Speyer 24 / 7 News

 

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Informationen der Stadtverwaltung zum Public Viewing im Alten Eisstadion zur Fußball-WM 2018 und zur Wasserturmanlage

Altes Eisstadion

In diesem Jahr findet wieder das Public Viewing im Alten Eisstadion statt. Es werden alle WM-Spiele vom 14.06. bis 15.07.2018 übertragen. Die Stadtverwaltung hat die erforderlichen Auflagen erlassen, um einen sicheren und störungsfreien Ablauf des Public Viewings zu gewährleisten. Sie betreffen vor allem die Festlegung der Veranstaltungszeiten, den Einsatz eines Security-Dienstes, die notfallmedizinische Absicherung, Brand- und Immissionsschutz sowie Lebensmittelhygiene.

Wasserturmanlage

Bei Spielen, bei denen nach Spielende mit einem hohen Fanaufkommen auf dem Wasserturmgelände zu rechnen ist, bleibt der Treppenaufgang zum Wasserturm aus Sicherheitsgründen geschlossen und über die Nacht beleuchtet.

Stadt Mannheim

13.06.2018


Neue Galabeflaggung für Schiffermast am Stephanienufer

44 neue Flaggen wehen künftig zu Feiertagen sowie besonderen Anlässen am Rheinufer auf dem Lindenhof.

Mannheim-Lindenhof / Stephanienufer - Der Schiffermast am Stephanienufer hat eine neue Galabeflaggung. Nachdem die alten Flaggen witterungsbedingt zerschlissen waren, mussten sie ausgetauscht werden, und so wehen künftig insgesamt 44 neue Flaggen zu Feiertagen sowie besonderen Anlässen am Rheinufer auf dem Lindenhof. Erster Bürgermeister Christian Specht besichtigte die neue Galabeflaggung jetzt gemeinsam mit Vertretern der Mannheimer Hafengesellschaft sowie des Mannheimer Schiffahrtsvereins.

„Dieser beeindruckende Schiffermast ist nicht nur ein toller Blickfang am Mannheimer Rheinufer, sondern er dient auch als Aushängeschild für unsere Stadt am größten Strom Deutschlands. Seit seiner Errichtung vor 50 Jahren hat der Mast unzählige Schiffe und Passagiere bei ihrer Berg- und Talfahrt gegrüßt“, berichtet Erster Bürgermeister Christian Specht und betont: „Es ist uns wichtig, dass wir dieses Wahrzeichen der Mannheimer Schifffahrt erhalten. Daher haben wir bereits im Jahr 2011 die aufwändige Sanierung des Mastes finanziert und nun auch die Erneuerung der Galabeflaggung unterstützt.“

Die neue Galabeflaggung wird künftig an Ostern, zum 1. Mai, an Pfingsten, am 3. Oktober und an Weihnachten sowie bei besonderen Anlässen zu sehen sein. Sie besteht aus insgesamt 44 Flaggen, die an vier Leinen an dem 24 Meter hohen Schiffermast befestigt sind. Die fünf Nationen-Flaggen aus Deutschland, den Niederlanden, der Schweiz, Belgien und Frankreich wurden von der Stadt Mannheim gesponsert, ebenso die Landesflagge Baden-Württemberg und die Mannheimer Stadtflagge. Den Großteil der Galabeflaggung bilden die insgesamt 38 Reederei-Flaggen aus Deutschland, Holland und der Schweiz.
Die Normalbeflaggung, die über das restliche Jahr hinweg als Dauerbeflaggung zu sehen ist, ist mit insgesamt zehn Flaggen deutlich kleiner.

v.l.: Hafendirektor Roland Hörner, Thomas Hartmann, 1. Vorsitzender des Mannheimer Schifffahrtsvereins, Landtagsabgeordneter Fabian Gramling, Erster Bürgermeister Christian Specht, Werner Weidl vom Mannheimer Schifffahrtsverein, Haupthafenmeister Marcel Jöst

Der Schiffermast am Stephanienufer dient nicht nur als Willkommensgruß für Schiffsleute und Passagiere, sondern steht auch als Symbol der Verbundenheit der Stadt mit der Binnenschifffahrt. Im Jahr 1968 wurde er errichtet, im Rahmen des 75. Geburtstags des Mannheimer Schiffahrtsvereins von 1894 e. V., anlässlich des 100. Geburtstags der „Mannheimer Rheinschifffahrtsakte von 1868“, einer in Mannheim unterzeichneten völkerrechtlichen und europäischen Vereinbarung, sowie anlässlich des „Internationalen Rheinschifffahrtstages“. Finanziert wurde der Mast durch die Unterstützung der Stadt Mannheim sowie durch Spenden des Mannheimer Schiffahrtsvereins und von Firmen.
Am 17. Oktober 1969 wurde der Schiffermast feierlich in Anwesenheit prominenter in- und ausländischer Gäste in die Obhut der Stadt Mannheim übergeben. Dies wurde mit einem Schiffskorso auf dem Rhein gefeiert. Damals wurde festgelegt, dass die Stadt Mannheim für die Instandhaltung des Schiffermastes und deren Kosten aufkommen sollte, das Hafenamt übernahm die Betreuung und Beflaggung, der Schiffahrtsverein erklärte sich für die Beschaffung der Flaggen zuständig.

Die aktuelle Galabeflaggung ist noch bis zum 11. Juni zum Promenadenfest am Stephanienufer zu sehen.

Stadt Mannheim

24.05.2018


Grundstücksmarktbericht 2017 für Mannheim veröffentlicht

Mannheim - Der Gutachterausschuss für die Ermittlung von Grundstückswerten in Mannheim hat den Grundstücksmarktbericht für das Jahr 2017 ermittelt. Er zeigt den Grundstücksverkehr sowie die Umsatz- und Preisentwicklung auf, bildet damit eine wichtige Grundlage zur Schaffung von Transparenz am Grundstücksmarkt für jedermann und dient als neutrale Orientierungs- und Entscheidungshilfe Der neue Grundstücksmarktbericht kann bei der Geschäftsstelle des Gutachterausschusses der Stadt Mannheim, Collinistraße 1, 68161 Mannheim, Telefon 0621 293 7516 (Montag bis Freitag von 9 bis 12 Uhr sowie Montag bis Donnerstag 13 bis 15 Uhr), über gutachterausschuss@mannheim.de oder per Fax unter 0621 293 7054 käuflich erworben werden (Druckversion 32 Euro und als PDF-Datei 25 Euro).

Die Informationen zum Mannheimer Grundstücksmarkt geben einen Überblick über den Grundstücksverkehr und die Preisentwicklung auf dem Mannheimer Immobilienmarkt für 2017. Neben der allgemeinen Marktentwicklung (Anzahl der Eigentumsübertragungen, Geld- und Flächenumsätze) wird auch eine Zusammenfassung über durchschnittlich bezahlte Wohn- bzw. Nutzflächenpreise für Ein-, Zwei- und Mehrfamilienhäuser/ Mischgrundstücke mit gewerblichem Anteil von unter 50 Prozent und über Mittelpreise für Eigentumswohnungen gegeben.

Der Grundstücksmarktbericht informiert auch über die vom Gutachterausschuss ermittelten sonstigen zur Wertermittlung erforderlichen Daten, insbesondere Liegenschaftszinssätze/Ertragsfaktoren für Ein-, Zwei-, Drei- und Mehrfamilienhäuser, Wohneigentum etc. und Sachwertfaktoren sowie Bodenpreisindizes für landwirtschaftliche Flächen (Acker), Grundstücke für individuellen Wohnungsbau und für Gewerbe.

Grundlage der im Bericht enthaltenen Daten bildet die bei der Geschäftsstelle des Gutachterausschusses in anonymisierter Form geführte Kaufpreissammlung. Hierzu werden alle notariell beurkundeten Verträge zur Übertragung von Grundstückseigentum oder Erbbaurechtsbegründung im Mannheimer Stadtgebiet (u.a. Kauf-, Tausch-, Schenkungsverträge, Zuschläge in Zwangsversteigerungsverfahren) unter Beachtung der datenschutzrechtlichen Bestimmungen analysiert und ausgewertet. Die Kaufpreissammlung ist damit ein originäres Abbild des Geschehens auf dem Grundstücksmarkt.

Was hat sich zum Vorjahr geändert?

Trotz Stagnation in der Anzahl aller Eigentumsübertragungen konnte im Jahr 2017 ein neuer Rekordumsatz mit rund 1,5 Milliarden Euro und somit ein Anstieg um rund 29 Prozent gegenüber dem Vorjahr verzeichnet werden. Diese Umsatzsteigerung beruht im Wesentlichen auf einer größeren Anzahl an Verkaufsfällen im Teilmarkt „Bebaute Grundstücke, Neubauten“ im Berichtsjahr 2017 im Vergleich zum Vorjahr 2016.

Bei den Wohn- bzw. Nutzflächenpreisen im Teilmarkt „Bebaute Grundstücke“ sind gegenüber dem Vorjahr prozentuale Steigerungen im ein- bis zweistelligen Bereich erzielt worden.

Auch im Teilmarkt „Wohnungseigentum“ sind im Vergleich zum Vorjahr die Mittelpreise in
Euro/m²-Wohnfläche überwiegend gestiegen. Einzig im Bereich der Erstverkäufe von umgewandelten Mietwohnungen ist ein leichter Rückgang von rund 3 Prozent zu registrieren, da im Vorjahr der Großteil der Verkaufsfälle in hochpreisigen Ortsteilen (z.B. Oststadt) lag und daraus ein höherer Mittelpreis in Euro/m²-Wohnfläche im Vergleich zum Berichtsjahr 2017 resultiert.

Stadt Mannheim

24.05.2018


Große Bühne für zwölf Kinder aus dem Jugendhaus Herzogenried

Mannheim-Herzogenried / Jugendhaus - Zwölf Kinder und Jugendliche aus dem Jugendhaus Herzogenried im Alter von 10 bis 16 Jahren präsentieren sich bald gemeinsam mit einem Weltstar auf der großen Bühne: Sie sind an dem Konzert mit Roger Waters (ehemals Pink Floyd) am 4. Juni in der SAP-Arena beteiligt. Zu dem Konzert werden mehr als 10.000 Besucher erwartet. Das Konzert ist bereits komplett ausverkauft.

Seit sechs Wochen proben die Kinder und Jugendlichen für das Event. Neben einer grundsätzlichen Vorbereitung in Tanz und Gesang wurde dabei auch ein Augenmerk auf die Dimension einer solchen Veranstaltung gelegt. Betreut und begleitet wurden die jungen Talente von Jamie Lee Maurer, die derzeit eine Duale Hochschulausbildung (DHBW) zur Sozialarbeiterin bei der Stadt Mannheim absolviert.

Die Kinder und Jugendlichen werden mit Roger Waters den Song „Another brick in the Wall“ auf der Bühne darbieten. Sie bilden den Kinderchor in diesem Song mit „We don´t need no education“.

Bereits beim Musical „The Wall“ mit Roger Waters im Jahr 2011 wurde das Jugendhaus Herzogenried von den Veranstaltern wegen einer Mitwirkung angesprochen, da der Bereich Jugendkultur mit Musik, Gesang und Tanz ein zentraler Schwerpunkt des Jugendhauses ist. Die Veranstalter waren so begeistert, dass sie für die neue Produktion erneut hier nachfragten.

„Ich freue mich, dass unsere Jugendhäuser den Kindern und Jugendlichen nicht nur eine sinnvolle Freizeitgestaltung anbieten sondern sie als Bildungseinrichtung auch bei der Entfaltung ihrer Talente fördern. Es ist schön, dass es in Mannheim so viele junge musikalische Talente gibt, die auch bei weltbekannten Musikern Anerkennung finden. Dies beweist wieder einmal, dass Mannheim den Titel Unseco-City-of-Music zurecht trägt!“ betont Bildungs- und Jugendbürgermeisterin Dr. Ulrike Freundlieb.

Stadt Mannheim

24.05.2018


Grundwasser-Untersuchungen auf Spinelli: Neue Ergebnisse veröffentlicht

Mannheim / Spinelligelände - Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) untersucht seit Herbst 2017 das Grundwasser auf dem ehemaligen US-Militärgelände Spinelli. Aktuell liegen weitere Zwischenergebnisse vor. Sie sind ab sofort im Internet auf den Seiten der Stadt Mannheim zu finden.

Auf Spinelli wurden an sieben Stellen Grundwasserproben entnommen und auf verschiedene organische Stoffe sowie auf Schwermetalle untersucht. Insbesondere wurde das Grundwasser auf leichtflüchtige, halogenierte Kohlenwasserstoffe (LHKW) geprüft. Dies sind Stoffe, die in vielen Lösungsmitteln enthalten sind und zur Entfettung gebraucht werden, z.B. in Werkstätten bei der Metallverarbeitung. In fünf von sieben Proben war der LHKW-Gehalt erhöht, was auf eine Grundwasserverunreinigung hindeutet. Dies ist angesichts der ehemaligen Nutzung des Geländes für militärische Zwecke keine unerwartete Erkenntnis. Alle übrigen untersuchten, relevanten Schadstoffwerte waren unauffällig. Außerdem wurden die Wasserproben auf radioaktive Stoffe getestet: Alle Proben sind hier unauffällig. Hinweise auf eine Gefahr für Menschen durch den erhöhten LHKW-Gehalt gibt es nach den aktuellen Erkenntnissen nicht, da es keine Kontaktmöglichkeit von Menschen, Pflanzen oder Tieren mit dem Grundwasser gibt. Das Grundwasser beginnt etwa bei neun bis zehn Metern unter der Erde.

Der weitere Umgang mit den Untersuchungsergebnissen ist in der Bundesbodenschutzverordnung geregelt. Die Untere Bodenschutz- und Wasserbehörde der Stadt Mannheim erarbeitet derzeit zusammen mit der BImA ein Konzept zu ergänzenden Untersuchungen. Ziel ist es, herauszufinden, wie und wo die LHKW-Schadstoffe ins Grundwasser gelangt sind, wo sie sich verbreitet haben und in welcher Konzentration sie im Wasser vorkommen. Diese Untersuchungen führt ebenfalls die BImA in enger Abstimmung mit der unteren Bodenschutz- und Wasserbehörde der Stadt Mannheim durch. Diese rechnet aktuell bis Ende des Jahres mit neuen Erkenntnissen zu Herkunft, Verbreitung und Konzentration der Schadstoffe. Dann ist abzusehen, ob weiterer Handlungsbedarf besteht und welche Maßnahmen gegebenenfalls nötig sind, um das Grundwasser zu reinigen. Die Kosten hierfür würde die Schadensregulierungs-Stelle des Bundes tragen. Außerdem lässt die Bodenschutz- und Wasserbehörde die Bewässerungsbrunnen von Haus- und Kleingärten westlich des Spinelli-Areals untersuchen, um zu überprüfen, ob dort ebenfalls LHKW vorkommen. Diese Kontrolle ist nötig, weil das Wasser eventuell für Nutzpflanzen verwendet wird. Erste Ergebnisse liegen voraussichtlich im Sommer vor. Über diese informiert die Umweltbehörde umgehend.

Stadt Mannheim

24.05.2018


Saisonstart im Nachbarschaftsgarten des Jugendhauses Vogelstang

Mannheim-Vogelstang / Nachbarschaftsgarten Jugendhaus - Alle interessierten Hobbygärtner aus dem Stadtteil Vogelstang sind herzlich eingeladen, sich mit neuen Ideen und Engagement beim Nachbarschaftsgarten des Jugendhauses Vogelstang, Freiberger Ring 6, einzubringen.

Direkt im Zentrum der Vogelstang, vor dem Jugendhaus, befindet sich seit Sommer 2017 ein Garten für alle Menschen der Vogelstang. Dort kann nicht nur gepflanzt, gepflegt und geerntet werden, sondern auch einfach gemütlich Zeit miteinander im Grünen verbracht werden. Besucher können kreative Ideen ausprobieren und neue Kontakte knüpfen.

Das Team des Jugendhauses stellt die Fläche, einige Gartengeräte und Werkzeuge und die Wasserversorgung zur Verfügung. Die Nutzer bestimmen gemeinsam, wie es weiter gehen soll. Ob weitere Beete folgen oder Obstbäume gepflanzt werden sollen, eine Sitzecke oder ein Grill entstehen soll – Vieles ist möglich. Die gemeinsamen Wünsche und Vorstellungen sollen in die Tat umgesetzt werden.

Das Team des Jugendhauses lädt Interessierte herzlich ein, donnerstags zwischen 15 und 17 Uhr vorbeizuschauen und sich selbst ein Bild von dem Nachbarschaftsgarten zu machen. Wer möchte, kann dann auch schon direkt loslegen!

Ansprechpartner im Jugendhaus Vogelstang: Niklas Harbourt, Telefon 0621/293 8285, E-Mail: Niklas.Harbourt@mannheim.de.

Das Jugendhaus Vogelstang ist eines von acht Jugendhäusern der Stadt Mannheim, das von der Abteilung Jugendförderung des Fachbereichs Kinder, Jugend und Familie – Jugendamt der Stadt betreut wird.

Stadt Mannheim

24.05.2018


Gesundheitsförderung: Neuer 3.000-Schritte-Bewegungsparcours auf der Hochstätt

Mannheim-Hochstätt - Ab sofort gibt es auf der Hochstätt einen neuen „3000-Schritte-Bewegungsparcours“. Er ist ein konkretes Beispiel dafür, wie die Ziele aus dem im Jahr 2010 erarbeiteten Handlungs- und Entwicklungskonzept der Stadt für den Stadtteil umgesetzt werden können.

„Prävention und Gesundheitsförderung tragen dazu bei, Wohlbefinden, Mobilität, Gesundheit und Lebensqualität für Menschen jeden Alters und aller sozialen Schichten zu erhalten und zu verbessern. Daher freue mich besonders über die Einrichtung des Bewegungsparcours‘ als niederschwelliges Angebot für alle Bürger", betont Gesundheitsbürgermeistern Dr. Ulrike Freundlieb.

Ausgangspunkt des Bewegungsparcours‘ ist das Quartiermanagement im Karolingerweg 2-4. Von hier aus geht es über die Rohrlachstraße zum Mehrgenerationenpark. Dort werden gemeinsam Bewegungsübungen angeboten. Weiter geht es über den Feldweg Bösfeld an der Autobahn zum Bösfeldweg, in die Rohrlachstraße und zurück in den Karolingerweg zum Quartiermanagement. Die Laufstrecke beträgt etwa eineinhalb Kilometer, ist barrierefrei und kann auch mit dem Rollator oder Kinderwagen gut begangen werden. Der Parcours kann vollständig oder in Teilstrecken jederzeit von allen Bürgern zum Gehen und Laufen im individuellen Tempo genutzt werden.

Immer donnerstags von 10 bis 11 Uhr besteht darüber hinaus die Möglichkeit zum gemeinsamen Laufen und Gehen des Weges, begleitet vom Quartiermanagement Hochstätt. Start ist am Büro des Quartiermanagements im Karolingerweg 2-4.

Bis zum Beginn der Sommerferien gibt es zudem noch ein besonderes Angebot für die Nutzer des Bewegungsparcours: Eine Physiotherapeutin bietet bei dem Rundgang auf dem 3.000-Schritte-Bewegungsparcours spezielle Übungen zu Kraft, Balance und Koordination an. Die Dauer beträgt zirka 20 Minuten.

Die Anleitung auf dem Weg wird von der AOK Mannheim finanziell unterstützt und ist somit kostenfrei für Jung und Alt. Das gemeinsame Gehen und Laufen des Weges wird ganzjährig vom Quartiermanagement begleitet.

Der 3.000-Schritte-Bewegungsparcours wurde von einem Arbeitskreis, bestehend aus Quartiermanagement, Fachbereich Gesundheit der Stadt Mannheim und Bewohnerinnen der Hochstätt entwickelt. Das Projekt sollte für alle Altersgruppen offen sein. Am Arbeitskreis nahmen vier Bürgerinnen teil: zwei türkisch-sprachige Frauen in der Altersgruppe von 30 bis 40 Jahren sowie zwei Frauen im Alter von 75 bis 80 Jahren.

Hintergrund

Seit dem Jahr 2010 setzt die Stadt Mannheim ein integriertes Handlungs- und Entwicklungskonzept für den Stadtteil Hochstätt um. Zwei der zwölf Handlungsfelder, die identifiziert wurden, sind „Gesundheitsförderung“ und „Sport und Freizeit“. Ein Ziel ist hier die Erhöhung niedrigschwelliger Gesundheitsbildung sowie anfängergeeigneter Sportangebote. Der 3000-Schritte-Bewegungsparcours ist ein Baustein, mit dem dieser Ansatz konkret vor Ort umgesetzt wird. Die Initialzündung für das Projekt entstand durch die Teilnahme des Fachbereichs Gesundheit an der Initiative „Kommunale Gesundheitsförderung“ des Landesgesundheitsamtes.

Weitere Informationen:

Sabine Trabold-Schaller, Abteilung Gesundheitsförderung/Gesundheitsberichterstattung, Fachbereich Gesundheit, Tel.: +49 621 293 2220, Fax: +49 621 293 2280, E-Mail: sabine.trabold-schaller@mannheim.de.

Stadt Mannheim

24.05.2018


Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz zum Mitglied des Europäischen Ausschusses der Regionen ernannt

Mannheim / Brüssel (Belgien) - Der Ausschuss der Regionen (AdR) ist eine Institution der Europäischen Union, die sich aus gewählten Vertreterinnen und Vertretern lokaler und regionaler Gebietskörperschaften aller 28 EU-Mitgliedstaaten zusammensetzt. Der AdR ist damit die einzige Einrichtung der EU, die Städten und Regionen ein förmliches Mitspracherecht bei der Gesetzgebung in Europa ermöglicht. Bei allen Politikbereichen, die Städte betreffen, muss der Ausschuss der Regionen angehört werden, bevor der europäische Gesetzgeber eine Rechtsvorschrift verabschiedet.

Mannheims Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz gehört seit kurzem als einziger deutscher Oberbürgermeister dem AdR an und vertritt damit 195 Städte mit 52 Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern, die dem Deutschen Städtetag als Direktmitglieder angehören.

„Der Einfluss der europäischen Gesetzgebung auf die Städte hat in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen. Dies gilt für die Luftreinhaltung genauso wie für die Frage der Finanzierung von Krankenhäusern, öffentlichem Personennahverkehr und Kultureinrichtungen. Gleichzeitig können wir in erheblichem Maße von EU-Fördermitteln profitieren, wie man etwa an unseren Existenzgründungszentren sieht. Die Mitgliedschaft im Ausschuss der Regionen ermöglicht es uns, förmlich zu Gesetzesvorschlägen der Europäischen Union Stellung zu nehmen“, erläuterte Oberbürgermeister Dr. Kurz.

Die Plenarsitzung des Ausschusses der Regionen, die am 16. und 17. Mai in Brüssel stattfand, befasste sich unter anderem mit dem künftigen Haushalt der Europäischen Union. EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger präsentierte den Mitgliedern des AdR seine Entwürfe für den Mehrjährigen Finanzrahmen (MFF), der festlegt, wieviel Geld der Europäischen Union für die Jahre 2021 bis 2027 zur Verfügung stehen wird.

OB Dr. Kurz erläuterte die Bedeutung des MFF für die Städte: „Mit dem Vereinigten Königreich verlässt die zweitgrößte europäische Volkswirtschaft die Europäische Union und wird sich künftig nicht mehr an der Finanzierung des EU-Haushalts beteiligen. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an die Europäische Union, etwa im Bereich des Schutzes der EU-Außengrenzen. Die Städte müssen in dieser Phase ein besonderes Augenmerk darauf legen, dass die Mittel für die europäische Regionalpolitik, aber auch für den europäischen Austausch von Studierenden und Auszubildenden, nicht übermäßig reduziert werden. Gleichzeitig wird sehr deutlich: Wir brauchen in dieser Phase nicht ein schwächeres, sondern ein stärkeres, handlungsfähiges Europa!“

Dem Ausschuss der Regionen gehören insgesamt 350 Mitglieder an, die in ihren jeweiligen Herkunftsländern eine lokale oder regionale Gebietskörperschaft vertreten. Die deutsche Delegation im AdR umfasst insgesamt 24 Mitglieder, von denen 21 Vertreter Minister und Staatssekretäre der Bundesländer und nur 3 Vertreter von kommunalen Spitzenverbänden sind. „Es ist durchaus festzustellen, dass sich viele deutsche Delegierte im AdR eher der Förderung des ländlichen Raums verpflichtet sehen. Mein Ziel ist es daher, insbesondere den Anliegen der Städte Gehör zu verschaffen. Perspektivisch wollen wir uns im AdR auch stärker mit anderen europäischen Städten abstimmen, um die Interessen großer und mittlerer Städte durchzusetzen.“, erläuterte OB Dr. Kurz seine Sicht.

Text: Stadt Mannheim Foto: Speyer 24/7 News, dak

24.05.2018


Kultur zum Anfassen für Kindergartenkinder: Stadtbibliothek beteiligte sich mit Theaterstück am dritten Kinder-Kunst-Tag Baden-Württemberg

Mannheim / Stadtbibliothek - Kinder in Austausch mit Kunst- und Kultureinrichtungen zu bringen, ist das Ziel des Kinder-Kunst-Tages Baden-Württemberg, der am 15. Mai zum dritten Mal stattfand. Zum ersten Mal beteiligte sich in diesem Jahr die Stadtbibliothek Mannheim an dem Aktionstag. Interessierte Vorschulgruppen waren zur Aufführung des Theaterstücks „König Rattus und die Ritter der Käserunde“ des Augsburger Klexs-Theaters eingeladen.

Zu der Theateraufführung in der Kinder- und Jugendbibliothek waren sechs Kindergartengruppen mit insgesamt 60 Kindern gekommen. Die Kinder und Erzieher/-innen waren begeistert vom Stück, zwei Gruppen hatten sogar Bilder als Dankeschön für die Künstlerinnen mitgebracht. Nach der Vorstellung durften alle Kinder auf die Bühne kommen und sich die Requisiten näher anschauen. Besonders begehrt waren neben den beiden Plüsch-Leseratten die goldenen Zaubersterne.

„Als Bürgermeisterin mit dem Verantwortungsbereich Bildung und Familie unterstütze und befürworte ich den landesweiten Aktionstag sehr. Denn frühkindliche Bildung und das Heranführen an Kunst und Kultur kann nicht früh genug beginnen. Theater fördert Kreativität, zielt auf Emotionen und Visualität ab und eröffnet so neue Zugänge zu bildungsrelevanten Themen. Wenn mit dem Theaterstück die Lust am Lesen schon bei den Jüngsten geweckt werden kann, ist hier wichtiger Schritt in Richtung Bildung, Teilhabe und Bildungsgerechtigkeit für Mannheimer Kinder erfolgt und das Angebot an unserer Stadtbibliothek folgerichtig und fachkompetent verortet“, betont Bürgermeisterin Dr. Ulrike Freundlieb.

Lust auf Bücher und das Lesen

Das Theaterstück „König Rattus und die Ritter der Käserunde“ erzählt eine spannende, lustige und poetische Geschichte über Helden und Retter der Buchstaben.

Die Leseratte Ratz möchte in ihrem Lieblingsbuch schwelgen, doch sie kann ihren Augen nicht trauen: Die Buchstaben sind verschwunden. Einfach weg! Ratz fatz weg! Was nun? Sie kann unter keinen Umständen auf ihre Geschichte verzichten. Dafür liest sie viel zu gerne. Sie ist schließlich eine Leseratte! Sie muss die Buchstaben unbedingt wiederfinden und macht sich auf den Weg nach den wertvollen „Zauberzutaten“ für die Wörter. Gemeinsam schaffen es die beiden Leseratten Ratz und Wuschel, die verschwundenen Buchstaben wieder in ihr Lieblingsbuch „König Rattus und die Ritter der Käserunde“ zurückzubringen, sodass Fräulein Ratti Wuschel endlich wieder in den Genuss der Geschichte kommt.

Für den Kinder-Kunst-Tag Baden-Württemberg hatten landesweit insgesamt 41 Kultureinrichtungen kostenfreie Mitmachaktionen für knapp 1.500 Vorschulkinder vorbereitet.

Stadt Mannheim

24.05.2018


Leuchtende Kinderaugen: Service-Club Kiwanis spendet 150 Schulranzen an Kinder

Bereits zum neunten Mal hat sich der Service-Club „Kiwanis“ engagiert, um eine Spende von „Schulranzen-Sets“ für Kinder zu ermöglichen. In diesem Jahr wurden 150 Sets an künftige Schulanfänger gespendet und den Kindern persönlich überreicht.

Mannheim - Bildungsbürgermeisterin Dr. Ulrike Freundlieb nahm die Spende im Namen der Stadt für die Kinder der städtischen Kindertageseinrichtungen in Empfang.
„Die Schaffung von gleichen Bildungs- und Entwicklungschancen aller Kinder ist der Stadt Mannheim und mir persönlich eine Herzensangelegenheit. Die heutige Schulranzen-Übergabe an die hierfür ausgewählten Kinder mit entsprechenden Unterstützungsbedarf dient dazu, diesen einen ‚gleichwertigen‘ Schulstart ermöglichen. Die qualitativ sehr guten Ranzen sind ausgestattet mit einem Mäppchen, einem Brust- und einem Turnbeutel. - So ist gewährleistet, dass die Kinder mit einer guten Erstausstattung auch einen guten Schulstart haben können“, betonte Freundlieb in ihrer Begrüßung.

Große Freude herrschte bei den 150 zukünftigen ABC-Schützen, die zusammen mit ihren Eltern und den Erzieher-/innen der Einrichtungen gekommen waren, um die Geschenke aus den Händen der Spender in Empfang zu nehmen.

Die Dezernentin dankte Kiwanis-Präsident Dieter Strefler sowie allen Mitgliedern für ihr hohes Engagement: „Es gilt den Spendern ein besonderer Dank, dass sie die Menschen im Blick haben, die eine materielle Unterstützung im Sinne der Chancengleichheit für ihre Kinder gebrauchen und wertschätzen“, hob sie hervor. Mit der Maßnahme wird den Kindern eine Sachspende im Wert von 21.000 Euro übergeben, die zielgerichtet Kinder mit einem entsprechenden Bedarf erreicht.

Zusätzlich gesunde Ernährung in Kitas unterstützt

Zusätzlich spendete der Serviceclub eine Summe von 3000 Euro für das Projekt „Vitamine für die Kinder Mannheims“. Diese Summe wird auf städtische Tageseinrichtungen für Kinder aufgeteilt, die sich in sozial belasteten Stadtteilen befinden. Bereits seit 2012 unterstützt Kiwanis in dieser Höhe die gesunde Ernährung in den Tageseinrichtungen und konnte sich durch Besuche in den Kindergärten selbst davon überzeugen, dass die Spende zielgerichtet ankommt.

Diese Spende ermöglicht mit den Kindern gemeinsam zusammengestellte gesunde Frühstücksbuffets, Besuche und Einkäufe auf dem Mannheimer Wochenmarkt und auf Feldern und Bauernhöfen. Mit der "Vitamine-Unterstützung" können die bisherigen guten Maßnahmen in diesem Bereich fortgesetzt werden.

Kinder aus den folgenden Einrichtungen konnten die „Schulranzen-Sets“ in Empfang nehmen:

  • Eltern-Kind-Zentrum Elfenstraße
  • Kinderhaus Kleine Riedstraße
  • Kindergarten Erlenhof
  • Eltern-Kind-Zentrum K2
  • Kindergarten M2
  • Kinderhaus Sickinger
  • Kinderhaus Neckarufer
  • Kindergarten Weylstraße
  • Eltern-Kind-Zentrum Ulmenweg
  • Kinderhaus Herzogenried
  • Kinderhaus Parsevalstraße
  • Kinderhaus Kerschensteiner

Stadt Mannheim

24.05.2018

„Rolle Deine Straßen“ – Inlinelauf-Saison 2018 startete am 23. Mai

Mannheim - Auch 2018 fahren die Inline-Skater wieder durch Mannheim. Unter dem Motto „Rolle Deine Straßen“ findet an fünf Terminen in diesem Jahr die Skatenight Mannheim statt. An der beliebten Sportveranstaltung für Jung und Alt kann jeder kostenfrei teilnehmen. An folgenden Terminen startet die Skatenight Mannheim immer um 19:15 Uhr am Mannheimer Wasserturm: 23. Mai, 20. Juni, 4. und 18.Juli sowie am 1. August 2018. Die Rückkehr zum Wasserturm ist jeweils gegen 21:45 Uhr geplant.

Skatenight bedeutet, frei auf der von der Polizei abgesperrten Strecke durch die Stadt rollen zu dürfen. Bahn frei heißt es dabei für Inline-Skates, Skateboards und Rollschuhe. Kein Wunder, dass immer mittwochs mehrere hundert Teilnehmer begeistert mitrollen. Für jeden Termin gibt es eine eigene Strecke, die zwischen 20 und 25 Kilometern lang ist. Die Strecke wird nicht an einem Stück, sondern mit vielen kleinen Pausen gefahren. Ungefähr auf halber Strecke gibt es eine große Pause, in der auch Getränke verkauft werden. Und sollte zwischendrin einmal die Puste ausgehen oder sich eine Schraube am Skate lockern, kein Problem. Am Ende des Feldes fährt immer ein Bus, der jeden gerne ein Stück mitnimmt. Außerdem führen die Strecken auch immer wieder an Haltestellen von Bus und Straßenbahn vorbei.

Teilnehmen kann jeder, der sicher auf Inlineskates oder Rollschuhen fahren kann. Auch wenn viele mit dabei sind, eng wird es selten. Denn jeder fährt sein eigenes Tempo. Eine Helmpflicht besteht nicht. Weil es mit Helm aber einfach sicherer ist, können am Start Helme gegen Pfand kostenlos ausgeliehen werden. Wenn doch mal was passiert – Sanitäter und Krankenwagen sind immer mit dabei. Kinder dürfen nur in Begleitung Erwachsener mitfahren. Auch Skateboards dürfen gern mit von der Partie sein, sollten sich aber im hinteren Teilnehmerfeld halten.

Die Skatenight Mannheim startet immer bei trockenen Straßen. Sollte ein Termin wegen Regens oder Unwetters abgesagt werden müssen, steht das ab 17:30 Uhr auf der Homepage der Skatenight unter www.skatenight-mannheim.de.

Die Skatenight Mannheim gehörte zu einer der ersten in Deutschland. Es gibt sie bereits seit 1999. Über 15 erfolgreiche Saisons war es der Bereich Sport und Freizeit der Stadt Mannheim, der als Veranstalter aus einer guten Idee eine Erfolgsveranstaltung machte. Seit 2017 organisieren nun die Rhein-Neckar-Skater mit tatkräftiger Unterstützung der Stadt die Veranstaltungsreihe. Der Verein verfügt über die nötigen Erfah-rungen: er veranstaltet schon seit mehreren Jahren erfolgreich die Skatenight Ludwigshafen und ist in Mannheim bereits seit 2009 für die Absicherung der Skatenights durch Ordner zuständig. Durch den Wechsel in der Organisation ging die Skatenight in die Hände der rollenden community selbst über.

Weitere Informationen unter:

www.skatenight-mannheim.de

www.rhein-neckar-skater.de/skatenights

Stadt Mannheim

24.05.2018


Projekt „Stadtgarten²“ sucht Seniorinnen und Senioren

Mannheim-Herzogenried / Stadtgarten - Für das Projekt „Stadtgarten²“ sucht das Seniorenbüro der Stadt Mannheim noch Mitstreiterinnen und Mitstreiter, die sich mit anderen gemeinsam aktiv in der Natur betätigen möchten. Unter fachlicher Begleitung werden auf dem Gelände des Naturfreundehauses im Stadtteil Herzogenried Hochbeete angelegt und gepflegt.

Wer Interesse hat, in netter Gemeinschaft einer abwechslungsreichen Freizeitbeschäftigung nachzugehen, kann sich im Seniorenbüro der Stadt Mannheim unter der Telefonnummer 0621 293 3447 oder 0621 293 9486 oder bei Projektleiter Rainer Ziemann unter 0621 1781142 melden.

Stadt Mannheim

24.05.2018


Mannheim feiert das Stadtfest 2018 vom 25. bis 27. Mai

Am letzten Maiwochenende ist es wieder soweit: Von Freitag, 26. bis Sonntag, 28. Mai bietet das Mannheimer Stadtfest, die größte Open-Air-Veranstaltung der Region bei freiem Eintritt, drei Tage lang ein volles Programm für die ganze Familie. Welche Highlights die 28. Ausgabe bereithält, stellten Bürgermeister Michael Grötsch und Thomas Sprengel, Geschäftsführer der Event und Promotion Mannheim GmbH (EPM), mit den Partnern und Sponsoren vor.

Mannheim / Wasserturm - „Das Mannheimer Stadtfest hat sich schon längst als ein Erlebnisfest mit einem vielfältigen kulturellen Programm etabliert“, sagte Bürgermeister Grötsch bei der Programmvorstellung und dankte EPM-Geschäftsführer Sprengel sowie seinem Team dafür, dass es wieder einmal gelungen ist, ein abwechslungsreiches Musikprogramm auf die Beine zu stellen. Trotz Plankensanierung wird es kaum Einschränkungen geben, lediglich die Quadrate P 5 und P 6 werden abgesperrt sein. Die Bauarbeiten werden über das Stadtfest-Wochenende ruhen. „Im Vergleich zum Vorjahr haben wir deutlich mehr Platz, sodass es zehn zusätzliche Stände geben wird“, so Sprengel. Damit dürfen sich die Besucher auf mehr als 70 Stände in den Planken und 15 auf dem Kunsthandwerkermarkt, der zum zweiten Mal auf dem Paradeplatz stattfinden wird, freuen. Das Stadtfest noch bunter machen, sollen die Walking-Acts und weitere Straßenkünstler, die sich unters Publikum mischen.

Auch die vier Bühnen sind wieder an ihren gewohnten Standorten anzutreffen: der RNF-Action Truck sorgt auf dem Paradeplatz mit Live-Musik für Stimmung, die Eichbaum-Bühne am Wasserturm. Das Kulturnetz Rhein-Neckar wird in den Quadraten O 3 und O 4 präsent sein und bekommt erneut Unterstützung von der Opernsparte des Nationaltheaters Mannheim. Die Große Carnevalgesellschaft Feuerio sorgt auf ihrer Bühne im Quadrat O 7 für gute Laune. Am Freitag- und Samstagabend können Nachtschwärmer im Schneckenhof des Mannheimer Schlosses weitertanzen. Unter dem Motto „Stadtfest goes Schneckenhof“ präsentieren die Radiosender sunshine live und Dasding angesagte DJs.

Das Kinderfest des Stadtmarketings auf den Kapuzinerplanken steht in diesem Jahr unter dem Motto „Mannheim: UNESCO City of Music“. Neben dem Kreativprogramm mit Spiel- und Bastelangeboten ist damit die Musik der Hauptakteur der 15. Ausgabe. Neu sind die beiden Außenstellen des Kinderfestes: Im Naschl-Nähzentrum in der Langen Rötterstraße können Kinder ihre Talente an der Nähmaschine entdecken. Die Musikhochschule Mannheim öffnet ihren Innenhof in N 7 für das „HofMusikFest“ für Kinder an allen drei Tagen.

Damit das Stadtfest eine Veranstaltung bleibt, auf der sich die ganze Familie wohlfühlt, ist wieder die Initiative „Halt“ („Hart am Limit“) zur Prävention von Alkoholkonsum bei Jugendlichen und Minderjährigen mit Aktionen mit dabei. Die Rhein-Neckar-Verkehr GmbH bringt die Besucher sicher zum Stadtfest und wieder nach Hause.

Mit dem Fassbieranstich am Freitag, 25. Mai, um 18 Uhr auf dem RNF-Truck am Paradeplatz wird Bürgermeister Grötsch die Veranstaltung offiziell eröffnen. Um 19 Uhr fällt der Startschuss auf der Eichbaum-Bühne am Wasserturm. Die Kleinsten dürfen schon früher feiern: Das Kinderfest des Stadtmarketings startet um 15 Uhr auf den Kapuzinerplanken.

Partner und Sponsoren als Stütze des Mannheimer Stadtfestes

„Alle Partnerinnen und Sponsoren tragen einen wichtigen Teil dazu bei, dass den Besucherinnen und Besuchern ein abwechslungsreiches Programm bei freiem Eintritt auf den Planken und am Wasserturm geboten werden kann. Ohne sie wäre das Stadtfest so nicht realisierbar“, sind sich Bürgermeister Grötsch und EPM-Geschäftsführer Sprengel einig und dankten den Beteiligten für ihr langjähriges Engagement. Neben der Privatbrauerei Eichbaum als Hauptsponsor unterstützen die MVV Energie AG, die Odenwald-Quelle GmbH, der Verkehrsverbund Rhein-Neckar und die Coca-Cola Erfrischungsgetränke AG die Veranstaltung. Zu den Hauptsponsoren des Kinderfestes zählen Engelhorn, die Spedition Fels, die GBG Mannheim sowie die Rhein-Neckar-Verkehr GmbH.

Öffnungszeiten:

Freitag, 25. Mai: 14 bis 1 Uhr
Samstag, 26. Mai: 10 bis 1 Uhr
Sonntag, 27. Mai: 11 bis 22 Uhr

Das Musikprogramm endet am Freitag und Samstag um 23 Uhr.
Der Kunsthandwerkermarkt schließt an allen drei Tagen um 21 Uhr.
Das Kinderfest ist am Freitag von 14 bis 18 Uhr, Samstag und Sonntag von 11 bis 18 Uhr geöffnet.

Text: Stadt Mannheim Foto: Speyer 24/7 News, dak

24.05.2018


Freibad-Saison startet am 19. Mai

Mannheim - Laut der Meteorologen war der letzte Sommer in Deutschland insgesamt zu warm und zu nass mit schnellen Wetterwechseln. Trotz wechselhaftem Sommerwetter haben letztes Jahr rund 240.000 Besucherinnen und Besucher die städtischen Freibäder besucht. Aktuell werden in den Freibädern nach dem „Winterschlaf“ noch Auswinterungsarbeiten und kleinere Reparaturen vorgenommen, schon bald stehen sie wieder der Öffentlichkeit zur Verfügung.

Die Freibad-Saison 2018 steht vor der Tür. Alle Mannheimer Freibäder öffnen erstmalig einheitlich am 19. Mai. Neben dem Herzogenriedbad – Mannheims größte Freibadanlage – laden dann auch die drei Vorortfreibäder Carl-Benz-Bad, Parkschwimmbad Rheinau und das Freibad Sandhofen täglich zum Schwimmen und Erholen ein.

Schöne Grünanlagen mit Liegewiesen und Bäumen, Flächen für Sport und Spiel mit zahlreichen Möglichkeiten für Basketball, Volleyball sowie Tischtennis runden das Angebot ab. Nach Herzenslust kann im Herzogenriedbad auf drei Beachvolleyballfeldern und im Freibad Sandhofen auf einem Beachvolleyballfeld gepritscht und gebaggert werden. Strategische Züge bewundern oder selbst ausführen, das ist beim Bodenschach im Parkschwimmbad Rheinau möglich.

Für Kleinkinder sind in allen Freibädern die Planschbecken, Kinderrutschen im Wasser und an Land sowie weitere Kinderspielgeräte Anziehungspunkte sowie im Herzogenriedbad zusätzlich der Wasserspielplatz und der Spielbach. Die Wassertemperatur beträgt in allen Freibädern 24 Grad Celsius. Saisonende ist am 9. September 2018.

Die Öffnungszeiten der Freibäder im Überblick (Saisonstart 19. Mai):

  • Herzogenriedbad: Das Bad hat täglich (auch an Feiertagen) von 8 bis 20 Uhr geöffnet. Dienstags und donnerstags öffnet das Bad zusätzlich für Frühschwimmer ab 7 Uhr.
  • Carl-Benz-Bad: Das Bad hat montags von 13 bis 20 Uhr, dienstags bis sonntags sowie an Feiertagen von 9 bis 20 Uhr geöffnet. Mittwochs und freitags öffnet das Bad für das beliebte „Frühschwimmen" schon um 7 Uhr.
  • Parkschwimmbad Rheinau und Freibad Sandhofen: Montags von 13 bis 20 Uhr, dienstags bis sonntags und an Feiertagen von 9 bis 20 Uhr sind die Öffnungszeiten. Als zusätzliches Angebot bietet das Parkschwimmbad jeweils mittwochs ab 7 Uhr das „Frühschwimmen“ an.

Der Kassenschluss der Freibäder ist jeweils eine Stunde vor Ende der Öffnungszeit und die Badezeit endet 30 Minuten vor Betriebsende. Das Frühschwimmen ist auf den Bereich der Schwimmerbecken begrenzt. Die jeweiligen Öffnungszeiten sind telefonisch über einen Anrufbeantworter im jeweiligen Freibad abrufbar, da bei anhaltend schlechter Witterung die Freibäder kurzfristig später geöffnet und/ oder früher geschlossen werden können.

Mit der Eröffnung der Freibadesaison ergeben sich auch immer Änderungen der Öffnungszeiten der Hallenbäder.

So beginnt die Sommerpause bzw. die Revisionszeit im Hallenbad Vogelstang am Montag, 30. April, und im Hallenbad Waldhof-Ost am Freitag, 18. Mai.

Für das Herschelbad gelten ab Dienstag, 2. Mai, nachstehende Sommeröffnungszeiten. Der Kassenschluss ist jeweils eine Stunde vor Ende der Öffnungszeiten.

Halle I
Montag: 13 bis 21 Uhr
Dienstag: 6.15 bis 21 Uhr
Mittwoch: 6.15 bis 21 Uhr
Donnerstag: 8 bis 21 Uhr
Freitag: 8 bis 21 Uhr
Samstag: 8 bis 18 Uhr
Sonntag: 9 bis 18 Uhr

Halle II
Sonntag: 10 bis 13 Uhr Schwimmen für Babys und Kleinkinder

Sauna
Montag: geschlossen
Dienstag: 10 bis 21 Uhr (Herren)
Mittwoch: 10 bis 21 Uhr (Damen)
Donnerstag: 10 bis 21 Uhr (gemischt)
Freitag: 10 bis 21 Uhr (gemischt)
Samstag: 10 bis 18 Uhr (gemischt)
Sonntag: geschlossen

Öffnungszeiten an den Feiertagen

Am 1. Mai sind alle Hallenbäder aufgrund des Feiertages geschlossen. Ausnahme hierbei ist das Gartenhallenbad Neckarau mit der Öffnungszeit 9 bis 20 Uhr. Die Sauna hat ebenfalls am 1. Mai mit der Öffnungszeit 10 bis 20 Uhr geöffnet. An Christi Himmelfahrt (10. Mai) und Pfingstsonntag /-Montag (20. und 21. Mai) hat das Gartenhallenbad Neckarau ebenfalls mit den selben Öffnungszeiten geöffnet. Die Hallenbäder Waldhof-Ost und Herschelbad bleiben an diesen Feiertagen geschlossen.

Weitere Informationen gibt es beim Fachbereich Sport und Freizeit über das Service-Telefon unter der Telefonnummer 0621 2934004 oder per E-Mail an fb52@mannheim.de sowie bei den jeweiligen Hallenbädern.

Stadt Mannheim

29.04.2018


Regeln zum Grillen in Mannheim

Mannheim - Mit Beginn der warmen Jahreszeit zieht es viele Mannheimer Bürgerinnen und Bürger nach draußen in die Grünanlagen und an Rhein oder Neckar. Dann wird oftmals nicht nur „gechillt“ sondern auch gegrillt. Aus Rücksicht auf Nachbarschaft und Natur sind dabei in Mannheim Regeln einzuhalten.

Grillen ist auf öffentlichen Mannheimer Grünflächen bei Beachtung folgender Regeln grundsätzlich erlaubt:

  • Soweit die Allgemeinheit oder die Nachbarschaft nicht gefährdet oder erheblich belästigt wird,
  • soweit keine Schäden verursacht werden, daher: Ausschließliche Verwendung handelsüblicher Grillgeräte mit mindestens 30 cm Bodenanstand zum Schutz von Rasenflächen,
  • Rauchentwicklung ist möglichst zu vermeiden,
  • ein Abstand von mindestens 3 m ist zu Bäumen und Sträuchern einzuhalten
  • die aufgestellten Abfallbehälter sind zu verwenden,
  • nur abgelöschte Grillkohle entsorgen. 

Ein Grillverbot besteht weiterhin für folgende Flächen in der Innenstadt:

  • Auf allen Kinderspielplätzen,
  • im Wald (außer auf den ausgewiesenen Grillstellen bei der Rothlochhütte und am Karlstern),
  • in Naturschutzgebieten,
  • auf der Friedrichplatzanlage am Wasserturm,
  • im gesamten Bereich des Unteren Luisenparks,
  • auf allen Grünflächen innerhalb des Innenstadtringes,
  • auf Straßen, befestigten Flächen und Plätzen,
  • auf den Rheinwiesen entlang der Rheinpromenade. 

Freizeitspaß spurlos genießen

Die Abfallwirtschaft Mannheim ist auf den erhöhten Publikumsverkehr eingestellt und wird in Grünanlagen, die als Grill- und Freizeitbereich gelten, die Reinigungshäufigkeit erhöhen sowie zusätzliche Abfallbehälter aufstellen.

Wichtige Tipps für die Bürgerinnen und Bürger, um umweltschonend die Natur zu genießen:
 
Der wichtigste Hinweis: Mitgebrachtes wieder mit nach Hause nehmen und keinen Müll hinterlassen!

Proviant in wiederverwendbaren Behältern mitbringen und anschließend wieder mitnehmen. Damit verzichtet man auf unnötigen Verpackungsmüll.

Für Getränke Mehrwegflaschen verwenden.

Auf Miniportionsverpackungen, die für reichlich Abfall sorgen, verzichten.

Bruchfestes Campinggeschirr anstatt Einmalgeschirr verwenden. Das schont die Umwelt und den Geldbeutel.

Für Abfälle, die sich nicht vermeiden lassen, einen Müllbeutel mitnehmen und alles zu Hause entsorgen. Für kleine Abfälle sind immer Abfallkörbe in Reichweite.

Um besondere Vorsicht wird bei der Entsorgung der Grillasche gebeten. Aus Brandschutzgründen ist unbedingt darauf zu achten, dass diese vor der Entsorgung ausgekühlt ist.

Für Zigarettenkippen am besten einen kleinen Aschenbecher mit Deckel einpacken.

Hunde gehören in allen öffentlichen Anlagen, auch am Badestrand und im Wald, an die kurze Leine. Parks, Spielplätze, Badewiesen und Ähnliches sind fürs „Geschäft“ strikt tabu. Wer seinen Hund und die Umwelt liebt, hat eine Tüte parat und entsorgt das Hundegeschäft über die Restmülltonne oder den öffentlichen Abfallkorb.

Weitere Tipps zum Abfall vermeiden und zur richtigen Entsorgung in Alltag und Freizeit gibt es im Internet unter www.mannheim.de/buerger-sein/abfallberatung.

Stadt Mannheim

29.04.2018


Förderung für Nachwuchsbands – Die Proberaumförderung der Stadt Mannheim geht in die zweite Runde

Mannheim - Ab sofort können sich Mannheimer Nachwuchsbands wieder für eine Proberaumförderung beim Kulturamt bewerben. Die Stadt Mannheim bezuschusst die monatliche Miete für Proberäume mit bis zu 50 Prozent und maximal 200 Euro pro Band über einen Zeitraum von zwei Jahren. Damit sollen junge Mannheimer Musiker im Alter von 16 bis 27 Jahren beim Erarbeiten von eigenem Songrepertoir unterstützt werden.

Nach dem Bewerbungsschluss am 30. Mai werden maximal sechs Bands von einer Jury ausgewählt. Diese setzt sich zusammen aus Vertretern des Kulturamtes, der Music Commission, der Städtischen Musikschule, des Jugendkulturzentrum Forum sowie ausgewiesenen Kennern der lokalen Nachwuchsszene und Mannheimer Bandmusikern. Vor zwei Jahren gab es erstmals eine solche Ausschreibung, die von der lokalen Musikszene dankend angenommen wurde. Am 1. Juli 2018 beginnt nun die zweite Förderperiode.

„Einen geeigneten Proberaum zu finden ist nicht einfach. Und die häufig nicht zu unterschätzenden Mietkosten können für junge Bands, die (noch) keinen kommerziellen Erfolg verzeichnen, zu einem echten Problem werden“, erklärt Sabine Schirra, Leiterin des Kulturamts. „Mit der Proberaumförderung möchten wir es ihnen ermöglichen, sich die nötige Zeit für eine gemeinsame künstlerische Entwicklung zu nehmen.“

Weitere Informationen sowie das entsprechende Bewerbungsformular finden sich auf der Homepage der Stadt Mannheim (Suchbegriff „Proberaumförderung“ oder unter folgendem Link https://www.mannheim.de/de/kultur-erleben/musik/proberaumfoerderung).

Stadt Mannheim

09.04.2018


Neuausschreibung für den Mannheimer Feuergriffel läuft / Die Stadtbibliothek Mannheim schreibt zusammen mit dem Förderkreis Stadtbibliothek

Mannheim e. V. zum siebten Mal den „Feuergriffel“ aus – das Stadtschreiber-Stipendium für Kinder- und Jugendliteratur.

Mannheim - Ab sofort können sich bis 28. September 2018 Autoren bei der Stadtbibliothek Mannheim mit dem Exposé einer Buch-Idee um das einzigartige Stipendium bewerben. Während eines dreimonatigen Aufenthaltes in Mannheim soll die Buch-Idee ausgearbeitet und umgesetzt werden. Am Ende soll ein druck- beziehungsweise buchreifes Manuskript stehen.

Die mit insgesamt 9.000 Euro dotierte Auszeichnung teilt sich folgendermaßen auf: Je 3.000 Euro Preisgeld winken bei der Abschlussveranstaltung, bei der Veröffentlichung des in Mannheim entstandenen Buches sowie für ein dreimonatiges Aufenthaltsstipendium in der Quadratestadt Mannheim von April bis Juli 2019 in der Stadtschreiberwohnung im Turm der Alten Feuerwache, inklusive Pauschale für Anreise- und Lebenshaltungskosten.

Der Preisträger oder die Preisträgerin wird 2019 die Nachfolge von Tamara Bach, Antje Wagner, Rike Reiniger, Saša Stanišić, Tobias Steinfeld und Florian Wacker antreten, die das Stipendium in den Jahren 2007 bis 2019 erhielten.

Die Stadtbibliothek unterstützt die Stadtschreiberin bzw. den Stadtschreiber durch lokale Kontakte und eine persönliche Betreuung. Daneben sollen Kinder, Jugendliche und die Mannheimer Bevölkerung die Möglichkeit haben, den Autor kennenzulernen, bei Veranstaltungen wie Lesungen, Werkstattgesprächen oder Schreibwerkstätten, gerne aber auch in eher ungewöhnlichem Rahmen wie etwa bei einem gemeinsamen Frühstück oder einer Radtour. Außerdem sind während des Aufenthaltes Veröffentlichungen im Social Media-Bereich geplant (Blog, Twitter, Podcast u. ä.).

Bewerben können sich deutschsprachige Autoren und Illustratoren, die bereits mindestens eine Veröffentlichung in einem etablierten Verlag nachweisen können (Buch, Theaterstück, Hörspiel oder Drehbuch). Publikationen im Selbstverlag oder als Book on Demand finden keine Berücksichtigung.

Für die Bewerbung sind erforderlich:

  • Ein kurzes Exposé und eine Textprobe (max. fünf DIN A 4-Seiten) zur Vorstellung der Idee und Beurteilung der künstlerischen Handschrift; vollständige bzw. bereits ausgearbeitete Manuskripte können nicht berücksichtigt werden (Bitte beachten: Diese Unterlagen werden anonymisiert an die Jury weitergeleitet, sie dürfen deshalb keinen Hinweis auf die Verfasserin oder den Verfasser enthalten.),
  • eine Liste der bisherigen Publikationen,
  • Lebenslauf mit Lichtbild (Foto wird zur Veröffentlichung verwendet) und allen Kontaktdaten,
  • ein Motivationsschreiben, das darlegt, welchen Hintergrund die Bewerbung hat, und das auch Vorschläge für mögliche Veranstaltungen, Aktionen und Events während des Aufenthalts enthält.
    Die Unterlagen können sowohl postalisch als auch per E-Mail eingesandt werden.

Einsendeschluss: 28. September 2018 (es gilt das Datum des Poststempels).

Anschrift für Einsendungen und Kontaktadresse:
Stadtbibliothek Mannheim, Stichwort: Feuergriffel
Bettina Harling
N 3, 4
68161 Mannheim
E-Mail: bettina.harling@mannheim.de / Telefon: 0621 293-8912

Über die Vergabe entscheidet eine unabhängige Fachjury. Sie besteht aus:

  • Jürgen Boos, Frankfurter Buchmesse,
  • Prof. Dr. Thomas Wortmann, Professor für Neuere deutsche Literatur an der Universität Mannheim,
  • Dr. Albrecht Plewnia, Institut für Deutsche Sprache,
  • Ulrike Stöck, Junges Nationaltheater Mannheim,
  • Eva Baumgartner, Journalistin,
  • Dr. Ingo Schöningh, Goethe-Institut Mannheim,
  • Jule Hoffmeister und Evelyn Kovacic, jugendliche Jurymitglieder.

Die Bekanntgabe der Gewinnerin oder des Gewinners erfolgt voraussichtlich im Dezember 2018. Ein Rechtsanspruch besteht nicht.
Der Feuergriffel, Mannheimer Stadtschreiber für Kinder- und Jugendliteratur, ist ein Preis des Förderkreises der Stadtbibliothek Mannheim, der GBG Mannheim, der Heinrich-Vetter-Stiftung und der Alten Feuerwache Mannheim.

Stadt Mannheim / Stadtbibliothek Mannheim

09.04.2018


Stadtteilversammlung für Kinder und Jugendliche in Feudenheim

Feudenheim / Kinder- und Jugendbüro - Die Kinder und Jugendlichen aus Feudenheim sind aufgerufen sich einzumischen: Im Rahmen der 68DEINS! Kinder- und Jugendbeteiligung veranstaltet das 68DEINS! Kinder- und Jugendbüro eine Stadtteilversammlung im Stadtteil. In Kinder- und Jugendforen in Schulen, Verbänden, Vereinen, im Jugendtreff oder Jugendhaus oder in kirchlichen Jugendgruppen treffen sich die Mitarbeiter des Kinder- und Jugendbüros mit jungen Menschen aus Feudenheim, um über deren Anliegen und Themen zu sprechen. In den Foren werden Präsentationen erarbeitet, die sie dann bei der Stadtteilversammlung der Politik, Verwaltung und Vereins- oder Verbandsarbeit vorstellen und Mitstreiter für ihre Anliegen suchen.

Die Stadtteilversammlung findet statt am Donnerstag, den 19. April, ab 17:30 Uhr (für die Kinder und Jugendlichen) sowie ab 18 Uhr (für die Politik und weitere interessierte Erwachsene) im Vereinshaus des DJB Steuben e.V., Neckarstraße 22a, 68259 Mannheim.

Alle Interessierten können sich gerne an info@68deins.de wenden, 68DEINS! beantwortet gerne alle Fragen und organisiert die Foren vor Ort.

Jugendliche und Kinder, die nicht in diesem Rahmen ihre Anliegen erarbeiten, können am Donnerstag, 19. April, ab 17 Uhr an einem offenen Tisch im Vereinshaus des DJB Steuben e.V. eine spontane Präsentation für die Politik erarbeiten.

Hintergrund:
Die Versammlung wird organisiert vom 68DEINS! Kinder- und Jugendbüro Mannheim. Das 68DEINS! Kinder- und Jugendbüro Mannheim befindet sich in der Trägerschaft des Stadtjugendrings Mannheim e.V. sowie der Stadt Mannheim, Fachbereich Kinder, Jugend und Familie – Jugendamt und Fachbereich Rat, Beteiligung und Wahlen/Kinderbeauftragte.

Stadt Mannheim

09.04.2018


Fotoausstellung „Spuren“ – Wie sich Mannheimer Konversionsflächen verändern

Soldaten hinterlassen Spuren. Nicht die Spuren eines Kampfes und nicht die Grausamkeiten eines Krieges, nicht Tod und Verderben. Es geht um die Spuren des Lebens. Des Lebens in einer Kaserne hinter Mauern und Stacheldraht. Was verraten uns die Gebäude, die Kleinigkeiten des täglichen Lebens? Was verraten uns diese Dinge über das Leben der Soldatinnen und Soldaten, die während vieler Jahrzehnte in Mannheim gelebt haben, um von hier in alle Welt zu ihren Einsätzen entsendet zu werden?

Mannheim / Rathaus - Diese Spuren verschwinden allmählich mit dem Prozess der Konversion. Es entstehen Wohnungen, Gewerbegebiete und neue Grünflächen in unserer Stadt. Für Fotografinnen und Fotografen des Rhein-Neckarraumes, die bei den verschiedensten Gelegenheiten der Öffnung bereits sehr früh ihre Fotokameras dabei hatten, war es ein Ansporn, diese Zeugnisse auf ihre jeweilige Art zu dokumentieren.

Ein Extrakt der dabei entstandenen Bilder hat eine Jury ausgewählt. Zu sehen sind die Fotos vom 9. April bis zum 11. Mai 2018 im 1. Obergeschoss des Rathauses der Stadt Mannheim in E 5. Kulturamtsleiterin Sabine Schirra und Gerhard Heckmann, Fotograf und Initiator des Projekts, eröffnen die Ausstellung am Montag, 9. April um 15 Uhr im Rathaus.

Die an der Ausstellung beteiligten Fotografinnen und Fotografen sind Matthias Beckmann, Gerhard Heckmann, Kirsten Heinrich, Bernd Jäcker, Christoph M. Kleinert, Olaf Lahr, LSFotoArt, Udo Pagga, Annette Schrimpf, Hans-J. Schröder und Daniel Sutter-van Stek.

Der Jury gehörten an Daniel Lukac (Fotograf), Sabine Kress (Fotografin), Thomas Schirmböck (Galerie ZEPHYR – rem), Thomas Tröster (Fotograf), Michel Schnellbach (BUGA GmbH) und Kirsten Batzler (BUGA GmbH).

Stadt Mannheim

09.04.2018


Strandbadsaison 2018 steht vor der Tür

Mit den ersten Frühlingstagen und dem Anstieg der Temperaturen wird auch in diesem Jahr die Strandbadsaison beginnen.

Mannheim - Besucherinnen und Besucher des Strandbades, die die Angebote des öffentlichen Personennahverkehrs nicht nutzen, haben die Möglichkeit, ihr Fahrzeug auf den Parkplätzen am Strandbad abzustellen. Diese Parkplätze sind bei gutem Wetter allerdings häufig belegt. Um möglichst vielen Besucherinnen und Besuchern das Parken vor Ort zu ermöglichen und den „Parksuchverkehr“ in diesem Zusammenhang zu minimieren, dürfen Autos, wie in den letzten Jahren, in diesem Bereich während der Strandbadsaison bis zu drei Stunden mit Parkscheibe abgestellt werden. Diese Regelung gilt an Samstagen, Sonntagen und Feiertagen von 11 bis 19 Uhr.

Zudem sind im Bereich des beliebten Naherholungsgebietes folgende Verkehrsregeln zu beachten:

  • Der Strandbadweg muss für Feuerwehr, Notärzte, Sanitätsfahrzeuge, usw. jederzeit befahrbar sein, denn er ist der einzige Rettungsweg des gesamten Strandbadareals.
  • Besucher- und Rettungsfahrzeuge rund um den Parkplatz am Franzosenweg müssen ungehindert an- und abfahren können. Auch die Bushaltestellen müssen frei gehalten werden. Die ausgeschilderten absoluten Halteverbote sowie die gesetzlichen Regelungen im Bereich der Haltestellen gelten uneingeschränkt auch innerhalb der eingerichteten Haltverbotszone.
  • Die Schwerbehinderten-Parkplätze am Strandbadweg dürfen ausschließlich von Berechtigten genutzt werden.
  • In den Waldwegen dürfen keine Fahrzeuge geparkt werden.
  • Falls die Parkplätze am Strandbad und am rechten Fahrbahnrand des Franzosenweges vollständig belegt sind, besteht nur noch die Möglichkeit, im Bereich der Fahrradständer vor dem Zugang zur Grill- und Sonnenwiese (ehem. Drehkreuz-Zugang) kurz anzuhalten, um Fahrzeuge zu entladen und Mitfahrer aussteigen zu lassen, bevor das Fahrzeug weiter entfernt abgestellt wird. 

Die Stadtverwaltung bittet um gegenseitige Rücksichtnahme und Beachtung der Verkehrsregeln und der Strandbadordnung.

Um ein geordnetes und möglichst störungsfreies Miteinander aller Besucherinnen und Besucher des Strandbades sicherzustellen, überwacht der Fachbereich Sicherheit und Ordnung in Abhängigkeit von der Witterung den Verkehr, während Mitarbeiter des Fachbereichs Sport und Freizeit auf den Grünflächen am Rhein präsent sind.

Wer sein Fahrzeug behindernd in sicherheitsrelevanten Bereichen parkt, die ausnahmslos mit Halte- und Durchfahrtsverboten beschildert sind, muss damit rechnen, dass er es nicht an Ort und Stelle, sondern auf dem Kraftwagenhof der Polizei in der Hochuferstraße wiederfindet. Die Kosten für das Abschleppen eines Fahrzeugs belaufen sich auf gut 220 Euro.

Wir appellieren an alle Strandbadbesucher, keine Essensreste herumliegen zu lassen und vor allen Dingen die Wildgänse nicht zu füttern. Das Futter ist in den wenigsten Fällen gesund für die Tiere. Brot z. B. enthält für Vögel zu viel Salz, das im Vogelmagen aufquillt. Durch das üppige Nahrungsangebot wächst die Population vor allem von solchen Arten, die heimische Arten verdrängen. Es werden nicht nur Ratten angelockt, sondern auch die Verschmutzung der Wege und Liegewiesen durch Vogelkot nimmt stark zu.

Stadt Mannheim

09.04.2018


„MONNEM BIKE – das Festival“: Anmeldefrist für „Spielraum Stadt“ wird bis 16. April verlängert

Mannheim - Das Projektteam „Monnem Bike“ verlängert die Anmeldefrist für Vereine, Bürger und Institutionen für „Spielraum Stadt“ bis Montag, 16. April 2018. Die Anmeldungen können weiterhin unter axel.bentz@mannheim.de eingereicht werden. „Wir möchten natürlich vielen Vereinen und Institutionen die Chance geben sich an Spielraum Stadt zu beteiligen. Durch die Bitte um Verlängerung der Anmeldefrist einzelner Interessenten, aufgrund der Osterferien, haben wir uns kurzfristig entschlossen die Anmeldefrist zu verlängern“, so Projektleiter Axel Bentz vom Projektteam „Monnem Bike“.

Mit „Spielraum Stadt“ erhalten Bürger, Vereine und Institutionen wieder die Möglichkeit sich mit eigenen bürgerschaftlichen Aktionen im öffentlichen Raum zu beteiligen. Gefragt sind Aktionen zum Flanieren, Begegnen und Spielen. Die Aktionsfläche wird sich wie im Vorjahr auf die Marktstraße und die verlängerte Jungbuschstraße konzentrieren. Die Spielzeiten sind von 11 bis 22 Uhr angesetzt. Der öffentliche Raum soll dabei zu einem Ort der Begegnung, Kommunikation und der spielerischen Freude werden.

Hintergrund:

Die große „Geburtstagsparty“ anlässlich der Erstfahrt von Karl Drais mit seinem Laufrad war im vergangenen Jahr mit erfolgreichen Veranstaltungen in den unterschiedlichsten Bereichen ein überaus beeindruckendes Erlebnis. Ob zum Einkaufen, zum Staunen, zum Testen oder zum Mitmachen - die Mannheimer Innenstadt wurde speziell am Wochenende des 10. und 11. Juni 2017 bei „MONNEM BIKE – das Festival“ sowie „Spielraum Stadt“ von Bevölkerung und Gästen auf eine ganz andere Weise wahrgenommen. Der Gemeinderat der Stadt Mannheim hat daher im Rahmen der Etat-Beratungen im Dezember 2017 entschieden, das sehr erfolgreiche Format von „MONNEM BIKE – Das Festival“ und „Spielraum Stadt“ - wenn auch kleiner - jährlich fortzusetzen. Somit finden am Samstag, 16. Juni 2018, mitten in der City vielfältige Fahrrad-Kunst und Kulturaktionen auf Plätzen und Straßen statt. Vereine und Interessierte können sich auch in diesem Jahr wieder beteiligen.

„MONNEM BIKE – das Festival“, präsentiert am Samstag, 16. Juni, von 11 bis 20 Uhr wieder alles rund um das Thema Fahrrad. Die bereits traditionellen Formate Radparade und Radsalon sind wieder fester Bestandteil des Festivals, das sich auf Dauer vornimmt, neben der Thematik Fahrrad vor allem ein anderes Erleben der Stadt in den Fokus zu stellen. Die Programmerstellung zum Festival läuft aktuell auf Hochtouren. Sicher ist, dass einige Highlights des Vorjahres ihr Kommen bereits zugesagt haben. So werden unter anderem der beliebte Hochradführerschein und die dazu gehörenden Nostalgiefahrzeuge für Kinder am Start sein. Auch der beliebte Pumptrack wird nicht fehlen. Darüber hinaus sollen E-Bikes im Mittelpunkt stehen. Als Aktionsfläche sind die Kunststraße von N 1 bis N 6 und die Kapuzinerplanken vorgesehen.

Stadt Mannheim

09.04.2018


Social Media für Einsteiger: Medienmittwoch in der Stadtbibliothek

Mannheim / Stadthaus-Zentralbibliothek - Am Mittwoch, 11. April, 17 Uhr, geht es in der Zentralbibliothek im Stadthaus N 1 um die sozialen Netzwerke Facebook, Twitter und Instagram.

In einem Vortrag werden Einstieg und die Nutzung der Portale gezeigt und erklärt. Der Medienmittwoch bietet auch die Gelegenheit, die Social-Media-Auftritte der Stadtbibliothek kennenzulernen.
Der Eintritt ist frei.

Stadt Mannheim / Stadtbibliothek Mannheim

09.04.2018


„Poesie und Musik“ – Konzert mit Emi Abo und Sachie Matsushita

Sprache sagt viel, aber noch mehr sagt die Musik. Die Musikbibliothek lädt deshalb alle Liebhaber von Musik und Poesie zu einem ganz besonderen Konzertabend ein.

Mannheim / Stadtbibliothek - Am Freitag, 20. April, 19 Uhr, spielen Emi Abo (Sopran) und Sachie Matsushita (Klavier) in der Musikbibliothek im Dalberghaus, N 3, 4.

Die beiden Musikerinnen spielen Emi Abos Vertonungen von Lyrik aus der Man’yoshu, der ältesten japanischen Gedichtsammlung. Außerdem erklingen Lieder und Arien auf Texte von Johann Wolfgang von Goethe und Friedrich Nietzsche, zu Kompositionen von Franz Schubert, Hugo Wolf, Peter Tschaikowsky, Charles Gounod und Sachie Matsushita.
Der Eintritt ist frei.

Weitere Informationen zur Veranstaltung unter:
Musikbibliothek Mannheim | N 3, 4 | 68169 Mannheim
Tel.: 0621-293 89 00
E-Mail: stadtbibliothek.musikbibliothek@mannheim.de

Stadt Mannheim / Stadtbibliothek Mannheim

09.04.2018


Faszination Gaming – Workshop für Jugendliche und Eltern

Gemeinsam Games ausprobieren: vom Retro-Klassiker bis zur Virtual Reality-Brille

Mannheim / Stadtbibliothek - Digitale Spiele sind eine beliebte Freizeitbeschäftigung von Kindern und Jugendlichen. Allerdings will der Umgang mit Spielen gelernt sein. Der Workshop will sowohl die Kritikfähigkeit und die technische Handhabung als auch das Bewusstsein für Kreativität und Ästhetik im Umgang mit digitalen Spielen fördern. Eingeladen sind Eltern und Kinder bzw. Jugendliche ab 10 Jahren.

Der kostenfreie Workshop findet statt am:
Samstag, 14. April, 10.30 bis 15.00 Uhr, in der Stadtbibliothek Mannheim, Dalberghaus, N 3,4, 68161 Mannheim.

Der Workshop beginnt mit einem Vortrag zum Thema „Faszination von Computerspielen auf Kinder und Jugendliche“. Danach können verschiedene Spiele ausprobiert werden. Zum Abschluss folgen Ausführungen zum Thema „Risiken und Sucht bei Computerspielen“ mit Diskussions- und Fragerunde. Die Veranstaltung wird von der Stadtbibliothek in Kooperation mit dem Landesmedienzentrum Baden-Württemberg und der ComputerSpielSchule Stuttgart angeboten.

Für Informationen zur Veranstaltungen wenden Sie sich bitte an:
Stadtbibliothek Mannheim
Andrea Pörner
E-Mail andrea.poerner@mannheim.de
Tel.: 0621 293 8911

Stadt Mannheim / Stadtbibliothek Mannheim

09.04.2018


Beste Tänzer werden belohnt – Erster „Krump-Battle“ im Jugendhaus Herzogenried

Tänzerisches Kräftemessen: Der erste „Krump-Battle“ des Fördervereins des Jugendhauses Herzogenried findet am Samstag, 14. April, zwischen 12 und 19 Uhr im Jugendhaus Herzogenried, Zum Herrenried 12, in 68169 Mannheim unter dem Titel „Kill The Hype“ statt.

Mannheim / Jugendhaus Herzogenried - Krump (steht für: Kingdom Radically Uplifted Mighty Praise) ist eine sehr ausdrucksstarke Tanzart des Hip-Hop, geboren in den Straßen von Los Angeles. Sie wurde erschaffen, um den Gangs eine Alternative zur Straßengewalt zu geben. Krump erfordert viel Kraft, Ausdruck und Selbstbewusstsein.

Ziel beim „Krump-Battle“ ist es, den Tanzgegner mit den eigenen Moves einzuschüchtern, ohne ihn zu berühren. Auch wenn nicht viele Mädchen krumpen, sind es gerade sie, die die Battles immer richtig aufmischen, wenn sie mitmachen.

Beim Wettbewerb im Jugendhaus Herzogenried wird in zwei Kategorien gegeneinander getanzt: Bei den „Newcomern“ treten Tänzer an, die noch nicht viel Tanz- und Battle-Erfahrung haben, und in der Kategorie „Advanced“ sind es die fortgeschrittenen Tänzer. Eine Altersbegrenzung gibt es nicht. Alle Krumper sind herzlich eingeladen, dieses Event im Jugendhaus zu feiern.

Insgesamt ist ein Preisgeld von 200 Euro ausgeschrieben. Der Preisträger des ersten Platzes in der Kategorie „Advanced“ gewinnt 150 Euro und für den ersten Platz der „Newcomer“ gibt es 50 Euro. Jeder Teilnehmende erhält eine Urkunde. Alle erst-, zweit- und drittplatzierten Teilnehmenden bekommen zusätzlich eine Medaille. Die Jury besteht aus bekannten Krumpern aus ganz Deutschland, die sich aufgrund ihrer besonderen tänzerischen Fähigkeiten einen Namen gemacht haben. Die Veranstalter erwarten Arouser (Outrage Fam), Sunrise (Jigsawfam), Chapter und Jr. Pain.

DJ Marco von Gemünd (MvG) und Stimme der Straße, Jay Ryze und viele mehr werden im Pausenprogramm den Zuschauern so richtig einheizen.

Die Anmeldegebühr von 3 Euro kann am Veranstaltungstag vor Ort bezahlt werden. Die Anzahl der Teilnehmenden ist begrenzt, es wird um rechtzeitige Anmeldung bis 9. April gebeten unter: www.majo.de/jugendhaus-herzogenried. Dort können auch nähere Informationen zu den Teilnahmebedingungen nachgelesen werden.

Selbstverständlich sind auch Zuschauer beim ersten „Krump-Battle“ im Jugendhaus Herzogenried willkommen. Sie zahlen 3 Euro Eintritt.

Beim ersten „Krump-Battle“ im Jugendhaus Herzogenried können die Zuschauer wieder die faszinierende Welt einer Jugendkultur erleben, die im Jugendhaus Herzogenried einen Platz gefunden hat. Der erste „Krump-Battle“ in Mannheim ist eine ganz besondere Veranstaltung: Denn neben dem Wettbewerb geht es vor allen darum, die Krump-Szene bekannt zu machen und für interessierte Kinder und Jugendliche im Jugendhaus Herzogenried zu etablieren.

Das Jugendhaus Herzogenried ist eine von elf offenen Jugendeinrichtungen der Jugendförderung des Fachbereichs Kinder, Jugend und Familie – Jugendamt der Stadt Mannheim.

Ansprechpartner bei der Veranstaltung: Ariane Reiter, E-Mail: ariane.reiter@mannheim.de, und Michael Harbrecht, E-Mail: michael.harbrecht@mannheim.de, Telefon 0621/2937666.

Stadt Mannheim

28.03.2018


Altrheinfähre Sandhofen ab Ostersonntag wieder in Betrieb

Sandhofen / Friesenheimer Insel - Der Fährbetrieb der über 110 Jahre alten Fährverbindung zwischen Sandhofen und Friesenheimer Insel/Dehu wird an Ostersonntag, 1. April 2018, wieder aufgenommen. Gefahren wird täglich einschließlich sonn- und feiertags von 10 bis 20 Uhr. Montag bleibt auch in dieser Saison Ruhetag. Kein Fährbetrieb ist in der Mittagszeit zwischen 13 Uhr und 14 Uhr. Die Fähre legt wie gewohnt ab Friesenheimer Insel/ Restaurant Dehus zu jeder vollen Stunde und ab Sandhofen zu jeder halben Stunde ab.

Die Fährpreise müssen aufgrund der gestiegenen Betriebsmittelkosten ab dieser Saison angepasst werden. Die Preise sind wie folgt:

  • Fußgänger 0,50 Euro (ehemals 0,30 Euro),
  • Radfahrer 1,00 Euro (ehemals 0,50 Euro),
  • Motorräder 1,50 Euro (ehemals 1,00 Euro) und
  • Pkw 2,00 Euro (ehemals 1,20 Euro)

Letzter Tag des Fährbetriebs 2018 ist der 30. September 2018.

Stadt Mannheim

28.03.2018


Die Eröffnung der Brunnensaison verschiebt sich dieses Jahr auf Mitte April

Mannheim - Auf Grund der sehr kalten Wetterbedingungen mit Bodenfrost wird sich die bisher übliche Inbetriebnahme der elf öffentlichen Brunnenanlagen im Stadtgebiet von Beginn der Osterfeiertage auf Mitte April verschieben.

Die Wasserspiele auf dem Friedrichsplatz werden wie vorgesehen ab Gründonnerstag ihren Betrieb aufnehmen und damit wieder Bürgerinnen, Bürger und Besucher der Stadt anziehen. Die reguläre Inbetriebnahme ist möglich, da aufgrund der Bauart der großen Brunnenanlage die Gefahr des Einfrierens geringer als bei den anderen Anlagen ist.

Die diesjährige Brunnensaison endet am 7. Oktober 2018.

Stadt Mannheim

28.03.2018


Sleeping Beauty - Reinventing Frei Otto’s Multihalle – Mannheim auf der Architektur-Biennale in Venedig

Mannheim / Venedig - Anlässlich der 16. Internationalen Architektur-Biennale Venedig, die vom 26. Mai bis zum 25. November 2018 stattfindet, stellt das saai am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) in Kooperation mit der Stadt Mannheim die Multihalle Mannheim mit einer Ausstellung in den Kontext des diesjährigen Biennale-Themas „Freespace“. „Sleeping Beauty - Reinventing Frei Otto’s Multihalle“ ist der Titel der Ausstellung zur Multihalle, die aus ihrem „Dornröschenschlaf“ wieder erwachen soll. Die Ausstellung in Venedig stellt die Multihalle und die Idee ihrer Zukunft einer internationalen Szene vor – oder erzählt denjenigen, die schon von ihr wissen, mehr. Als Ausstellungsraum dient ein Hafengebäude auf der Guidecca, ein authentischer venezianischer Ort.

Die Ausstellung

„Sleeping Beauty“ knüpft an die erfolgreiche Ausstellung „Frei Otto – Denken in Modellen“ an, die von November 2016 bis März 2017 im Zentrum für Kunst und Medien (ZKM) in Karlsruhe zu sehen war. Die Ausstellung in Venedig konzentriert sich nun auf die Multihalle. Es ist damit die weltweit erste Ausstellung über dieses faszinierende Bauwerk. Das Konzept eröffnet den Besuchern einen doppelten Blick auf die Multihalle: Einerseits wird anhand von wertvollem Archivmaterial die experimentelle Entstehungsgeschichte des Bauwerks gezeigt. Andererseits wird anlässlich der aktuellen Debatten um den Erhalt auch ein Blick in die Zukunft geworfen und neue Ideen, Programme und Konzepte der Nachnutzung werden vorgestellt - und damit auch die Entwicklung vom Bau-Objekt zum Diskurs-Objekt.

Neues und nachhaltiges Konzept für die Multihalle

Heute, 40 Jahre nach dem Bau der ursprünglich als temporäres Bauwerk geplanten Multihalle und einigen Jahren Leerstand, arbeitet die Stadt Mannheim zusammen mit einer engagierten Gruppe aus Kulturschaffenden, Architekten, Nachbarn, Bürgern, Ingenieuren und Universitäten an einem neuen und nachhaltigen Konzept für die Halle im Herzogenriedpark, um damit den langfristigen Erhalt sicherzustellen. Dieser offene und kollektiv gestaltete Prozess ist einmalig in Deutschland.

„Die Multihalle ist ein ingenieurtechnisches Meisterwerk, das uns aber auch vor Herausforderungen stellt. Die geplante „Neu-Erfindung“ der Multihalle steht zugleich symbolisch für die Transformation unserer Stadt, denn Mannheim befindet sich in einem umfassenden Erneuerungsprozess. An einer Zukunftskonzeption für die Multihalle besteht sowohl ein wissenschaftliches und künstlerisches aber auch ein öffentliches Interesse“, erläutert Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz, der zur Eröffnung der Biennale die Stadt in Venedig vertreten wird.

Das Thema „Freespace“ der diesjährigen Biennale basiert auf der These der Kuratorinnen, dass Humanität im Mittelpunkt der Architekturagenda steht. Das Werk Frei Ottos und damit die Multihalle als Dach für die offene Gesellschaft („democratic umbrella“) korrespondiert mit diesem Thema: Frei Otto, der den Pritzker-Preis nicht nur als Ingenieur und Architekt erhalten hat sondern als Humanist.
Projektinitiatoren und Kuratoren der Ausstellung sind die Berliner Urbanistin und Kuratorin Sally Below und Georg Vrachliotis, Professor für Architekturtheorie und Leiter des Archivs für Architektur und Ingenieurbau am Karlsruher Institut für Technologie (KIT), der auch die Frei Otto-Ausstellung als Kurator verantwortete. Beide beraten die Stadt Mannheim seit längerem bei der aktuellen Projektentwicklung zur Neuprogrammierung der Multihalle. Ausstellungsarchitekt ist Marc Frohn vom Büro FAR frohn&rojas, ebenfalls Professor am KIT.

Die Multihalle in Mannheim

Die von Frei Otto und Carlfried Mutschler für die Bundesgartenschau 1975 in Mannheim gebaute Mehrzweckhalle gilt weltweit als die größte Holzgitterschalenkonstruktion. Mit ihrer experimentellen Entstehungsgeschichte, ihren offenen Raumqualitäten und ihrer Einbettung in die urbane Topographie von Stadt und Landschaft verkörpert die Multihalle einen „offenen Raum“ für eine „offene Gesellschaft“.

Frei Ottos Hinwendung zum Experiment basierte nicht auf einer Systematisierung von Architektur im engen Sinne der Naturwissenschaften, sondern auf der künstlerischen Interpretation. Das unermüdliche Experimentieren am Modell diente der Erforschung von räumlichen Qualitäten und Wirkungsweisen. Frei Otto legte damit die „Grundlage für eine schöpferische Experimentalkultur, bei der es um eine fortwährende Kalibrierung von Auge und Hand, wissenschaftlicher Beobachtung und technischem Geschick geht, eine handwerklich­intellektuelle Selbstjustierung, in der das Entwerfen interdisziplinäre Erkenntnisproduktion, aber eben auch Ausgangspunkt für einen kollektiven Diskurs über die Zukunft der Gesellschaft bedeuten kann“, schreibt Prof. Dr. Georg Vrachliotis in seinem Buch „Frei Otto Carlfried Mutschler MULTIHALLE“ und ist überzeugt, dass „die Multihalle diese Haltung wie kein zweites Gebäude des 20. Jahrhunderts verkörpert.“

Die Architektur-Biennale in Venedig

Die Architektur-Biennale in Venedig ist die bedeutendste internationale Ausstellung für Architektur und Städtebau. Alle zwei Jahre bietet sie einen Überblick über aktuelle Strömungen und stellt in den Länderpavillons nationale Tendenzen und Leistungen vor.
Das diesjährige Thema der Architektur-Biennale 2018 ist „Freespace“. Die Kuratorinnen Farrell und McNamara erklären ihre Themenwahl folgendermaßen: „Freespace beschreibt eine Großzügigkeit des Geistes. Humanität steht im Mittelpunkt einer Architektur-Agenda, die sich auf die Qualität des Raumes konzentriert.“ Den beiden Architektinnen geht es um die Fähigkeit der Architektur, den Raum als eine Gabe für die künftigen Nutzer zu begreifen.

Stadt Mannheim

28.03.2018


Sensationeller Erfolg beim Landeswettbewerb „Jugend musiziert“ in Bietigheim-Bissingen

Insgesamt 76 Mannheimer Schüler hatten sich im Januar beim 55. Wettbewerb „Jugend musiziert“ für die Teilnahme am Baden-Württembergischen Landeswettbewerb qualifiziert – und 33 von ihnen erzielten nun auch dort erfolgreich Preise.

Bietigheim-Bissingen / Mannheim - Die Ausschreibung umfasste dieses Jahr die Solokategorien Blasinstrumente, Zupfinstrumente, Bass (Pop), Musical, Orgel und „Besondere Instrumente“. Ensembles konnten in den Kategorien „Duo: Klavier und ein Streichinstrument“, „Duo Kunstlied: Singstimme und Klavier“, Schlagzeug-Ensemble, Klavier vierhändig und „Besondere Ensembles mit Werken der Klassik, Romantik, Spätromantik und Klassischen Moderne“ teilnehmen.

Die zweite Stufe, der Landeswettbewerb Baden-Württemberg, fand nun vom 14. bis 18. März in Bietigheim-Bissingen statt. Hier kamen die Besten aus den 23 Regionalwettbewerben unseres Bundeslandes zusammen.

33 Preise für Schüler der Musikschule Mannheim

Insgesamt 38 Preise gingen an die Teilnehmer aus Mannheim. 33 Preise entfielen dabei auf Schüler der Musikschule Mannheim: 16 erste Preise, 15 zweite Preise und zwei dritte Preise gingen an die Schüler der Musikschule der Stadt. Von den ersten Preisträgern war für die vier jüngsten der Wettbewerb auf der Landesebene zu Ende, weil sie in der Altersgruppe II sind, die noch nicht zur gesamtdeutschen Endauswahl zugelassen ist. Die anderen zwölf Preisträger erhielten eine „Weiterleitung zum Bundeswettbewerb“. „Dieses hervorragende Abschneiden unserer Schüler belegt die Qualität der Arbeit und musikalischen Ausbildung, die an der Musikschule Mannheim geleistet wird“, lobt Musikschulleiter Bjoern Strangmann.

Darüber hinaus wurden beim Landeswettbewerb fünf Schüler ausgezeichnet, die im Kinderchor des Nationaltheaters Mannheim ausgebildet werden. Drei von ihnen erreichten einen ersten Preis mit Weiterleitung zum Bundeswettbewerb, zwei weitere wurden mit einem zweiten Preis bedacht – „ein sensationelles Ergebnis, zu dem man alle Schüler Mannheims nur beglückwünschen kann“, betont Strangmann.

Der Bundeswettbewerb von "Jugend musiziert" findet in diesem Jahr vom 18. bis 24. Mai in Lübeck statt.

Beim Preisträgerkonzert, am Donnerstag, 3. Mai 2018, 19 Uhr, in der Musikschule Mannheim, Ernst-Toch-Saal, präsentieren einzelne Schüler der Musikschule mit herausragenden Weiterleitungen der Öffentlichkeit Auszüge aus ihrem aktuellen Wettbewerbsprogramm. Die Musiker und Musikerinnen interpretieren – entsprechend der ausgeschriebenen Kategorien - ein Programm mit Werken vom Barock bis zur Moderne. Der Eintritt ist frei.

Stadt Mannheim

28.03.2018


Ostergeschenk für die Nutzer der E-Ausleihe Rhein-Neckar – Leihfrist von E-Books und E-Audios auf 21 Tage verlängert

Mannheim / Metropolregion - Wer als Besitzer einer Metropol-Card das Online-Angebot seiner Bibliothek nutzt, kann sich über erhebliche Verbesserungen freuen. Die Leihfristen für Medien werden flexibler, eine vorzeitige Rückgabemöglichkeit wird angeboten und der kontinuierliche Bestandsausbau ist gesichert. Das gab der Verein Metropol-Card-Bibliotheken Rhein-Neckar e.V., zu dem auch die Stadtbibliothek Mannheim gehört, am 21. März bekannt.
Für Nutzer besonders erfreulich: Die maximale Leihfrist für E-Books und E-Audios wurde von bisher 14 auf 21 Tage verlängert. Für E-Papers und E-Magazines war aus lizenzrechtlichen Gründen eine Verlängerung der Leihfrist nicht möglich.

Metropol-Card

Die Metropol-Card bietet Zugang zu über 1,8 Millionen klassischen Medien in 33 Bibliotheken mit über 80 Ausleihstellen. Darüber hinaus können Besitzer der Metropol-Card über die virtuelle Bibliothekszweigstelle metropolbib.de mehr als 80.000 Titel und Exemplare in digitaler Form herunterladen. Der Zugang zu den digitalen Medien ist weltweit überall dort möglich, wo ein Internetzugang besteht. Die Metropol-Card kann in jeder der teilnehmenden Bibliotheken – so auch in der Stadtbibliothek Mannheim - für 20 Euro pro Jahr erworben werden. Seit 2007 wurden 15.000 dieser Bibliotheksausweise ausgegeben.

Mit der Metropol-Card bietet der Verein Metropol-Card-Bibliotheken Rhein-Neckar e.V. eine bundesweit einzigartige Kombination aus gemeinsamem Bibliotheksausweis, Onleihe-Verbund, PressReader-Angebot und einer Vereinsstruktur unter hauptamtlicher Geschäftsführung – und das über drei Bundesländer hinweg. Am 30. April wird der Verein seine Angebote wieder auf dem Mannheimer Maimarkt präsentieren.

E-Ausleihen immer beliebter

Eine besonders erfreuliche Bilanz zieht der Verein Metropol-Card-Bibliotheken Rhein-Neckar e.V. für den Bereich der E-Ausleihen: Über 2,2 Millionen E-Ausleihen wurden bereits gezählt, allein 2017 waren es mehr als 600.000. Im Schnitt wächst die Anzahl der E-Ausleihen um über 100.000 pro Jahr.

2017 wurden 442.800 E-Books ausgeliehen, gefolgt von E-Audios, E-Magazines und E-Papers. Fast 42.000 Bürger haben die E-Ausleihe bereits genutzt, 6.542 neue Nutzer kamen 2017 hinzu. Die Metropol-Card erlaubt außerdem die Nutzung des Online-Portals PressReader. Das Portal bietet Zugang zu 7.000 internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Magazinen aus 130 Ländern in über 60 Sprachen. Seit der Bereitstellung des Angebots wurden über 57.000 Hefte und 346.600 Artikel aufgerufen.

Text: Stadt Mannheim Foto: http://www.metropolcard.com/

28.03.2018


Medienmittwoch in der Stadtbibliothek

Mannheim / Stadtbibliothek - Die Roboter aus dem N³-Bibliothekslabor werden beim nächsten Medienmittwoch, am 4. April, ab 17 Uhr, in der Zentralbibliothek im Stadthaus N 1, vorgestellt.

Die Stadtbibliothek hat verschiedene Modelle wie Sphero, BeeBot, DASH, Cubetto und Ozobot im Angebot, die Kindern und Jugendlichen unterschiedlichen Alters spielerisch das Thema Programmieren vermitteln.

Im Rahmen von (vor-)schulischen Projekttagen und im Ferienprogramm sind alle Roboter regelmäßig im Einsatz. Der Medienmittwoch bietet die Gelegenheit, alle in Aktion zu erleben und selbst auszuprobieren.

Der Eintritt ist frei.

Stadt Mannheim / Stadtbibliothek

28.03.2018


Eissportzentrum Herzogenried – Saison endet mit guter Bilanz

Mannheim / Eissportzentrum Herzogenried - Seit vergangenem Sonntag herrscht im Eissportzentrum Herzogenried hinsichtlich des Breitensports Sommerpause: Die Eislauf-Saison 2017/2018 ist zu Ende gegangen. Ab Mitte Oktober 2018 können alle Eissportfans wieder „rauf auf´s Eis“. Die Gelegenheit, auf den Eisbahnen im Eissportzentrun ihre letzten Runden zu drehen, nutzten am vergangenen Wochenende noch einmal fast 800 Besucherinnen und Besucher. Sie hatten zudem die Möglichkeit, als Zuschauerinnen und Zuschauer kostenlos die traditionelle Herb-Lackhoff-Trophy im Curling mitzuverfolgen.Rückblickend auf die seit dem 14. Oktober 2017 eröffnete Eislaufsaison spricht Bernd Haase, Sachgebietsleiter Sportstättenbetrieb beim Fachbereich Sport und Freizeit, von einer „guten Saison“. Rund 108.000 Besucherinnen und Besucher sind in der Wintersaison gekommen. 1700 und somit die meisten Gäste an einem Tag wurden am 6. Januar diesen Jahres auf dem Eis gezählt. Dass die Besucherzahlen im Eissportzentrum gegenüber dem Vorjahr um 17 Prozent gestiegen sind, begründet Haase so: "Wir denken, dass wir unsere Angebote bezüglich der unterschiedlichen Ziel- und Nutzergruppen sowie der Öffnungszeiten gut weiterentwickelt haben". Neben den Mannheimer Sportvereinen, die mit 17.000 Sportlerinnen und Sportler die Eishalle für ihr Vereinstraining nutzen, besuchten auch Schulen mit rund 7.600 jungen Besucherinnen und Besuchern die Eishallen im Rahmen des Schulunterrichts.

Das Eislaufangebot ist vielfältig im Eissportzentrum. Neben dem „normalen“ Publikumslauf gibt es eine gesonderte Eiszeit für Anfänger und Eltern mit Kindern. Kleinkinder können hier mit Eislaufhilfen in Form von lustigen Pinguinen den Kufensport „spielend” erlernen und haben großen Spaß dabei. Auch der „Schlägerlauf“ in der Eishockeystadt Mannheim findet zunehmende Beliebtheit. Jeweils in den Herbst- und Winterferien Baden-Württembergs wird dieser für alle Eishockey-Fans angeboten. Hier haben alle Eissport-Fans Gelegenheit, es den Eishockey-Cracks nachzumachen und mit Schutzausrüstung, Eishockeyschläger und Puck dem schnellen Kufensport zu frönen.

Highlight der Saison und Besuchermagnet waren auch dieses Jahr wieder die beiden Eisdiscos für Jung und Alt. Zudem war die Eishalle in der zurückliegenden Saison erneut Austragungsort sportlicher Wettkämpfe. Neben der am letzten Wochenende stattgefundenen 24. Herb-Lackhoff-Trophy im Curling fanden unter anderem im Bereich Eisschnelllauf der Baden-Württemberg-Cup im Long und Short Track sowie der traditionelle Eisschnelllauf-Nikolauswettbewerb im Eissportzentrum Mannheim statt. Im Eiskunstlauf wurden im Februar die bei den Baden-Württembergischen Meisterschaften 2018 die Siegerinnen und Sieger im Nachwuchs-, Jugend-, Junioren- und Senioren-Bereich ermittelt.

Die neue Eislaufsaison 2018/2019 startet Mitte Oktober.

Weitere Informationen zum Eissportzentrum Herzogenried gibt es im Internet unter www.mannheim.de/eislaufen oder beim Fachbereich Sport und Freizeit über das Service-Telefon unter der Telefonnummer 06212934004 oder per E-Mail unter fb52@mannheim.de.

Stadt Mannheim / Eissportzentrum Herzogenried

28.03.2018


Sommerzeit ist Bio-Zeit. Ab April wird die Biotonne wöchentlich geleert

Mannheim - Organische Abfälle aus Küche und Garten gehören in die Biotonne. So können sie dem natürlichen Kreislauf wieder zugeführt werden. Aus den in Mannheim gesammelten Bioabfällen wird im Kompostwerk in Heidelberg-Wieblingen wertvoller, nährstoffhaltiger Kompost hergestellt. Er eignet sich hervorragend als natürlicher Dünger und Bodenverbesserer, der hauptsächlich in der Landwirtschaft eingesetzt wird. Durch die Nutzung der Biotonne kann jeder einzelne auf einfache Art und Weise dazu beitragen, Umwelt und Klima zu schützen.

Ab April bis einschließlich Oktober wird die Biotonne in Mannheim wieder wöchentlich geleert. Mit ihrer geringen Gebühr bietet sie einen Vorteil im Vergleich zur grauen Restmülltonne. Das getrennte Sammeln von Bioabfällen kann sich finanziell lohnen, wenn dadurch eine kleinere Restmülltonne ausreicht.

Um Geruchsbildung vorzubeugen empfiehlt die Abfallwirtschaft Mannheim feuchte Abfälle in Zeitungspapier einzuschlagen. Bioabfälle gehören auf gar keinen Fall in Plastiktüten, auch nicht in biologisch abbaubare, da diese nicht kompostierbar sind. Außerdem sollte die Biotonne möglichst nicht in der Sonne stehen. Am besten eignet sich ein kühler, schattiger Platz. Ab und zu sollte die Tonne mit klarem Wasser ausgespült werden. Wer dies nicht selbst machen will oder kann, dem bietet der städtische Eigenbetrieb einen kostengünstigen Reinigungsservice an.

Biotonne nicht überfüllen

Ebenso wie die Restmüll- und Papiertonne darf auch die Biotonne nicht überfüllt werden. Für gelegentlich größere Mengen an Bioabfällen gibt es den 50-Liter-Bioabfallsack, der zur Abfuhr neben der Biotonne bereitgestellt werden kann, diese aber nicht ersetzt. Er ist für 1,50 Euro im Kundencenter der Abfallwirtschaft in der Käfertaler Straße 248 sowie auf allen Recyclinghöfen erhältlich.

Wer Interesse an der Biotonne oder einer Behälterreinigung hat, sollte sich an seine(n) Vermieter/in oder seine Hausverwaltung wenden. Eigentümer/-innen können die Biotonne oder deren Reinigung direkt schriftlich bei der Abfallwirtschaft Mannheim, Käfertaler Straße 248, 68167 Mannheim bestellen oder das online-Formular im Internet unter www.abfallwirtschaft-mannheim.de nutzen. Hier gibt es weitere Informationen zur Biotonne. Für Auskünfte steht auch die zentrale Servicenummer 115 gerne zur Verfügung.

Stadt Mannheim

28.03.2018


ELS hat Antrag auf Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung eingeleitet. Stadt springt ein: Abholung der gelben Wertstofftonne durch Stadt gewährleistet

Bonn / Mannheim - Die ELS Europäische Lizensierungssysteme GmbH ist das Duale System, das in Mannheim für die Entsorgung der gelben Wertstofftonne zuständig ist. ELS hat beim Amtsgericht Bonn einen Antrag auf Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung eingeleitet.

ELS hat mit der Einsammlung der Wertstoffe in 78 % des Stadtgebietes Mannheims Knettenbrech + Gurdulic beauftragt. Die eingesammelten Wertstoffe werden im Auftrag von ELS bei der Firma ALBA sortiert und verwertet. Beide Unternehmen ziehen in Erwägung, aufgrund des beantragten Insolvenzverfahrens keine Leistungen für die ELS mehr zu erbringen.

Die von der Abfallwirtschaft Mannheim entsorgten Stadtteile (22 % des Stadtgebietes) sind hiervon nicht betroffen. Die jetzige Situation ist nicht der Wertstofftonne geschuldet, sondern wäre in gleicher Weise auch bei Beibehaltung des Gelben Sacks entstanden.

Um die Folgen für die Allgemeinheit in Mannheim abzuwenden, die sich aus dem Versagen des Dualen System Deutschland ergeben, ist die Stadt Mannheim bereit, die Einsammlung sowie die Verwertung / Entsorgung der Wertstoffe durch den Eigenbetrieb Abfallwirtschaft für das gesamte Stadtgebiet sicherzustellen.

Die Finanzierung soll zunächst aus dem für 2018 zugewiesenen Zuschuss der Stadt an den Eigenbetrieb Abfallwirtschaft erfolgen; jedoch maximal bis zu einem Volumen von einer Million Euro.

Die Abfallwirtschaft Mannheim wird erforderliche Maßnahmen einleiten, um die entstehenden Kosten von den Dualen Systemen, insbesondere von ELS, von anderen Beteiligten oder aus der beim Umweltministerium Baden-Württemberg hinterlegten Sicherheitsleistung zurückzuerhalten.

Der Betriebsausschuss Technische Betriebe wurde heute in seiner Sitzung über den Sachverhalt informiert. Die anwesenden Mitglieder begrüßen die von der Verwaltung vorgeschlagene Vorgehensweise und fordern die Stadt auf, entsprechend zu handeln.

Schon 2015 hatte sich der Mannheimer Gemeinderat einstimmig dafür ausgesprochen, den Kommunen die Organisationsverantwortung für die Erfassung, Sortierung und Verwertung von Wertstoffen aus privaten Haushalten zu übertragen. Die jetzt eingetretene Situation zeigt noch einmal deutlich, dass die Verantwortung für die Entsorgung der privaten Haushalte keinesfalls der Privatwirtschaft überlassen werden darf, da im Falle einer Insolvenz unmittelbar die Kommune eintreten muss, um eine geordnete Entsorgung aufrecht zu erhalten.

Stadt Mannheim

28.03.2018


Weltwassertag 2018

Mannheim - Am Aktionstag der Stadtentwässerung Mannheim zum „Internationalen Tag des Wassers“, der jährlich am 22. März stattfindet, nahmen rund 250 Besucherinnen und Besucher teil. Die Interessierten, darunter viele Grundschulkinder, nahmen die Gelegenheit wahr, durch den historischen Fremdeneinstieg in die Kanalisation einzusteigen und ein Stück Mannheimer Unterwelt kennenzulernen. Die Abwasserexperten der Stadtentwässerung berichteten bei den Rundgängen durch das unterirdische Backsteingewölbe von den Besonderheiten und Schwierigkeiten ihrer nicht alltäglichen Arbeit im Untergrund.

Probleme in der Kanalisation verursachen beispielsweise die unsachgemäße Entsorgung von Feuchttüchern und Essensresten über die Toilette. Darauf verwies Eigenbetriebsleiter Alexander Mauritz: „Sie verstopfen Kanäle und Pumpen und locken Ratten an. Aber auch Fette aus Restaurants und Schnellimbissen ohne funktionierenden Fettabscheider verursachen Störungen. Erkaltetes Fett verstopft die Rohre und behindert so die Ableitung des Abwassers.“

Fett schafft Probleme in der Kanalisation

Um das Problem mit dem verstärkten Fettanfall in der Kanalisation in den Griff zu bekommen, wird die Stadtentwässerung in den nächsten Wochen alle relevanten Restaurants und Lebensmittel erzeugenden Betriebe anschreiben, um sie hinsichtlich Vorhandensein und Wartungszustand von Fettabscheidern zu befragen. Den Schreiben wird ein Flyer beigelegt, der die Restaurantbetreiber über die Notwendigkeit von Fettabscheidern informieren soll.

Stadt Mannheim

28.03.2018


Auftakt zum 14. Festivaljahr GIRLS GO MOVIE

Mannheim - Als deutschlandweit einzigartiges Projekt zur kulturellen Medienbildung, zur beruflichen Orientierung im Themenfeld Film und zum Medienkompetenzerwerb wird GIRLS GO MOVIE auch in diesem Festivaljahr filmbegeisterten Mädchen und Frauen Gelegenheit und Unterstützung bieten, um ihre Visionen und Ansichten in die Welt zu tragen.

Teilnehmerinnen von zwölf bis 27 Jahren aus Mannheim, der Metropolregion Rhein-Neckar, aus Baden-Württemberg und Reinland-Pfalz sind jetzt wieder eingeladen, ihre Ideen filmisch umzusetzen und einzureichen.

Dabei können sie sich auch unterstützen lassen: Vom 3. April bis zum 31. Juli können sich Interessierte für die umfangreichen Filmcoaching-Angebote anmelden und kostenfrei filmische Beratung oder Begleitung sowie Vermittlung von technischem Equipment bis zum 15. September in Anspruch nehmen. Für Interessierte mit Vorkenntnissen gibt es das Mentoringprogramm mit Studentinnen der Filmakademie Baden-Württemberg.

Die Fachfrauen gestalten die kostenlosen Coachings zeitlich flexibel und gehen auf die individuellen Bedürfnisse der Teilnehmerinnen ein. Ob in Form wöchentlicher Treffen, einmaliger Workshops oder unregelmäßiger Beratungsgespräche, begleitet GIRLS GO MOVIE Einzelpersonen, ganze Filmteams, Schulgruppen oder Mädchengruppen aus Jugendeinrichtungen.

Zudem werden Feriencamps für Mädchen von zwölf bis 17 Jahren aus der Metropolregion angeboten.

Nächster Termin: Das Osterferiencamp FILMPRODUKTION von Dienstag, 3., bis Samstag, 7. April, jeweils von 10 bis 16 Uhr im Jugendkulturzentrum forum, Neckarpromenade 46, in Mannheim.

Die Teilnehmerinnen durchlaufen während des Camps alle Phasen der Filmproduktion und lernen so die Abläufe genauer kennen. Von Ideenentwicklung über Drehbuch, bis hin zur Produktion und schließlich der Filmmontage bringen sie ihre Talente in einem gemeinsamen Projekt zusammen. Der entstehende Film wird zum diesjährigen Kurzfilmfestival GIRLS GO MOVIE eingereicht werden.

Die Teilnahmegebühr für das Osterferiencamp beträgt 35 Euro. In begründeten Fällen ist eine Befreiung von der Teilnahmegebühr möglich. Anmeldungen sind ab sofort online möglich unter: www.girlsgomovie.de.

Das zweitägige Festival, bei dem alle Filme auf die große Leinwand kommen, findet Mitte November 2018 im CinemaxX Mannheim statt.

Die Festivalfilme dürfen nicht länger als zehn Minuten sein und müssen bis spätestens 14. September 2018 eingereicht werden. Das Thema ist frei.

Zudem lädt im Jubiläumsjahr zu 100 Jahre Frauenwahlrecht die Sonderkategorie „Frauen haben die Wahl“ dazu ein, sich filmisch mit dem Thema auseinanderzusetzen.

Ausführliche Informationen und Onlineanmeldung unter: www.girlsgomovie.de.

Weitere Informationen erteilt Susanne Weinberger, E-Mail: support@filmbuero-mannheim.de oder Telefon: 0621/293-3647 sowie das Filmbüro Mannheim, Neckarpromenade 46, 68167 Mannheim, info@girlsgomovie.de, Telefon 0621-86254452.

Hintergrund:
GIRLS GO MOVIE wird vom Stadtjugendring Mannheim e.V. – Jugendkulturzentrum forum und der Stadt Mannheim, Fachbereich Kinder, Jugend und Familie – Jugendamt, Abteilung Jugendförderung, veranstaltet.

Es wird gefördert durch die Stadt Mannheim, Fachbereich Kinder, Jugend und Familie – Jugendamt, Hauptsponsoren sind die Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg (LFK) als Beitrag zur Initiative Kindermedienland, die Filmförderung Baden-Württemberg (MfG) sowie die Stiftung MedienKompetenz Forum Südwest (MKFS).

Unterstützt wird das Projekt von: Kulturamt der Stadt Mannheim, Film Commission Nordbaden, Fachbereich Bildung der Stadt Mannheim, Zonta-Club Mannheim und SRH-Hochschule Heidelberg. Praktische Unterstützung leisten: Offener Kanal Ludwigshafen, Metropolregion.tv, Stadtmedienzentrum Mannheim, Medienzentrum Rhein-Neckar, Medienforum Heidelberg, Filmakademie Baden-Württemberg, medien+bildung.com, Festival des deutschen Films, fahrwerk Ambient Marketing und CinemaxX Mannheim. Schirmherrinnen sind Daniela Knapp und Daniela Kötz.

Stadt Mannheim

28.03.2018


„MONNEM BIKE – das Festival“ und „Spielraum Stadt“ locken auch im Juni 2018 in die Innenstadt

Mannheim - Die große „Geburtstagsparty“ anlässlich der Erstfahrt von Karl Drais mit seinem Laufrad war im vergangenen Jahr mit erfolgreichen Veranstaltungen in den unterschiedlichsten Bereichen ein überaus beeindruckendes Erlebnis. Ob zum Einkaufen, zum Staunen, zum Testen oder zum Mitmachen - die Mannheimer Innenstadt wurde speziell am Wochenende des 10. und 11. Juni 2017 bei „MONNEM BIKE – das Festival“ sowie „Spielraum Stadt“ von Bevölkerung und Gästen auf eine ganz andere Weise wahrgenommen. Der Gemeinderat der Stadt Mannheim hat daher im Rahmen der Etat-Beratungen im Dezember 2017 entschieden, das sehr erfolgreiche Format von „MONNEM BIKE – Das Festival“ und „Spielraum Stadt“ - wenn auch kleiner - jährlich fortzusetzen. Somit finden am Samstag, 16. Juni 2018, mitten in der City vielfältige Fahrrad-Kunst und Kulturaktionen auf Plätzen und Straßen statt. Vereine und Interessierte können sich auch in diesem Jahr wieder beteiligen.

„MONNEM BIKE – das Festival“, präsentiert am Samstag, 16. Juni, von 11 bis 20 Uhr wieder alles rund um das Thema Fahrrad. Die bereits traditionellen Formate Radparade und Radsalon sind wieder fester Bestandteil des Festivals, das sich auf Dauer vornimmt, neben der Thematik Fahrrad vor allem ein anderes Erleben der Stadt in den Fokus zu stellen. Die Programmerstellung zum Festival läuft aktuell auf Hochtouren. Sicher ist, dass einige Highlights des Vorjahres ihr Kommen bereits zugesagt haben. So werden unter anderem der beliebte Hochradführerschein und die dazu gehörenden Nostalgiefahrzeuge für Kinder am Start sein. Auch der beliebte Pumptrack wird nicht fehlen. Darüber hinaus sollen E-Bikes im Mittelpunkt stehen. Als Aktionsfläche sind die Kunststraße von N 1 bis N 6 und die Kapuzinerplanken vorgesehen.

Neben dem überwiegend kulturellen und künstlerischen Konzept in den Quadraten wird es ebenso das Format „Spielraum Stadt“ geben. Mit „Spielraum Stadt“ erhalten Bürger, Vereine und Institutionen wieder die Möglichkeit sich mit eigenen bürgerschaftlichen Aktionen im öffentlichen Raum zu beteiligen. Gefragt sind wieder Aktionen zum Flanieren, Begegnen und Spielen. Die Aktionsfläche wird sich wie im Vorjahr auf die Marktstraße und die verlängerte Jungbuschstraße konzentrieren. Die Spielzeiten sind von 11 bis 22 Uhr angesetzt. Der öffentliche Raum soll dabei zu einem Ort der Begegnung, Kommunikation und der spielerischen Freude werden.

Anmeldungen von Vereinen, Bürger und Institutionen können noch bis zum 31. März 2018 unter axel.bentz@mannheim.de abgegeben werden.

Stadt Mannheim

28.03.2018


„Veganes Leder“ und Käse aus Cashewkernen

Neue Maimarkt-Sonderschau „Bewusst genießen – Vegan. Bio. Glutenfrei“ macht vom 28. April bis 8. Mai in Halle 04 Lust aufs Ausprobieren und Verkosten – Täglich Kochshows, Vorträge und Talkrunden mit Experten

Mannheim / Maimarkt - In Deutschland leben rund 9 Millionen Menschen vegetarisch, davon etwa 1,5 Millionen vegan – Tendenz steigend! Dass eine rein pflanzliche Küche vielfältig und lecker sein kann, zeigt TV-Koch und Buchautor Björn Moschinski täglich um 11 Uhr in der Showküche in Halle 04. Ob Haute Cuisine, gutbürgerlich, Süßes oder Deftiges – mit raffinierten Kreationen aus seinem Berliner Restaurant „MioMatto“ lädt Moschinski zum Verkosten und Nachkochen ein. Eine Expertin in Sachen Rohkost und Algen ist Kirstin Knufmann. Die preisgekrönte Buchautorin verrät, was alles in dem gesunden Gemüse aus dem Meer steckt und welche Zubereitungsmöglichkeiten es gibt. Der Mannheimer Koch Roman Kress und Referentin Samy Ebel führen in die Besonderheiten der heimischen Hülsenfrucht Lupine ein. In täglich wechselnden Talkrunden diskutieren Experten mit Ärzten und Sportlern zum Beispiel über die passende Ernährung bei Krankheiten und Allergien, Produkte in Bio-Qualität oder Möglichkeiten, glutenfrei zu kochen und zu essen. 

Zwischendurch können sich die Besucherinnen und Besucher an den Messeständen in Halle 04 selbst von der ganzen Vielfalt der veganen Küche überzeugen. Es locken vegane Käsesorten aus fermentierten Cashewkernen – vom Streichkäse mit Kräutern der Provence über Camembert bis hin zu gereiftem Käse mit Chili und Kurkuma. Cremiges Bio-Eis ganz ohne Kuhmilch gibt es in den Geschmacksrichtungen Karotte-Erdnuss oder Zitrone-Holunder. Wer noch nie Hafer-, Dinkel- oder Reismilch probiert hat, hat in der neuen Sonderschau die Gelegenheit dazu. Moringa-Drinks vom „nährstoffreichsten Baum der Welt“ sind rein pflanzlich. Gemeinsam mit Bauern aus Paraguay werden sie nachhaltig und fair produziert. Lecker schmecken auch die neuen Saftkreationen aus Aronia-Beere und Rote Beete. Backen ohne Butter und Ei ist mit „BOBEI“ möglich, einem Ersatzprodukt auf Basis der Mikroalge Chlorella. Nudeln und Brot aus Lupinen enthalten viel Eiweiß, kommen aber im Vergleich zu Getreideprodukten mit bedeutend weniger Kohlenhydraten aus – eine reizvolle Alternative nicht nur für Allergiker, sondern auch für alle, die gerne ein paar Kilos abnehmen wollen. Ein gelernter Metzgermeister bietet vegane Steaks, Würstchen und Geschnetzeltes aus Lupinen, Weizen oder Soja an. Pastafans können sich auf vegane, glutenfreie Lasagne freuen. Zum Dessert gibt es veganen Kuchen und Kaffeespezialitäten.

Zuhause schnell und einfach vegane Smoothies und Saucen zubereiten – das versprechen Hochleistungsmixer, die nicht nur durch Power, sondern auch durch modernes Design bestechen. Die passenden Rezepte findet man in pfiffigen Kochbüchern für Anfänger und Fortgeschrittene. Ein echter Hingucker sind Taschen aus „veganem Leder“: Die Aktenkoffer und Handtaschen aus robustem Naturkork sind pflegeleicht und samtig weich.

info:
Maimarkt Mannheim
28. April bis 8. Mai, täglich von 9 bis 18 Uhr

Mehr Infos unter www.maimarkt.de

Nutzen Sie ihre Chance auf den Gewinn von 5 x 2 Eintrittskarten, für den Maimarkt, hier.

MAG Mannheimer Ausstellungs-GmbH

27.03.2018


Oh, wie ist das schön!

Die Metropolregion Rhein-Neckar präsentiert sich vom 28. April bis 8. Mai auf dem Maimarkt Mannheim mit herrlichen Ausflugszielen, Energie- und Wohnberatung, spannenden Mitmach-Angeboten, edlen Tropfen, Kultur, Sport und Spaß

Mannheim / Maimarkt - Prachtvolle Schlösser, lehrreiche Museen und Botschafter aus dem Tierreich werben für die schönsten Seiten der Region. Schwetzingen feiert 350 Jahre Spargelanbau, das Schwetzinger Schloss zeigt barocke Tafelsitten, viel Wind machen Badewelt und Stadt Sinsheim, und vom Hambacher Schloss grüßen kostümierte Persönlichkeiten. Das Reptilium kommt mit Schlangen, Spinnen und Bartagamen, der Bergtierpark Fürth-Erlenbach mit Alpakas und Mäusezirkus, die Geopark-Ranger basteln Insektenhotels. Das Sams und die Helden der Kinderbücher bringt das Historische Museum der Pfalz mit. Begleitet von Zauberer Tommy Morgan bieten 33 Bibliotheken, Bücher frei Haus mit der Metropol-Card. Der Rhein-Pfalz-Kreis empfiehlt Fingerfood mit weißem, rotem und schwarzem Rettich. Vier Museen aus dem Kraichgau und kleinem Odenwald lassen bei der Holzverarbeitung wie zu Großvaters Zeit die Späne fliegen. Großmutters Spinnrad und Handarbeitstechniken führt das Odenwälder Freilandmuseum vor. An der Weintheke kredenzen Winzerfamilien und Hoheiten Kostproben aus ihren Kellern.

Per Touchscreen können Besucher mit WO SONST, dem Reise- und Heimatmagazin, zu den Menschen und Orten surfen. Passend zu den Destinationen informiert der Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN) über die Luftlinientarife ticket2go, eTarif und die Ausflugsbroschüre AKTIV „Wandern, Radeln, Klettern und mehr“. Tickets kann man direkt am Stand der Rhein-Neckar-Verkehr GmbH (rnv) lösen und digitale Angebote wie „Abo-Online“ kennenlernen.

Energiesparer und Bauherren finden aktuelle Trends und Hintergrundinfos von Experten.
Bei MVV erfahren Besucher, wie private Haushalte ihren eigenen Strom produzieren, effizient speichern und sinnvoll nutzen können – etwa zum Aufladen eines Elektroautos. Beim Kauf energieeffizienter Haushaltsgeräte winkt eine Abwrackprämie. Auf Franklin-Mitte entwickelt Instone Real Estate Zwei- bis Vier-Zimmer-Eigentumswohnungen mit Wohnflächen zwischen 62 und 124 Quadratmetern. Die GBG betreut 20.000 Mieter und offeriert Eigentumswohnungen in Mannheim, T4. Alles Wichtige über Mietservices für Weiland-Autokrane, Schwertransporte und Hebebühnen für Haus und Betrieb gibt es direkt nebenan.

Ganz im Zeichen der „Frau am Steuer“ steht der Maimarktstand des Automuseums Dr. Carl Benz. Im Jahr 1888 unternahm Bertha Benz mit ihren Söhnen Eugen und Richard ihre legendäre Reise von Mannheim nach Pforzheim – mit einem neuartigen Verkehrsmittel. „Ein Käfig voller Narren“ und „Der kleine Ritter Trenk“ heißen die Stücke der Freilichtbühne in der Sommerspielzeit. Im Herbst folgen im Zimmertheater „Shakespeares Wilde Weiber“ und im Winter „An der Arche um Acht“. Die Adler Mannheim sind ein sportliches Aushängeschild unserer Region. In Halle 35 können sich Eishockey-Fans mit Merchandising-Artikeln eindecken. Der Förderverein informiert über die Zukunft des neuen „Erholungstempels“ Herschelbad, das jetzt auch im Innenbereich auf Hochglanz gebracht werden soll.

info:
Maimarkt Mannheim
28. April bis 8. Mai, täglich von 9 bis 18 Uhr
Mehr Infos unter www.maimarkt.de

Text: MAG Mannheimer Ausstellungs-GmbH Foto: Speyer 24/7 News, dak

27.03.2018


10 Jahre Mannheimer Oktoberfest

Vorverkauf bereits am 1. Februar gestartet

Mannheim - Als vor 9 Jahren das erste Mannheimer Oktoberfest stattfand, war noch nicht abzusehen, mit welchem Erfolg die Kultveranstaltung sich im Herzen der Kurpfalz etablieren wird. Mehr als 250.000 begeisterte Gäste haben seither im großen Festzelt an den Wochenenden im Oktober und November ein Zeichen der guten Laune gesetzt. In den letzten fünf Jahren wuchs die weiß-blaue Fangemeinde derart an, dass die Tickets schon lange vor Veranstaltungsbeginn vergriffen waren. Stimmungsgaranten sind nicht nur die exquisit ausgewählten Bands sondern auch ein eingeschworenes Team aus Servicekräften und Mitstreitern jeder Art, die sich mit allen Kräften für eine tolle Party einsetzen. Hier bleibt keine Kehle trocken und kein kulinarischer Wunsch unerfüllt. Die Gäste haben es gedankt und aus dem Mannheimer Oktoberfest ein großartiges Fest mit Niveau und viel guter Laune gemacht.

Im Jubiläumsjahr findet das Oktoberfest an vier Wochenenden (19. + 20.10./ 26.- + 27.10./ 2. + 3.11./ 9. + 10.11.) sowie am 31.10., dem Mittwoch vor dem Feiertag, in der Theodor-Heuss-Anlage gegenüber dem Carl-Benz-Stadion in Mannheim statt. Beim traditionellen Fassbieranstich am 19.10. spielen die Münchner G´schichten in der festlich geschmückten Party-Arena auf. Am Samstag darauf folgt mit der ältesten Boyband der Welt, den Topsis, der Klassiker schlechthin. Frontal Party Pur heißt es am 26. und 27. Oktober. Von zart bis hart gibt es hier ordentlich etwas auf die Ohren. Ois Easy, eine der besten und sogar TV-gekrönten Partybands heizt am 31. Oktober die Stimmung an. Kreativ bis explosiv ist die musikalische Mischung von Bergluft, die mit sieben Mann am 2. und 3. November auf der mittig platzierten Oktoberfest-Bühne stehen. Eine Zeitreise durch die gesamt Musikgeschichte versprechen die Blechblosn am 9. und 10. November.

Der Vorverkauf für die Oktoberfestsause startete bereits am 1. Februar. Wie in der Vergangenheit liegt das günstigste Ticket bei 20 Euro für einen Stehplatz an der Almrauschbar. Die weiteren Kategorien gliedern sich in Tische für bis zu 10 Personen im Außen- und Innenbereich in der sogenannten Schwemme und Tische in den Boxen auf, wo Schmankerlplatte und Parkplatzreservierung dazu gebucht werden können. In den exklusiven Boxen im 7. Himmel gibt es auf Bestellung ein Festmenü für acht Personen. Alle Infos und Reservierungen unter www.oktoberfest-mannheim.de.

Ein erfrischender Vorbote zum großen Oktoberfest ist das Frühlingsfest auf dem Mannheimer Maimarkt am Samstag, dem 5. Mai. Flowerpower, Frühlingsluft und Frühlingsgefühle, Cocktails und Grill-Stationen sind die Zutaten für das ausgelassene Highlight im Frühjahr. Da steht die Band Ois Easy nicht nur musikalisch Pate sondern ist auch das Motto der ganzen Party. Tickets ab 180 € für den 10er Tisch in der Schwemme gibt es ab sofort online unter: www.fruehlingsfest-mannheim.de. Ein Tisch in der inneren Box mit Platz für 8 Personen, 2 VIP Parkplätzen und Vorspeisen-Schmankerlplatte kostet 300 €. Das Stehplatz-Ticket an der Almrauschbar ohne Sitzplatzanspruch kostet pro Person 20 €.

CommCo Communication & PR Consulting

21.03.2018


Maimarkt-Tickets: Sparen beim Vorverkauf!

Mannheim - Seit 5. März 2018 gibt es ermäßigte Maimarkt-Eintrittskarten und VRN-Maimarkt-Tickets in rund 250 Vorverkaufsstellen – RNF-Maimarkt-Gewinnspiel: Suzuki Celerio als Hauptgewinn

Hier trifft man sich, hier kauft man ein und verbringt einen schönen Tag mit Familie und Freunden: Auf dem Maimarkt Mannheim, Deutschlands größter Regionalmesse, kann man vom 28. April bis 8. Mai die neuesten Trends entdecken und Produkthighlights aus allen Lebensbereichen ausprobieren und vergleichen. Bauen und Wohnen, Gesundheit und Fitness, Kultur und Reisen, Genuss und Mode, Haushalt und Garten oder modernste Technik: In den 47 Hallen und auf dem großen Freigelände ist für jeden Geschmack etwas dabei. Rettungsdienste zeigen eindrucksvolle Übungen, hochkarätige Mediziner bringen Wissenswertes verständlich auf den Punkt, und in den Tierzelten warten preisgekrönte Rassen. Lust aufs Ausprobieren machen die Sonderschauen „Eine-Welt-Halle. FairTrade“ und „Bewusst genießen – Vegan. Bio. Glutenfrei“. Auf dem Turnierplatz erlebt man Nutztiere in Aktion und beim Internationalen Maimarktturnier Pferdesport vom Feinsten.

Wer dabei sein möchte, kann sich schon jetzt die ermäßigten Vorverkaufskarten besorgen – und am RNF-Gewinnspiel teilnehmen. Hauptpreis ist ein schicker Suzuki Celerio.

Günstige Eintrittspreise

Am 5. März beginnt der Vorverkauf für die Maimarkt-Eintrittskarten. „Frühbucher“ sparen Zeit und Geld, denn die Maimarkt-Eintrittskarten kosten im Vorverkauf für Erwachsene nur 4,50 Euro statt 8,00 Euro an der Tageskasse, für Kinder von 6 bis 14 Jahren nur 3,00 Euro statt 4,50 Euro.
Erwachsene, die mit Bus und Bahn zum Maimarkt kommen, zahlen für den Maimarkt-Eintritt einschließlich Hin- und Rückfahrt mit dem ÖPNV nur 9,90 Euro. Dieses VRN-Maimarkt-Ticket ist ebenfalls schon im Vorverkauf erhältlich und gilt im gesamten Verbundgebiet des Verkehrsverbundes Rhein-Neckar (VRN). Für Kinder von 6 bis 14 Jahren kostet das VRN-Maimarkt-Ticket 5,50 Euro. Besonders bequem fährt man mit der Stadtbahn Linie 6 zum Maimarkt, die Haltestelle befindet sich direkt vor dem Haupteingang.

Über 240 Vorverkaufsstellen zwischen Frankfurt und Karlsruhe, Mainz und Heilbronn, Zweibrücken und Wertheim halten die ermäßigten Eintrittskarten im Vorverkauf bereit. Vorverkaufsstellen sind unter www.maimarkt.de aufgelistet. Die Maimarktleitung nennt sie auch gerne unter der Telefonnummer 0621 42509-20. Ab April gibt es das VRN-Maimarkt-Ticket zusätzlich bei den Verkaufsstellen vieler Verkehrsunternehmen sowie teilweise beim Fahrpersonal und an den Fahrausweis-Automaten. Fahrplanauskünfte bietet der VRN rund um die Uhr unter www.vrn.de oder unter Telefon 0621 1077077.

RNF-Maimarkt-Gewinnspiel: Suzuki Celerio zu gewinnen!

Wer seinen Maimarkt-Besuch jetzt schon plant und Vorverkaufskarten kauft, kann am RNF-Maimarkt-Gewinnspiel teilnehmen, das während der ganzen Vorverkaufszeit vom 5. März bis zum 27. April, 23:59 Uhr, läuft. Hauptpreis ist ein Suzuki Celerio, ein Fünftürer in Super Black Pearl Metallic, powered by SUZUKI DEUTSCHLAND. Der 3,60 Meter lange stylische Stadtflitzer ist u. a. mit Klimaanlage, MP3-fähigem CD-Radio, Bluetooth-Freisprecheinrichtung, ABS und EPS ausgestattet. Der sparsame Dreizylinder-Benzinmotor leistet 68 PS (50 kW) und entspricht der EURO6-Norm.

Zehn weitere Gewinner erhalten jeweils einen Mini-Goldbarren von einem Gramm 999er Feingold mit Maimarkt-Prägestempel.

Teilnehmen kann jeder, der im Vorverkauf Maimarkt-Karten, Karten für die Matinée
„Froh und Heiter“ sowie VRN-Maimarkt-Tickets erworben hat, die nicht aus einem Automaten stammen. Einfach anrufen unter 01378 8818181 und Ticket-Nummer, Namen und Telefonnummer nennen (50 Cent pro Anruf aus dem deutschen Festnetz. Mobilfunkpreise können teilweise erheblich abweichen. Die Benutzung eines Festnetzanschlusses wird empfohlen. Teilnahme ab 18 Jahren. Keine Gewinnausschüttung an Minderjährige. Die Teilnahme ist freiwillig. Unter allen eingegangenen und richtigen Lösungen entscheidet das Los. Beachten Sie die AGBs im RNF-Text S. 898). Das Ticket bitte gut aufbewahren! Die Gewinner werden am Sonntag, 6. Mai, in der RNF-LIFE-Sendung im Maimarktstudio gezogen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Eine Barauszahlung der Gewinne ist nicht möglich.

Infos auf einen Blick

Vorverkaufsbeginn:                              Montag, 05.03.2018

Maimarkt-Eintritt                                   Erwachsene               € 4,50        (Tageskasse: € 8,00)
im Vorverkauf:                                      Kinder (6 – 14 Jahre) € 3,00        (Tageskasse: € 4,50)

Adressen/Infos                                     www.maimarkt.de/besucher/eintritt-preise-vorverkauf.html
Vorverkaufsstellen in Ihrer Nähe:        Telefon: 0621 42509-20               
VRN-Maimarkt-Ticket:                         Erwachsene         € 9,90
                                                            Kinder (6 – 14 Jahre) € 5,50
Öffnungszeiten:                                   28. April bis 8. Mai, täglich von 9 bis 18 Uhr

Text: MAG Mannheimer Ausstellungs-GmbH Foto: Speyer 24/7 News, dak

05.03.2018


Die Schlagernacht des Jahres 2018

Die Schlagernacht des Jahres rollt ab März 2018 wieder durch die großen Hallen Deutschlands und sorgt damit für erste Frühjahrs-Glücksgefühle. Die erfolgreichste Veranstaltungsreihe des deutschen Schlagers lässt durch mitreißende Musik und Emotionen pur schon jetzt die Schmetterlinge im Bauch eines jeden Schlager-Fans tanzen.

Die Schlagernacht des Jahres 2018 - am 24.03.2018 in Mannheim

Mannheim/SAP-Arena - Dazu tragen vorrangig die Namen der hochkarätigen Stars bei, die ihre Teilnahme an den Frühjahrsterminen der Schlagernacht bestätigt haben. Das Frühjahrs-Line-up steht! Howard Carpendale, Marianne Rosenberg, Thomas Anders, Beatrice Egli, Maite Kelly, Vanessa Mai, FANTASY, Matthias Reim, Michelle, Bernhard Brink, Kerstin Ott, Mickie Krause, Anna-Maria Zimmermann, voXXclub und Nik P. garantieren, dass der Frühling 2018 hitverdächtig wird. Mit Ben Zucker und Maria Voskania bleiben keine Wünsche offen, wenn es um die Vielfalt in der deutschen Schlagerwelt geht.

Auch in 2018 steht der mitreißende Live-Event wieder für ein sechsstündiges Feuerwerk aus guter Laune, Hits, wunderschönen Balladen und bester Unterhaltung. Die Top-Stars der Schlagerbranche sorgen für unvergessliche Stunden im Zeichen des Schlagers. Es darf getanzt, gelacht und geträumt werden! Am 16.06.2018 kommt die erfolgreichste Schlagerparty-Reihe Deutschlands endlich auch nach Dresden und das gleich im XXL-Stadionformat! Im DDV-Stadion Dresden wird Premiere gefeiert, parallel findet das Open Air Highlight in der Waldbühne Berlin statt!
Jede Schlagernacht ist ein spektakuläres Konzerterlebnis für sich. Nebenwirkungen – wie rauschhaftes Glücksgefühl -  nicht ausgeschlossen!

Mannheim | 2018 | Die Schlagernacht des Jahres
24.03.2018, Samstag, 18:00, SAP ARENA

Tickets unter: http://www.eventim.de/tickets.html?fun=evdetail&affiliate=sem&doc=evdetailb&key=1861908$9532815&referer_info=semmel_de

Text: Semmel Concerts Entertainment GmbH Foto: Hergen Schrimpf

02.03.2018


Die Schöne und das Biest - Eines der romantischsten Musicals unserer Zeit

Der mit Abstand romantischste Publikumsmagnet ist zurück! Das Märchen von dieser einen und wahrhaftigen Liebe, die alle Hindernisse überwindet, wird uns im Frühjahr 2018 wieder verzaubern und mitnehmen in die wunderbare Welt der mitreißenden Emotionen.

Mannheim/SAP-Arena - „Die Schöne und das Biest“ – seit Jahrzehnten ist diese Geschichte ein Garant für großartige Unterhaltung. Es ist die Geschichte der schönen Bella, die aus Liebe zu ihrem Vater gefangen wird im verwunschenen Schloss. Dieses gehört dem schrecklichen Biest, einem Prinzen, der wegen seiner Selbstsucht verzaubert wurde und nur durch wahre Liebe von seinem Schicksal erlöst werden kann. Während sich Bella trotz ihrer Angst zunächst mit den ebenso verwunschenen Schlossbewohnern anfreundet und dem Biest langsam näherkommt, erliegt auch der Zuschauer nach und nach seinem wilden Charme. Denn hinter dem grausigen Äußeren verbirgt sich ein wahrlich gutes Herz. Das erkennt auch Bella in einem spannenden Finale, in dem sie ihm schließlich ihre Liebe gesteht und ihn so von seinem Fluch befreit.

Diese große Liebe wurde schon mehrmals verfilmt und lockte Millionen in die Kinos, zuletzt im Frühjahr 2017, als die Neuverfilmung weltweit auf Platz 1 der Kinocharts einstieg und mit über 1,3 Milliarden eingespielten US-Dollar direkt der erfolgreichste Film des Jahres wurde.

Und auch die Musical-Fassung zieht die Zuschauer sofort in ihren Bann. Es erwartet Sie ein wunderschöner Abend mit gefühlvollen Balladen, rockig-temperamentvollen Stücken voller Energie, phantastischen Bühnenbildern und Kostümen sowie einer atemberaubenden Lichtshow. Gehen Sie mit Bella in das verwunschene Schloss und Sie werden sich ebenso wie sie in das Biest verlieben. Eins der schönsten Happy-Ends der Musical-Geschichte, für Sie ab Frühjahr 2018 wieder auf Tournee.

Musik von Martin Doepke
Gesangstexte von Elke Schlimbach & Grant Stevens
Dialoge von Christian Bienek
Idee und Konzept von Hans Holzbecher & Andrea Friedrichs

Mannheim | Eines der romantischsten Musicals unserer Zeit Tour 2018 | Die Schöne und das Biest
26.03.2018, Montag, 20:00, Rosengarten - Mozartsaal

Tickets unter: http://www.eventim.de/tickets.html?fun=evdetail&affiliate=sem&doc=evdetailb&key=821887$10009767&referer_info=semmel_de

Text: Semmel Concerts Entertainment GmbH Foto: Jef Kratochvil

02.03.2018


Positive Bilanz der Stadtbahn Mannheim Nord

Seit gut anderthalb Jahren – oder genauer seit 620 Tagen rollen die Bahnen der Linie 4/4A auf neuer Trasse. Mannheims Erster Bürgermeister und ÖPNV-Dezernent Christian Specht, Martin in der Beek, Technischer Geschäftsführer der rnv und MV-Geschäftsführer Marcus Geithe zogen jetzt auf einer Presserundfahrt die Bilanz zum Betrieb auf der noch jungen Strecke „Stadtbahn Mannheim Nord“.

Mannheims Erster Bürgermeister und ÖPNV-Dezernent Christian Specht, Martin in der Beek, Technischer Geschäftsführer der rnv, MV-Geschäftsführer Carsten Südmersen mit Mitgliedern des Stadtbahnforums

Mannheim-Nord - „Die Stadtbahn Nord ist schon jetzt eine absolute Erfolgsgeschichte“, stellte Specht gleich zu Beginn der Rundfahrt fest. „Wir befördern an einem Werktag mehr als 10.000 Menschen auf der neuen Trasse nördlich der Bonifatiuskirche. Damit übertreffen wir bereits nach kurzer Zeit die Fahrgast-Prognosen für das Jahr 2020,“ resümiert Specht und sieht daher bestätigt, dass die neuen Verbindungen von den Fahrgästen ausgesprochen positiv angenommen werden.

Die kritische Annahme der damaligen Gegner der Stadtbahn Mannheim Nord, Fahrgäste würden mit Inbetriebnahme der neuen Stadtbahn lediglich vom bisherigen Busangebot auf die Bahn umsteigen, sieht deshalb auch Martin in der Beek, Technischer Geschäftsführer der rnv, gänzlich widerlegt.. „Die ersten Erhebungen bestätigen, dass wir einen satten Netto-Fahrgastzuwachs haben. Allein in der Gartenstadt gehen wir von einem Fahrgastzuwachs im Bereich von mindestens 33 % aus“, fasst in der Beek die Ergebnisse der kontinuierlichen Fahrgastzählungen zusammen. Dies zeige, wie sehr der Lückenschluss, der erst durch den Bau und die Inbetriebnahme der Stadtbahn Mannheim Nord möglich wurde, zuvor im innerstädtischen ÖPNV-Netz gefehlt habe. „Schon in einigen Jahren wird es unvorstellbar erscheinen, dass die intensiv besiedelte Gartenstadt in Mannheims Norden bis 2016 nicht unmittelbar an die Schiene angebunden war.“

"Wir befördern an einem Werktag mehr als 10.000 Menschen auf der neuen Trasse nördlich der Bonifatiuskirche. Damit übertreffen wir bereits nach kurzer Zeit die Fahrgast-Prognosen für das Jahr 2020." resümiert Christian Specht, Erster Bürgermeister unbd ÖPNV-Dezernent.

Für Christian Specht zeigt dieser Erfolg ganz klar, dass der ÖPNV eine attraktive Lösung in der aktuellen Diskussion um Stickoxidbelastung und dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts zu Diesel-Fahrverboten darstellt: „Gerade in Zeiten der durch Stickoxide und Feinstaub belasteten Innenstädte muss alles dafür getan werden, die Straßen zu entlasten und die Bürgerinnen und Bürger sowie die Pendler dazu zu bewegen, auf emissionsfreie Alternativen umzusteigen. Dies gelingt uns zum einen durch preislich attraktive Angebote, aber auch durch Investitionen in die Infrastruktur wie hier im Mannheimer Norden“, so Specht.

Daher bewertet auch Marcus Geithe, Geschäftsführer der für die Finanzierung der Infrastruktur zuständigen Mannheimer Verkehr GmbH (MV), die Ausgaben für die Neubaustrecke als absolut gerechtfertigt: „Wir haben mit dem Bau der Stadtbahn Mannheim Nord eine wertvolle Investition in die Zukunft getätigt, von der auch die folgenden Generationen erheblich profitieren werden“, beweist Geithe demografische Weitsicht. Zudem würden mindestens 48 Millionen Euro der insgesamt gut 90 Millionen Euro Baukosten durch Förderungen von Bund und Land gedeckt. „Wir haben damit eine große Chance für Mannheim und die Menschen in unserem Verkehrsgebiet genutzt.“ Bei den Baukosten sieht Geithe das Projekt voll im Rahmen. Zwar sei die neue Stadtbahn etwas teurer geworden als ursprünglich angedacht, allerdings liege dies nicht an ungeplanten Kostensteigerungen. Vielmehr waren Mehrleistungen und Ergänzungen wie beispielsweise die sogenannte Vorsortieranlage, also das dritte Gleis in der Friedrich-Ebert-Straße kurz vor Beginn der neuen Trasse, Hauptgrund für Mehrkosten.

Seit gut anderhalb Jahren - oder genauer seit 620 Tagen - rollen die Bahnen der Linie 4/4A auf der neuen Trasse.

Ein Zeugnis über die Anstrengungen, die von der Planung bis hin zur Inbetriebnahme der neuen Strecke nötig waren, liefert nun ein Bildband, der am Rande der Pressefahrt vorgestellt wurde. „Mit dem Bildband wollen wir uns bei all denen bedanken, die sich in ganz besonderer Weise für das Projekt eingesetzt haben. Das gilt unter anderem für die ehemaligen Mitglieder des Stadtbahnforums“, erläutert Geithe.

Die Stadtbahn in den Mannheimer Norden erschließt vier Stadtteile: Neckarstadt-Ost, Käfertal, Waldhof und Gartenstadt. Gut 32.000 Mannheimerinnen und Mannheimer leben in unmittelbarer Nähe zur neuen Strecke. Viele große und kleine Unternehmen sowie das Gewerbegebiet Käfertal Süd erhalten eine direktere, schnellere und bequemere Anbindung an den Öffentlichen Personennahverkehr. Sechs Schulen mit über 2.000 Schülerinnen und Schülern, 750 Bewohner der Studentensiedlung Ludwig-Frank, das Naherholungsgebiet Käfertaler Wald und attraktive Freizeiteinrichtungen wie die Freilichtbühne sind direkt an das Schienennetz angeschlossen.

Stadt Mannheim

01.03.2018


Ministerpräsident Kretschmann eröffnet Maimarkt

Mannheim - Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) eröffnet am Samstag, 28. April 2018, um 10.00 Uhr offiziell den Maimarkt Mannheim.

Im Anschluss wird sich der Regierungschef, der die Schirmherrschaft für Deutschlands größte Regionalmesse übernommen hat, bei einem Rundgang durch das Maimarktgelände über die Angebote der Aussteller informieren.

„Der Mannheimer Maimarkt ist sowohl für die ausstellenden Unternehmen als auch die Verbraucherinnen und Verbraucher ein idealer Ort des Austausches. Gerade die Ausrichtung auf regionale Produkte verschafft hier den Besucherinnen und Besuchern die Möglichkeit, sich direkt beim Erzeuger über Herkunft und nachhaltige Produktion zu informieren“, so Ministerpräsident Winfried Kretschmann zum diesjährigen Maimarkt. „Die große unternehmerische Vielfalt, die sich auf der Messe präsentiert, unterstreicht die jahrhundertalte Tradition des Marktes und dessen Erfolg zugleich.“

Rund 1.400 Aussteller präsentieren auf dem Maimarkt Mannheim in 47 Hallen und auf dem großen Freigelände mehr als 20.000 Produkte und Dienstleistungen aus allen Lebensbereichen. Diese Vielfalt zog im vergangenen Jahr 341.000 Menschen an. Auf dem Maimarkt 2018 zeigen unter anderem Rettungsdienste eindrucksvolle Übungen, hochkarätige Mediziner bringen Wissenswertes verständlich auf den Punkt, und in den Tierzelten warten preisgekrönte Rassen. Lust aufs Ausprobieren machen die Sonderschauen „Eine-Welt-Halle. FairTrade“ und „Bewusst genießen: Vegan. Bio. Glutenfrei“.

Der Maimarkt Mannheim ist vom 28. April bis 8. Mai 2018 täglich von 9.00 bis 18.00 Uhr geöffnet. Weitere Informationen unter www.maimarkt.de

Text: MAG Mannheimer Ausstellungs-GmbH Foto: Speyer 24/7 News, dak

28.02.2018


Havariertes Schiff auf dem Rhein freigeschleppt

Das Containerschiff hatte in der Nacht einen Steiger gerammt und Leck geschlagen

Mannheim - Das in der Nacht auf dem Rhein havarierte Containerschiff ist freigeschleppt und liegt nun gesichert im Hafen. Der Unfallort am Terminal Nord ist wieder freigelegt. Aktuell werden im Hafen die Container von dem havarierten Schiff abgeladen.

„Der Unfall zeigt, dass Schiffsunfälle auf den wichtigen Bundeswasserstraßen Rhein und Neckar im zweitgrößten europäischen Hafenzentrum immer wieder einmal vorkommen können und deshalb eine gute Gefahrenabwehr notwendig ist“, so Erster Bürgermeister und Feuerwehrdezernent Christian Specht. „Ich danke allen Einsatzkräften, die seit der Nacht und über den ganzen Tag hinweg an der Unfallstelle am und auf dem Wasser im Einsatz waren. Bei diesen eisigen Temperaturen stellte das eine ganz besondere Herausforderung dar. Ich bin erleichtert, dass Schlimmeres verhindert werden konnte.“

Erster Bürgermeister Christian Specht (links) macht sich ein Bild von der Lage vor Ort bei dem havarierten Containerschiff im Mühlauhafen.

Der rund 180 Meter lange Schubverband „Orfeo II“ hatte in der Nacht einen Steiger gerammt und war leck geschlagen. Um 2 Uhr ging bei der Wasserschutzpolizei der Notruf ein. Die Feuerwehr Mannheim war seit der Nacht mit dem Feuerlöschboot vor Ort, um das Wasser und den Kraftstoff aus dem Schiff zu pumpen. Der Schiffsverkehr an der Unfallstelle konnte während des gesamten Einsatzes ungehindert weiterlaufen.

Bei dem Einsatz waren rund 80 Hilfskräfte der Feuerwehren Mannheim und Ludwigshafen, von Polizei, DLRG, THW, Rettungsdienst sowie die Notfallseelsorge vor Ort.

Verletzt wurde bei dem Schiffsunfall niemand.
Wie es zu der Havarie kommen konnte, ist noch unklar.

Stadt Mannheim

28.02.2018


Containerschiff auf dem Rhein havariert – Vorausichtlich kein Rhein-Alarm notwendig

2. Meldung

Das im Mühlauhafen havarierte Schiff Orfeo II

Mannheim - Am 27.02.2018, gegen 2.00 Uhr, ging bei der Wasserschutzpolizei Mannheim der Notruf des Containerschiffs „Orfeo II“ (nicht, wie ursprünglich gemeldet „Ortreo II“) ein. Das Schiff hatte – vermutlich bei einem Wendemanöver – am Interterminal Nord im Mühlauhafen einen Steiger gerammt und war leck geschlagen. Die Feuerwehr Mannheim war mit dem Feuerlöschboot vor Ort, um das Wasser und austretenden Kraftstoff aus dem Schiff zu pumpen. Die Pumparbeiten werden derzeit noch fortgeführt. Von der Ladung des Schiffes geht keine Gefahr für die Bevölkerung aus.

Nach derzeitiger Lage wird es nicht notwendig, Rhein-Alarm auszulösen. Das Schiff wird stabilisiert und droht nicht, zu sinken. Das eingetretene Wasser und der ausgetretene Kraftstoff werden weiterhin von der Feuerwehr abgepumpt.

Bei dem Unfall wurde niemand verletzt. Die Feuerwehr ist mit 50 Einsatzkräften vor Ort. Der Schiffsverkehr an der Unfallstelle ist nicht gesperrt und wird von der Wasserschutzpolizei geregelt.

Containerschiff auf dem Rhein havariert - 1. Meldung

Mannheim - Am 27.02.20, gegen 2.00 Uhr, ging bei der Wasserschutzpolizei Mannheim der Notruf des Containerschiffs „Ortreo II“ ein. Das Schiff hatte – vermutlich bei einem Wendemanöver – am Interterminal Nord im Mühlauhafen einen Steiger gerammt und war leck geschlagen.

Die Feuerwehr Mannheim war mit dem Feuerlöschboot vor Ort, um das Wasser und austretenden Kraftstoff aus dem Schiff zu pumpen. Die Pumparbeiten werden derzeit noch fortgeführt. Die Lage ist stabil. Von der Ladung des Schiffes geht keine Gefahr für die Bevölkerung aus. Ob aufgrund des Austritts von Kraftstoff, Rhein-Alarm ausgelöst werden muss, wird derzeit geprüft.

Bei dem Unfall wurde niemand verletzt. Die Feuerwehr ist mit 50 Einsatzkräften vor Ort.

Text: Stadt Mannheim Foto: Feuerwehr Mannheim

28.02.2018


Zufriedene Gesichter bei der Jobs for Future

Berufe-Messe in der Maimarkthalle schließt nach drei Tagen mit 41.838 Besuchern

Mannheim - Interessierte Bewerber, intensive Gespräche, zufriedene Aussteller: Mit 41.838 Besuchern (Vorjahr: 43.875) ist am Samstag die 18. Jobs for Future – Messe für Arbeitsplätze, Aus- und Weiterbildung zu Ende gegangen. Drei Tage lang berieten 335 Aussteller Menschen in allen Phasen des Berufslebens, erläuterten Berufsbilder und Studiengänge und begeisterten mit spannenden Mitmach-Aktionen. Die Besucherinnen und Besucher kamen aus der Metropolregion Rhein-Neckar, aber auch aus dem Raum Mainz/Wiesbaden, Frankfurt, Landau, Freiburg, Karlsruhe, Tauberbischofsheim, Heilbronn und aus dem Rheinland. Bei einer Umfrage zeigten sich die Aussteller sehr zufrieden. Alle Befragten wollen 2019 wieder dabei sein.

Ob Zootierpfleger/in, Fachinformatiker/in oder das duale Studium Holztechnik: Schüler/innen und Berufstätige nutzten die Gelegenheit, sich aus erster Hand über Berufe zu informieren. Viele kamen gezielt und gut vorbereitet an die Stände, ließen sich Praktika vermitteln oder gaben Bewerbungen ab – nicht ohne die Mappe vorher professionell überprüfen zu lassen. Wer sich noch nicht sicher war, hatte an zahlreichen Ständen Gelegenheit, seine Eignung mit praktischen Übungen zu testen – was zu manchem Aha-Erlebnis führte. So versuchten sich junge Mädchen am Simulator beim Schweißen, andere regulierten den Durchfluss in Rohrleitungen im BauBus und stellten so ihr technisches Verständnis unter Beweis. „Viele Schüler waren überrascht über das hohe Niveau in den Bauberufen“, freute sich ein Maurermeister bei der Bauwirtschaft Nordbaden.

Die Aussteller lobten die Messe als Plattform, um über ihre Berufe aufzuklären. Personaler machten immer wieder die Erfahrung, dass Bewerber im persönlichen Gespräch oft einen deutlich besseren Eindruck hinterließen als nach dem Erstkontakt vermutet. Studierende fragten bei Unternehmen nach Bachelor- oder Masterarbeiten sowie nach Einstiegsmöglichkeiten nach dem Studium. Immer mehr Abiturienten interessieren sich für gewerblich-technische Ausbildungsberufe wie etwa Fluggerätmechaniker/in als Alternative zum Studium oder als Basis dafür.

Kompaktes, praxisnahes Wissen vermittelten über 100 Workshops in den Info-Foren. Besonders gefragt waren Angebote, die dabei halfen, eigene Interessen und Fähigkeiten zu erkennen, oder bei denen man mit praktischen Übungen Sicherheit für Bewerbung und Vorstellungsgespräch gewinnen konnte. Sehr gut besucht waren zwei Vorträge für Eltern, die ihren Kindern bei der Berufsorientierung zur Seite stehen wollten und dafür Tipps erfahrener Expert/innen erhielten.

Mehr Erwachsene mit Interesse für Weiterbildung verzeichneten das Regionalbüro für berufliche Fortbildung, die Handwerkskammer, die Agentur für Arbeit und die Industrie- und Handelskammer. An zahlreichen Ständen suchten Geflüchtete nach Möglichkeiten, ihre Kenntnisse unter Beweis zu stellen und Arbeit zu finden. Umsteiger bewarben sich für eine Qualifizierung zum Lokführer. Den Quereinstieg nach 25 Jahren hatte ein 42-jähriger Lagerlogistiker bereits gewagt und berichtete begeistert von seiner Ausbildung zum Elektroniker für Gebäudetechnik, die er gerade „mit Leidenschaft“ absolviert. Einen Perspektivwechsel kann auch Dilara Tosun verzeichnen: Als Schülerin war sie vor vier Jahren an den Stand eines Unternehmens für Siebtechnik gekommen – nun beriet sie als ausgebildete technische Produktdesignerin selbst die Besucher: „Eine schöne Erfahrung!“

Die nächste Jobs for Future – Messe für Arbeitsplätze, Aus- und Weiterbildung in Mannheim findet vom 21. bis 23. Februar 2019 statt. Weitere Infos unter www.jobsforfuture-mannheim.de

In Villingen-Schwenningen findet die nächste Messe Jobs for Future bereits vom 8. bis 10. März 2018 statt. Infos dazu gibt es unter www.jobsforfuture-vs.de

MAG Mannheimer Ausstellungs-GmbH

28.02.2018


Premiere in Mannheim: HOLIDAY ON ICE feiert den Mythos von ATLANTIS

Erfolgreiche Premiere von neuer Show ATLANTIS in Mannheim – HOLIDAY ON ICE begeistert die Besucher in der ausverkauften SAP Arena mit einer Hommage an den Mythos Atlantis – Eiskunstlauf auf Hochleistungsniveau – Pahde-Zwillinge einmal in jeder Tourstadt zu sehen – VVK für Jubiläumsjahr eröffnet

Mannheim – Spektakulär und mystisch startete HOLIDAY ON ICE den Gastbesuch in Mannheim. Die ausverkaufte Premierenshow in der SAP Arena bringt Momentaufnahmen aus Leben und Liebe des prachtvollen Inselreichs aufs Eis. Das Produktionsteam um Robin Cousins, Creative Director und Choreograph, setzt das Können und die Leidenschaft der Eiskunstläufer mit allen Mitteln der Bühnenkunst in Szene. Der Cast aus 35 internationalen Profiläufern nimmt die Zuschauer mit auf eine Reise durch die mystischen Welten der Legende und fasziniert mit Eiskunstlauf, Tanz und Luftakrobatik auf Hochleistungsniveau.

„Diese Produktion erreicht ein ganz neues Showlevel. Mit modernster Licht-und Installationstechnik kreieren wir eine Über- und Unterwasserwelt und schaffen ein 360-Grad-Erlebnis für die Zuschauer.“, so Robin Cousins. Atemberaubende Luftakrobatik, vierfache Sprünge und ein aus 30 Eiskunstläufern bestehendes Wheel, das wie ein glitzerndes Drehkreuz rückwärts rotiert, sind nur einige Highlights von ATLANTIS. Die Show gastierte noch bis zum 04. Februar in der SAP Arena in Mannheim.

Als Teil des Cast sind die TV-Lieblinge Valentina und Cheyenne Pahde, bekannt durch die RTL-Serien „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ und „Alles was zählt“, in jeder Tourstadt für eine Show auf dem Eis zu sehen. Die beiden verzaubern das Publikum in insgesamt vier Szenen mit ihrer Passion für den Eiskunstlauf auf der spiegelglatten Bühne. Bereits seit Kindertagen stehen die Zwillinge auf den Kufen und erfüllen sich mit ihren Rollen als Testimonials für HOLIDAY ON ICE nun einen Kindheitstraum. „Alle kleinen Mädchen, die professionell in Richtung Eiskunstlauf gehen, haben das Ziel, irgendwann bei HOLIDAY ON ICE zu laufen. So war es bei uns auch“, freut sich Valentina Pahde. In Mannheim ging es für die Schwestern am 03.02.2018 um 16:30 Uhr aufs Eis.

Für Cheyenne Pahde, die seit 2016 jede Woche für die RTL-Serie „Alles was zählt“ vor der Kamera auf dem Eis steht, wird HOLIDAY ON ICE auch in der Sendung eine wichtige Rolle spielen. Die emotionale Begegnung von Cheyenne Pahde als Marie Schmidt und der HOLIDAY ON ICE Show ATLANTIS wird ab dem 08. Februar 2018 ausgestrahlt.

Noch bis März 2018 tourt HOLIDAY ON ICE mit den Produktionen ATLANTIS und TIME durch 19 deutsche Städte und Wien. Für die kommende Saison, die das Jubiläumsjahr einläutet, hat HOLIDAY ON ICE ab sofort den Vorverkauf eröffnet. Die Daten für die 11 Tourstädte 2018/2019 finden Sie im Verlauf. Alle Eiskunstlauf-Liebhaber, HOLIDAY ON ICE Begeisterte und jeder, der neugierig geworden ist, kann sich jetzt einen der begehrtesten Plätze sichern.

Tourplan HOLIDAY ON ICE präsentiert ATLANTIS 2018/2019

  • Hamburg    09.02.2018 – 11.02.2018    Barclaycard Arena
  • Zwickau    15.02.2018 – 19.02.2018    Stadthalle
  • Köln    24.02.2018 – 25.02.2018    LANXESS arena
  • Magdeburg 06.12.2018 – 09.12.2018 GETEC Arena
  • Erfurt    13.12.2018 – 16.12.2018    Messehalle 1
  • Wetzlar    19.12.2018 – 20.12.2018    Rittalarena
  • Nürnberg 22.12.2018 – 26.12.2018 Arena Nürnberger Versicherung
  • Münster    28.12.2018 – 01.01.2019    Halle Münsterland
  • München    03.01.2019 – 05.01.2019 Olympiahalle
  • Göttingen 31.01.2019 – 03.02.2019 Lokhalle
  • Freiburg 07.02.2019 – 10.02.2019 Rothausarena
  • Dresden    14.02.2019 – 17.02.2019    Messehalle 1
  • Berlin    20.02.2019 – 03.03.2019    Tempodrom
  • Wien    Daten folgen

Sehen Sie hier einen kleinen Teaserclip aus der Show Atlantis:

Sehen Sie hier das Fotoalbum zur Show "Atlantis" in der SAP Arena Mannheim:


Text: HOI Productions Germany GmbH Foto & Video: Speyer 24/7 News, dak

06.02.2018


Internationales Akrobatikfestival aus der Schweiz erstmals in Deutschland

Artistika meets friends am 2. + 3. Mai im Mannheimer Capitol

Kindervorstellung mit Lions Club Mannheim Rhein-Neckar

Mannheim - Fernab vom Zirkusdach zeigen alljährlich im März im Schweizer Visp ausgewählte Künstler ihr Können direkt und ohne doppelten Boden beim internationalen Akrobatikfestival „Artistika“, das es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Leistungen der hochkarätigen Künstler zur eigenen Kunstform zu erheben. Denn Artistik ist die hohe Kunst, die den menschlichen Körper von den physikalischen Grenzen zu befreien scheint und damit Jung und Alt gleichermaßen von je her begeistert. Nach fünf erfolgreichen Festivals in der Schweiz und Gastspielen auf dem Luxuskreuzschiff MS Europa 2 wird die Crème de la Crème der internationalen Artistenszene am 2. und 3. Mai erstmals in Deutschland im Mannheimer Capitol auftreten.

Mit dabei sind keine geringeren als die legendären Pelligrini Brothers, die ausgezeichnet mit dem Goldenen Clown von Monte Carlo in der vierten Zirkusgeneration das faszinierende Wechselspiel aus Kraft und Grazie in den renommiertesten Manegen der Welt zelebrieren. Ganz anders und gleichsam einzigartig ist die Jonglage des multilingualen Entertainers Cotton McAloon, der nicht nur die sichtbaren Bälle mit hoher Treffsicherheit auffängt, sondern jeden noch so unscheinbaren Ball aus dem Publikum in Zwerchfell verbiegenden Lacher verwandelt. Mit Bronze und Silber vom Cirque de Demain ausgezeichnet wurde Equilibrist Andrey Katkov, dessen Darbietungen durch die Kombination von einmaliger menschlicher Flexibilität, ästhetischer Bewegung und anspruchsvollen Täuschungen bestechen. Eine Entschleunigungstherapie erwartet die Gäste mit dem unbeschreiblichen Thomas Leuenberger alias Baldrian, der mit seiner Helium gefüllten Gisela das Capitol zum Schweben bringen wird. Rasant geht es weiter, wenn auf engstem Raum Cirque du Soleil Star Rob Alton auf seinem BMX-Bike mit jungenhaftem Charme und sportlicher Perfektion Extremsport und rasante Tricks zu einer neuen Generation des Varieté-Entertainment verschmelzen lässt.

Die Gewinner der Artistika 2016 Chris & Iris erzählen in einer poetischen Hand-auf-Hand-Nummer mit großem schauspielerischem Ausdruck die Geschichte von Angst und Vertrauen und machen in einem Wechselbard von Höhenflug und scheinbar tiefem Fall die Freude und das Zaudern für das Publikum greifbar. Ein Exportschlager des Schweizer Entertainments ist Nina Burri. Die Finalistin von „America´s Got Talent“ begann ihre Karriere als Tänzerin und entdeckte nach Engagements an renommierten Bühnen wie dem Moulin Rouge ihre Liebe zur Kontorsion erst im Alter von 30 Jahren. Die bildhübsche Schlangenfrau moderiert außerdem – gerne auch in vier Sprachen. Ein musikalisches Highlight bietet Broadway Star Yamil Borges gemeinsam mit dem israelischen Musiker und Komponisten Tal Balshaj am Klavier. Die New Yorker Jazzsängerin und Wahlberlinerin Yamil Borges ist ein Weltstar. Im Jahr 1979 engagierte Leonard Bernstein sie für die Rolle der Rosalia in der „West Side Story“ am Broadway. Der endgültige Durchbruch gelingt ihr 1985 in Richard Attenboroughts Film „A Chorus Line“ an der Seite von Michael Douglas, als sie sich gegen mehr als 3000 Mitbewerberinnen durchsetzt und in der Rolle der Diana Morales die ganze Bandbreite ihrer Kunst zeigen kann.

Dass der Festivalableger „Artistika meets friends“ ausgerechnet in der Quadratestadt uraufgeführt wird, ist auf die enge Verbindung des Produzenten und Erfinders der Artistika zur Quadratestadt zurückzuführen. Aufgewachsen in der Neckarstadt hat Karim Habli seine Wurzeln nie vergessen. Das 1971 in Friesland geborene «Bühnentier» ist zwar tunesischer Abstammung, aber im Herzen ein echter Monnemer. Für den gelernten Schauspieler, der seine ersten Auftritte im Prinzregententheater in Ludwigshafen und im Mannheimer Nationaltheater absolvierte und der nunmehr seit 10 Jahren in der Schweiz lebt, ist die Artistika eine Herzensangelegenheit: „Mit der Leichtigkeit eines Balletttänzers und der Ausdruckskraft eines Schauspielers verbinden die Artisten grenzüberschreitend alle Künste der darstellenden Kunst und inszenieren oftmals kleine Geschichten, die sie hingebungsvoll und mit Liebe erzählen. Daraus entstanden ist eine wunderbare Show, die internationale Vergleiche nicht scheuen muss und viel staunende Begeisterung beim Publikum und in den Medien hervorgerufen hat.“

Das findet auch Radio Regenbogen Geschäftsführer und Palazzo-Produzent Gregor Spachmann: „Bereits zweimal habe ich das hochkarätige Festival in der Schweiz besucht und war jedes Mal von der hohen Qualität der Künstler und der charmanten Inszenierung begeistert. Nach 19 Jahren Palazzo habe ich dort viele bekannte, preisgekrönte Palazzo-Künstler wieder getroffen aber auch neue kreative und sehr innovative Nummern gesehen, die eine veritable Inspiration sind. Für Radio Regenbogen stellt die Artistika eine echte Bereicherung in der Veranstaltungslandschaft der Metropolregion dar, weshalb wir mit unserem neuen Sender regenbogen2 die „Artistika meets friends“ als Medienpartner gerne unterstützen. Als Palazzo Produzent bin ich dankbar, dass den vielen Artisten, die ein Leben lang für ihre Nummer hart trainieren, mit diesem Akrobatikfestival endlich eine Plattform für ihre hohe Kunst geboten wird.“ Neben regenbogen2 unterstützen auch weitere namhafte Unternehmen wie Wedia Visuelle Großflächenwerbung, Wall Decaux und das Sternerestaurant Emma Wolf, das das Catering im VIP Bereich übernimmt, die Veranstaltung.

Artistika meets friends unterstützt mit einer Kindervorstellung am Nachmittag des 3. Mai den Lions Club Mannheim Rhein-Neckar, der sich insbesondere für benachteiligte Kinder an den Mannheimer Schulen engagiert. Pastpräsident Stephan Seyffer und Vizepräsident Kaspar Leistner zeigen sich begeistert: „Dass die „Artistika meets friends“ ausgerechnet in Mannheim stattfindet, ist ein Glücksfall und passt genau zu unseren Projekten. Wir werden 600 Schüler einladen, einen sorgenfreien Nachmittag zu verbringen, und freuen uns schon jetzt auf die vielen lachenden Gesichter.“

Zum Festival in die Schweiz kamen seit seiner Premiere 2013 ausschließlich die Besten der Besten mit internationaler Bühnenerfahrung und Engagements in den renommiertesten Zirkussen und Varietés der Welt, um sich dem Wettbewerb um die aus Bronze gegossene Trophäe zustellen. Unterstützt wurde das Artistikfestival seit jeher von prominenten Paten wie den beiden legendären Klangartisten von Yello, der weltbesten Clownin Gardi Hutter, dem Shootingstar der Zaubergilde Florian Zimmer, dem amerikanischen Weltstar Peter Shub und dem Schweizer Hochseilartist Freddy Nock. In Mannheim übernehmen die vier charmanten Musikerinnen von Salut Salon, die 2016 den Echo für „Klassik ohne Grenzen“ erhielten und mittlerweile über 22 Millionen Mal für ihre Meisterwerke der klassischen Comedy auf Youtube angeklickt wurden, am 3. Mai die Patenschaft. Am 2. Mai wird Dieter Thomas Kuhn als singender Patron mit einem Unplugged Auftritt die Artistika meets friends unterstützen. Das ausführliche Programm wird im November vorgestellt.

Tickets sind ab sofort ab 33,90 Euro erhältlich unter: www.capitol-mannheim.de, telefonisch 0621 / 33 67 333 von 11.00 Uhr bis 17.00 Uhr oder per Email artistika@capitol-mannheim.de.

Text: CommCo Communication & PR Consulting Foto: "Künstler", Artistika meets Friends; "Pressekonferenz", Speyer 24/7 News, dak

01.02.2018


Doppelhaushalt 2018/2019 der Stadt Mannheim ohne Auflagen genehmigt

Das Regierungspräsidium Karlsruhe hat den Doppelhaushalt 2018/2019 der Stadt Mannheim genehmigt. Regierungspräsidentin Nicolette Kressl bestätigte die Gesetzmäßigkeit der im Dezember vom Gemeinderat beschlossenen Haushaltssatzung ohne Auflagen.

Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz bedankte sich bei Kressl für die zügige Prüfung des über 800 Seiten starken Haushaltsplans: „Die rasche Genehmigung zeigt, dass unser Haushalt solide aufgestellt ist. Das Regierungspräsidium hat der Stadt Mannheim die volle finanzpolitische Handlungsfähigkeit bestätigt, da mit dem Beschluss keine Auflagen verbunden sind. So können wir sofort mit der Bewirtschaftung des neuen Haushalts beginnen. Das schafft Sicherheit für die im Haushalt geplanten Investitionen und die Empfänger städtischer Zuschüsse.“

„Das Regierungspräsidium hat unsere Prognosen bestätigt: Unsere für die nächsten vier Jahre geplanten Investitionen in Rekordhöhe werden dafür sorgen, dass sich unsere vorhandenen liquiden Mittel kontinuierlich reduzieren und bis Ende 2021 bis auf den gesetzlichen Mindestbestand erschöpft sein werden“, berichtete Erster Bürgermeister und Kämmerer Christian Specht. „Die Aufsichtsbehörde begrüßt daher ausdrücklich unser Programm zur strategischen Haushaltskonsolidierung SHM², durch das wir die Investitionskraft der Stadt Mannheim dauerhaft stärken können.“ Das strategische Haushaltskonsolidierungsprogramm soll im Jahr 2018 22 Mio. Euro, im Jahr 2019 30 Mio. Euro und ab 2020 jährlich 42 Mio. Euro Einsparungen erbringen. „Wir schaffen es weiterhin, ohne Neuverschuldung auszukommen und im anstehenden Doppelhaushalt Schulden in Höhe von 3,4 Mio. Euro abzubauen“, so Specht weiter.

Das Haushaltsvolumen der Stadt Mannheim beträgt im Doppelhaushalt 2018/2019 jährlich rund 1,5 Milliarden Euro, es sind Investitionen in Höhe von 280 Millionen Euro geplant. Insgesamt will die Stadt Mannheim bis 2021 eine halbe Milliarde Euro vor allem in Kinderbetreuung, Bildung und städtische Infrastruktur investieren.

Text: Stadt Mannheim Foto: Speyer 24/7 News (Archiv), sos

09.01.2018


Die Stadtverwaltung erinnert: Waffenrecht: Amnestieregelung – Illegale Waffen und Munition können noch bis 1. Juli 2018 straffrei abgegeben werden

Wer im unerlaubten Besitz von Waffen oder Munition ist, kann diese noch bis zum 1. Juli 2018 straffrei bei der zuständigen Waffenbehörde oder einer Polizeidienststelle abgeben.

„Mit der Reform des Waffenrechts im Juli 2017 wurde eine sogenannte Strafverzichtsregelung für den illegalen Besitz von Waffen und Munition vorgesehen. Ein Jahr lang können Besitzer nicht eingetragene Waffen und Munition straffrei bei Polizei und Behörden abgeben. Durch diese Regelung wurde ein Anreiz geschaffen, Waffen und Munition der zuständigen Behörde zu überlassen“, erklärt Klaus Eberle, Leiter des zuständigen Fachbereichs Sicherheit und Ordnung.
Die Amnestie richtet sich zum Beispiel an Bürger, die etwa durch eine Erbschaft ungewollt zu illegalen Waffenbesitzern wurden.

Im Jahr 2009 hatte es schon einmal eine solche Amnestieregelung gegeben. Damals wurden bundesweit rund 200.000 Schusswaffen abgegeben.
Seit Beginn der aktuellen Amnestieregelung im Juli 2017 wurde in Mannheim eine illegale Waffe und ein Beutel mit illegaler Munition abgegeben.

Weitere Informationen gibt es bei der Waffenbehörde des Fachbereichs Sicherheit und Ordnung – bitte über schriftliche Anfrage unter Fax 0621/293-9067 oder E-Mail: bereich31@mannheim.de

Im Dienstgebäude in der Karl-Ludwig-Straße 28-30 können illegale Waffen und Munition zu den Öffnungszeiten abgeben werden.
Die Öffnungszeiten der Waffenbehörde sind montags und mittwochs von 8 bis 12 Uhr und donnerstags von 14 bis 17 Uhr.
Freitags sind Termine von 8 bis 12 Uhr unter vorheriger Online-Terminvereinbarung möglich.
Um Wartezeiten zu vermeiden, kann vorher ein Termin unter dem folgenden Link vereinbart werden: https://tempus-termine.com/termine/index.php?anlagennr=47

Stadt Mannheim

09.01.2018


Neujahrsempfang 2018 der Stadt Mannheim

„Mann-Heim als Frauen-Ort“ war der Themenschwerpunkt des diesjährigen Neujahrsempfangs der Stadt Mannheim, der am 6. Januar, im Rosengarten stattfand. Anlass für den Themenschwerpunkt ist das Frauenwahlrecht, dessen Einführung sich 2018 zum 100. Mal jährt. Seit 1918 haben viele Initiativen und gesetzliche Regelungen zu einem Zuwachs an Geschlechtergerechtigkeit geführt. Auf der Ebene 3 des Rosengartens wurden den Bürgerinnen und Bürgern die vielfältigen Aspekte der Geschlechtergleichstellung präsentiert. Bei sogenannten „Fishbowls“ konnten sie unter anderem der Frage nachgehen, ob Gesetze gleichberechtigte Lebenswirklichkeiten schaffen. Des Weiteren stellten sich zahlreiche Institutionen vor, darunter auch das Amt der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Mannheim. Auch künstlerisch wurde das Thema aufgegriffen – etwa durch eine Performance von Studentinnen der Theaterakademie.

Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz bei seiner Neujahrsrede auf dem Neujahrsempfang der Stadt Mannheim 2018 im Rosengarten

Neujahrsrede des Oberbürgermeisters
Im Mittelpunkt des Festaktes stand auch in diesem Jahr die Neujahrsrede des Oberbürgermeisters. „Wenn sich Frauen in ihrem demokratischen Recht allein auf die Teilnahme an Wahlen beschränkt hätten, wären sie und wir als Gesellschaft heute keinen Schritt weiter als 1918“, sagte Kurz über die Erfolge in der Geschlechtergerechtigkeit. Der Grundgedanke des Neujahrsempfangs, nämlich Anlässe und Orte der Begegnung und Verständigung zu schaffen, solle ausgeweitet werden. So lud er die Besucherinnen und Besucher ein, sich am 2017 begonnen Leitbildprozess 2030 zu beteiligen. In diesem Zusammenhang verwies er auch auf Orte, die gerade entstanden sind, entstehen oder entstehen werden und die der Begegnung und Verständigung dienen sollen – wie zum Beispiel dem Neubau der Kunsthalle, dem Marchivum oder der Stadtbibliothek.

„Neben den alle Städte treffenden gesellschaftlichen Fragen erleben wir zugleich einen umfassenden Prozess der Erneuerung unserer Stadt, wie er seit der unmittelbaren Nachkriegszeit nicht mehr stattgefunden hat“, so der Oberbürgermeister in seiner Rede. „Die Erneuerung betrifft die äußere Gestalt unserer Stadt, sie gilt aber auch für Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur und für die Stadtverwaltung selbst. Es ist absehbar, dass diese Umgestaltung oder sogar Transformation auch die nächsten Jahre prägen wird.“ Dabei gehe es darum, die Erneuerung der Stadt weiter zu treiben und zugleich die Stadt als Heimat zu bewahren. Kurz: „Das entspricht der Geschichte und dem Charakter unserer Stadt: Erneuerung einerseits und Bewahrung von Heimat andererseits sind kein Widerspruch, sie bedingen sich vielmehr.“

Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz zeigte in seiner Rede außerdem globale und kommunale Herausforderungen wie beispielsweise Zuwanderung auf. „Über all diese Fragen wird gestritten – oftmals wenig produktiv und in wechselseitigem Unverständnis“, so Kurz. Dabei gäbe es keinen natürlichen Kampf der Kulturen, aber Menschen, die diesen wollen. „Und sie haben einen Gegner. Uns, die offene Gesellschaft. Die offene Gesellschaft ist nicht schwach. Im Gegenteil: Sie hat ihre Feinde, weil diese sie als Bedrohung empfinden!“ Die Gesellschaft müsse sich wieder neu erarbeiten, sich klar und deutlich streiten zu können, ohne dass der andere als Feind wahrgenommen werde.

Dr. Ursula Redeker, Sprecherin der Geschäftsführung der Roche Diagnostics GmbH, bei ihrem Festvortrag "Ist gleich gleich gleich? 100 Jahre Frauenwahlrecht" beim Neujahrsempfang 2018 der Stadt Mannheim

Rund 9.000 Besucherinnen und Besucher
Dr. Ursula Redeker, Sprecherin der Geschäftsführung der Roche Diagnostics GmbH, übernahm den Festvortrag mit dem Titel „Ist gleich gleich gleich? 100 Jahre Frauenwahlrecht“. Auch die künstlerischen Beiträge waren vom Themenschwerpunkt geprägt. So hat zum Beispiel die Gesangsklasse der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst „The March of the Women“ sowie „On the road“ präsentiert, zwei Titel aus der englischen Suffragetten-Bewegung.

Insgesamt haben rund 250 Gruppen, Vereine, Unternehmen, Hochschulen, Verbände und sonstige Einrichtungen mit über 1.000 Mitwirkenden den Neujahrsempfang gestaltet. Rund 9.000 Bürgerinnen und Bürger haben den Neujahrsempfang im Rosengarten besucht.

Die Stadt Mannheim dankt für die freundliche Unterstützung: MVV Energie, GBG, Stadtmarketing Mannheim GmbH, RNF, Eichbaum, Coca Cola, Dorint und m:con.

Sehen Sie hier das Video zum Neujahrsempfang:

Text: Stadt Mannheim Foto: Stadt Mannheim, Andreas Henn

09.01.2018


Parken in den Quadraten: Neuordnung soll Fußgängern mehr Platz schaffen

Die Stadt Mannheim hat im Jahr 2016 eine Untersuchung des Gehwegparkens und die dadurch entstehende Situation für den Fußverkehr durchgeführt und setzt nun die ersten Ergebnisse um. Derzeit sind in den Quadraten über 4200 Parkstände im öffentlichen Straßenraum vorhanden. Ungeordnetes Gehwegparken liegt dabei auf gut einem Drittel (35 Prozent) der vorhandenen Parkstände vor. An einigen Stellen wird es dadurch für Fußgänger eng: Das Laufen und auch das Mitführen von Einkaufstaschen, Kinderwägen oder Rollatoren wird erschwert. Halbseitig auf dem Gehweg parkende Fahrzeuge schränken die Nutzung des Gehwegs immer häufiger ein. Daher werden in drei Bereichen künftig die Parkstände einseitig auf der Fahrbahn markiert und das Gehwegparken auf der gegenüberliegenden Seite mittels Pollern verhindert. Dies soll die barrierefreie Mobilität für alle Menschen und somit die Lebensqualität und die Verkehrssicherheit verbessern. Die Poller werden ab Montag, 8. Januar, bis voraussichtlich April montiert.

Die drei Bereiche befinden sich in der westlichen Unterstadt in den Quadraten G 2 / F 2 und G 2 / G 3 (Marktplatz, Richtung Synagoge), in der östlichen Unterstadt in den Quadraten R 3 / S 3 bis R 4 / S 4 (östlicher Zugang Marktplatz, Schulweg Mozartschule) sowie parallel zur Kunststraße in den Quadraten M 3 / N 3 bis N 5 / M 5. Diese drei Bereiche, in denen sich die Kriterien mit hoher Einzelhandelsballung, Funktion als Fußverkehrsachse und vorhandene Gehwegbreite beidseitig unter 1,80 Meter überlagern, wurden überplant. Dort werden künftig die Parkstände neu geordnet.

Die Erkenntnisse stammen aus dem in 2016 durchgeführten Fußverkehrs-Checks. In dem vom Land Baden-Württemberg geförderten Projekt wurden unter anderem in den Quadraten ein Stadtteilrundgang und Workshops mit Politik, Verwaltung und Bürgern veranstaltet. Das Thema „Verbesserung für Fußgänger durch die Ordnung des ruhenden Verkehrs“ wurde anschließend seitens der Verwaltung herausgegriffen, da es eine effektive und kostengünstige Maßnahme darstellt, die Situation für den Fußverkehr zu verbessern. Denn der Fußverkehr spielt in den Kommunen eine zentrale Rolle. Etwa ein Viertel der Wege in Baden-Württemberg wird zu Fuß zurückgelegt. Dennoch sind die Bedingungen für Fußgänger oftmals nicht zufriedenstellend. Besonders Kinder und die immer größer werdende Gruppe der älteren sowie mobilitätseingeschränkten Menschen werden durch Barrieren und Konflikte mit anderen Verkehrsteilnehmern in ihrer Mobilität eingeschränkt.

In den drei Bereichen stehen zukünftig die baulichen Gehwegbreiten wieder vollständig dem Fußverkehr zur Verfügung. Es wird dafür knapp ein Prozent der Parkstände im öffentlichen Raum (knapp 50 Parkstände) aufgegeben. Vor dem Hintergrund des Wunsches nach mehr Aufenthaltsqualität und Förderung einer barrierefreien Mobilität für alle Menschen trägt dies jedoch zur Verbesserung der Verkehrssicherheit bei. Für die Arbeiten in den drei Bereichen investiert die Stadtverwaltung rund 50.000 Euro.

Stadt Mannheim

09.01.2018


Arbeiten für die neuen Planken sind seit Montag, 8. Januar 2018, wieder aufgenommen

Mit dem Ende der baustellenfreien Weihnachtspause starteten die Arbeiten rund um die „Neuen Planken 2019“ am Montag, 8. Januar 2018, mit der Einrichtung der Baustelle. Am Dienstag, 9. Januar, begannen die eigentlichen Arbeiten an Leitungen und Pflaster. Als erste Aufgabe steht das Schneiden von Suchschlitzen vor den Quadraten P3 und P4 an. Hierdurch wird die genaue Lage von Kabeln und Leitungen ermittelt. Anschließend werden im Rahmen der Strom-, Tiefbau- und Pflasterarbeiten das alte Pflaster entfernt, die alten Stromleitungen ausgetauscht, Leerrohre verlegt und der Untergrund für das neue Pflaster neu aufgebaut. Mit der Verlegung des neuen Pflasters werden die Bauabschnitte fertig gestellt und für die Fußgänger wieder freigegeben.

Damit die Bereiche mit Gastronomie ab dem Beginn der umsatzstarken Zeit im Frühling überwiegend uneingeschränkt nutzbar sind, laufen die Arbeiten vor den Quadraten P2, P3, P4 und P7 annähernd gleichzeitig. Diese Vorgehensweise ist das Ergebnis der ersten Überarbeitung der Baupläne wie auch der Gespräche mit Vertretern von Gastronomie und Handel auf den Planken. Diese sind auch in die Bauplanungen für die nachfolgenden Arbeiten eingebunden. Der Bauzeitenplan für das restliche Projekt, also bis zum Frühjahr 2019, wird derzeit noch entwickelt und abgestimmt.

Geschäfte und Gastronomie auf den Planken sind auch nach der Wiederaufnahme der Arbeiten weiterhin uneingeschränkt erreichbar. Der Zugang zu den Häusern und Geschäften wird durchgehend möglich sein, etwa über eine provisorische Oberfläche oder Fußgängerbrücken. Auch die Stadtbahnen fahren alle Haltestellen in den Planken ohne Einschränkungen an.

Text: Stadt Mannheim/Rhein-Neckar-Verkehr GmbH/MVV Foto: Speyer 24/7 News, sos

09.01.2018


Seniorenfasching 2018 im Rosengarten

Das Seniorenbüro lädt zur Seniorenprunksitzung mit der „Fröhlich Pfalz“ am 5. Februar 2018, 14:11 Uhr, in den Rosengarten / Musensaal ein. Der Kartenvorverkauf hat bereits begonnen. Die Eintrittskarten kosten 12 Euro oder 15 Euro inklusive Brezeln und bereitgestellte Getränke. Außerdem werden nur am Veranstaltungstag Emporekarten ohne Verzehr zum Preis von 7 Euro angeboten.

Die Eintrittskarten sind beim Seniorenbüro in der Kurpfalzpassage K 1, 7 - 13 montags bis freitags von 9 bis 15 Uhr erhältlich. Vorverkaufskarten gibt es auch beim Seniorenrat im Stadthaus N 1, auf Anfrage auch in den SeniorenTreffs in den verschiedenen Stadtteilen. Weitere Informationen erhalten Sie telefonisch unter der Rufnummer 293-3447, -3176 oder -3088.

Stadt Mannheim

09.01.2018


Neujahrsempfang 2018 der Stadt Mannheim: „Mann-Heim als Frauen-Ort“

Seit 100 Jahren haben Frauen in Deutschland das Recht zu wählen. Seither haben viele Initiativen und gesetzliche Regelungen zu einem Mehr an Geschlechtergerechtigkeit geführt. Dennoch gibt es auch heute noch nicht in allen Bereichen der Gesellschaft gleiche Chancen für Männer und Frauen. Deshalb hat der Neujahrsempfang 2018 der Stadt Mannheim den Themenschwerpunkt „Mann-Heim als Frauen-Ort“. Zum Empfang lädt die Stadt Mannheim traditionell am 6. Januar wieder alle Bürgerinnen und Bürger ab 10 Uhr in den Rosengarten ein, wo auf der Ebene 3 dann die vielfältigen Aspekte der Geschlechtergleichstellung präsentiert werden.

Rund 250 Gruppen, Vereine, Unternehmen, Hochschulen, Verbände und sonstige Einrichtungen mit über 1.000 Mitwirkenden werden auch 2018 wieder beim Neujahrsempfang im Rosengarten dabei sein.

Chancengleichheit und Gleichberechtigung im Fokus auf Ebene 3

Zu den Fragen von Chancengleichheit und Gleichberechtigung erhalten die Besucher des Neujahrsempfangs nicht nur zahlreiche Informationen: Sie können sich auch im Rahmen von Diskussionsformaten selbst zum Thema einbringen. In sogenannten „Fishbowls“ können die Besucher so zum Beispiel der Frage nachgehen, ob Gesetze gleichberechtigtere Lebenswirklichkeiten schaffen oder „Das (un)sichtbare Bilde der Frau in den Meiden“ beleuchten. Zahlreiche Institutionen stellen sich vor, darunter auch das Amt der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Mannheim, das sich seit Errichtung des Frauenbüros 1987 für die Chancengleichheit von Frauen und Männern einsetzt. Bei einem „Kulturkaffee“ mit Mitgliedern des FrauenKulturRats können sich die Gäste über aktuelle kulturpolitische Themen austauschen und ihr persönliches „Kultur-Täschchen“ mitnehmen. Interessierte können in einem Blitzcoaching der Kontaktstelle Frau und Beruf herausfinden, welche Kompetenzen sie haben. Die Besucher erfahren auch, wo sie Hilfe oder Unterstützung erhalten, etwa bei der psychologischen Beratungsstelle, Notruf und Beratung für sexuell misshandelte Frauen und Mädchen e.V. oder beim diakonischen Werk Mannheim mit der Beratungsstelle Amalie. Wie Unterstützung im beruflichen Umfeld aussehen kann, zeigen unter anderem das gig7 Kompetenz- und Gründungszentrum für Frauen oder das regionale Netzwerk berufstätiger Frauen „business and professional women- Germany“.

Auch künstlerisch wird das Thema der Gleichberechtigung aufgriffen, so zum Beispiel durch eine Performance von Studentinnen der Theaterakademie Mannheim zum Thema „Die perfekte Frau…. – weibliche Ideale und kein Ende“ oder die „Kollektion der Vielfalt“, eine Modenschau der Assalam Arabische Schule und des Bewohnervereins Jungbusch e.V.

Informationen zum Leitbildprozess 2030

Außerdem informiert die Stadt Mannheim über den laufenden Leitbildprozess, der als bürgerschaftliche Beteiligung durchgeführt wird. Mannheim will die 17 globalen Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen umsetzen und hat beim Urban Thinkers Campus 2017 die zentralen Felder kommunaler Nachhaltigkeit und die künftigen Herausforderungen beschrieben. In der Rosengarten-Lounge auf der Ebene 2 werden die Konferenzergebnisse vorgestellt und alle Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, sich aktiv am Prozess zu beteiligen.

Festakt im Mozartsaal

Im Mittelpunkt des Neujahrsempfangs steht auch 2018 wieder die Neujahrsansprache des Oberbürgermeisters, der darüber hinaus auch wieder zahlreiche Personen und Vereine für ihr ehrenamtliches Engagement ehren wird. Als Gastrednerin wird Dr. Ursula Redeker zum Thema „Ist gleich gleich gleich? 100 Jahre Frauenwahlrecht“ sprechen. Dr. Redeker ist Sprecherin der Geschäftsführung der Roche Diagnostics GmbH.

Auch bei den künstlerischen Beiträgen des Festaktes steht das Thema „Mann-Heim als Frauen-Ort“ im Mittelpunkt. So wird zum Beispiel die Gesangsklasse der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst“ „The March of the Women“ präsentieren. Außerdem wirken mit das Kurpfälzische Kammerorchester und die Popgruppe MADANII. Moderieren werden die Schauspielerin Monika-Margret Steger und der Filmregisseur Ali Badakhshan Rad.

Sicherheitsmaßnahmen

Auch beim Neujahrsempfang 2018 ist die Sicherheit der Besucher ein wichtiger Aspekt. Da es in der Bundesrepublik und auch in der Region nach wie vor eine abstrakt hohe Gefährdungslage gibt, wurden mit der Polizei Sicherheitsmaßnahmen entwickelt. Rucksäcke und Taschen der Besucher werden beim Einlass kontrolliert. Deshalb sollten die Besucher keine Getränke und Gassprühflaschen mit sich führen. Stadt und Polizei weisen aber darauf hin, dass keine Hinweise auf konkrete Gefährdungen vorliegen. Die Besucher werden deshalb gebeten, sich frühzeitig im Rosengarten einzufinden. Das Haus ist ab 10 Uhr geöffnet.

Das Programmheft des Neujahrsempfangs steht unter www.mannheim.de zum Download bereit.

Stadt Mannheim

02.01.2018


5. Mannheimer Kommunale Gesundheitskonferenz zum Präventionsgesetz: „Von Kindesbeinen an bis ins hohe Alter gesundheitsförderliche Lebenswelten schaffen“

„Das Präventionsgesetz – ein Werkzeug für eine bedarfsgerechte Gesundheitsplanung in Mannheim“- unter diesem Titel trafen sich am 14. Dezember Akteure der Gesundheits- und Sozialversorgung aus Mannheim zur fünften Kommunalen Gesundheitskonferenz. In diesem Jahr standen das Präventionsgesetz und die möglichen Unterstützungsmöglichkeiten für die Gesundheitsförderung und Prävention für Mannheim im Fokus.

„Für uns in Mannheim spielt die Förderung der Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger eine immer größere Rolle“, betonte Gesundheitsbürgermeistern Dr. Ulrike Freundlieb in ihrer Ansprache zu Beginn der Veranstaltung. Die Förderung der gesundheitlichen Rahmenbedingungen in den kommunalen Lebenswelten und die Stärkung der gesundheitlichen Chancengleichheit sei ein wichtiges Ziel der Kommunalen Gesundheitskonferenzen. „Prävention und Gesundheitsförderung tragen dazu bei, Wohlbefinden, Mobilität und Lebensqualität für Menschen jeden Alters und aller sozialen Schichten zu erhalten und zu verbessern“, erläuterte die Dezernentin. „Wir möchten von Kindesbeinen an Gesundheitsbedingungen schaffen, für das aufwachsende Kind förderlich sind, ihn zu einem gesunden Erwachsenen heranwachsen lassen und die Menschen gesund älter werden lassen“, so Dr. Freundlieb. Hier komme den Kommunen als Träger von Institutionen und Angeboten vor Ort wie zum Beispiel Kinderbetreuungs-, Bildungs- und Pflegeeinrichtungen eine wichtige Rolle zu. Als konkrete Beispiele solcher Maßnahmen nannte die Bürgermeisterin etwa die Initiierung einer Gesundheitsstudie an Haupt- und Sonderschulen, ein Bürgerforum Gesundheit in den Stadtteilen oder den Beitritt zur Landesinitiative „gesund leben“. In der Neckarstadt, Hochstätt und Schönau würden derzeit Gesundheitsziele entwickelt, die an der Sozialstruktur orientiert sind, in Wohlgelegen sei in Folge einer Netzwerkanalyse bereits ein Café der Begegnung, eine Gesundheitssprechstunde oder eine Modell zur Bewegungsförderung im Stadtteil eingerichtet worden.

Zu Beginn der Konferenz diskutierten die Teilnehmer zwei Fragestellungen zum Präventionsgesetz: Bei der Frage, welche Möglichkeiten nach dem Präventionsgesetz für die Unterstützung der Gesundheitsförderung und Prävention in Mannheim gesehen werden, wurde von Vertretern der Sozialversicherung festgestellt, dass in Mannheim kein Mehr an Angeboten benötigt werde, sondern deren Bündelung noch besser gestaltet werden sollte und durch eine bessere Vernetzung der Träger vor Ort die Qualität erhöht werden könne.

Bei der zweite Fragestellung der Gesundheitskonferenz „Was braucht Mannheim aus unserer Sicht für die Umsetzung der Gesundheitsförderung und Prävention in Bezug auf die drei Gesundheitsziele?“ brachten Akteure aus der Gesundheits- und Sozialversorgung aus Mannheim die Frage auf, wie Menschen mit Blick auf ihre Gesundheit motiviert werden können, um eine Nachhaltigkeit bei Verhaltensänderung zu erreichen. „Gesundheit steht und fällt in der Lebenswelt“, war die Aussage eines Teilnehmers, ist also erfolgversprechend, wenn sie beispielsweise im Quartier stattfindet. Auch der Bereich der betrieblichen Gesundheitsförderung stelle in Hinblick auf die Verweildauer eines Menschen im Arbeitsleben einen wichtigen Ansatz dar, insbesondere mit dem Blick auf die Verhältnisse, in der die Menschen arbeiten.

Im letzten Teil der Konferenz gingen die Teilnehmer in drei angeleiteten Workshops in die themenspezifische Diskussion und nahmen die praktische Umsetzung Beiträge in Angriff. Die drei für Mannheim ausgewählten Gesundheitsziele „Gesund aufwachsen“, „Gesund älter werden“ und „Gesundheitliche Kompetenz erhöhen/Patientensouveränität stärken“ lieferten die Themen für die Workshops. In den drei Gruppen wurden bereits bestehende Projekte und Angebote vorgestellt, mögliche Visionen angedacht und erste Prioritäten für ein konkretes Teilziel zur Weiterarbeit diskutiert. Alle drei Workshops treffen sich als Arbeitsgruppe Mitte Februar zur Konkretisierung der Teilziele und Entwicklung konkreter Maßnahmen wieder. Wer Interesse an der Mitarbeit an einer Arbeitsgruppe hat, ist herzlich zur Mitarbeit eingeladen.

Kontakt und weitere Informationen:
Katja von Bothmer, Fachbereich Gesundheit
Tel.: 293-2243, katja.von.bothmer@mannheim.de

Stadt Mannheim

02.01.2018


„Mobilität in Städten – SrV 2018“: Haushaltsbefragungen starten ab Januar

Die alltägliche Mobilität der Bevölkerung in Mannheim steht im Mittelpunkt einer zwölfmonatigen Haushaltsbefragung, die von der Technischen Universität Dresden zu Beginn des Jahres 2018 gestartet wird. Die Untersuchung ist Teil des nationalen Forschungsprojektes „Mobilität in Städten – SrV 2018“, das in mehr als 120 deutschen Städten und Gemeinden zeitgleich läuft. Das Projekt liefert wichtige Erkenntnisse und Grunddaten für die örtliche und regionale Verkehrsplanung. Die Befragung richtet sich an Bürgerinnen und Bürger aus allen Bevölkerungsschichten. Die Adressen der ausgewählten Haushalte wurden per Zufallsverfahren aus dem Einwohnermelderegister gezogen. Diese Haushalte erhalten ein Ankündigungsschreiben, das sie über die Befragung informiert und um ihre Mitwirkung bittet. Die Teilnahme an der Erhebung ist freiwillig. Es geht unter anderem darum, ob und mit welchen Verkehrsmitteln die Bürger im Alltag unterwegs sind und welche Entfernungen dabei zurückgelegt werden. Da die Voraussetzungen für die Mobilität individuell sehr unterschiedlich sein können, wird beispielsweise auch nach Führerscheinbesitz, Erreichbarkeit von Haltestellen und dem Zeitaufwand für die täglichen Wege gefragt.

Die anonymisierte Auswertung der erhobenen Daten liefert ein aktuelles Bild der stadt- bzw. gemeindespezifischen Verkehrsentwicklung. Es wird ergänzt durch den Vergleich mit Städten bzw. Gemeinden ähnlicher Größenordnung. Die Gesamtstichprobe des Projekts von mehr als 150.000 Personen erlaubt darüber hinaus die Analyse stadtübergreifender Trends, die von der Verkehrsplanung zu berücksichtigen sind. Hierzu gehört beispielsweise auch die allgemeine Nutzung von Carsharing-Angeboten und Elektrofahrrädern.

Die Erhebung wird als telefonisch-schriftliche Befragung durchgeführt. Für die komfortable Erfassung der Antworten steht am Telefon geschultes Interviewpersonal zur Verfügung. Alternativ besteht die Möglichkeit, die Fragen über einen Online-Zugang im Internet zu beantworten. Auch eine Telefonhotline und ein Webchat sind eingerichtet. Mit der Durchführung der Erhebung hat die TU Dresden das Leipziger Institut Omnitrend GmbH beauftragt. Dort werden alle Daten erfasst, anonymisiert und zur Auswertung an die TU Dresden übergeben. Die Einhaltung der Bestimmungen des Datenschutzes ist gewährleistet. Das als „System repräsentativer Verkehrsbefragungen“ (SrV) konzipierte Projekt wurde an der TU Dresden bereits 1972 begründet. Durch die regelmäßige Wiederholung dieser Untersuchung im Abstand von fünf Jahren liegen Erkenntnisse zur Verkehrsentwicklung über einen Zeithorizont von mehr als 40 Jahren vor. Seit 2008 nimmt Mannheim ebenfalls alle fünf Jahre an der Erhebung teil, um ein Abbild des Einwohnerverkehrs in Mannheim zu erhalten. Die Ergebnisse sind für die Stadt eine wichtige Grundlage für die Verkehrsplanung.

Die Stadtverwaltung Mannheim und die TU Dresden bitten alle ausgewählten Haushalte, sich an der Befragung zu beteiligen. Jeder Haushalt steht stellvertretend für einen Teil der gesamten Bevölkerung und wird deshalb gebraucht. Nur durch die aktive Mitwirkung möglichst vieler Bürgerinnen und Bürger können repräsentative Daten gewonnen werden, die für eine bedarfsgerechte Verkehrsplanung unerlässlich sind. Auch Personen, die nur selten unterwegs sind, werden ausdrücklich zur Mitwirkung aufgerufen, da das Verkehrsverhalten der gesamten Wohnbevölkerung erfasst werden soll. Allen Teilnehmenden sei schon jetzt für ihre Mitwirkung herzlich gedankt.

Weiterführende Informationen erhalten Sie sind unter www.tu-dresden.de/srv2018. Für Rückfragen steht unter 0800 / 830 1 830 ein kostenloses Infotelefon zur Verfügung.

Stadt Mannheim/Technischen Universität Dresden

02.01.2018


Alle Jahre wieder: Abfallwirtschaft holt Christbäume ab

Zwischen dem 8. und 15. Januar 2018 sammeln die Mitarbeiter der Abfallwirtschaft Mannheim die Christbäume ein. Rund 150 Tonnen kommen jedes Jahr dabei zusammen. Den genauen Abholtermin für Tanne und Co. finden Mannheimer Bürgerinnen und Bürger im Abfallkalender 2018, der auch im Internet unter www.mannheim.de/abfallkalender aufgerufen werden kann.

In allen Stadtteilen gibt es einen festen Abholtermin für die Christbäume. Mit der Sammlung beginnt die Müllabfuhr traditionell nach dem Dreikönigstag. Die Bäume werden kompostiert und so dem natürlichen Kreislauf wieder zugeführt.

Wer seinen Christbaum auf diese umweltfreundliche Weise entsorgen möchte, muss ihn zunächst von Schmuck und Lametta befreien und – gekürzt auf eine Länge von 1,50 Meter – am angegebenen Termin ab 6.30 Uhr am Gehwegrand bereitlegen. Nur dann nimmt ihn die Abfallwirtschaft mit. Die Entsorgung ist in den allgemeinen Abfallgebühren inbegriffen. Alternativ können die Christbäume auch auf den Recyclinghöfen kostenlos als Grünschnitt abgegeben werden.

Fragen zur Christbaumabholung und zu weiteren Themen rund um die Abfallwirtschaft beantwortet das Servicetelefon unter der zentralen Behördennummer 115.

Stadt Mannheim

02.01.2018


Projektausschreibung „Vielfaltskooperationen 2018“

Das respektvolle Miteinander in Mannheim stärken und im gemeinsamen Tun voneinander lernen, das sind die zentralen Ziele der Kooperationsprojekte im Rahmen des Mannheimer Bündnisses für ein Zusammenleben in Vielfalt. Gemeinnützige Organisationen und Vereine sind jetzt aufgerufen, Projektvorschläge für Vielfaltskooperationen in 2018 einzureichen, die im Sinne der Mannheimer Erklärung sowohl den Zusammenhalt als auch die Teilhabe der hier lebenden Menschen fördern.

Einzelprojekte können bis zu einer maximalen Summe von 12.000 Euro gefördert werden. Die Einreichungsfrist für Projektanträge ist der 25. Februar 2018. Ein Begleitausschuss aus zivilgesellschaftlichen und städtischen Vertretern wird anschließend eine Auswahl aus den eingegangenen Anträgen treffen.

Im Rahmen der Ausschreibung steht eine Gesamtfördersumme von mindestens 50.000 Euro für mögliche Projektlaufzeiten zwischen dem 01. April und 31. Dezember 2018 zur Verfügung. Die Fördermittel stellt das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben! zur Verfügung“, um lokale Handlungskonzepte zur Förderung von Demokratie und Vielfalt zu entwickeln und umzusetzen.

Die Fördermittel werden in Mannheim für die Arbeit des Mannheimer Bündnisses für ein Zusammenleben in Vielfalt eingesetzt. Das Mannheimer Bündnis ist eine Plattform, auf der die Bündnispartnerinnen und Bündnispartner ihre Kräfte mit dem Ziel verbinden, ein respektvolles Zusammenleben in Vielfalt zu fördern und sich gegen die unterschiedlichen Formen der Herabsetzung und Diskriminierung zu engagieren.

Infoveranstaltung am 18. Januar

Die vollständige Projektausschreibung „Vielfaltskooperationen 2018“ sowie die erforderlichen Antragsformulare stehen unter www.mannheim.de/buendnis zur Verfügung und Informationen zum Mannheimer Bündnis sind unter www.einander-manifest.de abrufbar.

Zudem lädt die Koordinierungsstelle des Mannheimer Bündnisses zu einer Informationsveranstaltung zur Ausschreibung ein (Donnerstag, 18. Januar 2018 um 16.00 Uhr im Stadthaus N1, Raum 52/53). Eine Anmeldung über unten stehenden Kontakt ist bis zum 16. Januar 2018 gewünscht.

Kontakt
Stadt Mannheim / Büro des Beauftragten für Integration und Migration
Koordinierungsstelle „Mannheimer Bündnis für ein Zusammenleben in Vielfalt“
Andreas Schmitt
Rathaus E 5, 68159 Mannheim
andreas.schmitt2@mannheim.de
www.mannheim.de/buendnis
Tel.: 0621 – 293 9802 / Fax: 0621 – 293 47 9802

Stadt Mannheim

02.01.2018


Stellungnahme der Stadt zum Umgang mit unbegleiteten minderjährigen Ausländern (UMA) - Altersfeststellung

Bezüglich einer kleinen Gruppe auffälliger minderjähriger Auslänger (UMA) wurden in den letzten Tagen vermehrt Fragen zum Thema Verfahrensablauf sowie Altersfeststellung von UMAs an die Stadt gerichtet.

Das Vorgehen bei den UMAs kann folgendermaßen zusammengefasst werden:

Vorläufige Inobhutnahme

Ein unbegleiteter minderjähriger Ausländer, der beispielsweise von der Polizei bei einer Personenkontrolle ohne Ausweispapiere angetroffen wird und angibt, minderjährig zu sein, wird vom Jugendamt vorläufig in Obhut genommen. In Mannheim gibt es hierfür eine vorläufige Inobhutnahmestelle (VION-Stelle), in der zurzeit 9 Jugendliche untergebracht sind.

Bei den Jugendlichen findet vor der Anmeldung beim Bundesverwaltungsamt sowie dem Landesjugendamt (KVJS) eine erkennungsdienstliche Behandlung sowie eine Altersfeststellung statt. Das standardisierte Gespräch, bzw. die so genannte „Inaugenscheinnahme“, würdigt den Gesamteindruck, der insbesondere die Bewertung der in einem persönlichen Gespräch gewonnen Informationen zum Entwicklungsstand umfasst und bildet somit ein gutes Instrument, um das Alter feststellen zu können. In Zweifelsfällen wird eine medizinische Altersfeststellung angeordnet. Die UMAs werden der zuständigen Ausländerbehörde zugeführt. Zwischen den Behörden findet ein enger Austausch statt.

Bezüglich der medizinischen Altersfeststellung für Zweifelfälle bleibt jedoch festzuhalten, dass diese nicht die zentrale Lösung des beschriebenen Problems mit der beschriebenen kleinen Gruppe krimineller UMAs darstellt. Denn als Ergebnis einer solchen wird in der Regel ein Alter mit einer Spanne von bis zu zwei Jahren festgelegt.

Die Herausforderung bei Thema des Umgangs mit einer kleinen Gruppe krimineller UMAs besteht vielmehr darin, dass alle beteiligten Institutionen vor der Besonderheit dieser in bisher unbekanntem Maße herausfordernden Jugendlichen ihre regulären Prozessabläufe verlassen und ihrer jeweiligen Verantwortung in neuem Maße gerecht werden. Eine gemeinsame Sitzung in Stuttgart hat gezeigt, dass Land, Justiz, Staatsanwaltschaft, Polizei und Jugendamt in einer ganz anderen, neuen Form zusammenarbeiten müssen.

Der Ablauf des Verfahrens für UMA richtet sich nach den gesetzlichen Regelungen (insb. des SGB VIII und Aufenthaltsgesetzes), an die selbstverständlich auch die Stadt Mannheim gebunden ist.
Der genaue Ablauf ist den Informationen des Sozialministeriums des Landes zu entnehmen: https://www.kvjs.de/fileadmin/dateien/jugend/UMA/Informationen_zur_jugendhilfe-_und_auslaenderrechtlichen_Behandlung_von_UMA.pdf

Umzug der VION-Stelle

Nachdem die Trägerschaft für die VION-Stelle auf Hammonds endete, werden die derzeit neun Jugendlichen nun temporär bis maximal Ende Mai kommenden Jahres in einer anderen vorläufigen Inobhutnahmeeinrichtung in Verantwortung des Jugendamtes untergebracht.

Das Innenministerium hat hierbei auf eine Anfrage der Stadt nach temporärer Unterbringung der vorläufigen Inobhutnahmestelle der unbegleiteten minderjährigen Ausländer auf Benjamin-Franklin-Village (BFV) in einem separaten Gebäude reagiert.
Für eine bestimmte Übergangszeit wird ein komplett veränderter äußerer und struktureller Rahmen aus der Perspektive der Stadt Mannheim für notwendig erachtet. Mit dem vorübergehenden Umzug der (vorläufigen) Inobhutnahme nach BFV mit den dort gegebenen und bewährten Strukturen wie beispielsweise Nähe zur Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge inklusive Security-Service soll dieses Ziel erreicht werden. Dieses temporäre Konzept wird vom Städtetag Baden-Württemberg unterstützt, der Kommunalverband für Jugend und Soziales Baden-Württemberg (KVJS) trägt dieses Vorgehen ebenfalls mit.

Inobhutnahme

In Mannheim leben derzeit 222 UMA, die aus unterschiedlichen Ländern stammen, und die zum überwiegenden Teil als unauffällig beschrieben werden können. Sie nehmen Integrationsangebote gerne wahr. Nach der in der Regel maximal vierwöchigen vorläufigen Inobhutnahme werden sie in der zuständigen Kommune, so auch in Mannheim, in die Obhut des Jugendamtes übergeben. Es wird dann ein Antrag beim Familiengericht für eine Amtsvormundschaft gestellt. Passgenau am Hilfebedarf des Jugendlichen orientiert, wird dann eine entsprechende so genannte Hilfe zur Erziehung installiert. In deren Rahmen kann der Jugendliche beispielsweise in einer Gastfamilie/Pflegefamilie, einer Jugendhilfeeinrichtung mit Wohngruppen, einer Verselbständigungsgruppe für ältere Jugendliche oder einer eigenen Wohnung mit Betreuung untergebracht werden. . Hierbei stehen den Jugendlichen alle pädagogischen Angebote der Jugendhilfe bzw. der entsprechenden Einrichtung sowie unterschiedliche Bildungs- und Schulangebote zur Verfügung.

Stadt Mannheim

02.01.2018


Barrierefreier Zugang zum Neckarvorland eingeweiht

Das Neckarvorland kann nun im Bereich zwischen der Alphornstraße und der Diesterwegstraße über einen barrierefreien Zugang erreicht werden.

Das Neckarvorland kann nun im Bereich zwischen der Alphornstraße und der Diesterwegstraße über einen barrierefreien Zugang erreicht werden und verbindet somit die Neckarstadt-West mit der grünen Uferlandschaft des Neckars. Die neue Rampe wurde von Achim Judt, Geschäftsführer der MWS Projektentwicklung (MWSP), und Christa Backhaus-Schlegel, Fachbereichsleiterin Tiefbau, im Beisein von Stadträten am Donnerstag, 21. Dezember, feierlich eingeweiht. Der neu konzipierte, barrierefreie Weg führt nun mit einem geringen Gefälle von durchgängig rund drei Prozent und einer Breite von 2,50 Meter an den Neckar und ist vielseitig nutzbar. Ob als barrierefreier Zugang, als Zufahrt für Radfahrer oder als Zufahrtsmöglichkeit für Einsatzfahrzeuge von Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr, die Lebensqualität wird sich hierdurch weiter erhöhen. Die Stadt Mannheim investierte für dieses Projekt rund 540.000 Euro.

„Mit den nun abgeschlossenen Arbeiten zur Herstellung der barrierefreien Rampe“ erklärt Christa Backhaus-Schlegel, Leiterin des Fachbereich Tiefbaus, „kann der langjährige Wunsch der Bevölkerung der Neckarstadt-West zur direkten Verbindung des Neckarvorlands mit der Neckarstadt endlich erfüllt werden.“ Die Arbeiten sahen vor, dass ein steiles Gefälle zu vermeiden war. Um den Weg möglichst geländeangepasst führen zu können, wurde die Böschungsfläche in Richtung Dammstraße abgeflacht und verbreitert. Der vorhandene, schmale Treppenweg von der Dammstraße blieb dem Grunde nach bestehen, wurde saniert und kann so weiterhin von Fußgängern als schnelle Wegeverbindung ins Neckarvorland genutzt werden. Es wurden im Bereich der Rampe sechs neue Walnussbäume gepflanzt. Im kommenden Jahr werden als ökologischer Ausgleich zum erforderlichen Böschungsrückschnitt die Pflanzarbeiten fortgesetzt und weitere 14 Bäume im Umfeld gepflanzt. Ausgetauscht wurde ebenso die alte Beleuchtung im Umfeld der Rampe und des Parkplatzes mit seinen 12 geordneten Stellplatzen. Die 13 neuen Straßenleuchten sind mit neuester, umweltschonender LED-Technik ausgestattet. Des Weiteren wurden die Sitzmöglichkeiten im Zuge der Maßnahme erweitert. Nun stehen fünf anstatt bisher drei Sitzbänke zur Verfügung.

v.l.: Stadtrat Prof. Dr. Egon Jüttner, MWSP-Geschäftsführer Achim Judt, Heinrich Schaudt von der AG Barrierefreiheit, Christa Backhaus-Schlegel, Fachbereichsleiterin Tiefbau, Stadtrat Thomas Trüper sowie Stadträtin Gabriele Baier eröffneten die neue Rampe in der Neckarstadt

Die barrierefreie Rampe ist nun ein erster Schritt zur Steigerung der Lebensqualität. Das Neckarvorland soll im Zuge einer Nutzungskonzeptionierung durch Landschaftsarchitekten in einem kooperativen Verfahren, welches von der MWSP koordiniert wird, eine noch intensivere Betrachtung erfahren. Auf dieser Grundlage und auch unter Einbindung der Ergebnisse des Bürgerbeteiligungsprozess unter Federführung des Quartiersmanagements, sollen voraussichtlich im Sommer 2018 erste Realisierungen sichtbar werden. Auf diese Weise soll sich das Neckarvorland Schritt für Schritt zu einem Erlebnis-, Sport- und Begegnungsraum nicht nur für die Neckarstadt-West sondern für ganz Mannheim entwickeln. Achim Judt, Geschäftsführer der MWSP, fügt an: „Der barrierefreie Zugang ist nötig und ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einem qualitativeren Neckarvorland. In 2018 sollen weitere Maßnahmen folgen und das Neckarvorland noch aktiver bespielt und genutzt werden.“

Während den rund fünfmonatigen Arbeiten wurde die Baustelle beispielsweise zu einem Abenteuerplatz für vier Kindergartengruppen aus der Neckarstadt-West. Die Gruppen aus den Kinderhäusern Kleine Riedstraße, Elfenstraße, St. Michael und Alphörnchen erhielten eine exklusive Führung über die Baustelle und einen Überblick über den Fortschritt der Arbeiten. Mitarbeiter des Fachbereichs Tiefbau erklärten den Kindern geduldig, wie die Rampe ins Neckarvorland entsteht und wie der Neubau den Stadtteil aufwerten soll. Denn seit 2006 stand die Rampe auf dem Wunschzettel des Stadtteils. Die Rampe soll die Neckarwiesen aufwerten und einen leichteren Zugang zur 2010 eingeweihten Flachwasserzone Emma-Weihrauch-Bucht zwischen Alphornstraße und Diesterwegstraße gewährleisten.

Stadt Mannheim

02.01.2018


Neuer Ort für Eheschließungen in den Reiss-Engelhorn-Museen

Ab Samstag, dem 13. Januar 2018, gibt es für Hochzeitspaare einen neuen Trauort: Der Florian-Waldeck-Saal in den Reiss-Engelhorn-Museen, im historischen Zeughaus am Toulonplatz in C 5. Künftig kann hier an einem Samstag im Monat geheiratet werden. Welcher Samstag das jeweils ist, geht aus dem Online-Traukalender hervor.

„Bereits in den zurückliegenden Jahren waren wir immer wieder in Gesprächen, die Reiss-Engelhorn-Museen als einen weiteren, attraktiven Trauort zu gewinnen. Gemeinsam mit Arndt Zimmermann, dem Verwaltungsleiter der Reiss-Engelhorn-Museen, freue ich mich nun, dass uns dies gelungen ist“, äußert sich Maren Brysch-Enghofer, Leiterin des Standesamts.

Der Saal befindet sich im Erdgeschoss des Zeughauses und ist barrierefrei zugänglich. Er bietet Platz für bis zu 50 Gäste und ist im Sommer klimatisiert. Nach vorheriger Absprache kann ein kleiner Umtrunk stattfinden. Etwas Rücksicht muss genommen werden, da es sich bei dem Trauort um ein Museum handelt. Bei der Anmeldung der Eheschließung und mit der Buchung des Termins erhalten die Paare zwei Parkberechtigungen direkt am Gebäude auf dem Toulonplatz. Der neue Trauort ist außerdem sehr gut an die Straßenbahnen der rnv angebunden, direkt vor der Tür halten die Linien 2 und 6.

Aktuell sind von den möglichen neun Trauterminen am 13. Januar 2018 bereits sechs vergeben. Im Online-Traukalender unter www.mannheim.de/standesamt sind alle Termine im Überblick.

Stadt Mannheim

02.01.2018


Mannheim und Ludwigshafen stellen „Große Störfallbroschüre“ vor – Wichtiger Baustein für die Sicherheit der Bevölkerung

25 Mannheimer und 19 Ludwighafener Unternehmen stellen sich in den jeweiligen Broschüren der beiden Städte vor

Im Falle von industriellen Störfällen und Großschadenereignissen informieren die Städte Mannheim und Ludwigshafen über mehrere Informationskanäle die Bevölkerung, um die Bürgerinnen und Bürger sowie Beschäftigte von Unternehmen schnell und zuverlässig zu warnen. Hinweise, wie man sich in solchen Situationen am besten verhält, gibt die gemeinsame „Kleine Störfallbroschüre“ beider Städte mit dem Titel „Verhalten bei Störfällen“. Zusätzlich zu dieser Störfallbroschüre liegt nun die ausführliche Version dieser Veröffentlichung, die „Große Störfallbroschüre“ vor. Sie kann auf den städtischen Internetportalen Mannheims und Ludwigshafens sowie auf den Internetseiten der beteiligten Firmen eingesehen und kostenlos heruntergeladen werden.

Der Begriff „Störfall“ ist vom Gesetzgeber genau definiert und bezeichnet ein Ereignis, wie beispielsweise einen Brand, eine Explosion oder eine Freisetzung gefährlicher Stoffe, durch das eine ernste Gefahr für das Leben oder die Gesundheit von Menschen oder für die Umwelt hervorgerufen werden kann. Trifft keiner dieser Punkte auf ein Schadensereignis zu, spricht man von einer Betriebsstörung.

Mannheims Erster Bürgermeister Christian Specht und Ludwigshafens Beigeordneter Dieter Feid präsentieren die "Große Störfallbroschüre" der beiden Städte

Um die Öffentlichkeit umfassend über ihre betriebliche Aktivitäten sowie ihre Notfallpläne bei Störfällen zu informieren, haben sich in Mannheim 25 sowie in Ludwigshafen 19 Firmen – die der Störfallverordnung unterliegen – zusammengetan und die Neuauflage der Broschüre „Verhalten bei Störfällen“ für den Zeitraum 2017 bis 2021 herausgebracht. Die Beiträge beschreiben die internen Alarm- und Informationsabläufe, Erstmaßnahmen zum Schutz und zur Rettung betroffener Personen, Maßnahmen zum Schutz der Umwelt sowie die Alarmierung der öffentlichen Feuerwehr.
Damit erfüllen diese Unternehmen auch ihre Informationspflichten gegenüber der Bevölkerung. Da in den betroffenen Firmen eine Vielzahl von unterschiedlichen Anlagen unter die Informationspflicht fällt, kann die Broschüre nur Beispiele für die vorhandenen gefährlichen Stoffe geben.

„Hinsichtlich der Gefahrenabwehr sind wir strategisch und taktisch bestens aufgestellt. Mit unseren Feuerwehrsondereinheiten, zu denen die Tauchergruppe, das Feuerlöschboot, die Höhenretter und die Analytische Task Force gehören, leisten wir einen wesentlichen Beitrag zum Schutz der Bevölkerung Mannheims sowie der Metropolregion Rhein-Neckar“, berichtet Mannheims Erster Bürgermeister und Feuerwehrdezernent Christian Specht. „Eine gute Zusammenarbeit mit den hier verorteten Störfallbetrieben und unserer Schwesterstadt Ludwigshafen ist dabei ebenso essentiell. Mit der großen Störfallbroschüre schreiben wir diese gute Zusammenarbeit fort.“
In der Störfallbroschüre erhalten Bürgerinnen und Bürger „aus einer Hand“ die wichtigsten Informationen zu den Störfallbetrieben sowie zum richtigen Verhalten in Notfällen.

„Seit Jahrzehnten erfolgen über Städte- und Ländergrenzen hinweg, stetige Anstrengungen, um die Sicherheit der Bevölkerung in den Bereichen Katastrophenschutz und Brandbekämpfung weiter zu verbessern“, sagt Ludwigshafens Feuerwehrdezernent und Kämmerer Dieter Feid. „Eine umfassende und professionelle Vorbereitung der städtischen Feuerwehren und Überwachungseinrichtungen, Betriebe und ihrer Werkfeuerwehren trägt entscheidend dazu bei, größtmögliche Sicherheit für Beschäftigte und die Bevölkerung zu erreichen. Die Störfallbroschüren sind gemeinsam mit einer Vielzahl weiterer Kommunikationswege, wie beispielsweise Warnsirenen, das Internet, Warn-Apps oder unser Informationstelefon, ebenfalls wichtige Bausteine zur Steigerung der Sicherheit der Menschen in der Metropolregion.“

Die ausführlichen Störfallbroschüren weisen – ebenfalls wie die kürzere Fassung – auf konkrete Verhaltenshinweisen für den Notfall und auf verschiedene Informationskanäle wie beispielsweise Warn-Apps (KATWARN und NINA), Rundfunkdurchsagen sowie das Gefahreninformationstelefon hin, damit die Bevölkerung bei Großschadenslagen ausreichend informiert ist. Die kürzere Störfallbroschüre in gedruckter Form war bereits vor circa einem Jahr an insgesamt rund 270.000 Haushalte in Mannheim und Ludwigshafen verteilt worden. Die Broschüre, die regelmäßig alle fünf Jahre neu aufgelegt wird, wurde 2016 erstmals gemeinsam von den Städten Mannheim und Ludwigshafen herausgegeben.

Die "Große Störfallbroschüre" der Stadt Mannheim können Sie hier online ansehen.

Stadt Mannheim

02.01.2018


Nominierung für Deutschen Schulpreis: „Große Anerkennung für die Arbeit der Kerschensteiner Gemeinschaftsschule“

Die Kerschensteiner Gemeinschaftsschule in Mannheim-Schönau ist für den Deutschen Schulpreis 2018 nominiert. „Wir freuen uns für die Schulgemeinschaft und werten die Nominierung als eine große Anerkennung für die hervorragende Arbeit von Schulleiterin Christine Senger und die ihres Teams“ betonte Bildungsbürgermeisterin Dr. Ulrike Freundlieb. „Nach konsequenter Schulentwicklung und -weiterentwicklung ist dies eine Bestätigung des eingeschlagenen Weges und eine besondere fachliche Würdigung im deutschlandweiten Rahmen“, so Freundlieb weiter. Die Kerschensteiner Schule war die erste Gemeinschaftsschule in Mannheim, sie sticht durch viele konzeptionelle Innovationen bei der Schulentwicklung, beispielsweise mit neuen Kurssystemen und Lernpakten, hervor.

Hintergrund:
Aus allen Bewerberschulen hatten die Auswahlgremien aus Praktikern und Bildungswissenschaftlern 20 Schulen ausgewählt – darunter die Kerschensteiner Gemeinschaftsschule als einzige Bildungseinrichtung in Baden-Württemberg –, die Anfang 2018 von Juryteams besucht und begutachtet werden. Nach den Besuchen nominiert die Jury 15 Schulen, die an der Preisverleihung im Frühling in Berlin teilnehmen dürfen. Die Robert-Bosch-Stiftung vergibt den Deutschen Schulpreis seit 2006 gemeinsam mit der Heidehof Stiftung. Allgemeinbildende und berufliche Schulen in öffentlicher oder privater Trägerschaft in Deutschland sowie deutsche Auslandsschulen konnten sich bewerben. Der Gewinner des Hauptpreises erhält 100.000 Euro. Bei der Entscheidung bewertet die Jury Qualitätsbereiche wie Leistung, Umgang mit Vielfalt, Unterrichtsqualität, Verantwortung, Schulklima, Schulleben und außerschulische Partner sowie Schule als lernende Institution.

Stadt Mannheim

02.01.2018


einander.Aktionstage 2018 – Aufruf zur Beteiligung

Vom 28. September bis zum 27. Oktober 2018 finden bereits zum dritten Mal die einander.Aktionstage in Mannheim statt. Gemeinsam setzen die Veranstalter*innen ein deutliches Zeichen für ein respektvolles Zusammenleben in Vielfalt und gegen Diskriminierung.

In Mannheim engagiert sich eine Vielzahl von Einrichtungen, Gruppen und Akteuren für ein gelingendes Miteinander, das bei allen Unterschieden der hier lebenden Menschen von Offenheit und gegenseitiger Anerkennung geprägt ist. Die einander.Aktionstage finden statt, um dieses wichtige Engagement zusammenzuführen und gemeinsam gegen Intoleranz und menschenfeindliche Haltungen aktiv zu sein.

Ab sofort sind alle Einrichtungen, Organisationen, Vereine und sonstige Akteure eingeladen, sich mit eigenen Veranstaltungen an den Aktionstagen zu beteiligen. Öffentliche Aktionen und Veranstaltungen, die beispielsweise das Zusammenleben in Vielfalt feiern und die Bereicherung durch das vielfältige Miteinander zum Ausdruck bringen oder auch für Diskriminierungszusammenhänge sensibilisieren und Vorurteile abbauen, sind willkommen. Vielfalt bezieht sich dabei im Sinne der Mannheimer Erklärung auf die vielfältigen Unterschiede der hier lebenden Menschen. 2018 ist neu, dass die einander.Aktionstage ausschließlich aus Kooperationsveranstaltungen bestehen werden.

Anmeldeschluss ist der 29. Juni 2018.

Hintergrund:
Die Aktionstage sind eine Initiative des Mannheimer Bündnisses für ein Zusammenleben in Vielfalt. Als Zusammenschluss von rund 245 Institutionen aus Zivilgesellschaft, Wirtschaft, Politik und Verwaltung verfolgt das Bündnis das Ziel, den unterschiedlichen Formen der Benachteiligung und Ausgrenzung entgegenzuwirken und ein respektvolles Miteinander in Mannheim zu fördern.

Ausführlichere Informationen zu einander.Aktionstage 2018 (Teilnahmebedingungen, Anmeldeverfahren, etc.) stehen unter www.einander-aktionstage.de zur Verfügung.

Kontakt:
Stadt Mannheim / Büro des Beauftragten für Integration und Migration
Koordinierungsstelle „Mannheimer Bündnis für ein Zusammenleben in Vielfalt“
Andreas Schmitt
Rathaus E 5, 68159 Mannheim
andreas.schmitt2@mannheim.de
www.einander-manifest.de
Tel.: 0621 – 293 9802
Fax: 0621 – 293 47 9802

Stadt Mannheim

02.01.2018


Stadt Mannheim richtet Koordinierungsstelle „Mannheim gegen Kinderarmut“ ein

Die Stadt Mannheim verstärkt ihren Kampf gegen Kinderarmut und will hierzu im kommenden Jahr eine Koordinierungsstelle „Mannheim gegen Kinderarmut“ einrichten. Das Land unterstützt das Projekt mit 200.000 Euro. „Ich freue mich über Unterstützung des Landes, die es uns ermöglicht, ein systemübergreifendes Konzept der Armutsbekämpfung aufzulegen“, betont Bildungsbürgermeisterin Dr. Ulrike Freundlieb.

Integriertes Konzept zur Bekämpfung von Kinderarmut

Die Aufgabe der Koordinierungsstelle ist es, ein integriertes Handlungskonzept zur Bekämpfung von Kinderarmut in Mannheim zu entwickeln und die vorhandenen Hilfeangebote für Familien mit Hilfebedarf in einem Präventionsnetzwerk gegen Kinderarmut zu bündeln. Im Sinne einer funktionierenden Präventionskette sollen von Kinderarmut bedrohte oder bereits betroffene Familien möglichst früh identifiziert und an das Unterstützungs- und das Gesundheitssystem angegliedert werden. Hierzu wird beispielsweise an der Schnittstelle Jugendhilfe/Gesundheitswesen ein Screening bei allen Neugeborenen und deren Eltern entwickelt und an den Mannheimer Geburtskliniken umgesetzt. Gleichzeitig wird die Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Kinderärzten intensiviert, um deren Kompetenzen und Zugangswege zu den Familien mit kleinen Kindern besser einzubeziehen und die Inanspruchnahme der Früherkennungsuntersuchungen durch die Zielgruppe zu steigern.

Des Weiteren erfolgt eine Verknüpfung mit einem stadtteilorientierten Gesamtkonzept zur Gesundheitsförderung. Im Sinne des Leitgedankens „Es braucht ein ganzes Dorf, um ein Kind groß zu ziehen“ sollen die Auswirkungen eines stadtteilorientierten Gesamtkonzeptes zur Gesundheitsförderung auf die Verbesserung der Lebenssituation von Kindern, die von Armut bedroht sind bzw. bereits von Armut betroffen sind, festgestellt werden. Dabei wird auch die kleinräumige Wirksamkeit des Präventionsnetzwerkes und des Screenings in Geburtskliniken betrachtet.

Ziel dieses Vorgehens ist es, von Armut bedrohte Familien zu identifizieren, die Situation der Kinder, die in Armut leben, zu verbessern, eine Mitnahme der Armut in das Erwachsenenleben verhindern, langfristig den Anteil der Mannheimer Kinder, die in Armut leben, zu reduzieren und Kinderarmut als übergeordnetes Thema in einer integrierten Planung zu etablieren. „Unser Ansatz, dieses Thema mit dem der Gesundheit zu verbinden, ist außergewöhnlich, aber doppelt sinnvoll: Denn Gesundheit ist ein Thema, das eng mit Bildungserfolg verknüpft ist. Über diesen systemischen Ansatz sind die Eltern gut zu erreichen“, erläutert Dr. Freundlieb die Hintergründe.

„Kein Kind darf verloren gehen“

Die Bekämpfung von Armut in Mannheim sieht die Stadt Mannheim als eine ihrer vorrangigen Aufgaben an. Im Jahr 2017 wurde daher das strategische Handlungsfeld „Bekämpfung von Armut und Armutsrisiken“ ausgerufen. Bereits im Jahr 2010 hat die Stadt Mannheim unter der Prämisse „Kein Kind darf verloren gehen“ eine Bildungsoffensive angestoßen. Die damaligen städtischen Aktivitäten und die ihrer Kooperationspartner wurden in eine lebensphasenorientierte Bildungskette einsortiert und mit dem Fokus auf den gelingenden Bildungserfolg und Einstieg ins Berufsleben auf Lücken und Anschlussschwierigkeiten an relevanten Schnittstellen analysiert. Wo nötig, wurden Angebote und Maßnahmen implementiert.

Nun wird die Stadt Mannheim die Koordinierungsstelle „Mannheim gegen Kinderarmut“ einrichten und hatte hierzu auf Vermittlung ihres Kontaktbüros zur Landesregierung einen entsprechenden Antrag auf Projektförderung beim Sozialministerium gestellt. Das Projekt ist zunächst auf ein Jahr befristet. Es wird vom Mannheimer Institut für Public Health (MIPH) begleitet und evaluiert.

Stadt Mannheim

02.01.2018


Neubau der Kunsthalle Mannheim an die Stadt übergeben

Der derzeit größte Museumsneubau Deutschlands, der Neubau der Kunsthalle Mannheim, wurde am 18.12.2017 von der Stiftung Kunsthalle Mannheim an die Stadt Mannheim in Anwesenheit des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier und des baden württembergischen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann übergeben.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier

Der Bundespräsident verwies in seiner Rede auf die Tradition der Mannheimer Kunsthalle: „Die Kunsthalle Mannheim ist einzigartig in Deutschland. Einzigartig, dank ihrer Werke, einzigartig als Ort der Avantgarde und einzigartig aufgrund der Breite des bürgerschaftlichen Engagements, das die Kunsthalle bis heute fortschreibt. Gerade dafür will ich Ihnen und allen Beteiligten herzlich gratulieren!“

Die Kunsthalle zeige aber auch, wie man das digitale Zeitalter ins Museum holen könne: „Auch durch diese Innovationen strahlt die Kunsthalle weit über Mannheim aus und behauptet den Eigenwert der Kunst in einer Welt, in der das Besondere im Dauergequassel der sozialen Medien immer stärker eingeebnet und zunehmend schwerer wahrnehmbar wird“, erklärte der Bundespräsident.

Ministerpräsident Winfried Kretschmann

„Die Kunsthalle Mannheim wird mit ihrem Neubau und seinen Präsentationsmöglichkeiten neue Strahlkraft über die Region hinaus entfalten“, sagte Ministerpräsident Winfried Kretschmann. „Darüber hinaus leistet sie als Begegnungsort für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt einen wichtigen Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenhalt.“

Oberbürgermeister Kurz bezeichnete die neue Kunsthalle als eines der schönsten Museen überhaupt. „Ich bin überzeugt, die neue Kunsthalle wird den Bürgerstolz mehren. Ein solches Haus kann einen Beitrag zur Identifikation mit der Stadt und zur Bestärkung von Zugehörigkeit und Heimat leisten.“

Oberbürgermeister Peter Kurz

Ermöglicht wurde das komplexe Großprojekt durch herausragendes privates Engagement sowie die enorme Leistung der Stiftung Kunsthalle Mannheim. Das Gesamtbudget von insgesamt 68,3 Millionen Euro, das private Mäzene, die Stadt Mannheim, Stiftungen und die Wirtschaft in den innovativen Museumsneubau investierten, kann eingehalten werden.

„Auf diesen Zeitpunkt hat die Stiftung Kunsthalle Mannheim als private Bauherrin im engen Schulterschluss mit der Stadt Mannheim seit zweieinhalb Jahren hingearbeitet. Der Neubau ist fertig und überwältigt die Besucher mit seiner enormen Großzügigkeit des offenen Atriums und der unterschiedlichen Ausstellungskuben“, so Dr. Manfred Fuchs, Vorsitzender der Stiftung Kunsthalle Mannheim und er ergänzte: „Der historische Jugendstilbau und der moderne Neubau werden ein Museum für alle Bürgerinnen und Bürger sein, um deren Unterstützung Vorstand und Stiftungsrat auch künftig bitten.“

Museum als großstädtisches Element

Als offene „Stadt in der Stadt“ reklamiert der spektakuläre Gebäudekomplex an Mannheims schönstem Platz das Museum als großstädtisches Element. Um das 21,5 Meter hohe Lichtatrium gruppieren sich sieben Ausstellungshäuser, verbunden über Treppen, Brücken und Terrassen. Mit einer barrierefreien Weiterführung der Straße wird das Publikum in den Gebäudekomplex hineingezogen. In ihm sind ein entspanntes Flanieren, spannende Begegnungen mit Kunst und spektakuläre Ausblicke auf die Stadt möglich.

Neues, ungewöhnliches Museumskonzept

Entworfen wurde der Neubau vom Architektenbüro gmp – von Gerkan, Marg und Partner. Die weltweit tätige Architektensozietät mit Sitz in Hamburg überzeugte 2012 im internationalen Wettbewerb mit ihrem Konzept einer „Stadt in der Stadt“. Ihr Entwurf war der einzige unter den eingereichten 29, der explizit Bezug auf die Stadt Mannheim und ihren am Quadrat orientierten Grundriss einer Idealstadt der Barockzeit nahm.

„Diese klare Idee haben wir aufgenommen in unser eigenes Nachdenken über ein neues, ungewöhnliches Museumskonzept. Wir erinnern uns der demokratischen Gründungsmaximen der Institution und öffnen uns der Gesellschaft und den Menschen von heute“, erläutert Dr. Ulrike Lorenz, Direktorin der Kunsthalle Mannheim. „Die Kunsthalle Mannheim wird ein besonderer Ort in Mannheim, der sich fundamental vom alten Typus des Museums unterscheidet. Denn wir sind offen für alle Bedürfnisse und knüpfen in unseren künftigen Sammlungspräsentationen und im Programm ab Juni 2018 direkt an den Alltag der Menschen an.“

Die Eröffnung der Kunsthalle Mannheim wird am 01. Juni 2018 als Grand Opening gefeiert. Das neue Museumskonzept wird dann nicht nur bei den Sammlungspräsentationen in Neubau und Jugendstilbau sowie der ersten Sonderausstellung zu Jeff Wall erfahrbar, sondern auch mit den Kernprodukten der Digitalen Strategie,neuen Bildungs- und Vermittlungskonzepten und dem Skulpturenplatz auf der Moltkestraße.

Nach der heutigen Übergabe des Neubaus zieht die Kunsthalle Mannheim mit ihren Sammlungen in die Depots und die Ausstellungsräume ein. Bis zum Grand Opening am 01. Juni 2018 bleibt der Neubau daher geschlossen.

Text: Stadt Mannheim Foto: Speyer 24/7 News, dak

02.02.2018


Änderung der Abfallentsorgung aufgrund der Feiertage

Wegen Weihnachten und Neujahr ergeben sich folgende Änderungen bei der Abfallentsorgung:

Restmüll / Papier
(Haushalte mit wöchentlicher Leerung)

 
ursprünglicher Termin: Montag, 25.12.2017
neuer Termin: Mittwoch, 27.12.2017
 
ursprünglicher Termin: Dienstag, 26.12.2017
neuer Termin: teilweise Mittwoch, 27.12.2017 sowie Donnerstag, 28.12.2017
 
ursprünglicher Termin: Mittwoch, 27.12.2017
neuer Termin: Donnerstag, 28.12.2017
 
ursprünglicher Termin: Donnerstag, 28.12.2017
neuer Termin: Freitag, 29.12.2017
 
ursprünglicher Termin: Freitag, 29.12.2017
neuer Termin: Samstag, 30.12.2017
 
ursprünglicher Termin: Montag, 01.01.2018
neuer Termin: Dienstag, 02.01.2018
 
ursprünglicher Termin: Dienstag, 02.01.2018
neuer Termin: teilweise Dienstag, 02.01.2018 sowie Mittwoch, 03.01.2018

Stadtteile mit 14-täglicher Restmüllabfuhr

Bitte beachten: In Gebieten mit 14-täglicher Restmüllabfuhr ist die Verschiebung bereits im Abfallkalender eingetragen. Dies gilt auch für die Leerung der Biotonne und der Wertstofftonne. Ein Blick in den Abfallkalender ist ratsam, um Abweichungen vom regulären Termin entnehmen zu können.

Die Behälterstandplätze müssen – auch im Falle von Eis und Schnee – ungehindert zugänglich sein. Sollten die genannten Termine aus unvorhergesehenen Gründen nicht eingehalten werden können, wird der Abfall in den darauffolgenden Tagen entsorgt. Alle nicht genannten Abfuhrtage bleiben unverändert.

Öffnungszeiten der Recyclinghöfe sowie der Entsorgungsanlagen auf der Friesenheimer Insel

Die Recyclinghöfe Im Morchhof 37 und in der Max-Born-Straße 28 sind an den Feiertagen geschlossen. An allen übrigen Werktagen gelten die bekannten Öffnungszeiten. Der ABG-Kompostplatz in der Ölhafenstraße und die Deponie Friesenheimer Insel sind vom 27.12.2017 bis einschließlich 05.01.2018 geschlossen.
 
Wir bitten um Verständnis für die Änderungen und wünschen frohe Festtage sowie einen guten Start ins Jahr 2018.

Stadt Mannheim

19.12.2017


Anerkennung für das Ehrenamt im Sport

Keine große Rede halten, sondern in erster Linie Dankeschön sagen und Anerkennung aussprechen für das Geleistete, wollte Bürgermeister Lothar Quast. In diesem Jahr hat der Fachbereich Sport und Freizeit bereits zum sechsten Mal ehrenamtliche Helferinnen und Helfer, die in Mannheims Sportlandschaft aktiv sind, mit einer Begleitperson in das CinemaxX eingeladen. Mit Star Wars: Episode VIII – Die letzten Jedi und Paddington 2 standen zwei aktuell angelaufene Filme zur Auswahl. Rund 1300 Menschen hatten sich für das Event angemeldet und füllten insgesamt fünf Kinosäle.

„Eine Gesellschaft, in der sich Menschen für andere engagieren, ist sicher eine bessere Gesellschaft“, stellte der Bürgermeister in seinem kurzen Grußwort fest. Es bedürfe Hauptamtlicher, um den Rahmen zu geben. Doch ohne die vielen Ehrenamtlichen würde dieses Gerüst nicht tragen. Das gelte auch für die 290 Sportvereine, über die sich Mannheim als herausragende Sportstadt habe etablieren können. „Danke für das, was Sie für unsere Stadt und die Region leisten“, betonte er und wünschte allen ein gutes und erfolgreiches (Sport-)Jahr 2018. Wie Sportkreis-Vorsitzender Michael Scheidel verlieh auch Bürgermeister Quast seiner Freude darüber Ausdruck, dass im gerade verabschiedeten Doppelhaushalt durch den Gemeinderat einige Maßnahmen beschlossen wurden, um die Infrastruktur des Sports weiter zu stärken. „Es ist uns gelungen das Kombibad im Herzogenried in den Haushalt einzustellen. Dieses Bad wird nun in den nächsten fünf Jahren gebaut werden und zu einer deutlichen Verbesserung der Trainingsbedingungen für die Schwimmvereine führen“, so Quast.

Scheidel unterstrich zudem die gute Zusammenarbeit zwischen dem Sportkreis und der Stadt Mannheim und dankte im Namen der Ehrenamtlichen für die Einladung zum Sonntagskino durch den Fachbereich Sport und Freizeit.
„Es ist eine schöne Geste, unsere Arbeit auf diese Art und Weise zu würdigen“, befanden auch Brigitte Rappenecker und Rosi Kraus vom TC Harmonie Lindenhof. Beide sind nicht nur als Tennisspielerinnen aktiv, sondern unterstützen die Arbeit ihres Vereins und des Vorstands tatkräftig.

Stadt Mannheim

19.12.2017


Französische Botschafterin zu Gast in Mannheim

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Salon Diplomatique et Economique“, die Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Gesellschaft, Kultur und Wissenschaft in der Metropolregion Rhein-Neckar zusammenbringt, war am Montag die Botschafterin der Französischen Republik, Anne-Marie Descôtes, zu Gast in Mannheim. Damit folgte sie der Einladung der Initiatoren des Salon Diplomatique et Economique Folker R. Zöller, französischer Honorarkonsul, und Johann W. Wagner, Geschäftsführer der m:con – mannheim:congress GmbH.

Die rund 110 Gäste tauschten sich über die Wirtschaftsbeziehungen beider Länder sowie gemeinsame Herausforderungen aus.

Anne-Marie DesCotes, Botschafterin der Französischen Republik, trägt sich in das Goldene Buch der Stadt Mannheim ein.

„Es ist uns eine große Ehre, Sie in unserer Stadt willkommen heißen zu dürfen“, begrüßte Erster Bürgermeister und Vorsitzender des Institut Français Christian Specht die französische Botschafterin und verdeutlichte, wie wichtig Austausch und Zusammenarbeit der beiden Nachbarländer sei – auf kommunaler sowie auf europäischer Ebene. „Der Salon hat sich als feste Größe im gesellschaftlich-wirtschaftlichen Leben der Stadt Mannheim etabliert und bietet uns eine hervorragende Gelegenheit zum internationalen Austausch an der Schnittstelle von Politik und Wirtschaft. Wir streben an, diese Zusammenarbeit künftig noch weiter zu intensivieren. So wäre es sehr erfreulich, wenn es uns gelänge, eine Start-Up-Konferenz zu initiieren, in deren Rahmen wir französische Start-Ups mit Start-Up-Ideen aus der Metropolregion zusammenführen könnten. Auch hinsichtlich kultureller Projekte wollen wir gemeinsam mit den Reiss-Engelhorn-Museen die Kooperationen mit Kultureinrichtungen unseres Nachbarlands weiter voranbringen.“

Nachdem sich Anne-Marie Descôtes ins Goldene Buch der Stadt Mannheim eingetragen hatte, nutzte sie den 14. Salon Diplomatique et Economique, um über die aktuelle wirtschaftliche und politische Situation in ihrem Heimatland sowie über die Herausforderungen zu sprechen, mit denen sich die Europäische Union aktuell konfrontiert sieht. Hierbei nahm sie Bezug auf die europapolitische Grundsatzrede, die der französische Staatspräsident Emmanuel Macron Ende September an der Pariser Sorbonne-Universität gehalten hatte.

Anne-Marie DesCotes, Botschafterin der Französischen Republik, beim Besuch der neuen Kunsthalle.

Im Anschluss an die Veranstaltung im Rosengarten besuchte die französische Botschafterin die Eröffnung des Neubaus der Mannheimer Kunsthalle, wo sie an einer Führung mit Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und dem Baden-Württembergischen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann teilnahm. Danach folgte ein Zusammentreffen mit Vertretern französischer Partnerschaftsvereine im Institut Français und ein Abendessen im kleinen Kreise.

Es war der erste offizielle Besuch Descôtes in Mannheim seit ihrer Ernennung als Botschafterin Frankreichs in Deutschland im Juni dieses Jahres. Die studierte Germanistin und Kunsthistorikerin war zuletzt als Generaldirektorin für Globalisierung, Kultur, Bildung und internationale Entwicklung des französischen Auslandsministeriums tätig. Zuvor arbeitete sie unter anderem bei der Französischen Botschaft in Bonn, bei der Europäischen Union in Brüssel und bei der Französischen Botschaft in Washington.

Hintergrund: Partnerschaft Mannheim und Frankreich

Seit 1959 verbindet Mannheim und Frankreich eine aktiv gelebte Partnerschaft mit Toulon. Im Juli 2015 wurde in Mannheim das Institut Français gegründet, das das internationale Profil der Stadt Mannheim und vor allem die Verbundenheit zu Frankreich stärken soll. Ziel ist es, insbesondere allen im deutsch-französischen Kontext aktiven Unternehmen und engagierten Bürgerinnen und Bürgern eine institutionelle Plattform zu bieten. Es unterstützt die bereits bestehenden wirtschaftlichen, wissenschaftlichen und kulturellen Verbindungen zwischen der Metropolregion Rhein-Neckar und Frankreich und zielt darauf ab, neue Kooperationen zu gründen.

Text: Stadt Mannheim Foto : "Goldenes Buch" Stadt Mannheim; "Kunsthalle" Speyer 24/7 News, dak

19.12.2017


Erreichbarkeit des Fachbereichs Gesundheit in den Weihnachtsferien

Der Fachbereich Gesundheit der Stadt Mannheim ist in der Zeit vom 27.12. bis 29.12.2017 folgendermaßen telefonisch erreichbar:

  • an allen drei Tagen vormittags von 9 bis 12 Uhr
  • am 27.12 und 28.12.2017 auch nachmittags von 14 bis 16 Uhr
  • Terminvergaben für die Belehrung nach § 43 Infektionsschutzgesetz (IfSG) sind nur am 28.12.2017, von 14 bis 16 Uhr möglich.

Stadt Mannheim

19.12.2017


Gedenken an das Attentat auf dem Weihnachtsmarkt in Berlin Charlottenburg-Wilmersdorf

Am Abend des 19. Dezember 2016 wurden bei einem Anschlag in Mannheims Partnerstadt Berlin Charlottenburg-Wilmersdorf zwölf Personen getötet, als ein LKW in den Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz, im Zentrum von Charlottenburg raste. Rund 70 Personen wurden verletzt. Am Mannheimer Rathaus wurde daraufhin Trauerbeflaggung angeordnet. Auf den Weihnachtsmärkten und im Gemeinderat wurde zu einer Schweigeminute aufgerufen.

Der Bezirksbürgermeister von Charlottenburg-Wilmersdorf, Reinhard Naumann, hat in einem Schreiben, das an alle deutschen und internationalen Partnerstädte von Berlin Charlottenburg-Wilmersdorf gegangen ist, dazu aufgerufen, sich in den Partnerstädten dem Gedenken an das Attentat anzuschließen, indem auch auf deren Weihnachtsmärkten - wie in Berlin am 19. Dezember- zum Innehalten und Gedenken aufgerufen wird.

Die Stadt Mannheim wird diesem Wunsch mit einer Gedenkveranstaltung auf der Bühne auf dem Weihnachtsmarkt nachkommen.

Bürgermeisterin Felicitas Kubala wird am 19.12.2017 um 18.00 Uhr auf der Bühne auf dem Weihnachtsmarkt im Rahmen einer kurzen Ansprache an die Ereignisse in Berlin erinnern. Dieser Ansprache wird eine Schweigeminute folgen.

Text: Stadt Mannheim Foto: Speyer 24/7 News, dak

19.12.2017


Geschwindigkeitskontrollen nächste Woche

Die Stadt Mannheim führt vom 18. bis 22. Dezember in folgenden Straßen Radarkontrollen durch:

  • Albert-Fritz-Weg
  • Anton-Kurz-Straße
  • Amselstraße
  • Braunschweiger Allee
  • Bruno-Rüffer-Straße
  • Bürstadter Straße
  • C-Quadrate
  • Deutsche Gasse
  • Domstiftstraße
  • Donaustraße
  • Feldbergstraße
  • Fressgasse
  • Hohensalzaer Straße
  • Im Lohr
  • Jakob-Baumann-Straße
  • K 3 zu K 4
  • K 2, 9
  • Kirschgartshäuser Straße
  • Kriegerstraße
  • Kunststraße
  • Leinenstraße
  • Lilienthalstraße
  • Luisenring
  • Marktstraße
  • Memeler Straße
  • Mönchwörthstraße
  • Obergasse
  • Oppauer Kreuzweg
  • Parkring
  • Riedlach
  • Sandhofer Straße
  • Sonderburger Straße
  • Speyerer Straße
  • S-Quadrate
  • T-Quadrate
  • U-Quadrate
  • Untergasse
  • Viernheimer Weg
  • Werner-Nager-Ring
  • Wingertsweg
  • Wörthstraße

Kurzfristige Änderungen oder zusätzliche Messstellen sind aus aktuellem Anlass möglich.

Stadt Mannheim

19.12.2017


Mannheimer Familienpass 2018 ist da und kann über das Internet bestellt werden

Auch 2018 gibt es wieder den beliebten Mannheimer Familienpass: Alle Mannheimer Familien und alleinerziehende Eltern mit Kindern unter 18 Jahren erhalten das Gutscheinheft unabhängig von ihrem Einkommen. Zum ersten Mal mit einem Gutschein dabei ist das internationale Filmfestival Mannheim-Heidelberg. Und wie alle zwei Jahre ist der Deutsche Basketballbund mit dem Albert-Schweitzer-Basketballturnier vertreten. Selbstverständlich bietet der Familienpass auch 2018 wieder die beliebten Gutscheine der Bäder, Parks und Stadtbibliotheken sowie zahlreicher Vereine und privater Partner an. Herausgegeben wird der Familienpass vom Fachbereich Kinder, Jugend und Familie – Jugendamt.

Zum neunten Mal wird der Familienpass um den Familienpass plus ergänzt. Im selben Gutscheinheft finden sich weitere Vergünstigungen und attraktive Angebote für Familien und Alleinerziehende, die Leistungen nach dem SGB II beziehungsweise Hilfe zum Lebensunterhalt nach dem SGB XII oder nach dem Asylbewerberleistungsgesetz erhalten.

Bei den Bürgerservices erhältlich

Ab sofort können die neuen Familienpässe ausgestellt werden. Am einfachsten und schnellsten geht das über die Internetadresse www.mannheim.de/familienpass.

Wer es persönlich erledigen will, muss wegen der hohen Auslastung in den Bürgerservices mit längeren Wartezeiten rechnen. Zudem sind die Stadtteilbürgerservices Feudenheim, Friedrichsfeld, Käfertal, Lindenhof, Neckarau, Neckarstadt-West, Neuostheim/Neuhermsheim, Sandhofen, Schönau, Seckenheim, Vogelstang und Wallstadt während der Weihnachtsferien vom 27.12.2017 – 05.01.2018 vorübergehend geschlossen. Der Bürgerservice Neuostheim/Neuhermsheim ist wegen Umbauarbeiten voraussichtlich bis 05.02.2018 geschlossen.

In den Stadtteilbürgerservices liegen Bestellscheine aus, die bei den Bürgerservices einfach abgegeben oder in den Briefkasten eingeworfen werden können. Die fertigen Familienpässe werden Ihnen nach Hause zugesandt.

Der Familienpass plus kann nicht online oder telefonisch bestellt werden. Dieser ist nur direkt bei den Bürgerservices erhältlich, da die aktuellen Bescheide über Leistungen nach SGB II bzw. auf Hilfen zum Lebensunterhalt nach dem SGB XII oder nach dem Asylbewerberleistungsgesetz vorgelegt werden müssen. Auch ein Eintrag von Personen aus dem erweiterten Personenkreis (z.B. nichteheliche Lebensgemeinschaften oder geschiedenen Elternteile oder Kinder, die trennungsbedingt einen anderen Wohnort haben) ist bei der Online- oder Telefonbestellung ebenfalls nicht möglich, da die entsprechenden Nachweise (z.B. Geburtsurkunde sowie Ausweisdokument) bei den Bürgerservices vorgelegt werden müssen. Wir bitten um Verständnis.

Stadt Mannheim

19.12.2017


In den Weihnachtsferien haben die Bürgerservices geänderte Öffnungszeiten

Die Stadtteilbürgerservices Feudenheim, Friedrichsfeld, Käfertal, Lindenhof, Neckarau, Neckarstadt-West, Neuostheim/Neuhermsheim, Sandhofen, Schönau, Vogelstang und Wallstadt sind während der Weihnachtsferien vom 27.12.2017 bis 05.01.2018 vorübergehend geschlossen. Der Bürgerservice Neuostheim/Neuhermsheim ist zudem wegen Umbauarbeiten bis voraussichtlich 02.02.2018 geschlossen.

Die zentralen Bürgerservices Mitte (K7), Nord (Waldhof), Neckarstadt-Ost sowie der Bürgerservice Rheinau sind während der Ferien zu den üblichen Öffnungszeiten ohne Einschränkung geöffnet.

Für dringend notwendige Vorsprachen wird empfohlen in den vier geöffneten Bürgerservices im Vorfeld telefonisch unter 115 oder online unter www.mannheim.de/terminreservierung einen Termin zu reservieren.

Nach den Weihnachtsferien gelten - bis auf den Bürgerservice Neuostheim/Neuhermsheim - überall wieder die üblichen Öffnungszeiten.

Bewohnerparkausweise lassen sich bequem per Internet von zu Hause aus beantragen oder verlängern. Auf der Seite www.mannheim.de/buerger-sein/bewohnerparken sind die Schritte zum Bewohnerparkausweis einfach erklärt. Mit der einmaligen oder widerruflichen Einzugsermächtigung wird der Bewohnerparkausweis nach Hause zugesandt.

Auch Familienpässe können online unter www.mannheim.de/familienpass einfach und unbürokratisch beantragt werden. Sie werden ebenfalls nach Hause zugesandt.

Stadt Mannheim

19.12.2017


Doppelhaushalt 2018/2019 der Stadt Mannheim beschlossen

479 Anträge wurden vom Mannheimer Gemeinderat bearbeitet. Zwei Tage dauerten die Beratungen, dann wurde der Doppelhaushalt 2018/2019 beschlossen. SPD, CDU, Bündnis 90 Die Grünen, und Die Linke stimmten für den Haushalt, Mannheimer Liste, FDP, Bürgerfraktion, Familienpartei, Stadtrat Hellmut Lambert und NPD stimmten dagegen. Er hat in 2018 ein Gesamtvolumen von 1,48 Milliarden Euro und 2019 von 1,49 Milliarden Euro.

„Dies ist ein Haushalt, der durch gute konjunkturelle Bedingungen Wünsche bedienen kann wie selten, deshalb gab es auch kaum Veränderungen im Finanzhaushalt, weil vieles bereits enthalten war. Gleichzeitig ist der Haushalt ein riesiges Arbeitsprogramm, wie es sich die Stadt selten vorgenommen hat. Wir haben einen Haushalt, der unseren Prozess der Stadterneuerung und die von uns dazu definierten Handlungsfelder umfänglich abbildet. Wir haben in diesem Haushalt dafür ein aus Sicht der letzten Jahrzehnte einmaliges Investitionsprogramm von 500 Millionen Euro beschlossen und das ohne Neuverschuldung. Das ist ambitioniert und es funktioniert nur bei weiterhin guter wirtschaftlicher Entwicklung und mit der konsequenten Umsetzung unseres Konsolidierungskurses, wenn wir also Wachstum und Konsolidierungsanstrengungen miteinander verbinden“, erklärte Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz nach den Beratungen.

Insgesamt beschloss der Gemeinderat für den Doppelhaushalt Investitionen von 280 Mio. Euro. „Damit hat auch dieser Doppelhaushalt wieder ein hohes Investitionsniveau. Für den gesamten Finanzplanungszeitraum 2018 bis 2021 planen wir Rekordinvestitionen von mehr als einer halben Milliarde Euro. Gleichzeitig schaffen wir es dabei, ohne neue Schulden auszukommen und im anstehenden Doppelhaushalt Schulden in Höhe von 3,4 Mio. Euro abzubauen“, konstatierte Erster Bürgermeister und Kämmerer Christian Specht. „Die solide Finanzpolitik der vergangenen Jahre zahlt sich aus. Wir haben einen leistungsstarken Haushalt und werden im Ergebnis eine Vielzahl zukunftsweisender Projekte realisieren. Die Mehreinnahmen aus der Steuerschätzung eröffnen uns momentan Spielräume, um dringende Investitionen anzustoßen, die vor ein paar Jahren noch nicht möglich waren. Hierzu zählen insbesondere Sanierungen und Neubauten von Schulen, aber auch die Unterstützung für Gesellschaften wie zum Beispiel das Klinikum und die Mannheimer Gründungszentren. Langfristig jedoch dürfen und können wir nicht mit Mehreinnahmen in diesen Dimensionen rechnen. Deshalb ist im Haushalt auch das strategische Haushaltskonsolidierungsprogramm enthalten, das im Jahr 2018 22 Mio. Euro, im Jahr 2019 30 Mio. Euro und ab 2020 jährlich 42 Mio. Euro Einsparungen erbringen soll.“

Das Themenportfolio des Haushaltes reicht vom Abbau des Sanierungsstaus in Schulen, über Errichtung von Betreuungsangeboten in KiTas, bis hin zu Sicherheit, Infrastruktur, Stärkung umweltfreundlicher Mobilität, Reinigung, Schwimmbädern oder Wohnungsbau. Investitionen in eine nachhaltige Grünentwicklung der Stadt und nicht zuletzt in die Kultur als ein Treiber der sozialen und wirtschaftlichen Stadtentwicklung gehören ebenfalls zum Investitionsprogramm des neuen Haushalts.

Investitionen in die Sicherheit: Ausbau der Videoüberwachung und Einführung eines Frauennachttaxis

Mehr Sicherheit gewährleisten und gleichzeitig Persönlichkeitsrechte wahren. Dieses Ziel soll mithilfe einer Videoüberwachung an verschiedenen Örtlichkeiten in der Mannheimer Innenstadt erreicht werden. Für die neuen Kamerastandorte hat der Gemeinderat nun 800.000 Euro für das Haushaltsjahr 2018 bewilligt.
Zudem wurde mit großer Mehrheit die Einrichtung eines Frauennachttaxis beschlossen. Hierzu sollen 12.500 Euro im Jahr 2018 und ab 2019 jährlich 25.000 Euro bereitgestellt werden.
Bei der Berufsfeuerwehr bleiben die fünf Stellen, die 2015 aufgrund des Flüchtlingszuzugs eingerichtet wurden, auch über 2019 hinaus erhalten, und dienen damit der weiteren Umsetzung des Brandschutzbedarfsplans. Für die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr wird die Aufwandsentschädigung um insgesamt 15.000 Euro erhöht.
Für den Aufbau der Kinderfeuerwehr und für die Koordination der Freiwilligen Feuerwehren sowie der Notfallseelsorge wird eine zusätzliche Stelle errichtet.

Kulturpolitisch und städtebaulich ein Gewinn: Zuschüsse für Kunsthalle und Cinema Quadrat werden erhöht

Der Betriebskostenzuschuss für die Kunsthalle Mannheim wird ab 2018 im Vergleich zu 2017 um rund 1,76 Millionen Euro erhöht, um damit den gestiegenen Kosten für die Bewirtschaftung des Neubaus Rechnung zu tragen.
Für künftige Ausstellungen erhält das Marchivum für 2018 und 2019 eine Anschubfinanzierung in Höhe von 600.000 Euro. Insgesamt wird mit einem Budget für Ausstellungen von rund 1,57 Millionen Euro gerechnet. Die Differenz muss über Sponsoren und Spenden finanziert werden.
Der Betriebskostenzuschuss für Cinema Quadrat wird erhöht. Ab 2019 erhält das kommunale Kino einen Betriebskostenzuschuss in Höhe von jährlich rund 128.000 Euro. Im Jahr 2018 wird der bisherige Barzuschuss von derzeit rund 36.000 Euro anteilig ab Einzug in den neuen Spielort in K 1 um voraussichtlich rund 31.000 Euro erhöht.
Das Budget für das Sozialticket wird dauerhaft um 100.000 Euro aufgestockt, sodass jährlich 530.000 Euro zur Verfügung stehen. Das Sozialticket berechtigt beispielsweise Bezieher von Hartz IV-Leistungen, kostenlose Mehrfahrtenkarten für den öffentlichen Nahverkehr in Mannheim zu erhalten.

Neubau Stadtbibliothek und Investitionen in Bildung und Betreuung

Der Gemeinderat hat mit großer Mehrheit den dringend notwendigen Neubau der Stadtbibliothek am Standort N 2 beschlossen. In Mannheim soll somit eine moderne, an den Herausforderungen der Zukunft orientierte Stadtbibliothek entstehen.
Der Doppelhaushalt enthält erneut hohe Investitionen in die Bildung und den Ausbau von Betreuungsangeboten. So sollen 21 Krippengruppen sowie 27,5 Kindergartengruppen neu entstehen. Insgesamt sind ca. 30 Mio. Euro an Investitionen und Sanierungen in diesem Bereich eingeplant.
Im schulischen Bereich wird die Schulsozialarbeit zusätzlich um 1,5 Stellen jährlich ausgebaut und wächst damit um 3,5 Stellen pro Jahr. In den kommenden vier Jahren können nach neuesten Steuerschätzungen insgesamt 100 Mio. Euro in den Bereich Schulen investiert werden. Die Investitionen fließen zum großen Teil in den Ausbau zu Ganztagesschulen sowie in die Sanierung, Instandhaltung und Neubauten von Schulgebäuden sowie Werkstätten, Labore und IT-Räume der Berufsschulen.
Mit großer Mehrheit hat der Gemeinderat die Reduzierung der Kindergarten-Gebühren beschlossen: Ab September 2018 übernimmt die Stadt die Gebühren für das Regelangebot im zweiten Kindergartenjahr, 2019 dann auch für das erste. Für alle Angebote reduziert sich damit die Gebühr um 105 Euro monatlich. Im Haushalt wurde hierfür ein Mehrbedarf von insgesamt 13,5 Mio. bis 2021 bewilligt.

Zukunftsweisende Weichen: Straßensanierungsprogramm, Mobilitätskonzept und Kombibad

Für das Sanierungsprogramm von Straßen, Brücken und Wegen steht für die nächsten beiden Haushaltsjahre mit über 50 Mio. Euro ein Investitionsvolumen in der gleichen Größenordnung wie in den vergangen Jahren zur Verfügung.
Um den Wirtschaftsstandort Mannheim und den Komfort für Bürgerinnen und Bürger im öffentlichen Straßenraum zu verbessern und zukunftsfähig weiterzuentwickeln, hat der Gemeinderat die Entwicklung eines Mobilitätskonzepts angestoßen und hierzu 200.000 Euro für das Jahr 2019 bereitgestellt. Aus dem Mobilitätskonzept sollen Handlungsempfehlungen für alle Verkehre in Mannheim, mit Blick auf die Metropolregion, resultieren. Rad- und KFZ-Verkehr, E-Mobilität, autonomes Fahren und ÖPNV sollen dabei ebenso betrachtet werden wie der Fußgängerverkehr.
Der Schwung des Fahrradjubiläums wird in die kommenden Haushaltsjahre mitgenommen: Mit dem Radweg in der Augustaanlage und weiteren Maßnahmen im Bereich des Radverkehrs soll das Radwegenetz weiter ausgebaut werden. Zudem soll ab 2018 jährlich ein Wochenende rund um das Thema Rad entsprechend dem diesjährigen „Monnem Bike-Festival“ stattfinden. Dazu werden jeweils 150.000 Euro bereitgestellt.
Für alle Schwimmbegeisterten wird das moderne Kombibad im Herzogenried gebaut. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 31,5 Mio. Euro. Hierfür hat der Gemeinderat nun erste Gelder bereitgestellt.

Investitionen in ein grünes und sauberes Stadtbild

500.000 Euro pro Jahr werden in die städtischen Grünanlagen investiert. Das Geld wird verwendet für die Sichtbarmachung von innerstädtischen Grünanlagen sowie die Sanierung von Treppen und Wegen. Für eine Förderung der Ausweitung von Dach- und Fassadenbegrünung hat der Gemeinderat zudem 40.000 Euro für das Haushaltsjahr 2018 und 60.000 Euro ab dem Jahr 2019 beschlossen.
Für eine schnellere Umsetzung des Spielplatzkonzeptes werden jährlich weitere rund 175.000 Euro zur Verfügung gestellt.
Des Weiteren werden 270.000 Euro pro Jahr für die zusätzliche Sonderreinigung der Neckarstadt-West bereitgestellt. Die Friedhöfe erhalten insgesamt 200.000 Euro, verteilt über drei Jahre, für den Erhalt denkmalgeschützter und historisch wertvoller Bauten auf dem Hauptfriedhof.
Die Böschungen am Neckar werden zukünftig verändert gemäht, um die Artenvielfalt zu fördern – hierzu wurden 16.000 Euro jährlich eingestellt.

Der Mannheimer Haushalt wird jetzt dem Regierungspräsidium Karlsruhe zur Genehmigung vorgelegt.

Stadt Mannheim

19.12.2017


Öffnungszeiten der Stadtbibliothek in den Weihnachtsferien

In den Weihnachtsferien sind die Bibliotheken, die zur Stadtbibliothek Mannheim gehören, zeitweise geschlossen. Ende des Jahres werden auch Wartungsarbeiten an der Datenbank durchgeführt, so dass Online-Katalog und Recherche-Portal der Stadtbibliothek zwischen Weihnachten und Silvester zeitweise nicht erreichbar sind. Eingeschränkt ist dann auch das Ausleihen elektronischer Medien.

Informationen dazu können dem Internetangebot der Stadtbibliothek unter www.stadtbibliothek.mannheim.de entnommen werden.

Öffnungszeiten-Übersicht:

  • Zentralbibliothek im Stadthaus N 1:

Letzter Öffnungstag 2017: 23. Dezember, erster Öffnungstag 2018: 2. Januar.

  • Musikbibliothek im Dalberghaus (N 3, 4):

Letzter Öffnungstag 2017: 22. Dezember, erster Öffnungstag 2018: 9. Januar
Weil die Bibliothek am ersten Samstag des Monats geschlossen bleibt, wird ersatzweise am Samstag, 13. Januar 2018, von 10 bis 14 Uhr geöffnet.

  • Kinder- und Jugendbibliothek im Dalberghaus (N 3, 4):

Letzter Öffnungstag 2017: 23. Dezember, erster Öffnungstag 2018: 2. Januar.

  • Zweigstelle Feudenheim:

Letzter Öffnungstag 2017: 22. Dezember, erster Öffnungstag 2015: 4. Januar.

  • Zweigstelle Friedrichsfeld:

Letzter Öffnungstag 2017: 21. Dezember, erster Öffnungstag 2015: 8. Januar.

  • Zweigstelle Herzogenried:

Letzter Öffnungstag 2017: 22. Dezember, erster Öffnungstag 2018: 8. Januar.

  • Zweigstelle Käfertal:

Letzter Öffnungstag 2017: 22. Dezember, erster Öffnungstag 2018: 8. Januar.

  • Zweigstelle Neckarau:

Letzter Öffnungstag 2017: 20. Dezember, erster Öffnungstag 2018: 8. Januar.

  • Zweigstelle Neckarstadt-West:

Letzter Öffnungstag 2017: 22. Dezember, erster Öffnungstag 2018: 8. Januar.

  • Zweigstelle Rheinau:

Letzter Öffnungstag 2017: 21. Dezember, erster Öffnungstag 2018: 2. Januar.

  • Zweigstelle Sandhofen:

Letzter Öffnungstag 2017: 21. Dezember, erster Öffnungstag 2018: 8. Januar.

  • Zweigstelle Schönau:

Letzter Öffnungstag 2017: 20. Dezember, erster Öffnungstag 2018: 8. Januar.

  • Zweigstelle Seckenheim:

Letzter Öffnungstag 2017: 21. Dezember, erster Öffnungstag 2018: 8. Januar.

  • Zweigstelle Vogelstang:

Letzter Öffnungstag 2017: 21. Dezember, erster Öffnungstag 2018: 8. Januar.

  • Mobile Bibliothek:

Letzter Einsatztag 2017: 21. Dezember, erster Einsatztag 2018: 9. Januar.

Stadt Mannheim

19.12.2017


Sanierte „Gelbe Halle“ an der Tulla-Realschule eingeweiht: Investition in „zukunftsfähige Infrastruktur“

Bildungsbürgermeisterin Dr. Ulrike Freundlieb mit jungen Musikerinnen der Djembe-Gruppe

„Die Sanierung hat eine wesentliche Verbesserung und Aufwertung dieser Sportstätte erbracht“, erklärte Bildungsbürgermeisterin Dr. Ulrike Freundlieb bei der Einweihung der „Gelben Halle“ an der Tulla-Realschule. So verfüge diese nun über eine moderne Toprope-Kletterwand, „die sowohl in den Unterricht als auch in die Freizeitgestaltung eingebunden werden kann“, wie die Bürgermeisterin ausführte. Zudem sei das Gebäude barrierefrei erschlossen, die sanitären Anlagen ertüchtigt und die Außenhülle energetisch überarbeitet worden: „Das sind die Kernleistungen, die mit dieser Sanierung verbunden waren“, fasste die Freundlieb in ihrer Ansprache zusammen.

Sanierte "Gelbe Halle" an der Tulla-Realschule eingeweiht

Der charakteristische Name der „Gelben Halle“ ist auf die Farbe der Ziegelsteine zurückzuführen, aus denen das Mauerwerk einst errichtet worden war. Mit den Etatberatungen im Dezember 2015 sei die Sanierung der Sportstätte an der mit 686 Schülerinnen und Schülern größten Realschule in Mannheim beschlossen worden, rekapitulierte die Schul- und Bildungsdezernentin. Der Gemeinderat habe – „und dafür sind wir alle sehr, sehr dankbar“ – insgesamt 1,71 Millionen Euro in diese Maßnahme investiert, sagte Freundlieb und betonte, „dass uns diese vergleichsweise kleine Maßnahme ganz, ganz wichtig war. Damit ist die Schule komplett im Soll-Zustand, und es bedeutet ganz klar, dass die Stadt Mannheim auch hier wieder ein Stück weit vorangegangen ist auf ihrem Weg, die schulische Infrastruktur dauerhaft zukunftsfähig zu machen.“

Bildungsbürgermeisterin Dr. Ulrike Freundlieb musizeirt gemeinsam mit jungen Musikerinnen der Djembe-Gruppe

Hintergrund der Maßnahme sei nicht nur der Zustand der Halle gewesen; Letztendlicher Auslöser sei der Verkauf des benachbarten „Palais Langheinrich“ gewesen. Dort sei ursprünglich der TSV 1846 mit seinen Sportstätten beheimatet gewesen. „Es gab hier eine gute Kooperation der Hallennutzung über zwei Gebäude hinweg, von der auch die Schule profitierte“, erläuterte Freundlieb. Nach einem Besitzerwechsel sei dies nicht mehr möglich gewesen und die Sanierung der „Gelbe Halle“ wurde in Angriff genommen. Die Bildungsdezernentin würdigte in diesem Zusammenhang das „sehr freundliche Entgegenkommen“ des neuen Besitzers, der es gestattet habe, Räumlichkeiten hinter der Hallenwand anzumieten, um dort die Sportgeräte zu lagern. Mit den Sanierungsarbeiten sei im August 2016 begonnen worden; nachdem die Schülerinnen und Schüler während der Bauphase auf andere Standorte hatten ausweichen müssen, kann der Schulsport seit November wieder in der „Gelben Halle“ stattfinden. Neben der Tulla-Schule werde auch die Oststadt-Grundschule die Halle mitnutzen, merkte die Bürgermeisterin an. Sie bedankte sich bei allen, die den Prozess zur Sanierung vorangetrieben, umgesetzt und begleitet haben - insbesondere auch bei der Bau- und Betriebsservice GmbH (BBS), dem Fachbereich Bildung ihres Dezernates sowie den Architekten und Ingenieuren, die diese Leistung erbracht hätten.

Bildungsbürgermeisterin Dr. Ulrike Freundlieb im Gespräch mit dem Schulleitungsteam, Rektorin Eva Philipp und Konrektor Matthias Nuw. Im Hintergrund: die neue Toprope-Kletterwand

„Wir sind stolz auf unsere neue Kletterwand und freuen uns, dass wir mit Unterstützung der Stadt diese in den Hallenumbau integrieren konnten“, erläuterte Konrektor Matthias Nuß. Dies biete die Chance, „für die Schüler ein weiteres Angebot zu schaffen, in dem sie entsprechend ihrer Begabung sportlich gefördert werden können.“ Für die Tulla-Realschule habe die Sanierung eine weitere Bereicherung gebracht, denn die Schule besitze keine Aula, und mit der nun vorhandenen technischen Ausstattung bestehe nun eine Möglichkeit, solche Veranstaltungen wie die heutige stattfinden zu lassen, betonte Nuß.

Bei der Einweihung der Halle konnten die Gäste eine klangvolle Premiere erleben: Erstmals musizierten die Bläserklassen der Klassenstufen 6, 8 und 10 öffentlich mit der Big-Band. Die Eröffnung des Festaktes hatte zuvor die Djembe-Gruppe der Schule musikalisch gestaltet.

Die Elternbeiratsvorsitzende Karin Rudolph brachte im Namen der Elternschaft ihre Freude und ihren Dank an die Schulgemeinschaft und die Sanierungs-Akteure zum Ausdruck. „Verwirklicht werden kann ein solches Bauvorhaben nur im Zusammenwirken Vieler“, bekräftigte Rektorin Eva Philipp, welche die zahlreichen Gäste anschließend zum Adventsbazar einlud. Dieser bot den Besuchern auch die Möglichkeit, sich selbst an der neuen Kletterwand zu versuchen oder sich im Golfen auf der in eine „Driving Range“ verwandelten Bühne zu üben.

Stadt Mannheim

19.12.2017


Umzug der Fahrerlaubnisbehörde und des Sachgebiets Lizenzen in das Dienstgebäude K 7

Die zentrale Fahrerlaubnisbehörde und das Sachgebiet „Lizenzen für Personenbeförderung und Güterkraftverkehr“ befinden sich ab dem 18. Dezember 2017 im Gebäude der Bürgerdienste in K 7.

In der Woche vom 11. Dezember 2017 bis 15. Dezember 2017 zog die zentrale Fahrerlaubnisbehörde und das Sachgebiet „Lizenzen für Personenbeförderung und Güterkraftverkehr“ vom Bürgerservice Neckarstadt-Ost in der Friedrich-Koenig-Straße in das Gebäude der Bürgerdienste in K 7 um. Dort sind die Räumlichkeiten im dritten Obergeschoß modern und nach dem aktuellen Stand der Technik hergerichtet. Seit Montag, den 18.12.2017, sind die zentrale Fahrerlaubnisbehörde und das Sachgebiet Lizenzen für Personenbeförderung und Güterkraftverkehr dann in K 7 für den Publikumsverkehr geöffnet.

Für Führerscheinangelegenheiten wie Erstanträge ab 18 Jahren, Umtausch und Ersatz von Führerscheinen sowie den internationalen Führerschein stehen in der Umzugswoche wie üblich auch die dezentralen Bürgerservicestandorte zur Verfügung. In sehr dringenden Angelegenheiten, die ausschließlich in der zentralen Führerscheinstelle oder im Sachgebiet Lizenzen erledigt werden können, wie z.B. die Verlängerung der Berufskraftfahrereigenschaft, kann über die Behördennummer 115 ein Termin vereinbart werden.

Stadt Mannheim

19.12.2017


Begehung und Bestandserhebung in der Neckarstadt-West startet im Dezember

Im Dezember startet die MVV Regioplan GmbH im Auftrag der Stadtverwaltung Mannheim in der Neckarstadt-West mit einer Bestandserhebung der vorhandenen Infrastruktur. Es soll geprüft werden, ob städtebauliche Mängel und Missstände, die in § 136 BauGB gesetzlich bestimmt sind, in diesem Gebiet vorliegen, die die Durchführung eines städtebaulichen Sanierungsverfahrens rechtfertigen. Dabei werden der bauliche Zustand der Infrastruktur und vor allem die Funktion des Stadtteils überprüft.

Ebenso wird bewertet, ob der Stadtteil die Aufgaben erfüllt, die ihm aufgrund seiner Lage und Funktion obliegen. Aus den gesammelten Daten werden Maßnahmen, die eine Aufwertung der Neckarstadt-West einleiten sollen, erarbeitet und in einem Abschlussbericht zusammengefasst. Ziel ist es, mit den Maßnahmen baulicher und struktureller Art das Gebiet aufzuwerten. Das Untersuchungsgebiet umfasst den Bereich zwischen dem Alten Messplatz und der Ludwig-Jolly-Straße, sowie von der Dammstraße bis zur Gartenfeld- bzw. Riedfeldstraße (einschließlich dem Abschnitt zwischen Humboldt-Schule und Waldhofstraße). Im Rahmen der Begehung, die bis Ende Januar 2018 angesetzt ist, wird der Bestand der Straßen, Wege, Gebäude und der öffentlichen Flächen aufgenommen. Von der vorhandenen Infrastruktur werden zur Dokumentation teilweise Bilder gemacht. Sollte in Einzelfällen das Betreten von private Grundstücken nötig sein, wird dies nur nach Rücksprache und Zustimmung des Eigentümers geschehen. Die Mitarbeiter weisen sich durch ein Bestätigungsschreiben des Fachbereichs Stadtplanung als Beauftragte der Stadt aus.

Die erhobenen Daten werden nur an die Gemeinde weitergeben, die diese ausschließlich im Zusammenhang mit der Sanierung verwenden darf (§ 138 Abs. 2 BauGB). Nach Aufhebung des Sanierungsgebietes sind die Daten zu löschen. Die Bestandsaufnahme mit der Durchführung von vorbereitenden Untersuchungen nach § 141 Baugesetzbuch (BauGB) wurde im Juli 2017 vom Gemeinderat für den Bereich der Neckarstadt-West beschlossen.

Ansprechpartner
Stadt Mannheim: Herr Zingler, Tel. 0621/293-7859, rainer.zingler@mannheim.de
MVV Regioplan GmbH: Herr Münch, Tel. 0621/87675-31, r.muench@mvv-regioplan.de

Stadt Mannheim

19.12.2017


Mannheim als "Fahrradfreundliche Kommune" von Verkehrsminister Winfried Hermann ausgezeichnet

Baden-Würtembergs Verkehrsminister Winfried Hermann mit Klaus Elliger, Leiter des Fachbereichs Stadtplanung

Rastatt/Mannheim - Die Stadt Mannheim wurde erstmals von Verkehrsminister Winfried Hermann, MdL mit der Landesauszeichnung „Fahrradfreundliche Kommune“ ausgezeichnet. Neben Mannheim wurden die Städte Karlsruhe, Freiburg und Offenburg erfolgreich rezertifiziert. „Das Zertifikat „Fahrradfreundliche Kommune“ lässt sich nicht mit einzelnen Aktionen verdienen. Es erfordert mehrjähriges systematisches Engagement. Die prämierten Städte zeichnen sich durch gleichermaßen erfolgreiche wie nachhaltige Radverkehrspolitik aus. Die Radverkehrspolitik basiert hier jeweils auf einer konzeptionellen Grundlage mit klaren Zielen und einer systematischen Umsetzung“, so Minister Hermann während der Verleihung in Rastatt.

Die Stadt Mannheim hat nicht nur den Ausbau des Radverkehrsnetzes vorangetrieben, sondern auch besonders bei der Kommunikation Maßstäbe gesetzt. Hierbei spielt insbesondere das große Engagement der Stadt bei der 200-Jahrfeier des Fahrrades eine entscheidende Rolle. Das mehrmonatige Programm „Monnem Bike – Mannheim feiert 200 Jahre Fahrrad“ anlässlich der Jungfernfahrt von Karl Drais anno 1817 konnte mit über 100 Einzelveranstaltungen, lokale Fahrrad-Aktionen, große Festivals, internationale Konferenzen, eine erfolgreiche Museumsschau und wichtige Verbesserungen im städtischen RadNetz eine herausragende Bilanz ziehen.

Klaus Elliger, Leiter des Fachbereichs Stadtplanung der Stadt Mannheim, nahm die Auszeichnung erfreut entgegen und sagte dazu: „Die Auszeichnung als fahrradfreundliche Kommune ist für Mannheim eine große Ehre und Belohnung zugleich.“

Mit dem Beitritt zur Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundliche Kommunen Baden-Württemberg (AGFK-BW) sowie dem Gemeinderatsbeschluss zum 21-Punkte-Programm zur Förderung des Radverkehrs hat Mannheim sich 2010 auf den Weg gemacht, sich zu einer der fahrradfreundlichsten Großstädte weiterzuentwickeln. „Das 21-Punkte-Programm hat einen großen Schub für die Radverkehrsförderung in Bereichen wie Infrastruktur, Förderung der Zielgruppenarbeit und Öffentlichkeitsarbeit gegeben“, sieht sich Bürgermeister Quast in der Arbeit bestärkt.

Mit dem Zertifikat „Fahrradfreundliche Kommune“ werden seit 2011 Städte, Gemeinden und Landkreise mit einer vorbildlichen Radverkehrsförderung ausgezeichnet.

Hintergrund:
Voraussetzung für eine Auszeichnung als „Fahrradfreundliche Kommune“ ist die Mitgliedschaft in der Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundlichen Kommunen Baden-Württemberg e.V. (AGFK-BW). Die Mitgliedschaft selbst ist an Standards geknüpft.

Die Bewertung der Kommunen erfolgt anhand eines anspruchsvollen Prüfkatalogs der sich an den Handlungsfeldern der RadSTRATEGIE Baden-Württemberg orientiert. Voraussetzung für eine Auszeichnung sind unter anderem konkrete konzeptionelle Grundlagen, eine gut entwickelte Infrastruktur, Kommunikation und Verkehrssicherheit. Auch die Ausstattung der Radverkehrsförderung mit Geld und Personal wird bewertet.

In der Prüfkommission vertreten sind: Verschiedene Ministerien, die Regierungspräsidien, die kommunalen Landesverbände sowie maßgebliche Interessenvertreterinnen und Interessensvertreter.

Text: Stadt Mannheim Foto: Ben Van Skyhawk

19.12.2017


Nebenwohnsitzsteuer ab 1. Januar fällig – Steueramt verschickt Steuererklärungsformular

Rund 12.000 potenzielle Nebenwohnsitzsteuerpflichtige werden in der kommenden Woche vom Steueramt angeschrieben

Im April dieses Jahres wurden rund 20.000 Menschen, die bis dato in Mannheim mit Nebenwohnsitz angemeldet waren, von der Stadt angeschrieben. Sie wurden darüber informiert, dass, wie vom Gemeinderat beschlossen, ab 1. Januar 2018 eine Nebenwohnsitzsteuer anfällt. Wer sich daraufhin noch nicht auf einen Hauptwohnsitz in Mannheim umgemeldet oder auch ganz abgemeldet hat, erhält in der kommenden Woche erneut Post von der Stadt. Diese kommt diesmal direkt vom Steueramt und beinhaltet das entsprechende Steuererklärungsformular.

„Wir wollen mithilfe der Nebenwohnsitzsteuer bewirken, dass sich diejenigen, die zwar in Mannheim leben, hier aber bislang nicht mit Hauptwohnsitz gemeldet sind, dies ändern. Denn nur für Einwohnerinnen und Einwohner mit Hauptwohnsitz erhalten wir öffentliche Mittel aus dem Finanzausgleich. Die können wir wiederum unter anderem in Schulen, Soziales oder Straßenbau und Brücken investieren. Wer sich ummeldet, leistet damit also einen Beitrag zur Finanzierung der städtischen Leistungen, ohne selbst etwas bezahlen zu müssen“, erklärt Erster Bürgermeister und Kämmerer Christian Specht und führt weiter aus: „Uns geht es darum, eine Gerechtigkeitslücke zu schließen. Für diejenigen, die sich nicht ummelden, stellt die Nebenwohnsitzsteuer eine Art Kompensation dar, sozusagen eine solidarische Mitfinanzierung. Wer die Steuer vermeiden möchte, kann sich selbstverständlich noch ummelden.“

Eine Ummeldung von Neben- auf Hauptwohnsitz geht schnell und kostet nichts. Von einer Änderung des Meldestatus profitiert nicht nur die Stadt, sondern auch die Neubürgerin und der Neubürger selbst: Man erhält die Möglichkeit, einen Anwohnerparkausweis zu erwerben, kann sämtliche städtische Dienstleistungen nutzen und an Wahlen teilnehmen. Ein Wahlrecht zwischen Haupt- und Nebenwohnung besteht in Deutschland nicht. Hauptwohnung ist die vorwiegend genutzte Wohnung.

Nach dem Schreiben im April hatten sich circa 550 Personen von Neben- auf Hauptwohnsitz in Mannheim umgemeldet. Begleitet wurde der damalige Aufruf zur Ummeldung von einer Kampagne der Stadt: Unter dem Motto „Mannheimer/in werden“ hat jeder, der sich bis 30. Juni 2017 umgemeldet hat, kostenlose Eintrittskarten für die städtischen Parks und Freibäder, Gutscheine für das Nationaltheater oder VRN-Tickets erhalten.
Einige Schreiben kamen als unzustellbar von der Post zurück. Andere Personen teilten aufgrund des Anschreibens mit, dass kein Nebenwohnsitz mehr in Mannheim bestehe. Somit konnte in diesen Fällen eine Bereinigung der Meldedaten des Fachbereichs 33, Bürgerdienste durchgeführt werden.
Durch beides reduzierte sich die Anzahl der Nebenwohnsitzinhaber um weitere 6.950 Personen. Weitere 500 werden jetzt nicht angeschrieben, da sie noch nicht volljährig sind, wie beispielsweise minderjährige, in Mannheim allein lebende Auszubildende.

Rund 12.000 Personen verbleiben damit als potenzielle Nebenwohnsitzsteuerpflichtige. In dem Schreiben, das sie nun vom Steueramt erhalten, ist ein Vordruck „Nebenwohnsitzsteuererklärung“ enthalten, der auszufüllen und an das Steueramt der Stadt Mannheim zurückzuschicken ist.

Die Nebenwohnsitzsteuer beträgt 10 % der Nettokaltmiete. Bei einer beispielhaften monatlichen Kaltmiete von 400 EUR wären folglich jährlich 480 EUR Nebenwohnsitzsteuer fällig. Damit liegt Mannheim im landesweiten Durchschnitt: Viele andere baden-württembergische Städte erheben schon seit Jahren eine Nebenwohnsitzsteuer, unter anderem Heidelberg (seit 2006), Stuttgart (seit 2010) oder Freiburg (seit 2012), aber auch Mannheims Schwesterstadt Ludwigshafen in Rheinland-Pfalz (seit 2012).
Das Projekt zur Einwohnergewinnung ist eines der Schlüsselprojekte des Masterplans für die Strukturelle Haushaltskonsolidierung in Mannheim (SHM²), das letztes Jahr im November vom Gemeinderat beschlossen wurde.

Stadt Mannheim

19.12.2017


Politessen künftig e-mobil unterwegs

Insgesamt acht Elektro-Autos gehören von nun an zum Fuhrpark des Fachbereichs Sicherheit und Ordnung. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Allgemeinen Ordnungsdienstes und der Verkehrsüberwachung werden künftig mit dieser umweltfreundlichen Alternative auf ihren Dienstfahrten unterwegs sein.

Insgesamt acht Elektro-Autos gehören von nun an zum Fuhrpark des Fachbereichs Sicherheit und Ordnung. Im Bild: Erster Bürgermeister christian Specht und MVV-Vertriebsvorstand Ralf Klöpfer

„Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Überwachung des ruhenden Verkehrs legen bei ihren Dienstfahrten täglich bis zu 100 Kilometer innerhalb der Stadtgrenzen zurück. Wenn sie diese künftig mit den emissionsfreien Elektro-Autos fahren, können wir damit die Stickstoffdioxid-Belastung in unserer Stadt deutlich reduzieren“, konstatiert Erster Bürgermeister und Sicherheitsdezernent Christian Specht. „So leisten wir einen weiteren Beitrag zum Klimaschutz und der Luftreinhaltung in unserer Stadt und damit gleichzeitig zu unserem Masterplan ‚Green City‘.“

Erster Bürgermeister christian Specht und MVV-Vertriebsvorstand Ralf Klöpfer betanken eines der acht E-Autos mit Strom

„Elektromobilität ist ein unverzichtbarer Baustein für mehr Nachhaltigkeit und Klimaschutz“, betont auch MVV-Vertriebsvorstand Ralf Klöpfer. „Als Energieunternehmen leisten wir unter anderem mit dem Ausbau der Lade-Infrastruktur in Mannheim einen Beitrag dafür, dass die Mobilität der Zukunft auch in unserer Stadt Wirklichkeit werden kann.“

Mit den acht neuen Elektro-PKW erfolgt, nach der Beschaffung von zehn E-Bikes 2016 und 2017, nun ein weiterer Schritt in der Nutzung von Elektromobilität. Der Anteil der Elektro-PKW an der Anzahl der Dienstfahrzeuge des Fachbereichs von zukünftig 32 Fahrzeugen soll auch weiter ausgebaut werden. So ist die Anschaffung weiterer vier Elektrofahrzeuge im Jahr 2018 geplant. Fahrzeuge, die Standheizungen benötigen, wie die Fahrzeuge der Überwachung des fließenden Verkehrs oder Fahrzeuge, die eine hohe elektrische Kapazität für die Kühlung von erhobenen Lebensmittelproben benötigen, sollen zunächst noch nicht als E-Fahrzeuge beschafft werden. Die neuen Fahrzeuge sind, wie alle Dienst-KFZ des Fachbereichs, für drei Jahre geleast.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Allgemeinen Ordnungsdienstes und der Verkehrsüberwachung werden künftig mit den E-Autos auf ihren Dienstfahrten unterwegs sein.

Die neuen E-Autos haben, abhängig von verschiedenen Faktoren, wie z.B. Fahrverhalten und Außentemperatur, eine Reichweite von circa 200 Kilometern und sind damit für das übliche Tagesgeschäft sehr gut geeignet. Der Stromverbrauch liegt bei 12,7 kWh pro 100 Kilometern. Das Aufladen der neuen Dienstfahrzeuge erfolgt entweder über Schnellladestationen im Dienstgebäude, sogenannte Wallboxes, oder alternativ über Nacht per gewöhnlicher Steckdose.

Stadt Mannheim

19.12.2017


Radjubiläum in Mannheim setzt Impulse nach Innen und Außen: Stadt zieht herausragende Bilanz zu „200 Jahre Fahrrad“

FK Day, Miss Bicycle und OB Dr. Peter Kurz

Über 100 Einzelveranstaltungen, lokale Fahrrad-Aktionen, große Festivals, internationale Konferenzen, eine erfolgreiche Museumsschau und wichtige Verbesserungen im städtischen RadNetz: die Bilanz zu „Monnem Bike – Mannheim feiert 200 Jahre Fahrrad“ ist herausragend. Oberbürgermeister Dr. Kurz unterstrich bei einer abschließenden Pressekonferenz die große Bedeutung des Jahres für Mannheim: „Es ist uns hervorragend gelungen, Mannheim weit über die Region hinaus als kreative und spannende Erfinderstadt zu positionieren und gleichzeitig auf lokaler Ebene die positiven Aspekte von Stadtentwicklung, Lebensqualität und Förderung von Fuß- und Radverkehr erlebbar zu machen.“

Das mehrmonatige Mannheimer Programm anlässlich der Jungfernfahrt von Karl Drais anno 1817 startete bereits 2016 mit einem lokalen Mitmach-Wettbewerb und einer großen Landesausstellung zum Fahrrad im Mannheimer TECHNOSEUM. Im eigentlichen Jubiläumsjahr folgten unter anderem ein eigenes Drais-Musical, eine Kunstinstallation am „ersten Radweg der Welt“, eine mobile Fahrradkino-Reihe und eine spektakuläre Fahrrad-Show im Ehrenhof des Mannheimer Schlosses. Höhepunkt des Festjahres war ein zweitägiges Radkultur-Festival auf gesperrten Straßen mitten in der City, bei dem rund 180.000 Menschen die Stadt in ganz neuer Qualität erleben konnten.

Viele Partner und Verbände auf Landes-, Bundes- und europäischer Ebene beteiligten sich mit eigenen Veranstaltungen an dem Mannheimer Festjahr. Vor allem Konferenzen wie der “5. Nationale Radverkehrskongress“ und die „International Cycling Conference“ konnten Impulse für die weitere Förderung des Radverkehrs in Mannheim liefern. „Durch den beeindruckenden Dialog mit vielen überregionalen Partnern wurden wir bestätigt, mit unserem 21-Punkte-Programm auf dem richtigen Weg zu sein. Gleichzeitig werden wir bei der künftigen Förderung des Radverkehrs noch mehr auf eine attraktive Radinfrastruktur achten. Mit der Ankündigung des Landes, einen Radschnellweg von Mannheim nach Heidelberg zu bauen, hat sich eines der Hauptthemen des in Mannheim angestoßenen Fachdiskurses bereits vor Ort verstetigt“, so Klaus Elliger, Fachbereichsleiter Stadtplanung. Mit der Fertigstellung des lange umstrittenen Umbaus der Bismarckstraße und dem Umbau der Berliner Straße zu einer attraktiven Fahrradstraße wurden im Jubiläumsjahr zwei wegweisende Großprojekte eingeweiht. Mannheim möchte seinen Radverkehrsanteil bis 2020 auf 25 Prozent steigern.

Als Stadt im Wandel und Erfinderstadt des Fahrrads erreichte Mannheim in diesem Jahr eine überwältigende Medienresonanz. Nahezu alle nationalen Leitmedien berichteten über das Jubiläum, darüber hinaus gab es viele zum Teil ausführliche Berichte in internationalen Medien rund um den Globus von Australien, Indien bis in die USA.

Bei den vielen Aktivitäten des Jahres wurde das städtische Organisationsteam durch 122 freiwillige Helfer unterstützt. Die Gesamtkosten der städtischen Veranstaltungen blieben im vorgegebenen, vom Gemeinderat genehmigten, Kostenrahmen.

Mehr Informationen zum Radjubiläum finden Sie unter: www.monnem-bike.de.

Stadt Mannheim

19.12.2017


Erinnerung an unverzichtbares Engagement: 5. Dezember ist Tag des Ehrenamts

Der 5. Dezember ist der internationale Tag des Ehrenamts.

Mehr als ein Drittel, rund 35 Prozent der Mannheimerinnen und Mannheimer sind ehrenamtlich tätig. Sie sind im Einsatz bei der Freiwilligen Feuerwehr, im Rettungsdienst, in der Flüchtlingshilfe oder betreuen Kinder und Jugendliche. Sie arbeiten mit in den mehr als 2.500 eingetragenen Vereinen in Mannheim oder in Verbänden, wie zum Beispiel dem Stadtjugendring und packen mit an im Stadtteil und Quartier. Sie engagieren sich als Schöffin und Schöffe, als Ehrenamtliche in der Kommunalpolitik, als Personalrätinnen und Personalräte in Betrieben, im Umweltschutz, in der Projektarbeit und in der Nachbarschaftshilfe oder in der Kirchengemeinde. Sie arbeiten freiwillig und unentgeltlich für andere Menschen, Initiativen oder Projekte.

„Über ein Drittel der Mannheimerinnen und Mannheimer ist ehrenamtlich engagiert. Das ist eine enorme Zahl, die unsere Stadt auch prägt. Dieses Engagement ist wichtig. Eine Stadt lebt nicht von politischen Entscheidungen und von der Leistung der Verwaltung, sondern eine Stadt wird jeden Tag im Grunde erschaffen durch das Engagement der vielen – im beruflichen, aber auch im ehrenamtlichen Bereich und deswegen ist dieser Tag ein guter Anlass dafür, einmal Danke zu sagen,“ erklärt Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz in einer Videobotschaft auf Facebook und Twitter.

Wer sich in Mannheim ehrenamtlich engagieren will, erhält Hilfe und Beratung bei der Machmit-Freiwilligenbörse im Rathaus oder kann die Online Freiwilligenbörse nutzen, die mehr als 230 Angebote für ehrenamtliche Tätigkeiten bereithält.

Für alle, die sich für ein Ehrenamt qualifizieren wollen, bietet die Stadt Seminare in Kooperation mit freien Trägern aus Mannheim an. Die Seminare stärken die individuellen Kompetenzen der Ehrenamtlichen, zum Beispiel durch den Besuch von Rechtsseminaren oder durch den Besuch von Schulungen für Ehrenamtliche in „Lotsenfunktion“, wie in der Lernbegleitung von Kindern und Jugendlichen, in der Flüchtlingshilfe oder als Mentorinnen und Mentoren für bürgerschaftliches Engagement. Die Fortbildungsangebote dienen auch der Professionalisierung der Vereinsarbeit. Das aktuelle Fortbildungsangebot steht unter www.mannheim.de/schulungsangebot bereit.

Kontakt und Infos zum Ehrenamt:

Fachbereich Rat, Beteiligung und Wahlen, Team Bürgerschaft und Beteiligung, Beauftragte für bürgerschaftliches Engagement der Stadt Mannheim, Manuela Baker-Kriebel, manuela.baker-kriebel@mannheim.de

Die Videobotschaft des Oberbürgermeisters:

Stadt Mannheim

19.12.2017


Mehreinnahmen aus Steuerschätzung und Fördermitteln: 100 Mio. Euro für Schulsanierung

Nach der Steuerschätzung vom November sind für die nächsten Jahre weitere Mehreinnahmen zu erwarten. Zusätzlich haben sich Bund und Länder im Rahmen des Kommunalinvestitionsgesetzes über Finanzhilfen der Kommunen zur Sanierung von Schulen verständigt.

„Diese ungeplanten zusätzlichen Einnahmen werden es der Stadt Mannheim ermöglichen, mit insgesamt 100 Mio. Euro einen neue Dimension an Investitionen in die Schulbauten zu realisieren und zugleich das Klinikum finanziell zu unterstützen. Gerade bei den Schulen erfolgt endlich eine Unterstützung durch den Bund“, fasst Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz die Verwendung der neuen Mittel zusammen.

Laut aktueller Steuerschätzung von November 2017 kann die Stadt Mannheim in den kommenden vier Jahren mit zusätzlichen 52,3 Mio. Euro planen. Diese ergeben sich aus Mehrerträgen, die sich auf die einzelnen Jahre wie folgt verteilen:
2018: 13,9 Mio. Euro
2019: 15,3 Mio. Euro
2020: 10,4 Mio. Euro
2021: 12,7 Mio. Euro

„Der im Oktober eingebrachte Haushaltsplan basierte auf den Ergebnissen der Steuerschätzung von Bund, Ländern und Kommunen vom Mai dieses Jahres. Diese wurden durch die Steuerschätzung vom November abgelöst. Danach dürfen die Kommunen im Rahmen des Finanzausgleichs insbesondere bei der Einkommensteuer mit Mehrerträgen planen“, stellt Erster Bürgermeister und Kämmerer Christian Specht fest.

Zusätzlich zu diesen aktuellen Mehrerträgen durch die Steuerschätzung bekommt die Stadt Mannheim die Möglichkeit, entsprechend des Kommunalinvestitionsgesetzes direkt beim Bund Fördergelder zur Sanierung der Schulinfrastruktur zu beantragen. Begründet wird dies durch eine kürzlich durch das Land vorgenommene Einstufung Mannheims als finanzschwache Kommune – eine Einstufung, die unter anderem auch für die Städte Stuttgart, Karlsruhe, Freiburg und Pforzheim gilt.

Die Höhe der Fördergelder liegt bei 25 % dessen, was die Stadt Mannheim aus eigener Kraft in die Schulsanierung investiert. „Um die maximale Fördersumme für Mannheim in Höhe von rund 25 Mio. Euro zu erhalten, müssten wir in den nächsten vier Jahren 100 Mio. Euro in die Schulsanierung investieren. Bislang sind im Haushalt insgesamt 80 Mio. Euro für Schulen eingestellt, davon 68 Mio. Euro für Investitionen – das heißt: 32 Mio. Euro werden zusätzlich benötigt, um die maximale Förderung zu erreichen“, so Specht.

Ein weiterer Teil der Mehreinnahmen wird für die Finanzierung des Universitätsklinikums benötigt. Um der notwendigen Unterstützung für die Universitätsmedizin zu entsprechen, werden zusätzlich zu den bereits veranschlagten jährlichen 10 Mio. Euro weitere 58 Mio. Euro in den Jahren 2018 und 2019 und weitere 6 Mio. Euro in den Jahren 2020 und 2021 im städtischen Haushalt zur Verfügung gestellt.

Stadt Mannheim

19.12.2017


Seniorenfasching 2018 im Rosengarten: Kartenvorverkauf startet

Das Seniorenbüro lädt zur Seniorenprunksitzung mit der „Fröhlich Pfalz“ am Montag, 5. Februar 2018, 14:11 Uhr, in den Musensaal des Mannheimer Rosengartens ein. Der Kartenvorverkauf begann am 1. Dezember 2017. Die Eintrittskarten kosten zwölf bzw.15 Euro inklusive Brezeln und bereitgestellte Getränke. Außerdem werden nur am Veranstaltungstag Emporekarten ohne Verzehr zum Preis von sieben Euro angeboten.

Die Eintrittskarten sind beim Seniorenbüro in der Kurpfalzpassage K 1, 7 – 13, montags bis freitags von 9 bis 15 Uhr erhältlich. Zudem gibt es die Vorverkaufskarten beim Seniorenrat im Stadthaus N 1 sowie auf Anfrage in den SeniorenTreffs in den verschiedenen Stadtteilen.

Weitere Informationen erhalten Sie telefonisch unter 0621 293-3447, -3176 oder -3088.

Stadt Mannheim

19.12.2017


Stadt Mannheim für Konzept zur seniorengerechten Quartiersentwicklung ausgezeichnet

Die Stadt Mannheim wurde im Ideenwettbewerb „Quartier 2020 – Gemeinsam.Gestalten“ des Sozialministeriums Baden-Württemberg für ihr Konzept zur seniorengerechten Quartiersentwicklung des neu entstehenden Stadtteils FRANKLIN ausgezeichnet.

Sozial- und Integrationsminister Manne Lucha übergab die Auszeichnung an Hermann Genz, Leiter des Fachbereichs Arbeit und Soziales der Stadt Mannheim

Sozial- und Integrationsminister Manne Lucha und Staatsekretärin Bärbl Mielich haben bei einer Preisverleihung im Neuen Schloss in Stuttgart 53 Kommunen für ihre Ideen und Konzepte zur generationengerechten Quartiersentwicklung mit Preisgeldern in Höhe von insgesamt 2,7 Millionen Euro ausgezeichnet.

Insgesamt hatten sich 147 Kommunen aus dem ganzen Land an dem Wettbewerb beteiligt. Ihnen sei eines gemeinsam, so die Staatsekretärin: Kommune, zivilgesellschaftliche Partner und Bürgerschaft zögen zusammen an einem Strang. „Damit sind Sie Pioniere und Vorbilder für andere Kommunen im Land, die sich ebenfalls auf den Weg machen wollen. Wir freuen uns jetzt schon darauf, zu sehen, wie sich Ihre Quartiere in den nächsten Jahren entwickeln“, so die Staatsekretärin.

Den Preis für das Vorhaben „FRANKLIN – Schaffung ambulanter Versorgungsstrukturen für ältere Menschen“ nahm der Leiter des Fachbereichs Arbeit und Soziales, Hermann Genz, entgegen.

Zentrales Ziel des Vorhabens ist die Entwicklung des Wohnquartiers FRANKLIN hin zu einem inklusiven seniorengerechten Quartier. Der Zielsetzung eines inklusiven Quartiers folgend, werden für das neu entstehende Quartier passgenaue und bedarfsgerechte Strukturen der ambulanten Pflege und Unterstützung für ältere Menschen entwickelt. Den Menschen im Quartier soll ermöglicht werden, so lange wie möglich ein selbstbestimmtes Leben in ihrer eigenen Wohnung zu führen.

"Quartier 2020 - Gemeinsam.Gestalten." - Preisträger

Bestandteile des Vorhabens sind:

  • Schaffung der Voraussetzungen für ambulante Versorgungssicherheit in privatem Wohnraum im Quartier für ältere pflegebedürftige Menschen
  • Aufbau nachbarschaftlicher Strukturen und bürgerschaftlichen Engagements
  • Beratungsangebote für Pflegebedürftige und deren Angehörige
  • Entwicklung von Begegnungsmöglichkeiten in einem Quartierszentrum

Text: Stadt Mannheim Foto: Ministerium für soziales und Integration Baden-Würtemberg

19.12.2017


Ergebnis der Sicherheitsbefragung: Bundesweiter Anstieg der Angst vor Kriminalität spiegelt sich auch in Mannheim wider

Zum zweiten Mal hat die Stadt Mannheim im letzten Herbst bei Bürgerinnen und Bürgern eine Sicherheitsbefragung durchgeführt. Nun liegen die ausgewerteten Ergebnisse vor, die Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz heute gemeinsam mit Erstem Bürgermeister und Sicherheitsdezernent Christian Specht und Prof. Dr. Dieter Herrmann vom Institut für Kriminologie der Universität Heidelberg präsentiert hat.
Als wesentliche Erkenntnisse lassen sich festhalten: Die Kriminalitätsfurcht ist in Mannheim, wie in vielen anderen deutschen Städten auch, in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Die Integrationsarbeit funktioniert in Mannheim gut, so gibt es keine pauschalen Vorurteile gegen Menschen mit ausländischen Wurzeln.

„Wir arbeiten kontinuierlich am Thema Sicherheit. Erfolge verlangen das Engagement vieler, auch unterschiedlicher Dezernate und Fachbereiche. Wichtig ist die regelmäßige Abfrage, um die Wirkung unserer Maßnahmen besser abzuschätzen und neue Maßnahmen zielgenau zu planen“, erläuterte Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz die Sicherheitsbefragung.

„Auf das deutschlandweit gestiegene Angstniveau haben die Mannheimer Bürgerinnen und Bürger insbesondere mit einer Anpassung ihres Verhaltens reagiert. Laut Befragungsergebnis hat sich der Anteil derjenigen, die ihre Freizeitaktivitäten aus Angst vor einer Straftat eingeschränkt haben, gegenüber 2012 verdoppelt“, so Hermann. „Die Lebensqualität in den Stadtteilen als auch die Lebensqualität in der Gesamtstadt Mannheim hat sich hingegen nach Einschätzung der Befragten nur leicht verschlechtert.“

Als größtes Problem schätzen die Befragten den ästhetischen Bereich ein: Schmutz und Müll im öffentlichen Raum sehen 54 % als großes Problem. An zweiter Stelle der Problembereiche rangieren Falschparker mit 50 %, gefolgt von Autofahrern, die mit Raserei oder Posing bei 46 % der Befragten für Unbehagen sorgen.

Bei der Frage nach sogenannten Incivilities, also Ordnungsstörungen wie Verschmutzung und sozial unangepasstes Verhalten in der Öffentlichkeit, wurde diesmal unter anderem zwischen drei Migrantengruppen unterschieden: Migranten, die schon lange in Deutschland leben, Arbeitseinwanderer aus Osteuropa und schließlich Asylsuchende, die in den letzten Jahren nach Mannheim kamen.
Der Anteil der Befragten, die in diesen Gruppen ein Problem sehen, ist unterschiedlich: Während er in Hinblick auf die erste Gruppe relativ klein und gegenüber der ersten Sicherheitsbefragung von 2012 auch deutlich gesunken ist, liegt er für die zweite Gruppe auf dem Gesamtwert des Jahres 2012, und ist bezüglich der zuletzt genannten Gruppe am Größten.
Auch bundesweit sind insbesondere Ängste vor Terrorismus, vor politischem Extremismus und vor Spannungen durch den Zuzug von Ausländern von 2015 auf 2016 erheblich angestiegen. Dieser Anstieg von 2015 auf 2016 um durchschnittlich 40 % ist von 2016 auf 2017 lediglich um ca. 5-10 % zurückgegangen. „In diesem Kontext werden natürlich auch lokale Befragungsergebnisse beeinflusst“, erläutert Hermann.

Positiv zu bewerten ist, dass das Vertrauen in Polizei und Politik in Mannheim laut Befragungsergebnis gestiegen ist. „Das zeigt uns, dass der Anstieg der Kriminalitätsfurcht nicht die Basis der Gesellschaft erschüttert hat“, konstatiert Erster Bürgermeister und Sicherheitsdezernent Christian Specht. „Wir haben in den letzten Jahren vielfältige Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit in Mannheim unternommen, wie beispielsweise die Aufstockung des Kommunalen Ordnungsdienstes, die Installation unseres ‚Sicherheitscontainers‘ am Paradeplatz oder aktuell die Planungen zum Ausbau der Videoüberwachung. Das wird von den Bürgerinnen und Bürgern wahrgenommen und positiv bewertet. Auf Basis der aktuellen Befragung können wir nun gezielt weitere Projekte und Maßnahmen anstoßen und ausbauen.“ Dies ist möglich, da mithilfe der Befragung Stadtbezirke und Personengruppen mit hoher Kriminalitätsfurcht sowie Furchtursachen identifiziert werden können.

Nach Stadtteilen betrachtet, ist die Kriminalitätsfurcht der Einwohner von Wallstadt, dem Lindenhof und Neuostheim/Neuhermsheim im eigenen Quartier am niedrigsten. Die höchsten Werte erreichen die Neckarstadt-West, der Jungbusch und die Innenstadt. Auf die Frage nach Gegenden, in denen sie sich fürchten würden, die außerhalb des eigenen Wohngebietes liegen, antworteten die Befragten gehäuft Jungbusch mit 63 %, gefolgt von der Neckarstadt-West mit 55 % und der Innenstadt mit 44 %.

Für die Sicherheitsbefragung wurden im letzten Herbst 10.000 zufällig ausgewählte Personen ab 14 Jahren angeschrieben. Davon haben sich 3.272 Personen und damit 36 % an der Umfrage beteiligt, das sind 7 Prozentpunkte mehr als bei der ersten Befragung im Frühjahr 2012.

Stadt Mannheim

19.12.2017


Jugend-Hackathon in Mannheim: Programmieren, Tüfteln und Spaßhaben in der Stadtbibliothek

Die Initiative Kindermedienland Baden-Württemberg veranstaltet ein Programmier-Wochenende für Jugendliche in Mannheim
 
Vom 19. bis 21. Januar 2018 findet in der Stadtbibliothek Mannheim der zweite „Hack To The Future“ statt. Computer- und technikbegeisterte Jugendliche treffen auf erfahrene Fachleute und entwickeln innerhalb eines Wochenendes gemeinsam ihre eigenen digitalen Projekte. Das Event fördert junge Programmier-Talente und bietet ihnen eine Plattform zum Coden, Vernetzen und Spaßhaben.

Programmieren, Computerspiele entwickeln oder Apps kreieren – das sind Tätigkeiten, die man für gewöhnlich nicht in einer Bibliothek verortet. Doch zum Jahresbeginn 2018 verwandeln sich die Mannheimer Kinder- und Jugendbibliothek und das N³-Bibliothekslabor für ein Wochenende in einen Hackerspace für junge Programmiererinnen und Programmierer. Bei der neuen Hackathon-Reihe des Kindermedienlandes, „Hack To The Future – Coding für Jugendliche in Baden-Württemberg“, entwickeln Jugendliche zwischen zwölf und 18 Jahren mit der Unterstützung von erfahrenen Mentorinnen und Mentoren nützliche digitale Prototypen. Höhepunkt ist die Abschlusspräsentation am Sonntag, 21. Januar 2018, bei der die Jugendlichen ihre Ergebnisse vor Freunden, Familie und Interessierten vorstellen.

Nachwuchsförderung in der Metropolregion Rhein-Neckar

„Nach unserem erfolgreichen Start in Stuttgart freuen wir uns sehr, unsere Hackathon-Reihe jetzt in Mannheim fortzusetzen“, sagte Rudi Hoogvliet, Sprecher der Landesregierung. „Die Metropolregion Rhein-Neckar ist ein wichtiger Ausbildungs- und Wirtschaftsstandort im Bereich Software und IT und man merkt, dass auch bei vielen Jugendlichen hier ein großes Interesse an diesen Themen besteht. Mit der Initiative Kindermedienland können wir einen schönen Rahmen bieten, in dem sich die Teilnehmer ausprobieren können – unterstützt durch engagierte Expertinnen und Experten.“

Stadtbibliothek und Hacker-Vereine arbeiten eng zusammen

Hack To The Future wird von der MFG Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg in enger Kooperation mit der Stadtbibliothek Mannheim und der Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg (LFK) organisiert. Die Stadtbibliothek Mannheim bietet mit dem N³-Bibliothekslabor einen Ort, an dem man zusammen mit anderen kreativ sein, neue Dinge ausprobieren und entdecken kann. Inhaltliche und praktische Unterstützung bieten der Chaos Computer Club Mannheim, der Verein Hackerstolz und das RaumZeitLabor, das den verantwortungsbewussten und kreativen Umgang mit Technik fördert.

Jugendliche zwischen zwölf und 18 Jahren, die gerne tüfteln und programmieren, können sich über www.hacktothefuture.de für die Veranstaltung anmelden. Erwachsene aus den Bereichen IT, Pädagogik, Gamedesign oder Projektmanagement, die die Jugendlichen mit Rat und Tat unterstützen möchten, können sich ebenfalls online als Mentorin oder Mentor anmelden.

Am 21. Januar 2018 findet um 14 Uhr die Abschlusspräsentation von Hack To The Future statt, zu der auch Medienvertreter herzlich eingeladen sind.

Weiterführende Links:
www.hacktothefuture.de
www.kindermedienland-bw.de |www.facebook.com/kindermedienland.bw/
www.stadtbibliothek.mannheim.de | www.facebook.com/Bibliothekslabor
www.ccc-mannheim.de | www.hackerstolz.de | www.raumzeitlabor.de

Stadt Mannheim

19.12.2017


Königin Silvia von Schweden verleiht Mannheim den Architekturpreis Ralph Erskine Award 2017 für das Entwicklungsprojekt „Zusammen bauen – voneinander lernen“

Der mit 10.000 US-Dollar dotierte Ralph Erskine Award geht dieses Jahr an ein Mannheimer Projekt. Erstmals in der Geschichte des Architekturpreises, welcher seit 1988 vom Verband Schwedischer Architekten (SAR) ausgelobt wird, erhält ein deutsches Projekt den begehrten Preis.

v.l.: Studenten und Dozenten der TU Kaiserslautern, Bürgermeister Lothar Quast, Tatjana Dürr, Stabstelle Baukultur der Stadt Mannheim, Königin Silvia von Schweden

Stockholm/Mannheim - Die herausragende Bedeutung des Projekts wurde zusätzlich durch die Verleihung durch Königin Silvia von Schweden unterstrichen, die erstmalig an der Veranstaltung teilnahm und den Preis persönlich überreichte. Die deutsche Delegation um die Studenten und Dozenten der TU Kaiserslautern sowie Bürgermeister Lothar Quast nahmen die Auszeichnung am Dienstag, 28. November 2017, im feierlichen Rahmen der schwedischen Architektur Gala in Stockholm vor rund 1200 Teilnehmern entgegen. Der Ralph Erskine Award wurde in den letzten 29 Jahren insgesamt nur elf Mal an herausragende internationale Projekte verliehen. Mit dem gemeinsamen Entwicklungsprojekt „Zusammen bauen - voneinander lernen“ konnte die Stadt Mannheim, das Land Baden-Württemberg und der Fachbereich Architektur der Technischen Universität Kaiserslautern (TU) die hochrangige Jury in Schweden überzeugen und den seltenen Preis nach Mannheim holen. Die Auszeichnung wird für Innovation in der Architektur und im Städtebau unter besonderer Berücksichtigung sozialer, ökologischer und ästhetischer Aspekte vergeben. Mit dem Preis werden Projekte ausgezeichnet, die vor allem „weniger privilegierten Schichten der Gesellschaft“ zugutekommen.

Die politische Bedeutung des einzigartigen Projekts wird dadurch deutlich, dass im Vorfeld der Preisverleihung erstmalig eine Podiumsdiskussion von der Deutschen Botschaft in Kooperation mit dem Goethe Institut veranstaltet wurde. Beim „Erskine Talk“ wurde über Themen wie beispielsweise „politische Stabilität in Krisenzeiten“ sowie „Engagement und Menschlichkeit“ diskutiert. Hierbei stellten Bürgermeister Lothar Quast und Tatjana Dürr von der städtischen Stabstelle Baukultur das Gemeinschaftsprojekt mit Bewohnern der Landeserstaufnahmeeinrichtung vor.

Gemeinschaftshaus auf Spinelli

„Wir sind sehr stolz auf diesen Preis, der uns bestätigt, dass wir in Mannheim auf dem richtigen Weg sind, den Städtebau zukunftsweisend zu betrachten und gleichzeitig die Zuwanderung mit all ihren aktuellen und zukünftigen Herausforderungen zu berücksichtigen. Das Projekt steht zudem beispielhaft für einen neuen Weg zwischen institutionellen und neuen Kooperationsmodellen“, beschreibt Bürgermeister Lothar Quast die Besonderheiten des Projekts. „Zusammen bauen - voneinander lernen“ war ein partizipatives studentisches Entwurfs- und Bauprojekt in Zusammenarbeit mit Bewohnern der Landeserstaufnahmeeinrichtung Spinelli in Mannheim. Gemeinsam arbeiteten 16 Studierende der TU Kaiserslautern und 25 Flüchtlinge von Mitte August bis Ende Oktober 2016 an einem Gemeinschaftshaus auf dem Gelände der Spinelli Barracks - einer Konversionsfläche, die im Jahre 2015 zu einer Erstaufnahmestelle für Flüchtlinge in Mannheim umfunktioniert wurde. Das entstandene rund 500 Quadratmeter große Gemeinschaftshaus bietet den Geflüchteten einen Ort der Zusammenkunft, des Austausches und der Völkerverbindung.

„Mit diesem Projekt geht die Stadt Mannheim neue Wege, um neue Formen öffentlicher Räume zu entwickeln, die das Wohlbefinden der Menschen sowohl in wirtschaftlicher wie auch sozialer Hinsicht fördern“, so Tatjana Dürr von der Mannheimer Stabstelle für Baukultur, die das Projekt mit der TU Kaiserslautern entwickelt und durch alle Instanzen manövriert hat. Mit dem Ralph Erskine Award erhält dieser neue Weg nun internationale Wertschätzung und schlägt die Brücke zu Ralph Erskines Verständnis zu Architektur und dem Leben: „Um ein guter Architekt zu sein, muss man Menschen lieben, denn Architektur ist eine angewandte Kunst und beschäftigt sich mit den Rahmenbedingungen für menschliches Leben.“

Der Ralph Erskine Award wird alle zwei bis vier Jahre vom Ruth and Ralph Erskine Nordic Fund vergeben. Er ist auf den Architekten Ralph Erskine zurückzuführen. Bekannt wurde der britisch-schwedische Architekt unter anderem durch die Wohnsiedlung Byker im englischen Newcastle upon Tyne. Zu seinen Werken zählten zudem ein Postgraduierten-College in Cambridge, die Universitätsbibliothek Stockholm sowie das Bürogebäude „Ark“ in London. Er unterrichtete an Hochschulen, hatte die Ehrendoktorwürde der Universität Lund inne und erhielt 1987 die Goldmedaille des Royal Institute of British Architects.

Text: Stadt Mannheim Foto: "Ehrung",fd Eriksson; "Gemeinschaftshaus", Yannick Wegner

19.12.2017


Abfallwirtschaft Mannheim verteilt Abfallkalender für 2018

Neu ab 2018: Bei Feiertagen Samstagsleerung

In den kommenden Wochen verteilen die Mitarbeiter der Abfallwirtschaft Mannheim den Abfallkalender für das Jahr 2018. Bis zum 24. Dezember hat jeder Haushalt den Kalender in seinem Briefkasten. Er ist ab Januar für das gesamte Jahr 2018 gültig. Neu ist, dass die Müllabfuhr nun auch samstags kommt, wenn der Leerungstermin wegen eines Feiertags vor- oder nachgeholt werden muss.

Der Abfallkalender bietet einen Überblick über die Abholtermine im Jahr 2018 für Rest- und Biomüll, für Papier und Wertstoffe, Grünabfälle und Weihnachtsbäume. Er informiert über das Angebot an den Recyclinghöfen und nennt die Standorte der nächsten Altglas- und Altkleidercontainer der Abfallwirtschaft Mannheim. Es ist ratsam, den Abfallkalender an zentraler Stelle im Haushalt aufzubewahren, um ihn bei Bedarf griffbereit zu haben.

Ab Mitte Dezember ist der Abfallkalender online unter www.abfallwirtschaft-mannheim.de zu finden. Dort sind die Abfuhrtermine hausnummerngenau eingetragen und jeder kann seinen persönlichen Kalender ausdrucken oder herunterladen. Mit dem kostenlosen Erinnerungsdienst ist es möglich, sich an die Termine der Müllabfuhr per E-Mail, per SMS oder mit der Abfall-App erinnern zu lassen. Wer sich darüber hinaus über die Abfallwirtschaft informieren möchte, kann zusätzlich den kostenlosen Newsletter abonnieren. Hier informiert die Abfallwirtschaft Mannheim unter anderem auch über Terminverschiebungen der Müllabfuhr, etwa aufgrund eines Feiertags.

Wer bis zum Jahresende keinen oder einen falschen Kalender hat, kann sich telefonisch bei der zentralen Behördennummer 115 melden.

Stadt Mannheim

19.12.2017


Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz beim „Diesel-Gipfel“ im Bundeskanzleramt - Gemeinsamer Projektantrag der Städte Mannheim, Heidelberg und Ludwigshafen

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat 30 Vertreter von Kommunen in das Bundeskanzleramt eingeladen, um über Sofortmaßnahmen zur Reduktion von Stickstoffdioxiden in Städten zu diskutieren. Der erste „Diesel-Gipfel“ hatte Anfang September stattgefunden. Im Anschluss hatte der Bund angekündigt, die Kommunen finanziell zu unterstützen. Von insgesamt einer Milliarde Euro für Maßnahmen zur Reduktion von Stickstoffdioxid-Immissionen steuert die Automobilindustrie 250 Millionen Euro bei.

Berlin - „Die Kommunen begrüßen die angekündigten Finanzhilfen des Bundes“, betont Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz. „Im Mittelpunkt der intensiven Diskussion stand die Frage, wie die Mittel tatsachlich schnell und unbürokratisch fließen können. Zentral war ebenso die Aussage, dass der Bundesregierung bewusst ist, dass es nicht allein bei diesem Sonderprogramm bleiben kann, sondern die Förderung verstetigt werden muss. Entscheidend ist aber auch die Botschaft: Ohne die Auto-Industrie, die breite und wirksame technische Nachrüstung und die schnellere Umstellung auf Euro6 können Fahrverbote für Dieselfahrzeuge nicht verhindert werden. Alle Programme können das nicht ersetzen.

Nach dem ersten Treffen hatte der Bund die Kommunen aufgefordert, Anträge zur Erstellung von sogenannten „Green City Plänen“ einzureichen. Die Stadt Mannheim hat dies gemeinsam mit den Städten Heidelberg und Ludwigshafen getan. Daraus soll im ersten Halbjahr 2018 ein Masterplan erarbeitet werden mit Maßnahmen zur Reduktion von Stickstoffdioxidausstößen. Hierunter fallen zum Beispiel die Digitalisierung kommunaler Verkehrssysteme und die Entwicklung intelligenter Verkehrssysteme, die zum Beispiel Parksuchverkehr vermeiden, die Elektrifizierung von städtischen Fahrzeugen und des ÖPNV sowie der Ausbau des Radverkehrs. Nach Auskunft des für die Prüfung der Anträge zuständigen Projektträgers, soll im Spätjahr 2018 die Höhe der finanziellen Zuwendung feststehen.

„Die Betroffenheit hinsichtlich der Grenzwertüberschreitungen ist in den drei Städten sehr ähnlich“, führt Kurz zur gemeinsamen Initiative aus. „Insofern macht ein gemeinsamer Antrag, auch aufgrund der hochverdichteten Siedlungsstruktur in der Region, Sinn.“ Auf Unmut stieß der Vorschlag des Bundes, die Gesamtsumme über viele einzelne Förderprojekte aufzuteilen. Hier soll es durch sogenannte Lotsen, die die Antragstellung begleiten, Verbesserungen geben.

Stadt Mannheim

19.12.2017


Neues Sozialgebäude auf dem Hauptfriedhof

Bürgermeisterin Felicitas Kubala (ganr r.), Betriebsleiter Andreas Adam (hinten r.), Architekt Bernhard Wondra (hinten l.) und die anwesenden Mitglieder des Gemeinderats: Helmut Lambert (parteiunabhängig), Ralph Waibel und Andrea Safferling (beide SPD) sowie Gabriele Baier (Grüne)

Zum Abschluss des Jubiläumsjahres 175-Jahre Hauptfriedhof Mannheim wurde das neue Sozialgebäude von Bürgermeisterin Felicitas Kubala und Betriebsleiter Andreas Adam bei einem offiziellen Rundgang der Öffentlichkeit vorgestellt. Im März 2016 begannen die Bauarbeiten, im Juni dieses Jahres konnte es fertiggestellt und von den gewerblichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bezogen werden.

Besichtigung der Wiederherstellung der Ofenlinie 1 im Krematorium

Neben modernen sanitären Anlagen, Büros und Sozialräumen überzeugt der Neubau auch mit seiner klaren zeitgenössischen Architektur. Bei der Planung durch das Mannheimer Architekturbüro „Motorplan“ wurden in Sachen Energiebilanz hohe Anforderungen gestellt: So dient zukünftig zum Beispiel die Nutzung der überschüssigen Abwärme des benachbarten Krematoriums zum Einsparen von Fernwärme. „Es ist uns ein Anliegen, Neu- und Umbauprojekte auf unseren Friedhöfen ästhetisch ansprechend sowie energieeffizient und umweltverträglich umzusetzen“, erklärt Bürgermeisterin Felicitas Kubala.

Im Januar 2018 sollen die Arbeiten am nächsten Bauabschnitt beginnen: Eine Fahrzeughalle, Werkstätten und Lagerflächen machen den neuen Betriebshof auf 650 m² komplett. „Wir liegen mit der Bauzeit und den anfallenden Kosten gut im Plan und freuen uns, unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mit den neuen Arbeits- und Sozialräumen nun ein zeitgemäßes Arbeitsumfeld bieten zu können“, freut sich Betriebsleiter Andreas Adam. Bis Dezember 2018 sollen alle Arbeiten fertiggestellt sein.

Text: Stadt Mannheim Foto: Thomas Tröster, 28.11.2017


Woche der Abfallvermeidung: Lebensmittel verwenden statt wegwerfen

Der beste Abfall ist der, der gar nicht erst entsteht. Das gilt auch für Lebensmittelabfälle. Leider landen zu viele Lebensmittel im Müll: eine enorme Verschwendung von Ressourcen und angesichts des Hungers in weiten Teilen der Welt auch ein moralisches Problem. Die Abfallwirtschaft Mannheim stellte daher die Vermeidung von Lebensmittelabfällen in den Mittelpunkt ihres Beitrags zur diesjährigen Europäischen Woche der Abfallvermeidung vom 18. bis 26. November. 34 Länder beteiligten sich dieses Jahr an der europaweiten Aktionswoche.

Haltbarkeitsdatum dient der Orientierung

Lebensmittelabfälle lassen sich schon durch das Befolgen weniger Verhaltenstipps deutlich reduzieren. Sorgfältige Planung, ein Blick auf den Vorrat im Kühlschrank vor dem Gang in den Supermarkt und die gute alte Einkaufsliste helfen dabei, nicht zu viel oder unnötige Lebensmittel einzukaufen. Wird doch einmal über den Bedarf hinaus einkauft, kann durch die richtige Lagerung von Lebensmitteln vermieden werden, dass diese schlecht werden, bevor sie verbraucht werden können. Vom Mittag- oder Abendessen übrig gebliebene Reste lassen sich oft schmackhaft weiterverarbeiten. Das aufgedruckte Mindesthaltbarkeitsdatum ist nicht immer gleich Verfallsdatum und die Lebensmittel sind auch nach dessen Ablauf in der Regel unbedenklich genießbar.

Wandelnder Milchkarton in der Fußgängerzone

Um das bewusst zu machen, veranstaltete die Abfallwirtschaft Mannheim am Freitag, dem 24. November, einen Aktionsstand in der Fußgängerzone gegenüber vom Wasserturm. Die Passantinnen und Passanten konnten beim Einräumen eines Kühl- und eines Vorratsschrankes ihr Wissen zur richtigen Lagerung von Lebensmitteln testen. In einem „Walk Act“ sorgte der Schauspieler Patrick Strohm als wandelnder Milchkarton für Aufmerksamkeit und informierte zum Thema Haltbarkeitsdatum.

Banane, Möhre, Döner und Co.

Vom 22. bis 24. November kamen insgesamt 18 Klassen in fünf Mannheimer Grundschulen in den Genuss einer modernen Form der Umweltpädagogik. In dem Theaterstück „Esst uns auf!“ von Patrick Strohm traten Banane, Möhre, Döner & Co. auf und sorgten für Begeisterung bei den Kindern, die ganz nebenbei lernten, dass Lebensmittel viel zu schade für die Tonne sind.

Tipps zur Abfallvermeidung im Internet

Zahlreiche praxistaugliche Tipps zur Vermeidung von Lebensmittelabfällen und Verpackungsabfällen sowie zu Recycling und Mülltrennung hat die Abfallwirtschaft Mannheim unter www.abfallwirtschaft-mannheim.de/abfallberatung zusammengestellt. Interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich außerdem unter www.zugutfuerdietonne.de informieren.

Stadt Mannheim, 28.11.2017


„Ritter, Recken, Raubgesindel“ in der Stadtbibliothek Vogelstang

Kai Rohlinger und das Duo „Bardensang und Zauberklang“ ziehen beim mittlerweile 3. Balladen-Abend in Vogelstang das Publikum in ihren Bann. Sie sind herzlich eingeladen, am

Freitag, 1. Dezember, 19 Uhr,

in der Zweigstelle Vogelstang der Stadtbibliothek, Mecklenburger Str. 62 (in der Geschwister-Scholl-Schule) den schönsten Ritterballaden zu lauschen. Vorgetragen werden sie von Kai Rohlinger, musikalisch umrahmt von Daniela Osietzki und Friedhelm Schneidewind an Harfe, Drehleier und Gemshorn. Freuen Sie sich auf einen Abend mit Helden in glänzender Rüstung, Streitern für das Gute – aber auch mit Rauf- und Trunkenbolden, Plünderern und Räubern.

Die Veranstaltung wird präsentiert vom Freundeskreis der Stadtbibliothek Vogelstang. Der Eintritt ist frei.

Stadt Mannheim, 28.11.2017


Nachhaltige Förderung: 20 Jahre Jugendakademie in Mannheim

Jubiläum in der Jugendakademie Mannheim. Vor 20 Jahren gegründet, fördert die Akademie gezielt besonders begabte Schülerinnen und Schüler. Gemeinsam mit Sponsoren und Bildungsbürgermeisterin Dr. Ulrike Freundlieb feierten Geschäftsführung und Schüler/-innen am Freitag, 24. November 2017.

Mit der Gründung 1997 der Kinder- und Jugendakademie Rhein-Neckar der Stiftung Begabtenförderung hat sich Mannheim als erste Stadt in Baden-Württemberg frühzeitig für eine gezielte Förderung von besonders begabten Schülerinnen und Schülern entschieden. Geschäftsführung, Kuratorium und Sponsoren feierten gemeinsam mit Bildungsbürgermeisterin Dr. Ulrike Freundlieb bei Roche in Mannheim.
„Es ist ein ganz besonderer Anlass und ich freue mich wirklich außerordentlich über die Kontinuität der Förderung seit zwei Jahrzehnten“, betonte die Bürgermeisterin die langjährigen Verdienste der Jugendakademie. „Die Förderung von Talenten ist eines der acht strategischen Ziele der Stadt. Für uns als Kommune bedeutet bedarfsgerechte Förderung dabei nicht nur Chancenungleichheiten abzubauen, es bedeutet auch, dass wir das Potenzial besonders begabter Kinder und Jugendlichen ihren Neigungen und Begabungen entsprechend zur Entfaltung bringen.“ Die Unterstützung speziell begabter Kinder und Jugendlicher sei nicht zuletzt ein weiteres Attraktivitätsmerkmal des Wirtschaftsstandortes Mannheim. Darum ist das Angebot der Jugendakademie bewusst breit aufgestellt und reicht von wissenschaftlichen Vorträgen bereits für die Mittelstufe bis hin zu Kooperationen mit kulturellen Einrichtungen. „Vor allem die enge Zusammenarbeit mit Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur ermöglicht eine zukunftsfähiges Förderung von außerordentlich hoher Qualität, die aktuelle Themen der Zeit berücksichtigt“ ergänzt die Bildungsbürgermeisterin.
„Als Förderer der ersten Stunde haben wir die Akademie immer gerne unterstützt, da uns das vielfältige Angebot, das speziell auf die Bedürfnisse leistungsstarker Kinder und Jugendlicher zugeschnitten ist, überzeugt“, so Dr. Elke Schwing, Ausbildungsleiterin, Roche.

Eine der wichtigsten Einrichtungen der Begabtenförderung

Der Gemeinderat hatte mit dem Beschluss zur Satzung der Stiftung Begabtenförderung der Stadt Mannheim im Juli 1997 die Einrichtung der Kinder- und Jugendakademie möglich gemacht. Seither ist die Akademie eine der wichtigsten Einrichtungen der Begabtenförderung in Mannheim und der Region. Mit ihrem Schwerpunkt auf einer nachhaltigen Förderung, die die Schülerinnen und Schüler in der Regel über mehrere Schuljahre hinweg am Begabtenprogramm teilhaben lässt, hebt sich die Konzeption in Mannheim von vielen vergleichbaren Angeboten auf Landes- und Bundesebene ab. Die große Bandbreite von verschiedensten Inhalten zeichnet die Arbeit der Akademie in den zurückliegenden 20 Jahren aus. „Als wir die Akademie damals mit einem Festakt in der Alten Feuerwache eröffneten, waren wir die Ersten in Baden-Württemberg“, erinnert sich Gottfried Becker, Mitbegründer und seither Mitglied der Geschäftsführung der Jugendakademie. „Von damals 80 Schülerinnen und Schülern sind wir heute auf rund 250 angewachsen.“ Gemeinsam mit Priska Gerlach-Wies – die von Anfang an die Arbeitsgemeinschaft Jugend Forscht leitete – und mit Sabine Knur leitet er die Geschicke der Jugendakademie.
Neben der Stadt Mannheim, der Heinrich-Vetter-Stiftung und der Klaus Tschira Stiftung, hat die Jugendakademie 18 Sponsoren und Kooperationspartner aus Bildung und Wirtschaft. Gemeinsam konzipieren sie das Programm und führen das Angebot durch.
Nach dem Festvortrag von Kulturhistoriker Dr. Manfred Osten zur Bildung als gesamt-gesellschaftliche Verantwortung klangen die Feierlichkeiten bei einem Buffet aus.

Weiterführende Links:
https://www.mannheim.de/sites/default/files/page/2856/s09-09.pdf
http://www.jugendakademie-mannheim.de/
https://www.kinderakademie-mannheim.com/

Stadt Mannheim, 28.11.2017


Ökumenischer Blaulichtgottesdienst in der Hauptfeuerwache

Erster Bürgermeister Christian Specht, Claudia Krüger (ev. Kirche), Bernhard Kohl (kath. Kirche) und Feuerwehr-Leiter Karlheinz Gremm bei der Segnung der Fahrzeuge der Freiwilligen Feuerwehr

Wenn das Blaulicht von Feuerwehr, Polizei oder dem Rettungsdienst leuchtet, ist es ernst für alle, die involviert sind: Die direkt Betroffenen, die Helfenden, die Angehörigen. Oft wird dabei von den Blaulichtdiensten die Notfallseelsorge der Kirchen eingebunden. Auf die Zusammenarbeit der Dienste und den Stellenwert der Notfallseelsorge wirft der jährliche ökumenische Blaulichtgottesdienst ein Licht, der heute zum ersten Mal in der neuen Hauptfeuerwache stattfand.

„Wer einmal miterlebt hat, welch schreckliche Szenarien sich an Unglücksorten ereignen können und mit welchen Bildern und Schicksalen unsere Einsatzkräfte bei ihrer Rettungstätigkeit konfrontiert sind, der kann nachempfinden, wie wertvoll die Arbeit ist, die die Notfallseelsorger leisten. Unser Dank gilt jedem einzelnen der aktuell 25 Mitglieder, die sich zu dieser herausfordernden ehrenamtlichen Tätigkeit bereiterklärt haben“, betonte Erster Bürgermeister und Feuerwehrdezernent Christian Specht. „Ganz besonders freue ich mich, dass wir zudem auch ‚aus unseren eigenen Reihen‘ innerhalb der Stadtverwaltung durch einen Aufruf insgesamt sieben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für diese wichtige ehrenamtliche Tätigkeit bei der Notfallseelsorge gewinnen konnten. Sie beginnen im Februar ihre Ausbildung.“

Als neue Mitglieder der Notfallseelsorge sind künftig auch Nadine Krenz, Pädagogin im Bereich Jugendarbeit, und Martin Wollmann, Angestellter im Bereich Arbeitsmedizin, aktiv. Sie wurden im Rahmen des Gottesdienstes von Dekan Ralph Hartmann offiziell in ihren Dienst eingeführt. Beide haben eine rund 80 Stunden umfassende Ausbildung in der evangelischen Landeskirche durchlaufen.

Auch die beiden evangelischen Pfarrer Helmut Krüger und Ulrich Nellen haben eine Zusatz-Qualifikation erworben: Sie stehen ab sofort bei Großschadenslagen im Krisenstab der Stadt Mannheim als Unterstützung im Bereich Notfallseelsorge zur Verfügung. Bislang gab es diese Funktion nicht. Das Innenministerium sieht jedoch vor, dass künftig bei Großschadenslagen auch die Systeme der Psychosozialen-Notfallversorgung (PSNV) zum Krisenstab gehören. Für diese neue Funktion wurde den beiden Pfarrern während des Blaulichtgottesdienstes der Segen zugesprochen.

Rettungskräfte verschiedener Hilfsorganisationen nahmen an dem ökumenischen Blaulichtgottesdienst teil.

Doch nicht nur menschliche Helfer wurden in ihre Dienste eingeführt: auch drei Fahrzeuge der Freiwilligen Feuerwehren Nord, Innenstadt und Rheinau wurden während des ökumenischen Gottesdienstes gesegnet. Die Fahrzeuge werden künftig für spezielle Logistik- und Transportaufgaben eingesetzt.

In seiner Predigt nahm Pfarrer Gregor Bergdolt von der evangelischen Landeskirche Baden Bezug zur Geschichte der Begegnung von Gott und Mose in einem brennenden Dornbusch: „Manchmal überkommt es uns erst nach dem Einsatz, wenn der Tunnelblick sich weitet, wenn die Routine locker lässt, wenn ich ins Nachdenken komme darüber: Was war da noch mal? Was ist da eigentlich passiert im Einsatz? Im Rückblick stehe ich ohne Schutzkleidung, ohne Uniform da, und bin betroffen und frage mich, ob das wahr ist, was ich da gerade erlebt habe.“

Das Team der Mannheimer Notfallseelsorger besteht derzeit aus 25 ehrenamtlich Mitwirkenden, von denen 21 evangelisch und drei katholisch sind. Im Jahr 2016 waren sie bei insgesamt 87 Einsätzen eingebunden, in diesem Jahr waren es bislang 78 Einsätze. Dazu gehörten unter anderem im Sommer der tödliche Badeunfall im Vogelstangsee und die Schüsse vor dem ZI sowie in dieser Woche der Wohnhausbrand in Neuhermsheim.

Stadt Mannheim, 28.11.2017


Weihnachtsaktionen in der Innenstadt starten am 29. November

Die Innenstadt ist festlich geschmückt, die Hütten der Weihnachtsmärkte sind aufgebaut und 635 Lichterketten wurden insgesamt verlegt. Für den Start der weihnachtlichen Aktionen in der Mannheimer Innenstadt am Mittwoch, 29. November, haben Einzelhändler, die Betreiber der Weihnachtsmärkte, die MVV Energie AG, die City-Werbegemeinschaft und die Wirtschaftsförderung der Stadt Mannheim wieder an einem Strang gezogen, um den Besuchern ein stimmungsvolles Ambiente zum Flanieren und Einkaufen für jeden Geschmack und Geldbeutel zu bieten.

Pünktlich zum Weihnachtsgeschäft ruht bis zum 8. Januar die Baustelle auf den Planken, die Baustelleneinrichtungen wurden abgeräumt und die Straßenbahnen fahren wieder durch die Einkaufsstraße. „Mannheim ist ein Einkaufsstandort mit überregionaler Strahlkraft. Entscheidend ist daher, dass die Bahnen wieder durch die Planken fahren und die Besucher die Innenstadt für einen Weihnachtsbummel bequem und barrierefrei erreichen können. Damit ist ein wichtiger Meilenstein in der Neugestaltung der Planken geschafft“, so Wirtschaftsbürgermeister Michael Grötsch, der dem Handel beständiges Wetter und ein erfolgreiches Weihnachtsgeschäft wünscht.

Die Mannheimer Weihnachtsmärkte im Überblick:

Der Weihnachtsmarkt am Wasserturm bietet täglich ab 18 Uhr ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm. Geschenke und Christbaumschmuck, Schönes, Warmes und Leckeres gibt es an rund 200 Hütten zu kaufen. Eine davon ist der Sonderstand „Informieren und Helfen“. Hier verkaufen Ehrenamtliche von 30 gemeinnützigen Organisationen Handgemachtes und stellen ihre Arbeit vor. Der Erlös kommt sozialen Projekten zugute. Neu in diesem Jahr sind sechs Foto-Terminals, an denen Besucher Bilder machen, mit wenigen Klicks individuelle Postkarten mit Weihnachtsgrüßen erstellen und gleich ausdrucken können. Zum Teilen in sozialen Netzwerken lassen sich die Karten auch per Mail downloaden. Veranstalter des Weihnachtsmarkts am Wasserturm ist die Mannheimer Weihnachtsmarkt GmbH.

Dem an Kunst und Handwerk orientierten Weihnachtsmarkt auf den Kapuzinerplanken verleihen über 70 Künstler und Gastronomiebetriebe ein besonderes Flair. Die Besucher dürfen sich auf Vorführungen im traditionellen Handwerk, Kunstwerke und Unikate, originelle Geschenkideen und kulinarische Spezialitäten freuen. Da viele Aussteller mit ihren Waren wöchentlich wechseln, lohnt es sich, diesen Weihnachtsmarkt mehrmals zu besuchen, um immer wieder Neues zu entdecken. In diesem Jahr zeigt sich der Weihnachtsmarkt auf den Kapuzinerplanken in neuem Gewand: Das Werbemotiv wurde moderner gestaltet, das Erscheinungsbild vor Ort entsprechend verändert und auch die Dekoration ergänzt. Zum ersten Mal präsentieren sich auch Mannheimer Start-ups und bieten außergewöhnliche Produkte, Designs und Kreationen, die (noch) nicht überall zu haben sind. Veranstalter ist die Event & Promotion Mannheim GmbH.

Der Märchenwald auf dem Paradeplatz startet in sein sechstes Jahr und ist in der Vorweihnachtszeit in Mannheim nicht mehr wegzudenken. Mit den liebevoll gestalteten Hütten, lebendig gewordenen Märchenfiguren, Geschichtenerzählern und hunderten von echten Bäumen verwandeln die Veranstalter-Familien Rick und Rick-Schmidt den Paradeplatz in eine zauberhafte Landschaft. Jeden Sonntag im Dezember schaut der Weihnachtsmann mit seinen Rentieren im Märchenwald vorbei. Am 6. und 13. Dezember wird ein Feuerwerk mit musikalischer Untermalung gezündet.

Terminhinweis

Start aller Weihnachtsaktionen mit Bürgermeister Michael Grötsch ist am Mittwoch, 29. November:

  • 17.00 Uhr: Einschalten der Beleuchtung und Eröffnung des Märchenwaldes auf dem Paradeplatz
  • 17.30 Uhr: Eröffnung des Weihnachtsmarkts auf den Kapuzinerplanken
  • 18.00 Uhr: Eröffnung des Weihnachtsmarkts am Wasserturm

Die Weihnachtsmärkte am Wasserturm und auf den Kapuzinerplanken finden bis 23. Dezember statt, der Märchenwald auf dem Paradeplatz bis 28. Dezember. Die Öffnungszeiten sind jeweils täglich von 11 bis 21 Uhr.

Stadt Mannheim, 28.11.2017


Sprachwissenschaftler Christian Fandrych erhält Konrad-Duden-Preis 2018

Der Sprachwissenschaftler Prof. Dr. Christian Fandrych erhält den Konrad-Duden-Preis 2018 der Stadt Mannheim. Das beschloss der Gemeinderat am 21. November in nichtöffentlicher Sitzung und folgt damit der Empfehlung des Preisgerichts und des Sachverständigenausschusses. Der Preis wird im Rahmen der Jahrestagung des Instituts für Deutsche Sprache am 14. März 2018 an Fandrych übergeben. Der Konrad-Duden-Preis ist mit 12.500 Euro dotiert und wird alle drei Jahre verliehen.

Das Preisgericht unter Vorsitz von Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz begründet seine Entscheidung wie folgt: „Der Sprachwissenschaftler Christian Fandrych zeichnet sich vor allem durch sein tiefgehendes Interesse in den Bereichen Kontrastive Linguistik und Sprachdidaktik aus. Schon in den Anfängen seiner wissenschaftlichen Karriere hat er dem Unterricht in Deutsch als Fremdsprache (DaF) besondere Bedeutung beigemessen und sich intensiv mit möglichen Optimierungen und Innovationen in dieser Disziplin beschäftigt, wie zum Beispiel mit Fernstudiengängen für DaF-Lehrende im Ausland.“

Auch heute setze sich Fandrych als Leiter des binationalen Studiengangs Deutsch als Fremdsprache im arabisch-deutschen Kontext für die Internationalisierung der Universitäten ein. Dies zeige er auch in gemeinsamen Projekten mit anderen Universitäten im Ausland zu Themen wie die Situation englischsprachiger Studiengänge in Deutschland oder multilinguale gesprochene Wissenschaftssprache. Letzteres Thema unterstreiche zusätzlich Fandrychs Bemühen um Innovation und Aktualität in der Forschung. Das Projekt zur Erstellung mehrerer Korpora zur gesprochenen Wissenschaftssprache sei das erste seiner Art und biete Möglichkeiten, Untersuchungen zur Wissenschaftskommunikation in Deutsch, Englisch und Polnisch zu unterstützen, so die Jurybegründung weiter.

Welche Bedeutung Fandrychs Arbeit für Mannheim hat, erklären Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz und Kulturbürgermeister Michael Grötsch: „Unsere Sprache unterliegt einem steten Wandel. Christian Fandrychs vergleichende Untersuchungen unterschiedlicher Sprachsysteme sind dabei vor allem in einer Stadt wie Mannheim mit ihren vielen nicht muttersprachlich deutschen Sprechern von großer Relevanz. Mit dem Konrad-Duden-Preis der Stadt Mannheim würdigen wir diese Arbeit und schlagen eine Brücke zwischen der Forschung, den Sprachwissenschaftlern und dem alltäglichen Sprachgebrauch.“

Neben den beiden Bürgermeistern nahmen auch die Stadträtinnen Dr. Adelheid Weiss (CDU) und Prof. Dr. Heidrun Kämper (SPD) als Mitglieder des Gemeinderats sowie Kulturamtsleiterin Sabine Schirra an der Sitzung des Preisgerichts teil. Als Sachverständige waren Prof. Dr. Ludwig Eichinger, Direktor des Instituts für Deutsche Sprache, sowie Olaf Carstens, Geschäftsführer der Bibliographisches Institut GmbH, vertreten. Vorausgegangen war die Sitzung des Sachverständigenausschusses. Seinem Vorschlag, Fandrych mit dem Konrad-Duden-Preis 2018 auszuzeichnen, schloss sich das Preisgericht einvernehmlich an.

Der Konrad-Duden-Preis der Stadt Mannheim

Der Konrad-Duden-Preis ist eine Auszeichnung für Germanisten, die sich um die deutsche Sprache und ihre Erforschung besonders verdient gemacht haben. Sie wird seit 1960 von der Stadt Mannheim in Zusammenarbeit mit dem Verlag Bibliographisches Institut GmbH verliehen und ist mit 12.500 Euro dotiert. Benannt wurde sie nach dem deutschen Philologen Konrad Duden.

Stadt Mannheim, 28.11.2017


Public Viewing zur FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2018 wieder im „Alten Eisstadion“

Insgesamt 32 Mannschaften werden ab Donnerstag, 14. Juni 2018, um die begehrte Fußball-Weltmeisterschafts-Trophäe kämpfen. Damit auch hier in Mannheim die Fußballfans die Spiele gemeinsam verfolgen können, wird es, wie in den letzten Jahren auch, ein Public Viewing im Eisstadion am Friedrichspark geben. Die Stadt Mannheim, der ISC Mannheim und Markus Rick Event-Gastronomie haben sich bereits auf eine erneute Zusammenarbeit geeinigt.

„Es freut uns sehr, dass wir in Mannheim wieder ein Public Viewing zu solch einer internationalen Großveranstaltung anbieten können“, so der Leiter des Fachbereichs Sport und Freizeit, Uwe Kaliske. Das Stadion bietet wie schon in den Jahren 2010, 2012, 2014 und 2016 Platz für bis zu 5.000 Besucherinnen und Besucher und somit beste Voraussetzungen für ein überdachtes Public Viewing mit einer 36 Quadratmeter großen Full-HD-Leinwand. Nähere Informationen zum Public Viewing folgen im Frühjahr 2018.

Stadt Mannheim, 28.11.2017


Stadtteilbibliotheken bleiben teilweise am 4. Dezember geschlossen

Wegen einer wichtigen ganztägigen Fortbildungsveranstaltung für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtbibliothek können einige Zweigstellen am Montag, den 4. Dezember 2017, nicht öffnen. Geschlossen bleiben die Bibliotheken in den Stadtteilen Friedrichsfeld, Sandhofen, Vogelstang und Neckarau.

Stadt Mannheim, 28.11.2017


Grippeschutzimpfung – jetzt wird es Zeit!

Eine Empfehlung des Fachbereichs Gesundheit der Stadt Mannheim

Plötzlich hohes Fieber, trockener Husten, Schüttelfrost, Kopf- und Gliederschmerzen – eine Grippe (Influenza) ist eine schwere Atemwegsinfektion und man ist meistens richtig krank.

Die kalte, feuchte Jahreszeit ist bereits da und mit ihr kommen auch dieses Jahr ganz sicher wieder die Grippeviren. Noch wurden bisher wenige laborbestätigte Erkrankungen gemeldet, allerdings nehmen die Zahlen langsam zu. Aus Mannheim wurden in dieser Saison bisher zwei Grippeerkrankungen gemeldet.

Bevor uns die Grippewelle meist im Dezember oder Anfang Januar richtig erreicht, sollten Sie sich jetzt impfen lassen. Die Impfung bietet den besten Schutz und kann schwere Grippeerkrankungen mit ggf. lebensgefährlichen Komplikationen verhindern. Wer gegen die Virusgrippe bzw. Influenza geimpft ist, schützt sich nicht nur selbst vor der Erkrankung, sondern vermeidet auch die Ansteckung anderer Menschen.

Da sich Influenzaviren jährlich verändern, muss auch der Impfstoff entsprechend angepasst werden. Deshalb ist jährlich eine Grippeschutzimpfung erforderlich, um einen aktuellen Schutz zu gewährleisten. Der Impfstoff ist allgemein gut verträglich und hat sich in der Vergangenheit in millionenfacher Anwendung bewährt.

Besonders empfohlen wird die Impfung für Personen ab 60 Jahren, für alle chronisch Kranken mit z.B. Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Erkrankungen der Atemwege oder anderer Organe, Stoffwechselkrankheiten oder Immundefekten sowie für Schwangere in der späten Schwangerschaft.
Eine besondere Verantwortung tragen auch Personen, die im medizinischen Bereich oder in der Altenpflege arbeiten. Sie sollten sich für ihren eigenen Schutz und den Schutz der betreuten Patienten bzw. Senioren impfen lassen.

In Baden-Württemberg wird die Impfung übrigens nicht nur Risikogruppen empfohlen. Das Sozialministerium empfiehlt die Grippeschutzimpfungen allen Bürgerinnen und Bürgern im Land ohne Einschränkung. Die Krankenkassen übernehmen die Kosten für alle Versicherten.

Ihr Gesundheitsamt rät Ihnen: Nutzen Sie diese privilegierte Chance in Baden-Württemberg! Am besten vereinbaren Sie gleich einen Termin bei Ihrem Hausarzt.
Vergessen Sie aber nicht, Ihren Impfausweis mitzunehmen. Bei dieser Gelegenheit kann Ihr Arzt gleich prüfen, ob eventuell eine andere Impfung aufgefrischt werden müsste oder ob ältere Menschen zusätzlich gegen Pneumokokken, den Erreger von Lungenentzündungen, geimpft werden sollten. Sprechen Sie Ihren Arzt darauf an.

Auch im Fachbereich Gesundheit können Sie sich in unserer Impfambulanz nach Terminvereinbarung beraten lassen (Tel. 293-2203, Frau Göktas).

Ihr Gesundheitsamt wünscht Ihnen, dass Sie gesund durch den Winter kommen!

Stadt Mannheim


Welche Fundamente schafft Mannheim für die Zukunft? Wirtschaftsmagazin „Mannheim – Stadt im Quadrat“ 2018 vorgestellt

Vorstellung des Magazins "Mannheim - Stadt im Quadrat"

Die Globalisierung und die damit verbundenen wirtschaftlichen, ökologischen und sozialen Entwicklungen stellen Herausforderungen für die zukünftige strategische Planung der Stadt dar. Wie agiert die Stadt Mannheim, um für die Zukunft gewappnet zu sein? Welche Grundlagen werden dafür heute schon gelegt? Mit dem Schwerpunkt „Fundamente für die Zukunft“ widmet sich die aktuelle Ausgabe des Wirtschaftsmagazins „Mannheim – Stadt im Quadrat“ diesem Thema und zeigt aktuelle Entwicklungen am Standort auf. Beim 7. Mannheimer Wirtschaftsforum im Bürgersaal des Stadthauses in N 1 wurde das Magazin den rund 200 Gästen aus Politik und Wirtschaft vorgestellt.

Fundamente für die Zukunft: Stadtentwicklungsprojekte stehen kurz vor Fertigstellung

In die Zukunft des Wirtschaftsstandorts Mannheim wird kräftig investiert: Auf der Konversionsfläche Taylor sind rund drei Viertel der Grundstücke verkauft, nur noch wenige Gewerbeflächen für Kleininvestoren und Mittelständler sind verfügbar. Auf dem Franklin-Areal realisiert die MVV ein nachhaltiges Energiekonzept und schafft damit neue Lebensqualität. Im Glückstein-Quartier auf der Südseite des Hauptbahnhofs drehen sich die Kräne, die ein neues Stadtviertel entstehen lassen. Und auch auf dem ehemaligen Postareal am Hauptbahnhof werden im Kepler-Quartier Bürogebäude, Wohnungen und Hotels geschaffen. Den vielen nachhaltigen Stadtentwicklungsprojekten, die derzeit kurz vor der Fertigstellung stehen, ist der erste Teil des Magazins „Mannheim – Stadt im Quadrat“ gewidmet.

Doch nicht nur Bauprojekte bilden die Fundamente für Mannheims Zukunft. „Gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Mannheim möchten wir erarbeiten, wie unsere Stadt im Jahr 2030 und darüber hinaus aussehen und wie sich das Zusammenleben in der Stadtgesellschaft und die Lebensqualität insgesamt entwickeln soll. Die gemeinsame Zukunftsgestaltung einer Stadt ist Voraussetzung für ihren Erfolg“, sagt Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz. Im Interview erklärt der Oberbürgermeister, wie die Stadt daran arbeitet, für 2030 ein Leitbild zu entwickeln und welche Rolle dabei die 17 Ziele für eine nachhaltige Entwicklung, die die Vereinten Nationen im Rahmen der Agenda 2030 verabschiedet haben, spielen.

Weitere Themen: Investitionen, Neuansiedlungen und Fachkräftesicherung

Vorstellung des Magazins "Mannheim - Stadt im Quadrat" - Michael Grunert

Neben dem Schwerpunktthema informiert das Wirtschaftsmagazin über weitere Unternehmensinvestitionen, Neuansiedlungen am Standort oder die Weiterentwicklung des Netzwerks Smart Production. Zudem stellen im Magazin die Gewinner des diesjährigen Existenzgründungspreises ihre innovativen Geschäftsideen vor. Wie internationalen Fachkräften die Integration in den deutschen Arbeitsmarkt erleichtert werden soll und worauf beim Neubau des Studien- und Konferenzzentrums der Mannheim Business School besonders geachtet wurde, erfahren die Leser im Kapitel „Fachkräfte und Hochschulen“. Beiträge zum kulturellen Geschehen in der Stadt, beispielsweise der Fertigstellung des Kunsthallen-Neubaus, beleuchten weitere Facetten Mannheims.

Wo ist das Magazin erhältlich?

„Mannheim – Stadt im Quadrat“ wird von der Grunert Medien und Kommunikation GmbH in Zusammenarbeit mit dem Fachbereich für Wirtschafts- und Strukturförderung der Stadt Mannheim in einer Auflage von 10.000 Exemplaren herausgegeben. Das Magazin kann unter https://www.mannheim.de/wirtschaft-entwickeln/publikationen-downloads als pdf-Dokument heruntergeladen werden oder ist unter www.siq-online.de abrufbar. Kostenlos erhältlich ist es außerdem über: Stadt Mannheim I Fachbereich für Wirtschafts- und Strukturförderung I Rathaus E 5 I Telefon: 0621 293 3351 I E-Mail: wirtschaftsfoerderung@mannheim.de.

Text: Stadt Mannheim Foto: Stadt Mannheim / Sebastian Weindel


40.000 Tickets für die neue Palazzo-Show „Baby, keep smiling!“ verkauft

Ab sofort Plätze bis zum 25. Februar buchbar

Bereits vier Wochen nach dem Start sind über 40.000 Tickets für die neue Palazzo-Show „Baby, keep smiling!“ verkauft. Die Palazzo Produzenten Rolf Balschbach und Gregor Spachmann freuen sich über dieses sensationelle Ergebnis: „Wir haben bereits vor einer Woche auf die überraschend große Nachfrage reagiert und zusätzlich die beiden Montag am 11. und 18. Dezember in den Verkauf gegeben. Da aber nur noch vereinzelt Plätze im Dezember und Januar sowie an diesen beiden Sondervorstellungen verfügbar sind, haben wir uns entschlossen, so früh wie noch nie unser Buchungssystem bis zum 25. Februar zu öffnen. Nur so können wir gewährleisten, dass unsere Kunden auch Gutscheine als Weihnachtsgeschenke an ihre Lieben verschenken können. Wir bedanken uns schon jetzt dafür bei einem großartigen Publikum.“

Allabendlich feiern rund 500 Palazzo-Besucher im täglich ausverkauften Spiegelpalast am Mannheimer Europaplatz die neue Show „Baby, keep smiling!“, die mit überdimensionalen Kulissen und Requisiten aus großen Zirkusarenen, spektakulären Akrobatik-Inszenierungen und einem köstlichen Vier-Gang-Gourmet-Menü vom besten Koch Deutschlands begeistert. Der neue Spiegelpalast am Mannheimer Europaplatz überzeugt dabei mit einer großzügigen Raumaufteilung und neuen Seitenemporen, die jedem Gast eine optimale Sicht auf die dreieinhalb stündige Show mit mehr als 30 Künstlern bietet.

Tickets für Show und Menü sind unter der Hotline 01805 - 60 90 30* und an den bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich. Infos und Buchung unter www.palazzo-mannheim.de. Die Show beginnt um 19.30 Uhr, Einlass ab 18.30 Uhr. An Sonn- und Feiertagen beginnt die Show bereits um 18.00 Uhr, Einlass ab 17.00 Uhr. (*Mo-Fr  9 – 17 Uhr, 14 Cent/Min aus dem deutschen Festnetz, max. 42 Cent/Min aus dt. Mobilfunknetzen)

Text: CommCo Communication & PR Consulting Foto: Speyer 24/7 News, dak



Innovative Produkte, die überzeugen: Existenzgründungspreis MEXI an Mannheimer Start-ups verliehen

Mannheimer Start-ups werden mit Existenzgründungspreis MEXI ausgezeichnet

„Fundamente für die Zukunft“ – so lautete das Motto des diesjährigen Mannheimer Wirtschaftsforums, das am Mittwoch, 22. November, im Bürgersaal des Stadthauses in N 1 über die Bühne ging. Höhepunkt des Abends war die Verleihung des Existenzgründungspreises MEXI an drei Mannheimer Start-ups. Die Jury überzeugt hatten die Vibrosonic GmbH in der Kategorie „Technologie“, die Tervado GmbH (Mister Trip) in der Kategorie „Dienstleistung“ und die covexo GmbH in der Kategorie „Digitale Wirtschaft“. Die Gewinner erhalten ein Preisgeld von jeweils 10.000 Euro sowie die Preisskulptur MEXI.

„Mit dem breit gefächerten Angebot für Start-ups, das auf rund 28.000 Quadratmetern in den Gründungszentren zur Verfügung steht, nimmt Mannheim eine Vorreiterrolle ein. Es erfordert viel Mut, Ausdauer und Willensstärke, ein Unternehmen zu gründen und dieses zum Erfolg zu führen. Mit dem Existenzgründungspreis zeichnet die Stadt Mannheim diesen Mut aus und stärkt junge Unternehmer. Neben der Siegprämie bekommen sie wertvolle Kontakte sowie einen kompetenten Partner für ihre berufliche Zukunft“, so Wirtschaftsbürgermeister Michael Grötsch, der den Preis an die Gewinner überreichte.

Premiumpartner und Sponsoren des Existenzgründungspreises sind Roche (Kategorie „Technologie“), die Sparkasse Rhein Neckar Nord (Kategorie „Dienstleistung“) und die CEMA AG (Kategorie „Digitale Wirtschaft“). Die Preisskulptur MEXI wurde von der Grunert Medien und Kommunikation GmbH und der Mannheimer Wirtschaftsförderung gestiftet.

Die Preisträger und ihre innovativen Geschäftsideen

Vibrosonic: Eine Hörkontaktlinse, auf dem Trommelfell platziert und äußerlich unsichtbar

Im Fokus des Start-ups von Dr. Dominik Kaltenbacher, geschäftsführender Gesellschafter der Vibrosonic GmbH, Dr. Jonathan Schächtele und Dr. Ernst Dalhoff steht die Entwicklung, Produktion und Vermarktung einer Hörkontaktlinse, die direkt auf dem Trommelfell platziert wird und äußerlich unsichtbar ist. Mithilfe einer Seed-Finanzierungsrunde, die einen siebenstelligen Betrag einbrachte, finanziert Vibrosonic die Entwicklung bis zum Start der klinischen Zulassung. Nachdem mit dem präklinischen Wirksamkeitsnachweis bereits ein entscheidender Meilenstein erreicht wurde, soll sich Anfang 2018 der klinische Pilotversuch anschließen. Geplant ist, das Hörgerät 2019/2020 auf den Markt zu bringen. „Mit dem Hörgeräteunternehmen auric, das als strategischer Investor an unserem Unternehmen beteiligt ist, haben wir einen potenziellen Vertriebspartner mit im Boot“, so Kaltenbacher. Seit April 2017 hat das Start-up seinen Sitz im Existenzgründungszentrum für Medizintechnologie Cubex41.

„Es ist uns wichtig, Start-ups in der Region zu stärken und bei der Entwicklung neuer Ideen und Technologien zu unterstützen. Und Innovationen wie diese, die die Lebensqualität von Menschen entscheidend verbessern, gehört die Zukunft. Davon bin ich überzeugt und dafür engagieren wir uns gerne“, sagt Dr. Ursula Redeker, Sprecherin der Geschäftsführung der Roche Diagnostics GmbH.

Mister Trip: Individuell reisen und dabei Gutes tun

Ausgefallene und individuelle Reisen liegen im Trend. Michael Wurst und seine Geschäftspartnerin Christina Anna Büttner lassen diese Wünsche mit der Online-Reiseplattform mistertrip.de Realität werden. „Wir vermitteln auf unserem Portal, das im Frühjahr 2016 online ging, den direkten Kontakt zu über 60 Agenturen und Spezialisten in 50 Ländern. Diese entwickeln dann mit ihrem lokalen Know-how und in Rücksprache mit dem Kunden einen maßgeschneiderten Urlaub“, erklärt der Unternehmer. Durch die günstigen Direktpreise und die Verkürzung der Wertschöpfungskette werden die Reisen – auch nach Berücksichtigung der Provision, die die ausländischen Experten an die Plattform abführen – deutlich günstiger. „Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass mehr Geld in den Reiseländern ankommt als bei der Zusammenarbeit mit einem traditionellen Pauschalveranstalter“, betont Wurst als geschäftsführender Gesellschafter der Tervado GmbH, die die Plattform betreibt. Mit einem Teil des Reisepreises werden soziale und ökologische Projekte in den Ländern unterstützt.

„Einfach individuelle Reisen in alle denkbaren Länder dieser Welt buchen. Sichere Abwicklung in Deutschland, kompetente Ansprechpartner vor Ort und dies zu günstigen Preisen. Dieser Wunsch kann heute dank Mister Trip in Erfüllung gehen. Tolle Idee – super Umsetzung. Dienstleistung auf hohem Niveau!“, sagt Helmut Augustin, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Rhein Neckar Nord.

covexo GmbH: Eine Cloud Development-Plattform für Software-Entwickler

Lukas Gentele, Daniel Thiry und Fabian Kramm, Gesellschafter der im April 2017 gegründeten covexo GmbH, wissen: „Der Betrieb der Software über eine Cloud ist ein klarer Trend. Aber die Software-Entwicklung läuft in der Regel über eigene Rechner. Probleme bei dem Transfer in die Cloud sind damit vorprogrammiert.“ Um dem Abhilfe zu schaffen, haben die IT-Spezialisten eine Cloud Development-Plattform für Software-Entwickler ausgetüftelt, die die Programmierung in die Cloud verlagert und dadurch vereinfacht und beschleunigt. Auf dem Web Summit in Lissabon Anfang November haben sie die Beta-Version ihrer covexo Cloud vorgestellt, die ab Januar 2018 auf www.covexo.com verfügbar sein wird. Geld verdienen will das Start-up mit Premium-Versionen, bei denen zusätzliche Funktionen und Features hinzugekauft werden können. Wie die Tervado GmbH hat auch die covexo GmbH ihren Sitz im Mafinex-Technologiezentrum.

„Die Jungs Lukas Gentele, Daniel Thiry und Fabian Kramm von der covexo GmbH haben uns mit ihrer covexo Cloud überzeugt. Aus der Universität Mannheim kommend und unterstützt vom dortigen InES Institute for Enterprise Systems, haben sie bewiesen, dass auch die Softwareentwicklung durch die Cloud-Technologie optimiert werden kann. Tolle Leistung. Neben dem innovativen Produkt gab es trotz des eher trockenen Themas eine super Präsentation vor der Jury mit Emotionen“, sagt Thomas Steckenborn, Vorstandsvorsitzender der CEMA AG.

Die Finalisten 2018 (alphabetisch geordnet)

Technologie

  • AUCTEQ Biosystems
  • Reportix GmbH
  • Vibrosonic GmbH

Dienstleistungen

  • Mister Trip (Tervado GmbH)
  • NEW Engineering GmbH
  • PulseShift GmbH

Digitale Wirtschaft

  • covexo GmbH
  • Groovecat (elceedee UG)
  • Orderpoints (ciconia Software UG)

Hintergrund: Der Mannheimer Existenzgründungspreis

Der Mannheimer Existenzgründungspreis wird seit 2005 verliehen und ist ein wichtiger Bestandteil der Gründungsförderungsaktivitäten der städtischen Wirtschaftsförderung. Die Initiative für den Preis geht auf Michael Grunert, Geschäftsführer der Grunert Medien und Kommunikation GmbH, zurück. Er ist auch Verleger des Magazins „Mannheim – Stadt im Quadrat“, dessen aktuelle Ausgabe im Rahmen des Wirtschaftsforums vorgestellt wird und in dem sich die Preisträger und ihre Geschäftsideen präsentieren.

Text: Stadt Mannheim Foto: Stadt Mannheim/Sebastian Weindel


Bericht aus dem Betriebsausschuss für Technische Betriebe vom 22.11.2017
Unterflurcontainer

Durch ein großes Interesse der Wohnungswirtschaft an unterirdischen Sammelsystemen für Abfälle (Unterflurcontainer), plant der Eigenbetrieb Abfallwirtschaft die Einführung nach dem Hamburger-Modell, das die Kosten- und Eigentumsverteilung zwischen Entsorger (Eigenbetrieb) und Kunden vorsieht. Die Gebührenzahler mit herkömmlicher Müllentsorgung werden dadurch nicht belastet. Die Unterflurcontainer werden regelmäßig geleert, sind platzsparend und sorgen für ein sauberes Stadtbild auch innerhalb der Wohnanlage. Der Ausschuss signalisierte bereits in seiner letzten Sitzung am 12. Oktober 2017 seine Zustimmung und stimmte nun der Beschlussvorlage zur Einführung von Unterflurcontainern zur Abfallsammlung in Mannheim einstimmig zu.

Generalsanierung Großgarage für Müllfahrzeuge

Die Großgarage für Müllfahrzeuge in der Jakob-Bensheimer-Straße ist in einem teilweise sehr schlechten Zustand. Darüber informierte Dr. Stefan Klockow, der Betriebsleiter der Abfallwirtschaft, den Ausschuss. So entsprechen beispielsweise die Garagentore nicht mehr dem aktuellen Stand der Technik und es dringt Wasser ein. Außerdem ist eine Sanierung an allen Beton- und Stahlbetonbauteilen erforderlich. Der Betriebeausschuss stimmte der Beschlussvorlage zur Generalsanierung einstimmig zu.

Schnelle Eingreifgruppe Sperrmüll

Vor sechs Monaten wurde die schnelle Eingreifgruppe für Sperrmüll beschlossen. Der Sondertrupp, bestehend aus fünf Mitarbeitern in zwei Fahrzeugen, geht den gemeldeten Beschwerden nach und entsorgt die wilden Ablagerungen. Wenn nichts gemeldet wird, ist die Eingreifgruppe in der regulären Sperrmüllabholung tätig. Meistens können die illegal entsorgten Ablagerungen, von denen es circa 80 bis 100 im Monat gibt, innerhalb von zwei Tagen entsorgt werden. Darüber informierte Dr. Klockow in einem mündlichen Bericht. Laut der Abfallwirtschaft hat sich die Maßnahme bereits jetzt bewährt: die Verunreinigungen im öffentlichen Raum haben sich deutlich reduziert, die Straßen sind sauberer und auch bei den betroffenen Anwohnerinnen und Anwohner sowie den Meldenden stößt die schnelle Eingreifgruppe auf positive Resonanz.

Stadt Mannheim


1. Dezember ist Welt-AIDS-Tag

Die Beratungsstelle für sexuell übertragbare Infektionen/AIDS–Beratung (STI/AIDS-Beratung) der Stadt Mannheim führt in Kooperation mit dem STI/HIV-Netzwerk Metropolregion Rhein-Neckar zum Welt-AIDS-Tag wieder eine Plakataktion in der Linie 5 (OEG) sowie in Straßenbahnen in Mannheim, Ludwigshafen und Heidelberg durch. Zwei Wochen werden die ausgehängten Plakate auf die Beratungs- und Testangebote in der Metropolregion Rhein-Neckar hinweisen.

Eine aktualisierte Internet-Präsenz bietet zudem einen umfassenden Überblick bezüglich der Beratungs- und Untersuchungsmöglichkeiten in Bereich sexuell übertragbarer Infektionen: www.hiv-netzwerk-mrn.de

Die Beratungs- und Testangebote des Fachbereichs Gesundheit zu sexuell übertragbaren Infektionen wurden im Jahr 2017 verstärkt in Anspruch genommen. So wurden bis einschließlich Oktober bereits über 4000 Beratungen und 3200 Tests zu sexuell übertragbaren Infektionen (HIV, Syphilis, Chlamydien, Gonorrhoe, Hepatitis) durchgeführt. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet dies eine weitere Erhöhung der Nachfrage nach Beratung und Testung.

„Diese rege Inanspruchnahme verdeutlicht, wie wichtig die Bereitstellung dieser Angebote für die Gesellschaft ist“, so Bürgermeisterin Dr. Ulrike Freundlieb. „Gleichzeitig freue ich mich, wenn es dadurch gelingt, in eine frühzeitige Behandlung von Neuerkrankungen ein zu steigen“. Stand in den letzten Jahren das HIV-Testangebot für die meisten Klienten der STI/AIDS-Beratung im Vordergrund, werden heute zunehmend die Tests bezüglich der anderen sexuell übertragbaren Infektionen, hier insbesondere Chlamydien und Gonorrhoe sowie Syphilis, nachgefragt. Angesichts der hohen Fallzahlen bei Syphilis (Neudiagnosen im Jahr 2016 in Deutschland: 7162 (2015: 6714), sowie deren negativen Wirkung bei der Begünstigung einer HIV-Infektion, sieht die STI/AIDS-Beratung hier einen Schwerpunkt ihrer Arbeit.

In Deutschland leben nach Einschätzung des Robert-Koch-Instituts (RKI) ungefähr 87.000 HIV-positive Menschen. Für das Jahr 2016 wurden dem RKI 3.437 gesicherte HIV-Neudiagnosen übermittelt (2015: 3674). In Mannheim wurden im Jahr 2016 46 Neudiagnosen einer HIV-Infektion gemeldet (2015: 37 Meldungen). Die AIDS-Todesfälle in Mannheim und der angrenzenden Region sind in den letzten Jahren zurückgegangen. Ursächlich hierfür sind vor allem die erheblichen Fortschritte der modernen Kombinationstherapien, aber auch die Entwicklung besserer Behandlungsmethoden im fortgeschrittenen Stadium von AIDS.

Insgesamt gibt es in Deutschland im internationalen Vergleich relativ günstige Zahlen zu HIV und AIDS. Dennoch wird jedem nicht monogam lebenden, sexuell aktiven Menschen empfohlen, sich nach Risikosituationen auf HIV und andere sexuell übertragbare Infektionen testen zu lassen.

Leider erfahren rund 1.200 Menschen jedes Jahr erst von ihrer HIV-Infektion, wenn sie bereits das Vollbild der Erkrankung beziehungsweise einen schweren Immundefekt haben. Oft gehen Menschen zu spät oder gar nicht zum Arzt, weil sie Angst haben, bei einer entsprechenden Diagnose von anderen ausgegrenzt zu werden.

Weitere Informationen:

Fachbereich Gesundheit
Beratungsstelle für sexuell übertragbare Infektionen / AIDS-Beratung
R 1, 12; 68161 Mannheim
Telefon: 0621-293 2249
www.mannheim.de/buerger-sein/sti-aids-beratung

Stadt Mannheim


Weihnachtsflohmarkt mit Musik des Ensemble Gisamani in der Musikbibliothek

Die Musikbibliothek lädt die Kundinnen und Kunden der Musikbibliothek sowie alle Musikinteressierte am

Samstag, den 02.12.2017, 10-14 Uhr

in die Musikbibliothek im Dalberghaus N 3, 4 zu einem großen Musikflohmarkt mit Büchern, Zeitschriften, Noten, CDs, DVDs und Schallplatten ein. Dazu spielt das Ensemble Gisamani Musik aus der Luther-Zeit und alte Weihnachtslieder aus aller Welt. Suchen Sie nach originellen musikalischen Geschenken und lassen Sie sich dabei von den Klängen von Drehleiern, Dudelsäcken, Blockflöten, Krummhörnern und Harfe in eine Weihnachtszeit entführen, in der man noch keinen Einkaufsstress kannte.

Der Eintritt ist frei.

Eine Veranstaltung der Musikbibliothek Mannheim, Informationen erhalten Sie vor Ort oder telefonisch unter 0621/293-8900.

Stadt Mannheim/Musikbibliothek Mannheim


Geschwindigkeitskontrollen nächste Woche

Die Stadt Mannheim führt vom 27. November bis 1. Dezember in folgenden Straßen Radarkontrollen durch:

  • Alphornstraße
  • Am Steingarten
  • Bellenstraße
  • Dammstraße
  • Ernst-Barlach-Allee
  • Feldbergstraße
  • Friedhofstraße
  • Hainbuchenweg
  • Hans-Sachs-Ring
  • Herzogenriedstraße
  • Industriestraße
  • Jungbuschbrücke
  • Kasseler Straße
  • Kirchwaldstraße
  • Kolmarer Straße
  • Langstraße
  • Mittelstraße
  • Neckarauer Waldweg
  • Neueichwaldstraße
  • Pestalozzistraße
  • Rheingoldstraße
  • Schulstraße
  • Seckenheimer Landstraße
  • Untermühlaustraße
  • Waldhofstraße
  • Waldstraße
  • Wingertstraße
  • Wörthstraße

Kurzfristige Änderungen oder zusätzliche Messstellen sind aus aktuellem Anlass möglich.

Stadt Mannheim


Live-Musik in der Musikbibliothek: SLUR

SLUR präsentiert Trashblues-Punk und Country-Rock auf der Slide-Gitarre am Freitag, den 01.12.2017, ab 17:30 Uhr

in der Musikbibliothek im Dalberghaus N 3, 4. Vielseitiges Instrumentarium und fetzige Klänge, die in den Körper gehen, gibt es zum Jahresende in der Musikbibliothek zu hören. Jörg Beer alias SLUR-ONEMANBAND spielt mit Slidegitarre, Bassdrum, Snare, Drumbox und Mikrofon dirty Trashblues-Countrypunk und Slideguitarrock.

Der Eintritt ist frei.

Eine Veranstaltung der Musikbibliothek Mannheim, Informationen erhalten Sie vor Ort oder telefonisch unter 0621/293-8900.

Stadt Mannheim


„Bib-Tour“: Gebärdensprachbegleitete Führung durch die Zentralbibliothek

Die Zentralbibliothek im Stadthaus N1 lädt erstmals zu einer gebärdensprachbegleiteten Bib-Tour am Freitag, den 01. Dezember, 17 Uhr ein.

Es werden die konventionellen und elektronischen Angebote der Zentralbibliothek vorgestellt und erklärt. Die gesamte Führung wird von einer Mitarbeiterin der Bibliothek simultan in die deutsche Gebärdensprache übersetzt.

Treffpunkt: Zeitschriftenbereich im 1. Obergeschoss des Stadthauses, N1

Die Teilnahme ist kostenlos und ohne Voranmeldung möglich.

Stadt Mannheim


Schillerpreis 2018 wird an Schriftsteller Uwe Timm verliehen

Der Schillerpreis 2018 der Stadt Mannheim wird an den Schriftsteller Uwe Timm verliehen. Das hat der Gemeinderat am 21. November in nichtöffentlicher Sitzung beschlossen und folgt damit dem Vorschlag des Preisgerichts sowie des Kulturausschusses. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert und wird im Frühjahr 2018 im Nationaltheater Mannheim verliehen.

„Wie kein anderer hat Uwe Timm bundesrepublikanische Geschichte in Geschichten verwandelt, in denen sich politische Wachsamkeit mit Poesie, die minutiöse Schilderung von Alltagserfahrung mit essayistischer Brillanz und der unbestechliche Blick auf heimische Lebenswelten mit einem generösen europäischen Intellekt verbinden“, begründet das Preisgericht die Wahl. Seine Mitglieder hatten im Oktober unter Vorsitz von Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz über die Vergabe des Schillerpreises 2018 beraten. Die Juroren Prof. Dr. Joseph Vogl, Luzia Braun und Denis Scheck, Kulturbürgermeister Michael Grötsch und Kulturamtsleiterin Sabine Schirra sowie jeweils ein Vertreter der Fraktionen des Gemeinderates gehören ebenfalls dem Preisgericht an.

„Timms Werk ist geprägt von der Auseinandersetzung mit der deutschen Kriegs- und Nachkriegsgeschichte, dem Adenauer-Deutschland der 1950er Jahre und der Studentenbewegung der 1960er Jahre. Dabei gelingt es ihm, nicht zuletzt durch einen autobiographischen Zugang, eine Brücke über die Epochen zu schlagen. Daneben ist er auch als Jugendautor einem breiten Publikum bekannt und feierte große Erfolge. Sein künstlerisches Schaffen und die gesellschaftliche Wirkung möchten wir mit dem renommiertesten Kulturpreis der Stadt Mannheim auszeichnen“, so Oberbürgermeister Dr. Kurz. Dem schließt sich Kulturbürgermeister Grötsch an: „Timms Werk gehört zum Kulturgut unseres Landes. Das möchten wir mit der Verleihung des Schillerpreises würdigen.“

Leben und Werk Uwe Timms

Wie man Biographie als Kontrafaktur zur Geschichte erzählt, wie man sich engagiert, ohne dem Zeitgeist hinterher zu laufen, wie man aus Vorgefundenem große Kunst macht – all das wird im Werk des Erzählers Uwe Timm erfahrbar. Mit Romanen und Erzählungen wie „Morenga“, „Rot“ oder „Halbschatten“ hat der 1940 in Hamburg geborene Timm seit 1974 ein breites Publikum gefunden.

Die Leserherzen erobert hat er mit seiner Novelle „Die Entdeckung der Currywurst“ sowie mit seinem Kinderbuch „Rennschwein Rudi Rüssel“. Autobiographisch erzählt Timm in seinem 2003 erschienenen Buch „Am Beispiel meines Bruders“ wie sein älterer Bruder als Mitglied der Waffen-SS im Zweiten Weltkrieg starb und die Familie mit diesem Verlust umging. Autobiographisch grundiert ist auch „Der Freund und der Fremde“, in dem Timm seine Freundschaft zu Benno Ohnesorg thematisiert. Gemeinsam holten die Freunde auf dem Braunschweig-Kolleg das Abitur nach und gaben die Literaturzeitschrift „teils-teils“ heraus. In der ersten und einzigen Ausgabe sind Timms erste Gedichte erschienen.

Kürzlich erschien Timms neuester Roman „Ikarien“, in dem er vom Kriegsende 1945 und dem geistigen Wegbereiter des nationalsozialistischen Rassewahns erzählt.

Über den Schillerpreis

Mit dem Schillerpreis der Stadt Mannheim werden Persönlichkeiten geehrt, die durch ihr Schaffen zur kulturellen Entwicklung in hervorragender Weise beigetragen haben. Der Preis wurde 1954 anlässlich des 175. Jubiläums des Nationaltheaters gestiftet und erinnert an das Wirken des Dramatikers, dessen „Räuber“ 1792 in Mannheim uraufgeführt wurden. Der Schillerpreis der Stadt Mannheim ist mit 10.000 Euro dotiert und wird alle zwei Jahre vergeben.

Stadt Mannheim


Weihnachtskarten gestalten in der Stadtteilbibliothek Neckarau

Rechtzeitig vor Weihnachten lädt der Freundeskreis der Wilhelm-Wundt-Bücherei zum Basteln von Weihnachtskarten am

Mittwoch, den 29.11.2017, 16.00-17.30 Uhr
 
in die Zweigstelle Neckarau, Heinrich-Heine-Straße 2 ein.

Unter der Anleitung der 1.Vorsitzenden des Freundeskreises, Frau Karin K. Seifried, können Weihnachtskarten nach eigenen Vorstellungen aus buntem Papier, mit Goldstiften und ausgestanzten Sternen kreiert werden. Bitte Schere und Klebstoff mitbringen. Es entstehen Materialkosten.

Stadt Mannheim


Mannheim bei der Jahreskonferenz des europäischen Städtenetzwerkes EUROCITIES
EUROCITIES ist das bedeutendste europäische Städtenetzwerk, in dem 135 der größten Städte Europas vertreten sind.

Sie repräsentieren mehr als 130 Millionen Einwohner. Vom 15.-17. November fand in der slowenischen Hauptstadt Ljubljana die Jahreskonferenz des Städtenetzwerks EUROCITIES statt. Für die Stadt Mannheim waren der Erste Bürgermeister Christian Specht sowie Bürgermeisterin Felicitas Kubala bei der Konferenz dabei.

Bürgermeisterin Felicitas Kubala stellt die EU Urban Agenda in der Arbeitsgruppe "Water" des Umweltformus vor.

„Als Sprachrohr, das gebündelt die kommunalen Interessen in europäische Entscheidungsprozesse einbringt, ist es für Mannheim nicht nur eine exzellente Möglichkeit der internationalen Vernetzung, sondern ermöglicht uns einen direkten Zugang zu europäischen Entscheidungsträgern“, erklärt Specht die Notwendigkeit der städtischen Einbindung. Im Besonderen setzte er sich im Rahmen der Konferenz dafür ein, die EU Urban Agenda, mit der die Europäische Kommission die Zusammenarbeit mit Städten stärken möchte, konkreter zu gestalten und schneller voranzutreiben. Die EU Kommissarin für Verkehr, Violetta Bulc, referierte über aktuelle Themen der europäischen Verkehrspolitik, wie zum Beispiel Fahrverbote und Co2 Reduzierung in Städten und hob hervor, dass „wir im Gespräch einen großen Fortschritt bei der Finanzierung von Elektrobussen erzielen konnten“. Diesbezüglich bot sie EUROCITIES einen weiteren Austausch in Brüssel an, den Erster Bürgermeister Specht als stellvertretender Vorsitzender des Mobility Forums vorbereiten wird.

v.l.: Erster Bürgermeister Christian Specht, EUROCITIES Secretary General Anna-Lisa Boni, EUROCITIES Präsident Daniel Termont (Bürgermeister der Stadt Gent)

Mit dem Konferenzthema „Circular Economy“ lag der diesjährige Schwerpunkt auf der Rolle von Städten zur Stärkung nachhaltiger Wirtschaftsmodelle und Kreislaufsysteme, die aufgrund eines steigenden Ressourcenverbrauchs nicht nur notwendig sind, sondern zeitgleich neue Geschäfts- und Einkommensmöglichkeiten bieten. So betont Umweltbürgermeisterin Kubala: „Unser gegenwärtiger Verbrauch übertrifft bei weitem, was unsere natürlichen Ressourcensysteme produzieren können, das ist nicht zukunftsfähig. Statt Abfall zu vermeiden, produzieren wir durch Konsumverhalten und Lebensstil mehr, als wir wiederverwenden oder recyceln und dies hat spürbare Konsequenzen für unsere Umwelt und unser Klima - auch Mannheim steht diesbezüglich vor enormen Herausforderungen.“ Mit neuen Konzepten könnten Städte eine entscheidende Rolle bei der Stimulierung von Verhaltensänderungen spielen und somit zur Verbesserung der Lebensqualität in Städten beitragen. Auch Christian Hübel, Referatsleiter Strategische Steuerung, nahm an den Gesprächen teil. Er koordiniert derzeit den Leitbildprozess der Stadt Mannheim, mit dem neue städtische Ziele im Einklang mit den UN Nachhaltigkeitszielen entwickelt werden. „Als Beschaffer von Waren und Dienstleistungen können wir zirkuläre Entscheidungen forcieren und lokale Partnerschaften mit Unternehmen aufbauen, die sich auf zirkuläre Produktionsmodelle zubewegen. Städte können somit entscheidend dazu beitragen, das UN-Ziel der nachhaltigen Entwicklung zu erreichen und damit den weiteren Zielen, wie der Bekämpfung von Armut sowie Klimawandel, näherzukommen“, so Hübel.

Die Ergebnisse der Konferenz fließen anschließend in die stadtinterne EUROCITIES-Arbeitsgruppe ein, mit der europapolitische Entwicklungen und Fördermöglichkeiten direkt in den jeweiligen Fachbereichen bearbeitet werden.

Stadt Mannheim


Kaum ist das Oktoberfest vorüber, da lockt die Platzhirsch-Alm

von Daniel Kemmerich

Mannheim - Arno Kiegele bietet, ab dem 25. November, seinen Gästen zünftige Hüttenabende auf der Platzhirsch Alm.

Im Garten des Restaurant Lindbergh am City Airport Mannheim ist eine original Alpenländische Berghütte aufgebaut.

Bis zum 21. Februar bietet die Platzhirsch-Alm das optimale Ambiente für urgemütliche Winter- oder Weihnachtsfeiern, Firmenevents oder private Geburtstagsparties für bis zu 130 Personen.

2.800 Besucher im ersten, 4.200 im zweiten Jahr – diese Bilanz kann sich sehen lassen.

Bei zünftigen Schmankerl wie Brez ́n, Entenkeule, Birnen-Rotkohl oder Haxen kommt auch das leibliche Wohl nicht zu kurz.

Die Hütte „brennt“ im kommenden Winter vor Weihnachten und nach Silvester jeweils von Mo- Sa von 18 - 24 Uhr – und das an insgesamt 48 Abenden.

Der Vorverkauf startete bereits am 1 August und somit gilt es schnell zu sein möchte man noch einen der begehrten Tische ergattern.

Infos und Buchung unter www.platzhirsch-alm.de.

Fotogalerie zur Eröffnung:


Das Freundschaftskarussell dreht sich weiter:

„Bibi & Tina – DIE GROSSE SHOW“ setzt Arena-Tour 2017/2018 fort

Mannheim - Bereits über 100.000 Kinder und Eltern strömten zum Anfang des Jahres in Deutschlands Konzertarenen, um für einen Abend in die bunte Welt der beiden besten Freundinnen Bibi & Tina einzutauchen. Aus der Hörspiel- und Kinohexe ist nun eine singende Muscialhexe geworden: „Bibi & Tina – DIE GROSSE SHOW“ ist eine neue Musical-Produktion aus dem Hause der Semmel Concerts Entertainment GmbH mit allen Hits aus den gleichnamigen Original Kinofilmen von Detlev Buck. Aufgrund der riesigen Nachfrage wird die Tournee Ende 2017 fortgesetzt. Ab dem 27. Dezember 2017 ist „Bibi & Tina – DIE GROSSE SHOW“ wieder in 13 deutschen Städten live zu erleben.

Seit über 25 Jahren hält der Kultstatus um die Titelheldinnen Bibi & Tina nun schon an: Kassetten, Bücher, Kinofilme und mehrfach ausgezeichnete Soundtracks begeistern seit mittlerweile einem Vierteljahrhundert ein Millionenpublikum. Gekrönt wird diese Erfolgsgeschichte nun mit dem zweistündigen Live-Musical, in dem die ewig dreizehnjährigen Mädchen Bibi Blocksberg und ihre beste Freundin Tina Martin ein musikalisches Abenteuer bestehen müssen. Ihre Freunde Alex, Holger und Sophie sowie die treuen Weggefährten um Frau Martin, Graf Falko von Falkenstein und dem schillernden und wandlungsfähigen Hans Kakmann dürfen natürlich auch nicht fehlen.

„Unsere Show ist ein Erlebnis zwischen Kindergeburtstag und Sommerferien. Für viele Kids wird es wahrscheinlich die erste Show ihres Lebens in einer großen Arena sein. Ein Spektakel, bei dem alle gemeinsam singen, tanzen und sich in den Armen liegen“, erzählen die Produzenten Peter Plate und Ulf Leo Sommer. Gemeinsam mit Daniel Faust sind sie als Kreativteam für die Produktion der Bibi & Tina Songs verantwortlich. Als eines der erfolgreichsten Musikproduzenten-Teams komponierten, texteten und produzierten sie alle Songs aus den Bibi & Tina Kinofilmen.

Das Ensemble, bestehend aus Darstellern, Tänzern und Musikern, präsentiert die beliebtesten „Bibi & Tina“-Hits aus den vier gefeierten Kinofilmen und den dazu gehörenden Erfolgs-Soundtracks. Darunter sind selbstverständlich alle Hit-Perlen wie „No Risk, No Fun“, „Mädchen gegen Jungs“ und „Up, up, up (Nobody‘s perfect)“. Holgers „Mädchen auf dem Pferd“, „Funky Monkey“, Sophias „Ordinary Girl“ und die Kakmann-Songs werden ebenfalls nicht fehlen. Alle beliebten Charaktere müssen in dem Stück, indem Freundschaft, Ehrgeiz, Zusammenhalt und Gemeinschaft an vorderster Stelle stehen, einige Herausforderungen überwinden. Und natürlich wird auch gehext. Denn ganz ohne „Hex! Hex!“ geht es selbst bei einem solchen Popkonzert nicht.

Ende 2016 tourte “Bibi & Tina – DIE GROSSE SHOW” erstmalig durch Deutschlands Konzertarenen. Mehrfach ausverkaufte Häuser, darunter über 11.000 Zuschauer in der gleich zweimal bis auf den letzten Platz gefüllten Mercedes-Benz Arena - bestärken den „richtigen Riecher“ der Produzenten Peter Plate und Ulf Leo Sommer. Produzent und Hexenmeister Peter Plate über die Fortsetzung in diesem Jahr: „Ohne die gesamte Crew sowie die Leidenschaft, die wir alle miteinander teilen, hätten wir dieses Mammut-Projekt nie stemmen können! Wir freuen uns schon sehr auf unsere Folge-Tournee.“

Das Live-Spektakel zu den Original Kinofilmen
Bibi & Tina – DIE GROSSE SHOW  
präsentiert von Peter Plate und Ulf Leo Sommer
13.01.2018 Mannheim SAP Arena

Tickets gibt es an allen bekannten Vorverkaufsstellen, sowie im Internet unter www.eventim.de, www.semmel.de und www.bibiundtina-show.de

Bibi & Tina – DIE GROSSE SHOW auf Facebook: https://www.facebook.com/BibiundTina.DieShow/

Weitere Infos und Inhalte in unserem Online-Magazin unter www.entertainmag.de

Text: Semmel Concerts Entertainment GmbH Foto: Kai Heimberg


Weihnachtsmarkt startet mit viel Musik

Eröffnung des Mannheimer Weihnachtsmarkts am Wasserturm ist am 29. November

Mannheim - Am Mittwoch vor dem ersten Advent, am 29. November, beginnt der Mannheimer Weihnachtsmarkt. Ab 11 Uhr sind die rund 200 Hütten am Wasserturm geöffnet.

Die Karussells drehen sich, und weihnachtliche Düfte machen Appetit auf süße und herzhafte Leckereien. Offiziell eröffnet wird der Mannheimer Weihnachtsmarkt am Wasserturm dann um 18 Uhr an der Bühne.

Mit festlichen Bläserklängen stimmt der Posaunenchor der Auferstehungskirche Mannheim unter der Leitung von Sonja Nemet auf die kommenden Wochen ein. Besinnliche Worte zum Advent richtet Pastor Tobias Dietze im Namen der Stadtteilökumene Oststadt/ Schwetzingerstadt an die Besucherinnen und Besucher.

Im Anschluss eröffnet Bürgermeister Michael Grötsch offiziell den 46. Mannheimer Weihnachtsmarkt.

Gemütlich ausklingen lassen kann man den Abend bei melodischen Songs und internationalen Weihnachtsliedern mit Samira Faller und ihrer Band „Wer ist eigentlich Paul?“.

Der Mannheimer Weihnachtsmarkt am Wasserturm bietet ein vielseitiges Angebot an Weihnachtsdekorationen, Kunsthandwerk aus aller Welt, Geschenkideen sowie süßen und deftigen Leckereien. Für die Kinder stehen zwei Karussells, ein Kinderriesenrad und eine Kindereisenbahn bereit. Am Sonderstand „Informieren und Helfen“ verkaufen Ehrenamtliche im täglichen Wechsel Selbstgemachtes zugunsten sozialer Projekte.

Info:

29.11. – 23.12.2017

Mannheimer Weihnachtsmarkt am Wasserturm
Täglich 11 Uhr bis 21 Uhr

Mannheimer Weihnachtsmarkt GmbH
Tel. 0621 42509-0
www.weihnachtsmarkt-mannheim.de

MWG - Mannheimer Weihnachtsmarkt GmbH


Jubiläumstagung „15 Jahre BAMMS“ in der Musikschule Mannheim

„Musiktherapie ermöglicht Teilhabe für alle Menschen“

Vor 15 Jahren war es, als der Bundesweite Arbeitskreis Musiktherapie an Musikschulen – kurz: BAMMS – in Mannheim ins Leben gerufen wurde. Damals eine veritable Pionierleistung, ist die Musiktherapie heute als Fach anerkannt und als kompetenter Partner gefragt, wenn es um das Ziel der Selbstverständlichkeit von Inklusion an Musikschulen geht. „Mithilfe verschiedenster Instrumente hilft die Therapie Menschen mit körperlichen und seelischen Beeinträchtigungen dabei, dass sie wieder Struktur und Sicherheit in ihrem Leben bekommen“, erläuterte Dr. Ulrike Freundlieb in ihrem Grußwort zur Jubiläumstagung „15 Jahre BAMMS“ in der städtischen Musikschule Mannheim. „Das hat sehr viel auch mit Selbstbewusstsein zu tun, mit individueller Leistungsfähigkeit und mit der Akzeptanz, in einer Gemeinschaft seinen eigenständigen Part zu finden“ – dies sei ein Kernelement der Musiktherapie, so die Bildungsbürgermeisterin.

Zu diesem Jubiläum sei „ein wunderbares Programm“ aufgelegt worden, dass den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die ganze Fülle der Kooperationen und musiktherapeutischen Angeboten vor Augen führe und von allgemeinen Angeboten bis zur zentralen Erstaufnahme von Flüchtlingen reiche: „Alles von A bis Z unserer Lebenswelt“, so die Dezernentin. Fachvorträge, Fallbeispiele und die Präsentation von Ergebnissen einer Bachelorarbeit zum Thema „Berufsfeldanalyse Musiktherapie“ rundeten die Tagung ab, bei der zudem zurückgeblickt, die aktuelle Situation beleuchtet und ebenso in die Zukunft geschaut werde. Zum Abschluss standen überdies ein Fest mit Fingerfood und Musik der inklusiven Band Gilanika aus Waghäusel sowie der Mannheimer Seniorenband „Barock‘n‘Roll“ auf dem Programm.

An der Mannheimer Musikschule gebe es die Musiktherapie seit 1972, berichte Dr. Freundlieb. „Wir stellen 40 Einzeltherapieplätze bereit und durch die außerordentlich erfolgreiche Kooperation mit den Mannheimer Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren kommen nochmal 200 Kinder und Jugendliche dazu, die wir sehr eng mit unserem Angebot begleiten.“ Dies decke sich hervorragend mit den erklärten Zielen der Stadt in Hinblick auf Inklusion, Teilhabegerechtigkeit, Toleranz und Vielfalt. Neben der „Mannheimer Erklärung“ verwies die Bildungsbürgermeisterin auch auf die „Potsdamer Erklärung von 2014“: Der Verband deutscher Musikschulen (VdM) vertrete diese Leitlinie einer inklusiven Gesellschaft, wie sie seit der Ratifizierung der UN-Konvention für Rechte von Menschen mit Behinderung im Jahre 2009 umzusetzen sei. Die Stadt Mannheim setze diese Idee „in ganz verschiedenen Schritten, an vielen Stellen und hochvernetzt" um. „Für die öffentlichen Musikschulen bedeutet das konkret den Einstieg in einen inklusiven Prozess, der eine Teilhabe aller Menschen durch diskriminierungsfreie Angebote und angemessene Vorkehrungen ermöglicht“.

Die Dezernentin für Bildung, Jugend und Gesundheit dankte auch den Organisatorinnen der Tagung, dem BAMMS-Team aus Marjolein Kok, Leiterin des Bereichs Musiktherapie an der Mannheimer Musikschule und Mitbegründerin des Arbeitskreises, Karin Holzwarth und Julia Hoffmann (beide aus Hamburg), Cordula Reiner-Wormit (Waghäusel) und Christin Matthes (Berlin-Kleinmachnow).

Marjolein Kok, die den Fachbereich seit 1991 leitet, rekapitulierte, wie sie im Jahr 2000 ihre Hamburger Kollegin Gisela Peters kennenlernte und beide beschlossen, sich zusammenzutun und einen Arbeitskreis zu organisieren. 2002 sei dann mit 30 Teilnehmern in Mannheim der Bundesweite Arbeitskreis für Musiktherapie an Musikschulen gegründet worden. Im Jahre 2008 sei dieser offiziell als Förder- und Unterstützungsangebot in den Fächerkanon des VdM aufgenommen worden. „Mit der Musiktherapie öffnet sich eine Musikschule auch noch weiter für alle Menschen in einer Kommune“, sagte auch sie mit Blick auf die „Potsdamer Erklärung“.

„Wie schön ist es denn für Menschen, mit Musik anderen Menschen zu helfen, das innere Gleichgewicht zu finden“, hatte zuvor der neue Leiter der Mannheimer Musikschule, Bjoern Strangmann, zur Tagungseröffnung nach einer Bodypercussion-Einstimmung durch Musiktherapeut Thomas Meseck erklärt. „Der VdM ist stolz auf Sie, auf die Musiktherapeutinnen und -therapeuten“, bekräftigte daneben Prof. Dr. Ulrich Rademacher, Bundesvorsitzender des Verbandes deutscher Musikschulen, bei seiner Ansprache an das Auditorium. „Heute wird bilanziert, heute wird reflektiert - aber bitte auch gefeiert! Sie haben es verdient“, schloss Prof. Rademacher.

Stadt Mannheim


Mannheimer Sirenennetz: Abnahme der letzten Sirenen

53 Sirenen wurden auf Dächern installiert, 12 auf Masten.

65 Sirenen können künftig die Bevölkerung im gesamten Mannheimer Stadtgebiet vor Gefahren warnen. Am Dienstag wurden im Rahmen der Bauabnahme die letzten beiden Warnanlagen getestet.

„Nach den erfolgreichen Tests ist das gesamte Mannheimer Sirenennetz nun abgenommen und betriebsbereit“, erklärt Erster Bürgermeister und Sicherheitsdezernent Christian Specht. „Damit können wir die Bürgerinnen und Bürger künftig bei Großbränden, Naturkatastrophen oder Unfällen schnellstmöglich, sehr zielgenau und vor allem ohne sprachliche Barriere direkt warnen.“

Insgesamt 53 und damit die meisten Sirenen wurden auf Dächern von Firmen, Schulen oder Wohnhäusern montiert. Für zwölf Anlagen wurden spezielle Masten errichtet. „Der Aufbau der Sirenen war eine ziemliche Herausforderung“, berichtet Andrea Bunz von der Mannheimer Feuerwehrabteilung Katastrophenschutz, die die Installation des Sirenennetzes federführend betreut hat. „Keiner der Standorte ist gleich, jeder einzelne hatte seine Besonderheit und musste individuell geplant und nach Rücksprachen mit den Eigentümern der Gebäude oder Gelände aufgebaut werden.“

Erster Bürgermeister christian Specht begleitet gemeinsam mit Feuerwehr-Amtsleiter Karlheinz Gremm und Projektleiterin Andrea Bunz von der Feuerwehr-Abteilung Katastrophenschutz die Abnahme de Sirene am Maimarktgelände.

„Für ihre Bereitschaft und ihr Mitwirken danken wir allen Eigentümern. Sie leisten einen wichtigen Beitrag für den Schutz unserer Bevölkerung“, so Specht. „Unser besonderer Dank gilt vor allem auch den Firmen, die sich mit Spendengeldern in Höhe von 400.000 Euro an diesem für die Sicherheit der Stadt Mannheim so wichtigen Projekt beteiligt haben.“
Namentlich handelt es sich bei den Spendern um die Firmen BASF SE, Bunge Deutschland GmbH & Mannheim Bio Fuel GmbH, Fuchs-Schmierstoffe, Grosskraftwerk Mannheim AG, Lehnkering GmbH, Logwin Solutions Deutschland GmbH, Rhein Chemie Rheinau GmbH, Roche Diagnostics GmbH, und Terminals Mannheim GmbH.
Die Gesamtkosten für das Sirenennetz belaufen sich auf 1,35 Millionen Euro.

„Unser Warnsystem besteht aus hochmodernen elektronischen Sirenen, in denen die neueste Technik verbaut ist“, beschreibt Specht die Raffinesse der Warnanlagen. „Zudem ist jede einzelne Warnanlage mit einem speziellen Rückmeldesystem ausgestattet, mithilfe dessen die Funktionstüchtigkeit jederzeit aus der neuen Leitstelle der Hauptfeuerwache kontrolliert wird. Damit sind wir bundesweit in einer Vorreiterrolle.“ Darüber hinaus sind alle Sirenen mit Akkus versorgt, so dass sie auch bei einem Stromausfall noch circa vier Wochen lang alarmbereit sind.
Sollte es künftig zu einem Sirenenalarm kommen, werden die Sirenen im betroffenen Gebiet circa eine Minute lang heulen. Der Ton schwellt dabei immer wieder auf und ab, direkt am Sirenenkopf beträgt die Lautstärke 148 Dezibel. Das ist in etwa so laut wie ein startendes Düsenflugzeug.
Zeitgleich wird es bei einem Sirenenalarm immer auch einen Warnhinweis über die Warn-App KATWARN geben. Aktuell werden damit in Mannheim rund 52.000 Nutzer erreicht. Die App kann kostenlos auf dem Smartphone installiert werden.

Stadtweiter Probealarm der Sirenen

"Nach den heutigen Abnahmen sind alle 65 Sirenen im gesamten Mannheimer Stadtgebiet betriebsbereit", so Erster Bürgermeister und Sicherheitsdezernent Christian Specht.

Am Freitag, 24. November, wird um 17.15 Uhr ein erster stadtweiter Probealarm als Funktionstest des neuen Sirenennetzes durchgeführt. „Wir bitten bei diesem Probealarm um tatkräftige Unterstützung aus der Bevölkerung“, fordert der Sicherheitsdezernent alle Personen auf, die sich zu dieser Uhrzeit in Mannheim aufhalten. „Mit diesem Probealarm wechseln wir von der Theorie in die Praxis: Wir brauchen so viele Rückmeldungen wie möglich, ob und wie gut man die Sirenen im Echtbetrieb hören kann, und zwar in jedem einzelnen Stadtgebiet. Je mehr Bürgerinnen und Bürger uns Rückmeldung geben, desto besser können wir anschließend erkennen, wo die Warnung im Ernstfall optimal funktioniert und wo wir gegebenenfalls noch nachsteuern müssen.“

Die Rückmeldung erfolgt im Anschluss an den Probealarm wahlweise über einen der folgenden Kanäle:

  • eine Maske, die über www.mannheim.de abrufbar sein wird
  • per E-Mail an: sirene@mannheim.de
  • telefonisch unter: 0621 / 293 6370

Stadt Mannheim


Neue Erkenntnisse zur PFC-Belastung im Mannheimer Norden

Im Jahr 2015 wurde bekannt, dass im Mannheimer Norden Ackerflächen mit per- und polyfluorierten Chemikalien (PFC) belastet sind.

Seit Kenntnis über die PFC-Belastung hat der Fachbereich Grünflächen und Umwelt für rund 317 Hektar Fläche Bodenproben in Auftrag gegeben. Auch 56 Beregnungsbrunnen in dem betroffenen Gebiet und das Grundwasser wurden beprobt. In diesem Jahr wurden auf einem Teil der Ackerflächen weitere Proben genommen. Die Ergebnisse dieser jüngsten Bodenproben liegen nun vor.

Ergebnisse der Untersuchungen

Insgesamt stellt sich der aktuelle Stand wie folgt dar:

Von den 317 Hektar untersuchten Flächen sind rund 244 Hektar als belastet einzustufen. Spuren von PFC lassen sich auf nahezu allen Flächen nachweisen. Von den 56 Beregnungsbrunnen sind 16 als belastet (Quotientensumme größer 1) einzustufen. In zwei Brunnen konnten keine PFC-Spuren nachgewiesen werden. In den übrigen 38 Brunnen wurde PFC nachgewiesen (Quotientensumme kleiner 1). Aufgrund der Ergebnisse hat die Landwirtschaftsverwaltung mit den Landwirtinnen und Landwirten verbindliche Regelungen für die Bewässerung mit belastetem Brunnenwasser vereinbart.

Bei einer Quotientensumme kleiner oder gleich 1 ist nicht von einer schädlichen Veränderung des Wassers auszugehen. Eine Quotientensumme größer 1 bedeutet nicht automatisch eine Gefährdung für betroffene Schutzgüter, sondern dient als Schwellenwert, ab dem die Bodenschutzbehörden nähere Untersuchungen anstellen muss.

Die aktuellen Untersuchungen zeigen eine wesentlich größere Flächenbelastung als nach den bisherigen Befunden zu vermuten war. Der Verdacht, dass nur Flächen betroffen sind, die zwischen 2006 und 2008 mit entsprechendem Kompost behandelt wurden, hat sich nicht bestätigt. Die Belastung erstreckt sich auch auf Flächen, auf denen nach 2008 Kompost ausgebracht wurde, der vermutlich mit Papierschlämmen vermischt war. Somit sind nun erweiterte Untersuchungen erforderlich.

Die landwirtschaftliche Nutzung aller bisher untersuchten Flächen ist weiterhin möglich. Die Landwirtinnen und Landwirte im betroffenen Gebiet werden in mehreren Veranstaltungen mit Vertretern des Regierungspräsidiums, der Landwirtschaftsverwaltung und der Lebensmittelüberwachung über die Untersuchungsergebnisse und die Bewirtschaftungsrichtlinien informiert.
Die Bodenproben und deren Bewertung erfolgten durch das Ingenieurbüro Arcadis aus Karlsruhe im Auftrag der Stadt Mannheim.

Vor-Ernte-Monitoring

Im Rahmen eines vom Ministerium für Ländlichen Raum finanzierten Projektes führt das Amt für Landwirtschaft und Naturschutz Sinsheim seit 2015 ein so genanntes Vor-Ernte-Monitoring durch. Im Rahmen dieses Monitorings werden Erzeugnisse von den mit PFC belasteten Ackerflächen rechtzeitig vor der Ernte geprüft. Das Landwirtschaftliche Technologiezentrum Augustenberg (LTZ) untersucht die Pflanzenproben auf ihre Gehalte an verschiedenen PFC-Verbindungen. Liegen die Ergebnisse über den vom Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz festgelegten Beurteilungswerten, darf das Erzeugnis nicht als Lebensmittel vermarktet werden. Beim diesjährigen Vor-Ernte-Monitoring konnte man bei zwei der untersuchten Pflanzenproben einzelne Werte oberhalb der Beurteilungswerte feststellen, daher konnten die Produkte nicht als Nahrungsmittel vermarktet werden.

Das Vor-Ernte-Monitoring der Landwirtschaftsverwaltung in Sinsheim soll auch künftig fortgeführt werden.

Grundwasser

Im Vergleich zu den Untersuchungen aus 2015 und 2016 zeigt sich eine Verschlechterung der Grundwasserbeschaffenheit. Der Anstieg der Werte kann auf eine insgesamt ansteigende Grundwasserverunreinigung oder auf jahreszeitliche Einflüsse mit schwankenden Schadstoffeinträgen hindeuten. Die Stadt Mannheim hat ein Abstimmungsgespräch mit dem Beregnungsverband Sandhofen, der Gesundheits- und der Landwirtschaftsverwaltung initiiert, um auszuloten, wie die Bewässerung langfristig sichergestellt werden kann.

Trinkwasser

Die MVV fördert im Untersuchungsgebiet kein Trinkwasser. Dennoch überwacht sie weiterhin hinsichtlich PFC. Bisher gab es keine Auffälligkeiten.

Weitere Schritte

Die zuständigen Verwaltungsstellen beraten im Rahmen der Sitzung der Altlasten-Bewertungskommission des Landes Baden-Württemberg am 15. November 2017 zusammen mit dem Regierungspräsidium Karlsruhe und der Landwirtschaftsverwaltung welche weiteren Maßnahmen erfolgen müssen.

Der Fachbereich Grünflächen und Umwelt ist als Untere Bodenschutzbehörde der Stadt Mannheim unmittelbar für die belasteten Flächen zuständig und befindet sich in engem Kontakt mit dem Umweltministerium und dem Regierungspräsidium und nimmt an den regelmäßigen Arbeitsgruppensitzungen zur PFC-Schadstoffsituation teil. Die Staatsanwaltschaft Mannheim wird ebenfalls regelmäßig über den Sachstand informiert und ermittelt weiterhin gegen Unbekannt.

PFC sind künstlich hergestellte Stoffe, die wegen ihrer wasser-, schmutz- und fettabweisenden Eigenschaften als Imprägniermittel für Outdoorbekleidung verwendet werden, sowie beispielsweise auch für schmutzabweisende Polstermöbel oder antihaftbeschichtetes Kochgeschirr.

Stadt Mannheim


Unterwegs in Sachen Klimaschutz

Bürgermeisterin Felicitas Kubala empfängt chinesische Delegation der Deutschen Energie-Agentur und nimmt an der UN-Klimakonferenz in Bonn teil

Am Freitag empfing Umweltbürgermeisterin Felicitas Kubala eine chinesische Delegation der Deutschen Energie-Agentur (dena) in Mannheim. Im Rahmen des Projekts „Eco-Cities in China“ wurden in China 12 Pilotstädte ausgewählt, die durch ein Maßnahmenpaket in energieeffiziente Eco-Cities verwandelt werden und anderen Städten als Vorbild dienen sollen. Die grünen Technologien deutscher Unternehmen sollen so demonstriert, evaluiert und weiterentwickelt werden. Bürgermeisterin Felicitas Kubala informierte sich unter anderem über die Wechselbeziehung zwischen China und deutschen Unternehmen: deutschen Unternehmen könnte der Zugang zum chinesischen Markt erleichtert werden, während China vom deutschen Know-how profitiert. Elektromobilität, Energetische Sanierung und Nachhaltiges Wassermanagement waren weitere Themen.

UN-Klimakonferenz in Bonn

Im Anschluss reiste Bürgermeisterin Felicitas Kubala weiter nach Bonn zur UN-Klimakonferenz (COP23). Dort nahm sie am 12. November am “Climate Summit for Local and Regional Leaders” teil. Ziel dieses Treffens der Bürgermeisterinnen und Bürgermeister ist die Stärkung der lokalen und regionalen Ebene im Kampf gegen den Klimawandel. „Das Engagement der Städte sichtbar zu machen, ist auch unsere Strategie unter dem Motto MANNHEIM AUF KLIMAKURS“, bekräftigte Kubala das Motto der Veranstaltung. Gestern folgte Bürgermeisterin Felicitas Kubala der Einladung in den Deutschen Pavillon zur Diskussion beim Deutsch-Chinesischen Forum mit Bundesumweltministerin Barbara Hendricks. Auf der Paneldiskussion berichtete sie über die besten deutschen Ideen zum Klimaschutz und betonte dabei: „Es ist wichtig, dass sich die Städte gegenseitig unterstützen und aus den Städtepartnerschaften voneinander lernen und profitieren.“ Bürgermeisterin Kubala, Deputy Secretary General Chen Pengfei und Vice Chairman Yue Weiping aus der Partnerstadt Zhenjiang nutzten die Gelegenheit am Rande der Podiumsgespräche zu einem Austausch zur Fortführung der Klimapartnerschaft beider Städte mit ganz konkreten Projekten.

Stadt Mannheim

13. Kurzfilmfestival GIRLS GO MOVIE: And the winners are!

GIRLS GO MOVIE: And the winners are!

Auch in diesem Jahr ließen sich rund 400 Besucherinnen und Besucher im CinemaxX Mannheim von den Geschichten junger Frauen und Mädchen inspirieren. Zum 13. Mal faszinierte das Kurzfilmfestival GIRLS GO MOVIE durch seine kreativen Filmeinreichungen, spannenden Filmtalks, die Veranstaltungsreihe FOCUS YOUR JOB zu Berufen in Medien und Film und durch die feierliche Preisverleihung.

Das Kurzfilmfestival GIRLS GO MOVIE ist mittlerweile eine etablierte Plattform für junge Filmemacherinnen der Region. Es bietet Anfängerinnen die Möglichkeit, sich filmisch auszuprobieren und ist zugleich eine Chance für professionelle Newcomerinnen, ihre Werke einem großen Publikum auf der Leinwand zu präsentieren. Am 11. und 12. November gab es wieder die Gelegenheit, die beeindruckenden Ergebnisse der Filmarbeit zu sehen. „Mit GIRLS GO MOVIE hat sich in Mannheim im Rahmen der kommunalen Jugendförderung ein deutschlandweit einzigartiges Projekt etabliert, das durch die Verbindung eines Festivals und der filmischen, künstlerischen sowie kulturellen Bildung und Qualifizierung auch nach 13 Jahren Vorbildcharakter besitzt“, freute sich Bürgermeisterin Dr. Ulrike Freundlieb bei der diesjährigen Preisverleihung.

Das Festival stand unter keinem Motto und so gaben die 46 Wettbewerbsbeiträge einen Einblick in die Themen, die Mädchen und junge Frauen bewegen. Neben gesellschaftspolitischen Themen, wie Flucht und dem Ankommen in einer neuen Gesellschaft und der Thematisierung ganz persönlicher Konflikte – sei es mit sich selbst, einer Gruppe oder dem Übersinnlichen –, zielten viele Einreichungen auf den Umgang mit den Kommunikationsmitteln unseres modernen Zeitalters ab. Eine SMS ist schnell verschickt. Aber welche Auswirkungen hat es, wenn Inhalte ohne den Klang der Stimme oder einen oft vielsagendem Blick geteilt werden? Es lässt sich erkennen, dass bereits sehr junge Teilnehmerinnen eine kritische Position einnehmen.

Erstmals in der Geschichte von GIRLS GO MOVIE überwogen die Einreichungen der älteren Teilnehmerinnen. Dies ist ein Ausdruck der Nachhaltigkeit dieses wundervollen Projekts. Denn GIRLS GO MOVIE-Teilnehmerinnen sind häufig Wiederholungstäterinnen.

Alle Mädchen und Frauen zwischen zwölf und 27 Jahren aus der Metropolregion Rhein-Neckar, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz waren aufgerufen, sich am Festival mit Beiträgen zu beteiligen, es wurden die Alterskategorien zwölf bis 17 Jahre und 18 bis 27 Jahre unterschieden. Das Beratungs- und Supportprogramm unterstützte die Teilnehmerinnen im Vorfeld. Wer wollte, konnte sich zudem mit seinem Filmkonzept für das Mentoringprogramm von GIRLS GO MOVIE bewerben und wurde durch Studentinnen der Filmakademie Baden-Württemberg bei dessen Realisierung unterstützt.

Während der Festival-Samstag ganz den Mädchen unter 18 Jahren gewidmet war, stellten am Sonntag die volljährigen Nachwuchs-Regisseurinnen ihr Können unter Beweis und präsentierten ihre Filme. In anschließenden Filmtalks gab es Gelegenheit, über die Filme zu diskutieren. Zur großen Preisverleihung kamen am Sonntagabend dann beide Gruppen wieder im CinemaxX zusammen.

Die Jury bestand in diesem Jahr aus Manja Ebert (Künstlerin, Berlin), Renate Pepper (Direktorin der Landeszentrale für Medien und Kommunikation Rheinland-Pfalz, Ludwigshafen) und Sophie Charlotte Rieger, bekannt als Filmlöwin (freie Journalistin, Filmkritikerin, Bloggerin, Berlin).

JURY-PREISE

Die Preisträgerinnen in der Kategorie der Zwölf- bis 17-Jährigen
 
Bester Film: Den Preis für den besten Film in der Kategorie der Zwölf- bis 17-Jährigen gewann Ella Knorz mit ihrem Episodenfilm über das Erwachsenwerden „Mala tanzt“. „Mit sensibler und großartiger Kameraführung wird der Weg eines Mädchens ins Erwachsenenalter filmisch dargestellt. Immer auf Augenhöhe der Protagonistin werden Szenen überzeugend in bewegte Bilder umgesetzt. Gute Schauspielerinnen in jedem Lebensalter, gute Regie“, so die Begründung der Jury.

Mutigster Film: Tiefgründig setzt sich der mutigste Film „She saved herself“ von Klara Trede mit den Themen Depression, Selbstabwertung und Selbstverletzung auseinander. Die Jury bewundert „nicht nur den Mut der Themenwahl, sondern auch die sensible Umsetzung, die tiefe Einblicke in die Erfahrungswelt der Protagonistin verleiht. Damit gelingt Klara Trede eine konstruktive und nicht zuletzt filmisch exzellent umgesetzte Auseinandersetzung, deren Fazit ein Empowerment darstellt“.

Bester Gruppenfilm: Über den Preis für den besten Gruppenfilm durften sich die Teilnehmerinnen des GIRLS GO MOVIE-Sommerferiencamps FILMPRODUKTION freuen. „Shutdown“ von Finia Dielschneider, Leona Ding, Sira Frechen, Lisa Klingert, Kristina Li, Marie Pfaff, Sophie Pfaff, Wiebke Stak, Josefine Wille und Olivia Zalewska zeigt uns, wie absurd moderne Kommunikation manchmal ist und wie abhängig wir uns von Technik machen. „Der Film steckt voller guter Ideen, ist auf eine humorvolle und durchaus selbstkritische Art erzählt. Tolle Kameraarbeit und Montage“, begründet die Jury.

Die Preisträgerinnen in der Kategorie der 18- bis 27-Jährigen

Bester Film: Der Preis für den besten Film in der Kategorie der 18- bis 27-Jährigen ging an Tanja Hurrles Film „Wunderland“. „Der Film nimmt uns mit auf eine Reise in eine farbenfrohe Welt á la Lewis Carrol. Wir begegnen Figuren, Situationen und Gesprächen, die etwas sonderbar sind. Oder sind sie es nicht?“, so die Jury. „Durch seine spielerische Art und Weise ist der Film eine gelungene Auseinandersetzung mit dem Thema der Erfüllung von gesellschaftlichen Normen. Besonders auffällig: Bei diesem Film ist nichts dem Zufall überlassen. Neben einem konsequenten Regiekonzept und der hervorragenden Schauspielführung fällt vor allem die kunstvolle Bildgestaltung auf, bei der Kameraführung, Setdesign, Kostüm und Farbgestaltung perfekt aufeinander abgestimmt sind.“

Mutigster Film: Anna-Shirin Wenz nutzt für ihren Film „Ich hab mich gesucht“ den Selfie-Modus ihres Handys und zeigt eindrucksvoll den Unterschied zwischen einer Selbstinszenierung und einer Selbstdokumentation. Die Jury zeichnet „nicht nur die gelungene Montage aus Bild, Musik und Text aus, sondern vor allem auch den Mut der Regisseurin, ihre Gedanken und Gefühle ungefiltert preiszugeben und damit eine zugleich verletzliche wie auch kraftvolle, kurzum eine komplexe und menschliche Identifikationsfigur für ihr Publikum zu schaffen“.

GIRLSJURY-PREISE: Die Girlsjury, bestehend aus Ruth Kupermann (18 Jahre/FSJ Kultur), Toyah Kaufmann (25 Jahre/Studium, Genderstudies) und Saskia April Kluge (24 Jahre/PR für Film & Filmfestivals), verlieh jeweils einen Preis in der Kategorie zwölf bis 17 Jahre und 18 bis 27 Jahre. Ausgezeichnet unter den jüngeren Teilnehmerinnen wurde ebenfalls Klara Trede mit ihrem Film „She saved herself“. Unter den 18- bis 27-Jährigen wurde die eindrucksvoll animierte Dokumentation „Zwischen den Fronten“ von Nora Johanna Brockamp ausgewählt. Vorgestellt wird hier die Geschichte eines Mannes auf der Flucht.

GIRLS-GO-MOVIE-TEAM-PREIS: Erstmals verlieh auch das Team von GIRLS GO MOVIE einen Preis. Ausgezeichnet wurde der melancholisch anmutende Experimentalfilm „Der Ausflug“ von Rahel Jung und Georgia Bauer. Eine filmische Interpretation des gleichnamigen Gedichts von Alfred Lichtenstein.

Insgesamt wurden Preisgelder in Höhe von 3350 Euro vergeben.

SONDERPREISE

Zudem wurden drei Sonderpreise verliehen: Der Preis der SRH-Hochschule Heidelberg ging an Mareike Bundschuh für ihren Film „Goodbyes“. Sie darf sich auf die Teilnahme an einem Modul des SRH-Studiengangs „Virtuelle Realitäten, Schwerpunkt Filminformatik“ freuen. Der Fernsehpreis, gestiftet vom Offenen Kanal Ludwigshafen und metropolregion.tv, ging an „Candles in the dark“ von Wiebke Stak, Malena Nicklis, Jana Ziegler und Lisa Fellhauer. Der Preis beinhaltet eine GoPro-Kamera. Erstmals verlieh auch der Zonta-Club Mannheim einen mit 500 Euro dotierten Preis: Ronja Hemm erhielt das Preisgeld für ihren Film „Schäuffela & Ayran“.

FOCUS YOUR JOB

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe FOCUS YOUR JOB trafen am Sonntagmittag in der Lounge interessierte Besucherinnen auf Fachfrauen aus der Medien- und Filmbranche, um sich in Zweiergesprächen über Ausbildungsberufe und Zukunftsperspektiven in der Branche auszutauschen.

„Mit GIRLS GO MOVIE ist Mannheim um ein kulturelles Highlight reicher. Das Festival vermittelt nicht nur die Themen einer jungen, kreativen Generation, sondern trägt mit der Selbstverständlichkeit der Macherinnen auch zu einem gendersensiblen und vielfältigen Umgang mit diesen bei“, stellt Karin Heinelt, Geschäftsführerin des Stadtjugendring Mannheim e.V. und eine der Gründerinnen des Projekts, mit großer Freude fest.

Umrahmt wurde die Preisverleihung durch Grußworte der Trägerinnen in Person von Bürgermeisterin Dr. Ulrike Freundlieb (Dezernat III, Jugend, Kinder, Bildung, Familie, Gesundheit) und Karin Heinelt (Geschäftsführerin des Stadtjugendrings Mannheim e.V.). Die Moderation der Preisverleihung übernahm Janina Klabes. Zwei prominente Schirmherrinnen haben sich GIRLS GO MOVIE zur Seite gestellt: Daniela Knapp, mehrfach ausgezeichneten Kamerafrau aus Berlin, sowie Daniela Kötz, langjährige Leiterin des Programm-Managements des Internationalen Filmfestivals Mannheim-Heidelberg und des Festivals des Deutschen Films in Ludwigshafen.

Das gesamte GIRLS-GO-MOVIE-Team um Dr. Kathrin Lämmle, Ruth Hutter, Alexandra Staszewski, Susanne Weinberger und Katharina Pfeiffer freuen sich über die gelungene Veranstaltung und bedanken sich herzlich bei allen Beteiligten.

Seit April 2017 vermittelte GIRLS GO MOVIE in Form von Filmprojekten an Schulen und in Jugendeinrichtungen, in Feriencamps sowie in individuellen Filmcoachings grundlegende Kenntnisse für die Umsetzung eines eigenen Films und ermöglichte eine kostenfreie Techniknutzung. Erfahrene Filmerinnen fanden im Mentoringprogramm in Kooperation mit der Filmakademie Baden-Württemberg qualifizierte Ansprechpartnerinnen für die Umsetzung ihrer Filmideen. Die großartigen Ergebnisse sprechen für sich. Bis zum 15. September hatten alle Teilnehmerinnen Gelegenheit, ihren Wettbewerbsbeitrag zu planen, umzusetzen und einzureichen. Insgesamt beteiligten sich 134 Filmbegeisterte mit 48 Filmeinreichungen.

Das FILMBÜRO MANNHEIM ist zentrale Anlaufstelle für Nachwuchsfilmerinnen. Es berät, qualifiziert, begleitet und unterstützt Mädchen und Frauen rund um das Filmemachen. Im FILMBÜRO MANNHEIM wirken GIRLS GO MOVIE und das Medienkompetenzprojekt CLOSE UP zusammen.

GIRLS GO MOVIE wird vom Fachbereich Kinder, Jugend und Familie – Jugendamt, Abteilung Jugendförderung, und dem Stadtjugendring Mannheim e.V. – Jugendkulturzentrum forum – veranstaltet. Hauptsponsorinnen des Festivals sind die Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg (LFK) als Beitrag zur Initiative Kindermedienland, die Filmförderung Baden-Württemberg (MfG) und die Stiftung MedienKompetenz Forum Südwest (MKFS). Unterstützt wird das Festival des Weiteren durch die Stadt Mannheim (Jugendamt und Kulturamt), den Stadtjugendring Mannheim e.V., die FilmCommission Nordbaden, den Zonta-Club Mannheim, die SRH-Hochschule Heidelberg sowie die GBG Mannheim. Praktische Unterstützung leisten der Offene Kanal Ludwigshafen und metropolregion.tv, der Fachbereich Bildung – Stadtmedienzentrum, das Medienzentrum Heidelberg, das Medienforum Heidelberg, medien+bildung.com, das Internationale Filmfestival Mannheim-Heidelberg, die Filmakademie Baden-Württemberg, CinemaxX Mannheim, kinomobil Baden-Württemberg, Fahrwerk und das Missy Magazine.

Für weitere Informationen: Alexandra Staszewski (PR & Projektkoordination)
a.staszewski@filmbuero-mannheim.de, Telefon 0621/86254452

www.girlsgomovie.de

Text: Stadt Mannheim Foto: Sofia Samoylova


Abfallwirtschaft Mannheim gerüstet für den Winterdienst

Auch in diesem Jahr hat die Abfallwirtschaft Mannheim frühzeitig und umfassend alle Vorkehrungen für den bevorstehenden Winterdienst getroffen. Alle Winterdienstfahrzeuge sind startklar, die Streugutlager sind aufgefüllt und die Einsatzpläne stehen.

„Seit Anfang November sind wir im ständigen Kontakt mit dem Wetterdienst und analysieren die Daten der Glättemeldeanlage auf der Kurt-Schumacher-Brücke. Sobald die Prognosen überfrierende Nässe oder Schneefall vorhersagen, alarmieren wir unsere Rufbereitschaft“, so Dr. Stefan Klockow, Betriebsleiter der Abfallwirtschaft Mannheim. Um Engpässen bei der Nachlieferung von Streumitteln vorzubeugen, hält die Abfallwirtschaft Mannheim 2.500 Tonnen Streusalz und 100 Tonnen Splitt bereit.

Auch die Winterdienst-Truppe ist startklar: Insgesamt 220 Mitarbeiter sind in Bereitschaft, die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer hat höchste Priorität. „Dennoch bitten wir um Verständnis, dass wir uns bei starkem Schneefall auf verkehrswichtige Straßen und Brücken oder Kreuzungsbereiche konzentrieren müssen“, erklärt Werner Knon, Abteilungsleiter Winterdienst.

Grundsätzlich kann es trotz Einsatz des Winterdienstes zu Behinderungen im Straßenverkehr kommen. Deswegen ist erhöhte Vorsicht im Straßenverkehr geboten, um Unfälle zu vermeiden. „Wer mit dem Fahrzeug unterwegs ist, sollte seine Geschwindigkeit an die jeweiligen Wetterverhältnisse anpassen, möglichst die geräumten Straßen nutzen und darauf achten, dass die Winterdienstfahrzeuge ungehindert durchkommen. Bei winterlichen Straßenverhältnissen sind Winterreifen oder Ganzjahresreifen Pflicht“, erinnert der Betriebsleiter der Abfallwirtschaft Mannheim. Auch Fußgänger sollten mit geeignetem Schuhwerk und vorsichtigem Verhalten, am besten auf gestreuten Wegen, zur Vermeidung von glättebedingten Unfällen beitragen.

Bilanz Winter 2016 / 2017

Schnee und Eis sind in Mannheim keine Seltenheit, das belegen die Einsatzzahlen des vergangenen Winters. Dazu Abteilungsleiter Werner Knon: „Um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten und den Berufsverkehr nicht zu behindern, sind unsere Mitarbeiter zu Uhrzeiten unterwegs, zu denen die meisten Bürgerinnen und Bürger noch zu Hause sind. Der Schnee ließ zwar im vergangenen Winter auf sich warten, allerdings belegen unsere Einsatzzahlen durchaus winterliche Verhältnisse. Insgesamt gab es 81 Winterdiensteinsätze.“ Bereits bei überfrierender Nässe, steigt das Unfallrisiko. Deswegen sind die Mitarbeiter vom Winterdienst in den frühen Morgenstunden unterwegs, kontrollieren die Mannheimer Brücken und streuen bei Bedarf.

Auch Bürgerinnen und Bürger sind in der Pflicht

Winterdienst ist eine Gemeinschaftsleistung, bei der sowohl die Stadt Mannheim als auch die Bürgerinnen und Bürger in der Pflicht sind. Auf Straßen und öffentlichen Plätzen oder Gehwegen kommt der kommunale Winterdienst seiner gesetzlich vorgeschriebenen Reinigungs- und Verkehrssicherungspflicht nach. Vor der eigenen Tür müssen aber Grundstücks- und Hauseigentümer bzw. Mieter oder Pächter dafür sorgen, dass niemand ins Rutschen kommt. So ist es in der Gehwegreinigungssatzung der Stadt Mannheim geregelt. Die Satzung und einen mehrsprachigen Flyer gibt es über die Homepage der Stadt Mannheim unter https://www.mannheim.de/winterdienst zum Bestellen oder als Download.

Stadt Mannheim


Zweiter Mannheimer Jugendgipfel – Gipfeltreffen von Jugendlichen und Politikern

Visionen für Mannheim zu entwickeln, das ist das Ziel des zweiten Mannheim Jugendgipfels.

Das Gipfeltreffen der Mannheimer Jugendlichen zwischen 13 und 27 Jahren mit Mannheimer Politikerinnen und Politikern wird im Rahmen der Mannheimer Kinder- und Jugendbeteiligung vom Kinder- und Jugendbüro 68DEINS! am Freitag, den 17. November 2017, im Jugendkulturzentrum forum (Neckarpromenade 46) ausgerichtet.

Zehn Workshops finden an diesem Tag statt. Die Ergebnisse werden in einer zweiten Runde mit Mitgliedern des Gemeinderates diskutiert. Beim Jugendgipfel mit dabei sind Vertretungen der Verwaltung und von Vereinen und Verbänden. Außerdem werden Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz und die Bürgermeisterin für Bildung, Jugend und Gesundheit, Dr. Ulrike Freundlieb, teilnehmen.

Die Teilnahme am Jugendgipfel ist kostenfrei. Jugendliche können sich noch unter www.68deins.de anmelden. Eine Schulbefreiung für die Teilnahme am Jugendgipfel ist möglich.

Welche Workshops gibt es und warum?

Während der vergangenen fünf Jahre hat das 68DEINS! Kinder- und Jugendbüro 37 Stadtteilversammlungen in Mannheim durchgeführt. Zahlreiche Ideen und Anliegen wurden von Kindern und Jugendlichen erarbeitet. Bei der Auswertung wurde erkennbar, welche Themen in allen Stadtteilen behandelt wurden. Daraus sind die Workshops des Jugendgipfels entstanden. Die Themen des Jugendgipfels sind somit wiederkehrende stadtteilübergreifende und stadtweite Themen der Stadtteilversammlungen.

Folgende Workshops werden angeboten:

  • Zivilcourage Gewalt im öffentlichen Raum – Was tun?
  • Gelebte Nachhaltigkeit. Ordentlich meckern und dann ordentlich selber machen.
  • Öffentlicher Raum. Mach MA chilliger.
  • Deine Traumschule und wie sie Wirklichkeit werden kann!
  • Reclaim your School! Was darf ich eigentlich alles?
  • Das ist unser Haus! Mannheimer Jugendhäuser
  • Selbstorganisation und Mitbestimmung in Verbänden und Vereinen.
  • Rechten Sprüchen widersprechen aber wie?
  • Voran in die Zukunft. Mach MA mobiler.
  • Stadtentwicklung & Bundesgartenschau 2023. Mach MA fresh! 

Weitere Informationen zu den Workshops unter:www.68deins.de/Jugendgipfel.

Wie läuft der Jugendgipfel ab?

  • 08:00 Uhr Ankommen
  • 08:30 Uhr Begrüßung durch Bürgermeisterin Dr. Ulrike Freundlieb und Jan Sichau, Vorsitzender des Stadtjugendrings e.V.
  • 09:15 Uhr Workshopzeit (1. Runde)
  • 12:00 Uhr Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz spricht mit den Jugendlichen
  • 12:30 Uhr Mittagessen und Pause
  • 13:30 Uhr Workshopzeit (2. Runde mit Politik)
  • 15:30 Uhr Abschlussrunde mit Bürgermeisterin Dr. Ulrike Freundlieb und Jan Sichau, Vorsitzender des Stadtjugendrings e.V.
  • 16:00 Uhr Konzert
  • 17:00 Uhr Endeisterin Dr. Ulrike Freundlieb und der Vorsitzende des Stadtjugendrings e.V., Jan Sichau Bilanz ziehen und den zweiten Mannheimer Jugendgipfel schließen.

Hintergrund:

Der Jugendgipfel wird organisiert vom 68DEINS! Kinder- und Jugendbüro Mannheim. Das Kinder- und Jugendbüro setzt das Mannheimer Kinder- und Jugendbeteiligungsmodell mit den Formaten „Stadtteilversammlungen“, „Kindergipfel“, „Jugendgipfel“ und „Jugendbeirat“ sowie mit dem Programm „Schule und Demokratie“ um. Das 68DEINS! Kinder- und Jugendbüro Mannheim befindet sich in der Trägerschaft des Stadtjugendring Mannheim e.V. sowie der Stadt Mannheim, Fachbereich Kinder, Jugend und Familie – Jugendamt und Fachbereich Rat, Beteiligung und Wahlen/Kinderbeauftragte.

Für weitere Informationen:

info@68deins.de

www.68deins.defacebook.com/68deins

Stadt Mannheim


Bewohnerparkausweise 2018

Ab dem 20. November beantragen oder verlängern

Inhaberinnen und Inhaber von Bewohnerparkausweisen können ab dem 20. November 2017 ihre Ausweise für 2018 verlängern lassen. Dazu bekommen sie automatisch Post von den Bürgerdiensten. Wer bereits eine Einzugsermächtigung erteilt hat, erhält unmittelbar seinen neuen Ausweis zugeschickt. Alle anderen werden per Anschreiben auf das bevorstehende Auslaufen ihres Bewohnerparkausweises aufmerksam gemacht.

Bewohnerparkausweise lassen sich auch bequem per Internet von zu Hause aus beantragen oder verlängern. Auf der Seite https://www.mannheim.de/buerger-sein/bewohnerparken sind die Schritte zum Bewohnerparkausweis einfach erklärt. Mit der einmaligen oder widerruflichen Einzugsermächtigung wird der Bewohnerparkausweis nach Hause zugesandt.

Wer dennoch lieber persönlich vorbeikommen möchte, sollte bereits im Vorfeld einen Termin über die Behördenhotline 115 oder über die Internetseite der Bürgerdienste https://www.mannheim.de/terminreservierung vereinbaren.

Der Bewohnerparkausweis 2017 ist übergangsweise noch bis Ende Januar 2018 gültig.

Text: Stadt Mannheim Foto: http://parkausweishalterung.de/


Mit der Biotonne Umwelt und Klima schützen!

10 Millionen Tonnen Bioabfälle fallen jedes Jahr in Deutschland an. Nur etwa die Hälfte davon wird über die Biotonne erfasst. Dabei ist Bioabfall eine kostbare Ressource und viel zu schade für die Restmülltonne. Werden organische Abfälle aus Küche und Garten separat in der Biotonne gesammelt, können sie komplett wieder stofflich verwertet werden und landen nicht in der Müllverbrennung. Ein guter Grund, die Biotonne zu nutzen!
 
Obwohl die kostengünstige Biotonne in Mannheim weit verbreitet ist, steht sie noch längst nicht an jedem Haus. Aus den gesammelten Bioabfällen wird in Heidelberg-Wieblingen wertvoller, nährstoffhaltiger Kompost hergestellt. Er eignet sich hervorragend als natürlicher Dünger und Bodenverbesserer, der hauptsächlich in der Landwirtschaft eingesetzt wird. Auf diese Weise werden die Bioabfälle dem natürlichen Kreislauf wieder zugeführt. Durch die Nutzung der Biotonne kann also jeder einzelne auf einfache Art und Weise dazu beitragen, Umwelt und Klima zu schützen.

Mit ihrer geringen Gebühr bietet die Biotonne gleichzeitig einen finanziellen Vorteil im Vergleich zur grauen Restmülltonne. Durch die getrennte Sammlung von organischen Abfällen aus Küche und Garten können die Bürgerinnen und Bürger oft auf eine kleinere Restmülltonne umsteigen. Dann zahlt sich sorgfältiges Sortieren auch finanziell aus.

Wertvolle Tipps

Die Abfallwirtschaft Mannheim hat folgende Tipps, die die Sammlung von Bioabfällen erleichtern:

  • Feuchte Abfälle werden am besten in Zeitungs- oder Küchenpapier eingeschlagen.
  • Bioabfälle gehören auf gar keinen Fall in Plastiktüten, auch nicht in biologisch abbaubare, da diese nicht kompostierbar sind.
  • Zerknülltes Zeitungspapier am Tonnenboden fängt anfallende Flüssigkeiten auf und kann ein Festfrieren des Bioabfalls im Winter verhindern.
  • Stellen Sie die Biotonne an einen möglichst schattigen Platz und spülen Sie sie ab und zu mit klarem Wasser aus. Wer dies nicht selbst machen will oder kann, dem bietet die Abfallwirtschaft Mannheim einen kostengünstigen Reinigungsservice an. 

Von April bis Oktober wird die Biotonne in Mannheim wöchentlich geleert und von November bis März 14-täglich. Ebenso wie alle anderen Abfalltonnen darf auch die Biotonne nicht überfüllt werden. Daher gibt es für gelegentlich größere Mengen an Bioabfällen den 50-Liter-Bioabfallsack, der zur Abfuhr neben der Biotonne bereitgestellt werden kann, diese aber nicht ersetzt. Er ist für 1,50 Euro im Kundencenter der Abfallwirtschaft in der Käfertaler Straße 248 sowie auf allen Recyclinghöfen erhältlich.

Wer Interesse an der Biotonne oder einer Behälterreinigung hat, sollte sich an seine(n) Vermieter/in oder seine Hausverwaltung wenden. Eigentümerinnen und Eigentümer können die Biotonne oder deren Reinigung direkt schriftlich bei der Abfallwirtschaft Mannheim, Käfertaler Straße 248, 68167 Mannheim bestellen oder das online-Formular im Internet unter www.abfallwirtschaft-mannheim.de nutzen. Hier gibt es weitere Informationen zur Biotonne. Für Auskünfte steht auch die zentrale Servicenummer 115 gerne zur Verfügung.

Stadt Mannheim


Standesamt am 14. November geschlossen

Das Standesamt Mannheim in K 7 ist aufgrund einer internen Fortbildung am Dienstag, den 14. November 2017, geschlossen. Ab Mittwoch, 15. November 2017, kann man es wieder zu den gewohnten Öffnungszeiten erreichen.

Stadt Mannheim


Chinesischer Botschafter zu Gast in Mannheim

Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz (links) begrüßt den Chinesischen Botschafter D.E: Shi Mingde im Rathaus

„Es ist für uns eine Auszeichnung, Sie erneut in Mannheim begrüßen zu können, einer Stadt, die intensive Beziehungen zu China in verschiedenen Bereichen pflegt“, begrüßte Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz den chinesischen Botschafter, seine Exzellenz Shi Mingde im Rathaus. Im Vorfeld des Empfangs im Rathaus hatte der Botschafter am Runden Tisch China teilgenommen und im Chinesischen Teehaus mit Vertretern aus Wirtschaft, Hochschulen und Verwaltung gesprochen.

China erreiche derzeit eine neue, wichtige Phase seiner Entwicklung, die auch langfristig neue Perspektiven für Mannheim eröffnete. Dazu gehöre die Strategie „Made in China 2025“ und die Neue Seidenstraße Initiative „One Belt, One Road“, die seit 2013 den Aufbau eines interkontinentalen Infrastruktur-Netzes zwischen China, weiteren Ländern Asiens, Europa und einigen Ländern Afrikas verfolgt, um neue Handelsrouten, Märkte und Energiequellen zu erschließen. „Mannheim gehört zu den Zentren innovativer industrieller Produktion und bietet durch spezialisierte Cluster einen hohen Mehrwert unter anderem in den Bereichen Industrie 4.0 und Smart Production. Hier besteht enormes Potenzial für eine Zusammenarbeit mit chinesischen Partnern“, betonte der Oberbürgermeister.

Mannheims China-Strategie ziele darauf ab, den chinesischen Markt für lokale Unternehmen zu erschließen und chinesische Unternehmen in Mannheim anzusiedeln. Gleichzeitig baue die Stadt systematisch ihre Kontakte aus – etwa zur NDRC (National Development and Reform Commission) und stelle sie Unternehmen zur Verfügung.

„Ich freue mich, dass ich bereits zum dritten Mal als Botschafter nach Mannheim kommen kann“, erklärte Shi Mingde. Mannheim und China verbinde eine große Freundschaft, die eine lange Tradition habe. Das wolle man weiter pflegen. Auch Shi Mingde betonte, dass China, die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt, sich in einer Umbruchphase befände: „Wir hatten bisher ein schnelles Wachstum im zweistelligen Bereich. Jetzt wollen wir nicht mehr so schnell wachsen und auf Qualität und Effizienz setzen“, so der Botschafter. Er betonte außerdem die Bedeutung einer nachhaltigen und ökologischen Entwicklung seines Landes. Bis zum Jahr 2020 wolle man eine Gesellschaft mit bescheidenem Wohlstand aufbauen. Es beginne jetzt eine Phase der Modernisierung und der Industrialisierung. Gleichzeitig müsse um mehr Demokratie und mehr Rechtsstaatlichkeit gerungen werden. Möglichkeiten der wirtschaftlichen Zusammenarbeit mit Mannheim sieht der Botschafter vor allem im Bereich Industrie 4.0. „Wir sind gerne bereit, Brücken zu bauen und Kontakte zu knüpfen“, betonte Shi Mingde.

Text: Stadt Mannheim Foto: Thomas Tröster


Lange Saunanächte im Gartenhallenbad Neckarau - „Back to the Fifties“ & „80er Jahre Disco-Fieber“

Alle Saunagänger und solche, die es werden wollen, haben einen Grund zur Freude: Die Langen Sauna-Nächte des Fachbereichs Sport und Freizeit der Stadt Mannheim starten in die neue Saison. Los geht es am Samstag, 18. November, im Gartenhallenbad Neckarau unter dem Motto „50er-Jahre“. Doris Day und Elvis Presley bringen in die Welt des Rock´n´Rolls in das Gartenhallenbad Neckarau. Weiter geht es zwei Monate später am Samstag, 20. Januar 2018. Dabei springt die Reihe 30 Jahre weiter in die 80er-Jahre, in denen die Diskokugel nie zum Stehen kam. Jeweils von 19 bis 1 Uhr wird es besondere Aufgüsse, belebende Düfte, ein attraktives Live-Programm sowie kleine, thematische Snacks geben. Das textilfreie Baden rundet das abwechslungsreiche Programm ab.

Die Eintrittskarten für die erste Veranstaltung am 18. November können ab sofort im Vorverkauf für 17 Euro im Gartenhallenbad Neckarau erworben werden. Für alle Spätentschlossenen gibt es, solange der Vorrat reicht, die Karten auch an der Abendkasse für 20 Euro zu kaufen. Der Start des Vorverkaufs für die zweite Veranstaltung wird rechtzeitig bekannt gegeben.

Weitere Informationen rund um die Veranstaltungsreihe gibt es telefonisch unter der 0621 856462 beim Gartenhallenbad Neckarau oder beim Fachbereich Sport und Freizeit über das Service-Telefon unter der Telefonnummer 0621 293 4004 (Montag bis Donnerstag 9 bis 16 Uhr, Freitag 9 bis 12 Uhr) oder per E-Mail an fb52@mannheim.de.

Stadt Mannheim


Seminare für Ehrenamtliche in der Mannheimer Flüchtlingshilfe

Seit 2016 organisiert die Abteilung Hilfen für Flüchtlinge bei der Stadt Mannheim Seminare für Ehrenamtliche in der Mannheimer Flüchtlingshilfe. In diesem Jahr haben bereits sechs kostenfreie Seminare mit verschiedenen Referenten stattgefunden. Mit bisher insgesamt rund 60 Anmeldungen laufen die Angebote sehr erfolgreich und werden bis zum Jahresende fortgesetzt. Im November und Dezember finden folgende zwei Workshops statt, für die es noch wenige freie Plätze gibt:

1. Interkulturelle Kompetenzen in der Flüchtlingshilfe

Das kostenfreie Fortbildungsseminar „Interkulturelle Kompetenzen in der Flüchtlingshilfe“ ist auf den Austausch zwischen Haupt- und Ehrenamtlichen in der Mannheimer Flüchtlingshilfe ausgerichtet. Gemeinsam mit Bettina Franzke, Professorin für Interkulturelle Kompetenzen, entwickeln die Teilnehmer Lösungsideen für Situationen, die in der Flüchtlingshilfe Beschäftigte häufig erleben.

Folgende Grundlagen interkultureller Kommunikation werden vermittelt:

  • Chancen und Herausforderungen in einer Einwanderungsgesellschaft
  • Definition, Entstehung und Merkmale von Kultur
  • Kulturspezifische Werte, Denk- und Verhaltensweisen
  • Kulturschockphänomene
  • Kenntnis der „Stolpersteine“, die im interkulturellen Kontakt zu Missverständnissen führen können
  • Erfolgsfaktoren für die interkulturelle Verständigung
  • Drei-Schritte-Methode zur Analyse und Bewältigung interkultureller Situationen 

Referentin: Bettina Franzke, Professorin für Interkulturelle Kompetenzen
Termin: Freitag, 17. November 2017, 9 bis 16 Uhr
Ort: Hochschule der Wirtschaft für Management (HdWM), Mannheim

2. Arbeit mit Geflüchteten

Der kostenlose Workshop „Arbeit mit Geflüchteten“ richtet sich an Haupt- und Ehrenamtliche in der Geflüchtetenhilfe. In Fallbeispielen aus der Arbeit mit Geflüchteten werden Aspekte von Nähe und Distanz, der Motivation und Ernüchterung, Konfliktsituationen und interkulturelle Aspekte thematisiert. Vorgestellt wird eine Drei-Schritte-Methode zum Umgang mit schwierigen Situationen in der Arbeit mit Geflüchteten.

Referentin: Bettina Franzke, Professorin für Interkulturelle Kompetenzen
Termin: Mittwoch, 13. Dezember 2017, 17:30 bis 21 Uhr
Ort: Hochschule der Wirtschaft für Management (HdWM), Mannheim

Damit eine intensive Fallbearbeitung möglich ist, ist die Teilnehmerzahl für beide Seminare auf zwölf Personen beschränkt. Anmeldung nimmt die städtische Flüchtlingshilfekoordination mit Service-Center im Fachbereich Arbeit und Soziales, Tel.: 0621-293-2828, E- Mail: lisa.vollmar@mannheim.de oder fluechtlinge@mannheim.de entgegen.

Stadt Mannheim


Wettbewerb zum Lindenhofplatz: Gewinner stehen fest

v.l.: Klaus Ellinger, Fachbereichsleiter Stadtplanung, Jörg Michel, POLA Landschaftarchitekten, Berlin, und Dr. Wolfgang Miodek, Stellv. Fachbereichsleiter Wirtschafts- und Strukturförderung.

Die Gestaltung des Lindenhofplatzes in Mannheim bildet einen der wesentlichen Bausteine zur Vollendung der Stadtentwicklung im Stadtteil Lindenhof südwestlich des Mannheimer Hauptbahnhofs und der Gleistrasse. Auf Basis eines Wettbewerbsentwurfs aus dem Jahr 2001 entsteht dort das Glückstein-Quartier mit Bürogebäuden, Wohnhäusern sowie dem neuen Technischen Rathaus der Stadt Mannheim. In einem nichtoffenen freiraumplanerischen Realisierungswettbewerb mit Ideenteil wurden nun sowohl funktionale als auch räumlich und gestalterisch der Bedeutung des Platzes angemessene Konzepte entwickelt. Das Büro POLA Landschaftsarchitekten aus Berlin hat mit seinem Entwurf die Jury unter Vorsitz von Prof. Markus Neppl überzeugt und wurde mit dem ersten Platz ausgezeichnet. Insgesamt hatten 16 nationale und internationale Büros ihre Entwürfe eingereicht.

Als eine Art Tor zum Glückstein-Quartier sowie dem Stadtteil Lindenhof ist der Lindenhofplatz als großer, langgestreckter Platz mit repräsentativem Charakter geplant. Neben dem Realisierungsteil des Wettbewerbs, der den Bereich Hauptbahnhof im Osten bis zu den westlich angrenzenden Grünbereichen des südlichen Schlossgartens und der Rheinpromenade behandelte, wurde auch ein Ideenteil ausgelobt. Nach Süden hin wird sich der neue Stadtraum um einen weiteren Platzbereich erweitern, der in den Stadtteil Lindenhof übergeht. Dieser Bereich bildete den Ideenteil des Wettbewerbs.

Für den Realisierungsteil des Wettbewerbs sollte eine sowohl funktional als auch räumlich und gestalterisch der Bedeutung des Platzes angemessene Konzeption entwickelt werden. Dies ist dem Büro POLA Landschaftsarchitekten mit dem Entwurf eines grünen Stadtplatz, der zwischen Schlossgarten und Stadtlandschaft vermittelt, überzeugend gelungen. Die Jury überzeugte der offene, großzügige Grundansatz, dem es mit einfachen Mitteln gelingt, sowohl den Bezug von Hauptbahnhof und Stadtzentrum zur Park- und Flusslandschaft herzustellen, als auch die wichtige Wegebeziehung in das Lindenhof-Quartier zu betonen. Dies gelingt durch die geschickte Verbindung der vorhandenen Baumreihe im Norden des Platzes mit neuen Baumpflanzungen, die von Hochbeeten gerahmt werden. Diese bieten idealen Pflanzraum für die neuen Bäume und zugleich schattige Sitzgelegenheiten. Im westlichen Teil des Lindenhofplatzes werden die dort vorhandenen Bäume ebenfalls durch Neupflanzungen ergänzt. Der Grünraum des Schlossgartens wird so in den Platz hinein und an die Innenstadt herangeführt. „Der relativ hohe Grünanteil schafft eine hohe Aufenthaltsqualität auf dem Platz auch in der warmen Jahreszeit und leistet einen positiven Beitrag in Bezug auf das Stadtklima“, betonte die Jury und fand besonders die Gestaltung der sich südlich anschließenden Räume im Ideenteil gelungen. „Die aufgelockerte, dennoch geordnete Baumgruppe am Ende der Meerfeldstraße trennt den Bereich klar vom eigentlichen Platzraum des Lindenhofplatzes, während der großzügige Gehwegbereich östlich der neuen Stadtbahntrasse die Verbindung zwischen Meerfeldstraße und Lindenhofplatz schafft. Im Übergangsbereich zum Platzraum findet auch die Glücksteinallee ein klar definiertes Ende.“ Klaus Elliger, Fachbereichsleiter Stadtplanung, lobt ebenso den Siegerentwurf: „Dem Büro POLA Landschaftsarchitekten gelang es am überzeugendsten die vielfältigen Anforderungen an die komplexe städtebauliche Situation zu erfüllen.“

Dr. Wolfgang Miodek, stellvertretender Fachbereichsleiter der Wirtschafts- und Strukturförderung, schließt sich an und freut sich über die weitere Aufwertung des Glückstein-Quartiers: „Der Lindenhofplatz bildet als südlicher Bahnhofsvorplatz das Entree zum Lindenhof und zum Glückstein-Quartier. Zwischen Viktoriaturm und den im Bau befindlichen Büro- und Hotelgebäude No. 1 wird ein attraktiver neuer Zugang zum Bahnhof geschaffen, der zugleich eine hohe Aufenthaltsqualität für die Einwohner und Beschäftigten im Glückstein-Quartier aufweist. Die im Hotelgebäude No. 1 eröffnende Gastronomie hat auf dem neuen Platz die Möglichkeit zur Außenbewirtschaftung, was dem Lindenplatz zusätzliche Attraktivität verleihen wird. Damit wird auch das gesamte Quartier weiter aufgewertet.“

Im Anschluss an den Planungswettbewerb ist ein Verhandlungsverfahren mit den Preisträgern vorgesehen. Neben dem Büro POLA Landschaftsarchitekten aus Berlin wurde das Büro Bierbaum Aichele landschaftsarchitekten aus Frankfurt mit dem zweiten Platz und das Büro Annabau Architektur und Landschaft aus Berlin mit dem dritten Platz ausgezeichnet. Die Anerkennungen gingen an impuls Landschaftsarchitektur aus Jena und faktorgruen aus Freiburg.

Die Ergebnisse zur Gestaltung des Lindenhofplatzes stehen allen Interessierten in Form einer Ausstellung vom 9. bis 16. November im Foyer des Mafinex Technologiezentrums werktags von 7 bis 20 Uhr zur Verfügung. Am Samstag, 11. November, und Sonntag, 12. November, sind das Mafinex Technologiezentrum sowie die Ausstellung geschlossen. Am Montag, 13. November, um 17 Uhr stehen zudem Vertreter des Preisgerichts für eine öffentliche Führung durch die Ausstellung zur Verfügung.

Stadt Mannheim


Stadt zeichnet Kleingartenvereine aus

Bürgermeisterin Felicitas Kubala mit den Preisträgern des traditionellen Mannheimer Kleingartenwettbewerbs

Umweltbürgermeisterin Felicitas Kubala zeichnete gestern in der Gaststätte des Kleingartenvereins Sellweiden die Preisträger des diesjährigen Kleingarten-Wettbewerbs aus. Den ersten Platz hatte der Verein der Gartenfreunde Herzogenried erworben, gefolgt vom Kleingartenverein Mallau und dem Verein der Gartenfreunde Seckenheim. Platz vier belegten die Gartenfreunde aus Sandhofen. Der Kleingartenverein Rheinau erreichte einen respektablen fünften Platz. Teilgenommen hatten in diesem Jahr Kleingartenvereine mit einer Größe von 200 bis 400 Einzelgärten. Im Juni hatte eine Jury aus Vertreterinnen und Vertretern der Stadt, des Gemeinderats, des Kleingartenwesens und von Naturschutz-Verbänden die Gartenanlagen besichtigt. Die Bürgermeisterin überreichte den Vereinsvorständen neben den Urkunden auch die Preisgelder. Der Gesamtbetrag von 1.200 Euro wurde entsprechend der erreichten Punktezahl unter den fünf Vereinen aufgeteilt.

Kontakt pflegen und im Gespräch bleiben

Bürgermeisterin Felicitas Kubala nutzte die Gelegenheit, um sich bei den Vorständen der Vereine zu bedanken. „In den Gärten bauen Jung und Alt eigenes Obst und Gemüse an, verbringen Zeit mit Freunden oder Familie und genießen die Natur. Die Vereine leisten eine wichtige Arbeit: Sie stellen den Rahmen und die Infrastruktur her, um dies möglich zu machen.“ Die Bürgermeisterin würdigte insbesondere die Leistung der Kleingartenvereine für ein grünes, artenreiches Mannheim: „Alle fünf Kleingartenanlagen sind Orte grüner Vielfalt, in denen viele Tier- und Pflanzenarten einen Lebensraum finden.“ Der Wettbewerb sei eine gute Gelegenheit, um den Kontakt zwischen den Vereinen und der Stadtverwaltung zu pflegen und über aktuelle Entwicklungen im Gespräch zu bleiben.

Der Fachbereich Grünflächen und Umwelt der Stadt Mannheim organisiert den traditionsreichen Kleingartenwettbewerb seit vielen Jahren. Pro Jahr nehmen fünf der insgesamt 25 Mannheimer Kleingartenvereine teil, die in ihrer Größe vergleichbar sind.

Text: Stadt Mannheim Foto: Thomas Tröster


Bildungsbürgermeisterin Dr. Ulrike Freundlieb weiht Erweiterungsbau der Feudenheimer Brüder-Grimm-Schule ein

„Wir möchten jedem Kind gerecht werden“

„Hochwertige Möglichkeiten der Kinderbetreuung sind der Schlüssel für eine kinderreiche Gesellschaft. Die Stadt Mannheim hat mit dieser Erweiterung eine weitere hochwertige Möglichkeit der Kinderbetreuung und einen wichtigen Beitrag zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf geleistet“, betonte Dr. Ulrike Freundlieb in ihrer Begrüßung der vielen Gäste, die sich zur Einweihung des neuen Erweiterungsbaus der Feudenheimer Brüder-Grimm-Schule versammelt hatten. 2014 habe der Gemeinderat die Weichen für diesen Anbau gestellt, blickte die Bildungsbürgermeisterin zurück: „Damit hier die Betreuungsangebote in ein richtiges Haus überführt werden können“ und die Container, die in den vorangegangen Jahren dem erhöhten Raumbedarf der Betreuungseinrichtungen an der Schule Rechnung getragen hatten, „endlich rückgebaut werden konnten.“

Neben Betreuungsräumen für die schulische Pädagogik des Fachbereichs Bildung und der Diakonie beinhaltet das Gebäude auch Räumlichkeiten, die für die Schule selbst erstellt wurden. Insgesamt seien rund 4,8 Millionen Euro in den Anbau investiert worden. Auch wurde durch den Einbau eines Aufzuges das Schulgebäude barrierefrei erschlossen, so dass der Neubau perspektiv andere Funktionen übernehmen könne, so Dr. Freundlieb.

Die Schulkind-Betreuungsquote liege in Mannheim bei über 64 Prozent – damit sei die Stadt führend in Baden-Württemberg. Konzeptionell werde der Ausbau auf 70% zuvorderst über die Einrichtung von Ganztagsschulen angestrebt - und mit dem Erweiterungsbau sei eine Grundlage dafür geschaffen worden, dass sich auch die Brüder-Grimm-Schule zu einer solchen weiterentwickeln könnte.

„Wir möchten jedem Kind gerecht werden, und die individuelle Förderung, von lernschwach bis hochbegabt, ist eines unserer Kernanliegen“, unterstrich die Bildungsbürgermeisterin. An der Brüder-Grimm-Schule werde dies gelebt - durch die Einrichtung von Förderklassen ebenso wie durch den aktiven Beitrag der Kinderakademie und den integrativen Unterricht. „Gleichwohl könnte die Umwandlung in eine Ganztagsschule hier noch eine bessere Förderung aller Kompetenzen möglich machen, die die Schülerinnen und Schüler mitbringen“, merkte Dr. Freundlieb an.

„Von unseren 435 Schülerinnen und Schülern besuchen immerhin rund 330 Kinder eine Betreuungseinrichtung unterschiedlicher Träger“, berichtete Schulleiter Ulrich Lutz bei der Einweihung im Bewegungsraum des Erweiterungsbaus. Er richtete ein herzliches Dankeschön an alle, die dies ermöglicht hätten. Auch Architekt Stephan Seidel hoffte, „dass die Kinder sich hier richtig wohlfühlen.“

Das Gebäude verfüge über eine Nutzfläche von über 1100 Quadratmetern, erläuterte Karl-Heinz Frings, Geschäftsführer der BBS Bau- und Betriebsservice GmbH, die die Baumaßnahme durchgeführt hatte. Darin seien sechs Betreuungsräume für Hort-Zwecke, einer für die Essensausgabe und ein Speiseraum sowie der Bewegungsraum, ein Kursraum für die Schule und zwei multifunktionale Besprechungsräume untergebracht. Zudem seien auch die Außenbereiche im Zuge der Maßnahme mit verbessert worden – so seien ein Verbindungssteg zum Altbau, eine Dachbegrünung und neue Aufenthaltsmöglichkeiten geschaffen worden.

Karl-Heinz Frings dankte neben den anderen Beteiligten auch ausdrücklich den Kindern für ihre Geduld während der zweijährigen Maßnahme. Diese umrahmten die Feier musikalisch gekonnt mit einer Adaption von Rolf Zuckowskis „Alte Schule, altes Haus" (Klasse 4b und 4d) und dem „Schullied“ (Klasse 2d und 4e) sowie einer „Baulärm-Performance“ der Klasse 1d und einer von der Klasse 2b präsentierten Handpuppen-Darbietung zu Piero Umilianis Lied-Klassiker „Mah Nà Mah Nà“.

Stadt Mannheim


Feldhamster-Kampagne wirbt für den Artenschutz in Mannheim

Seit heute (07.11.2017) hängen in der Mannheimer Innenstadt eine Woche lang großformatige Plakate, die auf das Thema Artenschutz aufmerksam machen sollen. Die Mannheimer Bürgerinnen und Bürger können sich über eine Internetseite über das Thema informieren und für einzelne Projekte spenden.

Mannheim ist Lebensraum vieler, zum Teil streng geschützter Tier- und Pflanzenarten. Der Feldhamster ist ein Beispiel für den Artenschutz. In Baden-Württemberg lebt er nur noch an zwei Orten – die größte Population gibt es in Mannheim. Aufgrund des regionalen Bezugs leiht der Feldhamster der Aktion sein Gesicht und steht symbolisch für alle bedrohten Tierarten.

Ziel einer stabilen Population

„Mithilfe der Kampagne und der Spendenmöglichkeit wollen wir die Mannheimerinnen und Mannheimer für den Artenschutz sensibilisieren. Der Feldhamster lebt hier in Mannheim vor unserer Haustür. Damit das so bleibt, müssen wir uns dafür einsetzen, dass das Überleben für ihn und alle anderen vom Aussterben bedrohten Tier- und Pflanzenarten gesichert wird“, erläutert Umweltbürgermeisterin Felicitas Kubala das ambitionierte Ziel der Kampagne.

Die Feldhamster werden im Heidelberger Zoo gezüchtet und anschließend ausgewildert. 2014 und 2016 fanden mit Umweltbürgermeisterin Felicitas Kubala öffentlichkeitswirksame Auswilderungen im Bösfeld statt.

Dort und im Mühlfeld wurden zudem im Mai 2017 gemeinsam mit dem Regierungspräsidium Karlsruhe vier Informationstafeln eingeweiht, die auf die dort lebenden Feldhamster aufmerksam machen.

Die Stadt Mannheim sorgt für den Schutz extrem gefährdeter Arten, indem sie beispielsweise Biotope anlegt und erhält, Straßen für Amphibienwanderungen vorübergehend sperrt und bei Baumaßnahmen prüft, ob geschützte Arten betroffen sind. Die gesetzliche Grundlage bildet das Bundesnaturschutzgesetz.

Mehr Informationen zu den Themen Artenschutz, Feldhamster und der Spendenmöglichkeit gibt es unter: https://www.mannheim.de/de/nachrichten/artenschutz-in-mannheim

Stadt Mannheim

E-Learning-Treff: Niederschwelliges Angebot zum Deutsch-Lernen in der Zentralbibliothek

Einfach, schnell und effizient Deutsch zu lernen, wird ab dem 15. November von der Zentralbibliothek im Stadthaus N 1 mit einem kostenlosen Angebot unterstützt.

Jeweils mittwochs von 14.15 bis 16.15 Uhr und donnerstags von 10.00 bis 12.00 Uhr (außerhalb der Schulferien) können Interessierte über das E-Learning-Programm „LinguaTV“ ihre Deutschkenntnisse in den Niveaustufen von A1 bis C1 vertiefen. Zwei speziell geschulte Lernbegleiter geben Hilfestellung. Laptops oder Tablets werden bei Bedarf während des Aufenthalts in der Zentralbibliothek zur Verfügung gestellt. Das Programm kann darüber hinaus auch selbstständig von zuhause aus genutzt werden. Eine Anmeldung ist nicht nötig. Weitere Auskünfte erteilt Jessica Wiens (Telefon: 0621 293-8903, E-Mail: jessica.wiens@mannheim.de).

LinguaTV beinhaltet professionell produzierte Trainingsvideos, die in authentischen Gesprächssituationen zeigen, wie Muttersprachler die jeweilige Sprache anwenden. Realistische Dialoge vermitteln vor allem ein praxisrelevantes Vokabular und die korrekte Aussprache. Lernende können zwischen Alltagsszenen und interaktiven Übungen wie Quiz, Kreuzworträtsel und anderen Lernspielen wählen. Eine individuelle Lernstandsanalyse zeigt den eigenen Lernfortschritt und gibt spezielle Empfehlungen. Bei erfolgreichem Abschluss wird ein Zertifikat ausgestellt.

Stadt Mannheim


Neuer Film zu Grünzug und Bundesgartenschau

Seit 25.10.2017 findet man ihn gleich auf der ersten Seite der Bundesgartenschau-Homepage im Internet: Den neuen Film zum Grünzug Nordost und der Bundesgartenschau Mannheim 2023.

Entstanden ist mehr als eine liebevolle Hommage an Mannheim. In kurzer prägnanter Form bietet der Film einen Blick zurück bis zur großen Internationalen Kunst- und Gartenbauausstellung 1907 und der ersten Bundesgartenschau im Jahr 1975. Vor allem zeichnet er jedoch die wichtigsten Stationen nach auf dem Weg von den ersten Ideen zum heutigen Planungsstand der Bundesgartenschau 2023.

Michael Schnellbach, Geschäftsführer der Bundesgartenschau-Gesellschaft, erläutert die Gründe für die Produktion des neuen Films:
„Für uns war es wichtig, gerade jetzt auch in dieser Form den Bürgerinnen und Bürgern eine Zwischenbilanz zu präsentieren. Denn die Leitentscheidung des Gemeinderats im Mai diesen Jahres markiert das Ende der Entwicklungsphase seit den ersten Ideen und gleichzeitig den Beginn des neuen Kapitels mit der weiteren Planung und Umsetzung des Grünzugs und der Bundesgartenschau.“

Info:

Link zum Video: https://www.buga2023.de/
Dauer: 6:18 Minuten.
Im Auftrag der Bundesgartenschau Mannheim 2023 gGmbH durch die Gallion Filmproduktion

Bundesgartenschau Mannheim 2023 gGmbH


Startschuss für trilaterale Kooperation zwischen Beyoğlu (Türkei), Hebron (Palästina) und Mannheim

v.l.: Petar Drakul, persönlicher Referent von Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz, Rainer Kern, Ahmet Misbah Demircan, Bürgermeister von Beyoğlu-Istanbul sowie Mehmet Halici (Vertreter der Zivilgesellschaft).

Internationale Kooperationen im Mittelpunkt: Beim „Sister Cities Mayors‘ Forum“ in Beyoğlu-Istanbul trafen sich Vertreter aus Beyoğlu und zehn seiner Partnerstädte, um miteinander über die bisherige und vor allem zukünftige Zusammenarbeit zu diskutieren. Mannheim wurde durch den Persönlichen Referenten des Oberbürgermeisters, Petar Drakul, vertreten.

Von besonderer Bedeutung für die Stadt Mannheim war die Unterzeichnung eines Partnerschaftsvertrags zwischen Beyoğlu und der palästinensischen Stadt Hebron, mit der Mannheim bereits seit 2013 enge Beziehungen unterhält und erfolgreiche Projekte im Bereich der Abwasserentsorgung und zur Gründung eines Business Incubators durchgeführt hat. Die vereinbarte Städtepartnerschaft zwischen Beyoğlu und Hebron ermöglicht nun eine trilaterale Kooperation mit Mannheim. Im Rahmen des Treffens wurden Potenziale der Kooperation eruiert und Handlungsfelder definiert. Es soll ein Workshop in Mannheim durchgeführt werden, um die vereinbarten Themen in gemeinsame Projekte umzusetzen.

Lebensverhältnisse vor Ort verbessern

Insgesamt wurden sieben mögliche Projekte im Detail besprochen, die nun in einen Aktionsplan übertragen und in den nächsten zwei Jahren umgesetzt werden sollen. Mannheim profitiert aus dieser internationalen Zusammenarbeit. Gleichzeitig wird ein Beitrag geleistet, um die Lebensverhältnisse vor Ort konkret zu verbessern.

Die drei Städte wollen ihre Stadtmarketingstrategien weiterentwickeln und um internationale Aspekte erweitern. Kulturelle Kooperationen sollen genutzt werden, um Herausforderungen zu begegnen, die in allen drei Städten bestehen. Zu diesen Herausforderungen gehört insbesondere das friedliche Zusammenleben verschiedener Kulturen und Religionen. In Palästina ist dies von überlebenswichtiger Bedeutung aber auch in Deutschland und in der Türkei ist es eine beständige Aufgabe. Als UNESCO City of Music will Mannheim die Begegnung und den Austausch zwischen jungen Musikern aus Mannheim, Hebron und Beyoğlu ermöglichen. Darüber hinaus wurden Festivalteilnahmen sowohl in Beyoğlu als auch in Hebron vereinbart.

Mannheim bietet beiden Städten als UNESCO City of Musik 2016 konkrete Unterstützung für eine Bewerbung im UNESCO Creative Cities Netzwerk. Hebron, das eine sehr ausgeprägte und hoch entwickelte Tradition im Kunsthandwerk hat, könnte sich in diesem Bereich bewerben, Beyoğlu, das mit Istanbul 2010 Kulturhauptstadt war, im Bereich Musik. Die nächste Möglichkeit für einen Eintritt in das Netzwerk besteht 2019.

Stadt Mannheim


Grünabfallsammlung in Mannheim

Vom 6. November bis zum 6. Dezember 2017 holt die Müllabfuhr in Mannheim am Gehwegrand bereitgestellte Grünabfälle kostenlos ab. Die jeweiligen Termine für die einzelnen Stadtteile stehen im Abfallkalender und sind online unter http://abfallkalender.mannheim.de/ abrufbar.

Was ist zu beachten?

  1. Kürzen Sie bitte die Äste und Sträucher auf eine Länge von höchstens 1,50 Meter.
  2. Bitte bündeln Sie den Grünschnitt mit Schnüren aus Naturmaterialien. Insbesondere
    dorniges Material kann nur gut gebündelt mitgenommen werden.
  3. Laub und andere Grünabfälle bitte in Jutesäcke füllen. Plastiktüten sind nicht
    kompostierbar.
  4. Platzieren Sie den Grünschnitt am Abholtag bis 6.30 Uhr am Gehwegrand.
  5. Bitte beachten: Grünabfälle werden ausschließlich vom Grünabfallfahrzeug
    mitgenommen, nicht bei der Biotonnentour.

Jutesäcke gibt es kostenlos bei den beiden Recyclinghöfen, beim Kundencenter der Abfallwirtschaft Mannheim in der Käfertalerstraße 248 und bei zahlreichen Bürgerdiensten.

Nähere Auskünfte zur Grünabfallsammlung erhalten Sie über das Servicetelefon 115.

Stadt Mannheim


Mannheim erhält „Global Green City Award“ – Ehrung im Hauptsitz der Vereinten Nationen in New York

v.l.: Bürgermeister Michael Grötsch mit dem Vorsitzenden des GFHS Ambassador Anwarul K. Chowdhury

Die Stadt Mannheim ist im Hauptquartier der Vereinten Nationen in New York am 30. Oktober 2017 mit dem „Global Green City Award“ ausgezeichnet worden. Diesen international renommierten Preis für herausragende Ansätze im Bereich kommunaler Nachhaltigkeit hat die Organisation „Global Forum on Human Settlements“ in Kooperation mit dem Umweltprogramm der Vereinten Nationen vergeben. Damit werden jährlich eine oder mehrere Städte geehrt, die sich weltweit vorbildlich für eine nachhaltige Entwicklung einsetzen. Die Auszeichnung soll die Umsetzung der 17 globalen Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen („Sustainable Development Goals“) vorantreiben.

Global Green City - Sustainable Cities and Human Settlement Award

Die Stadt Mannheim ist in diesem Jahr die einzige Preisträgerin aus Deutschland und wurde für ihre Gesamtstrategie mit den acht strategischen Zielen sowie für die Nachhaltigkeitsansätze in Bereichen wie der Stadtentwässerung, der Abfallwirtschaft und des Klimaschutzes ausgezeichnet. Besonders überzeugen konnte Mannheim auch mit der wirkungsorientierten und transparenten Herangehensweise in den Handlungsfeldern kommunaler Nachhaltigkeit: Alle Maßnahmen werden per Indikatoren gemessen und auf Ergebnis und Wirkung geprüft. Somit kann die Stadt stets agieren und ihre Strategien und Maßnahmen schnell an neue Herausforderungen oder fiskalische Bedingungen anpassen.

„Der Global Green City Award ist ein internationales Nachhaltigkeitssiegel von hoher Qualität“, äußert sich Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz zur Auszeichnung. „Diese Auszeichnung bestätigt uns in unserem Nachhaltigkeitshandeln und ist zugleich die Mission, den eingeschlagenen Weg weiter zu gehen und die globalen Nachhaltigkeitsziele auf kommunaler Ebene in Mannheim umzusetzen. Mein Dank geht an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung, den Eigenbetrieben und unseren Tochtergesellschaften und Beteiligungen. Wir alle können stolz darauf sein, dass wir in unserer Arbeit für ein nachhaltiges Mannheim erfolgreich sind“, so der Oberbürgermeister weiter.

Global Green City - Preisträger

Wirtschaftsbürgermeister Michael Grötsch nahm den Preis für die Stadt Mannheim entgegen und machte dabei deutlich, dass Städte der treibende Motor im Klimaschutz sind: „Mit Projekten wie der Entwicklung des Benjamin-Franklin-Villages zu einem Modellquartier für Energieeffizienz, Smart Grids und Elektromobilität erschließen wir in Mannheim innovative Zukunftsfelder für einen umweltfreundlichen und nachhaltigen Lebensraum. Diese renommierte Auszeichnung bestärkt uns in unserem Engagement und ist national wie international ein starkes Signal“, so Bürgermeister Grötsch.

Neben der Preisverleihung standen bei dem zweitägigen „Global Forum for Human Settlements“ zahlreiche Fachbeiträge rund um das Thema Nachhaltigkeit und internationale Konzepte für eine vernetzte, grüne Stadt auf dem Programm. Bürgermeister Grötsch stellte die Mannheimer Gesamtstrategie in einem Themenforum der Green Cities Initiative vor.

Hintergrund:

Die „Global Green Cities“ müssen einen strengen Anforderungskatalog erfüllen. Dazu zählen unter anderem hochwirksame Anstrengungen beim Umweltschutz, verantwortungsvolle Nutzung von Ressourcen, effektive Maßnahmen zur Energieeinsparung und zur Reduktion der CO2-Emissionen, Förderung umweltfreundlicher Mobilität und außergewöhnliches Engagement der Bürgerschaft beim Umweltschutz. Der „Global Green City Award“ wird seit 2005 vergeben und ist nicht dotiert. In der rund zehnköpfigen, internationalen Jury sind Fachexpertisen aus Umweltschutz, Nachhaltigkeit, Wirtschaft und Stadtplanung vertreten.

Die gemeinnützige Organisation „Global Forum on Human Settlements“ engagiert sich für die nachhaltige Entwicklung menschlicher Siedlungen. Sie berät den Wirtschafts- und Sozialrat der Vereinten Nationen und steht in Kooperationspartnerschaft zur „World Urban Campaign“, einer Initiative des Siedlungs- und Wohnprogramms der Vereinten Nationen „UN-Habitat“.

Stadt Mannheim


Andrea Baroncioni wird zum 1. November neue Leiterin der Bürgerdienste

v.l.: Bürgermeister Felicitas Kubala mit Andrea Baroncioni, der neuen Leiterin der Bürgerdienste

Andrea Baroncioni wird zum 01. November 2017 neue Fachbereichsleiterin der Bürgerdienste bei der Stadt Mannheim. Sie folgt damit auf Michael Schnellbach, der als Geschäftsführer zur Bundesgartenschau-Gesellschaft gewechselt ist.

„Ich freue mich sehr auf meine neue Aufgabe. Die Bürgerdienste sind mit ihren Aufgaben unterschiedlichster Weise sehr nah an den Bedürfnissen der Bürgerinnen und Bürger. Gemeinsam mit meinen neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern möchte ich die Serviceorientierung der Verwaltung weiter vorantreiben“, so die 54-jährige künftige Fachbereichsleiterin Baroncioni. Die Bürgerdienste sind dem Dezernat für Bürgerservice, Umwelt und technische Betriebe von Bürgermeisterin Felicitas Kubala zugeordnet. Baroncioni wechselt aus dem Fachbereich Arbeit und Soziales und war dort als Abteilungsleiterin für die Bereiche Senioren, Grundsicherung und Pflege verantwortlich. Während ihrer 37-jährigen Verwaltungstätigkeit bei der Stadt Mannheim arbeitete sie zudem in den Bereichen Wohnen und Organisation.

„Frau Baroncioni ist Mannheimerin und verfügt über viel Erfahrung in der Stadtverwaltung. Wir sind uns sicher, dass wir mit ihr die richtige Wahl für diese Position getroffen haben“, äußert sich Bürgermeisterin Felicitas Kubala zur neuen Personalie.

Zu den Bürgerdiensten gehören neben dem Standesamt, die Ausländerbehörde, das Fundbüro sowie das Servicetelefon 115 + Mängelmelder und die Außenstellen in den Stadtteilen mit einem umfassenden Serviceangebot.

Stadt Mannheim


Bäume für den Glückstein-Park: Spendenaktion beginnt

Ab November nimmt die Stadt Mannheim Spenden für die 35 neuen Bäume im Glückstein-Park an. Die Bäume werden im Zuge der Neugestaltung des Parks von November bis April gepflanzt. Nach Abschluss der Baumpflanzungen lädt Bürgermeisterin Felicitas Kubala alle Spenderinnen und Spender zu einer Urkunden-Übergabe in den Park ein. Wer gespendet hat, erscheint auf Wunsch namentlich auf einem Schild, das im neuen Park stehen wird. Eine Baumspende kostet 700 Euro.

Bäume sind unverzichtbar

„Der Spendenwunsch wurde aus der Bürgerschaft an uns herangetragen“, erklärt Bürgermeisterin Felicitas Kubala die Entstehung der Aktion. „Wir haben das gerne aufgegriffen und freuen uns, dass die Menschen die Bedeutung der Bäume für die Lebensqualität in Mannheim schätzen.“ Grünflächen und Bäume sorgen durch Verdunstung für Abkühlung im Sommer, halten die Luft sauber und sind unverzichtbar für ein ansprechendes Stadtbild, sowie als Lebensraum für viele Tiere.

Park wird größer und attraktiver

Der Fachbereich Grünflächen und Umwelt gestaltet den Hanns-Glückstein-Park auf dem Lindenhof neu und erweitert die Parkfläche von 12.000 auf 20.000 Quadratmeter. Neben Rasenterrassen und ökologisch wertvollen Staudenpflanzungen wird ein hochwertiger Spielparcours aus Holz angelegt, der auch Spielmöglichkeiten für Kinder mit körperlichen Beeinträchtigungen bieten wird.

Informationen zur Spendenmöglichkeit gibt Frau Yildiz vom Fachbereich Grünflächen und Umwelt: pelin.yildiz@mannheim.de oder unter www.mannheim.de/gruentaten.

Stadt Mannheim


Elektromobilität in Mannheim: 23 E-Tankstellen in den Parkhäusern der MPB

Das Serviceangebot der Mannheimer Parkhausbetriebe (MPB) wird jetzt noch zukunftsorientierter und umweltfreundlicher.

Bürgermeister Quast und Dr. Ballreich, Geschäftsführer MPB, nehmen weitere E-Tankstelle in Betrieb

Die MPB baut die Ladeinfrastruktur für elektrische Mobilität in Mannheim weiter aus: Insgesamt 23 E-Tankstellen stehen den Besitzern von Kraftfahrzeugen mit Elektromotor direkt in den Häusern der Mannheimer Parkhausbetriebe zur Verfügung.

Wer also batteriebetrieben unterwegs ist, erhöht seine Reichweite, indem er den Akku bei MPB auftankt. Zusätzlich wird der Geldbeutel merklich geschont. Denn während der Startphase ist die Nutzung der E-Tankstellen für die MPB-Kunden kostenlos. Einfach zum regulären Preis parken und das Elektroauto aufladen, während man in der Quadratestadt seinen Besorgungen nachgeht.

Möglich ist das jetzt bei zwei weiteren öffentlich zugänglichen Stationen im Parkhaus C1. Der Aufsichtsratsvorsitzende der MPB, Bürgermeister Lothar Quast, nahm unter Beisein des Geschäftsführers der MPB, Dr. Karl-Ludwig Ballreich, deren Inbetriebnahme dieser Tage persönlich vor. „Die MPB fördert mit den E-Tankstellen die Mobilität der Zukunft und bietet schon jetzt mit der Ladeinfrastruktur in der Mannheimer Innenstadt derzeit das größte Angebot an Elektro-Ladepunkten“, so Quast.

E-Tankstellen befinden sich derzeit in den Parkhäusern C1, Hauptbahnhof P2, N2, N6 (ab Dezember 2017) und in den Tiefgaragen Collini-Center, D5, G1, U2 und Wasserturm.

Darüber hinaus nutzen städtische Fahrzeuge vier weitere Ladestationen in der Collini-Center-Tiefgarage. Im nächsten Jahr werden im Mobilitätshaus Glückstein-Quartier nach dessen Fertigstellung weitere 10 Elektro-Ladesäulen installiert. Alles, was der E-Mobil-Besitzer benötigt, ist ein Ladestecker Typ 2 und eine Ladekarte, die kostenlos unter www.thenewmotion.de bestellt werden kann.

Text: Stadt Mannheim Foto: MPB


Beginn der Saunasaison im Gartenhallenbad Neckarau

Mit den abfallenden Temperaturen und den langsam endenden Sommertagen wird auch in diesem Jahr wieder die Saunasaison in den Mannheimer Hallenbädern eingeläutet. Dem Alltag entfliehen, einen kurzen Moment entspannen und die Abwehrkräfte stärken. Das alles kann ein Saunabesuch bieten. In dieser Saison haben Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit, ein ganz besonderes Saunaerlebnis zu erfahren. Ob langjährige Saunagänger oder absolute Neulinge, für jeden ist etwas dabei.

Besondere Saunatage runden das tägliche Saunaangebot ab. Zusätzlich zum regulären Saunaangebot im Gartenhallenbad Neckarau haben Interessierte jetzt jeden Montag die Möglichkeit, entspannt und erholt in die Woche zu starten. Die Sauna-Themen-Tage vom 6. November 2017 bis 28. Februar 2018 werden jeweils unter einem besonderen Motto stehen und Ihren Saunabesuch durch spezielle Angebote verfeinern. Die Leistungen sind im normalen Eintritt zur Saunalandschaft enthalten. Dieses besondere Saunaerlebnis kann ebenfalls jeden Sonntag im Herschelbad genossen werden.

Außerdem sind in diesem Jahr wieder alle Interessierte herzlich dazu eingeladen, eine der beliebten Saunanächte im Gartenhallenbad Neckarau zu besuchen. Besondere Aufgüsse, belebende Düfte, ein attraktives Live-Programm sowie kleine, thematische Snacks machen die Lange-Sauna-Nacht zu etwas ganz besonderem. Die Termine dieser Saison sind der 18. November 2017 mit „Back to the Fifties“ und der 20. Januar 2018 mit „80er-Jahre Disco Fieber“.

Öffnungszeiten:

Saunalandschaft im Gartenhallenbad Neckarau:

Montag: 12 bis 22 (gemischt)
Dienstag: 10 bis 22 (Damen)
Mittwoch: 10 bis 22 (gemischt)
Donnerstag: 10 bis 22 (gemischt)
Freitag: 10 bis 22 (gemischt)
Samstag: 10 bis 22 (gemischt)
Sonntag: 10 bis 20 (gemischt)

Saunalandschaft im Herschelbad:

Montag: 13 bis 21 (Damen)
Dienstag: 10 bis 21 (Herren)
Mittwoch: 10 bis 21 (Damen)
Donnerstag: 10 bis 21 (gemischt)
Freitag: 10 bis 21 (gemischt)
Samstag: 10 bis 21 (gemischt)
Sonntag: 10 bis 20 (gemischt)
 
Das Ende der Saunazeit ist in beiden Bädern 30 Minuten vor Betriebsende.
Aufenthaltsdauer: unbegrenzt

Stadt Mannheim


Die „ganze Welt“ beim Albert Schweitzer Turnier 2018: Teilnehmerfeld steht – Teams aus fünf Kontinenten am Start

Einmal mehr macht das Albert Schweitzer Turnier (AST) für U18-Nationalmannschaften seinem heimlichen Titel einer „Mini-Weltmeisterschaft“ alle Ehre. Wobei man das Wort „Mini“ bei der 29. Auflage des renommierten Turnieres im kommenden Jahr (31. März – 7. April 2018) auch streichen könnte.

Dem interessierten Basketball-Publikum in Mannheim und Viernheim stellen sich dann insgesamt zwölf Teams vor. Die USA, Argentinien, Ägypten, China, Japan, Australien, Titelverteidiger Deutschland, Italien (Champion 2014), Frankreich, Russland, Israel und die Türkei sorgen für ein hochklassig besetztes Teilnehmerfeld aus allen fünf Kontinenten. „Die ganze Welt zu Gast beim AST“, so könnte das Motto lauten.

Es bleibt beim Teilnehmerfeld von zwölf Teams in zwei Sechsergruppen wie es schon beim AST 2016 praktiziert wurde. „Der neue Modus hat sich beim AST 2016 bewährt, wir haben viele hochklassige und spannende Spiele gesehen. Von unserem tollen Publikum in Mannheim und in Viernheim ist die Änderung honoriert worden, sodass wir daran festhalten“, erklärt DBB-Vizepräsident Stefan Raid. Beibehalten wird auch der spielfreie Tag am Dienstag, 3. April 2018, den Teams, Schiedsrichter und Offizielle traditionell für Ausflüge nutzen. An diesem Tag findet zudem der Empfang der Stadt Mannheim statt.

Wie gewohnt beginnt das Albert Schweitzer Turnier am Ostersamstag und endet mit dem Finaltag am Samstag, 7. April 2018, in der GBG Halle am Herzogenried in Mannheim. Außerdem wird zum vierten Mal auch in der Waldsporthalle am zweiten, sehr beliebten Turnierstandort in Viernheim gespielt.

Sechs der zwölf Teams haben sich in der Geschichte des AST bereits mindestens einmal in die Siegerliste eintragen können (USA, Frankreich, Italien, Australien, Türkei, Deutschland). Unter riesengroßem Jubel gelang dies der deutschen Mannschaft beim Turnier 2016 zum ersten Mal. Das deutsche Team 2018 wird alles daran setzen, den Erfolg zu wiederholen.

Nach wie vor sind die USA Rekordsieger des Albert Schweitzer Turnieres mit zehn Titelgewinnen. Der bisher letzte davon ist aber schon gefühlte Ewigkeiten her (1996). Alle teilnehmenden Mannschaften waren schon mindestens einmal beim AST mit dabei. „Wir freuen uns, dass nicht nur Ägypten nach seiner Premiere im Jahr 2016 wieder dabei ist, sondern dass der japanische Verband das Turnier im Rahmen der deutsch-japanischen Kooperation auch mit Schiedsrichtern unterstützt“, erklärt Raid.

Weitere Informationen zu Tickets, Spielplan und Rahmenprogramm folgen in Kürze.

Stadt Mannheim


„Sozial steht mir“– Ausbildungsmesse für Gesundheits- und Sozialberufe

UMM - Rundgang Rusbildungsmesse "Sozial steht mir"

Ob Altenpfleger, Rettungssanitäter oder Hebamme – Fachkräfte im Gesundheitswesen werden bundesweit dringend benötigt. Gleichzeitig muss die Branche schwindende Ausbildungszahlen und einen akuten Fachkräftemangel verzeichnen. Um dem entgegenzuwirken, hat die Metropolregion Rhein-Neckar gemeinsam mit der Agentur für Arbeit Mannheim, der Stadt Mannheim und weiteren Partnern sowie sozialen Arbeitgebern aus der Region eine Ausbildungsmesse für Gesundheits- und soziale Berufe ins Leben gerufen. In der Mannheimer Abendakademie haben unter dem Motto „Sozial steht mir“ Ausbilder und Auszubildende einen Tag lang in Beratungsgesprächen an Aktionsständen, mit Vorträgen und einem „Berufe-Kino“ die Vielfalt sozialer Berufe vorgestellt.

„Soziale Arbeit ist sinnstiftende Arbeit, die einen großen gesellschaftlichen Nutzen hat, ohne den unsere Gemeinschaft nicht funktionieren könnte. Diese Ausbildungsmesse, als regionales Kooperationsprojekt von Arbeitsverwaltung, Fachverbänden und einschlägigen Arbeitgebern des Sozial- und Gesundheitswesens, folgt diesem Ansatz und wird hoffentlich dabei unterstützen, mehr motivierte und talentierte Menschen für dieses wichtige und verantwortungsvolle Berufsfeld zu gewinnen“, sagte Sozialbürgermeister Michael Grötsch, der die Messe zusammen mit Ulrich Manz, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Mannheim, und Dr. Markus Gomer, Leiter der Abteilungen Lebenszyklus Bildung und Vitaler Arbeitsmarkt bei der Metropolregion Rhein-Neckar, eröffnete.

Sie alle dankten den anwesenden Fachkräften, Auszubildenden und Ausbilder für die Entscheidung, mit ihrem Einsatz anderen Menschen zu helfen. Dr. Markus Gomer bezeichnete die Messe als „Impuls, der wegweisend ist in den Gesundheits- und Sozial-Berufen“ und sagte weiter: „Der Dienst am Menschen hat Perspektive. Die voranschreitende Digitalisierung wird zwar auch die sozialen Berufe beeinflussen, trotzdem werden diese immer benötigt und damit Bestand haben.“

Handhygiene - Rundgang Ausbildungsmesse "Sozial steht mir"

Ziel der Messe ist es, Kontakte zu potenziellen Azubis zu knüpfen und eine realitätsnahe Vorstellung der Tätigkeiten in den einzelnen Berufen zu vermitteln. Hierfür wurde neben Beratungsgesprächen vor allem auch aufs Praktische gesetzt. So erklärten zum Beispiel Hebammen anhand eines Modells den Geburtenvorgang und auch im „Berufe-Kino“ gab es Einblicke aus der Praxis. Die Jobmesse richtete sich jedoch nicht nur an Berufsanfänger. Auch Menschen, die bereits seit vielen Jahren im Berufsleben tätig sind und sich neu orientieren möchten, sowie Migranten und Flüchtlinge sollten mit den Angeboten von Caritas, Arbeiterwohlfahrt, Theresienkrankenhaus oder Universitätsklinikum angesprochen werden. „All diesen Menschen möchten wir begegnen, ihnen Türen öffnen und damit dem Fachkräftemangel entgegenwirken. Denn wir alle könnten ihre wertvolle Hilfe irgendwann einmal in Anspruch nehmen müssen“, gab Ulrich Manz zu bedenken.

Theresienkrankenhaus - Rundgang Ausbildungsmesse "Sozial steht mir"

Nach der Messe in der Abendakademie geht die Berufsberatung im Internet weiter: Unter www.sozialstehtmir.de/berufefinder zeigt eine Matrix auf einen Blick, welche Unternehmen der Region welche Ausbildungsberufe und Studiengänge anbieten. Ein Klick auf die Berufe liefert zudem weitere Details zum jeweiligen Tätigkeitsfeld.

An der Jobmesse teilgenommen haben der Avendi Senioren Service, die Allianz für Fachkräfte, der AWO Kreisverband Mannheim, die Bundesagentur für Arbeit Mannheim, der Caritasverband Mannheim, das Deutsche Rote Kreuz Mannheim, das Diakonissen Krankenhaus, das IQ Netzwerk Baden-Württemberg, die Metropolregion Rhein-Neckar, die Stadt Mannheim, das Theresienkrankenhaus und das Universitätsklinikum Mannheim. Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg war Kooperationspartner.

Text: Stadt Mannheim Foto: Agentur für Arbeit Manheim

MANNHEIM AUF KLIMAKURS – Weitere Unternehmen treten Klimaschutz-Allianz bei

Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz (5.v.r.) und Bürgermeisterin Felicitas Kubala mit den Mitgliedern der Klimaschutz-Allianz

Am 25. Oktober haben sechs weitere Mannheimer Unternehmen die Selbstverpflichtung der Klimaschutz-Allianz Mannheim unterzeichnet. Gemeinsam mit den bestehenden Mitgliedern der Allianz und der Stadt Mannheim verfolgt man das Ziel, den Klimaschutz in Mannheim im Sinne einer nachhaltigen Stadtentwicklung voranzubringen.

„Die Klimaschutz-Allianz ist ein wirksamer Beitrag für aktiven Umwelt- und Klimaschutz in Mannheim“, begrüßte Oberbürgermeister Dr. Kurz die Unternehmen. „Der Austausch zwischen den Unternehmen führt zu neuen Projekten, Kooperationen und damit zu schnellerem Erfolg. In Mannheim haben wir herausragend engagierte und kompetente Unternehmen, die sich wechselseitig und die Stadt Mannheim in Fragen des Klimaschutzes stärken können“, zeigte sich der Oberbürgermeister beeindruckt von den Präsentationen.

Der Allianz gehören seit Gründung 2015 an:

  • John Deere GmbH & Co. KG, MVV Energie AG, GBG-Mannheimer
  • Wohnungsbaugesellschaft mbH und FDT FlachdachTechnologie GmbH & Co. KG.

Neu hinzugekommen sind:

Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz (2.v.r.) und Bürgermeisterin Felicitas Kubala mit den neu beigetretenen Mitgliedern der Klimaschutz-Allianz
  • Rhein-Neckar-Verkehr GmbH
  • Roche Diagnostics GmbH
  • m:con – mannheim:congress GmbH
  • Stadtpark Mannheim gGmbH
  • Daimler Buses EvoBus GmbH sowie ABB AG

„Die Klimaschutz-Allianz ist Teil unserer Klimaschutzstrategie MANNHEIM AUF KLIMAKURS“, betonte Umweltbürgermeisterin Felicitas Kubala und unterstrich: „Die Klimaschutzstrategie der Stadt kann nur erfolgreich sein, wenn sich alle Akteure der Stadtgesellschaft, also auch die Unternehmen, gemeinsam für Klimaschutz, Klimafolgenanpassung und Nachhaltigkeit einsetzen. Das ist nicht nur Querschnittsaufgabe in der Stadtverwaltung, sondern ein stadtweiter Auftrag.“

Klimaschutz-Allianz besteht seit 2015

Die Klimaschutz-Allianz wurde 2015 gegründet. Industrieunternehmen, kleine und mittlere Unternehmen sowie die städtischen Eigenbetriebe sollen für einen starken Umwelt- und Klimaschutz gewonnen werden und das Engagement der aktiven Unternehmen sichtbar machen. Erfolgreiche Maßnahmen auf dem Weg zum Klimaschutzziel, den CO2-Ausstoß bis 2020 um 40% im Vergleich zum Jahr 1990 verringern, sind zum Beispiel Energieeinsparung und mehr Energieeffizienz. Weitere Maßnahmen können betriebliche Mobilitätskonzepte sowie Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel sein.

Mehr Informationen unter: https://www.mannheim.de/de/service-bieten/mannheim-auf-klimakurs/klimaschutzleitstelle.

Stadt Mannheim


Brandheiß und atemberaubend - Flic Flac kommt mit neuer Show zurück nach Mannheim.

Seit 19. Oktober bis 5. November 2017 erwartet das Publikum auf dem Neuen Messplatz im schwarz-gelben Zelt erneut ein Programm der Superlative. Atemberaubende Darbietungen unter der Circuskuppel und auf der Bühne mit Preisträgern internationaler Circusfestivals.

Außenstehende Rundbogenmasten tragen das neue Zelt, sodass innen Sichtbehinderungen auf ein Minimum reduziert sind. Hautnah und intensiv erleben die Besucher so die moderne, unkonventionelle und durchaus schräge Show. Mitreißend, adrenalingeladen, risikobewusst und spannend – Flic Flac begeistert einmal mehr mit dem Unfassbaren.

Das Konzept zu „Farblos“ – so der provokante Name der gut zweistündigen Performance – stammt von den beiden Juniorchefinnen Larissa Medved-Kastein und Tatjana Kastein, den Töchtern von Flic Flac Gründer Benno Kastein.

Akrobatik und Nervenkitzel pur gepaart mit Comedy vom Feinsten: mehr als 35 Künstler aus aller Welt bieten eine Show der Extraklasse. Ein aufregendes, bewegendes und faszinierendes Programm für die ganze Familie. www.flicflac.de

Tickets an allen bekannten Vorverkaufsstellen und unter www.flicflac.de ab € 24.- Normalpreis. Ticket-Hotline 0180 60 50 200 (0,20 €/Anruf inkl. MwSt. aus den Festnetzen und maximal 0,60 €/Anruf inkl. MwSt. aus den Mobilfunknetzen)

Die Flic Flac Story

Gegründet wird Circus Flic Flac 1989 von den Brüdern Benno und Lothar Kastein sowie deren Ehefrauen Scarlett Kaiser-Kastein und Gabi Kastein. Sie haben Flic Flac zu dem gemacht, was er heute ist: eines der größten Zirkusunternehmen Europas, das mit seinen spektakulären Shows regelmäßig Maßstäbe setzt.

Bevor die Brüder in ihrer Heimatstadt Bocholt den Schritt in die Selbständigkeit wagten und am 5. Oktober 1989 in Oberhausen unter dem Titel „Nicht irgendein Circus“ die Weltpremiere stattfand, arbeiteten sie selbst als Artisten. Ihr Metier waren vor allem Hochseil und „Todesrad“ - eine Stahlkonstruktion, die sich um die eigene Achse dreht und in deren zwei Außenzylindern sich Artisten bewegen. Aber auch eine amüsante Hunde-Dressur-Nummer gehörte ins Repertoire. Internationale Anerkennung erhielten sie 1982 für einen gewagten Hochseilakt, mit dem sie beim Internationalen Circus-Festival von Monte-Carlo den Silbernen Clown abräumten.

Für Flic Flac haben sie einen modernen, völlig eigenen Stil kreiert, der vor allem auf außergewöhnliche artistische Nummern setzt. Mit seiner schwarz-gelben Warnfarbe, schrill-rockiger Musik und jeder Menge Licht-, Laser- und Pyrotechnik steht Flic Flac weniger für klassischen Manegen-Zirkus als vielmehr für ein technisch hochversiertes Show- und Bühnenkonzept der Extreme. Vor allem gewagte Motocross-Stunts, Spitzenakrobatik und Slapstick sind feste Bestandteile der Shows, die aus konzeptionellen Gründen auf Sägemehl und Tierdressuren verzichten.

Über 20 reguläre und zahlreiche Sonder- und Weihnachtshows haben die Brüder Kastein bislang konzipiert. Seit der Premiere 1989 in Oberhausen haben mehr als sieben Millionen Zuschauer Shows wie „Gnadenlos“, „Reine Nervensache“, „No Limits!“ oder „Exxtrem“gesehen.

Nachdem FlicFlac 2010 für eine künstlerische Pause zunächst seinen Tourneebetrieb einstellte, feierte die Show im Sommer 2013 mit Benno Kastein als Direktor und Geschäftsführer ein erfolgreiches Comeback. Dabei ist sich Flic Flac treu geblieben: es geht draufgängerisch, riskant und unkonventionell zu. Und wieder spektakulär waghalsig. Die neue Show „Farblos“ ist alles andere als das. Der Titel provokant – Flic Flac Style vom Feinsten.

FF Tour GmbH


Kinoeinladung für Ehrenamtliche: Meldungen können bis 20.11.17 abgegeben werden

Das Ehrenamt ist ein öffentliches Amt, das überwiegend unentgeltlich ausgeübt wird. Es gibt zahlreiche Freiwillige, ohne die viele Bereiche unseres alltäglichen Lebens, mit allen öffentlichen und sozialen Strukturen undenkbar, gar unmöglich geworden sind. Der Fachbereich Sport und Freizeit der Stadt Mannheim möchte diese Leistungen honorieren und ruft die Bevölkerung auf, Ehrenamtliche aus den Mannheimer Sportvereinen, das heißt Trainerinnen, Trainer, Betreuerinnen, Betreuer, Jugendleiterinnen und Jugendleiter sowie andere Helferinnen und Helfer, dem Fachbereich Sport und Freizeit unter der Telefonnummer 0621 293 4004 oder unter 52event@mannheim.de mit vollständigem Namen, Verein, Aufgabe, E-Mail-Adresse und Telefonnummer, bis spätestens 20. November 2017 zu melden. Die gemeldeten Personen werden dann mit einer Begleitperson zu einem besonderen Kinovormittag am 17. Dezember 2017 um 11 Uhr ins CinemaxX Mannheim in N7 eingeladen.

Der Fachbereich Sport und Freizeit freut sich schon jetzt über zahlreiche Meldungen aus der Bevölkerung und bedankt sich bei den Ehrenamtlichen mit einem gemütlichen Beisammensein im CinemaxX Mannheim.

Laut DOSB gibt es in den über 90.000 Sportvereinen in ganz Deutschland rund 1,7 Millionen ehrenamtliche Positionen. Hierzu zählen unter anderem Vorsitzende, Trainer, Übungsleiter, Schiedsrichter oder Kampfrichter. Insgesamt betrachtet ist im Durchschnitt jeder Ehrenamtliche 13,4 Stunden pro Monat für seinen Verein tätig, wie der aktuelle Sportentwicklungsbericht des DOSB vermeldet. Daraus ergibt sich eine bundesweite Wertschöpfung von rund 4,1 Milliarden Euro im Jahr. Dazu kommen noch die vielen fleißigen Helferinnen und Helfer, die sich bei unentgeltlichen Arbeitseinsätzen Im Rahmen von Vereinsfesten, Fahrdiensten oder Sportveranstaltung einbringen. Eine Leistung, die heutzutage leider häufig als selbstverständlich angesehen wird und daher einer ganz besonderen Honorierung bedarf.

Stadt Mannheim


Mehr Sauberkeit auch auf Gehwegen im Jungbusch

Seit April 2015 ist die Gehwegreinigung in den Mannheimer Quadraten in kommunaler Hand. Dadurch ist die Innenstadt deutlich sauberer geworden. Zum Januar 2018 wird die Gehwegreinigung gegen Gebühr auf den Jungbusch ausgeweitet werden, das hat der Gemeinderat in seiner heutigen Sitzung beschlossen.

„Die Fußgängerzone im Jungbusch wird bereits zuverlässig von der Stadtreinigung gesäubert. In anderen Bereichen des Stadtteils gibt es jedoch regelmäßig Beschwerden von Bewohnerinnen und Bewohnern über mangelnde Sauberkeit auf den Gehwegen. Um die Aufenthaltsqualität zu erhöhen und das Stadtbild zu verbessern, werden wir jetzt – wie in den Quadraten - die Gehwegreinigung im Jungbusch in die Hände der Stadtreinigung legen“, berichtet Bürgermeisterin Felicitas Kubala.

Grundsätzlich sind in Mannheim nach der städtischen Gehwegreinigungssatzung die Eigentümer und Mieter bzw. Pächter von Immobilien für die Reinigung der Gehwege vor ihrem Haus verantwortlich. In den Fußgängerzonen und Innenstadt-Quadraten hat die Stadtreinigung diese Aufgabe gegen Gebühr übernommen. Zum Jahresbeginn 2018 wird die Gehwegreinigung gegen Gebühr auf den Jungbusch ausgeweitet werden.

Darüber hinaus wurde die Häufigkeit der Gehwegreinigung in der Innenstadt überprüft. Dabei hat sich gezeigt, dass die Anzahl der Reinigungen in einzelnen Bereichen reduziert werden kann, in anderen Bereichen aber erhöht werden muss. Neu zu kalkulieren waren auch die Reinigungsgebühren ab dem 1. Januar 2018. Aufgrund der Preis- und Lohnsteigerungen in den letzten Jahren werden diese um durchschnittlich 3,8 Prozent erhöht.

Stadt Mannheim


Kabinett beschließt Fördertopf für Bundesgartenschau und Grünzug Nordost

Die Landesregierung Baden-Württemberg hat am 24.10.2017 beschlossen, die Stadt Mannheim bei den mit der Bundesgartenschau im Jahr 2023 und dem Grünzug Nordost verbundenen Investitionskosten finanziell zu unterstützen.

Die Stadt Mannheim hatte in ersten Abstimmungsgesprächen eine Unterstützung bei der Realisierung des Grünzugs Nordost - für den eine Gesamtinvestition von 105,5 Millionen Euro geplant ist - in Höhe von 51,5 Millionen Euro beantragt. Die Fördermittel stammen allerdings aus verschiedenen „Fördertöpfen“: Aus dem Ministerium für ländlichen Raum wird ein neuer Sondertopf BUGA 2023 mit 20,2 Millionen Euro für die Grünprojekte, wie die Entwicklung des großen Freiraums auf Spinelli, bereitgestellt. Hinzu kommen weitere 700.000 Euro für die Präsenz des Landes während der Gartenschau.

Aus bestehenden Förderprogrammen werden weitere 13,9 Millionen Euro für städtebauliche Maßnahmen vom Wirtschaftsministerium erwartet, für die Verkehrsinfrastruktur, insbesondere die Radwegeverbindungen sollen nochmal 8,9 Millionen Euro vom Verkehrsministerium hinzukommen. Für die ökologische Aufwertung des Landschaftsschutzgebietes - also zum Beispiel die Schaffung eines Gewässers in der Au – rechnen Stadt und BUGA-Gesellschaft mit 8,5 Millionen Euro aus dem Umweltministerium. Hier bestehen bereits Förderprogramme beim Land, die maßnahmengenau abgerufen werden müssen.

„Wir freuen uns sehr, dass das Land im Rahmen der Bundesgartenschau und der Entwicklung des Grünzugs Sondermittel in Höhe von fast 21 Millionen Euro bereitstellt. Dieser Fördervorschlag ist auch ein Ergebnis des beharrlichen Einsatzes unseres Stuttgarter Kontaktbüros, der BUGA gGmbH und weiterer Dienststellen und es ist ein Beleg für die Qualität der nachhaltigen Konzeption der Bundesgartenschau-Idee für Mannheim. Mein besonderer Dank gilt dem Staatsministerium und Minister Hauk für ihre Unterstützung. Das Gesamtpaket der erwarteten finanziellen Beteiligung des Landes übersteigt unsere ersten Planungen deutlich und gibt uns – zusammen mit der Leitentscheidung - Planungssicherheit“, freut sich Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz über die guten Nachrichten aus Stuttgart.

„Wir sind der Landesregierung sehr dankbar, dass nach Heilbronn auch für Mannheim ein Sondertopf für Grünprojekte im Rahmen einer Bundesgartenschau eingerichtet wird. Bei den bereits bestehenden Förderprogrammen gilt es jetzt - in enger Abstimmung mit den Ministerien und dem Regierungspräsidium - diese zielgerichtet zu bedienen, um so ein optimales Ergebnis für Mannheim erzielen,“ ergänzt der Geschäftsführer der Mannheimer BUGA-Gesellschaft, Michael Schnellbach.

Grünzug Nordost

Mit dem Grünzug Nordost soll ein mehr als 220 Hektar großer Landschaftspark als ununterbrochenes grünes Band vom Luisenpark über den Bürgerpark, zu den Vogelstangseen und bis zum Käfertaler Wald entstehen. Ein Teil dieses Grünzugs besteht aus der Feudenheim Au, einem Landschaftsschutzgebiet mit klassischer Feldbearbeitung. Ein weiteres circa 80 Hektar großes Areal ist die Konversionsfläche Spinelli.

Der Grünzug soll nicht nur als Frischluftkorridor für eine Durchlüftung der angrenzenden Stadtteile und im Sommer für nächtliche Abkühlung sorgen. Menschen sollen sich in diesem neuen Naturraum frei bewegen können. Er wird Heimat für Pflanzen und Tiere sein und damit diesen Stadtraum ökologisch aufwerten.

Informationen zu aktuellen Planungen zu Grünzug und BUGA stehen zum Download bereit unter www.buga2023.de

Stadt Mannheim


Arbeiten im Glücksteinquartier

Fällung eines Bergahorns auf der zukünftigen Glücksteinallee

Damit das Glücksteinquartier weiter wachsen und erschlossen werden kann, muss auf dem Grundstück an der Meerfeldstraße 1 – 5, im Bereich der zukünftigen Glücksteinallee, nach eingehender Prüfung ein Bergahorn gefällt werden. Die Fällung wird voraussichtlich in dieser Woche und damit kurz vor Beginn der Kampfmittelfreimessung durchgeführt werden. Im gesamten Plangebiet werden im Rahmen der grünordnerischen Festsetzungen 318 neue Bäume gepflanzt.

Geänderte Wegeführung für Fußgänger und Radfahrer

Im Zuge der Arbeiten am „Quartier hoch 4“, ein Büro- und Wohnprojekt des Mannheimer Bauunternehmens Diringer & Scheidel, entfallen in der Glücksteinallee auf Baustellenseite in Richtung Wendeschleife der ehemaligen Feuerwache Mitte bis auf weiteres Fuß- und Radwege. Die Fußgänger werden gebeten, möglichst bereits in Höhe des Lokschuppens und Werkstattgebäudes auf den Gehweg der gegenüberliegenden Straßenseite zu wechseln. Die Umleitungsstrecken sind ausgeschildert. Da die Fahrbahn an dieser Stelle einspurig wird, wird auch den Fahrradfahrern empfohlen, ausnahmsweise auf den Gehweg auszuweichen, um den Abschnitt gefahrlos passieren zu können.

Wichtig für Autofahrer: Die Linksabbiegerspur entfällt. Wer von der Glücksteinallee kommend in die Gontardstraße einbiegen möchte, muss geradeaus über die Wendeschleife fahren, um anschließend auf der anderen Seite rechts in die Gontardstraße einbiegen zu können.

Die geänderte Wegeführung resultiert aus den Arbeiten, die Diringer & Scheidel als Projektentwickler und Generalunternehmer zur Errichtung einer Büro- und Wohnimmobilie für die SV SparkassenVersicherung im Baufeld 4 bis etwa April 2020 ausführt.

Stadt Mannheim


Städtischer Umweltpreis 2017 vergeben

Dr. Stefan Klockow, Eigenbetriebsleiter Abfallwirtschaft und Bürgermeisterin Felicitas Kubala (v.l.) mit den Preisträgerinnen und Preisträgern des Umweltpreises 2017

‚Einfälle statt Abfälle‘ ist der diesjährige Themenschwerpunkt des Umweltpreises der Stadt Mannheim. Der kommunale Wettbewerb zeichnet jährlich Projekte mit Vorbildcharakter in den Bereichen Umwelt-, Klima- und Naturschutz aus. Am 20. Oktober gab Umweltbürgermeisterin Felicitas Kubala die Preisträgerinnen und Preisträger bekannt.

Ausrichter des diesjährigen Umweltpreises ist die Abfallwirtschaft Mannheim. „Der beste Abfall ist der, der gar nicht erst entsteht“, wie der Leiter Dr. Stefan Klockow in seiner Ansprache betonte: „Daher haben wir den Slogan ‚Einfälle statt Abfälle‘ als Motto für den diesjährigen Wettbewerb gewählt. Die konsequente Abfallvermeidung ist ein wichtiger Bestandteil unseres Abfallwirtschaftskonzeptes.“ Zudem unterstrich er, dass das kommunale Entsorgungsunternehmen den Umwelt- und Klimaschutz nicht nur im betrieblichen Alltag fest im Blick hat, sondern auch die Bewusstseinsänderung für ressourcenschonendes Verhalten tatkräftig unterstützt: „Ob Themen wie Plastiktüten, Kaffee-Einwegbecher oder Lebensmittelabfälle – wir greifen diese mit publikumswirksamen Aktionen auf und haben speziell für Kindergärten und Schulen ein abfallpädagogisches Angebot entwickelt.“

„Mit der Themensetzung ´Einfälle statt Abfälle´ legen wir in diesem Jahr besonderen Wert auf vorbildliche und vor allem einfallsreiche Aktivitäten zur Vermeidung von Abfall. Der Umweltpreis 2017 soll das Engagement für nachhaltigen Konsum und die Wertschätzung von Ressourcen in den Mittelpunkt des Interesses rücken und sichtbar machen“, betonte Umweltbürgermeisterin Felicitas Kubala und verdeutlichte: „Die ausgezeichneten Projekte regen an, das Abfallaufkommen in Mannheim zu senken und zeigen vielfältige Wege zum Nachahmen auf.“

Auszeichnungen in vier Kategorien

21 Projekte wurden in den Kategorien „Umverteilen“, „Umfüllen“, „Umgestalten“ und „Umdenken“ ausgezeichnet. Die eingereichten interessanten und kreativen Beiträge sind vielfältig und verdeutlichen die Bandbreite der Ideen: zum Beispiel in Projekten wie „Verwenden statt Verschwenden“ zur Lebensmittelrettung oder „Kaffee-Genuss im Mannheim-Becher“ für Mehrwegbechersysteme, bis hin zu „Wertvoll umgekrempelt“ als Uycycling-Projekt sowie „Kreative Wege für Umdenker“ zur generellen Änderung im Verbraucherverhalten.

Als Gastredner ging ZDF-Filmemacher Andreas Ewels mit dem Publikum weltweit auf die Reise zum Thema „Planet am Limit. Wohin mit unserem Müll?“. Der Umweltjournalist erlebte die Müllprobleme in Ländern wie Ghana, Bangladesch und West-Papua hautnah. Er resümierte: „Müllvermeidung ist eine der großen Herausforderungen der Zukunft. Wer dieses Problem nicht seinen Kindern und Enkeln vererben will, muss jetzt mit an Lösungen arbeiten und sei es nur vor der eigenen Haustür.“

Alle prämierten Wettbewerbsbeiträge erhielten Preisgelder für die Umsetzung weiterer Umweltprojekte, Urkunden sowie zum Motto des Wettbewerbs passende Sachpreise.

Text: Stadt Mannheim Foto: Rebecca Nicklas


Leitbildprozess „Mannheim 2030“ mit dem Urban Thinkers Campus erfolgreich gestartet. Insgesamt 500 Teilnehmende an drei Konferenztagen

Der zweite Mannheimer Urban Thinkers Campus (UTC) endete am 22.10.207. Der UTC war der Start des Leitbildprozess der Stadt Mannheim. Diskutiert wurden, unter anderem, exemplarische Maßnahmen zur Umsetzung der 17 globalen Nachhaltigkeitsziele (SDG) der Vereinten Nationen. Diese sind seitens der Vereinten Nationen seit 2016 für alle Staaten verpflichtend und sollen auch in den Städten weltweit umgesetzt werden. Vom 20. bis 22. Oktober 2017 hatten sich insgesamt 500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Mannheim, Deutschland und aus aller Welt beim Urban Thinkers Campus im Stadthaus N1 getroffen und in neun Themen-Workshops (Urban Labs) und mehreren Sonderpanels alle Facetten globaler und lokaler Nachhaltigkeit besprochen und unter dem Aspekt der Mannheimer Bedarfe für eine nachhaltige Zukunft bearbeitet.

Der Urban Thinkers Campus ist eine Initiative der Vereinten Nationen mit dem Ziel, nachhaltige und urbane Entwicklung zu fördern. Er dient als offener Raum für den Austausch von lokalen und internationalen Expertinnen und Experten. Zudem liefert ein UTC Input für die gesellschaftliche Weiterentwicklung auf globaler Ebene. Der Urban Thinkers Campus wird durchgeführt von der Stadt Mannheim. Die Veranstaltung und der Leitbildprozess werden gefördert von Engagement Global mit ihrer Servicestelle für die Kommunen in der Einen Welt mit Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.Der UTC wird unterstützt von der World Urban Campaign.

Alle Informationen zum Urban Thinkers Campus 2017 sind verfügbar auf www.mannheim.de/utc2017.
Der Leitbildprozess „Mannheim 2030“ ist zu finden auf www.mannheim.de/de/stadt-gestalten/verwaltung/aemter-fachbereiche-eigenbetriebe/strategische-steuerung/der-leitbildprozess-mannheim-2030-wie-sieht-mannheims-zukunft-aus. Dort sind auch Informationen zur Agenda 2030 und den SDG erhältlich.
 
Der Urban Thinkers Campus 2017 findet auch in den sozialen Medien statt.
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#thecityweneed #mannheim2030 #sdg #agenda2030.

Text: Stadt Mannheim Foto: Ralf Laubscher


Botschafter der Republik Polen zu Gast in Mannheim

Eintrag ins Goldene Buch der Stadt Mannheim

Hoher Besuch im Mannheimer Rosengarten: Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Salon Diplomatique et Economique“, die in unregelmäßigen Abständen Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Gesellschaft, Kultur, Wissenschaft und Gesellschaft in der Metropolregion Rhein-Neckar zusammenbringt, war der Botschafter der Republik Polen, S.E. Prof. Andrzej Przyłębski, mit seiner Ehefrau und Vorsitzende des polnischen Verfassungsgerichts, Julia Anna Przyłębska, zu Gast in der Quadratestadt. Er folgte damit der Einladung des französischen Honorarkonsuls in Mannheim, Folker R. Zöller, der gemeinsam mit dem Geschäftsführer der m:con – mannheim:congress GmbH, Johann W. Wagner, sowie dem Diplomatic Council das Treffen veranstaltet. Die rund 80 Gäste tauschten sich über die Wirtschaftsbeziehungen beider Länder sowie gemeinsame Herausforderungen aus.

Wirtschaftsbürgermeister Michael Grötsch

Wirtschaftsbürgermeister Michael Grötsch begrüßte den polnischen Botschafter im Namen der Stadt Mannheim. In seinem Grußwort machte er deutlich, wie wichtig das Nachbarland für die deutsche und insbesondere auch für die regionale Wirtschaft ist: „Polen gehört seit dem vergangenen Jahr zu den TOP 10-Absatzmärkten weltweit für die Unternehmen in Baden-Württemberg – Tendenz steigend. Daher hat die IHK Rhein-Neckar in diesem Jahr ein Polen-Kompetenzzentrum eingerichtet und unterstützt die hiesigen Unternehmen dabei, auf diesem wachsenden Markt Fuß zu fassen“, so Grötsch. Gleiches gilt jedoch auch für Polen: „Deutschland ist Polens wichtigster Handelspartner. Bei den ausländischen Direktinvestitionen in Polen stehen deutsche Unternehmen sowohl zahlenmäßig als auch in Bezug auf den Investitionsumfang an erster Stelle“, sagte der Bürgermeister weiter.

Botschafter S.E. Prof. Andrzej Przylebski

Botschafter Przyłębski nutzte den Salon Diplomatique et Economique, um über die aktuelle wirtschaftliche und politische Situation in seinem Heimatland zu sprechen. Anschließend trug er sich ins Goldene Buch der Stadt Mannheim ein.
Bevor es zur Veranstaltung in den Rosengarten ging, schauten der Botschafter und seine Ehefrau im MAFINEX-Technologiezentrum und der Päpste Ausstellung in den Reiss-Engelhorn-Museen vorbei und verschafften sich einen Eindruck von der Vielseitigkeit Mannheims. Przyłębski, der seit 2016 als Botschafter der Republik Polen in Deutschland lebt, kennt die Metropolregion Rhein-Neckar noch aus früheren Zeiten. Unter der Leitung des Philosophen Hans-Georg Gadamer schrieb er an der Universität Heidelberg seine Habilitationsarbeit.

Hintergrund: Städtepartnerschaft Mannheim und Bydgoszcz

Im Stadtkreis Mannheim hat rund jeder zehnte ausländische Einwohner einen polnischen Pass. 7.400 polnische Staatsbürger waren 2016 in Mannheim gemeldet – das ist Rekord in Baden-Württemberg.

Seit 1991 verbindet Mannheim und Polen eine aktiv gelebte Partnerschaft mit Bydgoszcz. Die Stadt ist für Mannheim ein wichtiger Partner. So profitiert Mannheim von der Kompetenz, die Bydgoszcz im Bereich der Durchführung transnationaler, EU-geförderter Projekte besitzt. Im Juni dieses Jahres folgte die Stadt Mannheim der Einladung Bydgoszczs, am zehnjährigen Jubiläum des „Wasserfestivals“ teilzunehmen. Im Zentrum des Besuchs stand ein fachlicher Wissensaustausch, um vor Ort mögliche Themenfelder für ein gemeinsam zu implementierendes EU-Projekt zu erarbeiten. Im letzten Jahr haben die Partnerstädte das 25-jährige Bestehen ihrer Beziehungen gefeiert. Jugend- und Sportaustausche sowie gegenseitige Treffen kirchlicher Gruppen lassen die Partnerschaft mit Bydgoszcz auch auf der bürgerschaftlichen und kulturellen Ebene zu den lebendigsten und vielfältigsten gehören, die die Stadt Mannheim unterhält.

Stadt Mannheim


Palazzo Show "Baby, keep smiling!" beginnt am 25.10.2017

Zum 19 Mal kommt die fantastische Varieteshow Palazzo nach Mannheim zurück und öffnet ab dem 25.10.2017 ihre Pforten

v.l.: Gastronomischer Leiter Salazar, Sängerin Dorothea Lorene, Palazzo Geschäftsführer Rolf Balschbach, Professor Wacko, Palazzo Geschäftsführer Gregor Spachmann

Bei einem Presserundgang durch den Spiegelpalast erklärten die Palazzo Geschäftsführer Rolf Balschbach und Gregor Spachmann die vielen Neuerungen dieses Jahr.

Bei einer Show die erfolgreich immer wieder aufs Neue begeistert und mit spektakulären Nummern überrascht ist dies jedes Jahr, aufs Neue, eine große Herausforderung.

Dieses Jahr wurde viel investiert und das Zelt um 1,5 Meter erhöht und ebenfalls auch erweitert. Bei mehr Platz gibt es annährend die gleiche Sitzplatzanzahl wie in den Jahren davor. Allerdings sind die Wege des Servicepersonals optimiert und diese können nun noch leichter, von hinten, die Gäste bedienen und so den Ablauf weniger stören.

Den kulinarischen Gaumenschmaus kredenzt Harald Wohlfahrt der wieder ein außergewöhnliches Menü für das Palazzo zusammengestellt hat. Dieses wird der Weinheimer Gastronom Salazar und sein Team, vor Ort, in den mobilen Küchen kochen und anschließend die Gäste damit verzaubern.

Die Artistinnen von "Above the Cloud"

Verzaubern werden einen aber auch wieder die vielseitigen Nummern inklusive einer „russischen Schaukel“ welcher der Grund für die Erhöhung des Zeltes ist. Bei dieser waghalsigen Nummer schleudern die Artistinnen von Above the Clouds durch die Luft und vollführen Salti und andere Kunststücke. Eine einmalige Nummer die es in einem solchen Rahmen noch nirgends zu sehen gab.

Sängerin Dorothea Lorene und Professor Wacko

Aber auch altbekannte Stars und Künstler sind wieder mit von der Partie. So wird Rick Coleman, einer der weltbesten singenden Entertainer am Piano wieder gekonnt das Programm musikalisch ummalen. Ebenfalls ein Ohrenschmaus ist die Sängerin Dorothea Lorene welche uns bei dem Presserundgang auch gleich eine kleine Kostprobe zum Besten gab.

Und auch Professor Wacko ist wieder dabei und wird die Lachmuskeln auf eine harte Probe stellen. Denn auch Ihn durften wir bereits beim Rundgang erleben und selbst im privaten Gespräch danach fällt es schwer seinem Charme und Witz zu wiederstehen.

Ein Blick in die Küche

Wer also noch Karten für eine Show der Superlative möchte die alle Sinne anspricht sollte sich beeilen. So erfuhren wir das auch dieses Jahr wieder einmal ein Rekord geknackt wurde und mittlerweile knappe 70 % der Karten ausverkauft sind. Sichern sie sic