Mannheim & Kreis Mannheim (MA):


Mannheimer Hallenbäder – Neue Kurse für 2019 ab 6. Oktober 2018 buchbar

Mannheim - Die neuen Aqua-, Baby-, Schwimm- und Wassergewöhnungskurse für das Jahr 2019 können ab Samstag, 6. Oktober 2018, 11 Uhr gebucht werden. Auf www.mannheim.de/schwimmen sind die neuen Kurse für 2019 in den vier Mannheimer Hallenbädern, dem Gartenhallenbad Neckarau, dem Herschelbad, sowie Hallenbad Vogelstang und Hallenbad Waldhof-Ost schon jetzt veröffentlicht.

Das vielfältige Kursprogramm mit insgesamt über 120 Kursen der Mannheimer Schwimmbäder bietet für jeden das passende Angebot. Vom Einsteiger bis zum Sportler, für Babys bis Erwachsene, ist für jede Leistungs- und Altersstufe etwas dabei. Das Kursangebot richtet sich an die ganze Familie. Oft starten Eltern mit ihrem Nachwuchs beim Babyschwimmen und gehen anschließend über die Wassergewöhnung zur Schwimmausbildung für Kleinkinder vom Seepferdchen bis zum Silber-Abzeichen. Auch Erwachsene können hier das Schwimmen erlernen. Sport im Wasser wird immer beliebter, Fitness-Training im Wasser ist immer noch der Trend der Sportbranche – das zeigt auch die große Nachfrage nach Aqua-Kursen in den Mannheimer Schwimmbädern. Die aktuellen, noch bis Ende des Jahres laufenden Kurse sind alle restlos ausgebucht.

Aqua-Kurse: Fitness-Training im Wasser

Die schonenden Bewegungen gegen den Wasserwiderstand sorgen für gute Trainingseffekte. Die Aqua-Kurse sind ein beliebter Fitness- und Gesundheitssport und trainieren die Ausdauer, regen das Herz-Kreislauf-System an und fördern die Beweglichkeit. Neben den in den Bädern angebotenen Aqua-Fitness-, Aqua-Power- und Aqua-Jogging-Kursen gibt es auch ein spezielles Kursangebot für adipöse Menschen. Die Kurszeiten betragen jeweils zehnmal 45 Minuten. Die Kurse kosten 84 Euro inkl. Eintritt.

Babyschwimmen: Spiel und Spaß im Wasser für Babys (4. bis 8. Monat)

Als Einstieg in das Element Wasser bietet sich das Kursangebot „Babyschwimmen“ an. Die Kurse sind für Babys im Alter von 4 bis 8 Monaten und deren Eltern. Fünf Wochen dauert ein Kurs, bis zu sechs Babys können unter der Leitung von ausgebildeten Übungsleitern diese besuchen. „Wir wollen die Babys mit dem Element Wasser vertraut machen, ihnen Selbstbewusstsein vermitteln und den Eltern Anregungen mitgeben", umschreibt Marco Magin, Stellvertretender Sachgebietsleiter der Mannheimer Schwimmbäder, die Ziele. „Neben der motorischen Entwicklung der Babys und der Wahrnehmung in allen Facetten ist natürlich der Spaß für Mutter, Vater und Kind das wichtigste. Auch dieser fördert die Entwicklung des Babys und intensiviert den Eltern-Kind-Kontakt.“, fasst Magin die Ausrichtung des Kurses zusammen.

Beim Babyschwimmen erleben die Babys im mindestens 31 Grad warmen Wasser vollkommen neue Bewegungsansätze. Es stärkt das Immunsystem und die Muskulatur. Das Babyschwimmen dient außerdem der motorischen Frühförderung. Weiterhin werden die anatomische und organische Entwicklung des Babys positiv beeinflusst. Die Kurszeiten betragen jeweils fünfmal 30 Minuten. Die Kurse kosten 39 Euro inkl. Eintritt für zwei Erwachsene/ Begleitpersonen.

Kostenloses Angebot: Wassergewöhnung für 3 bis 6-Jährige

Besonders beliebt sind die Wassergewöhnungskurse für Kleinkinder. Die 5-wöchigen Kurse sind ein kostenloses Angebot des Fachbereichs Sport und Freizeit der Stadt Mannheim und richten sich an Mannheimer Kinder im Alter von 3 bis 6 Jahren. Die nach Alter (3 bis 4 sowie 5 bis 6 Jahre) gestaffelten Kurse finden im Herschelbad (nur Kurs für 5 bis 6-Jährige), Hallenbad Vogelstang Gartenhallenbad Neckarau sowie im Hallenbad Waldhof-Ost statt. Geleitet wird der Kurs von ausgebildeten Übungsleitern und ist die ideale Vorbereitung für den Anfängerschwimmkurs. Die Kurse richten sich an Kleinkinder, die noch nicht schwimmen können, auf Wasser ängstlich oder schreckhaft reagieren oder bisher noch nie oder sehr selten in einem Schwimmbad waren. Kursanmeldungen nimmt das jeweilige Hallenbad zu den bekannten Öffnungszeiten durch ein erziehungsberechtigtes Elternteil entgegen.

Schwimmkurse nicht nur für Kinder

Je früher ein Kind schwimmen kann, desto besser ist es. Das hilft nicht nur zum Vorbeugen von Unfällen im und am Wasser, sondern gibt dem Kind auch das Gefühl von Sicherheit, Unabhängigkeit und Selbstvertrauen. Der Fachbereich Sport und Freizeit bietet in den städtischen Hallenbädern ein breites Angebot von Schwimmkursen an. Die Kurse richten sich an Anfänger, aber auch an diejenigen, die Sicherheit im Wasser gewinnen oder zurückgewinnen wollen. Die Kurszeit beträgt zehnmal eine Stunde (1 x die Woche = 10 Wochen; 2 x die Woche = 5 Wochen). Die Kurse kosten 60 Euro für Kinder und Jugendliche sowie 99 Euro für Erwachsene.

Einen Überblick über die neuen Kurse 2019 und die einzelnen Kurszeiten finden Sie auf www.mannheim.de/schwimmen. Weitere Informationen gibt es beim Fachbereich Sport und Freizeit über das Service-Telefon unter der Telefonnummer 0621 293 4004 oder per E-Mail fb52@mannheim.de sowie bei den jeweiligen Hallenbädern.

Stadt Mannheim

02.10.2018


Vortrag „Cybercrime – So schützen Sie sich im Internet“

Mannheim / Stadthaus N 1 - Wie kann man sich und seine persönliche Daten im Internet schützen? Kriminalhauptkommissar Michael Brand von der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg gibt Antwort auf diese Frage und stellt seine Arbeit als Ermittler im Dezernat Cybercrime vor.

Der Vortrag findet in der Reihe Medienmittwoch der Stadtbibliothek

  • am 10. Oktober, 17 Uhr,
  • in der Zentralbibliothek im Stadthaus N 1 in Mannheim statt.

Der Eintritt ist frei.

Stadt Mannheim

02.10.2018


Bandsupport Mannheim vergibt wieder sechs Plätze im Förderprogramm

Junge Bands aus Mannheim und dem Rhein-Neckar-Kreis können sich ab sofort erneut für das Förderprogramm Bandsupport Mannheim bewerben und sich für ein einjähriges Intensiv-Bandcoaching qualifizieren.

Mannheim - Die Music Commission Mannheim und die Jugendförderung des Fachbereiches Kinder, Jugend und Familie – Jugendamt vergeben 2019 wieder sechs Plätze für Mannheimer Nachwuchsbands im Förderprogramm Bandsupport Mannheim.
Ziel ist die Förderung von jungen Bands aller Musikgenres aus der Region und die Schaffung von professionellem Know-how für das Leben als Band. Von wöchentlichen Coachings im Proberaum über schweißtreibende Performancetrainings bis zur Identitätsfindung hin zu einem professionellen Fotoshooting und Musikvideo werden die Newcomer intensiv auf das Bandleben vorbereitet und in ihrer Entwicklung aktiv unterstützt. Die ausgeschriebenen Bandcoaching-Einheiten finden zwischen Februar und Dezember 2019 statt.

Interessierte Bands können sich vom 1. Oktober bis zum 31. Dezember 2018 bewerben.
Voraussetzung sind eine feste Bandformation und zwei selbstgeschriebene Songs.
Der Bewerbungsprozess wurde für das Jahr 2019 um ein Live-Vorspiel erweitert. Im ersten Schritt müssen sich alle Bands online bewerben. Im zweiten Schritt dürfen sich ausgewählte Bands vor der Bandsupport-Jury in einem Live-Vorspiel präsentieren und können so im besten Fall überzeugen.

Alle Informationen und das Online-Bewerbungsformular auf www.startup-mannheim.de.
Weitere Informationen auf www.facebook.com/bandsupportmannheim oder unter www.majo.de/zentrale.

Hintergrund:
Bandsupport Mannheim startete im Jahr 2012 und ist ein gemeinsames Programm der Beauftragten für Musik und Popkultur der Music Commission Mannheim und der Jugendförderung des Fachbereiches Kinder, Jugend und Familie – Jugendamt in Kooperation mit den städtischen Jugendhäusern Herzogenried, Vogelstang und Waldpforte, der städtischen Musikschule und dem Jugendkulturzentrum forum.
Bandsupport Mannheim fördert aktiv junge Nachwuchsbands aus Mannheim und Umgebung, um ihnen wissenswertes Know-how für eine professionelle Bandkarriere zu vermitteln und die Mannheimer Musikszene nachhaltig positiv zu beeinflussen.

Stadt Mannheim

02.10.2018


Krankheitswelle verzögert Müllabfuhr

Mannheim - Aufgrund von überraschenden erkrankungsbedingten Personalausfällen bei der Abfallwirtschaft Mannheim konnten am Montag vier Kolonnen nicht ausrücken. Dadurch kommt es leider in dieser Woche zu ungeplanten Verzögerungen bei der Müllabfuhr. Betroffen waren am Montag die Restmülltonne in Teilen von Neckarau, die Biotonne in der Gartenstadt und die Papiertonne in Rheinau. Im Laufe der Woche sind weitere Verschiebungen zu erwarten. Auch beim Sperrmüll kommt es zu Verzögerungen.

Tonnen werden nachträglich geleert

Die Abfallwirtschaft Mannheim bittet die betroffenen Bürgerinnen und Bürger um Verständnis. Es wird intensiv daran gearbeitet, durch Umorganisation in den nächsten Tagen die durch Erkrankungen entstehenden Lücken möglichst klein zu halten und die stehengebliebenen Tonnen zeitnah zu leeren. Da aufgrund des Feiertags am Mittwoch die Müllwerker ohnehin schon Sonderschichten leisten, bittet die Abfallwirtschaft jedoch um etwas Geduld. So schnell wie möglich wird die Abfuhr nachgeholt.

Stadt Mannheim

02.10.2018


Erster Bürgermeister Specht spricht bei Fachkongress zu Videoüberwachung

"Die Videoüberwachung ist ein Baustein eines umfassenden Mannheimer Sicherheitskonzeptes", betonte Erster Bürgermeister Christian Specht bei seinem Vortrag.

Hamburg / Mannheim - „Neue Videoüberwachung in Mannheim. Mit intelligenter Software gegen Kriminalität“ – unter diesem Titel referierte Erster Bürgermeister und Sicherheitsdezernent Christian Specht am Donnerstag beim diesjährigen Kongress "Kommunale Ordnung" in der Handwerkskammer Hamburg. Zu dem Kongress waren rund 150 Behördenvertreter aus ganz Deutschland angereist. Die städtischen Vertreter signalisierten großes Interesse an dem gemeinsamen Pilotprojekt der Stadt Mannheim und der Polizei.

„Die intelligente, algorithmenbasierte Form der Videoüberwachung, wie wir sie in Mannheim einsetzen wollen, wird für einen Rückgang an Straßenkriminalität sorgen, bei gleichzeitig geringerem Eingriff in die Grundrechte unbeteiligter Passanten“, betonte Specht bei seinem Vortrag gegenüber dem Fachpublikum und führte weiter aus: „Wichtig ist jedoch, dass wir die Videoüberwachung nicht isoliert betrachten und anwenden dürfen. Auch in Mannheim bildet sie lediglich einen Baustein eines umfassenden Sicherheitskonzeptes, das wir entsprechend der strategischen Ziele der Stadt Mannheim entwickelt haben. So wurden beispielsweise Sicherheitsbefragungen unter den Bürgerinnen und Bürgern durchgeführt, ein Runder Tisch Sicherheit einberufen, an dem sich sicherheitsrelevante Akteure in regelmäßigem Turnus zusammensetzen, oder eine Arbeitsgruppe gegründet, die sich ausschließlich mit der Zuwanderung aus Südosteuropa befasst. Wenn alle Maßnahmen unseres vielschichtigen Sicherheitskonzeptes ineinandergreifen, können wir – auch mithilfe der Videoüberwachung – Mannheim sicherer und lebenswerter machen.“

Der Kongress „Kommunale Ordnung“ fokussiert sich auf das Thema „Innere Sicherheit“. Seit 2013 wird der Kongress jährlich durch den Behördenspiegel organisiert. Er soll insbesondere Bürgermeister, Dezernenten, Leiter von Ordnungsämtern, kommunalen Ordnungsdiensten und Stadtpolizeien zusammenführen und eine Plattform für den Erfahrungsaustausch bieten.

Stadt Mannheim

02.10.2018


Preisverleihung des Blumenschmuck-Wettbewerbs: Kräuterkörbe für Hobbygärtnerinnen und Hobbygärtner

Kräuterkörbe für Hobbygärtnerinnen und Hobbygärtner

Mannheim - Es war eine Würdigung für alle, die mit einer blühenden Bepflanzung den öffentlichen Raum verschönert haben: Gestern empfingen Bürgermeisterin Felicitas Kubala und Bernd Otto, Vorsitzender des Kreisgartenbauverbandes, über 700 Gäste in der Festhalle Baumhain des Luisenparks zur Preisverleihung des 84. Blumenschmuck-Wettbewerbs. Der Fachbereich Grünflächen und Umwelt richtet den Wettbewerb jedes Jahr aus, um Anreize zu bieten. Bürgermeisterin Felicitas Kubala dankte den Sponsoren und führte weiter aus: „Jeder blühende Balkon, jedes begrünte Garagendach und jeder bepflanzte Vorgarten trägt zu einem schönen Stadtbild bei und ist ökologisch wertvoll. Je mehr mitgärtnern, desto besser!“

Hauptpreis: Mannheim von oben

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer hatten ihren Blumenschmuck im Mai zum Wettbewerb angemeldet. Er musste von der Straße aus sichtbar sein. Alle, die mit ihrer Bepflanzung überzeugt haben, wurden zur Preisverleihung eingeladen. Unter den anwesenden Gästen wurden interessante Preise verlost. Der Hauptpreis, ein Ballonflug über Mannheim, ermöglicht einen Blick auf die Stadt von oben und zeigt, wie viel Grün es hier gibt. Das kann man auch bei einem Essen im Drehrestaurant Skyline im Fernmeldeturm erleben – zwei der Gäste haben dafür einen Gutschein gewonnen.

Auch inhaltlich ging es auf der Bühne um das Thema Grün. Michael Schnellbach, Geschäftsführer der Bundesgartenschau-Gesellschaft, sprach mit Joachim Költzsch, Leiter des Herzogenried- und Luisenparks, und mit der ehemaligen Grünen-Stadträtin Gabriele Thirion-Brenneisen über die bevorstehende Bundesgartenschau, die im Jahr 2023 in Mannheim stattfinden wird.

Am Ende des Abends bekamen alle Anwesenden zur Anerkennung einen Pflanzenkorb mit verschiedenen Kräutern überreicht. Wer nächstes Jahr am Blumenschmuck-Wettbewerb teilnehmen möchte, kann sich ab Mai 2019 anmelden: www.mannheim.de/blumenschmuck

Stadt Mannheim

02.10.2018


Ausstellungseröffnung und Leseung: "Ein Kleid voller Geschichten"

Mannheim / Stadtbibliothek - Die Musikerin und Illustratorin Irene Berg präsentiert zusammen mit der südafrikanischen Autorin Ingrid Mennen in der Stadtbibliothek Mannheim das gerade im Mannheimer Kunstanstifter Verlag erschienene Buch "Ein Kleidvoller Geschichten".

Zu der Ausstellungseröffnung und Lesung

am 6. Oktober, 15 Uhr, im Dalberghaus der Stadtbibliothek

sind Kinder und Erwachsene eingeladen.

Neben Bildern aus dem aktuellen Buch werden weitere Illustrationen der Künsterlin gezeigt.

Eine Mitmachstation gibt allen Besuchern die Möglichkeit, selbst kreativ zu werden.

Die Ausstellung, die von Schullesungen begleitet wird, ist bis zum 6. November 2018 zu den Öffnunszeiten der Kinderbibliothek, Dienstag bis Donnerstag, 13 bis 18 Uhr, Freitag von 11 bis 18 Uhr und Samstag von 10 bis 14 Uhr, zu besichtigen.

Stadt Mannheim

02.10.2018


Stadt Mannheim erreicht 2. Platz im bundesweiten Wettbewerb „Kommune bewegt Welt“

Unser Bild zeigt die Preisträger des Wettbewerbs. Foto: SKEW, Dirk Enters

Mannheim - Die Stadt Mannheim zählt zu den Gewinnern des bundesweiten Wettbewerbs „Kommune bewegt Welt“ und erhält den 2. Platz des „Preises für herausragende kommunale Beispiele zu Migration und Entwicklung“. Mannheim erhält die mit 15.000 Euro dotierte Auszeichnung in der Kategorie „Städte über 100.000 Einwohner“.

Der Preis, der vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung sowie der Organisation Engagement Global mit ihrer Servicestelle Kommunen in der Einen Welt ausgelobt wird, prämiert die Zusammenarbeit von Kommunen mit migrantischen Organisationen und anderen Eine-Welt-Akteuren zum Thema Migration und Entwicklung. Der Wettbewerb rückt damit das Engagement der Beteiligten in das Blickfeld der Öffentlichkeit und soll guten Ideen eine Bühne geben.

„In Mannheim ist die gleichberechtigte Teilhabe von Migrantinnen und Migranten seit jeher ein wichtiges politisches Ziel. Dies gilt natürlich gerade auch für die kommunale Entwicklungszusammenarbeit. Projekte, wie unsere Zusammenarbeit mit Kilis belegen das große Engagement der in Mannheim lebenden Bürgerinnen und Bürger mit Migrationshintergrund“, so Mannheims Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz.

„Der Preis, über den wir uns sehr freuen, stellt eine Würdigung der vielen in Mannheim bestehenden Initiativen zum Thema Migration und Entwicklung dar“, so Mannheims Stadtoberhaupt. Hierzu zählten unter anderem das kürzlich eröffnete Interkulturelle Haus Mannheim, das Zentrum für globales Lernen, aber auch die internationalen Entwicklungsprojekte und die strukturierte Zusammenarbeit zwischen Verwaltung und Zivilgesellschaft, wie sie etwa im Migrationsforum stattfindet.

Die Mannheimer Delegation mit dem Preis "Kommune bewegt Welt". Foto: SKEW, Dirk Enters

„Wenige Wochen bevor der Mannheimer Gemeinderat über das Leitbild ‚Mannheim 2030‘ entscheiden wird, zeigt der Preis, dass wir auf dem richtigen Weg sind“, erläutert OB Dr. Kurz: „Die Umsetzung der UN 2030 Agenda kann nur gelingen, wenn alle Akteure partnerschaftlich zusammenarbeiten und wir die Vielfalt in unseren Städten als Chance begreifen. Durch kommunale Entwicklungspolitik, vor Ort und in internationalen Projekten, können Städte einen wirksamen Beitrag zur Erreichung der 17 globalen Nachhaltigkeitsziele leisten.“
Eine Delegation, bestehend aus Vertretern des Arbeitskreises islamischer Gemeinden Mannheims, Duha e.V., des Interkulturellen Hauses Mannheim, des Migrationsforums, des Eine-Welt Forums und der Stadt Mannheim, nahm den Preis in Berlin entgegen.

Mit dem Preisgeld in Höhe von 15.000 Euro werden folgende Initiativen unterstützt:

  1. Das neugegründete Interkulturelle Haus Mannheim
  2. Aus der Projektarbeitsgruppe zur kommunalen Projektpartnerschaft mit Kilis ist die Idee einer Gründung eines Vereins zur Unterstützung von syrischen Flüchtlingen in den Anrainerstaaten Syriens entstanden. Über den Verein sollen zukünftig Hilfsgütertransporte organisiert werden und das bereits bestehende kommunale Engagement im Nahen Osten vertieft werden.
  3. Organisation eines "Interkulturellen und fairen Fastenbrechens" (Iftar) in Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis islamischer Gemeinden Mannheims, dem Eine-Welt-Forum und weiteren entwicklungspolitischen Akteuren aus Mannheim
  4. Gemeinsame Aktion der Moscheen und dem Ökumenischen Bildungszentrum zum Thema Fairer Handel bei der Meile der Religionen

Text: Stadt Mannheim Foto SKEW, Dirk Enters

02.10.2018


Premiere im Gemeinderat: Mannheimer Gremium arbeitet jetzt digital

Mannheim - Es war eine Premiere: In seiner ersten Sitzung nach der Sommerpause arbeitete der Gemeinderat erstmals vollständig digital. Vor der Sitzung hatten die Gremienmitglieder ihre Sitzungsunterlagen bereits ausschließlich in elektronischer Form erhalten. Alle Sitzungsunterlagen werden mittels einer speziellen App auf von der Stadtverwaltung zur Verfügung gestellten Tablets vorgehalten.

Bereits im März 2018 war die Verwaltung dazu übergegangen, alle Beschluss- und Informationsvorlagen digital in einem Sitzungs-Management-System zu erstellen und auch digital abzeichnen zu lassen. Ein nachhaltiges Verfahren, das Zeit und Kosten spart und Ressourcen schont. Voraussichtlich rund 132.000 Euro sollen pro Jahr durch die Einführung der digitalen Ratsarbeit eingespart werden können.
 
"Die digitale Ratsarbeit ist für die Verwaltung und den Gemeinderat ein wichtiges, zukunftsorientiertes Projekt, das sich direkt an den strategischen Zielen ausrichtet und einen weiteren Baustein zur Digitalisierung der Verwaltung darstellt, indem ein durchgängiger Workflow vom Vorlagenersteller bis zum Mandatsträger und zur Entscheidung im Gremium abgebildet wird. Deshalb freue ich mich, dass die Premiere in der Gemeinderatssitzung gut gelungen ist“, so Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz.
 
Von der Digitalisierung nicht betroffen sind zunächst die Sachkundigen Einwohner (Bürger ohne Ratsmandat mit beratender Funktion in den Ausschüssen) sowie die Mitglieder der Bezirksbeiräte. Perspektivisch wird aber auch hier ein elektronischer Zugriff auf Sitzungsunterlagen möglich sein.

Stadt Mannheim

02.10.2018


„Spielsucht? – Kommt mir nicht in die Tüte“

Aktionstag gegen Glückspielsucht mit Bäckereitüten-Aktion und Infostand

Mannheim - Mit dem bundesweiten Aktionstag gegen Glücksspielsucht wird jedes Jahr deutschlandweit auf das hohe Suchtpotenzial von Glücksspielen aufmerksam gemacht. Experten zufolge sind rund eine halbe Million Menschen in Deutschland von einer Spielsucht betroffen. Am Aktionstag 2018 unter dem Motto „Spielsucht – kommt mir nicht in die Tüte“ beteiligen sich auch in diesem Jahr wieder der Fachbereich Gesundheit und das Suchthilfenetzwerk der Stadt Mannheim mit regionalen Präventionsangeboten.

„Gerade die Glücksspielsucht führt von allen Verhaltenssüchten neben der psychischen Abhängigkeit zu einer großen finanziellen Belastung für die Betroffenen und deren Familien. Häufig endet das pathologische Glücksspiel in einer finanziellen Notlage, in der die individuelle und gesellschaftliche Existenz besonders bedroht ist“, betonte Gesundheitsbürgermeisterin Dr. Freundlieb bei der Eröffnung des Aktionstages am Mittwoch in der Bäckerei Zorn. Die Stadt unterstütze daher die Präventionsstrategie. Sie wünsche sich daher eine rege Beteiligung an dem Aktionstag, um das Bewusstsein für das wichtige Thema „Glücksspielsucht“ zu fördern und die Mannheim Bevölkerung zu sensibilisieren.

Der Beauftragte für Suchtprophylaxe der Stadt, Dr. Timo Kläser, hat örtliche Bäckereien akquiriert, die sich an der diesjährigen Bäckertütenaktion beteiligen. In Mannheim werden insgesamt 30.000 Bäckertüten bei jedem Einkauf in Bäckereien in der Stadt und auf dem Mannheimer Wochenmarkt mit dem Slogan „Spielsucht? Kommt mir nicht in die Tüte“ an die Kunden ausgegeben.

An einem Infostand zum Thema „Glücksspielsucht“ am Marktplatz standen zudem Fachkräfte der Suchtprävention und der Suchtberatungsstellen des „Diakonischen Werks“ und der „Fachstelle Sucht des Baden-Württembergischen Landesverbandes für Prävention und Rehabilitation“ Mannheim sowie des Fachbereichs Gesundheit für Gespräche und zu Fragen rund um das Thema Glücksspiel und die darin verborgenen Suchtgefahren zur Verfügung. Sie berieten Interessierte und Passanten über Möglichkeiten vor Ort, um so zu einer Auseinandersetzung mit dem Thema Glücksspiel in der Mannheimer Bevölkerung beizutragen. „Mit der Resonanz sind wir sehr zufrieden. Es kamen ständig neue Interessenten zum Stand. Wir erreichten damit Menschen aus allen Gesellschaftsschichten und konnten sie für das nicht so sehr im Fokus der öffentlichen Wahrnehmung stehende Thema der Glückspielsucht sensibilisieren“, so Kläser.

Im Rahmen der Kampagne „Spielverderber – die Sucht verdirbt mehr als nur das Spiel“ stellt das Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg den Kommunen mit Unterstützung des Ministeriums für Soziales und Integration, des Bäckereiinnungsverbandes Baden e.V. und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung Materialien und Giveaways zur Verfügung. Mit den bedruckten Postkarten, Bäckertüten oder Pflastermäppchen war es das Ziel der Mannheimer Akteure, niedrigschwellig viele Menschen für das Thema sensibilisieren.

Speziell für Schulen, Institutionen der Kinder- und Jugendhilfe sowie Vereine wurden in Baden-Württemberg suchtpräventive Materialien zum Thema „Glücksspiel“ entwickelt. Diese sind in einen handlichen Koffer verpackt und können kostenlos für alle Interessierten beim Beauftragten für Suchtprophylaxe im Fachbereich Gesundheit der Stadt Mannheim ausgeliehen werden.

Hintergrund
Glücksspiele sind Spiele, die nicht von der Geschicklichkeit des Spielers abhängen, sondern vom Zufall bestimmt sind. Als Glücksspiele werden Spiele mit Geldeinsatz bezeichnet. Der Spielerfolg ist vor allem vom Zufall bestimmt und ist nicht von der Geschicklichkeit und Intelligenz oder Wissen des Teilnehmenden abhängig. Vom „pathologischen Spielen“, wie die Spielsucht in der Fachsprache bezeichnet wird, sind etwa ein Prozent der Bevölkerung betroffen. In einer Repräsentativbefragung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung im Jahr 2017 gaben gut vier Prozent der Befragten an, mehr als 100 Euro monatlich für Glücksspiele auszugegeben.

Das Suchthilfenetzwerk der Stadt Mannheim ist mit den genannten Suchtberatungsstelen im landesweiten „Arbeitskreis Glücksspiel“, der beim Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg in Stuttgart angesiedelt ist, langjähriges Mitglied.
Weitere Infos erteilt: Dr. Timo Kläser, Beauftragter für Suchtprophylaxe, Telefon: 0621-293-9339, E-Mail: timo.klaeser@mannheim.de.

Zusätzliche Informationen zum Thema Glücksspielsucht und zum Aktionstag 2018 gibt es auf der Homepage der kommunalen Suchtprävention der Stadt Mannheim: https://www.mannheim.de/de/service-bieten/gesundheit/gesundheitsfoerderung-und-praevention/suchtpraevention sowie auf der Homepage Spielverderber: https://www.gesundheitsamt-bw.de/lga/DE/Kompetenzzentren_Netzwerke/Gluecksspiel/Gluecksspiel_als_Sucht/

Stadt Mannheim

02.10.2018


Grundsatzbeschluss für die Umgestaltung der B38 stellt Weichen für weitere Planungen

Mannheim - Durch die Umgestaltung der Militärflächen entlang der B38 entstehen dort Wohnflächen für rund 13.000 Menschen sowie zahlreiche Arbeitsplätze. Damit wächst auch das Verkehrsaufkommen. Die B38 muss an diese neuen Anforderungen angepasst werden: In Zukunft ist es wichtig, dass die Infrastruktur reibungslos funktioniert. Mit einer Umgestaltung ergeben sich außerdem einmalige Chancen für Mannheim, zum Beispiel Stadtteile zu verbinden und die Lebensqualität an der Straße zu verbessern. Bis etwa 2030 würde die schrittweise Entwicklung andauern. Dieser Entwicklung stimmte der Gemeinderat in seiner Sitzung am Dienstag, 25. September 2018, mehrheitlich zu.

„Ich freue mich, dass der Gemeinderat dem Leitmodell für die Umgestaltung der B 38 mit großer Mehrheit zugestimmt hat. Denn die geplante Umgestaltung der B 38 bedeutet einen Qualitätssprung für die Stadt: Wir können die Gesamtsituation an diesem wichtigen Stadteingang verbessern, indem wir alte Wegebeziehungen wieder herstellen und die Konversionsflächen anbinden. Zudem gewinnen wir neuen Freiraum und neue Bauflächen und mehr Lebensqualität für die Anwohner“, so Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz.

Auch für Baubürgermeister Lothar Quast wurden mit der Entscheidung des Gemeinderats wichtige Weichen für die Zukunft gestellt: „Rund um die B38 entsteht auf den Konversionsflächen Taylor, Benjamin Franklin Village und Spinelli Wohnraum für rund 13.000 Menschen. Gleichzeitig siedeln sich neue Unternehmen an, zahlreiche Arbeitsplätze entstehen. Diese Veränderungen machen den verkehrlichen Anschluss der neuen Quartiere erforderlich. Die autobahnähnliche graue Bundesstraße zu einem neuen grünen Stadteingang ohne Verlust der Leistungsfähigkeit umzuwandeln, ist das erklärte Ziel der Stadt Mannheim.“

Die B38 verläuft vom Viernheimer Kreuz zwischen den Stadtteilen Käfertal und Vogelstang in Richtung Innenstadt. Sie ist die nordöstliche Einfallstraße in die Stadt und gleicht mit bis zu zehn Spuren an ihrer breitesten Stelle einer Autobahn. Die heute schon stark befahrene Straße nimmt künftig bis zu 69.000 Fahrzeuge am Tag auf. Allerdings entspricht sie trotz oder gerade auch wegen ihrer Ausmaße nicht mehr den Anforderungen, die die gegenwärtige und vor allem zukünftige Stadtentwicklung an eine solche Verkehrsader stellt. Die Straße leitet nämlich nicht nur durch ihre Nähe zur A6 die Autofahrer aus und in die Stadt, sondern verläuft auch entlang der neu entstehenden Stadtquartiere auf den Konversionsflächen Taylor, Benjamin Franklin Village und Spinelli. Hier werden zukünftig rund 13.000 Menschen leben und zahlreiche neue Unternehmen angesiedelt. Diese sind auf eine funktionierende Infrastruktur angewiesen.

Aufenthaltsqualität statt Transitstraße:

Die B38 wird zur Stadtstraße Bislang ist die B38 einzig auf die Durchfahrt angelegt, es gibt weder eine Randbebauung, noch Raum für Grün, außerdem fehlen wichtige Knotenpunkte. Das soll sich nun ändern: Aus dem ehemals rein funktionalen Verkehrsraum soll ein attraktiver Stadtraum werden. Die Stadtplanung erarbeitet derzeit für die B38 und den daran angrenzenden Raum Konzepte, um die Straße an die Bedürfnisse der Stadt und ihrer Bewohnerinnen und Bewohner anzupassen und die Quartiere miteinander zu verbinden. Die geplante Umgestaltung würde den Streckenabschnitt ab der Fürther Straße bis zur Mannheimer Straße betreffen, der an die Autobahn angrenzende Bereich bleibt unberührt. Profitieren von einem solchen Vorhaben würden neben den neuen Vierteln, auch die Stadtteile Käfertal und Vogelstang, die ebenfalls an der Verkehrsschneise liegen.

Leiser und langsamer: von der Durchfahrts- zur Stadtstraße

Weniger Lärm wäre dabei ein ganz konkreter Vorteil für die Menschen in Käfertal und auf der Vogelstang. Die Höchstgeschwindigkeit soll künftig bei 50 km/h liegen, um die erhebliche Belastung durch den Verkehrslärm für die Viertel an der B38 deutlich zu senken. Abgesehen davon, können die geplanten Knotenpunkte nur dann entstehen, wenn die Geschwindigkeit auf der Strecke reduziert wird. Eine Machbarkeitsstudie hat ergeben, dass sich dadurch die Fahrzeit kaum erhöht. Das gedrosselte Tempo wird dadurch ausgeglichen, dass der Verkehr regelmäßiger fließt und gezielter gelenkt wird. Weil die Straße teilweise in der Straßenbaulast des Bundes liegt, kann die Stadt Mannheim nur in enger Abstimmung mit dem Regierungspräsidium Karlsruhe zu einer Lösung kommen.

Weniger Fahrspuren – mehr Stadtraum

Das Ziel ist es, die B38 zu einer Stadtstraße umzugestalten. Eine wichtige Maßnahme, um dieses zu erreichen: weniger Fahrspuren. Wenn nicht mehr genutzte Spuren wegfallen, können auf den freiwerdenden Flächen neue Gewerbeflächen entstehen. Vor allem das Gewerbegebiet Heppenheimer Straße am Käfertaler Bahnhof wird so aufgewertet: Die denkmalgeschützten Werkstatthallen der Verkehrsbetriebe sollen stillgelegt und anderweitig genutzt werden, die Abstellanlagen für die Stadtbahnen werden verlegt. Das Ergebnis: Der Bahnhof Käfertal kann künftig direkt aus dem Gewerbegebiet erreicht werden, das langfristig direkt an die B38 angebunden werden soll. Auch auf dem Columbus-Quartier entsteht derzeit ein Gewerbegebiet, in dem sich große Firmen ansiedeln. Diese sollen zukünftig von der Gorxheimer Straße aus angeschlossen werden. Der neue Knotenpunkt an der Fürther Straße zum Friendship Circle wiederum, dient insbesondere den neuen Bewohnerinnen und Bewohnern Franklins. Sie finden künftig über kürzere Wege direkt in ihr Wohnquartier.

Neue Verbindungen knüpfen – alte Verbindungen wiederherstellen

Eine bessere Anbindung und Erreichbarkeit für die Bewohner und Gewerbetreibenden ist eines der wichtigsten Ziele bei der Planung der neuen Stadtstraße. Neben dem Autoverkehr, geht das Mobilitätskonzept dabei auch stark auf Fußgänger und Radfahrer ein. Ehemals vorhandene historische Wegeverbindungen sollen wiederhergestellt werden, beispielsweise die an der B38 unterbrochene Verbindung Völklinger Straße zwischen Käfertal Nord und Käfertal Süd. Am Knotenpunkt Völklinger Straße/Rebenstraße ist eine ebenerdige Querung für den Fuß- und Fahrradverkehr geplant. Dadurch werden das Zentrum Käfertals und der Käfertaler Bahnhof mit dem zukünftigen Quartierszentrum des Spinelli-Areals verbunden. Gleichzeitig soll die Verbindung von Käfertal Süd nach Feudenheim reaktiviert werden. Das Wohngebiet FRANKLIN soll über die B38 dank einer neuen Brücke für Fußgänger und Radfahrer mit dem Zentrum der Vogelstang und den südlich angrenzenden Naherholungsgebieten des Grünzugs Nord-Ost verbunden werden. Eine weitere Querung über die B38 verknüpft, so die Planung, das Naherholungsgebiet Käfertaler Wald mit dem Taylor Gewerbepark.

Entwicklungspotenziale für die gesamte Stadt

Die Umgestaltung der B38 ist ein Projekt mit vielen Anforderungen: Die Planer müssen verkehrstechnische, stadtplanerische, lärmtechnische und stadtgestalterische Aspekte berücksichtigen und gleichzeitig die unterschiedlichen Interessen und Bedürfnisse im Blick haben. Deshalb setzt man bewusst auf eine schrittweise Entwicklung der B38 zu einem repräsentativen Stadteingang und plant in einem großzügigen Zeitrahmen, um auch andere Großbauprojekte im Blick zu behalten.

Weitere Details und Planungsmaterial finden Sie unter: www.mannheim.de/B38

Stadt Mannheim

02.10.2018


Gesundheitsförderung: Neuer 3.000-Schritte-Weg auf der Schönau

Ab Oktober gibt es auf der Schönau einen neuen „3000-Schritte-Stadtteilspaziergang“

Mannheim-Schönau - „Prävention und Gesundheitsförderung tragen dazu bei, Wohlbefinden, Mobilität, Gesundheit und Lebensqualität für Menschen jeden Alters und aller sozialen Schichten zu erhalten und zu verbessern. Daher freue ich mich besonders über die Einrichtung des Bewegungsparcours‘ als niederschwelliges Angebot für alle Bürgerinnen und Bürger", betont Gesundheitsbürgermeistern Dr. Ulrike Freundlieb, die das neue Angebot am

  • 4. Oktober, 10.15 Uhr,
  • beim TSV 1947 Mannheim Schönau, Rudolf-Maus-Straße 14,

feierlich eröffnen und begehen wird.

Genau genommen handelt es sich hierbei gleich um zwei Wege mit unterschiedlichen Anforderungsprofilen, die somit allen Bürgern der Schönau und Blumenau ermöglichen, hieran teilzunehmen - egal ob fit, bewegungseingeschränkt, mit Kind oder Hund. Beim TSV beginnen die beiden 3000-Schritte-Wege.
Immer donnerstagsvormittags um 10.15 Uhr besteht die Möglichkeit zum gemeinsamen Gehen des Weges zusammen mit Bewegungsbegleitern. Die Laufstrecke beträgt etwa zwei Kilometer (Weg 1) bzw. 2,5 km (Weg 2).

Realisiert wurde das Stadtteilspaziergangs-Angebot durch den Einsatz des „Netzwerkes Senioren Schönau“, des Quartierbüros Schönau der Caritas und des Fachbereichs Gesundheit der Stadt. Ein besonderes Angebot bietet der VDK Ortsverein Mannheim-Schönau, der jeden Teilnehmer, der zehnmal an dem Spaziergang teilgenommen hat, mit einem Gutschein für ein Essen und Getränk in der Vereinsgaststätte des TSV Schönau belohnt.

Hintergrund
Die Schönau ist Teil des „Soziale Stadt-Programms“, das 1999 bundesweit als Städtebauförderungsprogramm ins Leben gerufen wurde. Ende 2017 endeten die Maßnahmen in „Schönau- Mitte“, die dazu geführt haben, Schönau für die Bewohner attraktiver zu gestalten, in dem der Stadtteil saniert und modernisiert wurde. Neben diesen baustrukturellen Veränderungen wurden aber auch Strukturen von zielgruppenspezifischen Beratungs- und Hilfsangeboten aufgebaut, die sich ganz konkret um die Menschen im Stadtteil kümmern, so beispielsweise das durch die Caritas getragene Quartierbüro Schönau, auf dessen Initiative 2013 z.B. auch das „Netzwerk Senioren Schönau“ entstand.

Nun steht mit dem Soziale Stadt Programm „Schönau Nordwest“ mit Beginn in diesem Jahr und voraussichtlichem Förderende 2028 ein weiterer Teil Schönaus an, der durch einen integrierten Ansatz eine umfassende Quartiersentwicklung durchlaufen soll.

Stadt Mannheim

02.10.2018


Mannheimer Bäder - Positive Bilanz der Freibadsaison 2018

Mannheim - Den Sommer 2018 werden viele in Erinnerung behalten, denn die Temperaturen bescherten wochenlanges Kaiserwetter. Auch die Mannheimer Freibäder profitierten von den vielen Sonnenstunden und dem wenigen Regen: Bereits am 10. August konnte der 300.000. Besucher begrüßt werden. Seit dem 19. Mai 2018 kamen insgesamt über 337.000 Besucher (337.578) in die vier Mannheimer Freibäder. Im Vergleich hierzu: In der letzten Saison besuchten rund 240.000 Gäste die Schwimmbäder.

„Freibäder sind ein beliebter und zugleich wichtiger Treffpunkt im urbanen Alltag. Sie fördern die Gemeinschaft, die Bewegung und nicht zuletzt die Integration. Daher ist es umso erfreulicher, dass das sehr gute Wetter der letzten Wochen so viele Besucher in unsere Freibäder gelockt hat“, sagt Sportbürgermeister Lothar Quast. Im Herzogenriedbad, Mannheims größte Freibadanlage, kamen alleine 154.218 Besucher in diesem Sommer. Aufgrund der langanhaltenden Sonnentage wurde der Saisonschluss hier sogar um eine Woche nach hinten auf den 16. September verschoben. Zudem durften das Carl-Benz-Bad 82.395 Besucher, das Freibad Sandhofen 39.623 Besucher und das Parkschwimmbad Rheinau 61.342 Besucher begrüßen. Neben den zahlreichen Sonnenstunden konnten die Gäste zudem die neue Breitwasserrutsche im Freibad Sandhofen und die großen, schattenspendenden Sonnenschirme für Kleinkinder im Planschbecken im Carl-Benz-Bad genießen. Für die sportbegeisterten Schwimmer und Triathleten wurde vor der Saison eine Schnellschwimmerbahn im Herzogenriedbad eingerichtet. „Für uns ist es eine gute Saison gewesen und unsere Neuerungen konnten in vollem Umfang genutzt werden“, freut sich auch der Leiter des Fachbereichs Sport und Freizeit, Uwe Kaliske, über die positive Bilanz der Freibadsaison 2018. Ein weiteres Highlight war zum Saisonabschluss der Freibadsaison das beliebte Hundeschwimmen im Freibad Sandhofen, an dem sich erstmalig elf Aussteller zu Themen rund um den Hund beteiligten. Rund 180 Hunde und 300 Besucher und damit rund 70 Hunde und 50 Personen mehr als im Premierenjahr 2017 nutzten das kostenfreie Angebot der Stadt Mannheim.

In den vier Mannheimer Freibädern waren für den reibungslosen Ablauf, die gute Betreuung und die Sicherheit der Besucher rund 60 Mitarbeiter des Fachbereichs Sport und Freizeit im Mehrschichtbetrieb im Einsatz. „Gerade in einer Saison, die mehrere Wochen unter Volllast läuft, sind gute und motivierte Mitarbeiter vor Ort und hinter den Kulissen das A und O. Daher bedanken wir uns bei dem Einzelnen für sein Engagement und Einsatz“, so der Fachbereichsleiter.

Die Hallenbadsaison startet

Mit dem Ende der Freibadsaison beginnt die Hallenbadsaison 2018/2019. Nach intensiver Revisionszeit, in der unter anderem das Wasser in den Becken ausgetauscht, die Becken und Fugen grundgereinigt und alle technischen Anlagen überprüft und Instand gesetzt wurden, öffnen nun wieder rechtzeitig die Hallenbäder in Mannheim.

Bereits seit dem 27. August 2018 bietet das Gartenhallenbad Neckarau Erholungsuchenden und Schwimmern die Möglichkeit auch wetterunabhängig baden zu gehen. Das Herschelbad und das Hallenbad Waldhof-Ost stehen ab dem 10. September zur Verfügung und ab dem 17. September ist das Hallenbad Vogelstang für Besucherinnen und Besucher geöffnet.

In allen vier Bädern gibt es ein breites, umfangreiches Angebot und auch noch Restplätze an Kursen zur Wassergewöhnung für Kleinkinder. Die neuen Aqua-Kurse für Jung und Alt sowie Schwimmkurse für Kinder und Erwachsene können ab dem 6. Oktober 2018, 11 Uhr, in den einzelnen Bädern gebucht werden.

Das Herschelbad, das älteste Mannheimer Hallenbad, beeindruckt seine Besucher nicht nur durch den imposanten und großzügigen Jugendstilbau. Das Hallenbad umfasst drei Schwimmhallen. Der Saunabereich lädt vor allem die Erholungssuchenden ein. Zu finden sind dort zwei finnische Saunen, eine Saunakabine mit Farblichttherapie, Kalt- und Warmwasserbecken (Wechselbad), römisch-irisches Dampfbad, Warmluftbad, Warm-, Kalt- und Massageduschen, Dachgarten und ein Aufenthalts- und Ruhebereich.

Das Gartenhallenbad Neckarau spricht besonders Familien an. Neben dem 25-Meter-Schwimmerbecken und einer Sprunganlage mit einem Drei-Meter-Sprungturm können große und kleine Besucher auch im 32 Grad Celsius warmen Nichtschwimmerbecken baden. Für die Allerkleinsten gibt es ein Planschbecken mit verschiedenen Wasserattraktionen.
Vor allem der Saunabereich des Gartenhallenbades mit dem Freibereich ist ein Erlebnis für jeden Wellness-Fan. Die Saunalandschaft lässt die Wahl zwischen einer 90 Grad Celsius heißen finnischen Sauna und einer Dampfsauna oder einem Sanarium mit 55 Grad Celsius. Auch der kleine Saunagarten mit Außensauna und einer überdachten Außendusche sowie der Ruheraum sind beliebter Anziehungspunkt für die Besucher. Auch die Hallenbäder in Vogelstang und Waldhof-Ost bieten für Schwimmer- und Nichtschwimmer sowie Kleinkinder ein entsprechendes Wasserangebot bei angenehmen Wassertemperaturen und Warmbadetagen.

Die Öffnungszeiten, Eintrittspreise und Kursangebote zu den einzelnen Bädern finden Sie in den Bäderbroschüre vor Ort oder unter www.mannheim.de/schwimmen.

Weitere Informationen gibt es beim Fachbereich Sport und Freizeit über das Service-Telefon unter der Telefonnummer 0621 2934004 (Montag bis Donnerstag 9 bis 16 Uhr, Freitag 9 bis 12 Uhr) oder per E-Mail fb52@mannheim.de sowie bei den jeweiligen Hallenbädern.

Stadt Mannheim

02.10.2018


Mannheimer Integrationsfonds geht in die nächste Förderphase - Bewerbungen seit dem 27. September möglich

Mannheim - Der Gemeinderat der Stadt Mannheim hat im Juli 2017 die Weiterführung des Integrationsfonds für südosteuropäische EU-Zuwanderer für die Jahre 2018/2019 bewilligt. Ab dem 27.09.2018 können deshalb jetzt wieder Zuschüsse aus dem Integrationsfonds beantragt werden. Förderfähig sind ausschließlich zeitlich und sachlich abgegrenzte Projekte.

Der Integrationsfonds ist ein Instrument der Soforthilfe. Seit 2013 fördert er Maßnahmen unter anderem in den Bereichen Informationsversorgung, Beratung, Bildung, Gesundheit, Kinder- und Jugendförderung. Bis Ende 2017 konnten circa 3.000 Personen in über 70 durchgeführten Projekten erreicht werden. Im Rahmen des Integrationsfonds werden insbesondere solche Angebote gefördert, die den Teilnehmenden eine bedarfsgemäße Einbindung in die Regelstrukturen ermöglichen.

In der Förderphase 2019 werden solche Projekte als besonders förderwürdig bewertet, die zum Einen die Förderung von Selbstorganisation von engagierten Persönlichkeiten aus der Zielgruppe und die Multiplikationseffekte in bisher informelle Netzwerke erzielen und zum Anderen solche Ansätze, die eine geschlechtersensible Familienarbeit in der Zielgruppe umsetzen können.

Die Einsendefrist für die elektronischen Anträge ist Montag, der 26.10.2018. Weitere Informationen sowie Formulare stehen auf der Homepage unter www.mannheim.de/integrationsfonds zum Download bereit.

Stadt Mannheim

02.10.2018


Zweite Mannheimer Zirkustage mit politischer Bildung beim Jugendhaus Waldpforte

Mannheim / Jugendhauses Waldpforte - Zum zweiten Male nach 2013 finden vom 15. bis 20.Oktober beim Jugendhaus Waldpforte die Mannheimer Zirkustage statt. Im Mittelpunkt steht die Ausstellung „Circus – Freiheit – Gleichschaltung“, Zirkus im Nationalsozialismus, die bis zum 20. Oktober im Saal des Jugendhauses Waldpforte zu sehen ist.

Bei der Eröffnung der Ausstellung am Montag, 15.Oktober, 19 Uhr, im Chapiteau vor dem Jugendhaus zeigt eine Artistengruppe aus Oldenburg eine Performance zur leidvollen Geschichte der jüdischen Artistin Irene Bento und ihre Rettung durch die Zirkusfamilie Althoff.

In zwei öffentlichen Filmvorführungen im Chapiteau am Mittwoch, 17.Oktober, 15 und 19 Uhr, werden Tierlehrerinnen aus verschiedenen Kontinenten vorgestellt. In dem Film „Wild women, gentle beasts“ schildert die Regisseurin Anka Schmid die harsche Realität hinter den funkelnden Bildern und ermöglicht eine respektvolle Sicht auf das exotische Leben der Artistinnen.

Schülerinnen und Schüler der Alfred-Delp-Schule studieren die Woche über ein Zirkusprogramm ein; welches am Freitag, 19. Oktober, 16.30 Uhr, in einer Galavorstellung gezeigt wird.

Den Abschluss der Zirkustage bildet ein Familien-Zirkus-Fest am Samstag, 20 Oktober, von 15 bis 18 Uhr in Kooperation mit dem Circus Baronn und der Sektion Südhessen der Gesellschaft der Circusfreunde e.V. rund um das Jugendhaus Waldpforte zum Jubiläum „250 Jahre Zirkus“.

Ansprechpartner vor Ort ist Dieter Camilotto, Telefon: 0621/7481820, E-Mail: dieter.camilotto@mannheim.de.

Das Jugendhaus Waldpforte gehört zu den acht Jugendhäusern der Abteilung Jugendförderung des Fachbereichs Kinder, Jugend und Familie – Jugendamt.

Stadt Mannheim / Jugendförderung

25.09.2018


Begegnungen schaffen – Vielfalt erleben „einander.Aktionstage 2018“ mit 76 Veranstaltungen ab 28. September

Mannheim - Bereits zum 3. Mal setzt das Mannheimer Bündnis für ein Zusammenleben in Vielfalt mit den „einander.Aktionstagen“ ein deutliches Zeichen für ein respektvolles Miteinander und gegen Diskriminierung in Mannheim. Unterstützt durch das Bundesprogramm Demokratie leben!“ und die rnv, finden vom 28. September bis zum 27. Oktober 2018 stadtweit 76 Veranstaltungen statt, die Räume des Austausches und der Begegnung schaffen, um sich mit den zahlreichen Facetten einer vielfältigen Stadtgesellschaft auseinanderzusetzen.

„Die „einander.Aktionstage 2018“ sind ein sichtbarer und erlebbarer Ausdruck, dass die Mannheimer Erklärung für ein Zusammenleben in Vielfalt gelebt wird. Die Aktionstage schaffen Möglichkeiten für Menschen unterschiedlicher Herkunft, Lebensverhältnisse und Einstellungen, sich zu begegnen und das ist in dieser Zeit wichtiger denn je“, sagt Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz.

Das abwechslungsreiche Veranstaltungsprogramm bietet allen Interessierten Gelegenheit zur Auseinandersetzung mit dieser Vielfalt.

Im Sinne des Bündnismottos „gemeinsam aktiv und voneinander lernen“ werden bei den diesjährigen Aktionstagen erstmalig sämtliche Veranstaltungen von mindestens zwei Kooperationspartnern zusammen durchgeführt. „Mit über 100 Einrichtungen und einem Vielfachen an Menschen, beweisen die Aktionstage auch in diesem Jahr das breite Engagement für ein offenes und solidarisches Mannheim“, zeigt sich der Integrationsbeauftragte der Stadt, Claus Preißler, beeindruckt von der Beteiligung. „Damit setzt das Mannheimer Bündnis mit seinen aktuell 285 institutionellen Unterstützern das wichtige Zeichen, dass der Zusammenhalt in unserer Stadt eine gemeinschaftliche Aufgabe ist und eine Verantwortung aller.“

So gibt es beispielsweise Workshops für Jugendliche sowie Begegnungs- und Austauschangebote für Jung und Alt. In einem interreligiösen Projekt schauen sich Christen und Muslime beim Beten abwechselnd einander über die Schulter. Es gibt Theaterinszenierungen, eine inklusive Kunstausstellung und Filmvorführungen zum Beispiel über Geschlechtergleichstellung auf dem Arbeitsmarkt. Musikveranstaltungen fokussieren auf ein transkulturelles Mannheim. Eine Diskussionsveranstaltung mit Prof. Dr. Gesine Schwan thematisiert „Die Stadt – Ort der Zuflucht und Integration“. In Workshops wird zu „Respekt und Sprache“ oder „Wurzel von Diskriminierung und Rassismus im Alltag“ gearbeitet. Die Perspektive auf die queere Stadtgeschichte Mannheims wird in einem Vortrag geöffnet. Andere Veranstaltungen bewahren das Geschichtswissen, wie der Stadtrundgang zu Widerstand und Verfolgung in der Neckarstadt 1933 – 1945 und das Gedenken an die Deportation nach Gurs.

Die beteiligten Einrichtungen sind dabei so vielfältig wie die Themen selbst. Neben großen Einrichtungen wie dem Nationaltheater Mannheim und der Mannheimer Abendakademie engagieren sich auch zahlreiche Vereine und Institutionen aus den Bereichen Kultur, Sport, Gesellschaft und Verwaltung. Gemeinsam ist alle Veranstaltungen, dass die Begegnung und der Dialog der Menschen im Vordergrund stehen.

Zur öffentlichen Abschlussveranstaltung laden die Mannheimer Freimaurerlogen „Carl zur Eintracht“ und „Kurpfalz“ in Kooperation mit dem städtischen Integrationsbeauftragten und der Bündniskoordinierungsstelle zum Vortrag „Leben in Vielfalt – aussichtlos?“ von Prof. Dr. Lothar Brock (Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung) am 27. Oktober ab 19.00 Uhr im MARCHIVUM ein.

„Ohne das unermüdliche und meist zusätzliche Engagement so vieler, wäre eine solche Veranstaltungsreihe schlicht nicht zu verwirklichen“, dankt Preißler allen Beteiligten an den einander.Aktionstagen 2018.

Informationen zum aktuellen Programm sind unter www.einander-aktionstage.de abrufbar. Hier stehen auch spezielle Informationen zur Barrierefreiheit zu jeder einzelnen Veranstaltung bereit.

Stadt Mannheim

25.09.2018


Großes Kinderspektakel im Luisenpark

Spannende Kinderwelt für Groß und Klein / Erstmals mit Agenda-Urkunden-Verleihung

Mannheim / Luisenpark - Mit einem bunten Kinderfeuerwerk ging am vergangenen Samstag ein fröhliches und abwechslungsreiches Familienfest zu Ende. Trotz des schon teilweise herbstlichen Wetters kamen zirka 7000 Besucher aus der ganzen Region in den Luisenpark Mannheim, um an mehr als 40 Spielstationen den Weltkindertag zu feiern.

Für die Belange und das Wohl von Kindern und Jugendlichen in Mannheim sind viele Jugendverbände, Vereine, Initiativen und städtische Einrichtungen mit unterschiedlichen Angeboten aktiv. Genau so vielfältig waren dementsprechend auch die Angebote beim diesjährigen Kinderspektakel und Tag der Familie: Der Go-Kart-Parcours des Jugendhaus Waldpforte war bei den Kleinen genauso gefragt, wie die Rettungswagenschau des ASB Mannheim/Rhein-Neckar oder die interessanten Angebote der Grünen Schule des Stadtparks.

„Kinder in ihrer Entwicklung zu stärken, sie zu starken Persönlichkeiten zu erziehen, ist eine grundlegende gesellschaftliche Aufgabe. Es obliegt uns Erwachsenen, den Kindern die notwendigen Rahmenbedingungen zur Verfügung zu stellen, um ihre Rechte auf Freiheit und ein friedliches Aufwachsen unter gesunden Bedingungen zu ermöglichen“, betonte Jugend- und Familienbürgermeisterin Dr. Ulrike Freundlieb bei der Eröffnung des Familienfestes. „Heute können die jungen Besucherinnen und Besucher an den unterschiedlichen Stationen spielen, erfahren und kreativ werden. Spielen fördert nicht nur die Kreativität, Selbstwert und soziales Miteinander und das Recht auf Spiel ist übrigens auch als Kinderrecht der UN-Kinderrechtskonvention festgehalten. An diesem Tag besteht hierzu besonders viel Gelegenheit“, so die Bürgermeisterin.

Die großen und kleinen Besucher konnten beispielsweise verschiedene Sport- und Spielstationen beim CVJM ausprobieren oder neue Brett- und Großspiele beim Stand von Spiele MA e.V. kennenlernen. Das Jugendhaus Herzogenried war nicht nur mit einer Zirkusaktion für Kinder vertreten, sondern organisierte zum wiederholten Male das bunte Rahmenprogramm auf der Jugendkulturbühne. Auch bei der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg herrschte dichtes Drängen, hier konnten die Kinder Stockbrot über dem Lagerfeuer zubereiten.

Elina Brustinova, die neue Vorsitzende der Stadtjugendrings Mannheim e.V., war vom großen Kinderfest ebenfalls begeistert: „Das Kinderspektakel ist für uns Jugendverbände ein Highlight unserer ehrenamtlichen Jahresarbeit. Hier kann man erleben, dass Kinder und Jugendliche in Mannheim viele gute Unterstützerinnen und Unterstützer haben. Alle Akteure hier im Park tragen dazu bei, dass in Mannheim starke, verantwortungsbewusste Persönlichkeiten heranwachsen können. Denn wer die Bedarfe und Beiträge von Kindern ernst nimmt, fördert die demokratische Kultur und den Zusammenhalt in unserer Stadt. Nichts ist zurzeit wichtiger als das! Nächstes Jahr wird es darum gehen, dass alle Kinderrechte ins Grundgesetz eingefügt werden. Wir zeigen mit dem Kinderspektakel, dass Mannheim fit dafür ist und dass dieser Schritt überfällig ist.“

Der Aktionstag im Luisenpark Mannheim ist eine Kooperationsveranstaltung der Abteilung Jugendförderung des Fachbereiches Kinder, Jugend und Familie – Jugendamt, des Stadtjugendrings Mannheim e.V. und der gemeinnützigen Stadtpark Mannheim GmbH.

Agenda-Urkunden für aktive Kinder

Erstmals überreichte Bürgermeisterin Dr. Ulrike Freundlieb in diesem Jahr am Tag des Familienspektakels auch die Urkunden an die erfolgreichen Teilnehmer der Agenda Aktion. Junge Tüftler und Forscher, die bei der Teilnahme an mindestens vier Aktionen des Nachhaltigkeitsprogramms Stempel gesammelt haben, wurden mit einer Urkunde belohnt. Zirka 70 gestempelte Karten wurden bis jetzt eingereicht.

„Kinder und Jugendliche zu unterstützen und ihre Fähigkeiten für die Gestaltung der Zukunft zu stärken, ist mir ein wichtiges Anliegen“, bekräftigte Freundlieb. „Einfluss nehmen kann jeder, egal ob groß oder klein. Und dass das auch noch Spaß machen kann, habt ihr bei den vielfältigen Aktivitäten der Agenda-Aktion bewiesen“, sagte die Bürgermeisterin bei der Verleihung der Urkunden.

Seit Mai konnten die Kinder bei der Agenda Aktion bei mehr als 100 Aktionen der Kooperationspartner ausprobieren, experimentieren, Fragen stellen und entdecken. Sie haben beispielsweise gelernt, welche Tiere und Pflanzen in der Stadt leben, wie die Banane in den Supermarkt und die Marmelade ins Glas kommt, wie man mithilfe der Sonne Energie herstellen kann und wie Technik die Arbeitswelt verändert. Bei dem Nachhaltigkeitsprogramm der Jugendförderung im Fachbereich Kinder, Jugend und Familie – Jugendamt lernen die jungen Teilnehmer, verantwortungsvoll mit sich, anderen und der Umwelt umzugehen und sich dafür einzusetzen, die Umwelt für die Zukunft zu erhalten und aktiv zu gestalten.

Stadt Mannheim

25.09.2018


Die Zukunft der Stadtbibliothek im Blick

Veranstaltungsreihe widmet sich der Weiterentwicklung von Bibliotheken und der Rolle des Lesens

Mannheim / Stadtbibliothek - Mit der Veranstaltungsreihe „Stadtbibliothek der Zukunft“ wendet sich die Stadtbibliothek seit dem Jahr 2014 an die Öffentlichkeit, um den Prozess der Weiterentwicklung der Stadtbibliothek zu begleiten. „Die einzelnen Vorträge waren bisher immer sehr gut besucht und wir konnten hier wertvolle Erkenntnisse für die Konzeption unserer Stadtbibliothek gewinnen“, lobt der Leiter der Stadtbibliothek, Dr. Bernd Schmid-Ruhe, die Veranstaltungsreihe.

In diesem Herbst wird die Reihe fortgeführt. Dieses Mal stehen die einzelnen Vorträge ganz unter dem Motto der Zukunftsentwicklung von Bibliotheken und der Rolle des Lesens für die Bibliotheken, aber auch für Bildungsbiographien.

„Angesichts der aktuellen Planungen für den Neubau der Stadtbibliothek Mannheim sind die Vorträge daher von besonderem Interesse für die Zukunftskonzeption dieser wichtigen kommunalen Bildungseinrichtung“, erklärt Bildungsbürgermeisterin Dr. Ulrike Freundlieb, die alle Interessenten zur Teilnahme einlädt.

Am Donnerstag, 4. Oktober stellt Christoph Deeg (Stragetie-Entwickler und Berater) die Frage nach der Zukunft der Bibliotheken im digitalen Zeitalter: „Paradiesvogel Bibliothek – wie die Digitalisierung alles in der Bibliothek verändern wird“. Mit provokanten Thesen hinterfragt er nicht nur altgediente Klischees, sondern formuliert auch Vorschläge für die Bibliotheksarbeit der Zukunft.

Am Donnerstag, 18. Oktober nimmt Andreas Mittrowan (Bibliothekarischer Direktor) mit auf eine Reise in die „Zukunft des Lesens und der Bibliotheken“. Er beschäftigt sich mit der Frage, wie das Lesen auch in Zukunft noch Relevanz behält und welche Rolle Bibliotheken dabei spielen können.

Am Dienstag, 6. November besucht schließlich Lutz Heymann von der Stiftung Lesen die Stadtbibliothek, um über diverse Studien zum Thema Lesen zu berichten, insbesondere von der neuen Vorlesestudie 2018 und berichtet vom „Stellenwert des Lesens“. An diesem Termin wird auch Bildungsbürgermeisterin Dr. Ulrike Freundlieb anwesend sein und für Diskussionen zur Verfügung stehen.

Die Veranstaltungen finden jeweils um 19 Uhr im Dalberghaus statt. Nach den zirka 45-minütigen Vorträgen besteht Gelegenheit für Rückfragen und eine Diskussion, im Anschluss sind die Besucher zum zwanglosen Verweilen bei einem Getränk eingeladen.

Ein Programm und weitere Informationen gibt es hier: https://www.mannheim.de/de/nachrichten/die-zukunft-der-stadtbibliothek-im-blick

Stadt Mannheim / Stadtbibliothek

24.09.2018


Folk-Rock in der Musikbibliothek

Mannheim / Stadtbibliothek - Das Duo „2remain“ gibt Folk-Rock-Hits aus fünf Jahrzehnten live in der Musikbibliothek der Stadtbibliothek Mannheim.

  • Am Freitag, 5. Oktober, ab 17.30 Uhr,
  • in der Musikbibliothek im Dalberghaus N 3, 4,

spielen Jürgen Michaelis (Gesang und Gitarre) und Norbert Schindler (Gesang und Gitarre) akustischen Folk, Pop und Rock aus den 1960er Jahren bis in das vergangene Jahrzehnt. Mit eingehenden Titeln klangvoller Namen wie J.J. Cole, Neil Young, Leonard Cohen, Ryan Adams, den Rolling Stones und anderen Größen der Folk-Rock-Szene stimmt das Duo auf das Wochenende ein.

Der Eintritt ist frei.

Informationen zu der Veranstaltung der Musikbibliothek Mannheim gibt es vor Ort im Dalberghaus N 3, 4, oder telefonisch unter 0621/293-8900.

Stadt Mannheim / Stadtbibliothek

24.09.2018


Neuer „Stadtteil-Mittelpunkt“ auf der Schönau: Umgestaltung des Lena-Maurer-Platzes ist abgeschlossen – Hohe Investitionen in den Stadtteil

Mannheim / Schönau - 2012 erfolgte der symbolische Spatenstich für den ersten Bauabschnitt und die Umgestaltung des Lena-Maurer-Platzes im Stadtteil Schönau. Seit der Fertigstellung 2013, hat sich der Platz zum Mittelpunkt des Stadtteils entwickelt. Es fehlte jedoch eine Gehwegverbindung zwischen dem Siedlerheim und dem westlichem Lena-Maurer-Platz. Diese Verbindung wurde jetzt geschaffen und mit der Anlage einer „Kulturmeile“ der zweite Bauabschnitt der Umgestaltung des Lena-Maurer-Platzes abgeschlossen.

Im zweiten Bauabschnitt wurden die Grünflächen neu bepflanzt, gepflasterte Bereiche angelegt und eine kleine Bühne am Bunkereingang geschaffen - alles Wünsche und Anregungen der Bürgerinnen und Bürger aus dem Beteiligungsverfahren.

Der zweite Bauabschnitt zur Umgestaltung des Lena-Maurer-Platzes ist der letzte Teil der städtebaulichen Erneuerungsmaßnahme Schönau-Mitte, die 2005 in das Stadterneuerungsprogramm „Die Soziale Stadt“ aufgenommen wurde. Die Kosten für den zweiten Bauabschnitt belaufen sich auf rund 500.000 Euro.

Hohe Investitionen in den Stadtteil Schönau

Insgesamt haben die Stadt Mannheim und die GBG- Mannheimer Wohnungsbaugesellschaft mbH in den vergangenen 14 Jahren rund 60 Millionen Euro in die Veränderung und Aufwertung des Stadtteils Schönau investiert. Davon haben der Bund und das Land rund 12,4 Millionen Euro im Rahmen der Städtebauförderung übernommen.

Die städtebauliche Erneuerungsmaßnahme „Schönau-Mitte“ wird Ende April 2019 abgeschlossen sein, da noch im Laufe dieses Jahres die vollständige Sanierung und Modernisierung des Wohnungsbestandes der GBG-Mannheimer Wohnungsbaugesellschaft in Schönau-Mitte planmäßig beendet sein wird.

„Aber damit sind die Erneuerungsmaßnahmen für den Stadtteil Schönau noch nicht abgeschlossen“, erläutert Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz und er ergänzt: „Wir wollen die Wohnsituation auf der Schönau nachhaltig verbessern. Deshalb werden mehr als 1.700 Wohnungen der städtischen Wohnungsgesellschaft GBG erneuert. Diese Maßnahme hat ein Kostenvolumen von rund auf 135 Millionen Euro. Ich bin sehr zuversichtlich, dass die Anschlussmaßnahme für „Schönau-Nordwest“ ein ebensolcher Erfolg wird wie die Maßnahme in Schönau-Mitte“.

Stadt Mannheim

24.09.2018


Preisverleihung der Aktion STADTRADELN

2018 nahm Mannheim erstmals an der Fahrrad-Mitmachaktion STADTRADELN teil. Am Donnerstag, 20. September fand die Preisverleihung im Casino Capitol statt.

Stadt Mannheim - Drei Wochen lang stiegen Teams aus Freunden, Bekannten oder Kolleginnen und Kollegen für den Klimaschutz auf das Fahrrad. 300 motivierte Radfahrerinnen und Radfahrer sammelten vom 23. Juni bis 13. Juli insgesamt 71.717 Kilometer. Registriert wurden die gefahrenen Radkilometer zur Arbeit oder in der Freizeit täglich in einer Online-Datenbank. In dem dreiwöchigen Zeitraum konnten die 37 Teams über 10 Tonne CO2 vermeiden und auf diese Weise ein Zeichen für den Klimaschutz, die Radverkehrsförderung in Mannheim und den Spaß am Radfahren setzen. Neben der Preisverleihung stand bei allen Teilnehmern die Freude an der Bewegung im Mittelpunkt.

Anlässlich der Europäischen Mobilitätswoche fand am vergangenen Donnerstag, den 20. September, die Abschlussveranstaltung im Casino Capitol statt. Das Team „Radelfüchse“ der Pepperl+Fuchs GmbH konnten zusammen 13.854 Kilometer zurücklegen. Sie sammelten unter allen anderen Teams mit Abstand die meisten Kilometer und erhielten als Dankeschön einen Restaurantgutschein, um ihre Leistung gemeinsam zu feiern. Die meisten Kilometer pro Teilnehmer erreichte dagegen das Team „SG Stern Mannheim“, welches sich über neue Ortliebfahrradtaschen freuen durfte. Unter den anwesenden Gästen wurden zusätzlich acht weitere Preise, die von der Klimaschutzagentur Mannheim zur Verfügung gestellt wurden, verlost.

STADTRADELN ist eine bundesweite Aktion des Klimabündnisses. Vom 01. Mai bis 31. September können Kommunen einen dreiwöchigen Zeitraum wählen, in welchem die Mitmachaktion stattfindet. 2019 wird Mannheim wieder mit dabei sein und kräftig in die Pedale treten.

Stadt Mannheim

24.09.2018


Stem Barracks – Input der Anwohner fließt in Planungsvarianten ein

Mannheim-Seckenheim / Stem Kaserne - Die Stem Kaserne in Seckenheim auf Höhe von Suebenheim liegt direkt an der Autobahn 565 und ist mit gerade einmal drei Hektar die kleinste Konversionsfläche in Mannheim. Die Stadt Mannheim beabsichtigt, das Gelände von der Bundesanstalt für Immobilien zu erwerben und hat ein Planungsteam beauftragt, eine städtebauliche Machbarkeitsstudie zu erstellen.

„Ziel ist eine umsetzbare Planung“, so Klaus-Jürgen Ammer, Leiter der Projektgruppe Konversion. Julia Deißler von der Projektgruppe betonte bei der sehr gut besuchten öffentlichen Informationsveranstaltung im Siedlerheim an die Bürger gerichtet zugleich: „Wir sind diesbezüglich noch ganz am Anfang, wollen Ihnen heute die Ausgangslage vorstellen und Ihre Ideen und Vorschläge mitnehmen“. Basierend auf diesem Input will das Planungsteam, zu dem neben Architekt Wulf Kramer und Stadtplaner Timo Amann auch Schallgutachterin Ute Lehnertz und Verkehrsplaner Christoph Link gehören, drei tragfähige Varianten ausarbeiten, um diese am 28. November vorzustellen und erneut öffentlich zu diskutieren. Im Frühjahr 2019 soll das Endergebnis präsentiert werden.

Bei der Auftaktveranstaltung wurde die Lage und das Potential des seit 1945 von den Amerikanern als Kaserne genutzten Geländes betrachtet. Als dessen Stärke bewertet das Planungsteam neben der denkmalgeschützten Gebäude die prominente Lage an der Autobahn 656 sowie am Suebenheimer Ortsrand mit Bezug zum Grünzug Süd-Ost und mögliche Nutzungen für Wohnen, Natur, Gewerbe, Büro und Freizeit. Aus lärmtechnischer Sicht hat Stem nicht nur wegen der Bundesautobahn, sondern auch aufgrund von Schienengüterverkehr sowie dem angrenzenden Gewerbegebiet laut Schallschutzexpertin seine Herausforderungen. Gleiches gilt für die Erschließung. Zwar sind Erschließungsmöglichkeiten grundsätzlich gegeben, gestalten sich aber hinsichtlich des motorisierten Individualverkehrs dennoch schwierig, so dass nach Einschätzung des Verkehrsplaners aus heutiger Sicht eine Zufahrt über die Suebenstraße oder den Holzweg am realistischsten erscheint.

In der Diskussion sowie in der anschließenden Meinungsabfrage per Kärtchen thematisierten die Bürger ihre Wünsche. Renaturierung gehört ebenso dazu wie die Schaffung von Freizeit- und Spielflächen sowie Nutzungsmöglichkeiten für die Vereine. Auch Büros kann man sich dort vorstellen. Eine Erschließung von Stem mitten durch das bestehende Wohngebiet Suebenheims lehnen sie ebenso ab wie Hochhäuser. Einige Anwohner würde gerne selbst Fläche erwerben, um ihre direkt an Stem angrenzenden Gärten zu erweitern. „So weit sind wir noch nicht“, machte Klaus-Jürgen Ammer noch einmal deutlich. Aktuell gehe um die Analyse und das Aufzeigen eines möglichen Nutzungsspektrums, in das die Anregungen der Anwohner mit einfließen sollen. „Diese Arbeit liegt vor uns“, ergänzte Wulf Kramer. Das Planungsteam werde nun drei Varianten erstellen, um im letzten Schritt eine machbare, finanzierbare, tragfähige und damit umsetzbare Lösung zu präsentieren. „Es gibt nicht das eine Argument“, wiesen sowohl Ammer als auch Kramer darauf hin, dass am Ende das Gesamtpaket stimmen müsse. „Das Nutzungskonzept bestimmt den Kaufpreis“, so Ammer. Auf die Frage, ob es denn bereits Interessenten für die Fläche gebe, antwortete er, dass immer einmal wieder kleinere Nutzungsanfragen hinsichtlich einer Zwischenlagerung oder als Übungsgelände vorlägen, aber nichts Konkretes.

Die Präsentation kann auf der Homepage der Projektgruppe Konversion unter folgendem Link abgerufen werden: https://www.mannheim.de/stem

Stadt Mannheim

24.09.2018


„Sport im Park“ bewegte 20.000 Teilnehmer in der vierten Saison

Mannheim - Alljährlich verabschiedet sich „Sport im Park“, die kostenlose Sportangebotsreihe der Stadt Mannheim, im September in die Winterpause. Auch die vierte Saison knüpfte nahtlos an die Erfolge der letzten Jahre an. Selbst die hochsommerlichen Temperaturen in diesem Jahr taten den hohen Besucherzahlen keinen Abbruch. Zehn Übungsleiter schufen von April bis September ein Angebot von insgesamt 204 Sporteinheiten.

„Wir waren von den 15.000 Teilnehmern des letzten Jahres schon beeindruckt. Dass es in dieser Saison aber über 20.000 geworden sind, lässt uns immer noch staunen“, so Uwe Kaliske, Leiter des städtischen Fachbereichs Sport und Freizeit, welcher Sport im Park organisiert. „Sport im Park hat sich in den vier Jahren zu einer festen Größe im Mannheimer Sport entwickelt.“

Das Kernangebot von Sport im Park im Unteren Luisenpark mit dem regulären Abendprogramm von Montag bis Freitag war auch in diesem Jahr wieder hervorragend besucht. Die Sportarten Zumba, Yoga, Body Fit, QiGong und Rücken Fit standen wochentags auf dem Programm. In der Spitze fanden sich bei Zumba und Body Fit knapp 300 Sportbegeisterte ein. Auch die Übungsleiter selbst sind begeistert, wie Body Fit-Trainerin Andrea Zink berichtet: „Es ist unglaublich schön, mit so vielen Menschen Sport zu treiben. Man sieht Woche für Woche die Begeisterung und die Wiese im Unteren Luisenpark wird immer voller.“

Auch 2018 wurde das Sport im Park-Angebot erweitert. Der Fokus lag dabei auf den Frühsportangeboten, welche vormittags stattfanden. Neben dem „Sunday Circle“ im Bewegungsparcours hinter dem Carl-Benz-Stadion und der „Bewegten Mittagspause“ am Schillerplatz, welche erneut im Programm standen, wurden drei weitere Frühsportangebote aufgenommen. Mittwochvormittags konnte in Zusammenarbeit mit dem TV 1880 Käfertal e.V. Nordic Walking angeboten werden. Treffpunkt war hierbei der Karlstern im Käfertaler Wald, sodass erstmals auch im Mannheimer Norden ein Angebot aufgebaut werden konnte. „Die Kooperation mit dem TV 1880 Käfertal e.V. fördert dabei genau den Gedanken von Sport im Park: einen unverbindlichen und leichten Einstieg in die Sportart schaffen und so die Begeisterung für den Eintritt in einen Sportverein erreichen“, berichtet Kaliske und hofft auf nachhaltigen Erfolg für das Vereinsangebot.

Auch in Mannheims Süden, genauer im Waldpark Neckarau, konnte donnerstagvormittags ein neues Angebot installiert werden. Mit buggyFit, einem vielseitigen Angebot für Mütter nach der Schwangerschaft, wird die Gesundheitsförderung durch gezielte Übungen unterstützt.

Komplettiert wurde das Sport im Park-Programm durch das Angebot „Fit in den Tag“, welches jeden Freitagmorgen im Bewegungsparcours stattfand. Ähnlich wie beim „Sunday Circle“ wird auch hier mit verschiedenen Kräftigungs- und Koordinationsübungen ein Training an den verschiedenen Freiluft-Geräten unter Anleitung durchgeführt. Weiterhin rundeten einmalige Specials, wie Pilates bei Vollmond, der Lauftreff mit parkrun Neckarau oder der Workshop an der Calisthenics-Anlage mit der Gruppe Calisthenics Mannheim, das reguläre Programm ab.

„Wir haben in diesem Jahr wieder ein breites Angebot zusammenstellen können, welches sich auch über das Mannheimer Stadtgebiet verteilt“, blickt Uwe Kaliske zurück. „Wie in den letzten Jahren gilt den Übungsleiter ein großes Kompliment, die wöchentlich ein attraktives Sportprogramm auf die Beine stellen. Auch dem Organisationsteam vom Fachbereich Sport und Freizeit gilt der Dank für den reibungslosen Ablauf.“

Nach der Winterpause wird Sport im Park fortgesetzt. Am 22. April 2019 startet die fünfte Auflage. Wie immer gilt bei Sport im Park, dass alle Angebote kostenlos, unverbindlich und ohne Anmeldung sind – ein Angebot für jeden. Nach der Saison ist dementsprechend vor der Saison, sodass man sich bereits mit der Planung für das kommende Jahr beschäftigt. Dabei ist man auch immer auf der Suche nach interessierten Übungsleiterinnen und Übungsleitern, möglichen Vereinskooperationen und sinnvollen Erweiterungen für das Angebot.
Für Anregungen und Interessensbekundungen steht der Fachbereich Sport und Freizeit der Stadt Mannheim unter 0621-293 4004 (Mo. - Do. 8.00-16.00 Uhr und Fr. 8.00-13.00 Uhr) oder per Mail (52event@mannheim.de) gerne zur Verfügung. Auch die Facebook-Seite „Sport im Park Mannheim“ informiert regelmäßig über das Angebot.

Stadt Mannheim

24.09.2018


Studierendenwerk Mannheim wird Partner von „Bleib deinem Becher treu“

Mannheim / Studierendenwerk - Ab dem Herbst-/Wintersemester 2018 ist das Studierendenwerk Mannheim Partner der stadtweiten Kampagne „Bleib deinem Becher treu!“ – vom Verkauf über die Befüllung bis zur Rücknahme oder Tausch für 25.000 Mannheimer Studierende.

Mit jährlich 162 Litern pro Kopf ist der Kaffee das Lieblingsgetränk in Deutschland. Auch bei den Studierenden: rund 500.000 Heißgetränke sind im vergangenen Jahr in den Mensen und Cafeterien des Studierendenwerks verkauft worden, davon viele im Einwegpappbecher mit Plastikdeckel.

„Der Trend von Coffee to go hat sich in den vergangenen 15 Jahren in allen Lebensbereichen bemerkbar gemacht, auf dem Campus wie in der Innenstadt. Viele Becher landen nicht selten auf Grünflächen und Gehwegen. Deswegen freue ich mich sehr, dass wir dagegen nun gemeinsam aktiv werden“, so Umweltbürgermeisterin Felicitas Kubala beim Auftakt in der Mensa am Schloss. „Deutlich weniger Menschen nehmen sich die Zeit für einen „Coffee to stay“, also die klassische Tasse Kaffee vor Ort. Diesen Trendwandel haben wir akzeptiert. Wir wollten aber auch eine sinnvolle und nachhaltige Alternative bieten, für alle, die den Kaffee mitnehmen möchten“, sagt Peter Pahle, Geschäftsführer des Studierendenwerks Mannheim. Mit dem Anschluss an die Mannheimer Mehrwegbecherkampagne „Bleib deinem Becher treu“ wurde diese Alternative nun gefunden. Ab sofort ist der nachhaltige Kampagnenbecher an den Kaffeebars des Studierendenwerks Mannheim erhältlich.

An fünf Hochschulen dem Becher treu bleiben

An insgesamt neun Kaffeebars in den gastronomischen Einrichtungen des Studierendenwerks an der Universität Mannheim, der Hochschule Mannheim, der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW), der Popakademie Baden-Württemberg und der Staatlichen Hochschule für Musik und darstellende Kunst Mannheim können die Studierenden den Kampagnenbecher zum Einheitspreis von vier Euro erwerben, beliebig befüllen und wieder abgeben bzw. tauschen. „Die Tauschvariante ist besonders praktisch, denn hier besteht die Möglichkeit leere Becher wieder abzugeben. Im Gegenzug erhält man eine Pfandmarke, die man beim nächsten Coffee to go wieder einsetzt, um das Getränk in einem frisch gespülten Becher mitzunehmen. So muss niemand an den Becher am Morgen denken und tagsüber mit sich tragen“, erklärt die Kampagnenmanagerin Caroline Golly von der Klimaschutzagentur Mannheim.

Alois Schmitzer, Abteilungsleiter der Hochschulgastronomie erwähnt zum Abschluss, dass die Einrichtungen des Studierendenwerks, während der Vorlesungswochen, rund 5.000 Studierende pro Tag versorgen. „Dabei setzen wir auf frische regionale Produkte, Fisch aus nachhaltiger Fischerei, vegetarische und vegane Gerichte. Nachhaltigkeit spielt somit für uns eine wichtige Rolle. Nun gehen wir einen Schritt weiter und verstärken mit dem Umstieg auf Mehrwegbecher unsere Initiativen für die Umwelt.“

Die Kampagne „Bleib deinem Becher treu!“ wird von der Stadt Mannheim zusammen mit der Klimaschutzagentur Mannheim durchgeführt und bietet die Gelegenheit, einen Beitrag für mehr Nachhaltigkeit und Sauberkeit zu leisten. Auch Unternehmen und Institutionen mit Kantinen und Cafeterien können sich der Kampagne anschließen. Anmeldung und Informationen dazu gibt die Klimaschutzagentur Mannheim unter Telefon: 0621 / 862 484 10 oder Email: info@klima-ma.de. Eine Übersicht über alle Standorte ist unter www.bleibdeinembechertreu.de zu finden.

Stadt Mannheim

24.09.2018


Biotonne schon bestellt? Abfallwirtschaft Mannheim unterstützt “Aktion Biotonne Deutschland“

Stadt Mannheim - 10 Millionen Tonnen Bioabfälle fallen jedes Jahr in Deutschland an. Doch nur knapp die Hälfte davon wird über die Biotonne erfasst. Dabei ist Bioabfall eine kostbare Ressource und viel zu schade für die Restmülltonne. Kompostierbare, organische „Naturabfälle“ aus Küche und Garten machen rund 50% des Abfallaufkommens in privaten Haushalten aus. Werden sie separat in der Biotonne gesammelt, können sie komplett wieder stofflich verwertet werden. Aus Obst- und Gemüseabfällen, Eierschalen, verwelkten Pflanzen, Rasenschnitt und Kaffeesatz wird so wertvoller Kompost. Auch verdorbene Lebensmittel ohne Verpackung oder nicht mehr genießbare Essenreste mit Ausnahme von Fleisch und Knochen können in die Biotonne.

„Bioabfall ist kein Müll, sondern ein Wertstoff. In der Biotonne gesammelte Abfälle werden über die Kompostierung wieder dem natürlichen Kreislauf zugeführt. So wird aktiv ein Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz geleistet“, betont Umweltbürgermeisterin Felicitas Kubala und appelliert an die Bürgerinnen und Bürger, die Biotonne zu nutzen. Aus den in Mannheim gesammelten Bioabfällen wird im Kompostwerk Heidelberg-Wieblingen nährstoffhaltiger Kompost hergestellt. Er eignet sich hervorragend als natürlicher Dünger und Bodenverbesserer, der hauptsächlich in der Landwirtschaft eingesetzt wird und Kunstdünger ersetzt. Obwohl die vergleichsweise kostengünstige Biotonne in Mannheim weit verbreitet ist, steht sie noch nicht in jedem Haushalt. Im Jahr 2017 wurden in Baden-Württemberg 50 kg Biomüll pro Einwohner/Einwohnerin eingesammelt – in Mannheim waren es 33 kg pro Kopf. Da ist noch Luft nach oben.

"Aktion Biotonne Deutschland"

Um für die Biotonne in Mannheim zu werben und auf deren ökologische Bedeutung hinzuweisen, beteiligt sich die Abfallwirtschaft Mannheim an der bundesweiten „Aktion Biotonne Deutschland“. Die Initiative hat zum Ziel, die Menge und Qualität von verwertbaren Bioabfällen in Deutschland zu steigern. Sie wird vom Bundesumweltministerium, den Landesumweltministerien, dem NABU Naturschutzbund Deutschland e.V., Abfallverbänden, mehreren Einzelhandelsketten und vielen weiteren Kommunen und Landkreisen unterstützt (www.aktion-biotonne-deutschland.de). Während der Aktionswochen im September informieren städtische Abfallbetriebe in ganz Deutschland über die Vorteile der Biotonne. Auch die Abfallwirtschaft Mannheim war mit einem Aktionsstand in einem Verbrauchermarkt vor Ort.

Wer Interesse an der Biotonne hat, sollte sich an seine(n) Vermieter/in oder seine Hausverwaltung wenden. Eigentümer/-innen können die Biotonne direkt schriftlich bei der Abfallwirtschaft Mannheim, Käfertaler Straße 248, 68167 Mannheim bestellen oder das online-Formular im Internet unter www.abfallwirtschaft-mannheim.de nutzen. Hier gibt es auch weitere Informationen zur Biotonne.

Stadt Mannheim

24.09.2018


Stadtteilversammlung für Kinder und Jugendliche im Stadtteil Friedrichsfeld

Mannheim-Friedrichsfeld - Die Kinder und Jugendlichen aus dem Stadtteil Friedrichsfeld sind aufgerufen sich einzubringen: Im Rahmen der 68DEINS! Kinder- und Jugendbeteiligung veranstaltet das 68DEINS! Kinder- und Jugendbüro eine Stadtteilversammlung in Friedrichsfeld. In verschiedenen Kinder- und Jugendforen in Schulen, bei Verbänden und Vereinen, im Jugendtreff oder Jugendhaus oder in kirchlichen Jugendgruppen treffen sich die Mitarbeiter des Kinder- und Jugendbüros mit jungen Menschen aus Friedrichsfeld, um über deren Anliegen und Themen zu sprechen. In diesen Foren werden Präsentationen erarbeitet, die dann bei der Stadtteilversammlung am Freitag, 5. Oktober, um 17 Uhr im Jugendtreff Friedrichsfeld, Main-Neckar-Bahn-Straße 31, 68229 Mannheim, vorgestellt werden. Dabei versuchen die jungen Menschen, erwachsene Mitstreiter aus Politik, der Verbands- oder Vereinsarbeit und der Verwaltung für ihre Anliegen zu gewinnen.

Alle Interessierten können sich gerne an info@68deins.de wenden, 68DEINS! beantwortet gerne alle Fragen und organisiert die Foren vor Ort.

Jugendliche und Kinder, die nicht in diesem Rahmen ihre Anliegen erarbeiten, können am Freitag, 5. Oktober, ab 16 Uhr, an einem offenen Tisch im Jugendtreff Friedrichsfeld eine spontane Präsentation für die Politik erarbeiten.

Hintergrund:
Die Versammlung wird organisiert von 68DEINS! Kinder- und Jugendbüro Mannheim. Das 68DEINS! Kinder- und Jugendbüro Mannheim befindet sich in der Trägerschaft der Stadt Mannheim, Fachbereich Kinder, Jugend und Familie – Jugendamt und Fachbereich Rat, Beteiligung und Wahlen/Kinderbeauftragte sowie des Stadtjugendrings Mannheim e.V.

Stadt Mannheim

24.09.2018


„Türöffner-Tag“ der „Sendung mit der Maus“: Klärwerk Mannheim öffnet seine Türen am 3.Oktober

Mannheim / Klärwerk - Die Stadtentwässerung Mannheim lädt Kinder, Familien und Interessierte am 3. Oktober zur Besichtigung des Klärwerks im Rahmen des „Türöffner-Tag“ der „Sendung mit der Maus“ ein. Die Führungen starten 11:00, 12:00, 13:00, 14:00 und 15:00 Uhr im zentralen Klärwerk in Mannheim-Sandhofen, Karl-Imhoff-Straße 50.

Wichtig: Die Teilnahme ist nur möglich nach Anmeldung unter E-Mail: susanne.jager@mannheim.de oder Telefon: 0621/293-5439.

Bei dem Rundgang über das Gelände der Kläranlage beobachten die jungen Besucherinnen und Besucher mit ihren Eltern den Weg des Abwassers durch die Rechen, über die Biologie bis zum Ablaufbrunnen. Wie aus Klärschlamm Biogas entsteht, wozu sich ein Wasserrad dreht und warum die Stadtentwässerung das Wasser mit Kohle schwarz färbt, um es so besonders gründlich zu reinigen, erfahren die Gäste von den Abwasserexperten.

„Türöffner-Tag“

Am „Türöffner-Tag“ der „Sendung mit Maus“ können Kinder und Familien überall in Deutschland bei freiem Eintritt Sachgeschichten live erleben. Mehrere hundert Einrichtungen, Unternehmen, Forschungslabore, Vereine und Werkstätten öffnen am 3. Oktober Türen, die Besuchern sonst verschlossen bleiben und hinter denen es etwas Spannendes zu entdecken gibt.

„Die Sendung mit der Maus“ wird über den „Türöffner-Tag“ im Fernsehen berichten, voraussichtlich am Sonntag, 7. Oktober, 9.30 Uhr (Das Erste) und 11:30 Uhr (KiKA) sowie online am 3. Oktober selbst. Ins Leben gerufen wurde die Aktion „Türen auf!“ vom Westdeutschen Rundfunk anlässlich des 40. Maus-Geburtstags 2011.

Stadt Mannheim

24.09.2018


Helfende Hände gesucht!

Ab 1. Oktober 2018 können Bürgerinnen und Bürger Laub sammeln und dabei gewinnen

Mannheim - Im Herbst fallen die Blätter der Bäume – darum ruft die Abfallwirtschaft Mannheim wieder zur Aktion „Laub sammeln und gewinnen!“ auf. Vom 1. Oktober bis zum 7. Dezember 2018 können Mannheims Bürgerinnen und Bürger mit Rechen, Besen und Schaufeln Laub sammeln und an einem Gewinnspiel teilnehmen. Die Abfallwirtschaft Mannheim stellt kostenlos Jutesäcke zur Verfügung. Diese sind an folgenden Stellen zu erhalten: Recyclinghof Im Morchhof 37, ABG-Recyclinghof Max-Born-Straße 28 und Kundencenter Käfertaler Straße 248 sowie bei allen Bürgerservices der Stadt Mannheim. Der städtische Betrieb bittet darum, keine Plastiktüten für die Laubsammlung zu verwenden, da sie nicht kompostierbar sind.

Mannheimer Laub wird zu natürlichem Kompost

Für die Abholung des gesammelten Laubs sorgen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Abfallwirtschaft Mannheim in speziellen Abholtouren. Auskunft über die Sammeltermine gibt die Behördennummer 115. Zusätzlich können die Laubsäcke auch bei der städtischen Straßensammlung für Grünabfälle bereitgelegt werden. Diese Termine stehen im Abfallkalender. Das Laub wird auf den Kompostplatz der ABG Abfallbeseitigungsgesellschaft mbH gefahren und dort zu Kompost verarbeitet.

Jedes Jahr 500 bis 1.000 Tonnen Laub

Die Laubbeseitigung ist jedes Jahr eine Herausforderung, denn die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Abfallwirtschaft Mannheim sammeln in einem Herbst zwischen 500 und 1.000 Tonnen Laub. „Umso erfreulicher ist es, dass uns jedes Jahr viele Bürgerinnen und Bürger beim Laubsammeln helfen“, sagt Werner Knon, Leiter der Abteilung Stadtreinigung und Winterdienst.

Mitmachen und gewinnen

„Weil es in den letzten Jahren so viele helfende Hände aus der Bürgerschaft gab, wiederholen wir die Aktion und verlosen unter den Teilnehmerinnen und Teilnehmern wieder attraktive Gutscheinpreise – zum Beispiel Karten für „Holiday on Ice“ in der SAP-Arena", so Dr. Stefan Klockow, Leiter der Abfallwirtschaft Mannheim. Nähere Informationen erhalten Sie im Internet unter https://www.mannheim.de/laubsammelaktion.

Stadt Mannheim

24.09.2018


Kanalbaumaßnahme der Stadtentwässerung in der Zähringer Straße

Der Eigenbetrieb Stadtentwässerung Mannheim führt in der Zähringer Straße von September bis Ende November 2018 Kanalerneuerungsarbeiten durch.

Mannheim - Seit dem 10. September wird im Straßenabschnitt zwischen Villinger Straße und Freiburger Straße der alte schadhafte Abwasserkanal aus Beton mit Eiprofil (500/750 mm) abgebrochen und durch einen neuen Kanal aus Kunststoff (Polypropylen) mit Kreisprofil (Querschnitt 630 mm) in offener Bauweise ersetzt. Die Bauarbeiten begannen in Höhe der Hausnummer 59 und werden sukzessiv bis Hausnummer 40 fortgeführt. Hinzu kommt die Erneuerung des Schachtbauwerks im Kreuzungsbereich Villinger Straße / Zähringer Straße und der Einbau von zwei weiteren Rundschächten. Die Fahrbahn wird ebenfalls komplett erneuert. Zum Schutz der Anwohner und der anliegenden Gebäude wurden drei Seismographen in anliegenden Gebäuden installiert, welche die Stärke eventueller Erschütterungen während der Bauarbeiten messen und bei Überschreitung von Grenzwerten die Baufirma informieren. Somit sollen Gebäudeschäden vermieden werden.

Für die Dauer der Baumaßnahme ist in der Zähringer Straße im Abschnitt zwischen Freiburger Straße und Kloppenheimer Straße eine Vollsperrung für den Straßenverkehr notwendig, da die Lagerung von Baumaterialien und die Bereitstellung von Baustellenzufahrten bei den engen Straßenverhältnissen viel Platz benötigt. Die Zufahrtsmöglichkeiten für Anlieferer der Geschäfte sowie für Anwohner werden in enger Absprache geregelt. Für die Anwohner und Geschäftsinhaber im betroffenen Bauabschnitt der Zähringer Straße besteht über die Bürgersteige jederzeit freier Zugang zu ihren Grundstücken und zu den Geschäften.

Aufgrund der zahlreichen Hausanschlüsse werden die Anwohnerinnen und Anwohner gebeten, werktags während der Bauzeit zwischen 7 und 17 Uhr das Wasser sparsam zu gebrauchen bzw. bei Verwendung größerer Wassermengen (z.B. für ein Vollbad) die Baufirma vor Ort oder die Stadtentwässerung Mannheim zu informieren.

Stadt Mannheim

24.09.2018


Elterndialog Kinderbetreuung

Bildungsbürgermeisterin Dr. Freundlieb lädt alle Mannheimer Eltern zum Dialog ein

Mannheim-Neckarstadt / Uhlandschule - Jedes Jahr widmet sich Familienbürgermeisterin Dr. Ulrike Freundlieb mit dem Elterndialog - einem eigens dafür entwickelten Dialogformat - den Fragen und Anliegen von Mannheimer Eltern. Die achte Veranstaltung dieser Art, die in diesem Jahr unter dem Thema „Kinderbetreuung“ steht, findet

am Mittwoch, 17. Oktober, ab 16 Uhr,

in der Uhlandschule (Neckarstadt), Geibelstraße 6, 68167 Mannheim, statt.

„Eine verlässliche und qualitativ gute Kinderbetreuung sowie die Möglichkeit, Familie und Beruf vereinbaren zu können, ist für viele Eltern in Mannheim ein sehr wichtiges Thema. Die Stadt Mannheim sieht diese Aufgabe als große und nachhaltig wichtige Herausforderung und investiert daher massiv in den Ausbau von Betreuungsplätzen“, erläutert Freundlieb. Die Nachfrage nach Betreuungsplätzen sei in den vergangenen Jahren enorm angestiegen. Daher sollen allein bis zum Jahr 2021 21 neue Krippen und 27,5 neue Kindergartengruppen mit insgesamt 760 Plätzen entstehen. Hierfür investiert die Stadt inklusive Sanierungen zirka 30 Millionen Euro.

„Der Dialog zwischen den Eltern und der Spitze der Stadtverwaltung ist ein wichtiges Instrument der Bürgerbeteiligung, fördert den Austausch und schafft Verständnis. Der Dialog mit Ihnen als Eltern und somit als Experten für Ihr Kind ist mir sehr wichtig. Ich möchte mich mit Ihnen austauschen, Ihre Vorstellungen, Ideen und Hinweise aufnehmen, Ihnen unsere anstehenden Planungen detailliert erläutern und mit Ihnen den aktuellen Sachstand diskutieren und Sie zu meinen Politikberatern machen“, so die Einladung der Bürgermeisterin an alle Mannheimer Eltern, sich an dem Elterndialog zu beteiligen.

Es sollen möglichst viele Eltern aus allen Mannheimer Stadtteilen an diesem Prozess beteiligt werden. Da Eltern aus allen Stadtteilen zum Elterndialog eingeladen sind, werden für jeden Stadtteil Kontingente zur Teilnahme bereitgehalten.

Selbstverständlich erhalten die Teilnehmer an diesem Abend Gelegenheit, ihre Fragen und Anregungen, einzubringen, die sie gerne auch vorab auf der Anmeldung mitteilen können.

Nach der Eröffnung durch Dr. Ulrike Freundlieb sollen in Workshops die Themen Krippe, Kindergarten, Schulkindbetreuung sowie Qualität in der vorschulischen und Schulkindbetreuung vertieft werden. Die Ergebnisse werden dann im Plenum vorgestellt.

Eltern können sich online unter: https://www.mannheim.de/de/form/anmeldung-zum-elterndialog anmelden. (Anmeldung bis 1. Oktober).

Dabei sollten sie angeben, an welchem Workshop sie teilnehmen möchten und ob sie eine Kinderbeaufsichtigung oder einen Gebärdendolmetscher benötigen. Nach Eingang der Anmeldung erhalten sie eine verbindliche Anmeldebestätigung für die geschlossene/nicht-öffentliche Veranstaltung.

Stadt Mannheim

24.09.2018


Helene-Hecht-Preis und Helene-Hecht-Nachwuchspreis 2019 in der Kategorie „Film“ werden ausgelobt – Bewerbung bis zum 10. November möglich

Mannheim - Um die historischen und gegenwärtigen Leistungen von Frauen im Kunst- und Kulturbereich sichtbar zu machen, verleiht die Stadt Mannheim über den FrauenKulturRat seit 2010 alle zwei Jahre den Helene-Hecht-Preis in wechselnden Kategorien.

2019 wird der Preis zum fünften Mal ausgelobt - dieses Mal in der Kategorie „Film“ (Regie, Technik, Produktion, Kamera, Ton). Der Preis ist mit 3.000 Euro Preisgeld dotiert.

Zudem wird 2019 zum ersten Mal der Helene-Hecht-Nachwuchs-Preis an junge kulturschaffende Frauen und Künstlerinnen, die nicht älter als 27 Jahre sind, verliehen. Der Nachwuchs-Preis ist mit 1.000 Euro Preisgeld dotiert und wird ebenfalls in der Kategorie „Film“ vergeben.

Gefördert werden die Preise 2019 von der Stadt Mannheim. Darüber hinaus unterstützen die VR Bank Rhein-Neckar, die Karin und Carl-Heinrich ESSER Stiftung, die Heinrich-Vetter-Stiftung, die Reiss-Engelhorn-Museen, der Verlag Waldkirch Mannheim, die Lochbühler Aufzüge GmbH und weitere Mitgliedern des Förderkreises, die nicht genannt werden möchten, den Helene-Hecht-Preis 2019. Das Preisgeld wird von den zehn Soroptimist International Clubs der Metropolregion Rhein-Neckar gespendet.

Bis zum 10.11.2018 können Bewerbungen beim Amt der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Mannheim eingereicht werden. Eine fachkundige Jury entscheidet dann über die Preisträgerinnen für beide Preise.

Einzelheiten zu den Bewerbungsmodalitäten und das Anmeldeformular finden sich auf der Webseite der Stadt Mannheim unter: https://www.mannheim.de/Helene-Hecht-Preis-2019

Hintergrundinformationen:

Der Helene-Hecht-Preis ist benannt nach der Mannheimer Mäzenin Helene Hecht (1854-1940). Als außerordentlich gebildete und kulturell vielseitig engagierte Frau führte sie neben Berta Hirsch den größten Salon in Mannheim. In ihrem Haus ermöglichte sie die Begegnung und den Austausch zwischen Künstler*innen und Kulturschaffenden unterschiedlicher Gattungen.

Nach mehreren Jahrzehnten, in denen sie zusammen mit ihrem Mann das kulturelle Leben der Stadt Mannheim entscheidend mitgeprägt hatte, zählte Helene Hecht mit dem Beginn des Nationalsozialismus plötzlich nicht mehr zu den führenden und angesehenen Persönlichkeiten der Stadt. Sie wurde auf ihre jüdische Herkunft reduziert und deshalb verfolgt und deportiert.

Helene Hecht starb als 86-jährige auf der Deportationsfahrt der badischen und pfälzischen Juden in das Lager Gurs in Südfrankreich. Ihr tragisches Ende macht betroffen, zeigt es doch, dass auch eine außergewöhnliche Lebensleistung nicht mehr anerkannt wird, wenn sich die politischen Rahmenbedingungen ändern. Durch den Tod in der Fremde und das Fehlen einer Grabstätte geriet sie umso mehr in Vergessenheit. Der FrauenKulturRat will durch die Benennung des Preises nach Helene Hecht an diese außergewöhnliche Frau erinnern.

Der FrauenKulturRat steht für die Stärkung der Chancengleichheit im Mannheimer Kulturleben. Dem Gremium gehören Vertreterinnen aus den Bereichen Kunst, Kultur, Wissenschaft, Bildung und Wirtschaft an. Die Geschäftsführung liegt beim Amt der Gleichstellungsbeauftragten.

Kontakt:

Stadt Mannheim, Amt der Gleichstellungsbeauftragten, Frau Kassiani Herzog,
Tel. 0621/293-9676, E-Mail: kassiani.herzog@mannheim.de

Stadt Mannheim

24.09.2018


Fledermausschutz auf den Mannheimer Friedhöfen

Neue Sommer- und Überwinterungsquartiere bieten den streng geschützten Fledermäusen auf den Friedhöfen künftig sichere Rückzugsorte.

Bürgermeisterin Felicitas Kubala lässt sich die Fledermaushöhle erklären.

Mannheim / Friedhöfe - In Deutschland sind 23 Fledermausarten beheimatet. Diese finden ihren Lebensraum nicht nur in alten Baumhöhlen, sondern auch in Siedlungen und Bauwerken. Großflächige Sanierungsmaßnahmen an Gebäuden und Neubauten sowie intensive Land- und Forstwirtschaft verdrängen die nachtaktiven Tiere jedoch zunehmend. Friedhöfe sind für sie daher besonders im innerstädtischen Bereich aufgrund ihrer Abgeschiedenheit, alten Gemäuern und ihres Baumbestands bevorzugte Lebensräume.

„Mit einer Gesamtfläche von rund 75 Hektar verstehen sich die Mannheimer Friedhöfe nicht nur als Beisetzungsorte für Verstorbene, sondern auch als grüne Orte inmitten der Stadt mit wichtiger ökologischer Funktion“, erklärte Bürgermeisterin Felicitas Kubala mit Blick auf das vielfältige Engagement der Friedhöfe in Sachen Naturschutz. Mit Hilfe eines Hubsteigers brachten städtische Mitarbeiter symbolisch die erste Fledermaushöhle am Donnerstag auf dem Friedhof Gartenstadt an. Neben zahlreichen anderen Tierarten sind dort auch Fledermäuse heimisch, wie der Fledermausexperte Thomas Munzert des IUS Institut für Umweltstudien Weibel und Ness GmbH in seinem interessanten Vortrag zu den nachtaktiven Flugakrobaten ausführte.

26 Sommer- und Überwinterungsquartiere

Tobias Schüperling von den Friedhöfen bringt die Fledermaushöhle an.

Die Friedhöfe bieten den Fledermäusen nun mit insgesamt 26 Sommer- und Überwinterungsquartieren alternative Behausungen an. Diese speziellen Fledermaushöhlen wurden insbesondere auf dem Hauptfriedhof und dem Friedhof Gartenstadt installiert. Hier konnten der Referent Thomas Munzert und Tobias Schüpferling, Baumexperte der Friedhöfe Mannheim, bereits Fledermauspopulationen aufspüren, die nun nachhaltig unterstützt werden können. Die Kosten in Höhe von 2.500 Euro wurden aus Spenden im Rahmen des Umweltpreises 2016 finanziert, der von den Friedhöfen Mannheim ausgerichtet wurde.

Stadt Mannheim

24.09.2018


Erster Bürgermeister Christian Specht zum Vorsitzenden des EUROCITIES Mobility Forums gewählt

Panel Diskussion über Dieselfahrverbote in europäischen Städten (v.l.): Ruska Boyadzhieva, Vizebürgermeisterin der Stadt Burgas (Bulgarien), Evgeni Krussev, Erster Bürgermeister der Stadt Sofia (Bulgarien), Dorthe Nielsen, Policy Advisor EUROCITIES sowie Christian Specht, Erster Bürgermeister der Stadt Mannheim (Foto: Isabel Fienhold)

Burgas (Bulgarien) / Mannheim - Vom 10. bis 12. September fand in Burgas, Bulgarien, das Mobility Forum des wichtigsten europäischen Städtenetzwerkes EUROCITIES statt. Unter dem Thema „Smart mobility: a clever move“ tauschten sich Delegierte aus über 35 europäischen Städten über die Zukunft der Mobilität aus. Im Rahmen dieses Forums wurde Erster Bürgermeister Christian Specht zum Vorsitzenden dieses Forums gewählt und wird somit in den kommenden zwei Jahren die mobilitätsbezogenen Anliegen von über 140 europäischen Städten gegenüber der Europäischen Union vertreten.

Mannheim wurde von der Bundesregierung als eine von fünf deutschen Städten zur Modellstadt ausgewählt. Ziel ist es, mit Veränderungen im öffentlichen Personennahverkehr eine Reduzierung des Individualverkehrs zu erzielen und somit die Stickoxidbelastung in der Stadt zu senken. Ein besonderer Fokus seiner Amtszeit wird somit auf einem Erfahrungsaustausch über erfolgreiche Maßnahmen der verschiedenen europäischen Städte zur Reduzierung von Stickoxyden liegen. Specht betont: „Es sind die Städte, die gemeinsam mit den relevanten lokalen und regionalen Akteuren konkrete Maßnahmen entwickeln und somit eine Veränderung der Mobilitätskultur herbeiführen können. Städte müssen daher bei der Planung der zukünftigen europäischen Verkehrspolitik als entscheidende Partner eingebunden werden und für ihre Aktivitäten politische und finanzielle Unterstützung erhalten. Stark nachgefragt wird beispielsweise eine europäische Elektrobusförderung.“

Weiterhin wurde in der Paneldiskussion zum Thema Dieselfahrverbote mit Ruska Boyadzhieva, Vizebürgermeisterin der Stadt Burgas, Evgeni Krussev, Erster Bürgermeister der Stadt Sofia, Dorthe Nielsen, EUROCITIES und Erstem Bürgermeister Christian Specht deutlich, dass nationale Lösungen allein nicht greifen und ein europäischer, gemeinsamer Ansatz erforderlich ist. So berichteten die bulgarischen Vertreter über eine rasante Zunahme der Exporte von Dieselfahrzeugen nach Osteuropa, wodurch sich die Luftverschmutzung lediglich verlagere. Specht stellte hier die ÖPNV-Ausbaumaßnahmen, das Projekt RoboShuttle, automatisiertes Fahren auf FRANKLIN sowie die Überlegungen einer Güterseilbahn zwischen Mannheim und Ludwigshafen vor, was auf enormes Interesse stieß.

„Gemeinsame Lösungen sind auch für den weiteren Ausbau des transeuropäischen Verkehrsnetzes (TEN-T) erforderlich. Mannheim ist ein bedeutender europäischer Verkehrsknotenpunkt, wo sich gleich drei von insgesamt neun europäischen Verkehrskorridoren kreuzen“, erläutert Specht. Im Rahmen seines Vorsitzes wird sich Specht daher für eine angemessene Einbindung und Förderung der Städte einsetzen sowie für damit einhergehende notwendige Anpassungen, wie eine Reduzierung des Zuglärms, sensibilisieren. Diesbezüglich wird auch der geplante Anschluss der umfassenden Infrastrukturmaßnahmen der chinesischen Seidenstraßeninitiative an das transeuropäische Verkehrsnetz das Verkehrsaufkommen und die künftige Netzauslastungen in Europa beeinflussen, was ohne städtische Maßnahmen nicht bewältig werden kann. Specht sieht hier große Chancen für Städte aber auch die Notwendigkeit einer frühzeitigen Mitgestaltung.

Über EUROCITIES

EUROCITIES ist ein Netzwerk mit über 140 europäischen Großstädten, das die kommunalen Interessen auf europäischer Ebene vertritt und innerhalb der Fachforen einen Austausch zu den Themen Mobilität, Umwelt, Kultur, Soziales, IT und Wirtschaftsentwicklung ermöglicht.

Text: Stadt Mannheim Foto: Isabel Fienhold

24.09.2018


Ein Zeichen für Toleranz und Menschenrechte

Verleihung des Hildegard-Lagrenne-Preises 2018

Mannheim - Mit dem Hildegard-Lagrenne-Preis würdigt die Stadt Mannheim gemeinsam mit dem Landesverband Sinti und Roma seit dem Jahr 2012 engagierte Persönlichkeiten, die sich vorbildhaft für Toleranz, Menschenrechte und Bildungsgerechtigkeit in Mannheim und der Metropolregion Rhein-Neckar einsetzen. In diesem Jahr wurde der Preis an Ilona Lagrene verliehen, die nicht verwandt mit der Namensgeberin des Preises ist.

„Mit dieser Auszeichnung wollen wir nachhaltige Anerkennungs- und Teilhabestrukturen für die Minderheit der Sinti und Roma in der Gesellschaft schaffen, um Diskriminierungserfahrungen zu minimieren und gelingende Bildungsprozesse zu gestalten. Der Hildegard-Lagrenne Preis ist ein Zeichen, um zur Bekämpfung des Antiziganismus beizutragen“, betonte Bildungsbürgermeisterin Dr. Ulrike Freundlieb in ihrer Würdigung der Preisträgerin, der sie Pokal und Urkunde verlieh. Lagrene engagiert sich seit über 40 Jahren gegen Diskriminierung und für Menschenrechte. Frauenrechte und Antiziganismus sind Schwerpunkte ihres Wirkens.

„Gerade in der heutigen Zeit ist es dringend erforderlich, dass wir uns als Zivilgesellschaft entschieden gegen jede Form der Diskriminierung stellen. Vom Alltagsrassismus bis zu Fällen konkreter rassistischer Gewalt ist es oft nur ein kurzer Weg“, bekräftigte Freundlieb gerade vor dem Hintergrund der aktuellen Ereignisse in Chemnitz. „Rassismus darf in unserer Stadt keinen Platz haben! Mannheim definiert sich als Stadt der Vielfalt – weltoffen, tolerant, respektvoll im Umgang und integrativ. Deshalb bin ich sehr froh, dass wir mit dem Hildegard-Lagrenne-Preis ein unübersehbares Zeichen setzen – umso mehr in einer Zeit, in der Hetzer und Populisten wieder Auftrieb bekommen und versuchen, die Gesellschaft zu spalten“, appellierte die Bürgermeisterin, an jeden Einzelnen, die Stimme gegen Rassismus und Diskriminierung zu erheben.

Daniel Strauß, Vorsitzender des Landesverbands Deutscher Sinti und Roma Baden-Württemberg, begrüßte die Gäste in Romanes, der Sprache der Sinit und Roma,und freute sich, dass mit Ilona Lagrene ein würdige Preisträgerin im Sinne Hildegard Lagrennes gefunden wurde.

"Was damals geschehen ist, darf sich in diesem Land nie mehr wiederholen!“

Ilona Lagrene erinnerte in ihrer Dankesrede an die Anfänge der Bürgerrechtsbewegung in der Nachkriegszeit, die in dieser Zeit alles andere als selbstverständlich gewesen sein. Mit Blick auf den Völkermord im Nationalsozialismus und aktuelle politische Bewegung mahnte die Preisträgerin: „Es gab zwei Minderheiten, die vom Kleinkind bis zum Greis aus rassischen Gründen ermordet wurden. Das waren die Juden und die Sinti und Roma. Was damals geschehen ist, darf sich in diesem Land nie mehr wiederholen!“.

Die Verleihung des Hildegard-Lagrenne-Preis soll dazu beitragen, auf die besondere Diskriminierungserfahrung und Bildungssituation der Sinti und Roma hinzuweisen. Er ist mit einem Preisgeld von 5.000 Euro verbunden und würdigt neben dem Preisträger auch das Engagement und Lebenswerk der Namensgeberin Hildegard Lagrenne. Als Überlebende des Völkermords an den Sinti und Roma zur Zeit des Nationalsozialismus lebte sie seit1951 bis zu ihrem Tod 2007 gemeinsam mit ihrer Familie in Mannheim und formierte im Nachkriegsdeutschland die erste Bürgerrechtsbewegung der deutschen Sinti und Roma, die sie prägte.

„Die Preisträgerin Ilona Lagrene, geboren in Heidelberg, lebt seit 1972 in Mannheim. Ihre Kindheit war geprägt von den Nachwirkungen der Gräueltaten des NS-Regimes: Eltern, Geschwister, Großeltern ihrer Familie und auch der ihres späteren Mannes Reinhold Lagrene wurden von den Nazis deportiert und teilweise zwangssterilisiert, viele von ihnen im Konzentrationslager Auschwitz umgebracht. Alle Kinder haben mit ihren traumatisierten Eltern gelitten“, berichtete Freundlieb aus der Vita der Preisträgerin. Rassismus habe sie in vielfältiger Form auch im ganz persönlichen familiären Umfeld erlebt.

Ein Auslöser für Lagrenes Engagement in der Menschenrechtsarbeit sei gewesen, dass der Sinto Anton Lehman in Heidelberg getötet wurde, erläuterte Freundlieb. Fortan organisierte Lagrene Gespräche, Demonstrationen und weitere Aktivitäten für die Menschenrechtsarbeit. 1986 wurden sie Gründungsmitglied des Verbands Deutscher Sinti und Roma, Landesverband Baden-Württemberg und war von 1989 bis 1994 dessen Vorsitzende. Auf ihre Initiative ging die Errichtung des Denkmals in E 5 für die während des NS-Regimes ermordeten Mannheimer Sinti und Roma zurück sowie das Sammeln von Zeitzeugeninterviews, die in einem Buch veröffentlicht wurden. Gemeinsam mit Hildegard Lagrenne besuchte sie ab Ende der 90 Jahre hunderte von Schulen in Baden Württemberg und schaffte so erstmals eine authentische Begegnung zwischen Minderheit und Mehrheit.

„Der Gemeinderat der Stadt Mannheim hat am 26. Juni 2018 beschlossen, Ilona Lagrene den Hildegard-Lagrenne-Preis 2018, Preis für Toleranz und Bildungsgerechtigkeit der Stadt Mannheim, zu verleihen. Durch ihr breites, öffentliches Wirken ist sie Vorbild für Toleranz und Bildungsgerechtigkeit in Mannheim und darüber hinaus“, bescheinigt ihr der Text der von Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz unterzeichneten Urkunde.

Musikalisch wurde die Feier von Jerome Weiss (Piano) und Sunny Franz (Violine) umrahmt.

Stadt Mannheim

24.09.2018


Damit kein Jugendlicher verloren geht

Gemeinsame Medieninformation zur Bilanz ein Jahr „Mannheimer Jugendberufsallianz“

Mannheim - „Kein Jugendlicher soll verloren gehen“ – unter diesem Motto haben die Stadt Mannheim, die Agentur für Arbeit Mannheim, das Regierungspräsidium Karlsruhe, das Staatliche Schulamt Mannheim und das Jobcenter Mannheim im Juli vergangenen Jahres mit der „Mannheimer Jugendberufsallianz“ eine enge Kooperation zwischen den Institutionen vereinbart. Bildungsgerechtigkeit und Chancengleichheit sind die ambitionierten Ziele der „Mannheimer Jugendberufsallianz“, da gerade beim Übergang von der Schule in den Beruf vielen Jugendlichen die Orientierung fehlt.

Eine Auswertung, was im ersten Jahr seit Abschluss erreicht wurde und wo weitere Schwerpunkte gesetzt werden sollen, erläutern die beteiligten Akteure von Stadt, Arbeitsagentur, Jobcenter, Regierungspräsidium und Staatlichem Schulamt in einem gemeinsamen Pressegespräch.

Durch den direkten, institutionsübergreifenden Kontakt der beteiligten Akteure werden die Bedürfnisse der einzelnen Jugendlichen schnell erkannt und diese unbürokratisch an die richtige Stelle geleitet. So können die individuellen Potenziale der Jugendlichen erkannt und Maßnahmen nach gemeinsamer Planung effektiv umgesetzt werden.

Erstmals wurde ein Maßnahmenkatalog, der eine Übersicht darüber bietet welche Angebote die einzelnen Verantwortlichen anbieten, erarbeitet. Er ist öffentlich über das Internet verfügbar, inklusive der Kontaktdaten der für das jeweilige Angebot zuständigen Ansprechpartner. Hierdurch wird den Jugendlichen die Kontaktaufnahme leicht gemacht, die sich zunächst anonym informieren und einen Ansprechpartner zu finden wollen. Der Katalog wurde im gemeinsamen Arbeitskreis „Ausbildungsoffensive“ erarbeitet und umfasst alle aktuellen über die Jugendberufsallianz angebotenen Maßnahmen. (https://www.mannheim.de/sites/default/files/2018-03/180301_Angebotskatalog.pdf)

„Mit der Jugendberufsallianz möchten wir den Übergang von der Schule in den Beruf noch effizienter und frühzeitiger zu unterstützen sowie die Ausbildungschancen und damit die beruflichen Perspektiven junger Menschen noch weiter verbessern. Neben der schulischen Förderung und der Zielsetzung, jedem Jugendlichen zu einem Schulabschluss zu verhelfen, geht es uns Kooperationspartnern insbesondere um die Förderung der sozialen und beruflichen Integration von benachteiligten oder von Benachteiligungen bedrohten jungen Menschen“, erläuterte Bildungsbürgermeisterin Dr. Ulrike Freundlieb. Seitens der Stadt sind hier insbesondere das Jugendamt mit den Sozialen Diensten sowie der Fachbereich Bildung durch verschiedene Projekte eng in die Kooperation eingebunden. „Mit der Jugendberufsallianz wurde die Zusammenarbeit zwischen allen beteiligten Akteuren erstmals systematisiert und auf eine ganz neue Basis gestellt. Insofern stellt die Allianz einen Paradigmenwechsel in der Zusammenarbeit der Behörden dar“, hob die Bürgermeisterin hervor.

Schon seit Langem unterstützen Arbeitsagentur und Jobcenter Jugendliche auf Ihrem Weg ins Berufsleben, beispielsweise durch Berufsberatungsangebote direkt in den Schulen, betonte Ulrich Manz, Vorsitzender Geschäftsführer der Agentur für Arbeit Mannheim. „Durch die enge Zusammenarbeit mit den Kooperationspartnern und die gute Vernetzung mit den lokalen Trägern soll diese Unterstützung nun noch wirksamer gestaltet werden. Neue unbürokratische Kommunikationskanäle vereinfachen dabei den Austausch von Informationen und die Absprachen und Koordinierung geeigneter Maßnahmen, so können Doppelstrukturen vermieden und Betreuungslücken geschlossen werden. Jedem Jugendlichen kann so gemeinsam eine individuelle Integrationsstrategie angeboten werden“, führte Manz aus.

So arbeiten beispielsweise neben den Berufsberatern der Agentur für Arbeit noch Ausbildungslotsen und Berufseinstiegsberater (über die Stadt Mannheim) und Tandemlehrer in den Schulen (je nach Schulform über das staatl. Schulamt oder das Regierungspräsidium). „Gerade hier ist eine funktionierende interne Kommunikation entscheidend um dem Jugendlichen möglichst viele Anlaufstellen anbieten zu können, ohne dass es zu Doppelungen oder Lücken kommt. Dieser niederschwellige Zugang zu Hilfs- und Unterstützungsmaßnahmen ist wichtig, um wirklich jeden zu erreichen“, so Manz.

„Durch die Kooperation sind alle Netzwerkpartner für die jeweiligen Angebote der anderen sensibilisiert worden und diese hat sie noch näher zusammengeführt. Für das Jobcenter Mannheim ist insbesondere die frühzeitige Zusammenarbeit mit der Berufsberatung der Agentur für Arbeit – noch vor dem Schulabgang des jungen Menschen – von immenser Wichtigkeit“, ergänzte Claudia Eberhardt vom Jobcenter Junges Mannheim. Zudem wurde zwischen dem Jobcenter „Junges Mannheim“ und dem Jugendamt der Stadt Mannheim bilateral eine Kooperationsvereinbarung im Rahmen der Jugendberufsallianz geschlossen, durch die junge Menschen, die Leistungen und Begleitung der Jugendhilfe bekommen, bei ihrer Verselbständigung ins Erwachsenenleben unterstützt werden. „Die seit 2008 bestehende Zusammenarbeit des Jobcenters „Junges Mannheim“ und der Sozialen Dienste des Jugendamts wurde so intensiviert, um eine Verselbständigung der Jugendlichen und Heranwachsenden in eine eigene Wohnung ohne Unterstützungsleistungen zu erreichen“, lobte Bildungsbürgermeisterin Freundlieb ergänzend.

„Die Unterstützung aller regionalen Initiativen, die zur Vernetzung der Kooperationspartner im Übergang Schule-Beruf beitragen, ist dem Regierungspräsidium Karlsruhe ein wichtiges Anliegen“, bekräftigte Jens Tiedemann, Schulreferent beim Regierungspräsidium Karlsruhe. Hierdurch würden die Schulen in ihrer wichtigen Rolle der passgenauen Vermittlung junger Menschen in den Arbeitsmarkt gestärkt. „Nur durch die enge Zusammenarbeit aller Beteiligten Institutionen kann es gelingen, insbesondere Jugendliche aus schwierigen sozio-ökonomischen Lagen, zu gesellschaftlicher Teilhabe zu befähigen. Ausbildung und im Anschluss ein Arbeitsplatz sind hierfür eine unbedingte Voraussetzung, sodass die ‚Mannheimer Jugendberufsallianz‘ ein unverzichtbares Bündnis ist, was sich in vielfältigen Formen der Kooperation der Schulen vor Ort mit den anderen Beteiligten zeigt“, unterstrich Tiedemann.

Hartwig Weik, Amtsleiter des Staatliches Schulamtes Mannheim, betonte: „Eine gelingende berufliche Orientierung unserer Schülerinnen und Schüler liegt uns sehr am Herzen“. Aus diesen Grund sei dem Staatlichen Schulamt Mannheim eine kontinuierliche Kooperation zwischen den Akteuren in den Schulen, der Agentur für Arbeit sowie den Vertretern der Kommunen besonders wichtig. „Alle Beteiligten tragen eine große Verantwortung dafür, dass die Schülerinnen und Schüler aller Schularten gemäß ihrer Fähigkeiten und Fertigkeiten den für sie richtigen Platz in der Gesellschaft finden. Dieses wichtige Ziel gilt es stets im Rahmen unserer tagtäglichen Arbeit im Blick zu behalten“, so Weik.“

Stadt Mannheim

24.09.2018


Ukulele-Workshop mit Diethard Heß

Mannheim-Jungbusch / Musikbibliothek / Stadtbibliothek - Diethard Heß, Musikpädagoge und Inhaber des „Klanghauses“ im Mannheimer Stadtteil Jungbusch, zeigt in der Musikbibliothek der Stadtbibliothek Mannheim, wie schnell erste Lieder auf der Ukulele begleitet und gespielt können.

Der Workshop für Anfänger begleitet am

Samstag, 6. Oktober, von 10:30 Uhr bis 13:30 Uhr,

in der Musikbibliothek im Dalberghaus N 3, 4, Bibliothekslabor,

Interessierte auf das musikalische Neuland.

Teilnehmern das Instrument näherzubringen, Grundlagen und Techniken zu vermitteln – und natürlich das Spielen einfacher Lieder ist erklärtes Ziel des Vormittags.

Leihinstrumente sind vorhanden, eigene Ukulelen können mitgebracht werden.

Der Ukulele-Anfänger-Workshop kostet 40 Euro, Jahreskarteninhaber der Stadtbibliothek Mannheim zahlen ermäßigt 35 Euro. Teilnehmer des Workshops erhalten am Kurstag einen Nachlass von drei Euro auf die Jahresgebühr der Stadtbibliothek Mannheim.

Um frühzeitige Anmeldung wird gebeten unter:
Musikbibliothek Mannheim | N 3, 4 | 68169 Mannheim
Tel.: 0621/293 8900
E-Mail: stadtbibliothek.musikbibliothek@mannheim.de

Stadt Mannheim

24.09.2018


Baumpatenschaft übernehmen und Staudenpflanzen dazu bekommen

Wer bis zum 28. September 2018 eine Baumpatenschaft übernimmt, bekommt eine Kiste mit Stauden zum Auspflanzen auf der Baumscheibe!

Mannheim - Die heißen Sommertage in den vergangenen Wochen haben gezeigt, wie wichtig es ist, dass Bäume mit ausreichend Wasser versorgt werden. Dem Aufruf der Stadt Mannheim einfach mal selbst zur Gießkanne zu greifen, sind viele Bürgerinnen und Bürger gefolgt. Wer sich dauerhaft für einen Baum in der Stadt engagieren will, hat die Möglichkeit eine Baumpatenschaft zu übernehmen. Besonders junge Bäume brauchen viel Wasser. Viele Mannheimerinnen und Mannheimer setzen sich für eine grüne Stadt ein und haben bereits Patenschaften für Bäume übernommen. Baumpatinnen und Baumpaten gießen Bäume in ihrer Straße und halten das Beet rund um den Stamm sauber. Viele verwandeln das Beet sogar in einen blühenden Garten und verschönern damit den Platz vor ihrer Haustür.

Insektenfreundliche Stauden

Wer bis zum 28. September 2018 eine Patenschaft übernimmt, bekommt eine Kiste mit Stauden zum Auspflanzen auf der Baumscheibe geschenkt. Die Stauden sind von Fachleuten zusammengestellt und bieten Nahrung für Bienen und andere Insekten. Sie sind optisch aufeinander abgestimmt und verschönern die Baumscheibe über viele Jahre.

So geht’s:

Suchen Sie sich einen Baum aus und kontaktieren Sie den Fachbereich Grünflächen und Umwelt. Dort wird geprüft, ob der Baum für eine Patenschaft in Frage kommt. Gibt es eine positive Rückmeldung, kann man sich die Staudenkisten zwischen 11. und 13. Oktober in der Stadtgärtnerei abholen und das Gärtnern vor der Haustür kann losgehen!

Wenn Sie Interesse an einer Baumpatenschaft haben, melden Sie sich telefonisch beim Servicecenter der Stadt Mannheim unter der 115 oder schreiben Sie eine E-Mail an: pelin.yildiz@mannheim.de

Stadt Mannheim

24.09.2018


Installation der Videokameras an den neuen Standorten beginnt - Keine Inbetriebnahme

Mannheim / Alter Messplatz / Paradeplatz - Im Rahmen des Projekts „Videoüberwachung Mannheim“ werden im September 2018 die ersten Kameras in den Bereichen Alter Messplatz und Paradeplatz angebracht. Die Installationsarbeiten begannen am 11.09.2018 am Alten Messplatz und sollen zusammen mit dem Aufbau der sonstigen technischen Infrastruktur bis Mitte Oktober an beiden Örtlichkeiten weitestgehend abgeschlossen sein.

Erst danach ist die Betriebsaufnahme vorgesehen. Auf die Inbetriebnahme wird zu gegebener Zeit dann mit entsprechenden Hinweisschildern an allen vorgesehenen Standorten transparent und für jedermann erkennbar hingewiesen werden.

Vor der Betriebsaufnahme werden Polizei und Stadtverwaltung im Rahmen einer Informationsveranstaltung die Medien nochmals umfassend über die Funktionsweise der Anlagen unterrichten und diese auch beispielhaft vorführen. Bis dahin finden lediglich Installationsarbeiten jedoch noch keine Videoüberwachung statt.

Stadt Mannheim

24.09.2018


Umweltbewusstes Verhalten will früh gelernt sein: Abfallwirtschaft Mannheim verschenkt Brotdosen zum Schulstart

Mannheim - 2.692 Mädchen und Jungen werden in dieser Woche in Mannheim eingeschult. Zur täglichen Ausstattung der Schulkinder gehört neben dem Schulranzen auch ein gesundes Frühstück. Das ist am besten umweltfreundlich in einer stabilen Brotbox verpackt, die viele Jahre genutzt werden kann und hilft, Verpackungsabfälle zu vermeiden. Deshalb verschenkt die Abfallwirtschaft Mannheim wieder orangefarbene Brotdosen an alle neuen Erstklässlerinnen und Erstklässler in der Quadratestadt. Darin sind Pausenbrot, Apfel, Karotte und Co. zudem sauber verstaut und bleiben frisch.

Nachhaltiges Verhalten schon in der Grundschule

Durch die Brotboxen-Aktion der Abfallwirtschaft Mannheim werden die Kinder dafür sensibilisiert, dass sie selbst mithelfen können, Abfallberge zu reduzieren. „Umweltschutz geht uns alle etwas an.“ Umweltdezernentin Felicitas Kubala liegt am Herzen, den Kindern diese Botschaft von Anfang an mitzugeben. „Umweltbewusstes Verhalten kann gar nicht früh genug beginnen. Wenn alle Mannheimer Erstklässlerinnen und Erstklässler ihre Mahlzeit in Brotdosen anstatt in Tüten oder Folien mit in die Schule bringen, wird täglich jede Menge Abfall eingespart. Das ist ein wichtiger Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz.“ Die Bürgermeisterin wünscht allen Erstklässlerinnen und Erstklässlern einen guten Schulstart.

Tipps und Informationen rund um das Thema Abfallvermeidung

Wer Lust hat sich näher mit dem Thema Abfallvermeidung zu beschäftigen, findet auf der Internetseite www.abfallwirtschaft-mannheim.de unter dem Menüpunkt „Abfallberatung“ viele nützliche Tipps.

Stadt Mannheim

24.09.2018


Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz grüßt zum jüdischen Neujahrsfest

Mannheim - Das jüdische Jahr 5779 begann am 10. September 2018. Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz übermittelt traditionell allen Mitgliedern der Jüdischen Gemeinde Mannheims, auch namens des Gemeinderates und der Verwaltung der Stadt Mannheim, dazu herzliche Glückwünsche:

„Zum Rosch Haschana 5779 übermittle ich Ihnen und allen Mitgliedern der Jüdischen Gemeinde Mannheims, auch namens des Gemeinderates und der Verwaltung der Stadt Mannheim, meine herzlichen Glückwünsche.

Gerne nutze ich am heutigen Tage die Gelegenheit, mich bei Ihnen, sehr geehrter Herr Khoshlessan, und den Vorstandsmitgliedern der Jüdischen Gemeinde für die sehr gute und vertrauens-volle Zusammenarbeit zu bedanken. Die Jüdische Gemeinde, die vor wenigen Wochen im Rahmen einer eindrucksvollen Konzertmatinee Samuel Adler zum Ehrenmitglied der Gemeinde ernannt und zugleich den Großen Saal des Gemeindezentrums nach ihm benannt hat, trägt seit vielen Jahren entscheidend zum harmonischen Miteinander der Religionen in unserer Stadt bei. Sie ist dabei ein wichtiger Bestandteil des religiösen und gesellschaftlichen Lebens und leistet neben ihrer geistlichen und sozialen Funktion einen wichtigen Beitrag zur Erinnerungskultur und gegen das Vergessen der Verbrechen der Nazi-Diktatur. Den Jahreswechsel nehme ich gerne zum Anlass, allen Gemeindemitgliedern für ihr wertvolles Engagement zu danken.

Anlässlich der Gründung des Staates Israel vor 70 Jahren und zur Würdigung der Städtepartnerschaften konnte ich im Juni mit weiteren Stadtoberhäuptern der deutschen Partnerstädte sowie dem deutschen Botschafter an einer bewegenden Feierstunde in Haifa teilnehmen. Die Städtepartnerschaft mit Haifa, die von der jüdischen Gemeinde intensiv begleitet und gefördert wird, ist ein gelungenes Beispiel gelebter Toleranz und Freundschaft über Ländergrenzen hinweg. Dabei blicke ich voller Zuversicht auf die weiterhin positive Entwicklung dieser Partnerschaft.

In großer Verbundenheit wünsche ich allen Mitgliedern der Jüdischen Gemeinde ein erfolgreiches, glückliches und vor allem friedvolles Jahr 5779“.

Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz hat ebenfalls Grußworte an die israelitische Religionsgemeinschaft Baden und an Mannheims Partnerstadt Haifa gerichtet.

Stadt Mannheim

24.09.2018


Mannheim zum dritten Mal Fairtrade-Town

Mannheim - Nach der 2012 und 2014 an die Quadratestadt verliehenen Auszeichnung Fairtrade-Town wird Mannheim erneut mit diesem internationalen Städtepreis bedacht. Verliehen wird der Titel in Deutschland von Fairtrade Deutschland. Die Übergabe der Titelurkunde findet am 14. September ab 18 Uhr im Ratssaal im Stadthaus N1 in Mannheim statt. Mit der Veranstaltung wird zugleich die diesjährige Mannheimer Faire Woche (14. bis 28. September 2018) feierlich eröffnet. Bürgermeisterin Felicitas Kubala wird in Vertretung des Schirmherrn, Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz, den Preis aus den Händen von Fairtrade-Ehrenbotschafter Manfred Holz entgegennehmen. Im Rahmen der Veranstaltung werden auch aktuelle Projekte aus dem Steuerungskreis Fairtrade-Town und der Stadt Mannheim vorgestellt, darunter auch der aus fairer Produktion stammende Mannheimer Fußball.

„Mit dem Titel Fairtrade-Town haben wir uns zum Engagement für den fairen Handel in Mannheim verpflichtet. Wir freuen wir uns, dass unsere Verbesserungen zum Beispiel des städtischen Einkaufs und unser gesamtkommunales Nachhaltigkeitshandeln Städtepreis gewürdigt werden“, äußert sich Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz zum erneuten Titel.

„Der Leitbildprozess Mannheim 2030 zu den 17 globalen Nachhaltigkeitszielen beinhaltet mit „Nachhaltige Konsum- und Produktionsmuster“ und „Menschenwürdige Arbeit“ zentrale Themen des fairen Handels. Die Stadt Mannheim wird ihre Vorbildfunktion bei der Beschaffung von Waren nach ökologischen und sozialen Kriterien und unter dem Aspekt globaler Gerechtigkeit weiterentwickeln. Bereits 2008 haben wir beschlossen, bei unserem Einkauf Produkte zu bevorzugen, die unter Einhaltung der internationalen Kernarbeitsnormen produziert wurden. So können wir die globalen Handelsströme unmittelbar positiv mitgestalten“, ergänzt Bürgermeisterin Kubala.

Zentrale Verankerung des Themas Nachhaltigkeit in der Strategie der Stadt

Ausschlaggebend für die erneute Verleihung des Titels Fairtrade-Town sind unter anderem die zentrale Verankerung des Themas Nachhaltigkeit in der Strategie der Stadt Mannheim und das kommunale Beschaffungsengagement im Bereich fair gehandelter Produkte. Ebenso sind die vor Ort aktiven Initiativen und deren Unterstützung durch die Stadtverwaltung, das neu entstandene Zentrum für globales Lernen mit Themen zur Bildung für nachhaltige Entwicklung, fair gehandelte Produktpaletten im Mannheimer Handel und die Qualität der in Mannheim stattfindenden Projekte im Themenfeld fairer Handel wichtig für die Bewerbung um den Titel. Gemeinsam mit dem Eine-Welt-Forum Mannheim e.V. setzt sich die Stadt Mannheim für fair gehandelte Produkte und den fairen Handel in der Stadt ein. Der hierfür einberufene Steuerungskreis Fair Trade koordiniert seit 2011 im Auftrag des Gemeinderats die kommunalen Aktivitäten sowie Veranstaltungen und Aktionen innerhalb des Fairtrade-Town-Prozesses in Mannheim. Das Eine-Welt-Forum Mannheim beteiligt sich zudem aktiv an der Erarbeitung des derzeit entstehenden nachhaltigen Leitbildes Mannheim 2030.

Stadt Mannheim

05.09.2018


Berufsstart bei der Stadt Mannheim: Einführungsveranstaltung für rund 130 neue Azubis

Unser Bild zeigt die neuen Auszubildenen, die ihre Wünsche an die Ausbildung bei der Stadt auf Kärtchen geschrieben haben, die sie - befestigt an roten Luftballons - in den Mannheimer Himmel steigen lassen.

Mannheim - Rund 130 neue Auszubildende und Studierende begannen am Montag (3. September 2018) ihre Ausbildung und ihr Studium bei der Stadt Mannheim. Bürgermeister Michael Grötsch hieß die neuen Auszubildenden und Studierenden im Ratssaal des Stadthauses N1 herzlich willkommen.

„Mit ihrer Ausbildungsoffensive ist die Stadt Mannheim einer der führenden Ausbildungsbetriebe in der Metropolregion Rhein-Neckar nicht nur im Hinblick auf die Quantität, sondern vor allem auch auf die Qualität der Ausbildung. Die Stadt bietet ein facettenreiches Aufgabenspektrum. Wir freuen uns sehr, dass wir den Bedarf an Nachwuchskräften, der vor allem aufgrund des demografischen Wandels stetig steigt, auch in diesem Jahr wieder decken können“, erklärte Bürgermeister Grötsch.

Stadt Mannheim: Einer der größten Ausbildungsbetriebe der Metropolregion

Die Stadt Mannheim gehört mittlerweile zu den größten Ausbildungsbetrieben der Metropolregion Rhein Neckar. Rund 2500 Ausbildungswillige haben sich für den Einstellungsjahrgang 2018 bei der Stadt beworben. Mit insgesamt circa 30 verschiedenen Ausbildungsberufen und Studiengängen bietet die Stadt viele Möglichkeiten, einen Beruf zu erlernen. Dazu gehören auch eher seltene Berufe, wie der des/der Fachangestellten für Bäderbetriebe oder die Ausbildung zum/zur Forstwirt/in. Zum ersten Mal bildet die Stadt in Kooperation mit der Dualen Hochschule Baden-Württemberg im Studiengang Bachelor of Arts, Wirtschaftsinformatik in der Fachrichtung E Government aus.

Darüber hinaus bietet die Stadtverwaltung auch Ausbildungen in Teilzeit an, um jungen Eltern den Berufseinstieg zu erleichtern. Seit 2008 haben auf diese Weise jedes Jahr mehrere Mütter ihre Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten in Teilzeit begonnen; auch im Jahr 2018 sind drei junge Mütter dabei.
In eher klassische Ausbildungsberufe starten heute beispielsweise 17 Verwaltungsfachangestellte aber auch sieben Gärtner/innen und zwei Forstwirte sowie zwei Straßenbauer absolvieren ab heute eine Ausbildung bei der Stadt.

Bei den Studierenden beginnen zum Beispiel acht Bachelor of Arts, Öffentliche Wirtschaft – Fachrichtung Verwaltungswirtschaft (DHBW) und sechs Bachelor of Arts, Soziale Arbeit ein duales Studium bei der Stadtverwaltung.

Nach der Ausbildung haben die städtischen Nachwuchskräfte übrigens beste Aussichten, denn alle erfolgreichen Absolventinnen und Absolventen erhalten ein Angebot für eine mindestens befristete Beschäftigung und bei anstehenden Stellenbesetzungen werden bei der Stadt ausgebildete Nachwuchskräfte bei gleicher Eignung vorrangig berücksichtigt.

Programm für einen leichteren Berufseinstieg

Für einen erleichterten Einstieg in den „Ernst des Lebens“ werden die Auszubildenden und Studierenden in dieser Woche durch ein gemeinsames Programm geführt. Dabei sollen sie sowohl den neuen Arbeitgeber als auch ihre Studien- und Ausbildungskolleginnen und -kollegen und die Stadt, in der sie fortan arbeiten werden, besser kennen lernen. In ihren ersten Tagen bei der Stadt Mannheim erwarten die Nachwuchskräfte abwechslungsreiche Aktionen wie z.B. einen Stadtrundgang zum Kennenlernen der vielfältigen städtischen Dienststellen, ein Teamelement im Seilgarten, einen Azubi-Knigge-Kurs sowie informative berufsspezifische Inputs.

Intensives Bewerbermarketing

Um auch weiterhin zahlreiche qualifizierte Bewerberinnen und Bewerber anzuziehen, hat die Verwaltung ihr Bewerbermarketing intensiviert. So präsentiert sich die Stadt mit neuem, ständig aktualisiertem Informationsmaterial auf Messen und Studieninformationstagen sowie direkt in Schulen. Auch Online-Portale werden gezielt zur Ansprache geeigneter Schulabgängerinnen und -abgänger genutzt. Aktuell läuft bereits noch die Ausschreibung für das Jahr 2019 unter https://www.mannheim.de/ausbildungsplaetze. Ferner bieten Schnupperpraktika spannende Einblicke in die facettenreichen Tätigkeitsfelder bei der Stadt Mannheim.

Einführungsveranstaltung für die neuen Auszubildenen der Stadt Mannheim. Im Bild die neuen Azubis im Ratssaal

Am 03.09.2018 wurden Auszubildende in folgenden Berufen begrüßt:

  • 17 Verwaltungsfachangestellte
  • 8 Bachelor of Arts, Öffentliche Wirtschaft - Verwaltungswirtschaft (DHBW)
  • 7 Bachelor of Arts, Public Management – bekannt als gehobener Verwaltungsdienst
  • 1 Bachelor of Arts, Öffentliche Wirtschaft – Fachrichtung Wirtschaftsförderung
  • 6 Bachelor of Arts, Soziale Arbeit
  • 1 Bachelor of Science, Wirtschaftsinformatik – e-Government (DHBW)
  • 4 Bachelor of Arts, Messe-, Kongress- und Eventmanagement (DHBW)
  • 1 Bachelor of Engineering, Bauwesen/ Projektmanagement -Öffentliches Bauen (DHBW)
  • 3 Erzieher/in (praxisintegriert)
  • 7 Gärtnerinnen und Gärtner
  • 2 Straßenbauer
  • 1 Fachkraft für Abwassertechnik
  • 1 Berufskraftfahrer
  • 2 Fachangestellte für Bäderbetriebe
  • 2 Forstwirte
  • 1 Fachinformatikerin für Systemintegration
  • 1 IT-Kaufmann
  • 2 Maler/in und Lackierer/in
  • 2 Fachkräfte für Veranstaltungstechnik
  • 9 Berufspraktikant/innen im Fachbereich Bildung
  • 26 Berufspraktikant/innen im Fachbereich Tageseinrichtungen für Kinder
  • sowie 8 Personen im Bundesfreiwilligendienst und 5 Personen im Freiwilligen Sozialen Jahr

Text: Stadt Mannheim Foto: Thomas Tröster

05.09.2018


Tschüss Einweg! Hallo Mehrweg! „Bleib deinem Becher treu“ erobert die Betriebskantine

„Bleib deinem Becher treu“ erobert die Betriebskantine (Foto: Stadt Mannheim)

Mannheim - Wer an „Coffee to go“ denkt, hat meist ein Café oder eine Bäckereifiliale vor Augen. Doch der Kaffee für unterwegs wird auch an zahlreichen weiteren Stellen herausgegeben. So zum Beispiel in Cafeterien, Mensen und Kantinen, wo täglich tausende Einwegbecher verwendet werden. Ein enormer Ressourcenverbrauch für wenige Minuten Genuss. Dass das auch anders geht, zeigt die Kantine der Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe (BGN). Zusammen mit dem Kantinenbetreiber Eurest Deutschland GmbH hat sich die Berufsgenossenschaft als erste betriebliche Kantine in Mannheim der stadtweiten Mehrwegbecherkampagne „Bleib deinem Becher treu!“ angeschlossen.

43.000 Bäume, 111 000 Tonnen Kohlenstoffdioxid, 1,5 Milliarden Liter Wasser, 320 Millionen Kilowattstunden Strom, 3000 Tonnen Rohöl: Diese Mengen an Ressourcen sind Jahr für Jahr notwendig, um die benötigten Einwegbecher in Deutschland herzustellen. Genauer gesagt für 2,8 Milliarden Pappbecher, die gerade einmal zehn Minuten lang genutzt werden. Umweltbürgermeisterin Felicitas Kubala betont: „Das Abfallaufkommen durch To-Go-Einwegprodukte wächst Jahr für Jahr. Damit einher gehen überfüllte Mülleimer und verunreinigte Straßenräume und Grünflächen. Dagegen wollen wir vorgehen und gemeinsam ein Zeichen gegen den Wegwerf-Konsum und für mehr Klimaschutz und Nachhaltigkeit setzen.“ Caroline Golly, Projektmanagerin bei der Klimaschutzagentur Mannheim, freut sich, dass die Kampagne immer mehr Unterstützung erfährt: „Mit dem heutigen Tag schließt sich nicht nur die erste Kantine an. Wir haben damit auch zwei deutschlandweit agierende Institutionen als weitere wichtige Partner gewinnen konnten. Damit erhöht sich die Zahl der Becherverkaufsstellen auf 102.“

Umstellung auf Mehrwegbecher

Die Kantine der Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe hat den Einwegbechern schon vor einiger Zeit den Kampf angesagt - und verbucht nun seit Anfang Juli erste Erfolge. In der Kantine und in der Cafeteria, die von der Firma Eurest betrieben werden, wurden Schritt für Schritt die Einwegbecher aussortiert und auf den nachhaltigen Mehrwegbecher von „Bleib deinem Becher treu“ umgestellt, wie Alwin Schneider Personalrat und Mitglied des Küchenausschusses des BGN ankündigte. „Ein nachhaltiger und schonender Umgang mit wertvollen Rohstoffen ist für uns von daher mehr als selbstverständlich. Deshalb sind wir auch gerne Partner bei diesem Bündnis gegen die Becherflut geworden.“ Herr Diehm, Betriebsleiter des BGN Betriebsrestaurants betont: „32.000 Pappbecher jeden Tag nur in Mannheim, die im besten Fall ihren Weg in den Mülleimer finden. Diese Zahlen und das Wissen über die Auswirkungen dieses immensen Verbrauchs für unsere Umwelt, möchten wir nicht länger hinnehmen. Mit der Kampagne bietet sich die Gelegenheit, dass alle an einem Strang ziehen.“

Die Kampagne „Bleib deinem Becher treu!“ wird von der Stadt Mannheim zusammen mit der Klimaschutzagentur Mannheim durchgeführt und bietet die Gelegenheit, einen Beitrag für mehr Nachhaltigkeit und Sauberkeit zu leisten. Auch Unternehmen und Institutionen mit Kantinen und Cafeterien, die To-Go-Getränke anbieten, können sich der Kampagne anschließen. Anmeldung und Informationen dazu gibt die Klimaschutzagentur Mannheim unter Telefon: 0621 / 862 484 10 oder Email: info@klima-ma.de. Eine Übersicht über alle Standorte ist unter www.bleibdeinembechertreu.de zu finden.

Stadt Mannheim

02.09.2018


Betriebsführung der Galerie für zeitgenössische Kunst ausgeschrieben

Für Port25 – Raum für Gegenwartskunst – die Galerie für zeitgenössische Kunst in Mannheim ist die Betriebsführung neu ausgeschrieben. Die Galerie im Jungbusch, Teil des Kreativzentrums Jungbusch, wurde im Juli 2015 eröffnet und zeigt zeitgenössische Kunst mit regionalem Schwerpunkt. Die Betriebsführung für diese Galerie mit ca. 480 m² bis max. 570 m² Nutzfläche wird für zwei Jahre (1.7.2019 bis 30.6.2021) mit der Option einer einmaligen Verlängerung um zwei weitere Jahre (bis 30.6.2023) ausgeschrieben. Die Betriebsführung umfasst die Durchführung von Wechselausstellungen sowie verkaufsfördernde Maßnahmen. Die mit dem Betrieb der Galerie verantwortliche Person muss unter anderem als Eignung fundierte Kenntnisse der zeitgenössischen Kunst, die eigenverantwortliche Kuratierung und Durchführung von mindestens einem Kunstobjekt, sowie mindestens eine Referenz im Bereich Leitung eines Kultur- oder Wirtschaftsbetriebes (inklusive Budgetverantwortung und Controlling) aus den letzten drei Jahren nachweisen.

Alle Details der Ausschreibung sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen. Diese stehen kostenlos zum Download auf der Vergabeplattform der Metropolregion www.auftragsboerse.de zur Verfügung. Weitere Informationen finden Sie hier.

Es sind zwingend die aktuellen Vergabeunterlagen auf der Vergabeplattform zu verwenden. Die Angebotsabgabe ist ausschließlich elektronisch über die Vergabeplattform möglich.

Ende der Angebotsfrist ist der 2.10.2018, 10.15 Uhr.

Stadt Mannheim

02.09.2018


Neue Publikationen des MARCHIVUM zu Rudolf Höß

Das MARCHIVUM hat mit einer aktuellen Buch- sowie Filmproduktion unter dem Gesamttitel ZWEI WEGE NACH AUSCHWITZ das Leben von Rudolf Höß aufgearbeitet und will zeigen, dass der bisherige Diskurs um diesen zentralen Protagonisten des deutschen Nationalsozialismus neu gedacht werden muss.

Das Buch DER KOMMANDANT UND DIE BIBELFORSCHERIN: RUDOLF HÖSS UND SOPHIE STIPPEL. ZWEI WEGE NACH AUSCHWITZ von Wilhelm Kreutz und Karen Strobel deckt auf, wie sehr die Autobiographie, die der KZ-Kommandant Rudolf Höß 1946 in seiner Todeszelle schrieb und die bis heute große Beachtung findet, in vielen Teilen bewusst gefälscht wurde. Besonders deutlich wird dies durch die parallel erzählte, dramatische Lebensgeschichte von Sophie Stippel, die als KZ-Gefangene im Haushalt von Höß arbeiten musste. Denn sie wußte, dass Höß keineswegs aus großbürgerlichem Hause stammte und auch kein im 1. Weltkrieg hochdekorierter Soldat war, wie er stets behauptete. Auch das bis heute dominante Bild vom liebenden Familienvater wird durch Sophies Erleben mehr als fragwürdig. Durch rund 200, bislang teils unveröffentlichte Abbildungen werden die Lebenswege von Täter und Opfer miteinander verwoben.

Der parallel zum Buch entstandene Dokumentarfilm DIE KÖCHIN DES KOMMANDANTEN. ZWEI WEGE NACH AUSCHWITZ von Karen Strobel und Christina Stihler rundet den Blick auf Höß ab. In ihm begleiten die Autorinnen den Enkel von Sophie Stippel bei der Spurensuche. Aktuelle Aufnahmen werden durch umfangreiches Archivmaterial ergänzt, namhafte Experten ordnen Persönlichkeitsmerkmale und historische Geschehnisse ein. Die Rekonstruktion der Lebenswege beider Protagonisten eröffnet einen ungewohnten und teils noch nicht bekannten Zugang in Alltag und Strukturen des NS-Regimes auf der Täter- wie Opferseite. Eine zentrale Frage dabei ist zeitlos: Was braucht es, um extremistische Entwicklungen zu vermeiden?

Produktinformation:

Buch:
Wilhelm Kreutz, Karen Strobel. DER KOMMANDANT UND DIE BIBELFORSCHERIN: RUDOLF HÖSS UND SOPHIE STIPPEL. ZWEI WEGE NACH AUSCHWITZ. Schriftenreihe MARCHIVUM Nr. 1. Herausgegeben von Ulrich Nieß. Mannheim, 2018. 1. Auflage. 240 Seiten, mit 184 Abbildungen.
ISBN 978-3-9817924-5-4
Preis: 19,90 €

Film:
Karen Strobel, Christina Stihler. DIE KÖCHIN DES KOMMANDANTEN. ZWEI WEGE NACH AUSCHWITZ. MARCHIVUM digital Nr. 1. 2018. FSK: 12 Jahre. Laufzeit ca. 60 Minuten.
ISBN 978-3-9817924-4-7
Preis: 14,90 €

Beide Produkte können im Buchhandel oder direkt über das MARCHIVUM erworben werden: www.marchivum.de

Über die Autoren:
Wilhelm Kreutz: Studium der Germanistik, Geschichte und Politische Wissenschaften, Promotion 1982, Habilitation 1992; seit 1992 Privatdozent, seit 2014 apl. Professor für Neuere und Neueste Geschichte am Historischen Institut der Universität Mannheim.
Karen Strobel: M.A., Studium der Anglistik mit Schwerpunkt Literaturwissenschaft, Ur- und Frühgeschichte und Klassische Archäolgoie, seit 2005 Mitarbeiterin im MARCHIVUM, Mannheim, Sachgebiet NS-Dokumentationszentrum.
Christina Stihler: Dipl. Designerin (FH), lebt in Mannheim und arbeitet als Filmemacherin, Fotografin, Art Direktorin und Künstlerin. Mit ihrem Team IDEAS FOR MILLIONS realisiert sie seit 2010 Projekte für Kultur und Industrie mit Fokus auf eine lebendige, ästhetische Bildsprache und konzeptionelle Botschaft.

Stadt Mannheim

02.09.2018


Neuer Fahrplan der Mobilen Bibliothek nach den Sommerferien

Mannheim - Nach den Sommerferien gibt es einen neuen Fahrplan der Mobilen Bibliothek der Stadtbibliothek Mannheim, da an einigen Schulen, die der Bus während der Schulzeit regelmäßig anfährt, Änderungen eingetreten sind.

Mit dem neuen Fahrplan wird gleichzeitig freitags ein neuer Halt auf dem Franklin-Areal neu eingeführt: Das Medienangebot der Mobilen Bibliothek kann künftig auf dem Parkplatz gegenüber der Franklin-Kirche an der George-Washington-Straße genutzt werden.

Fahrplan der Mobilen Bibliothek ab 11. September 2018:

Dienstag
09:00 – 09:30 Uhr Luzenberg, Luzenbergschule
10:00 – 11:30 Uhr Hochstätt, Astrid-Lindgren-Schule
12:30 – 14:30 Uhr Gartenstadt, Alfred-Delp-Schule
15:00 – 17:00 Uhr Rheinau Süd, Marktplatz

Mittwoch
09:00 – 10:30 Uhr Jungbusch, Jungbuschschule
11:00 – 12:00 Uhr Turley-Areal, Jakob-Trumpfheller-Straße
13:00 – 14:30 Uhr Schwetzingerstadt, Pestalozzischule
15:00 – 17:00 Uhr Lindenhof, Meeräckerplatz

Donnerstag
09:00 – 11:30 Uhr Waldhof, Waldhofschule
11:45 – 13:00 Uhr Waldhof, Friedrich-Ebert-Schule
14:00 – 15:00 Uhr Neuostheim, Johann-Peter-Hebel-Schule
15:30 – 17:00 Uhr Neuhermsheim, Gerd-Dehof-Platz

Freitag
09:00 – 10:30 Uhr Käfertal Süd, Bertha-Hirsch-Schule
12:30 – 14:00 Uhr Wallstadt, Wallstadtschule
14:30 – 15:30 Uhr Franklin, George-Washington-Straße

Stadt Mannheim / Stadtbibliothek

02.09.2018


Arbeitsmobilität fair gestalten: Bilanz eines Jahres „Beratungsstelle Faire Mobilität“ in Mannheim

Mannheim - 243 Beratungsfälle – das ist die Jahresbilanz der Beratungsstelle „Faire Mobilität“. Ob bei Kündigungen, Fragen zu Entgeltansprüchen oder Arbeitsverträgen, Fragen zu Gerichtsverhandlungen oder Gewerkschaften, oder allgemeine Fragen zu Unterbringung, Krankenversicherung oder Kinderbetreuung: Zugewanderte können sich seit April 2017 kostenlos von den Experten in der Beratungsstelle „Faire Mobilität“ im Mannheimer Gewerkschaftshaus zu arbeits- und sozialrechtlichen Fragen beraten lassen.

Die Zahl der Ratsuchenden steigt dabei kontinuierlich an. „Das Angebot hat sich bei den Zuwanderern herumgesprochen und wird immer besser genutzt“, erläutert Christian Dorev, der zusammen mit seinem Kollegen Nikolay Mlekanov in der Beratungsstelle beschäftigt ist.

90 Prozent der Ratsuchenden kommt aus Bulgarien, doch es finden auch Menschen rumänischer, mazedonischer oder bosnischer Herkunft den Weg in die Beratungsstelle.

„Mannheim erlebt nach wie vor einen großen Zustrom von Menschen aus Bulgarien und Rumänien, die teilweise in prekären Verhältnissen leben und arbeiten. Diesen machen wir mit der Beratungsstelle „Faire Mobilität“ ein weiteres, muttersprachliches Unterstützungsangebot“, so Hermann Genz, Leiter des Fachbereichs Arbeit und Soziales der Stadt Mannheim. Denn viele der Ratsuchenden sind sich ihrer Rechte und Pflichten auf dem deutschen Arbeitsmarkt nach wie vor nicht bewusst und sind abhängig von ausbeuterischen Strukturen. Bei schwerwiegenden rechtlichen Problemen greift die Kooperation mit dem Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB): denn Gewerkschaftsmitglieder erhalten bei Bedarf eine Rechtsberatung und -vertretung.

Dass das Angebot für Mannheim sinnvoll und notwendig ist, zeigt ein weiterer Blick in die Statistik: 80 Prozent der Ratsuchenden kommen aus Mannheim, obwohl es außer hier nur noch in Stuttgart eine Beratungsstelle im Südwesten Deutschlands gibt.

„Viele der Ratsuchenden kommen gleich mit einem ganzen Bündel an Problemen zu uns“, so Dorev und Mlekanov. Wem gekündigt wird, oder dessen Firma Insolvenz anmeldet, der hat oft auch ausstehende Gehaltszahlungen und in Folge dessen Probleme mit der Wohnsituation. Beschäftigt sind ein Großteil der ratsuchenden Menschen in den Branchen Lager/Transport/Logistik, in der Reinigung, dem Baugewerbe oder der Gastronomie.

„Der Bedarf für eine solche Beratungsstelle ist nach wie vor groß“, sagt Thomas Löffler, Wirtschafts- und Sozialpfarrer bei der Evangelischen Kirche Mannheim, auch mit Blick auf die derzeitige Befristung der Finanzierung auf zwei Jahre. Denn obwohl es bundesweit Beratungsstellen „Faire Mobilität“ gibt, kommt in Mannheim ein ganz besonderes Modell zum Tragen: Die hiesige Beratungsstelle ist ein Kooperationsprojekt des Kirchlichen Dienstes in der Arbeitswelt (KDA), des Deutschen Gewerkschaftsbunds Nordbaden und des Diakonischen Werkes Mannheim, das zudem die Anstellungsträgerschaft der Mitarbeitenden übernimmt. Evangelische Kirche und Gewerkschaft beteiligen sich mit je 10.000 Euro an der Finanzierung. Weiter wird das Angebot finanziert aus Mitteln des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg (40.000 Euro) und der Stadt Mannheim (20.000 Euro).

Für Mannheim und die hier lebenden Zuwanderer ist die Beratungsstelle ein Gewinn. Einer, den es auch für die nächsten Jahre zu erhalten gilt.

Stadt Mannheim

02.09.2018


Neuer barrierefreier Übergang in der Dammstraße verbindet Neckarstadt mit Neckarvorland

Mannheim-Neckarstadt / Neckarvorland - Im Zuge der neu gebauten, barrierefreien Neckarvorlandrampe in der Mannheimer Neckarstadt, wurde nun auch die angrenzende Fußgängerüberführung über die Dammstraße barrierefrei ausgebaut. Die komplett erneuerte Ampelanlage besitzt einen akustischen Signalgeber, der blinden und sehbehinderten Menschen das Überqueren erleichtert. Außerdem wurde auf dem Gehweg ein sogenanntes Blindenleitsystem verlegt, welches den sehbehinderten Bürgern hilft, sich besser orientieren zu können. Anhand der Struktur der taktilen Platten (Noppen und Rippen), kann der Ampelmast schnell, mithilfe eines Blindenstocks, gefunden werden.

Besonders der Paritätische Kreisverband Mannheim, mit Sitz in der direkt anschließenden Alphornstraße, freut sich über die verbesserte Situation. Es besteht nun eine barrierefreie Verbindung von der Neckarstadt ins Neckarvorland.

Stadt Mannheim

02.09.2018


„Häuser, die das Wissen vermehren“

Stadtbibliothek Mannheim stellt Jahresbericht 2017 vor

Mannheim / Stadtbibliothek - Bücher lesen? Sicher, das ist aber bei weitem nicht alles in der Stadtbibliothek Mannheim: Bücher, Magazine, DVDs, Spiele, elektronische Medien zum Download – und damit nicht genug: Die Stadtbibliothek im Fachbereich Bildung verfügt über 13 Standorte in der Stadt Mannheim und versorgt mit Bücherbus und -fahrrad selbst die Orte, die nicht direkt an eine Zweigstelle angebunden sind.

Fast eine Million Menschen strömen in die Bibliotheken und nutzen dieses umfangreiche Angebot der Stadt Mannheim aus Bildung, Kultur und Freizeit. Das Team der Stadtbibliothek schafft Zugang und bietet Beratung zu Bildung, Information und Wissen. Ein Schwerpunkt liegt in der aktiven Sprach- und Leseförderung für Kinder und Jugendliche, aber auch in dem immer wichtiger werdenden Bereich der Medienkompetenzvermittlung. Dabei arbeitet die Stadtbibliothek mit zahlreichen Partnern vom Kindergarten über Schulen bis hin zu Kultureinrichtungen und Unternehmen zusammen.
Über die Arbeit der Stadtbibliothek im vergangenen Jahr informiert der Jahresbericht 2017, den die Einrichtung jetzt vorgelegt hat. Bildungsbürgermeisterin Dr. Ulrike Freundlieb und der Leiter der Stadtbibliothek, Dr. Bernd Schmid-Ruhe, informierten über die Aktivitäten im vergangenen Jahr.

„Gerade die Förderung von Bibliotheken stellt für uns als Kommune eine herausragende Möglichkeit dar, aktiv Bildungspolitik zu betreiben. Mit dem Betrieb von Bibliotheksstandorten bietet die Stadt Mannheim nicht nur hervorragende, auf Sprach- und Leseförderung zielende Bildungsangebote, sondern auch rege genutzte Orte für die Freizeitgestaltung und der Zusammenkunft. Insbesondere auch mit ihren Angeboten zur Medienerziehung hat sich die Stadtbibliothek in den letzten Jahren als sehr wichtige Komponente in der schulischen, aber auch außerschulischen Bildung herausgestellt“, betonte Bildungsbürgermeisterin Dr. Ulrike Freundlieb.

Die Stadtbibliothek Mannheim habe sich vor Jahren auf den Weg gemacht, um neuen Herausforderungen, die etwa die Digitalisierung mit sich bringt, anzugehen und neue Wege zu finden, um die Sprach- und Leseförderung zu unterstützen und gleichzeitig Kinder, aber auch Erwachsene, medienkompetent zu machen, erläuterte die Bürgermeisterin und ergänzte: „Bibliotheken sind von jeher Speicher des Wissens, Orte für Informationen, Häuser, die das Wissen vermehren. Im Laufe der jüngeren Zeit kam aber noch eine entscheidende Rolle hinzu: Sie sind nicht mehr Eliten vorbehalten, sondern wollen den Zugang allen Bürgerinnen und Bürgern bieten. In ihrer Rolle als niedrigschwellige Einrichtungen sind sie demokratie- und intergrationsfördernd“, so Freundlieb.

Bibliotheken befinden sich im Wandel, dem sie auch in ihrer zukünftigen inhaltlichen Ausrichtung Rechnung tragen müssen, erläuterte der Leiter der Stadtbibliothek, Dr. Bernd Schmid-Ruhe. Ein Ausdruck dieses Wandels sei die zunehmende Digitalisierung. So wurde 2017 die Onleihe, also die Ausleihe elektronischer Medien, weiter ausgebaut. Inzwischen ist der Verein, der den Verleih elektronischer Medien in der Metropolregion Rhein-Neckar betreibt, auf 31 Bibliotheken angewachsen. Mannheim, als größte dieser Bibliotheken, verantwortete 2017 knapp 130.000 Ausleihen, die 3500 Nutzer generiert haben.

Einen besonderen Fokus legt die Bibliothek auf den Bereich der frühen Sprach- und Leseförderung, wie auch die Nutzerzahlen belegen: Die größte Nutzergruppe bei den Einführungen in die Bibliotheksnutzung sind die Grundschulkinder, bei denen die Förderung der Schlüsselkompetenz Lesen besonders wichtig ist - über 3000 von ihnen haben eine Einführung erhalten „Aber auch schon in Kindergärten und Krippen legt die Stadtbibliothek Mannheim den Grundstein für eine geglückte Lesesozialisation. Über 4000 Kinder aus den Kindergärten haben Veranstaltungen in der Stadtbibliothek besucht“, erläuterte der Bibliotheksleiter.

In Zukunft soll die Bibliothek noch stärker zu einem Treffpunkt für alle Bürgerinnen und Bürger Mannheims werden - wobei sich die Bibliothek nach wie vor in der Sprach- und Leseförderung engagieren, aber auch im Bereich der Medienkompetenzvermittlung zulegen werde, blickte Schmid-Ruhe in die Zukunft.

Der Bestand der Stadtbibliothek umfasste 2017 mehr als 390.000 Medien, die über 1,1 Millionen Mal entliehen wurden.

Über die einzelnen Aktivitäten informiert der Jahresbericht, der auch hier heruntergeladen werden kann.

Stadt Mannheim / Stadtbibliothek Mannheim

02.09.2018


Gartenhallenbad Neckarau eröffnet am 27. August die Hallenbad-Saison

Mannheim-Neckerau / Gartenhallenbad - Der Sommer zeigt sich derzeit von seiner besten Seite. Alle vier Mannheimer Freibäder laden täglich zum Schwimmen und Erholen ein. Mit dem Abschluss der Sommerferien und dem Beginn der Herbstzeit 2018 öffnen die Hallenbäder in Mannheim wieder ihre Tore. Vorab bietet das Gartenhallenbad Neckarau ab dem 27. August Erholungsuchenden und Schwimmerinnen und Schwimmern die Möglichkeit auch wetterunabhängig baden zu gehen.

Die Hallenbad-Saison 2018/2019 startet in den anderen Bädern dann am Montag, 10. September, im Herschelbad und Hallenbad Waldhof-Ost. Am 17. September steht das Hallenbad Vogelstang für seine Gäste zur Verfügung.

In allen vier Hallenbädern gibt es ein breites, umfangreiches Angebot und auch noch Restplätze an Kursen zur Wassergewöhnung für Kleinkinder, Aqua-Kurse für Jung und Alt sowie Schwimmkurse für Kinder und Erwachsene. Ab Samstag, 6. Oktober 2018, werden die neuen Kursangebote 2019 veröffentlicht und angeboten.

Stadt Mannheim

20.08.2018


„Grundstein für Bildungserfolg der Kinder“

Fachbereich städtische Kindertagesstätten stellt Jahresbericht vor

Mannheim - Die Stadt Mannheim hat es sich zum Ziel gemacht, ein Mehr an Bildungs- und Teilhabegerechtigkeit zu gestalten. Die Fachkräfte des Fachbereichs Tageseinrichtungen für Kinder tragen mit der frühkindlichen Erziehung in den 53 städtischen Kindertagesstätten Mannheims maßgeblich zur Umsetzung dieser strategischen Zielsetzung bei. Nun hat der Fachbereich erstmals einen Jahresbericht vorgelegt, in dem er über seine Aktivitäten des vergangenen Jahres berichtet.

„Die Bildung von frühester Kindheit an spielt eine sehr bedeutsame Rolle, weil sie den Grundstein für den weiteren Bildungserfolg von Kindern und den späteren Erwachsenen legt. In unseren Kitas wird jedes Kind individuell und möglichst optimal in seinen Entwicklungs- und Bildungsprozessen begleitet und entsprechend seiner eigenen Persönlichkeit und individuellen Talente gefördert. Für Eltern bedeutet dies, dass wir mit ihnen eine Erziehungspartnerschaft eingehen, so dass sie ihre Kinder bei uns in guten Händen wissen können“, erläuterte Bildungsbürgermeisterin Dr. Ulrike Freundlieb bei der Vorstellung des Berichtes.

Um diese Ziele umzusetzen, werden beispielsweise alle Kinder beim Spracherwerb durch alltagsintegrierte Sprachbildung unterstützt. Kinder mit Sprachförderbedarf erhalten ein zusätzliches Sprachförderangebot. „Denn gleichberechtigte Teilhabemöglichkeiten und Bildungszugänge für alle Kinder und Jugendliche sind uns darüber hinaus ein besonderes Anliegen“, erläuterte die Bürgermeisterin.

Ob Sprache, Bewegung, Ernährung, musisch-kulturelle Angebote oder Naturwissenschaften: Die städtischen Kindertagesstätten leisten in allen frühkindlichen Entwicklungsfeldern Bildungsangebote für Kinder. Dabei nehmen die Tageseinrichtungen immer das einzelne Kind in den Blick und fördern die Entwicklung der Kinder möglichst individuell. Die Kinder erhalten so eine gute Vorbereitung auf die Grundschule. Einen besonderen Akzent bietet der Kindergarten Gryphiusweg, der, so die Dezernentin, kürzlich einen musisch-kulturellen Schwerpunkt gestartet hat.

Die Leiterin des Fachbereichs, Sabine Gaidetza, berichtete aus der pädagogischen Arbeit in den 53 Einrichtungen, die beispielhaft im Jahresbericht beschrieben wird. „ Wir bieten eine qualitativ hochwertige frühkindliche Bildung in allen Entwicklungsfeldern wie Sprache, Bewegung, Naturwissenschaften oder Kultur an“, erläuterte die Pädagogin.

Sprache sei der Schlüssel zur Welt und grundlegende Bedingung für die späteren Erfolge in der Schule. Dies wird durch alltagsintegrierte Sprachbildung in allen städtischen Kitas über verschiedene Bundes-, Landesprojekte und eigene Konzepte gefördert. Hierzu zählen etwa das Gestalten von Familienbüchern, Lesestunden oder Theaterspielen.

Bewegung ist ein grundsätzlicher Schwerpunkt in den Kitas, der maßgeblich durch spezielle Bewegungsräume in den Einrichtungen unterstützt wird. „Durch Bewegung entdecken Kinder die Welt, sie stärkt in hohem Maße die persönliche Entwicklung und kognitiven Leistungen“, erklärte Gaidetzka.

„Naturwissenschaften bilden die Grundlage, um die Welt zu verstehen. Deshalb ist naturwissenschaftliche Bildung in allen unseren Kitas fest verankert. Sechs unserer Einrichtungen wurden als „Haus der kleinen Forscher“ zertifiziert, sieben Einrichtungen wurden mit dem Preis „Heldentaten für das Klima“ ausgezeichnet und 15 Kitas beteiligten sich mit insgesamt etwa 500 Kindern an diversen MINT-Projekten, zum Beispiel in Kooperation mit der Tschira-Stiftung - 'Forscherstation -, der Klimaschutzagentur Mannheim oder dem Technoseum“, informierte die Fachbereichsleiterin.

Und auch die kulturelle Bildung ist ein fester Bestandteil in allen Kindertageseinrichtungen und fest im Kita-Alltag implementiert. Theater-, Musik- oder Kreativitätsprojekte haben einen festen Bestandteil in den städtischen Tageseinrichtungen. Kulturelle Förderung wirke sich entwicklungs- und persönlichkeitsfördernd aus, hob die Bürgermeisterin hervor. Die Angebote sind zudem interkulturell ausgerichtet und tragen so auch zur Integration und wechselseitigem Verstehen von verschiedenen Kulturen bei.

Die Stadt achte aber auch darauf, im Rahmen der Vorgaben des Landesjugendamtes (KVJS) gute Rahmenbedingungen für das Erreichen einer hohen Qualität in den Kitas zu schaffen: Hierzu zähle die Raumgestaltung in den Kitas mit etwa Erfahrungsräumen oder Lernwerkstätten ebenso wie Gesundheitsförderung für Kinder und Personal sowie ein gesundes Essen.

Grundlage der qualitativen Arbeit in den Kitas seien aber die sehr engagierten zirka 1050 pädagogischen Fachkräfte, denen die Bürgermeisterin für ihren täglichen Einsatz dankte. Diesen werden in Mannheim etwa mit einem umfangreichen Fortbildungsportfolio, das gute Weiterqualifizierungen ermögliche, positive Bedingungen geboten. Derzeit bildet die Stadt 125 Auszubildende zur/zum Erzieher/-in aus, darüber hinaus gibt es 413 Praktikanten/-innen in den städtischen Einrichtungen.

Der Jahresbericht des Fachbereichs steht auch auf der website: www.mannheim.de zum Download bereit.

Stadt Mannheim

20.08.2018


Planken: Neugestaltung der Einkaufsmeile wird immer deutlicher

Mannheim - Die Neugestaltung der Planken ist eines der wichtigsten Mannheimer Stadtentwicklungsprojekte der kommenden Jahre. Nachdem im November des vergangenen Jahres die Gleisarbeiten beendet wurden, ist nun ein nächster Meilenstein erreicht: Zwischen den Innenstadtquadraten P 2 und P 7 ist eine rund 600 Meter lange durchgehende Pflasterfläche für die Passanten freigegeben. Auf dieser Fläche sind zudem schon einige Bänke, Abfallbehälter und Baumschutzringe eingebaut, so dass sich die Einkaufs- und Flaniermeile der Region dort im neuen Gewand zeigt. Auch der Bereich vor dem Paradeplatz ist fertig gepflastert. In der kommenden Pflanzzeit werden ferner die noch fehlenden Bäume neu gepflanzt.

Seit Baubeginn im März des vergangenen Jahres wurden rund 13.600 Quadratmeter des neuen Pflasters verlegt sowie Sitzbänke, Baumschutzringe und Abfallbehälter eingebaut. Im direkten Anschluss an die fertigen Flächen vor den Quadraten P 2 bis P 7 geht es in bewährter Manier vor den Quadraten O 3, O 5 und O 7 weiter. Auch hier erfolgen in den Baufeldern zunächst die notwendigen Arbeiten an den Stromleitungen, und im direkten Anschluss wird das neue Pflaster verlegt. Die Geschäfte sind auch während dieser Arbeiten wie gewohnt zu jeder Zeit erreichbar.

Mit der Fertigstellung der rund 7.000 Quadratmeter großen Fläche auf der P-Seite zwischen P 2 und P 7 und der Begrenzung auf drei parallele Baufelder auf der O-Seite bietet die Einkaufsmeile speziell in der Sommerzeit Platz zum Flanieren und Shoppen.

Neues Reinigungskonzept

Die fertigen Flächen bieten nicht nur den Besuchern Platz, sondern ebenso der Stadtreinigung. Der nun fertiggestellte Bauabschnitt ermöglicht es, die durchgängige Fläche ohne größere Einschränkungen zu reinigen. Dafür kommen neben der manuellen Reinigung auch große Kehrmaschinen zum Einsatz. Neu hinzu kommt die Nassreinigung mit speziellen Schrubbmaschinen.

Leitungsarbeiten sind fast abgeschlossen

Die Investitionen in die unterirdische Infrastruktur im Zuge der Planken-Erneuerung sind weitgehend abgeschlossen. Bis zum Ende des Projektes werden noch in vier Baufeldern neue Stromkabel verlegt, jeweils in enger zeitlicher Abstimmung mit den Pflasterarbeiten.

Neue Ampeln und Blindenleitsystem am Plankenkopf

Neben den drei aktiven Baufeldern in den Planken laufen aktuell die Erneuerungsmaßnahmen an den Ampeln in den Kreuzungsbereichen Kunststraße/ Kaiserring und Fressgasse/ Friedrichsring. Diese werden umgerüstet und erhalten zusätzlich ein Blindenleitsystem. Teilweise sind die Ampeln am Plankenkopf bereits erneuert. Nun folgen die Ampeln auf den Verkehrsinseln im Bereich der Kunststraße und Fressgasse sowie neue Ampeln auf der gegenüberliegenden Straßenseite am Wasserturm. Die aufwendigen Arbeiten sind bis Anfang September 2018 angesetzt. Auf den Autoverkehr haben die Arbeiten keine Auswirkungen. Die Fußgänger werden über den Fußgängerüberweg am Wasserturm geführt. Nach Abschluss der Arbeiten ist der komplette Straßenbereich am Plankenkopf und Wasserturm zwischen Kunststraße und Fressgasse mit neuen Ampeln versehen und barrierefrei ausgebaut.

Stadt Mannheim / Rhein-Neckar-Verkehr GmbH / MVV Energie

20.08.2018


Lebensmittel verwenden, nicht verschwenden

82 Kilogramm Lebensmittel pro Jahr und Kopf werfen die Bundesbürgerinnen und Bundesbürger im Schnitt in den Müll – eine enorme Verschwendung von Ressourcen. Mit ihrer aktuellen Plakatkampagne und mit weiteren Aktionen macht die Abfallwirtschaft Mannheim deshalb auf das Thema Lebensmittelverschwendung aufmerksam. Doch wie lassen sich Lebensmittelabfälle konkret vermeiden? Vom geplanten Einkauf über die richtige Lagerung bis hin zur Verwendung von Lebensmitteln gibt es hierzu viele Möglichkeiten, die zudem den Geldbeutel schonen.

Bewusst einkaufen
Der beste Abfall ist der, der gar nicht erst entsteht. Das gilt auch für Lebensmittelabfälle. Sie lassen sich schon durch die Befolgung weniger Verhaltenstipps deutlich reduzieren. Sorgfältige Planung, ein Blick in den Kühlschrank vor dem Gang in den Supermarkt und die gute alte Einkaufsliste – klassisch handgeschrieben oder auf dem Handy – helfen dabei, nicht zu viel oder unnötige Lebensmittel einzukaufen. Sonderangebote verleiten oft zum Kauf von Lebensmitteln, die gar nicht gebraucht werden und dann in den Tiefen des Kühlschranks verderben. Vermeintliche Rabatte beim Kauf von Großmengen entpuppen sich schnell als Kostenfalle, wenn sie nicht verbraucht werden können und dann ein trauriges Ende in der Mülltonne nehmen.

Richtig lagern
Durch die richtige Lagerung von Lebensmitteln kann vermieden werden, dass diese unansehnlich oder ungenießbar werden. Trockenwaren wie Mehl oder Müsli werden am besten in gut schließbare Gefäße umgefüllt, um Schädlingsbefall zu vermeiden. Brot sollte in den Brotkasten, Zwiebeln und Kartoffeln in den Vorratsschrank. Wichtig ist, auch bei hochsommerlichen Temperaturen die Kühlkette von Kühl- und Tiefkühlwaren möglichst nicht oder nur kurzzeitig zu unterbrechen. Für den Transport vom Laden nach Hause bietet sich eine Kühltasche an. Nach dem Einkauf, aber auch nach dem Frühstück oder Kaffeetrinken, sollten Milch und Co. direkt wieder in die Kühlung. Im Kühlschrank selbst gilt es, verschiedene Temperaturzonen zu beachten: Selbstgekochtes sollte ganz oben eingeräumt werden, Käse und Milchprodukte in der Mitte. Leicht verderbliche Waren wie Fleisch und Fisch gehören in die unterste Etage, Eier, Butter und Getränke in die Tür. So bleiben die Lebensmittel länger frisch und haltbar.

Mindesthaltbarkeitsdatum dient der Orientierung
Der Frischkäse ist abgelaufen – noch lange kein Grund ihn wegzuwerfen! Vertrauen Sie Ihrer Wahrnehmung: Solange er gut aussieht, riecht und schmeckt, ist er bedenkenlos genießbar, auch wenn das Mindesthaltbarkeitsdatum überschritten ist. Dieses ist kein Verfallsdatum, wie fälschlicherweise oft angenommen wird. Vielmehr bedeutet es lediglich, dass die unveränderte Qualität bis zu diesem Datum garantiert wird. Die meisten Lebensmittel können auch danach noch ohne Bedenken konsumiert werden. Insbesondere trockene Waren wie Reis und Nudeln bleiben wesentlich länger gut, aber auch durchgehend gekühlte Sauermilcherzeugnisse wie Joghurt oder Quark sind oft mehrere Wochen über das Mindesthaltbarkeitsdatum hinaus genießbar. Anders verhält es sich mit dem Verbrauchsdatum, das bei Fisch und Fleisch angegeben ist. Diese leicht verderblichen Lebensmittel müssen unbedingt vor Ablauf des angegebenen Datums verzehrt werden.

Kreative Resteküche
Oma machte es uns vor: Ob Nudelauflauf oder Bratkartoffeln, Knödel oder arme Ritter, Wurstsalat, Gemüsesuppe oder Käsespätzle – vom Mittagessen übrig gebliebene oder zeitnah zu verbrauchende Lebensmittelreste lassen sich oft schmackhaft weiter verarbeiten. Was früher noch gang und gäbe war, ist heute manchmal in Vergessenheit geraten. Dabei gibt es neben den oben genannten „Klassikern“ auch zahlreiche moderne Gerichte aus der Resteküche: Tortilla, Gazpacho oder Club-Sandwich, Amaranthsalat oder Couscoustaler – der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Verdorbene Lebensmittel können oft in die Biotonne
Wenn trotz aller Vorsicht doch einmal etwas verdirbt, dann sollte geprüft werden, ob die Biotonne für diese Abfälle in Frage kommt. Nicht mehr genießbare Obst- und Gemüsereste, verschimmeltes Brot oder ähnliches, die – ohne Verpackung – über die Biotonne entsorgt werden, werden zu Kompost weiterverarbeitet und landen so nicht in der Müllverbrennungsanlage. Im Rahmen der deutschlandweiten „Aktion Biotonne“ wirbt die Abfallwirtschaft daher im Aktionsmonat September auch für die Nutzung der Biotonne.

Tipps zur Abfallvermeidung im Internet
Zahlreiche praxistaugliche Tipps zur Abfallvermeidung sowie zu Recycling und Mülltrennung hat die Abfallwirtschaft Mannheim unter www.abfallwirtschaft-mannheim.de unter dem Menüpunkt „Abfallberatung“ zusammengestellt. Interessierte Bürgerinnen und Bürger, die etwas gegen Lebensmittelverschwendung tun möchten, können sich außerdem unter www.zugutfuerdietonne.de informieren.

Stadt Mannheim

20.08.2018


Mannheim stellt Modellstadt-Maßnahmen vor

v.l.: Erster Bürgermeister und ÖPNV Dezernent Christian Specht hat am Mittwoch (15.08.2018) gemeinsam mit Klaus Dillinger (rnv-Aufsichtsratvorsitzender), Volkhard Malik (VRN-Geschäftsführer) und Christian Volz (Kaufm. Geschäftsführer rnv) die Maßnahmen der Modellstadt Mannheim vorgestellt.

Vor rund einem halben Jahr wurde Mannheim vom Bundesumweltministerium zur Modellstadt für die Entwicklung und Umsetzung von Maßnahmen zur Stickstoffdioxid-Reduktion ausgewählt. In den vergangenen Wochen und Monaten hat die Stadt Mannheim daraufhin gemeinsam mit dem Verkehrsverbund Rhein-Neckar GmbH (VRN) und der Rhein-Neckar-Verkehr GmbH (rnv) ein Maßnahmenkonzept erarbeitet.

Nun hat der Bund die Rahmenbedingungen für die Bundesförderung der fünf Modellstädte vorgestellt.

„Es ist gut, dass die Bundesregierung die Städte bei der Mobilitätswende finanziell begleitet. Mit der Aufnahme Mannheims als Modellstadt wird gewürdigt, dass wir bereits seit Jahren in den ÖPNV investieren, unter anderem in ein stadtweites, flächendeckendes Stadtbahnliniennetz, in moderne Busse, neue Bahnen, in Mobilitäts-Apps und elektronische Tickets, einen ‚E-Tarif‘ und vieles mehr“, konstatiert Erster Bürgermeister und ÖPNV-Dezernent Christian Specht. „Von den Erkenntnissen aus den Modellstadt-Projekten profitiert nicht nur die Stadt Mannheim, sondern das gesamte Verbundgebiet. Um die Übertragbarkeit unserer Maßnahmen auf andere Kommunen zu dokumentieren, wollen wir einen Teil der Tarifmaßnahmen in der gemeinsamen Großwabe mit unserer Nachbarstadt Ludwigshafen umsetzen.“

„Wir begrüßen, dass der Bund den ÖPNV im Rahmen des Projektes ‚Modellstadt‘ effektiv finanziert und fördert. Dadurch können die Angebote des ÖPNV nachhaltig gestärkt werden“, so VRN-Geschäftsführer Volkhard Malik.

Christian Volz, kaufmännischer Geschäftsführer der rnv, ergänzt: „Als Betreiber der Verkehre freut mich, dass der Bund sich bei den ausgewählten Modellstadt-Maßnahmen nicht nur auf Preissenkungen fokussiert, sondern uns auch bei der Angebotsausweitung unterstützt. So können wir mit unserem Angebot durch eine sinnvolle Verstärkung der Linien, unter anderem im Berufsverkehr, der zu erwartenden Nachfragesteigerung begegnen.“

Als nächster Schritt werden nun konkrete Förderanträge erstellt. Die Umsetzung der Maßnahmen erfolgt nach der Bewilligung der Anträge.

Stadt Mannheim

20.08.2018


Sprachenführer für Arztpraxen und Gesundheitsangebote in Mannheim

Mannheim - Im August 2018 legt die Stadt Mannheim erstmalig einen Sprachenführer für Arztpraxen und Praxen anderer Gesundheitsfachberufe auf.

Der Sprachenführer enthält eine Auflistung von Allgemeinmedizinern, Fachärzten, Psycho- und Ergotherapeuten, Logopäden und Hebammen sowie den Sprachen, die in den Praxen gesprochen werden.

Mit dem Sprachenführer möchte die Stadt Mannheim einen Beitrag zur besseren gesundheitlichen Vorsorge, Beratung und Versorgung von Migrantinnen und Migranten leisten. Die Broschüre soll dazu beitragen, Sprachbarrieren abzubauen und auf diese Weise eine praktische Hilfestellung für Patienten mit Migrationshintergrund als auch für Fachkräfte in Beratungsstellen aus dem Aufgabenbereich „Migration und Integration“ bieten.

„Der Zugang zu einer angemessenen gesundheitlichen Versorgung wird auf diese Weise erleichtert, da Menschen mit geringen Deutschkenntnissen ihre gesundheitlichen Beschwerden bzw. Fragen in der Muttersprache kommunizieren können. Damit erhöht sich wiederum der Behandlungserfolg für die Patientinnen und Patienten“, so Gesundheitsbürgermeisterin Dr. Ulrike Freundlieb.

Hintergrund

Im Rahmen der Kommunalen Gesundheitskonferenz Mannheim, welche sich mit dem Schwerpunktthema „Gleichberechtigter Zugang zum Gesundheitssystem“ beschäftigt, wurde ein Bedarf nach Informationen zu den im Versorgungssystem gesprochenen Sprachen festgestellt. Im Jahr 2017 führte der Fachbereich Gesundheit eine Umfrage bei allen niedergelassenen Ärzten sowie weiteren Gesundheitsfachberufen durch, um die Sprachkenntnisse in den Praxen zu erheben. In dem aktuell herausgegebenen Sprachenführer wurden diejenigen Praxen aufgenommen, die ihre Daten zur Verfügung gestellt haben.

Die Broschüre erhebt daher keinen Anspruch auf Vollständigkeit, eine Aktualisierung ist im Zweijahresrhythmus vorgesehen.

Der Fachbereich Gesundheit erhofft sich eine große Resonanz auf den Sprachenführer und wünscht sich, dass auch andere Akteure des Gesundheitssystems motiviert werden, ihr Angebot in der Broschüre ebenfalls zu präsentieren.

Die Broschüre ist auf der Homepage der Fachbereichs Gesundheit abrufbar unter: https://www.mannheim.de/sprachenführer-arztpraxen

Stadt Mannheim

16.08.2018


Mannheim stellt Modellstadt-Maßnahmen vor

v.l.: Erster Bürgermeister und ÖPNV Dezernent Christian Specht hat am Mittwoch gemeinsam mit Klaus Dillinger (RNV-Aufsichtsratvorsitzender), Volkhard Malik (VRN-Geschäftsführer) und Christian Volz (Kaufm. Geschäftsführer RNV) die Maßnahmen der Modellstadt Mannheim vorgestellt.

Mannheim - Vor rund einem halben Jahr wurde Mannheim vom Bundesumweltministerium zur Modellstadt für die Entwicklung und Umsetzung von Maßnahmen zur Stickstoffdioxid-Reduktion ausgewählt. In den vergangenen Wochen und Monaten hat die Stadt Mannheim daraufhin gemeinsam mit dem Verkehrsverbund Rhein-Neckar GmbH (VRN) und der Rhein-Neckar-Verkehr GmbH (rnv) ein Maßnahmenkonzept erarbeitet.

Nun hat der Bund die Rahmenbedingungen für die Bundesförderung der fünf Modellstädte vorgestellt.

„Es ist gut, dass die Bundesregierung die Städte bei der Mobilitätswende finanziell begleitet. Mit der Aufnahme Mannheims als Modellstadt wird gewürdigt, dass wir bereits seit Jahren in den ÖPNV investieren, unter anderem in ein stadtweites, flächendeckendes Stadtbahnliniennetz, in moderne Busse, neue Bahnen, in Mobilitäts-Apps und elektronische Tickets, einen ‚E-Tarif‘ und vieles mehr“, konstatiert Erster Bürgermeister und ÖPNV-Dezernent Christian Specht. „Von den Erkenntnissen aus den Modellstadt-Projekten profitiert nicht nur die Stadt Mannheim, sondern das gesamte Verbundgebiet. Um die Übertragbarkeit unserer Maßnahmen auf andere Kommunen zu dokumentieren, wollen wir einen Teil der Tarifmaßnahmen in der gemeinsamen Großwabe mit unserer Nachbarstadt Ludwigshafen umsetzen.“

„Wir begrüßen, dass der Bund den ÖPNV im Rahmen des Projektes ‚Modellstadt‘ effektiv finanziert und fördert. Dadurch können die Angebote des ÖPNV nachhaltig gestärkt werden“, so VRN-Geschäftsführer Volkhard Malik.

Christian Volz, kaufmännischer Geschäftsführer der rnv, ergänzt: „Als Betreiber der Verkehre freut mich, dass der Bund sich bei den ausgewählten Modellstadt-Maßnahmen nicht nur auf Preissenkungen fokussiert, sondern uns auch bei der Angebotsausweitung unterstützt. So können wir mit unserem Angebot durch eine sinnvolle Verstärkung der Linien, unter anderem im Berufsverkehr, der zu erwartenden Nachfragesteigerung begegnen.“

Als nächster Schritt werden nun konkrete Förderanträge erstellt. Die Umsetzung der Maßnahmen erfolgt nach der Bewilligung der Anträge.

Stadt Mannheim

16.08.2018


Elektroschrott darf nicht in die Mülltonne!

Elektro- und Elektronikgerätegesetz wird ab 15. August ausgeweitet

Mannheim / Deutschland - Verbraucherinnen und Verbraucher aufgepasst! Am 15. August 2018 treten Änderungen des Elektro- und Elektronikgerätegesetzes in Kraft, in dem die Entsorgung und die Verwertung von Elektrogeräten geregelt sind. Künftig gelten sehr viel mehr Haushaltsgeräte und Gebrauchsgegenstände als Elektrogeräte und müssen recycelt werden. Sie dürfen dann nicht mehr in die Mülltonne.

Was heißt das in der Praxis? Neben den „klassischen“ Elektrogeräten wie Waschmaschine, Fön, Computer und Radio müssen jetzt auch Möbel oder Kleidungsstücke mit elektrischen Bestandteilen, wie zum Beispiel höhenverstellbare Sessel oder Schreibtische, beleuchtete Spiegel oder blinkende Turnschuhe wie Elektrogeräte getrennt gesammelt und verwertet werden.

Elektrogeräte enthalten wertvolle Ressourcen, aber teilweise auch Schadstoffe und dürfen nicht in die Hausmülltonne. Aus diesem Grund sind sie mit dem Symbol einer durchgestrichenen Mülltonne gekennzeichnet. Jeder Verbraucher ist verpflichtet, Elektroaltgeräte an Sammel- oder Rücknahmestellen abzugeben. Die Annahme ist kostenlos. So werden sie einer umwelt- und ressourcenschonenden Verwertung zugeführt.

Altgeräte einfach abgeben

Bürgerinnen und Bürger in Mannheim können Elektroaltgeräte zu den städtischen Recyclinghöfen (Im Morchhof und Friesenheimer Insel) bringen oder bei Händlern mit einer Verkaufsfläche für Elektrogeräte von mindestens 400 Quadratmetern abgeben. Diese haben eine Rücknahmeverpflichtung, auch wenn das Produkt nicht bei ihnen gekauft wurde. Allerdings gelten hierfür bestimmte Voraussetzungen: Die Kantenlänge des Elektrogeräts darf 25 cm nicht überschreiten und es darf sich nur um haushaltsübliche Mengen handeln. Bei Neukauf eines größeren Elektrogeräts, beispielweise einer Waschmaschine, muss der Händler gleichzeitig ein entsprechendes Altgerät zurücknehmen. Ein Verstoß gegen die Rücknahmeverpflichtung kann mit Bußgeld geahndet werden. Auch der Onlinehandel ist zur Rücknahme verpflichtet.

Die Abfallwirtschaft Mannheim bittet darum, Batterien vor der Entsorgung aus den Geräten zu entfernen und bei den Batteriesammelstellen (z. B. im Handel oder an den Recyclinghöfen) abzugeben.

Weitere Informationen gibt es auf der Homepage der Abfallwirtschaft Mannheim unter: www.abfallwirtschaft-mannheim.de unter dem Menüpunkt „Abfallberatung“.

Stadt Mannheim

16.08.2018


Modellstadt Mannheim: Statement des Ersten Bürgermeisters Christian Specht anlässlich des Gesprächs mit BMin Schulze und BM Scheuer in Berlin

Mannheim / Berlin - „Wir freuen uns, dass die bisherigen Maßnahmen der Stadt Mannheim auch dazu beigetragen haben, Teil des Modellstadt-Projekts sein zu dürfen. Das Gespräch heute hat nochmals bestätigt, dass eine Vielzahl der von uns vorgeschlagenen Maßnahmen den Bund überzeugen konnten, da sie die vorgegebenen Kriterien erfüllen: Sie können kurzfristig realisiert werden, haben das Potenzial, Stickstoffdioxide schnell und deutlich zu reduzieren, weisen ein gutes Kosten-Nutzen-Verhältnis auf und sind gut übertragbar auf andere Städte und Regionen in Deutschland. So soll beispielsweise auch unsere Nachbarstadt Ludwigshafen von ÖPNV-Tarifmaßnahmen in der gemeinsamen Großwabe profitieren. Wir müssen mit den Maßnahmen in den Städten ansetzen, denn diese sind der Schlüssel für den Erfolg bei der Mobilitätswende.

Der Bund hat unsere Leistungen, die wir bereits in den vergangenen Jahren zu einer Attraktivierung des ÖPNV erbracht haben, anerkannt. In unserer Funktion als Modellstadt können wir nun nicht nur auf unser oberstes Ziel, Dieselfahrverbote zu vermeiden, hinwirken, sondern auch unsere bereits bestehenden ÖPNV-Angebote optimieren und auf das aufbauen, was wir in den vergangenen Jahren bereits geleistet und aus eigener Kraft an Investitionen getätigt haben. Wichtig ist jedoch, dass wir schon heute, wenn wir mit der Umsetzung unserer Maßnahmen starten, an morgen denken. Wenn wir nach Ende 2020 die Ergebnisse der Modellstadt-Maßnahmen evaluieren und erkennen, dass wir mit der Umsetzung unserer Maßnahmen den gewünschten Erfolg erzielen, muss klar sein, dass wir auch darüber hinaus eine Verstetigung der ÖPNV-Förderung durch den Bund benötigen.“

Stadt Mannheim

16.08.2018


Die Erhebung zum Mannheimer Mietspiegel 2018 startet diese Woche

Mannheim - Der Mannheimer Mietspiegel wird in den kommenden Monaten fortgeschrieben und Ende des Jahres 2018 herausgegeben. Damit die Werte des Mietspiegels an die aktuelle Mietpreisentwicklung angepasst werden können, wird in den kommenden Wochen eine bestimmte Zahl von Vermietern und Mietern um Auskunft gebeten. Die Adressen sind durch eine Stichprobe zufällig ausgewählt worden. Für die Durchführung der schriftlichen Befragung zur Mietspiegelerhebung 2018 hat die Stadt Mannheim die Firma ALP – Institut für Wohnen und Stadtentwicklung GmbH aus Hamburg – beauftragt. Die Teilnahme ist freiwillig. Bei der Befragung werden die datenschutzrechtlichen Bestimmungen strikt eingehalten. Die Antworten werden anonymisiert, eine spätere Rückverfolgung der persönlichen Adresse ist damit ausgeschlossen. Die Angaben der Befragten werden für keinerlei andere Zwecke als die des Mietspiegels verwendet und nach Ende der Datenaufbereitung vernichtet.

Durch die regelmäßige Anpassung bietet der Mietspiegel einen aktuellen Überblick über das Mietenniveau im frei finanzierten Wohnungsbestand Mannheims. Der Mannheimer Mietspiegel wird deshalb alle zwei Jahre veröffentlicht. Als Übersicht über die „ortsübliche Vergleichsmiete“ im Stadtgebiet von Mannheim ist er für Mieter und Vermieter eine wichtige Orientierungshilfe. „Der Mietspiegel schafft Transparenz bei der Mietpreisgestaltung und dient dem Interessenausgleich zwischen Mietern und Vermietern“, so Bürgermeister Lothar Quast, der gleichzeitig darauf hinweist, wie wichtig eine möglichst hohe Beteiligung an der Befragung ist und bittet die per Zufall ausgewählten Mietenden und Vermietenden teilzunehmen.

Der Mannheimer Mietspiegel ist ein qualifizierter Mietspiegel. Dieser muss nach anerkannten wissenschaftlichen Grundsätzen erstellt sein und beispielsweise von der Kommune als qualifiziert anerkannt werden. Dazu gehört, dass die Werte des Mannheimer Mietspiegels auf einer repräsentativen Stichprobe von Mannheimer Mietverhältnissen beruhen.

Bei Fragen zur Datenerhebung steht Ihnen das durchführende Institut ALP unter der Telefonnummer 0621 2937311 zur Verfügung.

Der Fachbereich Stadtplanung bietet außerdem Beratung zur ortsüblichen Vergleichsmiete und zur Anwendung des Mietspiegels an. Die Anschrift lautet: Fachbereich Stadtplanung, Collinistraße 1, 68161 Mannheim, Telefon: 0621 29378 60, E-Mail: mietspiegel@mannheim.de.

Stadt Mannheim

13.08.2018


Regenbogenempfang der Stadt Mannheim 2018

Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz dankte beim Regenbogenempfang der Stadt Mannheim in der Kunsthalle Mannheim Engagierten aus der LSBTI-Community
Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz ehrte Vorstandsvorsitzenden Harald Blaull (2.v.r.) und das Organisitationsteam des Christopher Street Day Rhein-Neckar mit einer Urkunde

Mannheim - Eine Vielzahl von Engagierten aus der Community lesbischer, schwuler, bisexueller, transgeschlechtlicher und intergeschlechtlicher Menschen (LSBTI) trägt durch überwiegend ehrenamtliche Arbeit maßgeblich zu einem friedlichen und respektvollen Zusammenleben in Vielfalt bei. Im Rahmen des – in dieser Form – dritten Regenbogenempfangs hat sich die Stadt Mannheim am Donnerstag, 9. August, bei diesen Menschen bedankt und ihren Beitrag für eine erfolgreiche Weiterentwicklung der Stadtgesellschaft gewürdigt. „Mannheim ist eine Stadt für alle“, sagte Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz in seiner Rede. „Mit der Mannheimer Erklärung, die alle Formen von Diversität umfasst, zeigt sie, dass sie eine verlässliche Partnerin ist.“

Moderatorin Rosa Omenaca Prado und die Aktivistinnen Stephanie Kuhnen aus Berlin Charlottenbur-Wilmersdorf, Sida Olesiak aus dem polnischen Bydgoszcz, Oksy Morar aus dem litauischen Klaipeda sowie Alys Einion aus dem walisischen Swansea (v.l.) bei einer Talkrunde.

Anlässlich des 100. Jubiläums des Frauenwahlrechts, das in diesem Jahr gefeiert wird, stand der Regenbogenempfang dieses Mal unter dem Thema „Sichtbarkeit von Frauen* in der queeren Community“. Passend dazu gab es einen Fokus auf weibliche Aktivistinnen beim Austausch mit LSBTI-Organisationen aus den Mannheimer Partnerstädten, der zum zweiten Mal stattfindet. In diesem Jahr nehmen Aktivistinnen aus dem türkischen Beyoğlu, dem polnischen Bydgoszcz, dem moldawischen Chișinău, dem israelischen Haifa, dem litauischen Klaipėda, dem walisischen Swansea sowie aus Berlin-Charlottenburg-Wilmersdorf teil.

Moderatorin Rosa Omenaca Prado mit den Aktivistinnen Adi Sasaka aus dem israelischen Haifa, Paula Cerescu aus dem moldawischen Chisinau sowie Beren Azizi aus dem türkischen Beyoglu. (v.l.)

„Eine Politik der Chancengleichheit und Gleichberechtigung ist auch eine kommunale Angelegenheit und Mannheim möchte Vorbild für das Zusammenleben in Vielfalt sein“, so Kurz. „Die Geschichte des Frauenwahlrechts zeigt, dass Rechte errungen werden müssen – die Gegenwart in Europa zeigt, dass Rechte auch bewahrt werden müssen.“ Mit der Ehe für Alle, der Rehabilitation von nach Paragraf 175 des Strafgesetzbuchs Verurteilten sowie der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zugunsten eines dritten Geschlechts im Personenstandsrecht sei 2017 in Deutschland viel erreicht wurden. Dennoch bleibe noch Einiges zu tun, wie beispielsweise intergeschlechtlichen Kindern ein Recht auf Unversehrtheit zuzugestehen.

Der Regenbogenempfang der Stadt Mannheim 2018 in der Kunsthalle Mannheim

Der Vorstandsvorsitzende des Christopher Street Day (CSD) Rhein-Neckar, Harald Blaull, wurde stellvertretend für den Vorstand und das Organisationsteam des CSD Rhein-Neckar anlässlich des zehnten Jubiläums in diesem Jahr mit einer Urkunde für das Engagement ausgezeichnet. In zwei Diskussionsrunden haben die Zuschauenden Einblicke in die Situationen vor Ort sowie in die Arbeit der Aktivistinnen aus den Partnerstädten erhalten.

Der Empfang wurde mit der Vernissage zu der Kunstausstellung „WE ARE PART OF CULTURE“ verbunden, die im Rahmen der CSD-Saison bis zum 19. August im Mannheimer Hauptbahnhof gastiert. Die Aktivistinnen aus den Partnerstädten nehmen heute am Dyke*March in Heidelberg und morgen im Rahmen einer städtischen Fußgruppe unter dem Motto „Twin Cities. Together for Equality.“ an der Demonstration des CSD Rhein-Neckar teil.

Text: Stadt Mannheim Foto: Alexander Kästel

13.08.2018


Abschlussmeldung: Stadtbahnunfall auf dem Kaiserring

Am Donnerstag gegen 6 Uhr waren zwei Stadtbahnen auf dem Kaiserring zwischen der Haltestelle Kunsthalle und dem Hauptbahnhof aufeinander aufgefahren.

Mannheim-Innenstadt - Nach dem Stadtbahnunfall auf dem Kaiserring zwischen der Haltestelle Kunsthalle und dem Hauptbahnhof rollt der Verkehr wieder. Die Unfallbahnen sind entfernt, der Schienenverkehr wurde wieder aufgenommen. Auch die vorübergehende Teilsperrung des Kaiserrings konnte inzwischen aufgehoben werden.

Gegen 6 Uhr war eine rnv-Stadtbahn der Linie 7 in Fahrtrichtung Hauptbahnhof unterwegs, als aus bislang noch ungeklärter Ursache eine weitere Stadtbahn der Linie 5 von hinten auffuhr. In dem vorderen Fahrzeug befanden sich noch keine Fahrgäste, sondern nur der Fahrer sowie fünf Fahrkartenkontrolleure der rnv. Im hinteren Fahrzeug waren bereits Fahrgäste unterwegs.

Insgesamt wurden durch den Aufprall 21 Personen verletzt. Vier Personen erlitten mittelschwere Verletzungen wie zum Beispiel Schnittverletzungen und Prellungen, 17 Personen wurden leichter verletzt. Vorsichtshalber wurden die Verletzten zunächst zur Untersuchung ins Universitätsklinikum Mannheim, das Theresienkrankenhaus, Diakoniekrankenhaus und ins Klinikum Ludwigshafen gebracht.

Bei dem Unfall entstand ein Sachschaden in Höhe von rund 200.000 Euro.

An den Stadtbahnen entstand ein Sachschaden in Höhe von rund 200.000 Euro.
Die Fahrzeuge waren noch fahrtüchtig und sind nun zur Reparatur in die Depots gefahren.

Neben der Feuerwehr Mannheim und dem regulären Rettungsdienst waren ehrenamtliche Helfer des Deutschen Roten Kreuzes, der Johanniter-Unfallhilfe sowie der Großraumrettungswagen der Berufsfeuerwehr Ludwigshafen im Einsatz. Das Notfallteam der rnv war wenige Minuten nach dem Unfall vor Ort, um die Rettungsmaßnahmen zu unterstützen. Auch die Notfallseelsorge stand für die Betroffenen zur Verfügung.

„Einmal mehr hat sich gezeigt, dass das Zusammenspiel zwischen den Hilfsdiensten reibungslos funktioniert. Mein Dank gilt allen Beteiligten, insbesondere auch den Helfern aus Ludwigshafen sowie den Ehrenamtlichen“, so Erster Bürgermeister und Feuerwehrdezernent Christian Specht, der auch für den ÖPNV zuständig ist.

Wie es zu dem Unfall kommen konnte, muss nun untersucht werden.

Stadt Mannheim

10.08.2018


Sommer, Sonne, Reisezeit - Fachbereich Gesundheit gibt Gesundheitstipps für einen entspannten Urlaub und eine gesunde Wiederkehr

Mannheim / Deutschland - Die Urlaubszeit hat begonnen, viele Menschen zieht es für die schönste Zeit im Jahr in nahe oder ferne Länder. Damit die Urlaubsfreude auch ungetrübt bleibt, sollte auf Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene geachtet werden. Generell gilt: „Cook it, boil it, peel it or forget it!“ Bedeutet also „Kochen, durchbraten, schälen oder lieber bleiben lassen!“. Darüber hinaus sollte, auch beim Zähneputzen, auf einwandfreies Trinkwasser geachtet und auf Eiswürfel verzichtet werden. Besonders hoch ist das Risiko bei Fernreisen nach Afrika, Asien oder Südamerika. In diesen Ländern sind die Hygienestandards teilweise niedrig. Auch lässt die Wärme dort Durchfallerreger schnell wachsen.

Zu einer guten Reisevorbereitung gehört immer auch der Impfcheck, zu den benötigten Unterlagen ein gültiger Reisepass oder Personalausweis und auch Impfausweis. Denn der für Deutschland empfohlene „Basisimpfschutz“ gilt erst recht für Reisen: So ist zum Beispiel das Risiko, bei unzureichendem Schutz an Masern zu erkranken, in vielen Ländern um ein Vielfaches im Vergleich zu Deutschland erhöht. Auch der Tetanusimpfschutz sollte bei diesem Anlass überprüft werden.

Die Hepatitis A-Impfung ist eine der wichtigsten Reiseimpfungen und schützt vor dem in südlichen Ländern sehr weit verbreiteten Virus, das über Wasser, Lebensmittel, Gegenstände und Hände übertragen wird. Eine Kombinationsimpfung mit Hepatitis B schützt gleichzeitig vor dieser überwiegend durch Blutkontakt und Sexualverkehr übertragbaren Krankheit.
Das über Stechmücken übertragbare gefährliche Gelbfiebervirus kommt in bestimmten Regionen Zentralafrikas und Südamerikas vor. Die Erkrankung ist mit einer hohen Sterblichkeit verbunden, und alle, die Gelbfieberregionen bereisen, sollten sich unbedingt impfen lassen. Manche dieser Länder verlangen für die Einreise eine Impfbescheinigung. Die Impfung kann nur von einer anerkannten Gelbfieberimpfstelle durchgeführt werden, beispielsweise im Fachbereich Gesundheit der Stadt Mannheim.

Ebenfalls über Stechmücken werden die Erreger der Malaria übertragen, die in vielen Ländern Afrikas, Asiens sowie Zentral- und Mittelamerikas vorkommt. Ob ein Malariamedikament vorsorglich eingenommen werden muss oder ob bei Reisezielen mit niedrigem Infektionsrisiko ein mitgeführtes Medikament zur Notfallbehandlung (Stand-by) ausreicht, ist in einer reisemedizinischen Beratung zu klären. Kleinkindern und Schwangeren wird aufgrund der erheblichen Gefährdung durch schwere Verläufe bei Infektion mit einem Malariaerreger von vermeidbaren Reisen in Malariagebiete abgeraten.

Konsequente Maßnahmen vor Mückenstichen vermindern nicht nur das Infektionsrisiko durch Malaria, sondern auch anderer durch Stechmücken übertragene Viruserkrankungen wie Dengue, Chikungunya und Zika, die in tropischen und subtropischen Regionen vorkommen können und gegen die es bisher keine Impfung gibt. Reisende in Risikogebiete sollten sich durch bedeckende Kleidung mit langen Ärmeln und langen Hosen vor Mückenstichen schützen, auf freie Hautstellen wiederholt ein gut wirksames Mückenabwehrmittel auftragen und in der Nacht unter einem Mückenschutz schlafen.

Eine besondere Gefahr birgt das Zika-Virus in der Schwangerschaft, denn bei Infektion der Mutter kann es zu schweren Missbildungen des Kindes im Mutterleib kommen. Vom Zika-Virus betroffene Gebiete liegen v.a. in Süd- und Mittelamerika sowie in Südostasien. Häufig verläuft eine Zika-Virus Infektion völlig unbemerkt. Das Virus kann auch auf sexuellem Weg durch Sperma übertragen werden. Daher sollte für die Dauer von sechs Monaten nach Rückkehr aus einem betroffenen Gebiet mit Kondom verhütet werden.

Ob vor einer Reise weitere Impfungen, z.B. gegen Typhus, Tollwut, Meningokokken, Japanische Enzephalitis, FSME oder Influenza wichtig sind, ist vom Reiseziel, der Reieseart und weiteren persönlichen Faktoren abhängig und sollte individuell mit dem Impfarzt besprochen werden. Eine gute Beratung ist insbesondere für Schwangere und bei Reisen mit Säuglingen und Kleinkindern wichtig.

Informationen zur Reiseapotheke, zum Sonnenschutz oder zu richtigem Trinkverhalten in heißen Ländern sollten die Beratung abschließen. Vor einer Reise empfiehlt sich ein Gespräch mit dem Hausarzt. Aktuelle Informationen zu Reisen und Gesundheit bietet auch das Auswärtige Amt (www.auswaertiges-amt.de), das Robert-Koch-Institut (www.rki.de) und die Deutsche Gesellschaft für Tropenmedizin (www.dtg.org). Selbstverständlich bietet auch der Fachbereich Gesundheit der Stadt gerne einen Beratungs- und Impftermin an, der unter der Telefonnummer 293-2203 vereinbart werden kann.

Stadt Mannheim

10.08.2018


Landesverkehrsministerium wählt Mannheim zu Modellkommune

Erst Modellstadt, jetzt auch Modellkommune: Das Landesverkehrsministerium hat Mannheim zusammen mit der Nachbarstadt Heidelberg als Modellkommune zur Prüfung von Wirkungen von Instrumenten zur nachhaltigen ÖPNV-Finanzierung ausgewählt.

„Wir begrüßen diese Auswahl, die sich folgerichtig an die bereits im Februar erfolgte Wahl zur Modellstadt des Bundesumweltministeriums anschließt. Sie bestätigt die tragende Rolle, die der ÖPNV für den Wirtschaftsstandort Mannheim in der Metropolregion Rhein-Neckar innehat“, begrüßt Erster Bürgermeister und ÖPNV-Dezernent Christian Specht die Entscheidung des Landes.
Bereits seit Jahren investiert die Stadt in den Ausbau der Infrastruktur und in die Steigerung der Betriebsqualität.

Mannheim wurde bereits im Februar vom Bund als Modellstadt zur schnellen Umsetzung von Maßnahmen zur Reduzierung des Stickstoffdioxid-Wertes ausgewählt. Im Zuge dieses auf zwei Jahre befristeten Projektes plant die Stadt eine tarifliche Attraktivierung des ÖPNV. Die Auswahl des Landesverkehrsministeriums ermöglicht die Prüfung, wie auch über diese zwei Jahre hinaus attraktive Tarifmodelle dauerhaft finanziert werden könnten.

Darüber hinaus erhofft sich die Stadt Mannheim Kenntnisse zu gewinnen, wie Einnahmen sowohl bei Verbünden als auch bei Verkehrsunternehmen dauerhaft verstetigt und gesichert werden können. In diesem Zusammenhang begrüßt die Stadt besonders, dass das Verkehrsministerium den verkehrlichen Besonderheiten in der Region Rechnung trägt und sowohl die Stadt Heidelberg als auch den Verkehrsverbund Rhein-Neckar und das gemeinsam betriebene Verkehrsunternehmen Rhein-Neckar-Verkehr in die Untersuchung integriert.

Stadt Mannheim

03.08.2018


Arbeiten für neues Forstbetriebsgebäude beginnen am 6. August 2018

Für die Errichtung eines neuen Betriebsgebäudes mit Büro- und Sozialräumen auf dem Gelände des Forsthauses Rothlochhütte im Dossenwald (Rheinau) starten ab Montag, 6. August 2018, die Arbeiten. Diese sollen im Frühjahr 2019 fertiggestellt werden. Während dieser Zeit kommt es zu einem erhöhten Verkehrsaufkommen auf dem Rothlochweg und zu Einschränkungen auf dem angrenzenden Parkplatz Rothlochweg/Ecke Friedrichsfelder Weg durch Baufahrzeuge.

Der jetzige Forstbetriebshof wurde bereits im Jahr 1967 für das Revier Süd errichtet. Der im Rheinauer Wald stehende Forstbetriebshof kann aufgrund seiner langen Nutzungsdauer, seiner zahlreichen Bauschäden und den gestiegenen Anforderungen nicht mehr wirtschaftlich und sinnvoll ertüchtigt werden. Im Rahmen der Maßnahme werden zudem die heute fehlenden getrennten Sanitärbereiche hergestellt. Die bisher fehlenden Flächen werden durch die Neubaumaßnahme dann zur Verfügung gestellt.

Stadt Mannheim

03.08.2018


Wegen Bauarbeiten: Sicherheitscontainer am Paradeplatz vorübergehend entfernt

Im Rahmen der aktuellen Erneuerung der Fahrgastunterstände im Mannheimer Stadtgebiet werden ab kommender Woche die rnv-Haltestellen am Paradeplatz im Bereich D 1/ O 1 ausgetauscht. Aufgrund der Baumaßnahme wird daher am morgigen Freitag der dort verortete Sicherheitscontainer vorübergehend entfernt.

Um den Straßenbahnbetrieb aufrechterhalten zu können, muss für die Baumaßnahmen von hinten angedient werden, so dass der Sicherheitscontainer den Zugang blockieren würde.

Die Verwaltung nutzt die Gelegenheit, um den Container zu renovieren. Sobald dies abgeschlossen ist und der Stand der Bauarbeiten es zulässt, wird er wieder auf dem Paradeplatz aufgebaut.

Die Präsenz des Ordnungsdienstes und der Polizei in den Fußgängerzonen wird in der Zwischenzeit in gleicher Intensität fortgeführt. Bürgerinnen und Bürger können sich im Bedarfsfall direkt an die Sicherheitskräfte wenden.

Insgesamt werden im Mannheimer Verkehrsgebiet der rnv gut 530 Fahrgastunterstände ausgetauscht. Bis Ende des Jahres werden bereits mehr als 180 und damit mehr als ein Drittel aller Mannheimer Fahrgastunterstände erneuert sein. Im Jahr 2019 sollen dann bis zu 350 weitere Anlagen folgen.

Stadt Mannheim

03.08.2018


Arbeiten am Fahrbahnbelag auf der Konrad-Adenauer-Brücke

Die Abfahrt der Konrad-Adenauer-Brücke zum Schloss/Lindenhofbrücke, überspannt die B36 Südtangente. In einem 200 Meter langen Bereich, der über der Südtangente liegt, werden für die Grunderneuerung des Brückenbauwerks neben dem Fahrbahnbelag inklusive der Abdichtungen auch die Schutzplanken und Geländer komplett erneuert. Die Arbeiten auf der zweispurigen Straße starten am Montag, 6. August 2018, auf der linken Fahrspur. Am Freitag, 7. September 2018, wechselt die Maßnahme auf die rechte Fahrspur. Die Arbeiten sind bis Mitte Oktober 2018 angesetzt. Während der Arbeiten ist auf der Brücke immer eine Fahrspur befahrbar. Die zwei darunterliegenden Fahrspuren auf der Südtangente werden für den Aufbau von Gerüsten leicht eingeengt, bleiben aber beide befahrbar.

Stadt Mannheim

03.08.2018


Lebensmittelüberwachung hält den hohen Überwachungsdruck auch 2017

Erster Bürgermeister Christian Specht (2.v.r.) präsentiert mit Peer-Kai Schellenberger (r.), Leiter Abteilung Verbraucherschutz, und seinen Mitarbeitern verschiedene Äpfel. Welche stammen aus Deutschland, welche sind Importware?

4024 Betriebskontrollen, das ist die Bilanz der Mannheimer Lebensmittelüberwachung des Jahres 2017. Die zehn Kontrolleure des Fachbereichs Sicherheit und Ordnung konnten ihr Pensum auch 2017 gegenüber dem Vorjahr steigern.

„Mit dem vorgelegten Ergebnis unterstreichen wir unseren Anspruch, den Mannheimer Verbraucherinnen und Verbrauchern, aber auch allen Besucherinnen und Besuchern ein hohes Maß an Schutz zu bieten. Gleichzeitig schaffen wir die Voraussetzungen für fairen Wettbewerb unter den Betrieben“, bilanzierte Erster Bürgermeister und Sicherheitsdezernent Christian Specht bei der Vorstellung der Bilanz für 2017.

Das Spektrum der Lebensmittelkontrolleure umfasste im vergangenen Jahr 6720 Betriebe, davon 5412 Lebensmittelbetriebe, einschließlich 1562 Gastrobetriebe und 85 Großküchen.

„Bei den erhobenen insgesamt 1611 Proben gingen die Beanstandungen um zwei Prozentpunkte im Vergleich zum Vorjahr auf 16 % zurück. Drei der Proben wurden als gesundheitsschädlich eingestuft, im Vorjahr waren es immerhin noch acht. Das ist ein Ergebnis, mit dem wir zufrieden sein können“, berichtete Specht.

Pommes in einem verdreckten Sieb.

Weniger erfreulich stelle sich hingegen die Beanstandungsquote bei den kontrollierten Betrieben dar. Zwar sei auch diese rückläufig gewesen und liege um vier Prozentpunkte unter dem Vorjahresergebnis, mit 59 % sei sie aber dennoch zu hoch, betonte Specht: „Hier müssen wir auch künftig kontinuierlich dran bleiben. Die Zahlen des Jahres 2017 machen einmal mehr deutlich, wie wichtig eine konsequente Durchsetzung der Lebensmittelhygiene ist.“
Die Anzahl eingeleiteter Strafverfahren stieg von drei im Jahr 2016 auf sieben im Jahr 2017, die Anzahl der Ordnungswidrigkeitenanzeigen von 89 auf 109. Sieben Betriebe mussten zumindest teilweise schließen.

Die Anzahl der eingegangenen Verbraucherbeschwerden ging auf 178 zurück, 20 % weniger als im Jahr 2016.

Nach wie vor ein Problem, auf welches das Team der Lebensmittelkontrolleure um ihre Leiterin Sissi Denefleh in vielen Fällen stößt, ist die fehlende Einsicht bei den Verantwortlichen, die sich auch in steigenden Zahlen niederschlägt. „749 Mängelberichte und 984 Nachkontrollen beschäftigten uns. Hinzu kamen noch 61 Fälle, in denen wir die Behebung von Mängeln verwaltungsrechtlich durchsetzen mussten, in 53 Fällen sogar mit Zwangsgeld.“

Neben den Kontrollen von Betrieben setzt die Mannheimer Lebensmittelüberwachung auf die Aufklärung der Verbraucherinnen und Verbraucher, um sie vor Täuschung zu schützen. So ist beispielsweise nicht immer überall wo „Döner“ draufsteht auch echter Döner beinhaltet: Döner setzt voraus, dass er aus Lamm-/Schaffleisch und /oder Kalb-/Rindfleisch besteht, einen Hackfleischanteil von höchstens 60 % aufweist und mit Salz, Gewürzen, Eiern, Zwiebeln, Öl, Milch und Joghurt zubereitet ist. Besteht Döner aber aus Geflügelfleisch, muss die Tierart angegeben werden. Gleiches gilt, wenn z. B. Paniermehl, Sojaeiweiß usw. zugegeben wird.

Verschimmeltes Fladenbrot

Wie das zuständige Regierungspräsidium Karlsruhe informiert hat, gibt es aktuell Funde von Per- und polyfluorierte Chemikalien (PFC) in Honig von Imkern aus dem Mannheimer Norden. Seit Jahren sind diese Stoffe bereits im Zusammenhang mit Funden auf Ackerland in den Kreisen Baden-Baden und Raststatt sowie in Mannheim-Sandhofen bekannt und insofern unter ständiger Beobachtung. Jetzt konnte PFC erstmals mit einem Messwert oberhalb des Beurteilungswertes in einer routinemäßigen Beprobung von Honig eines Imkers im Mannheimer Norden nachgewiesen werden.
„Wir stimmen unsere Maßnahmen laufend mit den Fachbereichen Grünflächen und Umwelt und Gesundheit wie auch dem bei PFC federführenden Regierungspräsidium Karlsruhe ab. 14 Proben bei elf Imkern im Einzugsbereich wurden bislang untersucht, sechs Proben von fünf Imkern mit erhöhter Belastung identifiziert“, berichtete Peer-Kai Schellenberger, der die Abteilung Verbraucherschutz leitet. „Umso mehr arbeiten wir mit Hochdruck daran, die Frage zu klären, wie es zu einer Eintragung des PFC in den Honig kommen konnte.“

Stadt Mannheim

03.08.2018


Jetzt für den MEXI 2019 bewerben – 10.000 Euro Preisgeld für Gründungsunternehmen

Die Wirtschafts- und Strukturförderung der Stadt Mannheim lobt auch in diesem Jahr wieder den „MEXI – Mannheimer Existenzgründungspreis“ aus. Noch bis zum 31. August 2018 können sich junge Unternehmen für die Kategorien „Technologie“ oder „Dienstleistungen“ bewerben. Voraussetzung ist, dass das Unternehmen in den letzten drei Jahren (nach dem 31.03.2015) gegründet wurde und sich zum Zeitpunkt der Antragstellung der tatsächliche und steuerliche Unternehmenssitz in Mannheim befindet.

Roche und die Sparkasse Rhein Neckar Nord vergeben als Partner der Kategorien „Technologie“ beziehungsweise „Dienstleistungen“ jeweils ein Preisgeld von 10.000 Euro. Darüber hinaus werden die Preisträger im Rahmen der Preisverleihung beim Mannheimer Wirtschaftsforum am 21. November 2018 mit dem „MEXI – Mannheimer Existenzgründungspreis“ ausgezeichnet. Finalisten erhalten ein exklusives Logo für Werbezwecke und werden zum Mannheimer Wirtschaftsforum eingeladen.

Der Mannheimer Existenzgründungspreis wurde im Jahr 2005 erstmals verliehen und ist ein wichtiger Bestandteil der Gründungsförderungsaktivitäten der Mannheimer Wirtschaftsförderung. Ziel ist es, clevere Geschäftsideen aufzuspüren und sie finanziell sowie mit einer breiten Aufmerksamkeit zu unterstützen.

Jedes Unternehmen beziehungsweise jede Gründungsperson kann sich nur für eine Kategorie bewerben. Ausführliche Information zur Ausschreibung und Bewerbung gibt es unter www.gruenderverbund.info.

Bewerbungen sind bis zum 31. August 2018 per E-Mail an den Fachbereich für Wirtschafts- und Strukturförderung möglich:

Matthias Henel, matthias.henel@mannheim.de, Tel: 0621 293 2154
Sonja Wilkens, sonja.wilkens@mannheim.de, Tel: 0621 293 3665

Stadt Mannheim

03.08.2018


Wichtiger Begegnungsort für Bewohner und Gäste: Theodor Fliedner Haus eröffnet neu gestaltete Cafeteria und modernisierten Eingangsbereich

v.l.: Marcus Miertsch (Geschäftsführer Theodor Fliedner Stiftung), Michael Grötsch (Sozialbürgermeister und Vorsitzender Theodor Fliedner Stiftung), Thomas Seifert (Betriebsleiter Theodor Fliedner Haus), Thomas Kowalski (stv. Vorstandsmitglied Sparkasse Rhein Neckar Nord), Heike Tatsch (Freisberg Wohnbedarf GmbH), Wolfgang Sättele (Vorsitzender Förderverein Theodor Fliedner Haus).

Sie soll den Bewohnern eine Auszeit vom Alltag ermöglichen, ein Ort sein, an dem sie sich gerne mit der Familie oder anderen Bewohnern treffen, ohne dafür die Einrichtung verlassen zu müssen. Die Cafeteria des Seniorenpflegeheims Theodor Fliedner Haus im Stadtteil Feudenheim ist ein wichtiger Begegnungsort für die Bewohner und ihre Gäste. Um ihnen ein schönes, modernes Ambiente bieten zu können, wurde die Cafeteria zusammen mit dem Eingangsbereich modernisiert sowie das Angebot neu konzipiert. Die Sparkasse Rhein Neckar Nord und der Förderverein für das Theodor Fliedner Haus e.V. unterstützten den Umbau.

„Der erste Eindruck zählt. Das gilt auch für den Eingangsbereich des Theodor Fliedner Hauses, der in die Jahre gekommen war und nicht mehr den heutigen Anforderungen und Wünschen nach Offenheit, Transparenz und Gemütlichkeit entsprach. Doch wir möchten unseren Bewohnerinnen und Bewohnern möglichst angenehme Aufenthaltsmöglichkeiten mit hoher Wohn- und Lebensqualität bieten“, nennt Michael Grötsch, Sozialbürgermeister und Vorsitzender der Theodor Fliedner Stiftung, den Hauptgrund für den Umbau und dankt den Sponsoren, die diesen maßgeblich unterstützt haben. Der Förderverein für das Theodor Fliedner Haus hat das Projekt mit insgesamt 24.000 Euro unterstützt, die Sparkasse Rhein Neckar Nord mit 6.000 Euro. Insgesamt hat die Theodor Fliedner Stiftung rund 80.000 Euro in das neue Entree investiert.

„Der Förderverein für das Theodor Fliedner Haus wurde sehr früh in die Planung einbezogen, denn auch die Vereinsmitglieder waren der Meinung, die Cafeteria muss ansprechender gestaltet werden, damit Bewohner und Gäste sich wohlfühlen und gut miteinander ins Gespräch kommen können. So wurde in der Mitgliederversammlung 2017 einstimmig beschlossen, die Zuwendungen für die Jahre 2017 und 2018 in Höhe von 24.000 Euro für die Neugestaltung der Cafeteria beizusteuern“, erklärt Wolfgang Sättele, Vorsitzender des Fördervereins für das Theodor Fliedner Haus. Thomas Kowalski, stellvertretendes Vorstandsmitglied der Sparkasse Rhein Neckar Nord, betont: „Pflege ist ein wichtiges Thema in unserer älter werdenden Gesellschaft und das Theodor Fliedner Haus eine hervorragende Adresse dafür. Die Cafeteria neu zu gestalten, sowohl auf eine praktische Art und Weise als auch lebenswert für die Bewohner, ist eine gute Sache. Und nicht zuletzt aufgrund unserer langjährigen vertrauensvollen Zusammenarbeit eine, die wir als Sparkasse sehr gern unterstützt haben.“

Der Eingangsbereich mit Rezeption und Lobby erhielt ein völlig neues Aussehen: Die Empfangstheke wurde zum Hauseingang und damit zum Kunden hin geöffnet, ohne dass dabei Datenschutz und Sicherheitsaspekte vernachlässigt werden. Zudem wurde die Theke so umgebaut, dass auch Rollstuhlfahrer auf Augenhöhe kommunizieren können. Informationstafeln geben einen Überblick über das Haus. Neue Tische und Stühle schaffen mit beleuchteten Raumteilern und moderner Deckenbeleuchtung ein gemütliches Ambiente. Bewohnern und Gästen wird damit schon im Eingangsbereich ein hohes Maß an Gemütlichkeit und Entspannung geboten. Dazu trägt nach dem Umbau auch die Cafeteria bei: Mit der Einrichtung und Möblierung wurde eine Kaffeehaus-Atmosphäre geschaffen, dimmbare Deckenlampen ersetzen die alten Leuchten und der Raum wurde mit einem Farbkonzept in grün sowie mit Bildern und einer Fototapete freundlich und hell gestaltet.

Auch das kulinarische Angebot der Cafeteria wurde neu konzipiert. Bisher haben Ehrenamtliche diesen zentralen Aufenthaltsbereich für etwa zwei Stunden am Nachmittag geöffnet und betreut. Doch die Anzahl der ehrenamtlichen Helfer ist stark rückläufig. Daher war es das Ziel, das Konzept für die Cafeteria so umzugestalten, dass sich jeder Bewohner und Besucher selbstständig und zu jeder Zeit bedienen kann. Ein Kaffeeautomat ersetzt nun das bisherige tägliche Kaffeekochen vor dem Öffnen der Cafeteria und bietet zudem eine größere Auswahl. Auch Kuchen und Snacks hält das neue Angebot bereit. „Trotzdem ist es uns nach wie vor ein großes Anliegen, weiterhin ehrenamtliche Helfer zu gewinnen, die unsere Gäste zusätzlich bedienen. Für die bisherige jahrelange Unterstützung möchte ich mich bei allen ehrenamtlichen Helfern bedanken. Sie haben mit ihrem Engagement erheblich zum Wohl der Bewohner und zur guten Atmosphäre im Haus beigetragen“, betont Bürgermeister Grötsch.

Stadt Mannheim

03.08.2018


Abenteuer Abwasser - Stadtentwässerung hat bei der Agenda Aktion noch Plätze frei

Die Stadtentwässerung Mannheim bietet in den Monaten August und September Kindern und Erwachsenen an verschiedenen Orten Einblicke in die Abwasserwelt.

Am 9. August öffnet das Klärwerk in Sandhofen seine Türen für Kinder. Im Rahmen der Agenda Aktion können die jungen Besucher von 10 Uhr bis 11:30 Uhr den Weg des Abwassers vom Zulauf über die mechanische und biologische Reinigung bis zu den Nachklärbecken verfolgen. Dabei erfahren sie, wie aus Klärschlamm Biogas und Strom erzeugt wird. Bei diesen Terminen sind noch Plätze frei.

Moderne Abwassertechnik und Denkmalschutz sind Themen am Tag des Offenen Denkmals im Pumpwerk Ochsenferch am 9. September von 13 bis 17 Uhr. Bei geführten Rundgängen und anhand einer Ausstellung haben Besucher die Gelegenheit, Wissenswertes über die Bedeutung dieses ältesten Mannheimer Pumpwerks zu erfahren. Die Kinderführung im Rahmen der Agenda Aktion findet von 13 bis 14 Uhr statt. Auch hier sind noch Anmeldungen möglich.

Die Kinderführungen mit dem Einstieg in die Kanalisation am 3. September sind bereits ausgebucht. Zum Tag des offenen Denkmals am 9. September bietet sich jedoch für Interessierte von 11 bis 16 Uhr eine weitere Gelegenheit, den Fremdeneinstieg in der Breiten Straße (F1) zu besichtigen. Dann können Kinder und Erwachsene über eine eiserne Wendeltreppe in die Kanalisation hinunter steigen und dort von einer Galerie aus trockenen Fußes den Hauptkanal und das Backsteingewölbe unter der Straße zu begehen. Dabei erfahren sie spannende Geschichten aus dem Arbeitsalltag im Kanalbetrieb.

Nähere Informationen zu den Führungen sowie Anmeldungen zur Agenda Aktion beim Eigenbetrieb Stadtentwässerung Mannheim, Telefon 0621/293-5245 oder per E-Mail: stadtentwaesserung@mannheim.de

Die Veranstaltungsreihe Agenda Diplom ist ein vielfältiges Aktionspaket, welches den Kindern den Grundsatz „Global denken – lokal handeln“ näher bringt und „Nachhaltigkeit“ in ihrer ganzen Vielfalt vermittelt. https://www.mannheim.de/de/service-bieten/umwelt/umweltbildung/agenda-aktion

Stadt Mannheim

03.08.2018


Nach Bürgerbeschwerden in Neckarau: AOD veranlasst Abschleppaktion

Mannheim-Neckerau - Nachdem beim Fachbereich Sicherheit und Ordnung Bürgerbeschwerden mit entsprechenden Hinweisen eingegangen waren, ließ der Allgemeine Ordnungsdienst (AOD) am Donnerstag mehrere Fahrzeuge abschleppen. Es handelte sich dabei um nicht zugelassene Wagen, die offenbar für den Export ins Ausland vorgesehen waren. Ein oder mehrere KFZ-Handelsbetriebe hatten die Fahrzeuge widerrechtlich in der Eisenbahnstraße in Neckarau abgestellt. Dort blockierten sie nicht nur öffentlichen Parkraum, sondern auch Teile des Gehwegs.

„Wenn Gebrauchtwagenhändler auf ihrem Betriebsgelände über zu wenig Abstellfläche verfügen und deshalb ihre nicht zugelassenen Fahrzeuge im öffentlichen Raum abstellen, handelt es sich dabei um eine erlaubnispflichtige Sondernutzung“, äußert sich Erster Bürgermeister und Sicherheitsdezernent Christian Specht zu der Aktion. „Durch das Zuparken öffentlichen Parkraums verschärfen sie den oft ohnehin schon hohen Parkdruck in manchen Stadtquartieren. Dagegen werden unsere Ordnungsdienste auch künftig mit gezielten Überwachungsmaßnahmen vorgehen.“

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Allgemeinen Ordnungsdienstes hatten die KFZ-Händler zunächst aufgefordert, die Fahrzeuge, bei denen es sich überwiegend um PKW handelte, zu entfernen, da sie sonst abgeschleppt würden. Daraufhin wurde dem AOD zugesichert, dass die Fahrzeuge auf ein geeignetes Gelände gebracht würden. Nachdem diese Zusage jedoch nicht eingehalten wurde, kam es zu der Abschleppaktion. Hierzu musste zeitweise die Polizei um Unterstützung gebeten werden, nachdem versucht worden war, das Abschleppen zu verhindern.

Das Quartier wird nun in nächster Zeit intensiv überwacht, um sicherzustellen, dass die Regeln dort künftig eingehalten werden. Neben den Abschleppkosten haben die Verantwortlichen mit Bußgeldern zu rechnen. Darüber hinaus werden die gewerberechtlichen Verhältnisse umfassend überprüft.

Stadt Mannheim

28.07.2018


EU-Fördermittel bewilligt: Mannheim erhält eine Million Euro für die Erweiterung des MAFINEX-Technologiezentrums

Mannheim-Lindenhof / MAFINEX / Baden-Württemberg - Es ist ein klares Bekenntnis zum Wirtschaftsstandort Mannheim: Das Land Baden-Württemberg bewilligt EU-Fördermittel aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) in Höhe von einer Million Euro für die Errichtung eines Acceleration Centers in einem Anbau des MAFINEX-Technologiezentrums im Mannheimer Stadtteil Lindenhof.

„Ich freue mich über den Rückenwind des Landes. Mit dem MAFINEX-Technologiezentrum bieten wir ein einzigartiges Unterstützungsangebot für die Gründungsszene in Mannheim. Durch den Anbau und damit die Komplettierung des zweiten Bauabschnitts können wir die hohe Auslastung des Zentrums nachhaltig sichern und die Strahlkraft des Innovationsstandorts Mannheim national wie international weiter ausbauen“, sagt Wirtschaftsbürgermeister Michael Grötsch.

Die geförderten Flächen schaffen auf drei Vollgeschossen Raum für laufende und geplante Acceleratoren Programme, die intensive Qualifizierungs- und Betreuungskonzepte für technologieorientierte Gründungsvorhaben anbieten. Weiterhin werden Hochschulgründungen durch den MAFINEX Gründerverbund Entrepreneur Rhein-Neckar e.V. betreut.

Insgesamt entsteht auf fünf Vollgeschossen zuzüglich Keller eine Bruttogeschossfläche von 1.850 Quadratmetern bei Gesamtkosten in Höhe von rund 3,9 Millionen Euro. Durch die EU-Förderung können die Kosten um eine Million Euro gesenkt werden. Bauherr ist die Wirtschaftsförderung der Stadt Mannheim, Betreiber nach Fertigstellung im Jahr 2021 die mg: mannheimer gründungszentren gmbh (mg:gmbh). Der Anbau wird zukünftig Raum für rund 85 Arbeitsplätze bieten.

Sonja Wilkens, Geschäftsführerin des MAFINEX Gründerverbunds Entrepreneur Rhein-Neckar e.V., erklärt: „Im MAFINEX unterstützen wir technologieorientierte Gründungen von Beginn an und bieten auch Kooperationsveranstaltungen zwischen Startups, Hochschulen und Universitäten sowie Unternehmen an. Unser Ziel ist es, die Startups zur Finanzierungsreife zu führen, damit sie mittel- und langfristig erfolgreich wachsen können.“

Christian Sommer, Geschäftsführer der mg:gmbh ergänzt: „Durch den Anbau ist es uns möglich, die Anzahl der High-Tech-Gründungen hier am Standort auszubauen und den Aufbau von Beschäftigungen nachhaltig zu fördern.“

Über das MAFINEX-Technologiezentrum:

Das MAFINEX-Technologiezentrum wurde bereits 1985 durch die Stadt Mannheim gegründet. 2008 wurde der Neubau in der Julius-Hatry-Straße eröffnet und 2015 mit einem 2. Bauabschnitt erweitert. Mit über 12.000 Quadratmetern Bruttogeschossfläche und knapp 8.200 Quadratmetern vermietbarer Fläche ist das MAFINEX eines der größten Technologiezentren in Deutschland. Bei Investitionskosten von insgesamt 25,4 Millionen Euro wurden über das Land EU-EFRE- und Landesfördermittel in Höhe von 11,5 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Eigentümer ist die Stadt Mannheim, Betreiber die mg: mannheimer gründungszentren gmbh, eine 100 prozentige Tochtergesellschaft der Stadt.

Stadt Mannheim / mg:gmbh

28.07.2018


Ferienzeit ist Badezeit: Verlängerte Öffnungszeiten in den Freibädern

Der Sommer zeigt sich derzeit von seiner besten Seite. In den Sommerferien können die Freibäder sogar zu verlängerten Öffnungszeiten genutzt werden. Das Parkschwimmbad Rheinau, das Carl-Benz-Bad und das Freibad Sandhofen öffnen in den Ferien montags schon um 9 Uhr.

Mannheim / Freibäder / Bibliotheken - Die Wassertemperatur beträgt in allen Freibädern 24 Grad Celsius. Schöne Grünanlagen mit Liegewiesen und ausreichenden Bäumen sowie Flächen für Sport und Spiel warten auf die Besucherinnen und Besucher. Für Kleinkinder sind in allen Freibädern die Planschbecken, Kinderrutschen im Wasser und an Land sowie weitere Kinderspielgeräte Anziehungspunkte. Im Herzogenriedbad locken zusätzlich der Wasserspielplatz und der Spielbach die kleinen Besucherinnen und Besucher an.

Die Öffnungszeiten der Freibäder in den Sommerferien im Überblick:

  • Herzogenriedbad: Das Bad hat täglich von 8 bis 20 Uhr geöffnet. Dienstags und donnerstags öffnet das Bad für Frühschwimmer bereits um 7 Uhr.
  • Carl-Benz-Bad: Die Öffnungszeiten sind wie folgt: Montags bis sonntags von 9 bis 20 Uhr; mittwochs und freitags zusätzlich „Frühschwimmen“ von 7 bis 9 Uhr.
  • Parkschwimmbad Rheinau und Freibad Sandhofen: Öffnungszeiten sind montags bis sonntags von 9 bis 20 Uhr. Als zusätzliches Angebot bietet das Parkschwimmbad jeweils mittwochs von 7 bis 9 Uhr das „Frühschwimmen“ an.

Der Kassenschluss der Freibäder ist jeweils eine Stunde vor Ende der Öffnungszeit und die Badezeit endet 30 Minuten vor Betriebsende. Das Frühschwimmen ist nur auf den Bereich der Schwimmerbecken begrenzt.

  • Stadtbibliothek Mannheim: Öffnungszeiten in den Sommerferien 2018: Bis auf zwei Bibliotheken sind die übrigen Einrichtungen der Stadtbibliothek während der Sommerferien zeitweise geschlossen oder zu geänderten Zeiten erreichbar. Außerhalb der genannten Zeiträume gelten die jeweils üblichen Öffnungszeiten.
  • Zentralbibliothek im Stadthaus N 1: Während der gesamten Sommerferien ohne Einschränkungen geöffnet.
  • Musikbibliothek im Dalberghaus (N 3, 4): 1. bis 31. August: Dienstag bis Freitag: 15 bis18 Uhr.
    Am Samstag, 5. August, ist die Musikbibliothek von 10 bis 14 Uhr geöffnet.
  • Kinder- und Jugendbibliothek im Dalberghaus (N 3, 4): 1. bis 31. August: Dienstag: 10 bis 18 Uhr, Mittwoch, Donnerstag, Freitag: 11 bis 16 Uhr, samstags ist die Kinder- und Jugendbibliothek nur am 5. August von 10 bis 14 Uhr geöffnet.
  • Feudenheim: 30. Juli bis 10. August: Montag, Dienstag, Donnerstag: 13 bis 17 Uhr, Freitag: 10.30 bis 13 Uhr. 13. August bis 7. September: geschlossen.
  • Friedrichsfeld: 13. August bis 5. September: geschlossen.
  • Herzogenried: 26. Juli bis 7. September: Montag: 14 bis18 Uhr, Mittwoch, Donnerstag, Freitag: 9 bis 13 Uhr.
  • Käfertal: 16. August bis 1. September: geschlossen.
  • Neckarau: 30. Juli bis 7. September: Montag, Dienstag, Mittwoch: 10 bis 12 und 13 bis 16 Uhr, Freitag: 9 bis 14 Uhr.
  • Neckarstadt-West: 26. Juli bis 31. August: Montag: 13 bis 18 Uhr, Mittwoch: 11 bis 12 und 13 bis 15 Uhr.
  • Rheinau: Während der gesamten Sommerferien ohne Einschränkungen geöffnet.
  • Sandhofen: 30. Juli bis 17. August: Montag, Dienstag, Donnerstag: 10 bis 12 und 13 bis 16 Uhr. 20. August bis 7. September: geschlossen.
  • Schönau: 30. Juli bis 17. August: geschlossen. 20. August bis 7. September: Montag, Dienstag: 13 bis 16 Uhr, Freitag: 11 bis 14 Uhr.
  • Seckenheim: 30. Juli. bis 17. August: geschlossen.
  • Vogelstang: 26. Juli bis 17. August: geschlossen. 20. August bis 7. September: Montag, Mittwoch, Donnerstag: 12 bis 16 Uhr, Freitag: 10 bis 13 Uhr.

Mobile Bibliothek: 27. Juli bis 8. September: Die Haltestellen werden nicht bedient.
Ausnahmen: Ferienausleihe jeweils von 10 bis 13 Uhr an folgenden Tagen und Standorten:

  • 7. August: Rheinau Süd, Marktplatz,
  • 8. August: Lindenhof, Meeräckerplatz,
  • 9. August: Neuhermsheim, Gerd-Dehof-Platz,
  • 10. August: Gartenstadt, Alfred-Delp-Schule,
  • 14. August: Schwetzingerstadt, Pestalozzischule,
  • 15. August: Neuostheim, Johann-Peter-Hebel-Schule,
  • 16. August: Wallstadt, Wallstadtschule,
  • 17. August: Turley-Areal (Neckarstadt-Ost), Ecke Jakob-Trumpfheller-Straße / Grenadierstraße.

Reguläre Öffnungszeiten sowie aktuelle Änderungen können den Internet-Seiten der Stadtbibliothek Mannheim entnommen werden: www.stadtbibliothek.mannheim.de.

Stadt Mannheim / Freibäder und Bibliotheken

26.07.2018


Gemeinderat stimmt für Generalsanierung des Nationaltheaters Mannheim

Mannheim / Nationaltheater (NTM) - Das Nationaltheater Mannheim (NTM) soll mit einem Kostenrahmen von 200 Millionen Euro generalsaniert werden – das hat der Gemeinderat in seiner Sitzung am 24. Juli 2018 im Grundsatz entschieden. Die Summe entspricht der Kostenberechnung des interdisziplinären Planungsteams unter der Leitung des Mannheimer Architekturbüros Schmucker und Partner, die im Mai dieses Jahres vorgelegt worden war. Hinzu kommen die Kosten für die im Vorfeld der Sanierung benötigten Interimsmaßnahmen. Der Gemeinderat hat die Stadtverwaltung auf dieser Grundlage beauftragt, die weiteren Planungen fortzuführen und ein Finanzierungskonzept zu erarbeiten.

„Ich freue mich sehr, dass der Gemeinderat mit so großer Mehrheit für die Sanierung des Nationaltheaters gestimmt hat. Die historische Verantwortung für das Nationaltheater verpflichtet uns zur Sanierung. Die finanzielle Dimension dieser Aufgabe hat uns aber an unsere Grenzen gebracht. Der Bund wird uns mit 80 Millionen Euro bei der Sanierung unterstützen. Ich gehe davon aus, dass sich das Land – wie angekündigt – ebenso engagiert, damit wir in der Lage sind, mit dem Nationaltheater einen gemeinsamen Ort für eine diverse Stadtgesellschaft zu erhalten“, sagt Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz.

Mit dem Beschluss des Gemeinderats für den Fortgang der Planungen der Generalsanierung wird die Stadtverwaltung beauftragt, ein Finanzierungskonzept zu erarbeiten. Da ein Projekt dieser Größenordnung nicht ausschließlich über den städtischen Haushalt abgewickelt werden kann, ist die Stadt Mannheim auf die finanzielle Unterstützung durch Bund und Land angewiesen. Ende Juni 2018 hat der Haushaltsausschuss des Bundestags beschlossen, die Generalsanierung mit 80 Millionen Euro zu unterstützen. Die Zuschussmittel werden auf die Jahre 2018 bis 2026 aufgeteilt. „Mit diesem Beschluss hat der Bund eine großartige finanzielle Unterstützung gewährt, die uns in der Diskussion für eine Generalsanierung entscheidend vorangebracht hat. Der Grundsatzbeschluss des Gemeinderats bereitet nun den Weg für die weiteren Planungen sowie für die Festlegung eines endgültigen Interimskonzepts“, sagt Kulturbürgermeister Michael Grötsch.

Neben dem Finanzierungskonzept plant die Stadt Mannheim, bis Ende 2018 die Konzeption für die Interimsmaßnahmen festzulegen. Während der Sanierung wird das Haus voraussichtlich vier Jahre geschlossen bleiben. Hierfür müssen bereits im Vorfeld Ersatzspielstätten für Oper, Schauspiel und Tanz gefunden werden. Daneben sind infrastrukturelle Maßnahmen für Probebühnen und Lagerflächen notwendig. Zudem wird das interdisziplinäre Planungsteam beauftragt, eine rechtskräftige Baugenehmigung beim Fachbereich Baurecht und Denkmalschutz einzuholen. Damit können die bisherigen Planungsergebnisse, etwa zum Brandschutz, Denkmalschutz oder zur Barrierefreiheit, festgeschrieben werden. Nur mit einer rechtskräftigen Baugenehmigung besteht bis zum vorgesehenen Baubeginn, Anfang der Spielzeit 2021/2022, eine verbindliche Planungs- und Kostensicherheit für die Stadt Mannheim. Als weiteren Schritt wird das interdisziplinäre Planungsteam ein detailliertes Raumbuch für die über 800 Räume des Nationaltheaters erarbeiten. Die spätere Funktion dieser Räume sowie die gesamte bauliche und technische Ausstattung müssen für jeden Raumtypus detailliert beschrieben werden. Das dient zum einen der genauen Fixierung der Nutzerbedarfe und stellt zum anderen die Grundlage für das gesamte Facility Management des Gebäudes nach der Sanierung dar.

Hintergrund:

Grundlage der Kostenberechnung sind die fortgeschriebenen Nutzerbedarfe des Nationaltheaters und eine mit dem Landesamt für Denkmalpflege und der Berufsfeuerwehr Mannheim abgestimmte Entwurfsplanung. In den Investitionskosten von 200 Millionen Euro sind bereits Kosten für Unvorhergesehenes sowie eine Baupreissteigerung von jährlich vier Prozent bis zum Jahr 2021 eingerechnet.

Neben den haus- und bühnentechnischen Anlagen, die saniert werden müssen, besteht aktuell ein zwingender Handlungsbedarf aufgrund massiver Defizite im Brandschutz und beim Arbeitsschutz. Daneben sollen auch Verbesserungen für die Mitarbeiter und Besucher umgesetzt werden, beispielsweise im Kassenbereich oder in der Gastronomie.

Das denkmalgeschützte Spielhaus wurde von 1954 bis 1957 nach Plänen von Gerhard Weber am Goetheplatz errichtet. Es besteht aus dem Opernhaus mit 1.200 Plätzen und dem Schauspielhaus mit 630 Plätzen. Das Gebäude und die meisten technischen Anlagen sind seit über 60 Jahren in Dauerbetrieb. Theaterbauten müssen in der Regel nach spätestens 30 Jahren grundlegend saniert werden. In der letzten Sanierungsphase in den 1990er Jahren erfolgten lediglich die Beseitigung dringlicher Sicherheitsmängel und das Errichten des zweiten Bühnenturms über dem Schauspielhaus.

Stadt Mannheim / Gemeinderat

26.07.2018


Sommer, Sonne, Ferienabenteuer

Mannheim - In den Sommerferien wird Mannheimer Kindern und Jugendlichen wieder viel von der Jugendförderung des Fachbereichs Kinder, Jugend und Familie – Jugendamt geboten. Besondere Angebote, Ausflüge sowie viel Spiel und Spaß in und um Mannheim stehen auf dem Programm.

Gleich zu Ferienbeginn startet der Ferienexpress „Steig Ein“ in den ersten beiden Ferienwochen mit Übernachtungs- und Tagesfreizeiten. Während einige Freizeiten bereits ausgebucht sind, stehen bei der folgenden Tagesfreizeit noch wenige Plätze zur Verfügung:

  • Theater…auf die Bühne, fertig, los (Programm Nummer 17), 6. bis 10. August, im Jugendhaus Schönau, neun bis elf Jahre, 70 Euro;

Auch fürs Klettern im Hochseilgarten in den Herbstferien vom 29. bis 31. Oktober können Kids im Alter von zwölf bis 13 Jahren sich schon Plätze zum Preis von 60 Euro sichern.

Inhaber des Mannheimer Familienpasses erhalten bei den Ferienexpress-Angeboten eine Ermäßigung von 15 Euro.

  • Informationen und Anmeldung zum „Steig Ein“ Ferienexpress bei Willi Deventer, Telefon: 0621/293-3663, E-Mail: 51.steigein@mannheim.de.

Angebote der Jugendhäuser, -treffs und Abenteuerspielplätze in den Stadtteilen

Im Jugendhaus Herzogenried (Zum Herrenried 12, 68169 Mannheim) können Kinder von sechs bis zwölf Jahren in der Zeit vom 30. Juli bis 3. August und vom 6. bis 10. August in die spannende Welt der Seeräuber eintauchen. Schätze suchen, auf dem offenen Feuer kochen, Seemannsgarn spinnen und wilde Wettkämpfe austragen – all das gehört dazu. Die Teilnahme ist ohne Anmeldung möglich.

Für Jugendliche ab zwölf Jahren öffnet das Jugendhaus Herzogenried vom 31. Juli bis 3. August sowie vom 7. bis 10. August jeweils von 17:30 bis 21 Uhr das Sommercafé. Turniere und spezielle Spielangebote stehen auf dem Programm und es wird gegrillt.

Außerdem plant das Jugendhaus Herzogenried drei Ausflüge für Kinder ab acht Jahren und Jugendliche. Am 28. August gibt es einen ganztägigen Ausflug ins Aquadrom nach Hockenheim, der Teilnahmebeitrag beträgt 5 Euro. Am 30. August geht die Reise in den Holidaypark, die Teilnahme kostet 15 Euro. Und am 31. August wird das Bellamar in Schwetzingen angesteuert; wer mitfahren möchte, zahlt 5 Euro.

  • Anmeldungen zu den Ausflügen des Jugendhauses Herzogenried auf der Webseite herzogenried.majo.de oder im Jugendhaus, Telefon: 0621/2937666, E-Mail: jugendhaus.herzogenried@mannheim.de.

Abenteuerspielplatz und Jugendhaus Erlenhof (Erlenstraße 63 – 65, 68169 Mannheim) bieten in den Sommerferien ebenfalls ein besonderes Programm. Die Einrichtung kann vom 31. Juli bis 10. August dienstags bis freitags zwischen 12 und 18 Uhr von Kindern im Alter von sechs bis 14 Jahren besucht werden. In der Zeit von 14 bis 17 Uhr gibt es dann jeweils spezielle Sommerangebote. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Am 30. Juli, 12 bis 18 Uhr, ist für Kinder von elf bis 15 Jahren ein Ausflug mit dem „Kultourbus“ der Jugendförderung Mannheim geplant. Da die Zahl der Plätze begrenzt ist, wird um Anmeldung im Jugendhaus Erlenhof gebeten, Telefon: 0621/2937671, E-Mail: jugendhaus.erlenhof@mannheim.de. Vom 13. bis 31. August ist die Einrichtung geschlossen, ab der letzten Ferienwoche ist sie zu den üblichen Öffnungszeiten wieder geöffnet.

Abenteuerspielplatz und Jugendhaus Waldpforte (Waldpforte 65/67, 68305 Mannheim) halten ebenfalls spannende Programme bereit: Bei den Sommerferienspielen auf dem Abenteuerspielplatz können vom 30. Juli bis 17. August montags, dienstags, donnerstags und freitags von 14 bis 17 Uhr Kinder von sechs bis 14 Jahren Spiel- und Sportangebote nutzen, Kunst und Kreatives gestalten oder sie können kochen und backen. Es ist keine Anmeldung erforderlich.

„Chill & grill“ heißt es für Gäste ab zehn Jahren jeweils am Montag 30. Juli, 6. und 13. August, 18 bis 21 Uhr, auf der Terrasse des Jugendhauses Waldpforte. Der Besuch des gemütlichen Sommertreffs ist kostenlos.

Ein Ausflug zum ALLA-HOPP-Spielplatz in Sinsheim steht am Mittwoch, 1. August, 9:45 bis 18 Uhr, auf dem Programm. Abfahrt ist am Jugendhaus Waldpforte mit öffentlichen Verkehrsmitteln; Kostenbeitrag: 5 Euro. Die Teilnehmer ab sechs Jahren sollten Verpflegung und festes Schuhwerk mitbringen, Regenschutz oder Kopfbedeckung und Badesachen für die Nutzung des Wasserspielplatzes.

Am Mittwoch, 8. August, 9:45 bis 17:15 Uhr, können Kinder ab sechs Jahren am Ausflug zum Landauer Zoo teilnehmen. Die Gruppe fährt ab dem Jugendhaus Waldpforte mit öffentlichen Verkehrsmitteln; bitte an Verpflegung und Regenschutz oder Kopfbedeckung denken! Die Teilnahme kostet 8 Euro.

Lama-Trekking in Bad Dürkheim steht am Mittwoch, 15. August, 9:30 bis 17:30 Uhr, für Kinder ab acht Jahren auf dem Programm des Jugendhauses Waldpforte. Mit der Bahn fährt die Gruppe nach Bad Dürkheim und macht dort eine Wandertour mit Lamas. Für einen Snack ist gesorgt. Bitte selbst Verpflegung mitbringen, feste Schuhe, bequeme Kleidung und einen Regenschutz oder eine Kopfbedeckung. Die Teilnahme kostet 22 Euro.

  • Anmeldung und nähere Informationen zu den Ferienangeboten des Jugendhauses Waldpforte per E-Mail an: jugendhaus.waldpforte@mannheim.de oder im Internet unter waldpforte.majo.de.

Das Jugendhaus Soul-Men-Club (Obere Riedstraße 217, 68305 Mannheim) bietet zu den normalen Öffnungszeiten in der Zeit vom 30. Juli bis 17. August Spiel- und Sportangebote, Kunst und Kreatives, Kochen und Backen für Besucher ab zwölf Jahren. Es ist keine Anmeldung erforderlich, die Teilnahme ist kostenfrei.

Beim Musikworkshop können sich Teilnehmer von sieben bis 18 Jahren vom 30. Juli bis 17. August an verschiedenen Instrumenten (Bass, Gitarre, Keyboard und Schlagzeug) ausprobieren. Die Teilnehmerzahl des Angebots im Soul-Men-Club ist begrenzt. Anmeldeflyer sind ab dem 30. Juli erhältlich. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Unter dem Titel „Kreative Minis“ können Kinder im Alter von sieben bis elf Jahren in der Zeit vom 30. Juli bis 24. August malen, basteln, Gesellschaftsspiele spielen und sich sportlich betätigen. Das Angebot findet in kleinen Gruppen statt. Keine Anmeldung erforderlich, die Teilnahme ist kostenfrei.

  • Weitere Informationen zu den Sommerferienangeboten des Jugendhauses Soul-Men-Club unter Telefon: 0621/755200, oder per E-Mail an: Jugendhaus.soul-men-club@mannheim.de.

Das Jugendhaus Vogelstang (Freiberger Ring 6, 68309 Mannheim) lädt Kinder von sechs bis 14 Jahren in der Zeit vom 30. Juli bis 17. August montags bis freitags von 14 bis 17:30 Uhr zum „Sommerspaß auf der Garteninsel“ ein. Die Besucher können sich auf Outdoor-Spiele, Kreativangebote und kleine Wettbewerbe freuen. Vor allem pflegen sie gemeinsam das selbst angebaute Gemüse und sie können schon manches ernten. Es wird gemeinsam gekocht und draußen werden Pizza und Kräuterbrot gebacken. Es ist keine Anmeldung erforderlich.

Der Jugendtreff Neckarau (Heinrich-Heine-Straße 2, 68199 Mannheim) ist in den Sommerferien wochentags von 13 bis 17 Uhr geöffnet. Zusätzlich werden in den ersten beiden Ferienwochen ein paar Ausflüge und besondere Aktionen durchgeführt. Bei Ausflügen ist der Jugendtreff geschlossen.

  • Nachfragen und Anmeldung direkt beim Jugendtreff Neckarau, E-Mail: jugend-treff.neckarau@mannheim.de.

Auch der Jugendtreff Lindenhof ist in den Sommerferien von 12 bis 17 Uhr wochentags geöffnet. In den Ferienwochen werden besondere Ausflüge und Aktionen angeboten, an diesen Tagen schließt der Jugendtreff.

  • Weitere Informationen und Anmeldung beim Jugendtreff Lindenhof, E-Mail: jugendtreff.lindenhof@mannheim.de.

Das Nachbarschaftshaus Rheinau ist in der Zeit vom 30. Juli bis 10. August von 13 bis 19 Uhr geöffnet. Für die Besucher aus dem Stadtteil werden in dieser Zeit ein paar Ausflüge und Aktionen durchgeführt. Vom 13. August bis 7. September ist das Nachbarschaftshaus geschlossen.

  • Nähere Informationen und Anmeldung beim Nachbarschaftshaus Rheinau, E-Mail: nachbarschaftshaus.rheinau@mannheim.de.

Die Jugendarbeit Mobil (JaM) lädt am 7. und 8. August, 12 bis 16 Uhr, zum „Rock the Block“-Sommercamp ins Jugendhaus Erlenhof (Erlenstraße 63, 68169 Mannheim) ein. An den Hip-Hop-Workshops mit Beatboxing und Tanz können Kinder und Jugendliche von acht bis 16 Jahren teilnehmen.

  • Weitere Informationen und Anmeldung per E-Mail an: 51.5.JAM@mannheim.de.

Ein Programm speziell für Mädchen im Alter von zwölf bis 16 Jahren gibt es unter dem Titel „Westside Girls“ vom 27. bis 30. August, 11 bis 16 Uhr, im Projektbüro im Bürgerhaus Neckarstadt-West (Lutherstraße 15-17, 68169 Mannheim). Veranstalter ist ebenfalls die Jugendarbeit Mobil.

  • Weitere Informationen und Anmeldung per E-Mail an: 51.5.JAM@mannheim.de.

Sommerferienspiel des Mannheimer Spielmobils

Alle Mannheimer Kinder zwischen sechs und 14 Jahren können sich schon auf das große Sommerferienspiel des Spielmobils vom 20. bis zum 31. August freuen (am Samstag, 25., und Sonntag, 26. August, findet kein Angebot statt). Von 9 bis 14 Uhr können sie im Unteren Luisenparkstatt Zirkusluft schnuppern. Als angehende Zirkusartisten können die Kinder Abenteuer erleben, ihre Geschicklichkeit testen und ihrer Phantasie und Kreativität freien Lauf lassen. Am jeweils ersten Tag der Woche können sie die verschiedenen Zirkus-Bereiche ausprobieren. Anschließend üben die Kinder in festen Gruppen für eine Vorstellung.

Neu hinzukommende Kinder können jederzeit ins Spielgeschehen einsteigen. Die Teilnahme ist kostenlos und ohne Voranmeldung möglich.

  • Weitere Informationen zu den Angeboten der Jugendförderung im Fachbereich Kinder, Jugend und Familie – Jugendamt gibt es auch unter www.ferienplattform-mannheim.de.

Stadt Mannheim

26.07.2018


„Together we stand“ – Mannheims Schülerschaft für unsere Umwelt

Gruppenbild Teilnehmer/innen Leitbildprozess Mannheim 2030

Mannheim / Schülermitverantwortungen - Vom 16. bis 20. Juli fand zum zweiten Mal in Mannheim das schulübergreifende Projekt „Together we stand“ der Mannheimer Schülermitverantwortungen (SMV) statt. In diesem Schuljahr beschäftigten sich die Schüler mit dem Thema ökologische Nachhaltigkeit. An den teilnehmenden Schulen organisierten die SMV verschiedene Projekte, welche die Schüler dazu motivieren sollten, sich mit dem Thema Umweltschutz zu beschäftigen und neue Handlungsmöglichkeiten auszuprobieren. So fanden zum Beispiel Flohmärkte und Upcycling-Projekte statt. Außerdem formulierten die Schüler 14 Forderungen, welche von „mehr Umweltbildung und Mehrwegbechern an Schulen“ hin zu „kosten-freiem öffentlichen Personalverkehr“ reichten. Wie bereits in einigen 68DEINS!-Stadtteilversammlungen, forderten die Schüler an dieser Stelle ebenfalls „mehr Doppelbahnen zu den Stoßzeiten vor und nach der Schule“.

Den Abschluss der Aktionstage bildeten zwei gemeinsame Aktionen am Freitag, 20. Juli: Am Vormittag machten etwa 300 Schüler bei einen Demonstrationszug in der Innenstadt auf ihre Anliegen aufmerksam, den Abschluss bildete eine Kundgebung auf dem Alten Messplatz. Die Schüler setzten sich lautstark sowie mit Plakaten und Transparenten für eine umweltfreundlichere Zukunft ein.

Am Abend trafen sich Schüler, Lehrer, Mannheimer Politiker und Bürgermeisterin Dr. Ulrike Freundlieb im Jugendkulturzentrum forum. Zunächst wurden die Aktionstage und einzelne Projekte vorgestellt.

In ihrem Grußwort lobte Bürgermeisterin Dr. Ulrike Freundlieb die Schüler für ihr Engagement und betonte den Bezug zum Leitbildprozess 2030, in dem 17 globale Nachhaltigkeitsziele für eine kommunale Umsetzung in Mannheim weiterentwickelt werden. Im Rahmen der Bürgerbeteiligung dazu wurden die 14 Forderungen der Mannheimer Schülerschaft in den Leitbildprozess 2030 integriert. Bürgermeisterin Freundlieb warb dafür, dass die Jugendlichen die kommunalen Angebote zur Beteiligung beziehungsweise das Wahlrecht intensiv nutzen, um so unsere Stadtgesellschaft von morgen entscheidend mitzuprägen, in der sie als Erwachsene leben wollen und gegebenenfalls ihre Kinder großziehen werden.

Im Anschluss diskutierten Stadträte in einer Podiumsdiskussion zum Thema ökologische Nachhaltigkeit. Hier sollten die anwesenden Politiker auch Stellung zu den Forderungen der Schüler nehmen. Sie versicherten, an einigen Themen bereits zu arbeiten und motivierten die Schüler, die Forderungen an der eigenen Schule umzusetzen. Dabei könnten die Politiker unter Umständen unterstützen.

In den Pausen boten verschiedene Organisationen Einblick in ihre Arbeit und zeigten Möglichkeiten des weiteren Engagements auf. An den Infoständen vertreten waren Greenpeace, der Naturschutzbund Nabu, das Eine-Welt-Forum, der Frauenbuchladen Xanthippe mit passender Literatur, der Stadtschülerrat Mannheim, 68DEINS! Kinder- und Jugendbeteiligung und die städtische Klimaschutzleitstelle, die eine Beteiligung am Klimaschutzteilkonzept ermöglichte. Das Eine-Welt-Forum verloste darüber hinaus unter den Anwesenden zwei Freikarten für die Hafenfahrt zum Thema „Plastikmüll in unseren Meeren“. Der Abend wurde zudem von der Big Band des Carl-Benz-Gymnasiums musikalisch untermalt.

Am Ende der Veranstaltung bedankten sich die Schüler bei allen Anwesenden und betonten, ohne die Unterstützung von 68DEINS! Schule und Demokratie wäre die Aktion so nicht möglich gewesen. Schule und Demokratie ist ein Format der 68DEINS! Kinder- und Jugendbeteiligung, welche sich in der Trägerschaft der Stadt Mannheim (Fachbereich Kinder, Jugend und Familie – Jugendamt und Fachbereich, Rat, Beteiligung und Wahlen/Kinderbeauftragte) und des Stadtjugendrings Mannheim e.V. befindet. Im nächsten Jahr wollen sich die Schüler vor allem auf die Demonstration konzentrieren und versuchen, möglichst viele Schulen und Schulformen ins Boot holen. Jetzt freuen sie sich erstmal auf die Sommerferien.

"Engagement für eine bessere Stadt"

Seinen herzlichen Dank richtete Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz an die rund 250 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Bürgerdialogs „Leitbild 2030“ im Stadthaus N1: Dafür, „dass Sie mehr als einen halben Samstag Ihres Wochenendes eingesetzt haben, im Dienste aller anderen Bürgerinnen und Bürger, im Engagement für eine bessere Stadt, für eine Vision, für ein Leitbild, an dem wir uns orientieren können.“

Der Bürgerdialog fand vor dem Hintergrund eines konzertierten Entwicklungsprozesses statt, bei dem die Stadt zusammen mit ihren Bürgerinnen und Bürgern ein Leitbild erarbeiten will, das beschreibt, wie Mannheim im Jahr 2030 aussehen soll - die aktuelle Veranstaltung war ein weiterer von verschiedenen Beteiligungsschritten auf diesem Weg.
Um hierfür einen möglichst repräsentativen Querschnitt der Mannheimer Stadtbevölkerung zu erreichen, waren per Zufallsprinzip über das Melderegister Bürgerinnen und Bürger ausgewählt worden. Darüber hinaus hatten sich weitere Interessierte anmelden können.

Bei der über sechsstündigen Veranstaltung im Stadthaus hatten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer unter anderem in 15 Arbeitsgruppen jeweils 60 Minuten lang mit verschiedenen Fragestellungen auseinandergesetzt. „Das heißt 2.700 Minuten Input“, so Dr. Kurz – in denen eine Fülle von Anregungen zusammengetragen wurde, die im Anschluss von den Moderatoren der Diskussionsrunden im Plenum im Ratssaal zusammengefasst wurden.

Ergebnisse der Arbeitsgruppen

Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz im Gespräch mit Teilnehmern des Bürgerdialogs zum Leitbild Mannheim 2030.

So sei am Thementisch „Keine Armut und kein Hunger“ in den drei Runden vor allem darüber gesprochen worden, wie die Ursachen von Armut und Hunger angegangen werden können, rekapitulierte die Moderatorin. Wichtige Punkte seien hierbei die Bereiche Bildung, bezahlbarer Wohnraum, Aufklärung und Information gewesen. Thematisiert worden sei auch, dass Wirtschaft und öffentliche Arbeitgeber in diesem Zusammenhang in die Pflicht genommen werden müssten.

Im Themenbereich „Gesundheit und Wohlergehen + sauberes Wasser und Sanitätsversorgung“ sei als ein bedeutsamer Punkt hervorgehoben worden, dass Gesundheit für alle zugänglich sein müsse – unabhängig von Geldbeutel, Krankheitsbild und Geschlecht. Weitere Stichpunkte seien „gute Versorgung, ortsnah, zeitnah, mit ausreichend Personalressourcen“ gewesen. Die Wasserversorgung müsse überdies in öffentlicher Hand bleiben - in diese Richtung müsse auch der Gemeinderat beispielsweise bei Freihandelsabkommen wirken.
Am Thementisch „Hochwertige Bildung“ sei etwa angesprochen worden, dass Bildung nicht nur für den frühkindlichen Bereich, sondern auch in puncto Erwachsenenbildung sehr wichtig sei – Schlagwort „Lebenslanges Lernen“. Auch chancengerechte und interkulturelle Bildung, Inklusion und Fachkräftemangel seien diskutiert worden.

Am Thementisch „Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum“ sei etwa erörtert worden, dass die Stadt sich von Zeitverträgen und Befristungen verabschieden solle, ebenso, dass die politischen Entscheidungen sich nicht gegen das menschenwürdige Arbeiten richten dürften. Auch sollten lokale Unternehmen stärker unterstützt werden. Eine Gruppe habe sich für die Förderung von „Vielfalt und individuellen Kompetenzen“ ausgesprochen, die viel stärker als Werte gesehen werden müssten. Auch die Anerkennung ausländischer Abschlüsse sowie eine „kulturelle Veränderung hin zur Gemeinschaft“ seien diskutiert worden.

Beim Thema „Geschlechter-Gleichstellung“ sei man sich einig geworden, dass im Leitbild 2030 das Geschlecht keine Rolle mehr spielen solle. Auf dem - noch immer langen - Weg dorthin solle vor allem da unterstützt werden, wo gefühlt die meiste Benachteiligung herrsche. Hierbei habe es viele Ansatzpunkte, wie etwa Frauen in Führungspositionen und Alleinerziehende, gegeben.

Im Bereich „Industrie, Innovation und Infrastruktur“ habe Einigkeit geherrscht, dass es - um Nachhaltigkeit zu realisieren - eine lebenswerte Infrastruktur brauche. Die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger solle es ermöglichen, dass Potenziale der Stadt ausgeschöpft werden können. Auch über Daten und Digitalisierung sowie über die Bestandspflege von Gebäuden Straßen und Brücken sei gesprochen worden.

Beim Thema „Bezahlbare und saubere Energie + Maßnahmen zum Klimaschutz“ habe der ÖPNV eine sehr wichtige Rolle eingenommen, welcher noch verbessert, bezahlbarer und flexibler gestaltet werden solle. Auch der Fahrradverkehr solle stärker gefördert und sicherer für alle gestaltet werden. Als sehr bedeutend sei auch die weitere Förderung erneuerbarer Energien angeführt worden.

Wissen zum Thema Nachhaltigkeit zu vermitteln, sei ein wichtiger Aspekt am Thementisch „Verantwortungsvolle Konsum- und Produktionsmuster“ gewesen. Hierbei sei auch der Wunsch nach Netzwerken und Plattformen zum Austausch und zur Information gewünscht worden. Auch hier sei es zudem als sehr wichtig erachtet worden, dass die Stadt als Vorbild dienen solle.

An oberster Stelle in den Diskussionen zum Thema „Leben unter Wasser und Leben an Land“ habe die Ressourcenschonung und dabei vorrangig die Abfallvermeidung gestanden. Weitere wichtige Punkte: Das Sparen von Wasser, nachhaltige Produktion und der Schutz von Ökosystemen. Die vorhandenen Mannheimer Schutzgebiete sollten erhalten sowie weiterentwickelt und erweitert werden. Auch Gewässerschutz, das Eindämmen der Flächenversiegelung sowie die Umweltbildung, um von klein auf ein entsprechendes Bewusstsein zu schaffen, seien angesprochen worden.

Beim Thema „Weniger Ungleichheiten“ seien die Ungleichheit in und zwischen den Stadtteilen, das Zusammenleben der Kulturen sowie der Aspekt Inklusion von Menschen mit Behinderung erörtert worden. Mannheim im Jahr 2030 sei demnach im Idealfall noch mehr als heute eine Stadt der Vielfalt und nicht mehr allein der Toleranz, sondern – noch einen Schritt weiter - der Akzeptanz.

Dass Kinder und Jugendliche bei der Planung der sozialen Infrastruktur mitgedacht und beteiligt werden sollten, war ein Ergebnis der Diskussionsrunden zum Thema „Nachhaltige Städte und Gemeinden“. Auch mit Fragen nach bezahlbarem Wohnraum und neuen Wohnformen, wie dem Mehrgenerationenhaus sowie der Erschließung und Entwicklung von Konversionsflächen, hätten sich die Gruppenteilnehmerinnen und -teilnehmer auseinandergesetzt.

„Wir müssen Konflikte sichtbar thematisieren und aushalten. Wir brauchen eine Fehlerkultur und die Bereitschaft, Fehler einzugestehen. Und wir sind alle, jeder einzelne, für unsere Stadt verantwortlich und müssen die Stadt als Stadtgesellschaft gemeinsam positiv gestalten“, gab der Moderator eine Erkenntnis des Thementischs „Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen“ wieder. Zudem solle die Stadtverwaltung offen und transparent sein und die Zusammenarbeit zwischen Bürgern und Verwaltung gestärkt werden. Ebenso müssten demnach Multikulturalität und Akzeptanz untereinander gefördert werden. Es würden aber auch klare Regeln des Zusammenlebens gebraucht.

Ein großer Wunsch durch alle drei Runden zum Thema „Partnerschaften zur Erreichung der Ziele“ sei die Entwicklung einer gemeinsamen Mannheimer Identität gewesen, die auf gemeinsamen sozialen, ökologischen und ethischen Werten basiere. Eine breitgefächerte Vielfalt sei einer der Grundwerte.

Ein zentraler Punkt beim „Querschnittsthema Mobilität“ war der ÖPNV: „Mannheim 2030 hat einen flexiblen, attraktiven, bezahlbaren und mit hoher Taktung fahrenden ÖPNV, der barrierefrei ist und Platz für Fahrräder bietet.“ Die Förderung des Fahrradverkehrs sei ein weiterer wichtiger Aspekt gewesen. Ebenso die Erkenntnis, dass die Verhaltensänderung, die in der Mobilität gebraucht werde, nur durch Angebote und Anreize, wo nötig auch durch Sanktionen zu erreichen sei.

Mietpreise, Ehrenamt, Mindestlöhne und Flüchtlinge („Mannheim 2030 Stadt der Zuflucht“), zählten zu den Stichworten, die im Bereich „Weitere Themen für ein Mannheim im Jahr 2030“ diskutiert worden seien. Zudem solle Mannheim offen sein und „Mut zu radikalen Veränderungen haben“ - auch gegenüber der Wirtschaft. Ein Satz, den die Teilnehmerinnen und Teilnehmer abgestimmt hatten: „Mit der Bevölkerung im Rücken kann Mannheim die Industrie dazu bringen, nachhaltige Ansätze zu entwickeln.“

Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz zeigte sich beeindruckt, „wie ernsthaft, wie vielfältig, wie intensiv diskutiert worden ist.“ Ende des Jahres werde der Leitbild-Prozess mit einem Votum des Gemeinderates abgeschlossen, berichtete der Oberbürgermeister „Aber das letztendliche Ergebnis einer nachhaltigeren Stadt" werde nur gelingen, wenn neben der Verwaltung und der Bürgerschaft auch die vielen anderen Akteure - darunter die Wirtschaft - sich mit an der Umsetzung beteiligten, betonte er in einer abschließenden Fragerunde.

Text: Stadt Mannheim Foto: Stadt Mannheim / Andreas Henn

26.07.2018


Größer und grüner: Der Glückstein-Park ist fertig

Mehr Grünfläche, 35 zusätzliche Bäume und ein neuer Spielplatz

Parkführung - Das Landschaftsarchitekturbüro Greenbox führt durch den Park

Mannheim-Lindenhof / Glückstein-Park - Der neue Glückstein-Park ist fertig. Umweltbürgermeisterin Felicitas Kubala und Baubürgermeister Lothar Quast eröffneten ihn heute gemeinsam mit Mitgliedern des Gemeinderats und Bezirksbeirats. 2,3 Millionen Euro hat die Stadt in die Umgestaltung des Glückstein-Parks investiert, davon kamen 1,3 Millionen aus städtebaulichen Fördermitteln. „Die Grünfläche wurde von 12.500 auf 20.000 Quadratmeter vergrößert und zu einem attraktiven Park umgestaltet“, erklärte Bürgermeisterin Kubala in ihrer Ansprache. „Der Park bietet nun eine höhere Aufenthaltsqualität, mehr unversiegelte Fläche und ist grüner. Das sorgt im Sommer für Abkühlung, denn Wasser kann hier versickern und verdunsten. Die ökologisch wertvollen Staudenpflanzen, die hier angelegt wurden, sind ein Pluspunkt für die Artenvielfalt.“

Park fügt sich in den Lindenhof ein

Der Park schafft eine grüne Verbindung zwischen dem bestehenden Stadtteil Lindenhof und dem neuen Hanns-Glückstein-Quartier. Es wurden neue Wege durch den Park gelegt, die ganzjährig nutzbar sind und die auch mit dem Rollstuhl problemlos befahren werden können. Die Wege führen die Linien der Straßen fort, die auf den Park zuführen.

Bürgermeister Quast lobte die gelungene Integration des Parks in das neue Glückstein-Quartier: „Mit der Fertigstellung des Glücksteinparks haben wir einen weiteren Meilenstein in der Entwicklung des Quartiers erzielt. Mit dem Park sowie den ersten neuen Gebäuden wird greifbar und ablesbar, dass die planerischen und städtebaulichen Vorstellungen Realität werden. Das Quartier hat mit dem Park eine grüne Mitte erhalten, die als Scharnier zwischen Lindenhof und Glückstein-Quartier wirkt.“

Neue Bäume für den Park

Dank an die Baumspenderinnen und -spender

35 Bäume wurden neu gepflanzt, zusätzlich zu den 61 Bäumen, die bereits vorher auf der Grünfläche standen. Für sechs der neuen Bäume hat die Stadt Spenden erhalten. Im Rahmen der Eröffnungsfeier überreichten Bürgermeisterin Kubala und Bürgermeister Quast den Spenderinnen und Spendern ihre Urkunden und bedankten sich: „Sie zeigen mit Ihrer Baumspende, dass sie mit Mannheim verbunden sind, denn Bäume sind unverzichtbar für unsere Stadt.“

Barrierefreies Spielen

Das Landschaftsarchitekturbüro Greenbox hatte 2014 den Wettbewerb um die Neugestaltung des Glückstein-Parks gewonnen. Markus Pieper, Inhaber von Greenbox, führte die Gäste durch den Park und erklärte dessen Besonderheiten aus der Sicht eines Planers. Der neu gebaute Spielplatz ist barrierefrei zugänglich und hat ein Karussell, das auch von Kindern im Rollstuhl genutzt werden kann.

„Lachender Poet“: Der Mundart-Dichter Hanns Glückstein

Über den Glückstein-Park hinaus erinnert im Stadtteil Lindenhof auch das südlich des Bahnhofs neu entstehende Quartier an den Mundartdichter Hanns Glückstein. Glückstein steht für Mannheim wie kaum ein anderer Schriftsteller. Er wurde am 10. Mai 1888 am Rande der Westpfalz geboren und zog 1895 mit seiner Familie nach Mannheim. Unter Titeln wie „Mannemer Schbrich und Kinnerbosse“, „Ernscht unn Schbaß aus unsrer Gaß“ oder „Gezwitscher unn Geknotter“ veröffentlichte Glückstein stimmungsvolle, heiter-melancholische Heimatdichtungen.

Stadt Mannheim

26.07.2018


Carl-Benz-Bad: Neue Schirme für das Planschbecken

Mannheim / Carl-Benz-Bad - Zum Start der Sommerferien wurden im Carl-Benz-Bad neue Sonnenschirme aufgebaut, die nicht nur im Außenbereich rund um das Kinderbecken, sondern auch im Planschbecken für schattige Bereiche sorgen. Für die neue, erweiterte Schattenlösung im Planschbeckenbereich wurden fünf neue Schirme angeschafft und im Planschbecken fest installiert. Jetzt können die Kinder im maximal 40 cm tiefen Wasser auch im Schatten planschen.

Die neuen Schattenspender sind knallrot und werfen einen Schatten über Teilbereiche des Kinderbeckens. So sind die Kinder vor einem unliebsamen Sonnenbrand geschützt. Noch bis zum Ende der Sommerferien hat das Bad montags von 13 bis 20 Uhr, dienstags bis sonntags sowie an Feiertagen von 9 bis 20 Uhr geöffnet. Mittwochs und freitags öffnet das Bad für das beliebte „Frühschwimmen" schon um 7 Uhr.

Stadt Mannheim / Carl-Benz-Bad

26.07.2018


Ergebnisse der Unternehmensbefragung 2018 liegen vor: Zufriedenheit der Unternehmen ist weiter gestiegen

Mannheim - 553 in Mannheim ansässige Unternehmen nutzten vom 12. Februar bis 23. März 2018 die Möglichkeit, ihre Meinung über den Wirtschaftsstandort zu äußern. Das Ergebnis: Alle Standortfaktoren sowie die Globalzufriedenheit werden noch positiver bewertet als bei allen bisherigen Befragungen. Auch im Vergleich mit anderen Städten schneidet Mannheim sehr gut ab. Das ist nicht nur auf die derzeit gute konjunkturelle Lage zurückzuführen, wie der Vergleich der Entwicklung des ifo Geschäftsklimaindex zeigt, sondern geht darüber hinaus. Seit 2012 lässt der Fachbereich für Wirtschafts- und Strukturförderung im Abstand von zwei Jahren eine Unternehmensbefragung von der Mainzer L·Q·M Marktforschung GmbH durchführen.

Insgesamt 94 Prozent der Befragten sind mit dem Unternehmensstandort Mannheim „sehr zufrieden“ oder „eher zufrieden“. Dabei schätzen sie vor allem die Lebensqualität (93 Prozent Zufriedenheit) und die Kundennähe (92 Prozent). „Insgesamt ist das Ergebnis der aktuellen Unternehmensbefragung ein großer Erfolg. Die positiven Bewertungen und die konstruktiven Anregungen sind an sich schon ein Bekenntnis der Unternehmen zum Wirtschaftsstandort. Zudem werden sämtliche Vergleichswerte, sowohl aus den vorherigen Befragungen als auch aus anderen Kommunen, übertroffen“, bilanziert Wirtschaftsbürgermeister Michael Grötsch. Insgesamt nehmen die Unternehmen eine positive Entwicklung des Standorts wahr. Waren 2016 noch 57 Prozent der Befragten der Meinung, dass es mit dem Unternehmensstandort „aufwärts“ oder „eher aufwärts“ geht, ist diese Ansicht im Jahr 2018 auf 74 Prozent angestiegen.

Bei der Frage, wie sehr sich die Unternehmen dem Standort Mannheim verbunden fühlen, stimmen 95 Prozent der Befragten „voll zu“ oder „eher zu“. Insgesamt 93 Prozent gaben an, dass sie zukünftig in den Standort investieren würden. Ebenfalls 93 Prozent würden den Standort weiterempfehlen und 89 Prozent sehen Mannheim zur Erreichung geschäftspolitischer Ziele bestens geeignet.

Zufriedenheit steigt auch bei Angeboten an Gewerbeflächen und Fachkräften

Wie bereits bei den vergangenen Befragungen fällt die Zufriedenheit mit dem Angebot an Gewerbeflächen (71 Prozent „sehr zufrieden“ oder „eher zufrieden“) und Arbeitskräften (68 Prozent) im Vergleich zu den anderen Standortfaktoren etwas ab. Auch mit der Höhe des Gewerbesteuerhebesatzes sind lediglich 32 Prozent „sehr zufrieden“ oder „eher zufrieden“. Der Zeitvergleich zeigt allerdings, dass die Zufriedenheit der Unternehmen in allen drei Bereichen stetig gestiegen ist. Wurde das Angebot an Gewerbeflächen 2016 mit 57 Punktwerten (Skala von 0 „sehr unzufrieden“ bis 100 „sehr zufrieden“) bewertet, ist die Zufriedenheit auf aktuell 70 Punktwerte angestiegen, bei den Arbeitskräften von 58 (2016) auf 70 (2018) und beim Gewerbesteuerhebesatz von 27 (2016) auf 44 (2018).

Die Befragung ergab auch, dass 35 Prozent der Teilnehmer unbesetzte Stellen haben, wobei vor allem Fachkräfte mit Berufsabschluss gesucht werden, gefolgt von Fachkräften mit einem Hochschulabschluss, während etwa bei einem Viertel freie Ausbildungsplätze zur Verfügung stehen. Zur Frage, worin die Unternehmen die größten Herausforderungen in den nächsten fünf Jahren sehen, nannte etwa die Hälfte, wie auch in den Jahren zuvor, die wirtschaftliche Entwicklung (2018: 52 Prozent, 2016: 57 Prozent). Die Digitalisierung sehen aktuell 23 Prozent als größte Herausforderung.

Beim Thema Fachkräfte weist Bürgermeister Grötsch auf die enge Zusammenarbeit zwischen Wirtschaftsförderung und Unternehmen hin, um den Nachwuchs- und Fachkräftebedarf zu sichern: „Damit Mannheim ein starker Wirtschaftsstandort bleibt und Unternehmen sich auch zukünftig im Wettbewerb behaupten können, werden gut ausgebildete Mitarbeiter gebraucht. Unterstützung leistet der Fachbereich beispielweise mit Einrichtungen wie dem Welcome Center Rhein-Neckar oder Projekten, die durch den Europäischen Sozialfonds gefördert werden und die Beschäftigungsfähigkeit von armutsgefährdeten Menschen verbessern oder die Chancen auf einen Ausbildungsplatz für junge Menschen erhöhen sollen.“

Befragte Unternehmen schätzen die Arbeit der Wirtschaftsförderung

Die Wahrnehmung der Stadtverwaltung hat sich in den letzten Jahren kontinuierlich verbessert. So sind 71 Prozent der Befragten „sehr zufrieden“ oder „eher zufrieden“ mit den Leistungen der Stadt Mannheim. Dabei schneiden die Außendarstellung mit 84 sowie die Kompetenz der Ansprechpartner mit 85 Prozent Zufriedenheit besonders gut ab. Auch in der Vergangenheit kritischer bewertete Punkte wie telefonische Erreichbarkeit, Bearbeitungsgeschwindigkeit oder Transparenz bei Genehmigungsverfahren bewerten die Unternehmen deutlich besser.

Mit der Arbeit der Wirtschaftsförderung zeigen sich die Unternehmen ebenfalls zufrieden (80 Prozent) und schätzen auch hier die Kompetenz ihrer Ansprechpartner (87 Prozent). Die telefonische Erreichbarkeit, Bearbeitungsgeschwindigkeit und Bereitstellung von Informationen entsprechen den Erwartungen der Unternehmen, die die Leistungen der Wirtschaftsförderung genutzt haben. Zudem zeigen die Ergebnisse, dass seit 2012 ein kontinuierlicher Anstieg der Zufriedenheit sowohl mit der Stadtverwaltung insgesamt als auch mit der Wirtschaftsförderung festzustellen ist. „Die gute Stimmung bei den Unternehmen und die konjunkturelle Lage werden wir nutzen, um das Verhältnis von Stadt zu Wirtschaft weiterhin zu festigen und den Standort zukunftsfähig auszubauen. Auf diese Weise schaffen wir ein Fundament, das sich bei künftigen Herausforderungen sicherlich bewähren wird“, kommentiert Christiane Ram, Leiterin der Wirtschafts- und Strukturförderung.

Die Geschäftsführerin der L·Q·M Marktforschung GmbH und Leiterin der Studie, Ute Kerber, zieht aus den Ergebnissen folgenden Schluss: „Auch in anderen Studien in Mannheim hat sich gezeigt, dass die Verbindung von Wirtschaftskraft und Lebensqualität bei großen wie kleinen Unternehmen geschätzt wird. Gleichzeitig ruht sich die Wirtschaftsförderung nicht darauf aus. Sie zeigt sich interessiert an den Bedürfnissen der Wirtschaft und arbeitet aktiv daran, die kontinuierliche Weiterentwicklung zu unterstützen. Das wird wahrgenommen und anerkannt.“

Vorgehensweise und Zielsetzung

Teilnehmen konnten alle in Mannheim ansässigen Unternehmen mittels eines Online-Fragebogens. Zudem wurden rund 1.500 zufällig ausgewählte Firmen direkt angeschrieben und darum gebeten, den Fragebogen auszufüllen oder ein telefonisches Interview zu geben. Die L·Q·M Marktforschung GmbH führt seit 2006 vergleichbare Befragungen in vielen deutschen Kommunen und Landkreisen durch. So können die Mannheimer Ergebnisse mit den Werten anderer Teilnehmer verglichen und interpretiert werden. Zudem wird mit einem festen Block an Kernfragen sichergestellt, dass im Zeitvergleich von 2012 bis heute mit vergleichbaren Kennzahlen Entwicklungstrends abgebildet werden können. Gleichzeitig wurden in jeder Befragung spezielle Fragestellungen und vertiefende Fragen aufgenommen, um detailliertere Informationen zu aktuellen Themen zu erhalten.

Die Rückmeldungen mit den Verbesserungswünschen versteht die Stadtverwaltung als Anreiz und Motivation, den Standort und die Dienstleistungen im Sinne der Unternehmen weiterzuentwickeln. Außerdem kann so überprüft werden, ob bereits eingeleitete Verbesserungen greifen und wo Unternehmen zukünftige Herausforderungen und Schwerpunkte des städtischen Handelns sehen.

Die Ergebnisse im Detail finden Sie hier: https://www.mannheim.de/de/wirtschaft-entwickeln/publikationen-downloads

Stadt Mannheim / Wirtschaftsförderung

26.07.2018


Oberbürgermeister von Hebron zu Gast in Mannheim

Unterzeichnung eines Projektvertrages zur Zusammenarbeit im Bereich der Existenzgründungsförderung

Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz (links) und Taysir Abu Sneineh, Oberbürgermeister von Hebron (Israel), bei der Vertragsunterzeichnung.

Mannheim - 2013 hat die Stadt Mannheim ein Memorandum of Understanding mit der palästinensischen Stadt Hebron abgeschlossen und arbeitet seither in enger Kooperation, insbesondere im Bereich der Existenzgründungsförderung mit Hebron zusammen. Im Rahmen dieser Projektpartnerschaft ist derzeit eine Delegation kommunaler Fachexperten, unter Leitung des neu gewählten Bürgermeisters der Stadt Hebron, Taysir Abu Sneineh, zu Besuch in Mannheim. Am 19. Juli 2018 unterzeichneten Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz und das palästinensische Stadtoberhaupt einen Vertrag für das bislang größte entwicklungspolitische Projekt der Stadt Mannheim. Außerdem ist dieses Projekt das bislang finanziell größte durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) geförderte kommunale Entwicklungsprojekt in den palästinensischen Gebieten und das derzeit einzige kommunale Projekt für Entwicklungszusammenarbeit in Palästina, bei dem die Förderung innovativer Unternehmensgründungen explizit im Fokus steht.

Entwicklungspolitisches Projekt „Hebron-Mannheim Co-Working Lab“

Das Projekt „Hebron-Mannheim Co-Working Lab“ hat zum Ziel, einen kollaborativen Arbeitsort für junge Unternehmensgründerinnen und Gründer zu schaffen und eine internationale Startup Szene in Hebron aufzubauen. Das Projekt wird über das entwicklungspolitische Programm „Nachhaltige Kommunalentwicklung durch Partnerschaftsprojekte“ (NAKOPA) der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) mit Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) gefördert. Die Projektfördersumme liegt bei rund 210.000 Euro.

Mit diesem Geld sollen insgesamt 20 moderne Arbeitsplätze für Unternehmensgründungen in Hebron eingerichtet werden. Außerdem geht es in dem Projekt darum, Kompetenzen zu vermitteln und einen Wissenstransfer zwischen Mannheim und Hebron zu initiieren. Deshalb wird es auch ein umfassendes Trainings- und Coaching-Programm in beiden Städten zum nachhaltigen Aufbau eines Startup-Ökosystems in Hebron geben.

Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz (vorne links) und Taysir Abu Sneineh, Oberbürgermeister von Hebron (Israel), hintere Reihe v.l.: Stadtrat Bernd Kupfer (CDU), Christian Sommer, Geschäftsführer mg:GmbH, Dr. Stefan Wilhelmy, Leiter der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt, Jumana Dweik, Leiterin des Buisness Incubators in Hebron, Stadtrat Dirk Grunert (Die Grünen).

„Die Kooperation zwischen Mannheim und Hebron ist auch deshalb besonders, weil der Impuls für die Zusammenarbeit mit einer palästinensischen Stadt ging ursprünglich vom Bürgermeister unserer Partnerstadt Haifa aus. Dies ist ein wichtiges Zeichen, das ich gerne auch Ihnen, lieber Kollege Abu Sneineh, mitteilen möchte“, erklärte Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz beim Empfang für seinen Amtskollegen im Rathaus. Er betonte, dass der Beitrag, den die Städte für Verständigung und Dialog leisten könnten, nicht zu unterschätzen sei. „Die Kooperation mit Hebron ist außerordentlich verlässlich. Sie ist vor allem auch ein Beispiel dafür, wie intensive und konkrete Projekte zwischen Europa und der MENA-Region gestaltet werden können.“
Die mg:gmbh unterstützt als Kompetenzträger das Projekt mit der Stadt Hebron im erheblichen Maße. So gibt es bereits jetzt eine enge Zusammenarbeit auch mit lokalen Mannheimer Startups, die ihre Expertise in das Projekt einbringen. Das Projekt ist damit ein einzigartiges Beispiel für die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Akteuren auf kommunaler Ebene und der lokalen Startup-Szene in einem entwicklungspolitischen Kontext.

Parallel zu diesem Empfang findet so auch der erste Projektworkshop kommunaler Mitarbeiter des Startup Centers aus Hebron in Mannheim statt, ein umfassendes viertägiges Coaching zu den Themen Management eines Co-Working Centers und Aufbau eines Startup-Ökosystems.

Mit dem Co-Working Lab führt die Stadt Mannheim bereits das zweite kommunale Entwicklungsprojekt in Hebron durch. Schon 2016 konnte die Stadt Mannheim erfolgreich mit Mitteln des BMZ ein deutsch-palästinensisches Kooperationsprojekt im Bereich des Abwassermanagements durchführen.

Text: Stadt Mannheim Foto: Stadt Mannheim / Nikola Neven Haubner

26.07.2018


Bürgerservices Schönau und Wallstadt in den Sommerferien geschlossen

Schönau & Wallstadt / Bürgerservice - Die Bürgerservices Schönau und Wallstadt sind während der Sommerferien vom 30.07.2018 bis 07.09.2018 geschlossen. Alle anderen Bürgerservices sind während der Ferien für die Bürgerinnen und Bürger zu den gewohnten Öffnungszeiten geöffnet.

Nach den Sommerferien gelten überall wieder die üblichen Öffnungszeiten.

Der schnelle Behördengang funktioniert am besten mit vorheriger Terminvereinbarung unter www.mannheim.de/terminreservierung.

Stadt Mannheim / Bürgerservices Schönau und Wallstadt

26.07.2018


Mannheims beste Vorleser gekürt

Mannheim / Stadtbibliothek / VR Bank Seckenheim - Seit 1988 – also bereits zum 30. Mal – werden in Mannheim die besten Vorleserinnen und Vorleser gesucht. Der Stadtentscheid des Mannheimer Vorlesewettbewerbs fand sie nun. Stellten die jeweils siegreichen Schülerinnen und Schüler der teilnehmenden Grundschulen beim Stadttteilentscheid in den Zweigstellen der Stadtbibliothek Mannheim ihr Können unter Beweis, waren die Stadtteilsieger zum Stadtentscheid wieder in die Räume der VR Bank Rhein-Neckar nach Seckenheim eingeladen.

Abwechslungsreich war der Wettbewerb auch für die Hörerschaft: Die zweiten Klassen lasen witzige Texte aus der Erfinderwerkstatt dreier Kinder, die passend zum heißen Sommerwetter einen Limonaden-Sprudler entwickeln wollen. Die Teilnehmer der dritten Klassen machten sich mit den tierischen Detektiven Nickel und Horn auf die Suche nach einem entführten Hinterafrikanischen Pupstier. Und die Sieger der 4. Klassen mussten sogar bei einer Leseolympiade zeigen, dass sie nicht nur gut vorlesen, sondern auch verschiedene Rätsel und Textverständnisaufgaben lösen können. Dabei ging es um einen Jungen, der sich sehnsüchtig einen Hund wünscht und stattdessen ein Mammut im Wald findet.

Die Jury, bestehend aus Vorlesepatinnen der Stadtbibliothek, einer Buchhändlerin und Vertretern der VR Bank Rhein-Neckar, darunter auch Vorstandsmitglied Dr. Michael Düpmann, hatten es nicht immer leicht, die Preise unter den vielen guten Vorleserinnen und Vorlesern zu vergeben.

Die Preisträgerinnen und Preisträger sind:

2. Klasse

  • 1. Platz Max Koep, Diesterwegschule
  • 2. Platz Marisol Beteta-Vasquez, Pfingstbergschule
  • 3. Platz Hanna Abdi, Waldhofschule

3. Klasse

  • 1. Platz Isabella Nürnberg, Pfingstbergschule
  • 2. Platz Noyan Dahlhaus, Oststadtschule
  • 3. Platz Cedric Schaal, Seckenheimschule

4. Klasse - Leseolympaide

  • 1. Platz Laura Kuß, Seckenheimschule
  • 2. Platz Lena Hendrikus, Friedrichsfeldschule
  • 3. Platz Noémi Hartmann, Brüder-Grimm-Schule

Dank der Unterstützung durch die VR Bank Rhein-Neckar bekamen nicht nur alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine Urkunde, die drei Erstplatzierten verdienten sich darüber noch einen Büchergutschein und alle Kinder, die sich den vierten Platz teilen, einen Schmöker für die Sommerferien. Alle Zuhörinnen und Zuhörer, darunter viele daumendedrückende (Groß-)Eltern und Freunde, hatten viel Spaß an den wunderbar vorgetragenen Geschichten.

Und wer neugierig geworden ist, wie die Abenteuer ausgehen, findet die entsprechende Sommerlektüre von Lena Hach, Florian Beckerhoff und Knut Krüger in der Stadtbibliothek Mannheim.

Stadt Mannheim / Stadtbibliothek

18.07.2018


Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz spricht bei den Vereinten Nationen

Unser Bild zeigt Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz (rechts) beim Panel während des High Level Political Forums bei den Vereinten Nationen. Foto: Stadt Mannheim, Bild: David Linse

New York (USA) / Mannheim - Die Agenda 2030 der Vereinten Nationen mit ihren 17 Nachhaltigkeitszielen befindet sich im dritten Jahr ihrer Umsetzung. Die Stadt Mannheim zählt bundesweit, aber auch international, zu den Vorreiterstädten bei der Umsetzung dieser globalen Agenda auf lokaler Ebene. Im Rahmen des hochrangigen politischen Forums für nachhaltige Entwicklung (High Level Political Forum on Sustainable Development) überprüfen die Vereinten Nationen und ihre Mitgliedstaaten die Fortschritte, die sie bei der Erreichung der 17 Ziele bereits gemacht haben und legen auch fest, in welchen Bereichen die Entwicklung noch nicht ausreichend ist.

Zum ersten Mal fand im Rahmen dieses verbindlichen Überprüfungsprozesses ein Kommunalforum statt, zu dem Dr. Peter Kurz als Oberbürgermeister der Stadt Mannheim und Vize-Präsident des globalen Bürgermeisterparlaments („Global Parliament of Mayors“) eingeladen war.

„Wir müssen uns darüber im Klaren sein, dass die Umsetzung der 17 Nachhaltigkeitsziele nicht alleine auf nationaler Ebene gelingen kann. Der Erfolg oder Misserfolg bei der Erreichung der Ziele entscheidet sich in fast allen Bereichen in den Städten“, so Oberbürgermeister Dr. Kurz in seiner Rede, die sich an die Delegierten aus aller Welt und die Vertreter der Vereinten Nationen richtete.

Oberbürgermeister Dr. Kurz war eingeladen, um insbesondere zur Notwendigkeit einer integrierten Stadt- und Raumplanung zu sprechen und den Erfahrungen, die die Stadt Mannheim hier vorzuweisen hat: „Je weiter man sich den konkreten Herausforderungen vor Ort nähert, desto wichtiger wird ein ganzheitlicher Ansatz. Eine funktionierende Nachbarschaft in sozial benachteiligten Stadtgebieten setzt ein Zusammenwirken aller politischen Ebenen und aller relevanten Akteure voraus, angefangen vom öffentlichen Personennahverkehr über die Bürgerschaft und Kulturinstitutionen bis zu Wohnungsbaugesellschaften und Polizei“.

Das Mannheimer Stadtoberhaupt warb bei seinen internationalen Kolleginnen und Kollegen auch für das Modell der kommunalen Selbstverwaltung. Eine gute Regierungsführung, die sich durch Inklusion und Partizipation auszeichnet, könne am besten auf lokaler Ebene umgesetzt werden. „Planungsprozesse sollten im Sinne von Subsidiarität auf der untersten möglichen politischen Ebene stattfinden, um Bürgernähe sicherzustellen“, so OB Dr. Kurz. Dies sei auch flexibler und ermögliche ein höheres Maß an Bürgerbeteiligung.
Das Mannheimer Stadtoberhaupt plädierte in seiner Rede auch dafür, Kultur als weitere Dimension von Nachhaltigkeit anzuerkennen. Der Beitrag der Kultur für die Entwicklung von Städten und vor allem auch für das Zusammenleben in vielfältigen Stadtgesellschaften dürfe nicht unterschätzt werden.

Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz (links) traf in New York mit Dr. Christoph Heusgen, dem Botschafter Deutschlands bei den Vereinten Nationen und dem außen- und sicherheitspolitischen Berater von Kanzlerin Merkel, zusammen. Foto: Stadt Mannheim, Bild: David Linse

Neben dem Mannheimer Oberbürgermeister waren noch seine Amtskollegen aus Berlin und Bonn zu der hochrangigen Veranstaltung eingeladen, die am Hauptsitz der Vereinten Nationen in New York stattfand. Alle drei Stadtoberhäupter stellten klar, dass Städte künftig noch viel stärker in internationale politische Entscheidungsprozesse eingebunden werden sollten. „Das heutige ‚Local and Regional Governments Forum‘ ist ein erster wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Dieser kommt zu einer Zeit, in der sich das gesamte System der Vereinten Nationen im Umbruch befindet. Die VN haben erkannt, dass sie den subnationalen Akteuren wie Städten ein sehr viel stärkeres Gewicht einräumen müssen“, erläuterte OB Dr. Kurz. Städte seien überall auf der Welt von globalen Herausforderungen, wie Migration und Klimawandel betroffen. Diese Herausforderungen ließen sich nicht ohne die Städte lösen.

Mannheims Oberbürgermeister wurde in New York auch vom deutschen Botschafter bei den Vereinten Nationen und außenpolitischen Berater der Bundeskanzlerin, Dr. Christoph Heusgen, empfangen. Der Botschafter zeigte sich vor allem an den Strategien und Maßnahmen der Stadt Mannheim im Bereich Integration und Migration interessiert. Er regte an, dass sich die Stadt Mannheim mit einer eigenen Veranstaltung zum Thema Migration an der kommenden Vollversammlung der Vereinten Nationen beteiligen solle. Die Debatten in den Vereinten Nationen seien häufig sehr abstrakt, daher sei es von großem Wert, wenn sich Städte mit ihren konkreten Erfahrungen bei der Problemlösung in diese Debatte einbrächten.

Text: Stadt Mannheim Foto: Stadt Mannheim, Bild: David Linse

18.07.2018


Neugestaltung des Taunusplatzes startete am 16. Juli 2018

Mannheim-Waldhof / Taunusplatz - Durch die Neustrukturierung des Areals rund um den Taunusplatz eröffnet sich für den Stadtteil Waldhof die Chance, den an der Schnittstelle von Waldhof Ost und West gelegenen Platz als Bindeglied neu zu definieren. Daher wurde ein Bürgerbeteiligungsverfahren zur zukünftigen Funktion und Gestaltung des Platzes durchgeführt. Am Montag, 16. Juli 2018, starten nun die Arbeiten am ersten Bauabschnitt, der am westlichen Platzrand und parallel zwischen Caritasgebäude und der Alten Frankfurter Straße bis zum südlich gelegenen Speckweg führt. Die Arbeiten sind bis Ende 2018 angesetzt. Das Ziel der Baumaßnahme Taunusplatz ist, eine einheitliche Gestaltung des Stadtteilplatzes, in der sich eine gehobene gestalterische Qualität wiederfindet, zu etablieren. Für die Neugestaltung der rund 5.500 Quadratmeter großen Platzfläche investiert die Stadtverwaltung 2,7 Millionen Euro.

Der Querschnitt der Alten Frankfurter Straße wird im Rahmen der Neugestaltung auf 8,50 Meter verbreitert, damit auch die Radverkehrsführung zukünftig auf der Straße geführt werden kann. Die 19 Pkw Stellplätze und Fahrradabstellanlagen mit 12 Radbügeln für Besucher des Caritaszentrums und des Bürgerdienstes werden in Querrichtung zur Straße angeordnet, somit ergibt sich eine räumliche Trennung zwischen Platz und Verkehrsfläche. Zwischen den Parkbuchten werden zudem sieben Bäume gepflanzt, damit erhält dieser Abschnitt ein grünes Funktionsband. Des Weiteren wird der Fußweg parallel zur Alten Frankfurter Straße bis zur neuen barrierefreien Bushaltestelle verlaufen. Für die Dauer der Umbauarbeiten am Gehweg werden die Fußgänger über den gegenüberliegenden Gehweg umgeleitet. Der Kfz Verkehr ist von der Baumaßnahme aktuell nicht betroffen und wird weiterhin auf der Alten Frankfurter Straße zweispurig geführt.

Im Anschluss des ersten Bauabschnitts folgen ab Sommer 2019 der zweite und dritte Bauabschnitt des Platzes. In diesen werden die Taunusplatzmitte und der Bereich Speckweg hergestellt. Die Fertigstellung der kompletten Fläche ist für Herbst 2020 geplant.

Stadt Mannheim

18.07.2018


Mehr Betreuungsplätze für Kinder

Bildungs-, Jugendhilfeausschuss und Schulbeirat beschäftigten sich mit Ausbauplanung für Kitas und Schulkindbetreuung

Mannheim - Ganz im Zeichen des Ausbaus von Betreuungsplätzen für Kinder stand der gestrige Ausschuss für Bildung, Jugendhilfe und Gesundheit. Zunächst stand die Ausbauplanung für Kindertagesstätten (Kitas) für die Jahre 2018 bis 2021 auf der Tagesordnung, bevor sich das Gremium mit der Schulkindbetreuung befasste.

Kita-Ausbauplanung

Bereits in den Etatberatungen hatte der Gemeinderat Mittel in Höhe von 30 Millionen Euro für den Erhalt der bestehenden Plätze und die Neuschaffung von 21 Krippen- und 27,5 Kindergartengruppen (Kiga) mit insgesamt 210 Krippen- und 550 Kindergartenplätzen in Ganztagesbetreuung bis zum Jahr 2021 bewilligt. Die Vorlage, welcher der Ausschuss einstimmig zustimmte, sieht in den einzelnen Stadtteilen folgende Planung vor - wobei über die jeweiligen Einzelmaßnahmen noch einmal gesondert entschieden werden muss:

Auf dem ehemaligen Vögele-Gelände im Almenhof wird auf dem geplanten Bildungscampus eine Kindertageseinrichtung mit zwei Krippen- und zwei Kindergartengruppen entstehen, die im September 2019 eröffnen soll. In einem neuen Gebäude des bisherigen Kindergartens „Maria Hilf“ werden zwei neue Krippengruppen entstehen, so dass das Kinderhaus dann aus sieben Gruppen (zwei Krippen-, fünf Kiga) besteht. Auf dem Epiphaniasgelände in Feudenheim werden zwei Kiga-Gruppen entstehen.

Für Friedrichsfeld hat die evangelische Kirche die Stadt informiert, dass in der Kita Wallonenstraße nach dem Ersatzneubau das Angebot um eine Gruppe reduziert wird. Die Fachverwaltung entwickelt derzeit Lösungen, um diesen Wegfall zu kompensieren.
Im Zuge des Ersatzbaus der evangelischen Kita Rottannenweg in Waldhof werden Gruppen nach Gartenstadt verlagert. Zudem werden dort mehr Ganztagsplätze geschaffen: zwei neue Kiga-Gruppen à 20 Plätzen.

Auf der Hochstätt werden in städtischer Trägerschaft drei neue Krippen- und vier neue Kindergartengruppen in einem Neubau entstehen. Zurzeit wird der Standort geprüft. Die GBG Mannheim wird als Investorin die siebengruppige Kita errichten und erhält hierfür gemäß den Förderrichtlinien eine städtische investive Förderung von 2,3 Millionen Euro. Nach der Fertigstellung wird die Einrichtungen der Stadt Mannheim zum Betreib einer städtischen Kita zur Verfügung gestellt. Die investive Förderung beschlossen die Ausschussmitglieder mehrheitlich in einem gesonderten Tagesordnungspunkt.

In der Innenstadt/Jungbusch stellt die Stadt eine Betreuungseinrichtung mit zwei neuen Krippengruppen fertig. Die evangelische Kirche schließt eine Kindergartengruppe im Kinderhaus Hafenstraße, weil die Einrichtung laut Aussage des Trägers seit längerem nicht mehr ausreichend nachgefragt wird.
In Käfertal sieht die Ausbauplanung fünf neue Krippen- und sieben neue Kiga-Gruppen auf Franklin vor. Wegen einer weiteren geplanten Krippengruppe auf Franklin befindet sich die Stadt im engen Austausch mit einem Träger, der zusätzlich zwei weitere Kiga-Gruppen realisieren möchte.

Durch die Verlagerung der beiden Kiga-Guppen des katholischen Kindergartens St. Josef vom Lindenhof auf den Almenhof fallen zwei Kindergartengruppen im Stadtteil weg. Die Ausbauplanung sieht einen neuen Kindergarten mit vier Gruppen vor. Zusätzlich werden bis Anfang 2019 zwei „Draußengruppen“ eingerichtet, um schnell neue Plätze zu schaffen. In einem gesonderten Tagesordnungspunkt stimmte der Ausschuss einstimmig dem Neubau des Kindergartens sowie der Einrichtung der zwei „Draußengruppen“ auf der Grünfläche Ecke Waldparkstraße/Landteilstraße zu.

In Neckarau/Niederfeld werden zur Verbesserung der Betreuungssituation der unter Dreijährigen drei neue Krippengruppen geschaffen. Das städtische Eltern-Kind-Zentrum Ulmenweg in der Neckarstadt-Ost wird um zwei Kiga-Gruppen erweitert. Die Stadt prüft zudem die baulichen Voraussetzungen, um das Kinderhaus Neckarstadt-West um eine Kiga-Ganztagesgruppe zu erweitern. Im September 2018 eröffnet die neue Kita des Trägers ActiveKids in Neuostheim. Zusätzlich werden dort zwei Gruppen der evangelischen Kirche wieder eröffnet. Die Verwaltung steht zudem im engen Austausch mit der evangelischen Kirche, um im Zuge des Ersatzneubaus des Kinderhauses Bruchsaler Straße 1 in Rheinau – Pfingstberg eine neue Krippen- und eine weitere Kiga-Gruppe zu schaffen. Im Kindergarten St. Johannes in Rheinau-Süd wird für die Versorgung der ins Neubaugebiet Rheinauer See zuziehenden Kinder eine zusätzliche Kindergartengruppe geschaffen.

In Sandhofen wird in städtischer Trägerschaft im Werner Nagel Ring 2-6 ein neuer Kindergarten mit vier statt wie ursprünglich geplant drei Ganztagesgruppen geschaffen, um kurzfristig auf den Rückbau einer Gruppe der evangelischen Kirche zu reagieren.
Im Zuge der Generalsanierung des städtischen Kinderhauses Friedrich Ebert im Waldhof werden dreieinhalb Kiga-Gruppen geschaffen, von denen zwei die durch die Schließung des evangelischen Kindergartens Wiesbadener Straße wegfallenden Plätze kompensieren.

Auf Turley errichtet ein privater Investor ein neues Kinderhaus mit zwei Krippen- und zwei Kiga-Gruppen in der Fritz-Salm-Straße. Den Beschluss, dies gemäß Förderrichtlinien mit 1,3 Millionen investiv zu fördern, traf das Gremium mehrheitlich bei einem der folgenden Tagesordnungspunkte. Nach der Fertigstellung stellt der Investor die Einrichtungen der Stadt zum Betrieb einer städtischen Kita zur Verfügung.

Der Kinderladen Seebärchen wird seinen Standort nach Hammonds in Seckenheim verlagern. Die Plätze werden in erster Linie den auf die Konversionsfläche zuziehenden Familien zur Verfügung stehen. Das Angebot wird um eine Krippengruppe erweitert und die Öffnungszeit der Kiga-Gruppe auf ganztags erweitert. Drei der 21 im Haushalt geplanten neuen Krippengruppen sind für Neubaugebiete/Konversionsflächen vorgesehen. Ob und wann diese Gruppen geschaffen werden, ist abhängig von der Entwicklung der Konversionsflächen/Neubaugebiete und vom tatsächlichen Zuzug von unter Dreijährigen.

Unabhängig von der beschlossenen Ausbauplanung ist es der Verwaltung wichtig, auch zukünftig kurzfristig auf sich verändernde Bedarfe oder Veränderungen bei den Trägern reagieren zu können. Unabhängig davon strebt die Verwaltung in enger Abstimmung mit den Trägern die Erarbeitung eins 10-15-Jahresplanes zum Ausbau und Erhalt der Betreuungsangebote an.

Schulkindbetreuung

In einer weiteren Vorlage beschloss der Ausschuss einstimmig und der Schulbeirat mit einer Enthaltung die Finanzierung von fünf Schulkind-Betreuungsgruppen in freier Trägerschaft in Almenhof, Neckarstadt-Ost und Gartenstadt mit insgesamt knapp 159.000 Euro in diesem Jahr sowie 445.000 Euro jährlich ab dem kommenden Jahr.

Für die Almenhofschule bietet das Kinderheim St. Anton bietet die Einrichtung einer dritten Betreuungsgruppe ab September in den Räumen des Heims in der Karl-Blind-Straße an. Der Caritasverein richtet an der Alfred-Delp-Schule Gartenstadt ab September zwei zusätzliche Gruppen mit je 15 Plätzen in den bisherigen Räumlichkeiten der städtischen Verlässlichen Grundschule (VGS) in der Waldstraße 17/19 an. Die bisherigen städtischen VGS-Plätze werden erhalten und zu der Horteinrichtung in den Jugendtreff Gartenstadt verlegt. Im Bereich Erich Kästner-Schule/Käthe-Kollwitz-Schule bietet der Freireligiöse Wohlfahrtsverband Baden e.V. ab September die Einrichtung von zwei Gruppen mit zusammen 40 Plätzen in Räumlichkeiten im Ulmenweg 1 an.

Mit den 90 neuen Plätzen erhöht die Verwaltung die Anzahl der Betreuungsplätze bei freien Trägern auf gesamt 1.115. Damit wird das Leistungsziel der Stadt, ein bedarfsgerechtes Schulangebot sicherzustellen, positiv beeinflusst und die Anzahl der Betreuungsgruppen für VGS und Hort an der Schule bei den freien Trägern im Schuljahr 2018/2019 auf 59 Gruppen erhöht.

Im Hauptausschuss in der kommenden Woche wird in einer ergänzenden Vorlage die Finanzierung von weiteren fünf Schulkind-Betreuungsgruppen in freier Trägerschaft in Käfertal, Sandhofen und der Schwetzingerstadt sowie der Erweiterung der Betreuungszeit einer Gruppe in Feudenheim mit benötigten Mitteln von insgesamt 174.000 Euro in diesem und 490.000 Euro ab den folgenden Jahren vorgestellt und zum Beschluss vorgelegt. Vorgesehen sind hierbei folgende Förderungen:

Im Bereich Käfertalschule will das Kinderheim St. Josef eine Kleingruppe mit zehn Plätzen in gemieteten Räumlichkeiten am Kirchplatz einrichten. Zudem kann die Diakonie ihre Einrichtung im Hinterhaus der Schule um eine fünfte Gruppe mit 20 Plätzen erweitern. So können voraussichtlich alle Vormerkungen und erwarteten Neuanmeldungen für den Anfang des Schuljahres 2018/19 aufgenommen werden.

An der Pestalozzischule kann der Freireligiöse Wohlfahrtsverband Dank der Kooperationsbereitschaft der Schulleitung zwei Gruppen mit zusammen 40 Plätzen in nebeneinander liegenden Schulräumen einrichten. Für die Gustav-Wiederkehr-Schule Sandhofen kann der Freireligiöse Wohlfahrtsverband die Einrichtung einer dritten Gruppe mit 20 Plätzen im ehemaligen Gasthaus Adler ermöglichen. Für die Brüder-Grimm-Schule Feudenheim bietet die Diakonie die Erweiterung der Betreuungszeit der 15 Uhr-Gruppe bis 17 Uhr an.

Sofern der Beschlussvorlage zugestimmt wird, erhöht die Verwaltung die Anzahl der Betreuungsplätze bei freien Trägern dann auf insgesamt 1.205 und 64 Gruppen.

Berufliche Schulen

Die fünf beruflichen Schulen am Neckarufer-Nord haben die Initiative ergriffen und gemeinsam ein Konzept zur Weiterentwicklung der Schullandschaft zu einem Mannheimer Kompetenzzentrum am Neckarufer entwickelt. Den Kern bildet die Zusammenlegung der Schulen Carl-Benz und Heinrich-Lanz I zur Carl-Benz-Schule sowie die Erweiterung der Heinrich-Lanz-Schule II zur Heinrich-Lanz-Schule. Darüber hinaus sollen die Werkstätten und Labors der einzelnen Schulen von allen Schulen gemeinsam genutzt werden. Die Schulnamen werden modifiziert beibehalten. Die neue Struktur ist zum Schuljahresbeginn 2019/2020 geplant. Die Gremien der beteiligten Schulen (Gesamtlehrerkonferenz und Schulkonferenz) haben dem Konzept mehrheitlich zugestimmt. Es sind keine neuen Bauten und Ausstattungen vorgesehen, sodass keine zusätzlichen Kosten entstehen. Dem Konzept stimmte der Ausschuss einstimmig zu.

Stadt Mannheim

18.07.2018


Aqua-, Baby-, Schwimm- und Wassergewöhnungskurse jetzt auch im Herzogenriedbad buchbar

Ab sofort können alle Kursangebote zentral im Herzogenriedbad von Montag bis Samstag, 9 bis 13 Uhr, gebucht werden. In den Hallenbädern werden dann wieder nach der Revisionszeit Kursanmeldungen entgegengenommen.

Mannheim / Herzogenriedbad - Auf der Webseite www.mannheim.de/schwimmen gibt es einen Überblick über die Aqua-, Baby-, Schwimm- und Wassergewöhnungskurse und die noch freien Termine für die vier Mannheimer Hallenbäder, dem Gartenhallenbad Neckarau, dem Herschelbad, sowie Hallenbad Vogelstang und Hallenbad Waldhof-Ost. Vom Einsteiger bis zum Sportler, für Babys bis Erwachsene, ist für jede Leistungs- und Altersstufe etwas dabei. Das Kursangebot richtet sich an die ganze Familie. Oft starten Eltern mit ihrem Nachwuchs beim Babyschwimmen und gehen anschließend zur Schwimmausbildung für Kleinkinder vom Seepferdchen bis zum Silber-Abzeichen. Auch Erwachsene können das Schwimmen erlernen.

Kostenloses Angebot: Wassergewöhnung für 3- bis 5-Jährige

Besonders beliebt sind die Wassergewöhnungskurse für Kleinkinder. Die 5-wöchigen Kurse sind ein kostenloses Angebot des Fachbereichs Sport und Freizeit der Stadt Mannheim und richten sich an Mannheimer Kinder im Alter zwischen 3 und 5 Jahre. Geleitet wird der Kurs von ausgebildeten Übungsleitern und ist die ideale Vorbereitung für den Anfängerschwimmkurs. Die Kurse richten sich an Kleinkinder, die noch nicht schwimmen können, auf Wasser ängstlich oder schreckhaft reagieren oder bisher noch nie oder sehr selten in einem Schwimmbad waren.

Ende der Revisionszeit

Das Herschelbad startet am 10. September in die Herbst- und Wintersaison, das Gartenhallenbad Neckarau öffnet ab dem 20. August seine Türen. Das Hallenbad Waldhof-Ost wird am 10. September und das Hallenbad in Vogelstang am 17. September wieder für die Besucherinnen und Besucher zur Verfügung stehen.

Stadt Mannheim

18.07.2018


Waldbrandgefahr: Grillplätze und Feuerstellen gesperrt

Mannheim - In Mannheim besteht aktuell hohe Waldbrandgefahr. Das Forstamt erklärt daher alle Grillplätze und Feuerstellen in den Mannheimer Wäldern seit Freitag, dem 13.07., für gesperrt.

Die Sperrung beruht auf dem Landeswaldgesetz und gilt, solange die Gefährdungsstufe 4 oder 5 gemeldet ist. Der aktuelle Waldbrand-Gefahrenindex ist auf den Seiten des Deutschen Wetterdienstes veröffentlicht.

Feuer durch Unachtsamkeit

„Die letzten stärkeren Niederschläge, liegen bereits über fünf Wochen zurück. Besonders in den trockenen Kiefernwäldern auf sandigen Böden zwischen Mannheim und Altlußheim besteht ein extrem hohes Waldbrandrisiko“, erklärt Sebastian Eick, Leiter des Forstamts Mannheim. Weit über die Hälfte aller Waldbrände entstehen durch Unachtsamkeit und Fahrlässigkeit. Bereits eine weggeworfene Zigarette kann verheerende Folgen haben. Das Landeswaldgesetz verbietet das Rauchen im Wald grundsätzlich von März bis einschließlich Oktober.

Wege freihalten

Im Notfall müssen Feuerwehr und Rettungsfahrzeuge schnell in den Wald kommen. Deshalb ist es wichtig, Schranken und Wege von Fahrzeugen freizuhalten. Am besten immer nur auf ausgewiesenen Parkplätze parken.

Stadt Mannheim / Forstamt

18.07.2018


Kleingarten-Wettbewerb: Alle Vereine ein Gewinn für Mannheim

Mannheim / Kleingartenvereine - Gestern öffneten vier Mannheimer Kleingarten-Vereine ihre Pforten, um am diesjährigen Kleingarten-Wettbewerb der Stadt Mannheim teilzunehmen. Den ersten Platz erwarb der Kleingärtnerverein Mannheim-Süd, gefolgt vom Kleingartenverein Friesenheimer Insel und dem Verein der Gartenfreunde Mannheim-Ost. Platz vier belegte die Kleingarten-Daueranlage Sellweiden.

Angetan war die Wettbewerbs-Jury von allen vier Gartenanlagen, die sie im Laufe des Tages besuchte. Die Jury bestand aus Mitgliedern von Naturschutzverbänden, Vertreterinnen und Vertretern von Kleingarten-Dachverbänden, Mitgliedern des Mannheimer Gemeinderats und Mitarbeitenden der Stadtverwaltung. Angeführt von Umweltbürgermeisterin Felicitas Kubala besuchte sie in diesem Jahr Vereine mit einer Größe von über 500 Einzelgärten. Die Vorsitzenden der Vereine führten die Gruppe durch ihre Gartenanlagen, zeigten deren Besonderheiten und berichteten von aktuellen Entwicklungen. Bei der Bewertung gab es insbesondere für Leistungen im Umweltschutz Punkte. Die Vereinsvorsitzenden zeigten der Jury, wo in ihren Gärten besonders wertvolle Lebensräume für Tiere geschaffen wurden, wie Insektenhotels, Trockenmauern oder Tümpel.

Artenvielfalt und Abkühlung

Bürgermeisterin Felicitas Kubala machte deutlich, warum ihr der jährlich stattfindende Kleingartenwettbewerb am Herzen liegt: „Das ist eine gute Gelegenheit für uns, um mit den Vereinen im Gespräch zu bleiben. Mit dem Wettbewerb möchten wir außerdem die ehrenamtliche Arbeit der Vorstände und Mitglieder würdigen. Kleingärten sind grüne Oasen voller Artenvielfalt. Sie bieten den Menschen in Mannheim Raum für Erholung und wirken sich wohltuend auf das Stadtklima aus, denn Pflanzen sorgen für frische Luft und Abkühlung in den Sommermonaten.“

Der Fachbereich Grünflächen und Umwelt der Stadt Mannheim organisiert den Wettbewerb, bei dem jedes Jahr vier bis fünf Mannheimer Kleingarten-Anlagen von vergleichbarer Größe besucht werden. Das Preisgeld von 1.200 Euro wird entsprechend der Punkte, die von der Jury vergeben wurden, unter den Vereinen aufgeteilt.

Die Preisverleihung findet am 6. November 2018 um 19 Uhr in der Gaststätte des Vereins Sellweiden statt.

Stadt Mannheim

12.07.2018


„Servicestelle Eltern“ hilft bei der Suche nach passendem Betreuungsplatz

MeKi-Datenbank dient der Vormerkung von Eltern und verbesserter Kindergartenplanung, vergibt aber keine Plätze!

Mannheim - „Ich habe keinen Platz in meiner Wunschkita bekommen, obwohl ich seit einem halben Jahr bei Meki angemeldet bin“, berichtet eine Mutter am Telefon. - Ein Missverständnis, dem viele Eltern unterliegen, denn das Meldesystem Kinderbetreuung (MeKi) ist ein Vormerksystem via einer Datenbank für Eltern, bei der diese ihren Wunsch nach einem Betreuungsplatz melden können, sowie ein Planungsinstrument für die Kindertageseinrichtungen und den Ausbau von Betreuungsangeboten. Die Vergabe von Betreuungsplätzen erfolgt jedoch nicht über MeKi sondern durch die einzelnen Einrichtungen selbst!

MeKi – eine Datenbank zur besseren Planung

2013 führte die Stadt Mannheim das Meldesystem Kinderbetreuung (MeKi) ein. Kurz gesagt handelt es sich dabei um eine Datenbank (Kita-Data-Webhouse), die das Landesjugendamt der Stadt Mannheim kostenlos zunächst zu Kita-Planungszwecken zur Verfügung gestellt hat.

Über Kita-Data-Webhouse werden alle Vormerkungen von Eltern, die in Mannheim einen Betreuungsplatz für ihr Kind suchen, erfasst. Das gilt für alle Betreuungsformen: Krippe, Kindergarten, Hort, Betreuungsangebote für Grundschulkinder und Kindertagespflege. Das gilt für Betreuungsangebote sowohl in städtischen Einrichtungen und als auch bei freien Trägern.

Auf diese Weise erhalten die Kita-Planerinnen des Jugendamtes der Stadt Mannheim einen guten Überblick zum Beispiel darüber, wie viele Eltern in Mannheim zu welchem Zeitpunkt Betreuungsplätze für ihre Kinder suchen, wie hoch die Nachfrage in den einzelnen Stadtteilen ist und wie viele Eltern zum Beispiel ein Ganztagesangebot im Kindergarten für ihr Kind wünschen. Diese Daten sind eine wichtige Grundlage für die Kita-Planung. Solche realen Daten standen der Kita-Planung vor 2013 noch nicht zur Verfügung. Die Kita-Planung wertet die Daten regelmäßig aus, legt quartalsmäßig einen Bericht im Jugendhilfeausschuss und damit auch gleichzeitig als öffentlich zugängliche Informations-Vorlage vor und sorgt so für eine transparente Information gegenüber der Politik und der Öffentlichkeit.

„Dank MeKi sind wir als Stadt in der Lage unsere Ausbauplanung für Betreuungsangebote an dem tatsächlichen Nachfrageverhalten der Eltern, und nicht nur an statistischen Hochrechnungen zu orientieren. Gleichzeitig ermöglicht uns MeKi eine Angebots- und stadtteilbezogenen Information über das Verhältnis Angebot zu Nachfrage, auf die sich Eltern, Öffentlichkeit, Politik und Verwaltung stützen können“, hebt die Bürgermeisterin für Bildung, Kinder, Jugend und Familie, Dr. Ulrike Freundlieb, hervor.

Zentrale Vormerkungen einer Stelle möglich

Die Vormerkungen der Eltern für einen Betreuungsplatz können zentral an einer Stelle abgegeben werden und werden über die Datenbank automatisch den jeweiligen Einrichtungen sowie dem Fachdienst Kindertagespflege zur Verfügung gestellt, für die die Eltern einen Betreuungswunsch angegeben haben. Für die Eltern bedeutet das: kurze Wege. Sie müssen ihre Vormerkungen nicht in verschiedenen Einrichtungen abgeben, es genügt -zumindest bei den städtischen Einrichtungen- die Vormerkungen der Servicestelle Eltern zuzuleiten. Seit September 2018 können Eltern ihre Vormerkungen auch online abgeben, was eine erhebliche Erleichterung für die Eltern bedeutet.

Wichtig zu wissen ist aber, dass bei freien Trägern wie beispielsweise kirchlichen Einrichtungen das persönliche Kennenlernen und Vorstellen in der Einrichtung in der Regel Voraussetzung für einen Betreuungsplatz ist. Bei der Kindertagespflege ist eine telefonische, persönliche oder Kontaktaufnahme per E-Mail der Eltern zum Fachdienst Kindertagespflege erforderlich.

„MeKi stellt für die Eltern, die sich für ein Betreuungsangebot vormerken lassen möchten, eine erhebliche Erleichterung dar: Sie müssen sich nicht bei mehreren Einrichtungen getrennt vormerken oder dort permanent nachfragen, ob die Vormerkung auch tatsächlich angekommen ist und wie der aktuelle Stand ist. Insbesondere die Online-Vormerkung, die seit ihrem Start im September 2017 technisch einwandfrei funktioniert, ist von zu Hause aus zu jedem der Familie als passend erscheinenden Zeitpunkt möglich. Dank des Kriterienkataloges für die Vergabe – an den zumindest die städtischen Einrichtungen gebunden sind – haben sie zudem die Sicherheit, dass die Platzverteilung nach transparenten und nachvollziehbaren Kriterien vorgenommen wird. Zudem bietet die Stadtverwaltung über ihre Servicestelle Eltern Hilfe und Unterstützung bei der Suche nach individuellen Lösungen, wenn der Wunschplatz nicht angeboten wurde oder Probleme bei der Vormerkung auftreten“, beschreibt die Bürgermeisterin die Vorteile.

„Servicestelle Eltern“ hilft bei der Vormerkung

Eltern geben ihren Betreuungsbedarf für ihr Kind, für einen Kindergartenplatz mit einer Ganztagesbetreuung und drei Wunscheinrichtungen auf einem Vormerkbogen an. Eltern können ihre Vormerkung online oder auch postalisch direkt an die Servicestelle Eltern senden. Den Vormerkbogen kann man zudem in vielen Einrichtungen, bei den Bürgerdiensten, bei der Kindertagespflege oder im Fachbereich Bildung abgeben. Viele Eltern wünschen eine persönliche Beratung, welcher Betreuungsplatz für ihr Kind am besten geeignet wäre, beispielsweise wenn ihr Kind einen besonderen Bedarf hat. Sie können sich mit ihren Fragen an die Servicestelle Eltern wenden und erhalten hier Rat. Eltern, denen es nicht leicht fällt, mit Formularen umzugehen, hilft die Servicestelle Eltern beim Ausfüllen des Vormerkbogens. Unterstützung erhalten zudem Menschen, die Übersetzungshilfen benötigen. Die Servicestelle Eltern prüft auch, ob die Angaben zu Vormerkungen vollständig sind oder ob Unterlagen nachgereicht werden müssen.

Einrichtungen vergeben die Betreuungsplätze

Die Servicestelle Eltern bzw. MeKi vergibt keine Betreuungsplätze. Dies ist Aufgabe der einzelnen Einrichtungen. Diese sehen in der Datenbank Kita-Data-Webhouse, welche Kinder für ihre Einrichtung vorgemerkt wurden. Werden in der Einrichtung Plätze frei, vergibt die Einrichtungsleitung diese Plätze. Die Eltern erhalten dazu eine schriftliche Nachricht von der Einrichtung, in der ihnen ein Platz angeboten wird. Sie haben dann rund 14 Tage Zeit, den Platz anzunehmen oder abzulehnen. Wenn die Eltern den angebotenen Platz nicht annehmen, wird der freie Platz an ein anderes Kind weitervergeben und dessen Eltern angeboten.
Die Platzzusage bei der Grundschulkinderbetreuung erfolgt durch den Fachbereich Bildung oder die freien Träger, die Schulkindbetreuung anbieten. Bei der Kindertagespflege vermittelt der Fachdienst Kindertagespflege die Plätze.

Die größte Nachfrage nach Betreuungsplätzen besteht jeweils für den Beginn eines Betreuungsjahres im September. Die Einrichtungen vergeben jährlich ab März die Plätze für das neue Betreuungsjahr. Es sind aber auch unterjährige Platzvergaben möglich. Grundsätzlich entscheidend ist, ob freie Plätze vorhanden sind.

Bei allen Betreuungsplätzen in städtischer Trägerschaft und bei der Schulkindbetreuung in freier Trägerschaft gelten dabei die vom Gemeinderat verabschiedeten Kriterien der Platzvergabe gemäß eines Punktesystems, das beispielsweise die Berufstätigkeit der Eltern, soziale Kriterien und Geschwisterkinder mit einbezieht. Freie Träger wie etwa Kirchen haben eigene Kriterien, doch werden ähnlich wie bei den städtischen Einrichtungen auch hier soziale Aspekte und die Vereinbarung von Familie und Beruf beachtet.
Bei der Kindertagespflege vermittelt der Fachdienst Kindertagespflege Eltern weiter an mögliche und qualifizierte Kindertagespflegepersonen. Eltern wählen hierbei selbst die Betreuungsperson für ihr Kind aus.

„Servicestelle Eltern“ unterstützt, wenn Eltern in ihrer Wunschkita keinen Platz erhalten haben

Eltern, die keinen Platz in ihrer Wunschkita erhalten haben, können sich an die Servicestelle Eltern wenden. Sie steht mit allen Tageseinrichtungen in Mannheim - auch denen der freien Träger -in enger Verbindung. Monatlich erhält die Servicestelle Eltern eine Mitteilung aller Einrichtungen in der Quadratestadt, wo es freie Plätze gibt. Diesen gesamtstädtischen Überblick nutzt die Servicestelle Eltern, um bei der weiteren Platzsuche zu unterstützen. Eltern, die noch einen Platz für ihr Kind suchen, erhalten Auskunft, ob beispielsweise in einer Kita, die vielleicht nicht direkt am Wohnort, aber auf dem Weg zur Arbeit liegt, noch ein Platz frei ist. So können bis zum Beginn eines Kindergarten- bzw. Schuljahres noch viele individuelle Lösungen gefunden werden.

Weitere Infos und Kontakt: https://www.mannheim.de/de/bildung-staerken/vormerkungen-fuer-die-betreuung-von-kindern

Stadt Mannheim

12.07.2018


„Individuelle Sprachbegleitung“: Handbuch für die Praxis vorgestellt

Mannheim - "Kein Kind, kein Jugendlicher geht verloren“, lautet das Leitziel des bundesweiten Programms Ein Quadratkilometer Bildung, das zum Ziel hat, Bildungschancen zu verbessern und durch den Aufbau lokaler Bildungsnetzwerke auf gleiche Bildungschancen für alle Kinder und Jugendlichen hinzuwirken. In Mannheim wurde das Programm gemeinsam von der Freudenberg Stiftung, der Stadt Mannheim und dem Staatlichen Schulamt Mannheim initiiert. Es umfasst die Neckarstadt West und startete im Oktober 2009 mit der Eröffnung der Pädagogischen Werkstatt, die ihr Büro in der Humboldt-Grundschule als Schlüsselschule hat. Deren Team vernetzt unterschiedliche Akteure aus Bildungsein-richtungen vor Ort und entwickelt gemeinsam mit ihnen konkrete Praxislösungen.

Ein solches Projekt, das zunächst 2010/11 an zwei kommunalen Kindertagesstätten - Kinderhaus Kleine Riedstraße und Kinderhaus Neckarstadt-West - angeboten wurde und inzwischen von sieben Kitas in der Neckarstadt-West in Anspruch genommen wird, ist die „Individuelle Sprachbegleitung“. Es ist in enger Kooperation der Hochschule Mannheim, Fakultät für Sozialwesen, und der Pädagogischen Werkstatt entstanden.

Sprachstandserhebungen der zurückliegenden Jahre hatten gezeigt, dass viele Kinder in der Altersgruppe der Drei- bis Sechsjährigen trotz umfassender Sprachförderangebote in den Kitas weiterhin einen erhöhten Unterstützungsbedarf in Deutsch aufweisen. Mit dem Pilotprojekt wurde eine flexible, auf die individuellen Bildungsbedürfnisse des Kin-des angepasste Angebotsstruktur geschaffen: Während des zweisemestrigen Projekt-studiums des Lehrformats „Lern- und Forschungswerkstatt II“ der Fakultät für Sozialwe-sen der Hochschule Mannheim engagieren sich Studierende wöchentlich zwei Stunden als Sprachbegleiter in den sieben Kitas im Einzugsgebiet der Humboldt-Grundschule. Sie unterstützen in einer Eins-zu-Eins-Lernsituation individuell die Sprachbildung eines Kindes, das verstärkt Sprachanregungen braucht.

Aus der Praxis für die Praxis

Fünf dieser Sprachbegleiterinnen, Eva Kirchner, Mariella Klein, Claudia Moritz, Jasmin Pohlmann, Ann-Kristin Risser, haben nun ihre Erfahrungen, die sie in Seminararbeiten beschrieben haben, zu einem Handbuch für die Praxis zusammengefasst. Es vermittelt Informationen und Lernprozesse aus der Praxis, die zukünftigen individuellen Sprachbegleitern als Leitfaden zur Orientierung dienen sollen. In einem Pressegespräch wurde heute das „Handbuch für Sprachbegleiter“ offiziell vorgestellt.

Mit dem Handbuch geben die Autorinnen einen Einblick in die Vielfalt der in dem Projekt enthaltenen Lernchancen, Herausforderungen und Aktivitäten. Es war ihnen wichtig, ihre Erfahrungen nachfolgenden Generationen von Studierenden in gebündelter Form weiter zu geben: Aus der Praxis für die Praxis.

„Mehr als hundert Kinder haben schon von diesem hochgradig individualisierten Förderansatz des Projektes ‚Individuelle Sprachbegleitung‘ profitiert. Kinder, die schwiegen, begannen zu sprechen. Kinder, die sich in die eigene Welt einer Fantasiesprache zurückgezogen hatten, kehrten zurück in die Gemeinschaft“, erläuterte Professorin Dr. Marion Baldus, Fakultät für Sozialwesen, Hochschule Mannheim, die die Studierenden betreut, den Erfolg des Projekts für Kinder, aber auch die Sprachbegleiter. „Studierende können sich in dem Projekt in der Kunst des Beziehungsaufbaus üben. Sie erfahren, dass eine qualitativ hochwertige Beziehung zum zentralen Motor des Spracherwerbs und der Persönlichkeitsentfaltung des von ihnen begleiteten Kindes wird. Sie lernen, Kinder in ihrem Verhalten sehr feinsinnig zu beobachten und zu erspüren, welche Unterstützung sie benötigen, um den nächsten Schritt in ihrer Entwicklung zu gehen, wo Blockaden liegen und wodurch sie aufgelöst werden können“, beschrieb die Professorin die Vorzüge.

Die Bildungsbürgermeisterin der Stadt, Dr. Ulrike Freundlieb, betonte: „Bildungsgerechtigkeit für alle Kinder und Jugendlichen in Mannheim zu schaffen, ist ein grundlegendes strategisches Ziel der Stadt. Das bedeutet, dass jedes Kind, unabhängig von seiner Herkunft und den Bedingungen, in denen es aufgewachsen ist, die gleichen Chancen auf Bildung erhält. Wir möchten die Bildungsbenachteiligung von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund aufheben. Und Sprache ist der Baustein zu gelunge-ner Integration. Daher sollte jedes Kind in seinen individuellen Fähigkeiten gefördert werden. Das Projekt der ‚Individuellen Sprachbegleitung‘ setzt diesen Ansatz beispielhaft um“, so Freundlieb.

Das Projekt als ein Praxisbaustein im Programm Ein Quadratkilometer Bildung – einer biographiebegleitenden Lern- und Entwicklungsplattform in der Neckarstadt-West - habe sich bewährt, resümierte der Geschäftsführer der Freudenberg Stiftung, Sascha Wenzel. „Denn Bildungserfolg liegt auf der unmittelbaren Ebene und wird nur kommunal sichtbar. Wenn es uns gelingt, den Sozialraum als unmittelbares Lernumfeld des Kindes zu aktivieren und die wichtigsten Kräfte hier zu bündeln, haben wir viel erreicht“, hob Wenzel hervor.

Weitere Informationen zu Ein Quadratkilometer Bildung und der Individuellen Sprachbegleitung finden sich unter:http://www.ein-quadratkilometer-bildung.eu/wo/mannheim. Das „Praxishandbuch Individuelle Sprachbegleitung“ steht auf der Internetseite der Stadt Mannheim zum Anschauen und Herunterladen bereit: https://www.mannheim.de/de/nachrichten/praxishandbuch-individuelle-sprachbegleitung.

Stadt Mannheim

12.07.2018


Kindergipfel 2018 – wie wird Mannheim kinderfreundlicher? - Kindergruppen für den 68DEINS! Kindergipfel gesucht!

Mannheim - Am 14.11.2018 findet in der Kunsthalle Mannheim der zweite 68DEINS! Kindergipfel statt. Eingeladen sind alle Gruppen mit Kindern im Alter zwischen acht und 13 Jahren aus Mannheim, die sich im Vorfeld zum Gipfel mit der Stadt und der Lebensqualität von Kindern auseinandersetzen wollen. Das 68DEINS! Kinder- und Jugendbüro sucht noch Kindergruppen, die ab den Sommerferien ihre Ideen und Anliegen erarbeiten und auf dem Kindergipfel präsentieren möchten.

Wie schon im Jahr 2014 sind Kinder aus ganz Mannheim einladen, ihre Zukunftsvision von Mannheim zusammen zu entwickeln und zu teilen. Wie wird Mannheim noch kinderfreundlicher?
Um der Mannheimer Kommunalpolitik zu zeigen, was Kinder sich vorstellen, was sie brauchen, um glücklich in Mannheim zu leben, ihre Potenziale zu entwickeln und sich wohlzufühlen, organisiert das 68DEINS! Kinder- und Jugendbüro im November 2018 den zweiten Mannheimer Kindergipfel.

Damit die Ideen und Vorschläge genug Zeit und die notwenige Ernsthaftigkeit erreichen können, beginnt der Kindergipfel bereits nach den Sommerferien mit der Erarbeitung von Anliegen, Ideen und Forderungen von Kindergruppen zu den Themen Raum zum Spielen, Verkehr und Umwelt, Schulen und Freizeitangebote.

Alle pädagogischen Fachkräfte, alle ehrenamtlichen Gruppenleiterinnen und Gruppenleiter, Lehrerinnen und Lehrer oder Erzieherinnen und Erzieher sind eingeladen, sich am Kindergipfel mit ihrer Gruppe zu beteiligen.

Anmeldungen zur Teilnahme am Kindergipfel, können bis zum 23.07.2018 an: verena.frank@mannheim.de gerichtet werden. Weitere Informationen zum Kindergipfel finden sich unter www.68deins.de

Hintergrund:

Der Kindergipfel wird organisiert von 68DEINS! Kinder- und Jugendbüro Mannheim. Das 68DEINS! Kinder- und Jugendbüro Mannheim befindet sich in der Trägerschaft des Stadtjugendring Mannheim e.V. sowie der Stadt Mannheim, Fachbereich Kinder, Jugend und Familie – Jugendamt und Fachbereich Rat, Beteiligung und Wahlen/Kinderbeauftragte.

Stadt Mannheim / Kinder- und Jugendbüro

12.07.2018


Erster Bürgermeister Christian Specht spricht in Brüssel auf Einladung des europäischen Auswärtigen Dienstes zur Rolle von Städten in der internationalen Zusammenarbeit

Erster Bürgermeister Christian Specht mit Roland Hall, Senior Berater der Europäischen Kommission für Internationale Beziehungen (links), und Lotte Knudsen, Generaldirektorin für Menschenrechte, globale und multilaterale Angelegenheiten des Europäischen Auswärtigen Dienstes (zweite von rechts) sowie Nona Deprez (Euopäische Kommission, zweite von links)

Brüssel (Belgien) / Mannheim - Wenn sich die Vertreter des Auswärtigen Dienstes der Europäischen Union (European External Action Service EEAS) und die Direktoren der Auswärtigen Ämter der 28 EU Mitgliedstaaten in Brüssel treffen, um über grundlegende Strategien der EU-Außenpolitik zu beraten, haben Bundesländer oder gar Städte üblicherweise keinen Zugang. Umso bemerkenswerter ist es daher, dass der EEAS mit der Stadt Mannheim erstmals eine europäische Kommune einlud, um sich über die Rolle von Städten in der internationalen Politik informieren zu lassen. Der Senior Berater der Europäischen Kommission für internationale Beziehungen, Ronald Hall, erläuterte daher auch zu Beginn der Sitzung, weshalb die Wahl gerade auf Mannheim gefallen ist. „Die Stadt Mannheim ist eine von 120 Städten, darunter viele europäische und außereuropäische Großstädte, die aktiv am EU-Programm International Urban Cooperation (IUC) mitwirkt. Unter diesen Städten hat sie große Erfahrung und hat die schnellsten Fortschritte bei der Umsetzung von internationalen Kooperationsprojekten gemacht.“

Erster Bürgermeister Specht, der in Vertretung von Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz nach Brüssel gereist war, führte in seiner rund halbstündigen Ansprache zunächst aus, weshalb sich die Stadt Mannheim international engagiert: „Wir sehen, dass unsere Unternehmen, gerade auch die kleinen und mittelständischen, erheblich von der Entwicklung ausländischer Märkte, wie z.B. dem chinesischen, abhängig sind. Den Erfolg unserer Unternehmen im Ausland wollen wir durch internationale politische Kontakte flankieren. Zudem übernehmen wir als Stadt global Verantwortung und tragen zur Bekämpfung von Fluchtursachen bei, indem wir etwa Kommunen in der MENA-Region (mittlerer und naher Osten) bei ihrer wirtschaftlichen Entwicklung und der Bewältigung der Flüchtlingszuwanderung unterstützen.“

Die anwesenden Spitzendiplomaten aus den EU-Mitgliedstaaten waren besonders interessiert an den Erfahrungen der Stadt Mannheim in der Kooperation mit China. Die Frage der künftigen Zusammenarbeit zwischen der Europäischen Union und China gehört zu den besonders sensiblen Themen der EU-Außenpolitik. „In unseren konkreten wirtschaftspolitischen Kooperationsprojekten mit China haben wir die Erfahrung gemacht, dass chinesische Städte mit sehr klar definierten Zielen und Vorstellungen in Kooperationsprojekte gehen. In der Bestimmung und Durchsetzung unserer eigenen strategischen Ziele und Interessen müssen wir als europäische Städte noch besser werden“, resümierte Christian Specht.

Mannheims Erster Bürgermeister begrüßte die politische Unterstützung, die Mannheim durch die Europäische Union erhält, ausdrücklich. „Gerade das Programm IUC hat uns wirtschaftspolitische Zugänge zu chinesischen Behörden eröffnet, die uns unmittelbar bei der Realisierung der Güterzugverbindung Mannheim-China helfen. Ohne die EU hätten wir diese Kontakte nicht.“ Die Finanzausstattung des entsprechenden EU-Programms, das internationale Städtekooperationen fördert, sei aber keineswegs auskömmlich, so Specht: „20 Mio. Euro für alle internationalen Städtekooperationen europäischer Städte können nicht ausreichen, wenn auch substanzielle Pilotvorhaben realisiert werden sollen. Es freut mich daher, dass die Europäische Kommission heute signalisiert hat, das Programm künftig deutlich aufstocken zu wollen.“

Erster Bürgermeister Specht wies in seinem Vortrag noch auf zwei weitere Punkte hin: „Gerade in den EU-China-Beziehungen müssen wir auf Reziprozität achten; beide Seiten müssen davon profitieren. ‘Win-win‘ darf nicht nur eine Floskel sein, sondern muss die Grundlage unserer Zusammenarbeit werden. Des Weiteren sollten gerade die kommunalen Kooperationsprojekte auch den ‚Export‘ europäischer Werte wie Demokratie, Meinungsfreiheit und Rechtsstaatlichkeit umfassen. Ich glaube fest daran, dass die sogenannte Städtediplomatie einen Beitrag zum politischen Wandel in autoritären Systemen leisten kann.“

Trotz seines engen Terminplans ließ es sich der für Haushaltsfragen zuständige EU-Kommissar Günther Oettinger nicht nehmen, sich von Erstem Bürgermeister Specht über die EU-bezogenen Aktivitäten der Stadt Mannheim im Allgemeinen sowie die Umsetzung des Programms IUC im Speziellen informieren zu lassen.

Seinen Besuch in Brüssel nutzte Christian Specht zu einem Gedankenaustausch mit der Generalsekretärin von EUROCITIES, Anna-Lisa Boni. „Die Stadt Mannheim ist tatsächlich die Botschafterin in unserem Netzwerk, wenn es um das Thema Städtediplomatie und Zusammenarbeit mit China geht“, so die europäische Städtevertreterin.

Hintergrund:

Mannheim ist als erste deutsche Stadt von der Europäischen Union in das strategische Kooperationsprogramm IUC aufgenommen worden. Sämtliche Aktivitäten, die Mannheim im Rahmen des Projektes durchführt, stehen im Kontext der offiziellen EU-China-Beziehungen, werden durch die Europäische Kommission politisch flankiert und finanziell unterstützt.

Dem Netzwerk EUROCITIES ist Mannheim 2009 als erste baden-württembergische Stadt beigetreten. EUROCITIES ist der bedeutendste Zusammenschluss europäischer Großstädte. Innerhalb von EUROCITIES bekleidet Mannheim verschiedene Schlüsselpositionen, unter anderem in den Themen Verkehr, Wasser und „Urbane Agenda der EU“.

Stadt Mannheim

12.07.2018


Kunst und Kultur kennenlernen und die eigene Kreativität ausleben

Startschuss für musisch-kulturellen Kindergarten Gryphiusweg

Mannheim / Kindergarten Gryphiusweg - Die 53 städtischen Kindertageseinrichtungen der Stadt Mannheim unterstützen die frühkindliche Bildung von Kindern in allen Entwicklungsschwerpunkten: Sprache, Bewegung, naturwissenschaftliches Lernen und vielem mehr. Hinzu kommen besondere Schwerpunkte, die sich an den Bedürfnissen der Kinder orientieren. Der Kindergarten Gryphiusweg setzt ab sofort einen solchen auf die musisch-kulturelle Bildung. Heute (10.07.2018) wurde dazu der Startschuss gegeben und der musisch-kulturelle Kindergarten eröffnet.

„Die kulturelle Vielfalt der Einrichtung in Musik und Sprache sind tragende Bausteine des Konzeptes“, erläuterte Bildungsbürgermeisterin Dr. Ulrike Freundlieb bei der Eröffnung. 40 Kinder aus zehn Nationen sowie fünf Nationalitäten der Teammitglieder seien ein gelebtes Spiegelbild der bunten Mannheimer Stadtgesellschaft.

„Der musisch-kulturelle Kindergarten Gryphiusweg setzt auf musisch-künstlerische Bildung und verbindet in seinem Konzept die kulturellen Realitäten und Identitäten mit ästhetisch-künstlerische Bildung, betont die Bürgermeisterin und ergänzt: „Es werden den Kindern Bildungsmöglichkeiten und Lernfenster eröffnet, um Kunst und Kultur kennenzulernen und die eigene Fantasie und Kreativität auszuleben. Für die Kindern wird so die große Bandbreite der musischen Bildung im Alltag erlebbar.“ Denn musische Erziehung sei der Baustein für viele Lernbereiche und eröffne neue Denk- und Erfahrungswelten in unterschiedlichsten Bereichen, ist Freundlieb überzeugt: „Die Musik fremder Kulturen wird erlebbar und verständlich. Dies beinhaltet gleichzeitig eine Wertschätzung, die wichtig für die Integrations- und Willkommenskultur ist.“

Klassische Musik, kulturspezielles Liedgut bis Pop und Rapp, das Singen und Kennenlernen von Instrumenten, Tänzen, Singspielen oder Besuche in Theater und Konzert stehen auf dem Programm. In Kooperation mit Musikern, den Museen für Bildende Kunst im und auch außerhalb des Kindergartens wird für die Kinder der Zugang in die Welt der Kultur erfahrbar gemacht.

„Die Verbindung zwischen Musik und Kunst wird gestaltet und für Kinder und Eltern sichtbar. Dies fördert Kreativität und Fantasie und bietet eine Möglichkeit, sich mitzuteilen und auszudrücken, baut sprachliche sowie kulturelle Barrieren ab und unterstützt eine vorurteilsbewusste Gemeinschaft“, hebt Freundlieb den gesellschaftlichen Wert des Konzeptes hervor. Dem strategischen Ziel der Stadt Mannheim, mehr Bildungs- und Chancengleichheit für alle Kinder zu schaffen, werde mit dem Konzept in bester Weise Rechnung getragen.

Mit einem Dschungelkonzert, das die Kinder gemeinsam mit einer Kunstpädagogik-Studentin und einem Musiker eingeübt hatten, gestalteten die kleinen Tiger, Elefanten, Fische, Schmetterlinge und Vögel den Start des musisch-kulturellen Kindergartens tierisch-musikalisch.

Stadt Mannheim

11.07.2018


Situation für Schulkindbetreuung in Seckenheim entspannt sich

Neue Gruppe startet zum kommenden Schuljahr

Mannheim-Seckenheim - Mit Beginn des neuen Schuljahres im September wird die neue Gruppe mit 20 zusätzlichen Plätzen für die Schulkindbetreuung an der Südschule Seckenheim starten. „Damit sind aktuell alle Kinder versorgt“, stellt Bildungsbürgermeisterin Dr. Ulrike Freundlieb fest und betont: „Wir freuen uns, dass wir für die Schulkindbetreuung in Seckenheim eine Lösung finden konnten“.

Nach der ersten Vergaberunde Anfang März waren alle vorhandenen Plätze belegt. Zurzeit stehen noch 16 Kinder für Seckenheim-Süd auf der Vormerkliste. Vier Kinder befinden sich derzeit in der Vergabe für den Hort an der Stammschule. Die Einrichtung weiterer Plätze seitens der Stadt war bereits seit März dieses Jahres beschlossen, allerdings fehlte noch geeignetes Personal, um den Betrieb aufzunehmen. Zwischenzeitlich ist es gelungen, solch geeignetes Personal zu finden, so dass zu Beginn des kommenden Schuljahres die neue Gruppe starten kann.

In Seckenheim bieten Stadt und Träger ab dem kommenden Schuljahr 200 Hortplätze an. Dazu kommen 80 Betreuungsplätze bis 14 Uhr. Für die Eltern besteht außerdem grundsätzlich die Möglichkeit, sich für den Hort der Delta Kids des TSV Mannheim Hockey am Fernsehturm anzumelden, dort werden insgesamt 40 Plätze angeboten.

Stadt Mannheim

11.07.2018


Internationale Fachkräfte für die regionale Wirtschaft

Welcome Center Rhein-Neckar unterstützt internationale Studierende

Rhein-Neckar-Kreis - Sie sind hervorragend ausgebildet und wichtige potenzielle Fachkräfte für die regionale Wirtschaft. Doch Studien belegen, internationale Absolventinnen und Absolventen deutscher Universitäten und Hochschulen fühlen sich über Bleibemöglichkeiten schlecht oder gar nicht informiert. Sie sind erfahrungsgemäß weniger gut vernetzt, kaum mit den aufenthaltsrechtlichen Bedingungen vertraut und verfügen teilweise über nicht ausreichende Deutschkenntnisse. Mit dem Seminarangebot „International Students Welcome (ISW)“ soll eine nachhaltige Verbindung zwischen internationalen Studierenden und kleinen und mittleren Firmen geschaffen werden. Die Koordination und Finanzierung erfolgt durch das Welcome Center Rhein-Neckar in Abstimmung mit den Wirtschaftsförderungen Mannheim, Heidelberg und des Rhein-Neckar-Kreises.

„Seit seiner Einrichtung im Jahr 2014 hat das Welcome Center Rhein-Neckar internationale Studierende als wichtige Zielgruppe unterstützt. Mit dieser regionalen Initiative erhält die erfolgreiche Arbeit des Welcome Centers weitere Impulse, um internationale Fachkräfte in den deutschen Arbeitsmarkt zu integrieren“, sagt Mannheims Wirtschaftsbürgermeister Michael Grötsch und dankt dem Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg, das durch die Förderung des Welcome Centers auch das Seminarangebot finanziell unterstützt.

Mit dem Seminar soll Studierenden der Kontakt zu Betrieben in der Region erleichtert werden. Entwickelt wurde es für das Welcome Center Rhein-Neckar vom Fachbereich für Wirtschafts- und Strukturförderung der Stadt Mannheim mit der Universität Heidelberg, der SRH, der Universität Mannheim, der Hochschule Mannheim, den Wirtschaftsförderungen Heidelberg und des Rhein-Neckar-Kreises, der Heidelberger Dienste gGmbH, dem Fachbereich Bürgerdienste der Stadt Mannheim und den Agenturen für Arbeit Heidelberg und Mannheim.
Das Projekt ist nicht nur für Studierende ein Gewinn. Marc Massoth, Amtsleiter der Heidelberger Wirtschaftsförderung, hat insbesondere die lokalen Betriebe im Blick: „Vor allem kleine und mittelständische Unternehmen kämpfen mit den Auswirkungen des Fachkräftemangels. Mit diesem Projekt möchten wir für diese den Zugang zu hochqualifizierten Fachkräften erleichtern.“

Das Angebot, das von der Heidelberger Dienste gGmbH für das Welcome Center Rhein-Neckar umgesetzt wird, umfasst acht Module mit insgesamt 32 Stunden. Neben Informationen über das deutsche Bildungssystem stehen die Themen Bewerbungen, Vorstellungsgespräche und Arbeitsvertrag im Mittelpunkt, verbunden mit einer Qualifizierung bei Feldern wie Teamfähigkeit, Konfliktmanagement und Arbeitstechniken. Wichtig ist der unmittelbare Kontakt zu Betrieben in der Region. „Für Unternehmen im Rhein-Neckar-Kreis bietet das Projekt die Chance, sich internationalen Bewerberinnen und Bewerbern zu zeigen und dadurch qualifizierte Fachkräfte zu gewinnen“, erklärt Danyel Atalay, Stabsstellenleiter der Wirtschaftsförderung des Rhein-Neckar-Kreises.

Finanzierung und Aufgaben des Welcome Centers Rhein-Neckar

Das Welcome Center Rhein-Neckar wird im Jahr 2018 mit 60 Prozent (123.900 Euro) vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg gefördert. Die restlichen 40 Prozent steuern die drei Partner Stadt Mannheim, Heidelberger Dienste gGmbH und Rhein-Neckar-Kreis bei. Das Welcome Center berät Unternehmen zu allen Fragen rund um die Gewinnung und Integration internationaler Fachkräfte oder verweist an die zuständigen Ansprechpartner in der Region wie die Agenturen für Arbeit Heidelberg und Mannheim, mit denen dazu eigens eine Kooperationsvereinbarung geschlossen wurde.

Gleichzeitig sind die Welcome Center für internationale Fachkräfte und deren Familien eine wichtige Anlaufstelle. Sie bieten eine Erstberatung an und vermitteln Interessierte dann an originär zuständige Stellen. Themen sind beispielsweise Arbeitssuche, Aufenthaltsrecht, Arbeitsrecht, Spracherwerb, Berufsanerkennung, Bewerbung, Wohnen, Qualifizierung und Kinderbetreuung.

Das Wirtschaftsministerium fördert im Jahr 2018 die im Land bestehenden Welcome Center für internationale Fachkräfte mit insgesamt 967.800 Euro.

Stadt Mannheim

11.07.2018


Fahrlachtunnel: Arbeiten an den Notgehwegen für die Sicherheitsbeleuchtung

Mannheim / Fahrlachtunnel - In beiden Tunnelröhren des Fahrlachtunnels finden von Sonntag, 15. Juli 2018, bis voraussichtlich Sonntag, 16. September 2018, Erneuerungsarbeiten statt. Beide Tunnelröhren sind abwechselnd einspurig mit Gegenverkehr befahrbar. Für die Ertüchtigung und Nachrüstung der Sicherheitsbeleuchtung werden die Notgehwegbeläge und die Kabelschachtabdeckungen der inneren Notgehwege entlang der Mittelwand erneuert. Für die äußeren Notgehwege wurden diese Arbeiten bereits im Rahmen der Erneuerung der Feuerlöschleitungen in den Jahren 2012 und 2016 ausgeführt.

Los geht es mit der Tunnelröhre Nord. Diese wird vom 15.Juli bis 12.August 2018 erneuert und der Verkehr einspurig mit Gegenverkehr über die Süd-Röhre geführt. Am Sonntag, 12. August, wird die Sperrung umgebaut und die Arbeiten in der Tunnelröhre Süd starten. Diese sind bis Sonntag, 16. September, angesetzt. Der Verkehr in Fahrtrichtung Neuhermsheim wird durch die Tunnelröhre Nord mit Gegenverkehr geführt. Im Anschluss ist der Tunnel in beiden Fahrtrichtungen wieder uneingeschränkt befahrbar.

Straßentunnel sind besonders kritische Straßenabschnitte, die hohe Anforderungen an die Verkehrs- und Betriebssicherheit erfüllen müssen. Die Sicherheitsanforderungen an Straßentunnel wurden nicht zuletzt infolge einiger schwerer Tunnelunfälle in den letzten Jahren stetig erhöht und sind in den Richtlinien für die Ausstattung und den Betrieb von Straßentunneln (RABT) und der DIN EN 16276 “Evakuierungsbeleuchtung in Straßentunneln“ geregelt. Die Regelungen für die Sicherheitsanforderungen machen es notwendig die Sicherheitsbeleuchtung im Fahrlachtunnel nachzurüsten.

Stadt Mannheim

11.07.2018


Mit facettenreicher Vielfalt verzaubert

32. Musikschulfest mit "Jugend musiziert"-Preisträgerkonzert eröffnet

Mannheim - Hochdynamisch, sensibel und zugleich voller technisch versierter Tiefe brachten Teresa Ho und Michael Duong ihren Auszug aus Maurice Ravels Klavierzyklus “Ma Mère l’Oye” im vierhändigen Spiel zum Klingen. Damit zeigten die jungen Künstler zur Eröffnung des „Jugend musiziert“-Preisträgerkonzerts an der Mannheimer Musikschule exemplarisch, mit welchen Qualitäten sie - wie auch ihre Mitschüler - die Juroren des im vergangenen Mai in Lübeck ausgetragenen 55. Bundeswettbewerbs von sich hatten überzeugen können. 14 Musikerinnen und Musiker der städtischen Einrichtung hatten dort erste, zweite und dritte Plätze belegt: „Das ist grandios, das ist ein riesen Erfolg“, würdigte Bildungsbürgermeisterin Dr. Ulrike Freundlieb in ihrem Grußwort zum Preisträgerkonzert, das zugleich das 32. Musikschulfest der städtischen Einrichtung einläutete, die Leistung der jungen Künstler. „Und ich freue mich sehr, dass ein Teil dieser 14 Nachwuchstalente uns heute die Möglichkeit gibt, ihr Können zu genießen und in die Musik einzutauchen, die sie so meisterhaft vortragen“, fügte Freundlieb hinzu.

Hierbei brillierten Felix Jendritza, Rhea Juli, Martin Koloseus und Lucia Enzmann an den Solo-Gitarren ebenso wie der von Teresa Ho am Klavier begleitete Sänger Ali Insan, Klarinettistin Antonia Mangold - der Lehrerin Barbara Witter-Weiss am Flügel zur Seite stand - und Cellistin Carla Arndt, die zusammen mit Pianistin Merle Arndt den großartig seelenvollen Abschluss des Konzertes bestritt. Udo Michel-Laus, Vorsitzender des Vereins der Freunde und Förderer der Städtischen Musikschule Mannheim, überreichte allen Schülern nach dem Konzert im Ernst-Toch-Saal unter großem Applaus des Publikums zudem den Preis des Fördervereins.

Sieger im Bundeswettbewerb von „Jugend musiziert“ zu sein - „das bedeutet erst mal viel, viel Arbeit, viel Disziplin, und viel Üben“, hatte Freundlieb zuvor betont. Ein herzliches Dankeschön richtete die Bildungsbürgermeisterin in diesem Zusammenhang auch an die Eltern und Familien, welche die Kinder und Jugendlichen auf diesem Weg begleitet und unterstützt hatten. Ebenso dankte sie dem Kollegium, denn dieser Erfolg "fußt natürlich auch auf Organisation, Vorbereitung und vor allen Dingen auch auf dem Unterricht der Lehrerinnen und Lehrer der Musikschule.“

Ganze Palette der Angebote

„Wir wollen Ihnen die ganze Palette unserer Angebote nahebringen“, erläuterte die Dezernentin mit Blick auf das Musikschulfest: Angefangen von der Elementaren Musikpädagogik, welche die jüngsten Teilnehmer ab dreieinhalb Jahren und deren Eltern zu einem „Sommerfest auf der Wiese“ einlud - einer „ganz besondere Form von Musikerlebnis und -gestaltung“, wie Freundlieb ausführte. Kinder ab vier Jahren konnten daneben bei „Unter Wasser“ eine musikalische Geschichte zum Zuhören und Mitmachen erleben. Zum Abschluss stand am frühen Abend ein Konzert des von Lehrkräften unterstützten JugendSinfonieOrchesters mit Sergei Prokofjews „Peter und der Wolf“ im Börsensaal auf dem Programm. Dazwischen konnten die Besucher in und vor der Musikschule die enorme Vielfalt der Ensembles erleben - vom Streich- und Blasorchester über Gitarren- und Klavierkonzerte bis zu den Flötenklassen oder den Rock- und Pop-Bands.

„Der Aufwand besteht in der Koordination, ansonsten ist das der Spiegel unserer Arbeit“, sagte Musikschulleiter Bjoern Strangmann über die logistische und organisatorische Herausforderung, solch ein „Mini-Festival“ auszurichten. Viele Puzzleteile der übers Jahr verteilten Arbeit fügten sich hierbei zu einem großen Ganzen zusammen, führte Fest-Organisator Achim Ringle aus.

Insgesamt waren es knapp 30 einzelne Veranstaltungspunkte, welche die Besucher im Quadrat E4 erwarteten. Fast alle Lehrkräfte und Sachgebietsleiter der entsprechenden Bereiche seien an diesem Tag im Einsatz, berichtete Bjoern Strangmann. Der Förderverein der Musikschule sorgte überdies mit einem breit gefächerten kulinarischen Angebot im „Caféhaus“ für das leibliche Wohl der Gäste.

„Unser Hauptanliegen ist es, die Musikerinnen und Musiker zum Spielen zu bringen, in Ensembles oder in konzertanten Umgebungen“, so Bjoern Strangmann über die Konzeption der Schule, die gleichsam alle Altersstrukturen abdecke. Und auch für die heutige Veranstaltung gelte: „Es ist ein Musikschulfest für alle hier in der Stadt.“

Unter den zahlreichen Akteuren, die bei der Veranstaltung musizierten, fand sich auch das internationale Ensemble „Mosaik“ unter der Gesamtleitung von Andrés Hernández Alba, das dieses Jahr in Zusammenarbeit mit der Popakademie Baden-Württemberg und der Orientalischen Musikakademie Mannheim den türkischen Kulturraum in den Klangfokus rückte: Auch dies war ein eindrucksvoller Beleg der ungemein facettenreichen Vielfalt, mit dem die Mannheimer Musikschule ihre Festgäste einmal mehr verzauberte.

Stadt Mannheim

11.07.2018


Unterstützung aus Brüssel: 2019 werden aus dem Europäischen Sozialfonds für Mannheim 610.000 Euro bereitgestellt

Mannheim / Brüssel (Belgien) - „Trotz der guten Arbeitsmarktdaten und der starken wirtschaftlichen Entwicklung in unserer Stadt gibt es Zielgruppen des Arbeits- und Ausbildungsmarktes, die nach wie vor eine besondere Unterstützung benötigen“, sagt Wirtschafts- und Sozialbürgermeister Michael Grötsch. Für diese Unterstützung stehen der Stadt Mannheim im Jahr 2019 insgesamt 610.000 Euro aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) aus dem regionalen Kontingent des Ministeriums für Soziales und Integration Baden-Württemberg zur Verfügung.

In zwei spezifischen Zielen ist eine ESF-Förderung möglich: zur Verbesserung der Beschäftigungsfähigkeit und der Teilhabechancen von Menschen, die besonders von Armut und Ausgrenzung bedroht sind sowie zur Vermeidung von Schulabbruch und Verbesserung der Ausbildungsfähigkeit. „Für die Bekämpfung der Langzeitarbeitslosigkeit müssen wir alle Kräfte bündeln. Zudem sind wir aufgefordert, für jeden jungen Menschen in unserer Stadt eine berufliche Perspektive zu ermöglichen. In beiden Bereichen helfen uns die ESF-Mittel, um die Fachkräftegewinnung von Mannheimer Betrieben zu unterstützen“, ist Bürgermeister Grötsch überzeugt. Auch in der neuen Förderperiode hat das Querschnittsziel „Gleichstellung der Geschlechter“ für den Arbeitskreis ESF Mannheim eine hohe Priorität, um vor allem auch Mädchen und Frauen eine Integration in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt zu ermöglichen.

Die vom Arbeitskreis ESF Mannheim entwickelte regionale Arbeitsmarktstrategie unter Federführung des Fachbereichs für Wirtschafts- und Strukturförderung für das Förderjahr 2019 wurde mit Einstimmigkeit beschlossen. Der ESF ist das zentrale EU-Finanzierungsinstrument für die Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik.

Nähere Informationen und die Arbeitsmarktstrategie erhalten Bildungseinrichtungen und Beschäftigungsträger, die für eines der beiden spezifischen Ziele Ideen für Projekte haben, bei der Geschäftsführung des Arbeitskreises ESF beim Fachbereich für Wirtschafts- und Strukturförderung der Stadt Mannheim (Telefon: 0621 / 293-2049 oder 293-3355, E-Mail: Harald.Pfeiffer@mannheim.de oder Rolf.Schaefer@mannheim.de) oder auf der Internetseite http://www.mannheim.de/wirtschaft-entwickeln/foerdergelder-vom-europaeischen-sozialfonds. Weitere Hinweise zum Europäischen Sozialfonds sind auf der ESF-Internetseite des Landes Baden-Württemberg www.esf-bw.de verfügbar.

Stadt Mannheim

11.07.2018


Unterzeichnung eines Memorandum of Understanding

Empfang der chinesischen Delegation aus Chongqing zur Unterzeichnung eines Memorandum of Understanding

Mannheim / Chongqing (China) - Eine durchgehende Güterzugverbindung soll zukünftig von Mannheim bis ins chinesische Chongqing reichen. Am 9. Juli 2018 wurde ein Memorandum of Understanding zwischen der Stadt Mannheim und der Yuxinou Logistics Company Ltd über eine Zusammenarbeit im Bereich Logistik und Güterverkehr unterzeichnet. Die Europäische Union unterstützt die Zusammenarbeit im Rahmen des Programms ‚International Urban Cooperation‘ (IUC). Außerdem wird während des Besuchs der chinesischen Delegation über die Eröffnung eines Repräsentanzbüros der Stadt Chongqing in Mannheim gesprochen.

Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz beim Empfang der chinesischen Delegation zur Unterzeichnung eines Memorandums of Understanding

Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz hob in seiner kurzen Ansprache hervor, dass Mannheim als zentraler Verkehrsknotenpunkt für Wasser-, Straßen- und Schienenverkehr einer der bedeutendsten Logistik- und Wirtschaftsstandorte in Europa sei. Von einer direkten Zugverbindung würden daher beide Städte enorm profitieren. Die Stadt unterstütze außerdem die Ansiedlung des Chongqing Büros: „Chongqing wird in Mannheim ein herausragendes Umfeld an relevanten Wirtschaftsakteuren vorfinden“, so der OB. „Wir sind froh, im Rahmen des IUC-Programms der EU neue Beziehungen zu China knüpfen zu können. Mannheim ist die einzige deutsche Stadt mit zwei chinesischen Partnerstädten und damit werden die bestehenden Beziehungen erweitert. Über das Projekt zur durchgehenden Güterverbindung wird seit einem Jahr gesprochen und es erfährt auch im europäischen Maßstab eine schnelle Konkretisierung.“

v.l.: Rong Zhanh, stellvertretende Geschäftsführerin von Yuxinou (Chongqing) Logistics Co., LTD und Christian specht, Erster Bürgermeister der Stadt Mannheim, unterzeichnen das Memorandum of Understanding. Im Hintergrund: Stadtrat Bernd Kupfer, Pablo Gàndara von der EU-Kommission, Xue Xiong, Generaldirektor Development and Reform Commission of Chongqing Municipality, Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz und Stadtrat Ralf Eisenhauer

Chongqing ist mit rund 33 Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern eine von nur vier regierungsunmittelbaren Städten Chinas. Die im Landesinneren am Oberlauf des Yangtse gelegene Stadt ist von hoher strategischer Bedeutung für die Güterlogistik zwischen China und Europa, da sie Start- und Zielpunkt des Transeurasia-Expresses ist, der China mit Deutschland verbindet. Xue Xiong, Generaldirektor der Development and Reform Commission von Chongqing, erläuterte, durch die Zusammenarbeit mit Mannheim würden die Kooperationen zwischen Chongqing und Europa eine neue Ebene erreichen. „Die beiden Städte haben unterschiedliche Stärken und damit ein großes Potenzial für die Zusammenarbeit.“

„Die Städte rücken mehr und mehr in den Fokus der EU“, erklärte Pablo Gandara, der bei der Europäischen Kommission für das IUC-Programm zuständig ist. „Das IUC-Programm kümmert sich um deren Entwicklung. Mit Mannheim hat Chongqing einen europäischen Champion als Partner.“

Stadt Mannheim

11.07.2018


STARTUP MANNHEIM eröffnet Kontaktstelle in Tel Aviv

v.l. Michael Grötsch, Jonathan Glick, Christian Sommer, Nikolas Löbel vor dem Kontaktbüro von Startup Mannheim im Startup Center Mindspace in Tel Aviv

Tel Aviv (Israel) / Mannheim - Wirtschaftsbürgermeister Michael Grötsch eröffnete am gestrigen Sonntag, 8. Juli, zusammen mit Christian Sommer, Geschäftsführer der mg: mannheimer gründerzentren gmbh, und dem stellvertretenden CDU-Fraktionsvorsitzenden im Mannheimer Gemeinderat, Bundestagsabgeordneter Nikolas Löbel, das Kontaktbüro von STARTUP MANNHEIM im israelischen Tel Aviv. Geleitet wird das Büro vom ehemaligen Vize-Generalkonsul des Staates Israel in München, Jonathan Glick.

Der neue Kontaktstellenleiter verdeutlichte der Mannheimer Delegation die Wichtigkeit eines solchen Verbindungsbüros. So sind insbesondere israelische Startup-Unternehmen an Kooperationen mit deutschen Unternehmen stark interessiert. Sommer, der die Aktivitäten in Israel aus Mannheim heraus koordiniert, hat die Verbindung zu Glick aufgebaut, um die Unternehmen der Region mit dem Startup-Ökosystem Israels zu verknüpfen. Wirtschaftsbürgermeister Grötsch misst diesen Kooperationen eine hohe Bedeutung zu: „Ziel ist es, israelische Startups mit der Mannheimer Industrie und dem Mittelstand in Verbindung zu bringen, um deren deutsche Niederlassungen in Mannheim anzusiedeln.“ Tel Aviv gilt, neben dem Silicon Valley, als führender Standort digitaler Startups weltweit.

Drei Nobelpreisträger aus Mannheims Partnerstadt Haifa

Bürgermeister Michael Grötsch übergibt seiner Kollegin aus Haifa, Hedva Almog, einen Kunstdruck des Mannheimer Schillerdenkmals.

Zuvor informierte sich die Delegation in Mannheims israelischer Partnerstadt Haifa über die dortige Startup-Szene im Medizintechnik-Bereich. Die in Haifa angesiedelte Universität Technion gehört weltweit zu den führenden technischen Universitäten und hat in den letzten zehn Jahren drei Nobelpreisträger hervorgebracht. Grötsch und Sommer führten intensive Gespräche, um das Mannheimer Medizintechnik-Cluster zu vernetzen. Die stellvertretende Bürgermeisterin Hedva Almog empfing die Mannheimer Delegation zusammen mit dem Leiter der dortigen Wirtschaftsförderung im Rathaus.

Ein Gespräch mit dem Deutschen Botschafter in Tel Aviv sowie ein Besuch der Holocaust Gedenkstätte Yad Vashem waren ebenfalls Bestandteil der Delegationsreise.

Text: Stadt Mannheim Foto: mg GmbH

09.07.2018


Große Begeisterung bei Sport und Spiel am Wasserturm

Die 29. Auflage der Mannheimer Traditionsveranstaltung „Sport und Spiel am Wasserturm“ begeisterte wieder zahlreiche Besucher bei bestem Wetter. Knapp 80 Auftritte der Sportvereine mit rund 1.000 Helfern und Aktiven von mehr als 30 Sportvereinen verwandelten die Wasserturmanlage in eine bunte Sportwelt.

Sportbürgermeister Lothar Quast übergibt den Fairtrade Ball an Dr. Sabine Hamann, vorsitzende Sportkreis Mannheim e.V.

Mannheim / Wasserturm - „Sport und Spiel am Wasserturm ist eine der traditionsreichsten Veranstaltungen, die wir in Mannheim haben. Diese Veranstaltung unterstreicht seit Jahren den Stellenwert des Sports in Mannheim und beweist, wie vielfältig das bürgerschaftliche Engagement der Bürgerinnen und Bürger in Mannheim ist. Sport und Spiel ist eine Kombination aus Sehen, Staunen und Mitmachen“, so Sportbürgermeister Quast bei der Eröffnung auf der Hauptbühne am Wasserturm. Bei den vielen Mitmachangeboten war für jeden etwas dabei – egal ob Jung oder Alt. Ob beim Livefechten des Mannheimer Fechtclubs, beim Inline-Parcours des MERC, beim Football-Schnuppertraining der Mannheim Bandits oder auf der Air Track der TG Mannheim – für das Sportlerherz blieb nichts zu wünschen übrig.

Auch das Maskottchenrennen bot in diesem Jahr wieder einen Höhepunkt. Vertreten waren zahlreiche Maskottchen aus der Region, dabei unter anderen Conny von den Rhein-Neckar Löwen, Carlo von der Mannheimer Kindersportwoche und Fred Fuchs vom Mannheimer Morgen. Einen weiteren Programmhöhepunkt bildete das Laufradrennen. Auch andere Highlights wie Kinderschminken, ein Soccer-Court, ein Kletterturm oder Zumba zum Mitmachen durften natürlich nicht fehlen und wurden ab der ersten Minute ausgiebig getestet.

Gleichzeitig fand der 20. Streetdance Contest im Rahmen dieser Veranstaltung statt. Die besten Gruppen aus Mannheim zeigten den Besucherinnen und Besuchern die faszinierende Welt des Streetdance. Und wer vom Zuschauen Lust zum Tanzen bekommen hat, konnte sich beim Break-Dance-Workshop oder einer Tanzchoreografie versuchen.

Liegestuhl bei Sport und Spiel am Wasserturm 2018

Bei den Freestyle Battels sowie den Special Guest aus dem Gesangprojekt „S!NG“ konnten sich die Besucherinnen und Besucher bei ausgelassener Stimmung von den vielen Mitmachangeboten erholen. Auf Liegestühlen konnte Kraft für die nächsten Aktionen gesammelt und das schöne Wetter genossen werden.

Fachbereichsleiter Uwe Kaliske zog ein rundum positives Fazit. „Wir freuen uns, dass wir in Zusammenarbeit mit dem Sportkreis Mannheim e.V. den Sportvereinen wieder die Möglichkeit geben konnten, ihre tollen und vielseitigen Sportangebote hier am Wasserturm zu präsentieren. Es ist schön zu sehen, wie stark dieses Angebot auch in diesem Jahr wahrgenommen wurde.“

Stadt Mannheim

09.07.2018


Kreativwirtschaftszentrum C-Hub wird mit dem Hugo-Häring-Landespreis 2018 ausgezeichnet

Mannheim / Kreativwirtschaftszentrum C-Hub - Der Hugo-Häring-Landespreis ist der bedeutendste baden-württembergische Architekturpreis, der seit 1969 alle drei Jahre vom Bund Deutscher Architekten BDA, Landesverband Baden-Württemberg, an Bauherren und Architekten verliehen wird. Zu dem Auszeichnungsverfahren 2017/2018 wurden 648 Bauwerke eingereicht, 151 erhielten eine Auszeichnung auf regionaler Ebene. Aus diesen wählte die Jury nun sieben Bauwerke aus, die mit dem Hugo-Häring-Landespreis 2018 prämiert wurden. Das Kreativwirtschaftszentrum C-Hub ist einer der Preisträger und überzeugte die Jury mit seiner „starken Architektur“.

Laut Würdigung der Jury reagiert das an der Hafenstraße direkt am Verbindungskanal zwischen Rhein und Neckar gelegene Bauwerk „auf die alten Speichergebäude seiner Umgebung mit einer robusten, im wörtlichen wie übertragenen Sinn starken Architektur, die ihre Entstehungszeit klar in der Gegenwart hat und zugleich den Schulterschluss mit den Industrieveteranen sucht“. Bei dem von der Wirtschafts- und Strukturförderung der Stadt Mannheim in Auftrag gegebenen und vom Stuttgarter Architekturbüro Hartwig Schneider umgesetzten Bauwerk sind laut Jury neben den architektonischen auch die städtebaulichen Vorzüge des Entwurfs hervorzuheben: „Er übernimmt die durchlässige Gliederung der Hafenstraße, indem er zwischen den beiden Häusern einen Platz ausbildet, der sich als Steg übers Wasser fortsetzt“, zudem habe sich das Neubau-Ensemble als Treffpunkt für den Stadtteil Jungbusch bewährt.

Wirtschaftsbürgermeister Michael Grötsch freut sich über diese bedeutende Auszeichnung und sieht hierdurch gleich zwei Ziele der Stadt Mannheim gewürdigt: „Das C-Hub stellt in erster Linie Arbeitsräume für Kreative aus allen Teilbranchen des Wirtschaftszweiges bereit und befördert so die Mannheimer Gründungsszene. Zugleich wird die Umgebung mit Gastronomie, Läden und der Kunstgalerie Port25 aufgewertet und sorgt für eine weitere Belebung des gesamten Stadtteils. Mit der Verleihung des Hugo-Häring-Landespreises werden beide Aspekte gewürdigt.“

Baubürgermeister Lothar Quast fügt zudem an: „Das Kreativwirtschaftszentrum C-Hub reiht sich beeindruckend in die Reihe der vorbildlichen Mannheimer Bauwerke mit einer herausragenden Architekturqualität ein. Mit dem Hugo-Häring-Landespreis, der als bedeutendster baden-württembergischer Architekturpreis gilt, erhält das C-Hub verdientermaßen die öffentliche Anerkennung. Wir freuen uns über die Auszeichnung und fühlen uns auf dem Weg bestätigt, technische Anforderungen und Aspekte der Baukultur im Einklang umzusetzen.“

Die Wirtschafts- und Strukturförderung der Stadt Mannheim war sowohl Bauherr des Objekts als auch Koordinator der EU-Strukturförderung in Mannheim. Die Investitionen für den Abbruch und Neubau des Gebäudes beliefen sich auf 14,2 Millionen Euro. Insgesamt erhielt die Stadt Mannheim 6,4 Millionen Euro Förderung. Hiervon stammen 4,755 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und weitere 1,664 Millionen Euro aus Mitteln des Landes Baden-Württemberg zur Förderung der wirtschaftsnahen Infrastruktur. Die mg: mannheimer gründungszentren gmbh betreibt als städtische Tochter das C-Hub sowie sieben weitere Startup-Zentren für junge Unternehmen in Mannheim.

Über den Hugo-Häring-Landespreis

Der Hugo-Häring-Landespreis ist ein Architekturpreis für vorbildliche Bauwerke in Baden-Württemberg. Seit 1969 verleiht der Bund Deutscher Architekten BDA, Landesverband Baden-Württemberg, den nach dem Architekten Hugo Häring benannten Preis an Bauherren und Architekten für ihr gemeinsames Werk. Der Preis wird alle drei Jahre auf Landesebene verliehen („Großer Hugo“). In den Jahren dazwischen wird eine Auszeichnung auf Ebene der 15 Kreisgruppen vergeben („Kleiner Hugo“). Die Architekten müssen ihre Bauwerke selbst bei der Jury einreichen. Der Preis ist undotiert.

Text: Stadt Mannheim Foto: Stadt Mannheim, Christian Richters

09.07.2018


Kita-Kinder laufen für den guten Zweck

Zum nunmehr 14. Mal in Folge fand in diesem Jahr der „Schillerlauf“ der städtischen Tageseinrichtungen für Kinder auf dem Sportgelände des Unteren Luisenparks statt.

Mannheim / Unterer Luisenpark - Bildungs- und Gesundheitsbürgermeisterin Dr. Ulrike Freundlieb hat die Schirmherrschaft für das sportliche Ereignis übernommen. Sie eröffnete auch in diesem Jahr den Minimarathon zu Gunsten humanitärer Projekte und gab den Startschuss für den ersten Lauf der Kinder. Eltern und Besucher unterstützten die Kinder tatkräftig und feuerten diese an.

„Der Schillerlauf ist eine sportliche Herausforderung, aber er hat darüber hinaus auch eine soziale Bedeutung. Denn die Kinder unserer städtischen Kitas laufen für andere Kinder in Not. Mannheimer Bürgerinnen und Bürger und Firmen spenden dafür Geld, das Schwester Telma vom Bethanien-Orden für humanitäre Projekte, dieses Mal für ein Kinderhaus, in Südindien erhalten wird“, erläutert die Bürgermeisterin. In diesem Jahr konnte die Schwester eine Spendensumme in Höhe von 450 Euro entgegennehmen. Seit Bestehen des Schillerlaufes 2005 ist damit eine Summe von insgesamt 5.100 Euro zusammengekommen.

„Bei diesem Ereignis verbinden sich Sport und soziales Engagement. Die vielen begeisterten Mädchen und Jungen zeigen, wie sportlich unsere Kinder in den städtischen Krippen, Kindergärten und Horten sind“, betonte die Gesundheitsbürgermeisterin und hob hervor: „Bewegung ist gesund für den Körper, sie fördert eure Geschicklichkeit und sorgt auch für geistige Beweglichkeit und somit auch für die sprachliche Entwicklung der Kinder.“

Am diesjährigen Schillerlauf beteiligen sich insgesamt 350 Kinder, davon 78 Krippenkinder aus 16 städtischen Einrichtungen, darunter zwei Eltern-Kind-Zentren und zwei reine Krippen aus insgesamt neun Mannheimer Stadtteilen.

Stadt Mannheim

09.07.2018


Mannheim bringt den Feldhamster nach Berlin

Die Stadt Mannheim hat zur Stallwächterparty 2018 in der Landesvertretung Baden-Württemberg einen selten gewordenen Nager mitgenommen: Den Feldhamster, der vom Aussterben bedroht ist und in Mannheim für den Artenschutz steht.

Ministerpräsident Winfried Kretschmann (BÜ90/Grüne) am Mannheim Stand mit Melis Sekmen, Bürgermeisterin Felicitas Kubala, Dirk Grunert, MdB Lars Castellucci, Karmen Strahonja und Andreas Anslinger.

Mannheim / Berlin - „Der Feldhamster steht in Mannheim für Artenvielfalt und ist daher unser Botschafter, wenn es um Artenschutz in der Stadt geht. Mannheim ist die einzige Stadt in Baden-Württemberg, die eine so große Population hat und schützt“, betonte Bürgermeisterin Felicitas Kubala und ergänzte: „Wir freuen uns, in Berlin Mannheim als Stadt zu zeigen, die Artenvielfalt und Natur mit Urbanität verbindet.“

Unter dem Motto „Artenvielfalt leben“ hatte die Landesvertretung Baden-Württemberg am 5. Juli zur 55. Stallwächterparty nach Berlin eingeladen. „Mannheim präsentiert sich als einzige Stadt zum Thema Artenvielfalt – und zeigt damit, wie wichtig uns dieses Thema ist“, so Kubala. Kurz vor Beginn der parlamentarischen Sommerpause ist dieses traditionelle Sommerfest ein Treffpunkt für Landes- und BundespolitikerInnen. Mit einem eigenen Stand rund um die Artenvielfalt, zeigte Mannheim seine grüne Seite: Die vielen Stauden und die grüne Bepflanzung am Stand wurden bewusst gewählt. „Was viele nicht wissen: Mannheim besteht fast zur Hälfte aus Grünflächen. Natur und Urbanität ergänzen sich und machen die Stadt unverwechselbar“, warb die Bürgermeisterin und fügte hinzu: „So sind zum Beispiel die Auen an Rhein und Neckar oder die Sanddünen im Käfertaler Wald und im Dossenwald wertvolle Lebensräume für seltene Tiere und Pflanzen.“

v.l.: Minister Peter Hauck am Mannheim Stand mit Melis Sekmen, Bürgermeisterin Felicitas Kubala und Dirk Grunert.

Nach Berlin kommt der Feldhamster allerdings nur auf Plakaten, Postkarten und als Hintergrund für die Foto-Box. Schließlich ist der Feldhamster streng geschützt und kann in der Natur nur noch selten gesehen werden. Feldhamster leben in Baden-Württemberg lediglich an zwei Orten – die meisten Feldhamster gibt es in Mannheim. Die Population besteht aus 150 bis 200 Feldhamstern. Für das städtische Artenhilfsprogramm stehen derzeit rund 120.000 Euro pro Jahr zur Verfügung. Das Land Baden-Württemberg ergänzt diese Summe im Rahmen eines landesweiten Feldhamster-Schutzprojekts jährlich; 2018 sind es 137.500 Euro.

Weitere Beispiele geschützter Arten in Mannheim sind die Mauer- und Zauneidechsen, der Hirschkäfer, bestimmte Fledermausarten, Wechsel- und Kreuzkröten sowie bei den Pflanzen die Sand-Silberscharte und die Wilde Weinrebe.

Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel nahm wie auch Bundestagspräsident Dr. Wolfgang Schäuble am Fest teil. An den Mannheimer Stand kamen neben Ministerpräsident Winfried Kretschmann auch viele weitere Landes- und BundespolitikerInnen. Insgesamt waren rund 1500 Gäste aus Politik, Medien, Kultur, Wirtschaft und Gesellschaft eingeladen.

Weitere Informationen: www.mannheim.de/artenvielfalt

Stadt Mannheim

09.07.2018


OB Dr. Kurz spricht vorm Ausschuss der Regionen in Brüssel – Größere und einflussreichere Rolle der Städte gefordert

Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz beim AdR Meeting in Brüssel

Brüssel (Belgien) / Mannheim - Als Vertreter des Deutschen Städtetags hat Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz an der Debatte über die Zukunft Europas mit den nationalen Städteverbänden aus ganz Europa teilgenommen, die im Rahmen der Plenarsitzung des Ausschusses der Regionen stattfand. Im Zentrum der Diskussion standen die Themen Migration, sozialer Zusammenhalt, gleiche Lebensverhältnisse und der Klimawandel.

Der Oberbürgermeister betonte in seiner Rede: „Die deutschen Städte bekennen sich zu Europa, zu den Grundfreiheiten und zum Mulitlateralismus.“ Das Mannheimer Stadtoberhaupt wies aber zugleich darauf hin, dass diese einstigen Selbstverständlichkeiten heute massiv infrage stehen. „Die Addition nationaler Politiken und Egoismen ergibt kein Europa“, so OB Dr. Kurz zur Begründung.

Städte können und müssten als unterste staatliche Ebene viel stärker in die Entscheidungsprozesse der Europäischen Union eingebunden werden. Der europäische Integrationsprozess könne hierdurch insgesamt bürgernäher gestaltet werden, wodurch die politische Legitimation der Europäischen Union insgesamt verbessert werde. „Der Ausbau des kommunalen Selbstverwaltungsrechts muss in den EU-Mitgliedstaaten eine höhere Beachtung finden“, so OB Dr. Kurz weiter, da dies eine wesentliche Voraussetzung für eine bürgernahe Politik in Europa sei.

Mit Blick auf die aktuelle Debatte über die künftige Verteilung von EU-Fördermitteln verwies OB Dr. Kurz auf die außerordentliche Integrationsleistung der Ankunftsquartiere in den Städten, die künftig in viel stärkerem Maße durch die EU-Kohäsionspolitik unterstützt werden müssten. „Scheitert die sozial-inklusive Stadt, dann scheitert damit auch Europa, das europäische Bild der Stadt.“

Sitzung des Ausschusses der Regionen in Brüssel

Am Rande der Plenartagung wurden Oberbürgermeister Dr. Kurz und die weiteren deutschen AdR-Delegierten von einem Vertreter der Taskforce der Europäischen Kommission für den Austritt des Vereinigten Königreichs über den Stand der Verhandlungen unterrichtet. „Es ist einigermaßen irritierend zu sehen, dass ein ungeordneter Austritt des Vereinigten Königreichs – der so genannte „No deal“ – im kommenden Jahr nicht unwahrscheinlich ist. Er empfiehlt daher, dass sich Kammern und Unternehmen frühzeitig auf alle Varianten des „Brexit“ einstellen, denn: „Die Folgen für unsere Wirtschaft wären gravierend.“, so OB Dr. Kurz.

Der Ausschuss der Regionen

Der Ausschuss der Regionen (AdR) ist eine Institution der Europäischen Union, die sich aus gewählten Vertreterinnen und Vertretern lokaler und regionaler Gebietskörperschaften aller 28 EU-Mitgliedstaaten zusammensetzt. Der AdR ist damit die einzige Einrichtung der EU, die Städten und Regionen ein förmliches Mitspracherecht bei der Gesetzgebung in Europa ermöglicht. Bei allen Politikbereichen, die Städte betreffen, muss der Ausschuss der Regionen angehört werden, bevor der europäische Gesetzgeber eine Rechtsvorschrift verabschiedet.

Mannheims Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz gehört seit kurzem als einziger deutscher Oberbürgermeister dem AdR an und vertritt damit 195 Städte mit 52 Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern, die dem Deutschen Städtetag als Direktmitglieder angehören.

Text: Stadt Mannheim Foto: (1), European Union Fred Guerdin; (2), European Union Patrick Mascart

09.07.2018


Sommerpause: Revisionszeit in den Mannheimer Hallenbädern

Mannheimer Hallenbäder - Mit der laufenden Sommer- und Freibadsaison ergeben sich auch Änderungen der Öffnungszeiten der Hallenbäder. Während die Hallenbäder Vogelstang und Waldhof-Ost schon in der Revisionszeit sind, beginnt ab dem 16. Juli im Herschelbad und am 30. Juli im Gartenhallenbad Neckarau die Sommerpause. Während der Auszeit finden die Grundreinigung, Instandsetzungsarbeiten und Reparaturen in den einzelnen Hallenbädern statt. Beide Hallenbäder sind dann für die Öffentlichkeit geschlossen.

Das Herschelbad startet am 10. September in die Herbst- und Wintersaison, das Gartenhallenbad Neckarau öffnet ab dem 20. August seine Türen. Das Hallenbad Waldhof-Ost wird am 10. September, das Hallenbad in Vogelstang am 17. September wieder für die Besucherinnen und Besucher zur Verfügung stehen.

Weitere Informationen gibt es beim Fachbereich Sport und Freizeit über das Service-Telefon unter der Telefonnummer 293-4004 (Mo. - Mi. 8.00 - 16.00 Uhr, Do. 8.00 - 17.00 Uhr und Fr. 8.00 - 13.00 Uhr) oder per E-Mail fb52@mannheim.de sowie bei den jeweiligen Bädern.

Stadt Mannheim

09.07.2018


Modellstadt Mannheim überzeugt Bund mit ÖPNV-Maßnahmen

Mannheim - Insbesondere der ÖPNV soll von den rund 47 Millionen Euro Fördermitteln profitieren, die der Bund der Stadt Mannheim zugesagt hat. Es sollen verschiedene vergünstigte Tarife angeboten, neue Busse angeschafft, Takte verdichtet und ein Konzept für Lieferverkehre in der Innenstadt gefördert werden. Das hat der Bund heute bei einem Treffen der Modellstädte in Berlin mitgeteilt.
Der Bund wird sämtliche Maßnahmen, die innerhalb der Modellstädte realisiert werden, zu 95 % fördern. 5 % Eigenanteil sind von den Kommunen selbst zu erbringen, das entspräche in Mannheim maximal rund 2,4 Millionen Euro. Mit den Fördergeldern soll Mannheim in seiner Funktion als Modellstadt Maßnahmen zur kurzfristigen und effektiven Reduktion von Stickstoffdioxiden umsetzen.

„Ich habe stets betont, dass die angekündigten Mittel tatsächlich schnell und unbürokratisch fließen müssen. Deshalb setze ich auf eine schnelle Umsetzung, damit wir in Mannheim mit ersten Projekten beginnen können. Eine Grundlage ist geschaffen, um allerdings langfristig eine nachhaltige Mobilität in der Metropolregion Rhein-Neckar voranzutreiben, müssen auch die Maßnahmen auf lange Sicht gefördert werden“, so Mannheims Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz. „Wir sind überzeugt, dass wir mit unseren Maßnahmen Anreize schaffen, um die Pendler zum Umstieg vom Auto auf den umweltfreundlichen ÖPNV zu motivieren. So können wir die Belastung mit Stickstoffdioxiden kurzfristig reduzieren.“

„Unser Ziel ist es, Dieselfahrverbote in unseren Städten zu verhindern. Die Prüfung des Bundesumweltamtes hat nochmal bestätigt, dass wir hierzu ein fundiertes Konzept eingereicht haben. Die von uns vorgeschlagenen Maßnahmen können kurzfristig realisiert werden und haben das Potenzial, Stickstoffdioxide schnell und deutlich zu reduzieren. Die Kosten stehen dabei in einem guten Verhältnis zu dem Minderungspotenzial. Der Vorteil unserer Maßnahmen liegt auch in der Übertragbarkeit auf andere Städte und Regionen in Deutschland. Dies waren die Gründe für den Erfolg unseres Konzepts“, konstatiert Erster Bürgermeister und ÖPNV-Dezernent Christian Specht nach dem Treffen in Berlin und betont: „Ich freue mich besonders, dass es uns gelungen ist, den Bund davon zu überzeugen, dass Mannheim und Ludwigshafen einen gemeinsamen Verkehrsraum bilden, bei dem sich Tarifmaßnahmen auf beiden Seiten des Rheins auswirken. Nun ist zu prüfen, wie auch die Stadt Ludwigshafen von der Modellstadtförderung Mannheim profitieren kann.“

Der Großteil der Mittel, die der Bund der Stadt Mannheim zugesagt hat, ist für Maßnahmen vorgesehen, mit denen die ÖPNV-Tarifstruktur optimiert werden soll. Dazu zählen eine Kampagne für das Luftstreckenticket, den sogenannten e-Tarif, der nur die tatsächlich zurückgelegte Strecke berechnet, sowie ein vergünstigter Einzelfahrschein als sogenanntes „Green-City-Ticket“. Auch ein Jobticket-Angebot für den Einzelhandel in der Innenstadt soll durch die Fördergelder geschaffen werden. Darüber hinaus soll unter anderem die Anschaffung von Bussen auf der Linie 50 finanziert werden, um so Taktung und Pünktlichkeit zu optimieren. Die Linie 50 ist die längste Linie in Mannheim, sie verbindet von Nord nach Süd große Arbeitgeber und Gewerbegebiete mit Stadt und S-Bahn-Haltepunkten.
Eine weitere Maßnahme, die beim Bund auf Interesse gestoßen ist, ist die Erarbeitung von Vorschlägen für eine Verbesserung des Lieferverkehrs in der Mannheimer Innenstadt.
Langfristige Baumaßnahmen, die erst nach 2020 eine Wirkung entfalten, sind innerhalb des Modellstadt-Programms nicht förderfähig. Der Bund hat betont, dass es sich um ein einmaliges Programm handelt und eine Folgeförderung ausgeschlossen ist.

Die Modellstädte sind nun aufgefordert, bis Ende Juli detaillierte Projektskizzen zu erarbeiten. Darin sollen die ausgewählten Maßnahmen, die bislang noch verallgemeinert dargestellt wurden, detailliert ausgearbeitet und beschrieben werden, inklusive eines konkreten Zeitplans zur Umsetzung, Kostenkalkulationen, der Klärung beihilferechtlicher Fragen sowie Maßnahmen zur Evaluierung der einzelnen Vorhaben.
Anschließend werden die Projektskizzen vom Bund geprüft, so dass ab Ende August konkrete Anträge gestellt werden können.
Ab Herbst könnten die ersten Maßnahmen dann umgesetzt werden.

Neben Mannheim hat der Bund auch Bonn, Essen, Herrenberg und Reutlingen als Modellstädte ausgewählt. Das Gesamtvolumen des Förderprogramms beläuft sich auf 128,1 Millionen Euro, wovon Mannheim die höchste Einzelförderung erhält.

Die Stadt Mannheim hat durch den Ausbau des Stadtbahnnetzes und barrierefreier Haltestellen, durch die Neubeschaffung moderner Stadtbahnwagen sowie die Investitionen in die Digitalisierung in den letzten Jahren bereits erhebliche Vorleistungen erbracht.
Gemeinsam mit dem Verkehrsverbund, der rnv und den Nachbarstädten Ludwigshafen und Heidelberg wurden darüber hinaus bereits weitere Vorschläge zur Verbesserung der Luftqualität entwickelt. Diese sollen in einem „Green City Plan“ zusammengetragen werden, den die Stadt Ende Juli der Bundesregierung vorlegen wird.

Stadt Mannheim

09.07.2018


Mannheim soll grüner werden: Das städtische Förderprogramm zur Dach- und Fassadenbegrünung wird erweitert

v.l.: Marianne Crevon, Klimaschutzagentur und Umweltbürgermeisterin Felicitas Kubala im geförderten Dachgarten von Mirijam Hofmann und Patrick Kammer.

Mannheim - Ein vertikaler Garten an der Augustaanlage, eine grüne Dachterrasse in den Quadraten oder Klettertrompeten, die am Werkhaus des Nationaltheaters hochranken: Die Möglichkeiten, Mannheim grüner zu gestalten, sind vielfältig. Entsprechend der neuen Begrünungssatzung weitet die Stadt ihr Förderprogramm zur Fassaden- und Dachbegrünung von der Innenstadt auf die angrenzenden Stadtteile Jungbusch, Neckarstadt, Schwetzingerstadt/Oststadt und Lindenhof aus.

„Wer seine Fassade oder sein Dach begrünen will, kann eine finanzielle Förderung bekommen“, sagt Umweltbürgermeisterin Felicitas Kubala. Dazu besuchte die Bürgermeisterin bei einem Rundgang zwei Innenstadtbewohner: Mirjam Hofmann und Patrick Kammer, die im vergangenen Jahr ihre dreißig Quadratmeter große Dachterrasse zu einem Dachgarten mit Rasenfläche, einem Kräuterbeet und verschiedenen Pflanzen machten. Hierfür bekamen sie rund 1.300 Euro Zuschuss. „Die Dachterrasse war einer der Hauptgründe für uns in die Innenstadt zu ziehen. Durch die Förderung der Klimaschutzagentur konnten wir unseren Traum von einer kleinen, grünen Oase mitten in den Quadraten realisieren“, meint Kammer.

Neben der privaten Dachterrasse schaute sich die Bürgermeisterin noch die Klettertrompeten an, die derzeit an der Werkhaus-Fassade des Nationaltheaters blühen. Hier gehe die Stadt mit gutem Beispiel voran, so die Dezernentin. Auch wenn hier bereits 2008 und unabhängig von einer Förderung gepflanzt wurde. Durch einen Zuschuss des Förder-programms ist hingegen der vertikale Garten in der Augustaanlage 13 im Jahr 2017 angelegt worden - eine weitere Station des Spaziergangs. 10.000 Euro wurden für das Projekt dazugegeben.

„Grün bepflanzte Dächer und Fassaden sowie entsiegelte Flächen spielen aufgrund des Klimawandels eine immer wichtigere Rolle. Regenwasser kann versickern und entlastet die Kanalisation“, betont Kubala und fügt hinzu, „Außerdem kann die Wärmebelastung in der eng bebauten Innenstadt so lokal reduziert werden“. Darüber hinaus ist das neugewonnene Stadtgrün ein Lebensraum für Menschen, Pflanzen und Tiere. Marianne Crevon, Projektmanagerin bei der Klimaschutzagentur Mannheim, ergänzt: „Insgesamt konnten wir bisher 22 Projekte mit insgesamt 100.000 Euro fördern. Unser Ziel ist Mannheimerinnen und Mannheimer zum Begrünen zu motivieren. Wer Interesse an einer Förderung hat, kann sich einfach an die Klimaschutzagentur wenden, unsere Experten beraten gerne vor Ort“.

Umweltbürgermeisterin Felicitas Kubala am Werkhaus des Nationaltheaters, wo Klettertrompeten hochranken. Mit dabei: Thomas Busse(Leiter des Ateliers NTM,links) und Christine Diller (Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit NTM, 2v. r.) sowie Marianne Crevon (rechts) von der Klimaschutzagentur.

Die Ausweitung des Förderprogramms erfolgt analog zur Begrünungssatzung, die am Dienstag vom Gemeinderat beschlossen wurde. Die Satzung schreibt die Begrünung bei baulichen Veränderungen vor. Dächer, Stellplätze und nicht bebaute Flächen sollen im Zuge solcher Maßnahmen begrünt werden. Ziel der Begrünungssatzung ist es, so die Wohn-, Arbeits- und Lebensqualität in den innenstadtnahen, von Hitze besonders betroffenen Stadtteilen zu erhöhen.

Weitere Informationen:
Eine Karte des erweiterten Bereichs des Förderprogramms ist unter
www.klima-ma.de/gruenfoerderbereich zu finden. Weitere Informationen gibt es hier: www.klima-ma.de/eigentuemer-mieter/foerderprogramme.

Das Förderprogramm in Zahlen:

  • seit 1. Juli 2016: Förderung von Begrünungsmaßnahmen von Dach-, Fassaden- und Entsiegelungsflächen durch die Klimaschutzagentur Mannheim
  • 2016 und 2017 wurden 100.000 Euro Fördermittel investiert
  • insgesamt investierten Mannheimerinnen und Mannheimer 390.000 Euro in Be-grünungsprojekte
  • insgesamt 22 Projekte wurden gefördert
  • im Durchschnitt beträgt der Zuschuss 25 Prozent der Kosten
  • 2018 stehen Fördermittel von 80.000 Euro zur Verfügung
  • 56.000 Quadratmeter könnten in der Mannheimer Innenstadt begrünt werden:
  • 30.000 Quadratmeter Dachfläche
  • 26.000 Quadratmeter Fassadenfläche
  • 13.500 Quadratmeter potentielle Entsiegelung und Begrünung in Innen- oder Hinterhöfen

Stadt Mannheim

09.07.2018


Bundestag beschließt erhebliche Zuschüsse für Sanierung des Nationaltheaters

Der Haushaltsausschuss des Bundestags beschließt erhebliche Zuschüsse für die Sanierung des Nationaltheaters. OB Peter Kurz: "Großartige und dringend benötigte Hilfe des Bundes und herausragendes kulturpolitisches Signal"

Mannheim-NTM / Berlin -  Ein großer Schritt hin zur Generalsanierung des Nationaltheaters ist getan. Mit 80 Millionen Euro Zuschüssen wird der Bund die Sanierung des national bedeutenden Vier-Spartentheaters fördern. Dies hat der Haushaltsausschuss des Bundestags in seiner heutigen Sitzung in Berlin beschlossen. Vorausgegangen waren der Entscheidung lange, intensive und vertrauliche Verhandlungen und Gespräche in Berlin und Mannheim über viele Wochen. Es handelt sich um die größte Einzelforderung, die die Stadt Mannheim je vom Bund bekommen hat.

"Wir haben immer gesagt, dass die Generalsanierung des Nationaltheaters mit reinen Sanierungskosten von 200 Mio. Euro und erheblichen zusätzlichen Kosten für die Interimsphase von Mannheim allein nicht zu stemmen ist. Der Haushaltsausschuss des Bundestags hat mit dieser Entscheidung die nationale Bedeutung und besondere Stellung des ältesten kommunalen Theaters in Deutschland anerkannt und eine großartige und entscheidende finanzielle Unterstützung gewährt.

Ich danke allen, die sich in Berlin für Mannheim eingesetzt und den Weg für diese Entscheidung und Initiative der Regierungsfraktionen eröffnet haben. Ich bedanke mich ausdrücklich beim Bundestagsabgeordneten Nikolas Löbel für seinen intensiven und wirkungsvollen Einsatz im Sinne Mannheims und für die gute Zusammenarbeit. Wir konnten hier gemeinsam für Mannheim ein kaum für möglich gehaltenes Ergebnis erzielen.

Mein besonderer persönlicher Dank gilt darüber hinaus vor allem dem Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion im Haushaltsausschuss Johannes Kahrs, der sich als erster und einflussreicher Parlamentarier im Haushaltsausschuss entschieden für eine so substantielle Unterstützung des Mannheimer Nationaltheaters positioniert und diese verfolgt hat.
Die Landesregierung hat für eine mögliche eigene Unterstützung immer auch auf eine Unterstützung des Bundes verwiesen und diese auch selbst unterstützt. Ich setze nun fest darauf, dass das Land in gleicher Weise wie der Bund die Sanierung unterstützt. Mit dem Restbetrag und den Kosten für die vierjährige Interimszeit wird Mannheim nach wie vor einen erheblichen eigenen Beitrag leisten." bewertete Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz die Entscheidung.

Unterstützung des Bundes von 80 Millionen Euro verteilt auf die Jahre 2018 bis 2027

Der Bund unterstützt die Sanierung des Nationaltheaters mit einem auf die Haushaltsjahre 2018 bis 2027 aufgeteilten Zuschuss in Höhe von insgesamt 80 Millionen Euro. Bereits in diesem Jahr fließen 3,14 Millionen Euro für das Nationaltheater nach Mannheim. Die höchsten Teilbeträge erhält die Stadt im geplanten Sanierungszeitraum in den Jahren 2020 bis 2024 mit jeweils rund 12,3 Millionen Euro. Der gesamte Zuschuss ist haushalterisch mit so genannten Verpflichtungserklärungen für die Jahre 2020 bis 2026 in Höhe von insgesamt 76,86 Millionen Euro im Bundeshaushalt abgesichert. Der Bund geht dabei von einer gleich hohen Förderung durch das Land Baden-Württemberg aus.

Das Nationaltheater Mannheim ist das älteste kommunale Repertoiretheater Deutschlands und das größte Vierspartenhaus. Es steht beispielhaft für die kommunal geprägte Theaterlandschaft Deutschlands. Die Idee des Nationaltheaters wurde in Mannheim zum ersten Mal in Mannheim erfolgreich etabliert, die Uraufführung der "Räuber" und Schillers Mannheimer Rede über die Schaubühne als moralische Anstalt sind wesentliche historische Bezugspunkte des deutschen Theaters. Zahlreiche Uraufführungen und Deutsche Erstaufführungen sowie nationale Preise und Auszeichnungen in den vier Sparten Oper, Schauspiel, Tanz und Junges Nationaltheater sowie der 2012 gegründeten Mannheimer Bürgerbühne belegen beispielhaft die überzeugende Fortführung der Tradition.

Der epochemachende Theaterbau Gerhard Webers, der das NTM seit 1957 beheimatet, ist nun dringend sanierungsbedürftig.

Stadt Mannheim

09.07.2018


OB Peter Kurz: "Großartige und dringend benötigte Hilfe des Bundes und herausragendes kulturpolitisches Signal"

Mannheim-NTM / Berlin -  Zur Ankündigung des Landes Baden- Württemberg durch Theresia Bauer, Ministerin für Wissenschaft und Kunst,sich an der Sanierung des Nationaltheater Mannheim zu beteiligen,äussert sich Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz wie folgt:"Das Land hatte eine Unterstützung des Bundes eingefordert, diese liegt nun vor. Wir freuen uns, dass das Land so schnell positiv reagiert hat. Wir werden nun zeitnah das konkrete Gespräch mit dem Land suchen, um die nächsten Schritte vorzubereiten."

Stadt Mannheim

09.07.2018


Neue Galabeflaggung für Schiffermast am Stephanienufer

44 neue Flaggen wehen künftig zu Feiertagen sowie besonderen Anlässen am Rheinufer auf dem Lindenhof.

Mannheim-Lindenhof / Stephanienufer - Der Schiffermast am Stephanienufer hat eine neue Galabeflaggung. Nachdem die alten Flaggen witterungsbedingt zerschlissen waren, mussten sie ausgetauscht werden, und so wehen künftig insgesamt 44 neue Flaggen zu Feiertagen sowie besonderen Anlässen am Rheinufer auf dem Lindenhof. Erster Bürgermeister Christian Specht besichtigte die neue Galabeflaggung jetzt gemeinsam mit Vertretern der Mannheimer Hafengesellschaft sowie des Mannheimer Schiffahrtsvereins.

„Dieser beeindruckende Schiffermast ist nicht nur ein toller Blickfang am Mannheimer Rheinufer, sondern er dient auch als Aushängeschild für unsere Stadt am größten Strom Deutschlands. Seit seiner Errichtung vor 50 Jahren hat der Mast unzählige Schiffe und Passagiere bei ihrer Berg- und Talfahrt gegrüßt“, berichtet Erster Bürgermeister Christian Specht und betont: „Es ist uns wichtig, dass wir dieses Wahrzeichen der Mannheimer Schifffahrt erhalten. Daher haben wir bereits im Jahr 2011 die aufwändige Sanierung des Mastes finanziert und nun auch die Erneuerung der Galabeflaggung unterstützt.“

Die neue Galabeflaggung wird künftig an Ostern, zum 1. Mai, an Pfingsten, am 3. Oktober und an Weihnachten sowie bei besonderen Anlässen zu sehen sein. Sie besteht aus insgesamt 44 Flaggen, die an vier Leinen an dem 24 Meter hohen Schiffermast befestigt sind. Die fünf Nationen-Flaggen aus Deutschland, den Niederlanden, der Schweiz, Belgien und Frankreich wurden von der Stadt Mannheim gesponsert, ebenso die Landesflagge Baden-Württemberg und die Mannheimer Stadtflagge. Den Großteil der Galabeflaggung bilden die insgesamt 38 Reederei-Flaggen aus Deutschland, Holland und der Schweiz.
Die Normalbeflaggung, die über das restliche Jahr hinweg als Dauerbeflaggung zu sehen ist, ist mit insgesamt zehn Flaggen deutlich kleiner.

v.l.: Hafendirektor Roland Hörner, Thomas Hartmann, 1. Vorsitzender des Mannheimer Schifffahrtsvereins, Landtagsabgeordneter Fabian Gramling, Erster Bürgermeister Christian Specht, Werner Weidl vom Mannheimer Schifffahrtsverein, Haupthafenmeister Marcel Jöst

Der Schiffermast am Stephanienufer dient nicht nur als Willkommensgruß für Schiffsleute und Passagiere, sondern steht auch als Symbol der Verbundenheit der Stadt mit der Binnenschifffahrt. Im Jahr 1968 wurde er errichtet, im Rahmen des 75. Geburtstags des Mannheimer Schiffahrtsvereins von 1894 e. V., anlässlich des 100. Geburtstags der „Mannheimer Rheinschifffahrtsakte von 1868“, einer in Mannheim unterzeichneten völkerrechtlichen und europäischen Vereinbarung, sowie anlässlich des „Internationalen Rheinschifffahrtstages“. Finanziert wurde der Mast durch die Unterstützung der Stadt Mannheim sowie durch Spenden des Mannheimer Schiffahrtsvereins und von Firmen.
Am 17. Oktober 1969 wurde der Schiffermast feierlich in Anwesenheit prominenter in- und ausländischer Gäste in die Obhut der Stadt Mannheim übergeben. Dies wurde mit einem Schiffskorso auf dem Rhein gefeiert. Damals wurde festgelegt, dass die Stadt Mannheim für die Instandhaltung des Schiffermastes und deren Kosten aufkommen sollte, das Hafenamt übernahm die Betreuung und Beflaggung, der Schiffahrtsverein erklärte sich für die Beschaffung der Flaggen zuständig.

Die aktuelle Galabeflaggung ist noch bis zum 11. Juni zum Promenadenfest am Stephanienufer zu sehen.

Stadt Mannheim

24.05.2018


Grundstücksmarktbericht 2017 für Mannheim veröffentlicht

Mannheim - Der Gutachterausschuss für die Ermittlung von Grundstückswerten in Mannheim hat den Grundstücksmarktbericht für das Jahr 2017 ermittelt. Er zeigt den Grundstücksverkehr sowie die Umsatz- und Preisentwicklung auf, bildet damit eine wichtige Grundlage zur Schaffung von Transparenz am Grundstücksmarkt für jedermann und dient als neutrale Orientierungs- und Entscheidungshilfe Der neue Grundstücksmarktbericht kann bei der Geschäftsstelle des Gutachterausschusses der Stadt Mannheim, Collinistraße 1, 68161 Mannheim, Telefon 0621 293 7516 (Montag bis Freitag von 9 bis 12 Uhr sowie Montag bis Donnerstag 13 bis 15 Uhr), über gutachterausschuss@mannheim.de oder per Fax unter 0621 293 7054 käuflich erworben werden (Druckversion 32 Euro und als PDF-Datei 25 Euro).

Die Informationen zum Mannheimer Grundstücksmarkt geben einen Überblick über den Grundstücksverkehr und die Preisentwicklung auf dem Mannheimer Immobilienmarkt für 2017. Neben der allgemeinen Marktentwicklung (Anzahl der Eigentumsübertragungen, Geld- und Flächenumsätze) wird auch eine Zusammenfassung über durchschnittlich bezahlte Wohn- bzw. Nutzflächenpreise für Ein-, Zwei- und Mehrfamilienhäuser/ Mischgrundstücke mit gewerblichem Anteil von unter 50 Prozent und über Mittelpreise für Eigentumswohnungen gegeben.

Der Grundstücksmarktbericht informiert auch über die vom Gutachterausschuss ermittelten sonstigen zur Wertermittlung erforderlichen Daten, insbesondere Liegenschaftszinssätze/Ertragsfaktoren für Ein-, Zwei-, Drei- und Mehrfamilienhäuser, Wohneigentum etc. und Sachwertfaktoren sowie Bodenpreisindizes für landwirtschaftliche Flächen (Acker), Grundstücke für individuellen Wohnungsbau und für Gewerbe.

Grundlage der im Bericht enthaltenen Daten bildet die bei der Geschäftsstelle des Gutachterausschusses in anonymisierter Form geführte Kaufpreissammlung. Hierzu werden alle notariell beurkundeten Verträge zur Übertragung von Grundstückseigentum oder Erbbaurechtsbegründung im Mannheimer Stadtgebiet (u.a. Kauf-, Tausch-, Schenkungsverträge, Zuschläge in Zwangsversteigerungsverfahren) unter Beachtung der datenschutzrechtlichen Bestimmungen analysiert und ausgewertet. Die Kaufpreissammlung ist damit ein originäres Abbild des Geschehens auf dem Grundstücksmarkt.

Was hat sich zum Vorjahr geändert?

Trotz Stagnation in der Anzahl aller Eigentumsübertragungen konnte im Jahr 2017 ein neuer Rekordumsatz mit rund 1,5 Milliarden Euro und somit ein Anstieg um rund 29 Prozent gegenüber dem Vorjahr verzeichnet werden. Diese Umsatzsteigerung beruht im Wesentlichen auf einer größeren Anzahl an Verkaufsfällen im Teilmarkt „Bebaute Grundstücke, Neubauten“ im Berichtsjahr 2017 im Vergleich zum Vorjahr 2016.

Bei den Wohn- bzw. Nutzflächenpreisen im Teilmarkt „Bebaute Grundstücke“ sind gegenüber dem Vorjahr prozentuale Steigerungen im ein- bis zweistelligen Bereich erzielt worden.

Auch im Teilmarkt „Wohnungseigentum“ sind im Vergleich zum Vorjahr die Mittelpreise in
Euro/m²-Wohnfläche überwiegend gestiegen. Einzig im Bereich der Erstverkäufe von umgewandelten Mietwohnungen ist ein leichter Rückgang von rund 3 Prozent zu registrieren, da im Vorjahr der Großteil der Verkaufsfälle in hochpreisigen Ortsteilen (z.B. Oststadt) lag und daraus ein höherer Mittelpreis in Euro/m²-Wohnfläche im Vergleich zum Berichtsjahr 2017 resultiert.

Stadt Mannheim

24.05.2018


Grundwasser-Untersuchungen auf Spinelli: Neue Ergebnisse veröffentlicht

Mannheim / Spinelligelände - Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) untersucht seit Herbst 2017 das Grundwasser auf dem ehemaligen US-Militärgelände Spinelli. Aktuell liegen weitere Zwischenergebnisse vor. Sie sind ab sofort im Internet auf den Seiten der Stadt Mannheim zu finden.

Auf Spinelli wurden an sieben Stellen Grundwasserproben entnommen und auf verschiedene organische Stoffe sowie auf Schwermetalle untersucht. Insbesondere wurde das Grundwasser auf leichtflüchtige, halogenierte Kohlenwasserstoffe (LHKW) geprüft. Dies sind Stoffe, die in vielen Lösungsmitteln enthalten sind und zur Entfettung gebraucht werden, z.B. in Werkstätten bei der Metallverarbeitung. In fünf von sieben Proben war der LHKW-Gehalt erhöht, was auf eine Grundwasserverunreinigung hindeutet. Dies ist angesichts der ehemaligen Nutzung des Geländes für militärische Zwecke keine unerwartete Erkenntnis. Alle übrigen untersuchten, relevanten Schadstoffwerte waren unauffällig. Außerdem wurden die Wasserproben auf radioaktive Stoffe getestet: Alle Proben sind hier unauffällig. Hinweise auf eine Gefahr für Menschen durch den erhöhten LHKW-Gehalt gibt es nach den aktuellen Erkenntnissen nicht, da es keine Kontaktmöglichkeit von Menschen, Pflanzen oder Tieren mit dem Grundwasser gibt. Das Grundwasser beginnt etwa bei neun bis zehn Metern unter der Erde.

Der weitere Umgang mit den Untersuchungsergebnissen ist in der Bundesbodenschutzverordnung geregelt. Die Untere Bodenschutz- und Wasserbehörde der Stadt Mannheim erarbeitet derzeit zusammen mit der BImA ein Konzept zu ergänzenden Untersuchungen. Ziel ist es, herauszufinden, wie und wo die LHKW-Schadstoffe ins Grundwasser gelangt sind, wo sie sich verbreitet haben und in welcher Konzentration sie im Wasser vorkommen. Diese Untersuchungen führt ebenfalls die BImA in enger Abstimmung mit der unteren Bodenschutz- und Wasserbehörde der Stadt Mannheim durch. Diese rechnet aktuell bis Ende des Jahres mit neuen Erkenntnissen zu Herkunft, Verbreitung und Konzentration der Schadstoffe. Dann ist abzusehen, ob weiterer Handlungsbedarf besteht und welche Maßnahmen gegebenenfalls nötig sind, um das Grundwasser zu reinigen. Die Kosten hierfür würde die Schadensregulierungs-Stelle des Bundes tragen. Außerdem lässt die Bodenschutz- und Wasserbehörde die Bewässerungsbrunnen von Haus- und Kleingärten westlich des Spinelli-Areals untersuchen, um zu überprüfen, ob dort ebenfalls LHKW vorkommen. Diese Kontrolle ist nötig, weil das Wasser eventuell für Nutzpflanzen verwendet wird. Erste Ergebnisse liegen voraussichtlich im Sommer vor. Über diese informiert die Umweltbehörde umgehend.

Stadt Mannheim

24.05.2018


Saisonstart im Nachbarschaftsgarten des Jugendhauses Vogelstang

Mannheim-Vogelstang / Nachbarschaftsgarten Jugendhaus - Alle interessierten Hobbygärtner aus dem Stadtteil Vogelstang sind herzlich eingeladen, sich mit neuen Ideen und Engagement beim Nachbarschaftsgarten des Jugendhauses Vogelstang, Freiberger Ring 6, einzubringen.

Direkt im Zentrum der Vogelstang, vor dem Jugendhaus, befindet sich seit Sommer 2017 ein Garten für alle Menschen der Vogelstang. Dort kann nicht nur gepflanzt, gepflegt und geerntet werden, sondern auch einfach gemütlich Zeit miteinander im Grünen verbracht werden. Besucher können kreative Ideen ausprobieren und neue Kontakte knüpfen.

Das Team des Jugendhauses stellt die Fläche, einige Gartengeräte und Werkzeuge und die Wasserversorgung zur Verfügung. Die Nutzer bestimmen gemeinsam, wie es weiter gehen soll. Ob weitere Beete folgen oder Obstbäume gepflanzt werden sollen, eine Sitzecke oder ein Grill entstehen soll – Vieles ist möglich. Die gemeinsamen Wünsche und Vorstellungen sollen in die Tat umgesetzt werden.

Das Team des Jugendhauses lädt Interessierte herzlich ein, donnerstags zwischen 15 und 17 Uhr vorbeizuschauen und sich selbst ein Bild von dem Nachbarschaftsgarten zu machen. Wer möchte, kann dann auch schon direkt loslegen!

Ansprechpartner im Jugendhaus Vogelstang: Niklas Harbourt, Telefon 0621/293 8285, E-Mail: Niklas.Harbourt@mannheim.de.

Das Jugendhaus Vogelstang ist eines von acht Jugendhäusern der Stadt Mannheim, das von der Abteilung Jugendförderung des Fachbereichs Kinder, Jugend und Familie – Jugendamt der Stadt betreut wird.

Stadt Mannheim

24.05.2018


Gesundheitsförderung: Neuer 3.000-Schritte-Bewegungsparcours auf der Hochstätt

Mannheim-Hochstätt - Ab sofort gibt es auf der Hochstätt einen neuen „3000-Schritte-Bewegungsparcours“. Er ist ein konkretes Beispiel dafür, wie die Ziele aus dem im Jahr 2010 erarbeiteten Handlungs- und Entwicklungskonzept der Stadt für den Stadtteil umgesetzt werden können.

„Prävention und Gesundheitsförderung tragen dazu bei, Wohlbefinden, Mobilität, Gesundheit und Lebensqualität für Menschen jeden Alters und aller sozialen Schichten zu erhalten und zu verbessern. Daher freue mich besonders über die Einrichtung des Bewegungsparcours‘ als niederschwelliges Angebot für alle Bürger", betont Gesundheitsbürgermeistern Dr. Ulrike Freundlieb.

Ausgangspunkt des Bewegungsparcours‘ ist das Quartiermanagement im Karolingerweg 2-4. Von hier aus geht es über die Rohrlachstraße zum Mehrgenerationenpark. Dort werden gemeinsam Bewegungsübungen angeboten. Weiter geht es über den Feldweg Bösfeld an der Autobahn zum Bösfeldweg, in die Rohrlachstraße und zurück in den Karolingerweg zum Quartiermanagement. Die Laufstrecke beträgt etwa eineinhalb Kilometer, ist barrierefrei und kann auch mit dem Rollator oder Kinderwagen gut begangen werden. Der Parcours kann vollständig oder in Teilstrecken jederzeit von allen Bürgern zum Gehen und Laufen im individuellen Tempo genutzt werden.

Immer donnerstags von 10 bis 11 Uhr besteht darüber hinaus die Möglichkeit zum gemeinsamen Laufen und Gehen des Weges, begleitet vom Quartiermanagement Hochstätt. Start ist am Büro des Quartiermanagements im Karolingerweg 2-4.

Bis zum Beginn der Sommerferien gibt es zudem noch ein besonderes Angebot für die Nutzer des Bewegungsparcours: Eine Physiotherapeutin bietet bei dem Rundgang auf dem 3.000-Schritte-Bewegungsparcours spezielle Übungen zu Kraft, Balance und Koordination an. Die Dauer beträgt zirka 20 Minuten.

Die Anleitung auf dem Weg wird von der AOK Mannheim finanziell unterstützt und ist somit kostenfrei für Jung und Alt. Das gemeinsame Gehen und Laufen des Weges wird ganzjährig vom Quartiermanagement begleitet.

Der 3.000-Schritte-Bewegungsparcours wurde von einem Arbeitskreis, bestehend aus Quartiermanagement, Fachbereich Gesundheit der Stadt Mannheim und Bewohnerinnen der Hochstätt entwickelt. Das Projekt sollte für alle Altersgruppen offen sein. Am Arbeitskreis nahmen vier Bürgerinnen teil: zwei türkisch-sprachige Frauen in der Altersgruppe von 30 bis 40 Jahren sowie zwei Frauen im Alter von 75 bis 80 Jahren.

Hintergrund

Seit dem Jahr 2010 setzt die Stadt Mannheim ein integriertes Handlungs- und Entwicklungskonzept für den Stadtteil Hochstätt um. Zwei der zwölf Handlungsfelder, die identifiziert wurden, sind „Gesundheitsförderung“ und „Sport und Freizeit“. Ein Ziel ist hier die Erhöhung niedrigschwelliger Gesundheitsbildung sowie anfängergeeigneter Sportangebote. Der 3000-Schritte-Bewegungsparcours ist ein Baustein, mit dem dieser Ansatz konkret vor Ort umgesetzt wird. Die Initialzündung für das Projekt entstand durch die Teilnahme des Fachbereichs Gesundheit an der Initiative „Kommunale Gesundheitsförderung“ des Landesgesundheitsamtes.

Weitere Informationen:

Sabine Trabold-Schaller, Abteilung Gesundheitsförderung/Gesundheitsberichterstattung, Fachbereich Gesundheit, Tel.: +49 621 293 2220, Fax: +49 621 293 2280, E-Mail: sabine.trabold-schaller@mannheim.de.

Stadt Mannheim

24.05.2018


Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz zum Mitglied des Europäischen Ausschusses der Regionen ernannt

Mannheim / Brüssel (Belgien) - Der Ausschuss der Regionen (AdR) ist eine Institution der Europäischen Union, die sich aus gewählten Vertreterinnen und Vertretern lokaler und regionaler Gebietskörperschaften aller 28 EU-Mitgliedstaaten zusammensetzt. Der AdR ist damit die einzige Einrichtung der EU, die Städten und Regionen ein förmliches Mitspracherecht bei der Gesetzgebung in Europa ermöglicht. Bei allen Politikbereichen, die Städte betreffen, muss der Ausschuss der Regionen angehört werden, bevor der europäische Gesetzgeber eine Rechtsvorschrift verabschiedet.

Mannheims Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz gehört seit kurzem als einziger deutscher Oberbürgermeister dem AdR an und vertritt damit 195 Städte mit 52 Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern, die dem Deutschen Städtetag als Direktmitglieder angehören.

„Der Einfluss der europäischen Gesetzgebung auf die Städte hat in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen. Dies gilt für die Luftreinhaltung genauso wie für die Frage der Finanzierung von Krankenhäusern, öffentlichem Personennahverkehr und Kultureinrichtungen. Gleichzeitig können wir in erheblichem Maße von EU-Fördermitteln profitieren, wie man etwa an unseren Existenzgründungszentren sieht. Die Mitgliedschaft im Ausschuss der Regionen ermöglicht es uns, förmlich zu Gesetzesvorschlägen der Europäischen Union Stellung zu nehmen“, erläuterte Oberbürgermeister Dr. Kurz.

Die Plenarsitzung des Ausschusses der Regionen, die am 16. und 17. Mai in Brüssel stattfand, befasste sich unter anderem mit dem künftigen Haushalt der Europäischen Union. EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger präsentierte den Mitgliedern des AdR seine Entwürfe für den Mehrjährigen Finanzrahmen (MFF), der festlegt, wieviel Geld der Europäischen Union für die Jahre 2021 bis 2027 zur Verfügung stehen wird.

OB Dr. Kurz erläuterte die Bedeutung des MFF für die Städte: „Mit dem Vereinigten Königreich verlässt die zweitgrößte europäische Volkswirtschaft die Europäische Union und wird sich künftig nicht mehr an der Finanzierung des EU-Haushalts beteiligen. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an die Europäische Union, etwa im Bereich des Schutzes der EU-Außengrenzen. Die Städte müssen in dieser Phase ein besonderes Augenmerk darauf legen, dass die Mittel für die europäische Regionalpolitik, aber auch für den europäischen Austausch von Studierenden und Auszubildenden, nicht übermäßig reduziert werden. Gleichzeitig wird sehr deutlich: Wir brauchen in dieser Phase nicht ein schwächeres, sondern ein stärkeres, handlungsfähiges Europa!“

Dem Ausschuss der Regionen gehören insgesamt 350 Mitglieder an, die in ihren jeweiligen Herkunftsländern eine lokale oder regionale Gebietskörperschaft vertreten. Die deutsche Delegation im AdR umfasst insgesamt 24 Mitglieder, von denen 21 Vertreter Minister und Staatssekretäre der Bundesländer und nur 3 Vertreter von kommunalen Spitzenverbänden sind. „Es ist durchaus festzustellen, dass sich viele deutsche Delegierte im AdR eher der Förderung des ländlichen Raums verpflichtet sehen. Mein Ziel ist es daher, insbesondere den Anliegen der Städte Gehör zu verschaffen. Perspektivisch wollen wir uns im AdR auch stärker mit anderen europäischen Städten abstimmen, um die Interessen großer und mittlerer Städte durchzusetzen.“, erläuterte OB Dr. Kurz seine Sicht.

Text: Stadt Mannheim Foto: Speyer 24/7 News, dak

24.05.2018


Kultur zum Anfassen für Kindergartenkinder: Stadtbibliothek beteiligte sich mit Theaterstück am dritten Kinder-Kunst-Tag Baden-Württemberg

Mannheim / Stadtbibliothek - Kinder in Austausch mit Kunst- und Kultureinrichtungen zu bringen, ist das Ziel des Kinder-Kunst-Tages Baden-Württemberg, der am 15. Mai zum dritten Mal stattfand. Zum ersten Mal beteiligte sich in diesem Jahr die Stadtbibliothek Mannheim an dem Aktionstag. Interessierte Vorschulgruppen waren zur Aufführung des Theaterstücks „König Rattus und die Ritter der Käserunde“ des Augsburger Klexs-Theaters eingeladen.

Zu der Theateraufführung in der Kinder- und Jugendbibliothek waren sechs Kindergartengruppen mit insgesamt 60 Kindern gekommen. Die Kinder und Erzieher/-innen waren begeistert vom Stück, zwei Gruppen hatten sogar Bilder als Dankeschön für die Künstlerinnen mitgebracht. Nach der Vorstellung durften alle Kinder auf die Bühne kommen und sich die Requisiten näher anschauen. Besonders begehrt waren neben den beiden Plüsch-Leseratten die goldenen Zaubersterne.

„Als Bürgermeisterin mit dem Verantwortungsbereich Bildung und Familie unterstütze und befürworte ich den landesweiten Aktionstag sehr. Denn frühkindliche Bildung und das Heranführen an Kunst und Kultur kann nicht früh genug beginnen. Theater fördert Kreativität, zielt auf Emotionen und Visualität ab und eröffnet so neue Zugänge zu bildungsrelevanten Themen. Wenn mit dem Theaterstück die Lust am Lesen schon bei den Jüngsten geweckt werden kann, ist hier wichtiger Schritt in Richtung Bildung, Teilhabe und Bildungsgerechtigkeit für Mannheimer Kinder erfolgt und das Angebot an unserer Stadtbibliothek folgerichtig und fachkompetent verortet“, betont Bürgermeisterin Dr. Ulrike Freundlieb.

Lust auf Bücher und das Lesen

Das Theaterstück „König Rattus und die Ritter der Käserunde“ erzählt eine spannende, lustige und poetische Geschichte über Helden und Retter der Buchstaben.

Die Leseratte Ratz möchte in ihrem Lieblingsbuch schwelgen, doch sie kann ihren Augen nicht trauen: Die Buchstaben sind verschwunden. Einfach weg! Ratz fatz weg! Was nun? Sie kann unter keinen Umständen auf ihre Geschichte verzichten. Dafür liest sie viel zu gerne. Sie ist schließlich eine Leseratte! Sie muss die Buchstaben unbedingt wiederfinden und macht sich auf den Weg nach den wertvollen „Zauberzutaten“ für die Wörter. Gemeinsam schaffen es die beiden Leseratten Ratz und Wuschel, die verschwundenen Buchstaben wieder in ihr Lieblingsbuch „König Rattus und die Ritter der Käserunde“ zurückzubringen, sodass Fräulein Ratti Wuschel endlich wieder in den Genuss der Geschichte kommt.

Für den Kinder-Kunst-Tag Baden-Württemberg hatten landesweit insgesamt 41 Kultureinrichtungen kostenfreie Mitmachaktionen für knapp 1.500 Vorschulkinder vorbereitet.

Stadt Mannheim

24.05.2018


Leuchtende Kinderaugen: Service-Club Kiwanis spendet 150 Schulranzen an Kinder

Bereits zum neunten Mal hat sich der Service-Club „Kiwanis“ engagiert, um eine Spende von „Schulranzen-Sets“ für Kinder zu ermöglichen. In diesem Jahr wurden 150 Sets an künftige Schulanfänger gespendet und den Kindern persönlich überreicht.

Mannheim - Bildungsbürgermeisterin Dr. Ulrike Freundlieb nahm die Spende im Namen der Stadt für die Kinder der städtischen Kindertageseinrichtungen in Empfang.
„Die Schaffung von gleichen Bildungs- und Entwicklungschancen aller Kinder ist der Stadt Mannheim und mir persönlich eine Herzensangelegenheit. Die heutige Schulranzen-Übergabe an die hierfür ausgewählten Kinder mit entsprechenden Unterstützungsbedarf dient dazu, diesen einen ‚gleichwertigen‘ Schulstart ermöglichen. Die qualitativ sehr guten Ranzen sind ausgestattet mit einem Mäppchen, einem Brust- und einem Turnbeutel. - So ist gewährleistet, dass die Kinder mit einer guten Erstausstattung auch einen guten Schulstart haben können“, betonte Freundlieb in ihrer Begrüßung.

Große Freude herrschte bei den 150 zukünftigen ABC-Schützen, die zusammen mit ihren Eltern und den Erzieher-/innen der Einrichtungen gekommen waren, um die Geschenke aus den Händen der Spender in Empfang zu nehmen.

Die Dezernentin dankte Kiwanis-Präsident Dieter Strefler sowie allen Mitgliedern für ihr hohes Engagement: „Es gilt den Spendern ein besonderer Dank, dass sie die Menschen im Blick haben, die eine materielle Unterstützung im Sinne der Chancengleichheit für ihre Kinder gebrauchen und wertschätzen“, hob sie hervor. Mit der Maßnahme wird den Kindern eine Sachspende im Wert von 21.000 Euro übergeben, die zielgerichtet Kinder mit einem entsprechenden Bedarf erreicht.

Zusätzlich gesunde Ernährung in Kitas unterstützt

Zusätzlich spendete der Serviceclub eine Summe von 3000 Euro für das Projekt „Vitamine für die Kinder Mannheims“. Diese Summe wird auf städtische Tageseinrichtungen für Kinder aufgeteilt, die sich in sozial belasteten Stadtteilen befinden. Bereits seit 2012 unterstützt Kiwanis in dieser Höhe die gesunde Ernährung in den Tageseinrichtungen und konnte sich durch Besuche in den Kindergärten selbst davon überzeugen, dass die Spende zielgerichtet ankommt.

Diese Spende ermöglicht mit den Kindern gemeinsam zusammengestellte gesunde Frühstücksbuffets, Besuche und Einkäufe auf dem Mannheimer Wochenmarkt und auf Feldern und Bauernhöfen. Mit der "Vitamine-Unterstützung" können die bisherigen guten Maßnahmen in diesem Bereich fortgesetzt werden.

Kinder aus den folgenden Einrichtungen konnten die „Schulranzen-Sets“ in Empfang nehmen:

  • Eltern-Kind-Zentrum Elfenstraße
  • Kinderhaus Kleine Riedstraße
  • Kindergarten Erlenhof
  • Eltern-Kind-Zentrum K2
  • Kindergarten M2
  • Kinderhaus Sickinger
  • Kinderhaus Neckarufer
  • Kindergarten Weylstraße
  • Eltern-Kind-Zentrum Ulmenweg
  • Kinderhaus Herzogenried
  • Kinderhaus Parsevalstraße
  • Kinderhaus Kerschensteiner

Stadt Mannheim

24.05.2018


Projekt „Stadtgarten²“ sucht Seniorinnen und Senioren

Mannheim-Herzogenried / Stadtgarten - Für das Projekt „Stadtgarten²“ sucht das Seniorenbüro der Stadt Mannheim noch Mitstreiterinnen und Mitstreiter, die sich mit anderen gemeinsam aktiv in der Natur betätigen möchten. Unter fachlicher Begleitung werden auf dem Gelände des Naturfreundehauses im Stadtteil Herzogenried Hochbeete angelegt und gepflegt.

Wer Interesse hat, in netter Gemeinschaft einer abwechslungsreichen Freizeitbeschäftigung nachzugehen, kann sich im Seniorenbüro der Stadt Mannheim unter der Telefonnummer 0621 293 3447 oder 0621 293 9486 oder bei Projektleiter Rainer Ziemann unter 0621 1781142 melden.

Stadt Mannheim

24.05.2018


Freibad-Saison startet am 19. Mai

Mannheim - Laut der Meteorologen war der letzte Sommer in Deutschland insgesamt zu warm und zu nass mit schnellen Wetterwechseln. Trotz wechselhaftem Sommerwetter haben letztes Jahr rund 240.000 Besucherinnen und Besucher die städtischen Freibäder besucht. Aktuell werden in den Freibädern nach dem „Winterschlaf“ noch Auswinterungsarbeiten und kleinere Reparaturen vorgenommen, schon bald stehen sie wieder der Öffentlichkeit zur Verfügung.

Die Freibad-Saison 2018 steht vor der Tür. Alle Mannheimer Freibäder öffnen erstmalig einheitlich am 19. Mai. Neben dem Herzogenriedbad – Mannheims größte Freibadanlage – laden dann auch die drei Vorortfreibäder Carl-Benz-Bad, Parkschwimmbad Rheinau und das Freibad Sandhofen täglich zum Schwimmen und Erholen ein.

Schöne Grünanlagen mit Liegewiesen und Bäumen, Flächen für Sport und Spiel mit zahlreichen Möglichkeiten für Basketball, Volleyball sowie Tischtennis runden das Angebot ab. Nach Herzenslust kann im Herzogenriedbad auf drei Beachvolleyballfeldern und im Freibad Sandhofen auf einem Beachvolleyballfeld gepritscht und gebaggert werden. Strategische Züge bewundern oder selbst ausführen, das ist beim Bodenschach im Parkschwimmbad Rheinau möglich.

Für Kleinkinder sind in allen Freibädern die Planschbecken, Kinderrutschen im Wasser und an Land sowie weitere Kinderspielgeräte Anziehungspunkte sowie im Herzogenriedbad zusätzlich der Wasserspielplatz und der Spielbach. Die Wassertemperatur beträgt in allen Freibädern 24 Grad Celsius. Saisonende ist am 9. September 2018.

Die Öffnungszeiten der Freibäder im Überblick (Saisonstart 19. Mai):

  • Herzogenriedbad: Das Bad hat täglich (auch an Feiertagen) von 8 bis 20 Uhr geöffnet. Dienstags und donnerstags öffnet das Bad zusätzlich für Frühschwimmer ab 7 Uhr.
  • Carl-Benz-Bad: Das Bad hat montags von 13 bis 20 Uhr, dienstags bis sonntags sowie an Feiertagen von 9 bis 20 Uhr geöffnet. Mittwochs und freitags öffnet das Bad für das beliebte „Frühschwimmen" schon um 7 Uhr.
  • Parkschwimmbad Rheinau und Freibad Sandhofen: Montags von 13 bis 20 Uhr, dienstags bis sonntags und an Feiertagen von 9 bis 20 Uhr sind die Öffnungszeiten. Als zusätzliches Angebot bietet das Parkschwimmbad jeweils mittwochs ab 7 Uhr das „Frühschwimmen“ an.

Der Kassenschluss der Freibäder ist jeweils eine Stunde vor Ende der Öffnungszeit und die Badezeit endet 30 Minuten vor Betriebsende. Das Frühschwimmen ist auf den Bereich der Schwimmerbecken begrenzt. Die jeweiligen Öffnungszeiten sind telefonisch über einen Anrufbeantworter im jeweiligen Freibad abrufbar, da bei anhaltend schlechter Witterung die Freibäder kurzfristig später geöffnet und/ oder früher geschlossen werden können.

Mit der Eröffnung der Freibadesaison ergeben sich auch immer Änderungen der Öffnungszeiten der Hallenbäder.

So beginnt die Sommerpause bzw. die Revisionszeit im Hallenbad Vogelstang am Montag, 30. April, und im Hallenbad Waldhof-Ost am Freitag, 18. Mai.

Für das Herschelbad gelten ab Dienstag, 2. Mai, nachstehende Sommeröffnungszeiten. Der Kassenschluss ist jeweils eine Stunde vor Ende der Öffnungszeiten.

Halle I
Montag: 13 bis 21 Uhr
Dienstag: 6.15 bis 21 Uhr
Mittwoch: 6.15 bis 21 Uhr
Donnerstag: 8 bis 21 Uhr
Freitag: 8 bis 21 Uhr
Samstag: 8 bis 18 Uhr
Sonntag: 9 bis 18 Uhr

Halle II
Sonntag: 10 bis 13 Uhr Schwimmen für Babys und Kleinkinder

Sauna
Montag: geschlossen
Dienstag: 10 bis 21 Uhr (Herren)
Mittwoch: 10 bis 21 Uhr (Damen)
Donnerstag: 10 bis 21 Uhr (gemischt)
Freitag: 10 bis 21 Uhr (gemischt)
Samstag: 10 bis 18 Uhr (gemischt)
Sonntag: geschlossen

Öffnungszeiten an den Feiertagen

Am 1. Mai sind alle Hallenbäder aufgrund des Feiertages geschlossen. Ausnahme hierbei ist das Gartenhallenbad Neckarau mit der Öffnungszeit 9 bis 20 Uhr. Die Sauna hat ebenfalls am 1. Mai mit der Öffnungszeit 10 bis 20 Uhr geöffnet. An Christi Himmelfahrt (10. Mai) und Pfingstsonntag /-Montag (20. und 21. Mai) hat das Gartenhallenbad Neckarau ebenfalls mit den selben Öffnungszeiten geöffnet. Die Hallenbäder Waldhof-Ost und Herschelbad bleiben an diesen Feiertagen geschlossen.

Weitere Informationen gibt es beim Fachbereich Sport und Freizeit über das Service-Telefon unter der Telefonnummer 0621 2934004 oder per E-Mail an fb52@mannheim.de sowie bei den jeweiligen Hallenbädern.

Stadt Mannheim

29.04.2018


Regeln zum Grillen in Mannheim

Mannheim - Mit Beginn der warmen Jahreszeit zieht es viele Mannheimer Bürgerinnen und Bürger nach draußen in die Grünanlagen und an Rhein oder Neckar. Dann wird oftmals nicht nur „gechillt“ sondern auch gegrillt. Aus Rücksicht auf Nachbarschaft und Natur sind dabei in Mannheim Regeln einzuhalten.

Grillen ist auf öffentlichen Mannheimer Grünflächen bei Beachtung folgender Regeln grundsätzlich erlaubt:

  • Soweit die Allgemeinheit oder die Nachbarschaft nicht gefährdet oder erheblich belästigt wird,
  • soweit keine Schäden verursacht werden, daher: Ausschließliche Verwendung handelsüblicher Grillgeräte mit mindestens 30 cm Bodenanstand zum Schutz von Rasenflächen,
  • Rauchentwicklung ist möglichst zu vermeiden,
  • ein Abstand von mindestens 3 m ist zu Bäumen und Sträuchern einzuhalten
  • die aufgestellten Abfallbehälter sind zu verwenden,
  • nur abgelöschte Grillkohle entsorgen. 

Ein Grillverbot besteht weiterhin für folgende Flächen in der Innenstadt:

  • Auf allen Kinderspielplätzen,
  • im Wald (außer auf den ausgewiesenen Grillstellen bei der Rothlochhütte und am Karlstern),
  • in Naturschutzgebieten,
  • auf der Friedrichplatzanlage am Wasserturm,
  • im gesamten Bereich des Unteren Luisenparks,
  • auf allen Grünflächen innerhalb des Innenstadtringes,
  • auf Straßen, befestigten Flächen und Plätzen,
  • auf den Rheinwiesen entlang der Rheinpromenade. 

Freizeitspaß spurlos genießen

Die Abfallwirtschaft Mannheim ist auf den erhöhten Publikumsverkehr eingestellt und wird in Grünanlagen, die als Grill- und Freizeitbereich gelten, die Reinigungshäufigkeit erhöhen sowie zusätzliche Abfallbehälter aufstellen.

Wichtige Tipps für die Bürgerinnen und Bürger, um umweltschonend die Natur zu genießen:
 
Der wichtigste Hinweis: Mitgebrachtes wieder mit nach Hause nehmen und keinen Müll hinterlassen!

Proviant in wiederverwendbaren Behältern mitbringen und anschließend wieder mitnehmen. Damit verzichtet man auf unnötigen Verpackungsmüll.

Für Getränke Mehrwegflaschen verwenden.

Auf Miniportionsverpackungen, die für reichlich Abfall sorgen, verzichten.

Bruchfestes Campinggeschirr anstatt Einmalgeschirr verwenden. Das schont die Umwelt und den Geldbeutel.

Für Abfälle, die sich nicht vermeiden lassen, einen Müllbeutel mitnehmen und alles zu Hause entsorgen. Für kleine Abfälle sind immer Abfallkörbe in Reichweite.

Um besondere Vorsicht wird bei der Entsorgung der Grillasche gebeten. Aus Brandschutzgründen ist unbedingt darauf zu achten, dass diese vor der Entsorgung ausgekühlt ist.

Für Zigarettenkippen am besten einen kleinen Aschenbecher mit Deckel einpacken.

Hunde gehören in allen öffentlichen Anlagen, auch am Badestrand und im Wald, an die kurze Leine. Parks, Spielplätze, Badewiesen und Ähnliches sind fürs „Geschäft“ strikt tabu. Wer seinen Hund und die Umwelt liebt, hat eine Tüte parat und entsorgt das Hundegeschäft über die Restmülltonne oder den öffentlichen Abfallkorb.

Weitere Tipps zum Abfall vermeiden und zur richtigen Entsorgung in Alltag und Freizeit gibt es im Internet unter www.mannheim.de/buerger-sein/abfallberatung.

Stadt Mannheim

29.04.2018


Förderung für Nachwuchsbands – Die Proberaumförderung der Stadt Mannheim geht in die zweite Runde

Mannheim - Ab sofort können sich Mannheimer Nachwuchsbands wieder für eine Proberaumförderung beim Kulturamt bewerben. Die Stadt Mannheim bezuschusst die monatliche Miete für Proberäume mit bis zu 50 Prozent und maximal 200 Euro pro Band über einen Zeitraum von zwei Jahren. Damit sollen junge Mannheimer Musiker im Alter von 16 bis 27 Jahren beim Erarbeiten von eigenem Songrepertoir unterstützt werden.

Nach dem Bewerbungsschluss am 30. Mai werden maximal sechs Bands von einer Jury ausgewählt. Diese setzt sich zusammen aus Vertretern des Kulturamtes, der Music Commission, der Städtischen Musikschule, des Jugendkulturzentrum Forum sowie ausgewiesenen Kennern der lokalen Nachwuchsszene und Mannheimer Bandmusikern. Vor zwei Jahren gab es erstmals eine solche Ausschreibung, die von der lokalen Musikszene dankend angenommen wurde. Am 1. Juli 2018 beginnt nun die zweite Förderperiode.

„Einen geeigneten Proberaum zu finden ist nicht einfach. Und die häufig nicht zu unterschätzenden Mietkosten können für junge Bands, die (noch) keinen kommerziellen Erfolg verzeichnen, zu einem echten Problem werden“, erklärt Sabine Schirra, Leiterin des Kulturamts. „Mit der Proberaumförderung möchten wir es ihnen ermöglichen, sich die nötige Zeit für eine gemeinsame künstlerische Entwicklung zu nehmen.“

Weitere Informationen sowie das entsprechende Bewerbungsformular finden sich auf der Homepage der Stadt Mannheim (Suchbegriff „Proberaumförderung“ oder unter folgendem Link https://www.mannheim.de/de/kultur-erleben/musik/proberaumfoerderung).

Stadt Mannheim

09.04.2018


Neuausschreibung für den Mannheimer Feuergriffel läuft / Die Stadtbibliothek Mannheim schreibt zusammen mit dem Förderkreis Stadtbibliothek

Mannheim e. V. zum siebten Mal den „Feuergriffel“ aus – das Stadtschreiber-Stipendium für Kinder- und Jugendliteratur.

Mannheim - Ab sofort können sich bis 28. September 2018 Autoren bei der Stadtbibliothek Mannheim mit dem Exposé einer Buch-Idee um das einzigartige Stipendium bewerben. Während eines dreimonatigen Aufenthaltes in Mannheim soll die Buch-Idee ausgearbeitet und umgesetzt werden. Am Ende soll ein druck- beziehungsweise buchreifes Manuskript stehen.

Die mit insgesamt 9.000 Euro dotierte Auszeichnung teilt sich folgendermaßen auf: Je 3.000 Euro Preisgeld winken bei der Abschlussveranstaltung, bei der Veröffentlichung des in Mannheim entstandenen Buches sowie für ein dreimonatiges Aufenthaltsstipendium in der Quadratestadt Mannheim von April bis Juli 2019 in der Stadtschreiberwohnung im Turm der Alten Feuerwache, inklusive Pauschale für Anreise- und Lebenshaltungskosten.

Der Preisträger oder die Preisträgerin wird 2019 die Nachfolge von Tamara Bach, Antje Wagner, Rike Reiniger, Saša Stanišić, Tobias Steinfeld und Florian Wacker antreten, die das Stipendium in den Jahren 2007 bis 2019 erhielten.

Die Stadtbibliothek unterstützt die Stadtschreiberin bzw. den Stadtschreiber durch lokale Kontakte und eine persönliche Betreuung. Daneben sollen Kinder, Jugendliche und die Mannheimer Bevölkerung die Möglichkeit haben, den Autor kennenzulernen, bei Veranstaltungen wie Lesungen, Werkstattgesprächen oder Schreibwerkstätten, gerne aber auch in eher ungewöhnlichem Rahmen wie etwa bei einem gemeinsamen Frühstück oder einer Radtour. Außerdem sind während des Aufenthaltes Veröffentlichungen im Social Media-Bereich geplant (Blog, Twitter, Podcast u. ä.).

Bewerben können sich deutschsprachige Autoren und Illustratoren, die bereits mindestens eine Veröffentlichung in einem etablierten Verlag nachweisen können (Buch, Theaterstück, Hörspiel oder Drehbuch). Publikationen im Selbstverlag oder als Book on Demand finden keine Berücksichtigung.

Für die Bewerbung sind erforderlich:

  • Ein kurzes Exposé und eine Textprobe (max. fünf DIN A 4-Seiten) zur Vorstellung der Idee und Beurteilung der künstlerischen Handschrift; vollständige bzw. bereits ausgearbeitete Manuskripte können nicht berücksichtigt werden (Bitte beachten: Diese Unterlagen werden anonymisiert an die Jury weitergeleitet, sie dürfen deshalb keinen Hinweis auf die Verfasserin oder den Verfasser enthalten.),
  • eine Liste der bisherigen Publikationen,
  • Lebenslauf mit Lichtbild (Foto wird zur Veröffentlichung verwendet) und allen Kontaktdaten,
  • ein Motivationsschreiben, das darlegt, welchen Hintergrund die Bewerbung hat, und das auch Vorschläge für mögliche Veranstaltungen, Aktionen und Events während des Aufenthalts enthält.
    Die Unterlagen können sowohl postalisch als auch per E-Mail eingesandt werden.

Einsendeschluss: 28. September 2018 (es gilt das Datum des Poststempels).

Anschrift für Einsendungen und Kontaktadresse:
Stadtbibliothek Mannheim, Stichwort: Feuergriffel
Bettina Harling
N 3, 4
68161 Mannheim
E-Mail: bettina.harling@mannheim.de / Telefon: 0621 293-8912

Über die Vergabe entscheidet eine unabhängige Fachjury. Sie besteht aus:

  • Jürgen Boos, Frankfurter Buchmesse,
  • Prof. Dr. Thomas Wortmann, Professor für Neuere deutsche Literatur an der Universität Mannheim,
  • Dr. Albrecht Plewnia, Institut für Deutsche Sprache,
  • Ulrike Stöck, Junges Nationaltheater Mannheim,
  • Eva Baumgartner, Journalistin,
  • Dr. Ingo Schöningh, Goethe-Institut Mannheim,
  • Jule Hoffmeister und Evelyn Kovacic, jugendliche Jurymitglieder.

Die Bekanntgabe der Gewinnerin oder des Gewinners erfolgt voraussichtlich im Dezember 2018. Ein Rechtsanspruch besteht nicht.
Der Feuergriffel, Mannheimer Stadtschreiber für Kinder- und Jugendliteratur, ist ein Preis des Förderkreises der Stadtbibliothek Mannheim, der GBG Mannheim, der Heinrich-Vetter-Stiftung und der Alten Feuerwache Mannheim.

Stadt Mannheim / Stadtbibliothek Mannheim

09.04.2018


Stadtteilversammlung für Kinder und Jugendliche in Feudenheim

Feudenheim / Kinder- und Jugendbüro - Die Kinder und Jugendlichen aus Feudenheim sind aufgerufen sich einzumischen: Im Rahmen der 68DEINS! Kinder- und Jugendbeteiligung veranstaltet das 68DEINS! Kinder- und Jugendbüro eine Stadtteilversammlung im Stadtteil. In Kinder- und Jugendforen in Schulen, Verbänden, Vereinen, im Jugendtreff oder Jugendhaus oder in kirchlichen Jugendgruppen treffen sich die Mitarbeiter des Kinder- und Jugendbüros mit jungen Menschen aus Feudenheim, um über deren Anliegen und Themen zu sprechen. In den Foren werden Präsentationen erarbeitet, die sie dann bei der Stadtteilversammlung der Politik, Verwaltung und Vereins- oder Verbandsarbeit vorstellen und Mitstreiter für ihre Anliegen suchen.

Die Stadtteilversammlung findet statt am Donnerstag, den 19. April, ab 17:30 Uhr (für die Kinder und Jugendlichen) sowie ab 18 Uhr (für die Politik und weitere interessierte Erwachsene) im Vereinshaus des DJB Steuben e.V., Neckarstraße 22a, 68259 Mannheim.

Alle Interessierten können sich gerne an info@68deins.de wenden, 68DEINS! beantwortet gerne alle Fragen und organisiert die Foren vor Ort.

Jugendliche und Kinder, die nicht in diesem Rahmen ihre Anliegen erarbeiten, können am Donnerstag, 19. April, ab 17 Uhr an einem offenen Tisch im Vereinshaus des DJB Steuben e.V. eine spontane Präsentation für die Politik erarbeiten.

Hintergrund:
Die Versammlung wird organisiert vom 68DEINS! Kinder- und Jugendbüro Mannheim. Das 68DEINS! Kinder- und Jugendbüro Mannheim befindet sich in der Trägerschaft des Stadtjugendrings Mannheim e.V. sowie der Stadt Mannheim, Fachbereich Kinder, Jugend und Familie – Jugendamt und Fachbereich Rat, Beteiligung und Wahlen/Kinderbeauftragte.

Stadt Mannheim

09.04.2018


Fotoausstellung „Spuren“ – Wie sich Mannheimer Konversionsflächen verändern

Soldaten hinterlassen Spuren. Nicht die Spuren eines Kampfes und nicht die Grausamkeiten eines Krieges, nicht Tod und Verderben. Es geht um die Spuren des Lebens. Des Lebens in einer Kaserne hinter Mauern und Stacheldraht. Was verraten uns die Gebäude, die Kleinigkeiten des täglichen Lebens? Was verraten uns diese Dinge über das Leben der Soldatinnen und Soldaten, die während vieler Jahrzehnte in Mannheim gelebt haben, um von hier in alle Welt zu ihren Einsätzen entsendet zu werden?

Mannheim / Rathaus - Diese Spuren verschwinden allmählich mit dem Prozess der Konversion. Es entstehen Wohnungen, Gewerbegebiete und neue Grünflächen in unserer Stadt. Für Fotografinnen und Fotografen des Rhein-Neckarraumes, die bei den verschiedensten Gelegenheiten der Öffnung bereits sehr früh ihre Fotokameras dabei hatten, war es ein Ansporn, diese Zeugnisse auf ihre jeweilige Art zu dokumentieren.

Ein Extrakt der dabei entstandenen Bilder hat eine Jury ausgewählt. Zu sehen sind die Fotos vom 9. April bis zum 11. Mai 2018 im 1. Obergeschoss des Rathauses der Stadt Mannheim in E 5. Kulturamtsleiterin Sabine Schirra und Gerhard Heckmann, Fotograf und Initiator des Projekts, eröffnen die Ausstellung am Montag, 9. April um 15 Uhr im Rathaus.

Die an der Ausstellung beteiligten Fotografinnen und Fotografen sind Matthias Beckmann, Gerhard Heckmann, Kirsten Heinrich, Bernd Jäcker, Christoph M. Kleinert, Olaf Lahr, LSFotoArt, Udo Pagga, Annette Schrimpf, Hans-J. Schröder und Daniel Sutter-van Stek.

Der Jury gehörten an Daniel Lukac (Fotograf), Sabine Kress (Fotografin), Thomas Schirmböck (Galerie ZEPHYR – rem), Thomas Tröster (Fotograf), Michel Schnellbach (BUGA GmbH) und Kirsten Batzler (BUGA GmbH).

Stadt Mannheim

09.04.2018


Strandbadsaison 2018 steht vor der Tür

Mit den ersten Frühlingstagen und dem Anstieg der Temperaturen wird auch in diesem Jahr die Strandbadsaison beginnen.

Mannheim - Besucherinnen und Besucher des Strandbades, die die Angebote des öffentlichen Personennahverkehrs nicht nutzen, haben die Möglichkeit, ihr Fahrzeug auf den Parkplätzen am Strandbad abzustellen. Diese Parkplätze sind bei gutem Wetter allerdings häufig belegt. Um möglichst vielen Besucherinnen und Besuchern das Parken vor Ort zu ermöglichen und den „Parksuchverkehr“ in diesem Zusammenhang zu minimieren, dürfen Autos, wie in den letzten Jahren, in diesem Bereich während der Strandbadsaison bis zu drei Stunden mit Parkscheibe abgestellt werden. Diese Regelung gilt an Samstagen, Sonntagen und Feiertagen von 11 bis 19 Uhr.

Zudem sind im Bereich des beliebten Naherholungsgebietes folgende Verkehrsregeln zu beachten:

  • Der Strandbadweg muss für Feuerwehr, Notärzte, Sanitätsfahrzeuge, usw. jederzeit befahrbar sein, denn er ist der einzige Rettungsweg des gesamten Strandbadareals.
  • Besucher- und Rettungsfahrzeuge rund um den Parkplatz am Franzosenweg müssen ungehindert an- und abfahren können. Auch die Bushaltestellen müssen frei gehalten werden. Die ausgeschilderten absoluten Halteverbote sowie die gesetzlichen Regelungen im Bereich der Haltestellen gelten uneingeschränkt auch innerhalb der eingerichteten Haltverbotszone.
  • Die Schwerbehinderten-Parkplätze am Strandbadweg dürfen ausschließlich von Berechtigten genutzt werden.
  • In den Waldwegen dürfen keine Fahrzeuge geparkt werden.
  • Falls die Parkplätze am Strandbad und am rechten Fahrbahnrand des Franzosenweges vollständig belegt sind, besteht nur noch die Möglichkeit, im Bereich der Fahrradständer vor dem Zugang zur Grill- und Sonnenwiese (ehem. Drehkreuz-Zugang) kurz anzuhalten, um Fahrzeuge zu entladen und Mitfahrer aussteigen zu lassen, bevor das Fahrzeug weiter entfernt abgestellt wird. 

Die Stadtverwaltung bittet um gegenseitige Rücksichtnahme und Beachtung der Verkehrsregeln und der Strandbadordnung.

Um ein geordnetes und möglichst störungsfreies Miteinander aller Besucherinnen und Besucher des Strandbades sicherzustellen, überwacht der Fachbereich Sicherheit und Ordnung in Abhängigkeit von der Witterung den Verkehr, während Mitarbeiter des Fachbereichs Sport und Freizeit auf den Grünflächen am Rhein präsent sind.

Wer sein Fahrzeug behindernd in sicherheitsrelevanten Bereichen parkt, die ausnahmslos mit Halte- und Durchfahrtsverboten beschildert sind, muss damit rechnen, dass er es nicht an Ort und Stelle, sondern auf dem Kraftwagenhof der Polizei in der Hochuferstraße wiederfindet. Die Kosten für das Abschleppen eines Fahrzeugs belaufen sich auf gut 220 Euro.

Wir appellieren an alle Strandbadbesucher, keine Essensreste herumliegen zu lassen und vor allen Dingen die Wildgänse nicht zu füttern. Das Futter ist in den wenigsten Fällen gesund für die Tiere. Brot z. B. enthält für Vögel zu viel Salz, das im Vogelmagen aufquillt. Durch das üppige Nahrungsangebot wächst die Population vor allem von solchen Arten, die heimische Arten verdrängen. Es werden nicht nur Ratten angelockt, sondern auch die Verschmutzung der Wege und Liegewiesen durch Vogelkot nimmt stark zu.

Stadt Mannheim

09.04.2018


„MONNEM BIKE – das Festival“: Anmeldefrist für „Spielraum Stadt“ wird bis 16. April verlängert

Mannheim - Das Projektteam „Monnem Bike“ verlängert die Anmeldefrist für Vereine, Bürger und Institutionen für „Spielraum Stadt“ bis Montag, 16. April 2018. Die Anmeldungen können weiterhin unter axel.bentz@mannheim.de eingereicht werden. „Wir möchten natürlich vielen Vereinen und Institutionen die Chance geben sich an Spielraum Stadt zu beteiligen. Durch die Bitte um Verlängerung der Anmeldefrist einzelner Interessenten, aufgrund der Osterferien, haben wir uns kurzfristig entschlossen die Anmeldefrist zu verlängern“, so Projektleiter Axel Bentz vom Projektteam „Monnem Bike“.

Mit „Spielraum Stadt“ erhalten Bürger, Vereine und Institutionen wieder die Möglichkeit sich mit eigenen bürgerschaftlichen Aktionen im öffentlichen Raum zu beteiligen. Gefragt sind Aktionen zum Flanieren, Begegnen und Spielen. Die Aktionsfläche wird sich wie im Vorjahr auf die Marktstraße und die verlängerte Jungbuschstraße konzentrieren. Die Spielzeiten sind von 11 bis 22 Uhr angesetzt. Der öffentliche Raum soll dabei zu einem Ort der Begegnung, Kommunikation und der spielerischen Freude werden.

Hintergrund:

Die große „Geburtstagsparty“ anlässlich der Erstfahrt von Karl Drais mit seinem Laufrad war im vergangenen Jahr mit erfolgreichen Veranstaltungen in den unterschiedlichsten Bereichen ein überaus beeindruckendes Erlebnis. Ob zum Einkaufen, zum Staunen, zum Testen oder zum Mitmachen - die Mannheimer Innenstadt wurde speziell am Wochenende des 10. und 11. Juni 2017 bei „MONNEM BIKE – das Festival“ sowie „Spielraum Stadt“ von Bevölkerung und Gästen auf eine ganz andere Weise wahrgenommen. Der Gemeinderat der Stadt Mannheim hat daher im Rahmen der Etat-Beratungen im Dezember 2017 entschieden, das sehr erfolgreiche Format von „MONNEM BIKE – Das Festival“ und „Spielraum Stadt“ - wenn auch kleiner - jährlich fortzusetzen. Somit finden am Samstag, 16. Juni 2018, mitten in der City vielfältige Fahrrad-Kunst und Kulturaktionen auf Plätzen und Straßen statt. Vereine und Interessierte können sich auch in diesem Jahr wieder beteiligen.

„MONNEM BIKE – das Festival“, präsentiert am Samstag, 16. Juni, von 11 bis 20 Uhr wieder alles rund um das Thema Fahrrad. Die bereits traditionellen Formate Radparade und Radsalon sind wieder fester Bestandteil des Festivals, das sich auf Dauer vornimmt, neben der Thematik Fahrrad vor allem ein anderes Erleben der Stadt in den Fokus zu stellen. Die Programmerstellung zum Festival läuft aktuell auf Hochtouren. Sicher ist, dass einige Highlights des Vorjahres ihr Kommen bereits zugesagt haben. So werden unter anderem der beliebte Hochradführerschein und die dazu gehörenden Nostalgiefahrzeuge für Kinder am Start sein. Auch der beliebte Pumptrack wird nicht fehlen. Darüber hinaus sollen E-Bikes im Mittelpunkt stehen. Als Aktionsfläche sind die Kunststraße von N 1 bis N 6 und die Kapuzinerplanken vorgesehen.

Stadt Mannheim

09.04.2018


Social Media für Einsteiger: Medienmittwoch in der Stadtbibliothek

Mannheim / Stadthaus-Zentralbibliothek - Am Mittwoch, 11. April, 17 Uhr, geht es in der Zentralbibliothek im Stadthaus N 1 um die sozialen Netzwerke Facebook, Twitter und Instagram.

In einem Vortrag werden Einstieg und die Nutzung der Portale gezeigt und erklärt. Der Medienmittwoch bietet auch die Gelegenheit, die Social-Media-Auftritte der Stadtbibliothek kennenzulernen.
Der Eintritt ist frei.

Stadt Mannheim / Stadtbibliothek Mannheim

09.04.2018


„Poesie und Musik“ – Konzert mit Emi Abo und Sachie Matsushita

Sprache sagt viel, aber noch mehr sagt die Musik. Die Musikbibliothek lädt deshalb alle Liebhaber von Musik und Poesie zu einem ganz besonderen Konzertabend ein.

Mannheim / Stadtbibliothek - Am Freitag, 20. April, 19 Uhr, spielen Emi Abo (Sopran) und Sachie Matsushita (Klavier) in der Musikbibliothek im Dalberghaus, N 3, 4.

Die beiden Musikerinnen spielen Emi Abos Vertonungen von Lyrik aus der Man’yoshu, der ältesten japanischen Gedichtsammlung. Außerdem erklingen Lieder und Arien auf Texte von Johann Wolfgang von Goethe und Friedrich Nietzsche, zu Kompositionen von Franz Schubert, Hugo Wolf, Peter Tschaikowsky, Charles Gounod und Sachie Matsushita.
Der Eintritt ist frei.

Weitere Informationen zur Veranstaltung unter:
Musikbibliothek Mannheim | N 3, 4 | 68169 Mannheim
Tel.: 0621-293 89 00
E-Mail: stadtbibliothek.musikbibliothek@mannheim.de

Stadt Mannheim / Stadtbibliothek Mannheim

09.04.2018


Faszination Gaming – Workshop für Jugendliche und Eltern

Gemeinsam Games ausprobieren: vom Retro-Klassiker bis zur Virtual Reality-Brille

Mannheim / Stadtbibliothek - Digitale Spiele sind eine beliebte Freizeitbeschäftigung von Kindern und Jugendlichen. Allerdings will der Umgang mit Spielen gelernt sein. Der Workshop will sowohl die Kritikfähigkeit und die technische Handhabung als auch das Bewusstsein für Kreativität und Ästhetik im Umgang mit digitalen Spielen fördern. Eingeladen sind Eltern und Kinder bzw. Jugendliche ab 10 Jahren.

Der kostenfreie Workshop findet statt am:
Samstag, 14. April, 10.30 bis 15.00 Uhr, in der Stadtbibliothek Mannheim, Dalberghaus, N 3,4, 68161 Mannheim.

Der Workshop beginnt mit einem Vortrag zum Thema „Faszination von Computerspielen auf Kinder und Jugendliche“. Danach können verschiedene Spiele ausprobiert werden. Zum Abschluss folgen Ausführungen zum Thema „Risiken und Sucht bei Computerspielen“ mit Diskussions- und Fragerunde. Die Veranstaltung wird von der Stadtbibliothek in Kooperation mit dem Landesmedienzentrum Baden-Württemberg und der ComputerSpielSchule Stuttgart angeboten.

Für Informationen zur Veranstaltungen wenden Sie sich bitte an:
Stadtbibliothek Mannheim
Andrea Pörner
E-Mail andrea.poerner@mannheim.de
Tel.: 0621 293 8911

Stadt Mannheim / Stadtbibliothek Mannheim

09.04.2018


Beste Tänzer werden belohnt – Erster „Krump-Battle“ im Jugendhaus Herzogenried

Tänzerisches Kräftemessen: Der erste „Krump-Battle“ des Fördervereins des Jugendhauses Herzogenried findet am Samstag, 14. April, zwischen 12 und 19 Uhr im Jugendhaus Herzogenried, Zum Herrenried 12, in 68169 Mannheim unter dem Titel „Kill The Hype“ statt.

Mannheim / Jugendhaus Herzogenried - Krump (steht für: Kingdom Radically Uplifted Mighty Praise) ist eine sehr ausdrucksstarke Tanzart des Hip-Hop, geboren in den Straßen von Los Angeles. Sie wurde erschaffen, um den Gangs eine Alternative zur Straßengewalt zu geben. Krump erfordert viel Kraft, Ausdruck und Selbstbewusstsein.

Ziel beim „Krump-Battle“ ist es, den Tanzgegner mit den eigenen Moves einzuschüchtern, ohne ihn zu berühren. Auch wenn nicht viele Mädchen krumpen, sind es gerade sie, die die Battles immer richtig aufmischen, wenn sie mitmachen.

Beim Wettbewerb im Jugendhaus Herzogenried wird in zwei Kategorien gegeneinander getanzt: Bei den „Newcomern“ treten Tänzer an, die noch nicht viel Tanz- und Battle-Erfahrung haben, und in der Kategorie „Advanced“ sind es die fortgeschrittenen Tänzer. Eine Altersbegrenzung gibt es nicht. Alle Krumper sind herzlich eingeladen, dieses Event im Jugendhaus zu feiern.

Insgesamt ist ein Preisgeld von 200 Euro ausgeschrieben. Der Preisträger des ersten Platzes in der Kategorie „Advanced“ gewinnt 150 Euro und für den ersten Platz der „Newcomer“ gibt es 50 Euro. Jeder Teilnehmende erhält eine Urkunde. Alle erst-, zweit- und drittplatzierten Teilnehmenden bekommen zusätzlich eine Medaille. Die Jury besteht aus bekannten Krumpern aus ganz Deutschland, die sich aufgrund ihrer besonderen tänzerischen Fähigkeiten einen Namen gemacht haben. Die Veranstalter erwarten Arouser (Outrage Fam), Sunrise (Jigsawfam), Chapter und Jr. Pain.

DJ Marco von Gemünd (MvG) und Stimme der Straße, Jay Ryze und viele mehr werden im Pausenprogramm den Zuschauern so richtig einheizen.

Die Anmeldegebühr von 3 Euro kann am Veranstaltungstag vor Ort bezahlt werden. Die Anzahl der Teilnehmenden ist begrenzt, es wird um rechtzeitige Anmeldung bis 9. April gebeten unter: www.majo.de/jugendhaus-herzogenried. Dort können auch nähere Informationen zu den Teilnahmebedingungen nachgelesen werden.

Selbstverständlich sind auch Zuschauer beim ersten „Krump-Battle“ im Jugendhaus Herzogenried willkommen. Sie zahlen 3 Euro Eintritt.

Beim ersten „Krump-Battle“ im Jugendhaus Herzogenried können die Zuschauer wieder die faszinierende Welt einer Jugendkultur erleben, die im Jugendhaus Herzogenried einen Platz gefunden hat. Der erste „Krump-Battle“ in Mannheim ist eine ganz besondere Veranstaltung: Denn neben dem Wettbewerb geht es vor allen darum, die Krump-Szene bekannt zu machen und für interessierte Kinder und Jugendliche im Jugendhaus Herzogenried zu etablieren.

Das Jugendhaus Herzogenried ist eine von elf offenen Jugendeinrichtungen der Jugendförderung des Fachbereichs Kinder, Jugend und Familie – Jugendamt der Stadt Mannheim.

Ansprechpartner bei der Veranstaltung: Ariane Reiter, E-Mail: ariane.reiter@mannheim.de, und Michael Harbrecht, E-Mail: michael.harbrecht@mannheim.de, Telefon 0621/2937666.

Stadt Mannheim

28.03.2018


Altrheinfähre Sandhofen ab Ostersonntag wieder in Betrieb

Sandhofen / Friesenheimer Insel - Der Fährbetrieb der über 110 Jahre alten Fährverbindung zwischen Sandhofen und Friesenheimer Insel/Dehu wird an Ostersonntag, 1. April 2018, wieder aufgenommen. Gefahren wird täglich einschließlich sonn- und feiertags von 10 bis 20 Uhr. Montag bleibt auch in dieser Saison Ruhetag. Kein Fährbetrieb ist in der Mittagszeit zwischen 13 Uhr und 14 Uhr. Die Fähre legt wie gewohnt ab Friesenheimer Insel/ Restaurant Dehus zu jeder vollen Stunde und ab Sandhofen zu jeder halben Stunde ab.

Die Fährpreise müssen aufgrund der gestiegenen Betriebsmittelkosten ab dieser Saison angepasst werden. Die Preise sind wie folgt:

  • Fußgänger 0,50 Euro (ehemals 0,30 Euro),
  • Radfahrer 1,00 Euro (ehemals 0,50 Euro),
  • Motorräder 1,50 Euro (ehemals 1,00 Euro) und
  • Pkw 2,00 Euro (ehemals 1,20 Euro)

Letzter Tag des Fährbetriebs 2018 ist der 30. September 2018.

Stadt Mannheim

28.03.2018


Die Eröffnung der Brunnensaison verschiebt sich dieses Jahr auf Mitte April

Mannheim - Auf Grund der sehr kalten Wetterbedingungen mit Bodenfrost wird sich die bisher übliche Inbetriebnahme der elf öffentlichen Brunnenanlagen im Stadtgebiet von Beginn der Osterfeiertage auf Mitte April verschieben.

Die Wasserspiele auf dem Friedrichsplatz werden wie vorgesehen ab Gründonnerstag ihren Betrieb aufnehmen und damit wieder Bürgerinnen, Bürger und Besucher der Stadt anziehen. Die reguläre Inbetriebnahme ist möglich, da aufgrund der Bauart der großen Brunnenanlage die Gefahr des Einfrierens geringer als bei den anderen Anlagen ist.

Die diesjährige Brunnensaison endet am 7. Oktober 2018.

Stadt Mannheim

28.03.2018


Sleeping Beauty - Reinventing Frei Otto’s Multihalle – Mannheim auf der Architektur-Biennale in Venedig

Mannheim / Venedig - Anlässlich der 16. Internationalen Architektur-Biennale Venedig, die vom 26. Mai bis zum 25. November 2018 stattfindet, stellt das saai am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) in Kooperation mit der Stadt Mannheim die Multihalle Mannheim mit einer Ausstellung in den Kontext des diesjährigen Biennale-Themas „Freespace“. „Sleeping Beauty - Reinventing Frei Otto’s Multihalle“ ist der Titel der Ausstellung zur Multihalle, die aus ihrem „Dornröschenschlaf“ wieder erwachen soll. Die Ausstellung in Venedig stellt die Multihalle und die Idee ihrer Zukunft einer internationalen Szene vor – oder erzählt denjenigen, die schon von ihr wissen, mehr. Als Ausstellungsraum dient ein Hafengebäude auf der Guidecca, ein authentischer venezianischer Ort.

Die Ausstellung

„Sleeping Beauty“ knüpft an die erfolgreiche Ausstellung „Frei Otto – Denken in Modellen“ an, die von November 2016 bis März 2017 im Zentrum für Kunst und Medien (ZKM) in Karlsruhe zu sehen war. Die Ausstellung in Venedig konzentriert sich nun auf die Multihalle. Es ist damit die weltweit erste Ausstellung über dieses faszinierende Bauwerk. Das Konzept eröffnet den Besuchern einen doppelten Blick auf die Multihalle: Einerseits wird anhand von wertvollem Archivmaterial die experimentelle Entstehungsgeschichte des Bauwerks gezeigt. Andererseits wird anlässlich der aktuellen Debatten um den Erhalt auch ein Blick in die Zukunft geworfen und neue Ideen, Programme und Konzepte der Nachnutzung werden vorgestellt - und damit auch die Entwicklung vom Bau-Objekt zum Diskurs-Objekt.

Neues und nachhaltiges Konzept für die Multihalle

Heute, 40 Jahre nach dem Bau der ursprünglich als temporäres Bauwerk geplanten Multihalle und einigen Jahren Leerstand, arbeitet die Stadt Mannheim zusammen mit einer engagierten Gruppe aus Kulturschaffenden, Architekten, Nachbarn, Bürgern, Ingenieuren und Universitäten an einem neuen und nachhaltigen Konzept für die Halle im Herzogenriedpark, um damit den langfristigen Erhalt sicherzustellen. Dieser offene und kollektiv gestaltete Prozess ist einmalig in Deutschland.

„Die Multihalle ist ein ingenieurtechnisches Meisterwerk, das uns aber auch vor Herausforderungen stellt. Die geplante „Neu-Erfindung“ der Multihalle steht zugleich symbolisch für die Transformation unserer Stadt, denn Mannheim befindet sich in einem umfassenden Erneuerungsprozess. An einer Zukunftskonzeption für die Multihalle besteht sowohl ein wissenschaftliches und künstlerisches aber auch ein öffentliches Interesse“, erläutert Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz, der zur Eröffnung der Biennale die Stadt in Venedig vertreten wird.

Das Thema „Freespace“ der diesjährigen Biennale basiert auf der These der Kuratorinnen, dass Humanität im Mittelpunkt der Architekturagenda steht. Das Werk Frei Ottos und damit die Multihalle als Dach für die offene Gesellschaft („democratic umbrella“) korrespondiert mit diesem Thema: Frei Otto, der den Pritzker-Preis nicht nur als Ingenieur und Architekt erhalten hat sondern als Humanist.
Projektinitiatoren und Kuratoren der Ausstellung sind die Berliner Urbanistin und Kuratorin Sally Below und Georg Vrachliotis, Professor für Architekturtheorie und Leiter des Archivs für Architektur und Ingenieurbau am Karlsruher Institut für Technologie (KIT), der auch die Frei Otto-Ausstellung als Kurator verantwortete. Beide beraten die Stadt Mannheim seit längerem bei der aktuellen Projektentwicklung zur Neuprogrammierung der Multihalle. Ausstellungsarchitekt ist Marc Frohn vom Büro FAR frohn&rojas, ebenfalls Professor am KIT.

Die Multihalle in Mannheim

Die von Frei Otto und Carlfried Mutschler für die Bundesgartenschau 1975 in Mannheim gebaute Mehrzweckhalle gilt weltweit als die größte Holzgitterschalenkonstruktion. Mit ihrer experimentellen Entstehungsgeschichte, ihren offenen Raumqualitäten und ihrer Einbettung in die urbane Topographie von Stadt und Landschaft verkörpert die Multihalle einen „offenen Raum“ für eine „offene Gesellschaft“.

Frei Ottos Hinwendung zum Experiment basierte nicht auf einer Systematisierung von Architektur im engen Sinne der Naturwissenschaften, sondern auf der künstlerischen Interpretation. Das unermüdliche Experimentieren am Modell diente der Erforschung von räumlichen Qualitäten und Wirkungsweisen. Frei Otto legte damit die „Grundlage für eine schöpferische Experimentalkultur, bei der es um eine fortwährende Kalibrierung von Auge und Hand, wissenschaftlicher Beobachtung und technischem Geschick geht, eine handwerklich­intellektuelle Selbstjustierung, in der das Entwerfen interdisziplinäre Erkenntnisproduktion, aber eben auch Ausgangspunkt für einen kollektiven Diskurs über die Zukunft der Gesellschaft bedeuten kann“, schreibt Prof. Dr. Georg Vrachliotis in seinem Buch „Frei Otto Carlfried Mutschler MULTIHALLE“ und ist überzeugt, dass „die Multihalle diese Haltung wie kein zweites Gebäude des 20. Jahrhunderts verkörpert.“

Die Architektur-Biennale in Venedig

Die Architektur-Biennale in Venedig ist die bedeutendste internationale Ausstellung für Architektur und Städtebau. Alle zwei Jahre bietet sie einen Überblick über aktuelle Strömungen und stellt in den Länderpavillons nationale Tendenzen und Leistungen vor.
Das diesjährige Thema der Architektur-Biennale 2018 ist „Freespace“. Die Kuratorinnen Farrell und McNamara erklären ihre Themenwahl folgendermaßen: „Freespace beschreibt eine Großzügigkeit des Geistes. Humanität steht im Mittelpunkt einer Architektur-Agenda, die sich auf die Qualität des Raumes konzentriert.“ Den beiden Architektinnen geht es um die Fähigkeit der Architektur, den Raum als eine Gabe für die künftigen Nutzer zu begreifen.

Stadt Mannheim

28.03.2018


Sensationeller Erfolg beim Landeswettbewerb „Jugend musiziert“ in Bietigheim-Bissingen

Insgesamt 76 Mannheimer Schüler hatten sich im Januar beim 55. Wettbewerb „Jugend musiziert“ für die Teilnahme am Baden-Württembergischen Landeswettbewerb qualifiziert – und 33 von ihnen erzielten nun auch dort erfolgreich Preise.

Bietigheim-Bissingen / Mannheim - Die Ausschreibung umfasste dieses Jahr die Solokategorien Blasinstrumente, Zupfinstrumente, Bass (Pop), Musical, Orgel und „Besondere Instrumente“. Ensembles konnten in den Kategorien „Duo: Klavier und ein Streichinstrument“, „Duo Kunstlied: Singstimme und Klavier“, Schlagzeug-Ensemble, Klavier vierhändig und „Besondere Ensembles mit Werken der Klassik, Romantik, Spätromantik und Klassischen Moderne“ teilnehmen.

Die zweite Stufe, der Landeswettbewerb Baden-Württemberg, fand nun vom 14. bis 18. März in Bietigheim-Bissingen statt. Hier kamen die Besten aus den 23 Regionalwettbewerben unseres Bundeslandes zusammen.

33 Preise für Schüler der Musikschule Mannheim

Insgesamt 38 Preise gingen an die Teilnehmer aus Mannheim. 33 Preise entfielen dabei auf Schüler der Musikschule Mannheim: 16 erste Preise, 15 zweite Preise und zwei dritte Preise gingen an die Schüler der Musikschule der Stadt. Von den ersten Preisträgern war für die vier jüngsten der Wettbewerb auf der Landesebene zu Ende, weil sie in der Altersgruppe II sind, die noch nicht zur gesamtdeutschen Endauswahl zugelassen ist. Die anderen zwölf Preisträger erhielten eine „Weiterleitung zum Bundeswettbewerb“. „Dieses hervorragende Abschneiden unserer Schüler belegt die Qualität der Arbeit und musikalischen Ausbildung, die an der Musikschule Mannheim geleistet wird“, lobt Musikschulleiter Bjoern Strangmann.

Darüber hinaus wurden beim Landeswettbewerb fünf Schüler ausgezeichnet, die im Kinderchor des Nationaltheaters Mannheim ausgebildet werden. Drei von ihnen erreichten einen ersten Preis mit Weiterleitung zum Bundeswettbewerb, zwei weitere wurden mit einem zweiten Preis bedacht – „ein sensationelles Ergebnis, zu dem man alle Schüler Mannheims nur beglückwünschen kann“, betont Strangmann.

Der Bundeswettbewerb von "Jugend musiziert" findet in diesem Jahr vom 18. bis 24. Mai in Lübeck statt.

Beim Preisträgerkonzert, am Donnerstag, 3. Mai 2018, 19 Uhr, in der Musikschule Mannheim, Ernst-Toch-Saal, präsentieren einzelne Schüler der Musikschule mit herausragenden Weiterleitungen der Öffentlichkeit Auszüge aus ihrem aktuellen Wettbewerbsprogramm. Die Musiker und Musikerinnen interpretieren – entsprechend der ausgeschriebenen Kategorien - ein Programm mit Werken vom Barock bis zur Moderne. Der Eintritt ist frei.

Stadt Mannheim

28.03.2018


Ostergeschenk für die Nutzer der E-Ausleihe Rhein-Neckar – Leihfrist von E-Books und E-Audios auf 21 Tage verlängert

Mannheim / Metropolregion - Wer als Besitzer einer Metropol-Card das Online-Angebot seiner Bibliothek nutzt, kann sich über erhebliche Verbesserungen freuen. Die Leihfristen für Medien werden flexibler, eine vorzeitige Rückgabemöglichkeit wird angeboten und der kontinuierliche Bestandsausbau ist gesichert. Das gab der Verein Metropol-Card-Bibliotheken Rhein-Neckar e.V., zu dem auch die Stadtbibliothek Mannheim gehört, am 21. März bekannt.
Für Nutzer besonders erfreulich: Die maximale Leihfrist für E-Books und E-Audios wurde von bisher 14 auf 21 Tage verlängert. Für E-Papers und E-Magazines war aus lizenzrechtlichen Gründen eine Verlängerung der Leihfrist nicht möglich.

Metropol-Card

Die Metropol-Card bietet Zugang zu über 1,8 Millionen klassischen Medien in 33 Bibliotheken mit über 80 Ausleihstellen. Darüber hinaus können Besitzer der Metropol-Card über die virtuelle Bibliothekszweigstelle metropolbib.de mehr als 80.000 Titel und Exemplare in digitaler Form herunterladen. Der Zugang zu den digitalen Medien ist weltweit überall dort möglich, wo ein Internetzugang besteht. Die Metropol-Card kann in jeder der teilnehmenden Bibliotheken – so auch in der Stadtbibliothek Mannheim - für 20 Euro pro Jahr erworben werden. Seit 2007 wurden 15.000 dieser Bibliotheksausweise ausgegeben.

Mit der Metropol-Card bietet der Verein Metropol-Card-Bibliotheken Rhein-Neckar e.V. eine bundesweit einzigartige Kombination aus gemeinsamem Bibliotheksausweis, Onleihe-Verbund, PressReader-Angebot und einer Vereinsstruktur unter hauptamtlicher Geschäftsführung – und das über drei Bundesländer hinweg. Am 30. April wird der Verein seine Angebote wieder auf dem Mannheimer Maimarkt präsentieren.

E-Ausleihen immer beliebter

Eine besonders erfreuliche Bilanz zieht der Verein Metropol-Card-Bibliotheken Rhein-Neckar e.V. für den Bereich der E-Ausleihen: Über 2,2 Millionen E-Ausleihen wurden bereits gezählt, allein 2017 waren es mehr als 600.000. Im Schnitt wächst die Anzahl der E-Ausleihen um über 100.000 pro Jahr.

2017 wurden 442.800 E-Books ausgeliehen, gefolgt von E-Audios, E-Magazines und E-Papers. Fast 42.000 Bürger haben die E-Ausleihe bereits genutzt, 6.542 neue Nutzer kamen 2017 hinzu. Die Metropol-Card erlaubt außerdem die Nutzung des Online-Portals PressReader. Das Portal bietet Zugang zu 7.000 internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Magazinen aus 130 Ländern in über 60 Sprachen. Seit der Bereitstellung des Angebots wurden über 57.000 Hefte und 346.600 Artikel aufgerufen.

Text: Stadt Mannheim Foto: http://www.metropolcard.com/

28.03.2018


Medienmittwoch in der Stadtbibliothek

Mannheim / Stadtbibliothek - Die Roboter aus dem N³-Bibliothekslabor werden beim nächsten Medienmittwoch, am 4. April, ab 17 Uhr, in der Zentralbibliothek im Stadthaus N 1, vorgestellt.

Die Stadtbibliothek hat verschiedene Modelle wie Sphero, BeeBot, DASH, Cubetto und Ozobot im Angebot, die Kindern und Jugendlichen unterschiedlichen Alters spielerisch das Thema Programmieren vermitteln.

Im Rahmen von (vor-)schulischen Projekttagen und im Ferienprogramm sind alle Roboter regelmäßig im Einsatz. Der Medienmittwoch bietet die Gelegenheit, alle in Aktion zu erleben und selbst auszuprobieren.

Der Eintritt ist frei.

Stadt Mannheim / Stadtbibliothek

28.03.2018


Eissportzentrum Herzogenried – Saison endet mit guter Bilanz

Mannheim / Eissportzentrum Herzogenried - Seit vergangenem Sonntag herrscht im Eissportzentrum Herzogenried hinsichtlich des Breitensports Sommerpause: Die Eislauf-Saison 2017/2018 ist zu Ende gegangen. Ab Mitte Oktober 2018 können alle Eissportfans wieder „rauf auf´s Eis“. Die Gelegenheit, auf den Eisbahnen im Eissportzentrun ihre letzten Runden zu drehen, nutzten am vergangenen Wochenende noch einmal fast 800 Besucherinnen und Besucher. Sie hatten zudem die Möglichkeit, als Zuschauerinnen und Zuschauer kostenlos die traditionelle Herb-Lackhoff-Trophy im Curling mitzuverfolgen.Rückblickend auf die seit dem 14. Oktober 2017 eröffnete Eislaufsaison spricht Bernd Haase, Sachgebietsleiter Sportstättenbetrieb beim Fachbereich Sport und Freizeit, von einer „guten Saison“. Rund 108.000 Besucherinnen und Besucher sind in der Wintersaison gekommen. 1700 und somit die meisten Gäste an einem Tag wurden am 6. Januar diesen Jahres auf dem Eis gezählt. Dass die Besucherzahlen im Eissportzentrum gegenüber dem Vorjahr um 17 Prozent gestiegen sind, begründet Haase so: "Wir denken, dass wir unsere Angebote bezüglich der unterschiedlichen Ziel- und Nutzergruppen sowie der Öffnungszeiten gut weiterentwickelt haben". Neben den Mannheimer Sportvereinen, die mit 17.000 Sportlerinnen und Sportler die Eishalle für ihr Vereinstraining nutzen, besuchten auch Schulen mit rund 7.600 jungen Besucherinnen und Besuchern die Eishallen im Rahmen des Schulunterrichts.

Das Eislaufangebot ist vielfältig im Eissportzentrum. Neben dem „normalen“ Publikumslauf gibt es eine gesonderte Eiszeit für Anfänger und Eltern mit Kindern. Kleinkinder können hier mit Eislaufhilfen in Form von lustigen Pinguinen den Kufensport „spielend” erlernen und haben großen Spaß dabei. Auch der „Schlägerlauf“ in der Eishockeystadt Mannheim findet zunehmende Beliebtheit. Jeweils in den Herbst- und Winterferien Baden-Württembergs wird dieser für alle Eishockey-Fans angeboten. Hier haben alle Eissport-Fans Gelegenheit, es den Eishockey-Cracks nachzumachen und mit Schutzausrüstung, Eishockeyschläger und Puck dem schnellen Kufensport zu frönen.

Highlight der Saison und Besuchermagnet waren auch dieses Jahr wieder die beiden Eisdiscos für Jung und Alt. Zudem war die Eishalle in der zurückliegenden Saison erneut Austragungsort sportlicher Wettkämpfe. Neben der am letzten Wochenende stattgefundenen 24. Herb-Lackhoff-Trophy im Curling fanden unter anderem im Bereich Eisschnelllauf der Baden-Württemberg-Cup im Long und Short Track sowie der traditionelle Eisschnelllauf-Nikolauswettbewerb im Eissportzentrum Mannheim statt. Im Eiskunstlauf wurden im Februar die bei den Baden-Württembergischen Meisterschaften 2018 die Siegerinnen und Sieger im Nachwuchs-, Jugend-, Junioren- und Senioren-Bereich ermittelt.

Die neue Eislaufsaison 2018/2019 startet Mitte Oktober.

Weitere Informationen zum Eissportzentrum Herzogenried gibt es im Internet unter www.mannheim.de/eislaufen oder beim Fachbereich Sport und Freizeit über das Service-Telefon unter der Telefonnummer 06212934004 oder per E-Mail unter fb52@mannheim.de.

Stadt Mannheim / Eissportzentrum Herzogenried

28.03.2018


Sommerzeit ist Bio-Zeit. Ab April wird die Biotonne wöchentlich geleert

Mannheim - Organische Abfälle aus Küche und Garten gehören in die Biotonne. So können sie dem natürlichen Kreislauf wieder zugeführt werden. Aus den in Mannheim gesammelten Bioabfällen wird im Kompostwerk in Heidelberg-Wieblingen wertvoller, nährstoffhaltiger Kompost hergestellt. Er eignet sich hervorragend als natürlicher Dünger und Bodenverbesserer, der hauptsächlich in der Landwirtschaft eingesetzt wird. Durch die Nutzung der Biotonne kann jeder einzelne auf einfache Art und Weise dazu beitragen, Umwelt und Klima zu schützen.

Ab April bis einschließlich Oktober wird die Biotonne in Mannheim wieder wöchentlich geleert. Mit ihrer geringen Gebühr bietet sie einen Vorteil im Vergleich zur grauen Restmülltonne. Das getrennte Sammeln von Bioabfällen kann sich finanziell lohnen, wenn dadurch eine kleinere Restmülltonne ausreicht.

Um Geruchsbildung vorzubeugen empfiehlt die Abfallwirtschaft Mannheim feuchte Abfälle in Zeitungspapier einzuschlagen. Bioabfälle gehören auf gar keinen Fall in Plastiktüten, auch nicht in biologisch abbaubare, da diese nicht kompostierbar sind. Außerdem sollte die Biotonne möglichst nicht in der Sonne stehen. Am besten eignet sich ein kühler, schattiger Platz. Ab und zu sollte die Tonne mit klarem Wasser ausgespült werden. Wer dies nicht selbst machen will oder kann, dem bietet der städtische Eigenbetrieb einen kostengünstigen Reinigungsservice an.

Biotonne nicht überfüllen

Ebenso wie die Restmüll- und Papiertonne darf auch die Biotonne nicht überfüllt werden. Für gelegentlich größere Mengen an Bioabfällen gibt es den 50-Liter-Bioabfallsack, der zur Abfuhr neben der Biotonne bereitgestellt werden kann, diese aber nicht ersetzt. Er ist für 1,50 Euro im Kundencenter der Abfallwirtschaft in der Käfertaler Straße 248 sowie auf allen Recyclinghöfen erhältlich.

Wer Interesse an der Biotonne oder einer Behälterreinigung hat, sollte sich an seine(n) Vermieter/in oder seine Hausverwaltung wenden. Eigentümer/-innen können die Biotonne oder deren Reinigung direkt schriftlich bei der Abfallwirtschaft Mannheim, Käfertaler Straße 248, 68167 Mannheim bestellen oder das online-Formular im Internet unter www.abfallwirtschaft-mannheim.de nutzen. Hier gibt es weitere Informationen zur Biotonne. Für Auskünfte steht auch die zentrale Servicenummer 115 gerne zur Verfügung.

Stadt Mannheim

28.03.2018


ELS hat Antrag auf Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung eingeleitet. Stadt springt ein: Abholung der gelben Wertstofftonne durch Stadt gewährleistet

Bonn / Mannheim - Die ELS Europäische Lizensierungssysteme GmbH ist das Duale System, das in Mannheim für die Entsorgung der gelben Wertstofftonne zuständig ist. ELS hat beim Amtsgericht Bonn einen Antrag auf Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung eingeleitet.

ELS hat mit der Einsammlung der Wertstoffe in 78 % des Stadtgebietes Mannheims Knettenbrech + Gurdulic beauftragt. Die eingesammelten Wertstoffe werden im Auftrag von ELS bei der Firma ALBA sortiert und verwertet. Beide Unternehmen ziehen in Erwägung, aufgrund des beantragten Insolvenzverfahrens keine Leistungen für die ELS mehr zu erbringen.

Die von der Abfallwirtschaft Mannheim entsorgten Stadtteile (22 % des Stadtgebietes) sind hiervon nicht betroffen. Die jetzige Situation ist nicht der Wertstofftonne geschuldet, sondern wäre in gleicher Weise auch bei Beibehaltung des Gelben Sacks entstanden.

Um die Folgen für die Allgemeinheit in Mannheim abzuwenden, die sich aus dem Versagen des Dualen System Deutschland ergeben, ist die Stadt Mannheim bereit, die Einsammlung sowie die Verwertung / Entsorgung der Wertstoffe durch den Eigenbetrieb Abfallwirtschaft für das gesamte Stadtgebiet sicherzustellen.

Die Finanzierung soll zunächst aus dem für 2018 zugewiesenen Zuschuss der Stadt an den Eigenbetrieb Abfallwirtschaft erfolgen; jedoch maximal bis zu einem Volumen von einer Million Euro.

Die Abfallwirtschaft Mannheim wird erforderliche Maßnahmen einleiten, um die entstehenden Kosten von den Dualen Systemen, insbesondere von ELS, von anderen Beteiligten oder aus der beim Umweltministerium Baden-Württemberg hinterlegten Sicherheitsleistung zurückzuerhalten.

Der Betriebsausschuss Technische Betriebe wurde heute in seiner Sitzung über den Sachverhalt informiert. Die anwesenden Mitglieder begrüßen die von der Verwaltung vorgeschlagene Vorgehensweise und fordern die Stadt auf, entsprechend zu handeln.

Schon 2015 hatte sich der Mannheimer Gemeinderat einstimmig dafür ausgesprochen, den Kommunen die Organisationsverantwortung für die Erfassung, Sortierung und Verwertung von Wertstoffen aus privaten Haushalten zu übertragen. Die jetzt eingetretene Situation zeigt noch einmal deutlich, dass die Verantwortung für die Entsorgung der privaten Haushalte keinesfalls der Privatwirtschaft überlassen werden darf, da im Falle einer Insolvenz unmittelbar die Kommune eintreten muss, um eine geordnete Entsorgung aufrecht zu erhalten.

Stadt Mannheim

28.03.2018


Weltwassertag 2018

Mannheim - Am Aktionstag der Stadtentwässerung Mannheim zum „Internationalen Tag des Wassers“, der jährlich am 22. März stattfindet, nahmen rund 250 Besucherinnen und Besucher teil. Die Interessierten, darunter viele Grundschulkinder, nahmen die Gelegenheit wahr, durch den historischen Fremdeneinstieg in die Kanalisation einzusteigen und ein Stück Mannheimer Unterwelt kennenzulernen. Die Abwasserexperten der Stadtentwässerung berichteten bei den Rundgängen durch das unterirdische Backsteingewölbe von den Besonderheiten und Schwierigkeiten ihrer nicht alltäglichen Arbeit im Untergrund.

Probleme in der Kanalisation verursachen beispielsweise die unsachgemäße Entsorgung von Feuchttüchern und Essensresten über die Toilette. Darauf verwies Eigenbetriebsleiter Alexander Mauritz: „Sie verstopfen Kanäle und Pumpen und locken Ratten an. Aber auch Fette aus Restaurants und Schnellimbissen ohne funktionierenden Fettabscheider verursachen Störungen. Erkaltetes Fett verstopft die Rohre und behindert so die Ableitung des Abwassers.“

Fett schafft Probleme in der Kanalisation

Um das Problem mit dem verstärkten Fettanfall in der Kanalisation in den Griff zu bekommen, wird die Stadtentwässerung in den nächsten Wochen alle relevanten Restaurants und Lebensmittel erzeugenden Betriebe anschreiben, um sie hinsichtlich Vorhandensein und Wartungszustand von Fettabscheidern zu befragen. Den Schreiben wird ein Flyer beigelegt, der die Restaurantbetreiber über die Notwendigkeit von Fettabscheidern informieren soll.

Stadt Mannheim

28.03.2018


Auftakt zum 14. Festivaljahr GIRLS GO MOVIE

Mannheim - Als deutschlandweit einzigartiges Projekt zur kulturellen Medienbildung, zur beruflichen Orientierung im Themenfeld Film und zum Medienkompetenzerwerb wird GIRLS GO MOVIE auch in diesem Festivaljahr filmbegeisterten Mädchen und Frauen Gelegenheit und Unterstützung bieten, um ihre Visionen und Ansichten in die Welt zu tragen.

Teilnehmerinnen von zwölf bis 27 Jahren aus Mannheim, der Metropolregion Rhein-Neckar, aus Baden-Württemberg und Reinland-Pfalz sind jetzt wieder eingeladen, ihre Ideen filmisch umzusetzen und einzureichen.

Dabei können sie sich auch unterstützen lassen: Vom 3. April bis zum 31. Juli können sich Interessierte für die umfangreichen Filmcoaching-Angebote anmelden und kostenfrei filmische Beratung oder Begleitung sowie Vermittlung von technischem Equipment bis zum 15. September in Anspruch nehmen. Für Interessierte mit Vorkenntnissen gibt es das Mentoringprogramm mit Studentinnen der Filmakademie Baden-Württemberg.

Die Fachfrauen gestalten die kostenlosen Coachings zeitlich flexibel und gehen auf die individuellen Bedürfnisse der Teilnehmerinnen ein. Ob in Form wöchentlicher Treffen, einmaliger Workshops oder unregelmäßiger Beratungsgespräche, begleitet GIRLS GO MOVIE Einzelpersonen, ganze Filmteams, Schulgruppen oder Mädchengruppen aus Jugendeinrichtungen.

Zudem werden Feriencamps für Mädchen von zwölf bis 17 Jahren aus der Metropolregion angeboten.

Nächster Termin: Das Osterferiencamp FILMPRODUKTION von Dienstag, 3., bis Samstag, 7. April, jeweils von 10 bis 16 Uhr im Jugendkulturzentrum forum, Neckarpromenade 46, in Mannheim.

Die Teilnehmerinnen durchlaufen während des Camps alle Phasen der Filmproduktion und lernen so die Abläufe genauer kennen. Von Ideenentwicklung über Drehbuch, bis hin zur Produktion und schließlich der Filmmontage bringen sie ihre Talente in einem gemeinsamen Projekt zusammen. Der entstehende Film wird zum diesjährigen Kurzfilmfestival GIRLS GO MOVIE eingereicht werden.

Die Teilnahmegebühr für das Osterferiencamp beträgt 35 Euro. In begründeten Fällen ist eine Befreiung von der Teilnahmegebühr möglich. Anmeldungen sind ab sofort online möglich unter: www.girlsgomovie.de.

Das zweitägige Festival, bei dem alle Filme auf die große Leinwand kommen, findet Mitte November 2018 im CinemaxX Mannheim statt.

Die Festivalfilme dürfen nicht länger als zehn Minuten sein und müssen bis spätestens 14. September 2018 eingereicht werden. Das Thema ist frei.

Zudem lädt im Jubiläumsjahr zu 100 Jahre Frauenwahlrecht die Sonderkategorie „Frauen haben die Wahl“ dazu ein, sich filmisch mit dem Thema auseinanderzusetzen.

Ausführliche Informationen und Onlineanmeldung unter: www.girlsgomovie.de.

Weitere Informationen erteilt Susanne Weinberger, E-Mail: support@filmbuero-mannheim.de oder Telefon: 0621/293-3647 sowie das Filmbüro Mannheim, Neckarpromenade 46, 68167 Mannheim, info@girlsgomovie.de, Telefon 0621-86254452.

Hintergrund:
GIRLS GO MOVIE wird vom Stadtjugendring Mannheim e.V. – Jugendkulturzentrum forum und der Stadt Mannheim, Fachbereich Kinder, Jugend und Familie – Jugendamt, Abteilung Jugendförderung, veranstaltet.

Es wird gefördert durch die Stadt Mannheim, Fachbereich Kinder, Jugend und Familie – Jugendamt, Hauptsponsoren sind die Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg (LFK) als Beitrag zur Initiative Kindermedienland, die Filmförderung Baden-Württemberg (MfG) sowie die Stiftung MedienKompetenz Forum Südwest (MKFS).

Unterstützt wird das Projekt von: Kulturamt der Stadt Mannheim, Film Commission Nordbaden, Fachbereich Bildung der Stadt Mannheim, Zonta-Club Mannheim und SRH-Hochschule Heidelberg. Praktische Unterstützung leisten: Offener Kanal Ludwigshafen, Metropolregion.tv, Stadtmedienzentrum Mannheim, Medienzentrum Rhein-Neckar, Medienforum Heidelberg, Filmakademie Baden-Württemberg, medien+bildung.com, Festival des deutschen Films, fahrwerk Ambient Marketing und CinemaxX Mannheim. Schirmherrinnen sind Daniela Knapp und Daniela Kötz.

Stadt Mannheim

28.03.2018


„MONNEM BIKE – das Festival“ und „Spielraum Stadt“ locken auch im Juni 2018 in die Innenstadt

Mannheim - Die große „Geburtstagsparty“ anlässlich der Erstfahrt von Karl Drais mit seinem Laufrad war im vergangenen Jahr mit erfolgreichen Veranstaltungen in den unterschiedlichsten Bereichen ein überaus beeindruckendes Erlebnis. Ob zum Einkaufen, zum Staunen, zum Testen oder zum Mitmachen - die Mannheimer Innenstadt wurde speziell am Wochenende des 10. und 11. Juni 2017 bei „MONNEM BIKE – das Festival“ sowie „Spielraum Stadt“ von Bevölkerung und Gästen auf eine ganz andere Weise wahrgenommen. Der Gemeinderat der Stadt Mannheim hat daher im Rahmen der Etat-Beratungen im Dezember 2017 entschieden, das sehr erfolgreiche Format von „MONNEM BIKE – Das Festival“ und „Spielraum Stadt“ - wenn auch kleiner - jährlich fortzusetzen. Somit finden am Samstag, 16. Juni 2018, mitten in der City vielfältige Fahrrad-Kunst und Kulturaktionen auf Plätzen und Straßen statt. Vereine und Interessierte können sich auch in diesem Jahr wieder beteiligen.

„MONNEM BIKE – das Festival“, präsentiert am Samstag, 16. Juni, von 11 bis 20 Uhr wieder alles rund um das Thema Fahrrad. Die bereits traditionellen Formate Radparade und Radsalon sind wieder fester Bestandteil des Festivals, das sich auf Dauer vornimmt, neben der Thematik Fahrrad vor allem ein anderes Erleben der Stadt in den Fokus zu stellen. Die Programmerstellung zum Festival läuft aktuell auf Hochtouren. Sicher ist, dass einige Highlights des Vorjahres ihr Kommen bereits zugesagt haben. So werden unter anderem der beliebte Hochradführerschein und die dazu gehörenden Nostalgiefahrzeuge für Kinder am Start sein. Auch der beliebte Pumptrack wird nicht fehlen. Darüber hinaus sollen E-Bikes im Mittelpunkt stehen. Als Aktionsfläche sind die Kunststraße von N 1 bis N 6 und die Kapuzinerplanken vorgesehen.

Neben dem überwiegend kulturellen und künstlerischen Konzept in den Quadraten wird es ebenso das Format „Spielraum Stadt“ geben. Mit „Spielraum Stadt“ erhalten Bürger, Vereine und Institutionen wieder die Möglichkeit sich mit eigenen bürgerschaftlichen Aktionen im öffentlichen Raum zu beteiligen. Gefragt sind wieder Aktionen zum Flanieren, Begegnen und Spielen. Die Aktionsfläche wird sich wie im Vorjahr auf die Marktstraße und die verlängerte Jungbuschstraße konzentrieren. Die Spielzeiten sind von 11 bis 22 Uhr angesetzt. Der öffentliche Raum soll dabei zu einem Ort der Begegnung, Kommunikation und der spielerischen Freude werden.

Anmeldungen von Vereinen, Bürger und Institutionen können noch bis zum 31. März 2018 unter axel.bentz@mannheim.de abgegeben werden.

Stadt Mannheim

28.03.2018


„Veganes Leder“ und Käse aus Cashewkernen

Neue Maimarkt-Sonderschau „Bewusst genießen – Vegan. Bio. Glutenfrei“ macht vom 28. April bis 8. Mai in Halle 04 Lust aufs Ausprobieren und Verkosten – Täglich Kochshows, Vorträge und Talkrunden mit Experten

Mannheim / Maimarkt - In Deutschland leben rund 9 Millionen Menschen vegetarisch, davon etwa 1,5 Millionen vegan – Tendenz steigend! Dass eine rein pflanzliche Küche vielfältig und lecker sein kann, zeigt TV-Koch und Buchautor Björn Moschinski täglich um 11 Uhr in der Showküche in Halle 04. Ob Haute Cuisine, gutbürgerlich, Süßes oder Deftiges – mit raffinierten Kreationen aus seinem Berliner Restaurant „MioMatto“ lädt Moschinski zum Verkosten und Nachkochen ein. Eine Expertin in Sachen Rohkost und Algen ist Kirstin Knufmann. Die preisgekrönte Buchautorin verrät, was alles in dem gesunden Gemüse aus dem Meer steckt und welche Zubereitungsmöglichkeiten es gibt. Der Mannheimer Koch Roman Kress und Referentin Samy Ebel führen in die Besonderheiten der heimischen Hülsenfrucht Lupine ein. In täglich wechselnden Talkrunden diskutieren Experten mit Ärzten und Sportlern zum Beispiel über die passende Ernährung bei Krankheiten und Allergien, Produkte in Bio-Qualität oder Möglichkeiten, glutenfrei zu kochen und zu essen. 

Zwischendurch können sich die Besucherinnen und Besucher an den Messeständen in Halle 04 selbst von der ganzen Vielfalt der veganen Küche überzeugen. Es locken vegane Käsesorten aus fermentierten Cashewkernen – vom Streichkäse mit Kräutern der Provence über Camembert bis hin zu gereiftem Käse mit Chili und Kurkuma. Cremiges Bio-Eis ganz ohne Kuhmilch gibt es in den Geschmacksrichtungen Karotte-Erdnuss oder Zitrone-Holunder. Wer noch nie Hafer-, Dinkel- oder Reismilch probiert hat, hat in der neuen Sonderschau die Gelegenheit dazu. Moringa-Drinks vom „nährstoffreichsten Baum der Welt“ sind rein pflanzlich. Gemeinsam mit Bauern aus Paraguay werden sie nachhaltig und fair produziert. Lecker schmecken auch die neuen Saftkreationen aus Aronia-Beere und Rote Beete. Backen ohne Butter und Ei ist mit „BOBEI“ möglich, einem Ersatzprodukt auf Basis der Mikroalge Chlorella. Nudeln und Brot aus Lupinen enthalten viel Eiweiß, kommen aber im Vergleich zu Getreideprodukten mit bedeutend weniger Kohlenhydraten aus – eine reizvolle Alternative nicht nur für Allergiker, sondern auch für alle, die gerne ein paar Kilos abnehmen wollen. Ein gelernter Metzgermeister bietet vegane Steaks, Würstchen und Geschnetzeltes aus Lupinen, Weizen oder Soja an. Pastafans können sich auf vegane, glutenfreie Lasagne freuen. Zum Dessert gibt es veganen Kuchen und Kaffeespezialitäten.

Zuhause schnell und einfach vegane Smoothies und Saucen zubereiten – das versprechen Hochleistungsmixer, die nicht nur durch Power, sondern auch durch modernes Design bestechen. Die passenden Rezepte findet man in pfiffigen Kochbüchern für Anfänger und Fortgeschrittene. Ein echter Hingucker sind Taschen aus „veganem Leder“: Die Aktenkoffer und Handtaschen aus robustem Naturkork sind pflegeleicht und samtig weich.

info:
Maimarkt Mannheim
28. April bis 8. Mai, täglich von 9 bis 18 Uhr

Mehr Infos unter www.maimarkt.de

Nutzen Sie ihre Chance auf den Gewinn von 5 x 2 Eintrittskarten, für den Maimarkt, hier.

MAG Mannheimer Ausstellungs-GmbH

27.03.2018


Oh, wie ist das schön!

Die Metropolregion Rhein-Neckar präsentiert sich vom 28. April bis 8. Mai auf dem Maimarkt Mannheim mit herrlichen Ausflugszielen, Energie- und Wohnberatung, spannenden Mitmach-Angeboten, edlen Tropfen, Kultur, Sport und Spaß

Mannheim / Maimarkt - Prachtvolle Schlösser, lehrreiche Museen und Botschafter aus dem Tierreich werben für die schönsten Seiten der Region. Schwetzingen feiert 350 Jahre Spargelanbau, das Schwetzinger Schloss zeigt barocke Tafelsitten, viel Wind machen Badewelt und Stadt Sinsheim, und vom Hambacher Schloss grüßen kostümierte Persönlichkeiten. Das Reptilium kommt mit Schlangen, Spinnen und Bartagamen, der Bergtierpark Fürth-Erlenbach mit Alpakas und Mäusezirkus, die Geopark-Ranger basteln Insektenhotels. Das Sams und die Helden der Kinderbücher bringt das Historische Museum der Pfalz mit. Begleitet von Zauberer Tommy Morgan bieten 33 Bibliotheken, Bücher frei Haus mit der Metropol-Card. Der Rhein-Pfalz-Kreis empfiehlt Fingerfood mit weißem, rotem und schwarzem Rettich. Vier Museen aus dem Kraichgau und kleinem Odenwald lassen bei der Holzverarbeitung wie zu Großvaters Zeit die Späne fliegen. Großmutters Spinnrad und Handarbeitstechniken führt das Odenwälder Freilandmuseum vor. An der Weintheke kredenzen Winzerfamilien und Hoheiten Kostproben aus ihren Kellern.

Per Touchscreen können Besucher mit WO SONST, dem Reise- und Heimatmagazin, zu den Menschen und Orten surfen. Passend zu den Destinationen informiert der Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN) über die Luftlinientarife ticket2go, eTarif und die Ausflugsbroschüre AKTIV „Wandern, Radeln, Klettern und mehr“. Tickets kann man direkt am Stand der Rhein-Neckar-Verkehr GmbH (rnv) lösen und digitale Angebote wie „Abo-Online“ kennenlernen.

Energiesparer und Bauherren finden aktuelle Trends und Hintergrundinfos von Experten.
Bei MVV erfahren Besucher, wie private Haushalte ihren eigenen Strom produzieren, effizient speichern und sinnvoll nutzen können – etwa zum Aufladen eines Elektroautos. Beim Kauf energieeffizienter Haushaltsgeräte winkt eine Abwrackprämie. Auf Franklin-Mitte entwickelt Instone Real Estate Zwei- bis Vier-Zimmer-Eigentumswohnungen mit Wohnflächen zwischen 62 und 124 Quadratmetern. Die GBG betreut 20.000 Mieter und offeriert Eigentumswohnungen in Mannheim, T4. Alles Wichtige über Mietservices für Weiland-Autokrane, Schwertransporte und Hebebühnen für Haus und Betrieb gibt es direkt nebenan.

Ganz im Zeichen der „Frau am Steuer“ steht der Maimarktstand des Automuseums Dr. Carl Benz. Im Jahr 1888 unternahm Bertha Benz mit ihren Söhnen Eugen und Richard ihre legendäre Reise von Mannheim nach Pforzheim – mit einem neuartigen Verkehrsmittel. „Ein Käfig voller Narren“ und „Der kleine Ritter Trenk“ heißen die Stücke der Freilichtbühne in der Sommerspielzeit. Im Herbst folgen im Zimmertheater „Shakespeares Wilde Weiber“ und im Winter „An der Arche um Acht“. Die Adler Mannheim sind ein sportliches Aushängeschild unserer Region. In Halle 35 können sich Eishockey-Fans mit Merchandising-Artikeln eindecken. Der Förderverein informiert über die Zukunft des neuen „Erholungstempels“ Herschelbad, das jetzt auch im Innenbereich auf Hochglanz gebracht werden soll.

info:
Maimarkt Mannheim
28. April bis 8. Mai, täglich von 9 bis 18 Uhr
Mehr Infos unter www.maimarkt.de

Text: MAG Mannheimer Ausstellungs-GmbH Foto: Speyer 24/7 News, dak

27.03.2018


10 Jahre Mannheimer Oktoberfest

Vorverkauf bereits am 1. Februar gestartet

Mannheim - Als vor 9 Jahren das erste Mannheimer Oktoberfest stattfand, war noch nicht abzusehen, mit welchem Erfolg die Kultveranstaltung sich im Herzen der Kurpfalz etablieren wird. Mehr als 250.000 begeisterte Gäste haben seither im großen Festzelt an den Wochenenden im Oktober und November ein Zeichen der guten Laune gesetzt. In den letzten fünf Jahren wuchs die weiß-blaue Fangemeinde derart an, dass die Tickets schon lange vor Veranstaltungsbeginn vergriffen waren. Stimmungsgaranten sind nicht nur die exquisit ausgewählten Bands sondern auch ein eingeschworenes Team aus Servicekräften und Mitstreitern jeder Art, die sich mit allen Kräften für eine tolle Party einsetzen. Hier bleibt keine Kehle trocken und kein kulinarischer Wunsch unerfüllt. Die Gäste haben es gedankt und aus dem Mannheimer Oktoberfest ein großartiges Fest mit Niveau und viel guter Laune gemacht.

Im Jubiläumsjahr findet das Oktoberfest an vier Wochenenden (19. + 20.10./ 26.- + 27.10./ 2. + 3.11./ 9. + 10.11.) sowie am 31.10., dem Mittwoch vor dem Feiertag, in der Theodor-Heuss-Anlage gegenüber dem Carl-Benz-Stadion in Mannheim statt. Beim traditionellen Fassbieranstich am 19.10. spielen die Münchner G´schichten in der festlich geschmückten Party-Arena auf. Am Samstag darauf folgt mit der ältesten Boyband der Welt, den Topsis, der Klassiker schlechthin. Frontal Party Pur heißt es am 26. und 27. Oktober. Von zart bis hart gibt es hier ordentlich etwas auf die Ohren. Ois Easy, eine der besten und sogar TV-gekrönten Partybands heizt am 31. Oktober die Stimmung an. Kreativ bis explosiv ist die musikalische Mischung von Bergluft, die mit sieben Mann am 2. und 3. November auf der mittig platzierten Oktoberfest-Bühne stehen. Eine Zeitreise durch die gesamt Musikgeschichte versprechen die Blechblosn am 9. und 10. November.

Der Vorverkauf für die Oktoberfestsause startete bereits am 1. Februar. Wie in der Vergangenheit liegt das günstigste Ticket bei 20 Euro für einen Stehplatz an der Almrauschbar. Die weiteren Kategorien gliedern sich in Tische für bis zu 10 Personen im Außen- und Innenbereich in der sogenannten Schwemme und Tische in den Boxen auf, wo Schmankerlplatte und Parkplatzreservierung dazu gebucht werden können. In den exklusiven Boxen im 7. Himmel gibt es auf Bestellung ein Festmenü für acht Personen. Alle Infos und Reservierungen unter www.oktoberfest-mannheim.de.

Ein erfrischender Vorbote zum großen Oktoberfest ist das Frühlingsfest auf dem Mannheimer Maimarkt am Samstag, dem 5. Mai. Flowerpower, Frühlingsluft und Frühlingsgefühle, Cocktails und Grill-Stationen sind die Zutaten für das ausgelassene Highlight im Frühjahr. Da steht die Band Ois Easy nicht nur musikalisch Pate sondern ist auch das Motto der ganzen Party. Tickets ab 180 € für den 10er Tisch in der Schwemme gibt es ab sofort online unter: www.fruehlingsfest-mannheim.de. Ein Tisch in der inneren Box mit Platz für 8 Personen, 2 VIP Parkplätzen und Vorspeisen-Schmankerlplatte kostet 300 €. Das Stehplatz-Ticket an der Almrauschbar ohne Sitzplatzanspruch kostet pro Person 20 €.

CommCo Communication & PR Consulting

21.03.2018


Maimarkt-Tickets: Sparen beim Vorverkauf!

Mannheim - Seit 5. März 2018 gibt es ermäßigte Maimarkt-Eintrittskarten und VRN-Maimarkt-Tickets in rund 250 Vorverkaufsstellen – RNF-Maimarkt-Gewinnspiel: Suzuki Celerio als Hauptgewinn

Hier trifft man sich, hier kauft man ein und verbringt einen schönen Tag mit Familie und Freunden: Auf dem Maimarkt Mannheim, Deutschlands größter Regionalmesse, kann man vom 28. April bis 8. Mai die neuesten Trends entdecken und Produkthighlights aus allen Lebensbereichen ausprobieren und vergleichen. Bauen und Wohnen, Gesundheit und Fitness, Kultur und Reisen, Genuss und Mode, Haushalt und Garten oder modernste Technik: In den 47 Hallen und auf dem großen Freigelände ist für jeden Geschmack etwas dabei. Rettungsdienste zeigen eindrucksvolle Übungen, hochkarätige Mediziner bringen Wissenswertes verständlich auf den Punkt, und in den Tierzelten warten preisgekrönte Rassen. Lust aufs Ausprobieren machen die Sonderschauen „Eine-Welt-Halle. FairTrade“ und „Bewusst genießen – Vegan. Bio. Glutenfrei“. Auf dem Turnierplatz erlebt man Nutztiere in Aktion und beim Internationalen Maimarktturnier Pferdesport vom Feinsten.

Wer dabei sein möchte, kann sich schon jetzt die ermäßigten Vorverkaufskarten besorgen – und am RNF-Gewinnspiel teilnehmen. Hauptpreis ist ein schicker Suzuki Celerio.

Günstige Eintrittspreise

Am 5. März beginnt der Vorverkauf für die Maimarkt-Eintrittskarten. „Frühbucher“ sparen Zeit und Geld, denn die Maimarkt-Eintrittskarten kosten im Vorverkauf für Erwachsene nur 4,50 Euro statt 8,00 Euro an der Tageskasse, für Kinder von 6 bis 14 Jahren nur 3,00 Euro statt 4,50 Euro.
Erwachsene, die mit Bus und Bahn zum Maimarkt kommen, zahlen für den Maimarkt-Eintritt einschließlich Hin- und Rückfahrt mit dem ÖPNV nur 9,90 Euro. Dieses VRN-Maimarkt-Ticket ist ebenfalls schon im Vorverkauf erhältlich und gilt im gesamten Verbundgebiet des Verkehrsverbundes Rhein-Neckar (VRN). Für Kinder von 6 bis 14 Jahren kostet das VRN-Maimarkt-Ticket 5,50 Euro. Besonders bequem fährt man mit der Stadtbahn Linie 6 zum Maimarkt, die Haltestelle befindet sich direkt vor dem Haupteingang.

Über 240 Vorverkaufsstellen zwischen Frankfurt und Karlsruhe, Mainz und Heilbronn, Zweibrücken und Wertheim halten die ermäßigten Eintrittskarten im Vorverkauf bereit. Vorverkaufsstellen sind unter www.maimarkt.de aufgelistet. Die Maimarktleitung nennt sie auch gerne unter der Telefonnummer 0621 42509-20. Ab April gibt es das VRN-Maimarkt-Ticket zusätzlich bei den Verkaufsstellen vieler Verkehrsunternehmen sowie teilweise beim Fahrpersonal und an den Fahrausweis-Automaten. Fahrplanauskünfte bietet der VRN rund um die Uhr unter www.vrn.de oder unter Telefon 0621 1077077.

RNF-Maimarkt-Gewinnspiel: Suzuki Celerio zu gewinnen!

Wer seinen Maimarkt-Besuch jetzt schon plant und Vorverkaufskarten kauft, kann am RNF-Maimarkt-Gewinnspiel teilnehmen, das während der ganzen Vorverkaufszeit vom 5. März bis zum 27. April, 23:59 Uhr, läuft. Hauptpreis ist ein Suzuki Celerio, ein Fünftürer in Super Black Pearl Metallic, powered by SUZUKI DEUTSCHLAND. Der 3,60 Meter lange stylische Stadtflitzer ist u. a. mit Klimaanlage, MP3-fähigem CD-Radio, Bluetooth-Freisprecheinrichtung, ABS und EPS ausgestattet. Der sparsame Dreizylinder-Benzinmotor leistet 68 PS (50 kW) und entspricht der EURO6-Norm.

Zehn weitere Gewinner erhalten jeweils einen Mini-Goldbarren von einem Gramm 999er Feingold mit Maimarkt-Prägestempel.

Teilnehmen kann jeder, der im Vorverkauf Maimarkt-Karten, Karten für die Matinée
„Froh und Heiter“ sowie VRN-Maimarkt-Tickets erworben hat, die nicht aus einem Automaten stammen. Einfach anrufen unter 01378 8818181 und Ticket-Nummer, Namen und Telefonnummer nennen (50 Cent pro Anruf aus dem deutschen Festnetz. Mobilfunkpreise können teilweise erheblich abweichen. Die Benutzung eines Festnetzanschlusses wird empfohlen. Teilnahme ab 18 Jahren. Keine Gewinnausschüttung an Minderjährige. Die Teilnahme ist freiwillig. Unter allen eingegangenen und richtigen Lösungen entscheidet das Los. Beachten Sie die AGBs im RNF-Text S. 898). Das Ticket bitte gut aufbewahren! Die Gewinner werden am Sonntag, 6. Mai, in der RNF-LIFE-Sendung im Maimarktstudio gezogen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Eine Barauszahlung der Gewinne ist nicht möglich.

Infos auf einen Blick

Vorverkaufsbeginn:                              Montag, 05.03.2018

Maimarkt-Eintritt                                   Erwachsene               € 4,50        (Tageskasse: € 8,00)
im Vorverkauf:                                      Kinder (6 – 14 Jahre) € 3,00        (Tageskasse: € 4,50)

Adressen/Infos                                     www.maimarkt.de/besucher/eintritt-preise-vorverkauf.html
Vorverkaufsstellen in Ihrer Nähe:        Telefon: 0621 42509-20               
VRN-Maimarkt-Ticket:                         Erwachsene         € 9,90
                                                            Kinder (6 – 14 Jahre) € 5,50
Öffnungszeiten:                                   28. April bis 8. Mai, täglich von 9 bis 18 Uhr

Text: MAG Mannheimer Ausstellungs-GmbH Foto: Speyer 24/7 News, dak

05.03.2018


Die Schlagernacht des Jahres 2018

Die Schlagernacht des Jahres rollt ab März 2018 wieder durch die großen Hallen Deutschlands und sorgt damit für erste Frühjahrs-Glücksgefühle. Die erfolgreichste Veranstaltungsreihe des deutschen Schlagers lässt durch mitreißende Musik und Emotionen pur schon jetzt die Schmetterlinge im Bauch eines jeden Schlager-Fans tanzen.

Die Schlagernacht des Jahres 2018 - am 24.03.2018 in Mannheim

Mannheim/SAP-Arena - Dazu tragen vorrangig die Namen der hochkarätigen Stars bei, die ihre Teilnahme an den Frühjahrsterminen der Schlagernacht bestätigt haben. Das Frühjahrs-Line-up steht! Howard Carpendale, Marianne Rosenberg, Thomas Anders, Beatrice Egli, Maite Kelly, Vanessa Mai, FANTASY, Matthias Reim, Michelle, Bernhard Brink, Kerstin Ott, Mickie Krause, Anna-Maria Zimmermann, voXXclub und Nik P. garantieren, dass der Frühling 2018 hitverdächtig wird. Mit Ben Zucker und Maria Voskania bleiben keine Wünsche offen, wenn es um die Vielfalt in der deutschen Schlagerwelt geht.

Auch in 2018 steht der mitreißende Live-Event wieder für ein sechsstündiges Feuerwerk aus guter Laune, Hits, wunderschönen Balladen und bester Unterhaltung. Die Top-Stars der Schlagerbranche sorgen für unvergessliche Stunden im Zeichen des Schlagers. Es darf getanzt, gelacht und geträumt werden! Am 16.06.2018 kommt die erfolgreichste Schlagerparty-Reihe Deutschlands endlich auch nach Dresden und das gleich im XXL-Stadionformat! Im DDV-Stadion Dresden wird Premiere gefeiert, parallel findet das Open Air Highlight in der Waldbühne Berlin statt!
Jede Schlagernacht ist ein spektakuläres Konzerterlebnis für sich. Nebenwirkungen – wie rauschhaftes Glücksgefühl -  nicht ausgeschlossen!

Mannheim | 2018 | Die Schlagernacht des Jahres
24.03.2018, Samstag, 18:00, SAP ARENA

Tickets unter: http://www.eventim.de/tickets.html?fun=evdetail&affiliate=sem&doc=evdetailb&key=1861908$9532815&referer_info=semmel_de

Text: Semmel Concerts Entertainment GmbH Foto: Hergen Schrimpf

02.03.2018


Die Schöne und das Biest - Eines der romantischsten Musicals unserer Zeit

Der mit Abstand romantischste Publikumsmagnet ist zurück! Das Märchen von dieser einen und wahrhaftigen Liebe, die alle Hindernisse überwindet, wird uns im Frühjahr 2018 wieder verzaubern und mitnehmen in die wunderbare Welt der mitreißenden Emotionen.

Mannheim/SAP-Arena - „Die Schöne und das Biest“ – seit Jahrzehnten ist diese Geschichte ein Garant für großartige Unterhaltung. Es ist die Geschichte der schönen Bella, die aus Liebe zu ihrem Vater gefangen wird im verwunschenen Schloss. Dieses gehört dem schrecklichen Biest, einem Prinzen, der wegen seiner Selbstsucht verzaubert wurde und nur durch wahre Liebe von seinem Schicksal erlöst werden kann. Während sich Bella trotz ihrer Angst zunächst mit den ebenso verwunschenen Schlossbewohnern anfreundet und dem Biest langsam näherkommt, erliegt auch der Zuschauer nach und nach seinem wilden Charme. Denn hinter dem grausigen Äußeren verbirgt sich ein wahrlich gutes Herz. Das erkennt auch Bella in einem spannenden Finale, in dem sie ihm schließlich ihre Liebe gesteht und ihn so von seinem Fluch befreit.

Diese große Liebe wurde schon mehrmals verfilmt und lockte Millionen in die Kinos, zuletzt im Frühjahr 2017, als die Neuverfilmung weltweit auf Platz 1 der Kinocharts einstieg und mit über 1,3 Milliarden eingespielten US-Dollar direkt der erfolgreichste Film des Jahres wurde.

Und auch die Musical-Fassung zieht die Zuschauer sofort in ihren Bann. Es erwartet Sie ein wunderschöner Abend mit gefühlvollen Balladen, rockig-temperamentvollen Stücken voller Energie, phantastischen Bühnenbildern und Kostümen sowie einer atemberaubenden Lichtshow. Gehen Sie mit Bella in das verwunschene Schloss und Sie werden sich ebenso wie sie in das Biest verlieben. Eins der schönsten Happy-Ends der Musical-Geschichte, für Sie ab Frühjahr 2018 wieder auf Tournee.

Musik von Martin Doepke
Gesangstexte von Elke Schlimbach & Grant Stevens
Dialoge von Christian Bienek
Idee und Konzept von Hans Holzbecher & Andrea Friedrichs

Mannheim | Eines der romantischsten Musicals unserer Zeit Tour 2018 | Die Schöne und das Biest
26.03.2018, Montag, 20:00, Rosengarten - Mozartsaal

Tickets unter: http://www.eventim.de/tickets.html?fun=evdetail&affiliate=sem&doc=evdetailb&key=821887$10009767&referer_info=semmel_de

Text: Semmel Concerts Entertainment GmbH Foto: Jef Kratochvil

02.03.2018


Positive Bilanz der Stadtbahn Mannheim Nord

Seit gut anderthalb Jahren – oder genauer seit 620 Tagen rollen die Bahnen der Linie 4/4A auf neuer Trasse. Mannheims Erster Bürgermeister und ÖPNV-Dezernent Christian Specht, Martin in der Beek, Technischer Geschäftsführer der rnv und MV-Geschäftsführer Marcus Geithe zogen jetzt auf einer Presserundfahrt die Bilanz zum Betrieb auf der noch jungen Strecke „Stadtbahn Mannheim Nord“.

Mannheims Erster Bürgermeister und ÖPNV-Dezernent Christian Specht, Martin in der Beek, Technischer Geschäftsführer der rnv, MV-Geschäftsführer Carsten Südmersen mit Mitgliedern des Stadtbahnforums

Mannheim-Nord - „Die Stadtbahn Nord ist schon jetzt eine absolute Erfolgsgeschichte“, stellte Specht gleich zu Beginn der Rundfahrt fest. „Wir befördern an einem Werktag mehr als 10.000 Menschen auf der neuen Trasse nördlich der Bonifatiuskirche. Damit übertreffen wir bereits nach kurzer Zeit die Fahrgast-Prognosen für das Jahr 2020,“ resümiert Specht und sieht daher bestätigt, dass die neuen Verbindungen von den Fahrgästen ausgesprochen positiv angenommen werden.

Die kritische Annahme der damaligen Gegner der Stadtbahn Mannheim Nord, Fahrgäste würden mit Inbetriebnahme der neuen Stadtbahn lediglich vom bisherigen Busangebot auf die Bahn umsteigen, sieht deshalb auch Martin in der Beek, Technischer Geschäftsführer der rnv, gänzlich widerlegt.. „Die ersten Erhebungen bestätigen, dass wir einen satten Netto-Fahrgastzuwachs haben. Allein in der Gartenstadt gehen wir von einem Fahrgastzuwachs im Bereich von mindestens 33 % aus“, fasst in der Beek die Ergebnisse der kontinuierlichen Fahrgastzählungen zusammen. Dies zeige, wie sehr der Lückenschluss, der erst durch den Bau und die Inbetriebnahme der Stadtbahn Mannheim Nord möglich wurde, zuvor im innerstädtischen ÖPNV-Netz gefehlt habe. „Schon in einigen Jahren wird es unvorstellbar erscheinen, dass die intensiv besiedelte Gartenstadt in Mannheims Norden bis 2016 nicht unmittelbar an die Schiene angebunden war.“

"Wir befördern an einem Werktag mehr als 10.000 Menschen auf der neuen Trasse nördlich der Bonifatiuskirche. Damit übertreffen wir bereits nach kurzer Zeit die Fahrgast-Prognosen für das Jahr 2020." resümiert Christian Specht, Erster Bürgermeister unbd ÖPNV-Dezernent.

Für Christian Specht zeigt dieser Erfolg ganz klar, dass der ÖPNV eine attraktive Lösung in der aktuellen Diskussion um Stickoxidbelastung und dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts zu Diesel-Fahrverboten darstellt: „Gerade in Zeiten der durch Stickoxide und Feinstaub belasteten Innenstädte muss alles dafür getan werden, die Straßen zu entlasten und die Bürgerinnen und Bürger sowie die Pendler dazu zu bewegen, auf emissionsfreie Alternativen umzusteigen. Dies gelingt uns zum einen durch preislich attraktive Angebote, aber auch durch Investitionen in die Infrastruktur wie hier im Mannheimer Norden“, so Specht.

Daher bewertet auch Marcus Geithe, Geschäftsführer der für die Finanzierung der Infrastruktur zuständigen Mannheimer Verkehr GmbH (MV), die Ausgaben für die Neubaustrecke als absolut gerechtfertigt: „Wir haben mit dem Bau der Stadtbahn Mannheim Nord eine wertvolle Investition in die Zukunft getätigt, von der auch die folgenden Generationen erheblich profitieren werden“, beweist Geithe demografische Weitsicht. Zudem würden mindestens 48 Millionen Euro der insgesamt gut 90 Millionen Euro Baukosten durch Förderungen von Bund und Land gedeckt. „Wir haben damit eine große Chance für Mannheim und die Menschen in unserem Verkehrsgebiet genutzt.“ Bei den Baukosten sieht Geithe das Projekt voll im Rahmen. Zwar sei die neue Stadtbahn etwas teurer geworden als ursprünglich angedacht, allerdings liege dies nicht an ungeplanten Kostensteigerungen. Vielmehr waren Mehrleistungen und Ergänzungen wie beispielsweise die sogenannte Vorsortieranlage, also das dritte Gleis in der Friedrich-Ebert-Straße kurz vor Beginn der neuen Trasse, Hauptgrund für Mehrkosten.

Seit gut anderhalb Jahren - oder genauer seit 620 Tagen - rollen die Bahnen der Linie 4/4A auf der neuen Trasse.

Ein Zeugnis über die Anstrengungen, die von der Planung bis hin zur Inbetriebnahme der neuen Strecke nötig waren, liefert nun ein Bildband, der am Rande der Pressefahrt vorgestellt wurde. „Mit dem Bildband wollen wir uns bei all denen bedanken, die sich in ganz besonderer Weise für das Projekt eingesetzt haben. Das gilt unter anderem für die ehemaligen Mitglieder des Stadtbahnforums“, erläutert Geithe.

Die Stadtbahn in den Mannheimer Norden erschließt vier Stadtteile: Neckarstadt-Ost, Käfertal, Waldhof und Gartenstadt. Gut 32.000 Mannheimerinnen und Mannheimer leben in unmittelbarer Nähe zur neuen Strecke. Viele große und kleine Unternehmen sowie das Gewerbegebiet Käfertal Süd erhalten eine direktere, schnellere und bequemere Anbindung an den Öffentlichen Personennahverkehr. Sechs Schulen mit über 2.000 Schülerinnen und Schülern, 750 Bewohner der Studentensiedlung Ludwig-Frank, das Naherholungsgebiet Käfertaler Wald und attraktive Freizeiteinrichtungen wie die Freilichtbühne sind direkt an das Schienennetz angeschlossen.

Stadt Mannheim

01.03.2018


Ministerpräsident Kretschmann eröffnet Maimarkt

Mannheim - Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) eröffnet am Samstag, 28. April 2018, um 10.00 Uhr offiziell den Maimarkt Mannheim.

Im Anschluss wird sich der Regierungschef, der die Schirmherrschaft für Deutschlands größte Regionalmesse übernommen hat, bei einem Rundgang durch das Maimarktgelände über die Angebote der Aussteller informieren.

„Der Mannheimer Maimarkt ist sowohl für die ausstellenden Unternehmen als auch die Verbraucherinnen und Verbraucher ein idealer Ort des Austausches. Gerade die Ausrichtung auf regionale Produkte verschafft hier den Besucherinnen und Besuchern die Möglichkeit, sich direkt beim Erzeuger über Herkunft und nachhaltige Produktion zu informieren“, so Ministerpräsident Winfried Kretschmann zum diesjährigen Maimarkt. „Die große unternehmerische Vielfalt, die sich auf der Messe präsentiert, unterstreicht die jahrhundertalte Tradition des Marktes und dessen Erfolg zugleich.“

Rund 1.400 Aussteller präsentieren auf dem Maimarkt Mannheim in 47 Hallen und auf dem großen Freigelände mehr als 20.000 Produkte und Dienstleistungen aus allen Lebensbereichen. Diese Vielfalt zog im vergangenen Jahr 341.000 Menschen an. Auf dem Maimarkt 2018 zeigen unter anderem Rettungsdienste eindrucksvolle Übungen, hochkarätige Mediziner bringen Wissenswertes verständlich auf den Punkt, und in den Tierzelten warten preisgekrönte Rassen. Lust aufs Ausprobieren machen die Sonderschauen „Eine-Welt-Halle. FairTrade“ und „Bewusst genießen: Vegan. Bio. Glutenfrei“.

Der Maimarkt Mannheim ist vom 28. April bis 8. Mai 2018 täglich von 9.00 bis 18.00 Uhr geöffnet. Weitere Informationen unter www.maimarkt.de

Text: MAG Mannheimer Ausstellungs-GmbH Foto: Speyer 24/7 News, dak

28.02.2018


Havariertes Schiff auf dem Rhein freigeschleppt

Das Containerschiff hatte in der Nacht einen Steiger gerammt und Leck geschlagen

Mannheim - Das in der Nacht auf dem Rhein havarierte Containerschiff ist freigeschleppt und liegt nun gesichert im Hafen. Der Unfallort am Terminal Nord ist wieder freigelegt. Aktuell werden im Hafen die Container von dem havarierten Schiff abgeladen.

„Der Unfall zeigt, dass Schiffsunfälle auf den wichtigen Bundeswasserstraßen Rhein und Neckar im zweitgrößten europäischen Hafenzentrum immer wieder einmal vorkommen können und deshalb eine gute Gefahrenabwehr notwendig ist“, so Erster Bürgermeister und Feuerwehrdezernent Christian Specht. „Ich danke allen Einsatzkräften, die seit der Nacht und über den ganzen Tag hinweg an der Unfallstelle am und auf dem Wasser im Einsatz waren. Bei diesen eisigen Temperaturen stellte das eine ganz besondere Herausforderung dar. Ich bin erleichtert, dass Schlimmeres verhindert werden konnte.“

Erster Bürgermeister Christian Specht (links) macht sich ein Bild von der Lage vor Ort bei dem havarierten Containerschiff im Mühlauhafen.

Der rund 180 Meter lange Schubverband „Orfeo II“ hatte in der Nacht einen Steiger gerammt und war leck geschlagen. Um 2 Uhr ging bei der Wasserschutzpolizei der Notruf ein. Die Feuerwehr Mannheim war seit der Nacht mit dem Feuerlöschboot vor Ort, um das Wasser und den Kraftstoff aus dem Schiff zu pumpen. Der Schiffsverkehr an der Unfallstelle konnte während des gesamten Einsatzes ungehindert weiterlaufen.

Bei dem Einsatz waren rund 80 Hilfskräfte der Feuerwehren Mannheim und Ludwigshafen, von Polizei, DLRG, THW, Rettungsdienst sowie die Notfallseelsorge vor Ort.

Verletzt wurde bei dem Schiffsunfall niemand.
Wie es zu der Havarie kommen konnte, ist noch unklar.

Stadt Mannheim

28.02.2018


Containerschiff auf dem Rhein havariert – Vorausichtlich kein Rhein-Alarm notwendig

2. Meldung

Das im Mühlauhafen havarierte Schiff Orfeo II

Mannheim - Am 27.02.2018, gegen 2.00 Uhr, ging bei der Wasserschutzpolizei Mannheim der Notruf des Containerschiffs „Orfeo II“ (nicht, wie ursprünglich gemeldet „Ortreo II“) ein. Das Schiff hatte – vermutlich bei einem Wendemanöver – am Interterminal Nord im Mühlauhafen einen Steiger gerammt und war leck geschlagen. Die Feuerwehr Mannheim war mit dem Feuerlöschboot vor Ort, um das Wasser und austretenden Kraftstoff aus dem Schiff zu pumpen. Die Pumparbeiten werden derzeit noch fortgeführt. Von der Ladung des Schiffes geht keine Gefahr für die Bevölkerung aus.

Nach derzeitiger Lage wird es nicht notwendig, Rhein-Alarm auszulösen. Das Schiff wird stabilisiert und droht nicht, zu sinken. Das eingetretene Wasser und der ausgetretene Kraftstoff werden weiterhin von der Feuerwehr abgepumpt.

Bei dem Unfall wurde niemand verletzt. Die Feuerwehr ist mit 50 Einsatzkräften vor Ort. Der Schiffsverkehr an der Unfallstelle ist nicht gesperrt und wird von der Wasserschutzpolizei geregelt.

Containerschiff auf dem Rhein havariert - 1. Meldung

Mannheim - Am 27.02.20, gegen 2.00 Uhr, ging bei der Wasserschutzpolizei Mannheim der Notruf des Containerschiffs „Ortreo II“ ein. Das Schiff hatte – vermutlich bei einem Wendemanöver – am Interterminal Nord im Mühlauhafen einen Steiger gerammt und war leck geschlagen.

Die Feuerwehr Mannheim war mit dem Feuerlöschboot vor Ort, um das Wasser und austretenden Kraftstoff aus dem Schiff zu pumpen. Die Pumparbeiten werden derzeit noch fortgeführt. Die Lage ist stabil. Von der Ladung des Schiffes geht keine Gefahr für die Bevölkerung aus. Ob aufgrund des Austritts von Kraftstoff, Rhein-Alarm ausgelöst werden muss, wird derzeit geprüft.

Bei dem Unfall wurde niemand verletzt. Die Feuerwehr ist mit 50 Einsatzkräften vor Ort.

Text: Stadt Mannheim Foto: Feuerwehr Mannheim

28.02.2018


Zufriedene Gesichter bei der Jobs for Future

Berufe-Messe in der Maimarkthalle schließt nach drei Tagen mit 41.838 Besuchern

Mannheim - Interessierte Bewerber, intensive Gespräche, zufriedene Aussteller: Mit 41.838 Besuchern (Vorjahr: 43.875) ist am Samstag die 18. Jobs for Future – Messe für Arbeitsplätze, Aus- und Weiterbildung zu Ende gegangen. Drei Tage lang berieten 335 Aussteller Menschen in allen Phasen des Berufslebens, erläuterten Berufsbilder und Studiengänge und begeisterten mit spannenden Mitmach-Aktionen. Die Besucherinnen und Besucher kamen aus der Metropolregion Rhein-Neckar, aber auch aus dem Raum Mainz/Wiesbaden, Frankfurt, Landau, Freiburg, Karlsruhe, Tauberbischofsheim, Heilbronn und aus dem Rheinland. Bei einer Umfrage zeigten sich die Aussteller sehr zufrieden. Alle Befragten wollen 2019 wieder dabei sein.

Ob Zootierpfleger/in, Fachinformatiker/in oder das duale Studium Holztechnik: Schüler/innen und Berufstätige nutzten die Gelegenheit, sich aus erster Hand über Berufe zu informieren. Viele kamen gezielt und gut vorbereitet an die Stände, ließen sich Praktika vermitteln oder gaben Bewerbungen ab – nicht ohne die Mappe vorher professionell überprüfen zu lassen. Wer sich noch nicht sicher war, hatte an zahlreichen Ständen Gelegenheit, seine Eignung mit praktischen Übungen zu testen – was zu manchem Aha-Erlebnis führte. So versuchten sich junge Mädchen am Simulator beim Schweißen, andere regulierten den Durchfluss in Rohrleitungen im BauBus und stellten so ihr technisches Verständnis unter Beweis. „Viele Schüler waren überrascht über das hohe Niveau in den Bauberufen“, freute sich ein Maurermeister bei der Bauwirtschaft Nordbaden.

Die Aussteller lobten die Messe als Plattform, um über ihre Berufe aufzuklären. Personaler machten immer wieder die Erfahrung, dass Bewerber im persönlichen Gespräch oft einen deutlich besseren Eindruck hinterließen als nach dem Erstkontakt vermutet. Studierende fragten bei Unternehmen nach Bachelor- oder Masterarbeiten sowie nach Einstiegsmöglichkeiten nach dem Studium. Immer mehr Abiturienten interessieren sich für gewerblich-technische Ausbildungsberufe wie etwa Fluggerätmechaniker/in als Alternative zum Studium oder als Basis dafür.

Kompaktes, praxisnahes Wissen vermittelten über 100 Workshops in den Info-Foren. Besonders gefragt waren Angebote, die dabei halfen, eigene Interessen und Fähigkeiten zu erkennen, oder bei denen man mit praktischen Übungen Sicherheit für Bewerbung und Vorstellungsgespräch gewinnen konnte. Sehr gut besucht waren zwei Vorträge für Eltern, die ihren Kindern bei der Berufsorientierung zur Seite stehen wollten und dafür Tipps erfahrener Expert/innen erhielten.

Mehr Erwachsene mit Interesse für Weiterbildung verzeichneten das Regionalbüro für berufliche Fortbildung, die Handwerkskammer, die Agentur für Arbeit und die Industrie- und Handelskammer. An zahlreichen Ständen suchten Geflüchtete nach Möglichkeiten, ihre Kenntnisse unter Beweis zu stellen und Arbeit zu finden. Umsteiger bewarben sich für eine Qualifizierung zum Lokführer. Den Quereinstieg nach 25 Jahren hatte ein 42-jähriger Lagerlogistiker bereits gewagt und berichtete begeistert von seiner Ausbildung zum Elektroniker für Gebäudetechnik, die er gerade „mit Leidenschaft“ absolviert. Einen Perspektivwechsel kann auch Dilara Tosun verzeichnen: Als Schülerin war sie vor vier Jahren an den Stand eines Unternehmens für Siebtechnik gekommen – nun beriet sie als ausgebildete technische Produktdesignerin selbst die Besucher: „Eine schöne Erfahrung!“

Die nächste Jobs for Future – Messe für Arbeitsplätze, Aus- und Weiterbildung in Mannheim findet vom 21. bis 23. Februar 2019 statt. Weitere Infos unter www.jobsforfuture-mannheim.de

In Villingen-Schwenningen findet die nächste Messe Jobs for Future bereits vom 8. bis 10. März 2018 statt. Infos dazu gibt es unter www.jobsforfuture-vs.de

MAG Mannheimer Ausstellungs-GmbH

28.02.2018


Premiere in Mannheim: HOLIDAY ON ICE feiert den Mythos von ATLANTIS

Erfolgreiche Premiere von neuer Show ATLANTIS in Mannheim – HOLIDAY ON ICE begeistert die Besucher in der ausverkauften SAP Arena mit einer Hommage an den Mythos Atlantis – Eiskunstlauf auf Hochleistungsniveau – Pahde-Zwillinge einmal in jeder Tourstadt zu sehen – VVK für Jubiläumsjahr eröffnet

Mannheim – Spektakulär und mystisch startete HOLIDAY ON ICE den Gastbesuch in Mannheim. Die ausverkaufte Premierenshow in der SAP Arena bringt Momentaufnahmen aus Leben und Liebe des prachtvollen Inselreichs aufs Eis. Das Produktionsteam um Robin Cousins, Creative Director und Choreograph, setzt das Können und die Leidenschaft der Eiskunstläufer mit allen Mitteln der Bühnenkunst in Szene. Der Cast aus 35 internationalen Profiläufern nimmt die Zuschauer mit auf eine Reise durch die mystischen Welten der Legende und fasziniert mit Eiskunstlauf, Tanz und Luftakrobatik auf Hochleistungsniveau.

„Diese Produktion erreicht ein ganz neues Showlevel. Mit modernster Licht-und Installationstechnik kreieren wir eine Über- und Unterwasserwelt und schaffen ein 360-Grad-Erlebnis für die Zuschauer.“, so Robin Cousins. Atemberaubende Luftakrobatik, vierfache Sprünge und ein aus 30 Eiskunstläufern bestehendes Wheel, das wie ein glitzerndes Drehkreuz rückwärts rotiert, sind nur einige Highlights von ATLANTIS. Die Show gastierte noch bis zum 04. Februar in der SAP Arena in Mannheim.

Als Teil des Cast sind die TV-Lieblinge Valentina und Cheyenne Pahde, bekannt durch die RTL-Serien „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ und „Alles was zählt“, in jeder Tourstadt für eine Show auf dem Eis zu sehen. Die beiden verzaubern das Publikum in insgesamt vier Szenen mit ihrer Passion für den Eiskunstlauf auf der spiegelglatten Bühne. Bereits seit Kindertagen stehen die Zwillinge auf den Kufen und erfüllen sich mit ihren Rollen als Testimonials für HOLIDAY ON ICE nun einen Kindheitstraum. „Alle kleinen Mädchen, die professionell in Richtung Eiskunstlauf gehen, haben das Ziel, irgendwann bei HOLIDAY ON ICE zu laufen. So war es bei uns auch“, freut sich Valentina Pahde. In Mannheim ging es für die Schwestern am 03.02.2018 um 16:30 Uhr aufs Eis.

Für Cheyenne Pahde, die seit 2016 jede Woche für die RTL-Serie „Alles was zählt“ vor der Kamera auf dem Eis steht, wird HOLIDAY ON ICE auch in der Sendung eine wichtige Rolle spielen. Die emotionale Begegnung von Cheyenne Pahde als Marie Schmidt und der HOLIDAY ON ICE Show ATLANTIS wird ab dem 08. Februar 2018 ausgestrahlt.

Noch bis März 2018 tourt HOLIDAY ON ICE mit den Produktionen ATLANTIS und TIME durch 19 deutsche Städte und Wien. Für die kommende Saison, die das Jubiläumsjahr einläutet, hat HOLIDAY ON ICE ab sofort den Vorverkauf eröffnet. Die Daten für die 11 Tourstädte 2018/2019 finden Sie im Verlauf. Alle Eiskunstlauf-Liebhaber, HOLIDAY ON ICE Begeisterte und jeder, der neugierig geworden ist, kann sich jetzt einen der begehrtesten Plätze sichern.

Tourplan HOLIDAY ON ICE präsentiert ATLANTIS 2018/2019

  • Hamburg    09.02.2018 – 11.02.2018    Barclaycard Arena
  • Zwickau    15.02.2018 – 19.02.2018    Stadthalle
  • Köln    24.02.2018 – 25.02.2018    LANXESS arena
  • Magdeburg 06.12.2018 – 09.12.2018 GETEC Arena
  • Erfurt    13.12.2018 – 16.12.2018    Messehalle 1
  • Wetzlar    19.12.2018 – 20.12.2018    Rittalarena
  • Nürnberg 22.12.2018 – 26.12.2018 Arena Nürnberger Versicherung
  • Münster    28.12.2018 – 01.01.2019    Halle Münsterland
  • München    03.01.2019 – 05.01.2019 Olympiahalle
  • Göttingen 31.01.2019 – 03.02.2019 Lokhalle
  • Freiburg 07.02.2019 – 10.02.2019 Rothausarena
  • Dresden    14.02.2019 – 17.02.2019    Messehalle 1
  • Berlin    20.02.2019 – 03.03.2019    Tempodrom
  • Wien    Daten folgen

Sehen Sie hier einen kleinen Teaserclip aus der Show Atlantis:

Sehen Sie hier das Fotoalbum zur Show "Atlantis" in der SAP Arena Mannheim:


Text: HOI Productions Germany GmbH Foto & Video: Speyer 24/7 News, dak

06.02.2018


Internationales Akrobatikfestival aus der Schweiz erstmals in Deutschland

Artistika meets friends am 2. + 3. Mai im Mannheimer Capitol

Kindervorstellung mit Lions Club Mannheim Rhein-Neckar

Mannheim - Fernab vom Zirkusdach zeigen alljährlich im März im Schweizer Visp ausgewählte Künstler ihr Können direkt und ohne doppelten Boden beim internationalen Akrobatikfestival „Artistika“, das es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Leistungen der hochkarätigen Künstler zur eigenen Kunstform zu erheben. Denn Artistik ist die hohe Kunst, die den menschlichen Körper von den physikalischen Grenzen zu befreien scheint und damit Jung und Alt gleichermaßen von je her begeistert. Nach fünf erfolgreichen Festivals in der Schweiz und Gastspielen auf dem Luxuskreuzschiff MS Europa 2 wird die Crème de la Crème der internationalen Artistenszene am 2. und 3. Mai erstmals in Deutschland im Mannheimer Capitol auftreten.

Mit dabei sind keine geringeren als die legendären Pelligrini Brothers, die ausgezeichnet mit dem Goldenen Clown von Monte Carlo in der vierten Zirkusgeneration das faszinierende Wechselspiel aus Kraft und Grazie in den renommiertesten Manegen der Welt zelebrieren. Ganz anders und gleichsam einzigartig ist die Jonglage des multilingualen Entertainers Cotton McAloon, der nicht nur die sichtbaren Bälle mit hoher Treffsicherheit auffängt, sondern jeden noch so unscheinbaren Ball aus dem Publikum in Zwerchfell verbiegenden Lacher verwandelt. Mit Bronze und Silber vom Cirque de Demain ausgezeichnet wurde Equilibrist Andrey Katkov, dessen Darbietungen durch die Kombination von einmaliger menschlicher Flexibilität, ästhetischer Bewegung und anspruchsvollen Täuschungen bestechen. Eine Entschleunigungstherapie erwartet die Gäste mit dem unbeschreiblichen Thomas Leuenberger alias Baldrian, der mit seiner Helium gefüllten Gisela das Capitol zum Schweben bringen wird. Rasant geht es weiter, wenn auf engstem Raum Cirque du Soleil Star Rob Alton auf seinem BMX-Bike mit jungenhaftem Charme und sportlicher Perfektion Extremsport und rasante Tricks zu einer neuen Generation des Varieté-Entertainment verschmelzen lässt.

Die Gewinner der Artistika 2016 Chris & Iris erzählen in einer poetischen Hand-auf-Hand-Nummer mit großem schauspielerischem Ausdruck die Geschichte von Angst und Vertrauen und machen in einem Wechselbard von Höhenflug und scheinbar tiefem Fall die Freude und das Zaudern für das Publikum greifbar. Ein Exportschlager des Schweizer Entertainments ist Nina Burri. Die Finalistin von „America´s Got Talent“ begann ihre Karriere als Tänzerin und entdeckte nach Engagements an renommierten Bühnen wie dem Moulin Rouge ihre Liebe zur Kontorsion erst im Alter von 30 Jahren. Die bildhübsche Schlangenfrau moderiert außerdem – gerne auch in vier Sprachen. Ein musikalisches Highlight bietet Broadway Star Yamil Borges gemeinsam mit dem israelischen Musiker und Komponisten Tal Balshaj am Klavier. Die New Yorker Jazzsängerin und Wahlberlinerin Yamil Borges ist ein Weltstar. Im Jahr 1979 engagierte Leonard Bernstein sie für die Rolle der Rosalia in der „West Side Story“ am Broadway. Der endgültige Durchbruch gelingt ihr 1985 in Richard Attenboroughts Film „A Chorus Line“ an der Seite von Michael Douglas, als sie sich gegen mehr als 3000 Mitbewerberinnen durchsetzt und in der Rolle der Diana Morales die ganze Bandbreite ihrer Kunst zeigen kann.

Dass der Festivalableger „Artistika meets friends“ ausgerechnet in der Quadratestadt uraufgeführt wird, ist auf die enge Verbindung des Produzenten und Erfinders der Artistika zur Quadratestadt zurückzuführen. Aufgewachsen in der Neckarstadt hat Karim Habli seine Wurzeln nie vergessen. Das 1971 in Friesland geborene «Bühnentier» ist zwar tunesischer Abstammung, aber im Herzen ein echter Monnemer. Für den gelernten Schauspieler, der seine ersten Auftritte im Prinzregententheater in Ludwigshafen und im Mannheimer Nationaltheater absolvierte und der nunmehr seit 10 Jahren in der Schweiz lebt, ist die Artistika eine Herzensangelegenheit: „Mit der Leichtigkeit eines Balletttänzers und der Ausdruckskraft eines Schauspielers verbinden die Artisten grenzüberschreitend alle Künste der darstellenden Kunst und inszenieren oftmals kleine Geschichten, die sie hingebungsvoll und mit Liebe erzählen. Daraus entstanden ist eine wunderbare Show, die internationale Vergleiche nicht scheuen muss und viel staunende Begeisterung beim Publikum und in den Medien hervorgerufen hat.“

Das findet auch Radio Regenbogen Geschäftsführer und Palazzo-Produzent Gregor Spachmann: „Bereits zweimal habe ich das hochkarätige Festival in der Schweiz besucht und war jedes Mal von der hohen Qualität der Künstler und der charmanten Inszenierung begeistert. Nach 19 Jahren Palazzo habe ich dort viele bekannte, preisgekrönte Palazzo-Künstler wieder getroffen aber auch neue kreative und sehr innovative Nummern gesehen, die eine veritable Inspiration sind. Für Radio Regenbogen stellt die Artistika eine echte Bereicherung in der Veranstaltungslandschaft der Metropolregion dar, weshalb wir mit unserem neuen Sender regenbogen2 die „Artistika meets friends“ als Medienpartner gerne unterstützen. Als Palazzo Produzent bin ich dankbar, dass den vielen Artisten, die ein Leben lang für ihre Nummer hart trainieren, mit diesem Akrobatikfestival endlich eine Plattform für ihre hohe Kunst geboten wird.“ Neben regenbogen2 unterstützen auch weitere namhafte Unternehmen wie Wedia Visuelle Großflächenwerbung, Wall Decaux und das Sternerestaurant Emma Wolf, das das Catering im VIP Bereich übernimmt, die Veranstaltung.

Artistika meets friends unterstützt mit einer Kindervorstellung am Nachmittag des 3. Mai den Lions Club Mannheim Rhein-Neckar, der sich insbesondere für benachteiligte Kinder an den Mannheimer Schulen engagiert. Pastpräsident Stephan Seyffer und Vizepräsident Kaspar Leistner zeigen sich begeistert: „Dass die „Artistika meets friends“ ausgerechnet in Mannheim stattfindet, ist ein Glücksfall und passt genau zu unseren Projekten. Wir werden 600 Schüler einladen, einen sorgenfreien Nachmittag zu verbringen, und freuen uns schon jetzt auf die vielen lachenden Gesichter.“

Zum Festival in die Schweiz kamen seit seiner Premiere 2013 ausschließlich die Besten der Besten mit internationaler Bühnenerfahrung und Engagements in den renommiertesten Zirkussen und Varietés der Welt, um sich dem Wettbewerb um die aus Bronze gegossene Trophäe zustellen. Unterstützt wurde das Artistikfestival seit jeher von prominenten Paten wie den beiden legendären Klangartisten von Yello, der weltbesten Clownin Gardi Hutter, dem Shootingstar der Zaubergilde Florian Zimmer, dem amerikanischen Weltstar Peter Shub und dem Schweizer Hochseilartist Freddy Nock. In Mannheim übernehmen die vier charmanten Musikerinnen von Salut Salon, die 2016 den Echo für „Klassik ohne Grenzen“ erhielten und mittlerweile über 22 Millionen Mal für ihre Meisterwerke der klassischen Comedy auf Youtube angeklickt wurden, am 3. Mai die Patenschaft. Am 2. Mai wird Dieter Thomas Kuhn als singender Patron mit einem Unplugged Auftritt die Artistika meets friends unterstützen. Das ausführliche Programm wird im November vorgestellt.

Tickets sind ab sofort ab 33,90 Euro erhältlich unter: www.capitol-mannheim.de, telefonisch 0621 / 33 67 333 von 11.00 Uhr bis 17.00 Uhr oder per Email artistika@capitol-mannheim.de.

Text: CommCo Communication & PR Consulting Foto: "Künstler", Artistika meets Friends; "Pressekonferenz", Speyer 24/7 News, dak

01.02.2018


Doppelhaushalt 2018/2019 der Stadt Mannheim ohne Auflagen genehmigt

Das Regierungspräsidium Karlsruhe hat den Doppelhaushalt 2018/2019 der Stadt Mannheim genehmigt. Regierungspräsidentin Nicolette Kressl bestätigte die Gesetzmäßigkeit der im Dezember vom Gemeinderat beschlossenen Haushaltssatzung ohne Auflagen.

Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz bedankte sich bei Kressl für die zügige Prüfung des über 800 Seiten starken Haushaltsplans: „Die rasche Genehmigung zeigt, dass unser Haushalt solide aufgestellt ist. Das Regierungspräsidium hat der Stadt Mannheim die volle finanzpolitische Handlungsfähigkeit bestätigt, da mit dem Beschluss keine Auflagen verbunden sind. So können wir sofort mit der Bewirtschaftung des neuen Haushalts beginnen. Das schafft Sicherheit für die im Haushalt geplanten Investitionen und die Empfänger städtischer Zuschüsse.“

„Das Regierungspräsidium hat unsere Prognosen bestätigt: Unsere für die nächsten vier Jahre geplanten Investitionen in Rekordhöhe werden dafür sorgen, dass sich unsere vorhandenen liquiden Mittel kontinuierlich reduzieren und bis Ende 2021 bis auf den gesetzlichen Mindestbestand erschöpft sein werden“, berichtete Erster Bürgermeister und Kämmerer Christian Specht. „Die Aufsichtsbehörde begrüßt daher ausdrücklich unser Programm zur strategischen Haushaltskonsolidierung SHM², durch das wir die Investitionskraft der Stadt Mannheim dauerhaft stärken können.“ Das strategische Haushaltskonsolidierungsprogramm soll im Jahr 2018 22 Mio. Euro, im Jahr 2019 30 Mio. Euro und ab 2020 jährlich 42 Mio. Euro Einsparungen erbringen. „Wir schaffen es weiterhin, ohne Neuverschuldung auszukommen und im anstehenden Doppelhaushalt Schulden in Höhe von 3,4 Mio. Euro abzubauen“, so Specht weiter.

Das Haushaltsvolumen der Stadt Mannheim beträgt im Doppelhaushalt 2018/2019 jährlich rund 1,5 Milliarden Euro, es sind Investitionen in Höhe von 280 Millionen Euro geplant. Insgesamt will die Stadt Mannheim bis 2021 eine halbe Milliarde Euro vor allem in Kinderbetreuung, Bildung und städtische Infrastruktur investieren.

Text: Stadt Mannheim Foto: Speyer 24/7 News (Archiv), sos

09.01.2018


Die Stadtverwaltung erinnert: Waffenrecht: Amnestieregelung – Illegale Waffen und Munition können noch bis 1. Juli 2018 straffrei abgegeben werden

Wer im unerlaubten Besitz von Waffen oder Munition ist, kann diese noch bis zum 1. Juli 2018 straffrei bei der zuständigen Waffenbehörde oder einer Polizeidienststelle abgeben.

„Mit der Reform des Waffenrechts im Juli 2017 wurde eine sogenannte Strafverzichtsregelung für den illegalen Besitz von Waffen und Munition vorgesehen. Ein Jahr lang können Besitzer nicht eingetragene Waffen und Munition straffrei bei Polizei und Behörden abgeben. Durch diese Regelung wurde ein Anreiz geschaffen, Waffen und Munition der zuständigen Behörde zu überlassen“, erklärt Klaus Eberle, Leiter des zuständigen Fachbereichs Sicherheit und Ordnung.
Die Amnestie richtet sich zum Beispiel an Bürger, die etwa durch eine Erbschaft ungewollt zu illegalen Waffenbesitzern wurden.

Im Jahr 2009 hatte es schon einmal eine solche Amnestieregelung gegeben. Damals wurden bundesweit rund 200.000 Schusswaffen abgegeben.
Seit Beginn der aktuellen Amnestieregelung im Juli 2017 wurde in Mannheim eine illegale Waffe und ein Beutel mit illegaler Munition abgegeben.

Weitere Informationen gibt es bei der Waffenbehörde des Fachbereichs Sicherheit und Ordnung – bitte über schriftliche Anfrage unter Fax 0621/293-9067 oder E-Mail: bereich31@mannheim.de

Im Dienstgebäude in der Karl-Ludwig-Straße 28-30 können illegale Waffen und Munition zu den Öffnungszeiten abgeben werden.
Die Öffnungszeiten der Waffenbehörde sind montags und mittwochs von 8 bis 12 Uhr und donnerstags von 14 bis 17 Uhr.
Freitags sind Termine von 8 bis 12 Uhr unter vorheriger Online-Terminvereinbarung möglich.
Um Wartezeiten zu vermeiden, kann vorher ein Termin unter dem folgenden Link vereinbart werden: https://tempus-termine.com/termine/index.php?anlagennr=47

Stadt Mannheim

09.01.2018


Neujahrsempfang 2018 der Stadt Mannheim

„Mann-Heim als Frauen-Ort“ war der Themenschwerpunkt des diesjährigen Neujahrsempfangs der Stadt Mannheim, der am 6. Januar, im Rosengarten stattfand. Anlass für den Themenschwerpunkt ist das Frauenwahlrecht, dessen Einführung sich 2018 zum 100. Mal jährt. Seit 1918 haben viele Initiativen und gesetzliche Regelungen zu einem Zuwachs an Geschlechtergerechtigkeit geführt. Auf der Ebene 3 des Rosengartens wurden den Bürgerinnen und Bürgern die vielfältigen Aspekte der Geschlechtergleichstellung präsentiert. Bei sogenannten „Fishbowls“ konnten sie unter anderem der Frage nachgehen, ob Gesetze gleichberechtigte Lebenswirklichkeiten schaffen. Des Weiteren stellten sich zahlreiche Institutionen vor, darunter auch das Amt der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Mannheim. Auch künstlerisch wurde das Thema aufgegriffen – etwa durch eine Performance von Studentinnen der Theaterakademie.

Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz bei seiner Neujahrsrede auf dem Neujahrsempfang der Stadt Mannheim 2018 im Rosengarten

Neujahrsrede des Oberbürgermeisters
Im Mittelpunkt des Festaktes stand auch in diesem Jahr die Neujahrsrede des Oberbürgermeisters. „Wenn sich Frauen in ihrem demokratischen Recht allein auf die Teilnahme an Wahlen beschränkt hätten, wären sie und wir als Gesellschaft heute keinen Schritt weiter als 1918“, sagte Kurz über die Erfolge in der Geschlechtergerechtigkeit. Der Grundgedanke des Neujahrsempfangs, nämlich Anlässe und Orte der Begegnung und Verständigung zu schaffen, solle ausgeweitet werden. So lud er die Besucherinnen und Besucher ein, sich am 2017 begonnen Leitbildprozess 2030 zu beteiligen. In diesem Zusammenhang verwies er auch auf Orte, die gerade entstanden sind, entstehen oder entstehen werden und die der Begegnung und Verständigung dienen sollen – wie zum Beispiel dem Neubau der Kunsthalle, dem Marchivum oder der Stadtbibliothek.

„Neben den alle Städte treffenden gesellschaftlichen Fragen erleben wir zugleich einen umfassenden Prozess der Erneuerung unserer Stadt, wie er seit der unmittelbaren Nachkriegszeit nicht mehr stattgefunden hat“, so der Oberbürgermeister in seiner Rede. „Die Erneuerung betrifft die äußere Gestalt unserer Stadt, sie gilt aber auch für Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur und für die Stadtverwaltung selbst. Es ist absehbar, dass diese Umgestaltung oder sogar Transformation auch die nächsten Jahre prägen wird.“ Dabei gehe es darum, die Erneuerung der Stadt weiter zu treiben und zugleich die Stadt als Heimat zu bewahren. Kurz: „Das entspricht der Geschichte und dem Charakter unserer Stadt: Erneuerung einerseits und Bewahrung von Heimat andererseits sind kein Widerspruch, sie bedingen sich vielmehr.“

Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz zeigte in seiner Rede außerdem globale und kommunale Herausforderungen wie beispielsweise Zuwanderung auf. „Über all diese Fragen wird gestritten – oftmals wenig produktiv und in wechselseitigem Unverständnis“, so Kurz. Dabei gäbe es keinen natürlichen Kampf der Kulturen, aber Menschen, die diesen wollen. „Und sie haben einen Gegner. Uns, die offene Gesellschaft. Die offene Gesellschaft ist nicht schwach. Im Gegenteil: Sie hat ihre Feinde, weil diese sie als Bedrohung empfinden!“ Die Gesellschaft müsse sich wieder neu erarbeiten, sich klar und deutlich streiten zu können, ohne dass der andere als Feind wahrgenommen werde.

Dr. Ursula Redeker, Sprecherin der Geschäftsführung der Roche Diagnostics GmbH, bei ihrem Festvortrag "Ist gleich gleich gleich? 100 Jahre Frauenwahlrecht" beim Neujahrsempfang 2018 der Stadt Mannheim

Rund 9.000 Besucherinnen und Besucher
Dr. Ursula Redeker, Sprecherin der Geschäftsführung der Roche Diagnostics GmbH, übernahm den Festvortrag mit dem Titel „Ist gleich gleich gleich? 100 Jahre Frauenwahlrecht“. Auch die künstlerischen Beiträge waren vom Themenschwerpunkt geprägt. So hat zum Beispiel die Gesangsklasse der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst „The March of the Women“ sowie „On the road“ präsentiert, zwei Titel aus der englischen Suffragetten-Bewegung.

Insgesamt haben rund 250 Gruppen, Vereine, Unternehmen, Hochschulen, Verbände und sonstige Einrichtungen mit über 1.000 Mitwirkenden den Neujahrsempfang gestaltet. Rund 9.000 Bürgerinnen und Bürger haben den Neujahrsempfang im Rosengarten besucht.

Die Stadt Mannheim dankt für die freundliche Unterstützung: MVV Energie, GBG, Stadtmarketing Mannheim GmbH, RNF, Eichbaum, Coca Cola, Dorint und m:con.

Sehen Sie hier das Video zum Neujahrsempfang:

Text: Stadt Mannheim Foto: Stadt Mannheim, Andreas Henn

09.01.2018


Parken in den Quadraten: Neuordnung soll Fußgängern mehr Platz schaffen

Die Stadt Mannheim hat im Jahr 2016 eine Untersuchung des Gehwegparkens und die dadurch entstehende Situation für den Fußverkehr durchgeführt und setzt nun die ersten Ergebnisse um. Derzeit sind in den Quadraten über 4200 Parkstände im öffentlichen Straßenraum vorhanden. Ungeordnetes Gehwegparken liegt dabei auf gut einem Drittel (35 Prozent) der vorhandenen Parkstände vor. An einigen Stellen wird es dadurch für Fußgänger eng: Das Laufen und auch das Mitführen von Einkaufstaschen, Kinderwägen oder Rollatoren wird erschwert. Halbseitig auf dem Gehweg parkende Fahrzeuge schränken die Nutzung des Gehwegs immer häufiger ein. Daher werden in drei Bereichen künftig die Parkstände einseitig auf der Fahrbahn markiert und das Gehwegparken auf der gegenüberliegenden Seite mittels Pollern verhindert. Dies soll die barrierefreie Mobilität für alle Menschen und somit die Lebensqualität und die Verkehrssicherheit verbessern. Die Poller werden ab Montag, 8. Januar, bis voraussichtlich April montiert.

Die drei Bereiche befinden sich in der westlichen Unterstadt in den Quadraten G 2 / F 2 und G 2 / G 3 (Marktplatz, Richtung Synagoge), in der östlichen Unterstadt in den Quadraten R 3 / S 3 bis R 4 / S 4 (östlicher Zugang Marktplatz, Schulweg Mozartschule) sowie parallel zur Kunststraße in den Quadraten M 3 / N 3 bis N 5 / M 5. Diese drei Bereiche, in denen sich die Kriterien mit hoher Einzelhandelsballung, Funktion als Fußverkehrsachse und vorhandene Gehwegbreite beidseitig unter 1,80 Meter überlagern, wurden überplant. Dort werden künftig die Parkstände neu geordnet.

Die Erkenntnisse stammen aus dem in 2016 durchgeführten Fußverkehrs-Checks. In dem vom Land Baden-Württemberg geförderten Projekt wurden unter anderem in den Quadraten ein Stadtteilrundgang und Workshops mit Politik, Verwaltung und Bürgern veranstaltet. Das Thema „Verbesserung für Fußgänger durch die Ordnung des ruhenden Verkehrs“ wurde anschließend seitens der Verwaltung herausgegriffen, da es eine effektive und kostengünstige Maßnahme darstellt, die Situation für den Fußverkehr zu verbessern. Denn der Fußverkehr spielt in den Kommunen eine zentrale Rolle. Etwa ein Viertel der Wege in Baden-Württemberg wird zu Fuß zurückgelegt. Dennoch sind die Bedingungen für Fußgänger oftmals nicht zufriedenstellend. Besonders Kinder und die immer größer werdende Gruppe der älteren sowie mobilitätseingeschränkten Menschen werden durch Barrieren und Konflikte mit anderen Verkehrsteilnehmern in ihrer Mobilität eingeschränkt.

In den drei Bereichen stehen zukünftig die baulichen Gehwegbreiten wieder vollständig dem Fußverkehr zur Verfügung. Es wird dafür knapp ein Prozent der Parkstände im öffentlichen Raum (knapp 50 Parkstände) aufgegeben. Vor dem Hintergrund des Wunsches nach mehr Aufenthaltsqualität und Förderung einer barrierefreien Mobilität für alle Menschen trägt dies jedoch zur Verbesserung der Verkehrssicherheit bei. Für die Arbeiten in den drei Bereichen investiert die Stadtverwaltung rund 50.000 Euro.

Stadt Mannheim

09.01.2018


Arbeiten für die neuen Planken sind seit Montag, 8. Januar 2018, wieder aufgenommen

Mit dem Ende der baustellenfreien Weihnachtspause starteten die Arbeiten rund um die „Neuen Planken 2019“ am Montag, 8. Januar 2018, mit der Einrichtung der Baustelle. Am Dienstag, 9. Januar, begannen die eigentlichen Arbeiten an Leitungen und Pflaster. Als erste Aufgabe steht das Schneiden von Suchschlitzen vor den Quadraten P3 und P4 an. Hierdurch wird die genaue Lage von Kabeln und Leitungen ermittelt. Anschließend werden im Rahmen der Strom-, Tiefbau- und Pflasterarbeiten das alte Pflaster entfernt, die alten Stromleitungen ausgetauscht, Leerrohre verlegt und der Untergrund für das neue Pflaster neu aufgebaut. Mit der Verlegung des neuen Pflasters werden die Bauabschnitte fertig gestellt und für die Fußgänger wieder freigegeben.

Damit die Bereiche mit Gastronomie ab dem Beginn der umsatzstarken Zeit im Frühling überwiegend uneingeschränkt nutzbar sind, laufen die Arbeiten vor den Quadraten P2, P3, P4 und P7 annähernd gleichzeitig. Diese Vorgehensweise ist das Ergebnis der ersten Überarbeitung der Baupläne wie auch der Gespräche mit Vertretern von Gastronomie und Handel auf den Planken. Diese sind auch in die Bauplanungen für die nachfolgenden Arbeiten eingebunden. Der Bauzeitenplan für das restliche Projekt, also bis zum Frühjahr 2019, wird derzeit noch entwickelt und abgestimmt.

Geschäfte und Gastronomie auf den Planken sind auch nach der Wiederaufnahme der Arbeiten weiterhin uneingeschränkt erreichbar. Der Zugang zu den Häusern und Geschäften wird durchgehend möglich sein, etwa über eine provisorische Oberfläche oder Fußgängerbrücken. Auch die Stadtbahnen fahren alle Haltestellen in den Planken ohne Einschränkungen an.

Text: Stadt Mannheim/Rhein-Neckar-Verkehr GmbH/MVV Foto: Speyer 24/7 News, sos

09.01.2018


Seniorenfasching 2018 im Rosengarten

Das Seniorenbüro lädt zur Seniorenprunksitzung mit der „Fröhlich Pfalz“ am 5. Februar 2018, 14:11 Uhr, in den Rosengarten / Musensaal ein. Der Kartenvorverkauf hat bereits begonnen. Die Eintrittskarten kosten 12 Euro oder 15 Euro inklusive Brezeln und bereitgestellte Getränke. Außerdem werden nur am Veranstaltungstag Emporekarten ohne Verzehr zum Preis von 7 Euro angeboten.

Die Eintrittskarten sind beim Seniorenbüro in der Kurpfalzpassage K 1, 7 - 13 montags bis freitags von 9 bis 15 Uhr erhältlich. Vorverkaufskarten gibt es auch beim Seniorenrat im Stadthaus N 1, auf Anfrage auch in den SeniorenTreffs in den verschiedenen Stadtteilen. Weitere Informationen erhalten Sie telefonisch unter der Rufnummer 293-3447, -3176 oder -3088.

Stadt Mannheim

09.01.2018


Neujahrsempfang 2018 der Stadt Mannheim: „Mann-Heim als Frauen-Ort“

Seit 100 Jahren haben Frauen in Deutschland das Recht zu wählen. Seither haben viele Initiativen und gesetzliche Regelungen zu einem Mehr an Geschlechtergerechtigkeit geführt. Dennoch gibt es auch heute noch nicht in allen Bereichen der Gesellschaft gleiche Chancen für Männer und Frauen. Deshalb hat der Neujahrsempfang 2018 der Stadt Mannheim den Themenschwerpunkt „Mann-Heim als Frauen-Ort“. Zum Empfang lädt die Stadt Mannheim traditionell am 6. Januar wieder alle Bürgerinnen und Bürger ab 10 Uhr in den Rosengarten ein, wo auf der Ebene 3 dann die vielfältigen Aspekte der Geschlechtergleichstellung präsentiert werden.

Rund 250 Gruppen, Vereine, Unternehmen, Hochschulen, Verbände und sonstige Einrichtungen mit über 1.000 Mitwirkenden werden auch 2018 wieder beim Neujahrsempfang im Rosengarten dabei sein.

Chancengleichheit und Gleichberechtigung im Fokus auf Ebene 3

Zu den Fragen von Chancengleichheit und Gleichberechtigung erhalten die Besucher des Neujahrsempfangs nicht nur zahlreiche Informationen: Sie können sich auch im Rahmen von Diskussionsformaten selbst zum Thema einbringen. In sogenannten „Fishbowls“ können die Besucher so zum Beispiel der Frage nachgehen, ob Gesetze gleichberechtigtere Lebenswirklichkeiten schaffen oder „Das (un)sichtbare Bilde der Frau in den Meiden“ beleuchten. Zahlreiche Institutionen stellen sich vor, darunter auch das Amt der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Mannheim, das sich seit Errichtung des Frauenbüros 1987 für die Chancengleichheit von Frauen und Männern einsetzt. Bei einem „Kulturkaffee“ mit Mitgliedern des FrauenKulturRats können sich die Gäste über aktuelle kulturpolitische Themen austauschen und ihr persönliches „Kultur-Täschchen“ mitnehmen. Interessierte können in einem Blitzcoaching der Kontaktstelle Frau und Beruf herausfinden, welche Kompetenzen sie haben. Die Besucher erfahren auch, wo sie Hilfe oder Unterstützung erhalten, etwa bei der psychologischen Beratungsstelle, Notruf und Beratung für sexuell misshandelte Frauen und Mädchen e.V. oder beim diakonischen Werk Mannheim mit der Beratungsstelle Amalie. Wie Unterstützung im beruflichen Umfeld aussehen kann, zeigen unter anderem das gig7 Kompetenz- und Gründungszentrum für Frauen oder das regionale Netzwerk berufstätiger Frauen „business and professional women- Germany“.

Auch künstlerisch wird das Thema der Gleichberechtigung aufgriffen, so zum Beispiel durch eine Performance von Studentinnen der Theaterakademie Mannheim zum Thema „Die perfekte Frau…. – weibliche Ideale und kein Ende“ oder die „Kollektion der Vielfalt“, eine Modenschau der Assalam Arabische Schule und des Bewohnervereins Jungbusch e.V.

Informationen zum Leitbildprozess 2030

Außerdem informiert die Stadt Mannheim über den laufenden Leitbildprozess, der als bürgerschaftliche Beteiligung durchgeführt wird. Mannheim will die 17 globalen Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen umsetzen und hat beim Urban Thinkers Campus 2017 die zentralen Felder kommunaler Nachhaltigkeit und die künftigen Herausforderungen beschrieben. In der Rosengarten-Lounge auf der Ebene 2 werden die Konferenzergebnisse vorgestellt und alle Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, sich aktiv am Prozess zu beteiligen.

Festakt im Mozartsaal

Im Mittelpunkt des Neujahrsempfangs steht auch 2018 wieder die Neujahrsansprache des Oberbürgermeisters, der darüber hinaus auch wieder zahlreiche Personen und Vereine für ihr ehrenamtliches Engagement ehren wird. Als Gastrednerin wird Dr. Ursula Redeker zum Thema „Ist gleich gleich gleich? 100 Jahre Frauenwahlrecht“ sprechen. Dr. Redeker ist Sprecherin der Geschäftsführung der Roche Diagnostics GmbH.

Auch bei den künstlerischen Beiträgen des Festaktes steht das Thema „Mann-Heim als Frauen-Ort“ im Mittelpunkt. So wird zum Beispiel die Gesangsklasse der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst“ „The March of the Women“ präsentieren. Außerdem wirken mit das Kurpfälzische Kammerorchester und die Popgruppe MADANII. Moderieren werden die Schauspielerin Monika-Margret Steger und der Filmregisseur Ali Badakhshan Rad.

Sicherheitsmaßnahmen

Auch beim Neujahrsempfang 2018 ist die Sicherheit der Besucher ein wichtiger Aspekt. Da es in der Bundesrepublik und auch in der Region nach wie vor eine abstrakt hohe Gefährdungslage gibt, wurden mit der Polizei Sicherheitsmaßnahmen entwickelt. Rucksäcke und Taschen der Besucher werden beim Einlass kontrolliert. Deshalb sollten die Besucher keine Getränke und Gassprühflaschen mit sich führen. Stadt und Polizei weisen aber darauf hin, dass keine Hinweise auf konkrete Gefährdungen vorliegen. Die Besucher werden deshalb gebeten, sich frühzeitig im Rosengarten einzufinden. Das Haus ist ab 10 Uhr geöffnet.

Das Programmheft des Neujahrsempfangs steht unter www.mannheim.de zum Download bereit.

Stadt Mannheim

02.01.2018


5. Mannheimer Kommunale Gesundheitskonferenz zum Präventionsgesetz: „Von Kindesbeinen an bis ins hohe Alter gesundheitsförderliche Lebenswelten schaffen“

„Das Präventionsgesetz – ein Werkzeug für eine bedarfsgerechte Gesundheitsplanung in Mannheim“- unter diesem Titel trafen sich am 14. Dezember Akteure der Gesundheits- und Sozialversorgung aus Mannheim zur fünften Kommunalen Gesundheitskonferenz. In diesem Jahr standen das Präventionsgesetz und die möglichen Unterstützungsmöglichkeiten für die Gesundheitsförderung und Prävention für Mannheim im Fokus.

„Für uns in Mannheim spielt die Förderung der Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger eine immer größere Rolle“, betonte Gesundheitsbürgermeistern Dr. Ulrike Freundlieb in ihrer Ansprache zu Beginn der Veranstaltung. Die Förderung der gesundheitlichen Rahmenbedingungen in den kommunalen Lebenswelten und die Stärkung der gesundheitlichen Chancengleichheit sei ein wichtiges Ziel der Kommunalen Gesundheitskonferenzen. „Prävention und Gesundheitsförderung tragen dazu bei, Wohlbefinden, Mobilität und Lebensqualität für Menschen jeden Alters und aller sozialen Schichten zu erhalten und zu verbessern“, erläuterte die Dezernentin. „Wir möchten von Kindesbeinen an Gesundheitsbedingungen schaffen, für das aufwachsende Kind förderlich sind, ihn zu einem gesunden Erwachsenen heranwachsen lassen und die Menschen gesund älter werden lassen“, so Dr. Freundlieb. Hier komme den Kommunen als Träger von Institutionen und Angeboten vor Ort wie zum Beispiel Kinderbetreuungs-, Bildungs- und Pflegeeinrichtungen eine wichtige Rolle zu. Als konkrete Beispiele solcher Maßnahmen nannte die Bürgermeisterin etwa die Initiierung einer Gesundheitsstudie an Haupt- und Sonderschulen, ein Bürgerforum Gesundheit in den Stadtteilen oder den Beitritt zur Landesinitiative „gesund leben“. In der Neckarstadt, Hochstätt und Schönau würden derzeit Gesundheitsziele entwickelt, die an der Sozialstruktur orientiert sind, in Wohlgelegen sei in Folge einer Netzwerkanalyse bereits ein Café der Begegnung, eine Gesundheitssprechstunde oder eine Modell zur Bewegungsförderung im Stadtteil eingerichtet worden.

Zu Beginn der Konferenz diskutierten die Teilnehmer zwei Fragestellungen zum Präventionsgesetz: Bei der Frage, welche Möglichkeiten nach dem Präventionsgesetz für die Unterstützung der Gesundheitsförderung und Prävention in Mannheim gesehen werden, wurde von Vertretern der Sozialversicherung festgestellt, dass in Mannheim kein Mehr an Angeboten benötigt werde, sondern deren Bündelung noch besser gestaltet werden sollte und durch eine bessere Vernetzung der Träger vor Ort die Qualität erhöht werden könne.

Bei der zweite Fragestellung der Gesundheitskonferenz „Was braucht Mannheim aus unserer Sicht für die Umsetzung der Gesundheitsförderung und Prävention in Bezug auf die drei Gesundheitsziele?“ brachten Akteure aus der Gesundheits- und Sozialversorgung aus Mannheim die Frage auf, wie Menschen mit Blick auf ihre Gesundheit motiviert werden können, um eine Nachhaltigkeit bei Verhaltensänderung zu erreichen. „Gesundheit steht und fällt in der Lebenswelt“, war die Aussage eines Teilnehmers, ist also erfolgversprechend, wenn sie beispielsweise im Quartier stattfindet. Auch der Bereich der betrieblichen Gesundheitsförderung stelle in Hinblick auf die Verweildauer eines Menschen im Arbeitsleben einen wichtigen Ansatz dar, insbesondere mit dem Blick auf die Verhältnisse, in der die Menschen arbeiten.

Im letzten Teil der Konferenz gingen die Teilnehmer in drei angeleiteten Workshops in die themenspezifische Diskussion und nahmen die praktische Umsetzung Beiträge in Angriff. Die drei für Mannheim ausgewählten Gesundheitsziele „Gesund aufwachsen“, „Gesund älter werden“ und „Gesundheitliche Kompetenz erhöhen/Patientensouveränität stärken“ lieferten die Themen für die Workshops. In den drei Gruppen wurden bereits bestehende Projekte und Angebote vorgestellt, mögliche Visionen angedacht und erste Prioritäten für ein konkretes Teilziel zur Weiterarbeit diskutiert. Alle drei Workshops treffen sich als Arbeitsgruppe Mitte Februar zur Konkretisierung der Teilziele und Entwicklung konkreter Maßnahmen wieder. Wer Interesse an der Mitarbeit an einer Arbeitsgruppe hat, ist herzlich zur Mitarbeit eingeladen.

Kontakt und weitere Informationen:
Katja von Bothmer, Fachbereich Gesundheit
Tel.: 293-2243, katja.von.bothmer@mannheim.de

Stadt Mannheim

02.01.2018


„Mobilität in Städten – SrV 2018“: Haushaltsbefragungen starten ab Januar

Die alltägliche Mobilität der Bevölkerung in Mannheim steht im Mittelpunkt einer zwölfmonatigen Haushaltsbefragung, die von der Technischen Universität Dresden zu Beginn des Jahres 2018 gestartet wird. Die Untersuchung ist Teil des nationalen Forschungsprojektes „Mobilität in Städten – SrV 2018“, das in mehr als 120 deutschen Städten und Gemeinden zeitgleich läuft. Das Projekt liefert wichtige Erkenntnisse und Grunddaten für die örtliche und regionale Verkehrsplanung. Die Befragung richtet sich an Bürgerinnen und Bürger aus allen Bevölkerungsschichten. Die Adressen der ausgewählten Haushalte wurden per Zufallsverfahren aus dem Einwohnermelderegister gezogen. Diese Haushalte erhalten ein Ankündigungsschreiben, das sie über die Befragung informiert und um ihre Mitwirkung bittet. Die Teilnahme an der Erhebung ist freiwillig. Es geht unter anderem darum, ob und mit welchen Verkehrsmitteln die Bürger im Alltag unterwegs sind und welche Entfernungen dabei zurückgelegt werden. Da die Voraussetzungen für die Mobilität individuell sehr unterschiedlich sein können, wird beispielsweise auch nach Führerscheinbesitz, Erreichbarkeit von Haltestellen und dem Zeitaufwand für die täglichen Wege gefragt.

Die anonymisierte Auswertung der erhobenen Daten liefert ein aktuelles Bild der stadt- bzw. gemeindespezifischen Verkehrsentwicklung. Es wird ergänzt durch den Vergleich mit Städten bzw. Gemeinden ähnlicher Größenordnung. Die Gesamtstichprobe des Projekts von mehr als 150.000 Personen erlaubt darüber hinaus die Analyse stadtübergreifender Trends, die von der Verkehrsplanung zu berücksichtigen sind. Hierzu gehört beispielsweise auch die allgemeine Nutzung von Carsharing-Angeboten und Elektrofahrrädern.

Die Erhebung wird als telefonisch-schriftliche Befragung durchgeführt. Für die komfortable Erfassung der Antworten steht am Telefon geschultes Interviewpersonal zur Verfügung. Alternativ besteht die Möglichkeit, die Fragen über einen Online-Zugang im Internet zu beantworten. Auch eine Telefonhotline und ein Webchat sind eingerichtet. Mit der Durchführung der Erhebung hat die TU Dresden das Leipziger Institut Omnitrend GmbH beauftragt. Dort werden alle Daten erfasst, anonymisiert und zur Auswertung an die TU Dresden übergeben. Die Einhaltung der Bestimmungen des Datenschutzes ist gewährleistet. Das als „System repräsentativer Verkehrsbefragungen“ (SrV) konzipierte Projekt wurde an der TU Dresden bereits 1972 begründet. Durch die regelmäßige Wiederholung dieser Untersuchung im Abstand von fünf Jahren liegen Erkenntnisse zur Verkehrsentwicklung über einen Zeithorizont von mehr als 40 Jahren vor. Seit 2008 nimmt Mannheim ebenfalls alle fünf Jahre an der Erhebung teil, um ein Abbild des Einwohnerverkehrs in Mannheim zu erhalten. Die Ergebnisse sind für die Stadt eine wichtige Grundlage für die Verkehrsplanung.

Die Stadtverwaltung Mannheim und die TU Dresden bitten alle ausgewählten Haushalte, sich an der Befragung zu beteiligen. Jeder Haushalt steht stellvertretend für einen Teil der gesamten Bevölkerung und wird deshalb gebraucht. Nur durch die aktive Mitwirkung möglichst vieler Bürgerinnen und Bürger können repräsentative Daten gewonnen werden, die für eine bedarfsgerechte Verkehrsplanung unerlässlich sind. Auch Personen, die nur selten unterwegs sind, werden ausdrücklich zur Mitwirkung aufgerufen, da das Verkehrsverhalten der gesamten Wohnbevölkerung erfasst werden soll. Allen Teilnehmenden sei schon jetzt für ihre Mitwirkung herzlich gedankt.

Weiterführende Informationen erhalten Sie sind unter www.tu-dresden.de/srv2018. Für Rückfragen steht unter 0800 / 830 1 830 ein kostenloses Infotelefon zur Verfügung.

Stadt Mannheim/Technischen Universität Dresden

02.01.2018


Alle Jahre wieder: Abfallwirtschaft holt Christbäume ab

Zwischen dem 8. und 15. Januar 2018 sammeln die Mitarbeiter der Abfallwirtschaft Mannheim die Christbäume ein. Rund 150 Tonnen kommen jedes Jahr dabei zusammen. Den genauen Abholtermin für Tanne und Co. finden Mannheimer Bürgerinnen und Bürger im Abfallkalender 2018, der auch im Internet unter www.mannheim.de/abfallkalender aufgerufen werden kann.

In allen Stadtteilen gibt es einen festen Abholtermin für die Christbäume. Mit der Sammlung beginnt die Müllabfuhr traditionell nach dem Dreikönigstag. Die Bäume werden kompostiert und so dem natürlichen Kreislauf wieder zugeführt.

Wer seinen Christbaum auf diese umweltfreundliche Weise entsorgen möchte, muss ihn zunächst von Schmuck und Lametta befreien und – gekürzt auf eine Länge von 1,50 Meter – am angegebenen Termin ab 6.30 Uhr am Gehwegrand bereitlegen. Nur dann nimmt ihn die Abfallwirtschaft mit. Die Entsorgung ist in den allgemeinen Abfallgebühren inbegriffen. Alternativ können die Christbäume auch auf den Recyclinghöfen kostenlos als Grünschnitt abgegeben werden.

Fragen zur Christbaumabholung und zu weiteren Themen rund um die Abfallwirtschaft beantwortet das Servicetelefon unter der zentralen Behördennummer 115.

Stadt Mannheim

02.01.2018


Projektausschreibung „Vielfaltskooperationen 2018“

Das respektvolle Miteinander in Mannheim stärken und im gemeinsamen Tun voneinander lernen, das sind die zentralen Ziele der Kooperationsprojekte im Rahmen des Mannheimer Bündnisses für ein Zusammenleben in Vielfalt. Gemeinnützige Organisationen und Vereine sind jetzt aufgerufen, Projektvorschläge für Vielfaltskooperationen in 2018 einzureichen, die im Sinne der Mannheimer Erklärung sowohl den Zusammenhalt als auch die Teilhabe der hier lebenden Menschen fördern.

Einzelprojekte können bis zu einer maximalen Summe von 12.000 Euro gefördert werden. Die Einreichungsfrist für Projektanträge ist der 25. Februar 2018. Ein Begleitausschuss aus zivilgesellschaftlichen und städtischen Vertretern wird anschließend eine Auswahl aus den eingegangenen Anträgen treffen.

Im Rahmen der Ausschreibung steht eine Gesamtfördersumme von mindestens 50.000 Euro für mögliche Projektlaufzeiten zwischen dem 01. April und 31. Dezember 2018 zur Verfügung. Die Fördermittel stellt das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben! zur Verfügung“, um lokale Handlungskonzepte zur Förderung von Demokratie und Vielfalt zu entwickeln und umzusetzen.

Die Fördermittel werden in Mannheim für die Arbeit des Mannheimer Bündnisses für ein Zusammenleben in Vielfalt eingesetzt. Das Mannheimer Bündnis ist eine Plattform, auf der die Bündnispartnerinnen und Bündnispartner ihre Kräfte mit dem Ziel verbinden, ein respektvolles Zusammenleben in Vielfalt zu fördern und sich gegen die unterschiedlichen Formen der Herabsetzung und Diskriminierung zu engagieren.

Infoveranstaltung am 18. Januar

Die vollständige Projektausschreibung „Vielfaltskooperationen 2018“ sowie die erforderlichen Antragsformulare stehen unter www.mannheim.de/buendnis zur Verfügung und Informationen zum Mannheimer Bündnis sind unter www.einander-manifest.de abrufbar.

Zudem lädt die Koordinierungsstelle des Mannheimer Bündnisses zu einer Informationsveranstaltung zur Ausschreibung ein (Donnerstag, 18. Januar 2018 um 16.00 Uhr im Stadthaus N1, Raum 52/53). Eine Anmeldung über unten stehenden Kontakt ist bis zum 16. Januar 2018 gewünscht.

Kontakt
Stadt Mannheim / Büro des Beauftragten für Integration und Migration
Koordinierungsstelle „Mannheimer Bündnis für ein Zusammenleben in Vielfalt“
Andreas Schmitt
Rathaus E 5, 68159 Mannheim
andreas.schmitt2@mannheim.de
www.mannheim.de/buendnis
Tel.: 0621 – 293 9802 / Fax: 0621 – 293 47 9802

Stadt Mannheim

02.01.2018


Stellungnahme der Stadt zum Umgang mit unbegleiteten minderjährigen Ausländern (UMA) - Altersfeststellung

Bezüglich einer kleinen Gruppe auffälliger minderjähriger Auslänger (UMA) wurden in den letzten Tagen vermehrt Fragen zum Thema Verfahrensablauf sowie Altersfeststellung von UMAs an die Stadt gerichtet.

Das Vorgehen bei den UMAs kann folgendermaßen zusammengefasst werden:

Vorläufige Inobhutnahme

Ein unbegleiteter minderjähriger Ausländer, der beispielsweise von der Polizei bei einer Personenkontrolle ohne Ausweispapiere angetroffen wird und angibt, minderjährig zu sein, wird vom Jugendamt vorläufig in Obhut genommen. In Mannheim gibt es hierfür eine vorläufige Inobhutnahmestelle (VION-Stelle), in der zurzeit 9 Jugendliche untergebracht sind.

Bei den Jugendlichen findet vor der Anmeldung beim Bundesverwaltungsamt sowie dem Landesjugendamt (KVJS) eine erkennungsdienstliche Behandlung sowie eine Altersfeststellung statt. Das standardisierte Gespräch, bzw. die so genannte „Inaugenscheinnahme“, würdigt den Gesamteindruck, der insbesondere die Bewertung der in einem persönlichen Gespräch gewonnen Informationen zum Entwicklungsstand umfasst und bildet somit ein gutes Instrument, um das Alter feststellen zu können. In Zweifelsfällen wird eine medizinische Altersfeststellung angeordnet. Die UMAs werden der zuständigen Ausländerbehörde zugeführt. Zwischen den Behörden findet ein enger Austausch statt.

Bezüglich der medizinischen Altersfeststellung für Zweifelfälle bleibt jedoch festzuhalten, dass diese nicht die zentrale Lösung des beschriebenen Problems mit der beschriebenen kleinen Gruppe krimineller UMAs darstellt. Denn als Ergebnis einer solchen wird in der Regel ein Alter mit einer Spanne von bis zu zwei Jahren festgelegt.

Die Herausforderung bei Thema des Umgangs mit einer kleinen Gruppe krimineller UMAs besteht vielmehr darin, dass alle beteiligten Institutionen vor der Besonderheit dieser in bisher unbekanntem Maße herausfordernden Jugendlichen ihre regulären Prozessabläufe verlassen und ihrer jeweiligen Verantwortung in neuem Maße gerecht werden. Eine gemeinsame Sitzung in Stuttgart hat gezeigt, dass Land, Justiz, Staatsanwaltschaft, Polizei und Jugendamt in einer ganz anderen, neuen Form zusammenarbeiten müssen.

Der Ablauf des Verfahrens für UMA richtet sich nach den gesetzlichen Regelungen (insb. des SGB VIII und Aufenthaltsgesetzes), an die selbstverständlich auch die Stadt Mannheim gebunden ist.
Der genaue Ablauf ist den Informationen des Sozialministeriums des Landes zu entnehmen: https://www.kvjs.de/fileadmin/dateien/jugend/UMA/Informationen_zur_jugendhilfe-_und_auslaenderrechtlichen_Behandlung_von_UMA.pdf

Umzug der VION-Stelle

Nachdem die Trägerschaft für die VION-Stelle auf Hammonds endete, werden die derzeit neun Jugendlichen nun temporär bis maximal Ende Mai kommenden Jahres in einer anderen vorläufigen Inobhutnahmeeinrichtung in Verantwortung des Jugendamtes untergebracht.

Das Innenministerium hat hierbei auf eine Anfrage der Stadt nach temporärer Unterbringung der vorläufigen Inobhutnahmestelle der unbegleiteten minderjährigen Ausländer auf Benjamin-Franklin-Village (BFV) in einem separaten Gebäude reagiert.
Für eine bestimmte Übergangszeit wird ein komplett veränderter äußerer und struktureller Rahmen aus der Perspektive der Stadt Mannheim für notwendig erachtet. Mit dem vorübergehenden Umzug der (vorläufigen) Inobhutnahme nach BFV mit den dort gegebenen und bewährten Strukturen wie beispielsweise Nähe zur Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge inklusive Security-Service soll dieses Ziel erreicht werden. Dieses temporäre Konzept wird vom Städtetag Baden-Württemberg unterstützt, der Kommunalverband für Jugend und Soziales Baden-Württemberg (KVJS) trägt dieses Vorgehen ebenfalls mit.

Inobhutnahme

In Mannheim leben derzeit 222 UMA, die aus unterschiedlichen Ländern stammen, und die zum überwiegenden Teil als unauffällig beschrieben werden können. Sie nehmen Integrationsangebote gerne wahr. Nach der in der Regel maximal vierwöchigen vorläufigen Inobhutnahme werden sie in der zuständigen Kommune, so auch in Mannheim, in die Obhut des Jugendamtes übergeben. Es wird dann ein Antrag beim Familiengericht für eine Amtsvormundschaft gestellt. Passgenau am Hilfebedarf des Jugendlichen orientiert, wird dann eine entsprechende so genannte Hilfe zur Erziehung installiert. In deren Rahmen kann der Jugendliche beispielsweise in einer Gastfamilie/Pflegefamilie, einer Jugendhilfeeinrichtung mit Wohngruppen, einer Verselbständigungsgruppe für ältere Jugendliche oder einer eigenen Wohnung mit Betreuung untergebracht werden. . Hierbei stehen den Jugendlichen alle pädagogischen Angebote der Jugendhilfe bzw. der entsprechenden Einrichtung sowie unterschiedliche Bildungs- und Schulangebote zur Verfügung.

Stadt Mannheim

02.01.2018


Barrierefreier Zugang zum Neckarvorland eingeweiht

Das Neckarvorland kann nun im Bereich zwischen der Alphornstraße und der Diesterwegstraße über einen barrierefreien Zugang erreicht werden.

Das Neckarvorland kann nun im Bereich zwischen der Alphornstraße und der Diesterwegstraße über einen barrierefreien Zugang erreicht werden und verbindet somit die Neckarstadt-West mit der grünen Uferlandschaft des Neckars. Die neue Rampe wurde von Achim Judt, Geschäftsführer der MWS Projektentwicklung (MWSP), und Christa Backhaus-Schlegel, Fachbereichsleiterin Tiefbau, im Beisein von Stadträten am Donnerstag, 21. Dezember, feierlich eingeweiht. Der neu konzipierte, barrierefreie Weg führt nun mit einem geringen Gefälle von durchgängig rund drei Prozent und einer Breite von 2,50 Meter an den Neckar und ist vielseitig nutzbar. Ob als barrierefreier Zugang, als Zufahrt für Radfahrer oder als Zufahrtsmöglichkeit für Einsatzfahrzeuge von Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr, die Lebensqualität wird sich hierdurch weiter erhöhen. Die Stadt Mannheim investierte für dieses Projekt rund 540.000 Euro.

„Mit den nun abgeschlossenen Arbeiten zur Herstellung der barrierefreien Rampe“ erklärt Christa Backhaus-Schlegel, Leiterin des Fachbereich Tiefbaus, „kann der langjährige Wunsch der Bevölkerung der Neckarstadt-West zur direkten Verbindung des Neckarvorlands mit der Neckarstadt endlich erfüllt werden.“ Die Arbeiten sahen vor, dass ein steiles Gefälle zu vermeiden war. Um den Weg möglichst geländeangepasst führen zu können, wurde die Böschungsfläche in Richtung Dammstraße abgeflacht und verbreitert. Der vorhandene, schmale Treppenweg von der Dammstraße blieb dem Grunde nach bestehen, wurde saniert und kann so weiterhin von Fußgängern als schnelle Wegeverbindung ins Neckarvorland genutzt werden. Es wurden im Bereich der Rampe sechs neue Walnussbäume gepflanzt. Im kommenden Jahr werden als ökologischer Ausgleich zum erforderlichen Böschungsrückschnitt die Pflanzarbeiten fortgesetzt und weitere 14 Bäume im Umfeld gepflanzt. Ausgetauscht wurde ebenso die alte Beleuchtung im Umfeld der Rampe und des Parkplatzes mit seinen 12 geordneten Stellplatzen. Die 13 neuen Straßenleuchten sind mit neuester, umweltschonender LED-Technik ausgestattet. Des Weiteren wurden die Sitzmöglichkeiten im Zuge der Maßnahme erweitert. Nun stehen fünf anstatt bisher drei Sitzbänke zur Verfügung.

v.l.: Stadtrat Prof. Dr. Egon Jüttner, MWSP-Geschäftsführer Achim Judt, Heinrich Schaudt von der AG Barrierefreiheit, Christa Backhaus-Schlegel, Fachbereichsleiterin Tiefbau, Stadtrat Thomas Trüper sowie Stadträtin Gabriele Baier eröffneten die neue Rampe in der Neckarstadt

Die barrierefreie Rampe ist nun ein erster Schritt zur Steigerung der Lebensqualität. Das Neckarvorland soll im Zuge einer Nutzungskonzeptionierung durch Landschaftsarchitekten in einem kooperativen Verfahren, welches von der MWSP koordiniert wird, eine noch intensivere Betrachtung erfahren. Auf dieser Grundlage und auch unter Einbindung der Ergebnisse des Bürgerbeteiligungsprozess unter Federführung des Quartiersmanagements, sollen voraussichtlich im Sommer 2018 erste Realisierungen sichtbar werden. Auf diese Weise soll sich das Neckarvorland Schritt für Schritt zu einem Erlebnis-, Sport- und Begegnungsraum nicht nur für die Neckarstadt-West sondern für ganz Mannheim entwickeln. Achim Judt, Geschäftsführer der MWSP, fügt an: „Der barrierefreie Zugang ist nötig und ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einem qualitativeren Neckarvorland. In 2018 sollen weitere Maßnahmen folgen und das Neckarvorland noch aktiver bespielt und genutzt werden.“

Während den rund fünfmonatigen Arbeiten wurde die Baustelle beispielsweise zu einem Abenteuerplatz für vier Kindergartengruppen aus der Neckarstadt-West. Die Gruppen aus den Kinderhäusern Kleine Riedstraße, Elfenstraße, St. Michael und Alphörnchen erhielten eine exklusive Führung über die Baustelle und einen Überblick über den Fortschritt der Arbeiten. Mitarbeiter des Fachbereichs Tiefbau erklärten den Kindern geduldig, wie die Rampe ins Neckarvorland entsteht und wie der Neubau den Stadtteil aufwerten soll. Denn seit 2006 stand die Rampe auf dem Wunschzettel des Stadtteils. Die Rampe soll die Neckarwiesen aufwerten und einen leichteren Zugang zur 2010 eingeweihten Flachwasserzone Emma-Weihrauch-Bucht zwischen Alphornstraße und Diesterwegstraße gewährleisten.

Stadt Mannheim

02.01.2018


Neuer Ort für Eheschließungen in den Reiss-Engelhorn-Museen

Ab Samstag, dem 13. Januar 2018, gibt es für Hochzeitspaare einen neuen Trauort: Der Florian-Waldeck-Saal in den Reiss-Engelhorn-Museen, im historischen Zeughaus am Toulonplatz in C 5. Künftig kann hier an einem Samstag im Monat geheiratet werden. Welcher Samstag das jeweils ist, geht aus dem Online-Traukalender hervor.

„Bereits in den zurückliegenden Jahren waren wir immer wieder in Gesprächen, die Reiss-Engelhorn-Museen als einen weiteren, attraktiven Trauort zu gewinnen. Gemeinsam mit Arndt Zimmermann, dem Verwaltungsleiter der Reiss-Engelhorn-Museen, freue ich mich nun, dass uns dies gelungen ist“, äußert sich Maren Brysch-Enghofer, Leiterin des Standesamts.

Der Saal befindet sich im Erdgeschoss des Zeughauses und ist barrierefrei zugänglich. Er bietet Platz für bis zu 50 Gäste und ist im Sommer klimatisiert. Nach vorheriger Absprache kann ein kleiner Umtrunk stattfinden. Etwas Rücksicht muss genommen werden, da es sich bei dem Trauort um ein Museum handelt. Bei der Anmeldung der Eheschließung und mit der Buchung des Termins erhalten die Paare zwei Parkberechtigungen direkt am Gebäude auf dem Toulonplatz. Der neue Trauort ist außerdem sehr gut an die Straßenbahnen der rnv angebunden, direkt vor der Tür halten die Linien 2 und 6.

Aktuell sind von den möglichen neun Trauterminen am 13. Januar 2018 bereits sechs vergeben. Im Online-Traukalender unter www.mannheim.de/standesamt sind alle Termine im Überblick.

Stadt Mannheim

02.01.2018


Mannheim und Ludwigshafen stellen „Große Störfallbroschüre“ vor – Wichtiger Baustein für die Sicherheit der Bevölkerung

25 Mannheimer und 19 Ludwighafener Unternehmen stellen sich in den jeweiligen Broschüren der beiden Städte vor

Im Falle von industriellen Störfällen und Großschadenereignissen informieren die Städte Mannheim und Ludwigshafen über mehrere Informationskanäle die Bevölkerung, um die Bürgerinnen und Bürger sowie Beschäftigte von Unternehmen schnell und zuverlässig zu warnen. Hinweise, wie man sich in solchen Situationen am besten verhält, gibt die gemeinsame „Kleine Störfallbroschüre“ beider Städte mit dem Titel „Verhalten bei Störfällen“. Zusätzlich zu dieser Störfallbroschüre liegt nun die ausführliche Version dieser Veröffentlichung, die „Große Störfallbroschüre“ vor. Sie kann auf den städtischen Internetportalen Mannheims und Ludwigshafens sowie auf den Internetseiten der beteiligten Firmen eingesehen und kostenlos heruntergeladen werden.

Der Begriff „Störfall“ ist vom Gesetzgeber genau definiert und bezeichnet ein Ereignis, wie beispielsweise einen Brand, eine Explosion oder eine Freisetzung gefährlicher Stoffe, durch das eine ernste Gefahr für das Leben oder die Gesundheit von Menschen oder für die Umwelt hervorgerufen werden kann. Trifft keiner dieser Punkte auf ein Schadensereignis zu, spricht man von einer Betriebsstörung.

Mannheims Erster Bürgermeister Christian Specht und Ludwigshafens Beigeordneter Dieter Feid präsentieren die "Große Störfallbroschüre" der beiden Städte

Um die Öffentlichkeit umfassend über ihre betriebliche Aktivitäten sowie ihre Notfallpläne bei Störfällen zu informieren, haben sich in Mannheim 25 sowie in Ludwigshafen 19 Firmen – die der Störfallverordnung unterliegen – zusammengetan und die Neuauflage der Broschüre „Verhalten bei Störfällen“ für den Zeitraum 2017 bis 2021 herausgebracht. Die Beiträge beschreiben die internen Alarm- und Informationsabläufe, Erstmaßnahmen zum Schutz und zur Rettung betroffener Personen, Maßnahmen zum Schutz der Umwelt sowie die Alarmierung der öffentlichen Feuerwehr.
Damit erfüllen diese Unternehmen auch ihre Informationspflichten gegenüber der Bevölkerung. Da in den betroffenen Firmen eine Vielzahl von unterschiedlichen Anlagen unter die Informationspflicht fällt, kann die Broschüre nur Beispiele für die vorhandenen gefährlichen Stoffe geben.

„Hinsichtlich der Gefahrenabwehr sind wir strategisch und taktisch bestens aufgestellt. Mit unseren Feuerwehrsondereinheiten, zu denen die Tauchergruppe, das Feuerlöschboot, die Höhenretter und die Analytische Task Force gehören, leisten wir einen wesentlichen Beitrag zum Schutz der Bevölkerung Mannheims sowie der Metropolregion Rhein-Neckar“, berichtet Mannheims Erster Bürgermeister und Feuerwehrdezernent Christian Specht. „Eine gute Zusammenarbeit mit den hier verorteten Störfallbetrieben und unserer Schwesterstadt Ludwigshafen ist dabei ebenso essentiell. Mit der großen Störfallbroschüre schreiben wir diese gute Zusammenarbeit fort.“
In der Störfallbroschüre erhalten Bürgerinnen und Bürger „aus einer Hand“ die wichtigsten Informationen zu den Störfallbetrieben sowie zum richtigen Verhalten in Notfällen.

„Seit Jahrzehnten erfolgen über Städte- und Ländergrenzen hinweg, stetige Anstrengungen, um die Sicherheit der Bevölkerung in den Bereichen Katastrophenschutz und Brandbekämpfung weiter zu verbessern“, sagt Ludwigshafens Feuerwehrdezernent und Kämmerer Dieter Feid. „Eine umfassende und professionelle Vorbereitung der städtischen Feuerwehren und Überwachungseinrichtungen, Betriebe und ihrer Werkfeuerwehren trägt entscheidend dazu bei, größtmögliche Sicherheit für Beschäftigte und die Bevölkerung zu erreichen. Die Störfallbroschüren sind gemeinsam mit einer Vielzahl weiterer Kommunikationswege, wie beispielsweise Warnsirenen, das Internet, Warn-Apps oder unser Informationstelefon, ebenfalls wichtige Bausteine zur Steigerung der Sicherheit der Menschen in der Metropolregion.“

Die ausführlichen Störfallbroschüren weisen – ebenfalls wie die kürzere Fassung – auf konkrete Verhaltenshinweisen für den Notfall und auf verschiedene Informationskanäle wie beispielsweise Warn-Apps (KATWARN und NINA), Rundfunkdurchsagen sowie das Gefahreninformationstelefon hin, damit die Bevölkerung bei Großschadenslagen ausreichend informiert ist. Die kürzere Störfallbroschüre in gedruckter Form war bereits vor circa einem Jahr an insgesamt rund 270.000 Haushalte in Mannheim und Ludwigshafen verteilt worden. Die Broschüre, die regelmäßig alle fünf Jahre neu aufgelegt wird, wurde 2016 erstmals gemeinsam von den Städten Mannheim und Ludwigshafen herausgegeben.

Die "Große Störfallbroschüre" der Stadt Mannheim können Sie hier online ansehen.

Stadt Mannheim

02.01.2018


Nominierung für Deutschen Schulpreis: „Große Anerkennung für die Arbeit der Kerschensteiner Gemeinschaftsschule“

Die Kerschensteiner Gemeinschaftsschule in Mannheim-Schönau ist für den Deutschen Schulpreis 2018 nominiert. „Wir freuen uns für die Schulgemeinschaft und werten die Nominierung als eine große Anerkennung für die hervorragende Arbeit von Schulleiterin Christine Senger und die ihres Teams“ betonte Bildungsbürgermeisterin Dr. Ulrike Freundlieb. „Nach konsequenter Schulentwicklung und -weiterentwicklung ist dies eine Bestätigung des eingeschlagenen Weges und eine besondere fachliche Würdigung im deutschlandweiten Rahmen“, so Freundlieb weiter. Die Kerschensteiner Schule war die erste Gemeinschaftsschule in Mannheim, sie sticht durch viele konzeptionelle Innovationen bei der Schulentwicklung, beispielsweise mit neuen Kurssystemen und Lernpakten, hervor.

Hintergrund:
Aus allen Bewerberschulen hatten die Auswahlgremien aus Praktikern und Bildungswissenschaftlern 20 Schulen ausgewählt – darunter die Kerschensteiner Gemeinschaftsschule als einzige Bildungseinrichtung in Baden-Württemberg –, die Anfang 2018 von Juryteams besucht und begutachtet werden. Nach den Besuchen nominiert die Jury 15 Schulen, die an der Preisverleihung im Frühling in Berlin teilnehmen dürfen. Die Robert-Bosch-Stiftung vergibt den Deutschen Schulpreis seit 2006 gemeinsam mit der Heidehof Stiftung. Allgemeinbildende und berufliche Schulen in öffentlicher oder privater Trägerschaft in Deutschland sowie deutsche Auslandsschulen konnten sich bewerben. Der Gewinner des Hauptpreises erhält 100.000 Euro. Bei der Entscheidung bewertet die Jury Qualitätsbereiche wie Leistung, Umgang mit Vielfalt, Unterrichtsqualität, Verantwortung, Schulklima, Schulleben und außerschulische Partner sowie Schule als lernende Institution.

Stadt Mannheim

02.01.2018


einander.Aktionstage 2018 – Aufruf zur Beteiligung

Vom 28. September bis zum 27. Oktober 2018 finden bereits zum dritten Mal die einander.Aktionstage in Mannheim statt. Gemeinsam setzen die Veranstalter*innen ein deutliches Zeichen für ein respektvolles Zusammenleben in Vielfalt und gegen Diskriminierung.

In Mannheim engagiert sich eine Vielzahl von Einrichtungen, Gruppen und Akteuren für ein gelingendes Miteinander, das bei allen Unterschieden der hier lebenden Menschen von Offenheit und gegenseitiger Anerkennung geprägt ist. Die einander.Aktionstage finden statt, um dieses wichtige Engagement zusammenzuführen und gemeinsam gegen Intoleranz und menschenfeindliche Haltungen aktiv zu sein.

Ab sofort sind alle Einrichtungen, Organisationen, Vereine und sonstige Akteure eingeladen, sich mit eigenen Veranstaltungen an den Aktionstagen zu beteiligen. Öffentliche Aktionen und Veranstaltungen, die beispielsweise das Zusammenleben in Vielfalt feiern und die Bereicherung durch das vielfältige Miteinander zum Ausdruck bringen oder auch für Diskriminierungszusammenhänge sensibilisieren und Vorurteile abbauen, sind willkommen. Vielfalt bezieht sich dabei im Sinne der Mannheimer Erklärung auf die vielfältigen Unterschiede der hier lebenden Menschen. 2018 ist neu, dass die einander.Aktionstage ausschließlich aus Kooperationsveranstaltungen bestehen werden.

Anmeldeschluss ist der 29. Juni 2018.

Hintergrund:
Die Aktionstage sind eine Initiative des Mannheimer Bündnisses für ein Zusammenleben in Vielfalt. Als Zusammenschluss von rund 245 Institutionen aus Zivilgesellschaft, Wirtschaft, Politik und Verwaltung verfolgt das Bündnis das Ziel, den unterschiedlichen Formen der Benachteiligung und Ausgrenzung entgegenzuwirken und ein respektvolles Miteinander in Mannheim zu fördern.

Ausführlichere Informationen zu einander.Aktionstage 2018 (Teilnahmebedingungen, Anmeldeverfahren, etc.) stehen unter www.einander-aktionstage.de zur Verfügung.

Kontakt:
Stadt Mannheim / Büro des Beauftragten für Integration und Migration
Koordinierungsstelle „Mannheimer Bündnis für ein Zusammenleben in Vielfalt“
Andreas Schmitt
Rathaus E 5, 68159 Mannheim
andreas.schmitt2@mannheim.de
www.einander-manifest.de
Tel.: 0621 – 293 9802
Fax: 0621 – 293 47 9802

Stadt Mannheim

02.01.2018


Stadt Mannheim richtet Koordinierungsstelle „Mannheim gegen Kinderarmut“ ein

Die Stadt Mannheim verstärkt ihren Kampf gegen Kinderarmut und will hierzu im kommenden Jahr eine Koordinierungsstelle „Mannheim gegen Kinderarmut“ einrichten. Das Land unterstützt das Projekt mit 200.000 Euro. „Ich freue mich über Unterstützung des Landes, die es uns ermöglicht, ein systemübergreifendes Konzept der Armutsbekämpfung aufzulegen“, betont Bildungsbürgermeisterin Dr. Ulrike Freundlieb.

Integriertes Konzept zur Bekämpfung von Kinderarmut

Die Aufgabe der Koordinierungsstelle ist es, ein integriertes Handlungskonzept zur Bekämpfung von Kinderarmut in Mannheim zu entwickeln und die vorhandenen Hilfeangebote für Familien mit Hilfebedarf in einem Präventionsnetzwerk gegen Kinderarmut zu bündeln. Im Sinne einer funktionierenden Präventionskette sollen von Kinderarmut bedrohte oder bereits betroffene Familien möglichst früh identifiziert und an das Unterstützungs- und das Gesundheitssystem angegliedert werden. Hierzu wird beispielsweise an der Schnittstelle Jugendhilfe/Gesundheitswesen ein Screening bei allen Neugeborenen und deren Eltern entwickelt und an den Mannheimer Geburtskliniken umgesetzt. Gleichzeitig wird die Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Kinderärzten intensiviert, um deren Kompetenzen und Zugangswege zu den Familien mit kleinen Kindern besser einzubeziehen und die Inanspruchnahme der Früherkennungsuntersuchungen durch die Zielgruppe zu steigern.

Des Weiteren erfolgt eine Verknüpfung mit einem stadtteilorientierten Gesamtkonzept zur Gesundheitsförderung. Im Sinne des Leitgedankens „Es braucht ein ganzes Dorf, um ein Kind groß zu ziehen“ sollen die Auswirkungen eines stadtteilorientierten Gesamtkonzeptes zur Gesundheitsförderung auf die Verbesserung der Lebenssituation von Kindern, die von Armut bedroht sind bzw. bereits von Armut betroffen sind, festgestellt werden. Dabei wird auch die kleinräumige Wirksamkeit des Präventionsnetzwerkes und des Screenings in Geburtskliniken betrachtet.

Ziel dieses Vorgehens ist es, von Armut bedrohte Familien zu identifizieren, die Situation der Kinder, die in Armut leben, zu verbessern, eine Mitnahme der Armut in das Erwachsenenleben verhindern, langfristig den Anteil der Mannheimer Kinder, die in Armut leben, zu reduzieren und Kinderarmut als übergeordnetes Thema in einer integrierten Planung zu etablieren. „Unser Ansatz, dieses Thema mit dem der Gesundheit zu verbinden, ist außergewöhnlich, aber doppelt sinnvoll: Denn Gesundheit ist ein Thema, das eng mit Bildungserfolg verknüpft ist. Über diesen systemischen Ansatz sind die Eltern gut zu erreichen“, erläutert Dr. Freundlieb die Hintergründe.

„Kein Kind darf verloren gehen“

Die Bekämpfung von Armut in Mannheim sieht die Stadt Mannheim als eine ihrer vorrangigen Aufgaben an. Im Jahr 2017 wurde daher das strategische Handlungsfeld „Bekämpfung von Armut und Armutsrisiken“ ausgerufen. Bereits im Jahr 2010 hat die Stadt Mannheim unter der Prämisse „Kein Kind darf verloren gehen“ eine Bildungsoffensive angestoßen. Die damaligen städtischen Aktivitäten und die ihrer Kooperationspartner wurden in eine lebensphasenorientierte Bildungskette einsortiert und mit dem Fokus auf den gelingenden Bildungserfolg und Einstieg ins Berufsleben auf Lücken und Anschlussschwierigkeiten an relevanten Schnittstellen analysiert. Wo nötig, wurden Angebote und Maßnahmen implementiert.

Nun wird die Stadt Mannheim die Koordinierungsstelle „Mannheim gegen Kinderarmut“ einrichten und hatte hierzu auf Vermittlung ihres Kontaktbüros zur Landesregierung einen entsprechenden Antrag auf Projektförderung beim Sozialministerium gestellt. Das Projekt ist zunächst auf ein Jahr befristet. Es wird vom Mannheimer Institut für Public Health (MIPH) begleitet und evaluiert.

Stadt Mannheim

02.01.2018


Neubau der Kunsthalle Mannheim an die Stadt übergeben

Der derzeit größte Museumsneubau Deutschlands, der Neubau der Kunsthalle Mannheim, wurde am 18.12.2017 von der Stiftung Kunsthalle Mannheim an die Stadt Mannheim in Anwesenheit des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier und des baden württembergischen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann übergeben.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier

Der Bundespräsident verwies in seiner Rede auf die Tradition der Mannheimer Kunsthalle: „Die Kunsthalle Mannheim ist einzigartig in Deutschland. Einzigartig, dank ihrer Werke, einzigartig als Ort der Avantgarde und einzigartig aufgrund der Breite des bürgerschaftlichen Engagements, das die Kunsthalle bis heute fortschreibt. Gerade dafür will ich Ihnen und allen Beteiligten herzlich gratulieren!“

Die Kunsthalle zeige aber auch, wie man das digitale Zeitalter ins Museum holen könne: „Auch durch diese Innovationen strahlt die Kunsthalle weit über Mannheim aus und behauptet den Eigenwert der Kunst in einer Welt, in der das Besondere im Dauergequassel der sozialen Medien immer stärker eingeebnet und zunehmend schwerer wahrnehmbar wird“, erklärte der Bundespräsident.

Ministerpräsident Winfried Kretschmann

„Die Kunsthalle Mannheim wird mit ihrem Neubau und seinen Präsentationsmöglichkeiten neue Strahlkraft über die Region hinaus entfalten“, sagte Ministerpräsident Winfried Kretschmann. „Darüber hinaus leistet sie als Begegnungsort für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt einen wichtigen Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenhalt.“

Oberbürgermeister Kurz bezeichnete die neue Kunsthalle als eines der schönsten Museen überhaupt. „Ich bin überzeugt, die neue Kunsthalle wird den Bürgerstolz mehren. Ein solches Haus kann einen Beitrag zur Identifikation mit der Stadt und zur Bestärkung von Zugehörigkeit und Heimat leisten.“

Oberbürgermeister Peter Kurz

Ermöglicht wurde das komplexe Großprojekt durch herausragendes privates Engagement sowie die enorme Leistung der Stiftung Kunsthalle Mannheim. Das Gesamtbudget von insgesamt 68,3 Millionen Euro, das private Mäzene, die Stadt Mannheim, Stiftungen und die Wirtschaft in den innovativen Museumsneubau investierten, kann eingehalten werden.

„Auf diesen Zeitpunkt hat die Stiftung Kunsthalle Mannheim als private Bauherrin im engen Schulterschluss mit der Stadt Mannheim seit zweieinhalb Jahren hingearbeitet. Der Neubau ist fertig und überwältigt die Besucher mit seiner enormen Großzügigkeit des offenen Atriums und der unterschiedlichen Ausstellungskuben“, so Dr. Manfred Fuchs, Vorsitzender der Stiftung Kunsthalle Mannheim und er ergänzte: „Der historische Jugendstilbau und der moderne Neubau werden ein Museum für alle Bürgerinnen und Bürger sein, um deren Unterstützung Vorstand und Stiftungsrat auch künftig bitten.“

Museum als großstädtisches Element

Als offene „Stadt in der Stadt“ reklamiert der spektakuläre Gebäudekomplex an Mannheims schönstem Platz das Museum als großstädtisches Element. Um das 21,5 Meter hohe Lichtatrium gruppieren sich sieben Ausstellungshäuser, verbunden über Treppen, Brücken und Terrassen. Mit einer barrierefreien Weiterführung der Straße wird das Publikum in den Gebäudekomplex hineingezogen. In ihm sind ein entspanntes Flanieren, spannende Begegnungen mit Kunst und spektakuläre Ausblicke auf die Stadt möglich.

Neues, ungewöhnliches Museumskonzept

Entworfen wurde der Neubau vom Architektenbüro gmp – von Gerkan, Marg und Partner. Die weltweit tätige Architektensozietät mit Sitz in Hamburg überzeugte 2012 im internationalen Wettbewerb mit ihrem Konzept einer „Stadt in der Stadt“. Ihr Entwurf war der einzige unter den eingereichten 29, der explizit Bezug auf die Stadt Mannheim und ihren am Quadrat orientierten Grundriss einer Idealstadt der Barockzeit nahm.

„Diese klare Idee haben wir aufgenommen in unser eigenes Nachdenken über ein neues, ungewöhnliches Museumskonzept. Wir erinnern uns der demokratischen Gründungsmaximen der Institution und öffnen uns der Gesellschaft und den Menschen von heute“, erläutert Dr. Ulrike Lorenz, Direktorin der Kunsthalle Mannheim. „Die Kunsthalle Mannheim wird ein besonderer Ort in Mannheim, der sich fundamental vom alten Typus des Museums unterscheidet. Denn wir sind offen für alle Bedürfnisse und knüpfen in unseren künftigen Sammlungspräsentationen und im Programm ab Juni 2018 direkt an den Alltag der Menschen an.“

Die Eröffnung der Kunsthalle Mannheim wird am 01. Juni 2018 als Grand Opening gefeiert. Das neue Museumskonzept wird dann nicht nur bei den Sammlungspräsentationen in Neubau und Jugendstilbau sowie der ersten Sonderausstellung zu Jeff Wall erfahrbar, sondern auch mit den Kernprodukten der Digitalen Strategie,neuen Bildungs- und Vermittlungskonzepten und dem Skulpturenplatz auf der Moltkestraße.

Nach der heutigen Übergabe des Neubaus zieht die Kunsthalle Mannheim mit ihren Sammlungen in die Depots und die Ausstellungsräume ein. Bis zum Grand Opening am 01. Juni 2018 bleibt der Neubau daher geschlossen.