Stiller in der Gilgenstraße den Erlös aus dem Verkauf von 20 Radrucksäcken entgegen. Dabei handelt es sich um eine Sonderedition in einer 20er Auflage, die das Motiv einer Chinatusche des Speyerer Künstlers Klaus Fresenius ziert. Sie spüre die Dynamik des „Fresenius Radlers“ im Rücken, wenn sie wie ein Fahrradkurier mit dem Aktionsrucksack der Marke Orlieb unterwegs sei, versichert Bürgermeisterin Monika Kabs bei der Spendenübergabe. Als Sozialdezernentin habe sie gerne die Schirmherrschaft für diese Benefizaktion übernommen.

In nur 10 Tagen waren die 20 Exemplare verkauft, von denen 40 Euro des Verkaufspreises pro Exemplar an die gute Sache gehen, berichtet Thomas Knerr nicht ohne Stolz, dass die Idee, die er gemeinsam mit Klaus Fresenius anlässlich des Internationalen Frauentages 2018 entwickelte, so schnell und so erfolgreich umgesetzt werden konnte. Für ihr Engagement nahmen sie freudestrahlen den Dank von Bürgermeisterin Monika Kabs und Frauenhausleiterin Silvia Bürger entgegen.

„Wir werden das Geld für den pro aktiven Bereich verwenden“, berichtet Bürger. Nach Polizeieinsätzen im Zusammenhang mit häuslicher Gewalt informieren die Beamten das Frauenhaus und empfehlen den Mitarbeiterinnen sich mit den Opfern in Verbindung zu setzen, sprich pro aktiv auf diese zuzugehen. Dieser pro aktive Arbeitsbereich, in dem sich das Frauenhaus Speyer seit 9 Jahren engagiert, sei unterfinanziert, während die Fachberatungsstelle und die Immobilienkosten überwiegend getragen seien, erläutert Bürger. „Im vergangenen Jahr hatten wir 91 Fälle im pro aktiven Bereich betreut“, verdeutlicht die Leiterin des Speyerer Frauenhauses die Notwendigkeit.

Stadt Speyer

19.04.2018


Pfälzer Heimat Spanien – Kleines Kamerateam aus Andalusien auf Spurensuche in Speyer

OB Hansjörg Eger, Ana Martin Tutor und Dr. Walter Rummel beim Studium von alten Akten aus dem Landesarchiv

Speyer - Die spanische Gemeinde La Luisiana hat 4.600 Einwohner und liegt 70 Km östlich von Sevilla. Der kleine Ort in Andalusien wurde 1768 von Auswanderern gegründet, die aus der Pfalz kamen. Waren etwa Speyerer an dieser Ortsgründung beteiligt? Mit dieser Frage wandte sich Emilio Gordillo, Bürgermeister von La Luisiana, an seinen Amtskollegen Hansjörg Eger und schickte anlässlich seines 250-jährigen Ortsjubiläums ein kleines Kamerateam in die Domstadt, um die Herkunftsorte einiger Familien aus La Luisiana, die heute noch deutsche Namen tragen, filmisch dokumentieren zu lassen.

Eger ließ diese wenig erforschte Auswanderungsgeschichte nach Spanien von den Speyerer Archiven prüfen und kam zusammen mit Dr. Walter Rummel, dem Leiter des Landesarchivs, zu dem Ergebnis, dass eine eindeutige Klärung dieser Frage derzeit nicht möglich ist. Es gibt zwar einzelne Hinweise und Namen in den Akten auf Auswanderungen nach Spanien in dieser Zeit, die dem spanischen Kamerateam präsentiert werden konnten. Aber was nach dem Verlassen der pfälzischen Heimat in Spanien geschah und wer tatsächlich La Luisiana gründete, ist bisher wenig erforscht. Wahrscheinlicher jedoch ist die These, dass diese Auswanderer nicht aus Speyer, sondern aus dem damals katholischen Umland von Speyer bzw. aus verarmten Dörfern der Pfalz nach Spanien zogen, um sich dort eine neue Existenz aufzubauen. Die vom Landesarchiv ausfindig gemachten Familiennamen können eventuell Ansatzpunkte für weitere Recherchen in Spanien bieten.

Dokumentiert ist in der bisherigen Forschung, dass von dem riesigen Auswandererstrom, der im 18. Jahrhundert die Pfalz verließ, auch einige hundert Pfälzer in Spanien eine neue Heimat fanden. Dort betrieb der spanische König Karl III. die systematische innere Kolonisation Andalusiens nach der Vertreibung der Mauren und einer massiven Auswanderungswelle nach Amerika. Johann Kaspar Thürriegel, ursprünglich aus Gossersdorf im Bayerischen Wald, trat dabei im süddeutschen Raum als Anwerber auf, ausgestattet mit spanischer Vollmacht. Etwa 8.000 Menschen folgten seinem Ruf. Sie gründeten 41 Städte und Siedlungen in Andalusien, darunter auch La Luisiana.

Ana Martin Tutor und Miguel Serrano Martin von der Asociacion Cultural der Gemeinde La Luisiana waren dennoch sehr angetan vom Empfang durch den Oberbürgermeister und von den Recherchen in den lokalen Archiven. Mit Speyerer Brezel gestärkt zogen sie unter fachkundiger spanischer Führung eines Gästeführers auf Entdeckungs- und Kameratour durch die Speyerer Innenstadt.

Stadt Speyer

19.04.2018


„One Billion Rising“ 2018

Speyer nimmt bereits das 4. Mal an der weltweiten Kampagne teil

Von Daniel Kemmerich

Speyer – Eve Ensler, Künstlerin, feministische Aktivistin und selbst Opfer von jahrelangem Missbrauch, initiierte 1998 den V-Day (immer am 25.November). Dieser sollte die Bekämpfung von Diskriminierung und Gewalt jeder Form gegenüber Frauen und Mädchen zum Thema haben.

Da leider auch heute noch jede dritte Frau weltweit Opfer von Gewalt war oder ist, hat sich im Jahr 2012 die Kampagne „One Billion Rising“ gegründet. Eine Milliarde (One Billion) deshalb, weil dies in etwa der Zahl der betroffenen Frauen entspricht.

Seit 2014 nimmt auch Speyer an dieser weltweiten Aktion, immer am Valentinstag, teil. Ziel ist es, sich gemeinsam zu erheben, auf die Straße zu gehen und zu tanzen. Tanzen deshalb, um Aufmerksamkeit zu erregen, Verbundenheit und Kraft zu zeigen und somit ein klares Signal zu setzen, dass das Unrecht und die Gewalt, die Frauen und Mädchen erfahren, inakzeptabel sind und aufhören müssen.

Mittlerweile ist dies eine der größten Kampagnen weltweit und findet in bis zu 190 Ländern statt. Auch in Speyer sind es immer um die 150 – 200 Personen, die sich daran beteiligen. Organisiert von der Fraueninitiativgruppe One Billion Rising Speyer und gemeinsam mit dem Frauenhaus Speyer, Weltladen Speyer, Stadtbibliothek Speyer, VHS Speyer, Speyerer Freiwilligenagentur sowie dem Diakonischen Werk - eine breite Gruppe. Das Tanzstudio, Tanz-Treff-Thiele sowie das Tanzwerk Silvia Rumpf unterstützten mit der Einstudierung der Schritte zu „Break the chain“.

Das Lied sowie die Schrittfolge sind ebenfalls weltweit dieselbe, um so ein stärkeres Gefühl der Zusammengehörigkeit und Solidarität auszudrücken.

Ebenfalls mit dabei war die Gruppe Habibi, die trommelnd durch die Maximilianstraße zog.

Weitere Informationen zur Kampagne gibt es unter:

www.onebillionrising.de

und

www.onebillionrising.org

Auch folgt ein Bericht im Offenen Kanal Speyer, welcher die Veranstaltung dokumentierte.


Unser Video zur Veranstaltung am 14.02.2018, in Speyer, sehen Sie hier:

Foto: Speyer 24/7 News, dak Video: Speyer 24/7 News, mah Lektor: Speyer 24/7 News, ank

16.02.2018


Gutes tun und dabei auch noch vielen Menschen helfen

700.- € Spende an die Tafel Speyer e.V.

Von Daniel Kemmerich

Speyer/Berghausen – Die KJG Berghausen führt unter anderem jedes Jahr eine Tannenbaumsammelaktion durch. Bei dieser werden die alten Weihnachtsbäume immer am 2. Samstag des Januars eingesammelt.

Hierzu ist die KJG meist mit 10 bis 15 Personen unterwegs und sammelt die bereitgestellten Tannenbäume ein, um diese zu verwerten. Dieser Service ist kostenlos, aber man ist immer für eine kleine Spende dankbar.

Diese geht allerdings nicht an die KJG, sondern diese sucht sich im Vorfeld immer eine Institution, die sie als Förderungswürdig erachten. In diesem Jahr fiel die Wahl auf die Speyerer Tafel e.V.

Und so opfern die jungen Menschen nicht nur ihre Freizeit, sondern machen sich auch aktiv Gedanken darum, wo Hilfe am dringendsten benötig wird und wo den Menschen geholfen wird. Da Lea Gries, eine der an der Aktion beteiligten Schülerinnen, seit Oktober letzten Jahres in der Tafel Speyer e.V. mit aushilft, kam dieser Vorschlag von ihr. Schnell schlossen sich auch die anderen dieser Meinung an und so wurden in diesem Jahr 700.- € für die Tafel Speyer gesammelt.

Dass dieser für so viele Menschen wichtige Verein dringend Hilfe benötigt, ist lange bekannt. So wie die Zahlen der auf die Tafel Angewiesen stetig steigt, so gehen leider die Hilfen an diese immer weiter zurück. Ohne die ehrenamtliche Tätigkeit der vielen Helferinnen und Helfer wäre dies gar nicht möglich, und auch so ist es schwer. Viel mehr Menschen wären auf dieses Angebot, wie auch auf das der Mahlzeit, angewiesen. Leider sind beide Institutionen finanziell schwach aufgestellt. Und so müssen viele Menschen abgewiesen werden und können keine dringend benötige Hilfe erfahren.

In einem der reichsten Länder der Welt ein Armutszeugnis, dass unsere Alten und Schwachen, aber auch viele junge Familien immer „abgehängter“ werden. In Zeiten steigender Mieten, Strom- und Lebenshaltungskosten sieht man immer mehr Menschen ihren Lebensabend damit verbringen, Pfandflaschen zu sammeln.

Umso schöner ist es zu sehen, dass die Jugend der KJG diese Probleme erkennt und hilft. So kamen bei der diesjährigen Spendensammlung 700.- € für die Tafel zusammen. Geld, das für Reparaturen, Kraftstoff für die Fahrzeuge und andere Dinge dringend benötigt wird.

Deshalb freute sich Heiderose Zwick, 1. Vorsitzende der Tafel Speyer e.V. riesig, als Christoph Reichling und Lea Gries (beide 18) ihr am 07.02.2018 den großen Betrag überreichten. Sie fände es klasse, dass sich junge Menschen bereits so engagieren und auch an die Ärmsten der Armen denken. Etwas, an dem sich viele ein Beispiel nehmen können.

Mehr über die KJG Berghausen, unter: http://www.kjg-berghausen.de/

Mehr über die Tafel Speyer e.V., unter: http://www.speyerer-tafel.de/

Foto: Speyer 24/7 News, dak Lektor: Speyer 24/7 News, ank

10.02.2018


„Siemensbrücke“ / Kreuzung Landwehrstraße/Iggelheimer Straße wieder freigegeben

Von Daniel Kemmerich

Ist wieder freigegeben - die Siemensbrücke

Speyer – Was lange währt, wird endlich… so oder so ähnlich könnte die Meldung auch klingen. Nachdem sich die Fertigstellung bereits drei Mal nach hinten verschoben hat, zuletzt wegen der Witterung, sollte sie heute morgen feierlich freigegeben werden, die Kreuzung Landwehrstraße/Iggelheimer Straße.

Geplant war eine kleine Eröffnung durch Oberbürgermeister Eger am 02.02.2018 um 10 Uhr, diese musste aber die Pressestelle der Stadt Speyer am Vorabend um 18.27 Uhr absagen. Die geplante Softwareinstallation konnte nicht fehlerfrei durchgeführt werden und die Ampelanlage somit nicht in Betrieb gehen. Die Firma Siemens, welche die Schaltschränke und Elektronik bereits vor der Weihnachtspause installierte, arbeitete mit Hochdruck an einer Lösung.

Und so konnte immerhin um die Mittagszeit diese wichtige Verkehrsader Speyers wieder frei gegeben werden. Eine Baustelle erledigt, noch viele offen. In Anbetracht der bevorstehenden Salierbrückensanierung bleibt zu hoffen, dass aus den Fehlern gelernt wurde.

Lesen Sie auch die Pressemeldung der Stadt Speyer unter diesem Artikel.

Foto: Bernhard Bumb Lektor: ank

02.02.2018


Landwehrstraße für Verkehr wieder freigegeben

Dieses Bild gibt es seit heute nicht mehr.

Seit heute, 11:30 Uhr ist die Landwehrstraße mit der Brücke wieder befahrbar. Nach der umfassenden Baumaßnahme, die im Juli 2017 begonnen hatte, ist die Kreuzung  Iggelheimer Straße/ Kurt-Schumacher-Straße/ Landwehrstraße wieder komplett für den Verkehr freigegeben.

An der Brücke wurden Betonschäden behoben, die Abdichtung und der Fahrbahnbelang sowie die Übergangskonstruktionen erneuert. Zum besseren Schutz von Radfahrern wurden die Brückengeländer erhöht. Die Brückensanierung  in Höhe von 420.000 Euro wurde komplett aus Landesmitteln finanziert.

Darüber hinaus wurde der gesamte Kreuzungsbereich zugunsten der Radfahrer und Fußgänger umgebaut. Hierzu wurden Geh- und Radwege ausgebaut , eine Treppe zur leichteren Erreichbarkeit des S-Bahn-Haltepunktes errichtet und in der Iggelheimer Straße stadtauswärts Querungshilfen für Radfahrer und Fußgänger eingerichtet, die Bushaltestelle Lyautey barrierefrei ausgebaut und auf Höhe der bisherigen Ausfahrt aus dem Lyautey-Gelände eine zusätzliche Einfahrt errichtet. Ferner wurde Versorgungsleitungen für Gas, Wasser und Strom verlegt, der Asphaltbelag der Fahrbahn erneuert und eine neue Ampelanlage im Kreuzungsbereich installiert sowie die Beleuchtung auf LED umgerüstet. Das Paket Straßenbau schlug mit zusätzlich 1,1 Million Euro zu Buche, von denen 470.000 Euro Ausbaukosten vom Land übernommen werden.

Text: Stadt Speyer Foto: Speyer 24/7 News, dak

02.02.2018


Druckwasser im Speyerer Süden

Die Rheinpegel sinken, aber der Speyerer Süden wird in den nächsten Tagen unter Druckwasser zu leiden haben. Darüber informiert die Stadtverwaltung in einer kurzen Presse-Information. Betroffen davon sind insbesondere Flächen entlang der Industriestraße und die Kleingartenanlagen im Kugelfang und am Fischergraben. Die Stadtverwaltung empfiehlt den Kleingärtnern, Gartenwerkzeuge und -geräte aus ihren Gärten zu entfernen oder höher zu lagern. Das Pumpwerk im Domgarten läuft im Dauerbetrieb.

Fotoshow zum Hochwasserpumpwerk am Speyerbach und Hilgardgraben

Fotoalbum Hochwasserimpressionen:

Text: Stadt Speyer Foto: Speyer 24/7 News, dak

26.01.2018


Weitere Hochwasserschutzmaßnahmen treten in Kraft

Rheinhochwasser am 17.01.2018 mit Windbruch

Nachdem die Rheinpegel wieder steigen und der Speyerer Pegel nach derzeitigen Prognosen am Mittwochnachmittag etwa 810 cm erreichen könnte, hat die Stadtverwaltung weitere Hochwasserschutzmaßnahmen eingeleitet: zur Zeit werden die mobilen Elemente zum Hochwasserschutz an der Erlus-Baustelle wieder eingebaut. Darüber hinaus werden die Fußgängerbrücke über den Schillerweg domseitig gesperrt ebenso die hölzerne Fußgängerbrücke über den Speyerbach (Höhe Sea Life). Ferner wird morgen Mittag das Pumpwerk-Süd in Betrieb genommen, allerdings –wie Anfang des Monats- nicht automatisch sondern manuell als Testlauf, um die Funktionstüchtigkeit im Ernstfall zu garantieren. Nach den prognostizierten Pegelständen wird die 8 m Marke bei Speyer nur wenige Stunden überschritten, danach sollen die Wasserstände wieder fallen. Somit stellt der Morgen erreichte Scheitelpunkt keine akute Gefährdung für die Speyerer Altstadt dar.

Text: Stadt Speyer Foto: Detlef Oertel

23.01.2018


Alarmplan für Hochwasserschutz erneut in Kraft

Speyerbach am 22.01.2018

Nachdem die Rheinpegel wieder steigen und der Speyerer Pegel nach derzeitigen Prognosen am frühen Mittwochmorgen etwa 800 cm erreichen könnte, hat die Stadtverwaltung erneut den „Alarm- und Einsatzplan Hochwasser“ in Kraft gesetzt und folgende Hochwasserschutzmaßnahmen eingeleitet:

Betroffen von Straßensperrungen und Schrankenschließungen sind die Zufahrt zur Rheinhäuser Fähre, die Dammüberfahrt bei der Schiffswerft Braun, die Rheinallee, die Straße „Im Hafenbecken“ Höhe SEA LIFE in Richtung der Speyerbachmündung, die Hafenstraße ab der Erlus-Villa, die Dammüberfahrt gegenüber der Kläranlage sowie je nach weiterer Prognose Schrankenschließungen in der Franz-Kirrmeier-Straße gegenüber des Hockeyclubs, in der Alten Rheinhäuser Straße an der „Hammelbrücke“, im Kugelfang an der „Schwertbasis“ und in der Industriestraße gegenüber der Einfahrt zur Fa. Saint Gobain Isover GmbH.

Auch der Radweg über den Damm gegenüber des Hockeyclubs und der Gehweg am Rheinufer müssen gesperrt werden. Weitere Maßnahmen werden sich aus der Veränderung der Pegelstand-Prognosen ergeben.

Text: Stadt Speyer Foto: Bernhard Bumb

22.01.2018


Fotostrecke zur NPD Kundgebung und der Gegendemo am 30.12.2017, in Speyer

Sehen Sie hier noch einen Videoclip:

Foto und Video: Speyer 24/7 News, dak

31.12.2017


Vorsicht im Umgang mit Feuerwerkskörpern

Erweiterung des Feuerwerksverbot auf das Altpörtel und angerenzende Straßen

Speyer - Die Stadtverwaltung weist darauf hin, dass Feuerwerkskörper nur am 31. Dezember und am 1. Januar abgebrannt werden und auch nicht Jugendlichen zur Aufbewahrung übergeben werden dürfen. Das bedeutet, dass die Eltern/Erziehungsberechtigten die pyrotechnischen Gegenstände verwahren sollten. Sie sind auch für die Sicherheit beim Abbrennen der Silvesterfeuerwerke für (sich und) ihre Kinder verantwortlich. Kinder und Jugendliche dürfen auf keinen Fall alleine mit Feuerwerkskörpern hantieren.

Außerdem weist die Verwaltung darauf hin, dass das Abbrennen pyrotechnischer Gegenstände in unmittelbarer Nähe von Kirchen, Krankenhäusern, Kinder- und Altersheimen unzulässig ist. Wie in den Vorjahren dürfen auch auf  dem Weihnachtsmarkt und in der Maximilianstraße im Bereich von der Einmündung Schustergasse bis einschließlich des Domvorplatzes grundsätzlich keine Feuerwerkskörper abgebrannt werden. In der Silvesternacht wird das Areal des Weihnachts- und Neujahrsmarkts vom östlichen Ende der Maximilianstraße bis zur Einmündung in die Schustergasse abgesperrt. Diese Allgemeinverfügung wurde auch für den Teilbereich des Weihnachts- und Neujahrsmarkts mit der Schlittschuhbahn vor dem Altpörtel erlassen. Auch in diesem Teilbereich der Maximilianstraße wird Absperrgitter aufgebaut und Einlasskontrollen durchgeführt. Ein Sicherheitsdienst wird gemeinsam mit Mitarbeitern der Stadtverwaltung Speyer und der Polizei Speyer dafür sorgen, dass das Abbrennverbot in beiden Bereichen eingehalten wird. Rechtsgrundlage für das Abbrennverbot stellt die Satzung über die Durchführung des Weihnachtsmarktes aus dem Jahre 2007 dar wonach Verstöße mit einem Bußgeld bis zu 5.000 Euro geahndet werden können. Für den Bereich vor dem Altpörtel greift die  Anordnung eines Abbrennverbots für Feuerwerkskörper. Die Allgemeinverfügung wurde hierzu entsprechend ergänzt:  „Das Abschießen und Abbrennen von Feuerwerkskörpern der Kategorie F2 -ehemals Klasse II- (Kleinfeuerwerk, z.B. Raketen, Schwärmer, Knallkörper, Batterien etc.) ist über das vom 02.01. bis 30.12. bestehende Abbrennverbot hinaus, auch am 31.12.2017 und am 01.01.2018 im Bereich des Altpörtels innerhalb der Grenzen Gutenbergstraße bis zum Altpörtel im Westen, Korngasse im Norden, Gebäude Maximilianstraße 56 im Osten und Maximilianstraße im Süden einschließlich der jeweiligen Straßenfläche, verboten.“

Der Weihnachtsmarkt ist am  31. Dezember von 11 bis 15 Uhr geöffnet. Ab dem 1. Januar ist er wieder von 13 bis 21 Uhr geöffnet.

Text: Stadt Speyer Foto: Speyer 24/7 News, dak

28.12.2017


Der Nikolaus war in Speyer unterwegs

Archivbild 2016

Speyer - Bei einem Streifzug durch Speyer, haben wir einen Nikolaus getroffen, welcher von Kindern umlagert war. Dieser Nikolaus war auch schon letztes Jahr unterwegs um den Kindern im Auftrag der Busfahrer in Speyer Geschenke zu bringen. Damals waren Sponsoren mit beteiligt.

In diesem Jahr war er auch unterwegs, aber leider völlig ohne Sponsorenbeteiligung.

Wir wollten wissen, wer sich hinter dem Bart versteckt, denn äußerlich war keine Identifizierung möglich.

Da wir ja aber sehr neugierig sind, haben wir uns den Nikolaus geschnappt und gefragt, wer sich dahinter verbirgt.

Ausnahmsweise lüftete er seinen Bart und wir konnten feststellen, dass es Hr. Udo Thümmel, der Busfahrer in Speyer war.

Wir baten um ein Interview, welches auch gegeben wurde.

Speyer 24/7 News: Hr. Thümmel, Sie sind auch dieses Jahr unterwegs, ohne Ankündigung? Warum?

Hr. Thümmel: Weil es mir ein Anliegen ist, Tradition zu bewahren und weil es für mich nichts Schöneres gibt, leuchtende Kinderaugen zu sehen. Dieses alleine ist schon Dank genug für mich.

Speyer 24/7 News: Aber Sie haben doch sicher auch Sponsoren in diesem Jahr?
Hr. Thümmel: Nein, die habe ich nicht. Das geht aus meiner privaten Tasche. Leider habe ich dieses Mal keine großen Geschenke für die Kinder, aber wenigsten Süßigkeiten, was immer beliebt ist.

Speyer 24/7 News: Ist dieses auch als Vorbereitung für die OB-Wahl gedacht, an der Sie ja teilnehmen werden?

Hr. Thümmel: Wer außer Ihnen weiß, dass ich hinter der Maskerade stecke? Oder sehen Sie irgendwelche Wahlwerbung?

Speyer 24/7 News: Nein, sehen wir nicht, Entschuldigung für die Frage!
Hr. Thümmel: Ich tue dieses einfach deshalb, weil es mir Freude macht, den Kindern Freude zu machen. Auch werden sehr oft Fotos mit dem Weihnachtsmann gewünscht, welche die Leute machen möchten. Dies ist für mich ein Zeichen, dass der Weihnachtsmann noch nicht vergessen ist! Der Geist der Weihnachten ist also noch immer gegenwärtig und das ist gut so.

Wenn Sie wollen, können Sie mich begleiten und auch Fotos machen.

Speyer 24/7 News: Das Angebot nehmen wir an.
Hr. Thümmel: Aber nur in voller Montur bitte, nicht ohne Bart etc.

Speyer 24/7 News: Wir stehen zu unserem Wort.

Text: Speyer 24/7 News Foto: dak/Archiv


Stadt erinnert an Räumpflicht

Der Winter naht und damit sind neben der Stadt auch die Bürger in der Pflicht, die Verkehrssicherheit vor allem für Fußgänger zu gewährleisten.

Der städtische Betriebshof ist für den Winterdienst gut gerüstet. So stehen 500 Tonnen Streugut zur Ausbringung durch Fahrzeuge und Mitarbeiter bereit. Die Kommune ist im Straßenwinterdienst verpflichtet, die Fahrbahnen innerörtlich an gefährlichen und verkehrswichtigen Stellen zu räumen und zu streuen. Dies erfolgt nach Prioritäten. Vor diesem Hintergrund appelliert die Stadt an die Verkehrsteilnehmer, ihre Fahrweise den Straßenverhältnissen anzupassen.

Bei Spazier- und Abkürzungswegen, die als Verbindungswege genutzt werden, ist der Winterdienst eingeschränkt.

Entsprechend der Straßenreinigungssatzung sind Bürgerinnen und Bürger verpflichtet, den vor ihrem Grundstück liegenden Straßenanteil von Eis und Schnee freizuhalten. Der Zeitpunkt der Räum- und Streupflicht beginnt vor Eintritt des Berufsverkehrs, d.h. an Werktagen vor 7.00 Uhr, und endet in den Abendstunden um 20.00 Uhr. An Sonn- und Feiertagen beginnt die Streupflicht eine Stunde später.

Zu räumen ist ein Streifen von 1,50 Meter Breite in der Regel entweder auf dem Gehweg oder in verkehrsberuhigten Bereichen auf dem entsprechenden Straßenanteil entlang der Grundstücksgrenze. Wer an einen Fußgängerüberweg, an einer Straßenkreuzung oder eine Straßeneinmündung angrenzt, für den gilt die Streupflicht in Verlängerung der Gehwege bis zur Straßenmitte. Nicht nur Hauseigentümer auch Mieter sind hier in die Pflicht genommen. Wer den Winterdienst nicht selbst ausführen kann, muss für eine Vertretung sorgen. Ausdrücklich verweist die Stadt darauf, dass der Schnee am Rand aufgehäuft und nicht auf die Fahrbahn geschaufelt werden soll. Letzteres kann mit einem Bußgeld bis zu 500 € geahndet werden, weil es dazu führt, dass bei Tauwetter Schmelzwasser nicht in den Straßenabläufe und Rinnen abfließen kann.

Darüber hinaus sollte darauf geachtet werden, dass Hydrantendeckel freigehalten werden, um im Brandfall auffindbar zu sein.

Die Glätte sollte in der Hauptsache mit abstumpfenden Mitteln, wie z. B. Sand oder Splitt bekämpft werden. Nur wenn Eisglätte auf diese Weise nicht wirksam beseitigt werden kann, darf Salz verwendet werden. In diesem Fall soll aber ein ausreichender Abstand zu Straßenbäumen und anderer Bepflanzung eingehalten werden. Denn Streusalze schädigen Bäume, Pflanzen und das Grundwasser.

Abschließend verweist die Stadt auf ihre gesetzliche Verpflichtung, die Erfüllung der an die Anlieger übertragenen Streupflicht zu kontrollieren.

Stadt Speyer


Bürgerbefragung zur Nachhaltigkeit zeigt großes Interesse an Natur- und Umweltthemen

v.l.: Prof. Dr. Dieter Beck, Beigeordnete Stefanie Seiler, Dr. Ulrike Becker-Beck

„Insgesamt ziehen wir eine positive Bilanz für unsere weitere Arbeit in Sachen Nachhaltigkeit", kommentiert Umweltdezernentin Stefanie Seiler beim heutigen Pressegespräch (14.09.2017) im Stadthaus die Ergebnisse der Bürgerbefragung „Nachhaltiges Speyer 2017“. Gemeinsam mit Nachhaltigkeitsmanagerin Sandra Gehrlein freut sich Beigeordnete Seiler über den starken Willen mitzuwirken, wie allein 150 Anregungen zu Feldern des Natur- und Umweltschutzes belegen.

Für die Bürgerbefragung wurde aus dem Einwohnermelderegister eine nach Alter und Geschlecht repräsentativ ausgewählte Stichprobe von 1200 Speyerer Bürgern gezogen. 451 nutzten das Angebot der Bürgerbeteiligung. Das entspricht einem Rücklauf von 38 Prozent.

Die wissenschaftlichen Begleiter aus Saarbrücken, Prof. Dr. Dieter Beck und Dr. Ulrike Becker-Beck, zeigten Entwicklungen im Vergleich zur ersten Befragung aus dem Jahr 2012 auf, wozu ein gestärktes Bewusstsein für den Begriff „Nachhaltigkeit“ zählt. Das hohe Nachhaltigkeitsbewusstsein zeige sich u.a. an der gestiegenen Bereitschaft der Speyerer zum Einkauf fair gehandelter Produkte. Die Bürgersichten und -anregungen verdeutlichen, was positiv gesehen wird und in welchen Bereichen noch Handlungsbedarf besteht. Bei den Fragen zu Grünflächen und Plätzen wurden insbesondere die Sozialen-Stadt-Projekte Woogbachtal und Berliner Platz positiv beurteilt. Für andere Bereiche im Stadtgrün gingen Verbesserungsvorschläge auch im Hinblick auf Sauberkeit ein.

Der Ergebnisbericht der Bürgerbefragung wird auf der Homepage der Stadt veröffentlicht. Wie zuletzt 2013 werden die Ergebnisse der Bürgerbefragung in den Speyerer Nachhaltigkeitsbericht einfließen, der aktuell zum zweiten Mal erstellt wird. Anschließend soll im nächsten Jahr ein Handlungsprogramm aufgestellt werden. Ziel ist es, Strategien zur Umsetzung der 2030-Agenda-Ziele zu entwickeln, die im November 2015 von den Vereinten Nationen beschlossen wurden. Die Stadt ist seit 2016 Zeichnungskommune der 2030-Agenda und wurde dafür vom Deutschen Städtetag ausgezeichnet.

Vom Nachhaltigkeitsmanagement der Stadt werden regelmäßig Projekte zum Thema Nachhaltigkeit angeboten. Als nächstes wird die Ausstellung „Konsum & Regenwald“ im Rahmen der Fairen Woche vom 18. bis 28. September gezeigt und begleitend eine Handy-Sammelaktion durchgeführt. Die Ausstellungseröffnung findet am Montag, dem 18. September 2017, um 16 Uhr im Glaspavillon im Rathausrückgebäude, Maximilianstraße 12 statt.

Für Rückfragen

Sandra Gehrlein – Stadt Speyer, Nachhaltigkeitsmanagement

Tel: 06232-14 24 90, Sandra.Gehrlein@Stadt-Speyer.de

Weitere Informationen:

www.speyer.de

Stadt Speyer


Erstes Asian Street Food Festival in Speyer

Von Daniel Kemmerich

Klappernde Woks, brutzelnde Pfannen und leckeres Essen!

Nach dem erfolgreichen Start in Mannheim gehts jetzt in Speyer weiter.

Am Samstag den 26.08.2017 eröffnete das erste Asian Street Food Festival in Speyer. Bereits vor 14 Uhr standen viele Freunde der asiatischen Küche vor der Halle 101 in Speyer und freuten sich als die Pforten geöffnet wurde.

Beim ersten ASIAN STREET FOOD FESTIVAL SPEYER stehen Foodtrucks, Hobbyküche und Restaurantbesitzer neben asiatischen Mamis, Omis und deren Familien aus Thailand – Vietnam - Philippinen - China - Taiwan – Japan und anderen asiatischen Nationen hinter dem Herd um euch ihre authentischen Street Food Köstlichkeiten mit viel Liebe zuzubereiten. Das Asian Street Food Festival entführt die Besucher auf eine kulinarische Reise quer durch den asiatischen Kontinent.

Von vietnamesischem Bánh Mì mit gegrilltem knusper Spanferkel bis hin zu feurigscharfen, exotischem Papaya Salat aus Thailand und saftigen Dim Sum Häppchen reicht das Angebot unserer Aussteller.

Auch für die Kleinsten wirde viel geboten, über ein Kinderland mit Hüpfburg, Kinderschminken, ein Glücksrad und vieles mehr.

Speyer 24/7 News war ebenfalls zur Eröffnung da und muß vor allem die fairen Preise loben. Selbst für den kleinen Geldbeutel gab es vieles zum ausprobieren und kosten. Einziges Manko war das es wenig Schattenplätze gab. Denn auch Petrus scheint ein Freund asiatischer Küche zu sein und strahlte daher mit voller Wucht auf den Platz vor der Halle 101. Ebenfalls etwas schade war das um 14 Uhr die wenigsten Stände fertig waren und daher schnell lange warte Schlangen vor manchen Anbietern entstanden.

Aber schließlich war man ja zum genießen und Essen da und nicht auf der Flucht. Auch heute, Sonntag den 27.08.2017, gibt es noch die Möglichkeit von 12 - 20 Uhr kostenlos das Festival zu besuchen und sich die ein oder andere Speise munden zu lassen. Wir wünschen in jedem Fall "Guten Apetitt" und viel Freude.


13. Hasepiehler Entenrennen

von Daniel Kemmerich

Hardy Hardrock freut sich aufs Rennen

Am Samstag, den 09. September 2017 um 15 Uhr ist es wieder soweit. Dann werden, im Rahmen des Altstadtfest Speyer (08.09. - 09.09.2017) wieder 1.500 Enten ihr Rennen auf dem aufgestauten Speyerbach beginnen.

Wie in jedem Jahr haben sich die Stadtwerke Speyer wieder eine neue Entenkreation ausgedacht, in diesem Jahr heißt sie Hardy Hardrock. Als kleine Hommage an den Rockverein Speyer, welche auch jedes Jahr für die Bühne der Preisverleihung mit verantwortlich ist, eine tolle Idee.

v.l.: Marktmeisterin Heidi Jester, Beigeordnete Stefanie Seiler (SPD), THWkommandant Görich, Stadtwerke Angela Sachweh

Cool und rockig sieht er in jedem Fall aus aber auch in diesem Jahr gibt es wieder 3 Preise für die schönsten Selbstdekorierten Enten welche eine Jury im Anschluss an das Rennen kürt. Und auch beim Rennen gibt es für die ersten 20 Siegerenten wieder tolle Preise von den Stadtwerke Speyer GmbH. Die ersten 3 erhalten Wertkarten für das Bademaxx im Wert von 300 €, 200 € und 100 € aber auch die hinteren Plätze werden mit schönen Preisen bedacht.

Die Moderation wird wieder, wie gewohnt, Howard Biery übernehmen und damit bestimmt wieder für viel Stimmung sorgen. Thomas Zander koordiniert, gemeinsam mit den Helfern vom Förderverein St. Florian, THW Speyer e.V. und Freiwilliger Feuerwehr Speyer den Start und das Rennen. Auch Beigeordnete Stefanie Seiler (SPD) freut sich wieder „aktiv“ ins Geschehen einzugreifen und die Watthose sei schon bereitgelegt.

Die "Eltern" von Hardy Hardrock

Ab Montag, 28 August 2017 können dann 1.500 Quietscheenten mit Rennlizenz in den Bürgerbüros sowie im Kundencenter der Stadtwerke Speyer GmbH zum Stückpreis von 2 € erworben werden. Für die Sammler sei gesagt das es Hardy Hardrock auch für 1,80 € im Bademaxx gibt, allerdings ohne „Startgenehmigung“.

Die Einnahmen werden wieder als Unterstützung an soziale Einrichtungen und Förderprojekte verteilt. So gingen die 3.000 € vom letzten Jahr an:

  • Förderverein Beruf und Familie
  • Freunde der Stadtbibliothek
  • Flohkiste
  • K.E.K.S.
  • Siedlungsschule RS+
  • RC Vorwärts Speyer
Beigeordnete Stefanie Seiler (SPD) und Angela Sachweh von den Stadtwerken

Und auch für die 3.000 € von diesem Jahr ist eine Bewerbung schon jetzt möglich. Dabei sollte das Projekt, die Kosten und wofür eine mögliche Förderung eingesetzt wird, möglichst genau, beschrieben werden. Dieses dann per Email an sachweh@sws.speyer.de oder auf dem Postweg an Stadtwerke Speyer GmbH, Angela Sachweh, Georg-Peter-Süß-Straße 2, 67346 Speyer einsenden.

Und auch wir haben für unsere Leser noch eine kleine Überraschung… dazu aber am Montag mehr ;-)


Speyerer Tag der Artenvielfalt wieder stark nachgefragt – Biene, Hummel und Co im Fokus

Umweltdezernentin Stefanie Seiler und Stadtimkerin Doris Hoffmann

„Bienen sind nicht nur Honigproduzenten, sondern tragen durch ihre Bestäubungsleistung auch zum Erhalt unserer Artenvielfalt bei“, betonte Umweltdezernentin Stefanie Seiler gestern (Dienstag, 15. August 2017) bei der offiziellen Einweihung des Bienen-Schaukastens bei der Stadtgärtnerei. Mit dem Bienen-Schaukasten wollen Stadt und Stadtimkern in Speyer ein Zeichen setzen. Seiler bedankte sich bei der Stiftung Natur und Umwelt Rheinland-Pfalz für ihre finanzielle Unterstützung für Bienen-Schaukasten, Kinder-Imkerhüte und Utensilien sowie Exkursionen zum diesjährigen Speyerer Tag der Artenvielfalt.

Stadtimkerin Doris Hoffmann mit der Honigen von 2017

Auf die Dankesworte folgte eine Verkostung der diesjährigen Honigernte. „Bienen-Schaukasten und natürlich die Bienen-Kästen auf dem Gelände der Stadtgärtnerei selbst, helfen, auf die Gefährdung dieser wichtigen Blütenbestäuber hinzuweisen“, ist Seiler überzeugt und kündigt weitere Angebote für das nächste Jahr an.

Auf die Gefährdung der Honigbiene und ihrer wilden Verwandtschaft aufmerksam zu machen, bildete ein Schwerpunkt des diesjährigen Speyerer Tags der Artenvielfalt. Erstmalig boten die Stadtimker auf dem Gelände der Stadtgärtnerei Exkursionen „Rund um die Honigbiene“ an.

Auch die diesjährige Radtour stand unter dem Motto „Biene, Hummel & Co“. Die Teilnehmer lernten, dass Bienen und Hummeln als Blütenbestäuber unverzichtbar für Obst, Gemüse und das Ökosystem sind und das Lebensraumverluste und Insektizide in der Landwirtschaft ihre Existenz massiv bedrohen.

Mit über 50 Exkursionen und über 1.000 Teilnehmern waren die Angebote zum Speyerer Tag der Artenvielfalt auch im 7. Veranstaltungsjahr stark nachgefragt. Die bewährten Exkursionen zu Stadtwald, Dünen und Deichwiesen erfreuten sich ebenso großer Beliebtheit wie die Gewässerexkursionen an Russenweiher und Froschweiher.

Umweltdezernentin Stefanie Seiler bei der Verkostung

Für Schüler der Klassen 7 bis 13 standen die Waldexkursionen zu „Artenvielfalt und Klimawandel“ erneut im Programm. Das 2015 entwickelte Konzept bringt dieses abstrakte Thema Schülern anschaulich näher. Das Angebot wird erfreulicherweise über das Programm der Rucksackschule weiterhin Schulen zugänglich sein. Begleitend zu den Exkursionen lud eine Fachbuchausstellung in der Stadtbibliothek zum Schmökern und Ausleihen ein. Ein VHS-Vortrag gab Einblicke in das Jugendbildungsprojekt „Natur in der Kultur-landschaft in Speyer“. Abgerundet wurde das Begleitprogramm durch eine Angebot für Senioren. Die Exkursion für Rollatorfahrer führte dieses Jahr bei herrlichem Wetter zu Wald und Weiher.

Alle Angebote waren auch in diesem Jahr für die Teilnehmer kostenfrei, was durch die Unterstützung der Stadt Speyer, der Stiftung Natur und Umwelt Rheinland-Pfalz, der Stadtwerkestiftung für erneuerbare Energie & Umwelt, der Firmen Engie und Palatina GeoCon sowie des Fördervereins Rucksackschule möglich wurde.

Blick in den Bienenschaukasten: Umweltdezernentin Stefanie Seiler und Stadtimker Harald Hoffmann

Der Speyerer Tag der Artenvielfalt geht zurück auf eine Initiative des GEO-Verlages in Hamburg. Seit 2003 beteiligt sich Speyer alle zwei Jahre an dieser erlebnisreichen Bestandserfassung der Arten- und Lebensraumvielfalt. Das Organisationsteam besteht aus Mitgliedern der Stadt Speyer mit den Abteilungen Stadtbibliothek und Umwelt & Forsten, der Rucksackschule des Forstamtes Pfälzer Rheinauen, der Forschungswerkstatt Natur-Kunst-Technik e.V. und in diesem Jahr erstmals mit den Stadtimkern Speyer.

Weitere Informationen:

www.speyer.de

www.geo-tagdernatur.de

Sehen Sie hier das Fotoalbum zur Einweihung des Bienenschaukasten und der Verkostung:

Text: Gemeinsame Medieninformation der Stadt Speyer, Forst Speyer, Stadt Imker und Netzwerk Umweltbildung Speyer-Rheinpfalz e.V. Foto: dak Video: mah


Kaisertafel 2017

Von Daniel Kemmerich

Renzo Bertolini begrüßte, bei strömenden Regen, die geladen Gäste sowie die wenigen Besucher die sich zur Eröffnung begaben. Daher kam sein traditioneller Gruß „Seid ihr auch alle da?“ nicht wirklich an dar leider nur die wenigen geladenen Gäste plus einige Besucher stehen blieben.

Wer allerdings da war wurde durch die charmante Art und Weise von Renzo Bertolini herzlichst begrüßt. So gab es viel zu schmunzeln und auch viele Lacher bei seiner Rede zur mittlerweile 27igsten Kaisertafel in Speyer (seit der Neuauflage im Jahr 1990). Es gab viel Kopfnicken als er davon sprach das dieses „einmalige Ereignis anlässlich des 2000jährigen Stadtjubiläums 1990“ mittlerweile eine feste Größe im Festkalender gefunden hat und kaum mehr wegzudenken wäre.

Denn wer nimmt nicht gerne Platz an einer über 800m langen, festlich geschmückten Tafel? Auswahl an kulinarischen Köstlichkeiten und diversesten Getränken gibt es reichlich und auch für die Unterhaltung wird viel geboten. So gibt es am Postplatz viele Auftritte und auch die zahlreichen mobilen Bands sorgten überall für gute Laune und schöne Klänge.

Leider machte das Wetter, zumindest in den ersten beiden Tagen, den Gastronomen einen Strich durch die Rechnung. Einer der Gründe weshalb bereits, am Eröffnungstag, Restaurants wie der Ratskeller seinen „Außenstand“ schlossen da es sich einfach nicht rechnete. Wir hoffen das, daß gute Wetter heute wenigstens noch langt um die Standmieten auszugleichen und eventuell, sogar  mit einem kleine Plus, aus dem Event zu gehen.

Oberbürgermeister Hansjörg Eger (CDU) dankte den vielen Helfern, den Gastronomen und vor allem dem erkrankten Initiator der Kaisertafel, Klaus Stepp, sowie Renzo Bertolini für ihren großartigen Einsatz. Außerdem wünschte er Ihnen tolles Wetter sowie einen guten Umsatz.

Eine lieb gewonne Tradition… die Auszeichnung verdienter Bürger und Institutionen in Speyer. In diesem Jahr wurde der Speyerer Künstler Klaus Fresenius für sein kulturelles Engagement in Speyer ausgezeichnet. Verdient und kein Wunder, schafft er doch schon seit Jahren Kunst die weit über das Bundesland hinaus bekannt sind.

Im Anschluss erfolgte das, ebenfalls traditionelle, ökumenisches Gebet. Weihbischof Otto Georgens sprach gemeinsam mit Oberkirchenrätin Karin Kessel das Tischgebet. Nach dem Gebet und damit dem letzten Programmpunkt war sich Weihbischof Georgens nicht sicher ob es in seiner Kompetenz lag die Kaisertafel offiziell zu eröffnen. Nachdem ihm aber keiner der Anwesenden widersprach eröffnete er die Kaisertafel 2017, unter dem Beifall der Beiwohnenden.

Sehen Sie hier unser Fotoalbum zur Eröffnung sowie einigen Impressionen:


Populismus und Politikverdrossenheit etwas entgegensetzen

Initiative #inSPEYERed sucht junge Menschen mit Ideen für eine lebenswerte Stadt

Weltweit nimmt Populismus als Antwort auf eine immer komplexer werdende und sich rascher wandelnde Welt zu, auch in Deutschland erstarken antidemokratische Kräfte. Dagegen statt dafür, zuschauen statt mitmachen ist die Devise. Gerade  junge Menschen fühlen sich übergangen und ausgeschlossen von politischen Prozessen, reagieren mit Rückzug, Frustration und Wahlboykott.

#inSPEYERed, eine parteien- und kirchenunabhängige Initiative junger Bürger aus Speyer und Umgebung, will diesen Entwicklungen, auch in Hinblick auf die Bundestagswahlen, etwas Konstruktives entgegensetzen.  Unterstütz werden sie dabei von Bürgermeisterin Monika Kabs.

Jugendliche sollen zu aktiven Protagonisten ihrer Lebenswelt gemacht werden und dadurch demokratische Selbstwirksamkeit erfahren. Die Initiatoren von #InSPEYERed möchten vermitteln, dass unsere demokratische Gesellschaft vom Mitmachen lebt und jeder anpacken und mitgestalten kann. Dazu müssen nicht immer gleich die ganz großen Räder gedreht werden, am besten fängt man vor der eigenen Haustür an.

Ob ein Gemeinschaftsgarten für alle, ein Podcast mit Stadtnachrichten für Jugendliche, ein interkultureller Treff für junge Speyerer mit und ohne Fluchterfahrung oder etwas ganz anderes - #inSPEYERed will herausfinden, welche Wünsche und Ideen junge Menschen in  Speyer für eine bunte, lebenswerte Stadt und ein gutes und abwechslungsreiches Miteinander haben. Dazu laden sie Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 16 bis 30 Jahren ein, ihre Vorschläge und Projekte anderen Interessierten vorzustellen und sie gemeinsam weiterzuentwickeln.

In einem ersten Schritt soll das über die Social Media-Kanäle und die Homepage von #InSPEYERed geschehen (siehe unten), wo Ideen präsentiert, kommentiert und weitergesponnen sowie Mitstreiter gefunden werden können.

Im zweiten Schritt dürfen die Jugendlichen ihre Projekte und Ideen „live“ im Rahmen eines eintägigen sog. BarCamps  am 2. September 2017 in Speyer präsentieren. Neben einem inspirierenden Rahmenprogramm mit Erfolgsgeschichten und Künstlern, ist das Hauptziel der Veranstaltung, sich auszutauschen und zu vernetzen,  gemeinsam an Ideen zu feilen und mit Hilfe von Experten oder Paten an ihrer Umsetzung zu arbeiten. Aber auch wer noch auf der Suche nach Möglichkeiten ist, sich zu engagieren, ist herzlich willkommen.  Die Teilnahme ist kostenlos. Wer dabei sein will, kann sich bis zum 15. Juli auf der Homepage anmelden.

Jede Form von Unterstützung bei der Umsetzung des Vorhabens wird begrüßt.

Infos und Anmeldung unter

Homepage: www.inspeyered.de

Twitter: https://twitter.com/inSPEYERed2017

Facebook: https://www.facebook.com/inspeyered17/

Stadt Speyer


Speyerer Tag der Artenvielfalt

Mittellacheweiher Schifferstadt

Exkursionen für Kitas und Schulklassen sowie für Senioren mit Rollator

Anlässlich des 7. Speyerer Tages der Artenvielfalt bietet die Stadt Speyer noch bis Ende Juni kostenfreie Exkursionen für Jugendgruppen und Schulklassen an. Auch Kindergärten können für Schützlinge ab 5 Jahren noch Exkursionen bei der Biologin Susanne Mayrhofer vom Netzwerk Umweltbildung Speyer-Rheinpfalz e.V. anmelden (Tel. 0 62 32 / 8 15 03 21, Email: netzwerkumweltbildung.speyer@t-online.de).

Ferner wird in Zusammenarbeit mit dem Seniorenbüro zu einer kostenfreien Exkursion für Rollatorfahrer für Mittwoch, 21. Juni 2017, in der Zeit von 10.00 bis 11.30 Uhr eingeladen. Ziel ist der Mittellacheweiher bei Schifferstadt, der idyllisch gelegen und dennoch gut zu erreichen ist: „Vor Ort stehen Sitzbänke zur Verfügung, die über einen ca. 100m langen Weg mit dem Rollator gut zu erreichen sind“, ermutigt Exkursionsleiterin Susanne Mayrhofer zur Teilnahme. Einst durch Sandabbau entstanden, wird der Mittellacheweiher inzwischen von verschiedensten Pflanzen und Tieren bevölkert. Der benachbarte Kiefernwald ist aufgrund seiner Eigenart und Schönheit geschützt. Als Teil einer flachen Dünenlandschaft beherbergt er Besenheide, Flechten und Orchideen. Anmeldungen nimmt das Seniorenbüro Speyer unter der Rufnummer 14 26 61 entgegen. Ein Fahrdienst kann bei Bedarf organisiert werden.

Kontakt:

Stadt Speyer, Nachhaltigkeitsmanagement

Sandra Gehrlein

Tel. 06232 14-2490

Email: sandra.gehrlein@stadt-speyer.de

Weitere Informationen: www.speyer.de

Text Stadt Speyer, Nachhaltigkeitsmanagement Foto: Susanne Mayrhofer


Radkontakte über den Rhein

OB Eger lädt zur traditionellen Radtour nach Schwetzingen ein

Es sei schöne Tradition dass sich Radfahrfreunde zwischen Speyer und Schwetzingen in jährlichem Wechsel besuchen, so Oberbürgermeister Hansjörg Eger der für Samstag, 1. Juli 2017, zur gemeinsamen Radtour über den Rhein nach Schwetzingen einlädt.

Treffpunkt ist um 10:45 Uhr vor dem Historischen Rathaus (Maximilianstraße 12). Von dort wird die Gruppe um 11:00 Uhr zunächst Richtung Johanneshof starten, wo sie zur Mittagszeit eine kurze Rast einlegen wird; zum Empfang durch Egers Amtskollegen Dr. René Pöltl  im Schwetzinger Palais Hirsch wird die Speyerer Delegation um 14:00 Uhr erwartet. Im Anschluss gestaltet sich der weitere Tagesablauf individuell, so besteht etwa die Möglichkeit, um 15:00 Uhr an der interaktiven Stadtführung „Tatort Schwetzingen: Mord gefällig?“ teilzunehmen.

Anmeldungen werden bis zum 21. Juni per E-Mail an max.damaschke@stadt-speyer oder telefonisch unter (06323) 14-2447 erbeten; bitte geben Sie dabei auch an, ob Sie an der Führung teilnehmen möchten.

Stadt Speyer


alla-Hopp-Anlage Infos aus erster Hand

Stadt und Landschaftsarchitekten laden zur Baustellenbegehung

„Die alla hopp!- Anlage Speyer nimmt Konturen an“, freut sich Sportdezernentin Bürgermeisterin Monika Kabs. Die Pavillons und die Spiel- und Bewegungsstrukturen sind fertiggestellt, die Erde modelliert, Bäume und Sträucher gepflanzt, die Wege abgesteckt und die Arbeiten an der Parcoursanlage in vollem Gange.

„In Kürze werden Stauden und Rasen gesät,“ informiert das Büro Elke Ukas Landschaftsarchitekten und freut sich über das wechselhafte Frühlingswetter, das optimale Wachstumsbedingungen für die Vegetation biete. Anlass genug für die Stadt Speyer am Mittwoch, 31.05.2017, um 18.00 Uhr zur Baustellenbegehung mit den Landschaftsarchitekten einzuladen.

Eingeladen sind alle Bürgerinnen und Bürger, Interessierte und Engagierte, die sich bei einer Führung über die Baustelle der alla hopp!- Anlage zum aktuellen und weiteren Bauablauf informieren wollen. Ferner wird zum Gedankenaustausch über mögliche Patenschaften und Beteiligungen eingeladen. Treffpunkt ist der Baustelleneingang an der Dr. Eduard-Orth-Straße. Die Veranstalter empfehlen festes Schuhwerk zur Teilnahme.

Text: Stadt Speyer Foto: allaHopp


Tag der Städtebauförderung

von Daniel Kemmerich

"Grüne Mitte" in Speyer West eröffnet

Am Samstag, 13.05.2017, wurde zwischen der Quartiersmensa Q+H und den angrenzenden GEWO Gebäude die „Grüne Mitte“ offiziell eröffnet.

Während einige Spielgeräte schon etwas länger standen wurde auch viel Neues Präsentiert. Stadtteilmanagerin Christa Berlinghoff und Steffen Schwedy von der Abteilung Stadtgrün der Stadt Speyer freuten sich über die rege Anteilnahme der Bewohner und der Bevölkerung. Sie waren es auch denen die Organisation der Eröffnung am Samstag oblag weshalb Sie besonders Stolz sein konnten.

Nach einer kurzen Begrüßung von Steffen Schwendy ergriff Oberbürgermeister Hansjörg Eger (CDU) das Wort. Neben vielen Mitgliedern des Stadtrates, Beigeordneter Stefanie Seiler (SPD) und Bürgermeisterin Monika Kabs (CDU) begrüßte Eger die vielen Anwohner und Besucher des Festes. Er freue Sich das diese neue „Fläche der Begegnung und Erholung“ bereits schon vor der Eröffnung so gut in Anspruch genommen wurde.

Die vielen Personen und Firmen, darunter Alfred Böhmer von der GEWO, die mit der Neugestaltung betreut waren hätten ganze Arbeit geleistet. Ein besonderer Dank an dieser Stelle auch nochmals an Stadtgärtner Steffen Schwendy und Stadtteilmanagerin Christa Berlinghoff. Auch freue er sich das, im Rahmen der 25 jährigen Städtepartnerschaft zwischen Speyer und Gniezno (Polen), Tomasz Budasz, der Bürgermeister von Gniezno sowie seine Frau und eine Delegation der Partnerschaft heute hier wären.

Als „Rahmenprogramm“ sang der Kinder-Chor der Kita Löwenzahn während die Kinderbauchtanzgruppe den Zuschauern ordentlich einheizte. Die Theaterhelden der Woogbachschule gaben eine „Stadtführung“ sowie, gemeinsam mit der Band „Out oft he Green“ einen Letkiss zu Besten.

K.E.K.S. Kontakt für Eltern und Kinder in Speyer e.V. bot viele Spiele- und Bastelaktionen an. Die „Strickliesel“ der Speyer Westentaschen zeigten ihr Können und ihre neusten Kreationen. Hochbeete wurden unter fachkundiger Anleitung angelegt, auf der neuen Terrase der Quartiersmensa gab es Kaffee, Kuchen und vieles mehr… So hatten Alle viel Spaß und es war für Jeden etwas mit dabei.

Speyer 24/7 News meint das die 2 Millionen Euro wirklich gut angelegt sind und diese „Oase“ bestimmt sehr gut angenommen werden wird. 800.000 € haben die neugestaltete Parkfläche, die Wege und Anschlüsse und natürlich die landschaftsgärtliche Gestaltung und die Spielgeräte gekostet. Hinzu kommen 1.200.000 € für die Straßenbaumaßnahmen rund um die Quartiersmensa. Daher trägt die Stadt Speyer auch „nur“ einen Anteil von 20 % während der Rest auf Bund und Land sowie GEWO und das Projekt Soziale Stadt entfallen.

Eine Investition mit der Alle zufrieden sein werden und die Anwohner doch „ein wenig entschädigt“ wurden für die langen Umbauphasen während der Wohnraumverdichtung, der Straßen- und Parkflächensanierung und Gestaltung und eben diesem schönen Projekt.

Sehen Sie hier das Fotoalbum zur Eröffnung der Grünen Mitte


Steinhäuserwühlsee wieder zum Baden freigegeben

Hydraulische Sanierung erfolgreich

In der Badesaison 2017 kann der Steinhäuserwühlsee wieder uneingeschränkt als Badesee genutzt werden. Darüber hat die für den Umweltbereich zuständige Beigeordnete Stefanie Seiler jetzt informiert.

Seiler lobte in diesem Zusammenhang die gute und konstruktive Zusammenarbeit mit dem Unternehmen Siemens, das mit seinem Sanierungskonzept zur schnellen und nachhaltigen Verbesserung der Situation beigetragen hat. Als wesentliche Eckpfeiler hatte das Unternehmen Tiefenwasser-Belüftungsanlagen im See installiert und direkt am Seeufer 13 Förderbrunnen angelegt. In ihnen wird das Grundwasser bereits vor Einfluss in den See gereinigt. Siemens hatte sich dazu nicht nur mit den Eigentümern und Pächtern der betroffenen Seegrundstücke geeinigt, sondern auch alle Kosten für die Umsetzung der Sanierung übernommen.

Im  Juli 2015 hatte die Stadt Speyer die Nutzung des Steinhäuserwühlsees zu Badezwecken untersagt, da im  Sommer 2014 und Frühjahr 2015 mehrfach eine Überschreitung des behördlich ermittelten Maßnahmenwertes von 1,5 µg/l Vinylchlorid (VC) in der Badezone festgestellt worden war. Im Juli 2016 hat dann die hydraulische Sanierung des Grundwassers im Anstrom des Sees begonnen. Aufgrund der vorliegenden Messwerte kann jetzt von einem dauerhaften Sanierungserfolg ausgegangen werden. Eine Gefahr für das Wohl und die Gesundheit der Allgemeinheit besteht nicht mehr. Der Baggersee kann damit in der Saison 2017 wieder als EU-Badegewässer im Badegewässeratlas aufgeführt und uneingeschränkt als Badegewässer genutzt werden.

Stadt Speyer


Speyerer Geschichte zum Anfassen

von Daniel Kemmerich

Dies war das Motto des 3 tägigen Mittelaltermarkt im Domgarten der mit Alltag vor über 500 Jahren vertrautmachte

Bei dem dreitägigen Mittelaltermarkt im Domgarten gab es Unterhaltung für Jedermann. In Erinnerung an die Protestation vor 500 Jahren organisierte die Interessengemeinschaft "Winelandgames" aus Kirrweiler vieles.

So entstand ein wahres"Feldlager" aus verschiedenen Vereinen und Interessengemeinschaften, sowie Handwerkern, "Mundschänken" und "Krämern", im unteren Domgarten.

Die Mittelalterbands "In Vino Veritas" und "Halitus Exprementes" waren absolute Publikumsmagneten.

Aber auch die vielen anderen Akteure, die das historische Lagerleben als Hobby betreiben, hatten viel zu bieten. Von mittelalterlichen Tänzen, Gaukelein und Musikdarbietungen bis hin zu Bogenschießen und Erklärungen diverser mittelalterichen Waffen war Alles geboten. So gab es ebenso Spinnräder und Webstühle, wie auch Messerschleiferei und traditionelles Schuh- und Lederhandwerk.

Am Samstagabend wurde es durch die Gruppe "Leben anno 1482" zusätzlich heiß bei der halbstündigen Feuershow. Feuerbälle erleuchteten die Nacht genauso wie joglierte Fackeln und kreisende Feuerräder. Das Publikum war, zu Recht, begeistert.

Wem bei all dem Staunen der Hunger oder durst plagte wurde durch viele originelle Mundschänken und Feldküchen besten versorgt. So gab es, unter anderem, eine Hanfküche, aber auch belgisches Kirschbier. Natürlich gab es auch ganz "gewöhnliche" Speißen und Getränke.

Doch auch vieles außergewöhnliche und historische gab es zu bestaunen, aus- oder anzuprobieren oder zu kosten.

Das Historienspiel, das täglich teils mehrfach, aufgeführt wurde, war ein voller Erfolg. Das Publikum musste viel Lachen und noch mehr Beifall klatschen. Die Spieler wussten was Sie taten und es machte einfach nur Spaß daran teilzuhaben. so wunderte es nicht das der Paradiesgarten, stets komplett, gefüllt war.

Die Organisationsleiterinnen Iris Geyer und Nadine Baumann waren mit der Publikusresonanz sehr zufrieden. So wird es auch im nächsten Jahr wieder ein Veranstaltung in Speyer geben auf die Sie sich bereits jetzt schon freuen. Auch das Historienspiel 2018 sei bereits geplant, in Anlehnung an die Landesausstellung im Historischen Museum der Pfalz wird es zum Thema "König Richard Löwenherz" sein.

Sehen Sie hier das umfangreiche Bilderalbum zum "Historischen Lager auf der unteren Domwiese"


Sehen Sie hier das Bilderalbum zum "Historien Spiel, Speyerer Geschichte(n)"