Rheinland - Pfalz


Dürkheimer Wurstmarkt 2018

Bad Dürkheim - Mit seinem attraktiven Angebot verschiedenster Weine und Sekte sowie abwechslungsreichen Vergnügungsmöglichkeiten für Jung und Alt lädt der Dürkheimer Wurstmarkt in diesem Jahr vom 7. bis 11. und 14. bis 17. September in die Kurstadt ein. Weit über 600.000 Besucher werden wieder an den neun Festtagen beim größten Weinfest der Welt erwartet. 275 Schausteller und Gastronomiebetriebe präsentieren ihre Angebote auf dem über 45.000 Quadratmeter großen Festgelände und sorgen für eine tolle Mischung, die für jeden Geschmack das Passende bereithält.

Der Wurstmarkt ist fest verankert in einer langen Tradition und findet in diesem Jahr bereits zum 602. Male statt. Dies belegt eine im Archiv der Fürsten zu Leiningen gefundene Rechnung über an den Burggrafen in Bissersheim geliefertes Leder aus dem Jahr 1417.

Die Eröffnung des Dürkheimer Wurstmarktes 2018 findet am 7. September statt und beginnt mit einem Platzkonzert an neuem Ort. Erstmals in diesem Jahr stellen sich die teilnehmenden Musikgruppen vor der Kirche St. Ludwig auf dem Ludwigsplatz auf.

Dort beginnt ab 17.30 Uhr auch der sich anschließende Aufzug auf den Wurstmarktplatz. Die Route hierfür ist leicht verändert: sie führt nicht mehr über die Mannheimer Straße und den Römerplatz, sondern direkt vom Ludwigsplatz zum Schlossplatz, die Weinstraße Nord, vorbei am Dürkheimer Riesenfass, quer über den Festplatz bis hin zur Bühne am Gradierbau, wo die Zuschauer das Eröffnungsspiel und die offizielle Eröffnung mit Fassanstich miterleben können.

Best XXL

Im Mittelpunkt des Dürkheimer Wurstmarktes stehen die 292 prämierten Weine und Sekte, die in den Schubkarchständen, im Weindorf und den Festzelten ausgeschenkt werden. Mit ihrer unübertroffenen Vielfalt machen sie den Wurstmarkt zu einem Mekka der Weinfreunde und repräsentieren die hohe Qualität, die die Bad Dürkheimer Weinbaubetriebe produzieren.

Zahlreiche Musikgruppen verschiedenster Stilrichtungen spielen in den drei Festzelten und im Weindorf. Dabei ist der Eintritt mit Ausnahme des Schlagernachmittags am Freitag, 14. September um 15 Uhr im Festzelt Hamel jederzeit möglich und zwar kostenlos. Die urigen „Mackebacher“ sorgen wie gewohnt in den Schubkarchständen für gute Stimmung.

Pfälzer Mundart in Wort und Lied gibt es beim Literarischen Frühschoppen am Montag, 10. September, ab 10.30 Uhr in den Schubkarchständen. Etwas beschaulicher geht es bei der Mundartveranstaltung „Pälzer Poesie“ am Montag, 17. September ab 10 Uhr im neuen Allgäuer Bier & Weinzelt zu, das erstmals anstelle des Festzeltes Ehresmann auf dem Festplatz vertreten ist.

Am ersten Wurstmarkt-Montag steht um 18 Uhr im Weindorf die Inthronisierung der neuen Bad Dürkheimer Weinprinzessin auf dem Programm.

In den letzten Jahren gut angekommen ist die Weinprobe im Riesenrad, die in 2018 von der Interessengemeinschaft Michaeliskapelle e.V. in Kooperation mit der Schaustellerfamilie Barth-Kipp am Freitag, 14. September um 13 Uhr angeboten wird. Restkarten können noch per mail unter riesenrad@michaeliskapelle.de zum Preis von 30 Euro erworben werden.

Jules Verne Tower

Attraktive Fahr- und Laufgeschäfte runden das vielseitige Angebot auf dem Festplatz ab. Erstmals zu Gast in Bad Dürkheim sind die Achterbahn „Wilde Maus XXL“, der Riesenkettenflieger „Jules Verne Tower“, die Riesenschaukel „Avenger Royal“, das Rundfahrgeschäft „Ghost Rider“ und das Laufgeschäft „Happy Family“. Mehrere rasante Hoch- und Rundfahrgeschäfte, das beliebte Riesenrad, die große Geisterbahn, der Auto-Skooter und sechs Kinderfahrgeschäfte sorgen für das Vergnügen von Jung und Alt.

Technische Geräusche, Musik und andere Tonwiedergaben enden nach dem mit der SGD Süd ausgehandelten Stufenplan zur Lärmminderung in diesem Jahr erstmals an allen Veranstaltungstagen um 24 Uhr. Der Betrieb in den Festzelten wird jedoch freitags und samstags ohne Musik bis spätestens 2 Uhr weitergehen. Auch das Riesenrad wird voraussichtlich über 24 Uhr hinaus seine lautlosen Runden drehen. Der Betrieb in den Schubkarchständen, im Weindorf und in weiteren „stillen“ Geschäften ist von den zeitlichen Regelungen nicht betroffen.

Eine Neuheit auf dem Festplatz sind die sogenannten „Worschtmark“. Jede dieser Sondermünzen ist fünf Euro wert und kann wie Bargeld an allen Ständen und Fahrgeschäften auf dem Wurstmarkt eingesetzt werden. Erhältlich ist die Worschtmark bei der Tourist Information in der Kurbrunnenstraße 14.

Ein schönes Souvenir vom 602. Wurstmarkt ist der Dubbeglasorden, den Dania Mayer in diesem Jahr mit Anspielung auf die abgerissene Talstation der Gondelbahn unter das Motto „Bahn frei – ich hab Dürkheimer Wurstmarkt“ gestellt hat.

Ghost Rider

Mit Pauken und Trompeten in seine beiden Ruhetage geht der Dürkheimer Wurstmarkt nach dem Musikfeuerwerk, das am Dienstag um 21 Uhr das Vormarktwochenende abschließt. Und auch das Höhenfeuerwerk am Abschlussmontag ebenfalls um 21 Uhr verspricht ein „Lichterspektakel“ der Extraklasse über dem Michelsberg.

Und wer so richtig feiern und den Wurstmarkt in allen Zügen genießen möchte, der lässt an allen Tagen das Auto zu Hause und nutzt das gute Angebot, das die Betreiber des ÖPNV extra für das größte Weinfest der Welt aufgestockt haben.

Dieses können Wurstmarkt-Fans ebenso wie die neuesten Informationen, aktuellen Bilder und Videos auf den Internet-Seiten www.duerkheimer-wurstmarkt.de aufrufen. Wer sich gerne austauscht oder mit anderen Wurstmarkt-Fans in Kontakt kommen möchte, ist ein gern gesehener Gast auf der Facebook-Seite www.facebook.com/duerkheimer.wurstmarkt.

Attraktionen für Jung und Alt

Neben edlen Weinen und leckerem Essen gehört natürlich auch ein attraktiver Mix aus spektakulären Fahrgeschäften und klassischen Attraktionen zum Angebot des größten Weinfestes der Welt. Mit fünf neuen und zahlreichen bewährten Fahr- und Laufgeschäften bietet der Dürkheimer Wurstmarkt 2018 wieder aufregende und faszinierende Erlebnisse für die ganze Familie.

Zum ersten Mal in Bad Dürkheim zu Gast ist die „Wilde Maus XXL“, eine Achterbahn, die nicht nur pure Action verspricht, sondern auch als weltweit einziger mobiler Virtual Reality Coaster ein Eintauchen in andere Welten ermöglicht. Eine weitere Neuheit auf dem Wurstmarktplatz ist der „Jules Verne Tower“, mit 80 Metern Gesamthöhe der höchste mobile Riesenkettenflieger der Welt. Premiere feiern in diesem Jahr auch das Rundfahrgeschäft „Ghost Rider“ und das Laufgeschäft „Happy Family“. Wer ein Faible für aufregende Schaukelfahrten hat, der wird von der Riesenschaukel „Avenger Royal“ begeistert sein, der fünften Neuheit beim Dürkheimer Wurstmarkt 2018.

Hot Shot

Energiegeladene Fahrten mit dem zeitweisen Gefühl von Schwerelosigkeit können auch in der Riesenschaukel „Best XXL“ erlebt werden, ein Fahrgeschäft, das nicht zum ersten Mal auf dem Wurstmarktplatz steht und viele Fans hat. Auch die Bungee-Schussanlage „Hot Shot“ gehört zu den bewährten Attraktionen und wird die Fahrgäste mit ihrer hohen Abschussgeschwindigkeit wieder ganz schön in Anspruch nehmen.

Fast schon ein Wahrzeichen des Dürkheimer Wurstmarkes ist das Riesenrad „Jupiter“, das natürlich an seinem bewährten Platz stehen wird. Richtig durchgerüttelt werden die Besucher in den rasanten Rundfahrgeschäften „Take Off“ und „Break Dance“. Als Fahrgeschäfte für die ganze Familie begeistern „Musik Express 3000“, der „Super-Wellenflug“ und der Schunkler „Bayern-Wippe“. Gruselfans freuen sich auf die Fahrt in der „großen Geisterbahn“. Der Autoscooter „Millennium“ rundet das ausgewogene Fahrgeschäftangebot des Dürkheimer Wurstmarkts 2018 ab.

Die sechs Kinder-Fahrgeschäfte „Inselflug“, „Die Eisenbahn“, „Zauberwelt“, „In 80 Tagen um die Welt“, „Märchenkarussell“ und „Crazy Time 2“ sorgen dafür, dass auch die jüngsten Wurstmarktbesucher auf ihre Kosten kommen.

Dubbeglasorden 2018

Für den eingefleischten Wurstmarkt-Fan gibt es kein Halten mehr: „Bahn frei - ich hab Dürkheimer Wurstmarkt!“

Unter dieses Motto hat Dania Mayer in diesem Jahr ihren Dubbeglasorden gestellt, ein echtes „Must-Have“ und Sammlerobjekt für Wurstmarktfans.

Und ja: es ist nicht einfach Wurstmarkt, man hat ihn! Er ist ein Gefühl, er liegt im Blut. Denn wer einmal mit diesem Virus infiziert ist, den lässt er nicht mehr los. Nichts hält ihn auf. Blockaden, die einen Besuch verhindern könnten, werden aus dem Weg geräumt. Nicht zufällig erinnert das Motiv an das Spiel Angry Birds, in dem entschlossene Vögel kein Hindernis scheuen, um an "die Wutz" zu gelangen.

Der Insider allerdings weiß, dass es sich bei dem diesjährigen Mottomotiv in erster Linie um eine Kabine der ehemaligen Bad Dürkheimer Gondelbahn handelt. Seit ihrem Bau war die Talstation der Gondelbahn untrennbar mit dem Wurstmarktplatz verbundenen. Nach einem jahrelangen buchstäblichen Drahtseilakt zwischen Neubau und Abriss kam es dieses Jahr letztendlich zu einer Entscheidung: die alte Gondelbahn machte die Bahn frei. Nun sind die Dürkheimer - und sicher auch die Besucher - gespannt, was in nächster Zeit mit dem „bahnfreien“ Platz passieren wird, welches neue Gesicht der Wurstmarkt bekommen wird. Der Winzer auf dem Orden hält jedenfalls schon einmal Ausschau nach möglichen Bereicherungen.

Worschtmark neues Zahlungsmittel

Die „Worschtmark“ ist da und wird erstmals beim Dürkheimer Wurstmarkt 2018 als offizielles Zahlungsmittel eingesetzt – natürlich neben der normalen Euro-Währung. Wer seine Vorfreude auf das Fest steigern möchte, kann die neuen Münzen schon vor der Eröffnung des Wurstmarktes bei der Tourist Information erwerben, wo sie auch während des Festes zum Verkauf angeboten werden.

Ab dem 7. September schließlich können die Münzen auf dem Festplatz für jeden Zahlungsvorgang genutzt werden, egal ob für die Bratwurst, die Schorle, die Riesenradfahrt oder den Kauf der neuen Bratpfanne. Für die Schausteller kein Problem, denn sie können die Münzen im Anschluss bei der Tourist Information wieder gegen Münzen oder Scheine in Euro-Währung umtauschen.

Die silberfarbige Worschtmark soll an den sogenannten Schilling-Penning aus der Ursprungszeit des Wurstmarktes erinnern. Auf der Rückseite der Münze ist allerdings das neue Logo des Dürkheimer Wurstmarktes aus diesem Jahr aufgedruckt. Eine Worschtmark hat den Gegenwert von fünf Euro. Liegt der Kaufpreis darunter, so wird der Restbetrag in Euro ausbezahlt.

Reißenden Absatz gefunden hat bereits die Sammler-Edition 2018. Passend zum 602. Wurstmarkt in diesem Jahr wurde diese Münze, die auf der Rückseite nicht das Logo trägt, sondern den Ursprungsort des Wurstmarktes, das Michelskapellchen, in einer Auflage von 602 Stück produziert. Alle Münzen dieser limitierten Sonder-Edition waren innerhalb von 24 Stunden vergriffen.

Highlights am Abendhimmel

Zu den Höhepunkten des Dürkheimer Wurstmarktes zählen die beiden Feuerwerke, die alljährlich zum Abschluss von Vor- und Nachmarkt die Besucher des Festplatzes und die Zuschauer in der näheren Umgebung in ihren Bann ziehen. In diesem Jahr sorgen zwei verschiedene Pyrotechnik-Firmen für Abwechslung bei den beiden Lichter-Shows über dem Michelsberg.

Die Feuerwerker der Beisel Pyrotechnik GmbH aus Wiesloch, bekannt von der Heidelberger Schlossbeleuchtung und dem Feuerwerk zum Tag der Deutschen Einheit im vergangenen Jahr in Mainz, übernehmen das Musikfeuerwerk zur Halbzeit des 602. Dürkheimer Wurstmarktes am Dienstag, 11. September um 21 Uhr. Mit Unterstützung von RPR1. erwartet die Besucher und Zuschauer ein besonderer Genuss für Augen und Ohren. Außer auf dem Festplatz wird die Musik auch entlang des Gradierbaus, an der B 37 zwischen Weingut Lang und Agip-Tankstelle sowie am Wurstmarktkreisel zu hören sein.

Zum Ausklang des Wurstmarktes am Montag, 17. September um 21 Uhr folgt ein farbenprächtiges Höhenfeuerwerk, das die in Bad Dürkheim seit Jahren bekannte Feuerwerksfirma Steffes-Ollig übernimmt. Mit einer Vielzahl an Effekten lassen es der mehrfache Weltmeister Helmut Reuter und sein Team wieder richtig krachen. Die beliebten Smileys, Herzchen und Chrysanthemen werden dabei nicht fehlen. Und wer zuvor schon ein Gläschen leckeren Weines genossen hat, kann vielleicht sogar das ein oder andere Dubbeglas im Nachthimmel über dem Michelsberg erkennen.

Touristinfo Bad Dürkheim

04.09.2018


Südpfälzer Band Modeste rockt Hauptbühne bei „Das Fest“ in Karlsruhe

Modeste bei ihrem Auftritt auf der Hauptbühne von "Das Fest". Von links: Marian Bellaire und Mario Büker. © DAS FEST / Steffen Eirich

Karlsruhe / Landau - Die Band Modeste aus Landau präsentierte ihre aktuelle Show am vergangenen Wochenende auf der Hauptbühne bei „Das Fest“ in Karlsruhe. Am Samstagmittag hatten sich gegen 14 Uhr zum Auftritt der Südpfälzer bereits rund 1.000 Zuschauer auf dem Festivalgelände eingefunden - bisher eine der größten Bühnen für Modeste. Als Gewinner des NewBandsFestivals 2017 durfte Modeste nun auf der großen Festivalbühne aufspielen.

Für eine knappe Stunde war die volle Aufmerksamkeit der Festivalgänger auf die Band aus Landau gerichtet. Marian Bellaire (Gesang/Gitarre), Mario Büker (Lead-Gitarre/Gesang), Jannis Burk (Bass/Gesang) und Lukas Kölsch (Drums) präsentierten neben ihrem bekannten Programm auch neue Töne. Während bei ihren bisherigen Auftritten quer durch Deutschland die selbst geschriebenen Songs in englischer Sprache präsentiert wurden, bekamen die Zuschauer erstmals Songs mit deutschem Gesang auf die Ohren. „Es ist für uns ein Experiment, wir entwickeln uns ständig weiter. Das Publikum in Karlsruhe hat super auf unsere alten und neuen Songs reagiert. Es war eine Freude, bei Das Fest mit dabei zu sein. Die Show war für uns ein voller Erfolg.“

Begleitet wurde Modeste von den Badischen Neuesten Nachrichten, die eine Kurzdokumentation über den Tag der Band hinter den Kulissen und auf der Bühne produzierte. Zu sehen ist die Doku unter: https://vimeo.com/281081122

Aktuelle Informationen und Termine für die nächsten Shows sind abrufbar unter: www.modeste.de

Text: Band Modeste Foto: © DAS FEST / Steffen Eirich

26.07.2018


Die Pfalz: Alles inklusive

Pfalzcard startet am 1.4.2018

Pfalz / Neustadt - Umsonst Busfahren, kostenlos aufs Hambacher Schloss, gratis ins Schwimmbad und „fer umme“ zur Stadtführung: Zum 1. April 2018 startet die Pfalzcard, die neue Gästekarte für die Region. Damit erhalten Urlaubsgäste, die in einem der rund 100 teilnehmenden Beherbergungsbetriebe übernachten, freien Eintritt in über 80 Freizeiteinrichtungen und können Busse und Regionalbahnen im Gebiet des VRN kostenlos nutzen.

S-Bahn Germersheim © DB, Thomas Henne

Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, damit pünktlich zu Ostern die ersten Gäste ihre Pfalzcard erhalten. Dazu gehören neben dem „Füttern“ des elektronischen Cardsystems mit den erforderlichen Daten auch die Gestaltung der Druckbögen und der Karte selbst, die regelmäßige Information der teilnehmenden Gastgeber und Freizeiteinrichtungen sowie die Planung und Durchführung sämtlicher flankierenden Marketingmaßnahmen. Ein Informationsflyer und Plakate, die über den nahenden Start der Karte informieren, liegen bereits vor, eine ausführliche Broschüre mit allen teilnehmenden Freizeitpartnern ist in Vorbereitung, ebenso wie die Homepage www.pfalzcard.de, die im März an den Start gehen wird. Darüber hinaus wird die Pfalzcard in allen relevanten Marketingmaßnahmen der Pfalz.Touristik, der Tourismusbüros der Pfalz und der Pfalzcard-Partner selbst beworben, so z. B. auf Publikumsmessen, in Broschüren wie den „Freizeittipps“, Gastgeberverzeichnissen oder Hotelprospekten, in Newslettern, sozialen Medien und auf den Internetseiten der Orte, Landkreise und Verbandsgemeinden.

Die Karte hat „Geschenk-Charakter“

Bus bei Wachenheim © VRN

„Nach knapp drei Jahren Vorbereitungszeit sind die Grundvoraussetzungen geschaffen, um die Gästekarte als Marketing-Instrument für die gesamte Region auf den Markt zu bringen“, sagt der Vorsitzende der Pfalz.Touristik, Landrat Hans-Ulrich Ihlenfeld. „Die Karte macht die Pfalz als Urlaubsdestination noch attraktiver. Es ist ein zeitgemäßes Angebot, das schon in anderen Regionen sehr gut funktioniert. Von dort weiß man, dass eine solche Karte helfen kann, die Aufenthaltsdauer zu verlängern und die Zufriedenheit der Urlauber zu erhöhen.“ Aus Sicht des Gastes habe die Karte „Geschenk-Charakter” und fördere dadurch das positive Image der Region. „Hervorzuheben ist außerdem, dass die Pfalz mit dieser Karte als Ganzes auftritt“, betont Ihlenfeld. Durch die Bündelung wird das vielfältige Freizeitangebot der gesamten Region von Kusel bis in die Rheinebene noch wirksamer als bisher vermarktet. „Wir hoffen, dass die Pfalzcard auch den Austausch der Besucherströme zwischen Weinstraße, Rheinebene, Pfälzerwald und Pfälzer Bergland fördern wird."

Zur Sache: Die Pfalzcard

S-Bahn Pfälzerwald © ZSPNV-Süd

Die Pfalz ist die erste Urlaubsdestination in Rheinland-Pfalz, die eine umlagebasierte Gästekarte einführen wird. Etwa 100 Gastgeberbetriebe haben ihre Teilnahme zugesagt, darunter neben großen Hotels, Ferienwohnungen und Privatpensionen auch alle Jugendherbergen der Pfalz.
Mit der Pfalzcard können Gäste sowohl den ÖPNV als auch viele verschiedene Freizeiteinrichtungen der Pfalz kostenlos nutzen. Darunter sind etwa das Sealife Speyer, das Hambacher Schloss, die Südpfalz Therme in Bad Bergzabern, der Zoo Landau, das Dynamikum Pirmasens und viele weitere große und kleine Museen, Stadtführungen, Schwimmbäder und andere Einrichtungen. Auch Weinproben und kulturelle Veranstaltungen sind Teil des Pfalczard-Angebots.

Die Finanzierung erfolgt über ein Umlagesystem der beteiligten Übernachtungsbetriebe und eine Ausschüttung an die teilnehmenden Freizeiteinrichtungen. Die Startfinanzierung ist durch die Unterstützung der Pfälzer Sparkassen gesichert. Betreibergesellschaft ist die neu gegründete Pfalzcard GmbH mit den Gesellschaftern Pfalz.Touristik e.V. und Pfalz.Marketing e.V. Eine Machbarkeitsstudie aus dem Jahr 2015 bescheinigte der Pfalz Potenzial für die Einführung einer solchen Karte, allerdings wurde auch deutlich, dass das Projekt nur mit einer ausreichenden Anzahl an teilnehmenden Betrieben funktionieren kann. Die Pfalz.Touristik hat seitdem gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen aus den örtlichen Tourismusbüros in vielen Einzelgesprächen und Gastgeberversammlungen über das Projekt und die Teilnahmebedingungen informiert. Die benötigte Mindestzahl an Übernachtungsbetrieben und Freizeiteinrichtungen ist erreicht, weitere Partner sind aber auch nach dem Startschuss im April noch willkommen.

Info:
Pfalzcard GmbH
Martin-Luther-Str. 69
67433 Neustadt / Weinstraße
Tel. 06321-3916-920
info@pfalzcard.de
www.pfalzcard.de
Ansprechpartnerin: Katrin Föhst, Projektleiterin Pfalzcard, foehst@pfalz.de

Text: in Auszügen © Sina Müller, Kreisverwaltung Bad Dürkheim Foto: "Bus", VRN; "S-Bahn", DB Thomas Henne; "S-Bahn Wald", ZSPNV-Süd

17.02.2018