Neustadt an der Weinstraße


Kundgebung „Gerechtigkeit für Nikola“

Demonstration verläuft bis auf kleine Zwischenfälle friedlich

Von Daniel Kemmerich

Neustadt an der Weinstraße – Die 19-jährige Nikola H., Mutter eines kleinen Sohnes, war Anfang Juli von ihrem Ex-Partner, einem 22-jährigen in Deutschland geborenen Türken, erstochen worden.

Nach einer Mahnwache am 11.07.2018 hat sich die Neustädterin  Janine Filbrich, ebenfalls Mutter und mit dem Opfer bekannt, dazu entschlossen, mit einer Kundgebung auf diesen schrecklichen Vorfall aufmerksam zu machen. Einer ihrer Hauptbeweggründe war, wie sie uns in einem Gespräch mitteilte, dass: „Lediglich Anklage wegen Todschlags und nicht wegen Mordes erhoben wurde“.

v.l.: Marco Kurz (Frauenbündnis Kandel) und Janine Filbrich (Organisatorin "Gerechtigkeit für Nikola")

Frau Filbrich gründete eine Facebook Gruppe mit dem Namen „Gerechtigkeit für Nikola“ und stellte dabei schnell fest, dass es nicht nur ihr so gehe, sondern vielen. Dies nahm sie zum Anlass und organisierte, größtenteils eigenverantwortlich, eine Kundgebung am 12.08.2018.

So waren gegen 14 Uhr ca. 120 Teilnehmer/innen bei der Kundgebung sowie ca. 20 Gegendemonstranten (Kaiserlich Kurpfälzische Antifa KKA) und „Beobachter“  (Männerbündnis Kandel) vor dem Saalbau zusammen gekommen. Ebenfalls lief das „Frauenbündnis Kandel“ um seinen Initiator Marco Kurz mit auf. Marco Kurz übernahm es auch, die Demoauflagen zu verlesen und hatte später selbst noch einen Redebeitrag. Julia Juls (ebenfalls Frauenbündnis Kandel) spielte 2 Lieder und auch Janine Filbrich sowie andere Neustädter Frauen und Mütter sprachen.

Gegenprotest vom "Männerbündnis Kandel"

Nach einer Schweigeminute für die Ermordete gab es einen Spaziergang durch die Stadt. Dieser wurde von vielen Bürger/innen beobachtet und bemerkt. Ob es an einer erstmaligen Demonstration in Neustadt lag oder daran, dass u.a. auch Sprüche wie „Merkel muss weg“, „Festung Europa, macht die Grenzen dicht“ und „Eltern gebt auf eure Kinder acht, Merkel ist noch an der Macht“ skandiert wurden, lässt sich nicht genau sagen. Auch die Gegendemonstranten machten mit Rufen wie „Hasta la vista – Antifaschista“ und „Es gibt kein Recht auf Nazi-Propaganda“ klar, was sie von dieser Kundgebung hielten.

Bei der Abschlusskundgebung wurde auch der „Gegenseite“ Rederecht eingeräumt, was auch eine Dame aus Neustadt nutzte. Sie sprach sich dafür aus, dass es keine Instrumentalisierung von Verbrechen durch rechtspopulistische Gruppen geben solle und Neustadt „bitte nicht zu einem zweiten Kandel werden solle. Es sei schrecklich, dass ihr die Trauer für jemand, der erstochen worden ist, einfach so ummünzt in eine rechte Veranstaltung.“

Auf Nachfrage bei der Polizeiinspektion Neustadt a.d.W. erfuhren wir nicht nur die Teilnehmerzahlen, sondern auch, dass es eine Ordnungswidrigkeitenanzeige wegen einer nicht erlaubten Fahne (Deutschlandflagge mit RLP Wappen), eine Straftat (Verstoß gegen das Vermummungsverbot) sowie eine Anzeige gab. Letztere wurde an die Staatsanwaltschaft abgegeben und wird dort wohl eingestellt werden.

Organisatorin Janine Filbrich zeigte sich zufrieden mit dem Ergebnis der Kundgebung und hofft, dass „mehr Menschen aufwachen und mitbekommen, was in diesem Land laufe“. Selbst ihr Mann, bislang eher zurückhaltend, bekundete, dass auch er nun öfter an Demonstrationen und Kundgebungen teilnehmen werde und ja „gar keine Nazis und Hooligans mitlaufen würden wie es immer in den Medien dargestellt würde“.

Foto & Video: S24N, dak Lektorin: S24N, ank

16.08.2018


Kommentar zur Kundgebung „Gerechtigkeit für Nikola“

von Daniel Kemmerich

Wir wollten uns selbst ein Bild von der ersten Veranstaltung in Neustadt machen und erhielten dieses. Organisatorin Janine Filbrich, obwohl in keinerlei Partei aktiv, wollte keine Rednerinnen der AfD Fraktion Rheinland-Pfalz, um diese Kundgebung nicht zu politisieren. Im gleichen Zuge lud sie aber das Frauenbündnis Kandel um Marco Kurz ein.

Zu den Redebeitrag von Marco Kurz kann man stehen, wie man möchte, wir fanden ihn bei einer Kundgebung, die  „Gerechtigkeit für Nikola“ hieß, etwas deplatziert. Befremdlich war der Spaziergang durch die Stadt und das Skandieren einschlägiger Slogans. Natürlich hängt vieles mit vielem zusammen und „beide Lager“ versuchen, möglichst viel Aufmerksamkeit um sich zu generieren.

Aber Eltern und Kinder auf einem Spielplatz mittels Megaphon aus einem Demonstrationszug anzusprechen, war auch uns etwas zu viel des Guten.  Ansonsten fanden wir die Veranstaltung stimmig, die meisten Redebeiträge sehr gelungen und die Lieder von Julia Juls sorgten für viel Emotionalität.

16.08.2018


Bürgerinfo zur Wohnbebauung „Am Jahnplatz“ in Lachen-Speyerdorf

Neustadt a.d.W / Lachen-Speyerdorf - Die Bürgerinformationsveranstaltung am Dienstag, 14. August, in der Festhalle zur geplanten Wohnbebauung „Am Jahnplatz“ war gut besucht. Dort sollen nach dem Umzug des Sportgeländes Häuser und Wohnungen entstehen.

Das Projekt wurde von Oberbürgermeister Marc Weigel gemeinsam mit der Fachabteilung und den Fachbüros vorgestellt. Mit dabei waren zudem der Investor, die Gerst Massivbau GmbH, sowie der Ortsvorsteher von Lachen-Speyerdorf, Claus Schick. Gerst war der einzige Bewerber bei der europaweiten Ausschreibung.

Derzeit wird ein Vereinsheim für den TuS und den TC Blau-Weiß Lachen-Speyerdorf gebaut. Hinzu kommen sechs Tennisplätze, zwei Naturrasenplätze mit Finnbahn, eine Weitsprunganlage und rund 110 Parkplätze. Der Umzug soll nächstes Jahr über die Bühne gehen.

Nach dem Umzug wird das alte Sportgelände am Jahnplatz abgerissen, saniert und bebaut.

„Wir möchten Sie heute umfassend informieren und Ihnen das Ergebnis des vom Stadtrat beschlossenen Bebauungsplans präsentieren“, sagte Weigel zur Einleitung. Man befinde sich im Moment in der Phase der Offenlage und Bürgerbeteiligung, daher dieses Angebot. Gleichzeitig wies er darauf hin, dass zu diesem Zeitpunkt des Verfahrens Anregungen und Vorschläge in schriftlicher Form eingereicht werden können, die in den Abwägungsprozess fließen und dem Stadtrat vor dem Satzungsbeschluss vorgelegt werden.

Ortsvorsteher Schick ergänzte, dass man seit 13 Jahren an dem Projekt arbeite und nun an einem Punkt angekommen sei, an dem man viele Wünsche erfüllen könne: Bauland, Kita-Plätze und sozialer Wohnraum.

Gebaut werden sollen auf dem rund 3,6 Hektar großen Gebiet 184 Wohneinheiten. Mit dabei sind klassische Einfamilienhäuser, Reihenhäuser, modernes Wohnen sowie Mehrfamilienhäuser. Im Norden ist eine Kita geplant, im Süd-Westen ein großer Spielplatz.

Angeschlossen wird der Bereich über den bereits vorhandenen Kreisel. Die Grundstücke verbindet eine Ringstraße mit Parkplätzen. Im Zuge der Bebauung soll der jetzt verrohrte Kanzgraben freigelegt und der Jahnplatz umgestaltet werden. Bestehende Fußgängerverbindungen bleiben erhalten. An der Ecke zur Goethestraße soll ein Blockkraftwerk entstehen.

Im Rahmen der Planungen wurden auch verschiedene Gutachten erstellt. Mit dabei sind Aspekte des Schallschutzes, des Verkehrs, der Kinderbetreuung und der Entwässerung. Untersucht wurden zudem der Artenschutz und der Boden.

Der Entwurf des Bebauungsplanes liegt mit Begründung, den entsprechenden Anlagen und Gutachten sowie den wesentlichen, bereits vorliegenden, umweltbezogenen Stellungnahmen vom 10. August 2018 bis einschließlich 10. September 2018 zur allgemeinen Einsichtnahme im Bauberatungszentrum, Amalienstraße 6 (im Erdgeschoss links), zu folgenden Zeiten öffentlich aus: montags bis mittwochs 8 bis 12 Uhr und 14 bis 16 Uhr; donnerstags 8 bis 12 Uhr und 14 bis 18 Uhr sowie freitags 8 bis 12 Uhr.

Weitere Zeiten sind nach telefonischer Terminabsprache unter 06321/855-306 möglich.

Alle Unterlagen können zudem im Internet unter www.neustadt.eu nachgelesen werden, Suchbegriff „Auslegung Jahnplatz“.

Stadtverwaltung Neustadt an der Weinstraße

16.08.2018


Ausleihrekord bei der Onleihe – Steigerungen auch in Neustadt

Neustadt an der Weinstraße - Ob auf dem Balkon oder am Strand: In der Ferienzeit ist die Ausleihe von E-Books und E-Hörbüchern sowie E-Zeitschriften bei der Onleihe Rheinland-Pfalz besonders beliebt. Mit mehr als 100.000 Ausleihen verzeichnete die Onleihe Rheinland-Pfalz die höchsten Nutzungszahlen seit der Gründung im Jahr 2010.

Die Stadtbücherei in Neustadt an der Weinstraße konnte während der Sommerferien einen Ausleihanstieg um rund acht Prozent verbuchen. Im Juli gab es 2.809 Entleihungen (im Juni 2.571 und im Mai 2.600). Besonders beliebt waren im vergangenen Monat die digitalen Ausgaben der Zeitschriften „Test“ und „Finanztest“, Ratgeber und Krimis. Einen Zuwachs an Entleihungen gab es wie im gesamten Verbund auch in Neustadt bei den elektronischen Hörbüchern und den sonst etwas schwächer ausgeliehenen Kinder- und Jugend-eBooks.

Generell ist folgendes zu sagen: 76 Bibliotheken landesweit sind Mitglieder des Verbunds, der vom Landesbibliothekszentrum (LBZ) koordiniert wird. Über 80.000 Medien stehen online zur Ausleihe zur Verfügung. Unterhaltungsliteratur ist in den Ferien besonders gefragt.

Mehr als die Hälfte aller Entleihungen entfielen auf Krimis, historische Romane und andere belletristische Titel. Am häufigsten ausgeliehen werden E-Books, aber E-Hörbücher werden immer beliebter. Sie können sowohl online per Streaming als auch offline gehört werden.

Bibliotheksnutzer der angeschlossenen Bibliotheken können mit einem gültigen Bibliotheksausweis E-Medien der Onleihe RLP rund um die Uhr ausleihen.

Alle Informationen im Internet unter www.onleihe-rlp.de.

Stadtverwaltung Neustadt an der Weinstraße

16.08.2018


OB Weigel übergibt Baugenehmigung an Investor Friedländer

Der nächste große Schritt ist gemacht, die Baugenehmigung wurde offiziell überreicht.

Neustadt an der Weinstraße - Besonderer Moment im Rathaus: Oberbürgermeister Marc Weigel übergab offiziell die Baugenehmigung an Jens Friedländer von der Devello Immobilien AG, Investor für den Umbau des ehemaligen Hertie-Gebäudes in ein modernes Einkaufszentrum mit besonderer Optik.

„Sehr viele Menschen haben sich Gedanken und manche vielleicht auch Sorgen gemacht“, sagte Weigel bei dem Termin. „Deshalb ist es wichtig, den Neustadter Bürgerinnen und Bürgern ein Signal zu geben, dass wir auf einem guten Weg sind und sie darauf vertrauen können, dass das Gebäude zu neuem Leben erweckt wird.“ Der Leerstand sei schmerzhaft gewesen und man verspreche sich von dem neuen Angebot viel für die Innenstadt.

Friedländer kündigte eine Bauzeit von 14 Monaten und eine Eröffnung im März 2020 an. Bereits im September werde man mit ersten Entkernungsarbeiten beginnen. „Das Gebäude sieht zwar aus wie eine Ruine, aber das statische Grundgerüst ist in Ordnung.“ Wie geplant und vorgestellt erhalte es eine besondere Optik und interessante Fassade.

Finanziell gesichert wird das Projekt von einem Dreier-Konsortium der Sparkassen Rhein-Haardt und Landau. Von deren Seite ist man froh, ein solch schönes Projekt vor Ort begleiten zu können.

Oberbürgermeister Marc Weigel übergibt offiziell die Baugenehmigung an Jens Friedländer von der Devello Immobilien AG

Die drei großen Mieter sind die Moses-Gruppe, Intersport und der Bio-Markt Abraxas. Kleine Shops zum Auffüllen können sich noch bewerben. Aktuell sind 83 Prozent vergeben. Das neue Center erhält zwei neue Eingänge: von der Turmstraße/Kartoffelmarkt aus und zentral an der Westfassade. Innen erreicht man die Geschäfte über eine Ladenstraße. Zum ersten Obergeschoss hin werden zwei neue Rolltreffen eingebaut.

Die Spindeln zu den Parkdecks werden abgebrochen und die Zufahrt neu erschlossen. Zukünftig stehen 173 Plätze zur Verfügung.

Die Bruttogrundfläche liegt bei knapp 85.000 Quadratmetern, davon entfallen rund 8.300 auf den Verkauf.

Ein Name für die neue Mall wird im Übrigen noch gesucht, Vorschläge mit Bezug zu Neustadt sind willkommen.

Stadtverwaltung Neustadt an der Weinstraße

16.08.2018


Neustadter Abendspaziergang am 22.08.2018 und am 24.10.2018

Die Neustadter Abendspaziergänge erfreuen sich einer sehr großen Beliebtheit und der nächste Abendspaziergang am 22.08.2018 ist mit 50 Karten bereits seit Wochen ausverkauft.

Neustadt - Für alle, die für den Augusttermin keine Karte mehr ergattern konnten, gibt es noch die Chance im Oktober (24.10.2018) am letzten Abendspaziergang für das Jahr 2018 teilzunehmen. Hier sind noch wenige Restkarten für einen Betrag von 6 Euro bei der Wirtschaftsentwicklungsgesellschaft Neustadt an der Weinstraße mbH erhältlich.

Der Abendspaziergang startet um 18 Uhr am Marktplatzbrunnen (Königsbrunnen) auf dem historischen Neustadter Marktplatz und führt nach einer kurzen Begrüßung die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu vier Akteurinnen und Akteuren der Innenstadt aus den unterschiedlichsten Bereichen (Gewerbe, Gastronomie, Handwerk etc.). Die Stationen bleiben bis zum Abend selbst ein Geheimnis. Gewiss jedoch ist ein exklusiver Blick hinter die Kulissen, das persönliche Kennenlernen der Inhaberinnen und Inhaber sowie ein Abend voller kleiner Überraschungen. In der letzten Station lassen wir den Abend in entspannter Runde und bei netten Gesprächen ausklingen. Die Veranstaltung endet gegen ca. 21:00 Uhr. Begleiten Sie uns (Wirtschaftsentwicklungsgesellschaft Neustadt an der Weinstraße mbH in Kooperation mit der Bürgerstiftung Lebenswerte Stadt Neustadt an der Weinstraße) zu einem weiteren spannenden Abendspaziergang mit vielen einzigartigen Begegnungen. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Karten erhalten Sie ab sofort für 6 Euro/Person im Büro der Wirtschaftsentwicklungsgesellschaft. Reservierte Karten, die bis 20.08.2018 für den 7. Abendspaziergang und bis 22.10.2018 für den 8. Abendspaziergang, 12.00 Uhr nicht bezahlt wurden, werden zum weiteren Verkauf freigegeben. Die Anzahl der Teilnehmer ist begrenzt. Der Überschuss aus dem Kartenverkauf wird der Bürgerstiftung Lebenswerte Stadt Neustadt an der Weinstraße für das Projekt „Wasser in die Stadt“ gespendet.

Weitere Informationen und Karten erhalten Sie bei der Wirtschaftsentwicklungsgesellschaft (WEG): Klemmhofgebäude, Badstubengasse 8 (1.OG), 67433 Neustadt. Tel.: 06321-890092-0. www.weg-nw.de

Wirtschaftsentwicklungsgesellschaft Neustadt an der Weinstraße mbH

07.08.2018


Gedenkstein für Halifax DK165 im Ordenswald enthüllt

Pipe Major MacKenzie auf dem Weg zur Absturzstelle

Neustadt - In der Nacht vom 16. zum 17. April 1943 führte Bomber Command mit 598 Bombern einen kombinierten Luftangriff auf die Städte Mannheim und Plzen/Pilsen (Tschechien) durch.

271 Flugzeuge wurden gegen Mannheim eingesetzt. 327 Flugzeuge, ca. 2.300 Mann sollten die Skoda-Werke in Pilsen angreifen.

Auf dem Rückweg nach England wurde die Halifax DK165 nahe Haßloch/Lachen-Speyerdorf abgeschossen:

OB Weigel enthüllte den Gedenkstein im Ordenswald.

Kenneth Ernest Webb (Pilot), Kenneth Rees Williams (Navigator), Allen Roderick Ross (Funker/Schütze), Stanley Braybrook (Flugingenieur), Jack Kay (Bombenschütze), Geoffrey Brown (Heckschütze), Leslie Bernard Mitchell (Turmschütze). Von den sieben Besatzungsmitgliedern überlebte nur einer: Leslie Mitchell.

Die Absturzstelle wurde Ende 2016 durch die IG-Heimatforschung RLP lokalisiert, nachdem die Forstbehörde sowie die Denkmalbehörde eine Nachforschungsgenehmigung befürwortet hatten.

Erik Wieman und Peter Berkel (v.li.) organisierten eine feierliche und würdevolle Feier.

Erste Flugzeugteile aus Aluminium, Eisen sowie Munition wurden geborgen.

Es gelang den Forschern zudem, alle sieben Familien der Besatzung in Großbritannien und Kanada zu erreichen und über die Absturzstelle und den geplanten Gedenkstein zu informieren.

Federführend für die IG waren Erik Wieman und Peter Berkel im Einsatz.

Am Samstag, 4. August 2018, war es dann soweit: Angehörige, Augenzeugen, Vertreter von Luftwaffe und Air Force sowie Oberbürgermeister Marc Weigel und der Erste Beigeordnete der Gemeinde Haßloch, Tobias Meyer, trafen sich zu einer bewegenden und würdevollen Feier im Ordenswald. Pipe Major MacKenzie spielte Dudelsack und führte die Gruppe an.

Den Gedenkstein hatte der städtische Forst unter der Regie von Förster Rolf Weinheimer organisiert. Er steht nun dort, wo das Cockpit gefunden wurde. Weitere Nachforschungen im Ordenswald sind geplant.

Stadtverwaltung Neustadt an der Weinstraße

07.08.2018

BEST - Berufs- und Studieninformationsmesse in der Realschule Plus am 09.11. und 10.11.2018

Neustadt / Wirtschaftsentwicklungsgesellschaft  - Am 09. und 10.11.2018 veranstaltet die Wirtschaftsentwicklungsgesellschaft Neustadt an der Weinstraße mbH in Kooperation mit den Neustadter Gymnasien, der BBS, der Realschule Plus sowie der Internationalen Schule eine Berufs- und Studieninformationsmesse.

Als Beitrag zur Fachkräftesicherung am Wirtschaftsstandort Neustadt an der Weinstraße bietet sie den lokal ansässigen Betrieben, Unternehmen, Organisationen sowie den Hochschulen und Universitäten aus der Region eine Plattform, um sich möglichen Auszubildenden oder Studierenden vorzustellen.

Der Schülerschaft werden durch die Berufs- und Studieninformationsmesse mögliche Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten am Heimatort aufgezeigt.

Die Zahl der gemeldeten Berufsausbildungsstellen nimmt in Neustadt an der Weinstraße ab. Laut einer Statistik der Bundesagentur für Arbeit im Juni 2018 sank die Zahl von 320 Berufsausbildungsstellen im Jahr 2016/ 2017 auf 273 im Jahr 2017/ 2018.

Wir laden Sie herzlich ein, Ihre Chance zur Fachkräftesicherung zu nutzen. Stellen Sie sich und Ihren Betrieb, Ihr Unternehmen oder Ihre Organisation auf der Berufs- und Studieninformationsmesse in der Realschule Plus in Neustadt an der Weinstraße vor und bilden Sie Ihre Fachkräfte von morgen aus!

Melden Sie sich jetzt an!

Kontakt:
Wirtschaftsentwicklungsgesellschaft Neustadt an der Weinstraße mbH,
Badstubengasse 8, 1. Obergeschoss, 67433 Neustadt an der Weinstraße
E-Mail: weg@neustadt.eu – Tel.: 06321-890092-0

Stadtverwaltung Neustadt an der Weinstraße / Wirtschaftsentwicklungsgesellschaft WEG

24.07.2018


Kampfmittelfund

Neustadt an der Weinstraße - Im Rahmen der Erschließung des neuen Gewerbegebietes "Kasernenstraße" sind bei Baggerarbeiten für ein Versickerungsbecken des Eigenbetriebs Stadtentsorgung ESN Kampfmittel gefunden worden. Die Arbeiten wurden sofort eingestellt und der Kampfmittelräumdienst informiert. Kollegen des Kommunalen Vollzugsdienstes sichern den Fundort ab. Inzwischen ist der Kampfmittelräumdienst eingetroffen.

Der Fundort befindet sich südlich des neuen DHL- beziehungsweise östlich des Decathlon-Gebäudes.

Nachtrag

Durch den Kampfmittelräumdienst wurden Kaliber 50 Munition, ein leerer Munitionskasten und eine kleine Panzerfast gesichert. Es wurde keine Bombe gefunden. Das Gelände wird durch Zäune abgesperrt und abschließend untersucht. Bis dahin ist Baustopp.

Stadtverwaltung Neustadt an der Weinstraße

12.07.2018


Ausleitung des Rückgängergrabens verlegt - knapp 300 Meter langer, neuer Bachlauf im Naturschutzgebiet Rehbachwiesen-Langwiesen

Der neue Bachlauf in den Rehbachwiesen.

Neustadt an der Weinstraße / Rehbachwiesen - Seit Anfang Juli hat Neustadt einen neuen Bachlauf in den Rehbachwiesen. Um eine Staueinrichtung im Rehbach, die für Wanderfischarten unpassierbar war, beseitigen zu können, musste die Ausleitung des Rückgängergrabens aus dem Rehbach südlich von Mußbach verlegt werden.

Wohl schon seit dem Mittelalter waren die Mähwiesen des früheren Johanniterordens entlang des Reh- und Speyerbaches in der Gemarkung Mußbach bewässert worden. Hierzu durchzog man die feuchten Randbereiche des Ordenswaldes mit einem dichten Netz von Gräben unterschiedlicher Länge, Größe und Funktion. Bis in die 1960er Jahre wurden die Wiesen genossenschaftlich bewässert. Einer der wichtigsten Gräben war der Rückgängergraben. Wie der Name andeutet, nahm er das von den Wässerwiesen abfließende, überschüssige Wasser auf und leitete es etwas oberhalb der Haßlocher Pfalzmühle in den Rehbach zurück.

Der Rückgängergraben zweigte als Entwässerungsgraben ursprünglich nicht vom Rehbach ab. Er begann in den früheren Feuchtwiesen nördlich des Soldatenweihers und folgte der flachen Senke entlang dem Nordrand des Ordenswaldes nach Osten. Unterhalb der alten Kuhbrücke am Rehbach und in den Kleefleckwiesen nahm er weitere Entwässerungsgräben auf. Seit der Aufgabe der Wiesenwässerung und dem Verfall der Bewässerungs-Infrastruktur führten die Hauptgräben wie Rückgänger- und Streifelsgraben nur noch in Feuchtperioden Wasser. Die zahlreichen kleinen Wässergräben entlang der früheren Parzellengrenzen fielen vollständig trocken und verfüllten sich oft bis zur Unkenntlichkeit.

Der Bau der A 65 und des Autobahnzubringers B 38 um 1980 erforderte dann ein großflächiges Bodenordnungsverfahren. In dessen Verlauf musste der Lauf des Rehbachs leicht verändert werden. Stauwehre an den Auslassgräben für die ehemalige Wiesenwässerung wurden ersatzlos beseitigt. Der Grundwasserspiegel in den ehemaligen Feuchtwiesen sank weiter ab. Der Rückgängergraben erhielt jetzt allerdings Anschluss an einen schon früher vorhandenen Zuleitungsgraben nördlich des ehemaligen Mußbacher Wasserwerkes. Er wird seitdem direkt vom Rehbach gespeist. Unter anderem sollte dadurch auch eine neue Tümpelanlage, die als Ausgleichsmaßnahme für das Bodenordnungsverfahren angelegt worden war, mit Wasser versorgt werden.

Durch die Beseitigung der Staueinrichtungen am Rehbach konnte aber nicht genug Wasser in den Graben ausgeleitet werden. Um die Wasserausleitung zu stabilisieren, legten damalige amtliche und ehrenamtliche Naturschutzakteure an der Ausleitung des Rückgängergrabens eine Steinschwelle im Rehbach an. Diese war jedoch wasserrechtlich nie formal genehmigt worden. Die Regionalstelle Wasserwirtschaft hatte vor einigen Jahren die Beseitigung dieser Schwelle gefordert, um die Durchgängigkeit für Wanderfischarten wiederherzustellen.

Da der Rückgängergraben aber auch zahlreiche geschützte und zwischenzeitlich reaktivierte Feuchtwaldbiotope im Ordenswald mit Wasser versorgt, musste seine ganzjährige Wasserführung weiterhin sichergestellt werden. Hierzu sollte die Ausleitung des Grabens um rund 180 Meter rehbachaufwärts verlegt werden. Durch den dadurch gewonnenen Höhenunterschied konnte auf die künstliche Sohlerhöhung durch die Steinschwelle verzichtet werden. Schon vor fünf Jahren war die Schwelle beseitigt und provisorisch durch ein Stauwehr aus Holzbohlen an der Rehbachbrücke ersetzt worden. Das neue, rund 290 Meter lange Gerinne folgt einem früheren Wässergraben, der ebenfalls in den 1970er Jahren verfallen war. Umweltabteilung, Planungsbüro und Wasserbehörden haben sich um eine halbwegs naturnahe Linienführung und Ufergestaltung bemüht. Eine Saatmischung mit Pflanzenarten gewässerbegleitender Hochstauden soll im Herbst noch eingebracht werden.

Den Ausleitungsbereich aus dem Rehbach haben Unbekannte zwischenzeitlich zum Teil mit Wasserbausteinen aus der Uferbefestigung verfüllt. Die Umweltabteilung bittet, dies zu unterlassen. Das ist Sachbeschädigung und verhindert, dass der Rückgängergraben ausreichend Wasser bekommt.

Stadtverwaltung Neustadt an der Weinstraße

11.07.2018


Stadt warnt vor Eichenprozessionsspinnern im Ordenswald

Neustadt / Ordenswald - Die Stadt informierte im gestrigen Umweltausschuss über die aktuelle Entwicklung der Eichenprozessionsspinnerbestände insbesondere im Ordenswald und rief dazu auf, die Warnhinweise zu beachten. Der Stadtforst empfiehlt vorsichtshalber, Waldbereiche mit Eichenbeständen in den kommenden Wochen zu meiden.

Eine mögliche Gesundheitsgefährdung durch die Brennhaare der Raupen mit Symptomen wie beispielsweise Hautausschlag, Quaddeln, Juckreiz oder eine Reizung der Schleimhäute, kann dadurch vermieden werden, dass man nicht in kurzen Hosen oder T-Shirts Eichen-bestandene Wege entlangläuft und die Verweildauer reduziert. Das heißt: möglichst zügig befallene Bäume passiert und natürlich den Kontakt mit den Raupen oder ihren Nestern vermeiden.

Aufgrund der warmen Temperaturen verlief die Entwicklung der Raupen vom Schlüpfen zum dritten beziehungsweise vierten Larvenstadium, in dem erstmals Brennhaare ausgebildet werden, in 2018 sehr rasant. Genauer gesagt: In nur drei statt den üblicherweise sechs Wochen. Eine prophylaktische Bekämpfung der Art durch Ausbringung eines biologisch wirksamen Mittels (Bti) war aufgrund dieser rasanten Entwicklung in 2018 nicht möglich. Tritt der Eichenprozessionsspinner innerorts an sensiblen Stellen, wie Schule oder Kindertagesstätten auf, ist eine mechanische Bekämpfung im Einzelfall möglich, die auch insbesondere ab der Häutungs- und Verpuppungsphase im Juli/August effektiv ist. Die Umweltabteilung weist allerdings darauf hin, dass eine generelle - bei größeren Strecken sehr kostenintensiv - Bekämpfung im Stadtwald bei einer Eichenwaldfläche von 51 Hektar in Neustadt, insbesondere im Ordenswald aber auch in Geinsheim, nicht realisierbar ist.

Die weitere Entwicklung in 2018 steht in Beobachtung des Stadtforstes, wobei geplant ist, Proben befallener Äste an die Forschungsanstalt in Trippstadt zu schicken, um zu beurteilen, ob der Befallsdruck in diesem Jahr eine kritische Grenze überschreitet, die dann im April 2019 eine Bekämpfung mit Bti erforderlich macht.

Stadtverwaltung Neustadt an der Weinstraße

14.06.2018


175 Jahre Pfälzerwald – 60 Jahre Naturpark

Neustadt - Eine neue stadtgeschichtliche Sonderausstellung wird am Sonntag, 27. Mai 2018, um 11 Uhr im Stadtmuseum Villa Böhm eröffnet: Die Ausstellung „175 Jahre Pfälzerwald – 60 Jahre Naturpark“, eine Kooperation von Stadtarchiv Neustadt an der Weinstraße, dem Revierförster Jens Bramenkamp und dem Diplom-Geografen Klaus Hünerfauth, präsentiert interessante Informationen und Objekte zum Thema „Pfälzerwald“. Sie soll aufzeigen, welche Bedeutung der Pfälzerwald für Neustadt hat und wie die Natur und die Menschen ihn prägen und nutzten.

2018 jährt sich zum 175. Mal die Namensgebung „Pfälzerwald“ für das größte geschlossene Waldgebiet Deutschlands. Pfälzische Forstleute tagten 1843 im Forsthaus zu Johanniskreuz. Die Wälder auf dem Bundsandsteingebiet Pfalz wurden schließlich als „Pfälzerwald“ bezeichnet. 1958 wurde der Pfälzerwald als dritter Naturpark in Deutschland geschaffen.

Unter anderem werden die Themen Waldwirtschaft, Erholung und Tourismus herausgestellt. Auf 18 großformatigen Tafeln wird auf den Pfälzerwald-Verein mit seinen hiesigen Ortsgruppen, auf Natur- und Kulturdenkmäler in unserer Umgebung, auf den Stadtwald mit seinen Hauptbaumarten und vieles mehr eingegangen. Natürlich darf hier die Edelkastanie oder wie man in der Pfalz sagt „Keschde“, der Baum des Jahres 2018, nicht fehlen.

Verschiedenste historische Dokumente und Exponate wie zum Beispiel alte Reiseführer, Souvenirs, nostalgische Postkarten und Fotografien nehmen die Besucher mit auf eine Wanderung in die Vergangenheit.

Anhand von Abbildungen und Fotografien und den dazugehörigen alten Arbeitsgeräten wird auf die Waldnutzung der damaligen Zeit eingegangen. Früher war es üblich in den Wald zu gehen, um zum Beispiel Bucheckern und andere Waldfrüchte, Brennholz und einiges mehr für den eigenen Bedarf oder zum Verkauf zu sammeln.

Die in Neustadt und den Ortsbezirken ansässigen Pfälzerwald-Vereins-Ortsgruppen liefern einen wichtigen Beitrag, wenn es um den Naturschutz, die Wald- und Wanderwegspflege und Freizeitaktivitäten im Stadtwald geht. Zu diesem Thema werden historische Fotografien, Mitgliedskarten, Wanderbücher und Vereinszeitschriften ausgestellt. Aber auch Vereinsabzeichen, Wanderstöcke, reich verziert mit Stocknägeln, Vereinsfahnen und -wimpel sowie diverse Wanderutensilien können bestaunt werden.

Highlights der Ausstellung sind die Tierpräparate einiger Bewohner unseres Waldes. Darunter ein Luchs aus dem Staatlichen Naturkundemuseum in Karlsruhe und eine Wildkatzenmutter mit Welpen vom Landauer Zoo, aber auch ein Ziegenmelker (Familie der Nachtschwalben) und ein Abendsegler (Familie der Fledermäuse), sowie ein Hirschkäferpaar können aus der Nähe bestaunt werden.

Im Rahmen dieser Sonderausstellung sind verschiedene zusätzliche Aktivitäten geplant: Jens Bramenkamp wird am 31. Juli 2018 um 17 Uhr im Stadtmuseum einen Vortrag zum Alltag eines Revierförsters halten. Weiterhin bietet er am 4. September 2018 um 14 Uhr einer Rundwanderung im Stadtwald ein. Bitte beachten Sie dazu weitere Pressemitteilungen.

Die Ausstellung ist bis zum 14. Oktober 2018 im Stadtmuseum Villa Böhm (Villenstraße 16 b / Maximilianstraße 25, 67433 Neustadt an der Weinstraße) zu sehen.

Die Öffnungszeiten sind: Mittwoch und Freitag von 16 bis 18 Uhr und Samstag und Sonntag von 11 bis 13 Uhr bzw. von 15 bis 18 Uhr. Informationen gibt es unter der Telefonnummer der Museumsverwaltung 06321/855-540 (Mo.-Fr.).

Text: Stadtverwaltung Neustadt an der Weinstraße Foto: Rolf Schädler

24.05.2018

Stadtwerke Neustadt Geschäftsführer Holger Mück in LDEW-Vorstand gewählt

Holger Mück, Technischer Geschäftsführer der Stadtwerke Neustadt an der Weinstraße GmbH wurde neu in den LDEW-Vorstand gewählt.

Höhr-Grenzhausen – Herr Holger Mück, Technischer Geschäftsführer der Stadtwerke Neustadt an der Weinstraße GmbH wurde am 03. Mai von der LDEW-Mitgliederversammlung neu in den LDEW-Vorstand gewählt.
Der LDEW vertritt die Interessen von rund 280 Unternehmen der Energie- und Wasserwirtschaft in Hessen und Rheinland-Pfalz gegenüber Politik, Behörden und der Öffentlichkeit. Er vereinigt die Sparten Strom und Fernwärme, Erdgas, Wasser und Abwasser. Der LDEW ist Bindeglied zwischen Energie- und Wasserwirtschaft sowie Politik und Gesellschaft.

„Ich freue mich, im LDEW-Vorstand aktiv an der Ausgestaltung der Rahmenbedingungen für eine nachhaltige Energie- und Wasserversorgung in Rheinland-Pfalz mitwirken zu dürfen“ erklärte Herr Mück nach der Wahl. „Die Energiewende kann dabei auch auf Landesebene nur dann zum Erfolg werden, wenn eine Stärkung der Verteilnetze erfolgt. Dazu gehört aber auch die Ehrlichkeit anzuerkennen, dass Erdgas und seine Infrastruktur langfristig einen entscheidenden Anteil an der Erreichung der Klimaschutzziele haben werden. Außerdem steht für uns als Wasserversorger die Umsetzung des Verursacherprinzips auf Landesebene im Fokus. Trinkwasser ist das wichtigste Gut und ist entsprechend zu schützen.“
Auf seiner konstituierenden Sitzung im Anschluss an die Mitgliederversammlung hat der neue Vorstand des LDEW Dr. Constantin H. Alsheimer, Mainova AG in Frankfurt am Main, und Josef Rönz, Energieversorgung Mittelrhein AG in Koblenz, als LDEW-Vorsitzende bestätigt.

Über die Stadtwerke

Die Stadtwerke Neustadt an der Weinstraße GmbH sind ein modernes Energieversorgungsunternehmen mit einer langjährigen Tradition in der Versorgung mit Energie und Wasser. Ihre Vor-Ort-Garantie steht für eine optimale Beratung und Betreuung in allen Belangen einer modernen, sicheren und günstigen Energieversorgung. Mit rund 150 Mitarbeitern sind die Stadtwerke Neustadt einer der bedeutendsten Arbeitgeber in der Region. Durch die Unterstützung von zahlreichen Organisationen, Vereinen und Projekten trägt das Unternehmen zum kulturellen und gesellschaftlichen Leben in der Region bei.

Stadtverwaltung Neustadt an der Weinstraße / Stadtwerke

09.05.2018


Stadt für Labeling-Verfahren „StadtGrün naturnah“ zugelassen

Neustadt an der Weinstraße - Die Stadt Neustadt an der Weinstraße ist für das Labeling-Verfahren „StadtGrün naturnah“ zugelassen worden. Das hat die zuständige Beigeordnete Waltraud Blarr mitgeteilt. Das Label zeichnet Kommunen dafür aus, dass sie ihre Grünflächen - Parks, Stadtwälder oder Friedhöfe - naturnah pflegen. Das bedeutet zum Beispiel, dass Wiesen seltener gemäht und heimische Pflanzenarten bei der Begrünung eingesetzt werden. Viele Insekten, Vögel und andere Tiere, die im Siedlungsbereich leben, profitieren davon - und die Menschen natürlich auch.

Das Label „StadtGrün naturnah“ bietet hierzu Impulse und Unterstützung: Eine Vor-Ort-Beratung durch das Bündnis und der Austausch mit den weiteren Teilnehmenden helfen bei der Planung und Umsetzung konkreter Maßnahmen. Kostenlose Materialien für die Öffentlichkeitsarbeit sollen auch die Bürgerinnen und Bürger für mehr Natur in der Stadt begeistern. Das Bündnis vergibt das Label für jeweils drei Jahre. Anschließend muss es durch eine Rezertifizierung erneuert werden.

Von insgesamt 51 Bewerbungen haben die Zulassung nur 15 Kommunen geschafft. „Das beweist, dass wir mit unseren Bemühungen, die biologische Vielfalt zu erhöhen und damit unseren Beitrag gegen das allgegenwärtige Artensterben zu leisten, auf dem richtigen Weg sind“, freut sich Blarr.
Neben Neustadt wurden folgende Kommunen vom Bündnis für die Teilnahme am Labeling-Verfahren 2018 ausgewählt: Bad Langensalza (Thüringen), Bad Saulgau (Baden-Württemberg), Bonn (Nordrhein-Westfalen), Bremerhaven (Bremen), Dortmund (Nordrhein-Westfalen), Friedrichshafen (Baden-Württemberg), Glauchau (Sachsen), Haar (Bayern), Hildesheim (Niedersachsen), Köln (Nordrhein-Westfalen), Mittelangeln (Schleswig-Holstein), Neustadt an der Weinstraße (Rheinland-Pfalz), Potsdam (Brandenburg), Riedstadt (Hessen), Trier (Rheinland-Pfalz). Mit dieser Auswahl will das Bündnis ein möglichst breites Spektrum an Kommunen bezüglich dem Stand der Umsetzung, der Einwohnerzahl und ihrer geografischen Lage abdecken.

Das Labeling-Verfahren ist als mehrstufiger Prozess konzipiert. Am Ende steht die Vergabe im Rahmen eines bundesweiten Fachkongresses. Der Termin ist noch nicht festgelegt.

Die Teilnahme ist nur noch in diesem und dem nächsten Jahr kostenfrei. Ab 2020 wird eine Teilnahmegebühr erhoben werden.

Mehr Infos zu dem Procedere in den beiliegenden Grafiken beziehungsweise Ausführungen.

Mehr Infos auch unter www.stadtgrün-naturnah.de.

Stadtverwaltung Neustadt an der Weinstraße

08.05.2018


Chance für Frauen ohne Beruf: Prüfung zur „staatlich anerkannten Hauswirtschafterin“

Neustadt / VHS - Das Berufsbildungsgesetz bietet viele Chancen; eine davon verbirgt sich hinter dem Paragraphen 45.2. Dieser bietet Menschen, die ohne Ausbildung in einem Beruf tätig sind, die Möglichkeit, die Prüfungen darin nachträglich abzulegen. So kann sich die Person einen vollwertigen Abschluss erarbeiten. Voraussetzung dafür ist, dass man anderthalb mal so lange in dem Beruf gearbeitet hat, wie die Ausbildung dauert.

In der Hauswirtschaft beinhaltet diese Regelung noch etwas Besonderes: Die viereinhalb Jahre berufliche Tätigkeit können auch die Jahre in der eigenen Familie sein. Dies bedeutet, dass all jene Frauen, die ehemals auf ihre berufliche Ausbildung zu Gunsten einer Familie verzichteten, die Gelegenheit haben, doch noch einen vollwertigen Berufsabschluss zu erlangen. Die praktische Tätigkeit liegt vor; man muss sich nur noch das theoretische Fachwissen aneignen, um die Prüfung zu absolvieren.

Berufliche Perspektiven ergeben sich dann zum Beispiel in größeren Einrichtungen wie Kliniken, Kindertagesstätten oder Heimen.
An der VHS Neustadt gibt es dafür einen geeigneten Lehrgang: In anderthalb Jahren vermittelt er wichtige Ausschnitte des nötigen Fachwissens. Der Unterricht findet jede Woche montagabends und samstags alle 14 Tage statt. Die Ferienzeiten sind in der Regel unterrichtsfrei.

Ein neuer Lehrgang beginnt im September. Interessierte können sich unter der 06321/855-568 an Susanne Lietz wenden oder informieren sich auf der Website www.vhs-nw.de.

Stadtverwaltung Neustadt an der Weinstraße/Kreisvolkshochschule

17.04.2018


Workshop: Bildungskoordination für Zugewanderte

Das städtische Bildungsbüro koordiniert Bildungsangebote für Zugewanderte.

Neustadt - Ein gelungener Auftakt für die Bildungskoordination für Neuzugewanderte. Am vergangenen Donnerstag, 12. April 2018, trafen sich zahlreiche Akteure aus Politik und Verwaltung sowie lokalen Bildungseinrichtungen, Vereinen und dem Ehrenamt in Neustadt, um sich gemeinsam einem Ziel zu widmen.

Die engagierten Gruppen diskutierten lebhaft Ziele zur Integration von Neuzugewanderten durch Bildung. Daran anschließend fand ein reger Austausch zu möglichen Wegen und Bedingungen zur Erreichung dieser Ziele statt. Die daraus entstandenen „Arbeitspakete“ geben Ann Kristin Langenbahn, der Bildungskoordinatorin für Neuzugewanderte, einige für Neustadt spezifische Aufgaben, die in Zukunft bearbeitet werden. Vorhandene Strukturen werden durch die Koordinierung von Bildungsangeboten entlastet und neue, zielführende Strukturen aufgebaut.

Die drei Mitarbeiterinnen des Bildungsbüros moderierten den arbeitsreichen Tag. Dabei wurden sie durch die „Transferagentur Kommunales Bildungsmanagement RLP-SL“ begleitet, die dem gesamten Bildungsbüro immer beratend zur Seite steht und sie gleichzeitig mit anderen Kommunen in Rheinland-Pfalz und dem Saarland vernetzt, sodass auch hier ein gewinnbringender Austausch stattfinden kann.

Das Projekt der „Kommunalen Koordinierung für Neuzugewanderte“ wurde in Neustadt bereits 2016 beantragt und konnte nach der Bewilligung für zwei Jahre Mitte November 2017 personell besetzt werden. Auch Oberbürgermeister Marc Weigel betonte eingangs, wie wichtig eine lückenlose Bildungslandschaft sowohl für Zugewanderte als auch für Einheimische sei. Der Leiter des Fachbereichs Bildung, Kultur und Sport der Stadtverwaltung Neustadt, Rolf Müller, pflichtete Weigel zum Abschluss des Tages bei und sprach sich unterstützend für das Bildungsbüro aus. Die Mitarbeiterinnen dokumentieren derzeit die Ergebnisse des Tages und berichten in Kürze über weitere Schritte.

Stadtverwaltung Neustadt an der Weinstraße

17.04.2018


Kulturminister Wolf: Hambach und Trier sind historische Orte der europäischen Demokratiegeschichte

v.l.: Dr. Dieter Ante, OB Marc Weigel, Prof. Dr. Beatrix Bouvier und Prof. Dr. Konrad Wolf

Neustadt an der Weinstraße / Mainz - Ein historisches Gemälde vom Zug auf das Hambacher Schloss, eine Hambacher Schürze und zahlreiche Veröffentlichungen über das Hambacher Fest: All diese Objekte bereichern die am 5. Mai 2018 beginnende große Landesausstellung „Karl Marx 1818-1883. Leben.Werk.Zeit“ in Trier. Kulturminister und Vorstandsvorsitzender der Stiftung Hambacher Schloss Prof. Dr. Konrad Wolf übergab heute zusammen mit Oberbürgermeister Marc Weigel und dem Privatsammler Dr. Dieter Ante die bedeutenden Ausstellungstücke an die Karl Marx-Ausstellungsgesellschaft. Sie werden bis Oktober dieses Jahres in der Jubiläumsausstellung als Schauobjekte zum „Hambacher Fest“ und zur jungen europäischen Demokratiebewegung im 19. Jahrhundert dienen. Für die intellektuelle Entwicklung von Marx und die einer Generation von Oppositionellen war „Hambach“ mit seinen Folgen eine prägende Erfahrung.

„Hambach und Trier sind historische Orte der europäischen Demokratiegeschichte. Das ‚Hambacher Fest‘ von 1832 gilt als Wiege der Demokratie in Deutschland und war Teil einer gesamteuropäischen Bewegung in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Auf dieser fußt Karl Marx, der nicht nur demokratische Mitbestimmung und Freiheitsrechte sondern auch soziale Gerechtigkeit einfordert. Sein Kommunistisches Manifest von 1848, das heute immaterielles Kulturerbe der UNESCO ist, wäre ohne ‚Hambach‘ nicht denkbar“, macht Kulturminister Prof. Dr. Konrad Wolf deutlich.

Neustadt steuert ein Gemälde bei.

„Das Hambacher Fest spielt eine wichtige Rolle in unserer Ausstellung, denn sie zeigt den damaligen Zeitgeist, welcher Karl Marx sehr prägte“, ergänzt Prof. Dr. Beatrix Bouvier, wissenschaftliche Leitung der großen Landesaustellung in Trier.

Neben zahlreichen Schriften aus der Sammlung des Ludwigshafener Privatsammlers Dr. Dieter Ante trägt auch das Neustadter Stadtmuseum Villa Böhm mit Leihobjekten zur Bereicherung der Marx-Landesausstellung bei. So werden ein Gemälde, das den Zug auf das Hambacher Schloss zeigt, und eine schwarz-rot-goldene Schärpe aus Seidentaft aus dem Besitz des städtischen Museums gemeinsam mit der Mainzer „Plenar-Fahne“, einer originalen Hambacher schwarz-rot-goldenen Fahne, die bis zum Sanierungsbeginn im rheinland-pfälzischen Landtag zu sehen war, im Rheinischen Landesmuseum ausgestellt.

Neustadt steuert ein Gemälde und eine Schärpe bei.

„Wir sind stolz und glücklich, dass sich das Hambacher Schloss auf Neustadter Gemarkung befindet und es ist schön zu sehen, wie Zeugnisse unserer Geschichte die Menschen auch heute noch vereinen“, so der Neustadter Oberbürgermeister Marc Weigel. „Für uns stand es außer Frage, dass wir zu der Vielfältigkeit der Karl-Marx-Ausstellung beitragen und überlassen der Stadt Trier die Exponate sehr gerne. Ich wünsche den Organisatoren eine erfolgreiche Veranstaltung und viele begeisterte Besucherinnen und Besucher. Ich selbst werde ebenfalls gerne kommen.“

„Rheinland-Pfalz kann sich einer bedeutenden demokratischen Tradition rühmen. Mit der Mainzer Republik von 1793, dem Hambacher Fest 1832 und dem Trierer Geburtsort von Karl Marx gingen von unserem Land wesentliche Impulse aus, ein soziales und demokratisches Deutschland zu formen. Ich danke den Beteiligten - insbesondere Dr. Dieter Ante, der Stadt Neustadt und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stiftung Hambacher Schloss – für ihre Bereitschaft, die wertvollen Ausstellungsstücke der Trierer Jubiläumsausstellung als Leihgabe zu überlassen und damit zu einem hoffentlich großen Museumserfolg in Deutschland beizutragen“, so Wolf abschließend.

Text: Staatskanzlei Rheinlandpfalz Foto: Stadtverwaltung Neustadt an der Weinstraße


Ferienhitsbroschüre 2018 vorgestellt

Kanu: Die Kanufreizeit findet dieses Jahr in Schweden statt.

Neustadt an der Weinstraße - Die Broschüre Ferienhits 2018 für die Sommerferien ist fertig. Nun wurde sie von Bürgermeister Ingo Röthlingshöfer und der Leiterin des Ferienhitsbüros, Sandra Zimmermann, vorgestellt. Im Angebot sind 251 Hits für Kinder ab drei Jahren und 3.265 Plätze.

„Die Ferienhits bieten wie immer ein wunderbares Programm voll spannender Möglichkeiten die Sommerferien zu gestalten“, meinte Ingo Röthlingshöfer. Das Angebot, in dem auch viel Ehrenamt stecke, gebe es inzwischen rund drei Jahrzehnte und es biete eine massive Entlastung für Familien.

Für jeden Geschmack sei etwas dabei, betont Sandra Zimmermann. Die Palette reiche von Entspannung über Nervenkitzel, Outdoor-Aktivitäten oder Medientricks bis zu Museumspädagogik oder Musik.

Neu im Programm sind ein Waldcamp des CVJM sowie ein Indianercamp der Engagierten Jugend Neustadt, Bastelworkshops, eine Kanufreizeit in Schweden, Kindertanzen und -kochen oder Kids Art im Herrenhof. Auf vielfältigen Wunsch ist nun auch „Für Hundeprofis und die, die es werden wollen“ mit dabei. Die Feuerwehr hat ihre Angebote ebenfalls ausgeweitet, da die Nachfrage so groß war und natürlich sind auch die Klassiker wie Hüttenbau, Zirkus und Lama-Wandern wieder im Programm.

Die Broschüren werden in allen Schulen verteilt und sind außerdem in den Jugendtreffs, im Mehrgenerationenhaus, im Bürgerbüro, bei der Tourist-Info, in der Stadtbücherei, online unter www.neustadt.eu und natürlich im Jugendamt erhältlich.

Jeder Ferienhit wird in der Broschüre kurz beschrieben, es gibt Angaben zum Mindest- beziehungsweise Höchstalter, Uhrzeiten, Ort und Kosten. Wer sich nicht online registrieren möchte, muss die Anmeldung (eine pro Kind) zum Jugendamt, Konrad-Adenauer-Straße 43, schicken. Das Formular befindet sich in der Heftmitte. Anmeldeschuss ist am 11. Mai, das Auswahlverfahren aus allen Anmeldungen übernimmt ein Computerprogramm. Ab 16. Mai werden dann die Restplätze, auch an Kinder und Jugendliche außerhalb von Neustadt, vergeben.

Bei der späteren Bezahlung im Jugendamt kann wieder eine EC-Karte genutzt werden. Abgeholt werden können die Tickets zwischen dem 4. und 8. Juni. Nicht bezahlte Tickets werden danach freigegeben.

Weitere Infos gibt es im Ferienhitsbüro unter der Telefonnummer 06321/855-624 und auf der Jugendseite www.nw4you.de.

Stadtverwaltung Neustadt an der Weinstraße

21.03.2018


Aus der Sitzung des Stadtrats am 19. März 2018

Bündnis 90/Die Grünen hatten eine Anfrage zur Erweiterung der Freigabe des Radverkehrs in der Fußgängerzone gestellt.

Neustadt an der Weinstraße - Neues, stellvertretendes beratendes Mitglied im Jugendhilfeausschuss ist Thorsten Völker. In den Werkausschuss des ESN wurden gewählt: Marco Moscelli und Ute Dilschneider sowie David Moll und Torsten Klein (als Stellvertreter).

Nächstes Thema war das weitere Vorgehen in Sachen „Fahrradvermietsystem“, dazu gab es im Vorfeld eine Information über das VRNnextbike. Bezugnehmend auf einen Antrag der SPD Stadtratsfraktion hatte der Stadtrat in seiner Sitzung am 20. Februar 2018 mit breiter Mehrheit den grundsätzlichen Beschluss zur Implementierung eines Fahrradvermietsystems gefasst. Das System VRNnextbike wurde dabei als geeignet angesehen. Die Verwaltung wurde beauftragt, Details zu klären und die Ergebnisse im März im Stadtrat vorzustellen. Nach ausführlicher Diskussion wurde folgendes beschlossen: Die Verwaltung wird beauftragt, das Standortekonzept zu vertiefen, Mikrostandorte zu benennen, Raumkonkurrenzen aufzuzeigen (z.B. Wegfall von Parkplätzen für eine Nextbike Station) sowie ggf. zusätzliche Kosten für Tiefbauarbeiten zu kalkulieren.
Im Weiteren soll die Verwaltung Gespräche mit möglichen Kooperationspartnern sowie mit den städtischen Gesellschaften aufnehmen (Systemausbau über eine kommunale GmbH).
Im Ergebnis sind die anfallenden Gesamtkosten zu kalkulieren und dem Stadtrat zur Beschlussfassung zur Aufnahme in den Nachtragshaushalt vorzulegen.
Im Rahmen der Beteiligung der Nachbargemeinden und der Öffentlichkeit zur Änderung des Bebauungsplans „Chemnitzer Straße“ ergaben sich keine Änderungen. Der Plan wurde ursprünglich 1997 aufgestellt mit dem Ziel, Mischgebietsflächen, gewerblichen Bauflächen und Sonderbauflächen vom Bahnübergang an der Speyerdorfer Straße im Nordwesten bis hin zu den gewerblich genutzten Flächen im Südosten entlang der Bundesstraße 39 am Ortsausgang zu entwickeln. Doch zwischen Erfurter und Adolf-Kolping-Straße entwickelten sich im Wesentlichen kleinteilige Betriebe. Nun gilt es, die tatsächlichen Nutzungen dem Bebauungsplan anzupassen. Außerdem soll nur Einzelhandel mit nicht-innenstadtrelevanten Waren im Hauptsortiment zulässig sein.

Auch bei der geplanten Bebauung des ehemaligen Sulo-Geländes geht es voran. Die im Rahmen der Beteiligung der Öffentlichkeit eingegangenen Stellungnahmen haben keine Folgen für die Festsetzungen des Bebauungsplans. Städtebaulich wird ein urbanes Quartier angestrebt, in dem auf etwa 50 Prozent der Flächen Geschosswohnungsbau in unterschiedlichen Typologien realisiert werden soll. Zum Nord-, Süd- und Ostrand des Gebietes finden sich maximal drei Vollgeschosse plus Staffelgeschoss. In zentraler Lage vermittelt ein Mischgebiet (Anteil ca. 25 Prozent) zu den südlich und westlich angrenzenden, eher gewerblich geprägten Nutzungen (Schlachthof, Telekom, neuer Einzelhandelsmarkt). Hierin findet sich auch ein Bauplatz für eine Kita wieder, der der Stadt per städtebaulichem Vertrag übereignet wird. Gegen die stärker befahrene Speyerdorfer Straße wird das Areal durch ein Sondergebiet für großflächigen Lebensmitteleinzelhandel und einen Streifen Gewerbegebiet abgeschottet. Das Gebiet ist rund fünf Hektar groß. Ergänzend dazu wird ein städtebaulicher Vertrag abgeschlossen.

Zur Information vorgestellt wurde – wie bereits im Hauptausschuss - der Beteiligungsbericht 2017 der Stadt für das Geschäftsjahr 2016. Notwendig wird der Bericht, wenn eine Gemeinde zu mindestens fünf Prozent an privaten Unternehmen beteiligt ist. Dies ist beispielsweise bei der Tourist, Kongress und Saalbau GmbH, der WBG, den Stadtwerken oder der Kuckucksbähnel GmbH der Fall.

Der Stadtrat empfahl der Gesellschafterversammlung der WBG zudem den Beschluss eines neuen Gesellschaftsvertrages. Der Oberbürgermeister als Vertreter der Gesellschafterin wurde ermächtigt, dem Beschluss des Vertrages zuzustimmen. Zum Hintergrund: Die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion als zuständige Kommunalaufsichtsbehörde hat die Gesellschaftsverträge der städtischen Tochtergesellschaften einer rechtlichen Prüfung unterzogen. Es wurde festgestellt, dass einige Bestimmungen nicht mehr vollumfänglich den aktuellen gemeindewirtschaftsrechtlichen Bestimmungen entsprechen. Auch von Seiten des Rechnungshofes Rheinland-Pfalz wurden im Rahmen von vereinzelt durchgeführten Prüfungen der städtischen Gesellschaften ähnliche Feststellungen betreffend der Gesellschaftsverträge getroffen. Veränderungen gibt es beispielsweise bei „Stammkapital und –einlagen“, „Vertretung der Gesellschaft, Aufgaben und Pflichten der Geschäftsführer“ oder „Gesellschafterversammlungen“.

Nächstes Thema war der Konzernabschluss 2016 der Tourist, Kongress und Saalbau GmbH. Der Aufsichtsrat der TKS sowie der Stadtrat wurden gebeten, den geprüften Konzernabschluss der TKS zur Kenntnis zu nehmen. Er besteht aus der Konzernbilanz, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzernanhang, der Kapitalflussrechnung, dem Eigenkapitalspiegel und dem Konzernlagebericht nebst Prüfvermerk. Bezüglich des Wirtschaftsplans für 2018 ermächtigte das Gremium den Oberbürgermeister, in der Gesellschafterversammlung den Wirtschaftsplan und die fünfjährige Finanzplanung zu beschließen.

Nach Vorberatung im Hauptausschuss stimmte der Stadtrat für die Maßnahmenliste für das kommunale Investitionsprogramm 3.0. Hintergrund ist das Kommunalinvestitionsförderungsgesetz (KInvFG), das Ende Juni 2015 in Kraft trat. Aufgrund dieses Gesetzes stellt der Bund in einem ersten Schritt in den Jahren 2015 bis 2020 über die Länder insgesamt 3,5 Mrd. Euro zur Förderung von Investitionen von finanzschwachen Kommunen zur Verfügung. Davon stehen der Stadt Neustadt an der Weinstraße für allgemeine Investitionen 2,076 Mio. Euro zu. Entsprechende Maßnahmen sind bereits angemeldet. In 2017 hatte der Bund diese Mittel um weitere 3,5 Mrd. Euro aufgestockt. Die Einzelmaßnahmen müssen ein Mindestvolumen von 200.000 Euro übersteigen und in den Jahren 2017 bis 2022 durchgeführt und abgerechnet werden. Auf Neustadt entfällt ein Anteil von 3,443 Mio. Euro. Daraus ergeben sich bei einer Förderquote von 90 Prozent Investitionsmaßnahmen im Umfang von 3,825 Mio. Euro. Die Wahl fiel auf die Sanierung der Grundschule Gimmeldingen (490.000 Euro), Energieeinsparmaßnahmen und Sanierung der WC-Anlagen im Käthe-Kollwitz-Gymnasium (564.000 Euro), Sanierungen im Kurfürst-Ruprecht-Gymnasium und Leibniz-Gymnasium (1,25 Millionen und 1,24 Millionen Euro) sowie die Ostschule (275.000 Euro). Insgesamt sollen damit 3,825 Millionen Euro investiert werden. Die Liste wird nun dem Finanzministerium zugeleitet, das die Förderfähigkeit der angemeldeten Maßnahmen beurteilt.

Auf Antrag der CDU-Fraktion gab Bürgermeister Ingo Röthlingshöfer Auskunft über die Altersfeststellung von unbegleiteten minderjährigen Asylbewerbern (UMA). Demnach lebten am 12. März 2018 16 minderjährige und 20 volljährige UMAs in Neustadt. Aufgrund der aktuellen Entwicklung und öffentlichen Diskussion habe man sich entschlossen, eine zweite Altersfeststellung in den Fällen durchzuführen, die ausschließlich mit einer qualifizierten Inaugenscheinnahme das Ergebnissen hatten, dass es sich um Minderjährige handelt. Außerdem werden Prüfteams gebildet.

Nächster Tagesordnungspunkt war die Fassadenbegrünung in der Innenstadt und den Zentren der Weindörfer. Dazu lagen Anträge der SDP sowie der Koalitionsparteien (CDU, Bündnis 90/Die Grünen und FDP) vor. Umweltdezernentin Waltraud Blarr stellte verschiedene Vor- und Nachteile dieses Ansinnens vor. Es diene natürlich dem Klima- und Schallschutz, der Regulierung des Wasserhaushalts oder der Optik. Auf der anderen Seite können Schäden an Fassanden entstehen, die Pflanzen stark wurzeln beziehungsweise stark wachsen und ein entsprechendes Gewicht erzeugen und auch die Frage des Denkmalschutzes sei zu berücksichtigen. Außerdem sei die Pflege schwierig. OB Weigel schlug vor, die neuen Klimaschutzbeauftragten mit dem Thema zu betreuen, nach der Sommerpause soll es dann einen Bericht geben. Zwischenzeitlich können sich interessierte Bürgerinnen und Bürger an das Bauberatungszentrum in der Amalienstraße 6 wenden.

Auf Antrag von Bündnis 90/Die Grünen gab es eine Stellungnahme der Verwaltung zu einem Länderübergreifenden Radschnellweg. In der Begründung heißt es, dass das Wirtschaftsministerium derzeit Machbarkeitsstudien plane. Einer der Korridore solle von Heidelberg nach Schifferstadt führen. Dieser müsse bis nach Neustadt verlängert werden. Die Abteilung Stadtplanung befürwortet die Idee, das Thema Radschnellwege für Neustadt näher zu beleuchten. Man verfolge die Diskussion seit Jahren. Von Interesse wären nicht nur die Korridore Neustadt-Schifferstadt-Rhein-Neckar, sondern auch gen Landau. Die Einschätzung sollte bei allen übergeordneten Gremien bekundet werden, zudem wäre es sinnvoll, mit den umliegenden Kommunen Kontakt aufzunehmen und einen „Runden Tisch Radschnellwege“ zu organisieren, um die Lage zu eruieren. OB Weigel versprach, sich darum zu kümmern und von den Ergebnissen zu berichten.

Darüber hinaus forderte die CDU die Aufstellung eines Smart- bzw. Infoboards in der Innenstadt. Mögliche Standorte wären am Rathaus, auf dem Bahnhofsvorplatz oder an der Tourist-Info. Informiert werden soll über lokale, aktuelle Veranstaltungen. Die WEG hält es für fraglich, ob die Zielgruppe sich tatsächlich erst vor Ort über Veranstaltungen informiert. Wahrscheinlicher erscheine, dass sich Jugendliche und Touristen eher über das Internet oder Facebook informieren. Zu klären sei auch, wer das Angebot pflegt. Die TKS plädiert für ein Gesamtkonzept, mit verschiedenen Standorten in der Stadt. Hier lautete das Ergebnis, dass zunächst die Kosten zusammengestellt und bei der nächsten Sitzung präsentiert werden.

Ein weiterer Antrag bezog sich auf eine verbesserte Werbung für den Weincampus Neustadt. Vorgeschlagen wurden eine prominentere Platzierung auf der städtischen Homepage, mehr Werbematerial,  verbesserte Möglichkeiten für Studentinnen und Studenten, sich am städtischen Kulturleben zu beteiligen und als Marke „Weincampus“ aufzutreten, beispielsweise mit eigenen Ständen beim Deutschen Weinlesefest oder die Bereitstellung von Einzelzimmern oder WG-tauglichen Wohnungen durch die WBG. Generell ist anzumerken, dass die Studierenden vor allem im Herbst und Winter stark eingebunden sind. Wohnungen stünden derzeit ausreichend zur Verfügung, ggf. werde kurzfristig reagiert. OB Weigel führte aus, dass er bereits Kontakt mit dem DLR aufgenommen habe, die Studierenden zum Semesteranfang persönlich begrüße und Stadtführungen anbiete.

Bündnis 90/Die Grünen hatten eine Anfrage zur Erweiterung der Freigabe des Radverkehrs in der Fußgängerzone gestellt. Befürwortet wird von Seiten der Verwaltung eine Freigabe analog des Lieferverkehrs (19 bis 10.30 Uhr), aber nicht darüber hinaus. Fußgängerzonen dienen in erster Linie der freien und ungestörten Bewegung von Fußgängern, heißt es in der Begründung unter anderem. Außerdem sind die Straßen oft sehr eng und haben Gefälle. Die Diskussion wird fortgesetzt.

Im nicht-öffentlichen Teil vergab das Gremium den Auftrag für die Dachabdichtungs- und Klempnerarbeiten für die große Turnhalle des Leibniz-Gymnasiums an eine Firma aus Gommersheim. Der Angebotspreis lag bei rund 142.000 Euro. Die Arbeiten sind dringend erforderlich, da die Halle wegen eines erheblichen Wassereinbruchs durch das alte und desolate Flachdach gesperrt werden musste. Auf dem Sportboden hatten sich Wasserlachen gebildet und es bestand Unfallgefahr.

Um den Abbruch und Neubau der Feldwegbrücke über den Schlittgraben östlich der Glockengasse in Lachen-Speyerdorf soll sich ein Unternehmen aus Enkenbach-Alsenborn kümmern. Investiert werden gut 55.000 Euro. Die im Zuge des Flurbereinigungsverfahrens errichtete Querung ist nach der baufachlichen Beurteilung nicht mehr ausreichend standsicher und muss zur Aufrechterhaltung des landwirtschaftlichen Wegenetzes dringend ersetzt werden. Geplant ist eine neue, überfahrbare Verrohrung.

Stadtverwaltung Neustadt an der Weinstraße

21.03.2018


Große Lagen für Neustadt an der Weinstraße – OB sehr zufrieden

Die Weinberge am Sonnenweg steht eine große Zukunft bevor (v.li.: OB Marc Weigel, Clement Heber (GNOR), Dr. Andreas Bauer (Pollichia), Steffen Christmann (Weingut A. Christmann), Philipp David Catoir (Weingut Müller-Catoir), Klaus Hünerfauth (Umweltabteilung), Fritz Thomas (Pollichia).

Neustadt an der Weinstraße - Die Stadt Neustadt an der Weinstraße ist die zweitgrößte Weinbaugemeinde Deutschlands. Trotzdem sind Weine, die den Namen der Stadt und nicht der Weindörfer tragen, eine Seltenheit. Das soll anders werden!

Denn: Die Stadt verfügt über einen beträchtlichen Weinbergsbesitz im Vogelsang, am Ziegelberg und am Fenichelberg. Die Flächen liegen im Naturschutzgebiet Vogelsang. „Aufgrund der Bodenstruktur und Lage könnten die Weinberge beträchtliches Potential haben, das derzeit weder entdeckt noch ausgeschöpft wird“, so die Einschätzung von Winzer Steffen Christmann. Es seien die einzigen weit und breit mit Muschelkalk, also eine Besonderheit.

Bislang erfolgte die Bewirtschaftung ausschließlich unter Wirtschaftlichkeitsgesichtspunkten, ohne dabei auf den speziellen Charakter und die Naturschutzbelange einzugehen. Auch haben die Weine derzeit keine besondere Bekanntheit oder ein Renommee, das den Namen der Kernstadt Neustadt repräsentiert.

Viele Jahre lang setzten sich die Neustadter Naturschutzverbände, allen voran der BUND und die Pollichia, für eine ökologische Bewirtschaftung der Weinberge, Mauern und Böschungen ohne Herbizide ein, umso erfreuter ist man nun, dass dies nun endlich Wirklichkeit wird.

Nach und nach nehmen sich jetzt die Weingüter Müller-Catoir (Haardt) und Christmann (Gimmeldingen) der Flächen an und haben dem Vorbewirtschafter Ersatzflächen zur Verfügung gestellt. Sie wollen einen Imageaufbau der Lagen unter dem Namen „Neustadter Vogelsang“ vorantreiben und an die Berühmtheit der Lage vor 100 Jahren anknüpfen. Dafür sind zunächst beträchtliche Investitionen in den Boden (Umstellung auf ökologischen Anbau, Bodenaufbau, Regeneration der Flora und Fauna), die Mauern, sowie größtenteils die Neuanlage der Rebflächen unter qualitativen Gesichtspunkten notwendig.

Angebaut werden sollen Riesling- und Burgunderreben. Philipp David Catoir schätzt, dass die ersten Trauben 2020 gelesen werden könnten. Großartig wäre es, wenn es am Ende gelingen würde, dass die Lagen Große Gewächse hervorbringen, das ist auf jeden Fall das Ziel, so die beiden Winzer. Auch die Fachjournalisten aus dem Verlagshaus Meininger sind begeistert und wollen das ungewöhnliche Projekt begleiten.

Oberbürgermeister Marc Weigel freut sich, „dass die Stadt jetzt dem Naturschutz Rechnung trägt und zudem sicher große Weinen entstehen werden, die das Renommee der Weingüter aber auch das der Stadt hebt“. Der Vorbewirtschafter könne mit nun einfacher zu bewirtschaftenden Weinbergen zufrieden sein. „Erzielt wurde ein Ergebnis, das alle zufrieden auf die Zukunft der Weinberge am Sonnenweg blicken lässt.“

Stadtverwaltung Neustadt an der Weinstraße

15.08.2018


Ausstellung: 175 Jahre Pfälzerwald – 60 Jahre Naturpark

Neustadt an der Weinstraße / Stadtmuseum Villa Böhm - Der Pfälzerwald: Erholungsraum, Naturschutzregion und Wirtschaftsfaktor zugleich. Im Jahre 1958 wurde der Naturpark Pfälzerwald aus der Taufe gehoben und vor 175 Jahren entstand der Name „Pfälzerwald“. Diesen gaben im Jahr 1843 Forstleute der „nördlichen Verlängerung der Vogesen“.

Zudem ist Deutschlands größtes zusammenhängendes Waldgebiet seit 1992 Biosphärenreservat und von der UNESCO anerkannt. Neustadt liegt am Rand des Pfälzerwaldes und trägt mit seinen großen Waldflächen als größter kommunaler Waldbesitzer einen Teil dazu bei.

Die Ausstellung möchte zeigen, welche Bedeutung der Wald für Neustadt hat und wie die Natur und die Menschen den Wald prägen, nutzen und ihn auch benötigen. Wie gelingt der Spagat aus Erholungsnutzung, Naturschutz und Forstwirtschaft? Eines sei vorab verraten: Es funktioniert und kann im Stadtmuseum entdeckt werden!

Die Eröffnung der Ausstellung ist am 27. Mai 2018, 11 Uhr. Zu Ende geht sie am 14. Oktober 2018. Ausstellungsort ist das Stadtmuseum Villa Böhm, Maximilianstraße 25 / Villenstraße 16 b, 67433 Neustadt an der Weinstraße.

Stadtverwaltung Neustadt an der Weinstraße

15.08.2018


Sachstandsbericht zur Umgestaltung des Bahnhofsvorplatzes

So soll der neue Bahnhofsvorplatz einmal aussehen.

Neustadt - Wie geht es auf dem Bahnhofsvorplatz weiter und wie ist der Stand der Dinge bei dem geplanten Neubau am westlichen Rand? Zu diesen Fragen nahm nun Oberbürgermeister Marc Weigel Stellung und gab zusammen mit Bernhard Adams, Leiter der Abteilung Stadtplanung, einen Sachstandsbericht ab.

Angestoßen wurde das Projekt 2015 mit der Zusammenstellung aller Grundlagen, gefolgt von einem Wettbewerb zur Neugestaltung des Platzes. Im Februar 2016 ging der Entwurf der Arbeitsgemeinschaft Bierbaum, Aichele Landschaftsarchitekten und der Senger Consult GmbH als Sieger daraus hervor. Die Idee des Gewinners lautet „Ein alter Platz erstrahlt zu neuem Glanz“.

Wichtig war den Planern unter anderem die Betonung der Achsen und Sichtbeziehungen, keine Dominanz von Verkehr, Überdachungen nur in den Randbereichen (Stichwort: Weinlesefest) sowie der Erhalt des prägenden Baumbestands. Zusammenfassend kann gesagt werden, dass der Busverkehr um einen neu zu schaffenden Platz im Uhrzeigersinn und Einbahnstraßenverkehr geführt wird, an dessen Rändern sich Haltestellen befinden. Für den Individualverkehr ist der Kreis gesperrt. Der Platz wird mit versenkten Wasser-, Strom- und sonstigen Anschlüssen ausgestattet, um ihn später multifunktional nutzen zu können. Er soll mit Natursteinen gepflastert werden und ist natürlich barrierefrei.

Eine Vorfahrtmöglichkeit für Autos („Kiss-and-Ride“) sowie Kurzzeitparkplätze sollen auf der westlichen, der Post zugewandten Seite entstehen. Auch Abstellflächen für Fahrräder sind vorgesehen. Zukünftig wird es rund um den Platz acht Haltestellen geben, alle sind überdacht. Die Taxistände bleiben an Ort und Stelle. An das Gebäude selbst wird eine barrierefreie Rampe angebaut.

Das gesamte Gelände befindet sich im Eigentum der Deutschen Bahn. Den Umbau erfolgt für die Bahn kostenneutral, deshalb sind Fördermittel zwingend erforderlich. Aktuell sind insgesamt rund 3,2 Millionen Euro veranschlagt. Der für die Neugestaltung notwendige, so genannte Gestattungsvertrag, liegt der Bahn vor und die Stadt wartet im Moment auf die Rücksendung.

Das Thema „Neubau eines Gebäudes mit Parkhaus“ Richtung Post steht nach Auskunft von Oberbürgermeister Weigel auf der Tagesordnung der nächsten Aufsichtsratssitzung der Wohnungsbaugesellschaft (WBG). „Ich werde dort den Vorschlag unterbreiten, unsere Planungen potentiellen Investoren näher zu bringen. Ziel ist es, dass nicht die WBG, sondern ein Dritter das Projekt übernimmt“, so Weigel. Es gebe bereits Interessenten und er hoffe, dass spätestens in sechs Monaten eine Entscheidung gefallen ist. Laufe alles optimal, könnte 2019 Baubeginn für den neuen Komplex und 2020 Baubeginn für die Umgestaltung des Platzes sein. „Es handelt sich um ein zentrales Ziel der Stadtentwicklung, das für uns sehr wichtig ist.“

Stadtverwaltung Neustadt an der Weinstraße

27.02.2018


Aus der Sitzung des Stadtrats am 20. Februar 2018

Der Stadtrat wählte Jonas Luca König (Bündnis 90/Die Grünen) als Mitglied in den Aufsichtsrat der Tourist, Kongress und Saalbau GmbH (TKS). Barbara Hornbach wurde neues Aufsichtsratsmitglied der Wirtschaftsentwicklungsgesellschaft mbH (WEG).

Der Fußgängersteg soll nach Süden hin verlängert werden.

Wie der Hauptausschuss stimmte der Stadtrat für die Verabschiedung einer Satzung über die Benutzung der städtischen Asylbewerber- und Flüchtlingsunterkünfte. Grund ist, dass bislang keine rechtsverbindlichen und durchsetzbaren Regelungen über die Benutzung der städtischen Asylbewerber- und Flüchtlingsunterkünfte existieren. Gleiches gilt für das Verhalten und die Ordnung in den jeweiligen Unterkünften. Die neue Satzung formuliert beispielsweise, dass die Untergebrachten verpflichtet sind, die zugewiesenen Räume samt dem überlassenen Zubehör pfleglich zu behandeln, ordnungsgemäß zu reinigen, zu heizen und zu lüften. Um-, An- oder Einbauten sowie Installationen oder andere Veränderungen dürfen nur nach vorheriger schriftlicher Zustimmung vorgenommen werden. Darüber hinaus werden Besuchszeiten, Nachtruhe und die Vorgaben der Mülltrennung thematisiert.

Abschließend zugestimmt wurde zudem der Vereinbarung mit der evangelischen Kirchengemeinde Hambach bezüglich der städtischen Beteiligung an Investitionen im Pauluskindergarten. Sie soll 83,33 Prozent betragen, angelehnt an die Generalvereinbarung mit den katholischen Trägern. Das bedeutet 124.945 Euro, die im Haushalt 2018 zur Verfügung gestellt werden. In der Kita sind dringende Brandschutzmaßnahmen umzusetzen.

Zu Kenntnis vorgestellt wurde auch in diesem Gremium der Beteiligungsbericht 2016 der Stadt Neustadt an der Weinstraße. Dies ist laut Gemeindeordnung dann notwendig, wenn eine Gemeinde an Unternehmen privaten Rechts mittelbar oder unmittelbar mit mindestens fünf Prozent beteiligt ist. Beteiligt ist die Stadt beispielsweise an der Tourist, Kongress und Saalbau GmbH, den Stadtwerken oder der Kuckucksbähnel Bahnbetriebs GmbH.

Auf Antrag der SDP-Fraktion wurde das Thema „Bezahlbarer und lebenswerter Wohnraum für alle Neustadterinnen und Neustadter – Bildung eines überfraktionellen Arbeitskreises zur Erarbeitung eines umfassenden Konzeptes“ behandelt. In diesem Zusammenhang appellierte Lichtblick-Leiter Hans Eber-Huber an den Rat, kurzfristig nach Lösungen zu suchen, um die akute Wohnungsnot zu lindern. Nach seiner Einschätzung bräuchten mindestens 500 Personen dringend günstigen Wohnraum. OB Weigel ergänzte, dass er während des Wahlkampfes eine Art Praktikum im Lichtblick absolviert habe. „Ich bedanke mich ausdrücklich für eure Arbeit, ihr helft in einer vernünftigen, ausgewogenen und herzlichen Art.“ Bürgermeister Ingo Röthlingshöfer bezeichnete Obdachlosigkeit als eine der schlimmsten Armutsformen. Das Gremium einigte sich abschließend darauf, den Antrag auf die Stadtratssitzung im Mai zu vertagen. Dann soll der bereits bestehende, interne Arbeitskreis einen Sachstandsbericht geben. Darauf aufbauend sollen gemeinsame Lösungen entwickelt werden.

Außerdem beantragte die SPD die Einführung des Fahrradleihsystems des VRN „Nextbike“. Dabei sei insbesondere zu prüfen, welche Standorte für die überregionale touristische Nutzung und für Einwohnerinnen und Einwohnern zur Einführung besonders geeignet sind. Zu prüfen sei auch, ob und ab wann ggf. E-Bikes im System verfügbar sein werden. Auf Empfehlung von OB Weigel wird das Thema an den Arbeitskreis Radverkehr verwiesen, der sich in der Märzsitzung äußern soll. Grundsätzlich befürwortet der Stadtrat die Einführung eines Verleihsystems.

Ein Antrag der FWG betraf den Internetausbau mit Glasfaser bei städtischen Baumaßnahmen. In der Vergangenheit habe sich gezeigt, dass trotz rechtzeitiger Information der Versorgungsunternehmen und Internetanbieter in Neubaugebieten und bei Straßenbaumaßnahmen keine Glasfaserkabel und -hausanschlüsse vorgesehen wurden. OB Weigel führte dazu aus, dass das Thema wichtig ist, man aber die Zuständigkeiten neu sortieren müsse. Das brauche etwas Zeit. Insgesamt gehe es darum, wie die Stadt generell mit dem Ausbau umgehe. Dazu ist vor der Sommerpause ein Bericht geplant.

Außerdem beantragte die FWG, die Modernisierung des Schulhofs des Kurfürst-Ruprecht-Gymnasiums vorziehen, da aktuell der Grünzug Wallgasse verlängert wird und man bereits in diesem Bereich arbeite. Dazu gab es folgenden Sachstand: Beide Maßnahmen tangieren sich zeitlich nicht, da auf dem Hof frühestens 2019 begonnen werden kann. Zudem stünden zunächst andere Arbeiten an der Schule an, wie eine energetische Sanierung.

Im nicht-öffentlichen Teil vergab das Gremium abschließend den Auftrag für den Bau der Erschließungsstraße für das neue Gewerbegebiet Kasernenstraße an eine Firma aus Alzey. Insgesamt sollen rund 1,7 Millionen Euro verbaut werden. Darin enthalten sind Straßenbau, Kanalarbeiten und Versorgungsleitungen.

Zudem wurde der Planungsauftrag für die Verlängerung des Fußgängerstegs am Hauptbahnhof Richtung Süden zur Schillerstraße hin an ein Büro in Neustadt an der Weinstraße vergeben. Der Angebotspreis lag bei rund 55.300 Euro.

Stadtverwaltung Neustadt an der Weinstraße

22.02.2018


Mussbächel wird saniert

Die Umweltabteilung der Stadt Neustadt informiert, dass die Betonrinne, in der sich das Mussbächel innerorts bis kurz vor der Winzergenossenschaft Weinbiet bewegt, in den kommenden zwei bis drei Wochen saniert werden muss. Dazu wird ab Mittwoch der Schieber geschlossen. Das wird dazu führen, dass der Hauptteil des Wassers über den Mussbach abfließt und das Mussbächel in dieser Zeit über sehr wenig Wasser verfügen wird.

Saniert werden soll ein rund 40 Meter langer Abschnitt hinter dem Weingut Völcker. Die alte Betonrinne weist Risse auf und steht auf alten Holzstämmen, die jederzeit einstürzen können. Zudem kam es in den vergangenen Jahren immer wieder zu Feuerwehreinsätzen wegen Überschwemmungen.

Um diese zukünftig zu vermeiden, soll die Rinne in diesem Abschnitt ein stabiles und trockenes Fundament bekommen und die Wangen der Betonrinne rechts und links um 30 Zentimeter erhöht werden, damit dort kein Wasser mehr überfließt.

Der Abschluss der Maßnahme ist für Ende Februar/Anfang März geplant. Bis dahin ist im Mussbächel mit reduziertem Wasserabfluss zu rechnen.

Stadtverwaltung Neustadt an der Weinstraße

22.02.2018


Brutzeit beginnt – bitte auf Rodungen und Baumfällungen verzichten

In den nächsten Wochen lebt die Natur wieder auf und die Vögel werden mehr und mehr mit dem Brutgeschäft beginnen. Aus diesem Grund bittet die Umweltabteilung darum, den Schutzzeitraum des § 39 Bundesnaturschutzgesetzes zu beachten und vom 1. März bis Ende September keine Rodungen von Hecken oder Büschen sowie Baumfällungen vorzunehmen, soweit diese nicht zwingend notwendig (zum Beispiel wegen Gefahrenabwehr) sind.

Schonende Pflegeschnitte an Büschen und Bäumen - wie die Beseitigung von Überhängen zum Nachbarn oder ähnliches - bleibt erlaubt. Hier sollte die Gärtnerin oder der Gärtner nur im Vorfeld darauf achten, durch den Schnitt das Brutgeschäft nicht zu stören und Nester auszusparen.

Wer in Neustadt an der Weinstraße einen Baum fällen möchte, kann und sollte dies vorher der Umweltabteilung mitteilen. Ein entsprechender Vordruck für solche Fällanzeige kann von der Homepage der Stadt (www.neustadt.eu, Stichwort „Baumfällungen“) heruntergeladen oder direkt bei der Umweltabteilung der Stadt bezogen werden.

Die Abteilung hat so die Möglichkeit zu prüfen, ob naturschutzrechtliche Bedenken bestehen, wobei im Regelfall immer eine Ersatzpflanzung ans Herz gelegt wird. Wenn sich die Umweltabteilung innerhalb einer Frist von einer Woche nach Eingang der Anzeige nicht zurückmeldet, gilt die Fällung als umweltrechtlich geprüft und zulässig, was für die Bürgerinnen und Bürger eine (kostenfreie) Absicherung bedeutet.

Text: Stadtverwaltung Neustadt an der Weinstraße Foto: Speyer 24/7 News, dak

22.02.2018


Aus der Sitzung des Hauptausschusses am 15. Februar 2018

Der Ägyptenpfad soll besser ausgeleuchtet und nach Möglichkeit optisch aufgewertet werden.

Unter Mitteilungen und Anfragen informierte Oberbürgermeister Marc Weigel über das Ergebnis des Runden Tischs zu den Vorfällen rund um den Ägyptenpfad. Am 25. Januar hatte es dort einen Großeinsatz der Polizei gegeben. Auslöser war, dass eine Gruppe junger Männer dort ein so genanntes Gangster-Rap-Video drehten. Die Stimmung war aggressiv, es gingen viele Notrufe ein und die Anlieger meldeten Knallgeräusche und Feuerwerk. Am Ende gab es zwei verletzte Beamte durch Reizgas. Die Ermittlungen laufen. Besprochen wurde am Runden Tisch, dass der Fußweg ausgeleuchtet werden soll, außerdem will man sich der bröckelnden und beschmierten Hauswände und der Tauben annehmen. Beides ist nur in Abstimmung mit den Eigentümern möglich. Der Fachbereich Familie, Jugend und Soziales wird versuchen, zu den Teilnehmern Kontakt aufzunehmen. Außerdem soll der Arbeitskreis Kriminalprävention wiederbelebt werden. Eine komplette Sperrung des Pfades soll geprüft werden, wird aber nicht von allen Mitgliedern des Hauptausschusses befürwortet. Generell wünscht sich das Gremium, dass sich Anlieger oder Bürger bei Vorfällen an die Polizei wenden.

Der Hauptausschuss empfiehlt die Verabschiedung einer Satzung über die Benutzung der städtischen Asylbewerber- und Flüchtlingsunterkünfte. Grund ist, dass bislang keine rechtsverbindlichen und durchsetzbaren Regelungen über die Benutzung der städtischen Asylbewerber- und Flüchtlingsunterkünfte existieren. Gleiches gilt für das Verhalten und die Ordnung in den jeweiligen Unterkünften. Die neue Satzung formuliert beispielsweise, dass die Untergebrachten verpflichtet sind, die zugewiesenen Räume samt dem überlassenen Zubehör pfleglich zu behandeln, ordnungsgemäß zu reinigen, zu heizen und zu lüften. Um-, An- oder Einbauten sowie Installationen oder andere Veränderungen dürfen nur nach vorheriger schriftlicher Zustimmung vorgenommen werden. Darüber hinaus werden Besuchszeiten, Nachtruhe und die Vorgaben der Mülltrennung thematisiert. Die Satzung wird abschließend im Stadtrat beraten.

Zugestimmt wurde zudem einer Vereinbarung mit der evangelischen Kirchengemeinde Hambach bezüglich der städtischen Beteiligung an Investitionen im Pauluskindergarten. Sie soll 83,33 Prozent betragen, angelehnt an die Generalvereinbarung mit den katholischen Trägern. Das bedeutet 124.945 Euro, die im Haushalt 2018 zur Verfügung gestellt werden. In der Kita sind dringende Brandschutzmaßnahmen umzusetzen. Auch dieses Thema steht auf der Tagesordnung des Stadtrats.

Vorgestellt wurde außerdem der Beteiligungsbericht 2016 der Stadt Neustadt an der Weinstraße. Dies ist laut Gemeindeordnung dann notwendig, wenn eine Gemeinde an Unternehmen privaten Rechts mittelbar oder unmittelbar mit mindestens fünf Prozent beteiligt ist. Beteiligt ist die Stadt beispielsweise an der Tourist, Kongress und Saalbau GmbH, den Stadtwerken oder der Kuckucksbähnel Bahnbetriebs GmbH.

Für die Anlage von Ausgleichsflächen im Rahmen der Umsetzung des neuen Gewerbegebietes an der Louis-Escande-Straße werden zusätzlich 70.000 Euro zur Verfügung gestellt. Mit dem Geld sollen Maßnahmen für die Mauer- und Zauneidechse umgesetzt werden (Bau zweier großer Gabionenkörbe im Südwesten und Anlage einer 150 Meter langen, steingefüllten „Findlingsmauer“), und zwar an der östlichen Böschung zum Feldweg hin. Bisher waren im Haushalt 20.000 Euro vorgesehen.

Im nicht-öffentlichen Teil wurde der Auftrag für die Heizinstallation für den Neubau in den beiden Mehrfamilienhäusern in der Böhlstraße an ein Unternehmen in Landau vergeben. Der Angebotspreis lag bei rund 148.000 Euro. Um die Sanitärinstallation kümmert sich eine Firma aus Kaiserslautern. Veranschlagt sind hier knapp 290.000 Euro. Die Häuser sollen als Gemeinschaftsunterkünfte für Geflüchtete dienen.

Der Auftrag für den Bau der Erschließungsstraße im neuen Gewerbegebiet Kasernenstraße ging an eine Firma aus Alzey. Insgesamt sollen rund 1,7 Millionen Euro verbaut werden. Darin enthalten sind Straßenbau, Kanalarbeiten und Versorgungsleitungen.

Stadtverwaltung Neustadt an der Weinstraße

22.02.2018


Entwicklungskonzept für Hambach und Schloss in Arbeit

Für Hambach und das Hambacher Schloss soll ein Integriertes Entwicklungskonzept erstellt werden. Mit dem Konzept soll der Tatsache Rechnung getragen werden, dass das Hambacher Schloss seiner wachsenden Bedeutung als touristisches Aushängeschild der Stadt Neustadt an der Weinstraße als Veranstaltungsstätte für hochrangige politische und kulturelle Aufeinandertreffen sowie als festlicher Rahmen für private und öffentliche Veranstaltungen auch zukünftig gerecht werden muss. Gleichzeitig bedeuten die steigenden Besucherströme aber für das Weindorf Hambach Fluch und Segen, da der damit verbundene Verkehr immer mehr als Belastung wahrgenommen wird und auch das touristische Potenzial besser genutzt werden sollte.

Gefördert wird das Projekt vom Land, im September 2017 überreichte Innenminister Roger Lewentz den entsprechenden Zuwendungsbescheid. Seitdem führten drei beauftragte Büros umfangreiche Bestandsanalysen mit Verkehrszählungen und Befragungen von Schlossbesuchern durch. Die ersten Zwischenergebnisse zeigen, dass die Besucher vom bestens renovierten Schloss und seiner Historie begeistert sind, aber die wenigsten einen Besuch im Ort Hambach eingeplant haben, zumal dort Defizite in Bezug auf Aufenthaltsqualität, Bummeln oder Zustand der Straßen bestehen. „Unsere Aufgabe ist es, diese beiden Welten zusammenzubringen“, fasst Architekt Dr. Frank Pflüger zusammen.

Bis März sollen nun weitere Interviews mit Hambachern (Winzer, Gastronomen, Gewerbe, Anliegern) erfolgen und für den 19. bis 21. April ist eine dreitägige Veranstaltung namens „HAMBACHlive“ in und vor der Ortsverwaltung geplant. Ziel ist es, mittels Workshops, Rundgängen und Arbeitstischen mit möglichst vielen Menschen ins Gespräch zu kommen. Nach der Sommerpause werden die Ergebnisse bei einem weiteren Termin vorgestellt.

Oberbürgermeister Marc Weigel und Ortsvorsteherin Gerda Bolz begrüßen das Projekt sehr. „Es ist ein ganzheitlicher Ansatz erforderlich, weg von vielen Kleinmaßnahmen“, so Weigel. Man müsse das Schloss wieder mehr als „unser Schloss“ wahrnehmen. Bolz sagte, sie sei „unendlich denkbar“.

Stadtverwaltung Neustadt an der Weinstraße

29.01.2018


Onleihe Rheinland-Pfalz unterstützt mit eLearning-Kursen lebenslanges Lernen

Die Stadtbücherei Neustadt freut sich sehr, ihren Kunden ein neues Angebot über die Onleihe zur Verfügung stellen zu können. Seit Januar 2018 bietet der Verbund Onleihe Rheinland-Pfalz (Onleihe RLP) neben einer Vielzahl von eMedien zum Ausleihen auch Online-Kurse für die berufliche und private Weiterbildung an. Das Angebot umfasst Sprachlernkurse, Kurse aus den Bereichen Wirtschaft, Steuern, Rechnungswesen sowie Kurse zur Persönlichkeitsentwicklung.

Ein weiterer Schwerpunkt sind Angebote rund um die Themen Computernutzung, Programmierung und Bildbearbeitung.

Bereitgestellt werden die Kurse in Zusammenarbeit mit erfahrenen eLearning-Anbietern wie video2brain, lecturio und linguaTV. Die Kursreihe „Ich will Deutsch lernen“, die vom Deutschen Volkshochschulverband entwickelt wurde, ist ebenfalls Teil des eLearning-Angebots.

ie Nutzung der Kurse ist kostenlos und rund um die Uhr möglich. Notwendig ist nur ein gültiger Bibliotheksausweis einer der Bibliotheken, die sich an der Onleihe RLP beteiligen.

Die Onleihe RLP besteht seit 2010. Unter Federführung des Landesbibliothekszentrums Rheinland-Pfalz (LBZ) beteiligen sich mittlerweile landesweit 77 Bibliotheken an diesem Verbund. Die Nutzung durch die Bibliothekskunden steigt kontinuierlich an. Der Bestand umfasst mehr als 70.000 eMedien. 2017 entliehen die Bibliothekskunden rund 935.000 Medien. Das waren 23 Prozent mehr als noch 2016 (rund 757.000 Entleihungen).

Die Onleihe ist im Internet zu finden unter www.onleihe-rlp.de.

Stadtverwaltung Neustadt an der Weinstraße/Stadtbücherei

29.01.2018


OB Weigel erleichtert über Erhalt der Arbeitsgerichtstage

Die Arbeitsgerichtstage in Neustadt an der Weinstraße bleiben erhalten. Das hat der Ministerrat in seiner heutigen Sitzung beschlossen. „Dies ist eine wichtige Entscheidung für die Stadt und ich bin überaus erleichtert. Ich möchte mich bei Justizminister Herbert Mertin sowie allen, die sich für den Standort eingesetzt haben, sehr herzlich bedanken“, sagte Oberbürgermeister Marc Weigel nach der guten Nachricht aus Mainz. Sicherlich seien auch seine Kollegen in Zweibrücken, Bernkastel-Kues und Idar-Oberstein sehr froh über die neue Verordnung.

Der Stadtrat hatte in seiner Sitzung im März 2017 einstimmig eine fraktionsübergreifende Resolution verabschiedet, in der der rheinland-pfälzische Justizminister aufgefordert worden war, den wöchentlich in Neustadt in den Räumen des Amtsgerichts stattfindenden Gerichtstag des Arbeitsgerichts Ludwigshafen zu erhalten.

Zur Begründung hieß es: „Die Güte- und Kammertermine des Arbeitsgerichts in Neustadt sind wichtig für eine bürgernahe Justiz. Verfahrensbeteiligte aus den Städten Neustadt und Bad Dürkheim, der Gemeinde Haßloch und den Verbandsgemeinden Lambrecht, Deidesheim, Wachenheim und Freinsheim hätten bei Abschaffung des Gerichtstags deutlich längere Wege zurückzulegen.“

Stadtverwaltung Neustadt an der Weinstraße

23.01.2018


Holzernte-Vorführung – warum und wie auch im Stadtwald Bäume gefällt werden müssen

Forstrevier Hohe Loog präsentiert drei gängige Holzernteverfahren und lädt alle Interessierten ein, moderne Forstwirtschaft live und hautnah zu erfahren!

Verkaufsfertige Holzpolter am Waldparkplatz Hahnenschritt. Am kommenden Freitag kann man bei einer Holzerntevorführung erleben wie sie zustande kom-men und warum der Waldbau überhaupt erforderlich ist.

Am kommenden Freitag (26.01.2018) besteht die einmalige Möglichkeit, unter fachkundiger Führung moderne und schonende Holzernte im Stadtwald zu erleben. Der Leiter des Forstreviers Hohe Loog, Jens Bramenkamp, bietet allen Interessierten an, Waldwirtschaft und die Holzernte mit Profis live zu sehen. Die für alle offene und zum ersten Mal im Stadtwald stattfindende Exkursion zeigt unter realen Bedingungen die schwierigen Verhältnisse, unter denen Durchforstungen stattfinden, welche technischen Möglichkeiten zur Verfügung stehen und welche waldbaulichen Zielsetzungen verfolgt werden. Vor- und Nachteile der einzelnen Verfahren können diskutiert werden. Die Notwendigkeit der Waldbewirtschaftung wird an drei unterschiedlichen Waldbeständen vorgestellt.

Gezeigt wird die klassische motormanuelle Holzernte mit Waldarbeitern, Motorsägen und einem Forstseilschlepper. Dann erhalten die Teilnehmer Einblicke in die Arbeit eines Harvesters (Vollernter) und eines Forwarders (Rückezuges). Diese Maschinen zeigen die Machbarkeit und Grenzen der vollmechanisierten Holzernte auf. Zum Schluss präsentiert eine österreichische Spezialfirma die Möglichkeiten des Einsatzes eines Mittelstrecken-Seilkrans als ein teilmechanisiertes Verfahren.

Fachlich unterstützt wird die angebotene Exkursion durch weiteres Forstpersonal der Stadt und durch das Forstamt Haardt.

Treffpunkt ist am Freitag, der 26.01. um 14:00 Uhr der Waldparkplatz der Kaltenbrunnerhütte (NW-Schöntal). Dauer der Veranstaltung: ca. 2 ½ Stunden.

Voraussetzung zur Teilnahme ist eine gute, min. leichte körperliche Kondition und Trittsicherheit, da auch kleinere Strecken abseits der Wege zurückgelegt werden. Gutes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung sind unabdingbar.

Der Veranstalter der Exkursion übernimmt keinerlei Haftung, sodass  jeder Besucher auf eigene Gefahr teilnimmt.

Die Vorführung muss bei Starkregen, Schnee/Eis oder Sturm leider ausfallen.

Weitere Infos unter: jens.bramenkamp@wald-rlp.de

Text: Forstamt Haardt/Stadt Neustadt/Wstr./Forstrevier Hohe Loog Foto: J.Bramenkamp

23.01.2018


Nutras Wallgasse bitte nicht füttern!

Die Umweltabteilung der Stadt Neustadt wird in den kommenden Tagen Hinweisschilder entlang der Wallgasse anbringen, die dazu auffordern, das Füttern von Wildtieren zu unterlassen. Außerdem werden Rattenköderfallen an der Wallgasse aufgestellt.

Anlass dieser Maßnahmen sind sich häufende Meldungen zum Auftreten von Ratten entlang der Wallgasse sowie eine starke Vermehrung der Nutrias im Bereich der Kaffeebar Winzig aufgrund von Fütterungsaktionen aus falsch verstandener Tierliebe. Das unvernünftige Füttern schadet ganz erheblich sowohl den Tieren als auch den Menschen.

Einerseits fördert die Fütterung die ungebremste Vermehrung, andererseits können die Nutrias durch das einseitige Futter krank werden. Zudem besteht die Gefahr, dass die Tiere durch das Füttern zutraulich werden, was zu einer Gefahr für Kinder werden kann, die an der Wallgasse spielen und die Tiere streicheln wollen. Nutrias verhalten sich als Pflanzenfresser zwar nicht von Natur aus aggressiv, können aber im Schreck mit ihren scharfen und langen Zähnen zubeißen und dadurch Menschen verletzen. Aus anderen Teilen Deutschlands wird berichtet, dass Nutrias auch mit Salmonellen und Trichinen verseucht sein können. Ein Biss kann daher leicht zu Infektionen führen.

Da derzeit von 14 Nutrias an der Wallgasse berichtet wird, bittet die Umweltabteilung Eltern, deren Kinder an der Wallgasse spielen, diese zu beaufsichtigen und sie auf die Gefahren hinzuweisen.

Neben der Verletzungsgefahr stellen auch die zunehmende Unterhöhlung der Ufer (gut erkennbar im Bereich der schwarzen Plane) und die, durch die Fütterung mitgeförderte Rattenvermehrung Probleme dar. Auch optisch und ökologisch sind Essensreste im Bach und am Gewässerrand problematisch.

In anderen Städten sind die Tiere bereits in Gartenanlagen und über offene Terrassentüren in Häuser eingedrungen. Um solche Zustände in Neustadt zu vermeiden und zu verhindern, und dass sich Ratten an der Wallgasse durch das Ausstreuen von Essensreste weiter stark vermehren, werden alle Bürgerinnen und Bürger dringend aufgefordert, auf Fütterungen konsequent zu verzichten.

Stadtverwaltung Neustadt an der Weinstraße/Abteilung Landwirtschaft und Umwelt

11.01.2018


Volkshochschule für Integrationsarbeit gelobt

Freude herrscht bei der VHS Neustadt an der Weinstraße über die neuerliche Anerkennung durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF). Seit 2005 führt die VHS Integrationskurse für Zugewanderte durch und hat ihr Angebot in dieser Zeit kontinuierlich ausgebaut.

Für unterschiedliche Zielgruppen werden verschiedene Kurstypen angeboten: Deutschkurse mit und ohne Alphabetisierung, Orientierungskurse, die das Einleben in Deutschland erleichtern sollen, und die VHS nimmt auch die erforderlichen Sprachprüfungen und Einbürgerungstests ab.

Um diese Aufgaben realisieren zu können, müssen sich Integrationskursträger regelmäßig beim Bundesamt zertifizieren lassen. „Dieses Anerkennungsverfahren ist sehr aufwändig“, sagt die pädagogische Leiterin der VHS, Dr. Dagmar Fries. Umso mehr freue sich das Team über das Ergebnis der jetzigen Prüfung: Die VHS erhielt alle beantragten Zertifikate mit der höchsten Punktzahl und dazu ein ausdrückliches Lob des Bundesamtes.

Der zuständige Regionalkoordinator des BAMF dankte gar ausdrücklich für „Ihren wertvollen Einsatz im Integrationsbereich und Ihre hervorragende Aufbereitung der Unterlagen“.

„Das gab es noch nie“, stellt Fries fest. „Wir wissen, dass wir gute Arbeit leisten und haben mit einem positiven Bescheid gerechnet. Aber ein ausdrückliches Lob und Anerkennung durch das Bundesamt – das ist etwas wirklich Besonderes. Es freut uns sehr und ist das Ergebnis einer langjährigen Aufbauarbeit.“

Die VHS erhielt im Einzelnen die folgenden Zertifikate: „Zugelassener Träger zur Durchführung von Integrationskursen nach dem Zuwanderungsgesetz“, „Zugelassener Träger zur Durchführung von Deutschtests für Zuwanderer“, „Zugelassener Träger zur Durchführung des Tests „Leben in Deutschland“ sowie „Zugelassener Träger zur Durchführung von Alphabetisierungskursen“.

Stadtverwaltung Neustadt an der Weinstraße/Volkshochschule

11.01.2018


Die beliebtesten Vornamen 2017

Die zehn häufigsten Baby-Vornamen 2017 für Mädchen und Jungen in Neustadt an der Weinstraße hat das Standesamt nun zusammengestellt. Sie wurden sowohl als Ruf-, als auch als Zweit- oder Drittname verwendet.

Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 674 Kinder geboren. Davon erhielten 414 einen Vornamen, 232 zwei Vornamen, 24 drei Vornamen und vier Kinder mehr als drei Vornamen.

Bei den Mädchen:

  1. Emilia
  2. Lena
  3. Clara
  4. Emma
  5. Ida
  6. Leni
  7. Lina
  8. Mila
  9. Sophie
  10. Elina

Bei den Jungen:

  1. Felix
  2. Julian
  3. Elias
  4. Noah
  5. David
  6. Louis
  7. Anton
  8. Ben
  9. Hannes
  10. Jonas

Stadtverwaltung Neustadt an der Weinstraße

08.01.2018


Ferienhits 2018 in Planung – Betreuung gesucht

Natürlich ist auch der beliebte Hüttenbau wieder mit dabei.

Im Ferienhitsbüro der Stadtverwaltung Neustadt an der Weinstraße haben die Vorbereitungen für das Sommerferienprogramm begonnen. Momentan werden wieder viele der bewährten Hits vergangener Jahre für die Schulferien vom 25. Juni bis 3. August geplant.

Hüttenbau, Zirkusworkshops, Kreativfreizeit und Video-Woche sollen nach Möglichkeit wieder dabei sein. Erneut sollen diese Aktionen durch spannende, kreative und informative Veranstaltungen auch anderer „Ferienmacher“ ergänzt werden.

Gesucht werden vom Ferienhitsbüro daher noch aktive Menschen und Einrichtungen, die interessante Aktionen anbieten möchten, beispielsweise Kreativangebote, Ausflüge oder Schnupperaktionen in Berufe und Betriebe. Vereine und Jugendverbände können als Kooperationspartner verschiedene Möglichkeiten der Zusammenarbeit und Hilfestellungen durch das Jugendamt nutzen. So ist beispielsweise das Bewerben der Aktionen in der Programmbroschüre, das Aufnehmen in Presseinformationen, aber auch Übernahme von Teilen der Organisation wie Anmeldung und Kassieren der Teilnahmebeiträge denkbar.

Dringend werden auch noch Personen für die Ferienbetreuung gesucht, die bereits einige Erfahrungen in der Arbeit mit Kindern gesammelt haben sollten. Durch den sehr frühen Ferienbeginn werden viele bewährte Helferinnen und Helfer der benachbarten Hochschulen ausfallen, da die Semesterferien erst viel später starten.

Betriebe und Unternehmen haben noch bis Monatsende die Möglichkeit, eine Werbeanzeige in der Broschüre zu schalten und damit einen Beitrag zur Unterstützung der Sommerhits zu leisten.

Für weitere Fragen zum Thema Ferienhits Sommer 2018 steht das Ferienhitsbüro in der Konrad-Adenauer-Straße 43 telefonisch unter der Nummer 06321/855-624 und ferienhits@neustadt.eu zur Verfügung.

Foto: Natürlich ist auch der beliebte Hüttenbau wieder mit dabei.

Stadtverwaltung Neustadt an der Weinstraße

06.01.2018


Schnelles Internet für Lachen

Lachen/Neustadt - In Lachen ist in vielen Straßen nur schwaches Internet empfangbar. Dies hat nicht nur für private Haushalte, sondern auch für Gewerbetreibende große Nachteile. Dieses Problem möchte die Firma Inexio aus Saarlouis beheben und Lachen mit einer schnellen Internetverbindung versorgen.

Dazu wird am Donnerstag, 11. Januar, um 19 Uhr in der Ortsverwaltung Lachen eine Informationsveranstaltung durchgeführt. Dabei stellt Inexio sein Leistungsangebot in einer kurzen Präsentation vor, anschließend folgt eine Fragerunde.

Außerdem finden am Mittwoch, 24. Januar, 16 bis 19 Uhr, und am Mittwoch, 21. Februar, 16 bis 19 Uhr, Beratungsveranstaltungen in der Ortsverwaltung Lachen statt.

Von Vorteil ist es, wenn entweder die jetzigen Vertragsunterlagen mitgebracht oder sich im Vorfeld über die Kündigungsfristen informiert wird. Wichtig: Bitte den Vertrag nicht selbst kündigen, da dies zum Verlust der Rufnummer führen kann.

Mehr Infos auch unter www.myquix.de oder unter der kostenlosen Rufnummer 0800-7849375.

Stadtverwaltung Neustadt an der Weinstraße

21.12.2017


Marc Weigel als neuer OB vereidigt

Marc Weigel bei seiner Vereidigung als Oberbürgermeister von Neustadt an der Weinstraße

Marc Weigel ist ab 1. Januar 2018 neuer Oberbürgermeister von Neustadt an der Weinstraße. In der Sitzung des Stadtrats am 14. Dezember 2017 wurde er von dem scheidenden Oberbürgermeister Hans Georg Löffler vereidigt und in sein Amt eingeführt. Weigel gehört der FWG an. Die Amtszeit beträgt acht Jahre.

„Ich verspreche, mich mit voller Kraft für meine neue Aufgabe einzusetzen, auf die ich sehr, sehr stolz bin“, sagte der neue OB. Löffler betonte, dass es für ihn 16 schöne Jahre waren und immer eine Herzensangelegenheit, sich für die Stadt einzubringen. Den Anwesenden riet er, „streiten Sie, diskutieren Sie, aber werden Sie nie persönlich“.

Der neue OB Marc Weigel (li.) erhält vom scheidenden OB Hans Georg Löffler seine Ernennungsurkund überreicht.

Weigel setzte sich bei der Wahl am 24. September mit rund 60 Prozent der Stimmen gegen zwei Gegenkandidaten durch.

Er wurde am 16. September 1978 in Neustadt geboren und besuchte von 1985 bis 1989 die Grundschule in Geinsheim. 1998 machte er Abitur am Leibniz-Gymnasium. Dem folgten von 1999 bis 2001 das Studium der Rechtswissenschaften in Heidelberg und von 2001 bis 2006 Politikwissenschaften und Germanistik an der Universität Mannheim. Nach seinem zweiten Staatsexamen arbeitete er ab 2008 als Oberstudienrat mit den Fächern Deutsch, Politik und Ethik am Leibniz-Gymnasium.

Oberbürgermeister Marc Weigel

Der neue Oberbürgermeister war seit 1999 Mitglied des Stadtrats und von 2002 bis 2009 sowie 2014 bis 2017 Vorsitzender der FWG-Stadtratsfraktion. Von 2009 bis 2014 fungierte er als ehrenamtlicher Beigeordneter für den Bereich Kultur.

Darüber hinaus ist Weigel seit 2007 stellvertretender Landesvorsitzender der Freien Wählergruppen in Rheinland-Pfalz und seit 2009 Mitglied des Ausschusses für Kunst, Kultur, pfälzische Geschichte und Volkskunde des Bezirkstags Pfalz. Der FWG gehört Weigel seit 1994 an.

Text: Stadtverwaltung Neustadt an der Weinstraße Foto: Rolf Schädler / Marc Weigel Facebook

17.12.2017


Stadtmuseum stellt neues, museumspädagogisches Konzept vor

Mit dem neuen Entdeckerheft können junge Besucherinnen und Besucher lebendig das Stadtmuseum in der Villa Böhm erkunden.

Das Stadtmuseum Villa Böhm hat ein neues, museumspädagogisches Angebot. „Das Konzept hat viele frische Ideen, ist informativ und unterhaltsam zugleich und eignet sich vor allem für Kinder ersten bis sechsten Klassen“, erläutert Birgit Noack, Abteilungsleiterin Archiv und Museum.

Die fast 800-jährige Geschichte Neustadts und Umgebung werden durch zahlreiche Ausstellungsstücke, Führungen und Workshops wieder lebendig. Das soeben erschienene „Entdeckerheft“ mit ansprechenden, humorvollen Zeichnungen von Steffen Boiselle lädt das junge Publikum ein, sich mit historischen Themen auseinanderzusetzen. Spannende Geschichten werden erzählt, dabei dreht sich alles um Neustadt und seine Vergangenheit. Gemeinsam mit Anna und Emre, den zwei Protagonisten aus dem Entdeckerheft, geht es auf Erkundungstour durch das Neustadter Stadtmuseum. Dabei sind geheimnisvolle Rätsel und lustige Aufgaben zu lösen.

„Herzlich eingeladen zu diesem pädagogischen Angebot sind natürlich alle Schulen und Einrichtungen, die Jugendarbeit betreiben“, betont Noack.

Frau Dr. Hiltrud Funk, ehrenamtliche Museumspädagogin, nimmt die jungen Besucherinnen und Besucher auf eine unterhaltsame Führung oder einen Workshop – je nach Themenwunsch – mit. Zeitdauer: rund 45 Minuten. Funk ist die ehemalige Leiterin des Pfalz-Instituts für Hören und Kommunikation in Frankenthal und bestens mit der Materie betraut. Die Führung kostet pro Kind (inklusive Entdeckerheft) drei Euro, der Workshop liegt bei zwei Euro.

Natürlich kann das Entdeckerheft auch im Museumsshop zum Preis von fünf Euro erworben werden. Der kindgerechte Museumsführer ermöglicht es den jungen Besuchern vor Ort selbst auf Entdeckertour zu gehen.

Mehr Infos oder Anmeldungen unter www.stadtmuseum-neustadt.de, museum@neustadt.eu oder 06321/855-540.

Text: Stadtverwaltung Neustadt an der Weinstraße/Stadtmuseum Foto: Rolf Schädler

17.12.2017


Wasser für den Ordenswald – der Rückgängergraben bekommt eine neue Ausleitung

Die Stadt Neustadt kündigt eine „Bachverlängerung“ im Stadtgebiet an. Hintergrund ist folgender:

Schon seit Jahrzehnten fließt Wasser aus dem Rehbach in den Rückgängergraben und versorgt dort ein weit gefächertes Grabensystem mit Wasser, das der Anreicherung des Grundwassers und der Versorgung wertvoller Feuchtlebensräume dient.

Bis 2013 sorgte ein Steindamm auf der Sohle des Rehbachs vor der Ausleitung für eine entsprechende Wasserausleitung. Da dieser Damm im Fall eines starken Hochwassers zu einer Überflutung der nahe gelegenen Bundesstraße B38 geführt hätte, wurde der Stadt aufgegeben, die Wasserableitung durch ein im Katastrophen-fall entfernbare Stauwand (550kg schwere Holzbohlenwand, Kostenpunkt damals 5.000€) zu ersetzen. Außerdem sollte die Stadt Neustadt durch eine entsprechende Planung dafür sorgen, dass zukünftig Wasser auch ohne einen künstlichen Stau im Rehbach in den Ordenswald fließen kann.

Dies kann durch Verlegung der Rückgängergraben-Ausleitung um rund 200m nach Westen geschehen, da der Rehbach bachaufwärts höher gelegen ist und daher im freien Gefälle Wasser ausgeleitet werden kann.

Die Neuverlegung folgt einer städtischen Parzelle, die bislang im Gelände als Wall erkennbar war, früher aber als Graben dem Wiesenwässersystem Mussbach diente. Die Verlegung stellt damit wieder die historische Topographie her.

Mit der Vorverlegung des Rückgängergrabens jetzt im Dezember wird sichergestellt, dass der Rückgängergraben ständig Wasser führt: selbst im Niedrigwasserfall fließen über diese neue Gewässerachse noch 20 l/s in den Ordenswald, im Hochwasserfall sogar >200 l/s. Von der Veregung der Ausleitung bzw. „Bachverlängerung“ profitieren nicht nur die Gewässerlebensräume und der Grundwasserspiegel im Ordenswald, sondern auch der Rehbach, der durch die Entfernung der Stauwand wieder durchgängig wird.

Die Planung für die Maßnahme begann 2014. Der Bau der Ausleitungsstrecke wird ca. 50.000€ kosten und soll wenn das Wetter mitspielt noch jetzt bis Weihnachten erfolgen.

Stadtverwaltung Neustadt an der Weinstraße

17.12.2017


Aus der Sitzung des Hauptausschusses am 7. Dezember 2017

Das Gremium empfiehlt die Bereitstellung von überplanmäßigen Haushaltsmitteln in Höhe von 553.000 Euro für die Wirtschaftsentwicklungsgesellschaft WEG zum Ausgleich ihres Jahresfehlbetrages 2016. Im Haushalt 2017 stehen planmäßig Haushaltsmittel in Höhe von 300.000 Euro für eine Verlustabdeckung bereit. Nach § 100 GemO sind überplanmäßige Haushaltsmittel zulässig, wenn ein dringendes Bedürfnis besteht und die Deckung gewährleistet ist. Im vorliegenden Fall droht die bilanzielle Überschuldung der WEG. Der Stadtrat wird sich nächste Woche mit dem Thema befassen.

Beschlossen wurde dagegen die Erhöhung der Dozentenhonorare bei der Volkshochschule. Aufgrund der verstärkten Nachfrage und dem damit verbundenen, größeren Kursangebot im Bereich Integration steigen die Zahlungen. Es werden insgesamt 54.000 Euro mehr benötigt. Dem Mehraufwand stehen höhere Kurseinnahmen in Höhe von 100.000 Euro gegenüber.

Zustimmung fand zudem die Bereitstellung von weiterem 49.000 Euro für den Ausbau der Lincolnstraße. Grund ist das Auffinden von so genannten huminösen Böden unter der alten Fahrbahn, die entfernt, entsorgt und ersetzt werden mussten.

Die Jahresabschlüsse 2014 bis 2016 der Stadt sind aufgestellt und sollen Anfang 2018 an die Rechnungsprüfung weitergeleitet werden.

Die vorläufigen Ergebnisse lauten:

Jahr    Plan (EUR)    Ist (EUR)    Abw. (EUR)

  • 2014    - 5.609.483,00    + 426.775,06    6.036.258.06
  • 2015    - 2.451.337,00    + 5.863.755,73    8.315.092,73
  • 2016    - 6.763.632,00    - 2.865.814,19    3.897.817,81

Das Thema wird abschließend in der Stadtratssitzung behandelt.

Nächstes Thema war die Ausweitung der bestehenden Konsortialvereinbarung bei der GML – Gemeinschafts-Müllheizkraftwerk Ludwigshafen. Die GML hat bei den Gesellschaftern die Ausweitung der Konsortialvereinbarung von 40 auf 130 Mio. Euro beantragt. Entsprechend der quotalen Beteiligung würde die Erweiterung für die Stadt Neustadt an der Weinstraße bedeuten, dass sich ihr finanzielles Risiko aus möglichen Bürgschaften von 2.367.000 Euro auf 7.692.750 Euro erhöht. Begründung: Die Stadt Neustadt ist mit 5,88 Prozent an der zu 100 Prozent kommunalen Gesellschaft GML beteiligt. Die zentralen Komponenten des MHKW sind die drei Müllkessel. Diese werden im Jahr 2018 30 bzw. 25 Jahre alt. Bei diesem Alter erhöhe sich die Gefahren eines steigenden Verbrennungspreises wegen steigender Kosten und einem erhöhten Ausfallrisiko. Als Ergebnis der von Mai 2016 bis April 2017 andauernden Beratungen ergab: Neubau von zwei Müllkesseln, Außerbetriebnahme von zwei alten Müllkesseln und Retrofit des dritten Altkessels. Die Durchführung dieses Maßnahmenpakets solle in der Zeit von Mitte 2017 bis Ende 2022 vorgenommen werden. Das Investitionsvolumen läge zwischen 65 bis 90 Mio. Euro. Auch dieser Tagesordnungspunkt wird abschließend im Stadtrat beraten.

Letzter Punkt im öffentlichen Teil war die geplante Änderung der Rechtsverordnung über die Beförderungsentgelte und -bedingungen für den Taxenverkehr in der Stadt. Die letzte Tarifanpassung trat zum 1. Dezember 2008 in Kraft und liegt somit neun Jahre zurück. Seither sind die Lebenshaltungskosten gestiegen und der Mindestlohn wurde eingeführt. Um weiterhin eine wirtschaftliche Betriebsführung zu ermöglichen und den Gelegenheitsverkehr im erforderlichen Ausmaß aufrecht zu erhalten ist eine Tarifanpassung erforderlich, insbesondere auch, um einen angemessenen Ausgleich für unwirtschaftliche Beförderungsaufträge mit kurzer Wegstrecke zu schaffen. Das Ergebnis resultiert auch aus einem Beratungsgespräch mit den Taxibetrieben. Der Stadtrat muss der Änderung nicht zustimmen, der Tagesordnungspunkt diente lediglich der Information.

Im nicht-öffentlichen Teil wurde der Auftrag für die Lieferung des Jahresbedarfs an Reinigungsartikeln und Hygienepapier an eine Firma aus Bruchsal vergeben. Er hat einen Wert von insgesamt rund 63.000 Euro. Insgesamt sind im Stadtgebiet und den Ortsteilen 78 Stellen zu versorgen.

Zudem wurde der Auftrag für die Herstellung einer Ausleitung zur Sicherung der Wasserführung im Rückgängergraben und zur Wiederherstellung der Durchgängigkeit im Rehbach an eine Firma in Dahn für etwa 46.000 Euro vergeben. In der Begründung heißt es dazu: Nach erfolgreicher wasserrechtlicher Plangenehmigung im August 2017 soll nun die Umsetzung des Projekts erfolgen. Zur Wiedervernässung des Ordenswalds und zur Sicherung des dortigen ökologisch wertvollen Grabensystems wird seit einigen Jahrzehnten aus dem Rehbach Wasser in den Rückgängergraben ausgeleitet. Die Stadtverwaltung Neustadt an der Weinstraße plant, die den bisher erforderlichen Einstau des Rehbachs mittels einer Holzbohlenwand an der Rehbachbrücke durch Verlängerung der Ausleitung des Rückgängergrabens um 170 Meter nach Westen und so der Schaffung des erforderlichen Gefälles für eine Ausleitung des Wassers aus dem Rehbach ohne Stau zu erzeugen. Momentan muss die Feuerwehr im Hochwasserfall diese Bohlenwand besonders im Auge haben, da sich dort schnell das Wasser stauen und die direkt nördlich angrenzende Bundesstraße B38 überfluten kann.

Stadtverwaltung Neustadt an der Weinstraße

17.12.2017


Talstraße wieder frei

Die Sanierung der Talstraße (B39) zwischen Haupt- und Fröbelstraße ist so gut wie abgeschlossen und seit Donnerstag, 7. Dezember, wieder für den Verkehr freigegeben. Ursprünglich sollten die Arbeiten bis zum Frühsommer 2018 dauern, doch gute Wetterbedingungen und ein zügiger Baufortschritt machten es möglich, dass dieser Abschnitt zum zweiten Adventswochenende frei ist. Begonnen hatten die Arbeiten Ende März.

Die Absperrungen und Umleitungsschilder werden nun von „innen nach außen“ demontiert. Das heißt, das beauftragte Unternehmen arbeitet sich von der Innenstadt bis zu den ersten Hinweisen auf der Autobahn vor.

Stadtverwaltung Neustadt an der Weinstraße


Stadt sucht Klimaschutzexperten

Endlich ist es soweit: die Ausschreibungen für die beiden Klimaschutzmanagerstellen für Neustadt an der Weinstraße sind veröffentlicht. Ziel ist es, sie zum 1. März 2018 zu besetzen. Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 12. Januar 2018.

Die komplette Stellenausschreibung befindet sich auch auf der Homepage der Stadt unter folgendem Link: https://www.neustadt.eu/media/custom/2579_911_1.PDF?1511518572

Zum Hintergrund: Beim Bundesumweltministerium als Fördermittelgeber beantragt war eine Einstellung bereits im Dezember, was allerdings an der langen Bearbeitungsdauer für die Antragsprüfung scheiterte. Seit vergangenem Montag liegt der Stadt die Freigabe für die Ausschreibung vor, die nun mit Zustimmung des Fördermittelgebers vorbehaltlich der für Ende dieses Jahres erhofften Fördermittelbewilligung erfolgen darf.

Die Stadt Neustadt beabsichtigt für die Umsetzung ihres im Februar 2017 beschlossenen Klimaschutzkonzepts zum 1. März zunächst zwei Klimaschutz-manager/Innen - befristet auf drei Jahre - einzustellen.
Die Klimaschutzmanager/Innen werden unterschiedliche Aufgabenschwerpunkte haben, wie folgende Auflistung der Zielprojekte für das erste Arbeitsjahr zeigt:

Klimaschutzmanager/In A: Schwerpunkt Erneuerbare Energien, Mobilität, Wirtschaft. Die Zielprojekte für das erste Arbeitsjahr lauten:
Initiative „Radfreunde Neustadt“, Begleitung des Aufbaus eines Solarkatasters, Projekt energieeffizienten Straßenbeleuchtung

Klimaschutzmanager/In B: Schwerpunkt Energie&Bauen, Klimaschutz an Schulen. Hier heißen die Zielprojekte für das erste Arbeitsjahr:
Einführung eines gebäudeübergreifenden Energiedatenmanagements, Umsetzung möglichst zahlreicher Energiesparberatungen, Unterstützung bei der Erstellung von Energieausweisen, Energieberichten und konkreten Sanierungskonzepten.

Die Umweltabteilung informiert außerdem, dass seit September ein Klimaschutzflyer in Umlauf ist (zum Beispiel erhältlich im Bürgerbüro), über den sich Neustadter Bürgerinnen und Bürger gezielt über die Neustadter Klimaziele und die vorgesehenen Maßnahmen informieren können. Außerdem kann sich mit Hilfe des Flyers jede Bürgerin und jeder Bürger selbst testen und feststellen, was er oder sie bereits tut oder noch tun kann, um zum Klimaschutz beizutragen.

Stadtverwaltung Neustadt an der Weinstraße, 28.11.2017


Kita Pulverturmstraße kooperiert mit der Seniorenresidenz Römergarten „Haus Florian“

Kinder unter 7 besuchen regelmäßig Senioren über 70.

„Kinder unter 7 begegnen Menschen über 70“ heißt das neue Projekt der städtischen Kita Pulverturmstraße. Seit Herbst dieses Jahres gibt es diese Begegnung von zweier Generationen.

Eine feste Kindergartengruppe von Fünf- bis Sechsjährigen besucht einmal im Monat mit zwei Erzieherinnen die Seniorenresidenz Römergarten. Es werden verschiedene Aktivitäten wie Basteln, Turnen oder Musik angeboten.

Die Senioren und Kinder singen zum Beispiel alte und neue Lieder oder schmücken mit der zusammen hergestellten Bastelei die Residenz. Zudem gibt es Kennenlern- und Bewegungsspiele, Vorlese- und Erzählstunden und vieles mehr. Außerdem in Planung: Ein Oma-Opa-Adventsnachmittag im Kindergarten, eine gemeinsame Weihnachtsfeier in der Seniorenresidenz oder die Teilnahme an Geburtstagsfeiern.

„Dieser generationenübergreifende Austausch beeinflusst die verschieden Charaktereigenschaften der Kinder und älteren Menschen in vielen Bereichen“, hat Kita-Leiterin Jennifer Fuchs die Erfahrung gemacht. „Von den psychische und physische Vorteile profitieren beide Seiten.“

Stadtverwaltung Neustadt an der Weinstraße / Kita Pulverturmstraße


Weihnachtliche Geschichten und Rätsel sollen Kinder fürs Lesen begeistern

Die Stadtbücherei beteiligt sich auch in diesem Jahr an den beiden Aktionen „Adventskalender“ und „Dezembergeschichten“. Das entsprechende Material ist gepackt und wird nächste Woche an die Schulen und Kitas verschickt.

Zum „Adventskalender 2017“:

Mit spannenden Vorlesegeschichten sowie Rätseln werden die Kinder der 2. bis 4. Klassen in der Vorweihnachtszeit für das Lesen begeistert. Die Stadtbücherei Neustadt beteiligt sich in Zusammenarbeit mit den zwölf Grundschulen Neustadts und der Weindörfer sowie der Förderschule an der landesweiten Leseförderaktion „Adventskalender“ des Landesbibliothekszentrums. Der saarländische Kinder- und Jugendbuchautor Jens Schumacher hat die diesjährige Geschichte „Ein Kobold zu viel oder: Wie Weihnachten um ein Haar ausfiel“ exklusiv für diese Aktion geschrieben.

Für jeden Schultag in der Adventszeit gibt es einen roten Umschlag mit je einem Kapitel der spannenden Geschichte, die vor der ganzen Klasse vorgelesen wird. Begleitend zu den Geschichten können die Kinder einzeln oder in kleinen Gruppen jeden Tag verschiedene Rätsel lösen, die zu einem Lösungswort führen. Wer das Lösungswort richtig ermittelt, kann nach den Weihnachtsferien an einer Verlosung in der Bücherei teilnehmen und Buchpreise gewinnen. Zusätzlich wird jede teilnehmende Klasse zu einem Besuch in die Bücherei eingeladen. Die Bücherei möchte die Kinder mit dieser Aktion auch über die Adventszeit hinaus zum Lesen animieren.

Die Materialien für den Adventskalender mit Vorlesegeschichten, Rätseln, Spielen und Werbeplakaten sowie Lösungen für die Lehrerinnen und Lehrer wurden von der Arbeitsgruppe „Lesespaß aus der Bücherei“ entwickelt und unter Federführung des Landesbibliothekszentrums Rheinland-Pfalz zentral erstellt und verteilt. Die Aktion ist Teil der Initiative „Leselust in Rheinland-Pfalz“. Informationen zu dieser und weiteren landesweiten Leseförderaktionen gibt es im Internet unter www.lbz.rlp.de und www.leselust-rlp.de.

Zu den „Dezembergeschichten“:

Schon ganz früh will die Bücherei mit den „Dezembergeschichten“ die Lust an Geschichten und an Büchern bei den Kindern wecken. Zu diesem Zweck kooperiert die Stadtbücherei Neustadt mit 26 städtischen und konfessionellen Kindertagesstätten und Kindergärten sowie mit den ersten Klassen von zwölf Grundschulen und einer Förderschule. Für diese Lesespaß-Aktion der Bibliotheken in Rheinland-Pfalz ist für das Jahr 2017 ein großer Wandkalender mit lustigen und spannenden Geschichten und liebevollen Illustrationen mit dem Titel „Alarm bei den Weihnachtswichteln“ entstanden. Autor Christian Dreller und Illustratorin Ulrike Sauerhöfer haben die Weihnachtsgeschichte rund um die Arbeiten der Weihnachtswichtel im Weihnachtsdorf exklusiv für die Leseförderaktion geschrieben und gestaltet.

Aus dem Wandkalender wird den Kindern an den Wochentagen in der Vorweihnachtszeit vorgelesen. Neben der frühen Sprach- und Leseförderung ist ein Ziel der Aktion, schon die Vorschulkinder und Erstklässler über den Spaß am Zuhören für Bücher und Geschichten zu begeistern und zum Besuch der Stadtbücherei Neustadt zu animieren. Dort gibt es viele weitere Geschichtenbücher, Bilderbücher, Bastelbücher und Hörbücher zum Ausleihen für die Kinder und ihre Eltern.

Die „Dezembergeschichten“ wurden von der Arbeitsgruppe „Lesespaß aus der Bücherei“ entwickelt und unter Federführung des Landesbibliothekszentrums Rheinland-Pfalz zentral erstellt und verteilt. Informationen zu dieser und weiteren landesweiten Leseförderaktionen gibt es unter www.lbz.rlp.de.

Stadtverwaltung Neustadt an der Weinstraße


Freigabe der Talstraße nach Sanierung steht bevor – kostenlos Parken und Busfahren am 9. Dezember

Nach aktuellem Stand wird die Talstraße zum zweiten Adventssamstag, genauer gesagt, ab Freitag, 8. Dezember, wieder komplett für den Verkehr freigegeben. Ursprünglich sollte die Sanierung dieses Teils der B39 zwischen Haupt- und Fröbelstraße erst im März 2018 abgeschlossen sein. Günstige Wetterbedingungen und ein guter Baufortschritt ohne größere Komplikationen machen dies möglich. Sollte das Wetter allerdings Ende November doch Kapriolen schlagen ist vorgesehen, die Talstraße in diesem Bereich für das zweite Adventswochenende zumindest einspurig stadteinwärts aus Westen kommend für den Verkehr freizugeben. Konkret bedeutet das, dass folgende Straßen genutzt werden können: Amalienstraße, Hetzelstraße, Talstraße ab Amalienstraße/Hetzelstraße in Richtung Kaiserslautern und Talstraße ab Amalienstraße in Richtung Speyer. Die Fahrtrichtung Talstraße ab Hauptstraße bis zur Hetzelstraße bleibt gesperrt. Danach würde sie für Restarbeiten, wie das Aufbringen von Markierungen, nochmal gesperrt. Die offizielle Freigabe der Straße ist für Montag, 18. Dezember, geplant.

Was ist bis dahin noch geplant?

Die Asphalttrag- und -deckschichten im Kreuzungsbereich Tal-, Amalien- und Hetzelstraße sowie in der Stichstraße werden voraussichtlich bis zum 21. November eingebaut, solange das Wetter mitspielt. Danach folgen Restarbeiten in den Gehwegbereichen der Tal- und Amalienstraße, zum Beispiel die Anpassung der Hofzufahrten und -zugänge.

Im Bereich der Stichstraße werden im unteren Bereich die Bordsteinanlagen und Pflasterflächen hergestellt – ebenso die Pflasterflächen der PKW-Stellplätze.

Ab dem 4. Dezember sind die Fahrbahnmarkierung und die verkehrsregelnden Beschilderung an der Reihe. Ebenso ist in dieser Woche die Inbetriebnahme der Lichtsignalanlage im Kreuzungsbereich (für die Rettungseinsätze der Feuerwehr) vorgesehen.

Verkehrsführung ab dem 22. November 2017

Aus Richtung Amalienstraße wird der Verkehr zur Innenstadt beziehungsweise zum Parkplatz des neuen Lidl-Marktes (Eröffnung am 30. November) erneut über den Kreuzungsbereich und die Hetzelstraße geführt. Der Parkplatz an der Ecke Talstraße/Hetzelstraße steht bis auf die Fläche der Baustellencontainer wieder zur Verfügung.

Die Ausfahrt aus der Hetzelstraße beziehungsweise aus dem Parkplatz erfolgt in Richtung Fröbelstraße. Im Kreuzungsbereich Hetzelstraße/Fröbelstraße sind Halteverbotsschilder aufgestellt, so dass hier auch Last- oder Sattelzüge in die Fröbelstraße einbiegen können, die im weiteren Verlauf wieder zur Talstraße gelangen.
Die Parkplätze an der Hetzelanlage (Amalienstraße und Luisenstraße) bleiben bestehen – die Luisenstraße wird aus Fahrtrichtung Amalienstraße wieder als Sackgasse ausgewiesen.

Aus östlicher Richtung ist die Landauer Straße/Talstraße ab der Einmündung Zwockelsbrücke (Schillerstraße) weiterhin gesperrt – ab hier ist lediglich die Zufahrt für die Anlieger der Hauptstraße und der Stichstraße hinter der Pizzeria Ambiente erlaubt. Die Zufahrt für die Anlieger der Talstraße Nr. 9 bis 17 wird nach Abstimmung mit der bauausführenden Firma Reif temporär ermöglicht.

Der Rettungsweg für die Feuerwehr aus Richtung Kohlplatz kommend ist weiterhin über Volksbad- und Amalienstraße ausgewiesen. Im Bereich der Volksbadstraße und im Einmündungsbereich Amalienstraße sind hierzu Halteverbotsschilder aufgestellt. Im Bereich zwischen der Kreuzung Amalienstraße/Hetzelstraße bis zur Hauptstraße wird im Baustellenbereich eine Gasse für die Durchfahrt der Rettungsfahrzeuge freigehalten.

Die Öffnung der Talstraße, sei es komplett oder einspurig, wird am zweiten Adventssonntag zudem mit einer Werbeaktion von Willkomm und Stadt flankiert. Vorgesehen ist, dass am Samstag, 9. Dezember, im gesamten Stadtgebiet die öffentlichen Parkplätze kostenlos sind. Darüber hinaus konnte die Willkomm mit dem VRN vereinbaren, dass für die Nutzung von Busse und Bahnen im Stadtgebiet an diesem Tag ebenfalls nichts gezahlt werden muss. Ziel ist es, den Besuch der Innenstadt und der Weihnachtsmärkte während der Adventszeit noch attraktiver zu gestalten und den Einzelhandel sowie die kulturellen Angebote zu stärken.

Stadtverwaltung Neustadt an der Weinstraße


Aus der Sitzung des Stadtrats am 14. November 2017

Der Stadtrat wählte Martin Grund zum neuen, stellvertretenden Mitglied in den Ausschuss für Umwelt und Naturschutz und Natascha-Marie Ehlen zum beratenden Mitglied in den Jugendhilfeausschuss. Neues Mitglied im Jugendhilfeausschuss ist zudem Elmar Schrader und neues stellvertretendes Mitglied Beate Fehr.

Ein weiterer Tagesordnungspunkt war ein Bericht der Wirtschaftsentwicklungsgesellschaft (WEG). Darin stellte Geschäftsführerin Anna-Lena Schatten laufende Projekte vor, beispielsweise die Erschließung des Gewerbegebiets Lilienthal oder Louis-Escande-Straße, aber auch Neuansiedlungen in der Innenstadt. Weitere Themen, die mit dem Vier-Frauen-Team bearbeitet werden, sind der Gesundheitstag und natürlich die Verkaufsoffenen Sonntage inklusive Rahmenprogrammen. Die zweite Berufs- und Studieninformationsmesse war laut Schatten ein voller Erfolg. Über 1.000 Schülerinnen und Schüler hätten die rund 50 Aussteller besucht und es seien vor Ort fünf Ausbildungsverträge unterschrieben worden. In Zukunft wird sich die WEG jährlich einem Kernthema widmen, 2018 sind dies „Fachkräfte“ und 2019 „Gesundheitswirtschaft“.

Für die Erschließung des Gewerbegebietes Kasernenstraße hat das Gremium zudem überplanmäßige Haushaltsmittel in Höhe von 200.000 Euro bereitgestellt. Grund ist im Wesentlichen eine Überarbeitung der ursprünglichen Pläne.

Auch für die Renaturierung des Speyerbachs zwischen Winzinger und Landwehrstraße werden 200.000 Euro mehr benötigt. Das Ergebnis der Submission ergab höhere Kosten als geschätzt, außerdem werden die Bauüberwachung, Umweltbegleitung und die Prüfstatik teurer.

45.000 Euro mehr als geplant werden darüber hinaus für die Verpflegung in den Kindertagesstätten gebraucht. In diesem Fall ist der Ausbau der Ganztagsbetreuung der Grund.

Der Stadtrat wird dem Direktor des Neustadter Amtsgericht Stadtverwaltungsdirektor Andreas Günther als Schiedsmann und die Stadtamtfrau Yvonne Volkert als stellvertretende Schiedsfrau für die Dauer von weiteren fünf Jahre vorschlagen. Die aktuelle Amtszeit endet am 10. April 2018.

Der Stadtrat ermächtigte auf Empfehlung des Aufsichtsrats der Stadtwerke GmbH den Oberbürgermeister, in der Gesellschafterversammlung der Tourist, Kongress und Saalbau GmbH (TKS) einer Zuzahlung in die Kapitalrücklage der Stadtwerke GmbH in Höhe von 751.000 Euro entsprechend der Beteiligungsverhältnisse zuzustimmen.

Außerdem ermächtigte der Stadtrat auf Empfehlung des Aufsichtsrats den Oberbürgermeister, in der Gesellschafterversammlung folgendes zu beschließen: 1. Der Jahresabschluss mit Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung der Tourist, Kongress und Saalbau GmbH (TKS) zum 31.12.2016 wird wie folgt festgestellt: Die Bilanzsumme beträgt in Aktiva und Passiva 18.349.519,98 Euro und der Jahresüberschuss beträgt 2.722.250,67 Euro. 2. Der Jahresüberschuss wird auf die nächste Jahresrechnung vorgetragen. 3. Der Geschäftsführung und dem Aufsichtsrat der Tourist, Kongress und Saalbau GmbH (TKS) wird für das Jahr 2016 Entlastung erteilt.

Im nicht-öffentlichen Teil fielen folgende Entscheidungen:

Am Samstag, 9. Dezember, entfallen für die öffentlichen Parkplätze im gesamten Stadtgebiet die Parkgebühren. Ziel ist es, den Besuch der Innenstadt und der Weihnachtsmärkte während der Adventszeit noch attraktiver zu gestalten und den Einzelhandel sowie kulturelle Angebote zu stärken. Die Idee stammt von der Willkomm, die sich auch um die Organisation und entsprechende Werbemaßnahmen kümmert, und wird von der Stadt unterstützt. Darüber hinaus konnte die Willkomm mit dem VRN vereinbaren, dass die Nutzung von Busse und Bahnen im Stadtgebiet an diesem Tag ebenfalls kostenlos ist.

Der Auftrag für die Renaturierung des Speyerbachs zwischen Winzinger und Landwehrstraße ging an eine Firma in Burkardroth, der Angebotspreis lag bei rund 1,62 Millionen Euro. Entlang der geplanten Renaturierungsstrecke ist ein Unterhaltungsweg vorgesehen, welcher multifunktional als Fuß- und Radweg dienen soll und die Anbindung der Innenstadt an den Stadtteil Branchweiler mit dem dortigen Bahnhaltepunkt Böbig, sowie den beiden Schulen (Kurfürst-Rupprecht-Gymnasium und Realschule plus) verbessern soll. Das Vorhaben bietet die Chance, den westlich angrenzenden, gewässerbegleitenden innerstädtischen Grünzug unter Berücksichtigung geplanter Entwicklungen angrenzender Flächen zwischen Winzinger Straße und Landwehrstraße fortzuführen. Mit der Maßnahme werden die Vorgaben der EU-Wasserrahmenrichtlinie umgesetzt. Das Vorhaben wird deshalb im Rahmen von „Aktion blau +“ in Höhe von 90 Prozent gefördert. Ein entsprechender Förderbescheid liegt vor.

Die in diesem Zusammenhang erforderliche Bauüberwachung und Umweltbegleitung übernimmt ein Büro aus Speyer. Dafür werden gut 35.000 Euro in Rechnung gestellt.

Um den zweiten Bauabschnitt im Rahmen der Sanierung der Stützwand in der Humboldtstraße kümmert sich ein Unternehmen aus Berka/Werra. Die Arbeiten kosten rund 454.000 Euro. Zur Begründung heißt es: Die Wand in der Humboldtstraße, die den Straßenkörper stützt, kippt und neigt sich talwärts. Die veranlassten Untersuchungen kamen zu dem Schluss, dass zwar keine Gefahr-in-Verzug-Situation vorliegt, dass jedoch trotzdem Handlungsbedarf besteht. Der erste Bauabschnitt wurde bereits dieses Jahr durchgeführt. Der Baubeginn für den 2. Bauabschnitt ist Ende Januar 2018 vorgesehen, als Bauzeit mit fünf Monaten angesetzt.

Im Leibniz-Gymnasium muss der Heizkessel ausgetauscht werden. Den Auftrag vergab der Stadtrat an eine Firma aus Neustadt an der Weinstraße zum Preis von knapp 66.000 Euro. Die Arbeiten sind Teil der energetischen Sanierung, die Heizanlage ist über 30 Jahre alt. Bereits im vergangenen Jahr wurde einer der beiden Kessel aufgrund eines Totalausfalls erneuert.

Die notwendigen Landschaftsarchitektenarbeiten für die Erneuerung der Wege in den Parkanlagen der Villa Böhm, im Krieger- und im Rosengarten übernimmt ein Büro in Neustadt an der Weinstraße. Der Auftrag hat einen Wert von insgesamt rund 126.500 Euro. Die Wege der Villa Böhm, des Kriegergartens und des Rosengartens sind nicht mehr verkehrssicher. Sie sollen künftig für das Befahren mit kleinen Lieferfahrzeugen bis zu 3,5 Tonnen geeignet sein und eine Randeinfassung erhalten. Eine Entwässerung mittels Rinnen und Abwasseranlagen und eine Wegebeleuchtung sind in allen drei Anlagen vorgesehen. In den Anlagen Kriegergarten und Rosengarten sind zudem zwei Treppenanlagen zu überplanen.

Stadtverwaltung Neustadt an der Weinstraße


Marktplatz wird zur Rennstrecke von DTM-Champion René Rast

Norbert Schied im Interview mit DTM-Champion René Rast und Teamchef Arno Zensen.

Am Freitag, 10. November, war das in Neustadt an der Weinstraße ansässige Team Rosberg anlässlich seines Gewinns der Deutschen Tourenwagen Masters 2017 – Team und Fahrerwertung –  auf dem Marktplatz zu Gast. Neben der Präsentation des Siegerfahrzeugs und des DTM-Champions René Rast stand auch ein Eintrag in das Goldene Buch der Stadt auf dem Programm. Auf der Bühne standen zudem Teamchef Arno Zensen und Oberbürgermeister Hans Georg Löffler. Die Moderation übernahm Norbert Schied.

Der Marktplatz wird zur Rennstrecke.

Vor dem Eintrag drehte Rast mit seinem 530 PS starken Rennwagen unter ohrenbetäubendem Lärm einige spektakuläre Runden um den Marktbrunnen. Was angesichts des großen Wendekreises des Autos gar nicht so einfach war. Für alle Motorsportfans gab es außerdem Autogramme und Audi-Fähnchen.

Das Team Rosberg gibt es seit 1994 und es hat seinen Sitz im Gewerbegebiet Nachtweide in Neustadt an der Weinstraße.

Der Eintrag in das Goldene Buch.

Seit 2006 ist es offizielles Werksteam von Audi in der DTM, der Königsklasse des Tourenwagensports. Mit der Entwicklungsgesellschaft TR-Engineering besitzt das Team zudem eine hauseigene Ingenieurabteilung, welche auch für namhafte Automobilhersteller konstruiert und entwickelt.

TRE betreibt eines der weltweit modernsten Fahrwerkprüfstände in Neustadt an der Weinstraße. Vielleicht auch eines der kleinen Geheimnisse des diesjährigen Erfolgs.
2018 wird das Team Rosberg in den GT-Masters mit 2 Lamborghini Huracan an den Start gehen und damit die Rennsportaktivitäten noch weiter ausbauen.

Stadtverwaltung Neustadt an der Weinstraße


Neue Ortsbezirksausstellung „Mußbach“ in der Villa Böhm

Unter dem Titel „Das Winzerdorf Mußbach - Beiträge zur Ortsgeschichte“ wurde am Sonntag, 12. November, 11 Uhr, im Stadtmuseum eine neue Ortsbezirksausstellung eröffnet.

1992 wurde in Mußbach das 1300-jährige Jubiläum gefeiert. 25 Jahre später wird nun im Stadtmuseum das Winzerdorf mit seiner wechselvollen und interessanten Geschichte präsentiert.

In der Ausstellung werden nostalgische Postkarten sowie historische Dokumente und Fotos zur Ortsgeschichte zu sehen sein. Themen wie zum Beispiel Kirchen, Schule, die Feuerwehr, Weinbau, archäologische Funde, Vereine und lokale Feste und Veranstaltungen werden beleuchtet.

Aber auch der Herrenhof, heute das wichtigste Kulturzentrum im Ort, mit seiner Historie wird behandelt. Die Frage, was der Johanniterorden mit Mußbach zu tun hat wird ebenfalls geklärt. Das Schwimmbad, das 1937 nach nur drei Monaten Bauzeit eröffnet wurde, die jüdische Gemeinde Mußbachs und auch die Geschichte des "Weißen Hauses" werden mittels historischer Unterlagen vorgestellt. Fehlen dürfen natürlich auch nicht das Thema Wein sowie die vielen Mußbacher Weinhoheiten und pfälzischen Weinprinzessinnen, für die am nördlichen Ortseingang eigens der Weinhoheitenstein aufgestellt wurde.

1947/48 stellte Mußbach mit Ilse Kurz die erste Pfälzische und Deutsche Weinkönigin in Personalunion nach dem Zweiten Weltkrieg. Das Weinbaumuseum im Herrenhof wird ebenso präsentiert wie einige aus Mußbach hervorgegangene Persönlichkeiten, darunter der jüdische Arzt Prof. Dr. Albert Fraenkel, der sich mit der Strophantin-Therapie zur Behandlung von Herzpatienten verdient machte.

Bis zum 8. April 2018 präsentiert die städtische Abteilung „Archiv und Museum“ die Sonderausstellung zu Mußbach.

Das Stadtmuseum Villa Böhm ist über die Villenstraße 16 b oder Maximilianstraße 25 zu erreichen. Geöffnet ist es Mittwoch und Freitag von 16 bis 18 Uhr sowie Samstag und Sonntag von 11 bis 13 Uhr und 15 bis 18 Uhr.

Text: Stadt Neustadt an der Weinstraße Foto: Rolf Schädler


Pläne für Umbau des ehemaligen Hertie-Gebäudes vorgestellt

Luftbildaufnahme: Hertie Zustand Aktuell

Bei der Pressekonferenz am 26. Oktober 2017 wurden die Pläne zum Umbau des ehemaligen Hertie-Gebäudes vorgestellt. Oberbürgermeister Hans Georg Löffler sagte, er freue sich riesig, dass es endlich gelungen sei, eine gute Lösung zu finden. Die Immobilie sei nicht einfach, aber nun werde die viele Arbeit endlich von Erfolg gekrönt.

Investor ist Jens Friedländer von der Devello AG & Co. Das Unternehmen hat sich unter anderem auf die Reaktivierung von Gebäuden in mittelgroßen Städten spezialisiert. Mit dem Umbau beauftragt wurde Architekt Jürgen Mayer, ansässig in Berlin.

Vergleich zwischen aktuellem Zustand und der Konzeption

„Das ist schon eine spezielle Aufgabe. Der Entwurf soll die Brücke schlagen zwischen dieser wunderbaren Altstadt und moderner Architektur.“ Das Haus erhält eine Art perforierten Schleier aus Aluminium, der die Struktur von Fachwerk aufgreift. Da der Kern des jetzigen Gebäudes stehen bleibt, ist durch die kleinen Öffnungen die dunklere Fassade sichtbar. „Das neue Haus ist als Prototyp oder Vorbildprojekt zu verstehen, wie man alte Gebäude in die Neuzeit holen kann“, so Mayer.

Laut Entwickler Klaus Appelhoff sind drei Verkaufsgeschosse mit insgesamt rund 8.300 Quadratmeter Fläche geplant. Auf den beiden Parkdecks stehen 165 Plätze zur Verfügung. Drei Besuchereingänge, drei Aufzüge und vier Rolltreppen dienen der Erschließung. Nach Erteilung der Baugenehmigung rechnet er mit einer Bauzeit von 16 Monaten, Start soll im Frühjahr sein.

Luftbildaufnahme/Fotomontage: Konzeption des Gebäude anstelle des heutigen Hertie-Gebäude

Im Untergeschoss und in Teile des Erdgeschosses zieht als größter Mieter die Moses Gruppe ein. Im Angebot sein werden Mode und Trendartikel. Für einen Sport- und Freizeitanbieter steht das Obergeschoss zur Verfügung. Den Lebensmittelbereich im Erdgeschoss wird Abraxas abdecken. Die restlichen 20 Prozent der Flächen werden mit kleineren Schmuck-, Optik- und Beauty-Geschäften bestückt. „Wir wollen ein mode- und lifestyleorientiertes Angebot mit vielen Serviceleistungen als Ergänzung zum bestehenden Handel schaffen“, erklärt Appelhoff.

Hinzu kommen mindestens zwei gastronomische Angebote, darunter eine Sportbar im Obergeschoss.

Investiert werden rund zwölf Millionen Euro.

Stadtverwaltung Neustadt an der Weinstraße


Auftritt von Zeus & Wirbitzky verschoben

Die Show der beiden Radiomoderatoren Michael Wirbitzky und Sascha Zeus am 03.11.2017 in der Stadthalle Saalbau in Neustadt an der Weinstraße muss aus persönlichen Gründen der Künstler verschoben werden.

Neuer Auftrittstermin ist der 09.03.2018.

Alle Tickets behalten ihre Gültigkeit und können zum neuen Termin vorgezeigt werden. Weitere Informationen unter www.zeus-wirby.de.

NeueWerft – Gesellschaft für Markenentwicklung mbH


„Neustadt handelt jetzt!“ - neuer Klimaschutzflyer der Stadt

Ab sofort liegt der neue Klimaschutzflyer der Stadtverwaltung in allen Dienststellen der Stadtverwaltung und Geschäften in der Innenstadt aus. Der im Dezember 2015 begonnene Klimaschutzprozess tritt nach Beschluss durch den Stadtrat nun in die Umsetzungsphase ein.

Der neu aufgelegte Flyer beschreibt die Ausgangssituation, Ziele und ausgewählte Bestandteile des Maßnahmenkatalogs, um den Bürgerinnen und Bürgern einen kurzen Überblick zu ermöglichen. Bei einem kleinen Test kann jede/r sein eigenes Verhalten in Sachen Klimaschutz reflektieren.

Umweltdezernentin Waltraud Blarr bittet alle Bürgerinnen und Bürger, sich aktiv an der Reduktion der CO2-Emissionen zu beteiligen. Nur gemeinsam könne das große Ziel erreicht werden.

Stadtverwaltung Neustadt an der Weinstraße


Investor hat sich für ein Frische orientiertes Lebensmittelkonzept entschieden

Ein ganz wichtiger Schritt auf dem Weg zum Umbau in ein modernes Einkaufszentrum konnte in den letzten Tagen gemacht werden. Die Entwickler der Hertie-Immobilie haben mit dem ortsansässigen Bio-Lebensmittelanbieter „Abraxas Biomarkt“ einen langjährigen Mietvertrag abgeschlossen.

Der Investor, die Projektentwickler und Oberbürgermeister Hans Georg Löffler werden nähere Details zum Gesamtumbauprojekt, insbesondere die weiteren Mieter sowie die neue Fassadengestaltung im Rahmen einer Pressekonferenz mitteilen. Der Termin wird rechtzeitig vorher bekannt gegeben.

Die Information der Öffentlichkeit hatte sich länger hinausgezögert, da sowohl seitens des Investors, wie auch der Stadt, sehr an einem hochwertigen Lebensmittelangebot in dem neuen Zentrum gelegen war. Diese Thematik konnte nun zu einem erfolgreichen Abschluss gebracht werden.

Das vergangene Jahr seit dem Verkauf des Objektes wurde bereits intensiv genutzt, um die Planungen sowie die restliche Vermarktung der Flächen voranzutreiben. Entwickler und Stadtverwaltung standen und stehen dabei im engen und regelmäßigen Kontakt. Dieser wird weiter fortgeführt. Auch der Bauantrag steht bereits kurz vor der Einreichung, wie der Investor und der Bauleiter am Abend des 07.09.2017 bei einem Treffen mit dem Oberbürgermeister im Rathaus mitteilten.

Nach den zeitlichen Vorstellungen des Investors und der Entwickler soll die zukünftig auf drei Verkaufsgeschoße konzipierte Einzelhandelsimmobilie mit zwei Parkdecks bis voraussichtlich im Frühjahr 2019 neu eröffnet werden.

Stadtverwaltung Neustadt an der Weinstraße


Aus der Sitzung des Stadtrats am 22. August 2017

Der Stadtrat stimmte der Umsetzung eines E-Government Konzeptes für die Verwaltung zu. Zur Begründung heißt es: Wirtschaft 4.0, Digitalgipfel der Bundesregierung oder E-Government, - bei allen Begriffen handelt es sich um die Umstellung der Wirtschaft, der Verwaltung und somit unseres Lebens auf elektronische Prozesse und Unterstützungen.

Mit dem E-Government kommen neue Anforderungen auf die Stadt zu. Es gilt, die gesetzlichen Anforderungen an eine elektronische Verwaltung umzusetzen und die Stadtverwaltung in eine moderne elektronische Verwaltung weiterzuentwickeln. Schlagworte hierfür sind Dokumentenmanagementsystem, elektronischer Rechtsverkehr (mit den Gerichten), Zentraler Rechnungseingang (Papier und elektronisch), bis hin zu elektronischen Rechnungen (und elektronischen Bescheiden/Gebührenbescheiden) der Stadt.

Die dafür benötigten technischen E-Government-Komponenten (Software) werden im kommunalen Verbund in Rheinland-Pfalz (KommWis und Zweckverband ZIDKOR) beschafft. Die landesweite Ausschreibung eines neuen Dokumentenmanagementsystems, an der sich auch die Stadt Neustadt an der Weinstraße beteiligt hat, ist abgeschlossen. Das System wird demnächst zur Verfügung gestellt.

Die Einführung der E-Government-Komponenten erfordert in Großteilen eine Neustrukturierung der Prozesse in allen Bereichen der Verwaltung. Um den Mehrwert durch die neue Technik zu gewinnen, wird die Einführung durch eine Organisationsberatung begleitet. Für diese Aufgaben sind innerhalb der nächsten Jahre zusätzliche Personalressourcen erforderlich.

Nächstes Thema war die Lärmaktionsplanung. Beschlossen wurde die Beteiligung der Öffentlichkeit sowie der Träger öffentlicher Belange über die Vorschläge zur Lärmminderung im Rahmen der Lärmaktionsplanung. Die Planung war vorab in allen Ortsbeiräten behandelt worden. Begründung: Gemäß einer Studie des Bundesumweltamtes fühlen sich mehr als 50 Prozent der Bevölkerung durch Umgebungslärm belästigt, davon ein Drittel wesentlich und 10 Prozent hochgradig. Der Umgebungslärm resultiert aus unterschiedlichen Quellen, wobei der Lärm von Hauptverkehrsstraßen, Haupteisenbahnstrecken, Flughäfen und Gewerbegebieten einen besonderen Stellenwert einnimmt. Maßnahmen könnten beispielsweise sein: Geschwindigkeitsreduzierungen auf betroffenen Straßenabschnitten oder eine Kombination von Geschwindigkeitsreduzierungen und Fahrbahnbelagsverbesserungen.

Auch das Thema Windpotenzialstudie, die Untersuchung zur Steuerung von Windenergieanlagen, wurde im Rat abschließend diskutiert und die Fortschreibung des Flächennutzungsplans beschlossen. Im Ergebnis wird eine Fläche von ca. 42 ha in der Gemarkung Mußbach, zwischen Bahnlinie und Autobahn A 65, als Konzentrationszone für Windenergieanlagen in die Fortschreibung des Flächennutzungsplanes übernommen. Verbunden damit ist ein Ausschluss von Windenergieanlagen in der restlichen Gemarkung der Stadt Neustadt an der Weinstraße. Gleichzeitig wurde die frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit sowie der Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange beschlossen.

Wie vom Hauptausschuss empfohlen, stimmte das Gremium den Gemeindeanteilen zur Erhebung von Ausbaubeiträgen für die Erneuerung der Straßenbeleuchtung zu: Alban-Haas-Straße, Pfalzgrafenstraße (Stichstraße), Siedlerstraße (Hausnummern 1 bis 21, 2 bis 38 und 35a bis 63), Würzmühle, In den Obergärten (Lachen-Speyerdorf) und Raiffeisenstraße (Königsbach) jeweils 25 Prozent; Am Kriegergarten sowie Theodor-Körner-Straße je 30 Prozent.

Wie vom Ausschuss für Bau und Planung empfohlen, wurde die Einleitung der frühzeitigen Beteiligung der Öffentlichkeit sowie der Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange für den Bebauungsplan „Flugplatz Abschnitt West“ V. Änderung im Ortsbezirk Lachen-Speyerdorf beschlossen. Die Bebauungsplan-Änderung ist erforderlich um die Voraussetzungen für den Neubau des Feuerwehrgerätehauses Lachen-Speyerdorf.
In diesem Zusammenhang wurde Herrn Oberbürgermeister Hans Georg Löffler eine Unterschriftenliste zum Erhalt der Bäume in diesem Bereich überreicht.

Für den Bebauungsplan „Am Schieferkopf“ I. Änderung im Ortsbezirk Hambach hat das Gremium, ebenfalls auf Empfehlung des Ausschusses für Bau und Planung, die erneute Beteiligung der Öffentlichkeit, der Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange beschlossen. Die erneute öffentliche Auslegung ist erforderlich, weil wesentliche Änderungen in der Planzeichnung vorgenommen wurden.

Auf Antrag von CDU, Bündnis 90/Die Grünen und FDP wurde eine Absichtserklärung zum Thema „Autonomes Fahren“ verabschiedet, konkret, dass „Der Stadtrat Neustadt an der Weinstraße seine Absicht erklärt, bei den Ausschreibungen zur integrierten Kommunalentwicklung in Hambach das Projekt „Autonomes Fahren“ zu berücksichtigen und die Thematik mit Nachdruck für die Gesamtstadt voranzutreiben“. Es sei ein wichtiger Bestandteil des Masterplan zur integrierten Kommunalentwicklung im Weindorf Hambach und die Verkehrssituation rund ums Hambacher Schloss, lautet die Begründung. Gerade bei den Planungen für ein Verkehrskonzept zum Hambacher Schloss könne das Projekt „Autonomes Fahren“ eine innovative Alternative sein. Die bisherigen Gespräche hätten gezeigt, dass es grundsätzlich auch auf Bundesebene eine Bereitschaft gebe, eine Erprobungsphase mit nationalem Modellcharakter zu unterstützen.

Ergänzend hierzu wurde auch der Antrag aller Stadtratsfraktionen eine Absichtserklärung zum Thema „Mobility-on-Demand“ zu fassen, beschlossen. Es ist beabsichtigt, Mobility-on-Demand unter Einsatz von autonomen Fahrzeugen als ergänzendes Mobilitätsangebot flächendeckend in Neustadt und allen seinen Weindörfern einzuführen. Die Stadt Neustadt an der Weinstraße strebt in Bezug auf die Mobilität der Zukunft eine Vorreiterrolle für Klein- und Mittelstände in Deutschland an, so dass sich der Zeitplan eng an dem orientiert, was technologisch und regulatorisch möglich ist.

Ein Antrag der CDU ging dahingehend, dass sich die Feuerwehrspitze darüber Gedanken machen sollte, welcher Rahmen bei der Verleihungen von Ehrungen und Beförderungen von Feuerwehrleuten angemessen ist. Die äußere Umgebung und die zeitliche Abfolge würden nach ihrer Auffassung nicht immer einen angemessenen und würdigen Rahmen zur Ehrung und Beförderung der Feuerwehrleute bilden. Stadtfeuerwehrinspekteur Stefan Klein hat in Abstimmung mit dem Sachgebiet Feuer- und Zivilschutz hierzu ein Konzept erstellt. Künftig soll alle 4 Jahre eine größere Veranstaltung für die Feuerwehrleute mit Partnern als Dankeschön stattfinden.

Auf Antrag der CDU wurde beschlossen, dass die Verwaltung prüfen solle, ob abschließbare Fahrradboxen auf Mitfahrerparkplätzen aufgestellt werden können. Hierdurch solle die Attraktivität der Mitfahrerparkplätze weiter erhöht sowie ein Anreiz geschaffen werden diese mit dem Fahrrad anzufahren. Um das Fahrrad dort geschützt abzustellen sei es notwendig abschließbare Fahrradboxen anzubieten.

Ebenfalls auf Antrag der CDU hat sich der Stadtrat dafür ausgesprochen, die Einrichtung eines Calisthenics-Parks im Stadtgebiet zu prüfen. Dieser Wunsch wurde von vielen jungen Bürgerinnen und Bürgern bei 1. Neustadter Jugendkongress geäußert.

Zum Schluss der Sitzung wurde Frau Beigeordnete Waltraud Blarr (Bündnis 90/Die Grünen) als hauptamtliche Beigeordnete zum 10.09.2017 durch Herrn Oberbürgermeister Löffler in das Amt eingeführt und Herr Markus Penn (F. D. P.) zum ehrenamtlichen Beigeordneten gewählt. Herr Penn tritt sein Amt ebenfalls zum 10.09.2017 an.

Als Folge der Neuwahlen wurde auch eine neue Dezernatsverteilung beschlossen. Diese gilt ebenfalls ab dem 10.09.2017.

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Lebenshilfe baut Wohnheim

Geplanter Grundriss EG

Im Harthäuserweg wird kommendes Jahr der Spatenstich für den Neubau eines Wohnheims der Lebenshilfe erfolgen. Geplant sind 24 stationäre Plätze für erwachsene Menschen, die eine Betreuung rund um die Uhr benötigen.

Darin enthalten sind acht Zimmer für Personen mit Autismusspektrumsstörungen, diese Plätze sind in der Region rar.

Bürgermeister Ingo Röthlingshöfer stellte die Pläne zusammen mit dem Vorsitzenden und dem Geschäftsführer der Lebenshilfe in Neustadt, Heinz Busch und Alfred Hambsch, sowie der zuständigen Abteilungsleiterin für Behinderte, Senioren und Betreuung, Sandra Gröschel-Krämer, vor.

Geplanter Grundriss OG

„Dieses Projekt beschäftigt uns seit Jahren und nun können wir Eltern endlich eine zukunftsfähige Antwort geben und ihnen die Ängste nehmen“, sagte Röthlingshöfer.

Denn auch die Eltern behinderter Kinder werden älter und sie beschäftige die Frage, wie es weitergeht, wenn sie ihr Kind nicht mehr selbst betreuen können oder wenn sie selbst sterben.

„Die Plätze sind vorwiegend für Menschen in Neustadt und Bad Dürkheim gedacht, unsere Zusammenarbeit hat sich sehr bewährt.“

Spannend werde sicherlich auch das Thema Inklusion, denn für Böbig läuft derzeit das Antragsverfahren zur Aufnahme in das Programm „Soziale Stadt“.

Geplanter Grundriss 2. OG

Busch betonte, dass man keinen Heimcharakter wolle, vielmehr stehe der Gedanke von Wohngemeinschaften mit Gemeinschaftsräumen im Vordergrund mit ausreichend Gartenfläche. Insgesamt werde die Lebenshilfe vier bis fünf Millionen Euro investieren, Spenden seien daher herzlich willkommen.

Entstehen soll ein dreigeschossiges Haus, barrierefrei und großzügig gestaltet. Alle Bewohnerinnen und Bewohner erhalten Einzelzimmer mit eigenen Bädern. Die Konzeption sieht zudem vor, Kooperationen mit Schulen und Sportangeboten im Wohngebiet zu knüpfen oder auszubauen.

Pläne: Die Pläne sind Entwürfe und müssen noch in die Feinabstimmung.

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Stadtbücherei, Museum und Mittwochstreff stellen Programme vor

Die Programme der Stadtbücherei und des Stadtmuseums Villa Böhm sowie seines Fördervereins für das zweite Halbjahr stehen fest. Kulturdezernent Ingo Röthlingshöfer bezeichnete sie als „attraktiv, innovativ und wirklich gelungen“. Solche Angebote seien elementare Bestandteile eines attraktiven Bildungsstandortes.

Natürlich darf im Reformationsjahr auch ein Angebot zu diesem Thema nicht fehlen. „Das Buch in aller Zunge, Hand und Herzen“ heißt die Ausstellung, die vom 16. Oktober bis 4. November in der Stadtbücherei zu sehen ist. Präsentiert werden rund 150 Exponate. Auch dafür muss keine Karte gekauft werden.

Der Vortrag von Tanja Gehring „Der Darm – das unbekannte Wesen“ am 25. Oktober findet in der VHS statt. Beginn ist um 19 Uhr, der Eintritt kostet 8 Euro. Anmeldungen sind unter 06321/855-564 oder info@vhs-nw.de möglich.

Ein Comic-Kurs für Kinder und Jugendliche ab neun Jahren bietet Susan Peter erstmals am 9. November, 14.30 bis 18.30 Uhr, an. Die Teilnahme an dem Workshop kostet 5 Euro. Anmeldungen können unter 06321/484130 oder stadtbuecherei@neustadt.eu getätigt werden.

Erneut zu Gast ist Burkhard Engel vom Cantaton Theater. Am 17. November, 19 Uhr, hat er Werke von Eugen Roth im Gepäck, der Eintritt liegt bei 8 Euro.

„So, und jetzt kommst Du“ heißt die Lesung von Arno Frank aus seinem Debütroman am 1. Dezember um 20 Uhr, Eintritt 8 Euro (5 Euro).

Am 2. Dezember heißt es von 9 bis 14 Uhr wieder Stöbern und Schmökern beim großen Advents-Bücherflohmarkt. Alle Bücher kosten dann nur 1 Euro.

Ein „WinterMitmachKonzert“ mit herrH wird am 6. Dezember angeboten. Eingeladen sind Kinder der ersten und zweiten Klassen. Der Eintritt ist frei, Anmeldungen sind unter 06321/484130 oder stadtbuecherei@neustadt.eu möglich.

Darüber hinaus wird in der Stadtbücherei jeden Samstag von 11 bis 12 Uhr Vorlesen und Kinderbetreuung für alle von vier bis acht Jahren angeboten, bei freiem Eintritt.

Als Kooperationspartner sind die Freunde der Stadtbücherei, die Deutsch-Französische Gesellschaft, die Volkshochschule, das Literarische Forum, der Kulturverein Wespennest und die Buchhandlung Quodlibet bei verschiedenen Veranstaltungen mit im Boot.

Die Stadtbücherei befindet sich im Klemmhof, Marstall 1, Telefonnummer 06321/484130, www.stadtbuecherei.neustadt.eu.

Das Stadtmuseum Villa Böhm zeigt vom 23. August bis 3. September die Ausstellung „Best of – Neustadter Künstlersymposium 2008 bis 2017“. In diesem Jahr lautet das Motto des internationalen Symposiums „Farbe bekennen“.

Noch bis 3. September ist zudem ist Ausstellung „Neustadter Firmen und Geschäfte anno dazumal“ zu sehen. Sie stößt laut Birgit Noack, Leiterin von Archiv und Museum, auf eine überwältigende Besucherresonanz.

Als siebter Ortsteil wird nun Mußbach in einer eigenen Ausstellung vorgestellt. Die Eröffnung ist am 12. November um 11 Uhr. Thematisch behandelt werden bedeutende Persönlichkeiten, die Kirchengeschichte, Vereine und natürlich Wein. Die Ausstellung läuft bis zum 8. April 2018.

Das Programm der Mittwochtreffs des Fördervereins Museum stellte seine erste Vorsitzende Helga Willer vor. Er findet immer am ersten Mittwoch im Monat um 16 Uhr im Neorokokosalon der Villa Böhm statt. Demnach ist der Vereinsausflug am 6. September nach Freinsheim bereits ausgebucht. Dafür wartet der Vortrag über das neue, museumspädagogische Konzept des Stadtmuseums auf interessierte Gäste. Gehalten wird er von Museumsleiterin Birgit Noack und Beiratsmitglied Dr. Hiltrud Funk.

Am 8. November dreht sich alles um die „Grenzüberschreitende Zusammenarbeit von Rheinland-Pfalz mit der Nachbarregion Grand Est“. Referent ist Vorstandsmitglied Werner Schreiner. Zum Abschluss treten am 6. Dezember Andrea Baur (Geibgitarre) und Ulrich Loschky (Tafelklavier) auf.

Anmeldungen für die Mittwochstreffs nimmt Helga Willer unter 06321/84007 oder helga.willer@t-online.de entgegen.

Die Adresse der Villa Böhm lautet: Villenstraße 16b oder Maximilianstraße 25.

Statistik:

Besucher 2016: 101.764
Aktive Leser 2016: 4.448 (davon 51 Prozent Jugendliche)
Entleihungen 2016: 199.078 (davon 41 Prozent Jugendliche)
Bestand (ohne E-Medien): 52.580

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43 neue Kita-Plätze kommen bis zum Herbst

In der Kita Landwehrstraße gibt es zehn neue Plätze.

Bis zum Herbst werden in Neustadt an der Weinstraße weitere 43 Kita-Plätze neu geschaffen. Das hat der Fachbereich Familie, Jugend und Soziales mitgeteilt. Jeweils zehn sind in der Kita Landwehrstraße und Le Quartier Hornbach entstanden, neun in der Kita Altes Schulhaus und in Kita Duttweiler sowie fünf in der Pestalozzistraße. Es gibt noch freie Kapazitäten, einige sind aber auch schon vergeben.

Ergänzend dazu einige Zahlen zu der Entwicklung von Angeboten generell. 2009 gab es 90 Krippenplätze, 2016 bereits 257.

Die Angebote für Zweijährige in geöffneten Gruppen erhöhten sich von 2009 bis 2016 von 68 auf 200.

Die Ganztagsplätze stiegen in diesem Zeitraum von 637 auf 959, die Hortplätze von 70 auf 100.

„Obwohl für Ganztagsplätze kein Rechtsanspruch besteht, haben wir trotzdem große Anstrengungen unternommen, so dass hier eine enorme Steigerung zu verzeichnen ist“, so Bürgermeister Ingo Röthlingshöfer. „Wir haben uns damit auch in diesem Bereich auf die Wünsche und Bedürfnisse vieler Eltern frühzeitig eingestellt.“

Zur Erläuterung: In Krippen befinden sich Kinder unter drei Jahren, auch U3-Plätze genannt. In geöffneten Gruppen werden Kinder in unterschiedlichem Alter gemeinsam betreut. Hortplätze sind für schulpflichtige Kinder unter 14 Jahre gedacht.
Die Vergabe von Betreuungsplätzen erfolgt dezentral in den Kindertagesstätten. Eltern können ihr(e) Kind(er) in jeder Kita ihrer Wahl vormerken lassen. Wer sein(e) Kind(er) in mehreren Einrichtungen angemeldet hat, sollte bei einer Zusage den anderen Bescheid geben.

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Baubeginn in der Landauer Straße

Am Mittwoch, 19. Juli, beginnen die Arbeiten für die Erneuerung der Fahrbahndecke der B39 (Landauer Straße) zwischen Speyerdorfer Straße und Europakreisel. Gleichzeitig werden die Fahrspuren in diesem Bereich neu aufgeteilt, um einen reibungsloseren Verkehrsfluss zu erreichen.

Es ist geplant, die Baumaßnahmen in zwei Abschnitten durchzuführen. Im ersten Teil werden die Rinnensteine auf der stadteinwärts liegenden Fahrbahnseite erneuert, die Decke gefräst und eine neue Decke aufgezogen. Danach stehen die gleichen Arbeiten stadtauswärts auf dem Programm. Parallel dazu werden die Einmündungsbereiche Gutleuthaus- und Grainstraße saniert.

Zu den Umleitungen: Stadtauswärts wird immer eine Fahrspur zu nutzen sein. Der in die Stadt fahrende Verkehr fährt an der Kreuzung Dr.-Siebenpfeiferstraße/B39 Richtung Globuskreisel und dann durch die Chemnitzer Straße und Adolf-Kolping-Straße Richtung Innenstadt.

Betroffen ist zudem die Buslinie 502. Sie fährt ab Hauptbahnhof die bereits bestehende Umleitung (wegen der Baumaßnahme in der Lincolnstraße) über die B39, dann die Dr.-Siebenpfeiffer-, Lincolnstraße und wie gewohnt zum Hambacher Schloss. Es entfällt allerdings in der zweiten Hälfte der Bauzeit die Ersatzhaltestelle gegenüber der Shell-Tankstelle. Für Friedhofsbesucherinnen und -besucher besteht bereits eine Bedarfshaltestelle in der Lincolnstraße/Ecke Maconring.

Die Rückfahrt zum Hauptbahnhof erfolgt wie gehabt bis zur Lincolnstraße, dann allerdings weiter über Dr.-Siebenpfeiffer-Straße, Haltweg und Hambacher Straße direkt zum Bahnhof. Die Ersatzhaltestelle vor der Shell-Tankstelle entfällt, ebenso die Haltestelle „Krankenhaus“. Als Ersatzhaltestelle dient „Pfalzgrafenstraße“ der Linie 500.

Die Bewohnerinnen und Bewohner der Gutleuthaus-, Lachener-, Eduard-Jost- und Naulottstraße können ihre Anwesen über den ADAC-Kreisel und die Europastraße erreichen. Die Zufahrten zu den Grundstücken in der Landauer Straße werden bis auf kurze, arbeitstechnisch bedingte Unterbrechungen anfahrbar bleiben.

Anfang Juni hatte zu der Baumaßnahme eine Anliegerversammlung stattgefunden.

Die Baumaßnahme wird voraussichtlich sieben bis acht Wochen in Anspruch nehmen.

Mehr Informationen unter www.neustadt.eu, Rubrik Wirtschaft & Verkehr/Verkehr/Baustellenticker. Dort finden sich auch Baupläne.

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VHS erneut für ihr Qualitätsmanagement ausgezeichnet

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der VHS freuen sich über die Zertifizierung, als Zeichen der Anerkennung erhielten sie ein Bild.

Die Volkshochschule (VHS) Neustadt an der Weinstraße ist zum zweiten Mal für ihr Qualitätsmanagement in der Weiterbildung retestiert worden. Das heißt, sie wurde erneut dafür ausgezeichnet, dass sie eine gute, allgemeine Weiterbildung anbietet. Die Zertifizierung ist keine Selbstverständlichkeit, da sich nur einige wenige Volkshochschulen in Rheinland-Pfalz diesem Test unterziehen.

Die zweite Re-Testierung bedeutet zudem, dass Neustadt bereits seit über zwölf Jahren konsequent Qualitätsentwicklung betreibt. Durchgeführt wird die Zertifizierung von der Firma Con!flex, sie ist vier Jahre gültig. Das Besondere ist, dass dieses Qualifizierungsmodell speziell für Bildungseinrichtungen entwickelt wurde. Der Lernende und sein Lernerfolg stehen dabei im Mittelpunkt.

Um sie zu erhalten ist zum einen ein rund 100 Seiten umfassender Selbstreport notwendig. Themen sind unter anderem Bedarfsanalyse, der Lehr-Lern-Prozess, Controlling, Infrastruktur oder Kundenkommunikation. Zum anderen gibt es einen abschließenden Workshop mit den festen Mitarbeitern der VHS. In diesem Workshop werden neben der Reflektion der vergangenen vier Jahre Ziele für die kommenden vier festgelegt. Sie lauten zum Beispiel: Fortsetzung der erfolgreichen Integrationsarbeit und ein breites und ausgewogenes Bildungsangebot, das die Wünsche und Bedürfnisse der gesamten Bevölkerung berücksichtigt.

„Was mir in Neustadt besonders gut gefällt ist, dass Qualitätsmanagement nicht nur abgearbeitet wird, sondern in die tägliche Arbeit integriert ist“, sagt Con!flex-Gutachter Kurt Heldmann. Dr. Dagmar Fries, pädagogische Leiterin der VHS, ergänzt: „Ich bin froh und stolz, dass wir das Testat erhalten haben. Es hat uns über viele Monate zwar viel Arbeit gekostet, aber es bringt uns in der Praxis sehr voran. Deshalb betreiben wir es weiter.“ Fachbereichsleiter Rolf Müller freut sich über die erfolgreiche Teamarbeit, „damit wir auch in Zukunft den Herausforderungen gemeinschaftlich gewachsen sind“.

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Wildblumen und Insektenweiden sorgen für biologische Vielfalt

Seit einem Jahr werden in der Stadt Wildblumen, Insektenweiden und vieles mehr angelegt.

Neustadt an der Weinstraße ist Ende März 2016 dem Bündnis „Biologische Vielfalt in Kommunen“ beigetreten. Das wichtigste Ziel ist der Schutz und die nachhaltige Nutzung der biologischen Vielfalt in der Stadt.

Bei der Vertragsunterzeichnung begrüßte Oberbürgermeister Hans Georg Löffler auch seinen Amtskollegen Peter Gaffert aus der Partnerstadt Wernigerode. Gaffert ist Vorsitzender des Bündnisses.

Seitdem ist gut ein Jahr vergangen. Was in dieser Zeit in der Stadt alles umgesetzt wurde, stellten der Oberbürgermeister, Umweltdezernentin Waltraud Blarr und die Leiter der Abteilungen Grünflächen und Umwelt, Michael Fuhrer und Thomas Baldermann, bei einem Pressegespräch am Dienstag, 27. Juni 2017, vor. „Das Ergebnis für diese kurze Spanne ist sehr respektabel und ich bin wirklich stolz“, so Löffler.

So wurde parallel mit dem Beitrag bereits eine erste Wildblumenaussaat rund um Bäume und entlang von Straßen im Gewerbegebiet Naulott in der Nähe des Europakreisels getätigt. Die Wiese benötigt insgesamt drei Jahre, bis sie in voller Pracht steht. In einem zweiten Schritt kam im Juni eine Versuchspflanzung von Stauden im öffentlichen Raum rund um Bäume hinzu. Diese Idee kam auch bei den Neupflanzungen in der Wittelsbacherstraße zum Zug.

Im April 2016 erhielt die RLP AgroScience GmbH den Auftrag zur Erfassung der so genannten Eh-Da-Flächen. Die Auftragsvergabe für das Anlegen von Blühstreifen am Mußbacher Kreisel erfolgte dann im April 2017.

Was ist sonst seitdem passiert? Für die Aufweitung des Riedgrabens in Duttweiler und den Bau eines Amphibientümpels im Rückhaltebecken Pferdsaliment in Diedesfeld wurden jeweils Planungsaufträge vergeben. Mußbach erhielt zwei neue Gabionen auf Ökoflächen. Im Herbst 2016 wurde dort zudem eine Obstwiese mit elf Mostbirnbäumen angelegt. Die Steinbruchwand im Heidenbrunnertal ist nun freigestellt und wird dadurch besser von Felsbrütern genutzt, zudem freut sich ein Wanderfalkenpaar über einen neuen Nistkasten an der Wand.

Im Frühjahr 2017 erhielten 40 Laubbäume entlang der Mußbacher Landstraße ein neues Zuhause. In diesem Bereich entstand darüber hinaus eine Insektenweide. Gemeinsam mit dem Nabu wurden in Geinsheim diverse kleinere, wasserökologische Maßnahmen durchgeführt.

Im Rahmen dessen hatte der Umweltpreis der Stadt im vergangenen Jahr auch das Thema „Naturnahe Gärten“ im Visier. „Wir sind sehr traurig über die im Trend liegenden Steinschüttungen in Vorgärten“, führte Umweltdezernentin Waltraud Blarr aus. Ein Projekt wie dieses Bündnis könne nur gelingen, wenn sich die Bevölkerung beteiligt. Ab Herbst werde man die Eh-Da-Flächen jedenfalls in den Ortsbeiratssitzungen vorstellen und für sie werben.

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Delegation aus Fujian besuchte Rheinland-Pfalz – am 19. Juni zu Gast in Neustadt an der Weinstraße

Eine Delegation aus der Provinz Fujian in China besuchte vom 17. bis 21. Juni Rheinland-Pfalz. Die Reise soll der Vertiefung der inzwischen 28-jährigen Partnerschaft zwischen Fujian und Rheinland-Pfalz dienen.

Die Gruppe wird Vertreter der Landesregierung, Bürgermeister von Partnerstädten und Vertreter der Rheinland-Pfälzischen Fujian Gesellschaft treffen.

Neben dem stellvertretenden Generaldirektor des Auswärtigen Amtes der Regierung Fujian, Hong Li, ist auch Xiaoping Guo, Vorstandsvorsitzender der Fachhochschule für Informatik und Ingenieurwesen der Stadt Quanzhou, mit dabei. Quanzhou ist die Partnerstadt von Neustadt an der Weinstraße, 2015 feierte man den 20. Geburtstag dieser Freundschaft.

Der Aufenthalt der Gäste aus China startete in Mainz, von dort ging es durch das Rheintal nach Koblenz, außerdem standen Besuche in Speyer und Worms auf dem Programm.

Am 19. Juni war die Delegation ab 14 Uhr in Neustadt an der Weinstraße zu Gast. Gemeinsam standen der Besuch der Berufsbildenden Schule, eine Stadtführung sowie Begegnung mit Vertretern des China Büros, gefolgt von einem Empfang und Abendessen mit Oberbürgermeister Hans Georg Löffler auf dem Programm.

Auch der Austausch zwischen Schülergruppen ist rege, in diesem Sommer werden wieder Jugendliche der drei Neustadter Gymnasien nach Quanzhou reisen.

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Neustart Café Regenbogen im Mehrgenerationenhaus

Das Mehrgenerationenhaus der Stadt Neustadt an der Weinstraße startet das Regenbogencafé neu. Ab sofort bietet es wieder am 2. Montag im Monat um 19 Uhr einen Treffpunkt für Lesben, Schwule, Bisexuelle sowie Trans- und Interpersonen an, beginnend mit dem 12. Juni. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Allgemeine Freizeitaktivitäten, Diskussionen oder gemeinsames Kochen stehen je nach Wunsch der Teilnehmenden auf dem Programm. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Unterstützt wird das Regenbogencafé durch die Regionalkoordinatorin Pfalz des Projekts Familienvielfalt, Andrea Fuchs. Sie folgte Tom Steinwender im Mai 2015.

Im Projekt „Familienvielfalt“ von QueerNet Rheinland-Pfalz findet Fachpersonal, das mit Familien arbeitet, kompetente Ansprechpartner. Diese sensibilisieren für die Belange schwuler, lesbischer, bisexueller, transidenter und intersexueller Menschen: durch Besuche vor Ort, Hilfestellung und Weitervermittlung in konkreten Fällen, aber auch in Fortbildungen, die das Projekt kostenlos anbietet. Darüber hinaus wendet sich das Projekt explizit an die „Community“, um auch hier unterstützend und vernetzend tätig zu sein.

Das Projekt „Familienvielfalt“ wird durch das Ministerium für Integration, Familie, Kinder, Jugend und Frauen Rheinland-Pfalz gefördert.

Kontakte:
Projekt Familienvielfalt, Region Pfalz
Andrea Fuchs
Telefon  0176 47312739  
familienvielfalt.lu@queernet-rlp.de

Mehrgenerationenhaus
Annette Sperlich
Telefon 06321 855 517
annette.sperlich@stadt-nw.de

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Freiwilliges Soziales Jahr in der Abteilung Jugendarbeit

Auch Einsätze bei den Ferienhits, wie dem beliebten Hüttenbau, sind möglich.

Wie die Stadtverwaltung Neustadt an der Weinstraße mitteilt, ist ab sofort wieder eine der beiden Einsatzstellen im Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) zu besetzen, sie wird ab September frei. Angesiedelt sind beide in der Abteilung Jugendarbeit im Fachbereich Familie, Jugend und Soziales.

Geeignet für diesen Dienst sind junge Frauen oder Männer im Alter von 18 bis 26 Jahren, die möglichst im Besitz einer Fahrerlaubnis der Klasse B oder BE sein sollten. Die Einsätze finden sowohl in den Einrichtungen des Teams Offene Jugendarbeit, dem Jugendcafé in der Schlachthofstraße und dem Jugendtreff West im Schöntal sowie im Mehrgenerationenhaus in der Innenstadt statt. Die Tätigkeiten sind zum Beispiel Fahrdienste aller Art - von Transporten und Besorgungen für die einzelnen Einrichtungen bis hin zu Ausflugsfahrten mit Kindern zum Beispiel im Ferienprogramm. Auch PC-Kenntnisse zur Unterstützung bei Büroarbeiten oder bei der Öffentlichkeitsarbeit sind von Vorteil.

Natürlich werden die Begabungen und Fähigkeiten der jungen Menschen im FSJ berücksichtigt. Eine Grundvoraussetzung gibt es aber auf alle Fälle: Der Umgang mit Leuten jeden Alters, besonders aber mit Kindern und Jugendlichen, sollte Spaß machen und selbstverständlich sein. Auch mit Dienstzeiten in die Abendstunden hinein und gelegentlich an Wochenenden müssen die Bewerberinnen und Bewerber rechnen.

In der Regel handelt es sich beim FSJ um einen ganztägigen Dienst, der zwölf bis höchstens 18 Monate dauert. Der Beginn ist zum jeweils Ersten eines Monats möglich.

„FSJler bei der Abteilung Jugendarbeit mit ihren Einrichtungen zu sein, heißt jeden Tag etwas Neues zu erleben“, so Pauline Brodmann aus Neustadt, die aktuell eine der beiden Stellen innehat. „Diese beiden FSJ-Stellen gehören mit Sicherheit zu den abwechslungsreichsten ihrer Art.“

Weitere Fragen werden gerne unter 06321/855-622 oder jugendarbeit@stadt-nw.de gerne beantwortet.

Für Bewerbungen werden folgende Unterlagen benötigt: Ein Anmeldebogen, den es unter www.soziales-jahr.info unter dem Stichwort „Bewerbung“ zum Downloaden gibt, ein Lebenslauf und die Kopie des letzten Schulzeugnisses.

Bewerbungen können an die Stadtverwaltung Neustadt an der Weinstraße, Personalabteilung, Marktplatz 1, 67433 Neustadt an der Weinstraße, gerichtet werden oder direkt an den Träger der Stelle, den Paritätischen Wohlfahrtsverband Landesverband Rheinland-Pfalz/Saarland e.V., Postadresse: Freiwilliges Soziales Jahr, Försterstraße 39, 66111 Saarbrücken.

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Neue Wohnungen in der Schlachthofstraße können bezogen werden

Oberbürgermeister Löffler sprach vom Beginn eines neuen Lebensabschnitts.

25 Jahre haben sie darauf gewartet, am 29. Mai war es endlich soweit: Die neuen Wohnungen in der Schlachthofstraße für die Sinti-Familien, die bisher am so genannten Maifischgraben gewohnt haben, wurden durch Oberbürgermeister Hans Georg Löffler offiziell übergeben. „In dieser wunderschönen Anlage beginnt nun ein neuer Lebensabschnitt für Sie.“ Er sei stolz, dass man das Projekt trotz aller Widerstände realisiert habe, so Löffler.

Jacques Delfeld, Vorsitzender des Landesverbands Rheinland-Pfalz der Sinti und Roma, sprach von einem wichtigen und sehr schönen Tag und bedankte sich für die tatkräftige finanzielle Unterstützung durch die Stadt. „Ich möchte ausdrücklich betonen, dass es erst der jetzigen Stadtspitze gelungen ist, einen von uns lange gehegten Wunsch zu erfüllen.“ Nur durch ein intensives Zusammenwirken sei dieser Start in eine bessere Zukunft möglich geworden.

Der alte Wohnort war durch ein benachbartes Recyclingzentrum stark von Lärm-, Staub- und Geruchsbelästigungen betroffen. Zudem waren die Reihenhäuser in einem stark sanierungsbedürftigen Zustand.

Der neue Standort, der sich wie vorher im Stadtteil Branchweiler befindet, ist geprägt von sehr guten Betreuungs- und Bildungsangeboten sowie Nahversorgungseinrichtungen. Es befinden sich eine Kita und eine Schule in der Nähe.

Insgesamt stehen 19 Wohnungen in vier Gebäuden zur Verfügung.

16 Haushalte aus dem Maifischgraben ziehen nun in den nächsten Tagen in ihr neues Zuhause. Zur Verfügung stehen Zwei- bis Vierzimmer-Wohnungen von 44 bis 74 Quadratmeter in vier Gebäuden. Die Wohnungen im Erdgeschoss sind barrierefrei. Die oberen sind durch Laubengänge miteinander verbunden. Alle Bäder haben Fenster. Auch für einen Spielplatz und ausreichend Parkplätze wurde gesorgt. Insgesamt fielen rund 2,7 Millionen Euro an Baukosten an, das Land beteiligte sich finanziell. Bauherr war die städtische Wohnungsbaugesellschaft WBG.

Die alten Häuser am Maifischgraben werden nun abgerissen.

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Konzert- und Theatersaison 2017/2018

Die Konzert- und Theatersaison 2017/2018 steht sozusagen vor der Tür. Die Abonnement-Reihen beinhalten die Konzertreihe mit sechs Terminen, die Schauspielreihe mit sechs Stücken sowie die Reihe der Leichten Muse mit vier Stücken. Bürgermeister und Kulturdezernent Ingo Röthlingshöfer bezeichnete das Angebot als „eine Säule des Kulturangebots, welches uns ermöglicht, mit neuen, kreativen Ideen an den Start zu gehen und das gewohnt abwechslungsreich ist“.

Abos bringen gegenüber Tagespreisen starke Ermäßigungen, man hat einen festen Sitzplatz und ein Vorkaufsrecht bei Sonderveranstaltungen.

Beginnen wird sie mit der Konzertreihe am 24. September mit einem Konzert der Stuttgarter Philharmoniker unter der Leitung von Christian Zacharias. Gespielt werden Mozart und Bruckner.

Weiter geht es am 14. November mit der Rheinischen Philharmonie und Gary Walker. Zu hören sein werden Mahler und Schostakowitsch.

Die Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland tritt am 1. Februar 2018 auf. Auf dem Programm stehen HK Gruber, Haydn sowie van Beethoven.

Das Ma’alot-Ensemble hat sich für den 6. März Mozart und Beethoven ausgesucht und das Landesjugendorchester Rheinland-Pfalz (Dirigent Markus Huber) für den 8. April Sibelius, Grieg und Brahms.

Zum Abschluss dieser Reihe tritt am 17. Mai noch einmal die Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz auf. Dieses Mal sind Mozart, Haydn und Beethoven „im Gepäck“.

In der Reihe Schauspiel stehen folgende Aufführungen auf dem Programm:

2. November „Martinus Luther“ (Produzent Theaterlust München),

5. Dezember „Tod eines Handlungsreisenden“ (Landgraf),

23. Januar „Der gute Mensch von Sezuan“ (Pfalztheater),

13. März „Geächtet“ (Thespiskarren, Landgraf),

19. April „Hamlet“ (Theater Kompagnie Stuttgart) und am

8. Mai „La Cenerentola“ (Pfalztheater).

Im Bereich Leichte Muse ist am 26. Oktober „Requiem für einen Spion“ (Landgraf) zu sehen und am 21. November „Der Pantoffel-Panther“ (Münchener Tourneetheater). „Hairspray“ steht am 11. Januar auf der Bühne. Den Abschluss dieser Reihe macht „Monsieur Claude & seine Töchter“ (a.gon München) am 26. April.

Alle Vorführungen finden im Saalbau statt und beginnen um 20 Uhr. Einführungen finden ab 19 Uhr statt. Abos können ab sofort bis Ende August gebucht werden.

Tickets gibt es in der Kulturabteilung, Friedrichstraße 1, 06321/855-404. Die Öffnungszeiten sind: Mo bis Mi 9.30 bis 12.30 Uhr und 14 bis 16 Uhr. Do bis 17 Uhr und Fr 9.30 bis 12.30 Uhr. Oder unter www.ticket-regional.de. Mehr Infos unter www.neustadt.eu, Rubrik Kultur.

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Sperlich`s Märchentheater spielt Ottfried Preußlers "Die kleine Hexe"

Perfekte Vorstellung mit traumhaften, handgemalten Bühnenbildern, tollen Schauspielern sowie viel Charme und Liebe

„Wir sind kein Zirkus und kein Puppentheater / Wir sind ein Märchen“

Dies ist das Motto von Sperlich`s Märchentheater welches seit Donnerstag, dem 04.05.2017, bis einschließlich Sonntag, den 14.05.2017, in Neustadt auf dem Platz bei Decathlon / Louis-Escande-Str., gastiert.

Das besondere Flair dieses kleinen, aber feinen, Wandertheaters präsentiert sich schon beim Betreten des Schauspielplatzes. Der Platz ist liebevoll dekoriert und vor dem Theaterzelt ist ein nostalgischer Kassenwagen aus den siebziger Jahren.

Bei diesem können nicht nur die Karten für die Vorstellungen, welche Donnerstag bis Samstag um 16.00 Uhr und Sonntag um 14.00 Uhr beginnen, erworben werden sondern es gibt auch einen Überblick über die bereits vorangegangenen Gastspiele in anderen Orten sowie Ankündigungen für neue Spielorte.

Die Eintrittspreise sind mit 12.- € für Kinder ab dem 3 Lebensjahr sowie 14.- € für Erwachsene mehr als fair gestaltet. Auch gibt es eine Familienkarte für 5 Personen ( Erwachsene, Jugendliche, Kinder ab 3 Jahre ) zum Preis von € 55 welche es auch Familien ermöglicht an dem Vergnügen teilzunehmen.

Die Preise beim gastronomischen Angebot sind ebenfalls äußerst preisgünstig und familienfreundlich orientiert. Selbst die angebotenen „Spiel- und Fanartikel“ sind, anders als üblich, äußerst erschwinglich.

Das Zelt selbst hat den liebevollen Charme eines Wandertheaters und wirkt wie ein verträumtes Laientheater. Es gibt einige Tischchen am Rande der Kuppel sowie ausreichende und bequeme Bestuhlung für die Erwachsenen sowie 2 Kinderreihen, ganz vorne, mit kleinen Kinderstühlen.

Die Bühnenbilder sind einfach nur fantastisch schön, kein Wunder, sind Sie doch handgemalt vom Freund der „kleinen Hexe“. Die Geschichte ist sehr schön und stimmig umgesetzt, sämtliche Schauspieler überzeugen voll in Ihren Rollen und selbst die Beleuchtung und Soundeffekte sind passend eingesetzt. Das erlebt man in deutlich größeren und aufwendigeren Produktionen schon einmal anders.

Wie schon erwähnt wird die Geschichte von Ottfried Preußler wirklich stimmig in Szene gesetzt. So sind viele einzelne Szenen aus dem Meisterwerk, ebenfalls meisterlich, auf die Bühne adaptiert. Besonders die „Kleinen“ werden oft mit ins Spiel eingebunden aber auch die „Großen“ kommen Voll und Ganz auf ihre Kosten.

So kommt die Pause fast ein wenig überraschend und gerne wäre man weiter im Märchenland geblieben. Aber sich auch einmal die Beine zu vertreten, eine Toiletten oder Zigarettenpause einzulegen oder einfach nur die Gelegenheit zu nutzen sich ein leckeres Popcorn oder ein kühles Getränk zu holen, ist auch nicht verkehrt.

Auch die vielen Kinder haben ihren Spaß beim rumtollen im Theaterzelt und/oder dem genüsslichen verspeisen von Popcorn oder Zuckerwatte. Dennoch wurden die Schauspieler/Innen sehnsüchtig erwartet und mit euphorischem Applaus, zum zweiten Teil, begrüßt.

In diesem kommt die kleine Hexe zu ihrer Prüfung auf dem Blocksberg und es gibt eine überraschende Wendung. Wir möchten aber nicht zu viel verraten weshalb wir einfach nur jedem einen persönlichen Besuch bei „Sperlich`s Märchentheater“ in Neustadt empfehlen.

Noch bis einschließlich Sonntag, den 14.05.2017, gibt es die Möglichkeit dieses herrliche Stück Kindheitsgeschichte, gemeinsam mit dem Nachwuchs oder den Enkelkindern, in Neustadt zu besuchen.

Weitere Informationen erhalten Sie auch unter: www. sperlichsmaerchentheater.de

Oder in Facebook, unter: https://www.facebook.com/Sperlichs-m%C3%A4rchentheater-180672195321911/?ref=br_rs

Text: sp24 Foto: dak

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Simone Rothermel neue Gleichstellungsbeauftragte der Stadt

Simone Rothermel ist die neue Gleichstellungsbeauftragte gemäß Gemeindeordnung.

Simone Rothermel wurde mit Wirkung zum 15. April 2017 zur Gleichstellungsbeauftragten von Neustadt an der Weinstraße nach § 2, Absatz 6, der Gemeindeordnung bestellt. Sie tritt damit die Nachfolge von Susanne Mehling an, die als neue Sachgebietsleiterin in die Hauptabteilung, Sachgebiet Öffentlichkeitsarbeit und Gremien, gewechselt ist.

Rothermel arbeitete zuvor in der Abteilung Soziale Dienste des Fachbereichs Familie, Jugend und Soziales. Dort war sie unter anderem für Schulsozialarbeit, den Allgemeinen Sozialdienst oder Kindesschutz tätig.

Simone Rothermel ist damit erste Ansprechpartnerin für Bürgerinnen, Politikerin und alle Frauen, die Fragen oder Beratungsbedarf haben. Zudem ist sie Koordinatorin des Neustadter Bündnisses für Familien.

Die neue Gleichstellungsbeauftragte ist Montag- bis Donnerstagvormittag oder nach Vereinbarung unter der Telefonnummer 06321/855-357 oder simone.rothermel@neustadt.eu erreichbar. Die Adresse lautet Rathausstraße 6, Zimmer 201.

Die studierte Diplom-Sozialarbeiterin ist 43 Jahre alt, verheiratet und Mutter einer siebenjährigen Tochter. „Nach jahrelanger Tätigkeit im Jugendhilfebereich hatte ich den Wunsch nach einer Veränderung“, erklärt die in Neustadter aufgewachsene Rothermel ihren Schritt. „Ich möchte meine bestehenden Kontakte zu vielen Akteurinnen und Akteuren nutzen, um die Bedarfe von Frauen voranzubringen und auch das öffentliche Bewusstsein für diese Bedarfe schärfen.“ Eine zentrale Aufgabe werde dabei das vernetzte Arbeiten sein.

Susanne Mehling hat die Position seit 1994 bekleidet, nun war es auch für sie Zeit für einen Wechsel. Allerdings wird sie weiterhin als Gleichstellungsbeauftragte nach dem Landesgleichstellungsgesetz fungieren. Das bedeutet, dass sie innerhalb der Stadtverwaltung die Interessen von Frauen vertritt, beispielsweise bei Personalangelegenheiten. Sie ist zudem interne Ansprechpartnerin bei Belästigungen am Arbeitsplatz.

Stadtverwaltung Neustadt an der Weinstraße

Sportplatzverlegung Lachen-Speyerdorf unter Dach und Fach

Nach 16 Jahren ist es geschafft

Die Verträge für die Verlegung des Sportplatzes in Lachen-Speyerdorf und die Entwicklung eines Wohngebiets auf dem alten Gelände sind unterschrieben. „Ich freue mich riesig, dass wir dieses Projekt nun auf den Weg gebracht haben“, sagte Oberbürgermeister Hans Georg Löffler. Der Notartermin habe sechs Stunden gedauert, nun sei es geschafft.

Das Projekt sei eine wichtige Entwicklung für den Ort und bedeute neben einer nagelneuen Sportanlage auch die Schließung der Baulücke zwischen Lachen und Speyerdorf sowie das Zusammenwachsen der Infrastruktur, betonte Löffler. Es würden zudem rund 30 Millionen Euro an Baumaßnahmen ausgelöst, verbunden mit einer Wertschöpfung von 1:15 sowie entsprechend höheren Steuereinnahmen.

Käufer und Projektentwickler ist die Firma Gerst Massivbau. „Es war ein hartes Stück Arbeit, das Vertragswerk umfasst immerhin 140 Seiten“, so Geschäftsführer Ralf Uhl. „Aber wir haben die Geduld nicht verloren und sind mit dem Ergebnis sehr zufrieden.“

Für den TuS-Vorsitzenden Tobias Weisenburger „war die Verlegung immer alternativlos gewesen“. Auch er sei mit dem Ergebnis hochzufrieden. Heinz Mangold vom TC Blau-Weiß sagte, man sei gerne auf den „Verlegungszug“ aufgesprungen, vor allem auch deshalb, weil man Angst um den Spielbetrieb hatte, wenn an den Tennisplätzen ein Wohngebiet entsteht.

Die Umsetzung von Vereinsheim, Sportplätzen und die Erschließung der Sportanlagen folgt den Anforderungen beider Vereine. Die alten Anlagen waren teilweise bereits sehr in die Jahre gekommen. Außerdem erhalten sie eine hohe Planungssicherheit für eine 50-jährige Nutzung.

Die nächsten Schritte sehen nun wie folgt aus: Gearbeitet wird an der Erstellung eines Bebauungsplanentwurfs für das Wohngebiet „Am Jahnplatz“. Parallel dazu gibt es eine erste Erschließungsplanung, außerdem werden die erforderlich Gutachten verfasst. Das Verfahren ist sehr umfangreich, aber man habe bereits Vorarbeit geleistet und hoffe, dass in einem Jahr ein rechtskräftiger Beschluss vorliegt, so Uhl. Ebenfalls parallel entstehen die Bauantragsunterlagen für den Sportpark.

Baubeginn des Parks soll dann 2018 sein. Zunächst wird das gesamte Gelände aufgefüllt, dem folgen artenschutzrechtliche Maßnahmen und der Bau von Vereinsheim und Sportplätzen. Der Umzug ist vor Beginn der Tennissaison 2019 geplant. Direkt im Anschluss wird die alte Sportanlage abgerissen und die Erschließungsanlagen für das Wohngebiet erstellt. Dort sollen Ein-, Reihen- und Mehrfamilienhäuser entstehen. Auch sozialer Wohnungsbau sei im Gespräch, so Löffler.

Stadt Neustadt an der Weinstraße


Sprachkurse Deutsch für schulpflichtige Kinder in den Osterferien

Die Kinder kehren nach den Kursen selbstbewusster in die Schule zurück.


In den Osterferien besuchten 36 Kinder aus 16 Ländern vier Feriensprachkurse Deutsch in der Neustadter Volkshochschule (VHS). Die meisten Schüler waren syrischer Herkunft, aber auch Kinder und Jugendliche aus Armenien, Ungarn, Moldawien, USA oder Ägypten nahmen das Angebot an.

Die Feriensprachkurse Deutsch wurden für Kinder und Jugendliche eingerichtet, die erst kurze Zeit, also nicht länger als ein Jahr, in Deutschland sind. Sie erstrecken sich über zwei Wochen und werden vom Bildungs- und vom Integrationsministerium Rheinland-Pfalz finanziert, so dass den Familien keine Kosten entstehen.

Die Kinder waren sehr motiviert und lernbegierig, so dass die engagierten Dozentinnen und Dozenten der VHS im Unterrichtsstoff gut vorankamen. Die Schulen bestätigen immer wieder, dass diese Intensivkurse eine wichtige Hilfe sind. Die Kinder kommen nach dem Besuch in der Regel mit deutlich besseren Deutschkenntnissen und auch selbstbewusster in den schulischen Unterricht zurück.

Weitere Feriensprachkurse Deutsch wird die VHS voraussichtlich in den Sommerferien wieder anbieten. Die Anmeldung erfolgt ausschließlich über die Schulen.

Stadt Neustadt, VHS

Verkauf von Gewerbeflächen in der Louis-Escande-Straße

Die Stadt Neustadt an der Weinstraße verkauft ab Sommer 2017 voll erschlossene Gewerbeflächen an der Louis-Escande-Straße.

In dem reinen Gewerbegebiet mit einer Fläche von rund 55.000 Quadratmetern werden Grundstücke je nach Bedarf ab 2.000 Quadratmetern angeboten.

Mit der neu zu erschließenden Fläche wird das bestehende Gewerbegebiet an der Louis-Escande-Straße erweitert. Das Areal verfügt über eine ausgezeichnete Verkehrsanbindung zur Metropolregion Rhein-Neckar.

Zur angebotsorientierten und nachhaltigen Vermarktung der Gewerbeeinheiten erhalten interessierte Unternehmen einen Fragebogen.

Interessenbekundungen sollten möglichst bis 30. April 2017 abgegeben werden. Als Ansprechpartner bei der Stadtverwaltung stehen das Sachgebiet Liegenschaften unter 06321/855-238 und die Wirtschaftsentwicklungsgesellschaft unter 06321/890092-0 gerne zur Verfügung.

Stadtverwaltung Neustadt an der Weinstraße

Tierrettung

Zur Rettung einer Vogelfamilie rückte die Feuerwehr am Ostermontag zum „IBAG Tunnel“ aus

In der Tunnelunterführung der Bahngleise wurden vor kurzem Wartungsarbeiten durchgeführt, bei dem der Tunnel längere Zeit gesperrt war. Bei den Arbeiten muss versehentlich ein Schlupfloch, in dem sich Jungvögel befanden, mit einem Gitter verschlossen worden sein. Passanten ist aufgefallen, dass die Vogeleltern ihren Nachwuchs nur durch die Gitterstäbe mit Nahrung versorgen konnten.

Über das Tierheim wurde die Feuerwehr informiert. Die Einsatzkräfte konnten das Hindernis beseitigen und somit den Vogeleltern wieder einen Zugang zum Nest verschaffen. Während des Einsatzes war der Tunnel nicht passierbar.

Freiwillige Feuerwehr Neustadt an der Weinstraße


Medienkiste für Geflüchtete übergeben

Der Förderverein „Freunde der Stadtbücherei“ konnte dank großzügiger Spenden neun Medienkisten für Geflüchtete anschaffen. Sie sollen in den Flüchtlingsunterkünften bereitgestellt werden, um den Bewohnerinnen und Bewohnern einen einfachen Zugang zu Lern- und Lesematerialien zu ermöglichen. Neben Büchern und Spielen zum Deutschlernen enthalten sie auch Romane und Kinderbücher in verschiedenen Sprachen. Zusammengestellt wurden die Kisten von der Stadtbücherei. Jede hat einen Wert von rund 800 Euro.

„Unsere ersten Hausaufgaben haben wir gemacht, jeder Geflüchtete hat ein Dach über dem Kopf, zu essen und wird medizinisch versorgt“, sagte Bürgermeister Ingo Röthlingshöfer. „Die entscheidende Herausforderung ist nun, den Menschen ein Stück weit unsere Kultur zu vermitteln, nur so kann Integration gelingen. Dafür muss man Brücken bauen und ich bin dem Förderverein und der Stadtbücherei deshalb für ihr Engagement sehr dankbar.“ Von den 800 in Neustadt lebenden Geflüchteten wären bereits 300 in der Bücherei gewesen. Weitere Aktionen seien in Vorbereitung, „denn wir müssen raus aus dem Status der Betreuung“, so Röthlingshöfer.

Gisela Pütter, Vorsitzende der „Freunde der Stadtbücherei“, erzählte, dass die Idee der Medienkisten 2016 geboren worden sei. „Wir haben dann viele Institutionen angeschrieben und um eine Spende gebeten.“ Vor allem Daimler Benz (Wörth) habe sich sehr großzügig gezeigt. Dort gibt es die Aktion „Pro Cent“, bei der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter den Betrag hinter dem Komma ihres Gehalts spenden. Das Unternehmen verdoppelt das Geld und es steht dann jeden Monat für Spendenaktionen zur Verfügung. Mitgemacht haben außerdem die Rotarier, IG Metall, die Sparkasse oder Bündnis 90/Die Grünen.

Stadtverwaltung Neustadt an der Weinstraße


Kita Pulverturmstraße bleibt Bewegungskita

Die städtische Kindertagesstätte Pulverturmstraße, seit Juni 2013 anerkannte „Bewegungskita Rheinland-Pfalz“, hat ihr Qualitätssiegel um weitere vier Jahre verlängert bekommen. „Wir haben uns wirklich sehr darüber gefreut“, so Leiterin Jennifer Fuchs. Das Prüfprotokoll habe ergeben, dass alle erforderlichen Voraussetzungen umfassend erfüllt werden.

Kitas, die diesen Titel tragen dürfen, zeichnen sich durch folgende Merkmale aus: ganzheitliche Entwicklung des Kindes durch Bewegung und Spiel, besondere Qualifikation der Erzieherinnen und Erzieher, kindgerechte und bewegungsfreudige Ausstattung innen und außen, tägliche freie und angeleitete Bewegungszeit, die Einbeziehung der Eltern und vieles mehr.

Stadtverwaltung Neustadt an der Weinstraße


„Neustadt glänzt“ – Aktion im Juni

Am Freitag und Samstag, 23. und 24. Juni, soll in Neustadt an der Weinstraße die Aktion „Neustadt glänzt“ über die Bühne gehen. Freitags sind Schulen eingeladen, rund um ihre Gebäude aufzuräumen.

Samstags (ab 9.30 Uhr) sind Stadtvorstand, Innenstadtbeirat, Willkomm-Gemeinschaft und alle Bürgerinnen und Bürger gefragt, tatkräftig in der Innenstadt mit anzupacken und wilden Müll einzusammeln. Zum Abschluss und als Dankeschön gibt es im Rathausinnenhof gegen 11.30 Uhr einen Imbiss.

Müllsäcke, Handschuhe und Material werden zur Verfügung gestellt.

Anmeldungen sind ab sofort über neustadt-glaenzt@neustadt.eu möglich, Anmeldeschluss ist der 2. Mai. Bitte Kontaktdaten angeben und die Zahl der Personen. Alle Anmeldungen werden gesammelt und die Gruppen je nach Rücklauf zugeteilt.

„Das Thema Sauberkeit ist für die Bürgerinnen und Bürger, aber auch für mich persönlich ein besonderes Anliegen. Saubere Straßen und Plätze gehören einfach zu einem gepflegten Stadtbild“, wirbt Oberbürgermeister Löffler für „Neustadt glänzt“.

Mit dieser Maßnahme wolle man an erfolgreiche Aktionen anknüpfen, zudem solle demonstriert werden, dass die Stadtverwaltung bei diesem Thema nicht im Alleingang erfolgreich sein kann, sondern auf die Unterstützung von freiwilligen Helferinnen und Helfern angewiesen ist.

Stadtverwaltung Neustadt an der Weinstraße


Partnerstadt Wernigerode informiert sich über Arten- und Biotopschutzprojekte

Am vergangenen Wochenende war eine Delegation aus der Partnerstadt Wernigerode in Neustadt an der Weinstraße zu Gast. Anlass war der fachliche Austausch über Projekte und Maßnahmen im Kontext Stadtgrün und biologische Vielfalt.

Vorausgegangen war ein Besuch der Neustadter in Wernigerode im Jahr 2015, um einen Beitritt der Stadt Neustadt zum Bündnis „Kommunen für biologische Vielfalt
e.V.“ vorzubereiten, welcher im März 2016 erfolgte. Das Bündnis ist ein deutschlandweiter Zusammenschluss von im Naturschutz engagierten Kommunen. Vorsitzender des Bündnisses ist der Oberbürgermeister der Partnerstadt, Peter Gaffert.

Bei strahlendem Frühjahrswetter wurde die Delegation von der Beigeordneten Waldtraud Blarr begrüßt. Das von der Umweltabteilung vorbereitete Programm führte die Gäste sowie die Vertreter der örtlichen Verwaltung und der Naturschutzverbände zunächst an den Sonnenweg und den Bergstein und anschließend in das Finstertal. Von der Wiederaufnahme des Terrassenweinbaus, den Beweidungsprojekten im Umfeld der Wolfsburg sowie im unteren Hag und den Waldauflichtungsmaßnahmen zur Entwicklung wärmeliebender Traubeneichenwälder zeigten sich die Gäste sehr begeistert.

Weitere Exkursionsziele waren der innerstädtische Grünzug Wallgasse mit Erläuterung umgesetzter und geplanter Maßnahmen zur Gewässeraufwertung sowie der Geinsheimer Großwald, welcher zu den „hot spots“ der Biodiversität am Oberrhein zählt - mit Vorstellung der umgesetzten Maßnahmen zur Wiederbelebung ehemaliger
Bewässerungsgräben und Überflutungsflächen durch den NABU.

Die Gäste waren beeindruckt von den in Neustadt umgesetzten Arten- und Biotopschutzprojekten und der guten Zusammenarbeit zwischen Verwaltung und den örtlichen Naturschutzverbänden. Für alle Beteiligten war der fachliche Austausch sehr informativ und aufschlussreich. Es ist Wunsch aller, diesen Dialog fortzusetzen.

Die Delegation aus Wernigerode bestand aus Katrin Anders, im Büro des Oberbürgermeisters zuständig für die Arbeit im Bündnis für Kommunen für biologische Vielfalt, Sandra Pech, Lydia Seiler und Frank Schmidt, Sachgebiet Grünanlagen und der Fraktionsvorsitzenden des Bündnis 90/Die Grünen/Piraten, Frau Sabine Wetzel.

Neustadt an der Weinstraße


Offizieller Spatenstich für Bauprojekt im Harthäuser Weg

Der erste Spatenstich am Harthäuser Weg fand heute nach einer Rede von Oberbürgermeisters Hans Georg Löffler statt.

Geplant sind Sozialwohnungen, „die wir dringend benötigen“, denn in den vergangenen 25 bis 30 Jahren seien keine neuen Sozialwohnungen entstanden, da die Wohnungsbaugesellschaft (WBG) Wert darauf gelegt habe, ihren Bestand zu sanieren. „Und das hat sie, wie ich finde, vorbildlich getan“, so Löffler.

Um den zukünftigen Nachbarn entgegen zu kommen, werden nun statt drei Gebäuden mit 39 Wohnungen zwei Gebäude mit 30 Wohnungen gebaut. Hierbei geht es um dreigeschossige Baukörper, welche keine Balkone, keine Unterkellerung und keine innenliegenden Sanitärbereiche aufweisen.

Die Wohnungserschließung findet über Laubengänge statt. Das hat unter anderem den Vorteil, dass bei Bedarf später Aufzüge angebaut werden könnten.

Das Erdgeschoss ist auch für Rollstuhlfahrer angenehm zu benutzen, da die Wohnungen in diesem Bereich barrierefrei sind. Es gibt Zwei- bis Vier-Zimmerwohnungen zwischen 45 und 94 Quadratmetern. Insgesamt werden 4,85 Millionen Euro investiert, die Fördersumme liegt bei 2,8 Millionen Euro für zehn Jahre zu null Prozent Zinsen.

Für die notwendigen Rodungen wurden entsprechende Ausgleichsflächen geschaffen. Die gesamte Grundstücksgröße liegt bei 3.800 Quadratmetern, während die gesamte Wohnfläche 2.000 Quadratmeter beträgt.

Löffler erwähnte, dass die Bauzeit „über den Daumen geplant elf Monate“ beträgt und bezeichnete das Projekt als „ausgewogenen Kompromiss“. Er sei froh, dass nun gebaut werde, „denn wir brauchen Angebote für alle Einkommensgruppen“.

Neustadt an der Weinstraße


Erster Spatenstich für das neue Multiplex-Kino in Neustadt

Der symbolische Spatenstich für das 15 Millionen-Euro-Bauprojekt erfolgte am 31.03.2017 auf dem Gelände des Quartier Hornbach. Cineplex-Geschäftsführer Christian Spickert begrüßte die rund 100 geladenen Gäste.

Als Familienbetrieb in der dritten Generation freut er sich besonders auf das vierte Kino in der Kino-Familie. Darauf übernahm Oberbürgermeister Hans Georg Löffler das Wort. Löffler umriss kurz die städtischen Bemühungen zur Umsetzung des Bauvorhabens und nennt das Kino als deutlichen Zugewinn für Neustadt. Architekt Jürgen Presser (Inhaber des Architekturbüros Architektengruppe NUMEROBIS, Schwetzingen) schilderte seine gestalterische Konzeption und die Besonderheiten des neuen Kinos. Cineplex Geschäftsführer Frank Noreiks erläuterte seine Vision des modernen Kinos und die neue Programmvielfalt.

Die Veranstaltung fand im Fitness- und Wellness-Park Pfitzenmeier statt. Laut Christian Spickert war Werner Pfitzenmeier einer der treibenden Personen bei diesem Vorhaben.

Hintergrund:

Dier Familie Spickert macht bereits in der dritten Generation Kino. In der Metropolregion Rhein-Neckar ist der Sitz des Unternehmens heute in Mannheim, wo die Filmtheaterbetriebe Spickert sowohl das Plankenkino Cineplex sowie den Lichtspielpalast CinemaxX neben der Musikhochschule in N7 betreibt. Einen dritten Standort gibt es in 50 km Entfernung in Bruchsal. Die Filmtheaterbetriebe werden für ihre Filmauswahl regelmäßig mit Preisen geehrt. Die Kinofamilie hat mit ihren Lichtspielhäusern tatkräftig mitgeholfen, den deutschen Film aus der Nische zu holen. Die Spickert-Kinos sind zudem Pionier mit attraktivem Content auf der Leinwand. Live-Übertragungen, TV-Serien, Games und vieles mehr zählen heute zum festen Bestandteil des Programms.

Das Lichtspielhaus wird auf dem Areal des Hornbach Quartiers, in direkter Nachbarschaft zum Fitnesspark Pfitzenmeier und Decathlon errichtet. Das Haus wird mit 10 Kinosäle mit 1.250 Sitzplätzen, 330 kostenlose PKW-, 130 Fahrradstellplätze errichtet. Eine eigenständige Gastronomie mit über 250 Sitzplätzen auf zwei Etagen, mit einem In- sowie einem Outdoor-Bereich werden das Angebot abrunden.

Text: Neustadt an der Weinstraße


„Fit 4 Life“ – neues Projekt von „Jugend stärken im Quartier“

Das Projekt „Jugend stärken im Quartier“ hat ein neues Mikro-Projekt im Programm. Es heißt „Fit 4 Life“ und soll junge Erwachsene zwischen 17 und 26 Jahren auf das Leben in der eigenen Wohnung vorbereiten. Die Workshop-Reihe ist kostenlos, Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Getroffen wird sich an sieben Terminen zwischen dem 28. April und 30. Juni jeweils freitags von 17 bis 20 Uhr im Mehrgenerationenhaus. Bei einem Treffen beteiligen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch an einer Gemeinschaftsaktion beim Stadtteilfest Branchweiler beziehungsweise bei der TOJ-Sommerparty in der Weststadt.

Die Inhalte der einzelnen Module lauten: Kochen (leckere Rezepte, Einkauftipps, Vermittlung von Grundtechniken der Zubereitung, gemeinsames Essen), Wohnen (Wohnungssuche, Mietvertrag, Basics einer guten Nachbarschaft), Finanzen (Haushaltsplanung, Kontoführung, Versicherungen, Sparen) sowie Bewegung und Entspannung (präventive Gesundheits-Vorsorge, Stress-Abbau).

Alle Teile umfassen Praxiseinheiten, die Tipps liefern erfahrene Profis. Weitere Infos und Anmeldung im Jugendamt bei Janina Becker (06321/855-625) oder Petra Schanze (-699) sowie bei der WBG bei Marion Fliehmann (06321/899-616).

Stadtverwaltung Neustadt an der Weinstraße


ADD hat Haushalt 2017 im Wesentlichen genehmigt

Die ADD hat die vom Stadtrat am 20.12.2016 beschlossene Haushaltssatzung genehmigt. Mit den Haushaltsmitteln muss auch weiterhin äußert sparsam umgegangen werden; sie dienen grundsätzlich nur der Erfüllung unabweisbarer Aufgaben.

Investitionskredite dürfen nur für Maßnahmen aufgenommen werden, die als unabweisbar eingestuft sind. Bei den freiwilligen Ausgaben geht die ADD davon aus, dass es in den zukünftigen Jahren keine weiteren Steigerungen gibt. Freiwillige Ausgaben sind beispielsweise Zuschüsse für Schwimmbäder, Museen oder für die Sport- und Kulturförderung. Das Volumen beträgt knapp 7,5 Millionen Euro.

Zudem hat die ADD gefordert, dass das Haushaltssicherungskonzept aus dem Jahr 2016 aktualisiert und fortgeschrieben wird. Es gibt zuzusagen eine Prognose, wie sich der Haushalt zukünftig entwickelt und welche Konsolidierungsmaßnahmen möglich sind.
Das Haushaltsvolumen beläuft sich auf rund 138,5 Millionen Euro Ein- und 146,4 Millionen Euro Ausgaben.

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WWF an Müllroboter „Noo-Noo“ interessiert

Die Erbauer des Müllroboters „Noo-Noo“ haben ihren „Saubermacher für alle Elemente“ gestern im Ratssaal drei interessierten Vertretern des WWFs aus Frankfurt vorgestellt. Der Beach Cleaner ist in der Jugend forscht AG unter der Leitung von Sergej Buragin entstanden. Rund 1,5 Jahre haben Florian Gilges, Jan-David Johann und Jan Reinhardt für die Entwicklung des Prototypen gebraucht. WWF wollte vorfühlen, ob und wie Noo-Noo professionell eingesetzt oder weiterentwickelt werden kann.

Der Roboter ist mit einer Luftkissentechnik ausgestattet, die ihn sozusagen über den Boden schweben lässt. So können beispielsweise an Stränden Flaschen und anderer weggeworfener oder angespülter Müll eingesammelt werden. Die Orientierung erfolgt über GPS. Jährlich gelangen rund zehn Millionen Tonnen Müll in die Ozeane.
Mehr Infos unter www.buragin.com .

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Aus der Sitzung des Hauptausschusses am 16. März 2017

Geht es nach dem Willen des Hauptausschusses stehen mit dem Beschluss der Rechtsverordnung für verkaufsoffene Sonntage und der Rechtsverordnung für Marktsonntage im Stadtrat kommende Woche die Termine für 2017 fest:

Verkaufsoffen ist am 2. April (mit Frühlingsmarkt und Brunnenfest), am 7. Mai (mit deutsch-französischem Bauernmarkt sowie Blumen- und Gartenmarkt), am 1. Oktober (mit Weinlesefest und Autosalon) sowie am 5. November (mit Bauernmarkt).

Bei den Marktsonntages sieht es folgendermaßen aus: Am 18. Juni baut der Pfälzer Naschmarkt im Mußbacher Herrenhof seine Stände auf, mit dem geht ein Floh- und Trödelmarkt einher. Den zweiten Marktsonntag erhält Maison et Jardin, ebenfalls im Herrenhof und ebenfalls begleitet von einem Floh- und Trödelmarkt.

Der Termin am 10. September ist noch nicht definitiv, dann sind ein Flohmarkt und eine Ausstellung im Herrenhof geplant.

Klar sind hingegen die Weinmesse in Duttweiler am 22. Oktober sowie der traditionelle Weihnachtsmarkt und der Kunigundenmarkt im Advent.

Beschlossen wurde zudem die Beauftragung der KABS mit der Schnakenbekämpfung in Geinsheim 2017. Der Auftrag kostet 40.750 Euro.

Vorberaten wurde außerdem der Antrag auf eine IGS. Dabei soll die bestehende Realschule plus dauerhaft in eine vierzügige Integrierte Gesamtschule als Schwerpunkt- und Ganztagsschule mit einer eigenen gymnasialen Oberstufe im Schulzentrum Böbig umgewandelt werden. Der Antrag muss bis 31. März bei der IGS eingereicht werden.

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