Sport / Rudern - RG Speyer e.V.


Platz 4 für Alicia Bohn bei der WM in Polen

Von Angelika Schwager

Poznan (Polen) -  Auch in diesem Jahr war die Rudergesellschaft Speyer bei der in Posen, Polen, stattfindenden U23 Weltmeisterschaft vertreten. Nach Gold und Silber bei der Deutschen Meisterschaft und abschließendem Trainingslager in Ratzeburg hatte sich Alicia Bohn für den Frauen-Doppelvierer ohne Steuerfrau qualifiziert.

Im Vorlauf des Frauen-Doppelvierers kam das Quartett um Alicia Bohn bei der Weltmeisterschaft der U23 auf einen sehr guten zweiten Platz. Der Rumänische Doppelvierer ruderte in 6:38,34 Minuten auf Platz eins und damit direkt ins Finale. Deutschland mit Alicia Bohn lag in 6:41,30 Minuten eine knappe Länge dahinter gefolgt von Polen in 6:53,87 Minuten.

Im Hoffnungslauf ging es für Alicia Bohn mit ihren Bootspartnerinnen Sophie Leopold, Maren Voelz und Melanie Göldner ums Ganze, der Einzug ins Finale war zum Greifen nah. Der Zieleinlauf mit Niederlande in 6:43,18 Minuten, vor Deutschland in 6:45,61 Minuten und Kanada bedeutete für die deutschen Mädels den Finaleinzug.

Im Finale des Frauen-Doppelvierers ohne Steuerfrau durften sich nach den Ergebnissen der Vor- und Hoffnungsläufe gleich vier Nationen Hoffnungen auf Edelmetall machen, darunter auch das deutsche Boot. Schon nach den Startschlägen schienen die Rumäninnen alles klar machen zu wollen und legten sich an die Spitze des Feldes, die Sie bis ins Ziel nicht mehr abgaben und in 6:40,97 Minuten siegten. Dahinter ruderten in wechselnden Positionen die Niederlande und Großbritannien um Platz zwei, Silber ging am Ende an die Niederlande. Bei allen Durchgangszeiten bis ins Ziel bei der 2000-Meter-Marke auf Rang vier lag das deutsche Quartett um Alicia Bohn, gefolgt von Kanada und den USA.

„Leider durften wir nicht über Edelmetall jubeln, dennoch können wir uns über die Endlaufteilnahme freuen, auch wenn es am Ende der undankbare vierte Platz wurde“, so die nach Posen an die Regattastrecke mitgereisten Speyerer Schlachtenbummler.

13.08.2018


Vier Siege bei der Euro-Masters nach Hause gerudert

Von Angelika Schwager

München / Speyer -  Mit gleich vier Siegen im Gepäck durften die Athleten der Rudergesellschaft Speyer die Heimreise von der Euromasters-Regatta auf der Münchner Olympiastrecke in Oberschleißheim hochzufrieden antreten. Daneben gab es sechs zweite, einen dritten und fünf vierte Plätze über die 1000-Meter-Strecke.

Ralf Burkhardt, Thomas Dresel, Lutz Fiedler, Jan Weiß nach dem Sieg im Doppelvierer

Nach dem zweiten Platz im Auftaktrennen (wir berichteten) gab es für das Duo Elke Müsel und Corinna Bachmann auch bei den Masterinnen B (Mindestdurchschnittsalter 36 Jahre) im Doppelzweier um knappe zwei Sekunden geschlagen einen Silberrang hinter dem RC Oberhavel Henningsdorf, eine Länge vor den Polinnen gefolgt vom Doppelzweier aus der Schweiz. Gemeinsam mit Silke Pattloch und Anna Heyl in der Renngemeinschaft RG Speyer/Mannhemer RG Rheinau/RV am Tegernsee folgte im Doppelvierer B ein weiteres sehr knappes Rennen, es siegte Dänemark in 3:41,59 Minuten vor dem Quartett um Schlagfrau Elke Müsel in 3:43,00 Minuten, dahinter kamen die Niederländerinnen in 3:44,59 Minuten ins Ziel. Im Doppelvierer C (Mindestdurchschnittsalter 43 Jahre) landeten die vier Ruderinnen nach einem technischen Fehler, sie fingen sich einen Krebs ein (Anm. dabei taucht das Ruderblatt zu tief ins Wasser und stoppt das Boot ab), auf dem vierten Platz. Extrem spannend machte es Elke Müsel im Masterinnen-Einer C. Vom Start weg entbrannte ein Bord-an-Bord-Kampf mit Rachel Armstrong aus Großbritannien. Die britische Ruderin war schon bei der World Masters Regatta in Bled im vergangenen Jahr die stärkste Widersacherin beim Sieg von Elke Müsel. Mit ständigen Anfeuerungsrufen peitschten die neben der Strecke mitradelnden Speyerer Elke Müsel immer wieder nach vorn und es reichte zum knappen Sieg. Elke Müsel benötigte 4:13,51 Minuten, die Britin mit 4:13,74 Minuten 23 hundertstel Sekunden mehr. Deutlich wird der Kampf beim Blick auf die Zeit der drittplatzierten Kroatin Snjezana Grgic mit 4:36,54 Minuten.

Frank Durein nach seinem Sieg im Einer

Erstmals waren bei den Masterswettkämpfen für die Einerruderer auch Leichtgewichtsrennen angesetzt. Diese Chance wollte Frank Durein nutzen und startete im Einer E (Mindestalter 55 Jahre). Bei starkem Gegenwind, für die „Leichten“ besondes schwierig, setzte er sich prima in Szene und wurde nur mit einer Sekunde Rückstand Zweiter hinter dem Briten Peter Atkinson. Im Einer F (Mindestalter 60 Jahre) hörte Frank Durein das Startkommando nicht und ging nach seinen Konkurrenten auf die Strecke. Mit einer gehörigen Menge Wut im Bauch verlängerte er seinen Startspurt bis er wieder auf der Höhe des Feldes war und konnte dann Gegner um Gegner hinter sich lassen. Nach 4:04,39 Minuten blieb die Uhr beim Sieg von Frank Durein stehen, der Brite Andrew Thompson kam in 4:05,76 Minuten als zweites Boot ins Ziel. Im Doppelzweier G (Mindestdurchschnittsalter 65 Jahre) ruderten Gerhard Kayser und Norbert Herbel beim Sieg des Berliner RC auf den vierten Platz. Bei der Doppelvierer D-Konkurrenz (Mindestdurchschnittsalter 50 Jahre) landeten Ralf Burkhardt, Thomas Dresel und Lutz Fiedler mit Jan Weiß, RV am Tegernsee, einen Überraschungscoup. Bei Streckenhälfte lag das Quartett noch zwei Längen zurück und kämpfte sich auf den zweiten 500 Metern mit mehreren Spurts und höchster Schlagzahl zurück ins führende Feld und letztlich an die Spitze. Der Sieg mit am Ende eineinhalb Sekunden Vorsprung war eine reine Willensleistung gepaart mit technischer Finesse. Im Doppelvierer C landete der Doppelvierer in 3.16,04 Minuten beim Sieg der Russen in einem extrem engen Feld dann auf Platz vier. Der Doppelvierer E (Mindestdurchschnittsalter 55 Jahre) mit Ralf Burkhardt, Thomas Dresel, Peter Gärtner und Harald Schwager kämpfte vom Start weg um jeden Zentimeter. Die ersten drei Mannschaften kamen innerhalb von nur zwei Sekunden ins Ziel, der Rest lag weit zurück. Die RG Speyer landete in 3:14,74 Minuten auf Rang zwei.

Im Achter waren Peter Gärtner und Harald Schwager unterwegs. Im Achter F (Mindestdurchschnittsalter 60 Jahre) hielt Schlagmann Peter Gärtner gut instruiert von Steuerfrau Rebecca Will seine Crew bei hoher Schlagzahl immer an der Spitze des Feldes. In 3:10,98 Minuten wäre am Ende fast die ganz große Überraschung gegen den favorisierten russischen Achter gelungen der mit einer Sekunde Vorsprung siegte. Peter Gärtner und Harald Schwager kamen mit Gregor Prinz, Michael Ursprung, Christoph Rademacher, Lothar Rompel, Detlev Jantz und Rudolf Axthelm auf den Silberrang vor Österreich und Großbritannien. Im Achter E gab es für Harald Schwager den Bronzeplatz und im Achter D in einem sehr engen spannenden Rennen für Gärtner, Schwager einen vierten Platz.

Am letzten Regattatag eröffnete Thomas Dresel mit Jan Weiß, Anna Heyl und Silke Pattloch für die RGS im Doppelvierer C die Mixed-Konkurrenzen. Das mit einem Sieg in 3:27,79 Minuten mit einer knappen Länge äußerst erfolgreich. Zum Abschluss folgten zwei vierte Plätze im Doppelvierer D in der Besetzung Müsel, Bachmann, Gärtner und Schwager sowie im Doppelzweier C für das Duo Dresel, Heyl.

„Vier Siege und die guten Platzierungen bei knappen Entscheidungen bei der Euromasters sind schon etwas Besonderes“, freuten sich die Speyerer Masters über die Erfolge der wichtigsten Regatta des Jahres.

01.08.2018


Elke Müsel und der Masters-Achter siegen in Offenbach

von Angelika Schwager

Die Achtermannschaft nach dem Sieg

Offenbach / Speyer -  Die 94. Offenbacher Ruder-Regatta auf dem Main sollte den Masters-Ruderern der RG Speyer als letzte Vorbereitung für die Ende Juli anstehende Euro-Masters-Regatta dienen. Der Test gelang mit drei Siegen und einem zweiten Platz mehr als zufriedenstellend.

Doch die Regatta wurde aus Speyerer Sicht vom Jüngsten im Feld eröffnet. Junior-B-Ruderer Ole Bartenbach war im Doppelvierer mit Steuermann und im Einer am Start über die 500-Meter-Strecke. Beim Rennen des Junioren-B-Doppelvierers verstärkte Ole Bartenbach in der Renngemeinschaft Bernkasteler RV/RG Speyer die Crew aus Bernkastel und kam auf Platz drei, dem er im Einer einen  vierten Rang folgen ließ.

Bei den Masters ging es gewohnt über die 1000-Meter-Strecke. Im Masterinnen-Einer ruderte Elke Müsel kraftvoll aus dem Start und führte schnell vor dem Feld. Die Führung wuchs bis ins Ziel immer weiter an, noch am nächsten kam Cornelia Jürgens vom RV Hellas Offenbach mit acht Sekunden Rückstand, gefolgt vom Hattinger RV.

Im Masters-Achter D (Mindestdurchschnittsalter 50 Jahre) ruderten Lars Seibert, Lutz Fiedler, Ralf Mattil, Peter Gärtner, Harald Schwager und Steuerfrau Marion Peltzer-Lehr in der Renngemeinschaft RG Speyer/RV Bad Ems/Mühlheimer RV mit Christoph Platen, Harald Daniel und Ralf Weber. Vom Start weg hatte der Achter um Schlagmann Peter Gärtner den Bugball vorne. Nach den ersten 30 Startschlägen kam der Achter gut in den Streckenschlag und ruderte mit jedem Schlag den Gegnern kontinuierlich weiter davon. Der erwartbare gegnerische Spurt nach der Streckenhälfte wurde erfolgreich abgewehrt und mit dem daraufhin eingeleiteten Endspurt der Vorpsrung bis ins Ziel ausgebaut. Nach 3:00,69 Minuten war für Speyer das Rennen siegreich beendet, die zweitplatzierte Renngemeinschaft ARC Würzburg/Hersfelder RV/Limburger ClfW/RV Hellas Offenbach/WSV Honnef lag 2,53 Sekunden zurück, gefolgt von der Frankfurter RG Germania.

Elke Müsel am Siegersteg

Am zweiten Regattatag lagen im Mixed-Masters-Doppelvierer ohne Steuermann dann als erstes Speyerer Boot Elke Müsel, Corinna  Bachmann, Peter Gärtner und Harald Schwager am Start, der aus Speyerer Sicht etwas verhalten erfolgte und der Renngemeinschaft Flörsheimer RV/Limburger ClfW/Mühlheimer RV/SG Wiking zu einer deutlichen Führung verhalf. Mit hervorragendem Rhythmus kamen die Speyerer immer näher an das führende Boot heran und schlossen etwa bei der Streckenhälfte auf, um dann gemeinsam mit dem Boot der Renngemeinschaft RC Möve Großauheim/RV Hellas Offenbach, die ebenfalls an die Spitze herangerudert waren, in Führung zu gehen. Nun folgte ein klassischer Schlagabtausch, Bord-an-Bord ging es in Richtung zu Ziel. Es ertönte eine Zielglocke, niemand jubelte, da niemand wusste wer den Bugball vorne hatte. Nach dem Anlegen wurde deutlich, dass das Speyerer Quartett mit knappem Rückstand mit Platz zwei zufrieden sein musste.

Im Masters-Achter E (Mindestdurchschnittsalter 55 Jahre) gab es gegenüber dem ersten Tag zwei Umbesetzungen. Jetzt ruderten Lars Seibert, Lutz Fiedler, Ralf Mattil, Peter Gärtner, Harald Schwager, Frank Durein und Steuerfrau Marion Peltzer-Lehr in der Renngemeinschaft RG Speyer/Ludwigshafener RV/Mühlheimer RV mit Detlev Jantz und Ralf Weber um den Sieg. Erneut brachten die beiden Schlagleute, Peter Gärtner auf dem Schlagplatz und Lars Seibert auf Co-Schlag ihre Crew schnell auf Trab und in den notwendigen Rhythmus. So lag der Achter erneut nach dem Startspurt in Führung, die bis ins Ziel zunächst ausgebaut und dann verteidigt werden konnte. Mit erneut knapp 2 Sekunden Vorsprung gab es einen Speyerer Sieg vor der Renngemeinschaft Flörsheimer RV/Limburger ClfW/Mühlheimer RV/SG Wiking.

„Die guten Ergebnisse, mit gleich drei Siegen, in Offenbach geben uns Rückenwind für den nun anstehenden Trainingshöhepunkt der nächsten vier Wochen bis zum Strat bei den Euro-Masters“, blickte die Speyerer Masters-Gruppe schon mit Vorfreude auf das kommende Großereignis des Jahres 2018.

04.06.2018


Silber und Gold für Alicia Bohn

von Angelika Schwager

Alicia Bohn 2.v.l.

Köln / Speyer -  Bei den Deutschen Meisterschaften der U17-, U19- und U 23-Ruderer war die Rudergesellschaft Speyer mit vier Sportlern vertreten. Auf der Fühlinger-Regattabahn in Köln hatten die startenden Mannschaften an den ersten Tagen aufgrund widriger Windbedingungen mit kräftigen Wellen zu kämpfen.

Im Junioren-Einer A (U19) war Tim Streib am Start über die 2000-Meter-Distanz. Nach seinem vierten Platz im Vorlauf musste Tim Streib in den Hoffnungslauf, der 5. Platz reichte nicht zum Weiterkommen ins Halbfinale. Ähnlich erging es David Martirosyan im Junioren-Einer B (U17), dabei starten die U 17-Ruderer über die 1500-Meter-Strecke, mit einem fünften Platz im Vorlauf. Der vierte Platz im Hoffnungslauf bedeutete das Vorbeischrammen am Halbfinale. Im Leichtgewichts-Einer B zeigte Alexander Martirosyan im Vorlauf eine gute Leistung und kam auf Rang drei. Im Hoffnungslauf drehte der jüngste Speyerer im Feld gehörig auf und siegte in 5:51,70 Minuten vor dem Stuttgart-Cannstatter RC und sicherte sich damit einen Halbfinalplatz. Im Halbfinale kam dann mit Rang fünf, drei Sekunden hinter dem RC Havel Brandenburg, trotz starkem Lauf das Aus.

Alica Bohn links aussen

Alicia Bohn stand mit einem Doppelstart sowohl im Frauen-Einer B (U23) als auch im Doppelvierer ohne Steuerfrau B in den Meldelisten. Den Vorlauf beendete die Speyrerin gewohnt souverän in 7:49,70 Minuten, vier Sekunden vor dem Ulmer RC Donau, mit einem Sieg und umschiffte damit elegant den kräftezehrenden Hoffnungslauf. Im Halbfinale ging es dann viel kampfbetonter zu. Mit einer ähnlichen Zeit wie im Vorlauf, 7:48,60 Minuten, hielt Alicia Bohn die nachfolgenden Ruderinnen vom Heidelberger RK, 7:53,90 Minuten und vom RV Treviris auf Distanz und ruderte ins A-Finale. Im A-Finale zeigte Alicia Bohn eine bärenstarke Leistung und führte bei der 1000-Meter-Marke mit drei Sekunden vor Lisa Gutfleisch vom Heidelberger RK und vier Sekunden vor der als Topfavoritin gehandelten Pia Greiten vom Osnabrücker RV. Auf den nächsten 500 Metern kam Lisa Gutfleisch dann etwas näher an Alicia Bohn heran, so richtig spannend wurde es dann jedoch auf dem letzten Streckenabschnitt. Die ersten vier Ruderinnen kamen immer näher zusammen und kämpften um jeden Zentimeter. Die letzten Schläge vor dem Ziel war keine Führung auszumachen und es gab nur eine Zielhupe. Wer hatte gewonnen? War es Silber oder Gold für Alicia Bohn? Der Zielgerichtsentscheid lautet auf: Gold für Lisa Gutfleisch in 7:41,38 Minuten und Silber für Alicia Bohn in 7:41,41 Minuten, dahinter lag Pia Greiten in 7:42,21 Minuten. Ganze drei hundertstel Sekunden trennten damit Alicia Bohn vom ganz großen Erfolg und der direkten Qualifikation für die U23-Weltmeisterschaft.

Alica Bohn in der unteren Reihe (mit rotem Brustring)

Doch es stand ja noch der Doppelvierer ohne Steuerfrau auf dem Programm, hier lag Alicia Bohn in der Renngemeinschaft RG Speyer/RR TVK Essen/RC Potsdam/RV Treviris Trier mit Laura Kampmann, Melanie Göldner und Lätizia Loch direkt neben den favorisierten Ruderinnen der Renngemeinschaft Pirnaer RV/RU Arkona Berlin/ RC Germania Düsseldorf/RC Potsdam am Start. Die Favoritinnen wollten vom Start weg schnell in Führung rudern, das gelang nur bedingt, bei 500 Metern betrug der Vorsprung gerade einmal 87 hundertstel Sekunden auf das Quartett um Alicia Bohn. Auf dem Mittelstück fiel das Team um Alicia Bohn dann etwa eine Länge zurück, doch dann kam der unnachahmliche Endspurt, mit jedem Schlag verringerte sich der Vorsprung. Als die beiden führenden Boote dann gleichauf ruderten war der Widerstand gebrochen und konnte noch in einen Sieg mit zehn Sekunden Führung umgedreht werden.

„Das war eine unbeschreibliche Freude nach Silber im Einer auch noch das Gold im Doppelvierer erleben zu dürfen. Das bedeutet jetzt in jedem Fall starkes Nachdenken und Überarbeiten der Starterliste für die U23-Weltmeisterschaft“, waren sich die Speyerer Schlachtenbummler sicher.

04.07.2018


Leo Wels wird Dritter beim Landesentscheid

Von Angelika Schwager

Leo Wels von der Rudergesellschaft Speyer erzielt den 3. Platz

Mainz - Für Leo Wels  von der Rudergesellschaft Speyer ging es beim Landesentscheid Rheinland-Pfalz der Jungen und Mädchen im schweren Jungen-Einer der 14jährigen darum sich als Newcomer in der Spitze zu etablieren. Die Regatta fand auf der Mainzer Wachsbleiche statt, hier sind die Speyerer Ruderer üblicherweise bei frostigen Temperaturen anlässlich der Nikolausregatta zu Gast. Etwas frostigere Temperaturen hätten sich die Starter ob der Sommerhitze sicher gewünscht, doch damit konnten die Veranstalter nicht dienen.

Beim Landesentscheid wird über die 3000-Meter-Distanz mit Wende gerudert, dabei werden die Boote einzeln gestartet und die Nachwuchsruderer müssen sich gegen die Uhr behaupten. Am Ende wird abgerechnet.

Im 6-Boote-Feld gelang dies Leo Wels ebenso wie beim anschließenden Zusatzwettbewerb hervorragend. Zuerst galt es gegen die Rheinströmung anzukämpfen und im Anschluss bei sehr schweren Bedingungen möglichst schnell um die Wendeboje zu kommen. Nach 14:29,30 Minuten war dies geschafft und der dritte Platz hinter Benedict Ott Vom Mainzer RV und Marlon Didovic von der Binger RG gesichert. Es folgten auf den Rängen die Ruderer aus Neuwied, Worms und Mainz.

Trainerin Julia Hoffmann freute sich über die Leistung ihres einzigen Schützlings beim Landesentscheid und blickte schon nach 2019. „Unsere aktuell riesige Nachwuchstruppe lässt darauf hoffen, dass wir beim Landesentscheid 2019 mit einer größeren Kindertruppe an den Start gehen können und viel bewegen.“

12.06.2018


Alicia Bohn setzt Erfolgsserie fort und holt Silber

Von Angelika Schwager

Alicia Bohn zeigt starke Leistung bei internationaler Regatta in Ratzeburg: Silber!!!!

Ratzeburg / Speyer - Nach dem sehr guten Abschneiden bei der 2. Kleinbootüberprüfung des Deutschen Ruderverbandes fand sich Alicia Bohn auf Wunsch der Bundestrainerin bei der Ratzeburger Regatta am ersten Tag im geliebten Einer.

Im Vorlauf über die 2000 Meter-Strecke wartete gleich schärfste internationale Konkurrenz. Vom Start weg war schnell deutlich, dass sich zwei Ruderinnen hier nichts schenken würden und den Vorlauf gewinnen wollten. Bei 500 Metern lag Alicia Bohn um fünf zehntel Sekunden vor der Polin Katarzyna Malinowska und schon fast zwei Längen vor dem Rest des Feldes. Auf dem zweiten Streckenviertel drehte die Polin richtig auf und setze sich vier Sekunden vor Alicia Bohn, dahinter die Norwegerin Sara Joel. Dann drehte Alicia Bohn die Kräfteverhältnisse erneut um und ruderte bis zur 1500-Meter-Marke bis auf sieben zehntel Sekunden an die Polin heran und nutze den Endspurt konsequent. Nach 8:01,54 Minuten stand der Vorlaufsieg von Alicia Bohn mit mehr als zwei Sekunden Vorsprung auf die Polin fest, weit dahinter kam die Niederländerin Mick Jonkers als Dritte ins Ziel.

Im A-Finale hatte sich Alicia Bohn im Wesentlichen mit Pia Greiten, der Siegerin des zweiten Vorlaufs, vom Osnabrücker RV auseinanderzusetzen. Bei 500 Meter lagen die Kontrahentinnen nahezu gleich auf und fünf Sekunden vor dem Rest des Acht-Boote-Feldes. Auf dem zweiten Streckenviertel zog Greiten mehr als eine Länge davon, diesen Rückstand konnte die Osnabrückerin bis ins Ziel verteidigen. In 7:48,90 Minuten gewann Alicia Bohn Silber und lag dabei um satte vierzehn Sekunden vor der Bronzemedaillengewinnerin aus Polen.

„Es ist ein Traum, Silber in Ratzeburg“, kabelten die Speyerer Schlachtenbummler nach Hause in die Domstadt.

05.06.2018


Sieg bei Langstreckenregatta

Von Angelika Schwager

Die Mannschaft mit Frank Durein (l.)

Darmstadt / Speyer - Bei der traditionellen Fronleichnams-Langstreckenregatta „Rund um den Kühkopf“ waren 2 Boote der Rudergesellschaft Speyer über die 23 Kilometer Distanz am Start. Bei der Kühkopf-Regatta gehen Renneiner, Renndoppelzweier und Gig-Mannschaftsboote mit Steuermann an den Start. Alle Mannschaften einer Bootsklasse starten unabhängig von Alter und Geschlecht gegeneinander. Die Sieger werden anhand eines Handicap-Systems ermittelt. Für die Einer und Doppelzweier stellt der Rundkurs, zum Teil im engen Altrhein, eine besondere Herausforderung dar, da die Boote  ohne Steuermann unterwegs sind.

Im Einer-Rennen, davon 6 Kilometer auf dem Rhein gegen den Strom, waren ausschließlich Männer am Start, darunter Frank Durein, als ältester Teilnehmer im Feld. Mit einer über die gesamte Strecke konstanten Schlagzahl von 23 Schlägen pro Minute erreichte Frank Durein nach 1:49:25 Stunden das Ziel. Mit dem Handicap-Faktor von 0,8600 bedeutete das eine gewertete Zeit von 1:34:06 Stunden und gleichzeitig den Sieg vor dem ebenfalls stark rudernden Matthias Auer aus Nürtingen mit der Wertungszeit von 1:35:33 Stunden. Es folgten weit zurück die Boote aus Mannheim, Würzburg und Darmstadt.

Frauen-Doppelvierer

Im Gig-Doppelvierer steuerte Ulrike Durein ihr Frauen-Quartett Martine Schraml, Birgit Dillmann, Monika Wels und Sabine Marczinke in 2:01,05 Stunden über die Strecke von 23 Kilometern. Das bedeutete bei einem Handicap-Faktor von 0,8450 eine Wertungszeit von 1:42,19 Stunden und Platz elf im 23 Boote-Feld. Die Sieger kamen von der RG Nassovia Höchst und ruderten mit 1:30,11 Stunden in die Wertung.

„Bei bestem Wetter brachte uns der „Kühkopf“ nicht nur einen Sieg und eine gute Platzierung, sondern auch viel Spaß mit dem Team“, kommentierten die Teilnehmer unisono.

05.06.2018


Sechs Siege aus der Lahn gefischt

Von Angelika Schwager

Dreifachsieger im Einer Leo Wels

Gießen/Speyer - Bei der traditionellen, mittlerweile 106. Gießener Regatta war die Rudergesellschaft Speyer mit den Nachwuchssportlern um Trainerin Julia Hoffmann vertreten und schlug sich sowohl über die 1000-Meter-Distanz als auch in den Sprintwettbewerben wacker. Neben sechs Siegen, gab es acht zweite und zehn dritte Plätze.

Im Junioren Einer-B ruderte Ole Bartenbach im Sprint über 350 Meter auf den Silberplatz und über 1000 Meter zwei Mal auf den dritten Platz, während sich Sebastian Kohl in seinen Rennen zwei Mal auf Rang zwei platzierte. Den Junioren-Doppelzweier B beendeten Sebastian Kohl und Leon Gimmy auf Platz drei. Im Leichtgewichts-Junioren-Doppelzweier B reichte es für Leon Gimmy mit seinem Partner Niklas Probst vom Bernkasteler RV für den zweiten Platz. Mit Antonio Iturri ging Leon Gimmy in der Renngemeinschaft RG Speyer/Creuznacher RV über die Sprintdistanz und landete auf Platz drei. Ihre ersten Rennen überhaupt bestritten Jakob Fabian und Tim Rothschink im Leichtgewichts-Junioren-Doppelzweier B und das gleich beachtlich. Neben einem dritten Platz trennte sie im zweiten Rennen auf Platz nur eine Länge vom Sieg. Ole Bartenbach sorgte dann im Doppelvierer mit Steuermann in der Renngemeinschaft RG Speyer/Creuznacher RV/Mainzer RV für den ersten Siegesjubel. In 3:12,54 Minuten beendeten sie ihr Rennen mit mehr als  einer
Sekunde Vorsprung auf das zweitplatzierte Boot der Renngemeinschaft Bernkasteler RV/Creuznacher RV, die Dritten lagen mehr als eine Länge zurück. Im Sprint ging es für den Doppelvierer um Ole Bartenbach dann heiß her, Bord-an-Bord kämpften die Mannschaften um jeden Zentimeter. In 1:09,82 Minuten im Ziel und um 27 hundertstel geschlagen auf Platz zwei lautete das Endergebnis.

Bei den Junioren A sammelte Johannes Buchholz viel Regattaerfahrung. Seine drei Rennen im Einer brachten drei dritte Plätze, das Doppelzweier-Rennen mit Sebastian Kohl Rang zwei hinter dem RV Eltville und das Doppelzweier Duo Buchholz/Trunk steuerte Rang zwei und drei zu den RGS-Ergebnissen bei.

Im Frauen-Einer A stellte sich Julia Hoffmann im Kampf um den Wanderpokal „Liebig-Preis“ der Konkurrenz und spielte ihre Routine aus. Noch am besten konnte Lokalmatadorin Silke Brandt von der Gießener RC Hassia mithalten, musste aber letztlich Julia Hoffmann bei ihrem klaren Sieg knapp fünf Sekunden davonziehen lassen, noch weiter lag die drittplatzierte Lisa Wunderlich aus Pirna zurück. Den gleichen Film ließ Julia Hoffmann im Frauen-Einer-Sprint ablaufen, schnelle Führung und Sieg in 1:21,07 Minuten vor der Gießenerin mit zwei Sekunden Vorsprung. Im Frauen-Doppelvierer folgte dann noch ein dritter Rang für Julia Hoffmann in der Renngemeinschaft RG Speyer/RG Lahnstein.

Eindeutig den Vogel schoss aus Speyerer Sicht Regattaneuling Leo Wels ab. Im Jungen-Einer III (14 Jahre) galt es 1000 Meter zu meistern. Nach 4:07,50 Minuten hatte Leo Wels das Ziel erreicht und lag mehr als 7 Sekunden vor dem Verfolger Finn Villwock von der RG Heidelberg, gefolgt vom Ruderer aus Wetzlar. Gleiches Bild und gleiche Abstände gab es am zweiten Regattatag. Erneut siegte Leo Wels vor Heidelberg und Wetzlar allerdings in einer weiter auf 4:02,78 Minuten verbesserten Zeit. Auch im Sprintrennen über 350 Meter hatten die Gegner nicht den Hauch einer Chance. In 1:15,72 Minuten siegte Leo Wels mit fast fünf Sekunden Vorsprung, über die Sprintstrecke eine Welt, und wurde bei seiner ersten Regatta gleich zum 100% Ruderer bei drei Starts drei Siege.

„Wir hatten sehr viel Spaß, durften sechs Siege und vor allem Leo Wels feiern“, freute sich Trainerin Julia Hoffmann über die Regattaergebnisse und –erlebnisse.

29.05.2018


Alicia Bohn stellt sich der Konkurrenz bei der Hügelregatta

Von Angelika Schwager

Alicia Bohn von der Rudergesellschaft Speyer

Essen/Speyer - Alicia Bohn von der Rudergesellschaft Speyer stellte sich bei der internationalen Hügelregatta auf dem Baldeneysee in Essen der Konkurrenz und zeigte sehr gute Leistungen. Dabei trat die U23-Nationalmannschaft auf Einladung von Bundestrainerin Brigitte Bielig an. Der Fokus lag auf den Doppelzweiern und es sollten sich erste Hinweise auf Mannschaftsbesetzungen für die Weltmeisterschaften ergeben.

So ruderte Alicia Bohn nicht im angestammten Einer, sondern nach einem Intensivtrainingswochenende mit Lätizia Loch vom RV Treviris Trier. Der extra für die Hügelregatta formierte Doppelzweier harmonierte gut und landete am ersten Regattatag nach den Vorläufen im B-Finale. Dabei messen sich die U23-Athleten direkt mit den Mannschaften der A-Nationalmannschaften. Im B-Finale kam das Duo Bohn/Loch gut aus dem Start und konnte bis zur Streckenhälfte im engen Acht-Boote-Feld vorne mitrudern, dann setzten sich die das polnische und das tschechische Nationalteam ab und siegten vor Ungarn und den Niederlanden.
Der fünfte Platz für Alicia Bohn und Lätizia Loch in 7:22,13 Minuten vor der Schweiz, dem tschechischen U23-Doppelzweier und dem Essener Doppelzweier zeigt klar das Potential der jungen Crew.

Am zweiten Tag galt es im Vorlauf für den Doppelzweier Bohn/Loch insbesondere das zweite deutsche U23-Boot mit Nora Peuser und Laura Kampmann hinter sich zu lassen. Das gelang und bedeutete erneut den Einzug ins  B-Finale. Hier drehten Nora Peuser und Laura Kampmann den Spies um und lagen eine Länge vor der Speyer/Trier-Kombination. In 8:15,37 Minuten wurden Bohn/Loch sechstes Boot. Schnell machte die Bundestrainerin aus Gegnerinnen Bootskameradinnen und setzte die beiden Doppelzweier zum 2. U23-Doppelvierer zusammen. Das Experiment klappte auf Anhieb. Im A-Finale setzte sich das Quartett um Alicia Bohn gegen den 1. deutschen U23-Doppelvierer, die siebte wurden, deutlich durch und wurde in 7:43,87 Minuten fünftes Boot hinter Tschechien und vor Polen.

„Das war eine kräftezehrende, anstrengende Regatta, nicht zuletzt weil die Rennen aufgrund von Gewitterwarnungen dicht aufeinander folgten. Mit dieser insgesamt sehr zufriedenstellenden Erfahrung bin ich nun gespannt auf die 2. Kleinbootüberprüfung der U23 Nationalmannschaft. Hier werde ich im Einer antreten und hoffe, dass ich mich so weit vorne platzieren kann, dass eine Teilnahme an der Weltmeisterschaft in Poznan greifbar wird“, kommentierte Alicia Bohn ihr tolles Abschneiden in Essen.

29.05.2018


Zwei Siege bei Junioren-Regatta in Köln

Von Angelika Schwager

Alex Martirosyan - Sieger im Leichtgewichtseiner Junioren B

Köln/Speyer - Bei der Junioren-regatta in Köln auf der Regattabahn Fühlingen hatte sich die bundesdeutsche Leistungsspitze der Junioren versammelt, um sich in Vorbereitung auf die Juniorenmeisterschaften noch einmal ein Leistungsbild zu verschaffen. Für die Rudergesellschaft waren Alexander und David Martirosyan sowie Tim Streib am Start und brachten zwei Siege, zwei dritte, zwei vierte und einen sechsten Platz mit nach Hause.

Im Leichtgewichts-Einer Junioren B zeigte Alexander Martirosyan über die 1500 Meter Kampfgeist und blieb über die 1500-Meter-Distanz stets zu den beiden führenden Booten aus München und Witten dran und sicherte sich in 5:55,50 Minuten den dritten Platz. Damit landete er im vierten gesetzten Lauf. Gut eingestellt führte er hier bei der 500-Meter-Marke mit mehr als zwei Sekunden, auf dem nächsten Streckenabschnitt attackierte der Ruderer vom Neusser RV und kam bis auf acht zehntel Sekunden heran. Doch im Endspurt spielte Alexander Martirosyan seine Reserven aus und siegte mit fast zwei Sekunden Vorsprung auf Neuss und eine Länge vor der Hürther RG. David Martirosyan im Junior-Einer B unterwegs lag bei 500 Meter an der Spitze des Feldes, musste dann aber dem hohen Anfangstempo Tribut zollen und fiel auf Rang der zurück. Seine 5:47,05 Minuten brachten ihn in den dritten gesetzten Lauf, hier landete David Martirosyan auf dem sechsten Platz. Im Junioren-B-Doppelzweier startete David Martirosyan mit Nicolas Pauli vom RV Treviris Trier. Auf den ersten 500 Metern konnte der RV Datteln noch folgen, dann begann sich das Duo Speyer/Trier mit jedem Schlag etwas abzusetzen. Bei der 1000-Meter-Marke betrug der Vorsprung eine Länge, im Ziel lagen die Gegner drei und mehr Längen zurück.

Für Tim Streib ging es Junioren-Einer A über die 2000-Meter-Strecke. Platz vier in 7:48,30 Minuten bedeuteten am zweiten Regattatag die Teilnahme im vierten gesetzten Lauf. Schnell setzte sich ein Führungstrio ab und Tim Streib ruderte bis zur Streckenhälfte im Verfolgerfeld knapp hinter Wetzlar auf Platz fünf. Auf den zweiten 100 Metern orientierte sich Tim Streib dann am drittplatzierten Ruderer der RG Kassel und kam immer näher heran. In 8:04,50 Minuten beendete der seinen Lauf, letztlich hinter Kassel auf dem vierten Platz.

„Zwei Siege von dieser hochwertig besetzten Regatta mit nach Speyer nehmen zu können ist schon super“, zeigte sich das kleine Speyerer Team zufrieden.

23.05.2018


Fünf Siege aus dem Neckar gefischt

Von Angelika Schwager

Siegerehrung Marvin Walter und Simon Holstein

Heidelberg/Speyer - Bei der Heidelberger Ruderregatta zeigten sich die Rennsportler der Rudergesellschaft Speyer gut in Form. Auch wenn es die Regatta der zweiten Plätze, neun an der Zahl, werden sollte, galt es gleich fünf Siege zu beklatschen. Zwei dritte und ein vierter Platz komplettierten das Bild.

Bei den Junioren B waren Marvin Walter und Simon Holstein zunächst im Leichtgewichts-Einer unterwegs. Beide brachten im vollen Feld über die 1500-Meter-Distanz je einen zweiten Platz nach Hause. Dabei schrammte Marvin Walter mit sieben zehntel Sekunden ganz knapp am Sieg hinter dem Franzosen Mael Benoit vom SN du Perreux vorbei. Im Leichtgewichts-Doppelzweier wollten es die beiden dann noch besser machten und rangen bis ins Ziel mit dem RC Undine Radolfszell um Platz eins. Am Ende fehlten auch hier acht zehntel Sekunden zum Sieg. Die nachfolgenden Boote lagen weit zurück. Am zweiten Tag war es dann soweit, schon bei der 500-Meter-Marke lag das Speyerer Duo vorn und baute den Vorsprung kontinuierlich bis ins Ziel auf mehrere Längen vor Worms, Nürtingen und Stuttgart aus. Einen weiteren zweiten Platz gab es für Ole Bartenbach im Junioren-Einer B hinter dem RV Nürnberg.

Nicht ganz so gut lief es im Junioren-Einer A für Johannes Buchholz mit Rang vier am ersten Tag, im zweiten Lauf sahen die Speyerer Schlachtenbummler Johannes Buchholz dann auf Platz zwei hinter dem Ruderer des RV Saarbrücken.

Julia Hoffmann setzte sich mit den Ruderinnen vom Ulmer RC Donau ins Boot. Zum Auftakt gestalteten Julia Hoffmann und Meike Dütsch ihr Rennen im Frauen-Doppelzweier A erfolgreich. Nach 5:46,76 Minuten waren sie im Ziel und die Gegnerinnen vom Karlsruher RV Wiking/Marbacher RV um zwei Sekunden geschlagen. Am zweiten Regattatag folgte Rang drei. Zum Abschluss des ersten Tages hatten die Veranstalter ein Schmankerl aufs Programm gesetzt, im Sprint ging es bei fetziger Musik über die 350 Meter Distanz. Die Renngemeinschaft RG Speyer/Ulmer RC Donau mit Julia Hoffmann kam blitzschnell aus dem Start und war kaum gestartet nach 1:04,50 Minuten auch schon im Ziel. Zu schnell für alle weiteren Boote die allesamt mehr als fünf Sekunden länger unterwegs waren.

Bei den Masters ging es über die gewohnte 1000-Meter-Distanz. Im Mixed-Doppelvierer ohne Steuermann hatten Corinna Bachmann, Michaela Maier, Thomas Dresel und Lutz Fiedler ein hartes Feld erwischt. Mit vollem Einsatz ging es kraftvoll in Richtung Ziel, letztlich war das Team vom WSV Waldshut nicht zu schlagen, dass die weiteren Boote deutlich zurücklagen war nur ein schwacher Trost bei einem erneuten zweiten Platz. Insbesondere weil es am zweiten Regattatag bei nahezu identischem Rennverlauf erneut nur „Silber“ zu vermelden gab. Auch im Masters-Doppelvierer, hier war Thomas Dresel in der Renngemeinschaft RG Speyer/RC Bad Hersfeld/Dresdner RC/RR Berlin am Start, folgte ein weiterer zweiter Platz und ein dritter Rang erneut hieß der Sieger jeweils WSV Waldshut. Auch Lars Seibert und Arnd Garsuch ruderten in der Renngemeinschaft RG Speyer/Ludwigshafener RV  mit Axel Oschmann und Markus Schnitzer hinter der Renngemeinschaft Frankfurter RG/RC Allemania/Limburger ClfW/Flörsheimer RV knapp geschlagen auf Platz zwei, weit vor dem drittplatzierten Boot Limburger ClfW/ARC Würzburg.
Viele Starter gab es in der Königsklasse dem Achter bei den Masters. In der Renngemeinschaft RG Speyer/WSV Honnef/Ludwigshafener RV/Limburger ClfW war Steuerborder Harald Schwager am Start. Mit langen wuchtigen Schlägen ging es dem Ziel entgegen, das nach 3:09.89 Minuten erreicht war. Das bedeutete den Sieg vor der Renngemeinschaft Mannheimer RC/Frankfurter RG/Wormser RC. Am zweiten Regattatag ging der Achter auf drei Plätzen umbesetzt aufs Wasser, fand aber erneut technisch schnell zusammen. Bei kräftigem Gegenwind lag die Laufzeit bei 3:16,05 Minuten was zu einem deutlichen Sieg vor der Renngemeinschaft  Heidelberger RK/Mannheimer RC/Frankfurter RG/Wormser RC reichte.

„Am meisten hat uns gefreut, dass alle Altersklassen vorn dabei waren und auch einen Sieg mit nach Hause nehmen konnten“, zeigte sich das Speyerer Team zufrieden. Mit je zwei Siegen waren Julia Hoffmann und Harald Schwager die erfolgreichsten Speyerer Starter.

23.05.2018


RGS bei der Internationalen DRV-Junioren-Regatta vertreten

Von Angelika Schwager

Tim Streib, rechts im Bild

München/Speyer - Aus ganz Europa und sogar aus Japan kamen in diesem Jahr die Teilnehmer an der Internationalen Juniorenregatta des deutschen Ruderverbandes nach München auf die Olympiastrecke in Oberschleißheim. Die  Rudergesellschaft Speyer war mit drei Nachwuchsruderern vertreten. Jeweils im Einer durften Alexander Martirosyan und David Martirosyan bei den Junioren B (15/16 Jahre) und Tim Streib bei den Junioren A (17/18 Jahre) erste Erfahrungen gegen internationale Konkurrenz machen.

Im Leichtgewichts-Einer ging es für Alexander Martirosyan, der in dieser Saison erstmals bei den Junioren B startet, über die 1500-Meter-Distanz. Im vollen Feld landete der Speyerer nach 6:56,93 Minuten auf Platz fünf. Das bedeutete nach Auswertung aller Läufe die Teilnahme in der 3. Abteilung am zweiten Regattatag. Hier ging es im Sechs-Boote-Feld eng her und in quasi zwei Gruppen über die  Strecke. Alexander Martirosyan sicherte sich in 6:26,07 Minuten den dritten Rang mit etwas mehr als einer Sekunde Rückstand auf Bruno Peitz von der Frankfurter RG, aber vierzehn Sekunden vor dem viertplatzierten Einer vom Breisacher RV.

Im Junioren-Einer B ruderte David Martirosyan in 6:36,85 Minuten hinter Spanien, Japan und Bruno Spät vom Marburger RV auf Rang vier und kam damit am zweiten Tag ebenfalls in die dritte Abteilung. Mit dem letztlich siegreichen RC Witten und dem RV Wanne-Eickel-Herten gab es ein Ringen um die Plätze eins bis drei. In 6:23,49 Minuten beendete David Martirosyan seinen Lauf als Zweitplatzierter.

Mit einem dritten Platz im Vorlauf hinter Großbritannien und Nico Graefe vom Hanauer RC stieg Tim Streib ins Renngeschehen bei den Einer-Ruderern der Junioren A  ein. Das bedeutete die Teilnahme im C-Finale, das der erstmals über die 2000-Meter-Distanz gehende Tim Streib als Sechster beendete. Mit dem gleichen Ergebnis endete der dritte Lauf am zweiten Regattatag.
„Die Jungs haben die Vorgaben umgesetzt, gute Läufe gezeigt und nun mit dem ersten Einblick in die internationale Ruderszene wertvolle Erfahrung gesammelt“, zeigten sich Trainer Martin Gärtner und Julia Hoffmann zufrieden.

23.05.2018


Siege bei der EUREGA und in Offenbach

Von Angelika Schwager

Elke Müsel und Peter Gärtner

Bonn/Offenbach/Speyer - Gleich bei zwei Regatten waren die Aktiven der Rudergesellschaft Speyer unterwegs und brachten je einen Sieg nach Speyer zurück.

Bei der diesjährigen EuropäischeRheinRegatta „EUREGA“ des Bonner Ruder-Vereins 1882 e.V. waren drei Speyerer Gig-Doppelvierer mit Steuermann am Start.

Bei diesem einzigartigen Rudermarathon starten Vierer aus ganz Europa teilnehmen, mit wieder über 350 Teilnehmende auf zwei Strecken. Es wird entweder über 100 km ab der Loreley oder über 45km ab Neuwied bis Bonn gerudert. Alle Speyerer Boote starteten über die 45 Kilometer-Distanz.

In der Mastersklasse Männer C (Mindestdurchschnittsalter 43 Jahre) steuerte Claudia Mössner ihre Jungs Andreas Poth, Thomas Meier, Bastian Hoffmann und Andreas Walter in 2:45,55 Stunden auf Rang sechs. Die fünftplatzierten waren in Reichweite und benötigten 2:44,54 Stunden. Die Sieger vom Düsseldorfer RV waren nach 2:28,02 Stunden im Ziel. Bei den Masterinnen D (Mindestdurchschnittsalter 50 Jahre) steuerte Bernd Marczinke das Speyerer Quartett Birgit Dillmann, Sabine Marczinke, Andrea Vogel und Moni Wels in 2:55,49 Stunden auf Platz vier. Es siegte in 2:40,25 Stunden die Renngemeinschaft Siegburger RV/WSV Meppen/ RTK Köln/Kölner RV. Das Speyerer Mixed-Boot in der Offenen Klasse mit Gerd Jakobs, Markus Konieczny, Danika Seibert und Martine Schraml an Bord wurde von Frank Durein gewohnt professionell durch die Wellen des Rheins gesteuert. Nach tollen 2:36,05 Stunden stand der Sieg bei der EUREGA fest, die Zweiten vom RC Rhenus Bonn waren 39 Sekunden länger unterwegs.

Bei der Regatta in Offenbach auf dem Main ging es über die gewohnte 1000-Meter-Masters-Distanz. Am ersten Regattatag sprang für den Mixed-Doppelzweier Masters D mit Elke Müsel und Peter Gärtner der zweite Platz hinter dem Flörsheimer RV/SG Wiking heraus. Mit veränderter Renntaktik ging das Duo Müsel/Gärtner das Rennen noch beherzter mit druckvollen Schlägen an und konnte nach etwa einem Viertel der Strecke absetzen und siegte vor dem deutsch-türkischen Duo von der SG Wiking/Türkiye.

08.05.2018


Alicia Bohn stark bei den Deutschen Kleinbootmeisterschaften

von Angelika Schwager

Essen/Speyer - Auch bei den Deutschen Kleinbootmeisterschaften auf dem Essener Baldeneysee gab es unerwartete Sommertemperaturen. Elias Dreismickenbecker und Alicia Bohn gingen für die RG Speyer an den Start und wollten sich in der Rangliste, die durch die Ergebnisse bei den stets früh ausgetragenen Deutschen Kleinbootmeisterschaften erstellt wird, möglichst vorn einordnen. Hierbei gehen die Senioren B (U23) mit den Senioren A (Offene Klasse) an den Start. Bei den Kleinbootmeisterschaften starten die Skuller ausschließlich im Einer und die Riemenruderer im Zweier-ohne-Steuermann, auf diesem Weg stellt der Deutsche Ruderverband die Vollständigkeit der Rangliste sicher.

Schon bei den Vorläufen mussten sich die Athletinnen und Athleten nicht nur der Konkurrenz sondern auch Temperaturen von knapp unter 30 Grad und der olympische Distanz von 2.000 m stellen. Der auf dem Baldeneysee gefürchtete Wind blieb erfreulicherweise aus, Petrus hatte ein Einsehen und erlaubte den Ruderern faire Bedingungen.

Im Leichtgewichts-Männer-Einer hatte sich Elias Dreismickenbecker in seinem letzten U23-Jahr nochmals intensivst vorbereitet und zeigte im Vorlauf seine ganze Klasse. Sein härtester Widersacher im Lauf, war wie schon in manchem Rennen des Vorjahres, Mahni Fatahi vom Ulmer RC Donau. Lange sah es nach einem möglichen Sieg des Speyerers aus, doch auf dem dritten Streckenabschnitt gab es für die Zuschauer überraschende Zeiten. Während Fatahi die dritten 500 Meter in 1:54,01 Minuten bewältigte, benötigte Elias Dreismickenbecker 2:00,09 Minuten. Dennoch führte der Speyerer noch mit einer halben Sekunde Vorsprung. Auf den letzten 500-Metern ruderte Fatahi dann mit der gleichen Geschwindigkeit weiter und war nach 7:35,55 Minuten im Ziel. Elias Dreismickenbecker verteidigte den zweiten Platz in 7:41,11 Sekunden mit drei Längen Vorsprung vor Malte Pelle Rietdorf vom Der Hamburger und Germania RC. Im Viertelfinale zog sich Elias Dreismickenbecker leider eine Knieverletzung zu und musste das Rennen vorzeitig beenden. Im Lichte des hervorragenden Vorlaufplatzes ein, im wahrsten Sinne des Wortes sehr schmerzhaftes Ende der Meisterschaften für den Einer-Ruderer.

Die 20-jährige Alicia Bohn zeigte im Vorlauf des Frauen-Einers, dass sie den Sprung in die Frauen-Klasse bestens geschafft hat. Platz drei hinter dem Crefelder RC und dem Hannoverschen RC führte sie ins Viertelfinale. Hier gab es in der guten Zeit von 7:54,40 Minuten Platz vier. Das bedeutete für die junge Domstädterin den Einzug ins C-Finale. In einem engen Feld wurde um die Plätze und Platzierungen in der Rangliste gerungen. Hinter Melanie Göldner und Maren Völz, beide RC Potsdam, ruderte Alicia Bohn vor Laura Kampmann, RR TVK Essen in 8:23,47 auf den dritten Platz. Das bedeutete insgesamt den vierzehnten Platz und unter den U23-Ruderinnen Platz acht.

„Nun gilt es bei der nächsten anstehenden Ranglistenregatta in Ratzeburg einige Plätze weiter nach vorn zu kommen“, zeigte sich Alicia Bohn zufrieden und auch kämpferisch. Dagegen hofft Elias Dreismickenbecker, dass seine Verletzung möglichst schnell ausheilt, um baldmöglichst wieder ins Training einsteigen zu können und seine Chancen auf einen Platz im Aufgebot für die anstehenden Meisterschaften zu wahren.

08.05.2018


2 Siege bei Nachwuchsregatta in Mannheim geholt

von Angelika Schwager

Sebastian Kohl und Maximilian Diehl

Mannheim/Speyer - Die Nachwuchsmannschaft der Rudergesellschaft Speyer ging nach dem Ostertrainingslager in Mannheim im Mühlauhafen an den Start. Die Oberrheininsche Frühregatta wird traditionell genutzt, um eine erste Standortbestimmung für die neue Saison zu bekommen, entsprechend groß waren die Meldefelder und gut besetzt die Rennen. Zwei Siege, zwei zweite und vier dritte Plätze über die 1500 Meter Distanz sprangen für Speyer heraus und führten zu viel Beifall. Die sieben vierten, fünf fünften und ein sechster Platz zeigten andererseits auf, dass für die Saison noch harte Trainingsarbeit vor der RGS-Jugend liegt.

Im Leichtgewichts-Junioren-Doppelzweier B II (15/16 Jahre) ruderten Simon Holstein und Marvin Walter zwei Mal auf Rang vier und in der Leistungsklasse I ebenso wie Leon Gimmy und Alexander Martirosyan auf Platz fünf. So landeten beide Speyerer Mannschaften im zweiten gesetzten Lauf und mussten hier gegeneinander antreten. Rang zwei für das Duo Holstein/Walter und Rang fünf für das Duo Gimmy/Martirosyan lautete das Endergebnis. Alexander Martirosyan war auch im Leichtgewichts-Junioren Einer B I unterwegs und schaffte hier zwei vierte Plätze über die 1500-Meter-Strecke. David Martirosyan stellte ich im Einer der Junioren B I der Konkurrenz und ruderte mit seinem dritten Platz in den ersten gesetzten Lauf, hier folgte Rang fünf in6:37,42 Minuten. Im Junioren-Einer B II war nur der Frankfurter RG Borusse schneller als David Martirosyan, Den zweiten Platz sicherte sich der Speyerer mit zwei Längen Vorsprung auf das Boot der Frankfurter RG Germania.

Vielfältig im Einsatz war Sebastian Kohl. Nach einem sechsten Platz mit Maximilian Diehl, Mainzer RV, im Doppelzweier B I nahm das Duo die Riemen in die Hand und lies im Zweier-ohne Steuermann B I einen dritten Rang folgen und siegte dann mit zwei Längen Vorsprung in 6:09,32 Minuten im zweiten gesetzten Lauf. Zum Abschluss sprang Sebastian Kohl dann noch als Ersatzmann im Vierer-ohne-Steuermann B I ein und kam in der Renngemeinschaft RV Saarbrücken/RV Treviris Trier/RG Speyer auf den dritten Platz, den das Quartett mit 24 hundertstel Sekunden vor dem vierten Boot verteidigte. Ole Bartenbach bestritt in der Renngemeinschaft RG Speyer/Bernkasteler RV/Creuznacher RV das Rennen im Junioren-Doppelvierer-mit Steuermann B I, nach 5:21,10 Minuten läutete die Zielglocke für den fünften Platz.

Tim Streib

Bei den Junioren A (17/18 Jahre) waren Tim Streib und Johannes Buchholz unterwegs. Im Doppelzweier A II ruderte das Speyerer Duo auf Platz drei und im zweiten Lauf auf Rang vier. Ebenfalls Platz vier gab es für Johannes Buchholz im Junioren-Einer A II. Im Junioren-Einer A I wollte Tim Streib wissen wo er steht und legte sich mächtig ins Zeug. Mit 5:43,03 Minuten landete er auf Platz vier und sicherte sich damit die Teilnahme im zweiten gesetzten Lauf. Im vollen Sechs-Boote-Feld ging es über die Strecke, am nächsten kam Tim Streib noch Markus Köhler vom Schleissheimer RC. In 6:02,11 Minuten sicherte sich Tim Streib den verdienten Sieg mit zweieinhalb Sekunden Vorsprung auf den Schleissheimer, der Ruderer auf Platz drei lag weitere zehn Sekunden zurück.

„Jetzt sehen wir etwas klarer und können die Regatta- und Trainingsplanung beherzt angehen, als nächstes stehen die ersten Prüfungsregatten und die Regatta in Heidelberg an“, blickten Trainer und Mannschaften schon in die Zukunft.

08.05.2018


RGS-Mitglieder mit neuer Führungsmannschaft zufrieden

von Angelika Schwager

Ludwigs Mülberger (links) und Klaus Oeder (rechts) je 60 Jahre Mitglied bei der RGS

Speyer - Die Mitgliederversammlung der Rudergesellschaft Speyer brachte viel Lob und Applaus für die neue Führungsriege. Der Erste Vorsitzende Ingo Janz freute sich über einen vollen Saal im Naturfreundehaus und durfte neben den zahlreich erschienen Mitgliedern auch Ehrenmitglied Jutta Kopf und den Ehrenvorsitzenden Alfred Zimmermann begrüßen. Beim Totengedenken gedachte die RGS-Familie den langjährigen Mitgliedern Helmut Strasser und Walter Runge.

Der Jahresbericht von Ingo Janz zeigte auf, dass 2017 für die 333 mitgliederstarke RGS einen Schub gebracht hat. Der Abschluss und die Abnahme der Baumaßnahme des Bootshausneubaus im Reffenthal mit der just gerade noch am Tag der Hauptversammlung final übergebenen Kunst am Bau war sicher das zukunftsweisendste Thema.  Das gesellschaftliche Leben wurde Dank stark ehrenamtlich geprägten Mitgliedern mit vielen Veranstaltungen belebt. Janz konnte nicht nur an die traditionellen Veranstaltungen wie Kirchbootregatta, An- und Abrudern erinnern, sondern auch an Athletenempfänge, Picknickkonzert, Filmdrehs und vieles mehr. Auch die interne und externe Kommunikation wurde mit Ruderblatt, Schnellinfos und insbesondere einer weiter modernisierten online-Präsenz vorangebracht.

Der Verwaltungsvorsitzende Ralf Burkhardt zeigte sich trotz eines „zeitlich sehr beanspruchenden Jahres“ mit dem Erreichten sehr zufrieden, denn es konnte nicht nur die Baumaßnahme im Reffenthal abgeschlossen werden, sondern auch bereits das Dach des Stammhauses am Alten Hafen saniert werden und zudem die Planung für eine weitere Modernisierung vorangebracht werden. Hier stimmten die Mitglieder nach Erläuterung und Aussprache dem in diesem Jahr umzusetzenden neuen Wintergartengroßprojekt, unter dem Namen „Pergola“, zur Aufwertung der Gaststättenterrasse einstimmig zu. Der Mitgliederstand blieb mit 333 nahezu konstant, die RGS konnte 19 Erwachsene und 12 Jugendliche neu im Verein begrüßen.

Julia Hoffmann berichtete anstelle der erkrankten Sportvorsitzenden Claudia Mössner über die Aktivitäten im Ruderjahr 2017. Das geprägt war von einer unglaublichen Vielzahl an Aktivitäten in ganz Europa. Die Mitglieder waren dann doch sehr überrascht eine Europakarte mit all den Punkten an denen die Mitglieder mit ihren Booten zu Wasser gegangen waren einmal gesamthaft zu sehen. Der Bogen spannte sich von Großbritannien bis Russland, Skandinavien nach Bulgarien und von Frankreich nach Slowenien. Besondere Erwähnung fanden die 3353 durchgeführten Ruderfahrten, die zu 106169 Mannschaftskilometern führten. Hierbei wurden natürlich insbesondere Alicia Bohn und Elias Dreismickenbecker für ihre Erfolge bei den Deutschen, Europa- und Weltmeisterschaften beklatscht, die nur zu erreichen waren weil die Beiden auch mit Abstand die meisten Kilometer im Bootstraining absolvierten. Dafür erhielten sie, wie die weiteren Kategoriensieger zum Kilometerpreis (wir berichteten), ein T-shirt mit dem bezeichnenden Aufdruck „Kilometerfresser 2017“ überreicht.

Ziele von Regatten und Wanderfahrten

Das Ruderjahr 2017 brachte 52 Regattasiege bei 24 Regatten, stach aber natürlich besonders auch dadurch hervor, dass nach Alicia Bohn im Vorjahr mit Elke Müsel erneut eine Ruderin zur „Sportlerin des Jahres“ gewählt wurde. Zwei Rennruderernadeln, je eine in Gold und in Silber, konnten verliehen werden. Über Gold durfte sich Elke Müsel und über Silber Corinna Bachmann freuen.

Aufgrund der „extremen Zahl an Wanderfahrten, weit über 40“ konnte Dieter Daut wieder zahlreiche Wanderruderabzeichen des Deutschen Ruderverbandes verleihen. Erfreulich hierbei war, dass die Jugend ebenso vertreten war wie die Erwachsenen. An der Spitze standen Steffi Haase-Goos (8. Erwerb), Günter Schuff (16. Erwerb) und Dieter Daut (21. Erwerb).

Ingo Janz durfte sehr viele, dem Verein seit langem treue Mitglieder ehren: Alica Stopka erhielt die Goldene Ehrennadel für 25 aktive Jahre im Verein. Ebenfalls 25 Jahre dabei ist Maximilian Bandel. 40 Jahre aktiv  dabei sind Andreas Sandler, Steffen Krieger und Hildegard Strauch, dafür erhielt sie die Silberne Ehrenplakette. Nicht nur mit der RGS-Auszeichnung, sondern auch mit der „DRV-Ehrennadel für 50 Jahre“ wurden anlässlich 50-jähriger Mitgliedschaft Claus-Dieter Heller (unterstützend), Peter Kopf, Hartmut Schädler, Annerose Schäfer und Jürgen Stopka ausgezeichnet. Ingo Janz versäumte nicht zu erwähnen, dass im Eintrittsjahr der „50er“ 1968 der Deutschland-Achter unter dem legendären Trainer Karl Adam Olympiagold in Mexiko holte. Auf 60 Jahre Vereinszugehörigkeit blicken Helmut Hofmann, Klaus Oeder, der langjährige Erste RGS-Vorsitzende, Ludwig Mülberger und Dieter Haase zurück, sie traten 1958 in die RGS ein und erhielten aus der Hand des Vorsitzenden ein Extra-Dankeschön.

Nach der Verlesung des Berichts der Rechnungsprüfer durch Frank Durein, folgte die einstimmige Entlastung des Vorstandes, verbunden mit Applaus und Dank für die geleistete Arbeit. Einstimmig wählten die Anwesenden Andreas Kabs als Nachfolger von Frank Durein zum Rechnungsprüfer. Als Mitglied des Ehrenrates wurde für fünf Jahre Robert Gard als Nachfolger von Helga Stopka einstimmig gewählt.

Die harmonische Versammlung, die der neuen Führungsriege viel Wohlwollen und Lob entgegenbrachte,  endete mit einem lauten dreifachen „Hipp-Hipp-Hurra“.

14.03.2018


1 Sieg und 4 persönliche Bestwerte beim 11. Ergo-Cup

Von Angelika Schwager

Ludwigshafen / Speyer  - Zum 11. Ergo-Cup Rhein-Neckar in Ludwigshafen waren 9 Sportler der Rudergesellschaft Speyer gemeldet. Da Nicolas Bohn leider krankheitsbedingt abmelden musste, waren letztlich acht Speyerer am Start.

David Martirosyan (links) und Sebastian Kohl (rechts) in Aktion

Im größten Meldefeld des Tages, dem schweren Junior B Rennen waren Sebastian Kohl, David Martirosyan und Ole Bartenbach am Start und kämpften sich auf dem Concept2-Ruderergometer über die 1500-Meter-Strecke. Knapp an ihren persönlichen Bestwerten vorbei erreichten Sebastian Kohl in 5:02,7 Minuten Platz sechs und David Martirosyan in 5:06,8 Minuten Platz acht von insgesamt 28 Startern. Ole Bartenbach, frisch zu den Junioren-B aufgestiegen, unterbot seine bisherige Bestzeit um ganze sechs Sekunden und erreichte in 5:27,6 Minuten Platz 24. Es siegte Bruno Spät vom Marburger RV in 4:48,5 Minuten.

Nach den schweren B-Junioren durften die Leichtgewichte auf den beliebten Rudermaschinen platznehmen. Marvin Walter in 5:30,6 Minuten und Simon Holstein in 5:38,3 Minuten konnten ihre persönlichen Bestwerte deutlich unterbieten und sicherten sich damit Platz 12 und 17 von insgesamt 27 Startern. Alex Martirosyan (5:43,6 Minuten), er gehört in diesem Jahr noch zu den jüngeren B-Junioren, wiederholte seine Leistung aus dem letzten Herbst und landete auf Platz 22. Den Sieg bei den leichten B-Junioren sicherte sich Luca Schneider vom Koblenzer RC Rhenania in 4:56,4 Minuten.

Im Anschluss an seine jüngeren Vereinskollegen war Tim Streib erstmals bei den A-Junioren über die übliche 2000m-Strecke im 20-Starter-Feld am Start. Unter Anleitung von Cheftrainer Martin kämpfte Tim Streib um jede Zehntel und konnte seine Zeit aus dem letzten Herbst um mehr als neun Sekunden verbessern. Am Ende blieb die Uhr bei 6:37,0 Minuten stehen, das bedeutete Platz neun in starker Konkurrenz aus dem Süden Deutschlands.

Siegerehrung Julia Hoffmann

Das letzte Rennen mit Speyerer Beteiligung bestritt bei den Seniorinnen A Julia Hoffmann. Nach kurzem Startspurt setzte sie sich an die Spitze des Feldes und konnte den ersten Platz mit einem konstanten Rennen in 7:25,0 Minuten sichern. Die Mannheimerin Inken Toewe folgte auf Platz zwei in 7:29,1 Minuten.

Damit endete die Veranstaltung aus Speyerer Sicht mit einem Sieg und insgesamt vier persönlichen Bestzeiten. Erfreulicherweise konnten nach Abschluss des letzten Rennens zudem zwei neu erworbene Concept2 Ruderergometer ebenfalls den Weg nach Speyer antreten, so dass dem Endspurt im Wintertraining nichts mehr im Wege steht.

27.02.2018


106.169 Kilometer gerudert

Elias Dreismickenbecker mit 4244 km und Alicia Bohn mit 3372 km ganz vorn

von Angelika Schwager

Mit 4244 Kilometern, das bedeutet jeden Tag des Jahres fast 12 Kilometer im Boot, war Elias Dreismickenbecker bei den Männern

Speyer - Erneut haben die Ruderinnen und Ruderer der RG Speyer es auch 2017 geschafft mehr als 100.000 Kilometern auf dem Wasser zurückzulegen. Stolze 106169 Mannschaftskilometer wurden gerudert. 183 Sportler, zwei weniger als im Jahr zuvor, aus allen Altersklassen hatten mindestens eine Ruderfahrt ins Fahrtenbuch eingetragen. Insgesamt wurden 3353 Fahrten absolviert. Dabei waren 58 Mädchen und Frauen sowie 125 Jungen und Männer aktiv. Gäste ruderten 9665 km, die Schüler kamen auf 581 km.

Die zehn Kilometerpreisträger, der vom Deutschen Ruderverband vorgegebenen Altersklassen, übersprangen die 20.000 Kilometergrenze und kamen auf 20029 Kilometer. Sie bewältigten damit alleine fast 20% der gesamten Kilometerleistung. Toll auch, dass sieben Ruderer, die 2000 km-Hürde überspringen konnten.

In der Klasse „Jungen bis 14 Jahre“ holte sich Alexander Martirosyan mit 1350 Kilometern den ersten Platz vor Ole Bartenbach mit 1208 Kilometern und Nicolas Bohn (1080 km). In der Kategorie Junioren (15-18 Jahre) darf sich David Martirosyan mit 1641 Kilometer über Platz eins freuen, gefolgt von Sebastian Kohl mit 1294 Kilometern und Marvin Walter (1281 km). Bei den Juniorinnen kam Stella Ludwig mit 150 Kilometern auf den Spitzenplatz.

Alicia Bohn mit 3372 Kilometern

In der Kategorie Frauen I (19-30 Jahre) siegte ganz knapp Alicia Bohn mit 3372 Kilometern vor  Julia Hoffmann mit 3337 Kilometern und wurde „Kilometerkönigin“. Die drittplatzierte Teresa Claus kam auch auf stolze 1780 Ruderkilometer. Bei den Frauen II (31-60 Jahre) holte sich, nachdem Beate Wettling dreimal in Folge gewonnen hatte, Andrea Vogel mit 2024 Kilometern den ersten Platz. Knapp dahinter folgten Corinna Bachmann (1945 km) und Elke Müsel (1647 km). Bei den Frauen III (ab 61 Jahre) schaffte es Steffi Haase-Goos (2789 km) zum dritten Mal in Folge auf Platz eins, gefolgt von Angelika Schwager (276 km) und Helga Stopka (263 km).

Mit 4244 Kilometern, das bedeutet jeden Tag des Jahres fast 12 Kilometer im Boot, war Elias Dreismickenbecker bei den Männern I (19-30 Jahre) erneut eindeutiger Spitzenreiter und  unangefochtener „Kilometerkönig“ 2017. Die Plätze gegenüber Vorjahr tauschten Philipp Nowicki mit 1717 km als Zweiter vor Elias Kolbenschlag mit 1014 km. Dieser Platztausch gelang den beiden nun schon im zweiten Jahr hintereinander. In der Kategorie Männer II ging der erste Platz wieder an Harald Schwager (2442 km), vor Martin Gärtner (1808 km) und Thomas Dresel (1763 km). Die Auswertung bei den Männern III ergab nichts Neues, wie seit vielen Jahren liegt Dauersieger Günther Schuff, der 2017 genau 2017 Kilometern ruderte, vorn. Gefolgt von Dieter Daut (1956 km) und Norbert Herbel (1141 km).

2017 brachte für  Zahlenspieler auch wieder einige schöne Konstellationen mit sich: Günther Schuff bewies in 2017 mit seinen 2017 Kilometern, wie schon im Jahr 2016 mit 2222 km, Treffsicherheit und hatte seine letzte Fahrt mit Sicherheit genau geplant. Ihren Frieden mit der Kilometerleistung von 1945 hat sicher Corinna Bachmann gemacht. Schnapszahlen bei den Mannschaftskilometern wurden 2017 nur  wenige produziert. Sandra Vögeli war 140 km im Boot, die Statistik weist dazu 666 Mannschaftskilometer aus. Bei Horst Neubauer (Platz 16 mit 114 km) sind es 494 und bei Markus Münch (Platz 18 mit 77 km) 393 Mannschaftskilometer

„Rückwärts wie vorwärts“ waren auch Einige unterwegs: Harald schaffte mit 2442 km genau doppelt so viele Kilometer wie Michael Picht (1221 km). Reinhold Eppel war 919 km und Michaela Maier 646 km auf dem Wasser. Ganz genau machten es Jürgen Prüfe mit exakt 600 und Lukas Trunk mit 100 km.

Erneut die meisten Mannschaftskilometer hat wie schon 2015 und 2016 Steffi Haase-Goos mit 9835 Kilometern hingelegt. Bei den Männern gelang dies Dieter Daut mit 8336 km.

Am mannschaftsdienlichen war Ralf Mattil eingestellt. 7712 Mannschaftskilometer bei 1154 Ruderkilometern stehen zu Buche. Ralf Mattil war im Schnitt im „Sechser“ unterwegs, d.h. viele Kilometer im Kirchboot und im Achter.

19.02.2018


Rennruderernadeln 2017

Elke Müsel/Corinna Bachmann (ganz rechts mit rotem Brustring) in ihrem Endlauf bei der World Masters Regatta auf dem wunderschönen See in Bled bei der 750-Meter-Marke (noch 250 to go) weit vor dem Feld im Kampf um Platz 1 (letztlich wurden die beiden 2.)
  • Silberne Rennruderernadel für Corinna Bachmann
  • Goldene Rennruderernadel für Elke Müsel

von Angelika Schwager

Speyer - In der Saison 2017 schafften es zwei Rennruderinnen der Rudergesellschaft Speyer sich für die Verleihung der begehrten Rennruderer-Nadeln zu qualifizieren. Es wird einmal „Silber“ (ab 25 Siege) und einmal „Gold“ (ab 40 Siege) verliehen.

Die Silberne Rennruderernadel sicherte Corinna Bachmann schon nach ihrer dritten Saison bei der RG Speyer. Der Beruf führte die langjährige, erfolgreiche Rennruderin Corinna Bachmann in die Pfalz. Die internet-Suche und Kontaktaufnahme via RGS-homepage zur früheren Gegnerin Elke Müsel brachte Corinna Bachmann zur RG Speyer. 6 Siege 2015, 14 Siege 2016 und fünf Erfolge 2017 bedeuten nun „Silber“. Unter den 25 Erfolgen kann Corinna Bachmann auch schon auf einen World Masters Sieg im Doppelvierer 2015 und einen Euro-Masters-Sieg im Doppelzweier 2016 zurückblicken. Corinna Bachmann erhält die 57. Silberne Rennruderernadel der RGS.

Elke Müsel lässt nach der Silbernen Rennruderernadel 2016 nur ein Jahr später die „Goldene“ folgen. Sie blickt auf nunmehr 45 Siege mit der RGS-Masters-Gruppe zurück. Nach 6 (2013), 7 (2014), 9 (2015) und 16 Saisonerfolgen 2016 folgten 2017 sieben erste Plätze. Der bedeutendste Sieg 2017 war mit Sicherheit der 1. Platz bei der World-Masters-Regatta in Bled im Masterinnen-Einer C. Elke Müsel erhält die insgesamt 51. Goldene Rennruderernadel die in der RGS verliehen wird.

Auch im Jahr 2017 war für Corinna Bachmann und Elke Müsel das gemeinsame Training im Doppelzweier der Schlüssel zum Erfolg. So siegten sie drei Mal zusammen im Masterinnen-Doppelzweier und ruderten bei der World Masters Regatta in Bled auf Platz zwei.

08.01.2018


Die 30 erfolgreichsten Rennruderer RGS

von Angelika Schwager

Sieg bei den Südwestdeutschen Meisterschaften 2017 in Trier: am Schlag Peter Gärtner (426 Siege), im Bug Harald Schwager (196 Siege), davor Martin Gärtner (214 Siege), auf Platz vier (vom Bug) der erste Vorsitzende Ingo Janz.

Speyer - Wie jedes Jahr legt die Rudergesellschaft Speyer zum Jahresende die Liste der 30 siegreichsten Rennruderer vor.

Die Regattasaison 2017 brachte kaum Veränderungen bei den 30 siegreichsten Rennruderern der RG Speyer. Unter den Top 10 tat sich erstmals rein gar nichts, da die siegreichsten Ruderer meist gemeinsam bei Regatten unterwegs waren und in schöner RGS-Tradition auch gemeinsam in Vereinsmannschaftsbooten siegten.

Dank ihrer zwölf Erfolge in der abgelaufenen Saison kletterte Julia Hoffmann in der Tabelle von Rang 14 auf 12 und verdrängte den Ersten Vorsitzenden Ingo Janz auf den 13. Platz. Ingo Janz konnte 2017 zwar einen Sieg, die Südwestdeutsche Meisterschaft im Masters-Achter, für sich verbuchen, den 13. Platz damit aber nicht vermeiden. Viel bedeutender für Julia Hoffmann ist jedoch die Aufnahme in den „Hunderter-Club“, damit ist sie die erste Ruderin in der RGS-Geschichte, die es auf mehr als 100 Siege brachte.

Alicia Bohn rückte dank ihres Sieges bei den Südwestdeutschen Meisterschaften im Frauen-Einer von Rang 39 auf 38 vor. Elke Müsel mit sieben Erfolgen 2017 kletterte um acht Ränge auf den 40. Platz vor.

Spitzenreiter Peter Gärtner sticht nach wie vor einsam aus der Liste hervor, mit nun 426 Siegen (9 Siege 2017). Ähnlich sieht es für den zweitplatzierten Ralf Burkhardt mit 287 Erfolgen (2 Siege 2017) aus. Martin Gärtner konnte sich mit 8 Siegen 2017 etwas von Peter Faber, der 2017 verletzungsbedingt keine Regatten bestritt, absetzen. Harald Schwager rückte mit seinen neun Erfolgen 2017 ganz nah an die 200er-Grenze heran. Damit stellen sich für 2018 die Fragen: Knackt Ralf Burkhardt die 300er Grenze und wird Harald Schwager der 6. Ruderer mit 200 Siegen für die RG Speyer?

Name                         Rennrudererzeit    Siege    VJ/dVJ

  1. Gärtner Peter            1975-2017         426
  2. Burkhardt Ralf           1985-2017        287
  3. Seibert Lars               1992-2017        237        
  4. Gärtner Martin           1979-2017        214        
  5. Faber Peter              1995-2016         205            
  6. Dr. Schwager Harald        1974-2017         196        
  7. Seibert Nils            1991-2006         145        
  8. Bohn Rainer              1977-2014         125        
  9. Tim Lauer            2006-2015         125        
  10. Gärtner Ottmar            1977-2016         122        
  11. Bohn Peter            1977-2010         117        
  12. Hoffmann Julia            2010-2017         102    14./+2    
  13. Janz Ingo            1993-2017         101    12./-1    
  14. Hinsenkamp Jörg            1974-1982          97    13./-1
  15. Durein Frank            1972-2017          88        
  16. Wettling Beate            1971-2017              84    15./-1    
  17. Kabs Andreas            2009-2015          81
  18. Klein Jens            2006-2016          80        
  19. Gard Felix            2006-2016          79        
  20. Kopf Peter            1971-1996          79        
  21. Bergström Lars            2005-2010          78        
  22. Dr. Jahn Walter            1966-1995          78        
  23. Zimmermann Alfred        1964-1998          76        
  24. Huck Joachim            1977-2004          75        
  25. Straube Ernst            1969-2008          73        
  26. Wagner Janis            2008-2014          68        
  27. Becker Frank            1980-2017          66        
  28. Schwager Angelika        1970-2017          64        
  29. Dreismickenbecker Elias        2009-2017          63          
  30. Kayser Gerhard            1967-2017          63        


38. Bohn Alicia            2012-2017          46    39./+1    

40. Müsel Elke            2013-2017          45    48./+8    


2 Siege bei der 30. Mainzer-Regatta

Von Angelika Schwager

Mainz/Speyer - Bei der Jubiläums-Regatta dem 30. „Nikolaus-Vierer“ der Mainzer RG waren insgesamt acht Gig-Doppelvierer der Rudergesellschaft Speyer, davon sieben reine Vereinsboote, am Start. Auch die Veranstalter konnten zu ihrem Jubiläum einen Rekord vermelden: 114 Boote im Rennen. Immer zu Nikolaus geht diese Ruderregatta auf der Mainzer Wachsbleiche, einem Seitenarm des Rheins über die Bühne. Dabei ist die lustige Ruderkleidung, da rudern Nikoläuse gegen Engel und vieles mehr, ein Muss. Das Minimum an Verkleidung ist die obligatorische Nikolausmütze. Das Langstreckenrennen über 3.000 Meter, davon zunächst 2 Kilometer mit dem Strom und das letzte Streckendrittel gegen den Strom verlangte den Mannschaften im Gig-Boot einiges ab.

Die Rudergesellschaft Speyer stellte in allen Altersklassen Boote, umso erfreulicher war es, dass sowohl die jüngsten als auch die ältesten Speyerer einen Sieg einfahren konnten. Im Junioren-Doppelvierer A siegten Johannes Buchholz, Lucas Trunk, Florian Kunert und Alexander Strasser gesteuert von Franziska Küenzlen in der Zeit von 12:05 Minuten. Der Masters-Doppelvierer G (Mindestdurchschnittsalter 65 Jahre) mit Klaus Disqué, Norbert Herbel, Gerhard Kayser, Michael von Stumberg und an den Steuerseilen Frank Durein war mit beim Sieg in 11:48 Minuten noch schneller unterwegs.

Im Masters-Mixed Doppelvierer D (Mindestdurchschnittsalter 50 Jahre) benötigten Beate Wettling, Marion Peltzer-Lehr, Ralf Mattil und Thomas Zimmermann und Steuermann Frank Durein 11:56 Minuten und kamen auf den vierten Platz. Die Masterinnen mit Birgit Dillmann, Monika Wels, Martine Schraml, Cornelia Cerin und Steuerfrau Andrea Vogel ruderten in der Altersklasse C (Mindestdurchschnittsalter 43 Jahre) in 12:55 Minuten auf Platz 5. Der Männer C-Doppelvierer zeigte eine gute Leistung: Bernd Fleddermann, Markus Konieczny, Gunther Piller, Michael Picht und Steuermann Norbert Herbel waren bei ihrem sechsten Platz 11:27 Minuten unterwegs. Der Männer D-Doppelvierer überruderte nach 11:51 Minuten die Ziellinie. An Bord beim vierten Platz waren Bastian Hoffmann, Joachim Laibe, Klaus Wies, Wolfgang Hermann und Steuerfrau Elke Guth. Einen weiteren vierten Platz in 13:16 Minuten holte der Mixed-Doppelvierer A in der Besetzung Antje Lückemeier, Sandra Vögeli, Andreas Poth, André Schäfer und Steuerfrau Andrea Vogel. Wie schon bei der Regatta in Bernkastel verstärkte Martine Schraml das Boote der Limburgerinnen in der Altersklasse C, ging nach dem Rennen im Speyerer Vereinsboot ein zweites Mal über die Strecke, und ruderte in 12:41 Minuten in der Renngemeinschaft RG Speyer/Limburger ClfW auf den Bronzerang.

„Mit der Ausbeute von zwei Mal Gold und einmal Bronze sind wir sehr zufrieden. Dass wir als größte Truppe in einheitlichem Outfit einen bleibenden Eindruck hinterließen“, freute die Speyerer Teilnehmer zusätzlich.


Julia Hoffmann als erste Ruderin im „Hunderter-Club“

Von Angelika Schwager

Julia Hoffmann, mit Kappe

Speyer - Julia Hoffmann, seit 2010 aktive Rennruderin bei der Rudergesellschaft Speyer, hat als erste Sportlerin in der 134jährigen Vereinsgeschichte 100 Siege erzielt. Gleich sechs Erfolge gelangen Julia Hoffmann in ihrem ersten Rennruderjahr 2010. 2011 folgten sage und schreibe 17 erste Plätze und der Gewinn der Bronzenen Rennruderernadel. Im Jahr 2012 folgte nach 16 Saisonerfolgen für insgesamt 39 Siege im ersten Jahr bei den U23 bereits die Silberne Rennruderernadel. Den Vogel schoss Julia Hoffmann allerdings 2013 mit der Gesamtzahl von 23 Siegen in einem Jahr ab, damit war die Goldene Rennruderernadel gesichert.

2014 folgten dann die ersten ganz großen Erfolge mit dem Gewinn der Bronze- und Silbermedaille bei den Deutschen U23-Meisterschaften im Frauen-Vierer-ohne und im Frauen-Achter. 2015 wurde es noch besser. Im Frauen-Zweier ohne gelang mit Karoline Farr, Mainzer RV, der Gewinn der Internationalen Belgischen Meisterschaft, gefolgt von Bronze bei den „Deutschen“. Das Glanzlicht war jedoch bestimmt der Sieg im Frauen-Achter B ebenfalls bei den Deutschen Meisterschaften. Unglücklich dann der Ausgang mit Rang vier für Julia Hoffmann im Frauen-Achter bei der U23-WM in Plodiv, Bulgarien. Nach all den großen Erfolgen sollte 2016 der erste Titel im Einer bei den Südwestdeutschen Meisterschaften gelingen. Die Erfolge von Julia Hoffmann blieben natürlich nicht verborgen, so wurde sie im Rahmen des „Ball des Sports“ mit der Auszeichnung „Sportlerin des Jahres 2014“ geehrt.

Mit 90 Gesamtsiegen startete Julia Hoffmann in die Saison 2017. Dank der zwölf ersten Rängen 2017 steht das Siegkonto nun bei 102. Der exakt 100. Sieg war Julia Hoffmann in Sursee im Mixed-Doppelvierer mit Anna Heyl, Elias Kolbenschlag und Ralf Burkhardt vergönnt.

Julia Hoffmann ist nicht nur als Rennruderin erfolgreich, sondern stellt sich auch in den Dienst der RG Speyer. In der Kinder- und Jugendausbildung als auch im RGS-Vorstand leistet die aktive Ruderin unverzichtbare ehrenamtliche Arbeit.

Mit nunmehr 102 Gesamtsiegen ist Julia Hoffmann jetzt dreizehntes Mitglied im „Hunderter“-Club, Ruderer mit mehr als 100 Karriere-Siegen, der RG Speyer. Hinter Peter Roland Gärtner, Ralf Burkhardt, Lars Seibert, Peter Faber, Martin Gärtner, Harald Schwager, Nils Seibert, Rainer Bohn, Tim Lauer, Ottmar Gärtner und Peter Bohn steht Julia Hoffmann auf Rang zwölf der ewigen Bestenliste. Ingo Janz (101 Siege) der vor Jahresfrist aufgenommen wurde konnte Julia Hoffmann (102 Siege) um einen Platz überflügeln.


Achtersieg bei Bocksbeutelregatta in Würzburg

von Angelika Schwager

Würzburg. Bei der 83. Würzburger Ruderregatta auf dem Main, der traditionellen „Bocksbeutel-Langstrecke“, war die Rudergesellschaft Speyer mit vier Booten vertreten. Mehr als 650 Regattateilnehmer durften die Veranstalter in diesem Jahr begrüßen. Die Startschiedsrichter schickten aufgrund der Vielzahl an teilnehmenden Booten die Boote im 30 Sekunden-Takt nacheinander auf die Strecke und nicht wie in den Vorjahren im Minuten-Takt. So gab es immer wieder spannende Überholmanöver und Bord-an-Bord-Kämpfe.

Als erste Speyererin ging Birgit Dillmann in der Renngemeinschaft RG Speyer/RV Bad Ems mit Markus Kinzinger, Stephan Schneider, Silke Rohr und Steuerfrau Annika Kesternich im Masters-Mixed Doppelvierer Gig C (Mindestdurchschnittsalter 43 Jahre) im 12 Boote-Feld auf die 4,5 Kilometer lange Strecke auf dem Main von Randersacker bis zum Ziel in Würzburg bei Stromkilometer 253,7. Bei besten Bedingungen arbeitete das Quartett rhythmisch und harmonisch zusammen. Bei exakt 16:30 Minuten blieb die Uhr stehen, das bedeutete Rang fünf, nur elf Sekunden hinter dem Frankfurter RV auf Platz vier.

Im Lauf direkt danach waren im  Masters-Mixed Doppelvierer Gig D (Mindestdurchschnittsalter 50 Jahre) gleich zwei Speyerer Boote vertreten. Das Quartett Beate Wettling, Marion Peltzer-Lehr, Ralf Mattil, Thomas Zimmermann gesteuert von Angelika Schwager machte sich zuerst auf den Weg im Kampf gegen die Uhr und landete auf dem achten Platz. Das zweite Speyerer Boot mit Corinna Bachmann, Martine Schraml, Peter Gärtner, Harald Schwager und Frank Durein an den Steuerseilen ging als vorletztes Boot in die Konkurrenz. Mit einer über die gesamte Strecke absolut stabilen Schlagfrequenz von 32 Schlägen/Minute konnten zwei Boote überholt werden. Nach 16:18 Minuten waren die vier Speyerer zufrieden im Ziel, doch die Renngemeinschaft RV Hameln/WSV Rinteln war fünf Sekunden schneller, damit Platz zwei. Die Drittplatzierten aus Limburg mit 16:46 Minuten konnten deutlich auf Distanz gehalten werden.

Zum Abschluss ging der Masters-Achter mit Schlagmann Peter Gärtner, Thomas Dresel, Frank Durein, Lutz Fiedler, Martin Gärtner, Ralf Mattil, Harald Schwager und Ernst Straube, Ludwigshafener RV, gesteuert von Marion Peltzer-Lehr als erstes Boot ins Rennen und hatte die Gegner stets im Blick. Nach anfänglichen Unsauberkeiten beim Warmfahren fand das Team gut zusammen und arbeitete auf der Strecke, stets motiviert von der Steuerfrau, technisch sauber. Die als drittes Boot gestartete Renngemeinschaft Breisach/Worms/Mannheim/Rheinfelden/Heidelberg/Kreuznach konnte bei Streckenhälfte zum davor gestarteten Boot vom RC Tegel/Spandauer RC/Potsdamer RC/Bamberger RG auflaufen und es entbrannte ein Bord-an-Bord-Kampf, was beide Mannschaften beflügelte. Der Speyerer-Achter hielt jedoch den erarbeiteten Vorsprung und siegte in 13:54 Minuten mit acht Sekunden Vorsprung.
„Natürlich freuen wir uns mit einem Achtersieg die Saison beenden zu können“, waren sich die Masters bei Entgegennahme der Siegermedaillen und den traditionellen Weinpräsent „Bocksbeuteln“ einig.


Sechs Südwest-Titel für die RG Speyer – Gold für jeden Speyerer Starter

von Angelika Schwager

Trier. Bei den Südwestdeutschen Meisterschaften auf der Mosel bei Trier durften sich die Rennsportler der Rudergesellschaft Speyer gleich über sechs Titel und zwei Vizemeisterschaften freuen. Alle RGS-Boote waren in den Endläufen vertreten und es gab keine Ausfälle in den Vorrennen zu verzeichnen.

Alicia Bohn im Kleinboot über die 1000-Meter-Distanz

Am ersten Regattatag ging es in den Kleinbooten traditionell über die 1000-Meter-Distanz. Am ersten Renntag herrschten extreme Windbedingungen mit starkem Schiebewind und starken Wellen. Erwartungsgemäß setzte Alicia Bohn das erste Ausrufezeichen und war in keiner Sekunde ihres Finallaufes gefährdet und siegte im Frauen-Einer A mit mehr als zwei Längen Vorsprung auf Lätizia Loch vom RV Treviris Trier in sehr schnellen 3:34,63 Minuten.

Masters-Doppelzweier mit Peter Gärtner und Harald Schwager

Noch viel schneller war der Masters-Doppelzweier mit Peter Gärtner und Harald Schwager unterwegs. In 3:06 Minuten, typischerweise eine Masters-Achterzeit auf die 1000-Meter-Distanz, beendeten sie ein technisch optimales Rennen mehr als zwei Längen vor dem RV Saarbrücken, der wiederum weit vor den Bronzemedaillengewinnern vom Creuznacher RV lag. Im dritten Rennen ruderten Sebastian Kohl und David Martirosyan in 3:14,27 Minuten im Junioren-Doppelzweier B hinter Koblenz zu Silber, Bronze ging an den Saarburger RC.

Nahezu optimale Bedingungen mit wenig Wind und Wellen fanden die Starter am zweiten Regattatag über die 500-Meter-Distanz. Zum Auftakt blieben Simon Holstein und Marvin Walter im Leichtgewichts-Junioren-Doppelzweier B hinter dem Mainzer RV medaillenlos und landeten auf dem undankbaren vierten Platz. Dann folgten in drei aufeinanderfolgenden Endläufen drei „Goldene“ für die RG Speyer. Im Jungen-Doppelzweier siegten Ole Bartenbach und Nicolas Bohn in einem umkämpften Rennen mit acht zehntel Sekunden vor dem Creuznacher RV, der drittplatzierte Koblenzer RC lag eine Länge zurück. Weniger spannend machten es Leon Gimmy und Alexander Martirosyan im Leichtgewichts-Jungen-Doppelzweier, das Duo legte sich beim Sieg eine Länge vor den RV Treviris Trier. Etwas deutlicher machte es der Masters-Achter gesteuert von Marion Peltzer-Lehr. Schon beim Warmfahren lief es erkennbar gut für die Renngemeinschaft RG Speyer / RV Bad Ems mit Peter Gärtner, Thomas Dresel, Lutz Fiedler, Martin Gärtner, Harald Schwager, dem ersten Vorsitzenden der RGS Ingo Janz und Harald Daniel sowie Marcus Kinzinger (beide RV Bad Ems). Nach 1:31,68 Minuten und technisch einwandfreien 500-Metern war der Sieg perfekt, auch hier hieß der Silbermedaillengewinner RV Treviris Trier.

Den Abschluss bildeten dann die Doppelvierer mit Steuermann. Für die Renngemeinschaft RG Speyer/RV Germersheim der B-Junioren Sebastian Kohl, David Martirosyan, Marvin Walter und Tim Streib, RVG, gesteuert von Simon Holstein gab es nach anfänglichem Rückstand nach starkem Endspurt mit sechs zehntel Sekunden Vorsprung einen schön erkämpften Sieg vor der Renngemeinschaft RG Treis-Karden/ RV Treviris zu feiern. Dagegen musste sich der Jungen-Doppelvierer mit Ole Bartenbach, Nicolas Bohn, Leon Gimmy, Alexander Martirosyan und Simon Holstein an den Steuerseilen mit Silber hinter dem Creuznacher RV begnügen, hielt den drittplatzierten Bernkasteler RV dabei mit einer halben Länge auf Distanz.

Leider war Julia Hoffmann kurz vor den Titelkämpfen erkrankt und konnte nicht an den Start gehen und zum Titelreigen beitragen. „Dennoch sind wir mit der Ausbeute von sechs Gold- und zwei Silbermedaillen mehr als zufrieden. Insbesondere, dass alle Speyerer Starter eine Goldmedaille mit nach Hause nehmen durften hat es schon lange nicht mehr gegeben und freut uns am meisten“ waren sich die mitgereisten Schlachtenbummler und das Team einig.


Starke Achterleistungen bei Langstreckenrennen auf der Mosel

Der Männer-Achter bei der Langstreckenregatta in Bernkastel-Kues

von Angelika Schwager

Bernkastel-Kues. Bei der Langstreckenregatta über die 4-Kilometer-Distanz auf der Mosel bei Bernkastel-Kues zeigten die Starter der Rudergesellschaft Speyer trotz zum Teil widrigster Bedingungen durchweg gute Leistungen. Dabei war die RG Speyer gleich in vier Achterrennen vertreten.

Im Frauen-Achter A siegte Julia Hoffmann in der Renngemeinschaft Speyer/Koblenz/Lahnstein/Siegburg/Köln/Ems-Jade-Weser in 14:17,5 Minuten unangefochten mit 46 Sekunden Vorsprung. In Renngemeinschaft mit dem Limburger ClfW waren sowohl Martin Gärtner im Masters-Achter C (Mindestdurchschnittsalter 43 Jahre) als auch Martine Schraml im Masterinnen-Achter C unterwegs. Beide durften sich über den zweiten Platz freuen. Der Achter um Martine Schraml kam hinter dem RK am Baldeneysee Essen ins Ziel, während sich Martin Gärtner mit seinem Achter der Renngemeinschaft Frankfurter RG/Frankfurter RC geschlagen geben musste. Die Masters-Neueinsteiger im Rennachter Bernd Fleddermann, Gerd Jakobs, David Kolassa, Markus Koniezny, Michael Picht und Ralf Mattil hatten sich mit Elias Kolbenschlag und Philipp Nowicki verbündet und trainierten den Achter die Saison über für ihren ersten Start. Das sollte gleich gelingen. In der Offenen Klasse startend ruderten sie in einer Zeit von 14:56,1 Minuten neun zehntel Sekunden vor dem Mainzer RV auf Platz sieben.

Ihren zweiten Sieg holte sich Julia Hoffmann im Frauen-Doppelzweier A mit ihrer Partnerin Hannah Bornschein vom Kölner RV mit zwei Sekunden Vorsprung auf die Renngemeinschaft Ulmer RC/RCN Radolfszell.

Bei heftigem Regen war der Masters-Doppelvierer mit Peter Gärtner, Martin Gärtner, Harald Schwager und Rüdiger Wilz vom RC Rheinfelden unterwegs. Die Zeitnahme zeigte 15:23,5 Minuten, ganze acht zehntel Sekunden hinter dem zweitplatzierten Boot der Renngemeinschaft Limburg/Würzburg/Mühlheim. Insgesamt elf Boote starteten im Masters-Mixed-Doppelvierer mit Steuerfrau. Elke Müsel, Corinna Bachmann, Peter Gärtner und Harald Schwager immer auf Ideallinie gesteuert von Marion Peltzer-Lehr landeten nach 16:55,8 Minuten auf dem dritten Rang 6 ½ Sekunden hinter dem Neusser RV/RV Münster/Düsseldorfer RV. Die Masterinnen-Crew mit Conny Cerin, Birgit Dillmann, Martine Schraml, Andrea Vogel gesteuert von Ulrike Durein kam im Doppelvierer C auf den sechsten Platz.

Mit zwei Siegen, zwei zweiten, zwei dritten, einem sechsten und einem siebten Platz konnten die Speyerer-Regattateilnehmer zufrieden die Heimreise antreten. Zum Saisonausklang überwog dann auch die Überzeugung, dass im kommenden Winter beim Hallentraining „ein Schippchen obendrauf gelegt wird“. Die Motivation aus den Rennergebnissen nehmen wir mit in den Winter, um im Jahr 2018 noch bessere Platzierungen zu erzielen“, deckten sich die Aussagen der meisten Teilnehmer.


Rudergesellschaft in der Schweiz erfolgreich

Von Angelika Schwager

Sursee(Schweiz). Bei der Regatta in Sursee, Schweiz, auf dem Sempacher See zeigte sich die Rennsportabteilung der Rudergesellschaft Speyer von ihrer besten Seite. Es waren Rennsportler aus allen Altersgruppen von der Jugend bis zu den Masters gemeinsam am Start.

Beim renommierten Langstreckenachterrennen über den Sempacher See gab es einen Sieg. Das für die Regatta ausgegebene Ziel war das schon fast selbstverständlich erscheinende Verteidigen des Masters-Pokal und ein Sprung aufs Treppchen in der Vereinswertung. Bei der 5-Bahnen-Regatta werden für die drei Erstplatzierten eines Rennens Punkte nur an Vereinsmannschaften in den Großbooten vergeben. Damit war für alle startenden Speyerer Mannschaften die Losung eindeutig „um jeden Punkt wird gekämpft“. Die sieben Siege, acht zweite und zehn dritte Plätze bei der Kurzstreckenregatta bedeuteten für die Speyerer letztlich Ziel erreicht: Masterspokal und Platz drei in der Gesamtwertung gewonnen.

Bei bestem Ruderwetter brachte die RG Speyer am ersten Regattatag wieder einen Achter zur Langstrecke über die knapp sieben Kilometer lange Distanz über den Sempacher See zu Wasser, erstmals in der Mixed-Kategorie. Auf einer Breite von etwa 500 Metern lagen 33 Achter am Start und wurden per Kanonenschuss gemeinsam ins Rennen geschickt. Ein Augenschmaus für die Zuschauer. Die Masters mit Schlagfrau Elke Müsel, Corinna Bachmann, Silke Pattloch, Thomas Dresel, Lutz Fiedler, Peter Gärtner und Harald Schwager ruderten mit Julia Hoffmann gesteuert von Anna Heyl in der offenen Klasse. Schon nach dem ersten Streckenkilometer lag der Speyerer-Mixed-Achter weit vor den weiteren Mixed-Booten. Immer wieder angefeuert und persönlich adressiert von Steuerfrau Anna Heyl griff das Speyerer Boot bei Streckenhälfte bei Schlagzahl 32, die Schlagfrau Elke Müsel präzise wie ein Uhrwerk stabil hielt, die Masters-Männer-Boote an. Mit dem ersten „geschluckten“ Männerboot, wollten unabgesprochen alle mehr. Nach 24:50,80 Minuten stand der Sieg fest und es lagen vier Masters-Männer-Boote hinter der RG Speyer. Der zweitplatzierte Mixed-Achter kam nach 27:38,97 Minuten ins Ziel.
Zur Sprintregatta über die 450-Meter-Distanz machten sich insgesamt 28 Ruderinnen und Ruderer ans Punkte sammeln.

Den ersten „Dreier“ sammelten Peter Gärtner und Harald Schwager mit einem ungefährdeten Sieg im Masters-Doppelzweier. In einem stark umkämpften Rennen ließen Julia Hoffmann und Elke Müsel „einige Körner“, konnten bei ihrem Sieg aber den SC Luzern mit sechs zehntel Sekunden niederringen. Der Mixed-Doppelvierer mit Julia Hoffmann, Elias Kolbenschlag, Ralf Burkhardt und Anna Heyl machten es deutlich weniger spannend und lagen im Ziel fast eine Länge vorn. Ole Bartenbach und Nicolas Bohn steuerten den ersten „Dreier“ der Jugend bei, die beiden Nachwuchsruderer siegten im Doppelzweier der Junioren C (U15) ebenfalls mit einer Länge Vorsprung vor dem SC Zug. Fast einsam ruderte der Gig-Doppelvierer mit Alexander Martirosyan, Paul Bohnenstiel, Ole Bartenbach und Nicolas Bohn gesteuert von Leon Gimmy dem Ziel entgegen. Ganze elf Sekunden lag der SC Küsnacht zurück. Der letzte „Dreier“ der Regatta konnte im Doppelzweier der Junioren B (U17) durch Sebastian Kohl und David Martirosyan beigesteuert werden, nachdem der SC Sempach mit 1,5 Sekunden distanziert war.

Die Sieger im Doppelzweier Ole Bartenbach und Nicolas Bohn

Im Einer der Junioren C siegte Paul Bohnenstiel in 1:34,11 Minuten mit knapp zwei Längen vor dem RC Aarburg, die weiteren Einer lagen aussichtslos zurück. Den Abschluss bildete traditionell das Achterrennen und ebenso traditionell brachte die RGS einen Achter an den Start. Die Masters Lars Seibert, Lutz Fiedler, Martin Gärtner, Peter Gärtner, Thomas Dresel und Harald Schwager verstärkt von Elias Kolbenschlag und Paul Schwager gesteuert von Anna Heyl gelang das Kunststück in der offenen Männerkonkurrenz in 1:11,65 Minuten auf Rang zwei, nur vom Basler RC geschlagen, zu rudern.

Im Anschluss an die Siegerehrung überreichte Verwaltungsvorsitzender Ralf Burkhardt aus Anlass des 100. Geburtstages des Seeclubs Sursee ein Weinpräsent an die Präsidentin verbunden mit den besten Wünschen aus Speyer. Immerhin verbinden die beiden Vereine eine lange gemeinsame Wegstrecke. Die RGS hatte 1974 zum ersten Mal an der damals noch Nationalen Regatta teilgenommen. Wie in diesem Jahr hatte Harald Schwager auch im Doppelzweier, damals bei den Junioren C, gewonnen.
Erfolgreichste Regattateilnehmerin in diesem Jahr war Julia Hoffmann mit drei Siegen, gefolgt von sieben Ruderern mit zwei Erfolgen.

2 World Masters Titel in Bled errungen

Von Angelika Schwager

der Mixed-Doppelvierer bei 750 bei strömendem Regen, die weiteren Boote sind noch nicht im Bild

Bled - Die Rudergesellschaft Speyer darf sich über zwei Goldmedaillen bei der FISA World Masters Regatta in Bled, Slowenien, freuen. Bei zum Teil sehr widrigen Bedingungen, kühlen  Regenschauer, Wind und Wellen auf dem wunderschönen 8-Bahnen-Regattakurs auf dem Bleder See gingen sieben Speyerer an den Start.

Der Doppelvierer beim Zieleinlauf

Zum Auftakt zeigten Arnd Garsuch und Lars Seibert im Doppelzweier B (Mindestdurchschnittsalter 36 J.) gleich ein gutes Rennen. Früh kristallisierte sich die Ukraine als stärkstes Boot heraus und siegte letztlich deutlich. Dahinter gab es ein hartes Ringen um die Plätze 2 bis 4. Mit dem undankbaren vierten Platz mussten die Speyerer nach 3:23,30 Minuten, von den Niederlanden um drei zehntel Sekunden geschlagen, vorlieb nehmen. Die fünften aus Österreich lagen vier Sekunden zurück. Im Doppelzweier A (Mindestalter 27 J.) lief es dann besser für das Duo Seinert/Garsuch, auch wenn das US-Boot nicht zu halten war und mit deutlichem Vorsprung siegte.

Der Doppelvierer bei der Ehrung

Bord-an-Bord ging es neben Kroatien dem Ziel entgegen. 3:28,40 Minuten für Kroatien, 3:28,83 Minuten für Speyer, damit Platz drei mit nur vier zehntel Sekunden Rückstand, aber vier Sekunden Vorsprung auf die Viertplatzierten.
Noch spannender machten es Lars Seibert und Arnd Garsuch im Doppelvierer ohne Steuermann A in der Renngemeinschaft RG Speyer/Ludwigshafener RV/RV Triton Leipzig. Bei der 500-Meter-Marke lag der Doppelvierer mit einer Sekunde in Rückstand und legte das gesamte Augenmerk auf den Endspurt der letzten 250 Meter. Die Taktik ging auf, nach 3:07,72 Minuten standen der Sieg und der Gewinn des Titels mit 21 hundertstel Sekunden vor dem Berliner Boot und Slowenien auf dem Bronzerang fest.

Den Vogel schoss Elke Müsel im Einer C (Mindestalter 43 J.) ab. In einem technisch tollen Lauf, auch wenn die Bedingungen durch Wellengang sehr schwierig waren, lag Elke Müsel bei Streckenhälfte mit 2:03,68 Minuten noch eine knappe Sekunde hinter der Britin Rachel Armstrong. Auf den zweiten 500 Metern brachte Elke Müsel Ihren Einer noch besser ins Laufen und die Britin zeigte Schwächen. Zug um Zug ruderte sich Elke Müsel in Front und siegte in 4:07,48 Minuten mit einer guten Länge Vorsprung auf Großbritannien, die drittplatzierte Italienerin lag weit zurück, was die Dominanz der beiden Ersten belegt. Damit stand der erste World Masters Sieg für die RG Speyer fest.

Elke Müsel, Siegerin im Einer

Im für Speyer abschließenden Rennen des dritten Regattatages addierten Corinna Bachmann und Elke Müsel im Doppelzweier B noch einen dritten Platz zur Erfolgsbilanz: Vom Start weg schoben sich die Dänin in Front und führten bei der 500-Meter-Marke bereits klar, im Verfolgerfeld lag die RG Speyer auf Platz vier. Mit sauberer Wasserarbeit gelang es dem Duo Bachmann/Müsel sich an den Tschechinnen vorbeizuschieben und Rang drei in 3:54,36 Minuten mit sieben zehntel Sekunden Vorsprung zu sichern. Der Silberrang wurde um eine Sekunde verpasst, die siegreichen Däninnen lagen zwei Längen vor dem Feld. Im Doppelzweier C gingen Elke Müsel und Corinna Bachmann das Rennen bekannt taktisch, technikbetont an. Die beiden Finninnen Laaksonen und Lahtinen schoben sich in Front und hatten bei Streckenhälfte eine knappe Länge Vorsprung auf die zweitplatzierten Speyrerinnen, gefolgt vom britischen Boot. Auf der zweiten Streckenhälfte schob sich das Duo Bachmann/Müsel mit kräftigen Schlägen näher und näher an das führende Boot heran, doch es sollte nicht ganz zu Gold reichen. Die Finninnen waren nach 3:51,88 Minuten im Ziel, Speyer genau eine Sekunde danach. Die Dritten lagen fast acht Sekunden hinter dem Speyerer Boot, was die Härte der Auseinandersetzung um Rang eins belegt.

Im Doppelvierer ohne Steuermann E (Mindestdurchschnittsalter 55 J.) hatten sich Martin Gärtner, Peter Gärtner, Harald Schwager und Jürgen Hock (Ludwigshafener RV) neben dem Gegner auch mit starkem Wind und Wellen auseinanderzusetzen. Nach der ersten Streckenhälfte war klar, dass die favorisierten Russen, die späteren Sieger, und Italiener das Rennen unter sich entscheiden würden. Dahinter gab es einen harten Kampf um die Plätze 3-7, das achte Boot lag abgeschlagen zurück. Mit einem "hopp" leitete Martin Gärtner den Endspurt ein. Innerhalb von kurzem Abstand tönte die Zielhupe, bip, bip, bip. In der guten Zeit von 3:16,69 Minuten kam Speyer hinter Frankreich und der Schweiz auf Platz fünf, dicht dahinter Polen und Norwegen. Mit Lars Seibert anstelle von Jürgen Hock ging das Speyerer Quartett im Doppelvierer ohne Steuermann D (Mindestdurchschnittsalter 5o J.) an den Start und ruderte auf den sechsten Rang.

Am letzten Regattatag standen die Mixed-Rennen auf dem Programm. Bei strömendem Regen, heftigen Wind und Wellen gingen die Boote an den Start. Der Mixed-Doppelvierer D mit Corinna Bachmann, Elke Müsel, Peter Gärtner und Harald Schwager war schon am Start völlig durchnässt, dennoch ging es mit Schlagzahl 43 gut aus dem Start. Früh hatte der RCO Henningsdorf die Bugspitze vorn, aber Speyer blieb dran. Bei Streckenhälfte lagen alle Boote noch innerhalb einer Bootslänge, Speyer auf Rang zwei, nur die USA war bereits abgeschlagen. Mit einem Zwischenspurt sicherte sich der RCO Henningsdorf die entscheidende Führung, gefolgt vom Speyer Quartett, das den Silberrang mit einem kraftvollen Endspurt vor Tschechien auf Platz drei, Großbritannien und Polen verteidigte.

"Die Gesamtbilanz der fünftägigen FISA-World Masters mit zwei Titel, zwei Mal Silber und zwei Mal Bronze sowie sehr gute Platzierungen kann sich sehen lassen", waren sich die Teilnehmer einig. Das auch vor dem Hintergrund, dass bei der Veranstaltung in Bled ein neuer Rekord mit 4728 Athleten aus 860 Vereinen und 46 Nationen aufgestellt wurde.


Alicia Bohn beeindruckt bei der Europameisterschaft

von Angelika Schwager

Kruszwica. Gleich in ihrem ersten Jahr nach dem Aufstieg aus dem Juniorenbereich zu den Senioren U23 überzeugte Alicia Bohn, Rudergesellschaft Speyer, die Bundestrainer des Deutschen Ruderverbandes und wurde für die Europameisterschaften in Kruszwica, Polen, nominiert. Die junge Speyererin stellte sich in ihrer Lieblingsdisziplin dem Frauen-Einer über die 2000-Meter-Distanz der Konkurrenz.

Gleich im Vorlauf ging es heiß her, denn nur die Siegerin sollte den direkten Einzug ins A-Finale schaffen. Vom Start weg setzte sich die Ungarin Zoltana Gadanyi in Szene dicht gefolgt von Alicia Bohn. So ging es über die Strecke. Der Zieleinlauf im 6-Boote-Feld lautet dann auch Ungarn vor Deutschland und Estland. Damit musste Alicia Bohn in den Qualifikationslauf für die Finals. Die Russin Ekaterina Pitirimova übernahm hier früh die Führung, dahinter Alicia Bohn und das Boot aus Moldavien. Auf dem dritten Streckenabschnitt schob sich dann die Israelin Nurit Bezdesky an Alicia Bohn vorbei auf Rang zwei. Mit dem dritten Platz stand für Alicia Bohn dann die Teilnahme am B-Finale fest.

Der Deutsche Ruderverband titelte nach den Rennen „Tolles B-Finale von Alicia Bohn“. Das zu Recht, denn das Rennen war, wenn überhaupt, nur auf den ersten 500 Metern spannend. Da lag Alicia Bohn noch auf Platz zwei hinter der Moldavierin, die letztlich Sechste wurde, schob sich dann jedoch unnachahmlich an die Spitze und baute die Führung bis ins Ziel auf fünf Sekunden aus und konnte dabei sogar auf den letzten Metern „Dampf rausnehmen“. Zweite wurde die Weißrussin Aliaksandra Uholnik vor der Estin Uljana Borodatsova.

„Wir freuen uns riesig, dass Alicia Bohn auch bei den U23-Frauen so schnell in der bundesdeutschen Spitze und jetzt auch noch mit diesem Erfolg bei den Europameisterschaften Fuß gefasst hat“, war sich die Speyerer Fan-Gemeinde einig.


Bei Limburger-Regatta neun Siege errudert

Der siegreiche Masters-Mixed-Doppelvierer C

von Angelika Schwager

Limburg. Gut in Form zeigten sich die Rennsportler der Rudergesellschaft Speyer bei der Sprintregatta über die 500-Meter-Distanz in Limburg auf der Lahn. In neunzehn Rennen erkämpfte sich das Speyerer Team neun Siege, sieben zweite und drei dritte Plätze. Gleich drei Starter konnten drei Siege erringen. Trainer Martin Gärtner legte vor und David Martirosyan als auch Marion Peltzer-Lehr taten es ihm gleich.

Bei den Jungen bis 14 Jahre gelangen zwei Siege. Ole Bartenbach und Paul Bohnenstiel entschieden den Jungen-Doppelzweier vor dem RC Hansa Dortmund und dem Crefelder RC für sich. Auch der Jungen-Doppelvierer mit Simon Holstein an den Steuerseilen wurde leichte Beute für Ole Bartenbach, Paul Bohnenstiel, Leon Gimmy und Alexander Martirosyan ganz deutlich vor dem GTRV Neuwied. Komplettiert wurde das Ergebnis der Jungen durch zwei  zweite Plätze von Ole Bartenbach im Einer und je einen zweiten und dritten Platz für Leon Gimmy und Alexander Martirosyan im Jungen-Doppelzweier.

Die Rennen der Junioren-B (15/16 Jahre) standen ganz im Zeichen von David Martirosyan, der die ersten Siege seiner noch jungen Rennruderkarriere errang, gleich drei an der Zahl. Gemeinsame Sache machte David Martirosyan mit Sebastian Kohl im Junioren-Doppelzweier B. Das Duo siegte einmal knapp vor Frankfurt Sachsenhausen und Koblenz, beim zweiten Rennen lagen die Speyerer mehr als eine Länge vor Koblenz gefolgt vom Weilburger RV. Das Sahnehäubchen, der dritte Sieg gelang David Martirosyan im Junior-B-Einer mit sechs Sekunden Vorsprung vor Limburg. Im zweiten Lauf folgte ein zweiter Rang. Für den Junioren-B-Doppelzweier mit Simon Holstein und Marvin  Walter an Bord gab es einen zweiten und einen dritten Platz, ebenso wie für den Renngemeinschafts-Doppelvierer RG Speyer/RV Germersheim.
Verlass war erneut auf die Masters der RG Speyer.

Im Auftaktrennen mussten sich Lutz Fiedler und Michaela Maier im Masters-Mixed-Doppelzweier in einem sehr schnellen Rennen nach verhaltenem Start zwar mit dem Silberrang hinter dem Limburger ClfW begnügen, doch danach ging es Schlag auf Schlag. Im Masters-Mixed-Doppelvierer ohne Steuermann ruderten Ralf Burkhardt, Marion Peltzer-Lehr, Michaela Maier und Lutz Fiedler der Konkurrenz mit zwei Sekunden Vorsprung davon. Im Masters-Mixed-Doppelvierer mit Steuerfrau lagen die Speyerer vorn bis bei Streckenhälfte ein totaler „Krebs“ die Gegner wieder ins Rennen brachte. Doch Martin Gärtner, Ralf Mattil, Birgit Dillmann und Martine Schraml gesteuert von Marion Peltzer-Lehr kämpften sich mit einer fulminanten Kraftanstrengung zurück und siegten unter dem Jubel der Speyerer Schlachtenbummler nach 1:50,9 Minuten mit drei zehntel Sekunden Vorsprung. Etwas weniger knapp war dann der Zieleinlauf beim Sieg von Martin Gärtner im Masters-Achter in der Renngemeinschaft RG Speyer/ARC Würzburg/Limburger ClfW/RTHC Leverkusen, der Achter lag 1,5 Sekunden vor dem zweiten Boot.

Im letzten Rennen der Regatta wurde es nochmal ganz eng. Das Quartett Martine Schraml, Birgit Dillmann, Martin Gärtner, Harald Schwager und Steuerfrau Marion Peltzer-Lehr, noch etwas nervös vom Missgeschick des Vortages, lag bei Streckenhälfte erkennbar hinter dem Wormser RC zurück, doch schon deutlich vor der weiteren Konkurrenz aus Limburg. Mit nachlassender Nervosität wurde das Speyerer Boot immer schneller und die letzten 15 Schläge drehten das Blatt. Speyer siegte in 1:48,0 Minuten vor Worms in 1:48,1 Minuten.

„Am besten hat uns gefallen, dass nahezu alle Speyerer Starter am Siegersteg anlegen durften. Dass David Martirosyan und Marion Peltzer-Lehr jeweils gleich drei „Debut-Medaillen“ mit nach Hause nehmen konnten war die Kirsche auf dem Sahnekuchen“, freute sich die Speyerer Regatta Crew.


Elias Dreismickenbecker bei WM mit Rang zwei im C-Finale

von Angelika Schwager

Plovdiv(Bulgarien). Bei der U23-WM durfte Elias Dreismickenbecker von der Rudergesellschaft Speyer aufgrund seiner Gesamtsaisonleistungen die Bundesrepublik Deutschland im Leichtgewichts-Männer-Einer in Plovdiv, Bulgarien, vertreten und tat dies würdig.

Im Vorlauf ruderte Elias Dreismickenbecker im 6-Boote-Feld über die 2000-Meter-Distanz hinter dem Slowenen Ales Jalen auf den zweiten Platz und sparte sich dadurch den Hoffnungslauf. Im Viertelfinale ging es dann im engen Feld ganz dicht her. Mit seiner Zeit von 7:02,14 Minuten ruderte der Speyerer leider nur auf den sechsten Rang und erreichte damit das Halbfinale für das C/D-Finale.

Das Halbfinale wurde eine sichere Beute für Elias Dreismickenbecker, er siegte in 7:06,79 Minuten vor dem Bulgaren Aliaksandr Pashkevich im vollen Feld. Mit diesem Sieg stand die Teilnahme am C-Finale fest.

Hier glaubte sich Elias Dreismickenbecker in den Vorlauf zurückversetzt. Denn erneut musste er sich mit dem Slowenen Ales Jalen auseinandersetzen. Die sechs Ruderer im C-Finale schenkten sich nichts und ruderten um jeden Platz und kamen alle innerhalb von 5 Sekunden nach 2000 Metern über die Ziellinie. Um den Sieg rangen jedoch nur Elias Dreismickenbecker, der bis zur 1500-Meter-Marke führte, und der Slowene. Bei der 1500-Meter-Marke hatte Elias noch die Winzigkeit von 2 hundertstel Sekunden Vorsprung, musste dann aber den Slowenen vorbeilassen. Nach 7:01,29 Minuten stand der zweite Platz fest.

Alicia Bohn war als Ersatzfrau in Plovdiv dabei und schnupperte erstmals bei den „Großen“ heiße Wettkampfluft. Im Rennen der Ersatzfrauen distanzierte die Konkurrenz mit 12 Sekunden deutlich.


Zwei Siege aus Offenbach nach Speyer geholt

2.v.R.: In Rgm. mit RV Bad Ems, Martin Gärtner

Von Angelika Schwager

Speyer. Mit kleiner Mannschaft startete die Masters-Mannschaft der Rudergesellschaft Speyer bei der 93. Offenbacher Ruderregatta über die 1000-Meter-Strecke auf dem Main bei widrigsten Bedingungen mit Windböen und immer wieder Starkregen.

Obwohl nur mit sechs Ruderern am Start besetzten die Speyerer Rennen in fünf Altersklassen. Im Doppelvierer ohne Steuermann A (Mindestalter 27 Jahre) kämpfte Arnd Garsuch in Renngemeinschaft mit dem Ludwigshafener RV um den Sieg. Es war ein hart ausgetragenes Rennen, das Speyer letztlich einen knappen Sieg vor der Renngemeinschaft Würzburg/Neckarrems/Jena brachte. Im Masterinnen-Doppelzweier wollten Elke Müsel und Corinna Bachmann beim letzten Test vor der World Masters Regatta noch möglichst viel Wettkampfhärte aufbauen und starteten auch in der jüngeren Altersklasse B (Mindestdurchschnittsalter 36 Jahre). Die Renngemeinschaft RV Offenbach/WSV Offenbach konnte sich Schlag um Schlag über die Strecke absetzen, die beiden Speyrerinnen hielten die drittplatzierten Ruderinnen von der RG Kassel noch deutlicher auf Distanz und wurden verdient zweites Boot. In ihrer angestammten Altersklasse C (Mindestdurchschnittsalter 43 Jahre) setzen sich vom Start weg RV Offenbach und RC Großauheim vor den Speyerer Masterinnen-Doppelzweier. Mit sauberen gut geschobenen Schlägen blieb das Duo Müsel/Bachmann jedoch immer an der Spitze dran. Die Streckenkommentatorin unterschätze den Speyerer Endspurt jedoch und sagte „das Rennen ist wohl gelaufen Offenbach liegt deutlich vorn, nein ich muss mich korrigieren Speyerer spurtet, Speyer kommt heran, Speyer zieht vorbei und gewinnt“. Umso größer war der Jubel in der kleinen Speyerer Mannschaft. Ebenfalls in der jüngeren Altersklasse C ging der Mixed-Doppelvierer mit Corinna Bachmann, Elke Müsel, Peter Gärtner und Harald Schwager ins Rennen. Mit einem sauberen Start und guter Streckenarbeit gelang es die Renngemeinschaft Hersfelder RV/RV Offenbach zu distanzieren, die Renngemeinschaft RC Großauheim/Offenbacher RV erwies sich jedoch als zu starker Gegner. Das bedeutete den zweiten Platz. Einen weiteren zweiten Platz erzielte Martin Gärtner in Renngemeinschaft mit dem RV Bad Ems im Masters-Doppelvierer ohne Steuermann C hinter der Renngemeinschaft RC Würzburg/WSV Neckarrems/Jena KRV. Im Masters-Doppelvierer ohne Steuermann E kam die Renngemeinschaft RG Speyer/Ludwigshafener RV mit Peter Gärtner, Martin Gärtner, Harald Schwager mit Jürgen Hock (LRV) in der sehr guten Zeit von 3:04 Minuten ins Ziel, dennoch nur Platz zwei, da die Renngemeinschaft ClfW/Frankfurter RG noch etwas schneller war. Den nächsten zweiten Platz gab es im Masters-Doppelzweier E für Peter Gärtner und Harald Schwager die ein technisch sehr sauberes, beherztes Rennen ruderten sich aber dem Duo Heyde/Hock (Limburg/Ludwigshafen) beugen mussten.
„Mit den zwei Siegen und fünf zweiten Plätzen haben wir nun die erhoffte  Standortbestimmung für das Training in den kommenden beiden Monaten bis zur World Masters Regatta in Bled, Slowenien“, zeigte sich die Masters-Truppe zufrieden.


Zwei Bronze- und zwei Silbermedaillen für die Rudergesellschaft Speyer

Elias Dreismickenbecker im Doppelvierer


Von Angelika Schwager


Elias Dreismickenbecker mit Silbermedaille (2. v.l.) im Doppelzweier

München. Bei den Deutschen Meisterschaften in München war die Rudergesellschaft Speyer mit Alicia Bohn und Elias Dreismickenbecker vertreten. Dabei trat Alicia Bohn, frisch aus der Juniorenklasse aufgestiegen, erstmals bei den U23-Ruderern, Senioren B genannt, an. Elias Dreismickenbecker rudert bereits im dritten Jahr bei den U23. Für beide Speyerer ging es in zwei Bootsklassen auf der Olympiastrecke über die 2000-Meter-Distanz ran und um Medaillen.

Im Frauen-Einer kämpfte sich Alicia Bohn über Rang zwei im Vorlauf und einen Sieg im Hoffnungslauf ins Finale. Hier warteten, nicht überraschend, starke und bestens motivierte Gegnerinnen. In einem kampfbetonten Rennen konnte sich Pia Greiten vom Osnabrücker RV langsam vom Feld absetzen und erruderte sich einen Vorsprung von knapp zwei Längen.

Doch dann kam zur Überraschung aus Speyerer Sicht ein Bord-an-Bord-kampf von Juliane Faralisch, Frankfurter RG und Alicia Bohn um Silber. Mit nur vier zehntel Sekunden geschlagen sicherte sich Alicia Bohn in ihrem ersten U23-Jahr zur Freude der Speyerer Schlachtenbummler gleich die Bronzemedaille im Frauen-Einer.

Alicia Bohn (ganz links) mit Silbermedaille im Doppelvierer

Und es sollte weitergehen. Im Finale des Frauen-Doppelvierers hatte sich Alicia Bohn dann mit der Silbermedaillengewinnerin Juliane Faralisch, ergänzt durch Laura Kampnann, TVK Essen und Melanie Göldner, RC Potsdam, zusammengetan. Hinter dem souveränen Sieger der Renngemeinschaft Hanauer RC/Osnabrücker RV/Crefelder RC/RV Waltrop ruderte Alicia Bohn auf Platz zwei mit mehr als fünfzehn Sekunden Vorsprung auf die drittplatzierten vom Hanauer RC.

Auch Elias Dreismickenbecker sollte sich ein Bronze und Silber-Set am  Siegersteg abholen. Doch im Einzelnen. Im Leichtgewichts-Männer-Doppelvierer saß Elias Dreismickenbecker in der Renngemeinschaft RG Speyer/Mainzer RV/Frankfurter RG mit Julian Schneider, Philipp Grebner und Leo Felix Schwatzkopff im Boot. Das Quartett war gut unterwegs, konnte in der Spitze mitrudern. Nach 6:08,33 Minuten war die 2000-Meter-Strecke geschafft und Bronze mit zwei Längen Rückstand auf Silber, das sich RC Tegel/RK am Wannsee/Hannoverscher RC/WSV Honnef sicherte, gewonnen.

Alicia Bohn mit ihrem Einer

Im Leichtgewichts-Doppelzweier lief es noch besser. Gemeinsam mit Philipp Grebner vom Mainzer RV lieferte sich Elias Dreismickenbecker einen heißen Kampf mit der Renngemeinschaft RV Erlangen/Mainzer RV, Jonathan Schreiber und Julian Schneider. 6:27,25 Minuten lautete die Siegerzeit, Silber gab es für das Duo Dreismickenbecker/Grebner in 6:30,09 Minuten. Die Dritten aus Ulm/Mannheim lagen zwei Längen zurück.

„Ein Viererpack an Medaillen durfte sicher nicht erwartet werden, deshalb ist die Freude besonders groß“ jubelten auch die aufgrund der Kirchbootregatta in Speyer gebunden Fans als die Nachricht von je zwei Mal Bronze und Silber aus München eintraf.


Zwei zweite Plätze beim Landesentscheid der Ruderjugend

Ole Bartenbach und Nicolas Bohn von der RG Speyer


Von Angelika Schwager


Saarburg. Beim Landesentscheid der Ruderjugend Rheinland-Pfalz auf der Mosel in Saarburg war die Rudergesellschaft Speyer mit zwei Doppelzweiern vertreten. Die rennen zur Qualifikation zum Bundesentscheid werden über die 3000-Meter-Distanz ausgetragen.

Im Leichtgewichts-Jungen-Doppelzweier 13/14 Jahre kämpften Leon Gimmy und Alexander Martirosyan um jede Sekunde. Nach 13:42,3 Minuten blieb die Uhr stehen, das bedeutete den Silberrang hinter dem RV Treviris, der in 13:37,9 Minuten gewann. Der drittplatzierte Doppelzweier vom Bernkasteler RV wurde um 10 Sekunden distanziert. Den Jungen-Doppelzweier 13/14 Jahre gewann in 12:55,6 Minuten der Bernkasteler RV vor Ole Bartenbach und Nicolas Bohn von der RG Speyer in 13:10,6 Minuten.

„Natürlich freuen wir uns über zwei Mal Silber, dennoch hätten wir gerne mit einem Sieg für den Bundesentscheid qualifiziert“, überwog bei den Nachwuchsruderern die Freude über das erreichte.


Sechs Siege bei 105. Pfingstregatta in Gießen

von Angelika Schwager

Einsames Rennen und Sieg für Elke Müsel und Corinna Bachmann

Gießen/Speyer - Bei der 105. Pfingstregatta in Gießen fischten die Rennruderer der RG Speyer sechs Siege und acht zweite Plätze aus der Lahn. An den ersten beiden Regattatagen ging es über die 1000-Meter-Distanz und zum Abschluss im Sprint über 350 Meter.

Den Speyerer Auftaktsieg holten sich Leon Gimmy und Alexander Martirosyan im Leichtgewichts-Jungen-Doppelzweier mit knapp zwei Sekunden Vorsprung auf den Bernkasteler RV. Im zweiten Lauf gab es Rang zwei hinter der Gießener RG. Ole Bartenbach musste sich im Jungen-Einer Felix Schnell vom Bernkasteler RV beugen und wurde Zweiter. Deutlich besser lief es im Jungen-Doppelzweier für Ole Bartenbach mit Nicolas Bohn. Die beiden Nachwuchsruderer landeten zwei schön herausgeruderte Siege. Im ersten Lauf konnte der Creuznacher RV auf Platz zwei mit einer Sekunde Rückstand noch dranbleiben, im zweiten Rennen lagen die zweiten vom Bernkasteler RV über fünf Sekunden zurück.

Im Junioren-B-Doppelzweier landeten Sebastian Kohl und David Martirosyan zwei zweite Plätze. Einmal hieß der Sieger Essener RV und einmal Hanauer RC Hassia. Im Junioren-Doppelvierer B waren in der Renngemeinschaft RG Speyer/RV Germersheim Tim Streib, Simon Holstein, Sebastian Kohl, David Martirosyan gesteuert von Leon Gimmy ganz nah dran am Sieg. Mit nur vier zehntel Sekunden hatte die Renngemeinschaft Mannheimer RV/Mannheimer RG den Bugball nach hartem Kampf vorn. Bei ebenfalls Platz zwei im zweiten Lauf fiel der Rückstand mit einer Länge deutlicher aus.

Sebastian Kohl und david Martirosyan kurz vor dem Ziel

Mangels Gegnern in der eigenen Masters-Altersklasse C gingen Elke Müsel und Corinna Bachmann im offenen Frauen-Doppelzweier A an den Start. Nachdem das Duo im ersten Lauf nur knapp das Nachsehen gegen die Mannheimer RG Baden hatte, gelang am zweiten Tag ein Mehr-Längen-Sieg vor dem Koblenzer RC Rhenania. Im Masterinnen-Doppelzweier A gab es ebenfalls Rang zwei hinter Frankfurt. Auch der Masters-Doppelvierer mit Peter Gärtner, Harald Schwager, Frank Durein und Martin Gärtner musste gegen jüngere Gegner ran. Nach etwa der Streckenhälfte hatten die Speyerer den entscheidenden Vorsprung auf den zweitplatzierten Gießener RC Hassia herausgerudert und ließen sich den Sieg mit vier Sekunden nicht mehr nehmen. Zur Überraschung des Domstadt-Quartetts war auf das Masters-Doppelvierer-Rennen ein Sonderpokal ausgelobt, der am Siegersteg überreicht wurde.

Im sich anschließenden Interview erläuterte Trainer Martin Gärtner den zahlreichen Zuschauern die spezifischen Schwerpunkte beim Masters-Rennrudertraining. Am dritten Regattatag über die Sprintdistanz war von der RG Speyer nur der Masters-Doppelvierer mit Peter Gärtner, Harald Schwager, Frank Durein und Martin Gärtner am Start. Das Boot musste erneut gegen jüngere Mannschaften, das um gleich zwei Altersklassen, ran. Nichtsdestotrotz ruderten die Speyerer aggressiv mit Schlagzahl jenseits der 40 Schläge/Minute aus dem Start und schnitten den Gegnern den Schneid ab. Nach beachtlichen 1:04,47 Minuten stand der Sieg, mit einer Länge vor Gießen und einer weiteren Länge zurück Kreuznach, fest.

„Dass wir mit sechs Siegen aus Gießen abreisen können, hätten wir ob der Meldeergebnisse nicht zu hoffen gewagt. So ist es umso schöner nicht nur sechs „Raddaddelchen“ sondern auch noch den Sonderpreis für den Masters-Doppelvierer mit nach Hause nehmen zu können“, zeigten sich die Speyerer Starter zufrieden.


Alicia Bohn rudert in die Deutsche U23-Rangliste

führt Elias Dreismickenbecker klar und gewinnt den Vorlauf souverän.

Von Angelika Schwager

In Hamburg fand unter Teilnahme von Alicia Bohn und Elias Dreismickenbecker von der Rudergesellschaft Speyer unter den Augen der Bundestrainer die 2. Kleinbootüberprüfung des Deutschen Ruderverbandes zur Erstellung der bundesdeutschen U23-Rangliste statt.

Im Leichtgewichts-Männer-Einer B siegte Elias Dreismickenbecker über die 2000-Meter-Distanz im Vorlauf vor seinen härtesten Widersachern Jonas Ningelgen, RC Allemania Hamburg, und Jonathan Schreiber, RV Erlangen, mit einer knappen Sekunde Vorsprung und qualifizierte sich damit direkt für das A-Finale. Der Speyerer ging mit den guten Ergebnissen der bisherigen Saison und dem Vorlaufsieg als Favorit ins Finale. Hier zeigte sich dann, dass Rudern durchaus von Wind und Wetter abhängige Ergebnisse liefert. Der Einer von Elias Dreismickenbecker wurde im Finale von einer Windboe erfasst, beim stabilisieren des Bootes zog sich der Speyerer eine Verletzung zu und musste das Rennen unglücklich vorzeitig beenden.

Alicia Bohn hat den Sprung auf einen Spitzenplatz in der Rangliste der U23 geschafft.

Deutlich besser erging es Alicia Bohn, die in ihrer ersten Saison versucht sich im Frauen-Einer bei den U23 in der deutschen Spitze zu etablieren. Über die Vorlaufergebnisse schaffte Alicia Bohn den Sprung ins Acht-Boote-A-Finale. Aufgrund einer kurzfristigen Modusänderung mit nur 6 Booten im A-Finale startete Alicia Bohn dann im B-Finale und gewann souverän mit mehr als sieben Sekunden Vorsprung vor Tamara Vukotic vom SC DHfK Leipzig.

Aufgrund der Einer-Ergebnisse testeten die Bundestrainer dann auch verschiedene Mannschaften in Doppelzweier und Doppelvierer. Mit Johanna Grüne, Hannoverscher RC, ruderte Alicia Bohn im Doppelzweier in 7:15,69 Minuten auf den guten dritten Platz. Im Doppelvierer nahmen dann neben Alicia Bohn und Johanna Grüne noch Laura Kampmann, TV Essen-Kupferdreh, und Tamara Vukotic, SC DHfK Leipzig auf den Rollsitzen Platz. Das erstmals formierte Quartett ruderte in 6:46,96 mit zwei Sekunden Rückstand auf den vierten Platz.

„Wir freuen uns, dass Alicia in ihrem ersten Jahr bei den Seniorinnen U23 gleich auf den siebten Ranglisten Platz gerudert ist“, zeigten sich die nach Hamburg mitgereisten Speyerer zufrieden.


Viele Erfolge bei Kaiserwetter

Vierfach-Siegerin Julia Hoffmann (mit rotem Brustringtrikot)

von Angelika Schwager

Heidelberg/Speyer - Bei der Heidelberger Ruderregatta konnte die Rudergesellschaft Speyer Bei brütender Hitze und sehr belastenden Bedingungen für die Athleten gleich sieben Siege, drei zweite und vier dritte Plätze einfahren. Dabei ging es für die Junioren und Senioren über die 1500-Meter-Distanz, während die Masters-Ruderer ihre Standardstrecke von 1000 Metern bewältigen mussten. Erfolgreichste Speyrer Starterin war Julia Hoffmann mit vier Siegen bei vier Starts.

Beim Rudernachwuchs waren im Junioren B-Doppelzweier Sebastian Kohl und Tim Streib, für RV Germersheim startend, gemeinsam am Start. Im ersten Lauf lag das Duo knapp hinter dem Breisacher RV auf dem dritten Platz, im zweiten Rennen sprang nur Rang vier heraus. Exakt identisch sah es bei Simon Holstein und Marvin Walter im Leichtgewichts-Junioren-B-Doppelzweier aus. Die beiden ließen nach Platz vier, einen dritten Platz mit nur drei zehntel Sekunden Rückstand auf das Boot aus Nürtingen folgen. Gemeinsam startete das Quartett gesteuert von Leon Gimmy im Junioren-B-Doppelvierer und ruderte erneut, mit einer knappen Länge Rückstand, auf den dritten Platz.

Sehr erfolgreich ging es im Frauen-Bereich zu. Julia Hoffmann startete mit ihrer Partnerin Hannah Bornschein vom Kölner RV sowohl im Frauen-A-Doppelzweier als auch im Frauen-A-Zweier-ohne-Steuerfrau. In keinem der Rennen konnte die Konkurrenz dem neuformierten Duo auch nur annähernd das Wasser reichen. Nach einem Sieg mit mehreren Längen Vorsprung für Hoffmann/Bornschein am ersten Tag wurden am zweiten Renntag die vier zeitschnellsten Boote in den A-Lauf gesetzt. Das Ergebnis blieb das gleiche, ein haushoher Sieg für die Combo Speyer/Köln. Im Zweier-ohne-Steuerfrau fielen die Siege nicht ganz so deutlich, aber dennoch sehr souverän aus. In beiden Rennen lautete der Siegabstand eine Länge auf die Ruderinnen des Heidelberger RK.

Bei den Masters waren Lars Seibert und Arnd Garsuch im Doppelzweier B (Mindestdurchschnittsalter 36 Jahre) unterwegs. Am ersten Tag kam das Duo mit den Bedingungen nicht sonderlich zurecht und wurde drittes Boot. Deutlich besser eingestellt lief es am zweiten Tag hervorragend und der Sieg vor dem Münchner RC fiel mit mehr als einer Länge entsprechend deutlich aus. Es folgte der Mannheimer RC auf Rang drei. Im Masters-Doppelvierer-ohne-Steuermann C (Mindestdurchschnittsalter 43 Jahre) gab es für Lars Seibert, Peter Gärtner, Lutz Fiedler und Martin Gärtner einen klaren Sieg vor dem Münchener RC gefolgt von einem zweiten Platz hinter dem Koblenzer RC Rhenania.

Pech hatte Elke Müsel im Masterinnen-Einer C. Die Schiedsrichter hatten statt der regelkonformen 6 Sekunden Altersvorgabe gegenüber den 15 Jahre jüngeren Konkurrentinnen nur 2 Sekunden in die Startanlage programmiert. So siegte Kathleen Kirchhoff vom Stuttgart-Cannstatter RC mit 5 Sekunden Vorsprung auf Elke Müsel, das drittplatzierte Boot aus Würzburg hatte mit dem Ausgang des Rennens nichts zu tun. Die Masters-Crew war sich einig, dass es bei regelkonformem Start einen extrem engen Rennausgang gegeben hätte. Im Masters-Mixed-Doppelvierer D (Mindestdurchschnittsalter 50 Jahre) lieferten Corinna Bachmann, Peter Gärtner, Elke Müsel und Harald Schwager zwei saubere Rennen ab. Am ersten Tag hielt das Quartett die gleichaltrigen Boote aus Siegburg als auch die Renngemeinschaft Meppen/Bremen/Heidelberg/Siegburg klar auf Distanz konnte aber das mit 18 Sekunden Vorsprung gestartete Boot aus Eschwege/Minden/Limburg nicht ganz einholen und wurde Zweiter. Im zweiten Lauf kommentierte die Streckenreportage kurz vor dem Ziel: „Mit sauberster Wasserarbeit dominiert Speyer mit mehr als einer Länge vor Siegburg, Sieg für Speyer“.

„Besonders die vier Siege bei 100% Ausbeute für Julia Hoffmann ragen bei diesem Regattawochenende eindeutig heraus“, zollten die Speyerer Rennruderer noch während der Regatta Julia Hoffmann und ihrer Partnerin Hannah Bornschein Respekt.


Gold und Silber bei Hügelregatta

von Angelika Schwager

Elias Dreismickenbecker

Bei der 99. Internationalen Hügelregatta in Essen über die 2000-Meter-Strecke konnte sich Elias Dreismickenbecker von der Rudergesellschaft Speyer bei starker Konkurrenz Gold und Silber sichern.

Am ersten Regattatag war Elias Dreismickenbecker in der Renngemeinschaft RG Speyer/Mainzer RV mit Philipp Grebner im Leichtgewichts-Männer-Doppelzweier unterwegs. Das Finale im Sieben-Boote-Feld machte das Duo schnell zu einer fast einseitigen Angelegenheit, es siegte mit einem komfortablen Drei-Längen-Vorsprung. Nach 7:34,88 Minuten ertönte die Zielglocke, fast 10 Sekunden vor der Renngemeinschaft Mannheimer RV/Mainzer RG. Weitere drei Sekunden zurück lag das Boot WSV Honnef/RC Tegel gefolgt vom Boot der polnischen Nationalcrew.

Mit einem zweiten Rang im Vorlauf des Leichtgewichts-Männer-Einer ruderte Elias Dreismickenbecker sicher ins Finale. Hier ging es eng zu. Alle Boote kamen innerhalb von acht Sekunden ins Ziel. Wie schon im Vorlauf musste sich Elias Dreismickenbecker nur Mohamed Taieb, RR ETUF Essen, beugen. Der Essener siegte in 7:42,18 Minuten, dicht dahinter Elias Dreismickenbecker in 7:45,60 Minuten, vor dem drittplatzierten Jonathan Schreiber, RV Erlangen.

„Rang eins und zwei auf dieser hochkarätigen Regatta zu belegen ist schon ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zu den Deutschen Meisterschaften“, sind sich die Speyerer Fans einig.


Vier Siege aus Offenbach nach Speyer gebracht

von Angelika Schwager

Junior-Doppelvierer mit Steuermann


Bei der Offenbacher Regatta konnten die Nachwuchsruderer und Masters der Rudergesellschaft Speyer überzeugen. Mit vier Siegen und fünf zweiten Plätzen über die 1000-Meter-Distanz auf dem Main trugen sich die Speyerer in die Ergebnislisten ein.

Den Auftakt und das gleich mit einem Sieg machten Leon Gimmy und Alexander Martirosyan im Leichtgewichts-Jungen-Doppelzweier. Die beiden Speyerer rangen im wahrsten Sinne des Wortes den Marburger RV nieder und hatten im Ziel eine Sekunde Vorsprung, die drittplatzierten Frankfurter lagen weit zurück. Im zweiten Rennen musste sich das Duo Gimmy/Martirosyan dem RV Saarbrücken beugen, hielt aber erneut Marburg und Frankfurt deutlich in Schach. Im Jungen-Doppelzweier lieferten sich Ole Bartenbach und Nicolas Bohn im ersten Rennen einen harten Kampf mit dem RV Saarbrücken, im Ziel lagen die Saarbrücker nur um sechzehn zehntel Sekunden vorn, die drittplatzierten Mühlheimer jedoch vierzehn Sekunden zurück. Am zweiten Tag hatten die beiden Nachwuchsruderer dann leichtes Spiel mit den Ruderern der Frankfurter RG Germania und siegten mit großem Vorsprung.

Im Leichtgewichts-Junioren-Doppelzweier B traten Simon Holstein und Marvin Walter an und behielten im ersten Rennen deutlich die Oberhand vor der Hanauer RG. Im zweiten Lauf gab es kein Vorbeikommen am Mannheimer RV wohingegen das Duo vom RV Eltville deutlich distanziert wurde. Der Junioren-Doppelvierer B mit Steuermann trat als Renngemeinschaft RG Speyer/RV Rhenania Germersheim an. Leon Gimmy steuerte Simon Holstein, Marvin Walter, David Martirosyan und Tim Streib, RVRG, in 3:12,7 Minuten auf den zweiten Platz hinter dem Mainzer RV.

Verlass war wieder auf den Masterinnen-Doppelzweier mit Corinna Bachmann und Elke Müsel. Die beiden ruderten einen nie gefährdeten Sieg vor dem RC Möve Großauheim souverän nach Hause. Ein gutes Rennen lieferten auch die Masters Lars Seibert, Martin Gärtner, Peter Gärtner und Harald Schwager im Doppelvierer ohne Steuermann ab. Nach 3:03,2 Minuten blieb die Uhr stehen, das bedeutete die zweitschnellste Zeit aller geruderten Rennen und dennoch leider nur Platz zwei hinter dem noch etwas schnelleren Vierer der Renngemeinschaft Frankfurter RG/Limburger ClfW/Ludwigshafener RV/RV Offenbach. „Da wir immer versuchen ein reines Vereinsboot auf die Beine zu stellen und gegen die Renngemeinschaften zu bestehen, kann sich das Ergebnis mehr als sehen lassen“, war sich das Speyerer Quartett einig.

Mit vier Siegen in der Tasche und der Gewissheit einen motivierenden Saisonauftakt geschafft zu haben, konnte die Heimreise angetreten werden.

 


Drei Starts drei Siege, Julia Hoffmann lässt es krachen

Julia Hoffmann (im Bug) im Zweier-ohne

Von Angelika Schwager

Den weiten Weg zur 110. Großen Bremer Ruder-Regatta nahm Julia Hoffmann von der Rudergesellschaft Speyer auf sich, um mit ihrer neuen Zweier-ohne Partnerin Hannah Bornschein vom Kölner RV wichtige Rennerfahrung zu sammeln. Über die 1500-Meter-Distanz auf der Sechs-Bahnen-Strecke gelang dies prächtig.

Im Frauen-Zweier-ohne-Steuerfrau A konnte dem Speyerer/Kölner-Duo niemand das Wasser reichen. Am ersten Regattatag setzen sich Hoffmann/Bornschein an die Spitze des Sechs-Boote-Feldes, dominierten den Lauf und siegten mit mehr als sechs Sekunden vor der Renngemeinschaft RR ETUF Essen/Kettwiger RG. Dicht dahinter das Boot vom Bremer RV/Bremerhavener RV. Die folgenden Boote lagen weit zurück und hatten mit dem Ausgang des Rennens nichts zu tun.

Das gleiche Bild gab es am zweiten Regattatag, Julia Hoffmann und Hannah Bornschein waren erneut nicht zu schlagen. Die Renngemeinschaft Bremer RV/Lübecker RG mit Paulina Düchting und Levke Gill kam dieses Mal noch am nächsten heran, lag im Ziel aber auch wieder mehr als sechs Sekunden zurück.

Um eine erfolgreiche Regatta abzurunden setzen sich Julia Hoffmann und Hannah Bornschein dann noch mit Judith Maurer, Kölner RV und Melanie Bauer, Bremer RV, in den Frauen-Doppelvierer A. Nach 5:27,87 Minuten stand der dritte Sieg mit mehr als einer Bootslänge vor der Renngemeinschaft Bremer RV/Lübecker RG fest. Die folgenden Vierer lagen mehr als fünfundzwanzig Sekunden zurück.

„Mit der 100%igen Ausbeute sind wir natürlich sehr zufrieden, jetzt kann Ende Mai die Regatta Heidelberg kommen, wir sind vorbereitet“, zog das neuformierte Duo eine gute Bilanz.  


Elias Dreismickenbecker schnellster U23-Ruderer bei den Deutschen Kleinbootmeisterschaften

Von Angelika Schwager

Speyer. Bei den Deutschen Kleinbootmeisterschaften auf dem Elfrather See waren gleich drei Akteure der Rudergesellschaft Speyer auf dem Wasser und griffen allesamt im Einer ins Renngeschehen ein. Julia Hoffmann und erstmals auch Alicia Bohn gingen im Frauen-Einer an den Start. Leider musste Alicia Bohn nach dem Vorlauf krankheitsbedingt den Wettkampf beenden, während Julia Hoffmann via dem Viertelfinale die Qualifikation fürs D-Finale schaffte und dort in 8:09,75 Minuten drittes Boot hinter Melanie Göldner vom RC Potsdam und Janina Hanßen von der RR ETUF Essen wurde.

Im Leichtgewichts-Männer-Einer waren 34 Boote am Start, Elias Dreismickenbecker  qualifizierte sich mit starken Rennen im Vorlauf und Viertelfinale fürs B-Finale. Hier konnte er seine Klasse ausspielen und lieferte ein beherztes Rennen ab. Platz vier nach 500 Metern, Platz drei nach 1000 Metern und Rang zwei bei der 1500 Metermarke zeugen vom Kampfeswillen des Speyerers. Mit dem stärksten Endspurt schob sich Elias Dreismickenbecker, mit 1:46,33 Minuten auf den letzten 500 Metern, noch ganz nah an den führenden Edvin Novak, RG Wiking Berlin heran. Mit dem 2. Platz im B-Finale war Elias Dreismickenbecker mehr als zufrieden. „Mein Ziel schnellster U23-Ruderer zu werden habe ich erreicht“, freute sich der Speyerer.

Im Gesamtklassement steht Rang acht in den Büchern. Traditionell starten bei den Kleinbootmeisterschaften die U23-Ruderer im großen Feld mit der Offenen Klasse.


Gewonnen und doch kein Sieg

Von Angelika Schwager

Gent. Julia Hoffmann und Elias Dreismickenbecker von der Rudergesellschaft Speyer nutzten die 40. Internationale Frühlingsregatta in Gent, Belgien, als Trainingshöhepunkt für die anstehenden Deutschen Kleinbootmeisterschaften und das mit beachtlichem Erfolg.

Im Frauen-Einer A behauptete sich Julia Hoffmann im Feld der 23 Konkurrentinnen aus Belgien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Niederlande und Norwegen ganz hervorragend. Mit ihren Vorlaufplatzierungen schaffte Julia Hoffmann an beiden Regattatagen den Sprung ins A-Finale. Im zweiten Rennen gelang mit Rang drei die beste Platzierung. Erstmals wurden jedoch unabhängig von Alter und Qualifikation via der Vorläufe am Ende lediglich eine Wertung anhand der Laufzeiten über alle Finalläufe vorgenommen. In 8:40,40 Minuten im ersten und 8:28,85 Minuten im zweiten Finale über die 2000-Meter-Strecke standen am Ende, aufgrund dieser gegenüber den Vorjahren geänderten Rennwertung, für Julia Hoffmann ein vierter und ein fünfter Platz in den Büchern.

Diese veränderte und im Rudersport bislang nicht gesehene Wertungsform brachte Elias Dreismickenbecker sowohl um seinen Sieg im Männer-Einer U23 als auch um den Sieg im A-Finale am zweiten Regattatag. Da sich in den weiteren Läufen unter den 27 Startern zeitschnellere Ruderer befanden. So blieben für Elias Dreismickenbecker zwar die Genugtuung gewonnen zu haben, aber am Ende mit Rang zwei und drei im Männer-Einer U23 und mit Rang drei im offenen Männer-Einer in der Gesamtwertung geführt zu werden und mit „siegleeren“ Händen dazustehen.

„Dieses merkwürdige veränderte Wertungsreglement hat alle verwirrt, mit dem Wissen um die eigene Leistung und die erfolgreichen Rennen als Vorbereitung für die Deutschen Kleinbootmeisterschaften konnten wir dann doch zufrieden den Heimweg antreten“, waren sich Julia Hoffmann und Elias Dreismickenbecker einig.


Dreismickenbecker beim DRV-Frühtest in Leipzig ganz vorn

Von Angelika Schwager

Leipzig. Zum ersten Test für die Regattasaison 2017 hatten die Trainer des Deutschen Ruderverbandes die Kaderathleten nach Leipzig eingeladen. Dabei galt es den 2000-Meter-Ergometerwettkampftest und die 6000-Meter-Frühjahrslangstrecke zu bewältigen. Für die Rudergesellschaft Speyer am Start waren die bekannten Gesichter Julia Hoffmann, Elias Dreismickenbecker und erstmals bei den Seniorinnen startend Alicia Bohn.

Auf dem Ergometer lieferte Julia Hoffmann mit einer Zeit von 7:11,7 Minuten eine gute Leistung ab, wenn gleich sie nicht ganz an ihre persönliche Bestleistung herankam. Den Knaller aus RGS-Sicht lieferte der Sportler des Jahres 2016 Elias Dreismickenbecker ab. Mit 6:15,9 Minuten und persönlicher Bestzeit hatte niemand gerechnet, das bedeutete den ersten Platz bei den Leichtgewichts-Männern U23. Jonathan Schreiber vom RV Erlangen lag als zweitplatzierter Ruderer um fast vier Sekunden hinter dem Speyerer. Nicht ganz zufrieden war Alicia Bohn, die ihren krankheitsbedingten Trainingsrückstand, auf dem Ergometer sofort erkannte. Bei ihr blieb die Uhr nach 2000-Metern bei 7:19,9 Minuten stehen. Auf dem Wasser war Alicia Bohn dann erstmals im Einer bei den Frauen U23 unterwegs. Für die 6000-Meter-Strecke benötigte sie 25:40 Minuten und zeigte sich danach selbstkritisch, „da gibt es noch Luft nach oben, die ich mit entsprechendem Training noch nutzen werde.“

Mit ihrer guten Ergometerzeit im Rücken setzte sich Julia Hoffmann mit Charlotte Zeiz, Hamburger-Ruderinnen Club, in den Frauen-Zweier-ohne Steuerfrau und lieferte ein gutes Rennen ab. Bis zur 5000-Meter-Marke ruderte das Duo wie ein Uhrwerk konstant bei jeweils gut vier Minuten je 1000-Meter. Auf den letzten 1000-Metern folgten beachtliche 3:55 Minuten. Das brachte am Ende in 24:12 Minuten Rang neun der besten Zweier-ohne. Wie schon auf dem Ergometer gab es im Leichtgewichts-Männer-Einer U23 auch im Boot kein Vorbeikommen an Elias Dreismickenbecker. Mit 3:41 Minuten auf die ersten 1000 Meter ging Elias Dreismickenbecker die Strecke schnell an und ließ dann konstante 1000-Meter-Durchgangszeiten von um die 3:50 Minuten folgen. 22:52 Minuten nach 6000 Metern bedeuteten auch im Boot Rang eins, ganz knapp vor Simon Klüther, Mannheimer RV, in 22:53 Minuten.


Bei der RGS geht ein neues Führungstrio an den Start

von Angelika Schwager

Speyer. Die Mitgliederversammlung der Rudergesellschaft Speyer stand ganz im Zeichen der Neuwahlen der damit verbundenen Neuausrichtung. Der Erste Vorsitzende Alfred Zimmermann durfte im Saal des Naturfreundehauses sage und schreibe 115, davon 110 stimmberechtigte Mitglieder, darunter auch Ehrenmitglied Jutta Kopf und Sportbürgermeisterin Monika Kabs, begrüßen. Beim Totengedenken gedachte die RGS-Familie Dieter Burkhardt, der sich über viele Jahre auch im Vorstand engagiert hatte, als auch Jürgen Weschka, der mit dem sogenannten „Weschka“-Vierer die RGS in den 50er-Jahren erstmals im Namen des DRV auf einer internationalen Regatta vertreten durfte.

Der Jahresbericht von Alfred Zimmermann zeigte auf, dass 2016 sportlich und gesellschaftlich erneut ein erfolgreiches Ruderjahr für die 335 mitgliederstarke RGS war. Besonders die Baumaßnahme im Reffenthal und die beiden Vizeweltmeistertitel für Alicia Bohn und Elias Dreismickenbecker würden in Erinnerung bleiben. Aufgrund der gesunden Finanzstruktur beendete die RGS das abgelaufene Jahr „trotz des Neubaus im grünen Bereich“, so Zimmermann.

Peter Josy, eigens im vergangenen Jahr mit der Hauptaufgabe „Vollendung des Neubaus“ gewählter Verwaltungsvorsitzender zeigte in seinem Bericht nochmals die großen Hürden auf, mit denen die Rudergesellschaft zu kämpfen hatte. Er dankte hier Volker Klein, dessen Wirken „sei essentiell gewesen, dass wir überhaupt im Reffenthal bauen durften“. Jetzt dürfen wir nach der tollen Einweihung vor Wochenfrist gemeinsam stolz auf das Geleistete sein.

Norbert Herbel berichtete stellvertretend für den Sportausschuss über die Ruderaktivitäten des abgelaufenen Ruderjahres. Beispielhaft wurde die Kirchbootregatta hervorgehoben und Felix Gard und seinem jungen Team gedankt, nicht ohne auf das im Juni anstehende 10. Jubiläum hinzuweisen.

Das Ruderjahr 2016 der RGS war besonders erfolgreich. Neben den 59 Regattasiegen bei 30 Regatten, stach natürlich besonders hervor, dass Alicia Bohn, zur „Sportlerin des Jahres“ und Elias Dreismickenbecker zum „Sportler des Jahres“gewählt wurden. Die beiden Topruderer marschierten quasi im Gleichschritt via Deutsche Meisterschaft und Vizeweltmeistertitel in die Herzen der stimmberechtigten Bürger und der abstimmenden Fachgremien bei der Sportlerwahl.

Vier Rennruderernadeln davon drei in Bronze und eine in Silber waren 2016, genau wie schon 2015, errudert worden. Über Silber durfte sich Elke Müsel freuen, Bronze ging an Corinna Bachmann, Teresa Claus und Moritz Durein.

Insgesamt wurden 2016 erneut mehr als 100.000 Kilometer auf dem Wasser zurückgelegt, deshalb konnte Dieter Daut wieder zahlreiche Wanderruderabzeichen des Deutschen Ruderverbandes verleihen.

Bei der Jugend wurde Johannes Buchholz, Simon Holstein, Marvin Walter und Ole Bartenbach geehrt. Bei den Erwachsenen gab es das Fahrtenabzeichen für Franziska Küenzlen und Andrea Vogel, je zum zweiten Mal, Ingrid Kramer-Schneider und Reinhold Eppel, je zum vierten Mal. Beate Wettling (5. Erwerb), Steffi Haase-Goos (7. Erwerb), Ria Baron (13. Erwerb), Günter Schuff (15. Erwerb) und Dieter Daut (20. Erwerb) waren zum wiederholten Male erfolgreich. Die Kilometerpreisträger des Jahres 2016 wurden mit einem bedruckten Schoppenglas bedacht. Julia Hoffmann ging als Kilometerkönigin (4376 Ruderkilometer) und Elias Dreismickenbecker (5544 Ruderkilometer) als Kilometerkönig für das Jahr 2016 hervor, beide wiederholten hierbei ihren Vorjahreserfolg. Die Erfolgsgeschichte des Kirchbootruderns in Speyer, die mit der Regatta im Speyerer Floßhafen begann, wurde um ein weiteres Kapitel ergänzt: dem ersten Sieg beim Rheinmarathon von Leverkusen nach Düsseldorf im Kirchboot
„Konrad II“ für die RGS.

Alfred Zimmermann durfte sehr viele, dem Verein seit langem treue Mitglieder ehren: Die Silberne Ehrennadel für 15 Jahre aktive Mitgliedschaft erhielten die Brüder Christoph, David, Florian und Jonathan Gärtner als auch Sebastian und Rainer Orschiedt. Ingrid Gärtner, Klaudia Laakmann, Matthias Zimmermann, Ingo Janz, Bernd und Sabine Marczinke als auch Klaus Wies erhielten die Goldene Ehrennadel für 25 aktive Jahre im Verein. Für 40 Jahre unterstützende Mitgliedschaft wurde Margarete Boiselle ebenfalls mit der Goldenen Ehrennadel ausgezeichnet. 40 Jahre aktiv dabei ist Ottmar Gärtner, dafür erhielt er die Silberne Ehrenplakette. Nicht nur mit der RGS-Auszeichnung,
sondern auch mit der „DRV-Ehrennadel für 50 Jahre“ wurden anlässlich 50-jähriger Mitgliedschaft Ursula Klaer (aktiv), Johann Irlweck, Winhard Schott und Klaus Disqué ausgezeichnet. Auf 60 Jahre Vereinszugehörigkeit blickt Rolf Wessel zurück, er trat 1957 in die RGS ein und erhielt aus der Hand des Vorsitzenden ein Extra-Dankeschön.

Nach der Verlesung des Berichts der Rechnungsprüfer durch Peter Gärtner, folgte die einstimmige Entlastung des Vorstandes, verbunden mit Applaus und Dank für die geleistete Arbeit. Einstimmig wählten die Anwesenden Peter Bohn und Frank Durein zu Rechnungsprüfern. Als Mitglied des Ehrenrates wurde für fünf Jahre Peter Josy ebenfalls einstimmig bestätigt.

Bereits vor Jahresfrist hatten Alfred Zimmermann und Peter Josy angekündigt mit Ablauf der Mitgliederversammlung 2017 die Führungsarbeit in neue Hände legen zu wollen. So hatten sich in den letzten Wochen aus eigenem Antrieb Mitglieder zu Diskussionsrunden zusammengefunden, um die Aufgabenverteilung zu besprechen.

Mit einem zukunftsweisenden Konzept traten Ralf Burkhardt, Ingo Janz und Claudia Mössner vor die Versammlung und erläuterten ihr Modell. Die vorgestellte Mehrsäulenstruktur in der zahlreiche weitere Mitglieder ebenfalls Verantwortung übernehmen fand das Wohlwollen der stimmberechtigten Mitglieder.

Die RGS hat jetzt nicht nur einen sondern gleich drei 100% Vorsitzende. Ingo Janz wurde mit 100% der abgegebenen Stimmen zum Ersten Vorsitzenden, Claudia Mössner mit 100% zur neuen Sportvorsitzenden und Ralf Burkhardt mit 100% zum Verwaltungsvorsitzenden gewählt.

Zum Abschluss der Versammlung gab es neben Geschenken in Form von einem großen Erinnerungsbild für den scheidenden Verwaltungsvorsitzenden Peter Josy und einem Fotoalbum aus Jahrzehnten Verantwortungsübernahme in und für die RGS für Alfred Zimmermann auch noch bedeutende Ehrungen. Jutta Kopf wurde für jahrzehntelange Tätigkeit als Vermögensverwalterin mit der Goldenen Ehrennadel des Landesruderverbandes ausgezeichnet. Auf Vorschlag des Ehrenrates wurde Alfred Zimmermann unter dem Jubel der Versammlung zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Gerührt zeigte sich Alfred Zimmermann und sagte „gerne nehme ich die große Ehre, als Nachfolger von Hans-Gustav Schug, Ehrenvorsitzender der Rudergesellschaft zu werden an“. Die harmonische Versammlung endete mit einem lauten dreifachen „Hipp-Hipp-Hurra“. 


Meilenstein der RGS-Geschichte erreicht

von Angelika Schwager

Nach jahrelangen, großen Bemühungen mit vielen „Aufs und Abs“ war es am gestrigen Samstag soweit, das neue Bootshaus im Reffenthal konnte eingeweiht und seiner Bestimmung übergeben werden.

Doch der Reihe nach.... Noch in den vergangenen Tagen legten viele fleißige Helfer letzte Hand an, um den großen Tag vorzubereiten. Schließlich sollte das neue Bootshaus die erwarteten Ehrengäste aufgeräumt und sauber begrüßen. Ein großes Festzelt musste aufgestellt, der neue Flaggenmast bestückt, Biergarnituren aufgestellt und geschmückt ebenso die Versorgung sichergestellt werden.

Bei Kaiserwetter, blauem Himmel, viel Sonne und milden Temperaturen fanden sich die ersten Gäste schon früh im Reffenthal ein. Um den zeitlichen Ablauf der Veranstaltung nicht zu gefährden, hatten sich die Verantwortlichen entschieden, das Anrudern 2017, in einem dem RGS-Feiertag gerechten Format zu gestalten: Gegen
13 Uhr machten sich eine Frauenmannschaft im Doppelachter „Weck, Worscht un Woi“ und eine Männermannschaft im Achter „Reffenthal“ im Stammhaus am Alten Hafen auf den Weg ins neue Domizil und wurden dann programmgemäß um 14 Uhr von unserem scheidenden Ersten Vorsitzenden Alfred Zimmermann im Reffenthal per Flaggenstart offiziell in die neue Saison geschickt.

Eine sicher gelungene Kombination, bei der Einweihung des neuen Bootshauses mit ausschließlich den
beiden historischen Achtern, die eher an die ruderische Vergangenheit erinnern, in die Saison 2017 und die RGS-Zukunft zu starten.

Eine besondere, ihr sicher in Erinnerung bleibende Ehre erfuhr Ursula Klaer: sie erhielt aus der Hand von Alfred Zimmermann für 50jährige Mitgliedschaft in der Rudergesellschaft, am RGS-Jubeltag, die Ehrenzeichen der RGS und des Deutschen Ruderverbandes. Danach ging es Schlag auf Schlag. Steffi Haase-Goos taufte als kilometerreichste Breitensportlerin, mit einer gelungenen Ansprache, den neuen Doppelzweier in der Sternenflotte auf den Namen „Pluto“. Danach ließ es sich Alfred Zimmermann nicht nehmen, an unseren ehemaligen Ehrenvorsitzenden Hans-Gustav Schug zu erinnern und den vom Landesruderverband erworbenen Einer nach
ausgezeichneter Sanierung auf den Namen „HaGu Schug“ zu taufen. Im Nachgang zu den Bootstaufen ergriffen die Ruderfreunde vom RV Rastatt das Wort, gratulierten der RGS zum neuen Bootshaus und überreichten neben einem gestalteten Skull mit einem Augenzwinkern eine Kiste flüssigen „Rollsitzenthärter“.

Der Erste Vorsitzende des 1. MBC grüßte uns Ruderer sehr herzlich und warb eindringlich für gegenseitiges Verständnis von Motorbootfahrern und Ruderern in der gemeinsamen Heimat Reffenthal, nicht ohne einen „Umschlag mit Inhalt“ für die Zukunftsgestaltung zu überreichen.

Eine besondere Ehre wurde dann dem Speyerer Alt-Oberbürgermeister Werner Schineller zuteil. Für seinen Einsatz um die Belange der RG Speyer, insbesondere die Unterstützung rund um das neue Bootshaus, wurde ihm die RGS-Förderernadel verliehen. In der Laudatio blieb nicht unerwähnt, dass Werner Schineller sich in den 90er Jahren anlässlich der damals stattfindenden Hafenfeste auch als aktiver Ruderer bei den Gigboot-Rennen eingebracht hatte. Die RGS-Förderernadel wird nur in ganz seltenen und bei besonderen Ausnahmefällen an Nichtmitglieder verliehen.

Zur feierlichen Einweihung des Bootshauses begrüßte Alfred Zimmermann in seiner Ansprache nicht nur zahlreichen Gäste, sondern ging auch auf die langen Mühen von der ersten Idee bis zur nun erfolgreichen Umsetzung ein. Nicht ohne dabei ganz besonders dem Land Rheinland-Pfalz zu danken, das trotz der vieljährigen Verzögerungen an seiner Förderzusage festhielt.

Diesen Ball nahm Minister Roger Lewentz gerne auf und machte deutlich, dass der RGS hier, sicher auch dank der Landesmittel, ein großer Zukunftswurf gelungen ist und wünschte der RGS weiterhin einen besonders erfolgreichen Einsatz in der Jugendausbildung und –förderung.

Dem schloss sich auch der Präsident des Sportbundes Pfalz, Dieter Noppenberger, in seinem launigen Festgruß an. Oberbürgermeister Hansjörg Eger freute sich besonders, dass er nicht nur den Gruß der Stadt entbieten konnte, sondern auch den „Sportler   des   Jahres   2016“ Elias Dreismickenbecker nun persönlich beglückwünschen durfte. Anlässlich des Ball des Sports vor wenigen Wochen war Elias Dreismickenbecker durch den Verband zur Teilnahme am Trainingslager in Italien verpflichtet und konnte nicht persönlich beim Fest in der Stadthalle dabei sein.
Mit Blick auf die Ehrung seines Vorgängers im Amt mit der Fördernadel freute sich Oberbürgermeister Eger, dass langer Atem bei der Unterstützung durch die Stadt entsprechend gewürdigt wird.

Mit einem Scherenschnitt durch das gespannte rote Band durch die Festredner wurde das neue Bootshaus seiner Bestimmung übergeben. Bei einem Rundgang machten sich insbesondere Minister Lewentz und Oberbürgermeister Eger ein Bild vor Ort und zeigten sich beeindruckt vom Geschaffenen.

Bei bester Stimmung, unterstützt von viel Sonne und bester Versorgung, feierten die Ruderer bis nach Sonnenuntergang den erreichten Meilenstein in der RGS-Geschichte. Herzlichen Glückwunsch RG Speyer!