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Industriepreis 2018: EnergieSüdwest AG für weltweit einzigartiges Forschungsprojekt im Landauer Lazarettgarten ausgezeichnet

Der Lazarettgarten in Landau. Hier hat EnergieSüdwest gemeinsam mit dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und dem Energietechnikunternehmen LO3 Energy ein weltweit einzigartiges Forschungsprojekt zur Förderung des Aufbaus einer lokalen Energieversorgung auf den Weg gebracht.

Landau - Gemeinsam mit dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und dem Energietechnikunternehmen LO3 Energy hat Energie Südwest ein weltweit einzigartiges Forschungsprojekt zur Förderung des Aufbaus einer lokalen Energieversorgung auf den Weg gebracht. Das Landau Microgrid Projekt (LAMP), das derzeit im Landauer Lazarettgarten durchgeführt wird, wurde jetzt als eines der besten fortschrittlichen Industrieprodukte 2018 in der Kategorie Energie & Umwelt mit dem Industriepreis 2018 ausgezeichnet.

ESW-Vorstand Dr. Thomas Waßmuth begrüßt die Auszeichnung für das Forschungsprojekt und dankt den Projektpartnern für die gute Zusammenarbeit. „Es freut uns außerordentlich, dass das LAMP-Projekt weit über die Grenzen der Region hinaus auf solch possitive Ressonanz stößt“, so Dr. Waßmuth. „Die Auszeichnung zeigt, wie wichtig und richtig das Ziel der EnergieSüdwest ist, in zukunftsweisende Technologien zu investieren und bestärkt uns in unserem Bestreben, uns konsequent für eine nachhaltige Energieversorgung und eine Reduzierung des CO2-Ausstoßes einzusetzen“, so der ESW-Vorstand. Das LAMP-Projekt ermögliche es den Bürgerinnen und Bürgern des Lazarettgartens, einen eigenen, aktiven Beitrag zur Energiewende zu leisten und die Energieforschung in Deutschland zu unterstützen. Dies erhöhe sicherlich auch die Akzeptanz von erneuerbaren Energien.

LAMP (Landau Microgrid Projekt) fördert die lokale Nutzung von erneuerbaren Energien. Jeder Haushalt kann selbst entscheiden, aus welcher Quelle und zu welchen Preisen er seinen Strom beziehen möchte. In der derzeitigen Test- und Forschungsphase bilden interessierte Haushalte im Lazarettgarten einen eigenen Strommarkt –vorerst nur virtuell. In einem nächsten Schritt könnte das Gedankenspiel aber Wirklichkeit werden und die Kundinnen und Kunden entscheiden dann, ob sie regulären Netzstrom, Strom aus dem dortigen Blockheizkraftwerk oder Strom aus einer der Photovoltaikanlagen, die EnergieSüdwest auf gepachteten Dächern im Lazarettgarten errichtet hat, beziehen möchten. Die Haushalte, die an der Testphase teilnehmen, „handeln“ den Strom mittels einer Handy-App. Diese ist mit einem speziellen Stromzähler verbunden, den EnergieSüdwest kostenfrei installiert hat.

Langfristig haben die Bürgerinnen und Bürger so die einmalige Chance, aktiv an ihrer zukünftigen – überwiegend dezentralen – Energieversorgung mitzuwirken, etwa durch den Bau einer eigenen Photovoltaikanlage. Dies könnte es künftig ermöglichen, Strom „direkt in der Nachbarschaft“ zu kaufen.

Mehr Informationen zum Projekt finden sich unter www.energie-suedwest.de/unternehmen/projekte/LAMP.

Der Industriepreis der Huber Verlag für Neue Medien GmbH prämiert besonders fortschrittliche Industrieprodukte mit einem hohen wirtschaftlichen, gesell-schaftlichen, technologischen sowie ökologischen Nutzen und wird jährlich zur Hannover Messe vergeben.

EnergieSüdwest AG

19.04.2018


Stadt Landau und Landkreis SÜW führen „interkommunale Tradition“ fort:

35. Ferienpass ab 23. April erhältlich

Oberbürgermeister Thomas Hirsch (1.v.l.) und Erster Kreisbeigeordneter Marcus Ehrgott (2.v.l.) stellten gemeinsam mit den Jugendpflegern des Landkreises SÜW, Wolfgang Gießen (2.v.r.) und Claudia Rink (re.), sowie der Jugendförderung der Stadt Landau, Ina Rinck (li.) und Arno Schönhöfer (1.v.r.), die Angebote des gemeinsamen Ferienpasses 2018 vor.

Landau / Landkreis Südliche Weinstraße - Im 35. Jahr legen die Jugendämter der Stadt Landau und des Landkreises Südliche Weinstraße den Ferienpass für Kinder und Jugendliche gemeinsam auf. Entsprechend haben Oberbürgermeister Thomas Hirsch und Erster Kreisbeigeordneter Marcus Ehrgott den Ferienpass 2018 wieder gemeinsam der Öffentlichkeit vorgestellt. Über den Pass, der für sechs Euro erhältlich ist, werden in den Sommerferien mehr als 200 Angebote gemacht. Ein Kernelement sind weiterhin kostenfreie Eintritte, zum Beispiel in die Schwimmbäder der Region, und verschiedene preisreduzierte Angebote.

Auch in der 35. Auflage ist es der städtischen Jugendförderung und der Kreisjugendpflege gelungen, ein abwechslungsreiches Programm zusammenzustellen. „Vor 35 Jahren galt es andere Herausforderungen zu bewältigen als dies heute der Fall ist – die Vereinbarkeit von Familie und Beruf spielt heute eine andere Rolle. So können für die Kinder und Jugendlichen die Sommerferien gar nicht lange genug sein; für die Eltern ist es aber oft schwierig Familie und Arbeitszeiten in Einklang zu bringen“, wissen Oberbürgermeister Hirsch und Erster Kreisbeigeordneter Ehrgott. „Daher ist es Stadt- und Kreisverwaltung ein Anliegen über ein vielfältiges Ferienbetreuungsangebot zu unterstützen.“

An neuen Angeboten für Kinder und Jugendliche mangelt es dem Ferienpass nicht, der von Stadtjugendpfleger Arno Schönhöfer, Kreisjugendpfleger Wolfgang Gießen,  Ina Rinck von der städtischen Jugendförderung und Claudia Rink von der Kreisjugendpflege federführend zusammengestellt wurde. in diesem Jahr werden unter anderem erstmalig ein Elektronikworkshop, Shinrin Yoku („Waldbaden“) für Kinder, ein Bouleturnier oder auch Tanzworkshops angeboten.

Der Dank von Hirsch und Ehrgott gilt insbesondere den teilnehmenden Vereinen und den privaten Anbieten. „Es ist schön zu sehen, dass sich auch nach 35 Jahren zahlreiche Vereine in der Region die Zeit nehmen, Angebote für Kinder und Jugendliche in den Sommerferien zu unterbreiten. Ohne diese Kooperationen wäre es nicht möglich, ein solch umfangreiches Betreuungsangebot anzubieten“, so Ehrgott und Hirsch. Auch sei positiv, dass die Resonanz bei den teilnehmenden Kindern und Jugendlichen ungebrochen hoch sei. Im vergangenen Jahr wurden rund 2.600 Ferienpässe verkauft.

Der Ferienpass sei ein Paradebeispiel interkommunaler Zusammenarbeit und Erfolgsmodell, das mit den Jahren immer weiter verbessert und den aktuellen Gegebenheiten angepasst worden sei, so OB und Erster Kreisbeigeordneter. Die bereits vor zwei Jahren eingeführte Online-Anmeldung für die Angebote des Ferienpasses wird auch in diesem Jahr umgesetzt. Nach Angaben von Stadtjugendpfleger Schönhöfer und Kreisjugendpfleger Gießen habe sich das Verfahren bewährt. Die Online-Anmeldung erleichtere Jugendförderung und Jugendpflege die Arbeit und mache es auch für Kinder und Jugendliche bzw. deren Eltern einfacher, etwa Nachrückerplätze zu finden und zu besetzen.

Der Ferienpass kostet sechs Euro. Er ist ab dem 23. April unter anderem über die Schulen in Stadt und Kreis sowie bei der städtischen Jugendförderung in der Waffenstraße, der Kreisjugendpflege im Kreishaus und in den einzelnen Verbandsgemeindeverwaltungen erhältlich. Kinder und Jugendliche, die im Besitz eines Ferienpasses sind, können sich nicht nur für Betreuungsangebote anmelden, sondern erhalten im Aktionszeitraum (23. Juni bis 5. August) auch freien Eintritt in zahlreiche Freibäder in der Region sowie einen einmaligen freien Eintritt etwa in den Landauer Zoo, das Reptilium in Landau und den Wild- und Wanderpark Silz.
Anmeldungen für die Angebote des Ferienpasses sind ab 23. April im Netz unter https://landau.feripro.de möglich.

Text: Landkreises Südliche Weinstraße / Stadt Landau in der Pfalz Foto: Landkreises Südliche Weinstraße

19.04.2018


Round Table 64 Südpfalz Übergibt Spenden aus dem Erlös des elften „Landauer Adventskalenders"

Landau - Insgesamt 14.200 Euro wurden aus dem Erlös des elften „Landauer Adventskalender“ durch die Mitglieder des Round Table 64 Südpfalz e.V. ausgeschüttet. „Ein wichtiger Beitrag für die Gesellschaft“, so Oberbürgermeister und Schirmherr Thomas Hirsch. Jedes Jahr blicken die Tabler in viele strahlende Augen, wenn der Erlös des Verkaufes an soziale Einrichtungen gespendet wird.

In den vergangenen Jahren wurden durch Round Table 64 Südpfalz bislang Spenden in Höhe von weit über 100.000 Euro gesammelt und an soziale Organisationen übergeben. „Wir legen besonders großen Wert darauf, dass der Erlös Organisationen aus und in der Südpfalz zu Gute kommt. Regelmäßig überzeugen wir uns im Rahmen unserer Tischabende und Vor-Ort-Besuchen davon, dass die Spenden in unserem Sinne ankommen“, so der amtierende Präsident Markus Reichling.

Oberbürgermeister Thomas Hirsch freut sich über die Bereitschaft der Tabler „Menschen, denen es nicht so gut geht, beizustehen“ und erklärt: „Der Landauer Adventskalender steht für die große Tradition der Tabler und anderer Serviceclubs, sich solidarisch in die Gesellschaft einzubringen“.

Alle Spendenempfänger bestärkten im Rahmen der Vorstellung ihrer Organisation die Notwendigkeit der Spendenmittel. Zahlreiche Mitglieder des Round Table 64 Südpfalz und einige Sponsoren des Landauer Adventskalenders konnten durch die Erzählungen der Spendenempfänger einen Einblick davon bekommen, zu welchem Zwecken die Spenden genutzt werden. So möchte die Kinder- und Jugendfarm Landau das Geld zum Beispiel für die weitere Gestaltung der Anlage nutzen, wie die Vorsitzende des Vereins Dagmar Flörchinger versichert. Die Terrine Landau sowie die Tafel Landau berichteten von der aktuellen Situation und dass solche Spenden dringend benötigt werden, „um die laufenden Kosten decken zu können“. Heinrich Braun vom Kinderschutzbund Landau – Südliche Weinstraße  erklärte, dass „Spenden nicht wegzudenken sind, da der Betrieb ohne die Spenden nicht möglich ist“. Außerdem suche der Kinderschutzbund Landau – Südliche Weinstraße ein neues Domizil und für den anstehenden Umzug brauche man auch finanzielle Unterstützung.

Weiterhin unterstützen die Mitglieder des Round Table 64 Südpfalz den Bananenflankenliga Südpfalz e.V., der vor knapp drei Jahren aus einem nationalen Serviceprojekt von Round Table entstanden ist. „Die Bananenflankenliga soll alle fußballbegeisterten Kinder und Jugendliche mit einer geistigen Beeinträchtigung ansprechen. Ziel der Bananenflankenliga ist es Punktspiele an öffentlichen Plätzen auszutragen. Mittels einer mobilen Arena sollen die Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit geistiger Beeinträchtigung vor möglichst großem Publikum spielen. Die Spende des Round Table 64 Südpfalz e.V. wird für die Ausrichtung der Spieltage im kommenden Sommer genutzt“, so der stellvertretende Vorsitzende der Bananenflankenliga Südpfalz Marco Heine.

Auch am diesjährigen nationale Serviceprojekt „KiTa-Pate“ nehmen die Tabler teil und haben dafür bereits 1.200 Euro für die Beschaffung von Warnwesten aufgewendet: „Jedes Jahr müssen Kinder in der Dunkelheit und Dämmerung den meist schlecht ausgeleuchteten Weg von zu Hause zur KiTa zurücklegen und werden dabei von anderen Verkehrsteilnehmern nicht ideal gesehen. Allein im Jahr 2014 wurden 28.674 Kinder im Straßenverkehr verletzt, der größte Teil dabei auf dem Weg zur Schule beziehungsweise zur KiTa“, sagt Präsident Reichling.

Ein besonderer Dank gelte den Sponsoren und Unterstützern sowie dem Künstler Xaver Mayer, sind sich der Vorsitzende des Fördervereins Dr. Stefan Marz und Präsident Markus Reichling einig: Insgesamt habe der Club im letzten Jahr wieder mehr als 60 Sponsoren gewinnen und so den Kalender äußerst attraktiv gestalten können. Das Ergebnis: „Der Landauer Adventskalender mit 24 stimmungsvoll gestalteten Bildern in Verbindung mit einer Weihnachtsgeschichte sowie jeder Menge Preise. Eine Win-Win-Situation“, so Marz.

Die Verteilung der Spenden im Überblick:

  • Deutscher Kinderschutzbund Landau-SÜW e.V. 3.000,00 €
  • Landauer Tafel e.V. 500,00 €
  • Kinder- und Jugenddorf Maria Regina 2.000,00 €
  • Tafel Herxheim (in Gründung) 500,00 €
  • Kinder- und Jugendfarm Landau e.V. 1.500,00 €
  • Terrine Landau e.V. 500,00 €
  • Förderverein "Ein Hospiz für Landau-Südliche Weinstraße e.V.“ 1.500,00 €
  • Jugendbegegnungsstätte Albert Schweitzer in Niederbronn-les-Bains e.V. 500,00 €
  • Pfälzischer Verein für Soziale Rechtspflege Südpfalz e.V. 1.000,00 €
  • Team Bananenflanke Südpfalz e.V. 1.000,00 €
  • Haus der Familie Landau e.V. 500,00 €
  • Club Behinderter und ihrer Freunde Landau-Südpfalz e.V. 500,00 €

Round Table 64 Südpfalz

19.04.2018


Erneuerung der Wasserversorgungsleitung in der Bismarckstraße ab Montag, 23. April

Landau - EnergieSüdwest führt ab Montag, 23. April, in der Bismarckstraße Erneuerungsarbeiten am Wasserrohrnetz durch. Gegebenenfalls werden auch die Hausanschlüsse erneuert. Die Arbeiten werden abschnittsweise durchgeführt und nach jetzigem Kenntnisstand Anfang August beendet sein. Aufgrund der Arbeiten kann es zu Verkehrsbehinderungen kommen.

EnergieSüdwest versichert, die Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten und weist darauf hin, dass neue Leitungen Sicherheit in die Versorgung bringen. In persönlichen Gesprächen mit den Anwohnerinnen und Anwohnern vor Ort werden Details abgestimmt. Für Fragen stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der EnergieSüdwest unter der Telefonnummer 06341 289-0 zur Verfügung.

EnergieSüdwest AG

19.04.2018


Zeitgemäßer Look für den Heinrich-Heine-Platz: Graffiti-Künstler Till Heim komplettiert Kunstwerk auf den Mauern vor der Stadtbibliothek

v.l.: Künstler Till Heim, Bibliotheksleiterin Amelie Löhlein und Bürgermeister Dr. Maximilian Ingenthron vor dem neuen Graffiti-Kunstwerk vor der Stadtbibliothek am Heinrich-Heine-Platz.

Landau / Heinrich-Heine-Platz - Die Stadt Landau setzt seit mehreren Jahren auf legale Graffitis, um den öffentlichen Raum noch attraktiver zu machen. Verlässlicher Partner ist Graffiti-Künstler Till Heim, der gemeinsam mit zwei weiteren Sprayern unter anderem bereits die Brücke Süd auf dem früheren Landesgartenschaugelände gestaltet hat. Ebenfalls von Heim stammt das Kunstwerk vor der Stadtbibliothek am Heinrich-Heine-Platz. Der Künstler hatte im vergangenen Jahr damit begonnen, die dortigen Betonmauern zu sprayen. Wenige Tage vor der Feier anlässlich des 20-jährigen Jubiläums der Stadtbibliothek in den Räumen des früheren Schlachthofs konnte er sein neues Werk fortsetzen und fertigstellen.

Bürgermeister Dr. Maximilian Ingenthron zeigt sich begeistert von der aktuellen Arbeit am Heinrich-Heine-Platz. „Die Graffitis von Till Heim sind echte Hingucker“, so das Urteil des Kulturdezernenten. „Im neuen Design sind die Mauern vor der Stadtbibliothek richtige Kunstwerke geworden und die jetzt entstandenen Graffitis ergänzen die Spraykunst auf der Ostseite auf kongeniale Weise. Mein Dank gilt Till Heim, der dazu beigetragen hat, dem Platz nach dessen Neugestaltung im Jahr 2015 ein zeitgemäßes, modernes und jugendliches Gesicht zu geben.“ Legale Graffitis, so Dr. Ingenthron weiter, stellten ein ganz besonderes Element der Kunst im öffentlichen Raum dar.

Wie der korrespondierende Teil des Kunstwerks auf der Ostseite fügen sich auch die neuen Graffitis gestalterisch und farblich in die Umgebung ein: Sie nehmen die Wellenbewegung des Wassers der Queich und das Logo der Stadtbibliothek auf und orientieren sich farblich am Sandstein der Umgebung.

Die Stadt Landau erlaubt Graffiti-Künstlerinnen und -Künstlern seit dem Jahr 2008, bestimmte Flächen im Stadtgebiet legal zu verschönern. Auf diese Weise entstehen nicht nur neue Kunstwerke; die Flächen werden auch vor illegalen Schmierereien geschützt. „In der Sprayer-Szene gibt es ein ungeschriebenes Gesetz, dass bestehende Kunstwerke nicht übersprüht werden dürfen“, erläutert Dr. Ingenthron. „Diesen Ehrenkodex machen wir uns mit unserem Projekt «Legale Graffitis» zu Nutze. Natürlich kann man so nicht alle Schmierereien verhindern, aber wir sind auf einem guten und attraktiven Weg.“

Stadt Landau in der Pfalz

19.04.2018


Für besondere Verdienste im soziokulturellen Bereich: Landauer Verein Südstern mit Kunst- und Kulturpreis der Dr. Feldbausch-Stiftung ausgezeichnet

Bürgermeister Dr. Maximilian Ingenthron, Vereinsvorsitzender Armin Schowalter, Oberbürgermeister Thomas Hirsch und Beigeordneter Rudi Klemm bei der Verleihung des Kunst- und Kulturpreises der Dr. Feldbausch-Stiftung an den Verein Südstern.

Landau / "Das Haus" - Ein „offenes Wohnzimmer“ mitten in Landau: Seit 13 Jahren betreibt der Verein Südstern die soziokultulturelle Begegnungsstätte „Das Haus“ in der Weißenburger Straße. Hier treffen Menschen verschiedener Herkunft und unterschiedlicher Backgrounds aufeinander, leben Gemeinschaft, werden zusammen kreativ, machen gemeinsam Musik oder bilden sich weiter. Südstern organisiert regelmäßig Konzerte, Partys und die Landauer Ausgabe der „Fête de la Musique“.  Für sein Engagement wurde der Verein jetzt mit dem Kunst- und Kulturpreis der Dr. Feldbausch-Stiftung ausgezeichnet.

Die Stiftung, die 1995 in Landau gegründet wurde, verleiht die mit 5.000 Euro dotierte Auszeichnung regelmäßig an Landauer Einzelpersonen, Institutionen, Initiativen und Vereine, die sich in besonderem Maße auf dem Gebiet der Kunst und Kultur hervortun. Der Verein Südstern ist der 20. Preisträger. Er wurde auf Vorschlag von Oberbürgermeister Thomas Hirsch mit dem Preis geehrt.

„Der Verein Südstern mit seinem Vorsitzenden Armin Schowalter zeichnet sich durch außergewöhnliches Engagement im sozialen, aber auch im kulturellen Bereich aus“, fasst der Stadtchef zusammen. „Im «Haus» in der Weißenburger Straße werden Kunst und Kultur in vielen Facetten tagtäglich gelebt und gemeinsam gepflegt. Die niedrigschwelligen Begegnungsangebote, die der Verein macht, sind ein Zeichen von Solidarität, Mitmenschlichkeit und Gemeinschaft – auf der Basis christlicher Werte.“ Sein Dank gelte der Dr. Feldbausch-Stiftung, die jedes Jahr die Kunst- und Kulturszene in Landau großzügig unterstütze, sowie den haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Vereins Südstern für deren soziokulturelles Engagement.

Der Verein hat aktuell rund 270 Mitglieder. Vier hauptamtliche Angestellte und zahlreiche ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter organisieren und betreuen die verschiedenen Angebote. Dazu zählen neben Konzerten und Festivals unter anderem Flohmärkte, Kreativ-Treffs, Hauskreise zum christlichen Austausch, konfessionsunabhängige Gottesdienste sowie Sportveranstaltungen. Zudem engagiert sich der Verein in der Flüchtlings- und Obdachlosenhilfe.

Stadt Landau in der Pfalz

19.04.2018


Präsident des Oberrheinrats und langjähriger Landauer Stadtrat Theo Kautzmann feiert 70. Geburtstag – OB Hirsch: „Engagierter Kommunalpolitiker und Sprachrohr für die Südpfalz“

Oberbürgermeister Thomas Hirsch (l.) gratuliert dem langjährigen Landauer Stadtrat und amtierenden Präsidenten des Oberrheinrats Theo Kautzmann zu dessen 70. Geburtstag am Freitag, 20. April.

Landau - 33 Jahre gehörte er dem Landauer Stadtrat an; seit Ende vergangenen Jahres hat er das Amt des Präsidenten des Oberrheinrats inne: Theo Kautzmann feiert am Freitag, 20. April, seinen 70. Geburtstag. Untätig bleibt der Jubilar an seinem Ehrentag nicht: Am selben Tag kommt der Vorstand des Oberrheinrats zu einer Sitzung in Landau zusammen.

Zentrale Themen der Zusammenkunft sind eine gemeinsame deutsch-französische Polizeistation im Bienwald und das künftige Gemeinschaftsbüro des Oberrheinrats und der Oberrheinkonferenz in Kehl. Doch beim Treffen der deutsch-französisch-schweizerischen Abordnung komme auch die Geselligkeit nach Pfälzer Manier nicht zu kurz, verspricht Kautzmann. Zwischen 12 und 15 Uhr empfängt der amtierende Präsident im Weingut Siener in Birkweiler nicht nur den Vorstand des Oberrheinrats, sondern gerne auch weitere Gratulantinnen und Gratulanten. Der Jubilar bittet darum, auf Geschenke zu verzichten und freut sich stattdessen über Spenden, um ein persönliches Projekt zu verwirklichen: Auf einem Grundstück Kautzmanns oberhalb der katholischen Kirche in Birkweiler  soll ein öffentlicher Freisitz entstehen.

Theo Kautzmann wurde am 20. April 1948 in Landau geboren. Er war von 1973 bis 1984 Geschäftsführer der CDU Südpfalz. 1980 wurde er Vorsitzender des CDU-Stadtverbands Landau und 1981 Mitglied des Stadtrats, wo er stellvertretender Vorsitzender und von 1998 bis 2002 Vorsitzender der CDU-Stadtratsfraktion war. Von 1990 bis 1991 gehörte er dem rheinland-pfälzischen Landtag an. 1998 wurde er Mitglied, 2002 Vizepräsident und 2010 erstmals Präsident des Oberrheinrats. Für seine Verdienste in der Kommunalpolitik wurde Kautzmann mit dem Ehrenring der Stadt Landau und der Freiherr-vom-Stein-Plakette ausgezeichnet. Zudem drückte er als Geschäftsführer des Vereins Südliche Weinstraße drei Jahrzehnte lang dem südpfälzischen Weinmarketing seinen Stempel auf.

„Ob als engagierter Kommunalpolitiker, Sprachrohr für Landau und die gesamte Südpfalz, Gesicht des regionalen Weinmarketings oder als Streiter für eine gute grenzüberschreitende Zusammenarbeit mit unseren Nachbarländern: Theo Kautzmann hat sich auf vielfältige Weise um unsere Stadt, den Landkreis Südliche Weinstraße und die gesamte Region verdient gemacht“, betont Oberbürgermeister Thomas Hirsch. „Als langjähriger Weggefährte wünsche ich ihm zu seinem Ehrentag alles erdenklich Gute, Gesundheit und die Kraft, noch viele Jahre so entschlossen, charmant und erfolgreich für seine Ziele einzutreten, wie wir es von ihm gewohnt sind.“

Stadt Landau in der Pfalz

19.04.2018


Festival „L'Humour des Notes“ vom 5. bis zum 13. Mai in Landaus Partnerstadt Hagenau – Shuttle-Bus zwischen beiden Städten am Samstag, 12. Mai

Hagenau (F) / Landau - Freundschaften müssen gepflegt werden: Die Städte Landau in der Pfalz und Hagenau im Elsass setzen sich aktiv dafür ein, ihre Partnerschaft weiter zu vertiefen und den Bürgerinnen und Bürgern einen regelmäßigen Austausch zu ermöglichen. Wann immer eine Großveranstaltung in einer der beiden befreundeten Städte stattfindet, verkehren Shuttle-Busse, die die Landauerinnen und Landauer nach Haguenau und die Hagenauerinnen und Hagenauer nach Landau bringen. So auch zum Festival „L'Humour des Notes“, das vom 5. bis zum 13. Mai in Hagenau stattfindet. Termin für die Busreise ist Samstag, 12. Mai.

Beigeordneter und Tourismusdezernent Rudi Klemm appelliert an die Landauerinnen und Landauer, das Angebot zu nutzen. „Besuchen Sie unsere schöne Partnerstadt und beleben Sie die deutsch-französische Freundschaft! Hagenau ist immer eine Reise wert, das Festival «L'Humour des Notes», übersetzt etwa «Humor nach Noten», stellt aber einen besonderen Höhepunkt im Veranstaltungskalender dar.“ Das Festival setzt sich aus insgesamt rund 100 Veranstaltungen zusammen, die „en sale et dans la rue“ stattfinden – in Veranstaltungsstätten wie etwa dem Stadttheater, aber auch im Freien, wo Straßenkünstlerinnen und Straßenkünstler ihr Können zeigen. Auch zahlreiche Bars und Restaurants beteiligen sich und geben Musikerinnen und Musikern sowie anderen Künstlerinnen und Künstlern eine Plattform.

Der Shuttle-Bus fährt am Samstag, 12. Mai, um 9:30 Uhr in Landau am Alten Messplatz los und kommt etwa eine Stunde später in Haguenau an. Die Rückfahrt am Hagenauer Bahnhof erfolgt um 16 Uhr. Im Gegenzug bringt derselbe Bus interessierte Bürgerinnen und Bürger Hagenaus nach Landau und wieder zurück – ein Prinzip, das sich bewährt hat. Anmeldungen nimmt das Büro für Tourismus im Landauer Rathaus entgegen. Karten kosten 6 Euro.

Weitere Informationen zum Festival „L'Humour des Notes“ finden sich im Netz unter www.humour-des-notes.com (nur auf Französisch).

Stadt Landau in der Pfalz

19.04.2018


40 Jahre "Limerick" im Z1 Live-MusikClub

Pirmasens / Z1 Musikclub - Die Pirmasenser Rock-Legende „Limerick“ feiert am 21. April 2018 ihren 40. Geburtstag. Fast in Originalbesetzung präsentiert die Band Klassiker wie „Alaska Nights“, „On Tour“ und „Aweitslos“ sowie die brandneuen Songs „Liebe und Leben“, „Moi Dehäm“ und die FKP-Hymne „Blauweißes Herz“. Als Special Guest haben Limerick ihre Freunde von „Tumbleweed“ eingeladen, die einen Querschnitt aus bekannten Rock-Klassikern bieten.

Limerick: Heinz Joas (Gesang); Bernd Hess & Roland Lehner (Gitarre); Gunnar Henges (Bass); Jakel Bossert (Schlagzeug)

Tumbleweed: Karin Bieg (Gesang); Gerd Schäfer & Jürgen Zapp (Gitarre); Gunnar Henges (Bass); Marcus Wadle (Schlagzeug)

Samstag, 21. April 2018

Einlass: 19.30 Uhr, Beginn: 21.00 Uhr, Eintritt: 7€ (AK)

Mehr Informationen auch auf der Facebookseite, unter: https://www.facebook.com/Z1.Musikclub/

Oder direkt in der Veranstaltung, unter: https://www.facebook.com/events/1023573384486157/

Z1 Live-Musikclub, Pirmasens

18.04.2018


Ein Wettbewerb der Dichterinnen und Dichter:

Poetry-Slam im Rahmen des Bibliotheksfests der Stadtbibliothek Landau am Samstag, 21. April

Der „LaSlam Poetry Slam Landau“ besteht seit 2012. Durch das Engagement von Landauer Schülerinnen und Schülern sowie Studierenden werden in regelmäßigen Abständen moderne Dichterwettbewerbe veranstaltet.

Landau / Stadtbibliothek - Die Stadtbibliothek Landau feiert in diesem Jahr ihr 20-jähriges Bestehen am heutigen Standort. Aus diesem Anlass findet am Samstag, 21. April, ein ganztägiges Bibliotheksfest statt. Teil der Jubiläumsfeierlichkeiten ist auch ein Poetry Slam mit dem „LaSlam Poetry Slam Landau“. Beginn in den Räumlichkeiten der Stadtbibliothek am Heinrich-Heine-Platz ist um 19 Uhr.

Ein Poetry Slam ist eine Art moderner Dichterwettstreit: Die Poetinnen und Poeten tragen auf der Bühne ihre Texte vor; das Publikum entscheidet, welcher Beitrag ihm am besten gefällt. Poetry Slam ist mitreißend, kurzweilig und kreativ.

Der „LaSlam Poetry Slam Landau“ besteht seit 2012. Durch das Engagement von Landauer Schülerinnen und Schülern sowie Studierenden werden in regelmäßigen Abständen Poetry Slams veranstaltet. Ziel ist es, vor allem regionale Künstlerinnen und Künstler zu unterstützen und das Kulturangebot in der Universitätsstadt zu bereichern. 2018 findet der „LaSlam“ zum zweiten Mal in der Stadtbibliothek statt.

Der Eintritt zu der Veranstaltung kostet 7 Euro. Karten im Vorverkauf sind in der Stadtbibliothek erhältlich.

Text: Stadt Landau in der Pfalz Foto: LaSlam Poetry Slam Landau

16.04.2018


Veranstaltungen des Spielplans der Stadt Landau in der Pfalz im Mai 2018

„Villa Musica Meisterklänge“: Star-Pianist Fazil Say am Samstag, 5. Mai, zu Gast in der Landauer Jugendstil-Festhalle

Landau / Jugendstil-Festhalle - „Er ist nicht nur ein genialer Pianist, er wird zweifellos einer der großen Künstler des 21. Jahrhunderts sein.“ So beschrieb ein Rezensent der Zeitung „Le Figaro“ Fazil Say. Schon als 16-jähriger beeindruckte Say den bekannten Komponisten Aribert Reimann, der meinte, der Junge spiele „wie ein Teufel“. Am Samstag, 5. Mai, ab 20 Uhr kommt der Star-Pianist für ein Konzert in die Landauer Jugendstil-Festhalle.

Fazil Say präsentiert sich dabei zugleich als Solist, Kammermusikpartner und Komponist. Ihm zur Seite spielen Friedemann Eichhorn und Alexander Hülshoff, dem Landauer Publikum bestens vertraut durch die „Landauer Meisterkonzerte“, sowie Stipendiatinnen und Stipendiaten der Villa Musica Rheinland-Pfalz. Sie begeistern das Publikum mit Stücken von Mozart und Beethoven, aber auch mit einer Eigenkomposition Fazil Says, „Yürüyen Köşk – Hommage à Atatürk“.

Karten für das Konzert sind im Büro für Tourismus im Rathaus, online unter www.ticket-regional.de, an allen Vorverkaufsstellen von „Ticket Regional“ und unter der Ticket-Hotline 0 63 41/13 41 41 erhältlich.

Informationen:
„Villa Musica Meisterklänge“
Fazil Say (Klavier), Friedemann Eichhorn (Violine), Alexander Hülshoff (Violoncello) und Stipendiatinnen und Stipendiaten der Villa Musica RLP
Wolfgang Amadeus Mozart: Sonate Nr. 11 KV 331; Ludwig van Beethoven: Klaviersonate Nr. 23 f-Moll op. 57 „Appassionata“; Fazil Say: Yürüyen Köşk – Hommage à Atatürk, für Klavierquintett op. 72b
Samstag, 5. Mai 2018
Beginn: 20 Uhr
Veranstaltungsort: Großer Saal der Jugendstil-Festhalle, Landau in der Pfalz

Text: Stadt Landau in der Pfalz Foto: Marco Borggreve

16.04.2018

Mit Stücken von Robert Schumann: Viertes und letztes „Landauer Meisterkonzert“ 2018 am Sonntag, 13. Mai, im Alten Kaufhaus

Landau / Altes Kaufhaus - Krönendes Finale: Am Sonntag, 13. Mai, findet das letzte „Landauer Meisterkonzert“ im Jahr 2018 statt. Auch bei der vierten Veranstaltung stehen die Lieder des Komponisten Robert Schumann (1810-1856) im Mittelpunkt. Das Konzert beginnt um 11 Uhr im Alten Kaufhaus.

Die künstlerische Leitung der „Landauer Meisterkonzerte“ liegt in diesem Jahr bei Prof. Alexander Hülshoff. Für die vierte und letzte Ausgabe konnte er das Diogenes Quartett, bestehend aus Stefan Kirpal (Violine), Gundula Kirpal (Violine), Alba González i Becerra (Viola) und Stephen Ristau (Violincello) gewinnen. Sie spielen die drei Streichquartette a-Moll op. 41 Nr. 1, F-Dur op. 41 Nr. 2 und A-Dur op. 41 Nr. 3, die Schumann im Alter von 32 Jahren komponiert hat.

Karten für das Konzert sind im Büro für Tourismus im Rathaus, online unter www.ticket-regional.de, an allen Vorverkaufsstellen von „Ticket Regional“ und unter der Ticket-Hotline 0 63 41/13 41 41 erhältlich.

Informationen:
„Landauer Meisterkonzerte IV“
Diogenes Quartett: Stefan Kirpal (Violine), Gundula Kirpal (Violine), Alba González i Becerra (Viola) und Stephen Ristau (Violincello)
Robert Schumann: Streichquartett a-Moll op. 41 Nr. 1, Streichquartett F-Dur op. 41 Nr. 2 und Streichquartett A-Dur op. 41 Nr. 3
Sonntag, 13. Mai 2018
Beginn: 11 Uhr
Veranstaltungsort: Altes Kaufhaus, Landau in der Pfalz

Text: Stadt Landau in der Pfalz Foto: Guido Werner

16.04.2018

Zurück in „Die goldenen Zwanzigerjahre“: Jubiläumskonzert der Stadtkapelle Landau am Samstag, 26. Mai, mit Chanteuse Annette Postel

Landau / Jugendstil-Festhalle - Die Stadtkapelle Landau feiert in diesem Jahr ihr 90-jähriges Bestehen. 1928 wurde sie als Feuerwehrkapelle von dem Militärmusiker Hans Streily gegründet, mitten hinein in „Die Goldenen Zwanzigerjahre“. Diesen Titel trägt auch das Jubiläumskonzert, das das Sinfonische Blasorchester der Stadtkapelle unter Leitung von Landesmusikdirektor Bernd Gaudera am Samstag, 26. Mai, ab 20 Uhr in der Landauer Jugendstil-Festhalle spielt.

Auf dem Programm stehen klassische Werke, darunter die Armenischen Tänze von Alfred Reed, aber auch Operetten, Schlager und Couplets von Paul Linke, Friedrich Hollaender und Peter Kreuder. Wer könnte bei diesem Programm die Stadtkapelle besser als Stargast unterstützen als Annette Postel? Die aus Landau stammende Chanteuse und Musikkabarettistin hatte schon immer ein ausgeprägtes Faible für dieses Sujet und erobert mit ihren Interpretationen regelmäßig Publikum und Presse im Sturm. Die Süddeutsche Zeitung meinte zu ihrem Talent: „Ein genialer Mix aus Können und Komik.“

Die Veranstaltung wird von der Dieter Kissel Stiftung unterstützt.

Karten für das Konzert sind im Büro für Tourismus im Rathaus, online unter www.ticket-regional.de, an allen Vorverkaufsstellen von „Ticket Regional“ und unter der Ticket-Hotline 0 63 41/13 41 41 erhältlich.

Informationen:
„Die Goldenen Zwanzigerjahre“
90 Jahre Sinfonisches Blasorchester der Stadtkapelle Landau
Solistin: Annette Postel
Leitung: Landesmusikdirektor Bernd Gaudera
Samstag, 26. Mai 2018
Beginn: 20 Uhr
Veranstaltungsort: Großer Saal der Jugendstil-Festhalle, Landau in der Pfalz

Text: Stadt Landau in der Pfalz Foto: Uwe Krebs

16.04.2018


Planungen für die Entwicklung des Kaufhofs in Landau laufen an

  • ehret+klein will Stadt, Geschäftsleute und Bürgerschaft bei der Entwicklung eng einbeziehen und die Ergebnisse des vorliegenden Ideenwettbewerbs aus 2013 in die weitere Planung einfließen lassen
  • ehret+klein, Projektentwickler aus Starnberg, beginnt mit Neuentwicklung des Galeria Kaufhof Areals in Landau in enger Abstimmung mit der Stadt Landau und unter Einbindung des Kaufhofs
  • attraktiver Nutzungsmix aus Wohn-, Einzelhandels- und Gewerbeflächen ist angedacht
    derzeitiger Mieter Galeria Kaufhof von Property Management von ehret+klein betreut

Landau / Galeria Kaufhof - Der Projektentwickler ehret+klein startet mit der Entwicklung der derzeit von der Galeria Kaufhof genutzten, stadtbildprägenden Immobilie am Bahnhofsvorplatz in Landau.

Auf dem zentralen Grundstück in Landaus Innenstadt soll ein neues repräsentatives Tor zur Stadt entstehen und den in den letzten Jahren entstandenen „Boulevard Ostbahnstraße“ nachhaltig stärken. Den heutigen Anforderungen entsprechend ist ein gemischtes Nutzungskonzept aus Wohnraum, Gewerbe- / Gastronomie- und Handelsflächen vorgesehen. Als Orientierung für die weitere Planung wird auch auf die Ergebnisse des 2013 ausgerichteten Ideenwettbewerb „Quartier Kaufhof“ Bezug genommen.

„Unser Ziel ist es, die östliche Innenstadt Landaus und den Bahnhofsbereich, die in den letzten 10 Jahren eine enorme Entwicklung erfahren haben, weiter aufzuwerten und attraktiv zu gestalten“, so Michael Ehret, geschäftsführender Gesellschafter von ehret+klein.

„In Abstimmung mit den städtischen Gremien wird der Projektentwickler ehret+klein die Wünsche und Bedürfnisse der Landauer Bürger und Gewerbetreibenden einbeziehen. Noch in diesem Jahr wird es öffentliche Veranstaltungen zu dem Projekt geben, bei denen sich Interessierte informieren und einbringen können. Konkrete Vorbereitungen hierzu sind bereits angelaufen und werden zeitnah veröffentlicht“, erklärt die Stadtspitze um Oberbürgermeister Thomas Hirsch.

Die fortlaufende Verwaltung der Gewerbeimmobilie hat das Property Management von ehret+klein übernommen.

Ehret + Klein Real Estate Competence GmbH

16.04.2018


Rahmenprogramm zur Anne-Frank-Ausstellung in Pirmasens:

Archiv und Museum und Kulturabteilung der Stadt Landau laden zur Lesung „Die Briefe von Gretl Drexler“ ins Frank-Loebsche Haus

Pirmasens / Frank-Loebsche Haus - Im Forum Alte Post in Pirmasens ist noch bis zum 4. Mai die Ausstellung „Deine Anne. Ein Mädchen schreibt Geschichte“ zu sehen, die die Lebensgeschichte Anne Franks speziell für Jugendliche aufbereitet. Begleitend findet in mehreren pfälzischen Städten ein Rahmenprogramm statt – so auch in Landau. Hier laden Archiv und Museum und städtische Kulturabteilung am Donnerstag, 26. April, ab 19 Uhr zur Lesung „Die Briefe von Gretl Drexler“. Veranstaltungsort ist das Frank-Loebsche Haus.

Gretl Drexler wurde als Gretl Metzger in Landau geboren. Sie gehörte zu den über 1.500 Pfälzer Jüdinnen und Juden, die von den Nationalsozialisten in das Lager Gurs deportiert wurden. Gretl Drexler schrieb aus Gurs zahlreiche Briefe an ihre Tochter und ihre Schwester. Aus diesen 2014 in Buchform erschienenen Zeitdokumenten lesen bei der Veranstaltung im Frank-Loebschen Haus Hannelore Bähr vom Pfalztheater und Historiker Roland Paul, Autor des 2017 erschienenen Buchs „Pfälzer Juden und ihre Deportation nach Gurs“.

Bereits ab 18 Uhr findet ein Gang mit Stadtarchivarin Christine Kohl-Langer durch die Dauerausstellung „Juden in Landau. Vom Mittelalter bis zum Holocaust“ im Frank-Loebschen Haus statt. Der Eintritt zur Ausstellung wie auch zur Lesung ist frei.

Text: Stadt Landau in der Pfalz Foto: Bezirksverband Pfalz / Stadt Landau in der Pfalz

16.04.2018


Für eine zukunftsfähige Mobilität: Vorrangnetze sollen künftig den Verkehrsfluss in der Stadt Landau optimieren

Landau - Die Stadt Landau plant die Ausweisung so genannter Vorrangnetze für verschiedene Verkehrsmittel – und betritt damit Neuland für eine Stadt ihrer Größe. Die Vorrangnetze sollen künftig durchgängige Routen für den Auto-, Rad- bzw. Fußgängerverkehr bilden und dem jeweiligen Verkehrsmittel Priorität einräumen. Ihre Ausweisung ist Teil des Integrierten Mobilitätskonzepts, das die Stadtverwaltung, der Fachbeirat Mobilität und ein beauftragtes Planungsbüro aktuell gemeinsam mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern erstellen.

„Neben der Schaffung von Wohnraum und dem Ausbau der sozialen Infrastruktur stehen die Themen Verkehr und Mobilität ganz oben auf der Agenda des Stadtvorstands“, betont Oberbürgermeister Thomas Hirsch. „Mit dem Integrierten Mobilitätskonzept wird ein nachhaltiges und zukunftsfähiges Verkehrssystem entwickelt, das insbesondere die Stärken sowie die Verknüpfungen der einzelnen Verkehrsmittel untersucht und weiter optimiert. Die Ausweisung von Vorrangnetzen stellt einen innovativen Schritt dar, der es uns ermöglicht, optimale Routen und Wegeverbindungen für alle Verkehrsmittel zu schaffen, um den gesamtstädtischen Verkehrsfluss und die Verkehrssicherheit langfristig zu verbessern.“

Wie Vorrangnetze funktionieren, wird an einem Beispiel deutlich: Der Westring soll künftig dem Vorrangnetz „Kfz“ angehören; während die parallele Waffenstraße zum Vorrangnetz „Rad“ gezählt wird. Die jeweilige Infrastruktur soll nun entsprechend den Anforderungen des jeweiligen Verkehrsmittels gestaltet werden. Dazu können neue Beschilderungen, Markierungen, bauliche Maßnahmen oder auch Neukonzeptionen der Straßenräume gehören. Wichtig: Dass eine Straße zu einem bestimmten Vorrangnetz zählt, bedeutet nicht den Ausschluss der anderen Verkehrsmittel. Autos können etwa weiterhin die Waffenstraße; Fahrräder den Westring befahren. Jedoch hat ein Verkehrsmittel immer Vorrang.

Mit der Ausweisung von Vorrangnetzen betritt die Stadt Landau Neuland. Oberbürgermeister Thomas Hirsch (3.v.l.), Bürgermeister Dr. Maximilian Ingenthron (l.), Beigeordneter Rudi Klemm (r.) und Ralf Bernhard, Leiter der Abteilung Mobilität und Verkehrsinfrastruktur beim Stadtbauamt, haben das geplante Vorgehen jetzt in einem Pressegespräch öffentlich vorgestellt.

„Jede Straße bietet nur begrenzten Raum“, erläutert Bürgermeister und Verkehrsdezernent Dr. Maximilian Ingenthron. „Deshalb müssen wir unsere Verkehrswege möglichst effizient nutzen. Die Ausweisung von Vorrangnetzen bietet die Chance, dass wir maßgeschneiderte Lösungen für die unterschiedlichen Verkehrsmittel im Stadtgebiet finden. Im nächsten Schritt werden wir dazu konkrete Maßnahmen vereinbaren. Das wird sicher nicht ohne Diskussionen bleiben, aber in den einzelnen Netzen hat jeweils ein bestimmtes Verkehrsmittel Priorität. Das ist für uns Leitlinie und Selbstbindung zugleich – und entsprechend konsequent muss die Stadtpolitik dann handeln.“

Das Mobilitätskonzept und mit ihm die Ausweisung von Vorrangnetzen ist eng mit anderen Fachplanungen verknüpft, etwa mit dem Nahverkehrsplan für die Weiterentwicklung des ÖPNV und dem Lärmaktionsplan. Aber auch das Thema Umweltschutz ist mit dem neuen, umfassenden Konzept verzahnt. „Für die nachhaltige Reduzierung der verkehrsbedingten Schadstoffe wie CO2 und NO2 bilden die Ergebnisse des Mobilitätskonzepts eine wichtige Grundlage“, erläutert Beigeordneter Rudi Klemm. Es gelte, die verschiedenen Verkehrsmittel optimal aufeinander abzustimmen,  um so eine nachhaltige und zukunftsfähige Mobilität zu garantieren, so der Umweltdezernent.

Stadt Landau in der Pfalz

16.04.2018


Geplante Aufwertung des Landauer Weißquartierplatzes: Offener Ideenwettbewerb gestartet

Der Weißquartierplatz in Landau wird aktuell fast ausschließlich als Parkplatz genutzt. Ein Wettbewerb soll Ideen liefern, wie der innerstädtische Platz aufgewertet und gleichzeitig neue Parkmöglichkeiten geschaffen werden können.

Landau / Weißquartierplatz - Wie kann eine Aufwertung des innerstädtischen Weißquartierplatzes mit einem erweiterten Parkplatzangebot vereinbart werden? Zu dieser zentralen Fragestellung lobt die Stadt Landau in der Pfalz einen offenen Ideenwettbewerb zur Neugestaltung aus. Die Ergebnisse sollen dem weiteren Diskurs zum künftigen Umgang mit dem Platz selbst, aber auch zur städtebaulichen und verkehrsräumlichen Entwicklung der Königstraße zugeführt werden und als Entscheidungsgrundlage dienen. Die Bekanntmachung des Wettbewerbs ist am heutigen Donnerstag, 12. April, auf der städtischen Internetseite sowie in Fachportalen erfolgt.

Auf der derzeit fast ausschließlich als Parkplatz genutzten Fläche soll in Zukunft ein attraktiver öffentlicher Stadtplatz entstehen. Integriert in die Gestaltung soll eine zukunftsfähige und stadtbildverträgliche Lösung für ein erweitertes Parken gefunden werden. Die Art des Verfahrens als offener, anonymer Ideenwettbewerb ermöglicht eine unverbindliche Sammlung vieler Ideen zur Findung des besten Konzepts. Durch die offene Verfahrensart ist ein breites Feld von Teilnehmerinnen und Teilnehmern zu erwarten, das unterschiedliche Lösungsansätze aufzeigen wird. Teilnehmen können Architektinnen und Architekten, Stadtplanerinnen und Stadtplaner sowie Freiraumplanerinnen und Freiraumplaner in Arbeitsgemeinschaft mit Architektinnen und Architekten bzw. Stadtplanerinnen und Stadtplanern. Es gibt keine geladenen Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Weitere Informationen, etwa zu Anforderungen und Fristen, finden sich unter www.landau.de/ideenwettbewerb-weissquartierplatz.

Stadt Landau in der Pfalz

12.04.2018


Stadtbibliothek Landau feiert 20-jähriges Bestehen am Heinrich-Heine-Platz –  Jubiläumsfest am 21. April

Schwarz-Weiß-Erinnerung: So sah die Landauer Stadtbibliothek, damals noch Stadtbücherei, aus, als sie noch im Französischen Tor untergebracht war.

Landau / Stadtbibliothek - Abenteuer können überall beginnen: Bei Harry Potter war es das berühmte Gleis 9 ¾, in den „Chroniken von Narnia“ der sagenumwobene Wandschrank und in Michael Endes „Unendlicher Geschichte“ das Antiquariat des Buchhändlers Karl Konrad Koreander. In Landau kann man sich in einem alten Schlachthof an ferne Orte träumen, mit Drachen kämpfen oder sich in einen Vampir verlieben – Seit nunmehr 20 Jahren befindet sich die Stadtbibliothek in den Räumlichkeiten des ehemaligen Schlachthofgebäudes am Heinrich-Heine-Platz. Das Jubiläum wird am Samstag, 21. April, mit einem Bibliotheksfest gefeiert.

Neben einem Kindertheater, einer Bastelaktion und zwei Vorleseveranstaltungen wird am Abend ein Poetry-Slam stattfinden. Karten für den Poesiewettstreit gibt es im Vorverkauf in der Stadtbibliothek für 7 Euro. Beginn der Veranstaltung ist um 19 Uhr. Tagsüber steht außerdem ein Food-Truck für die Besucherinnen und Besucher bereit. Die Feierlichkeiten am Samstag, 21. April, beginnen mit Öffnung der Bibliothek um 9 Uhr; die offizielle Begrüßung erfolgt um 12 Uhr durch Oberbürgermeister Thomas Hirsch sowie Bürgermeister und Kulturdezernent Dr. Maximilian Ingenthron, die interessierte Bürgerinnen und Bürger herzlich zum Bibliotheksfest einladen.

„Die Landauer Stadtbibliothek ist heute eine Einrichtung ganz auf der Höhe der Zeit“, betont Bürgermeister Dr. Ingenthron. „Das beweisen Angebote wie die gerne genutzte Onleihe oder die erfolgreiche Aktion «Blind Date mit einem Buch».“ Seit ihrem Umzug in den alten Schlachthof, das Karl-und-Edith-Fix-Haus, sei die Stadtbibliothek weit mehr als nur ein Ort, an dem man Bücher lesen und entleihen könne, so der Kulturdezernent. „Unsere Bibliothek ist zu einer wichtigen Plattform des Austauschs, der Begegnung und der Kunst geworden, wie anhand der zahlreichen erfolgreichen Ausstellungen in den repräsentativen Räumlichkeiten am Heinrich-Heine-Platz deutlich wird. Beispielhaft dafür ist das überaus erfolgreiche Format der Landauer Büchereitage, das derzeit in seiner 34. Auflage angeboten wird“, so Dr. Ingenthron. Sein ausdrücklicher Dank gelte dem engagierten Team um Bibliotheksleiterin Amelie Löhlein für deren Einsatz sowie dem Freundeskreis der Stadtbibliothek und der Fix-Stiftung für die jahrelange, intensive Unterstützung.

Früher noch auf rund 500 Quadratmetern im Französischen Tor am Obertorplatz untergebracht, hatte die Landauer Stadtbibliothek, zur damaligen Zeit Stadtbücherei genannt, mit akutem Platz- und Etatmangel zu kämpfen. Auf Initiative des damaligen Vorsitzenden und Sekretärs der Fix-Stiftung, des Landauer Ehrenbürgers Heinz Buckel, sollte dieser Umstand doch schon bald der Vergangenheit angehören. Mit dem Kauf des alten Schlachthofgebäudes am heutigen Heinrich-Heine-Platz war der Grundstein für die Verwirklichung der Idee eines Karl-und-Edith-Fix-Hauses gelegt. Auf rund 1.500 Quadratmetern, verteilt auf zwei Etagen, sollte künftig reichlich Platz für Bücher und andere Medien sein. Nach dem Spatenstich im Spätsommer 1996 und dem Baubeginn im Herbst konnte etwa zwei Jahre später am 24. April 1998 große Eröffnung gefeiert werden.

Programm:

  • 9 bis 13 Uhr Bibliothek geöffnet zur Ausleihe
  • 10 Uhr Vorlesen für Kinder (15 bis 20 Minuten) 5-8 Jahre
  • 11 Uhr Vorlesen für Kinder (15 bis 20 Minuten) 5-8 Jahre
  • 11 bis 19 Uhr Food-Truck vor der Bibliothek
  • 12 Uhr Offizielle Begrüßung durch Oberbürgermeister Thomas Hirsch und Bürgermeister Dr. Maximilian Ingenthron
  • 12.30 bis 14:30 Uhr Basteln mit Kindern
  • 14:30 Uhr Marionettentheater Superwurm für Kinder ab 4 Jahren
  • 19 Uhr Poetry Slam, Eintritt 7 Euro; Kartenvorverkauf ab 19. März

Stadt Landau in der Pfalz / Stadtbibliothek Landau

12.04.2018


„Kehre zurück zur Quelle und finde die Stille“: Qigong-Schnupperworkshop im Rahmen der Frauenwochen „Brot&Rosen“ am Sonntag, 22. April

Im Rahmen der Frauenwochen „Brot&Rosen“ findet am Sonntag, 22. April, ein Qigong -Schnupperworkshop im Landauer Goethepark statt.

Landau / Goethepark - Im Rahmen der Frauenwochen „Brot&Rosen“ in der Stadt Landau und im Landkreis Südliche Weinstraße findet am Sonntag, 22. April, ab 10 Uhr ein Qigong-Schnupperworkshop im Landauer Goethepark statt. Organisiert wird die Veranstaltung von Evi Julier, der städtischen Gleichstellungsbeauftragten.

Den Schnupperworkshop leitet die zertifizierte Qigong-Lehrerin Andrea Koll. Unter dem Motto „Kehre zurück zur Quelle und finde die Stille“ bietet sie den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Möglichkeit, die ganzheitliche Gesundheitspflege aus China, deren Wurzeln mehr als 1.000 Jahre zurückreichen, unverbindlich kennenzulernen. Die Quigong-Übungen stärken Organe, Immunsystem und Lebensenergie.

Vorkenntnisse sind nicht notwendig. Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden gebeten, in bequemer Kleidung und mit flachen Schuhen zu erscheinen. Die Teilnahme ist kostenlos; um eine Spende für das Projekt „Frauenfrühstück“ im Haus der Familie wird gebeten. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Stadt Landau in der Pfalz

12.04.2018


Positive Bilanz nach einem Jahr: Doppelbuchstaben für Autokennzeichen in der Stadt Landau in der Pfalz werden gut angenommen

Auch der Dienstwagen von Oberbürgermeister Thomas Hirsch trägt ein Kennzeichen mit Doppelbuchstaben. Das „SV“ steht für „Stadtverwaltung“.

Landau - Die eigenen Initialen, der Geburtstag der Partnerin oder des Partners, die Anfangsbuchstaben der Kinder oder die Abkürzung der Lieblingsband: Wer will, kann, was das eigene Autokennzeichen angeht, sehr kreativ sein. In der Stadt Landau waren dieser Kreativität historisch bedingt lange Zeit enge Grenzen gesetzt; erst vor einem Jahr wurde der Doppelbuchstabe für Autokennzeichen eingeführt. Die Bürgerinnen und Bürger nehmen das neue Angebot hervorragend an, wie aktuelle Zahlen belegen.

Wie die bei der Kreisverwaltung angesiedelte, gemeinsame Zulassungsstelle der Stadt Landau und des Landkreises Südliche Weinstraße mitteilt, wurden seit der Einführung rund 2.860 Kennzeichen sowie weitere 43 Oldtimer-Kennzeichen mit zwei Buchstaben ausgegeben. Zudem sind aktuell rund 690 Kennzeichen mit Doppelbuchstaben reserviert.

„Die Ausgabe von Doppelbuchstaben wird von den Landauerinnen und Landauern, wie erwartet, sehr gut angenommen“, zeigt sich Oberbürgermeister Thomas Hirsch zufrieden. Er hatte aufgrund zahlreicher Anfragen von Bürgerinnen und Bürgern die vor einem Jahr in Kraft getretene Neuregelung angeregt. Auch wenn es gewiss wichtigere Anliegen gebe, die an eine Verwaltung herangetragen würden, so sei die Öffnung der Kennzeichenserien doch eine Möglichkeit gewesen, den Landauerinnen und Landauern eine kleine Freude zu bereiten, so der Stadtchef. Die große Resonanz und der „Run“ auf personalisierte und andere besondere Kennzeichen seien hierfür ein Beweis.

Lange konnten Landauerinnen und Landauer für ihr Kennzeichen lediglich einen Buchstaben hinter dem „LD“ reservieren. Der Grund: In der Vergangenheit wurden Doppelbuchstabenkombinationen nur für Fahrzeuge aus dem früheren Landkreis Landau-Bad Bergzabern ausgegeben. Diese Zuordnung konnte vor einem Jahr aber aufgehoben werden, da es nur noch sehr wenige Fahrzeuge im heutigen Landkreis Südliche Weinstraße gibt, die ein solches altes „LD“-Kennzeichen führen.

Wunschkennzeichen können bei der Anmeldung des Fahrzeugs bei der Zulassungsstelle ausgewählt bzw. vorab auf der Internetseite www.suedliche-weinstrasse.de reserviert werden. Auf der Startseite befindet sich das Stichwort „Wunschkennzeichen“.

Stadt Landau in der Pfalz

12.04.2018

Pflege der Städtepartnerschaft: Delegation aus Hagenau zu Gast in Landau

Zu Gast bei Freunden: Die Hagenauer Delegation um Bürgermeister Claude Sturni (5.v.l.) wurde unter anderem von Oberbürgermeister Thomas Hirsch (2.v.l.), Beigeordnetem Rudi Klemm (6.v.l.) und Theo Kautzmann, Präsident des Oberrheinrats (l.), in Landau empfangen.

Landau / Hagenau (F) - Knapp 50 Kilometer Luftlinie, rund eine Stunde Fahrtzeit mit dem Auto und auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut zu erreichen: Dass Landau und Hagenau eine so enge und lebendige Städtepartnerschaft pflegen, liegt sicherlich auch an der geringen Distanz zwischen der pfälzischen und der elsässischen Stadt. Eine Delegation aus Hagenau um Bürgermeister Claude Sturni war jetzt erneut zu Gast in Landau. Oberbürgermeister Thomas Hirsch empfing die Gäste am Hauptbahnhof und stellte ihnen bei einem Spaziergang zum Rathaus die aktuellen Landauer Themen wie Wohnraumgewinnung, Abschluss der Konversion und Ausbau von Kita-Plätzen vor.

„Vom interkommunalen Austausch mit anderen Städten, auch über Ländergrenzen hinweg, können wir nur profitieren“, fasste OB Hirsch zusammen. „Die Schaffung von Wohnraum und die weitere Entwicklung der sozialen Infrastruktur sind Themen, die für beide Städte, Landau und Hagenau, aktuell von großer Bedeutung sind.“ Um darüber hinaus auch die Zusammenarbeit in der deutsch-französischen Grenzregion in den Mittelpunkt zu rücken, hatte der Stadtchef Theo Kautzmann, den amtierenden Präsidenten des Oberrheinrats, zum Gespräch mit den Freunden aus Hagenau geladen. Ziel des deutsch-französisch-schweizerischen Gremiums sei es, Grenzhindernisse in Bereichen wie Verkehr, Bildung, Arbeit und Gesundheit abzubauen, erläuterte Kautzmann. Dazu zähle auch die Förderung der Zweisprachigkeit, insbesondere bei Jugendlichen. Die Anwesenden waren sich einig, dass es nach wie vor von großer Bedeutung sei, die Vermittlung der Sprache des Nachbarlandes aktiv zu fördern – auch um für zukünftige Herausforderungen wie den Fachkräftemangel gerüstet zu sein.

Im Anschluss an das Gespräch und ein gemeinsames Mittagsessen erhielt die Hagenauer Delegation eine Führung durch den „Wohnpark Am  Ebenberg“, bei der das Thema Konversion im Mittelpunkt stand.

Landau und Hagenau sind seit 55 Jahren befreundet. Um die Städtepartnerschaft lebendig zu halten, finden nicht nur regelmäßige Austausche auf politischer Ebene statt; mehrmals im Jahr verkehren auch Shuttle-Busse zwischen beiden Städten, um der Bevölkerung die Möglichkeit zu geben, die Partnerstadt auf unkomplizierte Weise kennenzulernen. Die nächste Fahrt findet am Dienstag, 17. April, statt. Abfahrt in Landau ist um 9:15 Uhr. Karten kosten sechs Euro und sind im Büro für Tourismus im Rathaus erhältlich.

OB Hirsch und Beigeordneter Rudi Klemm, der als Tourismusdezernent ebenfalls an dem Gespräch teilnahm, appellieren an die Landauerinnen und Landauer, die elsässische Partnerstadt zu besuchen. „Als grenznahe Stadt ist es für uns unerlässlich und von großer Bedeutung, einen regen Austausch mit Frankreich zu pflegen“, sind beide überzeugt.

Stadt Landau in der Pfalz

09.04.2018


Sicher im Straßenverkehr: Fahrsicherheitstrainings für ältere Autofahrerinnen und Autofahrerinnen am 15. und 16. Mai in Landau

Einsteigen, bitte: Am 15. und 16. Mai führt die Stadtverwaltung Landau in Kooperation mit den Verkehrswachten Ludwigshafen und Landau/SÜW erneut Fahrsicherheitstrainings für ältere Autofahrerinnen und Autofahrer durch.

Landau - Am 15. und 16. Mai 2018 bietet die Stadtverwaltung Landau Fahrsicherheitstrainings für ältere Autofahrerinnen und Autofahrer an. Die Trainings werden von der Verkehrswacht Ludwigshafen in Kooperation mit der Verkehrswacht Landau/Südliche Weinstraße durchgeführt.

Das Fahrsicherheitstraining richtet sich an Autofahrerinnen und Autofahrer ab dem 65. Lebensjahr und soll diesen helfen, sich im Verkehr besser einzuschätzen bzw. sich auf mögliche brenzlige Situationen vorzubereiten. Als Themen werden unter anderem Leistungseinbußen mit zunehmendem Alter, deren Auswirkungen auf die Verkehrsteilnahme sowie alte, neue und unbekannte Verkehrszeichen und -regelungen behandelt.

Der jeweils eintägige Kurs, der im Stadtgebiet Landau durchgeführt wird, gliedert sich in einen theoretischen und einen praktischen Teil. Für die praktischen Fahrübungen, darunter eine Unfallübung, eine Vollbremsung und ein Rückwärtsslalom mit Einparken, wird das eigene Auto benötigt.

Interessierte Seniorinnen und Senioren können sich bis zum 18. April 2018 bei der städtischen Seniorenbeauftragten Ulrike Sprengling unter 0 63 41/13 50 16 oder ulrike.sprengling@landau.de anmelden.

Die Teilnahme ist auf 15 Autofahrerinnen und Autofahrer pro Tag begrenzt und kostet 15 Euro. Nach der Anmeldung erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer weitere detaillierte Informationen.

Stadt Landau in der Pfalz

09.04.2018


Arbeiten für neue Kita im Landauer „Wohnpark Am Ebenberg“ liegen im Zeitplan – Viergruppige Einrichtung soll den Namen „Kita Ponyhof“ tragen

Das Gebäude 006 im Landauer „Wohnpark Am Ebenberg“, in dem künftig eine viergruppige Kita untergebracht sein wird, vor…

Landau / „Kita Ponyhof“ - Der Name für die neue Kita, die aktuell im denkmalgeschützten Gebäude 006 in der Otto-Kießling-Straße im Landauer „Wohnpark Am Ebenberg“ entsteht, steht fest: Die viergruppige Einrichtung soll den Namen „Kita Ponyhof“ tragen. Das teilt Oberbürgermeister und Sozialdezernent Thomas Hirsch jetzt mit. Weiter informiert er, dass der Umbau des denkmalgeschützten ehemaligen Pferdestalls in der Kasernenanlage im Zeitplan liegt.

Wie Michael Götz, Werkleiter des städtischen Gebäudemanagements (GML), berichtet, wurden die Abbrucharbeiten bereits durchgeführt. Aktuell laufen Erd- und Beton- sowie Natursteinarbeiten. Bis Ende des Jahres soll der Umbau des früheren Pferdestalls in eine Betreuungseinrichtung für Kinder abgeschlossen sein. Im Erdgeschoss entstehen Gruppenräume, mehrere Wickel- und Sanitätsbereiche, eine Küche sowie ein Mehrzweckraum, während im Obergeschoss des Bestandsgebäudes mehrere Nebenräume Platz finden sollen. Das GML setzt die neuesten energetischen Standards um, etwa durch dreifach verglaste Holzfenster und eine Innendämmung aus Holzwolle. Dies sei jedoch gerade in einem solchen denkmalgeschützten Bestandsgebäude nicht immer einfach und daher im Detail anspruchsvoll, wie Götz betont.

… und nach den jetzt erfolgten Abbrucharbeiten.

Die Trägerschaft der Kita Ponyhof wird, ebenso wie die der anderen kommunalen Kitas Villa Mahla, Wilde 13 und Stadtpiraten, von der Stadtholding-Tochter SH-Jugend & Soziales gGmbH übernommen. „Gemeinsam mit den Kirchen und anderen freien Trägern haben wir als Stadt Landau in den vergangenen Jahren eine hervorragende Versorgung mit Betreuungsplätzen aufbauen können“, so Hirsch. „Steigende Geburtenzahlen und Zuzüge stellen jedoch neue Herausforderungen an die soziale Infrastruktur in Landau dar. Nur durch die Schaffung zusätzlicher Kita-Plätze können wir sicherstellen, dass wir weiter einen Spitzenplatz in Rheinland-Pfalz einnehmen, was die Betreuung von Kindern unter drei Jahren und damit die Vereinbarkeit von Familie und Beruf für Mütter und Väter angeht“, bekräftigt der Stadtchef.

Stadt Landau in der Pfalz

09.04.2018


34. Landauer Büchereitage: Vortrag zu Malerin Mathilde Vollmoeller-Purrmann am Donnerstag, 12. April, ab 20 Uhr in der Stadtbibliothek

Das Leben und künstlerische Schaffen der Malerin Mathilde Vollmoeller-Purrmann stehen im Zentrum der nächsten Veranstaltung der Landauer Büchereitage. Termin in der Stadtbibliothek ist am Donnerstag, 12. April, ab 20 Uhr.

Malerin Mathilde Vollmoeller-Purrmann, zu Beginn des 20. Jahrhunderts Teil der künstlerischen Avantgarde Deutschlands.

Landau / Stadtbibliothek - Vollmoeller-Purrmann (1876-1943) zählte zu Beginn des 20. Jahrhunderts zur künstlerischen Avantgarde Deutschlands. Nach Lehrjahren in Berlin wurde sie in Paris zum anerkannten Mitglied der französischen Kulturszene. Sie setzte sich intensiv mit den Werken von Paul Cézanne auseinander und studierte bei Henri Matisse, wo sie auch den aus Speyer stammenden Maler Hans Purrmann kennenlernte, ihren späteren Ehemann. Als sie nach der Geburt des ersten Kindes keine Ölbilder mehr malte, sondern sich auf Aquarelle konzentrierte, interessierte sich die Öffentlichkeit kaum noch für das Schaffen der „Kunstmaler-Ehefrau“. Der Konflikt zwischen künstlerischer Berufung und familiärer Pflichterfüllung begleitete Vollmoeller-Purrmann ihr Leben lang.

Den Vortrag in der Stadtbibliothek hält Maria Leitmeyer, Kuratorin des Speyerer Purrmann-Hauses. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem ZONTA-Club Landau-Südpfalz statt. Der Eintritt kostet 10 Euro.

Text: Stadt Landau in der Pfalz Foto: Purrmann-Haus Speyer

09.04.2018


Für ein besseres Stadtklima: Stadtverwaltung Landau ruft Bürgerinnen und Bürger zur Beteiligung am Integrierten Klimaschutzkonzept auf

Online-Vorschläge noch bis zum 30. April möglich

Landau - Das Thema Klimaschutz ist eine der herausragenden Aufgaben der Zukunft. Aus diesem Grund lässt die Stadt Landau durch das Institut für angewandtes Stoffmanagement (IfaS) am Umweltcampus Birkenfeld der Hochschule Trier aktuell ein Integriertes Klimaschutzkonzept erarbeiten. Nach der Vorstellung der Energie- und Treibhausbilanz in der vergangenen Sitzung des Umweltausschusses und dem erst kürzlich veranstalteten Bürgerworkshop sind die Bürgerinnen und Bürger der Stadt weiterhin dazu aufgerufen, sich an der Erstellung des Integrierten Klimaschutzkonzepts zu beteiligen. Noch bis zum 30. April können auf der Homepage der Stadt Landau unter www.landau.de/klimaschutzkonzept-bürgerbeteiligung Ideen und Vorschläge eingebracht werden.

„Um das Integrierte Klimaschutzkonzept für unsere Stadt erfolgreich erarbeiten und später umsetzen zu können, muss jeder etwas tun: Die Stadtverwaltung, die städtischen Eigenbetriebe, die Bürgerinnen und Bürger und die Unternehmen“, erklärt Beigeordneter und Umweltdezernent Rudi Klemm. „Bereits beim Bürgerworkshop haben die verschiedenen Arbeitsgruppen tolle Ideen zu den Themen Energieeffizienz und erneuerbare Energien, Mobilität, Stadtentwicklung und nachhaltige Beschaffung entwickelt“, so Klemm weiter. Aus diesem Grund rufe er alle interessierte Bürgerinnen und Bürger dazu auf, auch das Online-Angebot zum Einbringen von Ideen zu nutzen.

Das Integrierte Klimaschutzkonzept soll an die Stelle des im Jahr 2012 im Rahmen der Mitgliedschaft der Stadt im Konvent der Bürgermeister (Convent of Mayors) erarbeiteten Konzepts treten. Die beteiligten Fachleute haben zunächst den Ist-Zustand in Form einer Energie- und Treibhausgasbilanz für die Stadt Landau ermittelt. Darauf aufbauend entsteht ein Maßnahmenkatalog, der bestehende Klimaschutzaktivitäten aufeinander abstimmt bzw. diese sinnvoll ergänzt. Als Ziele werden unter anderem die Reduzierung des CO2-Austoßes, der Ausbau von erneuerbaren Energien und die Steigerung der Energieeffizienz verfolgt. Das Klimaschutzkonzept soll im Sommer dieses Jahres vorliegen und im Herbst in den städtischen Gremien behandelt werden.

Weitere Informationen erteilt die beim städtischen Umweltamt angesiedelte Projektleiterin Tanja Starck unter tanja.starck@landau.de.

Stadt Landau in der Pfalz

30.03.2018


Fortsetzung der erfolgreichen Ausstellung: Kulturabteilung der Stadt Landau zeigt „Räume der Anderen II“ in der Städtischen Galerie Villa Streccius

Fortsetzung der erfolgreichen Ausstellung: Die Vernissage zu „Räume der Anderen II“ fand am Freitag, 23. März, im Beisein von OB Thomas Hirsch (l.) statt.

Landau / Städtischen Galerie Villa Streccius - Die Ausstellung „Räume der Anderen I“, die von Anfang Februar bis Mitte März in der Städtischen Galerie Villa Streccius in Landau zu sehen war, hat das Publikum begeistert. Auch im zweiten Teil zeigt die städtische Kulturabteilung Arbeiten von insgesamt neun Künstlerinnen und Künstlern, die allesamt das weite Feld des künstlerischen Raumes thematisieren. Die Vernissage fand am Freitag, 23. März, im Beisein von Oberbürgermeister Thomas Hirsch, dem Vorsitzenden des Bezirkstags Pfalz, Theo Wieder, sowie zahlreichen Gästen statt. Die Ausstellung ist noch bis Sonntag, 6. Mai, in den städtischen Galerieräumlichkeiten zu sehen.

Eindrucksvolle Kunstwerke: Im Rahmen der Ausstellung „Räume der Anderen II“ stellen neun Künstlerinnen und Künstler ihre Werke in der Städtischen Galerie Villa Streccius aus. Dazu zählen auch zwölf Tableaus der Künstlerin Bénédicte Peyrat.

„Nach dem erfolgreichen ersten Teil der Ausstellung dürfen wir uns jetzt erneut an unbedingt sehenswerten Werken neun weiterer Künstlerinnen und Künstler erfreuen – und das Mitten im Herzen unserer Stadt“, betont OB Hirsch. Er freue sich, dass das kulturelle Angebot so gut angenommen werde und auch bei zahlreichen Besucherinnen und Besucher aus der gesamten Region für Begeisterung sorge. Sein Dank gelte dem Team der städtischen Kulturabteilung, den beiden Kuratorinnen Dr. Monica Jager-Schlichter und Dr. Karin Leydecker, Musiker Lömsch Lehmann, dem Bezirkstagsvorsitzenden Theo Wieders, den Künstlerinnen und Künstler sowie dem Studio Landau des Offenen Kanals Weinstraße, das ebenfalls vor Ort sei, um im Bürgerfernsehen über die Eröffnung der Ausstellung zu berichten.

Besucherinnen und Besucher erwartet bei der Fortsetzung der Ausstellung erneut ein spannender Mix aus renommierter und junger Gegenwartskunst. Die neun ausstellenden Künstlerinnen und Künstler sind Stefan Bircheneder (Malerei), Dietmar Brixy (Malerei), Jörg Bach (Skulptur), Bénédicte Peyrat (Malerei, Fayence), Marina Sailer (Malerei), Andrea Grützner (Fotografie), Elger Esser (Fotografie), Franziska Schemel (Fotografie) und Lars Reiffers (Malerei).

Die Städtische Galerie Villa Streccius ist dienstags und mittwochs von 17 bis 20 Uhr sowie donnerstags bis sonntags von 14 bis 17 Uhr geöffnet.

Weitere Informationen finden sich online unter www.kulturstadt-landau.de sowie unter www.villa-streccius.de.

Stadt Landau in der Pfalz

30.03.2018


Michael-Ende-Grundschule Queichheim: Anja Vetter zur Schulleiterin bestellt

Bürgermeister und Schuldezernent Dr. Maximilian Ingenthron gemeinsam mit der neuen Schulleiterin der Michael-Ende-Grundschule, Anja Vetter, und Silke Schick (r.), zuständige Referatsleiterin der Schulaufsicht für Grundschulen an der ADD in Neustadt.

Queichheim / Michael-Ende-Grundschule - Nach sieben Jahren im Dienst der Michael-Ende-Grundschule in Queichheim wurde Schulleiterin Renate Weigand mit Ablauf des Monats Januar in den vorzeitigen  Ruhestand verabschiedet. Die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) hat jetzt ihre Nachfolgerin bestimmt. Anja Vetter, bisher als Konrektorin an der Landauer Pestalozzischule tätig, wurde nun im Rahmen einer kleinen Feierstunde an ihrer neuen Wirkungsstätte begrüßt. Dabei nahm neben Bürgermeister und Schuldezernent Dr. Maximilian Ingenthron, den Mitgliedern des Kollegiums, Vertretern der Elternschaft und des Fördervereins auch Silke Schick als zuständige Referatsleiterin der Schulaufsicht für Grundschulen an der ADD in Neustadt teil. Sie überreichte Anja Vetter das Bestellungsschreiben.

„Im vergangenen Monat hat die Michael-Ende-Grundschule in Queichheim mit Renate Weigand eine Schulleiterin verabschiedet, die viele Jahre mit großem Engagement und Herzblut die Geschicke der Schule geleitet hat“, so Dr. Ingenthron. „Ich weiß, dass ihr mit Anja Vetter eine ebenso routinierte wie engagierte Rektorin folgen wird. Sie hat in den vergangenen Jahren an der Pestalozzischule herausragende Arbeit geleistet und viel für die positive Entwicklung der Schule getan. Ich sage voller Überzeugung: Anja Vetter kann Schulleitung aus Erfahrung und kennt Schulleitung aus dem Effeff“, erklärt der Schuldezernent. Er wünsche ihr viel Freude an der neuen Wirkungsstätte und freue sich auf eine gute Zusammenarbeit in den kommenden Jahren.

Derzeit besuchen 165 Kinder aus Queichheim und Mörlheim die Michael-Ende-Grundschule, 80 von ihnen werden ganztägig betreut. Neben Kooperationen mit außerschulischen Partnern wie etwa den ortsansässigen Sport-, Kirchen, Musik- und Kulturvereinen werden in der Queichheimer Grundschule auch gegenseitige Besuche mit Klassen und Lehrkräften der Paul-Moor-Schule und dem Paulusstift durchgeführt. Weitere Informationen zur Schule sind unter www.michael-ende-grundschule-queichheim.de zu finden.

Stadt Landau in der Pfalz

30.03.2018


Programm Führungsentwicklung in Landau (ProFiL): Städtische Nachwuchsführungskräfte stellen bei Abschlussveranstaltung Projekte zu Mitarbeitergewinnung und Wissenstransfer vor

Programm Führungsentwicklung in Landau (ProFiL): Oberbürgermeister Thomas Hirsch (l.) gemeinsam mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern bei der Abschlussveranstaltung im historischen Ratssaal.

Landau - Das hat ProFiL! Nachdem bereits in den Jahren 2014 und 2015 14 städtische Nachwuchsführungskräfte das „Programm Führungsentwicklung in Landau“ erfolgreich absolviert haben, wurden auch im vergangenen Jahr wieder acht motivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, unterstützt durch ihre Mentorinnen und Mentoren, auf die Aufgaben als Führungskräfte vorbereitet. Bei einer gemeinsamen Abschlussveranstaltung im historischen Ratssaal haben sie jetzt ihre Projekte zu den Themen Mitarbeitergewinnung und Wissenstransfer vorgestellt.

Oberbürgermeister Thomas Hirsch begrüßte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer und gratulierte ihnen zum erfolgreichen Abschluss des Programms. „Zunehmende Digitalisierungs- und Automatisierungsprozesse verändern sowohl Gesellschaft als auch Wirtschaft. Nichtsdestotrotz sollte der Mensch weiterhin im Mittelpunkt stehen. Gerade in einer Verwaltung sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter das einzige, wichtigste und beste Kapital“, betont der Stadtchef. Aus diesem Grund sei es besonders wichtig, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu fördern und sie in ihrer beruflichen Entwicklung zu unterstützen. Er danke den Teilnehmerinnen und Teilnehmern für ihr Engagement und die hervorragenden Ergebnisse ihrer Projektarbeiten.

Im Rahmen des Programms haben die ProFiL-Teilnehmerinnen und -Teilnehmer in zwei Gruppen an eigenen Projekten gearbeitet. Während sich die eine Arbeitsgruppe mit dem Thema Wissenstransfer und den Möglichkeiten, wie Wissen innerhalb einer Verwaltung möglichst effektiv und effizient weitergegeben werden kann, beschäftigt hat, hat die zweite Gruppe ein Konzept zur Mitarbeitergewinnung erstellt. Dazu gehören auch Imagefilme zur Vorstellung verschiedener Ausbildungsberufe und Studiengänge bei der Stadtverwaltung und dem Entsorgungs- und Wirtschaftsbetrieb Landau sowie ein entsprechender Film zur Vorstellung der Stadtholding Landau in der Pfalz GmbH. Die Imagefilme sind auf der Homepage der Stadt Landau unter www.landau.de/ausbildung zu sehen.

Im Laufe des Jahres haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Programms außerdem verschiedene Trainings zu Themen wie etwa Führen und Verantworten, Veränderung und Entwicklung sowie Konfliktlösung absolviert, Veranstaltungen geplant und koordiniert und waren jeweils eine Woche zu Gast in einem externen Unternehmen.

Stadt Landau in der Pfalz

30.03.2018


„Manege frei“: Zirkus-Ferienwoche für Kinder während der Sommerferien – Anmeldungen ab sofort möglich 

„Manege frei“: In diesem Jahr findet die Zirkus-Ferienwoche für Kinder während der Sommerferien bereits zum siebten Mal statt.

Landau - Während der Sommerferien, vom 23. bis zum 27. Juli 2018, bieten die Jugendförderung der Stadt Landau und der „Horber Kinder Zirkus Bingo“ in Zusammenarbeit mit dem Kanu-Club Landau täglich von 9 bis 16 Uhr eine Zirkus-Ferienwoche für Kinder von 6 bis 14 Jahren an. Das große Zelt wird in dieser Zeit auf dem Gelände des Kanu-Clubs in der Stettiner Straße (hinter dem Freizeitbad LA OLA) aufgeschlagen.

Die teilnehmenden Kinder lernen in dieser Woche typische Zirkus-Disziplinen: Jonglage mit Bällen, Tüchern und Ringen, Hula-Hoop, Diabolo, Einrad, Trapez, Vertikalseil, Zaubern, Bodenakrobatik, Clownerie und Tellerdrehen. Höhepunkt der Ferienwoche ist die Abschlussvorstellung am Freitag, 27. Juli ab 13:30 Uhr, zu der bereits jetzt herzlich eingeladen wird. Der Eintritt zur Vorstellung ist frei.

Der „Horber Kinder Zirkus Bingo“ war vor über fünfzehn Jahren einer der ersten Zirkusse, der sich auf Kinder-Mitmach-Angebote spezialisierte. In Landau findet die Zirkus-Ferienwoche in diesem Jahr zum siebten Mal statt. Durch das Angebot will die Stadt Landau gerade für Berufstätige und Alleinerziehende eine Versorgungslücke in den Ferien schließen.

Das fünftägige Betreuungsangebot kostet 75 Euro. Unter der Leitung der Zirkusfamilie Fiala werden die Kinder in betreuten Kleingruppen in der Welt des Zirkus eintauchen. Mitzubringen sind neben guter Laune Verpflegung für die Mittagspause, eine volle Trinkflasche, bequeme Kleidung und Turnschuhe.

Anmeldungen nimmt die städtische Jugendförderung ab sofort persönlich (Waffenstraße 5, Zimmer 102) oder telefonisch (0 63 41/13 51 72) entgegen. Die Plätze werden in der Reihenfolge der Anmeldungen vergeben. Die Jugendförderung bittet darum, nur Kinder für die Ferienwoche anzumelden, die bereit sind, sich in die Gemeinschaft einzuordnen und an der gesamten Maßnahme teilnehmen.

Stadt Landau in der Pfalz / Jugendförderung Landau

28.03.2018


Nach dem Urteil gegen den „Plakatekleber“: Stadt Landau hat mit Austausch bzw. Säuberung der betroffenen Schilder begonnen

Der so genannte „Plakatekleber“ hat in den zurückliegenden Jahren im Landauer Stadtgebiet erheblichen Schaden angerichtet.

Landau - Der als „Plakatekleber“ bzw. „Fassadenschmierer“ bekannt gewordene Landauer, der unter anderem zahlreiche Verkehrs- und Hinweisschilder im Stadtgebiet mit Plakaten beklebt und schwer beschädigt hat, wurde am vergangenen Freitag, 23. März, zu 2 Jahren und 6 Monaten Haft verurteilt. Noch am selben Tag hat die Stadtverwaltung in Zusammenarbeit mit dem Bauhof des Entsorgungs- und Wirtschaftsbetrieb Landau damit begonnen, erste Hinweistafeln und Wegweisschilder von den Plakaten zu säubern und die beklebten verkehrsrelevanten Verkehrszeichen auszutauschen.

Da der Mann zum Anbringen der Plakate einen Klebstoff verwendet hat, der die reflektierenden Folien der Verkehrsschilder angreift, sind diese nicht mehr zu reinigen und müssen ausgetauscht werden. Hinweisschilder ohne Folienüberzug können weitestgehend gesäubert werden. Die Arbeiten gehen sukzessive voran und sollen schnellstmöglich abgeschlossen werden.

Stadt Landau in der Pfalz

28.03.2017


Neue Stromleitungen in der Buchfinken- und Meisenstraße

Landau – EnergieSüdwest verlegt voraussichtlich ab Mittwoch, 4. April, in Dammheim neue Stromleitungen im Bereich der Buchfinkenstraße Nr. 2 bis 14 und der Meisenstraße Nr. 4. Gegebenenfalls werden im Zuge der Arbeiten auch die Hausanschlüsse erneuert. Die Bauarbeiten betreffen die Gehwege; die Zufahrt zu den Grundstücken bleibt gewährleistet.

Die Arbeiten werden nach jetzigem Kenntnisstand des Unternehmens etwa vier Wochen dauern. Witterungsbedingt kann es eventuell zu Verzögerungen kommen.

EnergieSüdwest versichert, die Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten und weist darauf hin, dass neue Leitungen Sicherheit in die Versorgung bringen. In persönlichen Gesprächen mit den Anwohnerinnen und Anwohnern vor Ort werden Details abgestimmt. Für Fragen stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der EnergieSüdwest unter der Telefonnummer 0 63 41/28 90 zur Verfügung.

EnergieSüdwest AG

28.03.2018


Unfallkommission für die Stadt Landau tagt: Stadtverwaltung, Polizei und Landesbetrieb Mobilität erarbeiten Lösungsvorschläge für Unfallschwerpunkte

Ein wirkungsvolles Beispiel für die Umsetzung einer Entschärfungsmaßnahme: Bürgermeister Dr. Maximilian Ingenthron (l.) gemeinsam mit Polizeihauptkommissar Rolf Göttel (2.v.l.), Ralf Bernhard (2.v.r.), Leiter der Abteilung Mobilität und Verkehrsinfrastruktur im Stadtbauamt und Matthias Doll (r.), Leiter des Sachgebiets Straßenverkehr im städtischen Ordnungsamt, an der neuen Beschilderung an der Kreuzung im Bereich der K9/K10 zwischen Godramstein und Böchingen.

Landau - Unter Leitung von Bürgermeister Dr. Maximilian Ingenthron trat jetzt die Unfallkommission für die Stadt Landau zusammen. Der Kommission gehören neben dem Vorsitzenden Dr. Ingenthron Mitarbeiter des Stadtbauamts, der städtischen Ordnungsabteilung, der Polizeiinspektion Landau und des Landesbetriebs Mobilität in Speyer an. Im Mittelpunkt der Besprechung stand ein Überblick über die Unfallschwerpunkte im Stadtgebiet und die Erarbeitung von Vorschlägen für mehr Verkehrssicherheit.

„Aus den polizeilichen Statistiken ist ersichtlich, wo im Stadtgebiet die meisten Unfälle passieren“, erläutert Dr. Ingenthron. „Diese sogenannten Unfallhäufungsstellen werden dann unter Beteiligung städtischer Dienststellen, der Polizei und des LBM unter die Lupe genommen. Ziel ist es, sie zu entschärfen.“ Als Unfallhäufungsstelle gilt laut des Sprechers der Polizeiinspektion Landau, Rolf Göttel, eine freie Strecke oder ein Knotenpunkt dann, wenn innerhalb von einem Jahr fünf oder mehr Unfälle gleicher Art oder innerhalb von drei Jahren fünf oder mehr Unfälle mit Personenschäden passieren.

Für die Stadt Landau hat die Polizei im Jahr 2016 vier und 2017 sechs solcher Stellen gefunden. Die meisten Unfälle haben sich in den beiden Jahren an der Queichheimer Brücke ereignet. Hier kam es 2016 zu acht und 2017 zu 12 Unfällen. Die Unfallkommission hat festgestellt, dass es sich an dieser Stelle überwiegend um Auffahrunfälle und Unfälle durch Fahrstreifenwechsel handelt. Gemessen an der Zahl der Fahrzeuge pro Tag, die diese Stelle passieren, ca. 35.000, ist das Unfallgeschehen laut Kommission dennoch nicht als überdurchschnittlich zu bewerten. Die Unfallhäufungsstelle wird weiterhin beobachtet und entsprechende Kontrollen der Einhaltung von Verkehrsregeln durchgeführt.

Einen weiteren Unfallschwerpunkt stellt mit insgesamt fünf Unfällen in den Jahren 2014, 2015 und 2016 und ebenfalls fünf Unfällen im Jahr 2017 die Kreuzung K5/K7 Weißenburgerstraße/Zweibrücker Straße dar. In diesem Bereich handelt es sich regelmäßig um Unfälle in Folge der Nichtbeachtung eines Stoppschilds. Daher kontrolliert die Polizei die Örtlichkeit auf Verkehrsverstöße. Außerdem wird in die Einmündung Lazarettstraße regelmäßig von Fahrzeugen widerrechtlich nach links über eine Sperrfläche hinweg eingefahren. Um das zu verhindern ist geplant, das untersagte Linksabbiegen durch bauliche Maßnahmen im Bereich der Sperrfläche zu unterbinden. Im Zuge der Zweibrücker Straße befindet sich bereits ein Verkehrszeichen „Auffahrunfälle“ zur Verdeutlichung der Gefahr.

Auch die K12 Annweilerstraße an der Kreuzung zur Zweibrücker Straße ist unfallträchtig. Hier haben sich in den Jahren 2016 und 2017 jeweils sechs Unfälle ereignet. Diese waren vor allem der Unachtsamkeit der Fahrerinnen und Fahrer geschuldet. Die Polizei will die Strecke daher verstärkt kontrollieren, insbesondere mit Blick auf das Telefonieren während der Fahrt.

Ebenfalls auf der Liste der Unfallschwerpunkte steht die Maximilianstraße. Hier liegt die Unfallhäufung am Knoten Ostbahnstraße/Maximilianstraße. Für das Jahr 2016 sind in der Dreijahreskarte fünf Unfälle, für 2017 sechs Unfälle zu verzeichnen. Dieser Unfallschwerpunkt soll weiterhin beobachtet und überwacht werden. Sollten sich die Örtlichkeit auch künftig als Unfallhäufungsstelle erweisen, wird die Unfallkommission die Kreuzung erneut in den Blickpunkt nehmen und über weitergehende Maßnahmen beraten.

Einen weiteren Unfallschwerpunkt stellt der Schänzelknoten dar. Hier ereigneten sich im Jahr 2015 ein, 2016 zwei und 2017 ebenfalls zwei Unfälle – insgesamt fünf bei Betrachtung der Dreijahreskarte. An diesem Knotenpunkt handelt es sich bei den Unfällen häufig um Vorrangverstöße im Zuge von Abbiegevorgängen. Hier wird die Lage weiterhin beobachtet, um gegebenenfalls Maßnahmen in Erwägung ziehen zu können.

Im Bereich der L509/K1 an der Ampel Landau/Mörlheim kam es in den vergangenen drei Jahren zu fünf Unfällen. Dabei handelt es sich ebenfalls überwiegend um Vorrangverstöße. Auch hier werden der Knotenpunkt und der Bereich der Ampel weiterhin beobachtet, um gegebenenfalls Maßnahmen einleiten zu können.

„Man sieht, die Maßnahmen, die getroffen werden können und die Instrumente, die uns zur Verfügung stehen, sind vielfältig“, betont Bürgermeister Dr. Ingenthron. „Nur selten gibt es aber ein Allheilmittel, das eine Kreuzung oder eine freie Strecke von heute auf morgen entschärft. Stadt, Polizei und LBM arbeiten seit Jahren intensiv zusammen, um Unfallschwerpunkte zu identifizieren und Lösungen zu finden. Besonders erfreulich ist es, dass wir im vergangenen Jahr in Landau keine tödlichen Unfälle verzeichnen mussten“, erklärt der Verkehrsdezernent. Ein besonders wirkungsvolles Beispiel für die Umsetzung einer Entschärfungsmaßnahme sei die neue Beschilderung an der Kreuzung im Bereich der K9/K10 zwischen Godramstein und Böchingen. Dort seien seither keine Unfälle mehr zu verzeichnen gewesen. Die fünf in der jüngsten Sitzung besprochenen Schwerpunkte gelte es weiter im Blick behalten werden, um zu sehen, ob die vereinbarten Maßnahmen greifen oder ob gegebenenfalls noch nachgesteuert werden muss.

Wie wichtig die Entschärfung von Unfallschwerpunkten ist, wird besonders angesichts der steigenden Gesamtunfallzahlen deutlich. 2016 ereigneten sich 2200 Unfälle, 2017 waren es insgesamt 2253. Damit waren es 182 bzw. 235 Unfälle mehr als noch im Jahr 2015, in dem es 2018 Verkehrsunfälle zu verzeichnen gab. Grund für den kontinuierlichen Anstieg der Unfallzahlen ist laut Polizei das immer größer werdende Verkehrsaufkommen.

In diesem Zusammenhang appellieren Polizei und Stadt vor allem auch an die Autofahrerinnen und Autofahrer, unbedingt auf das Handy während der Fahrt zu verzichten. „Während Alkohol am Steuer für die meisten Autofahrerinnen und -fahrer ein Tabu ist, ist die Nutzung von Handys immer noch weit verbreitet. Dabei ist Unaufmerksamkeit während der Fahrt eine der häufigsten Unfallursachen“, betont Polizeihauptkommissar Rolf Göttel. „Ganz besonders das Telefonieren und das Schreiben von Nachrichten sind hochgradig gefährlich – sowohl für die Fahrerin oder den Fahrer selbst als auch für alle anderen Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer.“ Aus diesem Grund sei es wichtig, regelmäßig wieder darauf hinzuweisen und die Bürgerinnen und Bürger für das Thema zu sensibilisieren.

Text: Stadt Landau in der Pfalz / Polizeiinspektion Landau Foto: Stadt Landau in der Pfalz

28.03.2018


Festungsbauverein Landau: Juliane Letz als Vorsitzende verabschiedet – Hans-Dieter Hirschfeld zum Nachfolger gewählt

Führungswechsel bei den Freunden Vaubans: Bürgermeister Dr. Maximilian Ingenthron (l.) gemeinsam mit den neu gewählten Mitgliedern des Vorstands des Landauer Festungsbauvereins bei der jüngsten Mitgliederversammlung in der Landauer Stadtbibliothek.

Landau - Führungswechsel bei den Freunden Vaubans: Bei der jüngsten Mitgliederversammlung des Landauer Festungsbauvereins standen turnusgemäß Neuwahlen an. Juliane Letz, die vier Jahre lang die Geschicke des Vereins gelenkt hat, verabschiedet sich in eine Familienpause und auch die langjährige Schatzmeisterin Barbara Imo scheidet aus dem Vorstand aus. Zum neuen Vorsitzenden wurde Hans-Dieter Hirschfeld gewählt. Frank Krämer amtiert weiterhin als zweiter Vorsitzender, Peter Weiler wurde zum Schatzmeister und Elke Stetter-Gassan zur Schriftführerin des Vereins bestimmt. Als Beisitzerin und Beisitzer sind künftig oder weiterhin Christine Thelen, Horst Schirmer, Wolfgang Henrich und Jörg Seitz im Vorstand vertreten.

Kultur- und Baudezernent Dr. Maximilian Ingenthron nahm als Wahlleiter an der gut besuchten Mitgliederversammlung teil, gratulierte den neu gewählten Mitgliedern des Vorstands und dankte Juliane Letz und Barabara Imo für ihren Einsatz. „Seit sieben Jahren setzt sich der Landauer Festungsbauverein nun mit großem Engagement für den Erhalt und die Sichtbarmachung der Festung ein. Ob die Restaurierung der Lunette 41 im Savoyenpark, das Ringen um die Lunette 38 im Wohnpark Am Ebenberg und viele andere Aktivitäten – die Vereinsmitglieder sind Lobbyisten im positven Sinn. Sie haben die frühere Vaubansche Festung im Bewusstsein der Landauerinnen und Landauer verankert.“ Die Unterschutzstellung der Festung im vergangenen Jahr sei ein Meilenstein nicht nur in der Vereinsgeschichte gewesen, so Dr. Ingenthron.

„Mit der Route Vauban hat Landau nun einen attraktiven Themenrundgang, der die Festung im Stadtbild präsent macht. In enger Zusammenarbeit von Stadtverwaltung und Verein konnten wir im vergangenen Jahr einen überaus gelungenen Faltplan zur Route Vauban auflegen. Und in diesem Jahr kommen eine siebte und eine achte Stele an der Lunette 41 und der Schleusenstraße hinzu“, ergänzte der Bürgermeister.

„Auch in diesem Jahr dürfen sich die Bürgerinnen und Bürger auf vielfältige Aktiviäten des Vereins freuen. Dazu zählen herausragende Themen- und Stadtführungen, die nicht nur spannende Informationen über die allgegenwärtigen Festungsteile liefern, sondern auch die Möglichkeit bieten, einen Blick in Landaus Untergrund zu werfen“, so Dr. Ingenthron. Sein ausdrücklicher Dank gelte allen Mitgliedern sowie Unterstützerinnen und Unterstützern des Vereins, die mit ihrer Arbeit einen enormen Beitrag zur Pflege des größten Flächendenkmals in Rheinland-Pfalz leisteten. „Der Verein hat in den vergangenen Jahren Maßstäbe gesetzt, was bürgerschaftliches Engagement angeht,“ so das Fazit von Bürgermeister Dr. Ingenthron.

Der Landauer Festungsbauverein wurde im Jahr 2011 gegründet und hat derzeit mehr als 430 Mitglieder. Weitere Informationen zum Verein, zu Veranstaltungen oder Führungen sind auf der Homepage www.festungsbauverein.de oder auf der Facebook-Seite des Vereins „Festungsbauverein Landau - les amis de Vauban“ zu finden.

Stadt Landau in der Pfalz

28.03.2018


„Bufdis“ gesucht: Jetzt bewerben für Bundesfreiwilligendienst bei der Jugendförderung der Stadt Landau

Das Team der städtischen Jugendförderung sucht Verstärkung: Zum 1. September dieses Jahres sind noch drei „Bufdi“-Stellen zu besetzen.

Landau - Bei der städtischen Jugendförderung sind ab dem 1. September 2018 drei Stellen für Bundesfreiwilligendienstleistende zu besetzen. Die „Bufdis“ kommen im Haus der Jugend in der Waffenstraße, im Jugendtreff Horst oder im Mehrgenerationenhaus am Danziger Platz zum Einsatz. Bewerben können sich junge, engagierte Frauen und Männer im Alter zwischen 18 und 25 Jahren.

Die Bundesfreiwilligendienstleistenden erwartet eine interessante und vielfältige Tätigkeit im sozialen Bereich. Die Freude am Kontakt und dem Umgang mit Menschen verschiedener Altersgruppen und Kulturen stellt dabei eine wichtige Voraussetzung für die Tätigkeit bei der Jugendförderung dar. Die Aufgabenbereiche umfassen beispielsweise die Mitarbeit bei der Planung und Durchführung von Veranstaltungen, Projekten und Kursen, aber auch die Betreuung von Gruppen bei verschiedenen Freizeitmaßnahmen.

Die „Bufdis“ sind Teil eines motivierten, sympathischen Teams. Sie erhalten ein monatliches Taschengeld, ebenso werden alle Sozialversicherungsbeiträge übernommen.

Informationen über die vielfältigen Angebote der Jugendförderung können im Internet unter www.jufoelandau.com oder telefonisch unter 0 63 41/13 51 70 eingeholt werden.

Bewerbungen werden ab sofort und noch bis zum 20. April entgegengenommen:

Stadtverwaltung Landau, Personal- und Organisationsabteilung, Marktstraße 50, 76829 Landau in der Pfalz, E-Mail: bewerbung-personal@landau.de.

Stadt Landau in der Pfalz

28.03.2018


Rocken für den guten Zweck: Siggi Schwarz und Frank Diez geben Benefizkonzert zu Gunsten des Fördervereins „Ein Hospiz für LD-SÜW“ im Gloria Kulturpalast Landau

Rocken für den guten Zweck: Thomas Hirsch, Oberbürgermeister der Stadt Landau und Vorsitzender des Fördervereins „Ein Hospiz für LD-SÜW“, freut sich über die Initiative des Unternehmers Patrik Harsch (r.).

Landau / Gloria Kulturpalast Landau - Sie standen schon mit Jimi Hendrix, Carlos Santana und Peter Maffay auf der Bühne: Am Samstag, 14. April, geben sich die beiden Rock-Gitarristen Siggi Schwarz und Frank Diez im Landauer Gloria Kulturpalast die Ehre. Der Reinerlös des Konzerts mit zahlreichen Highlights aus Rock und Blues kommt dem Förderverein „Ein Hospiz für LD-SÜW“ zugute.

Thomas Hirsch, Oberbürgermeister der Stadt Landau und Fördervereinsvorsitzender, zeigt sich erfreut über die Initiative des Unternehmers Patrik Harsch aus dem Landkreis Südliche Weinstraße. „Es ist schön zu sehen, dass das Hospizprojekt nicht nur in Landau, sondern auch im Kreis SÜW auf große Zustimmung und Unterstützung in der Bevölkerung stößt.

Es geht los! In der vergangenen Woche rollte der erste Bagger für das Herzensprojekt Hospiz in Landau.

Unsere Region ist in Sachen stationärer Hospizversorgung aktuell noch ein weißer Fleck auf der Landkarte; auch dank der großzügigen Spendenbereitschaft von Privatpersonen, Vereinen, Serviceclubs und Organisationen aus Stadt und Landkreis können wir das nun ändern.“ Das Rockkonzert im Landauer Gloria Kulturpalast mit zwei so hochkarätigen Musikern sei ein ganz besonderes musikalisches Highlight, das den Besucherinnen und Besuchern einen unvergesslichen Abend bescheren und zugleich dem guten Zweck dienen werde, so der OB weiter. Sein ausdrücklicher Dank gelte Organisator Patrik Harsch, dem Gloria Kulturpalast sowie den Sponsorinnen und Sponsoren, die die Veranstaltung unterstützen.

Das Benefizkonzert mit Siggi Schwarz und Frank Diez mit Band am Samstag, 14. April, beginnt um 20 Uhr. Karten gibt es für 22 Euro vor Ort im Gloria Kulturpalast, online unter www.gloria-kulturpalast.de und an allen bekannten Vorverkaufsstellen.

Stadt Landau in der Pfalz

28.03.2018


Ab April „All Inclusive“ durch die Pfalz: Landauer Unterkünfte und Freizeiteinrichtungen beteiligen sich an Pfalzcard

Landau - Ab dem 1. April – teilweise schon vorgezogen ab dem 29. März – ist in Hotels, Ferienwohnungen und Jugendherbergen der Pfalz die so genannte Pfalzcard erhältlich. Die „All Inclusive“-Gästekarte, die ausschließlich an Übernachtungsgäste der teilnehmenden Unterkünfte verteilt wird, ermöglicht die kostenfreie Teilnahme an rund 80  Freizeitangeboten in der gesamten Region. Auch Landauer Unterkünfte und Freizeiteinrichtungen beteiligen sich.

So werden die Ferienwohnung Weingut Schweikart in Godramstein, das Ferienhaus 8 und 12 in Arzheim und das Happy Family Domizil in Mörlheim die Pfalzcard an ihre Gäste überreichen.

Wer pfalzweit in einer der teilnehmenden Unterkünfte übernachtet, kann in Landau kostenlos den Zoo, die Wasserwelt des Freizeitbads LA OLA und das Reptilium besuchen. Zudem werden eine Weinprobe in der Vinothek Par Terre sowie ausgewählte Stadtführungen, unter anderem durch das Festungswerk 41,  kostenfrei angeboten.

Weiterer Vorteil der Pfalzcard: In der gesamten Region können Inhaberinnen und Inhaber kostenfrei mit den Bussen und Bahnen des Verkehrsverbunds Rhein-Neckar (VRN) fahren.

Das Freizeitbad LA OLA gehört zu den Freizeiteinrichtungen in Landau, die sich ab April an der pfalzweiten Gästekarte Pfalzcard beteiligen.

Oberbürgermeister und Stadtholding-Geschäftsführer Thomas Hirsch sowie Beigeordneter und Tourismusdezernent Rudi Klemm begrüßen die Einführung der Pfalzcard. „Die Pfalz ist eine Tourismusregion und durch das neue Angebot wird der Urlaub in unseren schönen Städten und Landkreisen für die Gäste noch bunter, erlebnisreicher und bequemer“, sind Hirsch und Klemm überzeugt. Auch die Stadt Landau als „Südpfalzmetropole“ mit ihren zahlreichen Einkaufs- und Freizeitmöglichkeiten könne von der Gästekarte für Touristinnen und Touristen nur profitieren. Die stadteigenen Einrichtungen LA OLA und Zoo beteiligten sich gerne, bekräftigen OB und Beigeordneter. Beide sind zuversichtlich, dass künftig noch weitere Landauer Unterkünfte und Freizeitangebote zum Kreis der Anbieter dazustoßen werden.

Weitere Informationen zur Pfalzcard sowie alle teilnehmenden Unterkünfte und Freizeiteinrichtungen finden sich unter www.pfalz.de/reisen-und-buchen.

Text: Stadt Landau in der Pfalz 193a: Stadtholding Landau in der Pfalz Gmbh; Quelle 193b: Stadt Landau in der Pfalz

28.03.2018


Landauer Stadtspitze begrüßt Urteil gegen „Plakatekleber“

Der so genannte „Plakatekleber“ hat in den zurückliegenden Jahren im Landauer Stadtgebiet erheblichen Schaden angerichtet.

Landau - Das Landgericht Landau hat am 23.03.2018 sein Urteil gegen den als „Plakatekleber“ bzw. „Fassadenschmierer“ bekannt gewordenen Landauer verkündet. Der Mann, der unter anderem zahlreiche Verkehrsschilder im Stadtgebiet mit Plakaten beklebt und schwer beschädigt hat, muss für 2 Jahre und 6 Monate ins Gefängnis. Die Stadtspitze begrüßt das Urteil.

„Die Landauerinnen und Landauer, aber auch die Gäste unserer Stadt hatten und haben mit Recht kein Verständnis für diese Art der Sachbeschädigung“, fasst Oberbürgermeister Thomas Hirsch zusammen. Besonders schwer wiege in seinen Augen, dass der nun Verurteilte mit dem Überkleben von Verkehrsschildern die öffentliche Sicherheit gefährdet habe. „Ich hoffe, dass der «Plakatekleber» im Gefängnis eine Läuterung erfährt und wir uns auch nach seiner Entlassung an einer sauberen und sicheren Stadt erfreuen dürfen“, so der Stadtchef.

Die Verkehrs- und Hinweisschilder, die der Mann im gesamten Stadtgebiet beklebt hat, können nicht mehr gereinigt werden, da der Klebstoff deren Folien angegriffen hat. Die Schilder müssen daher ausgetauscht werden. Wie OB Hirsch informiert, wurden diese Arbeiten bereits vorbereitet und sollen nun schnellstmöglich durchgeführt werden, sobald der „Plakatekleber“ seine Haft angetreten hat.

Stadt Landau in der Pfalz

28.03.2018


Von lachendenden und  weinenden Augen: Chefdirigent der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz Steffens gab letztes Gastspiel in Landau

Bürgermeister Dr. Maximilian Ingenthron (l.) überreichte dem scheidenden Chefdirigenten der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, Karl-Heinz Steffens, im Anschluss an dessen letztes Gastspiel in Landau zwei Präsente: Weine aus Landau und Delikatessen aus der Region.

Ein ganz besonderes Abschiedsgeschenk machte der scheidende Chefdirigent der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, Karl-Heinz Steffens, jetzt dem Landauer Publikum. Bei seinem letzten Gastspiel in der Jugendstil-Festhalle begeisterte das Orchester mit seiner Interpretation von Gustav Mahlers 7. Sinfonie – ein Meisterwerk der Musikgeschichte, das in Landau noch niemals zuvor erklungen war.

Bürgermeister Dr. Maximilian Ingenthron ließ es sich im Anschluss an das umjubelte Sinfoniekonzert nicht nehmen, den Dirigenten auf der Bühne zu verabschieden. „Als Chefdirigent der Staatsphilharmonie haben Sie uns ein Dutzend grandiose Konzerterlebnisse beschert“, so der Kulturdezernent. „Das Landauer Publikum hat Sie in den vergangenen Jahren stets mit lachenden Augen begrüßt und so auch wieder verabschiedet. Bei Ihrem letzten Gastspiel ist das anders: Heute müssen wir Sie mit weinenden Augen gehen lassen“. Mit dem Hinweis, dass heute ausnahmsweise er für die Zugabe zuständig sei, überreichte der Bürgermeister dem Dirigenten zwei Präsente: Weine aus Landau und Delikatessen aus der Region. „Behalten Sie Ihr ergebenes Landauer Publikum in guter Erinnerung, so wie wir Sie als großen, großartigen und grandiosen Musiker, Dirigenten und Künstler in Erinnerung behalten“ gab Dr. Ingenthron Karl-Heinz Steffens mit auf den Weg.

Die Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz war 1919 als „Pfalzorchester“ in der Landauer Jugendstil-Festhalle gegründet worden. Auch der scheidende Chefdirigent Steffens weist in seiner Vita einen direkten Landau-Bezug auf: Er feierte seine Premiere am Pult der Staatsphilharmonie im Jahr 2009 ebenfalls in der Jugendstil-Festhalle. Seitdem trat er insgesamt zwölf Mal mit dem Sinfonieorchester in Landau auf und brachte Werke großer Komponisten wie Mozart, Bach, Brahms, Bruckner und Britten auf die Bühne.

Text: Stadt Landau in der Pfalz Foto: Björn Kray Iversen

28.02.2018


Turnhalle Dammheim erhält neuen Sanitärbereich

Der frisch sanierte Sanitärbereich der Turnhalle im Landauer Stadtdorf Dammheim.

Landau-Dammheim - Frohe Kunde für die Sportlerinnen und Sportler in Dammheim: Das städtische Gebäudemanagement (GML) konnte vor wenigen Tagen den neu sanierten und modernisierten Dusch- und Umkleidebereich der örtlichen Turnhalle wieder zur Verfügung stellen.

Seit Oktober vergangenen Jahres waren die nicht mehr zeitgemäßen und stark sanierungsbedürftigen Sanitärbereiche komplett überarbeitet worden. Unter anderem wurden die Elektro-, Sanitär- und Heizungsinstallationen erneuert und neue Dusch-Paneele angebracht. Die Ableitung des Duschwassers erfolgt ab sofort durch eine bodengleiche Rinne. Hierfür musste der komplette Bodenaufbau mit einem neuen Gefälle versehen werden. Zudem verfügt die Turnhalle ab sofort über eine neue Schiedsrichterkabine mit eigener Dusche.

Dieser erste Bauabschnitt hat nach Angaben von GML-Werkleiter Michael Götz rund 120.000 Euro gekostet. Noch im laufenden Jahr soll ein zweiter Bauabschnitt folgen, bei dem für rund 65.000 Euro energetische Maßnahmen durchgeführt werden. Dazu zählen beispielsweise Dämmungen sowie die Erneuerung der Kessel, Fenster und Außentüren.

Stadt Landau in der Pfalz

28.02.2018


Stadtentscheid des Vorlesewettbewerbs des Deutschen Buchhandels: Luca Lorenz von der Maria-Ward-Schule vertritt die Stadt Landau auf Bezirksebene

Luca Lorenz (11) gewinnt den Stadtentscheid beim Vorlesewettbewerb

„Luisa – Ich helfe, wo ich kann (ob ihr wollt oder nicht)“ von Janne Nilsson und „Als meine Unterhose vom Himmel fiel“ von Jana Scheerer brachten ihr den Sieg: Luca Lorenz, Schülerin der Maria-Ward-Schule, hat die Jury beim Landauer Stadtentscheid des Vorlesewettbewerbs des Deutschen Buchhandels 2017/2018 überzeugt. Insgesamt sechs Sechstklässlerinnen und Sechstklässler, die zuvor den Wettbewerb an ihrer jeweiligen Schule gewonnen hatten, lasen in der Stadtbibliothek zunächst eine Passage aus ihrem Lieblingsbuch und trugen dem Publikum anschließend einen ihnen unbekannten Abschnitt aus Jana Scheerers viel gelobtem Jugendbuch vor.

„Wer lesen kann, ist klar im Vorteil und wer vorlesen kann, noch mehr“, wandte sich Bürgermeister Dr. Maximilian Ingenthron an die jungen Vorleserinnen und Vorleser. Der Kulturdezernent gehörte auch zur Jury, die die Siegerin des Stadtentscheids kürte. „Luca ist die Siegerin, aber Gewinnerinnen und Gewinner sind alle Jugendlichen, die heute vor Publikum zwei Textpassagen vorgetragen haben. Alle sechs Finalistinnen und Finalisten haben auch beim Stadtentscheid tolle Leistungen erbracht und ihre Schulen würdig vertreten. Dem diesjährigen Wettbewerbsmotto «Die besten Stories brauchen die besten Vorleser» wurden alle gerecht“, zeigte sich Dr. Ingenthron überzeugt. Die Teilnahme am Vorlesewettbewerb sei ein wichtiger Beitrag zur Entwicklung der Lesekompetenz der Vorleserinnen und Vorleser, so der Kulturdezernent weiter. Sein Dank gelte dem Team der Stadtbibliothek, den Jurorinnen und Juroren und der Stadtkapelle für die musikalische Begleitung.

Als Siegerin des Stadtentscheids darf sich Luca Lorenz über einen „Galeria Kaufhof“-Gutschein im Wert von 20 Euro sowie über das Buch „Wie ein springender Delfin“ von Mark Lowery freuen. Zudem wird die 11-jährige die Stadt Landau beim Bezirksentscheid vertreten.

Der Vorlesewettbewerb des Deutschen Buchhandels ist die älteste und größte Leseförderaktion in Deutschland. Er wird seit 1959 vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels durchgeführt und steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten. Den aktuellen Stand des 59. Vorlesewettbewerbs, alle Termine, Siegerinnen und Sieger sowie weitere Lese-Aktionen sind auf der Internetseite www.vorlesewettbewerb.de zu finden.

Stadt Landau in der Pfalz

28.02.2018


Landau nimmt Abschied von der Rundsporthalle: Vorbereitende Arbeiten zum Abbruch beginnen voraussichtlich am Montag, 5. März

Im März dieses Jahres soll der Abriss der maroden Rundsporthalle im Landauer Prießnitzweg beginnen.

„Scheeee war’s – mach Platz für NEUES!“ So stand es bei der Abrissparty „Die Junge Südpfalz isst gut“ Ende Januar an der Wand einer Umkleidekabine der Landauer Rundsporthalle zu lesen. Die marode Sportstätte wird in den kommenden Wochen und Monaten abgerissen. An ihre Stelle tritt die neue Sporthalle West, die auf dem Gelände des angrenzenden Jahnsportplatzes entstehen soll. Am Mittwoch, 21. Februar, hat die Stadt den Auftrag für den Abbruch der Rundsporthalle vergeben. Die Fachfirma wird voraussichtlich am Montag, 5. März, mit den vorbereitenden Arbeiten beginnen und zunächst die schadstoffbelasteten Bauteile der Halle demontieren und entsorgen. Alle Abbrucharbeiten sollen bis Ende April abgeschlossen sein.

„Die Rundsporthalle stand lange Zeit im Zentrum teils hitziger politischer Debatten“, fasst Oberbürgermeister Thomas Hirsch zusammen. „Die Beschlusslage der städtischen Gremien ist aber eindeutig und auch, wenn es nicht üblich ist, ein Gebäude abzureißen, das keine 40 Jahre alt ist, so kommen Fachleute doch übereinstimmend zu dem Schluss, dass eine Sanierung der Halle nicht wirtschaftlich wäre“, so der Stadtchef. Die Verwaltung mache sich nun daran, den Abriss-Beschluss der Gremien umzusetzen. Der OB begrüßt, dass es gelungen ist, mit dem geplanten Bau der Sporthalle West eine gute Ersatzlösung zu finden. Die neue, DIN-konforme Dreifeldhalle wird Platz für bis zu 199 Personen bieten. Das Spielfeld in Turniergröße von 27 auf 45 Meter kann mit zwei Trennwänden in drei Einzelspielfelder unterteilt werden. Sämtliche entsprechend den Lehrplänen der Schulen benötigten Sportgeräte werden neu beschafft oder aus der Rundsporthalle übernommen. Auch der Einbau einer Indoor-Kletterwand ist geplant.

„Schülerinnen und Schüler, aber auch die Sportlerinnen und Sportler der Vereine in unserer Stadt werden vom Bau der neuen, modernen Halle profitieren“, so Hirsch. Zusammen mit der BBS-Halle und der Halle auf dem früheren Landesgartenschaugelände seien die Sportstätten-Kapazitäten in der Stadt Landau künftig so hoch wie nie, betont der OB.

Die Rundsporthalle wurde in den Jahren 1980/81 erbaut und am 23. April 1982 eröffnet. Bereits nach knapp 20 Jahren traten erste Verschleißerscheinungen zu Tage, die eine Sanierung in mehreren Bauabschnitten ab dem Jahr 2000 unabdingbar machten. Bei den Vorbereitungen auf den dritten Bauabschnitt im Jahr 2009 wurde festgestellt, dass die Stahlmembran des sanierten Dachs nicht vollständig kraftschlüssig verschweißt war und dass diese aufgrund von Feuchtigkeit bereits zu korrodieren begann. Experten bescheinigten der Halle ohne aufwändige Sanierung nur noch eine Lebensdauer von wenigen Jahren. In der Sitzung des Werksauschusses des städtischen Gebäudemanagements wurden im Oktober 2009 drei Varianten für das weitere Vorgehen vorgestellt: Sanierung im Ist-Zustand, Sanierung mit Bau eines neuen Dachs und Abriss. Der erste Beschluss zum Abriss sowie zum Neubau einer Ersatzsporthalle auf dem Jahnsportplatz wurde am 25. Mai 2010 im Stadtrat gefasst. Von Juli 2011 bis März 2012 musste die marode Halle für den Sportbetrieb gesperrt werden. Am 16. April 2013 entschied der Stadtrat erneut über das weitere Vorgehen und beschloss neben dem Bau der Sporthalle West auch mit 34 Ja- und neun Nein-Stimmen letztmalig den Abriss der Rundsporthalle.

Stadt Landau in der Pfalz

28.02.2018


201 Baugenehmigungen, 133 Baufertigstellungen und 235 Wohnungen: Bauamt der Stadt Landau legt Statistik für das Jahr 2017 vor

Rückblende: 2017 war das „Jahr der Spatenstiche“ in Landau – und überhaupt ist in der Südpfalzmetropole in den zurückliegenden zwölf Monaten viel passiert. Das zeigt nun auch die jüngste Statistik des Stadtbauamts.

Rückblende: 2017 war das „Jahr der Spatenstiche“ in Landau – und überhaupt ist in der Südpfalzmetropole in den zurückliegenden zwölf Monaten viel passiert. Das zeigt nun auch die jüngste Statistik des Stadtbauamts. Dort wurden in den vergangenen Wochen die Baugenehmigungen und Bauvollendungen des Jahres 2017 umfassend ausgewertet:

Im vergangenen Jahr wurde in der Bauordnungsabteilung des Stadtbauamtes über 475 Anträge entschieden.

Auf Grundlage der 2017 erteilten Baugenehmigungen planen Bauherrinnen und Bauherren  in Landau Bausummen in Höhe von 139,6 Millionen Euro zu investieren – so viel wie noch nie.

Für das Jahr 2017 wurden 201 statistisch relevante Baugenehmigungen ausgewertet; fünf mehr als noch im Vorjahr. Davon lagen 116 in der Landauer Kernstadt und 85 in den Ortsteilen.

Von den 201 Baugenehmigungen betrafen 119 Umbaumaßnahmen an bestehenden Gebäuden, 54 die Errichtung neuer Wohngebäude und 28 die Errichtung neuer Nicht-Wohngebäude. 39 der 54 neuen Wohngebäude waren Ein- bzw. Zweifamilienhäuser.

2017 wurden im Wohnungsneubau 249 Wohnungen genehmigt. Im Umbau von Bestandsgebäuden kommen zusätzlich 253 Wohnungen dazu. 428 dieser insgesamt 502 Wohnungen lagen in der Landauer Kernstadt und 74 in den Ortsteilen.

2017 wurden 133 Baufertigstellungen (59 neue Wohngebäude, 42 umgebaute Wohngebäude und 32 Nicht-Wohngebäude) registriert. Dabei entstanden insgesamt 235 Wohnungen in Landau, davon 172 bei Neu- und 63 bei Umbaumaßnahmen. 80 Prozent der neu entstandenen Wohnungen liegen in der Kernstadt und 20 Prozent in den acht Ortsteilen.

„2017 war ein erfolgreiches Jahr für unsere Stadt“, betont Oberbürgermeister Thomas Hirsch. „Zahlreiche Projekte gingen in die Umsetzung; es wurde so viel in Neubauten und genehmigungspflichtige Sanierungen von Gebäuden investiert wie noch nie und mehr als 200 neue Wohnungen sind entstanden – eine überdurchschnittliche Zahl, die auch für das Jahr 2018 vorausgesagt wird“, so der Stadtchef. Auch von Seiten der Stadt und der städtischen Unternehmen wolle man in diesem Jahr mehr als 30 Millionen Euro investieren: In Schulen und Kindertagesstätten, in Verkehrsverbindungen und öffentliche Einrichtungen.

Bürgermeister Dr. Maximilian Ingenthron sieht in der Statistik des städtischen Bauamts eine Bestätigung wie auch eine Verpflichtung. „Wir wollen unsere Stadt mit Augenmaß und Weitblick weiterentwickeln. Die Menschen brauchen Wohnraum, den sie sich leisten können und die Unternehmen brauchen Fachkräfte, die hier Wohnraum finden. Es gibt also auch im Jahr 2018 viel zu tun für eine attraktive Stadt mit einer modernen Infrastruktur“, sind sich der Stadtchef und sein Baudezernent einig.

Stadt Landau in der Pfalz

28.02.2018


Stadtverwaltung Landau muss Linde in der Waffenstraße fällen

Die jetzt gefällte Linde in der Landauer Waffenstraße wies zahlreiche morsche Äste auf.

Die Stadtverwaltung Landau hat am Mittwoch, 21. Februar, eine Baumfällung in der Waffenstraße durchgeführt. Weichen musste eine etwa zehn Meter hohe Linde in Höhe des Parkplatzes an der Pestalozzi-Grundschule. Aufgrund seiner geringen Vitalität und zahlreicher morscher Äste war der Baum bereits vor sieben Jahren stark gekappt worden. Aus Verkehrssicherheitsgründen musste er nun komplett entfernt werden, informiert das städtische Umweltamt. Von einem weiteren Zurückschneiden hätte sich der Baum nicht mehr erholen können.

An der selben Stelle soll noch in diesem Frühjahr wieder eine Linde gepflanzt werden. Saatkrähennester wies der jetzt gefällte, stark eingekürzte Baum nicht auf.

Stadt Landau in der Pfalz

28.02.2018


Eröffnung der Ausstellung „Figur und Farbe“ mit Werken von Elisabeth Mack-Usselmann im Landauer Strieffler Haus

Bürgermeister und Kulturdezernent Dr. Ingenthron: „Wahrhaft gelungener Auftakt des Ausstellungsjahres 2018“

Vernissage zur Kunstausstellung „Figur und Farbe“ mit Werken von Elisabeth Mack-Usselmann: Bürgermeister und Kulturdezernent Dr. Maximilian Ingenthron (r.) gemeinsam mit dem Vorsitzenden des Vereins Strieffler Haus der Künste, Christian Freichel-Tworeck (l.), Kunsthistorikerin Annette Calleja und den Mitgliedern des Kuratorenteams Dieter Buhl (2.v.l.) und Dr. Albrecht Müller (2.v.r.) (es fehlen Dr. Monica Jager-Schlichter und Christel Ludowici).

2017 stand das Strieffler Haus in Landau ganz im Zeichen des 100. Geburtstags der großen Malerin Marie Strieffler und des 20-jährigen Bestehens des Vereis Strieffler Haus der Künste e. V. Mit der Ausstellung „Figur und Farbe“, die ausgewählte Werke der pfälzischen Künstlerin Elisabeth Mack-Usselmann zeigt, startet das Kunstjahr 2018 im Strieffler Haus nicht minder attraktiv. Noch bis 25. März sind verschiedene Stillleben, Portraits, Landschaften und Keramikarbeiten aus mehreren Jahrzehnten ihres Schaffens in den Räumlichkeiten in der Löhlstraße zu sehen.

„Ein wahrhaft gelungener Auftakt des Ausstellungsjahres im Strieffler-Haus. Und auch 2018 wird die Formel gelten, dass aller guten Dinge drei sind. Denn erneut werden es drei attraktive Kunstschauen sein, die der Verein organisiert und zeigt“, erklärt Bürgermeister und Kulturdezernent Dr. Maximilian Ingenthron, der die gut besuchte Vernissage zur Ausstellung eröffnete. „Ich freue mich sehr, dass Elisabeth Mack-Usselmann sich bereit erklärt hat, eine Auswahl aus ihrem Besitz im Landauer Strieffler Haus zu zeigen. Gemeinsam mit dem Kuratorenteam Christel Ludowici, Dieter Buhl, Dr. Monica Jager-Schlichter und Dr. Albrecht Müller hat die Künstlerin eine hervorragende Auswahl getroffen, die einen großartigen Überblick über ihr Schaffen gibt. Die Kunsthistorikerin Annette Calleja bot einen fundierten Einblick in Vita und Werk von Elisabeth Mack-Usselmann.“

Sein ausdrücklicher Dank gelte dem Verein Strieffler Haus der Künste um seinen Vorsitzenden Christian Freichel-Tworeck für dessen Einsatz und unermüdliches Engagement im Sinne der Kunst. Schon jetzt sehe er der kommenden Schau „Unter Druck – Druckgrafik vom 15. Jahrhundert bis heute“ entgegen, die auch im Rahmen der ersten Veranstaltung des neuen Formats der Kunst.Nach(t).Landau am Freitag, 8. Juni, von 19 Uhr bis Mitternacht zu sehen sein wird. Mit der Ausstellung „Maries Malerfreunde – Ludwig Doerfler, Hermann Sauter und Philippe Steinmetz“ wird der Verein die Ausstellungstrilogie dieses Jahres beenden.

Elisabeth Mack-Usselmann wurde 1927 geboren und verbrachte ihre Kindheit und Schulzeit in Speyer. Nach dem Abitur studierte sie Malerei und legte 1955 das Staatsexamen für Kunsterziehung ab. Bis 1985 lehrte sie am Edith-Stein-Gymnasium in Speyer. Nach ihrer Pensionierung bezog sie ein Atelier in der Karlsruher Majolika.

Die Ausstellung kann freitags bis sonntags von 14 bis 17 Uhr besucht werden. Weitere Informationen über den Verein und sein Profil sind auf der Homepage www.strieffler-haus.de zu finden.

Stadt Landau in der Pfalz

28.02.2018


Erlös aus Charity-Event des Feinkostgeschäfts Casella: Kinder- und Jugendfarm Landau freut sich über Spende in Höhe von 1.500 Euro

v.l.: Oberbürgermeister Thomas Hirsch, Judith Lelle, Generalsekretärin des Vereins „Sven hilft“, Dagmar Flörchinger, Vorsitzende des Vereins „Kinder- und Jugendfarm Landau“, Christin Seiberth von der Firma Art-Concept-Quitschke aus Frankweiler und Adriano Casella, Inhaber des Feinkostgeschäfts Casella, bei der Spendenübergabe im Landauer Rathaus

Ein edler Tropfen für den guten Zweck: Zum zehnten Mal fand Ende vergangenen Jahres das traditionelle Charity-Event des Landauer Feinkostgeschäfts Casella im Restaurant Farfallina statt. Gemeinsam mit Inhaber Adriano Casella und Ex-Box-Weltmeister Sven Ottke entkorkte Oberbürgermeister Thomas Hirsch eine 6-Liter-Champagnerflasche, deren Inhalt anschließend für den guten Zweck ausgeschenkt wurde. Gesponsert hatte die Flasche die Firma Art-Concept-Quitschke aus Frankweiler. Der Erlös der Aktion kam dieses Mal Sven Ottkes Verein „Sven hilft“ zu Gute, der die Spende in Höhe von insgesamt 1.500 Euro jetzt an die Kinder- und Jugendfarm Landau weitergab.

OB Hirsch begrüßt, dass das gesammelte Geld mit der Kinder und Jugendfarm einem ehrenamtlichen Angebot in Landau zugute kommt, das vielen Kindern und Jugendlichen Freude bereitet. „Der pädagogisch betreute Abenteuerspielplatz in der Eutzinger Straße ist eine großartige Einrichtung, die es Kindern und Jugendlichen ermöglicht, zu spielen, zu toben, zu klettern und gleichzeitig spielerisch Natur, Tiere und Pflanzen kennenzulernen“, so der Stadtchef. Sein Dank gelte Sven Ottke, der seine Empfehlung aufgenommen habe, mit der Spendensumme diese wichtige Einrichtung in der Stadt zu unterstützen, und natürlich Adriano Casella und seinem Team, deren Charity-Event zu einer schönen Tradition in der Vorweihnachtszeit geworden sei.

Adriano Casella freut sich, mit seinem Charity-Event jedes Jahr aufs neue soziale Projekte in der Region unterstützten zu können. „In einem großen Garten- und Matschbereich herumtoben zu können, ist für viele Kinder und Jugendliche heute leider nicht mehr selbstverständlich“, betont Casella „Aus diesem Grund freut es mich ganz besonders, dass der Erlös unseres jüngsten Charity-Events an die Kinder- und Jugendfarm geht.“

Der pädagogisch betreute Abenteuerspielplatz in der Eutzinger Straße finanziert sich ausschließlich durch Spenden und Mitgliedsbeiträge, wie die Vorsitzende des Trägervereins, Dagmar Flörchinger, betont. Jeden Dienstag von 15 bis 18 Uhr findet der offene Betrieb der Einrichtung statt. Er richtet sich hauptsächlich an Kinder und Jugendliche von 6 bis 14 Jahren. Jüngere Kinder dürfen in Begleitung ihrer Eltern teilnehmen. Das Angebot ist kostenlos und kann ohne Anmeldung genutzt werden. Weitere Öffnungszeiten, etwa für Schulklassen, Kita-Gruppen oder Vereine, sowie zusätzliche Informationen können der Internetseite www.kinderundjugendfarm-landau.de entnommen werden.

Stadt Landau in der Pfalz

28.02.2018


Arbeiten gehen planmäßig voran: Stadt Landau informiert über aktuellen Stand und weiteren Verlauf des Ausbaus der Ostbahnstraße

Archäologische Funde im Bereich des ersten Bauabschnitts – Fertigstellung voraussichtlich im August

„Stadtboulevard“ Ostbahnstraße: Bürgermeister und Baudezernent Dr. Maximilian Ingenthron (M.) gemeinsam mit Projektleiter Farid Moayyedi (l.) und Bauleiter Stefan Gierens (r.) im ersten Bauabschnitt zwischen Post und Sparkasse.

„Stadtboulevard“ Ostbahnstraße: Seit dem Startschuss für die Umgestaltung des Straßenabschnitts zwischen Weißquartierstraße und Quartier Chopin im Herbst vergangenen Jahres hat sich viel getan. Die Bauarbeiten im Verlauf der Weißquartierstraße konnten wie geplant bis Weihnachten abgeschlossen werden. Auch der Ausbau des Abschnitts zwischen Post und Sparkasse geht planmäßig voran; die Fertigstellung soll voraussichtlich Ende März bzw. Anfang April erfolgen. Um die Anwohnerinnen und Anwohner über den aktuellen Stand der Arbeiten und den weiteren Verlauf zu unterrichten, lud die Stadtverwaltung jetzt zu einer Informationsveranstaltung in die Räumlichkeiten im Pfarrsaal Heilig Kreuz.

„Die Ostbahnstraße ist die zentrale Verbindungsachse zwischen Hauptbahnhof und Innenstadt. Sie auf ganzer Länge aufzuwerten, ist eines der großen städtebaulichen Ziele in Landau“, betont Bürgermeister und Baudezernent Dr. Maximilian Ingenthron. „In den bereits umgebauten Abschnitten zwischen Maximilianstraße und Ostring sowie in Richtung Königstraße präsentiert sie sich bereits in einem attraktiven und hochwertigen Zustand.“ Der weitere Ausbau gehe gut voran und bald werde sich auch der Abschnitt zwischen Weißquartierstraße und Quartier Chopin durch hohe Funktionalität und Aufenthaltsqualität auszeichnen, so der Baudezernent.

Im Zuge der Umgestaltung soll der gesamte Straßenraum mit einem einheitlichen Belag versehen werden – jedoch unter baulicher Trennung von Fahrbahn, Parkmöglichkeiten und Gehwegen. Geh- und Aufenthaltsbereiche sollen großzügiger und fußgängerfreundlich umgestaltet werden; alle Straßenübergänge werden barrierefrei ausgebaut und mit Blindenleiteinrichtungen versehen. Neu angelegt wird ein barrierefreier Übergang mit Aufpflasterung zur Geschwindigkeitsdämpfung auf Höhe des Anwesens Ostbahnstraße 12. Zudem werden 14 neue Bäume gepflanzt.

Die Arbeiten am zweiten Bauabschnitt von der Kreuzung Reduitstraße bis zum Quartier Chopin, die voraussichtlich im April beginnen werden, erfolgen ebenfalls unter Vollsperrung und sollen im August abgeschlossen sein.

Im aktuellen Bauabschnitt zwischen Post und Sparkasse wurden jetzt im Boden archäologische Funde gemacht. „Dabei handelt es sich aller Wahrscheinlichkeit nach um Grundmauerreste des französischen Militärhospitals und der Kriegsspitalskaserne“, erläutert Stadtdenkmalpfleger Jörg Seitz, der die Funde gemeinsam mit Fachleuten der Landesarchäologie untersucht hat. „Zudem wurden Reste alten, wasserführenden steinernen Kanals gefunden“, so Seitz. Die historischen Mauerreste müssen für die Straßenbauarbeiten nicht abgebrochen werden.

Baudezernent Dr. Ingenthron ist erleichtert, dass die Bauarbeiten planmäßig weitergehen können. „Landaus Untergrund erweist sich einmal mehr als sehr geschichtsträchtig und es ist wichtig, dass die Funde ausführlich dokumentiert werden“, so Dr. Ingenthron. „Allerdings gilt es immer eine Abwägung zu treffen, ob Funde tatsächlich erhaltenswert sind oder nicht. In diesem Fall ist die Frage durch Denkmalschutz und Landesarchäologie mit nein beantwortet worden. Deshalb wird die Baumaßnahme nun zügig fortgesetzt.“

Stadt Landau in der Pfalz

28.02.2018


Aktion gegen Gewalt an Frauen: Stadt Landau und Lankkreis Südliche Weinstraße tanzen gemeinsam bei „One Billion Rising“

„Break the Chain“: Rund 50 Frauen, Männer und Kinder tanzten auf dem Landauer Rathausplatz zu den Klängen der offiziellen „One Billion Rising“-Hymne, darunter auch Bürgermeister Dr. Maximilian Ingenthron, die Landtagsabgeordnete Christine Schneider und die Gleichstellungsbeauftragte der Südlichen Weinstraße, Barbara Dee

Eine Milliarde erhebt sich: Auch in diesem Jahr haben sich die Stadt Landau und der Landkreis Südliche Weinstraße an der weltweiten Aktion „One Billion Rising“ beteiligt. Rund 50 Frauen, Männer und Kinder kamen auf Einladung der Notruf- und Beratungsstelle im Landauer Frauenzentrum Aradia und der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt und des Kreises, Evi Julier und Barbara Dees, auf dem Landauer Rathausplatz zusammen, um gemeinsam für Gleichstellung und Gleichberechtigung sowie gegen Gewalt an Frauen zu demonstrieren.

Bürgermeister Dr. Maximilian Ingenthron begrüßte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Kundgebung im Namen der Stadt- und Kreisspitze. Er betonte die Wichtigkeit eines öffentlichkeitswirksamen Signals zu diesem bedeutsamen Thema. „Jede dritte Frau erfährt im Laufe ihres Lebens Gewalt, oft in engen sozialen Beziehungen“, stellte Dr. Ingenthron dar. „Es ist an uns, aufzustehen und deutlich zu machen, dass in der Gesellschaft körperliche, sexuelle oder psychische Gewalt gegen Frauen nicht toleriert werden kann und darf.“ Die aktuelle „#metoo“-Debatte zeige, dass die Themen Sexismus, Machtmissbrauch und Gewalt gegen Frauen von erschreckender Aktualität seien, so Dr. Ingenthron. Umso wichtiger sei es, durch Aktionen wie „One Billion Rising“ den Kampf gegen die Unterdrückung von Frauen dauerhaft und wirkungsvoll zu unterstützen.

Im Anschluss an die kurzen Ansprachen des Bürgermeisters, der Landtagsabgeordneten Christine Schneider und der Organisatorinnen tanzten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gemeinsam zu den Klängen des offiziellen „One Billion Rising“-Lieds „Break the Chain“. Unterstützt wurde das Spektakel auf dem Rathausplatz durch das Team der städtischen Jugendförderung, das die Musikanlage zur Verfügung stellte.

Oberbürgermeister Thomas Hirsch und Landrat Dietmar Seefeldt danken den Organisatorinnen der „One Billion Rising“-Veranstaltung für deren Engagement. „Häusliche Gewalt, bei der meist Frauen die Opfer sind, ist leider nach wie vor ein Problem, auch in Landau und an der Südlichen Weinstraße“, betonen die beiden Verwaltungschefs. „Aus diesem Grund begrüßen wir ausdrücklich, dass das Frauenzentrum Aradia und die Gleichstellungsbeauftragten auch in diesem Jahr ein deutlich sichtbares Zeichen für Gleichstellung und Gleichberechtigung sowie gegen Gewalt gesetzt haben.“ Einrichtungen wie das Frauenzentrum Aradia und das Frauenhaus für die Stadt Landau, den Landkreis Südliche Weinstraße und den Landkreis Germersheim seien angesichts noch immer hoher Opferzahlen für die Region von enormer Bedeutung, so Hirsch und Seefeldt.

Die Aktion „One Billion Rising“ wurde im Jahr 2012 durch die US-amerikanische Frauenrechtlerin Eve Ensler ins Leben gerufen. Weltweit sind Frauen seither aufgerufen, am 14. Februar ihre Häuser bzw. Arbeitsstellen zu verlassen, um gemeinsam öffentlich zu tanzen und ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen zu setzen.

Stadt Landau in der Pfalz und Landkreis Südliche Weinstraße

28.02.2018


Engagement für die Hospizarbeit – Jeder Cent eine gute Investition

v.l. Sophie Lergenmüller (Gillet Hagebaumarkt), Dieter Lang (Geschäftsführer Diakonissen), Nicole Keßler (Weingut Münzberg), Petra Gillet (Gillet Hagebaumarkt), Beate Däuwel (Kinderhospiz Sterntaler), Thomas Hirsch (Vorsitzender des Fördervereins „Ein Hospiz für LD-SÜW“), Helmut Braun (Dieter Kissel Stiftung), Daniel Kaul (Band Dicke Kinder)

Die Hospizbewegung in Deutschland ist aus bürgerschaftlichem Engagement hervorgegangen. Die dringende Notwendigkeit schwerstkranken Menschen eine professionelle Betreuung, welche den körperlichen, sozialen, psychischen und spirituellen Bedürfnissen am Lebensende umfassend Rechnung trägt und die Nahestehenden einbezieht, ist für einen Jeden bedeutsam, welcher sich mit dem Lebensende auseinandersetzt. Und so bleibt das Engagement für die Hospizarbeit auch in Landau ungebrochen.

Am 15.02.2018 wurden nun erneut Spendengeldern an zwei Vertreter der regionalen Hospizarbeit überreicht. Jeweils 2309,75 Euro wurden Herrn Oberbürgermeister Thomas Hirsch als Vertreter des Fördervereins „Ein Hospiz für Landau und die Südliche Weinstraße“ und Frau Beate Däuwel als Vertreterin des „Kinderhospizes Sterntaler in Dudenhofen“ überreicht. Die Spendengelder kamen während eines Benefizkonzertes mit den Dicken Kindern im Alten Kaufhaus vergangenen November zusammen. Auch dieser Abend ein Gemeinschaftsprojekt zwischen Landauer Unternehmern um das finanzielle Loch der hospizlichen Versorgung in der Südpfalz etwas zu schmälern.

Ein paar Zahlen zeigen deutlich für wie viele Betroffene ein Engagement für die regionale Hospizarbeit von Bedeutung ist. In Rheinland-Pfalz waren im Jahr 2013 ca. 118.000 Menschen pflegebedürftig anerkannt, davon wurden 35.000 in einem Pflegeheim und 28.800 Menschen zu Hause mit Einbindung eines Pflegedienstes und 59.000 zu Hause ohne einen ambulanten Pflegedienst betreut. Im Jahr 2014 starben insgesamt 44.307 Menschen mit Hauptwohnsitz in Rheinland-Pfalz. Mittlerweile stehen für die Hospizund Palliativversorgung in Rheinland‐Pfalz 86 verschiedene Einrichtungen zur Verfügung (Stand:2015), wobei die Versorgungsdichte in den einzelnen Regionen sehr unterschiedlich ausgebaut ist.

Der Mannheimer Verein Kinderhospiz Sterntaler e. V. unterstützt lebensbegrenzend erkrankte Kinder sowie deren Familien und begleitet sie auf ihrem schwierigen Weg. Zur ambulanten pflegerischen wie auch ehrenamtlichen Begleitung möchten die Sterntaler mit dem 2009 fertig gestellten stationären Kinderhospiz den betroffenen Familien eine zusätzliche Möglichkeit der Unterstützung bieten. Die ehemalige Mühle in Dudenhofen ist eine „kleine Oase im Grünen“, ein Ort der Ruhe und der Kraft, den die Familien mit ihren kranken Kindern immer wieder aufsuchen können, um für den oft jahrelangen Weg der Pflege und Begleitung gestärkt zu sein. Auch Beate Däuwel ist von Herzen dankbar für das öffentliche Engagement und betont, dass das Hospiz jeden Cent dringend gebrauchen kann, da die Institution sich fast ausschließlich von Spenden finanziert – offizielle Förderungen gibt es kaum.

Jeweils 2309,75 Euro wurden Herrn Oberbürgermeister Thomas Hirsch als Vertreter des Fördervereins „Ein Hospiz für Landau und die Südliche Weinstraße“ und Frau Beate Däuwel als Vertreterin des „Kinderhospizes Sterntaler in Dudenhofen“ überreicht.

Der Förderverein „Ein Hospiz für LD-SÜW e.V.“ hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Bau und späteren Betrieb eines stationären Hospizes für Landau und die Südliche Weinstraße ideell und finanziell zu unterstützen. Er fördert die Kooperation und Vernetzung von stationärer und ambulanter Hospizarbeit in der Region und unterstützt die Aus-, Fort- und Weiterbildung der haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitenden des geplanten Hospizes. Für das 2,5 Millionen-Projekt rechnet man mit einer Bauzeit von gut einem Jahr und für Bau und Betrieb bleibe man auch weiterhin auf Spenden angewiesen. Herr Oberbürgermeister Thomas Hirsch bedankte sich daher bei allen Projektbeteiligten, die dieses Konzert auf vielen Wegen möglich machten und somit das Bauprojekt weiter voranbringen.

Informationen zu den Institutionen und zur Hospizarbeit in Rheinland-Pfalz:

www.kinderhospiz-sterntaler.de

www.diakonissen.de/hospiz

Gutachten Hospiz- und Palliativversorgung in Rheinland-Pfalz:

(https://msagd.rlp.de/fileadmin/msagd/Gesundheit_und_Pflege/Hospiz/RLP_Gutachten_Palliativversorgung___Anhang_final_270317.pdf)

Dieter Kissel-Stiftung

28.02.2018


„Anjas und Dianas Esslust“ spendet für stationäres Hospiz in Landau

300 Euro für den Förderverein „Ein Hospiz für LD-SÜW“: Oberbürgermeister Thomas Hirsch nahm den symbolischen Spendenscheck aus den Händen von Anja Klett (l.) und Diana Soria von „Anjas und Dianas Esslust“ in der Königstraße entgegen.

„Anjas und Dianas Esslust“ in der Landauer Königstraße unterstützt das im Bau befindliche stationäre Hospiz für Landau und die Südliche Weinstraße mit einer Spende in Höhe von 300 Euro. In seiner Funktion als Vorsitzender des Fördervereins „Ein Hospiz für LD-SÜW“ stattete Oberbürgermeister Thomas Hirsch der Fleischerei einen Besuch ab und nahm den symbolischen Spendenscheck aus den Händen von Anja Klett und Diana Soria entgegen. Die beiden Fleischereifachverkäuferinnen hatten eine Aktion ins Leben gerufen, bei der 1 Euro pro verkaufter Dose Wurst dem Hospiz zugutekommt, und die Spende entsprechend aufgestockt.

„Mit Ihrer Spende unterstützen Sie eine wichtige Einrichtung für Landau und die Südliche Weinstraße, die schwerstkranken Patientinnen und Patienten ein Sterben in Würde ermöglicht“, bedankte sich der Stadtchef bei den beiden „Esslust“-Inhaberinnen. Zugleich betonte Hirsch die Bedeutung des neuen Geschäfts für die Landauer Innenstadt. „In Zeiten, in denen sowohl in den Städten als auch auf dem Land immer mehr Metzgereien schließen, ist die Nahversorgung mit frischen, regionalen Fleisch- und Wurstwaren nicht mehr selbstverständlich“, so der OB. Aus diesem Grund freue er sich sehr über das qualitativ hochwertige Angebot von „Anjas und Dianas Esslust“ in der Königstraße und damit im Herzen der Innenstadt, erklärte Hirsch.

Anja Klett und Diana Soria haben ihre „Esslust“ im Sommer vergangenen Jahres in den früheren Räumlichkeiten der Traditionsmetzgerei Kopf in der Königstraße 11 eröffnet. Die Metzgerei Kieffer aus Bad Bergzabern beliefert das Geschäft täglich mit Fleisch- und Wurstwaren aus eigener Schlachtung.

Das stationäre Hospiz für Landau und die Südliche Weinstraße entsteht aktuell auf dem Gelände des Landauer Bethesda in Trägerschaft der Diakonissen Speyer-Mannheim. Mit der Fertigstellung des Baus wird Anfang kommenden Jahres gerechnet.

Die im Bau befindliche Einrichtung bleibt weiterhin auf Spenden aus der Bevölkerung angewiesen.

Die Spendenkonten lauten:

VR Bank Südliche Weinstraße
IBAN: DE93 5489 1300 0000 4414 06
BIC: GENODE61BZA

VR Bank Südpfalz
IBAN: DE55 5486 2500 0002 7300 73
BIC: GENODE61SUW

Sparkasse Südliche Weinstraße
IBAN: DE31 5485 0010 1700 8080 80
BIC: SOLADES1SUW

Stadt Landau in der Pfalz

28.02.2018


Top in der Kategorie „Firmengründungen“: Stadt Landau in der Pfalz gehört zu den Aufsteigern im „Focus“-Deutschland-Ranking 2018

Top in der Kategorie „Firmengründungen“: Oberbürgermeister Thomas Hirsch ist stolz auf das gute Abschneiden der Stadt Landau im „Focus“-Deutschland-Ranking.

In der Stadt Landau in der Pfalz herrscht wirtschaftliche Aufbruchsstimmung. Das bestätigt das Ranking der 401 deutschen Kreise und kreisfreien Städte, das das Magazin „Focus“ jetzt vorgelegt hat. Die Studie bescheinigt Landau hervorragende Noten vor allem in der Kategorie „Firmengründungen“ und sieht die Südpfalzmetropole auf Gesamtrang 145. Damit gehört Landau bundesweit zu den Aufsteigern des Jahres.

Im Vergleich zum 2015er Deutschland-Ranking konnte die Stadt um 133 Plätze klettern und belegt damit hinter Trier, Jena und Soest Platz 4 bei den Aufsteigern. In der Kategorie „Firmengründungen“ steht Landau bundesweit auf Rang 8, beim Einzelindikator „Bester Standort für Start-ups und Gründer“ gar auf Rang 5. Auch in den Kategorien „Lebensqualität“ und „Einkommen und Attraktivität“ schneidet die Stadt Landau überdurchschnittlich gut ab.

„Es ist schön zu sehen, dass die Studie unseren Eindruck und den der Einwohnerinnen und Einwohner vor Ort bestätigt“, betont Oberbürgermeister Thomas Hirsch. „Landau boomt und gehört mit seiner attraktiven Innenstadt, der ausgezeichneten Lage inmitten der Südpfalz und seiner besonderen Lebensqualität zu einem der Top-Standorte in Deutschland. Wir sind stolz, dass wir uns bundesweit mit Städten verschiedener Größe und Bedeutung messen können und arbeiten weiter daran, Landau für die Menschen noch lebenswerter zu machen“, bekräftigt der Stadtchef. Dazu zählen für den Landauer OB unter anderem eine konsequente Ansiedlungspolitik, ein besonderes Augenmerk auf die Innenstadt als „Seele“ der Einkaufsstadt Landau, der weitere Ausbau der sozialen Infrastruktur, besonders für Familien, und die Schaffung von sozialem Wohnraum.

Das Deutschland-Ranking kann in der aktuellen Ausgabe des Magazins „Focus“ eingesehen werden. Gesamt-Spitzenreiter ist der Landkreis München.

Stadt Landau in der Pfalz

28.02.2018

Sterneküche und Spitzenweine in stilvollem Ambiente

Südpfälzer Geschmackserlebnisse begeistern Gäste in der Landauer Jugendstil-Festhalle – 12.000 Euro für Förderverein „Ein Hospiz LD-SÜW“

Schlemmen für den guten Zweck: Der Erlös der Charity-Auktion bei den ersten Südpfälzer Geschmackserlebnissen in der Jugendstil-Festhalle geht an den Förderverein „Ein Hospiz für LD-SÜW“.

Landau - Eine gelungene Premiere in der Genussregion Südpfalz: Bei den ersten Südpfälzer Geschmackserlebnissen in der Landauer Jugendstil-Festhalle durften sich jetzt zahlreiche Gäste von den Starköchen Stefan Marquard, Holger Stromberg und Stefan Manier bekochen lassen und dabei edle Tropfen von Top-Weingütern wie Tina Pfaffmann und Knisper aus der Pfalz, Dr. Loosen von der Mosel oder Dr. Heger aus Baden genießen. Weiteres Highlight des Abends war die Charity-Auktion mit dem aus der ZDF-Serie „Bares für Rares“ bekannten Auktionator Wolfgang Pauritsch, unter dessen Hammer edle Weine und verschiedene Raritäten kamen. Der Erlös in Höhe von 12.000 Euro geht an den Förderverein „Ein Hospiz für LD-SÜW“.

„Die ersten Südpfälzer Geschmackserlebnisse in der Jugendstil-Festhalle waren ein ausgezeichneter Auftakt dieses neuen Veranstaltungsformats“, erklärt Oberbürgermeister Thomas Hirsch. „Die Spitzenleistungen aus Küche und Keller waren ein Hochgenuss für die anwesenden Gäste und der beachtliche Erlös der Charity-Aktion kommt dem Herzensprojekt Hospiz zugute – eine großartige Win-Win-Situation“, betont der Stadtchef, zugleich Vorsitzender des Fördervereins „Ein Hospiz für LD-SÜW“.

Das stationäre Hospiz für Landau und die Südliche Weinstraße entsteht aktuell auf dem Gelände des Landauer Bethesda in Trägerschaft der Diakonissen Speyer-Mannheim. Mit der Fertigstellung des Baus wird Anfang kommenden Jahres gerechnet.

Die im Bau befindliche Einrichtung ist auf Spenden aus der Bevölkerung angewiesen. Die Spendenkonten lauten:

VR Bank Südliche Weinstraße
IBAN: DE93 5489 1300 0000 4414 06
BIC: GENODE61BZA

VR Bank Südpfalz
IBAN: DE55 5486 2500 0002 7300 73
BIC: GENODE61SUW

Sparkasse Südliche Weinstraße
IBAN: DE31 5485 0010 1700 8080 80
BIC: SOLADES1SUW

Text: Stadt Landau in der Pfalz Foto: David Kieffer

27.02.2018


Für die Mitarbeit im Katastrophenschutz der Stadt Landau und des Landkreises SÜW: Kriseninterventionsdienst mit digitalen Funkmeldeempfängern ausgestattet

Willkommen in der Welt der digitalen Alarmierung: Stadtfeuerwehrinspekteur Dirk Hargesheimer (6.v.r.), Kreisfeuerwehrinspekteur Jens Thiele (3.v.r.) und Bernd Fischer (5.v.r.), Geschäftsführer der DRK Rettungsdienst Südpfalz GmbH, überreichten den Helferinnen und Helfern des Kriseninterventionsdiensts (KID) deren digitale Funkmeldeempfänger.

Landau - Erste Hilfe für die Seele: Wenn bei plötzlich eintretenden Unglücksfällen Opfer, Angehörige oder Zeuginnen und Zeugen aus der Normalität ihres Lebens gerissen werden, leisten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kriseninterventionsdiensts (KID) für den Bereich Landau und Südliche Weinstraße Beistand. Die bei der DRK Rettungsdienst Südpfalz GmbH angesiedelte psychosoziale Akuthilfe wird beispielsweise bei tödlichen Verkehrsunfällen, Suiziden oder Vermisstenfällen verständigt. Um die zwanzig Frauen und Männer des KID auch im Rahmen des Katastrophenschutzes zuverlässig alarmieren zu können, wurden diese vom DRK, der Stadt Landau und dem Landkreis Südliche Weinstraße jetzt mit digitalen Funkmeldeempfängern ausgestattet.

Stadtfeuerwehrinspekteur Dirk Hargesheimer, Kreisfeuerwehrinspekteur Jens Thiele und Bernd Fischer, Geschäftsführer der DRK Rettungsdienst Südpfalz GmbH, überreichten die Melder an die ehrenamtlichen KID-Helferinnen und KID-Helfer um Leiter Matthias Heidt.

Die beiden Feuerwehrchefs freuen sich, die Mitglieder des Kriseninterventionsdiensts in der Welt der digitalen Alarmierung begrüßen zu dürfen. „Bislang wurde der KID mittels analoger Melder bzw. telefonisch alarmiert“, erläutern Hargesheimer und Thiele. „Dank der digitalen Funkmeldeempfänger können die Helferinnen und Helfer, denen eine so wichtige Aufgabe innerhalb unseres Katastrophenschutzes zukommt, künftig direkt über die Integrierte Leitstelle verständigt werden“, so Stadt- und Kreisfeuerwehrinspekteur, die dankbar sind, mit dem Team des Kriseninterventionsdiensts einen verlässlichen Partner der südpfälzischen Rettungsfamilie an ihrer Seite zu wissen.

„Bei Not- und Unglücksfällen leidet nicht nur der Körper, sondern auch die Seele“, weiß Bernd Fischer, Geschäftsführer der DRK Rettungsdienst Südpfalz GmbH. „Die Helferinnen und Helfer des Kriseninterventionsdiensts des DRK sind in schwierigen Situationen wie etwa bei Verkehrsunfällen oder Suiziden für die Opfer und deren Angehörige da und betreuen diese beim Einstieg in den natürlichen Trauer- und Verarbeitungsprozess.“

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des KID durchlaufen eine psychosoziale Grundausbildung, die Qualifizierung zur Kriseninterventionshelferin bzw. zum Kriseninterventionshelfer sowie verschiedene Hospitations- und Praktikumsphasen. Regelmäßige Fortbildungen und Supervisionen sind Teil der KID-Arbeit. Der Kriseninterventionsdienst wird bei Not- und Unglücksfällen meist von der Polizei verständigt. Eine seiner Hauptaufgaben ist das Benachrichtigen von Angehörigen im Unglücks- oder Todesfall.

Oberbürgermeister Thomas Hirsch und Landrat Dietmar Seefeldt bringen ihre Wertschätzung für die Arbeit des Kriseninterventionsdiensts zum Ausdruck. „Traumatisierten Menschen in Notlagen beizustehen erfordert ein Höchstmaß an persönlicher Stärke, Belastbarkeit und Einfühlungsvermögen“, so die beiden Verwaltungschefs. „Aus diesem Grund gelten unser großer Dank und unser tief empfundener Respekt den ehrenamtlichen KID-Helferinnen und KID-Helfern, die diese besondere und wichtige Aufgabe für unsere Gesellschaft wahrnehmen.“

Gemeinsame Pressemitteilung der Stadt Landau in der Pfalz und des Landkreises Südliche Weinstraße

27.02.2018


Kardinal Friedrich Wetter feiert 90. Geburtstag – Stadt Landau würdigt Ehrenbürger

Platz vor der Marienkirche soll in „Kardinal-Wetter-Platz“ umbenannt werden 

Kardinal Friedrich Wetter, Ehrenbürger der Stadt Landau, feierte am Dienstag, 20. Februar 2018, seinen 90. Geburtstag.

Landau - Kardinal Friedrich Wetter, Ehrenbürger der Stadt Landau in der Pfalz, feierte am Dienstag, 20. Februar 2018, seinen 90. Geburtstag. Die Stadtspitze gratuliert dem gebürtigen Landauer und früheren Erzbischof von München und Freising zu dessen Ehrentag. 

„Kardinal Wetter ist eine außergewöhnliche Persönlichkeit, die auf eine beeindruckende kirchliche Laufbahn zurückblicken kann und die sich große Verdienste um die Weitergabe des christlichen Glaubens, die Seelsorge und die Ökumene erworben hat“, würdigt Oberbürgermeister Thomas Hirsch. „Die Stadt Landau kann stolz auf ihren Ehrenbürger sein“, so der Stadtchef weiter. Hirsch verweist auch auf zwei weitere Jubiläen, die der Kardinal in diesem Jahr feiern kann: Im Sommer jährt sich Wetters Bischofsweihe in Speyer zum 50. Mal; im Herbst seine Priesterweihe in Rom zum 65. Mal.

Zu Ehren des Kardinals soll der Platz vor der Landauer Marienkirche den Namen „Kardinal-Wetter-Platz“ erhalten. Die Stadtspitze unterstütze diese Initiative der Pfarrei Mariä Himmelfahrt gerne, teilt der OB mit. Am Sonntag, 4. März, soll anlässlich des runden Geburtstags des Ehrenbürgers in der Marienkirche ein feierlicher Gottesdienst stattfinden. 

Friedrich Wetter wurde am 20. Februar 1928 in Landau geboren. Nach seinem Abitur im Jahr 1948 studierte er Theologie und wurde 1953 in Rom zum Priester geweiht. 1968 erfolgte die Ernennung zum Bischof von Speyer, 1982 zum Erzbischof von München und Freising. Am 25. Mai 1985 wurde Friedrich Wetter von Papst Johannes Paul II. in das Kardinalskollegium aufgenommen. Kardinal Wetter ist unter anderem Träger des Bundesverdienstkreuzes, des Bayrischen Verdienstordens und der Goldenen Ehrenmünze der Stadt München. Mit der Ehrenbürgerwürde seiner Heimatstadt Landau in der Pfalz wurde er am 3. Oktober 1994 ausgezeichnet.

Text: Stadt Landau in der Pfalz Foto: Erzbischöfliches Ordinariat München

27.02.2018


Turnhalle der Konrad-Adenauer-Realschule plus steht wieder zur Verfügung

Erstrahlt in neuem Glanz: Die sanierte Turnhalle der Konrad-Adenauer-Realschule plus in Landau.

Landau - Nach einer grundlegenden Sanierung der Turnhalle der Konrad-Adenauer-Realschule plus kann diese ab sofort wieder durch Schülerinnen und Schülern sowie Sportlerinnen und Sportler genutzt werden. Das teilt das Gebäudemanagement der Stadt Landau (GML), das für den Unterhalt der städtischen Gebäude zuständig ist, mit. Die umfassenden Arbeiten an der Turnhalle der KARS hatten im August vergangenen Jahres begonnen.

Der Hallenbereich wurde in dieser Zeit komplett überarbeitet. Das GML hat neue Prallwände, Geräteraumtore und einen DIN-gerechten Sportboden einbauen lassen. In den Umkleidebereichen wurden die alten Wand- und Bodenfliesen demontiert und durch neue Wandanstriche, Akustikdecken und Bodenbeläge ersetzt. Es wurden ein Wärmedämmverbundsystem an der Nordseite angebracht sowie neue Oberlichter und eine außenliegende Sonnenschutzanlage eingebaut.

Die Arbeiten an der Halle hatten sich aufgrund von Blasenbildung im neuen Sportboden verzögert. Ursache hierfür war Feuchtigkeit im Unterboden. Da die Halle für den Schul- und Vereinssport dringend benötigt wird, hat sich das GML nach Behebung der Schäden dazu entschieden, den Boden zu versiegeln und die Situation weiter zu beobachten. Sollten sich bis zu den Sommerferien keine weiteren Schäden zeigen, werden abschließende Arbeiten durchgeführt, beispielsweise das Aufbringen von Linien oder das Anbringen von Sockelleisten.

Für GML-Werkleiter Michael Götz ist dieses Vorgehen die beste und wirtschaftlichste Lösung, um die Halle schnellstmöglich wieder nutzbar zu machen. Insgesamt habe man, den ersten Bauabschnitt im Jahr 2015 eingeschlossen, 790.000 Euro in die Halle investiert, informiert Götz.

Oberbürgermeister Thomas Hirsch, in dessen Zuständigkeitsbereich das GML fällt, begrüßt, dass die Turnhalle der KARS nun wieder für den Schul- und Vereinssport zur Verfügung steht. Die Halle, der eine wichtige Bedeutung für die Sportinfrastruktur der Stadt Landau zukomme, befände sich nunmehr innen wie außen auf neuem Stand, so der OB. Sein Dank gelte dem Team des GML für dessen engagierten Einsatz bei Unterhalt, Sanierung und Neubau der städtischen Gebäude, betont der Stadtchef.

Stadt Landau in der Pfalz

27.02.2018


Kommunalpolitik lernen vom Alt-OB: Hans-Dieter Schlimmer leitet Seminar an der Universität Koblenz-Landau

OB Hirsch, Bürgermeister Dr. Ingenthron und Verwaltungsmitarbeiterinnen und -mitarbeiter als Gesprächspartner

Landau - Tipps vom Profi: Mehr als 30 Studierende der Universität Koblenz-Landau kamen im Wintersemester 2017/2018 in den Genuss des Seminars „Demokratie und Gesellschaft in Deutschland“. Die Veranstaltung unter der Leitung des früheren Landauer Oberbürgermeisters Hans-Dieter Schlimmer sollte Lehramtsstudierenden im Fach Politik die Grundlagen des politischen und gesellschaftlichen Systems der Bundesrepublik Deutschland näherbringen. Neben mehreren Verwaltungsmitarbeiterinnen und -mitarbeitern waren auch der amtierende Oberbürgermeister Thomas Hirsch und Bürgermeister Dr. Maximilian Ingenthron Gesprächspartner der universitären Lehrveranstaltung.

OB Hirsch stattete den Studierenden einen Besuch im Seminarraum in der Roten Kaserne ab und stand ihnen dort Rede und Antwort zu allen Fragen rund um seine Tätigkeiten und Funktionen als Oberbürgermeister einer kreisfreien Stadt.

OB Hirsch stattete den Studierenden einen Besuch im Seminarraum in der Roten Kaserne ab, stand ihnen dort Rede und Antwort zu allen Fragen rund um seine Tätigkeiten und Funktionen als Oberbürgermeister einer kreisfreien Stadt und erläuterte die Arbeitsweise einer kommunalen Verwaltung. „Behördenleiter, politischer Impulsgeber, Ratsvorsitzender und zugleich Inhaber zahlreicher Sonderfunktionen: Die Aufgaben eines Oberbürgermeisters sind überaus vielfältig“, betonte der Stadtchef. Er freue sich sehr über das Interesse der Studierenden an kommunalpolitischen Themen und bedanke sich bei Alt-OB Schlimmer herzlich für die Einladung zur Teilnahme am Seminar.

Bürgermeister Dr. Maximilian Ingenthron (2.v.l.) begleitete die Studierenden durch die Dauerausstellung „Jüdisches Leben in Landau“ im Frank-Loebschen Haus und gab ihnen einen Einblick in die Geschichte der Stadt Landau.

Bürgermeister Dr. Maximilian Ingenthron begleitete die Studierenden durch die Dauerausstellung „Jüdisches Leben in Landau“ im Frank-Loebschen Haus und gab ihnen einen Einblick in die Geschichte der Stadt Landau. „Das Frank-Loebsche Haus ist eine der bedeutendsten Stätten der Erinnerungskultur in Landau“, betonte Dr. Ingenthron. „Dieses Haus ist ein Symbol für das, was eine freiheitliche Gesellschaft ausmacht – es steht für Weltoffenheit, Toleranz und die Vielfalt der Meinungen. Es erinnert an Landaus dunkelste Jahre und ist seit über 30 Jahren als Ort der Begegnung, des Austauschs und der Kultur eine Plattform für ein fruchtbares Miteinander und ein friedliches Zusammenleben in unserer Stadt“, so Dr. Ingenthron. Es sei wichtig, sich mit der Vergangenheit auseinanderzusetzen, die für die Studierenden in der Beschäftigung mit der Stadtgeschichte sehr konkret und dadurch verstehbar werde.

Stadt Landau in der Pfalz

27.02.2018


„Wir (ver)brauchen unsere Erde“: Umweltamt der Stadt Landau und Konrad-Adenauer-Realschue plus beteiligen sich am Projekt „Stifterecycling“

Im Zuge der Aktion „Stifterecycling“ haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Umweltamts der Stadt Landau in ihren Räumlichkeiten in der Waffenstraße 5 eine Sammelbox für ausgediente Stifte aufgestellt.

Landau - Notizen machen, Briefe schreiben, Einkaufsliste notieren: Im Alltag fallen viele Stifte an. Nur die wenigsten werden nach dem Gebrauch mit neuen Minen ausgestattet, stattdessen landen die meisten ausgedienten Stifte im Müll. „Eine unglaubliche Ressourcenverschwendung, denn viele Stifte könnten recycelt werden“, sagt Edda Treiber, Eine-Welt-Fachpromotorin für Umwelt und Entwicklung bei der Bürgerstiftung Pfalz in Klingenmünster. Sie hat das Projekt „Stifterecycling“ ins Leben gerufen, an dem sich auch das Umweltamt der Stadt Landau und die Landauer Konrad-Adenauer-Realschule beteiligen.

Das städtische Umweltamt hat in seinen Räumlichkeiten in der Waffenstraße 5 eine Sammelbox aufgestellt, in die ab sofort ausgediente Stifte geworfen werden können. Im März wird die Box an die Konrad-Adenauer-Realschule plus übergeben. Sobald sich die Sammelbox gefüllt hat, werden die Stifte an ein Recyclingunternehmen gesandt, welches aus den Stiften in einem Recyclingprozess neue Plastikprodukte herstellt. Ein Cent pro Stift spendet das Unternehmen an die Bürgerstiftung Pfalz, die mit dem Geld ihre Bildungsprojekte unterstützt.

Wer Interesse hat, ebenfalls eine Sammelbox aufzustellen, kann sich bei der Fachpromotorin melden. Kontakt: Edda Treiber, Bürgerstiftung Pfalz, Klingenmünster, E-Mail: treiber@buergerstiftung-pfalz.de.

Stadt Landau in der Pfalz

27.02.2018


Investition in eine zukunftsweisende Technologie: Einweihung der ersten E-Ladesäule in den Stadtdörfern – Weitere Verstärkung für ESEL-Flotte geplant

Aufladen, bitte! EnergieSüdwest-Vorstand Dr. Thomas Waßmuth (l.), Oberbürgermeister Thomas Hirsch (r.) in seiner Funktion als stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender der ESW und Ortsvorsteher Dr. Thorsten Sögding gemeinsam bei der Einweihung der neuen E-Ladesäule in Nußdorf.

Landau-Nußdorf – Aufladen, bitte! Im Landauer Ortsteil Nußdorf kann ab sofort Strom getankt werden. 28 Ladesäulen für Elektro-Autos an 18 verschiedenen Standorten plant die EnergieSüdwest AG im Laufe des Jahres in der Stadt und den umliegenden Stadtdörfern zu errichten - mit der Nußdorfer Säule im Schelmengässel wurde jetzt die Erste offiziell in Betrieb genommen. Bis alle Ladesäulen installiert sind, ist das Tanken kostenlos.

„Als regionaler Energieversorger ist es uns ein großes Anliegen in zukunftsweisende Technologien zu investieren“, erklärte EnergieSüdwest-Vorstand Dr. Waßmuth bei Einweihung der neuen Säule, die im Beisein von Oberbürgermeister Thomas Hirsch und Ortsvorsteher Dr. Thorsten Sögding stattfand. „Mit unserem ESEL-Projekt, einem Carsharing-Programm mit E-Autos, das wir seit vergangenem Jahr anbieten, möchten wir einen Beitrag zur Förderung der E-Mobilität in Landau und Umgebung leisten und den Menschen die Möglichkeit geben, sich mit der neuen Technologie vertraut zu machen.“ Der Ausbau der Lade-Infrastruktur sei ein weiterer wichtiger Schritt, um die Bürgerinnen und Bürger dazu zu ermutigen, sich für diese nachhaltige und innovative Antriebstechnik zu entscheiden, so Waßmuth. Nach der Fertigstellung des Ausbaus Ende 2018 verfüge Landau mit 28 Ladesäulen künftig über ein fast flächendeckendes Netz an Lademöglichkeiten für E-Autos.

An jeder Säule können zwei Autos gleichzeitig geladen werden. Es handelt sich um Normalladesäulen mit einer Anschlussleistung von zwei Mal 22 Kilowatt. EnergieSüdwest investiert 256.000 Euro in den Ausbau der E-Mobilität-Infrastruktur; der Bund fördert die Maßnahme mit 40 Prozent.

Oberbürgermeister Thomas Hirsch, zugleich stellvertretender ESW-Aufsichtsratsvorsitzender, begrüßt die Entwicklung. „28 zusätzliche Ladesäulen in der Kernstadt und den Stadtdörfern bedeuten einen Meilenstein in Sachen E-Mobilität für Landau“, so der Stadtchef. „Eine gute Lade-Infrastruktur ist einer der Knackpunkte bei der Umsetzung dieser zukunftsweisenden Technologie, die die Schadstoff- und Lärmbelastung in den Städten erheblich verringert. Mehr Elektromobilität bedeutet für die Kommunen auch, dass die entsprechende Ladeinfrastruktur im öffentlichen Verkehrsraum geschaffen werden muss. In Landau sind wir auf einem guten Weg.“

Das ESEL-Projekt von EnergieSüdwest erfreut sich unterdessen großer Beliebtheit. Mehr als 300 registrierte Nutzerinnen und Nutzer zählt ESEL aktuell. Aufgrund der großen Nachfrage soll die umweltfreundliche Carsharing-Flotte, die aktuell vier BMW i3  umfasst, in diesem Jahr um zwei Hyundai-Fahrzeuge ergänzt werden.

Wer im Zuge von ESEL (EnergieSüdwest Elektroauto für Landau) ein Elektroauto nutzen möchte, kann sich nach vorheriger Anmeldung via Internet oder App über den Standort freier Fahrzeuge informieren und diese dann mit einer speziellen Chipkarte aufschließen. Das Aufladen erfolgt an einer der vier Stromtankstellen auf dem Alten Messplatz, in Nußdorf, in der Industriestraße (zwei Ladesäulen) und künftig auch an allen geplanten 28 Ladesäulen. Die Nutzungsgebühren für das Carsharing beinhalten bereits die Ladekosten an den Säulen der EnergieSüdwest. Ge“tankt“ wird Ökostrom.

Alle Informationen über ESEL, die Anmeldungs- und Nutzungsbedingungen und vieles mehr erhalten Sie unter www.esel.cab.

EnergieSüdwest AG

27.02.2018


Stadt Landau legt in Absprache mit dem Einzelhandel drei Verkaufsoffene Sonntage für das Jahr 2018 fest

Erstmals auch zum „Landauer Sommer“ offene Geschäfte

Auch im vergangenen Jahr fand zum Deutsch-Französischen Bauernmarkt und zum Frühlingsfest der Aktiven Unternehmer (AKU) ein Verkaufsoffener Sonntag in der Landauer Innenstadt statt.

Landau - Im Jahr 2018 wird es drei Verkaufsoffene Sonntage in Landau geben. Eine entsprechende Rechtsverordnung hat die Stadtverwaltung als zuständige Genehmigungsbehörde jetzt erlassen.

Die Termine sind:

  • 25. März 2018 zum Frühlingsfest der Aktiven Unternehmer (AKU) und zum Deutsch-Französischen Bauernmarkt
  • 8. Juli 2018 zum Landauer Sommer und
  • 21. Oktober 2018 zum Fest des Federweißen.

Erstmals werden die Geschäfte in der Landauer Innenstadt damit am „Landauer Sommer“ öffnen. Das Musikfest mit mehreren in der Innenstadt verteilten Bühnen findet in diesem Jahr vom 6. bis zum 8. Juli statt.

Mit der Festlegung reagiert die Stadt auf veränderte rechtliche Rahmenbedingungen. So gelten seit einem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts im vergangenen Jahr erhöhte Anforderungen an Verkaufsoffene Sonntage. „Als Stadt befinden wir uns in enger Absprache mit dem Landauer Einzelhandel, vertreten durch die Aktiven Unternehmer“, so Oberbürgermeister Thomas Hirsch. „Die drei Termine, die wir gemeinsam festgelegt haben, stehen in Verbindung mit größeren Festen in der Innenstadt. Sie erfüllen so die gesetzlichen Vorgaben und ermöglichen es dem innerstädtischen Einzelhandel, von den Veranstaltungen zu profitieren – und umgekehrt.“ Er sei überzeugt, dass die drei Verkaufsoffenen Sonntage im Jahr 2018 zur Attraktivität der Einkaufsstadt Landau beitrügen, so der Stadtchef.

Stadt Landau in der Pfalz

27.02.2018


Auswahlverfahren zur Grundstücksveräußerung im „Wohnpark Am Ebenberg“: Fachjury berät über Vergabe von fünf Grundstücken im Osten des Areals

Auswahlverfahren zur Grundstücksveräußerung im „Wohnpark Am Ebenberg“: Eine Fachjury hat jetzt über die Vergabe von fünf Grundstücken im Osten des Areals beraten.

Landau - Das Verfahren hat sich bewährt: Auch die Grundstücke 11, 24b, 25a/25c und 26d im „Wohnpark Am Ebenberg“ der Stadt Landau sollen nach dem Prinzip der so genannten Konzeptvergabe veräußert werden. Dabei erhält nicht der Höchstbietende den Zuschlag, sondern derjenige mit dem besten Konzept unter Berücksichtigung der städtischen Vorgaben. Im Frühjahr dieses Jahres wird die Entscheidung fallen, wer die fünf Baufelder entwickeln wird. Um über die eingereichten Konzepte zu beraten, trat nun eine Fachjury zusammen.

Der Jury gehörten Stadtplaner Prof. Kunibert Wachten, Architekt Uwe Knauth und Landschaftsarchitektin Prof. Ulrike Kirchner als Fachpreisrichter, fünf Mitglieder des städtischen Bauausschusses als Sachpreisrichter sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung und eine Vertreterin der Deutschen Stadt- und Grundstücksentwicklungsgesellschaft (DSK) als Fachberater an. Auch Baudezernent Dr. Maximilian Ingenthron und Bauamtsleiter Christoph Kamplade nahmen mit beratender Stimme an den beiden Sitzungen teil. Nach der Einigung auf eine Platzierung der vorgelegten Entwürfe formulierte die Jury eine Empfehlung an die städtischen Gremien.

„Die Konversion, die wir aktuell, 20 Jahre nach dem Abzug der französischen Truppen, abschließen können, hat das Gesicht der Stadt Landau nachhaltig geprägt“, erklärt Oberbürgermeister Thomas Hirsch. „Mit dem »Wohnpark Am Ebenberg« ist ein attraktives und planerisch sehr gut gestaltetes Wohnquartier entstanden, dessen Entwicklung in vielen Dingen zukunftsweisend war. Bundesweit gibt es großes Interesse am Landauer Modell der Baugemeinschaften sowie an dem mehrfach erfolgreich eingesetzten Verfahren der Konzeptvergabe“, so der Stadtchef.

Im Zuge der jüngsten öffentlichen Ausschreibung wurden im vergangenen Jahr insgesamt 17 Angebote eingereicht und der Fachjury jetzt vom vorprüfenden Planungsbüro Post&Welters aus Dortmund vorgestellt. Fünf Angebote wurden für das Baufeld 11 eingereicht, zwei Angebote erhielt die Stadt für das Baufeld 24b und für das Baufeld 26d gingen vier Angebote ein. Für das Baufeld 25a, auf dem sich die Panzerhalle befindet, und das angrenzende Baufeld 25c wurden sechs Konzepte eingereicht. Die beiden Grundstücke gilt es gemeinsam zu entwickeln.

„Auch in dieser Vermarktungstranche haben wir zahlreiche interessante Konzepte erhalten und sind sehr erfreut über das große Interesse der Investorinnen und Investoren“, betont Bürgermeister Dr. Ingenthron. „Die Jury hat dann auch sehr intensiv über die einzelnen Konzepte diskutieren und sie gegeneinander abwägen können.“

Der Wettbewerb ist so gestaltet, dass zunächst die Konzepte fachlich begutachtet werden. In diesem Stadium sind die Konzepte anonymisiert, sodass die Urheber nicht zu erkennen sind. Im folgenden Schritt wird das Kaufgebot in die Entscheidungsfindung mit einbezogen, wobei mindestens der allen  Interessentinnen und Interessenten bekannte Verkehrswert der jeweiligen Grundstücke zu bieten ist. Es gibt allerdings Obergrenzen für die Berücksichtigung der Kaufgebote. So ist sichergestellt, dass der Preis ein wichtiges Kriterium darstellt, sich aber nicht automatisch gegen die Inhalte der Konzepte durchsetzen kann. Für Baufeld 11 an der Cornichonstraße gilt eine Festpreisregelung. Hier zählt alleine das Konzept: Es sieht vor, dass mindestens 50 und maximal 80 Prozent der Geschossfläche zeitlich befristet als sozialer Wohnraum zur Verfügung gestellt werden muss. Erst nach der Entscheidung des Stadtrats, wer den Zuschlag erhält, wird das Geheimnis gelüftet, wer sich hinter den jeweiligen Konzepten verbirgt.

„Dieses Vorgehen gewährleistet ein Höchstmaß an Unabhängigkeit der Jury wie auch der Ratsgremien und sichert zudem die hohe städtebauliche Qualität des Wohnparks“, so Dr. Ingenthron. Das Fazit des Baudezernenten ist eindeutig und positiv: „Die Konzeptvergabe unter Einbindung einer breit aufgestellten Jury ist ein Verfahren von besonderer Transparenz und Fairness.“

Stadt Landau in der Pfalz

27.02.2018


Eine neue Küche für die Nußdorfer Landjugend: Oberbürgermeister Thomas Hirsch überreicht Spende in Höhe von 1.500 Euro

Eine neue Küche für die Nußdorfer Landjugend: Bei einem Besuch im Schulkeller überreichte Oberbürgermeister Thomas Hirsch dem ersten Vereinsvorsitzenden, Nico Hammele, den Spendenscheck in Höhe von 1.500 Euro aus Mitteln der Sparkassenstiftung.

Landau-Nußdorf - Ob Weinkerwe, Brunnenfest, die Eröffnung der Ausschank-Saison auf dem Weinerlebnispfad oder die Teilnahme am Winzerumzug in Neustadt: Bei den Jungs und Mädels der Nußdorfer Landjugend ist immer was los! Auch in ihren Räumlichkeiten im Keller der Nußdorfer Grundschule, die von der Landjugend beim Einzug vor 34 Jahren in Eigenleistung hergerichtet wurden, trifft sich die rund 60-köpfige Gemeinschaft regelmäßig zu gemeinsamen Abenden und richtet Veranstaltungen aus.

Seit vergangenem Jahr sind die Mitglieder der Landjugend fleißig am Renovieren. Neben Ausbesserungsarbeiten an den Fugen der alten Sandsteinwände und zahlreichen weiteren Instandsetzungsarbeiten steht eine neue Küche auf der Wunschliste des Vereins. Gemeinsam mit Ortsvorsteher Dr. Thorsten Sögding hat sich Oberbürgermeister Thomas Hirsch jetzt vor Ort ein Bild vom Stand der Renovierungsarbeiten gemacht, sich über das Vereinsleben sowie geplante Aktivitäten informiert und der Landjugend einen Spendenscheck in Höhe von 1.500 Euro aus Mitteln der Sparkassenstiftung überreicht.

„Die Landjugend Nußdorf ist ein überaus engagierter Verein, der das Leben im Landauer Stadtdorf mit zahlreichen Aktivitäten und Veranstaltungen bereichert und frischen Wind in die Dorfgemeinschaft bringt“, betonte der Stadtchef. Aus diesem Grund freue es ihn sehr, einen Beitrag zu den  Renovierungsarbeiten leisten und die Landjugend mit der Spende in ihren Aktivitäten unterstützen zu  können.

Mehr Informationen zur Landjugend Nußdorf und zu geplanten Veranstaltungen und Aktivitäten gibt es auf der Facebook-Seite des Vereins „Landjugend Nußdorf“ oder auf www.landau-nussdorf.de.

Stadt Landau in der Pfalz

27.02.2018


Breit gefächertes Medienangebot für alle Generationen: Stadtbibliothek Landau stellt Jahresbericht 2017 vor

Stellten gemeinsam den Jahresbericht 2017 der Stadtbibliothek Landau vor: Bibliotheksleiterin Amelie Löhlein und Bürgermeister Dr. Maximilian Ingenthron

Landau - 69 Besucherinnen und Besucher zählte die Stadtbibliothek Landau im Schnitt pro Öffnungsstunde im Jahr 2017 – ein guter Wert. Die Zahl geht aus dem Jahresbericht hervor, den Bürgermeister Dr. Maximilian Ingenthron als zuständiger Dezernent gemeinsam mit Bibliotheksleiterin Amelie Löhlein jetzt vorgestellt hat. Die Zahl der aktiven Nutzerinnen und Nutzer stieg von rund 6.300 im Jahr 2016 auf rund 6.400 im Jahr 2017. Die Zahl der Neuanmeldungen blieb konstant bei rund 1.360. Bei der Zahl der Besucherinnen und Besucher war hingegen ein Rückgang zu verzeichnen – von rund 99.300 auf rund 94.400.

„Insgesamt können wir mit dem Jahr 2017 in unserer Stadtbibliothek sehr zufrieden sein“, betont Bürgermeister Dr. Ingenthron. „Wir befinden uns bei den Nutzerzahlen weiter auf einem hohen Niveau, was angesichts der zunehmenden Digitalisierung in unserer Gesellschaft nicht selbstverständlich ist. Das liegt zum Teil sicherlich auch daran, dass sich die Stadtbibliothek auf der Höhe der Zeit bewegt: Die so genannte «Onleihe» wird immer beliebter und konnte im vergangenen Jahr einen Zuwachs von 30 Prozent verzeichnen.“ Ob klassisches Buch, E-Book oder Hörbuch: Mit ihrem breit gefächerten Medienangebot wolle die Stadtbibliothek allen Generationen den Zugang zu Informationen erleichtern und die Freude am Lesen wecken bzw. aufrechterhalten, so Dr. Ingenthron. Sein Dank gelte dem 11-köpfigen Team der Stadtbibliothek Landau um Amelie Löhlein für dessen Engagement.

Auch die Bibliotheksleiterin zeigt sich mit dem Jahr zufrieden. „2016 hatte es zahlreiche Neuerungen in der Stadtbibliothek gegeben, vor allem personeller Natur, 2017 konnten wir uns dagegen ganz auf die Kernaufgaben der Einrichtung konzentrieren.“ Lesekompetenz, wie sie in der Stadtbibliothek vermittelt werde, sei Grundlage der Bildung und wichtiger Teil einer erfolgreichen Teilhabe am gesellschaftlichen Leben, so Löhlein.

Die Stadtbibliothek Landau ist aber auch regelmäßige Gastgeberin von Veranstaltungen. Die Landauer Büchereitage, die jedes Jahr gemeinsam mit dem Förderverein der Bibliothek und weiteren Kooperationspartnern durchgeführt werden, lockten auch 2017 zahlreiche Besucherinnen und Besucher in die Räumlichkeiten am Heinrich-Heine-Platz. Highlights waren beispielsweise die Wanderausstellung „Tatort Rheinland-Pfalz“ zum Thema Rechtsextremismus, die Lesung aus Michael Landgrafs Reformations-Roman „Der Protestant“ und der Auftritt des Berliner Comedian und YouTuber Firas Alshater. Auch die zum zweiten Mal durchgeführte Aktion „Blind Date mit einem Buch“, bei der ausgewählte Bücher des Bibliotheksbestands in blickdichtes Papier verpackt wurden, fand Anklang: Fast 400 „Blind-Date“-Bücher wurden ausgeliehen. Am landesweiten Lesesommer schließlich, der Kindern und Jugendlichen in der Ferienzeit den Spaß an Büchern vermitteln möchte, nahmen in Landau rund 400 junge Leserinnen und Leser teil.

2018 geht es aufregend weiter in der Stadtbibliothek Landau: Dann stehen die Feierlichkeiten zum 20-jährigen Bestehen am heutigen Standort an. Das Team wird das Jubiläum mit mehreren Veranstaltungen, darunter ein Poetry-Slam und ein Kindertheater, am 21. April begehen. Weiteres Highlight im Jahr 2018: Die Stadtbibliothek beteiligt sich an der 1. „Kunst.Nach(t).Landau“. Am Freitag, 8. Juni, öffnet die Einrichtung von 19 bis 24 Uhr ihre Türen und bietet unter anderem eine Aktion „Kunst mit Büchern“ mit Künstlerin Susanne Wadle an. Die Aktion „Blind Date mit einem Buch“, der Lesesommer und die Büchereitage finden 2018 ihre Fortsetzung.

Stadt Landau in der Pfalz

27.02.2018


Eisenbahnbundesamt erstellt Lärmaktionsplan: Zweite Phase der Öffentlichkeitsbeteiligung hat begonnen

Wie viel Lärm produzieren die Haupteisenbahnstrecken in Deutschland? Der Lärmaktionsplan des Eisenbahnbundesamts will das alle fünf Jahre herausfinden.

Landau - Das Eisenbahnbundesamt in Bonn erstellt derzeit einen Lärmaktionsplan für alle Haupteisenbahnstrecken im Bundesgebiet. Die erste Phase der Öffentlichkeitsbeteiligung, in der Bürgerinnen und Bürger angeben konnten, inwieweit sie von Bahnlärm betroffen sind, fand vom Juni bis August vergangenen Jahres statt. Die zweite Phase hat jetzt begonnen und dauert bis einschließlich 7. März.

Auf der Informations- und Beteiligungsplattform www.laermaktionsplanung-schiene.de können die Ergebnisse der ersten Beteiligungsphase eingesehen werden. Auf Wunsch sind diese auch schriftlich erhältlich. In der zweiten Phase können die Bürgerinnen und Bürger Rückmeldungen zum vorläufigen Stand des Lärmaktionsplans sowie zum Prozessablauf geben. Wer sich einbringen möchte, kann auf www.laermaktionsplanung-schiene.de Angaben machen bzw. einen Fragebogen herunterladen.

Dieser kann auch schriftlich bei der Redaktion Lärmaktionsplanung, Postfach 60 12 30 in 14412 Potsdam, angefordert werden. Ausgefüllte Fragebögen können bis zum Ende des Befragungszeitraums per Post, E-Mail an lap@eba.bund.de oder Fax an 02 28/98 26 98 26 zurückgesandt werden.

Das Eisenbahnbundesamt erstellt alle fünf Jahre einen Lärmaktionsplan für die Haupteisenbahnstrecken in Deutschland. Haupteisenbahnstrecken sind Schienenwege, auf denen jährlich mehr als 30.000 Züge verkehren. Im Stadtgebiet Landau ist die Schienenstrecke Neustadt – Karlsruhe betroffen. Die Verbindung Landau – Pirmasens erfüllt die Kriterien hingegen nicht.

Stadt Landau in der Pfalz

27.02.2018


Bauunternehmen Matthias Ruppert spendet an Kinder- und Jugendfarm Landau

Oberbürgermeister Thomas Hirsch (l.), Dagmar Flörchinger, Vorsitzende des Vereins „Kinder- und Jugendfarm Landau“, und Stephan Ruppert, Geschäftsführer des Bauunternehmens Matthias Ruppert, bei der Spendenübergabe an die Kinder- und Jugendfarm im Süden der Stadt Landau.

Landau - Das Bauunternehmen Matthias Ruppert unterstützt die Kinder- und Jugendfarm Landau mit 5.000 Euro. Geschäftsführer Stephan Ruppert überreichte den symbolischen Spendenscheck jetzt im Beisein von Oberbürgermeister Thomas Hirsch an die Vorsitzende des Trägervereins, Dagmar Flörchinger. Der OB hatte die Spende vermittelt.

„Mein Dank gilt beiden Seiten“, betont Stadtchef Hirsch. „Zunächst der Firma Ruppert für ihre großzügige Spende an eine Landauer Einrichtung. Das Unternehmen hat sich in unserer Stadt mit der Realisierung von Hotel- und Wohnprojekten wie dem «Queich Quattro», dem «Parc Centrale» im Wohnpark Am Ebenberg und dem sozial geförderten Wohnraum in der Dörrenbergstraße einen Namen gemacht. Als Sozialdezernent begrüße ich ausdrücklich, dass sich die Firma Ruppert darüber hinaus entschlossen hat, mit der Kinder- und Jugendfarm ein ehrenamtliches Angebot in Landau zu unterstützen, das vielen Kindern und Jugendlichen Freude bereitet.“

Ebenso gelte sein Dank dem Team um Dagmar Flörchinger, so Hirsch weiter. „Die Kinder- und Jugendfarm feiert in diesem Jahr bereits ihr sechsjähriges Bestehen und hat sich in dieser Zeit als Freizeit- und Betreuungsangebot für Kinder und Jugendliche etabliert. Diese haben die Gelegenheit, auf dem pädagogisch betreuten Abenteuerspielplatz zu spielen, zu toben, zu klettern, gleichzeitig spielerisch Natur, Tiere und Pflanzen kennenzulernen und verschiedene handwerkliche sowie künstlerische Fähigkeiten zu erlernen. Eine tolle Bereicherung der sozialen Infrastruktur in unserer Stadt“, so der OB.

Die Kinder- und Jugendfarm bietet unter anderem einen Garten- und einen Matschbereich, die regelmäßige Begegnung mit Tieren, verschiedene Möglichkeiten zum Klettern, eine Feuerstelle sowie Kreativwerkstätten an. Organisation und pädagogische Betreuung werden fast ausschließlich von Ehrenamtlichen übernommen. Der Verein „Kinder- und Jugendfarm Landau“ finanziert sich durch Spenden und Mitgliedsbeiträge.

Der offene Betrieb der Kinder- und Jugendfarm findet jeden Dienstag von 15 bis 18 Uhr statt. Er richtet sich hauptsächlich an Kinder und Jugendliche von 6 bis 14 Jahren. Jüngere Kinder dürfen in Begleitung ihrer Eltern teilnehmen. Das Angebot ist kostenlos und kann ohne Anmeldung genutzt werden. Weitere Öffnungszeiten, etwa für Schulklassen, Kita-Gruppen oder Vereine, sowie zusätzliche Informationen können der Internetseite www.kinderundjugendfarm-landau.de entnommen werden.

„Bei der Realisierung unserer Bauprojekte war die Stadtverwaltung Landau stets ein verlässlicher und kompetenter Partner“, betont Stephan Ruppert. „Wir freuen uns daher sehr, die Stadt mit der Spende an eine so bedeutsame soziale Einrichtung zu unterstützen und ein wichtiges Projekt für die Kinder und Jugendlichen in Landau zu fördern.“

Stadt Landau in der Pfalz

27.02.2018


Informationsveranstaltung zur Fortschreibung des Landauer Einzelhandelskonzept

OB Hirsch: „Stärkung des örtlichen Einzelhandels wichtig für Attraktivität der Innenstadt“ - Offenlage bis 5. März

Landau ist ein attraktiver und beliebter Einkaufsstandort: Das hat das von der Stadtverwaltung beauftragte Fachbüro Junker + Kruse jetzt auf der gut besuchten Informationsveranstaltung zur Fortschreibung des Landauer Einzelhandelskonzepts im Alten Kaufhaus noch einmal bekräftigt.

Landau - Landau ist ein attraktiver und beliebter Einkaufsstandort: Das hat das von der Stadtverwaltung beauftragte Fachbüro Junker + Kruse jetzt auf der Informationsveranstaltung zur Fortschreibung des Landauer Einzelhandelskonzepts noch einmal bekräftigt. Neben zwei Impulsvorträgen zu den Themen „Macht Handel (noch) Stadt?“ und „Alles online oder was? Die Zukunft des Shopping in der Stadt“ wurden bei der gut besuchten Veranstaltung im Alten Kaufhaus die Ergebnisse der Analyse der aktuellen Situation des Landauer Einzelhandels vorgestellt und die zentralen Bausteine des neuen Konzeptentwurfs erläutert.

Die wichtigsten Erkenntnisse: Landau wird seiner Versorgungsfunktion als Mittelzentrum weiterhin sehr gut gerecht und weist eine hohe Verkaufsflächenausstattung (3,1 m² Verkaufsfläche pro Einwohner; Bundesdurchschnitt 1,4 m² pro Einwohner), ein umfassendes und differenziertes Einzelhandelsangebot, einen ausgewogenen Betriebsformenmix, zeitgemäße Betriebsgrößen sowie eine insgesamt gut verteilte Nahversorgung auf.

„Die Landauer Innenstadt ist ein überaus attraktiver und lebendiger Einkaufsort – zu diesem Schluss kommen die Experten des beauftragten Fachbüros“, fasst Oberbürgermeister Thomas Hirsch zusammen. Nun aber gelte es, den bislang eingeschlagenen Weg zu überprüfen und sich auf Veränderungen in der Gesellschaft und der Region einzustellen, erklärt der Stadtchef weiter.

Ein strategischer Baustein zur Fortschreibung des Landauer Einzelhandelskonzepts, die Sortimentsliste, sieht unter anderem vor, Fahrräder künftig nicht mehr als zwingend „zentrenrelevant“ zu definieren. Damit will man auf die wachsende Vielfalt in dieser Branche, etwa durch E-Bikes, reagieren.

Die Analyse des Fachbüros zeigt für das Stadtgebiet aber auch Angebotslücken auf. So beschäftigt sich ein weiterer strategischer Baustein mit der Ergänzung neuer Nahversorgungsstandorte. Insbesondere im Südwesten gibt es aktuell noch keinen fußläufig zu erreichenden Supermarkt. Weiter hat das Fachbüro unter anderem den zentralen Versorgungs- und Kernbereich der Stadt Landau definiert und Hinweise zur Sicherung bzw. Weiterentwicklung von Sonderstandorten gegeben. Insbesondere auch dem Bahnhofsumfeld gilt dabei der Blick der Experten.

Der Entwurf zur Fortschreibung des Landauer Einzelhandelskonzepts liegt bis zum 5. März im Baubürgerbüro in der Königstraße öffentlich aus und ist unter www.landau.de/öffentliche-auslegung einsehbar. In dieser Zeit haben die Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, zu dem Entwurf Stellung zu nehmen. Der Beschluss zur Fortschreibung soll dann Mitte 2018 in den städtischen Gremien gefasst werden.

Stadt Landau in der Pfalz

27.02.2018


Faszinierende Doppelausstellung: Kulturabteilung der Stadt Landau zeigt „Räume der Anderen I“

Gut besucht: Die Vernissage zur Ausstellung „Räume der Anderen I“ fand am Freitag, 2. Februar, in der Städtischen Galerie Villa Streccius statt.

Landau - „Räume der Anderen I“: Diesen Titel trägt der erste Teil einer Doppelausstellung, die aktuell in der Städtischen Galerie Villa Streccius in Landau zu sehen ist. Die städtische Kulturabteilung zeigt Arbeiten von insgesamt acht Künstlerinnen und Künstlern, die sich allesamt mit dem Thema „Raum“ beschäftigen. Die Vernissage fand am Freitag, 2. Februar, im Beisein von Bürgermeister und Kulturdezernent Dr. Maximilian Ingenthron sowie zahlreichen Gästen statt. Die Ausstellung ist noch bis Sonntag, 11. März, in den städtischen Galerieräumlichkeiten zu sehen.

Wunderschön: Das Kunstwerk „Baldachin“ von Monika Schmid ist Teil der Ausstellung „Räume der Anderen I“, die noch bis zum 11. März in der Städtischen Galerie Villa Streccius zu sehen ist.

„Alle Arbeiten haben entweder abstrakt, assoziativ oder konkret einen Bezug zum Thema Raum und korrespondieren dabei hervorragend mit den großartigen Räumlichkeiten und der Architektur der Villa Streccius“, zeigt sich Dr. Ingenthron begeistert. Die Ausstellung sei ein sehr sehenswertes Beispiel dafür, dass die Stadt Landau in Sachen Bildende Künste sehr gut aufgestellt sei und sich auf diesem Feld überaus vielfältig präsentiere, so der Kulturdezernent. „Mein Dank gilt dem Team der städtischen Kulturabteilung sowie den Kuratorinnen Dr. Monica Jager-Schlichter und Dr. Karin Leydecker für eine glänzende Arbeit“, betont Dr. Ingenthron. Er könne alle Landauerinnen und Landauer sowie die Gäste der Stadt nur dazu ermuntern, den ersten Teil der faszinierenden Doppelausstellung zu besuchen.

Die acht Künstlerinnen und Künstler, die bei „Räume der Anderen I“ ausstellen, sind Dorothée Aschoff (Malerei, Skulptur), Isa Dahl (Malerei), Edite Grinberga (Malerei), Jochen Hein (Malerei), Sarah Oh-Mock (Video), Lars Möller (Malerei), Eva Schaeuble (Majolika) und Monika Schmid (Skulptur).

Die Städtische Galerie Villa Streccius ist dienstags und mittwochs von 17 bis 20 Uhr sowie donnerstags bis sonntags von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Weitere Informationen finden sich online unter www.kulturstadt-landau.de sowie www.villa-streccius.de.

Die Fortsetzung der Ausstellung, „Räume der Anderen II“, schließt sich ab Samstag, 24. März, an und wird bis Sonntag, 6. Mai, zu sehen sein.

Stadt Landau in der Pfalz

27.02.2018


Hirsch folgt Lohse in Berlin: Städtetag beruft Landauer OB in Hauptausschuss

Der Landauer Oberbürgermeister Thomas Hirsch ist in den Hauptausschuss des Deutschen Städtetags in Berlin berufen worden.

Berlin / Landau - Der Städtetag Rheinland-Pfalz hat den Landauer Oberbürgermeister Thomas Hirsch in den Hauptausschuss des Deutschen Städtetags in Berlin berufen. Der Stadtchef übernimmt damit eine ehrenamtliche Funktion, die zuvor die ausgeschiedene Ludwigshafener Oberbürgermeisterin Dr. Eva Lohse inne hatte.

Der Deutsche Städtetag ist der kommunale Spitzenverband der kreisfreien und der meisten kreisangehörigen Städte in Deutschland. In ihm haben sich rund 3.400 Städte und Gemeinden mit fast 52 Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern zusammengeschlossen. Der Deutsche Städtetag vertritt die Interessen der Städte etwa gegenüber Bundesregierung, Bundestag, Bundesrat und Europäischer Union, berät seine Mitglieder, informiert diese über alle kommunal bedeutsamen Vorgänge und Entwicklungen und fördert den Erfahrungsaustausch zwischen den deutschen Städten.

Die Mitglieder des Hauptausschusses werden von den Landesverbänden benannt. Neben Hirsch sind dies vier weitere rheinland-pfälzische Stadtchefs, darunter der Vorsitzende des Städtetags Rheinland-Pfalz und Pirmasenser OB Dr. Bernhard Matheis. Zudem vertritt OB Hirsch Rheinland-Pfalz künftig im Personal- und Organisationsausschuss des Deutschen Städtetags.

Der Landauer Stadtchef freut sich auf die neuen Aufgaben. „Städte erbringen einen Großteil der öffentlichen Leistungen für ihre Bürgerinnen und Bürger und sind in vielen Belangen erster Ansprechpartner. Aus diesem Grund ist es von großer Bedeutung, dass die Städte handlungsfähig bleiben und sich sowohl landes- als auch bundesweit vernetzen, um gemeinsam ihre Interessen zu vertreten“, bekräftigt der OB.

Text: Stadt Landau in der Pfalz Foto: Rolf H. Epple

27.02.2018


Auch 2018 in Landau erhältlich: Der Familienpass mit zahlreichen Vergünstigungen

Der Familienpass der Stadt Landau ermöglicht auch 2018 zahlreiche Preisnachlässe und Vergünstigungen für Familien. Auch auf den Eintritt ins Freizeitbad LA OLA wird ein Rabatt gewährt.

Landau - Die Jugendförderung der Stadt Landau wirbt für den Familienpass. Im Jahr 2017 haben 334 Familien den Pass genutzt – 69 mehr als noch im Vorjahr.  Anspruchsberechtigt sind jedoch deutlich mehr Familien, wie das Team der Jugendförderung betont.

Demnach dürfen den Familienpass beantragen:

  1. Landauer Familien mit mindestens drei minderjährigen oder in Ausbildung befindlichen Kindern, die noch Kindergeld erhalten.
  2. Landauer Alleinerziehende mit mindestens einem minderjährigen oder in Ausbildung befindlichen Kind, das noch Kindergeld erhält.
  3. Landauer Arbeitslose und Bezieher von Sozialleistungen mit mindestens einem minderjährigen oder in Ausbildung befindlichen Kind, das noch Kindergeld erhält.

Der Familienpass gilt jeweils für ein Kalenderjahr, also vom 1. Januar bis zum 31. Dezember. Er kostet für die gesamte Familie 25 Euro. 

Der Familienpass ermöglicht folgende Preisnachlässe und Vergünstigungen:

  • Zoo Landau (bis 12 Jahre 0,25 Euro, ab 13 Jahre 0,50 Euro Eintrittspreis)
  • Freibad am Prießnitzweg (Kinder und Jugendliche 0,50 Euro, Erwachsene 1 Euro Eintrittspreis)
  • Stadtbücherei (50 Prozent Preisnachlass)
  • La Ola (20 Prozent Preisnachlass auf Einzelkarten)
  • Reptilium (20 Prozent Preisnachlass)
  • Bei einzelnen Veranstaltungen des städtischen Kulturprogramms (ein Rang günstiger)
  • Bei Programmangeboten des Hauses der Familie (entsprechend Programmheft)
  • Bei Programmangebote der Volkshochschule (entsprechend Programmheft)
  • Kleine Bühne Landau (1 Euro Preisnachlass)
  • Haus der Jugend (10 Prozent Preisnachlass auf Veranstaltungen)
  • Jugendtreff Horst (10 Prozent Preisnachlass auf Veranstaltungen)

Für das Kalenderjahr 2018 ist der Familienpass zu den üblichen Öffnungszeiten der Verwaltung erhältlich bei:

Jugendförderung der Stadt Landau
Sina Pfirrmann
Waffenstraße 5
Zimmer 102, 1. Obergeschoss
76829 Landau in der Pfalz
Telefon: 0 63 41/13 51 72

www.jufoelandau.com

Hier werden auch bereits vorhandene Pässe verlängert. Zum Ausstellen des Familienpasses müssen Ausweis, Fotos in Passbildgröße (für jedes Familienmitglied ab 6 Jahren), 25 Euro in bar sowie gegebenenfalls ein aktueller Bescheid über den Bezug von Sozialleistungen bzw. Kindergeld mitgebracht werden.

Text: Stadt Landau in der Pfalz/Jugendförderung der Stadt Landau  Foto: Stadtholding Landau in der Pfalz GmbH

27.02.2018


Angebot für Kinder von 7 bis 13 Jahren: Ferien auf dem Bauernhof

Ferien auf dem Bauernhof: Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Ferienwoche lernen die Tiere des Seminarbauernhofs Gut Hohenberg in Queichhambach kennen.

Landau/Queichhambach - Die Jugendförderung der Stadt Landau und die Stiftung Ökologie und Landbau bieten in den Sommerferien eine Ferienwoche auf dem Bauernhof an. Das Angebot richtet sich an Kinder im Alter von 7 bis 13 Jahren und findet vom 16. bis zum 20. Juli täglich von 9 bis 15 Uhr auf dem Seminarbauernhof Gut Hohenberg in Queichhambach statt.

An fünf spannenden Tagen lernen die Kinder die Tiere des Bauernhofs wie Hühner, Kühe, Schafe, Ziegen, Pferde, Esel und Katzen kennen. Arbeiten im Gemüsegarten und auf dem Gemüseacker gehören ebenso zum Programm wie die Zubereitung eines leckeren Mittagessens mit hofeigenen Produkten oder das Backen von Brot mit hofeigenem Getreide. Die Kinder werden jeden Tag einer anderen Gruppe zugeteilt und dürfen gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auf dem Hof werkeln und Spaß haben.

Die Teilnahme an der Ferienwoche kostet 80 Euro pro Kind. Anmeldungen nimmt die städtische Jugendförderung entgegen:

Jugendförderung der Stadt Landau
Waffenstraße 5
76829 Landau in der Pfalz
0 63 41/13 51 70
www.jufoelandau.com

Text: Stadt Landau in der Pfalz/Jugendförderung der Stadt Landau Foto: Stiftung Ökologie und Landbau

27.02.2018


Renate Weigand vom Dienst an der Spitze der Michael-Ende-Grundschule Queichheim verabschiedet

Bürgermeister und Schuldezernent Dr. Maximilian Ingenthron (r.) gemeinsam mit Queichheims Ortsvorsteher Jürgen Doll (2.v.l.), Mörlheims Ortsvorsteher Joachim Arbogast (l.) und Silke Schick von der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) (2.v.r.) bei der Feierstunde zur Verabschiedung von Schulleiterin Renate Weigand (M.).

Landau-Queichheim - Ihr letzter Schultag: Nach sieben Jahren im Dienst der Michael-Ende-Grundschule in Queichheim wurde Schulleiterin Renate Weigand jetzt in den vorzeitigen Ruhestand verabschiedet. Bei einer Feierstunde in der Queichheimer Turnhalle haben zahlreiche Schülerinnen und Schülern, das Kollegium und der Schulelternbeirat gemeinsam mit Bürgermeister und Schuldezernent Dr. Maximilian Ingenthron, Queichheims Ortsvorsteher Jürgen Doll und dem Mörlheimer Ortsvorsteher Joachim Arbogast die Verdienste der Schulleiterin gewürdigt.

„Heute ist ein Tag der Freude, aber auch ein Anlass, um ein wenig traurig zu sein. Vor allem aber gibt es ganz viele Gründe, um dankbar zu sein für das so engagierte Wirken von Renate Weigand“, erklärte Bürgermeister Dr. Ingenthron. „Mit Renate Weigand verabschiedet die Michael-Ende-Grundschule in Queichheim eine Schulleiterin, die viele Jahre mit großem Engagement und Liebe zu ihrem Beruf die Geschicke der Schule geleitet und sich stets für deren Entwicklung eingesetzt hat“, so der Schuldezernent weiter. Er spreche ihr für ihren langjährigen Dienst an der Schulgemeinschaft seine Anerkennung aus und wünsche ihr für ihren neuen Lebensabschnitt alles Gute.

Mit einem bunten und sehr unterhaltsamen Programm drückte die Schulgemeinschaft ihre große Wertschätzung gegenüber Renate Weigand aus. In amüsanten Spielszenen nahmen Schülerinnen und Schüler den Schulalltag aufs Korn. Es wurde viel gesungen, gelacht und applaudiert.

Derzeit besuchen 165 Kinder aus Queichheim und Mörlheim die Michael-Ende-Grundschule, 80 von ihnen werden ganztägig betreut. Neben Kooperationen mit außerschulischen Partnern wie etwa den ortsansässigen Sport-, Musik- und Kulturvereinen werden in der Queichheimer Grundschule auch gegenseitige Besuche mit Klassen und Lehrkräften der Paul-Moor-Schule und dem Paulusstift durchgeführt.

Weitere Informationen zur Schule gibt’s unter www.michael-ende-grundschule-queichheim.de.

Stadt Landau in der Pfalz

27.02.2018


Bedeutsamer Ausbau der touristischen Angebotsstruktur in Landau: Parkhotel plant Erweiterungsbau

Fassade des Bestandsgebäudes soll neu gestaltet und der Umgebung angepasst werden

Stellten gemeinsam die Planungen für die Erweiterung des Parkhotels vor, v.l.: Architekt Peter Sebastian von der Werkgemeinschaft Landau, städtebaulicher Fachberater Prof. Florian Burgstaller, Oberbürgermeister Thomas Hirsch, Eigentümer Rolf J. Lauterbach, Geschäftsführer Oliver Hasert und Stadtbauamtsleiter Christoph Kamplade

Landau - Das „erste Haus am Platz“ will wachsen: Das Landauer Parkhotel plant, seine Kapazitäten durch einen Anbau an der nördlichen Gebäudeseite zu erweitern. In dem Erweiterungsbau sollen 32 bis 36 zusätzliche Zimmer entstehen. Zudem ist geplant, die Westfassade des bestehenden Hotelgebäudes neu zu gestalten, um eine harmonische Verbindung zwischen Festhalle, Neubau und den Villen auf der gegenüberliegenden Straßenseite zu schaffen. Oberbürgermeister Thomas Hirsch, Eigentümer Rolf J. Lauterbach, Geschäftsführer Oliver Hasert, Stadtbauamtsleiter Christoph Kamplade, Architekt Peter Sebastian von der Werkgemeinschaft Landau und der städtebauliche Fachberater Prof. Florian Burgstaller haben die Planungen jetzt der Öffentlichkeit vorgestellt.

„Die Stadtspitze begrüßt ausdrücklich, dass das Parkhotel in die Zukunft investieren möchte“, betonte OB Hirsch. „In der Vergangenheit gab es immer wieder Bestrebungen, das Hotel, dem als 4-Sterne-Haus und in unmittelbarer Nähe zur Jugendstil-Festhalle eine herausragende Bedeutung für die touristische Angebotsstruktur in unserer Stadt zukommt, zu erweitern. Die nun vorliegenden Planungen sehen nicht nur eine verträgliche und optisch ansprechende Lösung für einen Neubau vor, sondern werten durch die Arbeiten an der Fassade des Bestandsgebäudes auch das Stadtbild in diesem Bereich enorm auf.“ Der Stadt Landau sei weiter daran gelegen, ihre Hotelkapazitäten zu erweitern, so der Stadtchef. Hier sei man bereits auf einem guten Weg und könne nun mit der geplanten Erweiterung des Parkhotels einen weiteren wichtigen Schritt gehen.

Die Skizze der vorläufigen Planungen der Architekten für den Erweiterungsbau und die Überarbeitung der Fassade des Landau Parkhotels

Eigentümer Lauterbach und Geschäftsführer Hasert bekräftigten die Notwendigkeit einer Erweiterung. Aktuell verfüge das Hotel, das in den frühen 1990er Jahren erbaut wurde und sich zu den besten 250 Tagungshotels in Deutschland zählen darf, über 78 Zimmer – auf Dauer zu wenig für ein Hotel dieser Güte, so der Eigentümer. „Daher sind wir froh, dass gemeinsam mit dem Stadtbauamt Pläne erarbeitet werden konnten, die den Platzbedarf unseres Hauses lösen und zugleich die sehr zeitgebundene Architektur des Parkhotels in die wertvolle Denkmalumgebung einfügen“, betonte Lauterbach. Er will in die Erweiterung rund 2,2 Millionen Euro investieren – plus rund 300.000 Euro für das Interieur und die Kosten für den Grundstückskauf.

Architekt Sebastian und Fachberater Prof. Burgstaller von der Hochschule Karlsruhe stellten beim Pressegespräch die konkreten Planungen für die Erweiterung vor. So soll das Gebäude bewusst nicht verlängert, sondern durch einen Neubau ergänzt werden. Dieser soll sich in Größe und Gestaltung an die umgebenden historischen Stadtvillen anlehnen und nach Westen hin versetzt werden, auch, um den Baumbestand des Ostparks zu schonen. An der Westfassade des Bestandsgebäudes sollen diverse Eingriffe vorgenommen werden, um ein harmonisches Gesamtbild zu schaffen. Der wichtigste: Der hervorstehende Glaserker am Haupteingang wird durch einen klassischen, symmetrisch gegliederten Vorbau ersetzt. Die Hotelfassade soll insgesamt beruhigt und auch farblich an die Steinfarben der historischen Gebäude aus der Gründerzeit bzw. des Jugendstils angepasst werden.

Der städtische Bauausschuss hat sich am Dienstag, 6. Februar, mit der geplanten Hotel-Erweiterung befasst. Die Baugenehmigung soll nach Aussage von Bauamtsleiter Kamplade in der ersten Jahreshälfte 2018 erteilt werden. Bauherr Lauterbach rechnet mit einer Bauzeit von rund einem Jahr.

Text: Stadt Landau in der Pfalz Foto: (1) Stadt Landau in der Pfalz, (2) AG Burgstaller/Werkgemeinschaft

27.02.2018


Zusätzliches Sommerferienangebot der Jugendförderung Landau und des Forstamts Haardt: „Junior Ranger Camp“ vom 9. bis zum 13. Juli im Stadtwald

Beim „Junior Ranger Camp“ erleben und erforschen die teilnehmenden Kinder den Lebensraum Wald.

Landau/Haardt - Da bereits viele Betreuungsangebote der Jugendförderung Landau für die Sommerferien 2018 ausgebucht sind, wurde ein zusätzliches Angebot aus der Taufe gehoben: Vom 9. bis zum 13. Juli findet ein „Junior Ranger Camp“ im Stadtwald auf dem Taubensuhl statt. Die Jugendförderung realisiert dieses Angebot gemeinsam mit dem Forstamt Haardt und in Kooperation mit Landesforsten Rheinland-Pfalz. Das Land fördert die Ferienmaßnahme.

Das bundesweite Junior-Ranger-Programm ist ein gemeinsames Angebot von EUROPARC Deutschland e.V. und den Nationalen Naturlandschaften (NNL) mit Unterstützung von WWF Deutschland und der Town & Country Stiftung.

Die Ferienwoche eignet sich für Kinder im Alter zwischen 8 und 11 Jahren. Sie erleben und erforschen den Pfälzer Wald und setzen sich auf aktive und kreative Weise mit vielfältigen Themen auseinander. Durch verschiedene Abenteuer und Herausforderungen qualifizieren sich die teilnehmenden Kinder zum „Junior Ranger“ und erhalten zum Abschluss eine Urkunde, einen Aufnäher und einen Button. Die „Junior Ranger“ werden zu Botschafterinnen und Botschaftern ihrer Region, die die Natur ihrer Heimat schätzen und dabei helfen, diese zu erhalten und zu schützen. Sie wissen, wie man sich in der Natur verhält und kennen die Landschaften, Lebensräume und die wichtigsten Arten im Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen.

Treffpunkt für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ist jeweils um 8:30 Uhr auf dem Alten Messplatz. Von dort bringt ein Bus die Kinder in den Stadtwald. Die Teilnahme an dem fünftägigen Betreuungsangebot kostet 80 Euro inklusive Bustransfer. Das „Junior Ranger Camp“ endet jeden Tag um 16:30 Uhr. Das Camp wird von Förster und Waldpädagoge Rüdiger Sinn und geschulten Betreuerinnen und Betreuern geleitet.

Anmeldungen nimmt die städtische Jugendförderung entgegen:

Jugendförderung der Stadt Landau
Waffenstraße 5
76829 Landau in der Pfalz
0 63 41/13 51 72
www.jufoelandau.com

Weitere Informationen finden sich auch auf den Internetseiten www.junior-ranger.de und www.pfaelzerwald.de/projekte/junior-ranger-im-pfaelzerwald.

Text: Stadt Landau in der Pfalz Foto: A.Morascher/junior-ranger.de/EUROPARC

27.02.2018


Fortschreibung des Integrationskonzepts der Stadt Landau auf der Zielgeraden: Empfehlungsbeschluss für den Stadtrat gefasst

Eine Stimme für die Integration: Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Integrationskonferenz im Alten Kaufhaus berieten den Entwurf des „Integrationskonzepts 2.0“ und fassten einen gemeinsamen Empfehlungsbeschluss für den Stadtrat.

Landau - „Integrationskonzept 2.0“: Gemeinsam mit Demografie- und Integrationsexperte Dr. Winfried Kösters arbeitet die Stadt Landau aktuell an der Fortschreibung ihres Integrationskonzepts, das der Integrationsarbeit in Landau zugrunde liegt. Seit dem Startschuss des Prozesses im August vergangenen Jahres fanden neben der offiziellen Auftaktveranstaltung zwei Fachkonferenzen statt, auf denen verschiedene Akteurinnen und Akteure wichtige Themenfelder herausgearbeitet und in Arbeitsgruppen weiter vertieft haben. In einem letzten Schritt luden Oberbürgermeister Thomas Hirsch und die städtische Integrationsbeauftragte Elena Schwahn jetzt zu einer Integrationskonferenz ins Alte Kaufhaus, auf der ein Empfehlungsbeschluss für den Stadtrat gefasst wurde.

„Seit der Verabschiedung des Integrationskonzepts im Jahr 2011 haben sich die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen deutlich verändert“, betont der OB. „Wir können in Landau zwar auf ein gutes Netzwerk und tragfähige Strukturen in Sachen Integrationsarbeit zurückgreifen, müssen nichtsdestotrotz aber auch auf geänderte Bedingungen reagieren, das Konzept anpassen und weiterentwickeln.“ Im Entwurf des „Integrationskonzepts 2.0“ sei es gelungen, gemachte Erfahrungen und vorhandenes Know-how zu bündeln und damit ein modernes, den gesellschaftlichen und realen Anforderungen gerecht werdendes Konzept auf den Weg zu bringen, so der Stadtchef.

Neu, auch im Vergleich zum 2011er Konzept, ist, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Prozess eine gemeinsame Haltung erarbeitet und verabschiedet haben, wie die Stadt Landau künftig mit den Themen Migration und Integration umgehen will. Die Akteurinnen und Akteure sehen nicht mehr nur den zuwandernden Menschen und die aufnehmenden Einwohnerinnen und Einwohner, sondern definieren beide Zielgruppen differenzierter, beispielsweise Kinder, Frauen, Jugendliche bzw. Familien. Auch sieht das Konzept vor, nicht mehr in Handlungsfeldern, sondern in Leitzielen zu denken. Diese lauten unter anderem „Alle Landauerinnen und Landauer kennen das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland und achten es als gemeinsame Grundlage des Zusammenlebens“, „Eine zentrale Einrichtung der Beratung und Unterstützung steht zugewanderten Menschen, aber auch der aufnehmenden Gesellschaft zur Verfügung“ und „Alle Jugendliche können ihre Potenziale ausschöpfen und greifen dabei auf die notwendige Unterstützung zurück“. Die Leitziele sollen bis 2030 erreicht werden. Damit dies gelingen kann, sind alle Landauerinnen und Landauer weiter aufgerufen, im Rahmen ihrer Möglichkeiten und Zuständigkeiten aktiv mitzuwirken.

„Nach der gut besuchten Auftaktveranstaltung und den beiden Fachkonferenzen haben sich auch bei der abschließenden Integrationskonferenz rund 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aktiv in den Prozess eingebracht und gemeinsam den Empfehlungsbeschluss gefasst“, erklärt Schwahn. „Wir freuen uns sehr, dass so viele haupt- und ehrenamtliche Akteurinnen und Akteure großes Interesse am Fortschreibungsprozess gezeigt haben und sind zuversichtlich, dass der Entwurf auch von Seiten des Stadtrats eine breite Unterstützung erfahren wird.“

Stadt Landau in der Pfalz

27.02.2018


20-jähriges Firmenjubiläum: REHA med Gesundheitspark GmbH aus Herxheim spendet 2.000 Euro an stationäres Hospiz für Landau und die Südliche Weinstraße

Die REHA med Gesundheitspark GmbH aus Herxheim unterstützt das geplante stationäre Hospiz für Landau und die Südliche Weinstraße mit 2.000 Euro. Geschäftsführer Johannes Eisinger (r.) übergab den symbolischen Spendenscheck jetzt an Oberbürgermeister Thomas Hirsch, den Vorsitzenden des Hospiz-Fördervereins.

Landau/Herxheim - „Früher an später denken“: Das ist der Leitsatz der Firma REHA med Gesundheitspark GmbH. Ihr Reha- und Gesundheitszentrum in Herxheim ist eine der modernsten Einrichtungen dieser Art in Süddeutschland und bietet ambulante Rehabilitation, aber auch präventive Maßnahmen zum Erhalt der Gesundheit an. Auch Spitzensportlerinnen und Spitzensportler trainieren im REHA med Park in Herxheim. Anlässlich seines 20-jährigen Firmenjubiläums spendet das Unternehmen 2.000 Euro an den Förderverein „Ein Hospiz für LD-SÜW“.

Geschäftsführer Johannes Eisinger übergab die Spende jetzt bei einem Termin im Landauer Rathaus an den Fördervereinsvorsitzenden, Oberbürgermeister Thomas Hirsch. Der Stadtchef zeigte sich von der weiterhin großen Spendenbereitschaft aus der Bevölkerung begeistert. „Mein Dank gilt allen Firmen, Vereinen, Organisationen, Serviceclubs und Privatpersonen, die diese so wichtige Einrichtung für Landau und die Südliche Weinstraße in den vergangenen drei Jahren unterstützt haben, und heute ganz besonders der Firma REHA med Gesundheitspark GmbH.“ Dank des großen Engagements der Bürgerinnen und Bürger und in enger Zusammenarbeit mit dem Träger der künftigen Einrichtung, den Diakonissen Speyer-Mannheim, sei es gelungen, das Hospizprojekt innerhalb kürzester Zeit zu realisieren. „Ich bin froh, dass die mittlerweile in Bau befindliche Einrichtung so großen Rückhalt in der Bevölkerung genießt, obwohl das Thema Sterben oft noch immer ein gesellschaftliches Tabu ist“, erklärt der OB. 

Johannes Eisinger hofft, durch seine Spende auch andere Firmen und Privatpersonen dazu zu bewegen, das stationäre Hospiz zu unterstützen. „Ich bin überzeugt davon, dass das Geld beim Hospizprojekt für Landau und die Südliche Weinstraße gut aufgehoben ist. Als hiesiger Geschäftsmann fühle ich mich der Region verbunden und möchte diese wichtige Einrichtung, die es schwerstkranken Menschen erlaubt, in Würde zu sterben, gerne im Rahmen meiner Möglichkeiten unterstützen.“ 

Wer es dem Herxheimer Unternehmen gleichtun möchte, kann an folgende Spendenkonten spenden:

VR Bank Südliche Weinstraße
IBAN: DE93 5489 1300 0000 4414 06
BIC: GENODE61BZA

VR Bank Südpfalz
IBAN: DE55 5486 2500 0002 7300 73
BIC: GENODE61SUW

Sparkasse Südliche Weinstraße
IBAN: DE31 5485 0010 1700 8080 80
BIC: SOLADES1SUW

Stadt Landau in der Pfalz

27.02.2018


Stadtverwaltung Landau informiert: Überweisung der wiederkehrenden Straßenausbaubeiträge erst nach Erhalt der neuen Bescheide

Landau - In der Stadt Landau werden seit dem Jahr 2010 wiederkehrende Straßenausbaubeiträge erhoben. Wichtig für alle Beitragspflichtigen: Da 2018 ein neuer Abrechnungszeitraum beginnt, werden im Sommer dieses Jahres neue Bescheide versandt. Mit diesen werden die tatsächlichen Ausgaben des Bauprogramms 2014 bis 2017 abgerechnet und der neue Vorauszahlungsbetrag für die Jahre 2018 bis 2021 mitgeteilt. Die Stadtverwaltung bittet darum, dass Grundstückseigentümerinnen und Grundstückseigentümer die Zahlung der wiederkehrenden Beiträge für das Jahr 2018 nicht vor dem Erhalt des neuen Bescheids leisten.

Weitere Informationen zum Thema „Wiederkehrende Beiträge“ finden sich auf der städtischen Internetseite unter www.landau.de/Verwaltung-Politik/Öffentliche-Informationen/Wiederkehrende-Beiträge. Bei Fragen wenden sich Bürgerinnen und Bürger bitte an:

Silke Ramacher
Königstraße 21
76829 Landau in der Pfalz
Telefon: 0 63 41/13 68 13
Fax: 0 63 41/13 60 09
E-Mail: silke.ramacher@landau.de

Christina Martin
Königstraße 21
76829 Landau in der Pfalz
Telefon: 0 63 41/13 68 15
Fax: 0 63 41/13 60 09
E-Mail: christina.martin@landau.de

Stadt Landau in der Pfalz

27.02.2018


Die Stadtdörfer weiter im Blick: OB Hirsch besucht im Jahr 2018 die Ortsbeiräte

Im vergangenen Jahr kam Landaus Oberbürgermeister Thomas Hirsch bei Vor-Ort-Sprechstunden und Dorfrundgängen mit den Bürgerinnen und Bürgern in den Stadtdörfern ins Gespräch. In diesem Jahr möchte er den acht Ortsbeiräten einen Besuch abstatten und gemeinsam aktuellen Themen erörtern.

Landau - Auch 2018 bleibt die zukunftsfähige Entwicklung der Landauer Stadtdörfer eines der zentralen Themen der Stadtpolitik. Das Modellprojekt „Kommune der Zukunft“ wird fortgesetzt und auch Oberbürgermeister Thomas Hirsch nimmt sich weiter der Belange der Menschen in den Stadtdörfern besonders an. Kam er 2017 bei OB-Sprechstunden und Dorfrundgängen mit den Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch, will sich der Stadtchef in diesem Jahr, wie beim städtischen Neujahrsempfang vor wenigen Wochen angekündigt, mit den Mitgliedern der Ortsbeiräte treffen.

„Ich möchte mit den Gremien vor Ort ins Gespräch kommen und die aktuellen Themen wie auch Herausforderungen und Probleme aus Sicht der Mitglieder der Ortsbeiräte erörtern“, fasst der OB zusammen. „Gleichzeitig sollen die Treffen die bedeutsame Arbeit der Frauen und Männer wertschätzen, die sich ehrenamtlich für die Belange ihres Stadtdorfs einsetzen.“

Die OB-Sprechstunden in den Stadtdörfern, kombiniert mit den von den Bürgerinnen und Bürgern gemeinsam erarbeiteten Aufgaben und Projekte im Zuge von „Kommune der Zukunft“, hätten im vergangenen Jahr wichtige Anliegen der Menschen in den Stadtdörfern deutlich gemacht, so der OB. „Unser Ziel ist es, die acht Landauer Stadtdörfer fit für die Zukunft zu machen. Die Bandbreite der Themen reicht dabei von kleinen, schnell zu behebenden Problemen bis hin zu großen Leuchtturmprojekten, in die viel Zeit und Geld investiert werden muss. Als Stadt Landau begleiten wir jedes Stadtdorf auf seinem individuellen Weg der Dorfentwicklung.“ 2018 gelte es, die zentralen Themen in den Stadtdörfern weiter zu bearbeiten und zu vertiefen, so Hirsch. Den Mitgliedern der Ortsbeiräte als Multiplikatorinnen und Multiplikatoren käme dabei eine wichtige Rolle zu.

Stadt Landau in der Pfalz

27.02.2018


Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz: Stadt Landau gedenkt Opfern der NS-Diktatur

Auch in diesem Jahr luden die Stadt Landau, der Verein für Volksbildung und Jugendpflege und die Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit am Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz zu einer Gedenkstunde in die Kapelle des Hauptfriedhofs.

Gegen das Vergessen: In der Kapelle des Landauer Hauptfriedhofs fand am Samstag, 27. Januar, eine Gedenkfeier anlässlich des 73. Jahrestags der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz statt.

Der Jahrestag der Befreiung wird in Deutschland seit 1996, international seit 2005 als Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus begangen.

Die Stadt Landau veranstaltet gemeinsam mit dem Verein für Volksbildung und Jugendpflege und der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit jährlich eine Gedenkstunde.

„Wehret den Anfängen“: Diese mahnenden Worte richtete Bürgermeister Dr. Maximilian Ingenthron bei der Gedenkfeier in der Kapelle des Landauer Hauptfriedhofs an die Anwesenden.

„Wehret den Anfängen“, mahnte Bürgermeister Dr. Maximilian Ingenthron, der im Namen des Stadtvorstands bei der Gedenkfeier sprach. „Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus dürfen in Landau und nirgendwo sonst Platz haben.

Das muss eine der Lehren aus dieser furchtbaren Zeit sein, in der auch zahlreiche Landauerinnen und Landauer jüdischen Glaubens vertrieben oder ermordet worden sind.

Lebten im Jahr 1933 noch rund 600 Jüdinnen und Juden in Landau, waren es zu Kriegsende nur noch fünf“, so Dr. Ingenthron, und weiter: „Die Vergangenheit ist uns Verpflichtung, für eine offene, tolerante und pluralistische Gesellschaft einzustehen und aus der Schreckenszeit zu lernen.“

An die einführenden Worte des Bürgermeisters schloss sich eine Lesung der Theatergruppe des Eduard-Spranger-Gymnasiums an.

Die Schülerinnen und Schüler lasen Ausschnitte aus dem Buch „Einmal“ von Morris Gleitzman, einem der bekanntesten Kinder- und Jugendbuchautoren Australiens. Inspiriert vom Wirken des im KZ Treblinka ermordeten Kinderbuchautors und Pädagogen Janusz Korczak und von Dokumenten aus der Zeit des Holocaust erzählt Gleitzman von der Judenverfolgung in Polen.

Gemeinsam mit dem Verein für Volksbildung und Jugendpflege und der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit gedenkt die Stadt Landau jedes Jahr am 27. Januar den Opfern der NS-Diktatur.

Musikalisch begleitet wurde die Veranstaltung durch Clemens Kerner an der Orgel. Für die Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit sprach Prof. Dr. Wolfgang Pauly, der die Anwesenden am Ende seiner Ansprache dazu aufforderte, im Alltag gegen Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus aufzustehen, um dafür zu sorgen, dass sich die Gräuel der NS-Diktatur nicht wiederholten. Im Anschluss an die Veranstaltung in der Kapelle legten Dr. Ingenthron und Prof. Dr. Pauly am Holocaust-Gedenkstein einen Kranz nieder. Die Mitglieder des Vereins für Volksbildung und Jugendpflege lasen dazu Paul Celans Gedicht „Die Todesfuge“.

Bürgermeister Dr. Ingenthron dankt allen Beteiligten, die die Gedenkfeier so würdevoll gestaltet hätten. „Die Landauerinnen und Landauer haben ein Zeichen gesetzt und derjenigen gedacht, die während der Jahre der nationalsozialistischen Terrorherrschaft Heimat und Leben verloren haben“, betont er. Sein Dank gelte aber auch den Mitgliedern der Linksjugend Landau/Südliche Weinstraße, die am Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus aus eigenem Antrieb die Stolpersteine im Landauer Stadtgebiet gereinigt hatten. „Ein beachtenswertes Zeichen und ein Engagement, das Anerkennung und Respekt verdient“, so Dr. Ingenthron.

Stadt Landau in der Pfalz


Ein dreifach donnerndes Galau: Bürgermeister Dr. Ingenthron und Beigeordneter Klemm empfangen Prinzenpaare der Landauer Karnevalsvereine

Bürgermeister Dr. Ingenthron und Beigeordneter Klemm haben die Karnevalshoheiten des Landauer Carneval Vereins (LCV), des Landauer Carneval Clubs (LCC) und des Godramsteiner Karnevalsvereins (GKV) samt Gefolge im Landauer Rathaus begrüßt und ihnen im Namen der Stadtspitze viel Erfolg für die laufende Kampagne 2017/2018 gewünscht.

Wenn Damen in eleganten Prinzessinnenroben durchs Rathaus schreiten und Herren mit bunten Narrenkappen den Weg in den historischen Ratssaal suchen, dann steht der traditionelle Empfang der Tollitäten der Landauer Karnevalsvereine an! Bürgermeister Dr. Ingenthron und Beigeordneter Klemm haben die Karnevalshoheiten des Landauer Carneval Vereins (LCV), des Landauer Carneval Clubs (LCC) und des Godramsteiner Karnevalsvereins (GKV) samt Gefolge im Landauer Rathaus begrüßt und ihnen im Namen der Stadtspitze viel Erfolg für die laufende Kampagne 2017/2018 gewünscht.

„Was die Landauer Karnevalsvereine jedes Jahr aufs Neue auf die Beine stellen ist wahrlich beeindruckend“, erklärt der Bürgermeister. „Hinter den zahlreichen Veranstaltungen und Auftritten, sei es in den Dorfgemeinschaftshäusern oder auf den Straßen, steckt jede Menge Arbeit, für die den Närrinnen und Narren größter Respekt und Anerkennung gebührt“, so Dr. Ingenthron. Der Karneval habe auch in Landau und der Südpfalz eine lange Tradition. Dank des langjährigen Einsatzes der Vereine und des großartigen Engagements in der Kinder- und Jugendarbeit trügen die Vereine maßgeblich zur Pflege und zum Erhalt dieses schönen Brauchs bei, sind sich Bürgermeister Ingenthron und Beigeordneter Klemm einig.

Nachdem das Kinderprinzenpaar des Landauer Carneval Clubs Alina I. und David I., Prinzessin Ricarda I. vom Landauer Carneval Verein und Heike I. und Thomas I. von den Godramsteiner Bachstelzen ihre Präsente und die diesjährigen Orden der Vereine den Vertretern des Stadtvorstand überreicht hatten, waren die anwesenden Närrinen und Narren noch zu einem kleinen Umtrunk eingeladen, um gemeinsam auf eine erfolgreiche Kampagne und eine stimmungsvolle fünfte Jahreszeit anzustoßen.

Stadt Landau in der Pfalz

31.01.2018


Weitere Schritte zum Ausbau der Verkehrsinfrastruktur: Bürgermeister Dr. Ingenthron stellt Bauprogramm 2018-2021 vor

Gemeinsam mit dem Leiter der Abteilung Mobilität und Verkehrsinfrastruktur, Ralf Bernhard (r.), hat Bürgermeister und Verkehrsdezernent Dr. Maximilian Ingenthron (l.) jetzt das vom Stadtrat verabschiedete Bauprogramm 2018-2021 vorgestellt. Eine der umzusetzenden Baumaßnahmen ist die Sanierung der Bismarckstraße.

Nach zahlreichen erfolgreich umgesetzten Straßenbauprojekten im Rahmen des Bauprogramms 2014-2017 stehen auch in den Jahren 2018 bis 2021 wieder eine Vielzahl wichtiger Vorhaben auf der Agenda. Gemeinsam mit dem Leiter der Abteilung Mobilität und Verkehrsinfrastruktur, Ralf Bernhard, hat Bürgermeister und Verkehrsdezernent Dr. Maximilian Ingenthron das vom Stadtrat verabschiedete Bauprogramm für die kommenden vier Jahre jetzt im Rahmen eines Pressetermins der Öffentlichkeit vorgestellt.

Das Bauprogramm 2018-2021 sieht den Ausbau zahlreicher Straßen in der Kernstadt und den Stadtdörfern vor. In den kommenden vier Jahren sollen die Baumaßnahmen in der östlichen Drachenfelsstraße, der Eutzinger Straße, der Ostbahnstraße (3. und 4. Bauabschnitt), der Bismarckstraße und am Klosterbrückchen in die Umsetzung gehen. In den Stadtdörfern werden die Arbeiten in der Kraftgasse in Queichheim, der Walsheimer Straße in Nußdorf, der Unter- und die Herrenstraße in Mörzheim sowie der Arzheimer Hauptstraße und der Prinz-Eugen-Straße sowie der Rohrgasse durchgeführt.

Darüber hinaus sind im Bauprogramm für zahlreiche weitere Bauvorhaben Planungsmaßnahmen vorgesehen. Dazu zählen der Kreisverkehr für die Anschlussstelle Landau-Nord, die Königstraße, der erste Bauabschnitt der Schlachthofstraße, die Martin-Luther-Straße, der Bereich Nordring/Forststraße/Marktstraße/, Am Schulhof, die westliche Drachenfelsstraße/Limburgerstraße, die Bornergasse in Godramstein, die Schmiedstraße in Dammheim, die Gänsegasse in Queichheim und die Kaffeegasse in Mörlheim.

Auch Baumaßnahmen, die mit Förderung des Landes Rheinland-Pfalz umgesetzt werden, sind im Programm aufgeführt. Mit rund 5 Millionen Euro ist der geplante Abbruch und der Neubau der Horstbrücke das größte Projekt. Das Land Rheinland-Pfalz trägt dabei 75 Prozent der förderfähigen Kosten. Der Baubeginn ist für Herbst 2018 vorgesehen; voraussichtlich im Sommer 2020 soll der Neubau der Brücke abgeschlossen sein. Darüber hinaus stehen die Zweibrücker Straße, die K10 Nußdorf-Frankweiler, die K6 zwischen Mörzheim und Ilbesheim und der Hocheinbau K/ auf der Agenda.

Auch Kanalsanierungen, die Erneuerung von Gehwegen, die Sanierung von Abschnitten des Winzerradwegs und die Umstellung von erneuerungsbedürftigen Straßenlaternen auf LED-Technik sind Teil des Bauprogramms. Enthalten sind jedoch nur Maßnahmen, die Grundstückseigentümerinnen und Grundstückseigentümer mit Straßenausbaubeiträgen anteilig finanzieren. Straßen, die erstmalig hergestellt werden, Maßnahmen auf freier Strecke, der Ausbau von Plätzen oder reine Sanierungsmaßnahmen werden nicht berücksichtigt.

„Landau entwickelt sich prächtig und auch in den kommenden vier Jahren stehen bedeutsame Projekte zur Umsetzung an“, betont Bau- und Verkehrsdezernent Dr. Maximilian Ingenthron. „Mit rund 20 Millionen Euro investieren wir eine immense Summe in unsere Verkehrsinfrastruktur. Das Finanzierungsmodell der wiederkehrenden Beiträge hat sich bestens bewährt und es bietet sowohl der Stadt als auch den Grundstückseigentümerinnen und -eigentümern Verlässlichkeit und Planungssicherheit“, so Ingenthron. Neben den zahlreichen Straßenbaumaßnahmen, die stets in enger Abstimmung mit den Anliegerinnen und Anliegern erfolgen würden, zähle auch die Stärkung des Radverkehrs in Landau dazu, die in den kommenden vier Jahren unter anderem durch eine vom Land geförderte Ausschilderung der Radwege sowie zahlreiche weitere bauliche Maßnahmen erfolgen soll.

Stadt Landau in der Pfalz

31.01.2018


Start der baulichen Entwicklung auf einem Schlüsselgrundstück im Bereich des ehemaligen Landauer Güterbahnhofs: Archäologische Voruntersuchungen auf dem Baufeld 33 an der Paul-von-Denis-Straße beginnen in den nächsten Tagen

Auf dem Baufeld 33 in der Landauer Paul-von-Denis-Straße soll ein Nutzungsmix aus Boarding House, Gewerbe, studentischem Wohnen und Mietwohnen entstehen. Aktuell haben archäologische Voruntersuchungen begonnen, da auf dem Grundstück Reste des Werks 100 der früheren Vaubanschen Festung vermutet werden.

Das Baufeld 33 am nördlichen Teil der Paul-von-Denis-Straße auf dem Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs wurde im Herbst vergangenen Jahres als Ergebnis eines Interessenbekundungsverfahrens durch den Hauptausschuss der Stadt Landau an die RG Residential Development GmbH, eine Tochter der Reuter Real Estate aus Klingenmünster, vergeben. Nach intensiven Abstimmungen mit den Genehmigungsbehörden wurden in den zurückliegenden Wochen die Planungen für das Grundstück konkretisiert, sodass am heutigen Montag, 29. Januar, die Voruntersuchungen vor Ort beginnen konnten.

Auf dem ca. 4.700 m² großen Grundstück werden zunächst, veranlasst und begleitet durch die Generaldirektion Kulturelles Erbe (GDKE) Rheinland-Pfalz, archäologische Voruntersuchungen durchgeführt, da auf dem Grundstück Reste des Werks 100 der früheren Vaubanschen Festung vermutet werden. Die Ergebnisse fließen in das weitere Verfahren ein. Die Voruntersuchungen werden auf Baggerschürfen und Sondagen aufbauen, die stichprobenweise auf dem Grundstück verteilt erfolgen werden. Die Fachleute erwarten sich Erkenntnisse über Lage, Umfang und Erhaltungszustand der vermuteten Festungsreste.

Das Festungswerk 100 wurde im Jahr 1740 errichtet. Nachdem die Festung bei den ersten Belagerungen in den Jahren 1702 bis 1704 dreimal den Besitzer gewechselt hatte und die Angriffe jeweils vom Ebenberg aus erfolgten, verstärkten die neuen Besitzer, die kaiserlichen Militärs, von 1710 bis 1713 die Südfront durch einen Gürtel von ins Glacis eingebetteten Vorwerken, den Lunetten 35, 36, 37, 38, 39 und 41. 1740 wurde dann vor der im Ostpark heute noch sichtbaren Lunette 35 eine weitere und deutlich größere Lunette mit der Nummer 100 errichtet. Diese hatte nicht nur ein Minensystem zur Verteidigung, sondern war auch unterirdisch mit der Lunette 35 verbunden.

Die Planung des von der Reuter Real Estate beauftragten Frankfurter Architekturbüros Stefan Forster sieht einen sich zur Straße und zur Queichheimer Brücke öffnenden L-förmigen Baukörper vor, in dem Studierendenwohnungen, Mietwohnungen, ein Boarding House sowie sonstige Gewerbe-, Dienstleistungs- und Einzelhandelsflächen untergebracht werden sollen. Im Hinblick auf die zu erwartenden Festungsreste ist insbesondere die geplante Tiefgarage mit rund 80 bis 85 Stellplätzen unter den Gebäuden und Außenflächen von besonderer Bedeutung, da sie so angeordnet werden soll, dass sie möglichst schonend und gering in vorhandene Festungsbauteile eingreift.

Die Reuter Real Estate hat bereits das Projekt „Le Quartier No.1“ im „Wohnpark Am Ebenberg“ mit 87 Wohnungen an der Ecke Cornichonstraße/Hartmannstraße realisiert. Bei der Umsetzung dieses Projekts wurde in Abstimmung mit der Stadt und der GDKE die Lunette 38 freigelegt, ausführlich dokumentiert und letztlich über- und teilweise rückgebaut. Die Kontur der Festungsreste bzw. des Festungsverlaufs wurde in der heutigen Freianlage der Wohnanlage mit Natursteinpflaster nachgezeichnet und sichtbar gemacht.

Die Vaubansche Festung der Stadt Landau war im Februar 2017 als Gesamtanlage unter Schutz gestellt worden. „Im Zuge der weiteren Planungen und Untersuchungen gilt es nun, gemeinsam mit dem Bauherr, dem Grundstückseigentümer, den Genehmigungsbehörden und der GDKE Lösungen zu finden, die zeigen, dass Stadtentwicklung und Schutz der Festung nicht im Widerspruch zueinander stehen“, betont Oberbürgermeister Thomas Hirsch. „Wir wollen Bauen möglich machen und nicht verhindern“, fasst der Stadtchef die Prämisse der Stadt Landau zusammen. Vor diesem Hintergrund seien auch die nun anlaufenden archäologischen Grabungen in enger Abstimmung zwischen allen Beteiligten vorbereitet worden, ergänzt Bürgermeister Dr. Maximilian Ingenthron. „Das vorgelegte Planungskonzept und die Offenheit, mit der Bauherr, Stadt und Denkmalschutzbehörden zusammenarbeiten, lassen ein gutes Ergebnis erwarten“, so der Baudezernent.

„Die vorhandenen Festungsreste zu ignorieren, ist nicht angebracht“, führt Costa Reuter, Geschäftsführer der Reuter Real Estate, aus. „Gleichzeitig gilt es aber, Lösungen zu finden, die eine qualitätsvolle städtebauliche Entwicklung umsetzbar machen lassen. Dadurch, dass im frühen Planungsstadium mit den Untersuchungen begonnen wird, gehe ich derzeit nicht von zeitlichen Verzögerungen aus“, so Reuter zum aktuellen Planungsstand.

Der Terminplan sieht vor, dass im Februar die archäologischen Sondierungen durchgeführt werden, parallel die vom Bauherrn gestellte Bauvoranfrage bearbeitet wird und auf Grundlage einer Baugenehmigung Ende 2018 mit der eigentlichen Bebauung des Grundstücks in der Paul-von-Denis-Straße begonnen werden kann.

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31.01.2018


Neujahrsempfang in Mörzheim: Ortsvorsteherin Müller lud zum Jahresauftakt – Umbau der Alten Schule zum Dorfgemeinschaftshaus auf der Agenda – Arbeitsgruppen von „Kommune der Zukunft“ stellen erste Ergebnisse vor

Wie sieht die Zukunft meines Stadtdorfs aus? In Mörzheim stellten im Anschluss an den Neujahrsempfang die im Zuge des Modellprojekts „Kommune der Zukunft“ entstandenen Arbeitsgruppen ihre ersten Ergebnisse vor.

Mehr als 100 Besucherinnen und Besucher fanden am Sonntag, 21. Januar,  den Weg zum Neujahrsempfang in Mörzheim. Ortsvorsteherin Dorothea Müller hatte zunächst in die Protestantische Kirche und anschließend in die Alte Schule geladen, um gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern das Jahr 2018 willkommen zu heißen. Im Anschluss an den Empfang stellten die Arbeitsgruppen, die im Zuge des Dorfentwicklungsprozesses „Kommune der Zukunft“ in Mörzheim entstanden sind, erste Ergebnisse vor.

„Das Modellprojekt «Kommune der Zukunft» ist in unseren Stadtdörfern angekommen und auch sonst herrscht Aufbruchstimmung in den acht Landauer Ortsteilen“, betont Oberbürgermeister Thomas Hirsch, der die Stadtspitze in Mörzheim vertrat. „Gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern wollen wir im Jahr 2018 weitere Ideen für unsere Stadtdörfer entwickeln und in die Umsetzung bringen.“ Mörzheim sei ein gutes Beispiel für bürgerschaftliches Engagement im Zuge von „Kommune der Zukunft“ und darüber hinaus, so der Stadtchef. „Mein Dank gilt Ortsvorsteherin Dorothea Müller, den Mitgliedern des Ortsbeirats und den Mörzheimerinnen und Mörzheimern, die gemeinsam vielfältige Ideen entwickelt haben und sich auch weiterhin engagiert für die Zukunft ihres Stadtdorfs einsetzen“, erklärt der OB.

In Mörzheim haben sich im Zuge von „Kommune der Zukunft“ zehn Arbeitsgruppen gebildet. Sie stellten ihre bisherigen Ergebnisse im Anschluss an den Neujahrsempfang im Rahmen einer kleinen Ausstellung in der Alten Schule vor. Ein multikultureller Abend, bei dem Menschen aus elf Nationen kulinarische Spezialitäten aus ihren Heimatländern anboten, konnte im November vergangenen Jahres bereits realisiert werden. Weiter werden unter anderem die Themen Dorfladen, Nachbarschaftshilfe und Erholung am Hordtweiher bearbeitet.

Mörzheimer Leuchtturm-Projekt ist der Umbau der Alten Schule zu einem Dorfgemeinschaftshaus bzw. Gemeinschafts- und Kulturzentrum. Auch hier hat sich eine Arbeitsgruppe gebildet. Die Planungen für die Modernisierung des alten Schulgebäudes schlagen sich bereits im aktuellen Haushaltsjahr nieder. Hier sind 20.000 Euro Planungskosten eingestellt. Insgesamt soll das Projekt, das voraussichtlich 2020 umgesetzt werden soll, rund 170.000 Euro kosten. Ebenfalls im Haushaltsplan für das laufende Jahr finden sich die Sanierung der Unter- und Herrenstraße sowie der K7 zwischen Mörzheim und Impflingen, die Sanierung der Außenfassade des Ortsvorsteherbüros und die Erneuerung der Heizung der Kita. Insgesamt sind für Mörzheim rund 1,7 Millionen Euro veranschlagt, darunter auch Gelder für geplante Grundstücksankäufe im Zuge des Maßnahmenpakets „Landau baut Zukunft“.

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31.01.2018


Mit „Kraut und Rüben“-Menü: Landauer Hotel Kurpfalz tritt beim Wettbewerb „So schmeckt die Südpfalz“ an

v.l.: Freuen sich über die Final-Nominierung des Hotels Kurpfalz im Wettbewerb „So schmeckt die Südpfalz“: Geschäftsführerin Marina Hoffmann, Georg Rothöhler, Vorsitzender der Lebenshilfe Landau-Südliche Weinstraße, Küchenchef Evangelos Moralis und Oberbürgermeister Thomas Hirsch.

Zu Beginn ein Karottencremesüppchen, als Hauptspeise wahlweise gefülltes Schweinefilet mit Karotten im Wirsingmantel oder Pastinaken-Steckrübenrösti auf Gemüse-Bandnudeln und zum Nachtisch Crêpes mit Karottenconfit und Joghurtparfait: Wem läuft da nicht das Wasser im Mund zusammen? Mit dieser Menüfolge tritt das Landauer Hotel Kurpfalz beim Wettbewerb „So schmeckt die Südpfalz“ an. 19 südpfälzische Gastronomiebetriebe wurden im Vorfeld von einer Fachjury ausgewählt und servieren aktuell ein spezielles Drei-Gänge-Menü zum Thema „Kraut und Rüben“. Die Sieger des Wettbewerbs werden im April gekürt.

Oberbürgermeister Thomas Hirsch hat dem Landauer Inklusionssbetrieb anlässlich der Nominierung beim Gastronomiewettbewerb einen Besuch abgestattet und Küchenchef Evangelos Moralis über die Schulter geschaut. „Ein toller Erfolg für einen vorbildlichen Betrieb in unserer Stadt“, fasste der Stadtchef zusammen. „Im vom Verein Lebenshilfe betriebenen Hotel Kurpfalz arbeiten Menschen mit und ohne Behinderung zusammen und haben so gemeinsam ein Erfolgsmodell auf die Beine gestellt, das von vielen Landauerinnen und Landauern und Gästen unserer Stadt ausdrücklich geschätzt wird.“ Dem Restaurant des Hotels drücke er für den Wettbewerb „So schmeckt die Südpfalz“ fest die Daumen, so der Stadtchef, der außer von Koch Moralis auch von Geschäftsführerin Marina Hoffmann und Georg Rothöhler, Vorsitzender der Lebenshilfe Landau-Südliche Weinstraße, begrüßt wurde. Er sei zuversichtlich, dass das Hotel Kurpfalz mit seinem liebevoll zusammengestellten und regionalen Menü gute Chancen auf einen der vorderen Plätze im Wettbewerb habe, betonte Hirsch.

Wer das „Kraut und Rüben“-Menü im Hotel Kurpfalz oder einem der anderen Betriebe kosten möchte, hat dazu noch bis zum 18. März Gelegenheit. Die Gäste erhalten zum Essen eine Karte, auf der sie das Menü, aber auch Atmosphäre und Service im jeweiligen Restaurant bzw. Gasthof bewerten können. Am 23. April werden die Sieger in verschiedenen Kategorien gekürt. Preise werden von der Fachjury und dem Publikum vergeben. Auch ein „Geheimtipp“ des Wettbewerbs wird ausgezeichnet. Unter den Gästen, die Bewertungskarten ausgefüllt haben, werden verschiedene Preise verlost. Hauptpreis ist ein Menü für zwei Personen in einem der nominierten Betriebe.

Die Flyer zum Wettbewerb mit allen Menüs der Nominierten sind bei den teilnehmenden Betrieben und in den Büros für Tourismus der Südpfalz erhältlich sowie online unter www.soschmecktdiesuedpfalz.de einsehbar.

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31.01.2018


55 Jahre Elysée-Vertrag: DFG Landau feiert die deutsch-französische Freundschaft

Feierten am Jahrestag der Unterzeichnung des Elysée-Vertrags gemeinsam die deutsch-französische Freundschaft: Bürgermeister Dr. Maximilian Ingenthron (l.), Rudolf Ehrmantraut, Präsident der deutsch-französischen Gesellschaft Landau (2.v.l.), Jochen Flohn, Schulleiter des Max-Slevogt-Gymnasiums (2.v.r.), Dr. Dominique Ehrmantraut, betreuende Lehrerin am MSG (r.), und Schülerinnen und Schüler der Klasse 10a des MSG.

Vor 55 Jahren, am 22. Januar 1963, wurde der Elysée-Vertrag als Ausgangspunkt und Besiegelung der Freundschaft zwischen Deutschland und Frankreich geschlossen. Die Deutsch-Französische Gesellschaft (DFG) Landau nahm das Jubiläum zum Anlass, um in diesem Jahr zu zwei Veranstaltungen zu laden. Am 22. Januar, dem Tag der deutsch-französischen Freundschaft, trugen Schülerinnen und Schüler der Klasse 10a des Max-Slevogt-Gymnasiums im Kleinen Saal der Jugendstil-Festhalle Auszüge aus dem erfolgreich verflimten Roman „Joyeux Noël“ von Christian Carion vor, am Klavier musikalisch begleitet durch Robin Völbel. Am 23. Januar las Autorin Pascale Hugues im Pfarrsaal Heilig Kreuz aus ihrem Buch „Deutschland à la francaise“.

„Die Arbeit der Deutsch-Französischen Gesellschaft ist ein herausragendes Beispiel gelebter Freundschaft und Verständigung über die Grenzen hinweg“, betont Bürgermeister Dr. Maximilian Ingenthron, der die Veranstaltung in der Jugendstil-Festhalle mit Grußworten eröffnete. „Auch in diesem Jahr ist es dem Verein um Präsidentin Barbara Borgeot-Klein und Präsident Rudolf Ehrmantraut gelungen, rund um den Jahrestag der Unterzeichnung des Elysée-Vertrags mit zwei hervorragenden Veranstaltungen für die deutsch-französische Freundschaft zu werben.“ Sein Dank als Kultur- und Schuldezernent gelte den teilnehmenden Schülerinnen und Schülern, den betreuenden Lehrkräften um Dr. Dominique Ehrmantraut, Autorin Pascale Hugues sowie den engagierten Aktiven der DFG, so Dr. Ingenthron.

„Als grenznahe Stadt ist es für uns unerlässlich und von großer Bedeutung, einen regen Austausch mit Frankreich zu pflegen“, führt Dr. Ingenthron weiter aus. „Die Deutsch-Französische Gesellschaft Landau besteht bereits seit 1959; seit 1960 ist Landau mit Ribeauvillé, seit 1963 mit Haguenau befreundet. Diese persönlichen Kontakte sind unerlässlich für eine rege Freundschaft zwischen beiden Ländern und erfüllen den Elysée-Vertrag mit Leben.“ So unterhalte der Stadtvorstand enge Bindungen mit den Kolleginnen und Kollegen der Partnerstädte und es existierten zahlreiche Kontakte von Vereinen ebenso wie Schulpartnerschaften, so Dr. Ingenthron.

„Deutschland und Frankreich blicken auf eine schwierige gemeinsame Vergangenheit zurück und es kommt fast einem Wunder gleich, dass beide Nationen einander heute in Freundschaft verbunden sind. Wir brauchen diese Achse der Stabilität für ein Europa des Friedens und der Freiheit heute dringender denn je. Wir in Landau werden auch künftig engagiert unseren Beitrag zu engen Beziehungen und zu freundschaftlichen Banden zwischen den Bürgerinnen und Bürgern Deutschlands und Frankreichs leisten“, bekräftigt Dr. Ingenthron, der selbst überzeugtes Mitglied der DFG ist.

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31.01.2018


Ausbau der Bornbachstraße: Kanalbauarbeiten seit Montag, 29. Januar

Am Montag, 29. Januar, begannen die Kanalbauarbeiten im Zuge des Ausbaus der Bornbachstraße. Die Straße im Landauer Norden wird im Abschnitt zwischen Herrenbergstraße und Nußdorfer Weg komplett erneuert. Die Straßenbauarbeiten sollen Ende Februar bzw. Anfang März beginnen. Mit der Fertigstellung der Gesamtmaßnahme rechnet die Stadt im Spätsommer dieses Jahres.

Die Fahrbahn, aber auch die Entwässerungseinrichtungen der Bornbachstraße befinden sich in einem schlechten Zustand, sodass sich die Stadt für den vollständigen Ausbau entschieden hat. Im Zuge der Maßnahme wird die Fahrbahn mit beidseitigen Gehwegen hergestellt, die Straßenbelechtung wird erneuert und es werden Pflanzbeete angelegt sowie Bäume gepflanzt. Außerdem wird der Regenwasserkanal erneuert und dessen Schachtbauwerke umgebaut. Der Ausbau kostet insgesamt rund 1,3 Millionen Euro. Die Refinanzierung erfolgt über die Erhebung von Erschließungsbeträgen.

Um die Einschränkungen für die Anliegerinnen und Anlieger möglichst gering zu halten, werden die Kanalarbeiten abschnittsweise ohne Vollsperrung durchgeführt. Die Zufahrt zu den Grundstücken ist jederzeit möglich. Für die weiteren Bauarbeiten ist eine abschnittsweise Vollsperrung erforderlich. Die Grundstücke bleiben jedoch anfahrbar.

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31.01.2018


Kirchenmusik an der Stiftskirche Landau: Anna Linß als neue Bezirks- und Stiftskantorin eingeführt – Bürgermeister Dr. Ingenthron: „Ein glänzender Auftakt am Beginn eines neuen Kapitels“

Bürgermeister und Kulturdezernent Dr. Maximilian Ingenthron (r.) gemeinsam mit der neuen Bezirks- und Stiftskantorin Anna Linß (M.), Oberkirchenrat Manfred Sutter (l.), Dekan Volker Janke (2.v.r.) und der Landauer Weinprinzessin Jana I. (2.v.l.) in der Landauer Stiftskirche.

Die Landauer Kantorei, die Landauer Jugendkantorei und das Südpfälzische Kammerorchester: die neue Landauer Bezirks- und Stiftskantorin Anna Linß hat alle Hände voll zu tun. Bereits im vergangenen Oktober folgte die studierte Kirchenmusikerin Bezirkskantor Stefan Viegelahn an seine Wirkungsstätte nach Landau, der seither als Professor für Orgelimprovisation an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt tätig ist. Am Sonntag, 21. Januar, fand der Gottesdienst zur Einführung der neuen Bezirks- und Stiftskantorin durch Oberkirchenrat Manfred Sutter statt.

Bürgermeister und Kulturdezernent Dr. Maximilian Ingenthron nahm an dem Gottesdienst in der Landauer Stiftskirche teil und überbrachte die Glückwünsche der Stadt. „Anna Linß kam, sah, dirigierte und spielte sich von Beginn an in die Herzen der Menschen. Bereits beim Adventskonzert im vergangenen Dezember hat sie die kirchenmusikalischen Ensembles zu herausragenden Leistungen geführt. Und mit ihrem virtuosen Orgelspiel anlässlich des Neujahrskonzerts hat Anna Linß die zahlreichen Zuschauerinnen und Zuschauer über alle Maßen begeistert“, betonte Dr. Ingenthron. „Wir gratulieren dem Protestantischen Kirchbezirk Landau ganz herzlich zu dieser hervorragenden Wahl und freuen auf viele weitere Konzerte mit hochkarätiger Kirchenmusik unter der Leitung von Anna Linß. Dass die UNESCO im Dezember vergangenen Jahres den Orgelbau und die Orgelmusik zum immateriellen Kulturerbe der Menschheit erklärt hat, ist eine ebenso richtige wie angemessene Entscheidung. Diese steht als beziehungsreiches Symbol am Beginn des Wirkens der neuen Kantorin. Anna Linß wird mit ihrem Wirken die Stiftkirchengemeinde als eines der geistigen, spirituellen, gesellschaftlichen und kulturellen Zentren der Stadt sehr bereichern“, so Dr. Ingenthron.

Neben ihrer Zuständigkeit für die drei Ensembles an der Landauer Stiftskirche unterrichtet die Kirchenmusikerin auch mehrere Orgelstudentinnen und -studenten. Zu ihnen zählt Landaus Weinprinzessin Jana I., die ebenfalls am Einführungsgottesdienst teilnahm und Grußworte an die Gemeinde richtete.

In den kommenden drei Wochen warten auf alle Freundinnen und Freunde der Orgelmusik gleich drei weitere Veranstaltungshighlights. Unter dem Namen „ORGELPUNKT – drei Orgelkonzerte – Wahnwitz – Tanz – Monument!“ geben sich am 28. Januar Anna Linß (Wahnwitz), am 4. Februar Rudolf Peter (Tanz) und am 18. Februar Nils-Ole Krafft (Monument) die Ehre. Die Konzerte finden in der Stiftskirche statt und beginnen jeweils um 18 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Stadt Landau in der Pfalz

31.01.2018


Unter dem digitalen Hammer: Stadtverwaltung Landau führt zum zweiten Mal Online-Versteigerung von Fundsachen durch

3, 2, 1, meins! Die Leiterin des Landauer Bürgerbüros, Angelina Wind, inmitten der rund 200 Fundsachen, die im März dieses Jahres unter den digitalen Hammer kommen sollen.

Jedes Jahr werden im Bürgerbüro der Stadt Landau rund 800 Fundsachen abgegeben – Schmuck, Handys, Kleidung und vieles mehr. Die meisten Gegenstände werden von ihren rechtmäßigen Besitzerinnen und Besitzern wieder abgeholt. Was jedoch länger als sechs Monate liegt, kommt unter den Hammer. Im vergangenen Jahr versteigerte das Bürgerbüro Fundsachen erstmals online. Aufgrund der großen Resonanz findet vom 5. bis zum 17. März dieses Jahres die nächste Online-Versteigerung statt.

„Wir haben sehr gute Erfahrungen mit der digitalen Versteigerung gemacht“, fasst Angelina Wind, Leiterin des Bürgerbüros zusammen. „Die erste Versteigerung war ein Testballon, bei dem nur eine Auswahl an Gegenständen angeboten wurde. Aufgrund des großen Interesses kommen dieses Mal alle Fundsachen unter den Hammer, die nicht wieder abgeholt bzw. vom Finder nicht eingefordert wurden – insgesamt mehr als 200 Stück“, so Wind. Dazu gehören Uhren, Halsketten, Armbänder, Ringe, Handys, Schuhe, diverse Kleidungsstücke, Werkzeug, Taschen, Rucksäcke, Koffer, Fahrradhelme und Kinderspielzeug.

Die Versteigerung auf www.landau.de/fundsachenversteigerung beginnt am Montag, 5. März, um 9 Uhr und endet am Samstag, 17. März, um 11 Uhr. Die Online-Auktion erfolgt, anders als beispielsweise bei Ebay, nicht nach dem Prinzip des Höchstbietenden, sondern in Form einer Rückwärtsversteigerung. Diese startet mit einem Anfangspreis, der sich in regelmäßigen Abständen verringert, bis der Mindestpreis erreicht ist. Bieterinnen und Bieter können entweder sofort beim aktuellen Preis zuschlagen oder einen niedrigerer Preis hinterlegen, bei dem sie dann den Zuschlag erhalten, sollte niemand sonst vorher zu einem höheren Preis den Kauf tätigen.

Alle zu versteigerten Gegenständen sind gebraucht und können daher Mängel aufweisen. Garantie und Umtauschrecht bestehen nicht. Allerdings haben die Bürgerinnen und Bürger ab Beginn der Versteigerung die Möglichkeit, sich die Fundstücke vor Ort im Bürgerbüro anzuschauen. Ersteigerte Gegenstände können nach Erhalt des Zuschlags im Bürgerbüro zu den üblichen Öffnungszeiten abgeholt werden. Bezahlt werden kann bar oder mit EC-Karte.

Stadt Landau in der Pfalz

31.01.2018


„Beurteilen Sie ein Buch nicht nach dem Cover“: Stadtbibliothek Landau bietet zum dritten Mal Aktion „Blind Date mit einem Buch“ an

Ein Rendezvous der besonderen Art wartet in der Zeit vom 12. Februar bis zum 24. März auf die Mitglieder der Stadtbibliothek Landau. Passend zum Valentinstag startet zum dritten Mal die Aktion „Blind Date mit einem Buch“.

„Beurteilen Sie ein Buch nicht nach dem Cover“: Nach diesem Motto haben die Mitarbeiterinnen der Stadtbibliothek auch in diesem Jahr ausgewählte Bücher des Bibliotheksbestands in blickdichtes Packpapier gewickelt. Titel, Autor und Handlung bleiben bis zum Auspacken zu Hause unbekannt. Einen kleinen Anhaltspunkt bieten nur der erste Satz des Buches sowie ein Hinweis auf das Genre. Dies soll bei den Leserinnen und Lesern Spannung aufbauen, angefangen bei der Auswahl bis hin zur Überraschung beim Auspacken in den eigenen vier Wänden.

Diese Aktion richtet sich an Erwachsene sowie Jugendliche ab 13 Jahren. Um Blind-Date-Bücher ausleihen zu können, ist eine Anmeldung in der Stadtbibliothek erforderlich. Die Jahresgebühr beträgt 28 Euro, ermäßigt 15 Euro.

Wer also noch nach dem Buch seines Lebens oder einfach nur einem Lese-Abenteuer sucht, ist herzlich eingeladen, die Stadtbibliothek Landau zu besuchen.

Stadtbibliothek Landau                
Karl-und-Edith-Fix-Haus                
Heinrich-Heine-Platz 10                
76829 Landau in der Pfalz

Telefon: 0 63 41/13 43 20                
Telefax: 0 63 41/13 43 19                
E-Mail: stadtbibliothek@landau.de
Internet: http://opac.landau.de

Öffnungszeiten:
Montag und Dienstag: 14 bis 18 Uhr
Donnerstag und Freitag: 10 bis 18 Uhr
Samstag: 9 bis 13 Uhr

Stadt Landau in der Pfalz

31.01.2018


Faszinierende Reise durch Erlebnisräume: Städtische Kulturabteilung zeigt Ausstellung „Räume der Anderen I“ in der Galerie Villa Streccius

In der Ausstellung „Räume der Anderen I“ zu sehen: Isa Dahls „eben still“.

„Raum“ ist zuallererst eine klar messbare Einheit in Höhe, Breite und Tiefe. Darüber hinaus besitzt „Raum“ aber auch eine emotionale Komponente. „Raum“ spricht die Sinne des Menschen an, ist Gefühl, Stimmung, Schönheit oder Erinnerung. Räume können Geborgenheit schenken oder aber Ängste wecken. Die Ausstellung „Räume der Anderen I“, die die Kulturabteilung der Stadt Landau von Samstag, 3. Februar, bis Sonntag, 11. März, in der Städtischen Galerie Villa Streccius zeigt, greift diesen Themenkomplex künstlerisch auf.

Die Ausstellung schickt die Besucherinnen und Besucher auf eine faszinierende Reise durch Erlebnisräume im besten Sinne des Wortes. Die mystischen Bootfiguren von Dorothée Aschoff neben dem „Steinstrand“ von Lars Möller assoziieren Einsamkeit, Vergänglichkeit, aber auch Unendlichkeit. Der stille „Park“ von Jochen Hein in Kombination mit den venezianisch anmutenden Fayence-Figurinen von Eva Schaeuble erinnern dagegen vielleicht an längst vergangene romantische Stunden. Man sieht: Raum ist immer anders, immer neu!

Insgesamt stellen bei „Räume der Anderen I“ acht verschiedene Künstlerinnen und Künstler aus: Dorothée Aschoff (Malerei, Skulptur), Isa Dahl (Malerei), Edite Grinberga (Malerei), Jochen Hein (Malerei), Sarah Oh-Mock (Video), Lars Möller (Malerei), Eva Schaeuble (Majolika) und Monika Schmid (Skulptur). Ihre Werke inszenieren Raumdimensionen, die mit der Museumsarchitektur aufs Beste harmonieren.

Die Ausstellung wird dank der freundlichen Unterstützung der Sparkasse Südliche Weinstraße, der Steiner Steuerberatungsgesellschaft mbH und der Werkgemeinschaft Landau möglich.

Die Städtische Galerie Villa Streccius im Südring ist geöffnet:

Dienstag und Mittwoch 17 bis 20 Uhr
Donnerstag bis Sonntag 14 bis 17 Uhr

Die Vernissage mit Bürgermeister und Kulturdezernent Dr. Maximilian Ingenthron findet am Freitag, 2. Februar, ab 20 Uhr statt. Die Fortsetzung der Ausstellung, „Räume der Anderen II“, schließt sich ab Samstag, 24. März, an und wird bis Sonntag, 6. Mai, zu sehen sein.

Text: Stadt Landau in der Pfalz Foto: Isa Dahl

31.01.2018


Bürgermeister Dr. Maximilian Ingenthron und Beigeordneter Rudi Klemm „auf hoher See mit dem LCC“: Große Prunksitzung des Landauer Carneval Clubs in der Kinckschen Mühle in Godramstein

Bürgermeister Dr. Maximilian Ingenthron (l.) gemeinsam mit dem Beigeordneten Rudi Klemm (2.v.l.), Ortsvorsteher Michael Schreiner (r.), dem Sitzungspräsidenten Horst-Joachim Rueff (M.) und dem Vize-Sitzungspräsidenten Christian Bernhard (2.v.r.) bei der großen Prunksitzung des LCC in der Kinckschen Mühle in Godramstein.

Ein dreifach kräftig donnerndes Galau! Der Rosenmontag naht und die Närrinnen und Narren des Landes stimmen sich in etlichen Turnhallen und Dorfgemeinschaftshäusern bei den Prunksitzungen der örtlichen Karnevalsvereine auf den Höhepunkt der fünften Jahreszeit ein. So auch der Landauer Carneval Club, der jetzt unter dem Motto „Auf hoher See mit dem LCC“ zum gemeinsamen Schunkeln in die Kincksche Mühle in Godramstein geladen hat.

Zu den närrischen Gästen zählten auch Bürgermeister Dr. Maximilian Ingenthron und Beigeordneter Rudi Klemm, die sich begeistert vom fröhlichen, bunten Treiben in der Kinckschen Mühle zeigten. „Nach der Weihnacht ist vor der Fastnacht: Kaum sind die Christbäume abgeziert, dreht sich wieder das närrische Rad“, schmunzelte der Bürgermeister. „Auch in diesem Jahr haben die Närrinnen und Narren des LCC wieder ein großartiges Programm auf die Beine gestellt. Es sieht so locker aus und fühlt sich so leichtgängig an – und doch sind die Prunksitzungen in Wahrheit mit viel Herzblut bis ins kleinste Detail durchgeplante Unterfangen, die großes organisatorisches Geschick bedürfen.“ Für diese enorme Leistung gebühre den Aktiven des LCC um ihren ersten Vorsitzenden Tobias Paul, Sitzungspräsident Horst-Joachim Rueff und Elferratspräsident Thilo Kaddatz größter Respekt und Anerkennung, waren sich Bürgermeister Ingenthron und Beigeordneter Klemm einig.

Der Landauer Carneval Club besteht seit 53 Jahren. Neben der großen Prunksitzung findet seit einigen Jahren auch die Landauer Frauensitzung in der Kinckschen Mühle und und die gemeinsame Faschingsveranstaltung mit der Landjugend Wollmesheim „De Dampfknopp feiert Fasching“ im Dorfgemeinschaftshaus Wollmesheim statt. Seit drei Jahren veranstaltet der LCC in Zusammenarbeit mit dem BAF Südpfalz (Bildung, Aktionen und Freizeitangebote für Menschen mit Behinderungen) außerdem die Prunksitzung für und mit Menschen mit Behinderung. Mehr Informationen zum Landauer Carneval Club gibt’s unter www.landauercarnevalclub.de

Stadt Landau in der Pfalz

31.01.2018


Landau zu Gast in Landau: Stadtverwaltung Landau in der Pfalz bietet Bürgerfahrt zum bayerischen Volksfest in Landau an der Isar an

Der Tradition verpflichtet: In Landau an der Isar findet jedes Jahr am Wochenende von „Peter und Paul“ ein bayerisches Volksfest statt.

Landau in der Pfalz und Landau an der Isar verbindet mehr als „nur“ der gemeinsame Name. Die beiden Städte haben sich vorgenommen, ihre Freundschaft weiter zu vertiefen. Der diesjährige Neujahrsempfang in der Jugendstil-Festhalle des pfälzischen Landaus, bei dem auch Dr. Helmut Steiniger, Bürgermeister der Stadt Landau an der Isar, zu Gast war, brachte dieses Vorhaben weiter voran. Wie beim Neujahrsempfang angekündigt, wird es in diesem Jahr erstmals eine Bürgerfahrt zum Volksfest im niederbayerischen Landau geben. Interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich aufgrund der großen Nachfrage ab sofort bereits vormerken lassen.

„Landau in der Pfalz und Landau an der Isar – das passt“, fasst Oberbürgermeister Thomas Hirsch zusammen, der im Sommer vergangenen Jahres eine Delegation aus Mitgliedern des Stadtrats anführte, die Landau an der Isar anlässlich des 30-jährigen Bestehens des dortigen Pfälzer Weinfests besuchte. „Das Pfälzer Weinfest ist Ausdruck der Freundschaft zwischen den beiden Landaus. Daher bin ich sehr froh, dass es gelungen ist, diese Veranstaltung mit Kult-Charakter zu erhalten“, betont der Landauer Stadtchef. „Um die Freundschaft zwischen den beiden Landaus weiter zu vertiefen und den Pfälzer Landauerinnen und Landauern auch die Möglichkeit zu bieten, ein echtes bayerisches Volksfest in unserer Schwesterstadt zu erleben, möchten wir in diesem Jahr über das Wochenende von «Peter und Paul» eine dreitägige Fahrt in das rund 400 Kilometer entfernte Landau anbieten“, so Hirsch.

Neben traditionell bayerischer Volksmusik, zünftigem Essen und regionalen Bierspezialitäten warten auf die Besucherinnen und Besucher des Volksfests in Landau an der Isar auch diverse Fahrgeschäfte und Jahrmarktsstände.

Die Bürgerfahrt nach Landau an der Isar findet vom 29. Juni bis zum 1. Juli statt. Interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich jetzt vormerken lassen und werden, sobald das genaue Rahmenprogramm samt Fahrtpreis feststeht, informiert. Vormerkungen nimmt das Büro für Tourismus unter touristinfo@landau.de bzw. 0 63 41/13 83 01 entgegen.

OB Hirsch lädt die Landauerinnen und Landauer herzlich ein, das Angebot der Bürgerfahrt in die Schwesterstadt anzunehmen. „Unsere bayrischen Freundinnen und Freunde freuen sich bereits auf den Besuch aus der Pfalz und ich kann versprechen, dass Landau an der Isar mit seiner Gastfreundschaft, dem bayrischen Charme und der idyllischen Lage an der Isar immer eine Reise wert ist“, wirbt der Stadtchef.

Das Volksfest in der Bergstadt findet traditionell am Wochenende von „Peter und Paul“, statt. Nach einem Standkonzert vor dem Landauer Rathaus ziehen rund 1.500 Landauerinnen und Landauer in Tracht zum Festplatz, wo Bürgermeister Dr. Helmut Steininger das Volksfest mit dem Anzapfen des ersten Fasses offiziell eröffnet. Neben traditionell bayerischer Volksmusik, zünftigem Essen und regionalen Bierspezialitäten warten auf die Besucherinnen und Besucher auch diverse Fahrgeschäfte und Jahrmarktsstände.

Text: Stadt Landau in der Pfalz Foto: Stadt Landau an der Isar

31.01.2018

Mit dem Jugendtreff Horst zur Sommerfreizeit an die niederländische Nordsee

Der Landauer Jugendtreff Horst bietet in den Sommerferien eine Freizeit im niederländischen „Center Parc Port Zelande“ an. Die Nordseefreizeit findet vom 2. bis zum 6. Juli sttatt und eignet sich für Kinder und Jugendliche ab zehn Jahren.

Neben Sommer, Sonne, Strand und Meer stehen unter anderem Ausflüge zur Seehund-Aufpäppelstation sowie in den „Deltapark“ mit Wasserspielplatz, Orkanmaschine und Bootsfahrt auf dem Programm. Der „Center Parc“ selbst liegt direkt an der Nordsee und bietet zusätzlich ein großes Indoor-Schwimmbad mit Wasserrutschen, Wellenbad und vielem mehr. Im Preis von 195 Euro pro Person sind Anreise, Unterkunft, Vollverpflegung und alle Ausflüge enthalten. Ebenso sind alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer unfall- und haftpflichtversichert.

Ein Vortreffen zur Freizeit mit allen wichtigen Informationen findet Anfang Juni statt. Anmeldungen sind ab sofort im Jugendtreff Horst sowie telefonisch unter 0 63 41/13 51 77 bzw. -78 möglich.

Text: Stadt Landau in der Pfalz Foto: pixabay


Neujahrsempfang in Nußdorf: Ortsvorsteher Dr. Thorsten Sögding lädt zum Jahresauftakt in den Dorfgemeinschaftssaal

Ein gemeinsamer Start ins neue Jahr: Den Reigen der Neujahrsempfänge in den Landauer Stadtdörfern hat am Sonntag, 21. Januar, Nußdorf beschlossen.

Ein gemeinsamer Start ins neue Jahr: Den Reigen der Neujahrsempfänge in den Landauer Stadtdörfern hat am Sonntag, 21. Januar, Nußdorf beschlossen. Ortsvorsteher Dr. Thorsten Sögding lud die Bürgerinnen und Bürger in den Dorfgemeinschaftssaal, um das Jahr 2018 gemeinsam zu begrüßen. Die Landauer Stadtspitze wurde durch Bürgermeister Dr. Maximilian Ingenthron vertreten. Auch Landaus Weinhoheit Jana I. und die pfälzische Weinprinzessin Lilli I. waren zu Gast und haben Grußworte an die Gäste des Nußdorfer Neujahrsempfang gerichtet.

„Ob die Gründung des Fördervereins zum Erhalt der Waldwerkstatt Taubensuhl, die energetische Sanierung des Turnhallendachs, die Einweihung des neuen Ehrenhains auf dem Friedhof oder das einjährige Bestehen von »Lenas Lädchen« – Nußdorf kann auf ein bewegtes Jahr 2017 zurückschauen“, betonte Dr. Ingenthron. „Auch im neuen Jahr stehen, sowohl im Zuge unseres Modellprojekt «Kommune der Zukunft», in das sich die Nußdorferinnen und Nußdorfer engagiert einbringen, als auch im Rahmen des städtischen Haushalts einige Projekte auf der Tagesordnung“, so Ingenthron.

In der bisherigen Umsetzung des Modellprojekts hatten sich in Nußdorf acht Arbeitsgruppen gebildet. Neben dem Leuchtturmprojekt, das unter dem Motto „Nußdorf bewegt“ steht und auf eine Aufwertung seines Sportgeländes setzt, arbeiten die Nußdorferinnen und Nußdorfer derzeit an einer Planungsidee zur Stärkung der Dorfmitte und an einem Kinder- und Jugendtreff.

Auch im städtischen Haushalt sind im laufenden Jahr Mittel für zahlreiche Maßnahmen enthalten. Neben der Sanierung der Walsheimer Straße sowie Instandsetzungsarbeiten an Feld- und Gehwegen sind außerdem die Anschaffung von Geschwindigkeitsmessgeräten und Umgestaltungsmaßnahmen auf dem örtlichen Friedhof geplant. Darüber hinaus stehen eine Damenumkleide für die örtliche Feuerwehr, die Aufwertung der Freifläche vor der Ölpumpstation in der Pfarrer-Lehmann-Straße und diverse Arbeiten an der Grundschule Nußdorf auf der Agenda.

Wie auch in den vergangenen Jahren ehrte Ortsvorsteher Dr. Sögding im Rahmen des Nußdorfer Neujahrsempfang Persönlichkeiten, die sich für das Stadtdorf in besonders vorbildlicher Weise ehrenamtlich engagieren. In diesem Jahr waren dies Trainierin Martina Link und Athlet Lorenz Herrmann von der Leichtathletikabteilung des TV Nußdorf, der Leiter der Fitness-Gymnastik-Gruppe Reinhold Gondorf und die Sängervereinigung 1855 Nußdorf um ihren Vorsitzenden Theo Bauer und Dirigent Klaus Hoffmann. Die Sänger hatten ebenso wie Violinistin Runa Sachs den Neujahrsempfang musikalisch gestaltet. „Es ist großartig zu sehen, wie sich die Menschen füreinander und für ihren Ort interessieren und engagieren. Den Ehrenamtlichen gebührt für ihren unermüdlichen Einsatz unser aller Dank und große Anerkennung. Nußdorf wird auch in diesem Jahr weitere wichtige Schritte auf dem Weg in eine erfolgreiche Zukunft gehen“, betonte der Bürgermeister.

Stadt Landau in der Pfalz

31.01.2018


Für lebenslanges Lernen: Stadtbibliothek Landau bietet erstmals E-Learning-Kurse an

Die Onleihe Rheinland-Pfalz bietet Bibliothekskundinnen und -kunden die Möglichkeit, eine Vielzahl elektronischer Medien zu entleihen.

Die Stadtbibliothek Landau bietet über die Onleihe Rheinland-Pfalz seit diesem Jahr neben einer Vielzahl elektronischer Medien zum Ausleihen auch Online-Kurse für die berufliche und private Weiterbildung an. Das Angebot umfasst unter anderem Sprachkurse, Kurse aus den Bereichen Wirtschaft, Steuern und Rechnungswesen sowie Kurse zur Persönlichkeitsentwicklung. Ein weiterer Schwerpunkt sind Angebote rund um die Themen Computernutzung, Programmierung und Bildbearbeitung. Auch die Kursreihe „Ich will Deutsch lernen“, die vom Deutschen Volkshochschulverband entwickelt wurde, ist Teil des E-Learning-Angebots.

Bereitgestellt werden die Kurse in Zusammenarbeit mit erfahrenen E-Learning-Anbietern. Die Nutzung der Kurse ist kostenlos und rund um die Uhr möglich. Notwendig ist nur ein gültiger Bibliotheksausweis.

Die Onleihe Rheinland-Pfalz besteht seit dem Jahr 2010. Unter Federführung des Landesbibliothekszentrums Rheinland-Pfalz beteiligen sich mittlerweile landesweit 77 Bibliotheken; der Bestand umfasst mehr als 70.000 E-Medien. Die Nutzung durch die Bibliothekskundinnen und -kunden steigt kontinuierlich an. So wurden 2017 rund 935.000 Medien entliehen – rund 23 Prozent mehr als noch 2016. Die Onleihe ist im Internet unter www.onleihe-rlp.de zu finden.

Text: Stadt Landau in der Pfalz Foto: Landesbibliothekszentrum Rheinland-Pfalz

31.01.2018


Ein Mörzheimer in der Nationalversammlung der Paulskirche: Vortrag zum Leben und Wirken Gustav Guldens in der Landauer Stadtbibliothek

Bürgermeister und Kulturdezernent Dr. Maximilian Ingenthron (r.), die Mörzheimer Ortsvorsteherin Dorothea Müller und Stadtrat Prof. Dr. Hannes Kopf (l.) gemeinsam mit dem Referenten der Auftaktveranstaltung der 34. Landauer Büchereitage, Martin Baus.

„Es gibt keine von den so genannten Tugenden des deutschen Volkes, welche […]  sich unheilvoller für das Volk selbst erwiesen hat als die gepriesene Treue zu den angestammten Herrschern. Erlangt das Volk […] einmal den Bürgerstolz und das Selbstgefühl des freien Mannes, dann ist […] Unterdrückung durch des Volks Kräfte zur Unmöglichkeit geworden.“

Gustav Gulden, geboren 1808 im heutigen Landauer Stadtdorf Mörzheim, machte aus seiner demokratischen Gesinnung nie einen Hehl. Als „Parlamentarier der ersten Stunde“ gehörte er der Frankfurter Nationalversammlung in der Paulskirche an, des ersten frei gewählten deutschen Parlaments. Die oben zitierten Worte schrieb der Jurist und Politiker im Jahr 1849 in das Parlamentsalbum der Paulskirche. In Kooperation mit dem Freundeskreis Archiv und Museum lud die Stadtbibliothek Landau jetzt zu einem Vortrag zum Leben und Wirken Gustav Guldens.

Martin Baus, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Siebenpfeiffer-Stiftung im saarländischen Homburg, bestritt die Auftaktveranstaltung der diesjährigen Landauer Büchereitage und informierte das Publikum in einem interessanten, kurzweiligen Vortrag über den Parlamentarier Gulden und den zeitlichen Kontext zwischen Hambacher Fest und Pfälzischem Aufstand.

„Gustav Gulden legte in der Frühphase des deutschen Parlamentarismus eine konsequent demokratische Grundhaltung an den Tag“, fasst Bürgermeister und Kulturdezernent Dr. Maximilian Ingenthron zusammen. „So votierte er etwa für die Abschaffung der Todesstrafe und dafür, jedem wahlberechtigten Deutschen auch das passive Wahlrecht zuzugestehen. Auch wenn das Parlament von 1848/49 scheiterte, ist es Persönlichkeiten wie Gulden zu verdanken, dass sich die Idee frei gewählter Volksvertretungen am Ende durchgesetzt hat. Was uns heute selbstverständlich erscheint, wurde von Menschen wie Gustav Gulden durch mutiges und wegweisendes Handeln auf dem Weg zu Freiheit und Demokratie erst möglich gemacht. Leider ist der Parlamentarier Gulden in Landau wie auch in Mörzheim in Vergessenheit geraten. Der Vortrag in der Stadtbibliothek war ein wichtiger Beitrag, um das Leben und Schaffen dieses bedeutenden Mannes zu würdigen.“

Zu den Gästen des Vortrags zählten auch Mörzheims Ortsvorsteherin Dorothea Müller und Stadtrat Prof. Dr. Hannes Kopf, von dem der Anstoß zum Vortrag über Gulden gekommen war. Auf Prof. Dr. Kopfs Bestreben hin hatte der Stadtrat im November 2014 bereits die Benennung einer Straße im Stadtgebiet nach Gustav Gulden beschlossen. „Ich bin sicher, dass wir hierfür einen guten Vorschlag unterbreiten können“, so Bürgermeister Dr. Ingenthron.

Stadt Landau in der Pfalz

31.01.2018


„Für den Schutz der Vogelvielfalt – hier und anderswo“ –

Vorstellung des Jahresprogramms 2018 von Zoo, Zooschule und Freundeskreis Landau in der Pfalz

Peter Buchert (DGHT), Beigeordneter Rudi Klemm, Sanitätsrat Dr. Helmuth Back, Zooschulleiterin Dr. Gudrun Hollstein und Zoodirektor Dr. Jens-Ove Heckel (v.l.n.r.) bei der Vorstellung des Jahresprogramms 2018.

Über 215 Vögel leben aktuell im Zoo Landau in der Pfalz. Sie repräsentieren 40, teilweise stark bedrohte Arten aus Australien, Asien, Afrika, Südamerika und auch Europa. Allein im Jahr 2017 sind vier Arten hinzugekommen und das Zooteam durfte sich über knapp 70 Schlüpflinge freuen.

Schlecht sieht es hingegen u.a. für die Vogelwelt in großen Teilen Südostasiens aus. Die tropischen Wälder drohen zu verstummen, da zahllose Singvogelarten exzessiv für den Handel im In- und Ausland, für die Austragung von Gesangswettbewerben, zur Nutzung in traditioneller Medizin oder zum Nahrungserwerb gefangen werden. Das Halten und Zurschaustellen von Singvögeln in kleinen Käfigen ist in großen Teilen Asiens kulturell noch fest verwurzelt. Ein Problembewusstsein für die Folgen des ungebremsten und verlustreichen Fangs ist kaum vorhanden. Die Europäische Zoo- und Aquarien-Vereinigung (EAZA) möchte in den beiden kommenden Jahren mit der Kampagne unter dem Titel „Silent Forest“ (Stille Wälder) auf die drohende Ausrottung von Singvogelarten in Südostasien aufmerksam machen. Der Zoo Landau unterstützt dieses Jahr im Rahmen eines am 22.01.2018 vorgestellten umfangreichen Zoo-Veranstaltungsprogramms die Kampagne. Aber auch die heimische Vogelwelt wird im Fokus stehen. Landaus Beigeordneter und Zoodezernent Rudi Klemm, Zoodirektor Dr. Jens-Ove Heckel, Zooschulleiterin Dr. Gudrun Hollstein, der Vorsitzende des Freundeskreises des Landauer Tiergartens e.V. San.-Rat. Dr. Helmuth Back und Herr Peter Buchert, Vertreter unseres Kooperationspartners Deutsche Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde e.V. (DGHT) gaben einen Ausblick auf die geplanten, gemeinsamen Aktivitäten im Jahr 2018.

Unter dem Motto „Für den Schutz der Vogelvielfalt – hier und anderswo“ erwarten die Zoobesucher tolle Veranstaltungen für alle Altersklassen! Insgesamt stehen neben dem umfangreichen Ferienprogramm der Landauer Zooschule 44 Einzelveranstaltungen im Veranstaltungskalender des Landauer Zoos.

Das Jahresprogramm startet für Interessierte mit Voranmeldung am Valentinstag (14. Februar) mit einer Zooführung zum Thema „Liebe bei Tieren“, zu der auch ein kleiner Sektempfang gehört. Jeweils einmal im Monat gibt es weitere öffentliche Sonntagsführungen, in der auf besondere tiergärtnerische Themen eingegangen wird. Zoo-Architekt Peter Buchert wird z.B. zum Thema „Bauen für Zootiere“ führen. Er ist auch mit der Planung einer neuen Anlage für die „Tierischen Juwelen der Philippinen“ betraut. Durch Finanzierung des Freundeskreises soll dieses Jahr u.a. eine gemeinschaftlich genutzte Anlage für Prinz-Alfred-Hirsche und Visayas-Mähnenschweine entstehen. Spezielle Abendführungen gibt es für Kinder bzw. Familien während der Sommermonate.

Neben dem traditionellen Oster- und Sommerfest steht ein Herbstfest ganz im Zeichen des Kürbisses auf dem Programm. Während der Adventszeit bietet die Zooschule neben Bastelworkshops für Kinder auch einen Adventssonntag unter der Überschrift „Tiere im Winter“ für die ganze Familie an. Zum gleichen Thema gibt es ein besonderes Winterprogramm. Eine Unterrichtseinheit, die sich an die Klassenstufen 3-5 richtet, bietet als „indoor-Programm“ bei ganz schlechtem Wetter Unterricht rund um Terrarientiere an. Ebenfalls neu im Programm der Zooschule ist eine Veranstaltung um die Wartezeit am Heiligabend im Zoo zu verkürzen und ein Opa-Oma-Enkeltag. Im Rahmen der Bildungspartnerschaft zwischen Entsorgungs- und Wirtschaftsbetrieb Landau (EWL) und Zooschule bietet der EWL interessierten Kitagruppen und Schulklassen verschiedener Stufen kostenlos Gutscheine für den Zooschulunterricht an. Hierin geht es um den Umgang mit Abfall, Abfallvermeidung, Recycling und Upcylcling. Rund um das wichtige Thema Artenschutz drehen sich zwei Termine der Kinder-Uni, das vom Rotary-Club Landau gesponserte zweitägige Outdoorcamp, eine Veranstaltung zum Internationalen Tag der biologischen Vielfalt sowie der große Pinguinaktionstag, den der Zoo gemeinsam mit der Artenschutzorganisation „Sphenisco – Schutz des Humboldt-Pinguins e.V.“ durchführt. Auch der Tierschutz soll thematisch nicht zu kurz kommen. Rund um den Welttierschutztag am 4. Oktober bietet die Zooschule zwei Workshops für Kinder an, einmal einen „Streichelzooführerschein“ und einmal einen Intensivkurs zum Halten und Pflegen von Reptilien. Sehr passend, da der Zoo Landau auch in diesem Jahr wieder Platin-Sponsor für das „Zootier des Jahres“ ist, welches sich in diesem Jahr den bedrohten Arten der Scharnierschildkröten widmet. Für Reptilienfreunde steht darüber hinaus neben dem schon traditionellen „Schildkrötenstammtisch“, der vierteljährlich in Kooperation mit der DGHT in der Zooschule stattfindet, noch ein Schildkrötenworkshop der DGHT-Regionalgruppe Kurpfalz unter dem Motto „Was man schon immer über Schildkröten wissen wollte“ auf dem Programm. Ebenfalls eher für das erwachsene Publikum gedacht sind zwei literarische Abende mit humorvollen Lesungen des Teams der „Wortschau“. Traditionell werden hier Landauer Zoothemen aufgegriffen und damit die Lachmuskeln trainiert. Der Freundeskreis des Landauer Tiergartens e.V. wird sich in diesem Jahr erstmals im Rahmen des Deutschen Zooförderertages mit einem Infostand im Zoo präsentieren. Es stehen zwei ein- bzw. mehrtägige Ausflüge des Freundeskreises auf dem Programm, es wird erstmals eine exklusive Zooführung für Mitglieder des Fördervereins geben und einen speziellen Tag für Förderer und Tierpaten. Das aktive Team des Freundeskreises ist darüber hinaus an der Gestaltung diverser Veranstaltungen beteiligt. Das Jahresmotto wird nicht nur an Zoofesten und im Zooschulunterricht im Mittelpunkt stehen, es ist auch Thema eines ganz neuen Gewinnspiels. Ab sofort liegen an der Zookasse Quizbögen aus, auf denen acht Fragen rund ums Thema Artenschutz gestellt werden. Wer den Zoorundgang macht und aufmerksam die Tier- und die spezielle Themenbeschilderung liest, wird die Antworten finden. Unter den Teilnehmern verlost der Zoo zum Ende des Jahres eine Jahreskarte für Kinder oder Erwachsene!

Weitere Informationen finden sich unter www.zoo-landau.de, www.zooschule-landau.de, www.zoofreunde-landau.de und www.dght.de.

Zoo Landau

31.01.2018


Das eigene Taschengeld aufbessern, Menschen helfen und Kontakte knüpfen: Landauer Taschengeldbörse sucht weitere Mitstreiterinnen und Mitstreiter

Da freut sich das Sparschwein: Die Landauer Taschengeldbörse bietet Jugendlichen die Möglichkeit, ihr Taschengeld aufzubessern und gleichzeitig Kontakte zu knüpfen und ihre Sozialkompetenzen zu verbessern.

Die Jugendförderung der Stadt Landau macht zu Beginn des Jahres 2018 erneut auf ihre Taschengeldbörse aufmerksam. Das generationenübergreifende Angebot, mit dem Jugendliche ihr Taschengeld aufbessern und gleichzeitig anderen Menschen helfen können, besteht seit mittlerweile drei Jahren. Um die Taschengeldbörse weiter zu vergrößern und das Angebot noch bekannter zu machen, sucht die Jugendförderung neue Mitstreiterinnen und Mitstreiter auf beiden Seiten, besonders aber Erwachsene, die Taschengeldjobs anbieten möchten.

Die Landauer Taschengeldbörse führt Jugendliche, die sich eine Kleinigkeit dazuverdienen möchten, und erwachsene, oft ältere Menschen, die Erledigungen wie Einkaufen oder Rasenmähen nicht selbst erledigen möchten oder können, zusammen. Dabei steht nicht nur der praktische Aspekt im Vordergrund, vielmehr sollen Jung und Alt durch die Taschengeldbörse miteinander in Kontakt treten und so das gegenseitige Interesse und das Verständnis zwischen den Generationen verbessern.

Stadtjugendpfleger Arno Schönhöfer ist überzeugt von dem Angebot. „Von der Taschengeldbörse profitieren Jung und Alt“, so Schönhöfer. „Die Jugendlichen verdienen sich nicht nur ein Taschengeld, sondern gehen zugleich einer sinnvollen Freizeitbeschäftigung nach und steigern ihre Sozialkompetenzen. Seniorinnen und Senioren sowie andere Interessierte können einfache Tätigkeiten abgeben und so gezielt Hilfe erhalten.“ Die nach drei Jahren gewonnenen Erfahrungen seien durchweg positiv, fasst der Jugendpfleger zusammen. Trotzdem sei das Angebot in der Bevölkerung noch nicht so bekannt wie es sich die Macher erhofften, so Schönhöfer.

Die Teilnahme an der Taschengeldbörse ist nur für Landauerinnen und Landauer möglich und kostenlos. Angesprochen sind engagierte und zuverlässige Jugendliche zwischen 13 und 17 Jahren. Als Jobs kommen zum Beispiel Rasen mähen, Bürgersteig kehren, einkaufen, gelegentliche Unterstützung im Haushalt, Hilfe am Computer oder das Versorgen von Haustieren in Frage. Die Jugendlichen sind im Rahmen der Haftpflicht- und Unfallversicherung ihrer Eltern für die vereinbarte Zeit versichert. Das empfohlene Mindesttaschengeld beträgt 5 Euro pro Stunde. Ein anderer Satz kann vereinbart werden. Taschengeldjobs sind grundsätzlich sozialversicherungsfrei und nicht steuerpflichtig.

Informationen über die Taschengeldbörse sowie Anmeldeformulare sind bei der Jugendförderung in der Waffenstraße 5 erhältlich. Diese ist montags bis freitags von 8:30 bis 12 Uhr sowie montags bis mittwochs von 14 bis 16 Uhr und donnerstags von 14 bis 18 Uhr erreichbar. Die Telefonnummer lautet 0 63 41/13 51 70. Weitere Informationen finden sich auch im Netz unter www.jufoelandau.com.

Stadt Landau in der Pfalz

09.01.2018


Neujahrsempfang im Dorfgemeinschaftshaus: Landauer Stadtdorf Arzheim startet ins neue Jahr – 2018 zahlreiche Projekte auf der Agenda –  Modellprojekt „Kommune der Zukunft“ äußerst erfolgreich

Neujahrsempfang in Arzheim: Ortsvorsteher Klaus Kißel lud die Bürgerinnen und Bürger am Sonntag, 7. Januar, ins Dorfgemeinschaftshaus. Die Stadtspitze wurde durch Oberbürgermeister Thomas Hirsch und Bürgermeister Dr. Maximilian Ingenthron vertreten.

Auf dem Weg zur „Kommune der Zukunft“: Das Jahr 2017 stand in Landau auch im Zeichen der Stadtdörfer. Das Modellprojekt wird 2018 fortgeführt und auch sonst bleiben die acht Ortsteile weiter im Fokus der Stadtpolitik. Dies wurde auch beim Neujahrsempfang in Arzheim deutlich. Am Sonntag, 7. Januar, lud Ortsvorsteher Klaus Kißel die Bürgerinnen und Bürger ins Dorfgemeinschaftshaus. Die Stadtspitze wurde durch Oberbürgermeister Thomas Hirsch und Bürgermeister Dr. Maximilian Ingenthron vertreten.

Im Zuge von „Kommune der Zukunft“ hatten sich in Arzheim sieben Arbeitsgruppen gegründet. Das „Leuchtturmprojekt“ beschäftigt sich unter dem Motto „Lebenswertes Dorf Arzheim“ unter anderem mit den Themen Kommunikation, Generationenwohnen und Aktivierung des Sportplatzes. Auf der Haben-Seite steht bei den Arzheimerinnen und Arzheimer bereits der Dorfladen, der im Dezember 2017 dank großen Engagements aus der Bevölkerung und mit Unterstützung der beiden Dorfentwicklungspartner Annette Struppler-Bickelmann und Jochen Blecher eröffnet werden konnte. Weitere Projekte, die aus der Mitte der Bürgerschaft kommen, sind unter anderem die geplante Begrünung der Hauptstraße und die Zugänglichkeit des Gewölbekellers der Amtskellerei.

Vorzeigeprojekt: Im Dezember eröffnete dank großen bürgerschaftlichen Engagements der Arzheimer Dorfladen.

Im städtischen Haushalt sind für größere Projekte in Arzheim im laufenden Jahr 526.000 Euro veranschlagt. Größte Maßnahme ist der langersehnte Ausbau der Ortsdurchfahrt mit 400.000 Euro (weitere 350.000 Euro im Jahr 2019). Zudem sind unter anderem die Sanierung der Kalmitstraße und die Anschaffung von neuen Spielgeräten und Tafeln für die Grundschule vorgesehen.

OB Hirsch war beim Neujahrsempfang voll des Lobes für das bürgerschaftliche Engagement der Arzheimerinnen und Arzheimer. Sein Dank gelte der Dorfgemeinschaft Arzheim für ihren Einsatz und die vielfältigen Ideen, die maßgeblich zum Erfolg des Projekts „Kommune der Zukunft“ beitrügen, sowie den beiden Dorfentwicklungspartnern für die Unterstützung und Koordinierung der Projekte und dem Team des Vereins „Tante Emma“ um Antje Röper-Kintscher für dessen Engagement beim Aufbau der Dorfladen-Initiative.

Stadt Landau in der Pfalz

09.01.2018


Landauer Stadtdorf Dammheim feiert Neujahrsempfang – 2018 unter anderem Erweiterung der Grundschule und Turnhallensanierung auf der Agenda

Volles Haus: Das Landauer Stadtdorf Dammheim lud jetzt zum Neujahrsemfang in die Turnhalle.

Der Reigen der Neujahrsempfänge in den Landauer Stadtdörfern wurde in diesem Jahr in Dammheim eröffnet. Am Freitag, 5. Januar, lud Ortsvorsteher Florian Maier in die Turnhalle, um gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern das neue Jahr zu begrüßen. Die Landauer Stadtspitze wurde in Dammheim durch Oberbürgermeister Thomas Hirsch vertreten.

„Auch im Jahr 2018 stehen unsere Stadtdörfer weiter im Fokus der Stadtpolitik“, fasst der OB zusammen. „Das Modellprojekt «Kommune der Zukunft», das die acht Landauer Ortsteile fit für die Zukunft machen soll, wird fortgesetzt. Gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern wollen wir weiter Ideen für unsere Stadtdörfer entwickeln und in die Umsetzung bringen. Ich bin darüber hinaus zuversichtlich, dass wir sowohl in der Kernstadt als auch in den Ortsteilen gemeinschaftlich gute Lösungen für die Herausforderungen unserer Zeit, etwa die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum, die Integration von Flüchtlingen, den demografischen Wandel und den Ausbau der sozialen Infrastruktur, finden werden“, ist der Stadtchef überzeugt.

In Dammheim werden im laufenden Jahr mehrere größere Projekte umgesetzt, allen voran die Erweiterung der Grundschule.

In Dammheim hatten sich im Zuge von „Kommune der Zukunft“ sechs Arbeitsgruppen gebildet. „Leuchtturmprojekt“ für das Stadtdorf ist eine neue Dorfmitte, die als Kommunikationszentrum für die Dammheimerinnen und Dammheimer dienen soll. Gewünscht werden unter anderem die Erneuerung des Spielplatzes, die Umgestaltung des Turnhallenparkplatzes und die Öffnung des Clubhauses des Sportvereins für alle Bürgerinnen und Bürger. Zudem ist aktuell unter anderem der Aufbau eines weiteren Storchennests in Vorbereitung.

Abseits von „Kommune der Zukunft“ sollen im Haushaltsjahr 2018 mehrere größere Bau- und Infrastrukturprojekte in Dammheim durchgeführt werden: Die Erweiterung der Grundschule, die Sanierung der Umkleiden und Duschen der Turnhalle und die Neugestaltung des Friedhofs. Auch Planungsleistungen für die neue Bushaltestelle und Erschließungskosten für das geplante Arrondierungsgebiet westlich der Alten Bahnhofstraße sind Teil des Haushaltsplans.

„In Dammheim geschieht 2018 viel“, so das Fazit des Stadtchefs. Insgesamt sind im Haushalt 648.000 Euro für größere und kleinere Projekte vorgesehen; alleine 450.000 Euro davon für die Erweiterung der Grundschule, die das städtische Gebäudemanagement federführend betreut. Außerdem auf der Agenda: Noch im ersten Quartal 2018 soll in Dammheim ein Pilotprojekt an den Start gehen und ein WLAN-Hotspot am Ortsvorsteherbüro in der Bornheimer Straße errichtet werden. Bürgerinnen und Bürger sollen dort künftig die Möglichkeit haben, auch unterwegs kostenfreies, schnelles Internet zu nutzen.

Stadt Landau in der Pfalz

09.01.2018


2018 beginnt neuer Abrechnungszeitraum für wiederkehrende Straßenausbaubeiträge – Bauprogramm 2018-2021 sieht zahlreiche Straßenerneuerungen vor – Stadtverwaltung bittet darum, wiederkehrende Beiträge erst nach Erhalt der neuen Bescheide zu überweisen

In der Stadt Landau werden seit dem Jahr 2010 wiederkehrende Straßenausbaubeiträge erhoben. Wie hoch diese ausfallen, legen Bauprogramme fest, die jeweils für die Dauer von vier Jahren vom Stadtrat beschlossen werden. 2018 beginnt ein neuer Abrechnungszeitraum.

Teil des Bauprogramms 2018-2021 ist auch die Erneuerung der Straßenbeleuchtung in der Kernstadt und in den Stadtdörfern.

Das Bauprogramm 2018-2021 sieht den Ausbau zahlreicher Straßen in der Kernstadt und den Stadtdörfern vor. Unter anderem sind die Drachenfelsstraße,  die Eutzinger Straße, die Ostbahnstraße (3. und 4. Bauabschnitt), die Bismarckstraße, die Walsheimer Straße in Nußdorf, die Unter- und die Herrenstraße in Mörzheim sowie die Arzheimer Hauptstraße aufgeführt. Auch Kanalsanierungen, die Erneuerung von Gehwegen und die Umstellung von erneuerungsbedürftigen Straßenlaternen auf LED-Technik sind Teil des Bauprogramms. Enthalten sind jedoch nur Maßnahmen, die Grundstückseigentümerinnen und Grundstückseigentümer mit Straßenausbaubeiträgen anteilig finanzieren. Straßen, die erstmalig hergestellt werden, Maßnahmen auf freier Strecke, der Ausbau von Plätzen oder reine Sanierungsmaßnahmen werden nicht berücksichtigt.

„Der Stadtrat hat in seiner letzten Sitzung im alten Jahr ein ausgewogenes Bauprogramm verabschiedet, das in den kommenden vier Jahren wichtige Impulse in der Kernstadt und den Stadtdörfern setzen wird“, ist Oberbürgermeister Thomas Hirsch überzeugt. „Insgesamt werden 11,5 Millionen Euro investiert – das sind rund 3 Millionen Euro mehr als im Abrechnungszeitraum 2014-2017“, ergänzt der Stadtchef. Grundstückseigentümerinnen und Grundstückseigentümer werden im neuen Abrechnungszeitraum unterschiedlich stark belastet – je nachdem, in welchem der zwölf Abrechnungsgebiete sich ihr Grundstück befindet. „Als Stadt Landau hätten wir uns größere Solidargemeinschaften für die wiederkehrenden Straßenausbaubeiträge gewünscht, um die Last auf mehr Schultern zu verteilen.“

Wichtig für alle Beitragspflichtigen: Da 2018 ein neuer Abrechnungszeitraum beginnt, werden im Sommer dieses Jahres neue Bescheide versandt. Mit diesen werden die tatsächlichen Ausgaben des Bauprogramms 2014-2017 abgerechnet und der neue Vorauszahlungsbetrag für die Jahre 2018 bis 2021 mitgeteilt. Die Stadtverwaltung bittet darum, dass Grundstückseigentümerinnen und Grundstückseigentümer die Zahlung der wiederkehrenden Beiträge für das Jahr 2018 nicht vor dem Erhalt des neuen Bescheids leisten.

Weitere Informationen zum Thema „Wiederkehrende Beiträge“ finden sich auf der städtischen Internetseite unter www.landau.de/Verwaltung-Politik/Öffentliche-Informationen/Wiederkehrende-Beiträge. Bei Fragen wenden sich Bürgerinnen und Bürger bitte an:

Silke Ramacher
Königstraße 21
76829 Landau in der Pfalz
Telefon: 0 63 41/13 68 13
Fax: 0 63 41/13 60 09
E-Mail: silke.ramacher@landau.de

Christina Martin
Königstraße 21
76829 Landau in der Pfalz
Telefon: 0 63 41/13 68 15
Fax: 0 63 41/13 60 09
E-Mail: christina.martin@landau.de

Stadt Landau in der Pfalz

09.01.2018


„20*C+M+B+18“: Stadtspitze empfängt Sternsingerinnen und Sternsinger im Landauer Rathaus

Die Sternsingerinnen und Sternsinger aus St. Maria und St. Augustinus in Landau sowie aus Edesheim wurden zur Aussendungsfeier am Landauer Rathaus empfangen.

Wenn der Duft von Weihrauch durch das Rathaus zieht und „gekrönte Häupter“ im Ratssaal Platz nehmen – ganz klar: Dann sind die Sternsingerinnen und Sternsinger zu Gast. Gemeinsam mit Dekan Axel Brecht und Vertreterinnen und Vertretern des Bunds der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) Landau haben Oberbürgermeister Thomas Hirsch und Bürgermeister Dr. Maximilian Ingenthron die Sternsingerinnen und Sternsinger aus Landau und Umgebung am 5. Januar 2018 im Rathaus empfangen. Die Kinder brachten am Rathauseingang den Segensgruß „20*C+M+B+18“ an und durften sich anschließend im Ratssaal an Brezeln und Getränken stärken, bevor sie im Pfarrheim Heilig Augustinus an verschiedenen Workshops zum diesjährigen Sternsingerthema „Gemeinsam gegen Kinderarbeit – in Indien und weltweit“ teilnahmen.

Am Eingang des Rathauses brachten die Sternsingerinnen und Sternsinger ihren traditionellen Segensgruß an.

„Die gemeinsame Aussendungsfeier im Landauer Rathaus ist zur schönen Tradition geworden und als Stadtspitze freuen wir uns jedes Jahr aufs Neue, die kleinen Kaspars, Melchiors und Balthasars bei uns begrüßen zu dürfen“, erklärte OB Hirsch, als Kind selbst Sternsinger. „Ich wünsche den Sternsingerinnen und Sternsingern viel Spaß bei den Touren durch ihre Gemeinden, die nötige Portion Geduld und Durchhaltevermögen und viele offene Türen.“ Die Teilnahme an der Aktion „Dreikönigssingen“ sei für die Kinder in vielerlei Hinsicht eine große Bereicherung, so der Stadtchef weiter. Als Sternsingerin bzw. Sternsinger könnten sie Kontakte knüpfen, schon früh lernen, etwas für andere zu tun, und nicht zuletzt auch durch die jeweiligen Jahresthemen ihren Horizont erweitern.

v.l.: Dekan Axel Brecht, Oberbürgermeister Thomas Hirsch und Bürgermeister Dr. Maximilian Ingenthron bei der gemeinsamen Aussendungsfeier der Sternsingerinnen und Sternsinger aus der Region in Landau.

„Mein Dank gilt allen Mädchen und Jungen, die sich in unserer Region als Sternsingerinnen und Sternsinger in den Dienst der guten Sache stellen, den Organisatorinnen und Organisatoren des BDKJ und den weiteren ehrenamtlichen Betreuerinnen und Betreuern“, so der OB. Er unterstützt die Aktion „Dreikönigssingen“ auch in diesem Jahr mit einer Spende aus Mitteln der Sparkassenstiftung in Höhe von 500 Euro.

Die Aktion „Dreikönigssingen“ ist die weltweit größte Hilfsinitiative von Kindern für Kinder. Allein in Deutschland beteiligen sich jedes Jahr rund 300.000 Sternsingerinnen und Sternsinger – darunter auch viele nicht-katholische und nicht-christliche Kinder. „Eine positive Entwicklung, die die Bedeutung dieser wichtigen Aktion widerspiegelt“, begrüßt OB Hirsch.

Im Landauer Rathaus wurden stellvertretend für die Sternsingerinnen und Sternsinger aus der Region die Kinder aus St. Maria und St. Augustinus in Landau sowie aus Edesheim zur gemeinsamen Aussendungsfeier empfangen.

Stadt Landau in der Pfalz

09.01.2018


Kreativ werden mit der städtischen Jugendförderung: Töpfer-Kurse für Kinder im Haus der Jugend in Landau

Auch im Jahr 2018 finden im Haus der Jugend in Landau mehrere Töpfer-Kurse statt. Darauf macht die städtische Jugendförderung jetzt aufmerksam. Die teilnehmenden Kinder lernen unter der Anleitung von Kursleiterin Heike Traxel verschiedene Möglichkeiten der Gestaltung von und mit Ton.

Der erste Kurs findet am Montag, 29. Januar, sowie am Montag, 5. Februar, statt. Glasurtermin ist Montag, 19. Februar. Der zweite Kurs folgt am  Montag, 26. Februar, Montag, 5. März und Montag, 19. März (Glasurtermin).

Die Kurse finden jeweils von 16:30 Uhr bis 18 Uhr statt. Die Teilnahme kostet inklusive Material und Brennen 30 Euro pro Kind. Anmeldungen nimmt die Jugendförderung in ihren Räumlichkeiten in der Waffenstraße 5 sowie telefonisch unter 0 63 41/13 51 72 entgegen.

Stadt Landau in der Pfalz

09.01.2018


Was tun in der schulfreien Zeit? Jugendförderung der Stadt Landau bietet 2018 wieder zahlreiche Ferienbetreuungsmaßnahmen für Kinder an

Manege frei: Auch 2018 gehören mehrere Zirkuswochen zum Ferienbetreuungsangebot der Landauer Jugendförderung.

Auch im Jahr 2018 bietet die Jugendförderung der Stadt Landau wieder ein breites Programm an Ferienmaßnahmen an. Anmeldungen werden ab sofort bei der Jugendförderung in der Waffenstraße 5 oder unter der Telefonnummer 0 63 41/13 51 72 entgegengenommen. Zur Auswahl stehen:

Ferienbetreuung:

Die Jugendförderung wartet in den Ferien mit einem abwechslungsreichen Betreuungsprogramm für Landauer Grundschülerinnen und Grundschülern auf. Drei pädagogisch erfahrene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter spielen, basteln, kochen und essen mit einer Gruppe von bis zu 15 Kindern. Auch kleinere Ausflüge in die Umgebung stehen je nach Wetterlage auf dem Programm.

Ferienbetreuung Ostern 2018

  • Woche 1 (26. März bis 29. März)
  • Woche 2 (3. April bis 6. April)

Ferienbetreuung Sommer 2018

  • Woche 1 (25. Juni bis 29. Juni)
  • Woche 2 (2. Juli bis 6. Juli)
  • Woche 3 (9. Juli bis 13. Juli)
  • Woche 4 (16. Juli bis 20. Juli)
  • Woche 5 (23. Juli bis 27. Juli)
  • Woche 6 (30. Juli bis 3. August)

Ferienbetreuung Herbst 2018

  • Woche 1 (1. Oktober bis 5. Oktober)
  • Woche 2 (8. Oktober bis 12. Oktober)

Ferienwochen:

„Susis Ferienwoche“: 25. Juni bis 29. Juni
Eine Woche voller Ausflüge, Spiel und Spaß mit Susanna und ihrem Team.

Zirkus Pestaloni: 25. Juni bis 29. Juni und 8. Oktober bis 12. Oktober
Die Kinder tauchen ein in die Welt des Zirkus: Sie lernen unter anderem Jonglage, Tellerdrehen, Diabolo und „Devil Sticks“. Die gesamte Gruppe übt sich in Akrobatik, Clownerie und Zauberei, macht Riesenseifenblasen und spuckt Feuer – also alles, was man in einem richtigen Zirkus braucht. Aber auch eigene Tricks können mitgebracht werden. Die Kinder werden angeleitet von dem bekannten Clown Giovanni (Johannes Lunkwitz) und seinen beiden Assistenten. Zum Ende der Woche werden die erlernten Kunststücke in einer Abschlussaufführung vorgestellt.

Waldwoche: 2. Jul bis 6. Juli
Unter der Leitung von Förster und Waldpädagoge Rüdiger Sinn und seinem Team verbringen die Kinder in betreuten Kleingruppen die Tage im Wald. Es gibt viel zu entdecken und zu erforschen und auch das Basteln mit Naturmaterialien kommt nicht zu kurz. Die Natur des Waldes wird mit allen Sinnen erfahren.

Zirkus Bingo: 23. Juli bis 27. Juli
In betreuten Kleingruppen verbringen die Kinder die Tage in der Welt des Zirkus. Sie lernen verschiedene Disziplinen wie Jonglage mit Bällen, Tüchern und Ringen, Rolla-Rolla, Hulla Hup, Diabolo, Einrad, Trapez, Vertikalseil, Zaubern, Bodenakrobatik, Clownerie, Tellerdrehen und Fakir. Am Ende der Woche findet auch hier eine Abschlussvorstellung statt.

Nähere Informationen zu den einzelnen Angeboten gibt es auf der Internetseite www.jufoelandau.com unter dem Punkt „Freizeiten“.

Stadt Landau in der Pfalz

09.01.2018


„Dampfwerk“-Inhaber Andreas Weidner spendet 1.000 Euro an stationäres Hospiz für Landau und die Südliche Weinstraße

„Dampfwerk“-Inhaber Andreas Weidner (M.) und seine Ehefrau Kirsten Weidner überreichten Oberbürgermeister Thomas Hirsch in dessen Funktion als Vorsitzender des Fördervereins „Ein Hospiz für LD-SÜW“ eine Spende in Höhe von 1.000 Euro.

Das im Bau befindliche stationäre Hospiz für Landau und die Südliche Weinstraße darf sich über eine weitere Spende freuen. „Dampfwerk“-Inhaber Andreas Weidner unterstützt den Förderverein „Ein Hospiz für LD-SÜW“ mit 1.000 Euro. Oberbürgermeister Thomas Hirsch nahm die Spende in seiner Funktion als Fördervereinsvorsitzender bei einem Termin im Rathaus aus den Händen von Andreas Weidner und dessen Ehefrau Kirsten Weidner entgegen.

„Jede Spende zählt“, dankte der Stadtchef dem Landauer Unternehmer. „Auch nach Baubeginn sind wir für das Herzensprojekt Hospiz auf Unterstützung aus der Bevölkerung angewiesen. Über 1 Million Euro sind seit Gründung des Fördervereins von Unternehmen, Privatpersonen, Vereinen, Serviceclubs, Organisationen und Institutionen gespendet worden – ein beispielhaftes Engagement, das mich sehr bewegt.“ Die im Bau befindliche Einrichtung in Trägerschaft der Diakonissen Speyer-Mannheim schließe eine Versorgungslücke für Landau und die Südliche Weinstraße, bekräftigte der OB im Gespräch. In der künftigen Einrichtung auf dem Gelände des Bethesda in der Landauer Bodelschwinghstraße könnten schwerstkranke Patientinnen und Patienten künftig in Würde sterben und auf ihrem letzten Weg Begleitung und Fürsorge erfahren.

Andreas Weidner freut sich, die wichtige Einrichtung für die Region unterstützen zu können. Sein „Dampfwerk“ vertreibt E-Zigaretten, Zubehör und sogenannte „Liquids“ – Flüssigkeiten in verschiedenen Geschmacksrichtungen die in den E-Zigaretten verdampft werden. Die „Liquids“ sind mit und ohne Nikotin erhältlich. Anlass für die Spende an das Hospiz war das dreijährige Bestehen des Fachgeschäfts, das außer in Landau im Ostringcenter auch in Kandel, Haßloch und – neu – Speyer anzutreffen ist. Zum Jubiläum führte das „Dampfwerk“ eine Tombola für seine Kundinnen und Kunden durch; der Erlös wurde nun dem Hospiz-Förderverein überreicht.

Spendenkonten für den Förderverein „Ein Hospiz für LD-SÜW“:

  • VR Bank Südliche Weinstraße

IBAN: DE93 5489 1300 0000 4414 06
BIC: GENODE61BZA

  • VR Bank Südpfalz

IBAN: DE55 5486 2500 0002 7300 73
BIC: GENODE61SUW

  • Sparkasse Südliche Weinstraße

IBAN: DE31 5485 0010 1700 8080 80
BIC: SOLADES1SUW

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09.01.2018


Renovierung des Westflügels der „Roten Kaserne“ abgeschlossen – Städtisches Umweltamt bezieht dringend benötigte neue Büroräumlichkeiten

Treffen inmitten von Umzugskartons: Oberbürgermeister Thomas Hirsch (3.v.l.) und Beigeordneter Rudi Klemm (r.) statteten dem Umweltamt, hier vertreten durch Amtsleiter Markus Abel und Grünflächenabteilungsleiterin Sabine Klein, in den neuen Räumlichkeiten in der Waffenstraße einen Besuch ab.

Das neue Jahr hat für zwei Abteilungen des Umweltamts der Stadt Landau mit einem Umzug begonnen. Die Grünflächenabteilung und die Abteilung Landespflege und Umweltplanung sind ab sofort in der „Roten Kaserne“ in der Waffenstraße 5 zu finden. Um die dringend benötigten neuen Büroflächen für das Umweltamt zu schaffen, hat das städtische Gebäudemanagement (GML) in den zurückliegenden Monaten die beiden Obergeschosse des Westflügels der „Roten Kaserne“ umgebaut und modernisiert. Damit ist nun die Renovierung des gesamten Flügels abgeschlossen. Hier sind neben den beiden Abteilungen des Umweltamts das Haus der Jugend, die Jugendförderung, die mobile Schulsozialarbeit, der Jugendscout und der Verein Seniorenbüro/Ehrenamtsbörse untergebracht.

Gemeinsam mit Umweltdezernent Rudi Klemm verschaffte sich Oberbürgermeister Thomas Hirsch vor Ort ein Bild von der neuen Wirkungsstätte der beiden Abteilungen. „Das Umweltamt war bislang beengt in den Räumlichkeiten des Bauamts in der Königstraße untergebracht“, fasste der OB zusammen. „Ich bin sehr froh, dass wir dem lange angemeldeten Platzbedarf begegnen konnten und dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nun in einem modernen und der Größe der beiden Abteilungen angemessenen Arbeitsumfeld ihren Aufgaben nachgehen können.“ Sein Dank gelte dem GML, das das denkmalgeschützte Gebäude in der Waffenstraße in den vergangenen Jahren kontinuierlich renoviert und damit dringend benötigten Büroraum für die städtischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geschaffen habe, so der Verwaltungschef.

Im Westflügel der „Roten Kaserne“ waren im Jahr 2012 das Erdgeschoss und im Jahr 2016 das Treppenhaus saniert worden. Die neuen Büroräume in den beiden Obergeschossen verteilen sich auf eine Fläche von rund 120 m2. Das GML hat unter anderem Trennwände eingezogen, Malerarbeiten durchgeführt sowie den alten Dielenboden freigelegt und aufgearbeitet. Zudem wurden sämtliche Elektroinstallationen erneuert und alle Räume mit einer Akustikdecke und einer neuen Beleuchtung versehen. Die rund 55.000 Euro teure Umbaumaßnahme dauerte etwa drei Monate.

Bei der Grünflächenabteilung und der Abteilung Landespflege und Umweltplanung sind aktuell elf Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. Amtsleiter Markus Abel leitet zugleich die Abteilung Landespflege und Umweltplanung, während Sabine Klein der Grünflächenabteilung vorsteht. Die Abteilung Umweltschutz mit Abteilungsleiter Klaus Neubeck war vor wenigen Wochen ins wenige Meter entfernte Rathaus gezogen.

„Gerade in der heutigen Zeit, in der Themen wie dem Klimawandel, der Energiewende, aber auch dem Umwelt- und Artenschutz eine immer größere Bedeutung zukommt, nimmt das Umweltamt einer Kommune enorm wichtige Aufgaben wahr und trägt eine große Verantwortung“, betont Beigeordneter Rudi Klemm. „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unseres Umweltamts begleiten Bauprojekte, beraten Bürgerinnen und Bürger bei Fragen des Umwelt- und Artenschutzes, unterhalten Gewässer, erstellen und begleiten Konzepte wie aktuell das Klimaschutzkonzept, kümmern sich um die Spielplätze in unserer Stadt, betreuen das Stadtgrün und vieles mehr. Für dieses vielfältige und engagierte Arbeiten möchte ich mich als zuständiger Dezernent bei Markus Abel und seinem Team herzlich bedanken.“

Auch OB Hirsch betont die Bedeutung des städtischen Umweltamts. „Der Umwelt- und Naturschutz nimmt bei allen Bau- und Infrastrukturprojekten, die wir in unserer Stadt umsetzen, eine wichtige Rolle ein“, so der Stadtchef. „Für die künftigen Herausforderungen im Zusammenhang mit dem Klimawandel ist der Blick der Expertinnen und Experten unseres Umweltamts unerlässlich.“ Auch die zahlreichen Parks und Grünflächen in Landau trügen nicht nur zu einer hohen Aufenthaltsqualität, sondern auch zu einem besseren Stadtklima bei, betont Hirsch. Alleine in der Innenstadt betreut das Umweltamt rund 25.000 Bäume – ohne den Baumbewuchs an den Gewässern, in der Flur und auf dem Taubensuhl. Pro Jahr werden in Landau im Schnitt 200 Bäume neu gepflanzt.

Stadt Landau in der Pfalz

09.01.2018


Landauer Vornamen-Hitliste 2017: „Emma“ und „Leon“ lösen „Marie“ und „Elias“ ab

„Emma“ und „Leon“ waren 2017 die beliebtesten Vornamen für in Landau in der Pfalz geborene Kinder. Das geht aus der Statistik hervor, die das Standesamt jetzt vorgelegt hat.

„Emma“ und „Leon“ waren 2017 die beliebtesten Vornamen für in Landau geborene Kinder.

„Emma“ löst „Marie“ an der Spitze der beliebtesten Vornamen für Mädchen ab.  Insgesamt 21 Mal wurde der Name im vergangenen Jahr beurkundet. Auf den Namen „Marie“, lange Jahre unangefochtener Spitzenreiter in Landau, wurden 2017 lediglich sieben Mädchen getauft. Beliebter waren „Mia“ auf Platz 2 mit 13 Beurkundungen, „Anna“ und „Nele“ auf Platz 3 mit je neun Beurkundungen sowie „Ella“, „Leni“, „Lotta“ und „Mila“ mit je acht Beurkundungen. Die Namen „Amelie“, „Greta“ und „Johanna“ wurden ebenso wie „Marie“ je sieben Mal vergeben. Nur je einmal tauchen in der Statistik ausgefallenere Mädchennamen wie „Agnes“, „Camilla“, „Grace“, „Gretchen“ und „Käthe“ auf.

Bei den Jungen ist der Spitzenreiter weniger eindeutig: „Leon“ wurde 15 Mal beurkundet, „Felix“ liegt mit 14 Beurkundungen knapp dahinter auf Platz 2. Den 3. Platz teilen sich „David“ und „Paul“ mit je 13 Beurkundungen. Ebenfalls beliebt waren „Ben“ mit zwölf Beurkundungen, „Jakob“, „Jonas“ und „Noah“ mit je elf Beurkundungen, „Jonathan“ und „Maximilian“ mit je neun Beurkundungen und „Hannes“, „Julian“, „Luca“, „Max“ und „Samuel“ mit je acht Beurkundungen. Vorjahres-Spitzenreiter „Elias“ wurde lediglich sieben Mal beurkundet. Seltenere Namen wie „Juri-Fidel“, „Bosse“, „Mecky“, „Kurt“ und „Thore“ finden sich nur je einmal im Ranking.

Welche Vornamen erlaubt sind und welche nicht, ist klar geregelt. Das Standesamt prüft auf verschiedenen Wegen, ob es den gewünschten Namen als Vornamen bereits gibt. Wird es nicht fündig, liegt die Nachweispflicht bei den Eltern. Können auch diese den gewünschten Namen nicht als bekannt nachweisen, ergeht eine Anfrage an die Namensberatungsstellen der Uni Leipzig, der Gesellschaft für deutsche Sprache oder – bei ausländischen Staatsbürgern – des jeweiligen Konsulats. Kann der Name als vorhanden nachgewiesen werden, wird er auch beurkundet.

Welche Namen 2017 bundesweit die beliebtesten waren, steht noch nicht fest. Die Gesellschaft für deutsche Sprache hat aber anhand von Stichproben eine erste Prognose erstellt. Demnach dürften es die „alten Bekannten“ wie  „Marie“, „Emilia“ und „Emma“ bzw. „Paul“, „Ben“ und „Alexander“ erneut ganz nach oben schaffen.

Stadt Landau in der Pfalz

09.01.2018


Beteiligung der Öffentlichkeit an der Aufstellung des Bebauungsplans „DH6, Alte Bahnhofstraße“ – Einsichtnahme vom 8. Januar bis 9. Februar

Die Stadt stellt derzeit den Bebauungsplan „DH6, Alte Bahnhofstraße“ auf. Der 5.424 m² große Geltungsbereich liegt in der Gemarkung Dammheim westlich der „Alten Bahnhofstraße“ am Ortsrand und ist im Rahmen der Baulandstrategie als Arrondierungspotential ermittelt worden. Wesentliches Ziel des Bebauungsplans ist die Ausweisung eines „Allgemeinen Wohngebiets“ mit einer kompakten Bebauungstypologie (Einzel- und Doppelhäuser) sowie die Ausbildung eines attraktiven Ortseingangs.

Vom 8. Januar bis einschließlich 9. Februar wird der Bebauungsplanentwurf im Baubürgerbüro des Stadtbauamts, Königstraße 21, Zimmer 2, öffentlich ausgelegt. Bürgerinnen und Bürger haben während der regulären Öffnungszeiten die  Möglichkeit, Einsicht in den Entwurf zu nehmen und Stellungnahmen abzugeben.

Auf der Homepage der Stadt Landau kann der vollständige Bekanntmachungstext im Amtsblatt Nr. 81/19. Dezember 2017 eingesehen werden. Zudem ist der Bebauungsplanentwurf während der Einsichtszeit vom 8. Januar bis einschließlich 9. Februar auch in digitaler Form auf der Homepage unter www.landau.de/oeffentliche-auslegung abrufbar.

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09.01.2018


Beteiligung der Öffentlichkeit an der Aufstellung des Bebauungsplans „D 6 – Neuaufstellung, Teilbereich 1, 1. Teiländerung“ – Einsichtnahme von 8. Januar bis 9. Februar

Die Stadt stellt derzeit den Bebauungsplan „D 6 – Neuaufstellung, Teilbereich 1, 1. Teiländerung“ auf. Der Geltungsbereich liegt in der Gemarkung Queichheim mit einer Größe von etwa 3.600 m² und umfasst die Flurstücke 2993/15, 2993/16 und 2993/17. Planungsziel ist die Schaffung von zusätzlichen Gewerbeflächen.

Von 8. Januar bis einschließlich 9. Februar wird der Bebauungsplanentwurf im Baubürgerbüro des Stadtbauamts, Königstraße 21, Zimmer 2, öffentlich ausgelegt. Bürgerinnen und Bürger haben während der regulären Öffnungszeiten die Möglichkeit, Einsicht in den Entwurf zu nehmen und Stellungnahmen abzugeben.

Auf der Homepage der Stadt Landau kann der vollständige Bekanntmachungstext im Amtsblatt Nr. 81/19. Dezember 2017 eingesehen werden. Zudem ist der Bebauungsplanentwurf während der Einsichtszeit vom 8. Januar bis einschließlich 9. Februar auch in digitaler Form auf der Homepage unter www.landau.de/oeffentliche-auslegung abrufbar.

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09.01.2018


Frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit an der Aufstellung des Bebauungsplans für das Gewerbegebiet D12 – Einsichtnahme vom 8. bis zum 19. Januar – Städtebaulicher Ideenwettbewerb für 2. Quartal 2018 geplant

Der Wirtschaftsstandort Landau wächst: Das Gewerbegebiet D9 ist komplett, der Erweiterungsabschnitt D10 zu mehr als der Hälfte vermarktet. Um weiterhin gewerbliche Entwicklungsmöglichkeiten am Standort Landau bieten zu können, wurden mit dem Stadtratsbeschluss vom 27. Juni 2017 die Weichen für die Ausweisung eines neuen Gewerbegebiets gestellt. Das Planungsgebiet des künftigen D12 liegt in der Gemarkung Queichheim, umfasst 41,8 Hektar und erweitert den bestehenden „Gewerbepark am Messegelände“ bis zur Autobahn A65. Derzeit stellt die Stadt den Bebauungsplan „D 12, Gewerbepark Messegelände-Südost“ auf; im zweiten Quartal 2018 soll ein städtebaulicher Ideenwettbewerb zur Entwicklung des Gebiets stattfinden.

Vom 8. bis einschließlich 19. Januar besteht die Möglichkeit, sich während der regulären Öffnungszeiten im Baubürgerbüro des Stadtbauamts, Königstraße 21, Zimmer 2, anhand der Entwurfsplanung über die Ziele und Zwecke der Planung sowie die voraussichtlichen Auswirkungen des Bebauungsplans „D 12, Gewerbepark Messegelände-Südost“ zu informieren. Während der Auslegungsfrist können Bürgerinnen und Bürgern Stellungnahmen abgeben.

Auf der Internetseite der Stadt Landau kann der vollständige Bekanntmachungstext im Amtsblatt Nr. 81/19. Dezember 2017 eingesehen werden. Zudem ist der Bebauungsplanentwurf während der Einsichtszeit vom 8. bis einschließlich 19. Januar auch in digitaler Form unter www.landau.de/oeffentliche-auslegung abrufbar.

Stadt Landau in der Pfalz

09.01.2018


Für mehr Aufenthaltsqualität: Stadt Landau erhält Förderbescheid zur Entwicklung des Ostparks

Neben der Erhöhung der Präsenz der Polizei und der Ordnungsbehörde und der Ausweisung des Landauer Ostparks als Familienbereich sollen die geplanten Maßnahmen zur Entwicklung des Parks die Aufenthaltsqualität für die Bürgerinnen und Bürger weiter verbessern und dazu beitragen, den Park wieder zu einem gerne genutzten Treffpunkt für alle zu machen.

Frohe Kunde aus Mainz: Das rheinland-pfälzische Innenministerium hat dem von der Stadt Landau eingereichten Antrag zur Förderung der Entwicklung des Ostparks stattgegeben. Der Fördersatz beträgt 90 Prozent – 75 Prozent trägt der Bund, 15 Prozent das Land. Insgesamt erhält die Stadt Landau für die geplante Gesamtmaßnahme Zuwendungen in Höhe von 1.583.100 Euro. Die verschiedenen Maßnahmen sollen im Zeitraum von 2019 bis 2021 umgesetzt werden; im laufenden Jahr werden die Planungen erfolgen.

Vorgesehen sind unter anderem die Schaffung attraktiver Verweilmöglichkeiten, die zeitgemäße Umgestaltung des Spielplatzes, neue barrierefreie Wegeverbindungen, die ökologische Verbesserung des Schwanenweihers und die Einstellung eines Streetworkers. Welche Maßnahmen mit Unterstützung des Förderprogramms realisiert werden können, wird sich im Laufe des weiteren Prozesses zeigen.

Oberbürgermeister Thomas Hirsch begrüßt die Förderzusage und betont die Wichtigkeit der geplanten Maßnahme. „Im Landauer Ostpark kam es in der Vergangenheit zu diversen Zwischenfällen, die das subjektive Sicherheitsgefühl vieler Menschen nachhaltig beeinflusst haben. Die Erhöhung der Präsenz der Polizei und der Ordnungsbehörde und die Ausweisung des Parks als Familienbereich mit damit einhergehendem Alkoholverbot waren bereits wichtige Schritte, um die Situation im Park zu verbessern“, so der Stadtchef. Die geplanten Maßnahmen zur Entwicklung des Ostparks würden die Aufenthaltsqualität für die Bürgerinnen und Bürger weiter erhöhen und dazu beitragen, den Park wieder zu einem gerne genutzten Treffpunkt für alle zu machen.

Während die Förderung des Projekts ursprünglich über das Sonderprogramm „Investitionspakt Soziale Integration im Quartier“ erfolgen sollte, stammen die Mittel jetzt aus dem bereits bestehenden städtebaulichen Förderprogramm „Stadtumbau östliche Innenstadt“. Auf Förderkonditionen hat diese Änderung keine Auswirkung.

Stadt Landau in der Pfalz

09.01.2018


Kostenfreies WLAN für die Landauer Zooschule: Land Rheinland-Pfalz fördert Errichtung eines WLAN-Hotspots mit 500 Euro

Ob Wertschätzung und Erhalt der biologischen Vielfalt, Tier-, Arten- und Umweltschutz oder der verantwortungsvolle Umgang mit Tieren – die Zooschule Landau leistet einen besonderen Beitrag zur Umweltbildung in der Region und wird voraussichtlich im Frühjahr 2018 mit kostenfreiem WLAN ausgestattet.

Wie hoch ist die durchschnittliche Lebenserwartung eines Sibirischen Tigers, wie viele verschiedene Pinguinarten gibt es und was ist der Unterschied zwischen Reptilien und Amphibien? Solchen Fragen können die kleinen Besucherinnen und Besucher der Landauer Zooschule künftig ganz einfach digital auf den Grund gehen. Das Land Rheinland-Pfalz hat dem von der Stadt Landau gestellten Förderantrag zur Errichtung eines WLAN-Hotspots in der Zooschule stattgegeben und Mittel in Höhe von 500 Euro zugesichert. Die Umsetzung des Projekts ist für Frühjahr 2018 geplant.

Der Breitbandausbau und die Internetversorgung über öffentliche Hotspots sind wesentlicher Bestandteil der „digitalen Agenda“ von Oberbürgermeister Thomas Hirsch, der die Förderung des Landes begrüßt. „Eine leistungsstarke Kommunikationsinfrastruktur stellt die Grundvoraussetzung unserer heutigen Informationsgesellschaft dar und ist ein wichtiger Standortfaktor für Unternehmen, Einrichtungen und Privathaushalte“, erklärt der Stadtchef. „Auch in Bildungseinrichtungen wie unserer Zooschule ist es von großer Bedeutung, Kindern die Möglichkeit zu geben, mit neuen Medien zu arbeiten und sie dabei zu unterstützen, Medien- und Internetkompetenz zu erwerben.“

Auch Beigeordneter und Zoodezernent Rudi Klemm zeigt sich begeistert von dem neuen Angebot, das den Zooschulunterricht künftig bereichern soll. „Die Landauer Zooschule ist ein wichtiger Lernort für Kinder und Jugendliche und weit über die Stadtgrenzen hinaus für ihr umfangreiches Bildungsprogramm bekannt“, so Klemm. „Ob Wertschätzung und Erhalt der biologischen Vielfalt, Tier-, Arten- und Umweltschutz oder der verantwortungsvolle Umgang mit Tieren – die Zooschule leistet einen besonderen Beitrag zur Umweltbildung in der Region“, erklärt der Umweltdezernent. Der neue WLAN-Hotspot bereichere künftig nicht nur das Angebot der Zooschule, sondern biete auch den Zoobesucherinnen und -besuchern die Möglichkeit, unweit der Zooschule kostenfreies WLAN zu nutzen.

Text: Stadt Landau in der Pfalz Foto: Zooschule Landau

09.01.2018


Nach Orkantief „Burglind“: Stadt Landau warnt vor dem Betreten von Parks, Spielplätzen und Friedhöfen

Orkantief „Burglind“ hat auch im Stadtgebiet Landau Schäden angerichtet. Bäume wurden entwurzelt, Äste abgerissen und Dächer abgedeckt.

Orkantief „Burglind“ hat auch in Landau Bäume entwurzelt und Äste abgerissen. Die Feuerwehr musste zu zahlreichen Einsätzen ausrücken.

Durch die Orkanböen liegen in vielen Park- und Grünanlagen und auf Spielplätzen Stämme und Äste auf den Wegen, stellenweise drohen weitere lose Äste herabzustürzen. Die städtische Grünflächenabteilung hat mit der Beseitigung der Schäden begonnen. Diese wird voraussichtlich mehrere Tage in Anspruch nehmen. Die Stadtverwaltung bittet die Bevölkerung darum, die Park- und Grünanlagen sowie die Spielplätze im Stadtgebiet vorerst zu meiden.

Auch von einem Besuch der Friedhöfe wird abgeraten. Der Hauptfriedhof kann aktuell nur durch den Haupteingang betreten werden. Beerdigungen und Trauerfeiern finden wie vorgesehen statt.

Text: Stadt Landau in der Pfalz Foto: Freiwillige Feuerwehr Landau

09.01.2018


Erstes „Repair-Café“ im neuen Jahr am Samstag, 13. Januar 2018

Das Team des „Repair-Cafés“ des Landauer Seniorenbüros repariert defekte Gegenstände – in geselliger Atmosphäre.

Auch im neuen Jahr bietet das „Repair-Café“ des Landauer Seniorenbüros einmal im Monat die Möglichkeit, in geselliger Atmosphäre defekte Gegenstände reparieren zu lassen. Nächster Termin ist Samstag, 13. Januar 2018, von 14 bis 16:30 Uhr.

Mitgebracht werden können alle kleineren und mittelgroßen Gegenstände – vom Radio über den Toaster bis hin zur Uhr. Diese werden dann vor Ort gemeinsam mit ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern repariert. Das „Repair Café ist kostenlos, verbrauchte Ersatzteile müssen jedoch bezahlt werden. Neben der eigentlichen Reparatur steht vor allem der generationenübergreifende Austausch von Reparaturerfahrung im Vordergrund. Spenden werden gerne angenommen.

Zusätzlich wird im Rahmen des „Repair-Cafés“ eine kostenlose Computer-Problem-Beratung speziell für ältere Menschen angeboten. Ein Fachmann steht für Fragen rund um Computerprobleme zur Verfügung.

Das „Repair-Café“ ist an jedem zweiten Samstag im Monat geöffnet. Es findet in den Räumlichkeiten des Seniorenbüros in der Waffenstraße 5 (Rote Kaserne) statt.

Zudem sucht das „Repair-Café“ weitere ehrenamtliche Helferinnen und Helfer aller Altersklassen. Interessierte können sich unter 0 63 41/14 11 62 sowie per E-Mail an seniorenbuero-landau@t-online.de melden.

Stadt Landau in der Pfalz

09.01.2018


Startschuss für Zukunftsprojekt „NUT-Caching“: Interaktiver Parcours für Schulklassen und Familien in Landauer Kläranlage

Oberbürgermeister Thomas Hirsch (3.v.l.) gemeinsam mit Juniorprofessorin Dr. Katrin Schuhen, EWL-Vorstand Bernhard Eck (2.v.l.), dem künftigen Leiter der Abteilung Abwasserbeseitigung beim EWL, Dr. Markus Schäfer (l.), dem Betriebsleiter der Landauer Kläranlage, Dieter Hochdörffer (r.), und Abwassertechniker Dennis Schober (2.v.r.), bei der Vorstellung des Zukunftsprojekts „NUT-Caching“.

„Wasser geht uns alle an“: Unter diesem Motto arbeitet das Team des mehrfach ausgezeichneten Projekts Wasser 3.0, das seit mehreren Jahren unter der Leitung von Juniorprofessorin Dr. Katrin Schuhen an der Universität Koblenz-Landau durchgeführt wird, an neuartigen Lösungen zur Verbesserung der Wasserqualität. Um auch Schülerinnen und Schülern sowie Familien einen Zugang zu ihren Forschungsergebnissen zu ermöglichen und Wissen über den Wasserkreislauf zu vermitteln, hat Wasser 3.0 das Bildungsprojekt „NUT-Caching“ ins Leben gerufen. Unterstützt wird die Entwicklung vom Entsorgungs- und Wirtschaftsbetrieb der Stadt Landau. Gemeinsam mit Jun.-Prof. Dr. Schuhen, EWL-Vorstand Bernhard Eck und Mitarbeitern der Landauer Kläranlage hat Oberbürgermeister Thomas Hirsch die „interaktive Schnitzeljagd“ des Projekts „NUT-Caching“ jetzt vorgestellt. Mithilfe ihrer Smartphones und entsprechender QR-Codes können sich die Teilnehmerinnen und Teilenehmer künftig über verschiedene Aspekte rund um das Thema Wasser informieren.

„Sauberes Wasser, lebenslanges Lernen und digitale Infomationsverarbeitung zählen zu den wichtigen globalen Themen unserer Zeit“, betont der OB. Den Projektverantwortlichen sei es hervorragend gelungen, diese Sachverhalte miteinander zu verknüpfen und in die Konzeption des interaktiven Parcours in der Landauer Kläranlage einfließen zu lassen. „Sauberes Wasser ist ein kostbares Gut, mit dem häufig sorglos und wenig wertschätzend umgegangen wird“, so der Stadtchef weiter. „Dabei verpflichtet uns gerade dieser selbstverständliche Zugang zu einem verantwortungsvollen Umgang.“ Aus diesem Grund freue er sich sehr, das Bildungsprojekt mit 4.000 Euro aus Mitteln der Sparkassenstiftung unterstützen zu können.

„Anders als beim Geo-Caching, einer Schnitzeljagd mittels GPS, geht es beim Projekt »NUT-Caching« um Wissensvermittlung und das Durchführen eigener Experimente rund um das Thema Wasser“, erklärt Projektleiterin Jun.-Prof. Dr. Schuhen. „NUT“ stehe dabei für die Verknüpfung von Naturwissenschaften, Umweltwissenschaften und Technik. „Ob Wasserkreislauf, Trinkwasser oder die Arbeit in einer Kläranlage heute und in Zukunft – wir wollen das Thema Wasser für alle präsenter machen und hoffen, dass auch weitere Kläranlagen in Zukunft an dem Bildungsprojekt teilnehmen“, erklärt Schuhen.

„Auch wir als Entsorgungs- und Wirtschaftsbetrieb haben einen Bildungsauftrag“, ergänzt EWL-Vorstand Eck. Neben den Angeboten in Zusammenarbeit mit der Zooschule gebe es auch heute schon Führungen durch die Kläranlage, die durch das Projekt „NUT-Caching“ ab dem kommenden Jahr ergänzt werden.

Vorerst zwei- bis dreimal im Jahr soll die Kläranlage im Landauer Osten ab 2018 für Schulklassen und Familien geöffnet werden. In etwa 90 Minuten können acht Parcoursebenen durchlaufen werden. Mithilfe von QR-Codes bekommen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Aufgaben auf ihre Smartphones. Als Ansprechpartner stehen ihnen die Mitarbeiter der Kläranlage zur Verfügung. Das Team des Projekts Wasser 3.0 arbeitet derzeit außerdem an einer App, die das Angebot ergänzen soll.

Stadt Landau in der Pfalz

11.12.2017


Gut angelegte Fördermittel: Fassade des Landauer Eduard-Spranger-Gymnasiums nach Abschluss der Modernisierungsarbeiten auf dem neuesten Stand

Erstrahlt in neuem Glanz: Die Fassade des Eduard-Spranger-Gymnasium in Landau.

Die Modernisierung der Außenfassade des Landauer Eduard-Spranger-Gymnasiums ist abgeschlossen. Vor wenigen Tagen wurde das Gerüst um das ESG zurückgebaut und gab die Sicht auf die neue Fassade mit verschiedenen grauen und gelben Faserzementplatten frei. Das städtische Gebäudemanagement (GML) hat mit der Modernisierung ein innovatives und energetisch hochwertiges Gesamtkonzept umgesetzt.

Neben neuen Holz-Alu-Fenstern mit Dreifachverglasung und einer Sonnenschutzanlage zum sommerlichen Wärmeschutz auf der Südseite wurde hinter den Deckplatten eine 280 Millimeter starke Dämmschicht aus Mineralwolle verbaut. Damit können die Anforderungen der aktuell geltenden Energieeinsparverordnung erfüllt werden. „Dies wird sich zukünftig gerade bei den Heizkosten sehr positiv auswirken und verstärkt die bereits vorbildlichen Bemühungen im Klima- und Umweltschutz des ESG“, begrüßt Oberbürgermeister Thomas Hirsch. Als Folge der modernisierten, dichten Gebäudehülle wurde auch ein neues Lüftungskonzept mit jeweils zwei motorbetriebenen Lüftungsfenstern pro Klassenraum entwickelt.

Der OB freut sich zusammen mit GML-Werkleiter Michael Götz, dass ein weiterer großer Schritt zur Energieeinsparung an den Landauer Schulen gemacht wurde. Ein besonderer Dank gilt auch Bund und Land, die die Maßnahme mit Gesamtkosten in Höhe von 2,38 Millionen Euro über das Kommunalinvestitionsförderprogramm mit 90 Prozent gefördert haben.

Stadt Landau in der Pfalz

11.12.2017


Bürgermeister Dr. Maximilian Ingenthron ehrt die Siegerinnen und Sieger des 40. Wasserrattenschwimmens – „Großartige Tradition zur Förderung des Schwimmsports an unseren Schulen“

900 Schülerinnen und Schüler stürzten sich an drei Vormittagen im November in die Fluten des Freizeitbads LaOla und durften unter Beweis stellen, wie fit sie über eine Strecke von 50 Metern im Wasser sind – 66 von ihnen wurden jetzt von Bürgermeister Dr. Maximilian Ingenthron im Alten Kaufhaus als „Landauer Wasserratten“ geehrt.

40 Jahre Wasserrattenschwimmen: Rund 900 Schülerinnen und Schüler stürzten sich an drei Vormittagen im November in die Fluten des Freizeitbads LA OLA und durften unter Beweis stellen, wie fit sie über eine Strecke von 50 Metern im Wasser sind – 66 von ihnen wurden jetzt als „Landauer Wasserratten“ geehrt. Bürgermeister sowie Schul- und Sportdezernent Dr. Maximilian Ingenthron verlieh im Rahmen einer kleinen Feierstunde im Alten Kaufhaus die Urkunden. Rainer Bieling, Vorsitzender des Schwimm- und Sportclubs im ASV Landau,  überreichte als besondere Anerkennung Gutscheine für das LA OLA, die die Stadtholding zur Verfügung gestellt hatte. Geehrt wurden die jeweils drei schnellsten Schwimmerinnen und Schwimmer der Jahrgänge 2001 bis 2011.

„Allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Wasserrattenschwimmens gilt meine hohe Anerkennung“, so Bürgermeister Dr. Ingenthron. „Es ist schön zu sehen, welchen großen Zuspruch diese traditionsreiche Veranstaltung jedes Jahr aufs Neue erfährt, die vor 40 Jahren auf Initiative des langjährigen Ratsmitglieds und früheren  Vorsitzender des SSC Günter Scharhag ins Leben gerufen wurde. Bis heute haben schon mehr als 33.500 Schülerinnen und Schüler an dem schulischen Wettkampf teilgenommen.“ Das Wasserrattenschwimmen sei ein großartiger Beitrag zur Förderung des Schwimmsports an den Landauer Schulen, so Dr. Ingenthron weiter. In Zeiten, in denen immer weniger Kinder schwimmen könnten, sei es besonders wichtig, die Leidenschaft am Schwimmen zu wecken.

Das Wasserrattenschwimmen wurde vom Schwimm- und Sportclub im ASV Landau um Vorsitzenden Rainer Bieling und dem Amt für Schulen, Kultur und Sport um Amtsleiter Ralf Müller und der Leiterin des Sachgebiets Sport, Marlen Müller, organisiert. Im Bad wurde der traditionelle Wettkampf von Studierenden des Instituts für Sportwissenschaften der Universität Koblenz-Landau und dem Sportkreisvorsitzenden Frank Zaucker unterstützt.

Schnellste Schwimmerin wurde in diesem Jahr Laura Leidner von der Freien Montessori Schule mit einer Zeit von 30,9 Sekunden; schnellster Schwimmer zum wiederholten Mal Henrik Laven vom Otto-Hahn-Gymnasium mit 26,4 Sekunden. Die beiden erhielten zusätzlich einen vom Landauer Schwimm- und Sportclub im ASV Landau gesponserten Preis.

Neben den Einzelehrungen erhält sowohl die Grundschule als auch die weiterführende Schule mit den meisten Wasserratten jeweils einen Wanderpokal, der bis zum nächsten Wettkampf in der Schule verbleibt. In diesem Jahr haben die Grundschule Queichheim mit 8 Wasserratten und das Otto-Hahn-Gymnasium mit 11 Wasserratten die begehrten Pokale erhalten.

Stadt Landau in der Pfalz

11.12.2017


„Ciao Franco“: Stadt Landau nimmt Abschied von Franco Casella – Oberbürgermeister Hirsch: „Eine außergewöhnliche Persönlichkeit und ein besonderer Bürger unserer Stadt“

Der frühere Landauer Stadtrat und Geschäftsmann Franco Casella war in der vorvergangenen Woche im Alter von 74 Jahren verstorben.

Die Stadt Landau trauert um Franco Casella. Der frühere Stadtrat und Geschäftsmann war in der vorvergangenen Woche im Alter von 74 Jahren verstorben. Oberbürgermeister Thomas Hirsch erinnerte bei der heutigen Trauerfeier in der Marienkirche an die Verdienste des gebürtigen Italieners.

„Franco Casella war eine außergewöhnliche Persönlichkeit“, so der Stadtchef. „Ein Mann, der hier heimisch geworden ist, ohne seine Heimat zu vergessen. Wenn es des Beispiels einer gelungenen Integration bedarf, dann war Franco Casella genau dies. Er war ein Landauer Original, ein sizilianischer Pfälzer“, erinnerte sich Hirsch. Casella sei als Ratsmitglied und als Mensch geradlinig, konsequent und nicht selten dickköpfig gewesen, so der OB. „Franco Casella war in der ganzen Stadt bekannt und beliebt und setzte sich unermüdlich für die Innenstadt und »seinen« Kleinen Platz ein. Viele Stories und Geschichten, seine große Hilfsbereitschaft und sein Engagement für seine Wahlheimat machten ihn zu einem besonderen Bürger unserer Stadt.“ Im Namen der Stadtspitze spreche er der Familie und den Freunden Franco Casellas sein tief empfundenes Mitgefühl aus, betonte Hirsch. Die Stadt werde dem verstorbenen Ratsmitglied ein ehrendes Andenken bewahren.

Franco Casella, geboren 1943 im sizilianischen Palermo, war 1960 als gelernter Schneider nach Landau gekommen und hatte zunächst in einer Kleiderfabrik gearbeitet. 1972 eröffnete er am Kleinen Platz einen Lebensmittelladen, der heute von seinem Sohn als Feinkostgeschäft und Restaurant geführt wird. Franco Casella gehörte von 2004 bis 2014 dem Landauer Stadtrat an.

Stadt Landau in der Pfalz

11.12.2017


Zukunftsprojekt kurz vor Realisierung: Stadt Landau und Sparkasse Südliche Weinstraße wollen gemeinsame Wohnungsbaugesellschaft gründen – Kommunaler Wohnungsbestand soll verdoppelt werden

Starke Partner: Oberbürgermeister Thomas Hirsch (M.), Bernd Jung, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Südliche Weinstraße (r.), und Michael Götz, Werkleiter des städtischen Gebäudemanagements, bei der Vorstellung der Planungen für die Wohnungsbau Landau GmbH & Co. KG.

„Was 20 Jahre nicht möglich war, scheint nun innerhalb von 20 Monaten soweit fortgeschritten, dass die Zeichen auf Realisierung stehen“: Mit diesen Worten hat Landaus Oberbürgermeister Thomas Hirsch die Entwicklung auf dem Weg zu einer Wohnungsbaugesellschaft mit hälftiger städtischer Beteiligung begrüßt. Mit der Sparkasse Südliche Weinstraße als Partner will die Stadt die Wohnungsbau Landau GmbH & Co. KG (WBL) gründen. Die Sparkasse hat die Gründung bereits mit einem entsprechenden Verwaltungsbeschluss auf den Weg gebracht; als erstes städtisches Gremium hat sich jetzt der Hauptausschuss mit den Gründungsformalitäten befasst. Vorbehaltlich der Zustimmung der Aufsichts- und Finanzbehörden könnte eine Gründung im Frühjahr kommenden Jahres erfolgen.

„Landau wächst und braucht bezahlbaren Wohnraum“, fasst der OB die über Parteigrenzen hinweg vorherrschende Überzeugung zusammen. „Als Teil des Maßnahmenbündels »Landau baut Zukunft« hatte die Stadtspitze daher Anfang vergangenen Jahres die Gründung einer Wohnungsbaugesellschaft mit Beteiligung der Stadt als Ziel ausgegeben.“ Auch wenn die Gründung nun zum Greifen nah sei, warnt der Stadtchef vor vorschnellem Optimismus. „Wir sind auf einem guten Weg, wollen für die WBL aber größtmögliche Rechtssicherheit und müssen daher die finale Abstimmung mit der Aufsichts- und den Finanzbehörden abwarten.“

„Die Gründung einer Landauer Wohnungsbaugesellschaft käme einem historischen Ereignis gleich“, so Bernd Jung, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Südliche Weinstraße beim gemeinsamen Pressegespräch im Sparkassen-Hauptsitz in der Marie-Curie-Straße. Hier soll die zu gründende Gesellschaft zunächst auch ihren Sitz haben. „Bis der Gesellschaftsvertrag unterschrieben werden kann, sind noch letzte Abstimmungen nötig; allerdings bin ich zuversichtlich, dass Stadt und Sparkasse künftig gemeinsam als starke Partner mit der Wohnungsbau Landau GmbH & Co. KG auftreten können“, bekräftigt der Vorstandsvorsitzende.

Die Stadt Landau ist aktuell Eigentümerin von rund 250 Wohneinheiten, die vom städtischen Gebäudemanagements (GML) verwaltet werden. Diese sollen an die neue WBL übertragen und in den kommenden zehn Jahren etwa verdoppelt werden. Der Verkehrswert der Gebäude und Grundstücke belief sich zum Stichtag 31. Dezember 2015 auf rund 11,5 Millionen Euro. Der Gutachtenwert wird nach Angaben von GML-Werkleiter Michael Götz derzeit auf den Stichtag 31. Dezember 2017 aktualisiert. „Grundlage für die Verhandlungen zur Gründung einer Wohnungsbaugesellschaft war, dass die Stadt den Wohnungsbestand als Sacheinlage und die Sparkasse den Gegenwert in Geld beisteuert“, erläutert Götz.

Das GML, das die Gründung der Wohnungsbaugesellschaft federführend betreut, hatte eine externe Wirtschaftlichkeitsanalyse in Auftrag gegeben. Diese kam zu dem Ergebnis, dass mit einer Wohnungsbaugesellschaft die Ziele Sozialverträglichkeit und Wirtschaftlichkeit erreicht werden können – unter bestimmten Voraussetzungen. Dazu zählen unter anderem niedrige Baukosten im Neubau und eine moderate Anhebung der Mieten in Bestandswohnungen. Letztere ist laut Wirtschaftlichkeitsanalyse auch ohne die Gründung einer Wohnungsbaugesellschaft unabdingbar. Ebenfalls intensiv geprüft wurde die geeignete Rechtsform für die Wohnungsbaugesellschaft. Die GmbH & Co. KG kristallisierte sich als beste Unternehmensform heraus. OB Hirsch dankt dem GML um Werkleiter Götz für die intensive Aufarbeitung der komplexen Materie.

Stadt Landau in der Pfalz

11.12.2017


Lions Club Landau unterstützt soziale Einrichtungen mit 7.000 Euro

Feierstunde im Rathaus: Sieben soziale Einrichtungen aus der Region durften sich über eine Spende des Lions Clubs Landau in Höhe von je 1.000 Euro freuen.

Auch in diesem Jahr unterstützt der Lions Club Landau soziale Einrichtungen und Institutionen. „Weihnachten ist die Zeit des Schenkens“, betont der aktuelle Sekretär Thomas Neckenich im Namen des Clubs und des Clubpräsidenten Bernd Rose. „Aus diesem Grund freut sich der Lions Club Landau, passend zum Fest sieben soziale Einrichtungen aus der Region mit einer Spende in Höhe von insgesamt 7.000 Euro zu unterstützen.“

Gemeinsam mit Oberbürgermeister und Sozialdezernent Thomas Hirsch übergab Neckenich die Spenden in Höhe von je 1.000 Euro an das städtische Jugendamt, die Ökumenische Sozialstation, das Ökumenische Sozialzentrum, das Diakonische Werk, die Caritas, die Lebenshilfe und die Landauer AIDS-, Drogen- und Jugendhilfe. Die Spenden stammen aus dem Erlös des jährlich stattfindenden Flohmarkts der Lions im Alten Kaufhaus. Der Lions Club will auf diese Weise nicht nur die Arbeit der sozialen Einrichtungen unterstützen, sondern zugleich auch deren wertvolles Engagement für die Gesellschaft würdigen, so die Intention des Serviceclubs.

In den vergangenen zehn Jahren stellten die Landauer Lions über 260.000 Euro für soziale, karitative und kulturelle Zwecke zur Verfügung, haben Präsident Bernd Rose und Christoph Ochs, der im zurückliegenden Lionsjahr das Präsidentenamt innehatte, zusammengezählt. Mit über 30.000 Euro im vergangenen Jahr hätten sich die Mitglieder des Landauer Serviceclubs erneut gerne in unterstützenswerte Vorhaben und Projekte eingebracht, erläutert Ochs. Zu den besonderen Momenten habe dabei die Übergabe des Kunstwerks von Karlheinz Zwick auf dem ehemaligen Landesgartenschaugelände gehört. Der Künstler hatte aus einem Bombenblindgänger ein Mahnmal für den Frieden geschaffen.

Stadt Landau in der Pfalz

11.12.2017


33. Landauer Büchereitage: Lesung mit Musik und Gesang zum Thema „Pfälzer Auswanderer, Flüchtlinge und Glücksritter in den USA“

Gemeinsam bei der Lesung zum Thema „Pfälzer Auswanderer, Flüchtlinge und Glücksritter in den USA“ in der Landauer Stadtbibliothek: Bürgermeister und Kulturdezernent Dr. Maximilian Ingenthron (r.), Marita Hoffmann, Bernhard Kukatzki (2.v.l.), Roland Paul (l.) und Musiker Alfred Baumgartner (3.v.r.).

Gemeinsam mit dem Freundeskreis des Landauer Archivs und Museums, der Initiative Buchkultur und dem Verein Pfälzisch-Rheinische Familienkunde hat die Stadtbibliothek im Rahmen der 33. Landauer Büchereitage zu einer Lesung zum Thema „Pfälzer Auswanderer, Flüchtlinge und Glücksritter in den USA“ geladen. Bernhard Kukatzki, Leiter der Landeszentrale für politische Bildung in Rheinland-Pfalz, Roland Paul, ehemaliger Leiter des Instituts für pfälzische Geschichte, und Marita Hoffmann lasen aus der Neuerscheinung „In Amerika verstorbene Pfälzer. Sterbenotizen und Nachrufe 1884-1917“. Umrahmt wurde die Lesung durch deutsche Auswanderlieder und amerikanische Volksmusik, präsentiert von Alfred Baumgartner.

Bürgermeister Dr. Maximilian Ingenthron, zuständiger Dezernent und Vorsitzender des Freundeskreises des Archivs und Museums, eröffnete die gut besuchte Lesung in den Räumlichkeiten am Heinrich-Heine-Platz. „Von der Eröffung des Thomas-Nast-Nikolausmarkts zur Lesung zum Thema Pfälzer Auswanderer in die Landauer Stadtbibliothek – passender könnten die Termine am heutigen Abend kaum sein“, betonte Bürgermeister Dr. Ingenthron. „Thomas Nast, der wohl bekannteste Sohn unserer Stadt und zugleich auch der berühmteste Landauer Auswanderer, steht beispielhaft für die zahlreichen Pfälzerinnen und Pfälzer, die zur damaligen Zeit ihr Glück jenseits des Großen Teichs gesucht haben. Viele fanden es, andere scheiterten. Immer war die Hoffnung auf ein besseres Leben damit verbunden, auf ein Leben in Wohlstand und in persönlicher wie politischer Freiheit. Wie unterschiedlich die Lebensläufe der Emigranten waren, zeigte die Lesung in eindrucksvoller Weise. Vor dem Hintergrund mancher Diskussionen der Gegenwart ist dieser Blick in die Geschichte von geradezu bestechender Aktualität“, so Dr. Ingenthron.

Sein ausdrücklicher Dank für die herausragende Organisation und Gestaltung des Abends gelte dem Team der Stadtbibliothek um Leiterin Amelie Löhlein, Stadtarchivarin Christine Kohl-Langer, dem Freundeskreis des Landauer Archivs und Museums, der Initiative Buchkultur, dem Verein Pfälzisch-Rheinische Familienkunde, Musiker Alfred Baumgartner sowie Bernhard Kukatzki, Roland Paul und Marita Hoffmann.

Stadt Landau in der Pfalz

11.12.2017


Acht Stadtdörfer, neun „Leuchtturmprojekte“: Stadt Landau überreicht Broschüre zum Projekt „Kommune der Zukunft“ an Land Rheinland-Pfalz

v.l.: Gemeinsam für „Kommune der Zukunft“: Oberbürgermeister Thomas Hirsch, Nußdorfs Ortsvorsteher Dr. Thorsten Sögding, Sprecher der Landauer Ortsvorsteher beim Modellprojekt „Kommune der Zukunft“, Dorfentwicklungspartner Jochen Blecher, Dorfentwicklungspartnerin Annette Struppler-Bickelmann, Bauamtsleiter Christoph Kamplade und Bürgermeister Dr. Maximilian Ingenthron

Im September 2016 startete die Stadt Landau mit Unterstützung des rheinland-pfälzischen Innenministeriums das Modellprojekt „Kommune der Zukunft“. Das Projekt soll Hinweise darauf geben, wie die bisher bestehende Förderlücke städtischer Dorfentwicklung sinnvollerweise geschlossen werden kann. Im Laufe der moderierten Prozesse in den acht Stadtdörfern kristallisierten sich neun so genannte „Leuchtturmprojekte“ heraus, für deren Umsetzung die Stadt auch auf Fördermittel des Landes angewiesen ist. Eine von Dorfentwicklungspartner Jochen Blecher und Dorfentwicklungspartnerin Annette Struppler-Bickelmann gestaltete, hochwertige Broschüre mit dem aktuellen Stand der Gesamtprojektentwicklung sowie einer genauen Beschreibung der „Leuchtturmprojekte“ wurde nun an das Land überreicht.

„Unsere Stadtdörfer nehmen eine besondere Rolle in Landau ein“, fasst Oberbürgermeister Thomas Hirsch zusammen, der in diesem Jahr in allen acht Ortsteilen Sprechstunden anbot, um mit den Menschen vor Ort ins Gespräch zu kommen und aktuelle Anliegen, Herausforderungen und Probleme in den Stadtdörfern aus erster Hand kennenzulernen. „Arzheim, Dammheim, Godramstein, Mörlheim, Mörzheim, Nußdorf, Queichheim und Wollmesheim sind Dorf und Stadt zugleich und vereinen somit das Beste aus beiden Welten. Allerdings profitieren sie weder von Dorfentwicklungsprojekten noch von der Städtebauförderung“, so der Stadtchef. „Mit »Kommune der Zukunft« sollen neue Chancen eröffnet und individuelle Konzepte, basierend auf den individuellen Stärken und Schwachen jedes Ortsteils, erarbeitet werden.“ Die Finanzierung möglichst vieler „Leuchtturmprojekte“ diene nicht nur dem Gesamtprozess der Dorfentwicklung, sondern verleihe insbesondere auch der Zukunftsfähigkeit der Stadtdörfer einen starken Impuls, ist Hirsch überzeugt.

Jedes Stadtdorf hat im Zuge von „Kommune der Zukunft“ ein „Leuchtturmprojekt“ entwickelt, das in seiner Umsetzbarkeit meist über den dreijährigen Zeitraum des Modellprojekts hinausgeht. Arzheim setzt unter dem Motto „Lebenswertes Dorf“ auf Themen wie Kommunikation, Dorfladen, Sportplatz und Generationenwohnen, Dammheim schwebt ein Sport-, Spiel-, Freizeit- und Kommunikationsbereich „Neue Dorfmitte“ vor, Godramstein nennt sein Projekt „Bürgertreff für Jung und Alt“, Mörlheim möchte seinen Dorfplatz unter dem Motto „Begegnung und Geschichte“ umgestalten, Mörzheim hat ein Gemeinschafts- und Kulturzentrum „Altes Schulhaus“ im Sinn, Nußdorf setzt unter dem Motto „Nußdorf bewegt“ auf eine Aufwertung seines Sportgeländes und Queichheim wünscht sich Sport und Freizeit rund um die Queichwiesen. Das neunte, stadtdorfübergreifende „Leuchtturmprojekt“ heißt „Grünzüge Landau“ und sieht vor, alle Stadtdörfer über Grünzüge mit der Kernstadt zu verbinden.

„Wir sind dankbar, dass die Stadt Landau als Modellkommune ausgewählt wurde und die Aufgabe eines Pioniers auf diesem Weg übernimmt“, betont Bürgermeister und Baudezernent Dr. Maximilian Ingenthron. „Andere rheinland-pfälzische Kommunen werden von den bei uns gewonnenen Erkenntnissen sicherlich profitieren können. Die »Leuchtturmprojekte« sowie weitere Themen, die von den Bürgerinnen und Bürgern in den Stadtdörfern bearbeitet wurden, zeigen, dass das Modellprojekt in Landau angekommen ist. Von der Umgestaltung des Dorfplatzes über die Aufwertung des Sportgeländes bis hin zum stadtdorfübergreifenden Projekt »Grünzüge« – die angestrebten »Leuchttürme« sind so vielfältig wie unsere Stadtdörfer selbst. Wichtig: Die Projekte wurden nicht »von oben« vorgegeben, sondern sind gemeinsam mit den beiden Dorfentwicklungspartnern von den Menschen vor Ort identifiziert und erarbeitet worden.“

„Landau ist mit seinen Stadtdörfern auf einem guten Weg zur »Kommune der Zukunft«, so das abschließende Fazit von OB Hirsch und Bürgermeister Dr. Ingenthron. „Unser Dank gilt allen Bürgerinnen und Bürger, die sich mit viel Elan und Kreativität in den Prozess einbringen.“

Stadt Landau in der Pfalz

11.12.2017


Landesprämierung für Wein und Sekt der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz: Landauer Weingüter Rothmeier und Leiner ausgezeichnet

Beigeordneter Rudi Klemm (2.v.r.) und die Landauer Weinprinzessin Jana I. (2.v.l.) zeichneten zusammen mit Ökonomierat Norbert Schindler (r.), Minister Dr. Volker Wissing (l.) und der pfälzischen Weinkönigin Inga Storck das Weingut Bruno Leiner aus Landau in der Pfalz mit dem Ehrenpreis der Stadt Landau in der Pfalz aus.

„Münze drauf – Qualität drin“: Zwei Landauer Weingüter durften sich über Auszeichnungen bei der Wein- und Sektprämierung der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz freuen. Das Weingut Rothmeier aus Mörlheim wurde mit dem Staatsehrenpreis ausgezeichnet; das Weingut Leiner aus Wollmesheim erhielt den Ehrenpreis der Stadt Landau.

Bei der Prämierungsfeier im Neustadter Saalbau überreichte Landaus Beigeordneter Rudi Klemm gemeinsam mit der Landauer Weinprinzessin Jana I. den Ehrenpreis der Stadt an Bruno Leiner und gratulierte Philipp und Ben Rothmeier zum Staatsehrenpreis, den die beiden aus den Händen von Weinbauminister Dr. Volker Wissing entgegennehmen durften.

Ökonomierat Norbert Schindler (r.) und Minister Dr. Volker Wissing (l.) zeichneten zusammen mit der pfälzischen Weinkönigin Inga Storck das Weingut Philipp und Ben Rothmeier aus Landau in der Pfalz mit dem Staatsehrenpreis aus.

„Wir können auf die Qualität der Weine, die aus unseren Stadtdörfern kommen, sehr stolz sein“, betont Klemm. „In den traditionsbewussten Weingütern werden mit großer Leidenschaft und viel Herzblut herausragende Weine produziert, die jedes Jahr aufs Neue die Herzen von Weinliebhaberinnen und -liebhabern weit über die Grenzen der Region hinaus höher schlagen lassen. Hier treffen bewährte Traditionen und moderne Technik aufeinander – und das schmeckt man!“

Die Landwirtschaftskammer prämiert einmal im Jahr die besten Weine und Sekte aus den rheinland-pfälzischen Anbaugebieten. 2017 wurden fünf Große Staatsehrenpreise, 20 Staatsehrenpreise und 15 Ehrenpreise verliehen. Weingüter haben neunmal im Jahr die Gelegenheit, ihre Weine und Sekte einer Bewertung unterziehen zu lassen. Bei entsprechend hoher Punktzahl dürfen die Winzerinnen und Winzer mit einer Plakette auf der Flasche werben. Weingüter, die über Jahre hinweg konstant gute Leistungen erbringen, verdienen sich Staatsehrenpreise und Ehrenpreise.

Text: Stadt Landau in der Pfalz Foto: Kai Mehn

11.12.2017


Rund 100 Seniorinnen und Senioren feiern Ü90-Party im Landauer Diakoniezentrum Bethesda

Auch in diesem Jahr hat Oberbürgermeister Thomas Hirsch wieder zur Ü90-Party ins Landauer Diakoniezentrum Bethesda geladen.

Gemeinsam mit der städtischen Seniorenbeauftragten Ulrike Sprengling hat Oberbürgermeister Thomas Hirsch auch in diesem Jahr wieder zur Ü90-Party ins Landauer Diakoniezentrum Bethesda geladen. Rund 100 Seniorinnen und Senioren verbrachten mit ihren Begleitpersonen einen geselligen Nachmittag bei Kaffee und Kuchen sowie zahlreichen herbstlichen und vorweihnachtlichen Musik- und Gedichtbeiträgen.

Oberbürgermeister Thomas Hirsch eröffnete die Veranstaltung und zeigte sich begeistert von der großen Zahl an Seniorinnen und Senioren, die zum Feiern ins Bethesda gekommen waren. „Ich bin überwältigt von dem großen Zuspruch, den die Landauer Ü-90 Partys jedes Jahr aufs Neue erfahren. Auch heute sind wieder Tausende von Lebensjahren hier im Bethesda versammelt“, betonte OB Hirsch. „Mit dem Nachmittag, der mit großem Engagement und Liebe zum Detail von unserer Seniorenbeauftragten Ulrike Sprengling organisiert wurde, möchten wir unsere Wertschätzung für Ihr hohes Alter und das, was Sie im Leben geleistet haben, auf besondere Weise zum Ausdruck bringen“, erklärte der Stadtchef den anwesenden Seniorinnen und Senioren.

Sein ausdrücklicher Dank gelte den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern für ihre Einsatzbereitschaft, der Firma Hofmeister für die Kuchenspende, dem CBF für seinen Fahrdienst, dem Singkreis des Seniorenbüros, der Chorgemeinschaft Bäckersänger/Eintracht Liedertafel-Landau, der Spiel- und Lernstube Eutzinger Straße und Alleinunterhalter Lothar Weber für die musikalische Gestaltung des Nachmittags sowie Susanne Hassinger und Dieter Lang vom Bethesda, die wie in den vergangenen Jahren die Räumlichkeiten für die beliebte Feier zur Verfügung gestellt hätten.

Stadt Landau in der Pfalz

11.12.2017


Für besonderes ehrenamtliches Engagement:  „Brückenpreis“ des Landes Rheinland-Pfalz geht an Verein „Silberstreif – gegen Altersarmut in Landau“

Eine Delegation des Vereins „Silberstreif – gegen Altersarmut in Landau“ nahm aus den Händen von Ministerpräsidentin Malu Dreyer den Brückenpreis 2017 des Landes Rheinland-Pfalz entgegen. Die Landauer Stadtspitze wurde bei der Preisverleihung von Bürgermeister Dr. Maximilian Ingenthron vertreten.

Für ältere Menschen, die von Armut betroffen sind, ist er ein Silberstreif am Horizont: Seit mehr als zwei Jahren hilft der Verein „Silberstreif – gegen Altersarmut in Landau“ in Not geratenen Seniorinnen und Senioren. Für sein ehrenamtliches Engagement gegen Altersarmut wurde der Verein jetzt mit dem „Brückenpreis“ geehrt – der höchsten Auszeichnung des Landes Rheinland-Pfalz für das Ehrenamt.

Die Landauer Stadtspitze wurde bei der Preisverleihung in Mainz von Bürgermeister Dr. Maximilian Ingenthron vertreten. Er sprach dem Verein auch im Namen von Oberbürgermeister Thomas Hirsch und Beigeordnetem Rudi Klemm seinen ausdrücklichen Dank aus. „Die Verleihung des Brückenpreises ist eine absolut verdiente Anerkennung für einen Verein, der älteren Menschen in Not hilft – bei finanziellen Problemen ebenso wie bei Einsamkeit und bei vielen anderen Schwierigkeiten.“ Silberstreif helfe, wo Hilfe nötig sei, betont Dr. Ingenthron. „Ein wichtiges und notwendiges Engagement, ein Zeichen für Solidarität und Mitmenschlichkeit, ein Licht, das ganz hell strahlt“, so das Fazit des Landauer Bürgermeisters. Der Stadtvorstand gratuliere dem Verein zu diesem großartigen Erfolg herzlich und danke den Aktiven um die Vorsitzende Christine Baumann und deren Stellvertreter Dr. Christian Knoll für deren außergewöhnliches Engagement.

Der Verein „Silberstreif“ unterstützt Menschen ab 60 Jahren mit unbürokratischer, direkter und vertraulicher Hilfe, vorwiegend über Sachzuwendungen. Finanziert werden die Hilfeleistungen ausschließlich durch Spenden. Immer dienstags und mittwochs von 10 bis 12 Uhr steht eine Vertreterin bzw. ein Vertreter des Vereins im Seniorenbüro in der Waffenstraße 5 für Gespräche bereit. Die Kontaktaufnahme kann auch telefonisch unter 0 63 41/64 85 81 sowie unter der E-Mail-Adresse silberstreif.landau@gmx.de erfolgen. Zudem hat der Verein spezielle Briefkästen eingerichtet, um die Hemmschwelle, den Dienst in Anspruch zu nehmen, zu senken. Einer dieser Briefkästen befindet sich beispielsweise im Bürgerbüro des Rathauses.

Der Brückenpreis des Landes Rheinland-Pfalz wurde in diesem Jahr zum zehnten Mal verliehen. Er zeichnet Projekte, Organisationen und engagierte Bürgerinnen und Bürger aus, die sich etwa für das Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung, den Dialog von Jung und Alt, die Integration von Menschen unterschiedlicher Herkunft, Sprache und Hautfarbe sowie den Kampf gegen soziale Benachteiligung, Ausgrenzung und Diskriminierung einsetzen. Neben dem Landauer Verein „Silberstreif“ wurden durch Ministerpräsidentin Malu Dreyer in diesem Jahr sieben weitere Initiativen ausgezeichnet. Die Preisträgerinnen und Preisträger erhalten eine stilisierte Brücke, eine Urkunde und jeweils 1.000 Euro als finanzielle Unterstützung für ihr Engagement.

Stadt Landau in der Pfalz

11.12.2017


„Landau vernetzt Mobilität“: Planungswerkstatt zur Erarbeitung des Integrierten Mobilitätskonzepts – Bürgerinnen und Bürger zur Teilnahme eingeladen

„Landau vernetzt Mobilität“: Am Donnerstag, 14. Dezember, findet im Alten Kaufhaus eine Planungswerkstatt zur Erarbeitung des Integrierten Mobilitätskonzepts statt.

Gemeinsam mit einem Planungsbüro entwickelt die Stadt Landau derzeit ein umfassendes Mobilitätskonzept, das die gesamte Bandbreite des Verkehrs und der Verkehrsmittel – Auto, Fahrrad, ÖPNV und den Fußgängerverkehr – gleichermaßen berücksichtigt und sich an den Grundsätzen einer nachhaltigen Mobilität orientiert. Eine intensive Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger ist ein maßgeblicher Bestandteil des Prozesses. Nach der öffentlichen Ideenwerkstatt im Sommer dieses Jahres, in der erste Maßnahmenvorschläge erarbeitet wurden, haben die Bürgerinnen und Bürger nun am Donnerstag, 14. Dezember, die Möglichkeit, diese in einer Planungswerkstatt weiter auszuarbeiten. Die Veranstaltung findet ab 18 Uhr im Foyer des Alten Kaufhauses statt.

„Die Bürgerinnen und Bürger konnten sich bereits bei der Auftaktveranstaltung, über die Internetseite www.landau-vernetzt-mobilitaet.de und in der Ideenwerkstatt aktiv an der Erstellung des Mobilitätskonzepts beteiligen“, erklärt Bürgermeister und Verkehrsdezernent Dr. Maximilian Ingenthron. Die in der Ideenwerkstatt entwickelten Maßnahmenvorschläge und Ideen gelte es nun auf die unterschiedlichen Nutzungsansprüche und möglichen Konfliktpunkte aller Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer hin abzuwägen. Ziel sei es jetzt, konkrete Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssituation in Landau zu entwickeln.

Bürgermeister Dr. Ingenthron freut sich auf die Teilnahme zahlreicher Bürgerinnen und Bürger und auf einen fruchtbaren Austausch denn: „Je mehr Menschen sich einbringen, desto fundierter wird das Mobilitätskonzept sein – und desto besser können die Verkehrsflüsse aufeinander abgestimmt werden.“

Für weitere Informationen oder Rückfragen steht Stefanie Herrmann, Mitarbeiterin der Abteilung Mobilität und Verkehrsinfrastruktur des Stadtbauamts, unter 0 63 41/13 6610 bzw. stefanie.herrmann@landau.de zur Verfügung.

Stadt Landau in der Pfalz

11.12.2017


Thema Weihnachten: SWR-Fernsehen mit „Stadt Land Quiz“ zu Gast in Landau

„Stadt Land Quiz“ zu Gast in Landau: Weinprinzessin Jana Altschuh alias Jana I. und Franz Müller (2.v.l.), Geschäftsführer des städtischen Tourismusbüros, gemeinsam mit den „menschlichen Weihnachtsbäumen“ beim Auftritt auf dem Thomas-Nast-Nikolausmarkt.

Zum zweiten Mal innerhalb eines Jahres machte das SWR-Fernsehen jetzt mit seiner Sendung „Stadt Land Quiz“ Station in Landau. Die Dreharbeiten fanden am Eröffnungstag des Thomas-Nast-Nikolausmarkts auf dem Rathausplatz statt. Das Fernsehteam um Moderator Jens Hübschen stellte den Besucherinnen und Besuchern des Markts verschiedene Quizfragen; außerdem wurde die Stadt Landau durch Weinprinzessin Jana Altschuh alias Jana I. und Franz Müller, Geschäftsführer des städtischen Tourismusbüros, vertreten. „Gegner“ der Landauerinnen und Landauer war das baden-württembergische Rastatt.

Jana Altschuh und Franz Müller mussten zwei Aufgaben bewältigen: Es galt, mindestens zehn Menschen verschiedener Altersgruppen dazu zu bewegen, sich als Weihnachtsbaum verkleiden zu lassen und ein umgedichtetes Weihnachtslied zu singen, das die Wörter „Weinstraße“, „Jugendstil“, „Thomas Nast“ und „Rastatt“ enthalten musste. Kein Problem für die Weinprinzessin und den Tourismuschef, die beide „Musik im Blut“ haben. Und dank der Hilfe des BfT-Teams fanden auch einige „menschliche Weihnachtsbäume“ den Weg auf den Rathausplatz. Ob es für Landau zum Sieg gegen Rastatt gereicht hat, zeigt sich am 23. Dezember ab 18:45 Uhr, wenn die Sendung „Stadt Land Quiz“ im SWR-Fernsehen zu sehen ist.

Beigeordneter und Tourismusdezernent Rudi Klemm kann der Landauer Teilnahme am Fernsehquiz schon jetzt nur Gutes abgewinnen. „Das Team des BfT um Franz Müller hat innerhalb weniger Stunden einen humorvollen und mitreißenden Auftritt auf die Beine gestellt, der die Besucherinnen und Besucher unserer Innenstadt begeistert hat. Die öffentlichkeitswirksame Teilnahme am Quiz war Werbung für unsere Stadt und unseren Nikolausmarkt und nicht zuletzt hat die Arbeit am gemeinsamen Projekt die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des BfT noch näher zusammengebracht. Mein Dank gilt Franz Müller und Jana Altschuh, allen Unterstützerinnen und Unterstützern beim BfT und bei der Stadtverwaltung, allen »menschlichen Weihnachtsbäumen«, die den Spaß mitgemacht haben, und allen Besucherinnen und Besuchern des Nikolausmarkts, die sich den Quizfragen des SWR gestellt haben!“

Stadt Landau in der Pfalz, 11.12.2017


Service-Verbesserung für Kundinnen und Kunden der Stadtbibliothek Landau: Längere Ausleihzeiten und mehr ausleihbare Medien bei der Onleihe Rheinland-Pfalz

Service-Verbesserung für Kundinnen und Kunden der Stadtbibliothek Landau: Der Onleihe-Verbund Rheinland-Pfalz hat die Bedingungen für die Ausleihe digitaler Medien geändert.

Die Stadtbibliothek Landau informiert, dass der Onleihe-Verbund Rheinland-Pfalz die Bedingungen für die Ausleihe digitaler Medien geändert hat. Ab sofort beträgt die maximale Ausleihfrist für elektronische Bücher, Zeitschriften, Zeitungen und Musik 21 Tage. Damit reagiert der Verbund auf den Wunsch vieler Kundinnen und Kunden nach einer längeren Ausleihe. Wer Medien nur kurz nutzen möchte, kann allerdings nach wie vor eine Leihfrist von 14 Tagen oder weniger bei der Ausleihe wählen. Bei Zeitungen und Zeitschriften ist eine allgemeine Verlängerung der Leihfristen allerdings aus lizenzrechtlichen Gründen nicht möglich.

Für nicht mehr benötigte Titel gibt es bei E-Books auch die Möglichkeit einer vorzeitigen Rückgabe, sodass die elektronischen Bücher anderen Kundinnen und Kunden schneller wieder zur Verfügung stehen. Der Verbund erhöht auch die Zahl der ausleihbaren Medien von 12 auf 30 Medien und die Zahl der maximalen Vormerkungen von sieben auf zehn.

Möglich wurden die Änderung dadurch, dass der Bestand der Onleihe in den vergangenen Jahren stark ausgebaut wurde und mittlerweile rund 70.000 Medien zur Verfügung stehen. Die Stadtbibliothek Landau freut sich, dass sie ihren Kunden nun noch bessere Ausleihkonditionen im Rahmen der Onleihe anbieten kann. Alle Informationen zur Onleihe finden sich im Netz unter www.onleihe-rlp.de.

Stadt Landau in der Pfalz, 11.12.2017


„Naher Osten – Ferner Frieden“: Veranstalter ziehen positives Fazit des zweiten Termins der „Gescher“-Gesprächsreihe mit Christian Sterzing

Veranstalter und Gast: Dr. Timo Werner, Geschäftsführer des Frank-Loeb-Instituts (l.), und Oberbürgermeister Thomas Hirsch (r.) konnten den früheren Bundestagsabgeordneten und ehemaligen Leiter des Büros der Heinrich-Böll-Stiftung in Ramallah, Christian Sterzing, als zweiten Referenten der Reihe „Gescher – Die Brücke“ begrüßen. Im Rahmen seines Aufenthalts trug sich Sterzing auch in das Goldene Buch der Stadt ein.

Eine neue Perspektive: Christian Sterzing, früherer südpfälzischer Bundestagsabgeordneter für Bündnis 90/Die Grünen und von 2004 bis 2009 Leiter des Büros der Heinrich-Böll-Stiftung in Ramallah, war zweiter Gast der Landauer Nahost-Gesprächsreihe „Gescher – Die Brücke“. Die gemeinsame Reihe der Stadt und des Frank-Loeb-Instituts war im Frühjahr dieses Jahres auf Anregung von Oberbürgermeister Thomas Hirsch gestartet. Nach dem ersten Referenten, dem israelischen Diplomaten Dan Ashbel, zeigte Christian Sterzing bei seinem Landau-Aufenthalt am Dienstag, 28. November, neue Aspekte des Nahost-Konflikts auf und brachte seinen Zuhörerinnen und Zuhörern auch die palästinensische Blickweise auf den Konflikt näher.

„Die Reihe »Gescher« ist von uns bewusst so konzipiert worden, dass jeweils ein Gast seine Ansichten darlegen und ausführlich begründen kann“, erläutert OB Hirsch. „Es geht nicht um Showeffekte oder darum, auf der Bühne einen Streit zu provozieren. Ich bin sehr froh, dass nach Dan Ashbel mit Christian Sterzing jetzt ein Referent zu Gast war, der uns auch die andere Seite des Konflikts zwischen Israelis und Palästinensern zu präsentieren vermochte. Mein Dank gilt dem Referenten für einen interessanten Vortrag, der den Blick auf neue Aspekte des Themas lenken konnte.“ Die Reihe „Gescher – Die Brücke“ steht für den Stadtchef in der Tradition der „Landauer Gespräche“. „Vor 30 Jahren wurde das Frank-Loebsche Haus mit einer »Woche der Begegnung« wiedereröffnet – aus dieser bewegenden Geste der Versöhnung früherer jüdischer Mitbürgerinnen und Mitbürger erwuchsen die »Landauer Gespräche« als Zeichen für Frieden, Aussöhnung und Völkerverständigung. Die Reihe »Gescher« führt diesen Anspruch in anderer Form fort.“ Sein Dank gelte dem Frank-Loeb-Institut für die gute und fruchtbare Zusammenarbeit, so Hirsch.

Christian Sterzing kam bei seinem Aufenthalt in Landau mit Schülerinnen und Schülern des Eduard-Spranger-Gymnasiums ins Gespräch, tauschte sich mit Studierenden der Universität Koblenz-Landau aus, trug sich nach einer kurzen Führung durch das Frank-Loebsche Haus in das Goldene Buch der Stadt ein und hielt am Abend einen gut besuchten Vortrag zum Thema „Naher Osten – Ferner Frieden. Hat die Zwei-Staaten-Regelung noch eine Chance?“.

Im Empfangssaal des Landauer Rathauses hielt Christian Sterzing einen Vortrag zum Thema „Naher Osten – Ferner Frieden. Hat die Zwei-Staaten-Regelung noch eine Chance?“.

Dabei gewährte der Experte einen Einblick in die Geschichte des Nahost-Konflikts und stellte die aktuelle politische Situation dar. Sein Fazit: Ein „triumphaler Sieg der Gerechtigkeit“ sei im Konflikt zwischen Israelis und Palästinensern utopisch, jedoch wäre eine Zweistaatenregelung zumindest dazu geeignet, möglichst wenig Unrecht zu bewirken. Frieden im Nahen Osten könne es nur geben, wenn das nationale Selbstbestimmungsrecht beider Völker gewahrt werde, so Sterzing. Jede Friedensregelung müsse an internationalem Recht orientiert sein und von der internationalen Staatengemeinschaft getragen und aktiv unterstützt und begleitet werden.

Im Anschluss an den öffentlichen Vortrag fand eine Diskussion mit dem Publikum unter Leitung des Geschäftsführers des Frank-Loeb-Instituts, Dr. Timo Werner, statt, die zeigte, wie vielschichtig und komplex sich die Thematik des Nahost-Konflikts gestaltet. „Nur die Kenntnis beider Seiten des Konflikts kann ein tieferes Verständnis für die Hintergründe ermöglichen“, betont Dr. Werner. „Aus diesem Grund freuen wir uns sehr, dass wir für die ersten beiden Termine unserer noch jungen Veranstaltungsreihe mit Dan Ashbel und Christian Sterzing zwei renommierte Experten gewinnen konnten, die sowohl Schülerinnen und Schülern, Studierenden als auch den zahlreichen interessierten Bürgerinnen und Bürgern die schwierige Situation im Nahen Osten auf differenzierte Weise nähergebracht haben.“

Als nächsten Gast der Reihe „Gescher – Die Brücke“ kündigen die Veranstalter Dr. Johannes Gerster an. Der ehemalige Bundes- und Landtagsabgeordnete und frühere Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft wird im Frühjahr 2018 nach Landau kommen.

Stadt Landau in der Pfalz, 11.12.2017


Vier Landauer Schulen als „MINT-freundliche Schule“ ausgezeichnet – Bürgermeister Dr. Ingenthron: „Ein großartiger Erfolg und eine Bereicherung für den Bildungsstandort Landau“

Landaus Bürgermeister und Schuldezernent Dr. Maximilian Ingenthron (6.v.l.) gemeinsam mit der rheinland-pfälzischen Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig (5.v.l.)und Vertreterinnen und Vertretern der geehrten Landauer Schulen bei der Feierstunde in der Landeshauptstadt.

Ein großer Tag für Landaus Schulen: Die Initiative „MINT Zukunft schaffen“ hat auch in diesem Jahr Schulen ausgezeichnet, die sich in besonderem Maße für die Förderung der Fächer und Fachrichtungen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik einsetzen. Rund 90 rheinland-pfälzische Schulen dürfen sich über die Auszeichnung freuen – vier davon kommen aus Landau. Das Otto-Hahn- und das Eduard-Spranger-Gymnasium, die Grundschule Wollmesheimer Höhe und die private Maria-Ward-Schule wurden nach dreijähriger erfolgreicher MINT-Profilbildung erneut mit dem Signet „MINT-freundliche Schule“ ausgezeichnet. Die beiden staatlichen Gymnasien dürfen sich zudem über den neuen Zusatz „Digitale Schule“ freuen. Die Ehrung der Schulen in Rheinland-Pfalz steht unter der Schirmherrschaft der Kultusministerkonferenz.

Bürgermeister und Schuldezernent Dr. Maximilian Ingenthron nahm an der feierlichen Ehrung in der Landeshauptstadt teil und zeigte sich begeistert vom außergewöhnlichen Engagement der Landauer Schulen. „Unsere Schulen zeichnen sich durch große Vielfalt, ein hohes Maß an Kreativität und unermüdliches Engagement aus – das beweist die Auszeichnung der vier Landauer Schulen einmal mehr“, betont Dr. Ingenthron. Mit der Förderung der MINT-Fächer leisteten die Schulen einen großartigen Beitrag zur Fachkräftesicherung und würden auch bei Mädchen und jungen Frauen die Begeisterung für naturwissenschaftliche Berufszweige wecken. MINT-Fächer seien für die Sicherung und Weiterentwicklung des Wirtschaftsstandorts Deutschland von eminenter Bedeutung. Sein ausdrücklicher Dank gelte den Schulleitungen, den verantwortlichen Lehrkräften und den Schulgemeinschaften insgesamt für deren vorbildliches Engagement und unermüdliche Einsatzbereitschaft.

Seit 2008 ehrt die Initiative „MINT Zukunft schaffen“ gemeinsam mit zahlreichen Partnerorganisationen und -verbänden bundesweit Schulen, die sich in besonderem Maße für die Förderung der MINT-Fächer im Unterrichtsalltag einsetzen. Um die Auszeichnung zu erhalten, müssen die Schulen ein Bewerbungsverfahren durchlaufen und zahlreiche Kriterien erfüllen. Dazu zählen unter anderem Angebote zur Förderung von Mädchen, die Teilnahme an Wettbewerben und die Zusammenarbeit mit anderen Schulen und Hochschulen. Eine ausgezeichnete Schule behält ihren Titel für drei Jahre. Danach kann sie sich erneut bewerben und durchläuft ein Rezertifizierungsverfahren. Schulen, deren Arbeit zudem in besonderer Weise durch das Lernen über digitale Medien bzw. Technologien geprägt ist und die besonderen Wert auf die informatische Grundbildung ihrer Schülerinnen und Schüler legen, können zudem den Zusatz „Digitale Schule“ erhalten.

Stadt Landau in der Pfalz, 11.12.2017


Weihnachten im Elsass: Shuttle-Bus zwischen Landau und Hagenau am Dienstag, 12. Dezember

Festlich: Der Weihnachtsmarkt in Landaus elsässischer Partnerstadt Hagenau.

Am Dienstag, 12. Dezember, wird zwischen Landau und Hagenau wieder ein Shuttle-Bus verkehren – darauf macht Landaus Beigeordneter Rudi Klemm jetzt aufmerksam. „Wir haben in den vergangenen Jahren positive Erfahrungen mit dem Shuttle-Bus-Angebot gemacht“, so der Tourismusdezernent. „Die Fahrten zum Hopfenfest in Hagenau und zum Fest des Federweißen in Landau werden gut angenommen; und auch das Angebot zu den Weihnachtsmärkten in den beiden Partnerstädten stößt regelmäßig auf große Resonanz.“

Der Shuttle-Bus fährt um 8:15 Uhr am Bahnhof in Hagenau los; um 9:15 Uhr kommt er in Landau am Alten Messplatz an und nimmt interessierte Landauerinnen und Landauer mit zurück nach Hagenau. Die Rückfahrt erfolgt in Hagenau um 15 Uhr und in Landau um 16 Uhr.

Für die Fahrt mit dem Shuttle-Bus kann sich im Büro für Tourismus im Landauer Rathaus angemeldet werden. Karten kosten 6 Euro pro Person. 

„Nutzen Sie die Chance und besuchen Sie unsere Partnerstadt“, appelliert Klemm an die Landauerinnen und Landauer. „Hagenau ist immer eine Reise wert – sei es zum Hopfenfest im Sommer oder jetzt zum Weihnachtsmarkt. Im Elsass wird Weihnachten noch sehr traditionell gefeiert und der schöne Hagenauer Weihnachtsmarkt mit seinen Krippen und traditionellen Weihnachtsfiguren lohnt sich wirklich!“ Ohnehin sei Hagenau eine malerische Stadt mit vielen Sehenswürdigkeiten und einem ganz besonderen Flair, so Klemm. Die regelmäßigen Austausche zwischen beiden Partnerstädten bedeuteten nicht zuletzt auch gelebte deutsch-französische Freundschaft.

Text: Stadt Landau in der Pfalz Foto: Emmanuel Viverge, 11.12.2017


Spatenstich für Hospiz in Landau

Dank großem bürgerschaftlichem Engagement kann der Bau des stationären Hospizes auf dem Gelände der Diakonissen in der Landauer Bodelschwinghstraße beginnen.

v.l. MdB Dr. Thomas Gebhart, Vorsteher Dr. Günter Geisthardt, Architekt Andreas Müller, MdL Wolfgang Schwarz, ehemalige Landrätin Theresia Riedmaier, Oberin Schwester Isabelle Wien, MdB Thomas Hitschler, Bethesda-Geschäftsführer Dieter Lang, Oberbürgermeister Thomas Hirsch, Landrat Dietmar Seefeldt.

Mehr als 700.000 Euro wurden seit Gründung des Fördervereins „Ein Hospiz für Landau und die Südliche Weinstraße“ gespendet. Ob Privatpersonen, Unternehmen oder Vereine und Initiativen – alle haben sich ins Zeug gelegt und mit Aktionen, Festen, Konzerten, Theateraufführungen und vielem anderen Geld für den Bau des Hospizes gesammelt. „Mein tiefempfundener Dank gilt all den Menschen, die auf vielfältige Weise unser Vorhaben nicht nur finanziell, sondern auch ideell unterstützen“, so der Vorsitzende des Fördervereins, Oberbürgermeister Thomas Hirsch, beim Spatenstich am 28. November. „Ich hoffe, dieses Engagement hält weiter an, so dass wir als Förderverein das Hospiz Bethesda Landau auch in Zukunft unterstützen können.“

Der eingeschossige, kreuzförmige Bau entsteht auf dem Gelände von Bethesda Landau und soll ein Ort der Gastfreundschaft sein, an dem Sterben ein Teil des Lebens ist. „Sterbende stehen somit nicht am Rande der Gesellschaft, sondern mittendrin“, erklärte Bethesda-Geschäftsführer Dieter Lang. Durch sorgfältig ausgewählte Materialien sowie großflächige Fensterfronten entstehe für die Bewohner eine möglichst behagliche und natürliche Herberge auf Zeit, ergänzte Andreas Müller, Leiter der Bau- und Betriebstechnik der Diakonissen Speyer-Mannheim. „Die Kombination aus hellen Klinkern und Holzfenstern vermittelt ein Gefühl von Wärme und Stabilität.“ Auf 783 Quadratmetern ist Platz für neun Gäste- und ein Angehörigenzimmer, einen Raum der Stille und einen großzügigen Wohn- und Essbereich.

In dem künftigen Hospiz Bethesda Landau können schwerstkranke Menschen in Würde sterben und erfahren auf ihrer letzten Wegstrecke Begleitung und Fürsorge. „Dann, wenn scheinbar nichts mehr getan werden kann, ist noch eine Menge zu tun“, erläuterte Dr. Günter Geisthardt, Vorsteher der Diakonissen Speyer-Mannheim. „Schmerzen können gelindert, Ängste abgebaut, Wünsche erfüllt und Abschiede gestaltet werden.“ Mit dem Hospiz im Wilhelminenstift in Speyer, dem ersten stationären Hospiz von Rheinland-Pfalz, blickt der Träger auf mehr als 20 Jahre Erfahrung in der Hospizarbeit zurück. „Leben bis zuletzt“ sei der grundlegende Anspruch der Hospizbewegung, sagte Oberin Schwester Isabelle Wien. „Es gilt gemeinsam nach dem zu suchen, was im gegenwärtigen Augenblick zählt und Freude macht – nach dem, was dem Leben Sinn und Bestand gibt.“

Für das 2,5 Millionen-Projekt rechne man mit einer Bauzeit von gut einem Jahr, so der kaufmännische Vorstand Karlheinz Burger. Für Bau und Betrieb bleibe man weiterhin auf Spenden angewiesen.

Informationen zum Hospiz für Landau und die Südliche Weinstraße bzw. den Förderverein Hospiz LD-SÜW e. V.  unter www.diakonissen.de

Diakonissen Speyer-Mannheim, 11.12.2017


„Südring 1 – Ein Haus erzählt“: Dokumentarfilm über 150 Jahre Landauer Stadtgeschichte begeistert Publikum – OB Hirsch dankt Filmemachern

Das Bürgerhaus im Landauer Südring 1 auf der großen Leinwand: Der Film „Südring 1 – Ein Haus erzählt“ feierte jetzt Premiere im Universum-Kinocenter.

„Wenn diese Mauern sprechen könnten“ heißt es oft – die des Bürgerhauses im Südring 1 in Landau haben es getan. Der Dokumentarfilm „Südring 1“ erzählt am Beispiel des imposanten Gebäudes 150 Jahre Landauer Stadtgeschichte. Der Film wurde von Jochem Paul sowie Gabriele und Werner Knauf im Auftrag des Festungsbauvereins Landau produziert. Schirmherr des Projekts ist Oberbürgermeister Thomas Hirsch, der sich nach der feierlichen Premiere im vollbesetzen großen Saal des Universum-Kinocenters begeistert von der filmischen Liebeserklärung an Landaus Stadtgeschichte zeigte. Das Kino in der Königstraße hat das Filmprojekt ebenso unterstützt wie die VR-Bank Südpfalz.

„Mein Dank gilt Jochem Paul und dem Ehepaar Knauf, dem Festungsbauverein sowie allen weiteren Organisatorinnen und Organisatoren, Mitwirkenden und Sponsorinnen und Sponsoren“, fasst OB Hirsch zusammen. „Sie haben gemeinsam einen historisch wertvollen und absolut sehenswerten Film auf die Beine gestellt, der die Zuschauerinnen und Zuschauer mit auf eine spannende und berührende Zeitreise in Landaus Vergangenheit nimmt und Stadtgeschichte am Beispiel der Bewohnerinnen und Bewohner eines zentralen Gebäudes lebendig werden lässt.“

Der Film verbindet nachgespielte Szenen mit historischen Dokumenten, darunter ein bislang unbekannter Mitschnitt der Rede von Lore Metzger, Ehefrau des letzten Landauer Bezirksrabbiners Dr. Kurt Metzger, anlässlich der Einweihung des Frank-Loebschen Hauses vor 30 Jahren. Die verwendeten Text-, Bild- und Filmdokumente fand das Ehepaar Knauf vor allem im Landauer Stadtarchiv. Stadtarchivarin Christine Kohl-Langer führte bei der Kino-Premiere auch in die historischen Zusammenhänge ein. Mitglieder des Festungsbauvereins stellten Ziele und Hintergründe der Produktion vor und es wurde die Ausstellung „Profil und Physiognomie – Die Häuser an den Ringstraßen in Landau“ der Technischen Universität Kaiserslautern gezeigt.

Im Südring 1 war bis vor kurzem die Kreditabteilung der VR-Bank Südpfalz untergebracht. Zuvor war das Gebäude unter anderem Heimat der Polizei. Im Film schildert Karl-Josef Berg, langjähriger Leiter der Polizeidirektion, Erlebnisse aus seiner Amtszeit. Lore Metzger, geborene Scharff, berichtet vom Brand der Landauer Synagoge in der Reichspogromnacht und dem Terror gegen ihre Familie während des Nazi-Regimes. Gemeinsam mit der Familie Zahn um Vater August, Direktor am Königlich Bayrischen Landgericht, werfen die Zuschauerinnen und Zuschauer schließlich einen Blick zurück auf die Zeit vor und während des Ersten Weltkriegs.

Der Festungsbauverein plant, „Südring 1“ im Internet zu veröffentlichen. Auch der Offene Kanal Weinstraße wird die Dokumentation regelmäßig zeigen. Zudem soll diese künftig im Archiv und Museum an Videostationen präsentiert werden.

Stadt Landau in der Pfalz, 11.12.2017


Handel(n) für eine lebendige Innenstadt: Stadt Landau stellt Bausteine zur Fortschreibung ihres Einzelhandelskonzepts vor – Hohe Verkaufsflächendichte – Gute Nahversorgung mit vereinzeltem Optimierungsbedarf

Zieht auch bei herbstlichem Wetter viele Besucherinnen und Besucher an: Die attraktive Landauer Innenstadt.

„Handel ohne Stadt funktioniert – Stadt ohne Handel jedoch nicht“: Mit diesen Worten hat Oberbürgermeister Thomas Hirsch nun noch einmal die Notwendigkeit zur Fortschreibung des Einzelhandelskonzepts der Stadt Landau bekräftigt. Das Konzept stellt seit sieben Jahren ein wichtiges Instrument zur Einzelhandelssteuerung dar und regelt unter anderem, dass bestimmte, zentrenrelevante Warengruppen nur in der Innenstadt angeboten werden dürfen, um diese attraktiv und lebendig zu halten. Mit der Fortschreibung des Einzelhandelskonzepts wurde das Dortmunder Fachbüro Junker + Kruse beauftragt. Die Stadt reagiert damit auf neue Herausforderungen, etwa den Online-Handel, sowie auf erhebliche Weiterentwicklungen in der Einzelhandelslandschaft sowie der gesamten Stadtentwicklung.

Das Fachbüro hat zunächst eine Analyse der aktuellen Situation des Landauer Einzelhandels durchgeführt. Die wichtigsten Erkenntnisse: Landau wird seiner Versorgungsfunktion als Mittelzentrum weiterhin sehr gut gerecht und weist eine hohe Verkaufsflächenausstattung (3,1 m2 Verkaufsfläche pro Einwohner; Bundesdurchschnitt 1,4 m2 pro Einwohner), ein umfassendes und differenziertes Einzelhandelsangebot, einen ausgewogenen Betriebsformenmix, zeitgemäße Betriebsgrößen sowie eine insgesamt gut verteilte Nahversorgung auf.

„Landau ist ein attraktiver und lebendiger Einkaufsort – das hat die Analyse zweifelsfrei bestätigt“, fasst Oberbürgermeister Thomas Hirsch zusammen. „Die Fachleute kommen zu dem Schluss, dass sich das Einzelhandelskonzept als wesentliche Planungs- und Entscheidungsgrundlage im Hinblick auf unsere Einzelhandelssteuerung bewährt hat. Als Stadt Landau prüfen wir regelmäßig die Entwicklung des örtlichen Einzelhandels und achten auf Steuerungsbedarfe. Es gilt, die Innenstadt so aufzustellen, dass sie für den Einzelhandel attraktiv bleibt. Dies geschieht vor allem durch die so genannte Sortimentsliste, das Herzstück des Einzelhandelskonzepts. Sie regelt,  welche Händler mit welchen Warengruppen in der Innenstadt und welche »auf der grünen Wiese« ansiedeln dürfen. Nur so können sich kleinere, inhabergeführte Geschäfte in der Innenstadt halten.“

Die Sortimentsliste, ein strategischer Baustein zur Fortschreibung des Landauer Einzelhandelskonzepts, sieht unter anderem vor, Fahrräder künftig nicht mehr als „zentrenrelevant“ zu definieren. Die Stadt möchte damit auf die wachsende Vielfalt in dieser Branche, etwa durch E-Bikes, reagieren. Händlern soll so ermöglicht werden, „auf der grünen Wiese“ ihre Waren großflächig zu präsentieren. Die Analyse zeigt aber auch Angebotslücken auf. So beschäftigt sich ein weiterer strategischer Baustein mit der Ergänzung neuer Nahversorgungsstandorte. Insbesondere im Südwesten der Stadt gibt es aktuell noch keinen fußläufig zu erreichenden Supermarkt. Weiter definiert das Fachbüro unter anderem den zentralen Versorgungs- und Kernbereich der Stadt Landau und entwickelt Szenarien zur Sicherung bzw. Weiterentwicklung von Sonderstandorten innerhalb sowie außerhalb dieses Bereichs.

Der Vorschlag, den das Fachbüro zur Fortschreibung erarbeitet hat, fließt nun in die politische Diskussion ein. Auch die Öffentlichkeit wird an dem Prozess beteiligt, unter anderem durch ein Bürgerforum am 1. Februar kommenden Jahres. Der Beschluss zur Fortschreibung des Landauer Einzelhandelskonzepts soll dann Mitte 2018 in den städtischen Gremien gefasst werden.

„Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit“, betont Bürgermeister und Baudezernent Dr. Maximilian Ingenthron im Zusammenhang mit der Fortschreibung. „Das gilt angesichts von Herausforderungen wie dem Onlinehandel oder dem demografischen Wandel auch und gerade für den innerstädtischen Handel. Ich bin daher sehr dankbar, dass wir das bewährte Instrument des Einzelhandelskonzepts nun den aktuellen Gegebenheiten anpassen.“ Der Baudezernent ordnet die Fortschreibung auch in den gesamtstädtischen Zusammenhang ein. „Um den Einzelhändlern in unserer Stadt gute Chancen bieten zu können, spielen auch die Themen Verkehr und Wohnen eine große Rolle, die wir als Stadt aktuell großflächig angehen. So kann und muss die Erarbeitung des integrierten Mobilitätskonzepts in ganz engem Zusammenhang mit der Fortschreibung des Einzelhandelkonzepts gesehen werden. Außerdem gilt es, die Aufenthaltsqualität in der Innenstadt weiter zu verbessern. Der Einkauf soll als abwechslungsreiches Erlebnis erfahren werden können – hier liegen unsere Stärken. Und wer die Menschen ins Zentrum locken will, braucht dazu ausreichend gute Angebote im Bereich Gastronomie und Freizeit“, beschreibt Dr. Ingenthron einige der mit dem Einzelhandelskonzept verbundenen weiteren Herausforderungen. Nun gelte es, gemeinsam anzupacken um das bestmögliche Ergebnis zu erzielen.

Stadt Landau in der Pfalz, 11.12.2017


„Tagesbilder“ von Rainer Negrelli in der Galerie M in Landau – Bürgermeister und Kulturdezernent Dr. Ingenthron: „Eine wunderbare Bühne für die Bildende Kunst der Gegenwart“

Bürgermeister und Kulturdezernent Dr. Maximilian Ingenthron (r.) gemeinsam mit Künstler Rainer Negrelli (M.) bei der Vernissage zur Eröffnung der Kunstausstellung „Tagesbilder“ in der Galerie M am Deutschen Tor.

An jedem Tag ein neues Werk: Unter dieser Maßgabe hat Künstler Rainer Negrelli zahlreiche Kunstwerke geschaffen, die bis zum 27. Januar in der  Galerie M am Deutschen Tor zu sehen sind. Am vergangenen Sonntag fand die Vernissage zur Eröffnung der Kunstausstellung „Tagesbilder“  statt. 

Bürgermeister und Kulturdezernent Dr. Maximilian Ingenthron begrüßte die zahlreichen Besucherinnen und Besucher und zeigte sich angetan von der Auswahl an Werken, die nun für neun Wochen in den Räumlichkeiten am Deutschen Tor zu betrachten sind. „An jedem Tag ein neues Werk zu einem vorgegebenen Thema schaffen – das ist eine Aufgabe, die das gestalterische Tun eines jeden Künstlers vor große Herausforderungen stellt. Die Ausstellung »Tagesbilder« veranschaulicht auf beeindruckende Weise, wie hervorragend Rainer Negrelli die Umsetzung gelungen ist und welch eindrucksvolle Werke diesem künstlerischen Impuls entspringen. Eine überaus gelungene Schau, die das Herz eines jeden Kunstliebhabers höher schlagen lässt. Ich kann allen Interessierten nur empfehlen: hingehen und ansehen“, so der Kulturdezernent Dr. Ingenthron.

Sein besonderer Dank gelte dem Galeristenehepaar Sylvie und Franz Mayer, das mit der Galerie M seit ihrer Eröffnung im Jahr 2009 die Kunst- und Kulturlandschaft der Stadt Landau auf besondere Weise bereichere. „Sylvie und Franz Mayer engagieren sich auf großartige Weise für das kulturelle Leben der Stadt und der Region. Sie präsentieren regelmäßig attraktive Ausstellungen und dazu ein überaus attraktives Begleitprogramm. So wird die Galerie M zweimal im Jahr Dreh- und Angelpunkt spannender Begegnungen mit der Kunst. Dabei scheuen sich Sylvia und Franz Mayer auch nicht, weniger gefällige Werke zu zeigen und auch »außergewöhnliche« Exponate in ihre repräsentativen Räumlichkeiten im Herzen der Stadt zu holen“, so der Kulturdezernent.

Die Ausstellung mit den Werken Rainer Negrellis ist mittwochs, freitags und samstags von 15 bis 18 Uhr sowie nach Vereinbarung in der Galerie M zu sehen. Weitere Informationen finden sich auf der Homepage www.galerie-m-landau.de.

Stadt Landau in der Pfalz. 11.12.2017


Schauplatz der literarischen Entdeckungen und Inspirationen: Bürgermeister Dr. Ingenthron und Beigeordneter Klemm zu Gast beim 16. Leseabend des Eduard-Spranger-Gymnasiums

„Schau: Plätze“: Zu den Vorlesern beim 16. Leseabend des Eduard-Spranger-Gymnasiums gehörte auch Bürgermeister und Schuldezernent Dr. Maximilian Ingenthron, der sich für Gerhard Henschels autobiografisch inspirierten „Jugendroman“ entschieden hatte.

„Schau: Plätze“: Unter diesem Motto stand der 16. Leseabend des Landauer Eduard-Spranger-Gymnasiums. Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, Ehemalige, Autorinnen und Autoren und Gäste, wie etwa der ehemalige Oberbürgermeister Hans-Dieter Schlimmer, lasen Ausschnitte aus selbst ausgewählten Büchern und Geschichten vor. Zu den Vorlesern gehörte auch Bürgermeister und Schuldezernent Dr. Maximilian Ingenthron, der sich für Gerhard Henschels autobiografisch inspirierten „Jugendroman“ entschieden hatte. Er war im Anschluss genau wie Beigeordneter Rudi Klemm, der ebenfalls zu den Gästen zählte, voll des Lobes für die Schulveranstaltung.

„Es ist großartig zu sehen, wie sich die Schülerinnen und Schüler für die regelmäßig stattfindende Lesenacht begeistern“, so Dr. Ingenthron. „Die Lesenacht im ESG stellt das Buch in den Mittelpunkt und macht den Kindern und Jugendlichen Lust auf außerschulisches Lesen ohne Zwang. Das ist ein äußerst attraktives Veranstaltungsformat – das zeigt sich an dem anhaltenden Erfolg der Lesenacht.“ Die Schülerinnen und Schüler hätten die Gelegenheit, in eine große Bandbreite an Büchern „hineinzuhören“ – von den Klassikern bis zu Gegenwartautoren, von der Weltliteratur bis zur Unterhaltungslektüre. So biete die Lesenacht mit jedem Mal eine immense Bandbreite an Anregungen, so der Schuldezernent. Sein ausdrücklicher Dank und seine große Anerkennung gelte der gesamten Schulgemeinschaft für die hervorragende Vorbereitung und stimmungsvolle Inszenierung der Veranstaltung.
Neben einem Plätzchenverkauf der Schülerinnen und Schüler des Eduard-Spranger-Gymnasiums für die nächste Klassenreise war auch die Buchhandlung Pyra aus Annweiler mit einem Büchertisch vertreten, um die im Laufe der Veranstaltung vorgestellten Bücher zu verkaufen – denn, so Dr. Ingenthron augenzwinkernd, „was man schwarz auf weiß besitzt, kann man getrost nach Hause tragen.“

Stadt Landau in der Pfalz, 28.11.2017


Bezahlbarer Wohnraum, Verkehr, Begegnung im Quartier und Nahversorgung als Themen: OB Hirsch bietet Sprechstunde in Landaus Südstadt an

Bei der OB-Sprechstunde und dem anschließenden Rundgang durch die Südstadt kam Oberbürgermeister Thomas Hirsch mit Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch.

Acht Stadtdörfer plus zwei Stadtteile: Landaus Oberbürgermeister Thomas Hirsch hat in den zurückliegenden Monaten zehn Vor-Ort-Sprechstunden durchgeführt, um mit den Menschen ins Gespräch zu kommen und ihre Wünsche, Anregungen und Ideen aufzunehmen. Letzte Station am zurückliegenden Samstag war die Südstadt. Im Stadtteilbüro des Ökumenischen Sozialzentrums bot der Stadtchef eine Sprechstunde an; im Anschluss fand ein gemeinsamer Rundgang durch den Stadtteil statt.

Zu den Themen, die die Bürgerinnen und Bürger an den OB herantrugen, gehörte die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum. „Eines der zentralen Aufgaben in unserer Stadt“, stimmte Hirsch zu. „Stadtspitze und Stadtverwaltung haben es sich zum Ziel gesetzt, Wohnraum, gerade auch bezahlbaren, zu schaffen. Unser Anspruch ist es, die passenden Wohnangebote für alle Bedarfe in Landau zu generieren – für Familien, Paare und Singles, für Junge und Alte, für alle Einkommensklassen.“ Beispielsweise die so genannte Konzeptvergabe, die bei mehreren Grundstücken im „Wohnpark Am Ebenberg“ zum Einsatz gekommen sei, ermögliche es, punktuell Schwerpunkte herauszubilden, um eine gute Durchmischung sicherzustellen, so der Stadtchef. Weiterer wichtiger Mosaikstein bei der Schaffung von bezahlbarem Wohnraum sei die Wohnungsbaugesellschaft, deren Gründung unmittelbar bevorstehe.

Im Zuge der Sprechstunde überreichte OB Hirsch eine Spende in Höhe von 500 Euro aus Mitteln der Sparkassenstiftung an das Stadtteilbüro des Ökumenischen Sozialzentrums. Die Spende nahm der katholische Dekan Axel Brecht entgegen.

Ebenfalls auf der Agenda der Bürgerinnen und Bürger bei der OB-Sprechstunde: Verbesserungsvorschläge zu den Themen Verkehr und Parken in der Südstadt, ein soziales Plädoyer für die Abholung von Sperrmüll, der Wunsch nach mehr Begegnung im Quartier, die Frage nach der geplanten Nahversorgung im Südwesten, Freude über die laufende Spielplatzsanierung und Kritik an nächtlicher Lärmbelästigung. Der OB bedankte sich beim Team des Stadtteilbüros und bei den Bürgerinnen und Bürgern für die Anregungen und Vorschläge, die er aus der Südstadt mitnehmen konnte. Diese werden nun von der Verwaltung geprüft und abgearbeitet.

Das Stadtteilbüro in Trägerschaft des Ökumenischen Sozialzentrums bietet unter anderem Beratungsgespräche zu unterschiedlichen Themen für alle Bewohnerinnen und Bewohner der Südstadt sowie Gruppen- und Förderangebote für Kinder und Jugendliche an und setzt sich für Begegnungsmöglichkeiten im Stadtteil ein. Zur Unterstützung der wichtigen Arbeit der Einrichtung überreichte OB Hirsch im Zuge der Sprechstunde eine Spende in Höhe von 500 Euro aus Mitteln der Sparkassenstiftung.

Stadt Landau in der Pfalz, 28.11.2017


Zu Fuß auf Entdeckungstour: Stadt und Festungsbauverein geben Faltkarte zum Festungsweg „Route Vauban in Landau“ heraus

Bürgermeister und Kulturdezernent Dr. Maximilian Ingenthron (r.) hat den neuen Faltplan jetzt gemeinsam mit Stadtarchivarin Christine Kohl-Langer, Stadtdenkmalpfleger Jörg Seitz (l.), Peter Weiler, Vorstandsmitglied des Festungsbauvereins (2.v.l.), und Klemens Kluge (2.v.r.) vom Landauer Büro Kluge Gestaltung vorgestellt.

Ein Rundgang auf den Spuren Vaubans: Um die Festungsreste im Landauer Stadtgebiet sichtbar und für Einheimische sowie Touristinnen und Touristen erlebbar zu machen, wurde im vergangenen Jahr das Festungsleitsystem „Route Vauban“ eingerichtet. Das Leitsystem besteht aus derzeit sechs Stelen, die auf dem Rathausplatz, am Deutschen und Französischen Tor, an der Schleuse in der Ostbahnstraße sowie an der Ost- und Westseite des Forts aufgestellt wurden. Begleitend zur „Route Vauban“ hat die Stadt gemeinsam mit dem Festungsbauverein und dem Büro Kluge Gestaltung einen Faltplan entworfen, der Festungsgrundriss und Stadtplan vereint, nennenswerte Festungsreste im Stadtgebiet vorstellt, und geschichtliche Informationen zur Landauer Festung bereithält.

Bürgermeister und Kulturdezernent Dr. Maximilian Ingenthron hat den Faltplan jetzt gemeinsam mit Stadtarchivarin Christine Kohl-Langer, Stadtdenkmalpfleger Jörg Seitz, Peter Weiler, Vorstandsmitglied des Festungsbauvereins, und Klemens Kluge vom Landauer Büro Kluge Gestaltung vorgestellt. „Die neue Faltkarte ist ein großartiges Gemeinschaftsprojekt, das eine wichtige Lücke in der Darstellung der Landauer Festungsgeschichte schließt“, erklärt Dr. Ingenthron. „Eindrucksvolle Bauten wie die Rote Kaserne, das Deutsche oder Französische Tor oder auch die Katharinenkapelle sind Elemente des historischen Stadtbildes, die uns einen Einblick in Landaus Vergangenheit gewähren und zugleich Teil der heutigen Infrastruktur sind,“ so Dr. Ingenthron weiter. „Mit kompaktem Informations- und Kartenmaterial ausgestattet, können interessierte Bürgerinnen und Bürger künftig den 7,6 Kilometer langen Festungsrundweg Route Vauban auf eigene Faust erkunden.“ Ingenthron kündigte an, dass das Festungsleitsystem in Kürze um noch zwei weitere Stelen ergänzt werden wird: an der Lunette 41 im Savoyenpark und an der Schleusenstraße.

Auch Stadtarchivarin Christine Kohl-Langer und Stadtdenkmalpfleger Jörg Seitz zeigen sich begeistert von der neuen Faltkarte, die interessierten Bürgerinnen und Bürgern das erst kürzlich unter Schutz gestellte Denkmal näherbringt. „Bislang war ein Plan, der den Festungsring im Stadtbild erkennen lässt, nur im städtischen Museum einsehbar“, erklären Stadtarchivarin Christine Kohl-Langer und Stadtdenkmalpfleger Jörg Seitz. „Der neue Faltplan vereint Stadtplan und Festungsgrundriss. Zudem liefert er sowohl interessante Informationen zu den markanten Festungsteilen, zeigt aber auch auf, an welchen Stellen noch verborgene Festungsteile im Boden schlummern.“

„Der neue Faltplan ist eine hervorragende Ergänzung zu unseren zahlreichen Stadt- und Themenführungen“, ergänzte Peter Weiler, Vorstandsmitglied des Festungsbauvereins. „Wir haben häufig Anfragen von interessierten Bürgerinnen und Bürgern erhalten, die gerne einen Plan mit den genauen Festungsgrundrissen an der Hand gehabt hätten. Umso mehr freuen wir uns über das fertige Produkt und darüber, dass die Festung auf diese Weise für Einheimische und Touristinnen und Touristen Schritt für Schritt erlebbarer wird. So behält auch das Schild „Festung“ an der Autobahn seine Berechtigung“, schmunzelte Weiler.

Der neue Faltplan wurde zunächst in einer Auflage von 10.000 Stück produziert und wird bei Freilegung weiterer Festungsteile stetig aktualisiert. Neben einem Stadtplan und den Informationen zu markanten Festungsteilen beinhaltet der neue Faltplan auch einen Auszug aus dem Festungsglossar, einen Steckbrief und eine Chronologie der Festungs- und Garnisonsstadt Landau. Der Faltplan ist unter anderem im Büro für Tourismus, im Bürgerbüro, im Stadtbauamt oder im Archiv kostenlos erhältlich. Künftig soll er auch auf der städtischen Homepage www.landau.de in digitaler Form einsehbar sein.

Stadt Landau in der Pfalz, 28.11.2017


Abschied von der Landauer Rundsporthalle: Marode Sportstätte soll im ersten Quartal 2018 abgerissen werden – „Abrissparty“ mit der „Jungen Südpfalz“

Die in die Jahre gekommene und marode Landauer Rundsporthalle hat ausgedient: Im ersten Quartal 2018 soll die Sportstätte abgerissen werden.

Nach mehr als 35 Jahren hat sie ausgedient: Die Landauer Rundsporthalle wird gemäß eines Stadtratsbeschlusses aus dem Jahr 2009 im ersten Quartal des kommenden Jahres abgerissen. An der maroden Sportstätte waren in der Vergangenheit immer wieder kostspielige Reparaturen durchgeführt worden; eine Sanierung ist nach Expertenmeinung nicht rentabel, zumal auch dann weiterer Reparaturbedarf nicht ausgeschlossen werden kann. Um die Sportstätten-Situation in Landau weiter zu verbessern, tritt an die Stelle der Rundsporthalle die neue, moderne Sporthalle West.

Die Landauer Rundsporthalle war am 23. April 1982 unter dem damaligen Oberbürgermeister Walter Morio eröffnet worden. Sie ersetzte ihrerseits die kurz darauf abgerissene Turnhalle im ehemaligen Pulvermagazin und bot vor allem den Gymnasien Otto Hahn und Max Slevogt sowie der Grundschule Mitte die Möglichkeit zum Schulsport. Die Rundsporthalle wurde aber nicht nur für den Schul- und Vereinssport genutzt, sondern war über die Jahre auch Schauplatz zahlreicher Veranstaltungen. So fand 1982 das erste pfälzische Hallenspielfest statt, im Jahr 1987 die Weltmeisterschaft im Billard, 1992 die Deutsche Meisterschaft der B-Jugend-Ringer und 1997 ein Konzert des bekannten Jazzmusikers Chris Barber. Seit rund zwei Jahren wurde die Halle als mögliche Notunterkunft für Geflüchtete vorgehalten.

„Viele von uns sind mit der Rundsporthalle aufgewachsen und haben sie beim Sport in der Schule oder im Verein erlebt“, zieht Oberbürgermeister Thomas Hirsch Bilanz. „Ich bin sehr froh, dass es gelungen ist, mit dem geplanten Bau der Sporthalle West eine für alle Seiten verträgliche Lösung zu finden, die die Situation für Schülerinnen und Schüler sowie Sportlerinnen und Sportler in unserer Stadt deutlich verbessern wird. Es ist Zeit, dass wir uns von der Rundsporthalle verabschieden – die »Abrissparty« der »Jungen Südpfalz« ist dafür der perfekte Rahmen, den wir von Seiten der Stadt den Veranstaltern auch gerne bieten.“

Der Verein Südliche Weinstraße kommt mit der sechsten Auflage seiner Veranstaltungsreihe „Die junge Südpfalz isst gut“ am Freitag, 26. Januar 2018, in die Landauer Rundsporthalle. 20 Winzertalente des Wettbewerbs „Die junge Südpfalz – da wächst was nach!“ und die „Kulinarischen Komplizen“, ein Zusammenschluss junger, ambitionierter Köche, bieten bei der Wein- und Genussparty ihre Spezialitäten an. Der Vorverkauf für die Veranstaltung begann am Montag, 27. November 2017. Alle Informationen sowie die Möglichkeit, Tickets zu bestellen, finden sich auf der Internetseite www.suedlicheweinstrasse.de.

Stadt Landau in der Pfalz, 28.11.2017


33. Landauer Büchereitage: Lesung mit Musik und Gesang zum Thema „Pfälzer Auswanderer, Flüchtlinge und Glücksritter in den USA“ am 30. November

"Sie werden uns bald überrollen"

„Sie werden uns bald überrollen“: Diesen Titel trägt die nächste Veranstaltung im Rahmen der 33. Landauer Büchereitage. Am Donnerstag, 30. November, dreht sich in der Stadtbibliothek alles um „Pfälzer Auswanderer, Flüchtlinge und Glücksritter in den USA“. Die Lesung mit Musik und Gesang ist eine gemeinsame Veranstaltung der Stadtbibliothek, des Freundeskreises des Landauer Archivs und Museums der Stadt Landau, der Initiative Buchkultur und des Vereins Pfälzisch-Rheinische Familienkunde.

Bernhard Kukatzki, Leiter der Landeszentrale für politische Bildung in Rheinland-Pfalz, Roland Paul, ehemaliger Leiter des Instituts für pfälzische Geschichte, und Marita Hoffmann lesen aus der Neuerscheinung „In Amerika verstorbene Pfälzer. Sterbenotizen und Nachrufe 1884-1917“. Umrahmt wird die Lesung durch deutsche Auswanderlieder und amerikanische Volksmusik, präsentiert von Alfred Baumgartner. Beginn ist um 19 Uhr; der Eintritt beträgt 10 Euro.

Bürgermeister Dr. Maximilian Ingenthron, zuständiger Dezernent und Vorsitzender des Freundeskreises des Archivs und Museums, lädt interessierte Bürgerinnen und Bürger ein, die Veranstaltung zu besuchen. „Vor dem Hintergrund mancher Diskussionen der Gegenwart ist dieser Blick in die Geschichte von geradezu bestechender Aktualität“, so Dr. Ingenthron.

Text: Stadt Landau in der Pfalz Foto: Detroit Photography, 28.11.2017


Fachlicher Austausch zur Wohnbaulandentwicklung: Studierende der Universität Straßburg zu Gast in Landau

Bei einem gemeinsamen Treffen mit Bürgermeister und Baudezernent Dr. Maximilian Ingenthron (l.) und Sylvia Schmidt-Sercander (2.v.l.) von der Abteilung Stadtplanung und Stadtentwicklung des Landauer Stadtbauamts, erhielten die Gäste im „Wohnpark Am Ebenberg“ einen Einblick in die Landauer Wohnbauland- und Quartiersentwicklung mit Baugemeinschaften.

Vorbild Landau: Studierende der Universität Straßburg waren jetzt für einen fachlichen Austausch zur Landauer Wohnbaulandentwicklung und -strategie zu Gast in Landau. Die Studierenden belegen an der elsässischen Universität den Studiengang „Stadtplanung und Stadtentwicklung“ und arbeiten derzeit an einer Machbarkeitsstudie für ein Baugemeinschaftsprojekt in Landaus Partnerstadt Hagenau. Bei einem gemeinsamen Treffen mit Bürgermeister und Baudezernent Dr. Maximilian Ingenthron und Sylvia Schmidt-Sercander von der Abteilung Stadtplanung und Stadtentwicklung des Landauer Stadtbauamts, erhielten die Gäste im „Wohnpark Am Ebenberg“ einen Einblick in die Landauer Wohnbauland- und Quartiersentwicklung mit Baugemeinschaften.

„Die Baugruppen sind ein Aushängeschild der Stadtentwicklung in Landau“, betonte Dr. Ingenthron. „Hier können Menschen ihre Vorstellung von Wohnen realisieren und dabei vielfältige Synergieeffekte nutzen.“ Mit bislang neun Baugemeinschaften und etwa 90 Wohneinheiten nehme Landau eine Vorreiterrolle in Rheinland-Pfalz ein. „Viele weitere Städte interessieren sich für diese attraktive Form des Bauens, denn das ist Quartiersentwicklung auf der Höhe der Zeit. Umso mehr freut es uns, dass die Entwicklung des Konversionsgeländes nun auch über die Landesgrenzen hinaus Beachtung findet und wir heute Gäste aus unserem Nachbarland zu einem fachlichen Austausch begrüßen dürfen.“

Neben dem fachlichen Austausch wartete auf die Studierenden eine Führung durch den „Wohnpark Am Ebenberg“. Dabei standen neben der Quartiersentwicklung mit Baugemeinschaften unter anderem die Landauer Praxis zur Veräußerung von städtischen Grundstücken über die sogenannte Konzeptvergabe und die Quotierungsrichtlinie für sozialen Wohnungsbau im Fokus.

Stadt Landau in der Pfalz, 28.11.2017


Uni-Präsidentin Prof. Dr. Kallenrode zu Antrittsbesuch bei OB Hirsch

Die neue Präsidentin der Universität Koblenz-Landau, Prof. Dr. May-Britt Kallenrode, beim Antrittsbesuch im Landauer Rathaus bei Oberbürgermeister Thomas Hirsch.

Die strategische Ausrichtung der Universität Koblenz-Landau im Zusammenhang mit dem Hochschulpakt auf Bundesebene und der  derzeitig in Arbeit befindlichen Hochschulzielplanung für das Land Rheinland-Pfalz war Gegenstand eines Arbeitsgesprächs zwischen der neuen Präsidentin der Universität und dem Landauer OB Thomas Hirsch. Prof. Dr. May-Britt Kallenrode war zum Antrittsbesuch ins Landauer Rathaus gekommen.

Oberbürgermeister Hirsch zeigte sich erfreut über die dynamische Entwicklung der Universität, auch und gerade am Standort Landau. Hier sei die Entscheidung für den Campus Süd ein „Meilenstein der Stadtgeschichte“. Nun gelte es, eine optimale bauliche Struktur für die künftigen Uni-Räumlichkeiten im Süden der Stadt zu entwickeln, so Hirsch. Zugleich seien verkehrliche Fragen zu klären. Der Stadtchef möchte die beiden zentralen Uni-Standorte in der Stadt perspektivisch möglichst mit einer Innenstadt-Buslinie verbinden.

Insgesamt stehe man zum Konstrukt der Universität Koblenz-Landau, versicherte der OB der Uni-Präsidentin. „Von uns aus gibt es keine Zentrifugalbewegung“,  äußerte sich Hirsch zu immer wieder ins Gespräch gebrachten Trennungs-Überlegungen der Standorte Koblenz und Landau.

Präsidentin und Oberbürgermeister waren sich einig, künftig regelmäßig in gemeinsamen Gesprächen von Unileitung und Stadtspitze die strategische Ausrichtung der Universität zu erörtern.

Stadt Landau in der Pfalz, 28.11.2017


Orientierungshilfe für ältere Menschen und deren Angehörige: Aktualisierter Seniorenwegweiser der Stadt Landau erschienen

Weisen gemeinsam auf den in aktualisierter Auflage erschienenen Seniorenwegweiser der Stadt Landau hin: Die städtische Seniorenbeauftragte Ulrike Sprengling und Oberbürgermeister Thomas Hirsch.

Wie oft findet das Tanzcafé 60 plus statt? Wie erreiche ich die Gemeindeschwesterplus? Und wer bietet einen Hausnotruf an? Diese und viele weitere Fragen beantwortet der Seniorenwegweiser der Stadt Landau, der jetzt in aktualisierter Auflage erschienen ist. Die Broschüre ist kostenlos im Bürgerbüro des Rathauses erhältlich; zudem kann sie auf der städtischen Internetseite www.landau.de eingesehen werden.

Der Seniorenwegweiser richtet sich vor allem an ältere Menschen und deren Angehörige. Er soll Orientierungshilfe sein und die Suche nach geeigneten Hilfen bzw. Möglichkeiten der Freizeitgestaltung erleichtern. Die Broschüre listet unter dem Punkt „Aktiv im Alter“ verschiedene Begegnungs-, Sport- und Kulturangebote sowie zahlreiche Möglichkeiten, sich in Landau ehrenamtlich zu engagieren. Unter „Beratung“ finden sich diverse Anlaufstellen vom Pflegestützpunkt über Krankenhaussozialdienste und Selbsthilfegruppen bis hin zur Rentenberatung. Weiter finden sich die Themen „Finanzielle Hilfen“ mit Informationen zu unterschiedlichen Leistungen, „Wohnen im Alter“, „Ambulantes Hilfenetz“ mit verschiedenen Pflege- und Mahlzeitendiensten,  „Vorsorge“ mit Informationen zu Betreuungs- und Patientenverfügung sowie Testament und „Gesundheitswesen“ mit einem Verzeichnis von Ärztinnen und Ärzten, Apotheken und Krankenhäusern.

Oberbürgermeister und Sozialdezernent Thomas Hirsch legt den Landauer Seniorinnen und Senioren den Wegweiser ans Herz. „Die Angebote für ältere Menschen in unserer Stadt haben in den vergangenen Jahren kontinuierlich zugenommen“, so der Stadtchef. „Der Seniorenwegweiser bildet die vielfältigen Angebote in den Bereichen Bildung, Kultur, Sport, Freizeit und Gesundheitswesen ab, die Landau nicht nur für Seniorinnen und Senioren so attraktiv machen.“ Die Bedürfnisse älterer Menschen seien je nach persönlicher Lebenssituation sehr verschieden, führt der Sozialdezernent weiter aus. „Das reicht von der aktiven Teilnahme am gesellschaftlichen Leben bis hin zur Beratung und Unterstützung bei zunehmendem Hilfebedarf.“

Die städtische Seniorenbeauftragte Ulrike Sprengling freut sich, den Seniorenwegweiser in aktualisierter Form vorlegen zu können. „Den Wegweiser gibt es in Landau seit mehr als 10 Jahren“, betont Sprengling. „Heute sind rund 11.000 Einwohnerinnen und Einwohner 60 Jahre oder älter und können von den nützlichen Hinweisen des Seniorenwegweisers profitieren. Ich hoffe, dass der Wegweiser den Menschen als als Hilfe im Alltag dient und ihnen Informationen und Anregungen bietet, damit sie Landau als seniorenfreundliche Stadt erleben.“

OB und Seniorenbeauftragte sind überzeugt, dass sich in Landau in Sachen Seniorenpolitik aktuell vieles bewege. „Beispielhaft sei die Gründung eines Beirats für ältere Menschen genannt, der künftig die Interessen der Landauer Seniorinnen und Senioren vertritt. Zugleich stehen aber auch Projekte wie das seniorengerechte und barrierefreie Wohnen in Kooperation mit der Ökumenischen Sozialstation im »Wohnpark Am Ebenberg« und das Gesundheitszentrum in der Paul-von-Denis-Straße vor der Realisierung.“

Stadt Landau in der Pfalz


Spielplatz in Nußdorf wird erweitert

Maßnahme zur Aufwertung des gesamten Areals: Der Spielplatz in Nußdorf soll in Richtung Norden bis zum Graben erweitert werden.

Mitte kommender Woche beginnen die Arbeiten am zweiten Bauabschnitt auf dem Spielplatz in Nußdorf. In diesem Zuge wird der Spielplatz in Richtung Norden bis zum Graben erweitert. Die Betonsohlschalen sowie die Betonmauer am Graben werden durch bekletterbare Sandstein-Findlinge ersetzt. Zudem wird der Kletterbereich durch einen Balancier- und Hangelparcours ergänzt.

Während der etwa dreiwöchigen Bauphase kann es zu zeitweiligen Behinderungen im Zugang zum Friedhof sowie auf dem kreuzenden Feldweg kommen. Die Stadtverwaltung bittet hierfür um Verständnis.

Stadt Landau in der Pfalz


Bürgermeister und Schuldezernent Dr. Maximilian Ingenthron besucht Tag der offenen Tür der Paul-Moor-Schule in Landau

Bürgermeister und Schuldezernent Dr. Maximilian Ingenthron (l.) gemeinsam mit Schulleiterin Dorothee Braun-Stickel und dem stellvertretenden Schulleiter Alexander Broll (r.) beim Tag der offenen Tür der Paul-Moor-Schule.

Unsere Schule machen wir! Unter diesem Motto hat die Landauer Paul-Moor-Schule ihre erste Projektwoche veranstaltet. Mit klassen- und stufenübergreifenden Arbeitsgemeinschaften wurden unterschiedliche Aktionen zur Gestaltung des Schullebens und zur Stärkung des Gemeinschaftsgefühls durchgeführt. Zum Abschluss der Themenwoche hat die Schulgemeinschaft der Paul-Moor-Schule zu einem Tag der offenen Tür geladen, ihre Arbeitsergebnisse präsentiert und interessierten Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit geboten, sich über das Angebot der Schule zu informieren.

Bürgermeister und Schuldezernent Dr. Maximilian Ingenthron, der zugleich  Vorsteher der Verbandsversammlung der Paul-Moor-Schule ist, kam der Einladung zum Tag der offenen Tür der Schule nach und zeigte sich begeistert von der Arbeit der verschiedenen Projektgruppen. „Ob die Gestaltung des Außengeländes mit Bouleplatz, ein Leseprojekt, gemeinsames Kochen und Backen oder die Gründung eines Schulchors und einer Trommelgruppe – die Schülerinnen und Schüler der Paul-Moor-Schule haben gemeinsam mit ihren Lehrkräften großartige Projekte umgesetzt und ein wunderbares Programm erarbeitet, das den Besucherinnen und Besuchern einen eindrucksvollen Einblick in die Arbeit der Paul-Moor-Schule gewährt“, betont Bürgermeister Dr. Ingenthron.

Besonders auch für künftige Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern sei der Tag eine großartige Gelegenheit gewesen, sich über das Angebot der Schule zu informieren, so der Schuldezernent weiter. „Die Förderschule mit dem Schwerpunkt ganzheitliche Entwicklung ist eine Institution mit großem Renommé und für die gesamte Region von großer Bedeutung“, erklärt Dr. Ingenthron. „Derzeit bereitet die Paul-Moor-Schule mehr als 100 junge Menschen auf ihren weiteren Lebensweg vor und arbeitet dabei eng und stark vernetzt mit anderen Institutionen zusammen.“

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21. Landauer Stabhochsprungmeeting: Oberbürgermeister Hirsch übernimmt erneut Schirmherrschaft für internationales Sportevent

Spitzensport der Extraklasse: Oberbürgermeister und Schirmherr Thomas Hirsch (l.) und Meeting-Direktor Dennis Schober (r.) freuen sich auf das 21. Landauer Stabhochsprungmeeting am 4. Juli 2018.

Spitzensport der Extraklasse: Das kommende Jahr lässt die Herzen von Sportfans höher schlagen. Nicht nur die Fußball-WM, die Olympischen Winterspiele oder die Leichtathletik-EM in Berlin lassen Großes erwarten; auch beim Landauer Stabhochsprungmeeting stellen wieder nationale und internationale Topathleten ihr Können unter Beweis. Zum 21. Mal organisiert der Turnverein 1861 im ASV Landau um Meeting-Direktor Dennis Schober das Sportevent, das traditionell auf dem Obertorplatz im Herzen der Landauer Innenstadt zuhause ist. Im WM-Jahr 2018 zieht das Highlight im sportlichen Veranstaltungskalender erstmalig um und findet am 4. Juli in der Event-Arena auf dem Alfred-Nobel-Platz statt.

Oberbürgermeister Thomas Hirsch übernimmt auch im kommenden Jahr die Schirmherrschaft für das Großereignis und dankt den Organisatorinnen und Organisatoren für die Ausrichtung des internationalen Events auf Spitzenniveau. „Ich freue mich sehr, dass das Stabhochsprungmeeting bereits zum 21. Mal in unserer Stadt stattfindet und zahlreichen Sportfans aus der Region die Möglichkeit bietet, Spitzensport hautnah zu erleben“, so der Stadtchef. „Das Jahr 2018 hat sportlich viel zu bieten – und selbstverständlich wurde bei der Terminfindung für das Meeting darauf geachtet, dass es sich um einen spielfreien Tag bei der Fußball-WM handelt“, schmunzelt der OB. Sein ausdrücklicher Dank gelte neben dem Turnverein auch der Event-Schmiede Gerach und den zahlreichen Sponsorinnen und Sponsoren, die das Event durch ihre Unterstützung erst möglich machen.

In der Event-Arena auf dem Alfred-Nobel-Platz finden rund 6.000 Besucherinnen und Besucher Platz. Neben einem internationalen Teilnehmerfeld der Männer wird wieder ein Vorprogramm mit regionalen Nachwuchssportlerinnen und -sportlern das Meeting bereichern.

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Jugendverkehrsschule, Sportanlage am ESG, Grundschule Süd und Sporthalle West: Stadtverwaltung Landau schlägt vier Maßnahmen zur Aufnahme in das zweite Kapitel des Kommunalen Investitionsprogramms (KI) 3.0 vor

Eines der vier Projekte, die die Stadt Landau für die Förderung im Zuge des Kommunalen Investitionsprogramms (KI) 3.0, Kapitel 2, anmelden wird: Die Jugendverkehrsschule an der Grundschule Horstring.

Als eine der wohl ersten Städte in Rheinland-Pfalz wird Landau im kommenden Haushaltsjahr die Fördermittel aus dem Kommunalen Investitionsprogramm (KI) 3.0, Kapitel 1, vollumfänglich ausgeschöpft haben. Rund 4,6 Millionen Euro wurden für energetische Sanierungen unter anderem am Eduard-Spranger-Gymnasium, an der Grundschule Horstring und der Turnhalle Nußdorf verwendet. Im Zuge von Kapitel 2 erhält die Stadt weitere rund 4,7 Millionen Euro zur Verbesserung der Schulinfrastruktur. Die Verwaltung hat dem Stadtrat in dessen jüngster Sitzung einen Vorschlag unterbreitet, wo diese Gelder eingesetzt werden sollten. Dieser wurde einstimmig verabschiedet. Die Förderung im Zuge von KI 3.0, Kapitel 2, beträgt 90 Prozent, wovon der Bund 80 Prozent und das Land 10 Prozent übernehmen. Die restlichen 10 Prozent trägt die Stadt.

Die Fördermittel fließen in vier Projekte:

  1. Die Sanierung und Erweiterung der Jugendverkehrsschule an der Grundschule Horstring. Die Jugendverkehrsschule ist stark in die Jahre gekommen, sodass eine angemessene und realitätsnahe praktische Ausbildung immer schwieriger wird. Auch fehlt es an einem Schulungs- bzw. Aufenthaltsraum. Von einer umfassenen Sanierung würden nicht nur Schülerinnen und Schüler, sondern auch andere Personengruppen wie beispielsweise Seniorinnen und Senioren profitieren. Die gesamte Maßnahme wird rund 600.000 Euro kosten.
  2. Die Sanierung der Schulsportanlage am Eduard-Spranger-Gymnasium. Die bisherige Anlage befindet sich, genau wie die der benachbarten Integrierten Gesamtschule, in einem schlechten Zustand; eine Sanierung ist unabdingbar. Beide Schulen, aber auch die Paul-Moor-Schule und die Grundschule Queichheim sollen künftig eine moderne Sportanlage am ESG nutzen können. Vorgesehen ist, sämtliche Anlagen mit Ausnahme des Beachvolleyballfelds abzutragen und stattdessen eine 100-Meter-Bahn, zwei Weitsprunganlagen, zwei Kugelstoßanlagen, drei Kleinspielfelder, zwei Hochsprungflächen sowie eine Garage zur Aufbewahrung von Sportgeräten zu errichten. Hierfür sind rund 725.000 Euro veranschlagt.
  3. Die Erweiterung der Grundschule Süd. Sie wird notwendig, da die ursprünglich auf zwei Klassenzüge ausgelegte Schule ab dem Schuljahr 2018/2019 als zweieinhalbzügige Schule betrieben wird. Im Zuge der Erweiterung sollen zwei neue Klassenräume, ein Bibliotheksraum sowie ein Mensabetrieb entstehen. Die Maßnahme kostet rund 1,3 Millionen Euro.
  4. Der Neubau der Sporthalle West. Sie soll an die Stelle der maroden Rundsporthalle treten und die Sportstätten-Situation in Landau weiter verbessern. Der Neubau soll rund 4,1 Millionen Euro kosten; der Kostenrichtwert, auf dessen Basis jedwede Förderung berechnet wird, liegt bei 3,27 Millionen Euro.

„Die städtische Finanzverwaltung hat in enger Zusammenarbeit mit unseren Fachämtern den Maßnahmenkatalog erstellt“, erläutert Oberbürgermeister Thomas Hirsch. „Maßgebliche Kritieren waren »Prioritäten und Bedarf«, »Förderquote im Vergleich zum originären Förderprogramm« sowie »Personelle und tatsächliche Umsetzbarkeit«.“ Für alle vier Maßnahmen standen bereits Fördermittel in Aussicht. „Jedoch kann durch KI 3.0, Kapitel 2, eine weit höhere Förderquote erzielt werden“, so der Stadtchef, der die vom Bund an das Land Rheinland-Pfalz zur Entlastung der notleidenden Kommunen weitergeleiteten, zusätzlichen Fördergelder begrüßt.

Die vier von der Verwaltung vorgeschlagenen Maßnahmen würden bei Zugrundelegung einer Förderquote von 90 Prozent das der Stadt Landau zustehende Förderbudget überschreiten. Aus diesem Grund würden die überschüssigen Fördermittel bei der letztgenannten Maßnahme, dem Neubau der Sporthalle West, abgezogen. Aber, so OB Hirsch: Für den Neubau könnten in Summe trotzdem noch rund 1,1 Millionen Euro höhere Fördermittel generiert werden als bei der regulären Schulbauförderung.

Im Rahmen von KI 3.0, Kapitel 2, hat der Bund dem Land Rheinland-Pfalz Mittel in Höhe von 256 Millionen Euro zur Verfügung gestellt, die an die Kommunen weitergegeben werden. Förderfähig sind Investitionen für die Sanierung, den Umbau, die Erweiterung und in Ausnahmefällen auch den Ersatzbau von Schulgebäuden.

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Nahost-Gesprächsreihe „Gescher – Die Brücke“: Früherer Bundestagabgeordneter Christian Sterzing zu Gast am Dienstag, 28. November

Der frühere Bundestagsabgeordnete Christian Sterzing ist zweiter Gast der Reihe „Gescher – Die Brücke“.

Nach dem erfolgreichen Auftakt im Frühjahr dieses Jahres mit Gastredner Dan Ashbel, früherer israelischer Botschafter in Wien, feiert die von Landaus OB Thomas Hirsch angestoßene Nahost-Gesprächsreihe „Gescher – Die Brücke“ am Dienstag, 28. November, ihre Fortsetzung. Zweiter Gast der gemeinsamen Reihe von Stadt und Frank-Loeb-Institut ist Politiker und Autor Christian Sterzing. Der frühere Bundestagsabgeordnete von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN leitete von 2004 bis 2009 das Büro der Heinrich-Böll-Stiftung in Ramallah.

In Landau wird der Nahost-Experte zunächst mit Schülerinnen und Schülern des Eduard-Spranger-Gymnasiums sowie Politik-Studierenden der Universität ins Gespräch kommen. Nach einem gemeinsamen Rundgang mit den Veranstaltern der „Gescher“-Reihe durch das Frank-Loebsche Haus und dem Eintrag ins Goldene Buch der Stadt wird Christian Sterzing ab 19 Uhr einen öffentlichen Vortrag im Empfangssaal des Rathauses halten. Der Titel lautet „Naher Osten – Ferner Frieden. Hat die Zwei-Staaten-Regelung noch eine Chance?“.

Oberbürgermeister Hirsch lädt alle Interessierten herzlich zu der Veranstaltung ein. „Ich freue mich, dass es gelungen ist, nach Dan Ashbel einen weiteren hochkarätigen Gast nach Landau zu holen, der auf einen reichen Erfahrungsschatz im Zusammenhang mit politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen im Nahen Osten zurückgreifen kann“, betont der Stadtchef. Er hatte die „Gescher“-Reihe nach seiner Israel-Reise im Jahr 2016 initiiert und im Frank-Loeb-Institut um Geschäftsführer Dr. Timo Werner den passenden Partner für die Umsetzung gefunden. Ziel der Veranstaltungsreihe ist es, Verständnis und Interesse für Israel und die gesamte Nahost-Region zu wecken.

„Die Reihe soll in der Tradition der »Landauer Gespräche« stehen, die stets Versöhnung und Völkerverständigung zum Thema hatten“, führt Hirsch weiter aus und erinnert an den Ursprung der „Landauer Gespräche“ vor 30 Jahren. Damals kamen auf Einladung des damaligen Oberbürgermeisters Dr. Christof Wolff rund 70 frühere Landauerinnen und Landauer jüdischen Glaubens zur Einweihung des Frank-Loebschen Hauses in ihre Heimatstadt zurück. Eine Geste der Versöhnung, aus der später die „Landauer Gespräche“ erwuchsen.

Im Rahmen der Reihe „Gescher“ kommt auf Vorschlag des Oberbürgermeisters oder Dr. Werners zweimal jährlich ein Gast zum Thema Naher Osten nach Landau, tritt mit jungen Menschen in den Austausch und hält einen öffentlichen Vortrag. Der Eintritt zu der Abendveranstaltung ist jeweils frei.

Christian Sterzing, geboren in Krefeld, hat Philosophie, Rechtswissenschaften und Sozialpädagogik studiert. Von 1989 bis 1994 war er als Mitarbeiter für die Fraktion DIE GRÜNEN im Europäischen Parlament tätig; von 1994 bis 2002 saß er für BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Deutschen Bundestag. Er war von 1977 bis 2010 Vorstandsmitglied des Deutsch-Israelischen Arbeitskreises für Frieden im Nahen Osten (diAk). Sterzing hat zahlreiche Beiträge zum Thema Naher Osten in Büchern, Zeitschriften und Zeitungen veröffentlicht und ist Herausgeber des Sammelbands „Palästina und die Palästinenser: 60 Jahre nach der Nakba“.

Text: Stadt Landau in der Pfalz Foto: Christian Sterzing


Betonpoller schützen Thomas Nast Nikolausmarkt in Landau

Bundesweit haben Städte in diesem Jahr die Sicherheitsvorkehrungen rund um ihre Weihnachtsmärkte verstärkt. Auch der Kunsthandwerkliche Thomas Nast Nikolausmarkt in Landau wird durch Betonpoller, die an den Zufahrten zur Fußgängerzone errichtet werden, geschützt. Stadt und Polizei haben sich im Vorfeld auf ein entsprechendes Vorgehen verständigt. Die Zufahrt für Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst bleibt jederzeit gewährleistet.

Polizei und Ordnungsabteilung werden zudem verstärkt Präsenz auf dem Veranstaltungsgelände zeigen.

Der Kunsthandwerkliche Thomas Nast Nikolausmarkt findet vom 30. November bis zum 21. Dezember auf dem Landauer Rathausplatz statt.

Text: Stadt Landau in der Pfalz Foto: Speyer 24/7 News, dak


„La Fiesta“-  das Erfolgsfestival mit den besten Party- und Schlagerstars kommt nach Rheinland Pfalz.

„La Fiesta – das Original im Saarland“ steht seit Jahren für ausgelassene Party mit den besten Künstlern von der Baleareninsel im Nachbarbundesland. 2018 kommt das Festivalkonzept am 29. Juni erstmals nach Rheinland-Pfalz in die VR BANK SÜDPFALZ-ARENA Landau.

Die TOP-Stars der Partyszene, eine außergewöhnliche Location und beste Stimmung, dafür steht „La Fiesta“. Das Festivalkonzept, bei dem viele Stimmungsmacher extra von der Baleareninsel aus anreisen, kommt 2018 erstmals auch in die Pfalz. Am 29. Juni wird Landau dafür in eine Party-Meile umgewandelt. In der VR BANK SÜDPFALZ ARENA veranstaltet Timo Gerach von der „Eventschmiede Gerach“ erstmals dieses Veranstaltungskonzept. Das passende Line-Up für die Party des Jahres wird am 05. Dezember vorgestellt. Dass möglichst viele Schlagerfans in einem außergewöhnlichen Rahmen mitfeiern können, dafür sorgt die WM Arena mit 11.000 m² Fläche. Bis zu 6.500 Besucher können ihren Partyidolen auf einer riesigen Bühne mit 70 m² HD LED Wand und Specialeffekten zujubeln. Für das Mallorca-Feeling sorgt neben der Musik auch Sangria, Cocktails und ein Sandstrand mit Palmen. Beste Voraussetzungen also für die erste „La Fiesta – das Original in der Pfalz“.

Übrigens: Im Rahmen des WM Public Viewings finden noch viele weitere besondere Events in der VR BANK SÜDPFALZ ARENA in Landau statt.

Tickets für „La Fiesta“ sind ab sofort erhältlich. Als besonderes Highlight kosten die ersten 1.500 Early Bird-Tickets nur 19,90 € zzgl. Gebühren. Jetzt also schnell Tickets sichern und bei der Premiere von „La Fiesta“ mitfeiern.

Mehr Infos und Tickets auch unter lafiesta-festival.de

Eventschmiede Gerach GmbH


Sterne des Sports: DJK-Segelfluggemeinschaft Landau für ihre Aktion „Sternstunden für Sterntaler“ mit dem „Großen Stern des Sports“ in Silber als Landessiegerin ausgezeichnet

Bürgermeister Dr. Ingenthron: „Eine verdiente Auszeichnung für herausragendes Engagement“

Großer Grund zur Freude: Für ihre Aktion „Sternstunden für Sterntaler“ wurde die DJK-Segelfluggemeinschaft Landau mit dem „Großen Stern des Sports“ in Silber als Landessiegerin ausgezeichnet.

Großer Grund zur Freude bei der DJK-Segelfluggemeinschaft Landau! Seit 2012 engagiert sich der Verein für Familien mit unheilbar kranken Kindern und arbeitet dabei eng mit dem Hospiz „Sterntaler“ zusammen. Einmal im Jahr werden die Kinder des Hospizes gemeinsam mit ihren Eltern und Geschwistern zu Rundflügen mit anschließendem Grillfest eingeladen. Für seine Aktion „Sternstunden für Sterntaler“ wurde der Landauer Verein mit dem „Großen Stern des Sports“ in Silber als Landessieger ausgezeichnet.

Bürgermeister und Sportdezernent Dr. Maximilian Ingenthron zeigt sich angetan vom Engagement des Vereins und gratuliert ihm zu seiner landesweiten Auszeichnung. „Die Verleihung des „Großen Sterns des Sports“ in Silber, der mit 2.500 Euro dotiert ist, ist ein verdienter Erfolg für das großartige Engagement der DJK-Segelfluggemeinschaft Landau“, betont Dr. Ingenthron. Zuvor sei der Verein mit seiner Aktion bereits aus dem Regionalentscheid als Sieger und Gewinner des „Großen Sterns des Sports“ in Bronze hervorgegangen. Die landesweite Auszeichnung unterstreiche auf besondere Weise, von welch außerordentlicher Bedeutung das Engagement des Vereins sei.

„Sterne des Sports“ ist eine Aktion von VR-Banken und Sportbund, die Vereinsengagement herausstellen will, das über das Alltägliche hinausgeht. Der Landauer Segelflugverein ist derzeit der zehnte Landessieger, der am 24. Januar 2018 zum Bundesfinale nach Berlin reisen und auf den „Großen Stern des Sports“ in Gold hoffen darf. Dieser wird von Bundespräsident Dr. Frank-Walter Steinmeier überreicht. „Ich drücke dem Verein fest die Daumen, dass er am Ende ganz oben auf dem Siegertreppchen steht. Aufgrund seines so beeindruckenden Handelns hat er nun auch den Bundessieg verdient“, so der Sportdezernent.

Text: Stadt Landau in der Pfalz Foto: Genossenschaftsverband e.V.


„Ein wichtiges Zeichen für den Wert von Literatur“: Stadtbibliothek Landau beteiligt sich am 14. bundesweiten Vorlesetag

Wer zu lesen versteht, besitzt den Schlüssel zu großen Taten,

zu unerträumten Möglichkeiten.

Aldous Huxley

Bürgermeister und Kulturdezernent Dr. Maximilian Ingenthron gemeinsam mit Vorleserin Jacqueline Konrad beim bundesweiten Vorlesetag in der Landauer Stadtbibliothek.

Kinder für das Lesen begeistern: Das ist Ziel des bundesweiten Vorlesetags, zu dem die Wochenzeitung DIE ZEIT, die Stiftung Lesen und die Stiftung Deutsche Bahn einmal im Jahr aufrufen. Die Stadt Landau beteiligt sich regelmäßig an dem Aktionstag, so auch an der diesjährigen 14. Auflage. Am Freitag, 17. November, fanden in der Stadtbibliothek zwei Lesungen für Kinder statt: Moni Folz präsentierte ihr erstes Buch „Papperlakröt“ und Jacqueline Konrad stellte den Zuhörerinnen und Zuhörern den Kinderbuchklassiker „Der kleine Prinz“ vor.

„Mein Dank gilt dem Team der Stadtbibliothek um Leiterin Amelie Löhlein für die Vorbereitung und ganz besonders den beiden engagierten Vorleserinnen“, erklärte Bürgermeister Dr. Maximilian Ingenthron, der am Nachmittag als zuständiger Dezernent die zahlreichen Gäste des Vorlesetag begrüßte. „Lesen und Vorlesen sind wichtig für die Entwicklung von Kindern und fördern das Sprachgefühl. Wer seinen Kindern bzw. Enkeln regelmäßig vorliest, und sei es nur wenige Minuten am Tag, sorgt dafür, dass diese später selbst gerne lesen.“ Der Umgang mit Smartphone, Tablet und PC sei heute wichtig, führte Dr. Ingenthron weiter aus. „Nichts kann aber die Faszination eines Buchs aus Papier ersetzen. Aus diesem Grund ist es von großer Bedeutung, weiterhin Begeisterung für Bücher und die in ihnen steckenden Geschichten zu wecken und zu fördern.“

Dr. Ingenthron nutzte den Vorlesetag auch, um für das Angebot der Landauer Stadtbibliothek zu werben. „Ob Romane, Sachliteratur oder Kinder- und Jugendbücher – unsere Stadtbibliothek bietet eine große Auswahl an Literatur für jede Altersklasse und jeden Geschmack“, betonte der Kulturdezernent. Auf über 1700 Quadratmetern stünden den Nutzerinnen und Nutzern mehr als 65.000 Medien zur Verfügung; darunter auch 50 verschiedene Zeitungen und Zeitschriften sowie zahlreiche DVDs, CDs und CD-ROMs. „Darüber hinaus finden in den Räumlichkeiten am Heinrich-Heine-Platz insbesondere im Rahmen der Büchereitage oder des Lesesommers regelmäßig großartige Veranstaltungen statt. Ein hervorragendes Angebot, das von den Bürgerinnen und Bürgern rege genutzt wird!“

Der bundesweite Vorlesetag gilt als größte Veranstaltung seiner Art in Deutschland. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger, darunter viele Prominente, lesen an diesem Tag aus ihren Lieblingsbüchern. In diesem Jahr beteiligten sich deutschlandweit mehr als 170.000 Vorleserinnen und Vorleser. Alle Informationen finden sich im Netz unter www.vorlesetag.de.

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Zehn Jahre Arbeitskreis „Schule – Polizei – Verwaltung – BOS Südpfalz“ – Peter Berens als Leiter und Gründer des Arbeitskreises verabschiedet

Nach zehn Jahren wurde jetzt der Gründer und Leiter des Arbeitskreises „Schule – Polizei – Verwaltung – BOS Südpfalz, Polizeidirektor Peter Berens (r.), von Bürgermeister und Schuldezernent Dr. Maximilian Ingenthron (l.) verabschiedet.

Gemeinsam für eine erfolgreiche Präventionsarbeit: Seit zehn Jahren kommen Vertreterinnen und Vertreter der südpfälzischen Schulen, der Polizei und der Stadtverwaltung Landau zusammen, um die Zusammenarbeit im Bereich Prävention und Bewältigung von Bedrohungslagen sowie Gewalt an Schulen zu vertiefen. Seit einigen Jahren nehmen auch die Verwaltungen Südliche Weinstraße und Germersheim sowie Vertreterinnen und Vertreter der sogenannten „Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS)“, also der Feuerwehr, des DRK, der leitenden Notärzte und der organisatorischen Leiter, an den Treffen teil. In der jüngsten Sitzung wurde jetzt der Gründer und Leiter des Arbeitskreises, Polizeidirektor Peter Berens, verabschiedet.

„Der Arbeitskreis „Schule – Polizei – Verwaltung – BOS Südpfalz“ stellt eine großartige Form der Bündelung und Vernetzung von Wissen und Erfahrungen dar“, betont Bürgermeister und Schuldezernent Dr. Maximilian Ingenthron. „Bereits seit zehn Jahren kommen die Vertreterinnen und Vertreter der verschiedenen Institutionen und Organisationen zusammen und konnten in dieser Zeit zahlreiche gemeinsame Maßnahmen zur Gefahrenvorsorge und Gefahrenabwehr auf den Weg bringen. Mein ausdrücklicher Dank und große Anerkennung gilt Peter Berens, der als Gründer und Leiter des Arbeitskreises diese herausragende institutionenübergreifende Zusammenarbeit erst möglich gemacht und maßgeblich gestaltet hat“, so Dr. Ingenthron.

Auf der Tagesordnung der jüngsten Sitzung standen unter anderem das aktuelle Lagebild aus Sicht der Polizei, ein Resümee der Arbeit des Arbeitskreises der vergangen zehn Jahre, die Planungen für das gemeinsame Fachsymposium zum Thema „Gewalt an Schulen“ im kommenden Jahr sowie ein Sachstandsbericht des leitenden Oberarztes für Sozialtherapie des Pfalzinstituts Klingenmünster, Dr. Wolfgang Weissbeck, zur Entwicklung des Projekts „Fallkonferenzen“.

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Kinderwunschbaum im Landauer Rathaus: Rund 300 Herzenswünsche bedürftiger Kinder warten darauf, erfüllt zu werden

v.l.: Kabarettist Christoph Sonntag, Oberbürgermeister Thomas Hirsch und Susanne Burgdörfer vom Haus der Familie beim Aufstellen des diesjährigen Landauer Kinderwunschbaums.

Im Foyer des Landauer Rathauses herrscht schon ein bisschen Weihnachtsstimmung: In Kooperation mit dem Kabarettisten Christoph Sonntag und dessen „Stiphtung Christoph Sonntag“ haben Oberbürgermeister Thomas Hirsch und Susanne Burgdörfer vom Haus der Familie jetzt den diesjährigen Kinderwunschbaum aufgestellt. Damit warten nun rund 300 Herzenswünsche bedürftiger Landauer Kinder darauf, „gepflückt“ und erfüllt zu werden.

Die Aktion findet in diesem Jahr zum sechsten Mal statt. „Der Kinderwunschbaum ist ein schönes Stück Landauer Vorweihnachtstradition geworden“, erklärt Oberbürgermeister Hirsch. „Als Jugend- und Sozialdezernent freut es mich besonders, dass wir auch in diesem Jahr wieder zahlreichen Kindern ein tolles Weihnachtsfest bescheren können.“ Sein Dank gelte allen Organisatorinnen und Organisatoren sowie den Bürgerinnen und Bürgern, die die gemeinnützige Aktion unterstützen.

Im Vorfeld waren 300 Wunschkarten an verschiedene soziale Einrichtungen in Landau verschickt worden. Die dort betreuten Kinder konnten auf ihrer Karte einen Wunsch notieren, der einen Maximalbetrag von 30 Euro nicht überschreiten durfte. Mit den Wunschkarten der Kinder wurde dann der im Foyer des Rathauses aufgestellte Weihnachtsbaum geschmückt. Wer möchte, kann eine Karte „pflücken“, den Wunsch darauf erfüllen und das weihnachtlich verpackte Geschenk im Vorzimmer des Oberbürgermeisters, Zimmer 103 im Altbau des Rathauses, abgeben. Die Geschenke sollten bis zum 6. Dezember vorliegen; die feierliche Geschenkeübergabe findet am 14. Dezember im Empfangssaal statt.

Kinder aus einkommensschwachen Familien durften ihre Weihnachtswünsche auf Kärtchen notieren, die nun am Kinderwunschbaum darauf warten, „gepflückt“ zu werden.

Christoph Sonntag wird zur Übergabe erneut nach Landau kommen. „Einer der schönsten Termine des Jahres“, betont der Kabarettist, dessen Stiftung mittlerweile auch zwei Kinderwunschbaum-Aktionen in Stuttgart und eine in Waiblingen durchführt. „Alle nach Landauer Vorbild“, lacht Sonntag. Die Kinderwunschbaumaktion im Rahmen des Projekts „Sternchenfänger“ seiner Stiftung ist für ihn ein Herzensprojekt. „Gerade in der heutigen Zeit sind Empathie und Nächstenliebe nicht mehr selbstverständlich. Daher bin ich sehr froh, dass wir mit unserer Aktion Kinderwünsche wahr werden lassen können, die sonst wahrscheinlich unerfüllt blieben.“

Unterstützt wird die Aktion neben dem Haus der Familie auch vom städtischen Jugendamt, dem Kinderschutzbund, dem Frauenhaus, dem Caritas-Zentrum, dem Diakonischen Werk, dem Stadtteilbüro Landau-Süd und der Jugendhilfe Jona. Weiterer Kooperationspartner ist das Spielwarenfachgeschäft „Wunschträume“ in der Königstraße. Koordinatorin Burgdörfer betont den vielfältigen Nutzen des Landauer Kinderwunschbaums. „Die Kinder aus einkommensschwachen Familien dürfen sich über ein besonderes Geschenk freuen; gleichzeitig profitieren aber auch die teilnehmenden sozialen Einrichtungen von der Aktion. Durch die intensive Vorbereitung rücken sie noch näher zusammen, treten in Austausch miteinander und vernetzen sich noch stärker.“

Das Fazit aller Beteiligten: Der Kinderwunschbaum ist aus Landau nicht mehr wegzudenken!

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Gelder in den Haushalt 2018 eingestellt: Stadt Landau lässt Maßnahmenkonzept zur Vergrämung von Saatkrähen erstellen

Saatkrähen haben in Landau unter anderem am Otto-Hahn-Gymnasium und an der Pestalozzi-Grundschule Kolonien gebildet. Die Stadt hat in den Haushalt für das kommende Jahr Gelder eingestellt, um ein Maßnahmenkonzept zur Vergrämung der geschützten Vögel erstellen zu lassen.

Seit 2012 nimmt der Bestand von Saatkrähen in der Landauer Innenstadt kontinuierlich zu. Die unter Naturschutz stehenden Vögel werden von vielen Anwohnerinnen und Anwohnern als störend empfunden; auch das Otto-Hahn-Gymnasium und die Pestalozzi-Grundschule sehen sich mit dem Lärm, den die Tiere verursachen, sowie deren Hinterlassenschaften konfrontiert. Die Stadt ist sich der Problematik bewusst und hat in den Haushalt 2018 Mittel in Höhe von 6.000 Euro zur Erstellung eines Vergrämungskonzepts eingestellt.

„Alle Fachleute bestätigen uns, dass eine Lösung der Saatkrähen-Problematik nur langfristig gelingen kann“, fasst Oberbürgermeister Thomas Hirsch zusammen. „Nun gilt es, den ersten Schritt zu tun. Anfang kommenden Jahres wird ein Gutachter mit der Erstellung eines Maßnahmenkonzepts zur Vergrämung der Vögel beauftragt. Sollte der Stadtrat nach der Fertigstellung der Umsetzung des Konzepts zustimmen, so könnte bereits im Winterhalbjahr 2018/2019 mit ersten Maßnahmen begonnen werden“, so der Stadtchef.

Das Konzept wird unter anderem Vorschläge zu Vergrämungsmaßnahmen sowie zu Baumpflegearbeiten an künftigen Horstbäumen enthalten. Die neuen Horstbäume sollen sich in Bereichen der Stadt befinden, an denen die Vögel als weniger störend empfunden werden. Für erste Baumpflegearbeiten sowie das Umsetzen bzw. Ausbringen von Nestern sind im Haushalt 29.000 Euro eingestellt.

Beigeordneter und Umweltdezernent Rudi Klemm begrüßt die jüngste Entwicklung. „Als Stadt haben wir Verständnis für die Sorgen und Ängste der Bürgerinnen und Bürger“, betont Klemm. „Wir müssen uns aber auch an gesetzliche Vorgaben halten. Der Weg, den wir jetzt beschreiten, ist ein gangbarer; er erfordert jedoch von allen Beteiligten Geduld.“ Kurzfristige Maßnahmen wie das Kappen von Bäumen an der Pestalozzi-Grundschule hätten sich in der Vergangenheit als nicht effektiv bzw. sogar kontraproduktiv erwiesen, so Klemm. Das Maßnahmenkonzept sei darauf angelegt, eine langfristige Lösung zu finden, die naturschutzrechtlich verträglich und im Sinne der Betroffenen sei.

Angesichts der zunehmenden Saatkrähen-Problematik hatte die Stadt Ende 2016 eine Informationsveranstaltung für Bürgerinnen und Bürger durchgeführt. Im Nachgang war auf Vorschlag des Beigeordneten Klemm ein Runder Tisch ins Leben gerufen worden, der sich regelmäßig trifft und dem Vertreterinnen und Vertreter von Stadtverwaltung und Politik, Fachleute zum Thema Saatkrähen sowie Bürgerinnen und Bürger angehören. Auch darüber hinaus steht die Stadt in Kontakt mit Expertinnen und Experten der Staatlichen Vogelschutzwarte Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland und dem rheinland-pfälzischen Landesamt für Umwelt.

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Feierstunde im Rathaus: 27 Landauerinnen und Landauer aus 15 verschiedenen Nationen erhalten deutsche Staatsbürgerschaft

27 Menschen aus 15 verschiedenen Nationen wurden jetzt im Rahmen einer kleinen Feierstunde im historischen Empfangssaal des Landauer Rathauses eingebürgert. Ihre Einbürgerungsurkunden erhielten sie aus den Händen von Oberbürgermeister Thomas Hirsch.

Bei einer Feierstunde im Rathaus der Stadt Landau hat Oberbürgermeister Thomas Hirsch jetzt 27 Menschen aus 15 verschiedenen Herkunftsländern ihre Einbürgerungsurkunden überreicht. Insgesamt wurden in diesem Jahr damit 78 Landauerinnen und Landauer eingebürgert – ein konstant hoher Wert.

„Ein neuer Anfang ist nicht immer leicht, doch es ist schön zu sehen, dass sich Menschen, die seit Jahren oder gar Jahrzehnten in Deutschland leben, bewusst dafür entscheiden, die deutsche Staatsangehörigkeit anzunehmen“, betonte der Landauer OB. „Sie erklären damit, dass sie einen Beitrag zur Gesellschaft leisten und alle dazugehörigen Rechte und Pflichten annehmen wollen – und nicht zuletzt auch, dass sie sich hier bei uns in Landau wohlfühlen“, fügt der Stadtchef augenzwinkernd hinzu. Die Einbürgerung sei nicht nur ein großer und wichtiger Tag für die Menschen selbst, sondern auch für die Stadt Landau. „Menschen aus anderen Ländern und Kulturkreisen bereichern unsere Stadt“, ist der OB überzeugt. Dass sich so viele Landauerinnen und Landauer mit Migrationshintergrund jedes Jahr dafür entschieden, deutsche Staatsbürgerinnen und Staatsbürger zu werden, sei auch ein Zeichen gelungener Integration.

Eingebürgert werden kann, wer unter anderem seit mindestens acht Jahren in Deutschland lebt und ausreichende Deutschkenntnisse nachweisen kann. Weitere Kriterien teilt die Ausländerbehörde der Stadt Landau auf Nachfrage mit. Viele der Eingebürgerten behalten ihre bisherige Staatsangehörigkeit und führen nach der Einbürgerung als Deutsche die doppelte Staatsangehörigkeit.

Die Landauerinnen und Landauer, die beim jüngsten Termin im Rathaus eingebürgert wurden, kommen ursprünglich aus dem Irak, der Ukraine, Brasilien, Serbien, Russland, Albanien, Frankreich, Italien, Ungarn, Indien, Kasachstan, Vietnam, Togo, der Dominikanischen Republik und von den Philippinen.

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Kunst im öffentlichen Raum: Skulptur des Bildhauers David D. Lauer ziert Untertorplatz in Landau

Bürgermeister und Kulturdezernent Dr. Maximilian Ingenthron, Sabine Haas, Leiterin der städtischen Kulturabteilung, Margit Lauer, Witwe des Künstlers David D. Lauer, und Jürgen Pils, Mitglied des Kunstvereins Villa Streccius, bei der Übergabe der Skulptur „Daimon IV – Großer Kopf“ auf dem Landauer Untertorplatz.

In der Städtischen Galerie Villa Streccius in Landau ist aktuell eine Ausstellung mit Werken des im Jahr 2014 verstorbenen Künstlers David D. Lauer zu sehen. Der Bildhauer, der im südpfälzischen Gleisweiler lebte, hatte sich auf Arbeiten aus Metall, Gips, Ton, Holz und Stein spezialisiert, die meist menschliche Körper, Köpfe oder auch geometrische Figuren zeigten. Eines seiner Werke, „Daimon IV – Großer Kopf“, ziert ab sofort den Untertorplatz in Landau. Die Hinterbliebenen hatten die Skulptur aus Cortenstahl der Kunststiftung der Stadt zur Schenkung gemacht.

„Im Namen der Stadtspitze danke ich der Familie Lauer für diese überaus großzügige Geste“, betonte Bürgermeister und Kulturdezernent Dr. Maximilian Ingenthron bei der Feierstunde zur Übergabe der Skulptur. „Die beeindruckende Arbeit kann auf diese Weise dauerhaft den Menschen in unserer Stadt zugänglich gemacht werden. Ein großartiges Kunstwerk, das an einen großen Künstler erinnert“, so Dr. Ingenthron. Er sei überzeugt, dass der aufgewertete Untertorplatz die richtige Örtlichkeit sei, um die Skulptur Lauers auf Dauer im öffentlichen Raum zu zeigen. Eine offene Gesellschaft brauche Kunst, die Menschen zum Denken und Nachdenken – und durchaus auch zur kritischen Auseinandersetzung anrege. Das Kunstwerk jedenfalls steigere Wertigkeit und Aufenthaltsqualität des Platzes weiter. „Die Familie Lauer hat mit der Schenkung ihre Verbundenheit zur Stadt Landau demonstriert. Für dieses herausragende Mäzenatentum bin ich zutiefst dankbar.“ In den Dank schloss er auch Jürgen Pils ein. Der Architekt, zugleich engagiertes Mitglied des Kunstvereins Villa Streccius, wirkte aktiv an der Vorbereitung und Umsetzung der Aufstellung des Kunstwerks mit.

Dr. Ingenthron lädt die Menschen auch dazu ein, die Retrospektive mit Werken David D. Lauers in der Städtischen Galerie Villa Streccius zu besuchen. Diese sei ein Höhepunkt der Ausstellungsgeschichte in der Stadt Landau, ist der Kulturdezernent überzeugt. „Die hervorragend konzipierte Werkschau hat mich nachhaltig beeindruckt. David D. Lauers imposante Skulpturen zeichnen sich durch hohe Professionalität, einen starken Ausdruck und große Erhabenheit aus.“

Die Ausstellung ist noch bis zum 26. November immer dienstags und mittwochs von 17 bis 20 Uhr sowie donnerstags bis sonntags von 14 bis 17 Uhr in der Galerie im Südring zu sehen.

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Bestattungsmöglichkeiten für Musliminnen und Muslime in Landau in der Pfalz: Grundstück westlich des Hauptfriedhofs grundsätzlich geeignet – Weitere Vorgehensweise wird geprüft

Die Stadt Landau möchte Bestattungsmöglichkeiten für Menschen islamischen Glaubens schaffen. Als geeignetes Gräberfeld hat sich eine Freifläche westlich des Hauptfriedhofs in der Verlängerung der Eythstraße herauskristallisiert.

Integration endet nicht mit dem Tod: Die Stadt Landau in der Pfalz möchte Bestattungsmöglichkeiten für Menschen islamischen Glaubens schaffen. Als geeignetes Gräberfeld hat sich eine ca. 400m2 große Freifläche westlich des Hauptfriedhofs in der Verlängerung der Eythstraße herauskristallisiert. Sie befindet sich im Eigentum der städtischen Bürgerstiftung.

Ein von der Stadt beauftragtes Fachbüro hat bodenkundliche Untersuchungen durchgeführt und zieht in Abstimmung mit dem Landesamt für Geologie und Bergbau den Schluss, dass der Boden für Erdbestattungen in Frage kommt. Hierfür sind bestimmte, genau definierte Kriterien einzuhalten. Zudem muss der Boden gemäß islamischen Ritus „unberührt“ sein, das heißt, es dürfen an dieser Stelle und in dieser Erde bislang noch keine Bestattungen erfolgt sein. Daran scheiterte der Versuch, eine Fläche innerhalb des Hauptfriedhofs zu finden. Ein Kampfmittelverdacht besteht nach interner Prüfung der zuständigen Stelle bei der Stadtverwaltung nicht. Zudem wurde das Areal bei einer Ortsbesichtigung von Vertretern der muslimischen Gemeinden für gut befunden.

Die Stadt prüft nun die weitere Vorgehensweise in Bezug auf die Widmung als Friedhofsfläche sowie weitere rechtliche Rahmenbedingungen. Mit den Vertretern der muslimischen Gemeinden steht sie in engem Kontakt.

Die Stadtspitze begrüßt die Entwicklung. „Das Thema wird dezernats- und ämterübergreifend bearbeitet und alle Beteiligten sind daran interessiert, Landauerinnen und Landauern muslimischen Glaubens die Möglichkeit zu bieten, nach ihrem Tod die ewige Ruhe in ihrer Heimatstadt zu finden“, so Oberbürgermeister und Integrationsdezernent Thomas Hirsch, Bürgermeister und Ordnungsdezernent Dr. Maximilian Ingenthron und Beigeordneter und Umweltdezernent Rudi Klemm. „Zum Thema Integration gehört auch die Frage der Bestattungskultur“, ist sich die Stadtspitze einig.

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„Das erlittene Leid als Auftrag und Verpflichtung für unsere Friedensarbeit“: Stadt Landau gedenkt am Volkstrauertag der Opfer beider Weltkriege

Auf dem Hauptfriedhof der Stadt Landau findet jedes Jahr eine Gedenkfeier zum Volkstrauertag statt.

„Deutschland trauert am Volkstrauertag um die Opfer der beiden Weltkriege. Wir betrauern Millionen von Toten: Die Opfer der Gewaltherrschaft, Soldaten, die Opfer des Luftkriegs, Flüchtlinge, Vertriebene. Wir beklagen unvorstellbares Leid, das in der Summe kaum mehr zu erfassen und kaum mehr vorstellbar ist.“ Mit diesen Worten hat Oberbürgermeister Thomas Hirsch die Gedenkveranstaltung zum Volkstrauertag auf dem Landauer Hauptfriedhof eröffnet. Die Stadt gedenkt jedes Jahr mit einer Feierstunde der Opfer der beiden Weltkriege und des Nationalsozialismus; auch in den Stadtdörfern sowie auf dem Französischen Friedhof finden Gedenkveranstaltungen statt.

In seiner Ansprache zitierte der Landauer Stadtchef auch den Präsidenten des Volksbunds Deutsche Kriegsgräberfürsorge, Wolfgang Schneiderhan. Dieser hatte betont, dass sich die Intention des Volkstrauertags im Laufe der Jahre und Jahrzehnte gewandelt habe. „Ich stimme voll und ganz zu“, sagte Hirsch. „Der Volkstrauertag kann nicht mehr nur ein Tag sein, an wir erinnernd und trauern zurückblicken, sondern er muss auch ein Tag sein, an dem wir uns bewusst machen, dass Frieden nicht selbstverständlich und dass unser aller Arbeit für den Frieden gefordert ist.“

Das Wissen um die Geschichte, um das unheilvolle Geschehen der Vergangenheit, verpflichte uns dazu, in der Gegenwart die Stimme zu erheben, betonte der OB – „gegen die Verletzung von Menschenrechten, gegen die Verletzung des Völkerrechts in allen Teilen der Welt“. Der Volkstrauertag sei besonders geeignet, dies deutlich zum Ausdruck zu bringen. „Wir verneigen uns heute vor den Toten der beiden Weltkriege und den Opfern des Nationalsozialismus, gedenken ihrer und nehmen ihr erlittenes Leid als Auftrag und Verpflichtung für unsere persönliche Friedensarbeit“, so der Stadtchef in seiner Ansprache.

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Land genehmigt neue Fachrichtung „Biologie und Umwelttechnologie“ für die Fachoberschule der Konrad-Adenauer Realschule plus in Landau – Bürgermeister und Schuldezernent Dr. Ingenthron: „Eine überaus erfolgreiche Schule mit ausgeprägtem Profil“

Grund zum Feiern: Zum Schuljahr 2018/2019 erweitert die Konrad-Adenauer Realschule plus in Landau ihr Bildungsangebot und bietet künftig auch die Fachrichtung Biologie und Umwelttechnologie an.

Eine Schule mit Profil! Nachdem die Konrad-Adenauer Realschule plus bereits zum Schuljahr 2012/2013 die Fachoberschule mit der Fachrichtung Technik und dem Schwerpunkt Technische Informatik eingerichtet hat, dürfen sich die Schülerinnen und Schüler auf eine zweite Fachrichtung mit neuer Schwerpunktsetzung freuen. Zum Schuljahr 2018/2019 erweitert die Landauer Realschule ihr Bildungsangebot und bietet künftig auch die Fachrichtung Biologie und Umwelttechnologie an. Das hat das zuständige Ministerium für Bildung des Landes jetzt mitgeteilt. Das freudige Ereignis wurde jetzt im Rahmen einer kleinen Feierstunde begangen.

Bürgermeister und Schuldezernent Dr. Maximilian Ingenthron begrüßt die Entwicklung der Landauer Schule. „Es tut sich einmal mehr etwas in Landaus Bildungslandschaft“, betont der Bürgermeister. „Die Konrad-Adenauer Realschule plus ist eine überaus erfolgreiche Schule, eine Schule in Bewegung, die sich in den vergangenen Jahren ein ausgeprägtes Schulprofil erarbeitet hat“, so Ingenthron. „Wir freuen uns sehr, dass nach dem positiven Stadtratsbeschluss nun auch das Land unserem Antrag stattgegeben hat. Mit dem neuen Schwerpunkt eröffnen sich zahlreichen Schülerinnen und Schülern großartige Möglichkeiten, ganz gleich ob sich eine Berufsausbildung oder ein Studium anschließt.

Die Fachoberschule an der KARS plus ist ein zweijähriger Bildungsgang, der allgemeinbildende und berufsbezogene Inhalte miteinander verbindet. Dabei findet die Fachpraxis im ersten Jahr des Bildungsgangs als gelenktes Praktikum bei einem der zahlreichen regionalen Kooperationspartner und Partnerbetriebe in der gewählten Fachrichtung an drei Tagen in der Woche statt. Die Schülerinnen und Schüler schließen die Fachoberschule mit dem Erwerb der Fachhochschulreife ab.

Mit der neuen Schwerpunktsetzung wolle man einen Beitrag zur Fachkräftesicherung in sogenannten MINT-Berufen (Mathematik, Informatik, Natur- und Ingenieurwissenschaft und Technik) leisten und auch junge Frauen für naturwissenschaftliche Berufszweige begeistern, erklärt Schulleiter Manfred Schabowski. Insbesondere die Zusammenarbeit mit der nahegelegenen Universität Koblenz-Landau und die Möglichkeit für Schülerinnen und Schüler, die im Rahmen der Fachoberschule besuchten universitären Veranstaltungen für ein Studium anerkannt zu bekommen, sei ein großer Gewinn.

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Benefizkonzert mit den Dicken Kindern zu Gunsten der Hospizarbeit – Kartenvorverkauf gestartet

Musik kann die Welt verändern, weil Musik die Menschen verändert und weil sie die Menschen zusammenbringt. In diesem Sinne organisiert die Dieter Kissel Stiftung und der Gillet Hagebaumarkt gemeinsam ein Benefizkonzert gleichermaßen zu Gunsten des Fördervereins „Ein Hospiz für LD-SÜW“ und für das Kinderhospiz „Sterntaler e.V.“ in Dudenhofen. 100% der Ticketpreise werden gespendet!

In Deutschland wurden in den 80er Jahren die ersten hospizlichen und palliativen Einrichtungen gegründet. Die Hospizbewegung in Deutschland ist aus bürgerschaftlichem Engagement hervorgegangen. Es fehlte – und fehlt auch heute noch – häufig eine angemessene Betreuung schwerstkranker Menschen, die den körperlichen, sozialen, psychischen und spirituellen Bedürfnissen am Lebensende umfassend Rechnung trägt und die Angehörigen und Nahestehenden einbezieht. Demzufolge ist bis heute das Miteinander von qualifizierten Haupt- und Ehrenamtlichen ebenso ein Kernelement in der Hospizarbeit wie die teilweise Finanzierung über Spenden engagierter Bürgerinnen und Bürger.

Um das finanzielle Loch der hospizlichen Versorgung in der Südpfalz etwas zu schmälern haben sich nun die Landauer Unternehmen Gillet Hagebaumarkt und die Dieter Kissel Stiftung mit einem der Kultacts aus der Region zusammengetan und ein Benefiz-Rockkonzert am 30.11.2017 im Alten Kaufhaus in Landau auf die Beine gestellt. Das Power-Party Ensemble „Die Dicken Kinder“ (DDK) wird bei dem diesjährigen exklusiven Benefizkonzert die Bühne rocken und den Gästen für die gute Sache richtig einheizen. Seit mittlerweile elf Jahren zählt die Formation aus Landau zu den angesagtesten Acts der Nation. Mehr als 100 Auftritte pro Jahr im gesamten europäischen Sprachraum zeugen von der Beliebtheit dieser elfköpfigen Party-Kapelle. Die Band um Frontmann und Dicke-Kinder-Gründer Chris Becker hat dafür einige musikalische Leckerbissen eingepackt: das Beste aus vier Jahrzehnten Rock- und Pop-Geschichte, präsentiert im Originalsound oder aufbereitet als Medley, garniert mit einer kräftigen Prise Entertainment und serviert in einer mitreißenden Show.

Gleich ob 80er-Jahre-Special, Blues Brothers Einlagen, Rock-Nummern, Balladen, aktuellen Chart-Hits oder Evergreens – das Repertoire der Dicken Kinder ist schier unerschöpflich. Es ist den Künstlern anzumerken, dass jeder Gig etwas Besonderes ist. Die Spielfreude der Musiker ist echt, pur und authentisch. Eine Freude, die sich in Sekundenschnelle auf das Publikum überträgt und unvergessliche Momente hinterlässt. Zusätzlich können sich die Gäste kulinarisch mit Leckereien vom Catering Handgemacht verwöhnen oder die guten Weine der Weingüter Münzberg und Wehrheim schmecken lassen, Alkoholfreies und Bier liefert Bellheimer. Und auch die für die hier beteiligten Unternehmen werden Teile des Umsatzes in den Spendentopf fließen lassen. „Wir hoffen auf einen gelungenen Abend mit sehr guter Musik, vielen glücklichen Gästen und einem schönen Betrag für die Hospizarbeit in der Südpfalz.“, sagte Herr Helmut Braun, Stiftungsvorstand Dieter Kissel Stiftung, angesprochen auf die Aktion. Petra Gillet, Geschäftsführerin Gille Hagebaumarkt, fasst die Motivation aller Beteiligten noch einmal zusammen, „Die Haupt- und Ehrenamtlichen in den Hospizen schaffen die Voraussetzung dafür, dass Sterbende an jedem Lebensort auf dem letzten Lebensweg gut begleitet werden. Es ist uns eine Herzensangelegenheit diese Arbeit auf diesem Wege wertzuschätzen und zu unterstützen.“

Benefiz-Rock für die Hospizarbeit mit den „Dicken Kindern“ am 30.11.2017 im Alten Kaufhaus Landau. Einlass am Abend um 18.30 Uhr, Beginn 19.30 Uhr. Karten erhältlich im SBK Landau und dem Gillet Hagebaumarkt (Kartenvorverkauf 25 Euro, Abendkasse 30 Euro) – 100% der Kartenpreise werden gespendet!

Dieter Kissel Stiftung


Neue Stromleitungen in der Immelmannstraße

Die EnergieSüdwest AG erneuert ab Montag, 20. November 2017, die Stromversorgungsleitungen in der Immelmannstraße in Landau. Die Arbeiten sollen voraussichtlich rund sechs Wochen dauern. Im Zuge der Baumaßnahme werden auch die vorhanden Hausanschlüsse teilweise sowie beide Gehwege komplett erneuert.

Aufgrund der Arbeiten kann es zu Verkehrsbehinderungen kommen. EnergieSüdwest versichert, die Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten. Für Fragen stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unter 06341 289-0 zur Verfügung.

EnergieSüdwest AG


In neuem Gewand: Attraktive Gestaltung des Fahrradabstellraums an Gleis 1 des Landauer Hauptbahnhofs

Bürgermeister und Verkehrsdezernent Dr. Maximilian Ingenthron (l.) hat sich jetzt gemeinsam mit Stefanie Herrmann, Mitarbeiterin der Abteilung Mobilität und Verkehrsinfrastruktur des Stadtbauamts, und dem Landauer Grafiker und Künstler Till Heim (M.), der für die Gestaltung der neuen Elemente verantwortlich zeichnet, ein Bild von der neuen Aufmachung des Abstellraums gemacht.

Fahr Rad! Mehr als 400 Abstellplätze für Fahrräder stehen Einheimischen, Touristinnen und Touristen sowie Pendlerinnen und Pendlern am Landauer Hauptbahnhof zur Verfügung. Ende vergangenen Jahres wurde der Stadt Landau an Gleis 1 auch ein Fahrradabstellraum von der Deutschen Bahn überlassen, der Platz für 50 Räder bietet. Bislang eher unscheinbar und in die Jahre gekommen, wurde der Abstellraum jetzt neu und attraktiv gestaltet. Neben einer mit Fahrradmotiven gestalteten Glasfassade, die das Hineinwerfen von Unrat verhindert, wurden außerdem Infotafeln über das Mietangebot der Stadtverwaltung angebracht.

Bürgermeister und Verkehrsdezernent Dr. Maximilian Ingenthron hat sich jetzt gemeinsam mit Stefanie Herrmann, Mitarbeiterin der Abteilung Mobilität und Verkehrsinfrastruktur des Stadtbauamts, und dem Landauer Grafiker und Künstler Till Heim, der für die Gestaltung der neuen Elemente verantwortlich zeichnet, ein Bild von der neuen Aufmachung des Abstellraums gemacht. „Mit dem Rad zum Bahnhof – mit dem Zug zum Ziel: Das dürfte eine der umweltfreundlichsten Methoden sein, um sich fortzubewegen“, erklärt Bürgermeister Ingenthron. „Deswegen ist es wichtig, dass wir den Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit geben, ihre Fahrräder sicher zu verwahren. Die neue Gestaltung des Raums ist nicht nur attraktiv, sondern auch funktional und informiert Interessierte über das Angebot der Stadtverwaltung.“ Sein ausdrücklicher Dank gelte Stefanie Herrmann für die Koordinierung und Planung der Maßnahme sowie Grafiker Till Heim für die gute Umsetzung und Zusammenarbeit.

In neuem Gewand: Am Fahrradabstellraum an Gleis 1 des Landauer Hauptbahnhofs wurde eine mit Fahrradmotiven gestaltete Glasfassade angebracht.

Interessierte Bürgerinnen und Bürgern, die einen Stellplatz im Fahrradabstellraum mieten möchten, zahlen monatlich 3 Euro; zudem werden 15 Euro Kaution fällig, die bei Ende des Mietvertrags wieder erstattet werden. Informationen erteilt die ÖPNV-Stelle der Stadtverwaltung unter 06341 13 66 11.

„Insgesamt bieten wir am Bahnhof drei verschiedene Arten von Fahrradabstellmöglichkeiten an“, ergänzt Stefanie Herrmann. „Zum einen den neu gestalteten Abstellraum; außerdem noch Fahrradboxen und Fahrradbügel.“ Fahrradboxen können gegen eine Gebühr von 7 Euro pro Monat sowie eine Kaution von 35 Euro ebenfalls bei der ÖPNV-Stelle angemietet werden. Die Nutzung der Fahrradbügel wiederum ist kostenlos.

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„Wichtige Ergänzung der sozialen Infrastruktur“: Auf früherem Landauer Landesgartenschaugelände soll Bauprojekt mit dem Schwerpunkt seniorengerechtes und barrierefreies Wohnen entstehen

Alt trifft neu: Auf den Baufeldern 30a und 31 im „Wohnpark Am Ebenberg“ sollen in einem Bestandsgebäude sowie im Neubau Eigentums- und Mietwohnungen mit dem Schwerpunkt seniorengerechtes und barrierefreies Wohnen entstehen.

2017 ist das „Jahr der Spatenstiche“ in Landau. Dass sich auch 2018 viel in Sachen Stadtentwicklung tun wird, beweist ein geplantes Bauprojekt im „Wohnpark Am Ebenberg“, das Oberbürgermeister Thomas Hirsch und Bürgermeister Dr. Maximilian Ingenthron jetzt gemeinsam mit Bauamtsleiter Christoph Kamplade, Sozialamtsleiter Jan Marco Scherer, Nils Gottschlich vom Ettlinger Investor Timon Bau, Jürgen Sebastian vom Landauer Architekturbüro Werkgemeinschaft, Denis Scholtyssek vom Darmstädter Architekturbüro H2S Architekten und Karin Leiner, Vorständin der Ökumenischen Sozialstation Landau, vorgestellt haben. Auf den Baufeldern 30a (mit dem großen Bestandsgebäude an der Fritz-Siegel-Straße) und 31 (Standort der Sparkassen-Bühne während der Landesgartenschau) sollen Eigentums- und Mietwohnungen entstehen. Der Schwerpunkt liegt auf seniorengerechtem und barrierefreiem Wohnen mit flexibel gestaltbaren Hilfs- und Unterstützungsangeboten und der dazu passenden Nahversorgung.

„Das geplante Projekt stellt eine wichtige Ergänzung der sozialen Infrastruktur in unserer Stadt dar und wir freuen uns, die richtigen Partner für die Realisierung gefunden zu haben“, begrüßt Oberbürgermeister und Sozialdezernent Hirsch. „Unser Anspruch ist es, die passenden Wohnangebote für alle Bedarfe in Landau zu generieren“, so der Stadtchef weiter. „Die so genannte Konzeptvergabe, die bei den Baufeldern 30a und 31 zum Einsatz kam, ermöglicht es uns, punktuell Schwerpunkte herauszubilden, um eine gute Durchmischung verschiedener Wohnformen in Stadtgebiet sicherzustellen.“

Bei der Konzeptvergabe kommt nicht der Höchstbietende zum Zuge, sondern derjenige mit dem besten Konzept unter Berücksichtigung der städtischen Vorgaben. Bei den Baufeldern 30a und 31 wurde unter anderem gefordert,

  • auf mindestens 40 Prozent der Bruttogeschossfläche altersgerechtes, barrierefreies Wohneigentum zu errichten,
  • auf mindestens 30 Prozent der Bruttogeschossfläche Mietwohnungen zu realisieren
  • und auf mindestens 25 Prozent der Bruttogeschossfläche des Bestandsgebäudes ergänzende Dienstleistungs- und Gewerbeeinheiten umzusetzen.

Mit der Konzeptvergabe habe die Stadt beste Erfahrungen gemacht, bestätigt Bürgermeister und Baudezernent Dr. Ingenthron. „Im Wettbewerb um die besten Ideen nach unseren Vorgaben haben wir uns auch externen Sachverstands bedient. Für die Expertenjury war es ein intensives Ringen um das beste Ergebnis – und ich bin überzeugt, dass die richtige Entscheidung getroffen wurde.“ Auch bei der Vermarktungstranche 2017 komme das Verfahren der Konzeptvergabe unter Einbindung einer Jury zum Einsatz, so Dr. Ingenthron. Die Tranche umfasst die Baufelder 11, 24b, 25a und 25c – und damit auch die frühere „Panzerhalle“. Sie befindet sich derzeit in der Ausschreibung. Konzeptvorschläge können noch bis Mitte Dezember beim Stadtbauamt eingereicht werden (siehe www.wohnpark-am-ebenberg.de).

Auf den Baufeldern 30a und 31 soll das erhaltenswerte Bestandsgebäude 110 behutsam saniert und einer neuen Nutzung zugeführt werden – auch das eine Vorgabe der Stadt. Zudem ist ein korrespondierender Neubau geplant. In diesem sollen ca. 60 Wohnungen unterschiedlicher Größe entstehen, die allesamt barrierefrei nutzbar sein werden, wie Investor Gottschlich gemeinsam mit den beiden Architekten mitteilte. Das Angebot reicht von 2-Zimmer-Wohnungen mit ca. 60 qm2 über 3-Zimmer-Wohnungen zwischen 70 und 85 qm2 bis hin zu größeren Familienwohnungen mit bis zu 120 qm2 Größe. Die Bewohnerinnen und Bewohner haben die Möglichkeit, bei Bedarf auf Unterstützungs- und Versorgungsleistungen der Sozialstation zurückzugreifen; ein verpflichtendes „Grundpaket“ an Leistungen ist jedoch nicht vorgesehen.

Im Bestandsgebäude sollen neun so genannte „town houses“ Platz finden, die sich mit einer Wohnfläche von 120 bis 160 qm2 an Familien bzw. Paare richten. Die zweistöckigen Wohnungen sind nicht barrierefrei nutzbar. Ebenfalls in dem früheren Kasernengebäude sollen zwei so genannte „ambulant betreute Wohnpflegegemeinschaften“ realisiert werden, in denen je vier bis fünf Bewohnerinnen  und Bewohner mit größerem Hilfsbedarf betreut werden. Im 2. Obergeschoss sollen 24 unterschiedlich große Apartments entstehen, in denen ein „Betreutes Wohnen Plus“ möglich ist. Angesprochen sind Menschen, die ein Älterwerden in Gemeinschaft mit individuellen und flexiblen Hilfs-, Unterstützungs- und Pflegeleistungen anstreben. Auch ein Quartiersbüro der Ökumenischen Sozialstation, ein Café sowie mehrere Dienstleister aus dem Gesundheitsbereich sollen in dem Gebäude zu finden sein.

„Uns ist wichtig, dass sich das Angebot nicht nur an Seniorinnen und Senioren richtet“, betont Gottschlich. So werde es kein Mindestalter geben, ab dem die Menschen in den neuen Wohnkomplex einziehen dürfen. Im Gegenteil: „Wir setzen bewusst auf eine gute Durchmischung, um den Austausch zwischen den Generationen zu fördern.“ Hier läge die Zukunft des Seniorenwohnens, ist der Geschäftsführer von Timon Bau überzeugt. „Ältere Menschen wollen nicht alleine und nicht nur unter ihresgleichen wohnen, sondern so lange wie möglich aktiv am Leben teilnehmen“, so Gottschlich.

Auch Sozialdezernent Hirsch und Karin Leiner von der Ökumenischen Sozialstation betonen diesen Aspekt. „Ein flexibel auf sie zugeschnittenes Angebot ermöglicht es den Seniorinnen und Senioren, möglichst lange im Quartier und den eigenen vier Wänden zu bleiben.“

Auf dem rund 9.100 qm2 großen Grundstück sollen auch rund 100 Stellplätze entstehen, die meisten unterirdisch in einer Tiefgarage unter dem Neubau. Der Baumbestand auf den beiden Baufeldern bleibt erhalten; auch entstehen öffentliche und private Garten- und Grünflächen. Baubeginn für das Wohnprojekt soll im Herbst kommenden Jahres sein.

Text: Stadt Landau in der Pfalz Grafik: H2S Architekten


Positive Resonanz: Stadt Landau informiert über die vorbereitenden Untersuchungen im Bereich „Rosenplatz“

Mehr als 30 Eigentümerinnen und Eigentümer sind jetzt der Einladung der Stadtverwaltung gefolgt, sich in einer Informationsveranstaltung über die Planungen und den Verlauf der Sanierung im Bereich des ehemaligen Rosenplatzes informieren zu lassen und eigene Ideen und Anregungen einzubringen.

Zwischen Maximilianstraße und Ostring erstrahlt die Landauer Ostbahnstraße als „Stadtboulevard“ bereits in hellem Glanz und auch der Startschuss für die Umgestaltung des Straßenabschnitts zwischen Weißquartierstraße und Quartier Chopin ist vor wenigen Wochen gefallen. Noch nicht mithalten kann der Bereich um den ehemaligen Rosenplatz. Aus diesem Grund hat der Stadtrat im Mai dieses Jahres die Einleitung vorbereitender Untersuchungen zur Ausweisung eines Sanierungsgebiets beschlossen. Mehr als 30 Eigentümerinnen und Eigentümer sind jetzt der Einladung der Stadtverwaltung gefolgt, sich in einer Informationsveranstaltung über die Planungen und den Verlauf der Sanierung informieren zu lassen und eigene Ideen und Anregungen einzubringen.

Bürgermeister und Baudezernent Dr. Maximilian Ingenthron ist dankbar für das Interesse und das Engagement der Anliegerinnen und Anlieger des Bereichs „Rosenplatz“. „Ich freue mich sehr über die positive Resonanz, die zeigt, wie wichtig und richtig es ist, die Bürgerinnen und Bürger eng in solche Projekte einzubinden“, betont Bürgermeister Dr. Ingenthron. Es sei von großer Bedeutung rechtzeitig die weiteren Weichen für die Entwicklung des stadtbildprägenden Bereichs um den ehemaligen Rosenplatz zu stellen, der eine wichtige Scharnierfunktion im innerstädtischen Raumgefüge einnehme. „Neben der von der Stadt initiierten Entwicklung für den öffentlichen Raum stellten vor allem auch privates Engagement und Investitionen in die Bausubstanz der umliegenden Gebäude eine große Chance dar“, so der Baudezernent.

Im Rahmen der Informationsveranstaltung haben Stadtbauamtsleiter Christoph Kamplade, Boris Wüst von der Abteilung Stadtplanung und Stadtentwicklung und Stefanie Ganter vom Planungsbüro Gerhardt aus Karlsruhe mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Informationsveranstaltung die Inhalte, die Vorgehensweise sowie grundlegende Ziele und Auswirkungen der geplanten Sanierungsmaßnahme erörtert. In einem nächsten Schritt bekommen alle Eigentümerinnen und Eigentümer sowie Mieterinnen und Mieter im Bereich Rosenplatz einen Fragebogen zugesendet, um das Sanierungsgebiet abzugrenzen, die Mitwirkungsbereitschaft der Betroffenen abzufragen, mehr über die Problemlagen und Stärken des Gebiets zu erfahren und Ideen für die künftige Verbesserung des Quartiers zu sammeln.

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Verein Strieffler Haus der Künste: Prof. Dr. Christoph Zuschlag als Vorsitzender verabschiedet – Christian Freichel-Tworeck zum Nachfolger gewählt

Bürgermeister und Kulturdezernent Dr. Maximilian Ingenthron (l.) gemeinsam mit dem ehemaligen Vorsitzenden des Vereins Strieffler Haus der Künste, Prof. Dr. Christoph Zuschlag (3.v.l.), dem neu gewählten Vorsitzenden Christian Freichel-Tworeck (3.v.r.), der stellvertretenden Vorsitzenden Christel Ludowici, dem neu gewählten Schriftführer Manfred Bock und dem Schatzmeister Christian Leonhardt (r.).

Stühlerücken beim Verein Strieffler Haus der Künste! Außerhalb des regulären Turnus stand jetzt die Neuwahl des Vorsitzenden an. Prof. Dr. Christoph Zuschlag, der in den vergangenen fünf Jahren die Geschicke des Vereins gelenkt hat, hat jetzt den Ruf der Universität Bonn angenommen und wird Landau im ersten Quartal des kommenden Jahres verlassen. Zu seinem Nachfolger wurde Christian Freichel-Tworeck gewählt. Das Votum erfolgte einstimmig.

Bürgermeister und Kulturdezernent Dr. Maximilian Ingenthron nahm an der gut besuchten Mitgliederversammlung teil, gratulierte dem neu gewählten Vorsitzenden und wünschte Prof. Dr. Zuschlag alle Gute für die Zukunft. „Bereits seit 20 Jahren setzt sich der Verein Strieffler Haus der Künste dafür ein, dass das künstlerische Schaffen Marie Striefflers und ihres Vaters Heinrich angemessen würdig erhalten wird und dass das Anwesen in der Löhlstraße in ihrem Sinne als lebendiger Ort der Kunst und des Austauschs bestehen bleibt“, betont Dr. Ingenthron.

In den vergangenen fünf Jahren habe Prof. Dr. Zuschlag gemeinsam mit seinen Mitstreiterinnen und Mitstreitern zahlreiche herausragende Ausstellungen konzipiert und präsentiert. Mit der Finanzierung der Verzeichnung des persönlichen Nachlasses der Striefflers habe er der Stadt Landau und seinem reichen kulturellen Erbe einen großen Dienst erwiesen. Prof. Dr. Zuschlag hatte das mit der Verleihung  des Kunst-und Kulturpreises der Dr. Feldbausch-Stiftung an ihn im vergangenen Jahr verbundene Preisgeld zu diesem Zweck gespendet. „Unter Christoph Zuschlags Vorsitz hat der Verein sein Profil als ganz wesentlicher Teil des kulturellen Lebens der Stadt geschärft und erfolgreich weiterentwickelt. Mit den Aktivitäten im Jubiläumsjahr 2017 – dem Jahr des 100. Geburtstags von Marie Strieffler – konnte der Verein unter seiner Führung Maßstäbe setzen. Für sein großartiges gesellschaftliches Engagement gilt Professor Zuschlag unser aller Dank und Anerkennung. Herr Zuschlag ist ein Glücksfall für den Verein, für die Kultur und für unsere Stadt insgesamt.“

„Mit Christian Freichel-Tworeck an der Spitze wird sich das große Engagement des Vereins fortsetzen. So dürfen wir uns auf drei weitere attraktive Ausstellungen im kommenden Jahr freuen. Dank der Arbeit des Vereins ist es möglich, die Öffnung des Hauses während der Ausstellungen jeweils von Freitag bis Sonntag zu gewährleisten. Damit bleibt das Strieffler-Haus eine der bedeutenden Bühnen für die Präsentation von Werken der bildenden Kunst in der Region“, so der Kulturdezernent.

Darüber hinaus wurde in der jüngsten Mitgliederversammlung des Vereins auch ein neuer Schriftführer gewählt. Nachfolger des kürzlich verstorbenen Schriftführers und langjährigen Vorstandsmitglieds Hans-Joachim Bräunling wurde Manfred Bock.

Weitere Informationen über den Verein und sein Profil sind auf der Homepage www.strieffler-haus.de zu finden.

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Sanierungsarbeiten auf dem Spielplatz in der Vogesenstraße

Der alte, marode Holzturm auf dem Spielplatz in der Landauer Vogesenstraße soll einem neueren Modell weichen.

Auf dem Spielplatz in der Landauer Vogesenstraße werden ab Montag, 20. November, Sanierungsarbeiten durchgeführt. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Weihnachten. In dieser Zeit bleibt der Spielplatz gesperrt.

Der alte, marode Holzturm wird durch ein neues Modell ersetzt. Zudem weichen die morschen Holzpalisaden-Stützwände dauerhafteren Sandsteinblöcken, die teils stufig in einem Halbkreis angeordnet werden, um Sitz-, Spiel- und Bewegungsmöglichkeiten zu schaffen.

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And the IOC/IAKS Award goes to: Sport- und Freizeitcampus auf dem früheren Landauer Landesgartenschaugelände mit internationalem Architekturpreis ausgezeichnet