Mannheim & Kreis Mannheim (MA):


Manege frei für Kinder

Mannheim - Das Spielmobil der Stadt Mannheim veranstaltet vom 20. bis 24. August sowie vom 27. bis 31. August, jeweils von 9 bis 14 Uhr, im Unteren Luisenpark das große Sommerferienspiel „Zirkus“. Als angehende Zirkusartisten können alle Mannheimer Kinder von sechs bis 14 Jahren dort große Abenteuer erleben und ihrer Phantasie und Kreativität freien Lauf lassen. Die Ergebnisse der Woche werden in den Aufführungen am Freitag, 24., und am Freitag, 31. August, um circa 11:30 Uhr, vor großem Publikum präsentiert.

Beim Ferienspiel in den Sommerferien werden Zirkusnummern eingeübt, Requisiten gebaut, Kostüme genäht und vieles mehr. An den beiden Schnuppertagen am Montag, 20., und Montag, 27. August, können die Kinder alle Disziplinen ausprobieren und ihre Talente entdecken. Anschließend üben alle in festen Gruppen für die Zirkusvorstellung. Zum Beispiel beim Seillaufen, dem Jonglieren mit Bällen, Tüchern, Keulen oder dem Diabolo, beim Kugellauf oder der Akrobatik. In allen Bereichen ist neben individuellen Fähigkeiten vor allem die Zusammenarbeit in der Gruppe wichtig.

Wer nicht auf der Bühne auftreten will, für den gibt es andere wichtige Aufgaben: Eine Gruppe entwickelt und baut die Zirkusmanege, Schneider nähen die Kostüme und auch das Schminken will gelernt sein. Außerdem wird das Programmheft selbst entworfen, Plakate und Handzettel werden gemalt.

Die Teilnahme an der Spielaktion ist kostenlos und ohne Voranmeldung möglich. Neu hinzukommende Kinder können jederzeit ins Spielgeschehen einsteigen.

Aus den einzelnen Stadtteilen wird es wieder einen Zubringerdienst zum Unteren Luisenpark geben. Nähere Einzelheiten entnehmen Sie bitte der Ferienplattform unter www.ferienplattform-mannheim.de beziehungsweise der Webseite spielmobil.majo.de.

Veranstalter des Ferienspiels in den Sommerferien ist der Fachbereich Kinder, Jugend und Familie – Jugendamt, Abteilung Jugendförderung, Spielmobil.

Weitere Informationen unter Telefon: 293-7754 oder im Internet unter: spielmobil.majo.de.

Stadt Mannheim

16.08.2018


Sprachenführer für Arztpraxen und Gesundheitsangebote in Mannheim

Mannheim - Im August 2018 legt die Stadt Mannheim erstmalig einen Sprachenführer für Arztpraxen und Praxen anderer Gesundheitsfachberufe auf.

Der Sprachenführer enthält eine Auflistung von Allgemeinmedizinern, Fachärzten, Psycho- und Ergotherapeuten, Logopäden und Hebammen sowie den Sprachen, die in den Praxen gesprochen werden.

Mit dem Sprachenführer möchte die Stadt Mannheim einen Beitrag zur besseren gesundheitlichen Vorsorge, Beratung und Versorgung von Migrantinnen und Migranten leisten. Die Broschüre soll dazu beitragen, Sprachbarrieren abzubauen und auf diese Weise eine praktische Hilfestellung für Patienten mit Migrationshintergrund als auch für Fachkräfte in Beratungsstellen aus dem Aufgabenbereich „Migration und Integration“ bieten.

„Der Zugang zu einer angemessenen gesundheitlichen Versorgung wird auf diese Weise erleichtert, da Menschen mit geringen Deutschkenntnissen ihre gesundheitlichen Beschwerden bzw. Fragen in der Muttersprache kommunizieren können. Damit erhöht sich wiederum der Behandlungserfolg für die Patientinnen und Patienten“, so Gesundheitsbürgermeisterin Dr. Ulrike Freundlieb.

Hintergrund

Im Rahmen der Kommunalen Gesundheitskonferenz Mannheim, welche sich mit dem Schwerpunktthema „Gleichberechtigter Zugang zum Gesundheitssystem“ beschäftigt, wurde ein Bedarf nach Informationen zu den im Versorgungssystem gesprochenen Sprachen festgestellt. Im Jahr 2017 führte der Fachbereich Gesundheit eine Umfrage bei allen niedergelassenen Ärzten sowie weiteren Gesundheitsfachberufen durch, um die Sprachkenntnisse in den Praxen zu erheben. In dem aktuell herausgegebenen Sprachenführer wurden diejenigen Praxen aufgenommen, die ihre Daten zur Verfügung gestellt haben.

Die Broschüre erhebt daher keinen Anspruch auf Vollständigkeit, eine Aktualisierung ist im Zweijahresrhythmus vorgesehen.

Der Fachbereich Gesundheit erhofft sich eine große Resonanz auf den Sprachenführer und wünscht sich, dass auch andere Akteure des Gesundheitssystems motiviert werden, ihr Angebot in der Broschüre ebenfalls zu präsentieren.

Die Broschüre ist auf der Homepage der Fachbereichs Gesundheit abrufbar unter: https://www.mannheim.de/sprachenführer-arztpraxen

Stadt Mannheim

16.08.2018


Geschwindigkeitskontrollen in der Woche vom 20. bis 24. August

Mannheim - Die Stadt Mannheim führt vom 20. bis 24. August in folgenden Straßen Radarkontrollen durch:

  • Albert-Fritz-Weg
  • Anton-Kurz-Straße
  • Amselstraße
  • Braunschweiger Allee
  • Bruno-Rüffer-Straße
  • Bürstadter Straße
  • C-Quadrate
  • G-Quadrate
  • Dalbergstraße
  • Deutsche Gasse
  • Domstiftstraße
  • Donaustraße
  • Feldbergstraße
  • Fressgasse
  • Hohensalzaer Straße
  • Im Lohr
  • Jakob-Baumann-Straße
  • K 3 zu K 4
  • K 2, 9
  • Kirschgartshäuser Straße
  • Kriegerstraße
  • Kunststraße
  • Leinenstraße
  • Lilienthalstraße
  • Luisenring
  • Marktstraße
  • Memeler Straße
  • Mönchwörthstraße
  • Neckarvorlandstraße
  • Obergasse
  • Oppauer Kreuzweg
  • Parkring
  • Rastenburger Straße
  • Riedlach
  • Sandhofer Straße
  • Sonderburger Straße
  • Speyerer Straße
  • Spinnereistraße
  • S-Quadrate
  • T-Quadrate
  • U-Quadrate
  • Untergasse
  • Viernheimer Weg
  • Werner-Nagel-Ring
  • Wingertsweg
  • Zwerchgasse

Kurzfristige Änderungen oder zusätzliche Messstellen sind aus aktuellem Anlass möglich.

Stadt Mannheim

16.08.2018


Mannheim stellt Modellstadt-Maßnahmen vor

v.l.: Erster Bürgermeister und ÖPNV Dezernent Christian Specht hat am Mittwoch gemeinsam mit Klaus Dillinger (RNV-Aufsichtsratvorsitzender), Volkhard Malik (VRN-Geschäftsführer) und Christian Volz (Kaufm. Geschäftsführer RNV) die Maßnahmen der Modellstadt Mannheim vorgestellt.

Mannheim - Vor rund einem halben Jahr wurde Mannheim vom Bundesumweltministerium zur Modellstadt für die Entwicklung und Umsetzung von Maßnahmen zur Stickstoffdioxid-Reduktion ausgewählt. In den vergangenen Wochen und Monaten hat die Stadt Mannheim daraufhin gemeinsam mit dem Verkehrsverbund Rhein-Neckar GmbH (VRN) und der Rhein-Neckar-Verkehr GmbH (rnv) ein Maßnahmenkonzept erarbeitet.

Nun hat der Bund die Rahmenbedingungen für die Bundesförderung der fünf Modellstädte vorgestellt.

„Es ist gut, dass die Bundesregierung die Städte bei der Mobilitätswende finanziell begleitet. Mit der Aufnahme Mannheims als Modellstadt wird gewürdigt, dass wir bereits seit Jahren in den ÖPNV investieren, unter anderem in ein stadtweites, flächendeckendes Stadtbahnliniennetz, in moderne Busse, neue Bahnen, in Mobilitäts-Apps und elektronische Tickets, einen ‚E-Tarif‘ und vieles mehr“, konstatiert Erster Bürgermeister und ÖPNV-Dezernent Christian Specht. „Von den Erkenntnissen aus den Modellstadt-Projekten profitiert nicht nur die Stadt Mannheim, sondern das gesamte Verbundgebiet. Um die Übertragbarkeit unserer Maßnahmen auf andere Kommunen zu dokumentieren, wollen wir einen Teil der Tarifmaßnahmen in der gemeinsamen Großwabe mit unserer Nachbarstadt Ludwigshafen umsetzen.“

„Wir begrüßen, dass der Bund den ÖPNV im Rahmen des Projektes ‚Modellstadt‘ effektiv finanziert und fördert. Dadurch können die Angebote des ÖPNV nachhaltig gestärkt werden“, so VRN-Geschäftsführer Volkhard Malik.

Christian Volz, kaufmännischer Geschäftsführer der rnv, ergänzt: „Als Betreiber der Verkehre freut mich, dass der Bund sich bei den ausgewählten Modellstadt-Maßnahmen nicht nur auf Preissenkungen fokussiert, sondern uns auch bei der Angebotsausweitung unterstützt. So können wir mit unserem Angebot durch eine sinnvolle Verstärkung der Linien, unter anderem im Berufsverkehr, der zu erwartenden Nachfragesteigerung begegnen.“

Als nächster Schritt werden nun konkrete Förderanträge erstellt. Die Umsetzung der Maßnahmen erfolgt nach der Bewilligung der Anträge.

Stadt Mannheim

16.08.2018


VRN Mobile Cinema: Kinogenuss im gläsernen Studio auf dem Maimarktgelände am 17. August 2018

Mannheim / Maimarktgelände - Auch nach dem 200. Geburtstag des Fahrrads veranstaltet die Stadt Mannheim in diesem Jahr in Kooperation mit dem Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN) die Fahrradkinoreihe VRN Mobile Cinema. Das von der Agentur Yalla Yalla! - studio for change entwickelte Fahrradkino lädt insgesamt sechsmal zum Filmeschauen an ungewöhnlichen Orten ein. Das Besondere am VRN Mobile Cinema: Die gesamte Kino-Technik befindet sich in zwei großen Lastenrädern samt Anhängern. Von einem gemeinsamen Treffpunkt aus startet das mobile Kino mit den Besuchern per Radtour zum jeweiligen Veranstaltungsort. Am Treffpunkt wird durch Radfahren auf der Dynamo-Rolle Strom für den Akku erzeugt – am Veranstaltungsort ist das VRN Mobile Cinema dann völlig energieautark.

Der sechste Termin der Fahrradkino-Reihe findet am Freitag, 17. August 2018, im gläsernen Studio auf dem Maimarktgelände statt. Gezeigt wird der französische Gangsterfilm „Außer Atem“ (FR 1959; R: Jean-Luc Godard; FSK 16). Der Klassiker handelt von dem Bonvivant Michel Poiccard - ein Gauner, Rebell, Draufgänger auf der Jagd nach seinem Vergnügen. In einer gestohlenen Luxuslimousine ist er auf dem Weg nach Paris. Doch er gerät in eine Geschwindigkeitskontrolle. Ein Polizist stellt ihn – und wird von Michel kaltblütig erschossen. Auf der Flucht vor dem Gesetz taucht er bei Patricia, einer Zeitungsverkäuferin, die Journalistin werden will, unter. Er versucht Geld für die gemeinsame Flucht nach Italien zu beschaffen. Aber der Kreis der Polizei wird immer enger. Patricia wird verhört. Und sie muss sich entscheiden: Karriere oder Liebhaber?

Treffpunkt für alle Kinofans ist um 19:30 Uhr am Fernmeldeturm. Ein Kino-Ticket kann nur am Treffpunkt für 2 Euro erworben werden. Der gesamte Erlös der Kinoreihe wird an den Verein Neckarstadt Kids e.V. gespendet. Maximal 150 Personen können beim VRN Mobile Cinema mit dabei sein.

Gegen 20 Uhr radeln die Kinobesucher dann gemeinsam am Neckar vorbei in Richtung Maimarktgelände. Filmende ist gegen 23 Uhr.

Der Kinogenuss ist nicht bestuhlt. Die Besucher können sich vor Ort Papphocker leihen oder Decken sowie Klappstühle selbst mitbringen. Für Getränke ist gesorgt.

Aufgrund der hohen Besucherzahlen der Kinoveranstaltungen kündigen der VRN und die Stadt Mannheim einen Zusatztermin der Fahrradkinoreihe an. Am 24. August 2018 haben Kinofans ein weiteres Mal die Gelegenheit den Kinogenuss im Freien an der Altrheinfähre zu erleben.

Weiterer Termin:

  • Datum: 24. August
    Treffpunk: Alter Messplatz
    Veranstaltungsort: Altrheinfähre

Die genauen Uhrzeiten an den jeweiligen Treffpunkten, die gesamte Filmauswahl sowie kurzfristige Änderungen werden auf www.vrn.de/mobile-cinema und www.monnem-bike.de bekannt gegeben.

Stadt Mannheim

16.08.2018


Grüne Touren

Mannheim - Auch 2018 heißt es wieder Garten schauen! - sei es im Rahmen der Grünen Fahrradtour oder auch als Spaziergang in der Stadt.

Hier sind die nächsten Termine:

  • Samstag, 18.08, 10:00 Uhr, Grüne Fahrradtour
  • Samstag, 25.08, 16:00 Uhr, Mannheimer Gärten: Stadtspaziergang

Die Touren dauern ca. 2 1/2 Stunden.

Die Fahrradtour am 18.08.2018 startet um 10:00 Uhr am Waldparkplatz Friedrichsfelder Weg. Die Tour führt durch den Dossenwald und wird begleitet von einem Mitarbeiter der unteren Naturschutzbehörde, der den Teilnehmer*innen Einblick in die Besonderheiten der Sanddünen gibt.

Anmeldungen unter: buga2023@mannheim.de

Die Fahrradtouren sind geeignet für Personen ab 14 Jahren mit eigenem Fahrrad. Interessierte ohne eigenes Fahrrad haben in Mannheim die Möglichkeit das kostenpflichtige Fahrradvermietsystem VRNnextbike zu nutzen. Wir empfehlen das Tragen eines Fahrradhelms. Die Teilnehmerzahl der Fahrradtouren ist aus Sicherheitsgründen auf 15 Personen beschränkt.

Stadt Mannheim

16.08.2018


Elektroschrott darf nicht in die Mülltonne!

Elektro- und Elektronikgerätegesetz wird ab 15. August ausgeweitet

Mannheim / Deutschland - Verbraucherinnen und Verbraucher aufgepasst! Am 15. August 2018 treten Änderungen des Elektro- und Elektronikgerätegesetzes in Kraft, in dem die Entsorgung und die Verwertung von Elektrogeräten geregelt sind. Künftig gelten sehr viel mehr Haushaltsgeräte und Gebrauchsgegenstände als Elektrogeräte und müssen recycelt werden. Sie dürfen dann nicht mehr in die Mülltonne.

Was heißt das in der Praxis? Neben den „klassischen“ Elektrogeräten wie Waschmaschine, Fön, Computer und Radio müssen jetzt auch Möbel oder Kleidungsstücke mit elektrischen Bestandteilen, wie zum Beispiel höhenverstellbare Sessel oder Schreibtische, beleuchtete Spiegel oder blinkende Turnschuhe wie Elektrogeräte getrennt gesammelt und verwertet werden.

Elektrogeräte enthalten wertvolle Ressourcen, aber teilweise auch Schadstoffe und dürfen nicht in die Hausmülltonne. Aus diesem Grund sind sie mit dem Symbol einer durchgestrichenen Mülltonne gekennzeichnet. Jeder Verbraucher ist verpflichtet, Elektroaltgeräte an Sammel- oder Rücknahmestellen abzugeben. Die Annahme ist kostenlos. So werden sie einer umwelt- und ressourcenschonenden Verwertung zugeführt.

Altgeräte einfach abgeben

Bürgerinnen und Bürger in Mannheim können Elektroaltgeräte zu den städtischen Recyclinghöfen (Im Morchhof und Friesenheimer Insel) bringen oder bei Händlern mit einer Verkaufsfläche für Elektrogeräte von mindestens 400 Quadratmetern abgeben. Diese haben eine Rücknahmeverpflichtung, auch wenn das Produkt nicht bei ihnen gekauft wurde. Allerdings gelten hierfür bestimmte Voraussetzungen: Die Kantenlänge des Elektrogeräts darf 25 cm nicht überschreiten und es darf sich nur um haushaltsübliche Mengen handeln. Bei Neukauf eines größeren Elektrogeräts, beispielweise einer Waschmaschine, muss der Händler gleichzeitig ein entsprechendes Altgerät zurücknehmen. Ein Verstoß gegen die Rücknahmeverpflichtung kann mit Bußgeld geahndet werden. Auch der Onlinehandel ist zur Rücknahme verpflichtet.

Die Abfallwirtschaft Mannheim bittet darum, Batterien vor der Entsorgung aus den Geräten zu entfernen und bei den Batteriesammelstellen (z. B. im Handel oder an den Recyclinghöfen) abzugeben.

Weitere Informationen gibt es auf der Homepage der Abfallwirtschaft Mannheim unter: www.abfallwirtschaft-mannheim.de unter dem Menüpunkt „Abfallberatung“.

Stadt Mannheim

16.08.2018


Modellstadt Mannheim: Statement des Ersten Bürgermeisters Christian Specht anlässlich des Gesprächs mit BMin Schulze und BM Scheuer in Berlin

Mannheim / Berlin - „Wir freuen uns, dass die bisherigen Maßnahmen der Stadt Mannheim auch dazu beigetragen haben, Teil des Modellstadt-Projekts sein zu dürfen. Das Gespräch heute hat nochmals bestätigt, dass eine Vielzahl der von uns vorgeschlagenen Maßnahmen den Bund überzeugen konnten, da sie die vorgegebenen Kriterien erfüllen: Sie können kurzfristig realisiert werden, haben das Potenzial, Stickstoffdioxide schnell und deutlich zu reduzieren, weisen ein gutes Kosten-Nutzen-Verhältnis auf und sind gut übertragbar auf andere Städte und Regionen in Deutschland. So soll beispielsweise auch unsere Nachbarstadt Ludwigshafen von ÖPNV-Tarifmaßnahmen in der gemeinsamen Großwabe profitieren. Wir müssen mit den Maßnahmen in den Städten ansetzen, denn diese sind der Schlüssel für den Erfolg bei der Mobilitätswende.

Der Bund hat unsere Leistungen, die wir bereits in den vergangenen Jahren zu einer Attraktivierung des ÖPNV erbracht haben, anerkannt. In unserer Funktion als Modellstadt können wir nun nicht nur auf unser oberstes Ziel, Dieselfahrverbote zu vermeiden, hinwirken, sondern auch unsere bereits bestehenden ÖPNV-Angebote optimieren und auf das aufbauen, was wir in den vergangenen Jahren bereits geleistet und aus eigener Kraft an Investitionen getätigt haben. Wichtig ist jedoch, dass wir schon heute, wenn wir mit der Umsetzung unserer Maßnahmen starten, an morgen denken. Wenn wir nach Ende 2020 die Ergebnisse der Modellstadt-Maßnahmen evaluieren und erkennen, dass wir mit der Umsetzung unserer Maßnahmen den gewünschten Erfolg erzielen, muss klar sein, dass wir auch darüber hinaus eine Verstetigung der ÖPNV-Förderung durch den Bund benötigen.“

Stadt Mannheim

16.08.2018


Die Erhebung zum Mannheimer Mietspiegel 2018 startet diese Woche

Mannheim - Der Mannheimer Mietspiegel wird in den kommenden Monaten fortgeschrieben und Ende des Jahres 2018 herausgegeben. Damit die Werte des Mietspiegels an die aktuelle Mietpreisentwicklung angepasst werden können, wird in den kommenden Wochen eine bestimmte Zahl von Vermietern und Mietern um Auskunft gebeten. Die Adressen sind durch eine Stichprobe zufällig ausgewählt worden. Für die Durchführung der schriftlichen Befragung zur Mietspiegelerhebung 2018 hat die Stadt Mannheim die Firma ALP – Institut für Wohnen und Stadtentwicklung GmbH aus Hamburg – beauftragt. Die Teilnahme ist freiwillig. Bei der Befragung werden die datenschutzrechtlichen Bestimmungen strikt eingehalten. Die Antworten werden anonymisiert, eine spätere Rückverfolgung der persönlichen Adresse ist damit ausgeschlossen. Die Angaben der Befragten werden für keinerlei andere Zwecke als die des Mietspiegels verwendet und nach Ende der Datenaufbereitung vernichtet.

Durch die regelmäßige Anpassung bietet der Mietspiegel einen aktuellen Überblick über das Mietenniveau im frei finanzierten Wohnungsbestand Mannheims. Der Mannheimer Mietspiegel wird deshalb alle zwei Jahre veröffentlicht. Als Übersicht über die „ortsübliche Vergleichsmiete“ im Stadtgebiet von Mannheim ist er für Mieter und Vermieter eine wichtige Orientierungshilfe. „Der Mietspiegel schafft Transparenz bei der Mietpreisgestaltung und dient dem Interessenausgleich zwischen Mietern und Vermietern“, so Bürgermeister Lothar Quast, der gleichzeitig darauf hinweist, wie wichtig eine möglichst hohe Beteiligung an der Befragung ist und bittet die per Zufall ausgewählten Mietenden und Vermietenden teilzunehmen.

Der Mannheimer Mietspiegel ist ein qualifizierter Mietspiegel. Dieser muss nach anerkannten wissenschaftlichen Grundsätzen erstellt sein und beispielsweise von der Kommune als qualifiziert anerkannt werden. Dazu gehört, dass die Werte des Mannheimer Mietspiegels auf einer repräsentativen Stichprobe von Mannheimer Mietverhältnissen beruhen.

Bei Fragen zur Datenerhebung steht Ihnen das durchführende Institut ALP unter der Telefonnummer 0621 2937311 zur Verfügung.

Der Fachbereich Stadtplanung bietet außerdem Beratung zur ortsüblichen Vergleichsmiete und zur Anwendung des Mietspiegels an. Die Anschrift lautet: Fachbereich Stadtplanung, Collinistraße 1, 68161 Mannheim, Telefon: 0621 29378 60, E-Mail: mietspiegel@mannheim.de.

Stadt Mannheim

13.08.2018


Herzogenriedbad: Technischer Defekt setzt Nichtschwimmer- und Planschbereich außer Betrieb

Mannheim / Herzogenriedbad - Durch einen technischen Defekt können seit Samstag, 11. August 2018 das Nichtschwimmerbecken, das Planschbecken und der Spielbach im Herzogenriedbad bis auf Weiteres nicht genutzt werden. Die Ingenieure und Mitarbeiter der Werkstatt des Fachbereichs Sport und Freizeit lokalisieren derzeit den Schaden. Sobald der Defekt erkannt sowie behoben ist und die technischen Anlagen wieder einwandfrei funktionieren, kann der derzeit geschlossene Bereich wieder geöffnet werden.

Gäste können weiterhin den Schwimmerbereich und das Sprungbecken sowie die Liegewiese nutzen oder alternativ auf eines der anderen Vorort-Freibäder in Mannheim ausweichen. Informationen finden Sie unter folgendem Link: www.mannheim.de/de/service-bieten/sport/schwimmbaeder

Stadt Mannheim

13.08.2018


Regenbogenempfang der Stadt Mannheim 2018

Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz dankte beim Regenbogenempfang der Stadt Mannheim in der Kunsthalle Mannheim Engagierten aus der LSBTI-Community
Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz ehrte Vorstandsvorsitzenden Harald Blaull (2.v.r.) und das Organisitationsteam des Christopher Street Day Rhein-Neckar mit einer Urkunde

Mannheim - Eine Vielzahl von Engagierten aus der Community lesbischer, schwuler, bisexueller, transgeschlechtlicher und intergeschlechtlicher Menschen (LSBTI) trägt durch überwiegend ehrenamtliche Arbeit maßgeblich zu einem friedlichen und respektvollen Zusammenleben in Vielfalt bei. Im Rahmen des – in dieser Form – dritten Regenbogenempfangs hat sich die Stadt Mannheim am Donnerstag, 9. August, bei diesen Menschen bedankt und ihren Beitrag für eine erfolgreiche Weiterentwicklung der Stadtgesellschaft gewürdigt. „Mannheim ist eine Stadt für alle“, sagte Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz in seiner Rede. „Mit der Mannheimer Erklärung, die alle Formen von Diversität umfasst, zeigt sie, dass sie eine verlässliche Partnerin ist.“

Moderatorin Rosa Omenaca Prado und die Aktivistinnen Stephanie Kuhnen aus Berlin Charlottenbur-Wilmersdorf, Sida Olesiak aus dem polnischen Bydgoszcz, Oksy Morar aus dem litauischen Klaipeda sowie Alys Einion aus dem walisischen Swansea (v.l.) bei einer Talkrunde.

Anlässlich des 100. Jubiläums des Frauenwahlrechts, das in diesem Jahr gefeiert wird, stand der Regenbogenempfang dieses Mal unter dem Thema „Sichtbarkeit von Frauen* in der queeren Community“. Passend dazu gab es einen Fokus auf weibliche Aktivistinnen beim Austausch mit LSBTI-Organisationen aus den Mannheimer Partnerstädten, der zum zweiten Mal stattfindet. In diesem Jahr nehmen Aktivistinnen aus dem türkischen Beyoğlu, dem polnischen Bydgoszcz, dem moldawischen Chișinău, dem israelischen Haifa, dem litauischen Klaipėda, dem walisischen Swansea sowie aus Berlin-Charlottenburg-Wilmersdorf teil.

Moderatorin Rosa Omenaca Prado mit den Aktivistinnen Adi Sasaka aus dem israelischen Haifa, Paula Cerescu aus dem moldawischen Chisinau sowie Beren Azizi aus dem türkischen Beyoglu. (v.l.)

„Eine Politik der Chancengleichheit und Gleichberechtigung ist auch eine kommunale Angelegenheit und Mannheim möchte Vorbild für das Zusammenleben in Vielfalt sein“, so Kurz. „Die Geschichte des Frauenwahlrechts zeigt, dass Rechte errungen werden müssen – die Gegenwart in Europa zeigt, dass Rechte auch bewahrt werden müssen.“ Mit der Ehe für Alle, der Rehabilitation von nach Paragraf 175 des Strafgesetzbuchs Verurteilten sowie der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zugunsten eines dritten Geschlechts im Personenstandsrecht sei 2017 in Deutschland viel erreicht wurden. Dennoch bleibe noch Einiges zu tun, wie beispielsweise intergeschlechtlichen Kindern ein Recht auf Unversehrtheit zuzugestehen.

Der Regenbogenempfang der Stadt Mannheim 2018 in der Kunsthalle Mannheim

Der Vorstandsvorsitzende des Christopher Street Day (CSD) Rhein-Neckar, Harald Blaull, wurde stellvertretend für den Vorstand und das Organisationsteam des CSD Rhein-Neckar anlässlich des zehnten Jubiläums in diesem Jahr mit einer Urkunde für das Engagement ausgezeichnet. In zwei Diskussionsrunden haben die Zuschauenden Einblicke in die Situationen vor Ort sowie in die Arbeit der Aktivistinnen aus den Partnerstädten erhalten.

Der Empfang wurde mit der Vernissage zu der Kunstausstellung „WE ARE PART OF CULTURE“ verbunden, die im Rahmen der CSD-Saison bis zum 19. August im Mannheimer Hauptbahnhof gastiert. Die Aktivistinnen aus den Partnerstädten nehmen heute am Dyke*March in Heidelberg und morgen im Rahmen einer städtischen Fußgruppe unter dem Motto „Twin Cities. Together for Equality.“ an der Demonstration des CSD Rhein-Neckar teil.

Text: Stadt Mannheim Foto: Alexander Kästel

13.08.2018


Abschlussmeldung: Stadtbahnunfall auf dem Kaiserring

Am Donnerstag gegen 6 Uhr waren zwei Stadtbahnen auf dem Kaiserring zwischen der Haltestelle Kunsthalle und dem Hauptbahnhof aufeinander aufgefahren.

Mannheim-Innenstadt - Nach dem Stadtbahnunfall auf dem Kaiserring zwischen der Haltestelle Kunsthalle und dem Hauptbahnhof rollt der Verkehr wieder. Die Unfallbahnen sind entfernt, der Schienenverkehr wurde wieder aufgenommen. Auch die vorübergehende Teilsperrung des Kaiserrings konnte inzwischen aufgehoben werden.

Gegen 6 Uhr war eine rnv-Stadtbahn der Linie 7 in Fahrtrichtung Hauptbahnhof unterwegs, als aus bislang noch ungeklärter Ursache eine weitere Stadtbahn der Linie 5 von hinten auffuhr. In dem vorderen Fahrzeug befanden sich noch keine Fahrgäste, sondern nur der Fahrer sowie fünf Fahrkartenkontrolleure der rnv. Im hinteren Fahrzeug waren bereits Fahrgäste unterwegs.

Insgesamt wurden durch den Aufprall 21 Personen verletzt. Vier Personen erlitten mittelschwere Verletzungen wie zum Beispiel Schnittverletzungen und Prellungen, 17 Personen wurden leichter verletzt. Vorsichtshalber wurden die Verletzten zunächst zur Untersuchung ins Universitätsklinikum Mannheim, das Theresienkrankenhaus, Diakoniekrankenhaus und ins Klinikum Ludwigshafen gebracht.

Bei dem Unfall entstand ein Sachschaden in Höhe von rund 200.000 Euro.

An den Stadtbahnen entstand ein Sachschaden in Höhe von rund 200.000 Euro.
Die Fahrzeuge waren noch fahrtüchtig und sind nun zur Reparatur in die Depots gefahren.

Neben der Feuerwehr Mannheim und dem regulären Rettungsdienst waren ehrenamtliche Helfer des Deutschen Roten Kreuzes, der Johanniter-Unfallhilfe sowie der Großraumrettungswagen der Berufsfeuerwehr Ludwigshafen im Einsatz. Das Notfallteam der rnv war wenige Minuten nach dem Unfall vor Ort, um die Rettungsmaßnahmen zu unterstützen. Auch die Notfallseelsorge stand für die Betroffenen zur Verfügung.

„Einmal mehr hat sich gezeigt, dass das Zusammenspiel zwischen den Hilfsdiensten reibungslos funktioniert. Mein Dank gilt allen Beteiligten, insbesondere auch den Helfern aus Ludwigshafen sowie den Ehrenamtlichen“, so Erster Bürgermeister und Feuerwehrdezernent Christian Specht, der auch für den ÖPNV zuständig ist.

Wie es zu dem Unfall kommen konnte, muss nun untersucht werden.

Stadt Mannheim

10.08.2018


Die Stadtverwaltung informiert: Verkehrsregelungen bei der Christopher Street Day Demonstration am 11. August

Mannheim - Am Samstag, den 11. August, findet in Mannheim die CSD Demonstration statt. Die Parade beginnt um 14:00 Uhr in der Breiten Straße und führt vorbei am Paradeplatz in die Kunststraße, auf den Kaiserring und endet gegen 17:30 Uhr auf der Bismarckstraße in Höhe vom Mannheimer Schloss. Ab 16:00 Uhr beginnt das CSD Straßenfest auf dem Schlossgelände.

Der Fachbereich Sicherheit und Ordnung hat Sperrungen und Haltverbote angeordnet, um einen störungsfreien und reibungslosen Ablauf der Veranstaltung zu gewährleisten. Die Breite Straße, die Kunststraße, der Kaiserring Fahrtrichtung Hauptbahnhof (zwischen Wasserturm und Hauptbahnhof) und die Bismarckstraße Fahrtrichtung Ludwigshafen (zwischen Hauptbahnhof und Schloss) sowie alle darauf führenden Zufahrtsstraßen werden im Veranstaltungszeitraum voll gesperrt. Die Ausfahrt aus dem Parkhaus in N 7 ist in dieser Zeit nicht möglich. Während der Parade werden mehrere Bahnlinien der RNV umgeleitet. Die Polizei wird die gesperrten Bereiche sukzessive wieder für den Verkehr freigeben.

Weitere Informationen zum CSD Rhein-Neckar sind unter dem folgenden Link verfügbar: https://www.csdrn.de/csd

Stadt Mannheim

10.08.2018


Sommer, Sonne, Reisezeit - Fachbereich Gesundheit gibt Gesundheitstipps für einen entspannten Urlaub und eine gesunde Wiederkehr

Mannheim / Deutschland - Die Urlaubszeit hat begonnen, viele Menschen zieht es für die schönste Zeit im Jahr in nahe oder ferne Länder. Damit die Urlaubsfreude auch ungetrübt bleibt, sollte auf Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene geachtet werden. Generell gilt: „Cook it, boil it, peel it or forget it!“ Bedeutet also „Kochen, durchbraten, schälen oder lieber bleiben lassen!“. Darüber hinaus sollte, auch beim Zähneputzen, auf einwandfreies Trinkwasser geachtet und auf Eiswürfel verzichtet werden. Besonders hoch ist das Risiko bei Fernreisen nach Afrika, Asien oder Südamerika. In diesen Ländern sind die Hygienestandards teilweise niedrig. Auch lässt die Wärme dort Durchfallerreger schnell wachsen.

Zu einer guten Reisevorbereitung gehört immer auch der Impfcheck, zu den benötigten Unterlagen ein gültiger Reisepass oder Personalausweis und auch Impfausweis. Denn der für Deutschland empfohlene „Basisimpfschutz“ gilt erst recht für Reisen: So ist zum Beispiel das Risiko, bei unzureichendem Schutz an Masern zu erkranken, in vielen Ländern um ein Vielfaches im Vergleich zu Deutschland erhöht. Auch der Tetanusimpfschutz sollte bei diesem Anlass überprüft werden.

Die Hepatitis A-Impfung ist eine der wichtigsten Reiseimpfungen und schützt vor dem in südlichen Ländern sehr weit verbreiteten Virus, das über Wasser, Lebensmittel, Gegenstände und Hände übertragen wird. Eine Kombinationsimpfung mit Hepatitis B schützt gleichzeitig vor dieser überwiegend durch Blutkontakt und Sexualverkehr übertragbaren Krankheit.
Das über Stechmücken übertragbare gefährliche Gelbfiebervirus kommt in bestimmten Regionen Zentralafrikas und Südamerikas vor. Die Erkrankung ist mit einer hohen Sterblichkeit verbunden, und alle, die Gelbfieberregionen bereisen, sollten sich unbedingt impfen lassen. Manche dieser Länder verlangen für die Einreise eine Impfbescheinigung. Die Impfung kann nur von einer anerkannten Gelbfieberimpfstelle durchgeführt werden, beispielsweise im Fachbereich Gesundheit der Stadt Mannheim.

Ebenfalls über Stechmücken werden die Erreger der Malaria übertragen, die in vielen Ländern Afrikas, Asiens sowie Zentral- und Mittelamerikas vorkommt. Ob ein Malariamedikament vorsorglich eingenommen werden muss oder ob bei Reisezielen mit niedrigem Infektionsrisiko ein mitgeführtes Medikament zur Notfallbehandlung (Stand-by) ausreicht, ist in einer reisemedizinischen Beratung zu klären. Kleinkindern und Schwangeren wird aufgrund der erheblichen Gefährdung durch schwere Verläufe bei Infektion mit einem Malariaerreger von vermeidbaren Reisen in Malariagebiete abgeraten.

Konsequente Maßnahmen vor Mückenstichen vermindern nicht nur das Infektionsrisiko durch Malaria, sondern auch anderer durch Stechmücken übertragene Viruserkrankungen wie Dengue, Chikungunya und Zika, die in tropischen und subtropischen Regionen vorkommen können und gegen die es bisher keine Impfung gibt. Reisende in Risikogebiete sollten sich durch bedeckende Kleidung mit langen Ärmeln und langen Hosen vor Mückenstichen schützen, auf freie Hautstellen wiederholt ein gut wirksames Mückenabwehrmittel auftragen und in der Nacht unter einem Mückenschutz schlafen.

Eine besondere Gefahr birgt das Zika-Virus in der Schwangerschaft, denn bei Infektion der Mutter kann es zu schweren Missbildungen des Kindes im Mutterleib kommen. Vom Zika-Virus betroffene Gebiete liegen v.a. in Süd- und Mittelamerika sowie in Südostasien. Häufig verläuft eine Zika-Virus Infektion völlig unbemerkt. Das Virus kann auch auf sexuellem Weg durch Sperma übertragen werden. Daher sollte für die Dauer von sechs Monaten nach Rückkehr aus einem betroffenen Gebiet mit Kondom verhütet werden.

Ob vor einer Reise weitere Impfungen, z.B. gegen Typhus, Tollwut, Meningokokken, Japanische Enzephalitis, FSME oder Influenza wichtig sind, ist vom Reiseziel, der Reieseart und weiteren persönlichen Faktoren abhängig und sollte individuell mit dem Impfarzt besprochen werden. Eine gute Beratung ist insbesondere für Schwangere und bei Reisen mit Säuglingen und Kleinkindern wichtig.

Informationen zur Reiseapotheke, zum Sonnenschutz oder zu richtigem Trinkverhalten in heißen Ländern sollten die Beratung abschließen. Vor einer Reise empfiehlt sich ein Gespräch mit dem Hausarzt. Aktuelle Informationen zu Reisen und Gesundheit bietet auch das Auswärtige Amt (www.auswaertiges-amt.de), das Robert-Koch-Institut (www.rki.de) und die Deutsche Gesellschaft für Tropenmedizin (www.dtg.org). Selbstverständlich bietet auch der Fachbereich Gesundheit der Stadt gerne einen Beratungs- und Impftermin an, der unter der Telefonnummer 293-2203 vereinbart werden kann.

Stadt Mannheim

10.08.2018


Neueste Games testen in der Stadtbibliothek

Mannheim / Stadtbibliothek - Videospielbegeisterte ab 14 Jahren sind eingeladen, in der Stadtbibliothek Mannheim die neusten Games kennenzulernen, zu testen und darüber zu diskutieren.

  • Am Freitag, 24. August, von 14 bis 17 Uhr,
  • im N3-Bibliothekslabor im Dalberghaus N 3, 4,

steigt die Auftaktveranstaltung der neuen Veranstaltungsreihe „JungLe+ – Die Spieletester“ des Jugendbereichs der Stadtbibliothek Mannheim in Zusammenarbeit mit dem Spieleratgeber NRW.

Die Teilnahme für alle ab 14 Jahren ist kostenlos, um Anmeldung wird gebeten unter Telefon 293-8935, stadtbibliothek.zentralbibliothek@mannheim.de oder persönlich in der Zentralbiblitohek im Stadthaus N 1 zu den üblichen Öffnungszeiten.

Stadt Mannheim / Stadtbibliothek

10.08.2018


Nächstes VRN Mobile Cinema am 10. August + Zusatztermin

Mannheim / Luisenpark - Auch nach dem 200. Geburtstag des Fahrrads veranstaltet die Stadt Mannheim in diesem Jahr in Kooperation mit dem Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN) die Fahrradkinoreihe VRN Mobile Cinema. Das von der Agentur Yalla Yalla! - studio for change entwickelte Fahrradkino lädt insgesamt sechsmal zum Filmeschauen an ungewöhnlichen Orten ein. Das Besondere am VRN Mobile Cinema: Die gesamte Kino-Technik befindet sich in zwei großen Lastenrädern samt Anhängern.

Von einem gemeinsamen Treffpunkt aus startet das mobile Kino mit den Besuchern per Radtour zum jeweiligen Veranstaltungsort. Am Treffpunkt wird durch Radfahren auf der Dynamo-Rolle Strom für den Akku erzeugt – am Veranstaltungsort ist das VRN Mobile Cinema dann völlig energieautark.

Der fünfte Termin der Fahrradkino-Reihe findet am Freitag, 10. August 2018, im Luisenpark statt. Gezeigt wird vor dem Chinesischen Teehaus der Film „Three Billboards Outside Ebbing, Missouri“ (US 2017; R: Martin McDonagh; FSK:12). Der Film handelt von einer Mutter, die um die Aufklärung des Mordfalls ihrer Tochter kämpft. Nachdem Monate vergangen sind, ohne dass der Mörder ihrer Tochter ermittelt wurde, unternimmt Mildred Hayes eine Aufsehen erregende Aktion. Sie bemalt drei Plakatwände an der Stadteinfahrt mit provozierenden Sprüchen, die an den städtischen Polizeichef, den ehrenwerten William Willoughby adressiert sind, um ihn zu zwingen, sich um den Fall mehr als bisher zu kümmern. Als sich der stellvertretende Officer Dixon, ein Muttersöhnchen mit Hang zur Gewalt, einmischt, verschärft sich der Konflikt zwischen Mildred und den Ordnungshütern des verschlafenen Städtchens jedoch nur noch weiter.

Treffpunkt für alle Kinofans ist um 19:30 Uhr am Wasserturm. Ein Kino-Ticket kann nur am Treffpunkt für 2 Euro erworben werden. Der gesamte Erlös der Kinoreihe wird an den Verein Neckarstadt Kids e.V. gespendet. Maximal 150 Personen können beim VRN Mobile Cinema mit dabei sein.

Gegen 20 Uhr radeln die Kinobesucher dann gemeinsam durch die Stadt zum Luisenpark. Der abendliche Eintritt ist für alle Kinobesucher mit gültigem Ticket kostenfrei. Filmende ist gegen 23 Uhr.

Der Kinogenuss ist nicht bestuhlt. Die Besucher können sich vor Ort Papphocker leihen oder Decken sowie Klappstühle selbst mitbringen. Getränke und Snacks können beim Chinesischen Teehaus erworben werden.

Zusatztermin im August

Aufgrund der hohen Besucherzahlen der Kinoveranstaltungen kündigen der VRN und die Stadt Mannheim einen Zusatztermin der Fahrradkinoreihe an. Am 24. August 2018 haben Kinofans ein weiteres Mal die Gelegenheit den Kinogenuss im Freien an der Altrheinfähre zu erleben.

Weitere Termine:

  • 17. August: Treffpunkt: Fernmeldeturm; Veranstaltungsort: Maimarkt
  • 24. August: Treffpunkt: Alter Messplatz; Veranstaltungsort: Altrheinfähre

Die genauen Uhrzeiten an den jeweiligen Treffpunkten, die gesamte Filmauswahl sowie kurzfristige Änderungen werden auf www.vrn.de/mobile-cinema und www.monnem-bike.de bekannt gegeben.

Stadt Mannheim

08.08.2018


Landesverkehrsministerium wählt Mannheim zu Modellkommune

Erst Modellstadt, jetzt auch Modellkommune: Das Landesverkehrsministerium hat Mannheim zusammen mit der Nachbarstadt Heidelberg als Modellkommune zur Prüfung von Wirkungen von Instrumenten zur nachhaltigen ÖPNV-Finanzierung ausgewählt.

„Wir begrüßen diese Auswahl, die sich folgerichtig an die bereits im Februar erfolgte Wahl zur Modellstadt des Bundesumweltministeriums anschließt. Sie bestätigt die tragende Rolle, die der ÖPNV für den Wirtschaftsstandort Mannheim in der Metropolregion Rhein-Neckar innehat“, begrüßt Erster Bürgermeister und ÖPNV-Dezernent Christian Specht die Entscheidung des Landes.
Bereits seit Jahren investiert die Stadt in den Ausbau der Infrastruktur und in die Steigerung der Betriebsqualität.

Mannheim wurde bereits im Februar vom Bund als Modellstadt zur schnellen Umsetzung von Maßnahmen zur Reduzierung des Stickstoffdioxid-Wertes ausgewählt. Im Zuge dieses auf zwei Jahre befristeten Projektes plant die Stadt eine tarifliche Attraktivierung des ÖPNV. Die Auswahl des Landesverkehrsministeriums ermöglicht die Prüfung, wie auch über diese zwei Jahre hinaus attraktive Tarifmodelle dauerhaft finanziert werden könnten.

Darüber hinaus erhofft sich die Stadt Mannheim Kenntnisse zu gewinnen, wie Einnahmen sowohl bei Verbünden als auch bei Verkehrsunternehmen dauerhaft verstetigt und gesichert werden können. In diesem Zusammenhang begrüßt die Stadt besonders, dass das Verkehrsministerium den verkehrlichen Besonderheiten in der Region Rechnung trägt und sowohl die Stadt Heidelberg als auch den Verkehrsverbund Rhein-Neckar und das gemeinsam betriebene Verkehrsunternehmen Rhein-Neckar-Verkehr in die Untersuchung integriert.

Stadt Mannheim

03.08.2018


Arbeiten für neues Forstbetriebsgebäude beginnen am 6. August 2018

Für die Errichtung eines neuen Betriebsgebäudes mit Büro- und Sozialräumen auf dem Gelände des Forsthauses Rothlochhütte im Dossenwald (Rheinau) starten ab Montag, 6. August 2018, die Arbeiten. Diese sollen im Frühjahr 2019 fertiggestellt werden. Während dieser Zeit kommt es zu einem erhöhten Verkehrsaufkommen auf dem Rothlochweg und zu Einschränkungen auf dem angrenzenden Parkplatz Rothlochweg/Ecke Friedrichsfelder Weg durch Baufahrzeuge.

Der jetzige Forstbetriebshof wurde bereits im Jahr 1967 für das Revier Süd errichtet. Der im Rheinauer Wald stehende Forstbetriebshof kann aufgrund seiner langen Nutzungsdauer, seiner zahlreichen Bauschäden und den gestiegenen Anforderungen nicht mehr wirtschaftlich und sinnvoll ertüchtigt werden. Im Rahmen der Maßnahme werden zudem die heute fehlenden getrennten Sanitärbereiche hergestellt. Die bisher fehlenden Flächen werden durch die Neubaumaßnahme dann zur Verfügung gestellt.

Stadt Mannheim

03.08.2018


Wegen Bauarbeiten: Sicherheitscontainer am Paradeplatz vorübergehend entfernt

Im Rahmen der aktuellen Erneuerung der Fahrgastunterstände im Mannheimer Stadtgebiet werden ab kommender Woche die rnv-Haltestellen am Paradeplatz im Bereich D 1/ O 1 ausgetauscht. Aufgrund der Baumaßnahme wird daher am morgigen Freitag der dort verortete Sicherheitscontainer vorübergehend entfernt.

Um den Straßenbahnbetrieb aufrechterhalten zu können, muss für die Baumaßnahmen von hinten angedient werden, so dass der Sicherheitscontainer den Zugang blockieren würde.

Die Verwaltung nutzt die Gelegenheit, um den Container zu renovieren. Sobald dies abgeschlossen ist und der Stand der Bauarbeiten es zulässt, wird er wieder auf dem Paradeplatz aufgebaut.

Die Präsenz des Ordnungsdienstes und der Polizei in den Fußgängerzonen wird in der Zwischenzeit in gleicher Intensität fortgeführt. Bürgerinnen und Bürger können sich im Bedarfsfall direkt an die Sicherheitskräfte wenden.

Insgesamt werden im Mannheimer Verkehrsgebiet der rnv gut 530 Fahrgastunterstände ausgetauscht. Bis Ende des Jahres werden bereits mehr als 180 und damit mehr als ein Drittel aller Mannheimer Fahrgastunterstände erneuert sein. Im Jahr 2019 sollen dann bis zu 350 weitere Anlagen folgen.

Stadt Mannheim

03.08.2018


Arbeiten am Fahrbahnbelag auf der Konrad-Adenauer-Brücke

Die Abfahrt der Konrad-Adenauer-Brücke zum Schloss/Lindenhofbrücke, überspannt die B36 Südtangente. In einem 200 Meter langen Bereich, der über der Südtangente liegt, werden für die Grunderneuerung des Brückenbauwerks neben dem Fahrbahnbelag inklusive der Abdichtungen auch die Schutzplanken und Geländer komplett erneuert. Die Arbeiten auf der zweispurigen Straße starten am Montag, 6. August 2018, auf der linken Fahrspur. Am Freitag, 7. September 2018, wechselt die Maßnahme auf die rechte Fahrspur. Die Arbeiten sind bis Mitte Oktober 2018 angesetzt. Während der Arbeiten ist auf der Brücke immer eine Fahrspur befahrbar. Die zwei darunterliegenden Fahrspuren auf der Südtangente werden für den Aufbau von Gerüsten leicht eingeengt, bleiben aber beide befahrbar.

Stadt Mannheim

03.08.2018


Lebensmittelüberwachung hält den hohen Überwachungsdruck auch 2017

Erster Bürgermeister Christian Specht (2.v.r.) präsentiert mit Peer-Kai Schellenberger (r.), Leiter Abteilung Verbraucherschutz, und seinen Mitarbeitern verschiedene Äpfel. Welche stammen aus Deutschland, welche sind Importware?

4024 Betriebskontrollen, das ist die Bilanz der Mannheimer Lebensmittelüberwachung des Jahres 2017. Die zehn Kontrolleure des Fachbereichs Sicherheit und Ordnung konnten ihr Pensum auch 2017 gegenüber dem Vorjahr steigern.

„Mit dem vorgelegten Ergebnis unterstreichen wir unseren Anspruch, den Mannheimer Verbraucherinnen und Verbrauchern, aber auch allen Besucherinnen und Besuchern ein hohes Maß an Schutz zu bieten. Gleichzeitig schaffen wir die Voraussetzungen für fairen Wettbewerb unter den Betrieben“, bilanzierte Erster Bürgermeister und Sicherheitsdezernent Christian Specht bei der Vorstellung der Bilanz für 2017.

Das Spektrum der Lebensmittelkontrolleure umfasste im vergangenen Jahr 6720 Betriebe, davon 5412 Lebensmittelbetriebe, einschließlich 1562 Gastrobetriebe und 85 Großküchen.

„Bei den erhobenen insgesamt 1611 Proben gingen die Beanstandungen um zwei Prozentpunkte im Vergleich zum Vorjahr auf 16 % zurück. Drei der Proben wurden als gesundheitsschädlich eingestuft, im Vorjahr waren es immerhin noch acht. Das ist ein Ergebnis, mit dem wir zufrieden sein können“, berichtete Specht.

Pommes in einem verdreckten Sieb.

Weniger erfreulich stelle sich hingegen die Beanstandungsquote bei den kontrollierten Betrieben dar. Zwar sei auch diese rückläufig gewesen und liege um vier Prozentpunkte unter dem Vorjahresergebnis, mit 59 % sei sie aber dennoch zu hoch, betonte Specht: „Hier müssen wir auch künftig kontinuierlich dran bleiben. Die Zahlen des Jahres 2017 machen einmal mehr deutlich, wie wichtig eine konsequente Durchsetzung der Lebensmittelhygiene ist.“
Die Anzahl eingeleiteter Strafverfahren stieg von drei im Jahr 2016 auf sieben im Jahr 2017, die Anzahl der Ordnungswidrigkeitenanzeigen von 89 auf 109. Sieben Betriebe mussten zumindest teilweise schließen.

Die Anzahl der eingegangenen Verbraucherbeschwerden ging auf 178 zurück, 20 % weniger als im Jahr 2016.

Nach wie vor ein Problem, auf welches das Team der Lebensmittelkontrolleure um ihre Leiterin Sissi Denefleh in vielen Fällen stößt, ist die fehlende Einsicht bei den Verantwortlichen, die sich auch in steigenden Zahlen niederschlägt. „749 Mängelberichte und 984 Nachkontrollen beschäftigten uns. Hinzu kamen noch 61 Fälle, in denen wir die Behebung von Mängeln verwaltungsrechtlich durchsetzen mussten, in 53 Fällen sogar mit Zwangsgeld.“

Neben den Kontrollen von Betrieben setzt die Mannheimer Lebensmittelüberwachung auf die Aufklärung der Verbraucherinnen und Verbraucher, um sie vor Täuschung zu schützen. So ist beispielsweise nicht immer überall wo „Döner“ draufsteht auch echter Döner beinhaltet: Döner setzt voraus, dass er aus Lamm-/Schaffleisch und /oder Kalb-/Rindfleisch besteht, einen Hackfleischanteil von höchstens 60 % aufweist und mit Salz, Gewürzen, Eiern, Zwiebeln, Öl, Milch und Joghurt zubereitet ist. Besteht Döner aber aus Geflügelfleisch, muss die Tierart angegeben werden. Gleiches gilt, wenn z. B. Paniermehl, Sojaeiweiß usw. zugegeben wird.

Verschimmeltes Fladenbrot

Wie das zuständige Regierungspräsidium Karlsruhe informiert hat, gibt es aktuell Funde von Per- und polyfluorierte Chemikalien (PFC) in Honig von Imkern aus dem Mannheimer Norden. Seit Jahren sind diese Stoffe bereits im Zusammenhang mit Funden auf Ackerland in den Kreisen Baden-Baden und Raststatt sowie in Mannheim-Sandhofen bekannt und insofern unter ständiger Beobachtung. Jetzt konnte PFC erstmals mit einem Messwert oberhalb des Beurteilungswertes in einer routinemäßigen Beprobung von Honig eines Imkers im Mannheimer Norden nachgewiesen werden.
„Wir stimmen unsere Maßnahmen laufend mit den Fachbereichen Grünflächen und Umwelt und Gesundheit wie auch dem bei PFC federführenden Regierungspräsidium Karlsruhe ab. 14 Proben bei elf Imkern im Einzugsbereich wurden bislang untersucht, sechs Proben von fünf Imkern mit erhöhter Belastung identifiziert“, berichtete Peer-Kai Schellenberger, der die Abteilung Verbraucherschutz leitet. „Umso mehr arbeiten wir mit Hochdruck daran, die Frage zu klären, wie es zu einer Eintragung des PFC in den Honig kommen konnte.“

Stadt Mannheim

03.08.2018


Jetzt für den MEXI 2019 bewerben – 10.000 Euro Preisgeld für Gründungsunternehmen

Die Wirtschafts- und Strukturförderung der Stadt Mannheim lobt auch in diesem Jahr wieder den „MEXI – Mannheimer Existenzgründungspreis“ aus. Noch bis zum 31. August 2018 können sich junge Unternehmen für die Kategorien „Technologie“ oder „Dienstleistungen“ bewerben. Voraussetzung ist, dass das Unternehmen in den letzten drei Jahren (nach dem 31.03.2015) gegründet wurde und sich zum Zeitpunkt der Antragstellung der tatsächliche und steuerliche Unternehmenssitz in Mannheim befindet.

Roche und die Sparkasse Rhein Neckar Nord vergeben als Partner der Kategorien „Technologie“ beziehungsweise „Dienstleistungen“ jeweils ein Preisgeld von 10.000 Euro. Darüber hinaus werden die Preisträger im Rahmen der Preisverleihung beim Mannheimer Wirtschaftsforum am 21. November 2018 mit dem „MEXI – Mannheimer Existenzgründungspreis“ ausgezeichnet. Finalisten erhalten ein exklusives Logo für Werbezwecke und werden zum Mannheimer Wirtschaftsforum eingeladen.

Der Mannheimer Existenzgründungspreis wurde im Jahr 2005 erstmals verliehen und ist ein wichtiger Bestandteil der Gründungsförderungsaktivitäten der Mannheimer Wirtschaftsförderung. Ziel ist es, clevere Geschäftsideen aufzuspüren und sie finanziell sowie mit einer breiten Aufmerksamkeit zu unterstützen.

Jedes Unternehmen beziehungsweise jede Gründungsperson kann sich nur für eine Kategorie bewerben. Ausführliche Information zur Ausschreibung und Bewerbung gibt es unter www.gruenderverbund.info.

Bewerbungen sind bis zum 31. August 2018 per E-Mail an den Fachbereich für Wirtschafts- und Strukturförderung möglich:

Matthias Henel, matthias.henel@mannheim.de, Tel: 0621 293 2154
Sonja Wilkens, sonja.wilkens@mannheim.de, Tel: 0621 293 3665

Stadt Mannheim

03.08.2018


Wichtiger Begegnungsort für Bewohner und Gäste: Theodor Fliedner Haus eröffnet neu gestaltete Cafeteria und modernisierten Eingangsbereich

v.l.: Marcus Miertsch (Geschäftsführer Theodor Fliedner Stiftung), Michael Grötsch (Sozialbürgermeister und Vorsitzender Theodor Fliedner Stiftung), Thomas Seifert (Betriebsleiter Theodor Fliedner Haus), Thomas Kowalski (stv. Vorstandsmitglied Sparkasse Rhein Neckar Nord), Heike Tatsch (Freisberg Wohnbedarf GmbH), Wolfgang Sättele (Vorsitzender Förderverein Theodor Fliedner Haus).

Sie soll den Bewohnern eine Auszeit vom Alltag ermöglichen, ein Ort sein, an dem sie sich gerne mit der Familie oder anderen Bewohnern treffen, ohne dafür die Einrichtung verlassen zu müssen. Die Cafeteria des Seniorenpflegeheims Theodor Fliedner Haus im Stadtteil Feudenheim ist ein wichtiger Begegnungsort für die Bewohner und ihre Gäste. Um ihnen ein schönes, modernes Ambiente bieten zu können, wurde die Cafeteria zusammen mit dem Eingangsbereich modernisiert sowie das Angebot neu konzipiert. Die Sparkasse Rhein Neckar Nord und der Förderverein für das Theodor Fliedner Haus e.V. unterstützten den Umbau.

„Der erste Eindruck zählt. Das gilt auch für den Eingangsbereich des Theodor Fliedner Hauses, der in die Jahre gekommen war und nicht mehr den heutigen Anforderungen und Wünschen nach Offenheit, Transparenz und Gemütlichkeit entsprach. Doch wir möchten unseren Bewohnerinnen und Bewohnern möglichst angenehme Aufenthaltsmöglichkeiten mit hoher Wohn- und Lebensqualität bieten“, nennt Michael Grötsch, Sozialbürgermeister und Vorsitzender der Theodor Fliedner Stiftung, den Hauptgrund für den Umbau und dankt den Sponsoren, die diesen maßgeblich unterstützt haben. Der Förderverein für das Theodor Fliedner Haus hat das Projekt mit insgesamt 24.000 Euro unterstützt, die Sparkasse Rhein Neckar Nord mit 6.000 Euro. Insgesamt hat die Theodor Fliedner Stiftung rund 80.000 Euro in das neue Entree investiert.

„Der Förderverein für das Theodor Fliedner Haus wurde sehr früh in die Planung einbezogen, denn auch die Vereinsmitglieder waren der Meinung, die Cafeteria muss ansprechender gestaltet werden, damit Bewohner und Gäste sich wohlfühlen und gut miteinander ins Gespräch kommen können. So wurde in der Mitgliederversammlung 2017 einstimmig beschlossen, die Zuwendungen für die Jahre 2017 und 2018 in Höhe von 24.000 Euro für die Neugestaltung der Cafeteria beizusteuern“, erklärt Wolfgang Sättele, Vorsitzender des Fördervereins für das Theodor Fliedner Haus. Thomas Kowalski, stellvertretendes Vorstandsmitglied der Sparkasse Rhein Neckar Nord, betont: „Pflege ist ein wichtiges Thema in unserer älter werdenden Gesellschaft und das Theodor Fliedner Haus eine hervorragende Adresse dafür. Die Cafeteria neu zu gestalten, sowohl auf eine praktische Art und Weise als auch lebenswert für die Bewohner, ist eine gute Sache. Und nicht zuletzt aufgrund unserer langjährigen vertrauensvollen Zusammenarbeit eine, die wir als Sparkasse sehr gern unterstützt haben.“

Der Eingangsbereich mit Rezeption und Lobby erhielt ein völlig neues Aussehen: Die Empfangstheke wurde zum Hauseingang und damit zum Kunden hin geöffnet, ohne dass dabei Datenschutz und Sicherheitsaspekte vernachlässigt werden. Zudem wurde die Theke so umgebaut, dass auch Rollstuhlfahrer auf Augenhöhe kommunizieren können. Informationstafeln geben einen Überblick über das Haus. Neue Tische und Stühle schaffen mit beleuchteten Raumteilern und moderner Deckenbeleuchtung ein gemütliches Ambiente. Bewohnern und Gästen wird damit schon im Eingangsbereich ein hohes Maß an Gemütlichkeit und Entspannung geboten. Dazu trägt nach dem Umbau auch die Cafeteria bei: Mit der Einrichtung und Möblierung wurde eine Kaffeehaus-Atmosphäre geschaffen, dimmbare Deckenlampen ersetzen die alten Leuchten und der Raum wurde mit einem Farbkonzept in grün sowie mit Bildern und einer Fototapete freundlich und hell gestaltet.

Auch das kulinarische Angebot der Cafeteria wurde neu konzipiert. Bisher haben Ehrenamtliche diesen zentralen Aufenthaltsbereich für etwa zwei Stunden am Nachmittag geöffnet und betreut. Doch die Anzahl der ehrenamtlichen Helfer ist stark rückläufig. Daher war es das Ziel, das Konzept für die Cafeteria so umzugestalten, dass sich jeder Bewohner und Besucher selbstständig und zu jeder Zeit bedienen kann. Ein Kaffeeautomat ersetzt nun das bisherige tägliche Kaffeekochen vor dem Öffnen der Cafeteria und bietet zudem eine größere Auswahl. Auch Kuchen und Snacks hält das neue Angebot bereit. „Trotzdem ist es uns nach wie vor ein großes Anliegen, weiterhin ehrenamtliche Helfer zu gewinnen, die unsere Gäste zusätzlich bedienen. Für die bisherige jahrelange Unterstützung möchte ich mich bei allen ehrenamtlichen Helfern bedanken. Sie haben mit ihrem Engagement erheblich zum Wohl der Bewohner und zur guten Atmosphäre im Haus beigetragen“, betont Bürgermeister Grötsch.

Stadt Mannheim

03.08.2018


Abenteuer Abwasser - Stadtentwässerung hat bei der Agenda Aktion noch Plätze frei

Die Stadtentwässerung Mannheim bietet in den Monaten August und September Kindern und Erwachsenen an verschiedenen Orten Einblicke in die Abwasserwelt.

Am 9. August öffnet das Klärwerk in Sandhofen seine Türen für Kinder. Im Rahmen der Agenda Aktion können die jungen Besucher von 10 Uhr bis 11:30 Uhr den Weg des Abwassers vom Zulauf über die mechanische und biologische Reinigung bis zu den Nachklärbecken verfolgen. Dabei erfahren sie, wie aus Klärschlamm Biogas und Strom erzeugt wird. Bei diesen Terminen sind noch Plätze frei.

Moderne Abwassertechnik und Denkmalschutz sind Themen am Tag des Offenen Denkmals im Pumpwerk Ochsenferch am 9. September von 13 bis 17 Uhr. Bei geführten Rundgängen und anhand einer Ausstellung haben Besucher die Gelegenheit, Wissenswertes über die Bedeutung dieses ältesten Mannheimer Pumpwerks zu erfahren. Die Kinderführung im Rahmen der Agenda Aktion findet von 13 bis 14 Uhr statt. Auch hier sind noch Anmeldungen möglich.

Die Kinderführungen mit dem Einstieg in die Kanalisation am 3. September sind bereits ausgebucht. Zum Tag des offenen Denkmals am 9. September bietet sich jedoch für Interessierte von 11 bis 16 Uhr eine weitere Gelegenheit, den Fremdeneinstieg in der Breiten Straße (F1) zu besichtigen. Dann können Kinder und Erwachsene über eine eiserne Wendeltreppe in die Kanalisation hinunter steigen und dort von einer Galerie aus trockenen Fußes den Hauptkanal und das Backsteingewölbe unter der Straße zu begehen. Dabei erfahren sie spannende Geschichten aus dem Arbeitsalltag im Kanalbetrieb.

Nähere Informationen zu den Führungen sowie Anmeldungen zur Agenda Aktion beim Eigenbetrieb Stadtentwässerung Mannheim, Telefon 0621/293-5245 oder per E-Mail: stadtentwaesserung@mannheim.de

Die Veranstaltungsreihe Agenda Diplom ist ein vielfältiges Aktionspaket, welches den Kindern den Grundsatz „Global denken – lokal handeln“ näher bringt und „Nachhaltigkeit“ in ihrer ganzen Vielfalt vermittelt. https://www.mannheim.de/de/service-bieten/umwelt/umweltbildung/agenda-aktion

Stadt Mannheim

03.08.2018


Nach Bürgerbeschwerden in Neckarau: AOD veranlasst Abschleppaktion

Mannheim-Neckerau - Nachdem beim Fachbereich Sicherheit und Ordnung Bürgerbeschwerden mit entsprechenden Hinweisen eingegangen waren, ließ der Allgemeine Ordnungsdienst (AOD) am Donnerstag mehrere Fahrzeuge abschleppen. Es handelte sich dabei um nicht zugelassene Wagen, die offenbar für den Export ins Ausland vorgesehen waren. Ein oder mehrere KFZ-Handelsbetriebe hatten die Fahrzeuge widerrechtlich in der Eisenbahnstraße in Neckarau abgestellt. Dort blockierten sie nicht nur öffentlichen Parkraum, sondern auch Teile des Gehwegs.

„Wenn Gebrauchtwagenhändler auf ihrem Betriebsgelände über zu wenig Abstellfläche verfügen und deshalb ihre nicht zugelassenen Fahrzeuge im öffentlichen Raum abstellen, handelt es sich dabei um eine erlaubnispflichtige Sondernutzung“, äußert sich Erster Bürgermeister und Sicherheitsdezernent Christian Specht zu der Aktion. „Durch das Zuparken öffentlichen Parkraums verschärfen sie den oft ohnehin schon hohen Parkdruck in manchen Stadtquartieren. Dagegen werden unsere Ordnungsdienste auch künftig mit gezielten Überwachungsmaßnahmen vorgehen.“

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Allgemeinen Ordnungsdienstes hatten die KFZ-Händler zunächst aufgefordert, die Fahrzeuge, bei denen es sich überwiegend um PKW handelte, zu entfernen, da sie sonst abgeschleppt würden. Daraufhin wurde dem AOD zugesichert, dass die Fahrzeuge auf ein geeignetes Gelände gebracht würden. Nachdem diese Zusage jedoch nicht eingehalten wurde, kam es zu der Abschleppaktion. Hierzu musste zeitweise die Polizei um Unterstützung gebeten werden, nachdem versucht worden war, das Abschleppen zu verhindern.

Das Quartier wird nun in nächster Zeit intensiv überwacht, um sicherzustellen, dass die Regeln dort künftig eingehalten werden. Neben den Abschleppkosten haben die Verantwortlichen mit Bußgeldern zu rechnen. Darüber hinaus werden die gewerberechtlichen Verhältnisse umfassend überprüft.

Stadt Mannheim

28.07.2018


EU-Fördermittel bewilligt: Mannheim erhält eine Million Euro für die Erweiterung des MAFINEX-Technologiezentrums

Mannheim-Lindenhof / MAFINEX / Baden-Württemberg - Es ist ein klares Bekenntnis zum Wirtschaftsstandort Mannheim: Das Land Baden-Württemberg bewilligt EU-Fördermittel aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) in Höhe von einer Million Euro für die Errichtung eines Acceleration Centers in einem Anbau des MAFINEX-Technologiezentrums im Mannheimer Stadtteil Lindenhof.

„Ich freue mich über den Rückenwind des Landes. Mit dem MAFINEX-Technologiezentrum bieten wir ein einzigartiges Unterstützungsangebot für die Gründungsszene in Mannheim. Durch den Anbau und damit die Komplettierung des zweiten Bauabschnitts können wir die hohe Auslastung des Zentrums nachhaltig sichern und die Strahlkraft des Innovationsstandorts Mannheim national wie international weiter ausbauen“, sagt Wirtschaftsbürgermeister Michael Grötsch.

Die geförderten Flächen schaffen auf drei Vollgeschossen Raum für laufende und geplante Acceleratoren Programme, die intensive Qualifizierungs- und Betreuungskonzepte für technologieorientierte Gründungsvorhaben anbieten. Weiterhin werden Hochschulgründungen durch den MAFINEX Gründerverbund Entrepreneur Rhein-Neckar e.V. betreut.

Insgesamt entsteht auf fünf Vollgeschossen zuzüglich Keller eine Bruttogeschossfläche von 1.850 Quadratmetern bei Gesamtkosten in Höhe von rund 3,9 Millionen Euro. Durch die EU-Förderung können die Kosten um eine Million Euro gesenkt werden. Bauherr ist die Wirtschaftsförderung der Stadt Mannheim, Betreiber nach Fertigstellung im Jahr 2021 die mg: mannheimer gründungszentren gmbh (mg:gmbh). Der Anbau wird zukünftig Raum für rund 85 Arbeitsplätze bieten.

Sonja Wilkens, Geschäftsführerin des MAFINEX Gründerverbunds Entrepreneur Rhein-Neckar e.V., erklärt: „Im MAFINEX unterstützen wir technologieorientierte Gründungen von Beginn an und bieten auch Kooperationsveranstaltungen zwischen Startups, Hochschulen und Universitäten sowie Unternehmen an. Unser Ziel ist es, die Startups zur Finanzierungsreife zu führen, damit sie mittel- und langfristig erfolgreich wachsen können.“

Christian Sommer, Geschäftsführer der mg:gmbh ergänzt: „Durch den Anbau ist es uns möglich, die Anzahl der High-Tech-Gründungen hier am Standort auszubauen und den Aufbau von Beschäftigungen nachhaltig zu fördern.“

Über das MAFINEX-Technologiezentrum:

Das MAFINEX-Technologiezentrum wurde bereits 1985 durch die Stadt Mannheim gegründet. 2008 wurde der Neubau in der Julius-Hatry-Straße eröffnet und 2015 mit einem 2. Bauabschnitt erweitert. Mit über 12.000 Quadratmetern Bruttogeschossfläche und knapp 8.200 Quadratmetern vermietbarer Fläche ist das MAFINEX eines der größten Technologiezentren in Deutschland. Bei Investitionskosten von insgesamt 25,4 Millionen Euro wurden über das Land EU-EFRE- und Landesfördermittel in Höhe von 11,5 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Eigentümer ist die Stadt Mannheim, Betreiber die mg: mannheimer gründungszentren gmbh, eine 100 prozentige Tochtergesellschaft der Stadt.

Stadt Mannheim / mg:gmbh

28.07.2018


Ferienzeit ist Badezeit: Verlängerte Öffnungszeiten in den Freibädern

Der Sommer zeigt sich derzeit von seiner besten Seite. In den Sommerferien können die Freibäder sogar zu verlängerten Öffnungszeiten genutzt werden. Das Parkschwimmbad Rheinau, das Carl-Benz-Bad und das Freibad Sandhofen öffnen in den Ferien montags schon um 9 Uhr.

Mannheim / Freibäder / Bibliotheken - Die Wassertemperatur beträgt in allen Freibädern 24 Grad Celsius. Schöne Grünanlagen mit Liegewiesen und ausreichenden Bäumen sowie Flächen für Sport und Spiel warten auf die Besucherinnen und Besucher. Für Kleinkinder sind in allen Freibädern die Planschbecken, Kinderrutschen im Wasser und an Land sowie weitere Kinderspielgeräte Anziehungspunkte. Im Herzogenriedbad locken zusätzlich der Wasserspielplatz und der Spielbach die kleinen Besucherinnen und Besucher an.

Die Öffnungszeiten der Freibäder in den Sommerferien im Überblick:

  • Herzogenriedbad: Das Bad hat täglich von 8 bis 20 Uhr geöffnet. Dienstags und donnerstags öffnet das Bad für Frühschwimmer bereits um 7 Uhr.
  • Carl-Benz-Bad: Die Öffnungszeiten sind wie folgt: Montags bis sonntags von 9 bis 20 Uhr; mittwochs und freitags zusätzlich „Frühschwimmen“ von 7 bis 9 Uhr.
  • Parkschwimmbad Rheinau und Freibad Sandhofen: Öffnungszeiten sind montags bis sonntags von 9 bis 20 Uhr. Als zusätzliches Angebot bietet das Parkschwimmbad jeweils mittwochs von 7 bis 9 Uhr das „Frühschwimmen“ an.

Der Kassenschluss der Freibäder ist jeweils eine Stunde vor Ende der Öffnungszeit und die Badezeit endet 30 Minuten vor Betriebsende. Das Frühschwimmen ist nur auf den Bereich der Schwimmerbecken begrenzt.

  • Stadtbibliothek Mannheim: Öffnungszeiten in den Sommerferien 2018: Bis auf zwei Bibliotheken sind die übrigen Einrichtungen der Stadtbibliothek während der Sommerferien zeitweise geschlossen oder zu geänderten Zeiten erreichbar. Außerhalb der genannten Zeiträume gelten die jeweils üblichen Öffnungszeiten.
  • Zentralbibliothek im Stadthaus N 1: Während der gesamten Sommerferien ohne Einschränkungen geöffnet.
  • Musikbibliothek im Dalberghaus (N 3, 4): 1. bis 31. August: Dienstag bis Freitag: 15 bis18 Uhr.
    Am Samstag, 5. August, ist die Musikbibliothek von 10 bis 14 Uhr geöffnet.
  • Kinder- und Jugendbibliothek im Dalberghaus (N 3, 4): 1. bis 31. August: Dienstag: 10 bis 18 Uhr, Mittwoch, Donnerstag, Freitag: 11 bis 16 Uhr, samstags ist die Kinder- und Jugendbibliothek nur am 5. August von 10 bis 14 Uhr geöffnet.
  • Feudenheim: 30. Juli bis 10. August: Montag, Dienstag, Donnerstag: 13 bis 17 Uhr, Freitag: 10.30 bis 13 Uhr. 13. August bis 7. September: geschlossen.
  • Friedrichsfeld: 13. August bis 5. September: geschlossen.
  • Herzogenried: 26. Juli bis 7. September: Montag: 14 bis18 Uhr, Mittwoch, Donnerstag, Freitag: 9 bis 13 Uhr.
  • Käfertal: 16. August bis 1. September: geschlossen.
  • Neckarau: 30. Juli bis 7. September: Montag, Dienstag, Mittwoch: 10 bis 12 und 13 bis 16 Uhr, Freitag: 9 bis 14 Uhr.
  • Neckarstadt-West: 26. Juli bis 31. August: Montag: 13 bis 18 Uhr, Mittwoch: 11 bis 12 und 13 bis 15 Uhr.
  • Rheinau: Während der gesamten Sommerferien ohne Einschränkungen geöffnet.
  • Sandhofen: 30. Juli bis 17. August: Montag, Dienstag, Donnerstag: 10 bis 12 und 13 bis 16 Uhr. 20. August bis 7. September: geschlossen.
  • Schönau: 30. Juli bis 17. August: geschlossen. 20. August bis 7. September: Montag, Dienstag: 13 bis 16 Uhr, Freitag: 11 bis 14 Uhr.
  • Seckenheim: 30. Juli. bis 17. August: geschlossen.
  • Vogelstang: 26. Juli bis 17. August: geschlossen. 20. August bis 7. September: Montag, Mittwoch, Donnerstag: 12 bis 16 Uhr, Freitag: 10 bis 13 Uhr.

Mobile Bibliothek: 27. Juli bis 8. September: Die Haltestellen werden nicht bedient.
Ausnahmen: Ferienausleihe jeweils von 10 bis 13 Uhr an folgenden Tagen und Standorten:

  • 7. August: Rheinau Süd, Marktplatz,
  • 8. August: Lindenhof, Meeräckerplatz,
  • 9. August: Neuhermsheim, Gerd-Dehof-Platz,
  • 10. August: Gartenstadt, Alfred-Delp-Schule,
  • 14. August: Schwetzingerstadt, Pestalozzischule,
  • 15. August: Neuostheim, Johann-Peter-Hebel-Schule,
  • 16. August: Wallstadt, Wallstadtschule,
  • 17. August: Turley-Areal (Neckarstadt-Ost), Ecke Jakob-Trumpfheller-Straße / Grenadierstraße.

Reguläre Öffnungszeiten sowie aktuelle Änderungen können den Internet-Seiten der Stadtbibliothek Mannheim entnommen werden: www.stadtbibliothek.mannheim.de.

Stadt Mannheim / Freibäder und Bibliotheken

26.07.2018


Gemeinderat stimmt für Generalsanierung des Nationaltheaters Mannheim

Mannheim / Nationaltheater (NTM) - Das Nationaltheater Mannheim (NTM) soll mit einem Kostenrahmen von 200 Millionen Euro generalsaniert werden – das hat der Gemeinderat in seiner Sitzung am 24. Juli 2018 im Grundsatz entschieden. Die Summe entspricht der Kostenberechnung des interdisziplinären Planungsteams unter der Leitung des Mannheimer Architekturbüros Schmucker und Partner, die im Mai dieses Jahres vorgelegt worden war. Hinzu kommen die Kosten für die im Vorfeld der Sanierung benötigten Interimsmaßnahmen. Der Gemeinderat hat die Stadtverwaltung auf dieser Grundlage beauftragt, die weiteren Planungen fortzuführen und ein Finanzierungskonzept zu erarbeiten.

„Ich freue mich sehr, dass der Gemeinderat mit so großer Mehrheit für die Sanierung des Nationaltheaters gestimmt hat. Die historische Verantwortung für das Nationaltheater verpflichtet uns zur Sanierung. Die finanzielle Dimension dieser Aufgabe hat uns aber an unsere Grenzen gebracht. Der Bund wird uns mit 80 Millionen Euro bei der Sanierung unterstützen. Ich gehe davon aus, dass sich das Land – wie angekündigt – ebenso engagiert, damit wir in der Lage sind, mit dem Nationaltheater einen gemeinsamen Ort für eine diverse Stadtgesellschaft zu erhalten“, sagt Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz.

Mit dem Beschluss des Gemeinderats für den Fortgang der Planungen der Generalsanierung wird die Stadtverwaltung beauftragt, ein Finanzierungskonzept zu erarbeiten. Da ein Projekt dieser Größenordnung nicht ausschließlich über den städtischen Haushalt abgewickelt werden kann, ist die Stadt Mannheim auf die finanzielle Unterstützung durch Bund und Land angewiesen. Ende Juni 2018 hat der Haushaltsausschuss des Bundestags beschlossen, die Generalsanierung mit 80 Millionen Euro zu unterstützen. Die Zuschussmittel werden auf die Jahre 2018 bis 2026 aufgeteilt. „Mit diesem Beschluss hat der Bund eine großartige finanzielle Unterstützung gewährt, die uns in der Diskussion für eine Generalsanierung entscheidend vorangebracht hat. Der Grundsatzbeschluss des Gemeinderats bereitet nun den Weg für die weiteren Planungen sowie für die Festlegung eines endgültigen Interimskonzepts“, sagt Kulturbürgermeister Michael Grötsch.

Neben dem Finanzierungskonzept plant die Stadt Mannheim, bis Ende 2018 die Konzeption für die Interimsmaßnahmen festzulegen. Während der Sanierung wird das Haus voraussichtlich vier Jahre geschlossen bleiben. Hierfür müssen bereits im Vorfeld Ersatzspielstätten für Oper, Schauspiel und Tanz gefunden werden. Daneben sind infrastrukturelle Maßnahmen für Probebühnen und Lagerflächen notwendig. Zudem wird das interdisziplinäre Planungsteam beauftragt, eine rechtskräftige Baugenehmigung beim Fachbereich Baurecht und Denkmalschutz einzuholen. Damit können die bisherigen Planungsergebnisse, etwa zum Brandschutz, Denkmalschutz oder zur Barrierefreiheit, festgeschrieben werden. Nur mit einer rechtskräftigen Baugenehmigung besteht bis zum vorgesehenen Baubeginn, Anfang der Spielzeit 2021/2022, eine verbindliche Planungs- und Kostensicherheit für die Stadt Mannheim. Als weiteren Schritt wird das interdisziplinäre Planungsteam ein detailliertes Raumbuch für die über 800 Räume des Nationaltheaters erarbeiten. Die spätere Funktion dieser Räume sowie die gesamte bauliche und technische Ausstattung müssen für jeden Raumtypus detailliert beschrieben werden. Das dient zum einen der genauen Fixierung der Nutzerbedarfe und stellt zum anderen die Grundlage für das gesamte Facility Management des Gebäudes nach der Sanierung dar.

Hintergrund:

Grundlage der Kostenberechnung sind die fortgeschriebenen Nutzerbedarfe des Nationaltheaters und eine mit dem Landesamt für Denkmalpflege und der Berufsfeuerwehr Mannheim abgestimmte Entwurfsplanung. In den Investitionskosten von 200 Millionen Euro sind bereits Kosten für Unvorhergesehenes sowie eine Baupreissteigerung von jährlich vier Prozent bis zum Jahr 2021 eingerechnet.

Neben den haus- und bühnentechnischen Anlagen, die saniert werden müssen, besteht aktuell ein zwingender Handlungsbedarf aufgrund massiver Defizite im Brandschutz und beim Arbeitsschutz. Daneben sollen auch Verbesserungen für die Mitarbeiter und Besucher umgesetzt werden, beispielsweise im Kassenbereich oder in der Gastronomie.

Das denkmalgeschützte Spielhaus wurde von 1954 bis 1957 nach Plänen von Gerhard Weber am Goetheplatz errichtet. Es besteht aus dem Opernhaus mit 1.200 Plätzen und dem Schauspielhaus mit 630 Plätzen. Das Gebäude und die meisten technischen Anlagen sind seit über 60 Jahren in Dauerbetrieb. Theaterbauten müssen in der Regel nach spätestens 30 Jahren grundlegend saniert werden. In der letzten Sanierungsphase in den 1990er Jahren erfolgten lediglich die Beseitigung dringlicher Sicherheitsmängel und das Errichten des zweiten Bühnenturms über dem Schauspielhaus.

Stadt Mannheim / Gemeinderat

26.07.2018


Sommer, Sonne, Ferienabenteuer

Mannheim - In den Sommerferien wird Mannheimer Kindern und Jugendlichen wieder viel von der Jugendförderung des Fachbereichs Kinder, Jugend und Familie – Jugendamt geboten. Besondere Angebote, Ausflüge sowie viel Spiel und Spaß in und um Mannheim stehen auf dem Programm.

Gleich zu Ferienbeginn startet der Ferienexpress „Steig Ein“ in den ersten beiden Ferienwochen mit Übernachtungs- und Tagesfreizeiten. Während einige Freizeiten bereits ausgebucht sind, stehen bei der folgenden Tagesfreizeit noch wenige Plätze zur Verfügung:

  • Theater…auf die Bühne, fertig, los (Programm Nummer 17), 6. bis 10. August, im Jugendhaus Schönau, neun bis elf Jahre, 70 Euro;

Auch fürs Klettern im Hochseilgarten in den Herbstferien vom 29. bis 31. Oktober können Kids im Alter von zwölf bis 13 Jahren sich schon Plätze zum Preis von 60 Euro sichern.

Inhaber des Mannheimer Familienpasses erhalten bei den Ferienexpress-Angeboten eine Ermäßigung von 15 Euro.

  • Informationen und Anmeldung zum „Steig Ein“ Ferienexpress bei Willi Deventer, Telefon: 0621/293-3663, E-Mail: 51.steigein@mannheim.de.

Angebote der Jugendhäuser, -treffs und Abenteuerspielplätze in den Stadtteilen

Im Jugendhaus Herzogenried (Zum Herrenried 12, 68169 Mannheim) können Kinder von sechs bis zwölf Jahren in der Zeit vom 30. Juli bis 3. August und vom 6. bis 10. August in die spannende Welt der Seeräuber eintauchen. Schätze suchen, auf dem offenen Feuer kochen, Seemannsgarn spinnen und wilde Wettkämpfe austragen – all das gehört dazu. Die Teilnahme ist ohne Anmeldung möglich.

Für Jugendliche ab zwölf Jahren öffnet das Jugendhaus Herzogenried vom 31. Juli bis 3. August sowie vom 7. bis 10. August jeweils von 17:30 bis 21 Uhr das Sommercafé. Turniere und spezielle Spielangebote stehen auf dem Programm und es wird gegrillt.

Außerdem plant das Jugendhaus Herzogenried drei Ausflüge für Kinder ab acht Jahren und Jugendliche. Am 28. August gibt es einen ganztägigen Ausflug ins Aquadrom nach Hockenheim, der Teilnahmebeitrag beträgt 5 Euro. Am 30. August geht die Reise in den Holidaypark, die Teilnahme kostet 15 Euro. Und am 31. August wird das Bellamar in Schwetzingen angesteuert; wer mitfahren möchte, zahlt 5 Euro.

  • Anmeldungen zu den Ausflügen des Jugendhauses Herzogenried auf der Webseite herzogenried.majo.de oder im Jugendhaus, Telefon: 0621/2937666, E-Mail: jugendhaus.herzogenried@mannheim.de.

Abenteuerspielplatz und Jugendhaus Erlenhof (Erlenstraße 63 – 65, 68169 Mannheim) bieten in den Sommerferien ebenfalls ein besonderes Programm. Die Einrichtung kann vom 31. Juli bis 10. August dienstags bis freitags zwischen 12 und 18 Uhr von Kindern im Alter von sechs bis 14 Jahren besucht werden. In der Zeit von 14 bis 17 Uhr gibt es dann jeweils spezielle Sommerangebote. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Am 30. Juli, 12 bis 18 Uhr, ist für Kinder von elf bis 15 Jahren ein Ausflug mit dem „Kultourbus“ der Jugendförderung Mannheim geplant. Da die Zahl der Plätze begrenzt ist, wird um Anmeldung im Jugendhaus Erlenhof gebeten, Telefon: 0621/2937671, E-Mail: jugendhaus.erlenhof@mannheim.de. Vom 13. bis 31. August ist die Einrichtung geschlossen, ab der letzten Ferienwoche ist sie zu den üblichen Öffnungszeiten wieder geöffnet.

Abenteuerspielplatz und Jugendhaus Waldpforte (Waldpforte 65/67, 68305 Mannheim) halten ebenfalls spannende Programme bereit: Bei den Sommerferienspielen auf dem Abenteuerspielplatz können vom 30. Juli bis 17. August montags, dienstags, donnerstags und freitags von 14 bis 17 Uhr Kinder von sechs bis 14 Jahren Spiel- und Sportangebote nutzen, Kunst und Kreatives gestalten oder sie können kochen und backen. Es ist keine Anmeldung erforderlich.

„Chill & grill“ heißt es für Gäste ab zehn Jahren jeweils am Montag 30. Juli, 6. und 13. August, 18 bis 21 Uhr, auf der Terrasse des Jugendhauses Waldpforte. Der Besuch des gemütlichen Sommertreffs ist kostenlos.

Ein Ausflug zum ALLA-HOPP-Spielplatz in Sinsheim steht am Mittwoch, 1. August, 9:45 bis 18 Uhr, auf dem Programm. Abfahrt ist am Jugendhaus Waldpforte mit öffentlichen Verkehrsmitteln; Kostenbeitrag: 5 Euro. Die Teilnehmer ab sechs Jahren sollten Verpflegung und festes Schuhwerk mitbringen, Regenschutz oder Kopfbedeckung und Badesachen für die Nutzung des Wasserspielplatzes.

Am Mittwoch, 8. August, 9:45 bis 17:15 Uhr, können Kinder ab sechs Jahren am Ausflug zum Landauer Zoo teilnehmen. Die Gruppe fährt ab dem Jugendhaus Waldpforte mit öffentlichen Verkehrsmitteln; bitte an Verpflegung und Regenschutz oder Kopfbedeckung denken! Die Teilnahme kostet 8 Euro.

Lama-Trekking in Bad Dürkheim steht am Mittwoch, 15. August, 9:30 bis 17:30 Uhr, für Kinder ab acht Jahren auf dem Programm des Jugendhauses Waldpforte. Mit der Bahn fährt die Gruppe nach Bad Dürkheim und macht dort eine Wandertour mit Lamas. Für einen Snack ist gesorgt. Bitte selbst Verpflegung mitbringen, feste Schuhe, bequeme Kleidung und einen Regenschutz oder eine Kopfbedeckung. Die Teilnahme kostet 22 Euro.

  • Anmeldung und nähere Informationen zu den Ferienangeboten des Jugendhauses Waldpforte per E-Mail an: jugendhaus.waldpforte@mannheim.de oder im Internet unter waldpforte.majo.de.

Das Jugendhaus Soul-Men-Club (Obere Riedstraße 217, 68305 Mannheim) bietet zu den normalen Öffnungszeiten in der Zeit vom 30. Juli bis 17. August Spiel- und Sportangebote, Kunst und Kreatives, Kochen und Backen für Besucher ab zwölf Jahren. Es ist keine Anmeldung erforderlich, die Teilnahme ist kostenfrei.

Beim Musikworkshop können sich Teilnehmer von sieben bis 18 Jahren vom 30. Juli bis 17. August an verschiedenen Instrumenten (Bass, Gitarre, Keyboard und Schlagzeug) ausprobieren. Die Teilnehmerzahl des Angebots im Soul-Men-Club ist begrenzt. Anmeldeflyer sind ab dem 30. Juli erhältlich. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Unter dem Titel „Kreative Minis“ können Kinder im Alter von sieben bis elf Jahren in der Zeit vom 30. Juli bis 24. August malen, basteln, Gesellschaftsspiele spielen und sich sportlich betätigen. Das Angebot findet in kleinen Gruppen statt. Keine Anmeldung erforderlich, die Teilnahme ist kostenfrei.

  • Weitere Informationen zu den Sommerferienangeboten des Jugendhauses Soul-Men-Club unter Telefon: 0621/755200, oder per E-Mail an: Jugendhaus.soul-men-club@mannheim.de.

Das Jugendhaus Vogelstang (Freiberger Ring 6, 68309 Mannheim) lädt Kinder von sechs bis 14 Jahren in der Zeit vom 30. Juli bis 17. August montags bis freitags von 14 bis 17:30 Uhr zum „Sommerspaß auf der Garteninsel“ ein. Die Besucher können sich auf Outdoor-Spiele, Kreativangebote und kleine Wettbewerbe freuen. Vor allem pflegen sie gemeinsam das selbst angebaute Gemüse und sie können schon manches ernten. Es wird gemeinsam gekocht und draußen werden Pizza und Kräuterbrot gebacken. Es ist keine Anmeldung erforderlich.

Der Jugendtreff Neckarau (Heinrich-Heine-Straße 2, 68199 Mannheim) ist in den Sommerferien wochentags von 13 bis 17 Uhr geöffnet. Zusätzlich werden in den ersten beiden Ferienwochen ein paar Ausflüge und besondere Aktionen durchgeführt. Bei Ausflügen ist der Jugendtreff geschlossen.

  • Nachfragen und Anmeldung direkt beim Jugendtreff Neckarau, E-Mail: jugend-treff.neckarau@mannheim.de.

Auch der Jugendtreff Lindenhof ist in den Sommerferien von 12 bis 17 Uhr wochentags geöffnet. In den Ferienwochen werden besondere Ausflüge und Aktionen angeboten, an diesen Tagen schließt der Jugendtreff.

  • Weitere Informationen und Anmeldung beim Jugendtreff Lindenhof, E-Mail: jugendtreff.lindenhof@mannheim.de.

Das Nachbarschaftshaus Rheinau ist in der Zeit vom 30. Juli bis 10. August von 13 bis 19 Uhr geöffnet. Für die Besucher aus dem Stadtteil werden in dieser Zeit ein paar Ausflüge und Aktionen durchgeführt. Vom 13. August bis 7. September ist das Nachbarschaftshaus geschlossen.

  • Nähere Informationen und Anmeldung beim Nachbarschaftshaus Rheinau, E-Mail: nachbarschaftshaus.rheinau@mannheim.de.

Die Jugendarbeit Mobil (JaM) lädt am 7. und 8. August, 12 bis 16 Uhr, zum „Rock the Block“-Sommercamp ins Jugendhaus Erlenhof (Erlenstraße 63, 68169 Mannheim) ein. An den Hip-Hop-Workshops mit Beatboxing und Tanz können Kinder und Jugendliche von acht bis 16 Jahren teilnehmen.

  • Weitere Informationen und Anmeldung per E-Mail an: 51.5.JAM@mannheim.de.

Ein Programm speziell für Mädchen im Alter von zwölf bis 16 Jahren gibt es unter dem Titel „Westside Girls“ vom 27. bis 30. August, 11 bis 16 Uhr, im Projektbüro im Bürgerhaus Neckarstadt-West (Lutherstraße 15-17, 68169 Mannheim). Veranstalter ist ebenfalls die Jugendarbeit Mobil.

  • Weitere Informationen und Anmeldung per E-Mail an: 51.5.JAM@mannheim.de.

Sommerferienspiel des Mannheimer Spielmobils

Alle Mannheimer Kinder zwischen sechs und 14 Jahren können sich schon auf das große Sommerferienspiel des Spielmobils vom 20. bis zum 31. August freuen (am Samstag, 25., und Sonntag, 26. August, findet kein Angebot statt). Von 9 bis 14 Uhr können sie im Unteren Luisenparkstatt Zirkusluft schnuppern. Als angehende Zirkusartisten können die Kinder Abenteuer erleben, ihre Geschicklichkeit testen und ihrer Phantasie und Kreativität freien Lauf lassen. Am jeweils ersten Tag der Woche können sie die verschiedenen Zirkus-Bereiche ausprobieren. Anschließend üben die Kinder in festen Gruppen für eine Vorstellung.

Neu hinzukommende Kinder können jederzeit ins Spielgeschehen einsteigen. Die Teilnahme ist kostenlos und ohne Voranmeldung möglich.

  • Weitere Informationen zu den Angeboten der Jugendförderung im Fachbereich Kinder, Jugend und Familie – Jugendamt gibt es auch unter www.ferienplattform-mannheim.de.

Stadt Mannheim

26.07.2018


„Together we stand“ – Mannheims Schülerschaft für unsere Umwelt

Gruppenbild Teilnehmer/innen Leitbildprozess Mannheim 2030

Mannheim / Schülermitverantwortungen - Vom 16. bis 20. Juli fand zum zweiten Mal in Mannheim das schulübergreifende Projekt „Together we stand“ der Mannheimer Schülermitverantwortungen (SMV) statt. In diesem Schuljahr beschäftigten sich die Schüler mit dem Thema ökologische Nachhaltigkeit. An den teilnehmenden Schulen organisierten die SMV verschiedene Projekte, welche die Schüler dazu motivieren sollten, sich mit dem Thema Umweltschutz zu beschäftigen und neue Handlungsmöglichkeiten auszuprobieren. So fanden zum Beispiel Flohmärkte und Upcycling-Projekte statt. Außerdem formulierten die Schüler 14 Forderungen, welche von „mehr Umweltbildung und Mehrwegbechern an Schulen“ hin zu „kosten-freiem öffentlichen Personalverkehr“ reichten. Wie bereits in einigen 68DEINS!-Stadtteilversammlungen, forderten die Schüler an dieser Stelle ebenfalls „mehr Doppelbahnen zu den Stoßzeiten vor und nach der Schule“.

Den Abschluss der Aktionstage bildeten zwei gemeinsame Aktionen am Freitag, 20. Juli: Am Vormittag machten etwa 300 Schüler bei einen Demonstrationszug in der Innenstadt auf ihre Anliegen aufmerksam, den Abschluss bildete eine Kundgebung auf dem Alten Messplatz. Die Schüler setzten sich lautstark sowie mit Plakaten und Transparenten für eine umweltfreundlichere Zukunft ein.

Am Abend trafen sich Schüler, Lehrer, Mannheimer Politiker und Bürgermeisterin Dr. Ulrike Freundlieb im Jugendkulturzentrum forum. Zunächst wurden die Aktionstage und einzelne Projekte vorgestellt.

In ihrem Grußwort lobte Bürgermeisterin Dr. Ulrike Freundlieb die Schüler für ihr Engagement und betonte den Bezug zum Leitbildprozess 2030, in dem 17 globale Nachhaltigkeitsziele für eine kommunale Umsetzung in Mannheim weiterentwickelt werden. Im Rahmen der Bürgerbeteiligung dazu wurden die 14 Forderungen der Mannheimer Schülerschaft in den Leitbildprozess 2030 integriert. Bürgermeisterin Freundlieb warb dafür, dass die Jugendlichen die kommunalen Angebote zur Beteiligung beziehungsweise das Wahlrecht intensiv nutzen, um so unsere Stadtgesellschaft von morgen entscheidend mitzuprägen, in der sie als Erwachsene leben wollen und gegebenenfalls ihre Kinder großziehen werden.

Im Anschluss diskutierten Stadträte in einer Podiumsdiskussion zum Thema ökologische Nachhaltigkeit. Hier sollten die anwesenden Politiker auch Stellung zu den Forderungen der Schüler nehmen. Sie versicherten, an einigen Themen bereits zu arbeiten und motivierten die Schüler, die Forderungen an der eigenen Schule umzusetzen. Dabei könnten die Politiker unter Umständen unterstützen.

In den Pausen boten verschiedene Organisationen Einblick in ihre Arbeit und zeigten Möglichkeiten des weiteren Engagements auf. An den Infoständen vertreten waren Greenpeace, der Naturschutzbund Nabu, das Eine-Welt-Forum, der Frauenbuchladen Xanthippe mit passender Literatur, der Stadtschülerrat Mannheim, 68DEINS! Kinder- und Jugendbeteiligung und die städtische Klimaschutzleitstelle, die eine Beteiligung am Klimaschutzteilkonzept ermöglichte. Das Eine-Welt-Forum verloste darüber hinaus unter den Anwesenden zwei Freikarten für die Hafenfahrt zum Thema „Plastikmüll in unseren Meeren“. Der Abend wurde zudem von der Big Band des Carl-Benz-Gymnasiums musikalisch untermalt.

Am Ende der Veranstaltung bedankten sich die Schüler bei allen Anwesenden und betonten, ohne die Unterstützung von 68DEINS! Schule und Demokratie wäre die Aktion so nicht möglich gewesen. Schule und Demokratie ist ein Format der 68DEINS! Kinder- und Jugendbeteiligung, welche sich in der Trägerschaft der Stadt Mannheim (Fachbereich Kinder, Jugend und Familie – Jugendamt und Fachbereich, Rat, Beteiligung und Wahlen/Kinderbeauftragte) und des Stadtjugendrings Mannheim e.V. befindet. Im nächsten Jahr wollen sich die Schüler vor allem auf die Demonstration konzentrieren und versuchen, möglichst viele Schulen und Schulformen ins Boot holen. Jetzt freuen sie sich erstmal auf die Sommerferien.

"Engagement für eine bessere Stadt"

Seinen herzlichen Dank richtete Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz an die rund 250 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Bürgerdialogs „Leitbild 2030“ im Stadthaus N1: Dafür, „dass Sie mehr als einen halben Samstag Ihres Wochenendes eingesetzt haben, im Dienste aller anderen Bürgerinnen und Bürger, im Engagement für eine bessere Stadt, für eine Vision, für ein Leitbild, an dem wir uns orientieren können.“

Der Bürgerdialog fand vor dem Hintergrund eines konzertierten Entwicklungsprozesses statt, bei dem die Stadt zusammen mit ihren Bürgerinnen und Bürgern ein Leitbild erarbeiten will, das beschreibt, wie Mannheim im Jahr 2030 aussehen soll - die aktuelle Veranstaltung war ein weiterer von verschiedenen Beteiligungsschritten auf diesem Weg.
Um hierfür einen möglichst repräsentativen Querschnitt der Mannheimer Stadtbevölkerung zu erreichen, waren per Zufallsprinzip über das Melderegister Bürgerinnen und Bürger ausgewählt worden. Darüber hinaus hatten sich weitere Interessierte anmelden können.

Bei der über sechsstündigen Veranstaltung im Stadthaus hatten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer unter anderem in 15 Arbeitsgruppen jeweils 60 Minuten lang mit verschiedenen Fragestellungen auseinandergesetzt. „Das heißt 2.700 Minuten Input“, so Dr. Kurz – in denen eine Fülle von Anregungen zusammengetragen wurde, die im Anschluss von den Moderatoren der Diskussionsrunden im Plenum im Ratssaal zusammengefasst wurden.

Ergebnisse der Arbeitsgruppen

Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz im Gespräch mit Teilnehmern des Bürgerdialogs zum Leitbild Mannheim 2030.

So sei am Thementisch „Keine Armut und kein Hunger“ in den drei Runden vor allem darüber gesprochen worden, wie die Ursachen von Armut und Hunger angegangen werden können, rekapitulierte die Moderatorin. Wichtige Punkte seien hierbei die Bereiche Bildung, bezahlbarer Wohnraum, Aufklärung und Information gewesen. Thematisiert worden sei auch, dass Wirtschaft und öffentliche Arbeitgeber in diesem Zusammenhang in die Pflicht genommen werden müssten.

Im Themenbereich „Gesundheit und Wohlergehen + sauberes Wasser und Sanitätsversorgung“ sei als ein bedeutsamer Punkt hervorgehoben worden, dass Gesundheit für alle zugänglich sein müsse – unabhängig von Geldbeutel, Krankheitsbild und Geschlecht. Weitere Stichpunkte seien „gute Versorgung, ortsnah, zeitnah, mit ausreichend Personalressourcen“ gewesen. Die Wasserversorgung müsse überdies in öffentlicher Hand bleiben - in diese Richtung müsse auch der Gemeinderat beispielsweise bei Freihandelsabkommen wirken.
Am Thementisch „Hochwertige Bildung“ sei etwa angesprochen worden, dass Bildung nicht nur für den frühkindlichen Bereich, sondern auch in puncto Erwachsenenbildung sehr wichtig sei – Schlagwort „Lebenslanges Lernen“. Auch chancengerechte und interkulturelle Bildung, Inklusion und Fachkräftemangel seien diskutiert worden.

Am Thementisch „Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum“ sei etwa erörtert worden, dass die Stadt sich von Zeitverträgen und Befristungen verabschieden solle, ebenso, dass die politischen Entscheidungen sich nicht gegen das menschenwürdige Arbeiten richten dürften. Auch sollten lokale Unternehmen stärker unterstützt werden. Eine Gruppe habe sich für die Förderung von „Vielfalt und individuellen Kompetenzen“ ausgesprochen, die viel stärker als Werte gesehen werden müssten. Auch die Anerkennung ausländischer Abschlüsse sowie eine „kulturelle Veränderung hin zur Gemeinschaft“ seien diskutiert worden.

Beim Thema „Geschlechter-Gleichstellung“ sei man sich einig geworden, dass im Leitbild 2030 das Geschlecht keine Rolle mehr spielen solle. Auf dem - noch immer langen - Weg dorthin solle vor allem da unterstützt werden, wo gefühlt die meiste Benachteiligung herrsche. Hierbei habe es viele Ansatzpunkte, wie etwa Frauen in Führungspositionen und Alleinerziehende, gegeben.

Im Bereich „Industrie, Innovation und Infrastruktur“ habe Einigkeit geherrscht, dass es - um Nachhaltigkeit zu realisieren - eine lebenswerte Infrastruktur brauche. Die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger solle es ermöglichen, dass Potenziale der Stadt ausgeschöpft werden können. Auch über Daten und Digitalisierung sowie über die Bestandspflege von Gebäuden Straßen und Brücken sei gesprochen worden.

Beim Thema „Bezahlbare und saubere Energie + Maßnahmen zum Klimaschutz“ habe der ÖPNV eine sehr wichtige Rolle eingenommen, welcher noch verbessert, bezahlbarer und flexibler gestaltet werden solle. Auch der Fahrradverkehr solle stärker gefördert und sicherer für alle gestaltet werden. Als sehr bedeutend sei auch die weitere Förderung erneuerbarer Energien angeführt worden.

Wissen zum Thema Nachhaltigkeit zu vermitteln, sei ein wichtiger Aspekt am Thementisch „Verantwortungsvolle Konsum- und Produktionsmuster“ gewesen. Hierbei sei auch der Wunsch nach Netzwerken und Plattformen zum Austausch und zur Information gewünscht worden. Auch hier sei es zudem als sehr wichtig erachtet worden, dass die Stadt als Vorbild dienen solle.

An oberster Stelle in den Diskussionen zum Thema „Leben unter Wasser und Leben an Land“ habe die Ressourcenschonung und dabei vorrangig die Abfallvermeidung gestanden. Weitere wichtige Punkte: Das Sparen von Wasser, nachhaltige Produktion und der Schutz von Ökosystemen. Die vorhandenen Mannheimer Schutzgebiete sollten erhalten sowie weiterentwickelt und erweitert werden. Auch Gewässerschutz, das Eindämmen der Flächenversiegelung sowie die Umweltbildung, um von klein auf ein entsprechendes Bewusstsein zu schaffen, seien angesprochen worden.

Beim Thema „Weniger Ungleichheiten“ seien die Ungleichheit in und zwischen den Stadtteilen, das Zusammenleben der Kulturen sowie der Aspekt Inklusion von Menschen mit Behinderung erörtert worden. Mannheim im Jahr 2030 sei demnach im Idealfall noch mehr als heute eine Stadt der Vielfalt und nicht mehr allein der Toleranz, sondern – noch einen Schritt weiter - der Akzeptanz.

Dass Kinder und Jugendliche bei der Planung der sozialen Infrastruktur mitgedacht und beteiligt werden sollten, war ein Ergebnis der Diskussionsrunden zum Thema „Nachhaltige Städte und Gemeinden“. Auch mit Fragen nach bezahlbarem Wohnraum und neuen Wohnformen, wie dem Mehrgenerationenhaus sowie der Erschließung und Entwicklung von Konversionsflächen, hätten sich die Gruppenteilnehmerinnen und -teilnehmer auseinandergesetzt.

„Wir müssen Konflikte sichtbar thematisieren und aushalten. Wir brauchen eine Fehlerkultur und die Bereitschaft, Fehler einzugestehen. Und wir sind alle, jeder einzelne, für unsere Stadt verantwortlich und müssen die Stadt als Stadtgesellschaft gemeinsam positiv gestalten“, gab der Moderator eine Erkenntnis des Thementischs „Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen“ wieder. Zudem solle die Stadtverwaltung offen und transparent sein und die Zusammenarbeit zwischen Bürgern und Verwaltung gestärkt werden. Ebenso müssten demnach Multikulturalität und Akzeptanz untereinander gefördert werden. Es würden aber auch klare Regeln des Zusammenlebens gebraucht.

Ein großer Wunsch durch alle drei Runden zum Thema „Partnerschaften zur Erreichung der Ziele“ sei die Entwicklung einer gemeinsamen Mannheimer Identität gewesen, die auf gemeinsamen sozialen, ökologischen und ethischen Werten basiere. Eine breitgefächerte Vielfalt sei einer der Grundwerte.

Ein zentraler Punkt beim „Querschnittsthema Mobilität“ war der ÖPNV: „Mannheim 2030 hat einen flexiblen, attraktiven, bezahlbaren und mit hoher Taktung fahrenden ÖPNV, der barrierefrei ist und Platz für Fahrräder bietet.“ Die Förderung des Fahrradverkehrs sei ein weiterer wichtiger Aspekt gewesen. Ebenso die Erkenntnis, dass die Verhaltensänderung, die in der Mobilität gebraucht werde, nur durch Angebote und Anreize, wo nötig auch durch Sanktionen zu erreichen sei.

Mietpreise, Ehrenamt, Mindestlöhne und Flüchtlinge („Mannheim 2030 Stadt der Zuflucht“), zählten zu den Stichworten, die im Bereich „Weitere Themen für ein Mannheim im Jahr 2030“ diskutiert worden seien. Zudem solle Mannheim offen sein und „Mut zu radikalen Veränderungen haben“ - auch gegenüber der Wirtschaft. Ein Satz, den die Teilnehmerinnen und Teilnehmer abgestimmt hatten: „Mit der Bevölkerung im Rücken kann Mannheim die Industrie dazu bringen, nachhaltige Ansätze zu entwickeln.“

Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz zeigte sich beeindruckt, „wie ernsthaft, wie vielfältig, wie intensiv diskutiert worden ist.“ Ende des Jahres werde der Leitbild-Prozess mit einem Votum des Gemeinderates abgeschlossen, berichtete der Oberbürgermeister „Aber das letztendliche Ergebnis einer nachhaltigeren Stadt" werde nur gelingen, wenn neben der Verwaltung und der Bürgerschaft auch die vielen anderen Akteure - darunter die Wirtschaft - sich mit an der Umsetzung beteiligten, betonte er in einer abschließenden Fragerunde.

Text: Stadt Mannheim Foto: Stadt Mannheim / Andreas Henn

26.07.2018


Größer und grüner: Der Glückstein-Park ist fertig

Mehr Grünfläche, 35 zusätzliche Bäume und ein neuer Spielplatz

Parkführung - Das Landschaftsarchitekturbüro Greenbox führt durch den Park

Mannheim-Lindenhof / Glückstein-Park - Der neue Glückstein-Park ist fertig. Umweltbürgermeisterin Felicitas Kubala und Baubürgermeister Lothar Quast eröffneten ihn heute gemeinsam mit Mitgliedern des Gemeinderats und Bezirksbeirats. 2,3 Millionen Euro hat die Stadt in die Umgestaltung des Glückstein-Parks investiert, davon kamen 1,3 Millionen aus städtebaulichen Fördermitteln. „Die Grünfläche wurde von 12.500 auf 20.000 Quadratmeter vergrößert und zu einem attraktiven Park umgestaltet“, erklärte Bürgermeisterin Kubala in ihrer Ansprache. „Der Park bietet nun eine höhere Aufenthaltsqualität, mehr unversiegelte Fläche und ist grüner. Das sorgt im Sommer für Abkühlung, denn Wasser kann hier versickern und verdunsten. Die ökologisch wertvollen Staudenpflanzen, die hier angelegt wurden, sind ein Pluspunkt für die Artenvielfalt.“

Park fügt sich in den Lindenhof ein

Der Park schafft eine grüne Verbindung zwischen dem bestehenden Stadtteil Lindenhof und dem neuen Hanns-Glückstein-Quartier. Es wurden neue Wege durch den Park gelegt, die ganzjährig nutzbar sind und die auch mit dem Rollstuhl problemlos befahren werden können. Die Wege führen die Linien der Straßen fort, die auf den Park zuführen.

Bürgermeister Quast lobte die gelungene Integration des Parks in das neue Glückstein-Quartier: „Mit der Fertigstellung des Glücksteinparks haben wir einen weiteren Meilenstein in der Entwicklung des Quartiers erzielt. Mit dem Park sowie den ersten neuen Gebäuden wird greifbar und ablesbar, dass die planerischen und städtebaulichen Vorstellungen Realität werden. Das Quartier hat mit dem Park eine grüne Mitte erhalten, die als Scharnier zwischen Lindenhof und Glückstein-Quartier wirkt.“

Neue Bäume für den Park

Dank an die Baumspenderinnen und -spender

35 Bäume wurden neu gepflanzt, zusätzlich zu den 61 Bäumen, die bereits vorher auf der Grünfläche standen. Für sechs der neuen Bäume hat die Stadt Spenden erhalten. Im Rahmen der Eröffnungsfeier überreichten Bürgermeisterin Kubala und Bürgermeister Quast den Spenderinnen und Spendern ihre Urkunden und bedankten sich: „Sie zeigen mit Ihrer Baumspende, dass sie mit Mannheim verbunden sind, denn Bäume sind unverzichtbar für unsere Stadt.“

Barrierefreies Spielen

Das Landschaftsarchitekturbüro Greenbox hatte 2014 den Wettbewerb um die Neugestaltung des Glückstein-Parks gewonnen. Markus Pieper, Inhaber von Greenbox, führte die Gäste durch den Park und erklärte dessen Besonderheiten aus der Sicht eines Planers. Der neu gebaute Spielplatz ist barrierefrei zugänglich und hat ein Karussell, das auch von Kindern im Rollstuhl genutzt werden kann.

„Lachender Poet“: Der Mundart-Dichter Hanns Glückstein

Über den Glückstein-Park hinaus erinnert im Stadtteil Lindenhof auch das südlich des Bahnhofs neu entstehende Quartier an den Mundartdichter Hanns Glückstein. Glückstein steht für Mannheim wie kaum ein anderer Schriftsteller. Er wurde am 10. Mai 1888 am Rande der Westpfalz geboren und zog 1895 mit seiner Familie nach Mannheim. Unter Titeln wie „Mannemer Schbrich und Kinnerbosse“, „Ernscht unn Schbaß aus unsrer Gaß“ oder „Gezwitscher unn Geknotter“ veröffentlichte Glückstein stimmungsvolle, heiter-melancholische Heimatdichtungen.

Stadt Mannheim

26.07.2018


Carl-Benz-Bad: Neue Schirme für das Planschbecken

Mannheim / Carl-Benz-Bad - Zum Start der Sommerferien wurden im Carl-Benz-Bad neue Sonnenschirme aufgebaut, die nicht nur im Außenbereich rund um das Kinderbecken, sondern auch im Planschbecken für schattige Bereiche sorgen. Für die neue, erweiterte Schattenlösung im Planschbeckenbereich wurden fünf neue Schirme angeschafft und im Planschbecken fest installiert. Jetzt können die Kinder im maximal 40 cm tiefen Wasser auch im Schatten planschen.

Die neuen Schattenspender sind knallrot und werfen einen Schatten über Teilbereiche des Kinderbeckens. So sind die Kinder vor einem unliebsamen Sonnenbrand geschützt. Noch bis zum Ende der Sommerferien hat das Bad montags von 13 bis 20 Uhr, dienstags bis sonntags sowie an Feiertagen von 9 bis 20 Uhr geöffnet. Mittwochs und freitags öffnet das Bad für das beliebte „Frühschwimmen" schon um 7 Uhr.

Stadt Mannheim / Carl-Benz-Bad

26.07.2018


Ergebnisse der Unternehmensbefragung 2018 liegen vor: Zufriedenheit der Unternehmen ist weiter gestiegen

Mannheim - 553 in Mannheim ansässige Unternehmen nutzten vom 12. Februar bis 23. März 2018 die Möglichkeit, ihre Meinung über den Wirtschaftsstandort zu äußern. Das Ergebnis: Alle Standortfaktoren sowie die Globalzufriedenheit werden noch positiver bewertet als bei allen bisherigen Befragungen. Auch im Vergleich mit anderen Städten schneidet Mannheim sehr gut ab. Das ist nicht nur auf die derzeit gute konjunkturelle Lage zurückzuführen, wie der Vergleich der Entwicklung des ifo Geschäftsklimaindex zeigt, sondern geht darüber hinaus. Seit 2012 lässt der Fachbereich für Wirtschafts- und Strukturförderung im Abstand von zwei Jahren eine Unternehmensbefragung von der Mainzer L·Q·M Marktforschung GmbH durchführen.

Insgesamt 94 Prozent der Befragten sind mit dem Unternehmensstandort Mannheim „sehr zufrieden“ oder „eher zufrieden“. Dabei schätzen sie vor allem die Lebensqualität (93 Prozent Zufriedenheit) und die Kundennähe (92 Prozent). „Insgesamt ist das Ergebnis der aktuellen Unternehmensbefragung ein großer Erfolg. Die positiven Bewertungen und die konstruktiven Anregungen sind an sich schon ein Bekenntnis der Unternehmen zum Wirtschaftsstandort. Zudem werden sämtliche Vergleichswerte, sowohl aus den vorherigen Befragungen als auch aus anderen Kommunen, übertroffen“, bilanziert Wirtschaftsbürgermeister Michael Grötsch. Insgesamt nehmen die Unternehmen eine positive Entwicklung des Standorts wahr. Waren 2016 noch 57 Prozent der Befragten der Meinung, dass es mit dem Unternehmensstandort „aufwärts“ oder „eher aufwärts“ geht, ist diese Ansicht im Jahr 2018 auf 74 Prozent angestiegen.

Bei der Frage, wie sehr sich die Unternehmen dem Standort Mannheim verbunden fühlen, stimmen 95 Prozent der Befragten „voll zu“ oder „eher zu“. Insgesamt 93 Prozent gaben an, dass sie zukünftig in den Standort investieren würden. Ebenfalls 93 Prozent würden den Standort weiterempfehlen und 89 Prozent sehen Mannheim zur Erreichung geschäftspolitischer Ziele bestens geeignet.

Zufriedenheit steigt auch bei Angeboten an Gewerbeflächen und Fachkräften

Wie bereits bei den vergangenen Befragungen fällt die Zufriedenheit mit dem Angebot an Gewerbeflächen (71 Prozent „sehr zufrieden“ oder „eher zufrieden“) und Arbeitskräften (68 Prozent) im Vergleich zu den anderen Standortfaktoren etwas ab. Auch mit der Höhe des Gewerbesteuerhebesatzes sind lediglich 32 Prozent „sehr zufrieden“ oder „eher zufrieden“. Der Zeitvergleich zeigt allerdings, dass die Zufriedenheit der Unternehmen in allen drei Bereichen stetig gestiegen ist. Wurde das Angebot an Gewerbeflächen 2016 mit 57 Punktwerten (Skala von 0 „sehr unzufrieden“ bis 100 „sehr zufrieden“) bewertet, ist die Zufriedenheit auf aktuell 70 Punktwerte angestiegen, bei den Arbeitskräften von 58 (2016) auf 70 (2018) und beim Gewerbesteuerhebesatz von 27 (2016) auf 44 (2018).

Die Befragung ergab auch, dass 35 Prozent der Teilnehmer unbesetzte Stellen haben, wobei vor allem Fachkräfte mit Berufsabschluss gesucht werden, gefolgt von Fachkräften mit einem Hochschulabschluss, während etwa bei einem Viertel freie Ausbildungsplätze zur Verfügung stehen. Zur Frage, worin die Unternehmen die größten Herausforderungen in den nächsten fünf Jahren sehen, nannte etwa die Hälfte, wie auch in den Jahren zuvor, die wirtschaftliche Entwicklung (2018: 52 Prozent, 2016: 57 Prozent). Die Digitalisierung sehen aktuell 23 Prozent als größte Herausforderung.

Beim Thema Fachkräfte weist Bürgermeister Grötsch auf die enge Zusammenarbeit zwischen Wirtschaftsförderung und Unternehmen hin, um den Nachwuchs- und Fachkräftebedarf zu sichern: „Damit Mannheim ein starker Wirtschaftsstandort bleibt und Unternehmen sich auch zukünftig im Wettbewerb behaupten können, werden gut ausgebildete Mitarbeiter gebraucht. Unterstützung leistet der Fachbereich beispielweise mit Einrichtungen wie dem Welcome Center Rhein-Neckar oder Projekten, die durch den Europäischen Sozialfonds gefördert werden und die Beschäftigungsfähigkeit von armutsgefährdeten Menschen verbessern oder die Chancen auf einen Ausbildungsplatz für junge Menschen erhöhen sollen.“

Befragte Unternehmen schätzen die Arbeit der Wirtschaftsförderung

Die Wahrnehmung der Stadtverwaltung hat sich in den letzten Jahren kontinuierlich verbessert. So sind 71 Prozent der Befragten „sehr zufrieden“ oder „eher zufrieden“ mit den Leistungen der Stadt Mannheim. Dabei schneiden die Außendarstellung mit 84 sowie die Kompetenz der Ansprechpartner mit 85 Prozent Zufriedenheit besonders gut ab. Auch in der Vergangenheit kritischer bewertete Punkte wie telefonische Erreichbarkeit, Bearbeitungsgeschwindigkeit oder Transparenz bei Genehmigungsverfahren bewerten die Unternehmen deutlich besser.

Mit der Arbeit der Wirtschaftsförderung zeigen sich die Unternehmen ebenfalls zufrieden (80 Prozent) und schätzen auch hier die Kompetenz ihrer Ansprechpartner (87 Prozent). Die telefonische Erreichbarkeit, Bearbeitungsgeschwindigkeit und Bereitstellung von Informationen entsprechen den Erwartungen der Unternehmen, die die Leistungen der Wirtschaftsförderung genutzt haben. Zudem zeigen die Ergebnisse, dass seit 2012 ein kontinuierlicher Anstieg der Zufriedenheit sowohl mit der Stadtverwaltung insgesamt als auch mit der Wirtschaftsförderung festzustellen ist. „Die gute Stimmung bei den Unternehmen und die konjunkturelle Lage werden wir nutzen, um das Verhältnis von Stadt zu Wirtschaft weiterhin zu festigen und den Standort zukunftsfähig auszubauen. Auf diese Weise schaffen wir ein Fundament, das sich bei künftigen Herausforderungen sicherlich bewähren wird“, kommentiert Christiane Ram, Leiterin der Wirtschafts- und Strukturförderung.

Die Geschäftsführerin der L·Q·M Marktforschung GmbH und Leiterin der Studie, Ute Kerber, zieht aus den Ergebnissen folgenden Schluss: „Auch in anderen Studien in Mannheim hat sich gezeigt, dass die Verbindung von Wirtschaftskraft und Lebensqualität bei großen wie kleinen Unternehmen geschätzt wird. Gleichzeitig ruht sich die Wirtschaftsförderung nicht darauf aus. Sie zeigt sich interessiert an den Bedürfnissen der Wirtschaft und arbeitet aktiv daran, die kontinuierliche Weiterentwicklung zu unterstützen. Das wird wahrgenommen und anerkannt.“

Vorgehensweise und Zielsetzung

Teilnehmen konnten alle in Mannheim ansässigen Unternehmen mittels eines Online-Fragebogens. Zudem wurden rund 1.500 zufällig ausgewählte Firmen direkt angeschrieben und darum gebeten, den Fragebogen auszufüllen oder ein telefonisches Interview zu geben. Die L·Q·M Marktforschung GmbH führt seit 2006 vergleichbare Befragungen in vielen deutschen Kommunen und Landkreisen durch. So können die Mannheimer Ergebnisse mit den Werten anderer Teilnehmer verglichen und interpretiert werden. Zudem wird mit einem festen Block an Kernfragen sichergestellt, dass im Zeitvergleich von 2012 bis heute mit vergleichbaren Kennzahlen Entwicklungstrends abgebildet werden können. Gleichzeitig wurden in jeder Befragung spezielle Fragestellungen und vertiefende Fragen aufgenommen, um detailliertere Informationen zu aktuellen Themen zu erhalten.

Die Rückmeldungen mit den Verbesserungswünschen versteht die Stadtverwaltung als Anreiz und Motivation, den Standort und die Dienstleistungen im Sinne der Unternehmen weiterzuentwickeln. Außerdem kann so überprüft werden, ob bereits eingeleitete Verbesserungen greifen und wo Unternehmen zukünftige Herausforderungen und Schwerpunkte des städtischen Handelns sehen.

Die Ergebnisse im Detail finden Sie hier: https://www.mannheim.de/de/wirtschaft-entwickeln/publikationen-downloads

Stadt Mannheim / Wirtschaftsförderung

26.07.2018


Oberbürgermeister von Hebron zu Gast in Mannheim

Unterzeichnung eines Projektvertrages zur Zusammenarbeit im Bereich der Existenzgründungsförderung

Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz (links) und Taysir Abu Sneineh, Oberbürgermeister von Hebron (Israel), bei der Vertragsunterzeichnung.

Mannheim - 2013 hat die Stadt Mannheim ein Memorandum of Understanding mit der palästinensischen Stadt Hebron abgeschlossen und arbeitet seither in enger Kooperation, insbesondere im Bereich der Existenzgründungsförderung mit Hebron zusammen. Im Rahmen dieser Projektpartnerschaft ist derzeit eine Delegation kommunaler Fachexperten, unter Leitung des neu gewählten Bürgermeisters der Stadt Hebron, Taysir Abu Sneineh, zu Besuch in Mannheim. Am 19. Juli 2018 unterzeichneten Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz und das palästinensische Stadtoberhaupt einen Vertrag für das bislang größte entwicklungspolitische Projekt der Stadt Mannheim. Außerdem ist dieses Projekt das bislang finanziell größte durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) geförderte kommunale Entwicklungsprojekt in den palästinensischen Gebieten und das derzeit einzige kommunale Projekt für Entwicklungszusammenarbeit in Palästina, bei dem die Förderung innovativer Unternehmensgründungen explizit im Fokus steht.

Entwicklungspolitisches Projekt „Hebron-Mannheim Co-Working Lab“

Das Projekt „Hebron-Mannheim Co-Working Lab“ hat zum Ziel, einen kollaborativen Arbeitsort für junge Unternehmensgründerinnen und Gründer zu schaffen und eine internationale Startup Szene in Hebron aufzubauen. Das Projekt wird über das entwicklungspolitische Programm „Nachhaltige Kommunalentwicklung durch Partnerschaftsprojekte“ (NAKOPA) der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) mit Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) gefördert. Die Projektfördersumme liegt bei rund 210.000 Euro.

Mit diesem Geld sollen insgesamt 20 moderne Arbeitsplätze für Unternehmensgründungen in Hebron eingerichtet werden. Außerdem geht es in dem Projekt darum, Kompetenzen zu vermitteln und einen Wissenstransfer zwischen Mannheim und Hebron zu initiieren. Deshalb wird es auch ein umfassendes Trainings- und Coaching-Programm in beiden Städten zum nachhaltigen Aufbau eines Startup-Ökosystems in Hebron geben.

Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz (vorne links) und Taysir Abu Sneineh, Oberbürgermeister von Hebron (Israel), hintere Reihe v.l.: Stadtrat Bernd Kupfer (CDU), Christian Sommer, Geschäftsführer mg:GmbH, Dr. Stefan Wilhelmy, Leiter der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt, Jumana Dweik, Leiterin des Buisness Incubators in Hebron, Stadtrat Dirk Grunert (Die Grünen).

„Die Kooperation zwischen Mannheim und Hebron ist auch deshalb besonders, weil der Impuls für die Zusammenarbeit mit einer palästinensischen Stadt ging ursprünglich vom Bürgermeister unserer Partnerstadt Haifa aus. Dies ist ein wichtiges Zeichen, das ich gerne auch Ihnen, lieber Kollege Abu Sneineh, mitteilen möchte“, erklärte Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz beim Empfang für seinen Amtskollegen im Rathaus. Er betonte, dass der Beitrag, den die Städte für Verständigung und Dialog leisten könnten, nicht zu unterschätzen sei. „Die Kooperation mit Hebron ist außerordentlich verlässlich. Sie ist vor allem auch ein Beispiel dafür, wie intensive und konkrete Projekte zwischen Europa und der MENA-Region gestaltet werden können.“
Die mg:gmbh unterstützt als Kompetenzträger das Projekt mit der Stadt Hebron im erheblichen Maße. So gibt es bereits jetzt eine enge Zusammenarbeit auch mit lokalen Mannheimer Startups, die ihre Expertise in das Projekt einbringen. Das Projekt ist damit ein einzigartiges Beispiel für die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Akteuren auf kommunaler Ebene und der lokalen Startup-Szene in einem entwicklungspolitischen Kontext.

Parallel zu diesem Empfang findet so auch der erste Projektworkshop kommunaler Mitarbeiter des Startup Centers aus Hebron in Mannheim statt, ein umfassendes viertägiges Coaching zu den Themen Management eines Co-Working Centers und Aufbau eines Startup-Ökosystems.

Mit dem Co-Working Lab führt die Stadt Mannheim bereits das zweite kommunale Entwicklungsprojekt in Hebron durch. Schon 2016 konnte die Stadt Mannheim erfolgreich mit Mitteln des BMZ ein deutsch-palästinensisches Kooperationsprojekt im Bereich des Abwassermanagements durchführen.

Text: Stadt Mannheim Foto: Stadt Mannheim / Nikola Neven Haubner

26.07.2018


Bürgerservices Schönau und Wallstadt in den Sommerferien geschlossen

Schönau & Wallstadt / Bürgerservice - Die Bürgerservices Schönau und Wallstadt sind während der Sommerferien vom 30.07.2018 bis 07.09.2018 geschlossen. Alle anderen Bürgerservices sind während der Ferien für die Bürgerinnen und Bürger zu den gewohnten Öffnungszeiten geöffnet.

Nach den Sommerferien gelten überall wieder die üblichen Öffnungszeiten.

Der schnelle Behördengang funktioniert am besten mit vorheriger Terminvereinbarung unter www.mannheim.de/terminreservierung.

Stadt Mannheim / Bürgerservices Schönau und Wallstadt

26.07.2018


Mannheims beste Vorleser gekürt

Mannheim / Stadtbibliothek / VR Bank Seckenheim - Seit 1988 – also bereits zum 30. Mal – werden in Mannheim die besten Vorleserinnen und Vorleser gesucht. Der Stadtentscheid des Mannheimer Vorlesewettbewerbs fand sie nun. Stellten die jeweils siegreichen Schülerinnen und Schüler der teilnehmenden Grundschulen beim Stadttteilentscheid in den Zweigstellen der Stadtbibliothek Mannheim ihr Können unter Beweis, waren die Stadtteilsieger zum Stadtentscheid wieder in die Räume der VR Bank Rhein-Neckar nach Seckenheim eingeladen.

Abwechslungsreich war der Wettbewerb auch für die Hörerschaft: Die zweiten Klassen lasen witzige Texte aus der Erfinderwerkstatt dreier Kinder, die passend zum heißen Sommerwetter einen Limonaden-Sprudler entwickeln wollen. Die Teilnehmer der dritten Klassen machten sich mit den tierischen Detektiven Nickel und Horn auf die Suche nach einem entführten Hinterafrikanischen Pupstier. Und die Sieger der 4. Klassen mussten sogar bei einer Leseolympiade zeigen, dass sie nicht nur gut vorlesen, sondern auch verschiedene Rätsel und Textverständnisaufgaben lösen können. Dabei ging es um einen Jungen, der sich sehnsüchtig einen Hund wünscht und stattdessen ein Mammut im Wald findet.

Die Jury, bestehend aus Vorlesepatinnen der Stadtbibliothek, einer Buchhändlerin und Vertretern der VR Bank Rhein-Neckar, darunter auch Vorstandsmitglied Dr. Michael Düpmann, hatten es nicht immer leicht, die Preise unter den vielen guten Vorleserinnen und Vorlesern zu vergeben.

Die Preisträgerinnen und Preisträger sind:

2. Klasse

  • 1. Platz Max Koep, Diesterwegschule
  • 2. Platz Marisol Beteta-Vasquez, Pfingstbergschule
  • 3. Platz Hanna Abdi, Waldhofschule

3. Klasse

  • 1. Platz Isabella Nürnberg, Pfingstbergschule
  • 2. Platz Noyan Dahlhaus, Oststadtschule
  • 3. Platz Cedric Schaal, Seckenheimschule

4. Klasse - Leseolympaide

  • 1. Platz Laura Kuß, Seckenheimschule
  • 2. Platz Lena Hendrikus, Friedrichsfeldschule
  • 3. Platz Noémi Hartmann, Brüder-Grimm-Schule

Dank der Unterstützung durch die VR Bank Rhein-Neckar bekamen nicht nur alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine Urkunde, die drei Erstplatzierten verdienten sich darüber noch einen Büchergutschein und alle Kinder, die sich den vierten Platz teilen, einen Schmöker für die Sommerferien. Alle Zuhörinnen und Zuhörer, darunter viele daumendedrückende (Groß-)Eltern und Freunde, hatten viel Spaß an den wunderbar vorgetragenen Geschichten.

Und wer neugierig geworden ist, wie die Abenteuer ausgehen, findet die entsprechende Sommerlektüre von Lena Hach, Florian Beckerhoff und Knut Krüger in der Stadtbibliothek Mannheim.

Stadt Mannheim / Stadtbibliothek

18.07.2018


Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz spricht bei den Vereinten Nationen

Unser Bild zeigt Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz (rechts) beim Panel während des High Level Political Forums bei den Vereinten Nationen. Foto: Stadt Mannheim, Bild: David Linse

New York (USA) / Mannheim - Die Agenda 2030 der Vereinten Nationen mit ihren 17 Nachhaltigkeitszielen befindet sich im dritten Jahr ihrer Umsetzung. Die Stadt Mannheim zählt bundesweit, aber auch international, zu den Vorreiterstädten bei der Umsetzung dieser globalen Agenda auf lokaler Ebene. Im Rahmen des hochrangigen politischen Forums für nachhaltige Entwicklung (High Level Political Forum on Sustainable Development) überprüfen die Vereinten Nationen und ihre Mitgliedstaaten die Fortschritte, die sie bei der Erreichung der 17 Ziele bereits gemacht haben und legen auch fest, in welchen Bereichen die Entwicklung noch nicht ausreichend ist.

Zum ersten Mal fand im Rahmen dieses verbindlichen Überprüfungsprozesses ein Kommunalforum statt, zu dem Dr. Peter Kurz als Oberbürgermeister der Stadt Mannheim und Vize-Präsident des globalen Bürgermeisterparlaments („Global Parliament of Mayors“) eingeladen war.

„Wir müssen uns darüber im Klaren sein, dass die Umsetzung der 17 Nachhaltigkeitsziele nicht alleine auf nationaler Ebene gelingen kann. Der Erfolg oder Misserfolg bei der Erreichung der Ziele entscheidet sich in fast allen Bereichen in den Städten“, so Oberbürgermeister Dr. Kurz in seiner Rede, die sich an die Delegierten aus aller Welt und die Vertreter der Vereinten Nationen richtete.

Oberbürgermeister Dr. Kurz war eingeladen, um insbesondere zur Notwendigkeit einer integrierten Stadt- und Raumplanung zu sprechen und den Erfahrungen, die die Stadt Mannheim hier vorzuweisen hat: „Je weiter man sich den konkreten Herausforderungen vor Ort nähert, desto wichtiger wird ein ganzheitlicher Ansatz. Eine funktionierende Nachbarschaft in sozial benachteiligten Stadtgebieten setzt ein Zusammenwirken aller politischen Ebenen und aller relevanten Akteure voraus, angefangen vom öffentlichen Personennahverkehr über die Bürgerschaft und Kulturinstitutionen bis zu Wohnungsbaugesellschaften und Polizei“.

Das Mannheimer Stadtoberhaupt warb bei seinen internationalen Kolleginnen und Kollegen auch für das Modell der kommunalen Selbstverwaltung. Eine gute Regierungsführung, die sich durch Inklusion und Partizipation auszeichnet, könne am besten auf lokaler Ebene umgesetzt werden. „Planungsprozesse sollten im Sinne von Subsidiarität auf der untersten möglichen politischen Ebene stattfinden, um Bürgernähe sicherzustellen“, so OB Dr. Kurz. Dies sei auch flexibler und ermögliche ein höheres Maß an Bürgerbeteiligung.
Das Mannheimer Stadtoberhaupt plädierte in seiner Rede auch dafür, Kultur als weitere Dimension von Nachhaltigkeit anzuerkennen. Der Beitrag der Kultur für die Entwicklung von Städten und vor allem auch für das Zusammenleben in vielfältigen Stadtgesellschaften dürfe nicht unterschätzt werden.

Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz (links) traf in New York mit Dr. Christoph Heusgen, dem Botschafter Deutschlands bei den Vereinten Nationen und dem außen- und sicherheitspolitischen Berater von Kanzlerin Merkel, zusammen. Foto: Stadt Mannheim, Bild: David Linse

Neben dem Mannheimer Oberbürgermeister waren noch seine Amtskollegen aus Berlin und Bonn zu der hochrangigen Veranstaltung eingeladen, die am Hauptsitz der Vereinten Nationen in New York stattfand. Alle drei Stadtoberhäupter stellten klar, dass Städte künftig noch viel stärker in internationale politische Entscheidungsprozesse eingebunden werden sollten. „Das heutige ‚Local and Regional Governments Forum‘ ist ein erster wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Dieser kommt zu einer Zeit, in der sich das gesamte System der Vereinten Nationen im Umbruch befindet. Die VN haben erkannt, dass sie den subnationalen Akteuren wie Städten ein sehr viel stärkeres Gewicht einräumen müssen“, erläuterte OB Dr. Kurz. Städte seien überall auf der Welt von globalen Herausforderungen, wie Migration und Klimawandel betroffen. Diese Herausforderungen ließen sich nicht ohne die Städte lösen.

Mannheims Oberbürgermeister wurde in New York auch vom deutschen Botschafter bei den Vereinten Nationen und außenpolitischen Berater der Bundeskanzlerin, Dr. Christoph Heusgen, empfangen. Der Botschafter zeigte sich vor allem an den Strategien und Maßnahmen der Stadt Mannheim im Bereich Integration und Migration interessiert. Er regte an, dass sich die Stadt Mannheim mit einer eigenen Veranstaltung zum Thema Migration an der kommenden Vollversammlung der Vereinten Nationen beteiligen solle. Die Debatten in den Vereinten Nationen seien häufig sehr abstrakt, daher sei es von großem Wert, wenn sich Städte mit ihren konkreten Erfahrungen bei der Problemlösung in diese Debatte einbrächten.

Text: Stadt Mannheim Foto: Stadt Mannheim, Bild: David Linse

18.07.2018


Neugestaltung des Taunusplatzes startete am 16. Juli 2018

Mannheim-Waldhof / Taunusplatz - Durch die Neustrukturierung des Areals rund um den Taunusplatz eröffnet sich für den Stadtteil Waldhof die Chance, den an der Schnittstelle von Waldhof Ost und West gelegenen Platz als Bindeglied neu zu definieren. Daher wurde ein Bürgerbeteiligungsverfahren zur zukünftigen Funktion und Gestaltung des Platzes durchgeführt. Am Montag, 16. Juli 2018, starten nun die Arbeiten am ersten Bauabschnitt, der am westlichen Platzrand und parallel zwischen Caritasgebäude und der Alten Frankfurter Straße bis zum südlich gelegenen Speckweg führt. Die Arbeiten sind bis Ende 2018 angesetzt. Das Ziel der Baumaßnahme Taunusplatz ist, eine einheitliche Gestaltung des Stadtteilplatzes, in der sich eine gehobene gestalterische Qualität wiederfindet, zu etablieren. Für die Neugestaltung der rund 5.500 Quadratmeter großen Platzfläche investiert die Stadtverwaltung 2,7 Millionen Euro.

Der Querschnitt der Alten Frankfurter Straße wird im Rahmen der Neugestaltung auf 8,50 Meter verbreitert, damit auch die Radverkehrsführung zukünftig auf der Straße geführt werden kann. Die 19 Pkw Stellplätze und Fahrradabstellanlagen mit 12 Radbügeln für Besucher des Caritaszentrums und des Bürgerdienstes werden in Querrichtung zur Straße angeordnet, somit ergibt sich eine räumliche Trennung zwischen Platz und Verkehrsfläche. Zwischen den Parkbuchten werden zudem sieben Bäume gepflanzt, damit erhält dieser Abschnitt ein grünes Funktionsband. Des Weiteren wird der Fußweg parallel zur Alten Frankfurter Straße bis zur neuen barrierefreien Bushaltestelle verlaufen. Für die Dauer der Umbauarbeiten am Gehweg werden die Fußgänger über den gegenüberliegenden Gehweg umgeleitet. Der Kfz Verkehr ist von der Baumaßnahme aktuell nicht betroffen und wird weiterhin auf der Alten Frankfurter Straße zweispurig geführt.

Im Anschluss des ersten Bauabschnitts folgen ab Sommer 2019 der zweite und dritte Bauabschnitt des Platzes. In diesen werden die Taunusplatzmitte und der Bereich Speckweg hergestellt. Die Fertigstellung der kompletten Fläche ist für Herbst 2020 geplant.

Stadt Mannheim

18.07.2018


Mehr Betreuungsplätze für Kinder

Bildungs-, Jugendhilfeausschuss und Schulbeirat beschäftigten sich mit Ausbauplanung für Kitas und Schulkindbetreuung

Mannheim - Ganz im Zeichen des Ausbaus von Betreuungsplätzen für Kinder stand der gestrige Ausschuss für Bildung, Jugendhilfe und Gesundheit. Zunächst stand die Ausbauplanung für Kindertagesstätten (Kitas) für die Jahre 2018 bis 2021 auf der Tagesordnung, bevor sich das Gremium mit der Schulkindbetreuung befasste.

Kita-Ausbauplanung

Bereits in den Etatberatungen hatte der Gemeinderat Mittel in Höhe von 30 Millionen Euro für den Erhalt der bestehenden Plätze und die Neuschaffung von 21 Krippen- und 27,5 Kindergartengruppen (Kiga) mit insgesamt 210 Krippen- und 550 Kindergartenplätzen in Ganztagesbetreuung bis zum Jahr 2021 bewilligt. Die Vorlage, welcher der Ausschuss einstimmig zustimmte, sieht in den einzelnen Stadtteilen folgende Planung vor - wobei über die jeweiligen Einzelmaßnahmen noch einmal gesondert entschieden werden muss:

Auf dem ehemaligen Vögele-Gelände im Almenhof wird auf dem geplanten Bildungscampus eine Kindertageseinrichtung mit zwei Krippen- und zwei Kindergartengruppen entstehen, die im September 2019 eröffnen soll. In einem neuen Gebäude des bisherigen Kindergartens „Maria Hilf“ werden zwei neue Krippengruppen entstehen, so dass das Kinderhaus dann aus sieben Gruppen (zwei Krippen-, fünf Kiga) besteht. Auf dem Epiphaniasgelände in Feudenheim werden zwei Kiga-Gruppen entstehen.

Für Friedrichsfeld hat die evangelische Kirche die Stadt informiert, dass in der Kita Wallonenstraße nach dem Ersatzneubau das Angebot um eine Gruppe reduziert wird. Die Fachverwaltung entwickelt derzeit Lösungen, um diesen Wegfall zu kompensieren.
Im Zuge des Ersatzbaus der evangelischen Kita Rottannenweg in Waldhof werden Gruppen nach Gartenstadt verlagert. Zudem werden dort mehr Ganztagsplätze geschaffen: zwei neue Kiga-Gruppen à 20 Plätzen.

Auf der Hochstätt werden in städtischer Trägerschaft drei neue Krippen- und vier neue Kindergartengruppen in einem Neubau entstehen. Zurzeit wird der Standort geprüft. Die GBG Mannheim wird als Investorin die siebengruppige Kita errichten und erhält hierfür gemäß den Förderrichtlinien eine städtische investive Förderung von 2,3 Millionen Euro. Nach der Fertigstellung wird die Einrichtungen der Stadt Mannheim zum Betreib einer städtischen Kita zur Verfügung gestellt. Die investive Förderung beschlossen die Ausschussmitglieder mehrheitlich in einem gesonderten Tagesordnungspunkt.

In der Innenstadt/Jungbusch stellt die Stadt eine Betreuungseinrichtung mit zwei neuen Krippengruppen fertig. Die evangelische Kirche schließt eine Kindergartengruppe im Kinderhaus Hafenstraße, weil die Einrichtung laut Aussage des Trägers seit längerem nicht mehr ausreichend nachgefragt wird.
In Käfertal sieht die Ausbauplanung fünf neue Krippen- und sieben neue Kiga-Gruppen auf Franklin vor. Wegen einer weiteren geplanten Krippengruppe auf Franklin befindet sich die Stadt im engen Austausch mit einem Träger, der zusätzlich zwei weitere Kiga-Gruppen realisieren möchte.

Durch die Verlagerung der beiden Kiga-Guppen des katholischen Kindergartens St. Josef vom Lindenhof auf den Almenhof fallen zwei Kindergartengruppen im Stadtteil weg. Die Ausbauplanung sieht einen neuen Kindergarten mit vier Gruppen vor. Zusätzlich werden bis Anfang 2019 zwei „Draußengruppen“ eingerichtet, um schnell neue Plätze zu schaffen. In einem gesonderten Tagesordnungspunkt stimmte der Ausschuss einstimmig dem Neubau des Kindergartens sowie der Einrichtung der zwei „Draußengruppen“ auf der Grünfläche Ecke Waldparkstraße/Landteilstraße zu.

In Neckarau/Niederfeld werden zur Verbesserung der Betreuungssituation der unter Dreijährigen drei neue Krippengruppen geschaffen. Das städtische Eltern-Kind-Zentrum Ulmenweg in der Neckarstadt-Ost wird um zwei Kiga-Gruppen erweitert. Die Stadt prüft zudem die baulichen Voraussetzungen, um das Kinderhaus Neckarstadt-West um eine Kiga-Ganztagesgruppe zu erweitern. Im September 2018 eröffnet die neue Kita des Trägers ActiveKids in Neuostheim. Zusätzlich werden dort zwei Gruppen der evangelischen Kirche wieder eröffnet. Die Verwaltung steht zudem im engen Austausch mit der evangelischen Kirche, um im Zuge des Ersatzneubaus des Kinderhauses Bruchsaler Straße 1 in Rheinau – Pfingstberg eine neue Krippen- und eine weitere Kiga-Gruppe zu schaffen. Im Kindergarten St. Johannes in Rheinau-Süd wird für die Versorgung der ins Neubaugebiet Rheinauer See zuziehenden Kinder eine zusätzliche Kindergartengruppe geschaffen.

In Sandhofen wird in städtischer Trägerschaft im Werner Nagel Ring 2-6 ein neuer Kindergarten mit vier statt wie ursprünglich geplant drei Ganztagesgruppen geschaffen, um kurzfristig auf den Rückbau einer Gruppe der evangelischen Kirche zu reagieren.
Im Zuge der Generalsanierung des städtischen Kinderhauses Friedrich Ebert im Waldhof werden dreieinhalb Kiga-Gruppen geschaffen, von denen zwei die durch die Schließung des evangelischen Kindergartens Wiesbadener Straße wegfallenden Plätze kompensieren.

Auf Turley errichtet ein privater Investor ein neues Kinderhaus mit zwei Krippen- und zwei Kiga-Gruppen in der Fritz-Salm-Straße. Den Beschluss, dies gemäß Förderrichtlinien mit 1,3 Millionen investiv zu fördern, traf das Gremium mehrheitlich bei einem der folgenden Tagesordnungspunkte. Nach der Fertigstellung stellt der Investor die Einrichtungen der Stadt zum Betrieb einer städtischen Kita zur Verfügung.

Der Kinderladen Seebärchen wird seinen Standort nach Hammonds in Seckenheim verlagern. Die Plätze werden in erster Linie den auf die Konversionsfläche zuziehenden Familien zur Verfügung stehen. Das Angebot wird um eine Krippengruppe erweitert und die Öffnungszeit der Kiga-Gruppe auf ganztags erweitert. Drei der 21 im Haushalt geplanten neuen Krippengruppen sind für Neubaugebiete/Konversionsflächen vorgesehen. Ob und wann diese Gruppen geschaffen werden, ist abhängig von der Entwicklung der Konversionsflächen/Neubaugebiete und vom tatsächlichen Zuzug von unter Dreijährigen.

Unabhängig von der beschlossenen Ausbauplanung ist es der Verwaltung wichtig, auch zukünftig kurzfristig auf sich verändernde Bedarfe oder Veränderungen bei den Trägern reagieren zu können. Unabhängig davon strebt die Verwaltung in enger Abstimmung mit den Trägern die Erarbeitung eins 10-15-Jahresplanes zum Ausbau und Erhalt der Betreuungsangebote an.

Schulkindbetreuung

In einer weiteren Vorlage beschloss der Ausschuss einstimmig und der Schulbeirat mit einer Enthaltung die Finanzierung von fünf Schulkind-Betreuungsgruppen in freier Trägerschaft in Almenhof, Neckarstadt-Ost und Gartenstadt mit insgesamt knapp 159.000 Euro in diesem Jahr sowie 445.000 Euro jährlich ab dem kommenden Jahr.

Für die Almenhofschule bietet das Kinderheim St. Anton bietet die Einrichtung einer dritten Betreuungsgruppe ab September in den Räumen des Heims in der Karl-Blind-Straße an. Der Caritasverein richtet an der Alfred-Delp-Schule Gartenstadt ab September zwei zusätzliche Gruppen mit je 15 Plätzen in den bisherigen Räumlichkeiten der städtischen Verlässlichen Grundschule (VGS) in der Waldstraße 17/19 an. Die bisherigen städtischen VGS-Plätze werden erhalten und zu der Horteinrichtung in den Jugendtreff Gartenstadt verlegt. Im Bereich Erich Kästner-Schule/Käthe-Kollwitz-Schule bietet der Freireligiöse Wohlfahrtsverband Baden e.V. ab September die Einrichtung von zwei Gruppen mit zusammen 40 Plätzen in Räumlichkeiten im Ulmenweg 1 an.

Mit den 90 neuen Plätzen erhöht die Verwaltung die Anzahl der Betreuungsplätze bei freien Trägern auf gesamt 1.115. Damit wird das Leistungsziel der Stadt, ein bedarfsgerechtes Schulangebot sicherzustellen, positiv beeinflusst und die Anzahl der Betreuungsgruppen für VGS und Hort an der Schule bei den freien Trägern im Schuljahr 2018/2019 auf 59 Gruppen erhöht.

Im Hauptausschuss in der kommenden Woche wird in einer ergänzenden Vorlage die Finanzierung von weiteren fünf Schulkind-Betreuungsgruppen in freier Trägerschaft in Käfertal, Sandhofen und der Schwetzingerstadt sowie der Erweiterung der Betreuungszeit einer Gruppe in Feudenheim mit benötigten Mitteln von insgesamt 174.000 Euro in diesem und 490.000 Euro ab den folgenden Jahren vorgestellt und zum Beschluss vorgelegt. Vorgesehen sind hierbei folgende Förderungen:

Im Bereich Käfertalschule will das Kinderheim St. Josef eine Kleingruppe mit zehn Plätzen in gemieteten Räumlichkeiten am Kirchplatz einrichten. Zudem kann die Diakonie ihre Einrichtung im Hinterhaus der Schule um eine fünfte Gruppe mit 20 Plätzen erweitern. So können voraussichtlich alle Vormerkungen und erwarteten Neuanmeldungen für den Anfang des Schuljahres 2018/19 aufgenommen werden.

An der Pestalozzischule kann der Freireligiöse Wohlfahrtsverband Dank der Kooperationsbereitschaft der Schulleitung zwei Gruppen mit zusammen 40 Plätzen in nebeneinander liegenden Schulräumen einrichten. Für die Gustav-Wiederkehr-Schule Sandhofen kann der Freireligiöse Wohlfahrtsverband die Einrichtung einer dritten Gruppe mit 20 Plätzen im ehemaligen Gasthaus Adler ermöglichen. Für die Brüder-Grimm-Schule Feudenheim bietet die Diakonie die Erweiterung der Betreuungszeit der 15 Uhr-Gruppe bis 17 Uhr an.

Sofern der Beschlussvorlage zugestimmt wird, erhöht die Verwaltung die Anzahl der Betreuungsplätze bei freien Trägern dann auf insgesamt 1.205 und 64 Gruppen.

Berufliche Schulen

Die fünf beruflichen Schulen am Neckarufer-Nord haben die Initiative ergriffen und gemeinsam ein Konzept zur Weiterentwicklung der Schullandschaft zu einem Mannheimer Kompetenzzentrum am Neckarufer entwickelt. Den Kern bildet die Zusammenlegung der Schulen Carl-Benz und Heinrich-Lanz I zur Carl-Benz-Schule sowie die Erweiterung der Heinrich-Lanz-Schule II zur Heinrich-Lanz-Schule. Darüber hinaus sollen die Werkstätten und Labors der einzelnen Schulen von allen Schulen gemeinsam genutzt werden. Die Schulnamen werden modifiziert beibehalten. Die neue Struktur ist zum Schuljahresbeginn 2019/2020 geplant. Die Gremien der beteiligten Schulen (Gesamtlehrerkonferenz und Schulkonferenz) haben dem Konzept mehrheitlich zugestimmt. Es sind keine neuen Bauten und Ausstattungen vorgesehen, sodass keine zusätzlichen Kosten entstehen. Dem Konzept stimmte der Ausschuss einstimmig zu.

Stadt Mannheim

18.07.2018


Aqua-, Baby-, Schwimm- und Wassergewöhnungskurse jetzt auch im Herzogenriedbad buchbar

Ab sofort können alle Kursangebote zentral im Herzogenriedbad von Montag bis Samstag, 9 bis 13 Uhr, gebucht werden. In den Hallenbädern werden dann wieder nach der Revisionszeit Kursanmeldungen entgegengenommen.

Mannheim / Herzogenriedbad - Auf der Webseite www.mannheim.de/schwimmen gibt es einen Überblick über die Aqua-, Baby-, Schwimm- und Wassergewöhnungskurse und die noch freien Termine für die vier Mannheimer Hallenbäder, dem Gartenhallenbad Neckarau, dem Herschelbad, sowie Hallenbad Vogelstang und Hallenbad Waldhof-Ost. Vom Einsteiger bis zum Sportler, für Babys bis Erwachsene, ist für jede Leistungs- und Altersstufe etwas dabei. Das Kursangebot richtet sich an die ganze Familie. Oft starten Eltern mit ihrem Nachwuchs beim Babyschwimmen und gehen anschließend zur Schwimmausbildung für Kleinkinder vom Seepferdchen bis zum Silber-Abzeichen. Auch Erwachsene können das Schwimmen erlernen.

Kostenloses Angebot: Wassergewöhnung für 3- bis 5-Jährige

Besonders beliebt sind die Wassergewöhnungskurse für Kleinkinder. Die 5-wöchigen Kurse sind ein kostenloses Angebot des Fachbereichs Sport und Freizeit der Stadt Mannheim und richten sich an Mannheimer Kinder im Alter zwischen 3 und 5 Jahre. Geleitet wird der Kurs von ausgebildeten Übungsleitern und ist die ideale Vorbereitung für den Anfängerschwimmkurs. Die Kurse richten sich an Kleinkinder, die noch nicht schwimmen können, auf Wasser ängstlich oder schreckhaft reagieren oder bisher noch nie oder sehr selten in einem Schwimmbad waren.

Ende der Revisionszeit

Das Herschelbad startet am 10. September in die Herbst- und Wintersaison, das Gartenhallenbad Neckarau öffnet ab dem 20. August seine Türen. Das Hallenbad Waldhof-Ost wird am 10. September und das Hallenbad in Vogelstang am 17. September wieder für die Besucherinnen und Besucher zur Verfügung stehen.

Stadt Mannheim

18.07.2018


Waldbrandgefahr: Grillplätze und Feuerstellen gesperrt

Mannheim - In Mannheim besteht aktuell hohe Waldbrandgefahr. Das Forstamt erklärt daher alle Grillplätze und Feuerstellen in den Mannheimer Wäldern seit Freitag, dem 13.07., für gesperrt.

Die Sperrung beruht auf dem Landeswaldgesetz und gilt, solange die Gefährdungsstufe 4 oder 5 gemeldet ist. Der aktuelle Waldbrand-Gefahrenindex ist auf den Seiten des Deutschen Wetterdienstes veröffentlicht.

Feuer durch Unachtsamkeit

„Die letzten stärkeren Niederschläge, liegen bereits über fünf Wochen zurück. Besonders in den trockenen Kiefernwäldern auf sandigen Böden zwischen Mannheim und Altlußheim besteht ein extrem hohes Waldbrandrisiko“, erklärt Sebastian Eick, Leiter des Forstamts Mannheim. Weit über die Hälfte aller Waldbrände entstehen durch Unachtsamkeit und Fahrlässigkeit. Bereits eine weggeworfene Zigarette kann verheerende Folgen haben. Das Landeswaldgesetz verbietet das Rauchen im Wald grundsätzlich von März bis einschließlich Oktober.

Wege freihalten

Im Notfall müssen Feuerwehr und Rettungsfahrzeuge schnell in den Wald kommen. Deshalb ist es wichtig, Schranken und Wege von Fahrzeugen freizuhalten. Am besten immer nur auf ausgewiesenen Parkplätze parken.

Stadt Mannheim / Forstamt

18.07.2018


Kleingarten-Wettbewerb: Alle Vereine ein Gewinn für Mannheim

Mannheim / Kleingartenvereine - Gestern öffneten vier Mannheimer Kleingarten-Vereine ihre Pforten, um am diesjährigen Kleingarten-Wettbewerb der Stadt Mannheim teilzunehmen. Den ersten Platz erwarb der Kleingärtnerverein Mannheim-Süd, gefolgt vom Kleingartenverein Friesenheimer Insel und dem Verein der Gartenfreunde Mannheim-Ost. Platz vier belegte die Kleingarten-Daueranlage Sellweiden.

Angetan war die Wettbewerbs-Jury von allen vier Gartenanlagen, die sie im Laufe des Tages besuchte. Die Jury bestand aus Mitgliedern von Naturschutzverbänden, Vertreterinnen und Vertretern von Kleingarten-Dachverbänden, Mitgliedern des Mannheimer Gemeinderats und Mitarbeitenden der Stadtverwaltung. Angeführt von Umweltbürgermeisterin Felicitas Kubala besuchte sie in diesem Jahr Vereine mit einer Größe von über 500 Einzelgärten. Die Vorsitzenden der Vereine führten die Gruppe durch ihre Gartenanlagen, zeigten deren Besonderheiten und berichteten von aktuellen Entwicklungen. Bei der Bewertung gab es insbesondere für Leistungen im Umweltschutz Punkte. Die Vereinsvorsitzenden zeigten der Jury, wo in ihren Gärten besonders wertvolle Lebensräume für Tiere geschaffen wurden, wie Insektenhotels, Trockenmauern oder Tümpel.

Artenvielfalt und Abkühlung

Bürgermeisterin Felicitas Kubala machte deutlich, warum ihr der jährlich stattfindende Kleingartenwettbewerb am Herzen liegt: „Das ist eine gute Gelegenheit für uns, um mit den Vereinen im Gespräch zu bleiben. Mit dem Wettbewerb möchten wir außerdem die ehrenamtliche Arbeit der Vorstände und Mitglieder würdigen. Kleingärten sind grüne Oasen voller Artenvielfalt. Sie bieten den Menschen in Mannheim Raum für Erholung und wirken sich wohltuend auf das Stadtklima aus, denn Pflanzen sorgen für frische Luft und Abkühlung in den Sommermonaten.“

Der Fachbereich Grünflächen und Umwelt der Stadt Mannheim organisiert den Wettbewerb, bei dem jedes Jahr vier bis fünf Mannheimer Kleingarten-Anlagen von vergleichbarer Größe besucht werden. Das Preisgeld von 1.200 Euro wird entsprechend der Punkte, die von der Jury vergeben wurden, unter den Vereinen aufgeteilt.

Die Preisverleihung findet am 6. November 2018 um 19 Uhr in der Gaststätte des Vereins Sellweiden statt.

Stadt Mannheim

12.07.2018


„Servicestelle Eltern“ hilft bei der Suche nach passendem Betreuungsplatz

MeKi-Datenbank dient der Vormerkung von Eltern und verbesserter Kindergartenplanung, vergibt aber keine Plätze!

Mannheim - „Ich habe keinen Platz in meiner Wunschkita bekommen, obwohl ich seit einem halben Jahr bei Meki angemeldet bin“, berichtet eine Mutter am Telefon. - Ein Missverständnis, dem viele Eltern unterliegen, denn das Meldesystem Kinderbetreuung (MeKi) ist ein Vormerksystem via einer Datenbank für Eltern, bei der diese ihren Wunsch nach einem Betreuungsplatz melden können, sowie ein Planungsinstrument für die Kindertageseinrichtungen und den Ausbau von Betreuungsangeboten. Die Vergabe von Betreuungsplätzen erfolgt jedoch nicht über MeKi sondern durch die einzelnen Einrichtungen selbst!

MeKi – eine Datenbank zur besseren Planung

2013 führte die Stadt Mannheim das Meldesystem Kinderbetreuung (MeKi) ein. Kurz gesagt handelt es sich dabei um eine Datenbank (Kita-Data-Webhouse), die das Landesjugendamt der Stadt Mannheim kostenlos zunächst zu Kita-Planungszwecken zur Verfügung gestellt hat.

Über Kita-Data-Webhouse werden alle Vormerkungen von Eltern, die in Mannheim einen Betreuungsplatz für ihr Kind suchen, erfasst. Das gilt für alle Betreuungsformen: Krippe, Kindergarten, Hort, Betreuungsangebote für Grundschulkinder und Kindertagespflege. Das gilt für Betreuungsangebote sowohl in städtischen Einrichtungen und als auch bei freien Trägern.

Auf diese Weise erhalten die Kita-Planerinnen des Jugendamtes der Stadt Mannheim einen guten Überblick zum Beispiel darüber, wie viele Eltern in Mannheim zu welchem Zeitpunkt Betreuungsplätze für ihre Kinder suchen, wie hoch die Nachfrage in den einzelnen Stadtteilen ist und wie viele Eltern zum Beispiel ein Ganztagesangebot im Kindergarten für ihr Kind wünschen. Diese Daten sind eine wichtige Grundlage für die Kita-Planung. Solche realen Daten standen der Kita-Planung vor 2013 noch nicht zur Verfügung. Die Kita-Planung wertet die Daten regelmäßig aus, legt quartalsmäßig einen Bericht im Jugendhilfeausschuss und damit auch gleichzeitig als öffentlich zugängliche Informations-Vorlage vor und sorgt so für eine transparente Information gegenüber der Politik und der Öffentlichkeit.

„Dank MeKi sind wir als Stadt in der Lage unsere Ausbauplanung für Betreuungsangebote an dem tatsächlichen Nachfrageverhalten der Eltern, und nicht nur an statistischen Hochrechnungen zu orientieren. Gleichzeitig ermöglicht uns MeKi eine Angebots- und stadtteilbezogenen Information über das Verhältnis Angebot zu Nachfrage, auf die sich Eltern, Öffentlichkeit, Politik und Verwaltung stützen können“, hebt die Bürgermeisterin für Bildung, Kinder, Jugend und Familie, Dr. Ulrike Freundlieb, hervor.

Zentrale Vormerkungen einer Stelle möglich

Die Vormerkungen der Eltern für einen Betreuungsplatz können zentral an einer Stelle abgegeben werden und werden über die Datenbank automatisch den jeweiligen Einrichtungen sowie dem Fachdienst Kindertagespflege zur Verfügung gestellt, für die die Eltern einen Betreuungswunsch angegeben haben. Für die Eltern bedeutet das: kurze Wege. Sie müssen ihre Vormerkungen nicht in verschiedenen Einrichtungen abgeben, es genügt -zumindest bei den städtischen Einrichtungen- die Vormerkungen der Servicestelle Eltern zuzuleiten. Seit September 2018 können Eltern ihre Vormerkungen auch online abgeben, was eine erhebliche Erleichterung für die Eltern bedeutet.

Wichtig zu wissen ist aber, dass bei freien Trägern wie beispielsweise kirchlichen Einrichtungen das persönliche Kennenlernen und Vorstellen in der Einrichtung in der Regel Voraussetzung für einen Betreuungsplatz ist. Bei der Kindertagespflege ist eine telefonische, persönliche oder Kontaktaufnahme per E-Mail der Eltern zum Fachdienst Kindertagespflege erforderlich.

„MeKi stellt für die Eltern, die sich für ein Betreuungsangebot vormerken lassen möchten, eine erhebliche Erleichterung dar: Sie müssen sich nicht bei mehreren Einrichtungen getrennt vormerken oder dort permanent nachfragen, ob die Vormerkung auch tatsächlich angekommen ist und wie der aktuelle Stand ist. Insbesondere die Online-Vormerkung, die seit ihrem Start im September 2017 technisch einwandfrei funktioniert, ist von zu Hause aus zu jedem der Familie als passend erscheinenden Zeitpunkt möglich. Dank des Kriterienkataloges für die Vergabe – an den zumindest die städtischen Einrichtungen gebunden sind – haben sie zudem die Sicherheit, dass die Platzverteilung nach transparenten und nachvollziehbaren Kriterien vorgenommen wird. Zudem bietet die Stadtverwaltung über ihre Servicestelle Eltern Hilfe und Unterstützung bei der Suche nach individuellen Lösungen, wenn der Wunschplatz nicht angeboten wurde oder Probleme bei der Vormerkung auftreten“, beschreibt die Bürgermeisterin die Vorteile.

„Servicestelle Eltern“ hilft bei der Vormerkung

Eltern geben ihren Betreuungsbedarf für ihr Kind, für einen Kindergartenplatz mit einer Ganztagesbetreuung und drei Wunscheinrichtungen auf einem Vormerkbogen an. Eltern können ihre Vormerkung online oder auch postalisch direkt an die Servicestelle Eltern senden. Den Vormerkbogen kann man zudem in vielen Einrichtungen, bei den Bürgerdiensten, bei der Kindertagespflege oder im Fachbereich Bildung abgeben. Viele Eltern wünschen eine persönliche Beratung, welcher Betreuungsplatz für ihr Kind am besten geeignet wäre, beispielsweise wenn ihr Kind einen besonderen Bedarf hat. Sie können sich mit ihren Fragen an die Servicestelle Eltern wenden und erhalten hier Rat. Eltern, denen es nicht leicht fällt, mit Formularen umzugehen, hilft die Servicestelle Eltern beim Ausfüllen des Vormerkbogens. Unterstützung erhalten zudem Menschen, die Übersetzungshilfen benötigen. Die Servicestelle Eltern prüft auch, ob die Angaben zu Vormerkungen vollständig sind oder ob Unterlagen nachgereicht werden müssen.

Einrichtungen vergeben die Betreuungsplätze

Die Servicestelle Eltern bzw. MeKi vergibt keine Betreuungsplätze. Dies ist Aufgabe der einzelnen Einrichtungen. Diese sehen in der Datenbank Kita-Data-Webhouse, welche Kinder für ihre Einrichtung vorgemerkt wurden. Werden in der Einrichtung Plätze frei, vergibt die Einrichtungsleitung diese Plätze. Die Eltern erhalten dazu eine schriftliche Nachricht von der Einrichtung, in der ihnen ein Platz angeboten wird. Sie haben dann rund 14 Tage Zeit, den Platz anzunehmen oder abzulehnen. Wenn die Eltern den angebotenen Platz nicht annehmen, wird der freie Platz an ein anderes Kind weitervergeben und dessen Eltern angeboten.
Die Platzzusage bei der Grundschulkinderbetreuung erfolgt durch den Fachbereich Bildung oder die freien Träger, die Schulkindbetreuung anbieten. Bei der Kindertagespflege vermittelt der Fachdienst Kindertagespflege die Plätze.

Die größte Nachfrage nach Betreuungsplätzen besteht jeweils für den Beginn eines Betreuungsjahres im September. Die Einrichtungen vergeben jährlich ab März die Plätze für das neue Betreuungsjahr. Es sind aber auch unterjährige Platzvergaben möglich. Grundsätzlich entscheidend ist, ob freie Plätze vorhanden sind.

Bei allen Betreuungsplätzen in städtischer Trägerschaft und bei der Schulkindbetreuung in freier Trägerschaft gelten dabei die vom Gemeinderat verabschiedeten Kriterien der Platzvergabe gemäß eines Punktesystems, das beispielsweise die Berufstätigkeit der Eltern, soziale Kriterien und Geschwisterkinder mit einbezieht. Freie Träger wie etwa Kirchen haben eigene Kriterien, doch werden ähnlich wie bei den städtischen Einrichtungen auch hier soziale Aspekte und die Vereinbarung von Familie und Beruf beachtet.
Bei der Kindertagespflege vermittelt der Fachdienst Kindertagespflege Eltern weiter an mögliche und qualifizierte Kindertagespflegepersonen. Eltern wählen hierbei selbst die Betreuungsperson für ihr Kind aus.

„Servicestelle Eltern“ unterstützt, wenn Eltern in ihrer Wunschkita keinen Platz erhalten haben

Eltern, die keinen Platz in ihrer Wunschkita erhalten haben, können sich an die Servicestelle Eltern wenden. Sie steht mit allen Tageseinrichtungen in Mannheim - auch denen der freien Träger -in enger Verbindung. Monatlich erhält die Servicestelle Eltern eine Mitteilung aller Einrichtungen in der Quadratestadt, wo es freie Plätze gibt. Diesen gesamtstädtischen Überblick nutzt die Servicestelle Eltern, um bei der weiteren Platzsuche zu unterstützen. Eltern, die noch einen Platz für ihr Kind suchen, erhalten Auskunft, ob beispielsweise in einer Kita, die vielleicht nicht direkt am Wohnort, aber auf dem Weg zur Arbeit liegt, noch ein Platz frei ist. So können bis zum Beginn eines Kindergarten- bzw. Schuljahres noch viele individuelle Lösungen gefunden werden.

Weitere Infos und Kontakt: https://www.mannheim.de/de/bildung-staerken/vormerkungen-fuer-die-betreuung-von-kindern

Stadt Mannheim

12.07.2018


„Individuelle Sprachbegleitung“: Handbuch für die Praxis vorgestellt

Mannheim - "Kein Kind, kein Jugendlicher geht verloren“, lautet das Leitziel des bundesweiten Programms Ein Quadratkilometer Bildung, das zum Ziel hat, Bildungschancen zu verbessern und durch den Aufbau lokaler Bildungsnetzwerke auf gleiche Bildungschancen für alle Kinder und Jugendlichen hinzuwirken. In Mannheim wurde das Programm gemeinsam von der Freudenberg Stiftung, der Stadt Mannheim und dem Staatlichen Schulamt Mannheim initiiert. Es umfasst die Neckarstadt West und startete im Oktober 2009 mit der Eröffnung der Pädagogischen Werkstatt, die ihr Büro in der Humboldt-Grundschule als Schlüsselschule hat. Deren Team vernetzt unterschiedliche Akteure aus Bildungsein-richtungen vor Ort und entwickelt gemeinsam mit ihnen konkrete Praxislösungen.

Ein solches Projekt, das zunächst 2010/11 an zwei kommunalen Kindertagesstätten - Kinderhaus Kleine Riedstraße und Kinderhaus Neckarstadt-West - angeboten wurde und inzwischen von sieben Kitas in der Neckarstadt-West in Anspruch genommen wird, ist die „Individuelle Sprachbegleitung“. Es ist in enger Kooperation der Hochschule Mannheim, Fakultät für Sozialwesen, und der Pädagogischen Werkstatt entstanden.

Sprachstandserhebungen der zurückliegenden Jahre hatten gezeigt, dass viele Kinder in der Altersgruppe der Drei- bis Sechsjährigen trotz umfassender Sprachförderangebote in den Kitas weiterhin einen erhöhten Unterstützungsbedarf in Deutsch aufweisen. Mit dem Pilotprojekt wurde eine flexible, auf die individuellen Bildungsbedürfnisse des Kin-des angepasste Angebotsstruktur geschaffen: Während des zweisemestrigen Projekt-studiums des Lehrformats „Lern- und Forschungswerkstatt II“ der Fakultät für Sozialwe-sen der Hochschule Mannheim engagieren sich Studierende wöchentlich zwei Stunden als Sprachbegleiter in den sieben Kitas im Einzugsgebiet der Humboldt-Grundschule. Sie unterstützen in einer Eins-zu-Eins-Lernsituation individuell die Sprachbildung eines Kindes, das verstärkt Sprachanregungen braucht.

Aus der Praxis für die Praxis

Fünf dieser Sprachbegleiterinnen, Eva Kirchner, Mariella Klein, Claudia Moritz, Jasmin Pohlmann, Ann-Kristin Risser, haben nun ihre Erfahrungen, die sie in Seminararbeiten beschrieben haben, zu einem Handbuch für die Praxis zusammengefasst. Es vermittelt Informationen und Lernprozesse aus der Praxis, die zukünftigen individuellen Sprachbegleitern als Leitfaden zur Orientierung dienen sollen. In einem Pressegespräch wurde heute das „Handbuch für Sprachbegleiter“ offiziell vorgestellt.

Mit dem Handbuch geben die Autorinnen einen Einblick in die Vielfalt der in dem Projekt enthaltenen Lernchancen, Herausforderungen und Aktivitäten. Es war ihnen wichtig, ihre Erfahrungen nachfolgenden Generationen von Studierenden in gebündelter Form weiter zu geben: Aus der Praxis für die Praxis.

„Mehr als hundert Kinder haben schon von diesem hochgradig individualisierten Förderansatz des Projektes ‚Individuelle Sprachbegleitung‘ profitiert. Kinder, die schwiegen, begannen zu sprechen. Kinder, die sich in die eigene Welt einer Fantasiesprache zurückgezogen hatten, kehrten zurück in die Gemeinschaft“, erläuterte Professorin Dr. Marion Baldus, Fakultät für Sozialwesen, Hochschule Mannheim, die die Studierenden betreut, den Erfolg des Projekts für Kinder, aber auch die Sprachbegleiter. „Studierende können sich in dem Projekt in der Kunst des Beziehungsaufbaus üben. Sie erfahren, dass eine qualitativ hochwertige Beziehung zum zentralen Motor des Spracherwerbs und der Persönlichkeitsentfaltung des von ihnen begleiteten Kindes wird. Sie lernen, Kinder in ihrem Verhalten sehr feinsinnig zu beobachten und zu erspüren, welche Unterstützung sie benötigen, um den nächsten Schritt in ihrer Entwicklung zu gehen, wo Blockaden liegen und wodurch sie aufgelöst werden können“, beschrieb die Professorin die Vorzüge.

Die Bildungsbürgermeisterin der Stadt, Dr. Ulrike Freundlieb, betonte: „Bildungsgerechtigkeit für alle Kinder und Jugendlichen in Mannheim zu schaffen, ist ein grundlegendes strategisches Ziel der Stadt. Das bedeutet, dass jedes Kind, unabhängig von seiner Herkunft und den Bedingungen, in denen es aufgewachsen ist, die gleichen Chancen auf Bildung erhält. Wir möchten die Bildungsbenachteiligung von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund aufheben. Und Sprache ist der Baustein zu gelunge-ner Integration. Daher sollte jedes Kind in seinen individuellen Fähigkeiten gefördert werden. Das Projekt der ‚Individuellen Sprachbegleitung‘ setzt diesen Ansatz beispielhaft um“, so Freundlieb.

Das Projekt als ein Praxisbaustein im Programm Ein Quadratkilometer Bildung – einer biographiebegleitenden Lern- und Entwicklungsplattform in der Neckarstadt-West - habe sich bewährt, resümierte der Geschäftsführer der Freudenberg Stiftung, Sascha Wenzel. „Denn Bildungserfolg liegt auf der unmittelbaren Ebene und wird nur kommunal sichtbar. Wenn es uns gelingt, den Sozialraum als unmittelbares Lernumfeld des Kindes zu aktivieren und die wichtigsten Kräfte hier zu bündeln, haben wir viel erreicht“, hob Wenzel hervor.

Weitere Informationen zu Ein Quadratkilometer Bildung und der Individuellen Sprachbegleitung finden sich unter:http://www.ein-quadratkilometer-bildung.eu/wo/mannheim. Das „Praxishandbuch Individuelle Sprachbegleitung“ steht auf der Internetseite der Stadt Mannheim zum Anschauen und Herunterladen bereit: https://www.mannheim.de/de/nachrichten/praxishandbuch-individuelle-sprachbegleitung.

Stadt Mannheim

12.07.2018


Kindergipfel 2018 – wie wird Mannheim kinderfreundlicher? - Kindergruppen für den 68DEINS! Kindergipfel gesucht!

Mannheim - Am 14.11.2018 findet in der Kunsthalle Mannheim der zweite 68DEINS! Kindergipfel statt. Eingeladen sind alle Gruppen mit Kindern im Alter zwischen acht und 13 Jahren aus Mannheim, die sich im Vorfeld zum Gipfel mit der Stadt und der Lebensqualität von Kindern auseinandersetzen wollen. Das 68DEINS! Kinder- und Jugendbüro sucht noch Kindergruppen, die ab den Sommerferien ihre Ideen und Anliegen erarbeiten und auf dem Kindergipfel präsentieren möchten.

Wie schon im Jahr 2014 sind Kinder aus ganz Mannheim einladen, ihre Zukunftsvision von Mannheim zusammen zu entwickeln und zu teilen. Wie wird Mannheim noch kinderfreundlicher?
Um der Mannheimer Kommunalpolitik zu zeigen, was Kinder sich vorstellen, was sie brauchen, um glücklich in Mannheim zu leben, ihre Potenziale zu entwickeln und sich wohlzufühlen, organisiert das 68DEINS! Kinder- und Jugendbüro im November 2018 den zweiten Mannheimer Kindergipfel.

Damit die Ideen und Vorschläge genug Zeit und die notwenige Ernsthaftigkeit erreichen können, beginnt der Kindergipfel bereits nach den Sommerferien mit der Erarbeitung von Anliegen, Ideen und Forderungen von Kindergruppen zu den Themen Raum zum Spielen, Verkehr und Umwelt, Schulen und Freizeitangebote.

Alle pädagogischen Fachkräfte, alle ehrenamtlichen Gruppenleiterinnen und Gruppenleiter, Lehrerinnen und Lehrer oder Erzieherinnen und Erzieher sind eingeladen, sich am Kindergipfel mit ihrer Gruppe zu beteiligen.

Anmeldungen zur Teilnahme am Kindergipfel, können bis zum 23.07.2018 an: verena.frank@mannheim.de gerichtet werden. Weitere Informationen zum Kindergipfel finden sich unter www.68deins.de

Hintergrund:

Der Kindergipfel wird organisiert von 68DEINS! Kinder- und Jugendbüro Mannheim. Das 68DEINS! Kinder- und Jugendbüro Mannheim befindet sich in der Trägerschaft des Stadtjugendring Mannheim e.V. sowie der Stadt Mannheim, Fachbereich Kinder, Jugend und Familie – Jugendamt und Fachbereich Rat, Beteiligung und Wahlen/Kinderbeauftragte.

Stadt Mannheim / Kinder- und Jugendbüro

12.07.2018


Erster Bürgermeister Christian Specht spricht in Brüssel auf Einladung des europäischen Auswärtigen Dienstes zur Rolle von Städten in der internationalen Zusammenarbeit

Erster Bürgermeister Christian Specht mit Roland Hall, Senior Berater der Europäischen Kommission für Internationale Beziehungen (links), und Lotte Knudsen, Generaldirektorin für Menschenrechte, globale und multilaterale Angelegenheiten des Europäischen Auswärtigen Dienstes (zweite von rechts) sowie Nona Deprez (Euopäische Kommission, zweite von links)

Brüssel (Belgien) / Mannheim - Wenn sich die Vertreter des Auswärtigen Dienstes der Europäischen Union (European External Action Service EEAS) und die Direktoren der Auswärtigen Ämter der 28 EU Mitgliedstaaten in Brüssel treffen, um über grundlegende Strategien der EU-Außenpolitik zu beraten, haben Bundesländer oder gar Städte üblicherweise keinen Zugang. Umso bemerkenswerter ist es daher, dass der EEAS mit der Stadt Mannheim erstmals eine europäische Kommune einlud, um sich über die Rolle von Städten in der internationalen Politik informieren zu lassen. Der Senior Berater der Europäischen Kommission für internationale Beziehungen, Ronald Hall, erläuterte daher auch zu Beginn der Sitzung, weshalb die Wahl gerade auf Mannheim gefallen ist. „Die Stadt Mannheim ist eine von 120 Städten, darunter viele europäische und außereuropäische Großstädte, die aktiv am EU-Programm International Urban Cooperation (IUC) mitwirkt. Unter diesen Städten hat sie große Erfahrung und hat die schnellsten Fortschritte bei der Umsetzung von internationalen Kooperationsprojekten gemacht.“

Erster Bürgermeister Specht, der in Vertretung von Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz nach Brüssel gereist war, führte in seiner rund halbstündigen Ansprache zunächst aus, weshalb sich die Stadt Mannheim international engagiert: „Wir sehen, dass unsere Unternehmen, gerade auch die kleinen und mittelständischen, erheblich von der Entwicklung ausländischer Märkte, wie z.B. dem chinesischen, abhängig sind. Den Erfolg unserer Unternehmen im Ausland wollen wir durch internationale politische Kontakte flankieren. Zudem übernehmen wir als Stadt global Verantwortung und tragen zur Bekämpfung von Fluchtursachen bei, indem wir etwa Kommunen in der MENA-Region (mittlerer und naher Osten) bei ihrer wirtschaftlichen Entwicklung und der Bewältigung der Flüchtlingszuwanderung unterstützen.“

Die anwesenden Spitzendiplomaten aus den EU-Mitgliedstaaten waren besonders interessiert an den Erfahrungen der Stadt Mannheim in der Kooperation mit China. Die Frage der künftigen Zusammenarbeit zwischen der Europäischen Union und China gehört zu den besonders sensiblen Themen der EU-Außenpolitik. „In unseren konkreten wirtschaftspolitischen Kooperationsprojekten mit China haben wir die Erfahrung gemacht, dass chinesische Städte mit sehr klar definierten Zielen und Vorstellungen in Kooperationsprojekte gehen. In der Bestimmung und Durchsetzung unserer eigenen strategischen Ziele und Interessen müssen wir als europäische Städte noch besser werden“, resümierte Christian Specht.

Mannheims Erster Bürgermeister begrüßte die politische Unterstützung, die Mannheim durch die Europäische Union erhält, ausdrücklich. „Gerade das Programm IUC hat uns wirtschaftspolitische Zugänge zu chinesischen Behörden eröffnet, die uns unmittelbar bei der Realisierung der Güterzugverbindung Mannheim-China helfen. Ohne die EU hätten wir diese Kontakte nicht.“ Die Finanzausstattung des entsprechenden EU-Programms, das internationale Städtekooperationen fördert, sei aber keineswegs auskömmlich, so Specht: „20 Mio. Euro für alle internationalen Städtekooperationen europäischer Städte können nicht ausreichen, wenn auch substanzielle Pilotvorhaben realisiert werden sollen. Es freut mich daher, dass die Europäische Kommission heute signalisiert hat, das Programm künftig deutlich aufstocken zu wollen.“

Erster Bürgermeister Specht wies in seinem Vortrag noch auf zwei weitere Punkte hin: „Gerade in den EU-China-Beziehungen müssen wir auf Reziprozität achten; beide Seiten müssen davon profitieren. ‘Win-win‘ darf nicht nur eine Floskel sein, sondern muss die Grundlage unserer Zusammenarbeit werden. Des Weiteren sollten gerade die kommunalen Kooperationsprojekte auch den ‚Export‘ europäischer Werte wie Demokratie, Meinungsfreiheit und Rechtsstaatlichkeit umfassen. Ich glaube fest daran, dass die sogenannte Städtediplomatie einen Beitrag zum politischen Wandel in autoritären Systemen leisten kann.“

Trotz seines engen Terminplans ließ es sich der für Haushaltsfragen zuständige EU-Kommissar Günther Oettinger nicht nehmen, sich von Erstem Bürgermeister Specht über die EU-bezogenen Aktivitäten der Stadt Mannheim im Allgemeinen sowie die Umsetzung des Programms IUC im Speziellen informieren zu lassen.

Seinen Besuch in Brüssel nutzte Christian Specht zu einem Gedankenaustausch mit der Generalsekretärin von EUROCITIES, Anna-Lisa Boni. „Die Stadt Mannheim ist tatsächlich die Botschafterin in unserem Netzwerk, wenn es um das Thema Städtediplomatie und Zusammenarbeit mit China geht“, so die europäische Städtevertreterin.

Hintergrund:

Mannheim ist als erste deutsche Stadt von der Europäischen Union in das strategische Kooperationsprogramm IUC aufgenommen worden. Sämtliche Aktivitäten, die Mannheim im Rahmen des Projektes durchführt, stehen im Kontext der offiziellen EU-China-Beziehungen, werden durch die Europäische Kommission politisch flankiert und finanziell unterstützt.

Dem Netzwerk EUROCITIES ist Mannheim 2009 als erste baden-württembergische Stadt beigetreten. EUROCITIES ist der bedeutendste Zusammenschluss europäischer Großstädte. Innerhalb von EUROCITIES bekleidet Mannheim verschiedene Schlüsselpositionen, unter anderem in den Themen Verkehr, Wasser und „Urbane Agenda der EU“.

Stadt Mannheim

12.07.2018


Kunst und Kultur kennenlernen und die eigene Kreativität ausleben

Startschuss für musisch-kulturellen Kindergarten Gryphiusweg

Mannheim / Kindergarten Gryphiusweg - Die 53 städtischen Kindertageseinrichtungen der Stadt Mannheim unterstützen die frühkindliche Bildung von Kindern in allen Entwicklungsschwerpunkten: Sprache, Bewegung, naturwissenschaftliches Lernen und vielem mehr. Hinzu kommen besondere Schwerpunkte, die sich an den Bedürfnissen der Kinder orientieren. Der Kindergarten Gryphiusweg setzt ab sofort einen solchen auf die musisch-kulturelle Bildung. Heute (10.07.2018) wurde dazu der Startschuss gegeben und der musisch-kulturelle Kindergarten eröffnet.

„Die kulturelle Vielfalt der Einrichtung in Musik und Sprache sind tragende Bausteine des Konzeptes“, erläuterte Bildungsbürgermeisterin Dr. Ulrike Freundlieb bei der Eröffnung. 40 Kinder aus zehn Nationen sowie fünf Nationalitäten der Teammitglieder seien ein gelebtes Spiegelbild der bunten Mannheimer Stadtgesellschaft.

„Der musisch-kulturelle Kindergarten Gryphiusweg setzt auf musisch-künstlerische Bildung und verbindet in seinem Konzept die kulturellen Realitäten und Identitäten mit ästhetisch-künstlerische Bildung, betont die Bürgermeisterin und ergänzt: „Es werden den Kindern Bildungsmöglichkeiten und Lernfenster eröffnet, um Kunst und Kultur kennenzulernen und die eigene Fantasie und Kreativität auszuleben. Für die Kindern wird so die große Bandbreite der musischen Bildung im Alltag erlebbar.“ Denn musische Erziehung sei der Baustein für viele Lernbereiche und eröffne neue Denk- und Erfahrungswelten in unterschiedlichsten Bereichen, ist Freundlieb überzeugt: „Die Musik fremder Kulturen wird erlebbar und verständlich. Dies beinhaltet gleichzeitig eine Wertschätzung, die wichtig für die Integrations- und Willkommenskultur ist.“

Klassische Musik, kulturspezielles Liedgut bis Pop und Rapp, das Singen und Kennenlernen von Instrumenten, Tänzen, Singspielen oder Besuche in Theater und Konzert stehen auf dem Programm. In Kooperation mit Musikern, den Museen für Bildende Kunst im und auch außerhalb des Kindergartens wird für die Kinder der Zugang in die Welt der Kultur erfahrbar gemacht.

„Die Verbindung zwischen Musik und Kunst wird gestaltet und für Kinder und Eltern sichtbar. Dies fördert Kreativität und Fantasie und bietet eine Möglichkeit, sich mitzuteilen und auszudrücken, baut sprachliche sowie kulturelle Barrieren ab und unterstützt eine vorurteilsbewusste Gemeinschaft“, hebt Freundlieb den gesellschaftlichen Wert des Konzeptes hervor. Dem strategischen Ziel der Stadt Mannheim, mehr Bildungs- und Chancengleichheit für alle Kinder zu schaffen, werde mit dem Konzept in bester Weise Rechnung getragen.

Mit einem Dschungelkonzert, das die Kinder gemeinsam mit einer Kunstpädagogik-Studentin und einem Musiker eingeübt hatten, gestalteten die kleinen Tiger, Elefanten, Fische, Schmetterlinge und Vögel den Start des musisch-kulturellen Kindergartens tierisch-musikalisch.

Stadt Mannheim

11.07.2018


Situation für Schulkindbetreuung in Seckenheim entspannt sich

Neue Gruppe startet zum kommenden Schuljahr

Mannheim-Seckenheim - Mit Beginn des neuen Schuljahres im September wird die neue Gruppe mit 20 zusätzlichen Plätzen für die Schulkindbetreuung an der Südschule Seckenheim starten. „Damit sind aktuell alle Kinder versorgt“, stellt Bildungsbürgermeisterin Dr. Ulrike Freundlieb fest und betont: „Wir freuen uns, dass wir für die Schulkindbetreuung in Seckenheim eine Lösung finden konnten“.

Nach der ersten Vergaberunde Anfang März waren alle vorhandenen Plätze belegt. Zurzeit stehen noch 16 Kinder für Seckenheim-Süd auf der Vormerkliste. Vier Kinder befinden sich derzeit in der Vergabe für den Hort an der Stammschule. Die Einrichtung weiterer Plätze seitens der Stadt war bereits seit März dieses Jahres beschlossen, allerdings fehlte noch geeignetes Personal, um den Betrieb aufzunehmen. Zwischenzeitlich ist es gelungen, solch geeignetes Personal zu finden, so dass zu Beginn des kommenden Schuljahres die neue Gruppe starten kann.

In Seckenheim bieten Stadt und Träger ab dem kommenden Schuljahr 200 Hortplätze an. Dazu kommen 80 Betreuungsplätze bis 14 Uhr. Für die Eltern besteht außerdem grundsätzlich die Möglichkeit, sich für den Hort der Delta Kids des TSV Mannheim Hockey am Fernsehturm anzumelden, dort werden insgesamt 40 Plätze angeboten.

Stadt Mannheim

11.07.2018


Internationale Fachkräfte für die regionale Wirtschaft

Welcome Center Rhein-Neckar unterstützt internationale Studierende

Rhein-Neckar-Kreis - Sie sind hervorragend ausgebildet und wichtige potenzielle Fachkräfte für die regionale Wirtschaft. Doch Studien belegen, internationale Absolventinnen und Absolventen deutscher Universitäten und Hochschulen fühlen sich über Bleibemöglichkeiten schlecht oder gar nicht informiert. Sie sind erfahrungsgemäß weniger gut vernetzt, kaum mit den aufenthaltsrechtlichen Bedingungen vertraut und verfügen teilweise über nicht ausreichende Deutschkenntnisse. Mit dem Seminarangebot „International Students Welcome (ISW)“ soll eine nachhaltige Verbindung zwischen internationalen Studierenden und kleinen und mittleren Firmen geschaffen werden. Die Koordination und Finanzierung erfolgt durch das Welcome Center Rhein-Neckar in Abstimmung mit den Wirtschaftsförderungen Mannheim, Heidelberg und des Rhein-Neckar-Kreises.

„Seit seiner Einrichtung im Jahr 2014 hat das Welcome Center Rhein-Neckar internationale Studierende als wichtige Zielgruppe unterstützt. Mit dieser regionalen Initiative erhält die erfolgreiche Arbeit des Welcome Centers weitere Impulse, um internationale Fachkräfte in den deutschen Arbeitsmarkt zu integrieren“, sagt Mannheims Wirtschaftsbürgermeister Michael Grötsch und dankt dem Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg, das durch die Förderung des Welcome Centers auch das Seminarangebot finanziell unterstützt.

Mit dem Seminar soll Studierenden der Kontakt zu Betrieben in der Region erleichtert werden. Entwickelt wurde es für das Welcome Center Rhein-Neckar vom Fachbereich für Wirtschafts- und Strukturförderung der Stadt Mannheim mit der Universität Heidelberg, der SRH, der Universität Mannheim, der Hochschule Mannheim, den Wirtschaftsförderungen Heidelberg und des Rhein-Neckar-Kreises, der Heidelberger Dienste gGmbH, dem Fachbereich Bürgerdienste der Stadt Mannheim und den Agenturen für Arbeit Heidelberg und Mannheim.
Das Projekt ist nicht nur für Studierende ein Gewinn. Marc Massoth, Amtsleiter der Heidelberger Wirtschaftsförderung, hat insbesondere die lokalen Betriebe im Blick: „Vor allem kleine und mittelständische Unternehmen kämpfen mit den Auswirkungen des Fachkräftemangels. Mit diesem Projekt möchten wir für diese den Zugang zu hochqualifizierten Fachkräften erleichtern.“

Das Angebot, das von der Heidelberger Dienste gGmbH für das Welcome Center Rhein-Neckar umgesetzt wird, umfasst acht Module mit insgesamt 32 Stunden. Neben Informationen über das deutsche Bildungssystem stehen die Themen Bewerbungen, Vorstellungsgespräche und Arbeitsvertrag im Mittelpunkt, verbunden mit einer Qualifizierung bei Feldern wie Teamfähigkeit, Konfliktmanagement und Arbeitstechniken. Wichtig ist der unmittelbare Kontakt zu Betrieben in der Region. „Für Unternehmen im Rhein-Neckar-Kreis bietet das Projekt die Chance, sich internationalen Bewerberinnen und Bewerbern zu zeigen und dadurch qualifizierte Fachkräfte zu gewinnen“, erklärt Danyel Atalay, Stabsstellenleiter der Wirtschaftsförderung des Rhein-Neckar-Kreises.

Finanzierung und Aufgaben des Welcome Centers Rhein-Neckar

Das Welcome Center Rhein-Neckar wird im Jahr 2018 mit 60 Prozent (123.900 Euro) vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg gefördert. Die restlichen 40 Prozent steuern die drei Partner Stadt Mannheim, Heidelberger Dienste gGmbH und Rhein-Neckar-Kreis bei. Das Welcome Center berät Unternehmen zu allen Fragen rund um die Gewinnung und Integration internationaler Fachkräfte oder verweist an die zuständigen Ansprechpartner in der Region wie die Agenturen für Arbeit Heidelberg und Mannheim, mit denen dazu eigens eine Kooperationsvereinbarung geschlossen wurde.

Gleichzeitig sind die Welcome Center für internationale Fachkräfte und deren Familien eine wichtige Anlaufstelle. Sie bieten eine Erstberatung an und vermitteln Interessierte dann an originär zuständige Stellen. Themen sind beispielsweise Arbeitssuche, Aufenthaltsrecht, Arbeitsrecht, Spracherwerb, Berufsanerkennung, Bewerbung, Wohnen, Qualifizierung und Kinderbetreuung.

Das Wirtschaftsministerium fördert im Jahr 2018 die im Land bestehenden Welcome Center für internationale Fachkräfte mit insgesamt 967.800 Euro.

Stadt Mannheim

11.07.2018


Fahrlachtunnel: Arbeiten an den Notgehwegen für die Sicherheitsbeleuchtung

Mannheim / Fahrlachtunnel - In beiden Tunnelröhren des Fahrlachtunnels finden von Sonntag, 15. Juli 2018, bis voraussichtlich Sonntag, 16. September 2018, Erneuerungsarbeiten statt. Beide Tunnelröhren sind abwechselnd einspurig mit Gegenverkehr befahrbar. Für die Ertüchtigung und Nachrüstung der Sicherheitsbeleuchtung werden die Notgehwegbeläge und die Kabelschachtabdeckungen der inneren Notgehwege entlang der Mittelwand erneuert. Für die äußeren Notgehwege wurden diese Arbeiten bereits im Rahmen der Erneuerung der Feuerlöschleitungen in den Jahren 2012 und 2016 ausgeführt.

Los geht es mit der Tunnelröhre Nord. Diese wird vom 15.Juli bis 12.August 2018 erneuert und der Verkehr einspurig mit Gegenverkehr über die Süd-Röhre geführt. Am Sonntag, 12. August, wird die Sperrung umgebaut und die Arbeiten in der Tunnelröhre Süd starten. Diese sind bis Sonntag, 16. September, angesetzt. Der Verkehr in Fahrtrichtung Neuhermsheim wird durch die Tunnelröhre Nord mit Gegenverkehr geführt. Im Anschluss ist der Tunnel in beiden Fahrtrichtungen wieder uneingeschränkt befahrbar.

Straßentunnel sind besonders kritische Straßenabschnitte, die hohe Anforderungen an die Verkehrs- und Betriebssicherheit erfüllen müssen. Die Sicherheitsanforderungen an Straßentunnel wurden nicht zuletzt infolge einiger schwerer Tunnelunfälle in den letzten Jahren stetig erhöht und sind in den Richtlinien für die Ausstattung und den Betrieb von Straßentunneln (RABT) und der DIN EN 16276 “Evakuierungsbeleuchtung in Straßentunneln“ geregelt. Die Regelungen für die Sicherheitsanforderungen machen es notwendig die Sicherheitsbeleuchtung im Fahrlachtunnel nachzurüsten.

Stadt Mannheim

11.07.2018


Mit facettenreicher Vielfalt verzaubert

32. Musikschulfest mit "Jugend musiziert"-Preisträgerkonzert eröffnet

Mannheim - Hochdynamisch, sensibel und zugleich voller technisch versierter Tiefe brachten Teresa Ho und Michael Duong ihren Auszug aus Maurice Ravels Klavierzyklus “Ma Mère l’Oye” im vierhändigen Spiel zum Klingen. Damit zeigten die jungen Künstler zur Eröffnung des „Jugend musiziert“-Preisträgerkonzerts an der Mannheimer Musikschule exemplarisch, mit welchen Qualitäten sie - wie auch ihre Mitschüler - die Juroren des im vergangenen Mai in Lübeck ausgetragenen 55. Bundeswettbewerbs von sich hatten überzeugen können. 14 Musikerinnen und Musiker der städtischen Einrichtung hatten dort erste, zweite und dritte Plätze belegt: „Das ist grandios, das ist ein riesen Erfolg“, würdigte Bildungsbürgermeisterin Dr. Ulrike Freundlieb in ihrem Grußwort zum Preisträgerkonzert, das zugleich das 32. Musikschulfest der städtischen Einrichtung einläutete, die Leistung der jungen Künstler. „Und ich freue mich sehr, dass ein Teil dieser 14 Nachwuchstalente uns heute die Möglichkeit gibt, ihr Können zu genießen und in die Musik einzutauchen, die sie so meisterhaft vortragen“, fügte Freundlieb hinzu.

Hierbei brillierten Felix Jendritza, Rhea Juli, Martin Koloseus und Lucia Enzmann an den Solo-Gitarren ebenso wie der von Teresa Ho am Klavier begleitete Sänger Ali Insan, Klarinettistin Antonia Mangold - der Lehrerin Barbara Witter-Weiss am Flügel zur Seite stand - und Cellistin Carla Arndt, die zusammen mit Pianistin Merle Arndt den großartig seelenvollen Abschluss des Konzertes bestritt. Udo Michel-Laus, Vorsitzender des Vereins der Freunde und Förderer der Städtischen Musikschule Mannheim, überreichte allen Schülern nach dem Konzert im Ernst-Toch-Saal unter großem Applaus des Publikums zudem den Preis des Fördervereins.

Sieger im Bundeswettbewerb von „Jugend musiziert“ zu sein - „das bedeutet erst mal viel, viel Arbeit, viel Disziplin, und viel Üben“, hatte Freundlieb zuvor betont. Ein herzliches Dankeschön richtete die Bildungsbürgermeisterin in diesem Zusammenhang auch an die Eltern und Familien, welche die Kinder und Jugendlichen auf diesem Weg begleitet und unterstützt hatten. Ebenso dankte sie dem Kollegium, denn dieser Erfolg "fußt natürlich auch auf Organisation, Vorbereitung und vor allen Dingen auch auf dem Unterricht der Lehrerinnen und Lehrer der Musikschule.“

Ganze Palette der Angebote

„Wir wollen Ihnen die ganze Palette unserer Angebote nahebringen“, erläuterte die Dezernentin mit Blick auf das Musikschulfest: Angefangen von der Elementaren Musikpädagogik, welche die jüngsten Teilnehmer ab dreieinhalb Jahren und deren Eltern zu einem „Sommerfest auf der Wiese“ einlud - einer „ganz besondere Form von Musikerlebnis und -gestaltung“, wie Freundlieb ausführte. Kinder ab vier Jahren konnten daneben bei „Unter Wasser“ eine musikalische Geschichte zum Zuhören und Mitmachen erleben. Zum Abschluss stand am frühen Abend ein Konzert des von Lehrkräften unterstützten JugendSinfonieOrchesters mit Sergei Prokofjews „Peter und der Wolf“ im Börsensaal auf dem Programm. Dazwischen konnten die Besucher in und vor der Musikschule die enorme Vielfalt der Ensembles erleben - vom Streich- und Blasorchester über Gitarren- und Klavierkonzerte bis zu den Flötenklassen oder den Rock- und Pop-Bands.

„Der Aufwand besteht in der Koordination, ansonsten ist das der Spiegel unserer Arbeit“, sagte Musikschulleiter Bjoern Strangmann über die logistische und organisatorische Herausforderung, solch ein „Mini-Festival“ auszurichten. Viele Puzzleteile der übers Jahr verteilten Arbeit fügten sich hierbei zu einem großen Ganzen zusammen, führte Fest-Organisator Achim Ringle aus.

Insgesamt waren es knapp 30 einzelne Veranstaltungspunkte, welche die Besucher im Quadrat E4 erwarteten. Fast alle Lehrkräfte und Sachgebietsleiter der entsprechenden Bereiche seien an diesem Tag im Einsatz, berichtete Bjoern Strangmann. Der Förderverein der Musikschule sorgte überdies mit einem breit gefächerten kulinarischen Angebot im „Caféhaus“ für das leibliche Wohl der Gäste.

„Unser Hauptanliegen ist es, die Musikerinnen und Musiker zum Spielen zu bringen, in Ensembles oder in konzertanten Umgebungen“, so Bjoern Strangmann über die Konzeption der Schule, die gleichsam alle Altersstrukturen abdecke. Und auch für die heutige Veranstaltung gelte: „Es ist ein Musikschulfest für alle hier in der Stadt.“

Unter den zahlreichen Akteuren, die bei der Veranstaltung musizierten, fand sich auch das internationale Ensemble „Mosaik“ unter der Gesamtleitung von Andrés Hernández Alba, das dieses Jahr in Zusammenarbeit mit der Popakademie Baden-Württemberg und der Orientalischen Musikakademie Mannheim den türkischen Kulturraum in den Klangfokus rückte: Auch dies war ein eindrucksvoller Beleg der ungemein facettenreichen Vielfalt, mit dem die Mannheimer Musikschule ihre Festgäste einmal mehr verzauberte.

Stadt Mannheim

11.07.2018


Unterstützung aus Brüssel: 2019 werden aus dem Europäischen Sozialfonds für Mannheim 610.000 Euro bereitgestellt

Mannheim / Brüssel (Belgien) - „Trotz der guten Arbeitsmarktdaten und der starken wirtschaftlichen Entwicklung in unserer Stadt gibt es Zielgruppen des Arbeits- und Ausbildungsmarktes, die nach wie vor eine besondere Unterstützung benötigen“, sagt Wirtschafts- und Sozialbürgermeister Michael Grötsch. Für diese Unterstützung stehen der Stadt Mannheim im Jahr 2019 insgesamt 610.000 Euro aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) aus dem regionalen Kontingent des Ministeriums für Soziales und Integration Baden-Württemberg zur Verfügung.

In zwei spezifischen Zielen ist eine ESF-Förderung möglich: zur Verbesserung der Beschäftigungsfähigkeit und der Teilhabechancen von Menschen, die besonders von Armut und Ausgrenzung bedroht sind sowie zur Vermeidung von Schulabbruch und Verbesserung der Ausbildungsfähigkeit. „Für die Bekämpfung der Langzeitarbeitslosigkeit müssen wir alle Kräfte bündeln. Zudem sind wir aufgefordert, für jeden jungen Menschen in unserer Stadt eine berufliche Perspektive zu ermöglichen. In beiden Bereichen helfen uns die ESF-Mittel, um die Fachkräftegewinnung von Mannheimer Betrieben zu unterstützen“, ist Bürgermeister Grötsch überzeugt. Auch in der neuen Förderperiode hat das Querschnittsziel „Gleichstellung der Geschlechter“ für den Arbeitskreis ESF Mannheim eine hohe Priorität, um vor allem auch Mädchen und Frauen eine Integration in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt zu ermöglichen.

Die vom Arbeitskreis ESF Mannheim entwickelte regionale Arbeitsmarktstrategie unter Federführung des Fachbereichs für Wirtschafts- und Strukturförderung für das Förderjahr 2019 wurde mit Einstimmigkeit beschlossen. Der ESF ist das zentrale EU-Finanzierungsinstrument für die Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik.

Nähere Informationen und die Arbeitsmarktstrategie erhalten Bildungseinrichtungen und Beschäftigungsträger, die für eines der beiden spezifischen Ziele Ideen für Projekte haben, bei der Geschäftsführung des Arbeitskreises ESF beim Fachbereich für Wirtschafts- und Strukturförderung der Stadt Mannheim (Telefon: 0621 / 293-2049 oder 293-3355, E-Mail: Harald.Pfeiffer@mannheim.de oder Rolf.Schaefer@mannheim.de) oder auf der Internetseite http://www.mannheim.de/wirtschaft-entwickeln/foerdergelder-vom-europaeischen-sozialfonds. Weitere Hinweise zum Europäischen Sozialfonds sind auf der ESF-Internetseite des Landes Baden-Württemberg www.esf-bw.de verfügbar.

Stadt Mannheim

11.07.2018


Unterzeichnung eines Memorandum of Understanding

Empfang der chinesischen Delegation aus Chongqing zur Unterzeichnung eines Memorandum of Understanding

Mannheim / Chongqing (China) - Eine durchgehende Güterzugverbindung soll zukünftig von Mannheim bis ins chinesische Chongqing reichen. Am 9. Juli 2018 wurde ein Memorandum of Understanding zwischen der Stadt Mannheim und der Yuxinou Logistics Company Ltd über eine Zusammenarbeit im Bereich Logistik und Güterverkehr unterzeichnet. Die Europäische Union unterstützt die Zusammenarbeit im Rahmen des Programms ‚International Urban Cooperation‘ (IUC). Außerdem wird während des Besuchs der chinesischen Delegation über die Eröffnung eines Repräsentanzbüros der Stadt Chongqing in Mannheim gesprochen.

Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz beim Empfang der chinesischen Delegation zur Unterzeichnung eines Memorandums of Understanding

Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz hob in seiner kurzen Ansprache hervor, dass Mannheim als zentraler Verkehrsknotenpunkt für Wasser-, Straßen- und Schienenverkehr einer der bedeutendsten Logistik- und Wirtschaftsstandorte in Europa sei. Von einer direkten Zugverbindung würden daher beide Städte enorm profitieren. Die Stadt unterstütze außerdem die Ansiedlung des Chongqing Büros: „Chongqing wird in Mannheim ein herausragendes Umfeld an relevanten Wirtschaftsakteuren vorfinden“, so der OB. „Wir sind froh, im Rahmen des IUC-Programms der EU neue Beziehungen zu China knüpfen zu können. Mannheim ist die einzige deutsche Stadt mit zwei chinesischen Partnerstädten und damit werden die bestehenden Beziehungen erweitert. Über das Projekt zur durchgehenden Güterverbindung wird seit einem Jahr gesprochen und es erfährt auch im europäischen Maßstab eine schnelle Konkretisierung.“

v.l.: Rong Zhanh, stellvertretende Geschäftsführerin von Yuxinou (Chongqing) Logistics Co., LTD und Christian specht, Erster Bürgermeister der Stadt Mannheim, unterzeichnen das Memorandum of Understanding. Im Hintergrund: Stadtrat Bernd Kupfer, Pablo Gàndara von der EU-Kommission, Xue Xiong, Generaldirektor Development and Reform Commission of Chongqing Municipality, Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz und Stadtrat Ralf Eisenhauer

Chongqing ist mit rund 33 Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern eine von nur vier regierungsunmittelbaren Städten Chinas. Die im Landesinneren am Oberlauf des Yangtse gelegene Stadt ist von hoher strategischer Bedeutung für die Güterlogistik zwischen China und Europa, da sie Start- und Zielpunkt des Transeurasia-Expresses ist, der China mit Deutschland verbindet. Xue Xiong, Generaldirektor der Development and Reform Commission von Chongqing, erläuterte, durch die Zusammenarbeit mit Mannheim würden die Kooperationen zwischen Chongqing und Europa eine neue Ebene erreichen. „Die beiden Städte haben unterschiedliche Stärken und damit ein großes Potenzial für die Zusammenarbeit.“

„Die Städte rücken mehr und mehr in den Fokus der EU“, erklärte Pablo Gandara, der bei der Europäischen Kommission für das IUC-Programm zuständig ist. „Das IUC-Programm kümmert sich um deren Entwicklung. Mit Mannheim hat Chongqing einen europäischen Champion als Partner.“

Stadt Mannheim

11.07.2018


STARTUP MANNHEIM eröffnet Kontaktstelle in Tel Aviv

v.l. Michael Grötsch, Jonathan Glick, Christian Sommer, Nikolas Löbel vor dem Kontaktbüro von Startup Mannheim im Startup Center Mindspace in Tel Aviv

Tel Aviv (Israel) / Mannheim - Wirtschaftsbürgermeister Michael Grötsch eröffnete am gestrigen Sonntag, 8. Juli, zusammen mit Christian Sommer, Geschäftsführer der mg: mannheimer gründerzentren gmbh, und dem stellvertretenden CDU-Fraktionsvorsitzenden im Mannheimer Gemeinderat, Bundestagsabgeordneter Nikolas Löbel, das Kontaktbüro von STARTUP MANNHEIM im israelischen Tel Aviv. Geleitet wird das Büro vom ehemaligen Vize-Generalkonsul des Staates Israel in München, Jonathan Glick.

Der neue Kontaktstellenleiter verdeutlichte der Mannheimer Delegation die Wichtigkeit eines solchen Verbindungsbüros. So sind insbesondere israelische Startup-Unternehmen an Kooperationen mit deutschen Unternehmen stark interessiert. Sommer, der die Aktivitäten in Israel aus Mannheim heraus koordiniert, hat die Verbindung zu Glick aufgebaut, um die Unternehmen der Region mit dem Startup-Ökosystem Israels zu verknüpfen. Wirtschaftsbürgermeister Grötsch misst diesen Kooperationen eine hohe Bedeutung zu: „Ziel ist es, israelische Startups mit der Mannheimer Industrie und dem Mittelstand in Verbindung zu bringen, um deren deutsche Niederlassungen in Mannheim anzusiedeln.“ Tel Aviv gilt, neben dem Silicon Valley, als führender Standort digitaler Startups weltweit.

Drei Nobelpreisträger aus Mannheims Partnerstadt Haifa

Bürgermeister Michael Grötsch übergibt seiner Kollegin aus Haifa, Hedva Almog, einen Kunstdruck des Mannheimer Schillerdenkmals.

Zuvor informierte sich die Delegation in Mannheims israelischer Partnerstadt Haifa über die dortige Startup-Szene im Medizintechnik-Bereich. Die in Haifa angesiedelte Universität Technion gehört weltweit zu den führenden technischen Universitäten und hat in den letzten zehn Jahren drei Nobelpreisträger hervorgebracht. Grötsch und Sommer führten intensive Gespräche, um das Mannheimer Medizintechnik-Cluster zu vernetzen. Die stellvertretende Bürgermeisterin Hedva Almog empfing die Mannheimer Delegation zusammen mit dem Leiter der dortigen Wirtschaftsförderung im Rathaus.

Ein Gespräch mit dem Deutschen Botschafter in Tel Aviv sowie ein Besuch der Holocaust Gedenkstätte Yad Vashem waren ebenfalls Bestandteil der Delegationsreise.

Text: Stadt Mannheim Foto: mg GmbH

09.07.2018


Große Begeisterung bei Sport und Spiel am Wasserturm

Die 29. Auflage der Mannheimer Traditionsveranstaltung „Sport und Spiel am Wasserturm“ begeisterte wieder zahlreiche Besucher bei bestem Wetter. Knapp 80 Auftritte der Sportvereine mit rund 1.000 Helfern und Aktiven von mehr als 30 Sportvereinen verwandelten die Wasserturmanlage in eine bunte Sportwelt.

Sportbürgermeister Lothar Quast übergibt den Fairtrade Ball an Dr. Sabine Hamann, vorsitzende Sportkreis Mannheim e.V.

Mannheim / Wasserturm - „Sport und Spiel am Wasserturm ist eine der traditionsreichsten Veranstaltungen, die wir in Mannheim haben. Diese Veranstaltung unterstreicht seit Jahren den Stellenwert des Sports in Mannheim und beweist, wie vielfältig das bürgerschaftliche Engagement der Bürgerinnen und Bürger in Mannheim ist. Sport und Spiel ist eine Kombination aus Sehen, Staunen und Mitmachen“, so Sportbürgermeister Quast bei der Eröffnung auf der Hauptbühne am Wasserturm. Bei den vielen Mitmachangeboten war für jeden etwas dabei – egal ob Jung oder Alt. Ob beim Livefechten des Mannheimer Fechtclubs, beim Inline-Parcours des MERC, beim Football-Schnuppertraining der Mannheim Bandits oder auf der Air Track der TG Mannheim – für das Sportlerherz blieb nichts zu wünschen übrig.

Auch das Maskottchenrennen bot in diesem Jahr wieder einen Höhepunkt. Vertreten waren zahlreiche Maskottchen aus der Region, dabei unter anderen Conny von den Rhein-Neckar Löwen, Carlo von der Mannheimer Kindersportwoche und Fred Fuchs vom Mannheimer Morgen. Einen weiteren Programmhöhepunkt bildete das Laufradrennen. Auch andere Highlights wie Kinderschminken, ein Soccer-Court, ein Kletterturm oder Zumba zum Mitmachen durften natürlich nicht fehlen und wurden ab der ersten Minute ausgiebig getestet.

Gleichzeitig fand der 20. Streetdance Contest im Rahmen dieser Veranstaltung statt. Die besten Gruppen aus Mannheim zeigten den Besucherinnen und Besuchern die faszinierende Welt des Streetdance. Und wer vom Zuschauen Lust zum Tanzen bekommen hat, konnte sich beim Break-Dance-Workshop oder einer Tanzchoreografie versuchen.

Liegestuhl bei Sport und Spiel am Wasserturm 2018

Bei den Freestyle Battels sowie den Special Guest aus dem Gesangprojekt „S!NG“ konnten sich die Besucherinnen und Besucher bei ausgelassener Stimmung von den vielen Mitmachangeboten erholen. Auf Liegestühlen konnte Kraft für die nächsten Aktionen gesammelt und das schöne Wetter genossen werden.

Fachbereichsleiter Uwe Kaliske zog ein rundum positives Fazit. „Wir freuen uns, dass wir in Zusammenarbeit mit dem Sportkreis Mannheim e.V. den Sportvereinen wieder die Möglichkeit geben konnten, ihre tollen und vielseitigen Sportangebote hier am Wasserturm zu präsentieren. Es ist schön zu sehen, wie stark dieses Angebot auch in diesem Jahr wahrgenommen wurde.“

Stadt Mannheim

09.07.2018


Kreativwirtschaftszentrum C-Hub wird mit dem Hugo-Häring-Landespreis 2018 ausgezeichnet

Mannheim / Kreativwirtschaftszentrum C-Hub - Der Hugo-Häring-Landespreis ist der bedeutendste baden-württembergische Architekturpreis, der seit 1969 alle drei Jahre vom Bund Deutscher Architekten BDA, Landesverband Baden-Württemberg, an Bauherren und Architekten verliehen wird. Zu dem Auszeichnungsverfahren 2017/2018 wurden 648 Bauwerke eingereicht, 151 erhielten eine Auszeichnung auf regionaler Ebene. Aus diesen wählte die Jury nun sieben Bauwerke aus, die mit dem Hugo-Häring-Landespreis 2018 prämiert wurden. Das Kreativwirtschaftszentrum C-Hub ist einer der Preisträger und überzeugte die Jury mit seiner „starken Architektur“.

Laut Würdigung der Jury reagiert das an der Hafenstraße direkt am Verbindungskanal zwischen Rhein und Neckar gelegene Bauwerk „auf die alten Speichergebäude seiner Umgebung mit einer robusten, im wörtlichen wie übertragenen Sinn starken Architektur, die ihre Entstehungszeit klar in der Gegenwart hat und zugleich den Schulterschluss mit den Industrieveteranen sucht“. Bei dem von der Wirtschafts- und Strukturförderung der Stadt Mannheim in Auftrag gegebenen und vom Stuttgarter Architekturbüro Hartwig Schneider umgesetzten Bauwerk sind laut Jury neben den architektonischen auch die städtebaulichen Vorzüge des Entwurfs hervorzuheben: „Er übernimmt die durchlässige Gliederung der Hafenstraße, indem er zwischen den beiden Häusern einen Platz ausbildet, der sich als Steg übers Wasser fortsetzt“, zudem habe sich das Neubau-Ensemble als Treffpunkt für den Stadtteil Jungbusch bewährt.

Wirtschaftsbürgermeister Michael Grötsch freut sich über diese bedeutende Auszeichnung und sieht hierdurch gleich zwei Ziele der Stadt Mannheim gewürdigt: „Das C-Hub stellt in erster Linie Arbeitsräume für Kreative aus allen Teilbranchen des Wirtschaftszweiges bereit und befördert so die Mannheimer Gründungsszene. Zugleich wird die Umgebung mit Gastronomie, Läden und der Kunstgalerie Port25 aufgewertet und sorgt für eine weitere Belebung des gesamten Stadtteils. Mit der Verleihung des Hugo-Häring-Landespreises werden beide Aspekte gewürdigt.“

Baubürgermeister Lothar Quast fügt zudem an: „Das Kreativwirtschaftszentrum C-Hub reiht sich beeindruckend in die Reihe der vorbildlichen Mannheimer Bauwerke mit einer herausragenden Architekturqualität ein. Mit dem Hugo-Häring-Landespreis, der als bedeutendster baden-württembergischer Architekturpreis gilt, erhält das C-Hub verdientermaßen die öffentliche Anerkennung. Wir freuen uns über die Auszeichnung und fühlen uns auf dem Weg bestätigt, technische Anforderungen und Aspekte der Baukultur im Einklang umzusetzen.“

Die Wirtschafts- und Strukturförderung der Stadt Mannheim war sowohl Bauherr des Objekts als auch Koordinator der EU-Strukturförderung in Mannheim. Die Investitionen für den Abbruch und Neubau des Gebäudes beliefen sich auf 14,2 Millionen Euro. Insgesamt erhielt die Stadt Mannheim 6,4 Millionen Euro Förderung. Hiervon stammen 4,755 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und weitere 1,664 Millionen Euro aus Mitteln des Landes Baden-Württemberg zur Förderung der wirtschaftsnahen Infrastruktur. Die mg: mannheimer gründungszentren gmbh betreibt als städtische Tochter das C-Hub sowie sieben weitere Startup-Zentren für junge Unternehmen in Mannheim.

Über den Hugo-Häring-Landespreis

Der Hugo-Häring-Landespreis ist ein Architekturpreis für vorbildliche Bauwerke in Baden-Württemberg. Seit 1969 verleiht der Bund Deutscher Architekten BDA, Landesverband Baden-Württemberg, den nach dem Architekten Hugo Häring benannten Preis an Bauherren und Architekten für ihr gemeinsames Werk. Der Preis wird alle drei Jahre auf Landesebene verliehen („Großer Hugo“). In den Jahren dazwischen wird eine Auszeichnung auf Ebene der 15 Kreisgruppen vergeben („Kleiner Hugo“). Die Architekten müssen ihre Bauwerke selbst bei der Jury einreichen. Der Preis ist undotiert.

Text: Stadt Mannheim Foto: Stadt Mannheim, Christian Richters

09.07.2018


Kita-Kinder laufen für den guten Zweck

Zum nunmehr 14. Mal in Folge fand in diesem Jahr der „Schillerlauf“ der städtischen Tageseinrichtungen für Kinder auf dem Sportgelände des Unteren Luisenparks statt.

Mannheim / Unterer Luisenpark - Bildungs- und Gesundheitsbürgermeisterin Dr. Ulrike Freundlieb hat die Schirmherrschaft für das sportliche Ereignis übernommen. Sie eröffnete auch in diesem Jahr den Minimarathon zu Gunsten humanitärer Projekte und gab den Startschuss für den ersten Lauf der Kinder. Eltern und Besucher unterstützten die Kinder tatkräftig und feuerten diese an.

„Der Schillerlauf ist eine sportliche Herausforderung, aber er hat darüber hinaus auch eine soziale Bedeutung. Denn die Kinder unserer städtischen Kitas laufen für andere Kinder in Not. Mannheimer Bürgerinnen und Bürger und Firmen spenden dafür Geld, das Schwester Telma vom Bethanien-Orden für humanitäre Projekte, dieses Mal für ein Kinderhaus, in Südindien erhalten wird“, erläutert die Bürgermeisterin. In diesem Jahr konnte die Schwester eine Spendensumme in Höhe von 450 Euro entgegennehmen. Seit Bestehen des Schillerlaufes 2005 ist damit eine Summe von insgesamt 5.100 Euro zusammengekommen.

„Bei diesem Ereignis verbinden sich Sport und soziales Engagement. Die vielen begeisterten Mädchen und Jungen zeigen, wie sportlich unsere Kinder in den städtischen Krippen, Kindergärten und Horten sind“, betonte die Gesundheitsbürgermeisterin und hob hervor: „Bewegung ist gesund für den Körper, sie fördert eure Geschicklichkeit und sorgt auch für geistige Beweglichkeit und somit auch für die sprachliche Entwicklung der Kinder.“

Am diesjährigen Schillerlauf beteiligen sich insgesamt 350 Kinder, davon 78 Krippenkinder aus 16 städtischen Einrichtungen, darunter zwei Eltern-Kind-Zentren und zwei reine Krippen aus insgesamt neun Mannheimer Stadtteilen.

Stadt Mannheim

09.07.2018


Mannheim bringt den Feldhamster nach Berlin

Die Stadt Mannheim hat zur Stallwächterparty 2018 in der Landesvertretung Baden-Württemberg einen selten gewordenen Nager mitgenommen: Den Feldhamster, der vom Aussterben bedroht ist und in Mannheim für den Artenschutz steht.

Ministerpräsident Winfried Kretschmann (BÜ90/Grüne) am Mannheim Stand mit Melis Sekmen, Bürgermeisterin Felicitas Kubala, Dirk Grunert, MdB Lars Castellucci, Karmen Strahonja und Andreas Anslinger.

Mannheim / Berlin - „Der Feldhamster steht in Mannheim für Artenvielfalt und ist daher unser Botschafter, wenn es um Artenschutz in der Stadt geht. Mannheim ist die einzige Stadt in Baden-Württemberg, die eine so große Population hat und schützt“, betonte Bürgermeisterin Felicitas Kubala und ergänzte: „Wir freuen uns, in Berlin Mannheim als Stadt zu zeigen, die Artenvielfalt und Natur mit Urbanität verbindet.“

Unter dem Motto „Artenvielfalt leben“ hatte die Landesvertretung Baden-Württemberg am 5. Juli zur 55. Stallwächterparty nach Berlin eingeladen. „Mannheim präsentiert sich als einzige Stadt zum Thema Artenvielfalt – und zeigt damit, wie wichtig uns dieses Thema ist“, so Kubala. Kurz vor Beginn der parlamentarischen Sommerpause ist dieses traditionelle Sommerfest ein Treffpunkt für Landes- und BundespolitikerInnen. Mit einem eigenen Stand rund um die Artenvielfalt, zeigte Mannheim seine grüne Seite: Die vielen Stauden und die grüne Bepflanzung am Stand wurden bewusst gewählt. „Was viele nicht wissen: Mannheim besteht fast zur Hälfte aus Grünflächen. Natur und Urbanität ergänzen sich und machen die Stadt unverwechselbar“, warb die Bürgermeisterin und fügte hinzu: „So sind zum Beispiel die Auen an Rhein und Neckar oder die Sanddünen im Käfertaler Wald und im Dossenwald wertvolle Lebensräume für seltene Tiere und Pflanzen.“

v.l.: Minister Peter Hauck am Mannheim Stand mit Melis Sekmen, Bürgermeisterin Felicitas Kubala und Dirk Grunert.

Nach Berlin kommt der Feldhamster allerdings nur auf Plakaten, Postkarten und als Hintergrund für die Foto-Box. Schließlich ist der Feldhamster streng geschützt und kann in der Natur nur noch selten gesehen werden. Feldhamster leben in Baden-Württemberg lediglich an zwei Orten – die meisten Feldhamster gibt es in Mannheim. Die Population besteht aus 150 bis 200 Feldhamstern. Für das städtische Artenhilfsprogramm stehen derzeit rund 120.000 Euro pro Jahr zur Verfügung. Das Land Baden-Württemberg ergänzt diese Summe im Rahmen eines landesweiten Feldhamster-Schutzprojekts jährlich; 2018 sind es 137.500 Euro.

Weitere Beispiele geschützter Arten in Mannheim sind die Mauer- und Zauneidechsen, der Hirschkäfer, bestimmte Fledermausarten, Wechsel- und Kreuzkröten sowie bei den Pflanzen die Sand-Silberscharte und die Wilde Weinrebe.

Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel nahm wie auch Bundestagspräsident Dr. Wolfgang Schäuble am Fest teil. An den Mannheimer Stand kamen neben Ministerpräsident Winfried Kretschmann auch viele weitere Landes- und BundespolitikerInnen. Insgesamt waren rund 1500 Gäste aus Politik, Medien, Kultur, Wirtschaft und Gesellschaft eingeladen.

Weitere Informationen: www.mannheim.de/artenvielfalt

Stadt Mannheim

09.07.2018


OB Dr. Kurz spricht vorm Ausschuss der Regionen in Brüssel – Größere und einflussreichere Rolle der Städte gefordert

Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz beim AdR Meeting in Brüssel

Brüssel (Belgien) / Mannheim - Als Vertreter des Deutschen Städtetags hat Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz an der Debatte über die Zukunft Europas mit den nationalen Städteverbänden aus ganz Europa teilgenommen, die im Rahmen der Plenarsitzung des Ausschusses der Regionen stattfand. Im Zentrum der Diskussion standen die Themen Migration, sozialer Zusammenhalt, gleiche Lebensverhältnisse und der Klimawandel.

Der Oberbürgermeister betonte in seiner Rede: „Die deutschen Städte bekennen sich zu Europa, zu den Grundfreiheiten und zum Mulitlateralismus.“ Das Mannheimer Stadtoberhaupt wies aber zugleich darauf hin, dass diese einstigen Selbstverständlichkeiten heute massiv infrage stehen. „Die Addition nationaler Politiken und Egoismen ergibt kein Europa“, so OB Dr. Kurz zur Begründung.

Städte können und müssten als unterste staatliche Ebene viel stärker in die Entscheidungsprozesse der Europäischen Union eingebunden werden. Der europäische Integrationsprozess könne hierdurch insgesamt bürgernäher gestaltet werden, wodurch die politische Legitimation der Europäischen Union insgesamt verbessert werde. „Der Ausbau des kommunalen Selbstverwaltungsrechts muss in den EU-Mitgliedstaaten eine höhere Beachtung finden“, so OB Dr. Kurz weiter, da dies eine wesentliche Voraussetzung für eine bürgernahe Politik in Europa sei.

Mit Blick auf die aktuelle Debatte über die künftige Verteilung von EU-Fördermitteln verwies OB Dr. Kurz auf die außerordentliche Integrationsleistung der Ankunftsquartiere in den Städten, die künftig in viel stärkerem Maße durch die EU-Kohäsionspolitik unterstützt werden müssten. „Scheitert die sozial-inklusive Stadt, dann scheitert damit auch Europa, das europäische Bild der Stadt.“

Sitzung des Ausschusses der Regionen in Brüssel

Am Rande der Plenartagung wurden Oberbürgermeister Dr. Kurz und die weiteren deutschen AdR-Delegierten von einem Vertreter der Taskforce der Europäischen Kommission für den Austritt des Vereinigten Königreichs über den Stand der Verhandlungen unterrichtet. „Es ist einigermaßen irritierend zu sehen, dass ein ungeordneter Austritt des Vereinigten Königreichs – der so genannte „No deal“ – im kommenden Jahr nicht unwahrscheinlich ist. Er empfiehlt daher, dass sich Kammern und Unternehmen frühzeitig auf alle Varianten des „Brexit“ einstellen, denn: „Die Folgen für unsere Wirtschaft wären gravierend.“, so OB Dr. Kurz.

Der Ausschuss der Regionen

Der Ausschuss der Regionen (AdR) ist eine Institution der Europäischen Union, die sich aus gewählten Vertreterinnen und Vertretern lokaler und regionaler Gebietskörperschaften aller 28 EU-Mitgliedstaaten zusammensetzt. Der AdR ist damit die einzige Einrichtung der EU, die Städten und Regionen ein förmliches Mitspracherecht bei der Gesetzgebung in Europa ermöglicht. Bei allen Politikbereichen, die Städte betreffen, muss der Ausschuss der Regionen angehört werden, bevor der europäische Gesetzgeber eine Rechtsvorschrift verabschiedet.

Mannheims Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz gehört seit kurzem als einziger deutscher Oberbürgermeister dem AdR an und vertritt damit 195 Städte mit 52 Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern, die dem Deutschen Städtetag als Direktmitglieder angehören.

Text: Stadt Mannheim Foto: (1), European Union Fred Guerdin; (2), European Union Patrick Mascart

09.07.2018


Sommerpause: Revisionszeit in den Mannheimer Hallenbädern

Mannheimer Hallenbäder - Mit der laufenden Sommer- und Freibadsaison ergeben sich auch Änderungen der Öffnungszeiten der Hallenbäder. Während die Hallenbäder Vogelstang und Waldhof-Ost schon in der Revisionszeit sind, beginnt ab dem 16. Juli im Herschelbad und am 30. Juli im Gartenhallenbad Neckarau die Sommerpause. Während der Auszeit finden die Grundreinigung, Instandsetzungsarbeiten und Reparaturen in den einzelnen Hallenbädern statt. Beide Hallenbäder sind dann für die Öffentlichkeit geschlossen.

Das Herschelbad startet am 10. September in die Herbst- und Wintersaison, das Gartenhallenbad Neckarau öffnet ab dem 20. August seine Türen. Das Hallenbad Waldhof-Ost wird am 10. September, das Hallenbad in Vogelstang am 17. September wieder für die Besucherinnen und Besucher zur Verfügung stehen.

Weitere Informationen gibt es beim Fachbereich Sport und Freizeit über das Service-Telefon unter der Telefonnummer 293-4004 (Mo. - Mi. 8.00 - 16.00 Uhr, Do. 8.00 - 17.00 Uhr und Fr. 8.00 - 13.00 Uhr) oder per E-Mail fb52@mannheim.de sowie bei den jeweiligen Bädern.

Stadt Mannheim

09.07.2018


Modellstadt Mannheim überzeugt Bund mit ÖPNV-Maßnahmen

Mannheim - Insbesondere der ÖPNV soll von den rund 47 Millionen Euro Fördermitteln profitieren, die der Bund der Stadt Mannheim zugesagt hat. Es sollen verschiedene vergünstigte Tarife angeboten, neue Busse angeschafft, Takte verdichtet und ein Konzept für Lieferverkehre in der Innenstadt gefördert werden. Das hat der Bund heute bei einem Treffen der Modellstädte in Berlin mitgeteilt.
Der Bund wird sämtliche Maßnahmen, die innerhalb der Modellstädte realisiert werden, zu 95 % fördern. 5 % Eigenanteil sind von den Kommunen selbst zu erbringen, das entspräche in Mannheim maximal rund 2,4 Millionen Euro. Mit den Fördergeldern soll Mannheim in seiner Funktion als Modellstadt Maßnahmen zur kurzfristigen und effektiven Reduktion von Stickstoffdioxiden umsetzen.

„Ich habe stets betont, dass die angekündigten Mittel tatsächlich schnell und unbürokratisch fließen müssen. Deshalb setze ich auf eine schnelle Umsetzung, damit wir in Mannheim mit ersten Projekten beginnen können. Eine Grundlage ist geschaffen, um allerdings langfristig eine nachhaltige Mobilität in der Metropolregion Rhein-Neckar voranzutreiben, müssen auch die Maßnahmen auf lange Sicht gefördert werden“, so Mannheims Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz. „Wir sind überzeugt, dass wir mit unseren Maßnahmen Anreize schaffen, um die Pendler zum Umstieg vom Auto auf den umweltfreundlichen ÖPNV zu motivieren. So können wir die Belastung mit Stickstoffdioxiden kurzfristig reduzieren.“

„Unser Ziel ist es, Dieselfahrverbote in unseren Städten zu verhindern. Die Prüfung des Bundesumweltamtes hat nochmal bestätigt, dass wir hierzu ein fundiertes Konzept eingereicht haben. Die von uns vorgeschlagenen Maßnahmen können kurzfristig realisiert werden und haben das Potenzial, Stickstoffdioxide schnell und deutlich zu reduzieren. Die Kosten stehen dabei in einem guten Verhältnis zu dem Minderungspotenzial. Der Vorteil unserer Maßnahmen liegt auch in der Übertragbarkeit auf andere Städte und Regionen in Deutschland. Dies waren die Gründe für den Erfolg unseres Konzepts“, konstatiert Erster Bürgermeister und ÖPNV-Dezernent Christian Specht nach dem Treffen in Berlin und betont: „Ich freue mich besonders, dass es uns gelungen ist, den Bund davon zu überzeugen, dass Mannheim und Ludwigshafen einen gemeinsamen Verkehrsraum bilden, bei dem sich Tarifmaßnahmen auf beiden Seiten des Rheins auswirken. Nun ist zu prüfen, wie auch die Stadt Ludwigshafen von der Modellstadtförderung Mannheim profitieren kann.“

Der Großteil der Mittel, die der Bund der Stadt Mannheim zugesagt hat, ist für Maßnahmen vorgesehen, mit denen die ÖPNV-Tarifstruktur optimiert werden soll. Dazu zählen eine Kampagne für das Luftstreckenticket, den sogenannten e-Tarif, der nur die tatsächlich zurückgelegte Strecke berechnet, sowie ein vergünstigter Einzelfahrschein als sogenanntes „Green-City-Ticket“. Auch ein Jobticket-Angebot für den Einzelhandel in der Innenstadt soll durch die Fördergelder geschaffen werden. Darüber hinaus soll unter anderem die Anschaffung von Bussen auf der Linie 50 finanziert werden, um so Taktung und Pünktlichkeit zu optimieren. Die Linie 50 ist die längste Linie in Mannheim, sie verbindet von Nord nach Süd große Arbeitgeber und Gewerbegebiete mit Stadt und S-Bahn-Haltepunkten.
Eine weitere Maßnahme, die beim Bund auf Interesse gestoßen ist, ist die Erarbeitung von Vorschlägen für eine Verbesserung des Lieferverkehrs in der Mannheimer Innenstadt.
Langfristige Baumaßnahmen, die erst nach 2020 eine Wirkung entfalten, sind innerhalb des Modellstadt-Programms nicht förderfähig. Der Bund hat betont, dass es sich um ein einmaliges Programm handelt und eine Folgeförderung ausgeschlossen ist.

Die Modellstädte sind nun aufgefordert, bis Ende Juli detaillierte Projektskizzen zu erarbeiten. Darin sollen die ausgewählten Maßnahmen, die bislang noch verallgemeinert dargestellt wurden, detailliert ausgearbeitet und beschrieben werden, inklusive eines konkreten Zeitplans zur Umsetzung, Kostenkalkulationen, der Klärung beihilferechtlicher Fragen sowie Maßnahmen zur Evaluierung der einzelnen Vorhaben.
Anschließend werden die Projektskizzen vom Bund geprüft, so dass ab Ende August konkrete Anträge gestellt werden können.
Ab Herbst könnten die ersten Maßnahmen dann umgesetzt werden.

Neben Mannheim hat der Bund auch Bonn, Essen, Herrenberg und Reutlingen als Modellstädte ausgewählt. Das Gesamtvolumen des Förderprogramms beläuft sich auf 128,1 Millionen Euro, wovon Mannheim die höchste Einzelförderung erhält.

Die Stadt Mannheim hat durch den Ausbau des Stadtbahnnetzes und barrierefreier Haltestellen, durch die Neubeschaffung moderner Stadtbahnwagen sowie die Investitionen in die Digitalisierung in den letzten Jahren bereits erhebliche Vorleistungen erbracht.
Gemeinsam mit dem Verkehrsverbund, der rnv und den Nachbarstädten Ludwigshafen und Heidelberg wurden darüber hinaus bereits weitere Vorschläge zur Verbesserung der Luftqualität entwickelt. Diese sollen in einem „Green City Plan“ zusammengetragen werden, den die Stadt Ende Juli der Bundesregierung vorlegen wird.

Stadt Mannheim

09.07.2018


Mannheim soll grüner werden: Das städtische Förderprogramm zur Dach- und Fassadenbegrünung wird erweitert

v.l.: Marianne Crevon, Klimaschutzagentur und Umweltbürgermeisterin Felicitas Kubala im geförderten Dachgarten von Mirijam Hofmann und Patrick Kammer.

Mannheim - Ein vertikaler Garten an der Augustaanlage, eine grüne Dachterrasse in den Quadraten oder Klettertrompeten, die am Werkhaus des Nationaltheaters hochranken: Die Möglichkeiten, Mannheim grüner zu gestalten, sind vielfältig. Entsprechend der neuen Begrünungssatzung weitet die Stadt ihr Förderprogramm zur Fassaden- und Dachbegrünung von der Innenstadt auf die angrenzenden Stadtteile Jungbusch, Neckarstadt, Schwetzingerstadt/Oststadt und Lindenhof aus.

„Wer seine Fassade oder sein Dach begrünen will, kann eine finanzielle Förderung bekommen“, sagt Umweltbürgermeisterin Felicitas Kubala. Dazu besuchte die Bürgermeisterin bei einem Rundgang zwei Innenstadtbewohner: Mirjam Hofmann und Patrick Kammer, die im vergangenen Jahr ihre dreißig Quadratmeter große Dachterrasse zu einem Dachgarten mit Rasenfläche, einem Kräuterbeet und verschiedenen Pflanzen machten. Hierfür bekamen sie rund 1.300 Euro Zuschuss. „Die Dachterrasse war einer der Hauptgründe für uns in die Innenstadt zu ziehen. Durch die Förderung der Klimaschutzagentur konnten wir unseren Traum von einer kleinen, grünen Oase mitten in den Quadraten realisieren“, meint Kammer.

Neben der privaten Dachterrasse schaute sich die Bürgermeisterin noch die Klettertrompeten an, die derzeit an der Werkhaus-Fassade des Nationaltheaters blühen. Hier gehe die Stadt mit gutem Beispiel voran, so die Dezernentin. Auch wenn hier bereits 2008 und unabhängig von einer Förderung gepflanzt wurde. Durch einen Zuschuss des Förder-programms ist hingegen der vertikale Garten in der Augustaanlage 13 im Jahr 2017 angelegt worden - eine weitere Station des Spaziergangs. 10.000 Euro wurden für das Projekt dazugegeben.

„Grün bepflanzte Dächer und Fassaden sowie entsiegelte Flächen spielen aufgrund des Klimawandels eine immer wichtigere Rolle. Regenwasser kann versickern und entlastet die Kanalisation“, betont Kubala und fügt hinzu, „Außerdem kann die Wärmebelastung in der eng bebauten Innenstadt so lokal reduziert werden“. Darüber hinaus ist das neugewonnene Stadtgrün ein Lebensraum für Menschen, Pflanzen und Tiere. Marianne Crevon, Projektmanagerin bei der Klimaschutzagentur Mannheim, ergänzt: „Insgesamt konnten wir bisher 22 Projekte mit insgesamt 100.000 Euro fördern. Unser Ziel ist Mannheimerinnen und Mannheimer zum Begrünen zu motivieren. Wer Interesse an einer Förderung hat, kann sich einfach an die Klimaschutzagentur wenden, unsere Experten beraten gerne vor Ort“.

Umweltbürgermeisterin Felicitas Kubala am Werkhaus des Nationaltheaters, wo Klettertrompeten hochranken. Mit dabei: Thomas Busse(Leiter des Ateliers NTM,links) und Christine Diller (Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit NTM, 2v. r.) sowie Marianne Crevon (rechts) von der Klimaschutzagentur.

Die Ausweitung des Förderprogramms erfolgt analog zur Begrünungssatzung, die am Dienstag vom Gemeinderat beschlossen wurde. Die Satzung schreibt die Begrünung bei baulichen Veränderungen vor. Dächer, Stellplätze und nicht bebaute Flächen sollen im Zuge solcher Maßnahmen begrünt werden. Ziel der Begrünungssatzung ist es, so die Wohn-, Arbeits- und Lebensqualität in den innenstadtnahen, von Hitze besonders betroffenen Stadtteilen zu erhöhen.

Weitere Informationen:
Eine Karte des erweiterten Bereichs des Förderprogramms ist unter
www.klima-ma.de/gruenfoerderbereich zu finden. Weitere Informationen gibt es hier: www.klima-ma.de/eigentuemer-mieter/foerderprogramme.

Das Förderprogramm in Zahlen:

  • seit 1. Juli 2016: Förderung von Begrünungsmaßnahmen von Dach-, Fassaden- und Entsiegelungsflächen durch die Klimaschutzagentur Mannheim
  • 2016 und 2017 wurden 100.000 Euro Fördermittel investiert
  • insgesamt investierten Mannheimerinnen und Mannheimer 390.000 Euro in Be-grünungsprojekte
  • insgesamt 22 Projekte wurden gefördert
  • im Durchschnitt beträgt der Zuschuss 25 Prozent der Kosten
  • 2018 stehen Fördermittel von 80.000 Euro zur Verfügung
  • 56.000 Quadratmeter könnten in der Mannheimer Innenstadt begrünt werden:
  • 30.000 Quadratmeter Dachfläche
  • 26.000 Quadratmeter Fassadenfläche
  • 13.500 Quadratmeter potentielle Entsiegelung und Begrünung in Innen- oder Hinterhöfen

Stadt Mannheim

09.07.2018


Bundestag beschließt erhebliche Zuschüsse für Sanierung des Nationaltheaters

Der Haushaltsausschuss des Bundestags beschließt erhebliche Zuschüsse für die Sanierung des Nationaltheaters. OB Peter Kurz: "Großartige und dringend benötigte Hilfe des Bundes und herausragendes kulturpolitisches Signal"

Mannheim-NTM / Berlin -  Ein großer Schritt hin zur Generalsanierung des Nationaltheaters ist getan. Mit 80 Millionen Euro Zuschüssen wird der Bund die Sanierung des national bedeutenden Vier-Spartentheaters fördern. Dies hat der Haushaltsausschuss des Bundestags in seiner heutigen Sitzung in Berlin beschlossen. Vorausgegangen waren der Entscheidung lange, intensive und vertrauliche Verhandlungen und Gespräche in Berlin und Mannheim über viele Wochen. Es handelt sich um die größte Einzelforderung, die die Stadt Mannheim je vom Bund bekommen hat.

"Wir haben immer gesagt, dass die Generalsanierung des Nationaltheaters mit reinen Sanierungskosten von 200 Mio. Euro und erheblichen zusätzlichen Kosten für die Interimsphase von Mannheim allein nicht zu stemmen ist. Der Haushaltsausschuss des Bundestags hat mit dieser Entscheidung die nationale Bedeutung und besondere Stellung des ältesten kommunalen Theaters in Deutschland anerkannt und eine großartige und entscheidende finanzielle Unterstützung gewährt.

Ich danke allen, die sich in Berlin für Mannheim eingesetzt und den Weg für diese Entscheidung und Initiative der Regierungsfraktionen eröffnet haben. Ich bedanke mich ausdrücklich beim Bundestagsabgeordneten Nikolas Löbel für seinen intensiven und wirkungsvollen Einsatz im Sinne Mannheims und für die gute Zusammenarbeit. Wir konnten hier gemeinsam für Mannheim ein kaum für möglich gehaltenes Ergebnis erzielen.

Mein besonderer persönlicher Dank gilt darüber hinaus vor allem dem Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion im Haushaltsausschuss Johannes Kahrs, der sich als erster und einflussreicher Parlamentarier im Haushaltsausschuss entschieden für eine so substantielle Unterstützung des Mannheimer Nationaltheaters positioniert und diese verfolgt hat.
Die Landesregierung hat für eine mögliche eigene Unterstützung immer auch auf eine Unterstützung des Bundes verwiesen und diese auch selbst unterstützt. Ich setze nun fest darauf, dass das Land in gleicher Weise wie der Bund die Sanierung unterstützt. Mit dem Restbetrag und den Kosten für die vierjährige Interimszeit wird Mannheim nach wie vor einen erheblichen eigenen Beitrag leisten." bewertete Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz die Entscheidung.

Unterstützung des Bundes von 80 Millionen Euro verteilt auf die Jahre 2018 bis 2027

Der Bund unterstützt die Sanierung des Nationaltheaters mit einem auf die Haushaltsjahre 2018 bis 2027 aufgeteilten Zuschuss in Höhe von insgesamt 80 Millionen Euro. Bereits in diesem Jahr fließen 3,14 Millionen Euro für das Nationaltheater nach Mannheim. Die höchsten Teilbeträge erhält die Stadt im geplanten Sanierungszeitraum in den Jahren 2020 bis 2024 mit jeweils rund 12,3 Millionen Euro. Der gesamte Zuschuss ist haushalterisch mit so genannten Verpflichtungserklärungen für die Jahre 2020 bis 2026 in Höhe von insgesamt 76,86 Millionen Euro im Bundeshaushalt abgesichert. Der Bund geht dabei von einer gleich hohen Förderung durch das Land Baden-Württemberg aus.

Das Nationaltheater Mannheim ist das älteste kommunale Repertoiretheater Deutschlands und das größte Vierspartenhaus. Es steht beispielhaft für die kommunal geprägte Theaterlandschaft Deutschlands. Die Idee des Nationaltheaters wurde in Mannheim zum ersten Mal in Mannheim erfolgreich etabliert, die Uraufführung der "Räuber" und Schillers Mannheimer Rede über die Schaubühne als moralische Anstalt sind wesentliche historische Bezugspunkte des deutschen Theaters. Zahlreiche Uraufführungen und Deutsche Erstaufführungen sowie nationale Preise und Auszeichnungen in den vier Sparten Oper, Schauspiel, Tanz und Junges Nationaltheater sowie der 2012 gegründeten Mannheimer Bürgerbühne belegen beispielhaft die überzeugende Fortführung der Tradition.

Der epochemachende Theaterbau Gerhard Webers, der das NTM seit 1957 beheimatet, ist nun dringend sanierungsbedürftig.

Stadt Mannheim

09.07.2018


OB Peter Kurz: "Großartige und dringend benötigte Hilfe des Bundes und herausragendes kulturpolitisches Signal"

Mannheim-NTM / Berlin -  Zur Ankündigung des Landes Baden- Württemberg durch Theresia Bauer, Ministerin für Wissenschaft und Kunst,sich an der Sanierung des Nationaltheater Mannheim zu beteiligen,äussert sich Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz wie folgt:"Das Land hatte eine Unterstützung des Bundes eingefordert, diese liegt nun vor. Wir freuen uns, dass das Land so schnell positiv reagiert hat. Wir werden nun zeitnah das konkrete Gespräch mit dem Land suchen, um die nächsten Schritte vorzubereiten."

Stadt Mannheim

09.07.2018


Neue Galabeflaggung für Schiffermast am Stephanienufer

44 neue Flaggen wehen künftig zu Feiertagen sowie besonderen Anlässen am Rheinufer auf dem Lindenhof.

Mannheim-Lindenhof / Stephanienufer - Der Schiffermast am Stephanienufer hat eine neue Galabeflaggung. Nachdem die alten Flaggen witterungsbedingt zerschlissen waren, mussten sie ausgetauscht werden, und so wehen künftig insgesamt 44 neue Flaggen zu Feiertagen sowie besonderen Anlässen am Rheinufer auf dem Lindenhof. Erster Bürgermeister Christian Specht besichtigte die neue Galabeflaggung jetzt gemeinsam mit Vertretern der Mannheimer Hafengesellschaft sowie des Mannheimer Schiffahrtsvereins.

„Dieser beeindruckende Schiffermast ist nicht nur ein toller Blickfang am Mannheimer Rheinufer, sondern er dient auch als Aushängeschild für unsere Stadt am größten Strom Deutschlands. Seit seiner Errichtung vor 50 Jahren hat der Mast unzählige Schiffe und Passagiere bei ihrer Berg- und Talfahrt gegrüßt“, berichtet Erster Bürgermeister Christian Specht und betont: „Es ist uns wichtig, dass wir dieses Wahrzeichen der Mannheimer Schifffahrt erhalten. Daher haben wir bereits im Jahr 2011 die aufwändige Sanierung des Mastes finanziert und nun auch die Erneuerung der Galabeflaggung unterstützt.“

Die neue Galabeflaggung wird künftig an Ostern, zum 1. Mai, an Pfingsten, am 3. Oktober und an Weihnachten sowie bei besonderen Anlässen zu sehen sein. Sie besteht aus insgesamt 44 Flaggen, die an vier Leinen an dem 24 Meter hohen Schiffermast befestigt sind. Die fünf Nationen-Flaggen aus Deutschland, den Niederlanden, der Schweiz, Belgien und Frankreich wurden von der Stadt Mannheim gesponsert, ebenso die Landesflagge Baden-Württemberg und die Mannheimer Stadtflagge. Den Großteil der Galabeflaggung bilden die insgesamt 38 Reederei-Flaggen aus Deutschland, Holland und der Schweiz.
Die Normalbeflaggung, die über das restliche Jahr hinweg als Dauerbeflaggung zu sehen ist, ist mit insgesamt zehn Flaggen deutlich kleiner.

v.l.: Hafendirektor Roland Hörner, Thomas Hartmann, 1. Vorsitzender des Mannheimer Schifffahrtsvereins, Landtagsabgeordneter Fabian Gramling, Erster Bürgermeister Christian Specht, Werner Weidl vom Mannheimer Schifffahrtsverein, Haupthafenmeister Marcel Jöst

Der Schiffermast am Stephanienufer dient nicht nur als Willkommensgruß für Schiffsleute und Passagiere, sondern steht auch als Symbol der Verbundenheit der Stadt mit der Binnenschifffahrt. Im Jahr 1968 wurde er errichtet, im Rahmen des 75. Geburtstags des Mannheimer Schiffahrtsvereins von 1894 e. V., anlässlich des 100. Geburtstags der „Mannheimer Rheinschifffahrtsakte von 1868“, einer in Mannheim unterzeichneten völkerrechtlichen und europäischen Vereinbarung, sowie anlässlich des „Internationalen Rheinschifffahrtstages“. Finanziert wurde der Mast durch die Unterstützung der Stadt Mannheim sowie durch Spenden des Mannheimer Schiffahrtsvereins und von Firmen.
Am 17. Oktober 1969 wurde der Schiffermast feierlich in Anwesenheit prominenter in- und ausländischer Gäste in die Obhut der Stadt Mannheim übergeben. Dies wurde mit einem Schiffskorso auf dem Rhein gefeiert. Damals wurde festgelegt, dass die Stadt Mannheim für die Instandhaltung des Schiffermastes und deren Kosten aufkommen sollte, das Hafenamt übernahm die Betreuung und Beflaggung, der Schiffahrtsverein erklärte sich für die Beschaffung der Flaggen zuständig.

Die aktuelle Galabeflaggung ist noch bis zum 11. Juni zum Promenadenfest am Stephanienufer zu sehen.

Stadt Mannheim

24.05.2018


Grundstücksmarktbericht 2017 für Mannheim veröffentlicht

Mannheim - Der Gutachterausschuss für die Ermittlung von Grundstückswerten in Mannheim hat den Grundstücksmarktbericht für das Jahr 2017 ermittelt. Er zeigt den Grundstücksverkehr sowie die Umsatz- und Preisentwicklung auf, bildet damit eine wichtige Grundlage zur Schaffung von Transparenz am Grundstücksmarkt für jedermann und dient als neutrale Orientierungs- und Entscheidungshilfe Der neue Grundstücksmarktbericht kann bei der Geschäftsstelle des Gutachterausschusses der Stadt Mannheim, Collinistraße 1, 68161 Mannheim, Telefon 0621 293 7516 (Montag bis Freitag von 9 bis 12 Uhr sowie Montag bis Donnerstag 13 bis 15 Uhr), über gutachterausschuss@mannheim.de oder per Fax unter 0621 293 7054 käuflich erworben werden (Druckversion 32 Euro und als PDF-Datei 25 Euro).

Die Informationen zum Mannheimer Grundstücksmarkt geben einen Überblick über den Grundstücksverkehr und die Preisentwicklung auf dem Mannheimer Immobilienmarkt für 2017. Neben der allgemeinen Marktentwicklung (Anzahl der Eigentumsübertragungen, Geld- und Flächenumsätze) wird auch eine Zusammenfassung über durchschnittlich bezahlte Wohn- bzw. Nutzflächenpreise für Ein-, Zwei- und Mehrfamilienhäuser/ Mischgrundstücke mit gewerblichem Anteil von unter 50 Prozent und über Mittelpreise für Eigentumswohnungen gegeben.

Der Grundstücksmarktbericht informiert auch über die vom Gutachterausschuss ermittelten sonstigen zur Wertermittlung erforderlichen Daten, insbesondere Liegenschaftszinssätze/Ertragsfaktoren für Ein-, Zwei-, Drei- und Mehrfamilienhäuser, Wohneigentum etc. und Sachwertfaktoren sowie Bodenpreisindizes für landwirtschaftliche Flächen (Acker), Grundstücke für individuellen Wohnungsbau und für Gewerbe.

Grundlage der im Bericht enthaltenen Daten bildet die bei der Geschäftsstelle des Gutachterausschusses in anonymisierter Form geführte Kaufpreissammlung. Hierzu werden alle notariell beurkundeten Verträge zur Übertragung von Grundstückseigentum oder Erbbaurechtsbegründung im Mannheimer Stadtgebiet (u.a. Kauf-, Tausch-, Schenkungsverträge, Zuschläge in Zwangsversteigerungsverfahren) unter Beachtung der datenschutzrechtlichen Bestimmungen analysiert und ausgewertet. Die Kaufpreissammlung ist damit ein originäres Abbild des Geschehens auf dem Grundstücksmarkt.

Was hat sich zum Vorjahr geändert?

Trotz Stagnation in der Anzahl aller Eigentumsübertragungen konnte im Jahr 2017 ein neuer Rekordumsatz mit rund 1,5 Milliarden Euro und somit ein Anstieg um rund 29 Prozent gegenüber dem Vorjahr verzeichnet werden. Diese Umsatzsteigerung beruht im Wesentlichen auf einer größeren Anzahl an Verkaufsfällen im Teilmarkt „Bebaute Grundstücke, Neubauten“ im Berichtsjahr 2017 im Vergleich zum Vorjahr 2016.

Bei den Wohn- bzw. Nutzflächenpreisen im Teilmarkt „Bebaute Grundstücke“ sind gegenüber dem Vorjahr prozentuale Steigerungen im ein- bis zweistelligen Bereich erzielt worden.

Auch im Teilmarkt „Wohnungseigentum“ sind im Vergleich zum Vorjahr die Mittelpreise in
Euro/m²-Wohnfläche überwiegend gestiegen. Einzig im Bereich der Erstverkäufe von umgewandelten Mietwohnungen ist ein leichter Rückgang von rund 3 Prozent zu registrieren, da im Vorjahr der Großteil der Verkaufsfälle in hochpreisigen Ortsteilen (z.B. Oststadt) lag und daraus ein höherer Mittelpreis in Euro/m²-Wohnfläche im Vergleich zum Berichtsjahr 2017 resultiert.

Stadt Mannheim

24.05.2018


Grundwasser-Untersuchungen auf Spinelli: Neue Ergebnisse veröffentlicht

Mannheim / Spinelligelände - Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) untersucht seit Herbst 2017 das Grundwasser auf dem ehemaligen US-Militärgelände Spinelli. Aktuell liegen weitere Zwischenergebnisse vor. Sie sind ab sofort im Internet auf den Seiten der Stadt Mannheim zu finden.

Auf Spinelli wurden an sieben Stellen Grundwasserproben entnommen und auf verschiedene organische Stoffe sowie auf Schwermetalle untersucht. Insbesondere wurde das Grundwasser auf leichtflüchtige, halogenierte Kohlenwasserstoffe (LHKW) geprüft. Dies sind Stoffe, die in vielen Lösungsmitteln enthalten sind und zur Entfettung gebraucht werden, z.B. in Werkstätten bei der Metallverarbeitung. In fünf von sieben Proben war der LHKW-Gehalt erhöht, was auf eine Grundwasserverunreinigung hindeutet. Dies ist angesichts der ehemaligen Nutzung des Geländes für militärische Zwecke keine unerwartete Erkenntnis. Alle übrigen untersuchten, relevanten Schadstoffwerte waren unauffällig. Außerdem wurden die Wasserproben auf radioaktive Stoffe getestet: Alle Proben sind hier unauffällig. Hinweise auf eine Gefahr für Menschen durch den erhöhten LHKW-Gehalt gibt es nach den aktuellen Erkenntnissen nicht, da es keine Kontaktmöglichkeit von Menschen, Pflanzen oder Tieren mit dem Grundwasser gibt. Das Grundwasser beginnt etwa bei neun bis zehn Metern unter der Erde.

Der weitere Umgang mit den Untersuchungsergebnissen ist in der Bundesbodenschutzverordnung geregelt. Die Untere Bodenschutz- und Wasserbehörde der Stadt Mannheim erarbeitet derzeit zusammen mit der BImA ein Konzept zu ergänzenden Untersuchungen. Ziel ist es, herauszufinden, wie und wo die LHKW-Schadstoffe ins Grundwasser gelangt sind, wo sie sich verbreitet haben und in welcher Konzentration sie im Wasser vorkommen. Diese Untersuchungen führt ebenfalls die BImA in enger Abstimmung mit der unteren Bodenschutz- und Wasserbehörde der Stadt Mannheim durch. Diese rechnet aktuell bis Ende des Jahres mit neuen Erkenntnissen zu Herkunft, Verbreitung und Konzentration der Schadstoffe. Dann ist abzusehen, ob weiterer Handlungsbedarf besteht und welche Maßnahmen gegebenenfalls nötig sind, um das Grundwasser zu reinigen. Die Kosten hierfür würde die Schadensregulierungs-Stelle des Bundes tragen. Außerdem lässt die Bodenschutz- und Wasserbehörde die Bewässerungsbrunnen von Haus- und Kleingärten westlich des Spinelli-Areals untersuchen, um zu überprüfen, ob dort ebenfalls LHKW vorkommen. Diese Kontrolle ist nötig, weil das Wasser eventuell für Nutzpflanzen verwendet wird. Erste Ergebnisse liegen voraussichtlich im Sommer vor. Über diese informiert die Umweltbehörde umgehend.

Stadt Mannheim

24.05.2018


Saisonstart im Nachbarschaftsgarten des Jugendhauses Vogelstang

Mannheim-Vogelstang / Nachbarschaftsgarten Jugendhaus - Alle interessierten Hobbygärtner aus dem Stadtteil Vogelstang sind herzlich eingeladen, sich mit neuen Ideen und Engagement beim Nachbarschaftsgarten des Jugendhauses Vogelstang, Freiberger Ring 6, einzubringen.

Direkt im Zentrum der Vogelstang, vor dem Jugendhaus, befindet sich seit Sommer 2017 ein Garten für alle Menschen der Vogelstang. Dort kann nicht nur gepflanzt, gepflegt und geerntet werden, sondern auch einfach gemütlich Zeit miteinander im Grünen verbracht werden. Besucher können kreative Ideen ausprobieren und neue Kontakte knüpfen.

Das Team des Jugendhauses stellt die Fläche, einige Gartengeräte und Werkzeuge und die Wasserversorgung zur Verfügung. Die Nutzer bestimmen gemeinsam, wie es weiter gehen soll. Ob weitere Beete folgen oder Obstbäume gepflanzt werden sollen, eine Sitzecke oder ein Grill entstehen soll – Vieles ist möglich. Die gemeinsamen Wünsche und Vorstellungen sollen in die Tat umgesetzt werden.

Das Team des Jugendhauses lädt Interessierte herzlich ein, donnerstags zwischen 15 und 17 Uhr vorbeizuschauen und sich selbst ein Bild von dem Nachbarschaftsgarten zu machen. Wer möchte, kann dann auch schon direkt loslegen!

Ansprechpartner im Jugendhaus Vogelstang: Niklas Harbourt, Telefon 0621/293 8285, E-Mail: Niklas.Harbourt@mannheim.de.

Das Jugendhaus Vogelstang ist eines von acht Jugendhäusern der Stadt Mannheim, das von der Abteilung Jugendförderung des Fachbereichs Kinder, Jugend und Familie – Jugendamt der Stadt betreut wird.

Stadt Mannheim

24.05.2018


Gesundheitsförderung: Neuer 3.000-Schritte-Bewegungsparcours auf der Hochstätt

Mannheim-Hochstätt - Ab sofort gibt es auf der Hochstätt einen neuen „3000-Schritte-Bewegungsparcours“. Er ist ein konkretes Beispiel dafür, wie die Ziele aus dem im Jahr 2010 erarbeiteten Handlungs- und Entwicklungskonzept der Stadt für den Stadtteil umgesetzt werden können.

„Prävention und Gesundheitsförderung tragen dazu bei, Wohlbefinden, Mobilität, Gesundheit und Lebensqualität für Menschen jeden Alters und aller sozialen Schichten zu erhalten und zu verbessern. Daher freue mich besonders über die Einrichtung des Bewegungsparcours‘ als niederschwelliges Angebot für alle Bürger", betont Gesundheitsbürgermeistern Dr. Ulrike Freundlieb.

Ausgangspunkt des Bewegungsparcours‘ ist das Quartiermanagement im Karolingerweg 2-4. Von hier aus geht es über die Rohrlachstraße zum Mehrgenerationenpark. Dort werden gemeinsam Bewegungsübungen angeboten. Weiter geht es über den Feldweg Bösfeld an der Autobahn zum Bösfeldweg, in die Rohrlachstraße und zurück in den Karolingerweg zum Quartiermanagement. Die Laufstrecke beträgt etwa eineinhalb Kilometer, ist barrierefrei und kann auch mit dem Rollator oder Kinderwagen gut begangen werden. Der Parcours kann vollständig oder in Teilstrecken jederzeit von allen Bürgern zum Gehen und Laufen im individuellen Tempo genutzt werden.

Immer donnerstags von 10 bis 11 Uhr besteht darüber hinaus die Möglichkeit zum gemeinsamen Laufen und Gehen des Weges, begleitet vom Quartiermanagement Hochstätt. Start ist am Büro des Quartiermanagements im Karolingerweg 2-4.

Bis zum Beginn der Sommerferien gibt es zudem noch ein besonderes Angebot für die Nutzer des Bewegungsparcours: Eine Physiotherapeutin bietet bei dem Rundgang auf dem 3.000-Schritte-Bewegungsparcours spezielle Übungen zu Kraft, Balance und Koordination an. Die Dauer beträgt zirka 20 Minuten.

Die Anleitung auf dem Weg wird von der AOK Mannheim finanziell unterstützt und ist somit kostenfrei für Jung und Alt. Das gemeinsame Gehen und Laufen des Weges wird ganzjährig vom Quartiermanagement begleitet.

Der 3.000-Schritte-Bewegungsparcours wurde von einem Arbeitskreis, bestehend aus Quartiermanagement, Fachbereich Gesundheit der Stadt Mannheim und Bewohnerinnen der Hochstätt entwickelt. Das Projekt sollte für alle Altersgruppen offen sein. Am Arbeitskreis nahmen vier Bürgerinnen teil: zwei türkisch-sprachige Frauen in der Altersgruppe von 30 bis 40 Jahren sowie zwei Frauen im Alter von 75 bis 80 Jahren.

Hintergrund

Seit dem Jahr 2010 setzt die Stadt Mannheim ein integriertes Handlungs- und Entwicklungskonzept für den Stadtteil Hochstätt um. Zwei der zwölf Handlungsfelder, die identifiziert wurden, sind „Gesundheitsförderung“ und „Sport und Freizeit“. Ein Ziel ist hier die Erhöhung niedrigschwelliger Gesundheitsbildung sowie anfängergeeigneter Sportangebote. Der 3000-Schritte-Bewegungsparcours ist ein Baustein, mit dem dieser Ansatz konkret vor Ort umgesetzt wird. Die Initialzündung für das Projekt entstand durch die Teilnahme des Fachbereichs Gesundheit an der Initiative „Kommunale Gesundheitsförderung“ des Landesgesundheitsamtes.

Weitere Informationen:

Sabine Trabold-Schaller, Abteilung Gesundheitsförderung/Gesundheitsberichterstattung, Fachbereich Gesundheit, Tel.: +49 621 293 2220, Fax: +49 621 293 2280, E-Mail: sabine.trabold-schaller@mannheim.de.

Stadt Mannheim

24.05.2018


Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz zum Mitglied des Europäischen Ausschusses der Regionen ernannt

Mannheim / Brüssel (Belgien) - Der Ausschuss der Regionen (AdR) ist eine Institution der Europäischen Union, die sich aus gewählten Vertreterinnen und Vertretern lokaler und regionaler Gebietskörperschaften aller 28 EU-Mitgliedstaaten zusammensetzt. Der AdR ist damit die einzige Einrichtung der EU, die Städten und Regionen ein förmliches Mitspracherecht bei der Gesetzgebung in Europa ermöglicht. Bei allen Politikbereichen, die Städte betreffen, muss der Ausschuss der Regionen angehört werden, bevor der europäische Gesetzgeber eine Rechtsvorschrift verabschiedet.

Mannheims Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz gehört seit kurzem als einziger deutscher Oberbürgermeister dem AdR an und vertritt damit 195 Städte mit 52 Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern, die dem Deutschen Städtetag als Direktmitglieder angehören.

„Der Einfluss der europäischen Gesetzgebung auf die Städte hat in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen. Dies gilt für die Luftreinhaltung genauso wie für die Frage der Finanzierung von Krankenhäusern, öffentlichem Personennahverkehr und Kultureinrichtungen. Gleichzeitig können wir in erheblichem Maße von EU-Fördermitteln profitieren, wie man etwa an unseren Existenzgründungszentren sieht. Die Mitgliedschaft im Ausschuss der Regionen ermöglicht es uns, förmlich zu Gesetzesvorschlägen der Europäischen Union Stellung zu nehmen“, erläuterte Oberbürgermeister Dr. Kurz.

Die Plenarsitzung des Ausschusses der Regionen, die am 16. und 17. Mai in Brüssel stattfand, befasste sich unter anderem mit dem künftigen Haushalt der Europäischen Union. EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger präsentierte den Mitgliedern des AdR seine Entwürfe für den Mehrjährigen Finanzrahmen (MFF), der festlegt, wieviel Geld der Europäischen Union für die Jahre 2021 bis 2027 zur Verfügung stehen wird.

OB Dr. Kurz erläuterte die Bedeutung des MFF für die Städte: „Mit dem Vereinigten Königreich verlässt die zweitgrößte europäische Volkswirtschaft die Europäische Union und wird sich künftig nicht mehr an der Finanzierung des EU-Haushalts beteiligen. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an die Europäische Union, etwa im Bereich des Schutzes der EU-Außengrenzen. Die Städte müssen in dieser Phase ein besonderes Augenmerk darauf legen, dass die Mittel für die europäische Regionalpolitik, aber auch für den europäischen Austausch von Studierenden und Auszubildenden, nicht übermäßig reduziert werden. Gleichzeitig wird sehr deutlich: Wir brauchen in dieser Phase nicht ein schwächeres, sondern ein stärkeres, handlungsfähiges Europa!“

Dem Ausschuss der Regionen gehören insgesamt 350 Mitglieder an, die in ihren jeweiligen Herkunftsländern eine lokale oder regionale Gebietskörperschaft vertreten. Die deutsche Delegation im AdR umfasst insgesamt 24 Mitglieder, von denen 21 Vertreter Minister und Staatssekretäre der Bundesländer und nur 3 Vertreter von kommunalen Spitzenverbänden sind. „Es ist durchaus festzustellen, dass sich viele deutsche Delegierte im AdR eher der Förderung des ländlichen Raums verpflichtet sehen. Mein Ziel ist es daher, insbesondere den Anliegen der Städte Gehör zu verschaffen. Perspektivisch wollen wir uns im AdR auch stärker mit anderen europäischen Städten abstimmen, um die Interessen großer und mittlerer Städte durchzusetzen.“, erläuterte OB Dr. Kurz seine Sicht.

Text: Stadt Mannheim Foto: Speyer 24/7 News, dak

24.05.2018


Kultur zum Anfassen für Kindergartenkinder: Stadtbibliothek beteiligte sich mit Theaterstück am dritten Kinder-Kunst-Tag Baden-Württemberg

Mannheim / Stadtbibliothek - Kinder in Austausch mit Kunst- und Kultureinrichtungen zu bringen, ist das Ziel des Kinder-Kunst-Tages Baden-Württemberg, der am 15. Mai zum dritten Mal stattfand. Zum ersten Mal beteiligte sich in diesem Jahr die Stadtbibliothek Mannheim an dem Aktionstag. Interessierte Vorschulgruppen waren zur Aufführung des Theaterstücks „König Rattus und die Ritter der Käserunde“ des Augsburger Klexs-Theaters eingeladen.

Zu der Theateraufführung in der Kinder- und Jugendbibliothek waren sechs Kindergartengruppen mit insgesamt 60 Kindern gekommen. Die Kinder und Erzieher/-innen waren begeistert vom Stück, zwei Gruppen hatten sogar Bilder als Dankeschön für die Künstlerinnen mitgebracht. Nach der Vorstellung durften alle Kinder auf die Bühne kommen und sich die Requisiten näher anschauen. Besonders begehrt waren neben den beiden Plüsch-Leseratten die goldenen Zaubersterne.

„Als Bürgermeisterin mit dem Verantwortungsbereich Bildung und Familie unterstütze und befürworte ich den landesweiten Aktionstag sehr. Denn frühkindliche Bildung und das Heranführen an Kunst und Kultur kann nicht früh genug beginnen. Theater fördert Kreativität, zielt auf Emotionen und Visualität ab und eröffnet so neue Zugänge zu bildungsrelevanten Themen. Wenn mit dem Theaterstück die Lust am Lesen schon bei den Jüngsten geweckt werden kann, ist hier wichtiger Schritt in Richtung Bildung, Teilhabe und Bildungsgerechtigkeit für Mannheimer Kinder erfolgt und das Angebot an unserer Stadtbibliothek folgerichtig und fachkompetent verortet“, betont Bürgermeisterin Dr. Ulrike Freundlieb.

Lust auf Bücher und das Lesen

Das Theaterstück „König Rattus und die Ritter der Käserunde“ erzählt eine spannende, lustige und poetische Geschichte über Helden und Retter der Buchstaben.

Die Leseratte Ratz möchte in ihrem Lieblingsbuch schwelgen, doch sie kann ihren Augen nicht trauen: Die Buchstaben sind verschwunden. Einfach weg! Ratz fatz weg! Was nun? Sie kann unter keinen Umständen auf ihre Geschichte verzichten. Dafür liest sie viel zu gerne. Sie ist schließlich eine Leseratte! Sie muss die Buchstaben unbedingt wiederfinden und macht sich auf den Weg nach den wertvollen „Zauberzutaten“ für die Wörter. Gemeinsam schaffen es die beiden Leseratten Ratz und Wuschel, die verschwundenen Buchstaben wieder in ihr Lieblingsbuch „König Rattus und die Ritter der Käserunde“ zurückzubringen, sodass Fräulein Ratti Wuschel endlich wieder in den Genuss der Geschichte kommt.

Für den Kinder-Kunst-Tag Baden-Württemberg hatten landesweit insgesamt 41 Kultureinrichtungen kostenfreie Mitmachaktionen für knapp 1.500 Vorschulkinder vorbereitet.

Stadt Mannheim

24.05.2018


Leuchtende Kinderaugen: Service-Club Kiwanis spendet 150 Schulranzen an Kinder

Bereits zum neunten Mal hat sich der Service-Club „Kiwanis“ engagiert, um eine Spende von „Schulranzen-Sets“ für Kinder zu ermöglichen. In diesem Jahr wurden 150 Sets an künftige Schulanfänger gespendet und den Kindern persönlich überreicht.

Mannheim - Bildungsbürgermeisterin Dr. Ulrike Freundlieb nahm die Spende im Namen der Stadt für die Kinder der städtischen Kindertageseinrichtungen in Empfang.
„Die Schaffung von gleichen Bildungs- und Entwicklungschancen aller Kinder ist der Stadt Mannheim und mir persönlich eine Herzensangelegenheit. Die heutige Schulranzen-Übergabe an die hierfür ausgewählten Kinder mit entsprechenden Unterstützungsbedarf dient dazu, diesen einen ‚gleichwertigen‘ Schulstart ermöglichen. Die qualitativ sehr guten Ranzen sind ausgestattet mit einem Mäppchen, einem Brust- und einem Turnbeutel. - So ist gewährleistet, dass die Kinder mit einer guten Erstausstattung auch einen guten Schulstart haben können“, betonte Freundlieb in ihrer Begrüßung.

Große Freude herrschte bei den 150 zukünftigen ABC-Schützen, die zusammen mit ihren Eltern und den Erzieher-/innen der Einrichtungen gekommen waren, um die Geschenke aus den Händen der Spender in Empfang zu nehmen.

Die Dezernentin dankte Kiwanis-Präsident Dieter Strefler sowie allen Mitgliedern für ihr hohes Engagement: „Es gilt den Spendern ein besonderer Dank, dass sie die Menschen im Blick haben, die eine materielle Unterstützung im Sinne der Chancengleichheit für ihre Kinder gebrauchen und wertschätzen“, hob sie hervor. Mit der Maßnahme wird den Kindern eine Sachspende im Wert von 21.000 Euro übergeben, die zielgerichtet Kinder mit einem entsprechenden Bedarf erreicht.

Zusätzlich gesunde Ernährung in Kitas unterstützt

Zusätzlich spendete der Serviceclub eine Summe von 3000 Euro für das Projekt „Vitamine für die Kinder Mannheims“. Diese Summe wird auf städtische Tageseinrichtungen für Kinder aufgeteilt, die sich in sozial belasteten Stadtteilen befinden. Bereits seit 2012 unterstützt Kiwanis in dieser Höhe die gesunde Ernährung in den Tageseinrichtungen und konnte sich durch Besuche in den Kindergärten selbst davon überzeugen, dass die Spende zielgerichtet ankommt.

Diese Spende ermöglicht mit den Kindern gemeinsam zusammengestellte gesunde Frühstücksbuffets, Besuche und Einkäufe auf dem Mannheimer Wochenmarkt und auf Feldern und Bauernhöfen. Mit der "Vitamine-Unterstützung" können die bisherigen guten Maßnahmen in diesem Bereich fortgesetzt werden.

Kinder aus den folgenden Einrichtungen konnten die „Schulranzen-Sets“ in Empfang nehmen:

  • Eltern-Kind-Zentrum Elfenstraße
  • Kinderhaus Kleine Riedstraße
  • Kindergarten Erlenhof
  • Eltern-Kind-Zentrum K2
  • Kindergarten M2
  • Kinderhaus Sickinger
  • Kinderhaus Neckarufer
  • Kindergarten Weylstraße
  • Eltern-Kind-Zentrum Ulmenweg
  • Kinderhaus Herzogenried
  • Kinderhaus Parsevalstraße
  • Kinderhaus Kerschensteiner

Stadt Mannheim

24.05.2018


Projekt „Stadtgarten²“ sucht Seniorinnen und Senioren

Mannheim-Herzogenried / Stadtgarten - Für das Projekt „Stadtgarten²“ sucht das Seniorenbüro der Stadt Mannheim noch Mitstreiterinnen und Mitstreiter, die sich mit anderen gemeinsam aktiv in der Natur betätigen möchten. Unter fachlicher Begleitung werden auf dem Gelände des Naturfreundehauses im Stadtteil Herzogenried Hochbeete angelegt und gepflegt.

Wer Interesse hat, in netter Gemeinschaft einer abwechslungsreichen Freizeitbeschäftigung nachzugehen, kann sich im Seniorenbüro der Stadt Mannheim unter der Telefonnummer 0621 293 3447 oder 0621 293 9486 oder bei Projektleiter Rainer Ziemann unter 0621 1781142 melden.

Stadt Mannheim

24.05.2018


Freibad-Saison startet am 19. Mai

Mannheim - Laut der Meteorologen war der letzte Sommer in Deutschland insgesamt zu warm und zu nass mit schnellen Wetterwechseln. Trotz wechselhaftem Sommerwetter haben letztes Jahr rund 240.000 Besucherinnen und Besucher die städtischen Freibäder besucht. Aktuell werden in den Freibädern nach dem „Winterschlaf“ noch Auswinterungsarbeiten und kleinere Reparaturen vorgenommen, schon bald stehen sie wieder der Öffentlichkeit zur Verfügung.

Die Freibad-Saison 2018 steht vor der Tür. Alle Mannheimer Freibäder öffnen erstmalig einheitlich am 19. Mai. Neben dem Herzogenriedbad – Mannheims größte Freibadanlage – laden dann auch die drei Vorortfreibäder Carl-Benz-Bad, Parkschwimmbad Rheinau und das Freibad Sandhofen täglich zum Schwimmen und Erholen ein.

Schöne Grünanlagen mit Liegewiesen und Bäumen, Flächen für Sport und Spiel mit zahlreichen Möglichkeiten für Basketball, Volleyball sowie Tischtennis runden das Angebot ab. Nach Herzenslust kann im Herzogenriedbad auf drei Beachvolleyballfeldern und im Freibad Sandhofen auf einem Beachvolleyballfeld gepritscht und gebaggert werden. Strategische Züge bewundern oder selbst ausführen, das ist beim Bodenschach im Parkschwimmbad Rheinau möglich.

Für Kleinkinder sind in allen Freibädern die Planschbecken, Kinderrutschen im Wasser und an Land sowie weitere Kinderspielgeräte Anziehungspunkte sowie im Herzogenriedbad zusätzlich der Wasserspielplatz und der Spielbach. Die Wassertemperatur beträgt in allen Freibädern 24 Grad Celsius. Saisonende ist am 9. September 2018.

Die Öffnungszeiten der Freibäder im Überblick (Saisonstart 19. Mai):

  • Herzogenriedbad: Das Bad hat täglich (auch an Feiertagen) von 8 bis 20 Uhr geöffnet. Dienstags und donnerstags öffnet das Bad zusätzlich für Frühschwimmer ab 7 Uhr.
  • Carl-Benz-Bad: Das Bad hat montags von 13 bis 20 Uhr, dienstags bis sonntags sowie an Feiertagen von 9 bis 20 Uhr geöffnet. Mittwochs und freitags öffnet das Bad für das beliebte „Frühschwimmen" schon um 7 Uhr.
  • Parkschwimmbad Rheinau und Freibad Sandhofen: Montags von 13 bis 20 Uhr, dienstags bis sonntags und an Feiertagen von 9 bis 20 Uhr sind die Öffnungszeiten. Als zusätzliches Angebot bietet das Parkschwimmbad jeweils mittwochs ab 7 Uhr das „Frühschwimmen“ an.

Der Kassenschluss der Freibäder ist jeweils eine Stunde vor Ende der Öffnungszeit und die Badezeit endet 30 Minuten vor Betriebsende. Das Frühschwimmen ist auf den Bereich der Schwimmerbecken begrenzt. Die jeweiligen Öffnungszeiten sind telefonisch über einen Anrufbeantworter im jeweiligen Freibad abrufbar, da bei anhaltend schlechter Witterung die Freibäder kurzfristig später geöffnet und/ oder früher geschlossen werden können.

Mit der Eröffnung der Freibadesaison ergeben sich auch immer Änderungen der Öffnungszeiten der Hallenbäder.

So beginnt die Sommerpause bzw. die Revisionszeit im Hallenbad Vogelstang am Montag, 30. April, und im Hallenbad Waldhof-Ost am Freitag, 18. Mai.

Für das Herschelbad gelten ab Dienstag, 2. Mai, nachstehende Sommeröffnungszeiten. Der Kassenschluss ist jeweils eine Stunde vor Ende der Öffnungszeiten.

Halle I
Montag: 13 bis 21 Uhr
Dienstag: 6.15 bis 21 Uhr
Mittwoch: 6.15 bis 21 Uhr
Donnerstag: 8 bis 21 Uhr
Freitag: 8 bis 21 Uhr
Samstag: 8 bis 18 Uhr
Sonntag: 9 bis 18 Uhr

Halle II
Sonntag: 10 bis 13 Uhr Schwimmen für Babys und Kleinkinder

Sauna
Montag: geschlossen
Dienstag: 10 bis 21 Uhr (Herren)
Mittwoch: 10 bis 21 Uhr (Damen)
Donnerstag: 10 bis 21 Uhr (gemischt)
Freitag: 10 bis 21 Uhr (gemischt)
Samstag: 10 bis 18 Uhr (gemischt)
Sonntag: geschlossen

Öffnungszeiten an den Feiertagen

Am 1. Mai sind alle Hallenbäder aufgrund des Feiertages geschlossen. Ausnahme hierbei ist das Gartenhallenbad Neckarau mit der Öffnungszeit 9 bis 20 Uhr. Die Sauna hat ebenfalls am 1. Mai mit der Öffnungszeit 10 bis 20 Uhr geöffnet. An Christi Himmelfahrt (10. Mai) und Pfingstsonntag /-Montag (20. und 21. Mai) hat das Gartenhallenbad Neckarau ebenfalls mit den selben Öffnungszeiten geöffnet. Die Hallenbäder Waldhof-Ost und Herschelbad bleiben an diesen Feiertagen geschlossen.

Weitere Informationen gibt es beim Fachbereich Sport und Freizeit über das Service-Telefon unter der Telefonnummer 0621 2934004 oder per E-Mail an fb52@mannheim.de sowie bei den jeweiligen Hallenbädern.

Stadt Mannheim

29.04.2018


Regeln zum Grillen in Mannheim

Mannheim - Mit Beginn der warmen Jahreszeit zieht es viele Mannheimer Bürgerinnen und Bürger nach draußen in die Grünanlagen und an Rhein oder Neckar. Dann wird oftmals nicht nur „gechillt“ sondern auch gegrillt. Aus Rücksicht auf Nachbarschaft und Natur sind dabei in Mannheim Regeln einzuhalten.

Grillen ist auf öffentlichen Mannheimer Grünflächen bei Beachtung folgender Regeln grundsätzlich erlaubt:

  • Soweit die Allgemeinheit oder die Nachbarschaft nicht gefährdet oder erheblich belästigt wird,
  • soweit keine Schäden verursacht werden, daher: Ausschließliche Verwendung handelsüblicher Grillgeräte mit mindestens 30 cm Bodenanstand zum Schutz von Rasenflächen,
  • Rauchentwicklung ist möglichst zu vermeiden,
  • ein Abstand von mindestens 3 m ist zu Bäumen und Sträuchern einzuhalten
  • die aufgestellten Abfallbehälter sind zu verwenden,
  • nur abgelöschte Grillkohle entsorgen. 

Ein Grillverbot besteht weiterhin für folgende Flächen in der Innenstadt:

  • Auf allen Kinderspielplätzen,
  • im Wald (außer auf den ausgewiesenen Grillstellen bei der Rothlochhütte und am Karlstern),
  • in Naturschutzgebieten,
  • auf der Friedrichplatzanlage am Wasserturm,
  • im gesamten Bereich des Unteren Luisenparks,
  • auf allen Grünflächen innerhalb des Innenstadtringes,
  • auf Straßen, befestigten Flächen und Plätzen,
  • auf den Rheinwiesen entlang der Rheinpromenade. 

Freizeitspaß spurlos genießen

Die Abfallwirtschaft Mannheim ist auf den erhöhten Publikumsverkehr eingestellt und wird in Grünanlagen, die als Grill- und Freizeitbereich gelten, die Reinigungshäufigkeit erhöhen sowie zusätzliche Abfallbehälter aufstellen.

Wichtige Tipps für die Bürgerinnen und Bürger, um umweltschonend die Natur zu genießen:
 
Der wichtigste Hinweis: Mitgebrachtes wieder mit nach Hause nehmen und keinen Müll hinterlassen!

Proviant in wiederverwendbaren Behältern mitbringen und anschließend wieder mitnehmen. Damit verzichtet man auf unnötigen Verpackungsmüll.

Für Getränke Mehrwegflaschen verwenden.

Auf Miniportionsverpackungen, die für reichlich Abfall sorgen, verzichten.

Bruchfestes Campinggeschirr anstatt Einmalgeschirr verwenden. Das schont die Umwelt und den Geldbeutel.

Für Abfälle, die sich nicht vermeiden lassen, einen Müllbeutel mitnehmen und alles zu Hause entsorgen. Für kleine Abfälle sind immer Abfallkörbe in Reichweite.

Um besondere Vorsicht wird bei der Entsorgung der Grillasche gebeten. Aus Brandschutzgründen ist unbedingt darauf zu achten, dass diese vor der Entsorgung ausgekühlt ist.

Für Zigarettenkippen am besten einen kleinen Aschenbecher mit Deckel einpacken.

Hunde gehören in allen öffentlichen Anlagen, auch am Badestrand und im Wald, an die kurze Leine. Parks, Spielplätze, Badewiesen und Ähnliches sind fürs „Geschäft“ strikt tabu. Wer seinen Hund und die Umwelt liebt, hat eine Tüte parat und entsorgt das Hundegeschäft über die Restmülltonne oder den öffentlichen Abfallkorb.

Weitere Tipps zum Abfall vermeiden und zur richtigen Entsorgung in Alltag und Freizeit gibt es im Internet unter www.mannheim.de/buerger-sein/abfallberatung.

Stadt Mannheim

29.04.2018


Förderung für Nachwuchsbands – Die Proberaumförderung der Stadt Mannheim geht in die zweite Runde

Mannheim - Ab sofort können sich Mannheimer Nachwuchsbands wieder für eine Proberaumförderung beim Kulturamt bewerben. Die Stadt Mannheim bezuschusst die monatliche Miete für Proberäume mit bis zu 50 Prozent und maximal 200 Euro pro Band über einen Zeitraum von zwei Jahren. Damit sollen junge Mannheimer Musiker im Alter von 16 bis 27 Jahren beim Erarbeiten von eigenem Songrepertoir unterstützt werden.

Nach dem Bewerbungsschluss am 30. Mai werden maximal sechs Bands von einer Jury ausgewählt. Diese setzt sich zusammen aus Vertretern des Kulturamtes, der Music Commission, der Städtischen Musikschule, des Jugendkulturzentrum Forum sowie ausgewiesenen Kennern der lokalen Nachwuchsszene und Mannheimer Bandmusikern. Vor zwei Jahren gab es erstmals eine solche Ausschreibung, die von der lokalen Musikszene dankend angenommen wurde. Am 1. Juli 2018 beginnt nun die zweite Förderperiode.

„Einen geeigneten Proberaum zu finden ist nicht einfach. Und die häufig nicht zu unterschätzenden Mietkosten können für junge Bands, die (noch) keinen kommerziellen Erfolg verzeichnen, zu einem echten Problem werden“, erklärt Sabine Schirra, Leiterin des Kulturamts. „Mit der Proberaumförderung möchten wir es ihnen ermöglichen, sich die nötige Zeit für eine gemeinsame künstlerische Entwicklung zu nehmen.“

Weitere Informationen sowie das entsprechende Bewerbungsformular finden sich auf der Homepage der Stadt Mannheim (Suchbegriff „Proberaumförderung“ oder unter folgendem Link https://www.mannheim.de/de/kultur-erleben/musik/proberaumfoerderung).

Stadt Mannheim

09.04.2018


Neuausschreibung für den Mannheimer Feuergriffel läuft / Die Stadtbibliothek Mannheim schreibt zusammen mit dem Förderkreis Stadtbibliothek

Mannheim e. V. zum siebten Mal den „Feuergriffel“ aus – das Stadtschreiber-Stipendium für Kinder- und Jugendliteratur.

Mannheim - Ab sofort können sich bis 28. September 2018 Autoren bei der Stadtbibliothek Mannheim mit dem Exposé einer Buch-Idee um das einzigartige Stipendium bewerben. Während eines dreimonatigen Aufenthaltes in Mannheim soll die Buch-Idee ausgearbeitet und umgesetzt werden. Am Ende soll ein druck- beziehungsweise buchreifes Manuskript stehen.

Die mit insgesamt 9.000 Euro dotierte Auszeichnung teilt sich folgendermaßen auf: Je 3.000 Euro Preisgeld winken bei der Abschlussveranstaltung, bei der Veröffentlichung des in Mannheim entstandenen Buches sowie für ein dreimonatiges Aufenthaltsstipendium in der Quadratestadt Mannheim von April bis Juli 2019 in der Stadtschreiberwohnung im Turm der Alten Feuerwache, inklusive Pauschale für Anreise- und Lebenshaltungskosten.

Der Preisträger oder die Preisträgerin wird 2019 die Nachfolge von Tamara Bach, Antje Wagner, Rike Reiniger, Saša Stanišić, Tobias Steinfeld und Florian Wacker antreten, die das Stipendium in den Jahren 2007 bis 2019 erhielten.

Die Stadtbibliothek unterstützt die Stadtschreiberin bzw. den Stadtschreiber durch lokale Kontakte und eine persönliche Betreuung. Daneben sollen Kinder, Jugendliche und die Mannheimer Bevölkerung die Möglichkeit haben, den Autor kennenzulernen, bei Veranstaltungen wie Lesungen, Werkstattgesprächen oder Schreibwerkstätten, gerne aber auch in eher ungewöhnlichem Rahmen wie etwa bei einem gemeinsamen Frühstück oder einer Radtour. Außerdem sind während des Aufenthaltes Veröffentlichungen im Social Media-Bereich geplant (Blog, Twitter, Podcast u. ä.).

Bewerben können sich deutschsprachige Autoren und Illustratoren, die bereits mindestens eine Veröffentlichung in einem etablierten Verlag nachweisen können (Buch, Theaterstück, Hörspiel oder Drehbuch). Publikationen im Selbstverlag oder als Book on Demand finden keine Berücksichtigung.

Für die Bewerbung sind erforderlich:

  • Ein kurzes Exposé und eine Textprobe (max. fünf DIN A 4-Seiten) zur Vorstellung der Idee und Beurteilung der künstlerischen Handschrift; vollständige bzw. bereits ausgearbeitete Manuskripte können nicht berücksichtigt werden (Bitte beachten: Diese Unterlagen werden anonymisiert an die Jury weitergeleitet, sie dürfen deshalb keinen Hinweis auf die Verfasserin oder den Verfasser enthalten.),
  • eine Liste der bisherigen Publikationen,
  • Lebenslauf mit Lichtbild (Foto wird zur Veröffentlichung verwendet) und allen Kontaktdaten,
  • ein Motivationsschreiben, das darlegt, welchen Hintergrund die Bewerbung hat, und das auch Vorschläge für mögliche Veranstaltungen, Aktionen und Events während des Aufenthalts enthält.
    Die Unterlagen können sowohl postalisch als auch per E-Mail eingesandt werden.

Einsendeschluss: 28. September 2018 (es gilt das Datum des Poststempels).

Anschrift für Einsendungen und Kontaktadresse:
Stadtbibliothek Mannheim, Stichwort: Feuergriffel
Bettina Harling
N 3, 4
68161 Mannheim
E-Mail: bettina.harling@mannheim.de / Telefon: 0621 293-8912

Über die Vergabe entscheidet eine unabhängige Fachjury. Sie besteht aus:

  • Jürgen Boos, Frankfurter Buchmesse,
  • Prof. Dr. Thomas Wortmann, Professor für Neuere deutsche Literatur an der Universität Mannheim,
  • Dr. Albrecht Plewnia, Institut für Deutsche Sprache,
  • Ulrike Stöck, Junges Nationaltheater Mannheim,
  • Eva Baumgartner, Journalistin,
  • Dr. Ingo Schöningh, Goethe-Institut Mannheim,
  • Jule Hoffmeister und Evelyn Kovacic, jugendliche Jurymitglieder.

Die Bekanntgabe der Gewinnerin oder des Gewinners erfolgt voraussichtlich im Dezember 2018. Ein Rechtsanspruch besteht nicht.
Der Feuergriffel, Mannheimer Stadtschreiber für Kinder- und Jugendliteratur, ist ein Preis des Förderkreises der Stadtbibliothek Mannheim, der GBG Mannheim, der Heinrich-Vetter-Stiftung und der Alten Feuerwache Mannheim.

Stadt Mannheim / Stadtbibliothek Mannheim

09.04.2018


Stadtteilversammlung für Kinder und Jugendliche in Feudenheim

Feudenheim / Kinder- und Jugendbüro - Die Kinder und Jugendlichen aus Feudenheim sind aufgerufen sich einzumischen: Im Rahmen der 68DEINS! Kinder- und Jugendbeteiligung veranstaltet das 68DEINS! Kinder- und Jugendbüro eine Stadtteilversammlung im Stadtteil. In Kinder- und Jugendforen in Schulen, Verbänden, Vereinen, im Jugendtreff oder Jugendhaus oder in kirchlichen Jugendgruppen treffen sich die Mitarbeiter des Kinder- und Jugendbüros mit jungen Menschen aus Feudenheim, um über deren Anliegen und Themen zu sprechen. In den Foren werden Präsentationen erarbeitet, die sie dann bei der Stadtteilversammlung der Politik, Verwaltung und Vereins- oder Verbandsarbeit vorstellen und Mitstreiter für ihre Anliegen suchen.

Die Stadtteilversammlung findet statt am Donnerstag, den 19. April, ab 17:30 Uhr (für die Kinder und Jugendlichen) sowie ab 18 Uhr (für die Politik und weitere interessierte Erwachsene) im Vereinshaus des DJB Steuben e.V., Neckarstraße 22a, 68259 Mannheim.

Alle Interessierten können sich gerne an info@68deins.de wenden, 68DEINS! beantwortet gerne alle Fragen und organisiert die Foren vor Ort.

Jugendliche und Kinder, die nicht in diesem Rahmen ihre Anliegen erarbeiten, können am Donnerstag, 19. April, ab 17 Uhr an einem offenen Tisch im Vereinshaus des DJB Steuben e.V. eine spontane Präsentation für die Politik erarbeiten.

Hintergrund:
Die Versammlung wird organisiert vom 68DEINS! Kinder- und Jugendbüro Mannheim. Das 68DEINS! Kinder- und Jugendbüro Mannheim befindet sich in der Trägerschaft des Stadtjugendrings Mannheim e.V. sowie der Stadt Mannheim, Fachbereich Kinder, Jugend und Familie – Jugendamt und Fachbereich Rat, Beteiligung und Wahlen/Kinderbeauftragte.

Stadt Mannheim

09.04.2018


Fotoausstellung „Spuren“ – Wie sich Mannheimer Konversionsflächen verändern

Soldaten hinterlassen Spuren. Nicht die Spuren eines Kampfes und nicht die Grausamkeiten eines Krieges, nicht Tod und Verderben. Es geht um die Spuren des Lebens. Des Lebens in einer Kaserne hinter Mauern und Stacheldraht. Was verraten uns die Gebäude, die Kleinigkeiten des täglichen Lebens? Was verraten uns diese Dinge über das Leben der Soldatinnen und Soldaten, die während vieler Jahrzehnte in Mannheim gelebt haben, um von hier in alle Welt zu ihren Einsätzen entsendet zu werden?

Mannheim / Rathaus - Diese Spuren verschwinden allmählich mit dem Prozess der Konversion. Es entstehen Wohnungen, Gewerbegebiete und neue Grünflächen in unserer Stadt. Für Fotografinnen und Fotografen des Rhein-Neckarraumes, die bei den verschiedensten Gelegenheiten der Öffnung bereits sehr früh ihre Fotokameras dabei hatten, war es ein Ansporn, diese Zeugnisse auf ihre jeweilige Art zu dokumentieren.

Ein Extrakt der dabei entstandenen Bilder hat eine Jury ausgewählt. Zu sehen sind die Fotos vom 9. April bis zum 11. Mai 2018 im 1. Obergeschoss des Rathauses der Stadt Mannheim in E 5. Kulturamtsleiterin Sabine Schirra und Gerhard Heckmann, Fotograf und Initiator des Projekts, eröffnen die Ausstellung am Montag, 9. April um 15 Uhr im Rathaus.

Die an der Ausstellung beteiligten Fotografinnen und Fotografen sind Matthias Beckmann, Gerhard Heckmann, Kirsten Heinrich, Bernd Jäcker, Christoph M. Kleinert, Olaf Lahr, LSFotoArt, Udo Pagga, Annette Schrimpf, Hans-J. Schröder und Daniel Sutter-van Stek.

Der Jury gehörten an Daniel Lukac (Fotograf), Sabine Kress (Fotografin), Thomas Schirmböck (Galerie ZEPHYR – rem), Thomas Tröster (Fotograf), Michel Schnellbach (BUGA GmbH) und Kirsten Batzler (BUGA GmbH).

Stadt Mannheim

09.04.2018


Strandbadsaison 2018 steht vor der Tür

Mit den ersten Frühlingstagen und dem Anstieg der Temperaturen wird auch in diesem Jahr die Strandbadsaison beginnen.

Mannheim - Besucherinnen und Besucher des Strandbades, die die Angebote des öffentlichen Personennahverkehrs nicht nutzen, haben die Möglichkeit, ihr Fahrzeug auf den Parkplätzen am Strandbad abzustellen. Diese Parkplätze sind bei gutem Wetter allerdings häufig belegt. Um möglichst vielen Besucherinnen und Besuchern das Parken vor Ort zu ermöglichen und den „Parksuchverkehr“ in diesem Zusammenhang zu minimieren, dürfen Autos, wie in den letzten Jahren, in diesem Bereich während der Strandbadsaison bis zu drei Stunden mit Parkscheibe abgestellt werden. Diese Regelung gilt an Samstagen, Sonntagen und Feiertagen von 11 bis 19 Uhr.

Zudem sind im Bereich des beliebten Naherholungsgebietes folgende Verkehrsregeln zu beachten:

  • Der Strandbadweg muss für Feuerwehr, Notärzte, Sanitätsfahrzeuge, usw. jederzeit befahrbar sein, denn er ist der einzige Rettungsweg des gesamten Strandbadareals.
  • Besucher- und Rettungsfahrzeuge rund um den Parkplatz am Franzosenweg müssen ungehindert an- und abfahren können. Auch die Bushaltestellen müssen frei gehalten werden. Die ausgeschilderten absoluten Halteverbote sowie die gesetzlichen Regelungen im Bereich der Haltestellen gelten uneingeschränkt auch innerhalb der eingerichteten Haltverbotszone.
  • Die Schwerbehinderten-Parkplätze am Strandbadweg dürfen ausschließlich von Berechtigten genutzt werden.
  • In den Waldwegen dürfen keine Fahrzeuge geparkt werden.
  • Falls die Parkplätze am Strandbad und am rechten Fahrbahnrand des Franzosenweges vollständig belegt sind, besteht nur noch die Möglichkeit, im Bereich der Fahrradständer vor dem Zugang zur Grill- und Sonnenwiese (ehem. Drehkreuz-Zugang) kurz anzuhalten, um Fahrzeuge zu entladen und Mitfahrer aussteigen zu lassen, bevor das Fahrzeug weiter entfernt abgestellt wird. 

Die Stadtverwaltung bittet um gegenseitige Rücksichtnahme und Beachtung der Verkehrsregeln und der Strandbadordnung.

Um ein geordnetes und möglichst störungsfreies Miteinander aller Besucherinnen und Besucher des Strandbades sicherzustellen, überwacht der Fachbereich Sicherheit und Ordnung in Abhängigkeit von der Witterung den Verkehr, während Mitarbeiter des Fachbereichs Sport und Freizeit auf den Grünflächen am Rhein präsent sind.

Wer sein Fahrzeug behindernd in sicherheitsrelevanten Bereichen parkt, die ausnahmslos mit Halte- und Durchfahrtsverboten beschildert sind, muss damit rechnen, dass er es nicht an Ort und Stelle, sondern auf dem Kraftwagenhof der Polizei in der Hochuferstraße wiederfindet. Die Kosten für das Abschleppen eines Fahrzeugs belaufen sich auf gut 220 Euro.

Wir appellieren an alle Strandbadbesucher, keine Essensreste herumliegen zu lassen und vor allen Dingen die Wildgänse nicht zu füttern. Das Futter ist in den wenigsten Fällen gesund für die Tiere. Brot z. B. enthält für Vögel zu viel Salz, das im Vogelmagen aufquillt. Durch das üppige Nahrungsangebot wächst die Population vor allem von solchen Arten, die heimische Arten verdrängen. Es werden nicht nur Ratten angelockt, sondern auch die Verschmutzung der Wege und Liegewiesen durch Vogelkot nimmt stark zu.

Stadt Mannheim

09.04.2018


„MONNEM BIKE – das Festival“: Anmeldefrist für „Spielraum Stadt“ wird bis 16. April verlängert

Mannheim - Das Projektteam „Monnem Bike“ verlängert die Anmeldefrist für Vereine, Bürger und Institutionen für „Spielraum Stadt“ bis Montag, 16. April 2018. Die Anmeldungen können weiterhin unter axel.bentz@mannheim.de eingereicht werden. „Wir möchten natürlich vielen Vereinen und Institutionen die Chance geben sich an Spielraum Stadt zu beteiligen. Durch die Bitte um Verlängerung der Anmeldefrist einzelner Interessenten, aufgrund der Osterferien, haben wir uns kurzfristig entschlossen die Anmeldefrist zu verlängern“, so Projektleiter Axel Bentz vom Projektteam „Monnem Bike“.

Mit „Spielraum Stadt“ erhalten Bürger, Vereine und Institutionen wieder die Möglichkeit sich mit eigenen bürgerschaftlichen Aktionen im öffentlichen Raum zu beteiligen. Gefragt sind Aktionen zum Flanieren, Begegnen und Spielen. Die Aktionsfläche wird sich wie im Vorjahr auf die Marktstraße und die verlängerte Jungbuschstraße konzentrieren. Die Spielzeiten sind von 11 bis 22 Uhr angesetzt. Der öffentliche Raum soll dabei zu einem Ort der Begegnung, Kommunikation und der spielerischen Freude werden.

Hintergrund:

Die große „Geburtstagsparty“ anlässlich der Erstfahrt von Karl Drais mit seinem Laufrad war im vergangenen Jahr mit erfolgreichen Veranstaltungen in den unterschiedlichsten Bereichen ein überaus beeindruckendes Erlebnis. Ob zum Einkaufen, zum Staunen, zum Testen oder zum Mitmachen - die Mannheimer Innenstadt wurde speziell am Wochenende des 10. und 11. Juni 2017 bei „MONNEM BIKE – das Festival“ sowie „Spielraum Stadt“ von Bevölkerung und Gästen auf eine ganz andere Weise wahrgenommen. Der Gemeinderat der Stadt Mannheim hat daher im Rahmen der Etat-Beratungen im Dezember 2017 entschieden, das sehr erfolgreiche Format von „MONNEM BIKE – Das Festival“ und „Spielraum Stadt“ - wenn auch kleiner - jährlich fortzusetzen. Somit finden am Samstag, 16. Juni 2018, mitten in der City vielfältige Fahrrad-Kunst und Kulturaktionen auf Plätzen und Straßen statt. Vereine und Interessierte können sich auch in diesem Jahr wieder beteiligen.

„MONNEM BIKE – das Festival“, präsentiert am Samstag, 16. Juni, von 11 bis 20 Uhr wieder alles rund um das Thema Fahrrad. Die bereits traditionellen Formate Radparade und Radsalon sind wieder fester Bestandteil des Festivals, das sich auf Dauer vornimmt, neben der Thematik Fahrrad vor allem ein anderes Erleben der Stadt in den Fokus zu stellen. Die Programmerstellung zum Festival läuft aktuell auf Hochtouren. Sicher ist, dass einige Highlights des Vorjahres ihr Kommen bereits zugesagt haben. So werden unter anderem der beliebte Hochradführerschein und die dazu gehörenden Nostalgiefahrzeuge für Kinder am Start sein. Auch der beliebte Pumptrack wird nicht fehlen. Darüber hinaus sollen E-Bikes im Mittelpunkt stehen. Als Aktionsfläche sind die Kunststraße von N 1 bis N 6 und die Kapuzinerplanken vorgesehen.

Stadt Mannheim

09.04.2018


Social Media für Einsteiger: Medienmittwoch in der Stadtbibliothek

Mannheim / Stadthaus-Zentralbibliothek - Am Mittwoch, 11. April, 17 Uhr, geht es in der Zentralbibliothek im Stadthaus N 1 um die sozialen Netzwerke Facebook, Twitter und Instagram.

In einem Vortrag werden Einstieg und die Nutzung der Portale gezeigt und erklärt. Der Medienmittwoch bietet auch die Gelegenheit, die Social-Media-Auftritte der Stadtbibliothek kennenzulernen.
Der Eintritt ist frei.

Stadt Mannheim / Stadtbibliothek Mannheim

09.04.2018


„Poesie und Musik“ – Konzert mit Emi Abo und Sachie Matsushita

Sprache sagt viel, aber noch mehr sagt die Musik. Die Musikbibliothek lädt deshalb alle Liebhaber von Musik und Poesie zu einem ganz besonderen Konzertabend ein.

Mannheim / Stadtbibliothek - Am Freitag, 20. April, 19 Uhr, spielen Emi Abo (Sopran) und Sachie Matsushita (Klavier) in der Musikbibliothek im Dalberghaus, N 3, 4.

Die beiden Musikerinnen spielen Emi Abos Vertonungen von Lyrik aus der Man’yoshu, der ältesten japanischen Gedichtsammlung. Außerdem erklingen Lieder und Arien auf Texte von Johann Wolfgang von Goethe und Friedrich Nietzsche, zu Kompositionen von Franz Schubert, Hugo Wolf, Peter Tschaikowsky, Charles Gounod und Sachie Matsushita.
Der Eintritt ist frei.

Weitere Informationen zur Veranstaltung unter:
Musikbibliothek Mannheim | N 3, 4 | 68169 Mannheim
Tel.: 0621-293 89 00
E-Mail: stadtbibliothek.musikbibliothek@mannheim.de

Stadt Mannheim / Stadtbibliothek Mannheim

09.04.2018


Faszination Gaming – Workshop für Jugendliche und Eltern

Gemeinsam Games ausprobieren: vom Retro-Klassiker bis zur Virtual Reality-Brille

Mannheim / Stadtbibliothek - Digitale Spiele sind eine beliebte Freizeitbeschäftigung von Kindern und Jugendlichen. Allerdings will der Umgang mit Spielen gelernt sein. Der Workshop will sowohl die Kritikfähigkeit und die technische Handhabung als auch das Bewusstsein für Kreativität und Ästhetik im Umgang mit digitalen Spielen fördern. Eingeladen sind Eltern und Kinder bzw. Jugendliche ab 10 Jahren.

Der kostenfreie Workshop findet statt am:
Samstag, 14. April, 10.30 bis 15.00 Uhr, in der Stadtbibliothek Mannheim, Dalberghaus, N 3,4, 68161 Mannheim.

Der Workshop beginnt mit einem Vortrag zum Thema „Faszination von Computerspielen auf Kinder und Jugendliche“. Danach können verschiedene Spiele ausprobiert werden. Zum Abschluss folgen Ausführungen zum Thema „Risiken und Sucht bei Computerspielen“ mit Diskussions- und Fragerunde. Die Veranstaltung wird von der Stadtbibliothek in Kooperation mit dem Landesmedienzentrum Baden-Württemberg und der ComputerSpielSchule Stuttgart angeboten.

Für Informationen zur Veranstaltungen wenden Sie sich bitte an:
Stadtbibliothek Mannheim
Andrea Pörner
E-Mail andrea.poerner@mannheim.de
Tel.: 0621 293 8911

Stadt Mannheim / Stadtbibliothek Mannheim

09.04.2018


Beste Tänzer werden belohnt – Erster „Krump-Battle“ im Jugendhaus Herzogenried

Tänzerisches Kräftemessen: Der erste „Krump-Battle“ des Fördervereins des Jugendhauses Herzogenried findet am Samstag, 14. April, zwischen 12 und 19 Uhr im Jugendhaus Herzogenried, Zum Herrenried 12, in 68169 Mannheim unter dem Titel „Kill The Hype“ statt.

Mannheim / Jugendhaus Herzogenried - Krump (steht für: Kingdom Radically Uplifted Mighty Praise) ist eine sehr ausdrucksstarke Tanzart des Hip-Hop, geboren in den Straßen von Los Angeles. Sie wurde erschaffen, um den Gangs eine Alternative zur Straßengewalt zu geben. Krump erfordert viel Kraft, Ausdruck und Selbstbewusstsein.

Ziel beim „Krump-Battle“ ist es, den Tanzgegner mit den eigenen Moves einzuschüchtern, ohne ihn zu berühren. Auch wenn nicht viele Mädchen krumpen, sind es gerade sie, die die Battles immer richtig aufmischen, wenn sie mitmachen.

Beim Wettbewerb im Jugendhaus Herzogenried wird in zwei Kategorien gegeneinander getanzt: Bei den „Newcomern“ treten Tänzer an, die noch nicht viel Tanz- und Battle-Erfahrung haben, und in der Kategorie „Advanced“ sind es die fortgeschrittenen Tänzer. Eine Altersbegrenzung gibt es nicht. Alle Krumper sind herzlich eingeladen, dieses Event im Jugendhaus zu feiern.

Insgesamt ist ein Preisgeld von 200 Euro ausgeschrieben. Der Preisträger des ersten Platzes in der Kategorie „Advanced“ gewinnt 150 Euro und für den ersten Platz der „Newcomer“ gibt es 50 Euro. Jeder Teilnehmende erhält eine Urkunde. Alle erst-, zweit- und drittplatzierten Teilnehmenden bekommen zusätzlich eine Medaille. Die Jury besteht aus bekannten Krumpern aus ganz Deutschland, die sich aufgrund ihrer besonderen tänzerischen Fähigkeiten einen Namen gemacht haben. Die Veranstalter erwarten Arouser (Outrage Fam), Sunrise (Jigsawfam), Chapter und Jr. Pain.

DJ Marco von Gemünd (MvG) und Stimme der Straße, Jay Ryze und viele mehr werden im Pausenprogramm den Zuschauern so richtig einheizen.

Die Anmeldegebühr von 3 Euro kann am Veranstaltungstag vor Ort bezahlt werden. Die Anzahl der Teilnehmenden ist begrenzt, es wird um rechtzeitige Anmeldung bis 9. April gebeten unter: www.majo.de/jugendhaus-herzogenried. Dort können auch nähere Informationen zu den Teilnahmebedingungen nachgelesen werden.

Selbstverständlich sind auch Zuschauer beim ersten „Krump-Battle“ im Jugendhaus Herzogenried willkommen. Sie zahlen 3 Euro Eintritt.

Beim ersten „Krump-Battle“ im Jugendhaus Herzogenried können die Zuschauer wieder die faszinierende Welt einer Jugendkultur erleben, die im Jugendhaus Herzogenried einen Platz gefunden hat. Der erste „Krump-Battle“ in Mannheim ist eine ganz besondere Veranstaltung: Denn neben dem Wettbewerb geht es vor allen darum, die Krump-Szene bekannt zu machen und für interessierte Kinder und Jugendliche im Jugendhaus Herzogenried zu etablieren.

Das Jugendhaus Herzogenried ist eine von elf offenen Jugendeinrichtungen der Jugendförderung des Fachbereichs Kinder, Jugend und Familie – Jugendamt der Stadt Mannheim.

Ansprechpartner bei der Veranstaltung: Ariane Reiter, E-Mail: ariane.reiter@mannheim.de, und Michael Harbrecht, E-Mail: michael.harbrecht@mannheim.de, Telefon 0621/2937666.

Stadt Mannheim

28.03.2018


Altrheinfähre Sandhofen ab Ostersonntag wieder in Betrieb

Sandhofen / Friesenheimer Insel - Der Fährbetrieb der über 110 Jahre alten Fährverbindung zwischen Sandhofen und Friesenheimer Insel/Dehu wird an Ostersonntag, 1. April 2018, wieder aufgenommen. Gefahren wird täglich einschließlich sonn- und feiertags von 10 bis 20 Uhr. Montag bleibt auch in dieser Saison Ruhetag. Kein Fährbetrieb ist in der Mittagszeit zwischen 13 Uhr und 14 Uhr. Die Fähre legt wie gewohnt ab Friesenheimer Insel/ Restaurant Dehus zu jeder vollen Stunde und ab Sandhofen zu jeder halben Stunde ab.

Die Fährpreise müssen aufgrund der gestiegenen Betriebsmittelkosten ab dieser Saison angepasst werden. Die Preise sind wie folgt:

  • Fußgänger 0,50 Euro (ehemals 0,30 Euro),
  • Radfahrer 1,00 Euro (ehemals 0,50 Euro),
  • Motorräder 1,50 Euro (ehemals 1,00 Euro) und
  • Pkw 2,00 Euro (ehemals 1,20 Euro)

Letzter Tag des Fährbetriebs 2018 ist der 30. September 2018.

Stadt Mannheim

28.03.2018


Die Eröffnung der Brunnensaison verschiebt sich dieses Jahr auf Mitte April

Mannheim - Auf Grund der sehr kalten Wetterbedingungen mit Bodenfrost wird sich die bisher übliche Inbetriebnahme der elf öffentlichen Brunnenanlagen im Stadtgebiet von Beginn der Osterfeiertage auf Mitte April verschieben.

Die Wasserspiele auf dem Friedrichsplatz werden wie vorgesehen ab Gründonnerstag ihren Betrieb aufnehmen und damit wieder Bürgerinnen, Bürger und Besucher der Stadt anziehen. Die reguläre Inbetriebnahme ist möglich, da aufgrund der Bauart der großen Brunnenanlage die Gefahr des Einfrierens geringer als bei den anderen Anlagen ist.

Die diesjährige Brunnensaison endet am 7. Oktober 2018.

Stadt Mannheim

28.03.2018


Sleeping Beauty - Reinventing Frei Otto’s Multihalle – Mannheim auf der Architektur-Biennale in Venedig

Mannheim / Venedig - Anlässlich der 16. Internationalen Architektur-Biennale Venedig, die vom 26. Mai bis zum 25. November 2018 stattfindet, stellt das saai am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) in Kooperation mit der Stadt Mannheim die Multihalle Mannheim mit einer Ausstellung in den Kontext des diesjährigen Biennale-Themas „Freespace“. „Sleeping Beauty - Reinventing Frei Otto’s Multihalle“ ist der Titel der Ausstellung zur Multihalle, die aus ihrem „Dornröschenschlaf“ wieder erwachen soll. Die Ausstellung in Venedig stellt die Multihalle und die Idee ihrer Zukunft einer internationalen Szene vor – oder erzählt denjenigen, die schon von ihr wissen, mehr. Als Ausstellungsraum dient ein Hafengebäude auf der Guidecca, ein authentischer venezianischer Ort.

Die Ausstellung

„Sleeping Beauty“ knüpft an die erfolgreiche Ausstellung „Frei Otto – Denken in Modellen“ an, die von November 2016 bis März 2017 im Zentrum für Kunst und Medien (ZKM) in Karlsruhe zu sehen war. Die Ausstellung in Venedig konzentriert sich nun auf die Multihalle. Es ist damit die weltweit erste Ausstellung über dieses faszinierende Bauwerk. Das Konzept eröffnet den Besuchern einen doppelten Blick auf die Multihalle: Einerseits wird anhand von wertvollem Archivmaterial die experimentelle Entstehungsgeschichte des Bauwerks gezeigt. Andererseits wird anlässlich der aktuellen Debatten um den Erhalt auch ein Blick in die Zukunft geworfen und neue Ideen, Programme und Konzepte der Nachnutzung werden vorgestellt - und damit auch die Entwicklung vom Bau-Objekt zum Diskurs-Objekt.

Neues und nachhaltiges Konzept für die Multihalle

Heute, 40 Jahre nach dem Bau der ursprünglich als temporäres Bauwerk geplanten Multihalle und einigen Jahren Leerstand, arbeitet die Stadt Mannheim zusammen mit einer engagierten Gruppe aus Kulturschaffenden, Architekten, Nachbarn, Bürgern, Ingenieuren und Universitäten an einem neuen und nachhaltigen Konzept für die Halle im Herzogenriedpark, um damit den langfristigen Erhalt sicherzustellen. Dieser offene und kollektiv gestaltete Prozess ist einmalig in Deutschland.

„Die Multihalle ist ein ingenieurtechnisches Meisterwerk, das uns aber auch vor Herausforderungen stellt. Die geplante „Neu-Erfindung“ der Multihalle steht zugleich symbolisch für die Transformation unserer Stadt, denn Mannheim befindet sich in einem umfassenden Erneuerungsprozess. An einer Zukunftskonzeption für die Multihalle besteht sowohl ein wissenschaftliches und künstlerisches aber auch ein öffentliches Interesse“, erläutert Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz, der zur Eröffnung der Biennale die Stadt in Venedig vertreten wird.

Das Thema „Freespace“ der diesjährigen Biennale basiert auf der These der Kuratorinnen, dass Humanität im Mittelpunkt der Architekturagenda steht. Das Werk Frei Ottos und damit die Multihalle als Dach für die offene Gesellschaft („democratic umbrella“) korrespondiert mit diesem Thema: Frei Otto, der den Pritzker-Preis nicht nur als Ingenieur und Architekt erhalten hat sondern als Humanist.
Projektinitiatoren und Kuratoren der Ausstellung sind die Berliner Urbanistin und Kuratorin Sally Below und Georg Vrachliotis, Professor für Architekturtheorie und Leiter des Archivs für Architektur und Ingenieurbau am Karlsruher Institut für Technologie (KIT), der auch die Frei Otto-Ausstellung als Kurator verantwortete. Beide beraten die Stadt Mannheim seit längerem bei der aktuellen Projektentwicklung zur Neuprogrammierung der Multihalle. Ausstellungsarchitekt ist Marc Frohn vom Büro FAR frohn&rojas, ebenfalls Professor am KIT.

Die Multihalle in Mannheim

Die von Frei Otto und Carlfried Mutschler für die Bundesgartenschau 1975 in Mannheim gebaute Mehrzweckhalle gilt weltweit als die größte Holzgitterschalenkonstruktion. Mit ihrer experimentellen Entstehungsgeschichte, ihren offenen Raumqualitäten und ihrer Einbettung in die urbane Topographie von Stadt und Landschaft verkörpert die Multihalle einen „offenen Raum“ für eine „offene Gesellschaft“.

Frei Ottos Hinwendung zum Experiment basierte nicht auf einer Systematisierung von Architektur im engen Sinne der Naturwissenschaften, sondern auf der künstlerischen Interpretation. Das unermüdliche Experimentieren am Modell diente der Erforschung von räumlichen Qualitäten und Wirkungsweisen. Frei Otto legte damit die „Grundlage für eine schöpferische Experimentalkultur, bei der es um eine fortwährende Kalibrierung von Auge und Hand, wissenschaftlicher Beobachtung und technischem Geschick geht, eine handwerklich­intellektuelle Selbstjustierung, in der das Entwerfen interdisziplinäre Erkenntnisproduktion, aber eben auch Ausgangspunkt für einen kollektiven Diskurs über die Zukunft der Gesellschaft bedeuten kann“, schreibt Prof. Dr. Georg Vrachliotis in seinem Buch „Frei Otto Carlfried Mutschler MULTIHALLE“ und ist überzeugt, dass „die Multihalle diese Haltung wie kein zweites Gebäude des 20. Jahrhunderts verkörpert.“

Die Architektur-Biennale in Venedig

Die Architektur-Biennale in Venedig ist die bedeutendste internationale Ausstellung für Architektur und Städtebau. Alle zwei Jahre bietet sie einen Überblick über aktuelle Strömungen und stellt in den Länderpavillons nationale Tendenzen und Leistungen vor.
Das diesjährige Thema der Architektur-Biennale 2018 ist „Freespace“. Die Kuratorinnen Farrell und McNamara erklären ihre Themenwahl folgendermaßen: „Freespace beschreibt eine Großzügigkeit des Geistes. Humanität steht im Mittelpunkt einer Architektur-Agenda, die sich auf die Qualität des Raumes konzentriert.“ Den beiden Architektinnen geht es um die Fähigkeit der Architektur, den Raum als eine Gabe für die künftigen Nutzer zu begreifen.

Stadt Mannheim

28.03.2018


Sensationeller Erfolg beim Landeswettbewerb „Jugend musiziert“ in Bietigheim-Bissingen

Insgesamt 76 Mannheimer Schüler hatten sich im Januar beim 55. Wettbewerb „Jugend musiziert“ für die Teilnahme am Baden-Württembergischen Landeswettbewerb qualifiziert – und 33 von ihnen erzielten nun auch dort erfolgreich Preise.

Bietigheim-Bissingen / Mannheim - Die Ausschreibung umfasste dieses Jahr die Solokategorien Blasinstrumente, Zupfinstrumente, Bass (Pop), Musical, Orgel und „Besondere Instrumente“. Ensembles konnten in den Kategorien „Duo: Klavier und ein Streichinstrument“, „Duo Kunstlied: Singstimme und Klavier“, Schlagzeug-Ensemble, Klavier vierhändig und „Besondere Ensembles mit Werken der Klassik, Romantik, Spätromantik und Klassischen Moderne“ teilnehmen.

Die zweite Stufe, der Landeswettbewerb Baden-Württemberg, fand nun vom 14. bis 18. März in Bietigheim-Bissingen statt. Hier kamen die Besten aus den 23 Regionalwettbewerben unseres Bundeslandes zusammen.

33 Preise für Schüler der Musikschule Mannheim

Insgesamt 38 Preise gingen an die Teilnehmer aus Mannheim. 33 Preise entfielen dabei auf Schüler der Musikschule Mannheim: 16 erste Preise, 15 zweite Preise und zwei dritte Preise gingen an die Schüler der Musikschule der Stadt. Von den ersten Preisträgern war für die vier jüngsten der Wettbewerb auf der Landesebene zu Ende, weil sie in der Altersgruppe II sind, die noch nicht zur gesamtdeutschen Endauswahl zugelassen ist. Die anderen zwölf Preisträger erhielten eine „Weiterleitung zum Bundeswettbewerb“. „Dieses hervorragende Abschneiden unserer Schüler belegt die Qualität der Arbeit und musikalischen Ausbildung, die an der Musikschule Mannheim geleistet wird“, lobt Musikschulleiter Bjoern Strangmann.

Darüber hinaus wurden beim Landeswettbewerb fünf Schüler ausgezeichnet, die im Kinderchor des Nationaltheaters Mannheim ausgebildet werden. Drei von ihnen erreichten einen ersten Preis mit Weiterleitung zum Bundeswettbewerb, zwei weitere wurden mit einem zweiten Preis bedacht – „ein sensationelles Ergebnis, zu dem man alle Schüler Mannheims nur beglückwünschen kann“, betont Strangmann.

Der Bundeswettbewerb von "Jugend musiziert" findet in diesem Jahr vom 18. bis 24. Mai in Lübeck statt.

Beim Preisträgerkonzert, am Donnerstag, 3. Mai 2018, 19 Uhr, in der Musikschule Mannheim, Ernst-Toch-Saal, präsentieren einzelne Schüler der Musikschule mit herausragenden Weiterleitungen der Öffentlichkeit Auszüge aus ihrem aktuellen Wettbewerbsprogramm. Die Musiker und Musikerinnen interpretieren – entsprechend der ausgeschriebenen Kategorien - ein Programm mit Werken vom Barock bis zur Moderne. Der Eintritt ist frei.

Stadt Mannheim

28.03.2018


Ostergeschenk für die Nutzer der E-Ausleihe Rhein-Neckar – Leihfrist von E-Books und E-Audios auf 21 Tage verlängert

Mannheim / Metropolregion - Wer als Besitzer einer Metropol-Card das Online-Angebot seiner Bibliothek nutzt, kann sich über erhebliche Verbesserungen freuen. Die Leihfristen für Medien werden flexibler, eine vorzeitige Rückgabemöglichkeit wird angeboten und der kontinuierliche Bestandsausbau ist gesichert. Das gab der Verein Metropol-Card-Bibliotheken Rhein-Neckar e.V., zu dem auch die Stadtbibliothek Mannheim gehört, am 21. März bekannt.
Für Nutzer besonders erfreulich: Die maximale Leihfrist für E-Books und E-Audios wurde von bisher 14 auf 21 Tage verlängert. Für E-Papers und E-Magazines war aus lizenzrechtlichen Gründen eine Verlängerung der Leihfrist nicht möglich.

Metropol-Card

Die Metropol-Card bietet Zugang zu über 1,8 Millionen klassischen Medien in 33 Bibliotheken mit über 80 Ausleihstellen. Darüber hinaus können Besitzer der Metropol-Card über die virtuelle Bibliothekszweigstelle metropolbib.de mehr als 80.000 Titel und Exemplare in digitaler Form herunterladen. Der Zugang zu den digitalen Medien ist weltweit überall dort möglich, wo ein Internetzugang besteht. Die Metropol-Card kann in jeder der teilnehmenden Bibliotheken – so auch in der Stadtbibliothek Mannheim - für 20 Euro pro Jahr erworben werden. Seit 2007 wurden 15.000 dieser Bibliotheksausweise ausgegeben.

Mit der Metropol-Card bietet der Verein Metropol-Card-Bibliotheken Rhein-Neckar e.V. eine bundesweit einzigartige Kombination aus gemeinsamem Bibliotheksausweis, Onleihe-Verbund, PressReader-Angebot und einer Vereinsstruktur unter hauptamtlicher Geschäftsführung – und das über drei Bundesländer hinweg. Am 30. April wird der Verein seine Angebote wieder auf dem Mannheimer Maimarkt präsentieren.

E-Ausleihen immer beliebter

Eine besonders erfreuliche Bilanz zieht der Verein Metropol-Card-Bibliotheken Rhein-Neckar e.V. für den Bereich der E-Ausleihen: Über 2,2 Millionen E-Ausleihen wurden bereits gezählt, allein 2017 waren es mehr als 600.000. Im Schnitt wächst die Anzahl der E-Ausleihen um über 100.000 pro Jahr.

2017 wurden 442.800 E-Books ausgeliehen, gefolgt von E-Audios, E-Magazines und E-Papers. Fast 42.000 Bürger haben die E-Ausleihe bereits genutzt, 6.542 neue Nutzer kamen 2017 hinzu. Die Metropol-Card erlaubt außerdem die Nutzung des Online-Portals PressReader. Das Portal bietet Zugang zu 7.000 internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Magazinen aus 130 Ländern in über 60 Sprachen. Seit der Bereitstellung des Angebots wurden über 57.000 Hefte und 346.600 Artikel aufgerufen.

Text: Stadt Mannheim Foto: http://www.metropolcard.com/

28.03.2018


Medienmittwoch in der Stadtbibliothek

Mannheim / Stadtbibliothek - Die Roboter aus dem N³-Bibliothekslabor werden beim nächsten Medienmittwoch, am 4. April, ab 17 Uhr, in der Zentralbibliothek im Stadthaus N 1, vorgestellt.

Die Stadtbibliothek hat verschiedene Modelle wie Sphero, BeeBot, DASH, Cubetto und Ozobot im Angebot, die Kindern und Jugendlichen unterschiedlichen Alters spielerisch das Thema Programmieren vermitteln.

Im Rahmen von (vor-)schulischen Projekttagen und im Ferienprogramm sind alle Roboter regelmäßig im Einsatz. Der Medienmittwoch bietet die Gelegenheit, alle in Aktion zu erleben und selbst auszuprobieren.

Der Eintritt ist frei.

Stadt Mannheim / Stadtbibliothek

28.03.2018


Eissportzentrum Herzogenried – Saison endet mit guter Bilanz

Mannheim / Eissportzentrum Herzogenried - Seit vergangenem Sonntag herrscht im Eissportzentrum Herzogenried hinsichtlich des Breitensports Sommerpause: Die Eislauf-Saison 2017/2018 ist zu Ende gegangen. Ab Mitte Oktober 2018 können alle Eissportfans wieder „rauf auf´s Eis“. Die Gelegenheit, auf den Eisbahnen im Eissportzentrun ihre letzten Runden zu drehen, nutzten am vergangenen Wochenende noch einmal fast 800 Besucherinnen und Besucher. Sie hatten zudem die Möglichkeit, als Zuschauerinnen und Zuschauer kostenlos die traditionelle Herb-Lackhoff-Trophy im Curling mitzuverfolgen.Rückblickend auf die seit dem 14. Oktober 2017 eröffnete Eislaufsaison spricht Bernd Haase, Sachgebietsleiter Sportstättenbetrieb beim Fachbereich Sport und Freizeit, von einer „guten Saison“. Rund 108.000 Besucherinnen und Besucher sind in der Wintersaison gekommen. 1700 und somit die meisten Gäste an einem Tag wurden am 6. Januar diesen Jahres auf dem Eis gezählt. Dass die Besucherzahlen im Eissportzentrum gegenüber dem Vorjahr um 17 Prozent gestiegen sind, begründet Haase so: "Wir denken, dass wir unsere Angebote bezüglich der unterschiedlichen Ziel- und Nutzergruppen sowie der Öffnungszeiten gut weiterentwickelt haben". Neben den Mannheimer Sportvereinen, die mit 17.000 Sportlerinnen und Sportler die Eishalle für ihr Vereinstraining nutzen, besuchten auch Schulen mit rund 7.600 jungen Besucherinnen und Besuchern die Eishallen im Rahmen des Schulunterrichts.

Das Eislaufangebot ist vielfältig im Eissportzentrum. Neben dem „normalen“ Publikumslauf gibt es eine gesonderte Eiszeit für Anfänger und Eltern mit Kindern. Kleinkinder können hier mit Eislaufhilfen in Form von lustigen Pinguinen den Kufensport „spielend” erlernen und haben großen Spaß dabei. Auch der „Schlägerlauf“ in der Eishockeystadt Mannheim findet zunehmende Beliebtheit. Jeweils in den Herbst- und Winterferien Baden-Württembergs wird dieser für alle Eishockey-Fans angeboten. Hier haben alle Eissport-Fans Gelegenheit, es den Eishockey-Cracks nachzumachen und mit Schutzausrüstung, Eishockeyschläger und Puck dem schnellen Kufensport zu frönen.

Highlight der Saison und Besuchermagnet waren auch dieses Jahr wieder die beiden Eisdiscos für Jung und Alt. Zudem war die Eishalle in der zurückliegenden Saison erneut Austragungsort sportlicher Wettkämpfe. Neben der am letzten Wochenende stattgefundenen 24. Herb-Lackhoff-Trophy im Curling fanden unter anderem im Bereich Eisschnelllauf der Baden-Württemberg-Cup im Long und Short Track sowie der traditionelle Eisschnelllauf-Nikolauswettbewerb im Eissportzentrum Mannheim statt. Im Eiskunstlauf wurden im Februar die bei den Baden-Württembergischen Meisterschaften 2018 die Siegerinnen und Sieger im Nachwuchs-, Jugend-, Junioren- und Senioren-Bereich ermittelt.

Die neue Eislaufsaison 2018/2019 startet Mitte Oktober.

Weitere Informationen zum Eissportzentrum Herzogenried gibt es im Internet unter www.mannheim.de/eislaufen oder beim Fachbereich Sport und Freizeit über das Service-Telefon unter der Telefonnummer 06212934004 oder per E-Mail unter fb52@mannheim.de.

Stadt Mannheim / Eissportzentrum Herzogenried

28.03.2018


Sommerzeit ist Bio-Zeit. Ab April wird die Biotonne wöchentlich geleert

Mannheim - Organische Abfälle aus Küche und Garten gehören in die Biotonne. So können sie dem natürlichen Kreislauf wieder zugeführt werden. Aus den in Mannheim gesammelten Bioabfällen wird im Kompostwerk in Heidelberg-Wieblingen wertvoller, nährstoffhaltiger Kompost hergestellt. Er eignet sich hervorragend als natürlicher Dünger und Bodenverbesserer, der hauptsächlich in der Landwirtschaft eingesetzt wird. Durch die Nutzung der Biotonne kann jeder einzelne auf einfache Art und Weise dazu beitragen, Umwelt und Klima zu schützen.

Ab April bis einschließlich Oktober wird die Biotonne in Mannheim wieder wöchentlich geleert. Mit ihrer geringen Gebühr bietet sie einen Vorteil im Vergleich zur grauen Restmülltonne. Das getrennte Sammeln von Bioabfällen kann sich finanziell lohnen, wenn dadurch eine kleinere Restmülltonne ausreicht.

Um Geruchsbildung vorzubeugen empfiehlt die Abfallwirtschaft Mannheim feuchte Abfälle in Zeitungspapier einzuschlagen. Bioabfälle gehören auf gar keinen Fall in Plastiktüten, auch nicht in biologisch abbaubare, da diese nicht kompostierbar sind. Außerdem sollte die Biotonne möglichst nicht in der Sonne stehen. Am besten eignet sich ein kühler, schattiger Platz. Ab und zu sollte die Tonne mit klarem Wasser ausgespült werden. Wer dies nicht selbst machen will oder kann, dem bietet der städtische Eigenbetrieb einen kostengünstigen Reinigungsservice an.

Biotonne nicht überfüllen

Ebenso wie die Restmüll- und Papiertonne darf auch die Biotonne nicht überfüllt werden. Für gelegentlich größere Mengen an Bioabfällen gibt es den 50-Liter-Bioabfallsack, der zur Abfuhr neben der Biotonne bereitgestellt werden kann, diese aber nicht ersetzt. Er ist für 1,50 Euro im Kundencenter der Abfallwirtschaft in der Käfertaler Straße 248 sowie auf allen Recyclinghöfen erhältlich.

Wer Interesse an der Biotonne oder einer Behälterreinigung hat, sollte sich an seine(n) Vermieter/in oder seine Hausverwaltung wenden. Eigentümer/-innen können die Biotonne oder deren Reinigung direkt schriftlich bei der Abfallwirtschaft Mannheim, Käfertaler Straße 248, 68167 Mannheim bestellen oder das online-Formular im Internet unter www.abfallwirtschaft-mannheim.de nutzen. Hier gibt es weitere Informationen zur Biotonne. Für Auskünfte steht auch die zentrale Servicenummer 115 gerne zur Verfügung.

Stadt Mannheim

28.03.2018


ELS hat Antrag auf Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung eingeleitet. Stadt springt ein: Abholung der gelben Wertstofftonne durch Stadt gewährleistet

Bonn / Mannheim - Die ELS Europäische Lizensierungssysteme GmbH ist das Duale System, das in Mannheim für die Entsorgung der gelben Wertstofftonne zuständig ist. ELS hat beim Amtsgericht Bonn einen Antrag auf Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung eingeleitet.

ELS hat mit der Einsammlung der Wertstoffe in 78 % des Stadtgebietes Mannheims Knettenbrech + Gurdulic beauftragt. Die eingesammelten Wertstoffe werden im Auftrag von ELS bei der Firma ALBA sortiert und verwertet. Beide Unternehmen ziehen in Erwägung, aufgrund des beantragten Insolvenzverfahrens keine Leistungen für die ELS mehr zu erbringen.

Die von der Abfallwirtschaft Mannheim entsorgten Stadtteile (22 % des Stadtgebietes) sind hiervon nicht betroffen. Die jetzige Situation ist nicht der Wertstofftonne geschuldet, sondern wäre in gleicher Weise auch bei Beibehaltung des Gelben Sacks entstanden.

Um die Folgen für die Allgemeinheit in Mannheim abzuwenden, die sich aus dem Versagen des Dualen System Deutschland ergeben, ist die Stadt Mannheim bereit, die Einsammlung sowie die Verwertung / Entsorgung der Wertstoffe durch den Eigenbetrieb Abfallwirtschaft für das gesamte Stadtgebiet sicherzustellen.

Die Finanzierung soll zunächst aus dem für 2018 zugewiesenen Zuschuss der Stadt an den Eigenbetrieb Abfallwirtschaft erfolgen; jedoch maximal bis zu einem Volumen von einer Million Euro.

Die Abfallwirtschaft Mannheim wird erforderliche Maßnahmen einleiten, um die entstehenden Kosten von den Dualen Systemen, insbesondere von ELS, von anderen Beteiligten oder aus der beim Umweltministerium Baden-Württemberg hinterlegten Sicherheitsleistung zurückzuerhalten.

Der Betriebsausschuss Technische Betriebe wurde heute in seiner Sitzung über den Sachverhalt informiert. Die anwesenden Mitglieder begrüßen die von der Verwaltung vorgeschlagene Vorgehensweise und fordern die Stadt auf, entsprechend zu handeln.

Schon 2015 hatte sich der Mannheimer Gemeinderat einstimmig dafür ausgesprochen, den Kommunen die Organisationsverantwortung für die Erfassung, Sortierung und Verwertung von Wertstoffen aus privaten Haushalten zu übertragen. Die jetzt eingetretene Situation zeigt noch einmal deutlich, dass die Verantwortung für die Entsorgung der privaten Haushalte keinesfalls der Privatwirtschaft überlassen werden darf, da im Falle einer Insolvenz unmittelbar die Kommune eintreten muss, um eine geordnete Entsorgung aufrecht zu erhalten.

Stadt Mannheim

28.03.2018


Weltwassertag 2018

Mannheim - Am Aktionstag der Stadtentwässerung Mannheim zum „Internationalen Tag des Wassers“, der jährlich am 22. März stattfindet, nahmen rund 250 Besucherinnen und Besucher teil. Die Interessierten, darunter viele Grundschulkinder, nahmen die Gelegenheit wahr, durch den historischen Fremdeneinstieg in die Kanalisation einzusteigen und ein Stück Mannheimer Unterwelt kennenzulernen. Die Abwasserexperten der Stadtentwässerung berichteten bei den Rundgängen durch das unterirdische Backsteingewölbe von den Besonderheiten und Schwierigkeiten ihrer nicht alltäglichen Arbeit im Untergrund.

Probleme in der Kanalisation verursachen beispielsweise die unsachgemäße Entsorgung von Feuchttüchern und Essensresten über die Toilette. Darauf verwies Eigenbetriebsleiter Alexander Mauritz: „Sie verstopfen Kanäle und Pumpen und locken Ratten an. Aber auch Fette aus Restaurants und Schnellimbissen ohne funktionierenden Fettabscheider verursachen Störungen. Erkaltetes Fett verstopft die Rohre und behindert so die Ableitung des Abwassers.“

Fett schafft Probleme in der Kanalisation

Um das Problem mit dem verstärkten Fettanfall in der Kanalisation in den Griff zu bekommen, wird die Stadtentwässerung in den nächsten Wochen alle relevanten Restaurants und Lebensmittel erzeugenden Betriebe anschreiben, um sie hinsichtlich Vorhandensein und Wartungszustand von Fettabscheidern zu befragen. Den Schreiben wird ein Flyer beigelegt, der die Restaurantbetreiber über die Notwendigkeit von Fettabscheidern informieren soll.

Stadt Mannheim

28.03.2018


Auftakt zum 14. Festivaljahr GIRLS GO MOVIE

Mannheim - Als deutschlandweit einzigartiges Projekt zur kulturellen Medienbildung, zur beruflichen Orientierung im Themenfeld Film und zum Medienkompetenzerwerb wird GIRLS GO MOVIE auch in diesem Festivaljahr filmbegeisterten Mädchen und Frauen Gelegenheit und Unterstützung bieten, um ihre Visionen und Ansichten in die Welt zu tragen.

Teilnehmerinnen von zwölf bis 27 Jahren aus Mannheim, der Metropolregion Rhein-Neckar, aus Baden-Württemberg und Reinland-Pfalz sind jetzt wieder eingeladen, ihre Ideen filmisch umzusetzen und einzureichen.

Dabei können sie sich auch unterstützen lassen: Vom 3. April bis zum 31. Juli können sich Interessierte für die umfangreichen Filmcoaching-Angebote anmelden und kostenfrei filmische Beratung oder Begleitung sowie Vermittlung von technischem Equipment bis zum 15. September in Anspruch nehmen. Für Interessierte mit Vorkenntnissen gibt es das Mentoringprogramm mit Studentinnen der Filmakademie Baden-Württemberg.

Die Fachfrauen gestalten die kostenlosen Coachings zeitlich flexibel und gehen auf die individuellen Bedürfnisse der Teilnehmerinnen ein. Ob in Form wöchentlicher Treffen, einmaliger Workshops oder unregelmäßiger Beratungsgespräche, begleitet GIRLS GO MOVIE Einzelpersonen, ganze Filmteams, Schulgruppen oder Mädchengruppen aus Jugendeinrichtungen.

Zudem werden Feriencamps für Mädchen von zwölf bis 17 Jahren aus der Metropolregion angeboten.

Nächster Termin: Das Osterferiencamp FILMPRODUKTION von Dienstag, 3., bis Samstag, 7. April, jeweils von 10 bis 16 Uhr im Jugendkulturzentrum forum, Neckarpromenade 46, in Mannheim.

Die Teilnehmerinnen durchlaufen während des Camps alle Phasen der Filmproduktion und lernen so die Abläufe genauer kennen. Von Ideenentwicklung über Drehbuch, bis hin zur Produktion und schließlich der Filmmontage bringen sie ihre Talente in einem gemeinsamen Projekt zusammen. Der entstehende Film wird zum diesjährigen Kurzfilmfestival GIRLS GO MOVIE eingereicht werden.

Die Teilnahmegebühr für das Osterferiencamp beträgt 35 Euro. In begründeten Fällen ist eine Befreiung von der Teilnahmegebühr möglich. Anmeldungen sind ab sofort online möglich unter: www.girlsgomovie.de.

Das zweitägige Festival, bei dem alle Filme auf die große Leinwand kommen, findet Mitte November 2018 im CinemaxX Mannheim statt.

Die Festivalfilme dürfen nicht länger als zehn Minuten sein und müssen bis spätestens 14. September 2018 eingereicht werden. Das Thema ist frei.

Zudem lädt im Jubiläumsjahr zu 100 Jahre Frauenwahlrecht die Sonderkategorie „Frauen haben die Wahl“ dazu ein, sich filmisch mit dem Thema auseinanderzusetzen.

Ausführliche Informationen und Onlineanmeldung unter: www.girlsgomovie.de.

Weitere Informationen erteilt Susanne Weinberger, E-Mail: support@filmbuero-mannheim.de oder Telefon: 0621/293-3647 sowie das Filmbüro Mannheim, Neckarpromenade 46, 68167 Mannheim, info@girlsgomovie.de, Telefon 0621-86254452.

Hintergrund:
GIRLS GO MOVIE wird vom Stadtjugendring Mannheim e.V. – Jugendkulturzentrum forum und der Stadt Mannheim, Fachbereich Kinder, Jugend und Familie – Jugendamt, Abteilung Jugendförderung, veranstaltet.

Es wird gefördert durch die Stadt Mannheim, Fachbereich Kinder, Jugend und Familie – Jugendamt, Hauptsponsoren sind die Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg (LFK) als Beitrag zur Initiative Kindermedienland, die Filmförderung Baden-Württemberg (MfG) sowie die Stiftung MedienKompetenz Forum Südwest (MKFS).

Unterstützt wird das Projekt von: Kulturamt der Stadt Mannheim, Film Commission Nordbaden, Fachbereich Bildung der Stadt Mannheim, Zonta-Club Mannheim und SRH-Hochschule Heidelberg. Praktische Unterstützung leisten: Offener Kanal Ludwigshafen, Metropolregion.tv, Stadtmedienzentrum Mannheim, Medienzentrum Rhein-Neckar, Medienforum Heidelberg, Filmakademie Baden-Württemberg, medien+bildung.com, Festival des deutschen Films, fahrwerk Ambient Marketing und CinemaxX Mannheim. Schirmherrinnen sind Daniela Knapp und Daniela Kötz.

Stadt Mannheim

28.03.2018


„MONNEM BIKE – das Festival“ und „Spielraum Stadt“ locken auch im Juni 2018 in die Innenstadt

Mannheim - Die große „Geburtstagsparty“ anlässlich der Erstfahrt von Karl Drais mit seinem Laufrad war im vergangenen Jahr mit erfolgreichen Veranstaltungen in den unterschiedlichsten Bereichen ein überaus beeindruckendes Erlebnis. Ob zum Einkaufen, zum Staunen, zum Testen oder zum Mitmachen - die Mannheimer Innenstadt wurde speziell am Wochenende des 10. und 11. Juni 2017 bei „MONNEM BIKE – das Festival“ sowie „Spielraum Stadt“ von Bevölkerung und Gästen auf eine ganz andere Weise wahrgenommen. Der Gemeinderat der Stadt Mannheim hat daher im Rahmen der Etat-Beratungen im Dezember 2017 entschieden, das sehr erfolgreiche Format von „MONNEM BIKE – Das Festival“ und „Spielraum Stadt“ - wenn auch kleiner - jährlich fortzusetzen. Somit finden am Samstag, 16. Juni 2018, mitten in der City vielfältige Fahrrad-Kunst und Kulturaktionen auf Plätzen und Straßen statt. Vereine und Interessierte können sich auch in diesem Jahr wieder beteiligen.

„MONNEM BIKE – das Festival“, präsentiert am Samstag, 16. Juni, von 11 bis 20 Uhr wieder alles rund um das Thema Fahrrad. Die bereits traditionellen Formate Radparade und Radsalon sind wieder fester Bestandteil des Festivals, das sich auf Dauer vornimmt, neben der Thematik Fahrrad vor allem ein anderes Erleben der Stadt in den Fokus zu stellen. Die Programmerstellung zum Festival läuft aktuell auf Hochtouren. Sicher ist, dass einige Highlights des Vorjahres ihr Kommen bereits zugesagt haben. So werden unter anderem der beliebte Hochradführerschein und die dazu gehörenden Nostalgiefahrzeuge für Kinder am Start sein. Auch der beliebte Pumptrack wird nicht fehlen. Darüber hinaus sollen E-Bikes im Mittelpunkt stehen. Als Aktionsfläche sind die Kunststraße von N 1 bis N 6 und die Kapuzinerplanken vorgesehen.

Neben dem überwiegend kulturellen und künstlerischen Konzept in den Quadraten wird es ebenso das Format „Spielraum Stadt“ geben. Mit „Spielraum Stadt“ erhalten Bürger, Vereine und Institutionen wieder die Möglichkeit sich mit eigenen bürgerschaftlichen Aktionen im öffentlichen Raum zu beteiligen. Gefragt sind wieder Aktionen zum Flanieren, Begegnen und Spielen. Die Aktionsfläche wird sich wie im Vorjahr auf die Marktstraße und die verlängerte Jungbuschstraße konzentrieren. Die Spielzeiten sind von 11 bis 22 Uhr angesetzt. Der öffentliche Raum soll dabei zu einem Ort der Begegnung, Kommunikation und der spielerischen Freude werden.

Anmeldungen von Vereinen, Bürger und Institutionen können noch bis zum 31. März 2018 unter axel.bentz@mannheim.de abgegeben werden.

Stadt Mannheim

28.03.2018


„Veganes Leder“ und Käse aus Cashewkernen

Neue Maimarkt-Sonderschau „Bewusst genießen – Vegan. Bio. Glutenfrei“ macht vom 28. April bis 8. Mai in Halle 04 Lust aufs Ausprobieren und Verkosten – Täglich Kochshows, Vorträge und Talkrunden mit Experten

Mannheim / Maimarkt - In Deutschland leben rund 9 Millionen Menschen vegetarisch, davon etwa 1,5 Millionen vegan – Tendenz steigend! Dass eine rein pflanzliche Küche vielfältig und lecker sein kann, zeigt TV-Koch und Buchautor Björn Moschinski täglich um 11 Uhr in der Showküche in Halle 04. Ob Haute Cuisine, gutbürgerlich, Süßes oder Deftiges – mit raffinierten Kreationen aus seinem Berliner Restaurant „MioMatto“ lädt Moschinski zum Verkosten und Nachkochen ein. Eine Expertin in Sachen Rohkost und Algen ist Kirstin Knufmann. Die preisgekrönte Buchautorin verrät, was alles in dem gesunden Gemüse aus dem Meer steckt und welche Zubereitungsmöglichkeiten es gibt. Der Mannheimer Koch Roman Kress und Referentin Samy Ebel führen in die Besonderheiten der heimischen Hülsenfrucht Lupine ein. In täglich wechselnden Talkrunden diskutieren Experten mit Ärzten und Sportlern zum Beispiel über die passende Ernährung bei Krankheiten und Allergien, Produkte in Bio-Qualität oder Möglichkeiten, glutenfrei zu kochen und zu essen. 

Zwischendurch können sich die Besucherinnen und Besucher an den Messeständen in Halle 04 selbst von der ganzen Vielfalt der veganen Küche überzeugen. Es locken vegane Käsesorten aus fermentierten Cashewkernen – vom Streichkäse mit Kräutern der Provence über Camembert bis hin zu gereiftem Käse mit Chili und Kurkuma. Cremiges Bio-Eis ganz ohne Kuhmilch gibt es in den Geschmacksrichtungen Karotte-Erdnuss oder Zitrone-Holunder. Wer noch nie Hafer-, Dinkel- oder Reismilch probiert hat, hat in der neuen Sonderschau die Gelegenheit dazu. Moringa-Drinks vom „nährstoffreichsten Baum der Welt“ sind rein pflanzlich. Gemeinsam mit Bauern aus Paraguay werden sie nachhaltig und fair produziert. Lecker schmecken auch die neuen Saftkreationen aus Aronia-Beere und Rote Beete. Backen ohne Butter und Ei ist mit „BOBEI“ möglich, einem Ersatzprodukt auf Basis der Mikroalge Chlorella. Nudeln und Brot aus Lupinen enthalten viel Eiweiß, kommen aber im Vergleich zu Getreideprodukten mit bedeutend weniger Kohlenhydraten aus – eine reizvolle Alternative nicht nur für Allergiker, sondern auch für alle, die gerne ein paar Kilos abnehmen wollen. Ein gelernter Metzgermeister bietet vegane Steaks, Würstchen und Geschnetzeltes aus Lupinen, Weizen oder Soja an. Pastafans können sich auf vegane, glutenfreie Lasagne freuen. Zum Dessert gibt es veganen Kuchen und Kaffeespezialitäten.

Zuhause schnell und einfach vegane Smoothies und Saucen zubereiten – das versprechen Hochleistungsmixer, die nicht nur durch Power, sondern auch durch modernes Design bestechen. Die passenden Rezepte findet man in pfiffigen Kochbüchern für Anfänger und Fortgeschrittene. Ein echter Hingucker sind Taschen aus „veganem Leder“: Die Aktenkoffer und Handtaschen aus robustem Naturkork sind pflegeleicht und samtig weich.

info:
Maimarkt Mannheim
28. April bis 8. Mai, täglich von 9 bis 18 Uhr

Mehr Infos unter www.maimarkt.de

Nutzen Sie ihre Chance auf den Gewinn von 5 x 2 Eintrittskarten, für den Maimarkt, hier.

MAG Mannheimer Ausstellungs-GmbH

27.03.2018


Oh, wie ist das schön!

Die Metropolregion Rhein-Neckar präsentiert sich vom 28. April bis 8. Mai auf dem Maimarkt Mannheim mit herrlichen Ausflugszielen, Energie- und Wohnberatung, spannenden Mitmach-Angeboten, edlen Tropfen, Kultur, Sport und Spaß

Mannheim / Maimarkt - Prachtvolle Schlösser, lehrreiche Museen und Botschafter aus dem Tierreich werben für die schönsten Seiten der Region. Schwetzingen feiert 350 Jahre Spargelanbau, das Schwetzinger Schloss zeigt barocke Tafelsitten, viel Wind machen Badewelt und Stadt Sinsheim, und vom Hambacher Schloss grüßen kostümierte Persönlichkeiten. Das Reptilium kommt mit Schlangen, Spinnen und Bartagamen, der Bergtierpark Fürth-Erlenbach mit Alpakas und Mäusezirkus, die Geopark-Ranger basteln Insektenhotels. Das Sams und die Helden der Kinderbücher bringt das Historische Museum der Pfalz mit. Begleitet von Zauberer Tommy Morgan bieten 33 Bibliotheken, Bücher frei Haus mit der Metropol-Card. Der Rhein-Pfalz-Kreis empfiehlt Fingerfood mit weißem, rotem und schwarzem Rettich. Vier Museen aus dem Kraichgau und kleinem Odenwald lassen bei der Holzverarbeitung wie zu Großvaters Zeit die Späne fliegen. Großmutters Spinnrad und Handarbeitstechniken führt das Odenwälder Freilandmuseum vor. An der Weintheke kredenzen Winzerfamilien und Hoheiten Kostproben aus ihren Kellern.

Per Touchscreen können Besucher mit WO SONST, dem Reise- und Heimatmagazin, zu den Menschen und Orten surfen. Passend zu den Destinationen informiert der Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN) über die Luftlinientarife ticket2go, eTarif und die Ausflugsbroschüre AKTIV „Wandern, Radeln, Klettern und mehr“. Tickets kann man direkt am Stand der Rhein-Neckar-Verkehr GmbH (rnv) lösen und digitale Angebote wie „Abo-Online“ kennenlernen.

Energiesparer und Bauherren finden aktuelle Trends und Hintergrundinfos von Experten.
Bei MVV erfahren Besucher, wie private Haushalte ihren eigenen Strom produzieren, effizient speichern und sinnvoll nutzen können – etwa zum Aufladen eines Elektroautos. Beim Kauf energieeffizienter Haushaltsgeräte winkt eine Abwrackprämie. Auf Franklin-Mitte entwickelt Instone Real Estate Zwei- bis Vier-Zimmer-Eigentumswohnungen mit Wohnflächen zwischen 62 und 124 Quadratmetern. Die GBG betreut 20.000 Mieter und offeriert Eigentumswohnungen in Mannheim, T4. Alles Wichtige über Mietservices für Weiland-Autokrane, Schwertransporte und Hebebühnen für Haus und Betrieb gibt es direkt nebenan.

Ganz im Zeichen der „Frau am Steuer“ steht der Maimarktstand des Automuseums Dr. Carl Benz. Im Jahr 1888 unternahm Bertha Benz mit ihren Söhnen Eugen und Richard ihre legendäre Reise von Mannheim nach Pforzheim – mit einem neuartigen Verkehrsmittel. „Ein Käfig voller Narren“ und „Der kleine Ritter Trenk“ heißen die Stücke der Freilichtbühne in der Sommerspielzeit. Im Herbst folgen im Zimmertheater „Shakespeares Wilde Weiber“ und im Winter „An der Arche um Acht“. Die Adler Mannheim sind ein sportliches Aushängeschild unserer Region. In Halle 35 können sich Eishockey-Fans mit Merchandising-Artikeln eindecken. Der Förderverein informiert über die Zukunft des neuen „Erholungstempels“ Herschelbad, das jetzt auch im Innenbereich auf Hochglanz gebracht werden soll.

info:
Maimarkt Mannheim
28. April bis 8. Mai, täglich von 9 bis 18 Uhr
Mehr Infos unter www.maimarkt.de

Text: MAG Mannheimer Ausstellungs-GmbH Foto: Speyer 24/7 News, dak

27.03.2018


10 Jahre Mannheimer Oktoberfest

Vorverkauf bereits am 1. Februar gestartet

Mannheim - Als vor 9 Jahren das erste Mannheimer Oktoberfest stattfand, war noch nicht abzusehen, mit welchem Erfolg die Kultveranstaltung sich im Herzen der Kurpfalz etablieren wird. Mehr als 250.000 begeisterte Gäste haben seither im großen Festzelt an den Wochenenden im Oktober und November ein Zeichen der guten Laune gesetzt. In den letzten fünf Jahren wuchs die weiß-blaue Fangemeinde derart an, dass die Tickets schon lange vor Veranstaltungsbeginn vergriffen waren. Stimmungsgaranten sind nicht nur die exquisit ausgewählten Bands sondern auch ein eingeschworenes Team aus Servicekräften und Mitstreitern jeder Art, die sich mit allen Kräften für eine tolle Party einsetzen. Hier bleibt keine Kehle trocken und kein kulinarischer Wunsch unerfüllt. Die Gäste haben es gedankt und aus dem Mannheimer Oktoberfest ein großartiges Fest mit Niveau und viel guter Laune gemacht.

Im Jubiläumsjahr findet das Oktoberfest an vier Wochenenden (19. + 20.10./ 26.- + 27.10./ 2. + 3.11./ 9. + 10.11.) sowie am 31.10., dem Mittwoch vor dem Feiertag, in der Theodor-Heuss-Anlage gegenüber dem Carl-Benz-Stadion in Mannheim statt. Beim traditionellen Fassbieranstich am 19.10. spielen die Münchner G´schichten in der festlich geschmückten Party-Arena auf. Am Samstag darauf folgt mit der ältesten Boyband der Welt, den Topsis, der Klassiker schlechthin. Frontal Party Pur heißt es am 26. und 27. Oktober. Von zart bis hart gibt es hier ordentlich etwas auf die Ohren. Ois Easy, eine der besten und sogar TV-gekrönten Partybands heizt am 31. Oktober die Stimmung an. Kreativ bis explosiv ist die musikalische Mischung von Bergluft, die mit sieben Mann am 2. und 3. November auf der mittig platzierten Oktoberfest-Bühne stehen. Eine Zeitreise durch die gesamt Musikgeschichte versprechen die Blechblosn am 9. und 10. November.

Der Vorverkauf für die Oktoberfestsause startete bereits am 1. Februar. Wie in der Vergangenheit liegt das günstigste Ticket bei 20 Euro für einen Stehplatz an der Almrauschbar. Die weiteren Kategorien gliedern sich in Tische für bis zu 10 Personen im Außen- und Innenbereich in der sogenannten Schwemme und Tische in den Boxen auf, wo Schmankerlplatte und Parkplatzreservierung dazu gebucht werden können. In den exklusiven Boxen im 7. Himmel gibt es auf Bestellung ein Festmenü für acht Personen. Alle Infos und Reservierungen unter www.oktoberfest-mannheim.de.

Ein erfrischender Vorbote zum großen Oktoberfest ist das Frühlingsfest auf dem Mannheimer Maimarkt am Samstag, dem 5. Mai. Flowerpower, Frühlingsluft und Frühlingsgefühle, Cocktails und Grill-Stationen sind die Zutaten für das ausgelassene Highlight im Frühjahr. Da steht die Band Ois Easy nicht nur musikalisch Pate sondern ist auch das Motto der ganzen Party. Tickets ab 180 € für den 10er Tisch in der Schwemme gibt es ab sofort online unter: www.fruehlingsfest-mannheim.de. Ein Tisch in der inneren Box mit Platz für 8 Personen, 2 VIP Parkplätzen und Vorspeisen-Schmankerlplatte kostet 300 €. Das Stehplatz-Ticket an der Almrauschbar ohne Sitzplatzanspruch kostet pro Person 20 €.

CommCo Communication & PR Consulting

21.03.2018


Maimarkt-Tickets: Sparen beim Vorverkauf!

Mannheim - Seit 5. März 2018 gibt es ermäßigte Maimarkt-Eintrittskarten und VRN-Maimarkt-Tickets in rund 250 Vorverkaufsstellen – RNF-Maimarkt-Gewinnspiel: Suzuki Celerio als Hauptgewinn

Hier trifft man sich, hier kauft man ein und verbringt einen schönen Tag mit Familie und Freunden: Auf dem Maimarkt Mannheim, Deutschlands größter Regionalmesse, kann man vom 28. April bis 8. Mai die neuesten Trends entdecken und Produkthighlights aus allen Lebensbereichen ausprobieren und vergleichen. Bauen und Wohnen, Gesundheit und Fitness, Kultur und Reisen, Genuss und Mode, Haushalt und Garten oder modernste Technik: In den 47 Hallen und auf dem großen Freigelände ist für jeden Geschmack etwas dabei. Rettungsdienste zeigen eindrucksvolle Übungen, hochkarätige Mediziner bringen Wissenswertes verständlich auf den Punkt, und in den Tierzelten warten preisgekrönte Rassen. Lust aufs Ausprobieren machen die Sonderschauen „Eine-Welt-Halle. FairTrade“ und „Bewusst genießen – Vegan. Bio. Glutenfrei“. Auf dem Turnierplatz erlebt man Nutztiere in Aktion und beim Internationalen Maimarktturnier Pferdesport vom Feinsten.

Wer dabei sein möchte, kann sich schon jetzt die ermäßigten Vorverkaufskarten besorgen – und am RNF-Gewinnspiel teilnehmen. Hauptpreis ist ein schicker Suzuki Celerio.

Günstige Eintrittspreise

Am 5. März beginnt der Vorverkauf für die Maimarkt-Eintrittskarten. „Frühbucher“ sparen Zeit und Geld, denn die Maimarkt-Eintrittskarten kosten im Vorverkauf für Erwachsene nur 4,50 Euro statt 8,00 Euro an der Tageskasse, für Kinder von 6 bis 14 Jahren nur 3,00 Euro statt 4,50 Euro.
Erwachsene, die mit Bus und Bahn zum Maimarkt kommen, zahlen für den Maimarkt-Eintritt einschließlich Hin- und Rückfahrt mit dem ÖPNV nur 9,90 Euro. Dieses VRN-Maimarkt-Ticket ist ebenfalls schon im Vorverkauf erhältlich und gilt im gesamten Verbundgebiet des Verkehrsverbundes Rhein-Neckar (VRN). Für Kinder von 6 bis 14 Jahren kostet das VRN-Maimarkt-Ticket 5,50 Euro. Besonders bequem fährt man mit der Stadtbahn Linie 6 zum Maimarkt, die Haltestelle befindet sich direkt vor dem Haupteingang.

Über 240 Vorverkaufsstellen zwischen Frankfurt und Karlsruhe, Mainz und Heilbronn, Zweibrücken und Wertheim halten die ermäßigten Eintrittskarten im Vorverkauf bereit. Vorverkaufsstellen sind unter www.maimarkt.de aufgelistet. Die Maimarktleitung nennt sie auch gerne unter der Telefonnummer 0621 42509-20. Ab April gibt es das VRN-Maimarkt-Ticket zusätzlich bei den Verkaufsstellen vieler Verkehrsunternehmen sowie teilweise beim Fahrpersonal und an den Fahrausweis-Automaten. Fahrplanauskünfte bietet der VRN rund um die Uhr unter www.vrn.de oder unter Telefon 0621 1077077.

RNF-Maimarkt-Gewinnspiel: Suzuki Celerio zu gewinnen!

Wer seinen Maimarkt-Besuch jetzt schon plant und Vorverkaufskarten kauft, kann am RNF-Maimarkt-Gewinnspiel teilnehmen, das während der ganzen Vorverkaufszeit vom 5. März bis zum 27. April, 23:59 Uhr, läuft. Hauptpreis ist ein Suzuki Celerio, ein Fünftürer in Super Black Pearl Metallic, powered by SUZUKI DEUTSCHLAND. Der 3,60 Meter lange stylische Stadtflitzer ist u. a. mit Klimaanlage, MP3-fähigem CD-Radio, Bluetooth-Freisprecheinrichtung, ABS und EPS ausgestattet. Der sparsame Dreizylinder-Benzinmotor leistet 68 PS (50 kW) und entspricht der EURO6-Norm.

Zehn weitere Gewinner erhalten jeweils einen Mini-Goldbarren von einem Gramm 999er Feingold mit Maimarkt-Prägestempel.

Teilnehmen kann jeder, der im Vorverkauf Maimarkt-Karten, Karten für die Matinée
„Froh und Heiter“ sowie VRN-Maimarkt-Tickets erworben hat, die nicht aus einem Automaten stammen. Einfach anrufen unter 01378 8818181 und Ticket-Nummer, Namen und Telefonnummer nennen (50 Cent pro Anruf aus dem deutschen Festnetz. Mobilfunkpreise können teilweise erheblich abweichen. Die Benutzung eines Festnetzanschlusses wird empfohlen. Teilnahme ab 18 Jahren. Keine Gewinnausschüttung an Minderjährige. Die Teilnahme ist freiwillig. Unter allen eingegangenen und richtigen Lösungen entscheidet das Los. Beachten Sie die AGBs im RNF-Text S. 898). Das Ticket bitte gut aufbewahren! Die Gewinner werden am Sonntag, 6. Mai, in der RNF-LIFE-Sendung im Maimarktstudio gezogen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Eine Barauszahlung der Gewinne ist nicht möglich.

Infos auf einen Blick

Vorverkaufsbeginn:                              Montag, 05.03.2018

Maimarkt-Eintritt                                   Erwachsene               € 4,50        (Tageskasse: € 8,00)
im Vorverkauf:                                      Kinder (6 – 14 Jahre) € 3,00        (Tageskasse: € 4,50)

Adressen/Infos                                     www.maimarkt.de/besucher/eintritt-preise-vorverkauf.html
Vorverkaufsstellen in Ihrer Nähe:        Telefon: 0621 42509-20               
VRN-Maimarkt-Ticket:                         Erwachsene         € 9,90
                                                            Kinder (6 – 14 Jahre) € 5,50
Öffnungszeiten:                                   28. April bis 8. Mai, täglich von 9 bis 18 Uhr

Text: MAG Mannheimer Ausstellungs-GmbH Foto: Speyer 24/7 News, dak

05.03.2018


Die Schlagernacht des Jahres 2018

Die Schlagernacht des Jahres rollt ab März 2018 wieder durch die großen Hallen Deutschlands und sorgt damit für erste Frühjahrs-Glücksgefühle. Die erfolgreichste Veranstaltungsreihe des deutschen Schlagers lässt durch mitreißende Musik und Emotionen pur schon jetzt die Schmetterlinge im Bauch eines jeden Schlager-Fans tanzen.

Die Schlagernacht des Jahres 2018 - am 24.03.2018 in Mannheim

Mannheim/SAP-Arena - Dazu tragen vorrangig die Namen der hochkarätigen Stars bei, die ihre Teilnahme an den Frühjahrsterminen der Schlagernacht bestätigt haben. Das Frühjahrs-Line-up steht! Howard Carpendale, Marianne Rosenberg, Thomas Anders, Beatrice Egli, Maite Kelly, Vanessa Mai, FANTASY, Matthias Reim, Michelle, Bernhard Brink, Kerstin Ott, Mickie Krause, Anna-Maria Zimmermann, voXXclub und Nik P. garantieren, dass der Frühling 2018 hitverdächtig wird. Mit Ben Zucker und Maria Voskania bleiben keine Wünsche offen, wenn es um die Vielfalt in der deutschen Schlagerwelt geht.

Auch in 2018 steht der mitreißende Live-Event wieder für ein sechsstündiges Feuerwerk aus guter Laune, Hits, wunderschönen Balladen und bester Unterhaltung. Die Top-Stars der Schlagerbranche sorgen für unvergessliche Stunden im Zeichen des Schlagers. Es darf getanzt, gelacht und geträumt werden! Am 16.06.2018 kommt die erfolgreichste Schlagerparty-Reihe Deutschlands endlich auch nach Dresden und das gleich im XXL-Stadionformat! Im DDV-Stadion Dresden wird Premiere gefeiert, parallel findet das Open Air Highlight in der Waldbühne Berlin statt!
Jede Schlagernacht ist ein spektakuläres Konzerterlebnis für sich. Nebenwirkungen – wie rauschhaftes Glücksgefühl -  nicht ausgeschlossen!

Mannheim | 2018 | Die Schlagernacht des Jahres
24.03.2018, Samstag, 18:00, SAP ARENA

Tickets unter: http://www.eventim.de/tickets.html?fun=evdetail&affiliate=sem&doc=evdetailb&key=1861908$9532815&referer_info=semmel_de

Text: Semmel Concerts Entertainment GmbH Foto: Hergen Schrimpf

02.03.2018


Die Schöne und das Biest - Eines der romantischsten Musicals unserer Zeit

Der mit Abstand romantischste Publikumsmagnet ist zurück! Das Märchen von dieser einen und wahrhaftigen Liebe, die alle Hindernisse überwindet, wird uns im Frühjahr 2018 wieder verzaubern und mitnehmen in die wunderbare Welt der mitreißenden Emotionen.

Mannheim/SAP-Arena - „Die Schöne und das Biest“ – seit Jahrzehnten ist diese Geschichte ein Garant für großartige Unterhaltung. Es ist die Geschichte der schönen Bella, die aus Liebe zu ihrem Vater gefangen wird im verwunschenen Schloss. Dieses gehört dem schrecklichen Biest, einem Prinzen, der wegen seiner Selbstsucht verzaubert wurde und nur durch wahre Liebe von seinem Schicksal erlöst werden kann. Während sich Bella trotz ihrer Angst zunächst mit den ebenso verwunschenen Schlossbewohnern anfreundet und dem Biest langsam näherkommt, erliegt auch der Zuschauer nach und nach seinem wilden Charme. Denn hinter dem grausigen Äußeren verbirgt sich ein wahrlich gutes Herz. Das erkennt auch Bella in einem spannenden Finale, in dem sie ihm schließlich ihre Liebe gesteht und ihn so von seinem Fluch befreit.

Diese große Liebe wurde schon mehrmals verfilmt und lockte Millionen in die Kinos, zuletzt im Frühjahr 2017, als die Neuverfilmung weltweit auf Platz 1 der Kinocharts einstieg und mit über 1,3 Milliarden eingespielten US-Dollar direkt der erfolgreichste Film des Jahres wurde.

Und auch die Musical-Fassung zieht die Zuschauer sofort in ihren Bann. Es erwartet Sie ein wunderschöner Abend mit gefühlvollen Balladen, rockig-temperamentvollen Stücken voller Energie, phantastischen Bühnenbildern und Kostümen sowie einer atemberaubenden Lichtshow. Gehen Sie mit Bella in das verwunschene Schloss und Sie werden sich ebenso wie sie in das Biest verlieben. Eins der schönsten Happy-Ends der Musical-Geschichte, für Sie ab Frühjahr 2018 wieder auf Tournee.

Musik von Martin Doepke
Gesangstexte von Elke Schlimbach & Grant Stevens
Dialoge von Christian Bienek
Idee und Konzept von Hans Holzbecher & Andrea Friedrichs

Mannheim | Eines der romantischsten Musicals unserer Zeit Tour 2018 | Die Schöne und das Biest
26.03.2018, Montag, 20:00, Rosengarten - Mozartsaal

Tickets unter: http://www.eventim.de/tickets.html?fun=evdetail&affiliate=sem&doc=evdetailb&key=821887$10009767&referer_info=semmel_de

Text: Semmel Concerts Entertainment GmbH Foto: Jef Kratochvil

02.03.2018


Positive Bilanz der Stadtbahn Mannheim Nord

Seit gut anderthalb Jahren – oder genauer seit 620 Tagen rollen die Bahnen der Linie 4/4A auf neuer Trasse. Mannheims Erster Bürgermeister und ÖPNV-Dezernent Christian Specht, Martin in der Beek, Technischer Geschäftsführer der rnv und MV-Geschäftsführer Marcus Geithe zogen jetzt auf einer Presserundfahrt die Bilanz zum Betrieb auf der noch jungen Strecke „Stadtbahn Mannheim Nord“.

Mannheims Erster Bürgermeister und ÖPNV-Dezernent Christian Specht, Martin in der Beek, Technischer Geschäftsführer der rnv, MV-Geschäftsführer Carsten Südmersen mit Mitgliedern des Stadtbahnforums

Mannheim-Nord - „Die Stadtbahn Nord ist schon jetzt eine absolute Erfolgsgeschichte“, stellte Specht gleich zu Beginn der Rundfahrt fest. „Wir befördern an einem Werktag mehr als 10.000 Menschen auf der neuen Trasse nördlich der Bonifatiuskirche. Damit übertreffen wir bereits nach kurzer Zeit die Fahrgast-Prognosen für das Jahr 2020,“ resümiert Specht und sieht daher bestätigt, dass die neuen Verbindungen von den Fahrgästen ausgesprochen positiv angenommen werden.

Die kritische Annahme der damaligen Gegner der Stadtbahn Mannheim Nord, Fahrgäste würden mit Inbetriebnahme der neuen Stadtbahn lediglich vom bisherigen Busangebot auf die Bahn umsteigen, sieht deshalb auch Martin in der Beek, Technischer Geschäftsführer der rnv, gänzlich widerlegt.. „Die ersten Erhebungen bestätigen, dass wir einen satten Netto-Fahrgastzuwachs haben. Allein in der Gartenstadt gehen wir von einem Fahrgastzuwachs im Bereich von mindestens 33 % aus“, fasst in der Beek die Ergebnisse der kontinuierlichen Fahrgastzählungen zusammen. Dies zeige, wie sehr der Lückenschluss, der erst durch den Bau und die Inbetriebnahme der Stadtbahn Mannheim Nord möglich wurde, zuvor im innerstädtischen ÖPNV-Netz gefehlt habe. „Schon in einigen Jahren wird es unvorstellbar erscheinen, dass die intensiv besiedelte Gartenstadt in Mannheims Norden bis 2016 nicht unmittelbar an die Schiene angebunden war.“

"Wir befördern an einem Werktag mehr als 10.000 Menschen auf der neuen Trasse nördlich der Bonifatiuskirche. Damit übertreffen wir bereits nach kurzer Zeit die Fahrgast-Prognosen für das Jahr 2020." resümiert Christian Specht, Erster Bürgermeister unbd ÖPNV-Dezernent.

Für Christian Specht zeigt dieser Erfolg ganz klar, dass der ÖPNV eine attraktive Lösung in der aktuellen Diskussion um Stickoxidbelastung und dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts zu Diesel-Fahrverboten darstellt: „Gerade in Zeiten der durch Stickoxide und Feinstaub belasteten Innenstädte muss alles dafür getan werden, die Straßen zu entlasten und die Bürgerinnen und Bürger sowie die Pendler dazu zu bewegen, auf emissionsfreie Alternativen umzusteigen. Dies gelingt uns zum einen durch preislich attraktive Angebote, aber auch durch Investitionen in die Infrastruktur wie hier im Mannheimer Norden“, so Specht.

Daher bewertet auch Marcus Geithe, Geschäftsführer der für die Finanzierung der Infrastruktur zuständigen Mannheimer Verkehr GmbH (MV), die Ausgaben für die Neubaustrecke als absolut gerechtfertigt: „Wir haben mit dem Bau der Stadtbahn Mannheim Nord eine wertvolle Investition in die Zukunft getätigt, von der auch die folgenden Generationen erheblich profitieren werden“, beweist Geithe demografische Weitsicht. Zudem würden mindestens 48 Millionen Euro der insgesamt gut 90 Millionen Euro Baukosten durch Förderungen von Bund und Land gedeckt. „Wir haben damit eine große Chance für Mannheim und die Menschen in unserem Verkehrsgebiet genutzt.“ Bei den Baukosten sieht Geithe das Projekt voll im Rahmen. Zwar sei die neue Stadtbahn etwas teurer geworden als ursprünglich angedacht, allerdings liege dies nicht an ungeplanten Kostensteigerungen. Vielmehr waren Mehrleistungen und Ergänzungen wie beispielsweise die sogenannte Vorsortieranlage, also das dritte Gleis in der Friedrich-Ebert-Straße kurz vor Beginn der neuen Trasse, Hauptgrund für Mehrkosten.

Seit gut anderhalb Jahren - oder genauer seit 620 Tagen - rollen die Bahnen der Linie 4/4A auf der neuen Trasse.

Ein Zeugnis über die Anstrengungen, die von der Planung bis hin zur Inbetriebnahme der neuen Strecke nötig waren, liefert nun ein Bildband, der am Rande der Pressefahrt vorgestellt wurde. „Mit dem Bildband wollen wir uns bei all denen bedanken, die sich in ganz besonderer Weise für das Projekt eingesetzt haben. Das gilt unter anderem für die ehemaligen Mitglieder des Stadtbahnforums“, erläutert Geithe.

Die Stadtbahn in den Mannheimer Norden erschließt vier Stadtteile: Neckarstadt-Ost, Käfertal, Waldhof und Gartenstadt. Gut 32.000 Mannheimerinnen und Mannheimer leben in unmittelbarer Nähe zur neuen Strecke. Viele große und kleine Unternehmen sowie das Gewerbegebiet Käfertal Süd erhalten eine direktere, schnellere und bequemere Anbindung an den Öffentlichen Personennahverkehr. Sechs Schulen mit über 2.000 Schülerinnen und Schülern, 750 Bewohner der Studentensiedlung Ludwig-Frank, das Naherholungsgebiet Käfertaler Wald und attraktive Freizeiteinrichtungen wie die Freilichtbühne sind direkt an das Schienennetz angeschlossen.

Stadt Mannheim

01.03.2018


Ministerpräsident Kretschmann eröffnet Maimarkt

Mannheim - Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) eröffnet am Samstag, 28. April 2018, um 10.00 Uhr offiziell den Maimarkt Mannheim.

Im Anschluss wird sich der Regierungschef, der die Schirmherrschaft für Deutschlands größte Regionalmesse übernommen hat, bei einem Rundgang durch das Maimarktgelände über die Angebote der Aussteller informieren.

„Der Mannheimer Maimarkt ist sowohl für die ausstellenden Unternehmen als auch die Verbraucherinnen und Verbraucher ein idealer Ort des Austausches. Gerade die Ausrichtung auf regionale Produkte verschafft hier den Besucherinnen und Besuchern die Möglichkeit, sich direkt beim Erzeuger über Herkunft und nachhaltige Produktion zu informieren“, so Ministerpräsident Winfried Kretschmann zum diesjährigen Maimarkt. „Die große unternehmerische Vielfalt, die sich auf der Messe präsentiert, unterstreicht die jahrhundertalte Tradition des Marktes und dessen Erfolg zugleich.“

Rund 1.400 Aussteller präsentieren auf dem Maimarkt Mannheim in 47 Hallen und auf dem großen Freigelände mehr als 20.000 Produkte und Dienstleistungen aus allen Lebensbereichen. Diese Vielfalt zog im vergangenen Jahr 341.000 Menschen an. Auf dem Maimarkt 2018 zeigen unter anderem Rettungsdienste eindrucksvolle Übungen, hochkarätige Mediziner bringen Wissenswertes verständlich auf den Punkt, und in den Tierzelten warten preisgekrönte Rassen. Lust aufs Ausprobieren machen die Sonderschauen „Eine-Welt-Halle. FairTrade“ und „Bewusst genießen: Vegan. Bio. Glutenfrei“.

Der Maimarkt Mannheim ist vom 28. April bis 8. Mai 2018 täglich von 9.00 bis 18.00 Uhr geöffnet. Weitere Informationen unter www.maimarkt.de

Text: MAG Mannheimer Ausstellungs-GmbH Foto: Speyer 24/7 News, dak

28.02.2018


Havariertes Schiff auf dem Rhein freigeschleppt

Das Containerschiff hatte in der Nacht einen Steiger gerammt und Leck geschlagen

Mannheim - Das in der Nacht auf dem Rhein havarierte Containerschiff ist freigeschleppt und liegt nun gesichert im Hafen. Der Unfallort am Terminal Nord ist wieder freigelegt. Aktuell werden im Hafen die Container von dem havarierten Schiff abgeladen.

„Der Unfall zeigt, dass Schiffsunfälle auf den wichtigen Bundeswasserstraßen Rhein und Neckar im zweitgrößten europäischen Hafenzentrum immer wieder einmal vorkommen können und deshalb eine gute Gefahrenabwehr notwendig ist“, so Erster Bürgermeister und Feuerwehrdezernent Christian Specht. „Ich danke allen Einsatzkräften, die seit der Nacht und über den ganzen Tag hinweg an der Unfallstelle am und auf dem Wasser im Einsatz waren. Bei diesen eisigen Temperaturen stellte das eine ganz besondere Herausforderung dar. Ich bin erleichtert, dass Schlimmeres verhindert werden konnte.“

Erster Bürgermeister Christian Specht (links) macht sich ein Bild von der Lage vor Ort bei dem havarierten Containerschiff im Mühlauhafen.

Der rund 180 Meter lange Schubverband „Orfeo II“ hatte in der Nacht einen Steiger gerammt und war leck geschlagen. Um 2 Uhr ging bei der Wasserschutzpolizei der Notruf ein. Die Feuerwehr Mannheim war seit der Nacht mit dem Feuerlöschboot vor Ort, um das Wasser und den Kraftstoff aus dem Schiff zu pumpen. Der Schiffsverkehr an der Unfallstelle konnte während des gesamten Einsatzes ungehindert weiterlaufen.

Bei dem Einsatz waren rund 80 Hilfskräfte der Feuerwehren Mannheim und Ludwigshafen, von Polizei, DLRG, THW, Rettungsdienst sowie die Notfallseelsorge vor Ort.

Verletzt wurde bei dem Schiffsunfall niemand.
Wie es zu der Havarie kommen konnte, ist noch unklar.

Stadt Mannheim

28.02.2018


Containerschiff auf dem Rhein havariert – Vorausichtlich kein Rhein-Alarm notwendig

2. Meldung

Das im Mühlauhafen havarierte Schiff Orfeo II

Mannheim - Am 27.02.2018, gegen 2.00 Uhr, ging bei der Wasserschutzpolizei Mannheim der Notruf des Containerschiffs „Orfeo II“ (nicht, wie ursprünglich gemeldet „Ortreo II“) ein. Das Schiff hatte – vermutlich bei einem Wendemanöver – am Interterminal Nord im Mühlauhafen einen Steiger gerammt und war leck geschlagen. Die Feuerwehr Mannheim war mit dem Feuerlöschboot vor Ort, um das Wasser und austretenden Kraftstoff aus dem Schiff zu pumpen. Die Pumparbeiten werden derzeit noch fortgeführt. Von der Ladung des Schiffes geht keine Gefahr für die Bevölkerung aus.

Nach derzeitiger Lage wird es nicht notwendig, Rhein-Alarm auszulösen. Das Schiff wird stabilisiert und droht nicht, zu sinken. Das eingetretene Wasser und der ausgetretene Kraftstoff werden weiterhin von der Feuerwehr abgepumpt.

Bei dem Unfall wurde niemand verletzt. Die Feuerwehr ist mit 50 Einsatzkräften vor Ort. Der Schiffsverkehr an der Unfallstelle ist nicht gesperrt und wird von der Wasserschutzpolizei geregelt.

Containerschiff auf dem Rhein havariert - 1. Meldung

Mannheim - Am 27.02.20, gegen 2.00 Uhr, ging bei der Wasserschutzpolizei Mannheim der Notruf des Containerschiffs „Ortreo II“ ein. Das Schiff hatte – vermutlich bei einem Wendemanöver – am Interterminal Nord im Mühlauhafen einen Steiger gerammt und war leck geschlagen.

Die Feuerwehr Mannheim war mit dem Feuerlöschboot vor Ort, um das Wasser und austretenden Kraftstoff aus dem Schiff zu pumpen. Die Pumparbeiten werden derzeit noch fortgeführt. Die Lage ist stabil. Von der Ladung des Schiffes geht keine Gefahr für die Bevölkerung aus. Ob aufgrund des Austritts von Kraftstoff, Rhein-Alarm ausgelöst werden muss, wird derzeit geprüft.

Bei dem Unfall wurde niemand verletzt. Die Feuerwehr ist mit 50 Einsatzkräften vor Ort.

Text: Stadt Mannheim Foto: Feuerwehr Mannheim

28.02.2018


Zufriedene Gesichter bei der Jobs for Future

Berufe-Messe in der Maimarkthalle schließt nach drei Tagen mit 41.838 Besuchern

Mannheim - Interessierte Bewerber, intensive Gespräche, zufriedene Aussteller: Mit 41.838 Besuchern (Vorjahr: 43.875) ist am Samstag die 18. Jobs for Future – Messe für Arbeitsplätze, Aus- und Weiterbildung zu Ende gegangen. Drei Tage lang berieten 335 Aussteller Menschen in allen Phasen des Berufslebens, erläuterten Berufsbilder und Studiengänge und begeisterten mit spannenden Mitmach-Aktionen. Die Besucherinnen und Besucher kamen aus der Metropolregion Rhein-Neckar, aber auch aus dem Raum Mainz/Wiesbaden, Frankfurt, Landau, Freiburg, Karlsruhe, Tauberbischofsheim, Heilbronn und aus dem Rheinland. Bei einer Umfrage zeigten sich die Aussteller sehr zufrieden. Alle Befragten wollen 2019 wieder dabei sein.

Ob Zootierpfleger/in, Fachinformatiker/in oder das duale Studium Holztechnik: Schüler/innen und Berufstätige nutzten die Gelegenheit, sich aus erster Hand über Berufe zu informieren. Viele kamen gezielt und gut vorbereitet an die Stände, ließen sich Praktika vermitteln oder gaben Bewerbungen ab – nicht ohne die Mappe vorher professionell überprüfen zu lassen. Wer sich noch nicht sicher war, hatte an zahlreichen Ständen Gelegenheit, seine Eignung mit praktischen Übungen zu testen – was zu manchem Aha-Erlebnis führte. So versuchten sich junge Mädchen am Simulator beim Schweißen, andere regulierten den Durchfluss in Rohrleitungen im BauBus und stellten so ihr technisches Verständnis unter Beweis. „Viele Schüler waren überrascht über das hohe Niveau in den Bauberufen“, freute sich ein Maurermeister bei der Bauwirtschaft Nordbaden.

Die Aussteller lobten die Messe als Plattform, um über ihre Berufe aufzuklären. Personaler machten immer wieder die Erfahrung, dass Bewerber im persönlichen Gespräch oft einen deutlich besseren Eindruck hinterließen als nach dem Erstkontakt vermutet. Studierende fragten bei Unternehmen nach Bachelor- oder Masterarbeiten sowie nach Einstiegsmöglichkeiten nach dem Studium. Immer mehr Abiturienten interessieren sich für gewerblich-technische Ausbildungsberufe wie etwa Fluggerätmechaniker/in als Alternative zum Studium oder als Basis dafür.

Kompaktes, praxisnahes Wissen vermittelten über 100 Workshops in den Info-Foren. Besonders gefragt waren Angebote, die dabei halfen, eigene Interessen und Fähigkeiten zu erkennen, oder bei denen man mit praktischen Übungen Sicherheit für Bewerbung und Vorstellungsgespräch gewinnen konnte. Sehr gut besucht waren zwei Vorträge für Eltern, die ihren Kindern bei der Berufsorientierung zur Seite stehen wollten und dafür Tipps erfahrener Expert/innen erhielten.

Mehr Erwachsene mit Interesse für Weiterbildung verzeichneten das Regionalbüro für berufliche Fortbildung, die Handwerkskammer, die Agentur für Arbeit und die Industrie- und Handelskammer. An zahlreichen Ständen suchten Geflüchtete nach Möglichkeiten, ihre Kenntnisse unter Beweis zu stellen und Arbeit zu finden. Umsteiger bewarben sich für eine Qualifizierung zum Lokführer. Den Quereinstieg nach 25 Jahren hatte ein 42-jähriger Lagerlogistiker bereits gewagt und berichtete begeistert von seiner Ausbildung zum Elektroniker für Gebäudetechnik, die er gerade „mit Leidenschaft“ absolviert. Einen Perspektivwechsel kann auch Dilara Tosun verzeichnen: Als Schülerin war sie vor vier Jahren an den Stand eines Unternehmens für Siebtechnik gekommen – nun beriet sie als ausgebildete technische Produktdesignerin selbst die Besucher: „Eine schöne Erfahrung!“

Die nächste Jobs for Future – Messe für Arbeitsplätze, Aus- und Weiterbildung in Mannheim findet vom 21. bis 23. Februar 2019 statt. Weitere Infos unter www.jobsforfuture-mannheim.de

In Villingen-Schwenningen findet die nächste Messe Jobs for Future bereits vom 8. bis 10. März 2018 statt. Infos dazu gibt es unter www.jobsforfuture-vs.de

MAG Mannheimer Ausstellungs-GmbH

28.02.2018


Premiere in Mannheim: HOLIDAY ON ICE feiert den Mythos von ATLANTIS

Erfolgreiche Premiere von neuer Show ATLANTIS in Mannheim – HOLIDAY ON ICE begeistert die Besucher in der ausverkauften SAP Arena mit einer Hommage an den Mythos Atlantis – Eiskunstlauf auf Hochleistungsniveau – Pahde-Zwillinge einmal in jeder Tourstadt zu sehen – VVK für Jubiläumsjahr eröffnet

Mannheim – Spektakulär und mystisch startete HOLIDAY ON ICE den Gastbesuch in Mannheim. Die ausverkaufte Premierenshow in der SAP Arena bringt Momentaufnahmen aus Leben und Liebe des prachtvollen Inselreichs aufs Eis. Das Produktionsteam um Robin Cousins, Creative Director und Choreograph, setzt das Können und die Leidenschaft der Eiskunstläufer mit allen Mitteln der Bühnenkunst in Szene. Der Cast aus 35 internationalen Profiläufern nimmt die Zuschauer mit auf eine Reise durch die mystischen Welten der Legende und fasziniert mit Eiskunstlauf, Tanz und Luftakrobatik auf Hochleistungsniveau.

„Diese Produktion erreicht ein ganz neues Showlevel. Mit modernster Licht-und Installationstechnik kreieren wir eine Über- und Unterwasserwelt und schaffen ein 360-Grad-Erlebnis für die Zuschauer.“, so Robin Cousins. Atemberaubende Luftakrobatik, vierfache Sprünge und ein aus 30 Eiskunstläufern bestehendes Wheel, das wie ein glitzerndes Drehkreuz rückwärts rotiert, sind nur einige Highlights von ATLANTIS. Die Show gastierte noch bis zum 04. Februar in der SAP Arena in Mannheim.

Als Teil des Cast sind die TV-Lieblinge Valentina und Cheyenne Pahde, bekannt durch die RTL-Serien „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ und „Alles was zählt“, in jeder Tourstadt für eine Show auf dem Eis zu sehen. Die beiden verzaubern das Publikum in insgesamt vier Szenen mit ihrer Passion für den Eiskunstlauf auf der spiegelglatten Bühne. Bereits seit Kindertagen stehen die Zwillinge auf den Kufen und erfüllen sich mit ihren Rollen als Testimonials für HOLIDAY ON ICE nun einen Kindheitstraum. „Alle kleinen Mädchen, die professionell in Richtung Eiskunstlauf gehen, haben das Ziel, irgendwann bei HOLIDAY ON ICE zu laufen. So war es bei uns auch“, freut sich Valentina Pahde. In Mannheim ging es für die Schwestern am 03.02.2018 um 16:30 Uhr aufs Eis.

Für Cheyenne Pahde, die seit 2016 jede Woche für die RTL-Serie „Alles was zählt“ vor der Kamera auf dem Eis steht, wird HOLIDAY ON ICE auch in der Sendung eine wichtige Rolle spielen. Die emotionale Begegnung von Cheyenne Pahde als Marie Schmidt und der HOLIDAY ON ICE Show ATLANTIS wird ab dem 08. Februar 2018 ausgestrahlt.

Noch bis März 2018 tourt HOLIDAY ON ICE mit den Produktionen ATLANTIS und TIME durch 19 deutsche Städte und Wien. Für die kommende Saison, die das Jubiläumsjahr einläutet, hat HOLIDAY ON ICE ab sofort den Vorverkauf eröffnet. Die Daten für die 11 Tourstädte 2018/2019 finden Sie im Verlauf. Alle Eiskunstlauf-Liebhaber, HOLIDAY ON ICE Begeisterte und jeder, der neugierig geworden ist, kann sich jetzt einen der begehrtesten Plätze sichern.

Tourplan HOLIDAY ON ICE präsentiert ATLANTIS 2018/2019

  • Hamburg    09.02.2018 – 11.02.2018    Barclaycard Arena
  • Zwickau    15.02.2018 – 19.02.2018    Stadthalle
  • Köln    24.02.2018 – 25.02.2018    LANXESS arena
  • Magdeburg 06.12.2018 – 09.12.2018 GETEC Arena
  • Erfurt    13.12.2018 – 16.12.2018    Messehalle 1
  • Wetzlar    19.12.2018 – 20.12.2018    Rittalarena
  • Nürnberg 22.12.2018 – 26.12.2018 Arena Nürnberger Versicherung
  • Münster    28.12.2018 – 01.01.2019    Halle Münsterland
  • München    03.01.2019 – 05.01.2019 Olympiahalle
  • Göttingen 31.01.2019 – 03.02.2019 Lokhalle
  • Freiburg 07.02.2019 – 10.02.2019 Rothausarena
  • Dresden    14.02.2019 – 17.02.2019    Messehalle 1
  • Berlin    20.02.2019 – 03.03.2019    Tempodrom
  • Wien    Daten folgen

Sehen Sie hier einen kleinen Teaserclip aus der Show Atlantis:

Sehen Sie hier das Fotoalbum zur Show "Atlantis" in der SAP Arena Mannheim:


Text: HOI Productions Germany GmbH Foto & Video: Speyer 24/7 News, dak

06.02.2018


Internationales Akrobatikfestival aus der Schweiz erstmals in Deutschland

Artistika meets friends am 2. + 3. Mai im Mannheimer Capitol

Kindervorstellung mit Lions Club Mannheim Rhein-Neckar

Mannheim - Fernab vom Zirkusdach zeigen alljährlich im März im Schweizer Visp ausgewählte Künstler ihr Können direkt und ohne doppelten Boden beim internationalen Akrobatikfestival „Artistika“, das es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Leistungen der hochkarätigen Künstler zur eigenen Kunstform zu erheben. Denn Artistik ist die hohe Kunst, die den menschlichen Körper von den physikalischen Grenzen zu befreien scheint und damit Jung und Alt gleichermaßen von je her begeistert. Nach fünf erfolgreichen Festivals in der Schweiz und Gastspielen auf dem Luxuskreuzschiff MS Europa 2 wird die Crème de la Crème der internationalen Artistenszene am 2. und 3. Mai erstmals in Deutschland im Mannheimer Capitol auftreten.

Mit dabei sind keine geringeren als die legendären Pelligrini Brothers, die ausgezeichnet mit dem Goldenen Clown von Monte Carlo in der vierten Zirkusgeneration das faszinierende Wechselspiel aus Kraft und Grazie in den renommiertesten Manegen der Welt zelebrieren. Ganz anders und gleichsam einzigartig ist die Jonglage des multilingualen Entertainers Cotton McAloon, der nicht nur die sichtbaren Bälle mit hoher Treffsicherheit auffängt, sondern jeden noch so unscheinbaren Ball aus dem Publikum in Zwerchfell verbiegenden Lacher verwandelt. Mit Bronze und Silber vom Cirque de Demain ausgezeichnet wurde Equilibrist Andrey Katkov, dessen Darbietungen durch die Kombination von einmaliger menschlicher Flexibilität, ästhetischer Bewegung und anspruchsvollen Täuschungen bestechen. Eine Entschleunigungstherapie erwartet die Gäste mit dem unbeschreiblichen Thomas Leuenberger alias Baldrian, der mit seiner Helium gefüllten Gisela das Capitol zum Schweben bringen wird. Rasant geht es weiter, wenn auf engstem Raum Cirque du Soleil Star Rob Alton auf seinem BMX-Bike mit jungenhaftem Charme und sportlicher Perfektion Extremsport und rasante Tricks zu einer neuen Generation des Varieté-Entertainment verschmelzen lässt.

Die Gewinner der Artistika 2016 Chris & Iris erzählen in einer poetischen Hand-auf-Hand-Nummer mit großem schauspielerischem Ausdruck die Geschichte von Angst und Vertrauen und machen in einem Wechselbard von Höhenflug und scheinbar tiefem Fall die Freude und das Zaudern für das Publikum greifbar. Ein Exportschlager des Schweizer Entertainments ist Nina Burri. Die Finalistin von „America´s Got Talent“ begann ihre Karriere als Tänzerin und entdeckte nach Engagements an renommierten Bühnen wie dem Moulin Rouge ihre Liebe zur Kontorsion erst im Alter von 30 Jahren. Die bildhübsche Schlangenfrau moderiert außerdem – gerne auch in vier Sprachen. Ein musikalisches Highlight bietet Broadway Star Yamil Borges gemeinsam mit dem israelischen Musiker und Komponisten Tal Balshaj am Klavier. Die New Yorker Jazzsängerin und Wahlberlinerin Yamil Borges ist ein Weltstar. Im Jahr 1979 engagierte Leonard Bernstein sie für die Rolle der Rosalia in der „West Side Story“ am Broadway. Der endgültige Durchbruch gelingt ihr 1985 in Richard Attenboroughts Film „A Chorus Line“ an der Seite von Michael Douglas, als sie sich gegen mehr als 3000 Mitbewerberinnen durchsetzt und in der Rolle der Diana Morales die ganze Bandbreite ihrer Kunst zeigen kann.

Dass der Festivalableger „Artistika meets friends“ ausgerechnet in der Quadratestadt uraufgeführt wird, ist auf die enge Verbindung des Produzenten und Erfinders der Artistika zur Quadratestadt zurückzuführen. Aufgewachsen in der Neckarstadt hat Karim Habli seine Wurzeln nie vergessen. Das 1971 in Friesland geborene «Bühnentier» ist zwar tunesischer Abstammung, aber im Herzen ein echter Monnemer. Für den gelernten Schauspieler, der seine ersten Auftritte im Prinzregententheater in Ludwigshafen und im Mannheimer Nationaltheater absolvierte und der nunmehr seit 10 Jahren in der Schweiz lebt, ist die Artistika eine Herzensangelegenheit: „Mit der Leichtigkeit eines Balletttänzers und der Ausdruckskraft eines Schauspielers verbinden die Artisten grenzüberschreitend alle Künste der darstellenden Kunst und inszenieren oftmals kleine Geschichten, die sie hingebungsvoll und mit Liebe erzählen. Daraus entstanden ist eine wunderbare Show, die internationale Vergleiche nicht scheuen muss und viel staunende Begeisterung beim Publikum und in den Medien hervorgerufen hat.“

Das findet auch Radio Regenbogen Geschäftsführer und Palazzo-Produzent Gregor Spachmann: „Bereits zweimal habe ich das hochkarätige Festival in der Schweiz besucht und war jedes Mal von der hohen Qualität der Künstler und der charmanten Inszenierung begeistert. Nach 19 Jahren Palazzo habe ich dort viele bekannte, preisgekrönte Palazzo-Künstler wieder getroffen aber auch neue kreative und sehr innovative Nummern gesehen, die eine veritable Inspiration sind. Für Radio Regenbogen stellt die Artistika eine echte Bereicherung in der Veranstaltungslandschaft der Metropolregion dar, weshalb wir mit unserem neuen Sender regenbogen2 die „Artistika meets friends“ als Medienpartner gerne unterstützen. Als Palazzo Produzent bin ich dankbar, dass den vielen Artisten, die ein Leben lang für ihre Nummer hart trainieren, mit diesem Akrobatikfestival endlich eine Plattform für ihre hohe Kunst geboten wird.“ Neben regenbogen2 unterstützen auch weitere namhafte Unternehmen wie Wedia Visuelle Großflächenwerbung, Wall Decaux und das Sternerestaurant Emma Wolf, das das Catering im VIP Bereich übernimmt, die Veranstaltung.

Artistika meets friends unterstützt mit einer Kindervorstellung am Nachmittag des 3. Mai den Lions Club Mannheim Rhein-Neckar, der sich insbesondere für benachteiligte Kinder an den Mannheimer Schulen engagiert. Pastpräsident Stephan Seyffer und Vizepräsident Kaspar Leistner zeigen sich begeistert: „Dass die „Artistika meets friends“ ausgerechnet in Mannheim stattfindet, ist ein Glücksfall und passt genau zu unseren Projekten. Wir werden 600 Schüler einladen, einen sorgenfreien Nachmittag zu verbringen, und freuen uns schon jetzt auf die vielen lachenden Gesichter.“

Zum Festival in die Schweiz kamen seit seiner Premiere 2013 ausschließlich die Besten der Besten mit internationaler Bühnenerfahrung und Engagements in den renommiertesten Zirkussen und Varietés der Welt, um sich dem Wettbewerb um die aus Bronze gegossene Trophäe zustellen. Unterstützt wurde das Artistikfestival seit jeher von prominenten Paten wie den beiden legendären Klangartisten von Yello, der weltbesten Clownin Gardi Hutter, dem Shootingstar der Zaubergilde Florian Zimmer, dem amerikanischen Weltstar Peter Shub und dem Schweizer Hochseilartist Freddy Nock. In Mannheim übernehmen die vier charmanten Musikerinnen von Salut Salon, die 2016 den Echo für „Klassik ohne Grenzen“ erhielten und mittlerweile über 22 Millionen Mal für ihre Meisterwerke der klassischen Comedy auf Youtube angeklickt wurden, am 3. Mai die Patenschaft. Am 2. Mai wird Dieter Thomas Kuhn als singender Patron mit einem Unplugged Auftritt die Artistika meets friends unterstützen. Das ausführliche Programm wird im November vorgestellt.

Tickets sind ab sofort ab 33,90 Euro erhältlich unter: www.capitol-mannheim.de, telefonisch 0621 / 33 67 333 von 11.00 Uhr bis 17.00 Uhr oder per Email artistika@capitol-mannheim.de.

Text: CommCo Communication & PR Consulting Foto: "Künstler", Artistika meets Friends; "Pressekonferenz", Speyer 24/7 News, dak

01.02.2018


Doppelhaushalt 2018/2019 der Stadt Mannheim ohne Auflagen genehmigt

Das Regierungspräsidium Karlsruhe hat den Doppelhaushalt 2018/2019 der Stadt Mannheim genehmigt. Regierungspräsidentin Nicolette Kressl bestätigte die Gesetzmäßigkeit der im Dezember vom Gemeinderat beschlossenen Haushaltssatzung ohne Auflagen.

Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz bedankte sich bei Kressl für die zügige Prüfung des über 800 Seiten starken Haushaltsplans: „Die rasche Genehmigung zeigt, dass unser Haushalt solide aufgestellt ist. Das Regierungspräsidium hat der Stadt Mannheim die volle finanzpolitische Handlungsfähigkeit bestätigt, da mit dem Beschluss keine Auflagen verbunden sind. So können wir sofort mit der Bewirtschaftung des neuen Haushalts beginnen. Das schafft Sicherheit für die im Haushalt geplanten Investitionen und die Empfänger städtischer Zuschüsse.“

„Das Regierungspräsidium hat unsere Prognosen bestätigt: Unsere für die nächsten vier Jahre geplanten Investitionen in Rekordhöhe werden dafür sorgen, dass sich unsere vorhandenen liquiden Mittel kontinuierlich reduzieren und bis Ende 2021 bis auf den gesetzlichen Mindestbestand erschöpft sein werden“, berichtete Erster Bürgermeister und Kämmerer Christian Specht. „Die Aufsichtsbehörde begrüßt daher ausdrücklich unser Programm zur strategischen Haushaltskonsolidierung SHM², durch das wir die Investitionskraft der Stadt Mannheim dauerhaft stärken können.“ Das strategische Haushaltskonsolidierungsprogramm soll im Jahr 2018 22 Mio. Euro, im Jahr 2019 30 Mio. Euro und ab 2020 jährlich 42 Mio. Euro Einsparungen erbringen. „Wir schaffen es weiterhin, ohne Neuverschuldung auszukommen und im anstehenden Doppelhaushalt Schulden in Höhe von 3,4 Mio. Euro abzubauen“, so Specht weiter.

Das Haushaltsvolumen der Stadt Mannheim beträgt im Doppelhaushalt 2018/2019 jährlich rund 1,5 Milliarden Euro, es sind Investitionen in Höhe von 280 Millionen Euro geplant. Insgesamt will die Stadt Mannheim bis 2021 eine halbe Milliarde Euro vor allem in Kinderbetreuung, Bildung und städtische Infrastruktur investieren.

Text: Stadt Mannheim Foto: Speyer 24/7 News (Archiv), sos

09.01.2018


Die Stadtverwaltung erinnert: Waffenrecht: Amnestieregelung – Illegale Waffen und Munition können noch bis 1. Juli 2018 straffrei abgegeben werden

Wer im unerlaubten Besitz von Waffen oder Munition ist, kann diese noch bis zum 1. Juli 2018 straffrei bei der zuständigen Waffenbehörde oder einer Polizeidienststelle abgeben.

„Mit der Reform des Waffenrechts im Juli 2017 wurde eine sogenannte Strafverzichtsregelung für den illegalen Besitz von Waffen und Munition vorgesehen. Ein Jahr lang können Besitzer nicht eingetragene Waffen und Munition straffrei bei Polizei und Behörden abgeben. Durch diese Regelung wurde ein Anreiz geschaffen, Waffen und Munition der zuständigen Behörde zu überlassen“, erklärt Klaus Eberle, Leiter des zuständigen Fachbereichs Sicherheit und Ordnung.
Die Amnestie richtet sich zum Beispiel an Bürger, die etwa durch eine Erbschaft ungewollt zu illegalen Waffenbesitzern wurden.

Im Jahr 2009 hatte es schon einmal eine solche Amnestieregelung gegeben. Damals wurden bundesweit rund 200.000 Schusswaffen abgegeben.
Seit Beginn der aktuellen Amnestieregelung im Juli 2017 wurde in Mannheim eine illegale Waffe und ein Beutel mit illegaler Munition abgegeben.

Weitere Informationen gibt es bei der Waffenbehörde des Fachbereichs Sicherheit und Ordnung – bitte über schriftliche Anfrage unter Fax 0621/293-9067 oder E-Mail: bereich31@mannheim.de

Im Dienstgebäude in der Karl-Ludwig-Straße 28-30 können illegale Waffen und Munition zu den Öffnungszeiten abgeben werden.
Die Öffnungszeiten der Waffenbehörde sind montags und mittwochs von 8 bis 12 Uhr und donnerstags von 14 bis 17 Uhr.
Freitags sind Termine von 8 bis 12 Uhr unter vorheriger Online-Terminvereinbarung möglich.
Um Wartezeiten zu vermeiden, kann vorher ein Termin unter dem folgenden Link vereinbart werden: https://tempus-termine.com/termine/index.php?anlagennr=47

Stadt Mannheim

09.01.2018


Neujahrsempfang 2018 der Stadt Mannheim

„Mann-Heim als Frauen-Ort“ war der Themenschwerpunkt des diesjährigen Neujahrsempfangs der Stadt Mannheim, der am 6. Januar, im Rosengarten stattfand. Anlass für den Themenschwerpunkt ist das Frauenwahlrecht, dessen Einführung sich 2018 zum 100. Mal jährt. Seit 1918 haben viele Initiativen und gesetzliche Regelungen zu einem Zuwachs an Geschlechtergerechtigkeit geführt. Auf der Ebene 3 des Rosengartens wurden den Bürgerinnen und Bürgern die vielfältigen Aspekte der Geschlechtergleichstellung präsentiert. Bei sogenannten „Fishbowls“ konnten sie unter anderem der Frage nachgehen, ob Gesetze gleichberechtigte Lebenswirklichkeiten schaffen. Des Weiteren stellten sich zahlreiche Institutionen vor, darunter auch das Amt der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Mannheim. Auch künstlerisch wurde das Thema aufgegriffen – etwa durch eine Performance von Studentinnen der Theaterakademie.

Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz bei seiner Neujahrsrede auf dem Neujahrsempfang der Stadt Mannheim 2018 im Rosengarten

Neujahrsrede des Oberbürgermeisters
Im Mittelpunkt des Festaktes stand auch in diesem Jahr die Neujahrsrede des Oberbürgermeisters. „Wenn sich Frauen in ihrem demokratischen Recht allein auf die Teilnahme an Wahlen beschränkt hätten, wären sie und wir als Gesellschaft heute keinen Schritt weiter als 1918“, sagte Kurz über die Erfolge in der Geschlechtergerechtigkeit. Der Grundgedanke des Neujahrsempfangs, nämlich Anlässe und Orte der Begegnung und Verständigung zu schaffen, solle ausgeweitet werden. So lud er die Besucherinnen und Besucher ein, sich am 2017 begonnen Leitbildprozess 2030 zu beteiligen. In diesem Zusammenhang verwies er auch auf Orte, die gerade entstanden sind, entstehen oder entstehen werden und die der Begegnung und Verständigung dienen sollen – wie zum Beispiel dem Neubau der Kunsthalle, dem Marchivum oder der Stadtbibliothek.

„Neben den alle Städte treffenden gesellschaftlichen Fragen erleben wir zugleich einen umfassenden Prozess der Erneuerung unserer Stadt, wie er seit der unmittelbaren Nachkriegszeit nicht mehr stattgefunden hat“, so der Oberbürgermeister in seiner Rede. „Die Erneuerung betrifft die äußere Gestalt unserer Stadt, sie gilt aber auch für Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur und für die Stadtverwaltung selbst. Es ist absehbar, dass diese Umgestaltung oder sogar Transformation auch die nächsten Jahre prägen wird.“ Dabei gehe es darum, die Erneuerung der Stadt weiter zu treiben und zugleich die Stadt als Heimat zu bewahren. Kurz: „Das entspricht der Geschichte und dem Charakter unserer Stadt: Erneuerung einerseits und Bewahrung von Heimat andererseits sind kein Widerspruch, sie bedingen sich vielmehr.“

Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz zeigte in seiner Rede außerdem globale und kommunale Herausforderungen wie beispielsweise Zuwanderung auf. „Über all diese Fragen wird gestritten – oftmals wenig produktiv und in wechselseitigem Unverständnis“, so Kurz. Dabei gäbe es keinen natürlichen Kampf der Kulturen, aber Menschen, die diesen wollen. „Und sie haben einen Gegner. Uns, die offene Gesellschaft. Die offene Gesellschaft ist nicht schwach. Im Gegenteil: Sie hat ihre Feinde, weil diese sie als Bedrohung empfinden!“ Die Gesellschaft müsse sich wieder neu erarbeiten, sich klar und deutlich streiten zu können, ohne dass der andere als Feind wahrgenommen werde.

Dr. Ursula Redeker, Sprecherin der Geschäftsführung der Roche Diagnostics GmbH, bei ihrem Festvortrag "Ist gleich gleich gleich? 100 Jahre Frauenwahlrecht" beim Neujahrsempfang 2018 der Stadt Mannheim

Rund 9.000 Besucherinnen und Besucher
Dr. Ursula Redeker, Sprecherin der Geschäftsführung der Roche Diagnostics GmbH, übernahm den Festvortrag mit dem Titel „Ist gleich gleich gleich? 100 Jahre Frauenwahlrecht“. Auch die künstlerischen Beiträge waren vom Themenschwerpunkt geprägt. So hat zum Beispiel die Gesangsklasse der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst „The March of the Women“ sowie „On the road“ präsentiert, zwei Titel aus der englischen Suffragetten-Bewegung.

Insgesamt haben rund 250 Gruppen, Vereine, Unternehmen, Hochschulen, Verbände und sonstige Einrichtungen mit über 1.000 Mitwirkenden den Neujahrsempfang gestaltet. Rund 9.000 Bürgerinnen und Bürger haben den Neujahrsempfang im Rosengarten besucht.

Die Stadt Mannheim dankt für die freundliche Unterstützung: MVV Energie, GBG, Stadtmarketing Mannheim GmbH, RNF, Eichbaum, Coca Cola, Dorint und m:con.

Sehen Sie hier das Video zum Neujahrsempfang:

Text: Stadt Mannheim Foto: Stadt Mannheim, Andreas Henn

09.01.2018


Parken in den Quadraten: Neuordnung soll Fußgängern mehr Platz schaffen

Die Stadt Mannheim hat im Jahr 2016 eine Untersuchung des Gehwegparkens und die dadurch entstehende Situation für den Fußverkehr durchgeführt und setzt nun die ersten Ergebnisse um. Derzeit sind in den Quadraten über 4200 Parkstände im öffentlichen Straßenraum vorhanden. Ungeordnetes Gehwegparken liegt dabei auf gut einem Drittel (35 Prozent) der vorhandenen Parkstände vor. An einigen Stellen wird es dadurch für Fußgänger eng: Das Laufen und auch das Mitführen von Einkaufstaschen, Kinderwägen oder Rollatoren wird erschwert. Halbseitig auf dem Gehweg parkende Fahrzeuge schränken die Nutzung des Gehwegs immer häufiger ein. Daher werden in drei Bereichen künftig die Parkstände einseitig auf der Fahrbahn markiert und das Gehwegparken auf der gegenüberliegenden Seite mittels Pollern verhindert. Dies soll die barrierefreie Mobilität für alle Menschen und somit die Lebensqualität und die Verkehrssicherheit verbessern. Die Poller werden ab Montag, 8. Januar, bis voraussichtlich April montiert.

Die drei Bereiche befinden sich in der westlichen Unterstadt in den Quadraten G 2 / F 2 und G 2 / G 3 (Marktplatz, Richtung Synagoge), in der östlichen Unterstadt in den Quadraten R 3 / S 3 bis R 4 / S 4 (östlicher Zugang Marktplatz, Schulweg Mozartschule) sowie parallel zur Kunststraße in den Quadraten M 3 / N 3 bis N 5 / M 5. Diese drei Bereiche, in denen sich die Kriterien mit hoher Einzelhandelsballung, Funktion als Fußverkehrsachse und vorhandene Gehwegbreite beidseitig unter 1,80 Meter überlagern, wurden überplant. Dort werden künftig die Parkstände neu geordnet.

Die Erkenntnisse stammen aus dem in 2016 durchgeführten Fußverkehrs-Checks. In dem vom Land Baden-Württemberg geförderten Projekt wurden unter anderem in den Quadraten ein Stadtteilrundgang und Workshops mit Politik, Verwaltung und Bürgern veranstaltet. Das Thema „Verbesserung für Fußgänger durch die Ordnung des ruhenden Verkehrs“ wurde anschließend seitens der Verwaltung herausgegriffen, da es eine effektive und kostengünstige Maßnahme darstellt, die Situation für den Fußverkehr zu verbessern. Denn der Fußverkehr spielt in den Kommunen eine zentrale Rolle. Etwa ein Viertel der Wege in Baden-Württemberg wird zu Fuß zurückgelegt. Dennoch sind die Bedingungen für Fußgänger oftmals nicht zufriedenstellend. Besonders Kinder und die immer größer werdende Gruppe der älteren sowie mobilitätseingeschränkten Menschen werden durch Barrieren und Konflikte mit anderen Verkehrsteilnehmern in ihrer Mobilität eingeschränkt.

In den drei Bereichen stehen zukünftig die baulichen Gehwegbreiten wieder vollständig dem Fußverkehr zur Verfügung. Es wird dafür knapp ein Prozent der Parkstände im öffentlichen Raum (knapp 50 Parkstände) aufgegeben. Vor dem Hintergrund des Wunsches nach mehr Aufenthaltsqualität und Förderung einer barrierefreien Mobilität für alle Menschen trägt dies jedoch zur Verbesserung der Verkehrssicherheit bei. Für die Arbeiten in den drei Bereichen investiert die Stadtverwaltung rund 50.000 Euro.

Stadt Mannheim

09.01.2018


Arbeiten für die neuen Planken sind seit Montag, 8. Januar 2018, wieder aufgenommen

Mit dem Ende der baustellenfreien Weihnachtspause starteten die Arbeiten rund um die „Neuen Planken 2019“ am Montag, 8. Januar 2018, mit der Einrichtung der Baustelle. Am Dienstag, 9. Januar, begannen die eigentlichen Arbeiten an Leitungen und Pflaster. Als erste Aufgabe steht das Schneiden von Suchschlitzen vor den Quadraten P3 und P4 an. Hierdurch wird die genaue Lage von Kabeln und Leitungen ermittelt. Anschließend werden im Rahmen der Strom-, Tiefbau- und Pflasterarbeiten das alte Pflaster entfernt, die alten Stromleitungen ausgetauscht, Leerrohre verlegt und der Untergrund für das neue Pflaster neu aufgebaut. Mit der Verlegung des neuen Pflasters werden die Bauabschnitte fertig gestellt und für die Fußgänger wieder freigegeben.

Damit die Bereiche mit Gastronomie ab dem Beginn der umsatzstarken Zeit im Frühling überwiegend uneingeschränkt nutzbar sind, laufen die Arbeiten vor den Quadraten P2, P3, P4 und P7 annähernd gleichzeitig. Diese Vorgehensweise ist das Ergebnis der ersten Überarbeitung der Baupläne wie auch der Gespräche mit Vertretern von Gastronomie und Handel auf den Planken. Diese sind auch in die Bauplanungen für die nachfolgenden Arbeiten eingebunden. Der Bauzeitenplan für das restliche Projekt, also bis zum Frühjahr 2019, wird derzeit noch entwickelt und abgestimmt.

Geschäfte und Gastronomie auf den Planken sind auch nach der Wiederaufnahme der Arbeiten weiterhin uneingeschränkt erreichbar. Der Zugang zu den Häusern und Geschäften wird durchgehend möglich sein, etwa über eine provisorische Oberfläche oder Fußgängerbrücken. Auch die Stadtbahnen fahren alle Haltestellen in den Planken ohne Einschränkungen an.

Text: Stadt Mannheim/Rhein-Neckar-Verkehr GmbH/MVV Foto: Speyer 24/7 News, sos

09.01.2018


Seniorenfasching 2018 im Rosengarten

Das Seniorenbüro lädt zur Seniorenprunksitzung mit der „Fröhlich Pfalz“ am 5. Februar 2018, 14:11 Uhr, in den Rosengarten / Musensaal ein. Der Kartenvorverkauf hat bereits begonnen. Die Eintrittskarten kosten 12 Euro oder 15 Euro inklusive Brezeln und bereitgestellte Getränke. Außerdem werden nur am Veranstaltungstag Emporekarten ohne Verzehr zum Preis von 7 Euro angeboten.

Die Eintrittskarten sind beim Seniorenbüro in der Kurpfalzpassage K 1, 7 - 13 montags bis freitags von 9 bis 15 Uhr erhältlich. Vorverkaufskarten gibt es auch beim Seniorenrat im Stadthaus N 1, auf Anfrage auch in den SeniorenTreffs in den verschiedenen Stadtteilen. Weitere Informationen erhalten Sie telefonisch unter der Rufnummer 293-3447, -3176 oder -3088.

Stadt Mannheim

09.01.2018


Neujahrsempfang 2018 der Stadt Mannheim: „Mann-Heim als Frauen-Ort“

Seit 100 Jahren haben Frauen in Deutschland das Recht zu wählen. Seither haben viele Initiativen und gesetzliche Regelungen zu einem Mehr an Geschlechtergerechtigkeit geführt. Dennoch gibt es auch heute noch nicht in allen Bereichen der Gesellschaft gleiche Chancen für Männer und Frauen. Deshalb hat der Neujahrsempfang 2018 der Stadt Mannheim den Themenschwerpunkt „Mann-Heim als Frauen-Ort“. Zum Empfang lädt die Stadt Mannheim traditionell am 6. Januar wieder alle Bürgerinnen und Bürger ab 10 Uhr in den Rosengarten ein, wo auf der Ebene 3 dann die vielfältigen Aspekte der Geschlechtergleichstellung präsentiert werden.

Rund 250 Gruppen, Vereine, Unternehmen, Hochschulen, Verbände und sonstige Einrichtungen mit über 1.000 Mitwirkenden werden auch 2018 wieder beim Neujahrsempfang im Rosengarten dabei sein.

Chancengleichheit und Gleichberechtigung im Fokus auf Ebene 3

Zu den Fragen von Chancengleichheit und Gleichberechtigung erhalten die Besucher des Neujahrsempfangs nicht nur zahlreiche Informationen: Sie können sich auch im Rahmen von Diskussionsformaten selbst zum Thema einbringen. In sogenannten „Fishbowls“ können die Besucher so zum Beispiel der Frage nachgehen, ob Gesetze gleichberechtigtere Lebenswirklichkeiten schaffen oder „Das (un)sichtbare Bilde der Frau in den Meiden“ beleuchten. Zahlreiche Institutionen stellen sich vor, darunter auch das Amt der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Mannheim, das sich seit Errichtung des Frauenbüros 1987 für die Chancengleichheit von Frauen und Männern einsetzt. Bei einem „Kulturkaffee“ mit Mitgliedern des FrauenKulturRats können sich die Gäste über aktuelle kulturpolitische Themen austauschen und ihr persönliches „Kultur-Täschchen“ mitnehmen. Interessierte können in einem Blitzcoaching der Kontaktstelle Frau und Beruf herausfinden, welche Kompetenzen sie haben. Die Besucher erfahren auch, wo sie Hilfe oder Unterstützung erhalten, etwa bei der psychologischen Beratungsstelle, Notruf und Beratung für sexuell misshandelte Frauen und Mädchen e.V. oder beim diakonischen Werk Mannheim mit der Beratungsstelle Amalie. Wie Unterstützung im beruflichen Umfeld aussehen kann, zeigen unter anderem das gig7 Kompetenz- und Gründungszentrum für Frauen oder das regionale Netzwerk berufstätiger Frauen „business and professional women- Germany“.

Auch künstlerisch wird das Thema der Gleichberechtigung aufgriffen, so zum Beispiel durch eine Performance von Studentinnen der Theaterakademie Mannheim zum Thema „Die perfekte Frau…. – weibliche Ideale und kein Ende“ oder die „Kollektion der Vielfalt“, eine Modenschau der Assalam Arabische Schule und des Bewohnervereins Jungbusch e.V.

Informationen zum Leitbildprozess 2030

Außerdem informiert die Stadt Mannheim über den laufenden Leitbildprozess, der als bürgerschaftliche Beteiligung durchgeführt wird. Mannheim will die 17 globalen Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen umsetzen und hat beim Urban Thinkers Campus 2017 die zentralen Felder kommunaler Nachhaltigkeit und die künftigen Herausforderungen beschrieben. In der Rosengarten-Lounge auf der Ebene 2 werden die Konferenzergebnisse vorgestellt und alle Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, sich aktiv am Prozess zu beteiligen.

Festakt im Mozartsaal

Im Mittelpunkt des Neujahrsempfangs steht auch 2018 wieder die Neujahrsansprache des Oberbürgermeisters, der darüber hinaus auch wieder zahlreiche Personen und Vereine für ihr ehrenamtliches Engagement ehren wird. Als Gastrednerin wird Dr. Ursula Redeker zum Thema „Ist gleich gleich gleich? 100 Jahre Frauenwahlrecht“ sprechen. Dr. Redeker ist Sprecherin der Geschäftsführung der Roche Diagnostics GmbH.

Auch bei den künstlerischen Beiträgen des Festaktes steht das Thema „Mann-Heim als Frauen-Ort“ im Mittelpunkt. So wird zum Beispiel die Gesangsklasse der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst“ „The March of the Women“ präsentieren. Außerdem wirken mit das Kurpfälzische Kammerorchester und die Popgruppe MADANII. Moderieren werden die Schauspielerin Monika-Margret Steger und der Filmregisseur Ali Badakhshan Rad.

Sicherheitsmaßnahmen

Auch beim Neujahrsempfang 2018 ist die Sicherheit der Besucher ein wichtiger Aspekt. Da es in der Bundesrepublik und auch in der Region nach wie vor eine abstrakt hohe Gefährdungslage gibt, wurden mit der Polizei Sicherheitsmaßnahmen entwickelt. Rucksäcke und Taschen der Besucher werden beim Einlass kontrolliert. Deshalb sollten die Besucher keine Getränke und Gassprühflaschen mit sich führen. Stadt und Polizei weisen aber darauf hin, dass keine Hinweise auf konkrete Gefährdungen vorliegen. Die Besucher werden deshalb gebeten, sich frühzeitig im Rosengarten einzufinden. Das Haus ist ab 10 Uhr geöffnet.

Das Programmheft des Neujahrsempfangs steht unter www.mannheim.de zum Download bereit.

Stadt Mannheim

02.01.2018


5. Mannheimer Kommunale Gesundheitskonferenz zum Präventionsgesetz: „Von Kindesbeinen an bis ins hohe Alter gesundheitsförderliche Lebenswelten schaffen“

„Das Präventionsgesetz – ein Werkzeug für eine bedarfsgerechte Gesundheitsplanung in Mannheim“- unter diesem Titel trafen sich am 14. Dezember Akteure der Gesundheits- und Sozialversorgung aus Mannheim zur fünften Kommunalen Gesundheitskonferenz. In diesem Jahr standen das Präventionsgesetz und die möglichen Unterstützungsmöglichkeiten für die Gesundheitsförderung und Prävention für Mannheim im Fokus.

„Für uns in Mannheim spielt die Förderung der Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger eine immer größere Rolle“, betonte Gesundheitsbürgermeistern Dr. Ulrike Freundlieb in ihrer Ansprache zu Beginn der Veranstaltung. Die Förderung der gesundheitlichen Rahmenbedingungen in den kommunalen Lebenswelten und die Stärkung der gesundheitlichen Chancengleichheit sei ein wichtiges Ziel der Kommunalen Gesundheitskonferenzen. „Prävention und Gesundheitsförderung tragen dazu bei, Wohlbefinden, Mobilität und Lebensqualität für Menschen jeden Alters und aller sozialen Schichten zu erhalten und zu verbessern“, erläuterte die Dezernentin. „Wir möchten von Kindesbeinen an Gesundheitsbedingungen schaffen, für das aufwachsende Kind förderlich sind, ihn zu einem gesunden Erwachsenen heranwachsen lassen und die Menschen gesund älter werden lassen“, so Dr. Freundlieb. Hier komme den Kommunen als Träger von Institutionen und Angeboten vor Ort wie zum Beispiel Kinderbetreuungs-, Bildungs- und Pflegeeinrichtungen eine wichtige Rolle zu. Als konkrete Beispiele solcher Maßnahmen nannte die Bürgermeisterin etwa die Initiierung einer Gesundheitsstudie an Haupt- und Sonderschulen, ein Bürgerforum Gesundheit in den Stadtteilen oder den Beitritt zur Landesinitiative „gesund leben“. In der Neckarstadt, Hochstätt und Schönau würden derzeit Gesundheitsziele entwickelt, die an der Sozialstruktur orientiert sind, in Wohlgelegen sei in Folge einer Netzwerkanalyse bereits ein Café der Begegnung, eine Gesundheitssprechstunde oder eine Modell zur Bewegungsförderung im Stadtteil eingerichtet worden.

Zu Beginn der Konferenz diskutierten die Teilnehmer zwei Fragestellungen zum Präventionsgesetz: Bei der Frage, welche Möglichkeiten nach dem Präventionsgesetz für die Unterstützung der Gesundheitsförderung und Prävention in Mannheim gesehen werden, wurde von Vertretern der Sozialversicherung festgestellt, dass in Mannheim kein Mehr an Angeboten benötigt werde, sondern deren Bündelung noch besser gestaltet werden sollte und durch eine bessere Vernetzung der Träger vor Ort die Qualität erhöht werden könne.

Bei der zweite Fragestellung der Gesundheitskonferenz „Was braucht Mannheim aus unserer Sicht für die Umsetzung der Gesundheitsförderung und Prävention in Bezug auf die drei Gesundheitsziele?“ brachten Akteure aus der Gesundheits- und Sozialversorgung aus Mannheim die Frage auf, wie Menschen mit Blick auf ihre Gesundheit motiviert werden können, um eine Nachhaltigkeit bei Verhaltensänderung zu erreichen. „Gesundheit steht und fällt in der Lebenswelt“, war die Aussage eines Teilnehmers, ist also erfolgversprechend, wenn sie beispielsweise im Quartier stattfindet. Auch der Bereich der betrieblichen Gesundheitsförderung stelle in Hinblick auf die Verweildauer eines Menschen im Arbeitsleben einen wichtigen Ansatz dar, insbesondere mit dem Blick auf die Verhältnisse, in der die Menschen arbeiten.

Im letzten Teil der Konferenz gingen die Teilnehmer in drei angeleiteten Workshops in die themenspezifische Diskussion und nahmen die praktische Umsetzung Beiträge in Angriff. Die drei für Mannheim ausgewählten Gesundheitsziele „Gesund aufwachsen“, „Gesund älter werden“ und „Gesundheitliche Kompetenz erhöhen/Patientensouveränität stärken“ lieferten die Themen für die Workshops. In den drei Gruppen wurden bereits bestehende Projekte und Angebote vorgestellt, mögliche Visionen angedacht und erste Prioritäten für ein konkretes Teilziel zur Weiterarbeit diskutiert. Alle drei Workshops treffen sich als Arbeitsgruppe Mitte Februar zur Konkretisierung der Teilziele und Entwicklung konkreter Maßnahmen wieder. Wer Interesse an der Mitarbeit an einer Arbeitsgruppe hat, ist herzlich zur Mitarbeit eingeladen.

Kontakt und weitere Informationen:
Katja von Bothmer, Fachbereich Gesundheit
Tel.: 293-2243, katja.von.bothmer@mannheim.de

Stadt Mannheim

02.01.2018


„Mobilität in Städten – SrV 2018“: Haushaltsbefragungen starten ab Januar

Die alltägliche Mobilität der Bevölkerung in Mannheim steht im Mittelpunkt einer zwölfmonatigen Haushaltsbefragung, die von der Technischen Universität Dresden zu Beginn des Jahres 2018 gestartet wird. Die Untersuchung ist Teil des nationalen Forschungsprojektes „Mobilität in Städten – SrV 2018“, das in mehr als 120 deutschen Städten und Gemeinden zeitgleich läuft. Das Projekt liefert wichtige Erkenntnisse und Grunddaten für die örtliche und regionale Verkehrsplanung. Die Befragung richtet sich an Bürgerinnen und Bürger aus allen Bevölkerungsschichten. Die Adressen der ausgewählten Haushalte wurden per Zufallsverfahren aus dem Einwohnermelderegister gezogen. Diese Haushalte erhalten ein Ankündigungsschreiben, das sie über die Befragung informiert und um ihre Mitwirkung bittet. Die Teilnahme an der Erhebung ist freiwillig. Es geht unter anderem darum, ob und mit welchen Verkehrsmitteln die Bürger im Alltag unterwegs sind und welche Entfernungen dabei zurückgelegt werden. Da die Voraussetzungen für die Mobilität individuell sehr unterschiedlich sein können, wird beispielsweise auch nach Führerscheinbesitz, Erreichbarkeit von Haltestellen und dem Zeitaufwand für die täglichen Wege gefragt.

Die anonymisierte Auswertung der erhobenen Daten liefert ein aktuelles Bild der stadt- bzw. gemeindespezifischen Verkehrsentwicklung. Es wird ergänzt durch den Vergleich mit Städten bzw. Gemeinden ähnlicher Größenordnung. Die Gesamtstichprobe des Projekts von mehr als 150.000 Personen erlaubt darüber hinaus die Analyse stadtübergreifender Trends, die von der Verkehrsplanung zu berücksichtigen sind. Hierzu gehört beispielsweise auch die allgemeine Nutzung von Carsharing-Angeboten und Elektrofahrrädern.

Die Erhebung wird als telefonisch-schriftliche Befragung durchgeführt. Für die komfortable Erfassung der Antworten steht am Telefon geschultes Interviewpersonal zur Verfügung. Alternativ besteht die Möglichkeit, die Fragen über einen Online-Zugang im Internet zu beantworten. Auch eine Telefonhotline und ein Webchat sind eingerichtet. Mit der Durchführung der Erhebung hat die TU Dresden das Leipziger Institut Omnitrend GmbH beauftragt. Dort werden alle Daten erfasst, anonymisiert und zur Auswertung an die TU Dresden übergeben. Die Einhaltung der Bestimmungen des Datenschutzes ist gewährleistet. Das als „System repräsentativer Verkehrsbefragungen“ (SrV) konzipierte Projekt wurde an der TU Dresden bereits 1972 begründet. Durch die regelmäßige Wiederholung dieser Untersuchung im Abstand von fünf Jahren liegen Erkenntnisse zur Verkehrsentwicklung über einen Zeithorizont von mehr als 40 Jahren vor. Seit 2008 nimmt Mannheim ebenfalls alle fünf Jahre an der Erhebung teil, um ein Abbild des Einwohnerverkehrs in Mannheim zu erhalten. Die Ergebnisse sind für die Stadt eine wichtige Grundlage für die Verkehrsplanung.

Die Stadtverwaltung Mannheim und die TU Dresden bitten alle ausgewählten Haushalte, sich an der Befragung zu beteiligen. Jeder Haushalt steht stellvertretend für einen Teil der gesamten Bevölkerung und wird deshalb gebraucht. Nur durch die aktive Mitwirkung möglichst vieler Bürgerinnen und Bürger können repräsentative Daten gewonnen werden, die für eine bedarfsgerechte Verkehrsplanung unerlässlich sind. Auch Personen, die nur selten unterwegs sind, werden ausdrücklich zur Mitwirkung aufgerufen, da das Verkehrsverhalten der gesamten Wohnbevölkerung erfasst werden soll. Allen Teilnehmenden sei schon jetzt für ihre Mitwirkung herzlich gedankt.

Weiterführende Informationen erhalten Sie sind unter www.tu-dresden.de/srv2018. Für Rückfragen steht unter 0800 / 830 1 830 ein kostenloses Infotelefon zur Verfügung.

Stadt Mannheim/Technischen Universität Dresden

02.01.2018


Alle Jahre wieder: Abfallwirtschaft holt Christbäume ab

Zwischen dem 8. und 15. Januar 2018 sammeln die Mitarbeiter der Abfallwirtschaft Mannheim die Christbäume ein. Rund 150 Tonnen kommen jedes Jahr dabei zusammen. Den genauen Abholtermin für Tanne und Co. finden Mannheimer Bürgerinnen und Bürger im Abfallkalender 2018, der auch im Internet unter www.mannheim.de/abfallkalender aufgerufen werden kann.

In allen Stadtteilen gibt es einen festen Abholtermin für die Christbäume. Mit der Sammlung beginnt die Müllabfuhr traditionell nach dem Dreikönigstag. Die Bäume werden kompostiert und so dem natürlichen Kreislauf wieder zugeführt.

Wer seinen Christbaum auf diese umweltfreundliche Weise entsorgen möchte, muss ihn zunächst von Schmuck und Lametta befreien und – gekürzt auf eine Länge von 1,50 Meter – am angegebenen Termin ab 6.30 Uhr am Gehwegrand bereitlegen. Nur dann nimmt ihn die Abfallwirtschaft mit. Die Entsorgung ist in den allgemeinen Abfallgebühren inbegriffen. Alternativ können die Christbäume auch auf den Recyclinghöfen kostenlos als Grünschnitt abgegeben werden.

Fragen zur Christbaumabholung und zu weiteren Themen rund um die Abfallwirtschaft beantwortet das Servicetelefon unter der zentralen Behördennummer 115.

Stadt Mannheim

02.01.2018


Projektausschreibung „Vielfaltskooperationen 2018“

Das respektvolle Miteinander in Mannheim stärken und im gemeinsamen Tun voneinander lernen, das sind die zentralen Ziele der Kooperationsprojekte im Rahmen des Mannheimer Bündnisses für ein Zusammenleben in Vielfalt. Gemeinnützige Organisationen und Vereine sind jetzt aufgerufen, Projektvorschläge für Vielfaltskooperationen in 2018 einzureichen, die im Sinne der Mannheimer Erklärung sowohl den Zusammenhalt als auch die Teilhabe der hier lebenden Menschen fördern.

Einzelprojekte können bis zu einer maximalen Summe von 12.000 Euro gefördert werden. Die Einreichungsfrist für Projektanträge ist der 25. Februar 2018. Ein Begleitausschuss aus zivilgesellschaftlichen und städtischen Vertretern wird anschließend eine Auswahl aus den eingegangenen Anträgen treffen.

Im Rahmen der Ausschreibung steht eine Gesamtfördersumme von mindestens 50.000 Euro für mögliche Projektlaufzeiten zwischen dem 01. April und 31. Dezember 2018 zur Verfügung. Die Fördermittel stellt das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben! zur Verfügung“, um lokale Handlungskonzepte zur Förderung von Demokratie und Vielfalt zu entwickeln und umzusetzen.

Die Fördermittel werden in Mannheim für die Arbeit des Mannheimer Bündnisses für ein Zusammenleben in Vielfalt eingesetzt. Das Mannheimer Bündnis ist eine Plattform, auf der die Bündnispartnerinnen und Bündnispartner ihre Kräfte mit dem Ziel verbinden, ein respektvolles Zusammenleben in Vielfalt zu fördern und sich gegen die unterschiedlichen Formen der Herabsetzung und Diskriminierung zu engagieren.

Infoveranstaltung am 18. Januar

Die vollständige Projektausschreibung „Vielfaltskooperationen 2018“ sowie die erforderlichen Antragsformulare stehen unter www.mannheim.de/buendnis zur Verfügung und Informationen zum Mannheimer Bündnis sind unter www.einander-manifest.de abrufbar.

Zudem lädt die Koordinierungsstelle des Mannheimer Bündnisses zu einer Informationsveranstaltung zur Ausschreibung ein (Donnerstag, 18. Januar 2018 um 16.00 Uhr im Stadthaus N1, Raum 52/53). Eine Anmeldung über unten stehenden Kontakt ist bis zum 16. Januar 2018 gewünscht.

Kontakt
Stadt Mannheim / Büro des Beauftragten für Integration und Migration
Koordinierungsstelle „Mannheimer Bündnis für ein Zusammenleben in Vielfalt“
Andreas Schmitt
Rathaus E 5, 68159 Mannheim
andreas.schmitt2@mannheim.de
www.mannheim.de/buendnis
Tel.: 0621 – 293 9802 / Fax: 0621 – 293 47 9802

Stadt Mannheim

02.01.2018


Stellungnahme der Stadt zum Umgang mit unbegleiteten minderjährigen Ausländern (UMA) - Altersfeststellung

Bezüglich einer kleinen Gruppe auffälliger minderjähriger Auslänger (UMA) wurden in den letzten Tagen vermehrt Fragen zum Thema Verfahrensablauf sowie Altersfeststellung von UMAs an die Stadt gerichtet.

Das Vorgehen bei den UMAs kann folgendermaßen zusammengefasst werden:

Vorläufige Inobhutnahme

Ein unbegleiteter minderjähriger Ausländer, der beispielsweise von der Polizei bei einer Personenkontrolle ohne Ausweispapiere angetroffen wird und angibt, minderjährig zu sein, wird vom Jugendamt vorläufig in Obhut genommen. In Mannheim gibt es hierfür eine vorläufige Inobhutnahmestelle (VION-Stelle), in der zurzeit 9 Jugendliche untergebracht sind.

Bei den Jugendlichen findet vor der Anmeldung beim Bundesverwaltungsamt sowie dem Landesjugendamt (KVJS) eine erkennungsdienstliche Behandlung sowie eine Altersfeststellung statt. Das standardisierte Gespräch, bzw. die so genannte „Inaugenscheinnahme“, würdigt den Gesamteindruck, der insbesondere die Bewertung der in einem persönlichen Gespräch gewonnen Informationen zum Entwicklungsstand umfasst und bildet somit ein gutes Instrument, um das Alter feststellen zu können. In Zweifelsfällen wird eine medizinische Altersfeststellung angeordnet. Die UMAs werden der zuständigen Ausländerbehörde zugeführt. Zwischen den Behörden findet ein enger Austausch statt.

Bezüglich der medizinischen Altersfeststellung für Zweifelfälle bleibt jedoch festzuhalten, dass diese nicht die zentrale Lösung des beschriebenen Problems mit der beschriebenen kleinen Gruppe krimineller UMAs darstellt. Denn als Ergebnis einer solchen wird in der Regel ein Alter mit einer Spanne von bis zu zwei Jahren festgelegt.

Die Herausforderung bei Thema des Umgangs mit einer kleinen Gruppe krimineller UMAs besteht vielmehr darin, dass alle beteiligten Institutionen vor der Besonderheit dieser in bisher unbekanntem Maße herausfordernden Jugendlichen ihre regulären Prozessabläufe verlassen und ihrer jeweiligen Verantwortung in neuem Maße gerecht werden. Eine gemeinsame Sitzung in Stuttgart hat gezeigt, dass Land, Justiz, Staatsanwaltschaft, Polizei und Jugendamt in einer ganz anderen, neuen Form zusammenarbeiten müssen.

Der Ablauf des Verfahrens für UMA richtet sich nach den gesetzlichen Regelungen (insb. des SGB VIII und Aufenthaltsgesetzes), an die selbstverständlich auch die Stadt Mannheim gebunden ist.
Der genaue Ablauf ist den Informationen des Sozialministeriums des Landes zu entnehmen: https://www.kvjs.de/fileadmin/dateien/jugend/UMA/Informationen_zur_jugendhilfe-_und_auslaenderrechtlichen_Behandlung_von_UMA.pdf

Umzug der VION-Stelle

Nachdem die Trägerschaft für die VION-Stelle auf Hammonds endete, werden die derzeit neun Jugendlichen nun temporär bis maximal Ende Mai kommenden Jahres in einer anderen vorläufigen Inobhutnahmeeinrichtung in Verantwortung des Jugendamtes untergebracht.

Das Innenministerium hat hierbei auf eine Anfrage der Stadt nach temporärer Unterbringung der vorläufigen Inobhutnahmestelle der unbegleiteten minderjährigen Ausländer auf Benjamin-Franklin-Village (BFV) in einem separaten Gebäude reagiert.
Für eine bestimmte Übergangszeit wird ein komplett veränderter äußerer und struktureller Rahmen aus der Perspektive der Stadt Mannheim für notwendig erachtet. Mit dem vorübergehenden Umzug der (vorläufigen) Inobhutnahme nach BFV mit den dort gegebenen und bewährten Strukturen wie beispielsweise Nähe zur Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge inklusive Security-Service soll dieses Ziel erreicht werden. Dieses temporäre Konzept wird vom Städtetag Baden-Württemberg unterstützt, der Kommunalverband für Jugend und Soziales Baden-Württemberg (KVJS) trägt dieses Vorgehen ebenfalls mit.

Inobhutnahme

In Mannheim leben derzeit 222 UMA, die aus unterschiedlichen Ländern stammen, und die zum überwiegenden Teil als unauffällig beschrieben werden können. Sie nehmen Integrationsangebote gerne wahr. Nach der in der Regel maximal vierwöchigen vorläufigen Inobhutnahme werden sie in der zuständigen Kommune, so auch in Mannheim, in die Obhut des Jugendamtes übergeben. Es wird dann ein Antrag beim Familiengericht für eine Amtsvormundschaft gestellt. Passgenau am Hilfebedarf des Jugendlichen orientiert, wird dann eine entsprechende so genannte Hilfe zur Erziehung installiert. In deren Rahmen kann der Jugendliche beispielsweise in einer Gastfamilie/Pflegefamilie, einer Jugendhilfeeinrichtung mit Wohngruppen, einer Verselbständigungsgruppe für ältere Jugendliche oder einer eigenen Wohnung mit Betreuung untergebracht werden. . Hierbei stehen den Jugendlichen alle pädagogischen Angebote der Jugendhilfe bzw. der entsprechenden Einrichtung sowie unterschiedliche Bildungs- und Schulangebote zur Verfügung.

Stadt Mannheim

02.01.2018


Barrierefreier Zugang zum Neckarvorland eingeweiht

Das Neckarvorland kann nun im Bereich zwischen der Alphornstraße und der Diesterwegstraße über einen barrierefreien Zugang erreicht werden.

Das Neckarvorland kann nun im Bereich zwischen der Alphornstraße und der Diesterwegstraße über einen barrierefreien Zugang erreicht werden und verbindet somit die Neckarstadt-West mit der grünen Uferlandschaft des Neckars. Die neue Rampe wurde von Achim Judt, Geschäftsführer der MWS Projektentwicklung (MWSP), und Christa Backhaus-Schlegel, Fachbereichsleiterin Tiefbau, im Beisein von Stadträten am Donnerstag, 21. Dezember, feierlich eingeweiht. Der neu konzipierte, barrierefreie Weg führt nun mit einem geringen Gefälle von durchgängig rund drei Prozent und einer Breite von 2,50 Meter an den Neckar und ist vielseitig nutzbar. Ob als barrierefreier Zugang, als Zufahrt für Radfahrer oder als Zufahrtsmöglichkeit für Einsatzfahrzeuge von Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr, die Lebensqualität wird sich hierdurch weiter erhöhen. Die Stadt Mannheim investierte für dieses Projekt rund 540.000 Euro.

„Mit den nun abgeschlossenen Arbeiten zur Herstellung der barrierefreien Rampe“ erklärt Christa Backhaus-Schlegel, Leiterin des Fachbereich Tiefbaus, „kann der langjährige Wunsch der Bevölkerung der Neckarstadt-West zur direkten Verbindung des Neckarvorlands mit der Neckarstadt endlich erfüllt werden.“ Die Arbeiten sahen vor, dass ein steiles Gefälle zu vermeiden war. Um den Weg möglichst geländeangepasst führen zu können, wurde die Böschungsfläche in Richtung Dammstraße abgeflacht und verbreitert. Der vorhandene, schmale Treppenweg von der Dammstraße blieb dem Grunde nach bestehen, wurde saniert und kann so weiterhin von Fußgängern als schnelle Wegeverbindung ins Neckarvorland genutzt werden. Es wurden im Bereich der Rampe sechs neue Walnussbäume gepflanzt. Im kommenden Jahr werden als ökologischer Ausgleich zum erforderlichen Böschungsrückschnitt die Pflanzarbeiten fortgesetzt und weitere 14 Bäume im Umfeld gepflanzt. Ausgetauscht wurde ebenso die alte Beleuchtung im Umfeld der Rampe und des Parkplatzes mit seinen 12 geordneten Stellplatzen. Die 13 neuen Straßenleuchten sind mit neuester, umweltschonender LED-Technik ausgestattet. Des Weiteren wurden die Sitzmöglichkeiten im Zuge der Maßnahme erweitert. Nun stehen fünf anstatt bisher drei Sitzbänke zur Verfügung.

v.l.: Stadtrat Prof. Dr. Egon Jüttner, MWSP-Geschäftsführer Achim Judt, Heinrich Schaudt von der AG Barrierefreiheit, Christa Backhaus-Schlegel, Fachbereichsleiterin Tiefbau, Stadtrat Thomas Trüper sowie Stadträtin Gabriele Baier eröffneten die neue Rampe in der Neckarstadt

Die barrierefreie Rampe ist nun ein erster Schritt zur Steigerung der Lebensqualität. Das Neckarvorland soll im Zuge einer Nutzungskonzeptionierung durch Landschaftsarchitekten in einem kooperativen Verfahren, welches von der MWSP koordiniert wird, eine noch intensivere Betrachtung erfahren. Auf dieser Grundlage und auch unter Einbindung der Ergebnisse des Bürgerbeteiligungsprozess unter Federführung des Quartiersmanagements, sollen voraussichtlich im Sommer 2018 erste Realisierungen sichtbar werden. Auf diese Weise soll sich das Neckarvorland Schritt für Schritt zu einem Erlebnis-, Sport- und Begegnungsraum nicht nur für die Neckarstadt-West sondern für ganz Mannheim entwickeln. Achim Judt, Geschäftsführer der MWSP, fügt an: „Der barrierefreie Zugang ist nötig und ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einem qualitativeren Neckarvorland. In 2018 sollen weitere Maßnahmen folgen und das Neckarvorland noch aktiver bespielt und genutzt werden.“

Während den rund fünfmonatigen Arbeiten wurde die Baustelle beispielsweise zu einem Abenteuerplatz für vier Kindergartengruppen aus der Neckarstadt-West. Die Gruppen aus den Kinderhäusern Kleine Riedstraße, Elfenstraße, St. Michael und Alphörnchen erhielten eine exklusive Führung über die Baustelle und einen Überblick über den Fortschritt der Arbeiten. Mitarbeiter des Fachbereichs Tiefbau erklärten den Kindern geduldig, wie die Rampe ins Neckarvorland entsteht und wie der Neubau den Stadtteil aufwerten soll. Denn seit 2006 stand die Rampe auf dem Wunschzettel des Stadtteils. Die Rampe soll die Neckarwiesen aufwerten und einen leichteren Zugang zur 2010 eingeweihten Flachwasserzone Emma-Weihrauch-Bucht zwischen Alphornstraße und Diesterwegstraße gewährleisten.

Stadt Mannheim

02.01.2018


Neuer Ort für Eheschließungen in den Reiss-Engelhorn-Museen

Ab Samstag, dem 13. Januar 2018, gibt es für Hochzeitspaare einen neuen Trauort: Der Florian-Waldeck-Saal in den Reiss-Engelhorn-Museen, im historischen Zeughaus am Toulonplatz in C 5. Künftig kann hier an einem Samstag im Monat geheiratet werden. Welcher Samstag das jeweils ist, geht aus dem Online-Traukalender hervor.

„Bereits in den zurückliegenden Jahren waren wir immer wieder in Gesprächen, die Reiss-Engelhorn-Museen als einen weiteren, attraktiven Trauort zu gewinnen. Gemeinsam mit Arndt Zimmermann, dem Verwaltungsleiter der Reiss-Engelhorn-Museen, freue ich mich nun, dass uns dies gelungen ist“, äußert sich Maren Brysch-Enghofer, Leiterin des Standesamts.

Der Saal befindet sich im Erdgeschoss des Zeughauses und ist barrierefrei zugänglich. Er bietet Platz für bis zu 50 Gäste und ist im Sommer klimatisiert. Nach vorheriger Absprache kann ein kleiner Umtrunk stattfinden. Etwas Rücksicht muss genommen werden, da es sich bei dem Trauort um ein Museum handelt. Bei der Anmeldung der Eheschließung und mit der Buchung des Termins erhalten die Paare zwei Parkberechtigungen direkt am Gebäude auf dem Toulonplatz. Der neue Trauort ist außerdem sehr gut an die Straßenbahnen der rnv angebunden, direkt vor der Tür halten die Linien 2 und 6.

Aktuell sind von den möglichen neun Trauterminen am 13. Januar 2018 bereits sechs vergeben. Im Online-Traukalender unter www.mannheim.de/standesamt sind alle Termine im Überblick.

Stadt Mannheim

02.01.2018


Mannheim und Ludwigshafen stellen „Große Störfallbroschüre“ vor – Wichtiger Baustein für die Sicherheit der Bevölkerung

25 Mannheimer und 19 Ludwighafener Unternehmen stellen sich in den jeweiligen Broschüren der beiden Städte vor

Im Falle von industriellen Störfällen und Großschadenereignissen informieren die Städte Mannheim und Ludwigshafen über mehrere Informationskanäle die Bevölkerung, um die Bürgerinnen und Bürger sowie Beschäftigte von Unternehmen schnell und zuverlässig zu warnen. Hinweise, wie man sich in solchen Situationen am besten verhält, gibt die gemeinsame „Kleine Störfallbroschüre“ beider Städte mit dem Titel „Verhalten bei Störfällen“. Zusätzlich zu dieser Störfallbroschüre liegt nun die ausführliche Version dieser Veröffentlichung, die „Große Störfallbroschüre“ vor. Sie kann auf den städtischen Internetportalen Mannheims und Ludwigshafens sowie auf den Internetseiten der beteiligten Firmen eingesehen und kostenlos heruntergeladen werden.

Der Begriff „Störfall“ ist vom Gesetzgeber genau definiert und bezeichnet ein Ereignis, wie beispielsweise einen Brand, eine Explosion oder eine Freisetzung gefährlicher Stoffe, durch das eine ernste Gefahr für das Leben oder die Gesundheit von Menschen oder für die Umwelt hervorgerufen werden kann. Trifft keiner dieser Punkte auf ein Schadensereignis zu, spricht man von einer Betriebsstörung.

Mannheims Erster Bürgermeister Christian Specht und Ludwigshafens Beigeordneter Dieter Feid präsentieren die "Große Störfallbroschüre" der beiden Städte

Um die Öffentlichkeit umfassend über ihre betriebliche Aktivitäten sowie ihre Notfallpläne bei Störfällen zu informieren, haben sich in Mannheim 25 sowie in Ludwigshafen 19 Firmen – die der Störfallverordnung unterliegen – zusammengetan und die Neuauflage der Broschüre „Verhalten bei Störfällen“ für den Zeitraum 2017 bis 2021 herausgebracht. Die Beiträge beschreiben die internen Alarm- und Informationsabläufe, Erstmaßnahmen zum Schutz und zur Rettung betroffener Personen, Maßnahmen zum Schutz der Umwelt sowie die Alarmierung der öffentlichen Feuerwehr.
Damit erfüllen diese Unternehmen auch ihre Informationspflichten gegenüber der Bevölkerung. Da in den betroffenen Firmen eine Vielzahl von unterschiedlichen Anlagen unter die Informationspflicht fällt, kann die Broschüre nur Beispiele für die vorhandenen gefährlichen Stoffe geben.

„Hinsichtlich der Gefahrenabwehr sind wir strategisch und taktisch bestens aufgestellt. Mit unseren Feuerwehrsondereinheiten, zu denen die Tauchergruppe, das Feuerlöschboot, die Höhenretter und die Analytische Task Force gehören, leisten wir einen wesentlichen Beitrag zum Schutz der Bevölkerung Mannheims sowie der Metropolregion Rhein-Neckar“, berichtet Mannheims Erster Bürgermeister und Feuerwehrdezernent Christian Specht. „Eine gute Zusammenarbeit mit den hier verorteten Störfallbetrieben und unserer Schwesterstadt Ludwigshafen ist dabei ebenso essentiell. Mit der großen Störfallbroschüre schreiben wir diese gute Zusammenarbeit fort.“
In der Störfallbroschüre erhalten Bürgerinnen und Bürger „aus einer Hand“ die wichtigsten Informationen zu den Störfallbetrieben sowie zum richtigen Verhalten in Notfällen.

„Seit Jahrzehnten erfolgen über Städte- und Ländergrenzen hinweg, stetige Anstrengungen, um die Sicherheit der Bevölkerung in den Bereichen Katastrophenschutz und Brandbekämpfung weiter zu verbessern“, sagt Ludwigshafens Feuerwehrdezernent und Kämmerer Dieter Feid. „Eine umfassende und professionelle Vorbereitung der städtischen Feuerwehren und Überwachungseinrichtungen, Betriebe und ihrer Werkfeuerwehren trägt entscheidend dazu bei, größtmögliche Sicherheit für Beschäftigte und die Bevölkerung zu erreichen. Die Störfallbroschüren sind gemeinsam mit einer Vielzahl weiterer Kommunikationswege, wie beispielsweise Warnsirenen, das Internet, Warn-Apps oder unser Informationstelefon, ebenfalls wichtige Bausteine zur Steigerung der Sicherheit der Menschen in der Metropolregion.“

Die ausführlichen Störfallbroschüren weisen – ebenfalls wie die kürzere Fassung – auf konkrete Verhaltenshinweisen für den Notfall und auf verschiedene Informationskanäle wie beispielsweise Warn-Apps (KATWARN und NINA), Rundfunkdurchsagen sowie das Gefahreninformationstelefon hin, damit die Bevölkerung bei Großschadenslagen ausreichend informiert ist. Die kürzere Störfallbroschüre in gedruckter Form war bereits vor circa einem Jahr an insgesamt rund 270.000 Haushalte in Mannheim und Ludwigshafen verteilt worden. Die Broschüre, die regelmäßig alle fünf Jahre neu aufgelegt wird, wurde 2016 erstmals gemeinsam von den Städten Mannheim und Ludwigshafen herausgegeben.

Die "Große Störfallbroschüre" der Stadt Mannheim können Sie hier online ansehen.

Stadt Mannheim

02.01.2018


Nominierung für Deutschen Schulpreis: „Große Anerkennung für die Arbeit der Kerschensteiner Gemeinschaftsschule“

Die Kerschensteiner Gemeinschaftsschule in Mannheim-Schönau ist für den Deutschen Schulpreis 2018 nominiert. „Wir freuen uns für die Schulgemeinschaft und werten die Nominierung als eine große Anerkennung für die hervorragende Arbeit von Schulleiterin Christine Senger und die ihres Teams“ betonte Bildungsbürgermeisterin Dr. Ulrike Freundlieb. „Nach konsequenter Schulentwicklung und -weiterentwicklung ist dies eine Bestätigung des eingeschlagenen Weges und eine besondere fachliche Würdigung im deutschlandweiten Rahmen“, so Freundlieb weiter. Die Kerschensteiner Schule war die erste Gemeinschaftsschule in Mannheim, sie sticht durch viele konzeptionelle Innovationen bei der Schulentwicklung, beispielsweise mit neuen Kurssystemen und Lernpakten, hervor.

Hintergrund:
Aus allen Bewerberschulen hatten die Auswahlgremien aus Praktikern und Bildungswissenschaftlern 20 Schulen ausgewählt – darunter die Kerschensteiner Gemeinschaftsschule als einzige Bildungseinrichtung in Baden-Württemberg –, die Anfang 2018 von Juryteams besucht und begutachtet werden. Nach den Besuchen nominiert die Jury 15 Schulen, die an der Preisverleihung im Frühling in Berlin teilnehmen dürfen. Die Robert-Bosch-Stiftung vergibt den Deutschen Schulpreis seit 2006 gemeinsam mit der Heidehof Stiftung. Allgemeinbildende und berufliche Schulen in öffentlicher oder privater Trägerschaft in Deutschland sowie deutsche Auslandsschulen konnten sich bewerben. Der Gewinner des Hauptpreises erhält 100.000 Euro. Bei der Entscheidung bewertet die Jury Qualitätsbereiche wie Leistung, Umgang mit Vielfalt, Unterrichtsqualität, Verantwortung, Schulklima, Schulleben und außerschulische Partner sowie Schule als lernende Institution.

Stadt Mannheim

02.01.2018


einander.Aktionstage 2018 – Aufruf zur Beteiligung

Vom 28. September bis zum 27. Oktober 2018 finden bereits zum dritten Mal die einander.Aktionstage in Mannheim statt. Gemeinsam setzen die Veranstalter*innen ein deutliches Zeichen für ein respektvolles Zusammenleben in Vielfalt und gegen Diskriminierung.

In Mannheim engagiert sich eine Vielzahl von Einrichtungen, Gruppen und Akteuren für ein gelingendes Miteinander, das bei allen Unterschieden der hier lebenden Menschen von Offenheit und gegenseitiger Anerkennung geprägt ist. Die einander.Aktionstage finden statt, um dieses wichtige Engagement zusammenzuführen und gemeinsam gegen Intoleranz und menschenfeindliche Haltungen aktiv zu sein.

Ab sofort sind alle Einrichtungen, Organisationen, Vereine und sonstige Akteure eingeladen, sich mit eigenen Veranstaltungen an den Aktionstagen zu beteiligen. Öffentliche Aktionen und Veranstaltungen, die beispielsweise das Zusammenleben in Vielfalt feiern und die Bereicherung durch das vielfältige Miteinander zum Ausdruck bringen oder auch für Diskriminierungszusammenhänge sensibilisieren und Vorurteile abbauen, sind willkommen. Vielfalt bezieht sich dabei im Sinne der Mannheimer Erklärung auf die vielfältigen Unterschiede der hier lebenden Menschen. 2018 ist neu, dass die einander.Aktionstage ausschließlich aus Kooperationsveranstaltungen bestehen werden.

Anmeldeschluss ist der 29. Juni 2018.

Hintergrund:
Die Aktionstage sind eine Initiative des Mannheimer Bündnisses für ein Zusammenleben in Vielfalt. Als Zusammenschluss von rund 245 Institutionen aus Zivilgesellschaft, Wirtschaft, Politik und Verwaltung verfolgt das Bündnis das Ziel, den unterschiedlichen Formen der Benachteiligung und Ausgrenzung entgegenzuwirken und ein respektvolles Miteinander in Mannheim zu fördern.

Ausführlichere Informationen zu einander.Aktionstage 2018 (Teilnahmebedingungen, Anmeldeverfahren, etc.) stehen unter www.einander-aktionstage.de zur Verfügung.

Kontakt:
Stadt Mannheim / Büro des Beauftragten für Integration und Migration
Koordinierungsstelle „Mannheimer Bündnis für ein Zusammenleben in Vielfalt“
Andreas Schmitt
Rathaus E 5, 68159 Mannheim
andreas.schmitt2@mannheim.de
www.einander-manifest.de
Tel.: 0621 – 293 9802
Fax: 0621 – 293 47 9802

Stadt Mannheim

02.01.2018


Stadt Mannheim richtet Koordinierungsstelle „Mannheim gegen Kinderarmut“ ein

Die Stadt Mannheim verstärkt ihren Kampf gegen Kinderarmut und will hierzu im kommenden Jahr eine Koordinierungsstelle „Mannheim gegen Kinderarmut“ einrichten. Das Land unterstützt das Projekt mit 200.000 Euro. „Ich freue mich über Unterstützung des Landes, die es uns ermöglicht, ein systemübergreifendes Konzept der Armutsbekämpfung aufzulegen“, betont Bildungsbürgermeisterin Dr. Ulrike Freundlieb.

Integriertes Konzept zur Bekämpfung von Kinderarmut

Die Aufgabe der Koordinierungsstelle ist es, ein integriertes Handlungskonzept zur Bekämpfung von Kinderarmut in Mannheim zu entwickeln und die vorhandenen Hilfeangebote für Familien mit Hilfebedarf in einem Präventionsnetzwerk gegen Kinderarmut zu bündeln. Im Sinne einer funktionierenden Präventionskette sollen von Kinderarmut bedrohte oder bereits betroffene Familien möglichst früh identifiziert und an das Unterstützungs- und das Gesundheitssystem angegliedert werden. Hierzu wird beispielsweise an der Schnittstelle Jugendhilfe/Gesundheitswesen ein Screening bei allen Neugeborenen und deren Eltern entwickelt und an den Mannheimer Geburtskliniken umgesetzt. Gleichzeitig wird die Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Kinderärzten intensiviert, um deren Kompetenzen und Zugangswege zu den Familien mit kleinen Kindern besser einzubeziehen und die Inanspruchnahme der Früherkennungsuntersuchungen durch die Zielgruppe zu steigern.

Des Weiteren erfolgt eine Verknüpfung mit einem stadtteilorientierten Gesamtkonzept zur Gesundheitsförderung. Im Sinne des Leitgedankens „Es braucht ein ganzes Dorf, um ein Kind groß zu ziehen“ sollen die Auswirkungen eines stadtteilorientierten Gesamtkonzeptes zur Gesundheitsförderung auf die Verbesserung der Lebenssituation von Kindern, die von Armut bedroht sind bzw. bereits von Armut betroffen sind, festgestellt werden. Dabei wird auch die kleinräumige Wirksamkeit des Präventionsnetzwerkes und des Screenings in Geburtskliniken betrachtet.

Ziel dieses Vorgehens ist es, von Armut bedrohte Familien zu identifizieren, die Situation der Kinder, die in Armut leben, zu verbessern, eine Mitnahme der Armut in das Erwachsenenleben verhindern, langfristig den Anteil der Mannheimer Kinder, die in Armut leben, zu reduzieren und Kinderarmut als übergeordnetes Thema in einer integrierten Planung zu etablieren. „Unser Ansatz, dieses Thema mit dem der Gesundheit zu verbinden, ist außergewöhnlich, aber doppelt sinnvoll: Denn Gesundheit ist ein Thema, das eng mit Bildungserfolg verknüpft ist. Über diesen systemischen Ansatz sind die Eltern gut zu erreichen“, erläutert Dr. Freundlieb die Hintergründe.

„Kein Kind darf verloren gehen“

Die Bekämpfung von Armut in Mannheim sieht die Stadt Mannheim als eine ihrer vorrangigen Aufgaben an. Im Jahr 2017 wurde daher das strategische Handlungsfeld „Bekämpfung von Armut und Armutsrisiken“ ausgerufen. Bereits im Jahr 2010 hat die Stadt Mannheim unter der Prämisse „Kein Kind darf verloren gehen“ eine Bildungsoffensive angestoßen. Die damaligen städtischen Aktivitäten und die ihrer Kooperationspartner wurden in eine lebensphasenorientierte Bildungskette einsortiert und mit dem Fokus auf den gelingenden Bildungserfolg und Einstieg ins Berufsleben auf Lücken und Anschlussschwierigkeiten an relevanten Schnittstellen analysiert. Wo nötig, wurden Angebote und Maßnahmen implementiert.

Nun wird die Stadt Mannheim die Koordinierungsstelle „Mannheim gegen Kinderarmut“ einrichten und hatte hierzu auf Vermittlung ihres Kontaktbüros zur Landesregierung einen entsprechenden Antrag auf Projektförderung beim Sozialministerium gestellt. Das Projekt ist zunächst auf ein Jahr befristet. Es wird vom Mannheimer Institut für Public Health (MIPH) begleitet und evaluiert.

Stadt Mannheim

02.01.2018


Neubau der Kunsthalle Mannheim an die Stadt übergeben

Der derzeit größte Museumsneubau Deutschlands, der Neubau der Kunsthalle Mannheim, wurde am 18.12.2017 von der Stiftung Kunsthalle Mannheim an die Stadt Mannheim in Anwesenheit des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier und des baden württembergischen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann übergeben.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier

Der Bundespräsident verwies in seiner Rede auf die Tradition der Mannheimer Kunsthalle: „Die Kunsthalle Mannheim ist einzigartig in Deutschland. Einzigartig, dank ihrer Werke, einzigartig als Ort der Avantgarde und einzigartig aufgrund der Breite des bürgerschaftlichen Engagements, das die Kunsthalle bis heute fortschreibt. Gerade dafür will ich Ihnen und allen Beteiligten herzlich gratulieren!“

Die Kunsthalle zeige aber auch, wie man das digitale Zeitalter ins Museum holen könne: „Auch durch diese Innovationen strahlt die Kunsthalle weit über Mannheim aus und behauptet den Eigenwert der Kunst in einer Welt, in der das Besondere im Dauergequassel der sozialen Medien immer stärker eingeebnet und zunehmend schwerer wahrnehmbar wird“, erklärte der Bundespräsident.

Ministerpräsident Winfried Kretschmann

„Die Kunsthalle Mannheim wird mit ihrem Neubau und seinen Präsentationsmöglichkeiten neue Strahlkraft über die Region hinaus entfalten“, sagte Ministerpräsident Winfried Kretschmann. „Darüber hinaus leistet sie als Begegnungsort für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt einen wichtigen Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenhalt.“

Oberbürgermeister Kurz bezeichnete die neue Kunsthalle als eines der schönsten Museen überhaupt. „Ich bin überzeugt, die neue Kunsthalle wird den Bürgerstolz mehren. Ein solches Haus kann einen Beitrag zur Identifikation mit der Stadt und zur Bestärkung von Zugehörigkeit und Heimat leisten.“

Oberbürgermeister Peter Kurz

Ermöglicht wurde das komplexe Großprojekt durch herausragendes privates Engagement sowie die enorme Leistung der Stiftung Kunsthalle Mannheim. Das Gesamtbudget von insgesamt 68,3 Millionen Euro, das private Mäzene, die Stadt Mannheim, Stiftungen und die Wirtschaft in den innovativen Museumsneubau investierten, kann eingehalten werden.

„Auf diesen Zeitpunkt hat die Stiftung Kunsthalle Mannheim als private Bauherrin im engen Schulterschluss mit der Stadt Mannheim seit zweieinhalb Jahren hingearbeitet. Der Neubau ist fertig und überwältigt die Besucher mit seiner enormen Großzügigkeit des offenen Atriums und der unterschiedlichen Ausstellungskuben“, so Dr. Manfred Fuchs, Vorsitzender der Stiftung Kunsthalle Mannheim und er ergänzte: „Der historische Jugendstilbau und der moderne Neubau werden ein Museum für alle Bürgerinnen und Bürger sein, um deren Unterstützung Vorstand und Stiftungsrat auch künftig bitten.“

Museum als großstädtisches Element

Als offene „Stadt in der Stadt“ reklamiert der spektakuläre Gebäudekomplex an Mannheims schönstem Platz das Museum als großstädtisches Element. Um das 21,5 Meter hohe Lichtatrium gruppieren sich sieben Ausstellungshäuser, verbunden über Treppen, Brücken und Terrassen. Mit einer barrierefreien Weiterführung der Straße wird das Publikum in den Gebäudekomplex hineingezogen. In ihm sind ein entspanntes Flanieren, spannende Begegnungen mit Kunst und spektakuläre Ausblicke auf die Stadt möglich.

Neues, ungewöhnliches Museumskonzept

Entworfen wurde der Neubau vom Architektenbüro gmp – von Gerkan, Marg und Partner. Die weltweit tätige Architektensozietät mit Sitz in Hamburg überzeugte 2012 im internationalen Wettbewerb mit ihrem Konzept einer „Stadt in der Stadt“. Ihr Entwurf war der einzige unter den eingereichten 29, der explizit Bezug auf die Stadt Mannheim und ihren am Quadrat orientierten Grundriss einer Idealstadt der Barockzeit nahm.

„Diese klare Idee haben wir aufgenommen in unser eigenes Nachdenken über ein neues, ungewöhnliches Museumskonzept. Wir erinnern uns der demokratischen Gründungsmaximen der Institution und öffnen uns der Gesellschaft und den Menschen von heute“, erläutert Dr. Ulrike Lorenz, Direktorin der Kunsthalle Mannheim. „Die Kunsthalle Mannheim wird ein besonderer Ort in Mannheim, der sich fundamental vom alten Typus des Museums unterscheidet. Denn wir sind offen für alle Bedürfnisse und knüpfen in unseren künftigen Sammlungspräsentationen und im Programm ab Juni 2018 direkt an den Alltag der Menschen an.“

Die Eröffnung der Kunsthalle Mannheim wird am 01. Juni 2018 als Grand Opening gefeiert. Das neue Museumskonzept wird dann nicht nur bei den Sammlungspräsentationen in Neubau und Jugendstilbau sowie der ersten Sonderausstellung zu Jeff Wall erfahrbar, sondern auch mit den Kernprodukten der Digitalen Strategie,neuen Bildungs- und Vermittlungskonzepten und dem Skulpturenplatz auf der Moltkestraße.

Nach der heutigen Übergabe des Neubaus zieht die Kunsthalle Mannheim mit ihren Sammlungen in die Depots und die Ausstellungsräume ein. Bis zum Grand Opening am 01. Juni 2018 bleibt der Neubau daher geschlossen.

Text: Stadt Mannheim Foto: Speyer 24/7 News, dak

02.02.2018


Änderung der Abfallentsorgung aufgrund der Feiertage

Wegen Weihnachten und Neujahr ergeben sich folgende Änderungen bei der Abfallentsorgung:

Restmüll / Papier
(Haushalte mit wöchentlicher Leerung)

 
ursprünglicher Termin: Montag, 25.12.2017
neuer Termin: Mittwoch, 27.12.2017
 
ursprünglicher Termin: Dienstag, 26.12.2017
neuer Termin: teilweise Mittwoch, 27.12.2017 sowie Donnerstag, 28.12.2017
 
ursprünglicher Termin: Mittwoch, 27.12.2017
neuer Termin: Donnerstag, 28.12.2017
 
ursprünglicher Termin: Donnerstag, 28.12.2017
neuer Termin: Freitag, 29.12.2017
 
ursprünglicher Termin: Freitag, 29.12.2017
neuer Termin: Samstag, 30.12.2017
 
ursprünglicher Termin: Montag, 01.01.2018
neuer Termin: Dienstag, 02.01.2018
 
ursprünglicher Termin: Dienstag, 02.01.2018
neuer Termin: teilweise Dienstag, 02.01.2018 sowie Mittwoch, 03.01.2018

Stadtteile mit 14-täglicher Restmüllabfuhr

Bitte beachten: In Gebieten mit 14-täglicher Restmüllabfuhr ist die Verschiebung bereits im Abfallkalender eingetragen. Dies gilt auch für die Leerung der Biotonne und der Wertstofftonne. Ein Blick in den Abfallkalender ist ratsam, um Abweichungen vom regulären Termin entnehmen zu können.

Die Behälterstandplätze müssen – auch im Falle von Eis und Schnee – ungehindert zugänglich sein. Sollten die genannten Termine aus unvorhergesehenen Gründen nicht eingehalten werden können, wird der Abfall in den darauffolgenden Tagen entsorgt. Alle nicht genannten Abfuhrtage bleiben unverändert.

Öffnungszeiten der Recyclinghöfe sowie der Entsorgungsanlagen auf der Friesenheimer Insel

Die Recyclinghöfe Im Morchhof 37 und in der Max-Born-Straße 28 sind an den Feiertagen geschlossen. An allen übrigen Werktagen gelten die bekannten Öffnungszeiten. Der ABG-Kompostplatz in der Ölhafenstraße und die Deponie Friesenheimer Insel sind vom 27.12.2017 bis einschließlich 05.01.2018 geschlossen.
 
Wir bitten um Verständnis für die Änderungen und wünschen frohe Festtage sowie einen guten Start ins Jahr 2018.

Stadt Mannheim

19.12.2017


Anerkennung für das Ehrenamt im Sport

Keine große Rede halten, sondern in erster Linie Dankeschön sagen und Anerkennung aussprechen für das Geleistete, wollte Bürgermeister Lothar Quast. In diesem Jahr hat der Fachbereich Sport und Freizeit bereits zum sechsten Mal ehrenamtliche Helferinnen und Helfer, die in Mannheims Sportlandschaft aktiv sind, mit einer Begleitperson in das CinemaxX eingeladen. Mit Star Wars: Episode VIII – Die letzten Jedi und Paddington 2 standen zwei aktuell angelaufene Filme zur Auswahl. Rund 1300 Menschen hatten sich für das Event angemeldet und füllten insgesamt fünf Kinosäle.

„Eine Gesellschaft, in der sich Menschen für andere engagieren, ist sicher eine bessere Gesellschaft“, stellte der Bürgermeister in seinem kurzen Grußwort fest. Es bedürfe Hauptamtlicher, um den Rahmen zu geben. Doch ohne die vielen Ehrenamtlichen würde dieses Gerüst nicht tragen. Das gelte auch für die 290 Sportvereine, über die sich Mannheim als herausragende Sportstadt habe etablieren können. „Danke für das, was Sie für unsere Stadt und die Region leisten“, betonte er und wünschte allen ein gutes und erfolgreiches (Sport-)Jahr 2018. Wie Sportkreis-Vorsitzender Michael Scheidel verlieh auch Bürgermeister Quast seiner Freude darüber Ausdruck, dass im gerade verabschiedeten Doppelhaushalt durch den Gemeinderat einige Maßnahmen beschlossen wurden, um die Infrastruktur des Sports weiter zu stärken. „Es ist uns gelungen das Kombibad im Herzogenried in den Haushalt einzustellen. Dieses Bad wird nun in den nächsten fünf Jahren gebaut werden und zu einer deutlichen Verbesserung der Trainingsbedingungen für die Schwimmvereine führen“, so Quast.

Scheidel unterstrich zudem die gute Zusammenarbeit zwischen dem Sportkreis und der Stadt Mannheim und dankte im Namen der Ehrenamtlichen für die Einladung zum Sonntagskino durch den Fachbereich Sport und Freizeit.
„Es ist eine schöne Geste, unsere Arbeit auf diese Art und Weise zu würdigen“, befanden auch Brigitte Rappenecker und Rosi Kraus vom TC Harmonie Lindenhof. Beide sind nicht nur als Tennisspielerinnen aktiv, sondern unterstützen die Arbeit ihres Vereins und des Vorstands tatkräftig.

Stadt Mannheim

19.12.2017


Französische Botschafterin zu Gast in Mannheim

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Salon Diplomatique et Economique“, die Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Gesellschaft, Kultur und Wissenschaft in der Metropolregion Rhein-Neckar zusammenbringt, war am Montag die Botschafterin der Französischen Republik, Anne-Marie Descôtes, zu Gast in Mannheim. Damit folgte sie der Einladung der Initiatoren des Salon Diplomatique et Economique Folker R. Zöller, französischer Honorarkonsul, und Johann W. Wagner, Geschäftsführer der m:con – mannheim:congress GmbH.

Die rund 110 Gäste tauschten sich über die Wirtschaftsbeziehungen beider Länder sowie gemeinsame Herausforderungen aus.

Anne-Marie DesCotes, Botschafterin der Französischen Republik, trägt sich in das Goldene Buch der Stadt Mannheim ein.

„Es ist uns eine große Ehre, Sie in unserer Stadt willkommen heißen zu dürfen“, begrüßte Erster Bürgermeister und Vorsitzender des Institut Français Christian Specht die französische Botschafterin und verdeutlichte, wie wichtig Austausch und Zusammenarbeit der beiden Nachbarländer sei – auf kommunaler sowie auf europäischer Ebene. „Der Salon hat sich als feste Größe im gesellschaftlich-wirtschaftlichen Leben der Stadt Mannheim etabliert und bietet uns eine hervorragende Gelegenheit zum internationalen Austausch an der Schnittstelle von Politik und Wirtschaft. Wir streben an, diese Zusammenarbeit künftig noch weiter zu intensivieren. So wäre es sehr erfreulich, wenn es uns gelänge, eine Start-Up-Konferenz zu initiieren, in deren Rahmen wir französische Start-Ups mit Start-Up-Ideen aus der Metropolregion zusammenführen könnten. Auch hinsichtlich kultureller Projekte wollen wir gemeinsam mit den Reiss-Engelhorn-Museen die Kooperationen mit Kultureinrichtungen unseres Nachbarlands weiter voranbringen.“

Nachdem sich Anne-Marie Descôtes ins Goldene Buch der Stadt Mannheim eingetragen hatte, nutzte sie den 14. Salon Diplomatique et Economique, um über die aktuelle wirtschaftliche und politische Situation in ihrem Heimatland sowie über die Herausforderungen zu sprechen, mit denen sich die Europäische Union aktuell konfrontiert sieht. Hierbei nahm sie Bezug auf die europapolitische Grundsatzrede, die der französische Staatspräsident Emmanuel Macron Ende September an der Pariser Sorbonne-Universität gehalten hatte.

Anne-Marie DesCotes, Botschafterin der Französischen Republik, beim Besuch der neuen Kunsthalle.

Im Anschluss an die Veranstaltung im Rosengarten besuchte die französische Botschafterin die Eröffnung des Neubaus der Mannheimer Kunsthalle, wo sie an einer Führung mit Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und dem Baden-Württembergischen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann teilnahm. Danach folgte ein Zusammentreffen mit Vertretern französischer Partnerschaftsvereine im Institut Français und ein Abendessen im kleinen Kreise.

Es war der erste offizielle Besuch Descôtes in Mannheim seit ihrer Ernennung als Botschafterin Frankreichs in Deutschland im Juni dieses Jahres. Die studierte Germanistin und Kunsthistorikerin war zuletzt als Generaldirektorin für Globalisierung, Kultur, Bildung und internationale Entwicklung des französischen Auslandsministeriums tätig. Zuvor arbeitete sie unter anderem bei der Französischen Botschaft in Bonn, bei der Europäischen Union in Brüssel und bei der Französischen Botschaft in Washington.

Hintergrund: Partnerschaft Mannheim und Frankreich

Seit 1959 verbindet Mannheim und Frankreich eine aktiv gelebte Partnerschaft mit Toulon. Im Juli 2015 wurde in Mannheim das Institut Français gegründet, das das internationale Profil der Stadt Mannheim und vor allem die Verbundenheit zu Frankreich stärken soll. Ziel ist es, insbesondere allen im deutsch-französischen Kontext aktiven Unternehmen und engagierten Bürgerinnen und Bürgern eine institutionelle Plattform zu bieten. Es unterstützt die bereits bestehenden wirtschaftlichen, wissenschaftlichen und kulturellen Verbindungen zwischen der Metropolregion Rhein-Neckar und Frankreich und zielt darauf ab, neue Kooperationen zu gründen.

Text: Stadt Mannheim Foto : "Goldenes Buch" Stadt Mannheim; "Kunsthalle" Speyer 24/7 News, dak

19.12.2017


Erreichbarkeit des Fachbereichs Gesundheit in den Weihnachtsferien

Der Fachbereich Gesundheit der Stadt Mannheim ist in der Zeit vom 27.12. bis 29.12.2017 folgendermaßen telefonisch erreichbar:

  • an allen drei Tagen vormittags von 9 bis 12 Uhr
  • am 27.12 und 28.12.2017 auch nachmittags von 14 bis 16 Uhr
  • Terminvergaben für die Belehrung nach § 43 Infektionsschutzgesetz (IfSG) sind nur am 28.12.2017, von 14 bis 16 Uhr möglich.

Stadt Mannheim

19.12.2017


Gedenken an das Attentat auf dem Weihnachtsmarkt in Berlin Charlottenburg-Wilmersdorf

Am Abend des 19. Dezember 2016 wurden bei einem Anschlag in Mannheims Partnerstadt Berlin Charlottenburg-Wilmersdorf zwölf Personen getötet, als ein LKW in den Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz, im Zentrum von Charlottenburg raste. Rund 70 Personen wurden verletzt. Am Mannheimer Rathaus wurde daraufhin Trauerbeflaggung angeordnet. Auf den Weihnachtsmärkten und im Gemeinderat wurde zu einer Schweigeminute aufgerufen.

Der Bezirksbürgermeister von Charlottenburg-Wilmersdorf, Reinhard Naumann, hat in einem Schreiben, das an alle deutschen und internationalen Partnerstädte von Berlin Charlottenburg-Wilmersdorf gegangen ist, dazu aufgerufen, sich in den Partnerstädten dem Gedenken an das Attentat anzuschließen, indem auch auf deren Weihnachtsmärkten - wie in Berlin am 19. Dezember- zum Innehalten und Gedenken aufgerufen wird.

Die Stadt Mannheim wird diesem Wunsch mit einer Gedenkveranstaltung auf der Bühne auf dem Weihnachtsmarkt nachkommen.

Bürgermeisterin Felicitas Kubala wird am 19.12.2017 um 18.00 Uhr auf der Bühne auf dem Weihnachtsmarkt im Rahmen einer kurzen Ansprache an die Ereignisse in Berlin erinnern. Dieser Ansprache wird eine Schweigeminute folgen.

Text: Stadt Mannheim Foto: Speyer 24/7 News, dak

19.12.2017


Geschwindigkeitskontrollen nächste Woche

Die Stadt Mannheim führt vom 18. bis 22. Dezember in folgenden Straßen Radarkontrollen durch:

  • Albert-Fritz-Weg
  • Anton-Kurz-Straße
  • Amselstraße
  • Braunschweiger Allee
  • Bruno-Rüffer-Straße
  • Bürstadter Straße
  • C-Quadrate
  • Deutsche Gasse
  • Domstiftstraße
  • Donaustraße
  • Feldbergstraße
  • Fressgasse
  • Hohensalzaer Straße
  • Im Lohr
  • Jakob-Baumann-Straße
  • K 3 zu K 4
  • K 2, 9
  • Kirschgartshäuser Straße
  • Kriegerstraße
  • Kunststraße
  • Leinenstraße
  • Lilienthalstraße
  • Luisenring
  • Marktstraße
  • Memeler Straße
  • Mönchwörthstraße
  • Obergasse
  • Oppauer Kreuzweg
  • Parkring
  • Riedlach
  • Sandhofer Straße
  • Sonderburger Straße
  • Speyerer Straße
  • S-Quadrate
  • T-Quadrate
  • U-Quadrate
  • Untergasse
  • Viernheimer Weg
  • Werner-Nager-Ring
  • Wingertsweg
  • Wörthstraße

Kurzfristige Änderungen oder zusätzliche Messstellen sind aus aktuellem Anlass möglich.

Stadt Mannheim

19.12.2017


Mannheimer Familienpass 2018 ist da und kann über das Internet bestellt werden

Auch 2018 gibt es wieder den beliebten Mannheimer Familienpass: Alle Mannheimer Familien und alleinerziehende Eltern mit Kindern unter 18 Jahren erhalten das Gutscheinheft unabhängig von ihrem Einkommen. Zum ersten Mal mit einem Gutschein dabei ist das internationale Filmfestival Mannheim-Heidelberg. Und wie alle zwei Jahre ist der Deutsche Basketballbund mit dem Albert-Schweitzer-Basketballturnier vertreten. Selbstverständlich bietet der Familienpass auch 2018 wieder die beliebten Gutscheine der Bäder, Parks und Stadtbibliotheken sowie zahlreicher Vereine und privater Partner an. Herausgegeben wird der Familienpass vom Fachbereich Kinder, Jugend und Familie – Jugendamt.

Zum neunten Mal wird der Familienpass um den Familienpass plus ergänzt. Im selben Gutscheinheft finden sich weitere Vergünstigungen und attraktive Angebote für Familien und Alleinerziehende, die Leistungen nach dem SGB II beziehungsweise Hilfe zum Lebensunterhalt nach dem SGB XII oder nach dem Asylbewerberleistungsgesetz erhalten.

Bei den Bürgerservices erhältlich

Ab sofort können die neuen Familienpässe ausgestellt werden. Am einfachsten und schnellsten geht das über die Internetadresse www.mannheim.de/familienpass.

Wer es persönlich erledigen will, muss wegen der hohen Auslastung in den Bürgerservices mit längeren Wartezeiten rechnen. Zudem sind die Stadtteilbürgerservices Feudenheim, Friedrichsfeld, Käfertal, Lindenhof, Neckarau, Neckarstadt-West, Neuostheim/Neuhermsheim, Sandhofen, Schönau, Seckenheim, Vogelstang und Wallstadt während der Weihnachtsferien vom 27.12.2017 – 05.01.2018 vorübergehend geschlossen. Der Bürgerservice Neuostheim/Neuhermsheim ist wegen Umbauarbeiten voraussichtlich bis 05.02.2018 geschlossen.

In den Stadtteilbürgerservices liegen Bestellscheine aus, die bei den Bürgerservices einfach abgegeben oder in den Briefkasten eingeworfen werden können. Die fertigen Familienpässe werden Ihnen nach Hause zugesandt.

Der Familienpass plus kann nicht online oder telefonisch bestellt werden. Dieser ist nur direkt bei den Bürgerservices erhältlich, da die aktuellen Bescheide über Leistungen nach SGB II bzw. auf Hilfen zum Lebensunterhalt nach dem SGB XII oder nach dem Asylbewerberleistungsgesetz vorgelegt werden müssen. Auch ein Eintrag von Personen aus dem erweiterten Personenkreis (z.B. nichteheliche Lebensgemeinschaften oder geschiedenen Elternteile oder Kinder, die trennungsbedingt einen anderen Wohnort haben) ist bei der Online- oder Telefonbestellung ebenfalls nicht möglich, da die entsprechenden Nachweise (z.B. Geburtsurkunde sowie Ausweisdokument) bei den Bürgerservices vorgelegt werden müssen. Wir bitten um Verständnis.

Stadt Mannheim

19.12.2017


In den Weihnachtsferien haben die Bürgerservices geänderte Öffnungszeiten

Die Stadtteilbürgerservices Feudenheim, Friedrichsfeld, Käfertal, Lindenhof, Neckarau, Neckarstadt-West, Neuostheim/Neuhermsheim, Sandhofen, Schönau, Vogelstang und Wallstadt sind während der Weihnachtsferien vom 27.12.2017 bis 05.01.2018 vorübergehend geschlossen. Der Bürgerservice Neuostheim/Neuhermsheim ist zudem wegen Umbauarbeiten bis voraussichtlich 02.02.2018 geschlossen.

Die zentralen Bürgerservices Mitte (K7), Nord (Waldhof), Neckarstadt-Ost sowie der Bürgerservice Rheinau sind während der Ferien zu den üblichen Öffnungszeiten ohne Einschränkung geöffnet.

Für dringend notwendige Vorsprachen wird empfohlen in den vier geöffneten Bürgerservices im Vorfeld telefonisch unter 115 oder online unter www.mannheim.de/terminreservierung einen Termin zu reservieren.

Nach den Weihnachtsferien gelten - bis auf den Bürgerservice Neuostheim/Neuhermsheim - überall wieder die üblichen Öffnungszeiten.

Bewohnerparkausweise lassen sich bequem per Internet von zu Hause aus beantragen oder verlängern. Auf der Seite www.mannheim.de/buerger-sein/bewohnerparken sind die Schritte zum Bewohnerparkausweis einfach erklärt. Mit der einmaligen oder widerruflichen Einzugsermächtigung wird der Bewohnerparkausweis nach Hause zugesandt.

Auch Familienpässe können online unter www.mannheim.de/familienpass einfach und unbürokratisch beantragt werden. Sie werden ebenfalls nach Hause zugesandt.

Stadt Mannheim

19.12.2017


Doppelhaushalt 2018/2019 der Stadt Mannheim beschlossen

479 Anträge wurden vom Mannheimer Gemeinderat bearbeitet. Zwei Tage dauerten die Beratungen, dann wurde der Doppelhaushalt 2018/2019 beschlossen. SPD, CDU, Bündnis 90 Die Grünen, und Die Linke stimmten für den Haushalt, Mannheimer Liste, FDP, Bürgerfraktion, Familienpartei, Stadtrat Hellmut Lambert und NPD stimmten dagegen. Er hat in 2018 ein Gesamtvolumen von 1,48 Milliarden Euro und 2019 von 1,49 Milliarden Euro.

„Dies ist ein Haushalt, der durch gute konjunkturelle Bedingungen Wünsche bedienen kann wie selten, deshalb gab es auch kaum Veränderungen im Finanzhaushalt, weil vieles bereits enthalten war. Gleichzeitig ist der Haushalt ein riesiges Arbeitsprogramm, wie es sich die Stadt selten vorgenommen hat. Wir haben einen Haushalt, der unseren Prozess der Stadterneuerung und die von uns dazu definierten Handlungsfelder umfänglich abbildet. Wir haben in diesem Haushalt dafür ein aus Sicht der letzten Jahrzehnte einmaliges Investitionsprogramm von 500 Millionen Euro beschlossen und das ohne Neuverschuldung. Das ist ambitioniert und es funktioniert nur bei weiterhin guter wirtschaftlicher Entwicklung und mit der konsequenten Umsetzung unseres Konsolidierungskurses, wenn wir also Wachstum und Konsolidierungsanstrengungen miteinander verbinden“, erklärte Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz nach den Beratungen.

Insgesamt beschloss der Gemeinderat für den Doppelhaushalt Investitionen von 280 Mio. Euro. „Damit hat auch dieser Doppelhaushalt wieder ein hohes Investitionsniveau. Für den gesamten Finanzplanungszeitraum 2018 bis 2021 planen wir Rekordinvestitionen von mehr als einer halben Milliarde Euro. Gleichzeitig schaffen wir es dabei, ohne neue Schulden auszukommen und im anstehenden Doppelhaushalt Schulden in Höhe von 3,4 Mio. Euro abzubauen“, konstatierte Erster Bürgermeister und Kämmerer Christian Specht. „Die solide Finanzpolitik der vergangenen Jahre zahlt sich aus. Wir haben einen leistungsstarken Haushalt und werden im Ergebnis eine Vielzahl zukunftsweisender Projekte realisieren. Die Mehreinnahmen aus der Steuerschätzung eröffnen uns momentan Spielräume, um dringende Investitionen anzustoßen, die vor ein paar Jahren noch nicht möglich waren. Hierzu zählen insbesondere Sanierungen und Neubauten von Schulen, aber auch die Unterstützung für Gesellschaften wie zum Beispiel das Klinikum und die Mannheimer Gründungszentren. Langfristig jedoch dürfen und können wir nicht mit Mehreinnahmen in diesen Dimensionen rechnen. Deshalb ist im Haushalt auch das strategische Haushaltskonsolidierungsprogramm enthalten, das im Jahr 2018 22 Mio. Euro, im Jahr 2019 30 Mio. Euro und ab 2020 jährlich 42 Mio. Euro Einsparungen erbringen soll.“

Das Themenportfolio des Haushaltes reicht vom Abbau des Sanierungsstaus in Schulen, über Errichtung von Betreuungsangeboten in KiTas, bis hin zu Sicherheit, Infrastruktur, Stärkung umweltfreundlicher Mobilität, Reinigung, Schwimmbädern oder Wohnungsbau. Investitionen in eine nachhaltige Grünentwicklung der Stadt und nicht zuletzt in die Kultur als ein Treiber der sozialen und wirtschaftlichen Stadtentwicklung gehören ebenfalls zum Investitionsprogramm des neuen Haushalts.

Investitionen in die Sicherheit: Ausbau der Videoüberwachung und Einführung eines Frauennachttaxis

Mehr Sicherheit gewährleisten und gleichzeitig Persönlichkeitsrechte wahren. Dieses Ziel soll mithilfe einer Videoüberwachung an verschiedenen Örtlichkeiten in der Mannheimer Innenstadt erreicht werden. Für die neuen Kamerastandorte hat der Gemeinderat nun 800.000 Euro für das Haushaltsjahr 2018 bewilligt.
Zudem wurde mit großer Mehrheit die Einrichtung eines Frauennachttaxis beschlossen. Hierzu sollen 12.500 Euro im Jahr 2018 und ab 2019 jährlich 25.000 Euro bereitgestellt werden.
Bei der Berufsfeuerwehr bleiben die fünf Stellen, die 2015 aufgrund des Flüchtlingszuzugs eingerichtet wurden, auch über 2019 hinaus erhalten, und dienen damit der weiteren Umsetzung des Brandschutzbedarfsplans. Für die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr wird die Aufwandsentschädigung um insgesamt 15.000 Euro erhöht.
Für den Aufbau der Kinderfeuerwehr und für die Koordination der Freiwilligen Feuerwehren sowie der Notfallseelsorge wird eine zusätzliche Stelle errichtet.

Kulturpolitisch und städtebaulich ein Gewinn: Zuschüsse für Kunsthalle und Cinema Quadrat werden erhöht

Der Betriebskostenzuschuss für die Kunsthalle Mannheim wird ab 2018 im Vergleich zu 2017 um rund 1,76 Millionen Euro erhöht, um damit den gestiegenen Kosten für die Bewirtschaftung des Neubaus Rechnung zu tragen.
Für künftige Ausstellungen erhält das Marchivum für 2018 und 2019 eine Anschubfinanzierung in Höhe von 600.000 Euro. Insgesamt wird mit einem Budget für Ausstellungen von rund 1,57 Millionen Euro gerechnet. Die Differenz muss über Sponsoren und Spenden finanziert werden.
Der Betriebskostenzuschuss für Cinema Quadrat wird erhöht. Ab 2019 erhält das kommunale Kino einen Betriebskostenzuschuss in Höhe von jährlich rund 128.000 Euro. Im Jahr 2018 wird der bisherige Barzuschuss von derzeit rund 36.000 Euro anteilig ab Einzug in den neuen Spielort in K 1 um voraussichtlich rund 31.000 Euro erhöht.
Das Budget für das Sozialticket wird dauerhaft um 100.000 Euro aufgestockt, sodass jährlich 530.000 Euro zur Verfügung stehen. Das Sozialticket berechtigt beispielsweise Bezieher von Hartz IV-Leistungen, kostenlose Mehrfahrtenkarten für den öffentlichen Nahverkehr in Mannheim zu erhalten.

Neubau Stadtbibliothek und Investitionen in Bildung und Betreuung

Der Gemeinderat hat mit großer Mehrheit den dringend notwendigen Neubau der Stadtbibliothek am Standort N 2 beschlossen. In Mannheim soll somit eine moderne, an den Herausforderungen der Zukunft orientierte Stadtbibliothek entstehen.
Der Doppelhaushalt enthält erneut hohe Investitionen in die Bildung und den Ausbau von Betreuungsangeboten. So sollen 21 Krippengruppen sowie 27,5 Kindergartengruppen neu entstehen. Insgesamt sind ca. 30 Mio. Euro an Investitionen und Sanierungen in diesem Bereich eingeplant.
Im schulischen Bereich wird die Schulsozialarbeit zusätzlich um 1,5 Stellen jährlich ausgebaut und wächst damit um 3,5 Stellen pro Jahr. In den kommenden vier Jahren können nach neuesten Steuerschätzungen insgesamt 100 Mio. Euro in den Bereich Schulen investiert werden. Die Investitionen fließen zum großen Teil in den Ausbau zu Ganztagesschulen sowie in die Sanierung, Instandhaltung und Neubauten von Schulgebäuden sowie Werkstätten, Labore und IT-Räume der Berufsschulen.
Mit großer Mehrheit hat der Gemeinderat die Reduzierung der Kindergarten-Gebühren beschlossen: Ab September 2018 übernimmt die Stadt die Gebühren für das Regelangebot im zweiten Kindergartenjahr, 2019 dann auch für das erste. Für alle Angebote reduziert sich damit die Gebühr um 105 Euro monatlich. Im Haushalt wurde hierfür ein Mehrbedarf von insgesamt 13,5 Mio. bis 2021 bewilligt.

Zukunftsweisende Weichen: Straßensanierungsprogramm, Mobilitätskonzept und Kombibad

Für das Sanierungsprogramm von Straßen, Brücken und Wegen steht für die nächsten beiden Haushaltsjahre mit über 50 Mio. Euro ein Investitionsvolumen in der gleichen Größenordnung wie in den vergangen Jahren zur Verfügung.
Um den Wirtschaftsstandort Mannheim und den Komfort für Bürgerinnen und Bürger im öffentlichen Straßenraum zu verbessern und zukunftsfähig weiterzuentwickeln, hat der Gemeinderat die Entwicklung eines Mobilitätskonzepts angestoßen und hierzu 200.000 Euro für das Jahr 2019 bereitgestellt. Aus dem Mobilitätskonzept sollen Handlungsempfehlungen für alle Verkehre in Mannheim, mit Blick auf die Metropolregion, resultieren. Rad- und KFZ-Verkehr, E-Mobilität, autonomes Fahren und ÖPNV sollen dabei ebenso betrachtet werden wie der Fußgängerverkehr.
Der Schwung des Fahrradjubiläums wird in die kommenden Haushaltsjahre mitgenommen: Mit dem Radweg in der Augustaanlage und weiteren Maßnahmen im Bereich des Radverkehrs soll das Radwegenetz weiter ausgebaut werden. Zudem soll ab 2018 jährlich ein Wochenende rund um das Thema Rad entsprechend dem diesjährigen „Monnem Bike-Festival“ stattfinden. Dazu werden jeweils 150.000 Euro bereitgestellt.
Für alle Schwimmbegeisterten wird das moderne Kombibad im Herzogenried gebaut. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 31,5 Mio. Euro. Hierfür hat der Gemeinderat nun erste Gelder bereitgestellt.

Investitionen in ein grünes und sauberes Stadtbild

500.000 Euro pro Jahr werden in die städtischen Grünanlagen investiert. Das Geld wird verwendet für die Sichtbarmachung von innerstädtischen Grünanlagen sowie die Sanierung von Treppen und Wegen. Für eine Förderung der Ausweitung von Dach- und Fassadenbegrünung hat der Gemeinderat zudem 40.000 Euro für das Haushaltsjahr 2018 und 60.000 Euro ab dem Jahr 2019 beschlossen.
Für eine schnellere Umsetzung des Spielplatzkonzeptes werden jährlich weitere rund 175.000 Euro zur Verfügung gestellt.
Des Weiteren werden 270.000 Euro pro Jahr für die zusätzliche Sonderreinigung der Neckarstadt-West bereitgestellt. Die Friedhöfe erhalten insgesamt 200.000 Euro, verteilt über drei Jahre, für den Erhalt denkmalgeschützter und historisch wertvoller Bauten auf dem Hauptfriedhof.
Die Böschungen am Neckar werden zukünftig verändert gemäht, um die Artenvielfalt zu fördern – hierzu wurden 16.000 Euro jährlich eingestellt.

Der Mannheimer Haushalt wird jetzt dem Regierungspräsidium Karlsruhe zur Genehmigung vorgelegt.

Stadt Mannheim

19.12.2017


Öffnungszeiten der Stadtbibliothek in den Weihnachtsferien

In den Weihnachtsferien sind die Bibliotheken, die zur Stadtbibliothek Mannheim gehören, zeitweise geschlossen. Ende des Jahres werden auch Wartungsarbeiten an der Datenbank durchgeführt, so dass Online-Katalog und Recherche-Portal der Stadtbibliothek zwischen Weihnachten und Silvester zeitweise nicht erreichbar sind. Eingeschränkt ist dann auch das Ausleihen elektronischer Medien.

Informationen dazu können dem Internetangebot der Stadtbibliothek unter www.stadtbibliothek.mannheim.de entnommen werden.

Öffnungszeiten-Übersicht:

  • Zentralbibliothek im Stadthaus N 1:

Letzter Öffnungstag 2017: 23. Dezember, erster Öffnungstag 2018: 2. Januar.

  • Musikbibliothek im Dalberghaus (N 3, 4):

Letzter Öffnungstag 2017: 22. Dezember, erster Öffnungstag 2018: 9. Januar
Weil die Bibliothek am ersten Samstag des Monats geschlossen bleibt, wird ersatzweise am Samstag, 13. Januar 2018, von 10 bis 14 Uhr geöffnet.

  • Kinder- und Jugendbibliothek im Dalberghaus (N 3, 4):

Letzter Öffnungstag 2017: 23. Dezember, erster Öffnungstag 2018: 2. Januar.

  • Zweigstelle Feudenheim:

Letzter Öffnungstag 2017: 22. Dezember, erster Öffnungstag 2015: 4. Januar.

  • Zweigstelle Friedrichsfeld:

Letzter Öffnungstag 2017: 21. Dezember, erster Öffnungstag 2015: 8. Januar.

  • Zweigstelle Herzogenried:

Letzter Öffnungstag 2017: 22. Dezember, erster Öffnungstag 2018: 8. Januar.

  • Zweigstelle Käfertal:

Letzter Öffnungstag 2017: 22. Dezember, erster Öffnungstag 2018: 8. Januar.

  • Zweigstelle Neckarau:

Letzter Öffnungstag 2017: 20. Dezember, erster Öffnungstag 2018: 8. Januar.

  • Zweigstelle Neckarstadt-West:

Letzter Öffnungstag 2017: 22. Dezember, erster Öffnungstag 2018: 8. Januar.

  • Zweigstelle Rheinau:

Letzter Öffnungstag 2017: 21. Dezember, erster Öffnungstag 2018: 2. Januar.

  • Zweigstelle Sandhofen:

Letzter Öffnungstag 2017: 21. Dezember, erster Öffnungstag 2018: 8. Januar.

  • Zweigstelle Schönau:

Letzter Öffnungstag 2017: 20. Dezember, erster Öffnungstag 2018: 8. Januar.

  • Zweigstelle Seckenheim:

Letzter Öffnungstag 2017: 21. Dezember, erster Öffnungstag 2018: 8. Januar.

  • Zweigstelle Vogelstang:

Letzter Öffnungstag 2017: 21. Dezember, erster Öffnungstag 2018: 8. Januar.

  • Mobile Bibliothek:

Letzter Einsatztag 2017: 21. Dezember, erster Einsatztag 2018: 9. Januar.

Stadt Mannheim

19.12.2017


Sanierte „Gelbe Halle“ an der Tulla-Realschule eingeweiht: Investition in „zukunftsfähige Infrastruktur“

Bildungsbürgermeisterin Dr. Ulrike Freundlieb mit jungen Musikerinnen der Djembe-Gruppe

„Die Sanierung hat eine wesentliche Verbesserung und Aufwertung dieser Sportstätte erbracht“, erklärte Bildungsbürgermeisterin Dr. Ulrike Freundlieb bei der Einweihung der „Gelben Halle“ an der Tulla-Realschule. So verfüge diese nun über eine moderne Toprope-Kletterwand, „die sowohl in den Unterricht als auch in die Freizeitgestaltung eingebunden werden kann“, wie die Bürgermeisterin ausführte. Zudem sei das Gebäude barrierefrei erschlossen, die sanitären Anlagen ertüchtigt und die Außenhülle energetisch überarbeitet worden: „Das sind die Kernleistungen, die mit dieser Sanierung verbunden waren“, fasste die Freundlieb in ihrer Ansprache zusammen.

Sanierte "Gelbe Halle" an der Tulla-Realschule eingeweiht

Der charakteristische Name der „Gelben Halle“ ist auf die Farbe der Ziegelsteine zurückzuführen, aus denen das Mauerwerk einst errichtet worden war. Mit den Etatberatungen im Dezember 2015 sei die Sanierung der Sportstätte an der mit 686 Schülerinnen und Schülern größten Realschule in Mannheim beschlossen worden, rekapitulierte die Schul- und Bildungsdezernentin. Der Gemeinderat habe – „und dafür sind wir alle sehr, sehr dankbar“ – insgesamt 1,71 Millionen Euro in diese Maßnahme investiert, sagte Freundlieb und betonte, „dass uns diese vergleichsweise kleine Maßnahme ganz, ganz wichtig war. Damit ist die Schule komplett im Soll-Zustand, und es bedeutet ganz klar, dass die Stadt Mannheim auch hier wieder ein Stück weit vorangegangen ist auf ihrem Weg, die schulische Infrastruktur dauerhaft zukunftsfähig zu machen.“

Bildungsbürgermeisterin Dr. Ulrike Freundlieb musizeirt gemeinsam mit jungen Musikerinnen der Djembe-Gruppe

Hintergrund der Maßnahme sei nicht nur der Zustand der Halle gewesen; Letztendlicher Auslöser sei der Verkauf des benachbarten „Palais Langheinrich“ gewesen. Dort sei ursprünglich der TSV 1846 mit seinen Sportstätten beheimatet gewesen. „Es gab hier eine gute Kooperation der Hallennutzung über zwei Gebäude hinweg, von der auch die Schule profitierte“, erläuterte Freundlieb. Nach einem Besitzerwechsel sei dies nicht mehr möglich gewesen und die Sanierung der „Gelbe Halle“ wurde in Angriff genommen. Die Bildungsdezernentin würdigte in diesem Zusammenhang das „sehr freundliche Entgegenkommen“ des neuen Besitzers, der es gestattet habe, Räumlichkeiten hinter der Hallenwand anzumieten, um dort die Sportgeräte zu lagern. Mit den Sanierungsarbeiten sei im August 2016 begonnen worden; nachdem die Schülerinnen und Schüler während der Bauphase auf andere Standorte hatten ausweichen müssen, kann der Schulsport seit November wieder in der „Gelben Halle“ stattfinden. Neben der Tulla-Schule werde auch die Oststadt-Grundschule die Halle mitnutzen, merkte die Bürgermeisterin an. Sie bedankte sich bei allen, die den Prozess zur Sanierung vorangetrieben, umgesetzt und begleitet haben - insbesondere auch bei der Bau- und Betriebsservice GmbH (BBS), dem Fachbereich Bildung ihres Dezernates sowie den Architekten und Ingenieuren, die diese Leistung erbracht hätten.

Bildungsbürgermeisterin Dr. Ulrike Freundlieb im Gespräch mit dem Schulleitungsteam, Rektorin Eva Philipp und Konrektor Matthias Nuw. Im Hintergrund: die neue Toprope-Kletterwand

„Wir sind stolz auf unsere neue Kletterwand und freuen uns, dass wir mit Unterstützung der Stadt diese in den Hallenumbau integrieren konnten“, erläuterte Konrektor Matthias Nuß. Dies biete die Chance, „für die Schüler ein weiteres Angebot zu schaffen, in dem sie entsprechend ihrer Begabung sportlich gefördert werden können.“ Für die Tulla-Realschule habe die Sanierung eine weitere Bereicherung gebracht, denn die Schule besitze keine Aula, und mit der nun vorhandenen technischen Ausstattung bestehe nun eine Möglichkeit, solche Veranstaltungen wie die heutige stattfinden zu lassen, betonte Nuß.

Bei der Einweihung der Halle konnten die Gäste eine klangvolle Premiere erleben: Erstmals musizierten die Bläserklassen der Klassenstufen 6, 8 und 10 öffentlich mit der Big-Band. Die Eröffnung des Festaktes hatte zuvor die Djembe-Gruppe der Schule musikalisch gestaltet.

Die Elternbeiratsvorsitzende Karin Rudolph brachte im Namen der Elternschaft ihre Freude und ihren Dank an die Schulgemeinschaft und die Sanierungs-Akteure zum Ausdruck. „Verwirklicht werden kann ein solches Bauvorhaben nur im Zusammenwirken Vieler“, bekräftigte Rektorin Eva Philipp, welche die zahlreichen Gäste anschließend zum Adventsbazar einlud. Dieser bot den Besuchern auch die Möglichkeit, sich selbst an der neuen Kletterwand zu versuchen oder sich im Golfen auf der in eine „Driving Range“ verwandelten Bühne zu üben.

Stadt Mannheim

19.12.2017


Umzug der Fahrerlaubnisbehörde und des Sachgebiets Lizenzen in das Dienstgebäude K 7

Die zentrale Fahrerlaubnisbehörde und das Sachgebiet „Lizenzen für Personenbeförderung und Güterkraftverkehr“ befinden sich ab dem 18. Dezember 2017 im Gebäude der Bürgerdienste in K 7.

In der Woche vom 11. Dezember 2017 bis 15. Dezember 2017 zog die zentrale Fahrerlaubnisbehörde und das Sachgebiet „Lizenzen für Personenbeförderung und Güterkraftverkehr“ vom Bürgerservice Neckarstadt-Ost in der Friedrich-Koenig-Straße in das Gebäude der Bürgerdienste in K 7 um. Dort sind die Räumlichkeiten im dritten Obergeschoß modern und nach dem aktuellen Stand der Technik hergerichtet. Seit Montag, den 18.12.2017, sind die zentrale Fahrerlaubnisbehörde und das Sachgebiet Lizenzen für Personenbeförderung und Güterkraftverkehr dann in K 7 für den Publikumsverkehr geöffnet.

Für Führerscheinangelegenheiten wie Erstanträge ab 18 Jahren, Umtausch und Ersatz von Führerscheinen sowie den internationalen Führerschein stehen in der Umzugswoche wie üblich auch die dezentralen Bürgerservicestandorte zur Verfügung. In sehr dringenden Angelegenheiten, die ausschließlich in der zentralen Führerscheinstelle oder im Sachgebiet Lizenzen erledigt werden können, wie z.B. die Verlängerung der Berufskraftfahrereigenschaft, kann über die Behördennummer 115 ein Termin vereinbart werden.

Stadt Mannheim

19.12.2017


Begehung und Bestandserhebung in der Neckarstadt-West startet im Dezember

Im Dezember startet die MVV Regioplan GmbH im Auftrag der Stadtverwaltung Mannheim in der Neckarstadt-West mit einer Bestandserhebung der vorhandenen Infrastruktur. Es soll geprüft werden, ob städtebauliche Mängel und Missstände, die in § 136 BauGB gesetzlich bestimmt sind, in diesem Gebiet vorliegen, die die Durchführung eines städtebaulichen Sanierungsverfahrens rechtfertigen. Dabei werden der bauliche Zustand der Infrastruktur und vor allem die Funktion des Stadtteils überprüft.

Ebenso wird bewertet, ob der Stadtteil die Aufgaben erfüllt, die ihm aufgrund seiner Lage und Funktion obliegen. Aus den gesammelten Daten werden Maßnahmen, die eine Aufwertung der Neckarstadt-West einleiten sollen, erarbeitet und in einem Abschlussbericht zusammengefasst. Ziel ist es, mit den Maßnahmen baulicher und struktureller Art das Gebiet aufzuwerten. Das Untersuchungsgebiet umfasst den Bereich zwischen dem Alten Messplatz und der Ludwig-Jolly-Straße, sowie von der Dammstraße bis zur Gartenfeld- bzw. Riedfeldstraße (einschließlich dem Abschnitt zwischen Humboldt-Schule und Waldhofstraße). Im Rahmen der Begehung, die bis Ende Januar 2018 angesetzt ist, wird der Bestand der Straßen, Wege, Gebäude und der öffentlichen Flächen aufgenommen. Von der vorhandenen Infrastruktur werden zur Dokumentation teilweise Bilder gemacht. Sollte in Einzelfällen das Betreten von private Grundstücken nötig sein, wird dies nur nach Rücksprache und Zustimmung des Eigentümers geschehen. Die Mitarbeiter weisen sich durch ein Bestätigungsschreiben des Fachbereichs Stadtplanung als Beauftragte der Stadt aus.

Die erhobenen Daten werden nur an die Gemeinde weitergeben, die diese ausschließlich im Zusammenhang mit der Sanierung verwenden darf (§ 138 Abs. 2 BauGB). Nach Aufhebung des Sanierungsgebietes sind die Daten zu löschen. Die Bestandsaufnahme mit der Durchführung von vorbereitenden Untersuchungen nach § 141 Baugesetzbuch (BauGB) wurde im Juli 2017 vom Gemeinderat für den Bereich der Neckarstadt-West beschlossen.

Ansprechpartner
Stadt Mannheim: Herr Zingler, Tel. 0621/293-7859, rainer.zingler@mannheim.de
MVV Regioplan GmbH: Herr Münch, Tel. 0621/87675-31, r.muench@mvv-regioplan.de

Stadt Mannheim

19.12.2017


Mannheim als "Fahrradfreundliche Kommune" von Verkehrsminister Winfried Hermann ausgezeichnet

Baden-Würtembergs Verkehrsminister Winfried Hermann mit Klaus Elliger, Leiter des Fachbereichs Stadtplanung

Rastatt/Mannheim - Die Stadt Mannheim wurde erstmals von Verkehrsminister Winfried Hermann, MdL mit der Landesauszeichnung „Fahrradfreundliche Kommune“ ausgezeichnet. Neben Mannheim wurden die Städte Karlsruhe, Freiburg und Offenburg erfolgreich rezertifiziert. „Das Zertifikat „Fahrradfreundliche Kommune“ lässt sich nicht mit einzelnen Aktionen verdienen. Es erfordert mehrjähriges systematisches Engagement. Die prämierten Städte zeichnen sich durch gleichermaßen erfolgreiche wie nachhaltige Radverkehrspolitik aus. Die Radverkehrspolitik basiert hier jeweils auf einer konzeptionellen Grundlage mit klaren Zielen und einer systematischen Umsetzung“, so Minister Hermann während der Verleihung in Rastatt.

Die Stadt Mannheim hat nicht nur den Ausbau des Radverkehrsnetzes vorangetrieben, sondern auch besonders bei der Kommunikation Maßstäbe gesetzt. Hierbei spielt insbesondere das große Engagement der Stadt bei der 200-Jahrfeier des Fahrrades eine entscheidende Rolle. Das mehrmonatige Programm „Monnem Bike – Mannheim feiert 200 Jahre Fahrrad“ anlässlich der Jungfernfahrt von Karl Drais anno 1817 konnte mit über 100 Einzelveranstaltungen, lokale Fahrrad-Aktionen, große Festivals, internationale Konferenzen, eine erfolgreiche Museumsschau und wichtige Verbesserungen im städtischen RadNetz eine herausragende Bilanz ziehen.

Klaus Elliger, Leiter des Fachbereichs Stadtplanung der Stadt Mannheim, nahm die Auszeichnung erfreut entgegen und sagte dazu: „Die Auszeichnung als fahrradfreundliche Kommune ist für Mannheim eine große Ehre und Belohnung zugleich.“

Mit dem Beitritt zur Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundliche Kommunen Baden-Württemberg (AGFK-BW) sowie dem Gemeinderatsbeschluss zum 21-Punkte-Programm zur Förderung des Radverkehrs hat Mannheim sich 2010 auf den Weg gemacht, sich zu einer der fahrradfreundlichsten Großstädte weiterzuentwickeln. „Das 21-Punkte-Programm hat einen großen Schub für die Radverkehrsförderung in Bereichen wie Infrastruktur, Förderung der Zielgruppenarbeit und Öffentlichkeitsarbeit gegeben“, sieht sich Bürgermeister Quast in der Arbeit bestärkt.

Mit dem Zertifikat „Fahrradfreundliche Kommune“ werden seit 2011 Städte, Gemeinden und Landkreise mit einer vorbildlichen Radverkehrsförderung ausgezeichnet.

Hintergrund:
Voraussetzung für eine Auszeichnung als „Fahrradfreundliche Kommune“ ist die Mitgliedschaft in der Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundlichen Kommunen Baden-Württemberg e.V. (AGFK-BW). Die Mitgliedschaft selbst ist an Standards geknüpft.

Die Bewertung der Kommunen erfolgt anhand eines anspruchsvollen Prüfkatalogs der sich an den Handlungsfeldern der RadSTRATEGIE Baden-Württemberg orientiert. Voraussetzung für eine Auszeichnung sind unter anderem konkrete konzeptionelle Grundlagen, eine gut entwickelte Infrastruktur, Kommunikation und Verkehrssicherheit. Auch die Ausstattung der Radverkehrsförderung mit Geld und Personal wird bewertet.

In der Prüfkommission vertreten sind: Verschiedene Ministerien, die Regierungspräsidien, die kommunalen Landesverbände sowie maßgebliche Interessenvertreterinnen und Interessensvertreter.

Text: Stadt Mannheim Foto: Ben Van Skyhawk

19.12.2017


Nebenwohnsitzsteuer ab 1. Januar fällig – Steueramt verschickt Steuererklärungsformular

Rund 12.000 potenzielle Nebenwohnsitzsteuerpflichtige werden in der kommenden Woche vom Steueramt angeschrieben

Im April dieses Jahres wurden rund 20.000 Menschen, die bis dato in Mannheim mit Nebenwohnsitz angemeldet waren, von der Stadt angeschrieben. Sie wurden darüber informiert, dass, wie vom Gemeinderat beschlossen, ab 1. Januar 2018 eine Nebenwohnsitzsteuer anfällt. Wer sich daraufhin noch nicht auf einen Hauptwohnsitz in Mannheim umgemeldet oder auch ganz abgemeldet hat, erhält in der kommenden Woche erneut Post von der Stadt. Diese kommt diesmal direkt vom Steueramt und beinhaltet das entsprechende Steuererklärungsformular.

„Wir wollen mithilfe der Nebenwohnsitzsteuer bewirken, dass sich diejenigen, die zwar in Mannheim leben, hier aber bislang nicht mit Hauptwohnsitz gemeldet sind, dies ändern. Denn nur für Einwohnerinnen und Einwohner mit Hauptwohnsitz erhalten wir öffentliche Mittel aus dem Finanzausgleich. Die können wir wiederum unter anderem in Schulen, Soziales oder Straßenbau und Brücken investieren. Wer sich ummeldet, leistet damit also einen Beitrag zur Finanzierung der städtischen Leistungen, ohne selbst etwas bezahlen zu müssen“, erklärt Erster Bürgermeister und Kämmerer Christian Specht und führt weiter aus: „Uns geht es darum, eine Gerechtigkeitslücke zu schließen. Für diejenigen, die sich nicht ummelden, stellt die Nebenwohnsitzsteuer eine Art Kompensation dar, sozusagen eine solidarische Mitfinanzierung. Wer die Steuer vermeiden möchte, kann sich selbstverständlich noch ummelden.“

Eine Ummeldung von Neben- auf Hauptwohnsitz geht schnell und kostet nichts. Von einer Änderung des Meldestatus profitiert nicht nur die Stadt, sondern auch die Neubürgerin und der Neubürger selbst: Man erhält die Möglichkeit, einen Anwohnerparkausweis zu erwerben, kann sämtliche städtische Dienstleistungen nutzen und an Wahlen teilnehmen. Ein Wahlrecht zwischen Haupt- und Nebenwohnung besteht in Deutschland nicht. Hauptwohnung ist die vorwiegend genutzte Wohnung.

Nach dem Schreiben im April hatten sich circa 550 Personen von Neben- auf Hauptwohnsitz in Mannheim umgemeldet. Begleitet wurde der damalige Aufruf zur Ummeldung von einer Kampagne der Stadt: Unter dem Motto „Mannheimer/in werden“ hat jeder, der sich bis 30. Juni 2017 umgemeldet hat, kostenlose Eintrittskarten für die städtischen Parks und Freibäder, Gutscheine für das Nationaltheater oder VRN-Tickets erhalten.
Einige Schreiben kamen als unzustellbar von der Post zurück. Andere Personen teilten aufgrund des Anschreibens mit, dass kein Nebenwohnsitz mehr in Mannheim bestehe. Somit konnte in diesen Fällen eine Bereinigung der Meldedaten des Fachbereichs 33, Bürgerdienste durchgeführt werden.
Durch beides reduzierte sich die Anzahl der Nebenwohnsitzinhaber um weitere 6.950 Personen. Weitere 500 werden jetzt nicht angeschrieben, da sie noch nicht volljährig sind, wie beispielsweise minderjährige, in Mannheim allein lebende Auszubildende.

Rund 12.000 Personen verbleiben damit als potenzielle Nebenwohnsitzsteuerpflichtige. In dem Schreiben, das sie nun vom Steueramt erhalten, ist ein Vordruck „Nebenwohnsitzsteuererklärung“ enthalten, der auszufüllen und an das Steueramt der Stadt Mannheim zurückzuschicken ist.

Die Nebenwohnsitzsteuer beträgt 10 % der Nettokaltmiete. Bei einer beispielhaften monatlichen Kaltmiete von 400 EUR wären folglich jährlich 480 EUR Nebenwohnsitzsteuer fällig. Damit liegt Mannheim im landesweiten Durchschnitt: Viele andere baden-württembergische Städte erheben schon seit Jahren eine Nebenwohnsitzsteuer, unter anderem Heidelberg (seit 2006), Stuttgart (seit 2010) oder Freiburg (seit 2012), aber auch Mannheims Schwesterstadt Ludwigshafen in Rheinland-Pfalz (seit 2012).
Das Projekt zur Einwohnergewinnung ist eines der Schlüsselprojekte des Masterplans für die Strukturelle Haushaltskonsolidierung in Mannheim (SHM²), das letztes Jahr im November vom Gemeinderat beschlossen wurde.

Stadt Mannheim

19.12.2017


Politessen künftig e-mobil unterwegs

Insgesamt acht Elektro-Autos gehören von nun an zum Fuhrpark des Fachbereichs Sicherheit und Ordnung. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Allgemeinen Ordnungsdienstes und der Verkehrsüberwachung werden künftig mit dieser umweltfreundlichen Alternative auf ihren Dienstfahrten unterwegs sein.

Insgesamt acht Elektro-Autos gehören von nun an zum Fuhrpark des Fachbereichs Sicherheit und Ordnung. Im Bild: Erster Bürgermeister christian Specht und MVV-Vertriebsvorstand Ralf Klöpfer

„Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Überwachung des ruhenden Verkehrs legen bei ihren Dienstfahrten täglich bis zu 100 Kilometer innerhalb der Stadtgrenzen zurück. Wenn sie diese künftig mit den emissionsfreien Elektro-Autos fahren, können wir damit die Stickstoffdioxid-Belastung in unserer Stadt deutlich reduzieren“, konstatiert Erster Bürgermeister und Sicherheitsdezernent Christian Specht. „So leisten wir einen weiteren Beitrag zum Klimaschutz und der Luftreinhaltung in unserer Stadt und damit gleichzeitig zu unserem Masterplan ‚Green City‘.“

Erster Bürgermeister christian Specht und MVV-Vertriebsvorstand Ralf Klöpfer betanken eines der acht E-Autos mit Strom

„Elektromobilität ist ein unverzichtbarer Baustein für mehr Nachhaltigkeit und Klimaschutz“, betont auch MVV-Vertriebsvorstand Ralf Klöpfer. „Als Energieunternehmen leisten wir unter anderem mit dem Ausbau der Lade-Infrastruktur in Mannheim einen Beitrag dafür, dass die Mobilität der Zukunft auch in unserer Stadt Wirklichkeit werden kann.“

Mit den acht neuen Elektro-PKW erfolgt, nach der Beschaffung von zehn E-Bikes 2016 und 2017, nun ein weiterer Schritt in der Nutzung von Elektromobilität. Der Anteil der Elektro-PKW an der Anzahl der Dienstfahrzeuge des Fachbereichs von zukünftig 32 Fahrzeugen soll auch weiter ausgebaut werden. So ist die Anschaffung weiterer vier Elektrofahrzeuge im Jahr 2018 geplant. Fahrzeuge, die Standheizungen benötigen, wie die Fahrzeuge der Überwachung des fließenden Verkehrs oder Fahrzeuge, die eine hohe elektrische Kapazität für die Kühlung von erhobenen Lebensmittelproben benötigen, sollen zunächst noch nicht als E-Fahrzeuge beschafft werden. Die neuen Fahrzeuge sind, wie alle Dienst-KFZ des Fachbereichs, für drei Jahre geleast.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Allgemeinen Ordnungsdienstes und der Verkehrsüberwachung werden künftig mit den E-Autos auf ihren Dienstfahrten unterwegs sein.

Die neuen E-Autos haben, abhängig von verschiedenen Faktoren, wie z.B. Fahrverhalten und Außentemperatur, eine Reichweite von circa 200 Kilometern und sind damit für das übliche Tagesgeschäft sehr gut geeignet. Der Stromverbrauch liegt bei 12,7 kWh pro 100 Kilometern. Das Aufladen der neuen Dienstfahrzeuge erfolgt entweder über Schnellladestationen im Dienstgebäude, sogenannte Wallboxes, oder alternativ über Nacht per gewöhnlicher Steckdose.

Stadt Mannheim

19.12.2017


Radjubiläum in Mannheim setzt Impulse nach Innen und Außen: Stadt zieht herausragende Bilanz zu „200 Jahre Fahrrad“

FK Day, Miss Bicycle und OB Dr. Peter Kurz

Über 100 Einzelveranstaltungen, lokale Fahrrad-Aktionen, große Festivals, internationale Konferenzen, eine erfolgreiche Museumsschau und wichtige Verbesserungen im städtischen RadNetz: die Bilanz zu „Monnem Bike – Mannheim feiert 200 Jahre Fahrrad“ ist herausragend. Oberbürgermeister Dr. Kurz unterstrich bei einer abschließenden Pressekonferenz die große Bedeutung des Jahres für Mannheim: „Es ist uns hervorragend gelungen, Mannheim weit über die Region hinaus als kreative und spannende Erfinderstadt zu positionieren und gleichzeitig auf lokaler Ebene die positiven Aspekte von Stadtentwicklung, Lebensqualität und Förderung von Fuß- und Radverkehr erlebbar zu machen.“

Das mehrmonatige Mannheimer Programm anlässlich der Jungfernfahrt von Karl Drais anno 1817 startete bereits 2016 mit einem lokalen Mitmach-Wettbewerb und einer großen Landesausstellung zum Fahrrad im Mannheimer TECHNOSEUM. Im eigentlichen Jubiläumsjahr folgten unter anderem ein eigenes Drais-Musical, eine Kunstinstallation am „ersten Radweg der Welt“, eine mobile Fahrradkino-Reihe und eine spektakuläre Fahrrad-Show im Ehrenhof des Mannheimer Schlosses. Höhepunkt des Festjahres war ein zweitägiges Radkultur-Festival auf gesperrten Straßen mitten in der City, bei dem rund 180.000 Menschen die Stadt in ganz neuer Qualität erleben konnten.

Viele Partner und Verbände auf Landes-, Bundes- und europäischer Ebene beteiligten sich mit eigenen Veranstaltungen an dem Mannheimer Festjahr. Vor allem Konferenzen wie der “5. Nationale Radverkehrskongress“ und die „International Cycling Conference“ konnten Impulse für die weitere Förderung des Radverkehrs in Mannheim liefern. „Durch den beeindruckenden Dialog mit vielen überregionalen Partnern wurden wir bestätigt, mit unserem 21-Punkte-Programm auf dem richtigen Weg zu sein. Gleichzeitig werden wir bei der künftigen Förderung des Radverkehrs noch mehr auf eine attraktive Radinfrastruktur achten. Mit der Ankündigung des Landes, einen Radschnellweg von Mannheim nach Heidelberg zu bauen, hat sich eines der Hauptthemen des in Mannheim angestoßenen Fachdiskurses bereits vor Ort verstetigt“, so Klaus Elliger, Fachbereichsleiter Stadtplanung. Mit der Fertigstellung des lange umstrittenen Umbaus der Bismarckstraße und dem Umbau der Berliner Straße zu einer attraktiven Fahrradstraße wurden im Jubiläumsjahr zwei wegweisende Großprojekte eingeweiht. Mannheim möchte seinen Radverkehrsanteil bis 2020 auf 25 Prozent steigern.

Als Stadt im Wandel und Erfinderstadt des Fahrrads erreichte Mannheim in diesem Jahr eine überwältigende Medienresonanz. Nahezu alle nationalen Leitmedien berichteten über das Jubiläum, darüber hinaus gab es viele zum Teil ausführliche Berichte in internationalen Medien rund um den Globus von Australien, Indien bis in die USA.

Bei den vielen Aktivitäten des Jahres wurde das städtische Organisationsteam durch 122 freiwillige Helfer unterstützt. Die Gesamtkosten der städtischen Veranstaltungen blieben im vorgegebenen, vom Gemeinderat genehmigten, Kostenrahmen.

Mehr Informationen zum Radjubiläum finden Sie unter: www.monnem-bike.de.

Stadt Mannheim

19.12.2017


Erinnerung an unverzichtbares Engagement: 5. Dezember ist Tag des Ehrenamts

Der 5. Dezember ist der internationale Tag des Ehrenamts.

Mehr als ein Drittel, rund 35 Prozent der Mannheimerinnen und Mannheimer sind ehrenamtlich tätig. Sie sind im Einsatz bei der Freiwilligen Feuerwehr, im Rettungsdienst, in der Flüchtlingshilfe oder betreuen Kinder und Jugendliche. Sie arbeiten mit in den mehr als 2.500 eingetragenen Vereinen in Mannheim oder in Verbänden, wie zum Beispiel dem Stadtjugendring und packen mit an im Stadtteil und Quartier. Sie engagieren sich als Schöffin und Schöffe, als Ehrenamtliche in der Kommunalpolitik, als Personalrätinnen und Personalräte in Betrieben, im Umweltschutz, in der Projektarbeit und in der Nachbarschaftshilfe oder in der Kirchengemeinde. Sie arbeiten freiwillig und unentgeltlich für andere Menschen, Initiativen oder Projekte.

„Über ein Drittel der Mannheimerinnen und Mannheimer ist ehrenamtlich engagiert. Das ist eine enorme Zahl, die unsere Stadt auch prägt. Dieses Engagement ist wichtig. Eine Stadt lebt nicht von politischen Entscheidungen und von der Leistung der Verwaltung, sondern eine Stadt wird jeden Tag im Grunde erschaffen durch das Engagement der vielen – im beruflichen, aber auch im ehrenamtlichen Bereich und deswegen ist dieser Tag ein guter Anlass dafür, einmal Danke zu sagen,“ erklärt Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz in einer Videobotschaft auf Facebook und Twitter.

Wer sich in Mannheim ehrenamtlich engagieren will, erhält Hilfe und Beratung bei der Machmit-Freiwilligenbörse im Rathaus oder kann die Online Freiwilligenbörse nutzen, die mehr als 230 Angebote für ehrenamtliche Tätigkeiten bereithält.

Für alle, die sich für ein Ehrenamt qualifizieren wollen, bietet die Stadt Seminare in Kooperation mit freien Trägern aus Mannheim an. Die Seminare stärken die individuellen Kompetenzen der Ehrenamtlichen, zum Beispiel durch den Besuch von Rechtsseminaren oder durch den Besuch von Schulungen für Ehrenamtliche in „Lotsenfunktion“, wie in der Lernbegleitung von Kindern und Jugendlichen, in der Flüchtlingshilfe oder als Mentorinnen und Mentoren für bürgerschaftliches Engagement. Die Fortbildungsangebote dienen auch der Professionalisierung der Vereinsarbeit. Das aktuelle Fortbildungsangebot steht unter www.mannheim.de/schulungsangebot bereit.

Kontakt und Infos zum Ehrenamt:

Fachbereich Rat, Beteiligung und Wahlen, Team Bürgerschaft und Beteiligung, Beauftragte für bürgerschaftliches Engagement der Stadt Mannheim, Manuela Baker-Kriebel, manuela.baker-kriebel@mannheim.de

Die Videobotschaft des Oberbürgermeisters:

Stadt Mannheim

19.12.2017


Mehreinnahmen aus Steuerschätzung und Fördermitteln: 100 Mio. Euro für Schulsanierung

Nach der Steuerschätzung vom November sind für die nächsten Jahre weitere Mehreinnahmen zu erwarten. Zusätzlich haben sich Bund und Länder im Rahmen des Kommunalinvestitionsgesetzes über Finanzhilfen der Kommunen zur Sanierung von Schulen verständigt.

„Diese ungeplanten zusätzlichen Einnahmen werden es der Stadt Mannheim ermöglichen, mit insgesamt 100 Mio. Euro einen neue Dimension an Investitionen in die Schulbauten zu realisieren und zugleich das Klinikum finanziell zu unterstützen. Gerade bei den Schulen erfolgt endlich eine Unterstützung durch den Bund“, fasst Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz die Verwendung der neuen Mittel zusammen.

Laut aktueller Steuerschätzung von November 2017 kann die Stadt Mannheim in den kommenden vier Jahren mit zusätzlichen 52,3 Mio. Euro planen. Diese ergeben sich aus Mehrerträgen, die sich auf die einzelnen Jahre wie folgt verteilen:
2018: 13,9 Mio. Euro
2019: 15,3 Mio. Euro
2020: 10,4 Mio. Euro
2021: 12,7 Mio. Euro

„Der im Oktober eingebrachte Haushaltsplan basierte auf den Ergebnissen der Steuerschätzung von Bund, Ländern und Kommunen vom Mai dieses Jahres. Diese wurden durch die Steuerschätzung vom November abgelöst. Danach dürfen die Kommunen im Rahmen des Finanzausgleichs insbesondere bei der Einkommensteuer mit Mehrerträgen planen“, stellt Erster Bürgermeister und Kämmerer Christian Specht fest.

Zusätzlich zu diesen aktuellen Mehrerträgen durch die Steuerschätzung bekommt die Stadt Mannheim die Möglichkeit, entsprechend des Kommunalinvestitionsgesetzes direkt beim Bund Fördergelder zur Sanierung der Schulinfrastruktur zu beantragen. Begründet wird dies durch eine kürzlich durch das Land vorgenommene Einstufung Mannheims als finanzschwache Kommune – eine Einstufung, die unter anderem auch für die Städte Stuttgart, Karlsruhe, Freiburg und Pforzheim gilt.

Die Höhe der Fördergelder liegt bei 25 % dessen, was die Stadt Mannheim aus eigener Kraft in die Schulsanierung investiert. „Um die maximale Fördersumme für Mannheim in Höhe von rund 25 Mio. Euro zu erhalten, müssten wir in den nächsten vier Jahren 100 Mio. Euro in die Schulsanierung investieren. Bislang sind im Haushalt insgesamt 80 Mio. Euro für Schulen eingestellt, davon 68 Mio. Euro für Investitionen – das heißt: 32 Mio. Euro werden zusätzlich benötigt, um die maximale Förderung zu erreichen“, so Specht.

Ein weiterer Teil der Mehreinnahmen wird für die Finanzierung des Universitätsklinikums benötigt. Um der notwendigen Unterstützung für die Universitätsmedizin zu entsprechen, werden zusätzlich zu den bereits veranschlagten jährlichen 10 Mio. Euro weitere 58 Mio. Euro in den Jahren 2018 und 2019 und weitere 6 Mio. Euro in den Jahren 2020 und 2021 im städtischen Haushalt zur Verfügung gestellt.

Stadt Mannheim

19.12.2017


Seniorenfasching 2018 im Rosengarten: Kartenvorverkauf startet

Das Seniorenbüro lädt zur Seniorenprunksitzung mit der „Fröhlich Pfalz“ am Montag, 5. Februar 2018, 14:11 Uhr, in den Musensaal des Mannheimer Rosengartens ein. Der Kartenvorverkauf begann am 1. Dezember 2017. Die Eintrittskarten kosten zwölf bzw.15 Euro inklusive Brezeln und bereitgestellte Getränke. Außerdem werden nur am Veranstaltungstag Emporekarten ohne Verzehr zum Preis von sieben Euro angeboten.

Die Eintrittskarten sind beim Seniorenbüro in der Kurpfalzpassage K 1, 7 – 13, montags bis freitags von 9 bis 15 Uhr erhältlich. Zudem gibt es die Vorverkaufskarten beim Seniorenrat im Stadthaus N 1 sowie auf Anfrage in den SeniorenTreffs in den verschiedenen Stadtteilen.

Weitere Informationen erhalten Sie telefonisch unter 0621 293-3447, -3176 oder -3088.

Stadt Mannheim

19.12.2017


Stadt Mannheim für Konzept zur seniorengerechten Quartiersentwicklung ausgezeichnet

Die Stadt Mannheim wurde im Ideenwettbewerb „Quartier 2020 – Gemeinsam.Gestalten“ des Sozialministeriums Baden-Württemberg für ihr Konzept zur seniorengerechten Quartiersentwicklung des neu entstehenden Stadtteils FRANKLIN ausgezeichnet.

Sozial- und Integrationsminister Manne Lucha übergab die Auszeichnung an Hermann Genz, Leiter des Fachbereichs Arbeit und Soziales der Stadt Mannheim

Sozial- und Integrationsminister Manne Lucha und Staatsekretärin Bärbl Mielich haben bei einer Preisverleihung im Neuen Schloss in Stuttgart 53 Kommunen für ihre Ideen und Konzepte zur generationengerechten Quartiersentwicklung mit Preisgeldern in Höhe von insgesamt 2,7 Millionen Euro ausgezeichnet.

Insgesamt hatten sich 147 Kommunen aus dem ganzen Land an dem Wettbewerb beteiligt. Ihnen sei eines gemeinsam, so die Staatsekretärin: Kommune, zivilgesellschaftliche Partner und Bürgerschaft zögen zusammen an einem Strang. „Damit sind Sie Pioniere und Vorbilder für andere Kommunen im Land, die sich ebenfalls auf den Weg machen wollen. Wir freuen uns jetzt schon darauf, zu sehen, wie sich Ihre Quartiere in den nächsten Jahren entwickeln“, so die Staatsekretärin.

Den Preis für das Vorhaben „FRANKLIN – Schaffung ambulanter Versorgungsstrukturen für ältere Menschen“ nahm der Leiter des Fachbereichs Arbeit und Soziales, Hermann Genz, entgegen.

Zentrales Ziel des Vorhabens ist die Entwicklung des Wohnquartiers FRANKLIN hin zu einem inklusiven seniorengerechten Quartier. Der Zielsetzung eines inklusiven Quartiers folgend, werden für das neu entstehende Quartier passgenaue und bedarfsgerechte Strukturen der ambulanten Pflege und Unterstützung für ältere Menschen entwickelt. Den Menschen im Quartier soll ermöglicht werden, so lange wie möglich ein selbstbestimmtes Leben in ihrer eigenen Wohnung zu führen.

"Quartier 2020 - Gemeinsam.Gestalten." - Preisträger

Bestandteile des Vorhabens sind:

  • Schaffung der Voraussetzungen für ambulante Versorgungssicherheit in privatem Wohnraum im Quartier für ältere pflegebedürftige Menschen
  • Aufbau nachbarschaftlicher Strukturen und bürgerschaftlichen Engagements
  • Beratungsangebote für Pflegebedürftige und deren Angehörige
  • Entwicklung von Begegnungsmöglichkeiten in einem Quartierszentrum

Text: Stadt Mannheim Foto: Ministerium für soziales und Integration Baden-Würtemberg

19.12.2017


Ergebnis der Sicherheitsbefragung: Bundesweiter Anstieg der Angst vor Kriminalität spiegelt sich auch in Mannheim wider

Zum zweiten Mal hat die Stadt Mannheim im letzten Herbst bei Bürgerinnen und Bürgern eine Sicherheitsbefragung durchgeführt. Nun liegen die ausgewerteten Ergebnisse vor, die Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz heute gemeinsam mit Erstem Bürgermeister und Sicherheitsdezernent Christian Specht und Prof. Dr. Dieter Herrmann vom Institut für Kriminologie der Universität Heidelberg präsentiert hat.
Als wesentliche Erkenntnisse lassen sich festhalten: Die Kriminalitätsfurcht ist in Mannheim, wie in vielen anderen deutschen Städten auch, in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Die Integrationsarbeit funktioniert in Mannheim gut, so gibt es keine pauschalen Vorurteile gegen Menschen mit ausländischen Wurzeln.

„Wir arbeiten kontinuierlich am Thema Sicherheit. Erfolge verlangen das Engagement vieler, auch unterschiedlicher Dezernate und Fachbereiche. Wichtig ist die regelmäßige Abfrage, um die Wirkung unserer Maßnahmen besser abzuschätzen und neue Maßnahmen zielgenau zu planen“, erläuterte Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz die Sicherheitsbefragung.

„Auf das deutschlandweit gestiegene Angstniveau haben die Mannheimer Bürgerinnen und Bürger insbesondere mit einer Anpassung ihres Verhaltens reagiert. Laut Befragungsergebnis hat sich der Anteil derjenigen, die ihre Freizeitaktivitäten aus Angst vor einer Straftat eingeschränkt haben, gegenüber 2012 verdoppelt“, so Hermann. „Die Lebensqualität in den Stadtteilen als auch die Lebensqualität in der Gesamtstadt Mannheim hat sich hingegen nach Einschätzung der Befragten nur leicht verschlechtert.“

Als größtes Problem schätzen die Befragten den ästhetischen Bereich ein: Schmutz und Müll im öffentlichen Raum sehen 54 % als großes Problem. An zweiter Stelle der Problembereiche rangieren Falschparker mit 50 %, gefolgt von Autofahrern, die mit Raserei oder Posing bei 46 % der Befragten für Unbehagen sorgen.

Bei der Frage nach sogenannten Incivilities, also Ordnungsstörungen wie Verschmutzung und sozial unangepasstes Verhalten in der Öffentlichkeit, wurde diesmal unter anderem zwischen drei Migrantengruppen unterschieden: Migranten, die schon lange in Deutschland leben, Arbeitseinwanderer aus Osteuropa und schließlich Asylsuchende, die in den letzten Jahren nach Mannheim kamen.
Der Anteil der Befragten, die in diesen Gruppen ein Problem sehen, ist unterschiedlich: Während er in Hinblick auf die erste Gruppe relativ klein und gegenüber der ersten Sicherheitsbefragung von 2012 auch deutlich gesunken ist, liegt er für die zweite Gruppe auf dem Gesamtwert des Jahres 2012, und ist bezüglich der zuletzt genannten Gruppe am Größten.
Auch bundesweit sind insbesondere Ängste vor Terrorismus, vor politischem Extremismus und vor Spannungen durch den Zuzug von Ausländern von 2015 auf 2016 erheblich angestiegen. Dieser Anstieg von 2015 auf 2016 um durchschnittlich 40 % ist von 2016 auf 2017 lediglich um ca. 5-10 % zurückgegangen. „In diesem Kontext werden natürlich auch lokale Befragungsergebnisse beeinflusst“, erläutert Hermann.

Positiv zu bewerten ist, dass das Vertrauen in Polizei und Politik in Mannheim laut Befragungsergebnis gestiegen ist. „Das zeigt uns, dass der Anstieg der Kriminalitätsfurcht nicht die Basis der Gesellschaft erschüttert hat“, konstatiert Erster Bürgermeister und Sicherheitsdezernent Christian Specht. „Wir haben in den letzten Jahren vielfältige Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit in Mannheim unternommen, wie beispielsweise die Aufstockung des Kommunalen Ordnungsdienstes, die Installation unseres ‚Sicherheitscontainers‘ am Paradeplatz oder aktuell die Planungen zum Ausbau der Videoüberwachung. Das wird von den Bürgerinnen und Bürgern wahrgenommen und positiv bewertet. Auf Basis der aktuellen Befragung können wir nun gezielt weitere Projekte und Maßnahmen anstoßen und ausbauen.“ Dies ist möglich, da mithilfe der Befragung Stadtbezirke und Personengruppen mit hoher Kriminalitätsfurcht sowie Furchtursachen identifiziert werden können.

Nach Stadtteilen betrachtet, ist die Kriminalitätsfurcht der Einwohner von Wallstadt, dem Lindenhof und Neuostheim/Neuhermsheim im eigenen Quartier am niedrigsten. Die höchsten Werte erreichen die Neckarstadt-West, der Jungbusch und die Innenstadt. Auf die Frage nach Gegenden, in denen sie sich fürchten würden, die außerhalb des eigenen Wohngebietes liegen, antworteten die Befragten gehäuft Jungbusch mit 63 %, gefolgt von der Neckarstadt-West mit 55 % und der Innenstadt mit 44 %.

Für die Sicherheitsbefragung wurden im letzten Herbst 10.000 zufällig ausgewählte Personen ab 14 Jahren angeschrieben. Davon haben sich 3.272 Personen und damit 36 % an der Umfrage beteiligt, das sind 7 Prozentpunkte mehr als bei der ersten Befragung im Frühjahr 2012.

Stadt Mannheim

19.12.2017


Jugend-Hackathon in Mannheim: Programmieren, Tüfteln und Spaßhaben in der Stadtbibliothek

Die Initiative Kindermedienland Baden-Württemberg veranstaltet ein Programmier-Wochenende für Jugendliche in Mannheim
 
Vom 19. bis 21. Januar 2018 findet in der Stadtbibliothek Mannheim der zweite „Hack To The Future“ statt. Computer- und technikbegeisterte Jugendliche treffen auf erfahrene Fachleute und entwickeln innerhalb eines Wochenendes gemeinsam ihre eigenen digitalen Projekte. Das Event fördert junge Programmier-Talente und bietet ihnen eine Plattform zum Coden, Vernetzen und Spaßhaben.

Programmieren, Computerspiele entwickeln oder Apps kreieren – das sind Tätigkeiten, die man für gewöhnlich nicht in einer Bibliothek verortet. Doch zum Jahresbeginn 2018 verwandeln sich die Mannheimer Kinder- und Jugendbibliothek und das N³-Bibliothekslabor für ein Wochenende in einen Hackerspace für junge Programmiererinnen und Programmierer. Bei der neuen Hackathon-Reihe des Kindermedienlandes, „Hack To The Future – Coding für Jugendliche in Baden-Württemberg“, entwickeln Jugendliche zwischen zwölf und 18 Jahren mit der Unterstützung von erfahrenen Mentorinnen und Mentoren nützliche digitale Prototypen. Höhepunkt ist die Abschlusspräsentation am Sonntag, 21. Januar 2018, bei der die Jugendlichen ihre Ergebnisse vor Freunden, Familie und Interessierten vorstellen.

Nachwuchsförderung in der Metropolregion Rhein-Neckar

„Nach unserem erfolgreichen Start in Stuttgart freuen wir uns sehr, unsere Hackathon-Reihe jetzt in Mannheim fortzusetzen“, sagte Rudi Hoogvliet, Sprecher der Landesregierung. „Die Metropolregion Rhein-Neckar ist ein wichtiger Ausbildungs- und Wirtschaftsstandort im Bereich Software und IT und man merkt, dass auch bei vielen Jugendlichen hier ein großes Interesse an diesen Themen besteht. Mit der Initiative Kindermedienland können wir einen schönen Rahmen bieten, in dem sich die Teilnehmer ausprobieren können – unterstützt durch engagierte Expertinnen und Experten.“

Stadtbibliothek und Hacker-Vereine arbeiten eng zusammen

Hack To The Future wird von der MFG Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg in enger Kooperation mit der Stadtbibliothek Mannheim und der Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg (LFK) organisiert. Die Stadtbibliothek Mannheim bietet mit dem N³-Bibliothekslabor einen Ort, an dem man zusammen mit anderen kreativ sein, neue Dinge ausprobieren und entdecken kann. Inhaltliche und praktische Unterstützung bieten der Chaos Computer Club Mannheim, der Verein Hackerstolz und das RaumZeitLabor, das den verantwortungsbewussten und kreativen Umgang mit Technik fördert.

Jugendliche zwischen zwölf und 18 Jahren, die gerne tüfteln und programmieren, können sich über www.hacktothefuture.de für die Veranstaltung anmelden. Erwachsene aus den Bereichen IT, Pädagogik, Gamedesign oder Projektmanagement, die die Jugendlichen mit Rat und Tat unterstützen möchten, können sich ebenfalls online als Mentorin oder Mentor anmelden.

Am 21. Januar 2018 findet um 14 Uhr die Abschlusspräsentation von Hack To The Future statt, zu der auch Medienvertreter herzlich eingeladen sind.

Weiterführende Links:
www.hacktothefuture.de
www.kindermedienland-bw.de |www.facebook.com/kindermedienland.bw/
www.stadtbibliothek.mannheim.de | www.facebook.com/Bibliothekslabor
www.ccc-mannheim.de | www.hackerstolz.de | www.raumzeitlabor.de

Stadt Mannheim

19.12.2017


Königin Silvia von Schweden verleiht Mannheim den Architekturpreis Ralph Erskine Award 2017 für das Entwicklungsprojekt „Zusammen bauen – voneinander lernen“

Der mit 10.000 US-Dollar dotierte Ralph Erskine Award geht dieses Jahr an ein Mannheimer Projekt. Erstmals in der Geschichte des Architekturpreises, welcher seit 1988 vom Verband Schwedischer Architekten (SAR) ausgelobt wird, erhält ein deutsches Projekt den begehrten Preis.

v.l.: Studenten und Dozenten der TU Kaiserslautern, Bürgermeister Lothar Quast, Tatjana Dürr, Stabstelle Baukultur der Stadt Mannheim, Königin Silvia von Schweden

Stockholm/Mannheim - Die herausragende Bedeutung des Projekts wurde zusätzlich durch die Verleihung durch Königin Silvia von Schweden unterstrichen, die erstmalig an der Veranstaltung teilnahm und den Preis persönlich überreichte. Die deutsche Delegation um die Studenten und Dozenten der TU Kaiserslautern sowie Bürgermeister Lothar Quast nahmen die Auszeichnung am Dienstag, 28. November 2017, im feierlichen Rahmen der schwedischen Architektur Gala in Stockholm vor rund 1200 Teilnehmern entgegen. Der Ralph Erskine Award wurde in den letzten 29 Jahren insgesamt nur elf Mal an herausragende internationale Projekte verliehen. Mit dem gemeinsamen Entwicklungsprojekt „Zusammen bauen - voneinander lernen“ konnte die Stadt Mannheim, das Land Baden-Württemberg und der Fachbereich Architektur der Technischen Universität Kaiserslautern (TU) die hochrangige Jury in Schweden überzeugen und den seltenen Preis nach Mannheim holen. Die Auszeichnung wird für Innovation in der Architektur und im Städtebau unter besonderer Berücksichtigung sozialer, ökologischer und ästhetischer Aspekte vergeben. Mit dem Preis werden Projekte ausgezeichnet, die vor allem „weniger privilegierten Schichten der Gesellschaft“ zugutekommen.

Die politische Bedeutung des einzigartigen Projekts wird dadurch deutlich, dass im Vorfeld der Preisverleihung erstmalig eine Podiumsdiskussion von der Deutschen Botschaft in Kooperation mit dem Goethe Institut veranstaltet wurde. Beim „Erskine Talk“ wurde über Themen wie beispielsweise „politische Stabilität in Krisenzeiten“ sowie „Engagement und Menschlichkeit“ diskutiert. Hierbei stellten Bürgermeister Lothar Quast und Tatjana Dürr von der städtischen Stabstelle Baukultur das Gemeinschaftsprojekt mit Bewohnern der Landeserstaufnahmeeinrichtung vor.

Gemeinschaftshaus auf Spinelli

„Wir sind sehr stolz auf diesen Preis, der uns bestätigt, dass wir in Mannheim auf dem richtigen Weg sind, den Städtebau zukunftsweisend zu betrachten und gleichzeitig die Zuwanderung mit all ihren aktuellen und zukünftigen Herausforderungen zu berücksichtigen. Das Projekt steht zudem beispielhaft für einen neuen Weg zwischen institutionellen und neuen Kooperationsmodellen“, beschreibt Bürgermeister Lothar Quast die Besonderheiten des Projekts. „Zusammen bauen - voneinander lernen“ war ein partizipatives studentisches Entwurfs- und Bauprojekt in Zusammenarbeit mit Bewohnern der Landeserstaufnahmeeinrichtung Spinelli in Mannheim. Gemeinsam arbeiteten 16 Studierende der TU Kaiserslautern und 25 Flüchtlinge von Mitte August bis Ende Oktober 2016 an einem Gemeinschaftshaus auf dem Gelände der Spinelli Barracks - einer Konversionsfläche, die im Jahre 2015 zu einer Erstaufnahmestelle für Flüchtlinge in Mannheim umfunktioniert wurde. Das entstandene rund 500 Quadratmeter große Gemeinschaftshaus bietet den Geflüchteten einen Ort der Zusammenkunft, des Austausches und der Völkerverbindung.

„Mit diesem Projekt geht die Stadt Mannheim neue Wege, um neue Formen öffentlicher Räume zu entwickeln, die das Wohlbefinden der Menschen sowohl in wirtschaftlicher wie auch sozialer Hinsicht fördern“, so Tatjana Dürr von der Mannheimer Stabstelle für Baukultur, die das Projekt mit der TU Kaiserslautern entwickelt und durch alle Instanzen manövriert hat. Mit dem Ralph Erskine Award erhält dieser neue Weg nun internationale Wertschätzung und schlägt die Brücke zu Ralph Erskines Verständnis zu Architektur und dem Leben: „Um ein guter Architekt zu sein, muss man Menschen lieben, denn Architektur ist eine angewandte Kunst und beschäftigt sich mit den Rahmenbedingungen für menschliches Leben.“

Der Ralph Erskine Award wird alle zwei bis vier Jahre vom Ruth and Ralph Erskine Nordic Fund vergeben. Er ist auf den Architekten Ralph Erskine zurückzuführen. Bekannt wurde der britisch-schwedische Architekt unter anderem durch die Wohnsiedlung Byker im englischen Newcastle upon Tyne. Zu seinen Werken zählten zudem ein Postgraduierten-College in Cambridge, die Universitätsbibliothek Stockholm sowie das Bürogebäude „Ark“ in London. Er unterrichtete an Hochschulen, hatte die Ehrendoktorwürde der Universität Lund inne und erhielt 1987 die Goldmedaille des Royal Institute of British Architects.

Text: Stadt Mannheim Foto: "Ehrung",fd Eriksson; "Gemeinschaftshaus", Yannick Wegner

19.12.2017


Abfallwirtschaft Mannheim verteilt Abfallkalender für 2018

Neu ab 2018: Bei Feiertagen Samstagsleerung

In den kommenden Wochen verteilen die Mitarbeiter der Abfallwirtschaft Mannheim den Abfallkalender für das Jahr 2018. Bis zum 24. Dezember hat jeder Haushalt den Kalender in seinem Briefkasten. Er ist ab Januar für das gesamte Jahr 2018 gültig. Neu ist, dass die Müllabfuhr nun auch samstags kommt, wenn der Leerungstermin wegen eines Feiertags vor- oder nachgeholt werden muss.

Der Abfallkalender bietet einen Überblick über die Abholtermine im Jahr 2018 für Rest- und Biomüll, für Papier und Wertstoffe, Grünabfälle und Weihnachtsbäume. Er informiert über das Angebot an den Recyclinghöfen und nennt die Standorte der nächsten Altglas- und Altkleidercontainer der Abfallwirtschaft Mannheim. Es ist ratsam, den Abfallkalender an zentraler Stelle im Haushalt aufzubewahren, um ihn bei Bedarf griffbereit zu haben.

Ab Mitte Dezember ist der Abfallkalender online unter www.abfallwirtschaft-mannheim.de zu finden. Dort sind die Abfuhrtermine hausnummerngenau eingetragen und jeder kann seinen persönlichen Kalender ausdrucken oder herunterladen. Mit dem kostenlosen Erinnerungsdienst ist es möglich, sich an die Termine der Müllabfuhr per E-Mail, per SMS oder mit der Abfall-App erinnern zu lassen. Wer sich darüber hinaus über die Abfallwirtschaft informieren möchte, kann zusätzlich den kostenlosen Newsletter abonnieren. Hier informiert die Abfallwirtschaft Mannheim unter anderem auch über Terminverschiebungen der Müllabfuhr, etwa aufgrund eines Feiertags.

Wer bis zum Jahresende keinen oder einen falschen Kalender hat, kann sich telefonisch bei der zentralen Behördennummer 115 melden.

Stadt Mannheim

19.12.2017


Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz beim „Diesel-Gipfel“ im Bundeskanzleramt - Gemeinsamer Projektantrag der Städte Mannheim, Heidelberg und Ludwigshafen

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat 30 Vertreter von Kommunen in das Bundeskanzleramt eingeladen, um über Sofortmaßnahmen zur Reduktion von Stickstoffdioxiden in Städten zu diskutieren. Der erste „Diesel-Gipfel“ hatte Anfang September stattgefunden. Im Anschluss hatte der Bund angekündigt, die Kommunen finanziell zu unterstützen. Von insgesamt einer Milliarde Euro für Maßnahmen zur Reduktion von Stickstoffdioxid-Immissionen steuert die Automobilindustrie 250 Millionen Euro bei.

Berlin - „Die Kommunen begrüßen die angekündigten Finanzhilfen des Bundes“, betont Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz. „Im Mittelpunkt der intensiven Diskussion stand die Frage, wie die Mittel tatsachlich schnell und unbürokratisch fließen können. Zentral war ebenso die Aussage, dass der Bundesregierung bewusst ist, dass es nicht allein bei diesem Sonderprogramm bleiben kann, sondern die Förderung verstetigt werden muss. Entscheidend ist aber auch die Botschaft: Ohne die Auto-Industrie, die breite und wirksame technische Nachrüstung und die schnellere Umstellung auf Euro6 können Fahrverbote für Dieselfahrzeuge nicht verhindert werden. Alle Programme können das nicht ersetzen.

Nach dem ersten Treffen hatte der Bund die Kommunen aufgefordert, Anträge zur Erstellung von sogenannten „Green City Plänen“ einzureichen. Die Stadt Mannheim hat dies gemeinsam mit den Städten Heidelberg und Ludwigshafen getan. Daraus soll im ersten Halbjahr 2018 ein Masterplan erarbeitet werden mit Maßnahmen zur Reduktion von Stickstoffdioxidausstößen. Hierunter fallen zum Beispiel die Digitalisierung kommunaler Verkehrssysteme und die Entwicklung intelligenter Verkehrssysteme, die zum Beispiel Parksuchverkehr vermeiden, die Elektrifizierung von städtischen Fahrzeugen und des ÖPNV sowie der Ausbau des Radverkehrs. Nach Auskunft des für die Prüfung der Anträge zuständigen Projektträgers, soll im Spätjahr 2018 die Höhe der finanziellen Zuwendung feststehen.

„Die Betroffenheit hinsichtlich der Grenzwertüberschreitungen ist in den drei Städten sehr ähnlich“, führt Kurz zur gemeinsamen Initiative aus. „Insofern macht ein gemeinsamer Antrag, auch aufgrund der hochverdichteten Siedlungsstruktur in der Region, Sinn.“ Auf Unmut stieß der Vorschlag des Bundes, die Gesamtsumme über viele einzelne Förderprojekte aufzuteilen. Hier soll es durch sogenannte Lotsen, die die Antragstellung begleiten, Verbesserungen geben.

Stadt Mannheim

19.12.2017


Neues Sozialgebäude auf dem Hauptfriedhof

Bürgermeisterin Felicitas Kubala (ganr r.), Betriebsleiter Andreas Adam (hinten r.), Architekt Bernhard Wondra (hinten l.) und die anwesenden Mitglieder des Gemeinderats: Helmut Lambert (parteiunabhängig), Ralph Waibel und Andrea Safferling (beide SPD) sowie Gabriele Baier (Grüne)

Zum Abschluss des Jubiläumsjahres 175-Jahre Hauptfriedhof Mannheim wurde das neue Sozialgebäude von Bürgermeisterin Felicitas Kubala und Betriebsleiter Andreas Adam bei einem offiziellen Rundgang der Öffentlichkeit vorgestellt. Im März 2016 begannen die Bauarbeiten, im Juni dieses Jahres konnte es fertiggestellt und von den gewerblichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bezogen werden.

Besichtigung der Wiederherstellung der Ofenlinie 1 im Krematorium

Neben modernen sanitären Anlagen, Büros und Sozialräumen überzeugt der Neubau auch mit seiner klaren zeitgenössischen Architektur. Bei der Planung durch das Mannheimer Architekturbüro „Motorplan“ wurden in Sachen Energiebilanz hohe Anforderungen gestellt: So dient zukünftig zum Beispiel die Nutzung der überschüssigen Abwärme des benachbarten Krematoriums zum Einsparen von Fernwärme. „Es ist uns ein Anliegen, Neu- und Umbauprojekte auf unseren Friedhöfen ästhetisch ansprechend sowie energieeffizient und umweltverträglich umzusetzen“, erklärt Bürgermeisterin Felicitas Kubala.

Im Januar 2018 sollen die Arbeiten am nächsten Bauabschnitt beginnen: Eine Fahrzeughalle, Werkstätten und Lagerflächen machen den neuen Betriebshof auf 650 m² komplett. „Wir liegen mit der Bauzeit und den anfallenden Kosten gut im Plan und freuen uns, unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mit den neuen Arbeits- und Sozialräumen nun ein zeitgemäßes Arbeitsumfeld bieten zu können“, freut sich Betriebsleiter Andreas Adam. Bis Dezember 2018 sollen alle Arbeiten fertiggestellt sein.

Text: Stadt Mannheim Foto: Thomas Tröster, 28.11.2017


Woche der Abfallvermeidung: Lebensmittel verwenden statt wegwerfen

Der beste Abfall ist der, der gar nicht erst entsteht. Das gilt auch für Lebensmittelabfälle. Leider landen zu viele Lebensmittel im Müll: eine enorme Verschwendung von Ressourcen und angesichts des Hungers in weiten Teilen der Welt auch ein moralisches Problem. Die Abfallwirtschaft Mannheim stellte daher die Vermeidung von Lebensmittelabfällen in den Mittelpunkt ihres Beitrags zur diesjährigen Europäischen Woche der Abfallvermeidung vom 18. bis 26. November. 34 Länder beteiligten sich dieses Jahr an der europaweiten Aktionswoche.

Haltbarkeitsdatum dient der Orientierung

Lebensmittelabfälle lassen sich schon durch das Befolgen weniger Verhaltenstipps deutlich reduzieren. Sorgfältige Planung, ein Blick auf den Vorrat im Kühlschrank vor dem Gang in den Supermarkt und die gute alte Einkaufsliste helfen dabei, nicht zu viel oder unnötige Lebensmittel einzukaufen. Wird doch einmal über den Bedarf hinaus einkauft, kann durch die richtige Lagerung von Lebensmitteln vermieden werden, dass diese schlecht werden, bevor sie verbraucht werden können. Vom Mittag- oder Abendessen übrig gebliebene Reste lassen sich oft schmackhaft weiterverarbeiten. Das aufgedruckte Mindesthaltbarkeitsdatum ist nicht immer gleich Verfallsdatum und die Lebensmittel sind auch nach dessen Ablauf in der Regel unbedenklich genießbar.

Wandelnder Milchkarton in der Fußgängerzone

Um das bewusst zu machen, veranstaltete die Abfallwirtschaft Mannheim am Freitag, dem 24. November, einen Aktionsstand in der Fußgängerzone gegenüber vom Wasserturm. Die Passantinnen und Passanten konnten beim Einräumen eines Kühl- und eines Vorratsschrankes ihr Wissen zur richtigen Lagerung von Lebensmitteln testen. In einem „Walk Act“ sorgte der Schauspieler Patrick Strohm als wandelnder Milchkarton für Aufmerksamkeit und informierte zum Thema Haltbarkeitsdatum.

Banane, Möhre, Döner und Co.

Vom 22. bis 24. November kamen insgesamt 18 Klassen in fünf Mannheimer Grundschulen in den Genuss einer modernen Form der Umweltpädagogik. In dem Theaterstück „Esst uns auf!“ von Patrick Strohm traten Banane, Möhre, Döner & Co. auf und sorgten für Begeisterung bei den Kindern, die ganz nebenbei lernten, dass Lebensmittel viel zu schade für die Tonne sind.

Tipps zur Abfallvermeidung im Internet

Zahlreiche praxistaugliche Tipps zur Vermeidung von Lebensmittelabfällen und Verpackungsabfällen sowie zu Recycling und Mülltrennung hat die Abfallwirtschaft Mannheim unter www.abfallwirtschaft-mannheim.de/abfallberatung zusammengestellt. Interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich außerdem unter www.zugutfuerdietonne.de informieren.

Stadt Mannheim, 28.11.2017


„Ritter, Recken, Raubgesindel“ in der Stadtbibliothek Vogelstang

Kai Rohlinger und das Duo „Bardensang und Zauberklang“ ziehen beim mittlerweile 3. Balladen-Abend in Vogelstang das Publikum in ihren Bann. Sie sind herzlich eingeladen, am

Freitag, 1. Dezember, 19 Uhr,

in der Zweigstelle Vogelstang der Stadtbibliothek, Mecklenburger Str. 62 (in der Geschwister-Scholl-Schule) den schönsten Ritterballaden zu lauschen. Vorgetragen werden sie von Kai Rohlinger, musikalisch umrahmt von Daniela Osietzki und Friedhelm Schneidewind an Harfe, Drehleier und Gemshorn. Freuen Sie sich auf einen Abend mit Helden in glänzender Rüstung, Streitern für das Gute – aber auch mit Rauf- und Trunkenbolden, Plünderern und Räubern.

Die Veranstaltung wird präsentiert vom Freundeskreis der Stadtbibliothek Vogelstang. Der Eintritt ist frei.

Stadt Mannheim, 28.11.2017


Nachhaltige Förderung: 20 Jahre Jugendakademie in Mannheim

Jubiläum in der Jugendakademie Mannheim. Vor 20 Jahren gegründet, fördert die Akademie gezielt besonders begabte Schülerinnen und Schüler. Gemeinsam mit Sponsoren und Bildungsbürgermeisterin Dr. Ulrike Freundlieb feierten Geschäftsführung und Schüler/-innen am Freitag, 24. November 2017.

Mit der Gründung 1997 der Kinder- und Jugendakademie Rhein-Neckar der Stiftung Begabtenförderung hat sich Mannheim als erste Stadt in Baden-Württemberg frühzeitig für eine gezielte Förderung von besonders begabten Schülerinnen und Schülern entschieden. Geschäftsführung, Kuratorium und Sponsoren feierten gemeinsam mit Bildungsbürgermeisterin Dr. Ulrike Freundlieb bei Roche in Mannheim.
„Es ist ein ganz besonderer Anlass und ich freue mich wirklich außerordentlich über die Kontinuität der Förderung seit zwei Jahrzehnten“, betonte die Bürgermeisterin die langjährigen Verdienste der Jugendakademie. „Die Förderung von Talenten ist eines der acht strategischen Ziele der Stadt. Für uns als Kommune bedeutet bedarfsgerechte Förderung dabei nicht nur Chancenungleichheiten abzubauen, es bedeutet auch, dass wir das Potenzial besonders begabter Kinder und Jugendlichen ihren Neigungen und Begabungen entsprechend zur Entfaltung bringen.“ Die Unterstützung speziell begabter Kinder und Jugendlicher sei nicht zuletzt ein weiteres Attraktivitätsmerkmal des Wirtschaftsstandortes Mannheim. Darum ist das Angebot der Jugendakademie bewusst breit aufgestellt und reicht von wissenschaftlichen Vorträgen bereits für die Mittelstufe bis hin zu Kooperationen mit kulturellen Einrichtungen. „Vor allem die enge Zusammenarbeit mit Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur ermöglicht eine zukunftsfähiges Förderung von außerordentlich hoher Qualität, die aktuelle Themen der Zeit berücksichtigt“ ergänzt die Bildungsbürgermeisterin.
„Als Förderer der ersten Stunde haben wir die Akademie immer gerne unterstützt, da uns das vielfältige Angebot, das speziell auf die Bedürfnisse leistungsstarker Kinder und Jugendlicher zugeschnitten ist, überzeugt“, so Dr. Elke Schwing, Ausbildungsleiterin, Roche.

Eine der wichtigsten Einrichtungen der Begabtenförderung

Der Gemeinderat hatte mit dem Beschluss zur Satzung der Stiftung Begabtenförderung der Stadt Mannheim im Juli 1997 die Einrichtung der Kinder- und Jugendakademie möglich gemacht. Seither ist die Akademie eine der wichtigsten Einrichtungen der Begabtenförderung in Mannheim und der Region. Mit ihrem Schwerpunkt auf einer nachhaltigen Förderung, die die Schülerinnen und Schüler in der Regel über mehrere Schuljahre hinweg am Begabtenprogramm teilhaben lässt, hebt sich die Konzeption in Mannheim von vielen vergleichbaren Angeboten auf Landes- und Bundesebene ab. Die große Bandbreite von verschiedensten Inhalten zeichnet die Arbeit der Akademie in den zurückliegenden 20 Jahren aus. „Als wir die Akademie damals mit einem Festakt in der Alten Feuerwache eröffneten, waren wir die Ersten in Baden-Württemberg“, erinnert sich Gottfried Becker, Mitbegründer und seither Mitglied der Geschäftsführung der Jugendakademie. „Von damals 80 Schülerinnen und Schülern sind wir heute auf rund 250 angewachsen.“ Gemeinsam mit Priska Gerlach-Wies – die von Anfang an die Arbeitsgemeinschaft Jugend Forscht leitete – und mit Sabine Knur leitet er die Geschicke der Jugendakademie.
Neben der Stadt Mannheim, der Heinrich-Vetter-Stiftung und der Klaus Tschira Stiftung, hat die Jugendakademie 18 Sponsoren und Kooperationspartner aus Bildung und Wirtschaft. Gemeinsam konzipieren sie das Programm und führen das Angebot durch.
Nach dem Festvortrag von Kulturhistoriker Dr. Manfred Osten zur Bildung als gesamt-gesellschaftliche Verantwortung klangen die Feierlichkeiten bei einem Buffet aus.

Weiterführende Links:
https://www.mannheim.de/sites/default/files/page/2856/s09-09.pdf
http://www.jugendakademie-mannheim.de/
https://www.kinderakademie-mannheim.com/

Stadt Mannheim, 28.11.2017


Ökumenischer Blaulichtgottesdienst in der Hauptfeuerwache