Germersheim & Landkreis Germersheim (GER)


Mensch Junge! 2018

Eine Aktionswoche für Jungs im Landkreis Germersheim

Landkreis Germersheim - Die Kreisjugendpflege des Landkreises Germersheim initiiert vom 3. bis 9. September 2018 zum achten Mal eine Aktionswoche nur für Jungen. Darüber, dass es in diesem Jahr erneut gelungen ist, ein vielfältiges und abwechslungsreiches Programm auf die Beine zu stellen, freut sich insbesondere auch Landrat Dr. Fritz Brechtel, Schirmherr der Aktionswoche: „Stützpfeiler der jährlich stattfindenden Aktionswoche ist ein stetig wachsendes Netzwerk und die gute, kontinuierliche Kooperation aller Beteiligten in unserem Landkreis.“ Kooperationspartner sind nach wie vor sowohl die kommunalen als auch die freien Träger der Jugend- und Sozialarbeit, die Schulsozialarbeit (SSA) bzw. die Familienorientierte Schülerarbeit (FOS) des Landkreises.

Somit beteiligen sich in diesem Jahr mit dem CJD, dem Jugendwerk St. Josef, der AGFJ, dem Haus Meilenstein, Sepia, der Suchtberatungsstelle NIDRO, dem Stadtteilladen „Kleine Au“ sowie der IB Südwest gGmbH eine Vielzahl von Trägern an der „Mensch Junge!“ - Woche im Landkreis Germersheim.

Auch dieses Mal begrüßt die Kreisjugendpflege zahlreiche neue Kooperationspartner und freut sich, dass die Gesamtzahl der Angebote von 26 im Vorjahr auf insgesamt 42 Projekte ausgebaut werden konnte.

„Bei den geschlossenen, oftmals schulinternen Veranstaltungen werden Angebote zu den Themen Selbstbehauptung/Selbstverteidigung, Prävention/Gewaltschutz, Mut, Gemeinschaft stärken, Medien, Basteln, Handarbeit, Zirkus, Abenteuer und Natur aber auch sportliche Angebote aus den Bereichen Yoga, Fußball, Bogenschießen, Klettern, Rafting und Tanzen umgesetzt“, so der Erste Kreisbeigeordnete Christoph Buttweiler: „Auch bei den offenen Angebote der kommunalen Jugendpflege, der Jugendzentren und dem Stadtteiladen, zu denen sich alle interessierte Jungen direkt anmelden können, kommen Spiel, Spaß und Action nicht zu kurz.“

Weitere Infos gibt es beim Kreisjugendamt Germersheim, Mirco Leingang, Tel. 07274/53-372, E-Mail m.leingang@kreis-germersheim.de. Der Programmflyer mit den entsprechenden Kontaktdaten steht als Download im Internet unter www.kreis-germersheim.de (Rubrik: ▶Kreisverwaltung; Formulare Downloads, Mensch Junge! Woche) bereit.

Für folgende offene Angebote können sich interessierte Jungen direkt bei den Veranstaltern anmelden:

Wasserski fahren, Bellheim, Montag, 03.09.18

Wir gehen nach St. Leon Rot an den Badesee, wo ihr die Möglichkeit habt, an der speziell dafür gebauten Anlage Wasserski zu fahren. Ihr seid natürlich mit Schwimmwesten gesichert. Ein großer Spaß für Groß und Klein. Wichtig sind gute Schwimmkenntnisse!
Für Jungs von 10 bis 16 Jahren. Uhrzeit: 17 Uhr. TN-Geb. 2 Euro. Anmeldung erforderlich! Veranstalter: VG Jugendpflege Bellheim. Infos & Anmeldung: Dominik Wilhelm, 07272/91115, E-Mail: jugendpflege@vg-bellheim.de


Küchenhelden gesucht- An die Töpfe, fertig, los!, Jugendtreff Sondernheim (Alter Bahnhof), Montag, 03.09.18

Heute back ich, morgen koch ich und dann ess ich! Wir kochen nicht vor Wut, denn wir haben Mut! Bist du mit uns dabei?
Für Jungs von 10 bis 13 Jahren. Uhrzeit: 15.30 Uhr. TN-Geb. 2 Euro. Anmeldung erforderlich! Veranstalter: IB Südwest gGmbH Jugendtreff Sondernheim & Schulsozialarbeit der Richard-von-Weizsäcker-Realschule Germersheim.
Infos & Anmeldung: Alev Ucaner (IB), Tel. 0176/63290687, E-Mail: alev.ucaner@internationaler-bund.de


Malen auf Leinwand mit Acryl, Jockgrim, Montag, 03.09.18

Die Jockgrimer Künstlerin Katja Colling bietet in den Räumlichkeiten des Jugendzentrum Jockgrim (Untere Buchstraße 33, unterhalb der Bücherei) einen Malkurs an. Max. 6 Plätze stehen zur Verfügung.
Für Jungs von 10 bis 14 Jahren. Uhrzeit: 15 bis 18 Uhr. Ort: Jugendzentrum Jockgrim. Veranstalter: VG-Jugendpflege Jockgrim. Infos & Anmeldung: Peter Jung, Tel. 0151/24172418, E-Mail: p.jung@vg-jockgrim.de. Anmeldung erforderlich bis 28.08.19. Hinweis: Bitte Kleidung mitbringen, die auch verschmutzt werden darf.


Workshop: CAJON SELBST BAUEN, Wörth, Dienstag, 04.09.18

Eine Cajón ist ein Perkussionsinstrument aus Lateinamerika und sieht aus wie eine „Kiste“ aus Holz, auf die man sich setzt. Wir verwenden Bausätze, die alle Materialien beinhalten. In diesem kleinen Workshop baut jeder Teilnehmer seine eigene Cajón, die er natürlich behalten darf.
Für Jungs von 8 bis 18 Jahren. Uhrzeit: 15 Uhr. TN-Geb. 25 Euro. Anmeldung erforderlich bis 29.08.2018! Veranstalter: IB Südwest gGmbH, Kinder- und Jugendzentrum Wörth. Infos & Anmeldung: Mathias Rösler, Tel. 07271/8622, E-Mail: juze-woerth@ib.de


„Das perfekte Dinner“ - Kochen für Jungs, Jugendtreff Hördt, Dienstag, 04.09.18

Jungs an den Herd ist das Motto dieses Nachmittags! Zeigt was ihr könnt und das ganz ohne Mädels! Meldet euch, wenn ihr Spaß habt am Kochen oder es mal probieren wollt! Bitte bei Anmeldung auf Lebensmittelallergien aufmerksam machen! (z.B. Nüsse)
Für Jungs von 8 bis 13 Jahren. Uhrzeit: 17 bis 19 Uhr. Ort: Jugendtreff Hördt. TN-Zahl: max. 6. TN-Geb. 1 Euro. Anmeldung erforderlich! Veranstalter: VG Jugendpflege Rülzheim. Infos & Anmeldung: Sandra Röhrig, Tel. 0170/8539265, E-Mail: s.roehrig@ruelzheim.de


Fair-Trauen, Germersheim, Dienstag, 04.09.18

Ein Trainingscamp für echte Jungs! Mit Regeln bis an die Grenze gehen … oder vielleicht darüber hinaus! Hochhinaus in den Kletterpark/Kletterwald Speyer. Abschließend ein Picknick zur Stärkung im Wald.
Für Jungs von 12 bis 16 Jahren. Uhrzeit: 14 Uhr. Veranstalter: Stadtteilladen Kleine Au, CJD Germersheim und IB Südwest gGmbH. Infos & Anmeldung: Kurt Fix & Klaus Strauß (CJD), Tel. 07274/704998, E-Mail: stadtteilladen@gmx.de bzw. Silke Umann (IB), Tel. 07274/702534, E-Mail: silke.umann@ib.de


Bouldern- Klettern für Jedermann, Bellheim, Mittwoch, 05.09.18

Hier könnt ihr klettern nach Herzenslust. Wir gehen in die Boulderhalle Landau, wo ihr viele verschiedene Pfade ausprobieren könnt. Ihr braucht keine Vorkenntnisse und keine Sicherung. Jeder kann hier einfach drauf losklettern, wie es ihm gefällt.
Für Jungs von 10 bis 16 Jahren. Uhrzeit: 17 Uhr. TN-Geb. 2 Euro. Anmeldung erforderlich! Veranstalter: VG Jugendpflege Bellheim. Infos & Anmeldung: Dominik Wilhelm, 07272/91115, E-Mail: jugendpflege@vg-bellheim.de


Stop Motion Trickfilm, Germersheim, Mittwoch, 05.09.18

Aktion! Ein Sprung vom Hochhaus auf das Fluchtauto und dann mit durch drehenden Reifen ab durch die Mitte.
Schnitt! Ein Kampf mit dem Drachen um das Leben der Prinzessin.
Cut! Eine Hochzeit am Strand unter Palmen? DSDS mal anders? Solche Filme drehen, das kann (fast) jeder. Zumindest mit Trickfilm und Held*innen aus Playmobil, Knete oder Papier.
Nötig sind dazu Eure Ideen, ein wenig Geduld und Spaß am ausprobieren, die Technik haben wir.
Für Jungs von 10 bis 14 Jahren. Uhrzeit: 14 Uhr. Anmeldung erforderlich! Veranstalter: IB Südwest gGmbH Jugendzentrum Hufeisen Germersheim & NIDRO Germersheim, Fachstelle Spielsucht. Infos & Anmeldung: Martin Hügel (NIDRO)/Silke Umann (IB), Tel. 07274/702534, E-Mail: silke.umann@ib.de


SUP (Stand up paddling) - der neue Trend ? Probier´s aus!, Rülzheim, Mittwoch, 05.09.18

Auf einer Art Surfbrett stehend mit dem Stechpaddel in der Hand den Badesee Rülzheim erkunden! Erlerne das selbstständige Paddeln und probiere stehend einige Runden zu drehen! Es wird dir Spaß machen! Komm einfach vorbei ab 15 Uhr! Offene Veranstaltung!
Für Jungs ab 12 Jahren. Treffpunkt: 15 Uhr am Badesee Rülzheim. Gute Schwimmkenntnisse sind zwingend notwendig und Voraussetzung für die Teilnahme. Bitte Schwimmsachen mitbringen. Veranstalter: VG Jugendpflege Rülzheim. Infos & Anmeldung: Sandra Röhrig, Tel. 0170/8539265, E-Mail: s.roehrig@ruelzheim.de


Wasserski am St. Leoner See, Rülzheim, Freitag, 07.09.18

Auf zwei Brettern über´s Wasser gleiten und den Wind um die Nase blasen lassen! Verbringt ein Nachmittag am St. Leoner See und probiert euer Können auf dem Wasser! Action und Spaß sind euch sicher!
Für Jungs ab 12 Jahren. Treffpunkt: 14 Uhr am Rathaus Rülzheim. TN-Geb. 5 Euro. Anmeldung erforderlich! Gute Schwimmkenntnisse sind zwingend notwendig und Voraussetzung für die Teilnahme. Bitte Schwimmsachen mitbringen. Veranstalter: VG Jugendpflege Rülzheim. Infos & Anmeldung: Sandra Röhrig, Tel. 0170/8539265, E-Mail: s.roehrig@ruelzheim.de


Naturerlebnis Karlsruher Grat bei Ottenhöfen, Samstag, 08.09.18

Neben dem Klettersteig Karlsruher Grat bietet der Wanderweg noch Wasserfälle und einiges mehr. Eine körperliche Grundfitness sowie Trittsicherheit und Schwindelfreiheit wird vorausgesetzt. Interesse geweckt?! Melde Dich an!
Für Jungs ab 13 Jahren. Treffpunkt: 8 Uhr an der Verbandsgemeinde Verwaltung Kandel (Gartenstr. 8). Anmeldung erbeten! TN-Geb. 3 Euro. Veranstalter: VG Jugendpflegen Kandel & Rülzheim. Kontakt VG Jugendpflege Kandel: Katharina Hilbert, Tel. 07275/960129, E-Mail: katharina.hilbert@vg-kandel.de; Kontakt VG Jugendpflege Rülzheim: Markus Schwall, Tel. 0172/5347478, E-Mail: m.schwall@ruelzheim.de


Anfängerklettersteig in Boppard, Sonntag, 09.09.18

Die Jugendpflege nimmt fünf motivierte kletterbegeisterte Jungs mit zum Mittelrheinklettersteig in Boppard. Dies ist ein Einsteigerklettersteig. Ein Klettersteig ist ein mit Eisenleitern, Eisenstiften, Klammern (als Trittstufen) und (Stahl-)Seilen gesicherter (versicherter) Kletterweg am natürlichen oder künstlichen Fels. Ausrüstung, Fahrt und ein kleines Mittagessen ist in der Teilnehmergebühr enthalten.
Für Jungs ab 12 Jahren. Treffpunkt: 8 Uhr am Rathaus Rülzheim. TN-Geb. 12,50 Euro. Anmeldung erforderlich! Mitzubringen sind ein kleiner Rucksack, Wander-/Trekkingschuhe, eine Regenjacke und etwas zu trinken. Veranstaltung kann bei schlechtem Wetter abgesagt werden.
Veranstalter: VG Jugendpflege Rülzheim. Kontakt: Markus Schwall, Tel. 0172/5347478, E-Mail: m.schwall@ruelzheim.de


Trendsportart Jugger, Kandel, Samstag, 22.09.18

Jugger ist ein actiongeladener Mannschaftssport, welcher mit schaumstoffgepolstertem Sportgerät (Pompfen) gespielt wird und viele Elemente anderer Sportarten wie Fechten, Handball und Rugby miteinander verbindet. Grundsätzlich geht es darum, den Spielball zu erobern um zu Punkten und die gegnerische Mannschaft mit Hilfe der Pompfen am Punkten zu hindern.
Für Jungs ab 12 Jahren. Uhrzeit: 14.30 Uhr. Das Projekt findet auf der Rasenfläche an der Bienwaldhalle statt und wird durch Nico DeZorzi angeleitet. Anmeldung erforderlich! Veranstalter: Juze Kandel. Infos & Anmeldung: Tanja Meyer, 07275/913600, E-Mail: juze.kandel@gmx.de

Kreisverwaltung Germersheim

16.08.2018


Radschnellweg Schifferstadt - Speyer – Wörth

Kreis beteiligt sich an Studie – Rheinquerung dabei besonders im Blick

Schifferstadt / Speyer / Wörth - „Die Entwicklung von Radschnellwegen ist für den Landkreis Germersheim ein wichtiger Bestandteil des zukünftigen, multimodalen Mobilitätsangebotes“, so Landrat Dr. Fritz Brechtel. Die Bedeutung des Themas hat der Kreisausschuss in seiner letzten Sitzung unterstrichen und einer Beteiligung an der Machbarkeitsstudie „Radschnellweg Schifferstadt - Speyer – Wörth“ zugestimmt.

„Gerade in den Ballungsräumen werden die Verkehrsprobleme größer, Lärm- und Schadstoffbelastung steigen“, sagte Brechtel, „Gleichzeitig wird die Nutzung von Pedelecs und E-Bikes immer beliebter. Mit Radschnellwegen bzw. Radschnellverbindungen sollen deutschlandweit längere Wegstrecken leichter, sicherer und vor allem schneller mit dem Fahrrad zurückgelegt werden können.“

Im Rahmen einer vom Land beauftragten "Potenzialbetrachtung Radschnellverbindungen in Rheinland-Pfalz" aus dem Jahr 2014 wurde der Korridor "Oberrhein zwischen Karlsruhe/Wörth und Worms" als grundsätzlich gut geeigneter Raum eingestuft. Der Verband Region Rhein-Neckar (VRRN) hat nun mit dem rheinland-pfälzischen Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Verkehr (MWVLW) vereinbart, die Entwicklungsmöglichkeiten von Radschnellwegen für den regionalen Pendlerverkehr in der Metropolregion vertiefend zu untersuchen.

Geplant ist eine Aufteilung in drei Streckenabschnitte. Der im Landkreis Germersheim verlaufende südliche Abschnitt umfasst die Verbindung Schifferstadt - Speyer - Wörth. Landrat Brechtel: „Besonders berücksichtigt wird dabei im Raum Wörth die Rheinquerung und Anbindung nach Karlsruhe. Damit dient die Machbarkeitsstudie auch als Potenzialanalyse für einen möglichen Radschnellweg im Zuge der 2. Rheinbrücke und schließt an die Machbarkeitsstudie für den Raum Karlsruhe an. Außerdem sollen auch die Anbindung in Richtung Ost-West, also Kandel, und nach Süden, also Hagenbach, berücksichtigt werden.“

Der VRRN möchte die Studie im Einvernehmen mit der Stadt Speyer und den Landkreisen Rhein-Pfalz-Kreis und Germersheim beauftragen.

Die Kosten für die Machbarkeitsstudie „Radschnellweg Schifferstadt - Speyer – Wörth“ belaufen sich auf insgesamt maximal 100.000 Euro. Das MWVLW übernimmt 80 % der Kosten. Die Stadt Speyer und die beiden Landkreise übernehmen die nicht durch Zuschüsse gedeckten Kosten entsprechend der jeweiligen Streckenanteile. Auf den Landkreis Germersheim entfallen maximal 15.000 Euro. Der VRRN übernimmt die Sach- und Nebenkosten für die inhaltliche und organisatorische Begleitung des Projekts.

Kreisverwaltung Germersheim

16.08.2018


Problemmüllfahrzeug wieder auf Tour

Landkreis Germersheim - Ab 25. August ist das Problemmüllfahrzeug wieder unterwegs im Kreis Germersheim. Dabei werden auch alte und defekte Kleinelektrogeräte als Bürgerservice am Problemmüllfahrzeug angenommen.

Alle Standorte und Termine des Problemmüllfahrzeuges sind im Abfallkalender zu finden oder im Internet unter www.kreis-germersheim.de/abfallwirtschaft unter der Rubrik Problemmüll.

Bei der mobilen Problemmüllsammlung werden folgende Abfälle angenommen: Farben, Lacke, Lösungsmittel, Haushaltschemikalien, Leuchtstoffröhren, Energiesparlampen, nicht vollständig entleerte Spraydosen sowie Pflanzenschutzmittel.

Aus Gründen der Sicherheit sollten die Problemstoffe keinesfalls einfach am zentralen Sammelort abgestellt, sondern nur persönlich am Schadstoffmobil abgegeben werden. Altöl wird bei der Sammlung nicht angenommen. Verkaufsstellen von Motoren- und Getriebeöl sind verpflichtet das Altöl von ihren Kunden kostenlos zurückzunehmen. Eine zentrale Altölannahmestelle für den Kreis Germersheim befindet sich weiterhin bei der Firma SUEZ Süd GmbH in Rülzheim.

Alte Dispersionsfarben gehören zum Restmüll und können daher bei der Problemmüllsammlung nicht angenommen werden. Sobald sie eingetrocknet sind kann man sie über die graue Tonne entsorgen. Der leere Farbeimer kann im Gelben Sack zur Abholung bereitgestellt werden. Daneben werden Dispersionsfarben (egal ob eingetrocknet, pastös oder flüssig) auch an den drei Wertstoffhöfen des Kreises kostenfrei angenommen.

Neben der mobilen Sammlung kann Problemmüll auch bei der zentralen Sammelstelle des Landkreises in Rülzheim abgegeben werden. Sie befindet sich bei der Firma SUEZ Süd GmbH, Mozartstraße 27. Geöffnet ist sie von Montag bis Freitag von 8-12 und von 12.45-16.15 Uhr sowie samstags von 8-12.45 Uhr.

Gewerbliche Problemabfälle werden bei der mobilen Sammlung nicht angenommen. Sie sind über die SAM (Sonderabfall-Management-Gesellschaft Rheinland-Pfalz mbH), Wilhelm-Theodor-Römheld-Straße 34, 55130 Mainz, Telefon-Nummer 06131/98298-0 oder -59, zu entsorgen.

Zu den Kleinelektrogeräten, die im Rahmen der Problemmüllsammlung angenommen werden zählen Geräte wie beispielsweise Bügeleisen, Rasierapparate, Tischgrills, Kaffeemaschinen, Staubsauger, Toaster, Mixer, elektrische Zahnbürsten, Elektrowerkzeuge allgemein, aber auch viele Unterhaltungselektronik- und Bürokommunikationsgeräte wie PCs, Videogeräte, Radios oder CD-Player.

Grundsätzlich erfolgt die Abholung aller Elektro-Altgeräte, darunter auch Fernseh- und Kühlgeräte über „Sperrmüll auf Abruf“. Sie werden zudem jederzeit kostenlos an allen Wertstoffhöfen angenommen.

Die einzelnen Halte des Problemmüllfahrzeugs:

Sa. 25.08.2018
Kandel, Stadionvorplatz (Bienwaldstadion Jahnstraße), 8 - 10 Uhr
Jockgrim, Bürgerpark (Daimlerstraße), 11 - 13 Uhr

Mo. 27.08.2018
Freisbach, Am Feuerwehrgerätehaus (Hauptstraße), 9 - 10 Uhr
Schwegenheim, Kerweplatz (Jahnstraße), 10.30 - 12 Uhr
Westheim, Am Bürgerhaus (Schulstraße), 13 - 14 Uhr
Sondernheim, Bahnhof (Germersheimer Straße), 14.45 - 16.15 Uhr

Di. 28.08.2018
Zeiskam, Parkplatz Fuchsbachhalle, 9 - 10.30 Uhr
Knittelsheim, Dorfgemeinschaftshaus (Ludwigstraße), 11 - 12 Uhr
Ottersheim, Kerweplatz (Zufahrt über Waldstr.), 13 - 14 Uhr
Hördt, Bauhof (Rheinaue), 14.30 - 15.30 Uhr

Mi. 29.08.2018
Weingarten, Dorfplatz (Schulstraße), 8.30 - 10 Uhr
Neupotz, Parkplatz beim Friedhof (Friedhofstraße), 11 - 12 Uhr
Leimersheim, Feuerwehrgerätehaus, (Hirtenhäuser), 13 - 14 Uhr
Kuhardt, Rheinberghalle (Am Rheinberg), 14.30 - 15.30 Uhr

Do. 30.08.2018
Rheinzabern, Marktplatz (Bahnhofstraße), 9 - 10.30 Uhr
Hatzenbühl, Verbindungsweg zwischen Industriestraße und Feigenberg,11 - 12 Uhr
Minfeld, Parkplatz Grundschulturnhalle, (Raiffeisenstraße), 13 - 14 Uhr
Steinweiler, Kerweplatz,(Hauptstraße), 14.30 - 15.30 Uhr

Fr. 31.08.2018
Maximiliansau, Parkplatz Friedhof (Goldgrundstraße), 9 - 10.30 Uhr
Neuburg, Rathausplatz, 11 - 12 Uhr
Berg, Gemeinschaftshalle (Waldstraße), 13 - 14 Uhr
Scheibenhardt, Sportplatz (Maxstraße),14.30 - 15.30 Uhr

Sa. 01.09.2018
Lustadt, Kerweplatz / Ecke Beethovenstraße, 8 - 10 Uhr
Bellheim, Festplatz (Jahnstr.), 11.00 - 13.00 Uhr

Mo. 03.09.2018
Erlenbach, Sportplatz, 9 - 10 Uhr
Winden, Parkplatz vor dem Spielplatz „Am Sportplatzweg“, 10.30 - 11.30 Uhr
Freckenfeld, Gräfenberghalle (Raiffeisenstraße), 12.30 - 13.30 Uhr
Schaidt, An der Sporthalle (Waldstraße), 14 - 15 Uhr
Büchelberg, Festplatz (Parkplatz Mehrzweckhalle), 15.30 - 16.30 Uhr

Sa. 08.09.2018
Lingenfeld, Alter Kerweplatz, Humboldtstr./Ecke Schillerstr., 8 - 10 Uhr
Germersheim, Parkplatz am Ende der Waldstraße, 11 - 13 Uhr

Sa. 15.09.2018
Hagenbach, Festplatz, 8 - 10 Uhr
Wörth, Messplatz (Parkplatz Festhalle), 11 - 13 Uhr

Kreisverwaltung Germersheim

16.08.2018


Freiwilligentag 2018 der Metropolregion Rhein-Neckar

Landrat: Drei Projekte aus dem Landkreis Germersheim suchen Helfer/innen

Landkreis Germersheim - Unter dem Motto „wir-schaffen-was“ findet am 15. September 2018 der sechste Freiwilligentag der Metropolregion Rhein-Neckar statt. An diesem Tag packen Freiwillige wieder tatkräftig mit an, um zuvor gemeldete Projekte innerhalb eines Tages umzusetzen. „Aus dem Landkreis Germersheim sind bislang drei Projekte gemeldet. Deren Organisatoren freuen sich über Unterstützung durch freiwillige Helferinnen und Helfer“, so Landrat Dr. Fritz Brechtel.

Die Grundschule Dorschberg, Zeisigweg 2, 76744 Wörth am Rhein bepflanzt die Hochbeete im Schulgarten und verschönert so die Aussicht und Lernumgebung für die Schulkinder. Auch im Foyer werden die Kübel neu bepflanzt. Uhrzeit: 9 bis 13 Uhr. Schirmherr dieses Projektes ist Landrat Dr. Fritz Brechtel. Freiwillige Helfer/innen zum Pflanzen und auch zum Imbiss vorbereiten sind willkommen. Anmeldungen an annkristin.montag@gmail.com.

Die St. Nepomuk-Grundschule Schaidt, Hauptstraße 85, 76744 Wörth am Rhein – Schaidt, sucht freiwillige Helfer/innen, um dem Schulhof wieder Farbe zu geben. Dazu soll der Lattenzaun abgeschliffen und neu gestrichen und die Geländer mit einem neuen Farbanstrich versehen werden. Uhrzeit: 9 bis 13 Uhr.

Die Naturfreunde Maximiliansau und die SPD Maximiliansau werden am Freiwilligentag am Bürgerhaus Maximiliansau, Hermann-Quack-Straße 1, 76744 Wörth am Rhein – Maximiliansau und am Pfortzer Wind/Skulpturenpark zuerst die Pflanzfläche vorbereiten und dann zahlreiche Blumenzwiebeln setzen, um die Wege und Plätze im Frühjahr in ein Blütenmeer zu verwandeln. Dazu werden freiwillige Helfer/innen gesucht. Uhrzeit: 9 bis 14 Uhr.

Wer mitmachen möchte kann sich unter www.wir-schaffen-was.de als Helfer/in anmelden. Dort sind auch weitere Informationen sowie die Liste mit sämtlichen gemeldeten Projekten eingestellt.

Kreisverwaltung Germersheim

16.08.2018


Künstler aus vergangener Zeit

Ausstellung in Jockgrim – Vernissage am 26. August

Jockgrim / Zehnthaus - Zu einer weiteren besonderen Veranstaltung im Rahmen des Kreisjubiläums „200 Jahre Landkreis Germersheim“ sind alle herzlich eingeladen.

Am Sonntag, 26. August 2018, 11 Uhr, wird im Zehnthaus in Jockgrim eine Ausstellung eröffnet, die die Werke „Künstler aus vergangener Zeit“ in den Fokus rückt. Zu allen Zeiten haben die Landschaft und das Lebensgefühl im Landkreis Germersheim Künstlerinnen und Künstler inspiriert.

Die Ausstellung befasst sich ausschließlich mit Künstlern, die von Mitte des 19. Jahrhunderts bis ins Jahr 2013 nachweislich im Landkreis Germersheim gelebt und gewirkt haben. Die Ausstellung „Künstler aus vergangener Zeit“ gehört zu den Höhepunkten des Jubiläumsjahres und wurde eigens zu diesem Anlass erarbeitet.

Die Vernissage findet am Sonntag, 26. August, 11 Uhr, im Zehnthaus in Jockgrim, Ludwigstraße 26, statt. Sie wird bis 30. September 2018 zu sehen sein.

Öffnungszeiten:

  • Freitag 20- 22 Uhr
  • Samstag 15-17 Uhr
  • Sonntag 11-17 Uhr

Öffnungszeiten der Ausstellung anlässlich des Hinterstädelfestes:

  • Freitag, 7.9., geschlossen
  • Samstag, 8.9., 15-19 Uhr
  • Sonntag, 9.9., 11-19 Uhr

Kreisverwaltung Germersheim

13.08.2018


Änderungen bei der Entsorgung: Gegenstände mit fest verbauter Elektrofunktion zählen zu Elektrogeräten

Kreis Germersheim - Ab 15. August gibt es Änderungen bei der Erfassung und Verwertung von Elektro- und Elektronikaltgeräten. Sämtliche Elektronikgeräte werden ab dann in den Anwendungsbereich des Elektro- und Elektronikgerätegesetzes fallen. Gegenstände mit fest verbauten elektrischen Bestandteilen zählen dann zur Fraktion Elektrogeräte. Das teilt die Abfallwirtschaft der Kreisverwaltung Germersheim mit.

Ganz neu zu den Elektrogeräten gehören ab Mitte August zum Beispiel Möbel mit fest verbauten elektrischen Bestandteilen. Bisher wurden sie als Möbelholz entsorgt.

Dabei unterscheidet der Gesetzgeber grundsätzlich zwischen körperlich verbundenen und eigenständigen Elektrogeräten. Körperlich verbundene Elektrogeräte sind so hergestellt, dass sich das elektrische oder elektronische Bauteil nur unter großem Aufwand oder durch Zerstörung entfernen lässt. Dazu gehören zum Beispiel Tresore mit elektrischem Schloss, Badezimmermöbel mit Beleuchtung, beleuchtete Spiegel oder elektronisch verstellbare Fernsehsessel. Diese Gegenstände zählen künftig zu den Elektrogeräten. Sie werden weiterhin wie gewohnt beim Sperrmüll auf Abruf mitgenommen oder können wie bisher kostenfrei an den Wertstoffhöfen abgegeben werden.

Kleinere Gegenstände mit elektrischen Bestandteilen wie Weihnachtsmützen oder Fahrradhelme mit Beleuchtung oder Turnschuhe mit Beleuchtung in den Sohlen, bei denen die Elektrik kaum zu entfernen ist können nicht mehr über die Restmülltonne entsorgt werden, da sie nun als Elektrogerät eingestuft sind. Sie können aber kostenfrei an den Wertstoffhöfen abgegeben werden. Auch beim Sperrmüll auf Abruf können sie mit dazugestellt werden. Allerdings müssen Batterien und Akkus zuvor entfernt und ordnungsgemäß über die Sammelstellen entsorgt werden.

Kann bei einem Gegenstand das elektrische bzw. elektronische Bauteil leicht ausgebaut werden sollte man dies tun. Ein Beispiel hierfür ist eine Schrankwand oder Küchenzeile mit austauschbarer Beleuchtung. Die Möbel gehören wie bisher zum Möbel-Sperrmüll. Das ausgebaute elektrische Bauteil zählt zu Elektrogeräten. Beides kann separat und kostenfrei beim Sperrmüll auf Abruf bzw. an den Wertstoffhöfen entsorgt werden.

Kreisverwaltung Germersheim

10.08.2018


Jugend-Engagement-Wettbewerb 2018

„Noch bis zum 31. Oktober 2018 können Jugendliche und junge Erwachsene bis 25 Jahren aus Rheinland-Pfalz sich am Jugend-Engagement-Wettbewerb RLP `Sich einmischen – was bewegen´ beteiligen“, so Landrat Dr. Fritz Brechtel.

Kreis Germersheim - Mitmachen können Jugendliche und jugendliche Teams wie Schulklassen, Jugendgruppen aus Kirchengemeinden oder Gewerkschaften sowie Schüler-AGs, die ein gutes Projekt haben, das von den Jugendlichen selbst geleitet und innerhalb eines Jahres umgesetzt werden kann. Thema und Anliegen der Projekte sollen zum Jugendmanifest passen, das beim „jugendforum rlp“ gemeinsam von jungen Menschen entwickelt wurde. Themen sind: Vielfalt, Toleranz, Respekt; Partizipation und gesellschaftliche Teilhabe; Bildungssystem, Unterricht und Lehrerinnen und Lehrer; Umwelt und Nachhaltigkeit; Computer, Internet und Handy; Leben in der Schule; soziale Gerechtigkeit; Freizeit; Gesundheit sowie Mobilität und Verkehr.

Der Jugend-Engagement-Wettbewerb ist eine gemeinsame Initiative der Staatskanzlei und der Bertelsmann Stiftung.

Die Bewerbungsfrist endet am 31. Oktober 2018. Eine Jury entscheidet, welche Projekte mit jeweils 500 Euro gefördert werden. Die Preisverleihung wird dann am 22. Februar 2019 in der Staatskanzlei stattfinden.

Alle Informationen sowie die ausführlichen Teilnahmebedingungen gibt es unter www.wir-tun-was.rlp.de sowie unter www.jugendforum.rlp.de.

Kreisverwaltung Germersheim

10.08.2018


Am Tag der Deutschen Einheit in Berlin

Noch Plätze frei - Herbstferien-Wohngemeinschaft für junge Menschen ab 15 Jahren

Kreis Germersheim / Berlin - Jugendliche sind nicht an Politik interessiert? „Von wegen! Die Erfahrungen aus den bisherigen bildungspolitischen Reisen des Kreisjugendamtes Germersheim zeigen ein anderes Bild“, betonen Landrat Dr. Fritz Brechtel undErster Kreisbeigeordneter Christoph Buttweiler. Deshalb veranstaltet das Kreisjugendamt bereits zum 14. Mal immer auf Einladung eines Bundestagabgeordneten, in diesem Jahr von Dr. Tobias Lindner, eine 7-tägige bildungspolitische Fahrt in die Bundeshauptstadt Berlin. Angesprochen sind Jugendliche und junge Erwachsene ab 15 Jahre, die von der lebendigen Stadt Berlin bereits fasziniert sind oder diese gerne kennenlernen möchten. Die Fahrt findet in den Herbstferien vom 29. September bis 6. Oktober 2018 statt.

Bei individuellen Führungen im Bundestag und Bundesrat gewinnen die Teilnehmer Einblicke in die politische Praxis und Gremienarbeit. Neben dem Berlin von heute stehen die Geschehnisse des „alten“ Berlins im Blickpunkt, bspw. der Besuch der Gedenkstätten „Normannenstraße“, „Hohenschönhausen“, „Tränenpalast“ und dem Deutsch-Russischen Museum Karlshorst.

Natürlich bleibt auch Zeit, kulturelle Höhepunkte kennenzulernen und die Stadt zu erkunden. Gemeinsam geht es sonntags in den Mauerpark zur größten Freiluft-Karaoke-Party der Stadt, Street Art mit Graffiti Workshop und als Höhepunkt besuchen die Teilnehmer/innen die Veranstaltungen und Open Air-Bühnen am Tag der Deutschen Einheit.

Die Teilnehmergruppe wird als zeitlich befristete Wohngemeinschaft, d.h. in Mehrbettzimmern mit Wohnküche in der „Alten Feuerwache“, zusammenleben.

„Mit dem Besuch in Berlin möchten wir die politische und ethische Urteilsfähigkeit junger Menschen fördern. Wir wollen sie anregen, sich in Entscheidungen, die ihr direktes Umfeld betreffen, durch politisches und demokratisches Handeln einzumischen“, so Jugenddezernent Buttweiler.

Das Angebot auf einen Blick:

  • Termin: Samstag, 29. September, ab 8:00 Uhr bis Samstag, 6. Oktober, am späten Abend
  • Teilnehmerbeitrag: 300 Euro, Inhaber*innen der Jugendleiter*innen-Card ermäßigt
  • Leistungen: An- und Abreise mit der Deutschen Bahn ab Bahnhof Germersheim, Übernachtungen mit Frühstück, ein 7-Tage-Ticket für S- & U-Bahn, alle Eintrittsgelder des offiziellen Programms, Betreuung der Gruppe, Haftpflicht- und Unfallversicherung

Anmeldung und Informationen gibt es beim Kreisjugendamt Germersheim, Jeanette Zikko-Giessen, E-Mail: j.zikko@kreis-germersheim.de, Tel. 07274/53-372.

Text: Kreisverwaltung Germersheim Foto: Speyer 24/7 News, dak

08.08.2018


Berufsbildende Schule: Ausbau für das digitale Zeitalter

Landrat: Lernfabrik 4.0 hat Leuchtturm-Charakter für gesamt Rheinland-Pfalz

Germersheim und Wörth / Berufsbildenden Schule - „Durch die Digitalisierung verändern sich die Arbeitsprozesse und es entstehen neue Berufsbilder“, so der für Schulen und Bildung zuständige Erste Kreisbeigeordnete Christoph Buttweiler. Darauf müsse auch die Aus- und Weiterbildung reagieren und sich verändern.

Wie das an den beiden Standorten Germersheim und Wörth der Berufsbildenden Schule geplant ist und umgesetzt werden soll, das haben der Schulleiter der Berufsbildenden Schule, Rainer Sprotte, und sein Stellvertreter, Ingolf Käsmeier, bereits im Kreisausschuss vorgestellt.

Der Hauptausschuss des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) hat im Zuge der vierten industriellen Revolution (Industrie 4.0) die Teilnovellierung der industriellen Metall und Elektroberufe zum 01.08.2018 beschlossen. Die modernisierten Ausbildungsordnungen enthalten wichtige Neuerungen und Themen wie „Digitalisierung der Arbeit, Datenschutz und Informationssicherheit“ und widmen sich der Aktualisierung der betrieblichen Ausbildungsinhalte und der schulischen Lerninhalte.

„In einer sich fortdauernd verändernden Arbeitswelt beruht unser wirtschaftlicher Wohlstand gerade im Landkreis Germersheim zunehmend auf dem Niveau und Vorhandensein modern ausgebildeter Fachkräfte. Insbesondere mit dem Projekt „smart facory“ wird die Qualität der Fachkräfteausbildung für die Region zukunftsfest gesichert, es wird die weitere Vernetzung regionaler Betriebe ermöglicht und gleichzeitig ein technologisches Wissenszentrum mit überregionaler Bedeutung geschaffen“, so Landrat Dr. Fritz Brechtel.

Dazu werden an beiden Standorten Schwerpunkte gesetzt. Die Berufsbildende Schule am Standort Germersheim soll den Schwerpunkt „KFZ-Technik“ erhalten und zum Aus- und Weiterbildungszentrum für Elektro-Mobilität/Hochvolt-Technologie weiterentwickelt werden.

Hierfür ist eine Erweiterung der Sachausstattung (Modelle und Anschauungsmaterialien) zur adäquaten Unterrichtung in den Räumlichkeiten der bestehenden KFZ-Werkstatt erforderlich. Die Kosten dafür werden mit rund 300.000 Euro beziffert.

Am Standort Wörth wird der Schwerpunkt auf „Metall/Produktion“ liegen. Die Berufsbildende Schule soll dort zum Aus- und Weiterbildungszentrum für Industrie 4.0 weiterentwickelt werden. Hierfür soll eine „Smart Factory“ (eine sog. Modellfabrik) angeschafft werden. Diese „Smart Factory“ simuliert die reale Arbeitswelt, beispielsweise vom Transport aus dem Hochregallager über die Bearbeitung und die Qualitätskontrolle bis hin zum Transport in den Vertrieb. Die Anschaffung der „Smart Factory“ wird rund 1 Mio. Euro kosten.

Mögliche finanzielle Förderungen durch Bund und Land werden noch geprüft. Kooperationen mit ansässigen Firmen und mögliche finanzielle Unterstützungen zur Umsetzung des Konzeptes sind angestrebt.

„Der Landkreis schafft mit dieser  Weiterentwicklung seiner Berufsbildenden Schule ein Wissenszentrum mit „Leuchtturm-Charakter“ für gesamt Rheinland-Pfalz“, so Landrat Dr. Fritz Brechtel.

Auch der Kreisausschuss unterstützt die Weiterentwicklung der Berufsbildenden Schule in Germersheim und Wörth zum Kompetenzzentrum für Metall- und Elektroberufe im Zuge der vierten industriellen Revolution (Industrie 4.0). Die Weichen dafür sollen im Laufe des nächsten Schuljahres gestellt werden.

Text: Kreisverwaltung Germersheim Foto: S24N, dak

05.08.2018


40-jähriges Dienstjubiläum von Roland Osterbrink

Germersheim - Im Rahmen einer kleinen Feierstunde hat Roland Osterbrink sein 40-jähriges Dienstjubiläum begangen.

1978 begann Roland Osterbrink seine Ausbildung zum Verwaltungsangestellten bei der Kreisverwaltung Germersheim und wurde 1980 in die Verkehrsabteilung übernommen. Drei Jahre später legte er die Angestelltenprüfung I ab, 1995 die Angestelltenprüfung II. Im Jahr 2001 wechselte Osterbrink in die Bußgeldstelle, wo er bis heute tätig ist.

Landrat Dr. Fritz Brechtel dankte Roland Osterbrink für sein langjähriges Engagement und der Verbundenheit zur Kreisverwaltung Germersheim und wünschte ihm weiterhin alles Gute. Den Glückwünschen und dem Dank schlossen sich der Personalchef Ralph Lehr, die Leitende staatliche Beamtin, Tanja Koch, der stellvertretende Fachbereichsleiter, Marc Leppla, und Marion Sefrin im Namen des Personalrats an.

Kreisverwaltung Germersheim

05.08.2018


‚Verband Pflegehilfe‘ hat nichts mit Pflegestützpunkten in RLP zu tun

Kostenlose und unabhängige Beratung in den vier Pflegestützpunkten im Landkreis

Landkreis Germersheim - Die Verbraucherschutzzentrale Rheinland-Pfalz weist ausdrücklich darauf hin, dass der ‚Verband Pflegehilfe‘, der sich auf seiner Website auch „bundesweiter Pflegestützpunkt“ nennt, ein kommerzielles Vermittlungsunternehmen ist. Auch Landrat Dr. Fritz Brechtel betont: „Der ‚Verband Pflegehilfe‘ hat nichts mit den Pflegestützpunkten zu tun, die Pflegebedürftige und ihre Angehörigen im gesetzlichen Auftrag unabhängig und kostenfrei bei allen Fragen rund um die Pflege informieren und beraten.“ Im Landkreis Germersheim kündigte der ‚Verband Pflegehilfe‘ in einer Pressemitteilungen einen „neuen Pflegestützpunkt“ für die Gemeinde bzw. Stadt im Landkreis Germersheim an, mit kostenloser Information zu pflegerelevanten Themen.

„Die vier Pflegestützpunkte in unserem Landkreis sind wie alle Pflegestützpunkte in Rheinland-Pfalz von den Kranken- und Pflegekassen beauftragt, umfassende und unabhängige Auskunft und Beratung nach dem Sozialgesetzbuch und zu landesrechtlich vorgesehenen Sozialleistungen und sonstigen Hilfeangeboten durchzuführen“, ergänzt Valkana Krstev, in der Kreisverwaltung zuständig für Pflegestrukturplanung.

Im Landkreis Germersheim stehen bei Fragen rund um die Pflege die Mitarbeiterinnen der vier Pflegestützpunkte in Germersheim, Kandel, Rülzheim und Wörth zur Verfügung. Landrat Dr. Fritz Brechtel: „Wer schon einmal in der Familie mit Krankheit und Pflege konfrontiert war, weiß wie notwendig eine rasche und umfassende Beratung ist.“ Finanziert werden die Pflegestützpunkte durch Zuschüsse der Pflegekassen, des Landes und der Kreisverwaltung Germersheim.

An den Standorten Kandel, Wörth, Rülzheim und Germersheim bieten fachlich qualifizierte Beraterinnen kostenlos und trägerneutral Informationen und Unterstützung bei allen Fragen rund um das Thema Pflege und Betreuung von kranken, alten, behinderten und pflegebedürftigen Menschen. Betroffene und ihre Angehörigen erfahren dabei, welche konkreten und passgenauen Hilfe- und Entlastungsangebote es für die jeweilige Situation gibt, wie die Hilfeleistungen zu organisieren sind, wie die Finanzierung zu regeln ist und welche Kostenübernahmen erhältlich sind. Christoph Buttweiler, Erster Kreisbeigeordneter und Sozialdezernent, hebt eine weitere wichtige Aufgabe der Pflegestützpunkte hervor: „Neben der Einzelfallberatung bringen die Kolleginnen der Pflegestützpunkte ihre Sachkunde und ihre Erfahrung aktiv in die Weiterentwicklung der Pflegestrukturen im Landkreis ein und arbeiten aktiv in der Regionalen Pflegekonferenz des Landkreises mit. Wir stehen zu unseren Pflegestützpunkten im Landkreis. Wir sind dankbar, für die hervorragende Arbeit die hier geleistet wird und die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit allen Mitgliedern der Pflegekonferenz.“

Ansprechpartner(innen) in den Pflegestützpunkten im Landkreis Germersheim

Stadt Germersheim, VG Lingenfeld
Bismarckstr. 12, 76726 Germersheim
Frau Ahilger, Frau Stepp, Tel. 07274/ 70 30 932  
Frau Scheib, Tel. 07274/ 70 30 177

VG Rülzheim, VG Bellheim
Verbandsgemeindeverwaltung
Am Deutschordensplatz 1, 76761 Rülzheim
Frau Geiger, Tel. 07272/ 75 03 42
Frau Pfirrmann,  Tel. 07272/ 97 29 68

Stadt Wörth, VG Hagenbach
Artur-Nisio-Str. 23 ,76744 Wörth
Frau Duthweiler,  Tel. 07271/ 13 20 335
Frau Pfirrmann, Tel. 07271/ 13 20 336

VG Kandel, VG Jockgrim
Gartenstr. 8, 76870 Kandel
Frau Adling & Frau Bohlender
Tel. 07275/ 94 87 775
Frau Scheib, Tel. 07275/ 94 87 774

Kreisverwaltung Germersheim

01.08.2018


Kommunen schaffen zusätzliche Parkplätze für Pendler

Landrat: Umsteigen auf die Bahn, um Rheinbrückenstau zu umgehen

Landkreis Germersheim - „Alle Kommunen entlang den Schienenstrecken im Landkreis Germersheim sind bereit, zusätzliche Parkmöglichkeiten zu schaffen und damit ein einfaches Umsteigen vom Auto in die Bahn zu ermöglichen. „Bereits im Mai hat der Kreis die Kommunen angeschrieben und um Bereitstellung von zusätzlichem Parkraum gebeten“, so Landrat Dr. Fritz Brechtel, „Mittlerweile ist klar: Zu den bestehenden etwa 1300 Parkplätzen an den Bahnhaltestellen werden mindestens 850 zusätzliche Parkplätze zur Verfügung stehen.“

Nach Zählungen gibt es bereits heute ca. 450 freie P+R-Kapazitäten auf den bestehenden Parkplätzen. Die weiteren 850 Plätze werden überwiegend in Rülzheim, Rheinzabern und Jockgrim entstehen. In Rülzheim sind rund 250 Plätze im Umfeld der Haltstelle „Freizeitzentrum“ vorgesehen, in Rheinzabern ca. 140 am Marktplatz Nähe Bahnhof, rund 250 an der Freizeitanlage Kandeler Straße und weitere Kapazitäten am Stadion entlang der Kandeler Straße. Jockgrim sieht ca. 120 Parkmöglichkeiten am Bürgerpark vor und insgesamt 40 am Bürgerhaus und in der Untere Buchstraße. Hagenbach bietet 15 neue Parkplätze am Bahnhof an, Schaidt zwölf Plätze an der Kulturhalle, Bellheim „Am Mühlbuckel“ nochmals 15. „Aber auch alle anderen Städte und Gemeinden wie Kandel und Wörth signalisieren die Bereitschaft, Stellplätze zu ermöglichen. Hier sind jedoch noch Gesprächen mit privaten Eigentümern zu führen“, sagt Landrat Brechtel. Für die Finanzierung zusätzlicher Stellplätze zwischen Landau und Wörth ist Landrat Dr. Brechtel bereits in Kontakt mit dem Regierungspräsidium Karlsruhe getreten.

Für die steigende Zahl an Bahnnutzern werden zudem mehr Plätze in den Zügen benötigt. Landrat Dr. Brechtel hat sich dafür eingesetzt, dass es zusätzliche Kapazitäten durch Zusatzwagen und Zusatzzügen geben wird: „Außerdem werden ausgewählte Bahnen zusätzliche Haltpunkte anfahren. Die Kommunen, die Verkehrsunternehmen, der Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Süd und der Landkreis zeigen den Pendlern Alternativen zur erschwerten Autofahrt auf und möchten erreichen, dass während aller Bauphasen die Bevölkerung der südlichen Pfalz mobil bleibt.“

„Ich danke allen Kommunen dafür, dass wir gemeinsam den anstehenden Verkehrsproblemen im Rahmen der Rheinbrückensanierung entgegentreten, zumal damit auch erhebliche Kosten entstehen“, sagt Brechtel. Der Kreischef wird sich in den Kreisgremien dafür einsetzen, dass sich der Kreis bei den entstehenden Zusatzkosten beteiligt.

Der Kreis hat bei den Kommunen auch freie Bike + Ride-Möglichkeiten abgefragt. Auch hier zeigten sich die Gemeinden und Städte kooperativ und sind bereit weitere Abstellflächen bei Bedarf zur Verfügung zu stellen.

Der Zweckverband Schienenpersonennahverkehr bereitet in Abstimmung mit Landrat Dr. Brechtel aktuell einen Flyer mit allen Informationen für die Pendler vor. Dieser wird dann u.a. bei allen Kommunen entlang der Bahnstrecken Landau – Karlsruhe, Germersheim – Karlsruhe, Wörth – Karlsruhe, bei den Verkehrsunternehmen und in der Kreisverwaltung Germersheim erhältlich sein.

Kreisverwaltung Germersheim

01.08.2018


Park & Ride statt Rheinbrückenstau

Änderungen und zusätzliche Kapazitäten von S-Bahn und Stadtbahn

Landkreis Germersheim - Anstatt im Auto auf der Rheinbrücke im Stau zu stehen, haben der Landkreis Germersheim, die Verkehrsunternehmen und der Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Süd an Möglichkeiten gearbeitet, zusätzliche Kapazitäten in S- und Stadtbahnen zur Verfügung zu stellen.

Rund 3.000 zusätzliche Sitzplätze an Werktagen stellen die Albtal-Verkehrs-Gesellschaft (AVG) und DB Regio während der Ertüchtigung der Rheinbrücke Maxau zur Verfügung. Am Wochenende ist das Zusatzangebot noch größer. Schon heute gibt es bereits zusätzliche Züge, zusätzliche Plätze und zusätzliche Haltepunkte. Mit Baubeginn gibt es noch weitere Zusatzzüge:

Zusätzliche Fahrten auf der S3 (ab Baubeginn)
Germersheim / Wörth – Karlsruhe montags bis freitags:

  • S3 Germersheim (6.42 Uhr) - Karlsruhe (7.29 Uhr), mit Halten in Rülzheim Freizeitzentrum und Rheinzabern Alte Römerstraße
  • S3 Wörth (8.04 Uhr) - Karlsruhe (8.20 Uhr)
  • S3 Wörth (19.37) Uhr - Karlsruhe (19.49 Uhr)

Karlsruhe - Wörth / Germersheim montags bis freitags:

  • S3 Karlsruhe (7.46 Uhr) - Wörth (7.58 Uhr)
  • S3 Karlsruhe (17.09 Uhr) - Germersheim (17.48 Uhr)
  • S3 Karlsruhe (18.45 Uhr) - Wörth (18.57 Uhr)

Frühe Zusatzfahrten der S51 und S52 an den Sonntagen mit Vollsperrung der Rheinbrücke (seit 30.7.):

  • S51 Germersheim (4.37 Uhr) - Wörth Bahnhof (5.09 Uhr)

In Wörth Bahnhof besteht Anschluss an eine S5 in die Karlsruher Innenstadt (5.13 Uhr)

  • S52 Wörth Bahnhof (6.09 Uhr) - Germersheim (6.41 Uhr)

In Wörth Bahnhof wird der Anschluss aus der S5 aus der Karlsruher Innenstadt abgenommen (Ankunft 6.04 Uhr)

In Germersheim besteht Anschluss an eine S3 in Richtung Mannheim (6.49 Uhr)

Verlängerung einzelner S5-Stadtbahnen montags bis freitags (seit 30.7.):

  • S5 von KA Rheinbergstraße (ca. 11.47 Uhr) nach Wörth Bahnhof (ca. 11.56 Uhr)
  • S5 von Wörth Bahnhof (12.01 Uhr) nach KA Rheinbergstraße (ca. 1208 Uhr)
  • S5 von KA Rheinbergstraße (ca. 12.47 Uhr) nach Wörth Bf (ca. 12.56 Uhr)
  • S5 von Wörth Bahnhof (13.01 Uhr) nach KA Rheinbergstraße (ca. 13.08 Uhr)

Verstärkung mit zweitem angehängten Fahrzeug (+100 Sitzplätze) montags bis freitags (seit 30.7.):

  • Wörth Badepark 7.15 Uhr – Söllingen Bahnhof 8.25 Uhr
  • Germersheim 7.25 Uhr – Karlsruhe Rheinhafen 8.47 Uhr
  • Wörth Badepark 7.45 Uhr – Söllingen Bahnhof 8.55 Uhr
  • Karlsruhe Albtalbahnhof 14.39 Uhr – Germersheim Bahnhof 15.45 Uhr
  • Karlsruhe Albtalbahnhof 15.39 Uhr – Germersheim Bahnhof 16.45 Uhr
  • Karlsruhe Albtalbahnhof 16.39 Uhr – Germersheim Bahnhof 17.39 Uhr
  • Diese Fahrt verkehrt zwischen Wörth Bahnhof und Germersheim 5 – 8 Minuten früher)
  • Karlsruhe Albtalbahnhof 17.39 Uhr – Germersheim Bahnhof 18.45 Uhr

Außerdem halten die Eilzüge der S52 mit Abfahrt am Albtalbahnhof Karlsruhe um 15.39 Uhr, 16.39 Uhr und 17.39 Uhr in Richtung Germersheim zusätzlich in Rheinzabern Alte Römerstraße und Rülzheim Freizeitzentrum.

Achtung frühere Abfahrt auf der S5 montags bis freitags (seit 30.7.):

  • S5 verkehrt ab KA Rheinbergstraße (Abfahrt neu 6.20 Uhr) ein bis zwei Minuten früher bis Wörth Badepark (Ankunft neu 6.35 Uhr)
  • S5 verkehrt ab Wörth Badepark (Abf. neu 6.22 Uhr) bis KA Rheinbergstraße (Ankunft neu 6.37 Uhr) drei Minuten früher

Diese Verlegungen sind Auswirkungen der zusätzlichen Fahrten von DB Regio.

Einen Wermutstropfen durch die Zusatzangebote gibt es: Durch die Zusatzhalte in Rheinzabern Alte Römerstraße und Rülzheim Freizeitzentrum können in Germersheim manche Anschlüsse an die S-Bahn Rhein-Neckar in Richtung Speyer nicht mehr erreicht werden

Kreisverwaltung Germersheim

01.08.2018


Gehen – Kommen – Bleiben: MenschenWege im Landkreis Germersheim

Szenische Lesungen - Erinnerungen auf die Bühne gebracht - Noch freie Termine

Landkreis Germersheim - Vollbesetzte Reihen und beeindruckte Besucher unterstreichen – die Szenischen Lesungen „Gehen – Kommen – Bleiben: MenschenWege im Landkreis Germersheim“ im Mai waren ein voller Erfolg. Die Schauspieltruppe rund um Marianne Stein bietet daher noch weitere Termine an, an denen die sich Zuschauer auf König Max von Bayern, den Wiener Kongress freuen, sich von Flucht vor Armut, Not und Verfolgung ergreifen und in persönliche Schicksale eintauchen können. 22 Schauspielerinnen und Schauspieler stehen dabei auf der Bühne und nehmen ihre Zuschauer mit auf eine Rundreise durch fünf Kontinente. Eine Gruppe Erzähler liest dazu aus ausgewählten Biografien.

Das Kommen und Gehen, das Bleiben, das Wegmüssen und Heimkommen prägte und prägt unseren Landkreis. Viele Menschen unter uns, Nachbarn, Freunde, Bekannte und Verwandte, kennen dies aus eigener Erfahrung oder vom Hörensagen im Verwandten- und Bekanntenkreis. Eine Gruppe Spurensucher hatte sich in 26 Gemeinden im Kreis Germersheim auf die Suche nach diesen Erinnerungen und Geschichten gemacht – und viele spannende und ergreifende Antworten erhalten.

Freie Termine, an denen die Szenische Lesung auch in Ihrem Ort aufgeführt werden könnten, sind: 23.11., 30.11., 1.12. und 2.12.2018. Wenn Sie das Bühnenstück in Ihrer Gemeinde zeigen wollen, setzen Sie sich bitte mit Karin Träber, E-Mail k.traeber@kreis-germersheim.de, Tel. 07274/53-319 in Verbindung.

Kreisverwaltung Germersheim

01.08.2018


L540 zwischen Bellheim und Rülzheim für alle Verkehre voll gesperrt.

Bellheim & Rülzheim / Speyer - Der Landesbetrieb Mobilität Speyer teilt mit, dass die Arbeiten der Ortsumgehung Bellheim im Zuge der Landesstraße 509 mit dem Bau des südlichen Kreisverkehrsplatzes beginnen. Während der Bauarbeiten wird die Landesstraße 540 zwischen Bellheim und Rülzheim ab Mittwoch, den 8. August 2018 voll gesperrt.

Die Bauarbeiten für diesen Abschnitt sollen bis zum Jahresende abgeschlossen sein.

Für den Verkehr ist eine weiträumige Umleitung über die Bundesstraße 9 eingerichtet. Der Anliegerverkehr wird innerörtlich umgeleitet.

Busbetriebe und Rettungsdienste sind über die Sperrung informiert.

Die BRH viabus GmbH teilt mit, dass durch die Vollsperrung der L540 die Linien 596 und 552 betroffen sind.

Die BRH viabus GmbH bittet um Beachtung und möglicherweise auftretende marginale Verspätungen aufgrund der Umleitungsstrecken zu entschuldigen.

In einem weiteren Abschnitt beginnt im Herbst 2018 am westlichen Ortseingang von Bellheim aus Richtung Knittelsheim kommend, der Bau eines weiteren Kreisverkehrsplatzes, der die Ortsumgehung an die vorhandene Landesstraße 509 anbindet.

Der Landesbetrieb Mobilität Speyer bittet die Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis für auftretende Verkehrsbehinderungen und wird über die weiteren Abläufe der Baumaßnahme informieren.

Der offizielle erste Spatenstich der Ortsumgehung Bellheim durch Staatssekretär Andy Becht erfolgt am Montag, 13. August, um 17.30 Uhr.

Text: Landesbetrieb Mobilität Speyer Foto: Speyer 24/7 News, dak

01.08.2018


Gelebte deutsch-polnische Freundschaft: Tolles Miteinander im Zeltlager

Kandel - Nach vier Tagen gemeinsame Erlebnisse wie Freizeitpark, Schwimmbad, essen, Disco und Wanderrallye haben sich die Teilnehmer des deutsch-polnischen Jugendzeltlagers der Jugendfeuerwehren in Kandel tränenreich voneinander verabschiedet.

„So hab ich das noch nicht erlebt“, staunten die Betreuer. Die rund 150 Kinder und Jugendlichen aus dem Landkreis Germersheim und dem polnischen Partnerlandkreis Krotoszyn haben die Tage in den Zelten fest zusammengeschweißt. Sprachbarrieren wurden durch Englischkenntnisse oder Kommunikation mit Händen und Füßen gemeistert, die Betreuer unterstützten geschickt das gute Miteinander. „Das nenne ich gelungene, gelebte Partnerschaft“, sagte Landrat Dr. Brechtel schon während des Aufenthalts.

Zeltaufbau klappt gemeinsam besser.

Seit 2008 besuchen sich die Jugendorganisationen der Feuerwehren abwechselnd alle zwei Jahre. Diesmal im Bus dabei war auch der Landrat des Partnerkreises, Stanislaw Szczotka, der diesen Begegnungen ebenfalls große Bedeutung zumisst. Landrat Brechtel: „Es ist inzwischen eine feste Größe in unserer Partnerschaft. Darauf sind wir schon etwas stolz.“

Stolz ist der Kreischef dabei besonders auf die Feuerwehren und Hilfsorganisationen im Landkreis Germersheim. Sie alle halfen auch in diesem Jahr wieder tatkräftig bei der Organisation des Zeltlagers. „Ehrenamtlich“, bemerken Mathias Deubig von der Kreisverwaltung und Dominik Zobel, Kreisjugendfeuerwehrwart des Kreises, die das Zeltlager federführend organisieren: „Alle haben geholfen, ob es ums Essen ging, um die Getränke, die Organisation von Programmpunkten, bei spontanen Änderungen. Egal, worum es ging, es war ein tolles Team, wir konnten uns aufeinander verlassen.“

Kreisverwaltung Germersheim

28.07.2018


Veranstaltungen Kreisjubiläum im August 2018 im Landkreis Germersheim

 

 

Künstler aus vergangener Zeit

Ausstellung in Jockgrim – Vernissage am 26. August

Jockgrim / Zehnthaus - Zu einer weiteren besonderen Veranstaltung im Rahmen des Kreisjubiläums „200 Jahre Landkreis Germersheim“ sind alle herzlich eingeladen. Am Sonntag, 26. August 2018, 11 Uhr, wird im Zehnthaus in Jockgrim eine Ausstellung eröffnet, die die Werke „Künstler aus vergangener Zeit“ in den Fokus rückt. Zu allen Zeiten haben die Landschaft und das Lebensgefühl im Landkreis Germersheim Künstlerinnen und Künstler inspiriert. Die Ausstellung befasst sich ausschließlich mit Künstlern, die von Mitte des 19. Jahrhunderts bis ins Jahr 2013 nachweislich im Landkreis Germersheim gelebt und gewirkt haben. Die Ausstellung „Künstler aus vergangener Zeit“ gehört zu den Höhepunkten des Jubiläumsjahres und wurde eigens zu diesem Anlass erarbeitet. Die Vernissage findet am Sonntag, 26. August, 11 Uhr, im Zehnthaus in Jockgrim, Ludwigstraße 26, statt. Sie wird bis 30. September 2018 zu sehen sein.

Öffnungszeiten:
Freitag 20- 22 Uhr
Samstag 15-17 Uhr
Sonntag 11-17 Uhr

Öffnungszeiten der Ausstellung anlässlich des Hinterstädelfestes:
Freitag, 7.9., geschlossen
Samstag, 8.9., 15-19 Uhr
Sonntag, 9.9., 11-19 Uhr


Tabak-Einlese-Wettbewerb in Hatzenbühl am 26. August

Hatzenbühl / Musikverein - Zu den Veranstaltungen im Jubiläumsjahr "200 Jahre Landkreis Germersheim" gehört auch der traditionelle Tabak-Einlese-Wettbewerb des Musikvereins Hatzenbühl, der in diesem Jahr am Sonntag, 26. August, 18 Uhr, zum 30. Mal durchgeführt wird.

Dazu laden Landrat Dr. Fritz Brechtel, die 6. Hatzenbühler Tabakkönigin Ann-Kathrin I. und der Musikverein Hatzenbühl alle Bürgermeister/innen des Landkreises Germersheim recht herzlich ein. Die Finalisten erhalten einen Siegerpokal, gestiftet von Landrat Brechtel, der mit der 6. Hatzenbühler Tabakkönigin Ann-Kathrin I. und mit der diesjährigen Pfälzer Weinkönigin Inga I. aus Einselthum aus dem Zellertal die Siegerehrung vornehmen wird.

Die Teilnehmer zu Beginn Schürze, Nadel, Faden. Den Startschuss "An die Nadel los" gibt ein anwesender Ehrengast. Der Wettbewerb der Gruppe ist dann beendet, wenn ein Teilnehmer sein Bündel mit den Tabakblättern eingefädelt hat. Gewonnen hat, wer die meisten Blätter eingefädelt hat. Mit dem Wettbewerb, der Hatzenbühler Tabakkönigin und der Tabakblüte am Revers der Musikanten und am Notenständerbehang erinnert der Musikverein seit vielen Jahren schon an die nun über 445-jährige Tabaktradition in Hatzenbühl.

Hatzenbühl ist die älteste Tabak anbauende Gemeinde Deutschlands und war vor der Gemeindereform auch die größte Tabak anbauende Gemeinde Deutschlands. 1989 war es der damalige 1. Vorsitzende des Musikvereins Hatzenbühl, Norbert Werling, der den Tabak-Einlese-Wettbewerb im Rahmen des traditionellen Sommernachtsfest einführte. In den ersten Jahren rekrutierten sich die Teilnehmer aus der einheimischen Bevölkerung, seit 1995 messen sich auch bekannte Persönlichkeiten aus der Region sowie Hoheiten aus ganz Deutschland an der Einlese-Nadel.


Museumsnacht Rheinaue-Museum Neuburg am 31. August

Neuburg / Rheinaue-Museum - Der Förderverein Rheinaue-Museum Neuburg und die Gemeinde laden ein zur Museumsnacht am Freitag, 31. August 2018, ab 18 Uhr. Das Museum befindet sich in der Ortsmitte im und um das Rathaus in der Hauptstraße 50/52 beim Schiffermast und den Kirchen.

Es wird wieder Foto- und Filmmaterial aus vergangenen Zeiten, z.B. die Schiffer- und Fischerfeste der 1960er Jahre, gezeigt und auch der Kalender zum Jubiläumsjahr 2019 der Gemeinde „800 Jahre Neuburg“ vorgestellt. Der Kalender enthält eine Auswahl von Ansichten im Vergleich „Früher und heute“. Auch zum Kauf angeboten wird das Buch „Gehen – Kommen – Bleiben/MenschenWege im Landkreis Germersheim“, das anlässlich des Jubiläums „200 Jahre Landkreis Germersheim“ aufgelegt wurde.

Kreisverwaltung Germersheim

26.07.2018


Kommunen schaffen zusätzliche Parkplätze für Pendler

Landrat: Umsteigen auf die Bahn, um Rheinbrückenstau zu umgehen

Landkreis Germersheim - „Alle Kommunen entlang den Schienenstrecken im Landkreis Germersheim sind bereit, zusätzliche Parkmöglichkeiten und damit ein einfaches Umsteigen vom Auto in die Bahn zu ermöglichen. „Bereits im Mai hat der Kreis die Kommunen angeschrieben und um Bereitstellung von zusätzlichem Parkraum gebeten“, so Landrat Dr. Fritz Brechtel, „Mittlerweile ist klar: Zu den bestehenden etwa 1300 Parkplätzen an den Bahnhaltestellen werden mindestens 850 zusätzliche Parkplätze zur Verfügung stehen.“

Nach Zählungen gibt es bereits heute ca. 450 freie P+R-Kapazitäten auf den bestehenden Parkplätzen. Die weiteren 850 Plätze werden in Rülzheim, Rheinzabern und Jockgrim entstehen. In Rülzheim sind rund 250 Plätze im Umfeld der Haltstelle „Freizeitzentrum“ vorgesehen, in Rheinzabern ca. 140 am Marktplatz Nähe Bahnhof, rund 250 an der Freizeitanlage Kandeler Straße und weitere Kapazitäten am Stadion entlang der Kandeler Straße. Jockgrim sieht ca. 120 Parkmöglichkeiten am Bürgerpark vor, und insgesamt 40 am Bürgerhaus und in der Untere Buchstraße. Hagenbach bietet 15 neue Parkplätze am Bahnhof an, Schaidt zwölf Plätze an der Kulturhalle, Bellheim „Am Mühlbuckel“ nochmals 15. „Aber auch alle anderen Städte und Gemeinden wie Kandel und Wörth signalisieren die Bereitschaft, Stellplätze zu ermöglichen. Hier sind jedoch noch Gesprächen mit privaten Eigentümern zu führen“, sagt Landrat Brechtel.
Für die Finanzierung zusätzlicher Stellplätze zwischen Landau und Wörth ist Landrat Dr. Brechtel bereits in Kontakt mit dem Regierungspräsidium Karlsruhe getreten.

Für die steigende Zahl an Bahnnutzern werden zudem mehr Plätze in den Zügen benötigt. „Zusätzliche Kapazitäten wird es durch Zusatzwagen und Zusatzzügen geben, außerdem ist vorgesehen, dass ausgewählte Bahnen zusätzliche Haltpunkte anfahren. Die Kommunen, die Verkehrsunternehmen, der Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Süd und der Landkreis zeigen den Pendlern Alternativen zur erschwerten Autofahrt auf und möchten erreichen, dass während aller Bauphasen die Bevölkerung der südlichen Pfalz mobil bleibt.
Anstatt im Auto auf der Rheinbrücke im Stau zu stehen, wollen wir Möglichkeiten aufzeigen um mit der Bahn zur Arbeit zu gelangen.“

„Ich danke allen Kommunen dafür, dass wir gemeinsam den anstehenden Verkehrsproblemen im Rahmen der Rheinbrückensanierung entgegentreten, zumal damit auch erhebliche Kosten für die Kommunen entstehen werden“, sagt Brechtel. Allerdings sind die anfallenden Kosten für die Beschilderung, Befestigung und Herrichtung der zusätzlich angebotenen Parkplätze noch zu ermitteln. Landrat Dr. Brechtel wird sich in den Kreisgremien dafür einsetzen, dass sich der Kreis bei den entstehenden Zusatzkosten beteiligt.
Der Kreis hat die Kommunen auch nach freien Bike + Ride Möglichkeiten gefragt. Auch hier zeigten sich die Gemeinden kooperativ und sind bereit weitere Abstellflächen bei Bedarf zur Verfügung zu stellen.

Der Zweckverband Schienenpersonennahverkehr bereitet in Abstimmung mit Landrat Dr. Brechtel zur Zeit einen Flyer mit allen Informationen für die Pendler vor. Dieser wird dann u.a. bei allen Kommunen entlang der Bahnstrecken Landau – Karlsruhe, Germersheim – Karlsruhe, Wörth – Karlsruhe,, bei den Verkehrsunternehmen, in Betrieben und in der Kreisverwaltung Germersheim erhältlich sein.

Text: Kreisverwaltung Germersheim Foto: Speyer 24/7 News, dak

19.07.2018


Zwei „Junge Botschafter“ aus dem Landkreis Germersheim in Serbien und auf den Philippinen

v.l.: Timon Baral, Landrat Dr. Fritz Brechtel und Ronja Leonhardt bei ihre Treffen. Die beiden MRN-Botschafter zeigten vor der Kreisverwaltung in Germersheim Flagge für ihr Gastland.

Landkreis Germersheim / Kandel / Rülzheim - Ronja Leonhardt aus Rülzheim und Timon Baral aus Kandel sind „Junge Botschafter der Metropolregion Rhein-Neckar“. Ein Jahr lang werden sie in einer neuen Familien, in einer anderen Kultur, in einem fremden Land leben, zur Schule gehen, die Sprache lernen – und ihre Heimat repräsentieren.

„Ein ganzes Jahr alleine im Ausland erfordert große Offenheit und auch eine gute Portion Mut. Es erweitert aber auch ungemein den Horizont und ist eine Bereicherung für das ganze Leben“, so Landrat Dr. Fritz Brechtel, „Ich wünsche Ihnen eine schöne und spannende Zeit mit vielen neuen Erfahrungen.“ Der Kreischef hatte die beiden Jugendlichen vor Abreise in die Kreisverwaltung eingeladen und mit ihnen über ihr Auslandjahr gesprochen.

Timon Baral (17) aus Kandel startet Ende August nach Serbien. Zum ersten Mal hat sich ein Schüler im Rahmen dieses Programmes für das Gastland Serbien entschieden. Mit ausschlaggebend war, dass er dort ein Musikgymnasium besuchen kann. Außerdem hat seine eigene Familie schon einigen Gastschülern ein vorübergehendes Zuhause geboten. „Dabei habe ich gesehen, was für neue Perspektiven es eröffnen kann“, erzählte Timon Baral. Der Schüler besucht hier das Gymnasium in Bad Bergzabern.

Bereits in „ihr“ Land gestartet ist Ronja Leonhardt aus Rülzheim. Die 16-Jährige Schülerin der IGS Rülzheim verbringt das Auslandsjahr auf den Philippinen. „Schon seit der siebten Klasse möchte ich ein Auslandjahr machen“, berichtete Ronja Leonhardt. Auch sie wünscht sich, dass sie in der Zeit völlig in diese andere Kultur eintauchen und die Sprache lernen kann.

Landrat Dr. Fritz Brechtel freut sich drauf, immer wieder im Blog von den Erlebnissen der beiden Schüler zu lesen. Im Gastland sind die Jugendlichen mehr als nur Vertreter ihrer Heimatorte, sie machen die gesamte Rhein-Neckar-Region bekannt. Vorbereitet durch einen gemeinsamen Workshop und mit verschiedenen Präsentationsmaterialien im Gepäck werden sie Gastfamilien, Mitschülern, Lehrern und neuen Freunden ihre Heimat näherbringen und den interkulturellen Dialog stärken. Über ihre Erlebnisse berichten sie während des Schuljahrs regelmäßig auf www.botschafter-rhein-neckar.de.

Bewerbungen für einen Auslandsaufenthalt im Schuljahr 2019/20 sind bis zum 31. Oktober 2018 bei AFS möglich, verbunden mit der Chance auf ein von der SAP SE gefördertes Stipendium. Weitere Informationen unter www.botschafter-rhein-neckar.de.

Kreisverwaltung Germersheim

18.07.2018


Land bezuschusst BBS-Bistro für ein weiteres Jahr

Rheinland-Pfalz / Germersheim / BBS - „Vom ersten Jahr an unterstützt die Kreisverwaltung Germersheim das Erfolgsmodell BBS-Bistro und damit das Ziel `Kein Schüler ohne Abschluss´. Auch das Land Rheinland-Pfalz sieht, wie wichtig dieses Projekt ist und unterstützt es für ein weiteres Schuljahr mit 25.000 Euro“, so Landrat Dr. Fritz Brechtel. Die Zusage des Landes hat der Kreis jetzt erhalten.

Insgesamt wird für die Projektklasse, die bei der Berufsbildenden Schule am Standort Wörth eingerichtet ist, pro Schuljahr mit Kosten in Höhe von rund 71.000 Euro gerechnet. Der Landkreis trägt ca. 39.500 Euro z. B. für Personal, Räume und Ausstattung, rund 6.500 Euro finanzieren sich durch den Verkauf des Essens.

Seit 2008 ist der Landkreis Projektträger und unterstützt das BBS Bistro mit einem außerordentlichen administrativen Aufwand. Es wurden und werden von der Kreisverwaltung fortlaufend u. a. aufwändige Abstimmungen mit der Schule, Sponsoren, möglichen Zuschussgebern, Fach- und Aufsichtsbehörden, Personal, Betrieben etc. geführt, die zum Gelingen und dem Fortbestand des BBS-Bistros maßgeblich beitragen.

„Lernschwache Schülerinnen und Schüler erhalten durch das BBS-Bistro mit seiner berufsorientierten Projektarbeit eine letzte Chance zu einem erfolgreichen Schulabschluss. Die Abschlussquote liegt bei 50 bis 70 %“, sagt der für Schulen zuständige Erste Kreisbeigeordnete Christoph Buttweiler. Die BBS-Bistro-Klasse besteht im Durchschnitt aus 14 Schüler/innen. Nach dem Abschluss wird ein Viertel der Schüler direkt in einen Ausbildungsbetrieb, häufig ins Gastronomiegewerbe, vermittelt, andere Schüler durch Hilfsinstitutionen, beispielsweise die Arbeitsagentur.

Kreisverwaltung Germersheim

18.07.2018


Die Südpfalz für Nachtschwärmer

So wird die Nacht zum Tag

Südpfalz / Landkreis Germersheim - Lange und laue Sommernächte sind eine fabelhafte Kulisse, um die Südpfalz mal ganz anders zu entdecken.

Erklimmen von Baumwipfeln, und so den Blick auf die erleuchtete Stadt schweifen lassen, oder bei Laternenschein sich schaurig gruselige Anekdoten aus historischen Zeiten erzählen lassen? Für Romantiker steht eine Reise zu den Sternen auf dem Programm und Abenteurer zieht es für ein einmaliges Nachterlebnis in ein Maislabyrinth. So lassen Nachtschwärmer die Nacht zum Tag werden:

Reise zu den Sternen

Die Sternwarte Bellheim (Zeiskamer Str. 68, Bellheim) öffnet ihre Pforten und bietet Beobachtungsabende mit Sternenführung. Je Termin und Sternenkonstellation werden unterschiedliche Objekte, wie zum Beispiel Sommer- oder Herbststernhimmel, Mond, Saturn, Mars, Milchstraße, Sternhaufen, Galaxien oder Doppelsterne betrachtet. Die Führung dauert ca. 1 Stunde, danach ist weiteres Beobachten möglich. Die Veranstaltung findet nur bei klarem und wolkenlosem Himmel statt. Der Eintritt ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Termine: 17. August, 14. September, 12. Oktober, 16. November, 14. Dezember 2018.

Im Schutz der Nachtwächter durch Leimersheim und Jockgrim

„...hört ihr Leute, lasst euch sagen...!“ – mit dem Jockgrimer Nachtwächter auf Tour durch die Dämmerung! Bei seinem Rundgang durch den idyllischen alten Ortskern „Hinterstädtel“ gelangt er an manch unheimlichen Ort und erzählt fantastische Geschichten aus der Dorfchronik. Erfahren Sie bei Laternenschein und einem kleinen Imbiss, was sich in den dunklen Gassen so alles zugetragen hat. Anmeldung unter 0721-567449. Teilnahme: 9,00 €, bis 14 Jahre 5,00 €, inkl. kleinem Imbiss. Termine: 31. Juli, 31. August, 18. September, 26. Oktober, 13. November und 14. Dezember 2018.
Begleiten Sie den Nachtwächter bei einem seiner historisch belegten Wachgänge durch die Gassen von Leimersheim - und tauchen dabei ein in die wechselvolle und interessante Geschichte des alten Fischerdorfs am Rhein! Bei diesem etwas anderen Dorfrundgang stehen nicht die historischen Eckdaten im Mittelpunkt, sondern das Lebensgefühl der Leimersheimer in den letzten Jahrhunderten und das Leben mit und um den naheliegenden Rhein. Ergänzt wird die Führung durch Theaterszenen, die sehr bildhaft Geschichten der Vergangenheit darstellen. Insgesamt dauert der Rundgang ca. 1,5 Stunden und endet mit einem Umtrunk im Rathaus. Anmeldung unter 07272-2624. Termin: 20. Oktober, 17. November, 01. Dezember 2018, jeweils ab 19:00 Uhr. Treffpunkt: Heimatmuseum Fischerhaus, Untere Hauptstraße 42, Leimersheim.

Nachtklettern im Abenteuerpark

Da sich das Nachtklettern in den letzten Jahren immer größerer Beliebtheit erfreut hat, wird der Abenteuerpark Kandel (Badallee, Kandel) auch in diesem Jahr Termine anbieten, an denen nach Einbruch der Dunkelheit die Besucher mit einer Stirnlampe ausgestattet, die Parcours im schönen Kandler Bienwald erkunden können. Durch bunte Lichteffekte und nahezu komplette Stille wird ein tolles Ambiente geschaffen. Um das Nachtklettern noch bunter zu gestalten, werden einige Termine ein einiges Motto erhalten. Lassen Sie sich überraschen! Als Gruppe, Verein oder Firma können Sie das Nachtklettern auch exklusiv buchen und haben an diesem Abend den Abenteuerpark Kandel alleine für sich. In entspannter Atmosphäre kann Ihre Gruppe den Abend mit einem leckeren Grillbuffet am Lagerfeuer, ausklingen lassen. Eintritt: 28,00 €, Schüler, Studenten 25,00 €, Kinder 23,00 €. Termin: 13. Juli, 25. August, 14. September 2018

Nachtlabyrinth

Das Nachtlabyrinth am Seehof in Leimersheim garantiert Spaß und Spannung für die ganze Familie! Nach Einbruch der Dunkelheit geht's los, mit Live-Musik, Lagerfeuer und Spezialitäten vom Grill. Taschenlampe nicht vergessen! Die Stempelstellen im Dunkeln zu finden, ist besonders schwierig und ein riesiges Abenteuer für Gross und Klein. Jede richtig abgestempelte Karte, nimmt an der Verlosung teil, bei der es 3 x 150 € zu gewinnen gibt. Eintritt 3,00 €, Kinder ab 3-16 Jahren 2,00 €. Termin: 25. August, 22. September 2018, jeweils 21 - 24 Uhr

Kreisverwaltung Germersheim

18.07.2018


„Little Kuba“ am Rhein

Südpfalz statt Südamerika – 400 Jahre Tabakanbau

Germersheim/München -  Weite Tabakplantagen, die in der warmen Mittagssonne ihren markanten herben Duft verströmen und dazwischen die unverwechselbaren Trockenschuppen mit den Holzlamellen – überraschend anders präsentiert sich die Südpfalz in den Verbandsgemeinden Jockgrim und Kandel. Dort fühlt sich so mancher Urlaubsgast wie im karibischen Kuba. Mit ihrer 400 Jahre alten Geschichte ist Hatzenbühl die älteste Tabakgemeinde Deutschlands. Egal, ob unterwegs auf dem Tabakrundweg, entlang der 40 kilometerlangen Tabaktour oder beim Tabakeinlesewettbewerb auf dem Sommernachtsfest – in der Südpfalz wandeln Interessierte ganzjährig auf den geschichtsreichen Pfaden der Tabakpflanze.

Dem Tabak auf der Spur

Vier Jahrhunderte lang prägte der Tabakanbau die Familien in der Gemeinde Hatzenbühl und hatte eine große soziale und wirtschaftliche Bedeutung für die Menschen in der Südpfalz. Auch heute identifiziert sich die Region noch stark mit dem Tabak und bietet interessierten Besuchern zahlreiche Möglichkeiten, die Tradition mit allen Sinnen zu erleben: Mehr über den Anbau erfahren Gäste etwa auf dem zwei kilometerlangen Tabakrundweg in Hatzenbühl. Informationstafeln entlang des Weges führen von der Einsaat bis zur Ernte durch das Tabakjahr und geben jede Menge Wissenswertes über die exotische Pflanze preis. Führungen auf dem Tabakrundweg können unter der +49 (0)7275-9181007 oder per Mail an tabakrundweg@hatzenbuehl.de vereinbart werden. Für Radler empfiehlt sich die 40 Kilometer lange Südpfalz-Tabaktour. Entlang der Tabakfelder mit ihrem intensiven Duft geht es von Ottersheim und Bellheim über Rülzheim bis nach Hatzenbühl und weiter nach Herxheim/Hayna. Dabei entdecken die Aktivurlauber alte Fachwerkhäuser, malerische Bauerndörfer und machen unterwegs bei den Direktvermarktern einen Zwischenstopp. Zudem veranstaltet die Gemeinde Hatzenbühl jährlich im August ein Sommernachtsfest, auf dem sich alles rund um das Nachtschattengewächs dreht. Bei einem Tabakeinlesewettbewerb messen sich Teilnehmer in ihrer Geschicklichkeit, wenn sie möglichst flink die großen Blätter auf traditionelle Weise mit einer 30 zentimeterlangen Nadel zu einem Bandelier auffädeln. Alle zwei Jahre wird dort außerdem die neue Tabakkönigin der Südpfalz als deutschlandweite Repräsentantin gewählt. Ein Stückchen duftendes „Südpfalz-Feeling“ nehmen sich Pflanzenfreunde in Form von Tabaksamen als Andenken mit nach Hause. Diese sind in der Verbandsgemeindeverwaltung Jockgrim kostenlos erhältlich.

Links: Tabakfeld mit Trockenschuppen © Südpfalz-Tourismus Landkreis Germersheim e.V. Mitte: Tabakeinlesewettbewerb © Südpfalz-Tourismus Landkreis Germersheim e.V. Rechts: Tabakernte © Südpfalz Tourismus Verbandsgemeinde Kandel e.V.

Wie der Tabak in die Südpfalz kam

Nach der Einführung der Tabakpflanze nach Europa Ende des 15. Jahrhunderts wurde der südpfälzische Pfarrer Anselm Anselmann knapp hundert Jahre später auf das exotische Nachtschattengewächs aufmerksam. Der markanten Pflanze mit ihren lichtgrünen ledrigen Blättern, den rosafarbenen Blütenkronen und dem herben Duft wurden bereits damals heilende Kräfte zugesprochen. 1573 baute der Geistliche erstmals Tabak im heimischen Pfarrgarten an. Dank des mediterranen Klimas mit 1.800 Sonnenstunden im Jahr und den besonderen Bodenverhältnissen, bietet die Südpfalz sehr gute Bedingungen für den Tabakanbau und so mauserte sich die kleine Gemeinde bis zum späten 20. Jahrhundert mit 265 Hektar Anbaufläche zur größten Tabakgemeinde der Nation. Bis heute bauen einige wenige Betriebe die Nutzpflanze an und aufmerksame Beobachter entdecken die mehr als 300 typischen Tabakschuppen der Region, in denen einst die Blätter nach der Ernte zum Trocknen gelagert wurden. Heute bilden die Orte Neupotz und Kandel das Zentrum des modernen Tabakanbaus. Die hochwertigen Erzeugnisse aus der aufwändigen Landwirtschaft sind etwa in Form von Pfalzzigarillos und der Pfalz-Zigarre im Pfalzshop, in regionalen Tabakläden und im Einzelhandel erhältlich.

Weitere Informationen gibt es bei Südpfalz-Tourismus Landkreis Germersheim e.V. unter +49 (0) 7274 53300 oder auf www.suedpfalz-tourismus.de. Weitere News, Bilder und Videos auf Facebook.

Südpfalz-Tourismus Landkreis Germersheim e.V.

11.07.2018


Erholsame Tagesausflüge und beliebte Ferienziele in der Südpfalz:

Ferienspaß am Wasser - Radeln, Wandern und Baden

Kreis Germersheim - Raus aus dem Alltag, rein ins Urlaubsvergnügen! Getreu diesem Motto kommt die ganze Familie auch in der Südpfalz auf ihre Kosten. Mit Beginn der Sommerferien und aktuell warmen bis heißen Temperaturen sind besonders solche Ausflugsziele und Urlaubsregionen gefragt, die auch Erfrischungen im kühlen Nass ermöglichen oder schattige Touren entlang des Rheins bieten.

Die sehr gut ausgeschilderten Radwandertouren in der Südpfalz bieten ganz unterschiedliche Naturerlebnisse, die durch verschlungene Auenwälder und über sonnendurchflutete Lichtungen führen. Entlang des Rheins sind die Radwege meist flach und somit auch für weniger sportliche Radler ein echtes Erlebnis mit vielen Möglichkeiten, Freizeit und Genuss zu verbinden. So bieten viele Dörfer und Gemeinden regionale Spezialitäten in den umliegenden Ausflugslokalen und wunderschöne Außensitzplätze für kleine Pausen – ein Eldorado für sportlich Aktive, Naturgenießer und Familien gleichermaßen. Und nicht umsonst wird dieser Landstrich oft „Paradies für Radfahrer“ genannt: Die Radstrecken des über 500 km langen Wegenetzes sind durchweg eben, führen durch unberührte Natur und laden Radler zu Erlebnis- und Genusstouren ein.

Beispiele gefällig? Grenzenloses Fahrvergnügen bietet der deutsch-französische „Pamina-Radweg“ durch das Lautertal. Immer am Wasser entlang geht es auf dieser flachen Strecke von 57 Kilometern Länge (+18 km in Frankreich) von Hinterweidenthal über Wissembourg (F) zur Rheinfähre Neuburg-Neuburgweier.

Der „Riesling-Zander-Radweg“ führt Sie quer durch die Südpfalz vom Rand des idyllischen Pfälzerwalds bei Pleisweiler-Oberhofen durch romantische Dörfer über sanft geschwungene Weinberge und entlang von fruchtbaren Gemüsefeldern bis zu den ursprünglichen Rheinauen bei Neupotz. Gemütliche Weinstuben und Restaurants laden die Radwanderer zum Genuss köstlicher Fischgerichte und Gemüsespezialitäten ein. Bei erntefrischen regionalen Erzeugnissen, ausgesuchten Weinen und der sprichwörtlichen Pfälzer Gastfreundschaft werden Sie einen unvergesslichen Urlaubstag erleben!

Auf dem „Kraut-und-Rüben-Radweg“ erkunden Sie auf einem 140 km langen Themenradweg von Bockenheim an der Weinstraße über die Bienwaldstadt Kandel bis nach Schweigen-Rechtenbach am Deutschen Weintor das gesamte Spektrum der Südpfalz.

Sie radeln entspannt von Hof zu Hof und erleben die fruchtbare Kulturlandschaft von der Produktion bis zum Genuss köstlicher Gaumenfreuden. Zwischen Pfälzer Rheinauen und Rebenmeer besucht er in ausgeprägten Schwüngen unzählige Direktvermarkter, die in ihren historischen Weingütern und urigen Hofläden die Radwanderer mit erntefrischen Produkten kulinarisch verwöhnen.

Zur Erfrischung sollte ein Sprung ins kühle Nass nicht fehlen – dafür gibt es zahlreiche klare Baggerseen und Schwimmbäder entlang der Routen. Und natürlich bieten Rhein und Rheinauen attraktive Gelegenheiten zum Angeln und Schwimmen sowie zu individuellen oder geführten Kanutouren.

Kreisverwaltung Germersheim

11.07.2018


Verbesserung der Palliativversorgung im Kreis Germersheim

Selbstbestimmung und Würde in der letzten Lebensphase: Neues Angebot SAPV bei Pflegekonferenz vorgestellt

Kreis Germersheim - Die meisten Menschen wünschen sich zuhause zu sterben, in der vertrauten Umgebung, im Kreise vertrauter Menschen. Die Realität ist jedoch ernüchternd: die überwiegende Mehrheit stirbt im Krankenhaus oder im Pflegeheim. Diese Diskrepanz und ein neues Palliativversorgungsangebot im Landkreis Germersheim waren Anlass, das Thema „Ganzheitliche Versorgung und Begleitung am Lebensende“ auf die Tagesordnung der letzten Kreispflegekonferenz zu setzen.

Seit Anfang des Jahres bietet das Palliativnetz Süd- und Vorderpfalz in Trägerschaft der Diakonissen Speyer-Mannheim eine spezialisierte ambulante Palliativversorgung (SAPV) für schwerkranke sterbende Menschen im Kreis Germersheim. Annette Becker-Annen, zuständig für die Leitung und Koordination des Palliativnetzes stellte zusammen mit dem ärztlichen Leiter Dr. Klaus Lander dieses Angebot den Mitgliedern der Pflegekonferenz vor.
„Zentrales Ziel der Regionalen Pflegekonferenz ist die Verbesserung der Zusammenarbeit aller professionellen und ehrenamtlichen Akteure sowie die Vernetzung vorhandener Angebote im Kreis, um in gemeinsamer Verantwortung für gute Lebens- und Versorgungsbedingungen von Hilfe- und Pflegebedürftigen und ihrer Angehörigen im Landkreis zu sorgen“, so der Erste Kreisbeigeordnete und Sozialdezernent Christoph Buttweiler in seiner Begrüßung.

Und genau diese Kooperation und Vernetzung seien wichtige Grundlagen für die wirkungsvolle Arbeit des SAPV-Teams, das auch für den Kreis Germersheim zuständig ist, so Annette Becker-Annen. Das multiprofessionelle Team ergänzt die Versorgung schwerkranker Menschen in der letzten Lebensphase durch die niedergelassenen Ärzte, Pflegedienste, stationäre Langzeitpflege und Hospizdienste. Der überwiegende Teil der Palliativpatienten wird durch die Haus- und Fachärzte und Pflegedienste ausreichend versorgt. Das SAPV-Team kommt erst zum Einsatz, wenn die Problemlagen und Bedürfnisse der Patienten so komplex sind, dass eine dauerhafte und frühzeitige palliativmedizinische Beratung und die ergänzende Mitbehandlung durch das spezialisierte Team erforderlich ist.
Primär geht es darum, möglichst lange die bestmögliche Lebensqualität und Selbstbestimmung des Menschen mit einer fortgeschrittenen lebensbegrenzenden Erkrankung zu erhalten, zu fördern und ihnen ein Leben zu Hause, in einem Pflegeheim oder in der stationären Behinderteneinrichtung und ein würdevolles Sterben zu ermöglichen. Mit der 24-stündigen Erreichbarkeit des SAPV-Teams an sieben Tagen der Woche und der vernetzenden Tätigkeit innerhalb des regionalen Palliativnetzes, können in Notfällen belastende und nicht gewünschte Einweisungen in Krankenhäuser vermieden werden. Aufklärung, Beratung und Anleitung von Patienten und deren Angehörige gehören ebenso zum Arbeitsalltag des SAPV-Teams.

„Wir sind eine Ergänzung, die den Patienten zugutekommen soll. Wir werden tätig, wenn der verordnende Arzt einschätzt, dass die unheilbare Erkrankung fortschreitet, eine Symptomlast vorliegt (wie Schmerzen, Atemnot, Übelkeit, Erbrechen) und die Lebenszeit auf nur noch wenige Tage, Wochen oder Monate begrenzt ist,“ so Dr. Lander. Deshalb ist die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit allen Akteuren im palliativen/hospizlichen Netzwerk unerlässlich.

Die Begleitung und Beratung der Sterbenden und der Familien wird weiterhin von ambulanten Hospizdiensten erbracht. Eine Kooperationsvereinbarung zwischen dem SAPV Speyer-Germersheim dem Ambulante Hospiz- und Palliativberatungsdienst im Kreis Germersheim bildet die Grundlage des gemeinsamen Versorgungsauftrags.
„Die spezialisierte ambulante Palliativversorgung dient den schwerstkranken Menschen und Angehörigen als sehr gutes und wichtiges Angebot für eine individuelle und würdevolle Palliativversorgung. Die Möglichkeit dieser spezialisierten ambulanten Palliativversorgung ist vielen jedoch noch unbekannt. Daher sollten die Betroffenen informiert werden“, erklärte Sozialdezernent Buttweiler zum Abschluss der Pflegekonferenz.

Weitere Informationen zur spezialisierten ambulanten Palliativversorgung (SAPV) gibt es beim Palliativnetz-Süd- und Vorderpfalz, SAPV-Team Speyer-Germersheim, Hilgardstr. 26, 67346 Speyer, Tel. 06232/22-2288, sapv@diakonissen.de, www.diakonissen.de.

Kreisverwaltung Germersheim

11.07.2018


KULT2018 – Der Kulturpreis der TechnologieRegion Karlsruhe: Denkmalschätze gesucht. Ein Projekt der KulturRegion Karlsruhe

KULT2018: Denkmalschätze gesucht

Karlsruhe - Die TechnologieRegion Karlsruhe möchte mit ihrem Kulturpreis 2018 engagierte menschliche „Denkmalschätze“ auszeichnen, für die aktiver Denkmalschutz oft mehr als ein Hobby ist. Die Ausschreibung richtet sich daher an Privatpersonen oder Gruppen aus der TechnologieRegion Karlsruhe, die ehrenamtlich Denkmale oder Erinnerungsstätten sanieren und pflegen zugänglich machen, vermitteln oder immer wieder ins öffentliche Bewusstsein rücken. Für Konzeption und Durchführung des KULT2018 ist die KulturRegion Karlsruhe zuständig.

Die offizielle Ausschreibung finden Sie zusammen mit dem Bewerbungsformular online unter www.trk.de/kult Einsendeschluss für den KULT2018 ist Montag, der 10. September 2018.

„Viele bestens erhaltene Monumente, Zeitzeugnisse sowie Schätze aus Kunst und Kultur erinnern an die großen Traditionen und erinnern uns daran, dass zu einer prosperierenden Zukunft auch eine lebendige Vergangenheit gehört“; erklärt Jochen Ehlgötz, Geschäftsführer der TechnologieRegion Karlsruhe GmbH, „Mit dem KULT2018 möchten wir ein Zeichen setzen für das besondere Engagement all jener, die unsere Geschichte durch ihre ehrenamtliche Arbeit mit Denkmalen lebendig halten und erfahrbar machen.“

KULT2018: Denkmalschutz von A bis Z

Es muss dabei nicht gleich eine Kirche, ein Schloss oder ein teures Ausstellungsstück in einem Museum sein. Bemerkenswerter Denkmalschutz fängt oftmals schon im Kleinen an – zum Beispiel bei Grenzsteinen oder Feldkreuzen. Die Palette möglicher betreuter Objekte reicht daher von A wie archäologische Denkmale über historische Bahnanlagen und Gartendenkmale bis hin zu Z wie Ziehbrunnen.

„Das Kulturerbe in unserer Region zu sichern, ist eine wichtige gesellschaftliche Verantwortung, denn oft handelt es sich um unwiederbringliche Zeugnisse der Geschichte, die Generationen und Kulturen verbinden“, betont Prof. Dr. Gerd Hager von der KulturRegion Karlsruhe. „Wir freuen uns daher außerordentlich, dass der Kulturpreis der Technologieregion Karlsruhe, der 2018 zum fünften Mal verliehen wird, das ehrenamtliche Engagement für den Erhalt und die gesellschaftliche Vermittlung von Denkmalen in den Fokus rückt.“ Als Preisgelder winken insgesamt 2.000 Euro. „Im Vordergrund steht für uns jedoch die öffentliche Wertschätzung und Auszeichnung als ,Denkmalschatz‘ der TechnologieRegion Karlsruhe“, so Hager.

KULT2018: Wer kann sich als Denkmalschatz bewerben?

Gesucht werden Initiativen aus der TechnologieRegion Karlsruhe – das sind die Stadtkreise Baden-Baden und Karlsruhe sowie die vier Landkreise Germersheim, Karlsruhe, Rastatt und Südliche Weinstraße – die auf Dauer angelegt sind, bereits Ergebnisse erzielt haben und Perspektive auf Weiterführung bieten. Für die Bewerbung ist es unerheblich, wann das Engagement begann. Dieses sollte allerdings keine kommerziellen oder gewinnorientierten Interessen verfolgen. Mögliche Belege können unter anderem Vorher-Nachher-Abbildungen, Veranstaltungsprogramme, Unterrichtseinheiten, Zeitungsartikel usw. sein.

Die Bewerbung sollte vorzugsweise online erfolgen und inklusive Anlagen fünf DIN A4 Seiten nicht überschreiten. Alle Informationen und den Ausschreibungsflyer gibt es online unter www.trk.de/kult Einsendeschluss ist Montag, der 10. September 2018. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Eine Fachjury bestehend aus Fachleuten und Repräsentanten der TechnologieRegion Karlsruhe GmbH und der KulturRegion Karlsruhe wird alle Bewerbungen sichten und nach einem Kriterienkatalog bewerten. Die Verleihung der Preise mit Präsentation der Preisträger ist für den 14. Dezember 2018 geplant. Der genaue Ort und der zeitliche Rahmen werden noch bekannt gegeben.

TechnologieRegion Karlsruhe GmbH

11.07.2018


Grundsteinlegung mit Zeitkapsel

Neubau der IGS Wörth gestartet –moderne Fach- und Klassenräume entstehen

Wörth / IGS - Die Bauarbeiten für die Erweiterung der IGS haben begonnen. Um keine Zeit zu verlieren, war der Baubeginn bereits Anfang April 2018, jetzt haben Landrat Dr. Fritz Brechtel, Philipp Jähne von der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD), Bürgermeister Dr. Dennis Nitsche und Schulleiter Jörg Engel den symbolischen „Spatenstich“ mit Grundsteinlegung gefeiert und dabei in den entstehenden Neubau eine Zeitkapsel versenkt.

„Der Neu- und Umbau der IGS in Wörth ist ein wichtiger Schritt in der Weiterentwicklung des Bildungsstandorts Landkreis Germersheim. Es ist uns ein besonderes Anliegen den Schülerinnen und Schülern möglichst optimale Lernbedingungen zu bieten“, so Landrat Dr. Fritz Brechtel und lobte die sehr gute Zusammenarbeit mit der Stadt Wörth bei diesem Schulbauprojekt.

Der Neubau ist vom Architektenbüro „sander.hofrichter“ aus Ludwigshafen als kompakter Kubus über drei Geschosse mit einem Sockel aus grünen Fassadenelementen und mit Innenhof konzipiert. Der Massivbau mit tragenden Stahlbetonstützen und –wänden wird im Erdgeschoss mit vorgehängten Faserzementplatten verkleidet, die Obergeschosse erhalten ein Wärmedämmverbundsystem mit Putz.

Die Räume gruppieren sich um den Innenhof, um möglichst viele Räume mit Tageslicht zu versorgen.

Im Erdgeschoss befinden sich der Haupteingang, die Fachklassen Chemie-Physik-Biologie sowie die Haustechnik, im ersten Obergeschoss eine Bibliothek und Klassenräume für die Jahrgangsstufe 10 und im zweiten Obergeschoss die Räume für die Oberstufe (Klassen 11 bis 13).

Insgesamt entstehen fünf Fachklassenräume, sechs Klassenräume und neun Kursräume, ein Medienraum und Lehrerstützpunkt sowie eine große Bibliothek für Schüler und Lehrer.
Im Anschluss an den Neubau ist die Sanierung des Hauptgebäudes und des Mittelbaus geplant.
Gleichzeitig mit den Gebäuden wird auch der gesamte Außenbereich um den Neubau, Altbau und die Mensa herum umgestaltet und erhält ein modernisiertes Aussehen.

Dafür investiert der Kreis Germersheim als Bauträger gemeinsam mit der Stadt Wörth viel Geld. Rund acht Mio. Euro wird der Neubau kosten, weitere rund elf Mio. Euro die Sanierung der Bestandsgebäude. Das Land fördert die Gesamtmaßnahme mit 8.255.000 Euro, wovon auf den Neubau knapp vier Mio. Euro entfallen.

Auf eine zeitgemäße Medienausstattung in jedem Klassensaal und moderne Fachräume für Biologie, Chemie, Physik sowie ein großes Lernzentrum mit PC-Arbeitsplätzen, darauf freuen sich die Schülerinnen und Schüler der IGS Wörth samt Lehrerkollegium und Schulleiter Jörg Engel. Davor heißt es jetzt noch ein bisschen warten, die Übergabe des Neubaus an die Schulgemeinschaft zur Nutzung ist für November 2019 geplant. Die anschließende Bestandssanierung soll bis etwa Ende 2021 abgeschlossen sein.

„Leider kommt es während der Bauzeit zu Beeinträchtigungen, die sich nicht vermeiden lassen“, so Brechtel. So sei Baulärm nicht zu verhindern und während der Bestandssanierung müsse der Unterricht in Containern stattfinden. Dafür könne man sich schon jetzt auf das Ergebnis freuen und auch darauf, dass man an der IGS Wörth im nächsten Schuljahr erstmals das Abitur machen könne.

Beiträge der Schulgemeinschaft für Ohr (Schulband der IGS Wörth), Auge (Darstellendes Spiel) und Gehirn (Ausführungen zur Zeitkapsel des Leistungskurses Geschichte der MSS 11) bereicherten den Festakt.

Kreisverwaltung Germersheim

06.07.2018


Welcome – Bienvenue – Willkommen

Offizielle Eröffnung: Das Welcome Center TechnologieRegion Karlsruhe nimmt Arbeit auf

v.l. Oberbürgermeister und Aufsichtsratsvorsitzender der TechnologieRegion Karlsruhe GmbH Dr. Frank Mentrup, die Leiterin des Welcome Centers Petra Bender, Staatssekretärin Katrin Schütz und der Geschäftsführer der TechnologieRegion Karlsruhe GmbH Jochen Ehlgötz.

Karlsruhe / Welcome Center TechnologieRegion - Mit einer Eröffnungsfeier hat nun das Welcome Center TechnologieRegion seine Arbeit auch offiziell aufgenommen. In ihren Grußworten betonten Katrin Schütz, Staatssekretärin im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg und Karlsruhes Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup, Aufsichtsratsvorsitzender der TechnologieRegion Karlsruhe GmbH, die Bedeutung von Welcome Centern. TRK-Geschäftsführer Jochen Ehlgötz und Welcome Center Leiterin Petra Bender unterstrichen die Sicherung des Fachkräfte- bedarfs als wichtige Zukunftsaufgabe der Region. Das Welcome Center dient als Anlaufstelle für den weiteren Ausbau der Willkommenskultur der Region und der Gewinnung von interna-tionalen Fachkräften.

„Internationale Fachkräfte und die Unternehmen der TechnologieRegion zusammenzubrin-gen“, formuliert Petra Bender, die neue Leiterin des Welcome Centers der TRK ihr Ziel. „Für beide Zielgruppen – für die Unternehmen, die Fachkräfte aus dem Ausland benötigen und für die internationalen Fachkräfte selbst, soll das Welcome Center wertvoller und hilfreicher Ansprechpartner sein“, so die diplomierte Sozialpädagogin.

Zum 1. Mai hatte das Welcome Center als Anlaufstelle seine Arbeit mit Unterstützung des Landes aufgenommen. „Den Fachkräftebedarf zu sichern ist eine bedeutende Zukunfts- aufgabe für die baden-württembergische Wirtschaft und ein wichtiges Anliegen der Landesregierung“, so Staatssekretärin Katrin Schütz. „Mit der Förderung unserer Welcome Center unterstützen wir internationale Fachkräfte und deren Familien dabei, in Baden-Württemberg anzukommen. Außerdem begleiten wir unsere Unternehmen, wenn es darum geht, internationale Fachkräfte zu rekrutieren und eine Willkommenskultur im Betrieb zu leben. Gerade für kleine und mittlere Unternehmen sind die Welcome Center wichtige Ansprechpartner.“

Die Region zu Gast bei der Eröffnung des Welcome Centers der TRK.

Die letzten Wochen waren für Petra Bender dadurch geprägt, das Center aufzubauen und in der Region als Anlaufstelle mit den verschiedenen Dienstleistungen für Unternehmen und Fachkräfte bekannt zu machen. „Für die Zukunft unseres Standortes ist es unverzichtbar, internationale Fachkräfte für die Region zu gewinnen“, ist sich der Aufsichtsratsvorsitzende der TRK, Dr. Frank Mentrup (Oberbürgermeister der Stadt Karlsruhe) sicher, „Durch die Lage der Region in direkter Nachbarschaft zu Frankreich, aber auch durch internationale Unternehmen und Wissenschaftseinrichtungen hat die Region eine lange Historie der Willkommenskultur, auf dieser kann das Welcome Center jetzt aufbauen.“

„Das Welcome Center stellt eine wichtige Säule der Aktivitäten der TRK GmbH dar“, erläutert TRK-Geschäftsführer Jochen Ehlgötz, „Die Angebote und Mehrwerte, die wir Unternehmen, Gründern, Wissenschaftseinrichtungen und Kommunen bereits machen, werden so, nicht einmal ein Jahr nach der Gründung, um einen weiteren wichtigen Baustein ergänzt.“ Inzwischen sind die ersten Beratungsgespräche erfolgt und Veranstaltungsformate werden zurzeit entwickelt. Aktuell ist auch die Stelle eines weiteren Mitarbeitenden im Welcome Center zu besetzen.

Die Räumlichkeiten des Welcome Centers sind in der Geschäftsstelle der TRK GmbH im Technologiepark Karlsruhe untergebracht, wo es in Zukunft immer öfter heißt: Welcome, Bienvenue, Willkommen in der TechnologieRegion Karlsruhe!

Weitere Informationen finden Sie unter: welcome.trk.de

Zur TechnologieRegion Karlsruhe GmbH

Die TechnologieRegion Karlsruhe GmbH ist ein regionaler, bundeslandübergreifender Stand-ortvermarkter mit den Schwerpunkten Wirtschaft, Innovation und Wissenschaft. Gemeinsam denken, testen, umsetzen und so Fortschritt erzielen ist der Antrieb für die 26 Gesellschafter aus dem Innovationsdreieck Wirtschaft, Wissenschaft und Kommunen, die 2017 die Gesell-schaft gegründet haben. Ihr Ziel: Ein Zukunftslabor schaffen für die Themen-Trias Energie, Mobilität und Digitalisierung – und zwar auf dem „Fast Track“. Gesellschafter sind unter an-derem die EnBW, das KIT, die Kammern, Städte und Landkreise wie Karlsruhe, Baden-Baden, Bruchsal oder Germersheim.

Text: TechnologieRegion Karlsruhe GmbH Foto: ARTIS, Uli Deck

06.07.2018


Familienfreundliche Kreisverwaltung Germersheim zum vierten Mal ausgezeichnet

Für die Kreisverwaltung Germersheim nahm der Erste Kreisbeigeordnete Christoph Buttweiler (dritter von rechts) das Zertifikat von John-Philip Hammerssen und Oliver Schmitz entgegen.

Landkreis Germersheim / Berlin - „Familienfreundlichkeit ist im Landkreis Germersheim und damit auch in der Kreisverwaltung Germersheim ein wichtiges Thema. Wir nutzen für unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und auch zugunsten des Dienstleistungsunternehmens Kreisverwaltung die Vorteile, die uns eine familienfreundliche Personalpolitik eröffnet. Entsprechend erfolgreich haben wir uns zum vierten Mal der Auditierung durch die gemeinnützige Hertie-Stiftung gestellt“, sagt Landrat Dr. Fritz Brechtel.

Am Mittwoch, 27. Juni 2018, wurden die Zertifikate zum „audit berufundfamilie“ und zum „audit familiengerechte hochschule“ von Schirmherrin Dr. Franziska Giffey, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, und John-Philip Hammersen Geschäftsführer der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung, sowie Oliver Schmitz, Geschäftsführer der berufundfamilie Service GmbH überreicht. Für die Kreisverwaltung Germersheim waren der Erste Kreisbeigeordnete Christoph Buttweiler und Personalchef Ralph Lehr nach Berlin gereist, um das Zertifikat in Empfang zu nehmen.

Zum ersten Mal hatte die Kreisverwaltung das Zertifikat im Jahr 2008 erhalten. In den vergangenen Jahren nahm die Kreisverwaltung Germersheim weiter am Auditierungsverfahren „berufundfamilie“ teil und betrachtete die Entwicklung der Personalpolitik der Kreisverwaltung aus dem Blickwinkel von Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Gemeinsam mit einem selbstständigen Auditor wurden dabei stetig die bereits bestehenden Maßnahmen fortentwickelt, erreichte Ziele protokolliert und noch weiterführendere Ziele vereinbart.

Jetzt wurde der Kreisverwaltung Germersheim das Zertifikat zum vierten Mal erteilt. „Darauf können alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreisverwaltung stolz sein“, so Landrat Dr. Fritz Brechtel und bedankt sich bei der Arbeitsgruppe sowie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihre Vorschläge und Mitarbeit. „Dass die Kreisverwaltung Germersheim diese Auszeichnung bekommt, bedeutet nicht nur die Weiterführung einer familienbewussten Personalpolitik, sondern auch eine Stärkung des Images des Landkreises als familienfreundlicher Region“, resümiert Landrat Brechtel, „Die Auszeichnung ist außerdem Bestätigung für das Erreichte und Ansporn, weitere Fortschritte bei diesem Thema zu erreichen.“

Arbeitgeber, die das „audit berufundfamilie“ durchlaufen haben, machen in Bereichen wie Arbeitszeitflexibilisierung oder Telearbeit deutlich attraktivere Angebote als der Durchschnitt der deutschen Unternehmen. 265 Unternehmen, Institutionen und Hochschulen wurden in den vergangenen zwölf Monaten erfolgreich auditiert und erhielten nun das Zertifikat für ihr Engagement. Erstmals zertifiziert wurden 142 Arbeitgeber. 64 nahmen das Zertifikat zum zweiten Mal und 77 zum dritten Mal, 74 zum vierten, 31 zum fünften und acht sogar zum sechsten Mal entgegen.

Text: Kreisverwaltung Germersheim Foto: berufundfamilie, Thomas Ruddis / Christoph Petras

06.07.2018


25-jähriges Dienstjubiläum

Im Rahmen einer kleinen Feierstunde hat Ruth Burckhart ihr 25-jähriges Dienstjubiläum begangen.

Landrat Dr. Fritz Brechtel dankt Ruth Burckhart für 25 Jahre Dienst.

Germersheim / Kreisverwaltung - 1993 begann Ruth Burckhart bei der Kreisverwaltung Germersheim ihre Ausbildung im gehobenen nichttechnischen Dienst. Nach Beendigung ihrer Ausbildung war sie zunächst im Rechnungsprüfungsamt, später dann im Bereich „Hilfe zur Arbeit“ beschäftigt. Bereits als Mitarbeiterin im Fachgebiet „Hilfe zur Arbeit“ hat Ruth Burckhart das Thema ARGE von Anfang an begleitet. Nach Gründung der ARGE wurde sie 2005 zur stellvertretenden Geschäftsführerin der ARGE und im November 2008 dann zur Geschäftsführerin der ARGE, dem heutigen Jobcenter Landkreis Germersheim, bestellt.

Landrat Dr. Fritz Brechtel dankte Ruth Burckhart für ihr langjähriges und enormes Engagement und wünschte ihr weiterhin alles Gute. Den Glückwünschen und dem Dank schlossen sich Personalchef Ralph Lehr und der Personalratsvorsitzende Klemens Puderer an.

Kreisverwaltung Germersheim

06.07.2018


Freiwilligentag 2018 der Metropolregion Rhein-Neckar

Landrat ruft zum Mitmachen auf – Schon zahlreiche Projekte angemeldet

Metropolregion Rhein-Neckar - Unter dem Motto „wir-schaffen-was“ findet am 15. September 2018 der sechste Freiwilligentag der Metropolregion Rhein-Neckar statt. An diesem Tag packen Freiwillige wieder tatkräftig mit an, um zuvor gemeldete Projekte innerhalb eines Tages umzusetzen. Vereine, Firmen, Schulen, Kindergärten und weitere Einrichtungen haben die Möglichkeit an diesem Tag gemeinnützige Projekte mit Freiwilligen umzusetzen. Landrat Dr. Fritz Brechtel ruft die Einwohnerinnen und Einwohner des Kreises Germersheim auf, sich aktiv daran zu beteiligen: „Ehrenamtliches Engagement spielt bei uns eine große Rolle. Der Freiwilligentag ist eine schöne Gelegenheit, dies unter Beweis zu stellen.“

Es sind schon zahlreiche Mitmach-Aktionen gemeldet, weitere können angemeldet werden. Geeignet sind Projekte, die innerhalb eines Tages, gemeinsam von mehreren Freiwilligen durchgeführt werden können. Die Anmeldung und Vorstellung des Projektes erfolgt unter www.wir-schaffen-was.de.

Bürgerinnen und Bürger, die die Vielfalt ehrenamtlichen Engagements an einem Tag ausprobieren und andere unterstützen möchten, können je nach Interesse und Fähigkeiten aus einer Liste von Projekten wählen. Diese Liste ist ebenfalls unter www.wir-schaffen-was.de abrufbar und wird regelmäßig erweitert.

Alle zwei Jahre findet der Freiwilligentag der MRN statt. Im Jahr 2016 beteiligten sich rund 7300 Menschen in 390 gemeinnützigen Projekten.

Kreisverwaltung Germersheim

06.07.2018


Fischerprüfung erfolgreich abgelegt

23 Prüflinge stellten sich in der Aula der Berufsbildenden Schule Germersheim den Anforderungen der ersten Fischerprüfung des Jahres 2018 im Landkreis Germersheim.

Germersheim / Landkreis GER - Die Fischerprüfungen finden landeseinheitlich zweimal jährlich, im Juni und im Dezember, jeweils am ersten Freitag statt. Zulassungsvoraussetzungen zur Fischerprüfung sind u.a. ein Mindestalter von 13 Jahren sowie die Teilnahme am Vorbereitungskurs mit mindestens 35 Stunden.

Innerhalb von zwei Stunden mussten die Prüflinge ihr Wissen in den fünf Prüfungsgebieten „Allgemeine Fischkunde“, „Spezielle Fischkunde“; „Gewässerkunde“, „Gerätekunde“ sowie „Gesetzeskunde“ beweisen. Pro Sachgebiet waren dabei jeweils 10 Fragen, also insgesamt 50 Fragen, zu beantworten. Die Prüfung gilt dann als bestanden, wenn mindestens sieben Fragen aus jedem Sachgebiet richtig beantwortet werden. Eine mündliche Nachprüfung ist dann erforderlich, wenn in nur einem Sachgebiet weniger als sieben Fragen richtig beantwortet wurden.

Der Prüfungsausschuss unter dem Vorsitz von Günter Hartenstein (Rülzheim) sowie der für das Fischereiwesen zuständige Kreisbeigeordnete Michael Braun gratulierten den 21 Jungfischer/innen zur bestandenen Prüfung und überreichten das Fischerprüfungszeugnis, mit dem diese bei ihrer zuständigen Verbandsgemeinde- bzw. Stadtverwaltung einen Fischereischein beantragen können.

Im Dezember findet die nächste Fischerprüfung statt. Auskünfte hierzu erteilt die Kreisverwaltung Germersheim, Untere Fischereibehörde, Tel. 07274/53-145.

Kreisverwaltung Germersheim

06.07.2018


Rund 220 junge Sportlerinnen und Sportler beim Jugendsportfest des Kreises Germersheim

Grosse Freude - der Wanderpokal JU 16 ging an das Europa-Gymnasium Woerth

Kandel - Beim 39. Jugendsportfest des Kreises am 20. Juni 2018 in Kandel, haben die jungen Sportlerinnen und Sportler hervorragende Ergebnisse errungen. Rund 220 Teilnehmer aus sieben Schulen kämpften um den Sieg in den Leichtathletik-Einzelkämpfen und um Punkte für die Schulwertung. Das Europa-Gymnasium Wörth erkämpfte sich den Wanderpokal der Schulen in der Altersklasse JU 16 und die IGS Rheinzabern den Pokal der JU 14.

Die Gewinner der von Landrat Dr. Fritz Brechtel zur Verfügung gestellten Ehrenpreise waren bei den weibl. Jugend 16, Anna Heid vom Europa-Gymnasium Wörth, die den Preis für ihre Leistung im Weitsprung (4,96 m) erhielt, und bei der männl. Jugend 16, Jonathan Becker, ebenfalls vom Europa Gymnasium Wörth, für seine Leistung beim Hochsprung (1,60 m).

Strahlende Sieger- der Wanderpokal JU 14 ging an die IGS Rheinzabern

Schon bei der Eröffnung des 39. Jugendsportfest des Landkreises Germersheim lachte die Sonne und die jungen Sportler fanden in dem bestens präparierten Stadion in Kandel sehr gute Bedingungen für die Wettkämpfe vor. Rund 220 Sportlerinnen und Sportler aus sieben Schulen kämpften um den Sieg in den Einzelwettbewerben und um Punkte für die Schulwertung.

Ergebnisse (1. Plätze):

Schüler JU 16:
100m-Lauf: Sören Fuchs, IGS Kandel, 12,64 sek.
800m-Lauf: Jakob Blessing, Europa-Gymnasium Wörth, 2,23 min.
Kugelstoßen: Aaron Yüksel, Goethe-Gymnasium Germersheim, 11,13  m.
Weitsprung: Jonathan Becker, 5,25 m
Hochsprung: Jonathan Becker, , Europa-Gymnasium Wörth, 1,60 m

Schülerinnen JU 16:
100m-Lauf: Anna Heid, Europa-Gymnasium Wörth, 13,26 sek.
800m-Lauf: Da Silva Ceunyvania, IGS Rülzheim, 2:45:51 min.
Hochsprung: Anna Heid, Europa-Gymn. Wörth,  1,38 m.
Kugelstoßen: Emili Rudi, Europa-Gymnasium Wörth,  8,88 m.
Weitsprung: Anna Heid, Europa-Gymnasium Wörth, 4,96 m.

Schüler JU 14:
75m-Lauf: Albin Rrahmani, IGS Wörth, 10,38 sek.
Weitsprung: Omid Azizi, IGS Rülzheim, 4,55 m.
Ballweitwurf: Dominik Barbe, IGS Rheinzabern, 48,5 m.

Schülerinnen JU 14:
75m-Lauf: Katharina Feigel, IGS Kandel, 11,48 sek.
Weitsprung: Kathrin Röther, IGS Rheinzabern, 4,02 m
Ballweitwurf: Bastienne Boltz, Europa-Gymnasium Wörth, 37,00 m.

männliche JU 18
100m-Lauf: Johann Maczek, Europa-Gymnasium Wörth, 12,10 sek.
Weitsprung: Moritz Brune, IGS Rheinzabern, 5,34 m.
Kugelstoßen Paul Hambsch, Goethe-Gymn. Germersheim, 11,70 m.

weibliche JU 18:
100m-Lauf: Ellen Röther, Europa-Gymnasium Wörth, 13,45 sek
Weitsprung: Ellen Röther, Europa-Gymnasium Wörth, 4,30 m
Kugelstoßen: Sanja Oser, Europa-Gymnasium Wörth, 8,80 m.

Die drei Bestplatzierten in den einzelnen Altersklassen bekamen ihre Urkunde von Norbert Pirron, dem Organisator des Sportfestes bei der Kreisverwaltung, überreicht. Einen besonderen Dank richtet er im Namen von Landrat Dr. Fritz Brechtel an die vielen ehrenamtliche Kampfrichter dank deren Hilfe das Sportfest durchgeführt werden kann.
Norbert Pirron bedankte sich außerdem besonders beim TSV Kandel der die Wettkampfstätten vorbereitet hat, dem Malteser Hatzenbühl, der schon viele Jahre für die Verpflegung sorgt und dem DRK Kandel für den Sanitätsdienst.

Die kompletten Ergebnislisten sind auf der Homepage der Kreisverwaltung Germersheim unter www.kreis-germersheim.de unter Pressemitteilungen abrufbar.

Kreisverwaltung Germersheim

26.06.2018


Manfred Keller erhält Ehrenplakette des Landkreises Germersheim

Landrat Dr. Fritz Brechtel (links) hat Manfred Keller (rechts) im Beisein dessen Ehefrau die Ehrenplakette verliehen.

Germersheim - Manfred Keller aus Kuhardt hat am 19. Juni 2018, eine große Ehrung erfahren. Im Rahmen der Kreistagsitzung hat Landrat Dr. Fritz Brechtel Manfred Keller für seine besonderen Verdienste für den Kreis Germersheim die Ehrenplakette in Gold des Landkreises Germersheim verliehen.

Manfred Keller war 35 Jahre lang ehrenamtlich als Kreisjagdmeister für den Landkreis Germersheim tätig und stand dem Landkreis mit Rat und Tat zur Verfügung. Von der Jägerschaft gewählt, wurde der passionierte Jäger Keller im Turnus von jeweils fünf Jahren stets wiedergewählt. 2016 wurde er von diesem langjährigen Ehrenamt verabschiedet. Jedoch nicht ganz, denn seither stellt Keller seine Erfahrung weiterhin ehrenamtlich als stellvertretender Kreisjagdmeister zur Verfügung. „Für dieses große ehrenamtliche Engagement für den Landkreis, insbesondere für den Bereich des Naturschutz- und Umweltschutz bedanke ich mich herzlich“, so Landrat Dr. Fritz Brechtel bei der Ehrung: „Sie sind eine wertvolle Stütze der Unteren Jagdbehörde und unverzichtbarer kompetenter Berater im jagdlichen Bereich.“

Das Aufgabenprofil des Kreisjagdmeisters ist vielseitig. In seiner Eigenschaft als Kreisjagdmeister war Manfred Keller auch gleichzeitig Vorsitzender des Jägerprüfungsausschuss und Vorsitzender des Kreisjagdbeirates. Er war fachlicher Berater und tauschte sich regelmäßig mit der Unteren Jagdbehörde aus. Er zeichnete sich aus durch die hervorragende Organisation und Vorbereitung sowohl der Jägerprüfungen als auch der Sitzungen des Kreisjagdbeirates.

Auch der bei der Kreisverwaltung für das Jagdwesen zuständige Kreisbeigeordnete Michael Braun dankte Manfred Keller für dessen menschlichen Umgang mit den verschiedensten Interessenvertretern aus Jagd, Naturschutz und Landwirtschaft.

Kreisverwaltung Germersheim

20.06.2018


Tablet-Fortbildung im Kreismedienzentrum Germersheim

Die neuen Medien halten auch in der Schule Einzug. Deshalb hat das Kreismedienzentrum Germersheim in Zusammenarbeit mit dem Pädagogischen Landesinstitut eine ganztägige Lehrerfortbildung zum Thema „Tablet in der Schule“ angeboten.

Referent Tobias Bachert erläuterte den 24 Lehrerinnen und Lehrern dabei die Funktionen verschiedener Apps. Er zeigte u.a. wie man interaktive Bücher erstellt, Trailer und Filme gestaltet oder mit einem Greenscreen eine Nachrichtensendung simuliert. Außerdem gab es mehrere praktische Arbeitsphasen. Besonders viel Spaß hatten die Teilnehmer/innen beim Rückstoßversuch mit der Luftballonrakete. Da wird eine Schnur durch einen Strohhalm gezogen und an beiden Enden befestigt. Am Strohhalm wird ein aufgeblasener Luftballon befestigt. Wenn nun der Luftballon schnell die Luft verliert, bewegt sich der Strohhalm mit Ballon in schneller Geschwindigkeit. Aus diesem Versuch wurde ein Erklärfilm hergestellt.

Alle waren sich einig, dass man viele Schülerinnen und Schüler mit Apps gut motivieren kann und dass Fortbildungen dieser Art vermehrt angeboten werden sollten.

Kreisverwaltung Germersheim

19.06.2018


Aktion Südpfalz-Biotope

Landkreis Germersheim & Südliche Weinstraße - Die Landräte der Landkreise Germersheim und Südliche Weinstraße sowie der Oberbürgermeister von Landau und die Stiftung zum Schutz von Landschaft und Natur in der Südpfalz (NVS-Naturstiftung) wollen die gemeinsame Aktion Südpfalz-Biotope starten. Ziel ist es, die besonders artenreichen und schutzwürdigen Biotope der Südpfalz, Ausgleichflächen, Saumbiotope und Geländestrukturen zu pflegen und zu entwickeln und damit den Artenreichtum und unsere Biodiversität zu erhalten und zu verbessern.

Diese „Aktion Südpfalz-Biotope“ ist eine Kooperation zwischen den Landkreisen Germersheim und Südliche Weinstraße, der Stadt Landau und der Stiftung zum Schutz von Landschaft und Natur in der Südpfalz auf der Basis langjähriger vertrauensvoller Zusammenarbeit zwischen amtlichem und ehrenamtlichem Naturschutz. Es ist der Beginn eines neuen Weges, die Interessen des Gesetzgebers, der Behörden und der Bürgerinnen und Bürger der Südpfalz gemeinsam zum Schutz und zur Pflege unserer Natur zu bündeln. „In der Struktur der südpfälzischen Landespflege wird hier ein weiteres Element eingefügt, das die Arbeit der Ehrenamtlichen hinzunimmt. Hinter der Stiftung stehen ja 1.700 Mitglieder des Naturschutzverbandes Südpfalz“, erklärt Kurt von Nida von der NVS-Naturstiftung.

Auch Landrat Fritz Brechtel, Germersheim, betont: „Unsere Südpfalz hat eine wunderschöne und schutzwürdige Natur und Landschaft und viele im Naturschutz aktive Bürgerinnen und Bürger. Mit der Aktion Südpfalz-Biotope können wir ehrenamtliches Engagement und Verwaltungshandeln optimal verbinden, um unsere Tier- und Pflanzenwelt zu erhalten und zu pflegen. In Zeiten des Artenrückganges, Stichwort Bienensterben, ist dies besonders wichtig.“

Gleichzeitig eröffnet das gemeinsame Vorgehen die Möglichkeit, Fördermittel zu aktivieren und Gemeinden einzubinden. Teilbereiche des förderfähigen Gesamtprojekts sind zum Beispiel die Biotopaufwertung öffentlichen und privaten Besitzes sowie der Biotopverbund Südpfalz inklusive Hohlwegen. Es geht auch um die Sensibilisierung und Qualifizierung von kommunalen Mitarbeitern oder ehrenamtlichen Helfern bei der Geländearbeit und Biotoppflege. Das Projekt wurde bereits mit dem Fördermittelgeber positiv diskutiert.

Landrat Dietmar Seefeldt, Südliche Weinstraße, ergänzt: „Durch diese Kooperation besteht die schöne Möglichkeit, die Entwicklung und Pflege von Biotopen in der gesamten Südpfalz Kräfte zu bündeln und gemeinsam im Sinne des Naturschutzes zu handeln. Schließlich macht Naturschutz nicht an Grenzen halt.“

„Die Stadt Landau will sich gerne in solch ein südpfalzweites Vorgehen einbringen, das von den Landräten initiiert wurde“, so Oberbürgermeister Thomas Hirsch, Landau, „Gerade angesichts der notwendigen Siedlungsentwicklung in unserer Stadt kommt der gleichzeitigen Schaffung von naturnahen Schutz- und Ausgleichsflächen eine große Bedeutung zu.“

Zum weiteren Vorgehen ist geplant, die Aktion öffentlich vorzustellen und um Zustimmung zu werben. Erste Förderanträge wurden bereits im Entwurf eingereicht. Außerdem ist ein Kooperationsvertrag in Vorbereitung, um die Zusammenarbeit der Kreis- und Stadtverwaltungen und deren Unteren Naturschutzbehörden mit der Stiftung als Partner zu sichern. Damit die große gesellschaftliche Aufgabe, die Natur und Landschaft der Südpfalz zu erhalten, gemeinsam angegangen werden kann.

Gemeinsame Pressemitteilung des Landkreises Südliche Weinstraße, der Stadt Landau und des Landkreises Germersheim

15.06.2018


Diakonie vergibt Helmut-Simon-Preis gegen Armut und für Inklusion, soziale Gerechtigkeit und Integration – Preis ist offen für alle

Landkreis Germersheim - In diesem Jahr vergibt die Diakonie in Rheinland-Pfalz wieder den „Helmut-Simon-Preis gegen Armut und für Inklusion, soziale Gerechtigkeit und Integration“. Landrat Dr. Fritz Brechtel weist auf diesen Preis hin, „da die Diakonie damit das Engagement von Personen, Initiativen oder Institutionen fördert, die sich ehrenamtlich oder hauptamtlich für die Überwindung von Armut und sozialer Ausgrenzung einsetzen.“

Der Preis wird an Personen, Initiativen oder Institutionen in Rheinland-Pfalz verliehen, die sich konkret für die Rechte armer und ausgegrenzter Kinder, Jugendlicher und Erwachsener einsetzen und deren Selbstbestimmung stärken, individuelle Hilfen zur Überwindung der Folgen von Armut, Flucht und Ausgrenzung anbieten, sich öffentlich für die Überwindung von Armut und Ausgrenzung einsetzen, die gesellschaftliche Integration bzw. Inklusion der Betroffenen betreiben oder zu einem vernetzten Hilfesystem im Gemeinwesen beitragen.

Der Preis ist mit einem Gesamtwert in Höhe von 10.000 Euro dotiert. Er richtet sich nicht nur an konfessionelle Initiativen, sondern ist offen für alle. Bewerben können sich Einzelpersonen, Initiativen und Institutionen in Rheinland-Pfalz bis zum 21. September 2018. Weitere Informationen gibt es unter www.diakonie-rlp.de.

Kreisverwaltung Germersheim

15.06.2018


Zu Gast bei der DBK David + Baader GmbH in Rülzheim

Wirtschaftsförderung Landkreis Germersheim: Dritte Station der Betriebserkundungs-Tournee

Dr. Andreas Stratmann, Technischer Geschäftsführer der DBK David + Baader GmbH präsentiert das Unternehmen vor Teilnehmern der Betriebserkundungs-Tournee.

Rülzheim / Landkreis Germersheim - Ein herzliches Willkommen erfuhr die Gruppe von Lehrern, Berufswahlkoordinatoren, Ausbildungspaten sowie von Fachkräften in der Berufsberatung und Jugendarbeit auch beim dritten Termin der Betriebserkundungs-Tournee im Mai: „Sehr gerne stellen wir Ihnen heute unser Unternehmen vor“, so Geschäftsführer Dr. Andreas Stratmann vor rund 20 Gästen, „was 1946 als Elektrofachgeschäft in Kandel begann, ist heute ein weltweit agierendes Unternehmen, das auf Elektrowärme und Elektronik spezialisiert ist. Wir bieten die gesamte Palette von der Konzepterstellung über Entwicklung und Validation bis hin zur Serienproduktion sowohl von Standardprodukten, besonders aber von kundenspezifischen Lösungen. In allen Industrien, wo im Produkt oder im Produktionsprozess Wärme eine Rolle spielt, sind wir mit unseren Heizsystemen die Spezialisten.“ 700 Mitarbeiter zählt die DBK GmbH weltweit, davon arbeiten rund 350 in Rülzheim.

Nach wie vor wächst das Unternehmen, daher werden im Kampf um Nachwuchskräfte regelmäßig die Ärmel hochgekrempelt: „Wir zeigen uns zum Beispiel auf den regionalen Ausbildungsmessen“, erläutert Personalleiterin Ullrich, „zudem ermöglichen wir Praktika und Ferienjobs, damit Schüler genauer in unseren Betriebsalltag hineinschnuppern können.“ Regelmäßig ausgebildet werden Industriemechaniker, Fachinformatiker (Fachrichtung Systemintegration), Fachkräfte für Lagerlogistik und Industriekaufleute. Duale Studienplätze werden sowohl angehenden Wirtschaftsingenieuren als auch Elektrotechnikern angeboten.

Werkleiter Jean-Michel Franck bei der Werksführung vor Teilnehmern der Betriebserkundungs-Tournee.

„Die Bereitschaft, den Vertretern der Berufsberatung das Unternehmen vorzustellen, war von Seiten der DBK sofort da“, freut sich Wirtschaftsförderin Maria Farrenkopf, „und auch das Interesse seitens der eingeladenenFachkräfte, die ja direkt mit den Schülern arbeiten, war erfreulich groß. So waren alle angebotenen Plätze ganz schnell ausgebucht.“ WerkleiterJean-Michel Franck führte die Gruppe im Anschluss an die Präsentation noch durch das Unternehmen. Hier konnten sich die Gäste ein konkretes Bild von den Produktionsprozessen und den Arbeitsplätzen machen. „Nach diesen drei erfolgreichen Betriebserkundungen in Hagenbach, Wörth und Rülzheim in diesem Frühjahr ist es mir ein großes Anliegen, die Tournee im Kreis Germersheim bald weiter fortzuführen“, so die abschließende Einschätzung von Wirtschaftsförderin Farrenkopf.

Kreisverwaltung Germersheim / Wirtschaftsförderung

13.06.2018


Falschbefüllungen der Biotonnen vermeiden

Landkreis Germersheim - Das Abfallentsorgungsunternehmen Suez Süd GmbH hat im Landkreis Germersheim vermehrt Falschbefüllungen von Biotonnen festgestellt. Insbesondere in großen Wohneinheiten wie Hochhäusern oder Wohnblocks sind die Biotonnen oft sehr stark mit Abfällen wie Kunststoffen, vor allem Plastiktüten und allen Arten von Restmüll durchsetzt.

Die Abfallwirtschaft der Kreisverwaltung bittet im Interesse aller dringend um eine richtige Befüllung der Biotonne. Denn der hohe Anteil an Störstoffen führt dazu, dass diese Fehlwürfe im Kompostwerk aufwendig herausgesiebt und als Restmüll entsorgt werden müssen. Somit können die Bioabfälle nur mit einem kostenintensiven Sortieraufwand verwertet werden. Daneben sind die gesetzlichen Anforderungen an die Qualität des erzeugten Kompostes in jüngster Zeit gestiegen. Denn Ziel ist die Verwertung des erzeugten Kompostes im Gartenbau oder der Landwirtschaft. Damit wird der in der Abfallgesetzgebung angestrebte Stoffkreislauf geschlossen. Wenn hochwertige Lebensmittel erzeugt werden sollen, muss auch der dabei ausgebrachte Kompost hochwertig sein.

Die Biotonne darf ausschließlich mit Garten-/Grünabfällen sowie Speiseresten und Küchenabfällen aus dem Haushalt befüllt werden. Die Speise- und Küchenabfälle können eingewickelt in Zeitungspapier oder in Papiertüten in die Biotonne geworfen werden, da das Papier im Gegensatz zu Plastiktüten bei der Kompostierung des Biomülls verrottet. Biologisch abbaubare „Plastiktüten“ (z.B. Maisstärkebeutel) hingegen, sind in der Kompostierung eines Kompostwerkes Störstoffe. Sie verrotten zu langsam und dürfen daher nicht in die Biotonnen gegeben werden.

Die Kreisverwaltung weist darauf hin, dass das Abfallentsorgungsunternehmen Suez Süd GmbH verstärkt die Befüllung von Biotonnen überprüfen wird.
Sollte im Rahmen dieser Kontrollen in einer Biotonne Restmüll entdeckt werden, wird an der Tonne eine gelbe Karte befestigt. Darauf der Hinweis, dass die Tonne falsch befüllt ist. Die Tonne wird trotzdem nochmals geleert. Im Wiederholungsfall aber wird eine rote Karte angebracht, und die betroffene Biotonne wird nicht mehr entleert. Dann muss der Inhalt der Biotonne eigenhändig nachsortiert werden, oder eine kostenpflichtige Sonderleerung beantragt werden. Auch sollte darauf geachtet werden, dass die Biotonne nur so gefüllt wird, dass der Deckel noch geschlossen werden kann.

Kreisverwaltung Germersheim

13.06.2018


Hugo, Hoppel und der Müll

500 Vorschulkinder lernen Abfalltrennung

Sondernheim und Wörth - Im den katholischen Pfarrheimen von Sondernheim und Wörth ging es am 6. und 7. Juni hoch her.
Auf Einladung der Abfallwirtschaft des Landkreises gastierte dort das Umwelt-Puppentheater Knab aus Pfinztal mit dem Stück „Sonjas neue Wohnung“ und hat vor den rund 500 Vorschulkindern tolle Geschichten zum Thema Abfall lebendig werden lassen.

Das Puppentheater Knab kommt mit seinen Stücken bereits zum fünften Mal in den Landkreis Germersheim, der auch die Kosten übernimmt.
Wieder dabei waren die Sympathieträger Rabe Hugo und sein Hasen-Freund Hoppel sowie die kleine Eule Sonja. Die drei durchlebten aufregende Geschichten rund um das Thema illegale Müllablagerungen, bei denen die Kinder zum Mitdenken animiert wurden.

Der Besuch des Theaterstücks ist für die Kindergartenkinder kostenlos. Allerdings sollte im betreffenden Kindergarten bereits das Aktionsprogramm Umwelterziehung stattgefunden haben, das ebenfalls durch die Abfallwirtschaft des Landkreises durchgeführt wird.

Seit dem Start der Aktion vor fünf Jahren besuchen regelmäßig zwei Mitarbeiterinnen der Kreisverwaltung Germersheim jedes Jahr nahezu alle Kindergärten im Landkreis, um bereits die Vorschulkinder mit dem Thema Abfall vertraut zu machen.
Kindergärten, die einen Termin mit der Umwelterziehung buchen möchten, können unter der Telefonnummer 07274/53 377 (Frau Neubert) oder 07274/53 142 (Frau Stern) Kontakt aufnehmen.

Kreisverwaltung Germersheim

13.06.2018


Der Landkreis Germersheim präsentierte sich beim Rheinland-Pfalz-Tag 2018 in Worms

Worms / Landkreis Germersheim - Bei strahlendem Sonnenschein und blauem Himmel startete pünktlich um 12.30 Uhr der Festumzug in Worms. Trotz der großen Hitze waren die Straßen mit Zuschauern gut gefüllt und die Stimmung war bestens.

Der Landkreis Germersheim präsentierte sich mit der Startnummer 29 im Amphibienfahrzeug des THW. Mit dabei waren der Bellheimer Lord Ludwig I., die Zeiskamer und Pfälzische Zwiebelkönigin Sandra I., das Knittelsheimer Kätzel Laura I., das Bärenpaar Alexandra und Thomas aus Ottersheim sowie die Rosenprinzessin Sonja aus Weingarten.

Der Festumzug wurde live im SWR-Fernsehen übertragen.

Außerdem war der Südpfalz-Tourismus Landkreis Germersheim e.V. beim Markt der Städte und Landkreise während der gesamten drei Tage mit einem Info-Stand vor Ort. Die Besucher waren besonders an den Rad- und Wanderkarten interessiert und natürlich an den Veranstaltungskalendern.

Kreisverwaltung Germersheim

13.06.2018


Jugendempfang in Worms

v.l.: Jugendpflegerin der Verbandsgemeinde Kandel Katharina Hilber, Jan Düthmann, Ministerpräsidentin Malu Dreyer, Marie Keppel.

Worms / Landkreis Germersheim - Am Freitag, 1. Juni 2018 hat die rheinlandpfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer zum traditionellen Jugendempfang im Rahmen des Rheinland-Pfalz-Tages in das Berufsbildungswerk nach Worms eingeladen.

Damit dankte sie den Jugendlichen unterschiedlicher sozialer Institutionen für ihr ehrenamtliches Engagement. Aus dem Landkreis Germersheim nahm die Verbandsgemeindejugendpflege Kandel mit zwei Jugendlichen, Marie Keppel und Jan Düthmann, teil.

Kreisverwaltung Germersheim

13.06.2018


Sachbereiche Schulbuchausleihe, Mittagsverpflegung und Schülerbeförderung ziehen um

Germersheim - Die Sachbereiche Schulbuchausleihe, Mittagsverpflegung und Schülerbeförderung (Fachbereich Schulen und Bildung der Kreisverwaltung Germersheim) ziehen vom Luitpoldplatz 1 in die Bismarckstraße 4 und sind deshalb am Montag, 11. Juni 2018 geschlossen.

Ab Dienstag, 12. Juni 2018 sind die Sachbearbeiter/innen in der Bismarckstraße 4, Erdgeschoss, zu den gleichen Öffnungszeiten wir bisher (Montag bis Freitag 8.30 bis 12 Uhr sowie Dienstag 13.30 bis 16 Uhr und Donnerstag, 13.30 bis 18 Uhr) zu erreichen.

Kreisverwaltung Germersheim

05.06.2018


Jägerprüfung erfolgreich abgelegt

Vier Jungjäger haben im Landkreis Germersheim die Jägerprüfung erfolgreich abgelegt und ihren ersten Jagdschein erhalten.

Die Prüfungsausschussmitglieder und Ausbildungsleiter freuen sich gemeinsam mit den Prüflingen über die bestandenen Prüfungen.

Landkreis Germersheim - Seit vergangenem September haben ehrenamtliche Ausbilder der Kreisgruppe Germersheim Landesjagdverband Rheinland-Pfalz die angehenden Jäger an vielen Lehrgangstagen sowie Schießstandterminen auf die Prüfung vorbereitet. Die frischgebackenen Jäger lobten die vielseitige und interessant gestaltete Ausbildung der Kreisgruppe und die Kompetenz der Ausbilder.

Im ersten Teil der Jägerprüfung mussten die Jungjäger ihr Können im Schießen mit Schrot, Kugel und Kurzwaffe auf stehende und bewegliche Ziele zeigen. Danach stand die landeseinheitliche schriftliche Prüfung an. Hierbei sind in jedem von sechs Sachgebieten jeweils 20 Fragen zu beantworten. Nach bestandener schriftlicher Prüfung folgte wenige Tage danach die mündlich-praktische Prüfung im Forsthof Schaidt. Dieser letzte Prüfungsteil beinhaltet neben Sachwissen auch das praktische Können, wie beispielsweise der Umgang mit der Waffe auf der Jagd, das Aufbrechen von Wild sowie Kenntnisse über Pflanzen, Tiere und Wildkrankheiten.

Die Prüfung wurde von einer Kommission aus sechs ehrenamtlich berufenen Prüfern unter dem Vorsitz des Kreisjagdmeisters Jochen Geeck durchgeführt. Dieser beglückwünschte die sichtlich erleichterten Prüflinge zur bestandenen Prüfung.

Auch der bei der Kreisverwaltung Germersheim für das Jagdwesen zuständige Kreisbeigeordnete Michael Braun gratulierte den Jungjägern und lobte die hochqualifizierte Ausbildung. „Die vielfältigen Aufgaben bei der Ausübung der Jagd erfordern ein hohes Maß an Verantwortung gegenüber Mensch und Umwelt. Obwohl die Jägerschaft einen wertvollen Beitrag zum Erhalt und Schutz unserer Kulturlandschaft beiträgt, steht sie mehr und mehr im kritischen Blick der Öffentlichkeit“, so Kreisbeigeordneter Braun: „Für die nächste Jägerprüfung 2019 befinden sich bereits zehn neue Prüflinge in Ausbildung. Darüber freuen wir uns, denn dies spricht für eine gute Ausbildung und ist wohl das größte Lob für die Ausbilder der Kreisgruppe Germersheim.“

Außerdem wurde Klaus-Dieter Fischer für seine langjährige ehrenamtliche Mitgliedschaft im Jägerprüfungsausschuss geehrt. Kreisbeigeordneter Michael Braun bedanke sich im Namen der Kreisverwaltung Germersheim und der Kreisgruppe Germersheim - Landesjagdverband Rheinland-Pfalz herzlich bei ihm.

Kreisverwaltung Germersheim

05.06.2018


Partnerlandkreis Krotoszyn feiert 20. Jahrestag der Landkreisbildung

20 Jahre Partnerschaft der Landkreise Krotoszyn und Germersheim

Landkreise Krotoszyn und Germersheim - Der polnische Partnerlandkreis des Landkreises Germersheim, Krotoszyn, feiert seine Gründung vor 20 Jahren. Zu diesem Anlass hat der polnische Landrat Stanislaw Szczotka u. a. Delegationen aus den Partnerkreisen in Ungarn und Deutschland eingeladen. Sein Amtskollege Landrat Dr. Fritz Brechtel und eine Delegation fahren vom 7. bis 10. Juni ins knapp 900 Kilometer entfernte Krotoszyn. Zu der neunköpfigen Delegation zählen Personen aus Verwaltung, Tourismus und Weinbau.

Auf einem Markt in Krotoszyn präsentieren sich im Rahmen des Kreisjubiläums Verwaltungen, Hilfsorganisationen, Schulen und auch die Partnerlandkreise. Der Südpfalz Tourismus Landkreis Germersheim e. V. (SÜD) wird die Schönheiten der Region sowie Urlaubs- und Freizeitmöglichkeiten vorstellen, Familie Bohlender vom Rosenhof in Steinweiler bietet Wein und Saft an. Landrat Brechtel wird im Rahmen einer festlichen Kreistagssitzung ein Grußwort zum Thema Bedeutung der Landkreise halten und dabei auch auf die inzwischen zehn Jahre andauernde Partnerschaft zwischen den beiden Landkreises eingehen.

Kreisverwaltung Germersheim

05.06.2018


Zu Gast bei der Unternehmensgruppe NUSS in Wörth

Zweite Station der Betriebserkundungs-Tournee

Wolfgang Hoffmann, Geschäftsführer der Logistik Center NUSS GmbH mit Teilnehmern der Betriebserkundungs-Tournee.

Wörth / Logistik Center NUSS GmbH - „Flexibilität, Mitdenken und Interesse für die Arbeit“, benennt Wolfgang Hoffmann, Geschäftsführer der  die mit wichtigsten Eigenschaften, die ein Mitarbeiter mitbringen sollte: „Denn zu 95 Prozent ist für die Mitarbeiter kein Tag wie der andere, und spontane Reaktionen können erforderlich sein.“ Gemeinsam mit Alexander Ditz, Geschäftsführer der Spedition NUSS GmbH sowie Personalsachbearbeiterin Johanna Clödy begrüßte Hoffman im Mai die Gäste der Betriebserkundungs-Tournee im Schulungsraum des Unternehmens, das im Industriegebiet „Oberwald“ in Wörth beheimatet ist.

Im Rahmen der Unternehmenspräsentation und der Erläuterung der angebotenen Ausbildungsberufe kamen die Führungskräfte in den angeregten Austausch mit der Gruppe von Lehrern, Berufswahlkoordinatoren, Ausbildungspaten sowie von Fachkräften in der Berufsberatung und Jugendarbeit. Dabei wurde deutlich: Bei der Unternehmensgruppe wird weit mehr als Lkw gefahren. Neben dem klassischen Speditionswesen gehören auch Lagerhaltung, Kommissionierung, Montagearbeiten bis hin zur weltweiten Retouren-Abwicklung zum Portfolio.

„Wir bilden aus in den Berufen Kaufmann/-frau für Spedition und Logistikdienstleistung, Fachkraft für Lagerlogistik und natürlich den/die Berufskraftfahrer/in“, zählt Johanna Clödy auf, „mit dem Dualen Bachelor Logistik bieten wir zudem eine akademische Ausbildung in Kooperation mit der Hochschule Ludwigshafen an.“ „Dabei wird zum Beispiel die Ausbildung zum Kaufmann für Spedition und Logistikdienstleistung schnell live“, ergänzt Alexander Ditz, „unsere Auszubildenden werden nicht nur zum Zuschauen daneben gesetzt, sondern übernehmen schnell verantwortliche Aufgaben mit echtem Kundenverkehr.“

Die Ausbildung zum Berufskraftfahrer ist sogar schon ab 16 Jahren möglich. Vor dem Lenken des Fahrzeuges selbst stehen Themen wie Fahrzeugtechnik und -wartung oder auch Ladungssicherung im Vordergrund. Bis zu zehn Ausbildungsplätze pro Jahr wären möglich. „Wir besetzen Stellen aber nur dann, wenn wirklich geeignete Bewerber da sind. Dabei spielen die Schulnoten nicht unbedingt die wichtigste Rolle“, betont Hoffmann: „Zeigt ein Bewerber echtes Interesse und erweckt den Anschein von Zuverlässigkeit und Vertrauenswürdigkeit gepaart mit lösungsorientiertem Denken, so geben wir demjenigen gerne die Chance auf einen Ausbildungsplatz, der auch langfristig Perspektiven aufzeigt.“

Nach der Unternehmenspräsentation rundete ein Gang durch den Betrieb den Besuch ab. Die Vertreter der Berufsberatung folgten mit großem Interesse der Führung durch Alexander Ditz und Wolfgang Hoffmann. „Nur durch den persönlichen Kontakt und die Besichtigung vor Ort können die Vertreter der Berufsberatung ein realitätsnahes Bild des Unternehmens und seiner Tätigkeitsfelder mitnehmen, um dieses dann in ihre Gespräche mit den Schülern einfließen zu lassen“, so Wirtschaftsförderin Maria Farrenkopf, die die Betriebserkundungs-Tournee in diesem Jahr wiederbelebt hatte: „Umso mehr freue ich mich über die Bereitschaft der NUSS Unternehmensgruppe, entsprechend Aufwand und Zeit zu investieren. Ich bin überzeugt, dass manch ein Schüler mehr nun über konkrete Empfehlung hier in Wörth vorstellig werden wird.“

Kreisverwaltung Germersheim

05.06.2018


Noch Plätze frei für Qualifizierung zum/zur SeniorTrainer/SeniorTrainerin

Lambrecht / Mainz - Nach der Berufszeit sehen Ältere die Chance, sich in Bereichen ehrenamtlich zu engagieren, die sie evtl. schon immer interessiert haben, wozu aber bisher zu wenig Zeit übrig war. Die eigene Lebenserfahrung einzubringen, Kompetenzen und Wissen an Jüngere weitergeben, all das gelingt als SeniorTrainer/in.

Interessierte können das Handwerkszeig dazu in einem fünftägigen Kurs erwerben. In drei Modulen (am 8./9. August und 18./19. September in der PfalzAkademie in 67466 Lambrecht und am 23. Oktober im Sozialministerium in Mainz) werden die Teilnehmenden auf ihr bürgerschaftliches Engagement vorbereitet. Auf dem Lehrplan stehen beispielsweise Themen wie Grundlagen der Gruppenpädagogik, Öffentlichkeitsarbeit, Projektplanung oder die Gewinnung von Mitstreitern. Zwischen den Modulen erhalten die angehenden SeniorTrainer/SeniorTrainerinnen Einblick in die Landschaft des freiwilligen Engagements und entwickeln bei Bedarf eigene Projekte.

Von der Flüchtlingshilfe, über Ausflüge mit Pflegeheim-Bewohnern bis zur Lese-Patin für Kinder, u.v.m. reicht die Palette der Einsatzmöglichkeiten. Der Kostenbeitrag für Kurs und Verpflegung beträgt 50 Euro/Person.

Informationen zum Kurs erhalten Interessierte direkt beim Ministerium, www.seniortrainer-rlp.de bzw. www.seniortrainerin-rlp.de.

Interessierte aus dem Landkreis können sich gerne auch an die Geschäftsstelle der Regionalen Pflegekonferenz der Kreisverwaltung wenden, Frau Valkana Krstev, Tel. 07274/53-279 oder E-Mail: v.krstev@kreis-germersheim.de.

Kreisverwaltung Germersheim

05.06.2018


72 Personen eingebürgert

Germersheim - Aus 32 Ländern, darunter die Türkei, Marokko, Polen, Vietnam, Rumänien, Griechenland, Kamerun, Algerien, Italien und der Kosovo kommen die 72 Personen, die jetzt ihre Einbürgerungsurkunde erhalten haben. Seit dem 28. Mai 2018 sind sie deutsche Staatsbürger.

Landrat Brechtel überreichte im Bürgersaal der Stadtverwaltung Germersheim die Einbürgerungsurkunden: „Ich möchte Ihnen gratulieren. Sie bereichern durch Ihre Entscheidung die Gesellschaft der Bundesrepublik Deutschland. Als deutsche Staatsbürger haben Sie Rechte und Pflichten. Für das weitere Leben hier ist Integration aber der zentrale Begriff.“ Dabei sei Integration keine Einbahnstraße, sondern erfordere die entsprechende Bereitschaft und Toleranz von allen Seiten. Landrat Brechtel empfiehlt, sich z. B. in Kindergärten und Schulen zu engagieren und Mitglied in einem der vielen Vereine zu werden.

Musikalisch umrahmt wurde die Einbürgerung am Flügel von Kirsten Häusler von der Germersheimer Musikschule.

Kreisverwaltung Germersheim

05.06.2018


Landrat Dr. Brechtel: Aktionstag „Radel ins Museum“ war erfolgreich

Museen zufrieden mit der Besucherzahl

Landkreis Germersheim - Zum 21. Mal hat der Südpfalz-Tourismus Landkreis Germersheim e. V. zum Aktionstag „Radel ins Museum – Tag der offenen Museen Südpfalz“ eingeladen. Der Aktionstag findet jedes Jahr am 1. Sonntag im Mai statt.

Die teilnehmenden Museen sind bei freiem Eintritt von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Die Eröffnung fand dieses Jahr im Ziegeleimuseum Jockgrim statt. Knapp 1500 Besucher und Radler haben die teilnehmenden Museen besucht. Der Vorsitzende des Vereins Südpfalz-Tourismus Landkreis Germersheim e.V. (SÜD) Landrat Dr. Fritz Brechtel und die Museen zeigten sich zufrieden mit den Besucherzahlen. Landrat Dr. Fritz Brechtel begrüßte bei der Eröffnungsveranstaltung am Ziegeleimuseum in Jockgrim bei bestem Radlerwetter die Anwesenden. In seiner Ansprache dankte der Landrat allen Mitwirkenden und im Besonderen den vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern in den Museen. Besonders freute ihn, dass auch der Landrat des Nachbarlandkreises Südliche Weinstraße Dietmar Seefeldt der Einladung gefolgt war, da sich erneut auch die
Museen in Bornheim, Rohrbach und Bad Bergzabern am Aktionstag beteiligt hatten. Ortsbürgermeisterin Sabine Baumann sowie Bürgermeister Karl Dieter Wünstel schlossen sich in ihren Grußworten den Dankesworten an. Der Musikverein Jockgrim umrahmte die Eröffnung musikalisch. Die Zeiskamer Zwiebelköngin Sandra Schopfer, der Bellheimer Lord Ludwig Stahl, das „Knittelsheimer Kätzel“ Laura Stadel sowie die gerade erst neu gekrönte Hatzenbühler Tabakkönigin Ann-Kathrin Wendel bereicherten die Eröffnungsfeier mit ihrer Anwesenheit.

Im Anschluss an die Eröffnung erfolgte das traditionelle „Anradeln“, bei welchem diesmal auch zwei Herren des Radsportvereins Rheinzabern in Frack und Zylinder mit Draisinen dabei waren. Landrat Dr. Fritz Brechtel sowie Dr. Thomas Gebhart, MdB und Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Gesundheit, nutzten die Gelegenheit für eine Probefahrt auf der Draisine. Nach der Eröffnung verliehen Dr. Fritz Brechtel, Verbandsvorsteher des ZSPNV SÜD, sowie Michael Heilmann, Verbandsdirektor des ZSPNV SÜD, dem Bahnhof Jockgrim das Prädikat „Wanderbahnhof“ und überreichten die zugehörige Plakette an die Ortsbürgermeisterin Sabine Baumann.

Bei strahlendem Sonnenschein waren in diesem Jahr viele Radler unterwegs. Auch die weiteren Angebote wie z.B. die Tabakführungen, die Fahrten mit dem Römerschiff Lusoria Rhenana, die Polderführungen mit dem Fahrrad sowie die Stadtführung in Germersheim wurden sehr gut angenommen.

Kreisverwaltung Germersheim

25.05.2018


Polnische Läufer erfolgreich beim Südpfalz-Lauf in Rülzheim

Rülzheim / Krotoszyn (PL) - Fünf Läufer aus dem Partnerlandkreis Krotoszyn in Polen sind beim Südpfalz-Lauf an den Start gegangen – und waren erfolgreich. Hunderte Läufer waren in Rülzheim am Start. Landrat Dr. Fritz Brechtel schickte die Gäste des Landkreises auf die Strecke. Bei idealem Wetter und einer hervorragenden Organisation der Leichtathletik Gemeinschaft (LG) Rülzheim ging es für die polnischen Gäste auf der zehn Kilometer langen Strecke überwiegend durch den Wald.

v.l.: Landrat Dr. Fritz Brechtel mit den Läufern aus dem polnischen Partnerlandkreis Krotoszyn, Maciej Sobkowiak, Karol Olejniczak, Justyna Olejniczak, Andrzej Maciejewski und Piotr Grzempowski.

Gut vorbereitet und mit bester Stimmung erzielten die polnischen Sportler vom Klub Sportowy Krotoszyn, nachdem Sie vom LG Rülzheim besonders herzlich empfangen wurden, sehr gute Platzierungen. Justyna Olejniczak erreichte den 1. Platz bei den Frauen allgemein. Piotr Grzempowski konnte sich den 2. Platz der Männer seiner Altersklasse erlaufen. Karol Olejniczak und Andrzej Maciejewski platzierten sich auf dem 3. Platz in Ihrer Altersklasse.

Pia Winkelblech, Läuferin aus Kandel, erreichte den 2. Platz der Frauen allgemein im Halb-Marathon. Sie war auch im letzten Jahr bei der ersten Begegnung der Läufer aus unserer Region in Polen dabei. Dabei hatte das deutsche Läufer-Team am Krotosz-Lauf in Krotoszyn teilgenommen haben. „Die neue Verbindung im Bereich „Laufen“, die wir im letzten Jahr mit unseren polnischen Freunden schaffen konnten, wurde im Rahmen dieser tollen Veranstaltung, weiter gefestigt und ausgebaut“, so Landrat Dr. Fritz Brechtel.

Kreisverwaltung Germersheim

25.05.2018


Eingliederungshilfeverbund Südpfalz hat eigene Homepage

v.l.: Der Erste Beigeordnete des Landkreises Germersheim, Christoph Buttweiler, und Landrat Dietmar Seefeldt haben die Homepage des Eingliederungshilfeverbundes Südpfalz gemeinsam mit Nico Felix (Modus Media), Erika Naumer-Klein (AG Interessenvertretung), Miriam Spieß (Geschäftsstelle Eingliederungshilfeverbund), Mathias Rösch (Behindertenbeauftragter Land RLP), Udo Kuhn (Modus Media) und Thomas Moser (Einrichtungsleiter Caritas) symbolisch freigeschaltet.

Landau - Mit einem symbolischen Start wurde die Homepage des Eingliederungshilfeverbundes Süpfalz für die Nutzerinnen und Nutzer freigeschaltet. Sie ist ab jetzt unter www.eghv-suedpfalz.de erreichbar. Gemeinsam haben am 23. Mai der Landesbeauftragte für die Belange behinderter Menschen Rheinland-Pfalz, Matthias Rösch, der Vorsitzende des Eingliederungshilfeverbundes, Sozialdezernent Christoph Buttweiler (GER), Landrat Dietmar Seefeldt (SÜW) und Oberbürgermeister Thomas Hirsch (LD) den Startschuss für die neu aufgebaute barrierefreie Verbundhomepage im Haus am Westbahnhof in Landau gegeben.

Im Zentrum der Homepage steht die Hilfestellung für Menschen mit Behinderungen und ihre Angehörigen bei der Suche nach Informationen, Angeboten und Beratung in der Region Südpfalz. Verschiedene Suchfunktionen helfen den Nutzerinnen und Nutzern dabei, passende Angebote der Mitglieder des Eingliederungshilfeverbunds zu finden oder unterschiedliche Hilfemöglichkeiten kennenzulernen. Daneben vermittelt die Homepage auch zu externen Hilfen und Angeboten wie den Behindertenbeauftragten der Landkreise und Verbandsgemeinden oder Selbsthilfegruppen und zeigt, welche Veranstaltungen und Neuigkeiten es bei den Verbundmitgliedern gibt. „Sie kann damit für Menschen mit Behinderung umfangreiche Unterstützung bei einer selbstbestimmten Teilhabe am gesellschaftlichen, kulturellen und beruflichen Leben bieten“, so Seefeldt, Hirsch und Buttweiler.

v.l.: Sorgten für die musikalische Umrahmung: Adnan Bozkurt und Mario Grischy

Die Homepage wurde von der Arbeitsgruppe „Interessenvertretung“ des Eingliederungshilfeverbunds Südpfalz aufgebaut, sodass unter anderem Menschen mit Behinderungen, Angehörige und weitere Interessenvertreter beteiligt waren. Dabei wurden die Anforderungen von Menschen mit unterschiedlichsten Behinderungen bei der Internetnutzung berücksichtigt und die Barrierefreiheit bei allen Funktionen in den Vordergrund gestellt.

So hat sich die Arbeitsgruppe beispielsweise mit Farbkontrasten und Skalierung der Schriftgröße, der Verständlichkeit der Inhalte und der akustischen Ausgabe von Texten und Bildern auseinandergesetzt. Miriam Spieß von der Geschäftsstelle Eingliederungshilfeverbund weist dennoch darauf hin, „dass das Angebot der Homepage immer wieder überarbeitet und an Anforderungen der Nutzerinnen und Nutzer angepasst wird. Hinweise und Rückmeldungen der Nutzer werden dabei mit berücksichtigt und eingearbeitet.“ Sie ist erreichbar per E-Mail, m.spiess@kreis-germersheim.de oder telefonisch unter 07274/53-429.

Zum Hintergrund

Der Eingliederungshilfeverbund wurde 2008 als Zusammenschluss von Leistungsträgern (Sozialämtern), Einrichtungen und Diensten der Behindertenhilfe und Interessenvertretern in der Region Südpfalz (Kreise Germersheim und Südliche Weinstraße und Stadt Landau) gegründet. Zentrales Thema ist die Verbesserung von Strukturen und Angeboten der Eingliederungshilfe in der Verbundregion. Die AG Interessenvertretung des Eingliederungshilfeverbunds Südpfalz wurde Ende des Jahres 2011 ins Leben gerufen, um die Interessen von Menschen mit Behinderung und ihren Angehörigen in die Verbundarbeit einzubringen.

Text: Landkreise Südliche Weinstraße / Germersheim / Stadt Landau Foto: Landkreis SÜW

25.05.2018


Läufer aus dem Partnerlandkreis Krotoszyn zu Gast im Landkreis Germersheim

Weitere Begegnung – Aktive Läufer aus Krotoszyn nehmen am Südpfalzlauf 2018 in Rülzheim teil

Rülzheim/Krotoszyn (PL) - Nachdem im vergangenen Jahr zum ersten Mal Läufer aus unserer Region am Krotosz-Lauf in Krotoszyn teilgenommen haben, besuchten nun im Gegenzug Läufer aus dem Partnerlandkreis den Landkreis Germersheim. Hier nahmen sie beim Südpfalzlauf 2018 am Pfingstmontag, 21. Mai 2018, in Rülzheim teil.

Die fünf polnischen Gäste verbrachten das Wochenende vom 19. bis 21. Mai im Landkreis Germersheim. Bei gemeinsamen Ausflügen lernten sie zusammen mit den deutschen Läufern, die im letzten Jahr nach Krotoszyn gereist waren, die Region kennen und starteten am Pfingstmontag zum 10-km-Lauf in Rülzheim.

„Sport verbindet. Nachdem wir über das Laufen eine weitere Verbindung zu unserem polnischen Partnerlandkreis schaffen konnten, freut es mich besonders, dass jetzt der erste Besuch der Sportler bei uns anstand. Der Südpfalzlauf in Rülzheim ist ein optimaler sportlicher Rahmen, um die langjährige Partnerschaft zu festigen und weiter auszubauen. Ein besonderer Dank geht an die Leichtathletik Gemeinschaft Rülzheim, für die reibungslose Organisation des Südpfalzlauf 2018 und an die Läufer Tanja Grießbaum, Pia Winkelblech und Daniel Brendel“, so Landrat Dr. Fritz Brechtel.

Kreisverwaltung Germersheim

23.05.2018


Kreis initiiert Studie zur Schwimmfähigkeit von Kindern

Kooperation mit der Universität in Landau

v.l.: Rudolf Storck, Schulsportreferent ADD Neustadt, Landrat Dr. Fritz Brechtel, Ralf Eggers, Dipl. Sportwissenschaftler an der Uni in Landau.

Kreis Germersheim/Landau - „Deutschland wird zum Nichtschwimmerland.“ „Immer mehr Kinder können nicht schwimmen.“ Diese Schlagzeilen rütteln auf. „Wir müssen das Thema ernst nehmen. Immer weniger Kinder können richtig schwimmen, immer mehr Menschen ertrinken“, so Landrat Dr. Fritz Brechtel. Und weiter: „Wir brauchen belastbare Daten zu diesem Thema und daraus resultierend gute Strategien, um gegen diesen Mangel anzugehen.“ Auf Initiative von Landrat Brechtel untersucht das Institut für Sportwissenschaften der Universität Koblenz-Landau, Campus Landau, die Schwimmfähigkeit von Kinder im Landkreis Germersheim mit dem Ziel, entsprechend gesicherte Zahlen und Erkenntnisse vorzulegen.

In den Monaten Mai und Juni 2018 wird die Uni eine Erhebung an den Grundschulen im Kreis Germersheim durchführen. Dafür hat Landrat Brechtel alle Grundschulen und die Träger angeschrieben und um Kooperation gebeten. „Wir halten diese Studie für sehr sinnvoll. Die Obere Schulaufsichtsbehörde der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) ist informiert und unterstützt die Studie“, so Brechtel und der Jugend- und Sozialdezernent Christoph Buttweiler. Offizieller Projektstart ist am 17. Mai im Lingenfelder Schwimmbad, die Federführung hat Ralf Eggers, Diplom Sportwissenschaftler an der Uni Koblenz-Landau.

Schon jetzt sind die Reaktionen der Schulleitungen gegenüber dem Projektteam ausnahmslos sehr positiv. Das berichtete Ralf Eggers: „Alle freuen sich auf das Projekt und einen konstruktiven Dialog. Die Schulen haben betont, dass das Thema unglaublich wichtig für die Schülerinnen und Schüler ist und sie sich letztlich eine Verbesserung der Situation versprechen.“ Denn darin sind sich alle einig: Schwimmen zu können ist ein wichtiger Baustein in der Bildung unserer Kinder!

Untersucht wird in der Studie die Schwimmfähigkeit der Schülerinnen und Schüler der 3. oder 4. Klassen. Ziel der Studie unter ist es zum einen, die Bedeutung der Schwimmfähigkeit, insbesondere bereits in jungen Jahren, herausstellen, und zum anderen, die Schwimmfähigkeitsquote von Schülerinnen und Schülern im Kreis festzustellen. „Bestenfalls können daraus schon konkrete Hinweise gewonnen werden, wie wir mehr Kinder zu Schwimmern machen können. Damit ist die Studie eine wichtige gemeinsame Initiative des Landkreises mit der Uni Landau, um die Sicherheit unserer Kinder zu erhöhen“, betonen Brechtel und Buttweiler.

Kreisverwaltung Germersheim

23.05.2018


Verstärkung für die ehrenamtliche Jugendarbeit im Kreis Germersheim

Kreis Germersheim - „Vielen Dank dafür, dass Sie sich für Ihre Mitmenschen engagieren“, mit diesen Worten dankte der Erste Kreisbeigeordnete Christoph Buttweiler den 18 jungen Menschen zwischen 15 und 65 Jahren, die sich an zwei Wochenenden im April/Mai zum/r amtlich legitimierten Jugendgruppenleiter/in ausbilden ließen. Als Anerkennung für diese Leistung erhalten alle Teilnehmer/innen die Jugendleiter/innen-Card (JuleiCa).

Veranstaltet wurde die Schulung vom Kreisjugendamt Germersheim in bewährter Kooperation mit dem Kreisjugendring Germersheim. Die Jugendleiter/innen-Card gilt als bundesweit anerkannter Qualifizierungsnachweis.

„Die neuen JuleiCa-Inhaber/innen haben sich in der Schulung nicht nur wertvolles Wissen für ihre Ehrenamt in der außerschulischen Kinder- und Jugendarbeit angeeignet. Durch die Juleica werden sie zusätzlich durch finanzielle Vergünstigungen bei Kommunen und Geschäften, sowohl bundesweit als auch im Landkreis Germersheim, für ihre Bemühungen belohnt“, betonte Jugenddezernent Buttweiler.

Informationen über Vergünstigungen von Inhaber/innen der JuleiCa sowie dem nächsten Schulungstermin gibt es im Jugendamt der Kreisverwaltung Germersheim, Jeanette Zikko-Giessen, Tel. 07274/53-372, E-Mail j.zikko@kreis-germerheim.de.

Kreisverwaltung Germersheim

08.05.2018


Christoph Buttweiler zum Vorsitzenden des Jugendhilfeausschusses gewählt

Germersheim - Zu Beginn der letzten Sitzung des Jugendhilfeausschusses wurde der Erste Kreisbeigeordnete Christoph Buttweiler (Bild links) einstimmig zum Vorsitzenden des Jugendhilfeausschusses gewählt.

Der stellvertretende Vorsitzende Alois Herrmann (Bild rechts) gratulierte zur Wahl.

Kreisverwaltung Germersheim

08.05.2018


Rheinland-Pfalz-Tag 2018  -  Die Südpfalz ist wieder dabei

Worms/Landkreis Germersheim - Der Landkreis Germersheim präsentiert sich beim nächsten Rheinland-Pfalz-Tag vom 1. - 3.6.2018 in Worms mit einem Informationsstand. Der Verein Südpfalz-Tourismus Landkreis Germersheim e.V. informiert auf dem Markt der Städte und Landkreise die Besucherinnen und Besucher über die zahlreichen attraktiven Ausflugs- und Freizeitmöglichkeiten und verteilt die neuesten Rad- und Wanderbroschüren sowie den Urlaubsführer der Südpfalz.

Ein Höhepunkt beim Rheinland-Pfalz-Tag ist wie in jedem Jahr der große Festzug am Sonntag, 3.6.2018 ab 12.30 Uhr. Der Landkreis Germersheim wird gemäß den Landesvorgaben mit einer Zugnummer vertreten sein: mit einem Amphibienfahrzeug des THW mit den Südpfalz-Hoheiten, Zeiskamer und Pfälzische Zwiebelkönigin Sandra, Bellheimer Lord Ludwig, Knittelsheimer Kätzel Laura, Ottersheimer Bärenpaar Alexandra und Thomas, Rosenprinzessin Sonja und Tabakkönigin Ann-Kathrin. Der Festzug wird außerdem vom SWR in der Zeit von 15 bis 18 Uhr übertragen.

Weitere Informationen zum Rheinland-Pfalz-Tag sind im Internet unter www.rlp-tag.de erhältlich.

Kreisverwaltung Germersheim

08.05.2018


Malwettbewerb der Schulen im Rahmen „200 Jahre Landkreis Germersheim“ - Preisverleihung an 226 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus neun 9 Schulen

„Ihr seid alle Gewinner!“ So beglückwünschte Landrat Dr. Fritz Brechtel die 226 Kinder und Jugendlichen, die sich am Wettbewerb für Schulen im Rahmen des Jubiläumsjahrs „200 Jahre Landkreis Germersheim“ beteiligt haben.

Landkreis Germersheim/IGS Rülzheim - „200 Jahre Landkreis Germersheim - Veränderung, Entwicklung, Beständigkeit, Zukunft“ lautete das übergeordnete Motto zu den vorgegebenen Modulen: „Natur“ für die Klassen 1 bis 4, „Wasser“ für die Klassen 5 bis 7, „Freizeit“ für die Klassen 8 bis 10 und „Wirtschaft und Bildung“ für die Oberstufen. Eingereicht wurden schließlich 191 Werke, Einzel-, Paar- und Gruppenarbeiten.
„Es war eine schwere Entscheidung“, so Brechtel bei der Preisverleihung in der IGS Rülzheim. Und so erhielt jeder Schüler mindestens einen Teilnehmerpreis.

Ein Schulpreis ging an die Grundschule Berg (Eis-Gutschein), Klassenpreise erhielten die Richard  von Weizäcker Realschule Germersheim, Klasse 5a (Eis-Gutschein), die Grundschule Jockgrim, Klasse 4a und 4b (Eis-Gutschein), und das Goethe Gymnasium Germersheim, Klasse 9b und 10 y (Gutscheine „Fußgolf“ in Kandel).

Bei den Einzelpreisen erreichten einen zweiten Platz Julia Biel, Tim, Engelmann, Mika Gaschler, Kaan Akin, Lukas Philipp, Veronica Ammersbach, Julia Bui Ngoc Yen und Manuel Dold (alle IGS Wörth, Klasse 5d, je ein Gutschein Badepark in Wörth).
Erste Plätze erreichten Justin Hüls und Erwin Vscheschewski, beide von der Schule mit dem Förderschwerpunkt Sprache (Klasse 2d, je eine Familienkarte für den Zoo in Landau). Weitere erste Plätze belegen von der IGS Rülzheim Sven Klein (Kl. 5c), Yannic-Paul Weske (Kl. 9), Celina Götz (Kl. 9), Kira Scheppach (Kl. 10) und Lisa-Marie Schallinatus (Kl. 10), vom Europa Gymasium Wörth Silas Scherrer (Kl. 5a), Jula Werling (5a) und Anna Horst (Kl. 5f), von der Geschwister-Scholl-Realschule Plus Germersheim Julian Albrecht, Nikola Radzinska, Michelle Seitz und Linda Heinrich (alle Kl. 10), vom Goethe Gymnasium Germersheim Emily Höpfner, Sophie Opfer, Sena Engin, Kaviya Vikitharan und Klara Kalausek, (alle Kl. 9). Sie alle erhielten eine Eintrittskarte in den Abenteuerpark in Kandel.

Kritisch betrachtet und bewertet wurden die vielen Werke von der Jury-Mitgliedern, den Künstlerinnen und Lehrerinnen Anne-Marie Sprenger, Marita Mattheck und Gwendolyn Reiter sowie Nicole Fuchs aus dem Fachbereich Schulen der Kreisverwaltung. Nicole Fuchs berichtete: „Das war eine besondere Aufgabe – und nicht einfach. Auch innerhalb der Jury waren wir uns nicht immer einig. Schließlich liegt es ja im Auge des Betrachters, wie Kunst bei jedem einzelnen ankommt.“

Landrat Dr. Brechtel dankte den Unterstützern des Wettbewerbs: Lehrer, Schüler und Mitarbeiter der IGS Rülzheim, Sparkasse Germersheim-Kandel, Fußgolf in Kandel und der Abenteuerpark Fun Forest in Kandel sowie den Stadtwerken Wörth für die Eintrittskarten in den Badepark. Ein besonderes Dankeschön ging an die drei Schüler der IGS Rülzheim, Jamy, Till und Dominic, die mit Ihren Klavierbeiträgen der Preisverleihung einen festlichen Rahmen verliehen.
Nach den Sommerferien werden viele der Kunstwerke in den verschiedenen Standorten der Kreisverwaltung ausgestellt.

Kreisverwaltung Germersheim

08.05.2018


Ressourceneffizienz: Materialflusskostenrechnung mit der UKOM-Ideenbrauerei in Germersheim

Landkreis Germersheim - Unternehmen der Region waren Mitte April nach Germersheim eingeladen, um sich mit Experten und Gewerbetreibenden über den Nutzen von Material- und Ressourceneffizienzmaßnahmen auszutauschen. Dazu lud die Wirtschaftsförderung des Landkreises Germersheim erstmalig in Kooperation mit dem Umweltkompetenzzentrum Rhein-Neckar (UKOM) e.V. ein.

„Aufgrund durchschnittlicher Materialkosten des verarbeitenden Gewerbes von knapp 45% der Gesamtkosten ist dieses Thema in Deutschland von besonderer Relevanz. Das birgt ungeahnte Einsparpotenziale“, führte Jürgen Junker, Erster Vorstandsvorsitzender des UKOM e.V. und CEO der Junker Filter GmbH die knapp 20 Gäste in das Thema ein. Es folgte ein Überblick über Praxiserfahrungen der Ressourceneffizienz in Rheinland-Pfalz:„Die vom Landesamt für Umwelt Rheinland-Pfalz angebotenen EffChecks ermöglichen regional ansässigen Betrieben die Ermittlung und Hebung ihrer Ressourceneffizienzpotenziale von der Energie bis hin zum Materialeinsatz“, so der Leiter des dortigen Referats für Ressourceneffizienz, Robert Weicht. Das VDI Zentrum Ressourceneffizienz GmbH präsentierte darüber hinaus ein kostenfrei zugängliches Tool, den VDI ZRE Kostenrechner, mit Hilfe dessen Materialstoffströme einzelner Produkte ermittelt und anschließend optimiert werden können. Ebenfalls praxisnah war der Vortrag von Julian Nuss, Leiter der Materialwirtschaft bei der Junker Filter GmbH, über die Vorzüge und Möglichkeiten der Nutzung von Materialflusskostenrechnungen und der Bilanzierung von CO2-Fußabdrücken für industrielle Güter.

„Von Praktikern, für Praktiker!“, so Wirtschaftsförderin Maria Farrenkopf, „Die Unternehmen zu dem ganz konkreten Thema Ressourceneffizienz zusammen zu bringen, war unser Ansinnen. Der UKOM e.V. steht auch neben seiner bekannten Ideenbrauerei für weitere Unterstützung gerne zur Verfügung“. Weitere Informationen: Umweltkompetenzzentrum Rhein-Neckar e.V., Tel: 06221/65068-75, Internet: www.ukom.de, E-Mail: info@ukom.de

Kreisverwaltung Germersheim

08.05.2018


SÜD am „Stand der Region“ auf dem Mannheimer Maimarkt

Mannheim-Maimarkt/Kreis Germersheim und Südliche Weinstraße - Auch in diesem Jahr präsentierte der Verein Südpfalz-Tourismus Landkreis Germersheim (SÜD) die Vielfalt der Südpfalz am 1. Mai auf dem Mannheimer Maimarkt.

Am „Stand der Region“ in Halle 35 erhielten die Besucher an diesem Tag vielfältige Informationen zu Freizeitangeboten sowie Wander-, Radwander- und Einkehrmöglichkeiten in der Südpfalz.

An der Weintheke wurden von Gina und Oliver Heintz aus Minfeld Weine von ihrem Weingut angeboten. Silke Wiedrig, Südpfalz-Tourismus Landkreis Germersheim e.V., und Frauke Vos-Firnkes, Stadtverwaltung Germersheim, waren sehr zufrieden mit der Resonanz.

Besonders die Veranstaltungskalender und der Hofladenführer sowie die Aktivangebote wie Radfahren interessierten die Besucher, die überwiegend aus dem Rhein-Neckar-Raum angereist waren.

Kreisverwaltung Germersheim

08.05.2018


MenschenWege im Landkreis Germersheim

Ein Buch voller Erinnerungen und Zeitzeugenberichte – Ein Projekt im Rahmen des Jubiläums „200 Jahre Landkreis Germersheim“

Germersheim - Fast 100 berührende, einzigartige, persönliche Erlebnisse zum Thema „Kommen – Gehen – Bleiben“ bündelt das jetzt von Landrat Dr. Fritz Brechtel vorgestellt Buch „MenschenWege im Landkreis Germersheim“. „Das Buch ist eine Schatzkiste“, sagte Brechtel bei der Buchvorstellung Anfang Mai, „Auf rund 250 Seiten nehmen wir teil an Erlebnissen der Zeitzeugen, an Erinnerungen, an schweren und erleichternden Berichten.“

Das Kommen und Gehen, das Bleiben, das Wegmüssen und Heimkommen prägten und prägen den Landkreis Germersheim. Viele Menschen, Nachbarn, Freunde, Bekannte und Verwandte, kennen dies aus eigener Erfahrung oder vom Hörensagen im Verwandten- und Bekanntenkreis. Eine Gruppe von 48 Spurensuchern hat sich im Jahr 2017 in 26 Gemeinden im Landkreis Germersheim auf die Suche nach diesen Erinnerungen und Geschichten gemacht – „und viele spannende und ergreifende Antworten erhalten“, berichtete die Projektleiterin des Projektes „Spurensicherung, 200 Jahre Landkreis Germersheim“, Marianne Stein, Theater Kauderwelsch. Zusammen mit Sayeeda Rennhofer hat sie das Projekt organisiert, Mitstreiter gesucht und gefunden, Interviews verschriftlicht – bis sie schlussendlich in diesem Buch veröffentlicht wurden. Aus der Quintessens des Ganzen entstand darüber hinaus unter der Regie von Marianne Stein noch ein Bühnenstück, das in verschiedenen Orten im Landkreis aufgeführt wird.

Es ist ein besonderes Projekt im Rahmen des Kreisjubiläums „200 Jahre Landkreis Germersheim“. Ziel war nicht nur das Konservieren von historischen Fakten und das Skizzieren von Entwicklungen, sondern auch die Dokumentation von Erinnerungen einzelner Personen. „Meist sind es schmerzliche Erinnerungen, aber auch Dankbarkeit, Zuversicht und Hoffnungen für die Zukunft spricht aus ihren Erzählungen“, so Landrat Brechtel.

Der besondere Dank von Landrat Brechtel und Marianne Stein gilt den Interviewern, die sich auf den Weg zu jenen Zeitzeugen gemacht und das Erzählte festgehalten haben. Brechtel: „Nach dem Lesen der Interviews wurde mir klar: Dies war in vielen Fällen sicherlich für beide Seiten – für Interviewte und für Interviewer – ein schwieriger und emotionaler Prozess. Das Ergebnis dieses Prozesses ist u.a. in einem Buch greifbar und nachlesbar – und für künftige Generationen ein Schatzkästchen, in dem Geschichte lebendig sein darf.“
Der Dank gilt auch der Zukunfts- und Innovationsstiftung der Sparkasse Germersheim-Kandel für die großzügige finanzielle Unterstützung dieses Projektes.“

Die aktuellen, jetzt durchgeführten Interviews spiegeln Geschichte und Geschichten der letzten 85 Jahre wider. Das Gehen, Bleiben und Kommen im Landkreis Germersheim hat natürlich eine noch viel längere Geschichte. Deshalb wurde für das Buch auch auf eindrucksvolle, ältere Überlieferungen zurückgegriffen. „Ich wünsche den Leserinnen und Lesern fesselnde Lesemomente. Werden Sie mittelbare Zeugen der Zeitzeugen und damit Teil der hier wachgehaltenen Erinnerungen“, so der Kreischef.

Das Buch „Gehen – Kommen – Bleiben, MenschenWege im Landkreis Germersheim“ mit zahlreichen Abbildungen, Fotografien und Karten, gebunden, gibt es für 18 Euro. Die Kreisvolkshochschule Germersheim nimmt Bestellungen auch telefonisch unter 07274/53-319 oder per E-Mail, k.traeber@kreis-germersheim.de, entgegen. Die ISBN-Nummer lautet ISBN 978-3-00-059315-4.

Kreisverwaltung Germersheim

08.05.2018


US-Depot - Landrat Brechtel: Sicherheit für Mensch und Umwelt steht an erster Stelle

Kreisverwaltung ist an geltendes Recht gebunden.

Germersheim/US-Depot - „Als Landrat und als Bürger unseres Landkreises ist mir die Sicherheit und der Schutz der Menschen und unserer Umwelt besonders wichtig. Mir ist klar, dass das Thema `Gefahrstofflager im US-Depot´ die Menschen umtreibt, ja sogar Angst macht. Diese Sorgen nehme ich ernst. Was ich in der Position als Landrat tun kann, um Ängsten entgegenzutreten und für eine maximale Sicherheit zu sorgen, das tue ich -auch gemeinsam mit den Fachleuten in der Kreisverwaltung“, erklärt Dr. Fritz Brechtel. Insofern unterstützt er von Anfang entsprechende Aktivitäten aus der Bevölkerung und auch die avisierte Resolution der im Stadtrat Germersheim vertretenen Parteien. „Diese Resolution sehe ich als positives Signal in Richtung Kreisverwaltung, denn die Forderung nach Sicherheit unterstützt die Kreisverwaltung in ihrem Vorgehen. Die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger und unserer Umwelt steht an erster Stelle“, so Brechtel.“

Zum Sachstand: Im Zusammenhang mit der geplanten Erweiterung des Gefahrstofflagers im US-Depot Germersheim wurden bei der Kreisverwaltung im Januar überarbeitete Antragsunterlagen eingereicht. Die Kreisverwaltung, Untere Immissionsschutzbehörde, prüfte diese Unterlagen auf Vollständigkeit und Plausibilität. „Zum Inhalt kann ich schon sagen, dass die Lagerung von `sehr giftigen Stoffen´ nicht mehr Gegenstand des Antrages ist“, berichtet Brechtel, „Insofern wurde bereits ein erster Teilerfolg erzielt.“
Die detaillierte und tiefergehende Prüfung der Unterlagen übernimmt aktuell ein externes, unabhängiges Fachgutachterbüro. Außerdem wurden die betroffenen Fachbehörden erneut beteiligt und um Stellungnahmen gebeten.

„Das ist der Sachstand“, erklärt Landrat Brechtel, „Am Ende dieses Verfahrensschrittes steht fest, ob erhebliche negative Auswirkungen auf unsere Umwelt zu erwarten sind. Wenn ja, ist eine umfassende Umweltverträglichkeitsprüfung erforderlich. Leider kann ich eine solche Prüfung nicht vorab generell anordnen. Wenn es eine Möglichkeit gibt, werde ich diese einfordern.“

Der Handlungsrahmen für die Kreisverwaltung ist darüber hinaus an die Frage geknüpft, ob das Lager als zivile statt als militärische Einrichtung eingestuft ist. Das für die Überwachung zuständige Bundesamt für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen der Bundeswehr (BAIUD) hat das US-Depot als militärische Einrichtung eingestuft. Zuständige Behörden müssen im Zuge von Genehmigungsverfahren sowie bei der Überwachung von Anlagen der Landesverteidigung und den auf Grunde völkerrechtlicher Verträge in der Bundesrepublik Deutschland stationierten Truppen nach den Vorschriften des Immissionsschutzrechts verfahren. Brechtel: „Wir bewegen uns folglich im Bereich einer militärischen Einrichtung. Entsprechend der Einstufung haben wir keinen Ermessenspielraum“, so der Kreischef.“ Diese zwischenstaatlichen Verpflichtungen ergeben sich beispielsweise aus der Mitgliedschaft in der NATO und der Erfüllung hierzu bestehender völkerrechtlicher Verträge.

Im Zuge des Verfahrens wurde immer wieder die Fragestellung aufgeworfen, ob die Kreisverwaltung einseitig von Bestimmungen abweichen kann. Hintergrund der Frage sind die seitens des Gesetzgebers erlassenen abweichenden gesetzlichen Bestimmungen für Verfahren zur Genehmigung und der Überwachung militärischer Anlagen. Landrat Brechtel: „Auch wenn ich persönlich die Sicherheit und den Schutz unserer Bevölkerung ohne Wenn und Aber über militärische und gewerbliche Interessen stelle, muss sich die Kreisverwaltung innerhalb des gegebenen gesetzlichen Rahmens bewegen.“

Kreisverwaltung Germersheim

08.05.2018


Zu Gast bei der F&B Nutzfahrzeug-Technik GmbH in Hagenbach

Wirtschaftsförderung Landkreis Germersheim startet ihre Betriebserkundungs-Tournee

Hagenbach - Bis auf den letzten Platz besetzt war der Schulungsraum der F&B Nutzfahrzeug-Technik GmbH in Hagenbach. Unternehmer Hardy Bertsche und Geschäftsführer Stefan Gerber begrüßten die Gruppe von Lehrern, Ausbildungspaten und Fachkräften in der Berufsberatung und Jugendarbeit. „Die Initiative der Wirtschaftsförderung zu dieser Betriebserkundungs-Tournee finden wir klasse“, freut sich Geschäftsinhaber Bertsche: „Wir stellen heute unser Unternehmen, unsere Produktionsprozesse und unsere Aus- und Weiterbildungsangebote vor. Diese Informationen und Eindrücke aus erster Hand können unsere Gäste, die als Multiplikatoren in Richtung Schüler und Jugend agieren, dann eins zu eins weitergeben. In Zeiten des Nachwuchsmangels ist diese Betriebserkundungs-Tournee eine nicht alltägliche, aber umso effizientere Möglichkeit Ausbildungsmarketing zu betreiben.“

Die F&B Nutzfahrzeug-Technik GmbH ist spezialisiert auf hochwertige Aus- und Umrüstung von Nutzfahrzeugen in enger Zusammenarbeit mit der Daimler AG, deren Niederlassungen und Vertretern sowie mit namhaften Aufbauherstellern. 1996 gegründet, beschäftigt das Unternehmen heute über 70 Mitarbeiter, viele davon mit handwerklicher Ausbildung. Ausgebildet wird der/die Kraftfahrzeugmechatroniker/in, im kaufmännischen Bereich der Kaufmann/die Kauffrau für Büromanagement und in baldiger Zukunft auch der/die Lackierer/in.

„Als Leiterin des Arbeitskreises Schule-Wirtschaft habe ich mich über die große Resonanz auf unsere Einladung sehr gefreut“, so die Wirtschaftsförderin des Landkreises Germersheim, Maria Farrenkopf: „Die Kombination von Unternehmenspräsentation, Vorstellung der Ausbildungsberufe und Information über den Recruiting-Prozess einerseits und einer Führung durch den Betrieb andererseits kommt als Veranstaltungsformat sehr gut an.“ Bei der Betriebsführung konnten sich die Gäste LKWs mit unterschiedlichster Nutzungsbestimmung ansehen, an denen gerade gearbeitet wurde. „Aktuell arbeiten wir an ca. 35 Aufträgen parallel“, erläutert Geschäftsführer Gerber, „diese reichen vom Einbau einer zuschaltbaren Doppellenkung für ein Abfallwirtschaftsunternehmen in Australien bis zur kompletten Umrüstung eines Actros-Chassis zu einem Werks-Feuerwehrfahrzeug“.

Kreisverwaltung Germersheim

08.05.2018


Demonstrationen müssen nicht genehmigt werden

Kreis Germersheim/Kandel - Um einer irrigen Annahme wiederholt entgegenzutreten, weißt die Kreisverwaltung Germersheim erneut darauf hin, dass die Kreisverwaltung nicht Genehmigungsbehörde für Versammlungen ist. Versammlungen müssen nicht genehmigt werden. Die Versammlungsfreiheit ist ein Grundrecht, für dessen Ausübung keine Erlaubnis erteilt werden muss. Das Versammlungsgesetz sieht keine Genehmigung für Versammlungen unter freiem Himmel vor. Wer eine Versammlung unter freiem Himmel oder einen Aufzug veranstalten möchte, muss dies lediglich bei der zuständigen Behörde anmelden. Zuständig ist in Rheinland-Pfalz die Kreisverwaltung; in anderen Bundesländern ist diese Aufgabe vollständig der Polizei übertragen.

Durch die Anmeldung einer Versammlung – die innerhalb der gesetzlichen 48-Stunden-Frist zu erfolgen hat – wird die Behörde insbesondere in die Lage versetzt, Auflagen im Interesse der öffentlichen Sicherheit und Ordnung zu prüfen und vor einer Versammlung zu erlassen.

Die Versammlungsbehörde kann das Versammlungsrecht einschränken, muss dabei aber immer das mildeste Mittel wählen. Verbot oder Auflage sind nur möglich, wenn zum Zeitpunkt einer entsprechenden Verfügung klar zu erkennen ist, dass die öffentliche Sicherheit oder Ordnung durch diese Versammlung unmittelbar gefährdet ist. Es müssen konkrete und nachvollziehbare tatsächliche Anhaltspunkte vorliegen. Bloße Vermutungen und Befürchtungen reichen nicht aus.

Behörde und Anmeldende sollen nach Versammlungsrecht und einschlägiger Rechtsprechung miteinander kooperieren. In den hierzu stattfindenden Kooperationsgesprächen weist die Versammlungsbehörde auf unterschiedliche Interessenlagen hin und sucht mit den Beteiligten nach Lösungen, um einen möglichst störungsfreien Verlauf zu gewährleisten. Es soll dabei ein Kompromiss gefunden werden, der allen Interessen/Beteiligten gerecht wird. Es ist dabei das Recht auf Durchführung einer Versammlung sowie das Recht auf Durchführung einer Gegen-Versammlung mit dem Schutz der öffentlichen Sicherheit und Ordnung in Ausgleich zu bringen.

Die nötige Gefahrenprognose obliegt der Kreisverwaltung als Versammlungsbehörde. Dabei bedient sich die Kreisverwaltung des Sachverstandes der Polizei. Die Leitung des Polizeieinsatzes am Tag der Versammlung/en obliegt der Polizei.

Die Grundrechte der Menschen in Kandel sind natürlich betroffen. In Kandel finden mittlerweile regelmäßig wiederkehrend insbesondere in der Kernstadt mehrere Demonstrationen statt. Kollidieren verschiedene Grundrechte oder stehen sich unterschiedliche Interessenslagen gegenüber, muss die Versammlungsbehörde abwägen und einen entsprechenden Kompromiss herbeiführen. Beeinträchtigte Rechte Dritter können dann in die Abwägung mit einfließen, wenn hierzu konkrete Tatsachen bekannt und nachgewiesen sind. Bloße Störungen oder befürchtete Übergriffe genügen für behördliche Einschränkungen der Versammlungsfreiheit nicht. Das BVerfG hat hierzu entschieden, dass solche Beeinträchtigungen, die typischerweise mit der Massenhaftigkeit der Ausübung der Versammlungsfreiheit einhergehen, von der Allgemeinheit ertragen werden müssen. Über Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts hinaus gibt es eine umfangreiche Einzelfallbesprechung, die sich mit den Aspekten „Auflagen“ und „Verbot“ befassen.

„Wir sehen die Problemlage der Menschen in Kandel und wollen ihnen helfen, damit auch ihre Grundrechte gewahrt werden“, so Landrat Fritz Brechtel. „Die Stadt Kandel mit ihren engen Gassen kann die Demonstrationen kaum mehr ertragen. Die Menschen in Kandel sind stark beeinträchtigt und haben aus Angst vor den Demonstranten schon Veranstaltungen abgesagt. Handel und Gewerbe ist betroffen. Soweit dies rechtlich möglich ist, sollten Versammlungen in der Innenstadt verhindert werden – was allerdings äußerst schwierig sein dürfte“, erklärt Landrat Dr. Brechtel. „Ob es im Einzelfall gelingen kann, z.B. den Markplatz von Versammlungen freizuhalten, dürfte rechtlich umstritten sein. Hierzu brauchen wir u.a. mehr konkrete Fakten. Die Mitarbeiter der Kreisverwaltung sammeln derzeit sämtliche Fakten, die bei der Prüfung von künftigen Auflagen mit einbezogen werden. Mit den betroffenen Bürgern und Gewerbetreibenden haben wir bereits Gespräche aufgenommen“, ergänzt der Jurist und Erste Kreisbeigeordnete Christoph Buttweiler.

Kreisverwaltung Germersheim

08.05.2018


„Wie schmeckt die Südpfalz?“ – Wettbewerb hat Genießer zum Bewerten eingeladen.

Kräftig, erdig oder pikant im Geschmack: Aufregend und raffiniert waren die Monate Januar bis März, denn KRAUT & RÜBEN stand im Mittelpunkt der Südpfälzer Gastronomen - nun stehen die Sieger fest.


Gastronomiewettbewerb „So schmeckt die Südpfalz“ erfolgreich beendet – Die Sieger stehen fest!

Germersheim/Landau - Im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung wurden am 23.04.2018 im Hohenstaufensaal in Annweiler die Siegerbetriebe des Gastronomie-wettbewerbs „So schmeckt die Südpfalz“ ausgezeichnet. Insgesamt wurden vier Preise verliehen: der Jurypreis in den Kategorien „Restaurant“ und „Weinstube & Gasthaus“, der Publikumspreis und die Auszeichnung als Geheimtipp. Bewertet wurden der Geschmack und die Kreativität bei der Umsetzung des Menüs sowie das Ambiente, der Service und die Anforderungen an Regionalität und Saisonalität des Menüs sowie der Speisekarte.

Der Preis der Fachjury in der Kategorie „Weinstube & Gasthaus“ ging an einen Wettbewerbsdebütanten, die Weinstube Brennofen in Ilbesheim. Die Jury war beeindruckt vom professionellen Service und dem hohen Grad an Kreativität der Küche beim Thema Kraut & Rüben, mit dem Gäste im Brennofen verwöhnt werden. Der Preis der Fachjury in der Kategorie „Restaurant“ ging an den letztjährigen Geheimtipp, das Restaurant Zur Krone in Neupotz. Die moderne Küche der Krone überzeugte die Jury in diesem Jahr mit einem besonders eleganten, fein gewürzten und bestens abgestimmten Menü – eine Steigerung nach dem schon tollen Einstieg im letzten Jahr. Das Restaurant Zur Krone bietet gehobene Küche, ohne abgehoben zu sein.

Das Publikum wählte dieses Jahr das Restaurant Kapeller Hopfestubb in Kapellen-Drusweiler zum Liebling. Hier hat neben der Regionalität und Saisonalität des Menüs insbesondere der freundliche Service und die Atmosphäre überzeugt. Auf Platz zwei schaffte es der Gewinner aus dem Vorjahr, das Klosterstüb´l in Eußerthal und auf Platz drei das Restaurant Zur Krone in Neupotz.

Den Preis als Geheimtipp der Region konnte sich ebenfalls ein Wettbewerbsdebütant, das Restaurant im Kurhaus Trifels in Annweiler-Bindersbach sichern, von welchem die Jury besonders überrascht war. Insbesondere der Geschmack des Menüs, die durchweg kreative Darbietung der Speisen auf dem Teller und der professionelle Service konnten hier punkten.

Landrat Dietmar Seefeldt, Landkreis Südliche Weinstraße, bedankte sich bei seiner Begrüßung bei allen nominierten Betrieben für die Teilnahme und die vielen wunderbaren Kraut & Rüben-Menüs. „Wir sind heute hier, um diese Gastronomen zu feiern. Sie tragen dazu bei, dass die Produkte unserer regionalen Erzeuger in einer kreativen Küchenkultur Verwendung finden und somit fester Bestandteil der Genusskultur unserer Region bleiben“, lobte er und machte deutlich, dass die gemeinsame Ausrichtung des Wettbewerbs „So schmeckt die Südpfalz“ ein Zeichen für die gute Zusammenarbeit der touristischen Partner in der Südpfalz ist.

Insgesamt neun Wochen lang konnten die Gäste in den 19 nominierten Restaurants die kreativen Kraut & Rüben-Menüs verkosten. 3.533 Bewertungen wurden in dieser Zeit von den Gästen abgegeben. Dabei zeigten sich nicht nur die Südpfälzer als Kraut & Rüben-Genießer, sondern vor allem auch Besucher aus den Nachbarregionen sowie die Urlaubsgäste. Landrat Dietmar Seefeldt, gratulierte bei der anschließenden Preisverleihung den Preisträgern des Publikumspreises und überreichte die Siegerurkunde an den Erstplatzierten, das Restaurant Kapeller Hopfestubb in Kapellen-Drusweiler. „Wieder haben zahlreiche Gäste die Möglichkeit genutzt, mehrere Restaurants zu besuchen. Es ist gelungen, den Gästen ein Bild der Südpfalz als gastfreundliche, authentische und innovative Genussregion zu vermitteln“, betonte er. Während seiner Laudatio lobte Jurymitglied Matthias Mangold die Gastfreundschaft der Gastronomen und merkte an: „Wenn ein Lokal als Rückmeldung der Gäste Meinungen wie ′perfekter Rundumservice′, ′super Bedienung′, ′Essen hervorragend′ oder ′alles in allem genial′ bekommt, hat es nicht nur alles richtig gemacht - das sind auch alles Gründe, genau da mal hinzugehen.“

Bei der Verleihung des Jurypreises an die Weinstube Brennofen in Ilbesheim und das Restaurant Zur Krone in Neupotz griff Landrat Dr. Fritz Brechtel, Landkreis Germersheim, das Motto des Wettbewerbs nochmals auf: „So vielfältig wie Kraut & Rüben ist auch die Gastronomie in der Südpfalz und sind die Teilnehmer unseres Wettbewerbs. Genießer finden hier gehobene Restaurants mit feinem Flair, urige Gasthäuser mit familiärem Service und kleine Weinstuben mit besonderen Spezialitäten. Sie alle haben gemeinsam, dass sie die Südpfalz in ein Genießerland verwandeln. Unsere engagierten Köche zauberten aus den feinsten Zutaten der Hofläden der Region aufregende und raffinierte Menüs, die teilweise unterschiedlicher nicht sein konnten. Mit der Vergabe von zwei Jurypreisen, in den Kategorien „Restaurant“ sowie „Weinstube & Gasthaus“, kommt der Vielfältigkeit der Südpfälzer Gastronomie in diesem Jahr besondere Bedeutung zu.“ In ihrer Laudatio betonte Kerstin Getto für die Jury, wie kreativ die Weinstube Brennofen in Ilbesheim das Kraut & Rübenmenü umsetzte und so die Jury mit allen drei Gängen begeisterte. „Besonders gefallen hat uns als Jury die ideenreiche Umsetzung des Themas Kraut & Rüben, klassisch und immer mit einem kreativem Schlenker“, so Getto. Jurymitglied Dieter Luther lobte in seiner Laudatio die gekonnte Umsetzung der geforderten Kriterien des Restaurant Zur Krone in Neupotz sowie den spielerischen Umgang mit den Aromen und die Gewürzvielseitigkeit des Kraut & Rüben-Menüs.

Den Preis für den Geheimtipp konnte der Beigeordnete der Stadt Landau, Rudi Klemm, an das Restaurant im Kurhaus Trifels in Annweiler-Bindersbach übergeben. „Bei ihrer Genussreise durch die abwechslungsreichen Kraut & Rüben-Menüs konnten die Gäste in diesem Jahr auch wieder neue Wettbewerbsteilnehmer besuchen. Und wie man sieht, brauchen sich die Debütanten nicht zu verstecken“, bemerkte er bei seiner Vorstellung. Laudatorin Eva Klag-Ritz betonte: „In dieser Küche sind Meister am Werk, Menschen, die sich auf ihr Handwerk verstehen.“ Dabei hatte die Jury vor ihrem Besuch weder von Moritz Sommer noch von Roman Filgertshofer, den beiden Profis am Herd, jemals etwas gehört. „Was soll ich sagen: Wenn, wie in dieser Idylle, Kreativität auf Können trifft, kann die Überraschung nicht ausbleiben. Nein, sie wird zum Genuss“, so Eva Klag-Ritz.

Landrat Dietmar Seefeldt, Landrat Dr. Fritz Brechtel und Beigeordneter Rudi Klemm bedankten sich bei der Fachjury, bestehend aus Eva Klag-Ritz, Kerstin Getto, Ulrike Stöckle, Dieter Luther, Matthias Mangold, Markus Giffhorn, Matthias Kantereit und Thomas Langhauser für das Engagement und überreichten eigens zum Wettbewerb angefertigte Torten des Café Theobald aus Herxheim. Aus den zahlreichen Publikumsbewertungen wurden 19 Gewinner ermittelt. Diese erhalten je ein Menü für zwei Personen in einem der 19 nominierten Restaurants. Mehrere der Gewinner waren extra angereist, um ihre Gutscheine persönlich entgegenzunehmen. Die weiteste Anreise hatte Jutta Haager aus Schwäbisch Gmünd, die das Stiftsgut Keysermühle bewertete und mit einem Gutschein des Inklusionshotel Kurpfalz belohnt wurde.

Von der Vielfalt und Kreativität der Genussregion Südpfalz konnten sich die Gäste der festlichen Preisverleihung beim anschließenden Empfang überzeugen. Sie wurden kulinarisch verwöhnt mit Fingerfood-Spezialitäten aller nominierten Betriebe, die von den Schülern der Hotelfachschule Südliche Weinstraße perfekt präsentiert wurden. Dazu gab es Sekt und Weine der Weingüter Franz Hahn aus Albersweiler, Uebel aus Landau-Nußdorf, Heintz aus Minfeld und Spieß aus Weingarten/Pfalz – sowie Bieren der Bellheimer Brauerei und Südpfalz-Saft aus Frankweiler. Für die witzige Dekoration zum Thema „Kraut & Rüben“ wurden die Organisatoren mit Gemüse der Adam Theis GmbH aus Hochstadt unterstützt.

Die beiden Landräte und Beigeordneter Rudi Klemm sind sich einig: „Der Wettbewerb hat sich etabliert und kommt an. Die überaus positive Resonanz der Betriebe machte sich besonders dieses Jahr bemerkbar. Im Vergleich zum letzten Mal, wo der Wettbewerb in der Hochsaison im Herbst stattfand, war die Teilnehmerzahl in den sonst eher ruhigen Wintermonaten Januar bis März fast genauso hoch. Das bestätigt, dass wir mit dem Wettbewerb auf dem richtigen Weg sind, die Südpfalz als moderne und ideenreiche Genussregion noch bekannter zu machen. Das nächste Wettbewerbsthema steht bereits fest: von Mitte April bis Mitte Juni 2019 wird es um das königliche Gemüse „Spargel“ gehen.“

Begleitend zum Wettbewerb ist beim KnechtVerlag Landau, das Buch „Südpfalz-Küche – Kraut & Rüben“ veröffentlicht worden. Die Leserinnen und Leser finden ausgewählte Rezepte der köstlichen Wettbewerbsmenüs zum Nachkochen und Genießen. Erhältlich ist das Buch für 12,99 Euro im ausgewählten Buchhandel sowie bei den Tourismusbüros Südpfalz-Tourismus in Germersheim und Südliche Weinstraße in Landau.

Kreisverwaltung Germersheim

08.05.2018


Antwortschreiben Schulsport Wörth an Bürgermeister Nitsche

Germersheim - Auf die Antwort des Bürgermeisters mit Schreiben vom 16.4.2018 nehme ich Bezug. Ebenso auf die Reaktion in der Rheinpfalz.

Zunächst stelle ich klar, dass unser Schreiben nicht nur von Landrat und Schuldezernent unterzeichnet wurde, sondern auch von allen Schulleiterinnen und Schulleitern der weiterführenden Schulen in Wörth.

Selbstverständlich respektieren wir die Entscheidungskompetenz des Wörther Stadtrates, deshalb haben wir keine „Warnung“ ausgesprochen (Zitat Rheinpfalz), sondern pflichtgemäß unserer Sorge und Befürchtung bezüglich negativer Folgen für die die Wörther Schulen mit insgesamt ca. 3600 Schülerinnen und Schülern Ausdruck verliehen. Damit verbinden wir die Erwartung, dass Sie diese Argumente und Plausibilitätsüberlegungen bei Ihrer Entscheidung berücksichtigen.

Wir sind uns einig, dass die Belange der Schulen bei den Planungen der Stadt Wörth zur Verlegung städtischer Freisportgelände zu berücksichtigen sind. Die Schulleitungen und die Schüler sehen diese Belange bis dato noch nicht als ausreichend evaluiert. Die Stadt Wörth wird sicherlich bei allen Beschlüssen ihre planerische Verantwortung gegenüber den Schülerinnen und Schülern sowie gegenüber den Eltern und Lehrern berücksichtigen. Bei den anstehenden städteplanerischen Beschlüssen sollte daher der Auftrag an die Verwaltung erteilt werden, alles Notwendige zu veranlassen, damit es zu keiner Verringerung der Kapazitäten oder sonstigen Verschlechterung für den Schulsport kommt. Die Kreisverwaltung wirkt dabei bereits in dieser frühen Planungsphase selbstverständlich gerne mit. Daher wird das Gesprächsangebot erneuert.
Zu den einzelnen Aussagen Ihrer Antwort halten wir fest:

zu 1.) „Die Schulleitungen stimmten den Sportstätten auf dem Schauffele-Gelände als ERGÄNZENDES Angebot zu“

Diese Darstellung ist unzutreffend. Die Schulleitungen erklären einvernehmlich, dass die Sportstätten auf dem Schauffele-Gelände lediglich für die Abnahme von Prüfungen in der Oberstufe oder für die Bundesjugendspiele genutzt werden könnten. Eine regelmäßige Nutzung ist aufgrund der weiten Entfernung keinesfalls möglich. Es ist unstrittig, dass bei einem Ausbau des Schauffele-Geländes zu einem Sport- und Freizeitareal zwei Freisportanlagen (Stadion und Kunstrasenplatz) in schulischer Nähe wegfallen würden und demnach der regelmäßige Schulsport auf nur einer Freisportanlage hinter der Dorschberg-Grundschule für alle Schulen nicht mehr sichergestellt werden kann. Ein ergänzendes Angebot auf dem Schauffele-Gelände wäre für die Schulen daher nicht ausreichend. Dies wurde in mehreren Schreiben der Kreisverwaltung und der Schulelternbeiräte (auch nach der Gesprächsrunde im Dezember 2017) gegenüber der Stadt Wörth kommuniziert. Unseres Erachtens werden diese negativen Folgen gegenüber den Entscheidungsträgern nicht klar dargestellt.

zu 2.) „keine Bedarfszahlen für Freisportflächen kommuniziert“

Die Schulleiterinnen und Schulleiter der Wörther Schulen haben dem Schulträger einvernehmlich bestätigt, dass die Nutzung der verbleibenden  Freisportanlage für alle Schulen in Wörth nicht ausreichen wird.  Dies erklären die Schulleitungen auch durch Unterzeichnung des Schreibens vom 16.4.2018. Es ist davon auszugehen, dass in den Monaten  April bis Oktober die regulären Schulsportstunden gemäß den Lehrplanvorgaben auf dem Freigelände durchgeführt werden. Derzeit ist die Freisportanlage auf dem Dorschberg von der Integrierten Gesamtschule und der Dorschberg-Grundschule voll belegt. Dass hier keine weiteren rd. 2.000 Schülerinnen und Schüler ihren Schulsport abhalten können, dürfte einleuchten. Mit dem Sportreferatsleiter der ADD/NW fand heute Vormittag ein Gespräch statt. Hierbei wurden uns folgende Punkte mündlich dargelegt:

  • Die Platzverhältnisse auf dem Freisportgelände am Dorschberg reichen für einen ordnungsgemäßen Schulsport der 5 Schulen in Wörth nicht aus.
  • Der Schülertransport zum Schauffele-Gelände für den Regelsportunterricht ist nicht leistbar. Selbst wenn er leistbar wäre, würde er zu Verlusten der Unterrichtszeiten für die betroffenen Schulen führen und wäre demnach eine Ungleichbehandlung zwischen den Schulen.
  • Es kommt im laufenden Schuljahr zu Nutzungseinschränkungen durch jahreszeitlich bedingte Wetterverhältnisse und feste Termine der Schulen (insbesondere geplante Sportfeste, Bundesjugendspiele, Sportabzeichen und Abiturprüfungen). Demnach wird eine Freisportanlage den Bedarf von 5 Schulen und rd. 3.600 SchülerInnen in den Sommermonaten nicht decken können.

zu 3.) „Einrichtung einer Sportanlage auf dem Gelände der BBS“

Das Hauptproblem sind die entfallenden Freisportanlagen. Die Errichtung einer Sporthalle auf dem Gelände der BBS würde nicht weiterhelfen. Sie wurde lediglich „als prüfbare Alternative“ in einem Nebensatz erwähnt. Hierzu gab es allerdings keine weiteren Ausführungen.

zu 4.) „Kreis befördert bereits jetzt SchülerInnen der SFL Wörth zur Tullahalle nach Maximiliansau“

Es handelt sich hier um 10 Sportstunden für insgesamt ca. 60 Schüler in der Woche, die in der Tullahalle in Maximiliansau abgehalten werden. Die Schülerinnen und Schüler der SFL Kreis Germersheim am Standort Wörth werden zu diesem Zweck im Rahmen eines freige-stellten Schülerverkehrs zur Sportstätte hin und zurück befördert. In den Sommermonaten wird der Sportunterricht überwiegend im Stadion in Wörth durchgeführt.  Demnach entfällt der Transport. Die Beförderung für alle Schulen in Wörth (insb. des EGW, der BBS und der FS mit rd. 200 Sportstunden pro Woche für insgesamt ca. 2000 Schüler) kann hier, wie mehrfach begründet, nicht in Betracht gezogen werden.

Das von Ihnen bisher nicht zugesagte Gespräch sollte nun terminiert werden, damit die Fakten besprochen und in weitere Prüfungen einbezogen werden können.

Den Stadtrat bitten wir, unsere Informationen bei seiner Entscheidung zu berücksichtigen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Fritz Brechtel
Landrat

17.04.2018


Stärkung der außerschulischen Jugendarbeit

Höhere Zuschüsse für Angebote der „Sozialen Bildung“

Landkreis Germersheim - „Vereine, kirchliche und nicht-kirchliche Gruppen, Jugendtreffs und viele mehr übernehmen mit ihren Bildungs- und Freizeitangebote für junge Menschen eine wichtige gesellschaftliche Aufgabe in unserem Landkreis“, betonen Landrat Dr. Fritz Brechtel und der Erste Kreisbeigeordnete Christoph Buttweiler. Der Landkreis zahlt daher zusätzlich zum Zuschuss des Landes pro Teilnehmer 1,50 Euro für Angebote im Bereiche „Soziale Bildung“. „Vereine und Verbände können zusätzlich für ihre Ferien- und Freizeitangebote diese 1,50 Euro gemäß der Kreisrichtlinien zur Förderung der Jugendarbeit beim Kreisjugendamt Germersheim beantragen“, so Buttweiler.

Das Land zahlte bisher 2 Euro pro Teilnehmer, ab dem 1. Mai erhöht das Land diese Unterstützung. Das Ministerium für Familien, Frauen, Jugend, Integration und Verbraucherschutz (MFFJIV) hat darüber informiert, dass der Tagessatz für Soziale Bildung auf 2,50 Euro steigt.

Informationen, wie diese Förderungen von Freizeitmaßnahmen beim Landkreis und beim Landesjugendamt beantragt werden können, gibt es beim Kreisjugendamt Germersheim, Jutta Werling, Tel. 07274/53-433, E-Mail: j.werling@kreis-germersheim.de.

Kreisverwaltung Germersheim

17.04.2018


„Keine übereilte Beschlussfassung zur Verlegung der Freisportanlagen!“

Schulleitungen der weiterführenden Schulen und Schulträger appellieren gemeinsam an Dr. Nitsche und die Stadt Wörth – Einladung zu Gespräch bisher nicht angenommen

Wörth - Die Schulleitungen der weiterführenden Schulen in Wörth, Landrat Dr. Fritz Brechtel und der für Schulen zuständige Erste Kreisbeigeordnete, Christoph Buttweiler, haben heute in einem Brief an Bürgermeister Dr. Nitsche und die Stadträtinnen und Stadträte nochmals in aller Eindringlichkeit für ein besonnenes Vorgehen bei der Diskussion und der Entscheidung für oder gegen eine Verlegung der Freisportanlagen auf das Schauffele-Gelände plädiert. „Wir appellieren damit an Ihre Verantwortung gegenüber den Schülerinnen und Schülern. Die beabsichtigte Beschlussfassung entsprechend der im Hauptausschuss der Stadt Wörth gefassten Beschlusslage halten wir für übereilt. Würde das Projekt Schauffele-Gelände in der aktuell vorgesehenen Form umgesetzt werden, bliebe nur noch die kleine Freisportanlage hinter der Grundschule erhalten. Alle anderen Freisportanlagen auf dem Dorschberg würden wegfallen. Damit sind gravierende Nachteile für den Schulsport der betroffenen Wörther Schulen zu befürchten“, heißt es in dem Schreiben.

Mit Blick auf die morgige Ratssitzung haben die Schulleitungen der Wörther Schulen und die Kreisverwaltung als Schulträger gemeinsam folgende Erklärungen und Hinweise verschriftlicht:

  1. Regelmäßiger Sportunterricht durch Nutzung der auf dem „Schauffele-Gelände" geplanten Freisportanlagen ist nicht sinnvoll möglich und kann bei der Planung daher nicht unterstellt werden.
  2. Auch das eventuell ertüchtigte Freigelände hinter der Dorschberg-Grundschule reicht für den Schulsport der betroffenen derzeit rund 3600 Schülerinnen und Schüler nicht aus. Alle Schulen sind gemäß Lehrplan gehalten und müssen in der Lage sein, den Schulsport in der Regel von April bis Oktober auf Freigelände auszuüben. Dies wäre am Dorschberg unter Berücksichtigung der Belegungs- und Lehrpläne künftig nicht möglich.
  3. Eine mögliche andere oder weitere Alternative ist derzeit weder den Schulleitungen noch dem Schulträger bekannt. Weiterführende Kompromissvorschläge sind uns weder hinreichend bekannt noch wurden sie mit uns abgestimmt.
  4. Die Schulleitungen der Wörther Schulen plädieren für den Erhalt der für die Schulen gut erreichbaren Bienwaldhalle am derzeitigen Standort.

Landrat Brechtel und Schuldezernent Buttweiler bedauern sehr, dass die seitens des Schulträgers ausgesprochene Einladung zu einem Gespräch von der Stadt Wörth bisher nicht angenommen wurde. Sie sind der Auffassung, dass vor einer derart die kommenden Jahrzehnte prägenden Entscheidung im Interesse des Schulstandortes Wörth sämtliche Beteiligte gehört werden müssen. Landrat Brechtel schlägt daher wiederholt und dringend „ein gemeinsames Gespräch vor mit der Stadt Wörth, vertreten durch den Bürgermeister, Vertretern des Stadtrates, dem Schulträger, den Schulleitungen und der Schulaufsichtsbehörde ADD. Auch sonstige Schulorgane, z.B. der Schulelternbeirat und SMV sind zu informieren und zu beteiligen.“

Ziel des Gesprächs sollte sein, sämtliche Fakten zu klären und mögliche sinnvolle Verfahren festzulegen. Ferner müssten sämtliche Fakten sicher evaluiert sein, diese „Evaluation ist bisher nicht ausreichend erfolgt. Wir bitten darum, die Beschlussfassung solange zurückzustellen, bis die o.g. schulischen Aspekte sicher geklärt sind“, so Landrat Brechtel und Schuldezernent Buttweiler.

Kreisverwaltung Germersheim

17.04.2018


Pfälzer Spargelgenuss – Feste und Veranstaltungen rund um das „weiße Gold“ im Landkreis Germersheim und im Rhein-Pfalz-Kreis

Genuss-Highlights der Spargelsaison 2018 im Flyer „Pfälzer Spargelgenuss“

Landkreis Germersheim - Die Südpfalz und der Rhein-Pfalz-Kreis bieten zur Spargelsaison 2018 wieder ein buntes Veranstaltungsprogramm rund um das königliche Gemüse, das keine Wünsche offen lässt. Darf es Spargelschnaps oder ein Spargelbuffet sein? Eine Wanderung oder eine Radtour zum Thema Spargel oder vielleicht auch eine Führung auf dem Spargelacker? Wollten Sie schon immer einmal selber Spargel stechen oder einen Urlaub erleben, der Sie zum Pfälzer Spargelexperten macht? Im Flyer „Pfälzer Spargelgenuss 2018“ finden Spargelliebhabern alle Angebote rund um die weißen Stangen im Landkreis Germersheim und dem Rhein-Pfalz-Kreis.

Die 24 Erzeugerbetriebe in beiden Landkreisen, die in der Übersichtskarte zu finden sind, bieten köstlichen Spargel während der Saison täglich frisch ab Hof und die Gastronomen kreieren daraus vortreffliche Gerichte. Und wer den passenden Wein zu seinem Spargelgericht sucht, wird bei den aufgeführten Weingütern garantiert fündig. Da kann man sich schon jetzt auf die Spargelzeit freuen.

Im Landkreis Germersheim wird dem Spargel alle Ehre gemacht: Der Hofmarkt Zapf, Am Holderbühl 1, 76870 Kandel bietet an den Freitagen, 20. und 27. April, 4., 11., 18. und 25. Mai sowie 1. und 8. Juni ein großes Spargelbuffet an. Anmeldungen unter Tel. 07275/9887710. Weitere Infos unter www.hofmarkt-zapf.de.

In Rheinzabern steigt am Montag, 30. April (ab 18 Uhr) und Dienstag, 1. Mai 2018 in Hoffmann´s Hof, An der alten Neupotzer Str. 4, ein Spargelfest mit Leckereien vom Spargel und Livemusik. Weitere Infos dazu unter www.hoffmannshof.de.

In der 1A Kochschule, Hauptstr. 89, 76756 Bellheim können Spargelliebhaber beim Kochkurs am Freitag, 4. Mai, um 18 Uhr unter Anleitung erfahrener Küchenmeister den Spargel in verschiedenen Variationen zubereiten und genießen. Anmeldung unter Tel. 07272-9870141. Weitere Informationen gibt es unter www.1a-die-kochschule.de

Zu den Hördter Spargeltagen laden der Spargelhof Frey und der Südpfalz-Tourismus VG Rülzheim e.V. am Wochenende 5. (ab 16 Uhr) und 6. Mai (ab 11 Uhr) ein. Geboten werden u.a. Spargelgerichte sowie ein buntes Unterhaltungsprogramm. Weitere Infos unter www.suedpfalztourismus-ruelzheim.de.

Das Hotel zur Pfalz, Marktstr. 57, 76870 Kandel bietet in seinem Restaurant am Freitag, 25. Mai, ab 19 Uhr ein abendliches Spargelbuffet mit allem was das Spargel- und Genießerherz höher schlagen lässt. Auch Räucherlachs, Meeresfrüchte, kleine Rumpsteaks uvm. werden aufgetischt. Anmeldung unter Tel. 07275-98550. Weitere Infos dazu unter www.kochs.xyz.

Bei „Spargel à la Carte“ am Alten Sägewerk Mittelmühle, Mittelmühlstr. 7a, 76756 Bellheim, gibt es am 27. Mai Kulinarisches und Historisches rund um den Spargel, Spargelgenuss frisch auf den Tisch und Führungen vom Spargelfeld zur Produktion. Weitere Informationen unter www.kulturverein-bellheim.de

Auch in diesem Jahr können Gäste für ein Wochenende oder länger, alleine oder in der Gruppe, Spargelgenuss satt erleben. Der Südpfalz-Tourismus  Landkreis Germersheim e.V. erstellt Spargelfreunden ein individuelles Angebot für genussvolle Tage in der spargelfeinen Südpfalz. So werden Gäste zum Südpfälzer Spargelexperten!

Im Rhein-Pfalz-Kreis gibt es ebenfalls zahlreiche Veranstaltungen, die im Flyer „Pfälzer Spargelgenuss“ enthalten sind.

Erhältlich ist der Spargelflyer ab sofort beim Südpfalz-Tourismus Landkreis Germersheim e.V. (Tel. 07274/53-300, info@suedpfalz-tourismus.de), beim Tourismusverein Rhein-Pfalz-Kreis e.V. (Tel. 0621/5909-414, info@rhein-pfalz-aktiv.de) sowie als digitales PDF-Dokument auf den Webseiten www.suedpfalz-tourismus.de und www.rhein-pfalz-aktiv.de. Der Flyer ist auch in den Büros für Tourismus in den Verbandsgemeinden des Landkreises Germersheim sowie in allen Stadt-, Verbandsgemeinde- und Gemeindeverwaltungen im Rhein-Pfalz-Kreis erhältlich.

Kreisverwaltung Germersheim

17.04.2018


13 weiterführende Schulen im Landkreis machen mit beim Energieeinsparprojekt Fifty-Fifty

Landkreis Germersheim - „Energiesparen zu etwas Selbstverständlichem machen und davon auch noch profitieren“, ist das Ziel unseres Energieeinsparprojekts Fifty-Fifty“, sagt Landrat Dr. Fritz Brechtel beim offiziellen Start des Projekts an 13 Schulen des Landkreises Germersheim. Am 11. April 2018 haben die Schulleiterinnen und Schulleiter dieser 13 Schulen und Landrat Brechtel gemeinsam die Teilnahmeerklärungen unterzeichnet.
Das Ziel des Projektes ist es, die Schüler zu motivieren die Energie verantwortungsvoll (Wärme, Strom, Wasser, Abfall) zu nutzen und Energie durch die Änderung des Nutzerverhaltens einzusparen. Dabei soll besonders ein Fokus auf die verbrauchte Energie gelegt werden, die verbraucht aber nicht benötigt wird. Landrat Brechtel erklärt, dass das gelernte Nutzungsverhalten sich dann nicht nur auf die Schule beschränkt: „Die Schüler sollen sich mit dem Thema Energieverbrauch beschäftigen und die dabei gelernten Energiespartipps mit nach Hause nehmen und so Multiplikatoren für den Klimaschutz werden.“

Bereits seit dem Jahr 2013 läuft am Goethe-Gymnasium Germersheim das Pilotprojekt Fifty-Fifty sehr erfolgreich. Die Schülerinnen und Schüler haben durch ihr Engagement und mit Unterstützung von Lehrkräften und Hausmeistern beachtliche Erfolge erzielt, nämlich Einsparungen zwischen sieben und 15 Prozent (Wärme, Strom, Wasser). Dieser bewusste Umgang mit Ressourcen und die erreichten Einsparungen wurden mit barer Münze belohnt. Als Anreiz erhalten die teilnehmenden Schulen die Hälfte der eingesparten Energiekosten, um diese für eigene Projekte zu nutzen. Und wenn es mal nicht so klappt und die Einsparungen geringer als die Mindestprämie ausfallen, so gibt es dennoch einen Betrag zwischen 500 und 1000 Euro, der sich an der Anzahl der Schülerzahl orientiert.

Kreisverwaltung Germersheim

13.04.2018


Rheinradweg zur schönsten EuroVelo Route gekürt

Landkreis Germersheim / RheinauenRadweg - „Entlang dem Rhein ist es besonders schön. Unsere Rheinauen sind eine einmalig schöne Landschaft und können beim Radfahren auf dem RheinauenRadweg hervorragend erlebt werden. So freut es mich besonders, dass der Rheinradweg zur schönsten EuroVeloRoute gekürt wurde. Die Auszeichnung ist eine Bestätigung für die Attraktivität unserer Landschaft und unseres sehr gut ausgebautes Radwegenetz“, so Landrat Dr. Fritz Brechtel.

Auf der diesjährigen Internationalen Tourismus Börse in Berlin wurde als schönste EuroVelo Route dem Rheinradweg EuroVelo15 der erste „EuroVelo Cycle Tourism Award“ verliehen. Im Rahmen des ersten Cycle Tourism Day auf der ITB Berlin wurde der Preis von Michael Cramer, Mitglied des Europäischen Parlaments und ehemaliger Vorsitzender des Ausschusses für Verkehr und Tourismus, überreicht.

Der Rhein fließt auf einer Länge von 1233 km durch die vier Länder Schweiz, Frankreich, Deutschland und die Niederlande. Der Rheinradweg begleitet den Fluss von der Quelle bei Andermatt in den Schweizer Alpen bis zu seiner Mündung in die niederländische Nordsee.

In Rheinland-Pfalz durchläuft der Radweg den Landkreis Germersheim mit einer Strecke von etwa 50 km. Von der französischen Grenze südlich von Neuburg führt der Rheinradweg über Wörth, Leimersheim, Germersheim weiter bis nach Lingenfeld.  Seine flache Streckenführung ist für die ganze Familie geeignet und entlang des Rheins und in den Rheinauen können Radfahrer die Natur bestaunen.
Zahlreiche Themenradwege kreuzen den Rheinradweg im Landkreis Germersheim und ermöglichen einen idealen Abstecher zu weiteren sehenswerten Orten und Naturlandschaften.  Der Dt.-Frz.-PAMINA-Radweg-Lautertal stößt südlich von Neuburg auf den Rheinradweg und führt durch den südlichen Teil der Bienwaldregion nach Wissembourg. Von Wörth verläuft der Petronella-Rhein-Radweg über Kandel nach Bad Bergzabern und bei Neupotz verbindet der Riesling-Zander-Radweg den Rhein mit der Deutschen Weinstraße. Ebenfalls entlang des Wassers fahren Radler auf dem Klingbach-Radweg und auf dem Queichtal-Radweg, der in Germersheim auf die EuroVelo 15 stößt. Entlang der Strecken können Radfreunde die regionalen Spezialitäten genießen, in den Hofläden einkaufen, Museen besichtigen und weitere Freizeitaktivitäten erleben. Fahrradfreundliche Unterkünfte laden zu einer erholsamen Pause für Rad und Radler ein. Dank der guten Bahnverbindungen gibt es mehrere gute Ausgangspunkte im Landkreis Germersheim, die Fahrt auf dem Rheinradweg zu beginnen.

Weitere Infos zu den Radwegen im Landkreis Germersheim bei Südpfalz-Tourismus Landkreis Germersheim e.V., Tel. 07274/53-300, E-Mail: info@suedpfalz-tourismus.de, www.suedpfalz-tourismus.de. Informationen zum Rheinradweg finden Sie unter www.rheinradweg.eu.

Kreisverwaltung Germersheim

13.04.2018


Freiwilligentag „Wir schaffen was!“

Landrat Brechtel ruft zur Teilnahme auf

Landkreis Germersheim - Am 15. September 2018 steigt in der Metropolregion Rhein-Neckar zum sechsten Mal der Freiwilligentag, der größte seiner Art bundesweit. Unter dem Motto „Wir schaffen was!“ setzen an dem Spätsommer-Samstag Bildungseinrichtungen, Vereine und Organisationen wieder zahlreiche gemeinnützige Projekte mit Hilfe von Freiwilligen um. Alle 290 zur Metropolregion gehörenden Kommunen sind aufgerufen, sich zu beteiligen. Auch Unternehmen aus der Metropolregion Rhein-Neckar haben verschiedene Möglichkeiten, um am Freiwilligentag 2018 selbst aktiv zu werden. Sie können einerseits Teams zur Unterstützung von Projekten bilden, ein eigenes Projekt anbieten oder eine Projektpatenschaft übernehmen. Landrat Dr. Brechtel weist besonders auf den Freiwilligentag hin: „In unserem Landkreis gibt es viele engagierte Menschen. Sich für die Gemeinschaft einsetzen, ist für viele selbstverständlich. Sicherlich gibt es auch im Rahmen des „Wie-schaffen-was“-Tages tolle Möglichkeiten, ein gutes Projekt tatkräftig zu unterstützen. Schon jetzt ein Dankeschön an alle, die am Aktionstag teilnehmen.“

Das Freiwilligentag-Team der Metropolregion Rhein-Neckar informiert, berät und gibt Tipps zur Durchführung des Freiwilligentags vor Ort sowie zur Mobilisierung von Teilnehmern. Fragen beantwortet das Team unter Tel. 0621 10708-444 oder E-Mail freiwilligentag@m-r-n.com. Inzwischen ist auch die zentrale Online-Plattform www.wir-schaffen-was.de pünktlich zur Einreichungsphase für Projekte komplett überarbeitet und erstrahlt in neuem Glanz. Ab sofort können Projekte angemeldet werden.

Kreisverwaltung Germersheim

13.04.2018


Köstliche Genüsse aus dem Landkreis

v.l.: Hermann Pau, Landesinnungsmeister, Markus Scherer, Metzger (Metzgerei und Partyservice Scherer), Wolfgang Gehrlein, Metzger (Metzgerei Gehrlein), Stefan Abele, Bäcker und Konditor (Konditorei Abele), Maria Farrenkopf, Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Landkreises Germersheim, Landrat Dr. Brechtel, Axel Schulz, Inhaber, Wirt (Garni Hotel zum Hirsch Wörth), Silke Wiedrig, Südpfalz Tourismus Landkreis Germersheim, Manfred Kreger, Inhaber, Wirt (Gasthof zum Lamm Neupotz)

Landkreis Germersheim - Beim traditionellen Frühlingsbesuch der Vertreter der Bäcker- und Fleischerinnung sowie der Wirte in der Kreisverwaltung Germersheim nutzte Landrat Dr. Fritz Brechtel die Gelegenheit, um sich über die aktuelle Situation in den Betrieben zu informieren: Eine immer größere Herausforderung für diese drei Branchen ist es, dem Fachkräftemangel zu begegnen. Ebenso bereitet die neue Datenschutzgrundverordnung der EU den kleineren Betrieben durchaus Sorge, denn die gestellten Anforderungen sind sehr hoch. Bei der Kundenbindung und Kundenwerbung gilt es, sich den Herausforderungen der digitalen Welt zu stellen. Die Bandbreite reicht hier von der Veröffentlichung der eigenen Öffnungszeiten im Internet bis hin zum eigenen Newsletter.

Landrat Brechtel betonte die Bedeutung der Branchen: „Unsere Bäcker und Metzger stellen eine große Auswahl hervorragender Produkte her und unsere Wirte bieten ihren Gästen diese vielfältigen Genüsse. Und dabei stimmt auch der Service. Das alles zusammen ist ein wichtiges Kriterium auch für die Menschen hier und für unsere Gäste, die gerne immer wieder kommen und sich bei uns kulinarisch verwöhnen lassen.“ Er verdeutlichte auch, dass immer mehr Menschen bei Kauf und Genuss von Produkten besonderen Wert auf Qualität und Regionalität legen. Dabei sei ein gutes Miteinander der verschiedenen Gewerbe und Handwerke im Landkreis Germersheim wichtig. „Dass das Zusammenspiel stimmt, davon können wir uns alle überzeugen und beispielsweise Produkte aus unserer Region kaufen und die Angebote genießen“, sagte Brechtel.

Kreisverwaltung Germersheim

13.04.2018


Den Kopf auf Sternen betten

„Kreger’s Ferienwohnungen“ mit vier Sternen ausgezeichnet

Neupotz - Neupotz ist um zwei 4-Sterne-Ferienwohnungen reicher: Manfred Kreger, Gastronom und Gastgeber mit Leib und Seele, überzeugt in direkter Nachbarschaft zu seinem Restaurant „Zum Lamm“ mit stilvoll und modern eingerichteten Ferienwohnungen in „Kreger’s Gasthaus“. Seit knapp zwei Jahren beherbergt der 55-jährige Koch mit Meisterprüfung darin Feriengäste und Geschäftsreisende. Nun hat er sich den objektiven Klassifizierungskriterien des Deutschen Tourismusverbandes (DTV) gestellt und wurde mit einem hervorragenden Ergebnis von 4 Sternen belohnt.

Neben der Sauberkeit und der modernen, hellen und freundlichen Einrichtung punkten die beiden Wohnungen bei der Klassifizierung beispielsweise mit Fahrradabstellraum inkl. E-Bike-Lademöglichkeit, Frühstücks- und Wäscheservice und einem großen Balkon als besonderer Blickfang. Mit großer Glasfront zu Küche und Wohnbereich spendet dieser selbst an trüben Tagen viel Licht. Die neuen Wohnungen in Kreger’s Gasthaus ergänzen das kulinarische Angebot im Restaurant Zum Lamm, das 2019 sein 100-jähriges Bestehen feiert.

„In vielen Bereichen seit Jahren engagiert und geschätzt, prägt Familie Kreger mit dem Restaurant Zum Lamm die kulinarische Landkarte des Landkreises Germersheim. Mit den tollen 4-Sterne-Wohnungen in Kreger’s Gasthaus gehört sie nun auch zu den Vorzeigebetrieben im Ferienwohnungssegment“, lobt Landrat Dr. Fritz Brechtel, Vorsitzender des Südpfalz-Tourismus Landkreis Germersheim e.V. (SÜD) bei der Überreichung der Urkunden. Karl Dieter Wünstel, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Jockgrim und privat immer wieder gerne Gast im Hause Kreger, ist begeistert: „Mit der Auszeichnung der Wohnungen bestätigt sich die fortwährende Qualität mit der Herr Kreger, seine Frau Ulrike und Tochter Sophia ihr Gasthaus führen.“ Neupotz‘ Ortsbürgermeister Roland Bellaire und sein 1. Beigeordneter Gerfried Sand sind stolz auf das neue 4-Sterne-Angebot in ihrer Gemeinde und wissen ihre Gäste bei Familie Kreger in den besten Händen. Die Gastgeber selbst freuen sich über die Anerkennung und bedanken sich für die gute Zusammenarbeit der letzten Jahre: „Seit wir 1994 den Familienbetrieb in vierter Generation übernommen haben, haben wir bei unseren Ideen und Vorhaben immer viel Unterstützung erfahren. Die Auszeichnung mit 4 Sternen und vor allem die positive Resonanz der Gäste, die bisher in den Wohnungen übernachtet haben, macht uns stolz und bestätigt uns in dem was wir tun.“, so Manfred Kreger.

Für Urlaubsgäste wirken Sterne magisch. In der schönsten Zeit des Jahres wollen Gäste wissen, was sie erwartet und legen daher immer mehr Wert auf Qualität und ein stimmiges Preis-Leistungsverhältnis. Im Bewusstsein der Gäste sind die Sterne als verlässliche Orientierungshilfe verankert. Für Vermieter sind die Sterne die ideale Möglichkeit, die Qualität ihres Angebots objektiv zu beweisen - ein wichtiges Vermarktungsinstrument und Wettbewerbsvorteil gegenüber anderen Betrieben. Um mit einer bestimmten Sterneanzahl werben zu dürfen, müssen Vermieter ihr Objekt aber zunächst klassifizieren lassen.

Die Klassifizierungen von Ferienwohnungen, -häusern und Privatzimmern im Landkreis Germersheim werden vom SÜD e.V. nach den Richtlinien des DTV vorgenommen. Wer Interesse an einer Klassifizierung hat, kann sich beim Südpfalz-Tourismus Landkreis Germersheim e.V. unter 07274/53300 oder per Mail an info@suedpfalz-tourismus.de melden.

Kreisverwaltung Germersheim

11.04.2018


Von Mai bis Oktober wieder wöchentliche Leerung der Biotonnen im Landkreis Germersheim

Landkreis Germersheim - Die Kreisverwaltung teilt mit, dass in der warmen Jahreszeit die Bewohner des Landkreises Germersheim wieder die Möglichkeit haben, ihre Biotonnen wöchentlich leeren zu lassen. Der Zeitraum, in dem die Biotonnen jede Woche angefahren werden, erstreckt sich von Anfang Mai bis Ende Oktober.

In diesem Zusammenhang gibt die Kreisverwaltung den Tipp, den Terminservice der Abfallwirtschaft zu nutzen. Hier bekommt man seine persönlichen Abfuhrtermine (inkl. Verlegungen) ganz einfach per Mail zugeschickt und verpasst somit keine Leerung mehr. Dafür registrieren kann man sich auf der Homepage der Abfallwirtschaft unter www.kreis-germersheim.de/denkdran.

Kreisverwaltung Germersheim

11.04.2018


Termin-Verlegungen der Abfallentsorgung wegen Feiertagen im Mai

Landkreis Germersheim - Im Mai kann es durch die Feiertage am 1.Mai sowie Christi Himmelfahrt (10. Mai), Pfingstmontag (21. Mai) und Fronleichnam (31. Mai) zu Verschiebungen bei den Müllabfuhrterminen kommen. So werden Abfuhrtermine teilweise vorgezogen oder auch nachgefahren. Die Einwohnerinnen und Einwohner sollte sich unbedingt am Abfallkalender orientieren, denn darin sind die Änderungen bereits vermerkt.

In diesem Zusammenhang gibt die Kreisverwaltung den Tipp, den Terminservice der Abfallwirtschaft zu nutzen. Hier bekommt man seine persönlichen Abfuhrtermine (inkl. Verlegungen) ganz einfach per Mail zugeschickt. Dafür registrieren kann man sich auf der Homepage der Abfallwirtschaft unter www.kreis-germersheim.de/denkdran.

Kreisverwaltung Germersheim

11.04.2018


Umweltsammlung fördert zahlreiche illegale Ablagerungen zutage

Engagierte Helferinnen und Helfer im gesamten Kreisgebiet unterwegs

Landkreis Germersheim - Der Wettergott hat es mit den umweltbewussten Bürgern im Landkreis Germersheim am 3. März nicht gut gemeint. Pünktlich zum geplanten Termin der Umweltsammlung schneite es was das Zeug hält. Obwohl der Schnee genauso schnell wie er gekommen war auch wieder wegtaute, führte er zu einer Absage der Umweltsammlung in fast allen Ortsgemeinden. In den darauffolgenden Wochen wurde sie nachgeholt. So haben sich in fast allen Gemeinden und Städten im Landkreis viele Vereine, Parteien, Schulen und Privatinitiativen wieder auf den Weg gemacht, um den illegal entsorgten Müll aus der Natur zu entfernen. Die Menge der im Landkreis Germersheim im Rahmen dieser Umweltsammlung zusammengetragenen illegalen Abfälle ist trotz widriger Umstände durch das Wetter beträchtlich.
Das Resultat der Sammlung waren knapp 22 Tonnen Abfälle, die in die Verbrennung gehen werden. Des Weiteren 119 Pkw-Reifen, drei LKW Reifen, ein Monitor, 52 kg flüssige Dispersionsfarben sowie zahlreiche kleine Elektrogeräte. In rund 3000 Säcken haben die freiwilligen Helfer die Abfälle zusammengetragen.
Kopfschütteln bei Landrat Dr. Fritz Brechtel: „Es ist unglaublich, was alles illegal abgelagert wird und welch große Mengen die Helferinnen und Helfer an Müll zusammengetragen haben.“

Bei der Kreisverwaltung Germersheim liefen wieder die Fäden dieser Umweltaktion zusammen. Die Kosten der Entsorgung der gesammelten Abfälle werden vom Landkreis getragen, der zudem die Gemeinden und Städte bei der Verpflegung der Helfer durch einen finanziellen Zuschuss unterstützt. Insgesamt bewegen sich die Kosten des Landkreises um die 20.000 Euro. Auch die Gemeinden und Städte sind organisatorisch stark gefordert mit der Durchführung der Aktion. „Ein Dankeschön des Landkreises geht“, so Landrat Brechtel, „auch an unsere Entsorgerfirma SUEZ Süd in Rülzheim. Sie engagiert sich seit vielen Jahren am Umwelttag, sowohl personell als auch finanziell, und drückt damit ihre Verbundenheit mit dem Kreis und seinen Bürgern aus“.
Dieses Jahr haben sich wieder sehr viele Personen beteiligt. „Bürgersinn wird im Landkreis Germersheim ganz groß geschrieben“, so Landrat Dr. Fritz Brechtel und der für Natur und Umwelt zuständige Kreisbeigeordnete Michael Braun. Beiden ist es ein großes Bedürfnis, sich bei allen Freiwilligen zu bedanken: „Es ist toll, wie viele ehrenamtliche Helferinnen und Helfer im gesamten Landkreis Germersheim unsere Landschaft von Abfällen gesäubert haben. Vielen Dank an alle!“

Kreisverwaltung Germersheim

11.04.2018


Zum Stand der Planungen der Stadt Wörth in Sachen „Schauffele-Gelände" teilt die Kreisverwaltung mit:

Wörth - Die Verlagerung von Sportanlagen in Wörth Richtung Schauffelegelände würde nach jetzigem Planungsstand zu einer Verschlechterung des Schulsportes im Bereich der Freisportanlagen führen. Ein ausreichend ausgearbeiteter Kompromissvorschag wurde bisher von der Stadt Wörth an die Kreisverwaltung nicht herangetragen oder erläutert. Die erforderlichen Gespräche haben noch nicht stattgefunden. Die Kreisverwaltung hat die Stadt Wörth im Nachgang insbesondere mit Blick auf die Beschlüsse des Hauptausschusses zu Gesprächen eingeladen.

Soweit die Planungen der Stadt Wörth die Verlagerung des Schulsports an die neu geplante Anlagen des „Schauffele-Geländes" vorsieht sowie als Kompromissvorschlag eine Ertüchtigung der Freisportanlage am Dorschberg, wird hierdurch eine erhebliche Verschlechterung des Schulsportes insbesondere im Bereich der Freisportanlagen befürchtet. Derzeit wird die Sportanlage am Dorschberg von der IGS genutzt, die von der Planung betroffenen städtischen Anlagen werden vom Europagymnasium und der BBS genutzt. Es bestehen sowohl von den Schulleitungen, als auch den Elternvertretern und seitens der Kreisverwaltung erhebliche Bedenken, da auch eine evtl. Ertüchtigung der Freisportanlage Dorschberg nicht die erforderliche Kapazität für eine gemeinsame Nutzung im Regelschulbetrieb für den Freiluftsport erreichen dürfte. Die Schulen haben bereits aktuell einen Mehrbedarf an Nutzungszeiten angemeldet, was sowohl Hallen- als auch Sportplatzzeiten betrifft. Die Erreichbarkeit des „Schauffele-Geländes" wird nach wie vor von der Mehrheit der Schulen als schlecht bewertet und die Aufrechterhaltung des Unterrichts in Abhängigkeit der dortigen geplanten Anlagen als unmöglich.

In Bezug auf die schulischen Bedarfe an Freisportanlagen in Wörth weist die Kreisverwaltung erneut darauf hin, dass nach wie vor kein Prüfergebnis dahingehend vorliegt, ob die Freisportanlage auf dem Dorschberg alleine für den Schulsport von fünf Grund- und weiterführenden Schulen mit insgesamt 3.600 Schülern und Schülerinnen ausreichend ist. Die Kreisverwaltung hat weiterhin große Bedenken. Die Freisportanlage steht derzeit für den Schulsport der Dorschberg-Grundschule und der Integrierten Gesamtschule zur Verfügung und ist nach Aussage der Schule, insbesondere in den Sommermonaten, durchgehend belegt.

Daher hat die Kreisverwaltung bei der zuständigen ADD angefragt, ob und unter welchen Bedingungen eine ertüchtigte Dorschberg-Freiluftanlage für den Schulsport ausreichend ist. Auch hierzu stehen Informationen und Gespräche noch aus.

Die Kreisverwaltung ist Schulträger und damit in erster Linie den Interessen und Notwendigkeiten der Schulen und Schüler verpflichtet. Gerade in Wörth war dies bisher in einem jahrzehntelangen und guten Miteinander mit der Stadt problemlos möglich. Wörth ist ein historisch gewachsener Schulstandort, der zunehmend bei Schülern und Eltern an Attraktivität gewonnen hat. Das basiert u.a. auf diesem konstruktiven Miteinander zwischen Stadt und Kreis bzw. Schulen.

Ein Alleingang der Stadt würde in erheblichem Maß die Schulen und vor allem ihre Schülerinnen und Schüler treffen. „In Gesprächen wurde die Kernproblematik zwar angesprochen, die negativen Folgen einer Verlagerung der Sportstätten für die Schülerinne und Schüler von der Stadt bisher jedoch nicht ausreichend und ernsthaft berücksichtigt", begründet Landrat Dr. Fritz Brechtel sein Angebot zu umfassenden Gesprächen an Stadt und Schulleitungen.

In Wörth sind die Bedingungen für die Schulen bisher auch für das Unterrichtsfach Sport gut. Die räumliche Nähe und die Ausstattung sind adäquat. Mit einer Verlagerung der Sportstätten, würde viel wertvolle Unterrichtszeit wegfallen. Der Transport der Schüler würde nicht nur Zeit, sondern auch eine erhebliche Summe für dann notwendige Schülerbeförderung kosten. Da eine Nutzung der Stadtbahn nicht realistisch erscheint, müssten Busse eingesetzt werden, was nicht nur unter schulischen, sondern auch unter ökologischen Gesichtspunkten als nicht vertretbar angesehen wird. „Die Schulleitungen und Schulelternbeiräte der Wörther Schulen fordern zurecht, dass der gesetzlich geregelte Schulsport ohne zeitliche Einschränkungen zum Wohle der Kinder auch weiterhin gewahrt bleiben muss", erklärt auch Schuldezernent und Erster Kreisbeigeordneter Christoph Buttweiler.

Die Kreisverwaltung wird daher zeitnahe Gespräche mit ADD, Schulleitungen und Stadtverwaltung führen. „Alle Beteiligten sollten ihrer Verantwortung auch für den Schulsport gerecht werden und Lösungen finden, die den Schulsport nicht verschlechtern", so Landrat Dr. Brechtel.

Kreisverwaltung Germersheim

04.04.2018


Wohn-Pflege-Gemeinschaft in Neuburg eingeweiht

Landrat: Projekt kann Ansporn und Beispiel für weitere Gemeinden im Landkreis sein

Neuburg - Nach Jahren der Vorbereitung wurde jetzt in Neuburg eine „Wohn-Pflege-Gemeinschaft“ mit zwölf Plätzen eingeweiht. Einige hundert Besucher machten sich Mitte März ein Bild von der neuen ambulanten Wohn-Pflege-Gemeinschaft „Am Dorfplatz“. Das große Interesse im Dorf und in der Region hat uns sehr gefreut", sagte die Vorsitzende Arnika Eck. Landrat Dr. Fritz Brechtel fand lobende Worte für den Bürgerverein: „Neuburg schreibt Geschichte. Das Bundes-Modellprojekt ‚Gemeinsam älter werden – zuhause‘ hat vor Jahren im Landkreis den Boden bereitet und Unterstützung geliefert für den Aufbau einer solchen Wohngruppe. Neuburg zeigt, dass eine gut organisierte Zusammenarbeit zwischen Bürgerschaft und Pflegeprofis eines ambulanten Dienstes sogar die 24-Stunden-Pflege in eine kleine Gemeinde bringen kann.“

„Ich gehe hier nicht mehr weg!", sagen oder denken zumindest die meisten älter werdenden Menschen und meinen damit, dass sie auch bei gesundheitlichen Einschränkungen gerne in der vertrauten Umgebung bleiben wollen. Sollte dies bei höherem Pflegebedarf nicht mehr möglich sein, wollen sie zumindest im Wohnort, im Wohnquartier bleiben und nicht in ein entferntes Heim umziehen müssen. In Neuburg geht dieser Wunsch jetzt in Erfüllung. Eigentümer der neuen Einrichtung ist der Bürgerverein Neuburg, der bereits seit Jahren durch den Aufbau ehrenamtlich geleisteter Hilfen dazu beiträgt, dass Ältere, ergänzend zur ambulanten Pflege, bedarfsgerechte Unterstützung erhalten.

Tatkräftige Hilfe bekamen die örtlichen Aktivisten bei der Entwicklung des Projekts von der Kreisverwaltung. Durch Beratung in vielen fachlichen und organisatorischen Fragen trug die Geschäftsstelle der Regionalen Pflegekonferenz dazu bei, das Projekt zu realisieren. Für Harald Nier, langjähriger Mitarbeiter der Kreisverwaltung, ist klar: „Letztlich brauchen wir überall in den Gemeinden Wohn-Pflege-Gemeinschaften dieser Art, damit nicht nur die Wünsche Älterer berücksichtigt werden, sondern damit einfacher und effizienter als in einem großen Heim dem steigenden Bedarf an Hilfeleistungen und dem Mangel an Fachkräften begegnet werden kann.“ Seitens der Kreisverwaltung wurde vorausschauend bereits vor Jahren das innovative Konzept „Pflege 5.0“ einer wohnortsbezogenen, pflegerischen Vollversorgung entwickelt und als fachliche Entwicklungsleitlinie von der Pflegekonferenz bestätigt. Landrat Brechtel und Sozialdezernent Christoph Buttweiler sind sich sicher: „Wenn sich, wie prognostiziert, in wenigen Jahrzehnten die Zahl der über 80-Jährigen nahezu verdreifacht hat, reichen die herkömmlichen Altenhilfekonzepte nicht mehr aus. Wir müssen in unseren Gemeinden zukunftsfähige, sog. Sorgende Gemeinschaften entwickeln, in denen professionelle, ambulante Pflege- und Servicedienste und bürgerschaftlich organisierte Nachbarschaftshilfen Hand in Hand arbeiten. Dabei sind Wohn-Pflege-Gemeinschaften wie Neuburg ein zentraler Baustein.“

Der Bürgerverein bietet zwölf Senioren mit Pflegebedarf ein Zuhause in einer kleinen, überschaubaren Einheit mit zeitgemäßem Wohnen. „Den Menschen, die hier leben, soll trotz Pflegebedarf eine Perspektive gegeben werden", so Eck. Unterstützung kommt vom Betreuungsteam dort, wo sie gebraucht wird. Vorhandene Ressourcen der Bewohner gilt es allerdings zu erhalten und zu fördern. Der Grad der Selbstbestimmung ist hoch. So bestimmen die Bewohner beispielsweise, was gekocht wird und wirken dabei mit, Wäsche kann zusammen gemacht und die Freizeitgestaltung geplant werden.

„Das „Seniorenwohnen am Dorfplatz“ in Neuburg ist ein wichtiger Meilenstein, der Ansporn und Beispiel für weitere Gemeinden im Landkreis sein kann. An vielen Orten sind es die Seniorenbeauftragten und Seniorenbeiräte der Gemeinden, die mit hoher Aufmerksamkeit und erheblichem Zeiteinsatz ergänzende Hilfen, Fahrdienste, kleinere Handreichungen etc. für die ältere Generation organisieren. Auch hier bildete das Bundesmodellprojekt den Rahmen, in dem die Kreisverwaltung nicht nur die Berufung von Seniorenbeauftragten initiierte, sondern auch ein fachlich begleitetes Netzwerk geschaffen hat, in dem sich die Beauftragten regelmäßig treffen und ihre Erfahrungen darüber austauschen, auf welche Weise sorgende Gemeinschaften vor Ort gefördert werden können“, so Brechtel.

Kreisverwaltung Germersheim

30.03.2018


Schülerfahrkarten online beantragen

Landkreis Germersheim - Im Landkreis Germersheim werden auch im Schuljahr 2018/2019 die Schülerbeförderungstickets online beantragt. Für das kommende Schuljahr steht den Eltern, deren Kinder in eine weiterführende Schule im Landkreis Germersheim wechseln, das Eingabeportal auf der Homepage der Kreisverwaltung Germersheim zur Verfügung. Ein Infobrief für die Eltern über das genaue Verfahren liegt bei den Schulen bereit und ist auf der Kreishomepage eingestellt.

Die Onlinebeantragung garantiert eine schnelle Bearbeitung und ermöglicht auch das elektronische Beifügen notwendiger Unterlagen, wie z. B. dem Passbild. Falls die Eltern nicht die Möglichkeit haben Anhänge einzuscannen, können diese auch direkt an die Kreisverwaltung Germersheim versendet werden oder an der weiterführenden Schule zur Weitergabe abgegeben werden. Nach erfolgreicher Antragstellung erhält der Nutzer eine Bestätigungsmail. Sollte Ihnen keine Bestätigungsmail zugehen, wurde der Antrag auch nicht erfolgreich übermittelt.

Im Landkreis Germersheim besuchen ca. 9.700 Schülerinnen und Schüler die kreiseigenen Schulen. Insgesamt, also mit den Schülerinnen und Schülern der Grundschulen, bestellt bzw. erstellt die Kreisverwaltung jährlich 4.000 Schülerbeförderungstickets.

Den Antrag und viele weitere nützliche Informationen finden Sie unter www.kreis-germersheim.de im Bereich „Formulare Downloads - Schülerbeförderung“. Für Eltern ohne Internetzugang ist die Antragstellung auch in den Schulsekretariaten oder bei der Kreisverwaltung Germersheim möglich.

Schülerinnen und Schüler aus dem Landkreis Germersheim, die keine kreiseigene Schule, sondern weiterführende Schulen im Landkreis Südliche Weinstraße, der Stadt Landau oder Speyer besuchen, müssen sich dort bei den jeweiligen Städten/Kreisen und Schulen registrieren.

Kreisverwaltung Germersheim

30.03.2018


Landrat Brechtel: „Kleine Pfalzlösung“ ist und bleibt vom Tisch

Germersheim / Berlin - „Die „Kleine Pfalzlösung“ ist und bleibt vom Tisch – auch, wenn das andernorts nicht gern gesehen wird“, betont Landrat Dr. Fritz Brechtel und bekräftigt seine Aussage vom Februar: „Das Bundesministerium vertritt erfreulicherweise eine deutlich ablehnende Haltung zur „Kleinen Pfalzlösung“. Für diese klare Position bin ich sehr dankbar. Außerdem wurde diese von der DB Netz AG bestätigt, eine erneute Beauftragung einer Untersuchung wird es nicht geben.“

Mit großem Erstaunen hatte der Landkreis Germersheim im Herbst 2017 auf eine Ankündigung der DB Netz AG reagiert, die sogenannte „Kleine Pfalzlösung“ im Rahmen der Ausbauplanungen im Eisenbahnkorridor Frankfurt-Mannheim-Karlsruhe weiter zu untersuchen. Dabei hatte der Parlamentarischen Staatssekretär Enak Ferlemann diese Variante bereits im Jahr 2015 aufgrund des geringen Potenzials für die Aufnahme zusätzlichen Güterverkehrs als nicht ausreichend eingestuft.

Landrat Dr. Brechtel hatte das Thema in seiner Funktion als Fraktionsvorsitzender der CDU-Fraktion des Verbands Region Rhein-Neckar im Herbst 2017 sofort aufgegriffen und den Vorsitzenden des Verbands Region Rhein-Neckar, Stefan Dallinger, gebeten, mit dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur und der DB-Netz Kontakt aufzunehmen. „Im Ergebnis kam von DB Netz die Zusage, dass die einmal angedachte „Kleine Pfalzlösung“ nicht weiter verfolgt wird“, so Brechtel, „Für die Südpfalz ist das eine sehr gute Nachricht. Wer ernsthaft darüber nachdenkt, den Güterverkehr in unsere Region zu lenken, muss sich darüber bewusst sein, dass verstopfte Straßen und starke Lärmbelästigungen für die Bewohnerinnen und Bewohner alltäglich würden. Dagegen wehre ich mich vehement.“

Kreisverwaltung Germersheim

27.03.2018


12. Grundkurs für ehrenamtliche Betreuer abgeschlossen

22 neue Betreuerinnen und Betreuer im Landkreis Germersheim

Landkreis Germersheim - Die Betreuungsbehörde des Landkreises Germersheim und die drei Betreuungsvereine, Arbeiterwohlfahrt, Lebenshilfe und Sozialdienst Kath. Frauen und Männer führen schon seit dem Jahr 2009 Grundkurse für ehrenamtliche Betreuer durch. Seitdem wurden etwa 200 Personen geschult. Jetzt hat der 12. Grundkurs erfolgreich abgeschlossen. An den fünf Abenden haben 22 Teilnehmer regelmäßig teilgenommen. Die Teilnehmer bekamen am letzten Abend ihre Zertifikate von Norbert Pirron, Betreuungsbehörde der Kreisverwaltung Germersheim, überreicht. Im Landkreis Germersheim, haben zur Zeit rund 1800 Personen einen gesetzlichen Betreuer, rund 75 % davon werden durch ehrenamtliche Betreuer betreut. „Dies ist eine beachtliche Zahl. Nicht alle Kreise können auf eine so große Zahl an ehrenamtlichen Betreuern zurückgreifen“, betont Landrat Dr. Brechtel und dankt den engagierten Betreuerinnen und Betreuern und den Mitarbeitern der Betreuungsbehörde und den Betreuungsvereinen.

Die Betreuungsbehörde und die Betreuungsvereine führen zudem zahlreiche Infoveranstaltungen zum Thema „Vorsorgemöglichkeiten“ durch. „Dadurch motivieren wir viele Menschen dazu, sich mit dem Thema zu beschäftigen und rechtzeitig vorzusorgen“, so Norbert Pirron. Auch Sozialdezernent Christoph Buttweiler unterstreicht: „Zwar ist einerseits in den letzten Jahren ein Rückgang der Betreuungen festzustellen, andererseits sind die öffentlichen Beglaubigungen gestiegen. Dies ist eine positive Entwicklung.“

Der nächste Aufbaukurs findet ab dem 16. Oktober 2018 statt. Die Kurse umfassen fünf Abende, an denen ein Einblick in die verschiedenen Aufgabengebiete eines Betreuers vermittelt wird. Die Teilnehmer erhalten am Ende des Kurses ein Teilnahmezertifikat. Seit dem Jahr 2012 haben Interessierte auch die Möglichkeit, einen Aufbaukurs zu besuchen. In den bisherigen sechs Aufbaukursen haben 90 Personen teilgenommen. Dieser Kurs besteht aus vier Abenden, die Inhalte sind noch spezieller. Als Referenten für die Kurse sind Betreuungsrichter, Leiter/innen der Fachabteilungen „Soziales“, die Leiter der Betreuungsvereine und der Leiter der Betreuungsbehörde, tätig. Die Kurse, jeweils ein Grund- und ein Aufbaukurs, finden jährlich im Wechsel südlichen Teil und nördlichen Teil des Kreises Germersheim statt.

Kreisverwaltung Germersheim

27.03.2018

Schüler-Anmeldezahlen an weiterführenden Schulen im Landkreis Germersheim für das Schuljahr 2018/2019

Landkreis Germersheim - Die weiterführenden Schulen im Landkreis Germersheim sind bei Eltern und Schülern beliebt. Das zeigen die diesjährigen Anmeldezahlen, die mit 977 Neuanmeldungen für die künftigen 5. Klassen gegenüber dem Vorjahr leicht steigen (2017: 952). „Die Eltern schätzen das breit gefächerte Schulangebot im Kreis Germersheim und unser Bestreben, unseren Kindern die bestmögliche Schulausbildung zu ermöglichen und damit den Grundstein für eine erfolgreiche Berufsausbildung zu legen. Das sehe ich auch als einen Gewinn für die Entwicklung unseres Landkreises“, sagt Landrat Dr. Fritz Brechtel.

„Die Integrierte Gesamtschule (IGS) ist mit insgesamt 379 Neuanmeldungen in Rülzheim (105, 2017:112), Rheinzabern (75, 2017: 64), Kandel (90, 2017: 107) und Wörth (109, 2017: 110) die am stärksten nachgefragte Schulform“, so Christoph Buttweiler, Dezernent für Schulen und Bildung: „Jedoch gibt es gemessen am Vorjahr einen geringfügigen Rückgang.“

Die Gymnasien im Landkreis verzeichnen mit 322 Neuanmeldungen ebenfalls einen leichten Rückgang ihrer Schülerzahlen, wobei sich diese Entwicklung sehr ungleich verteilt: beim Europa-Gymnasium in Wörth steigen die  Anmeldungen (2018: 197 gegenüber 171 im Vorjahr), beim Goethe-Gymnasium in Germersheim sinken sie (125 gegenüber 168).

Die fünf kreiseigenen Realschulen plus in den Orten Germersheim, Kandel, Lingenfeld und Bellheim verbuchen mit insgesamt 276 Neuanmeldungen einen Zuwachs von 56 Anmeldungen gegenüber dem Vorjahr: Richard-von-Weizsäcker-Realschule plus Germersheim 127 (92), Geschwister-Scholl-Realschule plus Germersheim 30 (30), Realschule plus Kandel 52 (52), Realschule plus Lingenfeld 35 (18), Realschule plus Bellheim 32 (28).

Kreisverwaltung Germersheim

23.03.2018

Zuwendung des Landes für das „Netzwerk Familien stärken“

Landkreis Germersheim  - „Für Maßnahmen des Förderprogramms `Familienbildung im Netzwerk´ hat das Land Rheinland-Pfalz in diesem Jahr dem Landkreis Germersheim erneut eine zweckgebundene Landeszuwendung in Höhe von 15.000 Euro bewilligt“, teilt der Erste Kreisbeigeordnete Christoph Buttweiler mit. Die Förderung gilt rückwirkend für die Zeit vom 1. Januar 2017 bis 31. Dezember 2017. Mit der Zuwendung wird eine Viertel Stelle zur Koordination des Netzwerkes „Familien stärken“ im Landkreis finanziert.

Ziel der Förderung ist es, Familien in unterschiedlichen Lebenssituationen und Lebenslagen präventiv und frühzeitig zu unterstützen. Familienbildung soll alle Familien erreichen, vor allem diejenigen, die sich in schwierigen Situationen befinden.

Dabei ist die zweckgebundene Landeszuwendung zur Erstellung und Weiterentwicklung eines Handlungskonzeptes sowie zur Koordination eines Familienbildungsnetzwerkes zu verwenden. „Im Landkreis Germersheim konnte der Auf- und Ausbau der Familienbüros in allen Verbandsgemeinden und Städten des Landkreises mit Beratungs- und Familienbildungsangeboten vor Ort in Zusammenarbeit mit den Freien Trägern sozialraumorientiert realisiert werden“, so Landrat Fritz Brechtel. Die Weiterentwicklung der Familienbüros zu „Häusern der Familie“ als regionale Anlaufstellen im Landkreis ist ein weiteres Ziel. Zur Erstellung einer Rahmenkonzeption finden in diesem Jahr weitere Workshops mit der Servicestelle „Netzwerk Familie stärken“ in Mainz statt.

Für allgemeine Fragen zum Netzwerk „Familien stärken“ im Landkreis Germersheim steht Interessierten in der Kreisverwaltung Denise Hartmann-Mohr, 17er Straße 1, Zimmer 7.03 (7. Etage), 76726 Germersheim, Telefon 07274/53-270, E-Mail: d.hartmannmohr@kreis-germersheim.de zur Verfügung.

Kreisverwaltung Germersheim

23.03.2018


Sachstand der erneuten Altersüberprüfung von unbegleiteten minderjährigen Ausländern im Landkreis Germersheim

Zum Sachstand der erneuten Altersüberprüfung im Landkreis Germersheim berichtet Landrat Brechtel wie folgt:  Am 22. Februar 2018 waren dem LK 82 umA zugewiesen. Bisher gibt es bei den Altersüberprüfungen folgende Änderungen:

  • Bei 4 umA wurden die Hilfen gemäß der Hilfeplanung regulär beendet (Hilfeplan-Ziel oder Höchstalter sind erreicht). Bei 3 umA wurden die Hilfen aufgrund der Familienzusammenführung beendet.
  • Bei einem umA wurde die Hilfe beendet, weil er im Rahmen der der erneuten qualifizierten Inaugenscheinnahme zur Altersfeststellung seinen Antrag auf Hilfe für junge Volljährige zurückgezogen hat.

Damit wird aktuell noch 74 umA Hilfe gewährt.

Bei 25 dieser 74 umA wurde das Alter zweifelsfrei festgestellt, entweder durch vorliegende Ausweispapiere (19) oder durch medizinische Untersuchung (6).
Somit verbleiben von den ursprünglich 82 umA noch 49 Personen, die in den nächsten Wochen noch zu prüfen sind.

Wie bereits berichtet, wird zunächst erneut eine qualifizierte Inaugenscheinnahme durchgeführt. Ergeben sich Zweifel, so können auch medizinische Methoden eingesetzt werden.

Kreisverwaltung Germersheim / Kreisjugendamt Germersheim

23.03.2018


Landkreis Germersheim betreibt umfassende Schulsozialarbeit

2018 wird Schulsozialarbeit an drei Realschulen plus im Landkreis aufgestockt

Landkreis Germersheim - Als familien-, kinder- und jugendfreundlicher Landkreis investiert der Landkreis Germersheim trotz defizitären Kassen rund 480.000 Euro in Schulsozialarbeit, um den Kindern und Jugendlichen im Landkreis eine gute Zukunftschance zu ermöglichen. Die Kommunen ergänzen diese Investition mit weiteren rund 200.000 Euro.

Außerdem erhält der Landkreis Germersheim 2018 für insgesamt zehn Schulen eine zweckgebundene Förderung des Landes Rheinland-Pfalz für Schulsozialarbeit in Höhe von 206.550 Euro. Das teilt der Erste Kreisbeigeordnete Christoph Buttweiler mit. „Schulsozialarbeit bringt Methoden und Herangehensweisen in die Schulen mit ein, die durch die Schulen allein nicht realisiert werden könnten. Deshalb ermöglicht die gemeinsame Zuwendung von Land, Kreis und Kommunen, die nicht mehr wegzudenkende pädagogische Ressource Schulsozialarbeit an Schulen zu betreiben“, so Buttweiler weiter. Schulsozialarbeit wird im Kreis Germersheim an allen Realschulen plus, Integrierten Gesamtschulen sowie der Eduard-Orth-Grundschule im Landkreis durch einen Festbetrag entsprechend dem Stellenanteil mitfinanziert.

„Aktuell bauen wir die Schulsozialarbeit etwas aus. 2018 erhöhen wir an drei Realschulen plus im Landkreis von je 0,5 Stellenanteil auf je 0,75 Stellenanteil “, so Landrat Dr. Fritz Brechtel. „Damit können wir die Schulen, die keine weiteren oder nur in geringem Umfang vorgehaltenen Jugendhilfeprojekte an der Schule haben, etwas unter die Arme greifen“, so Brechtel weiter.

Kreisverwaltung Germersheim

23.03.2018


Ab 21. März wieder Abfuhr der Heckenabfälle im Kreis Germersheim

Kreis Germersheim - Am 21. März beginnt im Landkreis Germersheim wieder die Abfuhr der sperrigen Grünabfälle im Rahmen einer Straßensammlung.

Zum Heckenschnitt gehören gebündelte Gartenabfälle zwischen 0,5 und 2 Metern Länge. Wegen der Kompostierbarkeit sollte dabei verrottbares Bindematerial verwendet werden.

Wurzelwerke sowie Baumstämme mit einem Durchmesser über 10 cm können bei der Straßenabholung nicht mitgenommen werden. Sie müssen direkt am Wertstoffhof Westheim oder beim Wertstoffhof an der Deponie Berg angeliefert werden. Ihre Entsorgung ist gebührenpflichtig, da sie noch vorbehandelt werden müssen.

Beistellungen in Plastiksäcken, Kartons etc., die mit kleinerem Schnittgut gefüllt sind, werden nicht mit der Heckensammlung erfasst. Sie können über die Biotonne bzw. den Papiersack für Bioabfall entsorgt werden. Die nächstgelegenen Verkaufsstellen für die Papiersäcke sind im Abfallkalender zu finden. Die Säcke haben ein Volumen von 120l und kosten 2,30 Euro pro Stück. Nichtsperrige Grünabfälle wie z.B. kleineres Schnittgut, Laub oder Rasenschnitt werden jederzeit gegen Gebühr an den Wertstoffhöfen Berg und Westheim angenommen, für die privaten Nutzer einer Biotonne ist die Anlieferung sogar kostenlos.

Wer außerhalb der Abfuhrtermine sperrigen Grünschnitt entsorgen möchte, kann diesen an den Wertstoffhöfen Westheim oder Berg anliefern. Sperrige Heckenabfälle aus Privathaushalten werden dort kostenlos entgegengenommen. Am Wertstoffhof Rülzheim (auf dem Betriebsgelände der Firma SUEZ) können Grünabfälle aus Platzgründen nicht angenommen werden. Nach Angaben der Kreisverwaltung halten allerdings viele Gemeinden und Städte Häckselplatze vor, an denen Heckenschnitt meist wohnortnah angeliefert werden kann.

Infos über die lokalen Sammelorte und Öffnungszeiten erhalten Sie bei der jeweiligen Verwaltung oder im jeweiligen Amtsblatt bzw. Stadtanzeiger.

Allgemeine Informationen zum Thema Abfallentsorgung im Kreis Germersheim können im Internet unter www.kreis-germersheim.de/abfallwirtschaft abgerufen werden.

Die Abfuhrtermine für Heckenabfälle:

  • 21.03.2018, Bezirk 3: Wörth 1und 2, Maximiliansau 1 und 2, Hagenbach 1 und 2, Scheibenhardt, Berg, Neuburg.
  • 22.03.2018, Bezirk 2: Ottersheim, Knittelsheim, Hördt, Kuhardt, Rülzheim 1 und 2.
  • 11.04.2018, Bezirk 4: Steinweiler, Erlenbach, Winden, Kandel 1 und 2, Minfeld, Freckenfeld, Schaidt, Büchelberg, Vollmersweiler.
  • 12.04.2018, Bezirk 1: Zeiskam, Lustadt 1 und 2, Bellheim 1, 2 und 3, Freisbach, Weingarten, Schwegenheim, Westheim.
  • 18.04.2018, Bezirk 5: Germersheim 1, 2, 3 und 4, Sondernheim 1 und 2, Lingenfeld 1 und 2.
  • 19.04.2018. Bezirk 6: Leimersheim, Neupotz, Rheinzabern 1 und 2, Jockgrim 1 und 2, Hatzenbühl.

Kreisverwaltung Germersheim

14.03.2018


Landesehrennadel an Udo Türk verliehen

Bei der Ehrung (v.l.): Bernd Weber vom SPD Ortsverband Rheinzabern, der ehemalige Verbandsbürgermeister Uwe Schwind, MdL Barbara Schleicher-Rothmund, Udo Türk, Landrat Dr. Fritz Brechtel, Verbandsbürgermeister Karl Dieter Wünstel und Ortsbürgermeister Gerhard Beil.

Germersheim / Rheinzabern - Udo Türk aus Rheinzabern hat am 9. März 2018 für sein ehrenamtliches Engagement die Landesehrennadel erhalten. Landrat Dr. Fritz Brechtel überreichte ihm die Auszeichnung im Rahmen einer kleinen Feierstunde in der Kreisverwaltung Germersheim.

Udo Türk hat sich durch seinen persönlichen und jahrelangen Einsatz in der Kommunalpolitik sowie in mehreren Vereinen verdient gemacht.

Seit nunmehr 33 Jahren ist er aktives Mitglied im Gemeinderat Rheinzabern und zusätzlich 18 Jahre im Verbandsgemeinderat tätig. In der SPD ist er seit 1972 aktives Mitglied.

Neben seinem kommunalpolitischen Engagement ist Udo Türk seit rund 30 Jahren Mitglied im Musikverein „Lyra“ Rheinzabern. Davon war er zehn Jahre lang im Ausschuss des und weitere rund zehn Jahre im Management des Verbandsjugendorchesters tätig.

Auch im sportlichen Bereich ist Udo Türk aktiv. So ist er seit rund 40 Jahre Mitglied im Fußballverein Rheinzabern „SVO“ und im Schützenverein Rheinzabern „St. Hubertus Rheinzabern“ engagiert er sich seit rund zehn Jahren.

Seit 40 Jahren ist Udo Türk nun schon Mitglied der „IG-Metall“ und war dort 20 Jahre lang als Vertrauensmann aktiv.

Von 2002 bis 2014 war er darüber hinaus als ehrenamtlicher Patientenfürsprecher im Kreis Germersheim für das Krankenhaus in Kandel tätig.

Landrat Dr. Brechtel dankte Udo Türk für sein großes ehrenamtliches Engagement in so vielen Bereichen und wünschte ihm alles Gute.

Den Glückwünschen schlossen sich auch Verbandsbürgermeister Karl Dieter Wünstel und Ortsbürgermeister Gerhard Beil sowie die Anwesenden an.

Kreisverwaltung Germersheim

14.03.2018


„Typisch. Mein Landkreis Germersheim“

Fotowettbewerb zum Jubiläum des Landkreises Germersheim –Teilnahme noch bis Ende Juni möglich

Landkreis Germersheim - Der Landkreis feiert in diesem Jahr seinen 200. Geburtstag. Zu diesem Anlass hat die Kreisverwaltung Germersheim zu einem Fotowettbewerb aufgerufen, der unter dem Motto „Typisch. Mein Landkreis Germersheim“ steht. „Jeder, der gerne fotografiert, kann seine schönsten Aufnahmen zu diesem Thema einreichen. Bei der Motivwahl sind dem Ideenreichtum und der Kreativität keine Grenzen gesetzt“, so Landrat Dr. Fritz Brechtel. Eine Teilnahme ist noch bis Ende Juni möglich.

Die besten Bilder werden gegen Ende des Jubiläumsjahres in einer Ausstellung gezeigt und im Online-Auftritt des Landkreises präsentiert. Unter allen Einsendungen werden Geld- und Sachpreise im Wert von insgesamt 3.000 Euro vergeben.

Wer mitmachen will, kann per E-Mail bis zu drei Motive an folgende Adresse schicken: fotowettbewerb@kreis-germersheim.de. Die Teilnahmebedingungen und weitere Informationen zum Wettbewerb sind auf der Homepage des Landkreises unter www.kreis-germersheim.de/200jahre zu finden.

Die Digitalfotos müssen im jpg-Format zugesandt werden. Sie müssen eine Größe von mindestens 1 MB haben und dürfen maximal 10 MB nicht überschreiten, die Auflösung muss bei mindestens 300 dpi liegen. 

Teilnahmeschluss ist der 30. Juni 2018.

Kreisverwaltung Germersheim

14.03.2018


Änderung des Landesfinanzausgleichsgesetzes zum 01.01.2018

Reaktion von Landrat Brechtel auf Medieninfo der Landtagsabgeordneten Schleicher-Rothmund

Landkreis Germersheim - „Wenn der Landesfinanzausgleich, wie von der Landesregierung geplant, geändert wird, erhält der Landkreis Germersheim ab 2018 jährlich rund 5 Mio. Euro weniger, als er nach derzeitiger Regelung erhalten würde. Dies entnehmen wir der Berechnung des Innenministeriums, die uns dazu vorliegt“, so Landrat Dr. Fritz Brechtel „Diese Probeberechnung sollte Frau Schleicher-Rothmund ebenfalls bekannt sein.

Landrat Dr. Brechtel hält den von Schleicher-Rothmund angestellten Vergleich für nicht aussagekräftig: „Man muss vielmehr die Ergebnisse des alten mit dem neuen System vergleichen. Nur dann sind die Veränderungen nachvollziehbar.“
Es mag sein, dass der Landkreis Germersheim in 2018 aufgrund verschiedener Effekte 3 Mio. Euro mehr Ausgleichszahlung vom Land erhält als im Vorjahr. Zusammen mit den ausfallenden 5 Mio. Euro wären das 8 Mio. Euro, die der Landkreis zur Haushaltskonsolidierung dringend gebraucht hätte.

„Würde das vom Land geplante Gesetz so in Kraft treten, wären in den künftigen Jahren deutlich negative Effekte bei den Kreisfinanzen zu erwarten. Kurz: Der Landkreis Germersheim wäre mit der große Verlierer der Änderung des Landesfinanzausgleichsgesetzes. Ich appelliere daher an die Landesregierung und an alle in der Region verantwortlichen Abgeordneten, gegen diese Gesetzesänderung zu stimmen“, so Brechtel.

Die neu berechneten Zahlen sind erschreckend. Ohne weiteren finanziellen Ausgleich würde die Verschuldung entsprechend zunehmen. Schulsanierungen, Sporthallenbau, Investitionen in Kindertagesstätten oder soziale Projekte wären entweder nicht durchführbar oder müssten zeitlich zurückgestellt werden.

„Ich erwarte, dass der geplante Landesfinanzausgleich für alle fair geändert wird. Damit sich dadurch die Kommunen und der Landkreis Germersheim weiterhin so nachhaltig, familienfreundlich und sozial weiterentwickeln können, wie die Bürgerinnen und Bürger dies zu Recht von uns erwarten“, gibt Landrat Brechtel zu Bedenken.

Weiterhin stellt Landrat Brechtel klar, dass die Landkreise durchaus Verständnis für die Situation der kreisfreien Städte aufbringen und in Solidarität zu diesen die Notwendigkeit der jetzt für 2018 angekündigten zusätzlichen Mittel nicht in Abrede stellen. Anders als von der Landesregierung dargestellt und so von Frau Schleicher-Rothmund übernommen, soll der Aufwuchs im Kommunalen Finanzausgleich in Höhe von insgesamt rd. 132 Mio. Euro im Jahr 2018 allerdings nicht hälftig auf den Landkreisbereich und die kreisfreien Städte verteilt werden. Vielmehr sehe der Gesetzentwurf des Landes lediglich Mehreinnahmen für den gesamten Landkreisbereich in Höhe von rd. 38 Mio. Euro vor, wobei die Landkreise insgesamt sogar weniger Geld erhalten sollen, als nach der bisherigen Rechtslage.

Der von Frau Schleicher-Rothmund dargestellte positive Finanzierungssaldo der Landkreise sei bekanntlich ausschließlich auf eine Vorauszahlung des Landes für die Jahre 2018 und 2019 zurückzuführen. Gemeinsam forderten die 24 Landkreise nunmehr vom Land, über den diskutierten Gesetzentwurf ebenfalls wie die zwölf kreisfreien Städte mindestens in der Summe rd. 95 Mio. Euro zusätzlich zu erhalten, um sich für die Zukunft rüsten zu können. Ansonsten müssten dringend notwendige Investitionen in den Bereichen Verkehr und Bildung, der Unterhaltung der Infrastruktur und damit der Standortsicherung langfristig verschoben werden. Denn, anders als von der Abgeordneten dargestellt, hätten auch die Landkreise mit ihren Städten und Gemeinden in der Summe ebenso hohe Schulden wie die kreisfreien Städte.

„Ich hoffe“, so Landrat Dr. Brechtel abschließend, „dass die kommunalen Spitzenverbände in ihren Bemühungen um eine Verbesserung der Finanzausstattung aller Kommunen und eine Nachbesserung des vorliegenden Gesetzentwurfs kurzfristig Erfolg haben. Alles andere wäre ein völlig falsches Signal!“

Kreisverwaltung Germersheim

14.03.2018


200 Jahre Landkreis Germersheim

Landkreis Germersheim / Rheinzabern / Leimersheim / Minfeld - Die Veranstaltungen im April: Kirchenkonzert, Nachtwächterführung und Kunst auf öffentlichen Flächen

Kirchenkonzert: Choral & Variation
Die Musikwelt war und ist stets geprägt von Traditionen einerseits und Veränderungen andererseits. Unter dem Titel „Choral & Variation“ wird der Musikverein Lyra Rheinzabern diesen Kontrast aus unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchten und zu Gehör bringen. Eine Veränderung steht dabei in besonderer Weise im Mittelpunkt: Mit dem Konzert am Samstag, 14. April 2018, 19.30 Uhr, Pfarrkirche St. Michael Rheinzabern, Hauptstraße, präsentiert sich der Musikverein Lyra Rheinzabern e.V. erstmals in einem Kirchenkonzert. Der Eintritt ist frei, um eine Spende zugunsten einer gemeinnützigen Einrichtung oder eines Vereins wird gebeten.

Begegnungen aus 200 Jahren mit den Nachtwächtern
Im Heimatmuseum in Leimersheim findet am 21. April ab 20 Uhr eine Nachtwächterführung durch das Dorf mit überraschenden Begegnungen statt. Treffpunkt ist das Heimatmuseum in Leimersheim, Untere Hauptstraße 42, Leimersheim. Die Führung dauert etwa 90 Minuten. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Kunst auf öffentlichen Flächen in Minfeld
In Minfeld begegnet man auf Schritt und Tritt „Kunst im öffentlichen Raum“: Sei es auf dem Mundoplatz, vor der katholischen Kirche, im Pfarrgarten der protestantischen Kirche oder in der Limoursstraße. Die Kunstwerke verdankt der Ort seiner 2006 zum ersten Mal durchgeführten Veranstaltung „Kunst auf öffentlichen Flächen“, bei der einige Kunstwerke dem Ort als Dauerleihgabe geblieben sind. Ob Skulpturen aus Stein oder Holz, großformatige Plastik oder Werke aus Stahl – viel Interessantes gibt es bei einem Rundgang durch das Dorf zu entdecken.

Zum 12. Mal findet das Kunst-Event in Minfeld in diesem Jahr statt und zu den schon im Ort aufgestellten Kunstwerken gesellen sich diesmal Werke von Ralf Ehmann aus Rottenburg am Neckar, Winfried Becker aus Kempten, Petra Ditter aus Brühl und Wolfgang Ternis aus Flörsheim-Dalsheim.
Feierlich eröffnet wird die Veranstaltung am 22. April 2018 um 11 Uhr in der Kulturscheune Minfeld. Die Laudatio hält Evelyn Hoffmann. Zu sehen ist das Kunst-Event in der erweiterten Form bis zum 31.Oktober 2018. 30 Kunstwerke sind als Dauerleihgabe das ganze Jahr über zu sehen.

Kreisverwaltung Germersheim

14.03.2018


Sanierung der Rheinbrücke zwischen Wörth und Karlsruhe

Stuttgart / Kreis Germersheim - „Beim Gespräch in Stuttgart heute wurde die Ausweitung des SPNV-Angebotes zwischen Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg während der Bauarbeiten an der Rheinbrücke zwischen Wörth und Karlsruhe besprochen“, so Landrat Dr. Fritz Brechtel. Er war gemeinsam mit Vertretern des Landkreises Karlsruhe Land und der Stadt Karlsruhe sowie der Verkehrsunternehmen des Regierungspräsidiums Karlsruhe am Donnerstag, 1. März 2018 im Baden-Württemberger Verkehrsministerium in Stuttgart.

Die Baumaßnahmen an der Wörther Rheinbrücke starten ab Anfang August 2018 und werden voraussichtlich bis Ende September 2019 andauern. Während der Bauphase wird es absehbar zu starken Verkehrsbeeinträchtigungen kommen.
Landrat Brechtel weist darauf hin, dass in einem ersten Schritt der Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz Süd (ZSPNV) in seinem Auftrag bereits ein umfangreiches Angebot auf der Schiene insbesondere für die Pendler erarbeitet hat: „Während der Bauzeiten werden zusätzliche Züge bereitstehen. Zusätzlich zum heutigen Angebot werden je Werktag insgesamt rund 2.600 Sitzplätze (Summe beide Richtungen von und nach Karlsruhe) angeboten. Auch für die voraussichtlich vier Wochenenden, an denen die Autobrücke voll gesperrt sein wird, haben wir als ZSPNV Süd ein umfangreiches Entlastungsprogramm erstellt“, so Brechtel. So werden während der Vollsperrungen der Rheinbrücke an Wochenenden insgesamt ca. 14.000 zusätzliche Sitzplätze je Wochenende bereitgestellt. Dies betrifft die Fahrten zwischen der Südpfalz und Karlsruhe. Es handelt sich bei Germersheim und Karlsruhe von morgens bis nachmittags um einen 30-Minutentakt durch stündliche Zusatzzüge der S-Bahn Rhein-Neckar sowie längere Züge zwischen Neustadt, Landau.

In einem Schreiben hatte sich Landrat Dr. Fritz Brechtel vergangene Woche auch in seiner Funktion als Verbandsvorsteher des ZSPNV an das Regierungspräsidium Karlsruhe als Projektträger gewandt und ein Gesamtkonzept gefordert, wie der Verkehr während der Bauzeit bewältigt werden soll. Nun haben das Ministerium für Verkehr, der Zweckverband SPNV Rheinland-Pfalz Süd (ZV SPNV RLP Süd) und die Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg GmbH (NVBW) in Zusammenwirken mit den betroffenen Eisenbahnverkehrsunternehmen DB Regio AG und AVG auf Veranlassung des Regierungspräsidium Karlsruhe ein Konzept entwickelt, um Zusatzleistungen und Verstärkungen der regulären Züge für die betroffene Bevölkerung im SPNV anbieten zu können.
Dies gilt für Leistungen der S-Bahn Linie Rhein-Neckar (Netz 6a) und die S-Bahn-Linien S 5 und S 51/52 (Netz 7 und Verkehrsvertrag Wörth – Germersheim), sowie die Linien RE 6 und RB 51 von Neustadt/Weinstraße nach Karlsruhe Hbf. Die Finanzierung des Angebots erfolgt anteilig durch das Verkehrsministerium und die weiteren betroffenen Aufgabenträger.

Pendler werden gebeten über die Homepage des ZSPNV Bedarfsanmeldungen einzureichen, für welche Betriebe eventuell Transferfahrten per Bus nötig werden.

Kreisverwaltung Germersheim

02.03.2018


Maria hilf! Ein Pflegefall und die Rettung aus Polen?

Gastspiel des Chawwerusch-Theaters am 23. März 2018 in der Stadthalle Kandel

Kandel - Da ist eine alleinstehende rüstige Mutter und ihre mitten im Leben und Beruf stehende Tochter. Beide leben in ihren getrennten Welten ihr eigenes Leben.

Plötzlich ist von einem Tag auf den anderen alles anders: Die Mutter wird wegen eines Schlaganfalls zum Pflegefall. Die Tochter steht plötzlich in der Pflicht, sich zu um die Mutter zu kümmern, kann und will aber ihren Beruf nicht aufgeben und sieht sich nicht in der Lage, permanent da zu sein. Den Umzug in ein Heim lehnt die Mutter kategorisch ab. Was tun? Maria hilf! Eine Polin muss her.

Und da steht sie auch schon vor der Tür: Maria mit dem kleinen Koffer und dem unaussprechlichen Nachnamen.

„Maria hilf“ ist ein tragisch-komisches Kammerspiel, geeignet für Zuschauer, die sich mit dem Thema „Pflege“ noch nicht mit allen Aspekten auseinandergesetzt haben, das Stück zur aktuellen Pflegesituation in unserem Land. Für Landrat Dr. Fritz Brechtel, der die Schirmherrschaft für die Gastvorführung in Kandel gerne übernommen hat, bietet „Maria hilf“ einen anderen, „berührenden“ Zugang zu den aktuellen Diskussionen um Pflegenotstand und Fachkräftemangel, jenseits von Zahlen und Hochrechnungen. „Die Dringlichkeit, auf die Fragen, wie `Wie will ich im Alter leben? Wer wird mir helfen, wenn ich pflegebedürftig bin?´ nachhaltige Antworten zu finden, ist noch nicht genügend Menschen im Landkreis bewusst.“

Die Regionale Pflegekonferenz im Landkreis mit der Initiative „Gemeinsam älter werden – Zuhause: Heute, morgen und in Zukunft“ arbeitet zusammen mit den Mitgliedern aus den professionellen sowie den Bereichen Ehrenamt und Selbsthilfe an der Weiterentwicklung der Pflegestrukturen und der Angebote, um Pflegebedürftigen den Verbleib in ihrer Wohnung bzw. in ihrem Wohnumfeld zu ermöglichen und pflegende Angehörige zu unterstützten und zu entlasten.

Mit der Gastvorführung „Maria hilf“ will die Geschäftsstelle der Regionalen Pflegekonferenz das Bewusstsein vertiefen für die zukünftigen Herausforderungen einer alternden Gesellschaft und sensibilisieren für ein Verständnis von guter Pflege, die alle Beteiligten im Auge behält.

Die Vorführung am 23. März 2018 in der Stadthalle Kandel beginnt um 19 Uhr, Einlass ist eine Stunde vorher. Der Eintritt beträgt 15 Euro bei freier Platzwahl. Die Bürgergemeinschaft Kandel unterstützt die Organisation der Veranstaltung.

Anmeldung und Kartenreservierung bei der Kreisverwaltung Germersheim, Geschäftsstelle Regionale Pflegekonferenz, Tel. 07274 53-279, E-Mail: v.krstev@kreis-germersheim.de

Trailer unter: http://www.chawwerusch.de/maria-hilf-video/

Kreisverwaltung Germersheim

21.02.2018


IGS Wörth-Mensa soll zum Schuljahresbeginn 2018/19 fertig werden

Wörth - Die Mensa an der IGS in Wörth soll zum Schuljahresbeginn 2018/19 fertig werden. Dies teilte Landrat Dr. Fritz Brechtel beim Bauausschuss am Mittwoch, 14. Februar mit. Allerdings wird das nur gelingen, wenn es nicht erneut zu unerwarteten Schwierigkeiten kommt.

„Wir arbeiten mit Hochdruck an der Fertigstellung der Mensa. Ziel ist es, nach den Sommerferien rechtzeitig zum Schuljahreswechsel 18/19 den Betrieb aufnehmen zu können“, so Landrat Dr. Fritz Brechtel: „Leider war bei diesem Bauprojekt vom ersten Tag an der Wurm drin“, so Landrat Dr Fritz Brechtel. „Gleich zu Beginn der Baustelle gab es unerwartete statische Probleme des Hallendaches. Hauptgrund für das zähe Vorankommen der Baustelle ist allerdings die enorme Personalfluktuation.“

Die Kreisverwaltung Germersheim arbeitet mittlerweile bei diesem Projekt mit dem dritten Planungsbüro zusammen. Denn die beiden bisherigen Planungsbüros haben während der Planungs- und Bauphase ihre Büros aufgegeben und ihren Betrieb eingestellt.

Die Kreisverwaltung Germersheim stand dabei jedes Mal vor der Herausforderung, ein neues Architekturbüro mit der Weiterführung des Projektes zu beauftragen. Ähnlich verhält es sich mit der externen Bauleitung vor Ort, welche von den jeweiligen Architekturbüros gestellt werden muss. Die Baustelle hat mittlerweile den fünften externen Bauleiter vor Ort. Auch dies stellt eine riesige Herausforderung dar, da das Wissen der Baustelle bei jedem Personalwechsel neu übermittelt werden muss.

Diese Personalfluktuation in allen Bereichen hat erheblich zur Verzögerung der Baustelle beigetragen. Zumal auf einer Baustelle eine Verzögerung nie nur ein einzelnes Gewerk betrifft, sondern alle nachfolgenden mit beeinflusst. So war es zwischenzeitlich so, dass ausführende Firmen aufgrund der Verzögerungen nicht mehr in der Lage waren ihre nachfolgenden Gewerke/Arbeiten vor Ort durchzuführen, da sie aufgrund der Verzögerungen andere Aufträge annehmen mussten.

Landrat Dr Fritz Brechtel

„Zum Glück läuft die Baustelle aufgrund vieler Anstrengungen seit einigen Wochen wieder auf Hochtouren, sodass ich sehr zuversichtlich bin, den Fertigstellungstermin nach den Sommerferien zu halten“, so Landrat Dr Fritz Brechtel: „Aktuell stehen auf der Baustelle die Dämmung der Außenfassade sowie Ausbauarbeiten im Inneren an.“

„Die bisherige Bauverzögerung ist für alle Beteiligten sehr ärgerlich. Gemeinsam mit der Kreisverwaltung setzt sich die Stadtverwaltung Wörth am Rhein dafür ein, dass die Mensa zum Schuljahresbeginn 18/19 den Betrieb aufnehmen kann. Kreis und Stadt ziehen hier an einem Strang, um den Termin halten zu können. Hierzu stehen wir in stetigem, sehr konstruktivem Austausch“, betont Bürgermeister Dr. Dennis Nitsche.

Landrat Dr. Fritz Brechtel: „Ein großes Danke an die Stadt Wörth für die hervorragende und reibungslose Abstimmung.“ Die Stadt ist bei diesem Projekt finanzieller Partner des Kreises, da Kreis und Stadt das Gebäude gemeinsam nutzen. Zukünftig werden dann Kinder der IGS Wörth und Kinder der Dorschberg Grundschule Tisch an Tisch sitzen und das Mittagessen vor Ort genießen.

Kreisverwaltung Germersheim

21.02.2018


Pfälzer Spargelgenuss – Feste und Veranstaltungen rund um das „weiße Gold“ im Landkreis Germersheim und im Rhein-Pfalz-Kreis

Jetzt Genussflyer für Spargelsaison 2018 anfordern

Rhein-Pfalz-Kreis/Südpfalz - Die Südpfalz und der Rhein-Pfalz-Kreis bieten zur Spargelsaison 2018 wieder ein buntes Veranstaltungsprogramm rund um das königliche Gemüse, das keine Wünsche offen lässt.

Darf es Spargelschnaps oder ein Spargelbuffet sein? Eine Wanderung oder eine Radtour zum Thema Spargel oder vielleicht auch eine Führung auf dem Spargelacker? Wollten Sie schon immer einmal selber Spargel stechen oder einen Urlaub erleben, der Sie zum Pfälzer Spargelexperten macht?

Im Flyer „Pfälzer Spargelgenuss 2018“ finden Spargelliebhabern alle Angebote rund um die weißen Stangen im Landkreis Germersheim und dem Rhein-Pfalz-Kreis.

Die 24 Erzeugerbetriebe in beiden Landkreisen, die in der Übersichtskarte zu finden sind, bieten köstlichen Spargel während der Saison täglich frisch ab Hof und die Gastronomen kreieren daraus vortreffliche Gerichte.

Und wer den passenden Wein zu seinem Spargelgericht sucht, wird bei den aufgeführten Weingütern garantiert fündig. Da kann man sich schon jetzt auf die Spargelzeit freuen.

Erhältlich ist der Spargelflyer ab sofort beim Südpfalz-Tourismus Landkreis Germersheim e.V. (Tel. 07274/53-300, info@suedpfalz-tourismus.de), beim Tourismusverein Rhein-Pfalz-Kreis e.V. (Tel. 0621/5909-414, info@rhein-pfalz-aktiv.de) sowie als digitales PDF-Dokument auf den Webseiten www.suedpfalz-tourismus.de und www.rhein-pfalz-aktiv.de.

Der Flyer ist auch in den Büros für Tourismus in den Verbandsgemeinden des Landkreises Germersheim sowie in allen Stadt-, Verbandsgemeinde- und Gemeindeverwaltungen im Rhein-Pfalz-Kreis erhältlich.

Text: Kreisverwaltung Germersheim Foto: Südpfalz-Tourismus Landkreis Germersheim e.V., Fotograf Paul van Schie

21.02.2018


25-jähriges Dienstjubiläum

Im Rahmen einer kleinen Feierstunde hat Franz-Josef Hänlein sein 25-jähriges Dienstjubiläum begangen.

Germersheim - Seit Anfang 1993 ist Franz-Josef Hänlein bei der Kreisverwaltung Germersheim im FB 31, „Bauen, Kreisentwicklung“ als Baukontrolleur beschäftigt. Er weiß genau, um was es geht, wenn er vor Ort Bauobjekte kontrolliert, denn er hat das Handwerk von der Picke auf erlernt. Zunächst hat Franz-Josef Hänlein eine Ausbildung zum Maurer gemacht und einige Jahre in diesem Beruf gearbeitet, bevor er eine Ausbildung zum staatlich geprüften Bautechniker sowie einen Maurermeisterkurs erfolgreich absolvierte. Als letzte berufliche Station bevor er 1993 zur Kreisverwaltung Germersheim kam, war er Bauleiter in einem Bauunternehmen.

Landrat Dr. Fritz Brechtel dankte Franz-Josef Hänlein für sein langjähriges Engagement und wünschte ihm weiterhin alles Gute. Den Glückwünschen und dem Dank schlossen sich Dezernent Michael Gauly, Fachbereichsleiter „Bauen, Kreisentwicklung“ Stefan Hesse, Personalchef Ralph Lehr und der Personalratsvorsitzende Klemens Puderer an.

Kreisverwaltung Germersheim

21.02.2018


25-jähriges Dienstjubiläum

Im Rahmen einer kleinen Feierstunde hat Petra Gerstner-Seeber ihr 25-jähriges Dienstjubiläum begangen.

Germersheim - Nach ihren Abschlüssen als Wirtschaftskorrespondentin am Englischen Institut Heidelberg und als Diplom-Geografin an der Universität Mannheim war Petra Gerstner-Seeber zunächst einige Jahre in Unternehmen beschäftigt, bevor sie ab 1993 als Planerin beim Raumordnungsverband Rhein-Neckar Mannheim tätig war. Zum Jahresbeginn 1995 kam Petra Gerstner-Seeber dann zur Kreisverwaltung Germersheim in das Referat „Untere Landesplanungsbehörde“, dem heutigen Fachbereich 31, Bauen, Kreisentwicklung“. Dort ist Petra Gerstner-Seeber u.a. für die Bereiche Öffentlicher Personennahverkehr, Regionalplanung, Raumordnungsverfahren sowie Landesplanung verantwortlich.

Landrat Dr. Fritz Brechtel dankte Petra Gerstner-Seeber für ihr langjähriges Engagement und wünschte ihr weiterhin alles Gute. Den Glückwünschen und dem Dank schlossen sich Dezernent Michael Gauly, Fachbereichsleiter „Bauen, Kreisentwicklung“ Stefan Hesse, Personalchef Ralph Lehr und der Personalratsvorsitzende Klemens Puderer an.

Kreisverwaltung Germersheim

21.02.2018


BVMW - Bundesverband mittelständische Wirtschaft Nordbaden-Rhein-Neckar mit seinem Jahresauftakt erstmalig zu Gast im Landkreis Germersheim

Landrat Fritz Brechtel ist Gastgeber des diesjährigen Jahresauftaktes des Bundesverbands der mittelständische Wirtschaft BVWM e.V. Nordbaden-Rhein-Neckar zu dem Thema „Mittelstand, Regionen und Europa“. Am Mittwoch, 21. Februar ab 17.30 Uhr, sind Unternehmensvertreter aus der Wirtschaft herzlich in die Dampfnudel nach Rülzheim eingeladen.

Die Jahresauftaktveranstaltung des BVMW findet seit Jahren in Kooperation mit der TechnologieRegion Karlsruhe GmbH und dem Verein Zukunftsinitiative Metropolregion Rhein-Neckar e.V. statt. „Ich freue mich sehr, dass man sich in diesem Jahr im Vorfeld ganz bewusst um die Südpfalz als Ausrichtungsort bemüht hat“, so Brechtel, „so kommt unsere Region zu Recht zunehmend als Wirtschaftsstandort in den Fokus. Wir haben sehr viele erfolgreiche und innovative Mittelständler in unserem Landkreis, die nun über die Veranstaltung des BVMW einmal mehr die Möglichkeit haben, Impulse zu erhalten und sich zu vernetzen. Daher übernehme ich sehr gerne die Gastgeberrolle.“

Aktuelles aus der TechnologieRegion Karlsruhe und der Metropolregion Rhein-Neckar, eine Key Note von Dr. Klaus-Heiner Röhl vom Institut der deutschen Wirtschaft in Köln zum Thema „Europäische Mittelstandspolitik - Eine kritische Bestandsaufnahme“ sowie eine Talkrunde zum Spannungsfeld Mittelstand, Regionen und Europa mit anschließendem musikalischen Ausklang und einem ComeTogether gehören zum Programm. Über einhundert Anmeldungen sind bereits zu verzeichnen, weitere Gäste aus dem Mittelstand können sich noch bis zum 15. Februar anmelden. Die Teilnahme ist kostenfrei. Weitere Informationen und Anmeldung unter www.nordbaden-rhein-neckar.bvmw.de.

Kreisverwaltung Germersheim

09.02.2018


Ferien- und Freizeitkalender 2018 des Landkreises Germersheim erschienen

Er ist da: der „Ferien- und Freizeitkalender 2018“. Zum 14. Mal hat das Jugendamt der Kreisverwaltung Germersheim eine umfassende Übersicht an Kinder- und Jugendfreizeit- und Ferienaktivitäten zusammengestellt. Zahlreiche Vereine, Initiativen, sowie freie und kirchliche Verbände waren aufgerufen, ihre Ferienangebote zu melden. „Das Ergebnis ist wie bereits in den vergangenen Jahren ein umfangreicher, im handlichen DIN A6-Format gehaltener „Ferien- und Freizeitkalender“, so Landrat Dr. Fritz Brechtel.

Das Inhaltsverzeichnis des Kalenders verschafft einen schnellen Überblick über die unterschiedlichen Angebote und Termine. Neben den Freizeitveranstaltern aus dem Landkreis sind auch Träger von Angeboten außerhalb des Kreises aufgeführt. Über 80 Angebote im Landkreis und darüber hinaus sogar im europäischen Ausland sind in der Broschüre beschrieben. Die kommunalen Jugendpfleger/innen, die Jugendzentren, die kirchlichen Jugendverbände und Vereine bieten mit Unterstützung von vielen ehrenamtlichen Helfern in den Kinderferienwochen (ohne Übernachtung) rund 2000 ganztägige Wochenbetreuungsplätze an. Im letzten Teil der Broschüre findet man neben der Möglichkeit die Hüpfburg des Kreisjugendrings Germersheim e.V. anzumieten auch Angebote die sich speziell an Interessierte richten, die ehrenamtlich in der Jugendarbeit tätig werden wollen bzw. dort schon tätig sind. Hier kann man sich zum Jugendgruppenleiter ausbilden lassen bzw. Weiterqualifizierungsangebote in Anspruch nehmen. Die gezielten Angebote für ehrenamtliche Helferinnen und Helfer sollen deren Engagement stärken und sie in ihrer Arbeit unterstützen. „Ohne deren Hilfe wären viele Angebote und Aktionen undenkbar. Insofern gilt allen ehrenamtlich Engagierten in der Kinder- und Jugendarbeit ein besonderer Dank“, so der Erste Kreisbeigeordnete Christoph Buttweiler.
Bei vielen Angeboten im Kalender sind insbesondere auch Kinder und Jugendliche mit Beeinträchtigungen zur Teilnahme eingeladen. Insofern leisten diese Angebote einen wichtigen Beitrag zu der gesamtgesellschaftlichen Aufgabe, die inklusive Leitidee bestmöglich umzusetzen. Um die Teilnahme abhängig vom Programm und vom individuellen Unterstützungsbedarf des Kindes bzw. des Jugendlichen vorbereiten zu können, ist es aber unbedingt erforderlich, mit den Veranstaltern der jeweiligen Angebote im Vorfeld der Anmeldung das Gespräch zu suchen.

Der „Ferien- und Freizeitkalender 2018“ kann ab sofort in den Verbandsgemeinde- und Stadtverwaltungen, in den Jugendtreffs und bei der Kreisverwaltung Germersheim abgeholt werden. Darüber hinaus steht der Kalender auf der Internetseite www.kreis-germersheim.de unter der Rubrik Kreisverwaltung > Formulare Downloads > Freizeit und Ferien zum Download bereit.  
Weitere Informationen sind erhältlich beim Kreisjugendamt Germersheim, Mirco Leingang, Tel. 07274/53-372 oder E-Mail m.leingang@kreis-germersheim.de.

Kreisverwaltung Germersheim

09.02.2018


Ab 2018 ausschließlich Sperrmüll auf Abruf

Faltblatt mit Informationen wird an die Haushalte verteilt

„Die Abkehr von festen Sperrmüllterminen und die Umstellung der kompletten Sperrmüllabfuhr in unserem Landkreis auf Sperrmüll auf Abruf war eine Notwendigkeit“, so Landrat Dr. Fritz Brechtel: „Wir kommen damit dem Wunsch vieler Bürgerinnen und Bürger sowie der Gemeinden entgegen. Zudem hoffen wir, dass dadurch zukünftig die Belästigungen durch illegale Sperrmüllsammler reduziert werden.“

Auch 2018 hat jeder Haushalt weiterhin die Möglichkeit, zweimal im Jahr kostenlos Sperrmüll am Grundstück abgeholt zu bekommen. Einzige Änderung seit 1. Januar 2018: der Abfuhrwunsch muss nun bei der Firma SUEZ angemeldet werden. Am besten erfolgt dies telefonisch bei der Firma SUEZ unter der Telefonnummer 07272/7005-0 oder unter der kostenlosen Servicenummer 0800/2676266. Dort erfährt man auch sofort den Abfuhrtermin. Die Abfuhr des Sperrmülls erfolgt in der Regel innerhalb der auf die Anmeldung folgenden drei Wochen. Bis zu fünf Kubikmeter an Sperrmüll dürfen bereitgestellt werden.

„Da wir bemüht sind, das Leistungsangebot der Abfallwirtschaft ständig zu verbessern, haben wir in den letzten Jahren bereits Zusatzangebote wie Expressabfuhr oder Hilfe beim Heraustragen des Sperrmülls eingeführt. Diese Zusatzangebote sind allerdings kostenpflichtig“, so Brechtel.

Alle Informationen zum Thema Sperrmüll auf Abruf, wie beispielsweise was zum Sperrmüll zählt, wie groß die bereitgestellten Einzelteile sein dürfen und vieles mehr sowie zu den Zusatzangeboten sind in einem Faltblatt zusammengefasst, das in den nächsten Tagen an die Haushalte im Landkreis verteilt wird.

Kreisverwaltung Germersheim

29.01.2018


Jobcenter Landkreis Germersheim: Moderne Verwaltung mit weniger Papier

Mit Einführung der elektronischen Akte (eAkte) wird seit dem 26.02.2018 im Jobcenter Landkreis Germersheim die klassische Aktenhaltung nach und nach abgelöst. Das Jobcenter wird dadurch zu einem papierarmen Dienstleister und spart damit auch Kosten und Platz für die Archivierung.

Kundinnen und Kunden können aber weiter wie gewohnt ihre Unterlagen auf dem Postweg oder persönlich einreichen.

Alles auf dem Schirm – Datenschutz hat Vorrang

Elektronische Aktenführung heißt, dass eingehende Kundenpost wie Briefe, Dokumente oder Belege gescannt und computerlesbar gespeichert werden. Als elektronische Dateien werden sie anschließend in das IT-System des Jobcenters zur Bearbeitung weitergeleitet.

Drei Tage nach Eingang ist dadurch die Post in digitaler Form der elektronischen Akte des jeweiligen Falles zugeordnet.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bearbeiten die Vorgänge direkt am Bildschirm, ohne, dass wie bisher eine Akte gezogen oder der Vorgang aufwendig in Papierform beigefügt werden muss. Das bedeutet auch, dass der Zugriff auf den gesamten Fall von jedem Arbeitsplatz aus möglich wird.

Dem Datenschutz wird höchste Priorität eingeräumt: Einblick in die Dokumente haben immer nur die Jobcenter-Beschäftigten, die mit der jeweiligen Fallbearbeitung betraut sind und die sie für die Erledigung ihrer Aufgaben brauchen.

Einreichung von Unterlagen – Kopie statt Original

Wichtig für alle, die Post ans Jobcenter schicken: Senden Sie möglichst nur Kopien an das Jobcenter. Eingereichte Unterlagen werden nach der Digitalisierung noch 8 Wochen aufbewahrt und danach datenschutzkonform vernichtet. Kundinnen und Kunden, die ihre Originale zurückbekommen möchten, müssen dies dem Jobcenter mitteilen. Am besten also nur dann Originale ans Jobcenter senden, wenn diese ausdrücklich angefordert wurden.

Ihre Ansprechpartner im Jobcenter fertigen im Bedarfsfall Kopien an.

Kreisverwaltung Germersheim

29.01.2018


Sternsinger zu Besuch bei Landrat Brechtel

Die Sternsinger der Pfarrei Seeliger Paul Josef Nardini Germersheim und den zugehörigen Orten waren am 4. Januar im Kreishaus zu Besuch.

Mit dem Kreidezeichen „20*C+M+B+18“ brachten die Mädchen und Jungen in den Gewändern der Heiligen Drei Könige den Segen „Christus segne dieses Haus“ an und sammelten für Not leidende Kinder in aller Welt.

„Schön, dass es Kinder und Jugendliche gibt, die sich aktiv für andere Kinder in Not einsetzen. Sehr gerne unterstütze ich Eure Arbeit mit einer Spende“, dankte Landrat Dr. Fritz Brechtel den Sternsingern für ihr Engagement und überreichte ihnen zusätzlich zur Spende als kleine süße Anerkennung Schokoküsse.

Kreisverwaltung Germersheim

08.01.2018


Fit fürs Ehrenamt

Jugendleiterausbildung in Kandel

Kandel - Wer die Jugendleiter/innen-Card (JuleiCa) erwerben möchte, hat dazu im Frühjahr Gelegenheit. In bewährter Zusammenarbeit mit dem Kreisjugendring Germersheim e.V. bietet das Kreisjugendamt Germersheim dieses Seminar an. Anmelden können sich Interessierte ab 16 Jahren, die entweder bereits in der Jugendarbeit aktiv sind oder sich künftig ehrenamtlich in einem Verein engagieren möchten.

„Die Teilnehmer/innen erhalten im Rahmen der Schulung grundlegende Informationen, die zur Durchführung von Freizeiten oder bei der Betreuung von Kinder- und Jugendgruppen wichtig sind“, so Landrat Dr. Fritz Brechtel. Inhalte sind daher u.a. die Aufsichtspflicht und Haftung, Konfliktmanagement und Kommunikation sowie das Anleiten von Gruppenspielen.
„Neben der Vermittlung theoretischer Grundlagen werden auch viele Praxissituationen eingeübt um den Ehrenamtlichen die Umsetzung in den Gruppenleiter-Alltag zu erleichtern“, betont der Landrat.

Die Mühen der Ausbildungen und des gesellschaftlichen Engagements sollen sich nach Brechtels Meinung aber auch lohnen. Neben den Anregungen für die Jugendarbeit erhalten deshalb alle Teilnehmer/innen als Qualifikationsnachweis die bundesweit anerkannte und legitimierte Jugendleiter/innen-Card „JuleiCa“, die mit vielen regionalen und überregionalen Vergünstigungen verbunden ist.

Die Schulung in den Räumen des Jugendzentrum Kandel findet an zwei Wochenenden, vom 13.04. bis 15.04.18 und vom 04.05. bis 06.05.18 statt und beginnt jeweils Freitag abends ab 18 Uhr. Die Seminargebühr beträgt 35 Euro pro Person. Zum Erwerb der „JuLeiCa“ ist die Teilnahme an beiden Wochenenden erforderlich.
Anmeldung beim Kreisjugendamt Germersheim, Jeanette Zikko-Giessen Tel. 07274/ 53 372, E-Mail: j.zikko@kreis-germersheim.de.

Kreisverwaltung Germersheim

08.01.2018


Tod einer 15-jährigen in Kandel

Die Kreisverwaltung Germersheim ist tief betroffen über die Tat des 15-jährigen Jugendlichen und wird alles tun, um an der Aufarbeitung des traurigen Ereignisses mitzuwirken. Dass es zu einer solchen Tat kommt, war nicht absehbar. Der Familie und den Freunden der Jugendlichen sprechen wir unser Beileid und tiefes Mitgefühl aus.

Der Jugendliche wurde im Mai 2016 dem Landkreis Germersheim vom Landesjugendamt als sog. unbegleiteter minderjähriger Ausländer (umA) zugewiesen. Im Landkreis Germersheim wurden seit 2016 nach dem sog. Königsteiner Schlüssel insgesamt 100 unbegleitete Minderjährige aufgenommen. Alle umA werden in Jugendhilfemaßnahmen (JH) betreut. Für alle JH-Maßnahmen liegen Betriebserlaubnisse des Landesjugendamtes vor.

Die Altersfeststellung des 15-jährigen erfolgte im Rahmen der vorläufigen Inobhutnahme durch das Jugendamt Frankfurt am 2. Mai 2016. Sowohl die Inaugenscheinnahme als auch das ärztliche Erstscreening sind dokumentiert, wobei eine Varianz von +/- 1 Jahr möglich ist. Eine Volljährigkeit wird derzeit von allen Beteiligten ausgeschlossen.

Der 15-jährige umA war von Mai 2016 bis September 2017 in einer Erstaufnahme-Einrichtung untergebracht und besuchte die Schule in Kandel. In der Erstaufnahme-Einrichtung im Landkreis Germersheim wurden die Stärken und Ressourcen, aber auch die Entwicklungsbedarfe des umA in einem Zeitraum von Mai 2016 bis September 2017 ermittelt. Aufgrund der erreichten Selbstständigkeit (z.B. Selbstversorgung, Schulbesuch) wurde ein Wechsel in eine betreute Wohngemeinschaft angestrebt.
Der Minderjährige wechselte im September 2017 in eine Einrichtung nach § 34 SGB VIII zu einem freien Träger in eine betreute Jugend-Wohngruppe außerhalb des Landkreises Germersheim. Diese bietet einen wesentlich kleineren, altersgerechten Rahmen (nur 4 Plätze) mit einer hohen Betreuungsdichte und wurde im Zusammenwirken mehrerer Fachkräfte als mittelfristige adäquate Hilfeform als notwendig (aufgrund des Beziehungsangebots und des kleinen Settings) und geeignet (aufgrund der Trainingsmöglichkeiten zur Verselbständigung) eingerichtet.

In dieser WG leben 4 Jugendliche, die von 3 Bezugserziehern versorgt und pädagogisch betreut werden. Die umA werden dort zusätzlich zum Schulbesuch mit insgesamt 40 Wochenstunden im Direktkontakt betreut. Daneben gibt es eine 24 Stunden am Tag/ 7 Tage die Woche - Rufbereitschaft durch die Betreuer für die Jugendlichen. Es handelt sich um ein übliches Konzept für Jugendliche ab 15 Jahren. Die WG hat eine Betriebserlaubnis durch das Landesjugendamt.

Trotz Wegzug aus dem Kreis wurde der umA nach wie vor in fallführender Zuständigkeit des Jugendamtes des Landkreises Germersheim (sowohl Allgemeiner Sozialer Dienst als auch Vormundschaft) betreut. Der umA blieb auch nach dem Wechsel in die neue Einrichtung unauffällig.

Maßnahmen des Jugendamtes nach Information durch Polizei
Das Jugendamt hat am 18.12. von der Polizei erfahren, dass der Jugendliche in eine körperliche Auseinandersetzung in der Schule verwickelt war und er Bilder, die persönliche Rechte verletzen könnten, auf seinem Handy habe.
Bei diesem Telefonat erfolgte auch Information über die Erstattung von Strafanzeigen, nicht jedoch mit dem Inhalt der Bedrohung des Mädchens. Darüber, dass das Mädchen direkt bedroht wurde, war weder der Vormund noch die Fall führende Sachbearbeiterin informiert.
Nach unserer Information kam dann die Polizei am 18.12. unangekündigt an die Schule und verwarnte den umA deutlich. Über eine direkte Bedrohung des Mädchens wurde nicht informiert. Zugleich wäre das Handy des umA eingezogen worden.

Die Information der Polizei zu den beiden Anzeigen führte am 19.12.2017 jugendamtsintern zu einer Einschätzung der Lage zwischen Allgemeinem Sozialen Dienst (ASD) und Vormund, sowie telefonischer Einbindung der Einrichtung.
Ergebnis der Einschätzung war, dass ergänzend zu der polizeilichen Maßnahme noch vor den Weihnachtsfeiertagen ein Gespräch zur aktuellen Situation in der Einrichtung mit ASD, Einrichtung und umA stattfinden müsse. Dies wurde für den 21.12.2017 vereinbart und auch so durchgeführt.
Am 21.12. fand in der Jugendhilfeeinrichtung in Neustadt ein Gespräch der Betreuerinnen und der fallführenden Mitarbeiterin des Jugendamtes mit dem Jugendlichen statt.

Bei diesem Gespräch wurden insbesondere die dem Jugendamt bekannten Inhalte der Anzeigen sowie mögliche Konsequenzen bei Nichteinhaltung besprochen.

Zur Überprüfung der im Gespräch vom 21.12.2017 getroffenen Vereinbarungen wurde ein weiteres Gespräch am 28.12.2017 festgelegt.

Auf der Grundlage der Erfahrungen, die mit dem umA seit der Betreuung durch das Jugendamt gemacht wurden, war zu diesem Zeitpunkt die polizeiliche Maßnahme, ergänzt durch das Gespräch mit den getroffenen Vereinbarungen mit dem Jugendamt aus fachlicher Sicht die geeignete Maßnahme, um auf die Situation angemessen zu reagieren. Das Ergebnis sollte eine Woche später überprüft werden.

Zu keiner Zeit gab es für die Mitarbeiter des Jugendamtes oder für die Mitarbeiter der Einrichtung Indizien, die dafür sprachen, dass man um Leib oder Leben des Mädchens fürchten müsse.

Die strafrechtlichen Ermittlungen sind Aufgabe der Staatsanwaltschaft, auf deren Arbeit wir vertrauen. Bei der Weitergabe von Informationen haben wir den Sozialdatenschutz zu beachten.

Text: Kreisverwaltung Germersheim vom 02.01.2018 Foto: Speyer 24/7 News, dak

08.01.2018

Anmerkung der Redaktion: Lesen Sie alle Meldungen zum Tod einer 15 jährigen in Kandel unter: https://speyer24news.de/Polizei/Mord-in-Kandel/


25-jähriges Dienstjubiläum

Im Rahmen einer kleinen Feierstunde hat Uwe Meißner sein 25-jähriges Dienstjubiläum begangen.

Landrat Dr. Fritz Brechtel dankt Uwe Meißner

Nach seinem Studium an der Fachhochschule für Forstwirtschaft und einer Zusatzqualifikation zum Referent für Landespflege war Uwe Meißner zunächst als Verwaltungsleiter im Gesundheitsamt Germersheim tätig. Durch die Kommunalisierung der Gesundheitsämter wechselte er Anfang 1997 zur Kreisverwaltung Germersheim in das Referat für Landespflege, dem heutigen Fachbereich 32, Umwelt und Landwirtschaft. Seither ist Uwe Meißner als Vertreter der Unteren Naturschutzbehörde für die Belange von Naturschutz und Landschaftspflege zuständig und darüber hinaus bei Projekten wie beispielsweise dem grenzüberschreitenden EU-Projekt „Sumpfschildkröte ohne Grenzen“ verantwortlich und beteiligt.

Landrat Dr. Fritz Brechtel dankte Uwe Meißner für sein langjähriges und enormes Engagement und wünschte ihm weiterhin alles Gute. Den Glückwünschen und dem Dank schlossen sich Dezernent Michael Gauly, Fachbereichsleiter „Umwelt und Landwirtschaft“ Gunther Berdel, Personalchef Ralph Lehr und der Personalratsvorsitzende Klemens Puderer an.

Kreisverwaltung Germersheim

02.01.2018


Geplante Erweiterung des Gefahrstofflagers im US-Depot

Runder Tisch bringt alle Beteiligten zusammen – Vertrauen gestärkt

„Drei Dinge waren mir wichtig: erstmals alle am Verfahren Beteiligten an einen Tisch zu bringen, Vertrauen zu schaffen und ganz klar die Erwartungen des Landkreises formulieren. Das alles haben wir erreicht!“, fasst Landrat Dr. Fritz Brechtel das Ergebnis des ersten „Runden Tisches zur geplante Erweiterung des Gefahrstofflagers im US-Depot“ zusammen.
Am Gespräch beteiligt waren alle fünf südpfälzischen Bundestagsabgeordneten, Dr. Thomas Gebhart, Thomas Hitschler, Dr. Tobias Lindner, Mario Brandenburg und Dr. Heiko Wildberg, Vertreter des Bundesamt für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen der Bundeswehr, der DLA Distribution Europe/US Army Garrison Rheinland-Pfalz, des Bundesamts für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen der Bundeswehr, der Struktur- und Genehmigungsdirektion Süd, der Bürgerinitiative gegen die Erweiterung des Gefahrstofflagers Lingenfeld/Germersheim sowie die Bürgermeister der angrenzenden Gemeinden bzw. Stadt, Marcus Schaile (Germersheim), Erwin Leuthner (OG Lingenfeld), Frank Leibeck (VG Lingenfeld) und Stefan Martus (Philippsburg).

Eine Entscheidung über eine mögliche Erweiterung des Lagers ist längst nicht gefallen. Das wurde sehr deutlich gemacht. Derzeit überarbeitet der Antragsteller die Unterlagen. Sollte die Frist bis Ende Januar nicht ausreichen, stellte Landrat Brechtel eine weitere Fristverlängerung in Aussicht: „Genauigkeit vor Schnelligkeit. Wenn es der Sache dient, geben wir lieber mehr Zeit. Schließlich geht es in allererster Linie um die Sicherheit der Menschen“, so Brechtel.
Gleichzeit formulierte er die Erwartungen des Kreises an die DLA: „Der Sicherheitsbericht muss mit einer realistischen Katastrophenschutzplanung überarbeitet, die tatsächlich gelagerten Stoffe und Stoffgemische müssen benannt werden. Dazu gehören auch Angabe zu maximalen Mischungsverhältnissen. Außerdem fordere ich die DLA auf, auf die Lagerung von sehr giftigen Stoffen zu verzichten.“

Im Rahmen des Runden Tisches wurde zudem vorgeschlagen, die Stofflisten über das gesetzlich geforderte Maß hinaus zu ergänzen und zu beschreiben, was nicht gelagert werden soll (z.B. Kampfmittel, Munition etc.). Dies solle dem Sicherheitsempfinden der Bevölkerung Rechnung tragen, so die einhellige Meinung.

Ein weiterer, zentraler Diskussionspunkt war die Durchführung einer umfassenden Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP). Sollte die, aufgrund einer Gesetzesänderung erforderliche Wiederholung der Vorprüfung der Antragsunterlage ergeben, dass eine UVP notwendig ist, wird die DLA diese nach eigener Aussage selbstverständlich durchführen. Landrat Brechtel jedoch geht noch weiter: „Ich habe die DLA gebeten, eine UVP auch dann durchzuführen, wenn sie nicht zwingend vorgegeben werden kann. Notfalls zieht die Kreisverwaltung nochmals externe Gutachter zu Rate.“

Alle Gesprächspartner verließen nach deren Aussagen am Ende des Gesprächs den Tisch mit mehr Zuversicht und gestiegenem Vertrauen ineinander. Nach Abgabe der überarbeiteten Antragsunterlagen werden diese sorgfältig geprüft. Wann diese Prüfung beendet sein wird, kann nicht vorhergesehen werden. Unter Umständen sind noch weitere Gutachter einzuschalten oder ergänzende Angaben abzufragen.

Kreisverwaltung Germersheim

02.01.2018


Der Landkreis feiert seinen 200. Geburtstag - 1818 bis 2018 – Vielfältige Veranstaltungen im ganzen Landkreis

Der Landkreis Germersheim feiert seinen 200. Geburtstag. „Feiern Sie mit!“, ruft Landrat Dr. Fritz Brechtel alle Einwohnerinnen und Einwohner, alle Gäste und Besucher der Region auf.

Landkreis Germersheim - Am 1. April 1818 wurde vom bayerischen König Maximilian I. das königlich-bayerische Landeskommissariat Germersheim gegründet. „Bis zum 200. Geburtstag hat der Landkreis und seine Menschen viele Höhen, Tiefen und Veränderungen erlebt und letztendlich doch eine imposante, positive Entwicklung gemacht“, so der Kreischef. „Wir leben in einer attraktiven, landschaftlich bemerkenswerten Region, die Menschen wissen zu genießen, die Infrastruktur ist hervorragend, und wirtschaftlich ist der Kreis bestens aufgestellt – und er wächst weiter“, umreißt Brechtel. Genug Gründe, weshalb ein so runder Geburtstag gefeiert wird.

Unter Einbindung der Gemeinden und Städte im Landkreis Germersheim wurde und wird noch immer ein vielfältiges Jubiläumsprogramm erstellt. Ein bunter Reigen an Veranstaltungen lädt die Menschen zum Mitfeiern ein. Intensiv vorbereitet werden vor allem Konzerte, verschiedenste Kunstausstellungen und weitere kulturelle sowie sportliche Veranstaltungen.

Das Jubiläumsjahr beginnt am 6. Januar 2018 mit dem traditionellen Neujahrskonzert in der Stadthalle Germersheim. In diesem Jahr spielt „Palatina Klassik“ beschwingte Musik zum neuen Jahr. Es gibt noch wenige Karten, diese können noch bis 2. Januar per E-Mail, k.traeber@kreis-germersheim.de, bestellt oder direkt an der Abendkasse gekauft werden.

Im März zeigt in Bellheim eine Ausstellung historischer Karten die beeindruckende Entwicklung des Landkreises. Organisiert hat diese der Kulturverein Bellheim. Eröffnet wird sie am 3. März, untermalt mit humoristischen und nachdenklichen Liedern durch das Hoffmann-Hammer-Trio.

Im Mai gibt es einen offiziellen Festakt mit geladenen Gästen. Für die Festrede hat Prof. Dr. Hans-Günter Henneke vom Deutschen Landkreistag zugesagt.

Sehr tiefgründig setzt sich das Projekt „Spurensicherung“ mit der Geschichte des Landkreises und seiner Menschen auseinander. Hier haben Interviewer im ganzen Landkreis mit Menschen über ihre Erinnerungen an das Kommen und Gehen und Bleiben damals und heute gesprochen und niedergeschrieben. Die Ergebnisse werden in einer Publikation veröffentlicht. Aus diesen Erinnerungen hat die Theaterpädagogin Marianne Stein eine sehr eindrückliche Szenische Lesung entwickelt, die während des Jubiläumsjahres in verschiedenen Gemeinden gezeigt wird.

Große, bereits verstorbene Künstlerinnen und Künstler des Landkreises wie Albert Haueisen oder Franz Bernhard stehen von Ende August bis Ende September im Mittelpunkt des Kreisjubiläums: Die Kunstausstellung wird im Zehnthaus Jockgrim zu sehen sein.

Veröffentlicht wird 2018 zudem ein weiterer Band über die Geschichte des Landkreises (Schriftenreihe zur Geschichte des Landkreises Germersheim). Dieser Band wird sich u.a. mit dem Barbarenschatz von Rülzheim befassen, mit der Entstehung des Landkreises Germersheim zu Beginn des 19. Jahrhunderts und den wirtschaftlichen Entwicklungen und strukturellen Veränderungen des Kreises in den vergangenen 200 Jahren.

„Wie sehen die Bürgerinnen und Bürger ihre Heimat?“ Am Fotowettbewerb „Typisch. Mein Landkreis Germersheim“ können sich alle beteiligen, die gerne fotografieren. Der Aufruf und die Teilnahmebedingungen sind unter www.kreis-germersheim.de/fotowettbewerb abrufbar.
Alle Schulen im Landkreis im Landkreis Germersheim sind bereits eingeladen, sich an einem Kunstwettbewerb „200 Jahre Landkreis Germersheim“ zu beteiligen.

Den Abschluss des Kreisjubiläums bildet am 27. Oktober 2018 ein Tag der Feuerwehren und Hilfsorganisationen. Mit vielfältigen Aktionen möchten die Organisationen für ihre Arbeit begeistern. Am frühen Abend beschließt ein Großer Zapfenstreich den Tag und offiziell das Festjahr.

Weitere Informationen gibt es unter www.kreis-germersheim.de/200jahre. Außerdem wird im Januar über die Amtsblätter ein umfassender Flyer verteilt. Hier finden Interessierte in Kurzform eine Übersicht über die Veranstaltungen.

Kreisverwaltung Germersheim

02.01.2018


Abfallgebühren bleiben auch 2018 stabil

Landrat Brechtel: Ab 2018 Sperrmüll nur auf Abruf

Der Landkreis Germersheim bestätigt mit der Abfallwirtschaft erneut seine gute Position im direkten Vergleich aller rheinland-pfälzischen Landkreise und Städte.
Seit dem Jahr 2002 hat der Landkreis fünf Mal die Abfallgebühren gesenkt, um insgesamt rund 39 Prozent. Bemerkenswert, dass dies sogar gegen den Trend allgemeiner Lohn- und Preissteigerungen gelang.
„Auch 2018 wird es keine Erhöhung der Abfallgebühren im Landkreis Germersheim geben, bereits zum neunten Mal in Folge“, betont Landrat Dr. Fritz Brechtel.

„Mit der Umstellung der kompletten Sperrmüllabfuhr in unserem Landkreis auf `Sperrmüll auf Abruf´ kommen wir dem Wunsch vieler Bürgerinnen und Bürger sowie der Gemeinden entgegen“, so Landrat Dr. Brechtel. „Damit entfällt hoffentlich zukünftig auch das Durchwühlen von bereitgestelltem Sperrmüll vor den Haustüren sowie die Verkehrsbehinderungen durch unzählige Lieferwagen von Sperrmüllsammlern“, zählt Landrat Dr. Fritz Brechtel exemplarisch zwei der Vorteile auf.

„Wir sind“, so Brechtel, „bemüht das Leistungsangebot der Abfallwirtschaft ständig zu verbessern. Aufgrund der sich abzeichnenden Nachfrage hatten wir bereits weitere Leistungen bei der Sperrmüllabfuhr eingeführt. Dazu zählen die Expressabfuhr, die innerhalb von drei Tagen durchgeführt wird, oder auch die Möglichkeit, Hilfe beim Ausräumen der sperrigen Abfälle zu erhalten. Diese beiden Leistungen sind gebührenpflichtig“, so Brechtel ergänzend.

Ab dem 1. Januar 2018 hat nun jeder Haushalt die Möglichkeit, zweimal im Jahr einen Termin für die Sperrmüllabholung bei der Firma SUEZ zu vereinbaren, nämlich dann, wenn er ihn auch tatsächlich braucht. Dies erfolgt am besten telefonisch bei der Firma SUEZ unter 07272/7005-46. Sobald die Tour-Planung steht, erhält man von der Firma SUEZ eine Terminbestätigung mit dem genauen Termin für die Abfuhr, die in der Regel innerhalb von drei Wochen erfolgt.

„Mit der Umstellung auf `Sperrmüll auf Abruf´ schaffen wir eine weitere Verbesserung des Kundenservice. Es kostet den Kreis zwar etwas mehr als die festen Sammeltermine, trotzdem müssen die Bürger dadurch nicht mit höheren Abfallgebühren rechnen“, so Brechtel.

„Die jährliche Statistik des Umweltministeriums hat in den letzten Jahren belegt, dass wir mit unserer Arbeit in der Abfallwirtschaft auf dem richtigen Weg sind. Wir freuen uns, dass der Landkreis Germersheim wieder eine sehr gute Position unter allen rheinland-pfälzischen Gebietskörperschaften eingenommen hat, nicht zuletzt aufgrund der engagierten Mitarbeit seiner Bürgerinnen und Bürger bei der Müllvermeidung und Mülltrennung“, so Landrat Brechtel.

Kreisverwaltung Germersheim

02.01.2018


Christoph Buttweiler als Erster Kreisbeigeordneter vereidigt

Landrat Brechtel freut sich auf gute Zusammenarbeit

v.l.: Christoph Buttweiler, Landrat Dr. Fritz Brechtel.

Nachdem Christoph Buttweiler in der Kreistagssitzung Ende September zum Ersten Kreisbeigeordneten gewählt wurde, wurde er nun am 11. Dezember im Rahmen der Kreistagssitzung von Landrat Dr. Fritz Brechtel zum Beamten ernannt und als Erster Kreisbeigeordneter vereidigt.

Christoph Buttweiler wird als Erster Kreisbeigeordneter zuständig sein für den Geschäftsbereich 2, Jugend, Soziales, Schulen. Dazu gehören der Fachbereich 21, Jugendhilfe, der Fachbereich 23, Soziale Hilfen, sowie der Fachbereich 24, Schulen und Bildung. Auch wird er Landrat Dr. Brechtel bei dessen Verhinderung vertreten. Christoph Buttweiler beginnt seinen Dienst am 1. Februar 2018.

Kreisverwaltung Germersheim

02.01.2018


Knapp 220 Millionen Euro für die Verkehrsangebote auf der Schiene und bei den BusRegiolinien

  • Zweckverband Schienenpersonennahverkehr beschließt Haushaltsplan für das Jahr 2018
  • OB Kissel aus Worms zum stellvertretenden Verbandsvorsteher gewählt
  • Möglichkeiten der Entlastung der Rheinbrücke bei Wörth werden geprüft

Kaiserslautern/Germersheim - Mit der Zustimmung zum Haushaltsplan und zur Haushaltssatzung für das Jahr 2018 hat die 56. Verbandsversammlung des Zweckverbandes Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz Süd (ZSPNV Süd) am 07. Dezember 2017 in Germersheim unter dem erstmaligen Vorsitz des neuen Verbandsvorstehers Landrat Dr. Fritz Brechtel die finanziellen Grundlagen für die Angebote im Schienenpersonennahverkehr im südlichen Rheinland-Pfalz gelegt.

Im Rahmen der Verbandsversammlung wurde der Wormser Oberbürgermeister Michael Kissel einstimmig zum stellvertretenden Verbandsvorsteher gewählt. Er löst in diesem Amt den noch amtierenden Neustadter Oberbürgermeister Hans-Georg Löffler ab, der Ende des Jahres in den Ruhestand tritt.

Knapp 220 Mio. € für die Schiene und BusRegio-Linien

Im kommenden Jahr sind von den etwa 221 Mio. € aus Regionalisierungsmitteln des Bundes, welche durch das Land Rheinland-Pfalz an den ZSPNV Süd weitergeleitet werden, 99,1 % für die Finanzierung der Nahverkehrsangebote auf der Schiene sowie der BusRegiolinien vorgesehen.

Mit diesen Mitteln werden die Zuschüsse an die verschiedenen Eisenbahnunternehmen (DB Regio, vlexx, trans regio, die AVG und die RNV) für den Betrieb der S-Bahnen und Stadtbahnen sowie Regionalbahnen und Regionalexpresszüge gezahlt. Auch für die BusRegiolinien abseits der Schiene bekommen die Busunternehmen vertraglich vereinbarte finanzielle Mittel.

„Der Zweckverband Schienenpersonennahverkehr nutzt die Bundesmittel sehr effizient für die Bestellung von Verkehrsleistungen auf der Schiene und bei den BusRegio-Linien. Nahezu alle Linien sind bereits einmal europaweit ausgeschrieben worden. Mit dem Rheinland-Pfalz-Takt sorgen wir für Mobilität in den Verdichtungsräumen und im ländlichen Raum. Auf diese Weise verbessern wir flächendeckend die Lebensqualität in unserem Land“, erklärt Verbandsvorsteher Landrat Dr. Fritz Brechtel.

Fahrplanverbesserungen im landesweiten RE-Netz und in der Pfalz

Der Direktor des Zweckverbandes Michael Heilmann erläuterte mit Blick auf den bevorstehenden Fahrplanwechsel die wichtigsten Verbesserungen: „Beim Regional-Express-Netz können wir weitere einzelne Verbesserungen einführen. Es wird ab dem 10.12.2017 am frühen Abend eine schnelle umsteigefreie Verbindung von Mainz nach Trier geben und im Berufsverkehr schaffen wir in der Pfalz bessere Verknüpfungen. Hervorzuheben ist darüber hinaus die Aufwertung der Strecke Wörth – Germersheim mit zusätzlichen attraktiven Pendlerverbindungen“.

Die bisherigen mit Dieseltriebwagen gefahrenen sogenannten ´BASF-Züge´ werden in das S-Bahn-Netz integriert, enden und beginnen wegen der dortigen Elektrifizierungsmaßnahmen aber bis Ende 2018 im Ludwigshafener Hauptbahnhof. Von dort fahren Dieseltriebwagen bzw. während der Sommermonate Busse ins Werk. In Ergänzung dieser S-Bahnen wird montags bis freitags speziell für Berufspendler eine umsteigefreie Verbindung zwischen Mannheim und Wörth eingeführt. Am Morgen verlässt die S-Bahn Wörth um 6:33 Uhr und fährt von Germersheim als Sprinter-S-Bahn weiter nach Mannheim, die dort schon um 7:32 Uhr ankommt. In der Gegenrichtung verlässt eine S 3 Mannheim um 17:31 Uhr und erreicht Wörth um 18:44 Uhr. „Diese Fahrzeiten sind vor allem im Berufsverkehr absolut konkurrenzfähig mit dem Auto. Unser Ziel ist es, vor allem für Pendler bessere umsteigefreie Verbindungen direkt in die Zentren zu schaffen“, so Landrat Dr. Brechtel.

Baustellen beeinträchtigen auch weiterhin den Nahverkehr auf der Schiene

Sorgen bereiten dem ZSPNV aber weiterhin die Baustellen auf der Schiene: Ob zwischen Ludwigshafen und Saarbrücken oder Mainz und Worms – die Beeinträchtigungen des Zugverkehrs sind für die Kunden ein Ärgernis. „Wir versuchen, die Auswirkungen der Bahnbaustellen im Rahmen unserer Möglichkeiten zu begrenzen. Die DB Netz ist aber aufgefordert, stärker mit uns und den Verkehrsunternehmen zu kooperieren und sich endlich bei der Kundeninformation zu beteiligen. Das bisher praktizierte Schönreden von Sperrungen und Verspätungen hilft uns nicht. Wir müssen ehrlich mit den Kunden umgehen, sonst suchen sie sich andere Verkehrsmittel“, stellt Direktor Heilmann fest.

Schwerpunktthema Rheinbrücke

Zu einem Arbeitsschwerpunkt der kommenden Monate haben Landrat Dr. Fritz Brechtel und Verbandsdirektor Heilmann das Thema ´Sperrung der Rheinbrücke´ erklärt und die kommenden Schritte festgelegt: „Wir wollen für den Landkreis Germersheim und die gesamte südliche Pfalz eine bessere Verknüpfung mit Karlsruhe und den dortigen Arbeitsplätzen im Bereich der Industrie des Handels und der Wissenschaft. Wir sind auf der Suche nach guten Lösungen, greifen alle vorhandenen Anregungen auf und werden sie intensiv prüfen. Wir wollen während der Bauphase gute Angebote für die Pendler und werden alle Möglichkeiten ausloten, diese auch finanzieren zu können. Dabei setzen wir auf die Kooperationsbereitschaft alle Beteiligten einschließlich der Eisenbahnunternehmen, der Stadt Karlsruhe sowie der Länder Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg“, erklärt Landrat Dr. Brechtel und ergänzt: „Der Zweckverband nimmt schon seit Jahren an den Fahrplankonferenzen der IHK Karlsruhe teil und unterstreicht so das gemeinsame, die Landesgrenzen übergreifende Engagement der Partner auf beiden Seiten des Rheins für einen besseren ÖPNV. Darauf lässt sich hervorragend aufbauen“.

Zweckverband SPNV Rheinland-Pfalz Süd

02.01.2018


Landesprämierung: Weingut Spieß ausgezeichnet

„Münze drauf – Qualität drin“ so heißt der Slogan der Landesprämierung für Wein und Sekt der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz.

Reinhold Hörner, Weinbaupräsident der Pfalz (2.v.r.), zeichnete zusammen mit Ökonomierat Norbert Schindler (r.), Minister Dr. Volker Wissing (l.) und der pfälzischen Weinkönigin Inga Storck das Weingut Spieß GbR aus Weingarten mit dem Ehrenpreis des Landkreises Germersheim aus.

Neustadt - Bei der Prämierungsfeier im Saalbau in Neustadt nahmen die Preisträger ihre Auszeichnungen vom Präsidenten der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz, Ökonomierat Norbert Schindler, und dem Minister für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau, Dr. Volker Wissing, entgegen.

Aus dem Landkreis Germersheim wurde das Weingut Spieß GbR aus Weingarten (Pfalz) für herausragende Leistung mit dem Ehrenpreis des Landkreises Germersheim ausgezeichnet. Landrat Dr. Fritz Brechtel gratuliert zu dieser Auszeichnung, die das Weingut Spieß nun nach 2015 bereits zum zweiten Mal erhielt.

Text: Kreisverwaltung Germersheim Foto: Kai Mehn

02.01.2018


Ab jetzt einsatzbereit: Neues Amphibienfahrzeug für den Katastrophenschutz

Landrat Brechtel: Mehr Sicherheit bei Hochwasser

Unterzeichnung der Vertraege. (v.l.) Yves Francois Praesident der Protection Civile Straßburg, Albrecht Broemme Praesident THW, Dr. Fritz Brechtel, Landrat Landkreis Germersheim, Rémi Bertrand, Praesident des Eurodistrikt PAMINA und Staatssekretaer Andy Becht

„Das neue Amphibienfahrzeug ist eine wichtige Ergänzung im Katastrophenschutz“, sagte Landrat Dr. Fritz Brechtel am Samstag, 2. Dezember 2017, und stellte es gemeinsam mit Vertretern der Protection Civil du Bas-Rhin, des Landes und des THW offiziell in Dienst. Der Indienststellung des Amphibienfahrzeugs wohnten u.a. bei Paul Francheterre, Präsident der Fédération Nationale Protection Civile Frankreich, Yves Francois Präsident der Protection Civile Straßburg, Rémi Bertrand, Präsident des Eurodistrikt PAMINA und Vizepräsidenten des Départements du Bas-Rhin, Staatssekretär Andy Becht, Landrat Dr. Fritz Brechtel, der Präsidenten der Bundesanstalt Technisches Hilfswerks, Albrecht Broemme, und der Ortsbeauftrage des THW Germersheim, Uwe Keller.

Das Amphibienfahrzeug ist ein weiteres Element zum Schutz der Bevölkerung bei Hochwasser. Es stellt einen grenzüberschreitenden Mehrwert für die deutsche und französische Bevölkerung dar. Das Fahrzeug eignet sich überall dort, wo bei Überschwemmungen Mehrzweckboote, Pontons, schwimmende Arbeitsplattformen oder auch Lkw Schwierigkeiten haben, durchzukommen.

Gäste bei der offiziellen Indienststellung der Amphibie Anfang Dezember auf dem Gelände des THW Germersheim.

Der Landkreis Germersheim und die Protection Civil schulen deutsch-französische Besatzungen und erstellen gemeinsame Einsatz- und Alarmpläne. „Ziel ist es, dass gemischte Mannschaften aus deutschen und französischen Katastrophenschutzhelfern, Hilfeeinsätze gemeinsam übernehmen und abarbeiten können. Hochwasser macht an Ländergrenzen schließlich keinen Halt“, so Landrat Brechtel.

Das Fahrzeug alleine kostet ca. 200.000 Euro, insgesamt fallen für das Projekt „Verbesserung des grenzüberschreitenden Katastrophenschutzes durch die gemeinsame Beschaffung und Nutzung eines amphibischen Mehrzweckfahrzeugs“ rund 300.000 Euro an. Landrat Brechtel dankte in diesem Zusammenhang dem Eurodistrikt Pamina für die Unterstützung beim Erstellen des Antrages.
60 Prozent der geplanten Kosten, ca. 178.000 Euro, werden durch EU-Fördermittel (Interreg V A, EFRE, Europäischer Fonds für regionale Entwicklung) finanziert, der Landkreis Germersheim zahlt ca. 72.000 Euro, das THW Bund 40.000 Euro, das Departement du Bas-Rhin 5.000 Euro und die Protection Civile Straßburg ca. 2.100 Euro.

Testfahrt im Germersheimer Hafenbecken.

Den Förderbescheid überbrachte Staatssekretär Andy Becht, Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau.
„Die Anschaffung des Amphibienfahrzeugs wird über ein ganz besonderes Förderinstrument der Europäischen Union finanziert. Das Programm Interreg V A „Oberrhein“ fördert grenzüberschreitende Projekte am Oberrhein zwischen Frankreich, Deutschland und der Schweiz. Das ist gut investiertes Geld. Denn so wird grenzüberschreitende Zusammenarbeit – wie hier im Katastrophenschutz – Realität. Interreg leistet damit einen entscheidenden Beitrag zu ‚mehr Europa‘“, sagte Staatssekretär Andy Becht vom rheinland-pfälzischen Wirtschaftsministerium, welches zuständig ist für das Interreg A-Programm. „Europäer lernen sich staatenübergreifend kennen, gehen Herausforderungen gemeinsam an und bauen bürokratische Hürden ab – in der heutigen Zeit ein wichtiger Beitrag. Europa macht’s möglich: Der Oberrhein wächst zusammen – mit jedem Projekt ein Stück mehr!“, so Becht.

„Es ist gut zu wissen, dass wir mit dem Amphibienfahrzeug eine Versorgungslücke geschlossen haben und wir im Einsatz grenzübergreifend handeln können“, sagte Brechtel abschließend.

Text: Kreisverwaltung Germersheim Foto: "Unterzeichnung" THW Christopher Sohn; "Testfahrt" und "Gäste"  THW Yann Walsdorf

02.01.2018

Veränderte Parkverhältnisse am Hauptbahnhof Süd

Flyer informiert über das Parken ab Dezember/Anzahl der Parkplätze bleibt erhalten

Karlsruhe - Über 1.000 Parkplätze stehen am Hauptbahnhof Karlsruhe insgesamt für Kurz- und Langzeitparker zur Verfügung. Dies bleibt auch durch die Baumaßnahme des Investors Ralph Dommermuth südlich des Hauptbahnhofs unverändert - allerdings müssen sich Autofahrerinnen und Autofahrer ab 1. Dezember neu orientieren. Auf die neue Situation weist seit Mittwoch ein Banner hin, zudem informiert die Stadt mit einem Flyer die Nutzerinnen und Nutzer der Parkareale in den kommenden Wochen über die Änderungen. Der Flyer wird seit Anfang der Woche und noch bis 6. Dezember an den Werktagen an Pkw-Pendler sowie Bahnkunden verteilt. Danach liegt die Broschüre im Kassenhaus der Parkgarage und im Info-Point des Bahnhofs für Interessierte aus.

Sie veranschaulicht die Abstellmöglichkeiten und listet die verschiedenen Parkgebühren auf. Parkplatzsuchende finden künftig am Ostknoten sowie in der Schwarzwaldstraße, Fautenbruchstraße und Hinterm Hauptbahnhof Stellplätze - vor Ort wird durch ein Parkleitsystem zu den einzelnen Parkplätzen geführt. Weiterhin genutzt werden können zudem die Parkhäuser P1 und P2. Alle Parkflächen und Parkhäuser sind rund um die Uhr geöffnet.

Für Kurzzeitparker gedacht ist der Parkplatz P3 (am Ostknoten) mit maximaler Parkdauer zwei Stunden. Für den Parkplatz P5 (Schwarzwaldstraße) gibt es ein 24-Stunden-Ticket. Für den Parkplatz P4 (Hinterm Hauptbahnhof) beträgt die maximale Parkdauer zwei Wochen. Dauerparker werden künftig auf dem neuen Parkplatz P6 an der Fautenbruchstraße fündig. Verträge mit einer Laufzeit von mindestens sechs Monaten können zum 1. Januar 2018 bei der Fächer GmbH (Irina Silvery, 0721/133-2405, E-Mail: irina.silvery@kfg.karlsruhe.de) abgeschlossen werden.

Parkplätze für Mobilitätseingeschränkte auf dem Bahnhofsvorplatz

Die Parkhäuser P1 und P2 sind primär für Kurzzeit- und Tagesparker bestimmt. Langfristige Verträge können für diese Parkhäuser nicht abgeschlossen werden. Auch für Wochen- und Monatskarten steht nur ein begrenztes Kontingent zur Verfügung. Vorläufig gibt es in den Parkhäusern keine Parkplätze für Mobilitätseingeschränkte – diese befinden sich auf dem Bahnhofsvorplatz. Das bisherige Parkhaus P3 wird über den Winter zur Fahrradgarage umgebaut.

Bebauung größerer Flächen südlich des Hauptbahnhofs

Die Neuordnung der Parkflächen steht im Zusammenhang mit der bevorstehenden Bebauung großer Flächen südlich des Hauptbahnhofs. Im Juli hatte der Investor Ralph Dommermuth ein Areal von insgesamt rund 22.000 Quadratmeter von der Stadt erworben. Absicht ist, die Flächen mit einem Bürokomplex zu bebauen. Anfang 2018 möchte der Investor mit den Bauarbeiten für die Bürogebäude zu beiden Seiten des südlichen Bahnhofsvorplatzes beginnen.

Rathaus am Marktplatz, 28.11.2017


Abfallkalender für das Jahr 2018 werden verteilt

Ab Januar 2018 Sperrmüll „auf Abruf“

Landrat Dr. Fritz Brechtel informiert darüber, dass Anfang Dezember (49.KW) die Abfallkalender 2018 für den Landkreis Germersheim an alle Haushalte verteilt werden.
Der gedruckte Müllkalender enthält alle Leerungstermine für Abfallgefäße bis 240l Volumen. Zudem informiert der Kalender über die Termine und Standorte der mobilen Problemmüllsammlung und die Öffnungszeiten der drei Wertstoffhöfe sowie der stationären Problemmüllsammelstelle im Landkreis. Auch die Telefonnummern und E-Mail-Adressen der Entsorgungspartner Firma SUEZ Süd GmbH in Rülzheim sowie der Firma Süd-Müll sind dort vermerkt.

Neu ist, dass die Firma Süd-Müll im Jahr 2018 neben der Abfuhr der gelben Säcke auch das Altglas abholen wird. Alle anderen Abfälle also Restmüll, Bioabfall, Papier, Sperrmüll und Heckenschnitt werden weiterhin von der Firma SUEZ abgefahren.

Beim Sperrmüll wird es weiterhin zwei kostenlose Sperrmülltermine pro Jahr geben. Allerdings sind diese nun ausschließlich „auf Abruf“. Das hat den Vorteil, dass die Bürger des Landkreises Germersheim nun weitgehend nach ihrem persönlichen Bedarf den Termin der Sperrmüllabholung planen können.
Um einen Sperrmülltermin zu erhalten genügt es, sich bei der Entsorgerfirma SUEZ Süd GmbH, Rülzheim telefonisch (07272/7005-46) oder schriftlich (z.B. per Mail) für die Sperrmüllabfuhr anzumelden. In der Regel wird der angemeldete Sperrmüll dann innerhalb der darauf folgenden drei Wochen kostenlos abgeholt.

Für größere Abfallbehälter ab einem Volumen von 770l bzw. 1.100l gilt der gedruckte Abfallkalender nicht. Diese Abfallbehälter haben gesonderte Leerungstermine, die man voraussichtlich ab Mitte Dezember im Internet abrufen kann.
Wer keinen Kalender in seinem Amtsblatt vorfindet kann sich ab Mittwoch, 13. Dezember ein Exemplar bei der Kreisverwaltung Germersheim oder bei seiner Verbandsgemeinde- bzw. Stadtverwaltung abholen. Die Internetversion des Abfallkalenders ist ab Mitte Dezember unter www.kreis-germersheim.de/abfallwirtschaft zu finden. Dort ist auch der an die Haushalte verteilte Kalender als pdf hinterlegt ist und kann jederzeit ausgedruckt werden.

Kreisverwaltung Germersheim, 28.11.2017


In den Ruhestand verabschiedet

Ernst Martin Wolf wurde kürzlich von Landrat Dr. Fritz Brechtel im Rahmen einer kleinen Feierstunde in den Ruhestand verabschiedet.

Bei der Verabschiedung: (v.re.) Ralph Lehr, Landrat Dr. Fritz Brechtel, Ernst Martin Wolf, Klemens Puderer und Sabine Heyn.

Nach seinem Studium an der Fachhochschule der Pfälzischen Landeskirche mit den Fachrichtungen Sozialarbeit und Sozialpädagogik in Ludwigshafen war er zunächst als Sozialarbeiter bei der Kreisverwaltung Ludwigshafen sowie als Jugendhausleiter bei der Stadt Speyer tätig bevor er zur Kreisverwaltung Germersheim kam.

Hier war Ernst Martin Wolf nahezu 40 Jahre im Fachbereich „Jugendhilfe“ als Sozialarbeiter in der Jugendgerichtshilfe tätig.

Landrat Dr. Fritz Brechtel dankte Ernst Martin Wolf für sein langjähriges Engagement und wünschte ihm für die Zukunft alles Gute. Den Glückwünschen und dem Dank schlossen sich die Leiterin des Fachbereichs „Jugendhilfe“ Sabine Heyn, Personalchef Ralph Lehr und der Personalratsvorsitzende Klemens Puderer an.

Kreisverwaltung Germersheim


Neuer Kommandeur der Südpfalz-Kaserne zu Besuch

Freuen sich auf eine gute Zusammenarbeit: (v.li.) Landrat Dr. Fritz Brechtel und Oberstleutnant Martin Hess.

Der neue Kommandeur der Südpfalz-Kaserne Oberstleutnant Martin Hess besuchte Landrat Dr. Fritz Brechtel.

Bei diesem Besuch wurden auch gemeinsame Themen besprochen.

Nun freuen sich Landrat Dr. Fritz Brechtel und Kommandeur Martin Hess auf eine gute Zusammenarbeit.

Kreisverwaltung Germersheim


B 9, Ausbau der Anschlussstelle Schwegenheim, Rampen am Tankhof

Der Landesbetrieb Mobilität Speyer teilt mit, dass die Bauarbeiten an der Anschlussstelle B 9 am Tankhof bei Schwegenheim bis auf wenige Restarbeiten fertig gestellt sind.

Die Bundesstraße und auch die beiden neuen Rampen, durch die die Zufahrt zum Tankhof von der B 9 aus südlicher Fahrtrichtung möglich ist, sind seit Samstag, den 18. November 2017, für den Verkehr freigegeben.

Die noch fehlende wegweisende Beschilderung wird Anfang/Mitte Dezember ohne größere Verkehrsbeeinträchtigungen aufgestellt.

Der Landesbetrieb Mobilität Speyer bedankt sich bei allen Verkehrsteilnehmern und Anliegern für das Verständnis für die aufgetretenen Verkehrsbehinderungen.

Landesbetrieb Mobilität Speyer


Abfalltrennung in Fremdsprachen

Faltblätter und Aushänge in Deutsch, Englisch, Französisch, Arabisch, Farsi und Türkisch

Die Kreisverwaltung Germersheim hat ein kompaktes Faltblatt zur Abfalltrennung erstellt und in fünf Sprachen übersetzt.
„Der Bedarf war schon lange da“, so Landrat Dr. Fritz Brechtel. „Denn für die mit der Flüchtlingsunterbringung geforderten Dörfer und Städte in unserem Landkreis sind mehrsprachige Informationen sehr unterstützend.“

Neben den Faltblättern in den Sprachen Deutsch, Englisch, Französisch, Arabisch, Farsi und Türkisch stellt die Abfallwirtschaft des Landkreises auch Aushänge im A2 Querformat in diesen Sprachen zur Verfügung.
„Die Faltblätter und Aushänge der Abfalltrennung stehen jedermann zur Verfügung“, so der Landrat. Sie zeigen die Mülltrennung sehr übersichtlich und können überall da ausgehängt werden, wo Müll sortiert wird, also z.B. in Küchen und Abfallräumen. Besonders auch die Verwaltungen großer Wohnanlagen möchten wir auf unser Angebot hinweisen.“

Auf der Homepage der Abfallwirtschaft unter www.kreis-germersheim.de/abfallwirtschaft auf der Seite Aktuelles kann die Übersicht zur Abfalltrennung auch abgerufen und selbst ausgedruckt werden.
Auf der Integreat-App des Landkreises sind die Infos zur Abfalltrennung nun ebenso verfügbar. Interessierte können sie ganz einfach in der gewünschten Sprache auf ihr Smartphone herunterladen.

Faltblätter und Aushänge in den genannten Sprachen können jederzeit bei der Abfallwirtschaft des Landkreises bestellt werden unter p.funk@kreis-germersheim.de.

Kreisverwaltung Germersheim


Tourismusverein lockt Besucher in die Südpfalz

Während der Verbrauchermesse „Offerta“ in Karlsruhe hat der Südpfalz-Tourismus Landkreis Germersheim e.V. (SÜD) die Besucher über die zahlreichen Angebote zur naturnahen Erholung wie Wandern und Radwandern, weitere Freizeitangebote, Einkehrtipps für Tages- und Wochenendausflügler sowie Urlauber informiert.

Zufrieden mit der großen Resonanz zeigte sich der SÜD-Vorsitzende Landrat Dr. Fritz Brechtel: „Bei mehr als 140.000 Besuchern ist die Offerta ein attraktives Schaufenster in die Region, bei dem wir unsere hohe Freizeitqualität und die Pfälzer Lebensfreude präsentieren können.“

Gerne griffen die Gäste zur Radkarte Südpfalz mit den gesamten Themenradwegen der Region. Viele Besucher, die die Südpfalz bereits kennen, suchten neue Ausflugstipps für ihren Tagesausflug. Am Stand des Reptiliums Landau gab es täglich „Reptilien zum Anfassen“. Ganz Mutige konnten sich mit einer Tarantel oder einer Riesenschlange fotografieren lassen. Und natürlich durften die kulinarischen Spezialitäten nicht fehlen. Die Winzer der Weingüter Heintz aus Minfeld, Rosenhof aus Steinweiler sowie Kehrt aus Winden kredenzten trockene, würzige Rotweine, spritzige frische Weißweine und handgerüttelte Sekte. Der Bauernhof Kerth aus Kandel-Minderslachen bot leckere Kostproben von Hausmacher Wurst und Schinken. Außerdem mit am Stand dabei waren die drei Museen aus der Verbandsgemeinde Jockgrim: Haus Leben am Strom, Terra-Sigillata-Museum und Ziegeleimuseum Jockgrim und die Stadt Germersheim.

Am traditionellen Südpfalztag zeigte der Landkreis Germersheim erneut die vielen Facetten der Südpfalz. Los ging es mit einem bunten Bühnenprogramm auf der Hauptbühne im Eingangsbereich der Messe um 13 Uhr. Den Anfang machte der Chor „Happy Voices“ aus Zeiskam, dann folgten zwei Damen „Benatul Sultan“ aus Wörth (SG-Stern) mit schwungvollem Bauchtanz. Der bekannte „Pfälzer - Musik - Comedy“ Künstler Joe Schorlé aus Erlenbach bei Kandel begeisterte mit seiner Fassung weltbekannter Songs.

Beim anschließenden Interview unterhielten der Kreisbeigeordnete des Landkreises Germersheim Michael Braun und die Südpfälzer Hoheiten, der 17. Bellheimer Lord Ludwig, die Zwiebelkönigin Sandra I. aus Zeiskam, die Druslachelfe Ola aus Lingenfeld, das Knittelsheimer Kätzel Laura, die Bärenkönigin Jana aus Ottersheim, die Tabakkönigin Eva aus Hatzenbühl und die Rosenprinzessin Sonja aus Weingarten die Gäste und informierten über die neuesten Angebote aus der Südpfalz.

Als Gast auf der Bühne sprach der Landrat der Südlichen Weinstraße Dietmar Seefeldt über das gemeinsame Projekt der Tourismusvereine Landkreis Germersheim, Südliche Weinstrasse und der Stadt Landau „So schmeckt die Südpfalz“. Unter dem Motto „Kraut und Rüben“ findet dieser Gastrowettbewerb in der Zeit vom 13. Januar bis 18 März statt.

Anschließend wurde am Südpfalzstand Pfälzer Gastfreundschaft praktiziert: Die Besucher wurden mit Hausmacher Wurst vom Burgerhof aus Neupotz verwöhnt.

„Hier treffen wir unsere Tagesgäste, die gerne in die Südpfalz kommen, weil sie die Pfälzer Gastfreundschaft und die vielfältigen Angebote zu schätzen wissen“, so SÜD-Geschäftsführerin Silke Wiedrig.

Weitere Informationen zum Gastrowettbewerb „So schmeckt die Südpfalz“ sowie weitere touristische Angebote gibt es unter Tel. 07274/53-300 sowie im Internet unter www.suedpfalz-tourismus.de

Text und Gruppenbild: Kreisverwaltung Germersheim Foto: Speyer 24/7 News, dak


Südpfälzer Gastronomen verwöhnten Besucher auf der offerta Kochbühne

Unter dem Motto „Genießen auf der offerta“ zeigten die Gewinner des Gastronomiewettbewerbs „So schmeckt die Südpfalz“ 2016, das Restaurant Zur Krone und der Gasthof Zum Lamm, beide aus Neupotz, sowie das Klosterstübl aus Eußerthal ihre ausgefallenen Kreationen rund um den Apfel.

Als Vorspeise gab es für die Besucher „Meerrettichschaum auf Apfel-Räucherforellen-Salat“, zubereitet von Eva-Maria Sambaß vom Klosterstübl in Eußerthal. Das Hauptgericht „Thunfisch-Filet an Austern-Apfel-Emulsion“ bereitete Faycal Bettioui vom Restaurant Zur Krone in Neupotz zu. Auch das Dessert von Manfred Kreger vom Gasthof Zum Lamm in Neupotz „Karamellisierte Dampfnudeln mit Rahmeis vom Gravensteiner Apfelbrand“ begeisterte die Genießer vor der Kochbühne.

Alle drei Südpfälzer Gastronomen gaben für alle Hobbyköche, die die Gerichte aus dem offerta Rezeptheft nachkochen möchten, hilfreiche Tipps für die Zubereitung zu Hause und berichteten von ihren positiven Erfahrungen während des Gastronomiewettbewerbs im letzten Jahr.

Die drei Gewinner werden auch 2018 wieder mit dabei sein, wenn der Wettbewerb in die dritte Runde geht und 19 nominierte Restaurants leckere Menüs rund ums Thema „Kraut & Rüben“ anbieten. Vom 13. Januar bis 18. März 2018 können Genießer die Menüs oder Teile davon genießen, anschließend bewerten und damit den Publikumspreis mitbestimmen. Zu gewinnen gibt es dabei je ein Menü für 2 Personen in einem der nominierten Betriebe. Den Menüflyer zum Wettbewerb 2018 gab es druckfrisch am Stand des Südpfalz-Tourismus Landkreis Germersheim e.V. und kann ab sofort auch im Büro des Tourismusvereins abgeholt oder unter Tel. 07274/53 300 bestellt werden.

Kreisverwaltung Germersheim


In den Ruhestand verabschiedet

Harald Nier wurde Ende Oktober von Landrat Dr. Fritz Brechtel im Rahmen einer kleinen Feierstunde in den Ruhestand verabschiedet.

Landrat Dr. Fritz Brechtel verabschiedet Harald Nier

Nach seinem Studium zum Diplom Psychologe war Harald Nier viele Jahre beim Dioakonischen Werk Baden tätig. Danach war er Vorstand beim Badischen Landesverein für Innere Mission in Karlsruhe und Regionalbeauftragter und Hausdirektor bei der Evangelischen Heimstiftung in Stuttgart.

Im April 2013 kam Harald Nier zur Kreisverwaltung Germersheim. Dort war er in der Geschäftsstelle der Regionalen Pflegekonferenz/Pflegestrukturplanung im Fachbereich 23 tätig. Seit Januar 2014 war er zusätzlich kommunaler Behindertenbeauftragter.

Bei der Verabschiedung: v.l. Klemens Puderer, Karin Kaltenbach, Harald Nier, Dr. Fritz Brechtel und Ralph Lehr.

Harald Nier wird in Zukunft im Auftrag der Kreisverwaltung freiberuflich das Netzwerk der Seniorenbeauftragten organisieren sowie einzelne Projekte begleiten.

Landrat Dr. Fritz Brechtel dankte Harald Nier für seine hervorragende und engagierte Arbeit sowie für die Bereitschaft weiterhin Projekte zu betreuen und wünschte ihm für die Zukunft alles Gute. Den Glückwünschen und dem Dank schlossen sich auch die Leiterin des Fachbereich 23 – Soziale Hilfen – Karin Kaltenbach, Personalchef Ralph Lehr sowie der Personalratsvorsitzende Klemens Puderer an.

Kreisverwaltung Germersheim


Verteilung der gelben Säcke

In der vorletzten Novemberwoche (47.KW) beginnt im Landkreis Germersheim wieder die Verteilung der gelben Wertstoffsäcke an die Haushalte.

Dabei verteilt die Firma Süd-Müll an jeden Haushalt zwei Rollen mit je 13 Säcken.

Bei einem größeren Bedarf können gelbe Säcke auch bei den Verbandsgemeinde- bzw. Stadtverwaltungen sowie bei der Kreisverwaltung in Germersheim persönlich abgeholt werden.

Die gelben Säcke werden leider sehr oft missbräuchlich verwendet, wodurch immer wieder Engpässe bei der Nachlieferung entstehen. Deshalb weist die Kreisverwaltung darauf hin, gelbe Säcke ausschließlich für das Sammeln von Leichtverpackungen wie zum Beispiel Joghurtbecher, Milchverpackungen, Tetra-Paks oder Konservendosen zu verwenden.

Die Firma Süd-Müll ist als Vertragspartner des Dualen Systems zuständig für die Abfuhr der gelben Säcke im Landkreis Germersheim. Bei Nachfragen oder Beschwerden ist die Firma telefonisch erreichbar unter 0800/770 1001 (kostenloses Servicetelefon) oder per Mail an info@sued-muell.com.

Die Verteilung wird voraussichtlich bis Ende Dezember beendet sein.

Kreisverwaltung Germersheim


Wildwochen Südpfalz eröffnet

Landrat Dietmar Seefeldt, Kreis Südliche Weinstraße

Mit einer von Jagdhornbläsern umrahmten Feierstunde im WeinRestaurant Fritz Walter in Niederhorbach wurden die „Wildwochen Südpfalz“ - eine Initiative der Kreisgruppen Südliche Weinstraße und Germersheim des Landesjagdverbandes Rheinland-Pfalz e.V. und der Tourismusvereine Südliche Weinstrasse e.V. und Südpfalz-Tourismus Landkreis Germersheim e.V. am 08.11. offiziell eröffnet.

Rund 30 Gastronomen, die sich an der Aktion beteiligen, bringen im November und Dezember Wildbret aus dem Pfälzerwald, dem Bienwald und den Rheinauen auf den Tisch. Sie haben ihre Häuser mit einem entsprechenden Schild markiert und werden von den beiden Tourismusvereinen auf der Webseite www.wildwochen-suedpfalz.de beworben.

Landrat Dr. Fritz Brechtel, Kreis Germersheim

„Unser Ziel ist es, mit den Wildwochen Südpfalz Einheimische und Gäste für Wild aus heimischer Jagd zu begeistern“, erklärte Landrat Dietmar Seefeldt bei seiner Begrüßung. „Das ist auch nicht schwer, denn Wildbret – also das verzehrbare Fleisch von freilebenden Tieren, die dem Jagdrecht unterliegen - ist ein sehr hochwertiges Fleisch mit hohem Mineralstoff- und Vitamingehalt bei gleichzeitig geringem Fettanteil.“

„Mit den Wildwochen betonen wir die gemeinsamen Anstrengungen unserer beiden Landkreise, Produkte aus der Region zu fördern. Denn regionaler und „mehr Bio“ als Fleisch von Tieren, die artgerecht in der freien Natur leben, geht gar nicht“, stimmte Landrat Dr. Fritz Brechtel zu.

Kreisjagdmeister Südliche Weinstraße, Jörg Sigmund

Kreisjagdmeister SÜW Jörg Sigmund erklärte mit einem Augenzwinkern, dass in der Südpfalz paradiesische Zustände für Wild herrschten. „Die Tiere sind wahre Leckermäuler und ernähren sich im Pfälzerwald und am Waldrand im Herbst von Keschde, Eicheln, Mais und Trauben – nicht immer zur Freude der Bauern und Winzer. Wir Jäger sind verpflichtet, Wild zu schießen, um Überpopulationen zu vermeiden. Die Ergebnisse der Treibjagden derletzten beiden Wochen (165 erlegte Wildschweine in 2 Stunden Bejagung) zeigen, wie notwendig dies ist.“ Er erinnerte damit an die Rolle der Jäger als nachhaltige Nutzer und leidenschaftliche Schützer der Natur, die dafür sorgen, dass der Wald im Gleichgewicht gehalten wird.

„Wir freuen uns sehr darüber, dass viele Gastronomen bei uns Jägern Fleisch einkaufen und damit dafür sorgen, dass das Wild, das wir schießen, auch eine sinnvolle und äußerst schmackhafte Verwendung findet“, ergänzte Dr. Stefan Schmitz, Vorsitzender der Kreisgruppe Germersheim des Landesjagdverbandes.

Klaus Walter, der als Vorsitzender der Kreisgruppe Südliche Weinstraße des Landesjagdverbandes rund 700 Jäger vertritt, erläuterte, dass die Tiere keinem Transport- und Schlachtstress ausgesetzt sind, da sie in ihrer natürlichen Umgebung erlegt werden.

Dass in dem von seinem Bruder Eckard Walter betriebenen WeinRestaurant Fritz Walter nur Wild aus eigener Jagd auf den Tisch kommt, versteht sich von selbst. Denn das passt ganz zur Philosophie des Hauses, wo Regionalität großgeschrieben wird: Hier stammt der Fisch von der Fischzucht Hanß in Eußerthal. Kartoffeln und Gemüse werden um Niederhorbach angebaut.

Die typischen „Pfälzer“, wie Saumagen, Bratwurst, Leberknödel und Fleischknödel stammen aus eigener Herstellung. Eier und Nudeln werden schon seit Jahrzehnten vom Familienbetrieb Kuntz aus Neuburg geliefert. Das Brot backen Bäcker „vun Hiwwe un‘ Driwwe“, also aus Bad Bergzabern und dem Elsass. Für Freunde der Gerste wird Bier von der Göcklinger Hausbrauerei gezapft. Die frisch gemahlenen Kaffeebohnen werden in Neustadt auf Pfälzer Rebenholz geröstet.

Eine tolle Ergänzung zum Auftakt der Wildwochen bot die Goldschmiedemeisterin Annette Schleuning, die ihren Jagdschmuck in Szene gesetzt und im Rahmen der Eröffnung ausgestellt hat.

Nähere Infos zu den Wildwochen finden Sie auf www.wildwochen-suedpfalz.de

Hier gibt’s Wild aus der Region:

  • Weinhaus Schneiderfritz, Billigheim-Ingenheim
  • Gasthaus Zur Kalmit, Maikammer
  • Stiftsgut Keysermühle, Klingenmünster
  • Consulat des Weins, St. Martin
  • Restaurant Schneider, Dernbach
  • Hotel und Restaurant Castell, Leinsweiler
  • Gaststätte Hahn, Dernbach
  • Restaurant Hubertushof, Ilbesheim
  • Gasthaus Zum Winzer, Maikammer
  • Zur Hofschänke, Winden
  • Weinrestaurant FritzWalter, Niederhorbach
  • Zum Bürstenbinder, Ramberg
  • Landgasthof Klosterstüb'l, Eußerthal
  • Restaurant im Kurhaus Trifels, Annweiler
  • Hotel Pfälzer Hof, Edenkoben
  • Leinsweiler Hof, Leinsweiler
  • Zur Alten Gerberei, Annweiler
  • Zum goldenen Lamm, Ramberg
  • Gaststube Stichel Fritz, Schweigen-Rechtenbach
  • Landgasthof Zickler, Gleisweiler
  • Gutshof Ziegelhütte, Edenkoben
  • Radegaggl-Stubb, Landau
  • Hotel Soho, Landau
  • Weingut Bernhardt, Dörrenbach
  • Kochs Restaurant, Kandel
  • Gasthaus Birkenthaler, Eußerthal
  • Waldhaus Knittelsheimer Mühle, Knittelsheim
  • Hotel-Restaurant Winzerhof, St. Martin
  • Restaurant Zum Bahnhof 1894, Rohrbach

Kreisverwaltung Germersheim


Freizeit- und Ferienveranstaltungen 2018 für den kreisweiten Ferien- und Freizeitkalender melden

Das Jugendamt der Kreisverwaltung bittet alle Ferienveranstalter, ihre Veranstaltungs- und Freizeitermine für das Jahr 2018 bis 13. Dezember zwecks Aufnahme in den kreisweiten Freizeit- und Ferienkalender zurückzumelden. Die neue Auflage für das nächste Jahr wird derzeit vorbereitet. Der fertige Kalender wird voraussichtlich Mitte Februar zur Verfügung stehen und wird unter anderem in den Verwaltungen des Landkreises ausgelegt.

„Der Ferien- und Freizeitkalender bietet jungen Familien mit Kindern bzw. alleinerziehenden Elternteilen, die nach Ferienbetreuungsmöglichkeiten für ihre Kinder suchen, einen hilfreichen ersten Überblick. Insofern dient er für sie als praktische Orientierungshilfe und trägt somit auch zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie bei“, sagt Landrat Dr. Fritz Brechtel und freut sich, dass der jährlich aufgelegte Kalender so gut von Kindern, Jugendlichen und Eltern angenommen wird.

Neben Ferienfreizeiten werden auch ganztägige Veranstaltungen, wie z.B. Kinderferienwochen, Spielaktionen und Spielfeste für Kinder und Jugendliche mit und ohne Beeinträchtigung sowie Vorträge und Seminare für ehrenamtliche Jugendgruppenleiter/innen gerne aufgenommen. Insbesondere gefragt sind Maßnahmen in den Oster-, Sommer- und Herbstferien.

Um Angebote und Veranstaltungen im Ferien- und Freizeitkalender zu veröffentlichen, benötigt man einen Vordruck des Jugendamtes. Diesen Vordruck gibt es unter www.kreis-germersheim.de in der Rubrik Kreisverwaltung, Formulare Downloads und dort im Bereich Freizeit und Ferien. Er kann auch unter der E-Mail-Adresse m.leingang@kreis-germersheim.de angefordert werden.

Die ausgefüllten Vordrucke sollten bis 13. Dezember per E-Mail an m.leingang@kreis-germersheim.de zurückgeschickt werden. Natürlich ist auch eine Rücksendung per Post an die Kreisverwaltung Germersheim, Jugendförderung, 17er Straße 1, 76726 Germersheim oder per Fax an die Nummer 07274/53-15 578 möglich. Für Rückfragen und weitere Informationen steht Mirco Leingang unter Tel. 07274/53-372 gerne zur Verfügung.

Kreisverwaltung Germersheim


Landrat Dr. Fritz Brechtel kündigt in Brief an AVG an, Ausfall der Stadtbahnfahrten genau prüfen zu lassen und Kürzung der Zahlungen zu fordern

Dr. Fritz Brechtel

Weil die Albtalverkehrsgesellschaft mbH (AVG) seit der Inbetriebnahme im Dezember 2010 bis heute den Betrieb auf der Strecke S 51/52 nicht zufriedenstellend abwickeln kann, hatte Landrat Dr. Fritz Brechtel auf Anfrage von Martin Brandl die Verantwortlichen der AVG zur letzten Sitzung des Kreisausschusses eingeladen.

Für das konstruktive und offene Gespräch in der Sitzung des Kreisausschusses bedankte sich Landrat Dr. Fritz Brechtel in einem Brief an Ascan Egerer, Geschäftsführer der AVG und fuhr fort: „Es kommt leider immer wieder zu gravierenden Störungen im Betriebsablauf der Linie S 51/52 und zu erheblichen Fahrtausfällen, im Oktober 2017 zusätzlich auch auf der Linie S 5“, so Brechtel. Und das, obwohl seit fast sieben Jahren immer wieder Verbesserungen versprochen wurden. Das ist nicht länger hinnehmbar.

Brechtel kündigt an, den Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz Süd (ZSPNV) zu bitten genau zu prüfen, welche und wie viele Stadtbahnfahrten ausfallen und eine Kürzung der Zahlungen an die AVG zu fordern.

Die monatlichen Statusberichte der AVG dokumentieren die zahlreichen Verspätungen und Zugausfälle. Im Rahmen der Grundsatzvereinbarung über die Planung, Bau, Betrieb und Finanzierung einer Stadtbahn zwischen Wörth und Germersheim vom 4. April 2008 übernahmen die beteiligten Gebietskörperschaften des Landkreises gegenüber der AVG einen Finanzierungsanteil von 760.000 Euro pro Kalenderjahr zur Finanzierung der Betriebskosten. Seit 2015 übernimmt nun der Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz Süd (ZSPNV) die Betriebskosten für den Stadtbahnbetrieb.

Kreisverwaltung Germersheim

Immer im Einsatz für die Schulgemeinschaft

Der Schulsanitätsdienst an der Realschule plus Kandel feiert 15 jähriges Bestehen

Kürzlich kamen Schüler, Lehrer, Ehemalige und Ehrengäste zusammen, um ein besonderes Verdienst zu würdigen. Der Schulsanitätsdienst an der Realschule plus Kandel feiert in diesem Jahr sein 15jähriges Bestehen.

Als einer der ersten Schulen im Landkreis Germersheim überhaupt, so die Gründerin der Schulsanitäter Bärbel Stoner, hatte sich aus dem Interesse einiger Schüler und Lehrer an der Ersten Hilfe im Sportunterricht heraus die Idee eines schuleigenen Sanitätsdienstes entwickelt.

Mit viel Pioniergeist und großer Motivation fand sich unter ihrer Leitung eine feste Gruppe von Schülerinnen und Schülern zusammen, die zunächst mit wenig Material und eingeschränkten Bedingungen eine Erstversorgung für die Schulgemeinschaft bewerkstelligen wollten. Die grundsolide Ausbildung der Schüler stellt für Bärbel Stoner dabei eine wichtige Bedingung dar, damit der Sanitätsdienst kompetent und zuverlässig funktioniert. Alle aktiven Schulsanitäter besuchen die wöchentlich laufende AG, müssen Prüfungen bestehen und nehmen als Gemeinschaft auch an Wettkämpfen des Deutschen Roten Kreuzes an Wochenenden teil. Bereits 2011 erhielt die Realschule Kandel für diese qualifizierte Arbeit den Förderpreis der Schulsanitätsdienste.

„Ihr investiert viel Zeit und Engagement in diese für die Schule so überauswichtige Aufgabe. In einer Zeit, in der nur selten freiwillig Verantwortung für andere übernommen wird, seid ihr Vorbilder. Und dieses soziale Engagement wollen wir heute würdigen!“ Mit diesen Worten wandte sich Schulleiterin Cornelia Geiser in ihrer Ansprache an die Schüler und ihre Lehrerin Bärbel Stoner. Sie hob es als große Leistung hervor, dass Tag für Tag eine qualifizierte Erstversorgung aller an Schule Beteiligten gewährleistet werde. Sie dankte gemeinsam mit Bärbel Stoner besonders Claudia und Walter Oßwald vom DRK Ortsverein Kandel, die den Schulsanitätsdienst in Ausbildungsfragen und bei Wettbewerbsorganisation tatkräftig zur Seite stehen.

Auch Verbandsbürgermeister Poß und Landrat Dr. Fritz Brechtel, dem der Schulsanitätsdient in seiner Eigenschaft als Vorsitzendem des DRK Kreis Germersheim ein echtes Anliegen ist, lobten und dankten allen Beteiligten für ihren unermüdlichen Einsatz und übergaben Spenden.

Die Feierstunde wurde bereichert mit Beiträgen der aktiven Schulsanitäter, die eine kleine Talkshow zu den Inhalten ihrer Arbeit zum Besten gaben und praktische Anwendungen wie das Anlegen von Verbänden den Gästen gekonnt näherbrachten. Eine kleine Bilderreise entführte die Gäste in die Vergangenheit und Gegenwart des Schulsanitätsdienstes an der Realschule plus Kandel, bevor eine musikalische Schülerdarbietung mit Gesang und Klavier die Feststunde abrundete und die Gäste die von Schülern angerichteten Häppchen genießen durften.

Kreisverwaltung Germersheim


Gedenken an die Opfer der Gewaltherrschaft

Landrat Dr. Fritz Brechtel war erste Anlaufstelle der Haus- und Straßensammlung des Luftwaffenausbildungsbataillons für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge. Danach sammelten der Standortälteste und zugleich Kommandeur des Luftwaffenausbildungsbataillons Oberstleutnant Martin Hess und der Bürgermeister der Stadt Germersheim, Markus Schaile, gemeinsam bei den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Germersheim. Dort stießen sie auf eine große Spendenbereitschaft. Auch in den Patengemeinden Hambach und Westheim erfolgt durch die jeweiligen Patenkompanien die Sammlung in den nächsten zwei Wochen. Sowohl Soldaten als auch zivile Mitarbeiter des Bataillons unterstützen dieses Jahr die Sammlung.

Der Volksbund unterhält, betreut und pflegt in staatlichem Auftrag die Gräber der deutschen Kriegstoten im Ausland. In seiner Obhut sind heute 833 Kriegsgräberstätten in 46 Staaten mit circa 2,7 Millionen Kriegstoten. Darüber hinaus engagiert sich der Volksbund auch auf einigen Kriegsgefangenenfriedhöfen, um auch diesen Opfern der Gewaltherrschaft ein würdiges Gedenken zu schaffen.

BUZ: Mit einer Spende haben Landrat Dr. Fritz Brechtel (links)und Bürgermeister Marcus Schaile (rechts) zur Freude von Oberstleutnant Martin Hess die Sammlung des Luftwaffenausbildungsbataillons für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge unterstützt.

Kreisverwaltung Germersheim


Verkehrsbehinderungen auf der „ Bienwald B 9“ zwischen Langenberg und der K 18

Die Kreisverwaltung Germersheim teilt mit, dass es auf dem Teilstück der „Bienwald B 9“ zwischen Langenberg und der Einmündung K 18 voraussichtlich vom 05.12.2017 bis 07.12.2017 zwischen 9 Uhr und ca. 15 Uhr zu Behinderungen kommen kann.
Je nach Witterung ist eine Terminverschiebungen möglich.

Der Grund sind notwendige Ausholzungsarbeiten mittels eines Hubschraubers im Zusammenhang mit einer Mittelspannungsleitung neben der B 9.

Der Verkehr wird in diesem Zeitraum von Langenberg in Richtung Grenzübergang einspurig geführt. Der Verkehr aus Richtung Grenzübergang kommend wird über die K 18/ K 19 umgeleitet. Die Umleitungsstrecke ist ausgeschildert.

Die Verkehrsteilnehmer werden um Verständnis für die auftretenden Verkehrsbeeinträchtigungen gebeten.

Kreisverwaltung Germersheim


Solide finanziert ins Eigenheim

Verbesserte Bedingungen im Programm zur Förderung von Wohneigentum

Damit sich möglichst viele Menschen in Rheinland-Pfalz den Traum vom eigenen Zuhause erfüllen können, bietet die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) mit verbesserten Konditionen bei den ISB-Darlehen Wohneigentum ein Instrument, das mit langen Laufzeiten, niedrigen Zinssätzen, geringen Eigenkapitalanforderungen und einer Tilgungsrate von 2,2 Prozent eine wirtschaftlich sinnvolle Ergänzung zur Finanzierung der Kreditinstitute sein kann.

Zu den Verbesserungen gehören eine Verbilligung der ISB-Zinssätze, die Einführung von Tilgungszuschüssen für die ISB-Darlehen Wohneigentum sowie die Anhebung der Förderhöchstbeträge. Bei einer Laufzeit von zehn Jahren beträgt der Zinssatz 0,6 Prozent p.a., 1,0 Prozent p.a. bei einer Zinsfestschreibung von fünfzehn Jahren, 1,2 Prozent und 1,4 Prozent im Jahr bei Zinsfestschreibungen von zwanzig Jahren beziehungsweise bis zur Vollrückzahlung.

Die regional gestaffelten Förderhöchstbeträge für ISB-Darlehen werden aufgrund gestiegener Bau- und Kaufpreise je nach Fördermietenstufe um bis zu 25.000 Euro angehoben. Bei Haushalten mit mehr als drei Kindern ist noch einmal eine Steigerung um zehn Prozent für das dritte und jedes weitere Kind möglich. Neu im Rahmen der Wohneigentumsförderung sind Tilgungszuschüsse in Höhe von fünf Prozent des ISB-Darlehens.

Das Förderangebot richtet sich an Haushalte, die Wohneigentum bilden möchten. Voraussetzung ist, dass bestimmte Einkommensgrenzen eingehalten werden. Beispielsweise können Haushalte mit zwei Erwachsenen und zwei Kindern über ein Jahresbruttoeinkommen von rund 79.000 Euro verfügen.

Zur Beantragung der Darlehen bei der ISB wird eine Förderbestätigung der Kreisverwaltung Germersheim benötigt, über die auch die Anträge bei der ISB gestellt werden. Alle Informationen zu den Konditionen und zur Ausgestaltung der Förderprogramme finden Interessierte auf den Internetseiten der ISB unter www.isb.rlp.de oder bei der Kreisverwaltung Germersheim, Herrn Heinrich Kindler, Tel. 07274/53290.

Kreisverwaltung Germersheim

Anmeldetermine der weiterführenden Schulen im Landkreis Germersheim

Im Januar und Februar 2018 sind die Anmeldetermine für die weiterführenden Schulen im Landkreis Germersheim:

Realschule Plus Bellheim, Schulstraße 4, 14.02.2018 - 20.02.2018 von 8 - 12 Uhr, www.rs-plus-bellheim.de

Geschwister-Scholl-Realschule Plus Germersheim, Römerweg 2, 15.02.2018 von 7 – 16 Uhr, 16.02.2018 von 7 - 13 Uhr, 19.02.2018 - 22.02.2018 von 7 - 16 Uhr, 23.02.2018 von 7 – 13 Uhr, www.realschuleplus-germersheim.de

Richard-von-Weizsäcker Realschule Plus Germersheim, August-Keiler-Str. 35, 17.02.2018 von 9 - 12 Uhr, 19.02.2018 - 21.02.2018 von 8 – 15 Uhr, 22.02.2018 von 8 - 12 Uhr. Infoabend am 21.11.2017 um 19 Uhr, www.realschule-germersheim.de

Realschule Plus Kandel, Jahnstraße 18, 10.02.2018 von 9 - 12 Uhr, 14.02.2018 - 15.02.2018 von 9 – 14 Uhr, www.realschule-kandel.de

Realschule Plus Lingenfeld, Schillerstraße 10-12, 14.02.2018 - 16.02.2018 von 8 - 11 Uhr, 15.02.2018 von 14 – 16.00 Uhr, www.rsplus-lingenfeld.de

IGS Kandel, Jahnstraße 20, 5. Klassen: 27.01.2018 von 9 - 12 Uhr, 29.01.2018 von 9 – 12 Uhr und 14 – 16 Uhr, 30.01.2018 von 9 - 12 Uhr. 11. Klassen: 05.02.2018 – 06.02.2018 von 9 – 12 Uhr und 14 - 16 Uhr, 07.02.2018 von 9 - 12 Uhr, www.igs-kandel.de

IGS Wörth, Forststraße 1a, 5. Klassen: 27.01.2018 von 10 - 13 Uhr, 29.01.2018 und 30.01.2018 von 8 - 16 Uhr, 11. Klassen: 09.02.2018 von 8 – 14 Uhr, www.igs-woerth.de

IGS Rheinzabern, Jockgrimer Straße 100, 5. Klassen: 27.01.2018 von 10 - 14 Uhr, 29.01.2018 von 8 - 16 Uhr, 30.01.2018 von 8 - 18 Uhr. 11. Klassen: 05.02.2018 von 8 - 18 Uhr, 06.02.2018 von 8 - 18 Uhr, 07.02.2018 von 8 - 20 Uhr. First Lego League: 09.12.2017 ab 10 Uhr. Info-Abend zukünftige 5. Klassen am 02.11.2017 ab 19 Uhr. www.igs-rheinzabern.de

IGS Rülzheim, Schulstraße 17, 5. Klassen: 26.01.2018 von 12 - 17 Uhr, 27.01.2018 von 9 - 12 Uhr, 29.01.2018 von 9 – 15 Uhr. 11. Klassen: 03.02.2018 von 10 – 13 Uhr, 05.02.2018 von 14 – 16 Uhr, 06.02.2018 – 07.02.2018 von 16 – 18 Uhr. Infoveranstaltung Oberstufe am 14.11.2017 ab 20 Uhr, Beratungsgespräche Oberstufe am 15.12.2017 von 16 – 18 Uhr, www.igs-ruelzheim.de

Goethe Gymnasium Germersheim, August-Keiler-Straße 34, 19.02.2018 - 21.02.2018 von 10 - 12 Uhr und 14 - 16 Uhr, 19.02.2018 von 14 - 18 Uhr. Infoveranstaltung am 29.01.2018 ab 19.30 Uhr. www.goethe-gym-ger.de.

Europa-Gymnasium Wörth, Forststraße 1, 16.02.2018 von 14 – 16.00 Uhr, 17.02.2018 von 10 – 12 Uhr, 19.02.2018 - 20.02.2018 von 14 - 16 Uhr, www.egwoerth.de

Berufsbildende Schule Germersheim, Standort Germersheim: Paradeplatz 8, Standort Wörth: Hanns-Martin-Schleyer-Straße 3, Anmeldung bis spätestens 01.03.2018, montags bis donnerstags von 7.30 – 16 Uhr und freitags von 7.30 – 12 Uhr (Ger) bzw. 7.30 – 14 Uhr (Wörth). Infoabend am 31.01.2018 (BBS Wörth) und 01.02.2018 (BBS Ger), www.bbs-germersheim.de

Folgende Schulen laden demnächst zu einem Tag der offenen Tür ein:

  • Goethe-Gymnasium Germersheim am 25.11.2017 von 9.30 – 12.30 Uhr
  • Realschule Plus Lingenfeld am 25.11.2017 von 11 – 14 Uhr
  • Realschule Plus Bellheim am 25.11.2017 von 12.30 – 17.30 Uhr
  • IGS Rheinzabern am 25.11.2017 von 10 - 14 Uhr
  • Realschule Plus Kandel am 02.12.2017 von 10 – 12.30 Uhr
  • IGS Kandel am 02.12.2017 von 9.30 – 13 Uhr
  • IGS Wörth am 09.12.2017 von 10 – 13.30 Uhr
  • Europa-Gymnasium Wörth am 12.01.2018 von 15 – 17.30 Uhr
  • Richard-von-Weizsäcker Realschule Plus Germersheim am 13.01.2018 von 9.30 – 12.30 Uhr
  • Geschwister-Scholl-Realschule Plus Germersheim am 20.01.2018 von 10 - 13 Uhr

Kreisverwaltung Germersheim


Anders denken – oder nicht nur Schilder führen zum Ziel

Germersheim: „Anders denken“ - unter diesem Motto stand der Tourismustag der beiden Landkreise Germersheim und Rhein-Pfalz-Kreis in Germersheim.

v.l.: Thomas Eberhard, Dr. Detlev Janik, Heidi Wittmann, Hannes Treichl, Prof. Dr. Sascha Henninger, Dr. Fritz Brechtel, Silke Wiedrig, Frank Darstein.

Hannes Treichl, von „anders l denken“, faszinierte und verblüffte die knapp 100 Zuhörer auf seiner ungewöhnlichen Reise in die Welt des kreativen Denkens. Gespickt mit vielen Praxisbeispielen, Bildern und Anekdoten sprach der Topspeaker und Autor von der Leidenschaft, die uns motiviert und unsere Träume und Visionen Realität werden lässt. Er rief dazu auf, das Bestehende zu hinterfragen, Fragen umzudrehen, das Wichtige vom Dringenden zu unterscheiden und auch Fehler zu riskieren. „Das einzige, das zwischen dem steht, was wir sind und dem, was wir sein wollen, ist das, was wir tun“, sagt Hannes Treichl und machte in seinem Vortrag innovatives Denken zum Abenteuerurlaub. Die Zuhörer erlebten einen unkonventionellen Ausflug in die Welt des kreativen Denkens, deren Betreten mehr Mut erfordert, garantiert aber auch mehr Spaß macht; denn Mainstream kann jeder – vor allem im Tourismus.

Die „Pfalzcard“ als Krönung für den Urlaub in der Pfalz stand im Mittelpunkt des Vortrags von Bärbel Imo, Teamleiterin Tourismus bei Pfalz.Touristik e.V.. Diese bietet für die Gäste Freizeiterlebnisse in der ganzen Pfalz zum Nulltarif. Bärbel Imo nutzte die Gelegenheit und appellierte an die anwesenden Gastgeber und Freizeitanbieter daran teilzunehmen.

Professor Dr. Sascha Henninger, Universität Kaiserslautern, stellte in seinem Vortrag „Erleben neu definiert – oder nicht nur Schilder führen zum Ziel“ dar, wie Erlebnis- und Lehrpfade unter Einbeziehung moderner Medien aufgewertet werden können. Anhand von zahlreichen Beispielen zeigte er, wie auch ohne Schilder per QR-Code oder APP Informationen bedarfsgerecht und zielgruppenoptimiert vermittelt werden können.

Prof. Dr. Michael Schreiber, Dekan des Fachbereichs Translations-, Sprach- und Kulturwissenschaft der Johannes-Gutenberg-Universität, freute sich dass der Tourismustag in seinem Haus statt fand. Vielen seiner Studenten sei der touristische Themenbereich nicht unbekannt.

Die beiden Landräte Dr. Fritz Brechtel und Clemens Körner betonten in ihren Grußworten die Bedeutung der Zusammenarbeit der beiden Landkreise und luden zum nächsten Tourismustag in den Rhein-Pfalz-Kreis ein. Michael Braun, Kreisbeigeordneter Landkreis Germersheim, begrüßte, dass der Tourismustag bereits zum 4. Mal gemeinsam ausgerichtet werden konnte und bedankte sich bei den beiden Sparkassen Germersheim-Kandel und Vorderpfalz, ohne deren Unterstützung, dies nicht möglich wäre. Gewohnt charmant führte Dr. Detlev Janik, Geschäftsführer Pfalz.Touristik e.V., durch die Veranstaltung und rief die Anwesenden nochmals zur Beteiligung an der Pfalzcard auf. Beim abschließenden Stehempfang wurden bereits erste Ideen ausgetauscht.

Kreisverwaltung Germersheim


In den Herbstferien „weitergelernt“

Eindrückliche Bildungsfahrt für Jugendliche – Heute schon anmelden für ein „Berlin 2018“

Die Teilnehmer der politischen Bildungsfahrt nach Berlin aus dem Landkreis Germersheim vor Ihrer Abreise.

15 interessierte junge Menschen waren in diesem Jahr bei der beliebten politischen Bildungsfahrt des Kreisjugendamtes Germersheim nach Berlin dabei, um Einblicke in das Politikgeschehen der Hauptstadt zu gewinnen. Es war die letzte offizielle Amtshandlung von Dietmar Seefeldt als Jugenddezernent der Kreisverwaltung Germersheim, die Gruppe in die einwöchige Ferienreise zu verabschieden. Nicht nur Bildung stand in der Woche auf dem Programm. Neben Zeit für den Besuch vieler Sehenswürdig- und Einkaufsmöglichkeiten, gab es auch kulturelle Angebote wie eine Berliner „Street Art“-Tour mit Grafitti-Workshop so wie der Besuch eines Improvisationstheaters. Die Jugendfahrt der Kreisverwaltung Germersheim wird auf Einladung des Bundestagsabgeordneten Dr. Thomas Gebhart vom Besucherdienst des Deutschen Bundestages gefördert.

Das Bildungsprogramm war sehr vielschichtig. Die Gruppe besuchte u.a. die Gedenkstätte „Deutscher Widerstand“. Im ehemaligen Stasi-Gefängnis Höhenschönhausen wurde den Teilnehmern verdeutlicht: Auch Widerstand zu DDR-Zeiten wurde unverzüglich mit Haft geahndet. Zeitzeuge Mischa Naue wurde als Häftling schwer misshandelt, gefoltert und zu Schuldbekenntnissen gezwungen. „Von Ostalgie und DDR-Romantik kann spätestens nach diesen Erfahrungen keine Rede mehr sein“, betont Landrat Dr. Fritz Brechtel.

Im „Bendler Block“ diskutierten die Teilnehmenden darüber, ob der Hitler Attentäter Georg Elser ein mutiger Widerstandskämpfer war oder ein gemeiner Bombenleger. Fragen wie „Wann darf man Widerstand leisten und worin liegt der Unterschied zwischen Widerstand und Opposition?“ regten zu intensiver Auseinandersetzung auch zu aktuellen weltpolitischen Ereignissen an.

„Klar, dass die Gedanken um solch anspruchsvolle Themen in den Köpfen weiterkreisen, was ja ein Ziel dieses seit 2003 bestehenden Bildungsangebotes ist“, sagt Landrat Brechtel und wirbt bereits heute für die nächste bildungspolitische Fahrt im Herbst 2018.

Diese findet in der ersten Herbstferienwoche vom 29. September bis 6. Oktober 2018 statt. Anmeldungen sind ab sofort bei der Kreisjugendpflegerin Jeanette Zikko-Giessen möglich, Tel. 07274/53-372, E-Mail: j.zikko@kreis-germersheim.de.

Kreisverwaltung Germersheim


Bundestagswahl - Vorläufiges Wahlergebnis Wahlkreis Germersheim

Landkreis Germersheim -

Erststimmen im LK GER
Gewinne und Verluste Erststimmen im LK GER
Zweitstimmen im LK GER
Gewinne und Verluste Zweitstimme im LK GER


Dritte Queichtal Challenge - „Wir arbeiten alle am gleichen Ziel – gemeinsam schaffen wir es besser“

Die dritte Queichtal Challenge war wieder ein riesen Erfolg. 273 Kinder und Jugendliche sowie ihre Betreuer/innen aus den verschiedenen Jugendgruppen der Hilfsorganisationen stellten sich in Gruppen mit je sechs Teilnehmern den Herausforderungen der zehn Spielstationen entlang der Queich – in diesem Jahr von Landau/Mörlheim bis Germersheim.

Die Stationen wurden vom THW Landau, der Jugendfeuerwehr Albersweiler, dem Jugendrotkreuz Landau/SÜW, der Jugendfeuerwehr Landau Stadt, der Jugendfeuerwehr der Verbandsgemeinde Offenbach, der Wasserwacht, der Malteser, der Bundeswehr, der Jugendfeuerwehr Germersheim und des DLRG Landau mit 83 Betreuer/innen und Helfer/innen betreut.

„Es war eine sehr abwechslungsreiche Challenge“, erzählt Hauptorganisator Roland Götz: „Es gab lustige Wasserspiele, spannende Kanufahrten und kräftezehrende Menschenrettung auf fließendem Gewässer. Spektakulär war auch die Menschenrettung aus einem abgestürzten Hubschrauber. Für diese Aufgabe durften wir das Trümmerhaus mit einem echten Hubschrauber Wrack vom Typ -Bell UH1D-der Bundeswehr in der Südpfalz Kaserne der Luftwaffe nutzen. Auch Koordinationsaufgaben beim Blinden- Parcours oder beim Befüllen eines offenen Behälters mussten erfüllt werden. Nicht zuletzt war auch wieder die Station der Malteser zum Thema 1. Hilfe praktisch und inhaltlich sehr anspruchsvoll. Ganz wichtig aber: an allen zehn Stationen konnten die Aufgaben nur gelingen, wenn alle im Team zusammenarbeiteten.“ Damit bewahrheitete sich auch das Motto der Veranstaltung „Wir arbeiten alle am gleichen Ziel – gemeinsam schaffen wir es besser“.

Roland Götz betont: „Bei dieser Challenge werden über Generationen hinweg, über Grenzen der Gebietskörperschaften hinweg und über die strukturellen Begebenheiten der einzelnen Hilfsorganisationen hinweg Begegnungen geschaffen, die schon bei vielen Einsätzen und Ereignissen die Grundlagen einer wirklich guten Zusammenarbeit ermöglicht hatten und in Zukunft weiter ermöglichen werden. Hier wird Gemeinschaft in allen Facetten gelebt! Mit dem größten gemeinsamen Nenner, der Hilfe für den Nächsten.“

Bei der Abschlussfeier beim THW Germersheim mit gemeinsamem Abendessen von der Schnelleinsatzgruppe Versorgung der Malteser Hatzenbühl lobten Landrätin Theresia Riedmaier (SÜW) und Landrat Dr. Fritz Brechtel (GER) die Teilnehmerinnen und Teilnehmer für die bestandenen Herausforderungen und überreichten die Teilnahmeurkunden und Erinnerungsbanner. „Diese Challenge hat wunderbar gezeigt, wie viel man gemeinsam erreichen kann und wie facettenreich und interessant die ehrenamtliche Arbeit bei den verschiedenen Hilfsorganisationen ist“, sind sich Riedmaier und Brechtel einig.

Finanziert wurde die Veranstaltung durch Spenden der Sparkasse Südliche Weinstraße, der VR Bank Südliche Weinstraße & Westpfalz, sowie über den Förderverein s´Feierdritschel e.V. der Jugendfeuerwehren Südliche Weinstraße.

Kreisverwaltung Germersheim


"Wie schmeckt die Südpfalz?“ – Kreative Gastronomen ausgewählt.

Kräftig, erdig oder pikant im Geschmack: Aufregend und raffiniert wird es, wenn KRAUT & RÜBEN von Januar bis März auf die Teller kommen.

Die Teilnehmer stehen fest „So schmeckt die Südpfalz“ 2018 - Der Genusswettbewerb für die Südpfalz

Germersheim/Landau - Die Teilnehmer der Endrunde am Wettbewerb „So schmeckt die Südpfalz“ 2018 stehen fest. Der Fokus ist auf Regionalität und Saisonalität gerichtet: 20 Restaurants, Weinstuben und Gasthäuser wurden von der Fachjury für die zweite Runde des Wettbewerbs nominiert und bieten vom 13. Januar bis 18. März 2018 ein winterliches Menü mit Kraut & Rüben aus der Pfalz an.

Der Wettbewerb, der 2015 sein erfolgreiches Debüt mit der Tomate feierte und sich im letzten Jahr dem Verführungskünstler Apfel widmete, möchte auch in der 3. Runde die Gäste erneut mit kreativen Gerichten von der Leistungsfähigkeit der Südpfälzer Gastronomen überzeugen und die Verknüpfung zwischen Südpfälzer Erzeugern, Gastronomen und Gästen stärken.

Was man aus Kraut & Rüben alles machen kann, das verraten die phantasievollen 3-Gänge-Menüs, die sich die nominierten Gastronomen ausgedacht haben, bei denen einem schon beim Lesen „das Wasser im Mund zusammenläuft“. So gibt es zur Vorspeise z.B. eine Schwarzwurzelsuppe mit Pfälzer Wildschweinschinken dazu Feldsalat und Sauerkraut-strudel mit Blut- und Leberwurst, gebeizter Rote-Bete-Lachs mit hausgebackenem Kraut-Maisbrot dazu tournierte Rüben und Kümmel-Créme-fraîche oder eine Meerrettichterrine mit Rote-Bete-Kraut dazu Buchweizenroulade mit Steckrübentatar.

Zum Hauptgang wird es u.a. Hirschrücken an Rotkohljus mit Steckrübenpüree und Wirsing-Speck-Dampfnudel, Lammhüfte mit Rübensirup an Hafer- und Schwarzwurzel und Grünkohl, Rinderfilet im Rübenbett mit Möhrenpüree und Rote-Bete-Talern dazu marinierter Rettich oder Wirsingroulade mit Preiselbeer-Rotkohl Soße dazu getrüffeltes Schwarzwurzelragout und Kartoffelquader geben.

Und die Desserts klingen besonders spannend, z.B. Rote-Bete-Eis mit Blattpetersilie, Pastinaken Panna-Cotta mit Mirabellen, Pfälzer Karottenkuchen mit Orangen, gebackene Ziegenkäsekrapfen mit Minzpesto dazu karamellisierter Rotkohl und Eisenkrauteis oder Rotkrautzimtparfait mit Karottenmascarpone.

Wer auf den Geschmack gekommen ist: Neben dem Preis der Jury wird auch ein Publikumspreis ausgelobt. Teilnehmen können alle Gäste, die im Aktionszeitraum Januar bis März in den nominierten Restaurants ein Kraut- & und Rüben-Menü probieren. Sie können anschließend auf Bewertungskärtchen direkt im Restaurant abstimmen. Zu gewinnen gibt es je ein Menü für zwei Personen in einem der nominierten Betriebe. Außerdem gibt es einen Preis für den „Geheimtipp - So schmeckt die Südpfalz“. Die Preisverleihung findet am 23. April 2018 statt.

Nominierte des Wettbewerbs sind:

  • Gasthof Zum Lamm, Neupotz
  • Inklusionshotel Kurpfalz, Landau
  • Landhotel Hauer, Pleisweiler-Oberhofen
  • Restaurant im Kurhaus Trifels, Annweiler
  • Restaurant Kapeller Hopfestubb, Kapellen-Drusweiler
  • Restaurant Ritterhof Zur Rose, Burrweiler
  • Restaurant Zur Krone, Neupotz
  • Schlosshotel Bergzaberner Hof, Bad Bergzabern
  • Stiftsgut Keysermühle, Klingenmünster
  • St. Martiner Weinhäusel, St. Martin
  • Weinrestaurant Fritz Walter, Niederhorbach
  • Weinrestaurant Schunck, Leinsweiler
  • Restaurant Zum Kronprinzen, Weyher
  • Birkenthaler Hof, Eußerthal
  • Landgasthof Klosterstübl, Eußerthal
  • Weinstube Spelzenhof, Altdorf
  • Weinhaus Schneiderfritz, Billigheim-Ingenheim
  • Weinstube Brennofen, Ilbesheim
  • Restaurant Dorfchronik, Maikammer
  • Bahnhof Rohrbach, Rohrbach

Den Flyer zum Wettbewerb gibt es ab Ende September bei allen teilnehmenden Betrieben und in den Büros für Tourismus in der Südpfalz und der Stadt Landau.

Südliche Weinstrasse e.V.


Die Südpfalz für Nachtschwärmer

Lange und laue Sommernächte sind eine fabelhafte Kulisse, um die Südpfalz mal ganz anders zu entdecken. Erklimmen von Baumwipfeln, und so den Blick auf die erleuchtete Stadt schweifen lassen, oder bei Laternenschein sich schaurig gruselige Anekdoten aus historischen Zeiten erzählen lassen? Für Romantiker steht eine Reise zu den Sternen auf dem Programm und Abenteurer zieht es für ein einmaliges Nachterlebnis in ein Maislabyrinth. So lassen Nachtschwärmer die Nacht zum Tag werden.

Nachtklettern in den Baumkronen

Im FunForest Abenteuerpark heißt es auch dieses Jahr Nachtklettern in den Baumkronen.

Der FunForest Abenteuerpark öffnet auch dieses Jahr seine Parcours für Nachteulen. Nach Einbruch der Dunkelheit werden die Baumkronen illuminiert und bieten eine wunderschöne Bühne für alle, die in der Nacht noch hoch hinaus möchten. Um die Exklusivität und das besondere Flair des Nachtkletterns zu erhalten, ist die Teilnehmerzahl auf 80 bis 100 Personen limitiert. Eine vorherige Kartenbestellung ist also empfehlenswert. Das Event ist sowohl für Familien, als auch für Freunde oder auch als Firmenevent bestens geeignet. Gruppen ab fünf Personen erhalten 10 Prozent Rabatt. Die Einweisung findet jeweils zwischen 19:30 Uhr und 21:30 Uhr statt. Der Einstieg in die Parcours ist von 20:00 Uhr bis 23:30 Uhr möglich und endet um 24:00 Uhr. Bei Gewitter oder starkem Sturm kann das Event abgesagt werden. Die gekauften Karten behalten natürlich ihre Gültigkeit und können an den anderen Terminen eingelöst werden. Termine: 11. August und 9. September 2017.

Im Schutz der Nachtwächter durch Leimersheim und Jockgrim

„...hört ihr Leute, lasst euch sagen...!“ – mit dem Jockgrimer Nachtwächter auf Tour durch die Dämmerung! Bei seinem Rundgang durch den idyllischen alten Ortskern „Hinterstädtel“ gelangt er an manch unheimlichen Ort und erzählt fantastische Geschichten aus der Dorfchronik. Erfahren Sie bei Laternenschein und einem kleinen Imbiss, was sich in den dunklen Gassen so alles zugetragen hat. Termine: 28. Juli, 22. August, 15. September, 27. Oktober, 14. November und 15. Dezember 2017.

Begleiten Sie den Nachtwächter bei einem seiner historisch belegten Wachgänge durch die Gassen von Leimersheim - und tauchen dabei ein in die wechselvolle und interessante Geschichte des alten Fischerdorfs am Rhein! Bei diesem etwas anderen Dorfrundgang stehen nicht die historischen Eckdaten im Mittelpunkt, sondern das Lebensgefühl der Leimersheimer in den letzten Jahrhunderten und das Leben mit und um den naheliegenden Rhein. Ergänzt wird die Führung durch Theaterszenen, die sehr bildhaft Geschichten der Vergangenheit darstellen. Insgesamt dauert der Rundgang ca. 1,5 Stunden und endet mit einem Umtrunk im Rathaus. Termin: 21. Oktober ab 19:00 Uhr. Treffpunkt: Heimatmuseum Fischerhaus.

Reise zu den Sternen

Die Sternwarte Bellheim öffnet ihre Pforten und bietet Beobachtungsabende mit Sternenführung. Je Termin und Sternenkonstellation werden unterschiedliche Objekte, wie zum Beispiel Sommer- oder Herbststernhimmel, Mond, Saturn, Mars, Milchstraße, Sternhaufen, Galaxien oder Doppelsterne betrachtet. Die Führung dauert ca. 1 Stunde, danach ist weiteres Beobachten möglich. Die Veranstaltung findet nur bei klarem und wolkenlosem Himmel statt. Der Eintritt ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Termine: 25. August, 29. September, 27. Oktober, 24. November 2017.

Nachts im Maislabyrinth

Impressionen von der erleuchteten Festung in Germersheim bei Nacht.

Nach Einbruch der Dunkelheit sind unsere Sinne hoch konzentriert – ideale Voraussetzungen, um sich erfolgreich durch das Leimersheimer Nachtlabyrinth zu navigieren. Alljährlich lockt dieses zahlreiche Besucher aus Nah und Fern. Ausgestattet mit einer Taschenlampe ziehen große und kleine Nachtschwärmer los, um sich auf die Suche nach den sechs Stempelstellen zu machen. Gestartet wird um 21:00 Uhr oder nach Einbruch der Dunkelheit. Sobald sich Augen und Ohren an die Dunkelheit gewöhnt haben, werden Geräusche ganz anders wahrgenommen. Nach erfolgreichem Durchlauf der Stationen kann die Stempelkarte abgegeben werden und gilt als Teilnahmeschein für die Verlosung von drei Wertgutscheinen zum Saisonende. An beiden Terminen gibt es auch Live-Musik und ein Grillfest am Lagerfeuer. Ein beeindruckendes Naturerlebnis für alle Sinne. Nachtlabyrinth Leimersheim: Samstag, 26. August und 23. September 2017.

Zu allen genannten Veranstaltungen und weiteren Events gibt es weiterführende Informationen unter http://www.suedpfalz-tourismus.de

Text: Kreisverwaltung Germersheim Foto: (FunForest) FunForest Abenteuerpark Kandel, (Festung bei Nacht) Südpfalz-Tourismus Landkreis Germersheim e.V.


Südpfälzer Apfelgenusstour – Mit dem Oldtimerbus durch die Südpfalz

Im September heißt es „Apfel satt“ bei der Südpfälzer Apfelgenuss-Tour am Samstag, 23. September 2017, von 10 bis 16 Uhr. Nach einer kurzen Besichtigungsfahrt durch die Festungsstadt Germersheim geht es im Oldtimerbus am Rhein entlang nach Neupotz. Dort genießen die Teilnehmer ein 2-Gang-Genießer-Menü. Frisch gestärkt geht es weiter nach Büchelberg zum Erlebnistag Streuobstwiesen, wo die Teilnehmer, wenn es die Natur noch zulässt, gemeinsam Äpfel pflücken können.

Ein zertifizierter Naturführer weiß viel Wissenswertes zu berichten über die Streuobstwiesen und ihre Bewohner. Die Teilnehmer werden hier auch zum Apfelsaft pressen erwartet – entweder als Zuschauer oder sie versuchen sich selbst an der alten Maschine. Den frisch gepressten Apfelsaft nehmen die Teilnehmer mit nach Hause. Auf dem Dorfplatz wird selbstgebackener Apfelkuchen und eine gute Tasse Kaffee serviert. Durch den Bienwald geht es zurück nach Germersheim. Hierfür kann ein Platz für 75 Euro pro Person schon jetzt reserviert werden.

Das genaue Programm finden Interessierte im Flyer „Oldtimer-Genuss-Touren“. Dieser ist beim Südpfalz-Tourismus Landkreis Germersheim e.V., info@suedpfalz-tourismus.de, Tel. 07274-53-300 sowie bei den Tourismusbüros der Verbandsgemeinden und Städte im Landkreis Germersheim erhältlich. Der Flyer steht auch auf der Webseite des Südpfalz-Tourismus Landkreis Germersheim e.V., www.suedpfalz-tourismus.de, zum Download zur Verfügung.

Text: Kreisverwaltung Germersheim Foto: Südpfalz-Tourismus Landkreis Germersheim


3 Sterne Superior für Hotel Vater Rhein bei Erstklassifizierung

v.l.: DEHOGA Kreisvorsitzender des Kreisverband Kandel Manfred Kreger (Gasthaus Lamm in Neupotz), Vizepräsident DEHOGA Rheinland-Pfalz Alf Schulz, Ehepaar Maca und Mirko Tomic (Hotel Vater Rhein), der für Tourismus zuständiger Kreisbeigeordneter Michael Braun, SÜD-Mitarbeiterin Carmen Stolzenberger, Ortsvorsteher Maximiliansau, Jochen Schaaf und Bürgermeister Wörth am Rhein, Dr. Dennis Nitsche.

Bei der diesjährigen Klassifizierung des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes DEHOGA erhält das Hotel Vater Rhein in Wörth-Maximiliansau 3 Sterne Superior.

Im Rahmen einer kleinen Feierstunde überreichten der DEHOGA Kreisvorsitzende des Kreisverbandes Kandel, Manfred Kreger, und der Vizepräsident der DEHOGA Rheinland-Pfalz, Alf Schulz, die Urkunde an das Ehepaar Maca und Mirko Tomic.

„Das Hotel Vater Rhein ist nach dem Hotel-Restaurant Zeiskamer Mühle das zweite 3 Sterne Superior Hotel im Landkreis Germersheim, worauf wir sehr stolz sind“, gratuliert der Vorsitzende des Vereins Südpfalz-Tourismus Landkreis Germersheim (SÜD), Landrat Dr. Fritz Brechtel.

Den Glückwünschen schlossen sich die Anwesenden, der für Tourismus zuständige Kreisbeigeordnete Michael Braun, der Bürgermeister von Wörth am Rhein, Dr. Dennis Nitsche, der Ortsvorsteher von Maximiliansau, Jochen Schaaf sowie Carmen Stolzenberger vom SÜD an.

Seit 1991 ist das Hotel Vater Rhein im Besitz der Familie Tomic und wurde seither stetig modernisiert und erweitert. 1998 wurde ein Anbau mit Komfortzimmern errichtet, 2009 wurde das Hotel um einige Businesszimmer und eine Tiefgarage ergänzt. Den Gästen stehen 2 Tagungsräume zur Verfügung. Alle Zimmer des Hotels sowie das Restaurant sind voll klimatisiert. Die Zimmer verfügen über eine hochwertige und praktische Ausstattung mit kostenlosem WLAN, Minibar und kleiner Sitzecke für einen entspannten Ausklang des Tages. Für das Ehepaar Tomic mit Söhnen und Angestellten sind enorme Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft selbstverständlich. Die hoteleigene Küche bietet eine große Auswahl an regionalen und saisonalen Spezialitäten.

Der Südpfalz-Tourismus Landkreis Germersheim e.V. steht allen Betrieben, die sich für eine Sterneklassifizierung interessieren, gerne beratend zur Seite. Interessierte Hotels melden sich bitte per E-Mail an info@suedpfalz-tourismus.de.

Kreisverwaltung Germersheim


Familienhebamme berät und hilft schnell und unbürokratisch

2016 mit mehr als 103 Familien und Mütter in Kontakt – Früh helfen statt später aufwändig unterstützen

Ein guter Start ins Leben für alle Neugeborenen, auch wenn nicht alles rund läuft. Daran arbeitet der Fachbereich Jugendhilfe im Landkreis Germersheim mit seinem Netz an Frühen Hilfen und bietet deshalb schon vor der Geburt Unterstützung an. „Wir lotsen die Eltern bei Bedarf durch die Schwangerschaft“, so Jugendamtsleiterin Sabine Heyn, „und mit der Geburt ist längst nicht Schluss.“

Erste Ansprechpartnerin für Schwangere ist dabei die festangestellte Familienhebamme der Kreisverwaltung, Jutta Breichler. „Ich helfe, Hilfe zu finden“, sagt Jutta Breichler, „ohne bürokratischen Aufwand für die Hilfesuchenden, auch anonym. Ich besuche die Frauen und Familien, dabei bin ich oft eine Brückenbauerin, die die Wege zu passenden Hilfsangeboten im Netzwerk kennt und vermittelt.“ Jugendliche Schwangere wenden sich genauso an die Familienhebamme wie zum Beispiel Mütter in Ausbildung, Familien mit verschiedenen sozialen Problemen und auch erfahrene Mütter, die vielleicht durch eine weitere Schwangerschaft und ein weiteres Kind in schwierige Situationen geraten.
Im letzten Jahr hatte Jutta Breichler zu 103 Schwangeren bzw. jungen Müttern oder Familien Kontakt. Die Anfragen kamen in 30 Fällen von Frauen und Familien direkt, 41 Fälle wurden als schnelle Hilfe über das Jugendamt vermittelt, 31 über Hebammen und Krankenhäuser, 27 über andere Wege.

Die Familienhebamme ersetzt jedoch nicht eine Hebamme, die jeder Mutter als Kassenleistung  in Schwangerschaft, bei der Geburt und im Wochenbett zusteht. „Die Familienhebeamme sorgt für Unterstützung und Hilfen, die über die Leistungen einer Hebamme hinausgehen und kann Mütter und ihre Kinder betreuen bis sie ein Jahr alt sind“, erklärt Jugend- und Sozialdezernent Dietmar Seefeldt. Er unterstreicht dabei, wie wichtig die gute Vernetzung von Jutta Breichler mit der Gesundheitshilfe und den bestehenden Beratungs- und Unterstützungsangeboten im Kreis ist. „Ich verstehe mich als Lotsin in einem Netzwerk“, sagt die Familienhebamme selber. Sie arbeitet im Team mit weiteren freien Familienhebammen und Familiengesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen zusammen. Dadurch ist es möglich den Frauen und Familien bei Bedarf schnelle Hilfe zukommen zu lassen. In besonderen Fällen, zum Beispiel Krankheit des Kindes, können die Familiengesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen die Familien bis zum Ende des dritten Lebensjahres des Kindes unterstützen.

„Keiner soll durchs Netz fallen, ist das Ziel aller Angebote der Frühen Hilfen. Je früher wir Hilfen anbieten können, desto besser. Was wir heute schon durch Prävention erreichen, muss später nicht durch möglicherweise aufwändige Angebote aufgefangen werden“, so Seefeldt. Das zahle sich aus – für die Familien und eben auch finanziell: „Jede frühe Hilfe ist unterm Strich günstiger und wirkungsvoller als alles, was man später aufwändig versucht, ins Lot zu bringen.“
Mit Unterstützung der Familienhebamme konnten 2016 in neun Fällen weitergehende Hilfen, beispielsweise sozialpädagogische Familienhilfe mit Hilfe des Jugendamtes eingerichtet werden, was von den Familien dankbar angenommen wurde. In acht Fällen stellten die Fachkräfte eine akute Kindeswohlgefährdung fest und installierten zeitnah Hilfesysteme mit und für die Familien.

Jutta Breichler ist seit Dezember 2012 Familienhebamme im Landkreis Germersheim. Im Laufe der Jahre sind neue Herausforderungen dazugekommen: „Zum Beispiel ist die Betreuung von geflüchteten Frauen mit ihren Familien eine besondere Situation. Das beginnt bei Sprachproblemen und setzt sich fort in kulturellen Unterschieden und der Herausforderung der Integration. Durch die berufspolitische Situation und den dadurch entstandenen Hebammenmangel ist es deutlich schwieriger geworden für alle Frauen eine betreuende Hebamme zu finden. Diese Situation wird sich voraussichtlich auch in Zukunft nicht verbessern. Dabei sind Mütter und ihre Familien in den außerordentlichen Lebenslagen der Schwangerschaft, Geburt und des Wochenbettes in ganz besonderer Weise auf die Unterstützung durch Hebammen angewiesen.“

Die Familienhebamme, Jutta Breichler, ist telefonisch erreichbar unter 0170/7905825.

Kreisverwaltung Germersheim


Kompostwerk Westheim soll zum umweltfreundlichen Gaslieferanten entwickelt werden

Modernisierung der Anlage und Erweiterung um eine Vergärungsanlage – Infoveranstaltungen für Bürgerinnen und Bürger

Die knapp 20 Jahre alte Kompostierungsanlage in Westheim soll erneuert und um eine moderne Vergärungsanlage für kommunale Bioabfälle erweitert werden. Das sehen die Pläne des Entsorungsunternehmens SUEZ und des Kreises vor. Vorbehaltlich der Zustimmung der Kreisgremien soll die Anlage 2019 in Betrieb gehen und insgesamt ca. 58.000 Jahrestonnen Bio- und Heckenabfälle verarbeiten. „Das bedeutet, dass Bioabfall künftig nicht mehr nur noch kompostiert, sondern auch Biogas erzeugt wird. Diese Energie, aus Bioabfall umweltfreundlich erzeugt, entspräche dann in etwa der Energieerzeugung von sechs bis sieben Windrädern“, sagt Landrat Dr. Fritz Brechtel. Eingespeist würde das Gas direkt in das vorhandene Erdgasnetz, Kompost und Flüssigdünger nähmen weiterhin landwirtschaftliche Betriebe ab. „Wie schon bisher, müssen die Menschen rund um das Kompostwerk in Westheim und Bellheim nicht mit einer störenden Lärm- oder Geruchsbelästigung rechnen, da die Anlage komplett eingehaust ist“, so Brechtel.

Das Kompostwerk in Westheim ist bisher für eine maximale Kapazität von 28.000 t ausgelegt. Die Technik allerdings ist in die Jahre gekommen und sehr störanfällig, was vermehrt zu Stillständen führt. „Eine geordnete Kompostierung mit der alten Technik ist auf absehbare Zeit hier nicht mehr möglich. Wie haben uns daher für eine Komplettsanierung bzw. Neukonzeption der Anlage entschieden“, berichtet Oliver Grimm, Geschäftsführer der SUEZ Süd GmbH.
In der geplanten Biovergärungsanlage sollen 58.000 Jahrestonnen verarbeitet werde, dies bedeutet in etwa eine Verdoppelung der aktuell genehmigten Stoffmenge von 28 000 t. Aus dem Landkreis Germersheim kommen 12.000 t Bio- und 10.000 t Heckenabfälle (22.000 t = 38 %), aus der Stadt Karlsruhe 8.000 t (14 %) und aus dem Landkreis Ludwigsburg 28.000 t (48 %) pro Jahr.
Oliver Grimm weiter: „In der weiteren Entwicklung sehen wir vor, Teilmengen aus dem Landkreis Ludwigsburg in andere ortsnähere Anlagen zu liefern und die freiwerdenden Kapazitäten für Westheim durch regionale Biomüllmengen aufzufüllen.“

„Bei der Anlieferung der Bioabfälle aus den anderen Gebietskörperschaften dürfen die Einwohnerinnen und Einwohner der angrenzenden Orte nicht zusätzlich belastet werden“, fordert Landrat Brechtel: „Die An- und Anfahrt ist daher ausschließlich über die B9, die L539 und die L538 von Bellheim nach Westheim vorgesehen, der Ortskern Westheim wird nicht durchfahren. Die Verkehrsbelastung ist weiterhin nicht gravierend. Sie wird sich von heute 30 auf künftig ca. 50 Lkw pro Tag erhöhen.“ SUEZ plant zudem über Rückfrachten die Transportbelastung um ca. 20 % zu verringern und die Spitzenbelastung der Fahrzeugbewegungen bei Ausbringung der Gärreste zu minimieren, indem bei regionalen Landwirten Silos aufgestellt und diese ganzjährig befüllt werden.

Die Kompostierungsanlage errichten und betreiben soll die BVB Biogutvergärung Bietigheim GmbH. Rainer Kübler der BVB Biogutvergärung Bietigheim GmbH: „Geruchs- und geräuschstarke Bereiche wie die Heckenkompostierung und die Nachrotte des Kompostes, die bisher im Freien stattfinden, werden aufgegeben. Alle geruchsintensiven Produktionsschritte werden bei der neuen Anlage vollständig eingehaust. Daher ist keine Erhöhung der Lärm- oder Geruchsemission zu befürchten. Entspechende Gutachten werden mit den Antragsunterlagen bei der SGD Süd in Neustadt/W. eingereicht.“

„Noch bevor die Planungen in die Gremien kommen oder irgendwelche Anträge gestellt werden, wird es für die Einwohnerinnen und Einwohner aus Bellheim und Westheim jeweils eine Informationsveranstaltung geben. Dort haben sie die Möglichkeit, Fragen und Anregungen direkt mit den Fachleuten zu besprechen“, betont Landrat Brechtel. Die beiden Termine werden in der Woche vom 28. bis 31. August stattfinden.

Außerdem bietet die Kreisverwaltung am Samstag, 26. August 2017, eine Besichtigung einer typgleichen Biovergärungsanlage in Backnang-Neuschöntal an. Abfahrt ist um 9 Uhr am Bahnhof in Germersheim. Interessierte Bürgerinnen und Bürger melden sich dafür bitte bei der Kreisverwaltung, Tel. 07274/53-342 oder per E-Mail: s.ackermann@kreis-germersheim.de an. Insgesamt stehen ca. 50 Plätze zur Verfügung.
Die Mitglieder des Abfallwirtschaftsausschusses, Vertreter der Kreistagsfraktionen sowie die betroffenen Bürgermeister haben am 24. August die Gelegenheit zur Besichtigung und erhalten diesbezüglich eine gesonderte Einladung.

Die Beratung und Beschlussfassung der Planungen sind erst im September vorgesehen. Erst nach der Zustimmung des Kreistages Ende September werden die notwendigen Anträge von der Firma SUEZ Süd GmbH bei der für die Genehmigung zuständigen Behörde, der SGD Süd, eingereicht.

Bei einer ersten Vorstellung des Projektes durch die Firma SUEZ vor Mitgliedern des Abfallwirtschaftsausschusses, Vertretern der Kreistagsfraktionen, den Verbandsbürgermeistern von Bellheim und Lingenfeld sowie den Bürgermeistern von Bellheim und Westheim wurde das Vorhaben grundsätzlich positiv gewertet.

Kreisverwaltung Germersheim


Große Begeisterung bei neunten Bienwaldspielen

Nahezu 110 Kinder in 18 Mannschaften haben in diesem Jahr an den Bienwaldspielen des Naturschutzgroßprojektes Bienwald (NGP) teilgenommen. Mehrere Gruppen kamen aus Herxheim und Büchelberg, zwei aus Schaidt und Berg und eine Gruppe aus Freckenfeld.

Bereits in der neunten Auflage organisierte das Team des NGP zusammen mit der Kreisverwaltung Germersheim und dem Forstamt Bienwald diese spannende Ferienaktion an der Salmbacher Passage mitten im Bienwald.

Für die jungen Naturforscher gab es auch bei den diesjährigen Bienwaldspielen vieles zu entdecken. Es mussten Tiersilhouetten, Tierspuren oder Vogelstimmen erkannt werden, die Wildtiere des Bienwaldes waren bei der „Rollenden Waldschule“ des Jagdverbandes Thema und „beim Lebensraum Obstbaum“ sollten die Tiere richtig zugeordnet werden. Natürlich gab es auch wieder etliche Geschicklichkeitsspiele wie das Baumscheiben-Hüpfspiel, Spinnennetz oder Wassertransport. Absolutes „Highlight“ war aber die Lauterüberquerung mit der Slack-Line des Fun Forest. Eher ruhiger ging es beim Basteln der Regenmacher zu, beim Geräuschememory oder den Fühl- und Tastkästen.

Die Helfer kamen vom Naturschutzgroßprojekt, Forstamt Bienwald, Naturschutzverband Südpfalz, von der Waldaktivgruppe der Südpfalzwerkstatt Offenbach, der Kreisverwaltung Germersheim, der SGD Süd und vom Kletterpark Fun Forest. Zusätzlich waren Jäger, Naturführer, die Malteser sowie weitere Privatpersonen dabei.

Mit viel Spannung wurde zu guter Letzt die Siegerehrung erwartet. Gemeinsam übernahmen dies der Leiter des NGP Bienwald Dr. Peter Keller und Rüdiger Sinn vom Forstamt Bienwald. Als Sieger geehrt wurden die Büchelberger Baumhäusler vor den FRE-KA-Kids aus Freckenfeld und den Schnoogepfeifer aus Büchelberg. Alle Kinder, auch die Nachplatzierten, erhielten einen kleinen Stoff-Rucksack mit allerlei Wissenswertem zu den Themen Natur- und Umweltschutz, Wald und Wild.

Kreisverwaltung Germersheim


Haueisenpreis Vorjury hat entschieden

Die Vorjury bei der Entscheidungsfindung

Preisverleihung am 27. August im Zehnthaus in Jockgrim

LK Germersheim/Jockgrim - 281 Künstler aus den teilnahmeberechtigten Regionen Elsass, Baden- Württemberg und Rheinland-Pfalz haben sich für den diesjährigen Haueisen-Kunstpreis beworben. Vor kurzem tagte nun die von Landrat Dr. Fritz Brechtel benannte fünfköpfige Jury, die in einem Vorauswahlverfahren in der Kreisaula in Germersheim die eingereichten Arbeiten sichtete. Die meisten Bewerbungen kamen aus Baden-Württemberg und der Pfalz, aus dem Elsass wurden vier Bewerbungen eingereicht.

171 Frauen und 110 Männer stellten sich der Fachjury, bestehend aus Sabine Heilig, Kunsthistorikerin, Brigitte Sommer, Künstlerin, Simone Dietz, Kunsthistorikerin, Dr. Heinz Höfchen, Pfalzgalerie Kaiserlautern und Erwin Heyn, Künstler aus dem Elsass.

Jetzt hieß es Begutachtung und Diskussion. Nicht immer lag die Entscheidung auf der Hand und die Ansichten gingen teilweise auch kontrovers auseinander. Um den Werken der Künstler aus den verschiedenen Kunstrichtungen gerecht zu werden, wurde immer wieder diskutiert. Letztlich konnten 40 Bewerberinnen und Bewerber nominiert werden. 27 Frauen und 13 Männer schafften den Sprung in den Entscheid. Der jüngste der verbliebenen Bewerber ist Jahrgang 1988, die ältesten sind Jahrgang 1941.

Vorbereitet wurde die Vorjury von den Mitarbeiterinnen der Kreisvolkshochschule. „Die Zahl der Bewerbungen ist im Vergleich zu 2015 etwas gesunken, aber 134 neue Künstler und Künstlerinnen haben sich beworben“, so Karin Träber, zuständig für die Organisation des Kunstpreises. Die Endjury tagt am 16. August 2017.

Die Verleihung der Preise ist am Sonntag, 27. August 2017 um 11 Uhr im Zehnthaus Jockgrim. Gleichzeitig eröffnet dort Landrat Dr. Fritz Brechtel die Ausstellung. Die Exponate werden vom 27. August bis 24. September im Zehnthaus zu sehen sein.

Kreisverwaltung Germersheim


Vogelgrippe in Wörth ist überwunden

Landrat Brechtel: Kein Virus mehr nachweisbar

„Zum zweiten Mal hintereinander sind alle Proben negativ. Damit ist die Vogelgrippe im Gefügelzuchtverein Wörth überwunden“, berichtet Landrat Dr. Fritz Brechtel und ergänzt: „Unsere Beharrlichkeit hat sich gelohnt: Kein einziges Tier des Vereins ist gestorben oder wurde gekeult. Dieses Vorgehen ist bundesweit einmalig; damit haben wir einen Präzedenzfall geschaffen. Wir freuen uns mit den Geflügelzüchtern.“

Nun ist aber noch viel Arbeit zu leisten, denn erst wenn die entsprechenden Maßnahmen wie Reinigung und Desinfektion der Ställe vorgenommen sind und durch die Kreisverwaltung abgenommen wurde, kann die Aufhebungsverfügung erteilt werden. Dann dürfen alle Tiere wieder ins Frei. Dies gilt auch für die Tiere innerhalb des 1000-m-Radius rund um den Geflügelzuchtverein.

Landrat Fritz Brechtel bedankt sich bei allen, die an diesem tollen Ergebnis mitgearbeitet haben: „Insbesondere die Veterinäre der Kreisverwaltung und deren Mitarbeiter haben sich unglaublich engagiert. Genauso haben sich die Mitglieder des Vereins mit dem Vorsitzenden Joachim Gottschang als zuverlässige Partner gezeigt. Wir haben gemeinsam die Krisensituation durchgestanden. Mit Erfolg!“

Kreisverwaltung Germersheim


Weltneuheit zur schnelleren Versorgung von Verletzten: Landkreis Germersheim testet als erstes RescueWave-System

Landrat Brechtel: „Auch im Katastrophenschutz neue Wege gehen“

Bad Kreuznach / Germersheim / Rülzheim ‒ Die Rülzheimer ITK Engineering GmbH und die in Bad Kreuznach ansässige VOMATEC Innovations GmbH, beide sehr erfahrene Spezialisten bei der Umsetzung komplexer Systeme für die Medizintechnik und die zivile Sicherheit, haben mit RescueWave ein völlig neuartiges System zur effizienteren Einsatzführung und schnelleren Bewältigung kritischer Situationen bei einem Massenanfall von Verletzten entwickelt. Als erstes Pilot-Projekt testen Katastrophenschutzeinheiten aus dem Landkreis Germersheim derzeit das neue System.

Der Landkreis Germersheim optimiert zur Deckung seiner Anforderungen im Katastrophenschutz und im Rettungsdienst in Anbetracht der allgemeinen Sicherheitslage und der infrastrukturellen Gegebenheiten (z. B. Rhein, A65, B9, wichtige Industrieunternehmen) seine Ausstattung und testet dazu die Weltneuheit RescueWave. „Um den Katastrophenschutz weiter auszubauen, müssen wir immer wieder neue Wege gehen. Nach dem System ‚Mobile Retter‘ ist RescueWave eine weitere hervorragende Idee zum Schutz und zur Versorgung der Menschen in Notsituationen“, so Landrat Dr. Fritz Brechtel.

In Grenzsituationen Menschenleben retten

RescueWave revolutioniert die systematische Abarbeitung eines Massenanfalls von Verletzten in punkto Geschwindigkeit und Prioritätensetzung bereits von Einsatzbeginn an durch zuverlässige Lageinformationen. Möglich macht dies RescueNode, ein völlig neuartiges elektronisches Gerät zur Sichtung. Die Patientenanhängekarte aus Papier entfällt dadurch. Durch die vollautomatische Übertragung der Sichtungskategorie und weiterer Einsatzdaten an die Einsatzführungs-Software wird der Sichtungsprozess erheblich beschleunigt, damit schwerverletzte Patienten zuerst versorgt werden können.

„Bei einer Gemeinschaftsübung konnten Rettungskräfte die verletzten Personen zügig mittels RescueWave registrieren und sichten. Wir hatten deutlich schneller einen Überblick über die Situation als bisher, wenn mit Handzetteln gearbeitet werden muss. Aus meiner Sicht bietet das System RescueWave eine deutliche Erleichterung im Einsatzablauf“, resümiert Mike Schönlaub, Kreisfeuerwehrinspekteur im Landkreis Germersheim.

Die optimal auf die Vor-Ort-Prozesse angepasste Software unterstützt durch klar aufbereitete Statistiken die Zuteilung der Betroffenen auf die Rettungsmittel und Kliniken. Die Software bietet darüber hinaus der Einsatzleitung, den Abschnittsleitungen und Führungskräften zu jeder Zeit Zugriff auf aktuelle Daten, insbesondere auf mobilen Geräten. Bei größeren Lagen vernetzen und synchronisieren sich beliebig viele RescueWave-Systeme automatisch – auch über Organisationsgrenzen hinweg. Missverständnisse werden dadurch vermieden und der Abstimmungsbedarf über Funk erheblich reduziert.

Die Experten des Landkreises waren sich einig, dass ein solches System endlich den lange erhofften Fortschritt bei solchen Situationen bringt. „RescueWave ist ein innovatives System, das mit einem Schlag die schwierigsten Probleme der Chaosphase, die am Anfang eines jeden Massenanfalls von Verletzten steht, löst: einen qualifizierten Überblick zu gewinnen“, berichtet auch der leitende Notarzt Dr. Matthias Wölfel.

Landrat Dr. Brechtel stimmte, nachdem er sich persönlich von den Möglichkeiten des Systems überzeugt hatte, einer Pilotierung umgehend zu. „Geschwindigkeit und strukturiertes Vorgehen spielen bei Großschadensereignissen eine wesentliche Rolle. Wir bauen darauf, dass uns RescueWave künftig einen entscheidenden Vorteil bei der Bewältigung solcher Situationen bieten kann, und gehen damit auch einen wichtigen Schritt in Richtung Digitalisierung im Katastrophenschutz“, so Landrat Brechtel.

Über VOMATEC Innovations GmbH

Die VOMATEC Innovations GmbH gehört zum VOMATEC Unternehmensverbund, dessen Ursprünge in dem 1992 gegründeten Ingenieurbüro Koch&Kaster liegen und seit 1993 unter dem Namen VOMATEC firmiert. Schwerpunkte sind die Entwicklung und Erforschung modernster Softwareanwendungen und neuer Technologien für die zivile Sicherheit.
Die VOMATEC-Produkte unterstützen Einsatzkräfte und Mitarbeiter von Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (Feuerwehr, Rettungsdienste, Polizei, Katastrophenschutz) sowie Einrichtungen und Unternehmen mit erhöhtem Sicherheitsbedarf, wie z.B. die Chemie- und Pharmaindustrie, Automobilindustrie und sonstige Industriezweige mit erhöhtem Gefahrenpotential. Die Produkte finden Verwendung in Leitstellen, Sicherheitszentralen und bei den Einsatzkräften vor Ort und dienen der Schadensverhinderung und der schnelleren und sicheren Schadensbegrenzung. Stammsitz des Unternehmens ist Bad Kreuznach.
www.vomatec.de

Über ITK Engineering

Die ITK Engineering GmbH wurde 1994 als „Ingenieurbüro für technische Kybernetik“ gegründet und ist ein international tätiges Technologieunternehmen mit Kunden aus den Branchen Automotive, Bahntechnik, Gebäudetechnik, Luft- und Raumfahrt, Medizintechnik, Motorsport sowie Robotik. Neben maßgeschneiderter Beratung und Entwicklungsunterstützung liefert ITK Engineering Systemlösungen in den Bereichen Software Engineering, Embedded Systems, modellbasierte Entwicklung und Test, Regelungstechnik und Signalverarbeitung. Am Hauptsitz im pfälzischen Rülzheim und an neun weiteren Niederlassungen in Deutschland beschäftigt das Unternehmen mehr als 900 Mitarbeiter. Außerdem ist ITK in USA, Japan, Spanien und Österreich vertreten.
www.itk-engineering.de

Text: Kreisverwaltung Germersheim Foto: VOMATEC

Landrat Brechtel: Aktionstag „Radel ins Museum“ war erfolgreich

Und los geht´s: (vordere Reihe von links): Dieter Adam (Bürgermeister der Verbandsgemeinde Bellheim), Barbara Schleicher-Rothmund (MdL), Landrat Dr. Fritz Brechtel, Dr. Thomas Gebhart (MdB).

Museen sehr zufrieden mit der Besucherzahl

Beim 20. Aktionstag „Radel ins Museum“ am 7. Mai haben knapp 1500 Besucher und Radler die 22 Museen im Landkreis Germersheim und in den Gemeinden Herxheim, Bornheim und Rohrbach besucht.

Der Vorsitzende des Vereins Südpfalz-Tourismus Landkreis Germersheim e.V. (SÜD) Landrat Dr. Fritz Brechtel und die Museen zeigten sich zufrieden mit den Besucherzahlen. Anlässlich des Jubiläums „20 Jahre Radel ins Museum“ hatte der Verein Südpfalz-Tourismus Landkreis Germersheim e.V. einen kostenlosen Pendelverkehr mit drei Bussen zwischen den Museen eingerichtet.

Landrat Dr. Fritz Brechtel, begrüßte bei der Eröffnungsveranstaltung im „Alten Sägewerk Mittelmühle“ in Bellheim die Anwesenden. In seiner Ansprache dankte Brechtel besonders den ehrenamtlichen Helfern vor Ort und im ganzen Landkreis. Kein Museum könne bestehen, ohne die Mitarbeit der vielen wertvollen, ehrenamtlichen Helfern. Klaus Hammer begleitete die Veranstaltung mit Liedern aus seinem „Otto Reutter Program“. Die anschließende Führung durch das „Alte Sägewerk Mittelmühle“ wurde von den anwesenden Gästen gerne angenommen.

Die Besucher kamen von nah und fern. Sogar aus Kanada und den USA kamen zwei Herren, die 1965 und 1971 ausgewandert waren und derzeit in Kuhardt auf Familienbesuch sind. Sie haben sich im Kuhardter Heimatmuseum an ihre Kindheit zurück erinnert.

Kreisverwaltung Germersheim


Fischfreundliches Wehr an der Queich

Bei der Einweihung der Fischaufstiegshilfen am Ottersheimer Teilungswehr: (von links) Gerald Job (Bürgermeister der Ortsgemeinde Ottersheim), Landrat Dr. Fritz Brechtel, Kreisbeigeordneter Michael Braun, Prof. Dr. Hans-Jürgen Seimetz (Präsident der SGD Süd), Dieter Adam (Bürgermeister der Verbandsgemeinde Bellheim), Dr. Thomas Gebhart (MdB).

Umgehungsgewässer am Ottersheimer Teilungswehr offiziell eingeweiht

„Mit Abschluss der Baumaßnahme am Ottersheimer Teilungswehr ist die Längsdurchgängigkeit der Queich auf dem Gebiet des Landkreises Germersheim nun umgesetzt. Damit wird die ökologische Qualität der Queich deutlich verbessert“, so Landrat Dr. Fritz Brechtel bei der offiziellen Einweihung des Umgehungsgewässer am Ottersheimer Teilungswehr am 8. Mai 2017.

Im Zuge der Umsetzung der Vorgaben der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie ist ein guter ökologischer und chemischer Zustand der oberirdischen Gewässer zu erreichen. Ein wesentlicher Baustein zur Erreichung dieser Ziele stellt die Wiederherstellung der Längsdurchgängigkeit an den bedeutsamen Fließgewässern dar.

Der Landkreis Germersheim, als Gewässerunterhaltungspflichtiger für das Gewässer Queich, ist bisher Träger dreier Längsdurchgängigkeitsprojekte gewesen. Es wurden Fischaufstiegsanlagen an der Zeiskamer Mühle, der Holzmühle in Westheim sowie der Ludwigsmühle in Lustadt unter der Regie des Landkreises errichtet. Das jüngste Längsdurchgängigkeitsprojekt, die Baumaßnahmen am Ottersheimer Teilungswehr, stellten den letzten Schritt zur Umsetzung der Fischdurchgängigkeit an der Queich im Landkreis Germersheim dar.

Am Ottersheimer Teilungswehr wird das Wasser der Queich zu 2/5 auf den Spiegelbach und zu 3/5 auf den weiteren Queichverlauf aufgeteilt.

Für den Spiegelbach ist die Verbandsgemeinde Bellheim unterhaltspflichtig. Wegen der gemeinsamen Betroffenheit bestand daher auch eine gemeinsame Verantwortlichkeit der Verbandsgemeinde und des Landkreises für dieses Projekt. Die Maßnahme wurde nach Abstimmung mit der Verbandsgemeindeverwaltung Bellheim aber in der Trägerschaft des Landkreises durchgeführt.

„Ursprünglich diente das Mitte des 18. Jahrhunderts errichtete Ottersheimer Teilungswehr dazu, den Wasserspiegel der Queich zu erhöhen, um den Holztransport aus dem Pfälzerwald zu ermöglichen. Das Wehr wird in der Denkmalliste des Kreises geführt. Deshalb wurde das Projekt mit der Denkmalschutzbehörde abgestimmt“, so Bau- und Umweltdezernent Michael Gauly.

Planung und Realisierung wurden früh auch zwischen Planungsbüro, dem Bauunternehmen, der SGD Süd, der Verbandsgemeinde Bellheim, der Ortsgemeinde Ottersheim und der Kreisverwaltung abgestimmt.

Das bestehende Querbauwerk war ökologisch nur eingeschränkt durchgängig und stellte somit ein selektives Wanderhindernis für aquatische Organismen dar.

Die von der Firma Hydro-Energie Roth, Karlsruhe geplante und vom Bauunternehmen Anton Himmelsbach aus Schuttertal gebauten Umgehungsgewässer beschreiben zwei kurze Bögen und überwinden dabei einen Höhenunterschied von rund 0,3 Metern am Spiegelbach bzw. 0,5 Metern an der Queich.

„Die neu gebauten Fischaufstiegsanlagen wurden als Rauhgerinne mit Beckenstrukturen geplant. Wegen der geringen Höhenunterschiede zwischen Ober- und Unterwasser am Ottersheimer Teilungswehr waren nur zwei (Spiegelbach) beziehungsweise drei (Queich) Becken nötig, um den jeweiligen Höhenunterschied zu überwinden. Fischleitarten an der Queich sind Schmerle, Gründling, Döbel, Schneider und Hasel. Auch Begleitarten wie Elritze, Stichling, Barbe, Aal und Bachforelle wurden im Unterlauf der Queich in Germersheim nachgewiesen“, sagte Georg Roth, Fachbereichsleiter „Umwelt und Landwirtschaft“ bei der Kreisverwaltung Germersheim.

Sowohl an der Queich als auch am Spiegelbach wird im Unterlauf die Wasserkraft zur Stromgewinnung genutzt. Deshalb mussten die bestehenden Teilungsverhältnisse 2/5 (Spiegelbach) und 3/5 (Queich) auch beim neuen Durchgängigkeitsbauwerk weiterhin beibehalten werden.

Die Gemeinde Ottersheim hat im Rahmen dieser Baumaßnahme am Teilungswehr das alte Stein-Beton-Wasserhäuschen abgerissen und will dieses neu in Holzbauweise im Bereich der Hinweisschilder im Randbereich des Spiegelbaches errichten.

„Das Teilungswehr ist ein beliebtes Ziel im Radwegenetz des Landkreises Germersheim. Durch die optische Neugestaltung dürfte das Ottersheimer Teilungswehr zukünftig noch attraktiver für den Rad- und Wandertourismus sein“, sagte der für Umwelt und Tourismus zuständige Kreisbeigeordnete Michael Braun.

Die Baumaßnahme konnte zügig umgesetzt werden. Die Erdbauarbeiten wurden in etwa einem Monat durchgeführt. Die reinen Baukosten belaufen sich auf rund 180.000 Euro und wurden wie die Planungskosten zu 90 Prozent aus Mitteln der Aktion Blau des Landes Rheinland- Pfalz gefördert. Der Eigenanteil in Höhe von 10 Prozent konnte aus dem Ökokonto des Landkreises finanziert werden, mit dem Ausgleichszahlungen früherer Eingriffe vom Landkreis verwaltet werden. Somit gestaltete sich die Maßnahme, wie auch die vorherigen Projekte, für den Kreishaushalt kostenneutral.

Die Entfernung der unschönen Graffitis am Kulturdenkmal Ottersheimer Teilungswehr hat der Landkreis Germersheim aus eigenen Mittel übernommen.

Die Queich zählt zu den bedeutenden Fließgewässern im Landkreis Germersheim. Die Queichquelle entspringt rund drei Kilometer südlich der Gemeinde Hauenstein. Das Gewässer ist etwa 52 Kilometer lang und mündet bei Germersheim in den Rhein. Die Gewässerstrecke der Queich im Landkreis Germersheim beträgt etwa 15 km.

Kreisverwaltung Germersheim


SÜD am „Stand der Region“ auf dem Mannheimer Maimarkt

In diesem Jahr präsentierte der Verein Südpfalz-Tourismus Landkreis Germersheim (SÜD) die Vielfalt der Südpfalz am Montag, 1. Mai auf dem Mannheimer Maimarkt.

Am „Stand der Region“ in Halle 35 erhielten die Besucher an diesem Tag vielfältige Informationen zu Freizeitangeboten sowie Wander-, Radwander- und Einkehrmöglichkeiten in der Südpfalz. An der Weintheke wurde von Familie Bohlender vom Weingut Rosenhof in Steinweiler Kostproben aus ihrem Keller angeboten.

Spargelpraline und „Grüner Silvaner“ wurden mit dem Hinweis auf die vielfältigen Spargelaktionen des SÜD als Kostprobe gereicht. Ein Highlight des Tages war der Besuch der Pfälzischen Weinkönigin Anastasia Kronauer.

Südpfalz-Tourismus Landkreis Germersheim e.V.


Landrat Brechtel: Haus Leben am Strom jetzt auch Umweltbildungseinrichtung

Das Haus Leben am Strom wurde am 16. März 2017 offiziell als schulnahe Umwelterziehungseinrichtung des Landes Rheinland-Pfalz (SchUR-Station) eingeweiht.

„Bereits im Jahr 2015 erfolgten die Zertifizierung und die damit verbundene Anerkennung als außerschulische Lernstätte und Kooperationspartner für Umweltbildung. Nun haben wir eine komplett eingerichtete Forschungswerkstatt mit hervorragenden Möglichkeiten zur praktischen Umweltbildung und Umweltforschung“, so der Vorsitzende des Vereins zur Förderung von Umweltbildung und römischer Geschichte, Landrat Dr. Fritz Brechtel.

Der Geschäftsführer des Vereins zur Förderung von Umweltbildung und römischer Geschichte, Dieter Heim, hatte die Initiative für das Projekt ergriffen und die Weiterentwicklung intensiv vorangetrieben. Für die fachliche Betreuung und die Durchführung von Exkursionen und Projekten konnten mit Dr. Astrid Schnakenberg und Wolfgang Wagemann zwei kompetente ehrenamtlich engagierte Biologen gewonnen werden.

Seit der Zertifizierung hat sich einiges getan: die naturkundlichen Möglichkeiten in Neupotz und Umgebung wurden ermittelt und erste Angebote ausgearbeitet. Jetzt verfügt das Haus Leben am Strom über eine beachtliche Ausstattung, die u. a. aus Mikroskopen, einem Wasseranalysekoffer, Planktonnetzen, Bestimmungsbüchern und Lupen besteht.

Der Vorsitzende des Vereins zur Förderung von Umweltbildung und römischer Geschichte, Landrat Dr. Fritz Brechtel, begrüßte bei der offiziellen Einweihung als Ehrengäste die Vizepräsidentin des Landtags
Barbara Schleicher-Rothmund, den Bürgermeister der Verbandsgemeinde Jockgrim Uwe Schwind, Ortsbürgermeister Roland Bellaire, Ortsbürgermeister a.D. Emil Heid sowie Inge Hoffmann und Klaus Hammer, die mit ihrem „Polderlied" für ein stimmungsvolles musikalisches Rahmenprogramm sorgten. Landrat Dr. Fritz Brechtel bezeichnete Neupotz aufgrund seiner vielfältigen Biotoptypen und unterschiedlichen Gewässerarten auf engstem Raum als einen „Hotspot“ der biologischen Vielfalt. In enger und kontinuierlicher Zusammenarbeit zwischen dem Verein zur Förderung von Umweltbildung und römischer Geschichte, der Ortsgemeinde Neupotz und dem Regionalmarketing der Verbandsgemeinde Jockgrim seien nun die notwendigen Voraussetzungen für ein umfassendes Umweltbildungsangebot geschaffen worden.

Nach den Worten von Ortsbürgermeister Roland Bellaire ist das Thema Umweltbildung eine wertvolle Ergänzung des Angebots im Haus Leben am Strom und der Lusoria Rhenana, das bei jungen Menschen einen bleibenden positiven Eindruck von dem Ort Neupotz hinterlassen kann. Er bedankte sich bei allen Beteiligten, die dies ermöglichten. Bürgermeister Uwe Schwind sieht in den nun bestehenden Möglichkeiten eine interessante und wichtige Erweiterung des wohnortnahen Bildungsangebotes in der Verbandsgemeinde Jockgrim. Er ermunterte die Lehrer der Schulen in der Verbandsgemeinde Jockgrim und des weiteren Umfelds von diesem qualitativ hochwertigen Angebot für Projekttage und Exkursionen Gebrauch zu machen, um das Haus Leben am Strom mit Leben zu erfüllen.

Dr. Astrid Schnakenberg und Wolfgang Wagemann bedankten sich u. a. bei den Sponsoren für die Ausstattung. Dadurch seien die Teilnehmer der Führungen in der Lage, ihr gelerntes Wissen praxisnah und unkompliziert umzusetzen. Durch den Wasseranalysekoffer beispielsweise werden abiotische Faktoren (Sauerstoff, elektrische Leitfähigkeit, Temperatur, Phosphat, Nitrat, etc.) bezeichnet. Mit den Planktonnetzen werden Gewässerproben für die mikroskopische Analyse entnommen. Wirbellose
Kleinlebewesen, die im Wasser leben, werden mit Hilfe der Lupen und der Federstahlpinzetten untersucht. Die Bestimmung der biotischen Faktoren (Lebewesen) erfolgt durch die umfassende Fachliteratur.

Weitere Informationen:

Haus Leben am Strom,

Hauptstraße 4, 76777 Neupotz,

Tel. 07272/7000261,

www.leben-am-strom.de .

Kreisverwaltung Germersheim


Wohnen im Alter – Spatenstich für Wohnprojekt in Neuburg

Landrat Brechtel: Tragfähige Strukturen für Leben und Wohnen im Alter entwickeln

"Wohn-Pflege-Gemeinschaften sind eine Möglichkeit, wie Menschen auch im hohenLebensalter oder bei Pflegebedarf in ihrer vertrauten Umgebung bleiben können. Mit dem Projekt hier in Neuburg wird dieser Wunsch von meist älteren Einwohnern Wirklichkeit“, sagte Landrat Dr. Fritz Brechtel beim Spatenstich für das Projekt
„Seniorenwohnen am Dorfplatz“.

Tragfähige Strukturen für das Leben im Alter zu entwickeln, ist auch den Menschen in Neuburg ein Anliegen. Deshalb haben im September 2014 der Bürgerverein Neuburg e.V., die Firma Kuttler GmbH und die Kreisverwaltung Germersheim das Projekt „Seniorenwohnen am Dorfplatz“ auf den Weg gebracht. Jetzt war Baubeginn.

Mit dem Projekt wird besonders für pflegebedürftige Menschen und Demenzkranke ein wesentlicher Baustein für die 24-Stunden-Versorgung im Ort verwirklicht. „Durch eine Wohn-Pflege-Gemeinschaft mit zwölf Plätzen im Erdgeschoss und acht barrierefreien Wohnungen in den Obergeschossen entsteht in der Dorfmitte ein für alle Bürgerinnen und Bürger erlebbares, vertrautes und buchstäblich niedrigschwelliges Kommunikations-Service- und Hilfezentrum“, so die Vorsitzende des Bürgervereins, Arnika Eck.

Harald Nier, zuständig bei der Kreisverwaltung für den Bereich Senioren, ergänzt: „Aufbauend auf den bisherigen Aktivitäten des Bürgervereins wird damit die Basis für eine `Sorgende Gemeinschaft́ in Neuburg geschaffen, in der
gegenseitige bürgerschaftliche Hilfe und professionelle Pflege Hand in Hand gehen.“

24-Stunden-Dienstleister für die Wohn-Pflege-Gemeinschaft in Neuburg wird die Ökumenische Sozialstation Wörth sein. Das Gebäude wird auf einer Grundfläche von ca. 370 m² zwei Vollgeschosse und ein Dachgeschoss haben, Die Gesamtwohn- und Nutzfläche beträgt etwa 1000 m². Das Gebäude wird barrierefrei und mit einer Aufzugsanlage versehen sein. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 2,75 Mio. Euro. Voraussichtlicher
Fertigstellungstermin ist Januar/Februar 2018.

Das Konzept wurde seitens der Projektgruppe des Bürgervereins mit Unterstützung durch das Förderprogramm „Wohnpunkt RLP“ des Landes Rheinland-Pfalz und durch die Kreisverwaltung entwickelt. Auch Gemeinde und
Verbandsgemeinde haben das Projekt unterstützt. Landrat Dr. Brechtel: „Die Kreisverwaltung unterstützt aktiv das Thema `Leben und Wohnen im Alter ́. Mir ist es wichtig, dass möglichst überall tragfähige Strukturen entwickelt werden, die den Wünschen der älter werdenden Generationen gerecht werden.“

Kreisverwaltung Germersheim


Lusoria Rhenana wieder im Heimathafen - Bereit für die kommende Ausflugssaison

Trotz strömendem Regen hatten sich am Samstag, 18.03.17, morgens um 9 Uhr, etliche Zuschauer am Setzfeldsee in Neupotz eingefunden und warteten gespannt auf die Lusoria Rhenana. Das originalgetreu rekonstruierte römische Patrouillenschiff wurde nach routinemäßigen Instandsetzungsarbeiten wieder in seinem Heimathafen zu Wasser gelassen.

Für viele Zuschauer war es spannend zu sehen, wie sich das 18m lange und mit Transportgestell immerhin acht Tonnen schwere Schiff vom LKW-Auflieger der Fa.Hotz aus dem benachbarten Hördt abhebt und scheinbar mühelos Richtung Wasser schwebt.

Die anwesenden Mitglieder des Vereins zur Förderung von Umweltbildung und römischer Geschichte, darunter auch der Vorsitzende, Landrat Dr. Fritz Brechtel, genossen trotz des schlechten Wetters den Augenblick und freuen sich nun auf kommende Aufgaben.

Als der Scholpp-Schwerlastkran das Schiff fast spielerisch anhebt, wird es mit Leinen von zwei Mitgliedern des Vereins vom Boden aus geführt, über das Bootshaus Richtung See gehievt und an seinem Bestimmungsort langsam und kontrolliert abgelassen. Das Transportgestell sinkt auf Grund seines Eigengewichtes ab und die Lusoria Rhenana schwimmt 2017 erstmalig auf. Nun wird das leere Stahlgestell unter Wasser hinter das
Schiff gekrant, leer angehoben, auf den Auflieger verladen und in die Werft nach Germersheim transportiert, wo es den Sommer über lagert.

Zwischenzeitlich wurde der sich jetzt langsam mit Wasser füllende Schiffskörper durch Mitglieder an den Anleger gezogen und mit Leinen gut vertäut. Dank jahrelanger vertrauensvoller Zusammenarbeit und einer gewissen Routine, spürt man, dass hier ein eingespieltes und harmonisch funktionierendes Team zu Gange ist.

In den nächsten zehn bis 14 Tagen dringt Wasser bis zur oberen Planke in das Schiff ein, es sinkt ab, wobei es eher einem U-Boot ähnelt. Das Holz benötigt nach der Trockenphase vergleichbar einem Weinfass Zeit, bis es durch das eindringende Wasser aufquillt und sich quasi selbst abdichtet.

Nach etwa zehn bis 14 Tagen wird es ausgepumpt und schwimmt. „Ab Anfang April – vorausgesetzt das Schiff ist dicht und das Wetter spielt mit - können wieder interessierte Gruppen eine Fahrt auf der Lusoria Rhenana unternehmen“, so der Vorsitzende Landrat Dr. Fritz Brechtel.

Geschäftsführer Dieter Heim empfiehlt: „Die Nachfrage ist hoch, sichern Sie sich ihren Wunschtermin zeitnah unter lusoria.rhenana@t-online.de ".

Kreisverwaltung Germersheim