Speyer 24 / 7 News

 

Stadt Ludwigshafen am Rhein

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Öffnungszeiten an Fronleichnam

Wilhelm-Hack-Museum
Das Wilhelm-Hack-Museum ist am Donnerstag, 31. Mai 2018, von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Außerdem wird von 15 bis 16 Uhr eine Führung durch die neue Ausstellung Thomas Scheibitz – Masterplan\kino angeboten. Die Kosten sind im Eintritt enthalten.

Musikschule
Die Musikschule ist am Donnerstag, 31. Mai 2018, geschlossen.

Ernst-Bloch-Zentrum
Das Ernst-Bloch-Zentrum ist am Donnerstag, 31. Mai 2018, geschlossen.

Stadtmuseum
Das Stadtmuseum ist am Donnerstag, 31. Mai 2018, von 10 bis 17 Uhr geöffnet.

Wildpark
Der Wildpark Rheingönheim ist am Donnerstag, 31. Mai 2018, von 9 bis 19 Uhr geöffnet.

Wertstoffhöfe
Die Wertstoffhöfe Nord, Süd und West sind am Donnerstag, 31. Mai 2018, geschlossen.

Geänderte Abfallentsorgungstermine
Aufgrund des Feiertages Fronleichnam ändern sich die Abfallentsorgungstermine des Wirtschaftsbetriebes der Stadt Ludwigshafen sowie die Abholung der Leichtstoffsäcke und des Altpapiers wie folgt: Donnerstag, 31. Mai, auf Freitag, 1. Juni 2018; Freitag, 1. Juni, auf Samstag, 2. Juni 2018.

Bestattungsdienst
Der Bestattungsdienst ist am Donnerstag, 31. Mai 2018, geschlossen. Rufbereitschaft besteht 24 Stunden unter der Telefonnummer 0621 62 25 25.

Friedhofsverwaltung
Die Friedhofsverwaltung ist am Donnerstag, 31. Mai 2018, geschlossen, die Friedhöfe sind zu den üblichen Öffnungszeiten geöffnet.

Stadt Ludwigshafen am Rhein

24.05.2018


Radarkontrollen für die Woche vom 28. Mai bis 3. Juni 2018

Ludwigshafen - Die Stadt Ludwigshafen nimmt in folgenden Stadtteilen Radarkontrollen vor.

  • Montag, 28. Mai: Pfingstweide, Oggersheim und Friesenheim;
  • Dienstag, 29. Mai: Nord, Mundenheim und Gartenstadt;
  • Mittwoch, 30. Mai: Oppau, West und Maudach;
  • Freitag, 1. Juni: Oggersheim, Edigheim und Ruchheim;
  • Samstag, 2. Juni: Süd und Rheingönheim.

Kurzfristige Änderungen behält sich der Bereich Straßenverkehr vor. Kontrollen können auch kurzfristig an anderen Stellen stattfinden.

Stadt Ludwigshafen am Rhein

24.05.2018


Ortsvorsteherbüro Gartenstadt unregelmäßig geöffnet

Ludwigshafen-Gartenstadt / Ortsvorsteherbüro - Das Ortsvorsteherbüro ist in der Zeit von Montag, 28. Mai 2018, bis einschließlich Dienstag, 5. Juni 2018, geschlossen.

Stadt Ludwigshafen am Rhein

24.05.2018


Germany's Ugliest City Tours – Stadtführungen zu den hässlichen Orten in LU

  • Für Fußgänger:   Do, 14.06. Start 18 Uhr am Danziger Platz
  • Für Radfahrer:    Do, 28.06. Start 19 Uhr am Friedrich-Wilhelm-Wagner-Platz

Ludwigshafen - In ihrer April-Ausgabe hat die ARD-Sendung Extra3 Ludwigshafen zur "hässlichsten Stadt Deutschlands" gekürt. Ob dies gerechtfertigt ist, und warum die Sendung als Beleg ein Photo von Mannheim verwendet hat, soll hier nicht weiter untersucht werden.

Richtig ist aber, dass Ludwigshafen, anders als andere Städte, weitgehend auf eine aufwendige und kostenintensive Hochglanzfassade verzichtet, hinter der es dann kräftig bröckelt. Und richtig ist auch, dass es Orte in der Stadt gibt, die keinen Schönheitspreis verdient haben.

Helmut van der Buchholz hat einen Gesellenbrief als Bildhauer, ein Städtebau- und Architektur- Diplom und war von 2007 bis 2011 Kunstweltmeister. Er wohnt seit 1960 in Ludwigshafen und kennt die Eigenarten dieser Stadt recht gut. Nach der Extra3-Sendung hat er sich im Auftrag von Germany's Ugliest City Tours auf die Suche nach beispielhaften, fragwürdigen Orten in der Stadt gemacht und ist fündig geworden.

Beide Führungen sind auf knapp 2 Stunden angelegt und finden bei (fast) jeder Witterung statt. Eine spätere Einkehr ist nicht ausgeschlossen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, aber unter helmut@helmutvan.de möglich.

Stadt Ludwigshafen am Rhein

24.05.2018


Kultureller Charakter der Großstadt am Rhein

Programmvielfalt beim 28. Ludwigshafener Kultursommer

Ludwigshafen - Von Mitte Juni bis Ende August bietet der 28. Ludwigshafener Kultursommer rund 100 verschiedene Veranstaltungsformate und macht die Stadt einmal mehr zum Anziehungspunkt für Menschen aus der ganzen Region. Von Jazz, Punk und Pop über Performances, Kindertheater und Literatur bis zu Bildender Kunst und Film reicht das Spektrum des sorgfältig kuratierten Programms. 48 Konzerte bilden einen deutlichen Schwerpunkt, zunehmende Akzentuierungen sind auch im Bereich Soziokultur, Theater und Lesung zu verzeichnen. Die Bandbreite der Angebote zeigt einmal mehr die Vielfalt und das Engagement der vielen Menschen, die sich beim Ludwigshafener Kultursommer einbringen. Beliebte Reihen sind ebenso dabei wie neue Formate und der beliebte Inselsommer ist nach einer mehrjährigen Pause wieder dabei. Hauptsponsor des 28. Ludwigshafener Kultursommers ist erneut die Sparkasse Vorderpfalz. Eröffnet wird der Ludwigshafener Kultursommer am 13. Juni mit "Jazz am Turm" auf dem Lutherplatz.

Bürgermeisterin Prof. Dr. Cornelia Reifenberg und Thomas Traue, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Vorderpfalz, stellten am Mittwoch, 23. Mai 2018, 12 Uhr, gemeinsam mit dem Leiter des Kulturbüros, Fabian Burstein, das Programm des Festivals vor.

"Es hat bereits eine beachtliche Tradition, dass sich schon bald nach dem Erwachen des Frühlings der Kultur- und Veranstaltungsbetrieb in Ludwigshafen Stück für Stück ins Freie verlagert. In voller Blüte ist dies dann stadtweit vielerorts in den dreizehn Wochen des Ludwigshafener Kultursommers zu erleben", erklärte Prof. Dr. Cornelia Reifenberg, Bürgermeisterin und Kulturdezernentin der Stadt Ludwigshafen. Ermöglicht werde der Ludwigshafener Kultursommer in seiner begeisternden Qualität und Quantität durch eine erfreulich engagierte Szene unterschiedlicher kultureller Akteurinnen und Akteure sowie durch das schon traditionelle Engagement der Sponsoren, allen voran der Sparkasse Vorderpfalz, bedankte sich Reifenberg. Projekte einzelner Kunstschaffender und ambitionierter Gemeinschaftsinitiativen sowie sogar gleich mehrere Festivals von überregionaler Beachtung kennzeichneten den keineswegs nur von Besucherinnen und Besuchern der gesamten Metropolregion geschätzten Ludwigshafener Kultursommer.

"Mit seinem attraktiven Programm zeigt der diesjährige Ludwigshafener Kultursommer Kunst in seiner ganzen Vielfalt. Er bereichert das kulturelle und gesellschaftliche Leben unserer Region in bewährter Weise. Wir sind von der Veranstaltungsreihe überzeugt und leisten als Hauptsponsor auch in diesem Jahr wieder einen finanziellen Beitrag, um das unterhaltsame und anspruchsvolle Programm zu ermöglichen", betonte Thomas Traue, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Vorderpfalz.

Jazz-Stadt Ludwigshafen

Offiziell eröffnet wird die Kultursommersaison am 13. Juni, 20 Uhr, mit dem Start der zweiten Auflage des Festivals "Jazz am Turm". Im Biergarten des Restaurants La Torre da Angelo gastiert zum Auftakt die Ausnahmemusikerin Viviane de Farias mit ihrer Band. Die vielseitige Vokalistin aus Brasilien formte ihre Talente in Rio de Janeiro und Chicago gleichermaßen mit Schauspiel- und Gesangsunterricht. Nach Karlsruhe kam sie als Stipendiatin des Opernstudios der Musikhochschule. Die Ausnahmemusikerin vereint gemeinsam mit ihrer hochkarätigen Band Elemente aus Jazz, Klassik und Samba. Vier weitere Konzerte und eine Session stehen bei "Jazz am Turm" bis zum 15. Juni auf dem Programm. Genreübergreifend endet dieses Festivals mit einem Action Painting Workshop der mehrfach für ihre Bilder ausgezeichneten russischen Malerin Sofya Yechina. Begleitet wird sie dabei vom Ludwigshafener Jazz-Schlagzeuger und zugleich Kurator des Festivals, Christian Scheuber. Kinder, Jugendliche und auch Erwachsene sind am Samstag, 15. Juni, von 14 bis 16 Uhr zur Teilnahme am Workshop eingeladen.

Die Jazz-Stadt Ludwigshafen ist neben dieser innerstädtischen Location auch im Biergarten der Ludwigshafener Brauerei Mayer inmitten des Stadtteils Oggersheim zu genießen. Insgesamt sechs Konzerte stehen ab 17. Juni immer wieder sonntags ab 11 Uhr im 14tägigen Turnus bis einschließlich 26. August auf dem Programm. Ein beliebtes Format mitten im satten Grün der Parkinsel und in direkter Nachbarschaft zum Flussufer ist das Festival "Jazz am Rhein" vom 10. bis 12. August. Besonders bemerkenswert ist hier der zweite Festivalabend, der unter dem Motto Supertrios ab 19 Uhr gleich drei Piano Trios in wechselnder Besetzung vorstellt.

Forum für den Nachwuchs

Gleich drei Ludwigshafener Kinder- und Jugendtheaterinstitutionen haben sich zur Jungen Szene Ludwigshafen zusammengeschlossen. Im Rahmen eines gemeinsamen Aktionstages am 16. Juni stellt sich der Verbund mit der ersten gemeinsamen Inszenierung eines Theaterparcours der Öffentlichkeit vor. Den Auftakt macht eine Performance in den Räumen des AdRem Theater. Den weiteren Weg begleitet das im öffentlichen Raum verortete Ensemble des Nano Theater über den Berliner Platz bis zur Rheinschanzenpromenade, wo dann die KiTZ Theaterkumpanei zum Verweilen und gemeinsamen Spielen einlädt.

Inselsommer kehrt zurück

Zurück auf die Parkinsel kehrt in diesem Jahr nach längerer Pause auch wieder der Inselsommer, ein kunterbuntes Festivalformat, das durch kulturelle Genüsse ebenso zu begeistern versteht wie durch multikulturelle Geselligkeit. Die Saison des Inselsommers währt vom 17. bis 24. Juni. Die multikulturell geprägten Konzerte der Reihe creole-Sommer kennzeichnen das Geschehen beim Inselsommer ebenso wie ein Kunstkampus für Jugendliche und ein Betterworldmarket, der in Sachen Nachhaltigkeit unterschiedlichsten Initiativen eine Plattform bietet. Ergänzend und parallel dazu wendet sich die Kinderinsel der KiZ Theaterkumpanei bereits ab 14. Juni mit einem vielgestaltigen Programmangebot an alle kleinen Gäste.

Industriekultur im Fokus

Inhaltlich orientiert am aktuellen Motto des Kultursommers Rheinland-Pfalz ergründen zahlreiche der erneut rund hundert Programmpunkte des Ludwigshafener Kultursommers in Geschichte und Gegenwart unterschiedlichste Charakterzüge der jungen Industriestadt. So nähert sich ein ganzer Veranstaltungszyklus der "Erinnerungs-Chemie". Ein Vortrag stellt die Verbindung zwischen der Industrialisierung Ludwigshafens und der Entstehung der freireligiösen Gemeinde heraus (17. Juni, 10.30 Uhr, im Johannes-Ronge-Haus). Unter dem Titel "Alle Räder stehen still" erinnert ein Liederabend im Josef-Queva-Park an die historische Erkämpfung besserer Arbeitsbedingungen am Industriestandort Ludwigshafen (26. Juni, 18.30 Uhr). Auf gleich mehrere Streifzüge zur Industriekultur begibt sich der Verein Rhein-Neckar-Industriekultur. Eine Fahrt auf dem Rhein am 23. Juni, 10 Uhr, steht dabei ebenso auf dem Programm wie ein Besuch des nagelneuen Start-up-Zentrums Freischwimmer am 16. August, 16 Uhr. Faszinierend ist ohnehin die Originalität und Vielfalt der Veranstaltungsorte, die vom Produktionsbetrieb der Firma Berkel bis in die modernen Räumlichkeiten der Stadtbibliothek reicht.

Informationen zum 28. Ludwigshafener Kultursommer gibt es im Internet unter www.ludwigshafen.de. Ab Anfang Juni liegt das Programmheft an vielen Stellen in der Stadt aus. Es steht außerdem ebenfalls auf www.ludwigshafen.de zum Download bereit.

Das Katzenmotive des diesjährigen Kultursommers stammt von Helmut van der Buchholz. Die einzelnen "Artcats" hat Birgit Schmalfeldt-Miller, Grafikerin beim Bereich Öffentlichkeitsarbeit der Stadt, für das Plakat arrangiert.

Stadt Ludwigshafen am Rhein

24.05.2018


Rathausplatz in Ludwigshafen erhält neue Uhr – Einweihung der Digitalanzeige

Berliner Stadtmöblierer Wall (vormals JCDecaux Deutschland) übernimmt die Kosten sowie den Unterhalt – Platzsparende Digitaluhr auf Plakatvitrine mit zusätzlicher Temperaturanzeige

Ludwigshafen/Rathausplatz - Der Rathausplatz, das geschäftige Herz der Stadt, hat seine Uhr wieder. Heute (18.05.2018) weihten die Oberbürgermeisterin der Stadt Ludwigshafen, Jutta Steinruck, und der Regionalmanager der Wall GmbH, Albert Sonnenmoser, offiziell die neue digitale Zeit- und Temperaturanzeige ein.

Nach umfangreichen Umgestaltungsarbeiten am Rathausplatz war ein Ersatz für die Zifferblatt-Uhren notwendig geworden. Der Berliner Stadtmöblierer Wall, zuvor unter dem Namen JCDecaux tätig, erklärte sich bereit, eine Plakatvitrine auf dem Platz zu modernisieren und mit einer Digitaluhr auszustatten. Das Unternehmen übernimmt die gesamten Kosten sowie fortlaufenden Unterhalt und Pflege.

Der neue Zeitmesser enthält zugleich eine Temperaturanzeige und passt sich ganz in das Design des Stadtmöbels ein. Damit erhält der stark frequentierte Rathausplatz eine platzsparende Uhr zur Information der Passanten.

„Ich freue mich sehr, dass wir den Bürgerinnen und Bürgern ‚ihre‘ Rathausuhr zurückgeben können. Ich wurde während des Wahlkampfs im vergangenen Jahr oft auf die fehlende Uhr angesprochen – die Ludwigshafener haben eine Zeitanzeige an dieser zentralen Stelle vermisst. Ich habe es mir zum Anliegen gemacht, wieder eine Uhr zu installieren und bin sehr glücklich, dass es heute umgesetzt wird“, betont Oberbürgermeisterin Jutta Steinruck.

„Die neue Digitaluhr wird den Rathausplatz wieder vervollständigen. Seit 1986 sind wir Partner der Stadt Ludwigshafen und da war es für uns selbstverständlich zu helfen. Die Plakatvitrine ist der ideale Ort für den Zeitmesser, denn ohne größere Bautätigkeiten konnten wir für die Bürgerinnen und Bürgern die Aufenthaltsqualität des Rathausplatzes weiter verbessern“, sagt Wall- Regionalmanager Albert Sonnenmoser.

Stadt Ludwigshafen am Rhein

24.05.2018


Schnakenplage wirksam mit Tabletten entgegentreten

Ludwigshafen - Um einer Schnakenplage im Vorfeld wirksam zu begegnen, rufen die Stadtverwaltung Ludwigshafen und die Kommunale Aktionsgemeinschaft zur Bekämpfung der Schnakenplage e. V. (KABS) alle Bürgerinnen und Bürger auf, die Wasserbehälter in Hof und Gärten auszuleeren oder abzudecken. Zur Eiablage braucht die Hausschnake (Culex pipiens) Wasser. Dafür nutzen die Weibchen alle Wasserflächen, die für sie verfügbar sind, zum Beispiel Regentonnen, umherstehende Eimer, Gruben mit Flüssigkeiten. Nach acht bis zehn Tagen schlüpft die nächste Generation. Die Wasserbehälter rund ums Haus sollten deshalb ausgeschüttet oder abgedeckt werden. Wenn das nicht möglich ist, sollte das Wasser alle zehn Tage ausgewechselt werden.

Als letzte Maßnahme können offene Wasserbehälter auch mit umweltverträglichen Präparaten zur Bekämpfung von Schnakenlarven freigehalten werden. Bei den Ortsverwaltungen, dem Bürgerservice und dem Bereich Umwelt der Stadtverwaltung Ludwigshafen, Bismarckstraße 29, können hierzu auf Anfrage kostenfrei Tabletten mit dem Wirkstoff Culinex abgeholt werden. Die Tabletten wirken spezifisch gegen Schnakenlarven und sind für Menschen und andere Tiere harmlos.

Weitere Informationen bietet die KABS e. V. auf ihrer Internetseite unter www.kabsev.de oder telefonisch unter 06232 99095-0 an.

Stadt Ludwigshafen am Rhein / KABS e.V.

24.05.2018


"Spanisches Buffet" in der VHS

Ludwigshafen/Volkshochschule - Die Volkshochschule (VHS) Ludwigshafen bietet am Samstag, 2. Juni 2018, von 10 bis 18 Uhr den Kochkurs "Spanisches Buffet" an.

Teilnehmende lernen die spanische Küche mit regionalen Speisen kennen. Sie bereiten unter anderem Paella, Tapas mit Garnelen, Huhn in Tomatensoße, Crema Catalana und Mandelkuchen zu.

Mitzubringen sind ein eigenes Getränk, eine Schürze, zwei Geschirrtücher, ein scharfes Messer und Behälter für eventuelle Reste. Die Gebühr beträgt 57 Euro inklusive der Lebensmittelkosten.

Weitere Informationen gibt es an der VHS Ludwigshafen, bei Juliane Krohn, Telefon 0621 504-2017. Anmelden kann man sich unter Telefon 0621 504-2238 oder online unter www.vhs-lu.de.

Stadt Ludwigshafen am Rhein / Volkshochschule (VHS)

24.05.2018


Höhlenmalerei und Steinzeitamulette selbst machen

Rheingönheim / Wildpark - Kinder lernen am Samstag, 26. Mai 2018, im Haus der Naturpädagogik im Wildpark Rheingönheim Farbpulver aus natürlichen Mineralien selbst herzustellen, mit Kohle Motive vorzuzeichnen und dann auszumalen.

Beim Steinzeit-Event von 9.30 bis 16.30 Uhr können Kinder im Alter von sechs bis 14 Jahren unter der Anleitung von Referent Ulli Zabel "Perlen" für das eigene Amulett schleifen und eine "Kette" zwirnen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können auch Muscheln, Schneckenhäuser und Federn mitbringen. Die Kosten betragen neben dem Eintritt vier Euro pro Person.

Um eine telefonische Anmeldung an der Kasse im Wildpark unter der Nummer 504-3370 wird gebeten.

Stadt Ludwigshafen am Rhein / Wildpark Rheingönheim

24.05.2018


Meldungen des KVD Ludwigshafen:

22-Jähriger schreit rum und berührt Beamtin unsittlich

Ein aufgebrachter 22-Jähriger hat am Freitagnacht, 23. März 2018, am Berliner Platz rumgeschrien und im Zuge einer Kontrolle des Kommunalen Vollzugsdienstes (KVD) eine dabei beteiligte Beamtin unsittlich berührt. Die Einsatzkräfte waren gegen 22.30 Uhr auf den Mann aufmerksam geworden, der einen anderen Mann lautstark anschrie. Im Gespräch mit der KVD-Streife schien sich der 22-Jährige zu beruhigen, bevor er die Beamtin im Brustbereich berührte. Im Anschluss legten die Einsatzkräfte dem Mann Handschellen an und übergaben ihn einer hinzugerufenen Polizeistreife.

KVD hilft bei Sicherstellung Dutzender Tiere

Der Kommunale Vollzugsdienst hat am Freitag, 9. März 2018, die Amtstierärztin des Rhein-Pfalz-Kreises bei der Sicherstellung vernachlässigter Tiere unterstützt. Bei dem Einsatz in Oppau gegen 9 Uhr wurden rund 30 Vögel, sechs Hasen und ein Hund im Haus eines 54-Jährigen sichergestellt. Die Ehefrau des Mannes versuchte zunächst die Kontrolle zu verhindern, indem sie die Tür zu schließen versuchte und schrie. Der KVD bat sie, ihren Mann zu holen, der einwilligte, den Einsatzkräften die Tiere zu zeigen. Bei dem Gang durch das Anwesen fiel auf, dass er die Tiere unter anderem in verdreckten Käfigen hielt und diese Anzeichen von Vernachlässigung aufwiesen. Sie wurden ins Tierheim gebracht.

Urlaub in Spanien führt zu KVD-Einsatz

Der Spanienurlaub einer Familie hat am Mittwoch, 7. März 2018, den Einsatz des Kommunalen Vollzugsdienstes (KVD) ausgelöst. Ein Anwohner der Rheingönheimer Straße hatte dem KVD gemeldet, dass seit einiger Zeit, die Rollläden bei seinen Nachbarn heruntergelassen seien, er die Familie seit Wochen nicht gesehen habe und auch deren Auto in letzter Zeit nicht bewegt worden sei. Die Einsatzkräfte klingelten gegen 18.20 Uhr vergebens an der Wohnungstür der Familie, ehe Nachbarn der Streife mitteilten, dass die gesuchte Familie erst Endes des Monats aus einem langen Urlaub zurückkehre. Die Nachbarn zeigten sich gegenüber dem KVD erfreut, dass es noch Menschen gebe, die sich um ihre Nachbarn sorgen.

Stadt Ludwigshafen / Kommunaler Vollzugsdienst (KVD)

28.03.2018


KVD legt Bilanz für 2017 vor:  Einsatzzahlen erneut gestiegen

Mehrzahl der mehr als 11.000 Einsätze und Streifengänge entfällt auf den Innenstadt-bereich – viele Verstöße gegen die Gefahren-abwehrverordnungen

Ludwigshafen - Inklusive regelmäßiger Streifgänge war der Kommunale Vollzugsdienst (KVD) im vergangenen Jahr bei rund 11.200 (2016: 10.300) Einsätzen in Ludwigshafen gefordert, was durchschnittlich mehr als 30 Einsätze pro Tag bedeutet. Dabei griffen die Einsatzkräfte im Stadtgebiet ein, wenn beispielsweise Beschwerden wegen Lärms oder wild abgelagerten Mülls sowie Verstöße gegen die Gefahrenabwehrverordnung vorlagen oder kümmerten sich um Menschen, die gemäß des rheinland-pfälzischen Landesgesetzes für psychisch Kranke (PsychKG) für sich und andere eine akute Gefahr darstellten. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des KVD führen Kontrollen in Gaststätten durch, überprüfen Gewerbetreibende und gehen gegen Schwarzarbeit vor. KVD-Streifen begleiten zudem das Jugendamt bei Testkäufen, in deren Zug die Einhaltung des Jugendschutzes von Gewerbetreibenden und ihren Beschäftigten beim Verkauf von Alkohol, Zigaretten und Computerspielen überwacht wird, und vieles mehr.

"Der KVD leistet wertvolle und wichtige Arbeit, indem die Vollzugsbeamtinnen und Vollzugsbeamten niedrigschwellig bei Ordnungswidrigkeiten eingreifen, um beispielsweise Lärmbelästigungen, das Wegwerfen von Müll, verbotenes Taubenfüttern, Vandalismus oder wildes Plakatieren schon im Ansatz zu unterbinden und zu ahnden", sagte Kämmerer und Ordnungsdezernent Dieter Feid. "Der Vollzugsdienst erhöht mit seinen Streifgängen und seiner Präsenz im öffentlichen Raum Ludwigshafens die Sicherheit der Menschen, die hier wohnen, arbeiten oder als Besucherinnen und Besucher zu Gast sind", hob er hervor.

Martin Graf, Leiter des Bereichs Öffentliche Ordnung, betonte, dass der Vollzugsdienst täglich durch seine Einsatzbereitschaft und sein geleistetes Arbeitspensum überzeuge und die ihm gestellten Aufgaben gewissenhaft und effizient erledige. "Die Vollzugskräfte unter der Leitung von Peter Sebastian ahnden Ordnungswidrigkeiten, helfen Menschen in Not und steigern das Sicherheitsgefühl."

Viele Verstöße gegen Gefahrenabwehrverordnungen registriert

Wie auch 2016 bildeten im vergangenen Jahr die Verstöße gegen die Gefahrenabwehrverordnungen (Gefahrenabwehrverordnung zur Begrenzung des Alkoholkonsums im öffentlichen Verkehrsraum sowie Gefahrenabwehrverordnung zur Aufrechterhaltung der Sicherheit und Ordnung auf öffentlichen Straßen und in öffentlichen Anlagen) mit rund 2.400 Verstößen (2016: 2.500) die größte Gruppe der geahndeten Vergehen. Der KVD war gefordert, wenn es etwa um Verstöße gegen das Alkohol- oder Glasflaschenverbot auf dem Berliner Platz, gegen die Anleinpflicht von Hunden außerhalb speziell ausgewiesener und dafür vorgesehener Freilaufflächen ging und Fehlverhalten auf Grünflächen und Spielplätzen vorlag.

Lärmbelästigungen gingen die KVD-Einsatzkräfte in rund 1.500 Fällen (2016: rund 1.300) nach. Dahinter rangierten mit etwa 990 Fällen (2016: 750) Einsätze, in denen KVD-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter Menschen, von denen im Sinne des PsychKGs Gefahr für sie selbst oder andere ausging, in Krankenhäuser einlieferten, um in den Kliniken den Betroffenen weitere Behandlungen und psychiatrische Begutachtungen zukommen zu lassen. Diese Einsätze sind besonders zeit- und personalintensiv. Mehr als 700 Kontrollen (2016: 600) allein in Gaststätten absolvierten die Vollzugskräfte im vergangenen Jahr. Ein Teil davon führte der KVD mit der Gewerbeabteilung des Bereichs Öffentliche Ordnung und der Polizei durch. Knapp 200 Mal (2016: 200) registrierten die KVD-Streifen illegale Müllablagerungen, die sie den zuständigen Verwaltungsstellen meldeten, die die Vergehen dann weiter verfolgen.

Allein auf den Innenstadtbereich – Stadtteile Mitte, Nord-Hemshof, Süd und West –  entfiel mit insgesamt zirka 6.200 Einsätzen und Streifgängen (2016: 5.500) mehr als die Hälfte der KVD-Einsätze. Dabei ist zu berücksichtigen, dass der Innenstadtbereich im Vergleich zu anderen Stadtteilen ein – unter anderem von Besucherinnen und Besuchern, Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern, Schülerinnen und Schülern – stark frequentierter Bereich ist. Korrelierend mit den Einwohnerzahlen entfielen auf bevölkerungsreiche Stadtteile mehr Einsätze und Streifengänge als auf kleinere Stadtteile. So folgen nach dem Innenstadtbereich Oggersheim mit rund 1.000 Einsätzen und Streifengängen (2016: 1.000) und Friesenheim mit zirka 800 (2016: 700). Die wenigsten KVD-Einsätze entfielen im vergangenen Jahr auf Ruchheim – was die absoluten Zahlen angeht – mit rund 270 (2016: 200).

Insgesamt bestreifen derzeit 29 Vollzugsbeamtinnen und -beamte das Stadtgebiet

Seit 1999 gibt es in Ludwigshafen den KVD, an den sich Einwohnerinnen und Einwohner bei akuten Belangen (Der KVD ist unter der Rufnummer 0621 504-3471 erreichbar. Der KVD ist von April bis Oktober von 6 bis 3 Uhr und von November bis März von 6 bis 1 Uhr im Dienst. Anrufe werden bis eine Stunde vor Dienstende entgegengenommen.) wenden können. Er übernahm Aufgaben im Zuge der öffentlichen Ordnung, die bis dahin die Polizei wahrgenommen hatte und ist zusätzlich als Dienstleister für die Bürgerinnen und Bürger und einzelne städtische Bereiche tätig. Derzeit sind für den KVD-Schichtdienst – der nominell über 32 Stellen verfügt – insgesamt 9 Mitarbeiterinnen und 20 Mitarbeiter im Einsatz. Weitere acht Stellen werden im 1. Nachtragsstellenplan 2018 zusätzlich eingestellt.

Der KVD ist seit 2015 in komplett blauen Uniformen unterwegs. Die Vollzugskräfte sind mit Digitalfunkgeräten, Mobiltelefonen, Reizstoffsprühgeräten, Handfesseln, stich- und schusssicheren Schutzwesten, schnitthemmenden Handschuhen und Einsatzstock ausgerüstet. Von April bis Oktober sind die Einsatzkräfte von 6 bis 3 Uhr und von November bis März von 6 bis 1 Uhr im Dienst. Die Vollzugsdienststreifen sind mindestens zu zweit unterwegs, je nach Situation auch zu dritt oder mit zwei Teams à zwei Einsatzkräften.

Die Stadtverwaltung strebt an, dass ab dem 1. April 2018 während des Geltungszeitraums der Gefahrenabwehr-verordnung am Berliner Platz (1. April bis – 31. Oktober 2018) der KVD wieder rund um die Uhr im Dienst sein soll.

Zum Aufgabengebiet des KVD gehören insbesondere:

  • Unterbringung von psychisch kranken Personen in psychiatrischen Einrichtungen
  • Ruhestörungen im privaten Bereich sowie von Gaststätten und Gewerben
  • Kontrollen nach der Spieleverordnung und dem Nichtraucherschutzgesetz
  • Feststellung illegaler Abfallablagerungen
  • Überprüfung der Anleinpflicht für Hunde
  • Gewerbekontrollen nach der Gewerbeordnung
  • Feststellung von Verstößen gegen die Grünlagensatzung der Stadt Ludwigshafen
  • Jugendschutzkontrollen
  • Waffenkontrollen
  • Ladenschlusskontrollen
  • Verstöße gegen das Sonn- und Feiertagsgesetz
  • Überwachung des Raumes bei Bombenfunden
  • Nachlasssicherungen
  • Schulzuführungen
  • Umweltschutzkontrollen
  • Schutz privater Rechte nach dem Polizei- und Ordnungsbehördengesetz
  • Sicherheit bei erlaubnispflichtigen Veranstaltungen auf der Straße sowie Kontrollen von Warenauslagen, Straßenlokalen und Verkaufsständen

Befugnisse des KVD:

  • Erhebung von Verwarnungsgeldern bei Ordnungswidrigkeiten
  • Anordnung der unmittelbaren Ausführung von Maßnahmen
  • Betreten von Grundstücken, Räumen, Anlagen und Einrichtungen sowie Verkehrsmitteln aller Art
  • Identitätsfeststellung
  • Anhalten und Festhalten von Personen
  • Erteilung von Platzverweisen
  • Sicherstellung und Verwahrung von Sachen
  • Körperliche Durchsuchung
  • Anwendung unmittelbaren Zwangs
  • Anordnung freiheitsentziehender Maßnahmen
  • Fesselung von Personen

Stadt Ludwigshafen / Kommunaler Vollzugsdienst (KVD)

28.03.2018


Josef Bappert verstorben

Der Vorsitzende des Seniorenrats, Josef Bappert, ist am 22. Dezember 2017 unerwartet verstorben. Er starb im Alter von 69 Jahren. In einem Kondolenzschreiben an die Witwe drückt Oberbürgermeisterin Jutta Steinruck ihr Beileid aus und würdigt gleichzeitig sein ehrenamtliches Engagement. "Zu diesem schweren Verlust spreche ich Ihnen und Ihrer Familie, auch im Namen von Bürgerschaft, Rat und Verwaltung der Stadt Ludwigshafen am Rhein, mein aufrichtiges Beileid aus", schreibt sie. "Wir trauern mit Ihnen um einen engagierten Verfechter für die Belange der Seniorinnen und Senioren unserer Stadt, der zuerst 2009 im Arbeitskreis Senioren beim Bezirk Ludwigshafen der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) mitwirkte. Dies war für ihn Anlass, sich in Übereinkunft mit den Ausschussmitgliedern um den Vorsitz im Seniorenrat der Stadt Ludwigshafen e.V. zu bewerben."

Josef Bappert war seit 27. November 2014 als Vorsitzender im Vorstand des Seniorenrates tätig. Er folgte damals auf Heinz Dieter Philippi. Zudem war er seit dem Frühjahr 2017 auch Vorsitzender des im Herbst 2015 gegründeten Seniorenbeirats der Metropolregion Rhein-Neckar.

Josef Bappert wurde am 19. Oktober 1948 geboren. Er war 40 Jahre lang in der BASF tätig und seit November 2008 im Ruhestand. In der IG BCE war Bappert über 45 Jahre lang tätig.

Stadt Ludwigshafen am Rhein

09.01.2018


Meldungen des KVD Ludwigshafen:

Ruhestörer mit über drei Promille in Klinik gebracht

Einen stark alkoholisierten 31-Jährigen hat der Kommunale Vollzugsdienst (KVD) am Montag, 8. Januar 2018, ins Krankenhaus begleitet. Der Mann hatte seine Nachbarschaft in der Wredestraße mit lauter Musik beschallt und deren Nachtruhe gestört, als die Einsatzkräfte an seiner Tür klopften. Im Gespräch mit dem KVD zeigte sich der Ruhestörer aggressiv und ballte drohend die Fäuste, so dass ihm Handfesseln angelegt wurden. Im Krankenhaus "Zum Guten Hirten" ergab ein Atemalkoholtest bei ihm einen Wert von 3,37 Promille. Er wurde stationär aufgenommen.

Mann greift KVD mit Faustschlag und Bissen an

Ein 37-Jähriger hat am Dienstag, 2. Januar 2018, Einsatzkräfte des Kommunalen Vollzugsdienstes (KVD) tätlich angegriffen. Am Vormittag hatten zwei KVD-Teams den Mann in dessen Wohnung in der Hochfeldstraße aufgesucht, weil das Amtsgericht gebeten hatte, eine Unterbringung des 37-Jährigen gemäß des rheinland-pfälzischen Landesgesetzes für psychisch Kranke (PsychKG) zu prüfen. Beim Öffnen der Tür trat der Mann aggressiv auf, schrie und gab dem KVD mit seinen Aussagen Anlass, eine Unterbringung nach PsychKG zu veranlassen. Damit konfrontiert, dass er vom KVD „Zum Guten Hirten“ begleitet werden würde, schlug er mit der Faust nach einem KVD-Beamten und traf ihn im Rippenbereich. Im nachfolgenden Gerangel brachten die vier Einsatzkräfte den Mann auf den Boden und legten ihm Handfesseln an. Der 37-Jährige leistete weiter erheblichen Widerstand, trat um sich und versuchte durch Bisse, die Griffe der Einsatzkräfte zu lösen. Bei der Auseinandersetzung erlitt der Mann eine Platzwunde am Kopf. Gemeinsam mit der Polizei brachte der KVD ihn in ein Krankenhaus.

Stadt Ludwigshafen am Rhein/Kommunaler Vollzugsdienst (KVD)

09.01.2018


KVD begleitet zwei Volltrunkene in Klinik

Der Kommunale Vollzugsdienst (KVD) hat am Montagabend, 18. Dezember 2017, zwei volltrunkene Männer ins Krankenhaus "Zum Guten Hirten" begleitet. Die Polizei hatte gegen 19 Uhr den KVD um Anfahrt der August-Bebel-Straße gebeten, da eventuell Maßnahmen gemäß des rheinland-pfälzischen Landesgesetzes für psychisch Kranke (PsychKG) durchzuführen waren. Zwei stark alkoholisierte Männer im Alter von 42 und 34 Jahren hatten dort zuvor auf der nassen Straße gelegen und ein Atemalkoholtest ergab bei beiden einen Wert von 2,6 Promille. Die KVD-Streife begleite die Männer in die Klinik, wo der 34-Jährige mit den Fäusten auf den anderen Mann losging. Dem Angreifer wurden Handfesseln angelegt. Beide wurden im Krankenhaus stationär aufgenommen.

Stadt Ludwigshafen am Rhein

19.12.2017


Pöbelnde Jugendliche stören Nachtruhe

Der Kommunalen Vollzugsdienst (KVD) hat sich Freitagnacht, 15. Dezember 2017, um mehrere Jugendliche im Bereich des Spielplatzes an der Christoph-Kröwerath-Straße gekümmert. Anwohner hatten den KVD gegen 23 Uhr verständigt sowie sich über eine schreiende und pöbelnde Gruppe beschwert. Im Gespräch mit den Einsatzkräften gab einer der vier leicht alkoholisierten Jugendlichen an, seinen 16. Geburtstag mit Freunden gefeiert zu haben. Dabei habe er sich mit einem Freund geprügelt, der sich danach entfernt hatte. Der 16-Jährige klagte unter anderem über Kopfschmerzen und eine Schnittverletzung in der Hand. Da es sich hier um eine Körperverletzung und Gesundheitsschädigung handelte, verständigte die KVD-Streife die Polizei und einen Krankenwagen. Die Polizei erteilte den Jugendlichen Platzverweise.

Stadt Ludwigshafen am Rhein

19.12.2017


KVD stellt Hund einer überforderten Halterin sicher

Der Kommunale Vollzugsdienst (KVD) hat Sonntagvormittag, 17. Dezember 2017, den Hund einer 21-jährigen Frau sichergestellt. Beim Aufsuchen der Wohnung der Halterin in der Breitscheidstraße fanden die Einsatzkräfte Hinweise dafür, dass die junge Frau den Hund auf dem verschmutzten Balkon hielt. Zuvor hatten Nachbarn gemeldet, dass der Hund jaule und winsele. Die 21-Jährige gab an, dass der Hund seinen Platz auf dem Balkon habe, sie ihn aber bei Kälte in die Wohnung lasse. Ferner sagte sie, dass sie noch nicht dazu gekommen sei, den Balkon zu reinigen oder die dort befindliche Hundedecke zu waschen, weil sie keine Waschmaschine besitze. Insgesamt schien die Frau von der Erziehung und Haltung des Hundes überfordert zu sein. Der KVD stellte den Hund sicher und die Tierrettung der Feuerwehr brachte ihn ins Tierheim.

Stadt Ludwigshafen am Rhein

19.12.2017


Rund um den Berliner Platz knapp 1.400 Verstöße in den vergangenen vier Wochen  registriert

Im Laufe intensiver Kontrollen sprach die Verkehrsüberwachung des Bereichs Straßenverkehr in den vergangenen vier Wochen rund um den Berliner Platz knapp 1.400 Verwarnungen aus. Von diesen Parkverstößen wurden 649 in der Bismarckstraße und 264 an der Zufahrt Friedrich-Wilhelm-Wagner-Platz geahndet. Die Verkehrsüberwachung ließ in 166 Fällen widerrechtlich geparkte Fahrzeuge aus Feuerwehrzufahrten sowie aus absoluten Halt- und Parkverboten abschleppen. Anlässlich dieser Zahlen appelliert die Stadtverwaltung an Fahrzeugführerinnen und Fahrzeugführer, die Regeln der Straßenverkehrsordnung beim Parken zu beachten. Der Bereich Straßenverkehr führt die Aktionen weiter.

Stadt Ludwigshafen am Rhein

19.12.2017


Streit zwischen Mutter und Tochter löst KVD-Einsatz aus

Eine Auseinandersetzung zwischen einer Frau und ihrer minderjährigen Tochter hat den Kommunalen Vollzugsdienst (KVD) am Donnerstagabend beschäftigt. Die Mutter bat den KVD gegen 18.20 Uhr um Hilfe, weil ihre 14-jährige Tochter nach einem heftigen Streit mit Suizid gedroht habe. Nach der Anfahrt der Wohnung am Danziger Platz gab die Tochter an, die Drohung nur ausgesprochen zu haben, weil sie unter anderem ihren Willen durchsetzen wollte. Die Einsatzkräfte erläuterten ihr, dass die Vorstellung in einer psychiatrischen Einrichtung nach Suizidandrohung unumgänglich sei und brachten die 14-Jährige in die Klinik. Aufgrund der Aufregung benötigte die Mutter medizinische Hilfe und wurde von Sanitätern betreut.

Stadt Ludwigshafen am Rhein

19.12.2017


Renitente Frau greift KVD-Kräfte an

Eine 50-Jährige hat am Donnerstagabend, 14. Dezember 2017, Einsatzkräfte des Kommunalen Vollzugsdienstes (KVD) angegriffen. Anwohner der Oberstraße hatten gegen 18 Uhr gemeldet, dass eine Frau laut schreiend vor einem Haus randaliere. Der KVD traf die offensichtlich stark alkoholisierte Frau auf dem Boden sitzend an. Während sie sich zunächst kooperativ zeigte, wurde sie im Verlauf des Einsatzes renitent und versuchte, die Einsatzkräfte zu schlagen, zu kratzen und zu beißen. Da sich die 50-Jährige nicht beruhigte, legten die KVD-Kräfte ihr Hand- und Fußfesseln an. Da die Frau für sich und andere eine Gefahr darstellte, begleitete die KVD-Streife sie ins Krankenhaus "Zum Guten Hirten", wo sie untergebracht wurde.

Stadt Ludwigshafen am Rhein

19.12.2017


Ergebnisse des Sirenentests vom November liegen vor – Mehr als 400 Rückmeldungen zur Hörbarkeit abgegeben und ausgewertet – Umrüstung auf Hochleistungssirenen wird fortgesetzt

Mehrere Hundert Rückmeldungen aus der Bevölkerung gingen nach der sogenannten lauten Probe der 34 Warnsirenen im Stadtgebiet am 30. November 2017 bei der Feuerwehr ein. Die Bürgerinnen und Bürger gaben per Onlineformular und telefonisch an, wie gut die Sirenen für sie in den einzelnen Stadtgebieten zu hören waren. Die Ergebnisse der Auswertung stellten Beigeordneter und Kämmerer Dieter Feid und Branddirektor Stefan Bruck, Leiter der Berufsfeuerwehr Ludwigshafen, am Donnerstag, 14. Dezember 2017, vor. Die Berufsfeuerwehr wertete 443 Rückmeldungen aus.

"Für die rege Beteiligung und hilfreichen Rückmeldungen nach der Sirenenprobe danke ich den Bürgerinnen und Bürgern Ludwigshafens", sagte Beigeordneter und Kämmerer Dieter Feid. "Die Mithilfe der Bevölkerung ist sehr wichtig, um die Hörbarkeit der Sirenen einschätzen zu können und um die schnelle, großräumige Benachrichtigung der Öffentlichkeit bei Großschadensereignissen kontinuierlich zu verbessern", betonte er. "Um die Menschen im Ernstfall schnell und präzise zu warnen und zu informieren, setzt Ludwigshafen auf das Zusammenspiel mehrerer Kanäle wie Sirenen, Warn-Apps für Smartphones, das städtische Internetportal und das Gefahreninformationstelefon, die als einzelne Kanäle jeweils wichtig sind und sich ergänzen", erklärte Feid und fügte hinzu: "Die 34 Sirenen sind und bleiben ein zentrales Element unserer Ludwigshafener Sicherheitsarchitektur."

In 239 Fällen nutzten die Bürgerinnen und Bürger das Onlineformular, während 151 Mal Rückmeldungen telefonisch eingingen. In die Auswertung flossen zusätzlich 53 Rückmeldungen von Beschäftigten in Kindertagesstätten und Feuerwehrleuten aus dem gesamten Stadtgebiet ein. Um Rückschlüsse auf die Leistungsfähigkeit und Hörbarkeit der Sirenen zu erhalten, sollten die Befragten unter anderem angeben, wie sie die Warntöne in Gebäuden und im Freien wahrnahmen. Hier waren Mehrfachnennungen möglich.

Zur Hörbarkeit der Warnsirenen im Freien oder bei geöffnetem Fenster gab es insgesamt 196 Rückmeldungen. Rund 59 Prozent (115) dieser Bürgerinnen und Bürger gaben hier an, die Warntöne sehr gut gehört zu haben, während knapp 28 Prozent (54) die Warntöne weniger gut hörten. Lediglich 14 Prozent (27) erklärten, die Sirenen schlecht oder überhaupt nicht wahrgenommen zu haben. Zur Frage, wie die Warntöne in Häusern und bei geschlossenen Fenstern zu hören waren, gingen 397 Antworten ein. Als sehr gut hörbar stuften etwa 37 Prozent (146) der Bürgerinnen und Bürger die Warnsirenen ein, gut 22 Prozent (89) gaben an, dass die Töne weniger gut zu hören seien. Rund 41 Prozent der Befragten wiesen darauf hin, dass die Sirenen schlecht oder gar nicht wahrnehmbar gewesen seien, wenn man sich in geschlossenen Räumen aufhielt.

Auf die Frage, welche Informationsquellen sie im Fall eines Sirenenalarms beziehungsweise einer Großgefahrenlage nutzen würden, lagen die Smarthphone-Warn-Apps NINA und KATWARN deutlich vorn: Von 384 Befragten nannten 59 Prozent (227) die beiden Apps. In rund 38 Prozent (144) der Fälle wurde der Rundfunk und in 30 Prozent (116) die Homepage der Stadt Ludwigshafen als Informationsquelle genannt. Gut 16 Prozent (63) entfielen auf das Gefahreninformationstelefon unter der Nummer 0621 5708-6000. Hier waren Mehrfachnennungen möglich.

Zwei Standorte lösten nicht aus – Umrüstung auf Hochleistungssirenen wird fortgesetzt

Um bei dem vergangenen sogenannten lauten Test möglichst weitreichende Rückschlüsse über die Leistungsfähigkeit, Funktionstüchtigkeit und Hörbarkeit der Sirenen zu erhalten, wurden die Warnsirenen mehrfach und unter anderem auch zeitlich gestaffelt ausgelöst. Zunächst erfolgte zweimal im Abstand von einigen Minuten die gleichzeitige Auslösung aller 34 Sirenenstandorte mit einem rund eine Minute anhaltenden auf- und abschwellenden Heulton. Die beiden Auslösungen dienten als Grundlage einer Hörprobe, welche im gesamten Stadtgebiet stattfand. Bei der einzelnen Auslösung, die einer Funktionsprobe diente, wurde festgestellt, dass zwei Sirenen nicht ausgelöst hatten. Dabei handelte es sich um Motorsirenen der Standorte Mühlaustraße 13 und Am Weidenschlag 9. Eine Fachfirma setzt beide Sirenen am 20. Dezember wieder instand.

"Mit der angestrebten Umrüstung auf Hochleistungssirenen soll die Hörbarkeit und die Leistungsfähigkeit des Sirenennetzes in Ludwigshafen kontinuierlich gesteigert und verbessert werden", sagte Stefan Bruck, Leiter der Ludwigshafener Berufsfeuerwehr. "Die Anschaffung moderner Sirenen an Standorten in Mundenheim, Rheingönheim, rund um das Hafengebiet und die Parkinsel sowie den Industriepark Süd ist für kommendes Jahr vorgesehen", fügte er hinzu. Bruck verwies angesichts des Ziels der Stadt, das Warnsirenennetz zu optimieren, auf die bereits in diesem Jahr installierten Hochleistungssirenen an den Standorten Budapester Straße 28, Bürgermeister-Fries-Straße 1-3, Edigheimer Straße 26, Luitpoldstraße 37, Gräfenaustraße 32 und Mundenheimer Straße 220.

Durch unterschiedliche Leistungsgrößen erreichen diese modernen Modelle größere Beschallungsradien als die mehrheitlich verwendeten Motorsirenen. Eine der neueren Sirenenanlage hat maximal 16 Hörner bei einer Leistung von bis zu 2.400 Watt und erreicht eine Lautstärke von 121 Dezibel bei einer Entfernung von 30 Metern. Dies entspricht etwa einer Vervierfachung der Lautstärke gegenüber den Motorsirenen.

Stadt Ludwigshafen am Rhein

19.12.2017


Kooperationspartner im JuReLu erläutern Entwicklung der Jugenddelinquenz in den Jahren 2006 bis 2016

Die Kooperationspartner im Ludwigshafener Haus des Jugendrechts (JuReLu) erläuterten in einem Pressegespräch am Donnerstag, 14. Dezember 2017, die Entwicklung der Jugenddelinquenz in Ludwigshafen von 2006 bis 2016 und die Auswirkungen auf die Arbeit im JuReLu. Ansprechpartner waren Jürgen May, Leiter des Stadtjugendamtes und Gesamtprojektleiter JuReLu, Martin Baumann, Kriminalhauptkommissar, stellvertretender Leiter gemeinsames Sachgebiet Jugend bei der Polizeidirektion Ludwigshafen, Benjamin Mais, Jugendstaatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Frankenthal, Uwe Lucht, Geschäftsführer des "Pfälzischer Verein für Soziale Rechtspflege Vorderpfalz e.V." und Ernst Blickensdörfer, Leiter der Abteilung Jugendhilfe im Strafverfahren beim Stadtjugendamt.

"Im Ergebnis zeigen die vom Sachgebiet Jugendkriminalität der Polizei vorgestellten Zahlen, dass die Zahl der Jugendlichen und Heranwachsenden, die straffällig werden, seit Jahren kontinuierlich zurückgeht. Gleichzeitig begeht eine kleine Gruppe von Täterinnen und Tätern eine hohe Anzahl von Straftaten. Dies hat Auswirkungen auf die Arbeit der Partner im JuReLu", so der Gesamtprojektleiter des JuReLu, Jugendamtsleiter Jürgen May. "Zum einen gilt dies für die Polizei, die ihre Ermittlungstätigkeit auf diese Gruppe konzentriert, sowie für die Staatsanwaltschaft, die deutlich mehr Verfahren mit einer Anklageerhebung abschließt. Zum anderen reagiert die Abteilung Jugendhilfe im Strafverfahren des Stadtjugendamtes mit einem differenzierten Katalog von Hilfen, um dem höheren Förderbedarf junger Menschen gerecht zu werden", erklärte May. Dazu sei es wichtig, nicht nur auf Straftaten zu reagieren, sondern präventiv möglichst früh mit erzieherischen Hilfen bereits bei Strafunmündigen anzusetzen. Dafür wurde bereits im Jahr 2010 das Projekt Fibs, Frühe Intervention und Beratung Strafunmündiger, gestartet, das beispielsweise über die Unterstützung der Eltern durch Erziehungsbeistandschaften, soziale Gruppenarbeit, soziale Konfliktschlichtung oder die Vermittlung an eine Erziehungsberatungsstelle Kinder und Eltern begleitet. Wie May erläuterte, seien erste Auffälligkeiten im strafrechtlichen Bereich Indikatoren für andere Problemlagen. So seien durch die frühzeitige Intervention zum Beispiel schulische Krisensituationen geklärt und weitere Straftaten verhindert worden. "In über 60 Prozent der Fälle, in denen Kinder auffällig werden, führen wir Gespräche mit den Eltern und können Hilfen vermitteln. Bei den anderen Fallkonstellationen handelt es sich um Bagatellen, die die Eltern mit eigenen erzieherischen Maßnahmen ahnden", erklärte der Jugendamtsleiter.

Seit 2014 ist die Schulsozialarbeit organisatorisch im Fachdienst Jugendhilfe im Strafverfahren verortet und begleitet eng unter anderem ein Aufklärungsprojekt für 14-jährige Strafmündige. "Wir stellen insgesamt fest, dass die sozialpädagogische Begleitung von Kindern und Jugendlichen intensiver und aufwändiger wird. Wir verzeichnen unter anderem mehr Einzelkontakte und Elterngespräche", erläuterte Ernst Blickensdörfer, Leiter der Abteilung Jugendhilfe im Strafverfahren bei der Stadt. Er hob hervor, dass sich insbesondere die Kooperation mit der Schulsozialarbeit bei Präventionsmaßnahmen gut bewährt habe.

"Mit dem Projekt Spurwechsel bieten wir seit 2017 außerdem eine Interventionsmöglichkeit an, die sich an Intensivtäterinnen und Intensivtäter richtet, die an der Schwelle zur Haft stehen. In einer Erziehungsbeistandschaft in enger Zusammenarbeit mit dem Jugendschöffengericht und der Polizei, mit hoher Kontrolldichte und zeitnaher Rückkoppelung an das Gericht, erhalten sie eine letzte erzieherische Hilfe und Chance", so May. Spurwechsel sei ein hervorragendes Beispiel für das vernetzte Handeln des JuReLu mit vielen Kooperationspartnern. So arbeitet das JuReLu unter anderem mit dem Rat für Kriminalitätsverhütung eng zusammen.

Stadt Ludwigshafen am Rhein

19.12.2017


Beigeordneter und Kämmerer Dieter Feid überreicht Einbürgerungsurkunden – Ein-bürgerungszahl auf hohem Niveau verstetigt

Beigeordneter und Kämmerer Dieter Feid hat am Mittwoch, 13. Dezember 2017, 54 neu eingebürgerte Ludwigshafenerinnen und Ludwigshafener empfangen. Die Menschen aus 20 unterschiedlichen Ländern und eine Person ohne Staatsangehörigkeit bekamen von Dieter Feid bei der Einbürgerungsfeier im Stadtratssaal ihre Urkunden überreicht. Bei den Hauptherkunftsländern der im Jahr 2017 bis heute eingebürgerten Menschen waren die Türkei mit 158, Italien mit 92, Irak mit 61, Polen mit 43 und Griechenland mit 40 Personen am häufigsten vertreten. Das Blechbläserensemble der Städtischen Musikschule umrahmte die Veranstaltung musikalisch.

In Ludwigshafen wurden im Jahr 2017 bisher 795 Personen eingebürgert. Im Vergleich zum vergangenen Jahr 2016 (894 Einbürgerungen) sank die Anzahl der Einbürgerungen zwar, ist aber im landesweiten Vergleich nach wie vor sehr hoch. Die Zahlen belegen auch den Erfolg der Ende 2012 gestarteten Einbürgerungsinitiative der Stadt. Oberbürgermeisterin Dr. Eva Lohse und Beigeordneter Dieter Feid haben gemeinsam in den letzten vier Jahren über 13.000 betroffene Menschen angeschrieben, informiert und eingeladen, die deutsche Staatsbürgerschaft anzunehmen.

Die 2016 eingebürgerten Menschen stammten aus mehr als 70 Nationen. Mehr als ein Drittel dieser neuen deutschen Staatsangehörigen hatte zum Zeitpunkt ihrer Einbürgerung schon seit mehr als 20 Jahren in Deutschland gelebt. 2015 erhielten 846 Personen die deutsche Staatsbürgerschaft, 2014 betrug die Zahl der Einbürgerungen 698, 2013 waren es 536 und 2012 betrug die Zahl 488.

"Die Stadtverwaltung Ludwigshafen bietet vielfältige Unterstützung an für Menschen, die für eine Einbürgerung in Frage kommen und sich für diesen Schritt entscheiden. Ludwigshafen wirbt aktiv für die Einbürgerung und war in den vergangenen Jahren damit erfolgreich", sagte Beigeordneter und Kämmerer Dieter Feid. Die Stadt sehe es als einen kulturellen Gewinn, wenn Menschen unterschiedlicher Abstammung und Herkunft die deutsche Staatsangehörigkeit wählen, betonte er. "Ich danke den Mitarbeiterinnern und Mitarbeitern für ihr großes Engagement", hob Feid hervor. "Sie unterstützen und beraten mit ihrer Tätigkeit einbürgerungswillige Menschen in Ludwigshafen in vielfältiger Weise und haben maßgeblichen Anteil daran, dass wir auch 2017 wieder so viele Einbürgerungen vornehmen können."

Stadt Ludwigshafen am Rhein

19.12.2017


Stadtmuseum: Neue Veranstaltungsreihe, Sonderausstellungen und Kooperationen

Eine neue Veranstaltungsreihe, zwei Sonderausstellungen und verschiedene Kooperationsprojekte zu Themen der Stadtgesellschaft plant das Stadtmuseum im Rathaus-Center für das Jahr 2018. Darüber hinaus ändert das Museum seine Öffnungszeiten, die sich der Nachfrage durch die Besucherinnen und Besucher anpassen.

Eine neue Veranstaltungsreihe "Vielfalt macht stark" bietet das Stadtmuseum gemeinsam mit der Integrationsbeauftragten der Stadt, Hannele Jalonen, an. Einmal pro Quartal in den Monaten März, Juni, September und Dezember gibt es eine offene Vortrags-/Podiums- oder Diskussionsveranstaltung Den Anfang macht ein Abend am 15. März zum Thema Erfolgsgeschichten berufstätiger Frauen mit Einwanderungsgeschichte in Ludwigshafen. Angeleitet wird die Veranstaltung von Hannele Jalonen. Die Moderation übernimmt Regina Heilmann, Leiterin des Stadtmuseums.

Gleich zu Beginn des Jahres steht die erste der beiden Sonderausstellungen auf dem Programm. Vom 26. Januar bis 28. Juli stehen mit dem Titel "Die Römer in Ludwigshafen: zwei Militärlager aus dem 1. Jahrhundert" zum ersten Mal die Ergebnisse der Ausgrabungen der beiden Militärlager für Hilfslegionäre aus dem 1. Jahrhundert nach Christus, die sich in einem Ackerboden des heutigen Stadtteils Rheingönheim befinden, im Mittelpunkt einer Ausstellung. Die Präsentation ist eine Kooperation des Stadtmuseums mit der Landesarchäologie Rheinland-Pfalz, Außenstelle Speyer, unter Mitwirkung des Fördervereins Archäologiepark Rheingönheim. Eröffnet wird die Ausstellung am Donnerstag, 25. Januar 2018, 18 Uhr. Ein umfangreiches Begleitprogramm ist vorgesehen. Zu sehen sind zum ersten Mal viele originale Artefakte aus dem Alltagsleben der Lager und der Siedlung, die bei den Ausgrabungen in Rheingönheim zutage traten.

"Neuer Himmel. Neue Erde. Die Reformation in der Pfalz" ist die zweite Sonderausstellung, die als Wanderausstellung der drei pfälzischen Stadtmuseen Zweibrücken, Kaiserslautern und Ludwigshafen anlässlich des 500jährigen Reformationsjubiläums von September 2018 bis Januar 2019 in Ludwigshafen zu sehen ist. Konzipiert und finanziert wird die Ausstellung von den drei Stadtmuseen, der evangelischen Kirche der Pfalz sowie weiteren Partnern. Sie beschäftigt sich mit der Verbreitung des Protestantismus und dessen Folgen vor allem im Gebiet der Pfalz. Die Ausstellung wird durch ein umfangreiches Begleitprogramm und pädagogische Angebote ergänzt.

Neben den großen Sonderschauen nimmt das Stadtmuseum weitere Themen in den Blick, die Ereignisse aus der Stadtgeschichte mit die als Partizipationsprojekte mit Akteurinnen und Akteuren aus der Stadt umgesetzt werden.
2018 feiert die Städtepartnerschaft Ludwigshafens mit Pasadena ihr 70-jähriges Bestehen. Von März bis Mai beschäftigen sich Schülerinnen und Schüler des FörderPlus-Programms der Grundschule Gräfenauschule im Stadtteil Hemshof mit dieser Städtepartnerschaft. Sie entstand aus den Hilfsprogrammen in den ersten Jahren nach dem Zweiten
Weltkrieg, durch die Ludwigshafener Kinder unterstützt wurden. Die Ergebnisse werden von Ende Mai bis Ende Juni in der Mitte des Stadtmuseums als kleine Ausstellung präsentiert werden. Hinzu kommt eine Veranstaltung unter Mitwirkung des Freundeskreises Pasadena.

Zum 125. Geburtstag von William Dieterle bietet das Stadtmuseum im Juli eine kleine Reihe von Sonderveranstaltungen an und erinnert damit an den berühmten Sohn der Stadt und Hollywood-Regisseur.

Auch das Jubiläum "100 Jahre Berufsfeuerwehr in Ludwigshafen am Rhein" ist Thema im Stadtmuseum. Voraussichtlich zwischen Oktober und Dezember präsentiert das Museum in Kooperation mit der Feuerwehr Ludwigshafen eine Ausstellung dazu. Sie ist Teil des Jubiläums- und Aktionsprogramms der Feuerwehr.

Außerdem beteiligt sich das Stadtmuseum im Juni und September am Kinderzukunftsdiplom der Lokalen Agenda und am Programm zum Internationalen Frauentag im März.

Ab 2018 bietet das Stadtmuseum neben den "klassischen" Schulklassen- und Gruppenführungen zum ersten Mal gezielte Workshops für Grund- und Förderschulen an, die sich an der Dauerausstellung zur Stadtgeschichte orientieren. Mittels eigens verfasster Ausstellungstexte und Aufgabenkarten, Hörstationen und Bastelanleitungen zu verschiedenen signifikanten Themen gestaltet das Stadtmuseum nach rechtzeitiger Absprache mit Pädagoginnen und Pädagogen einen besonderen Museumsaufenthalt für Kinder an. Im Anschluss behält jedes Kind sein "Forscherheft", bestückt mit Materialien und eigenen Arbeitsergebnissen zu spannenden Aspekten der Ludwigshafener Stadtgeschichte.

Die neuen Öffnungszeiten von Mittwoch bis Samstag, jeweils von 10 bis 17 Uhr, gelten ab 2. Januar 2018. Bisher war das Museum von Donnerstag bis Sonntag von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Der Sonntag als Tag mit dem schwächsten Besucherinteresse fällt weg. Hinzu kommt der Mittwoch und außerdem verlängern sich die Zeiten um eine Stunde pro Tag.

Infos und Kontakt:
www.ludwigshafen.de, Dr. Regina Heilmann, Telefon 504-2580, E-Mail regina.heilmann@ludwigshafen.de

Stadt Ludwigshafen am Rhein/Stadtmuseum

19.12.2017


17 Fahrzeuge in Umgebung des Berliner Platzes abgeschleppt

Die Verkehrsüberwachung des Bereichs Straßenverkehr hat am Samstagabend, 9. Dezember 2017, zwischen 18 und 21 Uhr 17 falsch geparkte Fahrzeuge im Bereich des Berliner Platzes abschleppen lassen. Im Zuge dieser Kontrolle registrierte die Verkehrsüberwachung in der Gegend 72 Verstöße und ahndete diese Ordnungswidrigkeiten entsprechend. Der Bereich Straßenverkehr setzt die Aktionen fort.

Stadt Ludwigshafen am Rhein

19.12.2017


58-Jährige wirft Sachen aus dem Fenster – KVD begleitet Frau in Klinik

Der Kommunale Vollzugsdienst (KVD) hat am Montagvormittag, 11. Dezember 2017, eine 58-Jährige gemäß des rheinland-pfälzischen Landesgesetzes für psychisch Kranke (PsychKG) "Zum Guten Hirten" begleitet. Die Frau hatte gegen 10 Uhr aus dem Wohnungsfenster in der Burgundenstraße Teile ihres Hausstandes wie Töpfe, Flaschen und Verpackungen geworfen. Sie weigerte sich, die Haustür aufzuschließen, so dass die Feuerwehr die Tür öffnen musste. Da die Frau laut schreiend versuchte wegzurennen, fixierten die Einsatzkräfte von Polizei und KVD die 58-Jährige mit Handfesseln. Eine in der Wohnung befindliche Katze brachte die Feuerwehr ins Tierheim. Wegen akuter Eigen- und Fremdgefährdung begleitete der KVD die Frau in die Klinik, wo sie stationär aufgenommen wurde.

Stadt Ludwigshafen am Rhein

19.12.2017

Ludwigshafen auf dem Weg zur Fairtrade-Town

Die Stadt Ludwigshafen möchte sich um den Titel "Fairtrade-Town" bewerben. Der Stadtrat möge hierbei auf Antrag von Oberbürgermeisterin Dr. Eva Lohse in seiner Sitzung am Montag, 11. Dezember 2017, die Verwaltung beauftragen, an der Kampagne Fairtrade-Towns teilzunehmen und mit der Initiative Lokale Agenda 21 e.V. (ILA) die dafür erforderlichen Anträge zu stellen. Die für die Verleihung des Titels erforderlichen Kriterien seien zu erfüllen. Des Weiteren solle die Verwaltung künftig bei allen Sitzungen des Stadtrates sowie im Büro der Oberbürgermeisterin Fairtrade-Kaffee ausschenken sowie ein weiteres fair gehandeltes Produkt verwenden.

"Fairtrade-Towns fördern gezielt den fairen Handel auf kommunaler Ebene und sind das Ergebnis einer erfolgreichen Vernetzung von Personen aus Zivilgesellschaft, Politik und Wirtschaft, die sich für den fairen Handel in ihrer Heimat stark machen", erläutert Oberbürgermeisterin Dr. Eva Lohse. Wie Angelika Hornig und Hans-Uwe Daumann von der Lokalen Agenda 21 erklären, wachse in Deutschland zunehmend das Bewusstsein für gerechte Produktionsbedingungen sowie für soziale und umweltschonende Herstellungs- und Handelsstrukturen.

Um Fairtrade-Town zu werden, müssen fünf Kriterien erfüllt sein. Nach Prüfung durch TransFair Deutschland e.V. wird der Titel Fairtrade-Town für zunächst zwei Jahre vergeben. Nach Ablauf dieser Zeitspanne erfolgt eine Überprüfung, ob die Kriterien weiterhin erfüllt sind.

Fünf Kriterien

Neben der Entscheidung des Rates (1. Kriterium) als Stadt den Titel Fairtrade-Town anzustreben und Fairtrade-Kaffee plus ein weiteres Produkt im Büro der OB anzubieten, sind vier weitere Kriterien zu erfüllen. So soll eine lokale Steuerungsgruppe (2. Kriterium) gebildet werden, die auf dem Weg zur Fairtrade-Town die Aktivitäten vor Ort koordiniert. Diese Gruppe besteht aus mindestens drei Personen aus den Bereichen Zivilgesellschaft, Politik und Wirtschaft, Vertreterinnen und Vertretern aus der Politik und des Evangelischen Kirchenbezirks. Die ILA und der Weltladen Friesenheim haben für die Zivilgesellschaft ihre Mitarbeit in dieser Steuerungsgruppe bereits zugesagt. Die ILA übernimmt die organisatorische Arbeit. Die Steuerungsgruppe soll als eine offene Gruppe verstanden werden, die gerne Vertreterinnen und Vertreter weiterer Institutionen zur Mitarbeit einlädt.

Ziel ist es, dass in den lokalen Einzelhandelsgeschäften sowie in Cafés und Restaurants mindestens zwei Produkte aus fairem Handel (3. Kriterium) angeboten werden. Ausgehend von dem Kriterienkatalog müssen dazu in Ludwigshafen 27 Geschäfte und 14 Gastronomiebetriebe mit Fairtrade-Produkten aktiviert werden. Alleine durch Recherchearbeiten wurden bereits 29 Geschäfte und sieben Gastronomiebetriebe festgestellt. Inhabergeführte Geschäfte sollen angesprochen und über die Kampagne informiert werden. Eine Beteiligung soll durch eine Unterschrift kenntlich gemacht werden.

In öffentlichen Einrichtungen (4. Kriterium) wie Schulen, Vereinen und Kirchen werden Fairtrade-Produkte verwendet und es werden dort Bildungsaktivitäten zum Thema Fairer Handel durchgeführt. Angestrebt wird die Beteiligung von Bildungsinstitutionen wie die Volkshochschule (VHS) der Stadt Ludwigshafen, Heinrich Pesch Haus und Hochschule Ludwigshafen. Das Geschwister-Scholl-Gymnasium hat bereits Interesse geäußert und kann sich sehr gut vorstellen, eine Fairtrade-School zu werden.

Die örtlichen Medien (5. Kriterium) berichten über alle Aktivitäten auf dem Weg zur Fairtrade-Town. Im Kriterienkatalog werden mindestens vier Artikel pro Jahr gefordert. Die ILA erstellt und pflegt eine thematische Website Fairtrade Town Lu. Auch der städtische Bereich Öffentlichkeitsarbeit wird über Aktionen berichten und die örtlichen Medien werden zur Berichterstattung eingeladen.

Informationen zur Kampagne "Fairtrade-Towns" gibt es auf der Internetseite www.fairtrade-towns.de.

Stadt Ludwigshafen am Rhein

19.12.2017


OB Dr. Lohse ehrt Ludwigshafener Persönlichkeiten mit Maximilianstaler und Bürgerschaftsmedaillen

Bei einem Festakt hat Oberbürgermeisterin Dr. Eva Lohse am Dienstag, 5. Dezember 2017, zehn Frauen und Männer, die sich durch ihr herausragendes ehrenamtliches Engagement um das Ludwigshafener Gemeinwesen verdient machten und noch machen, geehrt. "Die Menschen, die wir heute mit der Bürgerschaftsmedaille und mit dem Maximilianstaler auszeichnen, stehen stellvertretend für die ganze Bandbreite des bürgerschaftlichen Engagements", sagte die Oberbürgermeisterin. Durch diesen Einsatz der Bürgerinnen und Bürger würden die Stadt und deren Gemeinschaft sehr viel lebendiger, lebenswerter und liebenswerter. Ehrenamtliches Engagement präge die Persönlichkeit und lasse sie wachsen. "Aber vor allem ist dieses Engagement etwas, ohne das unsere Gesellschaft nicht existieren könnte", fügte Dr. Lohse bei der Feierstunde im Stadtratssaal hinzu.

Den Maximilianstaler für seine herausragenden Verdienste erhielt Ewald Paul. Für ihr ehrenamtliches Engagement und ihre Arbeit für das Gemeinwesen wurden Christel Aderhold, Monsignore Luciano Donatelli, Brigitte Eckhardt, Joachim Engelke, Judith Heer, Hans Klanig, Marianne Speck, Prof. Dr. Heinz Trasch und Kurt Wolf mit der Bürgerschaftsmedaille ausgezeichnet.

Informationen zu den Ausgezeichneten

Ewald Paul
Ewald Paul war 32 Jahre lang Vorsitzender des Ortsvereins Maudach der Arbeiter- Wohlfahrt (AWO) und als solcher für vielfältige AWO-Aktivitäten in dem Stadtteil verantwortlich. Beispielsweise gehörten dazu die Hausaufgabenhilfe im Zuge der offenen Jugendarbeit sowie das Sammeln und Vermitteln von Spenden für Kinder nach dem Reaktor-Unglück in Tschernobyl. Außerdem engagierte sich Paul als ehrenamtlicher Arbeitsrichter, im Bundesvorstand der IKK und in der Vertreterversammlung der LVA Rheinland-Pfalz sowie im Ortsbeirat Maudach, dem er von 1984 bis 2005 angehörte. Als er vor zwei Jahren den AWO-Vorsitz abgab, wurde er einstimmig zum Ehrenvorsitzenden gewählt. Paul ist außerdem Träger des Bundesverdienstkreuzes und erhielt bereits 2007 die Bürgerschaftsmedaille.

Christel Aderhold
Schon als Lehrerin an der Kopernikus-Schule  engagierte sich Christel Aderhold für die Friesenheimer Bürgerinnen und Bürger. Nach ihrer Pensionierung betreute sie von 2008 bis 2010 ein zehnjähriges Mädchen bei dem Projekt "Big Brothers Big Sisters". Von 2008 bis 2012 unterstütze Aderhold die "Friesenheimer Frauen". Hier wurde Deutschunterricht für türkische Mütter in Kooperation mit der Luitpold-Grundschule organisiert. Zeitgleich arbeitete sie ehrenamtlich im Arbeitskreis zur Unterstützung des "Beirates für Migration und Integration". Von 2009 bis 2012 arbeitete sie ehrenamtlich beim Diakonissenwerk in der Flüchtlingsarbeit. 2011 gründete sie zusammen mit Marianne Speck die Bürgerinitiative "Respekt: Menschen!", die sich als Sprachrohr der Asylsuchenden in Ludwigshafen versteht. Sie engagiert sich im Café Asyl ab dessen Gründung und leistete zahlreiche Einzelfallarbeit. Ehrenamtlich kooperierte sie mit der Ludwigshafener Polizei zum Thema Deeskalationstraining sowie mit Ver.di. Aderhold war mitinitiativ zur Gründung des Arbeitskreises Flüchtlinge in Oggersheim, gründete das dortige Café Welcome in Kooperation mit der protestantischen Pfarrerin Reinhild Burgdörfer und Horst Stauder vom Kolpinghaus. Im Dezember 2015 war sie Mitgründerin der Initiative zur Betreuung der Asylunterkunft "Alter Bahnhof" in Oggersheim. Anfang 2015 konstituierte sich die Initiative "Respekt: Menschen!" als Verein, dessen Vorsitz sie bis Ende 2015 innehatte. Ferner gründete Aderhold das Projekt "Ein Teller mehr" in Zusammenarbeit mit Sabine Pfirrmann und unter der Schirmherrschaft des Ludwigshafener Sozialdezernenten und Bürgermeisters Wolfgang van Vliet. Derzeit gründet sie ein Projekt, bei dem Arbeitsgelegenheiten für Flüchtlinge mit Kenntnissen im Textilbereich geschaffen werden.

Monsignore Luciano Donatelli
Luciano Donatelli war 43 Jahre lang Seelsorger der italienischen Gemeinde in Ludwigshafen und Frankenthal. Er kümmerte sich um die Sorgen und Nöte der Menschen, die vor vier Jahrzehnten als "Gastarbeiter" ins Land kamen und half ihnen, in Ludwigshafen heimisch zu werden. Donatelli verstand seinen Auftrag darin, nicht "nur" für die Seele da zu sein, sondern für den ganzen Menschen. Er sorgte dafür, dass sich die italienische Gemeinde nicht von der deutschen Gesellschaft abschottete und ebnete den Neunankömmlingen den Weg zur Integration. Der Papst würdigte Donatellis Engagements mit der Verleihung des Ehrentitels "Monsignore", der deutsche Staat zeichnet ihn mit dem Bundesverdienstkreuz aus.

Brigitte Eckhardt
Brigitte Eckhardt ist im Verein "Respekt Menschen" engagiert und seit 2015 dessen zweite Vorsitzende. Ihr Engagement in der Flüchtlingsarbeit begann 2010 in einer Asylunterkunft in Oppau. Dazu kamen die Betreuung von Flüchtlingsfamilien im Dammstückerweg sowie die Betreuung von dezentral untergebrachten Flüchtlingsfamilien in Oppau, Edigheim und der Pfingstweide. Außerdem begleitet Eckhardt Flüchtlinge bei Arztbesuchen, unterstützt sie bei der Wohnungssuche und bei der Suche nach einem Kita-Platz. Sie ist Mitglied bei verschiedenen "Runden Tischen", hilft bei der Suppenküche und beim Seniorenmittagstisch in der Pfingstweide und natürlich auch im "Café Badgass". Beruflich war Eckhardt lange Jahre in der Leitung des protestantischen Louise-Scheppler-Kindergartens tätig, ehrenamtlich war sie mehr als 20 Jahre lang Mitglied des Presbyteriums der protestantischen Kirchengemeinde Edigheim.

Joachim Engelke
Joachim Engelke ist seit 1987 der Vorsitzende des Freundeskreises der Korvette "Ludwigshafen am Rhein" beziehungsweise des Vorgängerschiffes "S 50 Panther". In dieser Funktion lädt er in etwa vierteljährlichem Rhythmus die Mitglieder, aber auch sonst an den Aktivitäten interessierten Mitbürgerinnen und Mitbürger, zu Treffen ein, macht Ausflugsfahrten mit seinem Team, organisiert die Fahrten an die
Küste und die Besuche der Abordnungen in Ludwigshafen. Engelke engagiert sich unter anderem für und mit Behinderten der Interessengemeinschaft Behinderter und Ihrer Freunde e.V. (IBF) beispielsweise beim Schlachtfest und beim vorweihnachtlichen Waffelbacken mit Marineangehörigen im Rathaus-Center. Für sein Engagement erhielt er 2001 die Partnerschaftsmedaille.

Judith Heer
Judith Heer engagiert sich in der Lebenshilfe Ludwigshafen, in der sie seit 2005 Vorstandsmitglied und seit 2009 verantwortlich für die Kassenverwaltung ist. Sie kümmert sich außerdem um die sogenannten Offenen Hilfen der Lebenshilfe, also um die Freizeitangebote für behinderte Menschen, die nicht in einer Einrichtung leben, und um den Kontakt zu den Schulen. Heer war lange Jahre im Schulelternbeirat der Georgens-Schule und ist dort immer noch im Vorstand des Fördervereins aktiv. Sie ist seit 2008 Vorstandsmitglied sowie seit 2013 Vorsitzende der "Stiftung Lebenshilfe Ludwigshafen" und setzt sich dafür ein, dass es in Ludwigshafen und Umgebung eine funktionierende Infrastruktur für Menschen mit Behinderungen gibt. Seit 2014 vertritt Heer außerdem die Interessen von Menschen mit Behinderung im dafür eingerichteten Beirat der Stadt Ludwigshafen am Rhein. Auch in anderen Bereichen engagiert sie sich ehrenamtlich, zum Beispiel als Helferin in der Stadtbibliothek Rheingönheim und im Vorstand des Eltern-Vereins "Igelkinder e.V." Ihr erstes Engagement war allerdings in der katholischen Gemeinde St. Josef in Friesenheim. Dort war sie schon im Alter von zwölf Jahren an der Gründung der ersten Pfadfinder-Mädchengruppe beteiligt.

Hans Klanig
Hans Klanig war 25 Jahre lang im Laienspielkreis "Albertino" aktiv. Dieser Kreis übt alljährlich ein Theaterstück ein, das in fünf Aufführungen im Frühjahr dargeboten wird. Der Reinerlös geht für einen guten Zweck stets zu gleichen Teilen an die beiden Kirchengemeinden. Seit vielen Jahren ist er beim Kleingartenbauverein Oppau-Edigheim 1932 e. V. aktiv, seit 2007 hat er das Amt des Obmanns inne und seit vier Jahren ist er Zweiter Vorsitzender des Vereins. Als gelernter Spengler und Heizungsbauer kümmert er sich um die vereinseigenen Anlagen und die Vereinsgaststätte. Seit einigen Jahren gehört Klanig als Beisitzer dem Vorstand der Arbeitsgemeinschaft Oppauer Vereine an. Seit 2014 ist er offiziell der Verwalter und Manager des Bürgerhauses Oppau. Um seiner Aufgabe gerecht werden zu können, bildete der pensionierte Industriemeister Chemie sich zu zertifizierten Veranstaltungsmanager fort. Für den Betrieb des Bürgerhauses – dem Vorstand des Trägervereins gehört er als Beisitzer an – ist er die zentrale Ansprechperson. Bis zu 50 Großveranstaltungen pro Jahr werden von ihm betreut.

Marianne Speck
Marianne Speck gehört zu den Menschen, die sich schon lange für Flüchtlinge in Ludwigshafen einsetzen. Seit 2009 ist sie ehrenamtliche Mitarbeiterin des Diakonischen Werkes Ludwigshafen in der Flüchtlingshilfe. Im November 2011 gründete sie zusammen mit Christel Aderhold die Bürgerinitiative "Respekt : Menschen!”, die seit 2015 ein eingetragener Verein ist. Speck ging es darum, zusätzlich zur Arbeit der großen Hilfsorganisationen bei der Stadt konstruktiv
auf Probleme im Bereich der Flüchtlingsversorgung hinzuweisen. In diesem Zusammenhang unterhielt sie eine rege Korrespondenz und zahlreiche Gespräche mit der Stadtverwaltung zu verschiedenen Themen. Im Dezember 2013 gehörte sie zu den Mitbegründern des ersten Café Asyl in Mundenheim, wo sie bis heute ehrenamtlich arbeitet.

Prof. Dr. Heinz Trasch
Professor Dr. Heinz Trasch war 2012 Gründungsmitglied des "Fördervereins 100 Jahre Ludwigshafen Gartenstadt" und dort seither Vorstandsmitglied und Kassierer. Als Autor des "Ludwigshafener Gartenstadtbuches" hat er schon Jahre vorher recherchiert und unzählige Fakten und Details zusammengetragen. Er war maßgeblich an der Gestaltung der Feierlichkeiten zum 100-jährigen Jubiläum der Gartenstadt beteiligt. Dazu gehörte neben der Festschrift die Gestaltung der Jubiläums-Aufkleber, die Mitgestaltung des Festabends, die Organisation einer Fotoausstellung und vieles andere mehr. Prof. Dr. Trasch ist unter anderem auch Mitglied beim VSK Germania Niederfeld und war dort acht Jahre lang stellvertretender Abteilungsleiter Handball und zwölf Jahre lang Prüfer für das Deutsche Sportabzeichen. Daneben ist er leidenschaftlicher Briefmarkensammler und in verschiedenen Arbeitsgemeinschaften des Bundes deutscher Philatelisten aktiv.

Kurt Wolf
Kurt Wolf ist Zweiter Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Maudacher Vereine und langjähriger Mitorganisator beim Kerweumzug. Am Wiederaufbau der Bruchfesthalle
war Wolf maßgeblich beteiligt. Als Bindeglied zwischen Arbeitsgemeinschaft und Verwaltung war er über die gesamte Bauzeit oft mehrmals täglich auf der Baustelle. Er leistet seit vielen Jahren Wochenenddienste und ist während der Bruchfestsaison von Anfang Mai bis Mitte September samstags und sonntags als "Rufbereitschaft" bei technischen sowie allen anderen Problemen in der Bruchfesthalle regelmäßig vor Ort. Wolf hilft seit mehr als 25 Jahren ehrenamtlich im Katholischen Pfarrzentrum, wo er für Reparaturen aller Art zuständig ist, außerdem hilft er bei kirchlichen Feiertagen und Festen. Er war im Pfarrgemeinderat tätig und ist jetzt im Gemeindeausschuss für die Veranstaltungen in der Gemeinde zuständig. Beim großen jährlichen Dampfnudelbacken der Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) baut er seit vielen Jahren die Technik auf und betreut sie über die beiden Tage. Er hilft regelmäßig bei der Katholischen Arbeitnehmerbewegung Diözesanverband Speyer (KAB) und bei der kirchlichen Seniorenarbeit. Im katholischen Kindergarten ist er Sicherheitsbeauftragter.

Stadt Ludwigshafen am Rhein

19.12.2017


Mehr als 100 Verkehrsverstöße rund um den Berliner Platz geahndet

Die Verkehrsüberwachung des Bereichs Straßenverkehr hat ihre angekündigten Aktionen gegen Parkverstöße am Samstagabend, 2. Dezember 2017, fortgeführt. In der Zeit von 19 bis 23 Uhr ahndete die Verkehrsüberwachung rund um den Berliner Platz 103 Verstöße und ließ 12 ordnungswidrig abgestellte Fahrzeuge abschleppen. Der Bereich Straßenverkehr setzt die Aktionen fort.

Stadt Ludwigshafen am Rhein

19.12.2017


Luftbelastung in Ludwigshafen soll reduziert werden

Die Stadt Ludwigshafen hat fristgerecht am 22. November 2017 beim Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur beantragt, die Erstellung eines Masterplans "Green City"  in Höhe von rund 188.000 Euro zu fördern. In dem Plan sollen Maßnahmen ausgearbeitet werden, mit denen Stickstoffdioxidbelastung reduziert werden kann.

Wie Bau- und Umweltdezernent Klaus Dillinger in einem Pressegespräch am Mittwoch, 29. November 2017, erläuterte, wurden beim Nationalen Forum Diesel am 2. August 2017 in Berlin Fördergelder aus einem Fonds "Nachhaltige Mobilität in der Stadt" mit einer Milliarde Euro versprochen, die die Umsetzung der Maßnahmen zur Minderung der Luftbelastung in den Städten unterstützen sollen. In einem Masterplan müssen die betroffenen Städte Maßnahmen zusammenstellen, für die die Fördergelder beantragt werden. Da noch nicht feststehe, wie diese Gelder unter den Städten verteilt werden sollen, musste Ludwigshafen zunächst in einer Projektskizze seine Berechtigung begründen. Diese Skizze sei jetzt positiv beschieden worden. Die Eckpunkte der Projektskizze wurden bereits im Bau- und Grundstücksausschuss am 18. September und im Umweltausschuss am 19. Oktober 2017 vorgestellt.

"Wenn nun auch die Erstellung eines Masterplanes gefördert wird, können wir ein externes Büro beauftragen, diesen mit Unterstützung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Bereiches Umwelt und der Abteilung Verkehrsplanung vom 1. Januar bis 31. Juli 2018 zu erarbeiten. Das bildet dann die planerische Grundlage für kurz-, mittel- und langfristige Förderung zur Gestaltung einer nachhaltigen und emissionsarmen Mobilität in Ludwigshafen", konstatierte Dillinger.

Im zu erstellenden Masterplan werden Maßnahmen mit den folgenden Schwerpunkten formuliert: Digitalisierung des Verkehrssystems, Vernetzung im Öffentlichen Nahverkehr, Radverkehr, Elektrifizierung des Verkehrs und Urbane Logistik. Zum Beispiel wurden für Ludwigshafen Maßnahmen wie Angebote zur Stärkung des ÖPNV und Vernetzung der Verkehrsträger, Umrüstung des kommunalen Fuhrparks, Ausbau von Fahrradwegen, Fahrradabstellanlagen und Fußwegen genannt. Auch die Neubeschaffung emissionsarmer Busse ist ein Handlungsfeld ebenso wie die Erarbeitung von Umleitungsmöglichkeiten im Innenstadtbereich, ohne andere Wohnbereiche zu belasten. So könnte geprüft werden, inwieweit die Lorientallee stärker genutzt werden könne, um die Heinigstraße zu entlasten. Neue Mobilitätskonzepte werden notwendig und viele Infrastrukturmaßnahmen im öffentlichen Nahverkehr wie zum Beispiel Busschleusen im Verlauf der Mundenheimer Straße stadteinwärts und Ausbau von sogenannten Mobilitätsstationen mit nextbike-Rädern werden ausgearbeitet, damit ein Umstieg vom Individualverkehr auf den öffentlichen Nahverkehr reibungslos funktioniert und somit die Anzahl der Autos in der Ludwigshafener Innenstadt reduziert werden können.

Basierend auf den bereits erarbeiteten Maßnahmen aus dem aktuellen Luftreinhalteplan, dem Klimaschutzteilkonzept "Mobilität" und dem vorliegenden Nahverkehrsplan wird ein komplettes Konzept erarbeitet, die Maßnahmen bewertet und priorisiert. Ziel dabei ist immer die Stickstoffdioxidbelastung in Ludwigshafen, insbesondere an der Luftmessstation Heinigstraße, zu reduzieren. "Auf dieser Grundlage kann Ludwigshafen dann die Gremien und die Bürgerinnen und Bürger beteiligen sowie Fördergelder für die einzelnen Maßnahmen beantragen", erklärte Bau- und Umweltdezernent Klaus Dillinger. Er hofft, nunmehr, für einzelne Maßnahmen zeitnah Zuschüsse beantragen zu können. "Wir stehen seit Wochen gemeinsam mit der rnv ´Gewehr bei Fuß´. Der alleinige Weg über den Masterplan wird dazu führen, dass erst ab 2019 konkrete Umsetzungen beginnen."

Land fördert NO2-Minderungsmaßnahmen mit einer Million Euro

Das Land Rheinland-Pfalz stellt für die drei betroffenen Städte Mainz, Koblenz und Ludwigshafen einen Sonderfonds mit drei Millionen Euro bereit. Ludwigshafen hatte nach einem intensiven Abstimmungsprozess beim Landesverkehrsministerium einen Förderantrag zum Aktionsprogramm "Saubere Mobilität" für Maßnahmen zur Reduzierung der Stickstoffdioxidbelastung gestellt. Einer von Minister Volker Wissing am Freitag, 24. November 2017, herausgegebenen Pressenotiz war zu entnehmen, dass die Landesregierung Mainz, Ludwigshafen und Koblenz jeweils pauschal eine Million Euro zur Verfügung stelle. Die offizielle Genehmigung des Verkehrsministeriums zu einem vorzeitigen Maßnahmenbeginn erreichte die Stadt Ludwigshafen am Montag, 27. November 2017.

"Nun sind wir zuversichtlich, dass wir unser eingereichtes Maßnahmenpaket auch zügig umsetzen können.

Hierzu gehören: 1. Signalanlagen insbesondere im Umfeld der Messstation Heinigstraße zu optimieren, 2. den Verkehrsrechner aufzurüsten für eine Verkehrssteuerung, die auch Umweltparameter berücksichtigt, 3. zusätzliche Vorrangschaltung für die Stadtbahn zwischen Oggersheim und Berliner Platz und 4. die Erneuerung der Busflotte auf emissionsarme Euro VI-Fahrzeuge oder mit Hybridantrieb vorzuziehen. Das Fördergeld ermöglicht uns im Jahr 2018 den Kauf von fünf Bussen mit Hybridantrieb. Sechs weitere sollen im Jahr 2019 folgen", erläuterte Bau- und Umweltdezernent Klaus Dillinger.

Die Rhein-Neckar-Verkehr GmbH (rnv) als die Betreiberin der Busflotte in Ludwigshafen, Mannheim und Heidelberg beschäftigt sich schon lange mit der Elektromobilität, ein Stadtbahnbetrieb gehört per se dazu, deshalb neue Stadtbahnzüge, Sanierung der Gleise für die Linie 10 und Ausbau im Rahmen City West. Die rnv hat deshalb mit Evobus in Mannheim einen Kooperationsvertrag geschlossen, um ab Ende 2018 batteriebetriebene Elektrobusse im Liniendienst zu erproben. In Heidelberg und Mannheim werden unter anderem im Rahmen der Entwicklung der Konversionsgebiete sechs Busse laufen, gegebenenfalls ein weiterer in Ludwigshafen.

Als Übergangslösung werden alte Busse in den Jahren 2018 und 2019 gegen moderne Euro 6 Busse getauscht, die mit neuartigen Hybrid-Modulen ausgestattet werden sollen, um die Bremsenergie effizient zu nutzen. "Bis die Flotte aber komplett umgestellt werden kann, werden etliche Jahre vergehen, insofern geht es in Ludwigshafen darum, verfügbare Technik wie Euro VI oder Hybridantrieb so schnell wie möglich einzusetzen", so Dillinger. Er machte deutlich, dass die Autoindustrie gefordert ist, schnellstmöglich die Soft- und Hardware zu verbessern. "Die Kommunen können Versäumnisse und zum Teil Manipulationen der Automobilhersteller nicht ausgleichen oder heilen, wir können auch in Ludwigshafen nur unterstützen."

Aspekte wie Radverkehr oder ÖPNV und Mobilitätspunkte aber auch verkehrslenkende Maßnahmen müssen in der Metropolregion übergreifend mit Mannheim und Heidelberg abgestimmt werden. Daher wurde die Antragstellung der Städte miteinander abgestimmt. Die wesentlich durch Baustellen und Engpässe rechtsrheinisch verursachte Stausituation ist eine genauso große Herausforderung wie die Sanierung der Hochstraße Süd und der Bau der Stadtstraße.

Hintergrund

In Ludwigshafen werden an drei Messstationen, die vom Landesamt für Umwelt Rheinland-Pfalz betrieben werden, die Luftschadstoffbelastungen gemessen. An der Messstelle Heinigstraße wurde aktuell 2016 der seit 2010 gültige Stickstoffdioxid-Immissionsgrenzwert des Jahresmittelwerts von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter mit gemessenen 46 Mikrogramm pro Kubikmeter um 6 Mikrogramm überschritten.

Am 1. Januar 2017 wurde der fortgeschriebene Luftreinhalteplan mit einem umfangreichen Maßnahmenpaket in Kraft gesetzt. Die Wirkungen der bisher umgesetzten Maßnahmen haben noch nicht umfassend gegriffen. Die Annahme, mit der Erneuerung der Fahrzeugflotten auch eine erhebliche Reduzierung zu erreichen, hatte sich als falsch erwiesen. Die Fahrzeuge stoßen im Realbetrieb auf den Straßen wesentlich mehr Stickstoffoxide aus als von den Herstellern für die entsprechenden Euro-Normen angegeben wurden. Deshalb wird es notwendig, weitere Maßnahmen zur Reduzierung des Grenzwerts umzusetzen.

Stadt Ludwigshafen am Rhein, 30.11.2017


Ludwigshafen gibt 2. Städteanleihe über 150 Millionen Euro heraus

Mit den Einnahmen werden Kredite mit sehr kurzer Laufzeit abgelöst – Die Stadt nutzt das historisch niedrige Zinsniveau, um ihr Portfolio weiter zu optimieren.

Ludwigshafen am Rhein hat am Dienstag, 28. November 2017, zum zweiten Male mit Hilfe einer Städteanleihe Geld am Kapitalmarkt aufgenommen. Die Stadt, deren Schuldenstand derzeit rund 1,15 Milliarden Euro beträgt, festigt damit ihren Stand in diesem Marktsegment, verbreitert erneut die Gläubigerbasis und treibt die Diversifizierung des Schuldenportfolios der Stadt weiter voran.

Mit dem Anleiheerlös von 150 Millionen Euro werden bestehende Kredite mit sehr kurzer Laufzeit zurückbezahlt. Es erfolgen hier also ausschließlich Umschuldungen in eine längere Laufzeit, um so auf längere Sicht eine bessere Kalkulationsbasis zu schaffen und das historisch niedrige Zinsniveau zu nutzen. Durch die Anleihe erfolgt somit keine Ausweitung der Verschuldung.

Die Konditionen der Anleihe liegen auch unter Einbeziehung der entstehenden Kosten für die Börsenplatzierung wirtschaftlich nicht über denen klassischer Kommunalkreditkonditionen.

Neben den Kreditinstituten DZ BANK, DekaBank und HypoVereinsbank, die als sogenannte Lead-Manager die Emission der Anleihe betreuen, sind auch die Kreditinstitute Sparkasse Vorderpfalz und VR-Bank Rhein-Neckar eG als regional verwurzelte Banken an dem Konsortium beteiligt, die die Städteanleihe ebenfalls als Investoren unterstützen.

Die Nachfrage nach der Städteanleihe hat die Erwartungen der Stadt deutlich übertroffen. Die Anleihe war zweieinhalbfach überzeichnet. Vor diesem Hintergrund und angesichts des guten Preises entschied sich die Stadt, 150 Millionen Euro aufzunehmen. Dies ist deutlich mehr als ursprünglich avisiert und erlaubt es der Stadt, alle letztlich interessierten Investoren zu berücksichtigen.

Die Nachfrage kam überwiegend von Banken, aber auch von Versicherungen und Vermögensverwaltern. Das Vertrauen, das die Investoren der Stadt Ludwigshafen entgegenbringen, spiegelt die gute Bonität der Stadt Ludwigshafen wider.

Beigeordneter und Kämmerer Dieter Feid zeigte sich hoch erfreut über die sehr erfolgreiche Platzierung der Städteanleihe am Markt. "Vor allem die hohe Nachfrage nach dem Produkt macht Mut, diesen Weg der Diversifizierung bei der Liquiditätsaufnahme für Ludwigshafen weiter zu verfolgen", sagte Feid und fügte hinzu: "Der heutige Tag hat uns gezeigt, dass institutionelle Anleger großes Vertrauen in den Marktteilnehmer Ludwigshafen haben. Wir danken den begleitenden Kreditinstituten für ihre professionelle Unterstützung."

Stichwort Städteanleihe:

Eine Städteanleihe ist eine verbriefte Anleihe, mit der eine Stadt auf dem Kapitalmarkt Geld aufnimmt und sich per Schuldversprechen zur Rückzahlung verpflichtet.

Technische Daten zur 2. Ludwigshafener Städteanleihe:

  • Lead-Manager: DZ BANK, DekaBank, HypoVereinsbank
  • Co-Lead-Manager: Sparkasse Vorderpfalz, VR-Bank Rhein-Neckar eG
  • Handelstag: 28. November 2017
  • Valuta: 6. Dezember 2017
  • Fälligkeit: 6. Dezember 2027
  • Kupon: 1,00 Prozent pro Jahr
  • Ausgabe-Kurs: 99,707
  • Stückelung: 1.000 Euro
  • Börseneinführung: regulierter Markt, Börse Frankfurt

Stadt Ludwigshafen am Rhein, 30.11.2017

"Mundenheim Aktiv": Nordic-Walking-Gruppe sucht Verstärkung

Jeden Montag um 10 Uhr treffen sich Seniorinnen und Senioren aus Mundenheim am Eingang des Seniorenwohnhauses "Franz Siegel", um gemeinsam eine Runde Nordic Walking zu drehen. Die Treffen sind ein Angebot des Seniorentreffs "Mundenheim Aktiv". Die Nordic-Walking-Gruppe würde sich über Verstärkung freuen. Seniorinnen und Senioren, die sich der Gruppe gerne anschließen würden, können sich an den Leiter der Gruppe, Andreas Jahn, wenden unter Telefon 0176 78 90 71 61.

Stadt Ludwigshafen am Rhein, 28.11.2017


VR-Gaming in der Bibliothek

Das ideenw3rk der Stadtbibliothek Ludwigshafen lädt jeden Dienstag, von 16 bis 18 Uhr, zum VR-Gaming ein. In der Bibliothek kann man jeden Dienstag diese neue Technik erleben. Die Bibliothek verfügt über HTC Vive (eine der führenden VR-Konsolen) PlayStation VR und Samsung VR. Interessierte können Videospiele im 360° Modus erleben.

Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Stadt Ludwigshafen am Rhein


Ehrenamtliches Personal für die Stadtteil-Bibliotheken in Mundenheim und Ruchheim gesucht

Die Stadtteil-Bibliotheken Mundenheim, und Ruchheim suchen ab sofort ehrenamtliche Kräfte für den Thekendienst. Interessierte können sich direkt in den Stadtteil-Bibliotheken melden.

Die Stadtteil-Bibliothek-Mundenheim befindet sich in der Saarlandstraße 1. Sie ist dienstags und donnerstags telefonisch unter 0621 57 21 29 erreichbar. Die Bibliothek ist dienstags von 10 bis 12 Uhr sowie von 13 bis 18 Uhr geöffnet. Donnerstags ist sie von 10 bis 12 Uhr sowie von 13 bis 17 Uhr geöffnet.

Die Stadtteil-Bibliothek-Ruchheim befindet sich in der Fußgönheimer Straße 13. Sie ist telefonisch unter 06237 59 03 68 erreichbar. Mittwochs ist sie von 10 bis 12 Uhr sowie von 13 bis 18 Uhr geöffnet, freitags von 10 bis 12 Uhr sowie von 13 bis 17 Uhr.

Stadt Ludwigshafen am Rhein


Buch wieder erhältlich

Aufgrund der großen Nachfrage ist das Buch "Als wäre das Ende der Welt da. Die Explosionskatastrophen in der BASF 1921 und 1948" ab sofort wieder beim Stadtarchiv, Rottstraße 17, und im Buchhandel erhältlich.

Die Veröffentlichung des Stadtarchivs war erstmals Ende 2015 erschienen und bald vergriffen. Nun wurden nochmals 200 Exemplare der Dissertation von Lisa Sanner gedruckt.

Die Autorin, geboren 1983 in München, studierte Deutsch und Geschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität München und befasste sich im Anschluss an das Staatsexamen im Rahmen ihrer Dissertation mit den beiden Explosionsunglücken bei der BASF. Das Buch ist die erste umfassende Darstellung dazu überhaupt.

Der Text wird durch mehr als 100 Abbildungen ergänzt. Die Unglücke, die eines der größten Unternehmen der Welt – und die umliegende Region – trafen, gehören zu den gewaltigsten Industriekatastrophen der Geschichte – und erregten dementsprechend nationales und internationales Aufsehen. Beide ereigneten sich in Nachkriegs- und Notzeiten, als die Pfalz zudem unter französischer Besatzungsherrschaft stand. Spontaner Hilfsbereitschaft, Anteilnahme und oft schamlosem Katastrophentourismus folgten Versuche der weltanschaulichen Einordnung und oft heftige politisch- wissenschaftliche Kontroversen über Ursachen und Entschädigung. Beide Katastrophen waren große Medienereignisse in ihrer Zeit. Das Buch kostet 25 Euro.

Stadt Ludwigshafen am Rhein


Verkehrsverstöße im Hemshof und am Berliner Platz geahndet

Die städtische Verkehrsüberwachung setzt ihre angekündigten Aktionen gegen die Wildparker fort. Am Samstag, 18. November 2017, waren von 19 bis 23 Uhr zwei Teams zusammen mit vier Abschleppfahrzeugen im Hemshof und auf dem Berliner Platz mit seinem Umfeld unterwegs. Das Ergebnis waren 127 Verwarnungen und 15 Abschleppmaßnahmen. Ein ausländisches Fahrzeug wurde sichergestellt. Der Bereich Straßenverkehr setzt die Aktionen fort.

Stadt Ludwigshafen am Rhein


Lärmbelästigung im Stadtteil Nord

Der Kommunale Vollzugsdienst der Stadt Ludwigshafen wurde Samstag, 18. November, mehrmals zwischen null und ein Uhr in eine Wohnung im Stadtteil Nord gerufen, um dort für Ruhe zu sorgen. Der Besucher, ein 34-jähriger Mann, und eine Besucherin, eine 17-jährige Frau, stritten sich lautstark und traten gegen Zimmertüren. Während dem Mann ein Platzverweis erteilt wurde, musste die aggressive Frau von der hinzugeholten Polizei ins St. Annastift eingeliefert werden.

Stadt Ludwigshafen am Rhein


Von Oppauer Friedhof verwiesen

Der Kommunale Vollzugsdienst der Stadt Ludwigshafen erteilte am Freitag, 17. November 2017, einem Mann einen Platzverweis für das Friedhofsgelände Oppau bis zum nächsten Tag 6 Uhr.

Der 40-Jährige wurde gegen 22.30 Uhr auf der Friedhofstoilette vorgefunden als er einen Joint rauchte.

Aufgrund des Marihuana Konsums wurde eine Polizeistreife angefordert. Vier vorgefundene Joints wurden sichergestellt. Der Mann verließ anschließend den Friedhof.

Stadt Ludwigshafen am Rhein


Sinkkästen werden häufiger gereinigt

Der Bereich Stadtentwässerung und Straßenunterhalt des Wirtschaftsbetriebes Ludwigshafen (WBL) soll ab nächstem Jahr zur Verbesserung der Überflutungsvorsorge für Anliegerinnen und Anlieger den Reinigungsumfang bei Sinkkästen intensivieren. Das teilt Klaus Dillinger nach Abstimmungen von Vertretern der Bereiche Tiefbau sowie Stadtentwässerung und Straßenunterhalt mit. Für den Mehraufwand werden ein weiteres Fahrzeug angeschafft und zwei Personen eingestellt. So ist es im Wirtschaftsplan 2018 festgehalten, den die Mitglieder des Werkausschusses in ihrer Sitzung am Freitag, 1. Dezember 2017, beraten.

Die Reinigung der rund 25.000 Sinkkästen und circa 4.000 Meter Rinnen wird nach personeller und technischer Aufstockung um 120.000 auf rd. 460.000 Euro steigen.

Die Reinigung der Sinkkästen wird aus städtischen Mitteln des Bereiches Tiefbau finanziert und ist an den WBL-Bereich Stadtentwässerung und Straßenunterhalt beauftragt. Die Häufigkeit der Sinkkastenreinigung in Ludwigshafen war in den vergangenen Jahren immer wieder Gegenstand von Beschwerden und Thema in Ortsbeiräten. Zuletzt wurde in den Ortsbeiräten Nördliche und Südliche Innenstadt eine häufigere Reinigung der Straßenabläufe insbesondere in Straßen mit straßenbegleitenden Bäumen eingefordert, da sich nach Beobachtung von Ortsbeiratsmitgliedern bei stärkeren Regenereignissen Wasser auf den Straßen staue und nicht ablaufe.

Stadt Ludwigshafen am Rhein


Illegale Waffen straffrei abgeben

Die Zahl der sich im Umlauf befindlichen illegalen Waffen soll reduziert werden. Aus diesem Grund erinnert die Stadtverwaltung an die derzeit in Kraft befindliche Waffenamnestie. Wer etwa durch den Tod eines Angehörigen oder auf sonstige Weise in den illegalen Besitz von erlaubnispflichtigen Waffen und Munition gekommen ist, hat die Möglichkeit, diese ohne Strafe abzugeben.

Der illegale Erwerb und Besitz von Waffen und Munition bleibt somit straffrei. Die Amnestie umfasst neben Schusswaffen und Munition auch sonstige verbotene Waffen wie beispielsweise Butterflymesser, Totschläger und Schlagringe.

Der Bundestag hat vergangenen Sommer eine einjährige bundesweite Amnestie für den illegalen Waffenbesitz beschlossen. "Das Gesetz sieht eine auf ein Jahr befristete Strafverzichtsregelung für den unerlaubten Besitz von Waffen und Munition vor, um so die Zahl illegal zirkulierender Waffen zu verringern", heißt es in der dazu veröffentlichten Presseerklärung des Bundestages. Dabei handelt es sich um eine bis 6. Juli 2018 befristete Strafverzichtsregelung für den unerlaubten Besitz von Waffen und Munition. Eine solche Amnestie fand bereits im Jahr 2009 statt. Dabei wurden allein in Rheinland-Pfalz fast 1.700 illegale und mehr als 4.000 erlaubnisfreie Schusswaffen abgegeben. Bei der Regelung handelt es sich folglich um einen sinnvollen Beitrag zur Sicherheit.

Bei Rückfragen zu diesem Sachverhalt hilft von der Stadtverwaltung Ludwigshafen am Rhein die zuständige  Waffenbehörde, Bismarckstraße 29, E-Mail: waffenwesennwr@ludwigshafen.de, Telefon: 0621 504-2985, Telefax: 0621 504-3938 weiter. Die Stadtverwaltung bittet Bürgerinnen und Bürger sich im Bedarfsfall sowie zur Vereinbarung eines Termins zur Waffenabgabe beziehungsweise Waffenabholung unter diesen Kontaktdaten zu melden.

Es wird darauf hingewiesen, dass Waffen nur in ungeladenem Zustand und nicht zugriffsbereit in verschlossenen Behältnissen befördert werden dürfen. Für die Abholung sowie die Abgabe der Waffen und Munition wird keine Gebühr erhoben.

Stadt Ludwigshafen am Rhein


Bei Kontrolle vier Fahrzeuge abgeschleppt – Parksünder versucht Auto zu "befreien"

Die Verkehrsüberwachung des Bereichs Straßenverkehrs hat am Mittwochabend, 15. November 2017, bei einer Schwerpunkkontrolle zwischen 19 und 22 Uhr vier widerrechtlich geparkte Fahrzeuge abgeschleppt. Auf dem Berliner Platz wurden ein falsch geparktes Auto und drei Verstöße in der Ludwigstraße registriert, wo unter anderem ein Kleintransporter eine Feuerwehrzufahrt blockiert hatte. Bei einem der Wagen in der Ludwigstraße versuchte der Halter vergeblich sein Fahrzeug zu "befreien", indem er in das – bereits vom Abschleppfahrzeug – aufgeladene Auto stieg und losfahren wollte. Die Situation mit dem uneinsichtigen Mann wurde mit einer verständigten Polizeistreife beruhigt. Die Straßenverkehrsbehörde stellte das Auto mit ausländischem Kennzeichen sicher.

Die Stadtverwaltung teilt mit, dass weitere derartige Aktionen folgen werden.

Stadt Ludwigshafen am Rhein


Fahrzeug-Sperre wird in der Saarlandstraße aufgebaut

Die Fahrzeug-Sperre an der Auffahrt von der Saarlandstraße auf die Hochstraße Süd wird am Dienstag, 21. November 2017, in der verkehrsberuhigten Zeit zwischen 9 und 15 Uhr aufgebaut. Die Saarlandstraße wird hierzu im Bereich des Wittelsbachplatzes in Fahrtrichtung Heinigstraße auf eine Spur eingeengt.

Der zunächst für Mittwoch, 8. November, geplante Aufbau konnte wegen der schlechten Witterungsverhältnisse nicht umgesetzt werden.

Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer, die nach Mannheim möchten, werden gebeten, über die Heinigstraße und über die B44 zu fahren.

Die Verwaltung bittet Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die entstehenden Einschränkungen.

Stadt Ludwigshafen am Rhein


Ludwigshafen nimmt am Bundesprogramm "Kita-Einstieg: Brücken bauen in frühe Bildung" teil

Die Stadt Ludwigshafen nimmt am Bundesprogramm "Kita-Einstieg: Brücken bauen in frühe Bildung" teil und erhält zur Umsetzung insgesamt rund 450.000 Euro vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Bis Ende 2020 sollen mit dieser Förderung Ansätze entwickelt werden, um Kindern den Einstieg in die frühkindliche Bildung zu erleichtern. Im Fokus stehen Kinder und Familien, die bisher nicht oder nur unzureichend Kindertagesbetreuung als Form der frühen Bildung nutzen. Darüber informierte Jugenddezernentin Prof. Dr. Cornelia Reifenberg in der Sitzung des Jugendhilfeausschusses am 16. November 2017. "Das Projekt 'Kita-Einstieg' setzt an einem Punkt an, der für die gute Entwicklung von Kindern immens wichtig ist. Wir wollen damit noch mehr als bisher Kinder und ihre Eltern an unsere Kindertagesbetreuung und Kindertagespflege heranführen. Mit dem 'Kita-Einstieg' können wir an unser anerkanntes Angebot im Bereich der Frühen Hilfen anknüpfen und die bewährte, gute Zusammenarbeit mit der Familienbildung im Heinrich Pesch Haus vertiefen", so Reifenberg.

Im Heinrich-Pesch-Haus, Katholische Akademie Rhein-Neckar, soll eine Koordinierungs- und Netzwerkstelle zur Umsetzung des Programms in enger Zusammenarbeit mit dem Stadtjugendamt und freien Trägern Projekte und Angebote entwickeln. Bereits jetzt sind die Einrichtung von Eltern-Kind- und Welcome-Gruppen an spezifischen Standorten sowie Qualifizierungsmaßnahmen für beteiligte pädagogische Fachkräfte geplant. Am 17. November findet dazu ab 12 Uhr eine erste Informationsveranstaltung im Heinrich-Pesch-Haus statt.

Insbesondere im Hinblick auf die starke Zuwanderung, sowohl im Flüchtlings- als auch im Bereich der EU-Zuwanderung in den vergangenen Jahren bietet das Projekt für die kommenden drei Jahre die Möglichkeit, über das deutsche Kita- und Bildungssystem zu informieren und zu beraten. Die zukünftigen Angebote richten sich jedoch nicht ausschließlich an diese Personengruppe, sondern auch an Familien, die zum Beispiel in stark belasteten Lebenslagen familiärer Bildungsbenachteiligung leben. "Brücken bauen in frühe Bildung" heißt es im Programm und dabei steht die Integration von Eltern und Kindern im Vordergrund. Pädagogische Gruppenangebote und eine intensive Begleitung von Familien sollen helfen, Hemmnisse abzubauen, das gegenseitige Kennenlernen fördern und den frühen Zugang zu Bildung erleichtern. Fachkräfte und Ehrenamtliche werden während des Programms durch Qualifizierungsmaßnahmen gezielt unterstützen. Die Stadt Ludwigshafen beteiligt sich finanziell mit einem Eigenanteil in Höhe von zehn Prozent der Gesamtkosten. 

Zum Bundesprogramm:

Mit dem Bundesprogramm "Kita-Einstieg: Brücken bauen in frühe Bildung" fördert das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend niedrigschwellige Angebote, die den Zugang zur Kindertagesbetreuung vorbereiten, begleiten
und Hürden abbauen. Die Angebote richten sich gezielt an Familien, die bisher nur unzureichend von Kindertagesbetreuungsangeboten erreicht werden. Von 2017 bis 2020 erhalten die geförderten Standorte dafür jeweils bis zu 150.000 Euro pro Jahr. Weitere Informationen zum Bundesprogramm "Kita-Einstieg" gibt es im Internet unter www.fruehe-chancen.de/kita-einstieg.

Stadt Ludwigshafen am Rhein


Gerüstet gegen Schnee und Eis

Wie oft wie viel Schnee fällt, das kann auch für diesen Winter nicht vorhergesagt werden. Doch eines ist sicher: Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Entsorgungsbetriebes sind gerüstet und auf alle Situationen gut vorbereitet.

"Von Kontrollfahrten bis zum Volleinsatz: Jeder weiß, wer, wann, welche Straßen und Plätze räumen soll. Die konkreten Einsatzpläne mit den Fahrtrouten sind detailliert besprochen. Die Mitarbeiter werden an zwei speziellen Schulungstagen auf den neuesten Informationsstand der Fahrzeugetechnik gebracht. Unsere Lager sind mit Streumitteln gefüllt, wir sind gerüstet und werden unser Bestes tun, die Verkehrssicherheit in Ludwigshafen zu gewährleisten", erläuterte Bau- und Umweltdezernent Klaus Dillinger in einem Pressegespräch am Donnerstag, 16. November 2017.

Insgesamt stehen für die Einsätze neun Streu- und Räumfahrzeuge sowie sieben kleinere Streuer und zwei Kleinst-Streuer bereit. In der kommenden Wintersaison wird wieder ein Streufahrzeug zum Einsatz kommen, das reine Salzsole versprüht. Das Fahrzeug wird vor allem im Präventiveinsatz Verwendung finden. Die Sole verteilt sich gleichmäßiger auf der Fahrbahn, bleibt auch länger haften und sorgt so dafür, dass winterliche Glätte erst zu einem späteren Zeitpunkt entstehen kann. Allerdings ist der Einsatz dieses Fahrzeuges aufgrund des hohen Wasseranteils bis zu Tiefsttemperaturen von minimal minus fünf Grad Celsius begrenzt.

Bei einem Volleinsatz sind bis zu 60 Mitarbeiter auf rund 570 Straßenkilometern mit Schütte, Streugut, Schneeschieber und Fahrzeugen unterwegs. Innerhalb von rund dreieinhalb Stunden werden Brücken, Hochstraßen und die wichtigsten Verkehrsknotenpunkte sowie Zebrastreifen, Kreuzungen und verschiedene öffentliche Plätze maschinell und manuell betreut. Wird es extrem winterlich, packen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bereiches Grünflächen und Friedhöfe sowie des Bereiches Stadtentwässerung und Straßenunterhalt mit an. Täglich, bei besonderen Wetterlagen auch stündlich, werden Vorhersagen über den Internetdienst Meteogroup abgerufen. An diesen Wetterprognosen orientiert sich die Wochen- und Tagesplanung mit Rufbereitschaften und Folgeeinsätzen. Auch die drei Glättemeldeanlagen im Stadtgebiet an der Pylonbrücke, in der Meckenheimer Straße und an der L 523 sind ein wichtiger Faktor. Jede Wetteränderung mit Regen, Schnee und Eis wird über Sensoren in der Fahrbahndecke sofort an den Betrieb gemeldet. Der Einsatzleiter reagiert dann nach Information über den Bereitschaftshabenden mit entsprechenden Einsätzen.

Bei Kontrollfahrten werden im Stadtgebiet rund 100 Kilometer Fahrbahn überprüft. "Je nach Witterung und Straßenzustand wird hierbei sofort gestreut und gegebenenfalls werden weitere Fahrzeuge hinzugezogen. Auch bei trockener Kälte ist das wichtig, Eisbildung in Industriestädten gibt es auch dann. Bei Niederschlag mit Eis und Schnee werden über so genannte Schwerpunkt- oder Volleinsätze Streufahrzeuge mit Feuchtsalz oder Salzsole in Einsatz gebracht", so Holger Kusche, kommissarischer Bereichsleiter des WBL-Entsorgungsbetriebes und Verkehrstechnik. Trotz bester Organisation und engagiertem Einsatz der Mitarbeiter lassen sich Behinderungen des Straßen- und Fußgängerverkehrs jedoch nicht immer verhindern. Setzt die Glätte beispielsweise kurz vor oder während des Berufsverkehrs ein, stehen die Einsatz-Fahrzeuge oft im Stau und kommen selbst nicht vorwärts, um die Fahrbahnen zu sichern. Hierfür bittet Kusche um Verständnis.

Die Sicherheit für den öffentlichen Verkehr zu gewährleisten, hat im Winter für die Mitarbeiter des Entsorgungsbetriebes oberste Priorität. Aber auch Bürgerinnen und Bürger müssen hierzu beitragen, in dem sie selbst auf Gehwegen oder in Wohn- und Spielstraßen ihre Streu- oder Räumaufgaben leisten. Anstelle von Salz darf hierzu nur umweltschonendes Granulat, Sand oder Splitt eingesetzt werden. Auch die Verbindung des Gehweges zu einer Bushaltestelle oder zu einem Fußgängerüberweg gehört zum Verantwortungsbereich des Anliegers. Auf dem Trottoir muss ein 1,50 Meter breiter Streifen freigehalten werden. Schnee ist sogleich nach Ende des Schneefalls zu räumen. Er kann am Gehwegrand aufgehäuft werden, die Sinkkästen sollten frei gehalten werden. Werktags sollten von 7 bis 21 Uhr und sonn- und feiertags von 8 bis 21 Uhr die genannten Bereiche sicher sein.

Weitere Informationen gibt es unter www.ludwigshafen.de, Rubrik Dienstleistungen A-Z: Stichwort "Winterdienst"

Weitere Daten:

  • Im Einsatz sind zwischen 60 und 200 Mitarbeiter.
  • 570 Kilometer Straßennetz
  • Neun Streu- und Räumfahrzeuge, sieben kleinere Streuer, zwei Kleinst-Streuer und 18 Klein-Lkw
  • Gelagert sind 2000 Tonnen Salz, 400 Tonnen Granulat,     200 Tonnen Magnesiumchlorid in Vorrats-Tanks
  • 15 Tonnen Natriumchlorid-Sole in einer Mischanlage
  • Ein Volleinsatz kostet ca. 60 000 Euro.
  • Durchschnittlicher Streumittelverbrauch aus dem milden Winter 2016/2017: rund 150 Tonnen Salz sowie rund  5 Tonnen Splitt schlagen mit rund 12.500 Euro zu Buche
  • Die Gesamtkosten einer durchschnittlichen Wintersaison belaufen sich auf einen Betrag von 830.000 Euro. Durch einen extremen Winter wie z.B. im Jahr 2010 haben sich die Kosten mit 2.050.000 Euro mehr als verdoppelt.

Stadt Ludwigshafen am Rhein


Ehrenamtliche Betreuung für den Seniorentreff Oppau gesucht

Für den Seniorentreff Oppau sucht die Abteilung Seniorenförderung der Stadt Ludwigshafen eine ehrenamtliche Betreuerin oder einen ehrenamtlichen Betreuer, die oder der Freude am Umgang mit älteren Menschen hat. Der Seniorentreff Oppau befindet sich Untergeschoss des Bürgerhauses Oppau und hat an zwei Nachmittagen geöffnet: mittwochs und freitags von 14 bis 18 Uhr. Dort können sich Seniorinnen und Senioren zum Kaffeetrinken und Plaudern treffen. Dem Seniorentreff angegliedert ist die Kegelbahn, die einmal wöchentlich von einer Seniorenkegelgruppe genutzt wird. Für die ehrenamtliche Tätigkeit wird eine Aufwandsentschädigung gezahlt. Interessierte können sich bei Kerstin Messemer-Pfeiffer von der städtischen Seniorenförderung melden und erhalten weitere Informationen. Sie ist erreichbar unter der Telefonnummer 0621 504-2739 (montags bis freitags von 9 bis 13 Uhr) oder per E-Mail an die Adresse kerstin.messemer-pfeiffer@ludwigshafen.de.

Stadt Ludwigshafen am Rhein


Renitente 69-Jährige beschäftigt KVD

Der Kommunale Vollzugsdienst (KVD) hat am Dienstagnachmittag, 14. November 2017, eine aggressive und offenbar verwirrte 69-Jährige ins Krankenhaus begleitet. In der Mundenheimer Straße ließ sich die Frau bei einem lautstarken Streit mit ihrem Sohn auch von den Einsatzkräften nicht beruhigen, zeigte sich ungehalten und schlug nach ihnen. Kurz nach 16 Uhr hatte der Sohn den KVD verständigt und gesagt, dass sich die 69-Jährige aggressiv gegenüber den Nachbarn verhalte und an einer psychischen Erkrankung leide. Im Gespräch mit den Einsatzkräften sprach sie zusammenhangslos und bezichtige unter anderem ihre Nachbarschaft, regelmäßig an ihrem Türschloss zu manipulieren. Nur zögerlich ließ sich die Frau in die Klinik "Zum Guten Hirten" bringen, wo sie aufgenommen wurde.

Stadt Ludwigshafen am Rhein


Fünf Fahrzeuge bei Kontrolle abgeschleppt

Im Zuge einer Schwerpunktkontrolle im Bereich Berliner Platz/Bismarckstraße hat die Verkehrsüberwachung des Bereichs Straßenverkehr am Dienstagabend, 14. November 2017, fünf Fahrzeuge abschleppen lassen.

Gegen 17.30 Uhr standen dort die widerrechtlich geparkten Wagen, einer davon blockierte die Feuerwehrzufahrt der Städtischen Musikschule.

Die Stadtverwaltung teilt mit, dass weitere derartige Aktionen folgen werden.

Stadt Ludwigshafen am Rhein


Kämmerer Feid legt Rechnungsprüfungsausschuss Jahresergebnis 2016 vor – Fehlbeträge gegenüber Plan deutlich verbessert

Der Jahresfehlbetrag im Ergebnishaushalt 2016 beläuft sich auf 29 Millionen Euro. Dies entspricht einer Verbesserung von gut 44 Millionen Euro gegenüber den Ansätzen im 2. Nachtragshaushalt (NHH) 2016 und einer Verschlechterung von rund 18 Millionen Euro gegenüber dem Rechnungsergebnis 2015. "Der Jahresfehlbetrag liegt im Vergleich seit 2009 damit weiterhin in einem insgesamt positiven Trend", stellte Beigeordneter und Kämmerer Dieter Feid am Mittwoch, 15. November 2017, im Rechnungsprüfungsausschuss fest.

Wesentliche Gründe für die Entwicklung waren die insgesamt anhaltend gute Steuerentwicklung, insbesondere im Bereich der Gewerbesteuer, die erneut reduzierten Zinsausgaben und die nachhaltigen städtischen Konsolidierungsanstrengungen. Gleichzeitig stiegen die Personal- und Versorgungsaufwendungen und die Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen merklich an. Die Ausgabendynamik im weitestgehend fremdbestimmten Bereich der Sozialen Sicherung verlief ungebremst dynamisch.

"Kernproblem und Hauptursache für die negativen Jahresergebnisse ist und bleibt unsere gewaltige strukturelle Unterfinanzierung in den Bereichen Jugend und Soziales", betonte Feid.

Zu diesen Bereichen gehören insbesondere die Kosten der Unterkunft, die Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung, Behinderung und Pflege, die Eingliederungshilfe für behinderte Menschen, die Leistungen für Asylsuchende, die Zuschüsse an Kindertagesstätten, die Hilfen zur Erziehung und die entsprechenden städtischen Personal- und Sachkosten.

Das strukturelle von der Stadt Ludwigshafen zu tragende Gesamtdefizit – das heißt der Saldo von Gesamterträgen zu Gesamtaufwendungen – im Bereich der Sozialen Sicherung belief sich 2016 auf minus 146,2 Millionen Euro.

"Damit wir die vielen vor uns liegenden Herausforderungen und sozialen Problemlagen angemessen bewältigen können, bedarf es endlich einer aufgabengerechten, an den Bedarfen orientierten kommunalen Finanzausstattung", appellierte Feid erneut an Bund und Land. "Temporäre, statische oder einmalige Hilfen, so wertvoll sie auch sind, reichen nicht aus, um strukturelle Schieflagen in der gesamtstaatlichen Mittelverteilung nachhaltig und dauerhaft zu beseitigen. Bund, Länder und Kommunen sollten jetzt die Kraft und den Mut aufbringen, die derzeitigen volks- und finanzwirtschaftlich historisch günstigen Rahmenbedingungen gemeinsam dafür zu nutzen, den zunehmenden wirtschaftlichen und sozialen Disparitäten und damit die zunehmende ungleiche Chancenverteilung in unserem Land durch wirksames politisches Handeln entschieden entgegenzutreten. Der Schlüssel dazu liegt in der zukünftigen Soziallastenfinanzierung und der Lösung der Liquiditätskreditverschuldungsproblematik!", hob Kämmerer Feid hervor.

Das bilanzielle Eigenkapital zum 31. Dezember 2016 verringerte sich durch den Jahresfehlbetrag auf rund 563 Millionen Euro, was noch 52 Prozent des Eröffnungsbilanzwertes vom 1. Januar 2009 entspricht.

Der Finanzmittelfehlbetrag im Finanzhaushalt 2016 beträgt 10,5 Millionen Euro, was einer Verbesserung von knapp 77 Millionen Euro gegenüber dem Ansatz im 2. NHH 2016 entspricht beziehungsweise was dem Niveau des Rechnungsergebnisses 2015 (10,8 Millionen Euro) entspricht.

Das städtische Gesamtinvestitionsvolumen 2016 belief sich auf insgesamt knapp 51 Millionen Euro und lag damit erstmals seit 2009 wieder über den Abschreibungen. 18,9 Millionen Euro davon konnten durch Einzahlungen Dritter gegenfinanziert werden.

Die konsumtive und investive Verschuldung zum 31. Dezember 2016 betrug 1.148 Millionen Euro, 750 Millionen Euro davon  Liquiditätskreditschulden und 398 Millionen Euro Investitionskreditschulden.

Die Gesamtverbindlichkeiten der Stadt beliefen sich zum Stichtag auf 1.209 Millionen Euro. Je Einwohnerin und Einwohner entspricht dies einer Pro-Kopf-Verschuldung zum 31. Dezember 2016 in Höhe von 7.167 Euro.

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2016 der Stadt Ludwigshafen wurde dem Bereich Revision von Kämmerer Dieter Feid fristgerecht vorgelegt. Die anschließende umfangreiche Prüfung durch den Bereich Revision hat zu keinen Einwendungen geführt, die es rechtfertigen, den Jahresabschluss sowie dessen Anlagen nicht festzustellen. "Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse vermittelt der vorgelegte Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung insgesamt ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Stadt Ludwigshafen am Rhein", so Peter Libowsky, kommissarischer Leiter des Bereichs Revision.

Abschließend empfahl er daher dem Rechnungsprüfungsausschuss in dessen heutiger Sitzung, dem Stadtrat die Entlastung des Stadtvorstandes für das Haushaltsjahr 2016 zu empfehlen, mit dem Hinweis dass der noch nicht vorliegende Gesamtabschluss zeitnah finalisiert wird und sobald geprüft dem Stadtrat zur Kenntnis zu geben und öffentlich auszulegen ist.

Somit kann der Stadtrat in seiner Sitzung am 11. Dezember 2017 den geprüften Jahresabschluss vorschriftsgemäß feststellen und über die Entlastung der Oberbürgermeisterin, des Bürgermeisters und der Beigeordneten beschließen.

Stadt Ludwigshafen am Rhein


Wasser auf Friedhöfen abgestellt

Die Wasserzapfstellen auf den Ludwigshafener Friedhöfen werden nach dem Totensonntag, ab Montag, 27. November 2017, abgestellt.

Stadt Ludwigshafen am Rhein


Bücherflohmarkt in der Stadtteil-Bibliothek Edigheim

Die Stadtbibliothek Edigheim, Bürgermeister-Fries-Straße 14, veranstaltet vom 22. November bis 15. Dezember während ihrer Öffnungszeiten einen Bücherflohmarkt. Verkauft werden aus dem Bestand der Bibliothek genommene Bücher. Die Öffnungszeiten der Stadtteil-Bibliothek sind: Mittwoch 10 bis 12 Uhr und 13 bis 18 Uhr sowie Freitag, 10 bis 12 Uhr und 13 bis 17 Uhr. Informationen gibt es telefonisch unter 0621 504-2590.

Stadt Ludwigshafen am Rhein


Erfolgreiches erstes Jahr für Jugendberufsagentur

Die Jugendberufsagentur Ludwigshafen (JBA), die Leistungen der Jugendhilfe der Stadtverwaltung, des Jobcenters und der Agentur für Arbeit Ludwigshafen für junge Menschen unter 25 Jahre unter einem Dach anbietet, hat in ihrem ersten Jahr erfolgreich gearbeitet. 162 junge Menschen wurden über die unterschiedlichen Rechtskreise hinweg betreut. Die JBA hat darüber hinaus die verschiedenen Zugangsmöglichkeiten für junge Menschen optimiert und mit der Maßnahme Respekt ein erstes Angebot auf den Weg gebracht, um junge Menschen mit besonderem Förderbedarf wieder an die sozialen Systeme heranzuführen.

Diese Zwischenbilanz zogen Prof. Dr. Cornelia Reifenberg, Beigeordnete für Kultur, Schulen, Jugend und Familie der Stadt Ludwigshafen, Beatrix Schnitzius, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Ludwigshafen und Anja Hölscher, die Geschäftsführerin des Jobcenters, bei einer kleinen Feierstunde in der JBA am Dienstag, 14. November 2017.

Die Jugendberufsagentur wendet sich an junge Menschen bis 25 Jahre, die in Ludwigshafen leben und Unterstützung der Jugendhilfe und mindestens eines weiteren Partners aus der JBA benötigen. Mit der Bündelung der Angebote der drei beteiligten Institutionen unter einem Dach sollen die individuellen Chancen dieser jungen Menschen zur beruflichen und sozialen Integration verbessert werden. Passgenaue und abgestimmte Förderangebote aus einer Hand und über unterschiedliche Rechtskreise hinweg bieten jungen Menschen in zum Teil sehr schwierigen Lebenssituationen den erforderlichen Unterstützungsbedarf zur Bewältigung ihrer persönlichen oder sozialen Problemlagen.

"Nach dem ersten Jahr zeigt sich, dass die JBA gut arbeitet und ihr Ziel erreicht, jungen Menschen nachhaltig und auf ihre individuellen Bedürfnisse ausgerichtet zu helfen. Wir wollen die Erfahrungen der ersten Monate aber auch nutzen, um unser Konzept im Sinne einer lernenden Institution weiterzuentwickeln. Deswegen evaluieren wir die Qualität unserer gemeinsamen Arbeit zusammen mit dem Projekt 'Integrierte Förderstrukturen Rheinland-Pfalz'. Dabei sollen auch die Erfahrungen und Rückmeldungen der jungen Menschen einbezogen werden", so Jugenddezernentin Prof. Dr. Cornelia Reifenberg.

In ihrem ersten Jahr haben 283 jungen Menschen zunächst einen niedrigschwelligen und direkten Zugang zu Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der drei beteiligten Behörden in den neuen Räumen in der Berliner Straße 23 a gefunden. Das bedeutet für die hilfesuchenden Menschen, dass sie ohne Kenntnis der zum Teil komplizierten Zuständigkeiten und Rechtskreise und ohne vorherige Terminabsprache die Anmeldung der JBA aufsuchen können. In einem persönlichen Gespräch wird das vorrangige Anliegen geklärt, dabei wird entschieden, ob sie Kunden der JBA werden oder vom U 25 Bereich des Jobcenter betreut werden. In 162 Fällen wurden anschließend sofort der Kontakt mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der JBA hergestellt, die in einem multiprofessionellen Team zusammenarbeiten. Während die Unterstützungsmöglichkeiten mit den Jugendlichen und jungen Erwachsenen grundsätzlich gemeinsam geplant werden, bietet die Zusammenarbeit im "Team JBA" die Möglichkeit zu gemeinsamen Fallbesprechungen. Diese Bündelung und kurzen Wege untereinander ermöglichen eine effektive, schnelle und transparente Klärung und Abstimmung der Anliegen, von rechtlichen Rahmenbedingungen und erforderlichen Hilfestellungen und Leistungsansprüchen.

Seit dem Start der JBA im Oktober 2016 wurden 162 junge Menschen rechtskreisübergreifend betreut. Von den 67 Personen, für die im Laufe der vergangenen zwölf Monate keine Unterstützung durch die JBA mehr erforderlich wurde, konnten 19 junge Menschen eine Arbeit oder Ausbildung aufnehmen. 14 weitere junge Menschen konnten stabilisiert werden. Dazu zählen beispielsweise Verbesserungen der Wohnsituation, der familiären oder finanziellen Probleme. In elf Fällen endete die Unterstützung aus formalen Gründen. Bei 22 jungen Menschen endete die Betreuung durch die Jugendberufsagentur aus Gründen wie Elternzeit, Obdachlosigkeit aber auch Haft. Die Betreuungsdauer lag bei durchschnittlich 150 Tagen.

Bei 133 der jungen Menschen, die in der Jugendberufsagentur betreut wurden, waren zu den Unterstützungsleistungen der Jugendhilfe auch Leistungen des Jobcenter erforderlich und in 21 Fällen eine dritte, zusätzliche Leistung der Agentur für Arbeit Ludwigshafen wie beispielsweise Berufsberatung. Acht junge Menschen wurden gleichzeitig von Jugendhilfe und Agentur für Arbeit betreut. Mit dem transparenten und für alle Beteiligten verständlichen Unterstützungsprozess in der JBA konnten durch die Schaffung des gemeinsamen Netzwerkes aus Sicht der drei Träger auch Doppelstrukturen und eine Doppelförderung vermieden werden.

"Die erfolgreiche Arbeit der JBA lässt sich daran ablesen, dass es gelungen ist, für die schwierigen Probleme der Jugendlichen eine Lösung zu finden und dann eine Integration in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt zu realisieren. Das bereits jetzt erreichte Vermittlungsergebnis von 28,4 Prozent liegt auf einem beachtlich hohen Niveau für die Zielgruppe. Gerade die erste Arbeitsaufnahme oder der Beginn einer Ausbildung ist für die jungen Menschen ein wichtiger Schritt in das Erwerbsleben und die Eigenverantwortung", erklärte Anja Hölscher, die Geschäftsführerin des Jobcenters Vorderpfalz-Ludwigshafen.

Niedrigschwellige Zugangsmöglichkeiten

Junge Menschen sollen möglichst unkompliziert Kontakt zur JBA aufnehmen können. Dafür ist keine Terminvergabe erforderlich. Die Räume und Wartezone sind jugendgerecht gestaltet und setzen einen Kontrapunkt zur klassischen Behörde. Mit sechs gezielten Informationsveranstaltungen für Fachkräfte, Lehrerinnen und Lehrer sowie für Kooperationspartner und Multiplikatorinnen und Multiplikatoren hat das Team der JBA den Bekanntheitsgrad, die Zielsetzung und die Arbeitsweise im ersten Jahr weiter bekanntgemacht. Die Anzahl der jungen Menschen, die durch die JBA unterstützt werden, wächst derzeit um durchschnittlich drei pro Monat. Parallel zur Optimierung dieser Komm-Struktur stellen die Streetworkerinnen und Streetworker der Jugendförderung Kontakt zu den jungen Menschen her, die den Weg in die Jugendberufsagentur nicht finden oder nicht finden können. Der mobile und beziehungsorientierte Ansatz hat sich insbesondere für diese junge Menschen als sehr bedeutsam erwiesen. Zwölf von ihnen konnten in eine neue Maßnahme übernommen werden.

"Die Umsetzung der JBA, in der sich drei Träger, die sich mit dem Thema Jugendliche befassen, zusammengeschlossen haben, ist erfolgreich gelungen. Der Erfolg besteht darin, dass wir für die Jugendlichen da sind, sie unterstützen und somit ein positives Signal in die Gesellschaft senden. Ich wünsche mir, dass noch mehr Jugendliche in Zukunft erkennen, dass sie in der JBA eine tolle Anlaufstelle haben, wenn sie Hilfe benötigen, und sich nicht scheuen, die JBA aufzusuchen. Denn hier bekommen sie genau die individuelle Unterstützung, die sie brauchen", so Beatrix Schnitzius, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Ludwigshafen.

Maßnahme Respekt

Durch die Einführung des § 16 h im zweiten Teil des Sozialgesetzbuches (SGB II) kann das Jobcenter erstmals junge Menschen ansprechen und betreuen, die noch keine Leistungen erhalten, an keine Institution angebunden sind und so durch alle Netze der sozialen Sicherung fallen. Erstmals ist gesetzlich vorgeschrieben, dass sich das Jobcenter und die Jugendhilfe bei der Leistungserbringung abstimmen müssen.

In einem gemeinsamen Prozess von Jugendhilfe und Jobcenter wurde zusammen getragen, welche Bedarfe jeder Rechtskreis aus seiner Sicht sieht, um diese jungen Menschen wieder an die sozialen Systeme heranzuführen. Das Ergebnis mündete in der Maßnahme Respekt, die vom Arbeitskreis für Aus- und Weiterbildung AAW in Ludwigshafen durchgeführt wird. Aktuelle werden zwölf junge Menschen durch dieses Projekt unterstützt. Die Maßnahme ist offen, das heißt für die jungen Menschen sind ein Beginn und eine Beendigung jederzeit möglich.

Im Wesentlichen hat die Maßnahme Respekt das Ziel, die meist prekäre Lebenssituation junger Menschen so weit zu stabilisieren, dass sie in der Lage sind, eine Qualifizierungsmaßnahme zu durchlaufen, um in absehbarer Zeit eine Ausbildung zu machen oder zu arbeiten.

Stadt Ludwigshafen am Rhein


8 Platzverweise ausgesprochen

Der Kommunale Vollzugsdienst (KVD) hat Samstagnacht, 11. November 2017, acht Platzverweise gegen eine Gruppe heranwachsender, junger Männer ausgesprochen. Während der Kontrolle der Gruppenmitglieder auf einem Parkplatz am Rheinufer hatte einer der Beteiligten drohend die Hand gegen eine Beamtin erhoben und war daraufhin von den Einsatzkräften überwältigt sowie gefesselt worden. Der KVD-Streife waren die Personen aufgefallen, weil sich in deren Nähe Unrat und mehrere Wodkaflaschen befanden. Innerhalb der zehnköpfigen Gruppe hielten sich auch zwei Mädchen im Alter von 13 und 15 Jahren auf. Hinzugerufene Polizeikräfte stellten bei der 15-Jährigen einen Atemalkoholwert von 1,08 Promille fest, die 13-Jährige war nüchtern. Der KVD brachte beide nach Hause und übergab sie ihren Eltern.
Stark alkoholisierter 25-Jähriger vor sich selbst geschützt.

Stadt Ludwigshafen am Rhein


37-Jähriger nach Angriff auf Großmutter in Klinik gebracht

Der Kommunale Vollzugsdienst (KVD) hat Donnerstagnacht, 9. November 2017, einen 37-Jährigen in die Klinik "Zum Guten Hirten" begleitet. Der KVD übernahm ihn gegen 20.40 Uhr von der Polizei, die von der 87 Jahre alten Großmutter des Mannes verständigt worden war, weil er sie geschlagen habe und unter einer psychischen Erkrankung leide. Den KVD-Einsatzkräften fielen die starken Stimmungsschwankungen des 37-Jährigen auf. Bei der Erstgebegutachtung im Krankenhaus gab er an, Chrystal Meth konsumiert zu haben. Er wurde stationär aufgenommen.

Stadt Ludwigshafen am Rhein


Stark alkoholisierter 25-Jähriger vor sich selbst geschützt

Der Kommunale Vollzugsdienst (KVD) hat Freitagnacht, 10. November 2017, einen stark alkoholisierten Mann in die Klinik "Zum Guten Hirten" gebracht und damit vor sich selbst geschützt. Gegen 20.30 Uhr hatte der 25-Jährige in der Saarlandstraße eine KVD-Streife angesprochen, auf die Einsatzkräfte einen desorientierten Eindruck gemacht und angegeben, sich etwas antun zu wollen, weil seine Freundin ihn verlassen habe. Aufgrund starker Stimmungsschwankungen des Mannes, der sich betrübt bis aufbrausend zeigte, legten die Einsatzkräfte ihm Handfesseln an und begleiteten ihn ins Krankenhaus. Dort ergab ein durchgeführter Atemalkoholtest einen Wert von 2,75 Promille. Da der Mann seinen Wohnsitz in Mannheim hat, wurde er ins Zentralinstitut für Seelische Gesundheit (ZI) in Mannheim überstellt.

Stadt Ludwigshafen am Rhein


"Engel der Geschichte": Ausstellungseröffnung im Ernst-Bloch-Zentrum

Das Ernst-Bloch-Zentrum, Walzmühlstraße 63, lädt am Donnerstag, 16. November 2017, um 19 Uhr, zur Eröffnung der Sonderausstellung "Engel der Geschichte" ein. Die Ausstellung ist der Auftakt einer Reihe von größeren Veranstaltungen zum 20. Geburtstag des Ernst-Bloch-Zentrums und der Bloch-Stiftung und wird bis zum 25. Januar 2018 gezeigt. Wie der Direktor des Ernst-Bloch-Zentrums, Dr. Klaus Kufeld, mitteilt, wird die Ausstellung zum Anlass genommen, um sich mit dem Fortschrittsbegriff zu beschäftigen, aber auch utopische Akzente zu setzen. Kurator ist Professor Josef Walch, der eine bedeutende Sammlung zu Grieshabers Werk in die Ausstellung einbringt. Grußworte zur Eröffnung spricht Kulturdezernentin Prof. Dr. Cornelia Reifenberg.

In der Ausstellung werden neben Drucken aus HAP Grieshabers "Engel der Geschichte" Editionen auch das authentisch inszenierte Faksimile von Paul Klees "Angelus Novus" (1920) präsentiert. Zudem werden zahlreiche weitere Objekte und historische Dokumente, die das Denkkonzept des "Engels der Geschichte" versinnbildlichen, zu bewundern sein.

Walter Benjamin, bedeutender Philosoph und Kulturkritiker, nahm sich im September 1940 aus Furcht vor einer Auslieferung nach Deutschland das Leben. Nach seinem Tode fand man in seinem Reisekoffer den "Angelus Novus": die aquarellierte Zeichnung des Malers Paul Klee (1879 bis 1940). Paul Klee war ein Künstler der Künstlergruppe "Blauer Reiter", seine Ursprünge liegen in der Malerei des Expressionismus.

Der "Angelus Novus" wurde für Walter Benjamin zu einem inspirierenden Ausgangspunkt verschiedenster philosophischer Denkfiguren, so etwa in einem seiner bekanntesten Texte "Über den Begriff der Geschichte".

Der Künstler HAP Grieshaber – einer der bedeutendsten Druckgrafiker Deutschlands des 20. Jahrhunderts – setzte Benjamins gedankliches Konzept fort, indem er eine wiederkehrende Grafikedition unter gleichnamigem Titel begründete. Der sozial und politisch weitreichend engagierte Künstler (1909 bis 1981) lud unterschiedliche Künstler und Autoren ein, sich an diesen Editionen zu beteiligen, um so gemeinsam gesellschaftspolitische Missstände sichtbar zu machen. In Grieshabers Werk gibt es unmittelbare Bezüge zur Philosophie Ernst Blochs.

Der Ausstellungskurator Prof. Josef Walch (Künstler und Kunstpädagoge, 1994 bis 2012 Professor an der halleschen Kunsthochschule Burg Giebichenstein) wird am 16. November 2017 eine Einführung in die Ausstellung anbieten. Als Experte kann er neue, gänzlich unerwartete Forschungsergebnisse zu Paul Klees Bild präsentieren, die den so bedeutsamen "Angelus Novus" in einem neuen Licht erscheinen lassen.

Die Ausstellung – in Kooperation mit dem Wilhelm-Hack-Museum – fungiert als Auftakt für das vierwöchige Sonderprogramm, das zum 20-jährigen Jubiläum des Ernst-Bloch-Zentrums und der Stiftung Ernst-Bloch-Zentrum angeboten wird. Als appetitlicher Vorgeschmack auf die Ausstellung kann bereits seit dem 23. September 2017 die – im Rahmen der Tour der Kultur entstandene – Graffitiaktion von Victor Sobek zum Thema "Engel der Geschichte" auf den Fassaden des Ernst-Bloch-Zentrums besichtigt werden. Die Protagonisten der Ausstellung – Grieshaber, Klee und Benjamin – schmücken bis auf Weiteres die Fassade der ehemaligen Direktorenvilla der Walzmühle.

  • Eröffnung:

Donnerstag, 16. November 2017, 19 Uhr
am UNESCO-Welttag der Philosophie
Eintritt frei

  • Begrüßung

Dr. Klaus Kufeld, Direktor Ernst-Bloch-Zentrum

  • Grußwort

Prof. Dr. Cornelia Reifenberg, Dezernentin für Kultur, Schulen, Jugend und Familie der Stadt Ludwigshafen am Rhein

  • Einführung in die Ausstellung

Prof. Josef Walch, Kurator

  • Eröffnung der Ausstellung mit anschließendem Empfang

Begleitprogramm:

Das angenommene Erbe. Walter Benjamins und Ernst Blochs Enden der Geschichte(n)
Vortrag von Dr. Thomas Schröder (Mainz)
Dienstag, 21. November 2017, 19 Uhr

Hommage à HAP Grieshaber

In zwei künstlerischen Workshops mit Willy Vogel werden Buchdruck und Hochdruck (Linol-schnitt/Holzschnitt) eingeübt.
2./3. Dezember 2017 und 13./14. Januar 2018

Kuratorenführung vor der Veranstaltung "Autoren bei Bloch": Dietmar Dath liest Donnerstag, 7. Dezember 2017, 18 Uhr. Die Lesung beginnt um 19 Uhr
Der Himmel über Berlin (Wim Wenders, 1987) mit Einführung in den Film

Dienstag, 12. Dezember 2017, 19 Uhr
Vorweihnachtliche Engelsführung
Der Kurator Josef Walch wird über "Engel der Geschichte, Geschichte der Engel" in die Ausstellung einführen.

Dienstag, 19. Dezember 2017, 18 Uhr
Mein Engel...
Im Rahmen der Ausstellung sind Kinder von acht bis 14 Jahren eingeladen, mit dem Kurator der Ausstellung über Engel zu philosophieren und ihren eigenen Engel zu zeichnen.

Samstag, 6. Januar 2018,14 Uhr
Der unnachahmliche Engel. Zur Angelologie des Neuen

Vortrag von Prof. Dr. Justus Fetscher (Mannheim)

Donnerstag, 11. Januar 2018, 19 Uhr

Mehr Informationen gibt es im Internet unter www.bloch.de

Stadt Ludwigshafen am Rhein / Ernst-Bloch-Zentrum


VHS: Torten dekorieren mit weihnachtlichen Motiven

Die Volkshochschule (VHS) Ludwigshafen bietet am Samstag, 2. Dezember 2017, den Kurs "Torten dekorieren – Einsteigerkurs – Weihnachtsdekoration" an. Teilnehmende bringen ihre Tortengrundlage aus Biskuit mit, die sie im Kurs dann mit Fondant und modellierten Elementen dekorieren. Die Dozentin zeigt die notwendigen Handgriffe und Techniken. Der Kurs findet von 10 bis 17 Uhr in der Lehrküche der VHS im Bürgerhof statt. Die Kursgebühr beträgt 55 Euro inklusive Materialgebühr. Das Rezept für den Tortenboden erhalten Interessierte nach der Anmeldung per E-Mail zugesandt. Anmeldeschluss für den Kurs ist Sonntag, 26. November 2017. Anmelden kann man sich an der VHS, Telefon 0621 504-2238, oder online unter www.vhs-lu.de.

Stadt Ludwigshafen / KVHS


Randalierende Frau in Klinik gebracht

Der Kommunale Vollzugsdienst (KVD) hat sich Donnerstagnacht, 9. November 2017, um die Unterbringung einer 33-Jährigen in ein Krankenhaus gekümmert. In der Blücherstraße hatte die Frau in der Wohnung ihres Freundes randaliert und war zunächst von der Polizei in die Klinik "Zum Guten Hirten" gebracht worden. Dort nahmen die KVD-Einsatzkräfte sie in Empfang und versuchten mit der aufgeregt sowie verwirrt wirkenden Frau ein Gespräch zu führen. Ein Atemalkoholtest bei ihr ergab indes, dass die 33-Jährige nicht betrunken war. Nach der ärztlichen Erstbegutachtung begleitete der KVD die Frau zum Zentralinstitut für Seelische Gesundheit (ZI) in Mannheim, da sie in Mannheim ihren Wohnsitz hat. Die Frau wurde stationär aufgenommen.

Stadt Ludwigshafen


Sporthallendach wird instandgesetzt

Das beschädigte Sporthallendach des Schulzentrums Mundenheim wird repariert. Notwendig dafür ist, dass die auf dem Dach vorhandene Photovoltaik-Anlage von deren Betreiber abgeschaltet und demontiert wird, um die genaue Position der durchlässigen Stelle ausfindig zu machen. Im Bereich des Schadens wird das Dach im erforderlichen Umfang abgedichtet. Die Ausbesserung kann voraussichtlich dann innerhalb weniger Tage erledigt werden. Parallel dazu wird die Decke des Gebäudes wieder instandgesetzt.

Bei der Dachkonstruktion handelt es sich um ein Flachdach mit Photovoltaikanlage. Das Dach wurde 2004 saniert und hat 2009 eine Photovoltaikanlage erhalten. Die Ortung von undichten Stellen ist bei Flachdächern sehr schwierig. Nach jeweiligen Meldungen von undichten Stellen wurden in der Vergangenheit umgehend Dachdeckerarbeiten beauftragt und gleichzeitig versucht, das Leck zu orten. Die Dachabdichtungsarbeiten bezogen sich auf mutmaßliche Fehlstellen außerhalb der Aufstellfläche der Photovoltaikanlage-Anlage.

Stadt Ludwigshafen


Zunächst renitenter 29-jähriger in Klinik begleitet

Der Kommunale Vollzugsdienst (KVD) hat Samstagmittag einen offenbar unter Drogeneinfluss stehenden 29-Jährigen in die Klinik "Zum Guten Hirten" gebracht. Die besorgte Mutter des Mannes hatten den KVD verständigt, weil ihr Sohn sich ihr gegenüber aggressiv verhalten, sie aus seiner Wohnung in der Paul-Münch-Straße gedrängt und Drogen konsumiert habe sowie unter Wahnvorstellungen leide. Gemeinsam mit der Polizei suchten die Einsatzkräfte die Wohnung auf und trafen den Mann schlafend an. Nachdem er geweckt worden war, bestätigt er, dass er seine Mutter im Streit aus der Wohnung gedrängt habe. Ferner gab der 29-Jährige an, dass er nur unregelmäßig Medikamente gegen eine psychische Erkrankung nehme und am Abend zuvor einen Joint geraucht habe. Als der KVD ihm mitteilte, dass man ihn ins Krankenhaus bringen werde, kündigte er mehrfach an, nicht mitkommen zu wollen. Nach gutem Zureden durch die Einsatzkräfte willigte er dennoch ein und wurde in die Klinik gebracht.

Stadt Ludwigshafen


Nachhaltige Hilfe für überschuldete Kommunen gefordert – Beigeordneter und Kämmerer Feid vertritt auf Kommunalkonferenz Interessen betroffener Städte und Gemeinden

Beigeordneter und Kämmerer Dieter Feid vertritt die Interessen der Stadt Ludwigshafen bei der neunten Kommunalkonferenz des Aktionsbündnisses "Für die Würde unserer Städte" am Donnerstag, 9. November 2017, in Saarbrücken. Als einer der Sprecher des bundesweiten und parteiübergreifenden Zusammenschlusses von mittlerweile 70 hochverschuldeten Kommunen setzt er sich mit seinen Mitstreiterinnen und Mitstreitern insbesondere für eine zeitnahe Lösung der kommunalen Liquiditätskreditverschuldungsproblematik und die Einsetzung einer von allen Bundestagsfraktionen und Parteien der ver-gangenen Legislaturperiode zugesagten Kommission zur Wiederherstellung und dauerhaften Sicherung der Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse ein.

"Nur starke, handlungs- und leistungsfähige Städte, Landkreise und Gemeinden können auch zukünftig Garanten für gesellschaftliche Stabilität, Zusammenhalt und wirtschaftlichen Erfolg sein", sagte Feid vor seiner Abreise. "Es ist eine zentrale Gerechtigkeitsfrage, dass auch die Stadt Ludwigshafen in Zukunft dazu in der Lage bleibt, ihren Bürgerinnen und Bürgern und ihren Unternehmen in allen Fragen der Daseinsvorsorge und der Standortpolitik vergleichbare Angebote machen zu können, wie sie auch in anderen Kommunen regelmäßig vorgehalten beziehungsweise angeboten werden. Den zunehmenden wirtschaftlichen und sozialen Disparitäten und damit der zunehmenden ungleichen Chancenverteilung in unserem Land gilt es im Interesse aller auf allen staatlichen Ebenen durch wirksames politisches Handeln entschieden entgegen zu treten. Grundvoraussetzung dafür ist eine aufgabengerechte, an den Bedarfen orientierte kommunale Finanzausstattung."
Im Anschluss an die Saarbrücker Tagung beantworten am Donnerstag um 13 Uhr die Sprecher des Bündnisses, Ulrich Scholten (OB, Mülheim), Dr. Bernhard Mattheis (OB, Pirmasens), Dr. Johannes Slawig (Stadtdirektor und Kämmerer, Wuppertal) und Dieter Feid bei einer Pressekonferenz Fragen der Öffentlichkeit.

Konferenzort ist das Rathaus St. Johann, Rathausplatz 1, 66111 Saarbrücken.
Das Bündnis "Für die Würde unserer Städte" repräsentiert mit seinen Mitgliedskom-munen mehr als neun Millionen Menschen in acht Bundesländern. Aus Rheinland-Pfalz gehören dem Aktionsbündnis neben der Stadt Ludwigshafen, die seit 2014 Mitglied ist, noch zwölf weitere Kommunen an: Frankenthal, Kaiserslautern, Koblenz, Lahnstein, Mainz, Mayen, Neustadt an der Weinstraße, Neuwied, Pirmasens, Trier, Worms und Zweibrücken.

Stadt Ludwigshafen


Stadtverwaltung stellt Prüfverfahren bei Vergabe von Taxi- und Mietwagenkonzessionen um

Die Vergabe von Konzessionen für Taxi- und Mietwagenunternehmen, deren Übertragung und Verlängerung richtet sich, nach zahlreichen Rechtsstreitigkeiten in der Vergangenheit, seit dem 1. November 2017 nach dem so genannten Hamburger Modell. Dieses Verfahren greift die in der Berufszugangsverordnung für den Straßenpersonenverkehr (PBZugV) geregelte persönliche und finanzielle Leistungsfähigkeit der Antragsteller auf, die auch in Paragraf 13 Abs. 1 Personenbeförderungsgesetz (PBefG) Genehmigungsvoraussetzungen darstellen. Diese Voraussetzungen werden nunmehr intensiv durch einen beauftragten Gutachter geprüft.

Das hat zur Folge, dass bei Neu-, Folge- oder Übertragungsanträgen Unternehmerinnen und Unternehmer nun zu den bisherigen Antragsunterlagen weitere Dokumente vorlegen müssen, um ihre persönliche Zuverlässigkeit und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit nachzuweisen. Es handelt sich hierbei zum Beispiel um die Mitteilung der beschäftigten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer der vergangenen drei Kalenderjahre, eine Liste mit Angaben zu Kilometerständen, Eigenkapitalbescheinigung sowie Jahresfahrleistungen eingesetzter Fahrzeuge.
Das Festhalten beziehungsweise die Festlegung an einer starren Begrenzung der zu erteilenden Konzessionen kann es nicht mehr geben, da die Rechtsstreitigkeiten in der Vergangenheit gezeigt haben, dass die Schlüssigkeit und Nachvollziehbarkeit einer derartigen (starren) Obergrenze schwer zu belegen ist, zumal eine Begrenzung an dem Grundrecht der Berufsfreiheit zu messen ist. Der bereits zitierte Paragraf 13 PBefG regelt allerdings auch, dass Genehmigungen zu versagen sind, wenn die Funktionsfähigkeit des Taxigewerbes bedroht ist. Folglich wird auf der Grundlage des neuen Genehmigungsverfahrens auch die Wirtschaftlichkeit des Ludwigshafener Taximarkts geprüft werden, denn die Wahrung der Funktionsfähigkeit ist ein gesetzlicher Auftrag. Der beauftragte Gutachter wird nach seiner Prüfung eine Empfehlung für die Stadtverwaltung formulieren, die die Grundlage für die Erteilung oder Versagung der beantragten Konzession bilden wird. Von einer Freigabe der Anzahl der Konzessionen kann folglich keine Rede sein.

Aufgrund des erhöhten Prüfungsaufwandes werden die Antragstellerinnen und Antragssteller gebeten, drei Monate vor Ablauf ihrer Genehmigung den Folgeantrag zu stellen. Die Stadtverwaltung weist darauf hin, dass eine Prüfung der Genehmigungsvoraussetzungen erst erfolgen kann, wenn die Antragsunterlagen vollständig vorliegen.

Im Zuge der Einführung des neuen Verfahrens werden auch die auf der Warteliste für eine Konzessionserteilung befindlichen Antragstellerinnen und Antragssteller nach dem so genannten Hamburger Modell überprüft und bearbeitet.
"Ziel dieser notwendigen Änderung bei der Konzessionsvergabe ist es, dem Ludwigshafener Taxi- und Mietwagengewerbe bessere wirtschaftliche Entfaltungsmöglichkeit zu ermöglichen und gleichzeitig dem Grundrecht der Berufsfreiheit Rechnung zu tragen", erklärte Kämmerer und Beigeordneter Dieter Feid die Umstellung. "In Zukunft wird deshalb verstärkt unter anderem auf die betriebswirtschaftliche Plausibilität und Leistungsfähigkeit der antragstellenden Unternehmen geachtet werden müssen." Diese Praxis der Vergabe, die auch als Hamburger Modell bekannt ist, habe sich nach Erkenntnissen der Stadtverwaltung bereits in anderen Städten bewährt, sagte er.

Stadt Ludwigshafen


Ortsvorsteherbüro Oggersheim geschlossen

Das Ortsvorsteherbüro Oggersheim, Alter Frankenthaler Weg 63, bleibt vorerst geschlossen.

Stadt Ludwigshafen


Neue Kindergartenplätze für Friesenheim

In der Erzbergerstraße entsteht derzeit neben einer viergruppigen Einrichtung aus den 1990er-Jahren eine neue Kindertagesstätte, die ab Mitte 2018 Platz für eine Krippengruppe sowie für fünf Kindergarten- und zwei Hortgruppen bietet. "Wir sind gut im Zeitplan, denn bereits zehn Monate nach dem ersten Spatenstich können wir das Richtfest feiern. Mit dem erweiterten Neubau erhöht sich die Anzahl der Kindergartenplätze im Stadtteil Friesenheim um 84 auf 645 Plätze", erläuterte Bau- und Umweltdezernent während der Feier am Mittwoch, 8. November 2017.

Der zweigeschossige Neubau wird auf dem Areal errichtet, auf dem das mittlerweile abgerissene Gebäude aus den 1960er-Jahren stand. Er ist mit rund 65 Meter Länge und 22 Metern Breite größer als der Altbau und bietet Platz für zehn Krippenkinder im Alter von null bis drei, fünf altersgemischte Gruppen mit je 25 Kindern im Alter zwischen zwei und sechs Jahren sowie zwei Hortgruppen im Obergeschoss für 40 Kinder. Auf der Grundfläche von circa 2.100 Quadratmetern befinden sich neben den Gruppen- und Nebenräumen unter anderem ein Turn-Mehrzweckraum, Schlafräume, Küche, Büro- und Personalraum, Räume für Projekt- und Kleingruppen, Sanitäranlagen und Lagerräume. Das Gebäude entsteht in Massivbauweise aus Stahlbeton und Mauerwerk und wird mit einem wärmegedämmten Flachdach versehen. Mit dem Einbau eines rollstuhlgerechten Aufzuges wird der Neubau barrierefrei. Alt- und Neubau sind im Erdgeschoss miteinander verbunden. Das Obergeschoss wird jeweils über eine Treppe im Bestands- und im Neubau erreicht. Auf dem rund 11.000 Quadratmeter großen Grundstück, das an den Ebertpark grenzt, entsteht ein Spielplatz.

Die Gesamtkosten in Höhe von 5,3 Millionen Euro teilen sich in 4,6 Millionen Euro für den Neubau, 166.000 Euro für den Abbruch des Altbaus und 554.000 Euro für den Bau und die Miete des Ausweichquartiers. Die Maßnahme ist für das kommunale Investitionsprogramm (Ki 3.0) beim Landesamt angemeldet. Es wird eine Förderung in Höhe von 90 Prozent auf die Herstellungskosten von 4,6 Millionen Euro erwartet. Mit dem im Februar 2016 vom Stadtrat beschlossenen dritten Ausbaupaket soll die Platzkapazität bis 2019 stadtweit mit 22 Einzelprojekten, jeweils elf der Stadt und der freien Träger, auf 7.676 Kindergartenplätze und 460 Krippenplätze erweitert werden.

Stadt Ludwigshafen


Stadt ermöglicht Durchfahrtsmöglichkeit für breitere PKW auf Hochstraße Süd

Da viele Fahrer das angeordnete Fahrverbot für Fahrzeuge mit einem Gesamtgewicht von mehr als 3,5 Tonnen auf der Hochstraße missachteten, plante die Stadt Ludwigshafen eine Durchfahrtsmöglichkeit für Fahrzeuge mit einer Breite von zwei Metern, damit rein physisch kein LKW passieren kann. Da bei einer Breite von zwei Metern auch viele PKW betroffen wären, bessert die Stadt nach und erlaubt das Durchfahren für Fahrzeuge mit einer Breite von 2,10 Metern.

"Wir müssen unserer Verantwortung gerecht werden und die Verkehrssicherheit auf der Hochstraße Süd herstellen. Die baulichen Sperren sind ein Hilfsmittel, um schwere Fahrzeuge daran zu hindern, über die Hochstraße Süd zu fahren. Falls dies dann immer noch nicht ausreichen sollte, müssen wir prüfen, ob in weiteren Schritten eine Videoüberwachung oder der Einsatz sogenannter Gewichtsmesser in Frage kommen", erklärt Bau- und Umweltdezernent Klaus Dillinger.

Stadt Ludwigshafen


Kanalbauarbeiten in der Hohenzollernstraße/Bgm.-Grünzweig-Straße

Am Freitag, 3. November 2017, wurde mit der Kanalsanierung Hohenzollernstraße im Bereich der Bürgermeister- Grünzweig- Straße begonnen. Erneuert werden die Hauptkanäle und alle Kanalhausanschlusskanäle im Bereich zwischen der Bgm.-Grünzweig-Straße und Haus Nummer 20 der Hohenzollernstraße. Der Straßenabschnitt der Hohenzollernstraße zwischen Bgm.-Grünzweig-Straße und Carl-Friedrich -Gauß-Straße ist für den Individualverkehr voll gesperrt. Eine Umleitungsstrecke über die Erzbergerstraße und die Pettenkoferstraße wurde eingerichtet.

Voraussichtlich ab Ende Januar 2018 wird in der Hohenzollernstraße zwischen Carl-Friedrich- Gauß-Straße und Pettenkoferstraße eine partielle Einbahnstraßenregelung in Richtung Friesenheim bis Ende der Bauzeit eingerichtet.

Die Bauarbeiten in der Bgm.-Grünzweig-Straße dauern voraussichtlich bis Ende November 2017. Ende der Gesamtbaumaßnahme ist Dezember 2018.

Die Stadtentwässerung bemüht sich, die Belästigungen so gering wie möglich zu halten. Sollte es während der Bauzeit Anlass zu Beanstandungen geben, steht Thomas Böhle, Telefon: 504-6828, als Ansprechpartner zur Verfügung.

Stadt Ludwigshafen


KVD kümmert sich um Überfallopfer

Um das 31-jährige Opfer eines Überfalls hat sich der Kommunale Vollzugsdienst (KVD) Freitagnacht, 3. November 2017, gekümmert.

Einer KVD-Streife war gegen 22 Uhr an der Rheinuferpromenade ein Mann aufgefallen, der einen aufgelösten Eindruck machte. Der Radfahrer gab gegenüber den KVD-Beamten an, kurz zuvor Opfer eines Überfalls geworden zu sein. Der Mann erklärte, dass ihn eine Gruppe aus drei Männern und zwei Frauen bei der Fahrt Richtung Ostasieninstitut erst den Weg versperrt, ihn zum Absteigen gezwungen und danach mit Schlägen körperlich angegriffen habe, ehe man von ihm abließ. Ferner habe er versucht mit lauten Schreien auf seine Situation aufmerksam zu machen.

Bei der Bestreifung der näheren Umgebung endeckten die Einsatzkräfte keine Tatverdächtigen. Die kurz danach eintreffenden Polizeistreifen nahmen sich des Falls an.

Stadt Ludwigshafen am Rhein


Flüchtiger überwältigt und Messer sichergestellt

Der Kommunale Vollzugsdienst (KVD) hat am Samstagabend, 4. November 2017, einen 18-Jährigen überwältigt, der ein Messer bei sich führte. Gegen 21.45 Uhr war der Mann auf dem Berliner Platz vor einer KVD-Streife auf seinem Fahrrad geflüchtet und in der Bismarckstraße gestellt worden. Dort ließ er ein Einhandmesser fallen und versuchte erneut zu fliehen, ehe ihn die Einsatzkräfte zu Boden brachten. Ein Passant hatte die Streife zuvor darauf hingewiesen, dass der 18-Jährige in der Straßenbahn mit dem Messer herumgefuchtelt habe. Der KVD stellte das Messer sicher und erteilte dem Mann einen Platzverweis.

Stadt Ludwigshafen / KVD


Ölspur auf K7 entdeckt und beseitigt

Der Kommunale Vollzugsdienst (KVD) ließ einen gefahrdrohenden Zustand durch eine Ölspur auf dem Radweg an der K7 zwischen Käthe-Kollwitz-Allee und Brückweg am Samstagnachmittag, 4. November 2017, beseitigen. Den Hinweis auf diese Verunreinigung hatten die Einsatzkräfte gegen 15.45 Uhr von der Polizei erhalten. Da der KVD beim Anfahren der Stelle eine Gefahr für den Radfahrverkehr und für das Erdreich wegen der rund 180 Meter langen Schmierspur nicht ausschließen konnte, verständigte er zur fachgerechten Beseitigung der Verunreinigung eine Firma. Nach deren Einschätzung handelte es sich bei der Substanz um ein Zweitakter-Gemisch.

Stadt Ludwigshafen / KVD


Stadt verleiht Partnerschaftsmedaillen

Für ihre großen Verdienste um die Städtepartnerschaften zeichnete

Oberbürgermeisterin Dr. Eva Lohse am 6. November 2017 Manfred Bernhardt, Peter Friedrich, Stefan Eckl, Wolfgang Lauenstein sowie das Geschwister-Scholl-Gymnasium und die Städtische Musikschule mit der Partnerschaftsmedaille in Silber aus. Mit der Verleihung der Partnerschaftsmedaille ehrt die Stadt Ludwigshafen am Rhein alle zwei Jahre Bürgerinnen und Bürger sowie Schulen, Vereine oder Institutionen.
"Ludwigshafen hat, das zeigen unsere Städtepartnerschaften, Freunde in aller Welt. Die Städtepartnerschaften stehen bei uns nicht auf dem Papier. Sie werden aktiv gelebt. Das ist nur möglich durch Bürgerinnen und Bürger, Schulen, Vereine und Institutionen. Darum hat der Partnerschaftsausschuss im Jahr 2005 beschlossen, regelmäßig alle zwei Jahre diejenigen, die sich dafür besonders engagieren, auszuzeichnen. Damit rücken wir den hohen Stellenwert, den wir unseren Partnerschaften beimessen, in den Blickpunkt der Öffentlichkeit", erklärte OB Dr. Eva Lohse bei der Feierstunde.

Die Feuerwehr als Institution wurde bereits im Jahr 2006 für ihr hohes Engagement im Rahmen der Städtepartnerschaften mit der Partnerschaftsmedaille in Silber geehrt. Diese langjährigen Kontakte mit Leben zu erfüllen ist nur möglich, wenn es in einer Institution Menschen gibt, die sich einbringen, unterstützen und rührig sind. Darum sollen nun, elf Jahre nach der ersten Ehrung der Feuerwehr, zwei Medaillen an ehemalige Berufsfeuerwehrleute verliehen werden, die sich in besonders hohem Maße eingebracht haben:

Manfred Bernhardt

Am engsten sind die Beziehungen zur Partnerstadt Lorient (Frankreich). Da spielt Manfred Bernhardt seit 1994 eine sehr aktive Rolle. Über 20 Jahre lange organisierte er bis zu seiner Pensionierung im Jahr 2015 einen regelmäßigen Austausch von Tauchern. Bereits bei den Feierlichkeiten zum 50-jährigen Partnerschaftsjubiläum würdigte die Stadt Lorient 2013 sein Engagement. Dem schließt sich Ludwigshafen nun an. Ohne sein großes persönliches Engagement und die vielen direkten Kontakte zu den Kollegen der Feuerwehr in Lorient wäre diese besondere Freundschaft und Partnerschaft nicht möglich.

Peter Friedrich

Wie mit Lorient so gibt es auch mit Pasadena (USA) einen regelmäßigen Praktikantenaustausch. Peter Friedrich war selbst während seiner Ausbildung für den höheren feuerwehrtechnischen Dienst in Ludwigshafens kalifornischer Partnerstadt Pasadena. Als Leiter der Feuerwehr war er bis zu seiner Pensionierung Anfang 2017 stets in die Aktivitäten mit allen Partnerstädten eingebunden, hat Austausche angeregt und unterstützt.

Sowohl Manfred Bernhardt als auch Peter Friedrich blieben nach Ausscheiden aus dem Dienst der Partnerschaft treu.

Stefan Eckl

Bereits seit 1977 engagiert sich Stefan Eckl im Rahmen des Austauschs zwischen den Betriebssportgemeinschaften der Städte Lorient und Ludwigshafen. Im jährlichen Wechsel fanden sportliche Wettkämpfe (Fußball, Boule) statt. Die Unterbringung erfolgt in Partnerfamilien, so dass sich über die vielen Jahre hinweg eine sehr enge familiäre Beziehung zwischen den Austauschpartnern entwickelte. Beim Aufbau der Partnerschaft zwischen den Sportverbänden aus Lorient und Ludwigshafen übernahm Stefan Eckl eine führende Rolle:

Erste Kontakte wurden im Jahr 2006 geknüpft. Seit diesem Zeitpunkt erhält der Sportverband Ludwigshafen in jedem Jahr zum Stadtfest Besuch von einer Gruppe aus Lorient, die sich aus zwölf Jugendlichen und drei Lehrerinnen und Lehrern des Collège le Coutaller und drei bis fünf Mitgliedern des Sportverbandes Lorient zusammensetzt. Die Schülerinnen und Schüler legen hier das Sportabzeichen ab und nehmen am Stadtlauf teil.

Der Sportverband Ludwigshafen war ebenfalls mehrere Male in Lorient zu Gast. Besonders eindrucksvoll war die Teilnahme an den Gedenkfeiern zum Ende des 2. Weltkrieges im Jahr 2015.

Die beiden Sportverbände haben im Laufe dieser Partnerschaft schon viele Kontakte zwischen Sportvereinen beider Städte vermittelt. Auch diese Partnerschaft ist geprägt von fast schon familiären Beziehungen und freundschaftlichen Verbindungen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Wolfgang Lauenstein

Wolfgang Lauenstein war 30 Jahre lang, von 1979 bis 2009, Mitglied des Stadtrates und des Partnerschaftsausschusses der Stadt Ludwigshafen. Wolfgang Lauenstein nahm stets regen Anteil an Veranstaltungen, Empfängen oder offiziellen Besuchen von Schulklassen und Vereinen. Er informierte sich über den jeweiligen Stand der Beziehungen und half bei der Betreuung der Gäste.

Besonders ans Herz gewachsen ist ihm die Städtepartnerschaft zu Sumgait (Aserbaidschan). Wolfgang Lauenstein war Mitglied der Deutschen Ostgesellschaft und initiierte nach deren Auflösung die Gründung des Freundeskreises Ludwigshafen-Sumgait im Jahr 2005 mit. Bis 2013 war er Vorsitzender des Freundeskreises, heute ist er Ehrenvorsitzender.

Durch private Kontakte ist Wolfgang Lauenstein seit 1981 mit der Stadt Sumgait eng verbunden. So lud er zum Beispiel 1993 für drei Wochen die vierköpfige Familie Kerimov zu sich ein, beherbergte sie und bezahlte darüber hinaus auch noch den Flug. Die Kerimovs waren die ersten Aserbaidschaner, die privat von einer Ludwigshafener Familie eingeladen wurden. Dies blieb bisher einzigartig. Auch danach hatte Familie Lauenstein immer wieder Gäste aus Sumgait, die hier in Ludwigshafen Urlaub gemacht haben.

Erwähnenswert ist seine seit Jahren laufende interessante Forschungsarbeit im Zusammenhang mit dem Sumgaiter Soldatenfriedhof und dem Kriegsgefangenenlager.

Bei den Feierlichkeiten zum 40-jährigen Jubiläum der Partnerschaft im Mai 2017 im aserbaidschanischen Sumgait wurde Wolfgang Lauenstein für seine großen Verdienste von der Stadt Sumgait zum Ehrenbürger der Stadt ernannt.

Geschwister-Scholl-Gymnasium

Bereits seit dem Jahr 2000 pflegt das Geschwister-Scholl-Gymnasium eine Partnerschaft mit dem Collège August Brizeux in Lorient. Die Begegnungen fanden bis 2013 im jährlichen Wechsel statt. Die Unterbringung erfolgte in Gastfamilien. Derzeit ruht diese Partnerschaft, weil das Gebäude des Collèges abgerissen und die Schülerinnen und Schüler auf zwei Schulen verteilt wurden. Der Neubau wird voraussichtlich 2018 wieder bezogen werden können, sodass sich der Austausch fortsetzen kann.

Seit 1999 findet alljährlich das Projekt "Noel en Allemagne" statt, bei dem Kinder aus Lorient das deutsche Weihnachtsfest erleben können. Sie treffen sich dann vor allem mit Kindern des Geschwister-Scholl-Gymnasiums.

Eine sehr aktive Partnerschaft verbindet das Geschwister-Scholl-Gymnasium seit 1998 mit der Ecole Primaire de Gatovu in der Provinz Butare in Ruanda. Die Erneuerung, Erweiterung und die Ausstattung der Schule wird durch Spenden unterstützt. Alljährlich ist das Geschwister-Scholl-Gymnasium mit den Ergebnissen seiner Bemühungen auf dem Ruanda-Tag des Landes Rheinland-Pfalz präsent.

Darüber hinaus unterhält das Geschwister-Scholl-Gymnasium weitere Schulpartnerschaften mit einem Collège in Lauterbourg und einem Lycée in Straßburg/Bischheim (Frankreich). Jedes Jahr fahren die 6. Klassen nach Camaret-Sur-Mer in die Bretagne und die 9. Klassen nach Irland, um ihre Sprachkenntnisse im Französischen als auch im Englischen frühzeitig bei einem Auslandsaufenthalt vertiefen zu können.

Anfang 2016 erhielt das Geschwister-Scholl-Gymnasium aufgrund seiner vielfältigen Maßnahmen und Projekte vom Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur Rheinland-Pfalz das Zertifikat "Rheinland-pfälzische Europaschule".

Musikschule

Im Rahmen der Städtepartnerschaften ist die Musikschule immer dabei, wenn es um die musikalische Ausgestaltung von Begegnungen geht, sei es hier in Ludwigshafen oder in den Partnerstädten. Größere Musikgruppen, aber vor allem kleinere Ensembles waren bei Reisen zu Jubiläen und anderen Festveranstaltungen in unsere Partnerstädte Sumgait, Havering und Lorient dabei.

Lange nahmen Musikerinnen und Musiker alle zwei Jahre am Internationalen Musikfest in Dessau teil. Kurzzeitig bestanden Kontakte zur Musikschule in Havering, die leider zum Erliegen kamen, ebenso die Beziehungen nach Lorient.

Beim 50-jährigen Jubiläum der Städtepartnerschaft mit Lorient im September 2013 bot das Jugendorchester in Lorient ein beachtliches Konzert. Jetzt hofft man auf eine Intensivierung der Kontakte. Seit langem bemüht sich die Musikschule um Kontakte mit Antwerpen.

Ludwigshafens Partnerstädte – langjährige Verbindungen:

Im Jahr 2017 wurde das 40-jährige Jubiläum der Partnerschaft mit Sumgait gefeiert, im kommenden Jahr stehen gleich vier Jubliäen an: 70 Jahre mit Pasadena in den Vereinigten Staaten, 55 Jahre mit Lorient in Frankreich, 30 Jahre mit Dessau-Roßlau in Sachsen-Anhalt und 20 Jahre mit dem belgischen Antwerpen. Darüber hinaus bestehen offizielle Städtepartnerschaften mit Havering in Großbritannien (seit 1971) und Gaziantep in der Türkei (seit 2012).

Stadt Ludwigshafen


Mit mehr als drei Promille in Klinik gebracht

Der Kommunale Vollzugsdienst (KVD) hat am Donnerstagvormittag, 2. November 2017, eine stark alkoholisierte Frau in die Klinik "Zum Guten Hirten" begleitet. Die 37-Jährige war den Einsatzkräften gegen 10 Uhr bei einem Streifgang entlang der Heny-Roos-Passage aufgefallen.

Die Frau lag auf einer Bank und reagierte nicht auf die Ansprache der KVD-Beamten. Da kaum eine Kommunikation mit ihr möglich war, verständigten die Einsatzkräfte einen Rettungswagen, der die Frau in die Klinik brachte. Ein dort durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 3,05 Promille. Die 37 Jahre alte Frau wurde gemäß des rheinland-pfälzischen Landesgesetzes für psychisch Kranke (PsychKG) stationär aufgenommen.

Stadt Ludwigshafen


Feuerwerkskörper aus Wohnhaus geworfen

Feuerwerkskörperwürfe aus einem Haus in der Dörrhorststraße haben am späten Montagnachmittag, 30. Oktober 2017, zu einem Einsatz des Kommunalen Vollzugsdienstes geführt. Aus der dritten Etage hatten gegen 17.40 Uhr zwei Jungen im Alter von elf und zwölf Jahren die Knallkörper geworfen.

Die Einsatzkräfte stellten die beiden zur Rede und ließen sich die Feuerwerkskörper aushändigen. Die KVD-Beamten wiesen in einem Gespräch die Jungen sowie deren Mütter auf das Fehlverhalten hin. Ein Nachbar hatte aus Angst vor Schäden an seinem geparkten Auto die Polizei informiert, die den KVD um Anfahrt der Örtlichkeit bat.

Stadt Ludwigshafen


Lichtoper und Lichtlabor

Das Begleitprogramm zur kommenden Ausstellung
Stimme des Lichts – Delaunay, Apollinaire und der Orphismus

Anlässlich der Ausstellung Stimme des Lichts – Delaunay, Apollinaire und der Orphismus bietet das Wilhelm-Hack-Museum ein umfassendes Begleitprogramm für Groß und Klein an. Bei dem künstlerischen Beteiligungsprojekt Lichtoper gestalten mehrere Gruppen aus Ludwigshafen und interessierte Einzelpersonen eine gemeinsame Aufführung in zwei Akten. Mit dem Lichtlabor werden für Kindertageststätten und Schulen Experimente zum Thema Licht angeboten.

Den Auftakt der Lichtoper bildet die Glühlampenmusik, eine audio-visuelle Performance des Musikers und bildenden Künstlers Michael Vorfeld am Samstag, 4. November, ab 18 Uhr. Im Dezember beginnen die in drei Gruppen aufgeteilten Workshops zur Lichtoper. Jugendliche und Erwachsene sind dazu eingeladen, sich auf ganz besondere Weise zu beteiligen. Auch verschiedene Gruppen aus der Stadt Ludwigshafen wie der Internationale Frauentreff oder die Städtische Musikschule werden an den Workshops teilnehmen.

Bei den gemeinsamen Treffen sollen die Teilnehmenden unter Anleitung von Michael Vorfeld und der Künstlerin und Kunstvermittlerin Constanze Eckert zunächst verschiedene Zugänge zum Thema Licht finden. Die entscheidende Rolle, die das Licht für die Werke in der Ausstellung Stimme des Lichts – Delaunay, Apollinaire und der Orphismus spielt, soll ebenso wie die Bedeutung des Lichts in Natur, Kunst, Religion und im Alltag diskutiert werden. Im weiteren Arbeitsprozess werden die Teilnehmer mit Licht, Klang und Farbe experimentieren und zusammen eine Aufführung entwickeln, die anlässlich verschiedener Lichterfeste aus unterschiedlichen Kulturkreisen in zwei Akten der Öffentlichkeit präsentiert wird. Das Licht nimmt hier die Rolle ein, die bei der klassischen Oper der Musik zukommt. So werden die Darbietungen durch Licht, aber auch Klang und Erzählungen, gestaltet. Die offene Architektur des Wilhelm-Hack-Museums wird ebenfalls miteinbezogen, indem sich Aufführende und Publikum gemeinsam durch das Museum bewegen.

Das Lichtlabor ist ein Angebot rund um die Bedeutung und Erlebbarkeit des Lichts, das im November beginnt. Mit dem mobilen Lichtkoffer besuchen die Museumspädagogen des Wilhelm-Hack-Museums Kindertagesstätten und Schulklassen. Neben Alltagsphänomenen wird erkundet, was Licht mit Farbe, Energie, Sprache und Religion zu tun hat. Dabei sind die Workshops auf die jeweiligen Alters- und Klassenstufen ausgerichtet. Mit Experimenten wie der Farbschleuder, Leuchtgetränken und Solarfotografie können die Schülerinnen und Schüler Licht- und Farbphänomenen auf den Grund gehen. Zu Beginn der Workshops gibt es jeweils eine thematische Einführung mit Vorstellung des Ausstellungsthemas, der Kunst
des Orphismus und ein gemeinsames Gespräch über die Bedeutung von Licht und Farbe im Leben der teilnehmenden Kinder und Jugendlichen.

Lichtoper:
Die Workshops sind in drei Gruppen eingeteilt:

Termine Gruppe A:

Donnerstag, 7. Dezember, 17 bis 21 Uhr (Einführung)
Samstag, 9. Dezember, 18 bis 21 Uhr (Workshop und Probe)
Dienstag, 12. Dezember, 18 bis 21 Uhr (Generalprobe)
Mittwoch, 13. Dezember, ab 17.30 Uhr (Treffen zur Aufführung)

Termine Gruppe B:

Freitag, 8. Dezember, 17 bis 21 Uhr (Einführung)
Samstag, 9. Dezember, 18 bis 21 Uhr (Workshop und Probe)
Dienstag, 12. Dezember, 18 bis 21 Uhr (Generalprobe)
Mittwoch, 13. Dezember, ab 17.30 Uhr (Treffen zur Aufführung)

Termine Gruppe C:

Freitag, 23. Februar 2018, 17 bis 21 Uhr (Einführung)
Sonntag, 25. Februar 2018, 18 bis 21 Uhr (Workshop und Probe)
Donnerstag, 1. März 2018, 18 bis 21 Uhr (Generalprobe)
Freitag, 2. März 2018, ab 18 Uhr (Treffen zur Aufführung)

Kosten: Teilnahme und Aufführungen kostenlos
Konzept: Constanze Eckert, Michael Vorfeld

Aufführungstermine:
Auftakt am Samstag, 4. November 2017, 18 Uhr (thailändisches Lichterfest Loi Krathong):
Glühlampenmusik. Eine audio-visuelle Performance von Michael Vorfeld
1. Akt der Aufführung am Mittwoch, 13. Dezember 2017, 18.30 Uhr (jüdisches und norwegisches Lichterfest, Channuka und Lucia)
2. Akt der Aufführung am Freitag, 2. März 2018, 19 Uhr (chinesisches Lichterfest Yuanxiao)

Anmeldung: hackmuseum@ludwigshafen.de, Telefon 0621 504-3045/3411 (Anmeldungen für die Lichtoper spätestens zehn Tage vor Workshop-Beginn).

Lichtlabor:

Kosten: 1 Euro pro Teilnehmerin oder Teilnehmer
Konzept: Theresia Kiefer, Sarah Strub
Anmeldung: hackmuseum@ludwigshafen.de, Telefon 0621 504-3045/3411

Ausstellung: Stimme des Lichts – Delaunay, Apollinaire und der Orphismus, 2. Dezember 2017 bis 2. April 2018, Vernissage am Freitag, 1. Dezember, 18 Uhr
Hauptsponsor: BASF SE

Stadt Ludwigshafen


Bewährte Klassiker und aktuelle Publikumslieblinge

Festival Theater International mit Aufführungen in der Innenstadt und den Stadtteilen

Gemeinsam mit dem Kulturbüro Bad Dürkheim, dem Kinder- und Jugendtheater Speyer und dem Jugend- und Kulturhaus Blaubär aus Haßloch veranstaltet das Kulturbüro Ludwigshafen mit dem Festival Theater International eines der wichtigsten Kinder- und Jugendtheaterfestivals der Region. Vom 6. bis 22. November 2017 findet im Rahmen dieses Festivals an Spielstätten in ganz Ludwigshafen ein vielgestaltiges Angebot an Aufführungen für Kinder und Jugendliche unterschiedlicher Altersklassen statt. Die Zielgruppe reicht von Krabbelkindern bis hin zum Kindesalter an der Schwelle zur Jugend. Zentraler Aufführungsort ist das Kulturzentrum dasHaus, Bahnhofstraße 30. Die Einbindung von insgesamt fünf Stadtteilbibliotheken der Stadtbibliothek und des Gemeinschaftssaals Maudach zieht das Festivalgeschehen mit der Aufführung jeweils eines Stückes bewusst auch in die Fläche des Stadtgebietes. Mit der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz konnte ein neuer, hochkarätiger Kooperationspartner gewonnen werden.

Insgesamt 15 verschiedene Stücke - interessante Inszenierungen bewährter Klassiker und aktuelle Publikumslieblinge - bietet das Festival International am Veranstaltungsort Ludwigshafen.

So wird etwa Shakespeares Sommernachtstraum in einer Kooperation des Kinder- und Jugendtheater Speyer mit der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz als Solostück für Jugendliche ab zehn Jahren aufbereitet. Zu sehen ist diese originelle Produktion am Freitag, 10. November, 11 Uhr, im Kulturzentrum dasHaus.

Auch der Jugendbuchklassiker und Kinoerfolg Tschik wird auf der dortigen Bühne gezeigt. Aufgeführt wird dieses Werk um eine ungewöhnliche Freundschaft zweier sehr unterschiedlicher Jungs am Dienstag, 14. November, 10 Uhr.

Deutlich jünger ist die Zielgruppe des Kinder-Musicals Ritter Rost. Das spannende Stück für Kinder ab vier Jahre läuft am Donnerstag, 16. November, um 15 Uhr und am Freitag, 17. November, um 10 Uhr.

Im regelmäßigen Turnus bietet die Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz im Kulturzentrum dasHaus sogenannte Krabbelkonzerte für die Allerjüngsten an. Bereits im ersten Lebensjahr möchte die Konzeption des Musikpädagogen Andrea Apostoli die Hörgewohnheiten kleiner Menschen für die Ästhetik der Musik öffnen. Aktuelle Termine hierfür sind im Rahmen des Festivals am Samstag, 11. November, 16 Uhr sowie am Sonntag, 12. November, um 9.30 Uhr und 11 Uhr und im neuen Jahr, außerhalb des Festivals, am Sonntag, 7. Januar 2018, um 10 Uhr.

Um möglichst viele Kinder zu erreichen, richtet sich das Angebot von Theater International insbesondere an Kindertagesstätten und Schulen. Damit ist auch eine Vor- und Nachbereitung der Theaterstücke gemeinsam mit pädagogischen Fachkräften möglich, bei der die Erfahrungen, Fragen und Probleme der einzelnen Kinder zu diesen Themen mit einbezogen werden können.

1991 gründete das Kulturbüro Ludwigshafen das Festival Theater International, um Kindern und Jugendlichen eine spannende Werkschau rund um das Genre Theater in all seinen Ausprägungen und Darstellungsformen zu bieten. Schon im Jahr darauf wurde das Festival zu einem rheinland-pfälzischen Kooperationsprojekt mit weiteren Kommunen aus der Region und zum Erfolgsformat, das sich seither im jährlichen Turnus an allen Spielorten großer Beliebtheit erfreut.

Online sind das detaillierte Programm und ein Anmeldeformular auf www.ludwigshafen.de abrufbar.

Stadt Ludwigshafen


Vital-Zentrum: Ehrenamtliche Mitarbeiter gesucht

Das Vital-Zentrum, Raiffeisenstraße 24, sucht noch ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die Freude am Umgang mit älteren Menschen haben. Weitere Informationen gibt es bei Annette Vogt unter Telefon 0621 504-2737.

Stadt Ludwigshafen am Rhein


Freie Kinder- und Jugendtheater gehen Partnerschaft ein

Die drei freien Kinder- und Jugendtheater in Ludwigshafen, das AdRem Jugendtheater, die KiTZ Theaterkumpanei und das NANOTheater e.V, sowie das Kulturbüro der Stadt wollen künftig in einer Partnerschaft als "Junge Szene Ludwigshafen" zusammenarbeiten.

"Wir sind stolz auf die freie Kinder- und Jugendtheaterszene in Ludwigshafen", mit dieser Festlegung begründet Kulturdezernentin Prof. Dr. Cornelia Reifenberg den Vorstoß des Kulturbüros Ludwigshafen, sich verstärkt für eine engmaschigere Zusammenarbeit in der Kinder- und Jugendtheaterszene in Ludwigshafen einzusetzen. "Mit dem AdRem Jugendtheater, der KiTZ Theaterkumpanei und dem NANOTheater e.V. haben wir drei herausragende Ensembles aus der jungen freien Szene, die zum einzigartigen Kulturprofil der Stadt Ludwigshafen beitragen. Das Kulturbüro fungiert hier als Bindeglied und Ansprechpartner – auch dank der eigenen Kinder- und Jugendtheaterkompetenz."

Seit mehreren Monaten haben sich die Akteurinnen und Akteure aus der freien Kinder- und Jugendtheaterszene in regelmäßigen Gesprächsrunden über gemeinsame Strategien und Kooperationsmöglichkeiten ausgetauscht. Schnell entwickelten sich Synergien in der Nutzung von Spielstätten und eine personelle Durchlässigkeit zwischen den Ensembles. Als direkte Konsequenz wurde "Junge Szene Ludwigshafen" als unbürokratische Partnerschaft der freien Ludwigshafener Kinder- und Jugendtheater und dem Kulturbüro der Stadt Ludwigshafen ins Leben gerufen.
"Die drei genannten Ensembles – AdRem Jugendtheater, KiTZ Theaterkumpanei und NANOTheater e.V. – ergänzen sich in ihrer Arbeit und ihren unterschiedlichen Zielgruppen zu einem flächendeckenden kulturellen Angebot", sagt Fabian Burstein, Leiter des Kulturbüros Ludwigshafen.

"Weil sie für alle Kinder, Jugendliche und Erwachsene unabhängig von sozialer Herkunft kulturelle Angebote schaffen, verstärken sie die Identifikation dieser Menschen mit ihrer Stadt und prägen ihr Kunstverständnis." Das Kulturbüro selbst versteht sich in der Partnerschaft als Inkubator und Plattform für Kinder- und Jugendtheater in all seinen Ausprägungen und Darstellungsformen. Als Abteilung für Kulturförderung ist das Kulturbüro vertrauensvoller Partner für die freien Akteurinnen und Akteure der Szene. Als Veranstalter der Festivals Theater International und Schultheaterwoche bietet das Kulturbüro Formate für junges Theaterschaffen und begeistert so Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene für das Theater.

"Es freut uns, dass sich endlich eine Konstellation ergeben hat, in der sich die produktiven Akteurinnen und Akteure der freien Kinder- und Jugendtheaterszene in Ludwigshafen auf ihre Gemeinsamkeiten besinnen können", erklären die Leiterinnen und Leiter der freien Ensembles unisono. "Von der kollegialen Zusammenarbeit werden für die Stadt starke Impulse ausgehen." 

Die Ziele der Partnerschaft sind auf www.junge-szene-ludwigshafen.de nachzulesen. Dort finden sich auch laufend Infos über Projekte, an denen die Partnerschaft aktuell arbeitet.

Infos zu den Ensembles:

Das AdRem JUGENDTHEATER ist seit 2003 kulturelle Begegnungs- und Bildungsstätte mit vielfältigen soziokulturellen Angeboten jenseits des Schulalltags. Es gibt Jugendlichen einen geschützten Raum, um sich über das Theater- und Rollenspiel kritisch mit Aspekten des gesellschaftlichen Miteinanders auseinanderzusetzen. Die Vielseitigkeit der Teilnehmerinnen und Teilnehmer und die damit verbundene Vielfalt an Kulturen, sozialen Schichten und Perspektiven ermöglichen kreative Reibungsflächen, um unterschiedliche Sichtweisen und Empfindungen konstruktiv zu verhandeln.

Leitung: Gabriele Twardawa

Die KiTZ Theaterkumpanei ist das einzige freie professionelle Kinder- und Jugendtheater in Ludwigshafen. Seit Gründung im Jahr 1989 findet das Ensemble immer neue Antworten auf die Frage: Wie kommt das Theater zum Publikum? Gespielt wird im Theaterzelt in allen Stadtteilen Ludwigshafens und im Theaterladen in Mundenheim. Mit knackigen Dialogen entwickeln die Schauspieler auf der Bühne dramatische Konflikte, die alle berühren, die das Publikum fordern, die Kante zeigen und dabei witzig und humorvoll bleiben.

Leitung: Bärbel Maier, Peer Damminger.

NANOtheater e.V. wurde 2015 gegründet, mit dem Ziel, performative Theaterkunst mit Kindern, Jugendlichen und erwachsenen Amateuren zu entwickeln, sowie urbane Bau- und Performancekunst voranzutreiben. NANOStücke sind kurze, schnelle Geschichten für zwischendurch, in kleinem Raum, für ein kleines Publikum. Dadurch, dass NANOStücke beinah überall spielbar sind, geraten Alltagsorte in das Blickfeld des Konzeptes: die Stadt wird zu einem kulturellen Raum.

Leitung: Éva Adorján, Beate Ullrich, Yvonne Krall

Stadt Ludwigshafen am Rhein


Reifenberg: Verständnis, aber auch Bedauern über Bewerbungsverzicht Mannheims

Die Stadt Ludwigshafen bedauert den Verzicht der Stadt Mannheim auf die Bewerbung zur europäischen Kulturhauptstadt. Gleichwohl hält die Stadt die von Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz dargelegten Gründe für den Verzicht für nachvollziehbar und setzt weiter auf eine enge Zusammenarbeit, erklärte Ludwigshafens Kulturdezernentin Prof. Dr. Cornelia Reifenberg, die sich auch in einem Brief an das Mannheimer Stadtoberhaupt wandte.

"Aus Sicht der Stadt Ludwigshafen besaß die Kulturhauptstadt-Bewerbung eine erhebliche Bedeutung, nicht nur für die Stadt Mannheim, sondern auch für die gesamte Metropolregion. In der Bewerbung Mannheims (gemeinsam mit der Metropolregion) sahen wir auch für unsere Stadt Ludwigshafen durchaus Chancen für eine interessante kulturelle Stadtentwicklung. Zudem hätten wir im Lichte der umfangreichen Stadtentwicklungsprozesse, die wir natürlich auch vor einem kulturellen Hintergrund planen, zu dieser Bewerbung beitragen können. Deshalb bedauern wir den Bewerbungsverzicht. Seitens der Stadt Ludwigshafen werden wir an dem eingeschlagenen Weg der Kooperation in kulturellen Angelegenheiten (wie beispielsweise Enjoy Jazz oder Fotobiennale) festhalten, da wir die bewährte Zusammenarbeit als zukunftsweisend ansehen", so Reifenberg.

Die Stadt Ludwigshafen hatte der Stadt Mannheim als erste Kommune in der Metropolregion Rhein-Neckar, die volle Unterstützung einer etwaigen Bewerbung zugesichert und ist die bislang erfolgten Schritte in Richtung Bewerbung mitgegangen. So konnten im Zuge des Bewerbungsprozesses für die kulturelle Stadtentwicklung wichtige Impulse gesetzt werden.

Stadt Ludwigshafen am Rhein


Angebote in der Cafeteria des Vital-Zentrums

Annette Vogt bietet in der Cafeteria im Vital-Zentrum, Raiffeisenstraße 24, diverse Spielenachmittage an. Bei Kaffee und Kuchen können die Teilnehmenden dienstags ab 13 Uhr Rommé spielen. Schach gibt es mittwochs ab 15 Uhr. Spielenachmittage mit Brett- und Kartenspielen jeden Freitag ab 14 Uhr. Brett- und Kartenspiele sind vorhanden, eigene Spiele können gerne mitgebracht werden.

Stadt Ludwigshafen am Rhein


Neuer Bloch-Almanach erschienen

Der neue Bloch-Almanach des Ernst-Bloch-Zentrums der Stadt Ludwigshafen ist erschienen und wurde auf der Frankfurter Buchmesse vorgestellt. Das teilt der Herausgeber und Leiter des Ernst-Bloch-Zentrums, Klaus Kufeld, mit. In aufgefrischter, zeitgemäßer Aufmachung erscheint der Bloch-Almanach nunmehr zweijährig im Aisthesis Verlag.

In der 34. Folge des Almanachs sind die Reden zum Ernst-Bloch-Preis 2015 dokumentiert: die Hauptpreisrede von Axel Honneth (Frankfurt am Main/New York) über "Hoffnung in hoffnungslosen Zeiten", die Laudatio von Eva Illouz (Jerusalem) sowie die Rede "Dank der Unfertigkeit der Welt" der Förderpreisträgerin Ann Cotten (Wien).

Auch 100 Jahre Oktoberrevolution ist für den Almanach Anlass für Bloch-Beiträge. Der Sozialphilosoph Oskar Negt (Hannover) beschreibt Ernst Bloch als "deutschen Philosophen der Oktoberrevolution". Negt beschäftigt sich mit Blochs fehlerhafter Einschätzung der Auswirkungen der Oktoberrevolution, würdigt aber seine "überragende persönliche Integrität Blochs", verbunden mit dem Respekt vor seinem Gesamtwerk. Noch heute sei Blochs Philosophie geeignet, "neue Dogmatisierungen aufzubrechen, und einen Weg zu zeigen, wie Philosophie überleben kann, ohne auf ihre politische Wirksamkeit zu verzichten."

Klaus J. Becker (Ludwigshafen am Rhein) behandelt mit der Rigaer Räterepublik 1919 ein kaum beachtetes, umso wichtigeres Thema, nämlich den Einfluss des deutschen Marxismus auf die lettische Arbeiterbewegung.

Es folgt eine Reihe von Essays zu Blochs Denken. Burghart Schmidt (Wien) schreibt über den subtilen Vorrang des Ästhetischen vor der Ethik und dem Recht. Mit dem "Impuls Nietzsche" sei für Bloch "die Welt nur ästhetisch zu rechtfertigen", aber auch mit Schellings Ansatz werde die Kunst das Organon des Philosophierens." Drei neuere Arbeiten von Nachwuchswissenschaftlern beschäftigen sich intensiv mit Bloch. Malte Brörmann (Jena) geht auf das Verhältnis von Wirklichkeit und Möglichkeit ein, Daniel Bella (Frankfurt am Main) beschreibt die Funktionsmechanismen der Blochschen Philosophie, Julian Volz (Frankfurt am Main) behandelt das Verhältnis zwischen Ernst Bloch und Hugo Ball. Klaus Kufeld (Ludwigshafen am Rhein) schreibt über die "Utopiefähigkeit des Christentums", über Hoffen ohne Glauben, ohne Gott verleugnen zu müssen. Am Beispiel des Christentums wird das Selbstverständnis der Religionen im globalen Zeitalter hinterfragt.

Auch zur Bloch-Forschung gibt es aktuelle Arbeiten. Johann Kreuzer (Oldenburg) klärt die Frage, ob und inwieweit Blochs Denken sich eignet, die eigene Zeit in Gedanken zu erfassen, und er plädiert für eine kommentierte Studienausgabe. Patrizia Cipolletta (Rom) berichtet über Blochs Rezeption in Italien. Nathaniel Barron (Lancashire) forscht zu Bloch als Sprachphilosoph. Johan Siebers (London) untersucht Blochs umfangreiche Randbemerkungen zur Vorrede von Hegels Phänomenologie des Geistes, wie Bloch denkt und arbeitet. Der Almanach veranschaulicht dies mit dem Abdruck von Faksimiles.

Der neue Bloch-Almanach, herausgegeben von Klaus Kufeld, kostet 29,80 Euro und ist über den Buchhandel oder – auch als Abonnement – über Aisthesis (info@aisthesis.de) zu beziehen (ISBN 978-3-8498-1255-3). Noch bis 31. Oktober gilt der Subskriptionspreis von 25 Euro.

Mehr Informationen gibt es im Internet unter www.bloch.de

Stadt Ludwigshafen am Rhein / Ernst-Bloch-Zentrum


Ölspur entdeckt und beseitigt

Den gefahrdrohenden Zustand durch eine Ölspur auf der Rheinallee hat der Kommunale Vollzugsdienst (KVD) am frühen Dienstagmorgen, 24. Oktober 2017, entdeckt und für dessen Beseitigung gesorgt. Während einer Streiffahrt sahen die Einsatzkräfte gegen 0.30 Uhr die etwa 130 Meter lange und rund 30 Zentimeter breite Spur einer öligen Flüssigkeit auf der Fahrbahn. Nach Einschätzung der KVD-Beamten stellte die Substanz eine mögliche Gefahr für den Fließverkehr und das Erdreich dar. Der KVD verständigte eine Firma, die die Ölspur beseitigte.

Stadt Ludwigshafen am Rhein


Maßnahmen zur Öffnung des Posttunnels schreiten voran

Die Technischen Werke können nun den Posttunnel nutzen, um Fernwärmerohrleitungen zu verlegen. "Mit dem jetzt abgeschlossenen Gestattungsvertrag sind mehrjährige Verhandlungen zwischen Post, Bahn AG und TWL zu einem glücklichen Ende gekommen.

Damit ist eine weitere wichtige Randbedingung auch zur angestrebten Öffnung als Bahnsteigzugang geklärt", freut sich Bau- und Umweltdezernent Klaus Dillinger. Der Beigeordnete resümiert, dass die Stadt Ludwigshafen Grundstücke gekauft, den ehemaligen Zugang auf dem Postgelände vereinbarungsgemäß abgebrochen und das Terrain der Hochschule als Parkplatz verpachtet hat.

"Die Planung des Weges zwischen Ernst-Boehe-Straße und dem Tunneleingang konnte vor kurzem mit der Bahn abgestimmt werden. Die Trasse erlaubt mittelfristig einen durchgängigen Radweg entlang der Bahnanlagen zwischen Mundenheim und den Stadtteilen West beziehungsweise Nord als regionale Verbindung. Da der eigentliche Tunnel im Eigentum der Bahn bleibt laufen derzeit die zeitaufwändigen, bahninternen Abstimmungen vor dem Hintergrund der Einrichtung eines Zugangs zu den Bahnsteigen. Nachdem der Tunnel nie ein öffentlicher Weg war klärt die Bahn auch, ob ein formales Planfeststellungsverfahren notwendig oder eine formale Erlaubnis des Eisenbahnbundesamtes erforderlich ist.

Unser gemeinsames Ziel ist ein komfortabler und vor allem sicherer Fußweg zu den Bahnsteigen. Die Länge und die durch die Fernwärmeleitung verringerte Breite des Tunnels sind Herausforderungen, die weitreichender Überlegungen hinsichtlich Beleuchtung und Überwachung bedürfen.

Die Planungen dazu sind mit der Bahn abzustimmen und öffentlich zu diskutieren, um letztlich eine von allen Seiten getragene Lösung umzusetzen. Ein Baubeginn ist je nach Planverfahren und Zuschussgewährung im Jahr 2019 denkbar", so Dillinger.
Die Stadt Ludwigshafen hat seit Anfang 2014 mit der Post, der Bahn und der TWL intensive Gespräche geführt, um die Voraussetzungen zu schaffen, dass der Posttunnel geöffnet werden kann. Der Informationsaustausch fand anfangs alle vier Wochen statt, jetzt in der Regel alle sechs bis acht Wochen.

Die Planungen zum Ausbau des Tunnels als Bahnsteigzugang werden parallel mit der Bahn betrieben. Nach dem Ausbau des Tunnels als Bahnsteigzugang wird die Stadt die Verkehrssicherungspflicht übernehmen. Als Eigentümerin des Tunnels definiert die Deutsche Bahn AG wesentlich die Planungsinhalte und koordiniert innerhalb des Bahnkonzerns die zahlreichen unterschiedlichen Beteiligten. Im August 2017 wurden zwischen Stadt, Bahn AG und Wirtschaftsministerium Randbedingungen der nächsten Schritte besprochen. Die Stadt erwartet hierbei eine finanzielle Förderung des Landes.
Die Kosten für die erste Umsetzung zur Öffnung des Posttunnels mit einem Geh- und Radweg inclusive der Ertüchtigung der Tunnelanlage werden nach erster Abstimmung mit der Bahn zurzeit auf 1,7 Millionen Euro geschätzt.

Stadt Ludwigshafen am Rhein


Stimme des Lichts - Delaunay, Apollinaire und der Orphismus

2. Dezember 2017 bis 2. April 2018

Eröffnung: Freitag, 1. Dezember 2017, 18 Uhr

Trotz seiner Bedeutung für die Entwicklung der modernen Kunst im 20. Jahrhundert wurde dem Orphismus bislang keine umfassende Themenausstellung gewidmet. Mit der Präsentation Stimme des Lichts – Delaunay, Apollinaire und der Orphismus stellt das Wilhelm-Hack-Museum in Ludwigshafen erstmals diese Keimzelle der Abstraktion in ihren Ursprüngen und Einflüssen vor.

Mit über 60 Werken der Klassischen Moderne werden die verschiedenen Facetten des orphischen Kubismus intensiv beleuchtet. Licht, Farbe, Form und Simultanität sind die Themen dieser umfassenden Schau über gegenstandslose Tendenzen in der frühen Moderne, mit Arbeiten bedeutender Künstlerinnen und Künstler wie Marc Chagall, Sonia und Robert Delaunay, Paul Klee, František Kupka, Fernand Léger, August Macke, Franz Marc oder Francis Picabia. Nach Ausstellungen zum Blauen Reiter, zur De Stijl-Bewegung und zum russischen Konstruktivismus widmet sich das Wilhelm-Hack-Museum damit eingehend einem weiteren zentralen Moment in der Frühgeschichte der europäischen Avantgarden. Es werden Leihgaben aus renommierten internationalen öffentlichen und privaten Sammlungen wie der Albertina in Wien, dem Museo Thyssen-Bornemiza in Madrid, dem Museum Ludwig in Köln oder dem Centre Pompidou in Paris gezeigt. Hauptsponsor ist die BASF SE, die das Wilhelm-Hack-Museum bereits seit 1990 bei der Realisierung von Ausstellungen der klassischen Moderne unterstützt.

Inspiriert von den Werken Robert Delaunays entwickelte der Dichter und Kunstkritiker Guillaume Apollinaire bei einer Rede im Jahr 1912 aus einer Analyse des Kubismus den Begriff des Orphismus. Im Orphismus sah er eine neue Tendenz der modernen Malerei, die er nicht nur in Frankreich, sondern auch in Deutschland, der Schweiz und Italien beobachtete. Diese Kunst zeigte neue Ganzheiten mit Elementen, die nicht der visuellen Wirklichkeit entlehnt, sondern gänzlich vom Maler erschaffen wurden. Apollinaire beschrieb so als einer der Ersten eine vollkommen abstrakte Kunst. Daher stellt der Orphismus keinen einheitlichen künstlerischen Stil dar, sondern vereint Werke mit kubistischen, futuristischen und expressionistischen Ansätzen. Der Ausbruch des Ersten Weltkriegs beendete die Versuche Apollinaires, den Orphismus als eine radikale Avantgarde-Bewegung zu etablieren.

Als Namensgeber der neu beschriebenen Kunstströmung diente dem Dichter die antike Sagengestalt Orpheus. Dem Mythos zufolge vermochte dessen vollendeter Gesang die Unordnung der Welt in ein harmonisches Ganzes zu überführen und selbst wilde Tiere zu besänftigen. Angesichts der Dynamisierungs- und Fragmentierungsprozesse, die das moderne Leben seit Mitte des 19. Jahrhunderts in zunehmendem Maß bestimmten, gewann der Mythos des Orpheus in den bildenden Künsten und in der Literatur an neuer Bedeutung. Orpheus stand hier als Sinnbild eines Künstler-Ideals, das jene Energien und Kräfte zu erfassen und darzustellen vermochte, die trotz aller Tendenz zur Auflösung dem Universum Einheit und Zusammenhalt gaben.

Dem Licht kam im orphischen Kubismus eine zentrale Rolle zu: Die schöpferische Energie des Lichts liege allen Farben und jeder Linie zu Grunde, deshalb sei die Malerei eine Lichtsprache, so meinten Apollinaire und Delaunay. Sie entlehnten ihre Formulierung Stimme des Lichts den antiken hermetischen Schriften, die auch von den Orphikern häufig rezipiert wurden. Hierauf stützt sich der Titel der Ausstellung.

Die offene Architektur des Wilhelm-Hack-Museums erlaubt es, die verschiedenen Kapitel der Ausstellung nicht als Abfolge, sondern als parallele Aspekte zu zeigen, die sich aufeinander beziehen und eng miteinander verknüpft sind.
Für den Ausstellungskatalog konnten internationale Autorinnen und Autoren gewonnen werden, deren Aufsätze in Verbindung mit einer Chronologie und einem umfassenden Quellenteil eine fundierte Auseinandersetzung mit dem Orphismus ermöglichen.

Stimme des Lichts – Delaunay, Apollinaire und der Orphismus
2. Dezember 2017 bis 2. April 2018
Wilhelm-Hack-Museum, Berliner Straße 23, 67059 Ludwigshafen am Rhein
DI, MI, FR 11-18 Uhr / DO 11-20 Uhr / SA, SO & Feiertage 10-18 Uhr / MO geschlossen
Erwachsene: 10 Euro / Ermäßigt: 6 Euro
www.wilhelmhack.museum

Hauptsponsor: BASF SE

Stadt Ludwigshafen am Rhein / Wilhelm-Hack-Museum


Alkoholisierter 31-Jähriger attackiert KVD

Ein stark alkoholisierter Mann hat am Dienstagnachmittag, 17. Oktober 2017, Einsatzkräfte des Kommunalen Vollzugsdienstes (KVD) angegriffen. Mehrere Passanten hatten eine KVD-Streife gegen 15 Uhr auf den 31-Jährigen aufmerksam gemacht, der in einem Supermarkt in der Ludwigstraße auf dem Boden lag. Nachdem die KVD-Beamten einen Rettungswagen verständigt hatten und dem Mann erste Hilfe leisteten, fuhr dieser plötzlich hoch und ging mit geballten Fäusten auf die Einsatzkräfte los. Die Vollzugsbeamten überwältigten ihn und legten ihm Handfesseln an. Danach gebärdete sich der Mann wie von Sinnen, schrie und drohte den Einsatzkräften. Der 31-Jährige wurde im Krankenhaus Zum Guten Hirten stationär aufgenommen. Ein bei ihm durchgeführter Atemalkoholtest ergab den Wert von 2,8 Promille.

Stadt Ludwigshafen am Rhein


KVD mehrfach wegen alkoholisierter Personen gefordert

Eine Serie von Einsätzen nach dem rheinland-pfälzischen Landesgesetzes für psychisch Kranke (PsychKG) hat den Kommunalen Vollzugsdienst (KVD) am vergangenen Wochenende beschäftigt. In der Nacht von Samstag, 14. Oktober 2017, auf Sonntag, 15. Oktober 2017, waren die KVD-Einsatzkräfte innerhalb weniger Stunden gefordert, sich um vier, teilweise stark alkoholisierte Personen zu kümmern. Am Samstag hatten sie gegen 19.30 Uhr in der Arnimstraße mit einem 55 Jahre alten Mann zu tun, der sehr laut Musik hörte und bei der Ansprache durch den KVD orientierungslos wirkte. Da er sich gegen eine Mitnahme im Krankenwagen wehrte, wurden ihm Handfesseln angelegt. Im Krankenaus wurde bei dem Mann ein Atemalkoholgehalt von 3,18 Promille festgestellt.

Um 10 Uhr halfen die Einsatzkräfte in der Dammstraße einem 45-Jährigen, der offensichtlich betrunken und in Nähe der S-Bahn-Schienen auf dem Boden lag. Bei der stationären Aufnahme in der Klinik "Zum Guten Hirten" wurde ein Atemalkoholgehalt von 2,58 Promille ermittelt.

Im Klinikum in der Bremserstraße wurde ein 50 Jahre alter Drogenabhängiger ein Fall für den KVD, nachdem der Mann Krankenhauspersonal beschimpft hatte, und er für sich sowie andere Menschen eine Gefahr darstellte. Er wurde stationär im Krankenhaus Zum Guten Hirten aufgenommen.

Am Sonntagmorgen gegen 0.20 Uhr verhielt sich ein alkoholisierter 40-jähriger Patient des Klinikums Ludwigshafen dem Personal gegenüber aggressiv, nachdem er dort behandelt worden war. Er drohte, sich etwas anzutun und wurde aufgrund dessen "Zum Guten Hirten" gebracht, wo ein durchgeführter Atemalkoholtest 2,6 Promille ergab.

Stadt Ludwigshafen am Rhein / Kommunaler Vollzugsdienst (KVD)


Wahlausschuss bestätigt Ergebnis der OB-Stichwahl

Der Wahlausschuss hat in seiner Sitzung am 16. Oktober 2017 das Ergebnis der OB-Stichwahl vom 15. Oktober 2017 einstimmig bestätigt.

Jutta Steinruck (SPD) erzielte 58,1 Prozent der Stimmen und ist damit zur neuen Oberbürgermeisterin gewählt.

Dr. Peter Uebel (CDU) erreichte 41,9 Prozent der Stimmen.

Die Wahlbeteiligung lag bei 34,8 Prozent.

Stadt Ludwigshafen am Rhein


Hochstraße Süd wird von LKW entlastet

Die Pilzhochstraße muss umfangreich instandgesetzt werden

Aus Sicherheitsgründen dürfen LKW ab 3,5 Tonnen Gesamtgewicht die Hochstraße Süd, wie bereits im Bauausschuss und im Stadtrat angekündigt, nicht mehr befahren. Die Schilder werden in dieser Woche aufgestellt. Sofern notwendig, werden zudem Mitte November 2017 bauliche LKW-Sperren installiert. Das ab Montag, 16. Oktober 2017, geltende LKW-Verbot ist aufgrund des Ergebnisses einer umfangreichen statischen Nachberechnung des Bauwerks zwischen der Konrad-Adenauer-Brücke und der Saarlandstraße, auch Pilzhochstraße genannt, erforderlich.

"Die Vollsperrung für Lastkraftwagen ist unumgänglich, um die Belastung des Brückenbauwerkes auf ein sicheres Maß zu reduzieren. Wir haben die einzelnen Brückenteile der 58 Jahre alte Hochstraße Süd in einer steten Abfolge saniert. Jetzt ist es an der Zeit, die Pilzhochstraße zu ertüchtigen und wie aus den Gutachten zu entnehmen ist, besteht hier dringender Handlungsbedarf", erläutert Bau- und Umweltdezernent Klaus Dillinger.

Während der Grundlagenermittlung für eine Sanierungsplanung der Pilzhochstraße wurden umfangreiche Substanzunter-suchungen an dem Bauwerk durchgeführt. Durch endoskopische Kameraaufnahmen, Bauteilöffnungen, speziellen Baustoffuntersuchungen, Chlorid- und Radarmessungen konnten die Schäden fachgerecht erfasst werden. Im Ergebnis sind die Fugenbereiche zwischen den einzelnen Brückenteilbauwerken stark mit Chloriden belastet. Festgestellt wurde unter anderem auch, dass die Brückenplatte aus Beton mit 30 Zentimetern Höhe zu dünn und mit zu wenig Stahl armiert ist.

Zu den Besonderheiten der Pilzhochstraße zählen die Lager in den Stützen. Sie wurden im Jahre 2015 und 2016 bereits ausgetauscht.

Abgestimmtes Verkehrsleitsystem

LKW, die von Mannheim kommen müssen nach der Konrad-Adenauer-Brücke über die Abfahrt Lichtenberger Ufer auf die Rheinuferstraße und weiter auf die Hochstraße Nord Richtung Bad Dürkheim fahren. In der Gegenrichtung wird der LKW-Verkehr von der A 650 und von der Bruchwiesenstraße auf die Hochstraße Nord geleitet. 2Ein durch die Sperrung für den LKW-Verkehr erforderliches Verkehrsleitsystem haben wir mit der Polizei, der Feuerwehr und dem Landesbetrieb für Mobilität (LBM) abgestimmt. Die Innenstadt Ludwigshafens ist von Westen weiterhin über die Hochstraße Nord, Abfahrt Heinigstraße, und der Stadtteil Süd über die Pylonbrücke erreichbar. Die Zu- und Abfahrten zur BASF bleiben unverändert2, konstatiert Dillinger.

Von den insgesamt 59.000 Kraftfahrzeugen, die die Hochstraße Süd am Tag passieren sind 100 Busse, circa 700 Lastzüge und circa 2.000 LKW durch die LKW-Sperre betroffen.

Mehr unter www.ludwigshafen.de.

Stadt Ludwigshafen am Rhein


Feuerwehrehrenzeichen in Gold und Silber von Beigeordnetem Feid verliehen

Mehr als 30 Feuerwehrleute haben am Dienstag, 10. Oktober 2017, das Feuerwehrehrenzeichen des Landes Rheinland-Pfalz in Gold und Silber erhalten. Ludwigshafens Beigeordneter und Kämmerer Dieter Feid nahm die Ehrung stellvertretend für Innenminister Roger Lewentz vor.

Die Geehrten erhielten im Beisein von Branddirektor Stefan Bruck, Leiter der Berufsfeuerwehr Ludwigshafen, Gert Van Bortel, Leiter der Werkfeuerwehr BASF SE, und Steffen Boßmann, Leiter der Werkfeuerwehr AbbVie, die Auszeichnungen für ihre langjährige Tätigkeit und ihren pflichtbewussten Einsatz als Feuerwehrmänner, um die Sicherheit der Allgemeinheit zu wahren sowie Gefahren für Leib und Leben von Anderen abzuwenden. Bei der Feierstunde wurde auch die Ehrung der Feuerwehrleute nachgeholt, die ihr Ehrenzeichen bereits im vergangenen Jahr hätten erhalten sollen. Die Verleihung für 2016 war nach der Explosion am 17. Oktober auf dem BASF-Gelände kurzfristig abgesagt und bislang noch nicht nachgeholt worden.

Mit dem Goldenen Feuerwehrehrenzeichen für ihr 35-jähriges Engagement und die vollbildliche Erfüllung ihrer Profession wurden Bernd Vollmer, Jörg Schulze, Stephan Blanz, Thomas Bechtloff, Stefan Braun, Thomas Depper, Stefan Konrad, Werner Limbacher, Martin Meinhardt und Wolfgang Weinschütz von der Ludwigshafener Berufsfeuerwehr geehrt. Ebenfalls für die zuverlässige Ausführung ihrer Pflichten seit 35 Jahren als Feuerwehrmänner erhielten Bernd Rheinwald, Ralf Schäfer, Martin Brunst, Jürgen Erbach, Thomas Henss, Roland Hopp, Norbert Hornung und Heinz-Detlef Müller von der BASF-Werkfeuerwehr die Auszeichnung in Gold.

Für ihren 25-jährigen Beitrag zur Gefahrenabwehr erhielten von der Berufsfeuerwehr der Stadt Ludwigshafen Stefan Flammuth, Jochen Gerhard, Stefan Hahnenwald, Markus Jochum, Frank Kröther, Marco Blankenmeister, Werner Flory, Kai Lelle, Henning Leithäuser und Freddy Wenz das Silberne Feuerwehrehrenzeichen. Diese Ehre wurde von der Freiwilligen Feuerwehr Ruchheim Matthias Dörr zuteil, während Manfred Lauer für besondere Verdienste um das Feuerwehrwesen das Silberne Feuerwehrehrenzeichen am Bande erhielt. Von der BASF-Werkfeuerwehr wurden Martin Smith, Thomas Schmidt, Wolfgang Wendel und Heico Winheim für ihren 25-jährigen Einsatz und ihre besondere Verdienste für das Feuerwehrwesen mit der Ehrung in Silber ausgezeichnet. Von der Werkfeuerwehr AbbVie wurde diese Ehre Uwe Rodach zuteil.

"Das Feuerwehrehrenzeichen ist Ausdruck großen Danks, der Wertschätzung und des Respekts gegenüber der heute zu ehrenden Feuerwehrleute, die über Jahrzehnte hinweg zuverlässig, mutig und aufopferungsvoll ihre Tätigkeit im Dienst der Allgemeinheit ausgeübt haben und immer noch ausüben", hob Feuerwehrdezernent Dieter Feid die Bedeutung der Auszeichnung hervor. "Welchen Risiken und Gefahren Feuerwehrleute trotz guter Ausrüstung, intensiver und kontinuierlicher Ausbildung und aller Erfahrung ausgesetzt sind, hat die verheerende Explosion im Herbst vergangenen Jahres auf dem BASF-Gelände der Öffentlichkeit erschütternd vor Augen geführt", unterstrich er. Zugleich zeige dieses Ereignis, welche wichtige und unverzichtbare Aufgabe die Feuerwehren wahrnehmen, indem sie die Bevölkerung in Notsituationen schützen und Schäden von ihr abwenden. Feid gedachte der vier BASF-Werkfeuerwehrleute und dem Schiffsmatrosen, die in Folge des Unglücks ums Leben gekommen waren. "Meine Gedanken sind auch fast ein Jahr nach dieser Tragödie bei den Opfern, ihren Familien und Angehörigen und bei den bei der Explosion zum Teil schwer verletzten Menschen, von denen Einige für ihr ganzes Leben gezeichnet bleiben", sagte Feid.

Stadt Ludwigshafen am Rhein


Schadhafte Bäume werden gefällt

Im Stadtgebiet Ludwigshafen beginnen im Laufe der kommenden Woche (Kalenderwoche 41) die Fällungen abgestorbener, erkrankter und schadhafter Bäume, die im Zuge durchgeführter Baumkontrollen auffällig waren. Insgesamt müssen rund 350 Bäume an Straßen und auf Grundflächen – aufgrund mangelnder Stand- und Bruchsicherheit – aus dem Verkehrsraum entfernt werden. Zu den hauptsächlich betroffenen Baumarten zählen Ahorn (61 Bäume), Robinie (60 Bäume), Hainbuche (25 Bäume), Kirsche (23 Bäume), und Weide (21 Bäume). Die Baumfällungen dienen der Wiederherstellung der Verkehrssicherheit und werden bis Ende Februar abgeschlossen sein.

Stadt Ludwigshafen am Rhein


KVD bewahrt 51-Jährigen vor Schaden –Atemalkoholtest ergibt 3,37 Promille

Der Kommunale Vollzugsdienst (KVD) hat am Samstag, 30. September 2017, einen 51-Jährigen davon abgehalten, sich selbst Schaden zuzufügen. Der KVD war kurz nach 18 Uhr in die Bremserstraße gerufen worden, nachdem der Mann gegenüber seiner Vermieterin angekündigt hatte, sein Leben beenden zu wollen. Beim Eintreffen des KVD und der Polizei am Einsatzort versuchte der Mann, der stark nach Alkohol roch, zu flüchten, wurde aber nach wenigen Metern gestellt. Im Gespräch mit den Einsatzkräften dementierte er seine Ankündigung, sich selbst etwas antun zu wollen. Da er für sich und andere Personen eine Gefahr darstellte, begleitete ihn der KVD ins Krankenhaus "Zum Guten Hirten". Ein dort durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 3,37 Promille. Der 51-Jährige wurde in der Klinik stationär aufgenommen.

Stadt Ludwigshafen am Rhein


Kanalsanierung in der Dörrhorststraße begonnen

In der Dörrhorststraße begannen zwischen Bürgermeister-Kutterer-Straße und Heinigstraße am Montag, 9. Oktober 2017, Kanalbauarbeiten, die voraussichtlich bis Mitte Januar 2018 dauern. Dabei werden zwei Kanalhaltungen mit einer Länge von rund 75 Metern erneuert. Während der Bauzeit wird die Straße im jeweiligen Bereich der Baustelle gesperrt. Für den Verkehr in der Heinigstraße in südliche Richtung kommt es zu einer einspurigen Verkehrsführung. Sollte es während der Bauzeit Anlass zu Beanstandungen geben, steht bei dem Wirtschaftsbetrieb Ludwigshafen (WBL) – Stadtentwässerung und Straßenunterhalt – Hans-Jürgen Klein, Telefon 504 6842, als Ansprechpartner zur Verfügung.

Stadt Ludwigshafen am Rhein


Berufsfeuerwehr erspielt dritten Platz bei Südwestpokal

Die Berufsfeuerwehr Ludwigshafen hat beim 48. Südwestpokal-Fußballturnier der Berufsfeuerwehren den dritten Platz erreicht. Beim am 28. September 2017 ausgerichteten Wettkampf auf der Bezirkssportanlage Oggersheim mussten die Gastgeber im Turniermodus "Jeder gegen jeden" den Kollegen aus Mannheim und Karlsruhe den Vortritt lassen. Auf den Plätzen hinter Ludwigshafen folgten die Berufsfeuerwehren aus Kaiserlautern und Worms. Bürgermeister und Sportdezernent Wolfgang van Vliet und Jan Deubel, stellvertretender Leiter der Berufsfeuerwehr Ludwigshafen, hatten das Turnier zuvor offiziell eröffnet. Armin Salzer, Sportbeauftragter der Feuerwehr Ludwigshafen, dankte den Mitarbeitern der Sportanlage, dem Deutschen Roten Kreuz sowie den Schülerinnen und Schülern der Schule für Physiotherapie der BG Klinik, welche die Spieler den ganzen Tag medizinisch betreuten.

Stadt Ludwigshafen am Rhein


Hochleistungssirene in der Mundenheimer Straße montiert – Warnsirenen weiterhin wichtige Elemente zur Warnung der Bevölkerung – Modernisierung weiterer Standorte in Planung

Die bislang sechste der neuen Hochleistungssirenen für die Warnung und Alarmierung der Bevölkerung bei Großgefahrenlagen in Ludwigshafen ist am heutigen Donnerstag, 5. Oktober 2017, auf dem Dach der Berufsbildende Schule Wirtschaft 1 installiert worden. Die Montage der elektronischen Sirenenanlage an dem Schulgebäude erfolgte mit Hilfe eines Krans. Inklusive dieses Standorts sind stadtweit derzeit insgesamt sechs moderne Sirenen in Betrieb genommen worden. Bei den anderen Stellen handelt es sich um die Standorte Budapester Straße 28, Bürgermeister-Fries-Straße 1-3, Edigheimer Straße 26, Luitpoldstraße 37 und Gräfenaustraße 32.

Die Stadt begann dieses Jahr mit der Umrüstung auf leistungsfähigere Sirenen, da in der Vergangenheit die lauten Sirenenproben und die begleitend dazu durchgeführten Befragungen der Anwohnerinnen und Anwohner darauf hinwiesen, dass die bisher verwendeten Motorsirenen teilweise unzureichend zu hören waren. Ursächlich dafür sind Veränderungen von Gebäuden und Fahrzeugen durch Wärme- sowie Schallisolierung und ein höherer Geräuschgrundpegel durch das wesentlich stärkere Verkehrsaufkommen im Laufe der vergangenen Jahrzehnte.

Kämmerer und Feuerwehrdezernent Dieter Feid hob hervor, dass die Warnsirenen nach wie vor ein unverzichtbares Element seien, um die Bevölkerung auf gefährliche Situationen wie beispielsweise Großbrände, Explosionen und Austritte von gefährlichen Stoffen hinzuweisen. "Um für die Bürgerinnen und Bürger sowie auch den Beschäftigten in Unternehmen in solchen Fällen so viel Schutz und Sicherheit wie möglich gewährleisten zu können, müssen unter anderem die Funktionsfähigkeit und Hörbarkeit der Sirenen sichergestellt sein", sagte er. "Die modernen Warnsirenen stärken nachhaltig die städtische Sicherheitsarchitektur bei großen Gefahrenlagen. Sie sind im Krisen- beziehungsweise Katastrophenfall wichtig, um die Bevölkerung schnell und großräumig zu warnen."

Branddirektor Stefan Bruck, Leiter der Berufsfeuerwehr Ludwigshafen, merkte an, dass sich die Umrüstung auf Hochleistungssirenen in Mundenheim, Rheingönheim, rund um das Hafengebiet und die Parkinsel sowie den Industriepark-Süd für das kommende Jahr derzeit in der Planungsphase befinde. "Im November dieses Jahres ist ein Probealarm aller Sirenen im Stadtgebiet vorgesehen. Die hierbei gewonnenen Erkenntnisse zur Hörbarkeit werden verwendet, um die flächendeckende Warnung der Bürgerinnen und Bürger mittels Warnsirenen im Stadtgebiet zu optimieren", erklärte er. Ludwigshafen verfügt im gesamten Stadtgebiet über 35 Sirenen.

Neue Sirenenanlagen verfügen über größere Beschallungsradien

Durch unterschiedliche Leistungsgrößen sind bei den nun neu angeschafften Sirenenmodellen deutlich größere Beschallungsradien als bei den herkömmlichen Sirenen realisierbar. Eine Sirenenanlage hat maximal 16 Hörner bei einer Leistung von bis zu 2400 Watt und erreicht eine Lautstärke von 121 dB bei einer Entfernung von 30 Metern. Dies entspricht etwa einer Vervierfachung der bisherigen Lautstärke.
Die Ansteuerung der Sirenenanlagen erfolgt wie bisher von der Feuerwehrleitstelle aus über Funk. Im Vergleich zu den alten Sirenen besitzen die neuen Sirenenanlagen eine Batteriepufferung. Somit sind diese bei einem Stromausfall bis zu sieben Tage im Standby-Modus und können in diesem Zeitraum angesteuert werden sowie einen Sirenenalarm abgeben.

Stadt Ludwigshafen


Platzverweis ignoriert – KVD übergibt 24-Jährigen der Polizei

Weil er einen Platzverweis ignorierte, ist ein 24-Jähriger in Polizeigewahrsam gekommen. Der Kommunale Vollzugsdienst (KVD) entdeckte den Mann am Donnerstagabend, 28. September 2017, im Zuge seines Streifgangs gegen 18 Uhr auf dem Berliner Platz.

Da den Einsatzkräften bekannt war, dass gegen den Mann dort ein polizeiliches Aufenthaltsverbot bestand, sprachen sie ihn an und kontrollierten ihn. Der KVD verständigte eine Polizeistreife, die ihn dann auf die Dienststelle mitnahm.

Stadt Ludwigshafen am Rhein, Kommunaler Vollzugsdienst


Zu laute Musik – KVD beendet nächtliche Ruhestörung

Eine zu laute und feucht-fröhliche Zusammenkunft von drei Frauen im Alter von 29 bis 58 Jahren hat Freitagnacht, 29. September 2017, den Kommunalen Vollzugsdienst (KVD) beschäftigt. Weil Musik aus einer Nachbarwohnung ihre Nachtruhe störte, hatte eine Anwohnerin der Straße Schmale Gasse um 23 Uhr den KVD verständigt. Dieser klingelte an der Wohnung, aus der die Musik drang. Eine stark alkoholisierte Frau, die sich kaum verständigen konnte, öffnete den Einsatzkräften die Tür. In der Wohnung traf der KVD auf eine 55-Jährige mit ihrer 29 Jahre alten Tochter, die beide ebenfalls angetrunken waren und angaben, Gäste der dort wohnenden Frau zu sein. Im Gespräch mit den Frauen wiesen die Einsatzkräfte auf die Ruhestörung hin und zogen ab, nachdem die Musik ausgeschaltet worden war.

Stadt Ludwigshafen am Rhein, Kommunaler Vollzugsdienst


OB-Wahl: Wahlausschuss bestätigt Wahlergebnis und legt Stichwahl fest

Nachdem bei der OB- Wahl am 24. September 2017 keine Bewerberin oder kein Bewerber mehr als die Hälfte der abgegebenen gültigen Stimmen auf sich vereinigen konnte, findet am Sonntag, 15. Oktober 2017 eine Stichwahl zwischen der Kandidatin und dem Kandidaten statt, die bei der ersten Wahl die meisten Stimmen erzielt haben. Zur Stichwahl zugelassen sind Jutta Steinruck (SPD) und Dr. Peter Uebel (CDU). Dies hat der Wahlausschuss in seiner Sitzung am heutigen Dienstag, 26. September 2017, gleichzeitig mit der Feststellung des Ergebnisses der Wahl vom 24. September beschlossen.

Wahlberechtigte, die bereits mit den Briefwahlunterlagen für die erste Wahl am 24. September 2017 Briefwahlunterlagen für die Stichwahl beantragt haben, erhalten diese voraussichtlich ab Freitag, 29. September 2017, zugesandt. Wenn sich Wahlberechtigte nicht mehr sicher sind, ob sie bereits Briefwahlunterlagen für die Stichwahl beantragt haben, können sie dies unter der Telefonnummer 504-3830 beim Wahlamt erfragen.

Wer noch Briefwahlunterlagen für die Stichwahl beantragen möchte, kann dies ab 27. September 2017 schriftlich bei der Stadt Ludwigshafen, Wahlamt, Postfach 21 12 20, 67012 Ludwigshafen oder online über www.ludwigshafen.de tun. Persönlich kann die Stichwahl beim Briefwahlbüro im ersten Obergeschoß des Rathauses ab Freitag, 29. September 2017, beantragt werden. Dort können Wählerinnen und Wähler auch direkt ihre Stimme abgeben. Die Briefwahl kann vor Ort im Rathaus bis Freitag, 13. Oktober 2017, 18 Uhr, beantragt werden. Wer den Briefwahlantrag online oder per Post ans Wahlamt schickt, erhält die Briefwahlunterlagen nach Hause und kann dort in aller Ruhe wählen. Beim Zurückschicken ans Wahlamt sollten aber die Laufzeiten der Post bedacht werden. Wahlbriefe, die bis Sonntag, 15. Oktober, 18 Uhr, nicht beim Wahlamt eingegangen sind, werden nicht berücksichtigt. Wer für die Stichwahl Briefwahl beantragt, kann an dieser Wahl auch nur per Briefwahl teilnehmen. Eine Stimmabgabe im Wahllokal ist dann nicht mehr möglich.

Im Fall einer nachgewiesenen plötzlichen Erkrankung kann auch noch am Wahlsonntag bis 15 Uhr Briefwahl beantragt werden. Auch hier müssen die Wahlbriefe bis 18 Uhr beim Wahlamt im Rathaus vorliegen. Die Wahlvorstände in den Wahllokalen in den Stadtteilen dürfen keine Briefwahlunterlagen entgegennehmen.

Das Briefwahlamt im Rathaus hat am Freitag, 29. September 2017, von 8 bis 13 Uhr und ab Montag, 2. Oktober 2017, von montags bis mittwochs von 8 bis 12 Uhr und 13 bis 16 Uhr, donnerstags von 8 bis 12 Uhr und 13 bis 18 Uhr, sowie freitags von 8 bis 13 Uhr geöffnet. Am Freitag, 13. Oktober 2017, hat das Briefwahlbüro von 8 bis 12 Uhr und 13 bis 18 Uhr geöffnet. Am Feiertag, Dienstag, 3. Oktober 2017, ist das Briefwahlbüro geschlossen. Für die Urnenwahl am 15. Oktober 2017 werden in allen Wahllokalen jeweils mehrere Stimmbezirke zusammengelegt. Die Wahlberechtigten können aber jeweils in ihrem angestammten Wahllokal beziehungsweise Wahlgebäude wählen gehen.

Auch wer seine Wahlbenachrichtigung nicht mehr zur Hand hat, kann am Wahltag unter Vorlage seines Personalausweises oder Reisepasses im Wahllokal wählen. Unter der Rufnummer 504-3830 kann erfragt werden, in welchem Stimmbezirk oder Wahllokal man wahlberechtigt ist. Eine neue Wahlbenachrichtigung zur Stichwahl wird nicht versandt.

Stadt Ludwigshafen am Rhein


Offene Kinder- und Jugendarbeit- stark vernetzt

Unter dem Titel "Kooperationen – Offene Kinder- und Jugendarbeit stark vernetzt" stellten der Bereich Jugendförderung und Erziehungsberatung der Stadt Ludwigshafen und die freien Träger der Kinder- und Jugendarbeit im Jugendhilfeausschuss am 25. September 2017 ihren gemeinsamen Jahresbericht vor.

Der zwölfte gemeinsame Jahresbericht der Offenen Kinder- und Jugendarbeit legt den Fokus auf die Vernetzung und die vielfältigen Kooperationen der Offenen Kinder- und Jugendeinrichtungen in der Stadt. Sie sind Schlüsselfunktionen der Offenen Kinder- und Jugendarbeit und stärken deren Handlungsfähigkeit. Die Kinder und Jugendlichen erhalten so nicht nur wirkungsvollere Hilfen, Unterstützung und Förderung sondern lernen auch attraktive Lebens-, Lern- und Erfahrungsfelder kennen. Dabei setzen die Einrichtungen bei Themen und Interessen der Besucherinnen und Besucher an und entwickeln daraus Projekte und Angebote. Die Zusammenarbeit ist breit gefächert: Partner sind beispielsweise Schulen, Vereine und Verbände, Beratungsstellen, der Regionalen Familiendienst des Jugendamtes aber auch kulturelle Institutionen wie die Jugendkunstschule des Kunstvereins, die Kinder- und Jugendbibliothek, das Wilhelm-Hack-Museum und Jugendtheater in der Stadt.

"Die große Stärke der Offenen Kinder- und Jugendarbeit liegt in ihrer Kenntnis des Sozialraums und des Bedarfs und in einer professionellen Beziehungsarbeit mit den Kindern, Jugendlichen und Eltern", erklärte Prof. Dr. Cornelia Reifenberg, Beigeordnete für Kultur, Schulen, Jugend und Familie der Stadt Ludwigshafen. "Die Einrichtungen bilden die Basis sozialräumlicher Vernetzung und sind Motor für die Zusammenarbeit."

Der Jahresbericht verdeutlicht das große Engagement und die vertrauensvolle, kooperationsoffene Einstellung aller Fachkräfte. "Sie sind gegenüber verschiedenen Kooperationsformen mehr als aufgeschlossen und verfolgen alle das übergeordnete Ziel, die hohe Qualität der Offenen Angebote für die Kinder und Jugendlichen in Ludwigshafen zu sichern", so Stefan Gabriel, Bereichsleiter der Ökumenischen Fördergemeinschaft Ludwigshafen, stellvertretend für die Freien Träger.

Der Jahresbericht steht im Internet unter www.lu4u.de/fachwelt/jahresberichte/ zum Download bereit.

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OB weist Beschwerde zurück

Die Anwesenheit von Wahlbewerberinnen und -bewerbern in Wahllokalen ist grundsätzlich möglich. Der Wahlakt ist nach § 28 Absatz 1 Kommunalwahlgesetz beziehungsweise § 31 Bundeswahlgesetz und nach § 54 Bundeswahlordnung öffentlich. Dementsprechend hat jede Person Zutritt zum Wahllokal, wenn und solange sie oder er den Wahlakt nicht stört oder die Wahl zu beeinflussen versucht (vergleiche § 35 Absatz 1 Kommunalwahlgesetz beziehungsweise § 32 Absatz 1 Bundeswahlgesetz).

Das bloße Aussprechen des Dankes an die Wahlhelferinnen und Wahlhelfer stellt keine Wahlbeeinflussung dar. Mit dieser Klarstellung hat Wahlleiterin OB Dr. Eva Lohse auf die Beschwerde des unabhängigen OB-Kandidaten Dirk Schmitz und seinen Antrag, Kandidaten am Wahlsonntag die Anwesenheit in den Wahllokalen zu untersagen, bereits am Nachmittag des Donnerstag, 21. September 2017, in einem E-Mail reagiert. Ihre Haltung hatte die Verwaltung vorab mit dem Büro des Landeswahlleiters abgestimmt.

Die OB verwies auch auf eine Entscheidung des Verwaltungsgerichts Köln, (VG Köln, Beschluss vom 06. Februar 2012 – 4 K 241/10 –, Rn. 46, juris). Danach lässt sich aus den oben genannten Gründen dem Umstand, dass sich ein Wahlbewerber im beziehungsweise vor einem Wahllokal aufgehalten und die Wähler begrüßt hat, eine Wahlunregelmäßigkeit nicht entnehmen.

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Petition wird dem Stadtrat zur Beratung vorgelegt

Die Petition, die Birgit Stärk heute Vormittag an Ortsvorsteher Christoph Heller übergeben hat, ist bei Oberbürgermeisterin Dr. Eva Lohse eingegangen.

Die OB wird die Petition dem Stadtrat, der dafür gemäß § 16b der Gemeindeordnung zuständig ist, zur Beratung vorlegen.

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KVD kümmert sich um psychisch Kranken

Der Kommunale Vollzugsdienst der Stadt Ludwigshafen (KVD) wurde am Montag, 18. September 2017, in das Polizeipräsidium bestellt, wo eine vermutlich psychisch kranke Person festgenommen wurde. Der 43-jährige Mann aus Speyer habe mehrere Delikte an diesem Tag begangen und sich mit einer Glasscherbe selbst verletzt.

Weiterhin habe er vermehrt vom Teufel gesprochen und sei nur teilweise ansprechbar und zugänglich gewesen. Durch die Delikte und seine unruhige und aufbrausende Art war er mittels Hand- und Fußfesseln fixiert worden. Der KVD konnte mit ihm kein Gespräch aufnehmen, da der Speyrer immer wieder Gebete sprach.

Der KVD veranlasste daraufhin, dass der Mann mit einem Rettungswagen in das Krankenhaus Zum Guten Hirten gefahren wurde. Von dort wurde er nach einer Erstbegutachtung in die Pfalzklinik nach Landeck gebracht.

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KVD verweist Jugendliche vom Spielplatz

Drei Zeuginnen meldeten der Polizei am Dienstagabend, 19. September 2017, dass zwei Jugendliche die Rutsche auf dem Spielplatz in der Karlsbader Straße mit Farbe besprühen. Der hinzugezogene Kommunale Vollzugsdienst der Stadt (KVD) trafen die jungen Männer an und forderten sie auf die Verschmutzung zu beseitigen. Dieser Forderung kamen die Beiden nach und sie konnten die Textilfarbe restlos wegwischen. Anschließend wurde den Jugendlichen ein Platzverweis erteilt.

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VHS: Einzelunterricht am Computer

Bei Problemen mit dem eigenen PC oder Laptop ist es oft wichtig, schnelle und individuelle Hilfe zu erhalten. An der Volkshochschule (VHS) Ludwigshafen können Frauen und Männer an drei Donnerstagvormittagen (am 28. September 2017, am 30. November 2017 und am 18. Januar 2018) eine oder mehrere Unterrichtsstunden "Einzelunterricht am Computer" buchen.

Die Uhrzeit für den Unterricht stimmen die Teilnehmenden vorab mit dem Dozenten Marc Meck ab. Ebenso sollten sie ihm vorab erläutern, welche Themen sie behandeln möchten.

Die Gebühr beträgt 30 Euro pro Unterrichtsstunde. Anmeldungen sind an der VHS unter der Telefonnummer 0621 504-2238 oder online unter www.vhs-lu.de möglich. Weitere Informationen gibt es bei Stefanie Indefrey, Telefon 0621 504-2043.

Stadt Ludwigshafen am Rhein, VHS


Anmeldungen zum Kultursommer 2018 möglich

Ab sofort können sich Veranstalterinnen und Veranstalter mit ihren Projekten für den Kultursommer 2018 anmelden. Vom 13. Juni bis 31. August 2018 soll Ludwigshafen wieder ganz im Zeichen der erfolgreichen Mischung aus Kulturangeboten mit Lokalkolorit und internationalen Top-Acts stehen. Der Kultursommer startet am 13. Juni mit der zweiten Auflage von "Jazz am Turm" am Lutherplatz.

Einer der Höhepunkte des Kultursommers wird erneut das Internationale Straßentheaterfestival sein, das am 26. Juli abends eröffnet wird und vom 27. bis 29. Juli dauern wird.

Die Anmeldefrist für den Ludwigshafener Kultursommer 2018 endet am 15. Dezember 2017. Die Anmeldung kann ausschließlich über das dafür vorgesehene Online-Formular auf www.kulturbuero-lu.de erfolgen.

Der Ludwigshafener Kultursommer gibt kein Motto vor. Eine Anlehnung oder Übernahme des rheinland-pfälzischen Kultursommer-Mottos 2018 "Industrie-Kultur" ist jedoch empfehlenswert, da es sich durch eine besondere Relevanz für die Stadt Ludwigshafen auszeichnet. In einem gemeinsamen Programmheft können Veranstaltende, deren Projekte dieser Konzeption entsprechen, mit einer ausführlichen Darstellung rechnen. Die redaktionelle und grafische End-Gestaltung obliegt dem Kulturbüro Ludwigshafen.

Mit ihrer Anmeldung erklären sich Veranstaltende bereit,
an einem zweistündigen, kostenlosen Vorbereitungsworkshop zu den Themen Sicherheit und Kooperationsmanagement teilzunehmen. Der Termin hierfür wird zusammen mit einer etwaigen Förderzusage bekanntgegeben.

Zusätzlich wird im Vorfeld eine Info-Veranstaltung zur Einreichung angeboten. Diese findet am 17. Oktober 2017, 18 Uhr, im Kulturzentrum dasHaus (Hausboot) statt. Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Workshops dürfen das anschließende Enjoy Jazz Konzert mit Eric Schäfer & The Shredz kostenlos besuchen. Anmeldung für den Workshop werden unter E-Mail gabriele.boehler@ludwigshafen.de entgegengenommen.

Für Rückfragen steht das Team des Kulturbüros Ludwigshafen unter E-Mail kulturbuero@ludwigshafen.de zur Verfügung.

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Kabinettstücke:
Unzuverlässiges Erzählen. Künstlerbücher und -schallplatten der 1960er bis 1980er Jahre

Vom 30. September 2017 bis zum 21. Januar 2018 steht der Erzähltypus des "Unzuverlässigen Erzählens" im Fokus des Ausstellungsformates Kabinettstücke im Wilhelm-Hack-Museum. Sowohl in der Literatur, als auch in der bildenden Kunst ist das unzuverlässige Erzählen ein wichtiges Thema. Mit einem Blick in die museumseigene Schallplatten- und Künstlerbuchsammlung geht das Kabinettstück der Frage nach, ob hier ebenfalls von unzuverlässigem Erzählen die Rede sein kann. Gezeigt werden unter anderem Werke von Jan Dibbets, Ferdinand Kriwet, Mieko Shiomi und Andy Warhol.

Kontakt:

Wilhelm-Hack-Museum, Lena Kräuter, Berliner Straße 23, 67059 Ludwigshafen am Rhein, Telefon 0621 504-3528, E-Mail lena.kraeuter@ludwigshafen.de.

Stadt Ludwigshafen am Rhein, Wilhelm-Hack-Museum


Parkinsel: Stadt möchte so viel Wohnbebauung wie möglich

Oberbürgermeisterin Dr. Eva Lohse möchte in der Frage der zukünftigen Bebauung auf der Parkinsel noch einmal das Gespräch mit dem Land suchen. Hierfür werden aktuell Termine abgestimmt. Dabei geht es sowohl um das Grundstück, auf dem vor vier Jahren eine Lagerhalle der Hafenbetriebe abgebrannt ist und das seitdem brachliegt, als auch um die Flächen bis zur Schwanthalerallee.

Gegen Pläne der Stadtverwaltung, dort Wohnbebauung vorzusehen, waren die Hafenbetriebe gerichtlich vorgegangen. Die Stadt wurde dadurch gezwungen, auf dieser Fläche auch nicht störendes Gewerbe zuzulassen. Aktuell gibt es Überlegungen des in Ludwigshafen ansässigen Energieversorgers Pfalzwerke AG, dort eine neue Unternehmenszentrale bauen zu lassen. "Die Stadt ist nicht Eigentümerin des Grundstücks", erklärt dazu die OB. Gegen den Willen des Eigentümers könne die Stadt dort keine bestimmte Bebauung durchsetzen und die Planungen der Pfalzwerke für ein Bürogebäude seien sowohl aus städtebaulicher Sicht als auch im Blick auf die berechtigten Interessen der Anwohnerinnen und Anwohner  auf jeden Fall besser als der ursprünglich vom Hafen geplante Wiederaufbau der Halle: "Insofern könnte diese Lösung ein guter Kompromiss zwischen widerstreitenden Interessen sein."

Sie fügt aber hinzu: "Für die Stadt Ludwigshafen wäre es meiner Meinung nach immer noch die beste Entwicklung, wenn wir an dieser Stelle Wohnbebauung ähnlich  wie im nördlichen Teil der Hafenstraße realisieren könnten. Mein Ziel ist es, hier so viel Wohnbebauung wie möglich zu erreichen. Auch das Projekt der Pfalzwerke würde ja nicht die komplette Fläche belegen." Die gesamte Fläche für Wohnbebauung zugänglich zu machen, sei aber nur möglich, wenn die Stadt oder das mehrheitlich der Stadt gehörende Immobilienunternehmen GAG die Fläche kaufe. Darüber möchte die Stadtchefin mit der Landesregierung reden, denn der Immobilieneigentümer ist das Land. Gleichzeitig legt die OB Wert darauf, dass die Pfalzwerke  in der Stadt bleiben.

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"HOCHSTRASSE – über Ludwigshafen": Sonderausstellung im Stadtmuseum

Das Stadtmuseum im Rathaus-Center präsentiert mit "HOCHSTRASSE – über Ludwigshafen" seine nächste Sonderausstellung. Von Freitag, 15. September bis Samstag, 23. Dezember 2017 sind im Rahmen des OFF//FOTO Festivals und der Biennale für aktuelle Fotografie in der Metropolregion Rhein-Neckar fotografische Werke von Sandra Köstler und Marco Vedana zu sehen, die sich mit der Hochstraße Nord auseinandersetzen.

Ab 1959 – mit Schwerpunkt in den 1970er Jahren – entstehen die im Stil der amerikanischen Highways gebauten Hochstraßen, die die Stadt Ludwigshafen samt BASF mit dem Umland verbinden. Die Hochstraße Nord, die zur Kurt-Schumacher-Brücke führt, ist irreparabel geschädigt und wird ab Ende 2019 abgerissen und als Stadtstraße neu gebaut werden. Schon seit 2012 beschäftigen sich die Fotografen Sandra Köstler und Marco Vedana unabhängig voneinander bildnerisch mit der großartigen, futuristischen Linienführung dieses Brückenbaus und andererseits mit dem Leben unter und neben den Brückenteilen. Sie werfen gemeinsam einen neuen und essenziellen Blick auf diese Straßenführung, die zu Beginn einmal als absolut modern und zukunftsweisend galt, aber durch das sich ungeheuer vermehrende Verkehrsaufkommen und die negativen städtebaulichen Auswirkungen immer stärker in die Kritik geriet. Die beiden Fotografen nähern sich auf verschiedene Weise ihrem Thema, mit ganz unterschiedlichem Equipment, aber auch jeweils sehr differenziertem Blick auf das Ganze. Genau, präzise, sachlich korrekt, aber immer hochkünstlerisch sind ihre Ergebnisse: Sie nehmen die Brücke, die Straßen und damit aber auch stellvertretend die ganze Stadt in den Blick und zudem unsere Zeit, die vergangene, aber auch automatisch die zukünftige, die ja zurückweist auf unseren Blick auf die Moderne der 1970er Jahre. In der Ausstellung wird außerdem der Film "Die sterbenden Riesen" von Oliver Lollert gezeigt.

Eröffnet wird die Ausstellung am Donnerstag, 14. September 2017, 19 Uhr. Zur Begrüßung spricht Dietrich Skibelski, Leiter des Bereichs Kultur der Stadt Ludwigshafen am Rhein. Thomas Schirmböck, Leiter von  ZEPHYR Raum für Fotografie, Mannheim, führt in die Ausstellung ein.

Das Stadtmuseum ist von Donnerstag bis Sonntag von 11 bis 17 Uhr geöffnet, der Eintritt ist frei. Informationen zum Stadtmuseum und zur Ausstellung gibt es auf www.ludwigshafen.de.

Zur Ausstellung wird ein Begleitprogramm mit Führungen, Vor-trägen und einem Spaziergang sowie Workshops angeboten.

Biografien

Sandra Köstler (geboren 1978) schloss ihr Soziologiestudium mit der Promotion ab und ist seither als Dokumentarfotografin und Autorin tätig. Ihre Arbeiten befassen sich mit dem Verhältnis von Mensch und Raum in  der städtischen Umwelt. Sie lebt und arbeitet in Mannheim. www.sandrakoestler.de.

Marco Vedana ist 1983 in Mannheim zur Welt gekommen und studierte Fotografie am Istituto Italiano di Fotografia in Mailand. In seinen Arbeiten setzt er sich mit der Wahrnehmung von Raum auseinander und  erforscht die Wirkungsweise von Materialität und Licht. Vedana lebt und arbeitet in Ludwigshafen. www.marcovedana.com.

Begleitprogramm

Samstag, 23. September, 11 bis 23 Uhr
Lange Nacht der Fotografie
Die Fotografie-Ausstellung ist von 11 bis 23 Uhr zu sehen; Sandra Köstler und Marco Vedana sind zwischen 19 und 22 Uhr anwesend.

Samstag, 7. Oktober, 14 bis 16.30 Uhr
Hochstraße Nord – ein Stadtspaziergang zu Ursprung, Gegenwart und Zukunft der Verkehrsader

In Aus- und Rückblicken sowie Beobachtungen der aktuellen Situation widmet sich die Erkundungstour den Zusammenhängen zwischen Mobilität und Stadtentwicklung, architektonischen Besonderheiten der Hochstraße und Veränderungen des Raums. Geleitet wird der Spaziergang von Christoph Siegl, Stadtforscher und Mitbegründer des Open Urban Institute in Frankfurt am Main. Treffpunkt ist im Stadtmuseum. Die Teilnahme ist kostenlos und erfolgt auf eigene Gefahr. Die maximale Teilnehmerzahl beträgt 15. Um Anmeldung wird bis zum 6. Oktober unter E-Mail stadtmuseum@ludwigshafen.de gebeten.

Sonntag, 19. November, 15 Uhr
Künstlerführung durch die Ausstellung

Donnerstag, 7. Dezember, 19 Uhr
Zur Geschichte der Ludwigshafener Hochstraßen
Der Leiter des Stadtarchivs Ludwigshafen, Dr. Stefan Mörz, berichtet in Form eines Bildervortrags über die spannende Geschichte des Hochstraßen-Baus in Ludwigshafen von den 1950er Jahren bis zur Gegenwart.

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