Stadt Ludwigshafen am Rhein & Kreis Ludwigshafen (LU):


Mehr als 500 Gäste feiern 100-jähriges Bestehen der Berufsfeuerwehr

Mehr als 500 geladene Gäste erlebten am Samstagabend, 29. September 2018, im Pfalzbau einen besonderen Gala-Abend zum 100-jährigen Bestehen der Berufsfeuerwehr Ludwigshafen. Feuerwehrdezernent Dieter Feid und Stefen Bruck, Leiter der Berufsfeuerwehr Ludwigshafen, begrüßten die Besucherinnen und Besucher des festlichen Abends, der durch die "Strassergarde" unter der Leitung von Stefan Brand eröffnet wurde. Dezernent und Feuerwehrchef warfen einen Blick zurück auf die zahlreichen Aktivitäten anlässlich des diesjährigen Jubiläumsjahres und bedankten sich nochmals ausdrücklich bei den vielen Helferinnen und Helfern, die dazu beigetragen hatten. Ein spezieller Dank ging an Berufsfeuerwehrmann Uwe Dessloch, der in den vergangenen 18 Monaten maßgeblich für die Projektleitung und Planung der unterschiedlichen Veranstaltungen zum 100. Geburtstag der Berufsfeuerwehr verantwortlich war.

Im Laufe des Gala-Abends präsentierten Feuerwehrleute in einer speziellen Modenschau verschiedene Uniformen und Einsatzkleidung. Ferner führten die Kunsttuner der TB Oppau ebenso ihr Können vor wie die "Firefighter Dancers" der Berufsfeuerwehr. Musikalisch durch den Abend führte das Gala- und Show-Orchester "Kim & Kas".

Stadt Ludwigshafen am Rhein

04.10.2018


"Facebook, WhatsApp, Instagram, Snapchat &Co. – Chancen und Risiken in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit"

Unter dem Titel "Facebook, WhatsApp, Instagram, Snapchat &Co. – Chancen und Risiken in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit" stellten der Bereich Jugendförderung und Erzie-hungsberatung der Stadt Ludwigshafen und die freien Träger der Offenen Kinder- und Jugendarbeit im Jugendhilfeausschuss am Donnerstag, 27. September 2018, ihren 13. ge-meinsamen Jahresbericht vor. Er legt den Fokus auf die viel-fältigen Möglichkeiten, Chancen aber auch Gefahren, die durch die Nutzung der unterschiedlichen Sozialen Medien in den Offe-nen Kinder- und Jugendeinrichtungen in der Stadt entstehen.

Digitale Medien sind in der Lebenswelt der Jugendlichen nicht mehr wegzudenken. So stellen Medienkompetenzförderung und Medienbildung eine immer größer werdende Herausforderung gerade für die Offene Kinder- und Jugendarbeit dar. Die Angebote der Einrichtungen setzen dort an, wo Kinder und Jugendliche sind. Die Arbeit mit sozialen  Medien bietet vielfältige Chancen, Angebote zu gestalten, die die Jugendlichen in ihrer Lebenswelt, bei der Bewältigung ihres Alltags unterstützen. Es entstehen neue Projektformen, die Teilhabemöglichkeiten wie auch Selbstorganisationsformen von Jugendlichen fördern können. Die Aufmerksamkeit der Jugendlichen  kann auf bestimmte Themen gelenkt werden. Sie können so ermutigt werden, sich als Akteurinnen und Akteure in der vernetzten Öffentlichkeit zu sehen, eigene  Anliegen in der Öffentlichkeit zu präsentieren, eine Resonanz auf die eigenen Äußerungen zu erfahren und gemeinsam zu reflektieren.

All dies macht deutlich, wie wichtig es ist, dass in der Offenen  Kinder- und Jugendarbeit die medialen Handlungsspielräume der Jugendlichen als Orte der Identitätsbildung, der Gestaltung sozialer Beziehungen wie auch gesellschaftlicher Teilhabe aufgegriffen und mitgedacht werden und ein sensibler Umgang damit gepflegt wird. Für die Mitarbeitenden bedeutet dies, sich im Spannungsfeld  zwischen Chancen und Risiken der Nutzung zu positionieren, insbesondere in der Auseinandersetzung mit Fragen des Datenschutzes und der Privatsphäre, aber auch der ständigen Erreichbarkeit und ethischen Verantwortung.

Die unterschiedlichen Beiträge im Bericht verdeutlichen dies und bringem klar zum Ausdruck, wie sehr diese digitale Welt die Arbeit mit den jungen Menschen beeinflusst.

"Der Jahresbericht verdeutlicht einmal mehr, wie wichtig es ist, dass die Einrichtungen der Offnen Kinder- und Jugendarbeit der Stadt wie der freien Träger gemeinsam an einem Thema arbeiten, gemeinsam Standards entwickeln und sich so ein professioneller Umgang mit Trendthemen flächendeckend weiterentwickelt. Die Auseinandersetzung und Etablierung zukunftsweisender Themen ist Bestandteil der Qualitätsentwicklung und Qualitätssicherung in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in ganz Ludwigshafen", erklärte Bürgermeisterin Prof. Dr. Cornelia Reifenberg.

Der Jahresbericht steht im Internet unter www.lu4u.de/fachwelt/jahresberichte/ zum Download bereit.

Stadt Ludwigshafen am Rhein

04.10.2018


"Kinder, Jugendliche und ihre Familien stärken": Stadtverwaltung legt ersten Bericht zu Strategien zur Vermeidung von Kinder- und Jugendarmut vor

Junge Menschen aus armen oder benachteiligten Familien stehen im Blickpunkt der Sitzung des Jugendhilfeausschusses am 27. September 2018. Gemeinsam mit freien Trägern, Einrichtungen der Jugendhilfe und Jugendverbänden hat die Stadtverwaltung ein Rahmenkonzept zur Stärkung von Kindern, Jugendlichen und ihren Familien erarbeitet, das Handlungsfelder zur Vermeidung von Kinder- und Jugendarmut aufzeigt.

Bürgermeisterin Prof. Dr. Cornelia Reifenberg erläuterte den Bericht im Rahmen eines Pressegespräches am Donnerstag, 27. September 2018, gemeinsam mit Jugendhilfe- und Bildungsplanerin Sibylle Messinger, Jugendamtsleiter Jürgen May, Sabine Heiligenthal, Leiterin des Bereichs Jugendförderung und Erziehungsberatung, sowie dem Vorsitzenden des Jugendhilfeausschusses, Walter Münzenberger, und der Vorsitzenden des Stadtjugendrings, Carmen Bruckmann.

Die Förderung der Entwicklung von Kindern und Jugendlichen, die Stärkung von Familien, die Erweiterung der Teilhabe an Bildung und die Erleichterung von Integration sind die zentralen strategischen Ansätze, auf deren Basis der Bericht ausgewählte Handlungsfelder betrachtet. Grundgedanke ist es, Angebote der Kinder- und Jugendhilfe migrationssensibel und bewusst auf Ausgleich von Benachteiligung auszurichten und weiterzuentwickeln.

"Um Kindern und Jugendlichen tatsächlich zu helfen, müssen wir die Lebensbedingungen für Familien verbessern. Unser Bericht macht deutlich, dass eine Verknüpfung von individueller Förderung und strukturellen Maßnahmen im Sozialraum, also dem Lebensumfeld von Familien, den größten Erfolg verspricht. Dabei geht es um einen besseren Zugang zu Bildung und Kultur und damit um gesellschaftliche Teilhabe und Integration. Wir wollen junge Menschen so fördern, dass sie ihre Rolle in unserer Gesellschaft finden. Da Lerninhalte an Schulen grundsätzlich Sache der Länder sind, liegt unser Schwerpunkt klar auf der außerschulischen Bildung, dies ist unser Auftrag als Kommune", erläuterte Bürgermeisterin Prof. Dr. Cornelia Reifenberg. Zentrales Thema sei auch die Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Neben einem Erhalt der vorhandenen Angebote setzt die Stadtverwaltung daher auf den Ausbau der Bildungs-, Erziehungs- und Betreuungsangebote in Kindertagesstätten, die Schaffung von Ganztags- und Nachmittagsbetreuung auch an Schulen, eine Stärkung der Schulsozialarbeit und der Sprachförderung ebenso wie die Wahrnehmung der Interessen von Familien in Planungsprozessen. Gleichzeitig sollen Schwerpunkte auf Themen wie Elternbildung, Kooperationen in den Themenfeldern Gesundheit und Sport oder der Bündelung von Informationen für Familien im Internetangebot der Stadt liegen. Die Qualität der pädagogischen Angebote und der Beratungsformate soll kontinuierlich weiterentwickelt werden.

Ein wesentlicher Schritt zur Vermeidung von Kinder- und Familienarmut ist aus Sicht der Stadtverwaltung außerdem die Bündelung aller finanziellen Leistungen für Familien und eine umfängliche Erstberatung von Familien rund um die Geburt über die ihnen möglicherweise zustehenden Sozialleistungen. Aus diesem Grund soll im Laufe des Jahres 2019 der Aufbau einer rechtskreisübergreifenden, zentralen Anlaufstelle für Familien beginnen. Der Jugendhilfeausschuss am 27. September soll hierzu einen Grundsatzbeschluss zur Weiterentwicklung der Organisation des Jugendamtes auf den Weg bringen.

"Angefangen bei den Frühen Hilfen über die Betreuung in Kindertagesstätten, die Beratungs- und Unterstützungsangebote der Familienbildung bis zur Unterstützung beim Übergang in neue Lebenssituationen wie Kita, Schule und Ausbildung oder die offene Kinder- und Jugendarbeit verfügen wir in Ludwigshafen über ein gutes Netzwerk für Familien. Dieses Netzwerk wollen wir erhalten und ausbauen. Darum wird es auch in den anstehenden Beratungen zum Doppelhaushalt für 2019/2020 gehen", so Reifenberg. Die Stadt setze dabei auf die außerordentlich gute Vernetzung und Partnerschaft mit den freien Trägern und der Politik. Dass heute bei der Vorstellung dieses Berichtes sowohl der Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses als auch die Vorsitzende des Stadtjugendrings dabei seien, sei ein Zeichen dieser guten Partnerschaft.

Strategien und Handlungsoptionen

Zu den vier genannten Strategien benennt der Bericht verschiedene konkrete Handlungsoptionen, die auf dem bereits vorhandenen, eng vernetzten Angebot der Stadt und der Freien Träger in Ludwigshafen basieren. Unter anderem sind dies:

Entwicklung fördern

  • Frühe Hilfen werden bedarfsgerecht weiter ausgebaut, um ein gesundes Aufwachsen von Anfang an zu ermöglichen.
  • Bewegungsförderung wird noch stärker im Angebot der Einrichtungen verankert, nach Möglichkeit in Kooperation mit Sportvereinen
  • Mit der so genannten HzE Strategiekarte werden Hilfen zur Erziehung zukünftig stärker mit Blick auf die sozialräumlichen Gegebenheiten entwickelt. Individuelle Unterstützung kann so im Kontext von struktureller Verankerung im nahen Umfeld von Familien nachhaltiger wirksam werden.
  • Die bestehenden Angebote zu gesunder Ernährung werden um ein Projekt zum gemeinsamen Kochen und Essen in einer Kinder- und Jugendeinrichtung erweitert.

Familien stärken

  • Eltern-Kind-Gruppen werden derzeit über Projektmittel im Übergang von der Familie in die Kita und im Rahmen des Angebots der Familienkitas weiter ausgebaut.
  • Beratungsangebote, insbesondere Erziehungsberatung, und Angebote der Familienbildung werden zusammen mit den Bildungsträgern und Verbänden sozialräumlich bedarfsgerecht weiter entwickelt.
  • Das Netzwerk Eltern und Kinder in der Gartenstadt soll erhalten und weiter unterstützt werden.
  • Das Eltern-Kind-Kompetenzzentrum in der Gartenstadt wird weitergeführt und Eltern in ihren Erziehungsaufgaben gestärkt.
  • Im Rahmen der kommunalen Planungsverfahren werden Bedarfe und Interessen von Familien eingebracht, um die Ausgestaltung einer kinder- und familienfreundlichen Umgebung, zuhause und im Wohnumfeld, zu stärken.
  • Mit dem weiteren Ausbau des Kita-Angebots wird neben der Bildung, Erziehung und Betreuung der Kinder auch eine verbesserte Vereinbarkeit von Familie und Beruf ermöglicht.
  • Zusätzlich zum Angebot auf www.lu4u.de wird eine Familienseite auf der Homepage der Stadt Ludwigshafen www.ludwigshafen.de eingerichtet.

Bildungsteilhabe verbessern

  • Die Nachmittagsbetreuung von Schulkindern soll sozialräumlich bedarfsgerecht in Kooperation unterschiedlicher Anbieter gesichert werden. Dabei werden auch kooperative Angebote weiter ausgebaut.
  • Der Ausbau der Ganztagsschulen wird weiter unterstützt.
  • Übergänge im Bildungssystem werden anschlussfähig ausgestaltet, um Bildungswege zu sichern.
  • Das Angebot an Schulsozialarbeit wird weiter ausgebaut, strukturell abgesichert und auf Unterstützung gelingender Schulabschlüsse ausgerichtet. Schulbegleitende Angebote zur Förderung und Integration, sozialpädagogisch orientierte Lernförderung, Herausbildung individueller Stärken und Potenziale unterstützen diesen Prozess zusätzlich.
  • Ein kontinuierliches Sprachförderangebot entlang der Bildungskette wird in Kooperation mit Bildungs- und Weiterbildungsträgern aufgebaut.
  • Zur verbesserten Integration ist ein gelingender Übergang von der Schule in Ausbildung eine wichtige Voraussetzung. Im Rahmen des Bundesprogramms "Kommunale Koordinierung von Bildungsangeboten für Neuzugewanderte" arbeitet die Stadt Ludwigshafen in Kooperation mit beteiligten Partnern im Übergangssystem an einem nachhaltigen Übergangskonzept mit geeigneten Unterstützungsangeboten.

Integration erleichtern

  • Das sozialraumbezogene Angebot der offenen Kinder- und Jugendarbeit wird erhalten, die Förderung der Jugendverbände im Stadtjugendring sichergestellt. Mit den vielseitigen Angeboten der offenen und verbandlichen Kinder- und Jugendarbeit werden bedarfsgerecht Angebote vorgehalten von Freizeiten über sozialpädagogisch orientierte Lernförderung bis zu Sozio-Kulturprojekten und anderem mehr. Die Angebote werden migrationssensibel und bewusst auf Ausgleich von Benachteiligung kontinuierlich weiter entwickelt.
  • Die Beteiligungsmöglichkeiten an kommunalen und politischen Gestaltungsprozessen werden gestärkt.
  • Die Integration in Ausbildung wird verstärkt unterstützt. Die Arbeit der bestehenden rechtskreisübergreifenden Jugendberufsagentur wird kontinuierlich evaluiert und weiterentwickelt.
  • Ein Bericht zu Lebenslagen, Teilhabe und Integration junger Menschen wird konzipiert.

Nachhaltiges Konzept

Die fachliche und öffentliche Diskussion des Berichts geht nach der Vorstellung im Jugendhilfeausschuss auf unterschiedlichen Ebenen weiter. Damit soll das Thema nachhaltig in der Stadtgesellschaft verankert werden und die Wirkung der Maßnahmen überprüft werden.

Bürgerinnen und Bürger sollen über eine Familienseite auf www.ludwigshafen.de erreicht werden. Außerdem sollen die konkreten Ansätze des Konzeptes in einem Flyer verständlich zusammengefasst werden. Zudem sind unter anderem Dialogforen mit Mitarbeitenden aus der Praxis, also aus Einrichtungen und Institutionen ebenso geplant, wie ein Fachtag. Über eine Evaluation wird die Wirkung der angedachten Maßnahmen im Hinblick auf Entwicklungs- und Teilhabechancen ermittelt. Dazu wird die Berichterstattung in die politischen Gremien verstetigt.

Zum Hintergrund:

Die Betrachtung der Lebensumstände von Kindern und Jugendlichen und die tägliche Erfahrung von Mangelsituationen unterschiedlicher Art von Kindern, die Jugendhilfeeinrichtungen besuchen, bilden den Ausgangspunkt zur Erarbeitung des vorgelegten Handlungskonzepts zur Vermeidung von Kinder- und Jugendarmut. Der Jugendhilfeausschuss hat die Verwaltung auf Antrag des Stadtjugendrings auf seiner Sitzung am 1. Oktober 2015 mit der Erarbeitung des Konzepts beauftragt.

Neben einer fundierten Ermittlung der aktuellen Situation von Kindern, Jugendlichen und ihren Familien in benachteiligten Lebenslagen, sollten vor allem Handlungsmöglichkeiten identifiziert werden, die wirksam Benachteiligungen ausgleichen können. Dazu ist eine Befragung unter Fachkräften und Einrichtungen durchgeführt worden. Die Ergebnisse sind in die Darstellung relevanter Handlungsfelder zur Vermeidung von Kinder- und Jugendarmut eingeflossen. Als Leitfaden zur Weiterentwicklung des Angebotsspektrums der Jugendhilfe mit dem Ziel, Benachteiligungen auszugleichen, sind Handlungsoptionen abschließend vier Strategien zur Vermeidung von Kinder- und Jugendarmut zugeordnet worden. Mit dem heute vorgelegten Rahmenkonzept "Kinder, Jugendliche und ihre Eltern stärken – Strategien zur Vermeidung von Kinder- und Jugendarmut" ist ein wichtiger Baustein zu einem stadtweiten Handlungskonzept entstanden, der sich insbesondere mit Unterstützungsmöglichkeiten für ein gesundes Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen befasst. Dieser Baustein kann um weitere Module aus anderen kommunalen Handlungsfeldern, die mit Armutsprävention befasst sind, und um rechtskreisübergreifende Aufgaben ergänzt werden, die nur in Kooperation wirksam gestaltet werden können.

In Deutschland gilt als armutsgefährdet, wer über weniger als 60 Prozent des mittleren Haushaltsnettoeinkommens verfügt oder auf staatliche Grundsicherung angewiesen ist. Besonders betroffen sind Kinder mit alleinerziehenden Eltern, Kinder mit mehreren Geschwistern und Kinder mit geringqualifizierten Eltern oder aus Elternhäusern mit Migrationsbiografie. Das Rahmenkonzept zur Vermeidung von Kinder- und Jugendarmut ist erarbeitet worden als Leitfaden zur nachhaltigen Verbesserung der aktuell sehr unterschiedlichen Lebenssituation von jungen Menschen in Ludwigshafen. Das zeigt ein Spaziergang durch die Stadt oder ein Blick in soziodemografische Daten wie Bildungsteilhabe und Übergänge im Bildungssystem, Bezug von Grundsicherungsleistungen und Bedarfsgemeinschaften, Haushaltstypen und Geschwisteranzahl, Jugendarbeitslosigkeit und Anteil junger Menschen mit Migrationshintergrund, die regelmäßig fortgeschrieben werden. In Ludwigshafen bezieht im Jahr 2016 ungefähr jedes vierte Kind unter 15 Jahren rund 25 Prozent) Sozialgeld und lebt in einer Bedarfsgemeinschaft. Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit beläuft sich diese Quote im Bezugsjahr 2016 bundesweit auf 14,2 Prozent und in Rheinland-Pfalz auf 11,3 Prozent.

Schaut man sich die Lebenssituation junger Menschen in Ludwigshafen detailliert auf der Ebene sozialräumlicher Quartiere an, werden weitere Unterschiede erkennbar: Im Bezugsjahr 2016 lag der Anteil von Grundsicherung beziehenden Kindern unter 15 Jahren in den Stadtteilen und ausgewählten Quartieren zwischen 5,3 Prozent (niedrigster Wert) und 41,9 Prozent (höchster Wert). Somit gibt es Stadtteile oder Quartiere, in denen junge Menschen nur selten unter materiellen Einschränkungen aufwachsen und andere, in denen fast jedes zweite Kind davon betroffen ist. Aus der Armutsforschung der vergangenen Jahre ist bekannt, dass materielle Einschränkungen gerade für Kinder und Jugendliche besonders nachteilige Auswirkungen haben, weil sie in der Regel mit weiteren Benachteiligungen verknüpft auftreten wie eingeschränkte Bildungsteilhabe, erschwerte soziale Integration sowie einem erhöhten Gesundheitsrisiko. Diese Benachteiligungen wirken sich auf ihre Entwicklungschancen aus und bestimmen langfristig ihre Lebensperspektiven und ihre gesellschaftliche Teilhabe. Mit dem Rahmenkonzept soll eine bewusste Ausrichtung der Jugendhilfe auf Ausgleich von Benachteiligungen erreicht und mit einer sozialräumlich bedarfsgerechten Weiterentwicklung der Angebote der Jugendhilfe unterstützt werden.

Gesetzlicher Rahmen

Zentrale Aufgabe der Jugendhilfe ist es, das in Paragraf 1 des achten Teils des Sozialgesetzbuches, SGB VIII niedergelegte Recht eines jeden jungen Menschen auf Förderung seiner Entwicklung zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit einzulösen, unabhängig von seiner Herkunft, seiner ethnischen Zugehörigkeit, seiner sozialen Lage, seines Geschlechts, seiner Religionszugehörigkeit und seiner persönlichen Disposition. Junge Menschen sollen in ihrer individuellen und sozialen Entwicklung gefördert und Benachteiligungen vermieden oder abgebaut werden. Außerdem soll Jugendhilfe dazu beitragen, positive Lebensbedingungen für junge Menschen und ihre Familien sowie eine kinder- und familienfreundliche Umwelt zu erhalten oder zu schaffen (SGB VIII, §1 Recht auf Erziehung). Jungen Menschen, die zum Ausgleich sozialer Benachteiligung oder zur Überwindung individueller Beeinträchtigungen auf besondere Unterstützung angewiesen sind, sollen sozialpädagogische Hilfen angeboten werden, die ihre soziale Integration fördern und ihre Teilhabe an Bildung und Ausbildung ermöglichen (SGB VIII, §13 Jugendsozialarbeit). Zudem sind unterschiedliche Lebenslagen von Mädchen und Jungen zu berücksichtigen, Benachteiligungen abzubauen und Gleichberechtigung zu fördern (SGB VIII, §9).

Stadt Ludwigshafen am Rhein

04.10.2018


„Der letzte Zug!“ oder „Voll neben der Spur?“

BZgA-JugendFilmTage zur Nikotin- und Alkoholprävention machen Station in Ludwigshafen am Rhein

Die Schadstoffzigarette veranschaulicht, welche Fülle an krebserzeugenden Stoffen und Giften der Tabakrauch enthält und wo diese gefährlichen Stoffe sonst noch zu finden sind.

Ludwigshafen am Rhein - Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) präsentiert heute und morgen in Ludwigshafen eine innovative Jugendaktion zur Suchtprävention. Themenbezogene Spielfilme für junge Leute, interessante Mitmach-Aktionen und jugendgerechte Medien machen die JugendFilmTage „Nikotin und Alkohol – Alltagsdrogen im Visier“ zu einer attraktiven Kinoveranstaltung. Sie werden mit Unterstützung des Verbandes der Privaten Krankenversicherung e.V. (PKV) durchgeführt und sind Teil der bundesweiten Jugendkampagnen „rauchfrei!“, „Null Alkohol - Voll Power“ und „Alkohol? Kenn dein Limit.“ der BZgA. Rund 900 Jugendliche im Alter von 12 bis 19 Jahren nehmen gemeinsam mit ihren Lehrkräften am 27. und 28. September an der Aktion im CineStar Ludwigshafen teil.

Die aktuellen Studien der BZgA zum Suchtmittelkonsum belegen den Erfolg einer kontinuierlichen Präventionsarbeit. „Mit einer Raucherquote von 7,4 Prozent bei den 12- bis 17-Jährigen im Jahr 2016 liegt der Anteil der rauchenden Jugendlichen auf einem historischen Tiefstand.“, betont Dr. Heidrun Thaiss, Leiterin der BZgA. „Auch beim Alkoholkonsum Jugendlicher zeigt sich eine positive Gesamtentwicklung. Mehr als ein Drittel der 12- bis 17-Jährigen trinken keinen Alkohol. Entwarnung kann jedoch nicht gegeben werden. Denn immerhin 10 Prozent der 12- bis 17-jährigen Jugendlichen trinken regelmäßig Alkohol. Deshalb ist es zur Förderung einer kritischen Haltung gegenüber Suchtmitteln unverzichtbar, die Jugendlichen gemeinsam mit Ländern und Kommunen in ihrer Lebenswelt mit Informationen und Angeboten der Suchtprävention – wie den JugendFilmTagen – zu erreichen.“

Beim Bauplatz – Was hält dein Leben zusammen? bauen die Jugendlichen eine Lebensmauer aus Bausteinen, die zu einem glücklichen Leben gehören und beantworten sich die Frage, was passiert, wenn einer der Steine wegfällt: sind Alkohol und Nikotin eine Alternative?

Die JugendFilmTage werden in Ludwigshafen in Zusammenarbeit mit folgenden Institutionen durchgeführt: CineStar Ludwigshafen; Fachstelle Suchtprävention, Haus der Diakonie Ludwigshafen; Arbeitskreis Suchtprävention des Rates für Kriminalitätsverhütung der Stadt Ludwigshafen/Regionaler Arbeitskreis der Landeszentrale für Gesundheitsförderung RLP; Fachdienst Prävention, Fachstelle Sucht Frankenthal; Stadt Ludwigshafen am Rhein: Drogenhilfe, Jugendförderung, Straßensozialarbeit, Jugendamt Fachdienst Schulsozialarbeit; Zentrum Polizeiliche Prävention, Polizeipräsidium Rheinpfalz; Volkshochschule Ludwigshafen; BASF Sozialstiftung; Hochschule Ludwigshafen, Soziale Arbeit; Landeszentrale für Gesundheitsförderung Rheinland-Pfalz e.V.

Beim Quiz – Weißt du Bescheid? können die Jugendlichen ihr Wissen über Nikotin und Alkohol testen.

Filme können wichtige emotionale Impulse geben, damit sich Jugendliche mit dem Thema Alltagsdrogen auseinandersetzen. Dies gilt vor allem dann, wenn die Filminhalte im Schulunterricht vor- und nachbereitet werden. Zur Eröffnung der JugendFilmTage zeigen die Veranstalter den Spielfilm „Der Himmel hat vier Ecken“. Weiterhin sind die Filme „Tschick“, „Zoey“, „Jargo“, „The Spectacular Now - Perfekt ist jetzt“ und „Filmriss“ zu sehen. Vor den Filmvorführungen können die Schülerinnen und Schüler ihr Wissen über Nikotin und Alkohol unter anderem bei dem Quiz „Weißt du Bescheid?“ oder dem Fragenduell „Denk mit und zeig, was du drauf hast.“ testen. Beim Promille-Run „Voll neben der Spur.“ erleben die Jugendlichen mit Hilfe aufgesetzter Spezialbrillen einen simulierten Rausch und die damit einhergehende Einschränkung ihrer Wahrnehmungsfähigkeit.

Für begleitende Lehrkräfte wird an den Kinotagen ein Informationsangebot bereitgestellt. Im Vordergrund stehen hierbei methodische Anregungen zur Durchführung von Klassengesprächen zur Suchtprävention, eine thematische Einführung in die gezeigten Spielfilme sowie die Vorstellung der regionalen Beratungsangebote und der erhältlichen Medien und Materialien der BZgA.

Weitere Tourdaten 2018

  • 16. + 17. Oktober Rems-Murr-Kreis, Kino Universum Backnang
  • 23. + 24. Oktober Hamburg-Wandsbek, CinemaxX Hamburg-Wandsbek
  • 08. + 09. November Landkreis Harz, Zuckerfabrik Kinopark
  • 27. + 28. November Schweinfurt, Filmwelt Schweinfurt
  • 05. + 06. Dezember Düsseldorf, UFA-Palast Düsseldorf

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung

04.10.2018


Renaturierung des Altrheingrabens schreitet voran

Umweltministerin übergibt Förderbescheid für den zweiten Bauabschnitt

Die Finanzierung für die nächste Phase der Renaturierung des Altrheingrabens ist gesichert. Den entsprechenden Förderbescheid für den zweiten Bauabschnitt überreichte Umweltministerin Ulrike Höfken Bau- und Umweltdezernent Klaus Dillinger am Donnerstag, 27. September 2018, im Beisein von Frankenthals Oberbürgermeister Martin Hebich und Mitgliedern des Umweltausschusses und des Naturschutzbeirates.

"Mit der Renaturierung des Altrheingrabens nehmen das Land und die Städte Frankenthal und Ludwigshafen ihre gemeinsame Verantwortung für Natur- und Hochwasserschutz wahr", freute sich Bau- und Umweltdezernent Klaus Dillinger über die gute Zusammenarbeit.

Für den zweiten Bauabschnitt wird eine Fläche von circa fünf Hektar, die ausschließlich ackerbaulich genutzt wurde, naturnah umgestaltet. Der Bereich erstreckt sich südlich der Bezirkssportanlage Edigheim rund 660 Meter am Zinkig entlang.

Geplante Maßnahmen

Insgesamt wird das Gewässerbett in Richtung Westen von der Bebauung abgerückt und auf Frankenthaler Gemarkung verlegt. Dadurch kann der bisher gerade verlaufende Altrheingraben einen leicht mäandrierenden Verlauf erhalten. Die Böschungen werden wechselseitig abgeflacht, mit unterschiedlichen Neigungen hergestellt und das gesamte Gewässerprofil aufgeweitet. Die Gewässersohle – der am tiefsten gelegene Bereich - soll mit 9.000 Quadratmetern tonartigem Material abgedichtet werden. Zum Schutz vor Hochwasser soll auch ein Damm entstehen. Die angrenzenden Flächen werden als extensive Wiesen angelegt und Gehölze angepflanzt. Über einen neu angelegten Rad- und Fußweg kann der neu gestaltete Raum dann erschlossen werden.

Der Zeitplan sieht vor, dass im Dezember 2018 die Ausschreibung erfolgt. Im Spätsommer 2019 beginnen die Arbeiten für den Erdbau, ab 2020 die Arbeiten für den Landschaftsbau.

Die Kosten für den zweiten Bauabschnitt betragen insgesamt 1.717 Millionen Euro, mit der aktuellen Bewilligung wird ein Zuschuss in Höhe von 1.365 Millionen Euro gewährt.

Der Förderbescheid für den zweiten Bauabschnitt wurde ursprünglich bereits im Oktober 2016 durch Umweltstaatssekretär Thomas Griese übergeben. Umplanungen erforderten jedoch einen Aufschub der Arbeiten sowie eine neue Kalkulation der Kosten. So muss im Norden des Altrheingrabens im Vorgriff auf den dritten Bauabschnitt eine Brücke für den Materialtransport gebaut und eine Trinkwasserhauptleitung der TWL verlegt werden. Zudem mussten auch die Preise für die baulichen Maßnahmen angepasst werden.

Hintergrund:

Mit dem Ausbau des Altrheingrabens in den 1960er Jahren wurde der relativ naturnahe Verlauf, wie er auch in alten Karten zu sehen ist, zerstört und das Gewässer in ein enges Bachbett mit steilen Uferböschungen gedrängt. In weiten Bereichen ist der Graben durch landwirtschaftliche Nutzung und Nährstoffeinträge beeinträchtigt.

Seit Anfang der 1990 Jahre bemüht sich die Stadt Ludwigshafen daher gemeinsam mit der Stadt Frankenthal, den Altrheingraben zu einem grenzübergreifenden Grünbereich zu entwickeln. Mit dem Gewässerpflegeplan 1993 wurden Entwicklungsziele für das Gewässer formuliert. Die Entwicklung des Gewässers ist im aktuellen Flächennutzungsplan 1999 aufgenommen.

Mit dem Gewässerkonzept 2020 im Jahr 2002 wurde insbesondere aufgrund der Grundwasserhochstände die Erfordernis des Ausbaus des Altrheingrabens in Kombination mit dem Hochwasserschutz (Objektschutz Zinkig, Rückhaltevolumen) formuliert. Ebenso wurde die Maßnahme im Rahmen der Gewässerrahmenrichtlinie in das Aktionsprogramm aufgenommen. Der Planfeststellungsbeschluss für die wasserrechtliche Genehmigung erging im Juni 2011.

Das Projekt wurde vom Naturschutzbeirat der Stadt und den Naturschutzverbänden ausdrücklich begrüßt. Auf rund fünf Kilometer Länge wird im Rahmen der geplanten Maßnahmen der vorhandene Graben in Teilbereichen mit einem leicht mäandrierenden Verlauf von der Bebauung abgerückt.

Insgesamt werden rund zwölf Hektar Fläche naturnah gestaltet. Überwiegend auf ehemaligen Ackerflächen entstehen ein naturnaher Grabenverlauf, extensive Wiesenflächen und Gehölzbestände.

Die Eingriffe in die bestehenden Biotope werden weitgehend minimiert, da der bisherige Graben als Altarm weitgehend erhalten bleibt. Lediglich im Bereich nördlich des Glockenlochs bis zum Regenrückhaltebecken auf einer Strecke von circa einem Kilometer wird das Gelände modelliert und ein Teil des Altrheingrabens zum Sammelgraben umgebaut. Dies ist die einzige Möglichkeit, die Anwohnerinnen und Anwohner vor Hochwasser zu schützen und ist Ergebnis der Ereignisse der Jahre 2001 bis 2003, als ein solcher Hochwasserschutz aufgrund der damaligen Überflutungen von den Anwohnern des Zinkigs gefordert wurde. Die Privatgärten und einige Teilbereiche der Bebauung sind derzeit Überflutungsbereiche. Durch geplante Geländemodellierung soll dies zukünftig verhindert werden.

Insgesamt wird die Umsetzung des Projektes auf vier Bauabschnitte aufgeteilt.

Auch durch diese abschnittsweise Umsetzung ist gewährleistet, dass betroffene Tierarten ausweichen und neu entstehende Lebensräume wiederbesiedeln können. Die wenigen durch die Bauarbeiten betroffenen Vegetationsbestände werden sinnvoll ausgeglichen.

Mit dieser Planung wurde ein sinnvoller Kompromiss zwischen Hochwasserschutz, Gewässerentwicklung und Naturschutz gefunden.

Stadt Ludwigshafen am Rhein

04.10.2018


Anmeldungen zum Kultursommer 2019 möglich

Ab sofort können sich Künstlerinnen und Künstler, Initiativen und Vereine, Institutionen und Privatpersonen mit einem Projekt oder einer Veranstaltungsreihe für den Kultursommer 2019 anmelden. Vom 1. Juni bis 31. August 2019 soll Ludwigshafen wieder ganz im Zeichen der erfolgreichen Mischung aus Kulturangeboten mit Lokalkolorit und internationalen Top-Acts stehen. Die Anmeldung kann ausschließlich über das dafür vorgesehene Online-Formular auf www.kulturbuero-lu.de erfolgen. Die Anmeldefrist für den 29. Ludwigshafener Kultursommer  endet am 15. Dezember 2018.

Der Ludwigshafener Kultursommer ist als Einladung an alle zu verstehen, die mit eigenen und eigenständigen Produktionen für Ludwigshafen den Sommer mit Kultur und kulturellem Diskurs beleben möchten. Es werden Veranstaltungen gefördert, die speziell für den Ludwigshafener Kultursommer produziert werden oder nachweisen, dass sie einen besonderen Beitrag zum kulturellen Leben der Stadt leisten. Premierenort und Veranstaltungsschwerpunkt muss Ludwigshafen sein. Ein weiterer Schwerpunkt gilt Projekten, die kooperative Ansätze innerhalb der Szenen und der Stadtgesellschaft verfolgen. Der Ludwigshafener Kultursommer gibt kein Motto vor. Eine Anlehnung oder Übernahme des rheinland-pfälzischen Kultursommer-Mottos 2019 "Heimat(en)" ist jedoch empfehlenswert.

In einem gemeinsamen Programmheft können Veranstaltende, deren Projekte dieser Konzeption entsprechen, mit einer ausführlichen Darstellung rechnen. Die redaktionelle und grafische End-Gestaltung obliegt dem Kulturbüro Ludwigshafen.

Für Rückfragen steht das Team des Kulturbüros Ludwigshafen unter E-Mail monika.schill@ludwigshafen.de zur Verfügung.

Stadt Ludwigshafen am Rhein

04.10.2018


Wilhelm-Hack-Museum:

Führung und Lesung in der Rudolf-Scharpf-Galerie

Besondere Einblicke in die Ausstellung Rudolf Scharpf und Ernst Gassenmeier erwarten die Besucherinnen und Besucher  am Sonntag, 7. Oktober 2018, um 16 Uhr in der Rudolf-Scharpf-Galerie, Hemshofstraße 54. Prof. Dr. Michael Gassenmeier, der Sohn des früh verstorbenen Ludwigshafener Künstlers Ernst Gassenmeier, führt durch die Ausstellung und erläutert die 12 Illustrationen zu Robert Musils Der Mann ohne Eigenschaften (1951). Im Anschluss wird er ausgewählte Passagen aus Musils Roman lesen, die mit den Illustrationen in engem Zusammenhang stehen.

Michael Gassenmeier, emeritierter Professor für Anglistik mit dem Schwerpunkt englische Literaturwissenschaft an der Universität Duisburg, befasst sich seit vielen Jahren intensiv mit dem Musil-Zyklus seines Vaters und hat zu diesem mehrere Publikationen veröffentlicht. Robert Musils Roman war zur Zeit Ernst Gassenmeiers weitgehend in Vergessenheit geraten; heute gilt er als einer der wichtigsten Romane des 20. Jahrhunderts. Mit seinem Illustrationszyklus zu dem Roman findet Gassenmeier eine grafische Entsprechung für die Handlungs- und Beziehungsgeflechte, anhand derer Musil das Ende der Habsburger Monarchie literarisch herausarbeitet. Die Monotypien verdeutlichen die im Roman beschriebenen Charaktereigenschaften der Figuren mittels abstrahierter und umso treffenderer Darstellungen.

Die Illustrationen werden in der aktuellen Ausstellung frühen Arbeiten von Rudolf Scharpf aus den 1940er und 1950er Jahren, darunter die Werkserien Szenen (1947) und Die Wandlung eines Schiebers nach der Novelle Gudnatz von Hermann Stehr (1947) gegenübergestellt.

Fragen wagen – Was Sie schon immer über Kunst wissen wollten…

Unter dem Motto "Fragen wagen – Was Sie schon immer über Kunst wissen wollten…" lädt das Wilhelm-Hack-Museum am Dienstag, 9. Oktober 2018, von 17 bis 18 Uhr zu einer Führung der besonderen Art mit Ursula Dann durch die aktuelle Ausstellung "DELTABEBEN – Regionale 2018" ein. Die Teilnehmenden bestimmen dabei den Verlauf und die Inhalte der Führung mit. Es gilt wie immer: Fragen und Meinungen sind erwünscht

Die Teilnahme und der Eintritt sind kostenlos.

Stadt Ludwigshafen am Rhein / Wilhelm-Hack-Museum

04.10.2018

Noch Plätze frei: Beat It! – Cajóns bauen, gestalten, spielen

An einem besonderen Kreativworkshop können Jugendliche zwischen 13 bis 16 Jahren von Donnerstag, 4., bis Samstag, 6. Oktober 2018, selbst eine Cajón bauen, gestalten und natürlich auch spielen lernen. Eine Cajón, (spanisch für Schublade oder Holzkiste) ist eine Kistentrommel, auf der man sitzt. Das aus Peru stammende Musikinstrument hat einen trommelähnlichen Klang und wird mit den Händen gespielt. Jeweils von 10 bis 14 Uhr arbeiten die Teilnehmenden unter der Anleitung von Künstlerin Maike Kreichgauer im Museumsatelier an den Instrumenten. Der Kurs kostet 70 Euro, inklusive Materialien. Ein Getränk und ein Snack sollen mitgebracht werden. Die Teilnehmeranzahl ist begrenzt, daher wird um Anmeldung unter E-Mail hackmuseum@ludwigshafen.de oder über Telefon 0621 504-3045/-3411 gebeten. Es sind noch Plätze frei.

Noch Plätze frei: Riesen aus Holz

Im neuen Herbstferienprogramm des Wilhelm-Hack-Museums haben Kinder und Jugendliche im Alter von zehn bis 15 Jahren in der Zeit von Montag, 8., bis Freitag, 12. Oktober 2018, jeweils zwischen 9 und 13 Uhr die Gelegenheit, indonesische Stabpuppen aus Holz zu bauen. Die traditionellen Puppen sind bis zu zwei Meter groß und können bewegt werden. Unter der Anleitung von Künstler Herlambang Bayu Aji sammeln die Teilnehmenden gemeinsam Ideen und fertigen Skizzen und Pläne für die Stabpuppen an.  Anschließend heißt es im Museumsatelier: sägen, bohren, hämmern und schrauben. Zudem werden die Puppen mit Farben und Mustern gestaltet. Um die "Riesen aus Holz"  zum Leben zu erwecken, werden im Laufe der Ferienwoche Geschichten entwickelt, die zum Abschluss durch gemeinsames Spielen bei einer Aufführung den Familien und Freunden gezeigt werden. Der Kurs kostet 95 Euro, inklusive Materialien. Ein Getränk und ein Snack sollten mitgebracht werden. Die Teilnehmeranzahl ist begrenzt, daher wird um Anmeldung unter E-Mail hackmuseum@ludwigshafen.de oder über Telefon 0621 504-3045/-3411 gebeten.

Kontakt:
Wilhelm-Hack-Museum, Lena Kräuter, Berliner Straße 23, 67059 Ludwigshafen am Rhein, Telefon 0621 504-2934, E-Mail lena.kraeuter@ludwigshafen.de.

Stadt Ludwigshafen am Rhein / Wilhelm-Hack-Museum

25.09.2018


Volkshochschule (VHS):

VHS: Einzelunterricht am Computer

Die Volkshochschule (VHS) Ludwigshafen bietet Einzelunterricht am Computer an. Dabei bekommen die Teilnehmenden die individuelle Unterstützung, die sie brauchen. Das Angebot gibt es an folgenden Montagen: 15. Oktober, 12. November und 17. Dezember 2018, jeweils von 17 bis 18.30 Uhr oder 18.30 bis 20 Uhr. Einer oder mehrere Termine (zu je 90 Minuten) sind buchbar. Die Kursgebühr beträgt 60 Euro pro Termin. Die Anmeldung erfolgt an der VHS unter Telefon 0621 504-2238 oder online unter www.vhs-lu.de.

VHS: Training für den Rücken

Die heutige Lebensweise mit viel Arbeit im Sitzen ist nicht gut für den Rücken und führt unter Umständen zu Rückenschmerzen. In einem Kurs an der Volkshochschule (VHS) Ludwigshafen lernen Teilnehmende ab Montag, 15. Oktober 2018 von 17 bis 18 Uhr, vorbeugend etwas für ihren Rücken zu tun und die Muskulatur gezielt zu stärken. Die Dozentin vermittelt Übungen zur Mobilisation und Stabilisation. Der Kurs findet zehn Mal im Gymnastikraum der VHS im Bürgerhof statt, die Gebühr beträgt 42 Euro. Anmeldungen nimmt die VHS unter Telefon 0621 504-2238 entgegen oder online unter www.vhs-lu.de.

VHS: Werken und Gestalten in Holz und Mosaik für Frauen

"Werken und Gestalten in Holz und Mosaik" bietet die Volkshochschule (VHS) Ludwigshafen in Kooperation mit dem Zentrum für Arbeit und Bildung (zab) ab Donnerstag, 18. Oktober 2018, an fünf Terminen jeweils von 18 bis 21 Uhr in der Zukunftswerkstatt in der Maxstraße 61a (Eingang Schulstraße) an. Der Kurs richtet sich an Frauen, die Spaß am Handwerken und Gestalten haben. Besondere Vorkenntnisse sind nicht nötig. Im Kurs fertigen sie einen kleinen Holzschemel aus Buchenholz, einen großen Bilderrahmen sowie einen kleinen Spiegel in bunter Mosaiktechnik. Die Kursgebühr beträgt 95 Euro. Hinzu kommen Materialkosten in Höhe von 30 Euro, die direkt an die Kursleitung zu zahlen sind. Die Teilnehmerinnen sollten unbedingt feste Schuhe und Arbeitskleidung tragen und falls sie längere Haare haben, diese zusammenbinden. Weitere Informationen erhalten Interessierte unter der Telefonnummer 0621 504-2625. Unter der Telefonnummer 0621 504-2238 oder unter www.vhs-lu.de im Internet kann man sich anmelden.

VHS: Einführung in Adobe Photoshop Elements

Ein dreiteiliger Einführungskurs in Adobe Photoshop Elements startet in der Volkshochschule (VHS) Ludwigshafen am Mittwoch, 17. Oktober 2018, von 9 bis 12 Uhr in Raum 101. Photoshop Elements ist ein Bildbearbeitungsprogramm, das auch für Einsteigerinnen und Einsteiger viele Funktionen bietet. Es ist der kleine Bruder von Adobe Photoshop CS, dem Profiprogramm. Mit Photoshop Elements kann man Digitalbilder vielfältig bearbeiten und beispielsweise Farben korrigieren, Schönheitsfehler retuschieren, Montagen erstellen und wirkungsvolle Effekte hinzufügen. Die Kursgebühr beträgt 45 Euro. Die Teilnehmenden können ihren eigenen Laptop, auf dem sie das Programm installiert haben, mitbringen. Unter www.adobe.com kann man sich eine 30-Tage-Testversion kostenlos herunterladen. Weitere Informationen erhalten Interessierte unter der Telefonnummer 0621 504-2625 an der VHS. Anmelden können sich Frauen und Männer unter Telefon 0621 504-2238 oder unter www.vhs-lu.de im Internet.

Entscheiden lernen mit der VHS

"Kompetent entscheiden – verantwortungsvoll handeln" ist der Titel eines Kurses, der am Samstag, 20. Oktober 2018, von 10 bis 18 Uhr an der Volkshochschule (VHS) Ludwigshafen stattfindet. In Rollen- und Planspielen lernen die Teilnehmenden, wie man geschickt zu Einzel- oder Gruppenentscheidungen findet. Diese sollen strukturiert, effektiv und transparent sein. Unter anderem betrachten die Teilnehmenden die Themen Strategieentwicklung, Arbeitsplan und Problemlösungstechniken. Die Kursgebühr beträgt 70 Euro. Anmeldungen nimmt die VHS unter Telefon 0621 504-2238 entgegen oder online unter www.vhs-lu.de.

Stadt Ludwigshafen am Rhein / Volkshochschule

04.10.2018

Noch Plätze frei in Kursen zum Erlangen des Hauptschulabschlusses und des Realschulabschlusses

Die Volkshochschule (VHS) Ludwigshafen bietet ab Montag, 15. Oktober 2018, einen Vorbereitungslehrgang auf die staatliche Prüfung zum Erlangen des Hauptschulabschlusses (Zeugnis der Berufsreife) an. Der Unterricht findet montags bis donnerstags von 18 bis 21.15 Uhr statt. Kurzentschlossene können sich noch bei der VHS zum verbindlichen Einstufungstest am Freitag, 5. Oktober 2018, unter Telefon 0621 504-2632 anmelden.

Am Montag, 22. Oktober 2018, beginnt an der VHS der neue Realschulabendlehrgang. Der Lehrgang erstreckt sich über fünf Semester, also zweieinhalb Jahre. Unterricht ist von montags bis donnerstags in der Zeit von 18 bis 21.15 Uhr. Der Abendlehrgang ist besonders für Berufstätige und für Menschen geeignet, welche schon länger nicht mehr in der Schule waren und eventuell große Wissenslücken aufweisen. Auch für diesen Lehrgang gilt: Kurzentschlossene können sich noch bei der VHS zum verbindlichen Einstufungstest am Freitag, 5. Oktober 2018, anmelden. Zu beiden Angeboten erteilt Wolfram Schwan von der VHS unter Telefon 0621 504-2631 weitere Auskünfte. Informationen gibt es auch auf der Internetseite der VHS, www.vhs-lu.de.

Eltern-Kind-Kurs "Cakepops – süße Leckerei am Stiel"

In einem Kurs Eltern-Kind-Kurs an der Volkshochschule (VHS) Ludwigshafen können am Samstag, 13. Oktober 2018, jeweils ein Erwachsener mit einem Kind die Herstellung von Cakepops erlernen. Cakepops sind kleine, runde und bunt dekorierte Küchlein am Stiel. Sie eignen sich als Mitbringsel beispielsweise für Kindergeburtstage oder für eine besondere Kaffeetafel. Die Dozentin vermittelt von 10 bis 17 Uhr alle notwendigen Kenntnisse zur Herstellung der süßen Teilchen und am Ende kann jedes Paar seine Ergebnisse vernaschen oder mit nach Hause nehmen. Der Kurs ist gedacht für Kinder ab fünf Jahren mit einer Begleitperson. Die Gebühr beträgt pro Paar 63 Euro inklusive Lebensmittelkosten. Kursort ist die Lehrküche (Raum 02) der VHS im Bürgerhof. Anmeldeschluss ist Montag, 8. Oktober 2018. Informationen gibt es an der VHS Ludwigshafen, bei Juliane Krohn, Telefon 0621 504-2017. Anmelden kann man sich unter Telefon 0621 504-2238 oder online unter www.vhs-lu.de.

VHS- und Vinylsprechstunde

Ratschläge zum Umgang mit VHS-Kassetten und Vinylschallplatten gibt es ab sofort jeden Dienstag von 10 bis 19 Uhr bei der VHS- und Vinylsprechstunde im Ideenw3rk der Stadtbibliothek, Bismarckstraße 44-48. Neue Alben nicht nur auf CD und Streaming-Portalen, sondern sein aktuelles Werk auch auf Vinyl herauszubringen, gehört für Bands wieder zum Standard-Prozedere. Wenn man seine Platten aber nicht nur auf der heimischen Soundanlage sondern auch im Auto oder mp3-Player hören möchte, muss man sie zuerst digitalisieren. Wer zudem seine alten VHS-Urlaubskassetten gerne auf DVD brennen möchte, ist hier genau richtig. Das Ideenw3rk-Team steht mit Rat und Tat zur Seite, wenn Vinyl in mp3 konvertiert und VHS-Kassetten ins DVD-Format gebracht werden sollen.

Vortrag über Augengesundheit an der VHS

"Das trockene Auge – (K)ein Thema zum Weinen" lautet der Titel eines Vortrags an der Volkshochschule (VHS) Ludwigshafen am Montag, 15. Oktober 2018, um 18 Uhr. Die Referentin stellt Ursachen für trockene Augen vor und Strategien zum Sehtraining und zur Augenentspannung, die – begleitend zur Schulmedizin – für Erleichterung sorgen können. Die Teilnahmegebühr beträgt acht Euro. Um eine Anmeldung bis Freitag, 12. Oktober, wird gebeten. Anmelden kann man sich persönlich an der VHS zu deren Öffnungszeiten, unter Telefon 0621 504-2238 oder online unter www.vhs-lu.de.

Zehn-Finger-Tastschreiben lernen

Wie man an einer Computertastatur mit allen zehn Fingern richtig tippt, erlernen Teilnehmende im Kurs "Zehn-Finger-Tastschreiben", der am Dienstag, 16. Oktober 2018, an der Volkshochschule (VHS) startet. Am Ende des Kurses sind die Teilnehmenden in der Lage, blind zu schreiben. Die Kursgebühr beträgt 70 Euro. Die Anmeldung erfolgt unter Telefon 0621 504-2238 an der VHS oder online unter www.vhs-lu.de.

Fischküche an der VHS

Der zweiteilige Kochkurs "Frische internationale Fischküche" bietet Freunden von Gerichten mit Fisch und Meeresfrüchten die Gelegenheit, neue Rezepte auszuprobieren. Die Volkshochschule (VHS) Ludwigshafen bietet diesen Kurs an zwei Abenden an, am 17. und 24. Oktober 2018, jeweils von 18.30 bis 21.30 Uhr. Die Gebühr beträgt 59 Euro inklusive der Lebensmittelkosten. Der Dozent ist Koch und Berufsschullehrer. Weitere Informationen gibt es an der VHS Ludwigshafen, bei Juliane Krohn, Telefon 0621 504-2017. Anmelden können sich Frauen und Männer unter Telefon 0621 504-2238 oder online unter www.vhs-lu.de.

Stadt Ludwigshafen am Rhein / Volkshochschule

25.09.2018


Ideenw3rk

Programmieren und spielen mit dem Roboter Dash

Rund um den witzigen Roboter Dash dreht sich ein Workshop für Kinder am Samstag, 6. Oktober 2018, 10 bis 13 Uhr, im Ideenw3rk der Stadtbibliothek, Bismarckstraße 44-48. Über ein Tablet kann man ihn steuern, programmieren und spannende Missionen lösen lassen. Spielerisch lernen die Teilnehmenden, wie ein Roboter funktioniert und Befehle verarbeitet. Am Ende des Workshops entwickeln sie ein eigenes Abenteuer für Dash. Die Kosten betragen 3 Euro. Eine Anmeldung ist im Internet unter www.ideenw3rk.de möglich.

Ferienworkshop Trickfilm für Kinder

Einen Ferienworkshop "Trickfilm für Kinder" bietet das Ideenw3rk der Stadtbibliothek, Bismarckstraße 44-48, am Freitag, 5. Oktober 2018, 10 bis 18 Uhr, an. Kinder zwischen neun und zwölf Jahren können an diesem Vormittag ihr eigenes Stop-Motion-Video erstellen. Mitgebracht werden muss zu diesem Seminar nur Phantasie und Spaß am Zeichnen. Die Kinder lernen im Kurs, wie man ein Trickfilm- Set aufbaut und mit welchen Techniken man ein Stop-Motion-Video anfertigt. Der Kurs zeigt zudem, auf welche rechtlichen Fallstricke man bei der Videoerstellung achten muss. Die Kosten betragen 5 Euro. Eine Anmeldung ist im Internet unter www.ideenw3rk.de möglich.

Stadt Ludwigshafen am Rhein / Ideenw3rk

04.10.2018


Stadtmuseum

Franz von Sickingen und die Reformation der Ritter

Das Stadtmuseum im Rathaus-Center zeigt noch bis Samstag, 19. Januar 2018, die Reformationsausstellung: "Neuer Himmel. Neue Erde. Die Reformation in der Pfalz". Ulrich von Hutten gewann den einflussreichen Ritter Franz von Sickingen für die Reformation. Seine Ebernburg wurde für einige Zeit zu einem Zentrum der frühen Reformation im Südwesten. Auf der "Wartburg des Westens" fanden mehrere später prominente Reformatoren Zuflucht. Prof. Dr. Wolfgang Breul, Professor für Kirchen- und Dogmengeschichte an der Universität Mainz, beleuchtet in seinem Vortrag am Samstag, 6. Oktober 2018, um 11 Uhr im Stadtmuseum im Rathaus-Center die ambivalente Rolle der bis heute beeindruckenden Persönlichkeit Sickingens. Der Eintritt ist frei.

Druckerpresse in Aktion

Das Stadtmuseum im Rathaus-Center zeigt noch bis Samstag, 19. Januar 2018, die Reformationsausstellung: "Neuer Himmel. Neue Erde. Die Reformation in der Pfalz". Eines der Exponate der Reformationsausstellung "Neuer Himmel. Neue Erde. Die Reformation in der Pfalz" im Stadtmuseum im Rathaus-Center ist eine so genannte Bostontiegelpresse. Sie funktioniert nach demselben Prinzip wie die Gutenberg-Presse zur Zeit Martin Luthers. Wolfgang Vogel von der Ludwigshafener Druckwerkstatt "Slowtype" erklärt die Technik und druckt live im Museum am Samstag, 6. Oktober 2018, nach dem Sickingen-Vortrag (Beginn 11 Uhr). Weitere Termine sind im Anschluss an die öffentlichen Führungen am 20. Oktober, 10. November, 22. Dezember und 19. Januar. Die Führungen beginnen jeweils um 14 Uhr. Das Angebot ist eine Kooperation mit der Initiative Buchkultur. Der Eintritt ist frei.

Stadt Ludwigshafen am Rhein / Stadtmuseum

04.10.2018


LU kompakt

Dauerangebote in LU kompakt

Im Seniorenzentrum LU kompakt in der Benckiserstraße 66 gibt es Angebote, die übers Jahr laufend stattfinden und für die keine Anmeldung notwendig ist. Donnerstags steht immer von 14 bis 15 Uhr Gymnastik auf dem Programm. Viele der Übungen werden im Sitzen ausgeführt. Die Teilnahme kostet pro Termin einen Euro. Einen Treffpunkt für alle, die an Handarbeit interessiert sind, gibt es dienstags von 14 bis 16 Uhr. Die Singgruppe trifft sich jeden zweiten Mittwoch von 14 bis 15.30 Uhr. Die Termine im Oktober sind 10. und 24. Oktober 2018. Das Angebot ist kostenfrei.

TanzFit – Tanzen für alle 50+

Ab 11. Oktober gibt es donnerstags jeweils von 11 bis 12 Uhr ein neues Angebot in LU kompakt, Benckiserstraße 66: "TanzFit – Tanzen für alle 50+". Alle, die Spaß an Bewegung haben, können an diesem Kurs teilnehmen. Man muss keinen Tanzpartner beziehungsweise keine Tanzpartnerin mitbringen. Eva Weile studiert mit den Teilnehmenden kurze Choreografien in Reihen (Line-Dance) oder im Kreis ein. Der Kurs umfasst sieben Termine, an jedem zahlen die Teilnehmenden drei Euro.

Parkgruppe fährt nach Bad Dürkheim

Der Bad Dürkheimer Kurpark ist zu allen Zeiten einen Spaziergang wert. Die "Parkgruppe" von LU kompakt, Benckiserstraße 66, fährt am Dienstag, 9. Oktober 2018, dorthin. Die "Parkgruppe" besucht regelmäßig Parkanlagen und Gärten in der Region. Treffpunkt ist um 13 Uhr am Brunnen am Berliner Platz. Für Teilnehmende ohne Karte ab 60 entstehen Fahrtkosten. Eventuell kann eine Gruppenkarte gelöst werden.

Stadt Ludwigshafen am Rhein / LU kompakt

04.10.2018


Vital-Zentrum:

Bestimmung der Blutdruck-, Blutzucker- und Pulswerte

Schwester Barbara Barteldes, Leiterin des Ambulanten Pflegedienstes der Stadt Ludwigshafen und ausgebildete Ernährungsberaterin, führt bei Bedarf bei älteren Menschen am Mittwoch, 10. Oktober 2018, von 15 bis 16 Uhr im Vital-Zentrum, Raiffeisenstraße 24, Messungen zur Bestimmung von Blutdruck-, Blutzucker- und Pulswerten durch. Sie berät die Teilnehmenden im Anschluss. Das Angebot ist kostenfrei.

Bingo im Vital-Zentrum

Das Team des Vital-Zentrums, Raiffeisenstraße 24, bietet am Montag, 8. Oktober 2018, von 15.30 bis 17 Uhr in der Cafeteria wieder Bingo an. Pro Spiel zahlen Teilnehmende einen Euro. Es gibt Preise zu gewinnen.

Stadt Ludwigshafen am Rhein / Vital-Zentrum

04.10.2018


Stadtnotizen / Verkehrsnotizen:

Klaus Peter Nebel wird neuer WBL-Werkleiter

Die Werkleitung des Wirtschaftsbetriebs Ludwigshafen (WBL) übernimmt künftig Klaus Peter Nebel. Der 51-Jährige setzte sich bei der Ausschreibung zur Besetzung der Werkleitung gegen acht Mitkonkurrentinnen und Mitkonkurrenten durch. Noch ist er derzeit in leitender Stellung als Teamleiter für die Stadtwerke Speyer tätig. Nebel schloss sein Studium der Fachrichtung Bauingenieurwesen an der Fachhochschule Kaiserslautern 1996 ab und erwarb ferner einen Master of Science im Studiengang Internationale Infrastruktur Management an der Fachhochschule Münster. Der Stadtrat stimmte der Postenbesetzung am 17. September 2018 zu.

"Mit Klaus Peter Nebel konnte ein Fachmann für die WBL-Werkleitung verpflichtet werden, der unter anderem über eine langjährige Erfahrung im Bereich der kommunalen Abfall- und Abwasserwirtschaft verfügt", hob Bau- und Umweltdezernent Klaus Dillinger hervor. "Wir freuen uns, dass er sich für Ludwigshafen entschieden hat und wünschen ihm alles Gute bei der Ausübung seiner künftigen Tätigkeit."

Klaus Peter Nebel wird im Laufe des kommenden Jahres seinen neuen Posten übernehmen und folgt damit auf den Leiter des Bereichs Bauverwaltung, Bernd Zimmermann, der seit Juli 2018, die WBL-Werkleitung interimsweise wahrnimmt.

Instandsetzungsarbeiten an der Buschwegbrücke beginnen eine Woche später

Die Instandsetzungsarbeiten an der Übergangskonstruktion der Buschwegbrücke, welche Anfang der Herbstferien starten sollten, beginnen am Montag, 8. Oktober 2018. Ursächlich ist hierfür, dass die ausführende Firma erst ab diesem Datum mit den Arbeiten beginnen kann. Trotz des verzögerten Beginns ist geplant, die Arbeiten bis Freitag, 12. Oktober 2018, abgeschlossen zu haben.

Kanalerneuerung in der Wredestraße beginnt

Die Arbeiten zur Erneuerung des Kanals in der Wredestraße zwischen der Berliner Straße und der Otto-Stabel-Straße beginnen am Montag, 8. Oktober 2018. Die Bauarbeiten mit einem Kostenaufwand in Höhe von rund 900.000 Euro dauern voraussichtlich bis Ende April 2019 an. Währen der Bauzeit ist die Wredestraße halbseitig gesperrt. Der Hauptkanal wir in offener Bauweise und die Anschlussleitungen größtenteils in unterirdischer Bauweise erneuert.

Der Wirtschaftsbetrieb Ludwigshafen, Bereich Stadtentwässerung, bemüht sich, die Belästigungen so gering wie möglich zu halten. Sollte es während der Bauzeit Anlass zu Beanstandungen geben, steht Ivan Čule, Telefon 0621 504-6825, als Ansprechpartner zur Verfügung.

Erneuerung des Geh- und Radweges in der Sternstraße steht an

Der Geh- und Radweg in der Sternstraße im Abschnitt zwischen der Lagewiesenstraße und der Schwertstraße auf der in Fahrtrichtung Oggersheim führenden Straßenseite wird am Donnerstag, 4. Oktober 2018, erneuert. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Freitag, 2. November 2018, an. Hierzu ist es erforderlich, den Geh- und Radweg voll zu sperren. Bedingt durch die Bauarbeiten steht für den Fließverkehr in Fahrtrichtung Oggersheim, wie auch in Fahrtrichtung Friesenheim lediglich ein Fahrstreifen zur Verfügung.

Gerade zu Hauptverkehrszeiten sind aus diesem Grund Stockungen und Stauungen im Verkehrsfluss zu erwarten.

Die Verwaltung bittet die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer um eine vorsichtige Fahrweise im Baustellenbereich sowie um Verständnis für die entstehenden Einschränkungen.

Schäden in der der Valentin-Bauer-Straße voraussichtlich bis Mitte Oktober beseitigt

Die durch eine schadhafte Kanalhausanschlussleitung aufgetretene Absenkung der Valentin-Bauer-Straße wird voraussichtlich bis Mitte Oktober beseitigt. Der Wirtschaftsbetrieb Ludwigshafen (WBL), Bereich Stadtentwässerung und Straßenunterhalt, beauftragte ein Unternehmen mit den erforderlichen Tiefbauarbeiten. Bis zum Abschluss der Arbeiten ist die Valentin-Bauer-Straße für den Durchgangsverkehr gesperrt. Eine Umleitung ist eingerichtet.

Am Mittwochnachmittag, 26. September 2018, hatte sich die Fahrbahndecke in Höhe der Hausnummer 35 abgesenkt.

Mehr als 100 Fahrzeuge bei Blaulichtumzug beteiligt

Hunderte blauer Blinklichter und weißer Schweinwerfer erhellen am Mittwochabend, 3. Oktober 2018, die Ludwigshafener Innenstadt. Der sogenannte Blaulicht-Umzug mit Dutzenden Fahrzeugen ist der letzte Höhepunkt und bildet gleichzeitig den Schlusspunkt der Feierlichkeiten zum 100-jährigen Bestehen der Berufsfeuerwehr Ludwigshafen in diesem Jahr. Die Berufsfeuerwehr beabsichtigt, unter anderem mit einem Löschzug, dem Großraumrettungswagen, mit dem in Deutschland einzigartigen Rüstwagen-Kran und einigen weiteren Fahrzeugen unterwegs zu sein. Von den Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr Mitte, Oppau und Ruchheim ist ebenfalls jeweils mindestens ein Fahrzeug vertreten. An dem Konvoi beteiligen sich neben der Berufsfeuerwehr  und der Freiwilligen Feuerwehr Ludwigshafen zudem Wehren benachbarter Gemeinden, aus dem Umland sowie die Polizei, Rettungsdienste und das Technische Hilfswerk. Dabei handelt es sich um mehr als 100 Fahrzeuge, die für den Umzug in der Erich-Reimann-Straße Aufstellung nehmen, bevor sie sich stadteinwärts in Bewegung setzen und etwa zwei Stunden unterwegs sein werden. Der Umzug startet um 19.15 Uhr. Die Zugstrecke führt von der Erich-Reimann-Straße rechts in die Von-Weber-Straße, links in die Mundenheimer Straße, links in die Yorkstraße, von dort in die Bismarckstraße, Wredestraße, Berliner Straße und rechts ab in die Bahnhofstraße. Im Bereich Ludwigsplatz löst sich der Umzug dann auf.

Für den Zeitraum des Umzuges ist im Innenstadtbereich mit Verkehrsbehinderungen und temporären Umleitungen zu rechnen. Die Bahnhofstraße wird für die Dauer der Durchfahrt des Umzuges gesperrt und es gilt dort in dieser Zeit Parkverbot.

Geänderte Öffnungszeiten bei der Wohngeldstelle ab Oktober

Auf Grund eines personellen Engpasses bei der Wohngeldstelle der Stadtverwaltung Ludwigshafen gelten ab 1. Oktober 2018 geänderte Öffnungszeiten. Diese sind wie folgt: montags von 9 bis 12 Uhr, donnerstags von 9 bis 12 Uhr und 14 bis 16 Uhr. Berufstätige können unter den Telefonnummern 0621 504-2975, -2978, -2980 und -2917 einen Termin vereinbaren. Gleichzeitig weist die Stadtverwaltung darauf hin, dass es zu langen Bearbeitungszeiten und auch langen Wartezeiten kommen kann.

Stadt Ludwigshafen am Rhein

04.10.2018


Kommunaler Vollzugsdienst (KVD):

Kommunaler Vollzugsdienst findet Marihuana

Während einer Streife beobachtete der Kommunale Vollzugsdienst der Stadt Ludwigshafen (KVD) am Mittwochabend, 19. September, am Lichtenberger Ufer, wie sich ein Mann von einer Gruppe löste und einen schwarzen Plastikbeutel hinter sich warf. Die Kontrolle ergab, dass sich darin sechs eingeschweißte Päckchen Marihuana befanden. Mit Unterstützung der angeforderten Polizei wurden die Personalien aller Personen aus der Gruppe aufgenommen. Der 21-jährige Tatverdächtige wurde auf die Polizeistation gebracht. Den anderen wurden durch die Polizei Platzverweise für das Lichtenberger Ufer und den Berliner Platz ausgesprochen.

Alkoholisierte Jugendliche beschäftigen KVD

Der Kommunale Vollzugsdienst (KVD) wurde am Samstag, 15. September 2018, am späten Abend zu einem Einsatz in West gerufen. Die Rettungsleitstelle bat um Hilfe, da eine Rettungswagenbesatzung Probleme mit alkoholisierten Jugendlichen habe. Vor Ort stellte sich heraus, dass zwei 15 und 16 Jahre alte Jungen auf einem Spielplatz eine große Menge an Alkohol konsumiert hatten. Eine Anwohnerin, deren Sohn die beiden kannte, hatte Mitleid und nahm die stark alkoholisierten Jugendlichen mit in ihre Wohnung. Dort begann der Jüngere sich zu übergeben, woraufhin die Frau den Rettungsdienst alarmierte. Als der KVD eintraf, befand sich dieser Jugendliche bereits im Rettungswagen und war nicht mehr ansprechbar. Er wurde vom Rettungsdienst ins St. Annastiftskrankenhaus gebracht. Der zweite Jugendliche hatte die Rettungssanitäter verbal beschimpft und sich nicht medizinisch versorgen lassen. Um ihn kümmerte sich nun die KVD-Streife, die den Jungen nach Hause fuhr und an seine Mutter übergab.

KVD vergibt Platzverweise auf Schulhof

Eine Streife des Kommunalen Vollzugsdiensts (KVD) überprüfte am Samstag, 15. September 2018, den Schulhof des Carl-Bosch-Gymnasiums in der Berliner Straße. Der Schulhof steht Jugendlichen auch außerhalb der Schulzeiten zur Verfügung, jedoch längstens bis 19 Uhr. Als der KVD am Samstag gegen 19 Uhr das Schulhofgelände betrat, wurde dieses noch rege von Jugendlichen genutzt, unter anderem zum Basketballspielen. Mit den meisten anwesenden Jungen und Mädchen führten die KVD-Beamtinnen und -Beamten Infogespräche und konnten die Jugendlichen davon überzeugen, das Gelände zu verlassen. Einem Pärchen und einer fünfköpfigen Gruppe Jugendlicher musste die KVD-Streife jedoch Platzverweise erteilen. Das Pärchen hatte unerlaubterweise Alkohol auf dem Schulhof getrunken, die fünfköpfige Gruppe hatte offenbar Teile des Geländes vermüllt. Gegen 19.35 Uhr war das Gelände geräumt und die KVD-Streife beendete ihren Einsatz.

Stadt Ludwigshafen am Rhein / Kommunaler Vollzugdienst (KVD)

25.09.2018


"Verfassungsauftrag Gleichstellung - Taten zählen!": Susanne Diehl berichtet von der 25. Bundeskonferenz der kommunalen Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten

Mit der Verabschiedung der Karlsruher Erklärung "Verfassungsauftrag Gleichstellung- Taten zählen!" endete die 25. Bundeskonferenz der kommunalen Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten Deutschlands, die am 17. Und 18. September 2018 in Karlsruhe stattfand. Auch die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt, Susanne Diehl, war bei der Bundeskonferenz dabei. "Die im Grundgesetz verankerte Gleichstellung zwischen Frauen und Männern ist fast 70 Jahre nach Inkrafttreten in vielen Punkten noch nicht erreicht", so Susanne Diehl. In den Kommunen müssten Männer und Frauen zusammen daran arbeiten, strukturelle Benachteiligungen von Frauen abzubauen. Aktuelle Zahlen belegen aus Sicht der Bundeskonferenz die Schieflage in Sachen Gleichstellung: Bei der politischen Repräsentanz liegt der Frauenanteil in den Gemeindeparlamenten durchschnittlich nur bei 25 Prozent (1). 109.000 Frauen wurden 2016 Opfer von Gewalt in der Partnerschaft (2). Die gesellschaftlichen Folgekosten von Gewalt an Frauen lagen bei 3,8 Milliarden Euro (3). Frauen leisten 52 Prozent mehr Haus- und Pflegearbeit als Männer (4). Bei den Führungspositionen sind von 437 Verwaltungsspitzen in den Landkreisen, Stadtkreisen und kreisfreien Städten 11,4 Prozent mit Frauen besetzt (5).

"Die Teilnehmerinnen der Bundeskonferenz waren sich einig, dass diese Fakten zeigen, dass der Nachholbedarf für die Umsetzung des Staatsziels ‚Gleichberechtigung von Frauen und Männern‘ groß ist. Nur eine konsequente Gleichstellungspolitik auf allen staatlichen Ebenen kann hier Abhilfe schaffen", erläuterte Susanne Diehl.

"Frauen können alles, wenn sie die nötige Unterstützung haben. Das ist eine Aufgabe der gesamten Gesellschaft. Eine kommunale Aufgabe, eine Aufgabe der Länder und des Bundes. Dafür müssen wir noch einiges tun, und zwar gemeinsam.", sagte Bundesministerin Dr. Franziska Giffey, die die Bundeskonferenz eröffnete.

Der Verfassungsauftrag Gleichstellung kann eingelöst werden, wenn zum Beispiel Führungsposten in der Stadtverwaltung paritätisch besetzt werden, wenn Parteien Frauen auf aussichtreiche Listenplätze setzen.

Die Errungenschaften der Gleichstellung müssen verteidigt und ausgebaut werden, gerade in Zeiten, in denen Rechtspopulisten und radikale Islamisten rückwärtsgewandte Rollenbilder vertreten und die Gleichstellung von Frauen und Männer in Frage stellen. Solchen Bestrebungen muss konsequent entgegengetreten werden. "Das erfordert eine klare Positionierung seitens der Politik für eine lebenswerte Gesellschaft für Frauen und Männer", so Susanne Diehl abschließend.

Die Bundeskonferenz wurde vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und dem Ministerium für Soziales und Integration des Landes Baden Württemberg gefördert.

Karlsruher Erklärung

Mit der (einstimmigen) Verabschiedung der Karlsruher Erklärung am Dienstag, 18. September 2018, fordern die Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten unter anderem, dass ein Aktionsplan in der Querschnittsverantwortung aller Ressorts im Bund die Ungerechtigkeiten und Fehlentwicklungen zum Nachteil von Frauen beendet. Schutz vor Gewalt und sexistischen Strukturen muss in allen Bereichen des Lebens und Arbeitens, von Gesellschaft und Politik gewährleistet werden. Dafür müssen tragfähige, aufeinander abgestimmte und nachhaltig wirksame Maßnahmen und Strukturen auch in den Kommunen geschaffen werden.

Informationen zur Konferenz: www.frauenbeauftragte.de, Twitter #verfassungsauftraggleichstellung

1 Europäische Akademie für Frauen in Politik und Wirtschaft ,
2 BKA, Kriminalstatistische Auswertung 2016
3 Sylvia Sacco: Häusliche Gewalt Kostenstudie für Deutschland, tredition 2017
4 Zweiter Gleichstellungsbericht der Bundesregierung, 2017
5 Eigene Erhebung der GFMK Stand Nov 2017 in: Gleichstellungsatlas BMFSFJ Taten zählen!

Stadt Ludwigshafen am Rhein

25.09.2018


Beate Steeg neu im Vorstand des Landespräventionsrats

Innenminister Roger Lewentz hat Beigeordnete Beate Steeg, Dezernentin für Soziales und Integration, zum neuen Vorstandsmitglied im Landespräventionsrat Rheinland-Pfalz benannt. Damit vertritt sie die Interessen der rheinland-pfälzischen Kommunen im Vorstand des Landespräventionsrates.

Beate Steeg ist seit Januar 2018 Vorsitzende des Rats für Kriminalitätsverhütung der Stadt Ludwigshafen. Die Geschäftsstelle des Rats für Kriminalitätsverhütung ist in ihrem Dezernat angesiedelt, die stellvertretende Geschäftsführung wird vom Polizeipräsidium Rheinpfalz gestellt.

Der Landespräventionsrat fungiert seit 1996 als unabhängiges und interdisziplinär besetztes Beratungsgremium der rheinland-pfälzischen Landesregierung sowie örtlicher Gremien und Einrichtungen. Ziel des Rates ist die Förderung der gesamtgesellschaftlichen Kriminalitätsverhütung, insbesondere durch das Anstoßen, Unterstützen und Weiterentwickeln kriminalpräventiver Projekte im Land und in den Kommunen.

Die Leitstelle "Kriminalprävention" beim Ministerium des Innern und für Sport unterstützt als Geschäftsstelle die Arbeit des Landespräventionsrates.

Stadt Ludwigshafen am Rhein

25.09.2018


Stadtnotizen:

Servicebüro in den Herbstferien geschlossen

Das Servicebüro der Schulbuchausleihe und Schülerbeförderung des Bereichs Schulen ist während der Herbstferien vom 1. bis 12. Oktober 2018 geschlossen. Für Rückfragen sind die zuständigen Sachbearbeiterinnen dienstags und donnerstags von 9 Uhr bis 11.30 Uhr und 14 Uhr bis 16 Uhr sowie freitags von 9 Uhr bis 11.30 Uhr unter der Nummer 0621 504 2525 telefonisch erreichbar.

Weitere Informationen zu Schulbuchausleihe und Schülerbeförderung gibt es im Internet unter www.ludwigshafen.de.

Pläne zum Luitpoldhafen-Süd werden für Bürgerbeteiligung öffentlich ausgelegt

Der weiterentwickelte Bebauungsplan "Luitpoldhafen-Süd" und die Unterlagen zur damit verbundenen Teiländerung des Flächennutzungsplanes werden im Rahmen einer frühzeitigen Bürgerbeteiligung von Montag, 1. Oktober, bis einschließlich Montag, 22. Oktober 2018, öffentlich ausgelegt. Die Ausstellung findet im Rathaus, Rathausplatz 20, 3. OG, Zimmer 301 statt. Sie ist montags bis donnerstags von 8.30 bis 16.00 Uhr und freitags von 8.30 Uhr bis 12 Uhr geöffnet. Ebenso kann in diesem Zeitraum der Planentwurf mit Begründung im Internet eingesehen werden unter www.ludwigshafen.de über den Pfad: Nachhaltig/Planen, Bauen, Wohnen/Bauleitplanung/Öffentlichkeitsbeteiligung. Zusätzlich wird allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern in einem Anhörungstermin am Montag, 15. Oktober 2018, um 17.00 Uhr, Gelegenheit gegeben, sich zu äußern.

Auf der 2,6 Hektar großen Fläche, die seit dem Großbrand einer Lagerhalle im Jahr 2013 am Luitpoldhafen teilweise brachliegt, sollen im Schwerpunkt Wohnungen gebaut werden. Insbesondere im südlichen Teil können sich auch kleinere Gewerbeeinheiten ansiedeln. Dieser Zielvorgabe der Stadtverwaltung stimmten die Mitglieder des Stadtrates in ihrer Sitzung am 19. September zu. Das Gelände soll baurechtlich als Urbanes Gebiet ausgewiesen werden. Dies bedeutet, dass dort höhere Lärmemissionen als in Wohngebieten erlaubt sind und auch die Existenz der benachbarten Gewerbegebiete nicht gefährdet ist.

Da der Flächennutzungsplan ein Sondergebiet mit der Zweckbestimmung "Hafen" darstellt, wird parallel zum Bebauungsplanverfahren ein Verfahren zur Teiländerung des Flächennutzungsplans '99 durchgeführt.

Neue Bäume für die Ebertstraße

Die morschen und kranken Kastanien in der Ebertstraße werden, wie bereits bekannt gegeben, in zwei Bauabschnitten gefällt und mit einem größeren Abstand zu der Häuserzeile durch neue Bäume ersetzt. "Die Allee zwischen dem Haupteingang Ebertpark und der Friedenskirche ist im städtebaulichen Kontext mit der Ebertsiedlung eine historisch wertvolle Achse in Ludwigshafen-Friesenheim. Aus diesem Grunde habe ich großen Wert darauf gelegt, dass sie auch wieder angelegt wird", erläutert Bau- und Umweltdezernent Klaus Dillinger.

Zunächst wird ab Montag, 24. September 2018, der zwischen den Bäumen verlaufende asphaltierte Weg von fünf auf drei Meter verschmälert. Im Oktober werden dann die 25 Kastanien von der Hohenzollernstraße bis zu den Schmuckhöfen der Ebertsiedlung gefällt und noch in diesem Jahr durch 18 Amberbäume, die sich vor allem durch eine sehr auffällige Herbstfärbung in rot auszeichnen, ersetzt. Eingeplant sind fünf Standorte für Bänke. Anstelle des Efeus wird Rasen angesät. Im nächsten Jahr werden in einem zweiten Bauabschnitt 28 Kastanien ab den Schmuckhöfen bis zum Herbert-Müller-Platz gefällt und durch 20 Bäume ersetzt. Grund für die geringere Zahl der Neupflanzungen ist der für das Wachstum nötige Abstand zwischen den Bäumen.

Hintergrund:

Die Kastanien mussten in der Vergangenheit mehrfach stark eingekürzt werden, da sie sehr eng an den Oberleitungen der Straßenbahn stehen. Das hat dazu geführt, dass sie an den gekappten Stellen morsch und krank geworden sind. Unter anderem sind sie von der Kastanienminiermotte befallen. Nachhaltiger ist es, die neuen Bäume mit einem größeren Abstand zur Fahrbahn zu setzen, damit sich die Kronen besser entwickeln können und nicht, wegen der Nähe zur Oberleitung, zurückgeschnitten werden müssen.

Ortsvorsteherinbüro Ruchheim geschlossen

Das Ortsvorsteherinbüro Ruchheim, ist in der Zeit von Montag, 1. Oktober 2018, bis einschließlich Mittwoch, 10. Oktober 2018, geschlossen.

Ortsvorsteherbüro geschlossen

Das Ortsvorsteherbüro Rheingönheim ist in der Zeit von Freitag, 28. September 2018, bis einschließlich Freitag, 5. Oktober 2018, geschlossen. Die Sprechstunde des Ortsvorstehers Wilhelm Wißmann findet in dieser Zeit montags von 9.00 bis 12.00 Uhr statt.

Crahs-Kurs im Hallenbad Süd

Einen Crash-Schwimmkurs bietet das Hallenbad Süd, Erich-Reimann-Straße 5, in den Herbstferien an. An den insgesamt elf Unterrichtseinheiten können von Montag, 1. Oktober, bis Samstag, 13. Oktober 2018, Kinder ab etwa sechs Jahren teilnehmen. Angeboten werden zwei Kurse: Kurs 1 von Montag bis Freitag von 11 bis 11.45 Uhr und Samstag von 8.30 bis 9.15 Uhr und Kurs 2 von Montag bis Freitag von 12 bis 12.45 Uhr und Samstag von 9.30 bis 10.15 Uhr. Am Feiertag, 3. Oktober, sind keine Einheiten vorgesehen.

Der Vorverkauf für die Kurse startet am Montag, 24. September 2018, 8 Uhr. Karten können jeweils zu den Öffnungszeiten des Bades an der Kasse erworben werden.

Pfälzer Nachmittag im Seniorentreff "Mundenheim Aktiv"

Einen Pfälzer Nachmittag veranstaltet der Seniorentreff "Mundenheim Aktiv", Wegelnburgstraße 59, am Mittwoch, 10. Oktober 2018, ab 14 Uhr. Jürgen Daniel trägt Lieder und Gedichte vor. Dazu gibt es Hausmacher Wurst, Brot und Wein. Der Eintritt kostet drei Euro pro Person, zusätzlich entstehen Kosten für Essen und Trinken. Eine Anmeldung ist erforderlich bis Freitag, 28. September 2018, bei Silvia Baierle, Telefon 0621 504-2736.

Vorübergehend keine Annahme von Schadstoffen

Aus betrieblichen Gründen können von Dienstag, 25. September, bis einschließlich Dienstag, 9. Oktober, bei den Wertstoffhöfen keine Schadstoffe abgegeben werden.

Stadtteil-Bibliothek Edigheim geschlossen

Aufgrund von Renovierungsarbeiten bleibt die Stadtteil-Bibliothek Edigheim, Bürgermeister-Fries-Straße, 14, vom 24. September bis 25. Oktober 2018 geschlossen. Ausgeliehene Medien können während dieser Zeit in der Zentralbibliothek, Bismarckstraße 44-48, zurückgegeben werden. Eine telefonische Verlängerung ist unter der Nummer 0621 504-2611 möglich. Die Zentralbibliothek ist von Dienstag bis Freitag von 10 bis 19 Uhr und Samstag von 10 bis 15 Uhr geöffnet.

Erster Öffnungstag in Edigheim nach der Schließung ist am Freitag, 26.Oktober 2018.

Helferinnen und Helfer für Sammlung gesucht

Für die diesjährige Haus- und Straßensammlung des Landesblinden- und Sehbehindertenverbandes Rheinland-Pfalz in der Zeit vom 6. bis 15. Oktober 2018 werden Sammlerinnen und Sammler oder auch Sammlergruppen gesucht. Auch in diesem Jahr gilt die Regelung, dass die Sammlerinnen und Sammler von ihrem Sammelergebnis 5 Prozent einbehalten dürfen.

Wer sich engagieren möchte oder nähre Informationen einholen will, kann sich an Janis Steffan, Telefon 0621 504-3603 (vormittags), oder E-Mail janis.steffan@ludwigshafen.de bei der Stadtverwaltung Ludwigshafen wenden. Auskunft erteilt auch die Beratungsstelle des Landesblinden- und Sehbehindertenverbandes Neuwied, Telefon 02631 87 38 77 7.

Die Schirmherrschaft für die Sammlung hat Ministerpräsidentin Malu Dreyer übernommen. Die Sammlung wurde von der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion in Trier genehmigt.

Ruchheimer Birnbaum muss gefällt werden

Der rund 90 Jahre alte Birnbaum in Ruchheim, der in der Fußgönheimer Straße auf einem privaten Grundstück neben dem Gehweg steht, ist nicht mehr standsicher. Die Untere Naturschutzbehörde erlaubte nun dem Besitzer, das Naturdenkmal fällen zu lassen.

Bei einer Baumkontrolle wurde festgestellt, dass die Schäden am Baum weiter zugenommen haben und er nicht mehr erhalten werden kann. Da Bruchgefahr besteht, wurde er mit Gurten gesichert und die Fläche abgesperrt.

Um die alte Birnensorte zu sichern, wurden Zweige des Birnbaums in einer Baumschule vermehrt. Die Birnbäume werden, wenn sie groß genug sind, in städtische Flächen gepflanzt und so erhalten.

Trauerhalle Rheingönheim wird saniert

Die Umbauarbeiten zur Sanierung der Trauerhalle Rheingönheim haben am Montag, 10. September 2018, begonnen. Hierbei wird in einem ersten Bauabschnitt bis Anfang Dezember dieses Jahres die Aussegnungshalle baulich, energetisch und haustechnisch saniert. Die Kosten belaufen sich auf rund 190.000 Euro.

Im nächsten Jahr folgt ein weiterer Bauabschnitt mit einem geplanten Kostenrahmen von rund 80.000 Euro. Hierbei werden die angrenzenden Räume sowie die Technik saniert. Bau- und Umweltdezernent Klaus Dillinger zeigte sich erfreut, dass das wegen personeller Engpässe im Bereich Friedhöfe ins Stocken geratene Sanierungskonzept nun endlich realisiert wird.

Während der Umbauphase werden die Trauerfeiern in einer hierzu aufgebauten Zelthalle gegenüber der Trauerhalle abgehalten.

Stadt Ludwigshafen am Rhein

25.09.2018


Straße im Gewerbegebiet Maudach gesperrt

Im Gewerbegebiet Ludwigshafen-Maudach wird im Zusammenhang mit der Maßnahme zur Grundwassersanierung im nahen Abstrom der ehemaligen BASF-Deponie Frigenstraße eine unterirdische Dichtwand gebaut. Derzeit laufen die vorbereitenden Maßnahmen zur Baustelleneinrichtung. Die Tiefbauarbeiten zur Herstellung der Dichtwand sind für Oktober/November geplant. Für die Maßnahme wird ein Teilstück der Frigenstraße im Übergangsbereich zum Torfstecherring ab Montag, 24. September 2018, bis voraussichtlich Januar 2019 gesperrt. Alle Grundstücke bleiben zugänglich. Eine Umleitung wird ausgeschildert. Die Verwaltung bittet die Verkehrsteilnehmerinnen um Verständnis für die Einschränkungen.

Hintergrund:

Durch umfangreiche Sanierungsmaßnahmen soll verhindert werden, dass sich belastetes Grundwasser weiter ausbreitet und die Trinkwassergewinnung beeinflusst. Bereits seit 2013 wird im Auftrag der BASF und der Stadt die mit Schadstoffen belastete Bodenluft abgesaugt. Die Sanierungsdauer wurde auf bis zu fünf Jahre geschätzt. Schon nach drei Jahren konnten die Schadstoffgehalte in der Bodenluft deutlich reduziert werden und heute – im 6. Betriebsjahr – werden die Sanierungszielwerte in den meisten Brunnen eingehalten. Jetzt geht der zweite Schritt in die konkrete Phase. Mit Genehmigung des Stadtrates und der Struktur- und Genehmigungsdirektion Süd konnten die Ausführungsplanung, die Ausschreibung und die Vergabe für die notwendige Sanierung des Grundwassers erfolgen.

Der Befund

Im Abstrom der ehemaligen BASF-Deponie Maudach - hier befindet sich heute das Gewerbegebiet "Am unteren Grasweg" - ist ein Grundwasserschaden belegt. Die BASF hatte in den Jahren von 1955 bis 1966 in diesem Bereich Bauschutt, Erdaushub, Betriebsmüll, allgemeinen Werksmüll sowie Kalkrückstände abgelagert - insgesamt rund 780.000 Kubikmeter Abfälle. Die Fahne mit belastetem Grundwasser dehnt sich in Richtung der Brunnen zur Trinkwassergewinnung für Maudach und Oggersheim aus. Sie ist insbesondere durch den Leitparameter Mecoprop (Pflanzenschutzmittel) charakterisiert, der in unterschiedlichen Tiefenbereichen bis 60 Meter unter Geländeoberkante nachgewiesen ist. Die geplante Quellsanierung unterbindet künftig, dass sich Schadstoffe mit dem Grundwasser ausbreiten.

Die Sanierung

Er sieht vor, dass ab September 2018 entlang des Unteren Graswegs und weiter südlich entlang einer bestehenden Brachfläche eine rund 530 Meter lange Dichtwand gebaut wird, die im Untergrund als Strömungsbarriere wirkt. Ergänzend wird das belastete Grundwasser über fünf Sanierungsbrunnen erfasst, gereinigt und über die städtische Kanalisation zur Kläranlage der BASF SE geleitet. Die Sanierungsbrunnen sind zwischen zehn und 20 Meter tief und erfassen somit den gesamten oberen Grundwasserleiter.

Die erforderliche Wasseraufbereitungsanlage wird südlich des Unteren Graswegs auf städtischem Grund errichtet und künftig dauerhaft betrieben. Sind alle technischen Anlagen fertiggestellt, kann der Grundwasserschaden voraussichtlich ab April 2019 saniert werden.

Herstellung der Dichtwand ab Oktober 2018

Ursprünglich war die Herstellung einer Einphasendichtwand vorgesehen, bei der ein Schlitzwandgreifer zum Einsatz käme. Im Zuge der Ausschreibung wurde ein alternatives Herstellungsverfahren angeboten, das sogenannte "Mixed-In-Place-Verfahren". Bei diesem Verfahren wird der Untergrund bis in die vorgesehene Tiefe mittels einer Dreifach-Schnecke unter Zugabe der Dicht-/Bindemittelsuspension vollständig durchmischt und homogenisiert. In der Folge entsteht eine Dichtwand, bei der der ursprüngliche Porenraum des Untergrundes, in dem die Grundwasserströmung erfolgt, vollständig von dem Dichtungsmittel ausgefüllt wird. Das mineralische Bindemittel auf Ton-Zementbasis und verschiedenen Zuschlagsstoffen härtet anschließend aus, es entsteht eine dauerhafte Dichtwand. Die geschätzten Baukosten liegen für Stadt und BASF bei jeweils rund 2,7 Mio. Euro.

Das geänderte Herstellungsverfahren und der aktualisierte Zeit- und Kostenplan wurden am 13. August 2018 den Mitgliedern des Bau- und Grundstücksausschusses und am 20. August 2018 dem Ortsbeirat Maudach vorgestellt. Am 17. September 2018 hat der Stadtrat über das Vorhaben positiv entschieden.

Mehr unter www.ludwigshafen.de

Stadt Ludwigshafen am Rhein

25.09.2018


Jetzt anmelden: Kindermitmachzirkus "Soluna" gastiert wieder im Hemshofpark

In der zweiten Woche der Herbstferien, vom 8. bis 12. Oktober 2018, gastiert im Hemshofpark wieder der Mitmachzirkus "Soluna". Schon zum 14. Mal macht das Team von "Soluna" um Zirkusdirektor Birger Koch in Ludwigshafen Station. 80 Kinder zwischen acht und 14 Jahren aus dem gesamten Stadtgebiet haben in der Woche die Möglichkeit, Zirkusluft zu schnuppern und selbst Stars in der Manege zu sein. Vom 8. bis 12. Oktober wird jeden Tag von 9.30 bis 16 Uhr in der Manege jongliert, auf Stelzen gelaufen, trainiert und geübt für die große Zirkusvorstellung, zu der dann am Freitagnachmittag, 12. Oktober, um 15 Uhr Familie, Freundinnen und Freunde der kleinen Nachwuchsartistinnen und -artisten eingeladen sind. Am Ende einer ereignisreichen Woche, in der das bunte Zirkuszelt den Hemshofpark prägt, zeigen die Kinder an diesem Tag in einer großen Aufführung, was sie gelernt haben.

Anmeldungen nimmt das Spielhaus Hemshofpark, Gräfenaustraße 53, Telefon 504-2871 oder E-Mail spielhaus.hemshofpark@googlemail.com entgegen. Der Teilnahmebeitrag kostet 65 Euro pro Kind und beinhaltet neben dem pädagogischen Programm auch ein warmes Mittagessen.

Organisiert, begleitet und finanziert wird der Mitmachzirkus vom Bereich Jugendförderung und Erziehungsberatung der Stadt mit großzügiger Unterstützung der Stiftung der ehemaligen Stadtsparkasse und der BASF SE.

Stadt Ludwigshafen am Rhein

25.09.2018


Stadtverwaltung beendet Ruchheimer "Adlerstreit"

OB Steinruck erläutert Entscheidung im Ortsbeirat

Um den seit Jahren schwelenden "Adlerstreit" im Stadtteil Ruchheim zu beenden, hat die Stadtverwaltung nun eine Entscheidung getroffen: Das Kriegerdenkmal erhält seinen Adler zurück. Oberbürgermeisterin Jutta Steinruck hatte den Sachverhalt noch einmal juristisch und aus Sicht der Denkmalpflege aufarbeiten lassen und erläutert: „Der seit 2007 andauernde Konflikt zwischen Befürwortern und Gegner des Adlers hat sich negativ auf das Zusammenleben in Ruchheim ausgewirkt. Mit unserer begründeten und nachvollziehbaren Entscheidung sorgen wir für Klarheit und dafür, dass nun wieder Ruhe einkehren kann“. Die OB hatte den Ortsbeirat heute Abend persönlich über die Entscheidung informiert.

Nach einer eingehenden rechtlichen Prüfung ist die Stadtverwaltung Ludwigshafen als Untere Denkmalschutzbehörde zu dem Ergebnis gelangt, dass die evangelische Kirchengemeinde Ruchheim verpflichtet ist, das Anbringen der Adler-Replik auf dem Denkmal zu dulden. Historisch gesehen gehört der Adler untrennbar zum Denkmal in Ruchheim. Er stellt zusammen mit dem Obelisken eine Einheit dar und symbolisiert die Gründung des neuen deutschen Kaiserreichs und die Einheit der Nation. Diese Bezüge sind dem Grunde nach bei fast allen Kriegerdenkmälern der damaligen Zeit üblich, argumentiert die Stadtverwaltung. Auch wenn die Kirche Eigentümerin des Grundstücks und damit des Denkmals ist, besteht dennoch der Zweck des Denkmals darin, der Teilnehmer und Gefallenen des Krieges von 1870/71 zu gedenken. Dieser Zweckbestimmung und der Errichtung des Denkmals hatte die Kirche im Jahr 1895 zugestimmt. Daran ist sie nach Auffassung der Stadtverwaltung weiterhin gebunden.

Das Kriegerdenkmal wurde 1895 auf kircheneigenem Grundstück errichtet. Die Kosten des Denkmals trugen der Kriegerverein, der das Denkmal initiiert hatte, und die Gemeinde Ruchheim. Die Kirchengemeinde hatte sich lediglich vorbehalten, eine Versetzung zu verlangen, wenn Baumaßnahmen an der Kirche dies erfordern würden. Die Stadt Ludwigshafen hatte das Denkmal 1983 unter Denkmalschutz gestellt. Um 1990 ist der Adler, der das Denkmal krönte, aus letztlich nicht geklärten Umständen heruntergefallen und irreparabel zerstört worden. Der Freundeskreis für Heimat- und Denkmalpflege Ruchheim hatte eine Replik des Adlers anfertigen lassen. Die Kirchengemeinde war jedoch nicht damit einverstanden, den Adler wieder auf dem Denkmal anbringen zu lassen. Der Freundeskreis wiederum ist mit einer Versetzung des Denkmals an einen anderen Ort nicht einverstanden.

"Ich habe alle Seiten vorab zum Gespräch geladen, denn mir war es wichtig, alle Argumente zu hören. Unsere Aufgabe als Stadtverwaltung ist es letztlich, eine fachlich begründete Entscheidung zu treffen, denn ein weiteres Andauern des Konflikts hilft niemandem. Ich hoffe sehr, dass auch die Gegner des Adlers unsere Entscheidung nachvollziehen können. Mir war es deshalb ein Anliegen, persönlich und gemeinsam mit den Experten des Denkmalschutzes und des Bereichs Recht unsere Entscheidung vor Ort zu erläutern", betont OB Steinruck.

Stadt Ludwigshafen am Rhein

25.09.2018


Förderkreis der Stadtbibliothek bietet Fahrt zur Frankfurter Buchmesse

Der Förderkreis der Stadtbibliothek Ludwigshafen bietet auch in diesem Jahr wieder eine Fahrt zur Frankfurter Buchmesse. Am Sonntag, 14. Oktober 2018, werden Interessierte ganz bequem bis vor den Haupteingang der Messe gefahren. Abfahrt ist um 7.45 Uhr an der Stadtbibliothek, Bismarckstraße 44-48. Während der Fahrt gibt es Tipps zu Ständen und Veranstaltungen auf der Frankfurter Buchmesse sowie einen kleinen Überblick über Trends und Neuerscheinungen auf dem Buchmarkt. Der Fahrpreis kostet 42 Euro, ermäßigt 33 Euro, Tageseintrittskarte inklusive.

Die Frankfurter Buchmesse 2018 findet vom 10. bis 14. Oktober statt. Ehrengast ist in diesem Jahr Georgien.

Die Rückkehr ist gegen 19.15 Uhr geplant. Es besteht auch die Möglichkeit, an der Mannheimer Kunsthalle zuzusteigen. Abfahrt ist hier um 7.30 Uhr, Rückkehr um 19.30 Uhr. Anmeldungen nimmt die Stadtbibliothek bis 9. Oktober 2018 unter Telefon 0621 504-2601 oder E-Mail stadtbibliothek@ludwigshafen.de entgegen.

Stadt Ludwigshafen am Rhein

05.09.2018


Stadt- und Kreisvorstand treffen sich zum Gedankenaustausch

Zu einem Gedankenaustausch haben sich die Spitzen des Ludwigshafener Kreishauses und des Ludwigshafener Rathauses am Dienstag, 4. September 2018, im Rathaus getroffen. Thema war dabei neben weiteren Möglichkeiten der Zusammenarbeit auch die Zukunft des Verwaltungssitzes der Kreisverwaltung des Rhein-Pfalz-Kreises. Oberbürgermeisterin Jutta Steinruck und Landrat Clemens Körner sowie die Vertreterinnen und Vertreter des Stadt- und des Kreisvorstandes waren sich einig, gemeinsam Lösungsvorschläge zu erarbeiten, die sowohl den Interessen der Stadt als auch des Kreises gerecht werden können.

Unter anderem soll geklärt werden, welchen Beitrag die Stadt Ludwigshafen leisten kann, um den Verbleib der Kreisverwaltung in Ludwigshafen zu sichern. In der Kreisverwaltung wird über die Möglichkeit eines Neubaus des Kreishauses entweder in Ludwigshafen oder in einer Gemeinde des Rhein-Pfalz-Kreises nachgedacht. Als Gründe dafür werden die räumliche Enge des derzeitigen Verwaltungsgebäudes am Ludwigshafener Europaplatz sowie befürchtete Beeinträchtigungen durch den Abriss der Hochstraße Nord angeführt. Eine Rolle spielen dabei auch wirtschaftliche Erwägungen im Hinblick auf die Kosten einer Sanierung des bestehenden Gebäudes im Vergleich zu den Kosten eines Neubaus. In den kommenden Wochen werden sich die Baudezernenten der Stadt und des Kreises zu weiteren Gesprächen treffen. Außerdem sind weitere Konsultationen auf Dezernentenebene vorgesehen.

Zukünftig wollen sich die Spitzen von Stadt- und Kreisverwaltung zweimal im Jahr zu einem Austausch zusammensetzen. Der nächste Termin ist für Frühjahr 2019 geplant.

Stadt Ludwigshafen am Rhein / Kreisverwaltung des Rhein-Pfalz-Kreis

05.09.2018


Wie fahrradfreundlich ist Ludwigshafen?

Jetzt abstimmen beim ADFC-Fahrradklima-Test 2018

Vom 1. September bis 30. November 2018 läuft die Umfrage zum großen ADFC-Fahrradklima-Test 2018. Der Fahrrad-Club ruft gemeinsam mit dem Bundesverkehrsministerium wieder hunderttausende Radfahrerinnen und Radfahrer dazu auf, die Fahrradfreundlichkeit von Städten und Gemeinden zu bewerten. Der Test hilft, Stärken und Schwächen der Radverkehrsförderung zu erkennen. In diesem Jahr ist Familienfreundlichkeit des Radverkehrs das Schwerpunktthema. Bau- und Umweltdezernent Klaus Dillinger bittet Ludwigshafener Bürgerinnen und Bürger, teilzunehmen. "Fahrradfreundlichkeit ist ein echter Standortfaktor und ein Synonym für Lebensqualität geworden. Deshalb haben wir in Ludwigshafen für den Radverkehr in letzter Zeit auch einiges getan. So haben wir zum Beispiel an der Konrad-Adenauer-Brücke einen Radstreifen angelegt, die Abstellflächen an Bus- und Stadtbahnhaltestellen vergrößert sowie das Fahrradvermietsystem ausgebaut. Jetzt geht es um die Frage: Was läuft schon gut – was nicht? Wir bitten alle Ludwigshafenerinnen und Ludwigshafener, sich ein paar Minuten für die Befragung Zeit zu nehmen."

Macht Radfahren in Ludwigshafen Spaß oder Stress?

Bei der Online-Umfrage werden auf www.fahrradklima-test.de 32 Fragen zur Fahrradfreundlichkeit gestellt – beispielsweise, ob das Radfahren Spaß oder Stress bedeutet, ob Radwege von Falschparkern freigehalten werden und ob sich das Radfahren für Familien mit Kindern sicher anfühlt.

Mehr als 120.000 Bürgerinnen und Bürger haben 2016 bundesweit mitgemacht und die Situation in über 500 Städten beurteilt. Ludwigshafen schloss beim letzten ADFC-Fahrradklima-Test durchschnittlich ab. Die Bewertungen vom letzten Durchgang gibt es auf www.fahrradklima-test.de/karte beim Klick auf Ludwigshafen.

Die Ergebnisse aus dem Jahr 2018 werden im Frühjahr 2019 präsentiert. Ausgezeichnet werden die fahrradfreundlichsten Städte und Gemeinden nach sechs Einwohner-Größenklassen sowie diejenigen Städte, die seit der vergangenen Befragung am stärksten aufgeholt haben.

Förderung durch Bundesverkehrsministerium

Der ADFC-Fahrradklima-Test ist die größte Befragung zum Radfahrklima weltweit und findet in diesem Jahr zum achten Mal statt. Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) fördert den ADFC-Fahrradklima-Test 2018 aus Mitteln zur Umsetzung des Nationalen Radverkehrsplans (NRVP) mit rund 195.000 Euro.

Auch auf Facebook und Twitter

Neuigkeiten zum Fahrradklima-Test postet der ADFC unter den Hashtags #fkt18 und #radklima. Radbegeisterte werden gebeten, die Informationen weiterzuverbreiten. Der Test wird umso aussagekräftiger, je mehr Menschen mitmachen.

Stadt Ludwigshafen am Rhein

02.09.2018


Vital-Zentrum:

"Tanz Dich Fit" und Line-Dance im Vital-Zentrum

Tanzlehrerin Doris Wack, ausgebildet beim Bundesverband für Seniorentanz, zeigt Seniorinnen und Senioren Schritte und Figuren in den verschiedenen Standard- und Lateinamerikanischen Tänzen. "Tanz dich fit" heißt dieses Angebot, das jeden Dienstag von 14.30 bis 16 Uhr, stattfindet. Teilnehmende zahlen pro Termin drei Euro. Line-Dance für Anfänger gibt es ebenso jeden Dienstag, und zwar von 16.30 bis 17.30 Uhr unter der Leitung von Lotte Daum. Wer in den Reihen mittanzen möchte, zahlt 1,50 Euro pro Termin.

Stadt Ludwigshafen am Rhein / Vital-Zentrum

02.09.2018


VR-Gaming in der Bibliothek

Jeden Dienstag von 15 bis 18 Uhr treffen sich Interessierte im Ideenw3rk der Stadtbibliothek, Bismarckstraße 44-48, zum Virtual Reality-Gaming. Zur Verfügung stehen HTC Vive (eine der führenden VR-Konsolen), Playstation VR und Samsung VR. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Girl Gaming Day

Immer donnerstags von 10 bis 19 Uhr gehört der Gaming-Raum im Ideenw3rk der Stadtbibliothek, Bismarckstraße 44-48, ganz den Gamerinnen. Es stehen fünf Gaming-PCs und viele Spielekonsolen zur Verfügung, unter anderem PS4, Nintendo Switch, Xbox One und WiiU. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Stadt Ludwigshafen am Rhein

02.09.2018


Workshop zum Thema Armut – größere Vernetzung von Hilfeeinrichtungen in Ludwigshafen angestrebt

Das Dezernat für Soziales und Integration organisierte in der vergangenen Woche einen Workshop zum Thema "Armut bekämpfen". Der Workshop war ein Treffen verschiedener Akteure – neben anderen städtischen Bereichen aus dem Dezernat für Kultur, Schule, Jugend und Familie unter anderem der Wohlfahrtsverbände, der Beratungsstellen, der Ludwigshafener Tafel, des Seniorenrates und des Jobcenters Vorderpfalz-Ludwigshafen – als Ergebnis des landesweiten Beteiligungsprozesses "Armut begegnen – gemeinsam handeln". Letzterer wurde von der rheinland-pfälzischen Sozialministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler 2017 ins Leben gerufen. Das Anliegen der Ministerin ist, gemeinsam mit den relevanten Akteuren vor Ort, aber auch mit den Menschen in prekären Lebenslagen selbst, konkrete Handlungsansätze zu erörtern und zu initiieren, um die Situation von sozial benachteiligten Menschen, wie Erwerbslosen, Geringverdienenden, Alleinerziehenden, Menschen mit geringer Rente, Familien mit mehreren Kindern, Wohnungslosen und überschuldeten Menschen, spürbar zu verbessern. Von September 2017 bis Februar 2018 fanden deshalb Beteiligungsforen in unterschiedlichen Teilen von Rheinland-Pfalz statt, darunter auch in Ludwigshafen. So entstand in Ludwigshafen die Idee, den Austausch weiterzuführen.

Bei dem Treffen vergangene Woche einigten sich die Beteiligten darauf, eine engere Vernetzung aller Akteure in der Stadt anzustreben, die in irgendeiner Form mit dem Thema Armut in Berührung kommen. Eine Arbeitsgruppe identifizierte noch weitere Einrichtungen, die sich am Prozess beteiligen könnten. Ein erstes Netzwerktreffen ist für das erste Quartal 2019 vorgesehen. Sozialdezernentin Beate Steeg sagt dazu: "Es gibt schon jetzt sehr viele Akteure in unserer Stadt, die bisher schon gut miteinander zusammenarbeiten. Aber um hinsichtlich der Menschen, die Hilfe brauchen, bessere und vielleicht auch neue Strukturen zu schaffen und Wege zu Hilfseinrichtungen zu erleichtern, ist eine engere Vernetzung und Abstimmung – auch mit den verschiedensten Stellen der Stadtverwaltung – notwendig. Schon demnächst wird in einer interdisziplinären Kleingruppe das erste Netzwerktreffen vorbereitet, welches die künftigen Arbeitsschwerpunkte zum vielschichtigen Thema ‚Armut in Ludwigshafen‘ festlegen wird."

Stadt Ludwigshafen am Rhein

02.09.2018


Kita-Portal geht online

Eltern, die ihre Kinder für eine Ludwigshafener Kita anmelden möchten, können sich nun Wege sparen und erhalten mehr Informationen auf einen Blick. Auf www.kitaportal.ludwigshafen.de können sie sich ab 31. August über die passende pädagogische Betreuung informieren und sich gleich bei mehreren Kitas auf die Online-Warteliste setzen. Die Platzvergabe selbst erfolgt dann nach Richtlinien anhand eines Kriterienkatalogs.

Dabei ist es gleichgültig, ob sich Eltern für einen städtischen oder kirchlichen Kindergarten interessieren. Auf www.kitaportal.ludwigshafen.de finden sie beides. "An das Portal angeschlossen sind auch die Träger der katholischen und protestantischen Kindertagesstätten sowie die Ökumenische Fördergemeinschaft. Dies zeigt einmal mehr sehr deutlich die gute Zusammenarbeit der Kita-Träger in Ludwigshafen. Ich freue mich sehr, dass wir den Eltern gemeinsam diesen verbesserten Service anbieten können", so Bürgermeisterin Prof. Dr. Cornelia Reifenberg. Das Portal wurde vom Bereich Kindertagesstätten der Stadtverwaltung realisiert.

www.kitaportal.ludwigshafen.de bietet die Möglichkeit, Kindertagesstätten nach Stadtteil, Träger und Betreuungsplätzen zu filtern. Für jede einzelne Kita können Informationen zu den Öffnungszeiten und den angebotenen Betreuungsformen sowie dem pädagogischen Konzept abgerufen werden. Bisher mussten Eltern ihre Kinder in jeder einzelnen Kita mit einem ausgefüllten Formular anmelden, entweder durch persönliche Vorsprache oder per Post oder E-Mail. Dies geht nun ganz einfach und mit nur wenigen Klicks von zu Hause oder von unterwegs per Handy gleichzeitig für alle Kitas ihrer Wahl.

So funktioniert das Portal

Voraussetzung für eine Anmeldung am Kita-Portal ist lediglich eine Registrierung. Ist diese erfolgt, erhält man eine Bestätigungs-Mail mit einem Link. Über diesen Link gelangen die interessierten Eltern in den geschützten Login-Bereich. Hier können sie mehrere Kitas ihrer Wahl anklicken und das Dokument absenden. Es folgt danach noch eine Bestätigungsmail.

Wer sein Kind bereits in Kindertagesstätten sowohl der Stadt als auch der freien Träger angemeldet hat, muss nichts weiter tun, diese Anmeldungen werden automatisch in die Wartelisten übernommen.

Die Aufnahme auf die Warteliste ist aber noch keine verbindliche Zusage für einen Betreuungsplatz. Die Betreuungsplätze werden im Zeitraum April/Mai für das folgende Kindergartenjahr vergeben, das am 1. August eines Jahres beginnt. Die Entscheidung über die Platzvergabe treffen weiterhin die Leitungen der Kitas nach einem Kriterienkatalog, den die Stadtverwaltung auf ihrer Homepage www.ludwigshafen.de veröffentlicht hat. Sofern Eltern im genannten Zeitraum keine Nachricht erhalten, kann ihrem Kind noch kein Platz angeboten werden. Das Kind ist dann weiter auf der Warteliste. Erneute Anmeldungen sind also nicht erforderlich. Für Eltern, die das Online-Portal nicht nutzen möchten, besteht weiterhin die Möglichkeit, die Anmeldung persönlich in den Kitas oder zentral beim Bereich Kindertagesstätten in der Westendstraße 17 vorzunehmen.

"Wir würden uns freuen, wenn viele Eltern unser Angebot annehmen würden. Es spart uns allen Zeit und Wege", so der Leiter des Bereichs Kindertagesstätten, Rudolf Leidig.

Stadt Ludwigshafen am Rhein

02.09.2018


Landesbetrieb Mobilität eröffnet Planfeststellungsverfahren für Abriss der Hochstraße Nord und Bau der Stadtstraße

Stadtverwaltung bietet zusätzlich Info-Termine mit Fachplanern an

Das Planungsverfahren zum Abriss der Hochstraße Nord und dem Bau der Stadtstraße geht in eine weitere und entscheidende Phase: Der Landesbetrieb Mobilität (LBM) hat am Mittwoch, 22. August 2018, per öffentlicher Bekanntmachung  das Planfeststellungsverfahren "für den Ausbau der Bundesstraße Nr. 44 (B 44) durch Ersatzneubau der Hochstraße Nord Ludwigshafen im Zuge der B 44" formal eröffnet. Alle Unterlagen liegen vom 31. August bis einschließlich 1. Oktober im Verwaltungsgebäude Jaegerstraße 1 aus. Bürgerinnen und Bürger können Einsicht in die Planunterlagen nehmen und –  soweit sie in ihren Rechten betroffen sind – binnen einer Frist Einwände erheben. So sieht es das formale Verfahren vor. Fachplanerinnen und Fachplaner der Stadtverwaltung Ludwigshafen stehen darüber hinaus zu bestimmten Terminen für konkrete Fragen der Bürgerinnen und Bürger persönlich zur Verfügung.

Federführend und verantwortlich für dieses Planfeststellungsverfahren ist der rheinland-pfälzische Landesbetrieb Mobilität. Alle  Informationen zum Planfeststellungsverfahren sind daher auch ausschließlich auf der Internetseite des LBM zu finden. Die Planunterlagen liegen in der Zeit vom  31.  August 2018 bis einschließlich 1. Oktober 2018 bei der Stadtverwaltung Ludwigshafen, Jaegerstraße 1, im Dienstzimmer 224 (2. Obergeschoss) zu folgenden Zeiten zur Einsichtnahme aus: Montag bis Mittwoch 9 Uhr bis 12 Uhr sowie von 13 Uhr bis 16 Uhr, Donnerstag von 9 Uhr bis 12 Uhr sowie von 13 Uhr bis 17 Uhr und Freitag von 9 Uhr bis 12 Uhr. Einzusehen sind die Unterlagen ebenso  bei der Stadtverwaltung Mannheim, Beratungszentrum Bauen und Umwelt, Verwaltungsgebäude (Collini-Center) im Erdgeschoss, Collini-Straße 1; die Öffnungszeiten sind von Montag bis Donnerstag  8 Uhr bis 17 Uhr und  Freitag    von 8 Uhr bis 12 Uhr. Zeitlich parallel läuft das Planfeststellungsverfahren für das Vorhaben "Ausbau der Stadtbahnlinie 10" Ludwigshafen-Friesenheim Bauabschnitt Hohenzollernstraße". Auch hierfür ist federführend der LBM verantwortlich.

Zusätzlich und in Abstimmung mit dem LBM hat die Stadtverwaltung Ludwigshafen ein weiteres Informationsangebot für Bürgerinnen und Bürger vorgesehen. Ingenieurinnen und Ingenieure des Bereichs Tiefbau stehen an bestimmten Tagen in den Räumlichkeiten des Verwaltungsgebäudes Jaegerstraße 1 für Sach- und Verständnisfragen von Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung. Diese können dann im persönlichen Gespräch geklärt werden. Möglich ist das zu folgenden Terminen: Mittwoch, 5.September von 13 Uhr bis 16 Uhr sowie an den Donnerstagen 13., 20. und 27. September 2018 von 13 Uhr bis 17 Uhr.

Weiterführende Links:

Homepage des Landesbetriebs Mobilität Rheinland-Pfalz: www.lbm.rlp.de in der Rubrik "Themen/ Baurecht/ Straßenrechtliche Planfeststellung/ Planfeststellungsverfahren

Portal zu Umweltverträglichkeitsprüfungen des Landes Rheinland-Pfalz: www.uvp-verbund.de/rp

Amtsblatt der Stadtverwaltung Ludwigshafen http://www.ludwigshafen.de/fileadmin/Websites/Stadt_Ludwigshafen/

Buergernah/Rathaus/Amtsblatt/2018/2018_amtsblatt_46.pdf

Zur Sache: die Hochstraße Nord

Die Hochstraße Nord ist marode und muss abgerissen werden. Ersetzt werden soll sie durch eine ebenerdige Stadtstraße. Auf der Basis einer intensiven Bürgerbeteiligung und Diskussion in den politischen Gremien im Jahr 2014 haben Fachplanerinnen und -planer Hinweise und Aufträge von Bürgerschaft und Politik aufgenommen. Diese flossen in die weiterführende Planung zur Stadtstraße ein, die im März 2015 vom Stadtrat beschlossen wurde. Anfang 2016 informierte die Stadtverwaltung erneut über den aktuellen Planungsstand und nahm Hinweise auf. Im Mittelpunkt standen unter anderem Umleitungskonzepte während der Bauarbeiten und die Entwicklung eines nachhaltigen Konzeptes für den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV). Erstmals wurden dabei auf die Überlegungen und Ideen der Stadt- und Grünplanung hingewiesen. Anfang August 2017 erhielt die Stadt eine Förderzusage des Bundesverkehrsministeriums.

Der Bund übernimmt auf rein freiwilliger Basis 60 Prozent der förderfähigen Kosten. Das Land Rheinland-Pfalz sagt eine 25-prozentige Förderung der zuwendungsfähigen Kosten zu. Am 4. September 2017 wurde die abschließende Entwurfsplanung dem Stadtrat sowie der Öffentlichkeit vorgestellt. Ebenfalls im September 2017 reichte die Stadt den Planfeststellungsantrag beim Landesbetrieb Mobilität (LBM) ein. Am 16. April 2018 informierte die Verwaltung den Stadtrat über den Planungsstand ÖPNV- und Parkraum-Konzept sowie die weiteren Planungsschritte zum Abriss der Hochstraße Nord. Erstmals wurde die Planung mit der notwendig gewordenen Sanierungsplanung für die Hochstraße Süd vertaktet und ein aufeinander abgestimmtes Vorgehen und Szenario entwickelt.

Stadt Ludwigshafen am Rhein / Landesbetrieb Mobilität

02.09.2018


Landesbetrieb Mobilität eröffnet Planfeststellungsverfahren für den Ausbau der Stadtbahnlinie 10, Bauabschnitt Hohenzollernstraße

Stadtverwaltung bietet zusätzlich Info-Termine mit Fachplanerinnen und Fachplanern an

Das Planungsverfahren für den Ausbau der Linie 10 nimmt Fahrt auf: Der Landesbetrieb Mobilität (LBM) hat am Mittwoch, 22. August 2018, per öffentlicher Bekanntmachung das Planfeststellungsverfahren für das Vorhaben "Ausbau der Stadtbahnlinie 10" Ludwigshafen-Friesenheim Bauabschnitt Hohenzollernstraße" formal eröffnet. Alle Unterlagen liegen vom 31. August bis einschließlich 1. Oktober im Verwaltungsgebäude Jaegerstraße 1 aus. Bürgerinnen und Bürger können Einsicht in die Planunterlagen nehmen und – soweit sie in ihren Rechten betroffen sind – binnen einer Frist Einwände erheben. So sieht es das formale Verfahren vor. Fachplanerinnen und Fachplaner der Stadtverwaltung Ludwigshafen stehen darüber hinaus zu bestimmten Terminen für konkrete Fragen der Bürgerinnen und Bürger persönlich zur Verfügung.

Federführend und verantwortlich für dieses Planfeststellungsverfahren ist der rheinland-pfälzische Landesbetrieb Mobilität (LBM). Alle Informationen zum Planfeststellungsverfahren sind daher auch ausschließlich auf der Internetseite des LBM zu finden. Die Planunterlagen liegen in der Zeit vom 31. August 2018 bis einschließlich 1. Oktober 2018 bei der Stadtverwaltung Ludwigshafen, Jaegerstraße 1, im Dienstzimmer 224 (2. Obergeschoss) zu folgenden Zeiten zur Einsichtnahme aus: Montag bis Mittwoch 9 Uhr bis 12 Uhr sowie von 13 Uhr bis 16 Uhr, Donnerstag von 9 Uhr bis 12 Uhr sowie von 13 Uhr bis 17 Uhr und Freitag von 9 Uhr bis 12 Uhr. Zeitlich parallel läuft das Planfeststellungsverfahren "für den Ausbau der Bundesstraße Nr. 44 (B 44) durch Ersatzneubau der Hochstraße Nord Ludwigshafen im Zuge der B 44" also für den Abriss der Hochstraße Nord und den Bau der Stadtstraße.  Auch hierfür ist der LBM federführend.

Zusätzlich und in Abstimmung mit dem LBM hat die Stadtverwaltung Ludwigshafen ein weiteres Informationsangebot für Bürgerinnen und Bürger vorgesehen. Ingenieurinnen und Ingenieure des Bereichs Tiefbau stehen an bestimmten Tagen in den Räumlichkeiten des Verwaltungsgebäudes Jaegerstraße 1 für Sach- und Verständnisfragen von Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung. Diese können dann im persönlichen Gespräch geklärt werden. Möglich ist das zu folgenden Terminen: Mittwoch, 5. September von 13 Uhr bis 16 Uhr sowie an den Donnerstagen 13., 20. und 27. September 2018 von 13 Uhr bis 17 Uhr.

Weiterführende Links:

Landesbetrieb Mobilität Rheinland-Pfalz: www.lbm.rlp.de in der Rubrik "Themen/ Baurecht/ Planfeststellung Eisen-, Straßen-und Seilbahnen.

Amtsblatt der Stadtverwaltung Ludwigshafen: http://www.ludwigshafen.de/fileadmin/Websites/Stadt_Ludwigshafen/

Buergernah/Rathaus/Amtsblatt/2018/2018_amtsblatt_46.pdf

Zur Sache: Ausbau der Linie 10

Der Ausbau der Gleise zwischen Marienkirche und Ruthenplatz ist eine der größeren Infrastrukturmaßnahmen in Ludwigshafen. Die Linie 10 hat im Straßenbahnnetz eine wichtige Erschließungsfunktion für die Nördliche Innenstadt und Friesenheim und wird jährlich von zwei Millionen Fahrgästen genutzt. Weil sie die Verschleißgrenze erreicht hat, wird die Gleisanlage zunächst auf der 900 Meter langen Strecke in Alt-Friesenheim und dann in dem 1.700 Meter langem Bereich zwischen der Marienkirche und der Sternstraße neu gebaut.

Auf der Basis einer intensiven Bürgerbeteiligung und Diskussion in den politischen Gremien haben Fachplanerinnen und -planer Hinweise und Aufträge von Bürgerschaft und Politik aufgenommen. Diese flossen in die Planung ein.

In der Hohenzollernstraße wird die Straßenbahn abschnittsweise eingleisig auf einem eigenen Gleiskörper geführt. Der Antrag auf Zuwendungen des Landes für diesen Bereich wurde im Januar 2017 eingereicht.

In Alt-Friesenheim kann wegen der Fahrbahnbreite von rund 6,50 Metern kein eigener Gleiskörper hergestellt werden. Zwischen den Haltestellen Sternstraße und Friesenheim Mitte werden die Gleise wie bisher innerhalb der Fahrbahn verlaufen. Die Gleisanlage kann aber so optimiert werden, dass sich Straßenbahnen und Lkw auf einer von Grund auf erneuerten Fahrbahn uneingeschränkt begegnen können.

Für den Bauabschnitt "Alt-Friesenheim" ist das Baurechts-verfahren abgeschlossen; hier liegt die Plangenehmigung seit 8. Dezember 2017 vor. Die Zusage über die Förderung der Maßnahme durch das Land steht noch aus. Der Antrag wurde im August 2016 eingereicht.
Wenn die Förderzusage steht, werden zunächst die überalterten Ver- und Entsorgungsleitungen erneuert. Daran würden sich dann die Straßen- und Gleisbauarbeiten anschließen.

Das beginnende Planfeststellungsverfahren bezieht sich auf den Bereich Hohenzollernstraße. Für Alt-Friesenheim besteht bereits Baurecht.

Kosten

Die Gesamtnettokosten betragen rund 29,1 Millionen Euro. Abzüglich der zu erwartenden Zuwendungen in Höhe von rund 10, 5 Millionen Euro und der Kosten, die über Stadtentwässerungsgebühren und Ausbaubeiträgen finanziert werden, verbleibt ein Stadtanteil von rund 9,5 Millionen Euro.

Stadt Ludwigshafen am Rhein / Landesbetrieb Mobilität

02.09.2018


Ampel auf Notwende/Melm-Zuweg kann nicht besser geschaltet werden

Ludwigshafen-Kreuzung Sternstraße / Bastenhorstweg - Die Ampel an der Kreuzung Sternstraße/Bastenhorstweg kann nicht umprogrammiert werden. Eine Prüfung ergab, dass die Technik hierfür zu alt ist.

Der stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Hans Mindl hatte in der Sitzung des Bau- und Grundstücksausschusses am Montag, 13. August, angeregt, die Ampel so zu schalten, dass mehr als zwei oder drei Autos bei der Grünphase abbiegen können.

Wer zurzeit die Notwende/Melm erreichen möchte, muss wegen der Bauarbeiten an der Buschwegbrücke diese Umleitungsstrecke nutzen.

"Wir sind zuversichtlich, die Erneuerung der Rad- und Fußwege im Laufe der nächsten Woche beenden zu können. Dann können alle wieder die gewohnten Wege nutzen", sagt Bau- und Umweltdezernent Klaus Dillinger.

Geplant war, die Maßnahme noch in den Sommerferien zu beenden, dieser Fertigstellungstermin konnte wegen der Hitze nicht eingehalten werden.

In den Herbstferien 2018 sowie in den Osterferien 2019 werden die Fugenprofile an den Übergängen der Straße zur Brücke saniert; die Fahrbahn konnte bereits im vorigen Jahr erneuert werden.

Die Verwaltung bittet die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die entstehenden Beeinträchtigungen.

Stadt Ludwigshafen am Rhein

02.09.2018


Ausbau Sternstraße erst im nächsten Jahr möglich

Ludwigshafen / Sternstraße - Die Sternstraße kann voraussichtlich erst im Frühjahr 2019 in dem Bereich zwischen Industriestraße und Neunkircher Straße instandgesetzt werden. Grund dafür ist, dass auf die öffentliche Ausschreibung des Vorhabens kein Angebot abgegeben wurde.

"Dies ist offensichtlich auf die hohe Auslastung der Firmen infolge der guten Konjunktur zurückzuführen. Wir müssen die Bauleistungen nun erneut ausschreiben, die Maßnahme kann dann erst ab März durchgeführt werden. Der Ausbau ist wichtig, weil die Fahrbahndecke der Sternstraße sich in einem schlechten Zustand befindet und Risse und Schlaglöcher aufweist", erläutert Bau- und Umweltdezernent Klaus Dillinger.

Ursprünglich sollte die vom Stadtrat am 18. Juni 2018 mit Gesamtkosten von circa 1,7 Millionen Euro genehmigte Maßnahme am 3. September 2018 beginnen und bis 16. Oktober 2018 abgeschlossen sein.

Stadt Ludwigshafen am Rhein

02.09.2018


Meldungen des Kommunalen Volzugdienstes Ludwigshafen (KVD):

Aggressiven 22-Jährigen in Klinik gebracht

Der Kommunale Vollzugsdienst (KVD) hat am Donnerstagabend, 16. August 2018, einen randalierenden 22-Jährigen in ein Krankenhaus gebracht. Die Einsatzkräfte übernahmen den Mann gegen 19 Uhr von der Polizei, die ihm wegen seines aggressiven Verhaltens Hand- und Fußfesseln angelegt hatte. Zuvor habe der 22-Jährige auf dem Berliner Platz versucht, eine Radfahrerin vom Rad zu stoßen und auf der Konrad-Adenauer-Brücke auf Autos eingeschlagen. Wegen der bestehenden Eigen- und Fremdgefährdung begleitete ihn die KVD-Streife im Rettungswagen in die Stadtklinik Frankenthal, wo er stationär aufgenommen wurde.

Stadt Ludwigshafen am Rhein / Kommunale Vollzugsdienst (KVD)

02.09.2018


Hallenbad Süd öffnet am 17. August

Ludwigshafen am Rhein / Hallenbad Süd - Das Hallenbad Süd beendet die Sommerpause und öffnet wieder am Freitag, 17. August 2018. Während der achtwöchigen Schließung wurden unter anderem die Duschräume für die Mädchen und Jungen saniert. Die Duschen haben nun dieselbe Anmutung wie die Duschräume für Frauen und Männer: Die Wand- und Bodenfliesen wurden ausgetauscht und sind nun weiß und blau, neue Duscharmaturen und Wasserleitungen wurden installiert.

Die Öffnungszeiten des Hallenbads Süd sind: montags von 8 bis 20 Uhr, dienstags von 7 bis 20 Uhr, mittwochs von 8 bis 18 Uhr, freitags von 7 bis 20.45 Uhr, samstags von 7 bis 14 Uhr und sonntags von 9 bis 14 Uhr (Sommeröffnungszeiten).

Im Hallenbad Süd beginnen zudem wieder neue Schwimm- und Aqua-Jogging-Kurse. Der Vorverkauf für alle Kurse ab September sowie für alle Kurse ab November findet am Freitag, 31. August 2018, und am Mittwoch, 3. September 2018, statt.

Am 31. August ab 17 Uhr verkauft das Badpersonal Karten für die Kinder- und Jugendschwimmkurse sowie für Folgeschwimmkurse für Kinder, die bereits einen Anfängerkurs absolviert haben. Am 3. September verkauft das Badpersonal zu den Kassenzeiten Karten für alle weiteren Kurse: Säuglings- und Kleinkind-Wasserkurse, Schwimmkurse für Erwachsene sowie Aqua-Jogging-Kurse.

Grundsätzliche Informationen zu den Kurszeiten und Preisen gibt es im Internet auf www.ludwigshafen.de. Weitere Informationen zu den Kursen und ihren jeweiligen Startterminen gibt es im Hallenbad Süd an der Kasse, oder unter der Telefonnummer 0621 504-2900. Die Informationen zu den Vorverkaufszeiten hängen zudem rechtzeitig im Hallenbad Süd aus.

Stadt Ludwigshafen am Rhein

16.08.2018


Lärm und 14 Platzverweise – KVD bei vielfältigen Einsätzen unterwegs

Ludwigshafen - Der Kommunale Vollzugsdienst (KVD) ist am Freitag, 10. August 2018, bei mehreren Einsätzen gefordert gewesen, die Platzverweise nach sich zogen oder bei denen es galt, die Nachtruhe wiederherzustellen. Gegen 22 Uhr fuhren die Einsatzkräfte zum Holz’schen Weiher, da ein Anwohner gemeldet hatte, eine Gruppe Jugendlicher mache Feuer in der Nähe des Wassers. Der KVD traf am Weiher auf acht junge Männer im Alter zwischen 17 und 27 Jahren und wies diese an, das Feuer zu löschen. Zudem erhielten alle Beteiligten einen Platzverweis.

Ebenfalls des Platzes verwiesen wurden sechs Alkohol trinkende Störer in der Nacht auf Samstag, 11. August 2018. Eine Anwohnerin hatte dem KVD lärmende Jugendliche auf dem Schulgelände der Schillerschule in der Maximilianstraße gemeldet. Dort entdeckten die Einsatzkräfte gegen Mitternacht die Personen im Alter zwischen 18 und 20 Jahren beim Trinken von Hochprozentigem.

In der Altstadtgasse stellten die Einsatzkräfte am frühen Samstagmorgen, 11. August 2018, die Nachtruhe wieder her. Eine vierköpfige Gruppe hatte sich in einem Garten lautstark unterhalten und dabei ein Radio laufen, wie ein Anwohner beklagte. Als der KVD kurz nach 1 Uhr eintraf, zeigten sich die Personen einsichtig und gingen ins Haus, womit wieder Ruhe einkehrte.

Die Einsatzkräfte gingen in dieser Nacht noch weiteren gemeldeten Ruhestörungen im Stadtgebiet nach, die nach Gesprächen vor Ort beigelegt werden konnten.

Stadt Ludwigshafen am Rhein / KVD

13.08.2018


Busreise für Senioren nach Bad Tabarz im Thüringer Wald

Bad Tabarz / Ludwigshafen - Eine Reise für Seniorinnen und Senioren nach Bad Tabarz im Thüringer Wald bietet die Abteilung Seniorenförderung der Stadt Ludwigshafen vom 5. bis 12. Mai 2019 an.

Bad Tabarz ist zentral im Thüringer Wald gelegen, so dass Sehenswürdigkeiten schnell und einfach zu erreichen sind. Auf dem Programm stehen beispielsweise Ausflüge zur Wartburg nach Eisenach, zum Schloss Wilhelmsburg nach Schmalkalden und zum Dom und zur Krämerbrücke nach Erfurt.

Die Teilnahme an der Reise kostet 790 Euro pro Person im Doppelzimmer beziehungsweise 830 Euro im Einzelzimmer. Im Reisepreis enthalten sind unter anderem die Busfahrt von Ludwigshafen nach Bad Tabarz und zurück, sieben Übernachtungen mit Halbpension und eine Führung auf der Wartburg Eisenach.

Anmeldungen nimmt der Bürodienst von LU kompakt entgegen, Benckiserstraße 66, Telefon 0621 93364251 (montags bis donnerstags von 10 bis 12 und 14 bis 16 Uhr). Informationen zur Reise gibt es bei Birgit Kurz von der Seniorenförderung der Stadt Ludwigshafen, Europaplatz 1, Telefon 0621 504-2699.

Stadt Ludwigshafen am Rhein / Seniorenförderung

13.08.2018


"Signal des Aufbruchs": Statement des Stadt-vorstandes zum Vertragsabschluss zwischen Pfalzwerken und der Pro Concept AG aus Mannheim über den neuen Firmenhauptsitz der Pfalzwerke

Ludwigshafen / Pfalzwerke / Pro Concept AG - "Jetzt kommt bald spürbar und sichtbar Bewegung in die Innenstadt: Die Ansiedlung der Pfalzwerke mit ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist ein Signal des Aufbruchs. Ein großer Dienstleister zieht in die Wredestraße, das sorgt für einen Nutzungsmix und stärkt den Handel und die Gastronomie. Ich bin zuversichtlich, dass es uns Zug um Zug gelingen wird, die Entwicklung der Innenstadt weiter in eine gute Richtung zu lenken", freut sich Oberbürgermeisterin Jutta Steinruck. Mit einer deutlichen Belebung der City und dem klaren Bekenntnis der Pfalzwerke zu ihrem Sitz in Ludwigshafen seien beide Verhandlungsziele erreicht worden, so die OB, die zugleich allen Beteiligten für das konstruktive Miteinander dankt.

Auch Bau- und Umweltdezernent Klaus Dillinger, gleichzeitig Geschäftsführer der WirtschaftsEntwicklungsGesellschaft, W.E.G. zeigt sich zufrieden: "Ich freue mich, dass die beiden Partner in kurzer Zeit zu einem konkreten Vertrag gekommen sind. Der Leerstand an dieser wichtigen Stelle kann somit in kurzer Zeit durch eine attraktive Nutzung ersetzt werden, der Stadtumbauprozess wird um einen Baustein reicher."

Stadt Ludwigshafen am Rhein

10.08.2018


Ehrenringträger Wolfgang Lauenstein feiert 75. Geburtstag

Ludwigshafen-Rheingönheim - Der ehemalige Stadtrat und Ortsvorsteher von Rheingönheim, Wolfgang Lauenstein, feierte am 17. August 2018 seinen 75. Geburtstag. 1979 wurde Wolfgang Lauenstein für die SPD in den Ludwigshafener Stadtrat gewählt und begleitete dieses Amt 30 Jahre lang, bis 2009. Das Amt des stellvertretenden Ortsvorstehers in Rheingönheim hatte er von 1979 bis 1989, das Amt des Ortsvorstehers von 1989 bis 1999 inne. Mitglied des Ortsbeirates war er bereits von 1974 bis 1989 und wieder von 1999 bis 2014. Insgesamt engagierte sich Lauenstein damit 40 Jahre in kommunalpolitischen Ehrenämtern für die Stadt. Zudem war Wolfgang Lauenstein von 1978 bis 2006 Erster Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Rheingönheim.

Für Lauenstein, Sprecher der SPD im Umweltausschuss, Mitglied im Kulturausschuss sowie im Partnerschaftsausschuss, standen immer die Interessen der Bürgerinnen und Bürger im Vordergrund, insbesondere natürlich die der Rheingönheimerinnen und Rheingönheimer. Zudem verfasste er zahlreiche Festschriften, unter anderem "100 Jahre KG Klotzgrumbeer" und für seinen SPD-Ortsverein.

Besonders am Herzen lagen ihm die Städtepartnerschaften, allen voran die Partnerschaft mit der Stadt Sumgait in Aserbaidschan. Im hiesigen Freundeskreis war er Erster Vorsitzender von der Gründung im Jahr 2005 bis 2013, danach übernahm er das Amt des Zweiten Vorsitzenden, bis er im August 2016 zum Ehrenvorsitzenden ernannt wurde.

Für seine Verdienste um die Stadt und seinen Stadtteil wurde Lauenstein 2009 der Ehrenring der Stadt Ludwigshafen am Rhein verliehen. Im Jahr 2017 wurde er zum Ehrenbürger der Stadt Sumgait ernannt. Weiterhin erhielt Lauenstein im Mai 2016 die Verdienstmedaille des Landes Rheinland-Pfalz durch die Ministerpräsidentin.

Im Jahr 2008 verabschiedete sich Wolfgang Lauenstein von seinem Arbeitgeber ALSTOM in Mannheim. Heute besucht er Spanisch-Kurse an der Ludwigshafener Volkshochschule und nimmt an einem Senioren-Studium an der Universität Mannheim teil. Zurzeit bereitet der Altstadtrat die Publikation von Forschungsergebnissen seines Projektes "Das tragische Schicksal von U-864" vor, an dem er bereits seit 21 Jahren arbeitet.

Stadt Ludwigshafen am Rhein

10.08.2018


KVD absolvierte im Juli rund 1.000 Einsätze

Ludwigshafen - Nicht nur die Witterung hat dafür gesorgt, dass es für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kommunalen Vollzugsdienstes (KVD) im Juli heiß zuging. Im zurückliegenden Monat absolvierten die KVD-Beamtinnen und -Beamten, die auch bei den hochsommerlichen Temperaturen obligatorisch mit Schutzwesten ihren Dienst leisten, im gesamten Stadtgebiet rund 1.000 Einsätze.

Dabei ging der KVD beispielsweise Klagen über Lärmbelästigungen nach, ahndete Verstöße wie etwa verbotener Alkoholkonsum auf Spielplätzen, traf Maßnahmen bei psychisch kranken Personen und führte Streifengänge in Ludwigshafen durch. Mittlerweile sind die Einsatzkräfte auch an dem großformatigen Schriftzug "KVD" auf der Rückseite ihrer Schutzweste erkennbar.

Stadt Ludwigshafen am Rhein / KVD

10.08.2018


Verkehrsüberwachung startet Pilotprojekt mit Parkkrallen

Ludwigshafen - Die bisherige Vorgehensweise der Verkehrsüberwachung des Bereichs Straßenverkehr um schnell auf Parkverstöße zu reagieren, diese entsprechend zu ahnden und mit Geldbußen zu belegen, erreicht in einigen Fällen nicht das erwünschte Ziel. Mit dem Einsatz von Parkkrallen im Rahmen eines diese Woche startenden Pilotprojektes beabsichtigt die Stadtverwaltung künftig Ordnungswidrigkeiten im ruhenden Verkehr umgehend zu sanktionieren und gleichzeitig Bußgelder effizienter einzutreiben. Nach Ablauf eines halben Jahres sollen die Ergebnisse und Erfahrungen mit der Parkkralle bewertet werden und über das weitere Vorgehen entschieden werden.

Die Parkkrallen kommen bei Verstößen wie beispielsweise bei überzogenen Parkdauern bei mit Parkscheibe bewirtschafteten Parkplätzen oder auch bei Ordnungswidrigkeiten von Fahrzeugen mit ausländischer Zulassung zum Einsatz, da es in solchen Fällen äußerst schwierig und aufwändig ist, Bußgelder von Fahrzeughalterinnen und -haltern aus dem Ausland zu bekommen, die keine Meldeanschrift in Deutschland haben. Abgeschleppt wird nach wie vor, wenn etwa Feuerwehrzufahrten zugeparkt, Behindertenparkplätze ungerechtfertigt belegt und Fahrzeuge gefährdend oder behindernd beispielsweise in Fußgängerzonen abgestellt worden sind.

Sind die Bedingungen zur Anlegung einer Parkkralle erfüllt und diese angebracht worden, weist ein Aufkleber an Fahrer- und Beifahrerseite die Fahrzeughalterinnen und -halter zusätzlich darauf hin. Ferner steht auf dem Aufkleber die Telefonnummer der Eisatzleitstelle, wo sich die Betroffenen melden können, damit die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Parkkralle gegen Zahlung des Bußgeldes einschließlich des Verwaltungsaufwandes entfernen.

Beigeordneter und Kämmerer Dieter Feid betont, dass der Einsatz der Parkkralle dazu beitragen soll, dass die Verkehrsteilnehmerinnen und -nehmer stärker zur Einhaltung der Straßenverkehrsordnung gemahnt werden. "Das Instrument ‚Parkkralle‘ ermöglicht es, Fahrerinnen und Fahrer unmittelbar und spürbar auf ihr Fehlverhalten hinzuweisen. Wir hoffen dennoch, dass die Parkkrallen möglichst selten verwendet werden und sich die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer an die geltenden Regeln der Straßenverkehrsordnung halten", bekräftigt er.

Stadt Ludwigshafen am Rhein / Berufsfeuerwehr

05.08.2018


Verwirrter 43-Jähriger in Klinik gebracht

Ludwigshafen / Krankenhaus Zum Guten Hirten - Der Kommunale Vollzugsdienst (KVD) hat am Mittwochabend, 1. August 2018, einen 43-Jährigen in das Krankenhaus Zum Guten Hirten gebracht. Der Mann war gegen 21 Uhr in der Semmelweisstraße zuvor der Polizei, die den KVD um Anfahrt bat, aufgefallen. Der 43-Jährige lag dort auf der Straße und gab wirre Aussagen von sich. Er gab unter anderem an, sich nicht an seinen Namen erinnern zu können und verschiedene Drogen zu sich genommen zu haben. Die KVD-Streife brachte ihn in die Klinik, wo er sich freiwillig stationär aufnehmen ließ.

Stadt Ludwigshafen am Rhein / Kommunale Vollzugsdienst (KVD)

05.08.2018


Ernst-Bloch-Zentrum

Dauerausstellung im Ernst-Bloch-Zentrum wieder geöffnet

Ludwigshafen / Ernst-Bloch-Zentrum - Die Dauerausstellung des Ernst-Bloch-Zentrums, Walzmühlstraße 63, ist nach der Sommerpause ab Dienstag, 7. August 2018, wieder geöffnet. Die Öffnungszeiten sind wie gewohnt dienstags und mittwochs von 14 bis 17 Uhr und donnerstags von 14 bis 20 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Stadt Ludwigshafen am Rhein / Enrst-Bloch-Zentrum

05.08.2018


Wildparkteam freut sich über Nachwuchs bei den Luchsen

Luchskind im Wildpark © Stadt Ludwigshafen

Ludwigshafen-Rheingönheim / Wildpark - Nachwuchs im Wildpark Rheingönheim: Große Freude herrschte Ende Mai im Wildpark Rheingönheim. Das Luchspärchen, das 2016 vom Wildtierpark Edersee nach Ludwigshafen kam, wurde bereits Ende Mai Eltern eines kleinen Luchsmädchens. Die Verantwortlichen des Wildparks geben erst jetzt die Geburt öffentlich bekannt, um Eltern und Kind die Möglichkeit zu geben, ungestört eine stabile Beziehung zueinander zu entwickeln.

"Wir sind dem Förderverein außerordentlich dankbar, dass sie den Bau eines artgerechten und sicheren Zuhauses für die Luchse ermöglicht haben. Das Gehege bietet der jungen Luchsfamilie ausgiebig Raum und Abwechslung. Die Wildparkleitung wird das Zusammenleben der drei sorgfältig beobachten und wenn das Sozialgefüge es zulässt, bleibt das Kleine auch dort", freut sich Bau- und Umweltdezernent Klaus Dillinger.

Damit das Kleine groß und stark wird, trinkt es fleißig Muttermilch und ist daher mit allen notwendigen Nährstoffen bestens versorgt. Es erforscht neugierig seine Umgebung und es gibt täglich so viel zu entdecken. Damit die kleine Luchsin auch weiterhin so prächtig gedeiht, wurde sie bereits gegen Katzenseuche- und schnupfen geimpft.

1980 sind die ersten Luchse in den Wildpark gezogen und seit 1986 kamen hier auch schon des Öfteren Luchskinder auf die Welt. Nach einer zehnwöchigen Tragezeit kann eine Luchsin bis zu vier Junge werfen. Durchschnittlich werden die Tiere in der freien Wildbahn 15 Jahre alt.

Stadt Ludwigshafen am Rhein / Wildpark Rheingönheim

05.08.2018


Ludwigshafens Lebensmittelkontrolleurinnen und -kontrolleure ziehen Bilanz für 2017 – Rund 960 Betriebskontrollen durchgeführt

Ludwigshafen - Die sechs städtischen Lebensmittelkontrolleurinnen und -kontrolleure des Bereichs Öffentliche Ordnung haben im Jahr 2017 rund 960 Betriebskontrollen (2016: rund 900 Betriebskontrollen) in Ludwigshafen durchgeführt. Unangemeldet überprüften sie hierbei Betriebe, die entweder Lebensmittel herstellen, verarbeiten oder in den Verkehr bringen. Im gesamten Stadtgebiet befinden sich derzeit mehr als 1.700 solcher, sogenannter lebensmittelrechtlicher Betriebe, die regelmäßiger Kontrolle unterliegen. Die Häufigkeit der Kontrollen ist dabei abhängig von der Sensibilität der produzierten oder gehandelten Waren, der Betriebsgröße, der Wirksamkeit betrieblicher Eigenkontrolle und den Erfahrungen, welche die Abteilung Lebensmittelüberwachung und Verbraucherschutz in der Vergangenheit in sowie mit den Betrieben machte.

Zuständig sind die Lebensmittelkontrolleurinnen und -kontrolleure zuständig ferner für Betriebe, die Bedarfsgegenstände und Kosmetika herstellen oder damit handeln.  Die Lebensmittelkontrolle überwacht und beprobt diese Betriebe in gleicher Weise wie Lebensmittelbetriebe. Von April bis Oktober sind die Kontrolleurinnen und Kontrolleure zudem alle zwei Wochen am Wochenende unterwegs, um Vereins- und Straßenfeste lebensmittelrechtlich zu prüfen. Ebenfalls der Handel mit freiverkäuflichen Arzneimitteln an etwa 300 Verkaufsstellen fällt in das Aufgabengebiet der Lebensmittelkontrolle.

Prävention und Beratung als oberstes Ziel der Lebensmittelkontrolle

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Lebensmittelkontrolle berieten in mehr als 30 Fällen (2016: mehr als 50 Fälle) Betriebe und halfen unter anderem dabei, Verstöße gar nicht erst zustande kommen zu lassen und mögliches Fehlverhalten schon im Entstehen zu verhindern. Im Zuge dieser präventiven Maßnahmen erfolgen Aufklärung der Betriebe über das Lebensmittelrecht und Verbesserungshinweise an die Betriebe, damit bestenfalls überhaupt nichts vorfällt, was zu beanstanden wäre.

Kämmerer und Ordnungsdezernent Dieter Feid erklärt, dass die Lebensmittelkontrolle den Handel mit Lebensmitteln und Bedarfsgegenständen darauf hin überprüfe, ob die dafür vorgeschriebenen rechtlichen Bestimmungen erfüllt werden. "Diese für uns alle wichtige Arbeit der Kontrolleurinnen und -kontrolleure gibt den Menschen in Ludwigshafen die Sicherheit, dass sie Speisen und Getränke ohne Beeinträchtigungen für den eigenen Körper sowie mit Genuss und Freude zu sich nehmen können", stellt er dankbar fest.

Martin Graf, Leiter des Bereichs Öffentliche Ordnung, weist darauf hin, dass die Lebensmittelkontrolle präventiv arbeite und generell im engen Kontakt mit den lebensmittelrechtlichen Betrieben stehe, um mögliche Fehler schon im Ansatz unterbinden zu können. "Die Lebensmittelkontrolle nimmt bereits in einem frühen Stadium, also beispielsweise bevor Lebensmittel in einem Betrieb in den Verkauf kommen, in beratender und aufklärender Weise Einfluss", fügt er hinzu. Christa Haag, Abteilungsleiterin Gaststätten, Lebensmittelüberwachung und Gesundheit, ergänzt, dass die Lebensmittelüberwachung dem Qualitätsmanagement des Landes Rheinland-Pfalz unterliege und die Stadt ihrerseits regelmäßig das eigene Tun überwache, um die Lebensmittelkontrolle kontinuierlich noch zu verbessern. "Dies geschieht etwa durch interne Prüfungen, die zur Einhaltung des Qualitätsmanagements dienen", sagt sie.

Die Stadtverwaltung Ludwigshafen bildet Lebensmittelkontrolleurinnen sowie -kontrolleure selbst aus, um auf den demografischen Wandel zu reagieren. Im kommenden Jahr schließt eine Mitarbeiterin der Lebensmittelüberwachung, welche der Bereich übernehmen will, ihre Ausbildung ab, zudem wird ein weiterer Lebensmittelkontrolleur in Ausbildung eingestellt. Auch in diesem Fall ist nach Abschluss seiner Ausbildung geplant, diesen Mitarbeiter zu übernehmen.

Zwölf Bußgelder ausgesprochen – Keine Betriebsschließungen notwendig

Die Lebensmittelkontrolleurinnen und -kontrolleure nahmen im vergangenen Jahr bei der Überprüfung von lebensmittelrecht-lichen Betrieben 708 Proben, die das rheinland-pfälzische Landesuntersuchungsamt in seinen Instituten analysierte. Hier gilt es Planproben – Proben auf der Grundlage eines Jahresprobenplans des Landesuntersuchungsamtes – von Proben zu unterscheiden, die aus besonderem Anlass, zum Beispiel wegen einer Beschwerde genommen werden. Die Lebensmittelkontrolle ging 2017 insgesamt 34 Beschwerden (2016: 49 Beschwerden) aus der Bevölkerung nach. In weniger als der Hälfte dieser Fälle gab es von Seiten der Lebensmittelkontrolleurinnen und -kontrolleure etwas zu beanstanden, beim Rest der Beanstandungen waren Nachbesserungen fällig. Die Lebensmittelkontrolle geht grundsätzlich jeder Beschwerde nach und überprüft vor Ort, ob tatsächlich ein zu beanstandender Zustand vorliegt. Falls dem so ist, sorgen die Kontrolleurinnen und Kontrolleure für Abhilfe.
Die Lebensmittelkontrolleurinnen und -kontrolleure leiten Maßnahmen wie Nachkontrollen, Ordnungswidrigkeitsverfahren und/oder Verwaltungsverfahren ein, wenn sie gravierende Verstöße gegen gesetzliche Bestimmungen feststellen. Abhängig von Schwere und Art des Verstoßes können Bußgelder von bis zu 100.000 Euro verhängt werden. Im Jahr 2017 fanden 120 kostenpflichtige Nachkontrollen statt und zwölf Bußgeldverfahren (2016: 20 Bußgeldverfahren) wurden eingeleitet. Allerdings waren Betriebsschließungen wegen Gesundheitsgefährdungen sowie Meldungen an die Staatsanwaltschaft nicht notwendig.

Lebensmittelrechtliche Rückrufe in 129 Fällen überwacht

Die Abteilung für Lebensmittelüberwachung und Verbraucherschutz stellte in 129 Fällen sicher, dass lebensmittelrechtliche Rückrufe, die durch Herstellerfirmen oder das Landesuntersuchungsamt ergingen, auch erfolgten. Die Kontrolleurinnen und -kontrolleure verfassten im vergangenen Jahr 32 lebensmittelrechtliche Baustellungnahmen, die Um- oder Ausbauten in Betrieben betrafen, für welche die Lebensmittelkontrolle zuständig ist. Zum Beispiel galt es Wege, auf denen innerhalb des Betriebs die Waren zur Kundschaft gelangen, zu begutachten oder lebensmittelrechtliche Aspekte verbunden mit baulichen Änderungen zu bewerten. Fünf Mal wurden Testate für Kindertagesstätten und Kindergärten erstellt, in denen Speisen in Umlauf gebracht werden. Dabei handelte es sich um lebensmittelrechtliche Kontrollen der in der Institution ausgegebenen Verpflegung, der Essenlieferanten sowie der Zubereitung.

Stadt Ludwigshafen

01.08.2018


Vital-Zentrum:

"Tanz Dich Fit" und Line-Dance im Vital-Zentrum

Tanzlehrerin Doris Wack, ausgebildet beim Bundesverband für Seniorentanz, zeigt Seniorinnen und Senioren Schritte und Figuren in den verschiedenen Standard- und Lateinamerikanischen Tänzen. "tanz dich fit" heißt dieses Angebot, das jeden Dienstag von 14.30 bis 16 Uhr, stattfindet. Teilnehmende zahlen pro Termin drei Euro. Line-Dance für Anfänger gibt es ebenso jeden Dienstag, und zwar von 16.30 bis 17.30 Uhr unter der Leitung von Lotte Daum. Wer in den Reihen mittanzen möchte, zahlt 1,50 Euro pro Termin.

Stadt Ludwigshafen / Vital Zentrum

01.08.2018


Meldungen des Kommunalen Vollzugsdientes (KVD):

Hundegebell stört Nachtruhe

Das Gebell eines alleingelassenen Hundes hat Sonntagnacht, 29. Juli 2018, zu einem Einsatz des Kommualen Vollzugsdienstes (KVD) geführt. Ein Anwohner der Trifelsstraße meldete nach 23 Uhr, dass Hundegebell seine Nachtruhe störe. Vor Ort fand die KVD-Streife in einem benachbarten Garten einen jungen Hund, der verängstigt schien und bellte. Da das Bellen des Hundes eine beträchtliche Ruhestörung darstellte und bisher kein Besitzer zu ermitteln war, forderte der KVD die Tierrettung der Berufsfeuerwehr an. Bevor der Versuch begann, den Hund einzufangen, erschien die 21-jährige Besitzerin des Tieres. Die Einsatzkräfte wiesen sie im Gespräch an, das Tier nachts nicht alleine im Garten zu lassen. Nach Wiederherstellung der Nachtruhe wurde der Einsatz beendet.

32-Jähriger trinkt Alkohol auf Spielplatz und verweigert Personalien

Der Kommunale Vollzugsdienst (KVD) hat am Samstagnachmittag, 28. Juli 2018, den Alkoholkonsum eines 32-Jährigen auf einem Spielplatz am Lichtenberger Ufer unterbunden. Der Bier trinkende Mann befand sich dort gegen 16 Uhr mit einer Gruppe drei weiterer Personen im Alter von 19 bis 30 Jahren, die sich unterhielten. Von den Einsatzkräften auf seinen Verstoß gegen die Grünflächensatzung angesprochen reagierte der 32-Jährige sehr aggressiv und weigerte sich zunächst beharrlich, Angaben zu seinen Personalien zu machen oder ein Ausweisdokument vorzulegen. Nachdem er die Papiere endlich vorgelegt hatte, führten die KVD-Beamten ein Gespräch mit allen Beteiligten, die danach den Ort verließen.

KVD entdeckt Feuer und verhindert größeren Brand

Der Kommunale Vollzugsdienst (KVD) hat am frühen Samstagmorgen, 28. Juli 2018, in der Straße Am Herrschaftsweiher einen Brand entdeckt und konnte dadurch größeren Schaden abwenden. Auf ihrer Streifenfahrt sahen die Einsatzkräfte gegen 3 Uhr das Feuer an einem Verkehrszeichen angebrachten Mülleimer sowie einen Schwelbrand im wenige Meter danebenstehenden Altkleidercontainer. Der KVD verständigte Polizei und Feuerwehr, welche die Brandherde löschten und ein Übergreifen auf umliegende Gebüsche und Bäume verhinderten.

KVD beseitigt nerviges Piepsen mit Hammer

Der Kommunale Vollzugsdienst (KVD) hat am frühen Samstagmorgen, 28. Juli 2018, das störende Piepsen weggeworfener Brandmelder unkonventionell beendet. Die Einsatzkräfte zerstörten gegen 5.30 Uhr im Bereich Maximilianstraße Ecke Rheingönheimer Straße zwei Geräte, die sich am Boden eines Müllcontainers befanden, mit einem Hammer. Ein Anwohner hatte zuvor über die Ruhestörung durch ein ständiges, lautes Piepsen geklagt. Die KVD-Streife lokalisierte das Geräusch in dem Müllcontainer und versuchte, die Geräte auszuschalten. Die Brandmelder ließen sich jedoch nicht ausstellen, weshalb die Einsatzkräfte mit einem von einer Anwohnerin geborgten Hammer dann für Ruhe sorgten.

KVD beendet unerlaubtes Grillen – Mit Wurstwasser gelöscht

Der Kommunale Vollzugsdienst (KVD) hat Mittwochnacht, 25. Juli 2018, unerlaubtes Grillen an der Rheinschanzenpromenade beendet. Nach dem Hinweis eines Anwohners auf eine Grillstelle traf die KVD-Streife gegen 22.40 Uhr dort einen 33-Jährigen an, der auf einem Einweggrill Würstchen grillte. Weil das Grillen ein Verstoß gegen die Grünanlagensatzung darstellte und der direkte Bodenkontakt des Grills mit der Rasenfläche die Gefahr eines Brandes barg, verlangten die Einsatzkräfte, den Grill umgehend zu löschen. Nach anfänglicher Weigerung löschte der Mann unter anderem mit verbliebenem Wurstwasser den Grill. Die Einsatzkräfte erteilten dem Mann einen Platzverweis.

Erst geschrien und dann eingeschlafen

Ein schlafender Mann hat am frühen Donnerstagmorgen, 26. Juli 2018, den Kommunalen Vollzugsdienst (KVD) beschäftigt, weil er vor einem Hauseingang in der Bismarckstraße nächtigte. Den Einsatzkräften gelang es nur mit Mühe, den 36-Jährigen gegen 5 Uhr zu wecken. Der Mann gab an, dass eine Freundin von ihm in der Bismarckstraße wohne, ihm aber nicht geöffnet habe. Deshalb habe er zunächst rumgeschrien und sei später dort eingeschlafen. Die KVD-Streife erteilte dem Mann einen Platzverweis bis zur Mittagszeit. Der 36-Jährige sagte, er werde sich auf den Heimweg machen und verließ die Örtlichkeit.

Stadt Ludwigshafen / Kommunale Vollzugsdienst (KVD)

01.08.2018


Veranstaltungen des Ideenw3rk der Stadtbibliothek

VR-Gaming in der Bibliothek

Jeden Dienstag von 15 bis 18 Uhr treffen sich Interessierte im Ideenw3rk der Stadtbibliothek, Bismarckstraße 44-48, zum Virtual Reality-Gaming. Zur Verfügung stehen HTC Vive (eine der führenden VR-Konsolen), Playstation VR und Samsung VR. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Girl Gaming Day

Immer donnerstags von 10 bis 19 Uhr gehört der Gaming-Raum im Ideenw3rk der Stadtbibliothek, Bismarckstraße 44-48, ganz den Gamerinnen. Es stehen fünf Gaming-PCs und viele Spielekonsolen zur Verfügung, unter anderem PS4, Nintendo Switch, Xbox One und WiiU. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Stadt Ludwigshafen am Rhein / Stadtbibliothek/Ideenw3rk

28.07.2018


Dauerangebote im Vital-Zentrum

Ludwigshafen-Oggersheim / Vital-Zentrum - Im Vital-Zentrum in Oggersheim, Raiffeisenstraße 24, gibt es zahlreiche Angebote rund um die Gesundheit.

Ein Schwerpunkt bilden Gymnastik und Entspannungstechniken. So gibt es beispielsweise donnerstags von 9 bis 10 Uhr Tai Chi Chuan. Die Teilnahme kostet zwei Euro pro Termin.

Qi Gong wird donnerstags von 14 bis 15 Uhr angeboten und kostet ebenso pro Termin zwei Euro.

Alleine durch die richtige Atemtechnik zur Entspannung finden lernen Teilnehmende der Atemgymnastik. Das Angebot findet immer donnerstags von 17 bis 18 Uhr statt und kostet ebenso pro Termin und Teilnehmendem zwei Euro.

Gymnastik mit einfachen Lockerungs- und Dehnungsübungen gibt es mehrfach pro Woche, und zwar mittwochs von 13.30 bis 14.30 Uhr und freitags von 15.30 bis 16.30 Uhr. Die Teilnahme an einer Gymnastikeinheit kostet einen Euro pro Person.

Beim Angebot "Rücken-Fitness", freitags von 14 bis 15 Uhr, erlernen die Teilnehmenden spezielle Gymnastikübungen zur Stärkung der Rückenmuskulatur. Die Teilnahme kostet pro Termin zwei Euro.

Stadt Ludwigshafen am Rhein / Vital-Zentrum

28.07.2018


Beirat für Migration und Integration organisiert Jugendfußballturnier

Ludwigshafen / Sportpark Südweststadion - Der Beirat für Migration und Integration der Stadt Ludwigshafen (BMI) organisiert wieder ein "internationales Jugendfußballturnier". Es findet während der Interkulturellen Woche 2018, die unter dem Motto "Vielfalt verbindet" steht, am Samstag, 29. September 2018, im Sportpark am Südweststadion, statt.

Schirmherrin der Veranstaltung ist Oberbürgermeisterin Jutta Steinruck. Beate Steeg, Dezernentin für Soziales und Integration, wird um 10 Uhr das Turnier eröffnen. Das Turnier richtet sich an Kinder im Alter von zwölf bis 14 Jahren aus unterschiedlichen Nationen. Sie sollen unter dem Motto "Sport verbindet" für eine weltoffene Begegnung spielen. Zu erreichen sind die Spielfelder über die Erich-Reimann-Straße und die Saarlandstraße. Die Siegerehrung ist für 18 Uhr geplant.
Informiert wurden Kinder- und Jugendeinrichtungen und Schulen in der Stadt, um Werbung für das Turnier zu machen. Jede Einrichtung kann vier bis acht Spielerinnen und Spieler melden, und zwar bis Freitag, 17. August 2018.

Bei dem Turnier werden alle Spielerinnen und Spieler nach einem Losverfahren in eine jeweilige Mannschaft eingeteilt. Zu den Teilnahmebedingungen gehört, dass jede Einrichtung eine Betreuerin oder einen Betreuer als Ansprechpartnerin oder Ansprechpartner für die Turnierleitung anmeldet. Dieses Turnier gilt nicht für bereits eingetragene Fußballvereine.
Während des Turniers werden Speisen und Getränke angeboten. Besucherinnen und Besucher können sich auf einer Hüpfburg vergnügen. Zur weiteren Unterhaltung sorgt ein Spielmobil. Der Eintritt ist frei.

Anmeldung

Anmeldeformulare sind bei der Geschäftsstelle des Beirates für Migration und Integration erhältlich: bei Petra Schulte, Europaplatz 1, Telefon 0621 504-2579, Email an integration@ludwigshafen.de.

Stadt Ludwigshafen am Rhein

28.07.2018


Wilhelm-Hack-Museum: Öffentliche Führungen im August:

Ludwigshafen / Wilhelm-Hack-Museum - Auch im August gibt es jeden Samstag und Sonntag um 15 Uhr öffentliche Führungen im Wilhlem-Hack-Museum. Die Kosten belaufen sich bis zum Ende der Ausstellung Thomas Scheibitz – Masterplan\kino am 12. August samstags auf 3 Euro bei freiem Eintritt, sonntags ist die Führung im Eintrittspreis enthalten. Vom 13. bis 31. August ist der Museumseintritt frei; Führungen kosten jeweils 3 Euro.

Die Termine im Einzelnen sind:

  • Masterplan\kino; Samstag, 11. August, Führung durch die Ausstellung Bild und Blick
  • Sehen in der Moderne; Sonntag, 12. August, mit Kurator René Zechlin, Führung durch die Ausstellung Thomas Scheibitz
  • Masterplan\kino; Samstag, 18. August, mit Kuratorin Julia Nebenführ, Führung durch die Ausstellung Bild und Blick
  • Sehen in der Moderne; Sonntag, 19. August, Führung durch die Ausstellung Make Love not War
  • Samstag, 25. August, mit Asmâa Senouci-Meflah, Führung durch die Ausstellung Bild und Blick
  • Sehen in der Moderne und Sonntag, 26. August, mit Evelyn Brand, Führung durch die Ausstellung Make Love not War.

Kontakt:
Wilhelm-Hack-Museum, Lena Kräuter, Berliner Straße 23, 67059 Ludwigshafen am Rhein, Telefon 0621 504-2934, E-Mail lena.kraeuter@ludwigshafen.de.

Stadt Ludwigshafen am Rhein / Wilhelm-Hack-Museum

26.07.2018


Junge Frau nach Familienausflug in Klinik gebracht

Ludwigshafen - Der Kommunale Vollzugsdienst (KVD) hat Montagnacht, 23. Juli 2018, eine psychisch erkrankte 18-Jährige ins Krankenhaus Zum Guten Hirten gebracht. Die junge Frau hatte sich bei einem Ausflug im Ebertpark geweigert, mit ihrer Familie wieder nach Hause zu gehen und sich von ihren Verwandten entfernt.

Die Polizei entdeckte die 18-Jährige gegen 22 Uhr auf der Fahrbahn der Bürgermeister-Grünzweig-Straße und bat den KVD hinzu. Die KVD-Streife begleitete die Frau zur Klinik, wo sie gemäß des rheinland-pfälzischen Landesgesetzes für psychisch Kranke (PsychKG) stationär aufgenommen wurde, da sie für sich und andere eine Gefahr darstellte.

Stadt Ludwigshafen am Rhein / Kommunale Vollzugsdienst (KVD)

26.07.2018


Schulanmeldungen für die Grund- und Förderschulen

Ludwigshafen - Der Anmeldetermin für schulpflichtige Kinder, die im Schuljahr 2019/2020 die Grund- oder Förderschulen besuchen sollen, ist am Montag, 27. August 2018. An diesem Tag müssen alle Kinder für das Schuljahr 2019/2020 angemeldet werden, die vor dem 1. September 2019 ihren sechsten Geburtstag haben, also die bis einschließlich 31. August 2013 und früher geborenen Mädchen und Jungen. Dies gilt auch für körperlich, seelisch und geistig behinderte Kinder. Wenn eine offensichtliche oder vermutete Behinderung vorliegt, können diese Kinder unmittelbar bei der zuständigen Förderschule angemeldet werden.

Zur Anmeldung in der jeweiligen Schule müssen die Kinder von einem Elternteil begleitet werden. Mitgebracht werden müssen eine Geburtsurkunde oder das Familienstammbuch sowie gegebenenfalls eine Bescheinigung des Kindergartens über den Kindergartenbesuch. Die Schulpflicht gilt auch für Kinder ausländischer Nationalität.

Kinder früherer Jahrgänge, die vom Schulbesuch zurückgestellt waren, müssen ebenfalls wieder angemeldet werden. Der so genannte Zurückstellungsschein wird dann zusätzlich zur Anmeldung benötigt.

Noch etwas Zeit haben Eltern der so genannten "Kann-Kinder": Diese Kinder, die noch nicht schulpflichtig sind, aber in die Schule aufgenommen werden können, wenn ihre Entwicklung dies erlaubt, werden am Dienstag, 5. Februar 2019, angemeldet. Bei den "Kann-Kindern" entscheiden die Schulleitungen gemeinsam mit den Schulärztinnen und -ärzten, ob die Kinder schulreif sind. Wenn die Eltern einverstanden sind, wird auch die Einschätzung der Kindertagesstätte mit berücksichtigt.

Informationen über die Schulen und die Anmeldung gibt es im Internet unter www.ludwigshafen.de.

Stadt Ludwigshafen

24.07.2018


Oberbürgermeisterin empfängt neue Auszubildende

Ludwigshafen - Oberbürgermeisterin Jutta Steinruck hat am Montag, 23. Juli 2018, die neuen Auszubildenden der Stadtverwaltung beim traditionellen Auszubildenden-Empfang im Rathaus begrüßt. Insgesamt beginnen in diesem Jahr mit 61 jungen Frauen und Männern so viel Auszubildende ihre berufliche Laufbahn bei der Stadtverwaltung wie noch nie. "Der Start ins Berufsleben ist ein bedeutender Schritt. Ich freue mich, dass in diesem Jahr eine Rekordanzahl von 61 neuen Nachwuchskräften diesen Weg gemeinsam mit der Stadt Ludwigshafen gehen. Eine gute und fundierte Ausbildung sichert der Stadtverwaltung gutes Personal für die Zukunft. Es ist mir deshalb ein großes Anliegen, die jungen Kolleginnen und Kollegen persönlich willkommen zu heißen. Alle gemeinsam arbeiten wir für die Bürgerinnen und Bürger, die wir in vielen Lebenslagen begleiten. Die Ausbildung im Öffentlichen Dienst ist abwechslungsreich und spannend, aber auch ein Privileg und die persönliche Chance, sich immer weiter zu entwickeln", sagte Oberbürgermeisterin Jutta Steinrück beim Empfang.

Auch die städtischen Ausbilderinnen und Ausbilder waren zur Veranstaltung eingeladen, um von Anfang an die neuen Nachwuchskräfte kennenzulernen und mit ihnen ins Gespräch zu kommen.
Darüber hinaus zeichnete die Oberbürgermeisterin junge Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus, die kürzlich ihre Ausbildung bei der Stadtverwaltung besonders erfolgreich beendet haben.

Hintergrund

Seit dem Jahr 1997 begannen jährlich zwischen 30 und 50 Nachwuchskräfte bei der Stadt ihre Ausbildung. Im Vorjahr (2017) waren es 42 junge Frauen und Männer. 2018 gab es 650 Bewerberinnen und Bewerber, von denen 9,4 Prozent erfolgreich waren und einen Ausbildungsplatz erhalten haben. 61 neue Auszubildende ist die höchste Quote in der Geschichte der Stadtverwaltung. Von den neuen Nachwuchskräften sind in diesem Jahr 25 (41 Prozent) männlich und 36 (59 Prozent) weiblich.

Einstellungen zum 1. Juli:
20 Beamtenanwärterinnen und Beamtenanwärter im dritten Einstiegsamt in zwei unterschiedlichen Fachrichtungen:
     1.  Bachelor of Arts in Verwaltungswirtschaft (16) und    
     2.  Bachelor of Arts in Verwaltungsbetriebswirtschaft (4)
6   Beamtenanwärterinnen und Beamtenanwärter im zweiten Einstiegsamt

Einstellungen zum 1. August:
1   Fachangestellter für Medien- und Informationsdienste, Fachrichtung Archiv
1   Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste, Fachrichtung Bibliothek
1   Fachinformatiker, Fachrichtung Systemintegration
2   Fachkräfte für Abwassertechnik
2   Fachangestellte für Bäderbetriebe
2   Gärtner, Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau
1   Kraftfahrzeugmechatronikerin, Fachrichtung Personenkraftwagentechnik
4   Straßenbauer
10 Verwaltungsfachangestellte

Einstellung zum 1. September:
1   Bachelor of Engineering in Bauingenieurwesen, Fachrichtung Infrastruktur

Einstellungen zum 1. Oktober:
2   Bachelor of Science in Wirtschaftsinformatik, Fachrichtung Sales und Consulting (Duale Hochschule Baden-Württemberg)
8   Bachelor of Arts in Soziale Arbeit, Fachrichtung Kinder- und Jugendhilfe

Bewerbungen für das Ausbildungsjahr 2019 sind noch bis 30. September 2018 möglich. Informationen dazu können auf der www.ludwigshafen.de abgerufen werden.

Stadt Ludwigshafen

24.07.2018


"Kunst erleben!" Das neue Kursprogramm des Wilhelm-Hack-Museums ist da

Ludwigshafen / Wilhelm-Hack-Museum - Auch in der zweiten Jahreshälfte bietet das Wilhelm-Hack-Museum wieder ein abwechslungsreiches Programm für Groß und Klein, das ab sofort in gedruckter und digitaler Form darauf wartet, entdeckt zu werden.

Ob öffentliche Führung, Familientag oder Workshop; im Museumsatelier gibt es zu jeder Ausstellung spannende Angebote für Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Familien. Das vielfältige Kursprogramm sowie das gedruckte Heft werden durch die Unterstützung des Förderkreises Wilhelm-Hack-Museum e.V. ermöglicht.

Kurse wie "Klecksstrolche" und "Highlights aus dem Museum" bieten Kindern verschiedener Altersstufen die Möglichkeit, Kunst in anregender Atmosphäre kennenzulernen und die gesammelten Ideen in eigene Werke umzusetzen. Im Kurs "Find your Line" können Jugendliche die Grundlagen, Tricks und Kniffe der Zeichenkunst erlernen und ausbauen.

Mit "Art After Work" geht es auch für die Erwachsenen kreativ zu, wenn passend zu den aktuellen Ausstellungen mit künstlerischen Techniken wie Druckgrafik, Tuschzeichnung oder Collage experimentiert wird.

Mit der ART Lounge wartet zu verschiedenen Terminen ein Abend in entspannter Atmosphäre mit Art Talks, Cocktails und Lounge-Musik.

Ein weiteres Highlight sind gleich zwei neue Herbstferienprogramme: Von Donnerstag, 4. Oktober bis Samstag, 6. Oktober können Teilnehmende zwischen 13 und 16 Jahren eine eigene Cajón, eine peruanische Kistentrommel, bauen und anschließend spielen lernen. Beim Programm "Riesen aus Holz" werden in der Woche vom 8. bis 12. Oktober bis zu zwei Meter große indonesische Stabpuppen aus Holz gebaut. Parallel können die Teilnehmenden zwischen zehn und 15 Jahren Geschichten rund um die Puppen entwickeln, die zum Abschluss der Woche aufgeführt werden.

Das Programmheft "Kunst erleben!" ist ab sofort im Museum erhältlich und kann online auf der Website des Museums unter www.wilhelmhack.museum eingesehen werden.

Stadt Ludwigshafen / Wilhelm-Hack-Museum

24.07.2018


Vorsicht vor Ambrosia

Ludwigshafen - Bereits seit dem 19. Jahrhundert finden sich in Deutschland Vorkommen der Beifuß-Ambrosie (Ambrosia artemisiifolia). In den vergangenen Jahren hat sich diese ursprünglich aus Nordamerika stammende Pflanze in Süd- und Mitteleuropa stark ausgebreitet.

Dies ist problematisch, da die Pollen der Ambrosie als starker Allergieauslöser bekannt sind und zu schwerem Heuschnupfen beziehungsweise sogar Asthma führen können. Zudem blühen die Pflanzen zwischen August bis Oktober, so dass sich die Leidenszeit von heuschnupfengeplagten Menschen ins Spätjahr ausdehnt. Die Pflanze wächst vor allem auf Brachflächen und an Straßenrändern, daneben aber auch vereinzelt in Gärten, wohin sie über Vogelfutter gelangt sein könnte.

Falls Ambrosia-Pflanzen im Garten gefunden werden, empfiehlt der Bereich Umwelt der Stadtverwaltung Ludwigshafen diese zu entfernen. Dazu sollten die Pflanzen nicht mit bloßen Händen angefasst werden, sondern es sollten Handschuhe getragen werden, um eventuelle Kontaktallergien zu vermeiden. Beim Umgang mit bereits blühenden Pflanzen empfiehlt sich zudem die Verwendung einer Atemschutzmaske.

Die Pflanzen sollten auf keinen Fall auf dem Kompost entsorgt oder zu den Grünabfällen gegeben werden, da dies die Ausbreitung von Samen begünstigen kann. Stattdessen empfiehlt sich, die Ambrosia-Pflanzen in eine dichte Plastiktüte zu stecken und im Restmüll zu entsorgen.

Weitere Fragen beantwortet Dr. Norbert Giermann, Stadtverwaltung Ludwigshafen am Rhein, Bereich Umwelt, Telefon 0621 504-2329.

Stadt Ludwigshafen

24.07.2018


Gartenstadt-Café am 21. August und 28. August geschlossen

Ludwigshafen-Gartenstadt - Das Gartenstadt-Café in der Königsbacher Straße 14 ist am 21. und 28. August 2018 geschlossen. Im Juli und August finden zudem keine Veranstaltungen statt. Das Gartenstadt-Café ist normalerweise jeden Dienstag von 14.30 bis 17.30 Uhr geöffnet.

Stadt Ludwigshafen / Gartenstadt-Café

18.07.2018


Schuldnerberatungsstelle eingeschränkt erreichbar

Ludwigshafen / Schuldnerberatungsstelle - Die Schuldner- und Insolvenzberatungsstelle der Stadt Ludwigshafen ist ab sofort bis voraussichtlich Anfang November 2018 nur mit einer Fachkraft besetzt.

Beratungstermine für die Durchführung eines Verbraucherinsolvenzverfahrens (auch als Privatinsolvenzverfahren bezeichnet) sind für das laufende Jahr bereits restlos vergeben. Selbstverständlich besteht jedoch die Möglichkeit bei Krisensituationen, wie einer Konto- oder Lohnpfändung, aber auch zur Ausstellung einer Bescheinigung für die Eröffnung eines Pfändungsschutzkontos die Schuldnerberatungsstelle im Stadthaus Nord am Europaplatz spontan zu deren Öffnungszeiten aufzusuchen.

Diese sind montags bis donnerstags von 9 bis 12 Uhr und von 13.30 bis 15 Uhr, freitags von 9 bis 12 Uhr. Die Stadt Ludwigshafen bedauert, aktuell keine weiteren Termine für die Durchführung eines Insolvenzverfahrens anbieten zu können und bittet potenzielle Klientinnen und Klienten um Verständnis.

Stadt Ludwigshafen / Schuldner- und Insolvenzberatungsstelle

18.07.2018


Erneuerung der Schutznetze an der Hochstraße Nord günstiger als erwartet – Gesamtkosten um zirka 400.000 Euro unterschritten – Maßnahme schneller beendet als geplant

Ludwigshafen - Für die Erneuerung der Schutznetze an der Hochstraße Nord muss die Stadt Ludwigshafen weniger Kosten aufwenden als erwartet. Die geschätzten Gesamtkosten für die Bauarbeiten in Höhe von vier Millionen Euro werden um zirka 400.000 Euro unterschritten. Ermöglicht haben dies beispielsweise wirtschaftlich günstige Auftragsvergaben und eine optimierte Logistik bei der Anbringung der Netze. "Die Unterstützung und das Verständnis vieler, an den Arbeiten Beteiligter ermöglichten eine reibungslose und schnelle Abwicklung dieser Maßnahme", freute sich Baudezernent Klaus Dillinger. Die Einschränkung des Verkehrs seien durch Nacht- sowie Wochenendarbeiten, ohne Vollsperrungen und intelligente Verkehrsführung minimal gehalten worden, fügte er hinzu.

Die Bauarbeiten, in deren Verlauf Betonflächen von mehr als 29.000 Quadratmeter untersucht und schadhafte Stellen abgetragen wurden, erfolgten in zwei Abschnitten beziehungsweise 29 Bereichen. Der erste Abschnitt umfasste die Netze entlang der Hochstraße Nord im Stadtgebiet, wobei Netze mit einem Gesamtgewicht von elf Tonnen Verwendung fanden. Der zweite Abschnitt umfasst den gesamten Bahnbereich samt den Hauptstrecken des Personen- und Güterverkehrs sowie dem Gelände des Güterbahnhofs. Die dort verwendeten Netzkonstruktionen weisen ein Gewicht von rund
drei Tonnen auf. Diese Arbeiten können zudem mehr als einen Monat schneller als geplant, also bereits Ende Juli anstatt Anfang September, vollendet werden. Die Erneuerungen der Netze in den kritischen Bereichen wie zum Beispiel über Flächen der Deutschen Bahn, der Rhein-Neckar-Verkehr GmbH und an Hauptverkehrsknoten sind bereits komplett abgeschlossen. Bislang steht die Netzsanierung noch in drei Bereichen – Bereich der Hafenbetriebe, des Güterbahnhofs sowie der Dessauer Straße – aus.

An manchen Stellen wurde das Netzkonzept optimiert. Zusätzlich angebrachte Netze an der Hochstraße Nord über der Hartmannstraße ermöglichten neue Parkplätze und verbessern die Parksituation in der Nähe des Rathauses.

Die neuen Netze werden an den Überbauten der maroden Hochstraße Nord montiert, um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten, da sie vor herabfallenden Betonbrocken schützen. Unter der Hochstraße Nord befinden sich unter anderem Geh- und Radwege, mehrere Gleise der Stadtbahnlinien, Gleistrassen der Deutschen Bahn, Straßen sowie öffentliche und private Parkplätze.

Die neu angebrachten Schutznetze werden voraussichtlich bis zum Abriss der Hochstraße Nord halten. Dennoch müssen sie regelmäßig in Augenschein genommen und im Labor überprüft werden.

Stadt Ludwigshafen

18.07.2018


Mach mehr aus deinen Urlaubsbildern – Kurs im Ideenw3rk

Ludwigshafen / Stadtbibliothek - Der Urlaub ist vorbei und in der Kamera stecken hunderte Fotos. Was sich daraus alles machen lässt und wie man die Bilder so nachbearbeitet, dass man sie für Wandbilder oder Fotobücher verwenden kann, zeigt der neue Kurs zum Bildbearbeitungsprogramm Adobe Photoshop im Ideenw3rk der Stadtbibliothek, Bismarckstraße 44-48.

Der Kurs startet am Freitag, 20. Juli um 17 Uhr. Weitere Termine sind am Freitag, 17. August 2018 um 17 Uhr sowie Freitag, 21. September 2018, um 17 Uhr. Die Kursgebühr pro Person und Termin beträgt 5 Euro; Informationen und Anmeldungen unter Telefon 0621 504-2608.

Stadt Ludwigshafen   / Stadtbibliothek-Ideenw3rk

18.07.2018


Neues Ausbildungsangebot bei der Stadtverwaltung: Fachkraft für Veranstaltungstechnik

Ludwigshafen / Stadtverwaltung - Ab dem Ausbildungsjahr 2019 eröffnet die Stadtverwaltung Ludwigshafen ein neues Berufsfeld für Nachwuchskräfte. Die Ausbildung zur Fachkraft für Veranstaltungstechnik ergänzt dann die 15 verschiedenen Studien- und Ausbildungsgänge, die die Stadtverwaltung bisher anbietet. Fachkräfte für Veranstaltungstechnik planen und betreuen unter anderem den Ablauf von Veranstaltungen in technischer Hinsicht und sind an deren Durchführung beteiligt.

Sie werten die technischen und inhaltlichen Anforderungen aus, konzipieren veranstaltungstechnische Systeme und erstellen Ablaufpläne. Am Veranstaltungsort richten sie Bühnen-, Szenen- und Messeaufbauten ein, bauen Beleuchtungs-, Projektions- und Beschallungsanlagen sowie Steuerungs- und IT-Netzwerke auf, richten Medienserver ein und stellen die Energieversorgung bereit. Sie vernetzen die Anlagen, führen Prüfungen zur elektrischen Sicherheit durch und nehmen die Anlagen in Betrieb.

Bei Proben und Veranstaltungen bedienen sie Lichtstellpulte, Tonmischpulte sowie bühnen- und szenentechnische Einrichtungen und setzen Projektionen und Zuspielungen ein. Fachkräfte für Veranstaltungstechnik stehen außerdem den Regisseurinnen und Regisseuren mit ihrer Sachkenntnis beratend zur Seite und wirken bei der technischen Umsetzung von künstlerischen Ideen mit. Der Berufsschulunterricht findet blockweise an der Berufsbildenden Schule 1 in Mainz statt.

Während der Praxisphasen arbeiten die Auszubildenden im Theater im Pfalzbau. Interessierte können sich bis 30. September 2018 beim Bereich Personal der Stadtverwaltung bewerben. Ansprechpartner ist Andy Wenzel, Telefon 504-2182, E-Mail ausbildung@ludwigshafen.de. Weitere Informationen zum Beruf und den Anforderungen gibt es im Internet auf www.ludwigshafen.de/karriere.

Zum Hintergrund:

Die Stadtverwaltung Ludwigshafen bildet in über 15 verschiedenen Ausbildungsberufen aus, sowohl im Verwaltungs- als auch im handwerklich-technischen Bereich. Dazu gehören unter anderem Bachelor-Studiengänge in Sozialer Arbeit, Verwaltungswirtschaft, Wirtschaftsinformatik oder Bauingenieurwesen, Verwaltungsfachangestellte, Fachkräfte für Bäderbetriebe oder Abwassertechnik, Kraftfahrzeugmechatronikerinnen und -mechatroniker, Straßenbauerinnen und Straßenbauer oder Geomatikerinnen und Geomatiker. Im Ausbildungsjahr 2018 beginnen 62 junge Menschen ihre Ausbildung bei der Stadt.

Stadt Ludwigshafen am Rhein / Stadtverwaltung

12.07.2018


Workshop-Reihe "Frauen in Führung" geht weiter

Ludwigshafen / Kreisverwaltung - Mit dem Workshop "Resiliente Führung" wird in Ludwigshafen die Reihe "Frauen in Führung" fortgesetzt, die Frauen aus kleinen und mittleren Unternehmen unterstützt, die ihre Professionalität als leitende oder verantwortliche Fachkraft ausbauen wollen.

Was hält mich, das Team und die Organisation gesund? Was kann ich als Führungsfrau dazu beitragen? Wie sieht mein Stressmanagement aus? Was verbinde ich mit Achtsamkeit und Resilienz? Diese und weitere Aspekte beleuchtet der Workshop am 26. September 2018, 10 bis 16 Uhr, den die ARBEIT & LEBEN gGmbH auch dieses Jahr wieder in Kooperation mit den Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Ludwigshafen am Rhein und des Rhein-Pfalz-Kreises durchführt. Tagungsort ist die Kreisverwaltung Rhein-Pfalz-Kreis (Raum A 153), Europaplatz 5 in Ludwigshafen. Eine Anmeldung zum Workshop ist bis 17. September 2018 möglich und zwar im Internet unter www.arbeit-und-leben.de.

Informationen zum Workshop gibt es bei Maike Buck, ARBEIT & LEBEN gGmbH, E-Mail m.buck@arbeit-und-leben.de oder Telefon 06241 97 43 15. Sie beantwortet auch gerne Fragen im Vorfeld des Workshops.

Gefördert wird der Workshop im Rahmen des Projektes "WiWa - Wissen im Wandel: Mit Dialog und Prozess KMU beteiligen, zum Handeln befähigen und Türen öffnen" durch das Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie RLP (MSAGD) aus arbeitsmarktpolitischen Mitteln des Landes Rheinland-Pfalz und aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und das Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur RLP (MWWK).

Stadt Ludwigshafen am Rhein

12.07.2018


Astrofotografie im Ideenw3rk

Ludwigshafen / Ideenw3rk der Stadtbibliothek - Auch in seinem neuen Kursprogramm bietet das Ideenw3rk der Stadtbibliothek, Bismarckstraße 44-48, ein Workshop zur Astrofotografie an. Michael Quartz, Hobbyastronom und Mitbegründer der Astronomischen Vereinigung Vorderpfalz, führt in die Thematik ein und zeigt wie man den Nachthimmel durch Langzeitbelichtung fotografieren kann.

Die Kursteilnehmer lernen zudem wie man die Fotografien am Computer so bearbeiten kann, dass faszinierende Bilder des Sternenhimmels entstehen. Die eigene Kamera mit Objektiv (Brennweite 28 bis 30 Millimeter) darf mitgebracht werden. Ausreichende Kenntnisse über die Einstellungs- und Belichtungsmodi der Kamera sollten vorhanden sein. Zusätzliche Kameras und Laptops für die Bildbearbeitung werden vom Ideenw3rk zur Verfügung gestellt.

Die Kurstermine sind am Mittwoch, 15. August 2018 um 17 Uhr sowie Mittwoch, 19. September 2018 um 17 Uhr. Die Kursgebühr pro Person und Termin beträgt 5 Euro; Informationen und Anmeldungen unter Telefon 0621 504-2608.

Stadt Ludwigshafen am Rhein / Ideenw3rk der Stadtbibliothek

12.07.2018


Frau mit zahlreichen 50-Euro-Bündeln beschäftigt den KVD

Ludwigshafen / Berliner Platz - Eine mit mehreren Bündeln von 50-Euro-Scheinen durch die Innenstadt laufende Frau hat am Donnerstagabend, 5. Juli 2018, den Kommunalen Vollzugsdienst (KVD) beschäftigt. Aus der geöffneten Handtasche der 61-Jährigen quollen zahlreiche 50-Euro-Scheine hervor, als sie gegen 19.30 Uhr den Berliner Platz passierte.

Ein Passant hatte zuvor gemeldet, dass eine Frau in der Ludwigstraße mit Geldscheinen gewedelt habe. Im Gespräch mit den Einsatzkräften gab die Frau an, dass sie einen vierstelligen Eurobetrag mit sich führe. Dabei handele es sich um eine Erbschaft, welche sie nicht unbeaufsichtigt in ihrer Wohnung liegen lassen wollte.

Die KVD-Streife wies sie darauf hin, dass das Zeigen von größeren Bargeldmengen nicht ratsam sei. Die 61-Jährige verschloss daraufhin ihre Handtasche und sagte, sie werde mit der nächsten Straßenbahn nach Hause fahren.

Stadt Ludwigshafen am Rhein / Kommunaler Vollzugsdienst (KVD)

12.07.2018


Stadtmuseum: Ausstellungsprojekt ermöglicht Spende an CARE

Ludwigshafen / Stadtmuseum - Vom 30. Mai bis 30. Juni 2018 zeigte das Stadtmuseum im Rathaus-Center die Ausstellung "Kinderleid und Kinderglück – zum Ursprung der Städtepartnerschaft Ludwigshafen-Pasadena 1948".

Ein Aspekt des Projekts war ein Aufruf an die Besucherinnen und Besucher: Für eine Plastikrose in Anlehnung an die "Rosenstadt Pasadena" oder ein Miniatur CARE-Paket wurde um Spenden für die non-profit-Organisation CARE gebeten, die seit der Nachkriegszeit bis heute weltweit in Krisengebieten mit Hilfspaketen Nöte zu lindern sucht.

Dabei kamen 450 Euro zusammen. ein beträchtlicher Teil davon wurde vom Freundeskreis Ludwigshafen-Pasadena aufgebracht. Die Spende wurde nun nach Ende der Ausstellung an CARE überwiesen.

Zum Hintergrund:

Die Ausstellung war eine Kooperation des Stadtmuseums Ludwigshafen mit dem FörderPlus-Angebot an der Grundschule Gräfenauschule im Ludwigshafener Stadtteil  Hemshof. Das Angebot wird getragen vom Verein Frauencafé Ludwigshafen. FörderPlus dient jährlich der gezielten Förderung von Kindern mit Gymnasialempfehlung in der vierten Klasse. Unter anderem bereitet es die Kinder auf eine globale Welt vor, damit die jüngere Generation die Gegenwart und die Zukunft aktiv mitgestaltet. Aufgeschlossenheit, Wertfreiheit und Neugier gegenüber "Anderen" und "Fremden" entwickeln sich nicht von allein. Eines der Unterrichts-Module im Schuljahr 2017/2018 war die Erarbeitung der kindgerechten Ausstellung "Kinderleid und Kinderglück", die die Kinder in das Ludwigshafen vor rund 70 Jahren führt, aber auch den Bogen zu Kinderarmut in der Welt von heute spannen konnte. Abgerundet wurden die von den Kindern ausgewählten Fotografien, ihre Texte und Collagen von Zeitzeugenberichten aus Ludwigshafen sowie dem deutschen Quäkerarchiv, Schilderungen Ludwigshafener Schulchroniken und Aufnahmen der Erinnerungsstelle in Friesenheim, wo damals seitens der Amerikaner Hilfsbaracken zur Ausgabe von Lebensmitteln und Kleidung erbaut worden waren. Projektleiterinnen von FörderPlus waren Magdalena Striebinger und Anna Lytrivi, Projektassistentin für das Stadtmuseum Lucia Taglieber M.A. Das Stadtmuseum und das Frauencafé Ludwigshafen bedanken sich bei allen Spenderinnen und Spendern. Bei der Ausstellung mitgewirkt haben folgende Schülerinnen und Schüler: Elis Chakarova, Lina Kadr, Asmae Korn, Aida Mahmood, Bavin Othman, Anastasios Papazois, Muhammet Yılmaz, Mustafa Yılmaz, Yagmur Kaya, Aydin-Polat Erdoðan.

Stadt Ludwigshafen am Rhein / Stadtmuseum

12.07.2018


Rathausplatz in Ludwigshafen erhält neue Uhr – Einweihung der Digitalanzeige

Berliner Stadtmöblierer Wall (vormals JCDecaux Deutschland) übernimmt die Kosten sowie den Unterhalt – Platzsparende Digitaluhr auf Plakatvitrine mit zusätzlicher Temperaturanzeige

Ludwigshafen/Rathausplatz - Der Rathausplatz, das geschäftige Herz der Stadt, hat seine Uhr wieder. Heute (18.05.2018) weihten die Oberbürgermeisterin der Stadt Ludwigshafen, Jutta Steinruck, und der Regionalmanager der Wall GmbH, Albert Sonnenmoser, offiziell die neue digitale Zeit- und Temperaturanzeige ein.

Nach umfangreichen Umgestaltungsarbeiten am Rathausplatz war ein Ersatz für die Zifferblatt-Uhren notwendig geworden. Der Berliner Stadtmöblierer Wall, zuvor unter dem Namen JCDecaux tätig, erklärte sich bereit, eine Plakatvitrine auf dem Platz zu modernisieren und mit einer Digitaluhr auszustatten. Das Unternehmen übernimmt die gesamten Kosten sowie fortlaufenden Unterhalt und Pflege.

Der neue Zeitmesser enthält zugleich eine Temperaturanzeige und passt sich ganz in das Design des Stadtmöbels ein. Damit erhält der stark frequentierte Rathausplatz eine platzsparende Uhr zur Information der Passanten.

„Ich freue mich sehr, dass wir den Bürgerinnen und Bürgern ‚ihre‘ Rathausuhr zurückgeben können. Ich wurde während des Wahlkampfs im vergangenen Jahr oft auf die fehlende Uhr angesprochen – die Ludwigshafener haben eine Zeitanzeige an dieser zentralen Stelle vermisst. Ich habe es mir zum Anliegen gemacht, wieder eine Uhr zu installieren und bin sehr glücklich, dass es heute umgesetzt wird“, betont Oberbürgermeisterin Jutta Steinruck.

„Die neue Digitaluhr wird den Rathausplatz wieder vervollständigen. Seit 1986 sind wir Partner der Stadt Ludwigshafen und da war es für uns selbstverständlich zu helfen. Die Plakatvitrine ist der ideale Ort für den Zeitmesser, denn ohne größere Bautätigkeiten konnten wir für die Bürgerinnen und Bürgern die Aufenthaltsqualität des Rathausplatzes weiter verbessern“, sagt Wall- Regionalmanager Albert Sonnenmoser.

Stadt Ludwigshafen am Rhein

24.05.2018


Schnakenplage wirksam mit Tabletten entgegentreten

Ludwigshafen - Um einer Schnakenplage im Vorfeld wirksam zu begegnen, rufen die Stadtverwaltung Ludwigshafen und die Kommunale Aktionsgemeinschaft zur Bekämpfung der Schnakenplage e. V. (KABS) alle Bürgerinnen und Bürger auf, die Wasserbehälter in Hof und Gärten auszuleeren oder abzudecken. Zur Eiablage braucht die Hausschnake (Culex pipiens) Wasser. Dafür nutzen die Weibchen alle Wasserflächen, die für sie verfügbar sind, zum Beispiel Regentonnen, umherstehende Eimer, Gruben mit Flüssigkeiten. Nach acht bis zehn Tagen schlüpft die nächste Generation. Die Wasserbehälter rund ums Haus sollten deshalb ausgeschüttet oder abgedeckt werden. Wenn das nicht möglich ist, sollte das Wasser alle zehn Tage ausgewechselt werden.

Als letzte Maßnahme können offene Wasserbehälter auch mit umweltverträglichen Präparaten zur Bekämpfung von Schnakenlarven freigehalten werden. Bei den Ortsverwaltungen, dem Bürgerservice und dem Bereich Umwelt der Stadtverwaltung Ludwigshafen, Bismarckstraße 29, können hierzu auf Anfrage kostenfrei Tabletten mit dem Wirkstoff Culinex abgeholt werden. Die Tabletten wirken spezifisch gegen Schnakenlarven und sind für Menschen und andere Tiere harmlos.

Weitere Informationen bietet die KABS e. V. auf ihrer Internetseite unter www.kabsev.de oder telefonisch unter 06232 99095-0 an.

Stadt Ludwigshafen am Rhein / KABS e.V.

24.05.2018


Meldungen des KVD Ludwigshafen:

22-Jähriger schreit rum und berührt Beamtin unsittlich

Ein aufgebrachter 22-Jähriger hat am Freitagnacht, 23. März 2018, am Berliner Platz rumgeschrien und im Zuge einer Kontrolle des Kommunalen Vollzugsdienstes (KVD) eine dabei beteiligte Beamtin unsittlich berührt. Die Einsatzkräfte waren gegen 22.30 Uhr auf den Mann aufmerksam geworden, der einen anderen Mann lautstark anschrie. Im Gespräch mit der KVD-Streife schien sich der 22-Jährige zu beruhigen, bevor er die Beamtin im Brustbereich berührte. Im Anschluss legten die Einsatzkräfte dem Mann Handschellen an und übergaben ihn einer hinzugerufenen Polizeistreife.

KVD hilft bei Sicherstellung Dutzender Tiere

Der Kommunale Vollzugsdienst hat am Freitag, 9. März 2018, die Amtstierärztin des Rhein-Pfalz-Kreises bei der Sicherstellung vernachlässigter Tiere unterstützt. Bei dem Einsatz in Oppau gegen 9 Uhr wurden rund 30 Vögel, sechs Hasen und ein Hund im Haus eines 54-Jährigen sichergestellt. Die Ehefrau des Mannes versuchte zunächst die Kontrolle zu verhindern, indem sie die Tür zu schließen versuchte und schrie. Der KVD bat sie, ihren Mann zu holen, der einwilligte, den Einsatzkräften die Tiere zu zeigen. Bei dem Gang durch das Anwesen fiel auf, dass er die Tiere unter anderem in verdreckten Käfigen hielt und diese Anzeichen von Vernachlässigung aufwiesen. Sie wurden ins Tierheim gebracht.

Urlaub in Spanien führt zu KVD-Einsatz

Der Spanienurlaub einer Familie hat am Mittwoch, 7. März 2018, den Einsatz des Kommunalen Vollzugsdienstes (KVD) ausgelöst. Ein Anwohner der Rheingönheimer Straße hatte dem KVD gemeldet, dass seit einiger Zeit, die Rollläden bei seinen Nachbarn heruntergelassen seien, er die Familie seit Wochen nicht gesehen habe und auch deren Auto in letzter Zeit nicht bewegt worden sei. Die Einsatzkräfte klingelten gegen 18.20 Uhr vergebens an der Wohnungstür der Familie, ehe Nachbarn der Streife mitteilten, dass die gesuchte Familie erst Endes des Monats aus einem langen Urlaub zurückkehre. Die Nachbarn zeigten sich gegenüber dem KVD erfreut, dass es noch Menschen gebe, die sich um ihre Nachbarn sorgen.

Stadt Ludwigshafen / Kommunaler Vollzugsdienst (KVD)

28.03.2018


KVD legt Bilanz für 2017 vor:  Einsatzzahlen erneut gestiegen

Mehrzahl der mehr als 11.000 Einsätze und Streifengänge entfällt auf den Innenstadt-bereich – viele Verstöße gegen die Gefahren-abwehrverordnungen

Ludwigshafen - Inklusive regelmäßiger Streifgänge war der Kommunale Vollzugsdienst (KVD) im vergangenen Jahr bei rund 11.200 (2016: 10.300) Einsätzen in Ludwigshafen gefordert, was durchschnittlich mehr als 30 Einsätze pro Tag bedeutet. Dabei griffen die Einsatzkräfte im Stadtgebiet ein, wenn beispielsweise Beschwerden wegen Lärms oder wild abgelagerten Mülls sowie Verstöße gegen die Gefahrenabwehrverordnung vorlagen oder kümmerten sich um Menschen, die gemäß des rheinland-pfälzischen Landesgesetzes für psychisch Kranke (PsychKG) für sich und andere eine akute Gefahr darstellten. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des KVD führen Kontrollen in Gaststätten durch, überprüfen Gewerbetreibende und gehen gegen Schwarzarbeit vor. KVD-Streifen begleiten zudem das Jugendamt bei Testkäufen, in deren Zug die Einhaltung des Jugendschutzes von Gewerbetreibenden und ihren Beschäftigten beim Verkauf von Alkohol, Zigaretten und Computerspielen überwacht wird, und vieles mehr.

"Der KVD leistet wertvolle und wichtige Arbeit, indem die Vollzugsbeamtinnen und Vollzugsbeamten niedrigschwellig bei Ordnungswidrigkeiten eingreifen, um beispielsweise Lärmbelästigungen, das Wegwerfen von Müll, verbotenes Taubenfüttern, Vandalismus oder wildes Plakatieren schon im Ansatz zu unterbinden und zu ahnden", sagte Kämmerer und Ordnungsdezernent Dieter Feid. "Der Vollzugsdienst erhöht mit seinen Streifgängen und seiner Präsenz im öffentlichen Raum Ludwigshafens die Sicherheit der Menschen, die hier wohnen, arbeiten oder als Besucherinnen und Besucher zu Gast sind", hob er hervor.

Martin Graf, Leiter des Bereichs Öffentliche Ordnung, betonte, dass der Vollzugsdienst täglich durch seine Einsatzbereitschaft und sein geleistetes Arbeitspensum überzeuge und die ihm gestellten Aufgaben gewissenhaft und effizient erledige. "Die Vollzugskräfte unter der Leitung von Peter Sebastian ahnden Ordnungswidrigkeiten, helfen Menschen in Not und steigern das Sicherheitsgefühl."

Viele Verstöße gegen Gefahrenabwehrverordnungen registriert

Wie auch 2016 bildeten im vergangenen Jahr die Verstöße gegen die Gefahrenabwehrverordnungen (Gefahrenabwehrverordnung zur Begrenzung des Alkoholkonsums im öffentlichen Verkehrsraum sowie Gefahrenabwehrverordnung zur Aufrechterhaltung der Sicherheit und Ordnung auf öffentlichen Straßen und in öffentlichen Anlagen) mit rund 2.400 Verstößen (2016: 2.500) die größte Gruppe der geahndeten Vergehen. Der KVD war gefordert, wenn es etwa um Verstöße gegen das Alkohol- oder Glasflaschenverbot auf dem Berliner Platz, gegen die Anleinpflicht von Hunden außerhalb speziell ausgewiesener und dafür vorgesehener Freilaufflächen ging und Fehlverhalten auf Grünflächen und Spielplätzen vorlag.

Lärmbelästigungen gingen die KVD-Einsatzkräfte in rund 1.500 Fällen (2016: rund 1.300) nach. Dahinter rangierten mit etwa 990 Fällen (2016: 750) Einsätze, in denen KVD-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter Menschen, von denen im Sinne des PsychKGs Gefahr für sie selbst oder andere ausging, in Krankenhäuser einlieferten, um in den Kliniken den Betroffenen weitere Behandlungen und psychiatrische Begutachtungen zukommen zu lassen. Diese Einsätze sind besonders zeit- und personalintensiv. Mehr als 700 Kontrollen (2016: 600) allein in Gaststätten absolvierten die Vollzugskräfte im vergangenen Jahr. Ein Teil davon führte der KVD mit der Gewerbeabteilung des Bereichs Öffentliche Ordnung und der Polizei durch. Knapp 200 Mal (2016: 200) registrierten die KVD-Streifen illegale Müllablagerungen, die sie den zuständigen Verwaltungsstellen meldeten, die die Vergehen dann weiter verfolgen.

Allein auf den Innenstadtbereich – Stadtteile Mitte, Nord-Hemshof, Süd und West –  entfiel mit insgesamt zirka 6.200 Einsätzen und Streifgängen (2016: 5.500) mehr als die Hälfte der KVD-Einsätze. Dabei ist zu berücksichtigen, dass der Innenstadtbereich im Vergleich zu anderen Stadtteilen ein – unter anderem von Besucherinnen und Besuchern, Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern, Schülerinnen und Schülern – stark frequentierter Bereich ist. Korrelierend mit den Einwohnerzahlen entfielen auf bevölkerungsreiche Stadtteile mehr Einsätze und Streifengänge als auf kleinere Stadtteile. So folgen nach dem Innenstadtbereich Oggersheim mit rund 1.000 Einsätzen und Streifengängen (2016: 1.000) und Friesenheim mit zirka 800 (2016: 700). Die wenigsten KVD-Einsätze entfielen im vergangenen Jahr auf Ruchheim – was die absoluten Zahlen angeht – mit rund 270 (2016: 200).

Insgesamt bestreifen derzeit 29 Vollzugsbeamtinnen und -beamte das Stadtgebiet

Seit 1999 gibt es in Ludwigshafen den KVD, an den sich Einwohnerinnen und Einwohner bei akuten Belangen (Der KVD ist unter der Rufnummer 0621 504-3471 erreichbar. Der KVD ist von April bis Oktober von 6 bis 3 Uhr und von November bis März von 6 bis 1 Uhr im Dienst. Anrufe werden bis eine Stunde vor Dienstende entgegengenommen.) wenden können. Er übernahm Aufgaben im Zuge der öffentlichen Ordnung, die bis dahin die Polizei wahrgenommen hatte und ist zusätzlich als Dienstleister für die Bürgerinnen und Bürger und einzelne städtische Bereiche tätig. Derzeit sind für den KVD-Schichtdienst – der nominell über 32 Stellen verfügt – insgesamt 9 Mitarbeiterinnen und 20 Mitarbeiter im Einsatz. Weitere acht Stellen werden im 1. Nachtragsstellenplan 2018 zusätzlich eingestellt.

Der KVD ist seit 2015 in komplett blauen Uniformen unterwegs. Die Vollzugskräfte sind mit Digitalfunkgeräten, Mobiltelefonen, Reizstoffsprühgeräten, Handfesseln, stich- und schusssicheren Schutzwesten, schnitthemmenden Handschuhen und Einsatzstock ausgerüstet. Von April bis Oktober sind die Einsatzkräfte von 6 bis 3 Uhr und von November bis März von 6 bis 1 Uhr im Dienst. Die Vollzugsdienststreifen sind mindestens zu zweit unterwegs, je nach Situation auch zu dritt oder mit zwei Teams à zwei Einsatzkräften.

Die Stadtverwaltung strebt an, dass ab dem 1. April 2018 während des Geltungszeitraums der Gefahrenabwehr-verordnung am Berliner Platz (1. April bis – 31. Oktober 2018) der KVD wieder rund um die Uhr im Dienst sein soll.

Zum Aufgabengebiet des KVD gehören insbesondere:

  • Unterbringung von psychisch kranken Personen in psychiatrischen Einrichtungen
  • Ruhestörungen im privaten Bereich sowie von Gaststätten und Gewerben
  • Kontrollen nach der Spieleverordnung und dem Nichtraucherschutzgesetz
  • Feststellung illegaler Abfallablagerungen
  • Überprüfung der Anleinpflicht für Hunde
  • Gewerbekontrollen nach der Gewerbeordnung
  • Feststellung von Verstößen gegen die Grünlagensatzung der Stadt Ludwigshafen
  • Jugendschutzkontrollen
  • Waffenkontrollen
  • Ladenschlusskontrollen
  • Verstöße gegen das Sonn- und Feiertagsgesetz
  • Überwachung des Raumes bei Bombenfunden
  • Nachlasssicherungen
  • Schulzuführungen
  • Umweltschutzkontrollen
  • Schutz privater Rechte nach dem Polizei- und Ordnungsbehördengesetz
  • Sicherheit bei erlaubnispflichtigen Veranstaltungen auf der Straße sowie Kontrollen von Warenauslagen, Straßenlokalen und Verkaufsständen

Befugnisse des KVD:

  • Erhebung von Verwarnungsgeldern bei Ordnungswidrigkeiten
  • Anordnung der unmittelbaren Ausführung von Maßnahmen
  • Betreten von Grundstücken, Räumen, Anlagen und Einrichtungen sowie Verkehrsmitteln aller Art
  • Identitätsfeststellung
  • Anhalten und Festhalten von Personen
  • Erteilung von Platzverweisen
  • Sicherstellung und Verwahrung von Sachen
  • Körperliche Durchsuchung
  • Anwendung unmittelbaren Zwangs
  • Anordnung freiheitsentziehender Maßnahmen
  • Fesselung von Personen

Stadt Ludwigshafen / Kommunaler Vollzugsdienst (KVD)

28.03.2018


Josef Bappert verstorben

Der Vorsitzende des Seniorenrats, Josef Bappert, ist am 22. Dezember 2017 unerwartet verstorben. Er starb im Alter von 69 Jahren. In einem Kondolenzschreiben an die Witwe drückt Oberbürgermeisterin Jutta Steinruck ihr Beileid aus und würdigt gleichzeitig sein ehrenamtliches Engagement. "Zu diesem schweren Verlust spreche ich Ihnen und Ihrer Familie, auch im Namen von Bürgerschaft, Rat und Verwaltung der Stadt Ludwigshafen am Rhein, mein aufrichtiges Beileid aus", schreibt sie. "Wir trauern mit Ihnen um einen engagierten Verfechter für die Belange der Seniorinnen und Senioren unserer Stadt, der zuerst 2009 im Arbeitskreis Senioren beim Bezirk Ludwigshafen der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) mitwirkte. Dies war für ihn Anlass, sich in Übereinkunft mit den Ausschussmitgliedern um den Vorsitz im Seniorenrat der Stadt Ludwigshafen e.V. zu bewerben."

Josef Bappert war seit 27. November 2014 als Vorsitzender im Vorstand des Seniorenrates tätig. Er folgte damals auf Heinz Dieter Philippi. Zudem war er seit dem Frühjahr 2017 auch Vorsitzender des im Herbst 2015 gegründeten Seniorenbeirats der Metropolregion Rhein-Neckar.

Josef Bappert wurde am 19. Oktober 1948 geboren. Er war 40 Jahre lang in der BASF tätig und seit November 2008 im Ruhestand. In der IG BCE war Bappert über 45 Jahre lang tätig.

Stadt Ludwigshafen am Rhein

09.01.2018


Meldungen des KVD Ludwigshafen:

Ruhestörer mit über drei Promille in Klinik gebracht

Einen stark alkoholisierten 31-Jährigen hat der Kommunale Vollzugsdienst (KVD) am Montag, 8. Januar 2018, ins Krankenhaus begleitet. Der Mann hatte seine Nachbarschaft in der Wredestraße mit lauter Musik beschallt und deren Nachtruhe gestört, als die Einsatzkräfte an seiner Tür klopften. Im Gespräch mit dem KVD zeigte sich der Ruhestörer aggressiv und ballte drohend die Fäuste, so dass ihm Handfesseln angelegt wurden. Im Krankenhaus "Zum Guten Hirten" ergab ein Atemalkoholtest bei ihm einen Wert von 3,37 Promille. Er wurde stationär aufgenommen.

Mann greift KVD mit Faustschlag und Bissen an

Ein 37-Jähriger hat am Dienstag, 2. Januar 2018, Einsatzkräfte des Kommunalen Vollzugsdienstes (KVD) tätlich angegriffen. Am Vormittag hatten zwei KVD-Teams den Mann in dessen Wohnung in der Hochfeldstraße aufgesucht, weil das Amtsgericht gebeten hatte, eine Unterbringung des 37-Jährigen gemäß des rheinland-pfälzischen Landesgesetzes für psychisch Kranke (PsychKG) zu prüfen. Beim Öffnen der Tür trat der Mann aggressiv auf, schrie und gab dem KVD mit seinen Aussagen Anlass, eine Unterbringung nach PsychKG zu veranlassen. Damit konfrontiert, dass er vom KVD „Zum Guten Hirten“ begleitet werden würde, schlug er mit der Faust nach einem KVD-Beamten und traf ihn im Rippenbereich. Im nachfolgenden Gerangel brachten die vier Einsatzkräfte den Mann auf den Boden und legten ihm Handfesseln an. Der 37-Jährige leistete weiter erheblichen Widerstand, trat um sich und versuchte durch Bisse, die Griffe der Einsatzkräfte zu lösen. Bei der Auseinandersetzung erlitt der Mann eine Platzwunde am Kopf. Gemeinsam mit der Polizei brachte der KVD ihn in ein Krankenhaus.

Stadt Ludwigshafen am Rhein/Kommunaler Vollzugsdienst (KVD)

09.01.2018


KVD begleitet zwei Volltrunkene in Klinik

Der Kommunale Vollzugsdienst (KVD) hat am Montagabend, 18. Dezember 2017, zwei volltrunkene Männer ins Krankenhaus "Zum Guten Hirten" begleitet. Die Polizei hatte gegen 19 Uhr den KVD um Anfahrt der August-Bebel-Straße gebeten, da eventuell Maßnahmen gemäß des rheinland-pfälzischen Landesgesetzes für psychisch Kranke (PsychKG) durchzuführen waren. Zwei stark alkoholisierte Männer im Alter von 42 und 34 Jahren hatten dort zuvor auf der nassen Straße gelegen und ein Atemalkoholtest ergab bei beiden einen Wert von 2,6 Promille. Die KVD-Streife begleite die Männer in die Klinik, wo der 34-Jährige mit den Fäusten auf den anderen Mann losging. Dem Angreifer wurden Handfesseln angelegt. Beide wurden im Krankenhaus stationär aufgenommen.

Stadt Ludwigshafen am Rhein

19.12.2017


Pöbelnde Jugendliche stören Nachtruhe

Der Kommunalen Vollzugsdienst (KVD) hat sich Freitagnacht, 15. Dezember 2017, um mehrere Jugendliche im Bereich des Spielplatzes an der Christoph-Kröwerath-Straße gekümmert. Anwohner hatten den KVD gegen 23 Uhr verständigt sowie sich über eine schreiende und pöbelnde Gruppe beschwert. Im Gespräch mit den Einsatzkräften gab einer der vier leicht alkoholisierten Jugendlichen an, seinen 16. Geburtstag mit Freunden gefeiert zu haben. Dabei habe er sich mit einem Freund geprügelt, der sich danach entfernt hatte. Der 16-Jährige klagte unter anderem über Kopfschmerzen und eine Schnittverletzung in der Hand. Da es sich hier um eine Körperverletzung und Gesundheitsschädigung handelte, verständigte die KVD-Streife die Polizei und einen Krankenwagen. Die Polizei erteilte den Jugendlichen Platzverweise.

Stadt Ludwigshafen am Rhein

19.12.2017


KVD stellt Hund einer überforderten Halterin sicher

Der Kommunale Vollzugsdienst (KVD) hat Sonntagvormittag, 17. Dezember 2017, den Hund einer 21-jährigen Frau sichergestellt. Beim Aufsuchen der Wohnung der Halterin in der Breitscheidstraße fanden die Einsatzkräfte Hinweise dafür, dass die junge Frau den Hund auf dem verschmutzten Balkon hielt. Zuvor hatten Nachbarn gemeldet, dass der Hund jaule und winsele. Die 21-Jährige gab an, dass der Hund seinen Platz auf dem Balkon habe, sie ihn aber bei Kälte in die Wohnung lasse. Ferner sagte sie, dass sie noch nicht dazu gekommen sei, den Balkon zu reinigen oder die dort befindliche Hundedecke zu waschen, weil sie keine Waschmaschine besitze. Insgesamt schien die Frau von der Erziehung und Haltung des Hundes überfordert zu sein. Der KVD stellte den Hund sicher und die Tierrettung der Feuerwehr brachte ihn ins Tierheim.

Stadt Ludwigshafen am Rhein

19.12.2017


Rund um den Berliner Platz knapp 1.400 Verstöße in den vergangenen vier Wochen  registriert

Im Laufe intensiver Kontrollen sprach die Verkehrsüberwachung des Bereichs Straßenverkehr in den vergangenen vier Wochen rund um den Berliner Platz knapp 1.400 Verwarnungen aus. Von diesen Parkverstößen wurden 649 in der Bismarckstraße und 264 an der Zufahrt Friedrich-Wilhelm-Wagner-Platz geahndet. Die Verkehrsüberwachung ließ in 166 Fällen widerrechtlich geparkte Fahrzeuge aus Feuerwehrzufahrten sowie aus absoluten Halt- und Parkverboten abschleppen. Anlässlich dieser Zahlen appelliert die Stadtverwaltung an Fahrzeugführerinnen und Fahrzeugführer, die Regeln der Straßenverkehrsordnung beim Parken zu beachten. Der Bereich Straßenverkehr führt die Aktionen weiter.

Stadt Ludwigshafen am Rhein

19.12.2017


Streit zwischen Mutter und Tochter löst KVD-Einsatz aus

Eine Auseinandersetzung zwischen einer Frau und ihrer minderjährigen Tochter hat den Kommunalen Vollzugsdienst (KVD) am Donnerstagabend beschäftigt. Die Mutter bat den KVD gegen 18.20 Uhr um Hilfe, weil ihre 14-jährige Tochter nach einem heftigen Streit mit Suizid gedroht habe. Nach der Anfahrt der Wohnung am Danziger Platz gab die Tochter an, die Drohung nur ausgesprochen zu haben, weil sie unter anderem ihren Willen durchsetzen wollte. Die Einsatzkräfte erläuterten ihr, dass die Vorstellung in einer psychiatrischen Einrichtung nach Suizidandrohung unumgänglich sei und brachten die 14-Jährige in die Klinik. Aufgrund der Aufregung benötigte die Mutter medizinische Hilfe und wurde von Sanitätern betreut.

Stadt Ludwigshafen am Rhein

19.12.2017


Renitente Frau greift KVD-Kräfte an

Eine 50-Jährige hat am Donnerstagabend, 14. Dezember 2017, Einsatzkräfte des Kommunalen Vollzugsdienstes (KVD) angegriffen. Anwohner der Oberstraße hatten gegen 18 Uhr gemeldet, dass eine Frau laut schreiend vor einem Haus randaliere. Der KVD traf die offensichtlich stark alkoholisierte Frau auf dem Boden sitzend an. Während sie sich zunächst kooperativ zeigte, wurde sie im Verlauf des Einsatzes renitent und versuchte, die Einsatzkräfte zu schlagen, zu kratzen und zu beißen. Da sich die 50-Jährige nicht beruhigte, legten die KVD-Kräfte ihr Hand- und Fußfesseln an. Da die Frau für sich und andere eine Gefahr darstellte, begleitete die KVD-Streife sie ins Krankenhaus "Zum Guten Hirten", wo sie untergebracht wurde.

Stadt Ludwigshafen am Rhein

19.12.2017


Ergebnisse des Sirenentests vom November liegen vor – Mehr als 400 Rückmeldungen zur Hörbarkeit abgegeben und ausgewertet – Umrüstung auf Hochleistungssirenen wird fortgesetzt

Mehrere Hundert Rückmeldungen aus der Bevölkerung gingen nach der sogenannten lauten Probe der 34 Warnsirenen im Stadtgebiet am 30. November 2017 bei der Feuerwehr ein. Die Bürgerinnen und Bürger gaben per Onlineformular und telefonisch an, wie gut die Sirenen für sie in den einzelnen Stadtgebieten zu hören waren. Die Ergebnisse der Auswertung stellten Beigeordneter und Kämmerer Dieter Feid und Branddirektor Stefan Bruck, Leiter der Berufsfeuerwehr Ludwigshafen, am Donnerstag, 14. Dezember 2017, vor. Die Berufsfeuerwehr wertete 443 Rückmeldungen aus.

"Für die rege Beteiligung und hilfreichen Rückmeldungen nach der Sirenenprobe danke ich den Bürgerinnen und Bürgern Ludwigshafens", sagte Beigeordneter und Kämmerer Dieter Feid. "Die Mithilfe der Bevölkerung ist sehr wichtig, um die Hörbarkeit der Sirenen einschätzen zu können und um die schnelle, großräumige Benachrichtigung der Öffentlichkeit bei Großschadensereignissen kontinuierlich zu verbessern", betonte er. "Um die Menschen im Ernstfall schnell und präzise zu warnen und zu informieren, setzt Ludwigshafen auf das Zusammenspiel mehrerer Kanäle wie Sirenen, Warn-Apps für Smartphones, das städtische Internetportal und das Gefahreninformationstelefon, die als einzelne Kanäle jeweils wichtig sind und sich ergänzen", erklärte Feid und fügte hinzu: "Die 34 Sirenen sind und bleiben ein zentrales Element unserer Ludwigshafener Sicherheitsarchitektur."

In 239 Fällen nutzten die Bürgerinnen und Bürger das Onlineformular, während 151 Mal Rückmeldungen telefonisch eingingen. In die Auswertung flossen zusätzlich 53 Rückmeldungen von Beschäftigten in Kindertagesstätten und Feuerwehrleuten aus dem gesamten Stadtgebiet ein. Um Rückschlüsse auf die Leistungsfähigkeit und Hörbarkeit der Sirenen zu erhalten, sollten die Befragten unter anderem angeben, wie sie die Warntöne in Gebäuden und im Freien wahrnahmen. Hier waren Mehrfachnennungen möglich.

Zur Hörbarkeit der Warnsirenen im Freien oder bei geöffnetem Fenster gab es insgesamt 196 Rückmeldungen. Rund 59 Prozent (115) dieser Bürgerinnen und Bürger gaben hier an, die Warntöne sehr gut gehört zu haben, während knapp 28 Prozent (54) die Warntöne weniger gut hörten. Lediglich 14 Prozent (27) erklärten, die Sirenen schlecht oder überhaupt nicht wahrgenommen zu haben. Zur Frage, wie die Warntöne in Häusern und bei geschlossenen Fenstern zu hören waren, gingen 397 Antworten ein. Als sehr gut hörbar stuften etwa 37 Prozent (146) der Bürgerinnen und Bürger die Warnsirenen ein, gut 22 Prozent (89) gaben an, dass die Töne weniger gut zu hören seien. Rund 41 Prozent der Befragten wiesen darauf hin, dass die Sirenen schlecht oder gar nicht wahrnehmbar gewesen seien, wenn man sich in geschlossenen Räumen aufhielt.

Auf die Frage, welche Informationsquellen sie im Fall eines Sirenenalarms beziehungsweise einer Großgefahrenlage nutzen würden, lagen die Smarthphone-Warn-Apps NINA und KATWARN deutlich vorn: Von 384 Befragten nannten 59 Prozent (227) die beiden Apps. In rund 38 Prozent (144) der Fälle wurde der Rundfunk und in 30 Prozent (116) die Homepage der Stadt Ludwigshafen als Informationsquelle genannt. Gut 16 Prozent (63) entfielen auf das Gefahreninformationstelefon unter der Nummer 0621 5708-6000. Hier waren Mehrfachnennungen möglich.

Zwei Standorte lösten nicht aus – Umrüstung auf Hochleistungssirenen wird fortgesetzt

Um bei dem vergangenen sogenannten lauten Test möglichst weitreichende Rückschlüsse über die Leistungsfähigkeit, Funktionstüchtigkeit und Hörbarkeit der Sirenen zu erhalten, wurden die Warnsirenen mehrfach und unter anderem auch zeitlich gestaffelt ausgelöst. Zunächst erfolgte zweimal im Abstand von einigen Minuten die gleichzeitige Auslösung aller 34 Sirenenstandorte mit einem rund eine Minute anhaltenden auf- und abschwellenden Heulton. Die beiden Auslösungen dienten als Grundlage einer Hörprobe, welche im gesamten Stadtgebiet stattfand. Bei der einzelnen Auslösung, die einer Funktionsprobe diente, wurde festgestellt, dass zwei Sirenen nicht ausgelöst hatten. Dabei handelte es sich um Motorsirenen der Standorte Mühlaustraße 13 und Am Weidenschlag 9. Eine Fachfirma setzt beide Sirenen am 20. Dezember wieder instand.

"Mit der angestrebten Umrüstung auf Hochleistungssirenen soll die Hörbarkeit und die Leistungsfähigkeit des Sirenennetzes in Ludwigshafen kontinuierlich gesteigert und verbessert werden", sagte Stefan Bruck, Leiter der Ludwigshafener Berufsfeuerwehr. "Die Anschaffung moderner Sirenen an Standorten in Mundenheim, Rheingönheim, rund um das Hafengebiet und die Parkinsel sowie den Industriepark Süd ist für kommendes Jahr vorgesehen", fügte er hinzu. Bruck verwies angesichts des Ziels der Stadt, das Warnsirenennetz zu optimieren, auf die bereits in diesem Jahr installierten Hochleistungssirenen an den Standorten Budapester Straße 28, Bürgermeister-Fries-Straße 1-3, Edigheimer Straße 26, Luitpoldstraße 37, Gräfenaustraße 32 und Mundenheimer Straße 220.

Durch unterschiedliche Leistungsgrößen erreichen diese modernen Modelle größere Beschallungsradien als die mehrheitlich verwendeten Motorsirenen. Eine der neueren Sirenenanlage hat maximal 16 Hörner bei einer Leistung von bis zu 2.400 Watt und erreicht eine Lautstärke von 121 Dezibel bei einer Entfernung von 30 Metern. Dies entspricht etwa einer Vervierfachung der Lautstärke gegenüber den Motorsirenen.

Stadt Ludwigshafen am Rhein

19.12.2017


Kooperationspartner im JuReLu erläutern Entwicklung der Jugenddelinquenz in den Jahren 2006 bis 2016

Die Kooperationspartner im Ludwigshafener Haus des Jugendrechts (JuReLu) erläuterten in einem Pressegespräch am Donnerstag, 14. Dezember 2017, die Entwicklung der Jugenddelinquenz in Ludwigshafen von 2006 bis 2016 und die Auswirkungen auf die Arbeit im JuReLu. Ansprechpartner waren Jürgen May, Leiter des Stadtjugendamtes und Gesamtprojektleiter JuReLu, Martin Baumann, Kriminalhauptkommissar, stellvertretender Leiter gemeinsames Sachgebiet Jugend bei der Polizeidirektion Ludwigshafen, Benjamin Mais, Jugendstaatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Frankenthal, Uwe Lucht, Geschäftsführer des "Pfälzischer Verein für Soziale Rechtspflege Vorderpfalz e.V." und Ernst Blickensdörfer, Leiter der Abteilung Jugendhilfe im Strafverfahren beim Stadtjugendamt.

"Im Ergebnis zeigen die vom Sachgebiet Jugendkriminalität der Polizei vorgestellten Zahlen, dass die Zahl der Jugendlichen und Heranwachsenden, die straffällig werden, seit Jahren kontinuierlich zurückgeht. Gleichzeitig begeht eine kleine Gruppe von Täterinnen und Tätern eine hohe Anzahl von Straftaten. Dies hat Auswirkungen auf die Arbeit der Partner im JuReLu", so der Gesamtprojektleiter des JuReLu, Jugendamtsleiter Jürgen May. "Zum einen gilt dies für die Polizei, die ihre Ermittlungstätigkeit auf diese Gruppe konzentriert, sowie für die Staatsanwaltschaft, die deutlich mehr Verfahren mit einer Anklageerhebung abschließt. Zum anderen reagiert die Abteilung Jugendhilfe im Strafverfahren des Stadtjugendamtes mit einem differenzierten Katalog von Hilfen, um dem höheren Förderbedarf junger Menschen gerecht zu werden", erklärte May. Dazu sei es wichtig, nicht nur auf Straftaten zu reagieren, sondern präventiv möglichst früh mit erzieherischen Hilfen bereits bei Strafunmündigen anzusetzen. Dafür wurde bereits im Jahr 2010 das Projekt Fibs, Frühe Intervention und Beratung Strafunmündiger, gestartet, das beispielsweise über die Unterstützung der Eltern durch Erziehungsbeistandschaften, soziale Gruppenarbeit, soziale Konfliktschlichtung oder die Vermittlung an eine Erziehungsberatungsstelle Kinder und Eltern begleitet. Wie May erläuterte, seien erste Auffälligkeiten im strafrechtlichen Bereich Indikatoren für andere Problemlagen. So seien durch die frühzeitige Intervention zum Beispiel schulische Krisensituationen geklärt und weitere Straftaten verhindert worden. "In über 60 Prozent der Fälle, in denen Kinder auffällig werden, führen wir Gespräche mit den Eltern und können Hilfen vermitteln. Bei den anderen Fallkonstellationen handelt es sich um Bagatellen, die die Eltern mit eigenen erzieherischen Maßnahmen ahnden", erklärte der Jugendamtsleiter.

Seit 2014 ist die Schulsozialarbeit organisatorisch im Fachdienst Jugendhilfe im Strafverfahren verortet und begleitet eng unter anderem ein Aufklärungsprojekt für 14-jährige Strafmündige. "Wir stellen insgesamt fest, dass die sozialpädagogische Begleitung von Kindern und Jugendlichen intensiver und aufwändiger wird. Wir verzeichnen unter anderem mehr Einzelkontakte und Elterngespräche", erläuterte Ernst Blickensdörfer, Leiter der Abteilung Jugendhilfe im Strafverfahren bei der Stadt. Er hob hervor, dass sich insbesondere die Kooperation mit der Schulsozialarbeit bei Präventionsmaßnahmen gut bewährt habe.

"Mit dem Projekt Spurwechsel bieten wir seit 2017 außerdem eine Interventionsmöglichkeit an, die sich an Intensivtäterinnen und Intensivtäter richtet, die an der Schwelle zur Haft stehen. In einer Erziehungsbeistandschaft in enger Zusammenarbeit mit dem Jugendschöffengericht und der Polizei, mit hoher Kontrolldichte und zeitnaher Rückkoppelung an das Gericht, erhalten sie eine letzte erzieherische Hilfe und Chance", so May. Spurwechsel sei ein hervorragendes Beispiel für das vernetzte Handeln des JuReLu mit vielen Kooperationspartnern. So arbeitet das JuReLu unter anderem mit dem Rat für Kriminalitätsverhütung eng zusammen.

Stadt Ludwigshafen am Rhein

19.12.2017


Beigeordneter und Kämmerer Dieter Feid überreicht Einbürgerungsurkunden – Ein-bürgerungszahl auf hohem Niveau verstetigt

Beigeordneter und Kämmerer Dieter Feid hat am Mittwoch, 13. Dezember 2017, 54 neu eingebürgerte Ludwigshafenerinnen und Ludwigshafener empfangen. Die Menschen aus 20 unterschiedlichen Ländern und eine Person ohne Staatsangehörigkeit bekamen von Dieter Feid bei der Einbürgerungsfeier im Stadtratssaal ihre Urkunden überreicht. Bei den Hauptherkunftsländern der im Jahr 2017 bis heute eingebürgerten Menschen waren die Türkei mit 158, Italien mit 92, Irak mit 61, Polen mit 43 und Griechenland mit 40 Personen am häufigsten vertreten. Das Blechbläserensemble der Städtischen Musikschule umrahmte die Veranstaltung musikalisch.

In Ludwigshafen wurden im Jahr 2017 bisher 795 Personen eingebürgert. Im Vergleich zum vergangenen Jahr 2016 (894 Einbürgerungen) sank die Anzahl der Einbürgerungen zwar, ist aber im landesweiten Vergleich nach wie vor sehr hoch. Die Zahlen belegen auch den Erfolg der Ende 2012 gestarteten Einbürgerungsinitiative der Stadt. Oberbürgermeisterin Dr. Eva Lohse und Beigeordneter Dieter Feid haben gemeinsam in den letzten vier Jahren über 13.000 betroffene Menschen angeschrieben, informiert und eingeladen, die deutsche Staatsbürgerschaft anzunehmen.

Die 2016 eingebürgerten Menschen stammten aus mehr als 70 Nationen. Mehr als ein Drittel dieser neuen deutschen Staatsangehörigen hatte zum Zeitpunkt ihrer Einbürgerung schon seit mehr als 20 Jahren in Deutschland gelebt. 2015 erhielten 846 Personen die deutsche Staatsbürgerschaft, 2014 betrug die Zahl der Einbürgerungen 698, 2013 waren es 536 und 2012 betrug die Zahl 488.

"Die Stadtverwaltung Ludwigshafen bietet vielfältige Unterstützung an für Menschen, die für eine Einbürgerung in Frage kommen und sich für diesen Schritt entscheiden. Ludwigshafen wirbt aktiv für die Einbürgerung und war in den vergangenen Jahren damit erfolgreich", sagte Beigeordneter und Kämmerer Dieter Feid. Die Stadt sehe es als einen kulturellen Gewinn, wenn Menschen unterschiedlicher Abstammung und Herkunft die deutsche Staatsangehörigkeit wählen, betonte er. "Ich danke den Mitarbeiterinnern und Mitarbeitern für ihr großes Engagement", hob Feid hervor. "Sie unterstützen und beraten mit ihrer Tätigkeit einbürgerungswillige Menschen in Ludwigshafen in vielfältiger Weise und haben maßgeblichen Anteil daran, dass wir auch 2017 wieder so viele Einbürgerungen vornehmen können."

Stadt Ludwigshafen am Rhein

19.12.2017


Stadtmuseum: Neue Veranstaltungsreihe, Sonderausstellungen und Kooperationen

Eine neue Veranstaltungsreihe, zwei Sonderausstellungen und verschiedene Kooperationsprojekte zu Themen der Stadtgesellschaft plant das Stadtmuseum im Rathaus-Center für das Jahr 2018. Darüber hinaus ändert das Museum seine Öffnungszeiten, die sich der Nachfrage durch die Besucherinnen und Besucher anpassen.

Eine neue Veranstaltungsreihe "Vielfalt macht stark" bietet das Stadtmuseum gemeinsam mit der Integrationsbeauftragten der Stadt, Hannele Jalonen, an. Einmal pro Quartal in den Monaten März, Juni, September und Dezember gibt es eine offene Vortrags-/Podiums- oder Diskussionsveranstaltung Den Anfang macht ein Abend am 15. März zum Thema Erfolgsgeschichten berufstätiger Frauen mit Einwanderungsgeschichte in Ludwigshafen. Angeleitet wird die Veranstaltung von Hannele Jalonen. Die Moderation übernimmt Regina Heilmann, Leiterin des Stadtmuseums.

Gleich zu Beginn des Jahres steht die erste der beiden Sonderausstellungen auf dem Programm. Vom 26. Januar bis 28. Juli stehen mit dem Titel "Die Römer in Ludwigshafen: zwei Militärlager aus dem 1. Jahrhundert" zum ersten Mal die Ergebnisse der Ausgrabungen der beiden Militärlager für Hilfslegionäre aus dem 1. Jahrhundert nach Christus, die sich in einem Ackerboden des heutigen Stadtteils Rheingönheim befinden, im Mittelpunkt einer Ausstellung. Die Präsentation ist eine Kooperation des Stadtmuseums mit der Landesarchäologie Rheinland-Pfalz, Außenstelle Speyer, unter Mitwirkung des Fördervereins Archäologiepark Rheingönheim. Eröffnet wird die Ausstellung am Donnerstag, 25. Januar 2018, 18 Uhr. Ein umfangreiches Begleitprogramm ist vorgesehen. Zu sehen sind zum ersten Mal viele originale Artefakte aus dem Alltagsleben der Lager und der Siedlung, die bei den Ausgrabungen in Rheingönheim zutage traten.

"Neuer Himmel. Neue Erde. Die Reformation in der Pfalz" ist die zweite Sonderausstellung, die als Wanderausstellung der drei pfälzischen Stadtmuseen Zweibrücken, Kaiserslautern und Ludwigshafen anlässlich des 500jährigen Reformationsjubiläums von September 2018 bis Januar 2019 in Ludwigshafen zu sehen ist. Konzipiert und finanziert wird die Ausstellung von den drei Stadtmuseen, der evangelischen Kirche der Pfalz sowie weiteren Partnern. Sie beschäftigt sich mit der Verbreitung des Protestantismus und dessen Folgen vor allem im Gebiet der Pfalz. Die Ausstellung wird durch ein umfangreiches Begleitprogramm und pädagogische Angebote ergänzt.

Neben den großen Sonderschauen nimmt das Stadtmuseum weitere Themen in den Blick, die Ereignisse aus der Stadtgeschichte mit die als Partizipationsprojekte mit Akteurinnen und Akteuren aus der Stadt umgesetzt werden.
2018 feiert die Städtepartnerschaft Ludwigshafens mit Pasadena ihr 70-jähriges Bestehen. Von März bis Mai beschäftigen sich Schülerinnen und Schüler des FörderPlus-Programms der Grundschule Gräfenauschule im Stadtteil Hemshof mit dieser Städtepartnerschaft. Sie entstand aus den Hilfsprogrammen in den ersten Jahren nach dem Zweiten
Weltkrieg, durch die Ludwigshafener Kinder unterstützt wurden. Die Ergebnisse werden von Ende Mai bis Ende Juni in der Mitte des Stadtmuseums als kleine Ausstellung präsentiert werden. Hinzu kommt eine Veranstaltung unter Mitwirkung des Freundeskreises Pasadena.

Zum 125. Geburtstag von William Dieterle bietet das Stadtmuseum im Juli eine kleine Reihe von Sonderveranstaltungen an und erinnert damit an den berühmten Sohn der Stadt und Hollywood-Regisseur.

Auch das Jubiläum "100 Jahre Berufsfeuerwehr in Ludwigshafen am Rhein" ist Thema im Stadtmuseum. Voraussichtlich zwischen Oktober und Dezember präsentiert das Museum in Kooperation mit der Feuerwehr Ludwigshafen eine Ausstellung dazu. Sie ist Teil des Jubiläums- und Aktionsprogramms der Feuerwehr.

Außerdem beteiligt sich das Stadtmuseum im Juni und September am Kinderzukunftsdiplom der Lokalen Agenda und am Programm zum Internationalen Frauentag im März.

Ab 2018 bietet das Stadtmuseum neben den "klassischen" Schulklassen- und Gruppenführungen zum ersten Mal gezielte Workshops für Grund- und Förderschulen an, die sich an der Dauerausstellung zur Stadtgeschichte orientieren. Mittels eigens verfasster Ausstellungstexte und Aufgabenkarten, Hörstationen und Bastelanleitungen zu verschiedenen signifikanten Themen gestaltet das Stadtmuseum nach rechtzeitiger Absprache mit Pädagoginnen und Pädagogen einen besonderen Museumsaufenthalt für Kinder an. Im Anschluss behält jedes Kind sein "Forscherheft", bestückt mit Materialien und eigenen Arbeitsergebnissen zu spannenden Aspekten der Ludwigshafener Stadtgeschichte.

Die neuen Öffnungszeiten von Mittwoch bis Samstag, jeweils von 10 bis 17 Uhr, gelten ab 2. Januar 2018. Bisher war das Museum von Donnerstag bis Sonntag von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Der Sonntag als Tag mit dem schwächsten Besucherinteresse fällt weg. Hinzu kommt der Mittwoch und außerdem verlängern sich die Zeiten um eine Stunde pro Tag.

Infos und Kontakt:
www.ludwigshafen.de, Dr. Regina Heilmann, Telefon 504-2580, E-Mail regina.heilmann@ludwigshafen.de

Stadt Ludwigshafen am Rhein/Stadtmuseum

19.12.2017


17 Fahrzeuge in Umgebung des Berliner Platzes abgeschleppt

Die Verkehrsüberwachung des Bereichs Straßenverkehr hat am Samstagabend, 9. Dezember 2017, zwischen 18 und 21 Uhr 17 falsch geparkte Fahrzeuge im Bereich des Berliner Platzes abschleppen lassen. Im Zuge dieser Kontrolle registrierte die Verkehrsüberwachung in der Gegend 72 Verstöße und ahndete diese Ordnungswidrigkeiten entsprechend. Der Bereich Straßenverkehr setzt die Aktionen fort.

Stadt Ludwigshafen am Rhein

19.12.2017


58-Jährige wirft Sachen aus dem Fenster – KVD begleitet Frau in Klinik

Der Kommunale Vollzugsdienst (KVD) hat am Montagvormittag, 11. Dezember 2017, eine 58-Jährige gemäß des rheinland-pfälzischen Landesgesetzes für psychisch Kranke (PsychKG) "Zum Guten Hirten" begleitet. Die Frau hatte gegen 10 Uhr aus dem Wohnungsfenster in der Burgundenstraße Teile ihres Hausstandes wie Töpfe, Flaschen und Verpackungen geworfen. Sie weigerte sich, die Haustür aufzuschließen, so dass die Feuerwehr die Tür öffnen musste. Da die Frau laut schreiend versuchte wegzurennen, fixierten die Einsatzkräfte von Polizei und KVD die 58-Jährige mit Handfesseln. Eine in der Wohnung befindliche Katze brachte die Feuerwehr ins Tierheim. Wegen akuter Eigen- und Fremdgefährdung begleitete der KVD die Frau in die Klinik, wo sie stationär aufgenommen wurde.

Stadt Ludwigshafen am Rhein

19.12.2017

Ludwigshafen auf dem Weg zur Fairtrade-Town

Die Stadt Ludwigshafen möchte sich um den Titel "Fairtrade-Town" bewerben. Der Stadtrat möge hierbei auf Antrag von Oberbürgermeisterin Dr. Eva Lohse in seiner Sitzung am Montag, 11. Dezember 2017, die Verwaltung beauftragen, an der Kampagne Fairtrade-Towns teilzunehmen und mit der Initiative Lokale Agenda 21 e.V. (ILA) die dafür erforderlichen Anträge zu stellen. Die für die Verleihung des Titels erforderlichen Kriterien seien zu erfüllen. Des Weiteren solle die Verwaltung künftig bei allen Sitzungen des Stadtrates sowie im Büro der Oberbürgermeisterin Fairtrade-Kaffee ausschenken sowie ein weiteres fair gehandeltes Produkt verwenden.

"Fairtrade-Towns fördern gezielt den fairen Handel auf kommunaler Ebene und sind das Ergebnis einer erfolgreichen Vernetzung von Personen aus Zivilgesellschaft, Politik und Wirtschaft, die sich für den fairen Handel in ihrer Heimat stark machen", erläutert Oberbürgermeisterin Dr. Eva Lohse. Wie Angelika Hornig und Hans-Uwe Daumann von der Lokalen Agenda 21 erklären, wachse in Deutschland zunehmend das Bewusstsein für gerechte Produktionsbedingungen sowie für soziale und umweltschonende Herstellungs- und Handelsstrukturen.

Um Fairtrade-Town zu werden, müssen fünf Kriterien erfüllt sein. Nach Prüfung durch TransFair Deutschland e.V. wird der Titel Fairtrade-Town für zunächst zwei Jahre vergeben. Nach Ablauf dieser Zeitspanne erfolgt eine Überprüfung, ob die Kriterien weiterhin erfüllt sind.

Fünf Kriterien

Neben der Entscheidung des Rates (1. Kriterium) als Stadt den Titel Fairtrade-Town anzustreben und Fairtrade-Kaffee plus ein weiteres Produkt im Büro der OB anzubieten, sind vier weitere Kriterien zu erfüllen. So soll eine lokale Steuerungsgruppe (2. Kriterium) gebildet werden, die auf dem Weg zur Fairtrade-Town die Aktivitäten vor Ort koordiniert. Diese Gruppe besteht aus mindestens drei Personen aus den Bereichen Zivilgesellschaft, Politik und Wirtschaft, Vertreterinnen und Vertretern aus der Politik und des Evangelischen Kirchenbezirks. Die ILA und der Weltladen Friesenheim haben für die Zivilgesellschaft ihre Mitarbeit in dieser Steuerungsgruppe bereits zugesagt. Die ILA übernimmt die organisatorische Arbeit. Die Steuerungsgruppe soll als eine offene Gruppe verstanden werden, die gerne Vertreterinnen und Vertreter weiterer Institutionen zur Mitarbeit einlädt.

Ziel ist es, dass in den lokalen Einzelhandelsgeschäften sowie in Cafés und Restaurants mindestens zwei Produkte aus fairem Handel (3. Kriterium) angeboten werden. Ausgehend von dem Kriterienkatalog müssen dazu in Ludwigshafen 27 Geschäfte und 14 Gastronomiebetriebe mit Fairtrade-Produkten aktiviert werden. Alleine durch Recherchearbeiten wurden bereits 29 Geschäfte und sieben Gastronomiebetriebe festgestellt. Inhabergeführte Geschäfte sollen angesprochen und über die Kampagne informiert werden. Eine Beteiligung soll durch eine Unterschrift kenntlich gemacht werden.

In öffentlichen Einrichtungen (4. Kriterium) wie Schulen, Vereinen und Kirchen werden Fairtrade-Produkte verwendet und es werden dort Bildungsaktivitäten zum Thema Fairer Handel durchgeführt. Angestrebt wird die Beteiligung von Bildungsinstitutionen wie die Volkshochschule (VHS) der Stadt Ludwigshafen, Heinrich Pesch Haus und Hochschule Ludwigshafen. Das Geschwister-Scholl-Gymnasium hat bereits Interesse geäußert und kann sich sehr gut vorstellen, eine Fairtrade-School zu werden.

Die örtlichen Medien (5. Kriterium) berichten über alle Aktivitäten auf dem Weg zur Fairtrade-Town. Im Kriterienkatalog werden mindestens vier Artikel pro Jahr gefordert. Die ILA erstellt und pflegt eine thematische Website Fairtrade Town Lu. Auch der städtische Bereich Öffentlichkeitsarbeit wird über Aktionen berichten und die örtlichen Medien werden zur Berichterstattung eingeladen.

Informationen zur Kampagne "Fairtrade-Towns" gibt es auf der Internetseite www.fairtrade-towns.de.

Stadt Ludwigshafen am Rhein

19.12.2017


OB Dr. Lohse ehrt Ludwigshafener Persönlichkeiten mit Maximilianstaler und Bürgerschaftsmedaillen

Bei einem Festakt hat Oberbürgermeisterin Dr. Eva Lohse am Dienstag, 5. Dezember 2017, zehn Frauen und Männer, die sich durch ihr herausragendes ehrenamtliches Engagement um das Ludwigshafener Gemeinwesen verdient machten und noch machen, geehrt. "Die Menschen, die wir heute mit der Bürgerschaftsmedaille und mit dem Maximilianstaler auszeichnen, stehen stellvertretend für die ganze Bandbreite des bürgerschaftlichen Engagements", sagte die Oberbürgermeisterin. Durch diesen Einsatz der Bürgerinnen und Bürger würden die Stadt und deren Gemeinschaft sehr viel lebendiger, lebenswerter und liebenswerter. Ehrenamtliches Engagement präge die Persönlichkeit und lasse sie wachsen. "Aber vor allem ist dieses Engagement etwas, ohne das unsere Gesellschaft nicht existieren könnte", fügte Dr. Lohse bei der Feierstunde im Stadtratssaal hinzu.

Den Maximilianstaler für seine herausragenden Verdienste erhielt Ewald Paul. Für ihr ehrenamtliches Engagement und ihre Arbeit für das Gemeinwesen wurden Christel Aderhold, Monsignore Luciano Donatelli, Brigitte Eckhardt, Joachim Engelke, Judith Heer, Hans Klanig, Marianne Speck, Prof. Dr. Heinz Trasch und Kurt Wolf mit der Bürgerschaftsmedaille ausgezeichnet.

Informationen zu den Ausgezeichneten

Ewald Paul
Ewald Paul war 32 Jahre lang Vorsitzender des Ortsvereins Maudach der Arbeiter- Wohlfahrt (AWO) und als solcher für vielfältige AWO-Aktivitäten in dem Stadtteil verantwortlich. Beispielsweise gehörten dazu die Hausaufgabenhilfe im Zuge der offenen Jugendarbeit sowie das Sammeln und Vermitteln von Spenden für Kinder nach dem Reaktor-Unglück in Tschernobyl. Außerdem engagierte sich Paul als ehrenamtlicher Arbeitsrichter, im Bundesvorstand der IKK und in der Vertreterversammlung der LVA Rheinland-Pfalz sowie im Ortsbeirat Maudach, dem er von 1984 bis 2005 angehörte. Als er vor zwei Jahren den AWO-Vorsitz abgab, wurde er einstimmig zum Ehrenvorsitzenden gewählt. Paul ist außerdem Träger des Bundesverdienstkreuzes und erhielt bereits 2007 die Bürgerschaftsmedaille.

Christel Aderhold
Schon als Lehrerin an der Kopernikus-Schule  engagierte sich Christel Aderhold für die Friesenheimer Bürgerinnen und Bürger. Nach ihrer Pensionierung betreute sie von 2008 bis 2010 ein zehnjähriges Mädchen bei dem Projekt "Big Brothers Big Sisters". Von 2008 bis 2012 unterstütze Aderhold die "Friesenheimer Frauen". Hier wurde Deutschunterricht für türkische Mütter in Kooperation mit der Luitpold-Grundschule organisiert. Zeitgleich arbeitete sie ehrenamtlich im Arbeitskreis zur Unterstützung des "Beirates für Migration und Integration". Von 2009 bis 2012 arbeitete sie ehrenamtlich beim Diakonissenwerk in der Flüchtlingsarbeit. 2011 gründete sie zusammen mit Marianne Speck die Bürgerinitiative "Respekt: Menschen!", die sich als Sprachrohr der Asylsuchenden in Ludwigshafen versteht. Sie engagiert sich im Café Asyl ab dessen Gründung und leistete zahlreiche Einzelfallarbeit. Ehrenamtlich kooperierte sie mit der Ludwigshafener Polizei zum Thema Deeskalationstraining sowie mit Ver.di. Aderhold war mitinitiativ zur Gründung des Arbeitskreises Flüchtlinge in Oggersheim, gründete das dortige Café Welcome in Kooperation mit der protestantischen Pfarrerin Reinhild Burgdörfer und Horst Stauder vom Kolpinghaus. Im Dezember 2015 war sie Mitgründerin der Initiative zur Betreuung der Asylunterkunft "Alter Bahnhof" in Oggersheim. Anfang 2015 konstituierte sich die Initiative "Respekt: Menschen!" als Verein, dessen Vorsitz sie bis Ende 2015 innehatte. Ferner gründete Aderhold das Projekt "Ein Teller mehr" in Zusammenarbeit mit Sabine Pfirrmann und unter der Schirmherrschaft des Ludwigshafener Sozialdezernenten und Bürgermeisters Wolfgang van Vliet. Derzeit gründet sie ein Projekt, bei dem Arbeitsgelegenheiten für Flüchtlinge mit Kenntnissen im Textilbereich geschaffen werden.

Monsignore Luciano Donatelli
Luciano Donatelli war 43 Jahre lang Seelsorger der italienischen Gemeinde in Ludwigshafen und Frankenthal. Er kümmerte sich um die Sorgen und Nöte der Menschen, die vor vier Jahrzehnten als "Gastarbeiter" ins Land kamen und half ihnen, in Ludwigshafen heimisch zu werden. Donatelli verstand seinen Auftrag darin, nicht "nur" für die Seele da zu sein, sondern für den ganzen Menschen. Er sorgte dafür, dass sich die italienische Gemeinde nicht von der deutschen Gesellschaft abschottete und ebnete den Neunankömmlingen den Weg zur Integration. Der Papst würdigte Donatellis Engagements mit der Verleihung des Ehrentitels "Monsignore", der deutsche Staat zeichnet ihn mit dem Bundesverdienstkreuz aus.

Brigitte Eckhardt
Brigitte Eckhardt ist im Verein "Respekt Menschen" engagiert und seit 2015 dessen zweite Vorsitzende. Ihr Engagement in der Flüchtlingsarbeit begann 2010 in einer Asylunterkunft in Oppau. Dazu kamen die Betreuung von Flüchtlingsfamilien im Dammstückerweg sowie die Betreuung von dezentral untergebrachten Flüchtlingsfamilien in Oppau, Edigheim und der Pfingstweide. Außerdem begleitet Eckhardt Flüchtlinge bei Arztbesuchen, unterstützt sie bei der Wohnungssuche und bei der Suche nach einem Kita-Platz. Sie ist Mitglied bei verschiedenen "Runden Tischen", hilft bei der Suppenküche und beim Seniorenmittagstisch in der Pfingstweide und natürlich auch im "Café Badgass". Beruflich war Eckhardt lange Jahre in der Leitung des protestantischen Louise-Scheppler-Kindergartens tätig, ehrenamtlich war sie mehr als 20 Jahre lang Mitglied des Presbyteriums der protestantischen Kirchengemeinde Edigheim.

Joachim Engelke
Joachim Engelke ist seit 1987 der Vorsitzende des Freundeskreises der Korvette "Ludwigshafen am Rhein" beziehungsweise des Vorgängerschiffes "S 50 Panther". In dieser Funktion lädt er in etwa vierteljährlichem Rhythmus die Mitglieder, aber auch sonst an den Aktivitäten interessierten Mitbürgerinnen und Mitbürger, zu Treffen ein, macht Ausflugsfahrten mit seinem Team, organisiert die Fahrten an die
Küste und die Besuche der Abordnungen in Ludwigshafen. Engelke engagiert sich unter anderem für und mit Behinderten der Interessengemeinschaft Behinderter und Ihrer Freunde e.V. (IBF) beispielsweise beim Schlachtfest und beim vorweihnachtlichen Waffelbacken mit Marineangehörigen im Rathaus-Center. Für sein Engagement erhielt er 2001 die Partnerschaftsmedaille.

Judith Heer
Judith Heer engagiert sich in der Lebenshilfe Ludwigshafen, in der sie seit 2005 Vorstandsmitglied und seit 2009 verantwortlich für die Kassenverwaltung ist. Sie kümmert sich außerdem um die sogenannten Offenen Hilfen der Lebenshilfe, also um die Freizeitangebote für behinderte Menschen, die nicht in einer Einrichtung leben, und um den Kontakt zu den Schulen. Heer war lange Jahre im Schulelternbeirat der Georgens-Schule und ist dort immer noch im Vorstand des Fördervereins aktiv. Sie ist seit 2008 Vorstandsmitglied sowie seit 2013 Vorsitzende der "Stiftung Lebenshilfe Ludwigshafen" und setzt sich dafür ein, dass es in Ludwigshafen und Umgebung eine funktionierende Infrastruktur für Menschen mit Behinderungen gibt. Seit 2014 vertritt Heer außerdem die Interessen von Menschen mit Behinderung im dafür eingerichteten Beirat der Stadt Ludwigshafen am Rhein. Auch in anderen Bereichen engagiert sie sich ehrenamtlich, zum Beispiel als Helferin in der Stadtbibliothek Rheingönheim und im Vorstand des Eltern-Vereins "Igelkinder e.V." Ihr erstes Engagement war allerdings in der katholischen Gemeinde St. Josef in Friesenheim. Dort war sie schon im Alter von zwölf Jahren an der Gründung der ersten Pfadfinder-Mädchengruppe beteiligt.

Hans Klanig
Hans Klanig war 25 Jahre lang im Laienspielkreis "Albertino" aktiv. Dieser Kreis übt alljährlich ein Theaterstück ein, das in fünf Aufführungen im Frühjahr dargeboten wird. Der Reinerlös geht für einen guten Zweck stets zu gleichen Teilen an die beiden Kirchengemeinden. Seit vielen Jahren ist er beim Kleingartenbauverein Oppau-Edigheim 1932 e. V. aktiv, seit 2007 hat er das Amt des Obmanns inne und seit vier Jahren ist er Zweiter Vorsitzender des Vereins. Als gelernter Spengler und Heizungsbauer kümmert er sich um die vereinseigenen Anlagen und die Vereinsgaststätte. Seit einigen Jahren gehört Klanig als Beisitzer dem Vorstand der Arbeitsgemeinschaft Oppauer Vereine an. Seit 2014 ist er offiziell der Verwalter und Manager des Bürgerhauses Oppau. Um seiner Aufgabe gerecht werden zu können, bildete der pensionierte Industriemeister Chemie sich zu zertifizierten Veranstaltungsmanager fort. Für den Betrieb des Bürgerhauses – dem Vorstand des Trägervereins gehört er als Beisitzer an – ist er die zentrale Ansprechperson. Bis zu 50 Großveranstaltungen pro Jahr werden von ihm betreut.

Marianne Speck
Marianne Speck gehört zu den Menschen, die sich schon lange für Flüchtlinge in Ludwigshafen einsetzen. Seit 2009 ist sie ehrenamtliche Mitarbeiterin des Diakonischen Werkes Ludwigshafen in der Flüchtlingshilfe. Im November 2011 gründete sie zusammen mit Christel Aderhold die Bürgerinitiative "Respekt : Menschen!”, die seit 2015 ein eingetragener Verein ist. Speck ging es darum, zusätzlich zur Arbeit der großen Hilfsorganisationen bei der Stadt konstruktiv
auf Probleme im Bereich der Flüchtlingsversorgung hinzuweisen. In diesem Zusammenhang unterhielt sie eine rege Korrespondenz und zahlreiche Gespräche mit der Stadtverwaltung zu verschiedenen Themen. Im Dezember 2013 gehörte sie zu den Mitbegründern des ersten Café Asyl in Mundenheim, wo sie bis heute ehrenamtlich arbeitet.

Prof. Dr. Heinz Trasch
Professor Dr. Heinz Trasch war 2012 Gründungsmitglied des "Fördervereins 100 Jahre Ludwigshafen Gartenstadt" und dort seither Vorstandsmitglied und Kassierer. Als Autor des "Ludwigshafener Gartenstadtbuches" hat er schon Jahre vorher recherchiert und unzählige Fakten und Details zusammengetragen. Er war maßgeblich an der Gestaltung der Feierlichkeiten zum 100-jährigen Jubiläum der Gartenstadt beteiligt. Dazu gehörte neben der Festschrift die Gestaltung der Jubiläums-Aufkleber, die Mitgestaltung des Festabends, die Organisation einer Fotoausstellung und vieles andere mehr. Prof. Dr. Trasch ist unter anderem auch Mitglied beim VSK Germania Niederfeld und war dort acht Jahre lang stellvertretender Abteilungsleiter Handball und zwölf Jahre lang Prüfer für das Deutsche Sportabzeichen. Daneben ist er leidenschaftlicher Briefmarkensammler und in verschiedenen Arbeitsgemeinschaften des Bundes deutscher Philatelisten aktiv.

Kurt Wolf
Kurt Wolf ist Zweiter Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Maudacher Vereine und langjähriger Mitorganisator beim Kerweumzug. Am Wiederaufbau der Bruchfesthalle
war Wolf maßgeblich beteiligt. Als Bindeglied zwischen Arbeitsgemeinschaft und Verwaltung war er über die gesamte Bauzeit oft mehrmals täglich auf der Baustelle. Er leistet seit vielen Jahren Wochenenddienste und ist während der Bruchfestsaison von Anfang Mai bis Mitte September samstags und sonntags als "Rufbereitschaft" bei technischen sowie allen anderen Problemen in der Bruchfesthalle regelmäßig vor Ort. Wolf hilft seit mehr als 25 Jahren ehrenamtlich im Katholischen Pfarrzentrum, wo er für Reparaturen aller Art zuständig ist, außerdem hilft er bei kirchlichen Feiertagen und Festen. Er war im Pfarrgemeinderat tätig und ist jetzt im Gemeindeausschuss für die Veranstaltungen in der Gemeinde zuständig. Beim großen jährlichen Dampfnudelbacken der Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) baut er seit vielen Jahren die Technik auf und betreut sie über die beiden Tage. Er hilft regelmäßig bei der Katholischen Arbeitnehmerbewegung Diözesanverband Speyer (KAB) und bei der kirchlichen Seniorenarbeit. Im katholischen Kindergarten ist er Sicherheitsbeauftragter.

Stadt Ludwigshafen am Rhein

19.12.2017


Mehr als 100 Verkehrsverstöße rund um den Berliner Platz geahndet

Die Verkehrsüberwachung des Bereichs Straßenverkehr hat ihre angekündigten Aktionen gegen Parkverstöße am Samstagabend, 2. Dezember 2017, fortgeführt. In der Zeit von 19 bis 23 Uhr ahndete die Verkehrsüberwachung rund um den Berliner Platz 103 Verstöße und ließ 12 ordnungswidrig abgestellte Fahrzeuge abschleppen. Der Bereich Straßenverkehr setzt die Aktionen fort.

Stadt Ludwigshafen am Rhein

19.12.2017


Luftbelastung in Ludwigshafen soll reduziert werden

Die Stadt Ludwigshafen hat fristgerecht am 22. November 2017 beim Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur beantragt, die Erstellung eines Masterplans "Green City"  in Höhe von rund 188.000 Euro zu fördern. In dem Plan sollen Maßnahmen ausgearbeitet werden, mit denen Stickstoffdioxidbelastung reduziert werden kann.

Wie Bau- und Umweltdezernent Klaus Dillinger in einem Pressegespräch am Mittwoch, 29. November 2017, erläuterte, wurden beim Nationalen Forum Diesel am 2. August 2017 in Berlin Fördergelder aus einem Fonds "Nachhaltige Mobilität in der Stadt" mit einer Milliarde Euro versprochen, die die Umsetzung der Maßnahmen zur Minderung der Luftbelastung in den Städten unterstützen sollen. In einem Masterplan müssen die betroffenen Städte Maßnahmen zusammenstellen, für die die Fördergelder beantragt werden. Da noch nicht feststehe, wie diese Gelder unter den Städten verteilt werden sollen, musste Ludwigshafen zunächst in einer Projektskizze seine Berechtigung begründen. Diese Skizze sei jetzt positiv beschieden worden. Die Eckpunkte der Projektskizze wurden bereits im Bau- und Grundstücksausschuss am 18. September und im Umweltausschuss am 19. Oktober 2017 vorgestellt.

"Wenn nun auch die Erstellung eines Masterplanes gefördert wird, können wir ein externes Büro beauftragen, diesen mit Unterstützung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Bereiches Umwelt und der Abteilung Verkehrsplanung vom 1. Januar bis 31. Juli 2018 zu erarbeiten. Das bildet dann die planerische Grundlage für kurz-, mittel- und langfristige Förderung zur Gestaltung einer nachhaltigen und emissionsarmen Mobilität in Ludwigshafen", konstatierte Dillinger.

Im zu erstellenden Masterplan werden Maßnahmen mit den folgenden Schwerpunkten formuliert: Digitalisierung des Verkehrssystems, Vernetzung im Öffentlichen Nahverkehr, Radverkehr, Elektrifizierung des Verkehrs und Urbane Logistik. Zum Beispiel wurden für Ludwigshafen Maßnahmen wie Angebote zur Stärkung des ÖPNV und Vernetzung der Verkehrsträger, Umrüstung des kommunalen Fuhrparks, Ausbau von Fahrradwegen, Fahrradabstellanlagen und Fußwegen genannt. Auch die Neubeschaffung emissionsarmer Busse ist ein Handlungsfeld ebenso wie die Erarbeitung von Umleitungsmöglichkeiten im Innenstadtbereich, ohne andere Wohnbereiche zu belasten. So könnte geprüft werden, inwieweit die Lorientallee stärker genutzt werden könne, um die Heinigstraße zu entlasten. Neue Mobilitätskonzepte werden notwendig und viele Infrastrukturmaßnahmen im öffentlichen Nahverkehr wie zum Beispiel Busschleusen im Verlauf der Mundenheimer Straße stadteinwärts und Ausbau von sogenannten Mobilitätsstationen mit nextbike-Rädern werden ausgearbeitet, damit ein Umstieg vom Individualverkehr auf den öffentlichen Nahverkehr reibungslos funktioniert und somit die Anzahl der Autos in der Ludwigshafener Innenstadt reduziert werden können.

Basierend auf den bereits erarbeiteten Maßnahmen aus dem aktuellen Luftreinhalteplan, dem Klimaschutzteilkonzept "Mobilität" und dem vorliegenden Nahverkehrsplan wird ein komplettes Konzept erarbeitet, die Maßnahmen bewertet und priorisiert. Ziel dabei ist immer die Stickstoffdioxidbelastung in Ludwigshafen, insbesondere an der Luftmessstation Heinigstraße, zu reduzieren. "Auf dieser Grundlage kann Ludwigshafen dann die Gremien und die Bürgerinnen und Bürger beteiligen sowie Fördergelder für die einzelnen Maßnahmen beantragen", erklärte Bau- und Umweltdezernent Klaus Dillinger. Er hofft, nunmehr, für einzelne Maßnahmen zeitnah Zuschüsse beantragen zu können. "Wir stehen seit Wochen gemeinsam mit der rnv ´Gewehr bei Fuß´. Der alleinige Weg über den Masterplan wird dazu führen, dass erst ab 2019 konkrete Umsetzungen beginnen."

Land fördert NO2-Minderungsmaßnahmen mit einer Million Euro

Das Land Rheinland-Pfalz stellt für die drei betroffenen Städte Mainz, Koblenz und Ludwigshafen einen Sonderfonds mit drei Millionen Euro bereit. Ludwigshafen hatte nach einem intensiven Abstimmungsprozess beim Landesverkehrsministerium einen Förderantrag zum Aktionsprogramm "Saubere Mobilität" für Maßnahmen zur Reduzierung der Stickstoffdioxidbelastung gestellt. Einer von Minister Volker Wissing am Freitag, 24. November 2017, herausgegebenen Pressenotiz war zu entnehmen, dass die Landesregierung Mainz, Ludwigshafen und Koblenz jeweils pauschal eine Million Euro zur Verfügung stelle. Die offizielle Genehmigung des Verkehrsministeriums zu einem vorzeitigen Maßnahmenbeginn erreichte die Stadt Ludwigshafen am Montag, 27. November 2017.

"Nun sind wir zuversichtlich, dass wir unser eingereichtes Maßnahmenpaket auch zügig umsetzen können.

Hierzu gehören: 1. Signalanlagen insbesondere im Umfeld der Messstation Heinigstraße zu optimieren, 2. den Verkehrsrechner aufzurüsten für eine Verkehrssteuerung, die auch Umweltparameter berücksichtigt, 3. zusätzliche Vorrangschaltung für die Stadtbahn zwischen Oggersheim und Berliner Platz und 4. die Erneuerung der Busflotte auf emissionsarme Euro VI-Fahrzeuge oder mit Hybridantrieb vorzuziehen. Das Fördergeld ermöglicht uns im Jahr 2018 den Kauf von fünf Bussen mit Hybridantrieb. Sechs weitere sollen im Jahr 2019 folgen", erläuterte Bau- und Umweltdezernent Klaus Dillinger.

Die Rhein-Neckar-Verkehr GmbH (rnv) als die Betreiberin der Busflotte in Ludwigshafen, Mannheim und Heidelberg beschäftigt sich schon lange mit der Elektromobilität, ein Stadtbahnbetrieb gehört per se dazu, deshalb neue Stadtbahnzüge, Sanierung der Gleise für die Linie 10 und Ausbau im Rahmen City West. Die rnv hat deshalb mit Evobus in Mannheim einen Kooperationsvertrag geschlossen, um ab Ende 2018 batteriebetriebene Elektrobusse im Liniendienst zu erproben. In Heidelberg und Mannheim werden unter anderem im Rahmen der Entwicklung der Konversionsgebiete sechs Busse laufen, gegebenenfalls ein weiterer in Ludwigshafen.

Als Übergangslösung werden alte Busse in den Jahren 2018 und 2019 gegen moderne Euro 6 Busse getauscht, die mit neuartigen Hybrid-Modulen ausgestattet werden sollen, um die Bremsenergie effizient zu nutzen. "Bis die Flotte aber komplett umgestellt werden kann, werden etliche Jahre vergehen, insofern geht es in Ludwigshafen darum, verfügbare Technik wie Euro VI oder Hybridantrieb so schnell wie möglich einzusetzen", so Dillinger. Er machte deutlich, dass die Autoindustrie gefordert ist, schnellstmöglich die Soft- und Hardware zu verbessern. "Die Kommunen können Versäumnisse und zum Teil Manipulationen der Automobilhersteller nicht ausgleichen oder heilen, wir können auch in Ludwigshafen nur unterstützen."

Aspekte wie Radverkehr oder ÖPNV und Mobilitätspunkte aber auch verkehrslenkende Maßnahmen müssen in der Metropolregion übergreifend mit Mannheim und Heidelberg abgestimmt werden. Daher wurde die Antragstellung der Städte miteinander abgestimmt. Die wesentlich durch Baustellen und Engpässe rechtsrheinisch verursachte Stausituation ist eine genauso große Herausforderung wie die Sanierung der Hochstraße Süd und der Bau der Stadtstraße.

Hintergrund

In Ludwigshafen werden an drei Messstationen, die vom Landesamt für Umwelt Rheinland-Pfalz betrieben werden, die Luftschadstoffbelastungen gemessen. An der Messstelle Heinigstraße wurde aktuell 2016 der seit 2010 gültige Stickstoffdioxid-Immissionsgrenzwert des Jahresmittelwerts von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter mit gemessenen 46 Mikrogramm pro Kubikmeter um 6 Mikrogramm überschritten.

Am 1. Januar 2017 wurde der fortgeschriebene Luftreinhalteplan mit einem umfangreichen Maßnahmenpaket in Kraft gesetzt. Die Wirkungen der bisher umgesetzten Maßnahmen haben noch nicht umfassend gegriffen. Die Annahme, mit der Erneuerung der Fahrzeugflotten auch eine erhebliche Reduzierung zu erreichen, hatte sich als falsch erwiesen. Die Fahrzeuge stoßen im Realbetrieb auf den Straßen wesentlich mehr Stickstoffoxide aus als von den Herstellern für die entsprechenden Euro-Normen angegeben wurden. Deshalb wird es notwendig, weitere Maßnahmen zur Reduzierung des Grenzwerts umzusetzen.

Stadt Ludwigshafen am Rhein, 30.11.2017


Ludwigshafen gibt 2. Städteanleihe über 150 Millionen Euro heraus

Mit den Einnahmen werden Kredite mit sehr kurzer Laufzeit abgelöst – Die Stadt nutzt das historisch niedrige Zinsniveau, um ihr Portfolio weiter zu optimieren.

Ludwigshafen am Rhein hat am Dienstag, 28. November 2017, zum zweiten Male mit Hilfe einer Städteanleihe Geld am Kapitalmarkt aufgenommen. Die Stadt, deren Schuldenstand derzeit rund 1,15 Milliarden Euro beträgt, festigt damit ihren Stand in diesem Marktsegment, verbreitert erneut die Gläubigerbasis und treibt die Diversifizierung des Schuldenportfolios der Stadt weiter voran.

Mit dem Anleiheerlös von 150 Millionen Euro werden bestehende Kredite mit sehr kurzer Laufzeit zurückbezahlt. Es erfolgen hier also ausschließlich Umschuldungen in eine längere Laufzeit, um so auf längere Sicht eine bessere Kalkulationsbasis zu schaffen und das historisch niedrige Zinsniveau zu nutzen. Durch die Anleihe erfolgt somit keine Ausweitung der Verschuldung.

Die Konditionen der Anleihe liegen auch unter Einbeziehung der entstehenden Kosten für die Börsenplatzierung wirtschaftlich nicht über denen klassischer Kommunalkreditkonditionen.

Neben den Kreditinstituten DZ BANK, DekaBank und HypoVereinsbank, die als sogenannte Lead-Manager die Emission der Anleihe betreuen, sind auch die Kreditinstitute Sparkasse Vorderpfalz und VR-Bank Rhein-Neckar eG als regional verwurzelte Banken an dem Konsortium beteiligt, die die Städteanleihe ebenfalls als Investoren unterstützen.

Die Nachfrage nach der Städteanleihe hat die Erwartungen der Stadt deutlich übertroffen. Die Anleihe war zweieinhalbfach überzeichnet. Vor diesem Hintergrund und angesichts des guten Preises entschied sich die Stadt, 150 Millionen Euro aufzunehmen. Dies ist deutlich mehr als ursprünglich avisiert und erlaubt es der Stadt, alle letztlich interessierten Investoren zu berücksichtigen.

Die Nachfrage kam überwiegend von Banken, aber auch von Versicherungen und Vermögensverwaltern. Das Vertrauen, das die Investoren der Stadt Ludwigshafen entgegenbringen, spiegelt die gute Bonität der Stadt Ludwigshafen wider.

Beigeordneter und Kämmerer Dieter Feid zeigte sich hoch erfreut über die sehr erfolgreiche Platzierung der Städteanleihe am Markt. "Vor allem die hohe Nachfrage nach dem Produkt macht Mut, diesen Weg der Diversifizierung bei der Liquiditätsaufnahme für Ludwigshafen weiter zu verfolgen", sagte Feid und fügte hinzu: "Der heutige Tag hat uns gezeigt, dass institutionelle Anleger großes Vertrauen in den Marktteilnehmer Ludwigshafen haben. Wir danken den begleitenden Kreditinstituten für ihre professionelle Unterstützung."

Stichwort Städteanleihe:

Eine Städteanleihe ist eine verbriefte Anleihe, mit der eine Stadt auf dem Kapitalmarkt Geld aufnimmt und sich per Schuldversprechen zur Rückzahlung verpflichtet.

Technische Daten zur 2. Ludwigshafener Städteanleihe:

  • Lead-Manager: DZ BANK, DekaBank, HypoVereinsbank
  • Co-Lead-Manager: Sparkasse Vorderpfalz, VR-Bank Rhein-Neckar eG
  • Handelstag: 28. November 2017
  • Valuta: 6. Dezember 2017
  • Fälligkeit: 6. Dezember 2027
  • Kupon: 1,00 Prozent pro Jahr
  • Ausgabe-Kurs: 99,707
  • Stückelung: 1.000 Euro
  • Börseneinführung: regulierter Markt, Börse Frankfurt

Stadt Ludwigshafen am Rhein, 30.11.2017

"Mundenheim Aktiv": Nordic-Walking-Gruppe sucht Verstärkung

Jeden Montag um 10 Uhr treffen sich Seniorinnen und Senioren aus Mundenheim am Eingang des Seniorenwohnhauses "Franz Siegel", um gemeinsam eine Runde Nordic Walking zu drehen. Die Treffen sind ein Angebot des Seniorentreffs "Mundenheim Aktiv". Die Nordic-Walking-Gruppe würde sich über Verstärkung freuen. Seniorinnen und Senioren, die sich der Gruppe gerne anschließen würden, können sich an den Leiter der Gruppe, Andreas Jahn, wenden unter Telefon 0176 78 90 71 61.

Stadt Ludwigshafen am Rhein, 28.11.2017


VR-Gaming in der Bibliothek

Das ideenw3rk der Stadtbibliothek Ludwigshafen lädt jeden Dienstag, von 16 bis 18 Uhr, zum VR-Gaming ein. In der Bibliothek kann man jeden Dienstag diese neue Technik erleben. Die Bibliothek verfügt über HTC Vive (eine der führenden VR-Konsolen) PlayStation VR und Samsung VR. Interessierte können Videospiele im 360° Modus erleben.

Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Stadt Ludwigshafen am Rhein


Ehrenamtliches Personal für die Stadtteil-Bibliotheken in Mundenheim und Ruchheim gesucht

Die Stadtteil-Bibliotheken Mundenheim, und Ruchheim suchen ab sofort ehrenamtliche Kräfte für den Thekendienst. Interessierte können sich direkt in den Stadtteil-Bibliotheken melden.

Die Stadtteil-Bibliothek-Mundenheim befindet sich in der Saarlandstraße 1. Sie ist dienstags und donnerstags telefonisch unter 0621 57 21 29 erreichbar. Die Bibliothek ist dienstags von 10 bis 12 Uhr sowie von 13 bis 18 Uhr geöffnet. Donnerstags ist sie von 10 bis 12 Uhr sowie von 13 bis 17 Uhr geöffnet.

Die Stadtteil-Bibliothek-Ruchheim befindet sich in der Fußgönheimer Straße 13. Sie ist telefonisch unter 06237 59 03 68 erreichbar. Mittwochs ist sie von 10 bis 12 Uhr sowie von 13 bis 18 Uhr geöffnet, freitags von 10 bis 12 Uhr sowie von 13 bis 17 Uhr.

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Buch wieder erhältlich

Aufgrund der großen Nachfrage ist das Buch "Als wäre das Ende der Welt da. Die Explosionskatastrophen in der BASF 1921 und 1948" ab sofort wieder beim Stadtarchiv, Rottstraße 17, und im Buchhandel erhältlich.

Die Veröffentlichung des Stadtarchivs war erstmals Ende 2015 erschienen und bald vergriffen. Nun wurden nochmals 200 Exemplare der Dissertation von Lisa Sanner gedruckt.

Die Autorin, geboren 1983 in München, studierte Deutsch und Geschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität München und befasste sich im Anschluss an das Staatsexamen im Rahmen ihrer Dissertation mit den beiden Explosionsunglücken bei der BASF. Das Buch ist die erste umfassende Darstellung dazu überhaupt.

Der Text wird durch mehr als 100 Abbildungen ergänzt. Die Unglücke, die eines der größten Unternehmen der Welt – und die umliegende Region – trafen, gehören zu den gewaltigsten Industriekatastrophen der Geschichte – und erregten dementsprechend nationales und internationales Aufsehen. Beide ereigneten sich in Nachkriegs- und Notzeiten, als die Pfalz zudem unter französischer Besatzungsherrschaft stand. Spontaner Hilfsbereitschaft, Anteilnahme und oft schamlosem Katastrophentourismus folgten Versuche der weltanschaulichen Einordnung und oft heftige politisch- wissenschaftliche Kontroversen über Ursachen und Entschädigung. Beide Katastrophen waren große Medienereignisse in ihrer Zeit. Das Buch kostet 25 Euro.

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Verkehrsverstöße im Hemshof und am Berliner Platz geahndet

Die städtische Verkehrsüberwachung setzt ihre angekündigten Aktionen gegen die Wildparker fort. Am Samstag, 18. November 2017, waren von 19 bis 23 Uhr zwei Teams zusammen mit vier Abschleppfahrzeugen im Hemshof und auf dem Berliner Platz mit seinem Umfeld unterwegs. Das Ergebnis waren 127 Verwarnungen und 15 Abschleppmaßnahmen. Ein ausländisches Fahrzeug wurde sichergestellt. Der Bereich Straßenverkehr setzt die Aktionen fort.

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Lärmbelästigung im Stadtteil Nord

Der Kommunale Vollzugsdienst der Stadt Ludwigshafen wurde Samstag, 18. November, mehrmals zwischen null und ein Uhr in eine Wohnung im Stadtteil Nord gerufen, um dort für Ruhe zu sorgen. Der Besucher, ein 34-jähriger Mann, und eine Besucherin, eine 17-jährige Frau, stritten sich lautstark und traten gegen Zimmertüren. Während dem Mann ein Platzverweis erteilt wurde, musste die aggressive Frau von der hinzugeholten Polizei ins St. Annastift eingeliefert werden.

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Von Oppauer Friedhof verwiesen

Der Kommunale Vollzugsdienst der Stadt Ludwigshafen erteilte am Freitag, 17. November 2017, einem Mann einen Platzverweis für das Friedhofsgelände Oppau bis zum nächsten Tag 6 Uhr.

Der 40-Jährige wurde gegen 22.30 Uhr auf der Friedhofstoilette vorgefunden als er einen Joint rauchte.

Aufgrund des Marihuana Konsums wurde eine Polizeistreife angefordert. Vier vorgefundene Joints wurden sichergestellt. Der Mann verließ anschließend den Friedhof.

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Sinkkästen werden häufiger gereinigt

Der Bereich Stadtentwässerung und Straßenunterhalt des Wirtschaftsbetriebes Ludwigshafen (WBL) soll ab nächstem Jahr zur Verbesserung der Überflutungsvorsorge für Anliegerinnen und Anlieger den Reinigungsumfang bei Sinkkästen intensivieren. Das teilt Klaus Dillinger nach Abstimmungen von Vertretern der Bereiche Tiefbau sowie Stadtentwässerung und Straßenunterhalt mit. Für den Mehraufwand werden ein weiteres Fahrzeug angeschafft und zwei Personen eingestellt. So ist es im Wirtschaftsplan 2018 festgehalten, den die Mitglieder des Werkausschusses in ihrer Sitzung am Freitag, 1. Dezember 2017, beraten.

Die Reinigung der rund 25.000 Sinkkästen und circa 4.000 Meter Rinnen wird nach personeller und technischer Aufstockung um 120.000 auf rd. 460.000 Euro steigen.

Die Reinigung der Sinkkästen wird aus städtischen Mitteln des Bereiches Tiefbau finanziert und ist an den WBL-Bereich Stadtentwässerung und Straßenunterhalt beauftragt. Die Häufigkeit der Sinkkastenreinigung in Ludwigshafen war in den vergangenen Jahren immer wieder Gegenstand von Beschwerden und Thema in Ortsbeiräten. Zuletzt wurde in den Ortsbeiräten Nördliche und Südliche Innenstadt eine häufigere Reinigung der Straßenabläufe insbesondere in Straßen mit straßenbegleitenden Bäumen eingefordert, da sich nach Beobachtung von Ortsbeiratsmitgliedern bei stärkeren Regenereignissen Wasser auf den Straßen staue und nicht ablaufe.

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Illegale Waffen straffrei abgeben

Die Zahl der sich im Umlauf befindlichen illegalen Waffen soll reduziert werden. Aus diesem Grund erinnert die Stadtverwaltung an die derzeit in Kraft befindliche Waffenamnestie. Wer etwa durch den Tod eines Angehörigen oder auf sonstige Weise in den illegalen Besitz von erlaubnispflichtigen Waffen und Munition gekommen ist, hat die Möglichkeit, diese ohne Strafe abzugeben.

Der illegale Erwerb und Besitz von Waffen und Munition bleibt somit straffrei. Die Amnestie umfasst neben Schusswaffen und Munition auch sonstige verbotene Waffen wie beispielsweise Butterflymesser, Totschläger und Schlagringe.

Der Bundestag hat vergangenen Sommer eine einjährige bundesweite Amnestie für den illegalen Waffenbesitz beschlossen. "Das Gesetz sieht eine auf ein Jahr befristete Strafverzichtsregelung für den unerlaubten Besitz von Waffen und Munition vor, um so die Zahl illegal zirkulierender Waffen zu verringern", heißt es in der dazu veröffentlichten Presseerklärung des Bundestages. Dabei handelt es sich um eine bis 6. Juli 2018 befristete Strafverzichtsregelung für den unerlaubten Besitz von Waffen und Munition. Eine solche Amnestie fand bereits im Jahr 2009 statt. Dabei wurden allein in Rheinland-Pfalz fast 1.700 illegale und mehr als 4.000 erlaubnisfreie Schusswaffen abgegeben. Bei der Regelung handelt es sich folglich um einen sinnvollen Beitrag zur Sicherheit.

Bei Rückfragen zu diesem Sachverhalt hilft von der Stadtverwaltung Ludwigshafen am Rhein die zuständige  Waffenbehörde, Bismarckstraße 29, E-Mail: waffenwesennwr@ludwigshafen.de, Telefon: 0621 504-2985, Telefax: 0621 504-3938 weiter. Die Stadtverwaltung bittet Bürgerinnen und Bürger sich im Bedarfsfall sowie zur Vereinbarung eines Termins zur Waffenabgabe beziehungsweise Waffenabholung unter diesen Kontaktdaten zu melden.

Es wird darauf hingewiesen, dass Waffen nur in ungeladenem Zustand und nicht zugriffsbereit in verschlossenen Behältnissen befördert werden dürfen. Für die Abholung sowie die Abgabe der Waffen und Munition wird keine Gebühr erhoben.

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Bei Kontrolle vier Fahrzeuge abgeschleppt – Parksünder versucht Auto zu "befreien"

Die Verkehrsüberwachung des Bereichs Straßenverkehrs hat am Mittwochabend, 15. November 2017, bei einer Schwerpunkkontrolle zwischen 19 und 22 Uhr vier widerrechtlich geparkte Fahrzeuge abgeschleppt. Auf dem Berliner Platz wurden ein falsch geparktes Auto und drei Verstöße in der Ludwigstraße registriert, wo unter anderem ein Kleintransporter eine Feuerwehrzufahrt blockiert hatte. Bei einem der Wagen in der Ludwigstraße versuchte der Halter vergeblich sein Fahrzeug zu "befreien", indem er in das – bereits vom Abschleppfahrzeug – aufgeladene Auto stieg und losfahren wollte. Die Situation mit dem uneinsichtigen Mann wurde mit einer verständigten Polizeistreife beruhigt. Die Straßenverkehrsbehörde stellte das Auto mit ausländischem Kennzeichen sicher.

Die Stadtverwaltung teilt mit, dass weitere derartige Aktionen folgen werden.

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Fahrzeug-Sperre wird in der Saarlandstraße aufgebaut

Die Fahrzeug-Sperre an der Auffahrt von der Saarlandstraße auf die Hochstraße Süd wird am Dienstag, 21. November 2017, in der verkehrsberuhigten Zeit zwischen 9 und 15 Uhr aufgebaut. Die Saarlandstraße wird hierzu im Bereich des Wittelsbachplatzes in Fahrtrichtung Heinigstraße auf eine Spur eingeengt.

Der zunächst für Mittwoch, 8. November, geplante Aufbau konnte wegen der schlechten Witterungsverhältnisse nicht umgesetzt werden.

Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer, die nach Mannheim möchten, werden gebeten, über die Heinigstraße und über die B44 zu fahren.

Die Verwaltung bittet Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die entstehenden Einschränkungen.

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Ludwigshafen nimmt am Bundesprogramm "Kita-Einstieg: Brücken bauen in frühe Bildung" teil

Die Stadt Ludwigshafen nimmt am Bundesprogramm "Kita-Einstieg: Brücken bauen in frühe Bildung" teil und erhält zur Umsetzung insgesamt rund 450.000 Euro vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Bis Ende 2020 sollen mit dieser Förderung Ansätze entwickelt werden, um Kindern den Einstieg in die frühkindliche Bildung zu erleichtern. Im Fokus stehen Kinder und Familien, die bisher nicht oder nur unzureichend Kindertagesbetreuung als Form der frühen Bildung nutzen. Darüber informierte Jugenddezernentin Prof. Dr. Cornelia Reifenberg in der Sitzung des Jugendhilfeausschusses am 16. November 2017. "Das Projekt 'Kita-Einstieg' setzt an einem Punkt an, der für die gute Entwicklung von Kindern immens wichtig ist. Wir wollen damit noch mehr als bisher Kinder und ihre Eltern an unsere Kindertagesbetreuung und Kindertagespflege heranführen. Mit dem 'Kita-Einstieg' können wir an unser anerkanntes Angebot im Bereich der Frühen Hilfen anknüpfen und die bewährte, gute Zusammenarbeit mit der Familienbildung im Heinrich Pesch Haus vertiefen", so Reifenberg.

Im Heinrich-Pesch-Haus, Katholische Akademie Rhein-Neckar, soll eine Koordinierungs- und Netzwerkstelle zur Umsetzung des Programms in enger Zusammenarbeit mit dem Stadtjugendamt und freien Trägern Projekte und Angebote entwickeln. Bereits jetzt sind die Einrichtung von Eltern-Kind- und Welcome-Gruppen an spezifischen Standorten sowie Qualifizierungsmaßnahmen für beteiligte pädagogische Fachkräfte geplant. Am 17. November findet dazu ab 12 Uhr eine erste Informationsveranstaltung im Heinrich-Pesch-Haus statt.

Insbesondere im Hinblick auf die starke Zuwanderung, sowohl im Flüchtlings- als auch im Bereich der EU-Zuwanderung in den vergangenen Jahren bietet das Projekt für die kommenden drei Jahre die Möglichkeit, über das deutsche Kita- und Bildungssystem zu informieren und zu beraten. Die zukünftigen Angebote richten sich jedoch nicht ausschließlich an diese Personengruppe, sondern auch an Familien, die zum Beispiel in stark belasteten Lebenslagen familiärer Bildungsbenachteiligung leben. "Brücken bauen in frühe Bildung" heißt es im Programm und dabei steht die Integration von Eltern und Kindern im Vordergrund. Pädagogische Gruppenangebote und eine intensive Begleitung von Familien sollen helfen, Hemmnisse abzubauen, das gegenseitige Kennenlernen fördern und den frühen Zugang zu Bildung erleichtern. Fachkräfte und Ehrenamtliche werden während des Programms durch Qualifizierungsmaßnahmen gezielt unterstützen. Die Stadt Ludwigshafen beteiligt sich finanziell mit einem Eigenanteil in Höhe von zehn Prozent der Gesamtkosten. 

Zum Bundesprogramm:

Mit dem Bundesprogramm "Kita-Einstieg: Brücken bauen in frühe Bildung" fördert das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend niedrigschwellige Angebote, die den Zugang zur Kindertagesbetreuung vorbereiten, begleiten
und Hürden abbauen. Die Angebote richten sich gezielt an Familien, die bisher nur unzureichend von Kindertagesbetreuungsangeboten erreicht werden. Von 2017 bis 2020 erhalten die geförderten Standorte dafür jeweils bis zu 150.000 Euro pro Jahr. Weitere Informationen zum Bundesprogramm "Kita-Einstieg" gibt es im Internet unter www.fruehe-chancen.de/kita-einstieg.

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Gerüstet gegen Schnee und Eis

Wie oft wie viel Schnee fällt, das kann auch für diesen Winter nicht vorhergesagt werden. Doch eines ist sicher: Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Entsorgungsbetriebes sind gerüstet und auf alle Situationen gut vorbereitet.

"Von Kontrollfahrten bis zum Volleinsatz: Jeder weiß, wer, wann, welche Straßen und Plätze räumen soll. Die konkreten Einsatzpläne mit den Fahrtrouten sind detailliert besprochen. Die Mitarbeiter werden an zwei speziellen Schulungstagen auf den neuesten Informationsstand der Fahrzeugetechnik gebracht. Unsere Lager sind mit Streumitteln gefüllt, wir sind gerüstet und werden unser Bestes tun, die Verkehrssicherheit in Ludwigshafen zu gewährleisten", erläuterte Bau- und Umweltdezernent Klaus Dillinger in einem Pressegespräch am Donnerstag, 16. November 2017.

Insgesamt stehen für die Einsätze neun Streu- und Räumfahrzeuge sowie sieben kleinere Streuer und zwei Kleinst-Streuer bereit. In der kommenden Wintersaison wird wieder ein Streufahrzeug zum Einsatz kommen, das reine Salzsole versprüht. Das Fahrzeug wird vor allem im Präventiveinsatz Verwendung finden. Die Sole verteilt sich gleichmäßiger auf der Fahrbahn, bleibt auch länger haften und sorgt so dafür, dass winterliche Glätte erst zu einem späteren Zeitpunkt entstehen kann. Allerdings ist der Einsatz dieses Fahrzeuges aufgrund des hohen Wasseranteils bis zu Tiefsttemperaturen von minimal minus fünf Grad Celsius begrenzt.

Bei einem Volleinsatz sind bis zu 60 Mitarbeiter auf rund 570 Straßenkilometern mit Schütte, Streugut, Schneeschieber und Fahrzeugen unterwegs. Innerhalb von rund dreieinhalb Stunden werden Brücken, Hochstraßen und die wichtigsten Verkehrsknotenpunkte sowie Zebrastreifen, Kreuzungen und verschiedene öffentliche Plätze maschinell und manuell betreut. Wird es extrem winterlich, packen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bereiches Grünflächen und Friedhöfe sowie des Bereiches Stadtentwässerung und Straßenunterhalt mit an. Täglich, bei besonderen Wetterlagen auch stündlich, werden Vorhersagen über den Internetdienst Meteogroup abgerufen. An diesen Wetterprognosen orientiert sich die Wochen- und Tagesplanung mit Rufbereitschaften und Folgeeinsätzen. Auch die drei Glättemeldeanlagen im Stadtgebiet an der Pylonbrücke, in der Meckenheimer Straße und an der L 523 sind ein wichtiger Faktor. Jede Wetteränderung mit Regen, Schnee und Eis wird über Sensoren in der Fahrbahndecke sofort an den Betrieb gemeldet. Der Einsatzleiter reagiert dann nach Information über den Bereitschaftshabenden mit entsprechenden Einsätzen.

Bei Kontrollfahrten werden im Stadtgebiet rund 100 Kilometer Fahrbahn überprüft. "Je nach Witterung und Straßenzustand wird hierbei sofort gestreut und gegebenenfalls werden weitere Fahrzeuge hinzugezogen. Auch bei trockener Kälte ist das wichtig, Eisbildung in Industriestädten gibt es auch dann. Bei Niederschlag mit Eis und Schnee werden über so genannte Schwerpunkt- oder Volleinsätze Streufahrzeuge mit Feuchtsalz oder Salzsole in Einsatz gebracht", so Holger Kusche, kommissarischer Bereichsleiter des WBL-Entsorgungsbetriebes und Verkehrstechnik. Trotz bester Organisation und engagiertem Einsatz der Mitarbeiter lassen sich Behinderungen des Straßen- und Fußgängerverkehrs jedoch nicht immer verhindern. Setzt die Glätte beispielsweise kurz vor oder während des Berufsverkehrs ein, stehen die Einsatz-Fahrzeuge oft im Stau und kommen selbst nicht vorwärts, um die Fahrbahnen zu sichern. Hierfür bittet Kusche um Verständnis.

Die Sicherheit für den öffentlichen Verkehr zu gewährleisten, hat im Winter für die Mitarbeiter des Entsorgungsbetriebes oberste Priorität. Aber auch Bürgerinnen und Bürger müssen hierzu beitragen, in dem sie selbst auf Gehwegen oder in Wohn- und Spielstraßen ihre Streu- oder Räumaufgaben leisten. Anstelle von Salz darf hierzu nur umweltschonendes Granulat, Sand oder Splitt eingesetzt werden. Auch die Verbindung des Gehweges zu einer Bushaltestelle oder zu einem Fußgängerüberweg gehört zum Verantwortungsbereich des Anliegers. Auf dem Trottoir muss ein 1,50 Meter breiter Streifen freigehalten werden. Schnee ist sogleich nach Ende des Schneefalls zu räumen. Er kann am Gehwegrand aufgehäuft werden, die Sinkkästen sollten frei gehalten werden. Werktags sollten von 7 bis 21 Uhr und sonn- und feiertags von 8 bis 21 Uhr die genannten Bereiche sicher sein.

Weitere Informationen gibt es unter www.ludwigshafen.de, Rubrik Dienstleistungen A-Z: Stichwort "Winterdienst"

Weitere Daten:

  • Im Einsatz sind zwischen 60 und 200 Mitarbeiter.
  • 570 Kilometer Straßennetz
  • Neun Streu- und Räumfahrzeuge, sieben kleinere Streuer, zwei Kleinst-Streuer und 18 Klein-Lkw
  • Gelagert sind 2000 Tonnen Salz, 400 Tonnen Granulat,     200 Tonnen Magnesiumchlorid in Vorrats-Tanks
  • 15 Tonnen Natriumchlorid-Sole in einer Mischanlage
  • Ein Volleinsatz kostet ca. 60 000 Euro.
  • Durchschnittlicher Streumittelverbrauch aus dem milden Winter 2016/2017: rund 150 Tonnen Salz sowie rund  5 Tonnen Splitt schlagen mit rund 12.500 Euro zu Buche
  • Die Gesamtkosten einer durchschnittlichen Wintersaison belaufen sich auf einen Betrag von 830.000 Euro. Durch einen extremen Winter wie z.B. im Jahr 2010 haben sich die Kosten mit 2.050.000 Euro mehr als verdoppelt.

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Ehrenamtliche Betreuung für den Seniorentreff Oppau gesucht

Für den Seniorentreff Oppau sucht die Abteilung Seniorenförderung der Stadt Ludwigshafen eine ehrenamtliche Betreuerin oder einen ehrenamtlichen Betreuer, die oder der Freude am Umgang mit älteren Menschen hat. Der Seniorentreff Oppau befindet sich Untergeschoss des Bürgerhauses Oppau und hat an zwei Nachmittagen geöffnet: mittwochs und freitags von 14 bis 18 Uhr. Dort können sich Seniorinnen und Senioren zum Kaffeetrinken und Plaudern treffen. Dem Seniorentreff angegliedert ist die Kegelbahn, die einmal wöchentlich von einer Seniorenkegelgruppe genutzt wird. Für die ehrenamtliche Tätigkeit wird eine Aufwandsentschädigung gezahlt. Interessierte können sich bei Kerstin Messemer-Pfeiffer von der städtischen Seniorenförderung melden und erhalten weitere Informationen. Sie ist erreichbar unter der Telefonnummer 0621 504-2739 (montags bis freitags von 9 bis 13 Uhr) oder per E-Mail an die Adresse kerstin.messemer-pfeiffer@ludwigshafen.de.

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Renitente 69-Jährige beschäftigt KVD

Der Kommunale Vollzugsdienst (KVD) hat am Dienstagnachmittag, 14. November 2017, eine aggressive und offenbar verwirrte 69-Jährige ins Krankenhaus begleitet. In der Mundenheimer Straße ließ sich die Frau bei einem lautstarken Streit mit ihrem Sohn auch von den Einsatzkräften nicht beruhigen, zeigte sich ungehalten und schlug nach ihnen. Kurz nach 16 Uhr hatte der Sohn den KVD verständigt und gesagt, dass sich die 69-Jährige aggressiv gegenüber den Nachbarn verhalte und an einer psychischen Erkrankung leide. Im Gespräch mit den Einsatzkräften sprach sie zusammenhangslos und bezichtige unter anderem ihre Nachbarschaft, regelmäßig an ihrem Türschloss zu manipulieren. Nur zögerlich ließ sich die Frau in die Klinik "Zum Guten Hirten" bringen, wo sie aufgenommen wurde.

Stadt Ludwigshafen am Rhein


Fünf Fahrzeuge bei Kontrolle abgeschleppt

Im Zuge einer Schwerpunktkontrolle im Bereich Berliner Platz/Bismarckstraße hat die Verkehrsüberwachung des Bereichs Straßenverkehr am Dienstagabend, 14. November 2017, fünf Fahrzeuge abschleppen lassen.

Gegen 17.30 Uhr standen dort die widerrechtlich geparkten Wagen, einer davon blockierte die Feuerwehrzufahrt der Städtischen Musikschule.

Die Stadtverwaltung teilt mit, dass weitere derartige Aktionen folgen werden.

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Kämmerer Feid legt Rechnungsprüfungsausschuss Jahresergebnis 2016 vor – Fehlbeträge gegenüber Plan deutlich verbessert

Der Jahresfehlbetrag im Ergebnishaushalt 2016 beläuft sich auf 29 Millionen Euro. Dies entspricht einer Verbesserung von gut 44 Millionen Euro gegenüber den Ansätzen im 2. Nachtragshaushalt (NHH) 2016 und einer Verschlechterung von rund 18 Millionen Euro gegenüber dem Rechnungsergebnis 2015. "Der Jahresfehlbetrag liegt im Vergleich seit 2009 damit weiterhin in einem insgesamt positiven Trend", stellte Beigeordneter und Kämmerer Dieter Feid am Mittwoch, 15. November 2017, im Rechnungsprüfungsausschuss fest.

Wesentliche Gründe für die Entwicklung waren die insgesamt anhaltend gute Steuerentwicklung, insbesondere im Bereich der Gewerbesteuer, die erneut reduzierten Zinsausgaben und die nachhaltigen städtischen Konsolidierungsanstrengungen. Gleichzeitig stiegen die Personal- und Versorgungsaufwendungen und die Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen merklich an. Die Ausgabendynamik im weitestgehend fremdbestimmten Bereich der Sozialen Sicherung verlief ungebremst dynamisch.

"Kernproblem und Hauptursache für die negativen Jahresergebnisse ist und bleibt unsere gewaltige strukturelle Unterfinanzierung in den Bereichen Jugend und Soziales", betonte Feid.

Zu diesen Bereichen gehören insbesondere die Kosten der Unterkunft, die Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung, Behinderung und Pflege, die Eingliederungshilfe für behinderte Menschen, die Leistungen für Asylsuchende, die Zuschüsse an Kindertagesstätten, die Hilfen zur Erziehung und die entsprechenden städtischen Personal- und Sachkosten.

Das strukturelle von der Stadt Ludwigshafen zu tragende Gesamtdefizit – das heißt der Saldo von Gesamterträgen zu Gesamtaufwendungen – im Bereich der Sozialen Sicherung belief sich 2016 auf minus 146,2 Millionen Euro.

"Damit wir die vielen vor uns liegenden Herausforderungen und sozialen Problemlagen angemessen bewältigen können, bedarf es endlich einer aufgabengerechten, an den Bedarfen orientierten kommunalen Finanzausstattung", appellierte Feid erneut an Bund und Land. "Temporäre, statische oder einmalige Hilfen, so wertvoll sie auch sind, reichen nicht aus, um strukturelle Schieflagen in der gesamtstaatlichen Mittelverteilung nachhaltig und dauerhaft zu beseitigen. Bund, Länder und Kommunen sollten jetzt die Kraft und den Mut aufbringen, die derzeitigen volks- und finanzwirtschaftlich historisch günstigen Rahmenbedingungen gemeinsam dafür zu nutzen, den zunehmenden wirtschaftlichen und sozialen Disparitäten und damit die zunehmende ungleiche Chancenverteilung in unserem Land durch wirksames politisches Handeln entschieden entgegenzutreten. Der Schlüssel dazu liegt in der zukünftigen Soziallastenfinanzierung und der Lösung der Liquiditätskreditverschuldungsproblematik!", hob Kämmerer Feid hervor.

Das bilanzielle Eigenkapital zum 31. Dezember 2016 verringerte sich durch den Jahresfehlbetrag auf rund 563 Millionen Euro, was noch 52 Prozent des Eröffnungsbilanzwertes vom 1. Januar 2009 entspricht.

Der Finanzmittelfehlbetrag im Finanzhaushalt 2016 beträgt 10,5 Millionen Euro, was einer Verbesserung von knapp 77 Millionen Euro gegenüber dem Ansatz im 2. NHH 2016 entspricht beziehungsweise was dem Niveau des Rechnungsergebnisses 2015 (10,8 Millionen Euro) entspricht.

Das städtische Gesamtinvestitionsvolumen 2016 belief sich auf insgesamt knapp 51 Millionen Euro und lag damit erstmals seit 2009 wieder über den Abschreibungen. 18,9 Millionen Euro davon konnten durch Einzahlungen Dritter gegenfinanziert werden.

Die konsumtive und investive Verschuldung zum 31. Dezember 2016 betrug 1.148 Millionen Euro, 750 Millionen Euro davon  Liquiditätskreditschulden und 398 Millionen Euro Investitionskreditschulden.

Die Gesamtverbindlichkeiten der Stadt beliefen sich zum Stichtag auf 1.209 Millionen Euro. Je Einwohnerin und Einwohner entspricht dies einer Pro-Kopf-Verschuldung zum 31. Dezember 2016 in Höhe von 7.167 Euro.

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2016 der Stadt Ludwigshafen wurde dem Bereich Revision von Kämmerer Dieter Feid fristgerecht vorgelegt. Die anschließende umfangreiche Prüfung durch den Bereich Revision hat zu keinen Einwendungen geführt, die es rechtfertigen, den Jahresabschluss sowie dessen Anlagen nicht festzustellen. "Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse vermittelt der vorgelegte Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung insgesamt ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Stadt Ludwigshafen am Rhein", so Peter Libowsky, kommissarischer Leiter des Bereichs Revision.

Abschließend empfahl er daher dem Rechnungsprüfungsausschuss in dessen heutiger Sitzung, dem Stadtrat die Entlastung des Stadtvorstandes für das Haushaltsjahr 2016 zu empfehlen, mit dem Hinweis dass der noch nicht vorliegende Gesamtabschluss zeitnah finalisiert wird und sobald geprüft dem Stadtrat zur Kenntnis zu geben und öffentlich auszulegen ist.

Somit kann der Stadtrat in seiner Sitzung am 11. Dezember 2017 den geprüften Jahresabschluss vorschriftsgemäß feststellen und über die Entlastung der Oberbürgermeisterin, des Bürgermeisters und der Beigeordneten beschließen.

Stadt Ludwigshafen am Rhein


Wasser auf Friedhöfen abgestellt

Die Wasserzapfstellen auf den Ludwigshafener Friedhöfen werden nach dem Totensonntag, ab Montag, 27. November 2017, abgestellt.

Stadt Ludwigshafen am Rhein


Bücherflohmarkt in der Stadtteil-Bibliothek Edigheim

Die Stadtbibliothek Edigheim, Bürgermeister-Fries-Straße 14, veranstaltet vom 22. November bis 15. Dezember während ihrer Öffnungszeiten einen Bücherflohmarkt. Verkauft werden aus dem Bestand der Bibliothek genommene Bücher. Die Öffnungszeiten der Stadtteil-Bibliothek sind: Mittwoch 10 bis 12 Uhr und 13 bis 18 Uhr sowie Freitag, 10 bis 12 Uhr und 13 bis 17 Uhr. Informationen gibt es telefonisch unter 0621 504-2590.

Stadt Ludwigshafen am Rhein


Erfolgreiches erstes Jahr für Jugendberufsagentur

Die Jugendberufsagentur Ludwigshafen (JBA), die Leistungen der Jugendhilfe der Stadtverwaltung, des Jobcenters und der Agentur für Arbeit Ludwigshafen für junge Menschen unter 25 Jahre unter einem Dach anbietet, hat in ihrem ersten Jahr erfolgreich gearbeitet. 162 junge Menschen wurden über die unterschiedlichen Rechtskreise hinweg betreut. Die JBA hat darüber hinaus die verschiedenen Zugangsmöglichkeiten für junge Menschen optimiert und mit der Maßnahme Respekt ein erstes Angebot auf den Weg gebracht, um junge Menschen mit besonderem Förderbedarf wieder an die sozialen Systeme heranzuführen.

Diese Zwischenbilanz zogen Prof. Dr. Cornelia Reifenberg, Beigeordnete für Kultur, Schulen, Jugend und Familie der Stadt Ludwigshafen, Beatrix Schnitzius, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Ludwigshafen und Anja Hölscher, die Geschäftsführerin des Jobcenters, bei einer kleinen Feierstunde in der JBA am Dienstag, 14. November 2017.

Die Jugendberufsagentur wendet sich an junge Menschen bis 25 Jahre, die in Ludwigshafen leben und Unterstützung der Jugendhilfe und mindestens eines weiteren Partners aus der JBA benötigen. Mit der Bündelung der Angebote der drei beteiligten Institutionen unter einem Dach sollen die individuellen Chancen dieser jungen Menschen zur beruflichen und sozialen Integration verbessert werden. Passgenaue und abgestimmte Förderangebote aus einer Hand und über unterschiedliche Rechtskreise hinweg bieten jungen Menschen in zum Teil sehr schwierigen Lebenssituationen den erforderlichen Unterstützungsbedarf zur Bewältigung ihrer persönlichen oder sozialen Problemlagen.

"Nach dem ersten Jahr zeigt sich, dass die JBA gut arbeitet und ihr Ziel erreicht, jungen Menschen nachhaltig und auf ihre individuellen Bedürfnisse ausgerichtet zu helfen. Wir wollen die Erfahrungen der ersten Monate aber auch nutzen, um unser Konzept im Sinne einer lernenden Institution weiterzuentwickeln. Deswegen evaluieren wir die Qualität unserer gemeinsamen Arbeit zusammen mit dem Projekt 'Integrierte Förderstrukturen Rheinland-Pfalz'. Dabei sollen auch die Erfahrungen und Rückmeldungen der jungen Menschen einbezogen werden", so Jugenddezernentin Prof. Dr. Cornelia Reifenberg.

In ihrem ersten Jahr haben 283 jungen Menschen zunächst einen niedrigschwelligen und direkten Zugang zu Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der drei beteiligten Behörden in den neuen Räumen in der Berliner Straße 23 a gefunden. Das bedeutet für die hilfesuchenden Menschen, dass sie ohne Kenntnis der zum Teil komplizierten Zuständigkeiten und Rechtskreise und ohne vorherige Terminabsprache die Anmeldung der JBA aufsuchen können. In einem persönlichen Gespräch wird das vorrangige Anliegen geklärt, dabei wird entschieden, ob sie Kunden der JBA werden oder vom U 25 Bereich des Jobcenter betreut werden. In 162 Fällen wurden anschließend sofort der Kontakt mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der JBA hergestellt, die in einem multiprofessionellen Team zusammenarbeiten. Während die Unterstützungsmöglichkeiten mit den Jugendlichen und jungen Erwachsenen grundsätzlich gemeinsam geplant werden, bietet die Zusammenarbeit im "Team JBA" die Möglichkeit zu gemeinsamen Fallbesprechungen. Diese Bündelung und kurzen Wege untereinander ermöglichen eine effektive, schnelle und transparente Klärung und Abstimmung der Anliegen, von rechtlichen Rahmenbedingungen und erforderlichen Hilfestellungen und Leistungsansprüchen.

Seit dem Start der JBA im Oktober 2016 wurden 162 junge Menschen rechtskreisübergreifend betreut. Von den 67 Personen, für die im Laufe der vergangenen zwölf Monate keine Unterstützung durch die JBA mehr erforderlich wurde, konnten 19 junge Menschen eine Arbeit oder Ausbildung aufnehmen. 14 weitere junge Menschen konnten stabilisiert werden. Dazu zählen beispielsweise Verbesserungen der Wohnsituation, der familiären oder finanziellen Probleme. In elf Fällen endete die Unterstützung aus formalen Gründen. Bei 22 jungen Menschen endete die Betreuung durch die Jugendberufsagentur aus Gründen wie Elternzeit, Obdachlosigkeit aber auch Haft. Die Betreuungsdauer lag bei durchschnittlich 150 Tagen.

Bei 133 der jungen Menschen, die in der Jugendberufsagentur betreut wurden, waren zu den Unterstützungsleistungen der Jugendhilfe auch Leistungen des Jobcenter erforderlich und in 21 Fällen eine dritte, zusätzliche Leistung der Agentur für Arbeit Ludwigshafen wie beispielsweise Berufsberatung. Acht junge Menschen wurden gleichzeitig von Jugendhilfe und Agentur für Arbeit betreut. Mit dem transparenten und für alle Beteiligten verständlichen Unterstützungsprozess in der JBA konnten durch die Schaffung des gemeinsamen Netzwerkes aus Sicht der drei Träger auch Doppelstrukturen und eine Doppelförderung vermieden werden.

"Die erfolgreiche Arbeit der JBA lässt sich daran ablesen, dass es gelungen ist, für die schwierigen Probleme der Jugendlichen eine Lösung zu finden und dann eine Integration in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt zu realisieren. Das bereits jetzt erreichte Vermittlungsergebnis von 28,4 Prozent liegt auf einem beachtlich hohen Niveau für die Zielgruppe. Gerade die erste Arbeitsaufnahme oder der Beginn einer Ausbildung ist für die jungen Menschen ein wichtiger Schritt in das Erwerbsleben und die Eigenverantwortung", erklärte Anja Hölscher, die Geschäftsführerin des Jobcenters Vorderpfalz-Ludwigshafen.

Niedrigschwellige Zugangsmöglichkeiten

Junge Menschen sollen möglichst unkompliziert Kontakt zur JBA aufnehmen können. Dafür ist keine Terminvergabe erforderlich. Die Räume und Wartezone sind jugendgerecht gestaltet und setzen einen Kontrapunkt zur klassischen Behörde. Mit sechs gezielten Informationsveranstaltungen für Fachkräfte, Lehrerinnen und Lehrer sowie für Kooperationspartner und Multiplikatorinnen und Multiplikatoren hat das Team der JBA den Bekanntheitsgrad, die Zielsetzung und die Arbeitsweise im ersten Jahr weiter bekanntgemacht. Die Anzahl der jungen Menschen, die durch die JBA unterstützt werden, wächst derzeit um durchschnittlich drei pro Monat. Parallel zur Optimierung dieser Komm-Struktur stellen die Streetworkerinnen und Streetworker der Jugendförderung Kontakt zu den jungen Menschen her, die den Weg in die Jugendberufsagentur nicht finden oder nicht finden können. Der mobile und beziehungsorientierte Ansatz hat sich insbesondere für diese junge Menschen als sehr bedeutsam erwiesen. Zwölf von ihnen konnten in eine neue Maßnahme übernommen werden.

"Die Umsetzung der JBA, in der sich drei Träger, die sich mit dem Thema Jugendliche befassen, zusammengeschlossen haben, ist erfolgreich gelungen. Der Erfolg besteht darin, dass wir für die Jugendlichen da sind, sie unterstützen und somit ein positives Signal in die Gesellschaft senden. Ich wünsche mir, dass noch mehr Jugendliche in Zukunft erkennen, dass sie in der JBA eine tolle Anlaufstelle haben, wenn sie Hilfe benötigen, und sich nicht scheuen, die JBA aufzusuchen. Denn hier bekommen sie genau die individuelle Unterstützung, die sie brauchen", so Beatrix Schnitzius, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Ludwigshafen.

Maßnahme Respekt

Durch die Einführung des § 16 h im zweiten Teil des Sozialgesetzbuches (SGB II) kann das Jobcenter erstmals junge Menschen ansprechen und betreuen, die noch keine Leistungen erhalten, an keine Institution angebunden sind und so durch alle Netze der sozialen Sicherung fallen. Erstmals ist gesetzlich vorgeschrieben, dass sich das Jobcenter und die Jugendhilfe bei der Leistungserbringung abstimmen müssen.

In einem gemeinsamen Prozess von Jugendhilfe und Jobcenter wurde zusammen getragen, welche Bedarfe jeder Rechtskreis aus seiner Sicht sieht, um diese jungen Menschen wieder an die sozialen Systeme heranzuführen. Das Ergebnis mündete in der Maßnahme Respekt, die vom Arbeitskreis für Aus- und Weiterbildung AAW in Ludwigshafen durchgeführt wird. Aktuelle werden zwölf junge Menschen durch dieses Projekt unterstützt. Die Maßnahme ist offen, das heißt für die jungen Menschen sind ein Beginn und eine Beendigung jederzeit möglich.

Im Wesentlichen hat die Maßnahme Respekt das Ziel, die meist prekäre Lebenssituation junger Menschen so weit zu stabilisieren, dass sie in der Lage sind, eine Qualifizierungsmaßnahme zu durchlaufen, um in absehbarer Zeit eine Ausbildung zu machen oder zu arbeiten.

Stadt Ludwigshafen am Rhein


8 Platzverweise ausgesprochen

Der Kommunale Vollzugsdienst (KVD) hat Samstagnacht, 11. November 2017, acht Platzverweise gegen eine Gruppe heranwachsender, junger Männer ausgesprochen. Während der Kontrolle der Gruppenmitglieder auf einem Parkplatz am Rheinufer hatte einer der Beteiligten drohend die Hand gegen eine Beamtin erhoben und war daraufhin von den Einsatzkräften überwältigt sowie gefesselt worden. Der KVD-Streife waren die Personen aufgefallen, weil sich in deren Nähe Unrat und mehrere Wodkaflaschen befanden. Innerhalb der zehnköpfigen Gruppe hielten sich auch zwei Mädchen im Alter von 13 und 15 Jahren auf. Hinzugerufene Polizeikräfte stellten bei der 15-Jährigen einen Atemalkoholwert von 1,08 Promille fest, die 13-Jährige war nüchtern. Der KVD brachte beide nach Hause und übergab sie ihren Eltern.
Stark alkoholisierter 25-Jähriger vor sich selbst geschützt.

Stadt Ludwigshafen am Rhein


37-Jähriger nach Angriff auf Großmutter in Klinik gebracht

Der Kommunale Vollzugsdienst (KVD) hat Donnerstagnacht, 9. November 2017, einen 37-Jährigen in die Klinik "Zum Guten Hirten" begleitet. Der KVD übernahm ihn gegen 20.40 Uhr von der Polizei, die von der 87 Jahre alten Großmutter des Mannes verständigt worden war, weil er sie geschlagen habe und unter einer psychischen Erkrankung leide. Den KVD-Einsatzkräften fielen die starken Stimmungsschwankungen des 37-Jährigen auf. Bei der Erstgebegutachtung im Krankenhaus gab er an, Chrystal Meth konsumiert zu haben. Er wurde stationär aufgenommen.

Stadt Ludwigshafen am Rhein


Stark alkoholisierter 25-Jähriger vor sich selbst geschützt

Der Kommunale Vollzugsdienst (KVD) hat Freitagnacht, 10. November 2017, einen stark alkoholisierten Mann in die Klinik "Zum Guten Hirten" gebracht und damit vor sich selbst geschützt. Gegen 20.30 Uhr hatte der 25-Jährige in der Saarlandstraße eine KVD-Streife angesprochen, auf die Einsatzkräfte einen desorientierten Eindruck gemacht und angegeben, sich etwas antun zu wollen, weil seine Freundin ihn verlassen habe. Aufgrund starker Stimmungsschwankungen des Mannes, der sich betrübt bis aufbrausend zeigte, legten die Einsatzkräfte ihm Handfesseln an und begleiteten ihn ins Krankenhaus. Dort ergab ein durchgeführter Atemalkoholtest einen Wert von 2,75 Promille. Da der Mann seinen Wohnsitz in Mannheim hat, wurde er ins Zentralinstitut für Seelische Gesundheit (ZI) in Mannheim überstellt.

Stadt Ludwigshafen am Rhein


"Engel der Geschichte": Ausstellungseröffnung im Ernst-Bloch-Zentrum

Das Ernst-Bloch-Zentrum, Walzmühlstraße 63, lädt am Donnerstag, 16. November 2017, um 19 Uhr, zur Eröffnung der Sonderausstellung "Engel der Geschichte" ein. Die Ausstellung ist der Auftakt einer Reihe von größeren Veranstaltungen zum 20. Geburtstag des Ernst-Bloch-Zentrums und der Bloch-Stiftung und wird bis zum 25. Januar 2018 gezeigt. Wie der Direktor des Ernst-Bloch-Zentrums, Dr. Klaus Kufeld, mitteilt, wird die Ausstellung zum Anlass genommen, um sich mit dem Fortschrittsbegriff zu beschäftigen, aber auch utopische Akzente zu setzen. Kurator ist Professor Josef Walch, der eine bedeutende Sammlung zu Grieshabers Werk in die Ausstellung einbringt. Grußworte zur Eröffnung spricht Kulturdezernentin Prof. Dr. Cornelia Reifenberg.

In der Ausstellung werden neben Drucken aus HAP Grieshabers "Engel der Geschichte" Editionen auch das authentisch inszenierte Faksimile von Paul Klees "Angelus Novus" (1920) präsentiert. Zudem werden zahlreiche weitere Objekte und historische Dokumente, die das Denkkonzept des "Engels der Geschichte" versinnbildlichen, zu bewundern sein.

Walter Benjamin, bedeutender Philosoph und Kulturkritiker, nahm sich im September 1940 aus Furcht vor einer Auslieferung nach Deutschland das Leben. Nach seinem Tode fand man in seinem Reisekoffer den "Angelus Novus": die aquarellierte Zeichnung des Malers Paul Klee (1879 bis 1940). Paul Klee war ein Künstler der Künstlergruppe "Blauer Reiter", seine Ursprünge liegen in der Malerei des Expressionismus.

Der "Angelus Novus" wurde für Walter Benjamin zu einem inspirierenden Ausgangspunkt verschiedenster philosophischer Denkfiguren, so etwa in einem seiner bekanntesten Texte "Über den Begriff der Geschichte".

Der Künstler HAP Grieshaber – einer der bedeutendsten Druckgrafiker Deutschlands des 20. Jahrhunderts – setzte Benjamins gedankliches Konzept fort, indem er eine wiederkehrende Grafikedition unter gleichnamigem Titel begründete. Der sozial und politisch weitreichend engagierte Künstler (1909 bis 1981) lud unterschiedliche Künstler und Autoren ein, sich an diesen Editionen zu beteiligen, um so gemeinsam gesellschaftspolitische Missstände sichtbar zu machen. In Grieshabers Werk gibt es unmittelbare Bezüge zur Philosophie Ernst Blochs.

Der Ausstellungskurator Prof. Josef Walch (Künstler und Kunstpädagoge, 1994 bis 2012 Professor an der halleschen Kunsthochschule Burg Giebichenstein) wird am 16. November 2017 eine Einführung in die Ausstellung anbieten. Als Experte kann er neue, gänzlich unerwartete Forschungsergebnisse zu Paul Klees Bild präsentieren, die den so bedeutsamen "Angelus Novus" in einem neuen Licht erscheinen lassen.

Die Ausstellung – in Kooperation mit dem Wilhelm-Hack-Museum – fungiert als Auftakt für das vierwöchige Sonderprogramm, das zum 20-jährigen Jubiläum des Ernst-Bloch-Zentrums und der Stiftung Ernst-Bloch-Zentrum angeboten wird. Als appetitlicher Vorgeschmack auf die Ausstellung kann bereits seit dem 23. September 2017 die – im Rahmen der Tour der Kultur entstandene – Graffitiaktion von Victor Sobek zum Thema "Engel der Geschichte" auf den Fassaden des Ernst-Bloch-Zentrums besichtigt werden. Die Protagonisten der Ausstellung – Grieshaber, Klee und Benjamin – schmücken bis auf Weiteres die Fassade der ehemaligen Direktorenvilla der Walzmühle.

  • Eröffnung:

Donnerstag, 16. November 2017, 19 Uhr
am UNESCO-Welttag der Philosophie
Eintritt frei

  • Begrüßung

Dr. Klaus Kufeld, Direktor Ernst-Bloch-Zentrum

  • Grußwort

Prof. Dr. Cornelia Reifenberg, Dezernentin für Kultur, Schulen, Jugend und Familie der Stadt Ludwigshafen am Rhein

  • Einführung in die Ausstellung

Prof. Josef Walch, Kurator

  • Eröffnung der Ausstellung mit anschließendem Empfang

Begleitprogramm:

Das angenommene Erbe. Walter Benjamins und Ernst Blochs Enden der Geschichte(n)
Vortrag von Dr. Thomas Schröder (Mainz)
Dienstag, 21. November 2017, 19 Uhr

Hommage à HAP Grieshaber

In zwei künstlerischen Workshops mit Willy Vogel werden Buchdruck und Hochdruck (Linol-schnitt/Holzschnitt) eingeübt.
2./3. Dezember 2017 und 13./14. Januar 2018

Kuratorenführung vor der Veranstaltung "Autoren bei Bloch": Dietmar Dath liest Donnerstag, 7. Dezember 2017, 18 Uhr. Die Lesung beginnt um 19 Uhr
Der Himmel über Berlin (Wim Wenders, 1987) mit Einführung in den Film

Dienstag, 12. Dezember 2017, 19 Uhr
Vorweihnachtliche Engelsführung
Der Kurator Josef Walch wird über "Engel der Geschichte, Geschichte der Engel" in die Ausstellung einführen.

Dienstag, 19. Dezember 2017, 18 Uhr
Mein Engel...
Im Rahmen der Ausstellung sind Kinder von acht bis 14 Jahren eingeladen, mit dem Kurator der Ausstellung über Engel zu philosophieren und ihren eigenen Engel zu zeichnen.

Samstag, 6. Januar 2018,14 Uhr
Der unnachahmliche Engel. Zur Angelologie des Neuen

Vortrag von Prof. Dr. Justus Fetscher (Mannheim)

Donnerstag, 11. Januar 2018, 19 Uhr

Mehr Informationen gibt es im Internet unter www.bloch.de

Stadt Ludwigshafen am Rhein / Ernst-Bloch-Zentrum


VHS: Torten dekorieren mit weihnachtlichen Motiven

Die Volkshochschule (VHS) Ludwigshafen bietet am Samstag, 2. Dezember 2017, den Kurs "Torten dekorieren – Einsteigerkurs – Weihnachtsdekoration" an. Teilnehmende bringen ihre Tortengrundlage aus Biskuit mit, die sie im Kurs dann mit Fondant und modellierten Elementen dekorieren. Die Dozentin zeigt die notwendigen Handgriffe und Techniken. Der Kurs findet von 10 bis 17 Uhr in der Lehrküche der VHS im Bürgerhof statt. Die Kursgebühr beträgt 55 Euro inklusive Materialgebühr. Das Rezept für den Tortenboden erhalten Interessierte nach der Anmeldung per E-Mail zugesandt. Anmeldeschluss für den Kurs ist Sonntag, 26. November 2017. Anmelden kann man sich an der VHS, Telefon 0621 504-2238, oder online unter www.vhs-lu.de.

Stadt Ludwigshafen / KVHS


Randalierende Frau in Klinik gebracht

Der Kommunale Vollzugsdienst (KVD) hat sich Donnerstagnacht, 9. November 2017, um die Unterbringung einer 33-Jährigen in ein Krankenhaus gekümmert. In der Blücherstraße hatte die Frau in der Wohnung ihres Freundes randaliert und war zunächst von der Polizei in die Klinik "Zum Guten Hirten" gebracht worden. Dort nahmen die KVD-Einsatzkräfte sie in Empfang und versuchten mit der aufgeregt sowie verwirrt wirkenden Frau ein Gespräch zu führen. Ein Atemalkoholtest bei ihr ergab indes, dass die 33-Jährige nicht betrunken war. Nach der ärztlichen Erstbegutachtung begleitete der KVD die Frau zum Zentralinstitut für Seelische Gesundheit (ZI) in Mannheim, da sie in Mannheim ihren Wohnsitz hat. Die Frau wurde stationär aufgenommen.

Stadt Ludwigshafen


Sporthallendach wird instandgesetzt

Das beschädigte Sporthallendach des Schulzentrums Mundenheim wird repariert. Notwendig dafür ist, dass die auf dem Dach vorhandene Photovoltaik-Anlage von deren Betreiber abgeschaltet und demontiert wird, um die genaue Position der durchlässigen Stelle ausfindig zu machen. Im Bereich des Schadens wird das Dach im erforderlichen Umfang abgedichtet. Die Ausbesserung kann voraussichtlich dann innerhalb weniger Tage erledigt werden. Parallel dazu wird die Decke des Gebäudes wieder instandgesetzt.

Bei der Dachkonstruktion handelt es sich um ein Flachdach mit Photovoltaikanlage. Das Dach wurde 2004 saniert und hat 2009 eine Photovoltaikanlage erhalten. Die Ortung von undichten Stellen ist bei Flachdächern sehr schwierig. Nach jeweiligen Meldungen von undichten Stellen wurden in der Vergangenheit umgehend Dachdeckerarbeiten beauftragt und gleichzeitig versucht, das Leck zu orten. Die Dachabdichtungsarbeiten bezogen sich auf mutmaßliche Fehlstellen außerhalb der Aufstellfläche der Photovoltaikanlage-Anlage.

Stadt Ludwigshafen


Zunächst renitenter 29-jähriger in Klinik begleitet

Der Kommunale Vollzugsdienst (KVD) hat Samstagmittag einen offenbar unter Drogeneinfluss stehenden 29-Jährigen in die Klinik "Zum Guten Hirten" gebracht. Die besorgte Mutter des Mannes hatten den KVD verständigt, weil ihr Sohn sich ihr gegenüber aggressiv verhalten, sie aus seiner Wohnung in der Paul-Münch-Straße gedrängt und Drogen konsumiert habe sowie unter Wahnvorstellungen leide. Gemeinsam mit der Polizei suchten die Einsatzkräfte die Wohnung auf und trafen den Mann schlafend an. Nachdem er geweckt worden war, bestätigt er, dass er seine Mutter im Streit aus der Wohnung gedrängt habe. Ferner gab der 29-Jährige an, dass er nur unregelmäßig Medikamente gegen eine psychische Erkrankung nehme und am Abend zuvor einen Joint geraucht habe. Als der KVD ihm mitteilte, dass man ihn ins Krankenhaus bringen werde, kündigte er mehrfach an, nicht mitkommen zu wollen. Nach gutem Zureden durch die Einsatzkräfte willigte er dennoch ein und wurde in die Klinik gebracht.

Stadt Ludwigshafen


Nachhaltige Hilfe für überschuldete Kommunen gefordert – Beigeordneter und Kämmerer Feid vertritt auf Kommunalkonferenz Interessen betroffener Städte und Gemeinden

Beigeordneter und Kämmerer Dieter Feid vertritt die Interessen der Stadt Ludwigshafen bei der neunten Kommunalkonferenz des Aktionsbündnisses "Für die Würde unserer Städte" am Donnerstag, 9. November 2017, in Saarbrücken. Als einer der Sprecher des bundesweiten und parteiübergreifenden Zusammenschlusses von mittlerweile 70 hochverschuldeten Kommunen setzt er sich mit seinen Mitstreiterinnen und Mitstreitern insbesondere für eine zeitnahe Lösung der kommunalen Liquiditätskreditverschuldungsproblematik und die Einsetzung einer von allen Bundestagsfraktionen und Parteien der ver-gangenen Legislaturperiode zugesagten Kommission zur Wiederherstellung und dauerhaften Sicherung der Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse ein.

"Nur starke, handlungs- und leistungsfähige Städte, Landkreise und Gemeinden können auch zukünftig Garanten für gesellschaftliche Stabilität, Zusammenhalt und wirtschaftlichen Erfolg sein", sagte Feid vor seiner Abreise. "Es ist eine zentrale Gerechtigkeitsfrage, dass auch die Stadt Ludwigshafen in Zukunft dazu in der Lage bleibt, ihren Bürgerinnen und Bürgern und ihren Unternehmen in allen Fragen der Daseinsvorsorge und der Standortpolitik vergleichbare Angebote machen zu können, wie sie auch in anderen Kommunen regelmäßig vorgehalten beziehungsweise angeboten werden. Den zunehmenden wirtschaftlichen und sozialen Disparitäten und damit der zunehmenden ungleichen Chancenverteilung in unserem Land gilt es im Interesse aller auf allen staatlichen Ebenen durch wirksames politisches Handeln entschieden entgegen zu treten. Grundvoraussetzung dafür ist eine aufgabengerechte, an den Bedarfen orientierte kommunale Finanzausstattung."
Im Anschluss an die Saarbrücker Tagung beantworten am Donnerstag um 13 Uhr die Sprecher des Bündnisses, Ulrich Scholten (OB, Mülheim), Dr. Bernhard Mattheis (OB, Pirmasens), Dr. Johannes Slawig (Stadtdirektor und Kämmerer, Wuppertal) und Dieter Feid bei einer Pressekonferenz Fragen der Öffentlichkeit.

Konferenzort ist das Rathaus St. Johann, Rathausplatz 1, 66111 Saarbrücken.
Das Bündnis "Für die Würde unserer Städte" repräsentiert mit seinen Mitgliedskom-munen mehr als neun Millionen Menschen in acht Bundesländern. Aus Rheinland-Pfalz gehören dem Aktionsbündnis neben der Stadt Ludwigshafen, die seit 2014 Mitglied ist, noch zwölf weitere Kommunen an: Frankenthal, Kaiserslautern, Koblenz, Lahnstein, Mainz, Mayen, Neustadt an der Weinstraße, Neuwied, Pirmasens, Trier, Worms und Zweibrücken.

Stadt Ludwigshafen


Stadtverwaltung stellt Prüfverfahren bei Vergabe von Taxi- und Mietwagenkonzessionen um

Die Vergabe von Konzessionen für Taxi- und Mietwagenunternehmen, deren Übertragung und Verlängerung richtet sich, nach zahlreichen Rechtsstreitigkeiten in der Vergangenheit, seit dem 1. November 2017 nach dem so genannten Hamburger Modell. Dieses Verfahren greift die in der Berufszugangsverordnung für den Straßenpersonenverkehr (PBZugV) geregelte persönliche und finanzielle Leistungsfähigkeit der Antragsteller auf, die auch in Paragraf 13 Abs. 1 Personenbeförderungsgesetz (PBefG) Genehmigungsvoraussetzungen darstellen. Diese Voraussetzungen werden nunmehr intensiv durch einen beauftragten Gutachter geprüft.

Das hat zur Folge, dass bei Neu-, Folge- oder Übertragungsanträgen Unternehmerinnen und Unternehmer nun zu den bisherigen Antragsunterlagen weitere Dokumente vorlegen müssen, um ihre persönliche Zuverlässigkeit und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit nachzuweisen. Es handelt sich hierbei zum Beispiel um die Mitteilung der beschäftigten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer der vergangenen drei Kalenderjahre, eine Liste mit Angaben zu Kilometerständen, Eigenkapitalbescheinigung sowie Jahresfahrleistungen eingesetzter Fahrzeuge.
Das Festhalten beziehungsweise die Festlegung an einer starren Begrenzung der zu erteilenden Konzessionen kann es nicht mehr geben, da die Rechtsstreitigkeiten in der Vergangenheit gezeigt haben, dass die Schlüssigkeit und Nachvollziehbarkeit einer derartigen (starren) Obergrenze schwer zu belegen ist, zumal eine Begrenzung an dem Grundrecht der Berufsfreiheit zu messen ist. Der bereits zitierte Paragraf 13 PBefG regelt allerdings auch, dass Genehmigungen zu versagen sind, wenn die Funktionsfähigkeit des Taxigewerbes bedroht ist. Folglich wird auf der Grundlage des neuen Genehmigungsverfahrens auch die Wirtschaftlichkeit des Ludwigshafener Taximarkts geprüft werden, denn die Wahrung der Funktionsfähigkeit ist ein gesetzlicher Auftrag. Der beauftragte Gutachter wird nach seiner Prüfung eine Empfehlung für die Stadtverwaltung formulieren, die die Grundlage für die Erteilung oder Versagung der beantragten Konzession bilden wird. Von einer Freigabe der Anzahl der Konzessionen kann folglich keine Rede sein.

Aufgrund des erhöhten Prüfungsaufwandes werden die Antragstellerinnen und Antragssteller gebeten, drei Monate vor Ablauf ihrer Genehmigung den Folgeantrag zu stellen. Die Stadtverwaltung weist darauf hin, dass eine Prüfung der Genehmigungsvoraussetzungen erst erfolgen kann, wenn die Antragsunterlagen vollständig vorliegen.

Im Zuge der Einführung des neuen Verfahrens werden auch die auf der Warteliste für eine Konzessionserteilung befindlichen Antragstellerinnen und Antragssteller nach dem so genannten Hamburger Modell überprüft und bearbeitet.
"Ziel dieser notwendigen Änderung bei der Konzessionsvergabe ist es, dem Ludwigshafener Taxi- und Mietwagengewerbe bessere wirtschaftliche Entfaltungsmöglichkeit zu ermöglichen und gleichzeitig dem Grundrecht der Berufsfreiheit Rechnung zu tragen", erklärte Kämmerer und Beigeordneter Dieter Feid die Umstellung. "In Zukunft wird deshalb verstärkt unter anderem auf die betriebswirtschaftliche Plausibilität und Leistungsfähigkeit der antragstellenden Unternehmen geachtet werden müssen." Diese Praxis der Vergabe, die auch als Hamburger Modell bekannt ist, habe sich nach Erkenntnissen der Stadtverwaltung bereits in anderen Städten bewährt, sagte er.

Stadt Ludwigshafen


Ortsvorsteherbüro Oggersheim geschlossen

Das Ortsvorsteherbüro Oggersheim, Alter Frankenthaler Weg 63, bleibt vorerst geschlossen.

Stadt Ludwigshafen


Neue Kindergartenplätze für Friesenheim

In der Erzbergerstraße entsteht derzeit neben einer viergruppigen Einrichtung aus den 1990er-Jahren eine neue Kindertagesstätte, die ab Mitte 2018 Platz für eine Krippengruppe sowie für fünf Kindergarten- und zwei Hortgruppen bietet. "Wir sind gut im Zeitplan, denn bereits zehn Monate nach dem ersten Spatenstich können wir das Richtfest feiern. Mit dem erweiterten Neubau erhöht sich die Anzahl der Kindergartenplätze im Stadtteil Friesenheim um 84 auf 645 Plätze", erläuterte Bau- und Umweltdezernent während der Feier am Mittwoch, 8. November 2017.

Der zweigeschossige Neubau wird auf dem Areal errichtet, auf dem das mittlerweile abgerissene Gebäude aus den 1960er-Jahren stand. Er ist mit rund 65 Meter Länge und 22 Metern Breite größer als der Altbau und bietet Platz für zehn Krippenkinder im Alter von null bis drei, fünf altersgemischte Gruppen mit je 25 Kindern im Alter zwischen zwei und sechs Jahren sowie zwei Hortgruppen im Obergeschoss für 40 Kinder. Auf der Grundfläche von circa 2.100 Quadratmetern befinden sich neben den Gruppen- und Nebenräumen unter anderem ein Turn-Mehrzweckraum, Schlafräume, Küche, Büro- und Personalraum, Räume für Projekt- und Kleingruppen, Sanitäranlagen und Lagerräume. Das Gebäude entsteht in Massivbauweise aus Stahlbeton und Mauerwerk und wird mit einem wärmegedämmten Flachdach versehen. Mit dem Einbau eines rollstuhlgerechten Aufzuges wird der Neubau barrierefrei. Alt- und Neubau sind im Erdgeschoss miteinander verbunden. Das Obergeschoss wird jeweils über eine Treppe im Bestands- und im Neubau erreicht. Auf dem rund 11.000 Quadratmeter großen Grundstück, das an den Ebertpark grenzt, entsteht ein Spielplatz.

Die Gesamtkosten in Höhe von 5,3 Millionen Euro teilen sich in 4,6 Millionen Euro für den Neubau, 166.000 Euro für den Abbruch des Altbaus und 554.000 Euro für den Bau und die Miete des Ausweichquartiers. Die Maßnahme ist für das kommunale Investitionsprogramm (Ki 3.0) beim Landesamt angemeldet. Es wird eine Förderung in Höhe von 90 Prozent auf die Herstellungskosten von 4,6 Millionen Euro erwartet. Mit dem im Februar 2016 vom Stadtrat beschlossenen dritten Ausbaupaket soll die Platzkapazität bis 2019 stadtweit mit 22 Einzelprojekten, jeweils elf der Stadt und der freien Träger, auf 7.676 Kindergartenplätze und 460 Krippenplätze erweitert werden.

Stadt Ludwigshafen


Stadt ermöglicht Durchfahrtsmöglichkeit für breitere PKW auf Hochstraße Süd

Da viele Fahrer das angeordnete Fahrverbot für Fahrzeuge mit einem Gesamtgewicht von mehr als 3,5 Tonnen auf der Hochstraße missachteten, plante die Stadt Ludwigshafen eine Durchfahrtsmöglichkeit für Fahrzeuge mit einer Breite von zwei Metern, damit rein physisch kein LKW passieren kann. Da bei einer Breite von zwei Metern auch viele PKW betroffen wären, bessert die Stadt nach und erlaubt das Durchfahren für Fahrzeuge mit einer Breite von 2,10 Metern.

"Wir müssen unserer Verantwortung gerecht werden und die Verkehrssicherheit auf der Hochstraße Süd herstellen. Die baulichen Sperren sind ein Hilfsmittel, um schwere Fahrzeuge daran zu hindern, über die Hochstraße Süd zu fahren. Falls dies dann immer noch nicht ausreichen sollte, müssen wir prüfen, ob in weiteren Schritten eine Videoüberwachung oder der Einsatz sogenannter Gewichtsmesser in Frage kommen", erklärt Bau- und Umweltdezernent Klaus Dillinger.

Stadt Ludwigshafen


Kanalbauarbeiten in der Hohenzollernstraße/Bgm.-Grünzweig-Straße

Am Freitag, 3. November 2017, wurde mit der Kanalsanierung Hohenzollernstraße im Bereich der Bürgermeister- Grünzweig- Straße begonnen. Erneuert werden die Hauptkanäle und alle Kanalhausanschlusskanäle im Bereich zwischen der Bgm.-Grünzweig-Straße und Haus Nummer 20 der Hohenzollernstraße. Der Straßenabschnitt der Hohenzollernstraße zwischen Bgm.-Grünzweig-Straße und Carl-Friedrich -Gauß-Straße ist für den Individualverkehr voll gesperrt. Eine Umleitungsstrecke über die Erzbergerstraße und die Pettenkoferstraße wurde eingerichtet.

Voraussichtlich ab Ende Januar 2018 wird in der Hohenzollernstraße zwischen Carl-Friedrich- Gauß-Straße und Pettenkoferstraße eine partielle Einbahnstraßenregelung in Richtung Friesenheim bis Ende der Bauzeit eingerichtet.

Die Bauarbeiten in der Bgm.-Grünzweig-Straße dauern voraussichtlich bis Ende November 2017. Ende der Gesamtbaumaßnahme ist Dezember 2018.

Die Stadtentwässerung bemüht sich, die Belästigungen so gering wie möglich zu halten. Sollte es während der Bauzeit Anlass zu Beanstandungen geben, steht Thomas Böhle, Telefon: 504-6828, als Ansprechpartner zur Verfügung.

Stadt Ludwigshafen


KVD kümmert sich um Überfallopfer

Um das 31-jährige Opfer eines Überfalls hat sich der Kommunale Vollzugsdienst (KVD) Freitagnacht, 3. November 2017, gekümmert.

Einer KVD-Streife war gegen 22 Uhr an der Rheinuferpromenade ein Mann aufgefallen, der einen aufgelösten Eindruck machte. Der Radfahrer gab gegenüber den KVD-Beamten an, kurz zuvor Opfer eines Überfalls geworden zu sein. Der Mann erklärte, dass ihn eine Gruppe aus drei Männern und zwei Frauen bei der Fahrt Richtung Ostasieninstitut erst den Weg versperrt, ihn zum Absteigen gezwungen und danach mit Schlägen körperlich angegriffen habe, ehe man von ihm abließ. Ferner habe er versucht mit lauten Schreien auf seine Situation aufmerksam zu machen.

Bei der Bestreifung der näheren Umgebung endeckten die Einsatzkräfte keine Tatverdächtigen. Die kurz danach eintreffenden Polizeistreifen nahmen sich des Falls an.

Stadt Ludwigshafen am Rhein


Flüchtiger überwältigt und Messer sichergestellt

Der Kommunale Vollzugsdienst (KVD) hat am Samstagabend, 4. November 2017, einen 18-Jährigen überwältigt, der ein Messer bei sich führte. Gegen 21.45 Uhr war der Mann auf dem Berliner Platz vor einer KVD-Streife auf seinem Fahrrad geflüchtet und in der Bismarckstraße gestellt worden. Dort ließ er ein Einhandmesser fallen und versuchte erneut zu fliehen, ehe ihn die Einsatzkräfte zu Boden brachten. Ein Passant hatte die Streife zuvor darauf hingewiesen, dass der 18-Jährige in der Straßenbahn mit dem Messer herumgefuchtelt habe. Der KVD stellte das Messer sicher und erteilte dem Mann einen Platzverweis.

Stadt Ludwigshafen / KVD


Ölspur auf K7 entdeckt und beseitigt

Der Kommunale Vollzugsdienst (KVD) ließ einen gefahrdrohenden Zustand durch eine Ölspur auf dem Radweg an der K7 zwischen Käthe-Kollwitz-Allee und Brückweg am Samstagnachmittag, 4. November 2017, beseitigen. Den Hinweis auf diese Verunreinigung hatten die Einsatzkräfte gegen 15.45 Uhr von der Polizei erhalten. Da der KVD beim Anfahren der Stelle eine Gefahr für den Radfahrverkehr und für das Erdreich wegen der rund 180 Meter langen Schmierspur nicht ausschließen konnte, verständigte er zur fachgerechten Beseitigung der Verunreinigung eine Firma. Nach deren Einschätzung handelte es sich bei der Substanz um ein Zweitakter-Gemisch.

Stadt Ludwigshafen / KVD


Stadt verleiht Partnerschaftsmedaillen

Für ihre großen Verdienste um die Städtepartnerschaften zeichnete

Oberbürgermeisterin Dr. Eva Lohse am 6. November 2017 Manfred Bernhardt, Peter Friedrich, Stefan Eckl, Wolfgang Lauenstein sowie das Geschwister-Scholl-Gymnasium und die Städtische Musikschule mit der Partnerschaftsmedaille in Silber aus. Mit der Verleihung der Partnerschaftsmedaille ehrt die Stadt Ludwigshafen am Rhein alle zwei Jahre Bürgerinnen und Bürger sowie Schulen, Vereine oder Institutionen.
"Ludwigshafen hat, das zeigen unsere Städtepartnerschaften, Freunde in aller Welt. Die Städtepartnerschaften stehen bei uns nicht auf dem Papier. Sie werden aktiv gelebt. Das ist nur möglich durch Bürgerinnen und Bürger, Schulen, Vereine und Institutionen. Darum hat der Partnerschaftsausschuss im Jahr 2005 beschlossen, regelmäßig alle zwei Jahre diejenigen, die sich dafür besonders engagieren, auszuzeichnen. Damit rücken wir den hohen Stellenwert, den wir unseren Partnerschaften beimessen, in den Blickpunkt der Öffentlichkeit", erklärte OB Dr. Eva Lohse bei der Feierstunde.

Die Feuerwehr als Institution wurde bereits im Jahr 2006 für ihr hohes Engagement im Rahmen der Städtepartnerschaften mit der Partnerschaftsmedaille in Silber geehrt. Diese langjährigen Kontakte mit Leben zu erfüllen ist nur möglich, wenn es in einer Institution Menschen gibt, die sich einbringen, unterstützen und rührig sind. Darum sollen nun, elf Jahre nach der ersten Ehrung der Feuerwehr, zwei Medaillen an ehemalige Berufsfeuerwehrleute verliehen werden, die sich in besonders hohem Maße eingebracht haben:

Manfred Bernhardt

Am engsten sind die Beziehungen zur Partnerstadt Lorient (Frankreich). Da spielt Manfred Bernhardt seit 1994 eine sehr aktive Rolle. Über 20 Jahre lange organisierte er bis zu seiner Pensionierung im Jahr 2015 einen regelmäßigen Austausch von Tauchern. Bereits bei den Feierlichkeiten zum 50-jährigen Partnerschaftsjubiläum würdigte die Stadt Lorient 2013 sein Engagement. Dem schließt sich Ludwigshafen nun an. Ohne sein großes persönliches Engagement und die vielen direkten Kontakte zu den Kollegen der Feuerwehr in Lorient wäre diese besondere Freundschaft und Partnerschaft nicht möglich.

Peter Friedrich

Wie mit Lorient so gibt es auch mit Pasadena (USA) einen regelmäßigen Praktikantenaustausch. Peter Friedrich war selbst während seiner Ausbildung für den höheren feuerwehrtechnischen Dienst in Ludwigshafens kalifornischer Partnerstadt Pasadena. Als Leiter der Feuerwehr war er bis zu seiner Pensionierung Anfang 2017 stets in die Aktivitäten mit allen Partnerstädten eingebunden, hat Austausche angeregt und unterstützt.

Sowohl Manfred Bernhardt als auch Peter Friedrich blieben nach Ausscheiden aus dem Dienst der Partnerschaft treu.

Stefan Eckl

Bereits seit 1977 engagiert sich Stefan Eckl im Rahmen des Austauschs zwischen den Betriebssportgemeinschaften der Städte Lorient und Ludwigshafen. Im jährlichen Wechsel fanden sportliche Wettkämpfe (Fußball, Boule) statt. Die Unterbringung erfolgt in Partnerfamilien, so dass sich über die vielen Jahre hinweg eine sehr enge familiäre Beziehung zwischen den Austauschpartnern entwickelte. Beim Aufbau der Partnerschaft zwischen den Sportverbänden aus Lorient und Ludwigshafen übernahm Stefan Eckl eine führende Rolle:

Erste Kontakte wurden im Jahr 2006 geknüpft. Seit diesem Zeitpunkt erhält der Sportverband Ludwigshafen in jedem Jahr zum Stadtfest Besuch von einer Gruppe aus Lorient, die sich aus zwölf Jugendlichen und drei Lehrerinnen und Lehrern des Collège le Coutaller und drei bis fünf Mitgliedern des Sportverbandes Lorient zusammensetzt. Die Schülerinnen und Schüler legen hier das Sportabzeichen ab und nehmen am Stadtlauf teil.

Der Sportverband Ludwigshafen war ebenfalls mehrere Male in Lorient zu Gast. Besonders eindrucksvoll war die Teilnahme an den Gedenkfeiern zum Ende des 2. Weltkrieges im Jahr 2015.

Die beiden Sportverbände haben im Laufe dieser Partnerschaft schon viele Kontakte zwischen Sportvereinen beider Städte vermittelt. Auch diese Partnerschaft ist geprägt von fast schon familiären Beziehungen und freundschaftlichen Verbindungen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Wolfgang Lauenstein

Wolfgang Lauenstein war 30 Jahre lang, von 1979 bis 2009, Mitglied des Stadtrates und des Partnerschaftsausschusses der Stadt Ludwigshafen. Wolfgang Lauenstein nahm stets regen Anteil an Veranstaltungen, Empfängen oder offiziellen Besuchen von Schulklassen und Vereinen. Er informierte sich über den jeweiligen Stand der Beziehungen und half bei der Betreuung der Gäste.

Besonders ans Herz gewachsen ist ihm die Städtepartnerschaft zu Sumgait (Aserbaidschan). Wolfgang Lauenstein war Mitglied der Deutschen Ostgesellschaft und initiierte nach deren Auflösung die Gründung des Freundeskreises Ludwigshafen-Sumgait im Jahr 2005 mit. Bis 2013 war er Vorsitzender des Freundeskreises, heute ist er Ehrenvorsitzender.

Durch private Kontakte ist Wolfgang Lauenstein seit 1981 mit der Stadt Sumgait eng verbunden. So lud er zum Beispiel 1993 für drei Wochen die vierköpfige Familie Kerimov zu sich ein, beherbergte sie und bezahlte darüber hinaus auch noch den Flug. Die Kerimovs waren die ersten Aserbaidschaner, die privat von einer Ludwigshafener Familie eingeladen wurden. Dies blieb bisher einzigartig. Auch danach hatte Familie Lauenstein immer wieder Gäste aus Sumgait, die hier in Ludwigshafen Urlaub gemacht haben.

Erwähnenswert ist seine seit Jahren laufende interessante Forschungsarbeit im Zusammenhang mit dem Sumgaiter Soldatenfriedhof und dem Kriegsgefangenenlager.

Bei den Feierlichkeiten zum 40-jährigen Jubiläum der Partnerschaft im Mai 2017 im aserbaidschanischen Sumgait wurde Wolfgang Lauenstein für seine großen Verdienste von der Stadt Sumgait zum Ehrenbürger der Stadt ernannt.

Geschwister-Scholl-Gymnasium

Bereits seit dem Jahr 2000 pflegt das Geschwister-Scholl-Gymnasium eine Partnerschaft mit dem Collège August Brizeux in Lorient. Die Begegnungen fanden bis 2013 im jährlichen Wechsel statt. Die Unterbringung erfolgte in Gastfamilien. Derzeit ruht diese Partnerschaft, weil das Gebäude des Collèges abgerissen und die Schülerinnen und Schüler auf zwei Schulen verteilt wurden. Der Neubau wird voraussichtlich 2018 wieder bezogen werden können, sodass sich der Austausch fortsetzen kann.

Seit 1999 findet alljährlich das Projekt "Noel en Allemagne" statt, bei dem Kinder aus Lorient das deutsche Weihnachtsfest erleben können. Sie treffen sich dann vor allem mit Kindern des Geschwister-Scholl-Gymnasiums.

Eine sehr aktive Partnerschaft verbindet das Geschwister-Scholl-Gymnasium seit 1998 mit der Ecole Primaire de Gatovu in der Provinz Butare in Ruanda. Die Erneuerung, Erweiterung und die Ausstattung der Schule wird durch Spenden unterstützt. Alljährlich ist das Geschwister-Scholl-Gymnasium mit den Ergebnissen seiner Bemühungen auf dem Ruanda-Tag des Landes Rheinland-Pfalz präsent.

Darüber hinaus unterhält das Geschwister-Scholl-Gymnasium weitere Schulpartnerschaften mit einem Collège in Lauterbourg und einem Lycée in Straßburg/Bischheim (Frankreich). Jedes Jahr fahren die 6. Klassen nach Camaret-Sur-Mer in die Bretagne und die 9. Klassen nach Irland, um ihre Sprachkenntnisse im Französischen als auch im Englischen frühzeitig bei einem Auslandsaufenthalt vertiefen zu können.

Anfang 2016 erhielt das Geschwister-Scholl-Gymnasium aufgrund seiner vielfältigen Maßnahmen und Projekte vom Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur Rheinland-Pfalz das Zertifikat "Rheinland-pfälzische Europaschule".

Musikschule

Im Rahmen der Städtepartnerschaften ist die Musikschule immer dabei, wenn es um die musikalische Ausgestaltung von Begegnungen geht, sei es hier in Ludwigshafen oder in den Partnerstädten. Größere Musikgruppen, aber vor allem kleinere Ensembles waren bei Reisen zu Jubiläen und anderen Festveranstaltungen in unsere Partnerstädte Sumgait, Havering und Lorient dabei.

Lange nahmen Musikerinnen und Musiker alle zwei Jahre am Internationalen Musikfest in Dessau teil. Kurzzeitig bestanden Kontakte zur Musikschule in Havering, die leider zum Erliegen kamen, ebenso die Beziehungen nach Lorient.

Beim 50-jährigen Jubiläum der Städtepartnerschaft mit Lorient im September 2013 bot das Jugendorchester in Lorient ein beachtliches Konzert. Jetzt hofft man auf eine Intensivierung der Kontakte. Seit langem bemüht sich die Musikschule um Kontakte mit Antwerpen.

Ludwigshafens Partnerstädte – langjährige Verbindungen:

Im Jahr 2017 wurde das 40-jährige Jubiläum der Partnerschaft mit Sumgait gefeiert, im kommenden Jahr stehen gleich vier Jubliäen an: 70 Jahre mit Pasadena in den Vereinigten Staaten, 55 Jahre mit Lorient in Frankreich, 30 Jahre mit Dessau-Roßlau in Sachsen-Anhalt und 20 Jahre mit dem belgischen Antwerpen. Darüber hinaus bestehen offizielle Städtepartnerschaften mit Havering in Großbritannien (seit 1971) und Gaziantep in der Türkei (seit 2012).

Stadt Ludwigshafen


Mit mehr als drei Promille in Klinik gebracht

Der Kommunale Vollzugsdienst (KVD) hat am Donnerstagvormittag, 2. November 2017, eine stark alkoholisierte Frau in die Klinik "Zum Guten Hirten" begleitet. Die 37-Jährige war den Einsatzkräften gegen 10 Uhr bei einem Streifgang entlang der Heny-Roos-Passage aufgefallen.

Die Frau lag auf einer Bank und reagierte nicht auf die Ansprache der KVD-Beamten. Da kaum eine Kommunikation mit ihr möglich war, verständigten die Einsatzkräfte einen Rettungswagen, der die Frau in die Klinik brachte. Ein dort durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 3,05 Promille. Die 37 Jahre alte Frau wurde gemäß des rheinland-pfälzischen Landesgesetzes für psychisch Kranke (PsychKG) stationär aufgenommen.

Stadt Ludwigshafen


Feuerwerkskörper aus Wohnhaus geworfen

Feuerwerkskörperwürfe aus einem Haus in der Dörrhorststraße haben am späten Montagnachmittag, 30. Oktober 2017, zu einem Einsatz des Kommunalen Vollzugsdienstes geführt. Aus der dritten Etage hatten gegen 17.40 Uhr zwei Jungen im Alter von elf und zwölf Jahren die Knallkörper geworfen.

Die Einsatzkräfte stellten die beiden zur Rede und ließen sich die Feuerwerkskörper aushändigen. Die KVD-Beamten wiesen in einem Gespräch die Jungen sowie deren Mütter auf das Fehlverhalten hin. Ein Nachbar hatte aus Angst vor Schäden an seinem geparkten Auto die Polizei informiert, die den KVD um Anfahrt der Örtlichkeit bat.

Stadt Ludwigshafen


Lichtoper und Lichtlabor

Das Begleitprogramm zur kommenden Ausstellung
Stimme des Lichts – Delaunay, Apollinaire und der Orphismus

Anlässlich der Ausstellung Stimme des Lichts – Delaunay, Apollinaire und der Orphismus bietet das Wilhelm-Hack-Museum ein umfassendes Begleitprogramm für Groß und Klein an. Bei dem künstlerischen Beteiligungsprojekt Lichtoper gestalten mehrere Gruppen aus Ludwigshafen und interessierte Einzelpersonen eine gemeinsame Aufführung in zwei Akten. Mit dem Lichtlabor werden für Kindertageststätten und Schulen Experimente zum Thema Licht angeboten.

Den Auftakt der Lichtoper bildet die Glühlampenmusik, eine audio-visuelle Performance des Musikers und bildenden Künstlers Michael Vorfeld am Samstag, 4. November, ab 18 Uhr. Im Dezember beginnen die in drei Gruppen aufgeteilten Workshops zur Lichtoper. Jugendliche und Erwachsene sind dazu eingeladen, sich auf ganz besondere Weise zu beteiligen. Auch verschiedene Gruppen aus der Stadt Ludwigshafen wie der Internationale Frauentreff oder die Städtische Musikschule werden an den Workshops teilnehmen.

Bei den gemeinsamen Treffen sollen die Teilnehmenden unter Anleitung von Michael Vorfeld und der Künstlerin und Kunstvermittlerin Constanze Eckert zunächst verschiedene Zugänge zum Thema Licht finden. Die entscheidende Rolle, die das Licht für die Werke in der Ausstellung Stimme des Lichts – Delaunay, Apollinaire und der Orphismus spielt, soll ebenso wie die Bedeutung des Lichts in Natur, Kunst, Religion und im Alltag diskutiert werden. Im weiteren Arbeitsprozess werden die Teilnehmer mit Licht, Klang und Farbe experimentieren und zusammen eine Aufführung entwickeln, die anlässlich verschiedener Lichterfeste aus unterschiedlichen Kulturkreisen in zwei Akten der Öffentlichkeit präsentiert wird. Das Licht nimmt hier die Rolle ein, die bei der klassischen Oper der Musik zukommt. So werden die Darbietungen durch Licht, aber auch Klang und Erzählungen, gestaltet. Die offene Architektur des Wilhelm-Hack-Museums wird ebenfalls miteinbezogen, indem sich Aufführende und Publikum gemeinsam durch das Museum bewegen.

Das Lichtlabor ist ein Angebot rund um die Bedeutung und Erlebbarkeit des Lichts, das im November beginnt. Mit dem mobilen Lichtkoffer besuchen die Museumspädagogen des Wilhelm-Hack-Museums Kindertagesstätten und Schulklassen. Neben Alltagsphänomenen wird erkundet, was Licht mit Farbe, Energie, Sprache und Religion zu tun hat. Dabei sind die Workshops auf die jeweiligen Alters- und Klassenstufen ausgerichtet. Mit Experimenten wie der Farbschleuder, Leuchtgetränken und Solarfotografie können die Schülerinnen und Schüler Licht- und Farbphänomenen auf den Grund gehen. Zu Beginn der Workshops gibt es jeweils eine thematische Einführung mit Vorstellung des Ausstellungsthemas, der Kunst
des Orphismus und ein gemeinsames Gespräch über die Bedeutung von Licht und Farbe im Leben der teilnehmenden Kinder und Jugendlichen.

Lichtoper:
Die Workshops sind in drei Gruppen eingeteilt:

Termine Gruppe A:

Donnerstag, 7. Dezember, 17 bis 21 Uhr (Einführung)
Samstag, 9. Dezember, 18 bis 21 Uhr (Workshop und Probe)
Dienstag, 12. Dezember, 18 bis 21 Uhr (Generalprobe)
Mittwoch, 13. Dezember, ab 17.30 Uhr (Treffen zur Aufführung)

Termine Gruppe B:

Freitag, 8. Dezember, 17 bis 21 Uhr (Einführung)
Samstag, 9. Dezember, 18 bis 21 Uhr (Workshop und Probe)
Dienstag, 12. Dezember, 18 bis 21 Uhr (Generalprobe)
Mittwoch, 13. Dezember, ab 17.30 Uhr (Treffen zur Aufführung)

Termine Gruppe C:

Freitag, 23. Februar 2018, 17 bis 21 Uhr (Einführung)
Sonntag, 25. Februar 2018, 18 bis 21 Uhr (Workshop und Probe)
Donnerstag, 1. März 2018, 18 bis 21 Uhr (Generalprobe)
Freitag, 2. März 2018, ab 18 Uhr (Treffen zur Aufführung)

Kosten: Teilnahme und Aufführungen kostenlos
Konzept: Constanze Eckert, Michael Vorfeld

Aufführungstermine:
Auftakt am Samstag, 4. November 2017, 18 Uhr (thailändisches Lichterfest Loi Krathong):
Glühlampenmusik. Eine audio-visuelle Performance von Michael Vorfeld
1. Akt der Aufführung am Mittwoch, 13. Dezember 2017, 18.30 Uhr (jüdisches und norwegisches Lichterfest, Channuka und Lucia)
2. Akt der Aufführung am Freitag, 2. März 2018, 19 Uhr (chinesisches Lichterfest Yuanxiao)

Anmeldung: hackmuseum@ludwigshafen.de, Telefon 0621 504-3045/3411 (Anmeldungen für die Lichtoper spätestens zehn Tage vor Workshop-Beginn).

Lichtlabor:

Kosten: 1 Euro pro Teilnehmerin oder Teilnehmer
Konzept: Theresia Kiefer, Sarah Strub
Anmeldung: hackmuseum@ludwigshafen.de, Telefon 0621 504-3045/3411

Ausstellung: Stimme des Lichts – Delaunay, Apollinaire und der Orphismus, 2. Dezember 2017 bis 2. April 2018, Vernissage am Freitag, 1. Dezember, 18 Uhr
Hauptsponsor: BASF SE

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Bewährte Klassiker und aktuelle Publikumslieblinge

Festival Theater International mit Aufführungen in der Innenstadt und den Stadtteilen

Gemeinsam mit dem Kulturbüro Bad Dürkheim, dem Kinder- und Jugendtheater Speyer und dem Jugend- und Kulturhaus Blaubär aus Haßloch veranstaltet das Kulturbüro Ludwigshafen mit dem Festival Theater International eines der wichtigsten Kinder- und Jugendtheaterfestivals der Region. Vom 6. bis 22. November 2017 findet im Rahmen dieses Festivals an Spielstätten in ganz Ludwigshafen ein vielgestaltiges Angebot an Aufführungen für Kinder und Jugendliche unterschiedlicher Altersklassen statt. Die Zielgruppe reicht von Krabbelkindern bis hin zum Kindesalter an der Schwelle zur Jugend. Zentraler Aufführungsort ist das Kulturzentrum dasHaus, Bahnhofstraße 30. Die Einbindung von insgesamt fünf Stadtteilbibliotheken der Stadtbibliothek und des Gemeinschaftssaals Maudach zieht das Festivalgeschehen mit der Aufführung jeweils eines Stückes bewusst auch in die Fläche des Stadtgebietes. Mit der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz konnte ein neuer, hochkarätiger Kooperationspartner gewonnen werden.

Insgesamt 15 verschiedene Stücke - interessante Inszenierungen bewährter Klassiker und aktuelle Publikumslieblinge - bietet das Festival International am Veranstaltungsort Ludwigshafen.

So wird etwa Shakespeares Sommernachtstraum in einer Kooperation des Kinder- und Jugendtheater Speyer mit der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz als Solostück für Jugendliche ab zehn Jahren aufbereitet. Zu sehen ist diese originelle Produktion am Freitag, 10. November, 11 Uhr, im Kulturzentrum dasHaus.

Auch der Jugendbuchklassiker und Kinoerfolg Tschik wird auf der dortigen Bühne gezeigt. Aufgeführt wird dieses Werk um eine ungewöhnliche Freundschaft zweier sehr unterschiedlicher Jungs am Dienstag, 14. November, 10 Uhr.

Deutlich jünger ist die Zielgruppe des Kinder-Musicals Ritter Rost. Das spannende Stück für Kinder ab vier Jahre läuft am Donnerstag, 16. November, um 15 Uhr und am Freitag, 17. November, um 10 Uhr.

Im regelmäßigen Turnus bietet die Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz im Kulturzentrum dasHaus sogenannte Krabbelkonzerte für die Allerjüngsten an. Bereits im ersten Lebensjahr möchte die Konzeption des Musikpädagogen Andrea Apostoli die Hörgewohnheiten kleiner Menschen für die Ästhetik der Musik öffnen. Aktuelle Termine hierfür sind im Rahmen des Festivals am Samstag, 11. November, 16 Uhr sowie am Sonntag, 12. November, um 9.30 Uhr und 11 Uhr und im neuen Jahr, außerhalb des Festivals, am Sonntag, 7. Januar 2018, um 10 Uhr.

Um möglichst viele Kinder zu erreichen, richtet sich das Angebot von Theater International insbesondere an Kindertagesstätten und Schulen. Damit ist auch eine Vor- und Nachbereitung der Theaterstücke gemeinsam mit pädagogischen Fachkräften möglich, bei der die Erfahrungen, Fragen und Probleme der einzelnen Kinder zu diesen Themen mit einbezogen werden können.

1991 gründete das Kulturbüro Ludwigshafen das Festival Theater International, um Kindern und Jugendlichen eine spannende Werkschau rund um das Genre Theater in all seinen Ausprägungen und Darstellungsformen zu bieten. Schon im Jahr darauf wurde das Festival zu einem rheinland-pfälzischen Kooperationsprojekt mit weiteren Kommunen aus der Region und zum Erfolgsformat, das sich seither im jährlichen Turnus an allen Spielorten großer Beliebtheit erfreut.

Online sind das detaillierte Programm und ein Anmeldeformular auf www.ludwigshafen.de abrufbar.

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Vital-Zentrum: Ehrenamtliche Mitarbeiter gesucht

Das Vital-Zentrum, Raiffeisenstraße 24, sucht noch ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die Freude am Umgang mit älteren Menschen haben. Weitere Informationen gibt es bei Annette Vogt unter Telefon 0621 504-2737.

Stadt Ludwigshafen am Rhein


Freie Kinder- und Jugendtheater gehen Partnerschaft ein

Die drei freien Kinder- und Jugendtheater in Ludwigshafen, das AdRem Jugendtheater, die KiTZ Theaterkumpanei und das NANOTheater e.V, sowie das Kulturbüro der Stadt wollen künftig in einer Partnerschaft als "Junge Szene Ludwigshafen" zusammenarbeiten.

"Wir sind stolz auf die freie Kinder- und Jugendtheaterszene in Ludwigshafen", mit dieser Festlegung begründet Kulturdezernentin Prof. Dr. Cornelia Reifenberg den Vorstoß des Kulturbüros Ludwigshafen, sich verstärkt für eine engmaschigere Zusammenarbeit in der Kinder- und Jugendtheaterszene in Ludwigshafen einzusetzen. "Mit dem AdRem Jugendtheater, der KiTZ Theaterkumpanei und dem NANOTheater e.V. haben wir drei herausragende Ensembles aus der jungen freien Szene, die zum einzigartigen Kulturprofil der Stadt Ludwigshafen beitragen. Das Kulturbüro fungiert hier als Bindeglied und Ansprechpartner – auch dank der eigenen Kinder- und Jugendtheaterkompetenz."

Seit mehreren Monaten haben sich die Akteurinnen und Akteure aus der freien Kinder- und Jugendtheaterszene in regelmäßigen Gesprächsrunden über gemeinsame Strategien und Kooperationsmöglichkeiten ausgetauscht. Schnell entwickelten sich Synergien in der Nutzung von Spielstätten und eine personelle Durchlässigkeit zwischen den Ensembles. Als direkte Konsequenz wurde "Junge Szene Ludwigshafen" als unbürokratische Partnerschaft der freien Ludwigshafener Kinder- und Jugendtheater und dem Kulturbüro der Stadt Ludwigshafen ins Leben gerufen.
"Die drei genannten Ensembles – AdRem Jugendtheater, KiTZ Theaterkumpanei und NANOTheater e.V. – ergänzen sich in ihrer Arbeit und ihren unterschiedlichen Zielgruppen zu einem flächendeckenden kulturellen Angebot", sagt Fabian Burstein, Leiter des Kulturbüros Ludwigshafen.

"Weil sie für alle Kinder, Jugendliche und Erwachsene unabhängig von sozialer Herkunft kulturelle Angebote schaffen, verstärken sie die Identifikation dieser Menschen mit ihrer Stadt und prägen ihr Kunstverständnis." Das Kulturbüro selbst versteht sich in der Partnerschaft als Inkubator und Plattform für Kinder- und Jugendtheater in all seinen Ausprägungen und Darstellungsformen. Als Abteilung für Kulturförderung ist das Kulturbüro vertrauensvoller Partner für die freien Akteurinnen und Akteure der Szene. Als Veranstalter der Festivals Theater International und Schultheaterwoche bietet das Kulturbüro Formate für junges Theaterschaffen und begeistert so Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene für das Theater.

"Es freut uns, dass sich endlich eine Konstellation ergeben hat, in der sich die produktiven Akteurinnen und Akteure der freien Kinder- und Jugendtheaterszene in Ludwigshafen auf ihre Gemeinsamkeiten besinnen können", erklären die Leiterinnen und Leiter der freien Ensembles unisono. "Von der kollegialen Zusammenarbeit werden für die Stadt starke Impulse ausgehen." 

Die Ziele der Partnerschaft sind auf www.junge-szene-ludwigshafen.de nachzulesen. Dort finden sich auch laufend Infos über Projekte, an denen die Partnerschaft aktuell arbeitet.

Infos zu den Ensembles:

Das AdRem JUGENDTHEATER ist seit 2003 kulturelle Begegnungs- und Bildungsstätte mit vielfältigen soziokulturellen Angeboten jenseits des Schulalltags. Es gibt Jugendlichen einen geschützten Raum, um sich über das Theater- und Rollenspiel kritisch mit Aspekten des gesellschaftlichen Miteinanders auseinanderzusetzen. Die Vielseitigkeit der Teilnehmerinnen und Teilnehmer und die damit verbundene Vielfalt an Kulturen, sozialen Schichten und Perspektiven ermöglichen kreative Reibungsflächen, um unterschiedliche Sichtweisen und Empfindungen konstruktiv zu verhandeln.

Leitung: Gabriele Twardawa

Die KiTZ Theaterkumpanei ist das einzige freie professionelle Kinder- und Jugendtheater in Ludwigshafen. Seit Gründung im Jahr 1989 findet das Ensemble immer neue Antworten auf die Frage: Wie kommt das Theater zum Publikum? Gespielt wird im Theaterzelt in allen Stadtteilen Ludwigshafens und im Theaterladen in Mundenheim. Mit knackigen Dialogen entwickeln die Schauspieler auf der Bühne dramatische Konflikte, die alle berühren, die das Publikum fordern, die Kante zeigen und dabei witzig und humorvoll bleiben.

Leitung: Bärbel Maier, Peer Damminger.

NANOtheater e.V. wurde 2015 gegründet, mit dem Ziel, performative Theaterkunst mit Kindern, Jugendlichen und erwachsenen Amateuren zu entwickeln, sowie urbane Bau- und Performancekunst voranzutreiben. NANOStücke sind kurze, schnelle Geschichten für zwischendurch, in kleinem Raum, für ein kleines Publikum. Dadurch, dass NANOStücke beinah überall spielbar sind, geraten Alltagsorte in das Blickfeld des Konzeptes: die Stadt wird zu einem kulturellen Raum.

Leitung: Éva Adorján, Beate Ullrich, Yvonne Krall

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Reifenberg: Verständnis, aber auch Bedauern über Bewerbungsverzicht Mannheims

Die Stadt Ludwigshafen bedauert den Verzicht der Stadt Mannheim auf die Bewerbung zur europäischen Kulturhauptstadt. Gleichwohl hält die Stadt die von Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz dargelegten Gründe für den Verzicht für nachvollziehbar und setzt weiter auf eine enge Zusammenarbeit, erklärte Ludwigshafens Kulturdezernentin Prof. Dr. Cornelia Reifenberg, die sich auch in einem Brief an das Mannheimer Stadtoberhaupt wandte.

"Aus Sicht der Stadt Ludwigshafen besaß die Kulturhauptstadt-Bewerbung eine erhebliche Bedeutung, nicht nur für die Stadt Mannheim, sondern auch für die gesamte Metropolregion. In der Bewerbung Mannheims (gemeinsam mit der Metropolregion) sahen wir auch für unsere Stadt Ludwigshafen durchaus Chancen für eine interessante kulturelle Stadtentwicklung. Zudem hätten wir im Lichte der umfangreichen Stadtentwicklungsprozesse, die wir natürlich auch vor einem kulturellen Hintergrund planen, zu dieser Bewerbung beitragen können. Deshalb bedauern wir den Bewerbungsverzicht. Seitens der Stadt Ludwigshafen werden wir an dem eingeschlagenen Weg der Kooperation in kulturellen Angelegenheiten (wie beispielsweise Enjoy Jazz oder Fotobiennale) festhalten, da wir die bewährte Zusammenarbeit als zukunftsweisend ansehen", so Reifenberg.

Die Stadt Ludwigshafen hatte der Stadt Mannheim als erste Kommune in der Metropolregion Rhein-Neckar, die volle Unterstützung einer etwaigen Bewerbung zugesichert und ist die bislang erfolgten Schritte in Richtung Bewerbung mitgegangen. So konnten im Zuge des Bewerbungsprozesses für die kulturelle Stadtentwicklung wichtige Impulse gesetzt werden.

Stadt Ludwigshafen am Rhein


Angebote in der Cafeteria des Vital-Zentrums

Annette Vogt bietet in der Cafeteria im Vital-Zentrum, Raiffeisenstraße 24, diverse Spielenachmittage an. Bei Kaffee und Kuchen können die Teilnehmenden dienstags ab 13 Uhr Rommé spielen. Schach gibt es mittwochs ab 15 Uhr. Spielenachmittage mit Brett- und Kartenspielen jeden Freitag ab 14 Uhr. Brett- und Kartenspiele sind vorhanden, eigene Spiele können gerne mitgebracht werden.

Stadt Ludwigshafen am Rhein


Neuer Bloch-Almanach erschienen

Der neue Bloch-Almanach des Ernst-Bloch-Zentrums der Stadt Ludwigshafen ist erschienen und wurde auf der Frankfurter Buchmesse vorgestellt. Das teilt der Herausgeber und Leiter des Ernst-Bloch-Zentrums, Klaus Kufeld, mit. In aufgefrischter, zeitgemäßer Aufmachung erscheint der Bloch-Almanach nunmehr zweijährig im Aisthesis Verlag.

In der 34. Folge des Almanachs sind die Reden zum Ernst-Bloch-Preis 2015 dokumentiert: die Hauptpreisrede von Axel Honneth (Frankfurt am Main/New York) über "Hoffnung in hoffnungslosen Zeiten", die Laudatio von Eva Illouz (Jerusalem) sowie die Rede "Dank der Unfertigkeit der Welt" der Förderpreisträgerin Ann Cotten (Wien).

Auch 100 Jahre Oktoberrevolution ist für den Almanach Anlass für Bloch-Beiträge. Der Sozialphilosoph Oskar Negt (Hannover) beschreibt Ernst Bloch als "deutschen Philosophen der Oktoberrevolution". Negt beschäftigt sich mit Blochs fehlerhafter Einschätzung der Auswirkungen der Oktoberrevolution, würdigt aber seine "überragende persönliche Integrität Blochs", verbunden mit dem Respekt vor seinem Gesamtwerk. Noch heute sei Blochs Philosophie geeignet, "neue Dogmatisierungen aufzubrechen, und einen Weg zu zeigen, wie Philosophie überleben kann, ohne auf ihre politische Wirksamkeit zu verzichten."

Klaus J. Becker (Ludwigshafen am Rhein) behandelt mit der Rigaer Räterepublik 1919 ein kaum beachtetes, umso wichtigeres Thema, nämlich den Einfluss des deutschen Marxismus auf die lettische Arbeiterbewegung.

Es folgt eine Reihe von Essays zu Blochs Denken. Burghart Schmidt (Wien) schreibt über den subtilen Vorrang des Ästhetischen vor der Ethik und dem Recht. Mit dem "Impuls Nietzsche" sei für Bloch "die Welt nur ästhetisch zu rechtfertigen", aber auch mit Schellings Ansatz werde die Kunst das Organon des Philosophierens." Drei neuere Arbeiten von Nachwuchswissenschaftlern beschäftigen sich intensiv mit Bloch. Malte Brörmann (Jena) geht auf das Verhältnis von Wirklichkeit und Möglichkeit ein, Daniel Bella (Frankfurt am Main) beschreibt die Funktionsmechanismen der Blochschen Philosophie, Julian Volz (Frankfurt am Main) behandelt das Verhältnis zwischen Ernst Bloch und Hugo Ball. Klaus Kufeld (Ludwigshafen am Rhein) schreibt über die "Utopiefähigkeit des Christentums", über Hoffen ohne Glauben, ohne Gott verleugnen zu müssen. Am Beispiel des Christentums wird das Selbstverständnis der Religionen im globalen Zeitalter hinterfragt.

Auch zur Bloch-Forschung gibt es aktuelle Arbeiten. Johann Kreuzer (Oldenburg) klärt die Frage, ob und inwieweit Blochs Denken sich eignet, die eigene Zeit in Gedanken zu erfassen, und er plädiert für eine kommentierte Studienausgabe. Patrizia Cipolletta (Rom) berichtet über Blochs Rezeption in Italien. Nathaniel Barron (Lancashire) forscht zu Bloch als Sprachphilosoph. Johan Siebers (London) untersucht Blochs umfangreiche Randbemerkungen zur Vorrede von Hegels Phänomenologie des Geistes, wie Bloch denkt und arbeitet. Der Almanach veranschaulicht dies mit dem Abdruck von Faksimiles.

Der neue Bloch-Almanach, herausgegeben von Klaus Kufeld, kostet 29,80 Euro und ist über den Buchhandel oder – auch als Abonnement – über Aisthesis (info@aisthesis.de) zu beziehen (ISBN 978-3-8498-1255-3). Noch bis 31. Oktober gilt der Subskriptionspreis von 25 Euro.

Mehr Informationen gibt es im Internet unter www.bloch.de

Stadt Ludwigshafen am Rhein / Ernst-Bloch-Zentrum


Ölspur entdeckt und beseitigt

Den gefahrdrohenden Zustand durch eine Ölspur auf der Rheinallee hat der Kommunale Vollzugsdienst (KVD) am frühen Dienstagmorgen, 24. Oktober 2017, entdeckt und für dessen Beseitigung gesorgt. Während einer Streiffahrt sahen die Einsatzkräfte gegen 0.30 Uhr die etwa 130 Meter lange und rund 30 Zentimeter breite Spur einer öligen Flüssigkeit auf der Fahrbahn. Nach Einschätzung der KVD-Beamten stellte die Substanz eine mögliche Gefahr für den Fließverkehr und das Erdreich dar. Der KVD verständigte eine Firma, die die Ölspur beseitigte.

Stadt Ludwigshafen am Rhein


Maßnahmen zur Öffnung des Posttunnels schreiten voran

Die Technischen Werke können nun den Posttunnel nutzen, um Fernwärmerohrleitungen zu verlegen. "Mit dem jetzt abgeschlossenen Gestattungsvertrag sind mehrjährige Verhandlungen zwischen Post, Bahn AG und TWL zu einem glücklichen Ende gekommen.

Damit ist eine weitere wichtige Randbedingung auch zur angestrebten Öffnung als Bahnsteigzugang geklärt", freut sich Bau- und Umweltdezernent Klaus Dillinger. Der Beigeordnete resümiert, dass die Stadt Ludwigshafen Grundstücke gekauft, den ehemaligen Zugang auf dem Postgelände vereinbarungsgemäß abgebrochen und das Terrain der Hochschule als Parkplatz verpachtet hat.

"Die Planung des Weges zwischen Ernst-Boehe-Straße und dem Tunneleingang konnte vor kurzem mit der Bahn abgestimmt werden. Die Trasse erlaubt mittelfristig einen durchgängigen Radweg entlang der Bahnanlagen zwischen Mundenheim und den Stadtteilen West beziehungsweise Nord als regionale Verbindung. Da der eigentliche Tunnel im Eigentum der Bahn bleibt laufen derzeit die zeitaufwändigen, bahninternen Abstimmungen vor dem Hintergrund der Einrichtung eines Zugangs zu den Bahnsteigen. Nachdem der Tunnel nie ein öffentlicher Weg war klärt die Bahn auch, ob ein formales Planfeststellungsverfahren notwendig oder eine formale Erlaubnis des Eisenbahnbundesamtes erforderlich ist.

Unser gemeinsames Ziel ist ein komfortabler und vor allem sicherer Fußweg zu den Bahnsteigen. Die Länge und die durch die Fernwärmeleitung verringerte Breite des Tunnels sind Herausforderungen, die weitreichender Überlegungen hinsichtlich Beleuchtung und Überwachung bedürfen.

Die Planungen dazu sind mit der Bahn abzustimmen und öffentlich zu diskutieren, um letztlich eine von allen Seiten getragene Lösung umzusetzen. Ein Baubeginn ist je nach Planverfahren und Zuschussgewährung im Jahr 2019 denkbar", so Dillinger.
Die Stadt Ludwigshafen hat seit Anfang 2014 mit der Post, der Bahn und der TWL intensive Gespräche geführt, um die Voraussetzungen zu schaffen, dass der Posttunnel geöffnet werden kann. Der Informationsaustausch fand anfangs alle vier Wochen statt, jetzt in der Regel alle sechs bis acht Wochen.

Die Planungen zum Ausbau des Tunnels als Bahnsteigzugang werden parallel mit der Bahn betrieben. Nach dem Ausbau des Tunnels als Bahnsteigzugang wird die Stadt die Verkehrssicherungspflicht übernehmen. Als Eigentümerin des Tunnels definiert die Deutsche Bahn AG wesentlich die Planungsinhalte und koordiniert innerhalb des Bahnkonzerns die zahlreichen unterschiedlichen Beteiligten. Im August 2017 wurden zwischen Stadt, Bahn AG und Wirtschaftsministerium Randbedingungen der nächsten Schritte besprochen. Die Stadt erwartet hierbei eine finanzielle Förderung des Landes.
Die Kosten für die erste Umsetzung zur Öffnung des Posttunnels mit einem Geh- und Radweg inclusive der Ertüchtigung der Tunnelanlage werden nach erster Abstimmung mit der Bahn zurzeit auf 1,7 Millionen Euro geschätzt.

Stadt Ludwigshafen am Rhein


Stimme des Lichts - Delaunay, Apollinaire und der Orphismus

2. Dezember 2017 bis 2. April 2018

Eröffnung: Freitag, 1. Dezember 2017, 18 Uhr

Trotz seiner Bedeutung für die Entwicklung der modernen Kunst im 20. Jahrhundert wurde dem Orphismus bislang keine umfassende Themenausstellung gewidmet. Mit der Präsentation Stimme des Lichts – Delaunay, Apollinaire und der Orphismus stellt das Wilhelm-Hack-Museum in Ludwigshafen erstmals diese Keimzelle der Abstraktion in ihren Ursprüngen und Einflüssen vor.

Mit über 60 Werken der Klassischen Moderne werden die verschiedenen Facetten des orphischen Kubismus intensiv beleuchtet. Licht, Farbe, Form und Simultanität sind die Themen dieser umfassenden Schau über gegenstandslose Tendenzen in der frühen Moderne, mit Arbeiten bedeutender Künstlerinnen und Künstler wie Marc Chagall, Sonia und Robert Delaunay, Paul Klee, František Kupka, Fernand Léger, August Macke, Franz Marc oder Francis Picabia. Nach Ausstellungen zum Blauen Reiter, zur De Stijl-Bewegung und zum russischen Konstruktivismus widmet sich das Wilhelm-Hack-Museum damit eingehend einem weiteren zentralen Moment in der Frühgeschichte der europäischen Avantgarden. Es werden Leihgaben aus renommierten internationalen öffentlichen und privaten Sammlungen wie der Albertina in Wien, dem Museo Thyssen-Bornemiza in Madrid, dem Museum Ludwig in Köln oder dem Centre Pompidou in Paris gezeigt. Hauptsponsor ist die BASF SE, die das Wilhelm-Hack-Museum bereits seit 1990 bei der Realisierung von Ausstellungen der klassischen Moderne unterstützt.

Inspiriert von den Werken Robert Delaunays entwickelte der Dichter und Kunstkritiker Guillaume Apollinaire bei einer Rede im Jahr 1912 aus einer Analyse des Kubismus den Begriff des Orphismus. Im Orphismus sah er eine neue Tendenz der modernen Malerei, die er nicht nur in Frankreich, sondern auch in Deutschland, der Schweiz und Italien beobachtete. Diese Kunst zeigte neue Ganzheiten mit Elementen, die nicht der visuellen Wirklichkeit entlehnt, sondern gänzlich vom Maler erschaffen wurden. Apollinaire beschrieb so als einer der Ersten eine vollkommen abstrakte Kunst. Daher stellt der Orphismus keinen einheitlichen künstlerischen Stil dar, sondern vereint Werke mit kubistischen, futuristischen und expressionistischen Ansätzen. Der Ausbruch des Ersten Weltkriegs beendete die Versuche Apollinaires, den Orphismus als eine radikale Avantgarde-Bewegung zu etablieren.

Als Namensgeber der neu beschriebenen Kunstströmung diente dem Dichter die antike Sagengestalt Orpheus. Dem Mythos zufolge vermochte dessen vollendeter Gesang die Unordnung der Welt in ein harmonisches Ganzes zu überführen und selbst wilde Tiere zu besänftigen. Angesichts der Dynamisierungs- und Fragmentierungsprozesse, die das moderne Leben seit Mitte des 19. Jahrhunderts in zunehmendem Maß bestimmten, gewann der Mythos des Orpheus in den bildenden Künsten und in der Literatur an neuer Bedeutung. Orpheus stand hier als Sinnbild eines Künstler-Ideals, das jene Energien und Kräfte zu erfassen und darzustellen vermochte, die trotz aller Tendenz zur Auflösung dem Universum Einheit und Zusammenhalt gaben.

Dem Licht kam im orphischen Kubismus eine zentrale Rolle zu: Die schöpferische Energie des Lichts liege allen Farben und jeder Linie zu Grunde, deshalb sei die Malerei eine Lichtsprache, so meinten Apollinaire und Delaunay. Sie entlehnten ihre Formulierung Stimme des Lichts den antiken hermetischen Schriften, die auch von den Orphikern häufig rezipiert wurden. Hierauf stützt sich der Titel der Ausstellung.

Die offene Architektur des Wilhelm-Hack-Museums erlaubt es, die verschiedenen Kapitel der Ausstellung nicht als Abfolge, sondern als parallele Aspekte zu zeigen, die sich aufeinander beziehen und eng miteinander verknüpft sind.
Für den Ausstellungskatalog konnten internationale Autorinnen und Autoren gewonnen werden, deren Aufsätze in Verbindung mit einer Chronologie und einem umfassenden Quellenteil eine fundierte Auseinandersetzung mit dem Orphismus ermöglichen.

Stimme des Lichts – Delaunay, Apollinaire und der Orphismus
2. Dezember 2017 bis 2. April 2018
Wilhelm-Hack-Museum, Berliner Straße 23, 67059 Ludwigshafen am Rhein
DI, MI, FR 11-18 Uhr / DO 11-20 Uhr / SA, SO & Feiertage 10-18 Uhr / MO geschlossen
Erwachsene: 10 Euro / Ermäßigt: 6 Euro
www.wilhelmhack.museum

Hauptsponsor: BASF SE

Stadt Ludwigshafen am Rhein / Wilhelm-Hack-Museum


Alkoholisierter 31-Jähriger attackiert KVD

Ein stark alkoholisierter Mann hat am Dienstagnachmittag, 17. Oktober 2017, Einsatzkräfte des Kommunalen Vollzugsdienstes (KVD) angegriffen. Mehrere Passanten hatten eine KVD-Streife gegen 15 Uhr auf den 31-Jährigen aufmerksam gemacht, der in einem Supermarkt in der Ludwigstraße auf dem Boden lag. Nachdem die KVD-Beamten einen Rettungswagen verständigt hatten und dem Mann erste Hilfe leisteten, fuhr dieser plötzlich hoch und ging mit geballten Fäusten auf die Einsatzkräfte los. Die Vollzugsbeamten überwältigten ihn und legten ihm Handfesseln an. Danach gebärdete sich der Mann wie von Sinnen, schrie und drohte den Einsatzkräften. Der 31-Jährige wurde im Krankenhaus Zum Guten Hirten stationär aufgenommen. Ein bei ihm durchgeführter Atemalkoholtest ergab den Wert von 2,8 Promille.

Stadt Ludwigshafen am Rhein


KVD mehrfach wegen alkoholisierter Personen gefordert

Eine Serie von Einsätzen nach dem rheinland-pfälzischen Landesgesetzes für psychisch Kranke (PsychKG) hat den Kommunalen Vollzugsdienst (KVD) am vergangenen Wochenende beschäftigt. In der Nacht von Samstag, 14. Oktober 2017, auf Sonntag, 15. Oktober 2017, waren die KVD-Einsatzkräfte innerhalb weniger Stunden gefordert, sich um vier, teilweise stark alkoholisierte Personen zu kümmern. Am Samstag hatten sie gegen 19.30 Uhr in der Arnimstraße mit einem 55 Jahre alten Mann zu tun, der sehr laut Musik hörte und bei der Ansprache durch den KVD orientierungslos wirkte. Da er sich gegen eine Mitnahme im Krankenwagen wehrte, wurden ihm Handfesseln angelegt. Im Krankenaus wurde bei dem Mann ein Atemalkoholgehalt von 3,18 Promille festgestellt.

Um 10 Uhr halfen die Einsatzkräfte in der Dammstraße einem 45-Jährigen, der offensichtlich betrunken und in Nähe der S-Bahn-Schienen auf dem Boden lag. Bei der stationären Aufnahme in der Klinik "Zum Guten Hirten" wurde ein Atemalkoholgehalt von 2,58 Promille ermittelt.

Im Klinikum in der Bremserstraße wurde ein 50 Jahre alter Drogenabhängiger ein Fall für den KVD, nachdem der Mann Krankenhauspersonal beschimpft hatte, und er für sich sowie andere Menschen eine Gefahr darstellte. Er wurde stationär im Krankenhaus Zum Guten Hirten aufgenommen.

Am Sonntagmorgen gegen 0.20 Uhr verhielt sich ein alkoholisierter 40-jähriger Patient des Klinikums Ludwigshafen dem Personal gegenüber aggressiv, nachdem er dort behandelt worden war. Er drohte, sich etwas anzutun und wurde aufgrund dessen "Zum Guten Hirten" gebracht, wo ein durchgeführter Atemalkoholtest 2,6 Promille ergab.

Stadt Ludwigshafen am Rhein / Kommunaler Vollzugsdienst (KVD)


Wahlausschuss bestätigt Ergebnis der OB-Stichwahl

Der Wahlausschuss hat in seiner Sitzung am 16. Oktober 2017 das Ergebnis der OB-Stichwahl vom 15. Oktober 2017 einstimmig bestätigt.

Jutta Steinruck (SPD) erzielte 58,1 Prozent der Stimmen und ist damit zur neuen Oberbürgermeisterin gewählt.

Dr. Peter Uebel (CDU) erreichte 41,9 Prozent der Stimmen.

Die Wahlbeteiligung lag bei 34,8 Prozent.

Stadt Ludwigshafen am Rhein


Hochstraße Süd wird von LKW entlastet

Die Pilzhochstraße muss umfangreich instandgesetzt werden

Aus Sicherheitsgründen dürfen LKW ab 3,5 Tonnen Gesamtgewicht die Hochstraße Süd, wie bereits im Bauausschuss und im Stadtrat angekündigt, nicht mehr befahren. Die Schilder werden in dieser Woche aufgestellt. Sofern notwendig, werden zudem Mitte November 2017 bauliche LKW-Sperren installiert. Das ab Montag, 16. Oktober 2017, geltende LKW-Verbot ist aufgrund des Ergebnisses einer umfangreichen statischen Nachberechnung des Bauwerks zwischen der Konrad-Adenauer-Brücke und der Saarlandstraße, auch Pilzhochstraße genannt, erforderlich.

"Die Vollsperrung für Lastkraftwagen ist unumgänglich, um die Belastung des Brückenbauwerkes auf ein sicheres Maß zu reduzieren. Wir haben die einzelnen Brückenteile der 58 Jahre alte Hochstraße Süd in einer steten Abfolge saniert. Jetzt ist es an der Zeit, die Pilzhochstraße zu ertüchtigen und wie aus den Gutachten zu entnehmen ist, besteht hier dringender Handlungsbedarf", erläutert Bau- und Umweltdezernent Klaus Dillinger.

Während der Grundlagenermittlung für eine Sanierungsplanung der Pilzhochstraße wurden umfangreiche Substanzunter-suchungen an dem Bauwerk durchgeführt. Durch endoskopische Kameraaufnahmen, Bauteilöffnungen, speziellen Baustoffuntersuchungen, Chlorid- und Radarmessungen konnten die Schäden fachgerecht erfasst werden. Im Ergebnis sind die Fugenbereiche zwischen den einzelnen Brückenteilbauwerken stark mit Chloriden belastet. Festgestellt wurde unter anderem auch, dass die Brückenplatte aus Beton mit 30 Zentimetern Höhe zu dünn und mit zu wenig Stahl armiert ist.

Zu den Besonderheiten der Pilzhochstraße zählen die Lager in den Stützen. Sie wurden im Jahre 2015 und 2016 bereits ausgetauscht.

Abgestimmtes Verkehrsleitsystem

LKW, die von Mannheim kommen müssen nach der Konrad-Adenauer-Brücke über die Abfahrt Lichtenberger Ufer auf die Rheinuferstraße und weiter auf die Hochstraße Nord Richtung Bad Dürkheim fahren. In der Gegenrichtung wird der LKW-Verkehr von der A 650 und von der Bruchwiesenstraße auf die Hochstraße Nord geleitet. 2Ein durch die Sperrung für den LKW-Verkehr erforderliches Verkehrsleitsystem haben wir mit der Polizei, der Feuerwehr und dem Landesbetrieb für Mobilität (LBM) abgestimmt. Die Innenstadt Ludwigshafens ist von Westen weiterhin über die Hochstraße Nord, Abfahrt Heinigstraße, und der Stadtteil Süd über die Pylonbrücke erreichbar. Die Zu- und Abfahrten zur BASF bleiben unverändert2, konstatiert Dillinger.

Von den insgesamt 59.000 Kraftfahrzeugen, die die Hochstraße Süd am Tag passieren sind 100 Busse, circa 700 Lastzüge und circa 2.000 LKW durch die LKW-Sperre betroffen.

Mehr unter www.ludwigshafen.de.

Stadt Ludwigshafen am Rhein


Feuerwehrehrenzeichen in Gold und Silber von Beigeordnetem Feid verliehen

Mehr als 30 Feuerwehrleute haben am Dienstag, 10. Oktober 2017, das Feuerwehrehrenzeichen des Landes Rheinland-Pfalz in Gold und Silber erhalten. Ludwigshafens Beigeordneter und Kämmerer Dieter Feid nahm die Ehrung stellvertretend für Innenminister Roger Lewentz vor.

Die Geehrten erhielten im Beisein von Branddirektor Stefan Bruck, Leiter der Berufsfeuerwehr Ludwigshafen, Gert Van Bortel, Leiter der Werkfeuerwehr BASF SE, und Steffen Boßmann, Leiter der Werkfeuerwehr AbbVie, die Auszeichnungen für ihre langjährige Tätigkeit und ihren pflichtbewussten Einsatz als Feuerwehrmänner, um die Sicherheit der Allgemeinheit zu wahren sowie Gefahren für Leib und Leben von Anderen abzuwenden. Bei der Feierstunde wurde auch die Ehrung der Feuerwehrleute nachgeholt, die ihr Ehrenzeichen bereits im vergangenen Jahr hätten erhalten sollen. Die Verleihung für 2016 war nach der Explosion am 17. Oktober auf dem BASF-Gelände kurzfristig abgesagt und bislang noch nicht nachgeholt worden.

Mit dem Goldenen Feuerwehrehrenzeichen für ihr 35-jähriges Engagement und die vollbildliche Erfüllung ihrer Profession wurden Bernd Vollmer, Jörg Schulze, Stephan Blanz, Thomas Bechtloff, Stefan Braun, Thomas Depper, Stefan Konrad, Werner Limbacher, Martin Meinhardt und Wolfgang Weinschütz von der Ludwigshafener Berufsfeuerwehr geehrt. Ebenfalls für die zuverlässige Ausführung ihrer Pflichten seit 35 Jahren als Feuerwehrmänner erhielten Bernd Rheinwald, Ralf Schäfer, Martin Brunst, Jürgen Erbach, Thomas Henss, Roland Hopp, Norbert Hornung und Heinz-Detlef Müller von der BASF-Werkfeuerwehr die Auszeichnung in Gold.

Für ihren 25-jährigen Beitrag zur Gefahrenabwehr erhielten von der Berufsfeuerwehr der Stadt Ludwigshafen Stefan Flammuth, Jochen Gerhard, Stefan Hahnenwald, Markus Jochum, Frank Kröther, Marco Blankenmeister, Werner Flory, Kai Lelle, Henning Leithäuser und Freddy Wenz das Silberne Feuerwehrehrenzeichen. Diese Ehre wurde von der Freiwilligen Feuerwehr Ruchheim Matthias Dörr zuteil, während Manfred Lauer für besondere Verdienste um das Feuerwehrwesen das Silberne Feuerwehrehrenzeichen am Bande erhielt. Von der BASF-Werkfeuerwehr wurden Martin Smith, Thomas Schmidt, Wolfgang Wendel und Heico Winheim für ihren 25-jährigen Einsatz und ihre besondere Verdienste für das Feuerwehrwesen mit der Ehrung in Silber ausgezeichnet. Von der Werkfeuerwehr AbbVie wurde diese Ehre Uwe Rodach zuteil.

"Das Feuerwehrehrenzeichen ist Ausdruck großen Danks, der Wertschätzung und des Respekts gegenüber der heute zu ehrenden Feuerwehrleute, die über Jahrzehnte hinweg zuverlässig, mutig und aufopferungsvoll ihre Tätigkeit im Dienst der Allgemeinheit ausgeübt haben und immer noch ausüben", hob Feuerwehrdezernent Dieter Feid die Bedeutung der Auszeichnung hervor. "Welchen Risiken und Gefahren Feuerwehrleute trotz guter Ausrüstung, intensiver und kontinuierlicher Ausbildung und aller Erfahrung ausgesetzt sind, hat die verheerende Explosion im Herbst vergangenen Jahres auf dem BASF-Gelände der Öffentlichkeit erschütternd vor Augen geführt", unterstrich er. Zugleich zeige dieses Ereignis, welche wichtige und unverzichtbare Aufgabe die Feuerwehren wahrnehmen, indem sie die Bevölkerung in Notsituationen schützen und Schäden von ihr abwenden. Feid gedachte der vier BASF-Werkfeuerwehrleute und dem Schiffsmatrosen, die in Folge des Unglücks ums Leben gekommen waren. "Meine Gedanken sind auch fast ein Jahr nach dieser Tragödie bei den Opfern, ihren Familien und Angehörigen und bei den bei der Explosion zum Teil schwer verletzten Menschen, von denen Einige für ihr ganzes Leben gezeichnet bleiben", sagte Feid.

Stadt Ludwigshafen am Rhein


Schadhafte Bäume werden gefällt

Im Stadtgebiet Ludwigshafen beginnen im Laufe der kommenden Woche (Kalenderwoche 41) die Fällungen abgestorbener, erkrankter und schadhafter Bäume, die im Zuge durchgeführter Baumkontrollen auffällig waren. Insgesamt müssen rund 350 Bäume an Straßen und auf Grundflächen – aufgrund mangelnder Stand- und Bruchsicherheit – aus dem Verkehrsraum entfernt werden. Zu den hauptsächlich betroffenen Baumarten zählen Ahorn (61 Bäume), Robinie (60 Bäume), Hainbuche (25 Bäume), Kirsche (23 Bäume), und Weide (21 Bäume). Die Baumfällungen dienen der Wiederherstellung der Verkehrssicherheit und werden bis Ende Februar abgeschlossen sein.

Stadt Ludwigshafen am Rhein


KVD bewahrt 51-Jährigen vor Schaden –Atemalkoholtest ergibt 3,37 Promille

Der Kommunale Vollzugsdienst (KVD) hat am Samstag, 30. September 2017, einen 51-Jährigen davon abgehalten, sich selbst Schaden zuzufügen. Der KVD war kurz nach 18 Uhr in die Bremserstraße gerufen worden, nachdem der Mann gegenüber seiner Vermieterin angekündigt hatte, sein Leben beenden zu wollen. Beim Eintreffen des KVD und der Polizei am Einsatzort versuchte der Mann, der stark nach Alkohol roch, zu flüchten, wurde aber nach wenigen Metern gestellt. Im Gespräch mit den Einsatzkräften dementierte er seine Ankündigung, sich selbst etwas antun zu wollen. Da er für sich und andere Personen eine Gefahr darstellte, begleitete ihn der KVD ins Krankenhaus "Zum Guten Hirten". Ein dort durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 3,37 Promille. Der 51-Jährige wurde in der Klinik stationär aufgenommen.

Stadt Ludwigshafen am Rhein


Kanalsanierung in der Dörrhorststraße begonnen

In der Dörrhorststraße begannen zwischen Bürgermeister-Kutterer-Straße und Heinigstraße am Montag, 9. Oktober 2017, Kanalbauarbeiten, die voraussichtlich bis Mitte Januar 2018 dauern. Dabei werden zwei Kanalhaltungen mit einer Länge von rund 75 Metern erneuert. Während der Bauzeit wird die Straße im jeweiligen Bereich der Baustelle gesperrt. Für den Verkehr in der Heinigstraße in südliche Richtung kommt es zu einer einspurigen Verkehrsführung. Sollte es während der Bauzeit Anlass zu Beanstandungen geben, steht bei dem Wirtschaftsbetrieb Ludwigshafen (WBL) – Stadtentwässerung und Straßenunterhalt – Hans-Jürgen Klein, Telefon 504 6842, als Ansprechpartner zur Verfügung.

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Berufsfeuerwehr erspielt dritten Platz bei Südwestpokal

Die Berufsfeuerwehr Ludwigshafen hat beim 48. Südwestpokal-Fußballturnier der Berufsfeuerwehren den dritten Platz erreicht. Beim am 28. September 2017 ausgerichteten Wettkampf auf der Bezirkssportanlage Oggersheim mussten die Gastgeber im Turniermodus "Jeder gegen jeden" den Kollegen aus Mannheim und Karlsruhe den Vortritt lassen. Auf den Plätzen hinter Ludwigshafen folgten die Berufsfeuerwehren aus Kaiserlautern und Worms. Bürgermeister und Sportdezernent Wolfgang van Vliet und Jan Deubel, stellvertretender Leiter der Berufsfeuerwehr Ludwigshafen, hatten das Turnier zuvor offiziell eröffnet. Armin Salzer, Sportbeauftragter der Feuerwehr Ludwigshafen, dankte den Mitarbeitern der Sportanlage, dem Deutschen Roten Kreuz sowie den Schülerinnen und Schülern der Schule für Physiotherapie der BG Klinik, welche die Spieler den ganzen Tag medizinisch betreuten.

Stadt Ludwigshafen am Rhein


Hochleistungssirene in der Mundenheimer Straße montiert – Warnsirenen weiterhin wichtige Elemente zur Warnung der Bevölkerung – Modernisierung weiterer Standorte in Planung

Die bislang sechste der neuen Hochleistungssirenen für die Warnung und Alarmierung der Bevölkerung bei Großgefahrenlagen in Ludwigshafen ist am heutigen Donnerstag, 5. Oktober 2017, auf dem Dach der Berufsbildende Schule Wirtschaft 1 installiert worden. Die Montage der elektronischen Sirenenanlage an dem Schulgebäude erfolgte mit Hilfe eines Krans. Inklusive dieses Standorts sind stadtweit derzeit insgesamt sechs moderne Sirenen in Betrieb genommen worden. Bei den anderen Stellen handelt es sich um die Standorte Budapester Straße 28, Bürgermeister-Fries-Straße 1-3, Edigheimer Straße 26, Luitpoldstraße 37 und Gräfenaustraße 32.

Die Stadt begann dieses Jahr mit der Umrüstung auf leistungsfähigere Sirenen, da in der Vergangenheit die lauten Sirenenproben und die begleitend dazu durchgeführten Befragungen der Anwohnerinnen und Anwohner darauf hinwiesen, dass die bisher verwendeten Motorsirenen teilweise unzureichend zu hören waren. Ursächlich dafür sind Veränderungen von Gebäuden und Fahrzeugen durch Wärme- sowie Schallisolierung und ein höherer Geräuschgrundpegel durch das wesentlich stärkere Verkehrsaufkommen im Laufe der vergangenen Jahrzehnte.

Kämmerer und Feuerwehrdezernent Dieter Feid hob hervor, dass die Warnsirenen nach wie vor ein unverzichtbares Element seien, um die Bevölkerung auf gefährliche Situationen wie beispielsweise Großbrände, Explosionen und Austritte von gefährlichen Stoffen hinzuweisen. "Um für die Bürgerinnen und Bürger sowie auch den Beschäftigten in Unternehmen in solchen Fällen so viel Schutz und Sicherheit wie möglich gewährleisten zu können, müssen unter anderem die Funktionsfähigkeit und Hörbarkeit der Sirenen sichergestellt sein", sagte er. "Die modernen Warnsirenen stärken nachhaltig die städtische Sicherheitsarchitektur bei großen Gefahrenlagen. Sie sind im Krisen- beziehungsweise Katastrophenfall wichtig, um die Bevölkerung schnell und großräumig zu warnen."

Branddirektor Stefan Bruck, Leiter der Berufsfeuerwehr Ludwigshafen, merkte an, dass sich die Umrüstung auf Hochleistungssirenen in Mundenheim, Rheingönheim, rund um das Hafengebiet und die Parkinsel sowie den Industriepark-Süd für das kommende Jahr derzeit in der Planungsphase befinde. "Im November dieses Jahres ist ein Probealarm aller Sirenen im Stadtgebiet vorgesehen. Die hierbei gewonnenen Erkenntnisse zur Hörbarkeit werden verwendet, um die flächendeckende Warnung der Bürgerinnen und Bürger mittels Warnsirenen im Stadtgebiet zu optimieren", erklärte er. Ludwigshafen verfügt im gesamten Stadtgebiet über 35 Sirenen.

Neue Sirenenanlagen verfügen über größere Beschallungsradien

Durch unterschiedliche Leistungsgrößen sind bei den nun neu angeschafften Sirenenmodellen deutlich größere Beschallungsradien als bei den herkömmlichen Sirenen realisierbar. Eine Sirenenanlage hat maximal 16 Hörner bei einer Leistung von bis zu 2400 Watt und erreicht eine Lautstärke von 121 dB bei einer Entfernung von 30 Metern. Dies entspricht etwa einer Vervierfachung der bisherigen Lautstärke.
Die Ansteuerung der Sirenenanlagen erfolgt wie bisher von der Feuerwehrleitstelle aus über Funk. Im Vergleich zu den alten Sirenen besitzen die neuen Sirenenanlagen eine Batteriepufferung. Somit sind diese bei einem Stromausfall bis zu sieben Tage im Standby-Modus und können in diesem Zeitraum angesteuert werden sowie einen Sirenenalarm abgeben.

Stadt Ludwigshafen


Platzverweis ignoriert – KVD übergibt 24-Jährigen der Polizei

Weil er einen Platzverweis ignorierte, ist ein 24-Jähriger in Polizeigewahrsam gekommen. Der Kommunale Vollzugsdienst (KVD) entdeckte den Mann am Donnerstagabend, 28. September 2017, im Zuge seines Streifgangs gegen 18 Uhr auf dem Berliner Platz.

Da den Einsatzkräften bekannt war, dass gegen den Mann dort ein polizeiliches Aufenthaltsverbot bestand, sprachen sie ihn an und kontrollierten ihn. Der KVD verständigte eine Polizeistreife, die ihn dann auf die Dienststelle mitnahm.

Stadt Ludwigshafen am Rhein, Kommunaler Vollzugsdienst


Zu laute Musik – KVD beendet nächtliche Ruhestörung

Eine zu laute und feucht-fröhliche Zusammenkunft von drei Frauen im Alter von 29 bis 58 Jahren hat Freitagnacht, 29. September 2017, den Kommunalen Vollzugsdienst (KVD) beschäftigt. Weil Musik aus einer Nachbarwohnung ihre Nachtruhe störte, hatte eine Anwohnerin der Straße Schmale Gasse um 23 Uhr den KVD verständigt. Dieser klingelte an der Wohnung, aus der die Musik drang. Eine stark alkoholisierte Frau, die sich kaum verständigen konnte, öffnete den Einsatzkräften die Tür. In der Wohnung traf der KVD auf eine 55-Jährige mit ihrer 29 Jahre alten Tochter, die beide ebenfalls angetrunken waren und angaben, Gäste der dort wohnenden Frau zu sein. Im Gespräch mit den Frauen wiesen die Einsatzkräfte auf die Ruhestörung hin und zogen ab, nachdem die Musik ausgeschaltet worden war.

Stadt Ludwigshafen am Rhein, Kommunaler Vollzugsdienst


OB-Wahl: Wahlausschuss bestätigt Wahlergebnis und legt Stichwahl fest

Nachdem bei der OB- Wahl am 24. September 2017 keine Bewerberin oder kein Bewerber mehr als die Hälfte der abgegebenen gültigen Stimmen auf sich vereinigen konnte, findet am Sonntag, 15. Oktober 2017 eine Stichwahl zwischen der Kandidatin und dem Kandidaten statt, die bei der ersten Wahl die meisten Stimmen erzielt haben. Zur Stichwahl zugelassen sind Jutta Steinruck (SPD) und Dr. Peter Uebel (CDU). Dies hat der Wahlausschuss in seiner Sitzung am heutigen Dienstag, 26. September 2017, gleichzeitig mit der Feststellung des Ergebnisses der Wahl vom 24. September beschlossen.

Wahlberechtigte, die bereits mit den Briefwahlunterlagen für die erste Wahl am 24. September 2017 Briefwahlunterlagen für die Stichwahl beantragt haben, erhalten diese voraussichtlich ab Freitag, 29. September 2017, zugesandt. Wenn sich Wahlberechtigte nicht mehr sicher sind, ob sie bereits Briefwahlunterlagen für die Stichwahl beantragt haben, können sie dies unter der Telefonnummer 504-3830 beim Wahlamt erfragen.

Wer noch Briefwahlunterlagen für die Stichwahl beantragen möchte, kann dies ab 27. September 2017 schriftlich bei der Stadt Ludwigshafen, Wahlamt, Postfach 21 12 20, 67012 Ludwigshafen oder online über www.ludwigshafen.de tun. Persönlich kann die Stichwahl beim Briefwahlbüro im ersten Obergeschoß des Rathauses ab Freitag, 29. September 2017, beantragt werden. Dort können Wählerinnen und Wähler auch direkt ihre Stimme abgeben. Die Briefwahl kann vor Ort im Rathaus bis Freitag, 13. Oktober 2017, 18 Uhr, beantragt werden. Wer den Briefwahlantrag online oder per Post ans Wahlamt schickt, erhält die Briefwahlunterlagen nach Hause und kann dort in aller Ruhe wählen. Beim Zurückschicken ans Wahlamt sollten aber die Laufzeiten der Post bedacht werden. Wahlbriefe, die bis Sonntag, 15. Oktober, 18 Uhr, nicht beim Wahlamt eingegangen sind, werden nicht berücksichtigt. Wer für die Stichwahl Briefwahl beantragt, kann an dieser Wahl auch nur per Briefwahl teilnehmen. Eine Stimmabgabe im Wahllokal ist dann nicht mehr möglich.

Im Fall einer nachgewiesenen plötzlichen Erkrankung kann auch noch am Wahlsonntag bis 15 Uhr Briefwahl beantragt werden. Auch hier müssen die Wahlbriefe bis 18 Uhr beim Wahlamt im Rathaus vorliegen. Die Wahlvorstände in den Wahllokalen in den Stadtteilen dürfen keine Briefwahlunterlagen entgegennehmen.

Das Briefwahlamt im Rathaus hat am Freitag, 29. September 2017, von 8 bis 13 Uhr und ab Montag, 2. Oktober 2017, von montags bis mittwochs von 8 bis 12 Uhr und 13 bis 16 Uhr, donnerstags von 8 bis 12 Uhr und 13 bis 18 Uhr, sowie freitags von 8 bis 13 Uhr geöffnet. Am Freitag, 13. Oktober 2017, hat das Briefwahlbüro von 8 bis 12 Uhr und 13 bis 18 Uhr geöffnet. Am Feiertag, Dienstag, 3. Oktober 2017, ist das Briefwahlbüro geschlossen. Für die Urnenwahl am 15. Oktober 2017 werden in allen Wahllokalen jeweils mehrere Stimmbezirke zusammengelegt. Die Wahlberechtigten können aber jeweils in ihrem angestammten Wahllokal beziehungsweise Wahlgebäude wählen gehen.

Auch wer seine Wahlbenachrichtigung nicht mehr zur Hand hat, kann am Wahltag unter Vorlage seines Personalausweises oder Reisepasses im Wahllokal wählen. Unter der Rufnummer 504-3830 kann erfragt werden, in welchem Stimmbezirk oder Wahllokal man wahlberechtigt ist. Eine neue Wahlbenachrichtigung zur Stichwahl wird nicht versandt.

Stadt Ludwigshafen am Rhein


Offene Kinder- und Jugendarbeit- stark vernetzt

Unter dem Titel "Kooperationen – Offene Kinder- und Jugendarbeit stark vernetzt" stellten der Bereich Jugendförderung und Erziehungsberatung der Stadt Ludwigshafen und die freien Träger der Kinder- und Jugendarbeit im Jugendhilfeausschuss am 25. September 2017 ihren gemeinsamen Jahresbericht vor.

Der zwölfte gemeinsame Jahresbericht der Offenen Kinder- und Jugendarbeit legt den Fokus auf die Vernetzung und die vielfältigen Kooperationen der Offenen Kinder- und Jugendeinrichtungen in der Stadt. Sie sind Schlüsselfunktionen der Offenen Kinder- und Jugendarbeit und stärken deren Handlungsfähigkeit. Die Kinder und Jugendlichen erhalten so nicht nur wirkungsvollere Hilfen, Unterstützung und Förderung sondern lernen auch attraktive Lebens-, Lern- und Erfahrungsfelder kennen. Dabei setzen die Einrichtungen bei Themen und Interessen der Besucherinnen und Besucher an und entwickeln daraus Projekte und Angebote. Die Zusammenarbeit ist breit gefächert: Partner sind beispielsweise Schulen, Vereine und Verbände, Beratungsstellen, der Regionalen Familiendienst des Jugendamtes aber auch kulturelle Institutionen wie die Jugendkunstschule des Kunstvereins, die Kinder- und Jugendbibliothek, das Wilhelm-Hack-Museum und Jugendtheater in der Stadt.

"Die große Stärke der Offenen Kinder- und Jugendarbeit liegt in ihrer Kenntnis des Sozialraums und des Bedarfs und in einer professionellen Beziehungsarbeit mit den Kindern, Jugendlichen und Eltern", erklärte Prof. Dr. Cornelia Reifenberg, Beigeordnete für Kultur, Schulen, Jugend und Familie der Stadt Ludwigshafen. "Die Einrichtungen bilden die Basis sozialräumlicher Vernetzung und sind Motor für die Zusammenarbeit."

Der Jahresbericht verdeutlicht das große Engagement und die vertrauensvolle, kooperationsoffene Einstellung aller Fachkräfte. "Sie sind gegenüber verschiedenen Kooperationsformen mehr als aufgeschlossen und verfolgen alle das übergeordnete Ziel, die hohe Qualität der Offenen Angebote für die Kinder und Jugendlichen in Ludwigshafen zu sichern", so Stefan Gabriel, Bereichsleiter der Ökumenischen Fördergemeinschaft Ludwigshafen, stellvertretend für die Freien Träger.

Der Jahresbericht steht im Internet unter www.lu4u.de/fachwelt/jahresberichte/ zum Download bereit.

Stadt Ludwigshafen am Rhein


OB weist Beschwerde zurück

Die Anwesenheit von Wahlbewerberinnen und -bewerbern in Wahllokalen ist grundsätzlich möglich. Der Wahlakt ist nach § 28 Absatz 1 Kommunalwahlgesetz beziehungsweise § 31 Bundeswahlgesetz und nach § 54 Bundeswahlordnung öffentlich. Dementsprechend hat jede Person Zutritt zum Wahllokal, wenn und solange sie oder er den Wahlakt nicht stört oder die Wahl zu beeinflussen versucht (vergleiche § 35 Absatz 1 Kommunalwahlgesetz beziehungsweise § 32 Absatz 1 Bundeswahlgesetz).

Das bloße Aussprechen des Dankes an die Wahlhelferinnen und Wahlhelfer stellt keine Wahlbeeinflussung dar. Mit dieser Klarstellung hat Wahlleiterin OB Dr. Eva Lohse auf die Beschwerde des unabhängigen OB-Kandidaten Dirk Schmitz und seinen Antrag, Kandidaten am Wahlsonntag die Anwesenheit in den Wahllokalen zu untersagen, bereits am Nachmittag des Donnerstag, 21. September 2017, in einem E-Mail reagiert. Ihre Haltung hatte die Verwaltung vorab mit dem Büro des Landeswahlleiters abgestimmt.

Die OB verwies auch auf eine Entscheidung des Verwaltungsgerichts Köln, (VG Köln, Beschluss vom 06. Februar 2012 – 4 K 241/10 –, Rn. 46, juris). Danach lässt sich aus den oben genannten Gründen dem Umstand, dass sich ein Wahlbewerber im beziehungsweise vor einem Wahllokal aufgehalten und die Wähler begrüßt hat, eine Wahlunregelmäßigkeit nicht entnehmen.

Stadt Ludwigshafen am Rhein


Petition wird dem Stadtrat zur Beratung vorgelegt

Die Petition, die Birgit Stärk heute Vormittag an Ortsvorsteher Christoph Heller übergeben hat, ist bei Oberbürgermeisterin Dr. Eva Lohse eingegangen.

Die OB wird die Petition dem Stadtrat, der dafür gemäß § 16b der Gemeindeordnung zuständig ist, zur Beratung vorlegen.

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KVD kümmert sich um psychisch Kranken

Der Kommunale Vollzugsdienst der Stadt Ludwigshafen (KVD) wurde am Montag, 18. September 2017, in das Polizeipräsidium bestellt, wo eine vermutlich psychisch kranke Person festgenommen wurde. Der 43-jährige Mann aus Speyer habe mehrere Delikte an diesem Tag begangen und sich mit einer Glasscherbe selbst verletzt.

Weiterhin habe er vermehrt vom Teufel gesprochen und sei nur teilweise ansprechbar und zugänglich gewesen. Durch die Delikte und seine unruhige und aufbrausende Art war er mittels Hand- und Fußfesseln fixiert worden. Der KVD konnte mit ihm kein Gespräch aufnehmen, da der Speyrer immer wieder Gebete sprach.

Der KVD veranlasste daraufhin, dass der Mann mit einem Rettungswagen in das Krankenhaus Zum Guten Hirten gefahren wurde. Von dort wurde er nach einer Erstbegutachtung in die Pfalzklinik nach Landeck gebracht.

Stadt Ludwigshafen am Rhein


KVD verweist Jugendliche vom Spielplatz

Drei Zeuginnen meldeten der Polizei am Dienstagabend, 19. September 2017, dass zwei Jugendliche die Rutsche auf dem Spielplatz in der Karlsbader Straße mit Farbe besprühen. Der hinzugezogene Kommunale Vollzugsdienst der Stadt (KVD) trafen die jungen Männer an und forderten sie auf die Verschmutzung zu beseitigen. Dieser Forderung kamen die Beiden nach und sie konnten die Textilfarbe restlos wegwischen. Anschließend wurde den Jugendlichen ein Platzverweis erteilt.

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VHS: Einzelunterricht am Computer

Bei Problemen mit dem eigenen PC oder Laptop ist es oft wichtig, schnelle und individuelle Hilfe zu erhalten. An der Volkshochschule (VHS) Ludwigshafen können Frauen und Männer an drei Donnerstagvormittagen (am 28. September 2017, am 30. November 2017 und am 18. Januar 2018) eine oder mehrere Unterrichtsstunden "Einzelunterricht am Computer" buchen.

Die Uhrzeit für den Unterricht stimmen die Teilnehmenden vorab mit dem Dozenten Marc Meck ab. Ebenso sollten sie ihm vorab erläutern, welche Themen sie behandeln möchten.

Die Gebühr beträgt 30 Euro pro Unterrichtsstunde. Anmeldungen sind an der VHS unter der Telefonnummer 0621 504-2238 oder online unter www.vhs-lu.de möglich. Weitere Informationen gibt es bei Stefanie Indefrey, Telefon 0621 504-2043.

Stadt Ludwigshafen am Rhein, VHS


Anmeldungen zum Kultursommer 2018 möglich

Ab sofort können sich Veranstalterinnen und Veranstalter mit ihren Projekten für den Kultursommer 2018 anmelden. Vom 13. Juni bis 31. August 2018 soll Ludwigshafen wieder ganz im Zeichen der erfolgreichen Mischung aus Kulturangeboten mit Lokalkolorit und internationalen Top-Acts stehen. Der Kultursommer startet am 13. Juni mit der zweiten Auflage von "Jazz am Turm" am Lutherplatz.

Einer der Höhepunkte des Kultursommers wird erneut das Internationale Straßentheaterfestival sein, das am 26. Juli abends eröffnet wird und vom 27. bis 29. Juli dauern wird.

Die Anmeldefrist für den Ludwigshafener Kultursommer 2018 endet am 15. Dezember 2017. Die Anmeldung kann ausschließlich über das dafür vorgesehene Online-Formular auf www.kulturbuero-lu.de erfolgen.

Der Ludwigshafener Kultursommer gibt kein Motto vor. Eine Anlehnung oder Übernahme des rheinland-pfälzischen Kultursommer-Mottos 2018 "Industrie-Kultur" ist jedoch empfehlenswert, da es sich durch eine besondere Relevanz für die Stadt Ludwigshafen auszeichnet. In einem gemeinsamen Programmheft können Veranstaltende, deren Projekte dieser Konzeption entsprechen, mit einer ausführlichen Darstellung rechnen. Die redaktionelle und grafische End-Gestaltung obliegt dem Kulturbüro Ludwigshafen.

Mit ihrer Anmeldung erklären sich Veranstaltende bereit,
an einem zweistündigen, kostenlosen Vorbereitungsworkshop zu den Themen Sicherheit und Kooperationsmanagement teilzunehmen. Der Termin hierfür wird zusammen mit einer etwaigen Förderzusage bekanntgegeben.

Zusätzlich wird im Vorfeld eine Info-Veranstaltung zur Einreichung angeboten. Diese findet am 17. Oktober 2017, 18 Uhr, im Kulturzentrum dasHaus (Hausboot) statt. Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Workshops dürfen das anschließende Enjoy Jazz Konzert mit Eric Schäfer & The Shredz kostenlos besuchen. Anmeldung für den Workshop werden unter E-Mail gabriele.boehler@ludwigshafen.de entgegengenommen.

Für Rückfragen steht das Team des Kulturbüros Ludwigshafen unter E-Mail kulturbuero@ludwigshafen.de zur Verfügung.

Stadt Ludwigshafen am Rhein


Kabinettstücke:
Unzuverlässiges Erzählen. Künstlerbücher und -schallplatten der 1960er bis 1980er Jahre

Vom 30. September 2017 bis zum 21. Januar 2018 steht der Erzähltypus des "Unzuverlässigen Erzählens" im Fokus des Ausstellungsformates Kabinettstücke im Wilhelm-Hack-Museum. Sowohl in der Literatur, als auch in der bildenden Kunst ist das unzuverlässige Erzählen ein wichtiges Thema. Mit einem Blick in die museumseigene Schallplatten- und Künstlerbuchsammlung geht das Kabinettstück der Frage nach, ob hier ebenfalls von unzuverlässigem Erzählen die Rede sein kann. Gezeigt werden unter anderem Werke von Jan Dibbets, Ferdinand Kriwet, Mieko Shiomi und Andy Warhol.

Kontakt:

Wilhelm-Hack-Museum, Lena Kräuter, Berliner Straße 23, 67059 Ludwigshafen am Rhein, Telefon 0621 504-3528, E-Mail lena.kraeuter@ludwigshafen.de.

Stadt Ludwigshafen am Rhein, Wilhelm-Hack-Museum


Parkinsel: Stadt möchte so viel Wohnbebauung wie möglich

Oberbürgermeisterin Dr. Eva Lohse möchte in der Frage der zukünftigen Bebauung auf der Parkinsel noch einmal das Gespräch mit dem Land suchen. Hierfür werden aktuell Termine abgestimmt. Dabei geht es sowohl um das Grundstück, auf dem vor vier Jahren eine Lagerhalle der Hafenbetriebe abgebrannt ist und das seitdem brachliegt, als auch um die Flächen bis zur Schwanthalerallee.

Gegen Pläne der Stadtverwaltung, dort Wohnbebauung vorzusehen, waren die Hafenbetriebe gerichtlich vorgegangen. Die Stadt wurde dadurch gezwungen, auf dieser Fläche auch nicht störendes Gewerbe zuzulassen. Aktuell gibt es Überlegungen des in Ludwigshafen ansässigen Energieversorgers Pfalzwerke AG, dort eine neue Unternehmenszentrale bauen zu lassen. "Die Stadt ist nicht Eigentümerin des Grundstücks", erklärt dazu die OB. Gegen den Willen des Eigentümers könne die Stadt dort keine bestimmte Bebauung durchsetzen und die Planungen der Pfalzwerke für ein Bürogebäude seien sowohl aus städtebaulicher Sicht als auch im Blick auf die berechtigten Interessen der Anwohnerinnen und Anwohner  auf jeden Fall besser als der ursprünglich vom Hafen geplante Wiederaufbau der Halle: "Insofern könnte diese Lösung ein guter Kompromiss zwischen widerstreitenden Interessen sein."

Sie fügt aber hinzu: "Für die Stadt Ludwigshafen wäre es meiner Meinung nach immer noch die beste Entwicklung, wenn wir an dieser Stelle Wohnbebauung ähnlich  wie im nördlichen Teil der Hafenstraße realisieren könnten. Mein Ziel ist es, hier so viel Wohnbebauung wie möglich zu erreichen. Auch das Projekt der Pfalzwerke würde ja nicht die komplette Fläche belegen." Die gesamte Fläche für Wohnbebauung zugänglich zu machen, sei aber nur möglich, wenn die Stadt oder das mehrheitlich der Stadt gehörende Immobilienunternehmen GAG die Fläche kaufe. Darüber möchte die Stadtchefin mit der Landesregierung reden, denn der Immobilieneigentümer ist das Land. Gleichzeitig legt die OB Wert darauf, dass die Pfalzwerke  in der Stadt bleiben.

Stadt Ludwigshafen am Rhein


"HOCHSTRASSE – über Ludwigshafen": Sonderausstellung im Stadtmuseum

Das Stadtmuseum im Rathaus-Center präsentiert mit "HOCHSTRASSE – über Ludwigshafen" seine nächste Sonderausstellung. Von Freitag, 15. September bis Samstag, 23. Dezember 2017 sind im Rahmen des OFF//FOTO Festivals und der Biennale für aktuelle Fotografie in der Metropolregion Rhein-Neckar fotografische Werke von Sandra Köstler und Marco Vedana zu sehen, die sich mit der Hochstraße Nord auseinandersetzen.

Ab 1959 – mit Schwerpunkt in den 1970er Jahren – entstehen die im Stil der amerikanischen Highways gebauten Hochstraßen, die die Stadt Ludwigshafen samt BASF mit dem Umland verbinden. Die Hochstraße Nord, die zur Kurt-Schumacher-Brücke führt, ist irreparabel geschädigt und wird ab Ende 2019 abgerissen und als Stadtstraße neu gebaut werden. Schon seit 2012 beschäftigen sich die Fotografen Sandra Köstler und Marco Vedana unabhängig voneinander bildnerisch mit der großartigen, futuristischen Linienführung dieses Brückenbaus und andererseits mit dem Leben unter und neben den Brückenteilen. Sie werfen gemeinsam einen neuen und essenziellen Blick auf diese Straßenführung, die zu Beginn einmal als absolut modern und zukunftsweisend galt, aber durch das sich ungeheuer vermehrende Verkehrsaufkommen und die negativen städtebaulichen Auswirkungen immer stärker in die Kritik geriet. Die beiden Fotografen nähern sich auf verschiedene Weise ihrem Thema, mit ganz unterschiedlichem Equipment, aber auch jeweils sehr differenziertem Blick auf das Ganze. Genau, präzise, sachlich korrekt, aber immer hochkünstlerisch sind ihre Ergebnisse: Sie nehmen die Brücke, die Straßen und damit aber auch stellvertretend die ganze Stadt in den Blick und zudem unsere Zeit, die vergangene, aber auch automatisch die zukünftige, die ja zurückweist auf unseren Blick auf die Moderne der 1970er Jahre. In der Ausstellung wird außerdem der Film "Die sterbenden Riesen" von Oliver Lollert gezeigt.

Eröffnet wird die Ausstellung am Donnerstag, 14. September 2017, 19 Uhr. Zur Begrüßung spricht Dietrich Skibelski, Leiter des Bereichs Kultur der Stadt Ludwigshafen am Rhein. Thomas Schirmböck, Leiter von  ZEPHYR Raum für Fotografie, Mannheim, führt in die Ausstellung ein.

Das Stadtmuseum ist von Donnerstag bis Sonntag von 11 bis 17 Uhr geöffnet, der Eintritt ist frei. Informationen zum Stadtmuseum und zur Ausstellung gibt es auf www.ludwigshafen.de.

Zur Ausstellung wird ein Begleitprogramm mit Führungen, Vor-trägen und einem Spaziergang sowie Workshops angeboten.

Biografien

Sandra Köstler (geboren 1978) schloss ihr Soziologiestudium mit der Promotion ab und ist seither als Dokumentarfotografin und Autorin tätig. Ihre Arbeiten befassen sich mit dem Verhältnis von Mensch und Raum in  der städtischen Umwelt. Sie lebt und arbeitet in Mannheim. www.sandrakoestler.de.

Marco Vedana ist 1983 in Mannheim zur Welt gekommen und studierte Fotografie am Istituto Italiano di Fotografia in Mailand. In seinen Arbeiten setzt er sich mit der Wahrnehmung von Raum auseinander und  erforscht die Wirkungsweise von Materialität und Licht. Vedana lebt und arbeitet in Ludwigshafen. www.marcovedana.com.

Begleitprogramm

Samstag, 23. September, 11 bis 23 Uhr
Lange Nacht der Fotografie
Die Fotografie-Ausstellung ist von 11 bis 23 Uhr zu sehen; Sandra Köstler und Marco Vedana sind zwischen 19 und 22 Uhr anwesend.

Samstag, 7. Oktober, 14 bis 16.30 Uhr
Hochstraße Nord – ein Stadtspaziergang zu Ursprung, Gegenwart und Zukunft der Verkehrsader

In Aus- und Rückblicken sowie Beobachtungen der aktuellen Situation widmet sich die Erkundungstour den Zusammenhängen zwischen Mobilität und Stadtentwicklung, architektonischen Besonderheiten der Hochstraße und Veränderungen des Raums. Geleitet wird der Spaziergang von Christoph Siegl, Stadtforscher und Mitbegründer des Open Urban Institute in Frankfurt am Main. Treffpunkt ist im Stadtmuseum. Die Teilnahme ist kostenlos und erfolgt auf eigene Gefahr. Die maximale Teilnehmerzahl beträgt 15. Um Anmeldung wird bis zum 6. Oktober unter E-Mail stadtmuseum@ludwigshafen.de gebeten.

Sonntag, 19. November, 15 Uhr
Künstlerführung durch die Ausstellung

Donnerstag, 7. Dezember, 19 Uhr
Zur Geschichte der Ludwigshafener Hochstraßen
Der Leiter des Stadtarchivs Ludwigshafen, Dr. Stefan Mörz, berichtet in Form eines Bildervortrags über die spannende Geschichte des Hochstraßen-Baus in Ludwigshafen von den 1950er Jahren bis zur Gegenwart.

Stadt Ludwigshafen am Rhein