Speyer 24 / 7 News

 

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Öffnungszeiten Adenauerpark am Samstag

Das Grab vor der Beerdigung

Speyer / Adenauerpark - Am Samstag, 16. Juni, 15 Uhr, findet an der Grabstätte von Helmut Kohl im Speyerer Adenauerpark (Zugang über Bahnhofsstraße oder Hirschgraben) ein stilles Gedenken mit Kranzniederlegung statt.

Neben Kommunalpolitikern der Metropolregion Rhein-Necker wie Oberbürgermeisterin Jutta Steinruck aus Ludwighafen und Speyers Oberbürgermeister Hansjörg Eger wird mit der Generalsekretärin der CDU, Annegret Kramp-Karrenbauer, auch die bundespolitische Ebene vertreten sein. Aufgrund der damit verbundenen Sicherheitsvorkehrungen wird die Parkanlage am Samstag erst ab 14 Uhr für die Öffentlichkeit zugänglich.

Text: Stadt Speyer Foto: Speyer 24/7 News, dak

13.06.2018


Woogbachschule feiert Richtfest

Anbau schafft Raum für 9 Klassen

Speyer / Woogbachschule - Mit Trommelwirbel und Flötenspiel eröffnen die Drittklässler der Woogbachschule das heutige Richtfest für den Erweiterungsbau ihrer Grundschule.

„Wir sind alle Kinder dieser Welt“ singen die Kinder für ein tolerantes Miteinander und die Tanz-AG bringt ihre Freude mit einem bunten Bändertanz zum Ausdruck.

Oberbürgermeister Hansjörg Eger dankte den Schülern und den betreuenden Lehrkräften für das vielfältige und begeisternde Programm und den Gewerken für die bisher geleistete Arbeit.

„Am 27. September 2017 erfolgte der Spatenstich und heute (06.06.2018) feiern wir Richtfest“, freut sich der OB, dass man mit der Baumaßnahme im Zeitplan liege.

Auch Schulleiterin Heike Neugebauer dankte den Handwerkern dafür, dass trotz laufendem Schulbetrieb die Baumaßnahme reibungslos umgesetzt werde.

Neugebauer versichert auch, dass sich Schüler- und Lehrerschaft sowie Eltern gemeinsam auf das Schuljahr 2019/20 freuten, wenn die Schulgemeinschaft wieder an einem Standort unterrichtet und betreut werden kann.

Derzeit sind vier Klassen und 45 Ganztagsplätze in die Burgfeldschule ausgelagert.

Der Neubau werde dem Anstieg der Schülerzahlen und dem steigenden Bedarf an Ganztagsplätzen Rechnung tragen, erläutert OB Eger die Notwendigkeit der 2,1 Mio Euro teuren Baumaßnahme.

Angebaut werden 9 Klassensäle und ein Raum für die betreuende Grundschule im Erdgeschoss.

Der Neubau, der eine Bruttogrundfläche von 850 m² aufweist, schließt sich direkt an den Altbau an. Somit werden keine neuen Erschließungswege benötigt.

Zur Herstellung der Barrierefreiheit wird ein Aufzug gebaut. Außerdem wird im Zuge des Neubaus auch der Altbau brandschutztechnisch saniert.

Hier werden Brandschutztüren eingebaut und zusätzliche Rettungswege geschaffen.

Stadt Speyer

07.06.2018


Verkehrsnotizen:

Ab Montag Teilsperrung in der Heinkelstraße

Speyer / Heinkelstraße - Aufgrund von Kanalarbeiten wird die Heinkelstraße, zwischen Industriestraße und Stichstraße, ab Montag, 11.06. 2018, bis voraussichtlich 31.Juli 2018 für den Durchgangsverkehr gesperrt. Die Betriebe in der Heinkelstraße sind über die Straßen „Am Technikmuseum“, „Geibstraße“, „Am neuen Rheinhafen“ und „Heinkelstraße“ erreichbar.

 

Für Rückfragen steht die Straßenverkehrsbehörde unter den Rufnummern 14-2739, 14-2492 oder 14-2682 zur Verfügung.

 

Text: Stadt Speyer Foto: Speyer 24/7 News, dak

08.06.2018

 

Vollsperrung Karmeliterstraße

Speyer / Karmeliterstraße - Aufgrund von Umbaumaßnahmen am Gehweg wird die Karmeliterstraße, auf Höhe der Hausnummern 11-13 (vormals Backmulde), ab Montag (11.06.2018) bis voraussichtlich 30. Juni 2018 für den Durchgangsverkehr gesperrt.

Für die Dauer der Maßnahme wird die Karmeliterstraße aus Richtung Postplatz als Sackgasse ausgewiesen. Aus Richtung Ludwigstraße kann die Karmeliterstraße ein- und über die Große Gailergasse abgefahren werden.

Für Rückfragen steht die Straßenverkehrsbehörde unter den Rufnummern 14-27 39, 14-24 92 oder 14-26 82 zur Verfügung.

Text: Stadt speyer Foto: Speyer 24/7 News, dak

05.06.2018


Stadtnotizen:

Stadtverwaltung wegen Betriebsausflug geschlossen

Speyer / Stadtverwaltung - Die Stadtverwaltung bittet um Verständnis, dass am Donnerstag, dem 14. Juni 2018 alle städtischen Dienststellen wegen des Betriebsausfluges geschlossen bleiben.

Dies betrifft auch die Bürgerbüros in der Salzgasse und der Industriestraße sowie das Standesamt, die Tourist-Information, VHS und Stadtbibliothek in der Villa Ecarius.

Die städtischen Kindertagesstätten sind ebenfalls wegen des Betriebsausflugs an diesem Tag geschlossen. Ausnahmen bilden die KiTa Schatzinsel, die KiTa Cité de France und die KiTa WoLa, ein Haus für Kinder, die zu einem späteren Zeitpunkt ihren Betriebsausflug durchführen.

Der Abfallwirtschaftshof der Entsorgungsbetriebe Speyer (EBS) in der Franz-Kirrmeier-Straße ist am 14. Juni 2018 zu den üblichen Öffnungszeiten erreichbar.

Stadt Speyer

05.06.2018


Badezimmereinrichtung auf Fischmarkt: Aufklärung ist erfolgt

Bei der gestern Vormittag (22.05.2018) auf dem Fischmarkt abgestellte Badezimmereinrichtung handelt es sich nicht wie zunächst angenommen um illegal entsorgten Sperrmüll. Die ausgediente Badezimmereinrichtung wurde zur Abholung durch einen gewerblichen Schrotthändel bereitgestellt.

Die Kollegen des Bauhofs hatten nicht nur den vermeintlich wild entsorgten Sperrmüll gefunden, sondern auch eine Menge Unrat um den Abfallbehälter. Es habe wüst ausgesehen. Ferner trafen die städtischen Mitarbeiter am Fischmarkt erboste Anwohner an, die sich über das Erscheinungsbild dieses auch touristisch stark frequentierten Platzes in der Speyerer Altstadt beklagten.

Stadt Speyer

24.05.2018

Anmerkung der Redaktion: Der Sachverhalt wurde uns direkt am 22.05.18 durch Michael Bauer (Super Bauer Entsorgung) mitgeteilt. Am 23.05.2018 um 17:31 Uhr erhielten wir die Korrektur der Meldung per Mail, in Facebook haben wir bislang lediglich Nachrichten der Stadt Speyer bei Mitbewerbern sehen können.


Wilder Müll: Badezimmereinrichtung auf Fischmarkt entsorgt

Die Mitarbeiter des Baubetriebshofs hatten heute Vormittag (22.05.2018) auf ihrer Route nicht nur die öffentlichen Abfallbehälter am Fischmarkt zu leeren, sondern auch eine komplette Badezimmereinrichtung, die über Pfingsten illegal auf dem Fischmarkt entsorgt wurde, zu verladen.

Badewanne und Toilettenschüssel und -spülkasten, Waschbecken und Wandspiegel, Badewanne und drei Heizkörper weist die Liste der „Fundstücke“ aus.

Umweltdezernentin Stefanie Seiler hofft, dass eine wilde Müllentsorgung dieser Größenordnung an einem innerstädtischen Platz mit zahlreichen Anwohnern, nicht unbemerkt erfolgt ist und bittet um sachdienliche Hinweise an die untere Abfallbehörde unter der Rufnummer 14 27 83. Darüber hinaus hat die Stadt aktuell einen Vandalismus Schaden zu beklagen. Im Domgarten wurde ebenfalls über die Feiertag der Müllbehälter bei dem Spielgerät „Spinne“ inkl. Betonfundament herausgerissen.

Die aktuellen Vorfälle nimmt die Stadt zum Anlass, an die Eigenverantwortung der Bürger zu appellieren, ohne die die Müllproblematik in einer Kommune nachhaltig nicht gelöst werden kann.

 

Bekämpfung der Eichenprozessionsspinner im Stadtgebiet

Nach Pfingsten beginnt die Abteilung Stadtgrün mit Bekämpfungsmaßnahmen gegen die Raupen des Eichenprozessionsspinners und wird auch in den Abend- und Nachtstunden im Einsatz sein. Da im Baumregister des Stadtgebietes 1213 Eichen erfasst sind und die Behandlung  im Laufe des 3.Larvenstadiums erfolgen muss, sind zusätzlich zur Stadtgärtnerei auch Fremdfirmen auf dem Friedhof , im Hertrichwäldchen, im Grünstreifen am Bauhaus und entlang der Spaldinger Straße im Einsatz. Bereits heute wurde mit der Maßnahme auf dem Friedhof begonnen haben.  Die Besprühung der Eichen findet im gesamten Stadtgebiet auf Spielplätzen, in öffentlichen Grünanlagen, Walderholung, Straßen, in Kindergärten und Schule und im Friedhof statt. Die Eichen werden vom Boden aus und von einer Hubarbeitsbühne mit einem Extrakt aus Neemsamen besprüht.

Die Larven des Eichenprozessionsspinners sind mit feinen Härchen bedeckt, die bei Berührung oder Einatmung allergische Reaktionen auslösen können. Zu den Symptomen gehören lokale Hautausschläge, leichte Schwellungen, starker Juckreiz und ein Brennen der betroffenen Hautstellen. Ein Kontakt kann aber auch zu Atemwegsreizungen. Schwindelgefühl, Fieber oder einer Bindehautentzündung führen.

Deshalb wart die Stadtverwaltung ausdrücklich vor den Larven des Eichenprozessionsspinners und empfiehlt, sich von Nestern dieser Raupen fernzuhalten. Wer Nester in öffentlichen Grünflächen oder im Straßenbereich entdeckt, sollte dies der Stadtgärtnerei melden (Tel. 14 26 11).  Auf privaten Grundstücken ist grundsätzlich der Eigentümer für die Bekämpfung verantwortlich. Mieter sollten sich direkt an den Eigentümer wenden und um Veranlassung geeigneter Maßnahmen bitten.

Vorsichtsmaßnahmen

  • Grundsätzlich die Befallsareale meiden
  • Raupen und Gespinste nicht berühren
  • Sofortiger Kleiderwechsel und Duschbad mit Haarreinigung nach Kontakt mit Raupenhaaren
  • Empfindliche Hautbereiche (z.B. Nacken, Hals, Unterarme) schützen
  • Auf Holzernte- oder Pflegemaßnahmen verzichten, solange Raupennester erkennbar sind 
  • Bekämpfung wegen gesundheitlicher Belastung und spezieller Arbeitstechnik nur von Fachleuten durchführen lassen


Jugendschöffen gesucht

Bis zum 29. Mai können sich Interessenten noch für das Amt des Jugendschöffen bei der Stadt Speyer bewerben. Dann wählt der Schöffenwahlausschuss beim Amtsgericht aus den Vorschlägen der Stadt die Schöffen für die Geschäftsjahre 2019 bis 2023 aus.

Jugendschöffen wirken als ehrenamtliche Richter an Verfahren des Jugendgerichts mit. Gesucht werden Bewerberinnen und Bewerber, die in Speyer wohnen und am 1.1.2019 mindestens 25 und höchstens 69 Jahre alt sein werden. Wählbar sind deutsche Staatsangehörige, die die deutsche Sprache ausreichend beherrschen. Wer zu einer Freiheitsstrafe von mehr als sechs Monaten verurteilt wurde oder gegen den wegen einer Straftat ermittelt wird, ist von der Wahl ausgeschlossen. Schöffen in Jugendstrafsachen sollen in der Jugenderziehung über besondere Erfahrung verfügen.

Bewerbungen nimmt das Jugendamt der Stadt Speyer, Johannesstraße 22a, 67346 Speyer entgegen. Ansprechpartner ist Georg Lehnen-Schwarzer (Telefon 06232/142384). Ein Bewerbungsvordruck steht auf der Homepage der Stadt Speyer zum download bereit.


In der "Zukunftswerkstatt" Speyers Süden mitgestalten

Bürgerbeteiligung im Projekt "Soziale Stadt" geht in die nächste Runde

Symbolische Schlüsselübergabe bei der Eröffnung des Quartierbüros

Speyer-Süd - In der "Sozialen Stadt Speyer-Süd" geht es mit großen Schritten voran. Sowohl die Auftaktveranstaltung als auch die Bürgerbefragung sowie die Eröffnung des Quartierbüros am ersten Maiwochenende stießen bei den Stadtteilbewohnern auf große Resonanz. Als nächster Schritt in dem von Bund und Länder unterstützten Städtebauförderprojekt ist die Bevölkerung zur „Zukunftswerkstatt“ eingeladen. Am Montag, 11. Juni, um 17.30 Uhr können Interessenten in den Räumen der Jugendförderung (Seekatzstraße 5) Ideen entwickeln, um langfristig die Lebens- und Aufenthaltsqualität des Projektgebiets zu verbessern. „Gefragt sind Menschen unterschiedlichen Alters und Herkunft, denn sie alle sind auf ihre Weise Experten für die Zukunft“, betont Projektleiter Steffen Schwendy. Bis 4. Juni haben Interessenten die Möglichkeit, sich für zwei von vier thematisch unterschiedlichen Werkstätten anzumelden.

Zu Beginn der „Zukunftswerkstatt“ werden die Planer kurz berichten, was sie bisher über das Untersuchungsgebiet, das vom Platz der Stadt Chartres und dem Feuerbachpark über den gesamten Vogelgesang bis hin zu den Randgebieten des Russenweihers reicht, in Erfahrung bringen konnten. Für die anschließende Werkstattphase wurden auf Grundlage der in der ersten Analyse und während der Auftaktveranstaltung ermittelten Stärken und Schwächen des Quartiers vier Themengruppen gebildet: Wohnen und Wohnumfeld sowie lokale Ökonomie (Werkstatt 1), soziale Aktivitäten und Infrastruktur (Werkstatt 2), Freiräume und Platzgestaltungen (Werkstatt 3), Mobilität und Verkehrsverbindungen (Werkstatt 4). Jeder Teilnehmende besucht eine Werkstatt seiner Wahl und hat die Möglichkeit, nach der Pause in eine zweite hinein zu schnuppern. Die jeweiligen Ergebnisse der vier Werkstätten werden allen Teilnehmern kurz als „Blitzlichter“ vorgestellt. Mit einem Ausblick auf die nächsten Schritte in der Projektentwicklung endet die Veranstaltung gegen 20:30 Uhr.

Kinder schaukeln vergnügt beim Stadtteilfest am Platz der Stadt Ravenna

„Entsprechend der bewährten Praxis bei den Soziale-Stadt Projekten Speyer-Nord und Speyer-West werden die Ergebnisse der Zukunftswerkstatt im Rahmen einer öffentlichen Informationsveranstaltung vorgestellt, Möglichkeiten der Realisierung erörtert und der Politik zur Entscheidung vorgelegt", erläutert Schwendy den Prozess der Bürgerbeteiligung.

Um die Werkstätten praktikabel zu gestalten, ist die Teilnehmerzahl begrenzt. Interessenten können sich unter Angabe der beiden Werkstätten ihrer Wahl bis 4. Juni 2018 bei Jana Sturm, unter der E-Mail jana.sturm@stadt-speyer.de oder telefonisch unter der Rufnummer 14 24 62 anmelden.


Tag der offenen Tür in der Städtischen Musikschule

Speyer/Salierschule/Musikschule - Gemeinsam mit der Salierschule öffnet die Musikschule der Stadt Speyer am Samstag, 26.5.2018, ihre Pforten.

Um 10 Uhr wird der Tag der offenen Tür mit zwei Eröffnungsliedern der Salierschule und der Kindergärten sowie des Auftritts der „AG Musikkarusell“, eines Kooperationsprojektes zwischen der Musikschule und der Salierschule, eröffnet. 

Danach können alle Instrumente ausprobiert werden. Zu jedem Instrument geben die Lehrkräfte der Musikschule die richtige Anleitung und stehen für umfassende Informationen zur Verfügung. Neben der Präsentation des gesamten Portfolios der Musikschule informiert der Förderverein der Musikschule über seine Arbeit und bietet Kaltgetränk, während der Förderverein der Salierschule für Speisen sowie Kaffee und Kuchen sorgt.

Für alle Interessierten bietet die Musikschule an diesem Tag wieder ihre Aktion „4 für 2“ an. Einmalig können hier 4 Schnupperstunden á 30 Minuten zum Preis von 2 Schnupperstunden erworben werden. Weitere Info unter musikschule@stadt-speyer.de oder 14 13 40.

 

Illegale Müllentsorgung in Speyer-Nord

Speyer-Nord - In Speyer-Nord, an der Zufahrt zum Binsfeld entlang der A 61, ist in der vergangenen Nacht eine komplette Wohnzimmergarnitur illegal entsorgt worden (siehe Foto).

Wer diesen dreisten Umweltfrevel beobachtet hat oder Hinweise auf die Herkunft der früheren Besitzer geben kann, möge diese Informationen bitte unter der Telefonnummer 14 27 83 an die Umweltabteilung der Stadtverwaltung weitergeben.

Stadt Speyer

22.05.2018


Verkehrsnotizen:

 

Stadthallenparkplatz am Samstag gesperrt

Wegen einer Veranstaltung ist der gesamte Parkplatz der Stadthalle am Samstag, 26.05.2018, für den Individualverkehr gesperrt. Jahres- und Monatsparkscheininhaber sind von der Sperrung ebenfalls betroffen.

Im Oberkämmerer wegen Kranaufstellung gesperrt

Am Montag (28.05.2018) wird in der Straße Im Oberkämmerer, auf Höhe der Hausnummer 24, ein mobiler Kran aufgestellt. Hierzu ist die Straße zwischen 8.15 Uhr und 13.00 Uhr  für den Durchgangsverkehr gesperrt und nur beidseitig als Sackgasse befahrbar. Eine Umleitungsstrecke ist ausgewiesen.

Für Rückfragen steht die Straßenverkehrsbehörde unter den Rufnummern 14-2682, 14-2492 oder 14-2739 zur Verfügung.

Text: Stadt Speyer Foto: Speyer 24/7 News, dak

24.05.2018


Ludwigstraße: Verkehr kann wieder fließen

Der Verkehr kann wieder durch die Ludwigstraße fließen. Bis auf Restarbeiten, die ohne Straßensperrung ausgeführt werden können, ist die umfassende Tiefbaumaßnahme in der Ludwigstraße abgeschlossen. Seit Februar 2017 wurden, aufgeteilt in mehrere Bauphasen, Ver- und Entsorgungsleitungen durch die Stadtwerke (SWS) erneuert. Es folgte in Teilabschnitten der Neubau der Fahrbahn und der Gehwege. Im letzten Bauabschnitt stand der Gehwegausbau auf der Südseite im Straßenabschnitt Hilgardstraße und Zeppelinstraße auf dem Plan. 


Vollsperrung Lauergasse

Eine Notmaßnahme der Stadtwerke erfordert die Lauergasse, auf Höhe der Hausnummer 6 bis voraussichtlich 25. Mai 2018 für den Durchgangsverkehr zu sperren und beidseitig als Sackgasse auszuweisen.

Für Rückfragen steht die Straßenverkehrsbehörde unter den Rufnummern 14-2739, 14-2492 oder 14-2682 zur Verfügung.

Text: Stadt Speyer Foto: Speyer 24/7 News, dak

22.05.2018


Stadtnotizen:


Bebauungsplan „Schlagenwühl-Nord“ öffentlich ausgelegt

Im Rahmen der frühzeitigen Bürgerbeteiligung liegt der erste Entwurf des Bebauungsplanes  „Schlangenwühl-Nord, 1. Erweiterung“ und die IV. Änderung des Flächennutzungsplans 2020 „Schlangenwühl-Nord“  ab Montag, 7.5.2018, bis einschließlich 8. Juni 2018 öffentlich aus.

Der Planentwurf  kann im Stadthaus an der Informationstafel im Erdgeschoss und bei der Abteilung Stadtplanung (3.OG) während der Dienstzeiten (Mo – Do 8.00 - 12.00 und 14.00 - 15.30 Uhr, Fr 8.00 - 12.00 Uhr) und nach Vereinbarung eingesehen werden. Während der Auslegungsfrist besteht die Möglichkeit, Auskünfte und Informationen zu erhalten, den Plan zu erörtern und sich zu äußern. Die Planungsunterlagen stehen auch online unter www.speyer.de zur Verfügung.


Landesamt für Umwelt gibt grünes Licht für Auwald Monitoring - Naturwaldentwicklung im Südlichen Auwald im Fokus

Das Landesamt für Umwelt (LfU) nimmt die „Wildniszone“ des Speyerer Auwaldes, also der Teil, der nicht mehr für Forstwirtschaft genutzt wird, in das Fauna-Flora-Habitat-Monitoring (FFH-Monitoring) auf, informiert Umweltdezernentin Stefanie Seiler. Danach werden grundlegende Waldstrukturen, charakteristische Pflanzenarten und mögliche Beeinträchtigungen im 6-jährigen Turnus beobachtet. Die Dauerbeobachtungsfläche wird bei einem gemeinsamen Ortstermin mit dem LfU im Mai festgelegt. Nach Einschätzung der Mainzer Fachbehörde werde „Wildnis“ in Auwäldern als optimale FFH-Managementweise verstanden. Michael Altmoos vom LfU wird in einer der nächsten Sitzungen des Umweltausschusses zur natürlichen Waldentwicklung und Monitoring-Aufgaben referieren, kündigt Beigeordnete Stefanie Seiler an.

Mit dem jetzt vorliegenden Monitoring-Konzept hat die Umweltabteilung ein Grundgerüst an Untersuchungsparametern, das eine naturschutzfachliche Bewertung der natürlichen Waldentwicklung zulässt. Anhand der Ergebnisse können Aussagen über die Entwicklung der Waldgesellschaften  und -strukturen und über die Bedeutung der Naturwaldentwicklung für charakteristische, wertgebende waldbewohnende Tierarten getroffen werden. Betrachtet werden insbesondere Artengruppen, die auf Strukturreichtum, Alt- und Totholz, höhlenreiche Bäume als Lebensräume angewiesen sind, die in Wirtschaftswäldern kaum zu finden sind.

Aktuell finden Erhebungen zur Vogelwelt, zu Auenamphibien und Frühjahrsblühern statt. Eine Master-Studentin von der Hochschule Bernburg (Sachsen-Anhalt) wird ihre Masterarbeit über die Naturwaldentwicklung und das Auwald-Monitoring verfassen.

Das Monitoring im Sinne der FFH-Richtlinien stellt eine Grob-Bewertung des Waldes hinsichtlich seiner Entwicklung und seines Erhaltungszustandes dar, Tierarten werden dabei nicht erfasst. Als Ausgangsdaten dienen die Ergebnisse einer ersten Monitoring-Untersuchung aus dem Jahr 2010, bei der eine flächendeckende Kartierung der Frühjahrspflanzen erfolgte und eine Erhebung der Vogel- und Amphibienfauna im südlichen Auwald. Bereits 2010, als das Untersuchungsgebiet teilweise Naturwald und teilweise Wirtschaftswald war, hat sich die naturschutzfachliche Bedeutung der älteren, naturnahen, strukturreichen Waldbereiche für die Vogel- und Amphibienfauna aufgezeigt. Folglich erwarten die Experten, dass diese Waldentwicklungsstadien im Laufe der natürlichen Waldentwicklung weiter zunehmen werden.

Der Umweltausschuss hatte die Verwaltung beauftragt, sich für die Begleitung eines Auwald-Monitorings, das den Fokus auf naturschutzfachliche Aspekte legt, durch das LfU einzusetzen. Die Untersuchungsergebnisse dienen den politischen Mandatsträgern bei der Klärung der Frage nach dem künftigen forstwirtschaftlichen Umgang mit dem Speyerer Auwald. Hintergrund ist der Ratsbeschluss aus dem Jahr 2015, wonach die Stadt Speyer im südlichen Auwald auf Forstwirtschaft verzichtet und sich in diesem Bereich für eine Naturwaldentwicklung zunächst bis 2025 entscheiden hat.


„Kaiser Friedrich II.“ und Schausteller unterstützen Hospiz und Palliativberatungsdienst - Spendenübergabe im Stadthaus

v.l.: Alexander Lembke, Petra Gutekunst, Frank Seidel, Beigeordnete Stefanie Seidel

„Mensch sein. Mensch bleiben…auch wenn der Weg zu Ende geht“, unter diesem Leitgedanken steht die caritativ-diakonische Arbeit, betont Petra Gutekunst vom Ambulanten Hospiz und Palliativberatungsdienstes der Ökumenischen Sozialstation Speyer bei einer Spendenübergabe vergangene Woche im Dienstzimmer der Beigeordneten Stefanie Seiler. Zur Unterstützung schwerstkranker Menschen und deren Angehörigen in den letzten Tagen ihres Lebens wurde eine Spende von 600 Euro übergeben. Dabei handelt es sich um den Erlös (400 Euro) der historischen Führung durch die Speyerer Messe-und Marktgeschichte mit Gästeführer Frank Seidel im historischen Gewandt Kaiser Friedrich II. und um dem Erlös einer Tombola (200 Euro), organisiert von den Schaustellerfrauen der Frühjahrsmesse.

Seiler dankte als Dezernentin für Messen und Märkte Frank Seidel für die bereits dritte Auflage seiner ehrenamtlichen Historienführung, dem Schaustellerverband unter Vorsitz von Alexander Lembke, der die Teilnehmer auf der Festwiese verköstigt hat,  und Benita Barth, stellvertretend für die Schaustellerfrauen, für ihr Engagement in Sachen Tombola. Dankesworte adressierte die Beigeordnete auch an Petra Gutekunst und allen, die sich in der Sterbebegleitung und Trauerhilfe engagieren. Benefizaktionen wie diese, so Gutekunst, schaffen Vernetzung und stärken das Bewusstsein für das Thema Sterben und Tod in der Gesellschaft. Die Spendengelder werden für das Projekt „Hospiz macht Schule“ verwendet, das nach der gelungen Premiere in der Erlich-Schule seine zweite Auflage im Oktober 2018 erfahren soll. „Wie für unser Trauercafé Phönix sind wir auch für diese Arbeit auf Spenden angewiesen, während wir für die Begleitung und Betreuung sterbender Menschen von den Krankenkassen Zuschüsse erhalten“, erläutert Petra Gutekunst die Finanzlage der Ökumenischen Sozialstation.


Notwendige Verkehre ermöglichen, andere aus der Stadt heraushalten - Richtschnur auf dem Weg zum leistungsfähigen Straßennetz gespannt

Die Verkehre und infolgedessen auch die Lärm- und Schadstoffbelastung der Bewohner nehmen zu, die Stadt und ihre Stellplatzkapazität sind begrenzt, die Leistungsfähigkeit von Straßenzügen ist zu Spitzenzeiten an der Kapazitätsgrenze. All das erfordert ein Umdenken und –planen. Zur Vorstellung der ersten Bausteine auf diesem Weg hat Oberbürgermeister Hansjörg Eger am Montag zum Pressegespräch „Stadtentwicklung –Verkehr“ in sein Dienstzimmer eingeladen.

Rahmenbedingungen für eine leistungsfähige Routenplanung für den Stadtbusverkehr 2020/21, ein erweitertes Angebot und eine attraktivere Anbindung an den ÖPNV mittels Park-and-Ride-Lösungen, erhöhte Taktung, Jobticket und E-Bike-Stationen für Berufspendler, lauten flankierende Maßnahmen, um mittel- und langfristig den Verkehrskollaps zu verhindern. Darüber hinaus gelte es, leistungsfähige Achsen für den Stadtverkehr zu erhalten, um Schleichverkehre durch Wohngebiete zu unterbinden. Ferner sind Fragen zu beantworten wie: Wo macht es Sinn, Tempo 30 auszuweisen? Kann die Verkehrssicherheit und Funktionalität erhöht werden, indem einzelne Straßen idealtypisch für den motorisierten Verkehr und andere für den Radverkehr ausgewiesen werden? Auch diese Fragen skizzieren die grobe Planungsrichtung.

„Notwendige Verkehre ermöglichen, nicht notwendige heraushalten, so soll der Stadtverkehr der Zukunft auch in Speyer aussehen,“ bringt es Stadtentwickler Bernd Reif auf den Punkt. Man müsse stärker die spezifischen Anforderungen vor Ort im Blick haben.

Auf der Grundlage von VEP, Radverkehrskonzept, ÖPNV und Lärmaktionsplan hat Verkehrsplaner Christian Lorenz das Verkehrsnetz mit den jeweiligen Knotenpunkten grafisch aufbereitet und erläutert die Straßen-Hierarchie nach Bundes-/Land-, Kreis- und Gemeindestraßen, Innenstadtring und Fußgängerzone. Als dritte Betrachtung stellt er die Pendlerströme vor. Bereits bei der Datenerhebung für den Verkehrsentwicklungsplan im Jahr 2010 wurden von rund 105.000 Berufspendler ausgegangen: ca. 25.000 aus den Richtung Landau/Germersheim und Mannheim/Ludwigshafen, ca. 14.500 aus Richtung Neustadt, rund 12.500 aus Heidelberg/Waldorf, etwa 10.000 aus Richtung Schifferstadt und über 7.000 aus Richtung Böhl-Iggelheim.

Auf der Grundlage dieser Erkenntnisse und der Berücksichtigung des entwickelten Wohnbaukonzeptes und des aktuell erarbeiteten Gewerbekonzeptes, gilt es nun, ein hierarchisch aufgebautes leistungsfähiges Straßennetz für Speyer zu entwickeln. „Ob ein Wohngebiet erschlossen wird oder ein Gewerbegebiet ausgewiesen oder Grün- und Freiflächen festgelegt werden, den Verkehr müssen wir bei allem Mitdenken“, betont Stadtentwickler Bernd Reif.


Von OB bis Braumeister - Girls' und Boys' Day 2018 bietet Einblicke ins Berufsleben

Wie sieht der Arbeitstag eines Oberbürgermeisters aus? Amelie Erhardt, Schülerin der 9. Klasse im Friedrich-Magnus-Schwerd-Gymnasium, nutzt den heutigen Girls-Day, um dieser Frage nachzugehen und dem ehemaligem Schwerdschüler Hansjörg Eger bei der Arbeit über die Schultern zu schauen. Sie hat sich einen spannenden Arbeitsplatz mit einem dichten Terminkalender ausgesucht: Pressetermin, Dienstjubiläen und Verabschiedungen, Siegerehrung der Wald-Jugendspiele 2018 in der Walderholung, Stadtratssitzung und zwischen all dem informiert sie OB Eger über die Verwaltungsstruktur und Haushaltslage der Stadt Speyer. Darüber hinaus gewinnt sie einen Einblick in den Aufgabenkatalog des persönlichen Referenten des Oberbürgermeisters.

Nicht minder spannend ist es Malin Deurer, Siebtklässlerin vom Gymnasium am Kaiserdom, bei Bürgermeisterin Monika Kabs und Alexia Hoffelder von der Nikolaus-von-Weis Realschule plus bei der Beigeordneten Stefanie Seiler ergangen. Darüber hinaus haben zwei Schülerinnen beim technischen Gebäudemanagement der Stadt in den Berufsalltag von Architektin Ilona Bast reingeschnuppert, während zwei Jungs den bundesweiten Aktionstag als „Boys’Day“ nutzen, um einen Arbeitstag im Bürgerbüro zu verfolgen. Und in unmittelbarer Nachbarschaft zum Stadthaus informiert sich eine Schülerin der 10. Klasse des Karl-Friedrich Gaus Gymnasiums, Hockenheim, über das Handwerk des Bierbrauens in der Hausbrauerei Domhof. Zu guter Letzt haben fünf Mädchen auf dem Speyerer Friedhof mitgeholfen, ein Wildbienenbeet anzulegen und dabei den Gärtnerberuf auf ihren persönlichen Prüfstand gehoben.


Technisches „Adlerauge“ erfasst Speyerer Straßen

Der Zustand der Speyerer Straßen wird aktuell wieder von einem technischen „Adlerauge“ mittel Kamerabefahrung erfasst. Die Firma Eagle Eye Technologies aus Berlin ist zur ersten Folgebefahren nach ihrer umfassenden und akribischen Straßenzustandsbewertung aus den Jahren 2013/2014 erneut im Stadtgebiet unterwegs, um die netzweite Entwicklung des Straßenzustandes zu dokumentieren. Risse, Spurrillen und Abplatzungen in den Asphaltdecken setzt die Kamera ins Bild. Während bei der Erstbefahrung  auch Plätze, Rad- und Gehwege erfasst wurden, konzentriert sich die aktuelle Befahrung auf die Fahrbahnen des rund 180 km langen Speyerer Straßennetzes. Ziel der in regelmäßigen Abständen durchgeführten Folgebefahrung ist der effektive Einsatz der für Ausbau- und Straßenerhalt zur Verfügung stehenden Finanzmittel. „Der aktuelle bauliche Zustand, kann die Prioritäten innerhalb des mittelfristigen Erhaltungskonzepts verschieben“, erläutert Florian Benner von der städtischen Tiefbauabteilung.

Bei der Erstbefahrung wurden 7200 Flächen mit 1,8 Mio. m² bearbeitet und insgesamt 3388 Schadstellen dokumentiert. Die Verkehrsflächen wurden bewertet und in 8 Zustandsklassen eingeteilt, wobei 1 bis 5 gute bis mittlere Zustände bedeuten. Die Zustandsbewertung ergibt für die untersuchten Verkehrsflächen einen durchschnittlichen Wert der in die Klasse 4 einzuordnen ist.


Berliner Platz: Dog-Station wegen Vandalismus demontiert - Hundekottüten im Stadtteilbüro

In den letzten Tagen wurden wiederholt die Hundekottüten der Dog-Station am Berliner Platz zweckentfremdet, indem mit den Plastiktüten mutwillig die Düsen der Brunnenanlage verstopft wurden. Da dieser Vandalismus Schaden das Stadtbild negativ beeinträchtig und die Schadensbeseitigung einen unverhältnismäßig hohen Zeit- und Personalaufwand für die Mitarbeiter des Baubetriebshofs darstellt, hat Beigeordnete Stefanie Seiler angeordnet, die Dog-Station am Berliner Platz zu demontieren und Hundekottüten im Stadtteilbüro Speyer-West an Hundebesitzer auszugeben.


Stadt erwirtschaftet 25.500 Euro mit ausgedientem Fuhrpark

Mit dem Verkauf ausgedienter Fahrzeuge mit diversen Mängeln hat die Stadt einen Verkaufserlös von rund 25.500 Euro erzielt. Insgesamt wurden 31 Fahrzeuge und Gerätschaften angeboten. Der Höchstpreis von 5.810 Euro wurde mit dem Verkauf eines LKW, DB 1417 Kipper, erzielt, während das geringste Gebot für eine alte Ladepritsche eines Multicar, bei 157 Euro lag, erläutert Kfz-Meister Siegfried Fischer vom städtische Baubetriebshof, der die Bieteraktion betreut hat. Der Kreis der Bieter reicht von der Region über Nordrhein Westfalen bis nach Rumänien, Letzterer erhielt aufgrund seiner Gebotshöhe allerdings nicht den Zuschlag.

Stadt Speyer

07.05.2018


Verkehrsnotizen:

Vollsperrung Beethovenstraße

Speyer/Beethovenstraße - Wegen Leitungsarbeiten im Auftrag der Stadtwerke Speyer, wird die Beethovenstraße, ab Montag, 07.05.2018, bis voraussichtlich 31.07.2018 für den Durchgangsverkehr gesperrt und beidseitig als Sackgasse ausgewiesen.

Für Rückfragen steht die Straßenverkehrsbehörde unter den Rufnummern 14-2739, 14-2682  oder 14-2492 zur Verfügung.

Stadt Speyer

07.05.2018

Hans-Purrmann-Allee gesperrt

Speyer / Hans-Purrmann-Allee - Aufgrund der Aufstellung eines Krans ist die Hans-Purrmann-Allee auf Höhe der Hausnummer 16 ab sofort bis voraussichtlich 20. Juni 2018 für den Durchgangsverkehr gesperrt.

Für die Dauer der Maßnahme wird die Hans-Purrmann-Allee beidseitig als Sackgasse ausgewiesen.

Für Rückfragen steht die Straßenverkehrsbehörde unter den Rufnummern 14-2739, 14-2492 oder 14-2682 zur Verfügung.

Stadt Speyer

23.03.2018


Stadt beseitigt Müllbrennpunkt Siemensstraße

Speyer / Siemensstraße - Wie auf einem archäologischen Ausgrabungsfeld kamen sich die Helfer beim Dreck-weg-Tag in den letzten Jahren vor, deren Sammelgebiet der Grünstreifen entlang der Siemensstraße war, wo die Hinterlassenschaften überwiegend des LKW-Verkehrs in mehreren Müllschichten in der Natur „regelrecht verbacken“ sind.

Um diesen Müllbrennpunkt zu beseitigen, hat Beigeordnete Stefanie Seiler in diesen Tagen eine Großoffensive veranlasst. Zunächst wurden Ende letzter Woche Absperrgitter aufgebaut, um dem LKW-Verkehr entlang der Straße keine Parkmöglichkeit mehr zu bieten.

Seit Montag sind Mitarbeiter vom Baubetriebshof im Einsatz, um den wilden Müll aus der Landschaft zu holen. Allein in den ersten vier Stunden Einsatz seien 800 kg Müll zusammengetragen worden, verdeutlicht Peter Gerlach von der Straßenreinigung die Dimension des Müllaufkommens.

Auf den Einsatz des Baubetriebshofes folgen die Tiefbauer. Anfang nächster Woche rückt eine Baufirma an, um den geschotterten Seitenstreifen  zu entfernen und die Fläche auf einer Breite von einem Meter bis zum Ursprungsgelände abzuböschen, um zukünftig das Parken von LKWs und dass damit verbundene enorme Müllaufkommen zu verhindern.

Stadt Speyer

19.04.2018


Tipps zu Nachhaltigkeit - Stadt Speyer nimmt Flyer vom Hans-Purrmann-Gymnasium entgegen

Speyer / Hans-Purrmann-Gymnasium - Für einen lokalen Beitrag zur Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele dankten Umweltdezernentin Stefanie Seiler und Schulleiter Dr. Joachim P. Heinz den Schülern der Klasse 8a des Hans-Purrmann-Gymnasiums. Die Jugendlichen überreichten beim Ortstermin am Donnerstag, 12.04.2018, im Lehrerzimmer ihren inhaltlich und gestalterisch erarbeiteten Flyer zum Thema Nachhaltigkeit. Gemeinsam mit Karin Back, haben sie sich im Unterricht Gedanken gemacht, was Nachhaltigkeit bedeutet. Darüber hinaus geben sie Tipps zum verantwortungsvollen Umgang mit Müll, zum Energiesparen und nachhaltigem Einkaufen. „Die Schülerinnen und Schüler sollen ihren eigenen Konsum hinterfragen und sich gezielt für nachhaltige Alternativen entscheiden können.“, erläutert Karin Back.

Der Flyer, der aufgezeigt, was jeder Einzelne für mehr Nachhaltigkeit tun kann, wird in der Umweltabteilung und im Stadthaus ausgelegt.

Auf Grund des breit gefächerten Engagements in der Verbraucherbildung wurde das Hans-Purrmann-Gymnasium als erstes Gymnasium in Rheinland-Pfalz als Verbraucherschule ausgezeichnet.

Stadt Speyer

13.04.2018


Stadt ahndet wildes Parken auf Grünflächen

Speyer - Nachdem am Osterwochenende die Rasenflächen im Domgarten unter wildem Parken gelitten haben, lieferte auch das vergangene Wochenende genug Belege für nachlassende Verkehrsmoral.

Allein auf der Domwiese entlang der Rheinallee wurde 69 Verwarnungen von den Mitarbeitern zur Überwachung des ruhenden Verkehrs ausgestellt. Diese traurige Bilanz veranlasst Umweltdezernentin Stefanie Seiler darauf hinzuweisen, dass die Zerstörung von öffentlichen Grünflächen kein Kavaliersdelikt ist.

Ein weiterer Einsatzschwerpunkt lag am Wochenende in der Großen Himmelsgasse, wo ebenfalls 49 Verwarnungen hinter die Windschutzscheibe geheftet wurden. Hier wurde der Verkehr durch beidseitiges Parken massiv behindert.

Insgesamt mussten am vergangenen Wochenende 339 Verwarnungen wegen Falschparken von der Straßenverkehrsbehörde ausgestellt werden.

Stadt Speyer

10.04.2018


Bürgerreise nach Moskau und Kursk – Noch freie Plätze

Die Stadt Speyer und der Freundeskreis Speyer-Kursk bieten in diesem Jahr wieder eine Bürgerreise nach Moskau und Kursk an.

Speyer / Moskau / Kursk - Die 8-tägige Partnerschaftsreise nach Russland beginnt am 22. September mit einem Flug von Frankfurt nach Moskau. Dort angekommen wird die Speyerer Gruppe zunächst die traditionsbewusste, tausendjährige Hauptstadt erkunden. Nach einer Stadtrundfahrt mit dem Bus, der Besichtigung des Kremls und des Roten Platzes sowie einem Bummel auf der Arbat, der wohl beliebtesten Flanier-Meile Moskaus, wartet ein besonderes Highlight auf die Gruppe: ein Besuch im weltberühmten Bolschoi-Theater. Ein Tagesausflug führt außerdem nach Tula, die Heimatstadt des Schriftstellers Leo Tolstois, bevor es am 25. September mit dem Zug in das rund 500km entfernte Kursk geht.

Bis Samstag, 29. September, sind die Reiseteilnehmer nach Wunsch entweder in einer Gastfamilie oder einem Hotel im Stadtzentrum untergebracht. Das Programm des Aufenthalts in Kursk gestaltet der dortige Freundeskreis.

Der Reisepreis beläuft sich auf € 1.295 pro Person im Doppelzimmer. Hinzu kommen die Kosten für die Eintrittskarte ins Bolschoi-Theater und die Kosten für eine Hotelunterbringung in Kursk, wenn gewünscht. Die Anmeldeunterlagen können bei Lisa Schönhöfer, E-Mail: lisa.schoenhoefer@stadt-speyer.de, angefordert werden.

Stadt Speyer

28.03.2018


Wochenmärkte

Speyer / Berliner Platz und Königsplatz - Der Wochenmarkt vom 30. März auf dem Berliner Platz wird in Absprache mit den Beschickern aufgrund des Feiertages (Karfreitag) auf Donnerstag, 29. März vorverlegt.

Ab  5. April wird der Wochenmarkt auf dem Königsplatz auch wieder donnerstags stattfinden.

Text: Stadt Speyer Foto: Speyer 24/7 News, dak

23.03.2018


Neue Sitzbänke am Flaggenmast

Speyer / Rheinpromenade - Rechtzeitig zum Frühlingsbeginn lässt die Stadtverwaltung am Flaggenmast an der Rheinpromenade insgesamt fünf neue Bänke aufstellen. Sie ersetzen die zwischenzeitlich unansehnlich gewordenen Drahtgitterbänke, die auch schon einige Jahrzehnte auf dem „Buckel“ haben.

Derzeit stehen die „Neulinge“ noch vor den Fundamentlöchern, aber bald sind sie bereit für die ersten Sonnenstrahlen und die Menschen, die den Frühling am Rhein begrüßen wollen. Die Zeit ist reif für den Frühlingsanfang, so die Stadtverwaltung.

Zwei weitere Bänke werden noch  im Wartebereich der Busse am Brückenhaus des  Schiffermuseums aufgestellt.

Stadt Speyer

23.03.2018


Sanierung der Salierbrücke - Eger bündelt die Interessen der Stadt

Oberbürgermeister Hansjörg Eger verfolgt mit Sorge die derzeitigen Diskussionen zur 2019 anstehenden Sanierung der Salier-Brücke. Es ist unstreitig, dass die Sanierung der Brücke erforderlich ist, so Eger in einer Stellungnahme. Aber ebenso unstreitig sei, dass die auf annähernd zwei Jahre geplante Vollsperrung der Brücke zu erheblichen Beeinträchtigungen für Berufspendlerinnen und Berufspendler, für Unternehmen, Handel und Dienstleister, Schülerinnen und Schüler, die Landwirtschaft und auch den Tourismus in Speyer führen wird.

Erhebliche Beeinträchtigungen befürchtet der Oberbürgermeister auch für die Gesundheitsversorgung, da zwei große Krankenhäuser sowie die Rettungsdienste auf die Brückenverbindung angewiesen sind, um eine angemessene Versorgung der Region zu gewährleisten.

Eger hat deshalb Anfang März zahlreiche Multiplikatoren aus den oben genannten Bereichen zu einem  Gespräch ins Rathaus eingeladen, um gemeinsam entsprechende Forderungen an das Regierungspräsidium Karlsruhe zu richten und gleichzeitig Maßnahmen zu diskutieren, wie die Verkehrsströme in und aus der Stadt während der Sanierung aufrechterhalten werden können.

Text: Stadt Speyer Foto: Speyer 24/7 News, dak

25.02.2018


Brandschutz- und Evakuierungsübungen in Speyerer Kitas

In den Kindertagesstätten in Trägerschaft der Stadt Speyer, der Prot. Gesamtkirchengemeinde Speyer sowie der Pfarrei Pax Christi werden in diesem Jahr unangekündigte Brandschutz- und Evakuierungsübungen durchgeführt.

Der genaue Termin der Evakuierungsübungen wird mit dem Kita-Träger bzw. der jeweiligen Kitaleitung abgestimmt. Dabei wird ein Zwischenfall in Form einer Brandentstehung in der Küche, Lagerraum, Büro, etc. angenommen. Auf eine Darstellung mittels Verletzten, Rauch, das Anfahren der Feuerwehr usw. wird verzichtet, um die anwesenden Kinder nicht zu verunsichern.

Ziel der Übung ist es, die vorhandenen Sicherheitseinrichtungen und das Zusammenspiel der internen Abläufe zu überprüfen und im Anschluss mit den Teams zu reflektieren.

Stadt Speyer

13.02.2018


Gesamtkosten zur Studie Russenweiher reduzieren sich

Im Winter sind keine Zusatzbeprobungen am Russenweiher erforderlich, dies ergab ein Fachgespräch mit der Oberen Wasserbehörde (SGD Süd und LfU) und den Fördermittelgebern. Da die vorliegende Datenerhebung der Universität Koblenz-Landau für die wissenschaftliche Auswertung des Binnengewässers als ausreichend bewertet wurde, reduzieren sich die Gesamtkosten um rund 18.000 Euro auf rund 60.000 Euro (zuzüglich Umsatzsteuer). Umweltdezernentin Stefanie Seiler erinnert in diesem Zusammenhang daran, dass die Studie zu 90 Prozent im Rahmen der „Aktion Blau Plus“ gefördert wird.

Auf Grundlage der abschließenden Auswertung der vorliegenden Daten aus den Gewässeranalysen erfolgen die umweltökonomische Bewertung und die Beurteilung der bisher vorliegenden Handlungsvorschläge. Neben dem Ökosystem des Russenweihers sollen auch Kostenaspekte und Nutzergruppen berücksichtigt werden. Hierzu ist im Juni eine Bürgerinformation geplant. Ziel der wissenschaftlichen Studie ist die Ausarbeitung geeigneter Maßnahmen für das von Nährstoffen belastete Gewässer.

Stadt Speyer

02.02.2018


Urkundenstelle Standesamt: geänderte Öffnungszeiten

Die Urkundenstelle des Standesamtes Speyer ist krankheitsbedingt bis auf weiteres Dienstagnachmittags für den Publikumsverkehr geschlossen.

Zu den Öffnungszeiten Mo.-Do. von 08.00 - 12.00 Uhr und Do. von 14.00 - 18.00 Uhr können weiterhin Beurkundungen vorgenommen und Personenstandsurkunden (Geburten, Ehe- und Sterberegister usw.) ausgestellt werden.

Ungeachtet der Öffnungszeiten können Urkunden per E-Mail (urkunden@stadt-speyer.de) abgefordert werden.

Stadt Speyer

15.01.2018


Die Stadt Worms initiiert eine Kunstausstellung im Synagogengarten zum Rheinland-Pfalz Tag 2018:

Titel – „SchUM- fotografisch interpretiert“

Das Thema soll frei assoziativ, künstlerisch mit fotografischen Techniken beleuchtet und interpretiert werden.

Als „SchUM“ werden die drei Rheinstädte Speyer, Worms und Mainz bezeichnet, die im Mittelalter bedeutende, miteinander kooperierende jüdische Gemeinden aufwiesen und prägend waren für Architektur, Religion und die jüdische Kultur.
Weitere Informationen findet man auf der website www.schumstaedte.de.

  • Teilnehmer/innen

An dem Wettbewerb können sich Künstler/innen aus dem In- und Ausland beteiligen. Es gibt keine Altersbegrenzung.

  • Technik

Zugelassen ist analoge und digitale Fotografie, sowie Kombination mit andern Medien. Die Werke müssen im Außenbereich präsentierbar sein.

  • Ausstellung

Die ausgewählten Werke werden vom 30. Mai bis 10. Juni 2018 im Synagogengarten/ Synagogenplatz, Worms ausgestellt. Den Aufbau übernimmt die Stadt Worms.

  • Jury

Thomas Brenner, Photokünstler
Volker Gallé, Kulturkoordinator der Stadt Worms
Anna Kischner, Jüdische Gemeinde Mainz
Dr. Susanne Urban, SchUM-Städte Speyer, Worms, Mainz e.V.

  • Jurierung

Die Jurierung erfolgt anhand der eingereichten Arbeiten. Die Beschlüsse werden in nichtöffentlicher, mündlicher Verhandlung gefasst. Sie sind endgültig und nicht anfechtbar. Über die Entscheidung der Jury werden die Teilnehmer/innen schriftlich per E-Mail informiert.

  • Bestimmungen/Einreichung der Arbeit

es darf nur ein Werk/Werkgruppe eingereicht werden

Entstehungszeit: 2015, 2016, 2017 oder 2018

Die Arbeit soll digital eingereicht werden, per CD, DVD, Datenstick oder über download-link. Bei Serien ist eine Beschriftung einer möglichen Reihenfolge notwendig. Die Daten sollen in möglichst großer Auslösung als tiff, jpg oder pdf eingereicht werden. Lebenslauf, Ausstellungsverzeichnis, Preisliste bitte beilegen, sowie Wünsche für spezielle Formate oder Präsentationsformen.

Mit der Einreichung erklärt der KünstlerIn sein Einverständnis zur Ausstellung, Veröffentlichung und nicht kommerziellen Nutzung der Fotografien durch die Stadt Worms im Rahmen des Kunstprojektes. Rechte Dritter werden durch eine Präsentation nicht verletzt; eine Freigabe von erkennbaren Personen muss gewährleistet sein.

Die Stadt Worms produziert die, für die Ausstellung ausgewählten Arbeiten, in einer Form, die für die Ausstellung im Garten adäquat ist. Die Kosten übernimmt die Stadt Worms.

Das Format der Arbeiten, sowie die Präsentation der Werke im Synagogengarten bestimmt die Stadt Worms; ein Mitspracherecht der Künstler ist ausgeschlossen. Die Arbeiten sind während der Ausstellung nicht versichert.

Die Arbeit muss verkäuflich sein. Die Stadt Worms hat ein Vorkaufsrecht.

Sind diese Bestimmungen nicht erfüllt, kann die Einreichung abgelehnt werden.

  • Zeitplan

Einreichung der digitalen Arbeiten bis zum 20.1.2018

Per Post an: Stadtverwaltung Worms, Volker Gallé, Marktplatz 2, 67547 Worms
per link an: volker.galle@worms.de
Jurysitzung: Februar 2018,danach Bekanntgabe der Teilnehmer per email:
Vernissage, Eröffnung der Ausstellung: 30.5.2018

  • Katalog

Es ist geplant, einen kleinen Katalog zu produzieren. Die Abbildung der ausgewählten Werke sowie die Präsentation im Synagogengarten werden durch einen Text ergänzt. Jeder beteiligte Künstler erhält kostenlos 20 Exemplare.

  • Abholung

Die Werke aus der Ausstellung müssen in der Zeit vom18.6. bis 6.7. 2018 während der Öffnungszeiten (Rathaus der Stadt Worms, Mo bis Fr 9 bis 12, Mo bis Do 14 bis 15.30 Uhr) abgeholt werden. Eine Aufbewahrung der Bilder über den 6.7. 2018 hinaus, ist nicht möglich.

  • Kommunikation und Kontakt

Die Kommunikation im Rahmen der Kunstausstellung erfolgt per E-Mail.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Volker Gallé
E-Mail: volker.galle@worms.de oder Tel. 06241 853-1051
Stadtverwaltung Worms
Marktplatz 2
67547 Worms

Stadtverwaltung Worms


Fehler beim Abschuss des Feuerwerk auf der Herbstmesse

Bei dem Abschlussfeuerwerk der diesjährigen Herbstmesse ist es nach Mitteilung des Pyrotechnikers zu einer technischen Störung gekommen. Daher hat das Feuerwerk verspätet und ohne musikalische Begleitung stattgefunden.

Die Veranstalter, Stadt Speyer und Schaustellerverband bitten die Unannehmlichkeiten zu entschuldigen.

Stadt Speyer / Schaustellerverband Speyer


Marktsaison auf dem Königsplatz

Im Herbst endet alljährlich die dreitägige Marktsaison auf dem Königsplatz. Ab 1. November 2017 bieten die Marktbeschicker nur noch dienstags und samstags ihre frischen Waren auf dem Königsplatz an.

Stadt Speyer


Einzelhandelskonzeption wird fortgeschrieben – Einzelhändler und Bürger werden um Unterstützung gebeten!

Die Stadt Speyer hat vor kurzem das Planungsbüro Stadt + Handel beauftragt, die Zentren-, Einzelhandels- und Nahversorgungsstruktur der Stadt zu untersuchen. Ziel ist die Fortschreibung der Einzelhandelskonzeption der Stadt Speyer, die auch weiterhin als Grundlage für die zukünftige Entwicklung der Speyerer Einzelhandelsstandorte, mit besonderem Augenmerk auf die Speyerer Innenstadt und die Nahversorgung, dienen soll. Darüber hinaus wird die fortgeschriebene Einzelhandelskonzeption als gutachterliche Grundlage für die Beurteilung von Bauanfragen Verwendung finden.

Um die Angebotssituation in der Stadt aktuell beurteilen zu können, werden im Oktober und November 2017 sämtliche Einzelhandelsbetriebe im Stadtgebiet durch Mitarbeiter des Büros persönlich aufgesucht und nach Verkaufsfläche sowie Sortiment erfasst. Die Stadt Speyer bittet darum die Aktivitäten  im Zusammenhang mit der Bestandserhebung zu unterstützen, um dadurch die Fortschreibung der Einzelhandelskonzeption und damit auch die zukünftige Entwicklung von Speyer voranzubringen. Die Mitarbeiter der Büros Stadt + Handel können sich mit einem Anschreiben der Stadt Speyer ausweisen. Der Datenschutz und die Anonymität werden bei allen Erhebungen und Befragungen berücksichtigt. Es werden keine betriebs- oder personenbezogenen Angaben veröffentlicht.

Ansprechpartnerin bei der Stadt Speyer: Sabine Klonig, Telefon: 06232 14-2775

Stadt Speyer


Hundehalter auf Gefahrenabwehrverordnung hinweisen

Ab sofort werden Hundehalter bei Anmeldung ihres Vierbeiners von der kommunalen Ordnungsbehörde schriftlich darüber informiert, was laut Gefahrenabwehrverordnung auf Speyerer Gemarkung zu beachten ist.

Da ist zunächst die Leinenpflicht, die im Stadtgebiet gilt, mit Ausnahme der explizit als Spielwiesen für Hunde ausgewiesenen Grünflächen am Eselsdamm und im Woogbachtal. Ferner sind Kinderspielplätze und Spielwiesen sowie das Baden in Brunnen, Weihern und Wasserbecken für Hunde tabu!

Darüber hinaus werden die Hundehalter an ihre Pflicht erinnert, die Hinterlassenschaften ihrer Vierbeiner in Hundekottütchen in ihrem Restmülleimer oder in öffentlichen Abfallkörben zu entsorgen. Und diejenigen, die zuhause kein Kottütchen zur Hand haben, werden auf die Standorte von Dog-Stations verwiesen.

Hundehalter, die sich nicht an die Gefahrenabwehrverordnung halten und deren Verstoß vom Kommunalen Vollzugsdienst festgestellt wird, haben mit einem Verwarnungsgeld bzw. der Einleitung eines Bußgeldverfahrens zu rechnen, so der abschließende Hinweis.

Stadt Speyer


Sicherheitskonzept Altstadtfest: Domplatz erstmals mit Zusatzpollern geschützt

Im Rahmen des Sicherheitskonzeptes für das Altstadtfest 2017 haben Feuerwehr und Baubetriebshof in Abstimmung mit der Polizeiinspektion Speyer heute Vormittag den Domvorplatz für das Festwochenende und das damit erhöhte Menschenaufkommen in diesem Bereich mit Betonpollern geschützt. Um den verkehrstechnischen Anforderungen Rechnung zu tragen, wurden die Betonpoller mit rot-weißen Abweisern ausgestattet. Die Sperrmaßnahme wird im Laufe der kommenden Woche wieder entfernt.

Wie bereits berichtet, wird die Polizeiinspektion beim Altstadtfest erstmals Videotechnik zur Einsatzunterstützung einsetzen.

Stadt Speyer


Von Hobbygärtnern, Handwerkern  und „alten Ehepaaren“

OB ehrt und verabschiedet verdiente Mitarbeiter

Gruppenbild im Dienstzimmer des Oberbürgermeisters 1 Reihe v.l.:Simone Kratzin, Alexandra Bayer, Sandra Böhm, Silvia Schmitt Reihe2 v.l.: Personalratsvorsitzender Martin Flörchinger, Andreas Eberhardt, Erwin Schuster, OB Hansjörg Eger

Wie hält man sich geistig und körperlich fit bis zum Ruhestand? Silvia Schmitt kennt die Antwort: Indem man in zwei unterschiedlichen Dezernaten zwei Vorzimmer betreut, seit 2003 das von Fachbereichsleiter Thomas Zander und seit 2008 übernimmt sie zusätzlich die Vorzimmertätigkeiten für die Rechtsabteilung.

Für ihr hohes Maß an Flexibilität sprach ihr Oberbürgermeister Hansjörg Eger bei ihrer Verabschiedung in den Ruhestand Dank und Anerkennung aus. 28 Dienstjahre weist ihr Arbeitskonto bei der Stadtverwaltung Speyer aus, zunächst im Ordnungs- und Hauptamt, dann im Bürgerbüro Station, bevor sie im Jahr 2003 in das Vorzimmer der Fachbereichsleitung, wechselte. Damit sie auch als Rentnerin beweglich bleibt, dafür sorgen ihre Enkelkinder. Sie freut darauf, nach dem offiziellen Renteneintritt mehr Zeit für sie zu haben sowie auf einen bereits geplanten Familienbesuch im fernen Sydney.

Bereits 40 Dienstjahre kann der gelernte Groß- und Einzelhandelskaufmann Erwin Schuster feiern, der ursprünglich bei der Polizeidirektion Speyer in den Öffentlichen Dienst einstieg.  Im Zuge der Verwaltungsreform kam er im Jahr 1987 dann offiziell zur Stadtverwaltung Speyer und ist seitdem beim Ausländeramt tätig, wo er in erster Linie für Einbürgerungen zuständig ist. An seiner Tätigkeit gefalle ihm besonders, dass sie spannend und abwechslungsreich ist und er bei manchen Familien inzwischen schon die zweite Generation auf dem Weg zur deutschen Staatsangehörigkeit begleiten könne. In seiner Freizeit ist Schuster begeisterter Heimwerker und Kleingärtner.

Ihre „Silberhochzeit“ feierten die drei Jubilarinnen Alexandra Bayer, Sandra Böhm und Simone Kratzin im übertragenen Sinne nicht nur mit der Stadtverwaltung Speyer, sondern auch miteinander, denn vor 25 Jahren haben sie gemeinsam den Vorbereitungsdienst für den gehobenen Dienst bei der Stadt Speyer angetreten. „Wir sind wie ein altes Ehepaar, nur eben zu dritt“, kommentierte Sandra Böhm.

Bayer arbeitete zunächst im Schul- und Sportamt, anschließend beim Ordnungsamt und im FB 4 in den Bereichen Grundsicherung und wirtschaftliche Jugendhilfe, bevor sie 2016 schließlich zur Personalabteilung wechselte. Dort habe sie sich zwar inzwischen eingelebt, aber noch immer zu wenig Zeit für die Menschen. Sie hoffe aber, dass sich das in absehbarer Zeit ändern werde, so Bayer.

Im wohlverdienten Feierabend kümmert sich die Hobbygärtnerin am liebsten um ihren Duft- und Schmetterlingsgarten und baut ihre zahlreichen Unterkünfte für Insekten und Käfern weiter aus.

Simone Kratzin lernte in ihrer 25-jährigen Tätigkeit bei der Stadt Speyer viele verschiedene Stellen der Stadtverwaltung kennen. Seit 2013 ist sie Teamleiterin im Bürgerbüro Salzgasse und teilt sich die Vollzeitstelle mit ihrem Kollegen Daniel Fleischmann. Wichtig ist ihr im Beruf vor allem der direkte Kontakt zu den Menschen, der, wie sie betont, eine gute Schule fürs Leben ist und sich wie ein roter Faden durch ihren Lebenslauf zieht. Auch für sie bietet das Heimwerken die manchmal nötige Stresstherapie. Bei einem großen Haus und Hof gebe es schließlich immer etwas zu tun.

Sandra Böhm war in den vergangenen 25 Jahren vor allem als Standesbeamtin und im Sozialbereich eingesetzt. Seit 2007 ist sie im Bereich Sozialhilfe und Sozialleistungen tätig. Auch ihr ist der Kontakt mit Menschen wichtig – eine gute Voraussetzung für den Publikumsverkehr an dieser sensiblen Stelle. Im Kreise stolzer Hobbygärtner, erlag sie nicht der Versuchung, sich mit fremden Federn zu schmücken, sondern gab unumwunden zu, dass  im Hause Böhm ihr Mann für den Garten zuständig ist.

Den Dankesreigen schloss OB Eger mit Dienstjubilar Andreas Eberhardt für ein Vierteljahrhundert Engagement für die Stadt Speyer. Nach einer Ausbildung zum Elektriker und Kraftfahrer und einer anschließenden Beschäftigung als Elektriker, kam er 1992 als Arbeiter zum Baubetriebshof. Ab 1994 war er dann als Kraftfahrer tätig, bevor er 2005 zur Reinigungstruppe für Park- und Gartenanlagen wechselte. Die Vorbereitungen für die Beerdigung des Altbundeskanzlers Helmut Kohl seien sehr aufwändig gewesen. Langweilig wird ihm und seinen Kollegen aber auch ohne Großereignis nicht, denn im Bereich der Park- und Gartenanlagen gebe es immer genug zu tun. Auch nach Feierabend gilt seine Pflege den Grünpflanzen, dann aber im heimischen Garten.

Stadt Speyer


Zustellung der Wahlbenachrichtigung durch Post fehlerhaft

Stadt: Wahlverzeichnis kann bis Freitag eingesehen werden

Bei der Stadtverwaltung häufen sich die Hinweise, dass die Zustellung der Wahlbenachrichtigungen nicht in allen Stadtteilen problemlos erfolgt. Dies hat das Wahlbüro der Stadt Speyer wiederholt bei der KommWis (Gesellschaft für Kommunikation und Wissenstransfer mbH) reklamiert, die rheinland-pfalzweit den Druckauftrag für die Wahlbenachrichtigungen erteilt und die Post mit der Zustellung beauftragt hat. Aufgrund der Rückmeldungen im Wahlbüro sind vor allem Wahlberechtigte im Bereich östlich des Bahnhofs zwischen Speyerbach und Rützhaubstraße/Mörschgasse betroffen. „Teilweise wurden ganze Hausnummern nicht berücksichtigt, teilweise erhielten nicht alle Wahlberechtigten eines Haushaltes eine Wahlbenachrichtigung“, erläutert Thomas Berger, Leiter des Speyerer Wahlbüros. Berger weist darauf hin, dass betroffene Bürger laut Einsichtsfrist der Bundeswahlordnung noch bis Freitag Einblick in das Wählerverzeichnis im Wahlbüro nehmen können, um im Zweifelsfalle zu prüfen, ob Sie eingetragen und wahlberechtigt sind. Bürger, die wahlberechtigt sind, aber keine Benachrichtigung erhalten haben, können alternativ nach Vorlage des Personalausweises und anschließendem Abgleich mit dem Wählerverzeichnis im jeweiligen gewohnten Stimmbezirk wählen. Bürger, die Briefwahl beantragen möchten, können hierzu alternativ auch den Onlinewahlscheinantrag auf der Internetseite  www.speyer.de nutzen. Darüber hinaus kann auf Anfrage beim Wahlbüro (Tel. 14-2762) die Wahlbenachrichtigung  als Zweitausfertigung zugesandt werden.

Öffnungszeiten des Wahlbüros im Rathaus, Maximilianstraße 12:

Montag und Dienstag: 7:30 Uhr bis 16:00 Uhr

Mittwoch und Freitag: 7:30 Uhr bis 13:00 Uhr

Donnerstag: 07:30 Uhr bis 18:00 Uhr

Stadt Speyer


Stadt sucht Besitzer einer Griechischen Landschildkröte

Die Stadt sucht den Besitzer einer Griechischen Landschildkröte. Diese wurde am Freitag, 18. August 2017, nahe der Kleingartenanlage Rheinhäuser Straße gefunden. Das Tier ist männlichen und wiegt 960 Gramm.

Der Halter des Tieres möchte sich bitte, gemäß der Artenschutzvorschriften, mit einem aktuellen Foto der Schildkröte sowie der entsprechenden EU-Bescheinigung an die Stadtverwaltung, Abteilung Umwelt und Forsten (Maximilianstr. 12, umweltundforsten@stadt-speyer.de) wenden.

Stadt Speyer


Fahrradeigentümer gesucht

Weil sie die Aufbauarbeiten zur Kaisertafel behinderten, wurden zwei Fahrräder, ein Mädchenrad und ein Jungen-MTB, vom Fahrradständer auf dem Postplatz demontiert. Da sich die Eigentümer bisher weder bei der Polizei noch beim Fundbüro gemeldet haben, werden diese gebeten, ihr Fahrrad im Bürgerbüro Salzgasse abzuholen. Hierzu ist ein Eigentumsnachweis (Fahrradschlüssel, Kaufbeleg oder Fahrradpass) erforderlich.

Stadt Speyer


Stadtgärtnerei auf zeitiger Weihnachtsbaumsuche

Während die Besucher der Straßencafés wieder Sonne und sommerliche Temperaturen genießen, planen die Mitarbeiter der Stadtgärtnerei bereits die Wintersaison. Gesucht werden Rotfichten und Nordmanntannen, die für den heimischen Garten zu groß geworden sind und sich zur Zierde von öffentlichen Plätzen (Domplatz, Postplatz, Berliner Platz, Heinrich-Lang Platz) in der Weihnachtszeit eignen. Die gesuchten Nadelbäume sollten eine Höhe von 12 m oder mehr haben, gleichmäßig gewachsen und frei stehend und ihr Standort mit einem Autokran erreichbar sein. Zu gegebener Zeit holt die Stadtgärtnerei die Bäume auf Wunsch am jeweiligen Standort kostenlos ab.

Über Angebote freut sich die Stadtgärtnerei unter der Rufnummer 14 26 13 oder via E-Mail: volker.claus@stadt-speyer.de .

Stadt Speyer, Stadtgärtnerei


Von König Fußball und „der Allzweckwaffe“ der öffentlichen Verwaltung

Dienstjubiläen und Verabschiedungen im Stadthaus

Vom Azubi bis zum Stadtoberinspektor führte Holger Lorfing sein beruflicher Werdegang durch die Speyerer Stadtverwaltung. Anlässlich seines 25jährigen Dienstjubiläums dankte ihm Oberbürgermeister Hansjörg Eger für seine Treue zur Stadt Speyer. Seit 2009 ist Lorfing fest im Team der Rechtsabteilung verankert. Hier habe er gelernt, Bescheide zu schreiben, „die Allzweckwaffe der öffentlichen Verwaltung“ kommentiert Lorfing Augenzwinkernd. Nach Stationen in der Sozialhilfe, der Gesellschaft für Arbeitsmarktintegration und dem Ausländer- und Staatsangehörigkeitswesen hat ihn die Juristerei wieder. In seiner Freizeit gilt seine Leidenschaft König Fußball. Ein Ticket für das WM-Qualifikationsspiel Nordirland gegen Deutschland in Belfast hat er schon in der Tasche.

Dank und Anerkennung für die geleistete Arbeit in der WoLa- Ein Haus für Kinder sprach OB Eger auch Undine Stoecker anlässlich ihres 25-jährigen Dienstjubiläums aus. Als Jubiläumspräsent hat sie sich eine Topfpflanze für den Balkon gewünscht, um neben der Dankurkunde noch eine weiter Erinnerung an ihr Jubiläum zu haben. Was Stadthauschef Eger eindeutig als Indiz dafür wertet, dass ihr die pädagogische Arbeit nach wie vor viel Freude bereitet. Fit hält sich die Erzieherin als aktives DLRG-Mitglied mit Schwimmen und Tauchen.

„Oh, jetzt wär isch alt!“, sei ihr erster Gedanke gewesen, versichert Natalie Ritter, als sie zur Verabschiedungsrunde ins Dienstzimmer von Oberbürgermeister Hansjörg Eger eingeladen wurde. Noch fühle sie sich wie im Urlaub, versichert die städtische Reinemachefrau, die zuletzt für die Sauberkeit im Haus der Vereine verantwortlich zeichnete. Die „gewonnene Zeit“ nutze Sie für den Gemüseanbau im eigenen Garten. Aktuell freue sie sich an ihrer ertragreichen Tomaten- und Gurkenernte. Mit ihr verabschiedete Eger ihre Kollegin Margit Preugschat, die in den letzten 12 Jahren als Reinemachefrau in der Zeppelinschule tätig war. Sie freut sich zukünftig über mehr Zeit, um ihre Kinder zu besuchen, die in Berlin und Brandenburg an der Havel leben, während sie selbst vor 27 Jahren ihren Lebensmittelpunkt von Berlin in die Pfalz verlegt hat.

Stadt Speyer


Mit Stechbeitel und Bildhauerklüpfel

IGS-Schüler arbeiten mit Robert Koenig

Jule ist fasziniert vom Werkstoff Holz, Katharina findet das Alternativprogramm zu Malen und Basteln „cool“ und André ist eh ein Fan von Kunst und hat sich ohne zu zögern für den Holzworkshop mit dem britischen Künstler Robert Koenig angemeldet. Zum Ausklang des Schuljahres haben 39 Schülerinnen und Schüler der Integrierten Gesamtschule (IGS) Georg Friedrich Kolb das Angebot genutzt. Die Teilnehmer der 7. bis 11. Klasse hatten sich alle freiwillig gemeldet und waren entsprechend hochmotiviert und konzentriert bei der Sache. Selbst nach dem Pausenklingeln wurden Stechbeitel und Holzklüpfel nicht aus der Hand gelegt, schließlich wollte jeder seine Hand im Relief in der Gruppenarbeit verewigen, dafür nimmt Fritz auch eine Blase am Finger in Kauf. Insgesamt entstanden vier Gruppenarbeiten aus Birken- und Lindenbrettern, die in der Schule auf Dauer installiert werden.

„Ohne die Unterstützung unseres Fördervereins unter Vorsitz von Lucia Gerlak, der sich die Workshopkosten mit der Stadt geteilt hat, hätten die Kinder und Jugendlichen diese wertvolle Erfahrung nicht machen können“, bringt Schulleiter Rüdiger Nauert seine Dankbarkeit zum Ausdruck. Auch Ulrike Miehlbradt, didaktische Koordinatorin an der IGS, freut sich, dass man beim Förderverein mit zusätzlichen Angeboten in den Bereich Musik, Darstellendes Spiel oder Bildende Kunst immer auf offene Ohren stoße. „So wird Schule zu einem Ort, an dem wir bilden und nicht nur ausbilden“, ist sie mit Kunsterzieherin Sabine Geeck einig. Dem Bildhauer der Odyssey habe man die Erfahrung mit Gruppenarbeit angemerkt, attestiert ihm Geek. Nach einer Einführung im Umgang mit den Werkzeugen zur Holzbearbeitung, habe er den Jugendlichen die Symbolkraft der Hand verdeutlicht und sich danach zurückgenommen. Er spüre, wer wann einen Impuls brauche, um die eigene Hand aus dem Holz herauszuarbeiten. „Ich habe eine neue Welle in ihrem Leben angestoßen“, zeigt sich Robert Koenig überzeugt und spricht von einer entspannten Atmosphäre im Werkraum und Arbeitsergebnissen, die die Vielfalt der Schülerinnen und Schüler widerspiegle und deren Arbeitsweise etwas über die Persönlichkeit der Teilnehmer verrate. Und dass die Kinder und Jugendlichen den Mut hatten, ihre Englischkenntnisse praktisch anzuwenden, rundet die Erfolgsbilanz des Workshops ab.

Odyssey – Ein mobiles Monument gegen das Vergessen

Begeistert waren die IGSler nicht nur vom Workshop selbst, sondern auch von der Persönlichkeit Robert Koenigs, der einige Tage vor dem Workshop die Schule besuchte, um sich und sein Odysseyprojekt vorzustellen. Auch hier war die Unterrichtssprache Englisch und die Aufmerksamkeit bei seinen Reflektionen über Krieg, Vertreibung und Heimat hoch. Die Odyssey ist für Robert Koenig ein mobiles Monument für seine Mutter, die 1942 als Zwangsarbeiterin Nr. 1129 zu den Flugzeugwerken Saarpfalz (heute PFW Aerospace) nach Speyer verschleppt wurde, und für alle Zwangsarbeiter und alle Opfer des nationalsozialistischen Terrorregimes. Der Bildhauer hat sich auf die Reise begeben, um die Lebensstationen seiner Mutter nachzuverfolgen. So war die erste Station seines Kunstprojektes das polnische Dorf Dominikowice. Die ersten Figuren hat Koenig entlang der Straße aufgestellt, die seine Mutter ging, als sie zur Zwangsarbeit aufbrach. „Ihr Vater stand auf der Liste derer, die zur Zwangsarbeit verpflichtet wurden. Er war alt und schwach, hätte das nicht überlegt. So ging meine Mutter ohne Abschied zu nehmen, denn der Vater hätte dieses Opfer niemals akzeptiert“, schildert Koenig ein erschütterndes Kapitel seiner Familiengeschichte. In den Jahren 1996 bis 2001 reiste der Künstler in die mütterliche Heimat, wählte vor Ort Lindenbäume aus, um daraus 23 überlebensgroße Holzfiguren zu schaffen. Bei der grün/braunen Farbgebung, ließ er sich von der Landschaft inspirieren. „Ich habe den Bäumen ein neues Leben gegeben, als Wächter der Erinnerung“, erklärt er seinem aufmerksamen Publikum in der IGS-Mensa. Er sei dankbar, dass sich mit der Station Speyer nun der Kreis vom Geburtshaus seiner Mutter bis zu ihrem Grab geschlossen habe.

Und warum investiert er nach wie vor so viel Energie und Lebenszeit in dieses Skulpturenprojekt, anstatt Ausstellungen zu machen, die Geld einbringen, fragt ein Schüler und erhält zur Antwort. „Neben der Odyssey meiner Mutter möchte ich den Fokus auf das menschliche Schicksal aller Heimatlosen und Vertriebenen rücken. Wir alle sehen täglich die Bilder von Flucht und Vertreibung, Migranten werden erniedrigt und entwürdigt. Deshalb bin ich in Europa unterwegs, um mit meinem Odyssey-Figuren im Dialog dafür werben, dass deren Leid nicht aus dem Blick gerät.“ 

Stadt Speyer


Speyerer Nachwuchsband rockt Open Air Bühne in Gniezno

WINK als Botschafter der Völkerfreundschaft beim „Royal Arts Festival“

Sie schwärmen von der lebendigen Städtepartnerschaft und ihrem erfolgreichen Konzert vor rund 15.000 Zuhörern beim „Royal Arts Festival“ im Rahmen der „Gniezno Days“. Kein Wunder, die jungen Musiker der Band WINK feierten am Brezelfestwochenende in der polnischen Partnerstadt den größten Auftritt ihrer bisherigen Bandgeschichte. Während sie bei ihrer Festival Premiere vor fünf Jahren über die Bühnenmaße -„so groß wie ein zweistöckiges Haus“- staunten, wurden ihre Erwartung beim diesjährigen Gastspiel in der polnischen Partnerstadt „bei weitem übertroffen“.

Wink- das sind Jakob Jaberg (Gesang/Gitarre/Ukulele), Leonard Schneider-Strehl (Bass/Gesang), Jan Sofsky (Gitarre/Gesang), Simon Schneider (Schlagezug) und David Steiger (Synth/Keys/Percussion)- traten als Vorband der in Polen sehr populären Band „happy sad“ auf. Bei zwei Songs vervollständigte Marianna Kanke aus Gniezno mit der Violine den Klang der Speyerer Band. „Kennengelernt haben wir Marianna vor 4 Jahren in unserer Heimatstadt Speyer. Damals hat sie mit ihrer Band Fantaszia im Rahmen der Städtepartnerschaft auf dem Weihnachtsmarkt gesungen“, erinnert Jakob Jaberg, dessen Familie als wiederholte Gastgeber der 5-köpfigen Mädchenband, die deutsch-polnische Völkerfreundschaft förderte. Im Rahmen des Weihnachtsmarktwochenendes 2016 krönten die jungen Musiker ihre Begegnung mit einem gemeinsamen Konzert von WINK und „Fantaszia“ im Alten Stadtsaal. Zwischen den einzelnen Gastspielen anlässlich des Speyerer Weihnachtsmarktes wurde über die sozialen Medien Kontakt gehalten. So konnte sie beim „Royal Arts Festival“ einen weiteren Beitrag zur lebendigen Städtepartnerschaft leisten. Und das die Speyerer barfuß auf der Bühne vor Gnieznos Wahrzeichen dem Dom Maria Himmelfahrt und St. Adalbert, auftraten, war eine Reminiszenz an die Gründungsgeschichte des Erzbistums Gnesens. „Nachdem Bischof Adalbert von Prag erschlagen worden war, hat sich Kaiser Otto III im Jahre 999 auf den Weg von Rom nach Gnesen begeben, was zur Gründung des Erzbistums Gnesen führte. Dabei zog Otto III barfuß in Gnesen ein.“, verweisen die Musiker auf Polens Historie.

Auf den Blick zurück, folgt der Blick auf vielversprechende Zukunftspläne: „Nach einigen Demoaufnahmen wollen wir endlich ein Album aufnehmen. Wir haben auf jeden Fall vielen Leuten versprochen, dass wir zurück nach Gniezno kommen. “, bringt Simon Schneider die Freude und Dankbarkeit zum Ausdruck, die sich für die Speyerer Band durch diese Städtepartnerschaft bietet. Denn der nächste Auftritt in Polen ist schon vereinbart, nämlich als Support Act der polnische Band „happy sad“ im Oktober in Warschau: „Das ist eine riesige Chance für uns und ein großer Schritt nach vorn“, schwärmt Leonard Scheider-Strehl.

Stadt Speyer


Bürgerbüros stellen Fischereischeine aus

Die Stadtverwaltung weist darauf hin, dass die Fischereischeine seit Juli 2017 nicht mehr bei der Ordnungsbehörde, sondern bei den beiden Bürgerbüros (Salzgasse und Industriestraße) ausgestellt bzw. verlängert werden. Nur für Besitzer eines ausländischen Fischereischeins, die sich einen deutschen Fischereischein ausstellen lassen möchten, bleibt die Ordnungsbehörde Ansprechpartner.

Stadt Speyer


Jugendamt sucht Gastfamilien zur Begleitung minderjähriger, unbegleiteter Ausländer

In Rheinland-Pfalz befinden sich aktuell rund 2800 junge, unbegleitete Ausländer und Ausländerinnen (umA), davon sind zurzeit 35 Jugendliche der Stadt Speyer zugwiesen, die verpflichtet ist, diese jungen Menschen in Obhut zu nehmen, für ihre Unterbringung, Versorgung und Betreuung zu sorgen. Die meisten Jugendlichen sind zwischen 15 und 18 Jahren alt. Sie stammen z.B. aus Afghanistan, Syrien, Somalia oder Eritrea und leben aktuell überwiegend in Wohngruppen.

Eine Alternative zur Unterbringung in Jugendhilfeeinrichtungen ist das Modell der „Gastfamilie“:

Im Zusammenleben in einer Familie können die Jugendlichen schneller die Sprache erlernen, sich leichter mit der deutschen Kultur auseinandersetzen, besser in regionale Strukturen (z.B. Schulen, Vereine) integriert werden und vor allem Sicherheit und Gastfreundschaft erleben. Da sich mit der Aufnahme eines „Gastkindes“ einer Familie stellt sich eine Familie aber auch großen Herausforderungen. Neben dem kulturellen „Anders-Sein“ sind viele Fragen zu klären: Wie kann ein Zusammenleben in einer Gastfamilie aussehen? In welche Schule kann der Jugendliche gehen? Wie läuft es mit der Gesundheitsfürsorge? u.v.m..

Wir beabsichtigen, für interessierte Personen eine Informationsveranstaltung  durchzuführen, in der wir Details zum Aufnahmeverfahren und zu Modalitäten der Unterbringung vermitteln. Im Rahmen dieser Veranstaltung wird sich auch unser Kooperationspartner, Arbeitsgemeinschaft zur Förderung von Kindern und Jugendlichen Vorderpfalz (AGFJ gGmbH) vorstellen, ein freier Träger der Jugendhilfe, der im Auftrag des Jugendamtes Speyer den gesamten Prozess der Aufnahme und Unterbringung der unbegleiteten minderjährigen Ausländer/-innen in Gastfamilien begleitet.

Haben wir Ihr Interesse an dem Modell „Gastfamilie“ geweckt? Dann freuen wir uns über Ihre Kontaktaufnahme bei unserem zuständigen Mitarbeiter im Jugendamt, Simon Kochner (Tel.: 06232-142420, Mail: simon.kochner@stadt-speyer.de) oder bei David Schröter von der AGFJ gGmbH (Tel.: 0152-56444375, Mail: d.schroeter@agfj-pfalz.de).

Stadt Speyer


ISB-Darlehen Wohneigentum - Fördermöglichkeiten für Erwerb, Neubau und Modernisierung von Wohnimmobilien

Damit sich möglichst viele Menschen in Rheinland-Pfalz den Traum vom eigenen Zuhause erfüllen können, bietet die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) das ISB-Darlehen Wohneigentum an. Finanziert werden der Neubau und der Erwerb von selbst genutztem Wohneigentum. Die ISB bietet mit langen Laufzeiten und niedrigen Zinssätzen, bei geringen Eigenkapitalanforderungen, eine wirtschaftlich sinnvolle Ergänzung zur Finanzierung der Kreditinstitute an.

Für die nachrangig besicherten ISB-Darlehen Wohneigentum sind Zinsfestschreibungen von zehn, fünfzehn und zwanzig Jahren oder bis zur vollständigen Rückzahlung (circa dreißig Jahre) wählbar. Die Höhe der Zinsen liegt je nach Zinsfestschreibungsdauer derzeit bei 1,50 %, 1,90 %, 2,10 % bzw. 2,35 %. Das Förderangebot richtet sich an Haushalte, die Wohneigentum bilden möchten. Voraussetzung ist, dass bestimmte Einkommensgrenzen eingehalten werden. Beispielsweise können Haushalte mit zwei Erwachsenen und zwei Kindern über ein Jahresbruttoeinkommen von rund 79.000 Euro verfügen.

In Rheinland-Pfalz sind fast 40 % der Häuser älter als 50 Jahre. Mit nachhaltigen Förderprogrammen setzt das Land über die ISB Anreize zur Modernisierung des Wohnungsbestandes. Für die Modernisierung einer selbst genutzten Immobilie kann ein ISB-Darlehen in Höhe von bis zu 60.000 Euro zu günstigen Konditionen zur Verfügung gestellt werden. Bei einer Zinsfestschreibung von zehn Jahren liegt der Zinssatz aktuell bei 0,5 %. 0,9 % und 1,1 % im Jahr beträgt der Zinssatz bei Zinsfestschreibungen von fünfzehn bzw. zwanzig Jahren. Seit Januar 2017 erhalten Haushalte mit niedrigem Einkommen einen zusätzlichen Tilgungszuschuss von bis zu 15 % des ISB-Darlehens – maximal 6.000 Euro, d.h. bei Rückzahlungsbeginn wird die Darlehensschuld um diesen Zuschussbetrag reduziert. Der Einsatz von Eigenkapital ist nicht erforderlich.

Neben Maßnahmen zur Einsparung von Energie und Wasser oder zur Wärmedämmung, für die die Standards der Energieeinsparverordnung (EnEV) ausreichen, fördert die ISB bauliche Maßnahmen zur Barrierefreiheit. Modernisierungsmaßnahmen verbessern nicht nur die allgemeinen Wohnverhältnisse, erleichtern den Wohnalltag etwa im Alter und sparen Energie, sondern erhöhen zusätzlich den Gebrauchswert der Wohnung. Auch Maßnahmen zum Einbruchsschutz können mit den ISB-Darlehen gefördert werden.

Eigentümer benötigen zur Beantragung der Darlehen bei der ISB eine Förderbestätigung der zuständigen Kreis- oder Stadtverwaltung, über die auch die Anträge bei der ISB gestellt werden. Ansprechpartner bei der Stadtverwaltung Speyer ist Herr Linxweiler, Tel. 06232/142251. Alle Informationen zu den Konditionen und zur Ausgestaltung der Förderprogramme finden Interessierte auf den Internetseiten der ISB unter www.isb.rlp.de.

Stadt Speyer/ISB


Zierschildkröte in Speyer-Nord gefunden

Umweltamt sucht Schildkrötenbesitzer

Letzte Woche wurde in Speyer-Nord eine Sumpfschildkröte mit auffällig bunter Färbung (chrysemys picta bellii) gefunden. Die Länge des Panzers beträgt 12 cm.

Wer das abgebildete Tier vermisst, möchte sich bitte bei der Stadtverwaltung, Abteilung Umwelt und Forsten melden, möglichst mit Kaufbeleg oder sonstigem Herkunftsnachweis (umweltundforsten@stadt-speyer.de oder Tel. 14 27 49).

Stadt Speyer, Umwelt- und Forstamt


„Voneinander Lernen – Sich vernetzen“

Kita-Fachtag 2017 in der Stadthalle

Schatzsuche statt Fehlerfahndung, Lernen durch Lehren, interne Ressourcen der Mitarbeiter nutzen, um Fachwissen zu transportieren und die Zufriedenheit der Fachkräfte zu steigern – das waren die Kernthesen des Impulsvortrages von Frau Prof. Dr. Monika Frink von der Hochschule Koblenz anlässlich des Kita-Fachtages „Voneinander Lernen – Sich vernetzen“, zu dem die Stadt die pädagogischen Fachkräfte ihrer 11 kommunalen Kindertagesstätten am vergangenen Freitag in der Stadthalle eingeladen hatte.

„Sie haben bei der Weiterentwicklung der Kindertagesstätten gemeinsam hohe Standards erarbeitet, die in unserem „Qualitätshandbuch der städt. Kindertagesstätten Speyer“ festgeschrieben sind“, attestierte Bürgermeisterin Monika Kabs den 160 anwesenden pädagogischen Fachkräften, hohe Professionalität und persönliches Engagement. Da die Landschaft der Kindertagesstätten in ständiger Entwicklung und Bewegung sei, danke sie den städtischen Einrichtungsleitungen Michael Stöckel, Leiter der Abt. Kindertagesstätten, für die Konzepterarbeitung  „Voneinander lernen – Sich vernetzen“.  Ziel des einrichtungsübergreifenden Konzeptes ist die Vielfalt sowie Individualität der städtischen Kindertagesstätten sowie der dort tätigen pädagogischen Fachkräfte zu nutzen, um Netzwerke zu knüpfen und voneinander zu lernen.

In den kommenden Monaten wird jede städtische Kindertagesstätte zu einem thematischen Schwerpunkt einen Hospitationstermin für die Fachkräfte anderer städt. Kindertagesstätten anbieten, um einen Einblick in die jeweiligen Arbeitsschwerpunkte zu ermöglichen sowie voneinander zu profitieren.

Stadt Speyer


Erste Maßnahme des Radverkehrskonzeptes umgesetzt

Am vergangenen Donnerstag wurde das gesamtstädtische Radverkehrskonzept mit knapp 160 Maßnahmen im Stadtrat beschlossen, dessen erste Maßnahmen die Verwaltung bereits präsentieren kann. Denn im Zuge des Umbaus der Großen Himmelsgasse/ Johannesstraße wurden die vom Planungsbüro PGV-Alrutz vorgeschlagenen Radverkehrsmaßnahmen für diese Achse schon realisiert.

Neben einer Vielzahl an Fahrradabstellmöglichkeiten wie Anlehnbügel wurde auch die Einbahnstraße für den gegenläufigen Radverkehr geöffnet, entsprechend beschildert und markiert. Zusätzlich wurden alle Gefahrenstellen mit blauen Fahrradpiktogrammen versehen wie beispielsweise die Straßenausfahrten am Finanzamt oder in der Salzgasse.

Im Zuge der Umsetzung des Radverkehrskonzeptes sollen nach und nach alle bereits gegenläufig geöffneten Einbahnstraßen mit entsprechenden Markierungen und Fahrrad-Piktogrammen nachgerüstet werden, zudem werden die im Konzept aufgeführten Einbahnstraßen noch für den gegenläufigen Radverkehr geöffnet.

In diesem Zusammenhang wirbt Oberbürgermeister Hansjörg Eger für gegenseitige Rücksichtnahme im Straßenverkehr: „Als Stadt können wir den gegenläufigen Radverkehr ausweisen, doch nur mit Rücksichtnahme, insbesondere gegenüber den schwächeren Verkehrsteilnehmern, können wir uns langfristig zu einer fahrradfreundlichen Stadt entwickeln“.

Als weitere Radverkehrsmaßnahme liefen aktuell die Planungen im Bereich Abstellinfrastruktur für den Innenstadtbereich, so der Hinweis Egers, dass die Verwaltung ihre Hausaufgaben für die Fahrradstadt Speyer mache.

Stadt Speyer


Schritttempo in der Großen Himmelsgasse

„Nach dem Straßenausbau der Verkehrsachse zwischen Domplatz und St. Guido-Stifts-Platz gilt in der Großen Himmelsgasse bis zur Einmündung Salzgasse Schritttempo“, auf diese Neuerung weist Beigeordnete Stefanie Seiler hin.

Zur Bewusstseinsschärfung der motorisierten Verkehrsteilnehmer hat die Straßenverkehrsbehörde heute eines ihrer drei digitalen Tempomessgeräte aufgestellt.

„Nach drei Monaten sollten ausreichend Verkehrsdaten zur Auswertung zur Verfügung stehen“, so Seiler, die darauf verweist, dass die beiden weiteren mobilen Tempomessgeräte mit Smilie-Anzeige auf dem Display vor Schulen zum Einsatz kommen werden.

Stadt Speyer


Bekämpfungsmaßnahmen gegen Eichenprozessionsspinner

Ab Montag, 8.Mai 2017, beginnt die Bekämpfung gegen die Eichenprozessionsspinner, dessen Raupenhaare beim Berühren oder Einatmen allergische Reaktionen auslösen können. Die Eichen werden vom Boden und der Hubarbeitsbühne mit einem Biozid (einem Extrakt aus Neemsamen) besprüht. Um die Besprühung zeitnah durchführen zu können, werden die Mitarbeiter der Abteilung Stadtgrün auch in den Abend- und Nachtstunden im Einsatz sein. Die Eichen im Friedhof und Hertrichwäldchen, auf dem Grünstreifen am Bauhaus und entlang der Spaldinger Straße werden von einer Fremdfirma behandelt.

Die Abteilung Stadtgrün nimmt Hinweise über einen Befall mit Eichenprozessionsspinnerraupen auf öffentlichen Grünflächen oder im Straßenbereich unter der Rufnummer 14 26 10 entgegen, weist aber ausdrücklich darauf hin, dass auf privaten Grundstücken der Eigentümer für die Bekämpfung verantwortlich ist. Mieter sollten sich direkt an den Eigentümer wenden und um Veranlassung geeigneter Maßnahmen bitten.

Die Population dieser Schmetterlingsart ist in den letzten Jahren stark angewachsen. Von den Raupenhaaren, die die Schmetterlingsraupen im Laufe des dritten Larvenstadiums ausbilden, können Gesundheitsgefährdungen ausgehen. Zu den Symptomen gehören lokale Hautausschläge, leichte Schwellungen, starker Juckreiz und ein Brennen der betroffenen Hautstellen. Ein Kontakt kann aber auch zu Atemwegsreizungen. Schwindelgefühl, Fieber oder einer Bindehautentzündung führen.

Text: Stadt Speyer Foto: dak