Speyer 24 / 7 News

 

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Schulbuchausleihe: Änderung zum Ablauf der Bücherrückgabe vor den Sommerferien

Nach Vorgaben des Landes tritt bei der Rücknahme der geliehenen Schulbücher für das Schuljahr 2017/2018 eine Änderung in Kraft.

Schifferstadt / Paul-von-Denis-Schulzentrum - Wie in den vergangenen Jahren auch, haben Nutzerinnen und Nutzer der Schulbuchausleihe die Möglichkeit, die Schulbücher zu den regulären Rückgabeterminen in der jeweiligen besuchten Schule abzugeben. Sollte dieser Termin versäumt oder nicht eingehalten werden können, bietet der Schulträger Rhein-Pfalz-Kreis zusätzlich die Möglichkeit, die entliehenen Schulbücher an einem weiteren, zentralen Termin abzugeben. Dieser Termin ist am Freitag, den 22. Juni 2018, von 12:00 bis 16:00 Uhr in der Realschule Plus im Paul-von-Denis-Schulzentrum, Neustückweg, 67105 Schifferstadt.

Eine Rückgabe direkt beim Schulträger (Kreisverwaltung Rhein-Pfalz-Kreis) ist künftig nicht mehr möglich. Für alle Bücher, die auch bei dem Zusatztermin nicht zurückgegeben werden, ist Schadensersatz zu zahlen.

Die Kreisverwaltung bittet um Verständnis und Beachtung für diese Maßnahme und für Einhaltung der Rückgabetermine.

Weitere Informationen unter www.rhein-pfalz-kreis.de im Bereich Schulen.

Kreisverwaltung Rhein-Pfalz-Kreis

19.06.2018


Strukturierte Verbesserungen der Krankenhaushygiene vor Ort

Umsetzung des 10-Punkte-Plans

Rhein-Pfalz-Kreis - Im November 2016 haben sich 8 Krankenhäuser aus den Städten Frankenthal, Ludwigshafen und Speyer gemeinsam mit dem Gesundheitsamt der Kreisverwaltung Rhein-Pfalz-Kreis als zuständiger Aufsichtsbehörde auf den Weg gemacht und ein gemeinsames Projekt, den „10-Punkte-Plan zur strukturierten Verbesserung der Hygiene im Krankenhaus“, gestartet. Seit diesem Auftakttreffen haben drei weitere Zusammenkünfte stattgefunden.

Das vierte Treffen fand nun im Diakonissen-Stiftungs-Krankenhaus in Speyer statt, nach den vorherigen Treffen im Vincentius-Krankenhaus Speyer und dem Klinikum Ludwigshafen in 2017. Wieder waren alle Häuser vertreten und haben den 26 Teilnehmern jeweils in einer kleinen Präsentation ihren aktuellen Stand, Schwierigkeiten und Erfolge bei der Umsetzung der einzelnen Phasen sowie ihre Bewertung und Einschätzung des Programmes vorgestellt.

Alle Krankenhäuser haben begonnen, das vom Gesundheitsamt vorgeschlagene 10-Punkte-Programm vor Ort umzusetzen. Die ersten Phasen bzw. Themen sind bearbeitet worden und die meisten Häuser sind bereits in den fortgeschrittenen Phasen angekommen.

Besprechung des 10-Punkte-Planes zur strukturierten Verbesserung der Krankenhaushygiene vor Ort

Als positive Effekte wurden zum Beispiel eine wahrnehmbar erhöhte Aufmerksamkeit gegenüber Hygienethemen, eine erweiterte Bereitschaft aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zur Verbesserung der Hygiene und eine hohe Identifikation mit dem Programm genannt. Weiterhin wurde ein gesteigerter Austausch über praktikable Umsetzungen (Steuerungsgruppe, Lenkungskreis, Patenmodell etc.), eine hohe Kreativität im Anpacken der „Probleme“, verbesserte Kommunikation der Berufsgruppen untereinander sowie ein starkes „Wir machen alle mit“-Gefühl hervorgehoben. Messbar ist zum Beispiel eine Zunahme des Händedesinfektionsmittel-Verbrauches. Auch die Erfahrung, dass sich gesteckte Ziele durch klare Vorgaben besser erreichen lassen sowie das bewusste Erleben für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor Ort, dass sich etwas bewegt und ändert, ist als positive Rückmeldung zu verzeichnen.

Wie bei den beiden vorangegangenen Treffen folgte ein Fachvortrag, der nach der Beschäftigung mit der neuen KRINKO-Vorgabe zum Thema „peripherer Venen Katheter“ in 2017 nun das Thema „MRSA Screening und Sanierung in der Chirurgie und Geburtshilfe“ beleuchtete. Auch diesmal schloss sich eine lebendige fachliche Diskussion der Teilnehmer untereinander an.

Die dritte Runde der Rückmeldung ist ausgesprochen positiv ausgefallen, es bewegt sich vieles; der gemeinsame Austausch der Krankenhäuser untereinander ist stärker geworden und das Vertrauen ist gewachsen. Übereinstimmend wurde auch zurückgemeldet, dass dank des Impulses durch den Öffentlichen Gesundheitsdienst der Stellenwert der Hygiene in den Kliniken einen immer größeren Raum einnimmt.

Treffen mit Vertretern der K8-Runde

Ausdrücklich betont wurde die positive Rolle des Gesundheitsamtes für ein solches Entwicklungsprogramm; durch eine einheitliche Vorgabe für alle Krankenhäuser, die aber flexibel angepasst werden kann sowie den Impuls von außen, haben sich alle auf den 10-Punkte Plan eingelassen. Das Gesundheitsamt des Rhein-Pfalz-Kreises ist das erste Gesundheitsamt in Rheinland-Pfalz, das ein solches Projekt gemeinsam mit allen Krankenhäusern im Zuständigkeitsbereich begonnen hat. Das nächste Treffen wird im Winter 2018/2019 in der Stadtklinik Frankenthal stattfinden.

Zu den 8 Krankenhäusern zählen die Stadtklinik Frankenthal, BG Unfallklinik Ludwigshafen, Klinikum Ludwigshafen, St. Marien- und St. Annastiftkrankenhaus Ludwigshafen, Krankenhaus Zum Guten Hirten Ludwigshafen, Diakonissenkrankenhaus Speyer und Sankt Vincentius Krankenhaus Speyer. Das Bewusstsein zum Thema Hygiene ist hoch, die Bemühungen um stetige weitere Verbesserungen allgegenwärtig. Basierend auf den gewonnenen Erkenntnissen bei Krankenhausbegehungen in allen acht Krankenhäusern in den Jahren 2014 bis 2016 durch das Gesundheitsamt des Rhein-Pfalz-Kreises wurde ein gemeinsames Projekt in Form eines strukturierten Entwicklungsprogrammes, dem sogenannten „10 Punkte Plan“ (10PP), gestartet.

Dieser 10PP bietet einem Krankenhaus die Möglichkeit, sich zeitlich und inhaltlich gestaffelt auf allen Stationen und Funktionsbereichen den jeweiligen „hygienischen Aufgabenfeldern“ zuzuwenden. Themen sind z.B. die Händehygiene, Arbeitskleidung, Organisation und Umgang mit medizinischen Materialien, Struktur und Nutzung verschiedener Arbeitsräume und vieles mehr. Alle acht Krankenhäuser haben zugestimmt, sich aktiv am Projekt und der Umsetzung des 10PP zu beteiligen.

Kreisverwaltung Rhein-Pfalz-Kreis

15.06.2018


3. Klaviermarathon der Kreismusikschule

Neuhofen / Klavierhaus Piano-Hoffmann - Am Samstag, 16. Juni 2018, findet in der Zeit von 14:30 bis 17:30 Uhr der 3. Klaviermarathon der Kreismusikschule statt. Im Klavierhaus Piano-Hoffmann, Dieselstraße 25 in Neuhofen, zeigen Schülerinnen und Schüler der Unter-, Mittel- und Oberstufe im Fachbereich Klavier, welche Möglichkeiten das Klavier bietet und welche Töne diesem entlockt werden können.

Um 14:30 Uhr starten die Schülerinnen und Schüler der Unterstufe. Mehrere Kinder zeigen ihr Können an zwei Klavieren. Um 15: 30 Uhr folgt die Mittelstufe bevor um 16:30 Uhr die Oberstufe zeigt, wie vielfältig das Klavier eingesetzt werden kann. Bei den jeweils 45-minütigen Vorspielsequenzen werden sowohl Einzelstücke als auch Stücke, die zwei- bis achthändig gespielt werden, vorgeführt. Zum Ende einer jeden Sequenz wird ein „Klavierorchester“ mit mehreren Instrumenten erklingen. Während der Pausen besteht die Gelegenheit, die Klavierwerkstatt zu besichtigen, Instrumente zu testen und sich über das Klavier auszutauschen.

Alle Bürgerinnen und Bürger sind zu diesem Marathon eingeladen. Der Eintritt ist kostenfrei.

Kreisverwaltung Rhein-Neckar-Kreis / Kreismusikschule

08.06.2018


Jugendorchesterkonzert „Afrika“ mit Uraufführung

Schifferstadt / Paul-von-Denis-Schulzentrum - Die Musikschule des Rhein-Pfalz-Kreises lädt zu einem besonderen Konzert unter dem Motto „Afrika“ am 10. Juni 2018 um 17 Uhr in die Aula des Paul-von-Denis-Schulzentrums nach Schifferstadt ein.

Das Jugendstreichorchester unter der Leitung von Hiltrud Wies gestaltet zusammen mit dem Streichervororchester, Leitung Theresia Segeth-Durczok, den Blockflötenensembles, Leitung Christina Maiello und den Schlagzeugensembles unter der Leitung von Mario Maradei und Armin Sommer ein Konzert mit afrikanischen Rhythmen und Melodien.

Als Höhepunkt erklingt eine Uraufführung des Auftragwerkes „Ukhahlamba“. Komponiert wurde es von dem Studenten Daniel Wies, der viele Jahre Schüler der Musikschule des Rhein-Pfalz-Kreises war.

„Ukhahlamba“ ist eine Komposition für das Streichorchester, vierstimmiges Blockflötenorchester mit afrikanischer Soloflöte und 13-köpfigem Schlagzeugensemble. Insgesamt werden bei diesem Konzert rund 150 Kinder und Jugendliche musizieren.

Karten zu 4 € (ermäßigt 2 €) gibt es nur an der Abendkasse.

Kreisverwaltung Rhein-Pfalz-Kreis / Kreismusikschule

06.06.2018


Schulbuchausleihe: Änderung zum Ablauf der Bücherrückgabe vor den Sommerferien

Nach Vorgaben des Landes tritt bei der Rücknahme der geliehenen Schulbücher für das Schuljahr 2017/2018 eine Änderung in Kraft.

Schifferstadt / Paul-von-Denis-Schulzentrum - Wie in den vergangenen Jahren auch, haben Nutzerinnen und Nutzer der Schulbuchausleihe die Möglichkeit, die Schulbücher zu den regulären Rückgabeterminen in der jeweiligen besuchten Schule abzugeben. Sollte dieser Termin versäumt oder nicht eingehalten werden können, bietet der Schulträger Rhein-Pfalz-Kreis zusätzlich die Möglichkeit, die entliehenen Schulbücher an einem weiteren, zentralen Termin abzugeben. Dieser Termin ist am Freitag, den 22. Juni 2018, von 12:00 bis 16:00 Uhr in der Realschule Plus im Paul-von-Denis-Schulzentrum, Neustückweg, 67105 Schifferstadt.

Eine Rückgabe direkt beim Schulträger (Kreisverwaltung Rhein-Pfalz-Kreis) ist künftig nicht mehr möglich. Für alle Bücher, die auch bei dem Zusatztermin nicht zurückgegeben werden, ist Schadensersatz zu zahlen.

Die Kreisverwaltung bittet um Verständnis und Beachtung für diese Maßnahme und für Einhaltung der Rückgabetermine.

Weitere Informationen unter www.rhein-pfalz-kreis.de im Bereich Schulen.

Kreisverwaltung Rhein-Pfalz-Kreis

06.06.2018


Änderung der Öffnungszeiten der Führerscheinstelle und der Hauptstelle der Fahrzeugzulassung im Kreishaus

Ludwigshafen / Kreishaus - Die Öffnungszeiten der Führerscheinstelle und der Hauptstelle der Fahrzeugzulassung im Kreishaus des Rhein-Pfalz-Kreises werden sich ab 18. Juni 2018 geringfügig ändern. Es ist künftig vorgesehen, an den Donnerstagen für eine einstündige Mittagspause die beiden Stellen zu schließen. Demnach wird die Führerschein- wie auch die Zulassungsstelle im Kreishaus donnerstags von 7:30 bis 12 Uhr sowie in der Zeit von 13 bis 17:30 Uhr geöffnet sein.

Die Öffnungszeiten an den anderen Werktagen sind hiervon nicht betroffen. Die Kreisverwaltung bittet die Bürgerinnen und Bürger um Verständnis und Beachtung.

Öffnungszeiten und weitere Informationen unter www.rhein-pfalz-kreis.de .

Kreisverwaltung Rhein-Pfalz-Kreis

06.06.2018


Aktionstag für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung

Diesjähriges Thema: Inklusion im Sport und bauliche Veränderungen im Ortskern Mutterstadt

Mutterstadt - Der diesjährige Aktionstag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen am  Mittwoch, 23. Mai 2018, hat Landrat Clemens Körner gemeinsam mit dem Behindertenbeauftragen des Rhein-Pfalz-Kreises Gerhard Michel in Mutterstadt abgehalten. Thema der Veranstaltung war die Inklusion von Menschen mit Behinderungen im Sport und zusätzlich eine Begehung des Ortskerns in Mutterstadt mit informativen Erläuterungen zu dessen Umgestaltung durch Bürgermeister Hans-Dieter Schneider.

In seiner Begrüßungsrede betonte Gerhard Michel, dass Inklusion nicht ohne Barrierefreiheit funktionieren kann. Menschen mit Behinderungen wollen ein selbständiges Leben ohne fremde Hilfe führen. Daher muss Barrierefreiheit nicht nur in den eigenen vier Wänden, sondern u.a. auch auf öffentlichen Plätzen gegeben sein. Landrat Körner ergänzte, dass der Blick auf Barrierefreiheit geschärft werden muss und der Behindertenbeauftragte hierbei eine wichtige Rolle spielt. Barrieren werden so aufgedeckt und in Zusammenarbeit mit Politik und Verwaltung Maßnahmen dagegen ergriffen und umgesetzt.

Bei der anschließenden Begehung des umgestalteten Ortskerns von Mutterstadt, erläuterte Bürgermeister Schneider ausführlich die verbesserte Situation für MenscheEinstellungenn mit Behinderungen. Bei dem Umbau wurden z.B. hohe Bordsteinkanten abgesenkt, um Hindernisse für Rollstühle und Rollatoren zu beseitigen und unterschiedliche Bodenstrukturen und dadurch für Blinde erfühlbare Signale zur Straßenüberquerung, sind nur einige Veränderungen, die für die Barrierefreiheit im Ortskern sprechen. In der nur 15-monatigen Bauzeit hat die Gemeinde Mutterstadt eindrucksvoll bewiesen, dass schöne Optik und Funktionalität in keinem Widerspruch zueinander stehen. Der neu gestaltete Ortskern dient inzwischen als Vorbild für Gemeinden auch über die Kreisgrenzen hinaus.

Das Thema Inklusion im Sport hat Michael Bergweiler, Geschäftsführer der Special Olympics Deutschland (SO), im anschließenden Vortrag im Palatinum aufgegriffen. So ist differenziert von den Paralympics zu sehen, da es sich hier um eine Sportorganisation für Menschen mit geistiger Behinderung handelt, die Breitensport für Jede/Jeden ohne Leistungsprinzip anbietet. SO wurde 1968 in den USA gegründet und inzwischen haben sich 175 Länder weltweit mit einer Mitgliederzahl von 3,5 Millionen angeschlossen. In Rheinland-Pfalz gibt es SO seit 2004. 40.000 Athleten kann die Organisation bereits in Deutschland als Mitglieder nennen. Margit Trübenbach, Vizepräsidentin der SO in Rheinland-Pfalz hob verschiedene Vereine aus dem Rhein-Pfalz-Kreis hervor, die bereits Inklusion von geistig behinderten Menschen leben. Genannt wurden folgende Vereine: TUS Neuhofen (Schwimmen, Radfahren und Wassergymnastik), Tausendfüßlerclub Mutterstadt (Tanzen), ASV Birkenheide (Tennis) und TSG Maxdorf (alle Sportangebote). Bernd Lupberger, Vorsitzender der TSG Maxdorf, berichtete über die gelebte und geförderte Inklusion in seinem Verein.

„Unsere Gesellschaft und auch der Rhein-Pfalz-Kreis nimmt die Inklusion von Menschen mit körperlichen und geistigen Beeinträchtigungen sehr ernst. Jeder Mensch ist einzigartig und die Akzeptanz und Toleranz der jeweils individuellen Möglichkeiten ist die Grundlage unseres christlichen Denkens und Handelns“, so Landrat Clemens Körner.

Nach dem informativen Vormittag fand der Abschluss beim traditionellen Spargelessen im Kreishaus statt, dessen Cafeteria von den Ludwigshafener Werksstätten betrieben wird. Und wie jedes Jahr hat André Noe, der beim TUS Neuhofen sportlich daheim ist, der aber auch im Jahr 2011 eine Goldmedaille und zwei Silbermedaillen im Schwimmen bei den Special Olymic Summer Games erhalten hat und damit zum Sportler des Jahres 2011 des Rhein-Pfalz-Kreises wurde, das Spargelgericht an die Besucherinnen und Besucher ausgeteilt.

Kreisverwaltung Rhein-Pfalz-Kreis

03.06.2018


Langstreckenschwimmen in Kreisbädern

1000 Euro für soziales Projekt erschwommen

Rhein-Pfalz-Kreis - Zum wiederholten Mal wurde in den Kreisbädern des Rhein-Pfalz-Kreises zwischen Oktober und Dezember 2017 erfolgreich das Langstreckenschwimmen durchgeführt. Besucherinnen und Besucher konnten Kilometer für ein soziales Projekt erschwimmen. Diesmal wurde die Mosaikschule in Ludwigshafen, Schule mit Förderschwerpunkt motorische Entwicklung, für die Spende ausgewählt. Auch Kinder aus dem Rhein-Pfalz-Kreis besuchen diese Einrichtung.

Die Sparkasse Vorderpfalz spendete für jeden zurückgelegten Kilometer 10 Cent und rundete die Summe auf 1000 Euro auf. Kreisbeigeordneter Manfred Gräf und Tanja Mayer, Vertreterin der Sparkasse Vorderpfalz, haben die Spende an Sabine Edmunds von der Mosaikschule in Ludwigshafen, übergeben.

„Das Langstreckenschwimmen hat sich in den Kreisbädern mittlerweile etabliert. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer schwimmen dabei nicht nur zum Wohl ihrer Gesundheit, sondern leisten auch einen Beitrag für ein soziales Projekt. Mit der Mosaikschule in Ludwigshafen geht das erschwommene Geld dieses Mal an eine Institution, in der Kinder mit zum Teil mehrfachen körperlichen und/oder motorischen Beeinträchtigungen aufgenommen und gefördert werden. Die Kinder benötigen besondere pädagogische und therapeutische Förderungen“, sagte Kreisbeigeordneter Manfred Gräf. Er bedankte sich bei allen Schwimmerinnen und Schwimmern, die zu dieser Spende beigetragen haben und auch an die Sparkasse, die den Geldbetrag aufgestockt hat.

Tanja Mayer betont: "Es gehört zu unserer unternehmerischen Identität, gesellschaftliches und wirtschaftliches Leben zu unterstützen. Wir fördern viele ehrenamtlich wirkende Bürgerinnen und Bürger, Projekte und Initiativen wie auch das Langstreckenschwimmen der Kreisbäder des Rhein-Pfalz-Kreises. Das machen wir gern und aus Überzeugung und werden das auch so weitermachen. Wir freuen uns über eine weiterhin gute Zusammenarbeit mit den örtlichen Vereinen, Schulen, Institutionen und mit allen, die sich gemeinsam mit uns für unsere Region stark machen".

Sabine Edmunds dankte im Namen der Mosaikschule für die Spende. Sie freute sich sehr, dass ihre Schule mit dieser finanziellen Unterstützung berücksichtigt wurde und wird mit Ihrem Kollegenkreis für den Spendenbetrag eine sinnvolle und unterstützende Maßnahme für die Kinder in der Einrichtung aussuchen.

Insgesamt haben 148 Personen am Langstreckenschwimmen teilgenommen. 82 Personen erreichten die erforderliche Mindestkilometerzahl und konnten sich über eine Urkunde und Freikarten für die Kreisbäder freuen. Der jüngste Teilnehmer war fünf Jahre alt, der älteste 80. Die längste geschwommene Distanz war 258,8 Kilometer. Insgesamt wurden 6472 Kilometer geschwommen. Den Spendenbetrag von 647 Euro erhöhte die Sparkasse Vorderpfalz auf 1000 Euro.

Kreisverwaltung Rhein-Pfalz-Kreis

03.06.2018


Ehrenamtspreis für freiwilliges Engagement

Rhein-Pfalz-Kreis - Der Rhein-Pfalz-Kreis vergibt seit 2001 einen Ehrenamtspreis und möchte damit das bürgerschaftliche Engagement fördern und unterstützen. Dieser Preis wird auf Grundlage der Richtlinie des Kreistages vom 21. Mai 2001 nun zum neunten Mal landkreisweit vergeben. Der Preis ist mit insgesamt 2500 Euro dotiert und wird alle zwei Jahre ausgeschrieben.

Der Preis, der dazu motivieren und ermutigen soll, durch eigene Mitarbeit etwas Gutes für die Allgemeinheit zu tun, winkt vor allem für projektbezogene Leistungen, die das Gemeinwohl fördern. Initiativen, Gruppen oder Einzelpersonen, die in besonders anzuerkennender Weise auf wirtschaftlichem, kulturellem oder sozialem Gebiet zum Wohl des Rhein-Pfalz-Kreises, seiner Einrichtungen und seiner Einwohnerinnen und Einwohner gewirkt haben, sollen mit diesem Preis geehrt werden. Einzelpersonen kommen für die Auszeichnung ebenso in Frage wie zum Beispiel Vereine, Verbände, Interessengemeinschaften, Agenda-21-Gruppen oder Initiativen von Kindern und Jugendlichen, Eltern, Lehrern und Erziehern innerhalb des Kreises.

Die projektbezogenen Maßnahmen müssen nach dem 01. Januar 2017 begonnen haben und spätestens Ende 2018 abgeschlossen sein. Die Tätigkeiten und das Engagement sind im Antrag detailliert darzustellen und zu erläutern. Gefragt sind dabei wesentliche Inhalte sowie die Dauer und der Wirkungskreis der Maßnahme, das Ergebnis für das Gemeinwohl des Kreises, die Darstellung und Funktion des Antragstellers oder der Antragstellerin nebst einem Ansprechpartner für die Entscheidungsfindung. Die Antragsteller sollen ihren Wohnsitz im Rhein-Pfalz-Kreis haben.

Über die Vorschläge, die bis zum 30. September 2018 bei der Kreisverwaltung einzureichen sind, entscheidet eine Jury, bestehend aus Landrat Clemens Körner, den Kreisbeigeordneten, Vertretern der Kreistagsfraktionen sowie ehrenamtlich Tätigen. Eine daraus erfolgende Vorauswahl wird dem Kreistag zur letztendlichen Entscheidung vorgelegt.

Weitere Informationen bei der Abteilung Schulen, Kultur, Sport und Bäder der Kreisverwaltung Rhein-Pfalz-Kreis, Nicole Ullmeyer, unter 0621 5909 238 oder nicole.ullmeyer@kv-rpk.de . Der Ausschreibungstext sowie das Bewerbungsformular gibt es auch als Download auf der Homepage des Rhein-Pfalz-Kreises unter www.rhein-pfalz-kreis.de/aktuelles.

Kreisverwaltung Rhein-Pfalz-Kreis

23.05.2018


Elektroladestationen im Rhein-Pfalz-Kreis

4 Schnell-Ladestationen der Pfalzwerke in Betrieb

Rhein-Pfalz-Kreis - Der größte Antrieb für die Elektromobilität ist derzeit eine flächendeckende Ladeinfrastruktur. Der Rhein-Pfalz-Kreis unterstützt die Elektromobilität, ist sie doch ein Baustein bei der Umsetzung des Klimaschutzkonzeptes, das 2015 vom Kreistag beschlossen wurde. Zusammen mit den Pfalzwerken AG hat der Kreis das Ziel, unsere Region mit modernen Elektroladestationen zu vernetzen. Die Pfalzwerke wollen bis 2020 rund 350 Ladepunkte in der gesamten Pfalz, der Saarpfalz und darüber hinaus, für klimafreundliche E-Fahrzeuge installieren.

Im Rahmen des letzten Förderaufrufes des Bundes haben die Pfalzwerke mit dem Rhein-Pfalz-Kreis mögliche Standorte für Elektroladestationen abgestimmt. Mit jeder Elektroladesäule trägt der Landkreis dazu bei, die Elektromobilität voranzutreiben. Inzwischen wurden 4 Ladestationen im Rhein-Pfalz-Kreis errichtet. Die Ladesäulen sollten an zentral gelegenen, öffentlich zugänglich und von Einkaufsmöglichkeiten umgebenen Standorten zur Verfügung gestellt werden. Ladesäulen sind an folgenden Stationen zu finden:

  • Bobenheim-Roxheim, Grünstadter Straße, Parkplatz der Realschule plus
  • Mutterstadt, Stuhlbruderhofstraße 12, Parkplatz der Integrierten Gesamtschule
  • Mutterstadt, Waldstraße 59, Parkplatz des Kreisbades Aquabella
  • Maxdorf, Heideweg 111, Parkplatz des Kreisbades Heidespaß

An den Elektroladestationen können 2 Elektrofahrzeuge gleichzeitig geladen werden. Auch E-Bikes können die Lademöglichkeit nutzen. Die Stationen haben ausschließlich nachhaltigen Ökostrom im Angebot und das Laden dauert je nach Fahrzeugtyp kaum länger als 30 Minuten. Die Abrechnung erfolgt über eine RFID-Karte, über die mobile Website durch einen QR-Code oder über eine Ladeapp. Derzeit ist das Laden noch kostenlos, um die Nutzer mit der Säule vertraut zu machen. Danach wird das Laden pauschal 3 € pro Ladevorgang kosten.

Nähere Informationen bei der Kreisverwaltung Rhein-Pfalz-Kreis bei Elke Bröckel, unter 0621 5909 432 oder unter elke.broeckel@kv-rpk.de .

Kreisverwaltung Rhein-Pfalz-Kreis

23.05.2018


OER-Award RLP für die Volkshochschule des Rhein-Pfalz-Kreises

Erster Preis für das Projekt „Tausch dich aus“

v.l.: Konrad Wolf (Minister für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur), Barbara Scherer (Leiterin der Kreisvolkshochschule), Verena Oehl (Projektleiterin) und Manfred Gräf (Kreisbeigeordneter)

Volkshochschule Rhein-Pfalz-Kreis - Tauschen, teilen, austauschen: Wer unterrichtet, braucht gutes Infomaterial. Freie Bildungsmaterialien – Open Educational Ressources (OER) - stehen hier für einen offenen, partizipativen Prozess von Bildung. Für das Konzept der OER-Tausch-Party „Tausch dich aus“ erhielt die Volkshochschule Rhein-Pfalz-Kreis den ersten Preis in der Kategorie „allgemeine Erwachsenen- und Weiterbildung“ des OER-Awards RLP.

Bei der Preisverleihung im Rahmen der Abschlussveranstaltung betont Minister Prof. Dr. Konrad Wolf: „Ein wesentlicher Auftrag des Modellprojektes lag darin, Personen und Institutionen für das Thema ‚Open Educational Resources‘ zu sensibilisieren. Und genau für diese Heranführung an eine bisher wenig vertraute Praxis, hat das erstplatzierte Projekt aus dem Bereich der allgemeinen Erwachsenenbildung einen besonders kreativen Weg gefunden. Das Konzept der OER-Tausch-Party zeigt, wie freie Bildungsmaterialien in den Bildungsalltag ideenreich eingebunden werden können.“ Wolf sieht im Engagement der Volkshochschulen „einen wichtigen Schritt Bildungsressourcen in digitaler Form in der rheinland-pfälzischen Weiterbildung nachhaltig zu verankern.“

Barbara Scherer, Leiterin der Volkshochschule des Rhein-Pfalz-Kreises, die Projektleiterin Verena Oehl und der zuständige Beigeordnete Manfred Gräf freuen sich sehr über die Anerkennung. Verena Oehl unterstreicht: „In freien Bildungsmaterialien steckt ein großes Potenzial für das Lehren und Lernen an unseren Volkshochschulen, mit ihnen können Unterrichtsszenarien durch Bildungsressourcen aus dem Internet rechtssicher ergänzt und gestaltet werden.“

Die OER-Tauschparty soll erstmals im November 2018 angeboten werden, damit die Dozentinnen und Dozenten der Kreisvolkshochschule die Vorteile von OER kennen lernen und Lust bekommen, mehr und mehr die freien Materialien in ihrem Unterricht einzusetzen. Ergänzend dazu werden kurze Workshops, auch Online, angeboten. Die Tauschparty ist ein Baustein der digitalen Entwicklung der vhs Rhein-Pfalz-Kreis auf dem Weg neue Lehr- und Lernwege auszuprobieren und in das Programm aufzunehmen.

Das bildungsübergreifende Vorhaben OER@RLP ist eines der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen der Förderlinie OERinfo ausgewählten Projekte zur Stärkung offener Bildungsangebote. Der Verband der Volkshochschulen von Rheinland-Pfalz beteiligt sich an dem Gesamtprojekt im Bereich „Qualifizierung in der Weiterbildung für Multiplikatoren in Volkshochschulen“.

Kreisverwaltung Rhein-Pfalz-Kreis

23.05.2018


Kultureinladungen

Neuer Newsletter des Rhein-Pfalz-Kreises

Rhein-Pfalz-Kreis - Die Kulturveranstaltungen des Rhein-Pfalz-Kreises wurden bisher unter anderem mit Postkarten und Flyern beworben, die teilweise separat und einzeln zugestellt wurden. Durch die Neuordnung im Zustellungswesen in der Region ist diese Vorgehensweise aus organisatorischen und finanziellen Gründen für das Kulturbüro des Landkreises nicht mehr tragbar.

Kulturfreunde und Kunstinteressierte erhalten ab sofort die Alternative, sich über einen Newsletter regelmäßig über die Veranstaltungen des Rhein-Pfalz-Kreises zu informieren. Unter www.rhein-pfalz-kreis.de/kv_rpk/kulturnews kann der Newsletter abonniert und auch jederzeit wieder abbestellt werden. Das Kulturbüro des Landkreises freut sich über die praktikable Veränderung und wünscht sich viele interessierte Abonnenten.

Kreisverwaltung Rhein-Pfalz-Kreis

23.05.2018


Kreismeisterschaften im Grundschulschwimmen

Sieger der Grundschulen ermittelt

Kreisbad Maxdorf/Lambsheim - Spannende Wettkämpfe boten acht Grundschulen aus dem Rhein-Pfalz-Kreis bei den diesjährigen Schwimmwettbewerben im Kreisbad Maxdorf/Lambsheim. Pro Schule traten je sechs Schülerinnen und Schüler in drei Disziplinen (Brustschwimmen, Freistil und Staffel) an, um den Grundschulmeister im Kreis zu ermitteln.

Alle Teilnehmer schwammen insgesamt drei Mal. Wie bei allen Einzelwettbewerben wurde aus den besten vier Ergebnissen pro Schule die Gesamtzeit ermittelt, sodass am Ende bei den Mädchen die Grundschule Bobenheim-Roxheim die schnellste Gesamtzeit in allen drei Disziplinen hatte. Bei den Jungen siegte die Karl-Wendel-Schule Lambsheim, ebenso in allen Kategorien.

Die zweiten Plätze bei den Mädchen belegten im Brustschwimmen die Domholzschule Limburgerhof, im Freistil die Haidwaldschule Maxdorf und in der Staffel die Karl-Wendel-Schule in Lambsheim. Bei den Jungen verteilten sich die zweiten Plätze auf die Grundschule Rheinschule Bobenheim-Roxheim im Brustschwimmen und Staffel, im Freistil die Grundschule „Im Mandelgraben“ in Mutterstadt.

Kreisbeigeordneter Manfred Gräf, in dessen Geschäftsbereich die Schulen und Kreisbäder fallen, gratulierte den erfolgreichen Schulen sowie allen Teilnehmern zu ihren Leistungen. Er lobte die fairen und spannenden Wettkämpfe und zeichnete mit der Beigeordneten der Verbandsgemeinde Sylvia Reis die Siegerinnen und Sieger aus. „Wir haben sehr knappe Ergebnisse in spannenden Wettkämpfen gesehen. Ich gratuliere den Siegerinnen und Siegern und bedanke mich bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für die tollen Wettkämpfe. Den Organisatoren und Helfern im Hintergrund danke ich für ihr Engagement, ohne dieses der Wettkampf nicht möglich gewesen wäre“, sagte der Kreisbeigeordnete zum Abschluss. Insbesondere bedankte er sich bei Philipp Kettenbach, Sportbeauftragter der ADD, der Grundschulaktionen dieser Art überhaupt erst möglich macht.

Kreisverwaltung Rhein-Pfalz-Kreis

23.05.2018


Großer Diktatwettbewerb

Vorentscheid im Rhein-Pfalz-Kreis

Unter dem Motto „Der Rhein-Pfalz-Kreis schreibt!“ fanden sich Ende April 2018 insgesamt 34 Schülerinnen und Schüler der 10. Klasse der Realschule plus Bobenheim-Roxheim und 2 Lehrerinnen in der Realschule plus ein, um am Vorentscheid des „Großen Diktatwettbewerbs“ der Stiftung Polytechnische Gesellschaft Frankfurt am Main teilzunehmen. Der Rhein-Pfalz-Kreis beteiligt sich nun bereits zum dritten Mal an diesem Wettbewerb.

Seit 2014 veranstaltet die Polytechnische Gesellschaft Frankfurt jedes Jahr den großen Diktatwettbewerb. Dabei konkurrieren Schüler und Lehrer bei einem heiteren wie ernsthaften Diktat um die besten Rechtschreibkenntnisse. Das Diktat wird von der „neues Handeln“ GmbH speziell für den Wettbewerb angefertigt. Bevor das Diktat beim Wettbewerb verlesen wird, prüft der Duden Verlag mögliche Fehler in der Erstellung des Diktats. Jedes fünfte Wort ist ein sogenannter Stolperstein, das heißt ein Wort, bei dem die Rechtschreibung nicht sofort klar ist oder andere Schwierigkeiten lauern. Inhalt des Diktates sind daher nicht nur ungewöhnliche Worte, sondern auch die Getrennt-, Zusammen-, Groß- und Kleinschreibung wird abgefragt. Zentrales Element des Diktatwettbewerbs ist ein ebenso anspruchs- wie humorvolles Diktat, das die Tücken und Schwierigkeiten der deutschen Sprache offenbart. Auf diese sportliche, heitere und lehrreiche Art und Weise des Schreibens sollen Lehrer und Schüler erkennen, wie wichtig es ist, die deut
sche Sprache zu beherrschen und sich immer wieder auf den neusten Stand zu bringen. Die Stolpersteine machen es nahezu unmöglich ein fehlerloses Diktat bei der Jury einzureichen.

Nachdem Paul Platz vom Kulturbüro des Rhein-Pfalz-Kreises die Anwesenden begrüßt und den Ablauf sowie die Regeln erklärt hatte, las er das Diktat mit dem Titel „Spätpubertärer Schabernack“, vor. Der Text handelte von einer fiktiven Festveranstaltung in Bobenheim-Roxheim, bei welcher eine Sabotage der Veranstaltung im Vorfeld aufgedeckt wurde. Nach dem ersten Vorlesen wurde der Text zunächst in kurzen Sinnabschnitten diktiert und abschließend noch einmal zur Kontrolle vorgetragen. Daraufhin erhielten alle Teilnehmer weitere drei Minuten Zeit, um letzte Fehler zu korrigieren. Im Anschluss wurden die Kugelschreiber ausgetauscht und der Originaltext peu à peu an eine Leinwand projiziert, um selbst auf Fehlersuche zu gehen. Nun wurde es spannend, denn Schülerinnen, Schüler und Lehrerinnen sollten ihre Fehleranzahl bekanntgeben. So erhielten die Schüler „die einmalige Chance zu sehen, was ihre Lehrerinnen in Sachen Rechtschreibung so draufhaben“, wie Paul Platz scherzte.

Die Texte der Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit den wenigsten Fehlerpunkten wurden danach von einer sechsköpfigen Fachjury gegengelesen und korrigiert, wobei noch der ein oder andere Fehler entdeckt wurde.

Nachdem nun alle Fehler gefunden wurden, standen die Sieger der einzelnen Kategorien des Vorentscheids fest. Die Schülerinnen Sina Beckerle, Freia Besold, Vanessa Hinkel und die Schüler Nils Büttner, Lukas Jost und Luca Picucci sowie deren Lehrerinnen Sorina Peglow und Silke Günther haben sich für den Endentscheid am 12. Juni 2018 in Frankfurt am Main qualifiziert und werden dort gegen weitere Teilnehmer aus Deutschland um die Wette schreiben.

Interessierte Bürgerinnen und Bürger, die sich selbst am Diktat versuchen möchten, können das Diktat des Vorentscheids sowie weitere Diktate und Informationsmaterial unter www.dergrossediktatwettbewerb.de einsehen.

Kreisverwaltung Rhein-Pfalz-Kreis

23.05.2018


Genusstouren durch die Vorderpfalz

„Ab durch die Mitte“ und „nördlicher Landkreis“

Mutterstadt/Bobenheim/Vorderpfalz- Am Donnerstag, 14. Juni 2018, können Bürgerinnen und Bürger eine neue Tour durch den mittleren Landkreis mit dem Nostalgiebus aus dem Jahr 1954 unter dem Titel „Ab durch die Mitte“ genießen.

Treffpunkt ist der Pfalzmarkt in Mutterstadt. Dieter Wagner wird den Pfalzmarkt und seine Bedeutung für die Region vorstellen. Der Nostalgiebus bringt die Interessierten danach zur traditionsreichen Gaststätte „Zur Pfalz“, in der die Vorspeise eingenommen wird. Anschließend setzt sich die entspannte Fahrt fort nach Fußgönheim in das Deutsche Kartoffelmuseum. Dort erfahren die Mitfahrerinnen und Mitfahrer bei einem geführten Rundgang alles Wissenswerte rund um die Knolle. Weiter geht die Fahrt nach Mutterstadt zur Hauptspeise in das Hotel Ebnet. Die weitere Fahrt  im Oldtimerbus führt über Limburgerhof nach Schifferstadt zur Einnahme der Nachspeise im Hotel „Salischer Hof“. Vorher wird das Naturschutzgebiet „Dannstadter Gräberfeld“ südöstlich von Dannstadt besichtigt mit Informationen über die Geschichte dieses Areals. Die Tour endet wieder am Pfalzmarkt.

Bei einer weiteren Genusstour am Donnerstag, 06. September 2018, wird der Nostalgiebus Interessierte durch den Norden des Rhein-Pfalz-Kreises führen. Treffpunkt für diese Tour wird der Bahnhof in Bobenheim sein und führt die Bürgerinnen und Bürger zunächst nach Kleinniedesheim. Dort wird zum ersten kulinarischen Zwischenstopp mit Sektprobe und Kanapees im Pavillon im Schlossgarten von Kleinniedesheim geladen. Dorfchronist Norbert Stenger stellt das spätbarocke Schloss vor. Das Gebäude wurde in den Jahren 1733 bis 1735 vom kurkölnischen Geheimen Rat von Steffne erbaut und von dessen Sohn an Carl Christoph von Gagern verkauft. Der südlich anmutende Pavillon im Schlossgarten dient heute als Standesamt und ist ein Wahrzeichen Kleinniedesheims. Weiter geht die Fahrt über Großniedesheim und Beindersheim nach Bobenheim-Roxheim zur Hauptspeise im Seehotel Bader mit exklusivem Blick auf den Altrhein. Bevor auch dort die Nachspeise eingenommen wird, informiert der Pollichia-Vorsitzende Klaus Graber bei einem kleinen Rundgang am Roxheimer Altrhein über den Naturschutz der Altrheinauen und erläutert das spezielle Ökosystem des Altrheins mit seiner außergewöhnlichen Flora und Fauna. Zum Abschluss der Tour werden alle Mitfahrenden durch den Nostalgiebus wieder an den Ausgangspunkt zurück gebracht.

Die Genussfahrten verbinden Kulinarisches mit kultur- und naturkundlichen Besonderheiten im mittleren bzw. nördlichen Rhein-Pfalz-Kreis und finden in Zusammenarbeit der Kreisvolkshochschule und dem Tourismusverein Rhein-Pfalz-Kreis statt. Die Gebühr beträgt jeweils 72,00 Euro (incl. Menü und 1 Getränk).

Nähere Informationen und Anmeldung bei der vhs Geschäftsstelle Martha Ackermann-Schneider unter 0621 5909 307, martha.ackermann-schneider@kv-rpk.de oder unter www.vhs-rpk.de .

Text: Kreisverwaltung Rhein-Pfalz-Kreis Foto: Speyer 24/7 News, dak

08.05.2018


Beginn der Freibadesaison im Rhein-Pfalz-Kreis

Mutterstadt/Schifferstadt - Nachdem der Sommer früher als erwartet in der Pfalz angekommen ist, eröffnet das Freizeitbad Aquabella in Mutterstadt die Freibadesaison. Der Außenbereich mit dem großen Erlebnisbecken steht den Badegästen ab sofort zu den gewohnten Öffnungszeiten des Aquabellas zur Verfügung.

Der Freibadebereich des Kreisbades Heidespaß in Maxdorf-Lambsheim hat ab 02. Mai 2018 geöffnet.

In Schifferstadt wird der Freiluftbereich derzeit noch startklar gemacht. Mit der Öffnung warten die Verantwortlichen aber noch, bis das Wetter auch genügend Badegäste Anzulocken verspricht. Sie rechnen damit ab Mitte Mai.

Weitere Informationen sind unter www.kreisbaeder.de zu finden.

Text: Kreisverwaltung Rhein-Pfalz-Kreis Foto: Speyer 24/7 News, dak

08.05.2018


Suche nach Kandidaten für den Umweltschutzpreis 2018

Rhein-Pfalz-Kreis / Ludwigshafen - Der Rhein-Pfalz-Kreis vergibt im Abstand von drei Jahren - zuletzt war dies 2015 - einen Umweltschutzpreis. Bereits seit 1984 besteht diese Aktion und soll auch 2018 wieder ausgelobt werden. Kandidaten, die ihr 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, winkt zum sechsten Mal ein spezieller Jugendförderpreis.

Ziel seiner Verleihung ist es, den Umweltschutzgedanken im Landkreis zu fördern und das Umweltbewusstsein seiner Bürger zu stärken. Einzelne Bürger und Vereinigungen sollen  motiviert werden, sich aktiv für den Schutz und die Pflege der Umwelt durch Mitarbeit oder durch Vorschläge und Empfehlungen an die öffentlichen Träger des Umweltschutzes einzusetzen. Besonders sollen Jugendliche angeregt werden, sich mit Umweltthemen zu beschäftigen und darüber brauchbare Arbeiten anzufertigen.

Der Preis wird an Einzelpersonen, private Vereinigungen wie Vereine oder Initiativen sowie Schulen und Bildungseinrichtungen für Leistungen vergeben, durch die im Rhein-Pfalz-Kreis Schäden an der Umwelt beseitigt oder verhindert wurden und werden oder durch die sich Umweltverhältnisse wirksam verbessert haben.

Die Vorschläge sollen die Leistungen der Kandidaten darstellen, die beispielsweise Aktivitäten, die zur Verbesserung der Umweltsituation im Garten-, Landwirtschafts- und Siedlungsbereich geführt haben. Aber ebenso gewürdigt wird die Förderung und Nutzung alternativer Energien, die Reinhaltung von Boden, Wasser, Luft und die Gewässerpflege und –entwicklung. Auch Maßnahmen zur Ausbreitung, Bestandsstützung und/oder zum Schutz bedrohter Tier- und Pflanzenarten und zum Anlegen, Verbessern, Erhalten und/oder Pflegen von ökologisch wertvollen und schützenswerten Lebensräumen werden berücksichtigt.

Entsprechende Vorschläge mit konkreter Begründung können bei der Kreisverwaltung Rhein-Pfalz-Kreis, Referat 81 bei Mualla Akgül oder unter mualla.akguel@kv-rpk.de eingereicht werden. Annahmeschluss ist am 15. Juni 2018.

Kreisverwaltung Rhein-Pfalz-Kreis

13.04.2018


Studienreise zu den Bregenzer Festspielen am Bodensee zur Aufführung „Carmen“

Verführerische Leidenschaft, spanisches Kolorit, verhängnisvolle Liebe: Georges Bizets „Carmen“ begeistert mit seinen berühmten Melodien das Publikum weltweit.

Bregenz / Ludwigshafen - Die Kreisvolkshochschule bietet eine 3-tägige Studienreise vom 14. bis 16. August 2018 zu der „Oper über Schicksal und Besessenheit“ auf die Bregenzer Seebühne. Im Programm stehen weiterhin der Besuch des Campus Galli nahe Meßkirch, eine Kulissenführung der Bregenzer Festspiele und der Besuch der Aufführung „Carmen“. Auf der Heimreise wird das Kloster Wiblingen besichtigt.

Der Reisepreis beträgt pro Person im Doppelzimmer 589,00 Euro. Der Einzelzimmerzuschlag beträgt 48,00 Euro. Im Reisepreis sind Halbpension, Fahrt mit einem Reisebus und alle Eintrittsgelder enthalten.

Nähere Einzelheiten und Anmeldung bei der Geschäftsstelle der Kreisvolkshochschule, Martha Ackermann-Schneider, 0621 5909 307, martha.ackermann-schneider@kv-rpk.de oder unter www.vhs-rpk.de .

Kreisverwaltung Rhein-Pfalz-Kreis / Kreisvolkshochschule

13.04.2018


KARL MARX 1818-1883

LEBEN. WERK. ZEIT

Trier / Ludwigshafen - Am 5. Mai 2018 jährt sich der Geburtstag von Karl Marx zum 200. Mal. Aus diesem Anlass widmet sich erstmals überhaupt eine kulturhistorische Ausstellung diesem bedeutenden Denker des 19. Jahrhunderts und beleuchtet sein Leben, seine wichtigsten Werke und das vielfältige Wirken in seiner Zeit.

Eine Tagesfahrt der Kreisvolkshochschule in das Rheinische Landesmuseum in Trier am Donnerstag, 24. Mai 2018, ermöglicht am Vormittag einen Besuch der Ausstellung „Leben. Werk. Zeit.“ Die Ausstellung gewährt Einblicke in Marx’ wichtigste Schriften und zeigt dabei, was an den Ideen des herausragenden Analytikers seiner Zeit bis heute aktuell ist. Am Nachmittag findet ein Rundgang durch die Stadt Trier auf den Spuren von Karl Marx statt.

Die Gebühr für die Tagesfahrt beträgt 64 Euro. Die Abfahrt ist um 7 Uhr am Hauptbahnhof Ludwigshafen und die Ankunft wird gegen 17:15 Uhr sein.

Weitere Informationen und Anmeldung bei der vhs Geschäftsstelle Martha Ackermann-Schneider unter 0621 5909 307, martha.ackermann-schneider@kv-rpk.de oder unter www.vhs-rpk.de.

Kreisverwaltung Rhein-Pfalz-Kreis / Kreisvolkshochschule

13.04.2018

Frei laufende Hunde während der Brut- und Setzzeit:

Gefährlich für Natur und Landschaft des Rhein-Pfalz-Kreises

Rhein-Pfalz-Kreis - Kaum hat das Frühjahr begonnen, häufen sich bei der Unteren Naturschutzbehörde des Rhein-Pfalz-Kreises Klagen über frei laufende Hunde in Natur und Landschaft. Laut den ehrenamtlichen Naturschutzbeauftragten stellen das Landschaftsschutzgebiet „Heidewald“ im Raum Birkenheide/Maxdorf und die Naturschutzgebiete „Sporen“ bei Bobenheim-Roxheim oder „Flotzgrün“ bei Römerberg besondere Schwerpunkte dar. Aber auch im gesamten Landkreis schädigen unverantwortliche Hundeführer immer weitere Bereiche in erheblichen Ausmaß.

Seit längerem schon stellen Ornithologen im Rhein-Pfalz-Kreis in erschreckendem Ausmaß Beeinträchtigung der Brut von Feldlerchen, Rotkehlchen und Nachtigallen fest. Diese Arten sind Boden- und Heckenbrüter. Die Nester solcher Tiere befinden sich auf ebener Erde oder in Bodennähe. Diese angeborene Nistplatzwahl birgt einen erheblichen Nachteil: Gelege und Jungvögel sind von natürlichen Feinden leicht zu finden.

In ungestörter Wildnis ist dies unproblematisch. Bedenklich wird es jedoch für diese Vogelgruppe, wenn im Außenbereich der Städte und Dörfer „unnatürliche“ Beutesucher wie nicht angeleinte Hunde umherstreifen und dabei Nester zerstören. Selten gewordene Arten wie Ziegenmelker und Wiesenpieper, die ohnehin nur noch in geschützten Arealen vorkommen, sind durch stöbernde Hunde vielerorts so gut wie verschwunden.

Aber auch Rehe und andere Wildtiere verenden auf qualvolle Weise: Nicht nur Bisse hetzender Hunde, auch die Flucht des Wildes selbst birgt höchste Gefahr. Wenn eine derart panische Flucht von einem Zaun aufgehalten wird, ist häufig ein tödlicher Ausgang vorprogrammiert. Von Hunden gehetzt, verletzen sich Wildtiere oft schwer. Sie können aber auch auf eine Straße und vor das nächste Auto geraten. Dann kommen zusätzlich Menschenleben in Gefahr.

Spricht man Zeitgenossen an, die in dieser kritischen Zeit mit frei laufenden Hunden in Natur und Landschaft unterwegs sind, behaupten diese häufig, der Hund jage nicht, sondern spiele lediglich.

Im Frühjahr sind aber Wildtiere am anfälligsten und am leichtesten zu reißen: In den Monaten März, April und Mai ist die Gefahr für Wild, von Hunden gehetzt und dabei getötet zu werden, rund dreimal so hoch wie von August bis November. Im April ist regelmäßig die höchste Zahl an gerissenen Rehen zu beklagen.

Das liegt unter anderem daran, dass die weiblichen Tiere jetzt hochträchtig sind und damit auch eine leichtere Beute für streunende Hunde darstellen als zu anderen Zeiten.

Hinzu kommt später eine große Zahl im Frühling geborener Jungtiere, die allzu häufig Opfer von unbeaufsichtigten Hunden werden. Diese können ihren angeborenen Beutetrieb natürlich nicht unterdrücken. Die Kreisverwaltung wie auch ihre Naturschutzbeauftragten appellieren daher an das Verantwortungsbewusstsein und die Einsicht der Hundehalter, gerade jetzt ihre Tiere in Wald, Feld und Flur an die Leine zu nehmen.

Zudem enthalten Natur- oder Landschaftsschutzverordnungen sowie kommunale Gefahrenabwehrverordnungen diesbezüglich ohnehin ausdrückliche Anordnungen. Hinweisschilder verdeutlichen dies. Nichtbeachtung derartiger Regelungen ist ordnungswidrig und wird entsprechend geahndet. Im Rhein-Pfalz-Kreis beispielsweise finden stichprobenartig Kontrollen statt, auch an den Wochenenden. Die Bußgelder können bis zu 50.000 € betragen.

Kreisverwaltung Rhein-Pfalz-Kreis

19.03.2018


Rosenpflanzung im Landratswingert

Weinprinzessin Isabell Grüber pflanzt gleichnamige Rose

Kleinniedesheim - Das jährliche Rosenpflanzen und Rebenschneiden im Landratswingert in Kleinniedesheim fand dieses Jahr schon recht früh am 3. März 2018 statt. Landrat Clemens Körner durfte bei frostigen Temperaturen und schneebedeckten Weinfeldern mit Isabell Grüber, Pfälzische Weinprinzessin, hohen Besuch begrüßen. Zusammen pflanzten sie eine Rose mit dem Sortennamen „Isabelle Autissier“ an den Anfang der Wingertszeile.

Landrat Clemens Körner begrüßte neben Isabell Grüber auch den Kreisbeigeordneten Manfred Gräf und rund 25 Weinpatinnen und Weinpaten und erläuterte, dass bei der Auswahl der Rose jeweils nach einer Sorte gesucht wird, die den Namen der Weinkönigin oder -prinzessin trägt, die die Pflanzung vornimmt. Traditionsgemäß wurde somit auch dieses Jahr wieder eine Züchtung mit dem Namen „Isabelle Autissier“ gefunden. Es handelt sich um eine stark duftende Rose mit wunderbar gefüllten rosa-pink, orangefarbenen Blüten.

Nach dem Setzen der neuen Rose taufte die Pfälzische Weinprinzessin die Rose den Temperaturen angepasst mit Glühwein vom Weingut Merkel, das den Landratswingert betreut. Damit Isabell die Entwicklung der Rose und des Weinberges weiter begleiten kann, ernannte Landrat Clemens Körner sie zur Weinpatin und überreichte ihr neben der Urkunde eine Magnumflasche des letzten Jahrgangs. Alle Weinpatinnen und Weinpaten wurden eingeladen, die Weinreben zu schneiden und für das Frühjahr vorzubereiten. Andreas Merkel erläuterte, dass an jedem Rebstock lediglich zwei Triebe stehen bleiben müssen, um eine reichhaltige Lese und somit Trauben von guter Qualität erhalten zu können. Bei Glühwein und Kartoffelsuppe wurde sich anschließend über die Arbeit im Wingert ausgetauscht.

Das Pflanzen einer Rose im Weinberg geht auf eine Tradition der Winzer in früheren Zeiten zurück. Mangels anderer Möglichkeiten wurde die Rose genutzt, um einen Befall der Reben mit der Pilzkrankheit Peronospora, umgangssprachlich „Falscher Mehltau“ genannt, zu verhindern. Da die Rose circa eine Woche vor den Reben die Anzeichen der Krankheit zeigt, kann der Winzer rechtzeitig Gegen- und Schutzmaßnahmen einleiten. Dieser alte Brauch wurde im Landratswingert aufgegriffen und die mittlerweile vierte Rose.

Kreisverwaltung Rhein-Pfalz-Kreis

14.03.2018


Fußgönheimer Spielkreis übergibt Spende in Höhe von knapp 12.000 Euro

Fußgönheim/Radviliskis (Litauen) - Am Samstag, 18. Februar 2018 konnte der Fußgönheimer Spielkreis, eine Einrichtung der Musikschule des Rhein-Pfalz-Kreises, eine Spende von insgesamt 11.932,63 Euro an den Freundeskreis Radviliskis Speyer e.V. zur Weiterleitung an ein Kinderheim mit angeschlossenem Waisenhaus im litauischen Kreis Radviliskis, einem Partnerlandkreis des Rhein-Pfalz-Kreises, übergeben. Landrat Clemens Körner und die Leiterin des Fußgönheimer Spielkreises Bine Stoll waren stolz, dass durch das Engagement der Kinder und Jugendlichen im Spielkreis, eine große Summe zusammengetragen werden konnte.

Hauptbestandteil der jetzt übergebenen Spendensumme ist der Erlös aus dem „Weihnachtlichen Musizieren“ am dritten Adventssonntag 2017. Daneben haben mehrere Einzelspender den Betrag aufgestockt. Bine Stoll überreicht voller Stolz den Scheck über die Spendensumme an Wolfgang Werbick, Vorsitzender des Freundeskreises Radviliskis Speyer e.V., der gemeinsam mit dem Freundeskreis bereits seit vielen Jahren Hilfstransporte in das Waisenhaus und die angeschlossene Schule für Kinder und Jugendliche mit erhöhtem Förderbedarf organisiert. Sie berichtete den Anwesenden von der herzlichen Freude der litauischen Freunde über die großzügige Spende. Mit den eingesammelten Geldern wird  bedürftigen Kindern täglich ein warmes Mittagessen gereicht.

Wolfgang Werbick erklärte den Mitgliedern des Spielkreises die Zustände, die noch immer in Litauen herrschen, trotz dessen Zugehörigkeit zur Europäischen Union. Besonders in den ländlichen Regionen ist die Armut sehr groß. Er dankte den Kinder und dem Fußgönheimer Spielkreis für deren Einsatz, der neben den Benefizaktionen auch Sammlungen von Kleidern, Spielsachen und vielen mehr Gebrauchsgegenständen umfasst. Landrat Clemens Körner dankte allen Beteiligten für deren Einsatz. Insbesondere die Kinder und Jugendlichen lobte er für ihr Engagement. Er freute sich, dass dadurch Kindern und Jugendlichen vor Ort der schwere Alltag ein bisschen erleichtert werden kann, und lobte die seit über 20 Jahren laufenden Aktivitäten des Fußgönheimer Spielkreises.

Kreisverwaltung Rhein-Pfalz-Kreis / Kreismusikschul

22.02.2018


Karl-Wendel-Schule Lambsheim gewinnt Hallenfußballturnier der Mädchen

Bobenheim-Roxheim  - Die Karl-Wendel-Schule aus Lambsheim ist Sieger des 5. Hallenfußballturniers der Mädchen im Rhein-Pfalz-Kreis. Die Schülerinnen aus Lambsheim setzten sich gegen sieben andere Grundschulen beim Turnier am 15. Februar 2018 in der Pestalozzigrundschule in Bobenheim-Roxheim durch. Kreisbeigeordneter Manfred Gräf gratulierte den Siegerinnen zu ihrem Erfolg.

Nach den gemeinsamen Turnieren von Jungen und Mädchen fand bereits zum 5. Mal ein eigenes Turnier für die Schülerinnen statt. An Spannung und Einsatz standen die Mädchen den zuvor ausgespielten Siegern der großen und kleinen Grundschulmeisterschaften der Jungen in nichts nach und überzeugten durch ihr Können. In zum Teil sehr engen Spielen kamen die Schülerinnen der Rheinschule Bobenheim-Roxheim und der Karl-Wendel-Schule Lambsheim ins Finale, in dem die Schützinnen aus Lambsheim die Entscheidung deutlich mit 3:0 gefällt haben. Im Halbfinale scheiterten die Schülerinnen der Rehbachschule Neuhofen und der Mandelgrabenschule Mutterstadt an den Finalistinnen.

Manfred Gräf dankte auch hier allen Verantwortlichen für die gute Organisation des Turniers und überreichte der Gewinnermannschaft aus Lambsheim den Siegerpokal sowie an alle Teilnehmerinnen Urkunden und Freikarten für die Kreisbäder.

Kreisverwaltung Rhein-Pfalz-Kreis

21.02.2018


Pestalozzigrundschule Bobenheim-Roxheim Sieger im Turnier der kleinen Grundschulen

Bobenheim-Roxheim - Am 6. Februar 2018 fand das Hallenfußballturnier der kleinen Grundschulen in Bobenheim-Roxheim statt. Die Pestalozzigrundschule Bobenheim-Roxheim konnte dieses Turnier für sich gewinnen. Im Spielmodus „jeder gegen jeden“ setzte sich die Gewinnermannschaft gegen acht andere Schulen aus dem Rhein-Pfalz-Kreis durch. Kreisbeigeordneter Manfred Gräf übernahm die Ehrung der strahlenden Sieger.

Beim Turnier der kleinen Grundschulen nahmen diejenigen Grundschulen teil, in denen nicht mindestens jeweils 40 Schüler die 3. und 4. Jahrgangsstufe besuchen. In spannenden Spielen setzte sich am Ende des Wettkampfs die Pestalozzischule Bobenheim-Roxheim mit einem Siegtreffer gegen die Karl-Wendel-Grundschule Lambsheim durch. Kreisbeigeordneter Manfred Gräf gratulierte den Siegern und dankte allen für die Teilnahme. Ebenso dankte er den Betreuern und der Grundschule Bobenheim-Roxheim, die das Turnier in diesem Jahr ausgetragen hat.

Wie bei dem Wettkampf der großen Grundschulen, erhielten die erfolgreichen Gewinner neben dem Pokal eine Siegerurkunde und einen Spielball. Alle Teilnehmer des Turniers bekamen außerdem Urkunden sowie Freikarten zu den Kreisbädern. Die Pestalozzigrundschule Bobenheim-Roxheim wird am 16. März 2018 bei der diesjährigen Kreissportschau in der Wilfried-Dietrich-Halle in Schifferstadt gegen den Sieger des Turniers der großen Grundschulen, der Grundschule „Im Mandelgraben“ aus Mutterstadt, den Grundschulgesamtsieger im Rhein-Pfalz-Kreis ausspielen.

Kreisverwaltung Rhein-Pfalz-Kreis

10.02.2018


Grundschule „Im Mandelgraben“ aus Mutterstadt gewinnt Fußballturnier der großen Grundschulen

Neuhofen - Die Grundschule „Im Mandelgraben“ ist Gewinner des 9. Grundschulfußballturniers der großen Grundschulen im Rhein-Pfalz-Kreis. Am Ende eines spannenden Turniers mit gleichwertigen Mannschaften setzte sie sich im Finale gegen die Grundschule Schifferstadt „Nord“ mit 1 : 0 durch und konnte dadurch den Siegerpokal in Empfang nehmen. Insgesamt haben 7 Mannschaften der großen Grundschulen am Turnier teilgenommen.

Das Fußballturnier der großen Grundschulen wurde in diesem Jahr beim letztmaligen Sieger, der Rehbachschule in Neuhofen, ausgetragen. Als große Grundschulen werden im Rhein-Pfalz-Kreis diejenigen Schulen bezeichnet, die in der dritten und vierten Jahrgangsstufe von jeweils mehr als 40 Schülerinnen und Schüler besucht werden. Kreisbeigeordneter Manfred Gräf zeigte sich beeindruckt vom Turnierverlauf und der Qualität der Spiele: "Der Sport ist für Kinder und Jugendliche innerhalb und außerhalb der Schule ein wichtiger Baustein in ihrer Entwicklung. Er fördert die Aktivität, die Motorik und den Zusammenhalt untereinander. Wir haben beim Fußballturnier der großen Grundschulen sehr gute Leistungen gesehen und knappe Ergebnisse zeugen von ausgeglichenen Spielen. Ich gratuliere der Grundschule „Im Mandelgraben“ aus Mutterstadt zu ihrem Erfolg und danke allen Beteiligten, den Schiedsrichtern und den Organisatoren für ihren Einsatz."

Die glücklichen Gewinner erhielten neben dem Pokal eine Siegerurkunde und einen Spielball. Alle Teilnehmer des Turniers erhielten Urkunden sowie Freikarten zu den Kreisbädern. Die Grundschule „Im Mandelgraben“ wird am 16. März 2018 bei der diesjährigen Kreissportschau in der Wilfried-Dietrich-Halle in Schifferstadt gegen den Sieger des Turniers der kleinen Grundschulen den Grundschulgesamtsieger im Rhein-Pfalz-Kreis ausspielen.

Kreisverwaltung Rhein-Pfalz-Kreis

10.02.2018


8. Prinzessinnenempfang der Karnevalsvereine im Kreishaus

Landrat Clemens Körner gemeinsam mit den Prinzessinnen

Ludwigshafen - Mit einem abwechslungsreichen und humoristischen Programm fand am 31. Januar 2018 die Landratsfastnacht im Kreishaus in Ludwigshafen statt. Landrat Clemens Körner begrüßte gemeinsam mit den Kreisbeigeordneten Manfred Gräf und Volker Knörr 17 karnevaltreibende Vereine und Gruppierungen aus dem Rhein-Pfalz-Kreis. Bereits zum achten Mal brachten die jeweiligen Karnevalsprinzessinnen mit ihren prachtvollen Kleidern das Kreishaus zum Strahlen.

Schwungvoll sorgten die Waldsemer Gasserassler für den musikalischen Auftakt und brachten die Gäste im gut gefüllten Sitzungssaal in Stimmung. Nach der Begrüßung und Ordensübergabe durch die Prinzessinnen und Abordnungen der Vereine bekamen alle Anwesenden einen Orden der Landratsfastnacht überreicht. Der Bezirksvorsitzende der Vereinigung der badisch-pfälzischen Karnevalsvereine, Andreas Müss, führte gekonnt durch das vielfältige Programm.

Nach der Ordensübergabe zeigte Jugendtanzmariechen Melina Kaspar von den Böhler Hängsching eine eindrucksvolle Kür und erntete für ihre karnevalistische Tanzdarbietung viel Applaus. Die beiden Jungbüttenredner Jana Scheurer und Jannik Melzer, ebenso von den Böhler Hängsching, brillierten als Prinzenpaar und erzählten Anekdoten aus ihrem Alltag. Die beiden Talente sind schon in Fernsehsitzungen der Vorderpfälzer Fastnacht aufgetreten und sind weit über die Kreisgrenzen bekannt.

Zwischendurch motivierte Norbert Herold von den Geeßtreiwern aus Mutterstadt das Publikum für musikalische Einsätze. Das Juniorentanzpaar Emily und Samuel von den Böhler Hängsching führten akrobatische Tanzeinlagen, perfekt aufeinander abgestimmt, vor. Auch diese sportliche Leistung wurde mit viel Applaus kommentiert. Den Abschluss bildeten die Zwei Butzbichsen von den Igglemer Bessem, die als Putzfrauen von dem Getratsche der anderen und allgemeiner Lebensweisheiten auf humorvolle und witzige Weise berichteten.

Die Waldsemer Gasserassler

Zwischen den einzelnen Beiträgen sorgten die Waldsemer Gasserassler und Richard Scheibel am Keyboard immer wieder für musikalische Laune und die richtige Fastnachtsstimmungsmusik. Am Ende des Abends hatte Landrat Clemens Körner eine Vielzahl an Orden und Abzeichen der verschiedenen Vereine des Kreises um den Hals. Bei ausgelassener Stimmung genossen  die Teilnehmer ein abwechslungsreiches Programm und nutzten die Gelegenheit, sich über die aktuelle Kampagne und vieles mehr auszutauschen.

Landrat Clemens Körner dankte zum Abschluss allen Aktiven und den Vereinen für ihr Engagement und die Gestaltung des Abends. Er wünschte für die restliche Zeit der Kampagne noch viele schöne Stunden im Geiste der Fastnacht.

Kreisverwaltung Rhein-Pfalz-Kreis

06.02.2018


Geänderte Öffnungszeiten der Kfz-Außenstelle in Heßheim seit 01. Januar 2018

Lambsheim-Heßheim - In der Kfz-Außenstelle Heßheim, im Rathaus der Verbandsgemeindeverwaltung Lambsheim-Heßheim ändern sich die Öffnungszeiten ab 01. Januar 2018.

Künftig wird die Außenstelle montags von 7 bis 12 Uhr und dienstags bis donnerstags von 8 bis 12 Uhr geöffnet sein. Zusätzlich ist am Dienstagnachmittag die Öffnungszeit von 14 bis 18 Uhr erweitert worden. Es wird darauf hingewiesen, dass jeweils 30 Minuten vor Ende der Öffnungszeiten ein Annahmeschluss besteht. Weiterhin wird die Außenstelle Heßheim freitags ab Januar 2018 geschlossen bleiben.

Öffnungszeiten und weitere Informationen unter www.rhein-pfalz-kreis.de .

Kreisverwaltung Rhein-Pfalz-Kreis

08.01.2018


Rhein-Pfalz-Kreis als neue Heimat

Ludwigshafen/Rhein-Pfalz-Kreis - Im Rhein-Pfalz-Kreis haben in der Adventszeit 51 Menschen die deutsche Staatsbürgerschaft erhalten. Landrat Clemens Körner überreichte den eingebürgerten Personen die Einbürgerungsurkunde in einer Feierstunde als vorgezogenes Weihnachtsgeschenk.

In seiner Ansprache beglückwünschte Landrat Clemens Körner die neuen Staatsbürgerinnen und Staatsbürger zu ihrer Entscheidung und hieß sie im Rhein-Pfalz-Kreis herzlich willkommen. 30 Frauen, 17 Männer und 4 Kinder wurden während des feierlichen Aktes eingebürgert. Die Altersspanne reicht dabei von 6 bis 68 Jahren. Die eingebürgerten Personen stammen aus insgesamt 22 verschiedenen Herkunftsländern, die meisten davon aus Italien und der Türkei.

„Ich freue mich sehr, dass Sie sich entschieden haben, deutsche Staatsbürgerinnen und Staatsbürger zu werden und insbesondere freue ich mich, dass Sie hierfür den Rhein-Pfalz-Kreis ausgewählt haben“, so Landrat Clemens Körner. Mit Ihrer Annahme der deutschen Staatsbürgerschaft haben sich die neuen Bürgerinnen und Bürger dazu entschieden, die Bundesrepublik und ihre freiheitlich-demokratische Grundordnung anzuerkennen. Weiterhin rief der Landrat die neuen Kreisbürgerinnen und -bürger dazu auf, sich zu integrieren und engagieren. Im Landkreis gibt es viele Vereine, Parteien und Organisationen, die vielfältige Angebote anbieten. Eine Integration erfolgt am besten durch eigenes Zutun, indem man die große Auswahl an Angeboten auch nutzt. Eine wesentliche Voraussetzung für die Integration sei auch das Erlernen der deutschen Sprache. Auch hier gibt es viele Möglichkeiten die Sprachkenntnisse zu verbessern – sei es durch Kurse, Bücher und Zeitungen lesen oder Unterhaltung mit Menschen. „Durch ehrenamtliches Engagement kann unsere Gesellschaft weiterhin so lebendig bleiben und sich immer wieder durch neue Impulse weiterentwickeln“, betont der Landrat.

Anschließend stellte Denise Gosslau, ein aus Kamerun stammendes Mitglied des Beirates für Migration und Integration, den neuen Bürgerinnen und Bürgern das Projekt des Beirates mit dem Titel "First Picture" vor. In dem Projekt werden die ersten Bilder von Einwanderern, die sie in Deutschland gemacht und in ihr Heimatland gesendet haben, gesammelt und sollen als Buchform oder in einer Ausstellung veröffentlicht. Somit würde der erste Eindruck im eingewanderten Land festgehalten werden und könnte als Quelle der Inspiration dienen.

Neben der Urkunde erhielten auch alle eingebürgerten Personen eine Ausgabe des Grundgesetzes und ein kleines Willkommensgeschenk. Musikalisch umrahmt wurde die Feierstunde von Musikschulleiter Christoph Utz. Die eingespielte Nationalhymne haben alle neuen Bürgerinnen und Bürger andächtig mitgesungen.

Im Jahr 2017 wurden insgesamt 210 Menschen im Rhein-Pfalz-Kreis eingebürgert.

Kreisverwaltung Rhein-Pfalz-Kreis

08.01.2018


Kreisverwaltung Rhein-Pfalz-Kreis als vorbildlicher Arbeitgeber ausgezeichnet

v.l.: Detlef Placzek (Präsident des Landesamtes für Soziales, Jugend und Versorgung), Robert Kuhn (Schwerbehindertenvertreter der Kreisverwaltung Rhein-Pfalz-Kreis), Mirjam Gurrado (Rehateam des Arbeitgeberservices der Agentur für Arbeit Ludwigshafen), Georg Lehnen-Schwarzer (Personalreferent der Kreisverwaltung Rhein-Pfalz-Kreis), Sabine Bätzing-Lichtenthäler (Ministerin für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie), Dr. Alexander Dombrowsky, (Landesvereinigung Unternehmerverbände Rheinland-Pfalz und Vorsitzender der Jury) und Matthias Rösch (Landesbeauftragter für die Belange behinderter Menschen des Landes Rheinland-Pfalz).

Mainz/Ludwigshafen - Der Kreisverwaltung Rhein-Pfalz-Kreis wurde aufgrund ihres besonderen Engagements bei der Beschäftigung schwerbehinderter Menschen der dritte Preis des Landes Rheinland-Pfalz 2017 verliehen. Die Verleihung erfolgte am 04. Dezember 2017 durch Sozialministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler und dem Präsidenten des Landesamtes für Soziales, Jugend und Versorgung, Detlef Placzek, in einem feierlichen Rahmen in Mainz.

Das Land Rheinland-Pfalz zeichnet seit 1998 jedes Jahr Firmen, Betriebe und Dienststellen aus, die sich in vorbildlicher Weise um die Integration schwerbehinderter Menschen in das Arbeitsleben verdient machen. Das Sozialministerium macht sich dafür stark, dass mehr Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber behindertengerechte Beschäftigungsbedingungen schaffen, um zum Abbau der Arbeitslosigkeit schwerbehinderter Menschen und dadurch zur Inklusion beizutragen.

„Über die Verleihung dieser öffentlichen Auszeichnung freuen wir uns natürlich sehr. In dem Landespreis sehe ich nicht nur eine verdiente Anerkennung für unsere seit Jahren vorhandene Beachtung für Kolleginnen und Kollegen mit Behinderungen, sondern auch als Zeichen dafür, dass in der Kreisverwaltung Inklusion schon lange gelebt wird und sehr gut funktioniert“, so Landrat Clemens Körner. In Vertretung für den Landrat haben der Personalreferent der Kreisverwaltung, Georg Lehnen-Schwarzer und der Schwerbehindertenvertreter, Robert Kuhn, die Urkunde und den Preis in Empfang genommen.

Die Auswahl der Prämierten trifft eine Jury, die sich aus den Mitgliedern des Beratenden Ausschusses beim Integrationsamt zusammensetzt. Die ersten beiden Preise im öffentlichen Dienst gingen an den Entsorgungs- und Wirtschaftsbetrieb in Landau und an die Polizeidirektion in Worms.

Kreisverwaltung Rhein-Pfalz-Kreis

08.01.2018


Richtfest des Sozialwohnungsbaus in Limburgerhof

Limburgerhof - Der Kreiswohnungsverband Rhein-Pfalz errichtet zurzeit in der Hermann-Löns-Straße in Limburgerhof einen öffentlich geförderten Mietwohnungsbau für Haushalte mit geringem Einkommen. Insgesamt entstehen in dem Mehrfamilienhaus 15 Wohneinheiten in der Größe von 65 und 80 m². Die Erdgeschoßwohnungen werden über eine Terrasse verfügen, alle anderen Wohnungen haben einen Balkon.

Begonnen wurde der Bau des Hauses im Frühjahr 2017 und am Montag, den 06. November 2017 konnte der Kreiswohnungsverband zum Richtfest einladen. Die Geschäftsführerin des Verbandes, Rosemarie Heltewig, erläuterte den anwesenden Gästen die Aufteilung der Wohnungen, sowie des Außenbereiches mit Stellplätzen für Autos und Fahrrädern, Grünflächen und Kinderspielplatz. Grundvoraussetzung für den Einzug in eine Sozialwohnung sei ein Berechtigungsschein, der vom Einkommen der Familie abhängig ist. In der Planung wurde die Barrierefreiheit berücksichtigt, indem ein Aufzug für das 3-stöckige Haus eingebaut wird, um die oberen Stockwerke problemlos zu erreichen.

Landrat Clemens Körner und Bürgermeister Dr. Peter Kern lobten den Fortschritt des Baus, der trotz widriger Umstände zu Beginn der Bauarbeiten gut vorankommt. „Die Investition in den sozialen Wohnbau sei eine wichtige Entscheidung für die Gesellschaft und wir sind froh darüber, in Gemeinden des Rhein-Pfalz-Kreises schöne Wohnungen zu bezahlbaren Preisen anbieten zu können“, so der Landrat. Der Architekt Christopher Diehl beschrieb anschaulich die Schwierigkeiten des Baubeginns durch die nicht zu erahnenden Altlasten im Untergrund. Sämtliche Sorten von Müll wie beispielsweise Bauschutt, Fahrräder und Reifen mussten geborgen und entsorgt werden. Auch der Grundwasserspiegel musste abgesenkt werden, was zu zeitlichen Verzögerungen führte. Die Baufirmen haben dann die Verzögerungen glücklicherweise großteils einholen können. Angedacht ist eine Fertigstellung des Bauprojektes zum Sommer 2018.

Als Überraschung zum Richtfest haben Kinder aus der Kita Villa Kunterbunt aus Limburgerhof das Lied der „fleißigen Handwerker“ gesungen und für einige Schmunzler der anwesenden Gäste gesorgt. Rosemarie Heltewig überreichte den Erzieherinnen ein Geschenkepaket, gefüllt mit Büchern und Spielsachen für die Kinder, passend zur Geschichte der „Villa Kunterbunt“.

Der Kreiswohnungsverband besitzt in Limburgerhof zurzeit 16 Mehrfamilienwohnhäuser mit insgesamt 132 Wohnungen. Durch den Bezug des Neubaus erhöht sich die Zahl der Mehrfamilienhäuser auf 17 und insgesamt 147 Wohnungen. Bis auf zwei Häuser wurden in den letzten Jahren alle Objekte energetisch modernisiert. Die Wohnumfelder wurden neu gestaltet, Barrierefreiheit wurde nachgerüstet, indem Außenaufzüge montiert und Bäder modernisiert wurden. In Limburgerhof investierte der Kreiswohnungsverband in den letzten 10 Jahren insgesamt rund 3,6 Millionen Euro zusätzlich zu den laufenden Instandhaltungskosten.

Weitere Informationen unter www.kwv-lu.de.

Kreisverwaltung Rhein-Pfalz-Kreis


Veröffentlichung des neuen Kreis-Jahrbuches Band 34


Hanhofen - Am Dienstag, den 14. November 2017 wurde das neue Kreis-Jahrbuch Band 34 in der Kulturscheune Hanhofen durch Landrat Clemens Körner vorgestellt. Ortsbürgermeisterin Friederike Ebli begrüßte die Gäste in der neuen „guten Stube“ der Gemeinde. Landrat Körner hieß die Autoren und das Redaktionsteam willkommen und betonte die große Bandbreite der Themen des Buches. Dadurch spricht es mit seinen Inhalten alle Bevölkerungsgruppen an.

Von Schülern über Studenten bis hin zu den Senioren, unter den Autoren sind alle Altersgruppen vorhanden. Für die Redakteure Dr. Lenelotte Möller, Dr. Oliver Bentz und der Kulturreferent des Rhein-Pfalz-Kreises, Paul Platz, stellt die Erstellung des Kreis-Jahrbuches immer wieder eine Herausforderung dar. Mit der Zeit gehen, aktuelle Themen aufgreifen und etwas mehr Abstand von den Heimatgeschichten, durchlebt das Kreisbuch jedes Jahr einen Wandel. „Es ist immer wieder etwas ganz Besonderes, jeder Band ist ein Unikat“, so der Landrat.

Das Kreis-Jahrbuch beschäftigt sich wieder mit der Geschichte, der Literatur, der Kunst und das Leben im Rhein-Pfalz-Kreis. In der 34. Auflage des Buches schreibt beispielsweise Hannah Röhrig vom Gymnasium im Paul-von-Denis-Schulzentrum in Schifferstadt über Widerstandskämpfer aus dem südlichen Landkreis in der Nazizeit und beschäftigte sich intensiv mit der Geschichte aus dieser Zeit. Eine Gruppe von Schülern der Realschule Plus in Bobenheim-Roxheim, die am deutschen Diktat-Wettbewerb in Frankfurt teilgenommen hat, berichtet in der Rubrik Literatur über ihre Erfahrungen mit der Rechtschreibung.

„Kunst im Kreis“ ist wieder ein Schwerpunkt. In Artikeln wie „Bereit für große Themen“ über die Künstlerin Ursula Faber aus Großniedesheim, die mittlerweile viele hochkarätige europäische Preise erhalten hat oder „Die Kreatur in all ihren Facetten“, der von einer Ausstellung von Schlachthausbildern des österreichischen Künstlers Fritz Martinz im ehemaligen Schweinestall des von Heyl’schen Hofguts in Bobenheim-Roxheim schildert, wird die große Auswahl an Vielfältigkeit der Themen anschaulich dargestellt.

Science-Fiction lässt sich mit Naturschutz und Ökologie vereinen, das beweist die Biologin Petra Jörns, die viele erfolgreiche Zukunftsromane geschrieben hat.

Verschiedene Artikel im Bereich „Extra“ beschäftigen sich mit Ersterwähnungen und Ortsjubiläen verschiedener Gemeinden, etwa im Lorscher Codex oder in Aufzeichnungen weiterer Klöster.

Was genau steckt hinter dem Hochwasserschutz am Oberrhein? Die Grundlage der Tulla-Rheinbegradigung war ein Vertrag zwischen Bayern und Baden im Jahre 1817. Heinz Peter Wierig hat sich mit diesem Thema im Abschnitt „Aus der Geschichte des Rhein-Pfalz-Kreises“ beschäftigt und hatte am Vorstellungstag auch Geburtstag. Der Landrat gratulierte mit einer Torte, worauf die Karte des Rheinstroms zwischen Speyer und Worms von 1889 abgebildet war.

Das Kreisjahrbuch ist zum Preis von 9,50 Euro in der Kreisverwaltung, in den Stadt-, Gemeinde- und Verbandsgemeindeverwaltungen und in diversen Buchhandlungen erhältlich.

Kreisverwaltung Rhein-Pfalz-Kreis


Dankeschön-Fest für ehrenamtlich Engagierte in der Flüchtlingsarbeit

v.l.: Landrat Clemens Körner (CDU) mit Abdul Kerim Kurt

Dannstadt-Schauernheim - Am 04. November 2017 lud Landrat Clemens Körner gemeinsam mit dem Beirat für Migration und Integration alle haupt- und ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer in der Flüchtlingsarbeit zu einem Dankeschön-Fest ins Zentrum Alte Schule nach Dannstadt-Schauernheim ein. Etwa 200 Personen, darunter zahlreiche Bürgermeisterinnen und Bürgermeister sowie Kreistagsmitglieder, kamen und nutzten die Gelegenheit zum Austausch über ihre Arbeit.

Eröffnet wurde die durch Paul Platz vom Kulturbüro des Kreises moderierte Feier durch das Lillengassenorchester aus Schifferstadt unter Leitung von Isabell Eichenlaub, in dem engagierte Menschen Flüchtlingen die Möglichkeit bieten, über das gemeinsame Musizieren Freundschaften zu knüpfen und sich zu integrieren. In seiner Ansprache begrüßte Landrat Clemens Körner alle Anwesenden, die sich in ihren Heimatgemeinden in unterschiedlicher Art und Weise für Flüchtlinge engagieren: als Paten bei Behördengängen, bei der Wohnungssuche, bei Arztbesuchen oder als Helfer in Fahrradwerkstätten, als Fahrer oder durch die Durchführung von Sprachkursen. Landrat Körner erinnerte daran, dass es schon immer Flucht und Vertreibung gegeben hat, auch aus Deutschland, und dass die Integration bisher schon immer gelungen sei. Da die Flüchtlingszahlen zurzeit rückläufig sind, müssen viele Arbeiten, die im Laufe der hohen Flüchlingswelle liegengeblieben sind, aufgearbeitet werden. Die Arbeit wird dadurch nicht weniger, sie verlagert sich nur. Inzwischen ist die Integration der zu uns geflüchteten Menschen mit ihren unterschiedlichen Herkunftsländern und Sitten die nächste Herausforderung. „An dieser Stelle möchte ich auch allen Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern aus dem Rhein-Pfalz-Kreis meinen Dank aussprechen, da wir alle zusammen an einem Strang gezogen und in der Problemzeit zusammengehalten haben.“

Mitglieder der Laienspielgemeinschaft 1975 Beindersheim e.V.

Auch der stellvertretende Vorsitzende des Beirates für Migration und Integration im Rhein-Pfalz-Kreis, Abdul Kerim Kurt, sprach den Gästen seinen Dank für die Unterstützung bei der Integration der eingewanderten Menschen aus. Für die Sparkasse Vorderpfalz überreichte das stellvertretende Vorstandsmitglied Thomas Bull eine Spende an Landrat Clemens Körner zur Finanzierung der Feier.
Die Laienspielgemeinschaft 1975 Beindersheim e.V. unter Leitung von Herbert Hügenell führte das Theaterspiel „Kind auf der Flucht“ für die Anwesenden vor. Mit 4 Kindern aus Polen, Philippinen und Syrien wurde das Thema Flüchtlingshilfe anschaulich dargestellt. Anschließend stellte Denise Gosslau, ein aus Kamerun stammendes Mitglied des Beirates für Migration und Integration, ein Projekt des Beirates mit dem Titel "First Picture" vor. Es ist angedacht, die ersten Bilder von Einwanderern, die sie in Deutschland gemacht und in ihr Heimatland gesendet haben, zu sammeln und als Buchform oder Ausstellung zu veröffentlichen. Somit würde der erste Eindruck im eingewanderten Land festgehalten und könnte als Quelle der Inspiration genutzt werden. Denise Gosslau, die als vorbildliches Beispiel der gelungenen Integration genannt werden kann, ist sehr stolz darauf, dass sie durch den Kindergartenbesuch ihres Kindes Anschluss in Bobenheim-Roxheim gefunden hat und mittlerweile in der katholischen Kirchengemeinde in den Gemeindeausschuss gewählt wurde. "Ich bin inzwischen ein echtes Roxemer Mädel", sagte sie unter dem Beifall der Gäste.

Gastredner an diesem Vormittag war Felix Eitel vom Landesjugendamt, der einen Vortrag zum Thema „Gutmenschen“ hielt und den anwesenden Gästen sinnvolle Erläuterungen und Argumente gegen rechtspopulistische „Stammhausparolen“ weitergab. Gerade in der Flüchtlingsarbeit machen sich immer wieder extremistische Anfeindungen breit, denen man sachlich und entschlossen entgegentreten kann und muss. Mit Logik und Bauchgefühl lassen sich viele Konfrontationen besser erkennen und beseitigen.

Nach dem offiziellen Teil der Veranstaltung waren alle Gäste zu Gesprächen bei Suppe und anschließendem Kuchen eingeladen. Landrat Clemens Körner freute sich abschließend über die gelungene Veranstaltung: "Es war mir wichtig, allen Helfern mit diesem Fest Danke zu sagen. Das Engagement ist enorm wichtig bei dieser großen gesellschaftlichen Aufgabe und ohne die vielen Ehrenamtlichen wären die Herausforderungen nur schwer zu meistern! Der Rhein-Pfalz-Kreis ist der erste Landkreis deutschlandweit, der vor zwei Jahren mit einem Dankeschönfest die ehrenamtliche Arbeit in der Flüchtlingshilfe gewürdigt hat und das möchten wir gerne fortführen."

Kreisverwaltung Rhein-Pfalz-Kreis


Solide finanziert ins Eigenheim

Verbesserte Bedingungen im Programm zur Förderung von Wohneigentum

Damit sich möglichst viele Menschen in Rheinland-Pfalz den Traum vom eigenen Zuhause erfüllen können, bietet die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) mit verbesserten Konditionen bei den ISB-Darlehen Wohneigentum ein Instrument, das mit langen Laufzeiten, niedrigen Zinssätzen, geringen Eigenkapitalanforderungen und einer Tilgungsrate von 2,2 Prozent eine wirtschaftlich sinnvolle Ergänzung zur Finanzierung der Kreditinstitute sein kann.

Zu den Verbesserungen gehören eine Verbilligung der ISB-Zinssätze, die Einführung von Tilgungszuschüssen für die ISB-Darlehen Wohneigentum sowie die Anhebung der Förderhöchstbeträge. Bei einer Laufzeit von zehn Jahren beträgt der Zinssatz 0,6 Prozent p.a., 1,0 Prozent p.a. bei einer Zinsfestschreibung von fünfzehn Jahren, 1,2 Prozent und 1,4 Prozent im Jahr bei Zinsfestschreibungen von zwanzig Jahren beziehungsweise bis zur Vollrückzahlung.

Die regional gestaffelten Förderhöchstbeträge für ISB-Darlehen werden aufgrund gestiegener Bau- und Kaufpreise je nach Fördermietenstufe um bis zu 25.000 Euro angehoben. Bei Haushalten mit mehr als drei Kindern ist noch einmal eine Steigerung um zehn Prozent für das dritte und jedes weitere Kind möglich. Neu im Rahmen der Wohneigentumsförderung sind Tilgungszuschüsse in Höhe von fünf Prozent des ISB-Darlehens.

Das Förderangebot richtet sich an Haushalte, die Wohneigentum bilden möchten. Voraussetzung ist, dass bestimmte Einkommensgrenzen eingehalten werden. Beispielsweise können Haushalte mit zwei Erwachsenen und zwei Kindern über ein Jahresbruttoeinkommen von rund 79.000 Euro verfügen.

Zur Beantragung der Darlehen bei der ISB wird -bei Förderobjekten innerhalb des Rhein-Pfalz-Kreises- eine Förderbestätigung der Kreisverwaltung Rhein-Pfalz-Kreis benötigt, über die auch die Anträge bei der ISB gestellt werden. Alle Informationen zu den Konditionen und zur Ausgestaltung der Förderprogramme finden Interessierte auf den Internetseiten der ISB unter www.isb.rlp.de oder bei der Kreisverwaltung Rhein-Pfalz-Kreis, Europaplatz 5, 67063 Ludwigshafen (Wohneigentum: Petra Fiederer 0621/5909-444; Modernisierung: Sabine Veglia 0621/5909-439).

Kreisverwaltung Rhein-Pfalz-Kreis


Küchenabfällen gehören nicht auf die Wertstoffhöfe

Da immer wieder Fehler bei der Entsorgung von Küchenabfällen aufkommen, weist der Eigenbetrieb Abfallwirtschaft darauf hin, dass die Grünschnitt-Container auf den Wertstoffhöfen ausschließlich der Entsorgung von Grünabfällen, wie z.B. Hecken-, Baum-, Strauch- und Rasenschnitt sowie Laub dienen. Diesem Material-Mix wird im Zuge der Aufbereitung der holzige Anteil entnommen und in Form von Hackschnitzeln energetisch genutzt. Der krautige Anteil wird in Mutterstadt zu Grünkompost verarbeitet.

Andere Bioabfälle, wie zum Beispiel Obst-, Gemüse- und Küchenabfälle sowie pflanzliches Tierstreu, erfordern eine besondere Verarbeitung und dürfen daher nicht in die Grünschnitt-Container gegeben werden. Sie gehören in die Biotonne und werden in den Anlagen der ZAK in Kaiserslautern zu klimaschonendem Biogas und Biokompost verarbeitet.

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Weinlesefest mit Weinpatenernennung gefeiert

Kleinniedesheim - Ein Höhepunkt des Herbstes sind die zahlreichen Weinlesefeste zur Feier und zum Dank für die gute Ernte. Auch im Landratswingert in Kleinniedesheim war die Ernte trotz aller Wetterkapriolen in diesem Jahr zufriedenstellend. Nach deren Abschluss lud Landrat Clemens Körner die Weinpaten und die Bevölkerung zu einem Weinlesefest, das der Kleintierzuchtverein Kleinniedesheim in seinem Vereinsheim ausgerichtet hat. 18 Persönlichkeiten aus dem Rhein-Pfalz-Kreis wurden zu Weinpaten im Landratswingert ernannt.

Nach der musikalischen Eröffnung durch den Chor des Kleinniedesheimer Gesangsvereins begrüßte Landrat Clemens Körner die zahlreichen Gäste in Kleinniedesheim. Er freute sich über die erfolgreiche Lese und dankte den zahlreichen Helfern. Gemeinsam mit dem Weingut Sonja und Andreas Merkel, die den Weinberg bewirtschaften und den Wein ausbauen, werden die Weinpaten zu mindestens drei Terminen im Jahr im Weinberg eingeladen und können damit verfolgen, welche Arbeiten im Weinberg anstehen und wie ein Rebstock gepflegt werden muss. Dieses Jahr pflanzte die Pfälzische Weinkönigin Anastasia Kronauer im April einen Rosenstock zur Früherkennung des falschen Mehltaus an den Anfang des Weinberges ein und die Weinpaten arbeiteten wieder fleißig bei der Lese im September.

Bei der Verleihung der neuen Weinpatenschaften wurden insgesamt 18 Personen zu Weinpaten ernannt und erhielten neben einer Urkunde eine 1,5 Liter Magnumflasche Regent des 2016er Jahrgangs. Zum Weinpaten wird ernannt, wer sich um den Landkreis verdient gemacht oder als Kreisbürger etwas Besonderes geleistet hat.

Vor der Verleihung der Weinpatenschaft stellte Sonja Merkel den 2016er Landratswein, ein Regent, vor. Sie betonte, dass der Regent dieses Jahr einen runden Geburtstag feiert, da er vor 50 Jahren „auf die Welt gekommen sei“. In diesem halben Jahrhundert hat sich die Rebsorte etabliert und inzwischen einen festen Platz im Weingut eingenommen. Der Regent ist robust, stark und kann sich gut gegen Pilzkrankheiten behaupten. Sonja Merkel witzelte zur Handlese der Paten im September, dass die Ernte mit einem Vollernter weniger hungrig ausfallen, dafür aber auch weitaus weniger romantisch sein würde. Die Regenttrauben sind dieses Jahr richtig süß mit 83° Oechsle und zeigen, dass sie viel Sonne erhalten haben. Inzwischen konnte der junge Wein sich während der Maischegärung schon zu einem kräftigen Roten entwickeln, um sich nun zunächst in Holzfässern zu erholen.

Den Jahrgang 2016 konnten die anwesenden Gäste auch gleich probieren und zeigten sich mit dem Ergebnis zufrieden. Landrat Körner zitierte zur Weinprobe: „Wer keinen Wein trinkt, begeht eine seltsame Art des Selbstmordes!“ Nach einem Blick in die Runde konnte getrost davon ausgegangen werden, dass an diesem Abend sicher nichts passieren würde.

Zum Abschluss dankte Landrat Clemens Körner dem Weingut Merkel für seine liebevolle Arbeit im Weinberg, dem Kleintierzuchtverein für die Organisation und Bewirtung des Abends sowie den alten und neuen Paten für ihre Bereitschaft und ihr Engagement. Ein besonderer Dank geht an Paul Platz, dem Kulturreferenten des Rhein-Pfalz-Kreises, für die Organisation des Festes und der Weinlese und vielen weiteren kulturellen Ereignissen im Landkreis.

Körner beendete seine Rede mit einer kleinen Anekdote über die Pfälzer Eigenarten: die Pfälzer können den Buchstaben „ü“ auf 4 verschiedene Arten und Weisen umgehen. Entweder wird es als kurzes oder langgezogenes „i“ (Brücke wird zu „Brigg“ oder Füße werden zu „Fieß“) oder als ein “er“ (Schürze wird zu „Scherz“) ausgesprochen. Notfalls wird ein neues Wort genommen und aus „Tschüss“ wird ein „Alla dann“! Damit wurde der gemütliche Teil des Abends eingeläutet.

Neue Weinpaten sind:

  • Maximilian Barz, Schifferstadt, hat seine Zulassungsarbeit im Fach Geschichte an der Uni Würzburg dem Wappen des Rhein-Pfalz-Kreises gewidmet,
  • Dr. Rüdiger Beyer, 14 Jahre Hauptgeschäftsführer der IHK Vorderpfalz ging 2017 in Ruhestand,
  • Familie Barbara und Markus Buch, Kleinniedesheim, Bürgerpreis des Polizeipräsidiums Rheinpfalz für Reanimation eines älteren Autofahrers, der wegen eines Schwächeanfalls im Auto mitten auf der Straße stehen blieb,
  • Thomas Bull, stv. Vorstandsmitglied der Sparkasse Vorderpfalz, Leiter des Personalmanagements und zukünftig im Vorstandsstab,
  • Reiner Kober, Fußgönheim, hat ein Lernspiel erfunden, das Schüler für Chemie und Naturwissenschaften begeistern soll,
  • Heinz Kuhn, Schifferstadt, 1. Platz WM der Masters und 1. Platz EM  der Masters im Gewichtheben bis 125 kg,
  • Norbert Lenz, Schifferstadt, langjährige Tätigkeit als Pressefotograf und mehrfacher deutscher Meister im Segelflug,
  • Stefan Mutschke, Limburgerhof, ist mit dem Fahrrad von seiner Heimatgemeinde nach Teheran gefahren,
  • Dr. Andrea Rech, Bobenheim-Roxheim, hat den Ludwig-Wagner-Preis bekommen für ihr Engagement beim Sozialverein Kunterbunt,
  • Walter Schmitt, Assenheim, nennt sich Ländersammler, will alle 193 Länder der Erde bereisen, 184 hat er schon,
  • Marion Viertl und Ursula Adler, Mutterstadt, nahmen sich sechs Monate Auszeit, um Reisen in verschiedene Länder zu machen: Südostasien Papua Neuguinea; Ursula Adler war 177 Tage unterwegs, ihre Schwester Marion Viertl 13 Tage länger.

Nicht anwesend sein konnten:

  • Maria Faßnacht, Mutterstadt, Verdienstmedaille des Landes Rheinland-Pfalz, für außergewöhnliches Engagement in der kath. Kirche,
  • Thomas Butsch aus Heßheim hat mit seinen Freunden Dirk Fellhauer und Robert Kwiatek aus Frankenthal, ein Schorleglas ins All geschickt, nach weicher Landung wurde es versteigert für das Kinderhospiz Dudenhofen,
  • Hanna Müller, Dannstadt-Schauernheim, weltberühmte Opernsängerin, hat bei der Premiere der Elbphilhamonie gesungen und schickt Grüße aus Japan,
  • Christian Heiter, Assenheim, ist einem Rentner zu Hilfe geeilt, als dieser von einem psychisch Kranken angegriffen wurde, Auszeichnung für Zivilcourage durch das Polizeipräsidium,
  • Janina Fautz, Hanhofen, Schauspielkarriere, 2016 und 2017 Goldene Kamera, spätestens dem breiten Publikum bekannt durch ihren Auftritt beim TATORT aus Münster.

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Wehrleute nun auch auf Wasser einsatzbereit: Ausbildung als Bootsführer für Feuerwehrboote

Personen auf dem Bild: liegend: Johannes Wriedt (Neuhofen), kniend von links nach rechts: Steffen Ullmeyer (Waldsee), Walter Rieker (Bobenheim-Roxheim), Wolfgang Werner (Römerberg), Sebastian Melis (Waldsee), Christian Guillemet (Neuhofen), Nicolai Nicke (Waldsee), Sascha Tremmel (Frankenthal), stehend von rechts nach links: Christian Weh (Heßheim), Manuel Schlachter (Heßheim), Rafael Mischon (Lambsheim)

Seit kurzem versehen elf frischgebackene Bootsführer bei den Feuerwehren, VG Römerberg-Dudenhofen, VG Rheinauen, VG Lambsheim-Heßheim und Frankenthal ihren Dienst.

Rhein-Pfalz-Kreis - Dies ist das Ergebnis eines fast fünf Monate dauernden Lehrganges „Bootsführer für Rettungs- und Mehrzweckboote" im „Feuerwehrdienst“ der im Rhein-Pfalz-Kreis durchgeführt wurde. Unter der Leitung der Ausbilder Florian Graf, Frank Höhl, Rainer Höhl, Christian Kölsch, Stefan Löbel-Hoffelder, Steffen Schleinkofer und Lehrgangsleiter Thomas Tremmel, hatten die Teilnehmer 130 Stunden in Theorie und Praxis zu absolvieren. Und dies zusätzlich zu Ihrer Arbeit und ehrenamtlichen Engagement bei der Freiwilligen Feuerwehr.

Grundlage des erworbenen Befähigungsnachweises ist der amtliche Sportbootführerschein „Binnen“. Zu den dafür erforderlichen Lehrinhalten kommt noch eine umfangreiche feuerwehrspezifische Ausbildung, wie etwa Retten und Bergen von Personen aus Wassergefahren, Brandbekämpfung und technische Hilfeleistung auf dem Wasser, Beseitigung von Gewässerverschmutzungen, Eisrettung und Hochwasserschutzmaßnahmen. Ziel der Ausbildung ist die sichere Beherrschung der Boote und der verschiedenen Arbeiten auch bei schwierigen äußeren Verhältnissen wie Dunkelheit, Nebel, Eis, Schnee oder Hochwasser.

In Koblenz nahmen Prüfer der Landesfeuerwehrschule Rheinland-Pfalz und der Wasserschutzpolizei die Prüfung ab.

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Verdiente Feuerwehrkameraden geehrt

Landrat Clemens Körner hat in einer Feierstunde gemeinsam mit dem Kreisfeuerwehrinspekteur Patrick Janz langjährige und verdiente Feuerwehrkameraden geehrt. Gleichzeitig wurden die personellen Veränderungen der Katastrophenschutzeinheiten des Rhein-Pfalz-Kreises verkündet.

Bobenheim-Roxheim - In der Friedrich-Ludwig-Jahn-Halle in Bobenheim-Roxheim konnte der Beigeordnete Dr. Frank Peter zahlreiche Feuerwehrkameradinnen und -kameraden, deren Angehörige und viele Ehrengäste begrüßen. Er betonte, dass der größte Dank an die Frauen und Männer der Feuerwehren geht, die in ihrem Ehrenamt ihr Leben für die Gemeinschaft aufs Spiel setzen. Dr. Peter appellierte daher an die Vertreter der Politik, sich für mehr Würdigung dieses Engagements einzusetzen. Weiterhin erwähnte er die Nachwuchsprobleme der Feuerwehren.

Landrat Clemens Körner lobte in seiner Ansprache den Ausbildungsstand, die Motivation und die technische Ausstattung der Kreiswehren, insbesondere den Bau der Integrierten Leitstelle, die 2018 in Betrieb genommen wird. Für den Rhein-Pfalz-Kreis sind nicht nur die Investitionen in Standards sehr wichtig, sondern auch in die Ausstattung der Sicherheit der Feuerwehrleute. Er ging ebenfalls auf die Nachwuchssorgen der Feuerwehren ein. Durch das veränderte Freizeitverhalten sei es schwierig, junge Menschen für das Ehrenamt zu begeistern. Gleichzeitig lobte er die Arbeit der Jugendfeuerwarte, die junge Menschen immer wieder für die Arbeit der Feuerwehr interessieren und motivieren können. Er begrüßte die Ausweitung des freiwilligen sozialen Jahres auf die Feuerwehren und sagte seine Unterstützung zu. Ein weiterer wichtiger Aspekt sei die problemlose Zusammenarbeit der einzelnen Wehren, die sich im Notfall gegenseitig aushelfen – auch mit Hilfe der umliegenden Berufsfeuerwehren.

Kreisfeuerwehrinspekteur Patrick Janz gab einen Abriss über die Tätigkeiten und Einsätze des vergangenen Jahres. Über 1500 Einsätze hatten die Feuerwehren im Kreis zu bewältigen. Glücklicherweise waren darunter keine gravierenden Einsätze. Gerade die starken Regenfälle und deren Folgen beschäftigten die Wehren häufiger. Wichtig war ihm, dass die Nachbarschaftshilfe innerhalb des Landkreises und über die Kreisgrenzen hinweg sehr gut funktioniere und sich die Kontakte intensivierten. Eine große Katastrophe in der Region war das Explosionsunglück im BASF-Werksgelände in Ludwigshafen, bei dem Feuerwehrleute im Einsatz ums Leben kamen. Auch der Brand einer Lagerhalle in Speyer und der Klosterruine in Limburg haben unsere Kreiswehren unterstützt. Auch Janz sieht Probleme im Nachwuchs der Feuerwehr: vor ein paar Jahren konnten rund 1000 aktive Feuerwehrleute im Rhein-Pfalz-Kreis genannt werden, heute sind lediglich etwa 780 Leute in der aktiven Feuerwehr registriert. Da die Aufstellung einer leistungsfähigen Feuerwehr auch eine kommunale Pflichtaufgabe der Gemeinden und Städte ist, sind auch die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister aufgefordert, sich für mehr Anreize einzusetzen.

v.l.:Holger Schweigert, Rainer Schädlich, Patrick Faber, Rainer Thieme, Harald Weis, Karlheinz Berg, Thomas Bader sowie Kreisfeuerwehrinspekteur Patrick Janz und Landrat Clemens Körner.

Bei der anschließenden Ehrung wurden Karl-Heinz Berg (Bobenheim-Roxheim), Harald Weis (Bobenheim-Roxheim), Rainer Thieme (Römerberg) und Patrick Faber (Neuhofen) für 35 aktiven Jahre Feuerwehrdienst mit dem Goldenen Feuerwehrehrenzeichen ausgezeichnet. Verhindert waren Bernd Dambach (Böhl-Iggelheim) und Ralph Magin (Mutterstadt), beide für 35 Jahre aktiven Dienst und Hubert Kesselring (Bobenheim-Roxheim) für 45 Jahre aktive, pflichttreue Tätigkeit bei der Feuerwehr.

Als neuer Sachgebietsleiter S5 „Presse und Medienarbeit“ wurde Thomas Bader ernannt. Er wird künftig bei Feuerwehreinsätzen die Pressearbeit übernehmen. Weiterhin wurde Holger Schweigert zum Einsatzführer der Führungsgruppe Süd ernannt. Landrat Clemens Körner und Kreisfeuerwehrinspekteur Patrick Janz wünschten beiden viel Erfolg bei den wichtigen Aufgaben im Katastrophenschutz.
Verhindert waren Werner Huber und Christoph Rahnke, die zum 30. Juni 2017 ihre Aufgaben als Einheitsführer abgegeben haben.

Rainer Schädlich erhielt als stellvertretender Kreisfeuerwehrinspekteur das Silberne Feuerwehrehrenzeichen am Bande für besondere Verdienste um das Feuerwehrwesen. Rainer  Schädlich ist seit 2003 als Wehrleiter der Verbandsgemeindeverwaltung Maxdorf und seit Februar 2013 stellvertretender Kreisfeuerwehrinspekteur. Er erhält diese Auszeichnung, da sich Rainer Schädlich mit viel Einsatz in die komplexen Themen der Wehren des Rhein-Pfalz-Kreises einbringt. Er wird über die Landkreis-Grenzen hinaus wegen seines Fachwissens geschätzt.

Landrat Clemens Körner dankte zum Abschluss allen Feuerwehrfrauen und –männern, deren Familien und Angehörigen für ihre Einsatzbereitschaft. Der Dank geht auch an die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister für die Unterstützung der Wehren. Für die musikalische Umrahmung sorgten Monika Deck an der Querflöte und Christoph Utz am E-Piano von der Musikschule des Rhein-Pfalz-Kreises.

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Jahresrückblick des Tourismusvereins Rhein-Pfalz-Kreis

Landrat Rhein-Pfalz-Kreis, Clemens Körner

Der Tourismusverein Rhein-Pfalz-Kreis steht weiterhin unter der Leitung des Hoteliers Frank Darstein aus Altrip. Die Mitgliederversammlung im Ludwigshafener Kreishaus bestätigte den bisherigen Vorsitzenden einstimmig für zwei weitere Jahre im Amt.

Zweite Vorsitzende ist weiterhin Katrin Pardall von der Stadtverwaltung Schifferstadt, dritter bleibt der Hotelier Jürgen Ebnet aus Mutterstadt. Die Aufgaben des Schriftführers und Kassenwarts wird künftig Thomas Eberhard von der Kreisverwaltung wahrnehmen. Die bisherige Amtsinhaberin Heidi Wittmann verabschiedet sich nach sechs Jahren aus dem Vorstand und wird innerhalb der Kreisverwaltung eine andere Position einnehmen. Frank Darstein wie auch Landrat Clemens Körner bedankten sich bei ihr für die mit großem Engagement geleisteten Arbeiten und wünschten für den weiteren beruflichen Weg alles Gute. Als Rechnungsprüfer wurden der Druckerei- und Gaststätteninhaber Gunter Berg aus Dannstadt-Schauernheim sowie die Hoteliersfrau Vera Kaufmann wieder gewählt. Alle Wahlen erfolgten ohne Gegenstimmen.

In seinem Jahresbericht hob Frank Darstein die einzelnen Projekte und Aktionen hervor. Zum einen präsentierte der Tourismusverein den Rhein-Pfalz-Kreis auf dem Maimarkt. Die Aktion war von Erfolg gekrönt. Mit dem Thema „Gemüseparadies Rhein-Pfalz-Kreis“ sowie einem Gewinn-Schätz-Spiel hatte der Stand einen großen Andrang zu verzeichnen. Diese Werbung und das erfolgte Interesses wird sich vermutlich auf die Besuchszahlen niederschlagen.

Des Weiteren wurden die drei Genusstouren durch den Rhein-Pfalz-Kreis im Verlauf des Jahres erfolgreich wiederholt. Es ist geplant, die Touren für 2018 zu verändern, um die Attraktivität zu steigern. Weiterhin wird auf den 8. Tourismustag am 17. Oktober 2017, der zum vierten Mal mit dem Landkreis Germersheim und dem SüdpfalzTourismus e.V. veranstaltet wird, hingewiesen. Der Tourismustag findet diesmal in Germersheim auf dem Universitätsgelände statt.

Das Projekt „Tourismus für alle“ wird künftig nicht mehr weiter betrieben, da die Stadt Speyer als Projektpartnerin weggebrochen ist.

Für das kommende Jahr stehen die bekannten Aktionen, wie auch eine Wandertouren App auf dem Programm.

Landrat Clemens Körner lobte die Arbeit des Tourismusvereins und hofft, dass die Infrastruktur in diesem Bereich noch weiter ausgebaut werden kann. Die Zusammenarbeit mit den benachbarten Kommunen funktioniere sehr gut und die Tourismusarbeit im Rhein-Pfalz-Kreis findet inzwischen auch überregional Beachtung.

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14. Landratswanderung durch Iggelheim

Iggelheim - Am 16. September 2017 begrüßte Landrat Clemens Körner bei strahlendem Sonnenschein gut 30 Personen zu seiner 14. Landratswanderung. Die Wanderung führte durch Iggelheim und wurde durch Bürgermeister Peter Christ begleitet. Die Führung übernahmen Herbert Konrad von der Ortsgruppe des Pfälzerwald-Vereins und Theo Brendel vom Heimatspflege- und Museumsverein Böhl-Iggelheim.

Nach einer Begrüßung durch den Landrat und den Bürgermeister am Treffpunkt Bahnhof Böhl-Iggelheim, setzte sich die Wandergruppe frohen Mutes in Bewegung, um nach einer kurzen Strecke das erste Etappenziel zu erreichen. Ein Gedenkstein am Straßenrand erinnert an ein Gefangenenlager aus der Zeit des Zweiten Weltkrieges. Theo Brendel berichtete, dass sich an diesem Ort Anfang Juli 1945 ein von den Alliierten errichtetes Kriegsgefangenenlager befand, in dem deutsche Soldaten und Zivilisten gefangen gehalten wurden. Nach heutigen Erkenntnissen befanden sich in dieser Zeit rund 36.000 deutsche Kriegsgefangene im Lager, einem sogenannten Rheinwiesenlager. Wie viele Soldaten im Lager gestorben sind, ist bis heute unbekannt. Während des Berichtes braute sich über der Wandergruppe ein Gewitter zusammen, so dass die Gruppe im strömenden Regen die nächste Station ansteuerte.

In Iggelheim zeigten die Führer der Gruppe eine Stelle, an der vor mehr als 100 Jahren noch ein Bach geflossen war. Der „Steinbach“ war vor 1900 die nördliche Ortsgrenze von Iggelheim, eine Bebauung in Richtung Böhl erfolgte erst nach 1900. Der Steinbach, der schon zur Steinzeit seine Funktion hatte, ist heute ersatzlos zugeschüttet. Im Umfeld vom Steinbach fanden archäologische Grabungen statt.

Nachdem das Wetter keine Besserung zeigte, wurde die Gruppe kurzerhand in das örtliche Heimatmuseum geführt. Zur Überraschung aller Wanderinnen und Wanderern entpuppte sich das Museum im alten Rathaus zu einem wahren Schmuckstück der Gemeinde. Das „Alte Rathaus“, im Jahre 1569 erbaut, ist zu Recht ein Wahrzeichen von Iggelheim. In dem seit 1934 als Museum umgebauten Rathaus konnten die Gäste in der liebevollen Detailausstellung einen Einblick in Wohn- und Schlafräume und dem Leben aus der Zeit um 1900 gewinnen. Im Dachgeschoß wurde die sich noch in Betrieb befindliche Rathausuhr bewundert.

Die Gruppe setzte ihren Weg in Richtung Kerweplatz Iggelheim fort, um pünktlich den Bürgermeister Peter Christ zur Eröffnung der Kerwe zu begleiten. Nach der Eröffnungsrede fand traditionell der Fassbieranstich statt - mit tatkräftiger Unterstützung durch den Landrat.

Zum Abschluss duften sich die Wanderinnen und Wanderer auf der Kerwe Iggelheim stärken und die Wanderung gemütlich bei nunmehr besserem Wetter ausklingen lassen.

Landrat Clemens Körner dankte den Organisatoren und allen Mitwandernden für die Impressionen in Iggelheim: "Mit den Wanderungen will ich bewusst weg von meinem Schreibtisch und die Orte des Landkreises besuchen. Ich freue mich immer wieder, dass ich  viele Sehenswürdigkeiten im Rhein-Pfalz-Kreis, die mir bisher verborgen waren und viel über die Geschichte der Ortsgemeinden kennenlernen darf. Danke an die Organisatoren, besonders an Theo Brendel und Herbert Konrad, für ihr Engagement und die Vorbereitung der schönen Wanderung. Leider hat diesmal das Wetter nicht ganz so mitgespielt, aber bei schönem Wetter kann ja jeder wandern gehen!"

Kreisverwaltung Rhein-Pfalz-Kreis


Drei Jubiläen zum Kreisempfang in Dannstadt-Schauernheim

Dannstadt-Schauernheim - Einen kurzweiligen Kreisempfang mit musikalischen und kulturellen Beiträgen erlebten die zahlreichen Gäste am 15. September 2017 im sehr gut gefüllten Zentrum Alte Schule in Dannstadt-Schauernheim. Gleich drei Jubiläen standen an diesem Abend auf dem Programm: 30 Jahre Kinder- und Jugendchor Juventus Vocalis, 30 Jahre Mundartwettbewerb Dannstadter Höhe und nochmals 30 Jahre Sommermalkurse der Volkshochschule Rhein-Pfalz-Kreis.

Zur Eröffnung zeigte der Kinder- und Jugendchor Juventus Vocalis unter Leitung von Judith Janzen sein breitgefächertes Gesangskönnen. Auch während des Abendprogramms präsentierte der Chor gesangliche Höchstleistungen der Kinder mit einem umfang- und abwechslungsreichen Repertoire. Nach dem begeisterten Applaus der Anwesenden zu den Eröffnungsliedern würdigte Landrat Clemens Körner in seiner Ansprache die drei Jubiläen und erläuterte den Gästen das Zustandekommen diese Ehrentage.

Die Chorarbeit des Juventus Vocalis ist eine gesangliche Ausbildung von Kindern und Jugendlichen auf hohem Niveau. Zahlreiche Preise konnten schon bei Landes- und Bundeschorwettbewerben erreicht werden. Auch inzwischen namhafte Sängerinnen konnten aus diesem Chor hervortreten.

Dass der Landrat ein bekennender Pfälzer ist, dürfte wohl allen bekannt sein. Dies zeigt sich sehr deutlich an seiner Aussprache, dem Pfälzer Dialekt. Ein Dialekt ist ein Zeichen von Tradition, Herkunft und Geschichte und stellt eine verbindende Besonderheit dar, die erhalten und gepflegt werden muss. Der Mundartwettbewerb Dannstadter Höhe nimmt sich dieser Pflege an und prämiert jedes Jahr Sieger in unterschiedlichen Kategorien.

Die Sommermalschule findet jedes Jahr für eine Woche im Sommer als Intensivmalkurs in den Pfälzer Rheinauen bei Bobenheim-Roxheim statt. Dadurch entstehen Werke mit regionalem Bezug und wunderschöne Aquarelle der Altheinlandschaften.

Den Jahresrückblick nahm Landrat Clemens Körner praktischerweise mit Hilfe eines Trailers, erstellt von MRN-News, vor. Der Trailer ist musikalisch mit dem neuen Imagesong des Rhein-Pfalz-Kreises hinterlegt. Für diesen Song hat der Komponist Nick Stroppel bereits letztes Jahr den Otto-Ditscher-Preis erhalten. Der Song wurde an diesem Abend erstmals in Studioversion dem Publikum vorgestellt.

Neben den zahlreichen Veranstaltungen des vergangenen Jahres wurden einzelne Themen von Landrat Körner besonders hervorgehoben. Unter anderem bedankte er sich bei den Bürgerinnen und Bürgern des Rhein-Pfalz-Kreises für seine Wiederwahl zum Landrat. Somit bleibt er für die nächsten acht Jahre weiterhin im Amt. Im Kreisvorstand ergab sich im Sommer ein Wechsel: Konrad Heller ist aus Alters- und Zeitgründen aus der Beigeordnetenebene ausgeschieden. Sein Nachfolger Volker Knörr übernimmt dessen Geschäftsbereich.

Weiter blickte er auf den Breitbandausbau im Rhein-Pfalz-Kreis zurück. Durch eine Förderzusage in Höhe von 50% durch das Bundesamt für Verkehr und digitale Infrastruktur können weitere Schritte zur „Schließung der weißen Flecken“ unternommen werden. Die andere Hälfte der Kosten werden das Land und der Landkreis übernehmen. Auch die geringen Arbeitslosenzahlen im Landkreis sind es wert separat genannt zu werden. „Bei gerade mal 3,5% Arbeitslosenquote steht der Rhein-Pfalz-Kreis am Ende der Rheinland-Pfälzischen und Saarländischen Tabelle. Bei diesen Zahlen bilden wir gerne das Schlusslicht!“, so Landrat Körner.

Nach der Ansprache konnten die Gäste den Siegern des Mundartwettbewerbs Dannstadter Höhe lauschen. Wilfried Berger, der Sieger in der Kategorie Prosa trug sein prämiertes Gedicht „Die Frää mi´m roure Koppduuch“ und Peter Ostermayer, Sieger in der Kategorie Lyrik las dem Publikum die Hommage „De Schumacher Peder“ vor.

Jens Bastian, Manager des Landesjugendorchesters Rheinland-Pfalz, verdeutlichte in seinem Vortrag „Die Bedeutung des Ensemblemusizierens für Kinder und Jugendliche“. Es ist wissenschaftlich belegt, dass Musik die Synapsen im Gehirn anregt und die kreative Entwicklung von Kindern fördert. Wenn Kinder vor dem siebten Lebensjahr mit einer musikalischen Ausbildung beginnen, kann der Intelligenzquotient im Erwachsenenalter um bis zu 7,5 Punkte gesteigert werden. Musik ist eine der schönsten Kunstformen und jeder hat ein musikalisches Gehör, das entsprechend trainiert werden kann. Weiter plädierte Jens Bastian dafür, dass musikalische Bildung für jedes Kind erreichbar sein sollte – unabhängig vom Einkommen der Eltern – und das flächendeckend.

Nach einem abschließenden gesanglichen Ausklang des Juventus Vocalis dankte Landrat Clemens Körner allen Mitwirkenden und Helfern im Hintergrund, die es ermöglicht hatten, einen gelungenen Kreisempfang durchzuführen. Viele Gäste lobten beim anschließenden Imbiss den Empfang und konnten neben netten Gesprächen im Foyer einen Auszug der Werke der Sommermalschule  bewundern.

Bilder der Veranstaltung und der Jahrestrailer sind unter www.rhein-pfalz-kreis.de verfügbar.

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Neue Kreisbürgerinnen und -bürger

Ludwigshafen - Landrat Clemens Körner hat in einer Feierstunde 48 Personen die deutsche Staatsbürgerschaft verliehen. In seiner Ansprache dankte Landrat Clemens Körner allen, die sich für diesen Weg entschieden haben.

45 Erwachsene und drei Kinder wurden während des feierlichen Aktes eingebürgert. Die Altersspanne reicht dabei von 13 bis 67 Jahre. Die eingebürgerten Personen stammen aus insgesamt 22 verschiedenen Ländern.

„Ich freue mich sehr, dass Sie sich entschieden haben, deutsche Staatsbürgerinnen und –bürger zu werden und insbesondere freue ich mich, dass Sie hierfür den Rhein-Pfalz-Kreis ausgewählt haben“, so Landrat Clemens Körner. Weiterhin rief der Landrat die neuen Kreisbürgerinnen und -bürger dazu auf, sich zu integrieren und engagieren. Im Landkreis gibt es viele Vereine, Parteien und Organisationen, die vielfältige Angebote anbieten.

Eine Integration erfolgt am besten durch eigenes Zutun, indem man die große Auswahl an Angeboten auch nutzt. Eine wesentliche Voraussetzung für die Integration sei auch das Erlernen der deutschen Sprache. Auch hier gibt es viele Möglichkeiten die Sprachkenntnisse zu verbessern – sei es durch Kurse, Bücher und Zeitungen lesen oder Unterhaltung mit Menschen. Durch ehrenamtliches Engagement kann unsere Gesellschaft weiterhin so lebendig bleiben und sich immer wieder durch neue Impulse weiterentwickeln.

Während der Verleihung der Einbürgerungsurkunde bekannten sich die neuen deutschen Staatsbürgerinnen und –bürger zum Grundgesetz und damit zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung. Neben der Urkunde erhielten auch alle eine Ausgabe des Grundgesetzes und ein kleines Willkommensgeschenk. Musikalisch umrahmt wurde die Feierstunde von Musikschulleiter Christoph Utz.

Kreisverwaltung Rhein-Pfalz-Kreis


Freier Unterrichtsplatz für Schlagzeug

Limburgerhof - In der Musikschule des Rhein-Pfalz-Kreises ist noch ein Platz für das Fach Schlagzeug für Kinder und Jugendliche zu vergeben.

Der Unterricht findet immer montags von 15:45 Uhr bis 16:30 Uhr in der Rudolf-Wihr-Schule in Limburgerhof statt. Im Unterricht erlernen die Schülerinnen und Schüler den Umgang mit den Instrumenten des Schagwerks. Neben dem Drum-Set sind dies insbesondere die Pauken, das Marimbaphon, das Orchester-Glockenspiel sowie verschiedene Percussion-Instrumente. Später besteht dann auch die Möglichkeit, in Orchestern, Bands und Schlagzeug-Ensembles zu musizieren.

Nähere Informationen erteilt die Musikschule des Rhein-Pfalz-Kreises unter 0621 5909 340 oder auf www.kreismusikschule-rp.de .

Kreisverwaltung Rhein-Pfalz-Kreis, Musikschule


Warnung für Hundebesitzer

Neuhofen/Altrhein - Nach Informationen des Landesamtes für Umwelt Rheinland-Pfalz wurden im Gewässer „Neuhofener Altrhein“ gefährliche Cyanobakterien nachgewiesen.

Diese Bakterien sind in der Lage, Gifte – sogenannte Neurotoxine – zu bilden, die bei Tieren unter Krämpfen zum Tode führen können. Hundebesitzer sollten daher besonders darauf achten, dass jeglicher Kontakt des Tieres mit dem Wasser vermieden wird.

Warnschilder sind vor Ort aufgestellt und sollten beachtet werden.

Für Menschen sind die Cyanobakterien ebenso gefährlich. Aber da die Badesaison offiziell zum 31. August 2017 beendet war, ist nicht davon auszugehen, dass der Neuhofener Altrhein noch zum Schwimmen genutzt wird. Badeverbotsschilder sind bereits seit längerer Zeit in diesem Bereich aufgestellt.

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Kita-Verpflegung – gesund und lecker

Limburgerhof - Hauswirtschaftliches Personal in Kindertagesstätten, die mit der Gestaltung und Zubereitung des Mittagessens betraut sind, erhalten die Möglichkeit, an fünf Praxismodulen mit den Inhalten Basiswissen Kochen, Warenkunde sowie Praxistipps zur Arbeitsorganisation und Speisenplanung teilzunehmen.

Der erste Lehrgang findet am Samstag, 16. September 2017,  9:30 bis 12:30 Uhr statt und behandelt das Thema „Heute ohne Fleisch – vegetarische Gerichte“.

Alle weiteren Kurse finden jeweils mittwochs in der Zeit von 17:30 bis 20:30 Uhr statt. Am 27. September 2017 wird sich dem Thema „Fisch – schmackhaft und kindgerecht“ angenommen und am 25. Oktober 2017 lautet es „Mehr Vollkorngerichte in der Kitaverpflegung“. Am 29. November 2017 werden Sonderkostformen von Allergie bis kulturelle Vielfalt behandelt.

Alle Kurse finden in der Rudolf-Wihr-Realschule Plus in Limburgerhof statt. Bei ausreichendem Interesse kann auch ein Modul zur Kleinkindernährung (U3) angeboten werden. Je nach Verfügbarkeit von Plätzen können auch Tagespflegepersonen mit einer Pflegeerlaubnis des Jugendamtes teilnehmen.

Die Kurse werden in Kooperation mit der Volkshochschule des Rhein-Pfalz-Kreises, der Vernetzungsstelle Kita- und Schulverpflegung und der Ernährungsberatung Rheinland-Pfalz angeboten. Gefördert werden die Veranstaltungen vom Ministerium für Bildung Rheinland-Pfalz.

Die Gebühr beträgt 10 Euro pro Modul, diese können einzeln oder als Reihe belegt werden. Weitere Informationen und Anmeldungen unter 06235 9573 343 (vormittags). Eine Anmeldung sollte bis spätestens 5 Tage vor Kursbeginn vorliegen. Spätere Anmeldungen können nicht mehr berücksichtigt werden.

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Eigenen Apfelsaft herstellen

Schifferstadt/Rhein-Pfalz-Kreis - Wer Äpfel aus dem eigenen Garten, von der Wiese oder von einer Streuobstwiese in flüssiger Form genießen möchte, kann die Früchte im frühen Herbst nach Schifferstadt bringen. Dort werden sie vom Verein der Garten- und Blumenfreunde mit einer mobilen Presse, die vom Rhein-Pfalz-Kreis gesponsert wurde, in einen naturbelassenen, naturtrüben und naturreinen Saft gepresst.

Nach vorheriger Terminabsprache können Äpfel angeliefert werden, die dann zunächst gewaschen, zerkleinert, gepresst und sterilisiert werden. Abgefüllt wird in 5 Liter Bag in Box Systemen. Die Mindestmenge an Äpfeln beträgt 50 kg, die Höchstmenge 500 kg pro Tag.  Quitten werden zum Ende der Saison ebenfalls gepresst. Der Pressrückstand ist selbst zu entsorgen. Die Naturschutzbehörde empfiehlt, die Pressrückstände unter den Streuobstbäumen zur Düngung auszubringen.

Die Pressaktion beginnt Anfang September. In diesem Jahr haben die frostigen Nächte im Frühjahr den Äpfeln und Quitten sehr zugesetzt, so dass im mittleren Landkreis die gesamte Ernte ausgefallen ist. Es werden daher weniger Presstermine angeboten.

Die genauen Versaftungszeiten und die aktuellen Preise erfahren Sie bei der Anmeldung. Diese nimmt Bernd Frank vom Verein der Garten- und Blumenfreunde unter der Telefonnummer 06235/5342 oder per Mail scho.frank@t-online.de entgegen. Es wird auch dieses Jahr um rechtzeitige Anmeldung gebeten, um einen reibungslosen und wartefreien Ablauf sicherstellen zu können.

Text: Kreisverwaltung Rhein-Pfalz-Kreis Foto: Tourismusverband Südpfalz


Auswirkungen der neuen Regeln im Unterhaltsvorschuss

Die neuen Regeln im Unterhaltsvorschuss ziehen ein erhebliches Arbeitsaufkommen bei den zuständigen Unterhaltsvorschussstellen mit sich. Bedingt durch den hohen Arbeitsaufwand ist die Unterhaltsvorschussstelle beim Jugendamt des Rhein-Pfalz-Kreises bis auf weiteres montags geschlossen und ein Anrufbeantworter ist geschaltet. Trotz personeller Verstärkung wird sich die Bearbeitungsdauer vorläufig verlängern.

Was hat sich denn im Unterhaltsrecht, dessen Neuregelungen seit 01. Juli 2017 gelten, geändert?

Alleinerziehenden steht Unterhaltsvorschuss vom Staat zu, wenn der Ex-Partner nicht oder nur unregelmäßig für die gemeinsamen Kinder zahlt. Bisher gab es den Unterhaltsvorschuss für Alleinerziehende nur bis zum zwölften Geburtsjahr des Kindes und höchstens für die Dauer von 72 Monaten. Diese Höchstdauer ist zum 01. Juli entfallen. Somit gilt der Anspruch auf den Vorschuss künftig bis zum 18. Lebensjahr eines Kindes. Voraussetzung ist jedoch, dass Kinder nach dem 12. Lebensjahr keine Hartz-IV-Leistungen erhalten oder der alleinerziehende Elternteil trotz Hartz IV mindestens 600 Euro im Monat verdient. Außerdem wurden durch die Gesetzesänderung neue Antragsformulare eingeführt.

Die neuen Antragsformulare können bei der Unterhaltsvorschusskasse des Kreisjugendamtes in Ludwigshafen, Europaplatz 5, persönlich abgeholt oder angefordert werden. In Kürze werden die neuen Formulare als Druckversion zum Herunterladen auf www.rhein-pfalz-kreis.de zur Verfügung stehen.

Persönliche Vorsprachen sind aufgrund des hohen Arbeitsaufkommens nur nach vorheriger Terminabsprache möglich. Die Kontaktdaten der zuständigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind auf der Homepage hinterlegt. Weiterhin ist eine Kontaktaufnahme über das allgemeine Postfach unterhaltsvorschusskasse@kv-rpk.de möglich.

Weitere Informationen erhalten Sie über die Homepage des Rhein-Pfalz-Kreises.

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Erholungsaufenthalt für Kinder aus dem ukrainischen Tschernobyl in Römerberg

Römerberg - Rund 30 Kinder aus Gebieten um Tschernobyl/Weißrussland finden wieder für 3 Wochen in Römerberg und Umgebung Erholung. Der Tschernobylkreis der Pfarrgemeinde Heilige Hildegard in Römerberg lädt Kinder und deren Betreuer aus den verstrahlten Gebieten bereits seit 27 Jahren in die Pfalz ein.

Im Jahr 1986 ereignete sich im Atomkraftwerk Tschernobyl einer der schwersten Unfälle in der Geschichte der Atomenergienutzung. Noch immer leiden die Menschen – vor allem Kinder – unter den Folgen der Nuklearkatastrophe, deren Gebiete heute noch als „strahlenbelastete Zone IV“ ausgewiesen sind. Schwächungen des Immunsystems, Organ- und Schilddrüsenerkrankungen sind deutlich angestiegen. Dadurch sind besonders die jungen Menschen sehr anfällig, auch für einfachere Erkrankungen. Durch den Erholungsaufenthalt sollen die Kinder physisch und auch psychisch wieder gestärkt werden.

Paul Neumann und Dr. Bernhard Sowodniok, Initiatoren des Römerberger Tschernobyl-Kreises erklären, dass sich die Kinder aus Weißrussland hier immer sehr gut erholen von Ihrem Alltag in der Ukraine, ihren gesundheitlichen Schwächungen und von den Problemen, die sie in ihren Familien haben. Frisch gestärkt zehren sie noch lange von ihrem Aufenthalt in Deutschland.

Nach dem „Berghäuser Modell“ sind die Kinder unter der Woche im Pfarrheim untergebracht und an zwei Wochenenden werden sie jeweils zu zweit bei Gasteltern aufgenommen. Leider wird es immer schwieriger Gasteltern zu finden. Dabei seien die Kinder mehr als hilfsbereit und schon mit Wenig sehr zufrieden, so Mitorganisatorin Gunda Lindler. Bedauerlicherweise geht auch die Zahl der Sponsoren immer weiter zurück.

Längst Tradition ist jedoch die Einladung zu einem Mittagessen durch den Landrat des Rhein-Pfalz-Kreises, Clemens Körner. Dieses Jahr wurde dafür ein Lokal in Römerberg ausgesucht, das erst kürzlich für große Schlagzeilen durch den unerwarteten Besuch durch die Kanzlerin Angela Merkel sorgte.

Bei herrlichem Sonnenschein konnten die Kinder ein leckeres Essen in gemütlicher Atmosphäre genießen. Zusätzlich gab es nach dem Essen noch Geschenke für jedes der Kinder, teilweise gesponsert von der Sparkasse Vorderpfalz – da durfte auch das aktuelle „In-Spielzeug“ ein Fidget Spinner nicht fehlen!

„Es ist mir sehr wichtig, den Kindern ein Stück Glück und Gesundheit mit auf den Weg zu geben. Das Leben in ihrem Heimatland ist oftmals schwierig und die schönen Erlebnisse, die sie hier in der Pfalz erfahren können, sind immer wieder eine Bereicherung – auch für mich. Die Freude, die wir den Kindern schenken können, kommt schließlich wieder zu uns zurück!“

Der Rhein-Pfalz-Kreis sponsert außerdem noch einen Tagesausflug in das Kreisbad Aquabella in Mutterstadt, inklusive dem Bustransfer. Dieser Ausflug ist jedes Jahr eine Riesenfreude für die Kinder.

Während ihres Aufenthaltes bis zum 19. Juli unternimmt die Kindergruppe mit ihren Betreuern viele Ausflüge und Unternehmungen, die großteils der Erholung dienen, mit viel Bewegung in der Natur und die mit Spiel, Spaß und Basteln verbunden sind. Ein weiteres Highlight ist ein Besuch bei der BASF in Ludwigshafen, bei dem die Kinder das Vorgehen der Berufsfeuerwehr bei Einsätzen erklärt und gezeigt bekommen.

Der Erholungsaufenthalt wird mit Sicherheit noch lange bei den Kindern in Erinnerung bleiben. Langweilig wird es den Mädchen und Jungs aus Weißrussland in der Pfalz bestimmt nicht!

Spenden werden vom Tschernobylkreis der Pfarrgemeinde Heilige Hildegard gerne angenommen. Nähere Informationen oder Meldungen über www.pfarrgemeinde-berghausen.de/tschernobylkreis.htm.

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Grünes Licht für Nutzung der „Alten Kreissporthalle“ in Schifferstadt

Schifferstadt - Die „Alte Kreissporthalle“ am Paul-von-Denis-Schulzentrum in Schifferstadt kann wieder genutzt werden. Der Zufallsbefund von Schimmelsporen, der bei einer Freimessung in den Umkleidekabinen und im Foyer der Sporthalle Ende Mai 2017 festgestellt wurde, konnte bei erneuten Messungen nicht bestätigt werden.

Die Halle war seit dieser Zeit für die Nutzung durch Schulen und Vereine geschlossen. Durch eine von der Kreisverwaltung Rhein-Pfalz-Kreis beauftragte Spezialfirma wurden Schleusen errichtet, um einen Luftaustausch zu verhindern und Öffnungen an der Prallwand vorgenommen, um mutmaßliche Feuchteschäden ausfindig zu machen. Ein Schimmelbefall  konnte augenscheinlich nicht festgestellt werden. Weiterhin hat ein Umweltlabor verschiedene Messungen durchgeführt, um eine mögliche Belastung zu ermitteln. An insgesamt neun Stellen wurden aufwendige Raumluftproben aus den vermeintlich belasteten Bereichen entnommen. Die jeweiligen Messergebnisse zeigen aktuell keine erhöhte Belastung durch Schimmelpilzsporen an. Für die Verwaltung besteht daher zurzeit kein weiterer Handlungsbedarf.

Die Sporthalle ist seit Montag, 26. Juni 2017 wieder für die Nutzung durch Schulen und Vereine freigegeben. Um ganz sicherzugehen und den zufälligen Schimmelsporenbefund gänzlich auszuschließen, beabsichtigt die Verwaltung eine weitere Probemessung bei üblicher Hallennutzung im Spätjahr 2017.

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10-Punkte-Plan zur Krankenhaushygiene zeigt erste Erfolge

Rhein-Pfalz-Kreis - Im November 2016 haben sich sieben Kliniken in den Städten Frankenthal, Ludwigshafen und Speyer gemeinsam mit dem Gesundheitsamt der Kreisverwaltung Rhein-Pfalz-Kreis als zuständiger Aufsichtsbehörde auf den Weg gemacht und ein gemeinsames Projekt zur weiteren Verbesserung der Krankenhaushygiene gestartet. Nach einem halben Jahr trafen sich am 31. Mai 2017 die Vertreter der acht Krankenhäuser (eine Klinik ist auf zwei Krankenhäuser verteilt), um sich über die ersten Erfahrungen und Schritte des „10-Punkte-Planes“ (10PP) und weiterer Maßnahmen auszutauschen und zu beraten.

Nach einer ersten Runde, in der jedes Haus über den aktuellen Status quo und erste Erfahrungen mit dem Projekt berichtete, konnte festgestellt werden, dass sich das Bewusstsein für Hygiene auf den Stationen sowie die hausinterne Begehungsfrequenz in allen Häusern erhöht hat. Stichpunktartige Kontrollen belegen diese Beobachtung. Der 10PP wird von den Mitarbeitern überwiegend gut angenommen, die Arbeit der Hygienefachkräfte und Krankenhaushygieniker besser wahrgenommen. Durch einen noch bewussteren Umgang mit Hygienefragen achten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Krankenhäuser auch gegenseitig stärker auf die Einhaltung der Hygienevorschriften. So diskutierte die Runde anschließend auch Möglichkeiten, wie die Umsetzung von Hygienemaßnahmen durch entsprechende technische Einrichtungen oder organisatorische Veränderungen verbessert werden kann. Daran schloss sich im Rahmen der Veranstaltung ein praktisch orientierter Kurzvortrag zum Thema „Periphere Verweilkanülen“ an. Als besonders wichtig wurde von allen Häusern die Unterstützung des Projektes durch die jeweilige Ärztliche Leitung und die Geschäftsführungen bewertet. Die anwesenden Vertreterinnen und Vertreter der Krankenhäuser lobten den 10PP als Ideengeber für die Umsetzung praktischer Aspekte der Krankenhaushygiene.

„Der 10PP ist ein neuer proaktiver Ansatz, um den bestehenden guten hygienischen Standards der acht Krankenhäuser weitere strukturierte Verbesserungen zu ermöglichen. Nach dem ersten halben Jahr zeigt sich, dass die einzelnen Krankenhäuser dabei sind, neue Erkenntnisse über ihr Haus und individuelle Verbesserungsmöglichkeiten im Aufgabenfeld Hygiene zu gewinnen, zahlreiche kreative und gute Ansätze wurden uns präsentiert. Durch den gemeinsamen Austausch im Rahmen der acht Krankenhäuser (K8) profitieren die Häuser von erfolgreichen Lösungsmöglichkeiten untereinander. Wir sind gespannt auf den weiteren Verlauf des Projektes und hoffen, dass weitere Fortschritte in der Krankenhaushygiene vor Ort erreicht werden können“, führte Dr. Ingeborg Hübner-Zimmermann, Leitung Sachbereich Hygiene und Infektionsschutz im Gesundheitsamt beim zweiten Treffen aus.

Der 10-Punkte-Plan (10PP)

Das Bewusstsein zum Thema Hygiene in den acht Krankenhäusern, der Stadtklinik Frankenthal, BG Unfallklinik Ludwigshafen, Klinikum Ludwigshafen, St. Marien- und St. Annastiftkrankenhaus Ludwigshafen, Krankenhaus Zum Guten Hirten Ludwigshafen, Diakonissenkrankenhaus Speyer und Sankt Vincentius Krankenhaus Speyer, ist hoch, die Bemühungen um stetige weitere Verbesserungen allgegenwärtig. Basierend auf den gewonnenen Erkenntnissen bei Krankenhausbegehungen in allen acht Krankenhäusern in den Jahren 2014 bis 2016 durch das Gesundheitsamt des Rhein-Pfalz-Kreises wurde ein gemeinsames Projekt in Form eines strukturierten Entwicklungsprogrammes, dem sogenannten „10 Punkte Plan“ (10PP), gestartet.

Dieser 10PP bietet einem Krankenhaus die Möglichkeit, sich zeitlich und inhaltlich gestaffelt auf allen Stationen und Funktionsbereichen konzertiert den jeweiligen „hygienischen Aufgabenfeldern“ zuzuwenden. Themen sind z.B. die Händehygiene, Arbeitskleidung, Organisation und Umgang mit medizinischen Materialien, Struktur und Nutzung verschiedener Arbeitsräume und viele mehr. Alle acht Krankenhäuser haben zugestimmt, sich aktiv am Projekt und der Umsetzung des 10PP zu beteiligen.

Das Gesundheitsamt des Rhein-Pfalz-Kreises ist das erste Gesundheitsamt in Rheinland-Pfalz, das ein solches Projekt gemeinsam mit allen Krankenhäusern im Zuständigkeitsbereich beginnen hat, der 10PP wurde gemeinsam als K8- Runde Ende 2016 gestartet.

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Amateurtheaterpreis „Schappo“ vergeben

Rhein-Pfalz-Kreis - Der Amateurtheaterpreis Schappo geht an drei Amateurtheater in der Metropolregion Rhein-Neckar. Das Preisgeld von je 2.000 Euro haben das Theater Mobile aus Zwingenberg mit dem Stück „Picknick im Felde“, die Jugendtheatergruppe „Dauerstrom“ aus Neustadt an der Weinstraße mit „Die gestreckte Milch“ und das Theater an der Weinstraße aus Bad Dürkheim mit „Faust Approx“ gewonnen. Dies ergab die Jurysitzung am 31. Mai 2017.

Mit dem Theaterpreis Schappo wollen der Rhein-Pfalz-Kreis und die Sparkasse Vorderpfalz den Stellenwert von Amateurtheatergruppen für das kulturelle Angebot in der Metropolregion Rhein-Neckar unterstreichen. Die sehr vielfältige und lebendige Amateurtheaterszene zeichnet sich durch ein hohes ehrenamtliches und soziales Engagement aus. Das gemeinsame Spiel ist darauf angelegt, die Kommunikation zwischen den Menschen zu intensivieren und den Dialog zwischen den Generationen durch das Spiel zu befördern.

„Der Kultur- und Theaterpreis Schappo ist uns als Landkreis eine Herzensangelegenheit. Herzlichen Glückwunsch an die drei siegreichen Theatergruppen, die sich gegen ihre Mitbewerber durchgesetzt haben. Im Rhein-Pfalz-Kreis und der gesamten Metropolregion Rhein-Neckar gibt es eine ausgeprägte Theaterszene, die mit diesem Preis in den Fokus genommen und deren Arbeit besonders gewürdigt werden soll. Mit der Unterstützung der Sparkasse Vorderpfalz gelingt es, jedes zweite Jahr einen attraktiven und interessanten Wettbewerb durchführen zu können. Ich freue mich schon jetzt auf die Aufführungen im Oktober“, sagt Landrat Clemens Körner zur Ausschreibung des Wettbewerbs.

Die siegreichen Produktionen werden bei den Amateurtheatertagen am 20., 21. und 27. Oktober 2017 im Carl-Bosch-Haus in Maxdorf auf die Bühne gebracht. Am 28. Oktober 2017 werden beim Schappo-Abschlussfest der Schappo mit dem Preisgeld und der Publikumspreis verliehen. Die Bevölkerung ist schon heute herzlich zum Besuch der Amateurtheatertage eingeladen. Die Zuschauer entscheiden nach den drei Aufführungen, welches Ensemble zusätzlich den Zuschauerpreis in Höhe von 1.000 Euro erhält.

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Solide finanziert ins Eigenheim im Rhein-Pfalz-Kreis

Damit sich möglichst viele Menschen in Rheinland-Pfalz den Traum vom eigenen Zuhause erfüllen können, bietet die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) mit dem ISB-Darlehen Wohneigentum zur Finanzierung des Neubaus und des Erwerbs selbst genutzten Wohneigentums ein Instrument, das mit langen Laufzeiten, niedrigen Zinssätzen, geringen Eigenkapitalanforderungen und einer Tilgungsrate von 2,20 Prozent eine wirtschaftlich sinnvolle Ergänzung zur Finanzierung der Kreditinstitute sein kann.
Finanzierung von Wohneigentum

Für die nachrangig besicherten ISB-Darlehen Wohneigentum sind Zinsfestschreibungen von zehn, fünfzehn, zwanzig oder bis zur vollständigen Rückzahlung (circa dreißig Jahre) wählbar. Die Höhe der Zinsen liegt je nach Zinsfestschreibungsdauer derzeit bei 1,50 Prozent, 1,90 Prozent, 2,10 Prozent beziehungsweise 2,35 Prozent. Das Förderangebot richtet sich an Haushalte, die Wohneigentum bilden möchten. Voraussetzung ist, dass bestimmte Einkommensgrenzen eingehalten werden. Beispielsweise können Haushalte mit zwei Erwachsenen und zwei Kindern über ein Jahresbruttoeinkommen von rund 79.000 Euro verfügen.

Niedrige Zinsen für Modernisierungsmaßnahmen

In Rheinland-Pfalz sind fast 40 Prozent der Häuser älter als 50 Jahre. Mit nachhaltigen Förderprogrammen setzt das Land über die ISB Anreize zur Modernisierung des Wohnungsbestandes. Für die Modernisierung einer selbst genutzten Immobilie kann ein ISB-Darlehen in Höhe von bis zu 60.000 Euro zu günstigen Konditionen zur Verfügung gestellt werden. Bei einer Zinsfestschreibung von zehn Jahren liegt der Zinssatz aktuell bei 0,5 Prozent. 0,9 Prozent und 1,1 Prozent im Jahr beträgt der Zinssatz bei Zinsfestschreibungen von fünfzehn beziehungsweise zwanzig Jahren. Neu – seit Januar 2017 – erhalten Haushalte mit niedrigem Einkommen einen zusätzlichen Tilgungszuschuss von bis zu 15 Prozent des ISB-Darlehens – maximal 6.000 Euro. Dieser wird bei Rückzahlungsbeginn vom ISB-Darlehen abgezogen. Der Einsatz von Eigenkapital ist nicht erforderlich.

Neben Maßnahmen zur Einsparung von Energie und Wasser oder zur Wärmedämmung, für die die Standards der Energieeinsparverordnung (EnEV) ausreichen, fördert die ISB bauliche Maßnahmen zur Barrierefreiheit. Modernisierungsmaßnahmen verbessern nicht nur die allgemeinen Wohnverhältnisse, erleichtern den Wohnalltag etwa im Alter und sparen Energie, sondern erhöhen zusätzlich den Gebrauchswert der Wohnung. Auch Maßnahmen zum Einbruchsschutz können mit den ISB-Darlehen gefördert werden.
Wege zur Förderung.

Zur Beantragung des Darlehens bei der ISB wird eine Förderbestätigung benötigt. Für Förderobjekte innerhalb des Rhein-Pfalz-Kreises können Anträge für die „ISB-Darlehen Wohneigentum“ und „ISB-Darlehen Modernisierung“ über die Kreisverwaltung Rhein-Pfalz-Kreis bei der ISB gestellt werden.

Alle Informationen zu den Konditionen und zur Ausgestaltung der Förderprogramme finden Interessierte auf www.isb.rlp.de und bei der Kreisverwaltung Rhein-Pfalz-Kreis (Wohneigentum: Petra Fiederer, 0621 5909 444; Modernisierung: Sabine Veglia, 0621 5909 439).

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Kreisjugendsportfest mit guten Leistungen

Limburgerhof - Am 30. Mai 2017 fand das diesjährige Kreisjugendsportfest des Rhein-Pfalz-Kreises im Waldstadion Limburgerhof statt. Knapp 250 Jugendliche nahmen am sportlichen Wettstreit im klassischen Leichtathletik-Dreikampf teil und traten im Sprint, Sprung und Wurf gegeneinander an. Kreisbeigeordneter Konrad Heller gab am Morgen den Startschuss zu den Wettkämpfen und nahm die Siegerehrung vor.

Insgesamt bildeten die teilnehmenden Jugendlichen aus den Jahrgängen 2000 bis 2005 acht Mannschaften (sieben Schulen und eine Vereinsmannschaft) mit höchstens acht Wettkämpferinnen oder Wettkämpfern pro Altersstufe. Zudem waren 3 Ersatzsportlerinnen bzw. Ersatzsportler zugelassen. Gemessen wurde sich in den Disziplinen Sprint (je nach Altersklasse 75 Meter oder 100 Meter), Weitsprung und Ballweitwurf bzw. Kugelstoßen. Neben der Einzelwertung wurden für die Gesamtwertung die Einzelergebnisse der jeweils drei besten Vertreterinnen oder Vertreter einer Mannschaft gewertet. Da sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in der Altersklasse I (Jahrgänge 2004 und 2005; U14) auch für die Rheinland-Pfalz-Meisterschaften qualifizieren konnten, wurden dort zusätzlich die Einzeldisziplinen Hochsprung, 800m-Lauf und Kugelstoß (im Dreikampf Ballweitwurf) durchgeführt. Gegen Ende des Jugendsportfestes fanden Staffellaufwettbewerbe über 4 x 75 Meter bzw. 4 x 100 Meter statt.

Nach erfolgreichem Wettkampf erhielten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Ehrenurkunden bzw. Teilnehmerurkunden und Eintrittsgutscheine für die Kreisbäder des Rhein-Pfalz-Kreises sowie die erfolgreichsten Sportlerinnen und Sportler Siegermedaillen. Die siegreichen Mannschaften der Dreikämpfe und der Staffelläufe erhielten den Ehrenpreis des Rhein-Pfalz-Kreises in Form von Wertgutscheinen für den Kauf von Sportartikeln.

„Das Kreisjugendsportfest ist jedes Jahr von einem hohen Niveau auf sportlicher Ebene geprägt. Dabei stehen neben dem sportlichen Kräftemessen vor allem der Spaß und das gemeinsame Sporttreiben im Vordergrund. Eine große Sportveranstaltung ist aber auch ein großer organisatorischer Aufwand. Neben den Mitarbeitern in der Kreisverwaltung danke ich den zahlreichen Helferinnen und Helfern, die als Kampfrichter, beim Auf- und Abbau oder bei der Verpflegung zum Gelingen des Kreisjugendsportfestes beitragen. Ein besonderer Dank gilt der Gemeindeverwaltung Limburgerhof mit Bürgermeister Dr. Peter Kern für die große Unterstützung, dem Schulsportbeauftragten Philipp Kettenbach und Hans Koob vom TSV Iggelheim für die großartige Hilfe“, sagte Kreisbeigeordneter Konrad Heller. Er konnte zum Abschluss des Tages nach über 30 Wettkämpfen in den unterschiedlichen Disziplinen die Sieger ehren.

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Landesehrennadel an Josef Reeb und Gerhard Zöller verliehen

Landrat Clemens Körner überreicht die Landesehrennadel an Gerhard Zöller und Josef Reeb

Dudenhofen - In einer Feierstunde hat Landrat Clemens Körner am 23. Mai 2017 die Ehrennadel des Landes Rheinland-Pfalz im Auftrag der Ministerpräsidentin und des Präsidenten der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion an Josef Reeb und Gerhard Zöller aus Dudenhofen verliehen.

Josef Reeb und Gerhard Zöller sind ein Beispiel für jahrelanges, ehrenamtliches Engagement in der Gemeinde Dudenhofen und dem Rhein-Pfalz-Kreis. Beide waren jahrelang in führenden Positionen beim Gesangverein MGV Cäcilia aktiv. Josef Reeb ist seit 67 Jahren Mitglied im MGV Cäcilia und war über lange Zeit zweiter Vorsitzender des Vereins. Seit über 30 Jahren gehört auch Gerhard Zöller zu den Mitgliedern des MGV. Er hat sich dabei lange um die Finanzen des Vereins gekümmert. Auch beim Bau des Sängerheims war Zöller ein viel gefragter Ansprechpartner und Fachmann. Für ihr außerordentliches Engagement um den MGV Cäcilia sind sowohl Josef Reeb als auch Gerhard Zöller zu Beginn des Jahres 1999 zu Ehrenmitgliedern ernannt worden.

Doch auch außerhalb des Gesangsvereins waren beide ehrenamtlich aktiv. Josef Reeb war jahrelanges Mitglied der freiwilligen Feuerwehr Dudenhofen und Leiter des Reservezugs Dudenhofen bei der freiwilligen Feuerwehr der Verbandsgemeinde Dudenhofen. Für sein Engagement im Dienste der Feuerwehr bekam Josef Reeb 1977 zunächst das silberne und dann 1988 das goldene Feuerwehr-Ehrenzeichen verliehen. Gerhard Zöller war neben dem MGV Cäcilia Gründungsmitglied des Freundeskreises Oberlungwitz e.V., wo er sich nach der deutschen Einheit aktiv für die innerdeutsche Integration eingesetzt hat. Auch dort war er im Vorstand zumeist für die Finanzen zuständig.

„Es freut mich sehr, dass ich mit Josef Reeb und Gerhard Zöller zwei verdiente Bürger aus Dudenhofen mit der Landesehrennadel auszeichnen darf. Beide haben sich jahrelang aktiv für das Gemeinwohl und die Heimat- und Kulturpflege in Dudenhofen sowie dem Rhein-Pfalz-Kreis eingesetzt. Ohne ehrenamtliches Engagement wäre unsere Gesellschaft um vieles ärmer. Die vielen Ehrenamtlichen erbringen im Rhein-Pfalz-Kreis in etwa 13 Millionen Stunden für die Gemeinschaft. Auch Josef Reeb und Gerhard Zöller leisten dazu einen wichtigen Beitrag. Danke für Ihr Engagement und herzlichen Glückwunsch zu dieser verdienten Auszeichnung“, so Landrat Clemens Körner. Ortsbürgermeister Peter Eberhard schloss sich den Wünschen des Landrates an und dankte den Geehrten für ihr jahrelanges Engagement in mehreren Vereinen der Ortsgemeinde Dudenhofen.

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„Lieder aus der Fremde“ für Schulen im Rhein-Pfalz-Kreis erneut aufgeführt

Landrat Clemens Körner eröffnet "Lieder aus der Ferne"

Ludwigshafen - Die Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz mit Sitz in Ludwigshafen hatte im Jahr 2016 ein besonderes Projekt „Lieder aus der Fremde“ in Auftrag gegeben, um einen Beitrag zur Debatte um Flucht, Zuwanderung und Integration zu leisten. Am 18. Mai 2017 lud sie Schülerinnen und Schüler aus dem Rhein-Pfalz-Kreis nach Ludwigshafen ein, um bei einer Neuauflage den Schülerinnen und Schülern dieses Thema musikalisch und in einer Diskussionsrunde näher zu bringen.

„Lieder aus der Fremde“ ist eine fiktive Erzählung – eine Art modernes Märchen mit Elementen realer Flüchtlingsberichte, erfundener gesellschaftlicher Entwicklungsprozesse und der Erfahrungen mystischer Traditionen. Die Theatermacherin Anja Kleinhans und der in München lebende türkische Komponist und Musiker Mehmet Yeşilçay, der 2012 mit dem ECHO Klassik in der Kategorie „Klassik ohne Grenzen“ und 2014 mit dem Integrationspreis des Freistaates Bayern ausgezeichnet wurde, haben in diesem spannenden und ausdrucksstarken Projekt die relevanten gesellschaftlichen Themen um Verständigung und Offenheit musikalisch-künstlerisch ins Bild gesetzt. Die Staatsphilharmonie musiziert bei „Lieder aus der Fremde“ gemeinsam mit türkischen Musikern des renommierten Pera-Ensembles.

Mit der Unterstützung von Anja Kleinhans wurde das Projekt für Schulklassen arrangiert, um mit ihnen altersgerecht in den Dialog zu treten und die Themen Flucht, Zuwanderung und Integration zu besprechen. Mit Unterstützung der Sparkasse Vorderpfalz konnten für die Schulen im Rhein-Pfalz-Kreis kostenfrei zwei Vorstellungen organisiert werden.

Fast 300 Schülerinnen und Schüler mit ihren Lehrkräften konnten dadurch am Projekt teilnehmen, wobei vor allem die Paul-von-Denis-Realschule plus und Fachoberschule in Schifferstadt großes Interesse zeigte und mit 190 Schülerinnen und Schülern die größte Teilnehmergruppe stellte. Landrat Clemens Körner betonte bei seiner Begrüßung die Wichtigkeit des Projektes: „Flucht und Zuwanderung können unterschiedliche Gründe haben. Mit diesem Konzert trägt die Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz zu einem besseren Verständnis von Fluchtursachen und Hintergrund geflüchteter Menschen bei. Es freut mich, dass mit der finanziellen Unterstützung der Sparkasse Vorderpfalz Schülerinnen und Schüler unserer Schulen im Landkreis dieses Konzert miterleben durften. Nur mit gegenseitigem Verständnis kann Integration gelingen.“

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Förderbescheid für Beratungsleistungen zu Breitbandausbau übergeben

Landrat Clemens Körner (rechts) den Förderbescheid erhält vom Parlamentarischen Staatssekretär Enak Ferlemann den Förderbescheid überreicht.

Berlin - Am 29. Mai 2017 hat Landrat Clemens Körner in Berlin aus den Händen des Parlamentarischen Staatssekretärs Enak Ferleman, Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, den Förderbescheid für weitere Beratungsleistungen zum Breitbandausbau im Rhein-Pfalz-Kreis erhalten.

Nach der erfolgreichen Machbarkeitsstudie durch den TÜV Rheinland im Frühjahr 2017 geht es jetzt in die Umsetzung. Die dazu notwendigen Beratungsleistungen werden in den kommenden Wochen vergeben. Für diese Beratungsleistungen, die zum konkreten Ausbau notwendig sind, erhält der Rhein-Pfalz-Kreis eine Förderung in Höhe von 50.000 Euro von Seiten des Bundes.

„Heute gehen wir den nächsten Schritt bei der Umsetzung des Breitbandausbaus im Rhein-Pfalz-Kreis. Unser Ziel ist es, bestehende Lücken in unseren Versorgungsnetzen zu schließen. Dazu wurde uns für die Beratungsleistungen der Förderbescheid übergeben, womit wir diese beauftragen können. Mit Hilfe der Beratung können wir dann in die Ausschreibung gehen und von entsprechenden Anbietern Angebote für den konkreten Ausbaubedarf der in der Machbarkeitsstudie offengelegten Versorgungslücken einholen“, berichtet Landrat Clemens Körner.

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Kreissieger im Vorlesewettbewerb ermittelt

Die siegreichen Kinder mit Kreisbeigeordnetem Manfred Gräf und der Leiterin der Volkshochschule, Barbara Scherer

Dudenhofen - Beim diesjährigen Vorlesewettbewerb der 3., 4. und 5. Klassen wurden am 17. Mai 2017 in Dudenhofen die Sieger im Rhein-Pfalz-Kreis ermittelt. Dabei mussten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen ihnen unbekannten Text vorlesen und wurden nach Aussprache, Betonung, Lesetempo und Lesefehler bewertet. Den drei besten Teilnehmerinnen und Teilnehmern jeder Klassenstufe konnte Kreisbeigeordneter Manfred Gräf als Schuldezernent nach dem Wettbewerb zu ihren Leistungen gratulieren.

Die Volkshochschule des Rhein-Pfalz-Kreises veranstaltet den Vorlesewettbewerb seit 1979 jährlich. Lesen erschließt neue Welten, schafft Räume für Phantasie und macht klug. Es ist eine der besten Voraussetzungen für die Sprachentwicklung und die persönliche Entwicklung eines jungen Menschen und verbessert die gesellschaftliche Teilhabe. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Endausscheidung werden durch Wettbewerbe an interessierten Schulen im Landkreis und über Zwischenentscheide ermittelt. Eine Jury bewertet bei jeder Wettbewerbsstufe das Vorlesen einer DIN A4-Seite aus einem Kinderbuch.

In diesem Jahr mussten die Kinder aus den Büchern „Papa‘s und Piraten“ von Katarina Mazetti (3. Klasse), „Lupo. Ein Geheimschnüffler ermittelt“ von Aby King (4. Klasse) und „Chloe und der Sprung in der Schüssel“ von Sonja Kaiblinger (5. Klasse) eine Passage lesen. Am Ende setzte sich in der 3. Jahrgangsstufe Arwen Linke aus Lambsheim vor Jurek Ammer aus Altrip und Tom Drechsel aus Dannstadt-Schauernheim durch. Die 4. Jahrgangsstufe konnte Carla Zotz aus Beindersheim vor Luisa Gnädig aus Böhl-Iggelheim und Alexandra Benz aus Harthausen für sich entscheiden. Bei den großen Kindern der 5. Jahrgangsstufe siegte Emily Stroh von der Realschule plus im Paul-von-Denis-Schulzentrum Schifferstadt vor Tan Riza Yilmaz und Philip Litzborn, die beide von der IGS Mutterstadt kommen. Als Preis erhielten die Sieger neben einem Buchgutschein das von ihnen gelesene Buch als Geschenk.

Kreisbeigeordneter Manfred Gräf zeigte sich beeindruckt von den Lesefertigkeiten der Schülerinnen und Schüler: „Lesen bildet. Es vergrößert das Wissen, fördert die Toleranz für andere und deren Lebenssituation und führt zu Begegnungen mit Wesen, die einem im realen Leben nicht begegnen, denen man vielleicht auch gar nicht begegnen will: Phantasiefiguren, Piraten, Hexen, Feen und viele mehr. Dies alles fördert die eigene Meinungsbildung. Ich bin beeindruckt, wie gut die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Vorlesewettbewerbs lesen und für andere vorlesen können. Herzlichen Glückwunsch an alle, die sich am Ende durchgesetzt haben. Die Jury hatte es nicht einfach, eine Entscheidung zu treffen.“

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Karl-Wendel-Schule Lambsheim erfolgreich bei Grundschulschwimmen

Kreisbeigeordneter Manfred Gräf überreicht die Siegerurkunden

Maxdorf-Lambsheim - Am 16. Mai 2017 fand der diesjährige Kreisentscheid im Grundschulschwimmen im Kreisbad Heidespaß Maxdorf-Lambsheim statt. Die Karl-Wendel-Schule aus Lambsheim dominierte die Wettbewerbe und konnte sowohl in den Einzeldisziplinen als auch in der Staffel bei den Mädchen und Jungen immer den ersten Platz erreichen. Kreisbeigeordneter Manfred Gräf, in dessen Geschäftsbereich die Schulen und Kreisbäder sind, gratulierte der erfolgreichen Schule sowie allen Teilnehmern zu ihren Leistungen.

Sechs Grundschulen aus dem Rhein-Pfalz-Kreis nahmen am Wettbewerb mit je einem Mädchen- und einem Jungenteam teil. Die jeweils sechs Teammitglieder schwammen im Brust- und Freistil, wobei die besten vier Teilnehmer für jede Mannschaft gewertet wurden. Anschließend fand ein Staffelschwimmen im freien Stil statt. Nach den sechs Wettbewerben stand die Karl-Wendel-Schule immer an der Spitze. Zweiter wurde in allen Wettbewerben bei Mädchen und Jungen die Haidwaldschule Maxdorf. Bei den Mädchen folgte in allen drei Wettbewerben auf Platz drei die Domholzschule Limburgerhof, bei den Jungen in allen Wettbewerben die Rheinschule Bobenheim-Roxheim. Außerdem nahmen die Grundschule im Mandelgraben Mutterstadt und die Johannes-Fink-Grundschule Böhl-Iggelheim an den Wettbewerben teil.

„Heute haben wir spannende Wettkämpfe mit vielen herausragenden Leistungen gesehen. Die Bewegung im Wasser wird wieder zunehmend beliebter, was vielfältige Angebote für Jung und Alt im gesundheitlichen Bereich zeigen. Dies zeigt, dass das Schwimmen nach wie vor gut für den Körper ist. Wer gut schwimmen kann, kann aber auch jede Menge Spaß haben, was für viele Kinder und Jugendliche viel wichtiger ist. Beim Wettschwimmen wird der Spaß mit der sportlichen Leistung verknüpft und ich gratuliere allen zur Teilnahme und zu ihren erfolgen. Gleichzeitig danke ich allen, die zur Organisation und Durchführung des Wettbewerbs beigetragen haben“, sagte Kreisbeigeordneter Manfred Gräf bei der Siegerehrung.

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Gut besuchte Landratswanderung in Heuchelheim

Heuchelheim - Über 70 Mitwanderer machten sich am 20. Mai 2017 mit Landrat Clemens Körner auf den Weg zur mittlerweile 13. Landratswanderung. Anlässlich der 1250-Jahrfeier von Heuchelheim bei Frankenthal, bei der Landrat Clemens Körner Schirmherr ist, führte die Wanderung zu markanten Punkten und Sehenswürdigkeiten der Ortsgemeinde im Norden des Rhein-Pfalz-Kreises.

Unter Führung des ehemaligen Ortsbürgermeisters Hans-Jürgen Binder und unter Teilnahme von Verbandsbürgermeister Michael Reith und Ortsbürgermeister Frank Klingel startete die Wanderung beim Heimatmuseum mitten auf der Festmeile des Mittelaltermarktes. Das 1821 erbaute Gebäude diente zunächst als Rathaus, später als Schule und seit 1977 ist es im Besitz der Verbandsgemeinde und wird seit 1999 als Heimatmuseum der ehemaligen Verbandsgemeinde Heßheim und der heutigen Verbandsgemeinde Lambsheim-Heßheim genutzt. Alleinstellungsmerkmal des Museums ist der Zuckerrübenanbau, der in Heuchelheim seit vielen Jahren Tradition hat. Nächste Station der Wanderung war das Schloss Heuchelheim, das in sechster Generation im Privatbesitz ist. 1185 als Wasserburg mit Grabensystem erbaut, wurde es im 17. Jahrhundert zerstört und anschließend wieder aufgebaut.

Vom Schloss führte die Wanderung zur protestantischen Kirche aus dem 12. Jahrhundert, die von Christiane Pohl vorgestellt wurde. Mehrfach umgebaut erhielt die Kirche im Jahr 1738 seine heutige Gestalt, nachdem sie im Zuge der Reformation schon früh lutherisch wurde. Seit der letzten Sanierung in den vergangenen Jahren erstrahlt die Kirche in neuem Glanz mit den beiden markanten Gemälden der Heiligen Familie und einer Szene des letzten Abendmahles. Über den bis etwa 1900 genutzten ehemaligen Friedhof rund um die Kirche, wo einige Grabsteine noch zu sehen sind, führt der Weg zum neuen Friedhof mit dem Ehrenmal für die in den Weltkriegen gefallenen Söhne und Töchter des Ortes sowie zu einer Grabstätte für vier im zweiten Weltkrieg gefallene deutsche Soldaten direkt daneben.

Der historische jüdische Friedhof im Norden der Gemeinde diente früher vielen Juden aus dem Umkreis als letzte Ruhestätte. Obwohl wahrscheinlich nur selbst drei jüdische Familien in Heuchelheim wohnten, fand die jüdische Gemeinschaft hier einen Ort zur Bestattung ihrer Verstorbenen. Auf dem Weg zurück zum Heimatmuseum folgte die letzte Station am Bürgerhaus, das heute für vielfältige Veranstaltungen und Aktionen der Ortsgemeinde und des Gemeindelebens genutzt wird. Neben dem Ratssaal und dem Bürgermeisterzimmer wird vor allem die Sporthalle für sportliche Betätigung und kulturelle Veranstaltungen genutzt.

„Ich freue mich über die zahlreichen Mitwanderer heute, die mit mir einen Teil der langen Ortsgeschichte Heuchelheims kennenlernen konnten. Es erstaunt mich immer wieder, welche geschichtlichen und baulichen Zeugnisse unsere Gemeinden im Rhein-Pfalz-Kreis bieten. Gleichzeitig bieten mir die Landratswanderungen die Gelegenheit, mit den Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch zu kommen. Ich danke den Organisatoren um Hans-Jürgen Binder und allen Mitwanderern“, so Landrat Clemens Körner zum Abschluss.

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Entsorgungs-Tipps für die Biotonne

Sommerliche Temperaturen beschleunigen alle natürlichen Vorgänge, so auch Zersetzungsprozesse in den Abfallbehältern. Um die Geruchs- und Madenbildung zu minimieren, gibt der Eigenbetrieb Abfallwirtschaft des Rhein-Pfalz-Kreises verschiedene Handlungsempfehlungen.

Es empfiehlt sich, die Bioabfälle bereits in der Küche getrennt zu sammeln. Hierfür können beispielsweise kleine 5- oder 10-Liter-Eimer mit Zeitungspapier ausgeschlagen werden. Die im Handel erhältlichen Papier-Biobeutel sind ebenfalls gut geeignet. Papiertaschentücher sowie Küchenpapier können unter die Bioabfälle gemischt werden und verhindern so ein Durchweichen der Papierumhüllung. Bioabfälle sollten vor der Entsorgung in Zeitungspapier eingewickelt werden. Das hält Fliegen fern, nimmt Feuchtigkeit auf und schützt die Tonne vor größeren Verschmutzungen. Es hilft auch Zeitungspapier, Heckenschnitt oder Pappe als Zwischenlagen und Bodenbelag in die Biotonne einzubringen. Dadurch kommt Luft zwischen die Bioabfälle, was unerwünschte Fäulnisprozesse unterbindet.

In heißen Sommermonaten ist es ratsam, die Biotonne 14-tägig leeren zu lassen, auch wenn sie nicht ganz gefüllt ist. Im Winter können eventuell Leerungen eingespart werden. Bei akutem Madenbefall kann Gesteinsmehl (Raiffeisen, Baumarkt) großzügig auf die Bioabfälle gestreut werden. Das trocknet die Maden aus und ist ansonsten unschädlich. Zudem sollte die Biotonne idealerweise an einem schattigen, möglichst kühlen Ort stehen. Niedrige Temperaturen verlangsamen die Zersetzung des Bioabfalls in der Tonne und verringern die Geruchsbildung. Im Winter ist ein wettergeschützter Standplatz geeignet. Der Deckel des Behälters sollte stets geschlossen sein. So bleiben Gerüche in der Tonne und Fliegen draußen.

Es empfiehlt sich, die Tonne gelegentlich zu reinigen. Dazu können Wasserschlauch und Schrubber verwendet werden. Allerdings sollte die Tonne vor dem nächsten Befüllen vollständig austrocknen. Bei Bedarf bieten auch private Dienstleister eine Behälterreinigung an. Damit die Biotonne bei der Abfuhr leer werden kann, müssen die Bioabfälle locker und schüttbar im Behälter bereitstehen. Ein Verdichten der Abfälle, Nässe sowie zu lange Standzeiten sind zu vermeiden, weil hierdurch verkeilte oder verklebte Abfälle im Behälter zurückbleiben können. Auf dem Behälterboden aufgebrachte Eierkartons, Pappe oder Heckenschnitt begünstigen eine vollständige Entleerung.

Zudem weist der Eigenbetrieb Abfallwirtschaft darauf hin, dass keine herkömmlichen Kunststoffe (z.B. Plastiktüten) eingefüllt werden dürfen. Die Verwendung von Papierbeuteln und ecovio®-Beuteln (biologisch abbaubare Kunststoffbeutel) ist zulässig. Alle Informationen rund um die Abfallentsorgung und Verhaltenstipp beim Befüllen der Biotonne sind unter www.ebalu.de zu finden.

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Tatkräftiger Einsatz beim Aktionstag für die Rechte von Menschen mit Behinderung

Landrat Clemens Körner (Mitte) und Behindertenbeauftragter Gerhard Michel (2.v.r.) in der Wäscherei im Einsatz

Am 17. Mai 2017, dem Aktionstag für die Rechte von Menschen mit Behinderung, hat Landrat Clemens Körner gemeinsam mit dem Behindertenbeauftragen des Rhein-Pfalz-Kreises Gerhard Michel die Ludwigshafener Werkstätten in Oggersheim mit Rat und Tat unterstützt.

In den Ludwigshafener Werkstätten des Ökumenischen Gemeinschaftswerkes werden Menschen mit geistigen und geistig mehrfachen Beeinträchtigungen auf individuelle Art und Weise durch das Angebot von Arbeitsplätzen, Beschäftigung und Qualifizierung gefördert und unterstützt. An den Standorten in Ludwigshafen-Oggersheim und Schifferstadt sind insgesamt rund 600 Menschen beschäftigt, die großteils aus der Stadt Ludwigshafen und dem Rhein-Pfalz-Kreis kommen. Auch überregionale Wohnorte wie Worms, Frankenthal, Speyer und Bad Dürkheim sind mit eingeschlossen. Über 50 Prozent der Menschen, die aus dem Rhein-Pfalz-Kreis in Werkstätten für Menschen mit Beeinträchtigungen arbeiten, sind bei den Ludwigshafener Werkstätten beschäftigt. Die gute Qualität der in den Werkstätten hergestellten Produkte hat sich mittlerweile herumgesprochen, so dass mehrere große namhafte Firmen dort für sich produzieren lassen.

Die Werkstätten sind nicht nur Arbeitsstelle für Menschen mit Behinderung, sie sind auch Lebensraum und –mittelpunkt und somit ein wichtiger Bestandteil im Leben dieser Personen. „Unsere Gesellschaft und auch der Rhein-Pfalz-Kreis nimmt die Inklusion von Menschen mit körperlichen und geistigen Beeinträchtigungen sehr ernst. Jeder Mensch ist einzigartig und die Akzeptanz und Toleranz der jeweils individuellen Möglichkeiten ist die Grundlage unseres christlichen Denkens und Handelns“, so Landrat Clemens Körner.

Die Ernsthaftigkeit seiner Worte setzt Landrat Clemens Körner jährlich zum Aktionstag auch in Taten um, in dem er in verschiedenen Bereichen der Werkstätten tatkräftig mithilft. Gemeinsam mit Gerhard Michel und dem zuständigen Abteilungsleiter Thomas Baader hat er am diesjährigen Aktionstag die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Werkstätten unterstützt. Einrichtungsleiter Rainer Riedt begrüßte die Vertreter des Rhein-Pfalz-Kreises und gemeinsam wurden Herausforderungen der Integration von Menschen mit Beeinträchtigungen in den Arbeitsmarkt diskutiert.

Nach erfolgsreichem Einsatz in den Werkstätten wurde sich bei einem leckeren Spargelessen im Kreishaus, dessen Cafeteria von den Ludwigshafener Werksstätten betrieben wird, gestärkt.

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50 neue deutsche Staatsbürger im Rhein-Pfalz-Kreis

Landrat Clemens Körner (CDU) verleiht eine Einbürgungsurkunde

Am 15. Mai 2017 bekamen 50 Bürgerinnen und Bürger des Rhein-Pfalz-Kreises von Landrat Clemens Körner ihre Einbürgerungsurkunde verliehen und erhalten somit die deutsche Staatsbürgerschaft.

18 Kinder, 10 Jugendliche und 22 Erwachsene sind während des Festaktes eingebürgert worden. Die Altersspanne reicht dabei von 3 bis 63 Jahre. Rund ein Viertel der Neubürger lebt bereits seit der Geburt in Deutschland, was bei einer Person bereits 51 Jahre sind. „Es freut mich, dass Sie den Weg der Einbürgerung gegangen sind. Als deutsche Staatsbürger erlangen sie nun sowohl das aktive als auch das passive Wahlrecht für die deutschen Parlamente wie den Land- und den Bundestag. Unsere Gesellschaft und auch der Rhein-Pfalz-Kreis leben vom Engagement der Bürgerinnen und Bürger. Der Rhein-Pfalz-Kreis ist ein lebendiger Landkreis. Nutzen Sie daher die vielen Angebote, aber bringen Sie sich auch ehrenamtlich ein. Unsere Gesellschaft braucht ehrenamtliches Engagement in Vereinen, Parteien und Organisationen“, so Landrat Clemens Körner.

Während der Verleihung der Einbürgerungsurkunde bekannten sich die neuen deutschen Staatsbürger zum Grundgesetz und damit zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung. 33 Personen behielten ihre alte Staatsbürgerschaft bei und besitzen nun zwei Staatsbürgerschaften. Zehn Personen legten ihre alte Staatsbürgerschaft ab. Neben der Einbürgerungsurkunde erhielten die neuen deutschen Staatsbürger eine gedruckte Version des Grundgesetzes. Musikalisch umrahmt wurde die Feierstunde von Musikschulleiter Christoph Utz.

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Unterschriften zur Nutzung des Außengeländes übergeben

Bei der Übergabe Sylvia Gerdon-Schaa, Steffen Walter und Kreisbeigeordneter Konrad Heller (v.l.)

Mutterstadt - Ende April hat Steffen Walter an Kreisbeigeordneten Konrad Heller und die Leiterin der Schulabteilung Sylvia Gerdon-Schaa insgesamt 850 Unterschriften zur Nutzung der Außensportanlage der IGS Mutterstadt in Zeiten, in denen kein Schulbetrieb herrscht, übergeben. Steffen Walter ist Initiator der Unterschriftensammlung, die in Geschäften im Umfeld der IGS und online unterstützt werden konnte.

Hintergrund der Unterschriftensammlung sind die aktuellen Nutzungsmöglichkeiten der Sportanlage der IGS. Diese wurde im Jahr 2015 für 940.000 Euro von Seiten des Landkreises, der Träger der IGS ist, hergerichtet. Die Sportanlage steht derzeit nur zur schulischen Nutzung zur Verfügung. Nach mehreren Beschwerden von Anwohnern wurde die außerschulische Nutzung ausdrücklich untersagt und zusätzliche Maßnahmen zur Lärmreduzierung auch während des Schulbetriebes vereinbart.

„Die Kreisverwaltung wird die aktuelle Situation unter den Vorgaben der Festsetzungen des Bebauungsplanes und der novellierten Sportanlagenlärmschutzverordnung noch einmal rechtlich bewerten. Das Ergebnis werden wir sowohl den Anwohnern als auch den Initiatoren der Petition mitteilen. Unser Ziel ist es, die Nutzung des Außengeländes im guten nachbarschaftlichen Verhältnis aller Beteiligten zu regeln“, versprach Kreisbeigeordneter Konrad Heller bei der Entgegennahme der Unterschriften.

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Denis Kudla ist Sportler des Jahres 2016

Sportler des Jahres 2016 des Rhein-Pfalz-Kreises ist der 22-jährige Ringer Denis Kudla. Kudla erreicht sensationell den dritten Platz bei den Olympischen Spielen in Rio und konnte damit als einziger deutscher Ringer mit Edelmetall aus Brasilien zurückkehren. Die Medaille stellt bisher den größten Erfolg seiner Sportlerkarriere dar. Landrat Clemens Körner wird die Auszeichnung im Rahmen der Kreissportschau am 30. Juni 2017 in Mutterstadt verleihen.

Der gebürtige Pole vom VfK Schifferstadt kam im Alter von sechs Jahren zum Ringen. Mit elf wechselte er auf das Ringerinternat in Schifferstadt. 2016 war das bisher erfolgreichste Sportjahr für den jungen Athleten. Bei den Europameisterschaften in Riga konnte Dennis Kudla im März 2016 den dritten Platz und damit seine erste Medaille im Seniorenbereich erringen. Im August folgte dann das bisherige Highlight in der Karriere des Schifferstadters. Mit nur einer Niederlage im Viertelfinale gegen den späteren Olympiasieger wurde Denis Kudla Dritter in der Gewichtsklasse bis 85 Kilogramm im griechisch-römischen Ringen, was ihm olympisches Bronze bescherte. Schon während seiner Zeit bei den Junioren konnte Kudla mit Titeln bei Europa- und Weltmeisterschaften Aufmerksamkeit auf sich ziehen, wofür er bereits zweimal den Titel Sportler des Jahres des Rhein-Pfalz-Kreises erhalten hat.

„Es freut mich sehr, dass das Sportjahr 2016 für Denis Kudla so erfolgreich verlaufen ist. Eine Medaille bei den Olympischen Spielen ist immer etwas ganz Besonderes. Sein letzter Kampf am 15. August 2016 war äußerst spannend und ich habe Denis, wie bestimmt viele Bürgerinnen und Bürger aus dem Rhein-Pfalz-Kreis, fest die Daumen gedrückt. Der Medaillengewinn beim wichtigsten Sportereignis der Welt macht ihn zu einem Aushängeschild für den Rhein-Pfalz-Kreis im Ringen und den Sport im Allgemeinen. Neben Denis Kudla konnten viele Sportlerinnen und Sportler aus dem Landkreis oder die für Vereine aus dem Landkreis aktiv sind, herausragende Ergebnisse auf internationaler Ebene erreichen. Herzlichen Glückwunsch an Denis Kudla und alle erfolgreichen Sportlerinnen und Sportler aus dem Rhein-Pfalz-Kreis zu ihren Erfolgen“, so Landrat Clemens Körner.

Der Sportler des Jahres des Rhein-Pfalz-Kreis wird jedes Jahr von einer Jury, bestehend aus Vertretern der Sportverbände, Mitgliedern des Ausschusses für Schule, Kultur und Sport, den Fraktionsvorsitzenden im Kreistag, der Presse und dem Landrat als Vorsitzenden gewählt.

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Buchsbaumentsorgung bei Zünslerbefall

 

Der Eigenbetrieb Abfallwirtschaft des Rhein-Pfalz-Kreises informiert über die Entsorgung von Buchsbäumen, welche vom Buchsbaumzünsler befallen sind. Beim Buchsbaumzünsler handelt es sich um eine Schmetterlingsart, die vor einigen Jahren nach Deutschland eingeschleppt wurde. Ihre Raupe ruft inzwischen erhebliche Fraßschäden an Buchsbaumpflanzen hervor.

Eine Bekämpfung mit Schädlingsbekämpfungsmitteln ist schwierig, weshalb oftmals nur das gründliche Entfernen und Entsorgen der befallenen Pflanzen bzw. Pflanzenteile bleibt. Um eine Neuansteckung oder Weiterverbreitung des Schädlings zu verhindern, muss ein geeigneter Entsorgungsweg gewählt werden.

Buchsbaumkleinmengen können grundsätzlich in die Biotonne gegeben werden. Darüber hinaus wird befallenes Pflanzenmaterial von Privathaushalten des Rhein-Pfalz-Kreises in haushaltsüblichen Kleinmengen bis zu 1 m³ pro Woche kostenlos auf den Wertstoffhöfen angenommen. Auch die Hecken- und Baumschnittsammlung nimmt befallenen Buchsbaum mit. In beiden Fällen gelangt das Pflanzenmaterial zusammen mit den übrigen Grünabfällen in einen großtechnischen Kompostierungsprozess, wo eine sichere Abtötung der Schädlinge gewährleistet ist. Großmengen sowie Pflanzen aus gewerblicher Herkunft sind gegen ein geringes Entgelt am Biokompostwerk Mutterstadt anzuliefern.

Zur Eigenkompostierung im heimischen Garten ist vom Buchsbaumzünsler befallenes Material hingegen nicht geeignet. Die Bedingungen im Komposthaufen oder im Komposter reichen oft nicht aus, um sämtliche Schädlinge und ihre Gelege abzutöten, so dass eine Weiterverbreitung zu befürchten wäre.

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Weitere konstante Anmeldezahlen bei weiterführenden Schulen

Rhein-Pfalz-Kreis - Für das neue Schuljahr 2017/2018 liegen weitgehend konstante Anmeldezahlen für die weiterführenden Schulen im Rhein-Pfalz-Kreis vor. Insgesamt konnten 711 Neuanmeldungen verzeichnet werden (2016/2017: 771), wodurch rund 5800 Schülerinnen und Schüler die kreiseigenen weiterführenden Schulen besuchen werden. Rund 3000 Schülerinnen und Schüler besuchen die Realschulen plus, die beiden Gymnasien verzeichnen 1940 Schülerinnen und Schüler und weitere 873 besuchen die Integrierte Gesamtschule in Mutterstadt.

Die meisten Neuanmeldungen kann das Gymnasium im Paul-von-Denis-Schulzentrum Schifferstadt mit 125 registrieren. Die Integrierte Gesamtschule Mutterstadt vermeldet mit 113 Neuanmeldungen die zweithöchste Anmeldezahl. Das Lise-Meitner-Gymnasium G8GTS in Maxdorf verzeichnet dieses Jahr 84 Neuanmeldungen. Die höchsten Anmeldezahlen der Realschulen Plus notiert die Realschule Plus im Paul-von-Denis-Schulzentrum Schifferstadt mit 109 Neuanmeldungen. Für die dortige Fachoberschule haben 56 Absolventinnen und Absolventen der Realschule ihre Anmeldung eingereicht. Die Justus-von-Liebig-Realschule Plus Maxdorf-Lambsheim kann zum neuen Schuljahr 76 Neuanmeldungen verzeichnen, die Realschule Plus Bobenheim-Roxheim 61, die Rudolf-Wihr-Realschule Plus Limburgerhof 60, die Peter-Gärtner-Realschule Plus Böhl-Iggelheim 57 und die Realschule Plus Dudenhofen-Römerberg darf 26 neue Fünftklässler begrüßen. Die angegebenen Anmeldezahlen entsprechen dem Stand von April 2017 und können sich bis zum Schuljahresbeginn im August noch geringfügig verändern.

„Wir freuen uns, dass unsere kreiseigenen Schulen weiterhin gut besucht sind und das Niveau der Neuanmeldungen weiter hoch ist. Der leichte Rückgang der Anmeldungen im Vergleich zum Vorjahr ist vom Schulentwicklungsplan prognostiziert worden. Nach hohen Anmeldezahlen in den vergangenen Jahren haben sich am Lise-Meitner-Gymnasium erstmals weniger Schülerinnen und Schüler für die fünfte Klasse angemeldet. Wir werden diese Entwicklung auch hinsichtlich anderer Standorte in der Umgebung beobachten. Weiter wollen wir in den Schulbereich investieren, damit die Schülerinnen und Schüler ein optimales Lernumfeld vorfinden können. Entsprechende Mittel sind im Haushalt eingeplant“, so Landrat Clemens Körner und der zuständige Schuldezernent Kreisbeigeordneter Manfred Gräf.

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Kreisbad-Bistros suchen neue Pächter

In den beiden Bistros im Aquabella Mutterstadt und im Kreisbad Heidespaß Maxdorf-Lambsheim werden neue Pächter gesucht: im Aquabella bereits zum nächstmöglichen Zeitpunkt, spätestens jedoch am 1. September 2017, im Kreisbad Heidespaß zum 1. Juli 2017. Interessierte können sich an das Bäderreferat in der Kreisverwaltung wenden.

Das Aquabella Mutterstadt vereint Entspannungs-, Sport und Unterhaltungsmöglichkeiten. Wer eher Gaudi sucht, ist zum Beispiel auf der Riesenrutsche an der richtigen Adresse, während die Saunalandschaft ebenso wie die große Liegewiese für das sommerliche Sonnenbad vor allem Ruhe verspicht. Für die ganz Kleinen steht ein Planschbereich zur Verfügung. Der Gastronomiebetrieb soll das ganze Jahr über für die Bade- und Saunagäste erfolgen. Das Bistro besteht aus Küchen- und Vorratsbereich, Thekenraum, Bistro und Freisitz.

Das Kreisbad Heidespaß Maxdorf-Lambsheim, das 2013 nach einer vollständigen Runderneuerung und Erweiterung wieder in Betrieb gegangen ist, vereint ganzjährig Entspannungs-, Sport- und Unterhaltungsmöglichkeiten. Für den Sommer steht - neben einer Liegewiese mit Kinderspielplatz – das gesamte Freiluftbecken zur Verfügung, im Winter ein angenehm temperierter Teil davon. Der Saunabereich umfasst eine Dampf-, eine Bio-, eine Aufguss- und im attraktiv gestalteten Garten eine Blockhaus-Sauna sowie einen Aufenthaltsbereich mit Tauchbecken, verschiedenen Duschen und Ruheraum. Der Gastronomiebetrieb soll das ganze Jahr über für die Bade- und Saunagäste erfolgen. Das Bistro besteht aus Küchen- und Vorratsbereich, Thekenraum, Bistro und Freisitz.

Beide Bistrobetriebe sind unter umwelt- und gesundheitsschonenden Kriterien zu betreiben. Bewerbungen mit den entsprechenden Unterlagen sind für beide Pachtverhältnisse bis spätestens 5. Mai 2017 an die Kreisverwaltung Rhein-Pfalz-Kreis, Abt. 3 Schulen, Bäder, Europaplatz 5, 67063 Ludwigshafen/Rhein, zu richten. Auskunft erteilen Laura Fauß und Eva Triffterer telefonisch unter 0621 5909-241.

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Ehrenamtliche für begleiteten Umgang gesucht

Der Deutsche Kinderschutzbund Rhein-Pfalz-Kreis, mit Sitz in Schifferstadt, sucht dringend ehrenamtliche Betreuerinnen und Betreuer, die Kinder bei den Treffen mit dem umgangsberechtigten Elternteil begleiten. Landrat Clemens Körner und Erster Kreisbeigeordneter Bernhard Kukatzki als Jugenddezernent bitten die Bürgerinnen und Bürger des Rhein-Pfalz-Kreises um Unterstützung.

Viele Kinder leiden nach einer Trennung der Eltern unter Streitigkeiten der beiden Elternteile. Selbst wenn Regelungen für den Umgang beider Elternteile mit dem Kind getroffen sind, kommt es zu Streitigkeiten, die bisweilen im Beisein der Kinder, zum Beispiel bei der Übergabe, ausgetragen werden. Der „Begleitete Umgang“ wird in Zusammenarbeit von psychologischen Fachkräften und qualifizierten ehrenamtlichen Betreuern speziell für strittige Familien durchgeführt, die nach einer Trennung nicht alleine das Umgangsrecht für Vater bzw. Mutter oder weitere Familienangehörige regeln können. Durch das „Neue Kindschaftsrecht“ erhält das Kind das Recht auf Kontakt zu beiden Eltern und deren Familien. Gleichzeitig wird dem Umgangsberechtigten und dessen Familie dieses Recht zugestanden. Gegebenenfalls findet der Umgang unter „Begleitung“ statt, entweder auf eigenen Wunsch der Eltern, eines Elternteils oder aufgrund einer Empfehlung des Jugendamtes oder des Gerichtes.

Der begleitete Umgang gibt dem Kind und dem Umgangsberechtigten die Chance, sich unter spannungsarmen Bedingungen zu treffen. Dazu trägt auch wesentlich der oder die Ehrenamtliche durch Präsenz, förderliche Art der Beziehungsgestaltung und die gute Wahrnehmung der Situation bei. Die begleitende Person bleibt dabei neutral und nimmt keine Position für ein Elternteil ein. Sie unterstützt das Kind sowohl vor als auch während der Begegnung mit dem Umgangsberechtigten sowie kurz danach. Sie sorgt für eine Atmosphäre, die das Treffen und das Zusammensein erleichtert. Somit sind die Ehrenamtlichen ein wichtiger Baustein, um letztlich den begleiteten Umgang im Sinne des Kindes zu einem erfolgreichen Abschluss zu bringen. Daher gehört zu den wichtigsten Aufgaben Spaß beim Spielen mit Kindern, ein offener und einfühlsamer Umgang mit den Familien, Hilfe beim Kontaktaufbau zwischen Elternteil und Kind und das Achten auf die Einhaltung der Besuchsregeln.

Um den vielfältigen Aufgaben im begleiteten Umgang gerecht zu werden, bietet der Deutsche Kinderschutzbund für Interessierte eine kostenlose Schulung, voraussichtlich mit Start Mitte oder Ende April, und regelmäßige Supervision durch die Projektleiterinnen an. Die Arbeit wird mit einer Aufwandsentschädigung honoriert.

Mehr Informationen über das Projekt erteilt immer dienstags und donnerstags von 9 bis 12 Uhr Dipl.-Psychologin Monika Wagner, Rehbachstr. 4, 67105 Schifferstadt, Telefon 06235-492740, E-Mail: bu@dksb-rpk.de.

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Ehrennadel des Landes an Hans-Jürgen Dauth verliehen

Ludwigshafen - Im Rahmen des Anglerballs des Angelsportvereins Neuhofen e.V. hat Landrat Clemens Körner im Auftrag der Ministerpräsidentin und des Präsidenten der Aufsichts und Dienstleistungsdirektion dem langjährigen 1. Vorsitzenden Hans Jürgen Dauth die Ehrennadel des Landes Rheinland Pfalz verliehen.

Hans-Jürgen Dauth, für den die Verleihung eine Überraschung war, erhält die Ehrung für sein herausragendes Engagement in der Ortsgemeinde Neuhofen, dem Rhein-Pfalz-Kreis und in der ganzen Region.

Der ehemalige Industriemeister trat 1960 in den ASV Neuhofen 1948 ein und hat über seine fast 60-jährige Mitgliedschaft verschiedene Aufgaben übernommen. Zunächst war er von 1980 bis 1994 Gewässerwart und wurde dann 1995 erster Vorsitzender. Dieses Amt hatte er bis vor kurzem inne. Auch auf Ebene des Sportfischerverbandes Pfalz hat er sich engagiert. Seit 1996 ist er im Verbandsvorstand, seit 1997 lizenzierter Ausbilder für Vorbereitungskurse zur Sportfischerprüfung und seit 2003 Vizepräsident des Verbandes. Im Direktionsbereich für den Fischereibereich der Struktur- und Genehmigungsdirektion Süd ist er seit 2007 und im Arbeitskreis „Badeweiher“ der Gemeinde Neuhofen seit 1995 Mitglied. Zudem war er in seiner Heimatgemeinde von Dezember 2001 bis Oktober 2012 Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Neuhofener Vereine (ANV).

„Die Liste des ehrenamtlichen Engagements von Hans-Jürgen Dauth ist lang. Seit vielen Jahren engagiert er sich für die Fischer und das Badegewässer in Neuhofen, hat auf der Ebene des Sportfischerverbandes Pfalz Verantwortung übernommen und auch als Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Neuhofener Vereine maßgeblich das kulturelle Leben in Neuhofen mitbeeinflusst. Ich danke ihm für dieses Engagement und freue mich, dass er jetzt mit der Ehrennadel des Landes Rheinland-Pfalz ausgezeichnet wurde. Danke auch an den Vorstand des ASV Neuhofen und der Ortsgemeinde für diesen Vorschlag“, sagte Landrat Clemens Körner während der Verleihung.

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Ehrenamtspreis des Rhein-Pfalz-Kreises übergeben

Ludwigshafen - In einer Feierstunde am 28. März 2017 hat Landrat Clemens Körner zum achten Mal den Ehrenamtspreis des Rhein-Pfalz-Kreises 2015/2016 an vier Organisationen oder Personen
aus dem Rhein-Pfalz-Kreis übergeben.

Drei Mal wurde ein 1. Preis, dotiert mit je 750 Euro, vergeben sowie ein 2. Preis, dotiert mit 250 Euro. Alle Preisträger haben sich durch ein besonderes ehrenamtliches Engagement in den vergangenen beiden Jahren ausgezeichnet und in dieser Zeit projektbezogen gewirkt.

Nach einer Vorauswahl einer Vorjury hat der Kreistag in seiner Sitzung am 5. Dezember 2016 vier Organisationen und Personen den Ehrenamtspreis aus dem Landkreis zugesprochen. Einen 1. Preis erhielten der Arbeitskreis Wasserprozession aus Bobenheim-Roxheim für die Planung und Durchführung der „Pfälzischen Wasserprozession“ auf dem Altrhein. Im Jahr 2017 wird die Prozession zum 10. Mal durchgeführt und gerade im Jahr 2016 mussten nach einem größeren Schaden durch Vandalismus in einem Kraftakt die Boote für die Prozession wieder hergerichtet werden. Einen weiteren 1. Preis erhielten die Betreiber des LichtspielTheaters in Limburgerhof gemeinsam mit dem Verein „Kultur im Capitol Limburgerhof“ für das Planen und Organisieren von Aufführungen verschiedener Kindertheater für Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren. Als Einzelperson erhielt Friedrich Krämer aus Hanhofen als Vorsitzender des Fördervereins der KiTa „Villa Sonnenburg“ einen
1. Preis für die Planung, Organisation und Durchführung vielfältiger Projekte und deren Finanzierung im Umfeld der KiTa. So wurde der Außenbereich naturnah gestaltet und die Inneneinrichtung in zahlreichen Arbeitsstunden modernisiert. Die Finanzierung wurde unter anderem über Feste und Veranstaltungen hergestellt. Einen 2. Preis erhielt der Verein Knastbewusst e. V. mit Sitz in Bobenheim-Roxheim für die ehrenamtliche Arbeit mit Frauen in Untersuchungshaft und ein Projekt zur gemeinsamen Entwicklung eines Gesellschaftsspieles mit Häftlingen.

„Das Ehrenamt ist die Stütze unserer Gesellschaft. Ohne das Ehrenamt wäre sie um vieles ärmer. Auch bei uns im Landkreis leisten viele Ehrenamtliche zahlreiche Stunden unentgeltlich in unseren Vereinen, Institutionen und Organisationen. Würde man alle ehrenamtlich geleisteten Stunden in der Bundesrepublik mit dem Mindestlohn von 8,50 Euro entlohnen, wäre eine zweistellige Milliardensumme notwendig. Deshalb wollen wir mit diesem Preis Personen und Gruppen aus dem Landkreis für ihr vorbildliches und außerordentliches ehrenamtliches Engagement in den Jahren 2015 und 2016 ehren und dieses Engagement anerkennen. Dabei soll der Preis nicht Endpunkt des Engagements sein, sondern ein Ansporn für  die Zukunft. In diesem Jahr hatten sich auch viele Organisationen und Initiativen in der Flüchtlingshilfe beworben. Wir haben uns entschieden,
für diese Ehrenamtlichen eine gesonderte Veranstaltung durchzuführen, um diesem besonderen Engagement über den ganzen Landkreis hinweg gerecht zu werden“, betonte Landrat Clemens Körner.

Der Ehrenamtspreis des Rhein-Pfalz-Kreises

Mit dem Ehrenamtspreis möchte der Rhein-Pfalz-Kreis seit 2001 alle zwei Jahre das bürgerliche Engagement fördern und unterstützen. Geehrt werden können Einzelpersonen, Initiativen und Gruppen, die in besonders anzuerkennender Weise auf wirtschaftlichem, kulturellem oder sozialem Gebiet zum Wohl des Rhein-Pfalz-Kreises, seiner Einrichtungen und Einwohner gewirkt haben. Ein besonderes Augenmerk wird auf die ehrenamtliche Arbeit in Kindertagesstätten und Schulen gelegt. Voraussetzung für eine Ehrung ist, dass die ehrenamtliche Leistung zwischen dem 1. Januar 2015 und dem 31. Dezember 2016 im Gebiet des Rhein-Pfalz-Kreises erbracht wurde. Vorschlagsberechtigt ist jede Person. Über die Vergabe des Ehrenamtspreises entscheidet der Kreistag nach einer Vorauswahl durch eine Jury unter Vorsitz von Landrat Clemens Körner.

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Pfälzische Weinkönigin pflanzt Rose im Landratswingert

Kleinniedesheim - Am 25. März 2017 konnte Landrat Clemens Körner königlichen Besuch im Landratswingert in Kleinniedesheim begrüßen. Die Pfälzische Weinkönigin Anastasia Kronauer war gekommen und pflanzte eine Rose mit dem Sortennamen Anastasia an den Anfang des Weinberges.

Das Pflanzen einer Rose im Weinberg geht auf eine Tradition der Winzer in früheren Zeiten zurück. Mangels anderer Möglichkeiten wurde die Rose genutzt, um einen Befall der Reben mit der Pilzkrankheit Peronospora, umgangssprachlich Falscher Mehltau genannt, zu verhindern. Da die Rose circa eine Woche vor den Reben die Anzeichen der Krankheit zeigt, kann der Winzer Gegen- und Schutzmaßnahmen einleiten. Dieser alte Brauch wurde im Landratswingert aufgegriffen und die mittlerweile dritte Rose durch die jeweils amtierende Pfälzische Weinkönigin gepflanzt.

Landrat Clemens Körner begrüßte neben Anastasia Kronauer zahlreiche Weinpatinnen und Weinpaten und erläuterte, dass bei der Auswahl der Rose jeweils nach einer Sorte gesucht wird, die den Namen der Weinkönigin trägt. Glücklicherweise wurde von einem renommierten Züchter gerade eine Teehybridrose mit dem Namen Anastasia gezüchtet, die eine weiß-cremegelbene Farbe mit einer dichtgefüllten Blüte hat und sehr stark duftet.

Nach dem Setzen der neuen Rose taufte die Pfälzische Weinkönigin die Rose mit einem Schuss Winzersekt vom Weingut Merkel, das den Landratswingert betreut. Damit Anastasia die Entwicklung der Rose und des Weinberges weiter begleiten kann, ernannte Landrat Clemens Körner sie zur Weinpatin im Landratswingert und überreichte ihr neben der Urkunde eine Magnumflasche des letzten Jahrgangs. Bei Sekt und Brezeln wurde sich anschließend über die Arbeit im Wingert ausgetauscht.

Bilder der Veranstaltung sind auf www.rhein-pfalz-kreis.de zu finden.

Kreisverwaltung Rhein-Pfalz-Kreis


Musikschultag 2017 - Drei Celli übergeben

Schifferstadt - Zu ihrem alljährlichen Musikschultag - dem Tag der offenen Tür - lud die Musikschule Rhein-Pfalz-Kreis am 25. März 2017 die Bürgerinnen und Bürger in die Aula des Schulzentrums Schifferstadt. Mehrere hundert Menschen nutzten den Tag und informierten sich über die Arbeit der Musikschule. Zu diesem Anlass übergab zudem der Förderverein der Musikschule drei neue Celli an Landrat Clemens Körner als Leihinstrumente für den Unterricht.

Die Musikschule Rhein-Pfalz-Kreis bietet Musik- und Instrumentalunterricht für alle Altersklassen von Kleinkindern bis zu jungen Erwachsenen. Neben dem Erlernen eines Instruments können die Schülerinnen und Schüler in den zahlreichen Ensembles ihr Können gemeinsam mit anderen unter Beweis stellen. So stellten sich an diesem Tag die Ensembles vor, für die Kleinsten boten die Gruppen "Rasselbande", "Notenwichtel" und "Musikmäuse" Mitmachgelegenheiten und in den Klassensälen durften interessierte Kinder und Jugendliche mit ihren Eltern Instrumente ausprobieren.

Der Förderverein der Musikschule mit seiner Vorsitzenden Elke Rottmüller beschafft in jedem Jahr Instrumente, die für den Instrumentalunterricht verliehen werden. In diesem Jahr wurden drei Celli beschafft und an Landrat Clemens Körner und Musikschulleiter Christoph Utz übergeben.

Der Landrat ließ es sich nicht nehmen und versuchte, begleitet von Christoph Utz am Flügel, direkt ob das Cello auch gespielt werden kann. "Ich danke dem Förderverein für sein Engagement und die Unterstützung unserer Musikschule mit neuen Musikinstrumenten. Sie können für den Unterricht genutzt werden und bieten die Möglichkeit, viele verschiedene Musikinstrumente im Rahmen des Unterrichts erlernen zu können. Nach den Pauken im letzten Jahr werden jetzt für die Streicher neue
Instrumente übergeben. Für mich ist das Spielen auf einem Streichinstrument auch Premiere", sagte Landrat Clemens Körner.

Für das neue Schuljahr 2016/2017 nimmt die Musikschule des Rhein-Pfalz-Kreises bereits Anmeldungen entgegen. Nähere Informationen und neue Kurse sind unter www.rhein-pfalz-kreis.de im Bereich „Musikschule“ zu finden. Anmeldungen nimmt Anke Röder (0621 5909341; anke.roeder@kv-rpk.de ) entgegen.

Kreisverwaltung Rhein-Pfalz-Kreis


Selbstschutz in Katastrophenfällen

Nahezu täglich sind in den Medien Nachrichten von schweren Unfällen oder Naturkatastrophen im In- und Ausland zu finden. Die Geschehnisse reichen von Elementarereignissen wie Hochwasser und Stürmen über Großbrände hin zu Unfällen mit gefährlichen Stoffen.

Ein weiteres, in jüngerer Vergangenheit immer wieder auftretendes Schadensereignis ist der großflächige und länger andauernde Stromausfall. In einigen Fällen mussten die betroffenen Bürger nur über Stunden, in anderen allerdings auch über mehrere Tage ohne Strom und somit in der Folge ohne Heizung, Wasser und Kochmöglichkeit auskommen.

Die mit der Alarm- und Einsatzplanung im Katastrophenschutz befassten Organisationen sind bemüht, der Bevölkerung schnellstmögliche Hilfe zu leisten. Es wird aber immer wieder auch Situationen geben, in denen diese Dienste nicht überall sofort eingreifen können. Deshalb müssen sich die Menschen die Frage stellen, ob sie für den „Fall der Fälle“ vorbereitet sind und sich und anderen in Notfällen auch selbst helfen können. Das richtige
Verhalten in solchen Situationen bezeichnet man als Selbstschutz.

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) hat für eine vorbeugende Notfallplanung die Broschüre "Ratgeber für Notfallvorsorge und richtiges Handeln in Notsituationen" erstellt und die wichtigsten Themen (Notvorrat von Lebensmitteln, Trinkwasser und dem Inhalt einer Hausapotheke / Katastrophenschutz / Hochwassergefahren / Unwetter / Rauchmelder und Feuerlöscher) erläutert.

In der einliegenden Checkliste „Meine persönliche Checkliste“ können die Bürgerinnen und Bürger ihre Notfallvorsorge kontrollieren. Hinsichtlich des oben genannten denkbaren Stromausfalls gab das BBK erst kürzlich den Flyer „Stromausfall Vorsorge und Selbsthilfe“ heraus. Darauf weist die Kreisverwaltung Rhein-Pfalz-Kreis als zuständige Behörde für den Katastrophenschutz hin.

Das BBK stellt diese Broschüren zum Download auf den Seiten des BBK (http://www.bbk.bund.de/DE/Ratgeber/VorsorgefuerdenKat-fall/VorsorgefuerdenKat-fall.html ) zur Verfügung. Die Broschüren können aber auch direkt beim BBK unentgeltlich bezogen werden. Die Informationen wurden auch auf der Internetseite des Ministeriums des Innern und für Sport Rheinland-Pfalz ( https://mdi.rlp.de/de/unsere-themen/sicherheit/krisenmanagement-katastrophenschutz/selbstschutz/ ) bereitgestellt.

Kreisverwaltung Rhein-Pfalz-Kreis


Starke Leistungen bei Geräteturnen der Grundschulen

Am 21. März 2017 fand in der Waldsporthalle Maxdorf der diesjährige Wettkampf der besten Grundschüler im Geräteturnen statt. Dabei mussten sich die Schülerinnen und Schüler im Geräte-Vierkampf beweisen.

Zur Auswahl standen die Geräte Stufenbarren, Boden, Schwebebalken, Bocksprung und Reck. Von allen Teilnehmern durfte jeweils eine Geräteübung abgewählt werden. Angetreten waren sieben Grundschulen, die aus der 3. und 4. Klassenstufe jeweils acht Schülerinnen und Schüler für den Wettkampf aufgestellt hatten.

Drei Grundschulen waren nur mit einer Klassenstufe angereist. Die Siegerehrung nahm Kreisbeigeordneter Konrad Heller vor. Grundschulmeister im Geräteturnen über beide Klassenstufen ist erneut die Domholzschule Limburgerhof mit 187,5 Punkten. Sie konnte das letztjährige Ergebnis noch einmal um 21 Punkte steigern.

Auf Platz 2 folgt die Grundschule Otterstadt mit 175,5 Punkten, den dritten Platz belegte die Karl-Wendel-Schule Lambsheim mit 170 Punkten. Im Wettbewerb der 3. Klassen gewann ebenfalls die Domholzschule Limburgerhof vor der Grundschule Otterstadt und der Grundschule Schifferstadt Süd.

In der 4. Jahrgangsstufe siegte die Domholzschule Limburgerhof vor der Karl-Wendel-Schule Lambsheim und der Grundschule Großniedesheim.

In der Einzelwertung gab es bei den Mädchen in der 4. Klasse drei erste Plätze, da Alina Friedel, Theresa Lamprecht und Lilli Wantzelius alle 28 Punkte hatten, während bei den Jungen Mika Ludwig vor Matvey Aksiuchyts und den punktgleichen Drittplatzierten Kerim Karagöz, Guiseppe Latino und Ron Nicklaus gewann.

Bei den Jungen in der 3. Klasse holte Hannes Gerling vor Fabian Rogalski und Milo Beyler die meisten Punkte. Melina Nothaft und Lena Wunder siegten bei den Mädchen der 3. Klassen punktgleich vor Emelie Bade und Ejona Krasnigi.

Kreisbeigeordneter Konrad Heller war bei der Siegerehrung beeindruckt, wie hoch die Leistungsdichte im Bereich des Turnens im Rhein-Pfalz-Kreis ist, und freute sich, dass alle Schulen mit ihren Leistungsträgern vordere Platzierungen erreichen konnten. Besonders bemerkenswert, waren die knappen Punktunterschiede zwischen den einzelnen Schulen hinter der Sieger, der mit großem Abstand gewonnen hatte. Er hob hervor, dass das Turnen, obwohl von vielen Schülern ungeliebt, für die Körperstabilität und die körperliche Entwicklung positiv ist. Durch die sportliche Betätigung wird die Stützmuskulatur gestärkt, was zu mehr Körperbeherrschung führt. Neben den Siegerurkunden überreichte der Kreisbeigeordnete allen Teilnehmern Gutscheine für einen Eintritt in eines der vier Kreisbäder und wünschte allen auf ihrer weiteren Karriere im Turnen viel Erfolg.

Die Ergebnisse im Einzelnen:
Mannschaftsergebnisse:

Gesamtwertung der 3. und 4. Klassen:

  1. Domholzschule Limburgerhof (187,5 Punkte)
  2. Grundschule Otterstadt (175,5 Punkte)
  3. Karl-Wendel-Schule Lambsheim (170 Punkte)
  4. Haidwaldschule Maxdorf (167 Punkte)
  5. Johannes-Fink-Grundschule Böhl-Iggelheim (165 Punkte)
  6. Grundschule Schifferstadt-Süd (163 Punkte)
  7. Grundschule Großniedesheim (161,5 Punkte)

3. Klassen:

  1. Domholzschule Limburgerhof (84 Punkte)
  2. Grundschule Otterstadt (83,5 Punkte)
  3. Grundschule Schifferstadt-Süd (80,5 Punkte)
  4. Haidwaldschule Maxdorf (76 Punkte)
  5. Johannes-Fink-Grundschule Böhl-Iggelheim (75,5 Punkte)
  6. Karl-Wendel-Schule Lambsheim (67,5 Punkte)
  7. Grundschule Großniedesheim (62 Punkte)

4. Klassen:

  1. Domholzschule Limburgerhof (103,5 Punkte)
  2. Karl-Wendel-Schule Lambsheim (102,5 Punkte)
  3. Grundschule Großniedesheim (99,5 Punkte)
  4. Grundschule Otterstadt (92 Punkte)
  5. Haidwaldschule Maxdorf (91 Punkte)
  6. Johannes-Fink-Grundschule Böhl-Iggelheim (89,5 Punkte)
  7. Grundschule Schifferstadt-Süd (82,5 Punkte)

Einzelergebnisse:
3. Klassen (Mädchen):

1. Melina Nothaft (23,5 Punkte) Domholzschule Limburgerhof

1. Lena Wunder (23,5 Punkte) Grundschule Otterstadt

3. Emelie Bade (22 Punkte) Grundschule Schifferstadt Süd

3. Ejona Krasnigi (22 Punkte) Johannes-Fink-Grundschule Böhl-Iggelheim

3. Emelie Bade (22 Punkte) Grundschule Schifferstadt Süd

3. Ejona Krasnigi (22 Punkte) Johannes-Fink-Grundschule Böhl-Iggelheim

4. Klassen (Mädchen):

1. Alina Friedel (28 Punkte) Domholzschule Limburgerhof

1. Theresa Lamprecht (28 Punkte) Grundschule Großniedesheim

1. Lilli Wantzelius (28 Punkte) Karl-Wendel-Schule Lambsheim

3. Klassen (Jungen):

1. Hannes Gerling (22 Punkte) Domholzschule Limburgerhof

2. Fabian Rogalski (20 Punkte) Domholzschule Limburgerhof

3. Milo Beyler (18 Punkte) Grundschule Limburgerhof

3. Konrad Balla (18 Punkte) Grundschule Großniedesheim

4. Klassen (Jungen):

1. Mika Ludwig (23 Punkte) Domholzschule Limburgerhof

2. Matvey Aksiuchyts (22,5 Punkte) Domholzschule Limburgerhof

3. Kerim Karagöz (22 Punkte) Haidwaldschule Maxdorf

3. Guiseppe Latino (22 Punkte) Karl-Wendel-Schule Lambsheim

3. Ron Nicklaus (22 Punkte) Grundschule Otterstadt

3. Nils Frensel (22 Punkte) Grundschule Großniedesheim

Kreisverwaltung Rhein-Pfalz-Kreis


Regionaler Vorentscheid beim großen Diktatwettbewerb

„Der   Rhein-Pfalz-Kreis   schreibt.“ Unter diesem Motto fanden sich am 21. März 2017 Schülerinnen und Schüler der Klasse 10b der Realschule plus Bobenheim-Roxheim, deren Lehrerinnen sowie einige Leser, die einem Aufruf der Tageszeitung „Die Rheinpfalz“ gefolgt waren, in der Friedrich-Ludwig-Jahn-Halle ein, um am Vorentscheid des „Großen Diktatwettbewerbs“ der Stiftung Polytechnische Gesellschaft Frankfurt am Main teilzunehmen. Der Rhein-Pfalz-Kreis ist der erste Vertreter aus Rheinland-Pfalz sowie der einzige Landkreis bundesweit, der am Wettbewerb teilnimmt und beteiligt sich nun bereits zum zweiten Mal.

Der große Diktatwettbewerb soll dazu beitragen, auf sportliche, heitere und lehrreiche Art und Weise Sprachkultur zu vermitteln und die Freude an der deutschen Sprache zu wecken. Im Mittelpunkt stehen der korrekte schriftsprachliche Ausdruck und der Wortreichtum der Sprache. Zentrales Element des Diktatwettbewerbs ist ein ebenso anspruchs- wie humorvolles Diktat, das die Tücken und Schwierigkeiten der deutschen Sprache offenbart. Nachdem Paul Platz vom Kulturbüro des Rhein-Pfalz-Kreises die Anwesenden begrüßt und den Ablauf sowie die Regeln erklärt hatte, las Frederic Hormuth, ein aus Mannheim stammender Kabarettist, das Diktat vor. Zur Einleitung wurde zunächst das gesamte Diktat mit dem Titel „Die Bürgerversammlung“, welches eigens für diesen Vorentscheid konzipiert wurde, vorgetragen.

Der Text handelte von einer fiktiven Bürgerversammlung in Bobenheim-Roxheim bei welcher eine Lösung für ein Naturschutzproblem gefunden werden sollte. So lautetet eine Passage beispielsweise: „An einem der Altrheinarme war nämlich ein auf der Roten Liste aufgeführter Kiebitz gesichtet worden. Da eine Umsiedlung ein hochgestecktes Ziel gewesen wäre, sollte stattdessen die abseits gelegene Badestelle um einundeinhalb Kilometer verlegt werden.“ Nach dem ersten Vorlesen wurde der Text zunächst in kurzen Sinnabschnitten diktiert und abschließend noch einmal zur Kontrolle vorgetragen. Daraufhin erhielten alle Teilnehmer weitere drei Minuten Zeit, um letzte Fehler zu korrigieren. Im Anschluss wurden die Kugelschreiber ausgetauscht und der Originaltext peu à peu an eine Leinwand projiziert, um selbst auf Fehlersuche zu gehen. Nun wurde es spannend, denn Schüler, Lehrer und Freiwillige sollten ihre Fehleranzahl bekanntgeben. So erhielten die Schüler „die einmalige Chance zu sehen, was ihre Lehrer in Sachen Rechtschreibung so draufhaben“, wie Paul Platz scherzte.

Die Texte der Teilnehmer mit den wenigsten Fehlerpunkten wurden danach von einer sechsköpfigen Fachjury gegengelesen und korrigiert. In dieser Zeit sorgte Frederic Hormuth für Unterhaltung, spielte einige seiner Songs und las aus seinem Buch „Mensch ärgere dich!“

Nachdem nun alle Fehler gefunden wurden, standen die Sieger der einzelnen Kategorien Schüler, Lehrer und Leser des Vorentscheids fest. Die Schülerinnen Linda Lindow, Louisa Jost und der Schüler Jan Fischer, deren Lehrerinnen Carmen Berchthold und Silke Günther sowie die Leserinnen Laura Bytyqi und Claudia May haben sich für den Endentscheid am 11. Mai 2017 in Frankfurt am Main qualifiziert und werden dort gegen weitere Teilnehmer aus Hamburg, Osnabrück, Münster, Wiesbaden und dem Land Hessen um die Wette schreiben. Das beste Ergebnis erzielte, mit gerade einmal fünf Fehlerpunkten, der Leiter der Lokalredaktion Frankenthal der „Rheinpfalz“ Jörg Schmihing, der es sich nicht entgehen ließ, seine Rechtschreibfähigkeiten bei dieser Gelegenheit auf Herz und Nieren zu überprüfen.

Interessierte Bürgerinnen und Bürger, die sich selbst am Diktat versuchen möchten, können das Diktat „Die Bürgerversammlung“ sowie weitere Diktate und Informationsmaterial unter www.dergrossediktatwettbewerb.de einsehen.

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