Stadt Schwetzingen:


Anleinpflicht für Hunde im Wald- und Stadtgebiet Schwetzingen

Hunde müssen auch im Staatswald Schwetzinger Hardt an die Leine / Im Landschaftsschutzgebiet dürfen Hunde frei laufen / Wo gelten welche Regelungen?

Schwetzingen - Da es immer wieder zu Rückfragen hinsichtlich der Anleinpflicht für Hunde kommt, informiert die Stadtverwaltung über die gültige Regelung:

Im Stadtgebiet Schwetzingen müssen Hundehalter/innen auf öffentlichen Straßen und Gehwegen Hunde an der Leine führen. Dies regelt Artikel 13 der Polizeiverordnung der Stadt Schwetzingen. Diese generelle Anleinpflicht gilt auch im Staatswald Schwetzinger Hardt zwischen der B 291 im Westen und der Sternallee im Osten beziehungsweise der B 291 im Norden und dem Trimm-Dich-Pfad im Süden. Dieser Bereich ist mit entsprechenden Hinweisschildern (siehe Foto) gekennzeichnet.

Im Waldschutzgebiet und Erholungswald „Schwetzinger Hardt“ gilt nur während der Brut-und Setzzeit von Vögeln und Wildtieren zwischen dem 1. Februar und dem 31. August generelle Anleinpflicht für Hunde.

Im Naturschutzgebiet Hirschacker und Dossenwald besteht ganzjährig eine generelle Anleinpflicht für Hunde. Im Landschaftsschutzgebiet Hirschacker und Dossenwald besteht dagegen kein Leinenzwang, jedoch sollte der Hund immer im Einwirkungsbereich des Hundehalters/der Hundehalterin stehen.

Die Stadt bittet alle Hundehalter/innen, insbesondere auf stark frequentierten Wald- und Feldwegen, um gegenseitige Rücksichtnahme. Viele Spaziergänger und Radfahrer haben Angst vor freilaufenden Hunden.

Damit zu erkennen ist, in welchem Gebiet man sich gerade befindet, ist eine entsprechende klare Beschilderung geplant. Hier ist der Naturschutzbund (NABU) Schwetzingen und Umgebung mit den zuständigen Behörden bereits im Gespräch. Ziel ist ein so genanntes „Besucherlenkungskonzept“.

Zum Hintergrund: Immer wieder gibt es während der Brut- und Setzzeit von Vögeln und Wildtieren, Probleme mit freilaufenden Hunden. Aufgrund dessen führen die Stadt Schwetzingen sowie der NABU Schwetzingen & Umgebung stichprobenartige Kontrollen durch.  Bei einem Verstoß gegen die Anleinpflicht kann der/die Hundehalter/in mit einer Ordnungswidrigkeitsanzeige und einem Bußgeld in Höhe von 35 Euro bestraft werden. Generell dürfen Hunde ohne die Begleitung einer Person, die durch Zuruf auf das Tier einwirken kann, nicht ohne angeleint zu sein herumlaufen.

Stadtverwaltung Schwetzingen

10.08.2018


Sommerpause des Museums

Karl-Wörn-Haus ist im August geschlossen

Schwetzingen / Karl-Wörn-Haus - Das Karl-Wörn-Haus, Museum der Stadt Schwetzingen, verabschiedet sich im August in seine alljährliche Sommerpause. Die nächste Gelegenheit, das Museum und seine stadtgeschichtliche Dauerausstellung zu besichtigen, besteht am 2. September.

Bis zur nächsten Sonderausstellung „Alle Jahre wieder… - Spargel in Schwetzingen“, die am 10. November beginnt, hat das Museum dann jeden Sonntag zwischen 11 und 17 Uhr seine Pforten für interessierte Besucherinnen und Besucher geöffnet.

Stadtverwaltung Schwetzingen

01.08.2018


50 Jahre Städtepartnerschaft mit Lunéville: Jubiläumsprogramm von und für alle in Planung

Schwetzingen / Lunéville (Frankreich) - 2019 besteht die Städtepartnerschaft mit dem französischen Lunéville seit 50 Jahren. Solch große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus, dementsprechend haben kürzlich erste Vorgespräche zwischen den Verwaltungen beider Städte stattgefunden. Fest steht schon, dass der Schwerpunkt der offiziellen Feierlichkeiten turnusmäßig in Lunéville stattfinden wird, nachdem das 40-jährige Bestehen in Schwetzingen gefeiert wurde.

Um die „Goldene Hochzeit“ auch in Schwetzingen zu begehen, stehen Kulturreferentin Dr. Barbara Gilsdorf und die Städtepartnerschaftsbeauftragte Katrin Schubkegel mit den örtlichen Institutionen in Kontakt, um erneut „Beaux Jours!“ auszurufen, an denen sich alle Gruppen und Einrichtungen beteiligen können, die einen Beitrag zum deutsch-französischen Jubiläumsjahr leisten wollen. Die Veranstaltungsreihe knüpft an die „schönen Tage“ 2013 an, die anlässlich des 50. Jahrestags des Élysée-Vertrags ausgerufen wurden. Vereine, Schulen, Stadtmarketing, Gastronomie, Schwetzinger Zeitung, Kirchen und natürlich das Schloss hatten sich damals mit einer Vielzahl an Veranstaltungen eingebracht, um die bilaterale Freundschaft zu betonen. Das Konzept ist denkbar einfach: Interessierte können den Anlass als Plattform nutzen, um mit eigenen Aktivitäten ihre Verbundenheit zur Partnerstadt zu zeigen. Der Kreativität sind hierbei keine Grenzen gesetzt: vom französischen Markt über Konzerte, Gottesdienste, französische Stadt- und Schlossführungen, Zeitzeugengespräche, einer Lesung bis hin zu einem Boule-Turnier und einer Bürgerreise reichte damals die Palette an kulinarischen, musikalischen, sportlichen, künstlerischen und geschichtlichen Themen.

Die Stadt Schwetzingen möchte daher an das Erfolgsrezept anknüpfen und unterstützt die Veranstalter erneut in der Bewerbung ihrer Beiträge durch einen städtischen Veranstaltungsflyer, der alle Angebote zusammenführt und breit beworben wird. Wer mitmachen möchten, meldet sich mit einer Kurzbeschreibung zum geplanten Eigenbeitrag bis spätestens 31. Oktober 2018 bei Katrin Schubkegel im Rathaus (Tel.: 06202 / 87-135, katrin.schubkegel@schwetzingen.de). Das Haupt-Festwochenende findet vom 11.-12. Mai 2019 unter Beteiligung offizieller Delegationen und insbesondere der Sportjugend beider Städte statt, um in Anlehnung an den in den Anfangsjahren der Städtepartnerschaft sehr beliebten „Boom sportif“ die Jumelage zu feiern. Zum Auftakt des Jubiläumsjahres in Lunéville werden Stadt und Schloss Schwetzingen am 28. und 29. April 2019 bei „Fête des plantes“ mit einem Informationsstand rund um das Thema Spargel im Lunéviller Schloss präsent sein.

Stadtverwaltung Schwetzingen

28.07.2018


Schwetzinger „Luftfahrrad“ im Amberger Luftmuseum

Schwetzingen / Amberg-Luftmuseum - Das „Luftfahrrad“ von Björn Schülke, das vergangenes Jahr Teil der Schwetzinger Ausstellung „Im Wege stehend VI“ war und das vor einigen Wochen seinen Aufstellungsort vor dem Bellamar eingenommen hat, geht nächste Woche auf Reisen. Ab dem 5. August 2018 wird das kinetische Objekt Teil einer Einzelausstellung des Kölner Künstlers sein, die bis einschließlich 21. Oktober im „Luftmuseum“ Amberg Arbeiten aus über 20 Jahren Schaffenszeit präsentiert.

Björn Schülke kreiert absurde Maschinen. Viele seiner Arbeiten sind inspiriert von Forschung und Wissenschaft, von Maschinen, Flugzeugbau, Raumfahrt, klinischer Produktästhetik nächst organischen Formen, Industrieanlagen und Maschinen, Architektur und technischen Konstruktionen, den Erwartungen, die wir in Technologien setzen und ihre Auswirkungen auf die Gesellschaft. Als Materialien verwendet er u.a. GFK, Karbon, Solarzellen, Aluminium, Displays, Motoren und eigens entwickelte Steuerungen. Reduzierte filigrane Strukturen und organische Formen treffen spielerisch auf eine scheinbar hohe Komplexität der genutzten Technologien. Statik trifft auf Bewegung. Zweckentfremdet für neue (erfundene) Funktionen. Bestandteil der Ideenfindung des Kölners sind die Erwartungen, die wir in Technologien setzen und ihre Auswirkungen auf die Gesellschaft. Der ästhetische Reiz von Maschinen, Architektur, sowie der Luft- und Raumfahrt inspirieren ihn. So entstehen Skulpturen mit klingenden Namen wie „Aerophon“, technischen Bezeichnungen wie „Planet Space Rover“ und „Spider Drone“ sowie „Luftrad“.

Björn Schülke (geb. 1967) studierte an der Kunsthochschule für Medien Köln und hat ein Diplom in Fotografie- und Filmdesign. In rund 15 Solo- und 50 Gruppenausstellungen waren Schülkes Skulpturen bereits weltweit zu sehen: Brüssel, Seoul, Eindhoven, New York, Beijing, Istanbul, Dublin, Kassel, St. Petersburg, London und Madrid sind neben Köln nur wenige seiner Stationen. 2018 ist Schülke bereits zum zweiten Mal in Amberg zu Gast, nachdem bereits 2014 eine interaktive Installation in der gotischen Hauskapelle des LUFTMUSEUMs zu sehen war.

Text: Stadtverwaltung Schwetzingen Foto: Johannes Schembs

24.07.2018


Aus dem Gemeinderat am 19. Juli 2018

Engagement für Wohnraum: Wohnbaugesellschaft in Planung

Beirat und Runder Tisch Inklusives Schwetzingen gegründet / Jahresabschluss 2017 mit sehr gutem Ergebnis

Schwetzingen / Gemeinderat - „Mit dem Rechnungsjahr 2017 können wir insgesamt wirklich sehr zufrieden sein und schaffen damit auch eine gute Grundlage für einen Einstieg in die doppische Haushaltsführung im kommenden Jahr 2019“, sagt OB René Pöltl bei der Vorstellung der Ergebnisse des Vorjahres. Dieser Einschätzung schließen sich auch die Sprecher der Fraktionen an.

Der Gesamthaushalt 2017 beträgt 79,3 Mio. EUR, 4,8 % über dem Planansatz, davon entfallen 68,6 Mio. EUR auf den Verwaltungshaushalt und 10,7 Mio. EUR auf den Vermögenshaushalt. Die Gewerbesteuereinnahmen sind 8,2 Mio. EUR hoch. Von den Ausgaben des Vermögenshaushalts entfallen 7 % auf Baumaßnahmen, 7 % auf den Erwerb von beweglichen Sachen des Anlagevermögens, 13 % auf den Erwerb von Grundstücken, 7 % auf die Tilgung von Krediten, 7 % auf Zuweisungen und Zuschüsse für Investitionen sowie 58% auf die Zuführung an die Rücklage.
Die Zuführung vom Verwaltungshaushalt an den Vermögenshaushalt beläuft sich auf hervorragende 8,4 Mio. EUR, statt geplanten 4,87 Mio. EUR. Neue Schulden wurden keine aufgenommen. Der allgemeinen Rücklage wurden 6,2 Mio. EUR zugeführt. Sie erhöht sich dadurch auf 15,1 Mio. EUR. Ihr steht eine reduzierte Verschuldung von 6,74 Mio. EUR, d.h. 310 EUR pro Kopf gegenüber.

In einen vollständigen Schuldenvergleich sind natürlich auch die bestehenden Darlehensverpflichtungen des Eigenbetriebs bellamar, des ZV Bezirk Schwetzingen und des ZV Unterer Leimbach einzubeziehen. Dann besteht eine Pro-Kopf-Verschuldung von 1.142 EUR/Einwohner (Landesdurchschnitt 1299,- EUR).

Engagement für Wohnraum: Wohnbaugesellschaft in Planung

Die Stadt Schwetzingen beabsichtigt eine Wohnbaugesellschaft zu gründen. Dazu sollen jetzt alle Details und die nötigen Verträge zur weiteren Entscheidung im Gemeinderat vorbereitet werden. Im künftigen Aufsichtsrat sollen Vertreter des Gemeinderates sitzen und die Mitbestimmung der Stadt sichern. Grundsätzliche Entscheidungen zur Ausgestaltung der Mieten und zur Schaffung neuen Wohnraums sollen bei der Alleingesellschafterin Stadt Schwetzingen verbleiben.
Bereits 2016 hat der Gemeinderat beschlossen, eine Entwicklungs- und Wohnbaugesellschaft für die anstehende Entwicklung des Konversionsgeländes der ehemaligen US-Kasernen zu gründen. Die Situation hat sich aber seitdem völlig verändert, nachdem sich der Abschluss der Machbarkeitsstudie weiter verzögert und sich die Prioritäten für die Entwicklung dringend benötigten Wohnraums räumlich und zeitlich auf das Pfaudler-Areal verschoben haben.
Gemeinderat und Oberbürgermeister sind sich einig, dass die Stadt Schwetzingen auch selbst aktiv werden soll, um im Bereich des günstigen Wohnens zusätzlichen Wohnraum zur Verfügung zu stellen. In den Stellungnahmen wurde quer über alle Fraktionen die Gründung der Wohnbaugesellschaft als überfällig angesehen, da das Thema Wohnen gerade in Schwetzingen einen erheblichen Stellenwert habe. Die Stadt Schwetzingen hat bereits heute rund 350 eigene kommunale Wohnungen. Dieser Bestand soll weiter erhöht werden, indem an verschiedenen geeigneten Stellen im Stadtgebiet neue Wohnungen geschaffen werden. Dies soll zeitnah geschehen, u. A. auf dem Pfaudler-Areal und am Alten Messeplatz auf dem früheren Gelände der Spargelgenossenschaft. Ob der städtische Wohnbestand in Zukunft auch in die Gesellschaft überführt wird, soll erst in den nächsten Jahren entschieden werden.
Durch die gesellschaftsrechtliche Konstruktion der künftigen Wohnbaugesellschaft wird sichergestellt, dass der dortige Wohnungsbestand unter gesicherten kommunalen Bedingungen verwaltet und entwickelt wird. Die Mieter der kommunalen Wohnungen können sicher sein, dass ihre Interessen über die Stadt Schwetzingen weiterhin gewahrt bleiben.

Veränderungssperre für den Planbereich „Quartier XXIV“: Sinnvolle Nachverdichtung im Blick

Für das von der Mannheimer-, Hecker-, Friedrich-Ebert- und Werderstraße eingerahmte Quartier XXIV gibt es eine Veränderungssperre. Damit soll dort die städtebauliche Verträglichkeit gesichert werden. Dazu gehören u.a. Fragen der Blockrandbebauung, die Zahl der Geschosse und der Gebäudehöhe, Grün- und Freiflächen, die Erschließung und die Stellplätze. Damit ist gewährleistet, dass bis zur Fertigstellung des Bebauungsplanes keine wesentlichen, ungünstigen Veränderungen im Bereich gibt. Insbesondere sollen aus Sicht der Stadt überdimensionierte Vorhaben verhindert werden und Regelungen für eine sinnvolle Nachverdichtung geschaffen werden. Eine Ausnahme ist aber möglich, sofern Planungen den künftigen Festsetzungen entsprechen sollten.
Die Veränderungssperre gilt 2 Jahre. In dieser Zeit soll auch das im Juni 2017 begonnene Bebauungsplanverfahren abgeschlossen sein.

Beirat und Runder Tisch Inklusives Schwetzingen gegründet

Der Gemeinderat begrüßt die Gründung des „Beirats Inklusives Schwetzingen“ (BIS) sowie des „Runden Tischs Inklusives Schwetzingen“ (RIS). Nachdem der Behindertenbeauftragte der Stadt Stefan Krusche in den Ruhestand ging und die damalige 1. Vorsitzende des Behindertenbeirats aus gesundheitlichen Gründen zurückgetreten war, war eine Neuausrichtung angezeigt.
Der Beirat Inklusives Schwetzingen tagt zukünftig halbjährlich mit dem Oberbürgermeister, dem Bürgermeister, der Inklusionsbeauftragten, dem/der städtischen Beauftragten für Menschen mit Handicap, Vertretern des Ordnungs- und des Bauamtes, eingeladenen Fachleuten, Vertreter/innen der Fraktionen, Vertretern der IG Vereine und der hiesigen Organisationen, sowie engagierten Mitgliedern des Runden Tisches. Der BIS fungiert als Empfehlungsgremium für den Gemeinderat und diskutiert die Anregungen aus dem Runden Tisch inklusives Schwetzingen. Aus jeder Fraktion wird künftig ein Mitglied an den Beiratssitzungen teilnehmen.
Der Runde Tisch Inklusives Schwetzingen tagt alle acht bis zwölf Wochen in der VHS, moderiert durch die festen Mitglieder des Beirates, der Inklusionsbeauftragten und dem/der städtischen Beauftragten für Menschen mit Handicap. Es handelt sich um ein offenes niederschwelliges Forum, in dem die Bürger über verkehrsrechtliche Maßnahmen, Baumaßnahmen, das Jahresthema, Erfolge, sowie über Ergebnisse des Beirates informiert werden und selbst Ideen oder Anliegen mitdiskutieren können. Zusätzlich können noch ausgewählte ‚Senior-Experts‘ zu den Sitzungen geladen werden.

SWR Festspiele: Stadt erhöht Zuschuss

Die Stadt erhöht den jährlichen Zuschuss für die Schwetzinger SWR Festspiele ab dem Jahr 2019 um 25.000 EUR auf dann 100.000 EUR. Die Finanzierung der SWR Festspiele erfolgt anteilig durch die drei Gesellschafter SWR, Rhein-Neckar-Kreis und Stadt Schwetzingen. Der Zuschuss des SWR muss aufgrund fehlender Rundfunkmittel über mehrere Jahre hinweg gekürzt werden. Dafür erhöhen Stadt und Landkreis den Zuschuss, um die künstlerische Qualität und Ausstrahlungskraft der Festspiele zu erhalten.

Schulsozialarbeit an der Nordstadtgrundschule wird ausgeweitet

Die Schulsozialarbeit an der Nordstadtgrundschule wird zum 1. August 2018 aufgestockt. Seit Februar 2016 gibt es die Schulsozialarbeit durch den Träger Internationaler Bund (IB). Bislang teilen sich die Nordstadtschule und die Kurt-Waibel-Schule die Schulsozialarbeiterin mit unterschiedlichem Stellenanteil (Kurt-Waibel-Schule 20 Stunden, Nordstadtschule 10 Stunden). Die Rektorinnen beider Schulen haben sich ausdrücklich für die Ausweitung des Angebotes ausgesprochen. An der Kurt-Waibel-Schule soll aufgrund des hohen Bedarfs auf eine 100 % Stelle aufgestockt werden, die von der jetzigen Stelleninhaberin übernommen wird. An der Nordstadtgrundschule soll auf eine halbe Stelle aufgestockt und dafür vom IB eine zusätzliche Kraft eingestellt werden.  
Dadurch entstehen nach Abzug von Zuschüssen der Stadt Schwetzingen Mehrkosten in Höhe von 5.424 EUR pro Jahr.

Kindergarten Spatzennest: Ab September gilt neue Gebührensatzung

Entgegen dem Vorschlag der Verwaltung, die Gebühren für die einzelnen Betreuungsangebote in den Kindertagesstätten schrittweise anzuheben, hat der Gemeinderat beschlossen, lediglich die Gebühren für Essen und Trinken im Kindergarten Spatzennest auf das Niveau der kirchlichen und freien Träger anzupassen. Die Satzung zur Änderung der Benutzungs- und Gebührensatzung des städtischen Kindergartens Spatzennest samt Gebührenverzeichnis tritt zum 1. September 2018 in Kraft.

Kosten für Hortbetreuung bleiben stabil

Die Kosten für die Außerschulische Betreuung bleiben – trotz kontinuierlicher Ausweitung des Angebots in den vergangenen Jahren –  stabil. Die Gemeinderäte sprachen sich auch hier gegen eine Anhebung der Betreuungsgebühren aus.

Zuschuss zum Abbruch

Die Stadt bezuschusst den Abriss des Wohn- und Geschäftshauses in der Mannheimer Straße 30 (Fußgängerzone) mit 40 TEUR. Die Mittel dafür stammen aus dem Fördertopf Sanierungsgebiet „Herzogstraße/ Schlossplatz“.

Alle Beschlüsse erfolgten einstimmig. Die komplette Sitzung sowie die Vorlagen und Beschlüsse sind auch im Internet unter http://ratsinfo.schwetzingen.de nachzulesen.

Stadtverwaltung Schwetzingen

20.07.2018


Städtefreundschaft Schwetzingen / Speyer

70 Menschen aus Schwetzingen radelten nach Speyer

Von Daniel Kemmerich

Schwetzingen / Speyer - Zu einer Neuauflage der Radtour nach Speyer lud die Stadt Schwetzingen die interessierte Bevölkerung am Samstag, 14. Juli 2018 ein. Mitradeln konnte jeder, egal welcher Altersgruppe. Neben der Intensivierung der Kontakte zwischen Speyer und Schwetzingen will die Stadtverwaltung insbesondere die „Kurpfalzroute“ ins Bewusstsein der Bevölkerung rufen und - bei traumhaften Wetter - einfach auch den Zusammenhalt in der Bürgerschaft fördern.

Auf der Strecke der „Kurpfalzroute“, des Radwanderwegs zwischen Heidelberg und Speyer, ging es über Ketsch und sich anschließende weitgehend autofreie Wege nach Speyer. Um 12 Uhr begrüßte Oberbürgermeister Hansjörg Eger die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei einem Empfang im Historischen Rathaus der Stadt in der Maximilianstraße.

Dabei äußerten beide Bürgermeister, wie sehr diese Verbindung mittlerweile gelebt werde und auch dass sie nach Oberbürgermeister Eger`s Ausscheiden aus dem Amt (31.12.2018) diese Freundschaft weiterführen wollen.

Sowohl Bürgermeister René Pöltl wie auch Oberbürgermeister Hansjörg Eger betonten, dass sie mittlerweile auch privat sehr gut befreundet seien und dies "in jedem Fall" weiterführen werden.

Die im regelmäßigen Wechsel stattfindenden Radtouren gibt es seit dem Jahr 2000. Seither begegnet man sich in der Regel alle zwei Jahre in den jeweiligen Städten.

Da am Sonntag der Brezelfestlauf stattfand, schlug Oberbürgermeister Hansjörg Eger vor, man könne doch auch mal einen Lauf zwischen den Städten mit wechselndem Start/Ziel initiieren. Jedenfalls wurde dies gleich an Manfred Dams (Stadtverwaltung Schwetzingen) delegiert und auch er wolle Herr Damaschke daran setzen. Er selbst habe ja bald "mehr Zeit" und hoffe dann auf den ein oder anderen Besuch mehr in Schwetzingen.

Mitglieder der Radsportvereine RSV Kurpfalz und RSG Schwetzingen begleiteten die Gruppe, um diese ein wenig zu betreuen. So wurde dann auch in diesem Jahr die Strecke in einer neuen Rekordzeit absolviert.

Im Anschluss an den Empfang in Speyer stand dann die weitere Zeit zur freien Verfügung. Wer wollte, konnte an der Stadtführung „Anno Domini“ teilnehmen. Diese Kostümführung ist eine kurzweilige Zeitreise durch die Stadtgeschichte von Speyer. Sie dauert 1,5 Stunden. Die Rückfahrt erfolgte eigenständig in kleinen Gruppen.

Wie viele Schwetzinger im Anschluss noch das Brezelfest "unsicher" machten, haben wir nicht in Erfahrung bringen können. Aber alle Beteiligten hatten auf jeden Fall viel Spaß und so freuen wir uns schon darauf, im nächsten Jahr mit nach Schwetzingen zu fahren.

Sehen Sie hier das Fotoalbum zum Empfang der Schwetzinger Radfahrer:

Lektorin: Speyer 24/7 News, ank

19.07.2018


Gewinner des Spargelpost-Preisrätsels ermittelt

Preisträger aus Deutschland, Australien, Canada und USA/Stadt nimmt neue Adressen entgegen

Schwetzingen - Am Ende eines jeden Jahres wird die Schwetzinger Spargelpost in alle Welt verschickt. Passend zum letztjährigen Draisjahr lautete die Frage des darin enthaltenen Preisrätsels „Wie heißt das Schwetzinger Motto anlässlich des Fahrradjubiläums?“. Die Antwort „Schwetzingen dreht am Rad“ wussten wieder zahlreiche Leser aus dem In- und Ausland. Den Preisträgern aus ganz Deutschland, den USA, Australien, Kanada und Österreich winkte als Preis das Buch von Viola Eigenbrodt „Schwetzingen – Portrait einer Stadt“, das Schwetzinger zu ganz persönlichen Orten begleitet, ihre Geschichten erzählt und so den Leser einlädt, Schwetzingen neu zu entdecken.

Für die Spargelpost, die ehemalige Schwetzinger Bürgerinnen und Bürger zum Jahreswechsel mit Informationen des vorangegangenen Jahres versorgt, nimmt die Stadtverwaltung gerne weitere Adressen oder auch Adressänderungen unter Tel. Nr. 06202/87-106 oder per E-Mail unter traudel.zahn@schwetzingen.de entgegen. Die mitgeteilten Adressen werden nur für diesen Zweck verwendet. Die aktuelle Ausgabe kann im Internet unter www.schwetzingen.de aufgerufen werden.

Stadtverwaltung Schwetzingen

19.07.2018


Stadt Schwetzingen verabschiedet langjährige Mitarbeiterin in den Ruhestand

(vordere Reihe von rechts): Oberbürgermeister Dr. René Pöltl, das Ehepaar Hotter, der Amtsleiter des Kämmereiamtes Manfred Lutz-Jathe, Bürgermeister Matthias Steffan. Dahinter für den Personalrat Yvonn Rogowski und Nicole Blem.

Schwetzingen - Über ein Vierteljahrhundert – genau 26 Jahre lang - war sie bei der Stadt Schwetzingen für die Vermietung und Verwaltung des städtischen Wohnungsbestandes zuständig. Jetzt wurde sie von Oberbürgermeister Dr. René Pöltl bei einer kleinen Feier im Kollegenkreis in den verdienten Ruhestand verabschiedet.

Nach einer Ausbildung zur Industriekauffrau in Ketsch und beruflichen Stationen in Mannheim bei John Deere und in der Versicherungsbranche kam sie nach einer längeren Familienphase im Jahr 1992 zur Stadt Schwetzingen ins Kämmereiamt. In ihrer Zeit bei der Stadt hatten auch zahlreiche Bürger/innen Kontakt mit ihr, da sie von der Auswahl der Mieter, der Erstellung des Mietvertrages, der Schlüsselübergabe bis hin zur Rückzahlung der Kaution alle Vorgänge rund um die Vermietung der städtischen Wohnungen vornahm. Darüber hinaus führte sie  Mieterverzeichnisse, berechnete Kostenrückforderungen und bearbeitete Abmahnungen und Kündigungen. Durch ihr immer freundliches und dennoch bestimmtes Auftreten gelang es ihr jedoch hervorragend, die unterschiedlichen Interessen von Stadt und Mieter auszugleichen.

Bei Wind und Wetter kam Christa Hotter mit dem Fahrrad ins Büro gefahren. „Das Radfahren fehlt mir ein bisschen, das mache ich jetzt halt abends mit meinem Mann“, berichtete sie den ehemaligen Kolleg/innen. Denn das Radfahren und das regelmäßige Tanzen mit ihrem Ehemann hält Christa Hotter, die in einigen Monaten auch zum ersten Mal Oma wird, jung. Da zu ihren großen Leidenschaften der Urlaub mit dem Wohnmobil zählt, liebäugeln die Hotters jetzt mit dem Kauf eines eigenen Wohnmobils, um mal spontan verreisen zu können. Zum Abschied schenkten ihr die Kolleg/innen daher ein Spielzeug-Wohnmobil und einen Zuschuss für den Kauf ihres Traum-Wohnmobils.

Stadtverwaltung Schwetzingen

18.07.2018


Arbeitskreis Integration tagte

Stadt erhält Zuschüsse aus dem Förderprogramm ‚Gemeinsam in Vielfalt‘

Schwetzingen - Zu seiner turnusmäßigen Sitzung kam wieder der Arbeitskreis Integration zusammen. Zu Beginn der Sitzung gab es für Bürgermeister Matthias Steffan Erfreuliches zu vermelden: „Die Stadt Schwetzingen hat aus dem Förderprogramm „Gemeinsam in Vielfalt“ 20.000 Euro vom Land zugesichert bekommen. Damit können wir unsere schon erfolgreiche Integrationsarbeit noch einmal ein gutes Stück voranbringen“, so Steffan erfreut. Der Integrationsbeauftragte Markus Liu-Wallenwein hat hier schon ganz konkrete Projekte im Auge: „Flüchtlingen mit geringer Bleibeperspektive, die daher keinen Zugang zu Integrationskursen haben,  sollen Alphabetisierungskurse mit Elementen eines Integrationskurses ermöglicht werden. Mit dem Zuschuss sollen auch erfahrene Lehrkräfte für die konzeptionelle Entwicklung und Didaktik der Kurse gewonnen werden. Um die Flüchtlinge besser auf das Leben in eigenen Wohnungen vorzubereiten, wird es Workshops zu Themen wie Nebenkostenabrechnung, Mülltrennung etc. geben. Durch Betriebsbesuche bekommen Flüchtlinge Einblick in unterschiedliche Arbeits- und Ausbildungsberufe. Für 2019 ist ein Fahrradtag geplant, bei dem es neben Erste Hilfe und Reparaturen vor allem auch um Verkehrserziehung gehen soll.“

Danach ging es um Änderungen in der Kleiderstube. Nach dem familienbedingten Ausscheiden von Katharina Seufert sind jetzt vom ursprünglichen Dreierteam noch Jutta Richter und Ingrid Litschka vor Ort für die Kleiderstube zuständig. Von daher sind neue Helfer/innen gerne gesehen. Im August bleibt die Kleiderstube geschlossen. Ab September wird wieder Herbst- und Winterkleidung angenommen. Das Team bittet um Abgabe während der Öffnungszeiten (Mo-Fr 9:30-12:30 sowie Mi 16-18 Uhr und Sa 9:30-11:30 Uhr), Friedrichsfelder Straße 2 und unbedingt um vorherige Kontaktaufnahme unter E-Mail:  sachspenden-schwetzingen@web.de.

Die Radwerkstatt in der Luisenstraße 18 (Zugang zur Garage über den Hof) ist donnerstags von 17 bis 19 Uhr geöffnet. Wer Lust und Spaß am Reparieren von Fahrrädern hat und gerne helfen möchte, ist auch hier zu den Öffnungszeiten herzlich Willkommen. Dann können auch Fahrradspenden abgegeben werden. Diese Räder sollten aber prinzipiell fahrtauglich sein und nur kleinerer Reparaturen benötigen. Bitte die Räder nicht außerhalb der Öffnungszeiten vor die Türe stellen!

Katrin Bischl berichtete vom aktuellen Angebot der Erwachsenenbildung im Hotel Atlanta. Derzeit unterrichten dort circa 20 Ehrenamtliche die Geflüchteten in 19 Gruppen- oder Einzelunterrichtsangeboten. Unterrichtet wird Deutsch, Mathematik, Geschichte und Gemeinschaftskunde/ Politik. Für diesen Unterricht werden noch Sprachlexika sowie Fachbücher benötigt. Auch hier werden noch Helfer/innen gesucht, die Interesse am Unterrichten (u.a. Mathematik und EDV) haben. Ansprechpartnerin ist hier Katrin Bischl:  bischl@bischl-seminare.de.

Helferinnen für die Kinderbetreuung beim Frauencafé sucht auch Susanne Störmer. Immer mittwochs nachmittags werden in den Räumen der Landeskirchlichen Gemeinschaft Kinder betreut, während die Mütter Deutsch lernen. Kontakt unter info@frauencafe-schwetzingen.de.

Für all diese Projekte sucht der Arbeitskreis Integration nach wie vor Unterstützung durch ehrenamtliche Helfer/innen. Einen guten Überblick über die Arbeitskreise gibt die Homepage www.asyl-ak-schwetzingen.de. Dort finden sich auch die jeweiligen Kontaktadressen der einzelnen Arbeitskreise. Den Integrationsbeauftragten der Stadt Markus Liu-Wallenwein erreicht man in seinem Büro in der Heidelberger Straße 1a und per Mail: integrationsbeauftragter@schwetzingen.de,  Telefon: (0 62 02) 87-252.

Stadtverwaltung Schwetzingen

18.07.2018


Müll sammeln hat sich gelohnt: Stadt bedankte sich bei Schüler/innen und Kindergartenkindern für deren Einsatz am „Dreck-Weg-Tag“

Die Klasse 7e des Hebelgymnasiums

Schwetzingen - Das war eine tolle Überraschung für die Schulklassen und Kindergärten, die sich im März beim „Dreck-Weg-Tag“ beteiligt hatten.

Für ihr tolles Engagement und den erfolgreichen Arbeitseinsatz erhielten sie jetzt von Organisatorin Nicole Blem im Namen der Stadt Schwetzingen eine Dankesurkunde und je 50 Euro für die Klassenkasse.

Die Klassen 5a, 5b, 6a und 6b des Privatgymnasiums

Mit dabei waren die Klasse 7e des Hebelgymnasiums, die Klassen 5a, 5b, 6a und 6b des Privatgymnasiums und die Klassen 6a, 6c und 6d der Schimper Gemeinschaftsschule.

Auch die Kinder in den Kindergärten St. Pankratius, Bonhoeffer und Spatzennest durften sich über Sachspenden wie Spielzeug oder auch einen leckeren Obstkorb zum Naschen freuen.

Die Klassen 6a, 6c und 6d der Schimper Gemeinschaftsschule

Nicole Blem dankte den Kids für deren vorbildlichen Einsatz, mit dem sie dem achtlos weggeworfenen Müll in der Stadt zu Leibe rückten. Eine beachtliche Menge an Müll – insbesondere an für die Umwelt so schädlichem Plastikmüll - kam dabei zusammen, der dann vom städtischen Bauhof entsorgt wurde.

Auch 2019 wird es wieder einen solchen Putztag geben, an dem sich auch die Schulen und Kindergärten wieder beteiligen können.

Text: Stadtverwaltung Schwetzingen / Foto: Stadtverwaltung Schwetzingen / Andrea Baisch

12.07.2018


Schwetzingen: italienische Partnerstadt Spoleto hat seit 24.06.2018 einen neuen Bürgermeister

Schwetzingen / Spoleto (Italien) - Umberto De Augustinis hat sich am 24.06.2018 im 2. Wahlgang mit 50,27% knapp gegen Camilla Laureti (49,13%) durchgesetzt. De Augustinis wurde von den Parteien Lega, Fratelli d'Italia, Forza Italia und den Listen "Rinnovamento" und "Laboratorio Spoleto" unterstützt. Er ist 67 Jahre alt, kommt ursprünglich aus Kampanien, lebt aber seit über 30 Jahren in Spoleto, war stellvertretender Generalstaatsanwalt am Kassationshof und bekleidete wichtige Positionen im Ministerpräsidentenrat, wo er verschiedenen Regierungen unterstand und stellvertretender Generalsekretär wurde. Bis vor ein paar Monaten war er Präsident des Gerichts von Spoleto. De Augustins ist mit Dr. Emilia Bellina verheiratet und hat zwei Kinder.

Sein Vorgänger Fabrizio Cardarelli war im Dezember 2017 überraschend an einem Herzinfarkt verstorben. Stellvertretende Bürgermeisterin war seither Maria Elena Bececco, die im 1. Wahlgang am 10.06.18 nur 24% der Stimmen für sich gewinnen konnte. Die Gegenkandidatin im 2. Wahlgang, Camilla Laureti, wurde von der Demokratischen Partei und der Bürgerliste "Ora Spoleto" unterstützt. Sie ist Mitglied des Spoletiner Gemeinderats und Assesore für Kultur und Tourismus.

Stadtverwaltung Schwetzingen

05.06.2018


Aus dem Gemeinderat am 21. Juni 2018

Verkehrssituation in der Nordstadt im Fokus / Kosten für S-Bahn Ausbau steigen

Um die Verkehrssituation in der Nordstadt zu verbessern, beauftragt der Gemeinderat die Verwaltung mit der Erstellung einer Machbarkeitsstudie. Speziell sollen dabei folgende Punkte geprüft werden: der barrieregerechte Umbau der Bushaltestellen Friedrich-Ebert-Straße, die Öffnung der Ausfahrt Friedrich-Ebert-Straße/ Walter-Rathenau-Straße, die Errichtung einer zweiten Ausfahrt aus der Nordstadt (Ostpreußenring/ Friedrichsfelder Straße), die Radwegesituation an neuralgischen Verkehrsstellen und ein Parkraumkonzept für die Nordstadt.

Die ersten drei Punkte betreffen in erster Linie bauliche Maßnahmen und sind – vorbehaltlich der finanziellen Mittel- aus Sicht der Verwaltung umsetzbar. Da in der gesamten Nordstadt die „Tempo 30 – Zone“ gilt, dürfen laut Straßenverkehrsordnung die dortigen Straßen keine Radwege, Radfahrstreifen und Schutzstreifen erhalten. Zudem gebe es hier keinen Unfallschwerpunkt.

Für die Erstellung eines Parkraumkonzeptes schlägt die Verwaltung – wie bereits bei anderen Parkraumkonzepten erfolgreich praktiziert - die Unterstützung und Moderation eines externen Büros vor, welche auch die notwendigen Bürgerveranstaltungen moderiert. Dies könne im Rahmen des „Forum Mobiles Schwetzingen“ geschehen.

Auch mit Blick auf die zahlreichen Wortbeiträge von anwesenden Bürgern aus der Nordstadt in der Bürgerfragestunde zu Beginn der Sitzung betonte Oberbürgermeister Dr. Pöltl, dass nicht nur die Machbarkeitsstudie, sondern auch eine Bürgerbeteiligung unter Einbeziehung der Anwohner in der Nordstadt unerlässlich sei. Nur so könne man hier zu sinnvollen und für alle akzeptablen verkehrlichen Verbesserungen kommen.

Ampelfreies Rondell: Stadt beantragt Modellversuch beim Land

Seit Inbetriebnahme der B535 ist der Durchgangsverkehr in Schwetzingen um bis zu 60 Prozent zurückgegangen. Vor diesem Hintergrund gibt es schon seit einiger Zeit Bestrebungen, den Verkehrsfluss am Rondell durch eine Reduzierung der Ampelanlagen zu verbessern. Da die Sicherheit der Fußgänger und Radfahrer an den Ein- und Ausfahrten in das Rondell durch Fußgängerampeln gewährleistet ist, sieht die Verwaltung ein ampelfreies Rondell als möglich an. Dieser Auffassung schlossen sich auch die Gemeinderäte an, die sich – in einem zweiten Schritt – dann auch die optische Aufwertung des Rondells wünschen. Aus diesem Grund soll – analog des verkehrsberuhigten Bereiches Schlossplatz – ein Antrag zur Durchführung eines einjährigen Modellversuchs „Ampelfreies Rondell“ beim Regierungspräsidium Karlsruhe gestellt werden.

Zuschüsse zur Kindertagespflege werden vereinheitlicht

Die Stadt Schwetzingen vereinheitlicht die städtischen Zuschüsse zur Kindertagespflege. Folgende Bedingungen gelten damit rückwirkend zum 1.1.2018 gleichermaßen für die Bezuschussung von Tagespflege bei Tageseltern und für die Nutzung von Kindertagespflege in geeigneten Räumen (Kindertagespflegeverein „In Familia e.V.): Für Kinder unter drei Jahren mit Hauptwohnsitz in Schwetzingen werden 1,50 EUR pro Betreuungsstunde bezuschusst. Steht nach Vollendung des dritten Lebensjahres kein Kindergartenplatz zur Verfügung, kann der Betreuungszuschuss maximal sechs Monate weitergezahlt werden. Für notwendige Betreuung in Nachbargemeinden bezuschusst die Stadt Schwetzingen bis maximal 2 EUR pro Betreuungsstunde. Bezuschusst werden die vertraglich vereinbarten Betreuungsstunden. Der Zuschuss wird im Falle einer vorübergehenden Abwesenheit des Tagespflegekindes (Urlaub, Krankheit) bei gleichzeitiger Betreuungsbereitschaft der Tagespflegeperson bis zu vier Wochen weiter gewährt. Die Zahlung des Zuschusses erfolgt nur bei Abschluss eines Betreuungsvertrages mit einer Laufzeit von mindestens drei Monaten und einer wöchentlichen Betreuungszeit von mindestens sechs Stunden. Sollte der Vertrag vorzeitig beendet werden, werden die geleisteten Betreuungskosten dennoch bezuschusst. Die Stadt übernimmt die Kosten für die Erstqualifizierung der Tageseltern sowie eine jährliche Fortbildung pro Tagespflegeperson.

S-Bahn Ausbau: Erhöhung des städtischen Kostenanteils

Die anteilig auf die Stadt Schwetzingen entfallenden Kosten für den Ausbau der Haltestellen Bahnhof, Nord und Hirschacker erhöhen sich noch einmal im Vergleich zur letzten Kostenschätzung aus dem Jahr 2013. Grund sind gestiegene Planungs- und Baukosten. Trotz einer Förderzusage des Landes – das Land übernimmt 75 Prozent der Planungskosten, die 24 Prozent der Baukosten übersteigen - entfallen auf die Stadt Schwetzingen zusätzliche Kosten für die Herstellung der drei Stationen. Die Gesamtkosten in Höhe von 4.362.880 EUR gliedern sich wie folgt: Schwetzingen Bahnhof: 1.325.595 EUR / Schwetzingen Nord: 1.814.085 EUR / Schwetzingen Hirschacker: 1.223.200 EUR).

Trotz Unmut über die stark gestiegenen Kosten, stimmten die Räte dem Beschluss zu, da quer über alle Fraktionen Einigkeit über die Wichtigkeit des S-Bahn Anschlusses für Schwetzingen besteht.

Um die Unterführung zu den Gleisen am Bahnhof optisch aufzuwerten, wird die Firma DB Netze nach Fertigstellung der Baumaßnahme die Unterführung einer Grundreinigung unterziehen und neu streichen sowie die verrosteten Bodenroste ersetzen. Zudem wird die Stadt noch – wie in der Schlossgarage schon geschehen – drei großformatige Bilder mit Schwetzinger Motiven an den Zugängen zur Unterführung aufhängen. Hierfür stehen maximal 4.500 EUR zur Verfügung.

Mangel an Wohnraum ist vorherrschendes Thema bei Planungen

Der Gemeinderat stimmte dem Vorentwurf zur Gesamtfortschreibung des Flächennutzungsplanes des Nachbarschaftsverbands Heidelberg-Mannheim zu. Für die Stadt Schwetzingen ist eine zusätzliche Wohnbaufläche von 0,8 ha (Oststadterweiterung) in den Flächennutzungsplan aufgenommen worden. Auch im Bereich der Konversionsflächen sind weitere bauliche Potenziale vorgesehen.

Der aktuell gültige Flächennutzungsplan wurde 2006 beschlossen und umfasst den baulichen Entwicklungsrahmen für das gesamte Verbandsgebiete. Bei der Fortschreibung geht es insbesondere um die Frage, in welcher Weise die Konversionsflächen als Siedlungsfläche genutzt werden können und welche Auswirkungen dies auf die Ausweisung von Bauland in den übrigen Verbandskommunen hat. Hier beinhaltet der Vorentwurf einen ausreichenden Entwicklungsspielraum für die nächsten Jahre. Aufgrund der aktuellen Engpässe auf dem Wohnungsmarkt ist zudem vorgesehen, dass der Flächennutzungsplan künftig fortlaufend überprüft wird. Der gesamte Planentwurf ist im Internet unter http://www.nachbarschaftsverband.de/fnp/fnpneu.html abzurufen.

Der Beschluss wurde mehrheitlich bei zwei Gegenstimmen angenommen.

Die Stadt stimmt der Stellungnahme des Regierungspräsidiums zum Entwurf der europäischen Flora-Fauna-Habitat (FFH)-Verordnung zu. Darin werden die vier auf Schwetzinger Gemarkung ausgewiesenen FFH-Gebiete Schwetzinger Wiesen, Dossenwald, Schlossgarten und Hardtbach in ihrem jetzigen räumlichen Bestand und ihren Erhaltungszielen nicht verändert. Die FFH-Richtlinie der EU dient der Erhaltung der natürlichen Lebensräume sowie der wildlebenden Tiere und Pflanzen.

Soweit nicht anders beschrieben, erfolgten die Beschlüsse einstimmig. Die komplette Sitzung sowie die Vorlagen und Beschlüsse sind auch im Internet unter http://ratsinfo.schwetzingen.de nachzulesen.

Stadtverwaltung Schwetzingen

26.06.2018


Bürgersprechstunde von Oberbürgermeister Dr. René Pöltl im Juni/ Juli

Schwetzingen - Am Montag, 18.  Juni,  und am Montag, 16. Juli 2018 , wird Oberbürgermeister Dr. René Pöltl seine nächsten Bürgersprechstunden abhalten. Für diese Termine sind leider keine Anmeldungen mehr möglich.

Die nächste Bürgersprechstunde findet dann nach der Sommerpause am Montag, 17.  September 2018, statt. Für diesen Termin sind bereits Anmeldungen möglich. Interessierte Bürger/innen können sich an Sabrina Cass und Sarah Erles, Tel. 87-201,  zwecks Terminvereinbarung wenden.

Stadtverwaltung Schwetzingen

13.06.2018


Schwetzingen dreht weiter am Rad

VRNnextbike startet am 7. Juni in Schwetzingen

Die nextbike Station am Schlossplatz Schwetzingen.

Schwetzingen - Am Donnerstag, 07.06.2018 stellten die Stadt Schwetzingen zusammen mit dem Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN) und der Firma nextbike das öffentliche Fahrradvermietsystem VRNnextbike vor, dass nun auch in Schwetzingen startet und eine umweltfreundliche Alternative und Ergänzung zur individuellen Mobilität bietet.

Stadt erweitert Mobilitätsangebot hin zu klimafreundlicher Mobilität

„Das ist ein tolles Angebot für Schwetzingen. Wir freuen uns sehr über die Partnerschaft mit der Firma nextbike. Mit diesem umweltfreundlichen Ausleihsystem gelingt uns ein weiterer wichtiger Schritt hin zu klimafreundlicher Mobilität“, ist sich Oberbürgermeister Dr. René Pöltl sicher und betont weiter: „Das ist ganz im Sinne unserer Klimaschutzbemühungen.“

Zum Start von VRNnextbike wurden 11 Stationen mit insgesamt 48 Fahrrädern in Schwetzingen aufgebaut. Die Fahrräder stehen am Bahnhof, der Tourist-Info, am Schlossplatz, in der Zähringerstraße, am Jugendzentrum Go-In, am Freizeitbad Bellamar, an der Alla-hopp! - Anlage, in der Kronenstraße, am GRN-Klinikum sowie am Friedhof. Die entsprechenden Flächen dazu wurden von der Stadt Schwetzingen und dem Land Baden-Württemberg zur Verfügung gestellt.

Anschlussmobilität zu Bus & Bahn

Sie machen Schwetzingen mit dem Rad mobil: Bürgermeister Matthias Steffan, Oberbürgermeister Dr. René Pöltl, Alexander Korohl, Projektleiter nextbike GmbH, Abteilungsleiter Marketing & Tarif beim VRN Thomas Schweizer, der städtische Klimaschutzbeauftragte Patrick Cisowski, Hannah Ziesche aus der Abteilung Klimaschutz, die Leiterin der Tourist-Information Christiane Drechsler und Onur Semerci von der Firma nextbike.

„Wir versuchen die Stationen möglichst an stark frequentierten städtischen Verkehrsknotenpunkten, oft in unmittelbarer Nähe von Haltestellen des ÖPNV zu platzieren. Damit wird die Verknüpfung von Bus und Bahn mit dem Fahrrad erleichtert, was wiederum einen sinnvollen Beitrag zum Mobilitätsverbund darstellt“, erklärt Thomas Schweizer, Abteilungsleiter Marketing & Tarif beim VRN.

Mit der Neueinrichtung von VRNnextbike in Schwetzingen wächst das Fahrradvermietsystem in der Metropolregion Rhein-Neckar kontinuierlich weiter. Die Ausleihe und Rückgabe ist an allen VRNnextbike-Stationen der teilnehmenden Städte und Kooperationspartnern möglich. Somit kann das System in Schwetzingen auch mit den Städten in Mannheim, Heidelberg, Ludwigshafen, Weinheim, Bürstadt, Bensheim, Worms, Speyer, Hockenheim, Heppenheim und Kaiserslautern kombiniert werden.  Die Firma nextbike, Kooperationspartner des VRN, hat das System in über 50 Städten bundesweit und auch in mehreren europäischen Ländern wie z.B. in Polen und in Großbritannien aufgebaut, zu denen die registrierten Kunden ebenfalls Zugriff haben.

Und so funktioniert es:

Der Kunde registriert sich einmalig kostenlos im Internet unter www.vrnnextbike.de. Zum Fahrradmieten dann per Handy-App, Hotline oder am Stationsterminal vor Ort das Kennzeichen des gewünschten Rades eingeben. Das Rad wird dann freigegeben und ein Code für das Zahlenschloss angezeigt. Auf einen Account können bis zu vier Fahrräder gleichzeitig ausgeliehen werden. Zurückgegeben werden können die Räder nur an den offiziellen VRNnextbike-Stationen. Das Mindestalter für die Nutzung des Fahrradvermietsystems ist 16 Jahre.

Inhaber von VRN-Halbjahres- und Jahreskarten sowie Stadtmobil-Kunden fahren mit dem VRN+RadCard-Tarif günstiger. So kostet z.B. die jährliche Grundgebühr nur 39 Euro und bei jeder Ausleihe ist die erste halbe Stunde frei. Die maximale Tagesgebühr kostet nur 5 Euro.

Besonderes Schmankerl zur Einführung: Zum Start in Schwetzingen gibt es eine Tagesausleihe kostenfrei!

Weitere Informationen sowie der aktuelle Stationsplan sind erhältlich unter www.vrnnextbike.de.

Text: Stadtverwaltung Schwetzingen Foto: Verkehrsverbund Rhein-Neckar GmbH VRN, Fotograf: Michael Wolf

08.06.2018


„Orgelspaziergang“ am Tag des offenen Denkmals

Schwetzingen - Schon jetzt können sich Interessenten Tickets für den „Orgelspaziergang“ sichern, der am Tag des offenen Denkmals, am 9. September 2018, zum dritten Mal in Folge stattfindet.

Der überaus erfolgreiche Rundgang wartet auch dieses Jahr an den Stationen evangelische Stadtkirche, katholische Kirche St. Pankratius und Schlosskapelle mit einem jeweils halbstündigen Orgelkonzert auf.

Die Organisten Heinz-Georg Saalmüller, Wolfram Heid, Wolfgang Riedel und Kirchenmusikdirektor Detlev Helmer bespielen ab 15 Uhr „ihre“ Orgeln.

Die Moderatoren, Dr. Barbara Gilsdorf und Wolfgang Schröck-Schmidt, lassen auch dieses Jahr den Rundgang der besonderen Art im Palais Hirsch enden.

An dieser Station laden die Musikwissenschaftler, Dr. Fabian und Dr. Thomsen-Fürst, in die dort ansässige „Forschungsstelle südwestdeutsche Hofmusik“ zu Führungen durch das Archiv und zu einer Präsentation der Notenaufbereitung ein. Es ist mittlerweile Tradition, dass der Orgelspaziergang mit einem Umtrunk und einem Snack schließt.

Die Teilnahme am Orgelspaziergang ist kostenfrei. Da die Teilnehmerzahl beschränkt ist, werden ab sofort Teilnahmetickets bei der Touristinformation Schwetzingen, Dreikönigstr. 3 ausgegeben.

Stadtverwaltung Schwetzingen

06.06.2018


YOVO App: Neues Angebot für Schwetzinger Jugendliche

Jugendbüro nutzt App für Information, Beteiligung und direkten Kontakt zur Jugend

Schwetzingen - Die Schwetzinger Jugendreferentin Andrea Kroll möchte ein neues Beteiligungsformat für die Jugendlichen anbieten. Viele Themenbereiche und Entscheidungsprozesse innerhalb der Stadtverwaltung betreffen gerade auch die jungen Leute in der Stadt.

Diese sind jedoch für die klassischen Beteiligungsformate aus der Bürgerbeteiligung nicht zu begeistern.  In Schwetzingen setzt die neue Jugendreferentin daher auf die App von YOVO, wobei YOVO für „your-voice“ (deutsch: deine Stimme) steht. Mithilfe dieser App, die vom Jugendbüro betreut wird, können die Jugendlichen ganz einfach in Entscheidungen eingebunden und zu aktuellen Themen beteiligt werden.

Möglich sind zum Beispiel Umfragen, die zielgerichtet und stadtteilgenau die Wünsche und Anregungen der Jugendlichen abfragen. Zudem können die jungen Leute auch eine persönliche Nachricht an die Jugendreferentin Andrea Kroll schicken. Die App kann ab sofort kostenlos im Google Playstore und über iTunes installiert werden.

Stadtverwaltung Schwetzingen

24.05.2018


Aus dem Gemeinderat am 17. Mai 2018

Mozartgesellschaft in die Zukunft führen

Die Stadt übernimmt zum 1.1.2019 die Geschäftsführung der Mozartgesellschaft Schwetzingen e.V. Die Verwaltung wird den dazu erforderlichen Kooperationsvertrag sowie den Dienstvertrag mit der Mozartgesellschaft abschließen. Damit ist gewährleistet, dass das seit vielen Jahren etablierte Mozartfest auch in Zukunft gesichert ist. Um eine reibungslose Übergabe zu ermöglichen, wird beim Amt für Familien, Senioren & Kultur, Sport ab dem 1. September 2018 eine neue Personalstelle geschaffen.

Die Neuorganisation wird notwendig, da im Jahr 2019 ein Wechsel von vier Personen des Vorstands der Mozartgesellschaft ansteht. Angela Bräunig wird zudem die Geschäftsführung niederlegen. Da der Posten einer ehrenamtlichen Geschäftsführung nicht wiederbesetzt werden kann, sollen die organisatorischen Tätigkeiten auf die neue Stelle innerhalb der Stadtverwaltung übertragen werden. Die Pflege des Andenkens und der Musik Mozarts sowie die inhaltliche und künstlerische Verantwortung verbleibt bei der Mozartgesellschaft.

Gemeinderat stimmt Vorschlagsliste für Schöffen zu

Der Gemeinderat beschloss die von der Verwaltung aufgestellte Vorschlagsliste für die Schöffenwahl der Jahre 2019 bis 2023. Die Vorschlagsliste umfasst 39 geeignete Schwetzinger Bürger/innen, die entweder von den Parteien vorgeschlagen wurden oder sich über einen Presseaufruf beim Ordnungsamt gemeldet hatten. Die Vorschlagsliste wird eine Woche lang öffentlich ausgelegt und danach an das Amtsgericht Schwetzingen weitergeleitet. Die endgültige Auswahl und Bestellung der Schöffen trifft dann der dort angesiedelte Schöffenwahlausschuss. Zudem wurde die Vorschlagsliste zur Wahl der Jugendschöffen zur Kenntnis genommen. Der Tagesordnungspunkt wurde bei vier Enthaltungen mehrheitlich beschlossen.

Heidelberger Straße 1a: Dach wird saniert

Die Firma Jakob Scheer GmbH aus Ketsch wird zum Angebotspreis von 74.520,61 Euro (brutto) das Dach des Verwaltungsgebäudes in der Heidelberger Straße 1a sanieren. Das Angebot umfasst Dachdecker-, Klempner- und Zimmerarbeiten. Im Zuge der Neueindeckung sind auch verschiedene Sparren und Pfosten zu ersetzen und instand zu setzen, um die Statik der Konstruktion zu verbessern. Der Dachboden wird zudem gedämmt und die Dachrinne erneuert.

Ein weiterer kleiner Punkt war die Bereitstellung eines Budgets für die Verabschiedung der Lehrkräfte in Schulen, da hier eine Regelungslücke bestanden hatte. Demnach stellt die Stadt für Schulen, die in städtischer Trägerschaft sind, jährlich 100 Euro (Grundschulen) und 200 Euro (für weiterführende Schulen) zur Verfügung. Im Einzelfall soll die Zuwendung 25 Euro pro Person nicht übersteigen.

Soweit nicht anders beschrieben, erfolgten die Beschlüsse einstimmig. Die komplette Sitzung sowie die Vorlagen und Beschlüsse sind auch im Internet unter http://ratsinfo.schwetzingen.de nachzulesen.

Stadtverwaltung Schwetzingen

24.05.2018


Klimaschutzbeauftragter ab sofort in der Heidelberger Straße 1a

Schwetzingen - Der städtische Klimaschutzbeauftragte Patrick Cisowski ist ab sofort in neuen Räumen in der Heidelberger Straße 1a im Erdgeschoss anzutreffen. Dort wird er wie gewohnt persönlich und unter der Telefonnummer 06202 87-481 und per E-Mail: klimaschutz@schwetzingen.de für die Bürger/innen zu allen Fragen rund um die Themen Klimaschutz, Energie und Umwelt erreichbar sein. Auch die Beratung der KliBA alle vierzehn Tage montags von 16.00 bis 18.00 Uhr findet ab sofort in den neuen Räumen in der Heidelberger Straße 1 statt.

Stadtverwaltung Schwetzingen

24.05.2018


Blitzschäden bei Alla Hopp: Kioskbetrieb eingeschränkt und Toiletten außer Betrieb

Schwetzingen / Alla-Hopp Anlage - Vermutlich durch einen Blitzeinschlag am Montagabend sind an den auf der Alla Hopp-Anlage befindlichen Gebäuden einige Schäden entstanden. So ist die Elektroanlage beschädigt, ebenso die Schließanlagensteuerung, die Hebeanlagen der Toiletten  und die Beleuchtung. Auch gibt es Einschränkungen beim Kioskbetrieb. Die Toiletten können bis auf Weiteres nicht benutzt werden.  Die Stadtverwaltung arbeitet an einer baldigen Lösung, um die Einschränkungen so gering wie möglich zu halten.

Stadtverwaltung Schwetzingen

24.05.2018


Halbseitige Sperrung in der Fußgängerzone wegen Abrissarbeiten

Schwetzingen/Fußgängerzone - Für die Abriss- und Neubauarbeiten in der Mannheimer Str. 30 wird ab sofort die Fahrbahn in der Fußgängerzone in diesem Bereich halbseitig gesperrt. Für den Kfz-Anlieger und Zulieferverkehr bleibt ein ausreichender Fahrweg frei.

Die Andienung an die Baustelle erfolgt von der Dreikönigstraße aus. Das bedeutet, dass die für die Baustelle erforderlichen Baufahrzeuge aus der Dreikönigstraße rückwärts entgegen der Einbahnstraße in die Baustelle fahren dürfen, um nicht durch die gesamte Fußgängerzone fahren zu müssen. Um hierbei die Sicherheit der Fußgänger und Radfahrer zu gewährleisten wurde vom Ordnungsamt der Stadt angeordnet, dass immer eine Person das Baustellenfahrzeug einweist.

Die Bäckerei Grimminger zieht für die Dauer der Baustelle in einen Verkaufscontainer in die Dreikönigstraße. Die Bauarbeiten dauern voraussichtlich bis 30. September 2019.

Text: Stadtverwaltung Schwetzingen Foto: Speyer 24/7 News,dak

08.05.2018


Ausbildungsatlas: Verlag akquiriert Anzeigen bei Firmen vor Ort

Schwetzingen - Erstmals wird es einen gemeinsamen Ausbildungsatlas der Städte Eppelheim und Schwetzingen geben. Die Städte arbeiten dafür mit dem BVB Verlag aus Nordhorn zusammen. Der Ausbildungsatlas wird Anfang 2019 kostenlos an die künftigen Schulabgänger/innen verteilt und bietet eine ausführliche Übersicht über eine große Anzahl an gängigen Ausbildungsberufen.

Hiesige Firmen haben die Möglichkeit, sich in diesem Ausbildungsatlas mit einer werblichen Anzeige zu präsentieren. Zu diesem Zweck wird Herr Wolfgang Trapp zwischen Mai und September die Unternehmen aus Eppelheim, Schwetzingen und Umgebung kontaktieren. Gerne können sich interessierte Firmen auch an die städtische Wirtschaftsförderung (wirtschaft@schwetzingen.de) wenden, die den Kontakt vermittelt.

Stadtverwaltung Schwetzingen

08.05.2018


Schwetzinger Schreibmaschinensammlung in Sinsheim

Dauerleihgabe des Karl-Wörn-Hauses an das Willi-Heinlein-Schreibmaschinenmuseum

Siegbert Hoffmann vom Heimatverein Hoffenheim (Bildhintergrund) berichtet Museumsleiter Lars Maurer (Bildvordergrund) über die ersten Ergebnisse seiner Aufarbeitung der Schwetzinger Sammlung. © Stadt Schwetzingen

Schwetzingen/Sinsheim/Willi-Heinlein-Schreibmaschinenmuseum - Was sich bereits vor einigen Monaten angebahnt hat, ist nun perfekt: die recht umfangreiche Sammlung historischer Schreib-, Rechen- und Buchungsmaschinen des Karl-Wörn-Hauses, Museum der Stadt Schwetzingen geht als Dauerleihgabe an das aufstrebende Willi-Heinlein-Schreibmaschinenmuseum des Heimatvereins Hoffenheim. Was als Hobby des Büromaschinenmechanikermeisters Willi Heinlein seinen Anfang nahm, ist seit Juli 2015 ein stetig wachsendes Museum. Auf zwei Stockwerken sind seither 150 Jahre Schreibmaschinengeschichte untergebracht. Das Spektrum reicht von den Anfängen mit der hölzernen Maschine des Erfinders Peter Mitterhofer bis zum Übergang in die digitale Computerwelt. Eine eigene Abteilung ist historischen Rechenmaschinen aus 120 Jahren gewidmet. Die Vielfalt der Maschinen reicht dabei vom Abakus über Rechenschieber bis zur zuletzt gefertigten mechanischen Rechenmaschine mit Ergebnisanzeiger und elektromechanischen Maschinen mit Ergebnisdruck.

Im Beisein von Sinsheims Oberbürgermeister Jörg Albrecht, Ehrenamtlichen des Heimatvereins Hoffenheim und Schwetzingens Museumsleiter Lars Maurer fand nun am Freitag, den 4. Mai 2018, die offizielle Übergabe statt.

Blick in die Räume der üppigen Dauerausstellung des Willi-Heinlein-Schreibmaschinenmuseums Sinsheim-Hoffenheim. © Stadt Schwetzingen

Museumsleiter Lars Maurer resümierte nach der Veranstaltung: „Es ist wirklich beeindruckend, was die Ehrenamtlichen des Heimatvereins Hoffenheim hier in den letzten Jahren auf die Beine gestellt haben. Unsere 21 Maschinen zählende Dauerleihgabe wurde schon seit vielen Jahren nicht mehr der Öffentlichkeit präsentiert, was sich wohl auch in der näheren Zukunft nicht geändert hätte. Zudem fehlt uns die Expertise, die Geräte angemessen zu pflegen und wissenschaftlich aufzuarbeiten. Nun sind die Maschinen für Interessierte dauerhaft öffentlich zugänglich und werden fachgerecht aufgearbeitet. Eines unserer Geräte konnte bereits als besondere Rarität herausgestellt werden. Mich persönlich freut vor allem, dass die Stücke hier in der Region verbleiben und dem noch jungen Museum beim weiteren Aufbau helfen.

Stadtverwaltung Schwetzingen

08.05.2018


Aus dem Gemeinderat am 12. April 2018 - Neue Regelungen für Bewohnerparken

Heckerstraße wird zur Einbahnstraße

Schwetzingen - Neuregelungen beim Bewohnerparken: Die bestehende Bewohnerparkzone 2 wird um die Schul-, Luisen- und Heckerstraße erweitert. Die Mannheimer Straße wird nicht dazu genommen. Ein Teil der Anwohner der Mannheimer Straße kann jedoch einen Bewohnerparkausweis für die Zone 2 beantragen.

Ganz neu eingerichtet wird die Bewohnerparkzone 3, bestehend aus Gartenstraße, Blumenstraße und Schützenstraße.

Anwohner der beiden Zonen können für 20,40 EUR einen Bewohnerparkausweis erwerben, der zwei Jahre gültig ist. Dieser Ausweis berechtigt in der jeweiligen Zone zum unbegrenzten Parken. Alle anderen Verkehrsteilnehmer können in diesen Straßen werktags zwischen 9 und 21 Uhr mit Parkscheibe für ein oder zwei Stunden kostenlos parken.

Der Gemeinderat beschloss auch die Einführung von Besucherkarten für die Bewohnerparkzonen 1 bis 3. Beim Erwerb eines Bewohnerparkausweises erhalten die Bewohner 20 Besucherkarten kostenlos. Darüber hinaus können Besucherkarten in 10er Blöcken für 10,20 EUR im Bürgerbüro erworben werden.

Im Rahmen einer Bürgerumfrage kam von den Anwohnern der Heckerstraße der Wunsch nach einer Umwandlung in eine Einbahnstraße auf. Diese wird künftig als Einbahnstraße aus Richtung Friedrich-Ebert-Straße in Richtung Mannheimer Straße geführt.

Stadt und Gemeinderat sind sich einig, dass man den Erfolg der Regelung im Auge behalten und gegebenenfalls nachsteuern muss.

Sanierung Karlsruher Straße: Generalplaner wird beauftragt

Die Karlsruher Straße wird im kommenden Jahr umfassend saniert. Der Gemeinderat vergab jetzt den Auftrag zur Generalplanungsleistung an die Bietergemeinschaft BIT/ Eiling zum Angebotspreis in Höhe von 824.896,67 EUR. Die Bietergemeinschaft aus Heidelberg/ Karlsruhe hatte sich im europaweiten Verfahren gegen zwei andere Bewerber durchgesetzt.

Ähnlich wie schon beim Schlossplatzumbau möchte die Stadt mit einem guten Baustellenmanagement für einen reibungslosen Ablauf sorgen. Anfang 2019 soll es dann planmäßig losgehen.

‚Postgelände‘: Bebauungsplan wird offengelegt

Ende 2017 hatte der Gemeinderat die Aufstellung des vorhabenbezogenen Bebauungsplanes für das Postgelände am Bahnhof beschlossen. Der Entwurf dieses Bebauungsplans einschließlich schalltechnischer und spezieller Artenschutzrechtlicher Untersuchungen wird jetzt öffentlich ausgelegt. Die Behörden und Träger öffentlicher Belange werden um Stellungnahme gebeten.

Der Entwurf des Bebauungsplanes sieht für das alte Postgebäude eine viergeschossige Bebauung und eine zweieinhalbgeschossige rückwärtige Bebauung vor. Während die Deutsche Post weiterhin im Erdgeschoss bleiben soll, entstehen in den darüber liegenden Geschossen Mietwohnungen. Das Bestandsgebäude wird dazu mit zwei seitlichen Anbauten und einem Penthaus erweitert und insgesamt optisch deutlich attraktiver gestaltet. Im hinteren Bereich des Grundstückes sind drei Mehrfamilienhäuser und eine Tiefgarage geplant. Insgesamt entstehen dadurch rund 37 Wohneinheiten. Erfreulich aus Sicht der Stadt ist auch, dass es nach dem Umbau deutlich mehr Grün auf dem Areal geben wird.

Soweit nicht anders beschrieben, erfolgten die Beschlüsse einstimmig. Die komplette Sitzung sowie die Vorlagen und Beschlüsse sind auch im Internet unter http://ratsinfo.schwetzingen.de nachzulesen.

Stadtverwaltung Schwetzingen

13.04.2018


„Ohne Spargel ist alles Banane!“

Einweihung von Kunst im öffentlichen Raum des „Bananensprayers“ Thomas Baumgärtel

Schwetzingen - „Ohne Spargel ist alles Banane“ – so lautet das Statement des „Bananensprayers“ Thomas Baumgärtel. Der Slogan wird auch das monumentale Wandbild eines Gebäudes in Schwetzingen betiteln, das ab dem 13. April dauerhaft an das Jubiläum „350 Jahre Spargelanbau in Schwetzingen“ erinnern wird. Thomas Baumgärtel, der mit seinen „Sprüh-Bananen“ internationale Bekanntheit erlangte, wird ab dem 12. April eine monumentale Spargelspitze entstehen lassen, bei der selbstverständlich sein Markenzeichen - die Sprüh-Banane - zahlreich zur Verwendung kommen wird: Teile des bananengelben Spargelkopfes sind aus unzähligen dieser fruchtigen Graffitis zusammengesetzt.

Die Einweihung findet in Anwesenheit des Künstlers am 13.04.2018, um 18:00 Uhr, am Gebäude Karlstraße 43-45 statt.

Text: Stadtverwaltung Schwetzingen Foto: Lara Krüper

05.04.2018


„Ich bin ein Schwetzinger“

Die Eltern Johanna und Moritz Schleyer, mit Kindern Ida und Lene, sowie Diana Weber, Mitarbeiterin des Bürgerbüros, hinten Andreas Oswald, Sachgebietsleiter Sachgebietsleiter des Bürgerbüros und Amtsleiter Pascal Seidel.

Schwetzingen - Netter Gruß zur Geburt: Alle neuen Erdenbürger aus Schwetzingen erhalten künftig ein Lätzchen mit der Aufschrift „Ich bin ein Schwetzinger“, bzw. „Ich bin eine Schwetzingerin“, entsprechend in blau oder rosa. Die sympathische Idee kam von den Mitarbeiterinnen im Bürgerbüro, Diana Weber und Petra Tremblay. Die ersten Lätzchen haben nunmehr Ida und Lene Schleyer erhalten. Die Stadt wird versuchen, diesen Service auch für die hoffentlich kommenden geburtenstarken Jahrgänge aufrecht zu erhalten. Mit dazu gibt es übrigens ein Begrüßungsschreiben des Oberbürgermeisters und ausführliche Informationen über die wichtigen Angebote in Schwetzingen.

Stadtverwaltung Schwetzingen

04.04.2018


Ein großer Schritt für Schwetzingen: Die Stadt feiert am 1. April ‚25 Jahre Große Kreisstadt‘

Ernennung brachte neue Aufgaben und mehr Verantwortung mit sich / Oberbürgermeister Dr. René Pöltl: Verpflichtung für bürgernahe und moderne Verwaltung auch in der Zukunft

Schwetzingen - Nach der großen ‚1250-Jahr Feier‘ im Jahr 2016, dem Jubiläum ‚200 Jahre Fahrrad‘ im vergangenen Jahr und dem Jubiläum ‚350 Jahre Spargel‘ in diesem Frühjahr feiert die Stadt Schwetzingen in diesen Tagen noch ein besonderes städtisches Jubiläum: Seit einem Vierteljahrhundert ist Schwetzingen Große Kreisstadt.

Auf dem Weg zur Großen Kreisstadt: Wie alles begann

Am 15. Juli 1992 stellte die Stadt Schwetzingen beim baden-württembergischen Innenministerium den Antrag auf Ernennung zur großen Kreisstadt. Die überschrittene Einwohnerzahl von 20.000 Einwohnern - eine Kernvoraussetzung - aber auch die Verwaltungskraft und die lokale und regionale Bedeutung als Behördensitz und im Bereich der Kultur und des Tourismus waren wichtige Argumente. Durch die Ausweisung des Baugebietes Schälzig wuchs seit dem Jahr 1991 die Einwohnerzahl stetig an, so dass sich - im Hinblick auf stabile Einwohnerwerte - der 1. April 1993 als der richtige Zeitpunkt für die Ernennung zur Großen Kreisstadt herauskristallisierte. Am 17. Februar 1993 gab es dann endgültig Klarheit: Ministerpräsident Erwin Teufel teilte persönlich den positiven Beschluss der Landesregierung mit und verband damit die besten Wünsche für die Stadt.

Erwin Teufel: Ernennung ist logische Folge einer tollen Entwicklung

Erwin Teufel blieb es auch persönlich vorbehalten, im Rahmen des Festaktes am 30. März 1993 im Rokokotheater im Beisein von über 200 geladenen Gästen aus Politik, Gesellschaft, Verwaltung und Vereinen die offizielle Urkunde zu übereichen. In seiner vielbeachteten Festrede bezeichnete Teufel die Ernennung Schwetzingens zur Großen Kreisstadt als logische Folge einer bemerkenswerten Entwicklung. Schwetzingen, so der Ministerpräsident, genieße mit Spargel, Festspielen und dem Schloss über Baden-Württemberg hinaus einen guten Namen. Mit der Ernennung gewinne die Stadt nunmehr den Rang, der ihr zukomme. „Es gibt Städte, die man wie ein Fest betritt – Schwetzingen ist eine solche Stadt.“ Mit diesen Worten verband Teufel seinen abschließenden Glückwunsch an die Bürgermeister, den Gemeinderat und die Schwetzinger Bürger/innen.

Für ein stimmungsvolles Programm, das in der Federführung des damaligen 1. Beigeordneten und – ab der Ernennung dann Ersten Bürgermeisters - Bernd Kappenstein vorbereitet wurde, sorgten die Musikschule Schwetzingen schon unter der Leitung von Roland Merkel, die Schwetzinger Gesangsvereine sowie die Stadtkapelle Schwetzingen. Gerhard Stratthaus - jetzt zum Oberbürgermeister „befördert“ - zeigte in seiner Rede am Schluss des Festaktes auf, wie wichtig es sei, dass Schwetzingen sich auch künftig seinen persönlichen Charakter bewahren solle. Zugleich wies er auch auf die vielen Erwartungen hin, die die vielen oft jungen Menschen hätten, die sich jetzt und in Zukunft in Schwetzingen niederlassen wollten. Allerdings sei es zunehmend schwieriger, die Menschen für das Engagement für die Allgemeinheit zu mobilisieren. Er forderte „Mitmacher“ statt „Miesmacher. In Schwetzingen gebe es aber insgesamt eine gute kommunale Grundlage und das Gefühl der Menschen, trotz einer sich wandelnden Welt mit all ihren Schwierigkeiten etwas bewirken zu können.

Neue Aufgaben und mehr Personal

Mit der Ernennung reihte sich Schwetzingen damit nach Wiesloch, Weinheim, Sinsheim und Leimen in die Liste der Großen Kreisstädte innerhalb des Rhein-Neckar-Kreises ein. Mit dem neuen Status gingen auch viele Aufgaben der Unteren Verwaltungsbehörde – also des Landkreises - auf die Stadt über. So waren dies Aufgaben der Kreispolizeibehörde (Erteilung von Waffenscheinen und Genehmigung von Demonstrationen), der Baurechtsbehörde (Erteilung von Baugenehmigungen, Denkmalschutz), des Gewerberechts (Genehmigung von Gewerbe, Ladenöffnungszeiten), des Verkehrswesens (Anordnung von Straßensperrungen und Umleitungen), des Gesundheitswesens, des Veterinärwesens, der Bußgeldbehörde und des Ausländergesetzes (Bearbeitung von Asylanträgen). Diese Aufgaben betrafen vor allem das Ordnungsamt, das damit eine Fülle neuer Aufgaben erhielt. Das Baurechtsamt wurde im Vorgriff auf die Ernennung bereits zum 1.2.1991 eingerichtet. Gerade im Hinblick auf die rege Bautätigkeit im damaligen Neubaugebiet Schälzig hat sich das Baurechtsamt bereits bestens bewährt. Gerade die Ortsnähe und die kurzen Wege der Bauherren zu ihrer Genehmigungsbehörde waren ein großes Plus an Bürgerservice. Über die Erfüllung aller städtischen Aufgaben wacht seither das damals neu geschaffene Rechnungsprüfungsamt.

Die zahlreichen neuen Aufgaben erforderten innerhalb der Stadtverwaltung neues Personal. Der Gemeinderat bewilligte am 15. Oktober 1992 die Schaffung von 11 neuen Stellen, vorrangig im gehobenen Dienst, für das Ordnungsamt, die Baurechtsbehörde und das Rechnungsprüfungsamt. Die Mehrkosten in Höhe von rund 600.000 D-Mark pro Jahr können jedoch zu 90 Prozent mit den Mehreinnahmen durch die Sonderzuweisungen im Rahmen des kommunalen Finanzausgleiches und durch die Einnahmen aus Verwaltungsgebühren und Bußgeldern aufgefangen werden.

Das neue Personal benötigte aber auch mehr Platz, und so wurde auf dem Grundstück in der Zeyherstraße für 3,2 Millionen D-Mark (1,64 Mio. EUR) das Ordnungsamt erbaut und im März 1994 als Verwaltungsgebäude in Betrieb genommen.

Sichtbare Veränderungen für die Bürger/innen

Auch optisch veränderte sich das Erscheinungsbild der Stadt. Schilder mit dem Hinweis Große Kreisstadt werden an den Einfallstraßen aufgestellt, Briefköpfe, Visitenkarten und städtische Veröffentlichung erhalten das neue Logo.

Seit 1993 gab es auch neue Entwicklungen innerhalb der Verwaltung, die ganz im Zeichen der Bürgernähe und Service standen. Dabei ist insbesondere die Eröffnung des Bürgerbüros im Erdgeschoss des neuen Verwaltungsgebäudes im Jahr 2001 und die Eröffnung des Generationenbüros am Schlossplatz im Jahr 2009 zu nennen. Das Generationenbüro war dabei ein wichtiger Schritt, um das vorhandene Beratungsangebot für alle Generationen zu erhöhen. Vom Kindergartenplatz bis zur Patientenvollmacht erhalten die Schwetzinger/innen hier seither kompetente Auskunft und Hilfe. Auch im Bereich barrierefreie Zugänge in die Verwaltungsgebäude wurden große Anstrengungen wie der Einbau des Aufzuges im Rathaus unternommen.

„Die Ernennung Schwetzingens zur großen Kreisstadt ist in der Rückschau ein wichtiger Schritt für die Stadt gewesen, um der gewachsenen Bürgerschaft viele Dienstleistungen im Rathaus direkt vor Ort anbieten zu können“, resümiert Oberbürgermeister Pöltl und gibt gleichzeitig einen Ausblick auf künftige Herausforderungen: „Neue Entwicklungen z.B. im Bereich der Kinderbetreuung, der Bildung oder der Integration spornen uns an, auch künftig Lösungen zu entwickeln, bei denen der Bürger im Mittelpunkt steht. Auch die Digitalisierung wird uns hier zunehmend wirkungsvoll unterstützen.

Stadtverwaltung Schwetzingen

30.03.2018


Arbeitskreis Integration tagte

Große Trauer um Maria Jellinghaus

Schwetzingen - Mitte März trafen sich die Mitglieder des Runden Tisches des Arbeitskreises Integration wieder zum Austausch über die aktuellen Themen im Bereich der Flüchtlingsarbeit und der Integration. Mit großer Trauer und Anteilnahme gedachten die Anwesenden der kürzlich verstorbenen Maria Jellinghaus. Mit ihr verliert der Arbeitskreis Integration eine sehr aktive Unterstützerin und eines seiner wichtigsten Mitglieder in der ehrenamtlichen Flüchtlingsarbeit. Als Gründungsmitglied des Asylarbeitskreises hat sie viele Flüchtlinge bei deren Ankunft in Schwetzingen unterstützt. Alle, die sie kennengelernt haben, werden sie in guter und dankbarer Erinnerung behalten.

Positives Fazit zur 10. Ausbildungsbörse gezogen

Ein positives Fazit zogen die Flüchtlingshelfer zur 10. Ausbildungsbörse, die am 16. März in der Nordstadthalle stattgefunden hatte. Besonders die Möglichkeit des informativen Austauschs mit den anwesenden Schulen und Ausbildungsbetrieben wurde gelobt. Die Tatsache, dass auch die im Flüchtlingsbereich aktiven Institutionen und deren jeweilige Ansprechpartner vor Ort waren, sorgte für einen guten Austausch untereinander. Auch das Integrationszentrum war erstmals mit einem Info-Stand vertreten.

Fußballturnier von und für Geflüchtete am 7. April

In der Nordstadthalle wird am Samstag, 7. April,  auch das nächste Event stattfinden: Ein Fußballturnier für Freizeitmannschaften, das von den Bewohnern der Gemeinschaftsunterkunft im Hotel Atlanta organisiert wird. Informationen dazu erteilt der Integrationsbeauftragte Markus Wallenwein.

Für viele Projekte sucht der Asylkreis nach wie vor Unterstützung durch ehrenamtliche Helfer/innen. Einen guten Überblick über die Arbeitskreise gibt die Homepage www.asyl-ak-schwetzingen.de. Dort finden sich auch die jeweiligen Kontaktadressen der einzelnen Arbeitskreise. Den Integrationsbeauftragten der Stadt Markus Wallenwein erreicht man in seinem Büro in der Heidelberger Straße 1 und per Mail: integrationsbeauftragter@schwetzingen.de,  Telefon: (0 62 02) 87-252.

Stadtverwaltung Schwetzingen

30.03.2018


Ratten im Stadtgebiet: Mit einfachen Mitteln vorbeugen

Schwetzingen - Seit einigen Wochen treten vermehrt Ratten im Stadtgebiet auf. Sie wurden in Grünanlagen, an Abfalleimern und an vielen anderen Stellen von städtischen Mitarbeitern und aufmerksamen Bürgerinnen und Bürgern beobachtet. Die Nagetiere sind zäh, schlau und stellen eine Gefahr für die Gesundheit sowie für das Kanalnetz und in der Erde verlegte Kabel dar. Statistisch gesehen kommt in der Stadt auf einen Einwohner eine Ratte. Der sorglose Umgang mit Abfall schafft für Ratten paradiesische Bedingungen. Wenn das Nahrungsangebot gut ist, explodiert die Population. Ein Muttertier, das ausreichend Futter und einen ruhigen Nistplatz hat , kann alle sechs bis acht Wochen Junge werfen. Dabei gibt es einfache Mittel, um die Zahl der Ratten zu begrenzen.

Keine Speisereste in offene Abfallbehälter werfen - Essensreste nie über das WC entsorgen

Übermäßiger Rattenbefall ist ein von Menschen gemachtes Problem. Oftmals werden Essensreste leichtfertig über das WC entsorgt und landen damit direkt bei Familie Ratte auf dem Tisch. Die schlauen Nager folgen der Futterspur durch die Abwasserrohre bis in den zehnten Stock eines Hochhauses. Da kann schon mal ein Tierchen in der Toilettenschüssel auftauchen.

Rund um offene Abfalltonnen finden Nager auch paradiesische Zustände vor. Deshalb sollten Speisereste nur im geschlossenen Bio- oder Restmüllbehälter entsorgt werden. Bei Pausen auf Parkbänken oder Picknicks und Grillfeiern im Grünen gilt daher die Regel Jeder nimmt seinen Abfall wieder mit.

Auch ein unsachgemäß angelegter Komposthaufen im Garten bietet den Tieren ideale Futterbedingungen. Die Fütterung von Haus- und Nutztieren sollte immer kontrolliert erfolgen. Daher das Tierfutter nicht offen vor dem Haus stehen lassen. Verwilderte Büsche und Sträucher sollten zurückgeschnitten werden, da Ratten Fluchttiere sind, die im Wildwuchs eine ideale Rückzugsmöglichkeit finden. Auch Sperrmüll und Abfalltüten sollten nicht längere Zeit am Straßenrand abgestellt werden. Schon nach wenigen Tagen können Ratten oder Mäuse alte Kühlschränke, Matratzen oder Schrankschubladen als Behausung nutzen.

Stadt bekämpft die Ratten regelmäßig durch in der Kanalisation ausgelegte Giftköder

Die Nager sind auch Überträger von Krankheiten wie Leptospirose. Deshalb sind Kommunen zur Rattenbekämpfung verpflichtet. Die Stadt Schwetzingen führt in regelmäßigen Abständen im gesamten Kanalbereich im Stadtgebiet eine Bekämpfungsaktion durch. So wurden vor einigen Wochen Giftköder verteilt, die allmählich ihre Wirkung entfalten und zu einem Absterben der Ratten im Kanal führen.

Sollten Ratten auf einem privaten Grundstück auftreten, ist der Eigentümer für eine geeignete Rattenbekämpfung zuständig.

All diese vorbeugenden und bekämpfenden Maßnahmen zusammengenommen helfen, die Population der Ratten im Zaum zu halten.

Stadtverwaltung Schwetzingen

28.03.2018

Positiver Übernachtungstrend in Schwetzingen

Übernachtungsgrenze von 2017 überschritten

Schwetzingen - Schwetzingen ist nach den aktuellen Zahlen des statistischen Landesamtes Baden-Württemberg auch im Jahre 2017 ein beliebtes Reiseziel und konnte die 100.000 Grenze um 2639 Übernachtungen, bei einer durchschnittlichen Verweildauer von 1, 6 Nächten, steigern. Generell war 2017 ein starkes Jahr im Bereich Tourismus: Baden-Württemberg verzeichnete mit mehr als 1,4 Millionen Übernachtungen die höchsten Bettenauslastung. Die Gästezahlen stiegen deutlich stärker an, als die Übernachtungen. Der Trend zum Kurzurlaub setzt sich in Baden-Württemberg weiter fort. Ein anhaltender Reiseboom, von dem auch Schwetzingen profitiert. Der Erfolg basiert zum Teil auch auf die kontinuierliche Arbeit im Segment Kulturtourismus mit Schwerpunkt Festivals. Hier setzt die Spargelstadt gezielt auf Kooperationen mit anderen Festivalpartnern und zeigt Präsenz auf ausgewählten Messen, wie z.B. am gemeinsamen "Festivalstand" im Januar auf der Tourismusmesse CMT. Von dieser Zusammenarbeit kann auch die Hotellerie einen Nutzen ziehen. Gemeinsame Messepräsenz, das "gegenseitige Umwerben" innerhalb der Region und ein hervorragendes Netzwerk gehören zum aktuellen Erfolgsmodell, auf dem 2018 weiter intensiv aufgebaut wird. Abwechslungsreiche Themenjahre, spezielle Führungen, ein breit gefächertes Veranstaltungsprogramm, ein attraktives Erscheinungsbild der Stadt und natürlich das Schloss mit seinem berühmten Schlossgarten - all das sind Pfunde, mit denen in den kommenden Jahren weiterhin gewuchert werden kann. Und die Prognosen für 2018 sind ebenfalls positiv, so könnte es mit dem jahrelangen Aufwärtstrend und der guten Urlaubsstimmung im Urlaubsland Baden-Württemberg auch für Schwetzingen weitergehen.

Text: Stadtverwaltung Schwetzingen Foto: Stadt Schwetzingen / Tobias Schwerdt

21.03.2018

Vollsperrung der Spoleto-Straße ab 21. März

Grund sind die Bauarbeiten zur Gemeinschaftsschule / Auf einem Teilstück der Scheffelstraße wird für die Dauer der Bauarbeiten Tempo 30 angeordnet / Schulwegsicherheit hat Vorrang

Schwetzingen - Die Spoleto-Straße wird voraussichtlich ab Mittwoch, 21. März 2018, für den Verkehr voll gesperrt werden. Grund sind die beginnenden Bauarbeiten an der Schimper Gemeinschaftsschule. Eine Durchfahrt/ -gang Richtung Plankstadter Straße und Oftersheim und in die Gegenrichtung ist dann auch für Radfahrer/innen und Fußgänger/innen nicht mehr möglich. Nur die Zufahrt bis zum bellamar Parkplatz bleibt für Schwimmbadgäste weiterhin bestehen. Die Stadt wird die Sperrung ab Montag, 19. März verkehrstechnisch einrichten.

Um den künftigen Schulweg insbesondere für die Schüler/innen aus Oftersheim sicherer zu machen, wird für die Dauer der Bauzeit von ca. zwei Jahren die zulässige Höchstgeschwindigkeit in der Scheffelstraße im Abschnitt zwischen der Plankstadter Sraße und dem Kreisverkehr auf Tempo 30 km/h reduziert. Hier greift die Stadt den Wunsch von Eltern auf, die diese Problematik bei der Informationsveranstaltung im Februar angesprochen hatten. „Die Stadt möchte hiermit die bestmögliche Sicherheit der Schüler/innen auf dem neuen Schulweg gewährleisten“, so Ordnungsamtsleiter Pascal Seidel der noch hinzufügt: „Die Sicherheit der Schüler/innen hat oberste Priorität.“

Die künftige Baustellenausfahrt wird sich im Odenwaldring neben dem dortigen Tennisclub befinden. Diese kreuzt den dortigen Geh- und Radweg, so dass dort aus Sicherheitsgründen die Radfahrer/innen absteigen werden müssen. Diese Regelung wird allerdings erst ab dem 30. April greifen.

Die Stadt bittet alle Verkehrsteilnehmer/innen während der Bauzeit um Verständnis und erhöhte Aufmerksamkeit in diesem Bereich.

Text: Stadtverwaltung Schwetzingen Foto: Speyer 24/7 News, dak

14.03.2018


Neuer Standort für den Industrielehrpfad

Schwetzingen - Der Industrielehrpfad, der bislang an der Werkstraße entlang des Fuß- und Radweges beim ehemaligen Bundesbahnausbesserungswerk zu finden war, bekam nun in Abstimmung mit der Ehrhart-Schott-Schule einen neuen Standort. Die sieben Tafeln wurden vom städtischen Bauhof am Fuß- und Radweg entlang der Bahn in Verlängerung der Bahnhofanlage zur Südtangente installiert.

Grund dafür ist, dass diese Tafeln im vergangenen Jahr wiederholt Ziel von Vandalismus wurden. Markus Bürger und Dr. Yvonne Tröster, die Initiatoren dieses Schülerprojekts, begrüßen die Maßnahme: „Wir freuen uns sehr, dass die Stadt so ihre Wertschätzung für die Arbeit der beteiligten Schülerinnen und Schüler zum Ausdruck bringt. Uns von der Ehrhart-Schott-Schule waren die mehrfachen Zerstörungen der Tafeln ein großes Ärgernis. Der neue Standort macht durch seine größere Nähe zur Stadt und in unmittelbarer Nähe zu einem Wohngebiet den Eindruck, dass die Tafeln hier ‚in Sicherheit‘ sind.“

Der Industrielehrpfad wurde in zweijähriger Seminararbeit von 25 Schülerinnen und Schülern der Ehrhart-Schott-Schule in Zusammenarbeit mit dem Schwetzinger Stadtarchiv erarbeitet. Auf den Tafeln werden die Schwetzinger Industriegeschichte und namhafte Betriebe wie die Konservenfabrik Bassermann, Welde-Bräu oder die Pfaudler-Werke erläutert.

Stadtverwaltung Schwetzingen

14.03.2018


Sicherheit der Mitarbeiter/innen hat Priorität

Die Stadt Schwetzingen setzt auch künftig auf GPS Notrufgeräte der Firma Netze BW für die Mitarbeiter/innen im Außendienst

Freuen sich gemeinsam über mehr Sicherheit (v.l.): EnBW Kommunalberater Willi Parstorfer, Museumsleiter Lars Maurer, Diana Vogt, Ordnungsamtsleiter Pascal Seidel und Personalrätin Yvonn Rogowski.

Schwetzingen - Gut anderthalb Jahre sind die kleinen Handsender bereits im Ordnungsamt und im Museum der Stadt Schwetzingen im Einsatz. Die Rede ist von den GPS-Notrufgeräten, mit denen die Mitarbeiter/innen in einer Gefahren- oder Übergriffs-Situation durch unauffälligen Tastendruck Notrufe an eine zertifizierte Leitstelle absetzen können, die sofort entsprechende Hilfe-Maßnahmen einleitet. Das System kann potenzielle Übergriffe und Gefährdungen zwar nicht verhindern, aber es erhöht die Sicherheit der betroffenen Personen im Ernstfall erheblich.

Insgesamt vier dieser Geräte sind beim Gemeindevollzugsdienst und im städtischen Museum Karl-Wörn-Haus im Einsatz, um den Kolleg/innen im Einsatz auf der Straße und in den Abendstunden im Museum ein höheres Sicherheitsgefühl zu geben und sie bei Gefahrensituationen effektiver zu schützen.

Zum Glück habe man keines der Geräte bislang nutzen müssen, zeigen sich Ordnungsamtsleiter Pascal Seidel und seine Mitarbeiterin im Gemeindevollzugsdienst Diana Vogt erleichtert. Dennoch sei man froh, dass der Gemeinderat die erforderlichen Haushaltsmittel für einen dauerhaften Einsatz der Geräte genehmigt habe. Immerhin 52,80 Euro kostet die Miete für ein Gerät pro Monat. Aber das sei gut angelegtes Geld in die Sicherheit der Mitarbeiter, unterstreicht auch Personalrätin und Sachgebietsleiterin in der Bußgeldstelle Yvonn Rogowski. Auch Museumsleiter Lars Maurer sieht sein Aufsichtspersonal dadurch besser geschützt. Vor allem wenn es in den Wintermonaten abends früh dunkel wird und die Museumsaufsicht alleine Dienst habe, gebe das Notrufgerät mehr Sicherheit.

Die Stadtverwaltung Schwetzingen war im Sommer 2016 die erste Kommune im Rhein-Neckar-Kreis, die auf dieses von der EnBW Tochter Netze BW entwickelte Notrufsystem setzte. Inzwischen sind schon zehn weitere Kommunen im Kreis sowie Jobcenter und Finanzämter mit dabei, freut sich EnBW Kommunalberater Willi Parstorfer und dankte den Verantwortlichen bei der Stadt hier Vorreiter gewesen zu sein.

Stadtverwaltung Schwetzingen

14.03.2018


Arbeitskreis Integration tagte

Integrationsmanagement hat erfolgreich die Arbeit aufgenommen / Lern-und Leseraum wird im Atlanta eingerichtet / Flüchtlinge als Mittler zwischen Landsleuten und Verwaltung

Schwetzingen - Zu seiner ersten Sitzung im neuen Jahr trafen sich Mitte Februar die Mitglieder des Runden Tisches des Arbeitskreises Integration, um sich über die aktuellen Themen im Bereich der Flüchtlingsarbeit und Integration auszutauschen.  Der städtische Integrationsbeauftragte Markus Wallenwein berichtete, dass aktuell ein Lern- und Leseraum für die Auszubildenden, Schüler und alle Sprachinteressierten unter den Flüchtlingen in der Gemeinschaftsunterkunft im ehemaligen Hotel Atlanta eingerichtet werde. Dort sollen neben Büchern auch Tageszeitungen und Zeitschriften in deutscher Sprache vorgehalten werden, damit sich die Bewohner noch intensiver mit der deutschen Sprache auseinandersetzen können. Dieser Raum soll auch für die schulpflichtigen Flüchtlinge und Auszubildenden ein Ruhe- und Rückzugsraum sein, um dort ungestört Hausaufgaben und Schularbeiten machen zu können. Der Leseraum wird von den Bewohnern der Gemeinschaftsunterkunft organisiert und betreut. Bücherspenden sind willkommen. Ansprechpartner hierfür ist Markus Wallenwein.

Bei der Sitzung waren erstmals auch sechs Bewohner unterschiedlicher Nationalität des Hotel Atlanta zugegen. Sie sollen künftig als Mittler zwischen den anderen Bewohnern und dem Integrationsbeauftragten Markus Wallenwein fungieren und sich regelmäßig mit diesem austauschen. Durch ihren unterschiedlichen kulturellen und sprachlichen Hintergrund ist auch sicher gestellt, dass alle Bewohner der Gemeinschaftsunterkunft einen Ansprechpartner bei Problemen oder Fragen haben.

Zuständigkeit Integrationsmanagement

Seit Oktober 2017 bieten die beiden Integrationsmanager Frau Dominique Inzunza de Vargas (Diakonie) und Herr Kpatcha Sogoyou (Caritas) Einzelfallberatung für Menschen, die in Schwetzingen in Anschlussunterbringung untergebracht sind. Das Integrationsmanagement steht in engem Austausch mit dem Integrationsbeauftragten und den Stellen der Migrationsberatung für Erwachsene Zuwanderer (MBE) der zuständigen regionalen Wohlfahrtsverbände. Das Integrationsmanagement ist in der Heidelberger Straße 1a untergebracht und per E-Mail: integrationsmanagement@schwetzingen.de und telefonisch unter 06202 87 – 253/ -254 erreichbar.

Öffnungszeiten der Radwerkstatt

Die Radwerkstatt, die Ende 2017 eröffnet wurde, ist ab sofort donnerstags von 17:00 bis 19:00 Uhr geöffnet. In der Garage in der Luisenstraße 18 können Geflüchtete und Bedürftige, mit den entsprechenden Nachweisen, das Angebot der ehrenamtlichen Helfer in Anspruch nehmen. Um das Angebotsspektrum vor Ort noch weiter ausbauen zu können sucht die Radwerkstatt noch weitere Unterstützer. Ansprechpartner ist Markus Wallenwein.

Weiterer aktueller Unterstützungsbedarf

Das Frauencafé sucht ehrenamtliche Sprachkurslehrerinnen und Mitarbeiterinnen für die Kinderbetreuung jeweils wöchentlich Mittwochnachmittags für ca. zwei Stunden.

Der Bildungsbereich sucht ehrenamtliche Lehrkräfte für die Bereiche Mathematik, Alphabetisierung und EDV in eigenverantwortlichem Umfang in Abstimmung mit den anderen Lehrkräften.

Für all diese Projekte sucht der Asylkreis nach wie vor Unterstützung durch ehrenamtliche Helfer/innen. Einen guten Überblick über die Arbeitskreise gibt die Homepage www.asyl-ak-schwetzingen.de. Dort finden sich auch die jeweiligen Kontaktadressen der einzelnen Arbeitskreise. Den Integrationsbeauftragten der Stadt Markus Wallenwein erreicht man in seinem Büro in der Wildemannstraße 1 und per Mail: integrationsbeauftragter@schwetzingen.de,  Telefon: (0 62 02) 87-252.

Stadtverwaltung Schwetzingen

02.03.2018


Stadt gestaltet den Heckerplatz neu

Für neue Bepflanzung müssen die bestehenden Bäume gefällt werden

Schwetzingen - Die Stadt wird den Heckerplatz neu gestalten und durch eine neue Bepflanzung optisch aufwerten. Der Platz wird mit Zierkirschen und Blühsträuchern bepflanzt und mit einer Hecke aus Spiersträuchern und Forsythien eingerahmt werden.

Die aktuell noch vorhandenen Bäume sind so genannte Zwischenwirte für den Feuerbrand und müssen weichen. Aufgrund der beginnenden Vegetationszeit am 1. März müssen die Bäume noch am Mittwoch, 28. Februar, gefällt werden. Die Neupflanzung wird zeitnah erfolgen.

Stadtverwaltung Schwetzingen

27.02.2018


Neue Telefonnummer für Karl-Wörn-Haus

Museum erhält jetzt eine ‚städtische‘ Rufnummer

Schwetzingen - Das städtische Museum Karl-Wörn-Haus ist ab sofort unter der Durchwahl 87-468 zu erreichen.

Die alte Telefonnummer wird demnächst abgeschaltet. Bis es endgültig soweit ist, wird die Nummer noch auf die neue Telefonnummer umgeleitet.

Stadtverwaltung Schwetzingen

27.02.2018


Der Treffpunkt für Senioren: Ausblick auf das Frühjahrs-Programm im HildaCafé

Schwetzingen - Immer donnerstags von 15.00 bis 17.00 Uhr öffnet das HildaCafé im Hebelhaus für die Schwetzinger Senior/innen seine Türen. Bei leckerem Kuchen und Kaffee zu äußerst günstigen Preisen wird ein abwechslungsreiches Programm geboten. An jedem ersten Donnerstag im Monat ist die Stadt Schwetzingen mit einem städtischen Referenten und Thema zu Gast. Am 1. März kommt die städtische Kulturreferentin Dr. Barbara Gilsdorf ins HildaCafé. Sie wird begleitet von der amtierenden Spargelkönigin Janine I. Beide berichten über das umfangreiche Programm rund um das Spargeljubiläumsjahr. Natürlich haben Sie auch wie immer ein kleines Überraschungsgeschenk für die Seniorinnen und Senioren dabei.

Am 8. März wird Andreas Moosbrugger einen Bildvortrag über Alt-Schwetzingen halten. Am 15. März gibt es einen Überraschungsnachmittag. Am 22. März referiert Rechtsanwalt Jan Bittler zum Thema Erbrecht. Am 29. März findet ein Lesenachmittag mit Geschichten aus der Kurpfalz statt.

Der städtische Gast am 5. April wird der ehemalige Bauamtsmitarbeiter und Hobby-Fotograf Roland Wiedemann sein. Er wird in seinem Bildvortrag auf den „Dschungel Althrein“ eingehen. Am 12. April wird es um das Thema Vorsorgevollmacht gehen, am 19. April findet ein Liedernachmittag statt und am 26. April widmet sich ein Vortrag Liselotte von der Pfalz.

Das aktuelle Programmfaltblatt liegt an der Rathauspforte, im Generationenbüro, in der Tourist Information und in einigen Arztpraxen aus. Alle Termine stehen auch im Internet unter www.johann-peter-hebel-haus.de.

Alle Seniorinnen und Senioren sind herzlich eingeladen, einen kurzweiligen Nachmittag in netter Gesellschaft, bewirtet von den ehrenamtlichen Helfern der Freiwilligenagentur „Sei dabei“ zu genießen. Bei Fragen gibt der Diakonieverein unter der Telefonnummer 06202 / 9282-14 gerne Auskunft.

Stadtverwaltung Schwetzingen / HildaCafé

27.02.2018


„Herzlichen Glückwunsch, Heinz Friedrich!“

Pünktlich zum 94. Geburtstag von Heinz Friedrich, den der Jubilar im Kreise seiner Familie und Freunde am 19. Februar feierte, wird die Galerie im Rathaus durch ein Gemälde aus dem Jahre 1947 bereichert.

Das Kunstwerk, das ein in einer Waldlichtung fahrendes Kuhfuhrwerk wiedergibt, zählt damit zu den frühesten Arbeiten der städtischen Sammlung von Bildern Heinz Friedrichs. Zur Entstehung des Bildes weiß der Künstler zu berichten: „Wir wohnten 1947-1950 in einem kleinen Haus auf der Haardt am Ende des Heuwegs, der von Oftersheim in Richtung Ketsch verläuft. Dort begegnete ich Bauer Christian Weber (aus Oftersheim, Heidelberger Straße) mit seinem Kuhfuhrwerk. Er stand mir auf mein Bitten hin einige Vormittage Modell.“

Der Neuzugang kann ab sofort im Rathaus (1. OG) zu den regulären Öffnungszeiten besichtigt werden.

Stadtverwaltung Schwetzingen

22.02.2018


Aus dem Gemeinderat am 31. Januar 2018

Rita Erny rückt in den Gemeinderat nach / Entscheidungen zur Kinderbetreuung und Vereinsförderung

Für den zum Jahresende 2017 aus dem Gemeinderat ausgeschiedenen Andreas Muth (CDU) rückt Rita Erny nach. Erny, die bei der Gemeinderatswahl 2014 den Wiedereinzug nur knapp verpasste, saß zuvor von 2013 bis 2014 bereits für die CDU im Gemeinderat. Damit einhergehend werden auch die Ausschüsse und sonstigen Gremien neu besetzt. Neuer Fraktionsvorsitzender der CDU ist Michael Franz.

Haushalt: Guter Abschluss für 2016

Überwiegend zufriedene Gesichter im Rat erzeugte das doch gute Ergebnis der von Stadtkämmerer Manfred Lutz-Jathe präsentierten Jahresrechnung für das Jahr 2016. Aus organisatorischen Gründen erfolgte die Vorlage ausnahmsweise ein halbes Jahr später als gewohnt, wie OB Dr. Pöltl einführend erläuterte. Schon in 2018 werde man für das abgeschlossene Haushaltsjahr 2017 in den alten Turnus zurückkehren.

Der Gesamthaushalt 2016 beträgt 72.048.502,94, davon entfallen 63.869.385,55 EUR auf den Verwaltungshaushalt und 8.179.117,39 EUR auf den Vermögenshaushalt. Von den Ausgaben des Vermögenshaushalts entfallen 59 % auf Baumaßnahmen z.B. für Kinderbetreuungseinrichtungen und Schulen, 17 % auf den Erwerb von beweglichen Sachen des Anlagevermögens, 10 % auf den Erwerb von Grundstücken, 8 % auf die Tilgung von Krediten, 5 % auf Zuweisungen und Zuschüsse für Investitionen. Fast 2,4 Mio. EUR entfallen alleine auf die Sanierung des Hebelgymnasiums. Die Zuführung an den Vermögenshaushalt beläuft sich auf sehr beachtliche 6.079.342,73 die Entnahme aus der Allgemeine Rücklage auf 534.407,14 EUR. Neue Schulden wurden keine aufgenommen. Die städtischen Schulden betragen 7.441.942,49, d.h. 345 EUR pro Kopf. Unter Einbeziehung der Zweckverbände und des Eigenbetriebs bellamar beträgt die Pro-Kopf-Verschuldung 1134 EUR. Auch diese ist deutlich unter dem Landesdurchschnitt von 1586 EUR. Die allgemeine Rücklage beträgt 8.929.959,71EUR und ist damit um ca. 1,5 Mio. EUR höher als die Verschuldung. Rechnungsprüfungsamtsleiter Peter Riemensperger nutzte die Gelegenheit für wesentliche Aussagen zum Haushaltsjahr 2016 aus Sicht der Prüfung. Er konnte der Verwaltung in der Gesamtschau ein gutes Zeugnis ausstellen, auch wenn es in einzelnen Fällen zu Beanstandungen gekommen sei. Die im Prüfbericht dargelegten Einzelfeststellungen nehmen einzelne Fraktionen zum Anlass, für die Zukunft die Umsetzung der aufgezeigten Verbesserungen von der Verwaltung auch tatsächlich einzufordern. Die Jahresrechnung wird mit 6 Enthaltungen beschlossen.

Nordstadtgrundschule: Mehr Wochenstunden für Zweite Hortgruppe

Um die bereits im Dezember 2016 vom Gemeinderat beschlossene zweite Hortgruppe an der Nordstadtgrundschule zu realisieren, bedarf es laut der Vorgabe des KVJS (Kommunalverband Jugend und Soziales Baden-Württemberg) zusätzlicher 20,75 Wochenstunden für eine pädagogische Fachkraft. Damit wird die vorhandene pädagogische Fachkraft um 5 Stunden aufgestockt und eine weitere Fachkraft mit einer Wochenarbeitszeit von 15,75 Stunden eingestellt. Zudem wird die Stelle der Hauswirtschaftskraft von bisher 8,75 auf dann 12,5 Stunden aufgestockt, um der durch die zweite Hortgruppe gestiegenen Schülerzahl und deren Verpflegung gerecht zu werden. Die Umsetzung der Personalanpassungen soll zeitnah erfolgen. Die zusätzlichen Ausgaben in Höhe von jährlich rund 28.000 Euro werden für das Haushaltsjahr 2018 überplanmäßig zur Verfügung gestellt.

InFamilia e.V. schafft zweite Kindertagespflegegruppe

Der Gemeinderat stimmte der Erweiterung des Angebots von InFamilia e.V. um eine zweite Kindertagespflegegruppe für 9 Kinder zu. Im Platzsharing kann die Gruppe sogar mit 12 Kindern belegt werden.

Die bereits seit dem 1. Mai 2017 bestehende Einrichtung im Kurpfalzring 78 (Villa InFantia) ist bereits dauerhaft voll belegt. Da die Nachfrage an Krippenplätzen weiterhin die bestehenden Angebote weit übersteigt, sichert die Stadt dem Träger eine schnelle Umsetzung zu.

Neue Benutzungsordnung für die Grillhütte

Pünktlich zu Beginn der Grillsaison tritt zum 1. März die neue Benutzungsordnung für die städtische Grillhütte in Kraft und ersetzt die bisherige Fassung aus dem Jahr 2011. Die neue Benutzungsordnung regelt unter anderem folgende Bereiche: Flexiblere Übergabe-und Abnahmezeiten nach individueller Absprache, neue Vorgaben zur Reinigung nach der Nutzung, zum Schutz der Wiese ein Verbot, diese mit Kfz zu befahren, die Pflicht zur Meldung beim Grillhüttenbetreuer, sollten Feuerlöscher zum Einsatz kommen sowie das Verbot von Feuerwerkskörpern und pyrotechnischem Material.

Capoeira Verein wird gefördert

Der Verein Capoeira Schwetzingen e.V. erhält nach den Vereinsförderrichtlinien der Stadt ab dem Jahr 2018 eine Grund- und Jugendförderung in Höhe von 500 EUR (Grundzuschuss) sowie 630 EUR (Jugendzuschuss). Er hat 47 Mitglieder, davon 42 Jugendliche.

Soweit nicht anders beschrieben, erfolgten die Beschlüsse einstimmig. Die komplette Sitzung sowie die Vorlagen und Beschlüsse sind auch im Internet unter http://ratsinfo.schwetzingen.de nachzulesen.

Stadtverwaltung Schwetzingen

01.02.2018


Aus dem Verwaltungsausschuss am 25. Januar 2018

Stadt verkauft einen gebrauchten Teleradlader

Die Stadt verkauft den bislang durch den Bauhof genutzten Teleradlader zum Preis von 9.000 Euro an die Firma Bobcat aus Bensheim.

Der Restwert des Fahrzeugs beträgt ca. 8.000 Euro. Für die Begutachtung und die Versteigerung über ein Portal würden Kosten in Höhe von ca. 250 bis 300 Euro entstehen. Aufgrund des von der Firma Bobcat gebotenen Preises, verzichtet die Stadt in diesem Fall auf einen Verkauf über ein solches Versteigerungsportal.

Die Entscheidung erfolgte einstimmig.

Stadtverwaltung Schwetzingen

01.02.2018


Zeitreise in das jungsteinzeitliche Schwetzingen

Klasse 6a des Privatgymnasiums Schwetzingen zu Besuch im Karl-Wörn-Haus

Als erste Schulklasse im neuen Jahr besuchte am Dienstag, 23.01.2018 die Klasse 6a des Privatgymnasiums Schwetzingen das Karl-Wörn-Haus. In einem etwa halbstündigen Impulsreferat entführte Museumsleiter Lars Maurer die aufmerksamen Schüler zunächst anhand von Originalobjekten in das jungsteinzeitliche Schwetzingen der linearbandkeramischen Kultur. Dabei wurde insbesondere hervorgehoben, wie sehr das Leben und Schicksal der damals hier ansässigen Menschen von den naturräumlichen und klimatischen Bedingungen abhängig war. An den Mitmachstationen konnten sich die Kinder im Entspelzen von Getreide üben und Löcher in Steine bohren, um diese für eine Verwendung als Werkzeug vorzubereiten. Doch vor allem das Ende der 1980er Jahre im Schälzig ergrabene Skelett eines jungen Mannes faszinierte die interessierten Besucher und führte zu einigen Rückfragen. Da die linearbandverzierte Keramik als Aufhänger des Besuchs diente, galt es im Anschluss an die Führung durch das Museum, sich selbst im Töpfern von Gefäßen und anderen Formen zu üben. Dies machte den Schülern sichtlich Spaß und brachte einige schöne Stücke hervor, die schließlich mit nach Hause genommen wurden.

Museumsleiter Lars Maurer resümiert: „Die Zusammenarbeit mit den lokalen Schulen ist eine der zentralen und vielleicht die wichtigste Aufgabe des Museums. Den Schülerinnen und Schülern soll dabei die Vergangenheit ihrer Heimat anschaulich vermittelt werden, dadurch eine regionale Identität und ein Zugehörigkeitsgefühl zur Stadt geschaffen werden. Daher versuchen wir, immer wieder Schulklassen für einen Besuch im Museum zu gewinnen und möglichst maßgeschneiderte und attraktive Angebote für die jungen Menschen anzubieten.“

Stadtverwaltung Schwetzingen

01.02.2018


Positive Resonanz auf Tourismusmesse CMT

Schwetzingen mit Kulturprogramm vor Ort

Die Stadt Schwetzingen hat sich in Stuttgart auf der Tourismusmesse CMT, die dieses Jahr ihren 50. Geburtstag feiert, drei Tage lang am Kooperationsstand "Festivals Rhein-Neckar" der Städte Heidelberg, Mannheim und Ludwigshafen erfolgreich präsentiert.

Nach einem hervorragenden Start am Eröffnungswochenende bliebt der Zuspruch hoch. Unterstützt wurde die Spargelstadt durch die Schwetzinger SWR Festspiele, die sich ebenfalls am Stand während des Tourismustages präsentierten und den Gästen das neue Festspielprogramm vorstellten. "Wir waren sehr zufrieden mit der positiven Resonanz" ,so Gloria Zganjer, die das für das Marketing der Festspiele in Baden-Baden zuständig ist.

"Die Beratung vor Ort ist einfach ideal und wir würden das nächsten Mal gerne wieder mit am Start sein. Es hat sich gelohnt, dabei gewesen zu sein - wir konnten die Gäste individuell beraten und auf das aktuelle Programm neugierig machen". Das Konzept des Kooperationsstandes beruht darauf, gemeinsam die Festivals der Region zu präsentieren und den Kulturtourismus der Region zu fördern. Heidelberg und Ludwigshafen sind die nächsten Partner, die an den kommenden Tagen noch in Stuttgart in Halle 6 am Festival-Stand vertreten sind und während dieser Zeit auch das kulturelle Veranstaltungsprogramm von Schwetzingen mitwerben.

Stadtverwaltung Schwetzingen

23.01.2018


Schwetzingen/Mannheim: Kampfmittelbeseitigungsdienst entschärft erfolgreich eine 500-kg-Fliegerbombe

Am Dienstagmorgen hat der Kampfmittelbeseitigungsdienst im Bereich des Schwetzinger Hirschackerwaldes, nördlich der ehemaligen Kilbourne-Kaserne, eine 500-kg-Fliegerbombe erfolgreich entschärft.

In einem Radius von 500 Metern um den Fundort wurde dazu ab 9.30 Uhr komplett abgesperrt, ab 10.35 Uhr musste die L 597 zwischen Schwetzingen und Mannheim-Friedrichsfeld während der Entschärfung voll gesperrt werden.

Um 11.30 Uhr waren die Arbeiten beendet und die Verkehrsbeschränkungen konnten aufgehoben werden. Das Polizeipräsidium Mannheim war mit 57 Beamten, mit Unterstützung eines Polizeihubschraubers sowie der Reiterstaffel im Einsatz. Das Ordnungsamt der Stadt Schwetzingen war mit neun Personen vor Ort, ebenso die Freiwillige Feuerwehr Schwetzingen, die 18 Wehrleute und sechs Fahrzeuge im Einsatz hatte. Die Stadt Schwetzingen dankt allen Beteiligten herzlich für ihren Einsatz und die gute Zusammenarbeit.

Stadtverwaltung Schwetzingen

16.01.2018


Schwetzingen feiert 2018 „350 Jahre Spargelanbau“

Die Stadt Schwetzingen begeht 2018 ein ungewöhnliches Jubiläum: Seit 350 Jahren wird in Schwetzingen Spargel angebaut. Damit ist Schwetzingen das älteste Spargelanbaugebiet Deutschlands. Aus diesem Anlass finden während der Spargelzeit 2018 zahlreiche Aktivitäten und Ausstellungen rund um den Spargel statt.

Der Spargelanbau in Schwetzingen hat bereits eine lange Tradition:

Spargel wurde 1668 auf Wunsch von Kurfürst Carl Ludwig von der Pfalz erstmals im Schlossgarten angebaut und war zunächst nur der kurfürstlichen Tafel vorbehalten. Nachdem Kurfürst Carl Theodor 1778 seine Residenz nach München verlegt hatte, geriet auch der Spargelanbau kurz in Vergessenheit.

Allerdings ließ im Jahr 1820 Gartendirektor Johann Michael Zeyher die Tradition wiederaufleben und pflanzte erneut Spargel im Gemüsegarten des Schlosses an.

Um 1850 fand das Gemüse Einzug in die örtliche Landwirtschaft. Auf kleinen Flächen bauten insbesondere Handwerker Spargel zum Eigenbedarf an. Ökonom Max Bassermann legte ab 1871 erste Großkulturen an und verarbeitete den Spargel in seiner 1875 gegründeten Konservenfabrik. Dadurch war der Spargel für weite Bevölkerungsschichten auch ganzjährig verfügbar.

Zur Vermarktung des Spargels wurde 1894 ein Spargelmarkt auf dem Schlossplatz eingeführt, der noch heute stattfindet. Die Bronzeskulptur der Spargelfrau weist vor Ort auf diese Tradition hin. Hofgärtner Gustav Adolph Unselt gelang ab 1910 die Züchtung ertragreicher Spargelsorten, die den Ruhm Schwetzingens als Spargelstadt begründeten. Das erste Schwetzinger Spargelfest, welches 1904 gefeiert wurde, ist Ausdruck dieser neuen Identität, die bis zur heutigen Zeit in Schwetzingen lebendig ist.


Sehen Sie hier auch den Teaser zum Spargeljubiläum:

Stadtverwaltung Schwetzingen

16.01.2018


Emma und Ben waren 2017 die beliebtesten Vornamen

Standesamtsstatistik für 2017: Erneut ein deutlicher Anstieg der Geburtenrate

Beim Blick auf die Standesamtsstatistik für 2017 sticht – wie schon im Vorjahr - eine Zahl besonders heraus: Die Geburtenzahl. In Schwetzingen kamen 2017 noch einmal deutlich mehr Kinder zur Welt als in den Vorjahren. Noch einmal über 100 Geburten mehr als 2016 verzeichnete das Standesamt. In absoluten Zahlen ausgedrückt heißt das: 777 Geburten (396 Jungen (51%), 381 Mädchen (49%)) wurden 2017 beim Standesamt Schwetzingen beurkundet (2016 waren es noch 657 Geburten). Somit hat sich die Zahl der in Schwetzingen geborenen Kinder innerhalb von drei Jahren fast verdoppelt (im Jahr 2014 wurden 397 Kinder in Schwetzingen geboren).

Allerdings wohnten nur bei elf Geburten die Mütter auch in Schwetzingen. Der starke Anstieg bei den Geburten ist in diesem Jahr fast ausschließlich (zu 99%) Geburten aus dem Umland geschuldet.

Die Zahl der Eheschließungen ist deutlich gestiegen

181 Mal (2017: 142 Mal) wurde der Bund der Ehe in Schwetzingen geschlossen, wobei die Zahl der Ehepartner, die nach einer Scheidung erneut vor den Traualtar treten wieder rund ein Viertel der Eheschließungen ausmacht.  Mit 26 Trauungen war der Juni der beliebteste Traumonat, am unbeliebtesten war der März mit nur drei Trauungen. Der beliebteste Tag für die standesamtliche Trauung ist und bleibt der Freitag mit 123 Trauungen. Aber auch die Samstagstrauungen im Trausaal (27) und in der Schlosskapelle (26) sind bei den Heiratswilligen beliebt.

Wie immer zog es auch auswärtige Paare zur Hochzeit nach Schwetzingen: 2017 waren dies 41 Paare (unter anderem aus Kaiserslautern, Köln und München). Fast genauso viele Schwetzinger Paare (37) wählten einen anderen Ort außerhalb Schwetzingens für ihren „schönsten Tag im Leben“. Eher traditionell sind die Schwetzinger Paare bei der Wahl des Nachnamens. Für einen gemeinsamen Ehenamen entschieden sich 88 Prozent der Paare (hiervon wiederum 88 % für den Namen des Mannes, 10 % davon für einen Doppelnamen, immerhin 12 % nahmen den Namen der Frau als Ehenamen an). 22 Paare behielten die getrennte Namensführung bei. Bei den zwei Lebenspartnerschaften, die im vergangenen Jahr begründet wurden, entschieden sich die Partnerinnen für einen gemeinsamen Familiennamen.

Seit dem 1. Oktober 2017 dürfen auch gleichgeschlechtliche Paare die Ehe schließen. Im Standesamt Schwetzingen nutzten fünf gleichgeschlechtliche Paare, die zuvor bereits in einer begründeten Lebenspartnerschaft lebten, diese neue Möglichkeit durch eine so genannte Umwandlung.

Bei den Vornamen gibt es zwei neue Spitzenreiter

Im Jahr 2017 stießen Emma und Ben die beiden Dauerbrenner Marie und Alexander vom Thron der beliebtesten Vornamen. Bei den Mädchen waren die häufigsten Namen nach Emma (8), Lena (8), Leonie (7), Mia (7), Hannah, Johanna, Sophia (je 6), Leni, Lia und Lina (je 5). Bei den Jungen belegen die ersten drei Plätze Ben (10), Elias und Noah (je 8), gefolgt von Max, Paul (je 7), Felix, Jonathan, Luca und Lukas (je 6).

Stadtverwaltung Schwetzingen

16.01.2018


Steuerbescheide für 2018 werden in den nächsten Tagen zugestellt

In diesen Tagen werden die Steuerbescheide für 2018 zugestellt. Das Steueramt der Stadt Schwetzingen weist die Hausbesitzer/innen darauf hin, dass bei der Grundsteuer die Steuerbescheide für das Jahr 2016 auch weiterhin gültig bleiben. Nur bei einem Eigentumswechsel oder der Änderung des Steuerbetrages wurde ein aktueller Grundsteuerbescheid für 2018 erstellt.

Die Grundsteuer-Jahresbescheide werden ab dem 12. Januar von der Morgenpost zugestellt. Bei den Grundsteuerbescheiden ist folgendes zu beachten: Die Grundsteuerbescheide 2018 der in Schwetzingen wohnhaften Grundsteuerpflichtigen sollten bis spätestens 16. Januar zugestellt sein. Die Grundsteuerbescheide gelten in der Regel für mehrere Jahre. Daher sollten die Steuerbescheide unbedingt aufbewahrt werden.

Die Hebesätze von 400 % bei der Grundsteuer B und 300 % bei der Grundsteuer A bleiben weiterhin bestehen.

Für die Hundehalter gilt: Die grünen Hundemarken mit der Aufschrift 2016 – 2018 sind weiterhin gültig. Bei Verlust kann bei der Steuerabteilung für 5 Euro eine Ersatzmarke angefordert werden. Es besteht Meldepflicht, d.h. Hundebesitzer, die ihre Hunde nicht an- und abmelden, begehen eine Ordnungswidrigkeit, die mit einer Geldbuße geahndet werden kann. Die Bescheide werden ab dem 13. Januar zugestellt.

Bei der Vergnügungssteuer und der Gewerbesteuer werden keine Jahresbescheide erstellt. Hier gelten die zuletzt ausgestellten Bescheide. Der Hebesatz bei der Gewerbesteuer beträgt unverändert 380 Prozent.

Auskünfte zu Fragen bei Grund-, Gewerbe-, Vergnügungs-, oder Hundesteuer erteilt das Kämmereiamt, Rathaus, Zimmer 302,  Michael Reich, Tel. 06202 /87-145 oder Nicole Holler, Tel. 06202/87-154.

Stadtverwaltung Schwetzingen

08.01.2018


8. Kurfürstlicher Weihnachtsmarkt 2018

Kunsthandwerker, Gastronomen und Künstler für das Bühnenprogramm können sich ab sofort bewerben

Die Stadt Schwetzingen veranstaltet in Kooperation mit den „Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg“ - Schloss Schwetzingen den „8. Kurfürstlichen Weihnachtsmarkt 2018“ mit Kunsthandwerkermarkt im Schloss Ehrenhof.

Der „8. Kurfürstliche Weihnachtsmarkt 2018“ findet statt in der Zeit von:

Do. 29.11. - So. 02.12.2018,

Do. 06.12. - So. 09.12.2018

Do. 13.12. - So. 16.12.2018

Die Öffnungszeiten sind:

Do. + Fr.: 17:00 Uhr – 21:30 Uhr, Sa. + So.: 12:00 Uhr – 21:30 Uhr

Für den Kunsthandwerkermarkt im Schloss Ehrenhof können Sie sich als Anbieter von weihnachtlichen Artikeln, Advents-, Weihnachts-, und Christbaumschmuck, Holzschnitzwaren oder als Handwerker mit Vorführung wie Töpfer, Glasbläser, Perlendreher, Holzschnitzer, Schleifer, Korbflechter usw. bewerben. Eigene Zelte, Hütten oder Verkaufsstände sind nicht zugelassen.

Gerne können Sie sich auch für das gastronomische Angebot auf dem nördlichen Schlossplatz und als Künstler für das Bühnenprogramm bewerben.

Ihre Bewerbungen mit spezifischen Angaben des Warenangebotes und aktuellen Fotos senden Sie bitte bis Montag den 30.04.2018 an:

E-Mail: touristinfo@schwetzingen.de

Postadresse:

TOURISTINFORMATION Schwetzingen

Dreikönigstraße 3, 68723 Schwetzingen

Stadtverwaltung Schwetzingen

08.01.2018


Spargelpost 2017 ist erschienen

Der traditionelle Jahresrückblick wird an über 900 treue Leserinnen und Leser in aller Welt verschickt

Am Jahresende wird sie von vielen ehemaligen Schwetzinger Bürgerinnen und Bürger wieder freudig erwartet – die Schwetzinger Spargelpost. Bereits seit 1991 versorgt die Stadtverwaltung Schwetzingen  Menschen, die der Stadt weiterhin verbunden sind,  mit dem Jahresrückblick, der reich bebildert über die Themen berichtet, die die Stadt im zurückliegenden Jahr bewegt haben. Nun liegt die neueste, druckfrische Ausgabe für über 900 Leserinnen und Leser im In- und Ausland vor.

Traditionell sind im ersten Teil der Ausgabe die wichtigen Themen und Entwicklungen des vergangenen Jahres  im Überblick aufbereitet. Schon das Titelbild zeigt, dass das Jubiläum 200 Jahre Karl Freiher von Drais mit dem Motto „Schwetzingen dreht am Rad“ RADKULT(O)R SCHWETZINGEN“ eine besondere Bereicherung im Jahreskalender war. Weitere Themenschwerpunkte sind die dynamische Entwicklungen der Städtepartnerschaften, verschiedene Stadtentwicklungsprojekte, wie beispielsweise der Umbau des Bahnhofs, Bürgerbeteiligungen sowie wichtige Personalien.

Im zweiten Teil der Ausgabe befindet sich die chronologische Jahresübersicht gefolgt vom Veranstaltungskalender 2018 und einem Preisrätsel.

Für interessierte Schwetzinger ist die „Spargelpost“ an der Rathauspforte, Hebelstraße 1, erhältlich und kann zudem auch im Internet unter www.schwetzingen.de im Bereich „Downloads“ als PDF-Datei abgerufen werden. Neue Adressen von ehemaligen Bürgerinnen und Bürgern oder Adressänderungen nimmt die Stadt gerne unter E-Mail traudel.zahn@schwetzingen.de, bzw. telefonisch unter 87-0 an der Rathauspforte entgegen.

Stadtverwaltung Schwetzingen

08.01.2018


Aus dem Gemeinderat am 14. Dezember 2017

Haushalt 2018 verabschiedet / Schwetzingen tritt dem Arbeitskreis „Fahrradfreundliche Kommune“ bei Stadt bezuschusst Enjoy Jazz und kauft Schwetzingen-Fotografien von Horst Hamann an

Auch Haushalt 2018 mit guten Vorzeichen

Auf ein gutes Haushaltsjahr 2018 blickt Oberbürgermeister Dr. René Pöltl bei der Beschlussfassung über den Haushaltsentwurf voraus. Mit diesem Beschluss ist es dem Gemeinderat jedes Jahr vorbehalten, den finanziellen Spielraum für ein Jahr abzustecken. Angesichts einer „historisch guten Ein-nahmesituation“, so Pöltl, ist dies in diesem Fall trotz einer ganzen Anzahl größerer Projekte, z.B. im Bereich der Schulen und der Kindergärten, der S-Bahn-Haltepunkte und des Klimaschutzes, eine eher leichte Übung. Allerdings sehen die Fraktionen in ihren Stellungnahmen zum Teil durchaus den Bedarf für die Umsetzung weiterer wichtiger Projekte, die noch nicht auf der konkreten Agenda stehen.

Der Haushalt 2017 weist ein Gesamtvolumen von 74,3 Mio. EUR auf. 6,9 Mio. EUR entfallen auf den Vermögenshaushalt, darunter 3,8 Mio. EUR für Baumaßnahmen, 67,4 Mio. EUR auf den Verwaltungshaushalt. Der Verwaltungshaushalt erwirtschaftet eine beachtliche Zuführung an den Vermögenshaus-halt von knapp 4 Mio. EUR. Es gibt keine Gebührenerhöhungen.

Durch die Tilgung von Krediten in Höhe von 714 TEUR wird der Schuldenstand zum Jahresende 2018 auf ca. 6 Mio. EUR sinken, zumal die Stadt erneut keine Kredite aufnehmen wird. Dem gegenüber steht dann eine Rücklage von ca. 10 Mio. EUR.

Ergänzend zum Haushalt übertrug der Gemeinderat unverbrauchte Ausgabeansätze aus noch nicht fertig abgeschlossenen Maßnahmen in Höhe von 4,42 Mio. EUR ins Jahr 2018, so genannte Haushaltsreste. Darunter befinden sich Mittel für Maßnahmen, die zwar weitgehend abgeschlossen, aber noch nicht abgerechnet sind, z.B. im Kindergarten Spatzennest, im Hebel-Gymnasium, bei der Feuerwehr, beim Busbahnhof oder im Sanierungsgebiet Herzogstraße.

Bellamar: Rechnungsergebnis und Plan 2018 mit nur leichten Verlusten

Der Eigenbetrieb bellamar schließt das gut verlaufene Jahr 2016 Dank des ordentlichen Jahreserfolgs der verbundenen Stadtwerke mit einem leichten Verlust von 55.432 EUR ab, den die Stadt Schwetzingen ausgleichen wird.

Mit einem erneut nur leichten Verlust von knapp 33.000 EUR soll das bellamar laut dem Wirtschaftsplan auch im kommenden Jahr 2018 abschließen. Er enthält Einnahmen von 3.674.700 EUR, denen Ausgaben von 3.727.300 EUR gegenüberstehen. Im Vermögensplan sind 2.466.094 EUR veranschlagt, ins-besondere für eine vorgesehene Finanzeinlage, die Tilgung von Krediten und verschiedene Sanierungsarbeiten im Bad. Es gibt keine Aufnahme von Darlehen.

Auch das bellamar überträgt Ansätze aus noch nicht abgeschlossenen Maßnahmen aus dem Wirtschaftsplan 2017 ins Jahr 2018, und zwar im Gesamtumfang von 287.000 EUR. Mit 150.000 EUR fällt davon ein Löwenanteil auf die noch nicht abgeschlossene Sanierung der Elektrotechnik und Pumpen im Freibad.

Auf dem Weg zur fahrradfreundlichen Kommune

Ab dem Jahr 2018 tritt Schwetzingen der Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundlicher Kommunen in Baden-Württemberg (AGFK e.V.) bei. Mit der Mitgliedschaft verpflichtet sich die Stadt gleichzeitig, die Auszeichnung als „Fahrradfreundlichste Kommune“ des Landes anzustreben. In mindestens vier der fünf Kriterien (politische Prioritätensetzung für die Radverkehrsförderung, fahrradfreundliche Infrastruktur, Verknüpfung von Fahrrad und ÖPNV, fahrradfreundliches Klima schaffen und Service für den Radverkehr bzw. Fahrradtourismus) kann Schwetzingen bereits sehr gute Resultate aufweisen.

Über 60 Städte, Gemeinden und Landkreise sind inzwischen Mitglied in der AGFK. Die Möglichkeiten zur umfassenden Information über die Belange des Radverkehrs, zur Beteiligung an Gemeinschaftsprojekten, zum Erfahrungsaustausch und zur Vernetzung mit den anderen Kommunen sind ein Vorteil der Mitgliedschaft. Darüber hinaus können Modell- und Forschungsprojekte und umfangreiche wissenschaftliche Studien in Auftrag gegeben werden. Der jährliche Mitgliedsbeitrag beträgt 2.000 EUR.

Stadt unterstützt Radschnellweg Schwetzingen – Heidelberg

Die Gemeinderäte befürworten einen Radschnellweg, der das Schwetzinger Zentrum mit der Stadt Heidelberg verbindet und unterstützen die, von der Stadt Heidelberg beauftragte, Machbarkeitsstudie „Radschnellweg Patrick-Henry-Village (PHV)“. Der zugrundeliegende Untersuchungskorridor verläuft nördlich von PHV und erstreckt sich auch auf die historische Maulbeerallee, die eine direkte Verbindung zwischen Heidelberg und Schwetzingen darstellt.

Trotz der möglichen Förderung der Machbarkeitsstudie durch Bundes- oder Landesmittel verbleibt vorrausichtlich eine kommunale Restfinanzierung, deren Höhe für Schwetzingen jedoch noch nicht feststeht.

Stadt kauft Fotografien an

Die Stadt Schwetzingen wird 50 Fotografien des Fotografen Horst Hamann zum Preis von 35.860 EUR ankaufen. Die 50 gerahmten Bilder aus der Ausstellung „Schwetzingen by Horst Hamann“, die für das Jubiläumsjahr 2016 angefertigt wurden, werden im Jahr 2018 für die Dauerausstellung im Rathaus angekauft. Die Abstimmung erfolgte mehrheitlich bei einer Nein-Stimme.

Fahrbahnteiler schützen den Weihnachtsmarkt

Da nach Einschätzung der Polizei auch für den Schwetzinger Weihnachts-markt eine latente Gefahrensituation besteht, hat sich die Stadt Schwetzingen in diesem Jahr zu verstärkten Sicherungsmaßnahmen entschieden. So genannte Fahrbahnteiler aus Kunststoff schützen jetzt den Schlossplatz und die Einfahrt in den Ehrenhof. Zusätzlich werden die Fahrbahnteiler während der Öffnungszeiten des Weihnachtsmarktes auf der Carl-Theodor-Straße versetzt aufgestellt, um ein mögliches „durchrasen“ der Autos Richtung Eingang Ehrenhof zu verhindern. Die Fahrbahnteiler werden mit Wasser gefüllt und untereinander mit Zapfen verbunden, um größtmöglichen Schutz zu bieten. Die Stadt investiert dafür in diesem Jahr rund 13.000 EUR. In 2018 wird mit ca. 7.000 EUR kalkuliert.

Stadt bezuschusst „Enjoy Jazz“

Die Stadt bezuschusst ab 2018 das Festival „Enjoy Jazz“ jährlich mit 5.000 EUR. Im Gegenzug werden künftig im Rahmen des Festivals zwei Konzerte in Schwetzingen stattfinden.

Bebauungsplan Nr. 92 Quartier XXXIII: Erneute Offenlage

Der Bebauungsplan „Quartier XXXIII“ sowie die bauordnungsrechtlichen Festsetzungen in der Fassung vom 29.11.2017 werden erneut für die Dauer eines Monats öffentlich ausgelegt. Dies ist notwendig, weil im Zuge des Verfahrens verschiedene Änderungen eingearbeitet werden, z.B. was die Baumstandorte, die Baumgrenzen oder die Vorgartenzone angeht. Stellungnahmen werden nur zu den geänderten oder ergänzten Teilen des Satzungsentwurfes zugelassen. Der Gemeinderat hatte in seiner Sitzung im Februar 2014 die Aufstellung des Bebauungsplans für das 2,8 Hektar große Quartier beschlossen.

Stadtrat Andreas Muth scheidet aus dem Gremium aus

Zum Jahresende wird CDU-Stadtrat Andreas Muth aus beruflichen und privaten Gründen aus dem Gemeinderat ausscheiden. Ihm gehört er seit 2005 an, seit 2013 als Fraktionsvorsitzender. Der Oberbürgermeister bedankte sich in seiner Laudatio im Namen der Ratskollegen und der Bürgerschaft für das besondere Engagement „eines echten Schwetzingers“ und die langjährige gute und faire Zusammenarbeit. Dafür erhielt er die Verdienstmedaille der Stadt Schwetzingen.

Als ältestes Gremiumsmitglied schaute traditionell Stadtrat Dr. Hans-Joachim Förster auf ein abwechslungsreiches und mitunter auch spannendes Jahr für den Gemeinderat zurück, in dem begonnenes weitergeführt oder vollendet und Neues angefangen wurde. Bei einigen Beschlüssen habe es im Gremium zwar durchaus Meinungsverschiedenheiten und kontroverse Diskussionen gegeben, aber immer sei auf sachlicher und kollegialer Ebene gearbeitet worden. Und so dankte er dem Rat sowie den Bürgermeistern und allen Mitgliedern der Verwaltung für die im Jahr 2017 geleistete gute und vertrauensvolle Arbeit zum Wohle der Stadt.

Soweit nicht anders beschrieben, erfolgten die Beschlüsse einstimmig. Die komplette Sitzung sowie die Vorlagen und Beschlüsse sind auch im Internet unter http://ratsinfo.schwetzingen.de nachzulesen.

Stadtverwaltung Schwetzingen

19.12.2017


Oberbürgermeister Dr. René Pöltl gedenkt verdienten Bürgern/innen am Grab

Vor Heiligabend werden traditionell die Gräber der ehemaligen Bürgermeister sowie einiger verdienter Bürger der Stadt Schwetzingen besucht, um Ihnen den Respekt und die Hochachtung vor den Leistungen der Verstorbenen zum Ausdruck zu bringen.

In Begleitung von Personalrätin Yvonn Rogowski legt Oberbürgermeister Dr. René Pöltl am Dienstag, 19. Dezember 2017, um 13.30 Uhr, auf dem Friedhof an den Gräbern der früheren Bürgermeister Dr. Valentin Gaa (1945 bis 1948), Franz Dusberger (1948 bis 1954), Hans Kahrmann (1954 bis 1961) sowie Kurt Waibel (1962 bis 1981) Kränze nieder.

Mit Blumengestecken wird den verdienten Bürgern Hans Götz (ehemaliger Bürgermeister), Wilhelm Heuß (Erster Beigeordneter), Fritz Schweiger, Richard Thienhaus, Altstadtrat Klaus Grossek, Altstadtrat Bernd Kraft (Friedhof Oftersheim) und den ehemaligen städtischen Mitarbeitern Otto Jaitner, Karl Faber, Hermann Centmaier, Paul Walter, Klaus Hardung (Friedhof Reilingen) und Wolfgang Rau (Friedhof Kirrlach) gedacht.

Hans Götz war ab 1923 kommissarischer Bürgermeister. 1924 wurde Herr Götz zum Bürgermeister auf neun Jahre gewählt. Ab 1928 bis 1929 war Bürgermeister Götz aufgrund einer Erkrankung außer Dienst, bis er dann am 11.07.1929 mit 53 Jahren verstarb. Herr Götz erkannte den Wert des Schlossgartens für Schwetzingen und förderte die Fremdenverkehrswerbung. Während seiner wurde die Straßenbahnlinie nach Heidelberg geöffnet.

Wilhelm Heuß trat 1943 als Lehrling im Rathaus an und war dort bis zu seiner Pensionierung 1990 tätig – unter anderem als Leiter der Kämmerei und des Hauptamts sowie zuletzt sechs Jahre als Erster Beigeordneter. Große Verdienste erwarb er sich um die Heimatforschung, in dem er das Stadtarchiv aufbaute und die Stadtgeschichte aufarbeitete. Auch an der Aussöhnung mit ehemaligen jüdischen Mitbürgern und der Städtepartnerschaft mit Lunéville hatte er maßgeblichen Anteil.

Fritz Schweiger war ein Schwetzinger Bürger, der am Ostermontag des Jahres 1935 von der Gestapo verhaftet und wegen Hochverrat zu zweieinhalb Jahren Zuchthaus verurteilt. Fritz Schweiger war der einzige, der nach der Strafverbüßung im Zuchthaus zunächst in das Konzentrationslager Dachau und danach in das KZ-Mathausen kam, wo er dann schließlich ermordet wurde. Seine Asche wurde auf dem Schwetzinger Friedhof beigesetzt.

Richard Thienhaus war ein Unternehmer aus Schwetzingen, der in der Scheffelstraße seine Firma „PHONOTHERM, Lärm- und Erschütterungsschutz, Richard Thienhaus GmbH, betrieb. Nach seinem Tod vererbte er 60 Mietwohnungen an die Stadt Schwetzingen. Diese befinden sich in der Karlstraße 41, 43, 45, 47 sowie in der Grenzhöfer Straße.

Bernd Kraft gehörte dem Gemeinderat von 2009 bis zu seinem Wegzug nach Sandhausen im Jahr 2013 an. Er wird vielen vor allem als Gastronom des Café Journals am Schlossplatz im Gedächtnis bleiben. Er ist auf dem Friedhof Oftersheim begraben.

Klaus Grossek saß von 1989 bis 1999 für die SPD im Gemeinderat.

Otto Jaitner war von 1947 bis zu seinem Ruhestand im Jahr 1984 als Verwaltungsfachangestellter beschäftigt. Karl Faber war von 1981 bis zu seinem Ruhestand im Jahr 2000 zunächst als Gärtner und dann als Schulhausmeister für die Stadt tätig.

Von 1967 bis zu seinem Ruhestand im Jahr 1988 war Hermann Centmaier als Vorarbeiter in der Stadtgärtnerei beschäftigt. Als Maler im Bauhof sowie als Ratsbote und Hausmeister im Rathaus, war Paul Walter von 1965 bis zu seinem Ruhestand im Jahr 1997, beschäftigt.

Klaus Hardung war über 50 Jahre lang von Beginn seiner Ausbildung im Jahr 1955 bis zu seiner Pensionierung im Jahr 2005 als Beamter in verschiedenen Bereichen der Verwaltung beschäftigt, davon insgesamt 25 Jahre im Grundbuchamt. Wolfgang Rau war von 1975 bis zu seiner Pensionierung im Jahr 2006 als Stadtamtsinspektor tätig.

Stadtverwaltung Schwetzingen

19.12.2017


Über die Wintermonate: Eingeschränkte Öffnungszeiten Häckselplatz

Der städtische Häckselplatz bleibt an den Samstagen 23., 27. und 30. Dezember 2017 geschlossen. Zwischen dem 1. Januar und dem 31. März 2018 ist der Häckselplatz nur samstags geöffnet.

Die Stadt Schwetzingen bittet um Beachtung.

Stadtverwaltung Schwetzingen

19.12.2017


Grußwort Weihnachten 2017

Liebe Leserinnen und Leser,
liebe Schwetzinger,

Im Jahr 2017 war in Schwetzingen wieder vieles in Bewegung. Unter dem Motto „Schwetzingen dreht am Rad“ - RADKULT(O)UR SCHWETZINGEN feierte die Stadt ein ganzes Jahr lang Karl Freiherr von Drais, der mit seiner Erfindung der ‚Laufmaschine‘ der Wegbereiter des Fahrrades war. Von Drais war zeitlebens eng mit Schwetzingen verbunden, und so feierten die Schwetzinger/innen mit zahlreichen kleinen aber feinen Veranstaltungen das 200-jährige Radjubiläum. Dieses Jubiläum gab der umweltfreundlichen Mobilität und insbesondere natürlich dem Radfahren in Schwetzingen ganz neue Impulse. Ob neue Radwegeverbindungen oder die Entscheidung für die Beteiligung Schwetzingens am Fahrradverleihsystem nextbike – das Jubiläumsjahr brachte buchstäblich Schwung in die Stadt. Beim Klimaschutzkonzept ging es unter Mitwirkung interessierter Bürger/innen und Betriebe in großen Schritten in Richtung „Nachhaltigkeit“ voran.

Auch sonst wurden in diesem Jahr die Weichen auf Fortschritt und Erneuerung gestellt. So hat die Firma Epple Immobilien aus Heidelberg das rund 6,5 Hektar große Gelände der Firma Pfaudler gekauft und beabsichtigt dort, in den kommenden Jahren den in Schwetzingen dringend benötigten attraktiven Wohnraum für die unterschiedlichsten Bedürfnisse zu schaffen. Steigende Einwohnerzahlen bedeuten auch mehr Kinder in unserer Stadt. Daher unternehmen wir große Anstrengungen beim Ausbau der Kinderbetreuung. Der Ausbau des Kindergartens Spatzennest ist der sichtbarste Beweis dafür. Auch die Planung für den Neubau der Schimper-Gemeinschaftsschule geht zügig voran, und der barrierefreie Umbau am Bahnhof wird 2017 noch abgeschlossen werden. In der Fußgängerzone wird der Neubau des Welde-Stammhauses für eine Bereicherung des gastronomischen Angebots sorgen. Unlängst war Spatenstich für das Projekt, das im Spätjahr 2018 fertiggestellt sein soll.

Ein weiteres Thema, das uns auch die kommenden Jahre noch beschäftigen wird, ist die Integration der zu uns geflüchteten neuen Mitbürger/innen. Auch hier haben wir uns personell neu aufgestellt und - gemeinsam mit den zahlreichen Ehrenamtlichen - erste Erfolge erzielt.

Die Beteiligung und Mitsprache der Schwetzinger Bürger/innen bei all jenen Themen und Projekten, welche langfristige Auswirkungen für unsere Stadt haben, ist mir ein besonders wichtiges Anliegen. Ob die anstehende Sanierung der Karlsruher Straße, die Einrichtung einer Fahrradstraße, der Klimaschutz oder die Nachnutzung der Kasernenareale – in all diesen Fragen waren Bürger/innen dieser Stadt mit ihrer Meinung gefragt.

Bleibt mir noch der Ausblick auf das Jahr 2018, in dem wir mit dem Jubiläum „350 Jahre Spargelanbau“ dem königlichen Gemüse und seiner Anbaugeschichte hier in Schwetzingen huldigen werden. Ein Jubiläumsjahr, auf das wir uns – auch kulinarisch – freuen dürfen.

Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien eine besinnliche Weihnachtszeit und ein gesundes, glückliches und friedliches Jahr 2018.

Ihr

Dr. René Pöltl

19.12.2017


Schwetzingen meistert wieder den Qualitätscheck des Deutschen Tourismusverbandes

Touristinformation erhält Folgezertifizierung der i-Marke

Der Deutsche Tourismusverband e.V. (DTV) hat die Touristinformation Schwetzingen wiederholt mit der i-Marke ausgezeichnet. Das rote Hinweisschild mit dem charakteristischen i für Informationsstelle führt Urlauber nun auf schnellstem Wege zu der vorbildlichen Touristinformation.  Denn nur Touristinformationen, die über eine sehr gute Beratungsqualität verfügen, umfangreiche touristische Informationen und zusätzliche Dienstleistungen für Gäste anbieten, können die Auszeichnung erhalten. Die Servicestandards für die i-Marke hat der DTV bundesweit festgelegt. Nicht alle Touristinformationen genügen diesen Ansprüchen.

In Schwetzingen überprüfte der DTV wieder, ob die Touristinformation die 15 Mindestkriterien erfüllt. Dabei geht es um die Infrastruktur, zum Beispiel die Ausschilderung der Touristinformation auf Zufahrtswegen. Außerdem muss das Personal qualifiziert sein, so hat mindestens ein Mitarbeiter eine Weiterbildung in den vergangenen zwei Jahren absolviert. Vor allem geht es um Service – die Touristinformation hat beispielsweise kostenlose touristische Grundinformationen über den Ort und die Region bereitzuhalten.  Nach der Erfüllung dieser Grundvoraussetzungen folgte für die Touristinformation Schwetzingen ein umfassender Qualitätscheck vor Ort. Genau 40 Kriterien stehen auf der Prüfliste: So lassen sich die Außenanlage und die räumliche Ausstattung der Touristinformation detailliert analysieren. Beim Informationsangebot wird überprüft, ob es lokale oder regionale Tourist-Cards, ÖPNV-Angebote für Touristen gibt und ob die Gäste wichtige Informationen zu Sehenswürdigkeiten und Veranstaltungen erhalten. Die Prüfer kontrollieren auch den personellen Service, also ob beispielsweise die Betreuung ausländischer Gäste durch die ständige Präsenz von mindestens einer Person für Auskünfte in englischer Sprache gewährleistet ist.

Das Team der Touristinformation Schwetzingen, freut sich über das Ergebnis des Prüfverfahrens: „Wir sind stolz darauf, die Qualitätskontrolle wieder erfolgreich gemeistert und uns auch in den unangekündigten Tests so gut bewährt zu haben. Anhand der vom DTV erhaltenen Analyse werden wir daran arbeiten, unsere Kompetenz weiter auszubauen und so noch mehr Kundenzufriedenheit zu erreichen.“ Die Touristinformation Schwetzingen darf nun weitere drei Jahre lang mit der i-Marke werben. Dann, im Jahr 2020, steht eine erneute, umfangreiche Überprüfung an.

Weitere Informationen:

Touristinformation Schwetzingen Christiane Drechsler (Leitung)

Tel. +49(0)6202- 87404

E-Mail: christiane.drechsler@schwetzingen.de

Stadtverwaltung Schwetzingen

19.12.2017


Einladung zum Neujahrsempfang der Stadt Schwetzingen

Kostenlose Karten seit 18.12. an der Rathauspforte erhältlich

Zu dem am 12.01.2018 um 19:00 Uhr im Lutherhaus stattfindenden Neujahrsempfang lädt die Stadt Schwetzingen alle interessierten Bürgerinnen und Bürger recht herzlich ein. Einlass ist nur mit Einladungskarte möglich. Die kostenlosen Karten hierfür sind an der Pforte des Rathauses, Hebelstr. 1, ab dem 18.12.2017 erhältlich.

Stadtverwaltung Schwetzingen

19.12.2017


Weihnachts-Aktion für Kinder

Karl-Wörn-Haus beschenkt junge Besucher im Rahmen einer Mal- und Bastelaktion im Museum

Weihnachtszeit ist Puppengeschirrzeit! Denn die handwerklich gefertigten Fayenceminiaturen wurden an der Wende zum 20. Jahrhundert besonders gerne an Weihnachten verschenkt.

Weihnachten ist das Fest der Familie, allen voran das Fest der Kinder. Daher bietet das städtische Museum Karl-Wörn-Haus in der Vor- und Nachweihnachtszeit für seine jüngeren Gäste eine besondere Mitmachaktion an: Ab sofort schmückt ein großer Weihnachtsbaum die Räume der laufenden Sonderausstellung zum Puppengeschirr, die noch gut einen Monat im Karl-Wörn-Haus bestaunt werden kann. Doch der Weihnachtsbaum ist bisher nur beleuchtet, nicht geschmückt: Das Schmücken nämlich ist Sache der Kinder, die das städtische Museum von nun an bis zum Ausstellungsende am 7. Januar 2018 besuchen. Alle, die den Baum in diesem Zeitraum durch etwas Selbstgebasteltes schmücken, dürfen sich bei den unter dem Baum liegenden Geschenken bedienen. Darunter befinden sich beispielsweise die Kinder-Abenteuerromane der Reihe „Quatsch-Taschen“ sowie ein Mal- und Spielbuch für ganz junge Besucher.

Das Motto, unter dem die Aktion stattfindet, lautet „Meine Märchen. Meine Helden“. Gefragt ist Gemaltes und Gebasteltes, das die Kinder ihren Lieblingsgeschichten entnehmen, so zum Beispiel die Abenteuer beeindruckender Heldinnen und Helden.

Museumsleiter Lars Maurer erklärt: „Junge Besucher spielen in unserem Museum eine herausragende Rolle. Vor allem Kindergärten und Schulen machen von unserem Führungsangebot verstärkt Gebrauch. Diese Führungen sind jedes Mal etwas Besonderes und machen viel Freude. Insofern ist es uns ein Anliegen, am Ende des Jahres gerade unseren jungen Besuchern einmal ‚Danke‘ zu sagen.“

Die Ausstellung wurde auch um eine Malecke erweitert. Während Mama und Papa oder Oma und Opa also die Ausstellungsstücke begutachten, können Kinder ihrer Kreativität freien Lauf lassen und den Weihnachtsbaum mit ihren Bildern und dem Selbstgebastelten nach Herzenslaune schmücken.

Selbstverständlich darf auch selbst gemachter Baumschmuck von Zuhause mitgebracht werden.

Am Ende der Aktion wird ein Foto des Baums mit besonders gelungenem Schmuck veröffentlicht.

Die Aktion endet mit dem letzten Öffnungstag der Ausstellung am 7. Januar 2018.

Stadtverwaltung Schwetzingen/Karl-Wörn-Haus

19.12.2017


Friedhof: Sprechzeiten der Friedhofsverwaltung ändern sich ab 2018

Ab dem Jahr 2018 ändern sich die Wochenend-Sprechzeiten auf dem Friedhof. Friedhofsaufseher Steffen Harzer bietet dann jeden ersten Samstag im Monat von 11.00 bis 12.00 Uhr auf dem Friedhof eine Sprechstunde an. Die Sprechzeiten unter der Woche bleiben unverändert. Da der erste Samstag im Januar auf den Feiertag „Heilige Drei Könige“ fällt, findet die erste Samstagssprechstunde im neuen Jahr am 3. Februar 2018 statt.

Stadtverwaltung Schwetzingen

19.12.2017


Sportlerehrung 2018 am 13. März 2018

Stadt nimmt bis Ende Dezember 2017 Vorschläge der Vereine entgegen

Die Sportlerehrung 2018 der Stadt Schwetzingen findet am Dienstag, den 13. März um 19 Uhr im Palais Hirsch statt. Die Stadt bittet die Vorstände der Sportvereine, Sportlerinnen und Sportler zu melden, die bedeutende Erfolge erzielt haben, um sie in einer Feierstunde zu ehren.

Die Anträge müssen bis Sonntag, den 31. Dezember 2017 bei der Stadt eingegangen sein. Bitte verwenden Sie die vorbereiteten Meldeformulare. Einen Meldebogen für Einzelsportler und eine Excel-Meldeliste für eine größere Anzahl von Sportlern ist  im Internet auf der Homepage www.schwetzingen.de unter: Stadt und Bürger/Online-Dienste/Formulare/Kulturamt hinterlegt.

Es gelten die Richtlinien für die Sportlerehrung, die unter: Stadt & Bürger/Rathaus/Stadtrecht online/5.04 „Richtlinien über die Verleihung von Sportlerplaketten.pdf“ abgerufen werden können.

Bei Rückfragen steht Manfred Dams unter der Telefonnummer 87-134 oder unter manfred.dams@schwetzingen.de zur Verfügung.

Stadtverwaltung Schwetzingen

19.12.2017


Wegen Umbau: Tiefgarage Marstallstraße für Kurzparker über den Jahreswechsel geschlossen

Die Tiefgarage in der Marstallstraße wird zum Jahreswechsel von den Mannheimer Parkhausbetrieben übernommen. Im Zuge des Betreiberwechsels finden in den kommenden Wochen umfangreiche Sanierungsarbeiten in der Garage statt. Neben Malerarbeiten, dem Einbau von LED Leuchten und der Erneuerung des Brandschutzes wird auch das alte Kassenhäuschen abgerissen und durch neue Kassenautomaten und Schranken ersetzt werden. Dafür muss die Tiefgarage für Kurzparker von Samstag, 23. Dezember 2017, bis Montag, 8. Januar 2018, geschlossen bleiben. Die Dauerparker sind von dieser Regelung nicht betroffen.

Ab dem 8. Januar 2018 ist die Tiefgarage dann für auch für die Kurzparker 24 Stunden täglich geöffnet.

Stadtverwaltung Schwetzingen

28.11.2017


Aus dem Gemeinderat am 23. November 2017

Nachtragssatzung sorgt für zufriedene Mienen/ Ausbau der Kinderbetreuung geht weiter - Abwassergebühren bleiben auch 2018 stabil

Nachtragssatzung 2017 mit guten Zahlen

Mit der beschlossenen Nachtragssatzung passt die Stadt jetzt die Haushaltsplanung für 2017 an die Entwicklung im laufenden Jahr an. Im Vergleich zur Haushaltssatzung 2017 erhöht sich der Gesamtbetrag der Einnahmen und Ausgaben des Verwaltungshaushalts je um +2.754.000 EUR (4,3%) auf 66.843.000 EUR und der Gesamtbetrag der Einnahmen und Ausgaben des Vermögenshaushalts um +3.025.000 EUR (52,3%) auf 8.809.000 EUR.

Die Zuführung an den Vermögenshaushalt erhöht sich dadurch um 1.807.000 EUR auf 4.862.000 EUR. Im Vermögenshaushalt stehen 3.025.000 EUR Mehreinnahmen 795.000 EUR Mehrausgaben gegenüber.

Dadurch können der Allgemeinen Rücklage 2.230.000 EUR zusätzlich zugeführt werden, insgesamt also 2.271.000 EUR. Der Schuldenstand am 31. Dezember 2016 belief sich auf 7,4 Mio. EUR. Abzüglich der 0,7 Mio. EUR planmäßigen Tilgungen verringert er sich auf 6,7 Mio. EUR zum Jahresende 2017.

Die Allgemeine Rücklage erhöht sich durch die Zuführung auf voraussichtlich 11,2 Mio. EUR zum Jahresende 2017.

Für zufriedene Mienen bei allen Fraktionen sorgen insbesondere erhebliche Mehreinnahmen bei den Steuern und Zuweisungen, aber auch bei Grundstückserlösen. Es gibt aber auch Mehrausgaben für Personal, Betriebskosten oder bei der Kinderbetreuung.

Abwassergebühren auch 2018 stabil

Nach der aktuellen Kalkulation der Stadt bleiben die Abwassergebühren auch im Jahr 2018 stabil. Der Gebührensatz für die Schmutzwassergebühr liegt demnach (analog zum Jahr 2017) unverändert bei 1,93 EUR pro m³ Abwasser, der der Niederschlagswassergebühr bei 0,31 EUR pro m³ versiegelter Fläche.

Edith-Stein-Kinderhaus: Gruppen werden umgewandelt

Um möglichst zeitnah der höheren Nachfrage an Ganztagesangeboten gerecht zu werden, wandelt der katholische Träger im Kinderhaus Edith-Stein zum 1. Januar 2018 seine drei Ganztagesgruppen und zwei mit verlängerten Öffnungszeiten in fünf Mischgruppen um. Diese Mischgruppen decken dann sowohl die Regelgruppe, die verlängerte Öffnungszeit und die Ganztagesgruppe ab. Dadurch können bei gleichbleibender Anzahl an Gesamtplätzen bis zu 20 Ganztageskinder mehr betreut werden. Die Gemeinderäte stimmten der damit verbundenen Stellenaufstockung (rund 1,2 Stellen) und den Kosten von rund 65 TEUR jährlich zu.

Integrativer Kindergarten Sonnenblume erweitert die Öffnungszeiten

Der Kindergarten Sonnenblume erweitert ab dem 1.1.2018 die Öffnungszeiten für eine weitere Gruppe auf täglich 7.30 bis 14.30 Uhr. Auch hier melden die Eltern verstärkt den Bedarf nach längeren Öffnungszeiten an. Schon jetzt gibt es diese Öffnungszeiten für die Krippe und für eine Kindergartengruppe. Grund: Mit dem Wechsel der Kinder aus der Krippengruppe in den Kindergarten benötigen die berufstätigen Eltern vermehrt auch dann die längeren Öffnungszeiten. Die Personalkosten für zusätzlich 5,53 Stunden pro Woche belaufen sich auf 6.300 EUR jährlich.

Schulsozialarbeit an Grundschulen wird ausgeweitet

Große Unterstützung von allen Fraktionen: Die Schulsozialarbeit an den drei Grundschulen Zeyherschule, Hirschackerschule und Südstadtschule wird zum 1.1.2018 von bislang einer Halbtagsstelle auf eine Vollzeitstelle aufgestockt. Seit Januar ist die Schulsozialarbeiterin, die beim Internationalen Bund angestellt ist, halbtags für alle drei Schulen im Einsatz. Die Stelle wird anteilig vom KVJS (Kommunalverband für Jugend und Soziales Baden-Württemberg) und vom Rhein-Neckar-Kreis bezuschusst. Zum 1.1.2018 muss eine Aufstockung auf eine Vollzeitstelle erfolgen, um weiterhin diese Zuschüsse zu erhalten. Zudem haben sich die Rektorinnen in der Schulleiterbesprechung mit der Stadt ausdrücklich für den Bedarf und die Ausweitung des Angebotes ausgesprochen. Dank der Zuschüsse von KVJS und Kreis in Höhe von je 16.700 EUR pro Jahr reduziert sich der Finanzierungsanteil der Stadt auf 33.600 EUR pro Jahr.

Jugendbüro, GoIn und Jugendtreff Hirschacker stellen Jahresberichte 2016 vor

Mit den Einrichtungen der Jugendarbeit, der künftigen Form von Jugendbeteiligung und einem eigenen städtischen Jugendreferat hat sich der Gemeinderat bereits im Laufe dieses Jahrs intensiv beschäftigt.

Das Gremium hat u.a. am 22.06.2017 per Beschluss festgestellt, dass sich die Einrichtungen der offenen Jugendarbeit, Jugendtreff Hirschacker und Jugendzentrum „GO IN“, bewährt haben und als essentieller Bestandteil der Jugendarbeit in Schwetzingen weitergeführt und den jeweiligen Bedürfnissen angepasst werden sollen. Ab dem 01.01.2018 wird es ein eigenes städtisches Jugendreferat geben.

Die Jahresberichte der Einrichtungen des Jahres 2016 zeigen und bestätigen die Feststellung, dass für die Jugendlichen in Schwetzingen ein attraktives Angebot bestand und auch weiterhin bestehen wird. Das Jugendbüro hat ergänzend ebenfalls eine breite Palette an Veranstaltungen geboten und als Anlauf-, Beratungs- und Vermittlungsstelle fungiert.

„Hier wird richtig gute Arbeit geleistet!“, resümierte Oberbürgermeister Dr. René Pöltl.

Bauliche Aufwertung im Umfeld des Capitol

Die Stadt ist seit Jahren auf dem Weg, das Capitol und dessen unmittelbares Umfeld städtebaulich neu zu gliedern und aufzuwerten. Im Rahmen einer Teilmaßnahme schloss die Stadt jetzt mit der Eigentümergemeinschaft des Anwesens Herzogstraße 26 eine Modernisierungsvereinbarung ab. Dabei geht es um zwei in den Jahren 1970/71 erbaute Mehrfamilienhäuser. Das Vorderhaus in der Herzogstraße liegt in unmittelbarer Nähe zum denkmalgeschützten Capitol, das Hinterhaus in Richtung Mühlenstraße. Die Wohnungen sollen jetzt auf einen energetisch zeitgemäßen Zustand gebracht werden und die architektonische Wirkung soll durch bauliche Veränderungen am Dach und der Fassade verbessert werden. Da das Anwesen im Sanierungsgebiet Herzogstraße/ Schlossplatz liegt, zahlt die Stadt einen Modernisierungszuschuss von 75 TEUR. Die voraussichtlichen Gesamtkosten belaufen sich auf ca. 330 TEUR.

Vorhabenbezogener Bebauungsplan regelt Umbau des Postgebäudes

Eine deutliche Verbesserung ist in Sicht: Nach Aufgabe der Postverteilung soll das viergeschossige Postgebäude in der Bahnhofanlage vom neuen Eigentümer umgebaut werden. Während die Deutsche Post weiterhin das Erdgeschoss nutzen wird, sollen die darüber liegenden Geschosse in Wohnnutzung umgewandelt werden. Das Bestandsgebäude wird dazu mit zwei seitlichen Anbauten und einem Penthaus erweitert und die Fassade attraktiver gestaltet. Im hinteren Bereich des Grundstückes sind drei Mehrfamilienhäuser und eine Tiefgarage geplant. Insgesamt entstehen dadurch rund 37 Wohneinheiten. Die Umsetzung soll über einen vorhabenbezogenen Bebauungsplan gesteuert werden.

Drei verkaufsoffene Sonntage 2018

Der Stadtmarketing Schwetzingen Verein beantragt für das Jahr 2018 folgende verkaufsoffene Sonntage: 25. März (Energiemesse), 16. September (Mozartsonntag) und 28. Oktober (Kirchweih). Die Termine sind mit den Vertretern der Kirche abgestimmt. Die Abstimmung verlief mehrheitlich bei 2 Nein-Stimmen.

Soweit nicht anders beschrieben, erfolgten die Beschlüsse einstimmig. Die komplette Sitzung sowie die Vorlagen und Beschlüsse sind auch im Internet unter http://ratsinfo.schwetzingen.de nachzulesen.

Stadtverwaltung Schwetzingen, 28.11.2017


PHIL

Mittwoch, 27. Dezember 2017

Schwetzingen/Alte Wollfabrik - Alle seine Konzerte in der Alten Wollfabrik sind ruckzuck ausverkauft. Das ist  „philomenial“. Der charismatische Entertainer Jürgen "Phil" Mayer und seine sechsköpfigen Band mit Bläsersatz und Backgroundchor begeistern das Publikum und entführen es in der zweieinhalbstündigen Show in „Another day in paradise“.

Einlass: 20.00 Uhr / Beginn: 21.00 Uhr

VVK: EUR 25,-- zzgl. VVK-Gebühr / AK: EUR 30,--

Karten an allen bekannten VVK-Stellen oder unter www.alte-wollfabrik.de

Aufgrund der großen Nachfrage wurde ein Zusatzkonzert mit Phil für Donnerstag, den 28.12.2017, anberaumt.

CommCo, Communication & PR Consulting


It´s all Pink

Samstag, 23. Dezember 2017

Schwetzingen/Alte Wollfabrik - So nah am Original wie möglich und dann noch ein bisschen mehr. Das ist die Philosophie von "IT’S ALL PINK". Sängerin Vanessa Henning beweist mit ihrer außergewöhnlichen Stimmqualität, Ausstrahlung und Bühnenpräsenz, dass sie dem Original in nichts nachsteht und begeisterte seit 2010 als Frontfrau bei Europe´s Best Pink Tribute Show "JUST PiNK“ das Publikum.

Einlass: 19.30 Uhr / Beginn: 20.30 Uhr

VVK: EUR 21,- (zzgl. VVK-Gebühren), AK: EUR 26,-

Karten an allen bekannten VVK-Stellen oder unter www.alte-wollfabrik.de

CommCo, Communication & PR Consulting


Stephan Bauer: Weihnachten fällt aus

Mittwoch, 20. Dezember 2017

Schwetzingen/Alte Wollfabrik - Alle Jahre wieder kommt das Christuskind…und macht nichts als Ärger. Streitende Familien, brennende Tannenbäume und gestresste Menschen, die in der Vorweihnachtszeit durch Innenstädte hetzen, auf der verzweifelten Suche nach Geschenken.

Stephan Bauers Weihnachtsprogramm ist die gnadenlos komische Antwort auf die apokalyptischen Seiten des Weihnachtsfestes - mit nur einem Ziel: dass es in dieser Zeit wenigstens einmal ordentlich was zu lachen gibt.

Einlass: 19.00 Uhr / Beginn: 20.00 Uhr

VVK: EUR 20,-- zzgl. VVK-Gebühr / AK: EUR 25,--

Karten an allen bekannten VVK-Stellen oder unter www.alte-wollfabrik.de

CommCo, Communication & PR Consulting


„7. Kurfürstlicher Weihnachtsmarkt Schwetzingen“

Am 1., 2. und 3. Adventswochenende verwandeln sich der Schlossplatz und der Ehrenhof des Schlosses wieder in ein ‚Weihnachtswunderland‘

Schwetzingen - Die Stadt Schwetzingen lädt ein zum „7. Kurfürstlichen Weihnachtsmarkt“. Der kleine aber feine Weihnachtsmarkt auf dem Schlossplatz und im Schlossehrenhof ist in der Region und darüber hinaus als Kleinod unter den Weihnachtsmärkten bekannt. Auch bei den Busreiseunternehmen wird ein Ausflug zum Kurfürstlichen Weihnachtsmarkt gerne gebucht und so mischen sich von Jahr zu Jahr unter die Schwetzinger auch Besucher aus anderen Regionen des Landes. Sehr beliebt ist der Markt auch bei den Ausstellern und Kunsthandwerkern. Hier findet daher an jedem Wochenende ein Wechsel in den 66 Zelten statt, um alle 123 Aussteller zum Zug kommen zu lassen.

Eröffnung des Weihnachtsmarkts am 30. November

Am Donnerstag, 30. November, eröffnet Oberbürgermeister Dr. René Pöltl um 18.30 Uhr auf der Bühne am Schlossplatz den 7. Kurfürstlichen Weihnachtsmarkt offiziell. Dabei wird er wieder himmlisch unterstützt durch den Schwetzinger Weihnachtsengel.

Kinderaktionen im Palais Hirsch

Die Kinderaktionen finden wind- und wettergeschützt im Palais Hirsch statt. Am 1. Adventswochenende können Kinder ab fünf Jahren wieder unter Anleitung schöne Engel-, Nikolaus- und Stern-Gipsfiguren basteln und bemalen. Der Unkostenbeitrag liegt bei 2,50 EUR bzw. 7 EUR. Eine schöne Geschenkidee für die Eltern und Großeltern. Am Sonntag, 3. Dezember, liest der Weihnachtsengel von 15 bis 17 Uhr Märchen vor.  Am 2. Adventswochenende können sich Kinder ab drei Jahren und auch Erwachsene über ein Magic Glitzer Tattoo für 3 EUR freuen. Am 3. Adventswochenende gibt es wieder Seidenmalerei Workshops für Kinder ab 5 Jahren (Unkostenbeitrag für Material jeweils 6 Euro). An beiden Adventssonntagen (10. und 18. Dezember) liest der Weihnachtsengel von 15 bis 17 Uhr Weihnachtliche Geschichten vor. Betreut werden diese Aktionen von den Akteuren von Casa Kunterbunt www.casa-kunterbunt.de. Für die Kleinsten immer ein Magnet ist die beliebte Kindereisenbahn, die wieder einträchtig beim nostalgischen Kinderkarussell und der Krippe auf dem nördlichen Schlossplatz in Höhe Generationenbüro stehen wird.

Bewährtes Konzept und neue Attraktionen

Während im Ehrenhof wieder die Kunsthandwerker ihre Schmuckstücke und ihr handwerkliches Können präsentieren, findet der Besucher auf dem nördlichen Schlossplatz mit den Gastronomen, den Vereinen, den Service-Clubs ein reichhaltiges kulinarisches Angebot. Dieses reicht von heißen Maroni, Zuckerwatte, Waffeln und Crêpe, über Bratwurst, Flammlachs, Wildspezialitäten und internationaler Küche aus den Patenstädten bis hin zu veganer Kost.

Vielfältiges und hochkarätiges Bühnenprogramm

An zentraler Stelle des Platzes wird wieder die Bühne stehen, auf der – moderiert von Peter Lemke – neben Musikgruppen und Bands aus der Region auch die Vereine, Kindergärten und Partnerstädte auftreten. Eine Schwetzinger Besonderheit ist seit je her das bunt gemischte Bühnenprogramm, das immer wieder musikalische Neuentdeckungen und bekannte Musiker auf die Bühne lockt. Auch in diesem Jahr liegt der Schwerpunkt wieder auf lokalen und regionalen Künstler/innen. Unter anderem treten auf: Who2Ladies (Acoustic Cover Music), Adrian Prath und Martin Orth (beide Gitarre und Gesang), Kevin Böhnig (Klaviersolo), Hugo and Friends (Rockband), Beyond This Summer, Cris Cosmo, The Chaotics, das Amokoustic Trio, die Sänger/innen Laura Kirchgässner, Julius Meder und Kira Ludlow, Sebastian Niklaus und Schartel unplugged.

Kulturelles Begleitprogramm

Auch abseits des Weihnachtsmarkts gibt es in der Vorweihnachtszeit viel in der Stadt zu entdecken. Das Schloss bietet vier ganz unterschiedliche Führungen: Geadelt im Schlafzimmer – Mätressen am Kurpfälzischen Hof, Vorhang auf! – Besichtigung des historischen Schlosstheaters, Die Theres´und D’Frau Schäufele – Zwei Putzfrauen fegen durch das Schloss und Eheleben á la Kurpfalz – Das Kurfürstenpaar Carl Theodor und Elisabeth Auguste (Termine siehe Weihnachtsmarkt Programmbroschüre und unter www.schloss-schwetzingen.de). Zur kostümierten Stadtführung „Laternenführung durch das winterliche Schwetzingen“ lädt die Tourist Information am 2., 9. und 16. Dezember um 17 Uhr ein. Die Teilnahme kostet 6 EUR für Erwachsene, 4 EUR Ermäßigte (Gruppen 90 EUR). Treffpunkt ist der Vorplatz der katholischen Kirche St. Pankratius. Informationen und Anmeldungen über die Tourist Information Schwetzingen. Der Vortrag: „Warum das Schwetzinger Schloss auf einem oberbayerischen Maibaum sitzt – die Kolonie Neuschwetzingen im Donaumoos, Karlshuld“ und anschließend „Lenbach- und Spargelstadt Schrobenhausen“ widmet sich den neuen Städtepartnerschaften Schwetzingens. Termin: 8. Dezember, 18 Uhr, Josefshaus. Der Eintritt ist frei.

Ausstellung und Konzerte

Die Sonderausstellung „La faÏence et l’enfant – Puppengeschirr aus Lunéville“ im Karl-Wörn-Haus ist noch bis einschließlich 7. Januar 2018 zu den üblichen Öffnungszeiten kostenlos zu besichtigen (www.schwetzingen-museum.de).  Der Kunstverein Schwetzingen lädt bis 17. Dezember zur Ausstellung „Lars Zech – Holzskulpturen“ in die Schlosskapelle ein (www.kunstverein-schwetzingen.de).
Im Rahmen des Barock-Festivals „Winter in Schwetzingen“ finden unter anderem eine Operngala, Aufführungen der Oper Mitridate sowie zwei Weihnachtskonzerte statt (Infos und Karten unter www.winter-in-schwetzingen.de). Die Mozartgesellschaft führt am 2. Dezember mit Tannhäuser, der singende Ritter im Rokokotheater eine Oper für die ganze Familie auf (www.mozartgesellschaft-schwetzingen.de). Der Sängerbund Schwetzingen spielt am 17. Dezember im Lutherhaus gemeinsam mit den „Schwetzingern“ mit Das kalte Herz ein Musical frei nach dem gleichnamigen Märchen von Wilhelm Hauff (www.saengerbund-schwetzingen.de). Beliebte und neue Adventslieder zum Hören und Mitsingen mit der Kantorei gibt es am 3. Dezember um 17 Uhr in der evangelischen Stadtkirche.

Aktionen des Stadtmarketing Vereins

Zu einer „Nacht der Lichter“ mit abendlichem Weihnachtshopping laden die Geschäfte am Freitag, 1. Dezember, ein. Bis 22 Uhr kann nach Herzenslust nach Geschenken gestöbert und eingekauft werden. Die Händler locken mit zahlreichen Aktionen in die Geschäfte (www.sms-schwetzingen.de).
Auch die beliebte Weihnachtsverlosung des Stadtmarketing Vereins und der Schwetzinger Zeitung geht in eine Neuauflage. Zum Preis von 1 EUR verschenken oder verkaufen die Geschäfte 5.000 Lichtertüten, die gleichzeitig als Los und Dekorationsobjekt fungieren und zur Teilnahme an der traditionellen Weihnachtsverlosung berechtigen. Zu gewinnen gibt es Kurfürstenkarten und zahlreiche hochwertige Sachpreise im Gesamtwert von über 10.000 EUR. Die Geschäfte sind an allen Adventssamstagen bis 18 Uhr geöffnet.

Besondere Aktionen rund um den Markt

Wie immer haben die Schwetzinger Kindergärten insgesamt sieben Tannenbäume mit Selbstgebasteltem geschmückt. Vorbeischauen lohnt sich nicht nur für die Eltern. Der Kinderwunschtraumbaum am ersten Adventswochenende hilft schon zum zehnten Mal, bedürftigen Kindern in Schwetzingen einen sehnlichen Weihnachtswunsch zu erfüllen (www.kindertraumbaum.de).

Kostenloses Parken an den Adventssamstagen

An den Adventssamstagen kann in den Parkhäusern und auf den Parkplätzen in der Innenstadt kostenlos geparkt werden.

Geschenkideen zum Weihnachtsmarkt

Adventskalender (mit Schokolade gefüllt)                     je   5,50 EUR

Glühweintasse Schwetzingen                                       je   2,00 EUR
Katalog zur Ausstellung „La faÏence et l’enfant“             je 10,00 EUR

Weitere Informationen:

Tourist Information Schwetzingen, Dreikönigsstraße 3, 68723 Schwetzingen, Tel: +49(0) 6202 / 94 58-75, E-Mail: touristinfo@schwetzingen.de.   
Service Center Schlösser Heidelberg, Schwetzingen, Mannheim; Tel: +49 (0) 6221 / 65 888-0, E-Mail: service@schloss-schwetzingen.de

Informationen und Ansprechpartner

Alle weiteren Informationen und Ansprechpartner rund um den Weihnachtsmarkt finden Sie im aktuellen Programmheft, das ab kommender Woche in der Tourist Information, den Geschäften und an vielen Stellen im Stadtgebiet ausliegt und das ab sofort im Internet unter www.schwetzingen.de/weihnachtsmarkt abrufbar bzw. als Download verfügbar ist.

Stadtverwaltung Schwetzingen


Den Wärmelecks auf der Spur

Stadt fördert im Rahmen des Klimaschutzkonzeptes mit 50 Euro die Thermografie-Aktion der AVR / Wärmebilder zeigen Energieverluste bei Häusern auf / Antragsunterlagen online abrufbar

An Hausbesitzer, die das Gefühl haben die Wärme förmlich „aus dem Fenster zu heizen“, richtet sich jetzt die Thermografie-Aktion der AVR Energie GmbH. Mithilfe der Thermografie, also der Aufnahme mit einer so genannten Wärmebildkamera, werden insgesamt sechs Fotoaufnahmen des Hauses im - für das menschliche Auge nicht sichtbaren - Infrarotbereich erstellt. Flächen, an denen Wärme entweicht, werden auf den Bildern farblich dargestellt. So lassen sich Wärmebrücken und undichte Fenster und Türen erkennen, Durchfeuchtungen und Leckagen feststellen sowie Ursachen für Schimmelbildung erkennen. Diese „Lecks“ werden in einem Ergebnisbericht schriftlich festgehalten. Anhand dessen können konkrete und gezielte Energieeinsparmaßnahmen getroffen werden.

Die AVR Energie bietet das Infrarot-Bilderpaket zum Aktionspreis von 119 Euro an. Die Stadt Schwetzingen bezuschusst das Thermografie-Paket mit 50 Euro je Haus- oder Wohnungseigentümer. Für die ersten drei Interessenten erstattet die Stadt die Kosten sogar komplett, wenn diese Hauseigentümer für eine anschließende Befragung und Dokumentation durch das Team des städtischen Klimaschutzbeauftragten der Stadt bereitstehen. Insgesamt können bis zu 30 Privatpersonen diesen Service für 69 Euro bis zum 31.01.2018 beantragen.

Ebenso bietet die Stadt gemeinsam mit der Klimaschutz- und Beratungsagentur Heidelberg/ Rhein-Neckar (KliBA) im Anschluss für jeden Teilnehmer eine Nachberatung an. Hier werden Maßnahmen und Fördermittel mit dem Energieberater der KliBA persönlich in den Räumlichkeiten der Stabsstelle für Klimaschutz – Wildemannstr. 1 - besprochen.

Die Antragsunterlagen können online unter www.schwetzingen.de/klimaschutz  im Unterpunkt „Energieberatung“ heruntergeladen werden und liegen im Bürgerbüro (Zeyherstraße 1) und im Klima-Büro der Stadt (Wildemannstr. 1) aus. Für Fragen stehen die AVR-Mitarbeiter unter der Telefonnummer 07261/931-550 und das Team der Stabsstelle für Klimaschutz, Energie und Umwelt unter 06202/ 87-481 und -482 gerne zur Verfügung.

Stadtverwaltung Schwetzingen


Stadtwerke stellen Wasser in Kleingärten ab

Die Stadtwerke Schwetzingen stellen das Wasser in der Gartenanlage „Kleine Krautgärten“ am Freitag, 10. November 2017, ab. Die Pächter der Gärten werden gebeten, die Wasseranschlüsse ab dem 11. November zu öffnen, damit keine Frostschäden an den Leitungen entstehen.

Stadtverwaltung Schwetzingen


Belle Melange : „Cherchez la Femme – Was Mann wissen muss”

Donnerstag, 30. November 2017

Schwetzingen/Alte Wollfabrik - Belle Mélange gleichen einer Wundertüte: herrlich erfrischend, kreativ, beeindruckend vielseitig, publikumsnah und sinnlich musikalisch. Weibliche Selbstironie und Schlagfertigkeit, gepaart mit frechem Humor und Esprit, ergeben ein Konzerterlebnis, das sich in kein Genre pressen lässt. Die vier Profimusikerinnen können mehr als "nur" Musik machen. Die einzigartige Kombination aus Gesang, Klavier, Cello und Querflöte entfaltet auf der Bühne ihre volle Wirkung.

Einlass: 19.00 Uhr / Beginn: 20.00 Uhr

VVK: EUR 19,- (zzgl. VVK-Geb.), AK: EUR 23,-

Karten an allen bekannten VVK-Stellen oder unter www.alte-wollfabrik.de

CommCo, Communication & PR Consulting


Sportlerehrung 2018 am 13. März 2018

Stadt nimmt bis Ende Dezember 2017 Vorschläge der Vereine entgegen

Die Sportlerehrung 2018 der Stadt Schwetzingen findet am Dienstag, den 13. März um 19 Uhr im Palais Hirsch statt. Die Stadt bittet die Vorstände der Sportvereine, Sportlerinnen und Sportler zu melden, die bedeutende Erfolge erzielt haben, um sie in einer Feierstunde zu ehren.

Die Anträge müssen bis Sonntag, den 31. Dezember 2017 bei der Stadt eingegangen sein. Bitte verwenden Sie die vorbereiteten Meldeformulare. Einen Meldebogen für Einzelsportler und eine Excel-Meldeliste für eine größere Anzahl von Sportlern ist  im Internet auf der Homepage www.schwetzingen.de unter: Stadt und Bürger/Online-Dienste/Formulare/Kulturamt hinterlegt.

Es gelten die Richtlinien für die Sportlerehrung, die unter: Stadt & Bürger/Rathaus/Stadtrecht online/5.04 „Richtlinien über die Verleihung von Sportlerplaketten.pdf“ abgerufen werden können.

Bei Rückfragen steht Manfred Dams unter der Telefonnummer 87-134 oder unter manfred.dams@schwetzingen.de zur Verfügung.

Stadtverwaltung Schwetzingen


Parkkontrollen in der Innenstadt: Sicherheit geht vor Bequemlichkeit

Kontrollaktion des Ordnungsamtes am Donnerstagabend, 26.10.2017

In der Innenstadt wird vielfach rücksichtlos geparkt, auch dort wo eindeutige Verbote bestehen. Dies bestätigen auch viele Rückmeldungen der dortigen Anwohner bei der Stadtverwaltung.

Entsprechendes zeigte sich auch bei einer gezielten Kontrollaktion des Ordnungsamtes, die am Donnerstag von 20 bis 22.30 Uhr im Bereich der Friedrichstraße, Fußgängerzone und Schlossplatz durchgeführt wurde. Zwei Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden.

Allein in der Friedrichstraße wurden 8 Fahrzeuge festgestellt, die zum Teil noch wegfahren konnten, bevor der Abschleppdienst kam. Ein besonders rücksichtsloser Fahrzeughalter stellte sein Fahrzeug in der Zufahrt zur Fußgängerzone so ab. Hier wäre im Ernstfall kein Durchkommen für Feuerwehr und Rettungsdienste gewesen. Der Halter fuhr erst weg, als das Abschleppfahrzeug in Sicht war.

Das Ordnungsamt wird in den kommenden Wochen und Monaten weitere Aktionen durchführen, um die Einhaltung der Straßenverkehrsordnung wieder mehr in den Blick der Verkehrsteilnehmer zu rücken. Sicherheit geht vor Bequemlichkeit, zumal auch in den Kontrollzeiten immer auch ausreichend Parkplätze zur Verfügung standen.

Stadtverwaltung Schwetzingen


Gefahren durch Herbstlaub vermeiden

Stadtverwaltung: Auch im Herbst sind die Gehwege frei zu halten / Kanaleinläufe nicht zukehren

Wer freut sich nicht an der Herbstsonne, den bunten herabfallenden Blättern und stapft gerne durch die Laubhaufen?

Leider hat dies auch seine Schattenseite: Aufgrund von rutschigem, nassen Laub kommt es immer wieder zu Unfällen mit Personen- und Sachschäden. Darauf weist die Stadt in ihrer aktuellen Meldung explizit hin. Besonders für Fußgänger und Fahrradfahrer dürfe die Gefahr nicht unterschätzt werden. Haftbar ist dann der Grundstückseigentümer, der den Gehweg oder eine vergleichbare Fläche nicht gereinigt hat. Denn nicht nur bei Eis und Schnee besteht die sogenannte Räumpflicht, sondern auch bei sonstigen Verschmutzungen, wie z.B. durch Herbstlaub. Der Gehweg bzw.  eine entsprechende Fläche von zwei Meter Breite, ist frei zu räumen und sauber zu halten. Das Laub darf aber nicht einfach auf die Straße gekehrt werden, da sonst die Kanalisation verstopft, sondern ist sachgerecht über die zur Verfügung stehenden Müllbehälter zu entsorgen.

Auch die Stadt ist natürlich laufend aktiv. Um die Stadt sicherer zu machen ist die Kehrmaschine der Stadt ab 6.00 Uhr morgens um Einsatz. Ein Schwerpunkt liegt in der Innenstadt, wo die Frequenz besonders hoch und aufgrund der Vielzahl der Bäume oft tägliches Kehren erforderlich ist. In der nächsten Priorität folgen die weiteren Stadtgebiete. Hier ist es umso wichtiger, dass die Anwohner selbst zum Besen greifen.

In der Hoffnung auf einen weißen Winter, sollten sich die Grundstückseigentümer auch schon frühzeitig für die kalte Jahreszeit wappnen, empfiehlt die Stadt. Gestreut werden darf übrigens nur mit abgestumpftem Material wie Sand, Splitt oder Asche, Streusalz darf nur bei Eisregen und extremer Glätte verwendet werden.

Für Fragen zum Umfang der Räum- und Streupflicht steht Ihnen die Verkehrsbehörde der Stadt Schwetzingen unter 06202 – 87-251 oder per Mail verkehrsbehoerde@schwetzingen.de zur Verfügung.

Stadtverwaltung Schwetzingen


Auf dem Weg zu einem Integrationskonzept für Schwetzingen

Workshop zur Integration brachte gute Ergebnisse / Vernetzung der Akteure ist Schlüssel zum Erfolg

Mitte Oktober fand ein von der Führungsakademie Baden-Württemberg moderierter Workshop zum Thema Integration im Palais Hirsch statt. Ziel der Veranstaltung war die Erstellung eines kommunalen Integrationskonzeptes für Schwetzingen. Finanziert und ermöglicht wurde der Workshop durch das Ministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren des Landes Baden-Württemberg.

Bürgermeister Matthias Steffan, der städtische Integrationsbeauftragte Markus Wallenwein und Ordnungsamtsleiter Pascal Seidel konnten rund 60 Teilnehmer/innen, die hauptamtlich oder ehrenamtlich mit der Integration Geflüchteter zu tun haben, zum fachlichen Austausch begrüßen.  Mit dabei waren Vertreter/innen vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, des Jobcenters, der Agentur für Arbeit, der Wohlfahrtsverbände Caritas und Diakonie, der Kirchen, des DRK,  der Handwerkskammer, der Sparkassen Immobilien, der Sprachkursträger, Lehrer/innen verschiedener Schwetzinger Schulen, der Sportvereine, von Haus und Grund, des Go-IN Jugendzentrums, des Serviceclubs Round Table, Gemeinderatsmitglieder sowie Vertreter/innen des Arbeitskreises Integration und Vertreter der Geflüchteten.

An vier Thementischen diskutierten die Teilnehmer/innen ergebnisorientiert zu den Bereichen Wohnen, Arbeit, Bildung und gesellschaftliche Teilhabe. Neben einer Bestandsaufnahme der Bereiche, die bereits gut funktionieren und derer, die noch besser laufen müssten, ging es vor allem um Ideen und konkrete Konzepte und Maßnahmen, die jetzt für eine erfolgreiche Integration in Angriff genommen werden müssen.

Ein zentraler Aspekt des Workshops war auch die Vernetzung der unterschiedlichen Akteure miteinander und das Zusammenführen des ‚Know-how‘  aller am Integrationsprozess beteiligten Institutionen und deren Vertreter/innen. Gerade der Punkt der Vernetzung kam bei den bereits in der Integrationsarbeit Aktiven gut an. Nur so lassen sich sinnvolle Netzwerke in Schwetzingen aufbauen, um gemeinsam in der Integrationsarbeit wesentliche Schritte voranzukommen. Es sei beeindruckend, so das Fazit vieler Teilnehmer/innen, wer in Schwetzingen bereits beim Thema Integration alles aktiv sei und welche enormen Anstrengungen bereits unternommen werden. So gebe es bereits etliche positive Beispiele für gelungene Integration. Anhand von Best Practice Beispielen wurden zudem Lösungsansätze für noch bestehende Hürden bei der Integration dargestellt.

Weiteres Vorgehen und Fazit

Jetzt gilt es die Ergebnisse des Workshops auszuwerten und basierend darauf ein kommunales Integrationskonzept für Schwetzingen zu entwickeln. Dieses soll im Frühjahr 2018 im Gemeinderat vorgestellt werden. Zudem wurde vereinbart, die aus dem Workshop heraus entstandenen Vorhaben bereits parallel zur Erstellung des Integrationskonzept in die Tat umzusetzen. Ende des Jahres 2018 wird es dann eine gemeinsame Evaluation des bis dahin Erreichten geben.

Stadtverwaltung Schwetzingen


Entwicklung Alter Messplatz - Stadt richtet E-Mail Adresse altermessplatz@schwetzingen.de ein

Das Thema einer möglichen Bebauung auf dem Alten Messplatz in Schwetzingen hat in den vergangenen Wochen bereits zahlreiche Reaktionen und Resonanz ausgelöst. Als letzte größere innerstädtische Entwicklungsfläche ist der „Alte Messplatz“ ein potenzieller Standort für ein Hotel, für Gastronomie sowie Wohnraum. Die heutige Nutzung der Fläche als Parkplatz könnte mit Tiefgaragenplätzen zum Teil kompensiert werden. Es gibt bisher lediglich Vorüberlegungen aber noch keinerlei Vorentscheidung zu diesem Projekt. Die Firma imakomm AKADEMIE GmbH aus Aalen wurde beauftragt, insbesondere die Chancen und Risiken einer Hotelansiedlung für die Innenstadt zu untersuchen.

Die Stadt Schwetzingen möchte den Bürger/innen die Möglichkeit geben, sich mit Wünschen, Sorgen und Anmerkungen einzubringen und so gegebenenfalls weitere wichtige Impulse für die Diskussion geben zu können. Die Stadt Schwetzingen hat dazu ab sofort die E-Mail Adresse altermessplatz@schwetzingen.de eingerichtet.  Alternativ wurde auch ein Formular im Internet unter www.schwetzingen.de/altermessplatz eingerichtet. Die Nutzung des Formulars bietet auch Personen, die über keinen Mail Account verfügen, die Möglichkeit an der Diskussion teilzunehmen. Zudem ist eine anonyme Eingabe möglich. Rückmeldungen auf diesem Weg sind bis zum 6. November möglich. Alle eingehenden Nachrichten werden von Projektleiterin Julia Bubbel von der imakomm AKADEMIE neutral ausgewertet.

Um die Beiträge bestmöglich verwenden zu können, bitten Stadt und die imakomm AKADEMIE darum, sich in den Ausführungen besonders auf folgende Themen zu konzentrieren: Welche Funktion haben Sie in Schwetzingen? (z.B. Bürger/in, Händler, Gastronom, etc.), Welche positiven oder negativen Effekte können aus Ihrer Sicht durch die Bebauung des Alten Messplatz entstehen? Welches Thema ist Ihnen im Falle eines Hotelbaus am Alten Messplatz besonders wichtig? Welche Wünsche haben Sie bezüglich der möglichen baulichen Veränderungen? Welche Sorgen haben Sie bezüglich der möglichen baulichen Veränderungen?

Andere Angaben sind selbstverständlich möglich. Die Stadt und die imakomm AKADEMIE bedanken sich bereits im Voraus für die Teilnahme und das damit gezeigte Interesse an der städtischen Entwicklung.

Stadtverwaltung Schwetzingen


Ein Stück Schwetzinger Geschichte auf Reisen

Frühmittelalterliches Exponat des Karl-Wörn-Hauses zu Gast in Ladenburg

Zu einem der wertvollsten und beeindruckendsten Exponate des Karl-Wörn-Hauses, Museum der Stadt Schwetzingen gehört ein gläserner Sturzbecher (Becher ohne Fuß) aus der spätantiken beziehungsweise frühmittelalterlichen Merowingerzeit (5. Jahrhundert bis 751).

Bei dem runden, walzenförmigen und olivgrünen Gefäß handelt es sich um einen Fund, der 1985 beim Abriss der ehemaligen Eichbaum-Brauerei zwischen Lindenstraße und Maschinenweg in einem Männergrab als Beigabe entdeckt wurde. Die damalige Grabung erfolgte unter der Leitung von Prof. Dr. Clemens Eibner vom Institut für Ur- und Frühgeschichte der Universität Heidelberg; er und seine Mitstreiter hoben fast 50 neue Gräber aus, die dem 6. und 7. Jahrhundert unserer Zeitrechnung zuzuordnen sind.

Als ständige Leihgabe des Archäologischen Landesmuseums Baden-Württemberg in Rastatt ist der Sturzbecher normalerweise Teil der Dauerausstellung des Karl-Wörn-Hauses zur Ur- und Frühgeschichte im musealen Kellergeschoss. Seit dem 14. Oktober 2017 befindet sich dieser jedoch außer Haus in Ladenburg und kann im Rahmen der Sonderausstellung „Große Welten – Kleine Welten. Ladenburg und der Lobdengau zwischen Antike und Mittelalter“ bestaunt werden. Bei der Ausstellung handelt es sich um ein Kooperationsprojekt des Lobdengau-Museums Ladenburg mit der Universität Heidelberg und der Archäologischen Denkmalpflege Baden-Württemberg.

Thema der Schau sind diejenigen historischen Prozesse, die in den Jahrzehnten zwischen dem Niedergang der hoch entwickelten Zivilisation in den römischen Provinzen am Rhein und dem Entstehen neuer Siedlungsstrukturen nach der sogenannten Völkerwanderungszeit abliefen. Moderne Methoden in historischer und archäologischer Forschung haben in jüngerer Zeit dabei geholfen, neue Erkenntnisse für den Siedlungsplatz Ladenburg und den umliegenden Lobdengau zu Tage zu fördern.

Der Bogen spannt sich dabei vom spätrömischen Siedlungs- und Militärplatz Ladenburg über die regional bedeutsamen Grabfunde der Völkerwanderungs- und Merowingerzeit bis hin zur Ausbildung der frühmittelalterlichen Grundherrschaft mit Zentrum im auch für die Frühgeschichte Schwetzingens bedeutenden Reichskloster Lorsch. Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen vor allem archäologische Zeugnisse aus Ladenburg und dem Lobdengau, auf deren Basis ein neues Bild vom Übergang zwischen Antike und Mittelalter im unteren Neckargebiet gezeichnet werden kann.

Neben dem Objekt aus Schwetzingen wird die Präsentation auch durch herausragende Exponate aus 14 weiteren Sammlungen und Museen des südwestdeutschen Raumes bereichert. Die sehenswerte und ansprechende Präsentation ist noch bis zum 4. Februar 2018 im Lobdengau-Museum Ladenburg zu sehen und wird von einer interessanten Vortragsreihe begleitet.

Text: Karl-Wörn-Haus, Museum der Stadt Schwetzingen Foto: Archäologisches Landesmuseum Baden-Württemberg (ALM BW) M. Hoffmann / Karl Fichtner


Dokumentationsbroschüre zum Bürgerdialog Konversion II ist erschienen

‚Mitmachen, mitreden, mitgestalten‘: Unter diesem Motto fand am 19. Juni 2017 der zweite Bürgerdialog zur US-Konversion in Schwetzingen statt. Den Anwesenden Bürgern wurde dabei der aktuelle Stand der Arbeiten an der so genannten Machbarkeitsstudie erläutert. In diese Machbarkeitsstudie waren bereits die Anregungen der Teilnehmer/innen des ersten Bürgerdialogs im Jahr 2014 eingeflossen. Auf der Grundlage zweier Planungsvarianten wurde in Arbeitsgruppen diskutiert und die weiteren Wünsche und Anregungen der Teilnehmer/innen von den Fachplanern aufgenommen.

Die Ergebnisse dieses Workshops sind jetzt in der druckfrisch erschienenen Broschüre ‚Bürgerdialog II zur Konversion in Schwetzingen‘ aufbereitet und übersichtlich dokumentiert worden. Diese Broschüre ist ab sofort an der Rathauspforte und in der Stadtbibliothek in der Kronenstraße erhältlich. Zudem ist sie im Internet unter www.schwetzingen.de/konversion im Bereich „Infomaterial“ als pdf-Datei abrufbar.

Stadtverwaltung Schwetzingen


Neuer Treffpunkt für Senioren: Ausblick auf das kommende Programm im HildaCafé

Immer donnerstags von 15.00 bis 17.00 Uhr öffnet das HildaCafé im Hebelhaus für die Schwetzinger Senior/innen seine Türen. Bei leckerem Kuchen und Kaffee zu äußerst günstigen Preisen wird immer auch ein tolles Programm vom Diakonieverein geboten.

Im November gibt es einen Bildvortrag über Alt-Schwetzingen von Herrn Moosbrugger (9. November), einen Kreativnachmittag (16.11.),  einen Lesenachmittag (23.11.) und Weihnachtliche Köstlichkeiten am 30. November.

Am 7. Dezember wird – im Beisein von Bürgermeister Matthias Steffan – Herr Dekan i.R. Werner Schellenberg adventliche Geschichten vorlesen und mit den Seniorinnen und Senioren einen gemütlichen Nachmittag verbringen. Die weiteren Donnerstage im Advent, der 14. und der 21. werden dann mit weihnachtlichen Themen gestaltet. Das aktuelle Programmfaltblatt liegt an der Rathauspforte, im Generationenbüro, in der Tourist Information und in einigen Arztpraxen aus.

Die neuen Termine für 2018 werden zeitnah im Dezember mit dem neuen Programm veröffentlicht. Ein besonderer Gast wird aber schon verraten, so erwartet die Gäste des Cafés  im Februar 2018 ein Besuch von Herrn Oberbürgermeister Dr. René Pöltl.

Alle Seniorinnen und Senioren sind herzlich eingeladen, einen kurzweiligen Nachmittag in netter Gesellschaft, bewirtet von den ehrenamtlichen Helfern der Freiwilligenagentur „Sei dabei“ zu genießen. Bei Fragen gibt der Diakonieverein unter der Telefonnummer 06202 / 9282-14 gerne Auskunft.

Stadtverwaltung Schwetzingen


Vernissage der Ausstellung "La faïence & l'enfant – Puppengeschirr aus Lunéville"

In Schwetzingens französischer Partnerstadt Lunéville, im 18. Jahrhundert Residenz der Herzöge von Lothringen, wurden seit 1730 handwerklich gefertigte Fayencen hergestellt, deren Qualität bei Kennern bis heute weltweit bekannt ist. Weniger bekannt ist die Vielfalt an Puppengeschirr, die an der Wende zum 20. Jahrhundert ebenfalls in der Manufaktur von Lunéville und in deren Filiale in Saint-Clément produziert wurde. Stilistisch ganz den Konventionen der ‚großen‘ Fayencen verpflichtet, erlauben diese Kleinkunstwerke einen besonderen Zugang zur Keramik, insbesondere ihren gestalterischen Finessen.

Die Ausstellung findet zwischen dem 7. Oktober 2017 und dem 7. Januar 2018 im Karl-Wörn-Haus, Museum der Stadt Schwetzingen statt. Am 7. Oktober 2017 wird die Ausstellung im Rahmen einer Vernissage feierlich eröffnet. Neben Redebeiträgen von Schwetzingens Oberbürgermeister Dr. René Pöltl, Lunévilles Stadtoberhaupt Jacques Lamblin, Museumsleiter Lars Maurer und den Leihgebern Dres. Evelyne und Guy Levieuge, die in die Ausstellung einführen, wird durch Sängerin und Schauspielerin Barbara Zechel für einen passenden musikalischen Rahmen gesorgt.

Zur Ausstellung "La faïence & l'enfant – Puppengeschirr aus Lunéville" erscheint ein Katalog, der im Karl-Wörn-Haus, Museum der Stadt Schwetzingen erhältlich ist (10,-- EUR).

Ausstellung: "La faïence & l'enfant – Puppengeschirr aus Lunéville",

Karl-Wörn-Haus, Museum der Stadt Schwetzingen (Marstallstraße 51),

Vernissage: 7. Oktober 2017, 17 Uhr,

Dauer: 7. Oktober 2017 – 7. Januar 2018,

Öffnungszeiten:

DO + FR 10-12 Uhr, 14-17 Uhr

SA + SO 11-17 Uhr, Eintritt frei.

Text: Stadt Schwetzingen Foto: Klaus-Peter Deimann


Aus dem Gemeinderat am 28. September 2017 - Bebauungspläne ehemaliges Ausbesserungswerk

Gemeinderats-Ausschüsse werden neu besetzt / Finanzprüfung der Stadt für 2009 – 2012 ist abgeschlossen

In der ersten Sitzung nach der Sommerpause befassten sich die Mitglieder des Gemeinderates zuerst einmal mit der Neubesetzung der gemeinderätlichen Ausschüsse. Aufgrund des Wechsels von Stadträtin Monika Maier-Kuhn von der Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen zur SPD und der daraus folgenden neuen Sitzverteilung im Gemeinderat, werden die Ausschüsse und sonstigen Gremien nach der Gemeindeordnung von Baden-Württemberg, der Hauptsatzung der Stadt Schwetzingen und anderer rechtlicher Regelungen mit sofortiger Wirkung neu besetzt.  Durch den am 13. Juli 2017 erfolgten Fraktionswechsel haben die Grünen nunmehr drei Stadträtinnen und Stadträte, die SPD sechs. Das hat zur Folge, dass die Grünen nunmehr nur noch mit einer statt bisher zwei Personen in den Ausschüssen vertreten sind und die SPD je einen Sitz zusätzlich erhält und künftig drei Personen in die Ausschüsse entsendet. Mehr dazu unter http://ratsinfo.schwetzingen.de.

Ausbesserungswerk Nord: Satzungsänderung und Verträge mit Decathlon

Der Gemeinderat beschließt die notwendigen satzungsrechtlichen und vertraglichen Regelungen zu zwei Randgrundstücken im Bereich des nördlichen Ausbesserungswerks. Diese ehemals Plankstädter Flächen gingen im Rahmen der Flurbereinigung zur B 535 an Schwetzingen und wurden von der Stadt erworben. Sie wurden jetzt in einem separaten Verfahren in den vorhandenen Bebauungsplan Nr. 82 integriert. Die DD Logistik-Immobilien GmbH erwirbt Teile der Grundstücke von der Stadt, um dort zur Sicherung des Standortes weitere Mitarbeiter-Stellplätze einzurichten und verpflichtet sich über einen städtebaulichen Vertrag auch zur Einhaltung der verschiedenen naturschutzrechtlichen Belange.

Sanierungsgebiet Ausbesserungswerk Süd: Förderung von Abbruchkosten der Firma Lidl

Nach Aldi ist auch die Fa. Lidl aktuell dabei, ihren Markt im Bereich des südl. Ausbesserungswerkes/ Borsigstraße in neuer Qualität zu errichten. Das Vorhaben liegt wie zuvor auch bei Aldi im Bereich des vorhandenen Sanierungsgebietes „Ausbesserungswerk Süd“. Damit können rechtlich auch Abbruchkosten gefördert werden. Gemäß der zu schließenden Ordnungsmaßnahmevereinbarung wird der günstigste kalkulierte Betrag für den Abriss von 92.998,50 EUR als Höchstbetrag der Förderung festgelegt.

Aus diesem Betrag erhält die Stadt Sanierungszuschüsse vom Land in Höhe von 60 % der Kosten, d.h.  = 55.799,00 EUR.

Finanzprüfung der Stadt und des Eigenbetriebs bellamar abgeschlossen

Das Regierungspräsidium Karlsruhe hat die allgemeine Finanzprüfung der Stadt und des Eigenbetriebes bellamar für die Jahre 2009 -2012 abgeschlossen. Insgesamt wird der Verwaltung erneut ein gutes Zeugnis für die Qualität der Aufgabenerfüllung ausgestellt, freut sich Oberbürgermeister Dr. René Pöltl.

bellamar: Nachtragswirtschaftsplan beschlossen

Der Gemeinderat beschloss den Nachtragswirtschaftsplan des Eigenbetriebs bellamar für das Jahr 2017. Dieser war aufgrund der Preiserhöhungen zum 1. Mai – sie fielen geringer aus als kalkuliert – und einer vorgezogenen Investition für die ab Anfang 2018 beginnende Sanierung der Freibadpumpentechnik notwendig geworden.

Soweit nicht anders beschrieben, erfolgten die Beschlüsse einstimmig. Die komplette Sitzung sowie die Vorlagen und Beschlüsse sind auch im Internet unter http://ratsinfo.schwetzingen.de nachlesbar.

Stadt Schwetzingen


Notinsel – Hilfe für Kinder in Gefahrensituationen

Alltägliche Wege wie den Schulweg der Kinder sicherer machen / An dem Erfolgsprojekt beteiligen sich in Schwetzingen bereits 70 Projektpartner / Weitere Mitstreiter sind Willkommen

Seit 2006 nimmt die Stadt Schwetzingen am Projekt Notinsel teil. Ziel des Projektes ist es, ein Netzwerk von Einzelhandelsgeschäften wie Bäcker, Metzger, Friseure, Banken usw. aufzubauen, welche Kindern in Gefahrensituationen (z.B. bei Mobbing von kleineren Kindern durch größere, Verfolgung durch fremde Erwachsene oder bei ausländerfeindlich motivierter Gewalt) als erste Anlaufstelle und als Schutzraum dienen. Ungefähr 70 Geschäftsleute, Ärzte, Banken und Einrichtungen in Schwetzingen sind an diesem Projekt bereits beteiligt.

Mit einem „Notinsel-Aufkleber“ und mit entsprechenden Plakaten zeigen diese Projektpartner, dass Kinder in Notsituationen unmittelbar Hilfe erfahren und geschützt werden. Dabei sollen die Notinsel Partner keinesfalls psychologische Beratung leisten, sondern „nur“ eine Hilfskette in Gang setzen, die die Benachrichtigung der Eltern, der Polizei oder ähnliches beinhaltet.

Durch dieses Projekt soll das Bewusstsein für Kinder in der Öffentlichkeit gefördert werden und gleichzeitig eine Abschreckung potenzieller Täter erfolgen. Erfahrungen aus anderen Städten zeigen, dass die Notinseln eine breite Akzeptanz in der Bevölkerung finden und von den Kindern in Notsituationen tatsächlich aufgesucht werden.

Eltern können durch Mithilfe zum Gelingen des Projektes beitragen

Damit möglichst alle Kinder von diesem Projekt profitieren können, ist die Mithilfe der Eltern gefragt. Gerade bei immer wiederkehrenden Wegen wie dem Schulweg ist folgendes wichtig: Legen Sie den genauen Schulweg zusammen mit Ihrem Kind fest. Zeigen Sie Ihrem Kind die Notinseln auf dem Schulweg (diese sind anhand des Notinsel-Aufklebers im Schaufenster zu erkennen). Auch in der Innenstadt und in einigen Außenbezirken sind Notinseln eingerichtet. Machen Sie Ihr Kind ebenfalls auf diese Anlaufstellen aufmerksam.

Neu ab diesem Jahr der Schulwegplaner und die Notinsel-App

Auf der Internetseite www.notinsel.de  ist ab sofort der Schulwegplaner verfügbar. Nach Auswahl des gewünschten Ortes wird die Karte angezeigt. Diese kann in jeder beliebigen Zoomstufe ausgedruckt werden, um die wichtigen Routen der Kinder entlang der Notinseln zu planen.

Auch eine Notinsel-App ist ganz neu im App-Store und bei Google Play verfügbar.

Wenn Sie der Meinung sind, dass entlang des Schulweges Ihres Kindes eine weitere Notinsel eingerichtet werden sollte, wenden Sie sich an das Generationenbüro (generationenbuero@schwetzingen.de , Tel: 06202-87 493).

Schwetzinger Gewerbetreibende, die auch Notinsel-Partner werden möchten, können sich ebenfalls an das Generationenbüro wenden.

Initiator des Projektes ist die Stiftung Hänsel + Gretel aus Karlsruhe.

Stadt Schwetzingen


Wer möchte ehrenamtlich bei Kinderbetreuung mithelfen?

Das internationale Frauen-Café sucht engagierte und motivierte Helferinnen, die ein bis zwei Mal im Monat Mittwochnachmittags für 1 ½ bis 2 Stunden bei der Kinderbetreuung mitwirken möchten. Die zu betreuenden Kinder und Jugendlichen sind zwischen 2 und 15 Jahren alt und in drei Altersgruppen aufgeteilt, um ein jeweils altersgerechtes Betreuungsprogramm anbieten zu können.

Interessentinnen können sich gerne an den Integrationsbeauftragten Markus Wallenwein per Mail integrationsbeauftragten@schwetzingen.de oder direkt an den Arbeitskreis Frauen-Café per Mail an info-frauencafe@asyl-ak-schwetzingen.de wenden.

Stadt Schwetzingen


„Aus dem Technischen Ausschuss vom 21. September 2017

Zentraler Omnibusbahnhof – Stadt vergibt Auftrag für Wartehallen

Im Zuge der Fertigstellung des Zentralen Omnibusbahnhofs wurde die Stadt beauftragt, die Lieferung und Montage dreier Wartehallen an die Firma Kienzler Stadtmobiliar GmbH zum Preis von 58.469,64 Euro zu vergeben. Die Montage der drei Wartehallen soll bis Ende des Jahres erfolgen.

Ursprünglich war die Fertigstellung des ZOB für das Jahr 2016 geplant, konnte aber aufgrund der Verzögerungen beim barrierefreien Umbau des Bahnhofes durch die Deutsche Bahn nicht wie geplant ausgeführt werden.

Aktueller Stand zur 380-Kv-Netzverstärkung Weinheim-Karlsruhe

Die Mitglieder des Technischen Ausschusses wurden über den aktuellen Sachstand zum geplanten Hochspannungs-Gleitstrom-Übertragungsprojekt ULTRANET und zur 380-Kv-Netzverstärkung Weinheim-Karlsruhe informiert. Im Rahmen des Netzausbaus für die Energiewende plant die TransnetBW auf dem ca. 80 Kilometer langen Abschnitt eine bestehende 220 Kilovolt Freileitung zu verstärken und auf 380 Kilovolt umzustellen. TransnetBW beabsichtigt, durch Optimierung und Verstärkung der bestehenden Leitungen Eingriffe in die Natur zu vermeiden bzw. zu minimieren. Reichen diese Maßnahmen nicht aus, werden Netzneubaumaßnahmen in Betracht gezogen. Das Netzbauprojekt durchläuft ein umfangreiches mehrstufiges Genehmigungsverfahren. Zurzeit läuft die Vorplanung zur Erarbeitung eines Vorschlags für den künftigen Trassenkorridor. Die mögliche Trasse verläuft westlich von Schwetzingen. Dabei werden nicht nur wirtschaftliche Aspekte berücksichtigt sondern auch die Auswirkungen auf den Mensch, Natur und das Landschaftsbild. Seit März 2016 findet die Bürgerbeteiligung dazu statt. Der Antrag  mit dem künftigen Trassenverlauf soll bis Herbst 2017 der Bundesnetzagentur übermittelt werden. Darauf folgt eine zweistufige Offenlage, bei der die Bürger  und die Träger öffentlicher Belange (z.B. Kommunen) Stellungnahmen abgeben können. Über den aktuellen Projektstand informieren die beteiligten Unternehmen auf ihren Internetseiten (www.transnetbw.de ; www.transnetbw.de/de/uebertragungsnetz/dialog-netzbau/netzverstaerkung-weinheim-karlsruhe ; www.netzentwicklungsplan.de) und den Informations- und Dialogveranstaltungen.

Sofern nicht anders beschrieben erfolgten die Beschlüsse einstimmig.

Stadt Schwetzingen


Zwei Integrationsmanager/innen unterstützen ab Oktober die Flüchtlingsarbeit in Schwetzingen

Beim ‚Rundem Tisch Asyl‘ ging es auch über die Übernahme des Hotels Atlanta, das die Stadt zur Unterbringung von Flüchtlingen und Obdachlosen nutzen wird

Bürgermeister Matthias Steffan, Integrationsbeauftragter Markus Wallenwein und Ordnungsamtsleiter Pascal Seidel verabschiedeten Hasibe Duran und Jamila Djouhri.

Erneut trafen sich Mitte September die Mitglieder des Runden Tisches Asyl, um sich über die aktuellen Themen im Bereich der Flüchtlingsarbeit und Integration auszutauschen. Der städtische Integrationsbeauftragte Markus Wallenwein berichtete, dass zum 1. Oktober zwei Integrationsmanager/innen das so genannte ‚Fallmanagement‘ in Schwetzingen übernehmen werden. Diese Integrationsmanager/innen sollen – ähnlich wie die Mitarbeiter der Agentur für Arbeit – den Flüchtlingen konkrete Hilfestellung bei der Integration in den Alltag und den Arbeitsmarkt bieten. Zu diesem Zweck hat die Stadt mit der Liga der Wohlfahrtsverbände, speziell mit der Diakonie und der Caritas, eine Kooperationsvereinbarung abgeschlossen. Derzeit sei man noch mit den Nachbarkommunen Plankstadt und Oftersheim in engem Austausch mit dem Ziel, ein gemeinsames Integrationsmanagement für alle drei Kommunen aufzubauen. Dies hätte den Vorteil, dass dadurch insgesamt 3 Integrationsmanager/innen in Vollzeit die Arbeit aufnehmen könnten und so auch Urlaubs- oder Krankheitsbedingte Ausfälle besser abgefangen werden könnten. Das Büro wird in der Heidelberger Straße 1 in Schwetzingen sein, die Büroleitung übernimmt Markus Wallenwein. Die Stellen werden aus dem „Pakt für Integration“ finanziell gefördert, den das Land Baden-Württemberg und die Kommunalen Landesverbände geschlossen haben. Insgesamt stehen den Kommunen in den Jahren 2017/18 jeweils 160 Mio. EUR für die Beschäftigung von Integrationsmanagern zur Verfügung.

Stadt übernimmt zum 1. Oktober das Hotel Atlanta vom Kreis

Die Stadt übernimmt zum 1. Oktober das ‚Hotel Atlanta‘ vom Rhein-Neckar-Kreis. Neben der Anschlussunterbringung der Flüchtlinge sollen dort auch von Obdachlosigkeit bedrohte Personen eine Bleibe finden. Zum 1. Oktober wird Holger Hoffmann dort Vollzeit als Hausmeister seine Arbeit aufnehmen. Er war bereits zuvor für das Landratsamt als Hausmeister vor Ort und kennt sowohl die Räumlichkeiten als auch die Mehrzahl der Bewohner. Zurzeit gibt es im Gebäude noch kleinere Reparatur- und Reinigungsarbeiten, welches das Landratsamt ausführen lässt, unterstützt vom städtischen Bauhof.

Eröffnung der Fahrradwerkstatt verschiebt sich

Aufgrund eines Wasserschadens am Garagendach, wird die Eröffnung der Fahrradwerkstatt in der Luisenstraße leider nicht mehr wie ursprünglich geplant im September stattfinden können. Ein neuer Eröffnungstermin steht noch nicht abschließend fest.

Bufdies wurden verabschiedet

Mitte September hatten Jamila Djouhri und Hasibe Duran ihren letzten Arbeitstag bei der Stadt Schwetzingen. Beide leisteten ihren Bundesfreiwilligendienst im Büro von Markus Wallenwein und waren – auch durch ihren eigenen Migrationshintergrund – eine echte Unterstützung für den Integrationsbeauftragten. So halfen sie tatkräftig in den schulischen Vorbereitungsklassen für Flüchtlingskinder und waren auch mit der Koordination der Treffen des Arbeitskreises Asyl betraut. Bürgermeister Steffan, Ordnungsamtsleiter Pascal Seidel und Markus Wallenwein dankten den beiden für anderthalb Jahre Hilfe und wünschten für das jetzt anstehende Studium der Sozialen Arbeit alles Gute.

Hintergrund: Der Runde Tisch Asyl setzt sich aus Vertreter/innen der Stadtverwaltung Schwetzingen, dem städtischen Integrationsbeauftragten Markus Wallenwein, Vertreter/innen des Landratsamts Rhein-Neckar-Kreis, Mitgliedern des Arbeitskreises Asyl, der Kirchen und aus einem Vertreter der Flüchtlinge zusammen. Unter Leitung von Bürgermeister Matthias Steffan kommt der Arbeitskreis zu regelmäßigen Sitzungen im Rathaus zusammen, um über aktuelle Themen aus dem Bereich Integration und Flüchtlingsarbeit zu sprechen.“

Stadt Schwetzingen


Endspurt von „Im Wege stehend VI.“

Stadt Schwetzingen kauft Objekte an

Der Jungfernfahrt der Laufmaschine zu Ehren, die Karl (Freiherr von) Drais am 12. Juni 1817 vom Mannheimer Schloss aus auf der alten Kunststraße Richtung Sommerresidenz Schwetzingen führte, erlebt die outdoor Ausstellung „Im Wege stehend“ unter dem Motto „200 Jahre Zweirad“ ihre sechste Auflage. Bis einschließlich 15. Oktober sind 12 Objekte von 10 Künstlern rund um den Schwetzinger Schlossplatz zu sehen, die sich im engeren oder weiteren Sinne dem Thema widmen.  Mittlerweile hat eine Jury getagt und zwei Objekte für den städtischen Ankauf empfohlen. Diese werden auch in Zukunft dem Spross aus niederem Beamtenadel und seiner Welterfindung gedenken, auch wenn er niemals das Schwetzinger Schloss mit seiner Laufmaschine erreichte. Nach etwa sieben Kilometern unternahm er aus unbekannten Gründen an dem nicht mehr existenten Relaishäuschen (damals innerhalb des Schwetzinger Amtsbezirk, heute: Mannheim-Rheinau) wieder eine Kehrtwendung Richtung Mannheim. Doch Drais war auch anderweitig eng mit Schwetzingen verbunden: von 1805 bis 1807 unterrichtete er als Forstlehrer an der hiesigen privaten Lehranstalt seines Onkels und 1811 trat er hier seinen Dienst als Forstmeister ohne Forstamt an.

Der „Rennradfahrer“ von Peter Nettesheim (Köln) und die „Drahtlinie“ von Werner Bitzigeio (Winterspelt) werden fortan dauerhaft an den erfindungsreichen Freiherrn gedenken. Die aus rotem Edelstahldraht gearbeitete „Drahtlinie“, die nach Beendigung der Ausstellung ihren endgültigen Standort in Schlossnähe auf dem kleinen Pigage-Platz erhält, zitiert augenscheinlich die Draissche Laufmaschine. Der „Rennradfahrer“ darf seinen aktuellen Standort, auf dem Vorplatz der katholischen Kirche St. Pankratius, behalten. Ausstellungskurator Dr. Dietmar Schuth inszenierte den Radfahrer „bewusst als Verkehrssünder“, denn egal, ob man sich als Autofahrer, Radler oder Fußgänger der Kirche nähert, man ist gleichermaßen irritiert. Denn: auf den ersten Blick scheint der eilig herannahende „Rennradfahrer“ seinen Drahtesel von dem Kirchenvorplatz aus verbotenermaßen auf die Schlossstraße zu lenken.

Die Kunstaktion „Im Wege stehend VI.“ ist ein Kooperationsprojekt der Stadt und des Kunstvereins Schwetzingen. Noch knapp vier Wochen bespielen Objekte und Skulpturen der Künstler Susanna Iris Weber (Mannheim), Immanuel Eiselstein (Ludwigshafen), Kurt Fleckenstein (Mannheim), Marcus Jensen (Leipzig), Björn Schülke (Köln), Silvio Ukat (Glauchau), Michael Volkmer (Ludwigshafen) und das Künstlerduo Braunbehrens & Neumaier (Ebertsheim) die Schwetzinger Innenstadt.

-> Zur Ausstellung „Im Wege stehend VI.“ erschien ein Katalog, der in der Touristinformation Schwetzingen erhältlich ist (5,-- EUR).

Text: Stadt Schwetzingen Foto: Johannes Schembs


Ist die Bewohnerparkzone gewünscht? Stadt startet im Oktober eine repräsentative Befragung

Verwaltung will klären, ob Bewohnerparkzone III gewünscht ist / Jeder Bewohner im betroffenen Gebiet wird persönlich vom Ordnungsamt angeschrieben

Im Herbst 2016 hatte die Stadt entlang der Mannheimer Straße rund 35 bis  40 neue Parkplätze – 15 davon bewirtschaftet also mit Parkschein – ausgewiesen. Damit reagierte die Stadt auf den von den dortigen Anwohner/innen beklagten Parkdruck, der vor allem Richtung Innenstadt vorhanden war. Knapp ein Jahr beobachtete das Ordnungsamt die Situation und sammelte die Rückmeldungen der Bewohner/innen. Als Fazit lässt sich sagen, dass der Parkdruck vor allem Richtung Rondell abgenommen zu haben scheint und es aus diesem Bereich auch keine Beschwerden gab. Die Bewohner/innen der  Innenstadtnahen Straßen jedoch – insbesondere der Luisen-,  Schul-,  Hecker- und Gutenbergstraße -  klagen noch immer über Schwierigkeiten bei der täglichen Parkplatzsuche und wünschen sich eine Verbesserung. Konkrete Rückmeldungen beim Leiter des Ordnungsamts Pascal Seidel ergaben den Wunsch nach Einführung einer Bewohnerparkzone in diesem Gebiet.

Anwohner/innen werden im Oktober befragt

Aufgrund dieser Anregungen hat sich die Stadt bereits Anfang August entschieden, nach der Bundestagswahl im Oktober eine repräsentative Umfrage zu starten und hat dies gegenüber betroffenen Bewohner/innen auch bereits kommuniziert.

Vom Ergebnis der Befragung erhofft sich die Stadt Aufschluss darüber, ob die Mehrheit der Bewohner/innen des Gebietes für oder gegen die Einführung einer neuen Bewohnerparkzone (Parkzone III) ist. Alle betroffenen Bewohner/innen über 18 Jahre erhalten dazu per Post einen personalisierte Fragebogen. Dies betrifft Bewohner/innen folgender Straßen: Luisenstraße, Schulstraße, Heckerstraße, Leopoldstraße, Augustastraße, Viktoriastraße, Gartenstraße, Schützenstraße, Blumenstraße, Gutenbergstraße und Grenzhöferstraße bis zur Friedrich-Ebert-Straße.

Welche Auswirkungen hat die Bewohnerparkzone?

In einer Bewohnerparkzone parken Bewohner/innen mit Parkausweis frei. Berechtigt für einen Bewohnerparkausweis sind Bewohner/innen des Gebiets. Der Bewohnerparkausweis kostet 20,40 Euro und ist 2 Jahre gültig. Pro Fahrzeughalter wird nur ein Ausweis ausgestellt, es sei denn, es kann nachgewiesen werden, dass der andere PKW dauerhaft von einem Familienmitglied genutzt wird (muss auch dort gemeldet sein), für das ein zweiter Ausweis erstellt wird. Nur für Firmenfahrzeuge, die auch privat genutzt werden, kann ein Ausweis ausgestellt werden. Der Besitz eines Bewohnerparkausweises ist noch keine Garantie dafür, dass man einen Parkplatz in der Wohnstraße erhält. Er berechtigt aber zum zeitlich unbefristeten Parken innerhalb der gesamten Zone.

Die Stadt freut sich über eine rege Teilnahme an der Umfrage, um so möglichst aussagekräftige Daten zu erhalten.

Stadt Schwetzingen


Jetzt in Schwetzingen auf CarSharing umsteigen

Im Rahmen der Europäischen Mobilitätswoche möchte die Stadt noch mehr Bürger/innen zum Umstieg animieren

‚Gemeinsam nutzen bringt dich weiter‘ – so lautet das Motto der Europäischen Mobilitätswoche, die vom 16. bis 22. September 2017 stattfindet. Und genau das könnte auch ein passender Werbeslogan für das CarSharing Angebot in Schwetzingen sein, denn seit die Stadt im Juli eine Rabattaktion für Neukunden anbietet, nutzen bereits fünf weitere Bürger gemeinsam eines der insgesamt fünf Fahrzeuge im Stadtgebiet. „Das entspricht einem Neukunden pro Monat“, freut sich der städtische Klimabeauftragte Patrick Cisowski, der die Aktionswoche nutzen möchte um auf den Nutzen für Umwelt und Klima hinzuweisen, den die gemeinsame Nutzung von Fahrzeugen hat.

CarSharing bietet eine gute Möglichkeit, auf das eigene Auto dauerhaft zu verzichten. Diese professionell organisierte gemeinsame Nutzung von Autos erfreut sich – nicht nur in Schwetzingen - wachsender Beliebtheit. Anfang 2017 waren laut Bundesverband CarSharing mehr als 1,7 Millionen Nutzer bei den etwa 150 deutschen Carsharing-Anbietern registriert. CarSharing ist vor allem für diejenigen, die weniger als 12.000 Kilometer im Jahr mit dem Auto fahren und dieses nicht jeden Tag für den Weg zur Arbeit benötigen eine preiswerte Alternative. CarSharing ist also gut für das Klima und schont auch noch den Geldbeutel.

Wer jetzt überzeugt von den Vorteilen des ‚gemeinsam Nutzens‘ ist, der kann noch bis Ende des Jahres den einmaligen Rabatt für Neukunden in Höhe von 20 Euro auf den Anmeldebetrag sparen.

Weitere Informationen zum CarSharing gibt es unter www.stadtmobil.de, auf der Internetseite des Bundesverbandes CarSharing unter www.carsharing.de und auf der städtischen Internetseite www.schwetzingen.de.

Stadt Schwetzingen


Erste Projektgruppensitzung „Alter Messplatz“ tagte

Zur ersten Projektgruppensitzung „Alter Messplatz“ kamen am Dienstag (05.09.2017) sieben Vertreter der örtlichen Hotellerie, Vertreter IHK, der Stadt, des Stadtmarketingvereins und aller Gemeinderatsfraktionen im Rathaus zusammen. Moderiert und geleitet von Julia Bubbel, Projektleiterin der Firma Imakomm Akademie aus Aalen, ging es in dieser ersten Sitzung darum, gemeinsam das Arbeitsprogramm und weitere Vorgehen für die von der Stadt beauftragte Untersuchung zur Auswirkung eines möglichen Hotelprojekts mit ca. 110 Zimmern auf dem Alten Messplatz festzulegen.

Gleich zu Beginn waren alle Teilnehmer aufgerufen, ihre persönliche Einschätzung zu Vorteilen und Risiken des Projekts darzulegen. Als mögliche Chancen wurden unter anderem die städtebauliche Aufwertung des Platzes, die Stärkung des Hotelangebots in Schwetzingen sowie die zusätzlichen Übernachtungsgäste genannt, die wiederum Kaufkraft in die Innenstadt brächten. Als Risiken wurde vorrangig ein möglicher Preiskampf zu Ungunsten der bestehenden Hotels, dem damit verbundenen Verdrängungswettbewerb sowie der Verlust der ebenerdigen Parkplätze benannt. Ein neuer großer Wettbewerber im direkten Umfeld bringt Ängste bei der vorhandenen, deutlich kleineren Konkurrenz mit sich.

Oberbürgermeister Dr. René Pöltl erläuterte einführend seine Überlegungen zur Zukunft des Alten Messplatzes als letzter städtischer Entwicklungsfläche. Von ihr müsse idealerweise ein positiver Impuls für die weitere Aufwertung der Innenstadt ausgehen. Hier böte ein Hotel, das ein zusätzliches Angebot liefern soll, möglicherweise eine gute Chance, die ergebnisoffen diskutiert werden müsse.

Aus der Runde der Teilnehmer wurden Vorschläge für das weitere Verfahren aufgenommen. So wurde angeregt, auch größere Unternehmen in Schwetzingen zu ihrer Einschätzung und ihrem Bedarf zu befragen. Von SMS wurde angeregt, einen übergreifenden Termin für die Mitglieder im Stadtmarketing durchzuführen. An die Hoteliers gerichtet betonten Vertreter der Fraktionen, dass noch nichts entschieden und der Prozess völlig offen sei. Die zu erarbeitende Expertise zur Standortansiedlung eines Hotels bilde eine wichtige Grundlage. Da sei man sehr gespannt. Sie stelle aber nur einen Baustein in der Kette der Entscheidung zur Bebauung des alten Messplatzes und der daraus resultierenden Folgen dar. So gelte es auch städtebauliche Aspekte, Nutzungsalternativen und auch die möglicherweise sehr hohen Kosten einer Tiefgarage genauer zu betrachten, um endgültig entscheiden zu können.

Auch für Peter Markert, Geschäftsführer der Imakomm Akademie, ist völlig klar, welch besondere Bedeutung der Alte Messplatz für die Innenstadt als Potenzialfläche habe. Dies habe man schon 2009 erkannt, als man den Stadtmarketingprozess betreuen durfte, und werde dies bei der Prüfung sorgfältig beachten. Allerdings sei es heute wichtig, dass alle Chancen geprüft werden müssen, wolle man die Wettbewerbsfähigkeit der Innenstädte erhalten und langfristig steigern. Das könne nicht alleine die Gastronomie und der Einzelhandel leisten. Hier muss es weitere attraktive Angebote geben, um die Innenstadt kleiner und mittlerer Städte in einem schwierigen Wettbewerbsumfeld zu beleben.

Weiteres Vorgehen

In den nächsten Wochen möchte Imakomm alle für die Expertise relevanten Daten zusammenstellen. Dabei geht es nicht nur um Zahlen und Erhebungen. Es wird es auch vertiefende Expertengespräche und Befragungen zu Chancen und Risiken des Projekts mit unterschiedlichen Gruppen in der Stadt geben. Dazu gehören Einzelhandel, Gastronomie und Hotellerie, aber auch Multiplikatoren wie die Schwetzinger Festspiele, Schlossverwaltung sowie die Fachhochschule mit Justizakademie. Demnächst wird es auch ein Pressegespräch geben. Im Oktober wird die Projektgruppe ein zweites Mal tagen. Dann soll ein öffentlicher Termin folgen. Alle Ergebnisse werden in die Gesamtbeurteilung einfließen. Sie wird voraussichtlich im November vorliegen.

Stadtverwaltung Schwetzingen


Städtebauliche Entwicklung des Alten Messplatzes

OB Pöltl: „Grundlagen zur möglichen Bebauung des Alten Messplatzes stehen noch nicht fest – detaillierte öffentliche Diskussion noch verfrüht“

Über die Presse und die sozialen Netzwerke erfolgt aktuell eine Diskussion über eine mögliche Umnutzung und Bebauung des Alten Messplatzes in Schwetzingen. Dabei werden viele Informationen verbreitet, die den bislang bekannten Fakten nicht entsprechen. Darüber hinaus wurde eine Unterschriftenaktion gestartet, die ebenfalls nicht zutreffende Informationen gibt. Oberbürgermeister Dr. René Pöltl stellt deswegen klar:

„Nachdem ein Schwetzinger Hotelbetreiber mit Informationen zu einer möglichen Umnutzung des Alten Messplatzes an die Öffentlichkeit getreten ist, wird in Teilen der Schwetzinger Bevölkerung eine Diskussionen über eine künftige Nutzung dieser innerstädtischen Entwicklungsfläche geführt. Es ist immer zu begrüßen, dass mögliche städtische Entwicklungsprojekte von der Bürgerschaft aufgegriffen, diskutiert und begleitet werden. Allerdings halte ich es doch für sinnvoll, solche Diskussionen erst zu führen, wenn allen Beteiligten die Rahmendaten und Fakten bekannt sind. Vorliegend werden dagegen verschiedenste Informationen verwendet, die nicht zutreffen. Auf dieser Basis können sich interessierte Bürger/innen keine fundierte eigene Meinung bilden, sondern laufen Gefahr, in die Irre geführt zu werden. Möglich Befragungen können damit keine realistische Aussagekraft haben.

Die Stadt Schwetzingen ist aktuell noch nicht in der Lage, die interessierten Bürger/innen über das von einem Entwickler angedachte Projekt zur städtebaulichen Neugestaltung des Alten Messplatzes zu informieren, weil die für eine solche Entwicklungen grundlegende Rahmendaten, Bedingungen und Fakten noch nicht ausreichend feststehen. Derzeit werden diese vom Projektentwickler in enger Abstimmung mit dem Gemeinderat und der Stadtverwaltung erarbeitet. Sobald feststeht, ob überhaupt und wie die angedachte Entwicklungsmaßnahme umgesetzt werden könnte, werden die interessierten Bürger/innen – wie bei allen anderen Schwetzinger Entwicklungsprojekten der letzten Jahre – informiert, eingebunden und um Meinungsbildung gebeten. Auf der jetzigen Grundlage mit vielen ungeklärten Fragestellungen und Unsicherheiten wäre dies weder möglich noch angezeigt. Es sind aber definitiv noch keine Vorentscheidungen gefallen.

Aktuell ist der Alte Messplatz eine asphaltierte Großfläche mit parkenden Autos und damit für diesen Bereich der Innenstadt wenig attraktiv. Es steht die Funktionalität als öffentlicher Parkplatz im Vordergrund. Angesichts des angespannten Wohnungsmarkts und der Notwendigkeit, neben Wohnraum auch die Innenstadt attraktivierende Projekte durchzuführen, muss eine Umgestaltung des bisherigen Parkplatzes ernsthaft in Erwägung gezogen werden. Bereits jetzt lässt sich sagen, dass es für den Gemeinderat und die Stadt mehrheitlich nicht denkbar ist, die auf dem Alten Messplatz bestehenden Parkplätze im Rahmen einer Neubebauung entfallen zu lassen. Vielmehr würde ein Großteil dieser öffentlichen Parkplätze – analog zum früheren Granitzky-Parkplatz – in eine attraktive öffentliche Tiefgarage verlegt werden müssen. Unzutreffend ist die Behauptung, dass die Hälfte der Parkplätze entfallen würde, vielmehr würden zumindest rund 100 öffentliche Parkplätze dort erhalten bleiben. Hinzu kommt, dass in der Regel im direkt angrenzenden Wildemann-Parkhaus täglich über 100 Parkplätze frei sind und bereits jetzt ungenutzt zu Verfügung stehen. Ein Wegfall des Großteils der bislang bestehenden öffentlichen Parkplätze wird nicht erfolgen. Ob eine Entwicklung des Alten Messplatzes unter der Notwendigkeit des Baus eines für die Stadt mit erheblichen Investitionen verbundenen neuen öffentliche Parkhauses möglich ist, ist noch nicht entschieden und bedarf einer weitergehenden Diskussion, deren Ausgang offen ist. Ohne eine neue öffentliche Tiefgarage erscheint eine Nutzung der Entwicklungsfläche indes schwerlich möglich und dies unabhängig davon, welche Nutzungsart dort verwirklicht würde.

Ob darüber hinaus das vom Investor – neben der geplanten Wohnbebauung – vorgeschlagene Hotel verwirklicht wird, ist ebenso offen und hängt zunächst davon ab, wie Bedarf und Auswirkungen vom beauftragten neutralen Gutachter gesehen werden. Grundsätzlich steht für die Stadt Schwetzingen der Gedanke im Vordergrund, dass eine lebendige Innenstadt mit Geschäfts- und Restaurantstruktur nur existieren kann, wenn die dauerhafte Frequenz an möglichen Kunden groß genug ist. Allein durch die Schwetzinger/innen wird ein Überleben der zum Glück in Schwetzingen noch vorhandenen guten Geschäftsstruktur im Handel zunehmend schwieriger. Wir haben alle kein Interesse, dass nur noch bestimmte Geschäftszweige die Innenstadt dominieren. Ein in der Innenstadt fußläufig gelegenes 4-Sterne-Hotel könnte dauerhaft zusätzliche Gäste in die Innenstadt bringen und wichtige zusätzliche Einnahmen für die Geschäfte der Innenstadt generieren. Hinzu kommt, dass wir in Schwetzingen für Gäste, die nur in einem 4-Sterne-Hotel übernachten wollen – weil sie diesen Standard für sich wollen –, und für Tagungsgäste kein eigenes Angebot haben, solche Gäste weichen zwingend in die Nachbarstädte aus. Ob der Bedarf groß genug ist und welche Auswirkungen ein solches Projekt auf die bestehenden Hotelangebote hätte, vermögen weder Gemeinderat noch Verwaltung und Stadtspitze aus eigener Kenntnis und Erfahrung zu beurteilen. Auch wenn der Investor aufgrund seiner Prüfung dies positiv sieht, hat die Stadt Schwetzingen deshalb eine eigene Begutachtung dieser Fragestellung in Auftrag gegeben, da nur auf den dann vorliegenden objektiven Fakten eine abschließende Beurteilung erfolgen kann. Diese ernsthafte Prüfung ist wichtig, da der Alte Messplatz die letzte städtische Entwicklungsfläche in der Innenstadt ist und spätere Korrekturen nicht mehr möglich sind. Sollte Schwetzingen auf im Übernachtungsbereich veränderte Bedarfe reagieren müssen, kann dies absehbar nur noch im Rahmen der möglichen Bebauung des Alten Messplatze geschehen. Unstrittig ist, dass wir im Bereich der 3-Sterne-Hotels und der Pensionen ordentlich ausgestattet sind. Dass Schwetzingen als ausgeprägte Besucherstadt mit allein rund 800.000 Schlossgartenbesucher/innen im Jahr auch Übernachtungsstandort ist, dürfte ebenso unstrittig sein.

Wenn die für die weitere Diskussion und Entscheidungen notwendigen Fakten bekannt sind und vorliegen, wird die Stadt Schwetzingen – wie in allen anderen Fällen– natürlich auch die Bürger/innen informieren und die Meinung und Kenntnis der Bürgerschaft einbinden. Bis dahin sollten wir uns die Zeit nehmen, die notwendig ist, um eine so grundlegende Fragestellung zu klären und dann die richtigen Entscheidungen auf fundierter Grundlage treffen.“

Stadtverwaltung Schwetzingen


Neue „Ufo-Landeplätze“ für Schwetzingen

Jens Andres erhielt von Schwetzingen aus gehend mit seinen Kunstwerken eine bundesweite Aufmerksamkeit

„Trouble Makers“ von Jens Andres

Acht Jahre ist es her, dass Jens Andres im Zuge der Outdoor-Kunstaktion „Im Wege stehend V“ zehn Bodenmalereien unter dem Titel „Trouble Makers“ für den Schwetzinger ´Alten Messplatz´ anfertigte – und hierfür den ersten Preis gewann. Seit dieser Zeit ist das Ensemble, sowohl bei den Einwohnern, als auch bei den Touristen und vor allem bei den Medien präsent.

Nicht zuletzt vor wenigen Wochen im Rahmen einer TV-Quizsendung  damit auch Schwetzingen als ausstellender Ort - hat mit diesen Arbeiten in den vergangenen Jahren eine große Medienwirkung erreicht – so zum letzten Mal. Diese Kunstaktion hat den in Karlsruhe lebenden Maler deutschlandweit in alle Munde gebracht: „Meine Kunstwerke kennt mittlerweile bundesweit jeder, meinen  Namen jedoch nicht“, wundert sich augenzwinkernd der Eigentlich war für fünf Monate gedacht, doch bis ins heutige Zeit hinein zu erkennen, wenn auch zunehmend stark verwittert. Dies hielt jedoch nicht davon ab, dass Mainzer (und in Karlsruhe lebende) Künstler. Ein großes mediales Interesse schwappt seit dieser Zeit auf ihn ein und vor allem auch in dieser Hinsicht Folgeaufträge. „017 wird die Aktion „Im Wege Stehend“ wieder aufgelegt.

Dies und vor allem die starke Nachfrage an die Trouble Makers gaben den Anlass, die mittlerweile schwer verwitterten Malereien neu malen zu lassen. Je zwei der neuen „Ufo-Landeplätze“ – unter diesem Namen sind die Bodenmalereien im Volksmund mittlerweile bekannt – werden in der Zeit vom 15. – 19. August in der Zeyherstraße, der Friedrichstraße und auf dem Neuen Messplatz aufgemalt. Besonders schön ist, es aktuell den Künstler in Aktion zu sehen: „Mich überrascht es so sehr, wie viele Leute vorbeikommen und ihm durchweg positive Rückmeldungen geben.“

Er lässt sich dazu bereit, auch das eine oder andere „Schwätzchen“ am Rande zu führen. Mit der Bodenbemalung „Trouble Makers“ stellt der Mainzer Künstler Jens Andres, in einer Verbindung von Humor und Tiefgang, im öffentlichen Raum Irritation her. Auf dem Parkplatz Alter Messplatz markierte er einige der eingezeichneten Parkplätze mit weiß gefärbten Piktogrammen auf blauem Untergrund. Farblich korrekt signalisieren diese den Parkenden, dass hier nur Ufos, Kühe oder Vögel parken dürfen. Mit diesen launigen Bodenmalereien hinterfragt Jens Andres die Wahrnehmung des Menschen und dessen allgegenwärtige Gewohnheit an Geboten und Verboten.

Text: Stadtverwaltung Schwetzingen Foto: privat


Tagesmütter/ -väter gesucht - Stadt unterstützt die Kindertagespflege in Schwetzingen mit einem finanziellen Zuschuss

Die Kinderbetreuung und die Förderung der Familien haben in Schwetzingen einen hohen Stellenwert. In den zurückliegenden Jahren wurden große Anstrengungen unternommen, um das Betreuungsangebot im Kindergartenbereich kontinuierlich dem örtlichen Bedarf anzu­passen. Auch im kommenden Jahr sollen die Anzahl der Betreuungsplätze – gerade im Krippenbereich – nochmals erhöht werden.

Tagespflege ist flexibelste und individuellste Form der Kinderbetreuung

Für viele berufstätige Mütter und Väter ist die Vereinbarkeit von Familie und Beruf eine große Herausforderung. Der Arbeitsmarkt erfordert von den Beschäftigten ein hohes Maß an Flexi­bilität und Mobilität. Daraus ergeben sich neue Strukturen und Formen des Zusammen­lebens in der Familie und der Organisation des Familienalltags. Gerade deshalb bedarf es nicht nur einer ausreichenden Anzahl an Betreuungsplätzen, sondern auch einem aus­reichenden Angebot an individuellen Betreuungszeiten. Insbesondere die Tagespflege stellt für viele berufstätige Familien, aber auch für alleinerziehende Elternteile, eine optimale Ergänzung in der Kinderbetreuung dar, da das Betreuungskonzept sehr auf die Bedürfnisse der Eltern eingeht und deren verschiedenste Arbeitszeitmodelle berücksichtigt.

Um auch diesem individuellen Bedarf gerecht zu werden und die Tätigkeit als Tagespflege­person attraktiver zu gestalten, hat sich die Stadt Schwetzingen entschieden, ab September 2016 den Ausbau der Kindertagespflege in ihrer Stadt zu fördern, in dem an die Tages­mütter/-väter für jedes betreute Schwetzinger Kind unter 3 Jahren 1,50 € pro Betreuungs­stunde bezuschusst werden. Hinzu kommt noch die Übernahme der Qualifizierungskosten durch die Stadt.

Die Kindertagespflege ist als ein Angebot der Jugendhilfe etabliert und hat wie die Kinder­tageseinrichtung die Aufgabe der Erziehung, Bildung und Betreuung und ist somit als ein gleichwertiges Betreuungsangebot zu betrachten. Sie findet in einem familiären Umfeld statt. Die individuellen Belange der Kinder und Eltern stehen dabei im Vordergrund.

Betreuung im familiären Umfeld und kleiner Gruppe garantiert

Tagespflege findet in der Regel im Haushalt der Tagespflegeperson statt. Oft betreut diese gleichzeitig Tageskinder und ihre eigenen Kinder. So entsteht eine familienähnliche Betreu­ungssituation. Wer als Kindertagespflegeperson tätig werden möchte, sollte die Fähigkeit haben, auf die individuellen Bedürfnisse der ihr anvertrauten Kinder einzugehen, die Bega­bungen und Interessen der Kinder entsprechend ihres Alters und Entwicklungsstandes zu fördern. Geeignet sind Personen, die sich durch ihre Persönlichkeit, Sachkompetenz und Kooperationsbereitschaft mit den Erziehungsberechtigten und dem Jugendamt auszeichnen sowie über kindgerechte Räumlichkeiten verfügen. Von einer Tagespflegeperson dürfen nicht mehr als 5 Kinder gleichzeitig betreut werden. Die Tagespflegeperson benötigt eine Pflegeerlaubnis nach § 43 SGB VIII. Die grundsätzliche Erlaubnis zur Kindertagespflege erteilt das Jugendamt des Rhein-Neckar-Kreises.

Wer sich beruflich neu orientieren und gerne mit Kleinkindern in familiennaher Umgebung arbeiten möchte, dem bietet sich durch die Tätigkeit als Tagesmutter/-vater die Möglichkeit, die eigenen Kinder gut zu versorgen und dabei einer selbstständigen und selbstbestimmten Tätigkeit nachzugehen.

Wie wird man Tagesmutter/-vater? Jugendamt bietet Infoveranstaltungen

Das Jugendamt führt für Interessierte regelmäßig eine Einführungsveranstaltung durch, die als Pflichtveranstaltung vor der Qualifizierung zur Tagespflegeperson zu besuchen ist. Die nächsten Informationsveranstaltungen finden am Mittwoch, 13. September und Mittwoch, 29. November 2017, jeweils um 9:30 Uhr im Landratsamt Rhein-Neckar, Kurfürstenanlage 38-40, in Heidelberg statt. Dort wird ein erster Überblick über die rechtlichen, finanziellen und pädagogischen Rahmenbedingungen der Kindertagespflege vermittelt. Eine vorherige Anmeldung hierzu ist nicht erforderlich.

Bei Interesse an einer Tätigkeit als Tagespflegeperson wenden Sie sich bitte an das Generationenbüro der Stadt Schwetzingen unter der Telefonnummer 06202-87/492, -493 oder -494 und per E-Mail: generationenbüro@schwetzingen.de.

Das Jugendamt Rhein-Neckar-Kreis berät die Interessenten in allen Fragen zur Kinder­tagespflege unter 06221/522-1520. Alle Informationen zum Thema Kindertagespflege finden Sie auch auf der Homepage der Stadt Schwetzingen unter www.schwetzingen.de.

Stadtverwaltung Schwetzingen


Änderung im Waffengesetz schafft befristete Amnestieregelung

Nicht eingetragene Waffen können straffrei bei Polizei und bei der Waffenbehörde im Ordnungsamt abgegeben werden

Schwetzinger Bürger/innen, die im unerlaubten Besitz von Waffen oder Munition sind, können diese bis zum 1. Juli 2018 bei der Waffenbehörde im Schwetzinger Ordnungsamt oder einer Polizeidienststelle abgeben, ohne mit einem Straf- oder Bußgeldverfahren rechnen zu müssen.

Möglich wurde diese Amnestieregelung durch die am 6. Juli in Kraft getretene Änderung im Waffengesetz. Das bedeutet, wer eine zum Stichtag 6. Juli 2017 unerlaubt besessene Waffe oder Munition bis zum 1. Juli 2018 bei den genannten Stellen abgibt, wird aufgrund dieser Gesetzänderung nicht wegen unerlaubten Erwerbs, unerlaubten Besitzes, unerlaubten Führens (auf dem direkten Weg zur Übergabe an die zuständige Behörde oder Polizeidienststelle) oder wegen unerlaubten Verbringens bestraft.

Die Waffen dürfen nur nicht schussbereit und nicht zugriffsbereit befördert werden und müssen bei der Abgabe vollständig entladen sein.

Weitere Informationen erteilt Nadja Tschan von der Waffenbehörde im Ordnungsamt der Stadt Schwetzingen unter Tel. 06202/ 87-237 oder per E-Mail: nadja.tschan@schwetzingen.de.

Stadtverwaltung Schwetzingen


Hotelansiedlung Alter Messplatz: Stadt sucht Dialog

OB Pöltl gibt Untersuchungsauftrag an externes Büro / Schwetzinger Hotelbetreiber werden direkt eingebunden

Überlegungen der Stadt u.a. für die Ansiedlung eines Hotels auf dem Alten Messplatz haben in den letzten Wochen zustimmende, aber auch ablehnende Reaktionen z.B. von Seiten einzelner örtlicher Hoteliers hervorgerufen. In den letzten Jahren hat es schon verschiedene Veränderungen in der Schwetzinger Hotellandschaft gegeben. So schlossen das Hotels Löwe in der Innenstadt und das Hotel Zagreb im Gewerbegebiet Scheffelstraße. Neu kamen z.B. die Villa Bassermann in der Bahnhofanlage oder jüngst das Gästehaus am Schloss hinzu.

Bevor jetzt weitere konkrete Entscheidungen im Gemeinderat anstehen, möchte die Stadt die Fakten und Entwicklungen aufbereiten und in das weitere Verfahren einbringen. „Mir ist es wichtig, dass wir eine nachvollziehbare Grundlage haben, auf deren Basis wir diskutieren und entscheiden können. Dazu gehört die Betrachtung des lokalen und regionalen Umfelds, aber auch wie sich eine solche Ansiedlung auf die Innenstadt mit Handel, Gastronomie und Hotellerie auswirkt. Um das zu erarbeiten habe ich die Fa. Imakomm Akademie aus Aalen beauftragt, die uns auch in Sachen Einzelhandelskonzept und Stadtmarketing schon unterstützt hat“, kündigt Oberbürgermeister Dr. René Pöltl jetzt an. Es sei selbstverständlich, dass die Hoteliers direkt eingebunden würden. Schon im September werde es einen runden Tisch geben.

Stadtverwaltung Schwetzingen


Rektor der Hilda-Werkrealschule geht in Ruhestand

Mit seinem Wechsel in den Ruhestand geht eine Ära der Schwetzinger Schulgeschichte zu Ende: Oberbürgermeister Dr. René Pöltl (links) verabschiedet Georg Jörder, Rektor der Hilda-Werkrealschule

Zeitgleich mit der Schließung der Hilda-Werkrealschule zum Ende des Schuljahres geht auch deren langjähriger Rektor Georg Jörder in den wohlverdienten Ruhestand. Am gestrigen letzten Schultag (Mittwoch 26. Juli 2017) wurde Jörder von Oberbürgermeister Dr. René Pöltl in dessen Dienstzimmer verabschiedet.

Die Hilda-Werkrealschule schloss zum Ende dieses Schuljahres ihre Tore. Dem vorausgegangen waren stark gesunkene Anmeldezahlen von Schüler/innen in den vergangenen Jahren woraufhin die Stadt als Schulträger gemeinsam mit dem Land beschlossen hatte, die Werkrealschule am Standort Schwetzingen auslaufen zu lassen.

Oberbürgermeister Pöltl dankte Herrn Jörder im Namen der Stadt für seine Arbeit und für die Ruhe und Gelassenheit, mit der er die Werkrealschule im auslaufenden Betrieb geleitet hat und damit den Schüler/innen ermöglichte, noch ihren Abschluss auf der Schule zu machen.

Stadtverwaltung Schwetzingen


Sanierung Karlsruher Straße auf den Weg gebracht

Integration und Kinderbetreuung standen im Fokus der umfangreichen letzten Sitzung vor der Sommerpause / Drei neue Partnerstädte in 2018

Nach den Bürgerbeteiligungen am 3. April und 13. Juni ist die künftige Sanierung der Karlsruher Straße jetzt auch formell auf dem Weg. Nachdem die Planungsvariante mit einer reduzierten Hauptfahrbahn, einem schmalen Gehweg auf der Ostseite und einem breiteren Geh-und Radweg auf der Westseite allgemeine Akzeptanz gefunden hat, erfolgen jetzt die Untersuchungen, z.B. über den Zustand der Leitungen im Boden. Ebenso wird ein hochwertiges Gestaltungskonzept erstellt. Die Generalsanierung muss europaweit ausgeschrieben werden. Mit der Vergabe ist im Frühjahr 2018 zu rechnen. Der Beschluss fiel mehrheitlich bei einer Gegenstimme.

Fahrrad Schnellverbindung Süd-Nord

Um eine durchgängige Süd-Nord-Radverbindung auf den Weg zu bringen, genehmigte der Gemeinderat außerplanmäßige Gelder von 175 TEUR. Damit werden die erforderlichen Markierungen und Beschilderungen finanziert sowie die Schaffung einer Linksabbiegemöglichkeit von der Karlsruher Straße in die Moltkestraße (70 TEUR) und zwei Fahrradsignalanlagen an den Querungen Marstallstraße/ Carl-Theodor-Straße und Herzogstraße / Mühlenstraße (jeweils 15 TEUR). Vorgesehen ist Errichtung einer Fahrradstraße (Moltkestraße, Marstallstraße, Herzogstraße) und die Markierung von durchgängigen Fahrradschutzstreifen (Mühlenstraße bis Rondell). (Abstimmung: 16 Ja, 7 Nein)

Schwetzingen wird zur „Cittaslow“

Die Stadt Schwetzingen tritt dem Städtenetzwerk „Cittaslow“ bei. Das Netzwerk ist eine internationale Vereinigung von kleineren Städten, die besonderen Wert auf die Steigerung der Lebensqualität in allen Lebensbereichen legen. In Deutschland sind bereits 14 Städte und Gemeinden bei Cittaslow dabei.
Zu den Zielen, die sich die Mitgliedsstädte gesetzt haben, gehören: eine Nachhaltige Umweltpolitik, Erhalt der charakteristischen Stadtstruktur, Gastfreundschaft, Erhalt von Kultur und Traditionen, Erhalt typischer Kulturlandschaften, Förderung regionaltypischer Produkte, verbesserte Produktionsabläufe, Stärkung regionaler Märkte und Bewusstseinsbildung. Mit dem Beitritt zum Cittaslow Netzwerk verpflichtet sich Schwetzingen zur nachhaltigen Verfolgung dieser Ziele. Die Aufnahme setzt eine positiv abgeschlossene Zertifizierung voraus. Der Aufnahmeantrag wird unmittelbar nach dem Gemeinderatsbeschluss gestellt. Dann beginnt das Zertifizierungsverfahren. Nach Beitritt zum Netzwerk erfolgt alle vier Jahre eine erneute Zertifizierung. Die jährlichen Mitgliedsgebühren betragen für Schwetzingen 3.500 Euro. Einmalig 1.200 Euro fallen für die Zertifizierung und Aufnahme in das Netzwerk an.

Finanzhalbjahresstatus vorgestellt

Stadtkämmerer Manfred Lutz-Jathe zieht bei der Vorstellung seines jährlichen Berichts über die städt. Finanzen zur Jahresmitte ein positives Zwischenfazit. Mögliche Mehreinnahmen z.B. bei den Steuern und Zuweisungen in Höhe von ca. 2,1 Mio. EUR im Verwaltungshaushalt decken auch die Mehrkosten im Vermögenshaushalt, z.B. für Grunderwerb, so dass der Haushalt 2017 insgesamt gute Chancen habe, am Ende mit einem guten Plus abzuschneiden. Verlässlichere Aussagen gibt es dann im Herbst, wenn der Nachtragshaushalt ansteht.

Hausmeisterstelle für „Hotel Atlanta“

Für die technische Betreuung des Hotels Atlanta und weiterer Liegenschaften zur Unterbringung von Flüchtlingen und Obdachlosen, wird die Stadt Schwetzingen zum nächst möglichen Zeitpunkt eine/n Hausmeister/in einstellen. Die Stelle ist zunächst für die Dauer des Mietzeitraums des Hotel Atlanta bis zum 30.09.2020 befristet. Das durch den Rhein-Neckar-Kreis für das Hotel Atlanta angeschaffte Inventar wie Kühlschränke, Spinde, Bettgestelle, Herde und Waschmaschinen wird die Stadt für 10.000 EUR (Neupreis 2015 27.300 EUR) übernehmen.

„Pakt für Integration“: Zwei Integrationsmanager für Schwetzingen

Das Land Baden-Württemberg und die Kommunalen Landesverbände haben einen „Pakt für Integration“ geschlossen. Hierfür stehen in den Jahren 2017/18 jeweils 160 Mio. EUR zur Verfügung. Für die Stadt Schwetzingen können durch diese Förderung zwei Integrationsmanager/innen in Vollzeit eingestellt werden, um Einzelfallberatungen für die Geflüchteten anzubieten. Beim Integrationsmanagement möchte die Stadt auf die bereits vorhandenen Ressourcen und professionellen Strukturen der Liga der freien Wohlfahrtsverbände im Rhein-Neckar-Kreis zurückzugreifen und wird daher eine entsprechende Kooperationsvereinbarung abschließen. Da auch mehrere Gemeinden zusammen einen Antrag für das Integrationsmanagement stellen können, ist mittelfristig ein interkommunales Integrationszentrum mit Sitz in Schwetzingen für Schwetzingen, Plankstadt und Oftersheim im Gespräch. Oberbürgermeister Dr. René Pöltl begrüßte den Pakt für Integration insbesondere vor dem Hintergrund, dass die Integration von Geflüchteten das zentrale Thema der kommenden Jahre und eine sehr herausfordernde Aufgabe für die Gemeinden sei. Die Integrationsmanager/innen werden dem städtischen Integrationsbeauftragten Markus Wallenwein zugeordnet. Dieser hat als Leiter des Integrationszentrums die Aufgabe, die vorhandenen Integrationsstrukturen zu verstetigen und bedarfsgerecht auszubauen. Der Integrationsbeauftragte ist in der Kommune die zentrale Anlauf-, Beratungs- und Koordinierungsstelle.

Ausstattungszuschuss für Tagespflege von „In Familia e.V.“ wird erhöht

Der Zuschuss für die Ausstattung der Tagespflege von „In Familia“ wird von den ursprünglich vorgesehenen 27 TEUR auf 28.965,02 EUR erhöht. Grund sind die örtlichen Begebenheiten und die Brandschutzauflagen. Die Mittel werden über den Nachtragshaushalt bewilligt.

Private Kinderkrippe Zwergenschlösschen: Stadt stockt Zuschuss auf

Zum bedarfsgerechten Ausbau des Angebots in der Kleinkindbetreuung wurde im September 2012 die private Kinderkrippe „Zwergenschlösschen“ mit 20 Plätzen für Kinder im Alter von 3 Monaten -3 Jahren in die Kindergartenbedarfsplanung aufgenommen. Die Stadt zahlte dem Träger seither einen Zuschuss von 75 % der Betriebsausgaben. Dieser jährliche städtische Zuschuss wird rückwirkend zum1.1.2017 auf 80 % Prozent erhöht, um die gestiegenen Betriebsausgaben aufzufangen.
Die Stadt bezuschusst ab dem 1.9.2017 auch die Elternbeiträge um monatlich 150 EUR pro Platz., damit diese im Preisniveau der sonstigen freien Träger in Schwetzingen liegen und somit eine zumutbare Alternative für die Eltern darstellen. Die neuen Elternbeiträge sollen zu Beginn des neuen Kindergartenjahres (1.9.2017) gelten.
Der Kindergartenbedarfsplan zeigt eine steigende Kinderzahl und wachsende Nachfrage nach Betreuungsplätzen im Ganztagesbereich. Um den Rechtsanspruch für Kinder unter 1 Jahr auf einen Ganztagesplatz erfüllen zu können, bleibt die Einrichtung der privaten Krippe für die Stadt unverzichtbar.
Die Mehrausgaben in Höhe von 58.352 EUR werden außerplanmäßig über den
Nachtragshaushalt finanziert. Der neue Gesamtzuschuss ab 2018 beläuft sich dann auf insgesamt 376.352 EUR (340.352 EUR 80 % Zuschuss auf die Betriebsausgaben zzgl. 36 TEUR Zuschuss für 20 Plätze/ Jahr).

Kindergarten Spatzennest – Benutzungsbindungen neu gefasst

Der städt. Kindergarten Spatennest hat eine neue öffentlich-rechtliche Benutzungs- und Gebührensatzung. Sie ersetzt die alte privatrechtliche Benutzungsordnung. Die Regelungen berücksichtigen die notwendigen inhaltlichen und organisatorischen Veränderungen, senken aber auch den Verwaltungsaufwand im Bereich der Forderungen.

Karlshuld, Schrobenhausen und Wachenheim werden 2018 Partnerstädte

Der Gemeinderat hatte bereits im Dezember 2015 der Unterzeichnung von Absichtserklärungen zur Schließung von späteren Städtepartnerschaften mit Karlshuld und Schrobenhausen zugestimmt. Seither haben vielversprechende Begegnungen auf Bürger- und offizieller Ebene stattgefunden. Die Unterzeichnung der offiziellen Urkunden ist für den 21. April 2018 im Rahmen des Jubiläums „350 Jahre Spargelanbau“ vorgesehen.
Damit ist auch eine Neufassung der Richtlinien zur Förderung der Partnerschaften der Stadt Schwetzingen verbunden. Diese umfassen neben einer Neuregelung der Bezuschussung gegenseitiger Besuche von Vereinen und ähnlichen Organisationen auch die einheitliche Benennung von „Partner“- und „Patenstädten“ in „Partnerstädte“. Daher wird auch mit Wachenheim am 21. April 2018 im Jahr des 65jährigen Bestehens der Weinpartnerschaft die Urkunde zur Partnerstadt offiziell unterzeichnet werden.

Städtische Häuser Goethestraße: Sanierung der Außenanlage

Der Auftrag für Abbruch- und Pflasterarbeiten der Zufahrten und Hofbereiche der städtischen Wohnhäuser in der Goethestraße geht an die Firma Kühnle GmbH aus Reilingen. Diese hatte mit 93.592,14 EUR das günstigste Angebot gemacht. Die Arbeiten beginnen am 21. August.

Zentraler Omnibusbahnhof (ZOB): Vergabe der Tiefbauarbeiten

Die – zur Fertigstellung des ZOB notwendigen -Tiefbauarbeiten werden an die Firma Schneider GmbH aus Mannheim zum Angebotspreis von 146.882 EUR vergeben. Die Arbeiten am ZOB waren ursprünglich für 2016 geplant. Aufgrund der Verzögerungen beim barrierefreien Umbau des Bahnhofs im Rahmen der S-Bahnanbindung, konnten die Arbeiten damals nicht ausgeführt werden.

Zweckverband High-Speed

Der Zweckverband High-Speed hat seine Satzung überarbeitet. Sie aktualisiert auf der Basis der Erfahrungen vor allem die Finanzbeziehungen zwischen Zweckverband, Kreis und Gemeinden. Dieser Änderung müssen alle 54 Mitgliedskommunen zustimmen, so auch Schwetzingen. Gemeinsames Ziel ist die Schaffung eines anbieterneutralen Glasfasernetzes im Kreisgebiet. Im ersten Schritt wird bis Ende des Jahres 2017 der so genannte Backbone, d.h. die vom Kreis finanzierte schnelle Grundleitung, die alle Kommunen anschließt, verlegt sein. Dann können dort die kommunalen Trassen angeschlossen werden. In Schwetzingen geht es hier vor allem um das Gewerbegebiet Scheffelstraße. Die Ausbauplanung dafür liegt vor, allerdings gibt es noch keinen konkreten Zeitpunkt für die Umsetzung.

Soweit nicht anders beschrieben, erfolgten die Beschlüsse einstimmig. Die komplette Sitzung sowie die Vorlagen und Beschlüsse sind auch im Internet unter http://ratsinfo.schwetzingen.de nachlesbar.

Stadt Schwetzingen


Erfolgreich für die Kinder in Pápa gesammelt

Siegfried Thom, Udo Kuttelwascher und 4.v. links Ernst Klopfer vom Team der Hilfsbrücke mit Spendern

Mitglieder der Freiwilligenagentur „sei dabei“  freuten sich am vergangenen Samstag über regen Andrang am Lager der „Hilfsbrücke Pápa“ in der Bismarckstraße 32. So konnten die  Helfer um den Teamleiter Ernst Klopfer  nicht nur zwei nagelneu gespendete Schulranzen der Firma Volz Lederwarenhaus Schwetzingen entgegen nehmen, sondern auch jede Menge Plüschtiere, Rucksäcke und gebrauchte Taschen aller Art. Auch schöne Schultaschen, davon manche sogar liebevoll mit Mäppchen, Buntstiften und Malblöcken bestückt. Diese werden jetzt bis zum nächsten Hilfstransport im Spätjahr sortiert und eingelagert. Wer Lust hat, ehrenamtlich dabei zu sein, kann sich bei der Freiwilligenagentur speziell für dieses, oder auch andere Projekte melden. Es werden immer Menschen gesucht, die sich gerne engagieren möchten um zum Beispiel die Hilfstransporte nach Ungarn zu begleiten.

Sprechstunde Freiwilligenagentur „sei dabei“ Donnerstags 17:30-19:30 Uhr , Schlossplatz 4, Tel: 06202/87-496.

Text: Stadt Schwetzingen Foto: Nicole Blem


Klimaschutzkonzept Schwetzingen  - Wir packen´s an!

Die Teilnehmer/innen der ersten Sitzung des Lenkungskreises im Großen Ratssaal des Schwetzinger Rathauses: (Hinten von links) Prof. Dr. Orazio Terzidis, Joachim Aurisch, Peter Kolbe, Joachim Fichtner, Jürgen Feilhauer, Holger Müller, Roland Strieker, Pascal Seidel, Sabine Rebmann, Anne-Marie Ludwig, Dr. Barbara Gilsdorf, Daniel Müller, Erster Bürgermeister Matthias Steffan, Ute Geller-Schmidtke, Tobias Staufenberg, Oberbürgermeister Dr. René Pöltl, Monika Maier-Kuhn, Michael Fröhlich, Patrick Cisowski, Ludwig Karg. (Vorne von links) Julia Eustachi, Frank Nürnberg, Norbert Schön, Claudia Jörg, Markus Franz, Vertreterin des BUND, Kurt Glöckler, Sandra Giglmaier.


Lenkungsausschuss kam zum ersten Mal zusammen / Termine für Bürgerbeteiligung nach der Sommerpause

Der Startschuss für das integrierte Klimaschutzkonzept der Stadt Schwetzingen ist gefallen: Der Lenkungsausschuss tagte Mitte Juli zum ersten Mal. Vertreter des Gemeinderates, der Stadtverwaltung, Experten aus Wirtschaft, dem Handwerk und der Wissenschaft, Vertreter der Schulen, Umwelt -und Verkehrsverbände folgten der Einladung ins Rathaus. Dort stellten Vertreter der Firma B.A.U.M. Consult GmbH und Patrick Cisowski, Leiter der Stabsstelle für Klimaschutz, Energie und Umwelt der Stadt Schwetzingen, erste Analyseergebnisse und den Ablauf des Prozesses dar. Ludwig Karg, Geschäftsführer von B.A.U.M. schwor die Gemeinschaft ein, sich den Herausforderungen zur Erreichung des „2-Grad-Ziels“ auch hier in Schwetzingen zu stellen. Der durchschnittliche CO2-Fußabdruck des Schwetzingers liegt mit knapp 9 Tonnen noch unter den 11 Tonnen des Bundesdurchschnitts. Um das „2-Grad-Ziel“ zu erreichen dürften nur 2 Tonnen CO2- emittiert werden. Zur Veranschaulichung: Um eine Tonne CO2 zu kompensieren, müsste jeder von uns 80 Bäume pflanzen.

„Klimaschutz wird in den Städten und Gemeinden gemacht“, so Karg. Um sich diesem Ziel zu nähern wird B.A.U.M. nach Potenzialen zur Energieeinsparung, Energieeffizienz und zu Erneuerbaren Energien in ganz Schwetzingen suchen und aufzeigen, wie durch Klimaschutzmaßnahmen die örtliche Wirtschaft und jeder Einzelne profitieren kann. Dazu soll gemeinsam mit den Bürgern, Unternehmen und der Verwaltung ein Plan erarbeitet werden. Hierzu finden nach der Sommerpause zwei „Klima-Werkstätten“ mit Bürgern und ein „Wirtschafts-Workshop“ statt. Der erste Bürger-Dialog soll dazu dienen, eine positive Aufbruchsstimmung zu erzeugen und erste Projektideen zu sammeln. Im zweiten Teil werden diese Ideen konkretisiert und mit Maßnahmenvorschlägen aus bestehenden Konzepten (z.B. Forum Mobiles Schwetzingen) abgestimmt. Die Ergebnisse werden in Projektsteckbriefen festgehalten. Idealerweise lässt sich aus der Runde der Teilnehmer ein „Projektpate“ je Projekt finden, welcher dem Prozess Leben einhauchen soll.

Ähnlich der Klima-Werkstätten dient der „Wirtschafts-Workshop“ zunächst zur Information über den Klimaschutzprozess der Stadt Schwetzingen, macht aber auch den Bezug zwischen Wirtschaft und Klimaschutz deutlich und zeigt mögliche Handlungsansätze für Betriebe auf. Im zweiten Teil der Veranstaltung werden nach einer kurzen Phase der Ideensammlung, konkrete Maßnahmen abgeleitet und in Projektsteckbriefen festgehalten.

Der Lenkungsausschuss wird diesen Prozess steuern und die Zusammenarbeit der Akteure auch nach der einjährigen Konzeptphase aufrechterhalten, sodass eine nachhaltige Umsetzung des Konzeptes gesichert ist.

Das Konzept wird vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit mit 65 Prozent gefördert.

Weitere Termine und Aktivitäten im Rahmen des Klimaschutzkonzeptes:

  • 14. September, 18 Uhr, Palais Hirsch: „1. Klima-Werkstatt“ mit Schwetzinger Bürgern
  • 09. Oktober, 18 Uhr, Palais Hirsch: „2. Klima-Werkstatt“ mit Schwetzinger Bürgern
  • 17. Oktober, 18 Uhr, „Wirtschafts-Workshop“ mit Schwetzinger Unternehmen, Handel, Dienstleistung, Handwerk, Gewerbe

Stadt Schwetzingen


Neuer Bodenbelag soll Friedhofswege barrierefreier machen

v.l.: Bürgermeister Matthias Steffan, Joachim Aurisch, Elfriede Fackel-Kretz-Keller, Günther Prötel, Oliver Völker, Guido Fickartz, Christoph Graf und Nicole Blem machten sich ein Bild von der Situation vor Ort.

Auf dem Ortstermin wurden verschiedene Bodenbeläge ‚im Selbstversuch‘ getestet

Die Bodenbeläge auf dem Schwetzinger Friedhof sollen in naher Zukunft ausgetauscht werden. Die jetzigen Kieswege sind für die Räder von Rollatoren und Rollstühlen schwer bzw. gar nicht befahrbar. Auch Menschen, die einen Stock benutzen, sinken oft in den teilweise sehr weichen Belag ein. Dies soll nun geändert werden. Bauamtsleiter Joachim Aurisch stellte den Anwesenden drei unterschiedliche Beläge vor. Einen gebrochenen Kies, den vorhandenen runden Korn Kies und einen verdichteten Felsensand. Letzterer wird bereits seit längerem im Gräberfeld „Garten der Erinnerung“ verwendet und wurde sehr positiv bei der älteren Bevölkerung aufgenommen, wie Nicole Blem vom Generationenbüro berichtete.

Um die verschiedenen Beläge vor Ort zu testen, hatte Bürgermeister Matthias Steffan auch Vertreter des Beirates „Barrierefreies Schwetzingen“ eingeladen. Mit dem Rollstuhl prüfte Guido Fickartz die Festigkeit der Beläge, Christoph Graf, Bezirksgruppenleiter des Badischen Blinden- und Sehbehindertenvereins,  bewegte seinen Tast- und Führstock über die unterschiedlich groben Beläge und Elfriede Fackel-Kretz Keller von den Schwetzinger Freien Wählern befuhr die Strecke mit einem beladenen Friedhofsschubkarren. Alle Anwesenden kamen nach ausführlichen Tests und Beratungen zu der einstimmigen Meinung, dass der verdichtete bindige Felsensand der am besten geeignete Bodenbelag sei. Auch optisch konnte der beige Untergrund punkten, da die Ränder der Gräber nun einen besseren Kontrast bilden und so besser wahrgenommen werden können. Zwar sei der Felsensand in Anschaffung und Aufbringung die auf den ersten Blick teurere Variante, aber so muss auch die langfristige bessere Verdichtung des Bodens bedacht werden, befürwortete auch Günter Fath von der gleichnamigen Firma den festeren Belag.

Stadt Schwetzingen


Was Bananenschalen mit Windeln verbindet

Künftige Erstklässler des Kindergarten Spatzennests werden Abfallexperten

Was Bananenschalen und Windeln gemeinsam haben, lernten die künftigen Schulanfänger des Kindergartens „Spatzennest“ in Schwetzingen kennen. Und: nicht aller Abfall ist Müll, sondern oft Rohstoff für neue Produkte. Diese Erkenntnis konnten die künftigen Erstklässler mit nach Hause nehmen.

Auf Einladung von Kindergartenleiterin Elke Heuser war Angelika Kerner von der AVR Kommunal GmbH in den Kindergarten gekommen, um mit den Kindern das Thema Abfall zu besprechen. Die AVR-Mitarbeiterin hatte eine Kiste voller Müll mitgebracht, den die Kinder sortierten. Außer einem Berg an Abfällen fanden die Kinder kleine Mülltonnen in grau, braun, grün und blau.

In die Grüne Tonne plus kommen Verpackungen und Wertstoffe aus Papier, Kunststoff und Metall, wie Plastikflaschen, Eier- und Pralinenschachteln, Papier und Shampooflaschen. Sie werden in der Wertstoffsortieranlage Sinsheim sortiert und zu Recyclingfirmen gebracht. Dort können daraus wieder neue Produkte hergestellt werden.  Ein Mädchen holte einen Henkel Trauben aus der Kiste. Traubenreste gehören in die braune BioEnergieTonne, genauso wie andere Obstabfälle, Gemüsereste, Nussschalen, Teebeutel und Kaffeefilter.

Neu war für fast alle Kinder, dass Biomüll auch auf dem Komposthaufen im Garten landen kann. Dort hilft ein kleiner Zauberer, der Regenwurm, aus Biomüll Kompost herzustellen. Der Biomüll aus den braunen BioEnergieTonnen kommt ins Kompostwerk Heidelberg und wird dort zu diesem wertvollen Bodenverbesserer weiterverarbeitet, der den Pflanzen als Nahrung beim Wachsen hilft.

In die graue Tonne kommt der Restmüll. Dazu zählen Windeln, Zahnbürsten und Staubsaugerbeutel. Diese Abfälle lassen sich nicht verwerten und werden in der Müllverbrennungsanlage Mannheim verbrannt.

Flaschen aus Glas und Konservengläser werden in der blauen Glasbox erfasst, zu Glasfabriken transportiert und dort wieder zu neuen Flaschen verarbeitet. Da die Deckel nicht aus Glas, sondern Metall oder Kunststoff sind, gehören sie in die Grüne Tonne plus.

Zum Abschluss bedankte sich Angelika Kerner bei allen Kindern für die freundliche Aufnahme im Kindergarten „Spatzennest“ mit einem kleinen Spitzer in Form einer Mülltonne.

AVR Kommunal GmbH


Tag des offenen Denkmals

Orgelspaziergang und Einblicke in die Forschungsstelle südwestdeutsche Hoforchester

Die „Forschungsstelle südwestdeutsche Hoforchester der Heidelberger Akademie der Wissenschaften“ bereichert den Tag des offenen Denkmals, am 10. September, in Schwetzingen mit einem „Nachmittag der offenen Tür“.

Ab 13 Uhr bietet der Musikwissenschaftler Dr. Rüdiger Thomsen-Fürst gemeinsam mit seinen Kollegen Einblicke in ihre Erforschung der Mannheimer Hofkapelle in der Regierungszeit des Kurfürsten Carl Theodor. Da der Hof bekanntlich von Mai bis Oktober in der Sommerresidenz weilte, handelt es sich hiermit auch zu großen Teilen um die Erforschung der Geschichte Schwetzingens.

Nach einer erfolgreichen Premiere eines Orgelspaziergangs im Jubiläumsjahr findet ein solcher auch in diesem Jahr ab 15 Uhr statt. Dieses Mal beginnt der musikalische Rundgang in der Schlosskapelle und führt über die katholische Kirche St. Pankratius zur evangelischen Stadtkirche.

In einer jeweils 30minütigen Präsentation bespielen die Organisten Heinz-Georg Saalmüller, Wolfram Heid und Kirchenmusikdirektor Detlev Helmer „ihre“ Orgeln und weisen auf ihre Besonderheiten hin.

Den Spaziergang, den Dr. Barbara Gilsdorf und Wolfgang Schröck-Schmidt moderieren, endet im Palais Hirsch.

Hier laden die Musikwissenschaftler die Teilnehmer zu Führungen durch das Archiv und einer Präsentation der Notenaufbereitung ein, bevor der Rundgang mit einem Umtrunk und kleinem Snack schließt.

Die Teilnahme am Orgelspaziergang ist kostenfrei. Zur besseren Planung bitten wir um eine verbindliche Anmeldung unter: barbara.gilsdorf@schwetzingen.de; Tel.: 06202 - 87137.

Stadtverwaltung Schwetzingen


Fahrradwerkstatt nimmt Gestalt an

v.l.: Hasibe Duran, Mustapha Marong, Jamila Djouhri, Markus Geier, Rita Erny, Hassan Alemzadeh, Markus Wallenwein

Im September soll eröffnet werden / Weitere Ehrenamtliche „Hobby-Schrauber“ sind willkommen

Die Fahrradklingel als Startsignal für die Fahrradwerkstatt wurde geläutet: In Kooperation mit Vertretern des Asylkreises Schwetzingen, in Person von Rita Erny (Sprecherin Asylkreis) und Markus Geier (AK Freizeit), sowie dem Integrationsbeauftragten Markus Wallenwein und den beiden Bundesfreiwilligendienstleistenden Hasibe Duran und Jamila Djouhri, haben als Flüchtlingsvertreter Hassan Alemzadeh (Schüler an Berufsschule) und Mustapha Marong (Mitarbeiter in einem Gartenbaubetrieb) die Garage in der Luisenstraße gestrichen. Dort soll die Fahrradwerkstatt im September eröffnen. Die Firma Farben Schäfer hatte die benötigte Farbe gespendet. Durch die finanzielle Unterstützung der Herzdamen, des Round Tables und des Fotografen Tobias Schwerdt, konnten die Malerutensilien gekauft werden. Unterstützt wird die Fahrradwerkstatt auch durch das Ministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren aus Mitteln des Landes Baden-Württemberg.

Das Angebot der Fahrradwerkstatt richtet sich an geflüchtete und bedürftige Personen. Ihnen wird hier die Möglichkeit geboten, kleinere Reparaturen am eigenen Fahrrad vorzunehmen. Neben dem benötigten Werkzeug werden ehrenamtliche Helfer vor Ort sein, um getreu dem Motto „Hilfe zur Selbsthilfe“ Hilfestellung zu leisten. Ersatzteile werden in erster Linie aus ausgeschlachteten alten Fahrrädern gewonnen, die für das Projekt gespendet wurden. Das Projekt ist übrigens mit den örtlichen Fahrradhändlern abgesprochen und stellt für diese keine Konkurrenz dar, sondern wird im Gegenteil befürwortet und mit Fachexpertise unterstützt.

In der Fahrradwerkstatt sollen den Flüchtlingen auch die Themen Fahrsicherheit und Verkehrsregeln vermittelt werden.

Um ab September regelmäßige und verlässliche Öffnungszeiten anbieten zu können, sind weitere Ehrenamtliche zur Mithilfe gesucht. Interessierte können sich per Mail an den Integrationsbeauftragten Markus Wallenwein wenden: integrationsbeauftragter@schwetzingen.de.“

Stadt Schwetzingen


Nächste Termine für die Bürgersprechstunde von Oberbürgermeister Dr. René Pöltl

Die nächste Bürgersprechstunde wird dann am Montag, 16. Oktober, stattfinden. Für diesen Termin sind bereits Anmeldungen möglich. Interessierte Bürger/innen können sich an Frau Sabrina Cass, Tel. 87-201, zwecks Terminvereinbarung wenden. Die Bürgersprechstunde im September muss aus organisatorischen Gründen entfallen.

Stadtverwaltung Schwetzingen


Fünf neue Motivbänke zur Mobilitätsgeschichte

Seit einigen Wochen bereichern weitere fünf Motivbänke zur Schwetzinger Geschichte das Stadtbild

Der Parcours der besonderen Art nahm im Jubiläumsjahr 2016 mit 12 Stationen seinen Anfang. Auch bei diesen neuen Bänken setzte der städtische Bauhof die Entwürfe des Schwetzinger Grafikers Klaus-Peter Deimann kongenial um. Das Thema Mobilitätsgeschichte stand dieses Mal im Fokus: entlang des Leimbachs (Zähringerstraße) wird der legendäre Gartenwagen Carl Theodors thematisiert (Sponsor: GEO Produkte GmbH). Die Eisenbahngeschichte, die schon früh (1873) in Schwetzingen begann, wird auf dem Jahnplatz versinnbildlicht, und die erste Fahrt eines Automobils von Berta Benz (1886), die unter anderem durch Schwetzingen führte, am Gänsbrunnen gegenüber dem Rathaus.

Die Gründung des 1. ASC e.V., die 1900 mit einem Spargelessen besiegelt wurde und durch ein jährliches Treffen zu ebensolchem Anlass mit Schwetzingen eng verbunden ist, prangt am südlichen Schlossplatz. Der Verein hat dementsprechend die Bank gesponsert. Das Thema Mobilität / Bewegung nimmt Bezug auf die lokale Sportgeschichte und findet bei einer Bank im Außenbereich des Bellamars ihre Umsetzung. Bei dieser haben sich erneut die Stadtwerke Schwetzingen als großzügiger Pate erwiesen. Übrigens: auch im nächsten Jahr wird anlässlich des Jubiläums „350 Jahre Spargelanbau in Schwetzingen“ der Parcours erneut durch eine Station erweitert. Auch hierbei ist ein Sponsor sehr willkommen!

Stadtverwaltung Schwetzingen, Kultur, Tourismus, Städtepartnerschaften


Wohnbebauung Pfaudler

Gemeinderäte informierten sich im Heidelberger ‚Quartier am Turm‘

Die Heidelberger Firma EPPLE hat das Gelände der Firma Pfaudler in Schwetzingen gekauft.

Auf dem Pfaudler-Gelände möchte EPPLE ein neues Wohnquartier für Schwetzingen entwickeln und dabei von Anfang an in enger Abstimmung mit der Stadt Schwetzingen zusammenarbeiten.

Zu diesem Zweck gab es kürzlich ein erstes Kennenlernen zwischen Mitgliedern des Gemeinderats, der Stadtverwaltung und Vertretern der Firma EPPLE.

Dabei besichtigte der Schwetzinger Gemeinderat das von der Firma EPPLE entwickelte Heidelberger Wohngebiet ‚Quartier am Turm‘.

Beide Baugebiete sind von vergleichbarer Größe und wurden vor der Wohnbebauung als Industriefläche genutzt.

Vor diesem Hintergrund war es für die Schwetzinger Delegation sehr interessant zu sehen, wie das ‚Quartier am Turm‘ entwickelt wurde und wie es sich heute darstellt.

Die Eindrücke waren insgesamt sehr gut: Viel Grün, vielfältige Wohnarten und Quartiere, attraktive Gemeinschaftsflächen, Kindertagesstätte, Wohnen für ältere Menschen, preisgünstiges Wohnen und eine hohe Anzahl an Familien mit Kindern.

Die Firma EPPLE und die Stadt Schwetzingen werden jetzt zeitnah einen gemeinsamen Entwicklungsprozess starten, um den für Schwetzingen dringend notwendigen attraktiven Wohnraum in zentraler Lage zu schaffen.

Dabei sollen Wohnflächen für viele unterschiedliche Bedürfnisse entstehen.

Stadtverwaltung Schwetzingen


Aus dem Gemeinderat am 18. Mai 2017 - Klimaschutzkonzept steht in den Startlöchern

Ergebnisse des Bürgertermins Karlsruher Straße fließen in weitere Planung ein / Neue Hard- und Software für die PCs der Verwaltung

Nach der Vergabe des Auftrags für ein Klimaschutzkonzept kann es in Kürze losgehen: Den Auftrag erhält nach Ausschreibung die Firma B.A.U.M. Consult GmbH zum Preis von 50.337 EUR. 33.800 EUR davon werden im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative vom Bund (Förderkennzeichen 03K02401) gefördert.

Bereits im September 2013 beschloss der Gemeinderat der Stadt Schwetzingen, ein integriertes Klimaschutzkonzept erstellen und dem vorangestellt eine vorbereitende Einstiegsberatung „Kommunaler Klimaschutz“ durchführen zu lassen. Im Jahr 2015 wurde die Einstiegsberatung mit einem Endbericht „Coaching Kommunaler Klimaschutz Stadt Schwetzingen“ abgeschlossen und wird dem zu erstellenden Klimaschutzkonzept als Grundlage dienen. Die Stadt Schwetzingen orientiert sich bei ihren Zielen zur Energieeinsparung und zur Minderung der Treibhausgasemissionen an den nationalen Klimaschutzzielen. Bis 2020 sollen die Treibhausgasemissionen um 40 % und bis 2050 um 80-95 % sinken. Das Projekt soll bis April 2018 abgeschlossen sein.

Unter Federführung von Patrick Cisowski, Leiter der neu eingerichteten Stabstelle Klimaschutz, sollen in Zusammenarbeit mit dem jetzt ausgewählten Beratungsunternehmen gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern, Unternehmen und allen Akteuren in der Stadt,  Möglichkeiten zur Energieeinsparung und daraus ableitbare konkrete Maßnahmen erarbeitet werden.

Verkehrslösung Karlsruher Straße – Ergebnisse des 1. Bürgertermins fließen in die Machbarkeitsstudie

Der Gemeinderat wurde über die Ergebnisse des 1. Bürgertermins – der am 3. April 2017 stattgefunden hatte - zur verkehrlichen Ausgestaltung im Rahmen der Sanierung der Karlsruher Straße informiert. Zu diesem Bürgertermin, der von Professor Christoph Hupfer (Forum mobiles Schwetzingen) moderiert worden war, waren vor allem die von der Umgestaltung direkt betroffenen Anwohner der Karlsruher- und der Forsthaus- bzw. der Clementine-Bassermann-Straße eingeladen. Die Planung sieht vor, die Fahrspur für den Kfz-Verkehr zu verschmälern um Platz für Fußgänger und gegenläufigen Radverkehr zu erhalten. Die Anregungen der Bürger/innen zur Radwegeführung, zum Parken, zum Be- und Entladen sowie zur Geschwindigkeitsbegrenzung  bzw. zur Ausweitung des verkehrsberuhigten Bereiches wie am Schlossplatz in der Karlsruher Straße werden für die weiteren Planungen berücksichtigt und fließen in die Machbarkeitsstudie ein. Mitte Juni wird es dazu einen 2. Bürgertermin geben.

Stadt unterstützt den Verein Kulturparkett e.V. mit 2.000 EUR

Die Stadt Schwetzingen unterstützt den Verein Kulturparkett Rhein-Neckar e.V. künftig mit einer jährlichen Summe von 2.000 EUR. Damit sollen die Einführung (Beratung) und das dauerhafte Angebot (Ausgabe) des Kulturpasses – den es bereits in Mannheim und Heidelberg gibt - in Schwetzingen finanziert werden. Der Verein erhält Kartenspenden kultureller Einrichtungen (Museen, Theater, SWR Festspiele etc.) und gibt diese kostenlos und unbürokratisch an Kulturpassinhaber weiter. Durch das Angebot ist künftig auch eine kulturelle Teilhabe sozial benachteiligter Schwetzinger Bürger/innen möglich. Der Antrag von Bündnis 90/ DIE GRÜNEN,  SPD und FDP fand quer über alle Fraktionen eine breite Zustimmung.  Auf Bitte der CDU Fraktion wird die Unterstützung zunächst auf zwei Jahre begrenzt. Anschließend soll eine Evaluation darüber stattfinden, inwieweit das Angebot von den Schwetzinger Bezugsberechtigten auch genutzt wird.

Neue Hard- und Software für die Verwaltung

Der Einsatz aktueller Software und verschiedener Fachanwendungen setzt entsprechende technische Anforderungen bei der im Rathaus eingesetzten Hard- und Software voraus. Um künftig immer auf dem aktuellsten Stand zu sein, erhielten drei Firmen jeweils Lieferaufträge mit einer Gesamtsumme  von 237.031,34 EUR für die Infrastruktur und das Computing (Fa. Cairo AG, Mannheim), für PC’s inklusive Monitor, Tastatur und Maus (Fa. Hartmann BS, Schwetzingen) und für Notebooks (Fa. TechniData, Mannheim). Die Hardware wird über einen Zeitraum von 60 Monaten geleast und danach wieder durch neue Geräte ersetzt. Reparaturkosten fallen in diesem Zeitraum nicht an, da die Herstellergarantie auf die Leasingzeit erweitert wird.

Die Softwarelizenzierung der microsoftbasierten IT Infrastruktur erfolgt über den so genannten Enterprise Agreement Rahmenvertrag des Bundesinnenministeriums. Die Kosten für diese fünfjährige Laufzeit betragen insgesamt 124.296,34 EUR.

Kindergarten Spatzennest: Vergabe der Rohbauarbeiten

Die Firma Modica Bau GmbH aus Frankenthal erhält als wirtschaftlichster Bieter zum Angebotspreis von 265.610,93 EUR den Zuschlag für die Rohbauarbeiten zur Erweiterung der neuen Krippengruppe im Kindergarten Spatzennest. Die Gesamtmaßnahme beginnt am 29. Mai mit den Rohbauarbeiten.

Soweit nicht anders beschrieben, erfolgten die Beschlüsse einstimmig. Die komplette Sitzung sowie die Vorlagen und Beschlüsse sind auch im Internet unter http://ratsinfo.schwetzingen.de nachlesbar.

Stadtverwaltung Schwetzingen


Städtepartnerschaften: Praktikumsbörse ist online

Weitere Partnerfirmen herzlich willkommen

Nur knapp zwei Monate nach dem Aufruf der Stadtverwaltung präsentieren sich ab sofort  acht Firmen auf der online-Praktikumsbörse der Schwetzinger Städtepartnerschaften, die unter www.schwetzingen.de/Stadt+Buerger/Partnerstaedte/Praktikumsboerse.de  abrufbar ist. Neben der Volksbank Kur- und Rheinpfalz sind Cardno TEC, Metallbau Hepp, Metzgerei Back, das ZahnZentrum Schwetzingen, die Fa. Higel Skibba, die Zeyher-Grundschule und die Stadtverwaltung potentielle Arbeitgeber für Jugendliche aus den Partnerstädten, die auf der Suche nach berufsbezogenen Praktikumsstellen sind.

Katrin Schubkegel, Städtepartnerschaftsbeauftragte im Rathaus, freut  sich, dass gleich im ersten Anlauf eine gute Mischung von Anbietern aus den Bereichen Dienstleistung, Handwerk und Bildung entstanden ist. Weitere interessierte Firmen sind herzlich willkommen.

Zur weiteren Professionalisierung wird in einem nächsten Schritt die Schwetzinger Praktikumsbörse um einen Pool aus Gastfamilien ergänzt, um den jungen Berufseinsteigern die Planung des Praktikumsaufenthalts so einfach wie möglich zu machen.

Daneben wird in Zusammenarbeit mit dem VRRN und dem Netzwerk „Kommunalpartnerschaften in der Metropolregion Rhein-Neckar“ die Schwetzinger Börse bis Ende des Jahres um einen Link zu Firmen aus der ganzen MRN erweitert - für den Fall, dass passende Praktikumsstellen nicht lokal, aber regional gefunden werden können.

Interessierte Firmen und Gastfamilien wenden sich an die Städtepartnerschaftsbeauftragte Katrin Schubkegel (Tel.: 06202/87-135, katrin.schubkegel@schwetzingen.de

Stadtverwaltung Schwetzingen


KiTa-Plätze: Vormerkungen ab dem 1. Juli online möglich

Neues zentrales Vormerkverfahren löst blaues Anmeldeformular ab

Ab dem 1. Juli 2017 gibt es auf der Internetseite der Stadt Schwetzingen eine zentrale KiTa-Vormerkung, mit Hilfe derer Schwetzinger Eltern ihr Kind für einen Betreuungsplatz in einer Kindertagesstätte online vormerken können. Das neue Verfahren stellt eine große Serviceverbesserung für Eltern mit Kindern im Krippen- und Kindergartenalter da. Sie sparen Zeit und Wege und können ihren Betreuungsbedarf bequem online von zu Hause aus an die Stadt melden. Durch das zentrale Vormerksystem ist es außerdem möglich, die Platzvergabe besser zu steuern, Transparenz zu schaffen, Mehrfachanmeldungen zu verhindern und eine stichhaltigere Bedarfsplanung durch die Stadt Schwetzingen vorzunehmen.  Das zentrale Vormerkverfahren wird von den Kindertagesstätten und der Stadt gemeinsam getragen.

Das zentrale Vormerkverfahren ersetzt das blaue Anmeldeformular

Aufgrund der Einführung des Systems zum 1.7.2017 sind ab sofort keine blauen Anmeldeformulare mehr erforderlich. Alle wichtigen Informationen werden online über das zentrale Vormerkverfahren abgefragt und erforderliche Nachweise können dort direkt als Anlage hochgeladen und der Vormerkung beigefügt werden.

Neu ist, dass das Kindergartenjahr zukünftig in zwei Halbjahre aufgeteilt wird, für die in einem jeweils 6-monatigen Zeitraum im Vorfeld Vormerkungen vorgenommen werden können. Somit besteht bei Zuzügen oder sonstigen eintretenden familiären Veränderungen die Möglichkeit der Aufnahme auch noch innerhalb eines bestehenden Kindergartenjahres.

Wie funktioniert die Online-Vormerkung?

Die Eltern sollten sich im Vorfeld online unter www.schwetzingen.de über das Betreuungsangebot der Kindertagesstätten informieren. Danach sollten ein persönliches Gespräch mit der Kita-Leitung und/oder ein Besuch der Einrichtung stattfinden, um mehr über die pädagogischen Konzepte und die vielfältigen Betreuungsformen zu erfahren. Auch eine Betreuung in der Tagespflege (also bei einer Tagesmutter) ist denkbar und kann bei der Vormerkung entsprechend ausgewählt werden.

Sobald eine Vorauswahl getroffen wurde, können sich die Eltern im System registrieren und ihre Vormerkung vornehmen. Eine Vormerkung ist jedoch erst ab dem Tag der Geburt des Kindes möglich und frühestens 1 ½ Jahre vor dem gewünschten Aufnahmedatum. Die Vormerkungen gehen bei der zentralen Stelle im Generationenbüro ein, werden überprüft und nach der Stichtagsregelung an die angegebenen Wunscheinrichtungen zur Bearbeitung weitergeleitet.

Unverändert bleibt, dass die Einrichtungsleitungen über eine Platzvergabe entscheiden. Hier wurden im Vorfeld mit den Trägern und der Kommune gemeinsame Vergabekriterien festgelegt. Bei der Vergabe von Ganztagesplätzen sind zum Beispiel die Berufstätigkeit und der Beschäftigungsumfang der Eltern wichtige Kriterien, über die ein entsprechender Nachweis gegeben werden muss.

Aber Achtung!: Beim neuen Verfahren handelt es sich nicht um ein zentrales Anmeldeverfahren, sondern nur um ein zentrales Vormerksystem, d. h. die Eltern melden durch ihre Vormerkung ihren Betreuungsbedarf an und die verfügbaren Plätze werden nicht zentral, sondern durch die einzelnen Einrichtungsleitungen direkt vergeben. 

Wer muss ab dem 1.7.2017 eine Vormerkung vornehmen?

Mit den Einrichtungsleitungen wurde vereinbart, dass alle Eltern, denen bereits eine verbindliche Zusage für eine Aufnahme erteilt wurde und deren blaues Anmeldeformular von der jeweiligen Einrichtung entgegengenommen wurde, bis zum 31.5.2017 eine schriftliche Zusage erhalten werden. Diese Eltern müssen dann keine online-Vormerkung vornehmen. Alle anderen Eltern, denen man bis jetzt noch keine Zusage geben konnte und deren Aufnahmewunsch im Kindergartenjahr 2017/18 bzw. auch im ersten Kindergartenhalbjahr 2018/19 (1.9.2018 – 28.2.2019) liegt, sollten ihre Vormerkung ab dem 1.7.2017 vornehmen. Aufgrund der Stichtagsregelung werden die Vormerkungen in der zentralen Stelle gesammelt und erst nach dem Stichtag an die Leitungen zur Bearbeitung freigegeben. Daher ist der Zeitpunkt der Vormerkung innerhalb des 6-monatigen Zeitraums nicht entscheidend für die Platzvergabe. Vielmehr entscheiden die gemeinsam festgelegten Vergabekriterien über Priorität und Platzzusage - sollten mehr Vormerkungen vorliegen, als Betreuungsplätze vorhanden sind.

Nähere Informationen zu der Stichtagsregelegung, den jeweiligen Zeiträumen der Vormerkungen sowie allgemeine Informationen zum zentralen Vormerkverfahren finden die Eltern in einem Info-Faltblatt. Dieses ist auf der Homepage der Stadt Schwetzingen unter www.schwetzingen.de  im Bereich Bildung+Wissenschaft/Kinderbetreuung 0-6 Jahre abrufbar. Das Faltblatt ist auch im Generationenbüro der Stadt am Schlossplatz 4 erhältlich. Dort helfen die Mitarbeiterinnen auch bei Fragen zum Verfahren weiter.

Stadtverwaltung Schwetzingen


Bauernhoffest im Spatzennest

Der Hahn läuft im Hühnerhof hin und her und wünscht sich, dass  er dort der Größte wär und der Hahn auf dem Mist der macht gorgeldideldudidudeldidudeldidudeldidu“

Mit fröhlichen Tierliedern begrüßten die Kindergartenkinder ihre Familien zum diesjährigen Bauernhof - Frühlingsfest im Spatzennest.

Danach besuchten alle gut gelaunt die Aktionsstände und versuchten sich erfolgreich im Hufeisenwerfen, am Pferdeverleih- Stand beim Reiten auf freundlichen Pferden, beim sportlichen  Sackhüpfen und beim professionellen Nägel in den Baumstamm hauen.

Mutige hatten Gelegenheit über den Barfuß- Parcours zu laufen, um dabei vielfältige Bauernhof Böden zu ertasten und die Sinnesspiele im Forscherbauwagen boten Landluft pur. Auch beim Kuhmelken zeigte sich, wer Talent zum Nachwuchsbauern  hat. Zwischendurch stärkten sich alle am sehr  leckeren Bauernbuffet, welches die Eltern bereitstellten.

Wer noch selbstgemachtes oder selbstgebasteltes mit nach Hause nehmen wollte, wurde im liebevoll gestalteten Bauernlädchen fündig und die Kinder freuten sich über die schönen Spielzeugpreise aus der Tombola.

Kindergarten Spatzennest


Ferienprogramm 2017 ist gestartet!

Jetzt Angebote auswählen und in den Sommerferien Spaß haben

Die Sommerferien stehen vor der Tür und ihr habt noch nichts vor? Dann schaut schnell in das Programmheft vom Schwetzinger Ferienprogramm und sucht euch eure Lieblingsveranstaltungen raus.

Warum nicht mal Schlittschuh laufen in der Eishalle oder Tanzen; selbst Obstsaft keltern oder cool rappen im 4-tägigen Gesangs- und Rap Camp? Oder wie wäre es mit einem Besuch der TSG Hoffenheim Arena oder dem rem-Museum in Mannheim? Hier könnt ihr coole Erfindungen entdecken. Ihr könnt auch mit einem Segelflugzeug fliegen, den karnevalistischen Tanzsport kennen lernen oder an einer Mal- und Töpferaktion mitmachen. Es gibt die Möglichkeit, einen Tag lang zu leben wie die Indianer, beim Bogenschießen Spaß zu haben, Chinesisch zu lernen oder an einem Kochkursen teilzunehmen. Insgesamt werden 58 Veranstaltungen angeboten. Für jeden ist etwas dabei. Einige Angebote laufen sogar über mehrere Tage, damit der Spaß nicht so schnell vorbei ist. Vereine, Unternehmen und andere Organisationen, die das Ferienprogramm gestalten, haben alle Vorbereitungen getroffen und freuen sich auf viele Kinder.

Das Schwetzinger Ferienprogramm erscheint in diesem Jahr online in neuem Gewand und mit erweitertem Funktionsumfang unter www.unser-ferienprogramm.de/schwetzingen. Die gedruckten Hefte sind Anfang Juni an der Rathauspforte, in der Touristinfo, im Generationenbüro, in der Stadtbibliothek, in der Volkshochschule und in den Jugendzentren erhältlich. Die Anmeldung kann schriftlich oder online erfolgen. Alle Informationen dazu gibt es im Heft oder im Internet.

Wie im letzten Jahr kann jedes Kind an bis zu 10 Veranstaltungen teilnehmen. Ausdrücklich zur Teilnahme eingeladen sind auch Kinder mit Behinderung. Nach Anmeldeschluss werden die vorhandenen Plätze den Anmeldungen zugelost. So werden alle Wünsche so gut und gerecht wie möglich berücksichtigt.

Anmeldeschluss ist Freitag, der 14. Juli 2017. Ab dem 19. Juli können die Kinder im Internet sehen, wo sie teilnehmen können.

Die Ferienpässe werden ab Donnerstag, 20. Juli, gegen Bezahlung der Teilnahmegebühr an einer Ausgabestelle in der Eingangshalle des Rathauses oder an der Rathauspforte ausgegeben (Mo.-Mi. 8-12 und 14-16 Uhr, Do. 8-12 und 14-18 Uhr und Fr. 8-12 Uhr). Bitte auf die Hinweisschilder achten. Für die Kostenbefreiung bringen Sie bitte Ihren gültigen Schwetzinger Familienpass mit. Es ist nur Barzahlung möglich.

Wir wünschen allen Kindern beim Ferienprogramm viel Spaß und erlebnisreiche Tage und den Veranstaltern gutes Gelingen.

Weitere Fragen beantwortet gern Manfred Dams vom Amt für Familien, Senioren & Kultur, Sport unter 87-134  (Mo.-Do. 13-17 und Fr. 8-12 Uhr) oder unter manfred.dams@schwetzingen.de.

Stadtverwaltung Schwetzingen


Aus dem Verwaltungsausschuss am 11. Mai 2017

Budget für Spargeljubiläum 2018: Verwaltungsausschuss gibt grünes Licht

Kaum ist das Jubiläumsjahr „1250 Jahre Schwetzingen“ vorbei, steht im Jahr 2018 mit „350 Jahre Spargelanbau“ bereits das nächste Jubiläum vor der Tür. Die Planungen für die Feierlichkeiten sind bereits in vollem Gang. Um das Jubiläum entsprechend zu gestalten, beantragte die Verwaltung eine Erhöhung der bereits bestehenden Haushaltsstelle Spargel auf 60 TEUR.

Die Mitglieder des Verwaltungsausschusses gaben jetzt grünes Licht  für das Budget.

Der Beschluss erfolgte einstimmig.

Stadtverwaltung Schwetzingen


„Schwetzingen bewegt sich“ -  und macht das Sportabzeichen

Sie hoffen auf eine rege Teilnahme in Schwetzingen: Schirmherr Oberbürgermeister Dr. René Pöltl, Morten Angstmann von der Leichtathletikabteilung des TV, Organisator Norbert Theobald vom TV Schwetzingen und Bürgermeister Matthias Steffan (von links).

Jeder kann mitmachen! Termine für die Abnahme des Sportabzeichens stehen fest / Oberbürgermeister Dr. René Pöltl  ist Schirmherr der größten Breitensport Auszeichnung

Das Deutsche Sportabzeichen ist die höchste und erfolgreichste Auszeichnung außerhalb des Wettkampfsports und ein Ehrenzeichen der Bundesrepublik Deutschland. Seit über 100 Jahren gibt es diese Auszeichnung im Breitensport. Jeder kann mitmachen, auch ohne Mitglied in einem Turn- oder Sportverein zu sein.

Mit dabei sind in diesem Jahr auch die Stadtverwaltung und ihre Mitarbeiter/innen. Einer der es genau wissen will, ist Bürgermeister Matthias Steffan. „Wir wollen unter dem Motto ‚Eine Stadt bewegt sich‘ unsere Bürgerinnen und Bürger und auch die Mitarbeiter/innen in der Verwaltung motivieren, diesen Fitnesstest zu machen“ so Steffan. Mindestens 50 Schwetzinger Bürger/innen sollten 2017 das Sportabzeichen machen, so der Wunsch des Bürgermeisters.

Beim Sportabzeichen kann die ganze Familie ihre Fitness testen. Ob Kraft, Schnelligkeit, Ausdauer oder Koordination - hier wird alles auf den Prüfstand gebracht. Die Aktion wird von erfahrenen Übungsleiterinnen und Übungsleitern betreut. Entsprechend der Grundfähigkeiten Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit und Koordination gliedert sich der neue Leistungskatalog in vier Gruppen zur Prüfung dieser Fähigkeiten. Die Prüfung beim TV-Schwetzingen erfolgt mit Hilfe von Einzeldisziplinen aus den Sportarten Leichtathletik, Radfahren und Schwimmen. Die individuelle Leistungsfähigkeit wird auf den drei Leistungsstufen Bronze, Silber und Gold geprüft. Der Nachweis der Schwimmfertigkeit ist notwendige Voraussetzung zum Erwerb des Sportabzeichens.

Abnahmetermine im TV Stadion:

Das Sportabzeichen-Team des TV-Schwetzingen bietet auf der Sportanlage an der B291, jeweils freitags um 18 Uhr folgende Trainings- und Abnahmetermine für Leichtathletik an: 2., 23. und 30. Juni und 7., 14. und 28. Juli. Bei Regen entfällt die Abnahme. Am 16. September 2017 findet ein großer Sportabzeichenprüftag mit Unterstützung des Sportkreises Mannheim auf dem TV-Platz statt – hier besteht für 2017 die letzte Möglichkeit das Sportabzeichen zu vervollständigen.

Zur Abnahme der Schwimmdisziplinen besteht am 13. September, von 14 bis 16 Uhr, im Bellamar-Freizeitbad eine kostenlose Gelegenheit.

Weitere Infos:

Weitere Auskünfte, auch zur Radfahrprüfung auf dem Hockenheimring am 13. Juli, gibt es beim Schwetzinger Sportabzeichen-Team, Norbert und Christina Theobald (Telefon 06202/9208380 oder unter norbert@theobald-media.de). Alle erfolgreichen Teilnehmer werden am Sonntag, den 21. Januar 2018 um 11 Uhr bei der TV-Sportlerehrung im Palais Hirsch ausgezeichnet. Der Leistungskatalog für das Sportabzeichen ist ersichtlich unter: http://www.deutsches-sportabzeichen.de/fr/das-sportabzeichen/materialien/

Stadt und TV Schwetzingen


Nächste Termine für die Bürgersprechstunde von Oberbürgermeister Dr. René Pöltl

Die nächste Bürgersprechstunde wird am Montag, 19. Juni 2017, in der Zeit von 16.30 bis 17.30 Uhr, stattfinden. Für diese sind bereits Anmeldungen möglich. Interessierte Bürger/innen können sich an Frau Sabrina Cass, Tel. 87-201, zwecks Terminvereinbarung wenden.

Stadtverwaltung Schwetzingen


Zweckverband Unterer Leimbach

Grünes Licht für Neubau der Schimper Gemeinschaftsschule / Jens Geiss zum stellvertretenden Vorsitzenden gewählt

In der Sitzung des Zweckverbandes „Unterer Leimbach“ am Mittwoch gaben die Gremienmitglieder grünes Licht für den Neubau der „Karl-Friedrich-Schimper Gemeinschaftsschule Schwetzingen“. Nach einem 9 monatigen Planungsprozess zusammen mit den Architekten, Fachplanern, den Vertretern der Schule und des Zweckverbandes als Bauherr, konnte zwischenzeitlich der Bauantrag für das neue Schulgebäude eingereicht und die erforderlichen Gewerke für die Einleitung von nationalen und europaweiten Ausschreibungen erstellt werden.

In der Verbandsversammlung wurden ebenso die Weichen für eine regenerative Energieversorgung des fast 12.000 m² großen Gebäudes gestellt. Sie umfasst einen Fernwärmeanschluss, die Umsetzung einer Photovoltaikanlage zusammen mit der Bürgerenergiegenossenschaft Kurpfalz e.V. und eine künftige Stromversorgung über das geplante Blockheizkraftwerk der Stadtwerke Schwetzingen am Standort bellamar.

Ab Herbst 2019 sollen laut Zeitplan die über 700 Schülerinnen und Schüler aus Schwetzingen, Plankstadt und Oftersheim in einem modernen, mit Medientechnik ausgestatteten Schulgebäude, in funktionalen und integrativen Lernräumen unterrichtet werden. Die neue Gemeinschaftsschule im Ganztagesbetrieb wird auch über ein neugestaltetes Außengelände zur pädagogischen Nutzung sowie über Flächen für den Schulsport und Kommunikation für die Kinder und Jugendliche verfügen. „Seit unserem Neubaubeschluss im Juli 2016, konnten wir durch ein stringentes Projektmanagement, alle unsere Ziele im Rahmen des gesetzten Zeitplanes erreichen,“ so der Verbandsvorsitzende Dr. René Pöltl.

Neben einem aktuellen Sachstand zur Schulentwicklung wurde in der Verbandsversammlung der Oftersheimer Bürgermeister Jens Geiß als stellvertretender Verbandsvorsitzender gewählt. Die Nachwahl wurde aufgrund des Ausscheidens von Jürgen Schmitt aus Plankstadt notwendig.

Stadtverwaltung Schwetzingen

US-Konversionsflächen

Termin für nächsten Bürgerdialog ist Montag, 19. Juni 2017

Wie geht es weiter mit den Kasernen? Seit Sommer 2016 laufen die Machbarkeitsuntersuchungen für die ehemaligen Schwetzinger Kasernenflächen in Zusammenarbeit mit der Fa. Albert Speer & Partner GmbH, Frankfurt, und beteiligten Fachbüros.

Im Zuge des Projektfortschritts plant die Stadt Schwetzingen einen weiteren Bürgerdialog. Termin dafür ist Montag, 19 Juni 2017 von 18 bis 21 Uhr im Palais Hirsch.

Er beginnt mit Informationen über den aktuellen Stand der Untersuchungen auch unter Berücksichtigung der besonderen Aspekte des Natur- und Artenschutzes und des Lärmschutzes.

Im weiteren Verlauf besteht die Gelegenheit für die interessierte Bürgerschaft, in Arbeitsgruppen Teilaspekte der Entwicklung zu diskutieren.

Weitergehende Beschlüsse über die Entwicklung des Areals im Gemeinderat sollen dann im kommenden Herbst fallen.

Stadtverwaltung Schwetzingen


Auf den Spuren von Karl Drais

Amerikanische Reisejournalisten zu Gast in Schwetzingen

Im Rahmen einer Pressereise zum  Thema: "200-Jahre Fahrrad" besuchte am 26. April eine amerikanische Journalistengruppe die Spargelstadt.

Mit dem Fahrrad auf den Spuren von Karl Drais aus Mannheim angereist, bekam die Gruppe bei einem Rundgang durch den Schwetzinger Schlossgarten erste Einblicke in das Leben von Carl Theodor und die damalige Zeit.

Zum Thema Mobilität erfuhr man, dass bereits 1775 eine Kutsche ("Phaethon") durch den Schlossgarten fuhr. Nach einer anschaulichen Führung, die die Journalisten mit einem euphorischen "It' s so great here!" quittierten, ging es für die begeisterten Drais-Anhänger weiter in die Innenstadt.

Dort ist die Ausstellung "Im Wege stehend VI.", die im Rahmen des 200-jährigen Radjubiläums verschiedene Kunstwerke rund um das Thema "Fahrrad" präsentiert, zu sehen (29.4. - 15.10.17).

Begeistert von den künstlerischen Projekten und zahlreichen Eindrücken rund um den Schlossplatz ging es für die amerikanische Gruppe mit den Fahrrädern weiter nach Heidelberg.

Die Pressereise endet schließlich in Karlsruhe, in der Stadt, in der auch Karl Drais lebte. "We have to come back" - so das Credo der Journalisten. Spätestens zum Spargelstechen 2018, wenn Schwetzingen sein nächstes Jubiläum feiert!

Text: Stadt Schwetzingen Foto: Andrea Berger (Stadt Schwetzingen)


Für ein besseres Klima: Schwetzingen diskutiert mit

Bürgermeister Matthias Steffan, Staatssekretär Andre Baumann und Stabsstellenleiter Patrick Cisowski (von links) bei der Jahrestagung von Energy Cities in Stuttgart.

Jahreskonferenz des europäischen Städtenetzwerkes Energy Cities in Stuttgart

Seit Anfang des Jahres ist die Stadt Schwetzingen Mitglied im Städtenetzwerk „Energy Cities“. Als ‚Neumitglied‘ nahmen Bürgermeister Matthias Steffan und der Stabsstellenleiter für Klimaschutz, Energie und Umwelt, Patrick Cisowski, erstmals an der Jahreskonferenz des europäischen Städtenetzwerkes „Energy Cities“ teil, die vom 26. bis 28. April in Stuttgart stattfand.

Neben Präsentationen, Podiumsdiskussionen sowie kleinen Workshops zu speziellen energiepolitischen Themen, beinhaltete das dreitägige Programm auch Energie-Touren zu einer Plusenergieschule, zur Baustelle „Stuttgart 21“ und weiteren Vorzeigeprojekten in Stuttgart.  In seinem motivierenden Grußwort zur Eröffnung betonte der in Schwetzingen lebende Staatssekretär im Umweltministerium Andre Baumann den hohen Stellenwert von Städten und Gemeinden im Kampf gegen den Klimawandel: „Wir brauchen internationale Abkommen mit verbindlichen Zielen, um die globale Erderwärmung nachhaltig zu begrenzen. Diese Ziele wirksam umsetzen können wir aber nur mit den treibenden Kräften von Städten und Gemeinden. Sie sind es, die den Klimaschutz mit konkreten Maßnahmen und Projekten voranbringen, die Energiewende mit Leben füllen und damit die Menschen in diesem zuweilen steinigen Prozess mitnehmen.“

„Schwetzingen steht mit dem im Mai beginnenden Klimaschutzkonzept jetzt am Beginn, Handlungsstrategien zum Klimaschutz zu entwickeln“, informierte Bürgermeister Matthias Steffan. Unter Leitung von Patrick Cisowski werden in diesem Klimaschutzprojekt gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern, mit Unternehmen und allen Akteuren in der Stadt,  Möglichkeiten zur Energieeinsparung und daraus ableitbare konkrete Maßnahmen erarbeitet.  „Es ist toll zu sehen, dass so viele Städte, Kommunen und Regionen aus allen Teilen Europas so engagiert an der Energiewende arbeiten und ihr Know-How über Grenzen hinweg teilen und vom Wissen und den Erfahrungen der anderen profitieren“, so Patrick Cisowski beeindruckt.  Damit dies auch europaweit besser gelinge, haben die Städtevertreter bei der Jahreskonferenz ein Manifest verabschiedet, in welchem die EU aufgefordert wird, den Energiewendeprozess zu reformieren. Dazu müsse begonnen werden, in einen ernsthaften Dialog direkt mit den Kommunen und Gemeinden zu treten, um so nationale Energie- und Klimaschutzpläne zu gestalten. Energy Cities möchte hierbei unterstützend tätig werden.

Energy Cities wurde 1990 als gemeinnütziger Verband europäischer Kommunen gegründet. Seitdem engagiert sich Energie Cities für die Förderung nachhaltiger Energiepolitik und den Austausch von Know-how und Erfahrung mit seinen Mitgliedern. Das Städtenetzwerk vertritt heute mehr als 1.000 Mitglieder in 30 Ländern. Seit 2009 hat die Stadt Heidelberg die Präsidentschaft des Netzwerkes inne.  Mit der Selbstverpflichtung der europäischen Klimaziele 3x20% (CO2, Energieeffizienz und erneuerbare Energien), die über das Jahr 2020 hinausgehen, nutzen Städte die Chance durch 20 Prozent weniger CO2, 20 Prozent mehr Energieeffizient und die Nutzung von erneuerbarer Energien, neue Arbeitsplätze zu schaffen, mehr Lebensqualität zu gewinnen und Investitionen auszulösen.

Stadtverwaltung Schwetzingen


Halbseitige Sperrung des Odenwaldrings in Höhe Freizeitbad bellamar ab 8. Mai

Umleitung über Gewerbegebiet Scheffelstraße / Südtangente

Aufgrund von Arbeiten am Gas- und Fernwärmenetz im Zuge des Neubaus der Gemeinschaftsschule wird eine Teilsperrung des Odenwaldrings und der Spoleto Straße notwendig.

Ab Montag, 8. Mai 2017, wird der Odenwaldring zwischen der Hölderlinstraße und der Bruchhäuser Straße halbseitig gesperrt bzw. zur Einbahnstraße.  Der Odenwaldring ist dann nur noch vom Scheffelkreisel aus in Fahrtrichtung Bruchhäuser Straße (bellamar) befahrbar. Der Verkehr aus Fahrtrichtung Bruchhäuser Straße/ L 544 in Richtung Südtangente wird weiträumig über das Gewerbegebiet Scheffelstraße/Südtangente umgeleitet. Die Umleitung ist ausgeschildert.

Die Spoleto Straße wird in Höhe der Sporthalle teilweise gesperrt, bleibt jedoch in beide Richtungen befahrbar. Die Sperrungen dauern bis längstens 31. August 2017.

Die Stadt bittet die Verkehrsteilnehmer um Verständnis.

Stadtverwaltung Schwetzingen


Frostnächte richten Schäden in Weinbergen und Feldern an

Oberbürgermeister Hirsch informiert sich vor Ort über Situation der Landauer Winzer und Landwirte

Oberbürgermeister Thomas Hirsch (l.) informiert sich beim Mörlheimer Winzer Ben Rothmeier über die aktuellen Frostschäden.

Oberbürgermeister Thomas Hirsch hat sich vor Ort über Frostschäden in den Weinbergen und Feldern in Landau und den Stadtdörfern informiert. Unter anderem besuchte der Stadtchef das Weingut Rothmeier in Mörlheim und ließ sich vom erfolgreichen Jungwinzer Ben Rothmeier die aktuelle Situation nach den Nachtfrösten in der vergangenen Woche schildern.

Rund 20 Prozent der Rebstöcke seien ersten Einschätzungen nach in Mitleidenschaft gezogen worden, so Rothmeiers vorläufige Bilanz. Insgesamt bewirtschaftet das Mörlheimer Weingut 15 Hektar Rebfläche. Das endgültige Ausmaß der Schäden könne erst nach den so genannten „Eisheiligen“ im Mai bemessen werde, erläutert der Jungwinzer. „Bis dahin heißt es weiter Daumen drücken“, so Rothmeier. Er betont aber auch, dass es sich bei Wein um ein Naturprodukt handele und das jährliche Hoffen und Bangen daher Teil der Arbeit eines jeden Winzers sei. „Ich kann das Wetter nicht ändern, ich muss es so nehmen, wie es kommt“, bekräftigt Rothmeier. Maßnahmen, um die Reben vor nächtlichem Frost zu schützen, seien nicht erfolgsversprechend.

Die aktuelle, schwierige Situation der Wein- und Landwirtschaft erfülle ihn mit Sorge, erklärt Oberbürgermeister Hirsch. „Der nächtliche Frost gepaart mit vergleichweise milden Tagestemperaturen, die die Weinreben und das Obst und Gemüse bereits sprießen lassen, stellt die Winzer und Landwirte vor große Herausforderungen. Weinbau und Landwirtschaft sind für unsere Stadt und deren Stadtdörfer ein wichtiger Wirtschaftsfaktor und von großer Bedeutung. Ich hoffe daher, dass unsere Betriebe glimpflich davonkommen und die nächtlichen Temperaturen bald wieder steigen.“

Darüber hinaus gelte es, der Bevölkerung die Belange der Winzer und Landwirte nahezubringen, so der Oberbürgermeister. Die Arbeit im Wingert oder auf dem Feld sei hart und, wie aktuell leider wieder einmal deutlich werde, den Launen der Natur unterworfen. Eine „Geiz ist geil“-Mentalität beim Kauf von wein- oder landwirtschaftlichen Produkten sei daher nicht angebracht und Verbraucherinnen und Verbraucher müssten entsprechend sensibilisiert werden.

Stadt Landau in der Pfalz


Tafeln des Industrielehrpfads entlang der Werkstraße beschädigt

In der Nacht von Samstag auf Sonntag (22./23. April) zerstörten Unbekannte drei der insgesamt sieben Infotafeln des Industrielehrpfads, die entlang des Fahrradweges in Verlängerung der Werkstraße stehen.

Nachdem der städtische Bauhof die Tafeln erst am Freitag vergangener Woche von Graffiti-Schmierereien befreit hatte, zerstörten die Täter die Tafeln komplett.

Mit einem am Tatort gefunden Stein zerbrachen sie zuerst die Plexiglasscheiben und rissen die Tafeln dann noch von den Befestigungsstelen.

Bei zwei der Tafeln wurden zudem noch die Verschluss-Kappen der Verschraubungen entfernt.

Die Stadt Schwetzingen hat Anzeige gegen Unbekannt gestellt. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei Schwetzingen entgegen.

Stadt Schwetzingen

IM WEGE STEHEND VI - 2017 – Zweihundert Jahre Zweirad - outdoor

29.4. bis 15.10.17 rund um den Schlossplatz

Eröffnung 29.4. um 15:30 Uhr vor dem Palais Hirsch am Schlossplatz

Es sprechen: Dr. René Pöltl, Oberbürgermeister der Stadt Schwetzingen

Dr. Dietmar Schuth, Kurator des Kunstvereins Schwetzingen

1817 ist das Jahr, in dem die Welt zum ersten Mal einen Fahrradfahrer erleben konnte. Und dies geschah am 12. Juni auf einer flachen Chaussee zwischen Mannheim und Schwetzingen. Der badische Erfinder Karl Drais sollte damit Technikgeschichte schreiben und gilt auch international als der Zweiradpionier schlechthin. 2017 begeht das Fahrrad seinen 200. Geburtstag und soll nun im Rahmen der Kunststellung „Im Wege stehend VI.“ der Stadt Schwetzingen im öffentlichen Raum der Stadt gefeiert werden.

Das Thema dieser Outdoor-Schau ist also jenes Jubiläum, und gesucht waren künstlerische Zweiräder aller Art, die aufzeigen können, wie kreativ man mit der Erfindung des Herrn Drais heute umgehen kann. Zehn Künstlerinnen und Künstler aus ganz Deutschland wurden gefunden und präsentieren ihre Werke nun bis zum Herbst rund um den Schwetzinger Schlossplatz. Hier wird zum Beispiel das Künstlerduo Braunbehrens & Neumeier (Ebertsheim, Ingol-stadt) mit einem rätselhaften Turm aus 9 Fahrrädern, die rund um einen Laternenpfahl verschweißt wurden, einen eindrucksvollen Blickfang bieten. Etwas unauffälliger ist die Arbeit von Michael Volkmer aus Ludwigshafen, der einen Fahrradsattel, der ihm einst bei einem Unfall das Leben rettete, als vergoldetes Mahnmal aufgerichtet hat.

Geht man am Palais Hirsch vorbei in Richtung Dreikönigsstraße finden sich zwei formalästhetisch reizvolle Objekte, eine große Zeichnung aus rotem Draht in Form eines Zweirades von Werner Bitzigeio (Winterspelt/Eifel) und viele zu einer Kette verschlungenen Vorderräder des Düsseldorfer Kunstprofessors Marcus Jansen. Die Mannheimerin Susanna Iris Weber entführt uns mit ihrem „Aquamobil“ in die Wüste, ein Fahrrad, das wie ein Esel hundert PET-Wasserflaschen trägt und damit auf den Klimawandel anspielen will, den die Welt so nicht fürchten müsste, wenn wir alle ausschließlich Fahrrad fahren würden.

Geht man zurück in Richtung Rathaus sieht man auf dem kleinen Pigage-Platz neben dem Schloss eine große Stahlplastik von Immanuel Eiselstein aus Ludwigshafen. 600 kg schwer erinnert sie an futuristische Kunst und ist eine dynamische Abstraktion des Themas. Ganz konkret und realistisch hingegen sind die Holzskulpturen des Kölner Bildhauers Peter Nettesheim: Ein dunkelhäutiger Rennradfahrer steht bzw. fährt vor der Pankratiuskirche, scheint die Verkehrsvorschriften nicht zu beachten und irritiert so die Autofahrer. Daneben hebt sich ein zum Luftrad umgebautes Fahrrad des ebenfalls in Köln lebenden Künstlers Björn Schülke empor, das zwar nicht wirklich fliegen, so doch unsere Phantasie beflügeln kann.

Text: Dr. Dietmar Schuth Foto: Künstler


„Radkult(o)ur international“  - ein integratives   Ausstellungsprojekt im öffentlichen Raum

Der letzte Aprilsamstag steht im Zeichen des Fahrradjubiläums 2017. Nachdem die outdoor Ausstellung „Im Wege stehend“ um 15.30 Uhr eröffnet werden wird, geht es gleich weiter mit der Eröffnung des integrativen Ausstellungsprojekts „Radkult(o)ur international“.

Bis zum 18. Juni zeigt das Gemeinschaftsprojekt der Stadt Schwetzingen und des Asylkreises entlang des Verbindungswegs Dreikönigstraße / Schlossplatz Fotografien von Roland Strieker und Tobias Schwerdt, die das Thema Fahrrad in einen internationalen Rahmen stellen.

Den 1. Teil der Ausstellung liefern Porträtaufnahmen von in Schwetzingen lebenden Asylbewerbern, die Tobias Schwerdt anfertigte. Dem Foto-Shooting voraus ging eine Kunstaktion, die unter der Leitung der Künstlerin und Pädagogin Susanna Iris Weber an zwei Nachmittagen in der Unterbringung „Hotel Atlanta“ durchgeführt wurde.

Großzügigen Spendern sei Dank, dass genügend Fahrräder vorhanden waren, die von Asylbewerbern aus Eritrea, Gambia, Ghana, Mali und Afghanistan künstlerisch umgestaltet wurden. Aus Alt mach Neu - das vertraute Fortbewegungsmittel verwandelte sich unter deren Händen z. B. in einen schillernden Pfau, in eine Deutschland-Rikscha, einen fahrenden Kerzenständer oder einen Hirsch.

Andere wurden mit Bändern, Werbetafeln bis hin zu Wäscheklammern und Quietsche-Enten kunterbunt ausgestaltet.

Die Porträtfotografien von Tobias Schwerdt verraten, wie sehr es den Teilnehmern Spaß machte, ihrer Phantasie freien Lauf zu lassen und einen ausgedienten Drahtesel in ein strahlendes Objekt zu verwandeln.

Den 2. Teil der Ausstellung bestreiten Fotografien des „Fahrrad-Nomaden“ Roland Strieker. Er tourt mit seinem Zweirad in möglichst ausgefallene Länder, um sie im wahrsten Sinne des Wortes zu er-fahren.

Ob durch einsame Wüsten, auf schwindelerregenden Passstraßen, durch ausgetrocknete Flussbetten oder geschäftige Metropolen der Welt, Strieker scheut keine Mühe, die Welt vom Fahrrad aus zu erleben. Seine Fotografien geben auf eindrucksvolle Weise seine vielfältige Nutzung in allen Herren Ländern preis.

Überall auf der Welt nutzen es Menschen als Verkehrsmittel, wie beispielsweise Vietnamesinnen in ihren typischen Hosenkleidern oder ein Junge aus dem Sultanat Oman, der sein Rad in einen roten Rennwagen verwandelte. Oder als Transportmittel: Was wird nicht alles aufs Rad gepackt - Heuballen, Bananenstauden, stapelweise Möbel.

Oder es wird zu einer Garküche zweckentfremdet. Diese Fahrräder werden im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung im Original zu sehen sein. Für das leibliche Wohl sorgt - gegen eine Spende - das internationale Frauencafé mit selbst gebackenen Köstlichkeiten und einem mobilen Kaffeeausschank. Eine ebenso multikulturell besetzte Trommelgruppe unter der Leitung von Claudia Lohmann rundet die Eröffnungsveranstaltung ab.

Zur Ausstellung entsteht ein Katalog, dessen Einnahmen den wohltätigen „Herzdamen“ zur finanziellen Unterstützung eines Projekts des Asylkreises. Der Plan ist, eine Fahrradwerkstatt einzurichten, bei der Bedürftige kostengünstig von in Schwetzingen lebenden Flüchtlingen ihre Fahrräder reparieren lassen können.

„Radkult(o)ur international“, ein integratives Ausstellungsprojekt im öffentlichen Raum, entlang des Verbindungswegs Dreikönigstraße / Schlossplatz, Vernissage: 29. April 2017, 17 Uhr, - 18. Juni.

Text: Stadtverwaltung Schwetzingen Foto: Tobias Schwerdt (Flüchtlinge und ihre gestalteten Fahrräder) und Roland Strieker (Oman und Vietnam)


„Die Schwetzinger Kleiderstube – Eine Erfolgsgeschichte

Sie sind die guten Seelen der Kleiderstube: Ingrid Litschka, Katharina Seufert, Ann-Sofie Holland, Nicole Chilla und Jutta Richter (von links). Rechts im Bild noch der städtische Integrationsbeauftragte Markus Wallenwein.

Das Angebot wird sehr gut angenommen / Rund 20 Ehrenamtliche engagieren sich hier Fast ein Jahr lang gibt es jetzt bereits die Schwetzinger Kleiderstube in der Friedrichsfelder Landstraße 2 in der Schwetzinger Nordstadt.

Seit der offiziellen Eröffnung im Juni 2016 hat sich hier –  übrigens komplett  betrieben von Ehrenamtlichen des örtlichen Asylkreises – ein beachtliches Angebot entwickelt. Waren es anfänglich vor allem Flüchtlinge, die in den Laden kamen um sich mit Kleidung und Schuhen zu versorgen, kommen jetzt auch verstärkt bedürftige Personen und Familien aus Schwetzingen und der näheren Umgebung in den kleinen Laden. Denn der Sinn und Zweck der Kleiderstube ist und war von Anfang an – so betonte Oberbürgermeister Dr. René Pöltl  schon bei der Eröffnung - ein Angebot nicht nur für die Flüchtlinge sondern für alle Bedürftigen in Schwetzingen anzubieten. Daher ist es für Katharina Seufert, Jutta Richter, Ingrid Litschka und Nicole Chilla, die den harten Kern der Ehrenamtlichen bilden, auch so wichtig, dass die Kleiderstube auf die Einkäufer/innen wie ein richtiges Ladengeschäft wirkt, denn nur so wird die Hemmschwelle den Laden zu betreten abgebaut.

Und so präsentiert sich das kleine Lädchen rundherum mit hellen Holzregalen in denen fein säuberlich sortiert und zusammengelegt die Kleider präsentiert werden. Für die Übersichtlichkeit sorgen kleine Schilder am Regal mit den Größenangaben.  Personen, die noch Probleme mit der deutschen Sprache haben, wird mit einem Farbcodesystem für Frauen, Männer und Kinderkleidung geholfen. Wobei ein positiver Nebeneffekt beim Besuch der Kleiderstube auch der Spracherwerb ist. Die Preise für ein Kleidungsstück liegen in der Regel bei 50 Cent oder einem Euro.Überhaupt legen die Damen Wert auf die Qualität der gespendeten Sachen. „Die Kleider sollten gewaschen und gebügelt bei uns ankommen, so dass wir sie direkt in die Regale legen können“, bittet Katharina Seufert. „Im Moment benötigen wir vor allem Männerkleidung in kleinen Größen (Größe S und Größe M), Schuhe für Männer und Sportkleidung sowie Sportschuhe für Männer. Auch Kinderwägen mit Babyeinsatz sind immer nachgefragt“, so Seufert, die darum bittet, bei größeren Mengen an Spenden den Bedarf vorab mit dem Team der Kleiderstube abzuklären und vor allem keinesfalls außerhalb der Öffnungszeiten Säcke mit Spenden vor der Türe abzustellen. Was gerade benötigt wird und andere Neuigkeiten rund um die Kleiderstube, veröffentlicht Katharina Seufert übrigens auf der Facebook Gruppe  Kleiderstube Schwetzingen.

Dort stehen auch immer wieder kleine Mutmacher- und Erfolgsgeschichten, wenn die Ehrenamtlichen mit ihrer Arbeit in der Kleiderstube jemandem aus einer Notlage helfen konnten. So wie kürzlich einer Familie, deren Haus Anfang des Jahres komplett ausgebrannt ist, und die sich in der Kleiderstube mit dem Nötigsten versorgen konnte. „Das sind schöne Begegnungen, wenn wir dann so schnell und unbürokratisch helfen können!“, freut sich Ingrid Litschka, die auch von dem Fall eines Obdachlosen erzählt, der im Winter auf einmal dastand und schnell einen warmen Pullover benötigte.

Überhaupt gebe es jede Menge netter Begegnungen im Laden und auch der Zusammenhalt zwischen den Ehrenamtlichen ist toll, freut sich Jutta Richter. „Wir haben ein ganz bunt gemischtes tolles Team von rund 20 Helfer/innen, die alle unterschiedliche Stärken und Fähigkeiten einbringen. Die eine ist ein Verkaufstalent und berät am liebsten Kunden, die andere hat ein Händchen für die Gestaltung des Ladens  oder hält die Kontakte zu anderen Hilfsorganisationen wie zum Beispiel den Mannheimer Bahnhofshelfern oder dem dortigen Kinderheim aufrecht, die sich inzwischen mit ihrem Bedarf direkt bei uns melden. Auch Flüchtlinge packen immer mal mit an, so wie ein junger Mann, der beim Einräumen und Saubermachen hilft oder die junge Mutter, die etwas tun möchte und uns daher gerne im Verkauf unterstützt.“Nicole Chilla kann der Flüchtlingssituation auch einen positiven Effekt abgewinnen, denn das soziale Denken und der Wille sich zu engagieren, seien bei vielen durch die Ereignisse des Jahres 2015 enorm gestiegen.

Und so sei auch das Hilfs-Netzwerk stetig gewachsen. Für Chilla, die das Kleiderstubenprojekt schon seit der Anfangsphase betreut als es noch um die Erstversorgung der neu angekommenen Flüchtlinge in Schwetzingen ging, ist mit dem Bezug der Räumlichkeiten in der Friedrichsfelder Landstraße die Zeit der Provisorien glücklich zu Ende gegangen. Markus Wallenwein, der Integrationsbeauftragte der Stadt Schwetzingen, brachte bei seinem Besuch noch eine freudige Botschaft mit: Die Stadt verlängert den Mietvertrag für die Kleiderstube um ein weiteres Jahr, so dass der Fortbestand gesichert ist.Einig sind sich alle vier darin, dass gerne noch mehr freiwillige Helfer/innen dazu kommen können.

Wer Interesse daran hat im Team der Kleiderstube mitzuhelfen, der kann einfach vorbeikommen oder sich per E-Mail melden. Die Öffnungszeiten der Kleiderstube in der Friedrichsfelder Landstraße 2 sind: Montag bis Freitag von 9.30 Uhr bis 12.30 Uhr, Mittwoch zusätzlich von 16 bis 18 Uhr und Samstag von 9.30 Uhr bis 11.30 Uhr.Das Angebot reicht von Kleidung und Schuhen für Frauen, Männer und Kinder bis zu Kinderwagen, Bettwäsche, Handtüchern, Rucksäcken und Sportkleidung.Einkaufsberechtigt sind Personen mit einem Appel & Ei (Tafel-)Ausweis oder einem Duldungsformular für Flüchtlinge.

Alles, was an Überschuss erwirtschaftet wird, kommt sozialen Projekten zu Gute. Die Kleiderstube ist erreichbar per E-Mail: sachspenden-schwetzingen@web.de.

Aktuelle Informationen zur Arbeit der Kleiderstube, zu Spendenannahme und benötigten Sachspenden gibt es im Internet unter www.asyl-ak.de/sachspenden.html und auf der Facebook Gruppe „Kleiderstube Schwetzingen“.

Stadtverwaltung Schwetzingen


Stadtführungen in der Spargelzeit

„UNTERWEGS MIT DER SPARGEFRAU“

Erfahren Sie bei einem Rundgang durch Schwetzingen allerlei Erheiterndes rund um den Spargel, das „königliche Gemüse“.

Die Führung findet im historischem Kostüm statt.

TERMINE:

Samstag, 17. Juni, 15.00 Uhr

Treffpunkt: Via TOURISTINFORMATION, Vorplatz der kath. Kirche St. Pankratius

Preis (ab 5 TN): Preis 8,- EUR Erw. / 4,- EUR Erm.

Anmeldung zu o. g. Veranstaltungen, weitere Informationen, Souvenirs sowie die ausführliche Spargelbroschüre „Schwetzingen à la carte“ via:

TOURISTINFORMATION Schwetzingen

Dreikönigstraße 3

68723 Schwetzingen

Tel.+49(0)6202-87400

Fax+49(0)6202-87407

touristinfo@schwetzingen.de

www.schwetzingen.de/Tourismus

Text und Foto: Stadt Schwetzingen/Fotograf: Tobias Schwerdt


Falschparker in der Friedrichstraße: Stadt wird künftig verstärkt abschleppen lassen

Seit geraumer Zeit kämpft die Stadt in der Friedrichstraße gegen das Falschparken an. Regelmäßig sind die Bereiche des absoluten und eingeschränkten Halteverbots durch uneinsichtige Autofahrer/innen zugeparkt. Speziell in den Abendstunden und an den Wochenenden beanstanden der Gemeindevollzugsdienst und die Polizei, die hier regelmäßig kontrollieren, eine hohe Anzahl  an Falschparkern. So wurden seit Beginn des Jahres allein in der Friedrichstraße 612 Fahrzeuge im Halteverbot gezählt.

Da trotz umfangreicher Kontrollen und Verwarnungen keine Besserung eintritt, wird die Stadtverwaltung in den kommenden Wochen die Falschparker auch in der Friedrichstraße konsequent abschleppen lassen.

Stadtverwaltung Schwetzingen