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Neues aus dem JSV

1. Bundesliga Männer und Frauen. Nach der Sommerpause sieht es gut aus für beide Erstliga-Mannschaften des Judo-Sportvereins Speyer: Die Männer sind sich sicher, dass sie den Klassenerhalt schaffen und langfristig in der 1. Bundesliga bleiben. Die Frauen haben sich mit ihrem haushohen Sieg am vergangenen Wochenende ihren Einzug ins Finale gesichert.

Weitere Kampftage 2018:

  • 15.09.2018: Heimkampftag Männer JSV Speyer gegen 1. JT Mannheim/Heidelberg im Judomaxx
  • 22.09.2018: Auswärtskampf Männer beim TSV Großhadern
  • 03.11.2018: Finale der Frauen in Backnang

Lesen Sie hier die Berichte vom letzten Kampftag am 30.06.2018: Frauen kämpften im Judomaxx gegen JC Wiesbaden, die Männer zeitgleich auswärts gegen TSV Abensberg:

Speyer stürmt in die Finalrunde: Frauen auf Tabellenplatz 2

Die Frauen des JSV Speyer können auch in diesem Jahr um die Deutsche Meisterschaft mitkämpfen. Das entscheidende Duell um den Einzug in die Finalrunde endete mit einem klaren 12:2-Sieg des JSV gegen den JC Wiesbaden. Doch auch der Gegner konnte sich am Ende freuen: Durch die zeitgleiche Niederlage des TSV Großhadern in Backnang qualifiziert sich auch der letztjährige Vizemeister aus der hessischen Landeshauptstadt für die Finalrunde. Die Speyerer Teamchefinnen Barbara Bandel und Johanna Müller hatten sich vor dem Kampf viele Gedanken und Sorgen gemacht bezüglich der Aufstellung für diesen entscheidenden Kampf. „Wir sind froh, dass die Pläne aufgegangen sind, aber wir hätten nie im Leben gedacht, dass es so deutlich wird“, berichtet Bandel.

In der Anfangsphase des Kampfes ging es Schlag auf Schlag: Die ersten vier Kämpfe dauerten allesamt weniger als eine Minute. Verena Thumm und Szaundra Diedrich erwiesen sich dabei als gewohnt verlässliche Punktegarantinnen für Speyer. Ein Highlight war dabei der blitzschnelle Sieg (nach zwölf Sekunden) von Mascha Ballhaus gegen die EM-Dritte Maryna Cherniak aus der Ukraine. Eine ärgerliche Niederlage gab es hingegen für JSV-Teamchefin Johanna Müller gegen Pauline Starke.

Der folgende Kampf war dann länger als die vier zuvor zusammen. In einem spannenden und hart umkämpften Duell gelang Speyers Lea Schmid in der Verlängerung die entscheidende Wertung gegen Christina Faber zum 4:1-Zwischentstand, womit schon eine kleine Vorentscheidung gefallen war. Zwar musste Sanne Vermeer anschließend ihren Kampf abgeben, doch Barbara Matic entschied den letzten Kampf vor der Pause für sich, sodass Speyer beim Stande von 5:2 nur drei Kämpfe des zweiten Durchgangs gewinnen musste, um die Finalrunde zu erreichen. Dieses Ziel wurde schnell erreicht, denn der JSV gab keinen Punkt mehr ab. Die eingewechselten Seija Ballhaus (für Verena Thumm) und Nadja Bazynski (für Sanne Vermeer) konnten ebenso punkten wie die im ersten Durchgang noch unterlegene Johanna Müller. Mascha Ballhaus wiederholte ihren Erfolg gegen Cherniak, um den entscheidenden achten Punkt zu holen und Lea Schmid setzte sich erneut gegen die gleiche Kontrahentin durch wie in der ersten Runde. Szaundra Diedrich und Barbara Matic bekamen es mit neuen Gegnerinnen zu tun, ließen sich aber auch von diesen nicht aufhalten und fuhren souverän die Punkte ein.

Am Ende war sogar die eigene Teamchefin verblüfft über das Ausmaß des Sieges: „Ich konzentriere mich immer so intensiv auf den Kampf, der gerade läuft, dass ich nicht unbedingt immer auf den Zwischenstand achte. Als ich nach dem letzten Kampf realisiert habe, dass wir 12:2 gewonnen hatten, war ich schon ziemlich baff“, so Barbara Bandel.

Ein besonderes Lob hatte die Teamchefin für den Mannschaftsgeist und die gegenseitige Unterstützung. Sowohl die Kämpferinnen, die nicht zum Einsatz kamen als auch mehrere, die verletzungsbedingt ausfielen, hatten sich auf der Speyerer Bank versammelt und durchgängig ihre Teamkolleginnen angefeuert. „Sogar die Jüngeren, die etwas schüchtern sind, sind da ganz aus sich rausgegangen. Die Kämpferinnen haben das auch zurückgemeldet, dass das sie ungemein gepusht hat.“

Jetzt richtet sich der Blick für die JSV-Frauen auf die Finalrunde, und es gibt diesbezüglich eine erfreuliche Neuigkeit: Der ursprüngliche Plan, die Finalrunden der Frauen und Männer an einem Wochenende und einem Austragungsort zusammenzulegen, wobei die Frauen am Sonntag dran gewesen wären, sind verworfen worden. Stattdessen findet die Endrunde der Frauen wie gehabt als eigenständige Veranstaltung an einem Samstag statt, und zwar am 3. November in Backnang. Nach dem erfolgreichen Abschluss der regulären Saison ist die Speyerer Mannschaft voller Optimismus und Tatendrang und möchte um die Titel mitkämpfen. Etwas schade nur, dass sie sich aufgrund des diesjährigen Terminplanes dafür vier Monate gedulden müssen.

Seàn McGinley

Verschmerzbare Niederlage

Für die Männer des JSV Speyer gab es am siebten Kampftag der 1. Judo-Bundesliga Süd beim Rekordmeister und Tabellenführer TSV Abensberg erwartungsgemäß eine klare Niederlage. Mit 4:10 unterlagen die Pfälzer. Das georgische Duo Onise Bughadze und Giga Gigauri sorgte mit jeweils zwei Siegen für die Speyerer Punkte. „Abensberg hat uns aufgrund unserer jüngsten Ergebnisse sicherlich ganz stark eingeschätzt und war seinerseits auch sehr gut aufgestellt“, berichtet Speyers Teamchef Michael Görgen-Sprau, der mit Michel Adam, Franz Haettich, Michael Bantle und Luca Boeßer vier schmerzhafte Ausfälle zu verzeichnen hatte.

So waren die meisten Kämpfe relativ klare Angelegenheiten. Nur Andreas Benkert hätte in seinen beiden Duellen gegen Dominik Gerzer die Chance, weitere Punkte zu sammeln, unterlag aber zweimal knapp, im zweiten Durchgang sogar erst nach dreieinhalb Minuten Verlängerung.

Dennoch kann Michael Görgen-Sprau dem Ergebnis Positives abgewinnen: „Immerhin war das unser bisher bestes Ergebnis gegen Abensberg, und in dem Wissen, dass für Andy Benkert vielleicht noch ein Punkt drin gewesen wäre und dass gleich mehrere Kämpfer gefehlt haben, die auch Chancen gehabt hätten, kann sich das sehen lassen.“ Die Speyerer Männer können mit fünf erzielten Punkten aus sechs Kämpfen als Tabellensechster in die Sommerpause. Danach soll mit einem weiteren Sieg gegen den Aufsteiger Heidelberg/Mannheim eine sehr erfolgreiche Saison gekrönt werden.

Seàn McGinley

2. Zwei junge Leistungsjudoka beim Isarpokal in München:

Am Samstag, dem 30.06.2018, gingen Michael Bantle (-66 kg) und David Fuhrer (-81 kg) beim stark besetzten Sichtungsturnier U 20 unter den Augen des Bundestrainers an den Start. Damit jeder Teilnehmer eine möglichst hohe Anzahl an Kämpfen hat, treffen sie in der ersten Runde in Viererpools jeder gegen jeden in ihrer Gewichtsklasse aufeinander.  Anschließend stehen sich die beiden ersten in zwei Fünferpools jeder gegen jeden gegenüber. Daraus kämpfen die jeweils besten über Kreuz gegeneinander.

Michael Bantle konnte sich in der ersten Runde gegen alle Pool-Gegner behaupten und gewann drei Kämpfe, in der zweiten Runde musste er nur einen Kampf abgeben. Beim Einzug ins Finale unterlag er knapp mit großem Pech nach einer umstrittenen Kampfrichterentscheidung im Golden Score. Es wäre mehr drin gewesen, da fällt es schwer, sich über die Bronzemedaille zu freuen.

Der erst 17Jährige David Fuhrer konnte seine Höchstleistung nach einer längeren Verletzungspause noch nicht ganz wieder abrufen. Nach zwei abgegebenen Kämpfen gewann er die dritte Begegnung. Trotzdem er früh ausschied, konnte er gut mithalten. David hat noch Zeit, mehr Erfahrungen zu sammeln. Wir werden sicher noch von ihm hören.

3. Deutsche Kata-Meister: Thomas Hofmann und Daniel Koliander erreichten den Meistertitel zum 5. Mal in Folge.

Bereits am 23. Juni wurden in Hannover die Deutschen Kata-Meisterschaften ausgetragen. Der JSV Speyer war mit insgesamt vier Paaren am Start. Ergänzt wurden die Speyerer durch zwei weitere pfälzische Kata-Paare, die der Speyerer Trainingsgruppe angehören. Die amtierenden deutschen Meister in der „Kodokan goshin jutsu“, Thomas Hofmann und Daniel Koliander, starteten die Meisterschaften aus Speyerer Sicht. Für beide ging es zunächst darum, die Finalrunde zu erreichen. Es wurde nicht nur der angestrebte erste Vorrundenplatz erzielt, sondern auch eine Traumpunktzahl von 572. Das zweitplatzierte Paar folgte erst mit einem Abstand von über 30 Punkten. Thomas musste an diesem Tag aber noch eine weitere Vorrunde überstehen. Zusammen mit Jürgen Mohr trat er in dieser Zusammensetzung erstmalig in der „Koshiki no Kata“ an. Im vergangenen Jahr konnte er hier noch mit Michael Hoffmann die Silbermedaille gewinnen. Michael wurde in diesem Jahr jedoch als Wertungsrichter eingesetzt und stand somit nicht zur Verfügung. Aufgrund der zwar sehr intensiven, letztlich aber doch kurzen Trainingszeit, wurde als Ziel ein solider Durchgang ausgegeben. Bereits während der Darbietung wurde jedoch klar, dass das Potenzial deutlich höher lag. Die Freude war entsprechend groß, als beide mit einem vierten Vorrundenplatz die Finalteilnahme perfekt machen konnten.

Im Finale wies das Los den beiden Speyerern den ersten Startplatz in der Finalrunde zu, so dass es hier kein Taktieren geben konnte. Nach der konzentrierten und sehr dynamisch vorgetragenen Darbietung gab es viele Komplimente von Seiten der Zuschauer. Trotzdem blieb bis zur Siegerehrung noch genug Spannung übrig. Die Erleichterung war entsprechend groß, als der erhoffte fünfte Titel in Folge feststand. Der Punkteabstand konnte sogar noch vergrößert werden. War es im vergangenen Jahr noch sehr knapp, wurde diesmal ein absolut souveräner Sieg gefeiert.

Noch im Ungewissen der Platzierung begann für Thomas nun die Finalrunde in der „Koshiki no kata“. Jürgen blieb wie in der Vorrunde absolut cool, und Thomas konnte seine Routine ausspielen. Dass Jürgen und Thomas nur um eineinhalb Punkte die Bronzemedaille und um 12 Punkte die Silbermedaille verfehlten, konnte beide nicht enttäuschen. Im Gegenteilt: die Finalteilnahme war ein unerwarteter Erfolg.

Nun blieb etwas Zeit, die Erfolge zu feiern. Doch nicht allzu ausgiebig, den bereits am nächsten Tag standen für Jürgen und Daniel die nächsten Wettbewerbe an.

Fast zeitgleich starteten am Sonntag, den 24.06.2018 Reinhard Köhler und Jürgen Mohr in der „Katame no kata“ sowie Daniel Koliander und Mirjam Berensdorff in der „Ju no Kata“ mit ihrer jeweiligen Vorrunde. Für beide Paare ging es darum, den Einzug in die Finalrunde sicher zu stellen, was sie schafften.

Hier die Ergebnisse:

  • 1.Platz  Thomas Hofmann und Daniel Koliander (Kodokan goshin justsu)
  • 4.Platz  Thomas Hofmann und Jürgen Mohr (Koshiki no kata)
  • 4. Platz Rheinhard Köhler und Jürgen Mohr (Katame no kata)
  • 4. Platz Daniel Koliander und Mirjam Berensdorff (Ju no kata)

Für Thomas und Daniel gab es noch ein zusätzliches Bonbon. Beide wurden vom DJB vorab für die im Oktober sattfindenden Weltmeisterschaften in Cancun (Mexiko) nominiert. Eine schöne zusätzliche Anerkennung!

P.S.: Die Kata-Gruppe ist auch weiterhin für alle offen. Das Training findet immer donnerstags von 19:00 Uhr bis 20:30 Uhr in unserem schönen Judomaxx statt. Wir freuen uns über alle interessierten Judoka.

Daniel Koliander

4. Begeisterte Nachrichten erreichen uns aus dem „Club der Wilden 13“.

30 Kinder und ein gutes Dutzend Betreuer letzte und diese Woche den Schulhof der Burgfeldschule. In der ersten Woche steht alles unter dem Motto „Märchen“, in der zweiten Woche geht es in „phantastische Welten“. Aus den Themen haben die Betreuer tolle Spiele gemacht. Es geht ums Entdecken, Teilen, Teamwork und strategisches Denken und Handeln. Dabei kommen das Klettern, Toben und Rennen nicht zu kurz. So wird an einer Spielstation Stroh zu Gold gesponnen, das Rumpelstilzchen muss gesucht werden, in einem Blindenparcours kämpfen die tapferen Prinzen gegen Riesen und Hexen. Auch das Märchen „des Kaisers neue Kleider“ wird spielerisch umgesetzt: im bademaxx.

Die jugendlichen Betreuer haben sich vorher tief in die Materie eingearbeitet und spannende Spiele aus den Märchenfiguren entwickelt. Jeden Tag wird ein bestimmtes Märchen vorgelesen. Als Highlight nennen die Leiterin der Ferienaktion Alice Maillot und die Kinder die Spiele zum „tapferen Schneiderlein“ (Sieben auf einen Streich): Bei den Ringen- und Raufspielen herrschte Rücksichtnahme und Fairness. Auch viele neue Kinder, die zum ersten Mal dabei waren, wurden von den alten Hasen freundlich aufgenommen und willkommen geheißen. Die Kinder, die nur zum Teil Mitglied im Judo-Sportverein sind, zum anderen Teil Kinder von Mitarbeitern von Betrieben in Speyer, die sich zum „runden Tisch zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf“ zusammengeschlossen haben, genossen die vielen Bewegungsmöglichkeiten. Leo hat das Außenbecken im bademaxx am besten gefallen, Marie mochte besonders die kniffligen Fragen bei der Märchenrallye.

5. Das Programm INTERREG V A Großregion möchte grenzüberschreitenden Mehrwert schaffen.

Der Judo-Sportverein ist Projektpartner der neu gegründeten Interreg Judo Cooperation, die den Judosport und seine Werte nutzt, um Judoka in Frankreich, Belgien, Luxemburg und Deutschland (Saarland, Pfalz, Rheinland) zusammenzuführen. Auch wenn das EU-Förderprogramm mit einem sehr hohen administrativen Aufwand verbunden ist, der ehrenamtlichen Strukturen an ihre Grenzen bringt, sind wir von den Vorteilen überzeugt. Der Judo-Sportverein kann dank seiner hauptamtlichen Mitarbeiter einen wertvollen Beitrag zum Projekt leisten. Nicht nur wollen wir Turnierteilnahmen grenzüberschreitend organisieren und uns gegenseitig unterstützen, sondern sind vor allem an einem sozial-inklusiven Austausch interessiert, der Kinder, Jugendliche, Erwachsene, Senioren, Menschen mit Handycap, Familien mit Migrationshintergrund und andere Menschen über Grenzen hinweg zueinander bringt. Darin sieht der Judo-Sportverein Speyer seine Stärke und arbeitet eng mit Sportlern aus Luxemburg zusammen. So fand z.B. in Speyer ein Kinder-Judo-Lehrgang mit rund 100 Kindern, Trainer, Eltern und Ehrenamtlichen statt. Der JSV besuchte auch ein inklusives Sportangebot in Luxemburg, wo Leistungsjudoka zusammen mit Judoka mit geistiger Behinderung trainierten. Weitere Aktionen sind geplant.

6. Nach den Sommerferien starten die Sportgruppen wieder ab dem 6. August. Neue Kurse:

  • Karate Anfänger Jugendliche ab 14 Jahre und Erwachsene: ab 8. August immer mittwochs, 19.00 bis 20.00 Uhr in der Kellersporthalle des Hans-Purrmann-Gymnasiums
  • Karate Anfänger Kinder ab 9 bis 14 Jahre: ab 10. August immer freitags, 18.00 bis 19.00 Uhr in der Kellersporthalle des Hans-Purrmann-Gymnasiums
  • Babys in Bewegung: (ab Krabbelalter bis ca. 1 Jahr)

Gruppe a) 03.09.-22.10., montags, 9.00 bis 10.00 Uhr im Judomaxx

Gruppe b) 03.09.-22.10., montags, 10.30 bis 11.30 Uhr im Judomaxx

  • Judo Anfänger ab 6,5 Jahre: ab 13. August immer montags, 16.30-17.30 Uhr im Judomaxx

Judo-Sportverein Speyer

04.07.2018


bigFM ehrt Integrationshelden

Förderpreis Initiative für Integration zum achten Mal in Rheinland-Pfalz vergeben

Mainz - Der Jugendsender bigFM hat zum achten Mal den jährlichen, landesweiten Förderpreis Initiative für Integration vergeben. Im Foyer der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) in Mainz hat bigFM gemeinsam mit der Staatssekretärin im rheinland-pfälzischen Integrationsministerium, Dr. Christiane Rohleder, Personen geehrt, die sich für die Eingliederung von Zuwanderern in die Gesellschaft sowie für kulturelle Vielfalt, Offenheit und Toleranz stark machen. In diesem Jahr erreichten mehr als 200 Bewerbungen aus ganz Rheinland-Pfalz die Fachjury. Der mit 1.500 Euro Preisgeld dotierte erste Platz ging an die „AG Flüchtlingshilfe“ aus Bingen. Die ehrenamtliche „Integrative Kinder-Funkentanzgruppe“ aus Bad Neuenahr-Ahrweiler landete auf dem mit 1.000 Euro dotierten zweiten Platz. Platz drei und 500 Euro gingen an den „Integrativen Jugendvorstand“ des Judo-Sportvereins Speyer.

„Ich bin begeistert von dem ehrenamtlichen Engagement der heute ausgezeichneten Bürgerinnen und Bürger. Ihre Ideen und Ihre kreative Vielfalt zeigen, dass ein Zusammenleben unterschiedlicher Kulturen und Religionen möglich ist. Sie investieren viel Zeit und Mühe, um Zuwanderern die Eingliederung in unsere Gesellschaft und die Eingewöhnung in den Alltag zu erleichtern. Diese Menschen sind ein ganz wichtiger Motor dafür, dass Integration gelingt“, sagte Staatssekretärin Rohleder.

Über eine gelungene Preisverleihung freute sich bigFM-Programmdirektor Patrick Morgan, der die Bedeutung des Preises hervorhob: „Die öffentliche Debatte um die Zuwanderung nach Deutschland und Europa wird seit Jahren emotionalisiert und verschärft geführt. Mit der Initiative für Integration würdigen wir Menschen und Ihre Projekte, die sich davon nicht abschrecken lassen – und ein positives Signal für friedliches Miteinander aussenden.“

Ulrich Dexheimer, Sprecher des ISB-Vorstands, betonte in seiner Begrüßungsrede den hohen Stellenwert der Initiative für Integration: „Als Förderbank von Rheinland-Pfalz sind uns Toleranz, Offenheit und Integration wichtig. Wir sind überzeugt, dass kulturelle Vielfalt sowohl unsere Gesellschaft als auch unsere Wirtschaft stark bereichern – und nicht zuletzt zu Innovationen und Wachstum beitragen. Deshalb setzen auch immer mehr rheinland-pfälzische Unternehmen auf internationale Fachkräfte.“

Als Liveacts sorgten bei der Preisverleihung die marokkanisch-deutsche Sängerin Namika und der Comedian Amir Shabazz für Begeisterung. Anschließend nahmen beide zusammen mit dem Autor Omar Khir Alanam an einer Talkrunde zum Thema Integration teil, bei der die Künstler die Bedeutung von Integrationsarbeit und sozialem Engagement betonten. Till Simoleit von bigFM moderierte die Veranstaltung.

Die Gewinner 2018:

Platz 1: AG Flüchtlingshilfe

Den mit 1.500 Euro Preisgeld dotierten ersten Platz erhielt die AG Flüchtlingshilfe aus Bingen. Die AG Flüchtlingshilfe besteht aus zehn ehrenamtlichen Schülern, die sich für ein Patenprogramm für Asylbewerber zusammengeschlossen haben. Jedem Asylbewerber werden zwei Schüler als Betreuer zugeteilt, die zusammen ihre Freizeit verbringen, bei Problemen helfen und die deutsche Sprache vermitteln. Neben gemeinsamen Kochabenden und Sammelaktionen unternehmen die Schüler Ausflüge in die Natur oder ins Musical. Durch die Patenschaften werden Asylbewerber in Freundeskreise der Schüler miteinbezogen – und die Integration leichter ermöglicht.

Platz 2: Integrative Kinder-Funkentanzgruppe

Die ehrenamtliche „Integrative Kinder-Funkentanzgruppe“ aus Bad Neuenahr-Ahrweiler landete auf dem mit 1.000 Euro Preisgeld dotierten zweiten Platz. Das Projekt kümmert sich um 45 Kinder zwischen vier und neun Jahren, die ehrenamtlich von den Betreuerinnen trainiert werden. Die Betreuerinnen kümmern sich um Kinder aus Syrien, Armenien, Iran, Irak, Bosnien, Südafrika, Türkei, Kosovo, Serbien, Kroatien und Polen – neben Kinder mit Lernbehinderung oder aus schwierigen Verhältnissen. Neben dem Tanz-Training organisiert die Initiative gemeinsame Feste und Ausflüge – und die Ehrenamtlichen helfen Familien bei Fragen oder Behördengängen.

Platz 3: Integrativer Jugendvorstand des Sportvereins Speyer

Der Jugendvorstand des Judo-Sportvereins Speyer engagiert sich mit unterschiedlichen ehrenamtlichen Projekten für die Integration von Kindern und Jugendlichen – und erhält dafür Platz drei und 500 Euro. Im Jahr 2017 profitierten davon rund 200 Menschen mit Migrationshintergrund. Zwei Familien erhielten durch die besonders intensive Unterstützung eine Aufenthaltsgenehmigung – und sind nun selbst Teil des Vereins. Für das Projekt „Heimat JSV“ hat der Jugendvorstand ein Osterferienprogramm mit 40 Kindern und 10 Betreuern organisiert. Bei einem Heimat-und-Fremde-Spiel wurde Kindern spielerisch Offenheit und Toleranz vermittelt. Ein Beispiel für gelungene Integration ist Mahtab Rastin: Als Tochter türkischer Einwanderer kam sie mit acht Jahren zum Verein, trat später in den Jugendvorstand ein, verbrachte ihre Ferien mit deutschen Freunden und erhielt eine Lizenz zur Übungsleiterin. Mit der Hilfe des Vereins schaffte sie ihr Fachabitur und macht nun eine Ausbildung bei der Deutschen Rentenversicherung – und kümmert sich ehrenamtlich um Neuankömmlinge, die Hilfe benötigen.

Die Auswahlkriterien:

Die Initiative für Integration zeichnet Integrationsprojekte oder Personen aus, die die Situation und das interkulturelle Zusammenleben von Kindern und Jugendlichen unterschiedlicher Herkunft in Rheinland-Pfalz nachhaltig fördern. Bewerben können sich Kinder, Jugendliche und Erwachsene aus Vereinen, Verbänden, Schulen und Initiativgruppen aus dem Non-Profit-Bereich. Bewerbungen von Einzelpersonen sind ebenso möglich. Die Umsetzung kann zum Bewerbungszeitpunkt bereits erfolgt sein oder sich in der konkreten Planungsphase befinden. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Themen aus den Bereichen Bildung und Ausbildung, Kultur, Musik, Sport oder anderen Sparten kommen. Projekte, bei denen Kinder und Jugendliche selbst aktiv mitgestalten, sind besonders willkommen.

bigFM / BESTFALL GmbH

15.06.2018


Internationaler Lehrgang im Judomaxx (23. bis 25. März 2018)

Speyer / Judomaxx Speyer - Die Rückenschilder lesen sich wie das „Who is who“ im europäischen Judo und zeigen die Herkunftsländer der rund 100 Teilnehmer des „Interreg“-Lehrgangs: Viele Deutsche, fast ebenso viele Franzosen, aber auch Luxemburger, Österreicher und Italiener nutzen drei intensive Tage, um sich mit starken Partnern zu messen.

Sie loten die Unterschiede der Nationen aus, um im nächsten Wettkampf darauf eingehen zu können, stellen aber auch viele Gemeinsamkeiten fest. Sie schwitzen zusammen und lachen gemeinsam, und am Ende jeder Begegnung steht eine respektvolle Verbeugung vor dem Partner. Das gilt für alle, vom Weißgurt bis zum Schwarzgurt. Dass die Judoka diesen gegenseitigen Respekt sehr ernst nehmen, beweisen sie, indem sie jeden Partner akzeptieren. Wer sein Bestes gibt, gehört dazu.

Um die „Ethik“ geht es auch beim sogenannten Traineressen am Samstag abend. Rund 20 Trainer, Funktionäre und Spitzensportler aus Frankreich, Deutschland und Luxemburg tauschen sich aus. Sie betonen die Judowerte, stellen im Gespräch fest, dass Judo in Frankreich einen höheren Stellenwert hat als in Deutschland, und dass die Nachwuchsförderung bei allen Beteiligten ein wichtiger Schwerpunkt ist. Wie man sich als Verein einen Namen machen und neue Mitglieder gewinnen kann, stellt das Judozentrum Kim Chi Wiesbaden beispielhaft vor.

Mit ihrem Projekt „Opfer – nein danke“ gehen die Trainer in die Schulen. Sie referieren über die drei Säulen: Schulwegsicherung, Gewaltprävention und Selbstverteidigung. Mit diesem Konzept wurden sie vom Bundespräsidenten mit dem Goldenen Stern des Sports ausgezeichnet. Mit „Budo-Turnen“ wollen sie Kinder frühzeitig für Judo begeistern. Einen ähnlichen Weg geht der JSV Speyer: Vor dem Judo-Fachsport bietet der Verein Motorikförderung und Spaß an Bewegung bei den „Turntigern“ an. So erreichen sie viele Kinder, die dann dem Verein beitreten und Judo für sich entdecken. Nur aus einer breiten Basis kann sich eine Leistungsspitze entwickeln.

Weil Judo in Frankreich beliebt ist, sind hier die Nachwuchssorgen geringer. Schon die Kleinen kennen die Judo-Stars, und auch die Ausbildung der Trainer scheint in Frankreich besser organisiert zu sein.

Weil sich die Trainer durch andere Interreg-Maßnahmen bereits kennen, gestaltet sich der Austausch offen und herzlich. Eine Moderation ist nicht nötig, dafür werden Bekanntschaften vertieft und die nächsten Termine abgesprochen.

Judo-Sportverein Speyer

30.03.2018


12 Medaillen für den JSV bei den Südwestdeutschen Einzelmeisterschaften der U 18 und U 21 = 12 x Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften

Erfolgreiches Abschneiden der U 21 bei den Südwestdeutschen Meisterschaften

Frankfurt/Speyer - Der Judo-Sportverein Speyer setzt seine Erfolgsserie mit zwei neuen Südwestdeutschen Meistern und fünf Vizemeistern fort. Bei dem Turnier am 17./18. Februar 2018 in Maintal (bei Frankfurt) beeindruckten die Speyerer Kämpfer mit überdurchschnittlichen Leistungen.

Bericht U 18

Überlegen und ungeschlagen konnten David Fuhrer (-81 kg) und Luca Bößer (-66 kg) den Titel des Südwestdeutschen Meisters 2018 gewinnen. Mit jeweils vier Siegen gegen die Landesmeister aus Hessen, dem Saarland sowie dem Rheinland gewinnen Luca und David hochverdient diese südwestdeutschen Titelkämpfe.

Gabriel Martin und Pia Neumayer mussten erst im Finale einen Kampf abgeben und können sich über den Vizemeistertitel freuen. Auch Helena Pantelic (-63 kg) und Sergio Martin (-60 kg) qualifizierten sich mit dem Gewinn der Bronzemedaille für das Finale der Deutschen Einzelmeisterschaft Anfang März in Herne (Nordrheinwestfalen).

Knapp an der Finalteilnahme in Herne vorbei schlitterten Leon Lichtmannegger und Vanessa Adam mit Platz 5, auch Julia Holstein und Alex Nahkor (7. Platz) zeigten schöne Kämpfe.

Bericht U 21

Auch bei der Altersklasse U 21, die am Sonntag, 18. Februar, kämpfte, konnten die Trainer und Betreuer hoch zufrieden mit ihren Athleten sein. Özlem Gülmez und Annika Harter erkämpften sich durch zwei souveräne Siege die Finalteilnahme, die sie als Vizemeisterinnen verließen. „Wir sind zufrieden, haben die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft erreicht und haben nun wieder zwei Wochen, um unsere taktischen Fehler zu verbessern“, so Annika nach dem Finalkampf.

Bei der männlichen Jugend stand Sebastian Schmitt nach starken Vorkämpfen im Finale und kämpfte sich bis ins Golden Score, bis Daniel Stamm/JC Wiesbaden sich mit kleiner Wertung durchsetzte. Genauso souveräne Vorkämpfe brachten Michael Bantle bis zum 3. Platz.

In der Gewichtsklasse -73 kg standen drei JSVler auf der Starterliste. Nach Sieg und Niederlage erkämpfte sich Erik Seith gegen Teamkamerad Max Hampel den Einzug ins kleine Finale, das Erik gewann.  Ebenfalls einen dritten Platz erreichte hier Marco Roth.

Das Trainerteam Peter Lichtmannegger, Ferenc Nemeth, Peter Serr und Manfred Dreiseitl waren mit den gezeigten Leistungen ihrer Kämpfer/Innen sehr zufrieden.

Wir drücken allen Startern bei den Deutschen Meisterschaften, die sich über Platzierungen bei den Südwestdeutschen qualifiziert haben, die Daumen: U 18 am 3./4. März in Herne, U 21 am 10./11. März in Frankfurt/Oder.

Hier die Ergebnisse:

1. Platz:

Luca Bößer (U 18 m -66 kg)

David Fuhrer (U 18 m -81 kg)

2. Platz:

Pia Neumayer (U 18 w +78 kg)

Gabriel Martin (U18 m -55kg)

Özlem Gülmez (U 21 w -52 kg)

Annika Harter (U 21 w -70 kg)

Sebastian Schmitt (U 21 m -81 kg)

3. Platz:

Helena Pantelic (U 18 w -63 kg)

Sergio Martin (U 18 m -60 kg)

Michael Bantle (U 21 m -66 kg)

Marco Roth (U 21 m -73 kg)

Erik Seith (U 21 m -73 kg)

5. Platz:

Vanessa Adam (U 18 w -57 kg)

Leon Lichtmannegger (U 18 m -55 kg)

7. Platz:

Julia Holstein (U 18 w -52 kg)

Alex Nahkor (U18 m -73 kg)

Judo-Sportverein Speyer

22.02.2018


Schönes Nachwuchsturnier

Zufriedene Teilnehmer am JSV-Nachwuchsturnier

Speyer - Über 80 Kinder meldeten sich zum Heiner Sprau Gedächtnis-Turnier an. Dieses Nachwuchsturnier richtete sich an 6- bis 10 jährige Kinder mit den Gürtelfarben weiß bis orange. Um erste Wettkampferfahrungen im vertrauten Rahmen zu sammeln, konnten sowohl Anfänger mitmachen, die erst seit wenigen Wochen Judo betreiben, als auch die Judoka aus den Schulkooperationen mit Speyerer Schulen.

Der Jugendvorstand des JSV organisierte das Turnier, übernahm die Kampfrichter-Funktion und betreute die Wettkämpfer. Da die Judoka der Altersklasse U 18 am gleichen Tag erfolgreich auf der Südwestdeutschen Meisterschaft kämpften, übernahm die U 15 die Wettkampfunterstützung. Am Vormittag moderierte Vereinsvorsitzender Michael Görgen-Sprau die Veranstaltung, bevor er zur Bundesliga-Tagung nach Neu-Isenburg aufbrach. Die Siegerehrung übernahmen die erfolgreichen Kämpferinnen Özlem Gülmez und Annika Harter (Platzierungen auf Südwestdeutschen und Deutschen Meisterschaften). Sie zeigten zu Beginn des Turnieres den jungen Nachwuchs-Wettkämpfern und den Eltern die wichtigsten Rituale, Wertungen und Wettkampftechniken.

Die Zuschauer, Eltern und Großeltern lobten die schöne Atmosphäre und waren an den Informationen interessiert, die Geschäftsführerin Gerlinde Görgen mitteilte, z.B. über die Jugendfreizeiten des Vereins oder über grenzüberschreitende Maßnahmen. In der Pause nahm Heike Magin die Sportabzeichenverleihung vor. Über 60 Vereinsmitglieder konnten erfolgreich die Prüfungen zum Deutschen Sportabzeichen ablegen.

Ganz nach dem Motto der familiären Gemeinschaft im Verein stand bei diesem Turnier nicht das Siegen im Vordergrund. Vielmehr ging es darum, seine Ängste zu überwinden und sich dem Gegner im Wettkampf zu stellen. Um die Hemmschwelle möglichst niedrig zu halten, wurden die Kinder getrennt nach Alter, Gewicht und Gürtel in 4er Pools eingeteilt, in dem jeder gegen jeden kämpfte. So war gewährleistet, dass jeder Teilnehmer mehrere Kämpfe absolvierte und auf dem Treppchen stehen durfte. Es gab Urkunden und Medaillen zu gewinnen, vor allem aber Erfahrung und Selbstvertrauen.

Judo-Sportverein Speyer

22.02.2018


Jahresplanung des Judo-Sportvereins

Das Judo-Jahr 2018 steckt voller Höhepunkte. Wir möchten Sie über Veranstaltungen, Wettkämpfe und Kurse informieren, die bei uns in Speyer stattfinden. Mit zwei Judo-Mannschaften in der 1. Bundesliga, mit Sportangeboten für Kleinkinder, Senioren, für Menschen mit Behinderungen, unseren sozialen Projekten sowie einem grenzüberschreitenden Europa-Projekt ist der Judo-Sportverein Speyer breit aufgestellt.

Anbei die wichtigsten Jahrestermine im Überblick (diese finden Sie auch auf unserer Homepage www.judo-speyer.de).

Februar 2018:

  • Samstag, 03.02: Pfälzische Einzelmeisterschaften der Altersklassen U 18 + U 21 Judomaxx
  • Sonntag, 04.02: Landeskampfrichterseminar des Judoverbandes Pfalz im Judomaxx
  • Samstag, 17.02: Heiner-Sprau-Gedächtnisturnier (Nachwuchsturnier) im Judomaxx
  • Samstag, 24.02: Selbstverteidigungskurs für alle Interessierten im Judomaxx

März 2018:

  • Wochenende 2./3.03: Bundesliga-Männer Teamlehrgang im Judomaxx (Abends Ball des Sports in der Stadthalle)
  • Montag, 05.03: Lotto Rheinland-Pfalz und Ministerin Anne Spiegel besuchen das Judomaxx
  • Montag, 12.03: Treffen Demenzsportgruppe und Austausch der Angehörigen im Judomaxx
  • Samstag, 17.03: japanisches Trommel-Konzert im Judomaxx
  • Wochenende 23.-25.03: Internationaler Judo-Lehrgang mit rund 100 Teilnehmern im Judomaxx
  • 26.-29.03: Ferienprogramm „Osteraction“ mit Halbtagsbetreuung im Judomaxx

April 2018:

  • Samstag, 7.04: Tageskongress „Mitgliedergewinnung im Sportverein“ des Landessportbundes in der Uni Speyer, Praxisteil im Judomaxx
  • Samstag, 07.04: 1. Bundesliga Männer Heimkampftag gegen JC Rüsselsheim im Judomaxx
  • Samstag, 14.04: internationales EU-Training der Altersklasse U 12 + U 15 im Judomaxx 

Mai 2018:

  • Samstag, 05.05: 1. Bundesliga Frauen Heimkampftag gegen TSG Backnang im Judomaxx (Männer kämpfen gleichzeitig auswärts)
  • Montag, 07.05: Jahreshauptversammlung im Judomaxx
  • Samstag, 26.05: Tages-Seminar LSB im Judomaxx
  • Samstag, 26.05: 1. Bundesliga Männer Heimkampftag gegen JC Leipzig im Judomaxx (Frauen kämpfen gleichzeitig auswärts)

Juni 2018:

  • Freitag, 8./9.06: Mädchen-Wochenende im Judomaxx
  • Samstag, 09.06: Bundesliga-Auswärtskampftage (Männer und Frauen)
  • Samstag, 16.06: Internationales EU-Nachwuchsturnier der Altersklasse U 12
  • Samstag, 16.06: 1. Bundesliga Männer Heimkampftag im Judomaxx gegen Samurai Offenbach
  • 25.-29.06: „Wilde 13“: Ferienbetreuung in der Burgfeldschule
  • Samstag, 30.06: 1. Bundesliga Frauen Heimkampftag gegen JC Wiesbaden im Judomaxx, Männer kämpfen auswärts

Juli 2018:

  • 02.-06.07: „Wilde 13“: Ferienbetreuung in der Burgfeldschule
  • 08.-12.07: Sommerfreizeit in Diepoldsburg

August 2018:

  • Samstag, 18.08: Familienausflug
  • Samstag, 25.08: Tagesseminar Vielfalt des Sportbundes Pfalz im Judomaxx
  • 25./26.08: Abenteuer-Wochenende in der Walderholung

September 2018:

  • Samstag, 15.09: 1. Bundesliga Männer Heimkampftag im Judomaxx gegen Heidelberg
  • Sonntag, 16.09: Kinder- und Jugendfest Walderholung (Veranstaltung der Jugendförderung Speyer)
  • Samstag, 22.09: Bundesliga Männer kämpfen auswärts

Oktober 2018:

  • Samstag, 06.10: DJB Ranglistenturnier im Judomaxx
  • 08.-12.10: „Wilde 13“ Ferienbetreuung im Judomaxx
  • Samstag, 20.10: Selbstverteidigungskurs für alle Interessierten im Judomaxx 

November 2018:

  • Samstag, 10.11: Tagesseminar Sportbund Pfalz: Selbstverteidigung im Judomaxx
  • Sonntag, 11.11: offene Trainer C-Fortbildung Judoverband Pfalz im Judomaxxh
  • Mittwoch, 21.11: Tag des Judo in Speyerer Schulen

Dezember 2018:

  • Sonntag, 02.12: Familien-Spielfest im Judomaxx

Judo-Sportverein Speyer

15.01.2018


Erfolgsnachachrichten aus dem Kata-Team des Judosportverein:

Bei der internationalen Kata-DM in Maintal konnten die Pfälzer Paare unter 78 teilnehmenden Paaren gute Leistungen abrufen und Erfolge verbuchen:

In der Kodokan Goshin jutsu Kata setzten sich Thomas Hofmann und Daniel Koliander bis in die Finalrunde durch und erreichten den 2. Platz hinter dem Berliner Paar Astrid Machulik und Marcus Nietner mit nur 4 Punkten Abstand. Thomas Hofmann mit Partnerin Jenny Goldschmidt  erreichten ebenfalls die Finalrunde und verpassten mit 3 Punkten knapp den zweiten Platz. Bronzemedaille für die Beiden. In der Katame no Kata langte Reinhard Kühler ( Zeiskam mit Jürgen Mohr ( Speyer) verursachte ein großer Fehler beim Abgrüßen das Abrutschen in der Finalrunde auf Platz Fünf.

In der Ju-No Kata erreichten Elke und Ulrich Bröckel aus Bad Dürkheim, die ebenfalls in Speyer trainieren  ihren ersten internationalen Titel.

Judo-Sportverein Speyer

Europäisches Olympisches Jugendfestival:

Michael Bantle startet beim European Youth Olympic Festival (EYOF).

Dass die EYOF 2017 in Györ stattfinden, wussten wir im JSV schon länger. Jedes Jahr fährt eine Gruppe zum Jugend- und Trainingsaustausch an Ferenc ehemaligen Wirkungskreis. Umso mehr freuen wir uns und sind stolz auf Michael, der den JSV bei diesem wichtigen Turnier vertritt. Von 44 Nationen mit insgesamt 313 Athleten starten 96 junge deutsche Talente. In zehn Sportarten werden vom 23. bis 29. Juli Nachwuchsathleten erste olympische Erfahrungen sammeln. Der Wettbewerb dient der Motivation und soll den olympischen Traum bei den Teilnehmern wecken. Sie lernen das Zusammenleben der Athleten im olympischen Dorf ebenso kennen wie die traditionelle Eröffnungszeremonie, die Entzündung der EYOF-Flamme, die offiziellen Hymne und die Abschlussfeier. Leider liegen die Spiele kurz vor unserem Ungarn-Besuch, sodass nur eine kleine Delegation aus Speyer Michael anfeuern kann. Wir drücken ihm von hier aus die Daumen und wünschen ihm viele besondere Eindrücke.

Judo-Sportverein Speyer


Deutsche Meister der Kata-DM zum wiederholten Mal: Daniel Koliander und Thomas Hofmann

Und wieder heißen die Deutschen Meister in der Kodokan-goshin-jutus-Kata Daniel Koliander und Thomas Hofmann. Zum dritten Mal in Folge sichern sich die beiden JSVler den ersten Platz mit 437 Punkten. Thomas Hofmann belegte dann in der Koshiki no Katat mit seinem Partner Michael Hoffmann vom JC Mal einen sehr guten 2. Platz, ganz nah waren sie sogar am 1. Platz, da 3 der 5 Wertungsrichter die beiden vorne sahen. Als nächstes Highlight schafften Elke und Uli Bröckel vom Dürkheimer JV den Platz 3 in der Ju no Kata. In der Ju no Kata kamen auch Mirjam Berensdorf Judokan Landau und Daniel Koliander ins Finale und belegten am Ende einen tollen 6 Platz. 1 winziger Punkt verhinderte bei Jürgen Mohr JSV Speyer mit seinem Partner Reinhard Köhler BC Zeikam in der Katame no Kata den Platz auf dem Treppchen. Platz 4. Diese Platzierungen waren  das beste Ergebnis für den JSV Speyer und den Judo Verband Pfalz.

Judo-Sportverein Speyer-Thomas Hofmann-


Nils-Nager-Turnier Zweibrücken: 2 x Goldmedaille für junge JSV-Nachwuchs

7 Judoka nahmen am Sonntag in Zweibrücken am Nils-Nagerturnier, den Pfalzmeisterschaften der U 10 und U 12 teil. Insgesamt gingen 75 Teilnehmer aus 10 Vereinen an den Start. Nico Schlüter ( U 12)und Alesia Büttner ( U 10) sicherten sich mit drei Siegen den 1. Platz in ihrem Pool. Christopher Kappis, Patryk Sputa und Laurids Leupolt erkämpften sich den 2. Platz und Ole Neumann und Nora Schlüter durften die Bronzemedaille mit nach Hause nehmen.

Judo-Sportverein Speyer


Michel Adam  erkämpft sich 7. Platz beim Europacup der Männer in Celje/Slowenien

Am Samstag startete Michel Adam beim Europacup der Männer in Celje/Slowenien. Im 40-Teilnehmer-feld konnte der Speyerer Nachwuchsathlet der U 21 in der höheren Aktivenklasse seine ersten  Kämpfe mit Ippon gegen Krisztian Toth ( Ungarn) und gegen Van Harten Matthijs (Niederlande).  Im dritten Kampf musste er sich gegen seinen drei Jahre älteren deutschen Kollegen Manuel Scheibel (U 23 Vize-Europameister) geschlagen geben. In der Trostrunde erkämpfte er sich einen weiteren Ippon- Sieg gegen Vitkauskas Kestutis aus Litauen, der letzte Kampfsieg ging dann an Egor Madsyan aus Russland. Michel konnte sich damit in der Aktivenklasse einen sehr beachtlichen 7. Platz erkämpfen.

Judo-Sportverein Speyer


Kata Erfolg auf Malta leider verpasst

Bei der am Wochenende stattgefundenen Kata-Europameisterschaft waren die deutschen Meister Daniel Koliander und Thomas Hofmann (JSV Speyer) für den Deutschen Judo Bund in Malta am Start.

Die Beiden starteten in der Selbstverteidigungskata Kodokan Goshin jutsu.  Im stärksten Pool der EM mit 14 Paaren und mit 4 aktuellen bzw. ehemaligen Europameistern war es klar, dass es für eine Medaille sehr schwer werden würde.

Auf Startplatz 9 mit einem guten Durchgang ohne größere Fehler waren die Beiden sehr auf das Ergebnis gespannt. Mit 545 Punkten war trotz deutlich veränderter Version eine Enttäuschung spürbar.
Der Trainingsaufwand hatte sich leider nicht in zählbaren Punkten umgesetzt, obwohl es von Seiten des fachkundigen Publikums durchweg positive Reaktionen gab.

Am Ende stand Platz 6 für Thomas und Daniel, somit leider keine Verbesserung gegenüber der letztjährigen EM. Auch wenn sich die JSVler damit in der europäischen Spitze festgesetzt haben, bleiben die erhofften Medaillenränge bisher noch verwehrt.

Der Fokus richtet sich nun auf die nationalen Titelkämpfe Mitte Juni in Berlin.

Text: Judo-Sportverein Speyer,Thomas Hofmann und Daniel Koliander


Regionalliga Team startet mit Sieg in die neue Saison 

Mit fünf neuen U18 Kämpfern trat das Regionalliga-Team des JSV Speyer am Wochenende in Wiesbaden und gegen das Rheinland zu seinem ersten Regionalliga Kampftag an. Mit Joey Gohr, Luca Bößer, Alex Nahkor, Thomas Brecht, und Max Hampel traten für das Regionalliga-Team alle fünf neuen U18 Kämpfer am ersten Kampftag zur ihrer Regionalligapremiere an. Wobei Luca Bößer seinen Kampf überlegen mit Ippon gewann.

In der ersten Begegnung traf das Speyerer Team auf das Team vom Rheinland. Hier holten Luca Bößer (-66 kg), Stefan Bantle (-81 kg), Ryan Antipow (-100 kg) und Markus Sturm (+100 kg) die Punkte zum 4:3 Sieg. Thomas Brecht konnte in der Gewichtsklasse -73 kg zwar einen starken Kampf liefern, verlor aber knapp. Im zweiten Kampf gegen den Judo Club Wiesbaden kamen mit Max Hampel, Joey Gohr und Alex Nahkor gleich drei U18- Kämpfer im Regionalliga-Team zu ihrem ersten Einsatz. Der Vergleich mit Wiesbaden ging leider verloren, nur Ryan Antipov punktete, er war an diesem Tag der herausragende Kämpfer und gewann seine beiden Kämpfe vorzeitig mit Ippon.

Fazit:

Es hat Spaß gemacht und es war ein guter Auftritt des jungen Teams, man kann optimistisch in die weiteren Begegnungen am 21. Mai gehen.

Außerdem kämpften für das Team Julian Richter, Lukas Stepper, Florian Bantle, Sebastian Schmitt.

Text: Judo-Sportverein Speyer,Manfred Dreiseitl


Mitgliederehrung am 29. April im Judomaxx

Langjährige Mitglieder, die dem Verein schon lange die Treue halten oder sich ehrenamtlich als gewähltes Ausschuss-Mitglied verdient gemacht haben, wurden laut Vereinsordnung geehrt.

Ehrenamtliches Engagement hat in der Gesellschaft, in der Politik und im Judo-Sportverein einen hohen Stellenwert. Und wird bei uns im Verein gern übernommen. Deshalb haben wir 150 Mitglieder eingeladen, die nach unserer Vereinsordnung eine Ehrung verdient haben. Nicht gezählt sind die Mitglieder, die bereits geehrt wurden (die letzte Ehrung fand 2009 statt). Das bedeutet, das statistisch gesehen 1/6 unserer Mitglieder uns sehr lange treu bleibt.

Laut Vereinsordnung werden die Mitglieder geehrt, die mindestens 15 Jahre Vereinsmitglied ODER mindestens 8 Jahre als gewählte Mitglieder im Ausschuss tätig sind (=Bronze), mindestens 25 Jahre Vereinsmitglied ODER mindestens 15 Jahre als gewählte im Mitglieder im Ausschuss tätig sind (=Silber), mindestens 40 Jahre lang Vereinsmitglied sind (=Gold). Die 50 Mitglieder, die unserer Einladung gefolgt waren, freuten sich über die Auszeichnung in Form einer Ehrenurkunde, ein flüssiges Dankeschön in Form einer Flasche Prosecco oder Sekt sowie eine Tafel Danke-Schokolade. Silber und Gold erhielten sogar eine entsprechende Anstecknadel. Nach der Ansprache durch den Vorsitzenden Michael Görgen-Sprau, der Überreichung der Ehrung durch die Gründungsmitglieder der Mini-Turntiger sowie dem Gruppenfoto ging es nahtlos über in den siegreichen Heimkampftag der 1. Bundesliga Frauen.

Text: Judo-Sportverein Speyer


JSV international

Nach den beeindruckenden Erfolgen von Michel Adam (Silber beim International Bremen Masters, Gold bei den Deutschen Meisterschaften), schreibt auch Michael Bantle seine Erfolgsgeschichte fort. Nach der Bronzemedaille bei den Deutschen Meisterschaften U 18 im März trat er nun beim European Cup U 18 in Teplice (Tschechien) an. Auch Özlem Gülmez vertrat den JSV bei diesem international hart umkämpften Turnier. Özlem (-48 kg) hatte Pech. Gleich am Anfang hatte sie das Nachsehen gegen eine starke Bulgarin, die das Poolfinale nicht für sich entschieden konnte. Somit schied Özlem aus.

Michael (-66 kg) gewann seine ersten vier Kämpfe, zunächst gegen Ukraine, dann gegen Österreich, Moldawien und die Türkei. Im Viertelfinale verteidigte er sich gegen den amtierenden Europameister und Weltranglistenersten bis ins Golden Score, wo er knapp mit drei Shidos (Strafen) unterlag. Auch den anschließenden Kampf gegen einen Ukrainer verlängerte er auf sieben Minuten im Golden Score, musste sich jedoch schließlich geschlagen geben. Mit dem 9. Platz machte Michael nicht nur sich und seine Familie, sondern auch Trainer Ferenc Nemeth und den ganzen JSV stolz. Ferenc war als Betreuer mit in Teplice und hatte großen Anteil am erfolgreichen Auftreten der Speyerer.

Nach Teplice wurde Michael Bantle für das Internationale Trainingscamp in Berlin der U 18 Anfang Mai nominiert.

Text: Judo-Sportverein Speyer, Mira Hoffmann